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4 Flamingos pHakten, 4. Quartal 2008

pHakten 10/08

1. Die größten medizinischen Flops

2. Ein Popsong, der Leben retten kann

3. Gesundheitsreform á la „pHakten“ - sparen Sie 40.000 Euro

4. Vorteile von milchsauer eingemachten Gemüsen

5. Das Rezept des Monats: Pattys Sauerkraut

pHakten 11/08

1. 10 unerfreuliche pHakten über die Brustkrebs - Industrie

2. Eine neue psychiatrische Erkrankung

3. Das Märchen vom „teuren Urin“

4. Das Rezept des Monats: Glutenfreie Apfeltorte

pHakten 12/08

1. Es passierte am Heiligen Abend

2. Neues von der Mammographie

3. Gar nicht so witzig

4. Handys - gefährlich auch ohne Krebsrisiko

5. Vitamin D - Ein Weihnachtsgeschenk für JEDEN!

6. Die 10 seltensten (und auch seltsamsten) gesundheitlichen Störungen

7. Rezept des Monats: 5 Smoothies für die „Tage danach“

4 Flamingos pHakten Oktober 2008:

Liebe Leser,

dummerweise muss ich die pHakten statt mit der üblichen launischen Geschichte in diesem Monat mit einer Entschuldigung beginnen. Und das kommt so: In der vergangenen Woche musste ich plötzlich feststellen, dass mein E-Mail-Programm, als praktisch der „pHakten - Zeitungsbote“ nicht mehr richtig fluppte. Ich konnte zwar noch Nachrichten erhalten, aber beim Versand gerierte sich das Programm recht bockig. Und da ich trotz intensiver Recherche und Nachfrage keine Möglichkeit gefunden habe, das Problem zu lösen, musste ich mich nolens volens dazu entschließen, das Programm neu zu installieren. So weit so gut.

Leider stellte sich allerdings nach der Neuninstallation heraus, dass die aktuelle Sicherung des Verteilers für die pHakten beschädigt war und nicht wieder hergestellt werden konnte. Alles was uns noch zur Verfügung stand war eine drei Monate alte Sicherung vom August 2008. Um es kurz zu machen: Sollte nun irgendjemand diese pHakten erhalten, obwohl er sich zwischen August und Oktober aus dem Verteiler abgemeldet hatte, bitten wir um Entschuldigung und würden uns freuen, wenn uns die oder der Betreffende nochmals darüber informieren würde, dass er die pHakten NICHT mehr lesen möchte.

(Selbstverständlich entschuldigen wir uns auch bei allen Lesern, die ihren Newsletter aus den oben genannten Gründen nicht erhalten haben - aber da diese Personen unsere Entschuldigung wohl nicht lesen werden, ist diese Entschuldigung quasi eine Nullnummer.)

In der Hoffnung, solche Probleme für die Zukunft ausschließen zu können, entlasse ich Sie nun in die pHakten vom Oktober 2008 mit den folgenden Themen:

6. Die größten medizinischen Flops

7. Ein Popsong, der Leben retten kann

8. Gesundheitsreform á la „pHakten“ - sparen Sie 40.000 Euro

9. Vorteile von milchsauer eingemachten Gemüsen

10. Das Rezept des Monats: Pattys Sauerkraut

Die größten medizinischen Flops

In den letzten pHakten vom September 2008 hatten wir uns mehr oder weniger kritisch mit den „größten medizinischen Errungenschaften beschäftigt, heute folgen - wie versprochen - die größten medizinischen Flops. Wir wollen diese Aufzählung auch zum Anlass nehmen, uns mit einigen der Löcher zu beschäftigen, die in den modernen medizinischen Paradigmen klaffen und die für deren Versagen verantwortlich sind.

Doch zuerst etwas Grundsätzliches

Krankheit, Leiden und Siechtum sind allgegenwärtig. Deshalb benötigt der Mensch eine medizinische Versorgung. Wir Bewohner der westlichen Hemisphäre sind im Vertrauen auf „unseren„ Hausarzt aufgewachsen -beruhigt von dem Gedanken, dass jemand sich um uns sorgt, der unsere Kinder namentlich kennt und der Mitgefühl zeigt, wenn es uns oder einem der Unseren nicht gut geht.

Die moderne medizinische Wissenschaft hat unerhörte Fortschritte gemacht und den Schmerz und das Leiden erheblich lindern können. Operative Techniken (das Zerschneiden und Reparieren des menschlichen Körpers) haben sich immens weiterentwickelt. Auch die Identifizierung von krankheitsverursachenden Keimen und verbesserte sanitäre Verhältnisse, die uns bei der Vorbeugung solcher Erkrankungen unterstützten, haben sich ebenfalls deutlich verbessert. Intensivstationen und Abteilungen zur Versorgung von Verletzungen leisten oftmals etwas, was man nur noch als Wunder bezeichnen möchte. Kurz gesagt:

Der Wert dieser Aspekte der medizinischen Versorgung ist einfach unermesslich.

Aber - auch diese Medaille hat eine Rückseite. Auch die in vielen Dingen so effiziente medizinische Versorgung hat ihre Fehler - und mit ihnen kommt es zu Fehlern, Schmerzen und unnötigen Leiden. Allerdings sollte man bei der Betrachtung der Fehler der modernen medizinischen Paradigmen immer bedacht sein, nicht die Falschen zur Verantwortung zu ziehen. Sicher gibt es inkompetente Ärzte, deren Verhalten uns entsetzen, und von denen wir nur hoffen können, dass sie möglichst rasch aus dem Verkehr gezogen werden, aber um diese traurigen Vertreter der medizinischen Zunft geht es heute nicht.

Wir wollen auch nicht unser Mütchen an den Tausenden von Beschäftigten des Gesundheitswesens kühlen, die tagtäglich ihre Pflicht tun. Nein, hier geht es um die grundsätzliche Philosophie und das System moderner medizinischer Paradigmen - einer Philosophie, die Milliarden kostet und einem System, dass Hoffnung verspricht und Elend liefert. Niemand, auch kein Vertreter der medizinischen Zunft, kann etwas anderes tun, als diese Verfehlungen zuzugeben. Trotz aller Kosten und Ausgaben hat die moderne Medizin kläglich versagt. Warum ist das so?

Die moderne Medizin beruft sich gerne auf Hippokrates, den Schutzheiligen der Ärzte. Tatsächlich wurzelt sie aber mehr in der Newtonschen Betrachtungsweise des 17. Jahrhunderts, als Philosophen und Wissenschaftler das Universum als eine große Maschine definierten. Und auch die Ärzte der Zeit waren gegenüber dieser Betrachtungsweise nicht vollständig immun und begannen ebenfalls ihr Universum, den menschlichen Körper, als eine Art Maschine zu betrachten. Und nach diesem „neuen“ Paradigma konnte der Körper nach Bedarf analysiert, katalogisiert, angepasst und repariert werden - eben wie eine Maschine.

Diese Betrachtungsweise wurde im 19. Jahrhundert weiter verfestigt, als man das Konzept von der „Maschine Körper“ bis zu einem absurden Extrem verfolgte. Nicht länger betrachtete man den Körper als holistische Einheit, sondern als eine Gruppierung unterschiedlicher Teile und Stücke. Und auch Erkrankungen sah man nicht länger als einen Zustand des Körpers, sondern als eine Ansammlung von Symptomen. Dadurch sind die Beobachtung, Klassifizierung und Behandlung von Symptomen bis heute zur zentralen Aufgabe der Medizin geworden. Und nach diesem Paradigma stellen sich Erkrankungen, Leiden oder Verletzungen ausschließlich als Symptome dar, die getrennt vom Körper als Ganzes wahrgenommen werden, ein Paradigma also, was dem absoluten Gegenteil eines holistischen (ganzheitlichen) Konzepts entspricht. Der Körper selbst ist ohne Bedeutung. Wenn man die Symptome eliminieren, also z. B. erhöhte Cholesterinwerte durch den Einsatz von Statinen senken kann, ist der Patient per definitionem gesund.

Vermutlich könnte man sogar argumentieren, dass die heutige Medizin noch weiter über die Behandlung des Körpers als Maschine hinausgeht, dass die Ärzte von heute der Absurdität auf einen ganz neuen Weg gebracht haben. Sie betrachten den Körper als eine einfache Abfolge von Ziffern. Wenn Sie einen dieser Ärzte konsultieren, ordnet dieser eine Reihe äußerst kostspieliger Tests (Laboruntersuchungen, EEG, EKG, CT usw.) an, von denen jeder eine Reihe von Zahlen liefert. Und dann verordnet Ihr Arzt auf Grundlage dessen, wie weit „Ihre“ Zahlen von einer Tabelle „normaler“ Zahlen abweichen, eine Reihe von Medikamenten, um Ihre Ergebnisse nach oben oder unten zu korrigieren, bis sie „normal“ sind. In diesem Spielchen interessieren noch nicht einmal mehr Ihre Beschwerden - sondern nur die Zahlen auf einem Computerausdruck.

Wie man sehen kann, funktioniert diese Methode sehr gut, wenn es um die operative „Reparatur“ geht. Wenn Sie einen Arm brechen, nimmt sich der Arzt diesen Teil der Maschine vor und repariert den Arm. Hat sie - aus welchem Grund auch immer - eine Kugel erwischt, entfernt der Arzt das Geschoss und repariert alle Teile des Körpers, die durch die Kugel verletzt worden sind - und schon haben wir ein Problem weniger.

Aber leider werden die Probleme dieses Paradigmas am offensichtlichsten, wenn wir uns mit den „großen“ Erkrankungen unserer Zeit beschäftigen: Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Alzheimer und so weiter.

Also, wie ist das mit diesen Erkrankungen?

Beschäftigen wir uns mit der ersten Gruppe von Erkrankungen - dem Krebs.

Das Versagen der Krebstherapie

Die Standardmethoden der Krebsmedizin sind Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. Ist eine dieser Therapieformen in der Lage, irgendetwas an der eigentlichen Ursache einer Krebserkrankung zu ändern? Die Antwort lautet - Sie werden es schon erraten haben - natürlich Nein! Alles, was man „versucht“, ist es, die Manifestation der Krebserkrankung zu beseitigen, die aus diesen Ursachen entstanden ist. Wer glaubt, die Standardtherapie einer Krebserkrankung wirkte sich in irgendeiner Art und Weise auf die Ursache der Erkrankung aus, der müsste auch logischerweise davon überzeugt sein, Krebs wäre eine Reaktion Ihres Körpers auf einen Mangel an Strahlen oder Zytostatika. Und das dürfte wohl noch nicht mal Ihr Arzt glauben. Wen aber wundert es dann, dass diese Therapiemethoden derartig schlechte Resultate erbringen? Und was noch erstaunlicher ist: Wir alle wissen, dass Strahlung und Zytostatika bekannte Karzinogene, also krebsbegünstigende Faktoren sind. Damit tragen sie nicht nur recht wenig zur Lösung des Problems dar, sie dürften es stattdessen sogar noch verschärfen!

Das Versagen der Diabetes - Therapie

Die medikamentöse Therapie des Diabetes zeigt ebenfalls eine Reihe fehlerhafter Konzepte

1. Wirkstoffe wie Metformin (Biocos ® , Diabeformin ® , Diabesin ® , Diabetase ® , Glucophage ® ,

Juformin ® , , Mediabet ® , Mescorit ® , Meglucon ® , Metformin ® oder Siofor ® ) sollen die Absorption von Kohlenhydraten mit einem hohen glykämischen Index (GI) im Darm hemmen und die Empfindlichkeit des Kِörpers auf Insulin verbessern. Davon verspricht man sich einen verringerten Bedarf an zusätzlichem Insulin.

* Das grِößte Problem des Metformins ist zweifelsohne seine Wirkung auf den Gastrointestinaltrakt, die von einem leichten Appetitverlust bis zu Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Krämpfen, vermehrter Flatulenz (Darmgasbildung) und Durchfällen reicht.

Zahlreiche Patienten kommen mit diesen Nebenwirkungen nicht zurecht und setzen das Medikament daher oft schon nach wenigen Tagen ab.

* Eine seltenere aber eindeutig gefährlichere Nebenwirkung des Metformins ist die so genannte Laktat- oder Milchsäureazidose. Dabei handelt es sich um eine ernste Stِörung, bei der die Zellen des Kِörpers nicht genügend Sauerstoff zum überleben erhalten. Die Laktatazidose entsteht durch eine erhِöhte Konzentration von Milchsäure im Blut. Die meisten von einer Laktatazidose Betroffenen sind Personen, deren Nieren nicht optimal funktionieren - was bei einem Diabetes durchaus häufig vorkommt.

2. Ein weiteres Diabetes - Medikament mit Namen Glibenclamid wirkt, indem es das Pankreas anregt, mehr Insulin herzustellen. Diese Aufgabe allerdings lِöst das Glibenclamid so gründlich, dass man tunlichst immer einige Glukosetabletten oder Täfelchen Traubenzucker für den Fall mit sich tragen sollte, dass der Körper so viel Insulin produziert, dadurch der Blutzucker zu stark abfällt und man in einen glykämischen Schock (Unterzuckerung) fällt. Auch wenn das nur selten passiert, ist es doch ein Hinweis auf die Probleme, die mit dieser Substanz auftreten:

* Glibenclamid lässt die Insulinspiegel so stark ansteigen, dass Ihr Körper genau die Probleme erfährt, die wir soeben besprochen haben

* Dabei repariert der Wirkstoff nicht etwa die (Insulin produzierenden) Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse, sonder er spornt diese nur zu hِöheren Leistungen an - und verkürzt so nur den Zeitpunkt, an dem die Zellen vollkommen zusammenbrechen und ihre Funktion einstellen.

3. Zusätzliches Insulin in Form von Pillen oder Spritzen hilft Ihnen, wenn Ihre Beta-Zellen komplett ausgebrannt sind und selbst nicht mehr genügend Insulin produzieren - auch dann nicht, wenn sie durch Stoffe wie Glibenclamid angeheizt werden. Aber auch das funktioniert nur, wenn Ihr Körper noch keine Insulinresistenz aufgebaut hat und keine noch so hohe Insulingabe etwas ausrichten kann. Das ist der Punkt, an dem ihr Körper rasch seine Funktionen einstellt.

Schließlich und endlich muss noch erwähnt werden, dass eine Studie vom Beginn diesen Jahres zu dem Ergebnis gekommen ist, dass ein aggressiver Einsatz der erwähnten Medikamente zur Senkung erhöhter Blutzuckerspiegel das Sterberisiko deutlich erhöht. Je häufiger man diese Medikamente einsetzte, desto grِößer war das Risiko.

Das Versagen der Therapie von Herzerkrankungen

Kardiovaskuläre Erkrankungen (Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems) stellen in der zivilisierten Welt immer noch die Todesursache Nummer 1. In den meisten Fällen beginnt alles mit einer Atherosklerose (vulgo auch als „Arterienverkalkung“ bezeichnet), einer Ansammlung von Plaques, durch die Arterien verengt werden und verhärten. Alles Weitere ist ganz einfach: Ihre Arterien sind verstopft. Dadurch steigt irgendwann Ihr Blutdruck an, sodass Ihr Arzt Ihnen Medikamente verordnet, mit denen das Symptom des Bluthochdrucks - aber eben nicht die Ursache, die verhärteten und verstopften Arterien - beseitigt werden. Zu diesem Zweck greifen die Ärzte auf 4 Arten von Medikamenten in ihrem Arsenal zurück.

1. Diuretika (harntreibende Medikamente), die den Druck senken, indem sie dafür sorgen, dass sie mit dem Urin Wasser aus dem Körperentfernen. Wer die Flüssigkeitsmenge des Blutes senkt, verringert auch den Druck. Unglücklicher Weise können diese Medikamente Schwindel, Schwächeanfälle, ein erhöhtes Schlaganfallrisiko und Impotenz auslِösen (keine Angst, zumindest diese Nebenwirkung kann man durch andere Medikamente wieder beheben).

2. Kalziumkanalblocker, welche die Gefäße entspannen und weiten und so den Blutdruck senken. Leider ist eine häufige Nebenwirkung der Kalziumkanalblocker ein um 60 % erhöhtes Herzinfarktrisiko

3. Beta-Blocker, deren Wirkung auf einer Schwächung des Herzens beruht - ein schwächeres Herz pumpt weniger stark, was ebenfalls zu einer Senkung des Blutdrucks führt. Allerdings ist eines der grِößeren Probleme der Beta-Blocker die Gefahr einer sog. Stauungsinsuffizienz des Herzens. Und erst vor Kurzem wurde die Einnahme von Beta-Blockern mit einem erhöhte Diabetes-Risiko in Zusammenhang gebracht. Trotzdem wurde in einem Artikel aus dem New England Journal of Medicine vom 20 August 1998 empfohlen „jedem einzelnen“ Patienten, der einen Herzinfarkt überlebt hat, Beta-Blocker zu verabreichen.

Dabei sollten wir uns stets vor Augen halten: Alle diese Medikamente behandeln nur die Symptome und nicht die Ursachen - verstopfte Arterien - von Herz- und Gefäßerkrankungen. Und während die Arterien immer enger werden und der Zeitpunkt kommt, wo auch diese Medikamente nichts mehr ausrichten können , leidet der Betroffene immer ِöfter unter den charakteristischen Schmerzen in der Brust und/oder Kurzatmigkeit. An dieser Stelle wendet sich Ihr Arzt dann der nächsten Gruppe von Symptomen zu und führt eine Bypass-Operation des Herzens oder eine Angioplastie (Erweiterung der Gefäße mit einem Katheter) durch, um Ihnen Linderung zu verschaffen.

Und wie die Medikamente auch ändern diese Eingriffe lediglich die Symptome, nicht aber das eigentliche Problem. Denn vergessen wir nie: Wenn Ihr Arzt lediglich die Gefäße, die Ihr Herz mit Blut und Sauerstoff versorgen umgangen oder ausgeräumt hat, wird dadurch auch automatisch der Rest Ihrer Gefäße wie z B. die Gefäße, die Ihr Gehirn versorgen ebenfalls wieder durchgängig? Selbstverständlich nicht! Und deswegen nimmt nach einer solchen Herzoperation die Gefahr eines Schlaganfalls dann auch deutlich drastisch zu. Aber keine Angst. Auch für diese Problem hat Ihr Arzt eine Lِösung -Medikamente wie das Coumadin und das Coumarin (die medizinisch nutzbare Form von Rattengift), welche die Blutgerinnung hemmen und das Blut so verdünnen, dass es auch durch die eingeengten Arterien fließen kann. Leider bringen auch diese Substanzen einen Rattenschwanz an Nebenwirkungen mit sich - und natürlich sind da ja noch die anderen Medikamente zur Linderung Ihrer Beschwerden, die Ihnen Ihr Arzt früher verschrieben hatte.

Medikamente pro Kopf

Und so wundert es wenig, dass die Zahl von Verordnungen bei älteren Mitbürgern pro Kopf von 19,6 im Jahre 1992 auf 28,5 im Jahre 2000 gestiegen ist - eine Zunahme von gut und gerne 45 %. Und man rechnet hoch, dass bis zum Jahre 2010 die Menge der verordneten Medikamente pro Kopf auf 38,5 steigen dürfte - das sind nochmals 35 %. Somit wird die durchschnittliche Zahl von Rezepten für Senioren zwischen 1992 und 2010 summa summarum um 96 % ansteigen. Dabei sind es nur die ersten 1 oder 2 Medikamente, die wirklich etwas mit dem ursprünglichen medizinischen Problem zu tun haben. Rezept 3 bis 36 dienen nur zur Bekämpfung der unerwünschten Nebenwirkungen der ersten und zweiten Verordnung sowie den Wechselwirkungen aller sonst so eingenommenen Medikamente. Und um dem Fass noch die Krone aufzusetzen: Mehr als 95 % aller Erkrankungen hätten vermutlich ebenso gut - wenn nicht sogar besser - durch einfache Veränderungen von Ernährung und Lebensführung beseitigt werden können . Und das ohne irgendwelche Nebenwirkungen!

Irgendwie haben wir es zugelassen, dass sich um Krankheiten und dem Herumdoktern an deren Symptomen eine umfangreiche Industrie etablieren konnte. Und nun will jeder ein Stück vom Kuchen:

Versicherungsträger, Ärzte, Politiker, Lobbyisten, die pharmazeutische Industrie, Universitäten, Forscher, die Medizintechnik-Industrie und zudem noch alle „Non-Profit“- und Selbsthilfegruppen, die Millionen und Abermillionen sammeln, um dieses dysfunktionale System zu stützen. Verstehen wir uns nicht falsch - dieser Wirtschaftszweig hat nicht mit Wohlbefinden zu tun, sondern es handelt sich, wie Paul Pilzer in seinem Buch „The Wellness Revolution“ anmerkt - um eine „Krankheits-Industrie“, der es nicht darum geht, Krankheit zu eliminieren, sondern die Behandlung der Symptome fortzuführen. Und das, obwohl man diese Probleme in 95 % der Fälle auf natürlichem Weg hätte lِösen können - vollkommen ohne Nebenwirkungen!

Die meisten Erkrankungen kِönnten abgewendet, behandelt und in vielen, vielen Fällen sogar geheilt werden - natürlich, ohne Nebenwirkungen und mit sehr geringen Kosten!

Was Ärzte tun müssen, um den Respekt zu verdienen, den sie einfordern

Die moderne Medizin und Ärzte, die sie praktizieren, haben allen Grund, stolz zu sein. Wie wir hier (und im vergangenen Monat) dargestellt haben, gibt es zahlreiche Bereiche, in denen man sehr erfolgreich war - und weitere Themen wie Gentechnik oder Stammzellenforschung, die für die kommenden 10 - 20 Jahre viel versprechende Resultate erwarten lassen.

Andererseits gibt es auch den einen oder anderen Punkt, wo die moderne Medizin demütiger sein sollte. Und wenn ein Arzt wirklich der vollkommene Heiler werden will, für den er sich jetzt schon hält, wird er etwas Grundsätzliches an seiner Einstellung ändern müssen.

Im ersten Teil dieses Artikels (pHakten 09/08) haben wir die nach Ansicht von Ärzten grِößten Fortschritte der Medizin aufgelistet. Beenden wir den zweiten Teil dieses Artikels mit einer weiteren Liste, einer Aufzählung jener Dinge, die ein Arzt tun sollte, um den Respekt zu verdienen, den er einfordert.

Ärzte sollten…

1. beginnen, den menschlichen Körper(wieder) als untrennbares Ganzes zu betrachten und nicht als eine Art Maschine mit Einzelteilen, die man getrennt sehen und behandeln kann.

2. beginnen, die Ursachen einer Erkrankung und nicht nur deren Symptome zu behandeln

4.

die Tatsache akzeptieren, dass der regelrechte Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln die Gesundheit verbessern kann.

5. zudem endlich akzeptieren, dass der Kontakt mit mehr als 100.000 ungetesteten Toxinen aus der Umwelt sich auf die Gesundheit auswirken MUSS - und dass es mِglich ist, viele dieser Giftstoffe auch noch zu eliminieren, nachdem sie in den Körper geraten sind.

6. damit aufhِören, Nebeneinkünfte (Bestechungsgelder) der Pharmaindustrie anzunehmen, durch die ihre Entscheidungen über die Therapie beeinflusst werden.

7. nicht weiter gleichzeitig für die Pharmaindustrie und staatliche Kontrollinstanzen arbeiten. Es ist schlicht und einfach unethisch, offiziell Empfehlungen für Medikamente auszuprechen, von deren Verkauf man selbst finanziell profitiert

8. alternativen Therapieverfahren auf gleicher Augenhِöhe begegnen. Es ist unredlich zu fordern, alternative Therapieverfahren müssten stringente Testverfahren durchlaufen, bevor man sie zulässt und gleichzeitig zu ignorieren, dass 85 % der konventionellen Verfahren ungetestet eingesetzt werde dürfen.

9. nicht so arrogant sein, zu glauben, dass Therapieverfahren nur deswegen wertlos sind, weil sie nicht aus der medizinischen Gemeinde stammen.

10. und schließlich nicht so arrogant sein zu glauben, dass alternative Therapieverfahren und/oder Supplemente ohne die aktive Beteiligung alternativer Therapeuten evaluiert werden können . Der Besuch einer Universität garantiert keine Expertise in Naturheilkunde - niemandem. (Es existieren tatsächlich Ärzte, die voller Stolz von sich behaupten, Experten für Naturheilkunde zu sein, weil sie ein Wochenende an einem Kurs der kassenärztlichen Vereinigung teilgenommen haben. Wenn man bedenkt, dass wirkliche Kenner der alternativen Medizin über eine Berufserfahrung von 20 oder 30 Jahren verfügen, dann ist es schon ein Wunder, dieses Wissen in einem Wochenende zu erwerben.

Ein Popsong, der Leben retten kann

Die allgemein als Herzmassage bezeichnete cardiopulmonale Reanimation (CRP) ist eine lebensrettende Technik, bei der regelmäßig Druck auf das Herz ausgeübt wird, um die Sauerstoffversorgung des Gehirns auch dann zu sichern, wenn das Herz wie z. B. nach einem Herzinfarkt seine Funktion eingestellt hat.

Neuer Erkenntnisse zeigen, dass eine parallel durchgeführte Atemspende („Mund-zu-Mund- Beatmung) zwar nicht vollkommen unterbleiben sollte, aber für den Patienten deutlich weniger wichtig ist, als die korrekt durchgeführte Herzmassage.

Mit einer CPR kann man die Überlebensquoten nach einem Herzstillstand verdreifachen: Leider aber fürchten sich die meisten Menschen davor, eine solche Maßnahme im Notfall durchzuführen, weil sie hinsichtlich des korrekten Rhythmus unsicher sind, der auf das Herz ausgeübt werden sollte.

Die „American Heart Association“ (AHA) gibt den korrekten Rhythmus, mit dem das Herz bei einer CPR „massiert“ werden sollte, mit 100 Schlägen pro Minute an. Und damit jeder um diesen Rhythmus ohne Hilfsmittel einhalten kann, empfiehlt die AHA, sich an einen beliebten Popsong der 70er Jahre zu halten - den Bee Gees Hit „Staying Alive“.

Dr. David Matlock von der medizinischen Fakultät der Universität von Illinois in Peoria hat in einer kleinen Studie herausgefunden, dass 15 Ärzte und Medizinstudenten bei einer CPR an Dummies die geforderten 100 Schläge pro Minute am besten erreichten, wenn sie das Herz im Rhythmus des genannten Popsongs komprimierten. Nach 5 Wochen Training gelang es den Teilnehmern sogar, den korrekten Rhythmus ohne Beschallung einzuhalten, indem sie das Lied im Geiste hِörten.

Sollten Sie also in nächster Zeit in die Verlegenheit kommen sollten, einem Mitmenschen eine Herzmassage angedeihen zu lassen - scheuen Sie sich nicht, ihre lebensrettende Maßnahme mit dem Absingen von „Staying alive“ zu verbinden. Das verhilft Ihnen zum richtigen Rhythmus - und dem Objekt Ihrer Anstrengungen vielleicht noch zu zusätzlicher Motivation. Den schließlich bedeutet Staying alive auf Deutsch nichts anderes, als „am Leben bleiben“!

einsetzende Gesundheitsreform dafür sorgen, dass unsere finanziellen Polster - wenn sie denn überhaupt noch existent waren, abschmelzen, wie ein Schneeball in der Sahara. Ich weiß nicht, wie Sie darüber denken, aber meiner Meinung nach spielt es da dann keine Rolle mehr, ob unser Geld in den Händen grِößenwahnsinniger Investmentbanker oder in denen gieriger Pharmahersteller und Medizinfunktionäre endet - weg ist weg!

Nach einer Darstellung von CNN Money muss ein 65jähriger Mann ab heute bis zum Rest seines Lebens damit rechnen, vor allem für die rezeptpflichtigen Medikamente, die er zur Behandlung seiner „altersabhängigen Erkrankungen“ einzunehmen hat, summa summarum 65.000 bis 120.000 Dollars ausgeben, bei Frauen des gleichen Alters ist die Summe sogar noch etwas hِher: 86.000 - 140.000 Dollar - Tribut für das längere Leben. Und es ist zu befürchten, dass diese Beträge in immer gröِßerem Umfang aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.

Trotz dieser exorbitanten Kosten aber leben die meisten Personen immer noch mit einem Fuß im Grabe. Übergewicht, koronare Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs nehmen immer mehr zu. Wie das „Journal of the American Medical Association“ prophezeit, wird jeder Dritte im Jahre 2000 Geborene an einem Altersdiabetes (Diabetes Typ II) erkranken, der gewissermaßen als „Türِöffner“ für die genannten Killerleiden dient. Und die orthodoxe Medizin begegnet dieser Seuche mit einem umfangreiche Arsenal von Cholesterin und/oder Blutzucker senkenden Mitteln, Blutdruckmedikamenten und Antidepressiva. Nicht eines dieser Medikamente hat sich bisher als lebensverlängernd qualifizieren können - sie sind nur giftig und unwirksam. Trotzdem werden sie dem Verbraucher nur aus einem Grund aufgedrückt - finanziellem Gewinn!

Aber Gesundheit muss keinesfalls so wahnsinnig teuer oder riskant sein. So liefert uns Mutter Natur zum Beispiel 4 Mittel gegen kardiovaskuläre Erkrankungen, die praktisch nichts kosten. Gemeinsam aber können Sie uns dabei helfen, ein krankes Herz und sogar einen Diabetes von Typ II zu heilen - und uns zusätzlich zu einer Ersparnis auf dem Gebiet der Gesundheitskosten verhelfen.

Hier sind sie also - vier kostensparende Maßnahmen der pHakten Gesundheitsreform, die Ihnen mindestens 40.000 Euro bringen und zusätzlich Ihr Herz schützen können .

Kostensparende Maßnahme Nummer 1: Psyllium

Psyllium (Flohsamen) ist eine Quelle für lِösliche Ballaststoffe, also unverdauliche komplexe Kohlenhydrate Im menschlichen Gastrointestinaltrakt wird der Flohsamen fermentiert und liefert so eine Reihe herzfreundlicher Faktoren: so stillt er den Appetit und steuert Blutzucker und Insulin.

Wie eine kombinierte Analyse von 10 Studien zur Ballaststoffaufnahme in Europa und den USA ergeben hat, führt eine Zunahme der Ballaststoffzufuhr um 10 Gramm pro Tag zu einem 14 %igen Rückgang der Gefahr koronarer Ereignisse wie z. B. einem Myocardinfarkt des Herzens und einem Rückgang der Todesfälle durch einen Herzinfarkt sogar um 24 %.

Dabei liegt der besondere Vorteil des Flohsamens in seiner Fähigkeit, die Kontrolle des Blutzuckers zu verbessern. Ein Zuviel an Glukose (Zucker) im Blut kann einen Herzinfarkt begünstigen, da die Glukose „oxidiert“ werden kann. Diese Oxidation führt zu einer Veränderung am Glukosemolekül, die zur Bildung von Komplexen führt, die als AGEs (Advanced glycation endproducts) bezeichnet werden. Und diese AGEs können wie ein molekulares Messer in den Gefäßwänden Verletzungen und Narben hervorrufen, die ihrerseits die Bildung von Plaques und Blutgerinnseln begünstigen. Dieser Mechanismus erklärt z. B., warum Diabetiker 4,5 mal häufiger einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden, als Personen mit einem normalen Blutzuckerprofil.

Psyllium gibts in jeder Apotheke, weitere Informationen zu Anwendung, Dosierung und Kontraindikationen finden Sie hier: http://www.heilpflanzen-katalog.de/beschreibung-flohsamen.html

Kostensparende Maßnahme Nummer 2: B-Vitamine

B-Vitamine werden vom Organismus für die regelrechte Funktion von Gehirn, Nervensystem und für die Blutbildung benِötigt. Zudem sind diese Vitamin in jeder Zelle des menschlichen Kِörpers am Stoffwechsel beteiligt, und da besonders für die Steuerung und regelrechte Synthese der DNA, aber auch für Fettsäurensynthese und Energieproduktion verantwortlich. Wie Forscher der renommierten Harvard Universität in einem Beitrag im „Journal of the American Medical Association“(JAMA) berichtete haben, können Frauen ihr Herzinfarktrisiko durch die tägliche Einnahme von B-Vitaminen halbieren.

Die B-Vitamine sind im Körper dafür verantwortlich, eine chemische Kettenreaktion einzuleiten, die als Methylierung bezeichnet wird. Dieser Prozess befreit die Gefäße von einem schädlichen Molekül namens Homocystein. Je niedriger die Konzentration dieser Substanz im Blut ist, desto geringer ist das Risiko, an einer kardiovaskulären Erkrankung zu leiden. (Tatsächlich weisen neuere Forschungsergebnisse darauf hin, dass der Homocysteingehalt des Blutes viel eindeutiger auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Erkrankungsrisiko hinweist, als das „gute alte“ Cholesterin).

Auch B-Vitamine sind in jeder Apotheke erhältlich, es empfiehlt sich nach einem ausgewogenen „B-Vitamin- Komplex“ zu suchen, in dem alle B-Vitamine in einem optimalen Verhältnis enthalten sind.

Kostensparende Maßnahme Nummer 3: Flavonoide.

Flavonoide sind Pigmente (Farbstoffe) pflanzlicher Herkunft und 4.000 (!) dieser Substanzen sind bereits auf ihre herzschützende und krebswidrige Wirkung untersucht worden. Das American Journal of Clinical Nutrition” berichtet über einen 20 %igen Rückgang der Sterblichkeit durch Herz- und Gefäßerkrankungen bei Personen, die mindestens 7,5 mg Flavonoide pro Tag zu sich genommen haben.

Flavonoide schützen das kardiovaskuläre Systems durch drei wichtige Fähigkeiten: Sie verbessern die Fließeigenschaften des Blutes zum verbesserten Transport von Nährstoffen und Sauerstoff durch die insgesamt 150.000 Kilometer Venen, Arterien und Kapillaren eines Erwachsenen, sie beugen der Bildung von gefäßschädigenden oxidierten LDL - Molekülen vor und sie bewirken eine Entspannung der Herzkranzgefäße, was einem erhöhten Blutdruck vorbeugt.

Sorgen sie also dafür, dass Ihr Einkaufswagen ab sofort von Nahrungsmitteln überquillt, die als reiche Flavonoidspender gelten: Brokkoli, Weißdorn, Traubenkernextrakten, Schwarztee, Zitrusfrüchten und organischer dunkler Schokolade.

Der Einsatz dieser drei Maßnahmen für Herz und Gefäße an Stelle rezeptpflichtiger Medikamente kِönnte sich (auch in finanziell eher unsicheren Zeiten wie den unseren) als eine kluge Investition erweisen. Sie kِönnte so vermutlich etwa 50.000 Euro und mehr an Medikamentenkosten einsparen. Das ist vermutlich mehr, als Ihnen die meisten Banken heute garantieren können und bringt sicherlich mehr, als alle kostensparende Maßnahmen der verfehlten Gesundheitsreform zusammen!

Die Vorteile von milchsauer eingemachtem Gemüse

Milchsauer konservierte Nahrungsmittel begleiten den Menschen schon seit Jahrhunderten. Besonders verbreitet sind diese Speisen in Korea, China, Japan sowie in der Küche Nord- und Mitteleuropas. Die bekanntesten Vertreter milchsauer eingemachten Gemüses sind Sauerkraut, Kimchi und Miso, aber daneben gibt es weltweit Hunderte weiterer Speisen, die sich zum milchsauren Einlegen eignen - neben Gemüse sind das Brot, Obst, Fisch und sogar Fleisch. Dabei macht die milchsaure Gärung die Nahrungsmittel haltbar, verbessert deren Geschmack und kann sogar vollkommen „neue“ Speisen entstehen lassen.

Anders als in Essig eingelegte Gemüse wie z. B. Gurken, Mixed Pickles und andere Sauerkonserven, die man im Supermarkt erhält, verdanken milchsauer eingelegte Speisen ihr typisch saures Aroma der Fermentierung von natürlichem Zucker in Milchsäure, durch lebende Bakterien und Hefen. Mit Ausnahme von Broten sollte man diese Speisen ungekocht und nicht pasteurisiert verzehren. Denn die lebenden Organismen können normaler Weise der Magensäure widerstehen und besiedeln so nach dem Verzehr der milchsauer eingelegten Speisen Ihrem Darm mit probiotischen, also „guten“ Keimen.

Neben dieser probiotischen Wirkung haben milchsauer fermentierte Speisen noch eine Reihe weiterer Vorteile zu bieten:

Im und um den Darm herum sind etwa 70 % des kِörpereigenes Immunsystems angesiedelt. Daher sind ein gesundes Immunsystem und ein gesunder Körper immer auch Folgen eines gesunden Darms

Die (milchsaure) Fermentierung von pflanzlichen Nahrungsmitteln zerstِört Hermmstoffe wie Goitrogene (kropferzeugende Substanzen) und Phytate sekundäre Pflanzenstoffe die schwer lِösliche Komplexe mit Mineralstoffen (insbesondere mit Calcium, Eisen, Magnesium und Zink bilden).

Sie können „bِöse“, potentiell krankheitserregende Darmbakterien in Schach halten. Wenn Ihr Darm z. B. einen ausreichend hohen Bewuchs mit den probiotischen Keimen aufweist, die auch in den milchsauer vergorenen Speisen vorkommen und Sie dann Essen verzehren, das mit Salmonellen befallen ist, werden Sie deutlich seltener krank, wie Personen , deren Darm nicht optimal funktioniert. Und wenn es dennoch zu einer Salmonellen-Infektion kommen sollte, verläuft diese meistens deutlich schwächer und wird schneller überwunden

Außerdem verändern die Milchsäure produzierenden Laktobazillen in diesen Nahrungsmitteln den pH- Wert (Säuregrad) im Darm, was zusätzlich vor einem übermäßigen Bewuchs durch pathogene Keime, Schimmel- und Hefepilze wie dem Candida-Keim schützt.

Milchsaure Nahrungsmittel liefern Enzyme, organische Säuren, B-Vitamine sowie die Vitamine C und K

Milchsauer vergorene Nahrungsmittel haben einen niedrigeren glykämischen Index (GI) als die gleichen Nahrungsmittel in unvergorenem Zustand - selbst wenn diese Nahrungsmittel gekocht sind. So hat milchsauer vergorenes Brot z, B. einen GI von 68. während dieser Wert bei normalem Brot 100 beträgt. Somit kann der regelmäßige Verzehr dieses Brotes helfen, den Blutzucker zu kontrollieren. Der Grund

für diesen Rückgang des glykämischen Indexes ist darin zu suchen, dass ein Teil des enthaltenen Zuckers bereits in Milchsäure umgewandelt wurde.

Des weiteren liefern diese Nahrungsmittel vermehrt Energie, da sie gewissermaßen schon „vorverdaut“ sind und besser assimiliert werden können .

Die Herstellung von milchsauer eingelegtem Gemüse ist recht einfach. Weißkohl enthält schon große Mengen an Laktobazillen und kann nur durch die Zugabe von Salz, Wasser und etwas Geduld fermentiert werden. Aber auch andere Gemüse, die nicht durch Chlorbäder oder Bestrahlung „sterilisiert“ wurden enthalten große Mengen Gesundheit fِördernder Mikroorganismen. Man kann den Prozess zusätzlich durch die Zugabe von Molke beschleunigen; das optimale Verhältnis beträgt 2 Teile Molke auf 4 Teile Gemüse. Durch diesen „Dreh“ kann man zudem die erforderliche Salzmenge reduzieren.

Weiter Informationen zu diesem Thema finden Sie auch im 5. Kapitel unseres Buches „Revolution in der Ernährung“ (2007, 4Flamingos Verlag, Rheine) sowie im Internet.

Und hier folgt nun ein Rezept zum Ausprobieren

Rezept des Monats: Pattys Sauerkraut

Zutaten

1 kleiner Weißkohl, gehackt, wobei man einige der äußeren Blätter zurückbehalten sollte

250 ml Wasser mit 2 Tl Salz und 3 EL Molke (das ist Ihre Lake): Wichtig: nur chlorfreies Wasser

(Quellwasser, destilliertes Wasser oder Osmosewasser) verwenden.

125

g Karotten, gehackt

125

g Rettich, gehackt

1 EL Koreandersamen

1 großer oder 2 kleine Äpfel

250 g gehackter Grünkohl oder Mangold

eine Prise Chiliflocken

Insgesamt dürfte das Gemüse etwa 1500 g m wiegen

Zubereitung

1. Gehackten Kohl in eine ausreichend große Schüssel geben und so lange stampfen, bis der Kohl etwas Flüssigkeit ansetzt

2. Die restlichen Zutaten (mit Ausnahme der Kohlblätter) dazugeben und alles gut vermischen

3. Alles fest in einen geeigneten Behälter pressen, so dass etwa 4 cm Platz am Rand bleiben. Dieser Behälter kann ein Glas sein, das man mit einem Schraubverschluss luftdicht versiegeln kann oder man nimmt einen speziellen Gärtopf (Haushaltswarengeschäft!)

4. Langsam die Lake hinzugeben und sicherstellen, dass sie tatsächlich den Boden des Gefäßes erreicht. Wenn die Flüssigkeit nicht ausreicht, um das Gemüse vollständig zu bedecken, gibt man noch etwas Wasser hinzu. Alles mit den Kohlblättern abdecken und das Gefäß verschließen

5. In einem Schrank oder dunklen Raum 3 - 4 Tage bei Raumtemperatur lagern, wenn der Raum sehr warm ist, genügen eventuell schon 2 - 3 Tage. Am besten stellt man das Gefäß auf ein grِößeres Tablett oder einen Untersetzer, da beim Gärprozess Wasser austreten kann.

6. Wenn das Kraut „angegangen“ ist (Kraut und Lake müssen sauer, aber nicht salzig schmecken), in einen kühlen Raum bringen. Das Sauerkraut ist schon verzehrfertig, bekommt aber einen besseren Geschmack, wenn man es noch 2 - 3 Wochen „nachreifen“ lässt.

Rein theoretisch und bei ausreichender „Pflege“ (kühle Aufbewahrung, regelmäßige Kontrolle des „Wasserstandes“) kann sich ein solches Sauerkraut über 3 Monate und länger halten (unser selbst gemachtes Sauerkraut wird in einem Gärtopf in einem ungeheizten Raum aufbewahrt und hält in aller Regel vom Oktober bis zum März/April des folgenden Jahres!)

Quellen:

Jon Barron, World's Greatest Medical Failures, http://www.jonbarron.org/baseline-health-program/07-21- 2008.php, 21. 07. 2008

'Stayin’ Alive' Tune Can Save Lives, Newsmax.com Health Alert 17. Oktober 2008,

http://www.newsmax.com/health/Stayin_alive_tune_saves_/2008/10/17/141436.html

Shane "The People's Chemist" Ellison, Save $64,000 with Three Cardiovascular Cures That Cost Next to Nothing, http://www.thepeopleschemist.com/, 9. Oktober 2008,

Patty Donovan, Grow Your Own Probiotics: Part 3 - Benefits of Cultured Vegetables NaturalNews.com 15. Oktober 2008

4Flamingos pHakten 11/08

5. 10 unerfreuliche pHakten über die Brustkrebs - Industrie

6. Eine neue psychiatrische Erkrankung

7. Das Märchen vom „teuren Urin“

8. Rezept des Monats: Glutenfreie Apfeltorte

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Liebe Leser,

Wer, glauben Sie, weigert sich besonders stark gegen die Grippeimpfung?

Tausende von Beschäftigte des Gesundheitswesens!

Mehr als die Hälfte der Krankenschwestern, Ärzte und anderer Angehörige des Gesundheitssystems „verpassen“ ihre jährliche Grippeschutzimpfung

Das lässt uns stutzig werden. Sie kommen problemlos an den Impfstoff. Sie müssen sich nicht stundenlang in Wartezimmern herumtreiben und außerdem ist die Impfung für sie vollständig kostenlos. Zudem werden alle von ihren Arbeitgebern ausdrücklich zu einer Grippeschutzimpfung aufgefordert, da die entsprechenden Organisationen - das Robert Koch (RKI) und das Paul Ehrlich Institut (PEI) empfehlen, dass sich ALLE Beschäftigten des Gesundheitswesens impfen lassen sollten.

Warum also sage so viele dennoch nein?

Nach einer Umfrage der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA ) und der Harvard Universität fürchten die Beschäftigten des Gesundheitswesens die Nebenwirkungen der Impfung, sind überzeugt, dass ihr Immunsystem fit genug sei, die Infektion so abzuwehren und glauben nicht, dass die Impfung wirkt.

Wie kommen die Befragten auf diese Ideen?

Nun, vielleicht haben sie ja zufällig einen Artikel des amerikanischen Arztes Dr. Tom Jefferson gelesen, eines Wissenschaftlers, der zahlreiche Studie über den Grippeimpfstoff durchgeführt hat.

Vielleicht war es sogar dieses Zitat von Dr. Jefferson, das in der Zeitschrift „British Medical Journal“ (BMJ) zu lesen war: „Der Impfstoff wirkt im Allgemeinen nicht besonders gut. Jedes Jahr sehen wir dasselbe: die Grippe wird von 200 - 300 Erregern ausgelöst, im Impfstoff hingegen sind nur 2 davon enthalten. Das alles ist ganz einfach Unsinn.“

Was aber ist NICHT Unsinn? Das Immunsystem stärken. Und Sie wissen, wie: Sportliche Aktivität. Genügend Schlaf. Unverarbeitete und nährstoffdichte Lebensmittel. Verzicht auf Süßigkeiten und Junk Food sowie Stressabbau.

10 unerfreuliche pHakten über die Brustkrebs - Industrie

Zugegebener Weise - beinahe hätten wir tatsächlich vergessen, dass der Oktober als „Brustkrebs- Bewusstsein-Monat“in das ِöffentliche Bewusstsein eingegangen ist - zumindest seit 1985, als der Pharmakonzern und Hersteller des Brustkrebsmedikaments Tamoxifen Astra-Zenica dieses Spektakel erstmals initiiert hat.

In den USA ist der „Brustkrebs-Bewusstsein-Monat“ nicht so leicht zu übersehen, werden doch die amerikanischen Verbraucher im Oktober mit einer Flut von rosa eingefärbten Gegenständen überschüttet, von rosa Süßigkeiten, rosa Kِörperpflegeprodukten (die übrigens nicht weniger krebserregende Substanzen enthalten, als ihre blau oder grün gefärbten „Kollegen“ - Frechheit siegt) bis hin zum legendären „Pink Ribbon“, der legendären rosa Schleife, mit der die symbolträchtige Gruppe farbiger Schleifen in den USA einen weiteren Hِöhepunkt erreicht hat.

Leider dienen nicht alle Personen die dieses Symbol verbreiten oder tragen, wirklich dem Interesse der betroffenen Frauen. Und kaum jemand hat eine Übersicht, in welchen Kanälen die Verkaufserlِöse aus den „rosa Kampagnen“ verschwinden. Das einzige, was da noch unübersichtlicher ist, sind die Informationen, die von den konventionellen Selbsthilfeorganisationen verbreitet werden. Daher folgen hier jetzt 10 der bekanntesten Mythen zum Thema Brustkrebs - und Wahrheiten, die lebensrettend sein können.

Mythos Nummer 1 - Brustkrebs kann man nicht vorbeugen

Wahrheit ist: Bis zu 98 % aller Brustkrebserkrankungen könnte man durch Ernährung, Nahrungsergänzung, Sonnenschein und kِörperliche Betätigung verhindern.

Tatsächlich kann man Brustkrebs durch einige ganz einfache Veränderungen der Ernährung, durch die Ergänzung der Ernährung mit krebshemmenden Nährstoffen, der Unterstützung der körpereigene Vitamin D- Synthese durch Sonnenexposition, der Vermeidung toxischer Chemikalien in alltäglichen Gebrauchsgegenständen, einer regelmäßigen sportlichen Aktivität und dem Verzehr von lebendigen Nahrungsmitteln verhüten.

Die Brustkrebsindustrie hingegen - deren Profite untrennbar mit Krebserkrankungen (aber nicht Krebsheilungen) verbunden sind - hat sich bisher geweigert, Frauen auch nur ansatzweise die grundlegenden Präventionsstrategien (wie z, B. die Erhöhung der Vitamin D-Zufuhr, durch die vermutlich 77 % aller Krebserkrankungen verhindert werden könnten) nahe zu bringen.

Mythos Nummer 2: Die Erlِöse des Verkaufs von „Pink Ribbon-Produkten“ werden eingesetzt, um Brustkrebsopfer zu unterstützen

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Wahrheit ist: Fast 100 % dieser Gelder werden verwendet, um noch mehr Brustkrebspatientinnen für höchst profitable Therapieverfahren zu rekrutieren, die letzten Endes mehr schaden, als sie nützen.

Wissen Sie, wo all die Gelder landen, die für die „Suche nach einem Krebsheilmittel“ und ähnlichem Unsinn gespendet wurden? Fast nichts davon wird dafür ausgegeben, den Frauen beizubringen, wie man sich wirklich vor Brustkrebs schützt. Die Weltgesundheitsbehِrde sagt, dass etwa 70 % aller Krebserkrankungen verhütet werden können , dennoch hilft die Brustkrebsindustrie Null Prozent der Frauen dabei, wirklich etwas für die Vorbeugung zu unternehmen.

Tatsächlich werden diese Mittel verwendet, neue Brustkrebspatienten zu rekrutieren, indem man ihnen kostenlose Mammographien anbietet - eine wirklich clevere Methode der Krebsindustrie, neue „Kunden“ zu gewinnen. Es liegt im finanziellen Interesse der Industrie, bei einer Frau einen Brustkrebs zu diagnostizieren und sie dann so einzuschüchtern, dass sie sich freiwillig auf kostspielige und höchst profitable Therapieverfahren wie Chemotherapie, Bestrahlung oder eine Operation einlassen (falsch positive Befunde bei einer Mammographie sind keine a Ausnahme).

Sie halten das für übertrieben? Auf der Webseite der amerikanischen „Komen for the Cure“ Organisation - auf der ebenfalls sehr großzügig mit der Farbe Rosa umgegangen wird, finde Sie einen Menüpunkt, in dem die Organisation die Empfänger ihrer Spenden nennt - (http://www.komenphoenix.org/site/c.nsKZL3PHLtF/b.3753185/k.A9C8/Grant_Receipients.htm) fast alle Gelder wurden für weitere Mammographien ausgegeben!

Bei Lesen der Liste findet sich nicht ein einziger Empfänger, der Frauen hilft, Brustkrebs mit Hilfe von Ernährung, Vitamin D, Gemüsen aus der Gruppe der Kreuzblütler, Heilkräutern gegen den Krebs oder Nahrungsergänzungsmitteln bzw. dem Verzicht auf gefährliche krebserregende Stoffe wie Nitraten, Glutamat oder synthetischen Süßstoffen vorzubeugen.

Mythos Nummer 3: Die einzigen nachweislich wirksamen Therapieverfahren gegen den Brustkrebs sind Chemotherapie und Bestrahlung

Wahrheit ist: Die Chemotherapie wirkt nicht und die Bestrahlung begünstigt die Krebsentstehung sogar.

Chemotherapie ist schlicht und einfach ein einziger Betrug! Sie ist genau so lächerlich, als wenn man seine Patienten mit Quecksilber vergiftet und das dann Medizin nennt (was übrigens vor etwa 10 Jahren durchaus üblich gewesen ist). Es gibt absolut keinen verlässlichen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass eine Chemotherapie einen irgendwie gearteten positiven Effekt bei Brustkrebs hat. Versuchen Sie ruhig selbst, diesen Beweis zu finden - es wird Ihnen nicht gelingen!

Jawohl, es gibt den Beweis, dass eine Chemotherapie Tumore schrumpfen lässt. Leider ist die Größe des Tumors vollständig irrelevant. Und die Verringerung der Tumorgröße verändert absolut nichts an der Krebsphysiologie im Körper der Betroffenen. Sie führt nicht die Heilprozesse herbei, die stattfinden müssen, um den Krebs zurückzudrängen und nicht wieder aufflammen zu lassen. Und das Thema der Lebensqualität wurde hier noch nicht einmal erwähnt.

Die Chemotherapie g hilft niemandem, länger zu Leben, aber sie lässt die Betroffenen mit Sicherheit länger sterben!

Mythos Nummer 4: Eine Chemotherapie ist sicher und führt zu keiner permanenten Gesundheitsschädigung

Wahrheit ist: Eine Chemotherapie löst kurzfristig Übelkeit und Erbrechen, Haarausfall, Muskelschwund sowie Schäden an Herz, Nieren, Leber und Gehirn herbei. Und das sind nur die kurz- und mittelfristigen Folgen einer Chemotherapie. Langfristig kann eine Chemotherapie aufgrund ihrer immunsubprimierenden (das Immunsystem schwächenden) Wirkung häufig die Gefahr einer „sekundären“ Krebserkrankung fördern - wer

den „ersten“ Krebs überlebt hat, fällt dann zehn Jahre später endgültig der „zweiten“ Krebserkrankung zum Opfer!

Mythos Nummer 5: Eine Mammographie ist der beste Weg, eine Brustkrebserkrankung zu erkennen

Wahrheit ist: Auf jede Frau, der eine Mammographie geholfen hat, kommen 10 andere Frauen, denen die Untersuchung geschadet hat

Bereits im Jahre 2006 hat NaturalNews einen Bericht zu diesem Thema verِöffentlicht (http://www.naturalnews.com/020829.html), in dem es um eine Untersuchung des „Nordic Cochrane Centre“ in Dänemark gegangen war. Wie diese Untersuchung gezeigt hatte, schaden Mammographien zehnmal mehr Frauen, als sie helfen.

„Die Forscher untersuchten die Vor- und Nachteile sieben große Brustkrebs Vorsorgeprogramme, an denen 500.000 Frauen aus den USA; Kanada, Schottland und Schweden teilgenommen hatten. Die Autoren fanden heraus, dass von 2.000 Frauen, die über zehn Jahre lang jährlich mammographiert worden waren nur eine von diesen Untersuchungen mit einer Lebensverlängerung profitieren konnte, während zehn andere sich als Folge der Mammographie überflüssigen und vermutlich schädlichen Behandlungen unterziehen mussten.

Noch mal zum Mitlesen: Um das Leben EINER Frau zu verlängern, müssen sich 2000 Frauen über zehn Jahre alljährlich einer Mammographie unterziehen. Dadurch wurden 10 Frauen allerdings [unnِötiger Weise] durch Chemotherapien, Bestrahlungen oder Brustentfernungen geschädigt.

Was diese Studie natürlich nicht erwähnt: Alle genannten Therapieverfahren sind für die Krebsindustrie äußerst profitabel. Und das ist auch der Grund, warum Frauen so aggressiv zu Mammographien gedrängt werden - nicht weil man damit Krebserkrankungen entdeckt, sondern weil sie Geld bringen.

Für die Brustkrebsindustrie sind Frauen nicht mehr, als ein Stück Fleisch mit einem finanziellen Bonus. Der Druck, sich einer Mammographie zu unterziehen ist nicht mehr, als ein Marketing - Gag, mit dem man die Frauen verängstigt, desinformiert und in eine Warteschlange drängt, um sich durch eine Chemotherapie vergiften zu lassen, während sie ihre gesamtem Ersparnisse für eine Therapie ausgibt, die noch nicht einmal medizinisch gerechtfertigt ist!

Das ist einer der Gründe, warum man die Krebsindustrie als ein Verbrechen gegen die Frauen bezeichnen kann. In den USA und Europa werden Männer, die ihre Frauen verprügeln, als Kriminelle behandelt: im Extremfall sperrt man sie sogar ein. Wenn aber die gleichen Männer einen weißen Kittel tragen, dürfen sie Frauen ungestraft mit Chemikalien vergiften, ihre Brüste mit Skalpellen abschneiden und ihre Opfer sogar tِöten - ohne dafür in irgendeiner Art und Weise belangt zu werden. Bis heute gibt es keinen einzigen Brustkrebsspezialisten, der wegen des Todes seiner Patientin verhaftet worden ist.

Mythos Nummer 6: Frauen mit einem positiven BRCA-Test sollten sich vorbeugend ihre Brüste entfernen lassen

Wahr ist: Die Inhaltsstoffe von Gemüsen aus der Gruppe der Kreuzblütler wirken unmittelbar auf die BRCA- 1- und BRCA-2-Gene ein und verhüten den Krebs durch die Ernährung

Frauen mit einem positiven BRCA-Ergebnis (bei denen also das BRCA-Gen vorliegt) werden vollkommen unnِötiger Weise zu präventiven beidseitigen Mastektomien, also Entfernung ihrer beiden Brüste - gedrängt - ein Procedere, von dem einzig und allein der Operateur etwas hat. Denn niemand erzählt diesen Frauen, dass Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler krebsbekämpfende Wirkstoffe enthalten die spezifisch auf die BRCA-1- und BRCA-2-Gene einwirken und die Frauen vor Krebs schützen können .

Dazu braucht man täglich lediglich 30 Gramm frischen Brokkolisaft bzw. ersatzweise frische Sprossen, Supernahrungsmittel oder andere nährstoffdichte Lebensmittel oder Säfte auf täglicher Basis.

Krebsmediziner “vergessen” natürlich praktischer Weise, Frauen über diese Zusammenhänge zu informieren. Es würde ihrem Profit schaden, wenn Frauen wüssten, wie man Krebs vorbeugt - zu Hause, mit ganz normalen Nahrungsmitteln und einfache Kräutern.

Hier ist ein Zitat aus einer Arbeit, das Sie interessieren dürfte. Es zeigt, wie (die pflanzlichen Nährstoffe) I3C (aus Brokkoli) und Genistein (aus fermentierten Sojaprodukten) die Aktivität der Östrogenrezeptoren in einer dosisabhängigen Art hemmen kann.

“… wie wir gezeigt haben, induziert Indol-3-Carbinol (I3C)die Expression von BRCA-1 und I3C und BRCA-1 wiederum hemmen die Aktivität der Östrogenrezeptoren (ER-) in menschlichen Brustkrebszellen. Heute können wir nun berichten, dass sowohl I3C als auch Genistein die Expression beider Gene für eine erhِöhte Brustkrebsanfälligkeit, BRCA-1 und BRCA-2 in Krebszellen aus Brust- und Prostatagewebe herbeiführen, und das in einer zeit- und dosisbezogenen Art und Weise.“ http://www.nature.com/bjc/journal/v94/n

Natürlich wird sich jeder konventionelle Krebsmediziner weigern, Frauen über diese wissenschaftlichen Beweise zu berichten. Wenn Frauen Brustkrebs mit Hilfe des I3C vorbeugen können, wer braucht dann

noch einen Krebsmediziner? Niemand vermutlich. Übrigens. Inzwischen kann man das I3C auch im Internet kaufen.

Und selbstverständlich wird die FDA keiner Firma gestatten, Ihnen über die wissenschaftlich belegte Wahrheit über die krebshemmende Wirkung von I3C zu berichten: das alles fällt der Zensur und Unterdrückung zu Opfer, welche die heutige Krebsmedizin kennzeichnet. Und die Regierungen leisten bei dieser Desinformationskampagne wie selbstverständlich Beihilfe.

Es ist Aufgabe der FDA und der Krebsindustrie, Frauen bezüglich Brustkrebs dumm, desinformiert und ängstlich zu halten. Das letzte, was ihnen gefallen könnte, wären Frauen, die in Ernährungsdingen informiert sind.

Und was das Thema „vorsorgliche Brustentfernungen betrifft: Schon im Jahre 1994 schrieb die amerikanische Malerin Susan Moss in ihrem Buch „Keep your Breast“ (Rette Deine Brust, 4Flamingos Verlag, Rheine, 1999): „Wer sich aus Angst vor Brustkrebs die Brust entfernen lässt, j könnte sich ebenso gut das Gehirn entfernen lassen, um nicht geisteskrank zu werden.“

Mythos Nummer 7: Krebshilfeorganisationen suchen nach einem Mittel gegen den Krebs

Wahr ist: Selbst wenn man ein solches Mittel fände, würde diese Information nie an die Öffentlichkeit gelangen. Denn das würde die Krebsindustrie zerstören.

Das ist der große Beschiss der Krebsindustrie. Wie suchen nach einem Heilmittel, so behaupten sie, und lassen uns fast schon vergessen, dass sie diese Behauptung schon seit Ende der 60er Jahre immer und immer wieder herbeten. Und schon damals waren sie nur ein Paar Millionen vom endgültigen Krebsheilmittel entfernt.

Diese Suche nach einem „Heilmittel“ ist der reine Betrug. Es ist ein cleverer Dreh, um den Menschen mit den ganzen albernen „Pink Ribbon“-Aktivitäten Geld abzuknöpfen, denn in Wirklichkeit glaubt niemand in der Krebsindustrie daran, dass es so etwas wie ein Heilmittel überhaupt gibt. Fragen Sie die FDA, fragen sie die American Medical Association (AHA) oder die staatlichen Gesundheitsorganisationen: Jeder der behauptet, ein Mittel gegen den Krebs gefunden zu haben, wird automatisch zum Quacksalber erklärt. In den vergangenen Jahrzehnten sind zahllose Ärzte, die sich mit wirklichen Krebsheilmitteln beschäftigt haben verhaftet und ins Gefängnis geworfen worden oder mussten das Land verlassen. Der Fall Stanislaw Burzynski ist nur ein Beispiel dafür.

Und selbst wenn man nun wirklich ein Heilmittel fände (was nicht vorkommen wird, weil man so die Profite der Krebsindustrie zerstören würde) - glauben Sie wirklich, dass dieses Mittel umsonst erhältlich sein wird? Natürlich nicht! Die Erfinder würden Hunderttausende Dollars (oder Euros) fordern und der beunruhigten und verängstigten Bevölkerung für die neueste Wunderdroge das letzte Hemd rauben.

Denn nicht eine der konventionellen Non-Profit-Brustkrebs-Gruppen - und erst recht keine Pharmafirma - hat bisher angekündigt, dass das Wunder mittel gegen den Krebs gratis verteilt werden wird. Und da stellt sich einem automatisch die Frage: Wenn niemand plant, DAS Krebsmittel umsonst zu verteilen, warum geben wir diesen Gruppen den Geld, mit denen sie ihre Forschung und Entwicklung bezahlen?

Warum sollten wir den reichsten Firmen der Welt (der Pharmaindustrie nämlich) Geld spenden, die mit diesem Geld eine neue Gruppe von Medikamenten entwickeln, die den Krebsopfern zu einem unanständig hohen Preis verkauft werden, der nicht selten das Fünfhundertfache der Inhaltsstoffe erreicht?

Die Wahrheit ist: Jeder, der Geld für die “Suche nach dem Heilmittel” spendet, wird nach Strich und Faden betuppt. Schon P. T. Barnum sagte: Die Dummen sterben nicht aus. Was er nicht erwähnte: Die meisten von ihnen kaufen heute Pink-Ribbon-Produkte und denken dabei, sie hülfen bei der Suche nach einem Krebsheilmittel.

Lassen Sie sich nicht aufs Glatteis führen! Behalten Sie Ihr Geld oder geben Sie es für Vitamin D oder Heilkräuter gegen den Krebs aus (s. Mythos Nummer 8). Sie wollen Krebs heilen? Beginnen Sie damit in Ihrem eigenen Körper. Das ist deutlich billiger und sie behalten dabei auch Ihr Haar!

Mythos Nummer 8: Es gibt kein Heilmittel gegen den Brustkrebs

Wahrheit ist: Es gibt sogar viele natürliche Heilmittel gegen den Brustkrebs.

Nur ein Paar Stunden Recherche und Sie haben eine breite Auswahl natürlicher Mittel gegen den Krebs:

Vitamin D, Teufelskralle, Essiac, Heilpilze, Spirulina, Kreuzblütlergemüse. Grüntee, Graviola, Heilkräuter aus der traditionellen chinesischen Medizin, Sauerstofftherapie, Thymusspritzen, Mistelinjektionen und so weiter und so fort

Und alle diese Mittel haben eine Gemeinsamkeit: Sie werden ALLE von Organisationen wie der FDA und dem FTC unterdrückt. In den USA ist es ein Verbrechen, die Wahrheit über Anti-Krebs-Nahrungsmittel oder Heilkräuter zu verbreiten.

Mythos Nummer 9: Wenn meine Mutter an Brustkrebs erkrankt ist, werde auch ich daran erkranken

Wahrheit ist: Brustkrebs entsteht nicht durch schlechte Gene, sondern durch eine falsche Ernährung

Hier finden wir eine weitere Lüge, mit denen Krebsmediziner versuchen, Frauen von zusätzlichen und medizinisch eigentlich vollkommen überflüssigen Krebs- „Therapien“ zu überzeugen (die sie schädigen oder sogar töten können ).: Wussten Sie zum Beispiel, dass die Bestrahlung einer Brust die Krebsentstehung in der andern Brust begünstigt? Näheres dazu finden Sie hier

<http://www.naturalnews.com/News_000366_breast_cancer_radiation_womens_health.html>

Nicht Ihre Gene entscheiden über Ihre Gesundheit, sondern das, was Sie in Ihren Mund stecken oder auf Ihre Haut schmieren! Wenn Ihre Eltern an Krebs erkrankt sind, liegt das vermutlich am Verzehr krebsbegünstigender Nahrungsmittel (wie z. B. verarbeitete Fleischprodukte) und daran, dass sie keine krebshemmenden Nahrungsmittel, Heilkräuter und Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt haben. Vermutlich hatten sie zudem einen Mangel an Vitamin D und sie haben auch wohl kaum tagtäglich Säfte aus Gemüsesorten getrunken, die vor Krebs schützen können . Und schließlich haben sie sich vermutlich ständig irgendwelchen krebserregenden Chemikalien (Zigarettenrauch, Lِösungsmittel, Parfüms, Haushaltsreinigern, Pestiziden, Hautpflegemitteln und herkِömmlichen Kosmetika usw. ausgesetzt.

Mythos Nummer 10: Sonnenschein löst Krebs aus

Wahr ist: Sonnenlicht bewirkt in Ihrer Haut die Synthese von Vitamin D, mit dem man 78 % ALLER Krebserkrankungen vorbeugen kann.

Die von der Krebsindustrie in Umlauf gebrachten Fehlinformationen über Sonnenlicht (und Krebs) haben einen Grad der Absurdität erreicht, der in der Medizingeschichte seinesgleichen sucht. Wenn Sie das glauben, was Ihnen die American Cancer Society (und die entsprechenden deutschen und europäischen Organisationen) erzählen, dann bewirkt die Sonnenstrahlung Krebs.

Jawohl, Sonnenlicht verursacht Krebs, das wird behauptet. Wenn es nach der Krebsindustrie (und den meisten Hautärzten) ginge, wäre es für alle das Beste, ihr gesamtes Leben in einer Hِöhle zu verbringen, zumindest aber unter Fluoreszenzlampen oder Handrücken dick mit Sonnenschutzcreme bedeckt (die übrigens tatsächlich Krebs auslِösen kann).

Irgendwie hat es die Menschheit geschafft, über 350.000 Jahre mit natürlichem Sonnenlicht zu verbringen, ohne ausgerottet zu werden. Wenn Sonnenlicht wirklich so tِödlich für uns ist, ist das nichts weniger als ein Wunder. Man fragt sich tatsächlich, wie die menschliche Rasse überhaupt überleben konnte, wo doch ständig 50 % des Erdballs irgendwo von der Sonne erhellt wurde und wird. Haben unsere Vorfahren nicht nur die Nächte, nein auch den ganzen Tag in Hِöhlen verbracht?

Diese Taktik ist so offensichtlich, dass sie schon jedes Kind durchschaut: Wie die Sprecher der Krebsindustrie durchaus wissen, kann Vitamin D 77 % aller Krebserkrankungen verhindern. Da Sonnenstrahlen die menschliche Haut dazu bringen, selbst Vitamin D herzustellen (und das sogar kostenlos) ist die Krebsindustrie zu der Erkenntnis gekommen, dass sie - um zu überleben (und weiterhin Krebspatienten ausbeuten zu können ) - die Menschheit von allem und jedem aufzuschrecken, dass Krebs unter Umständen verhüten oder gar heilen kِönnte.

Und das ist natürlich der Motor hinter den „Sonne schadet“ - Kampagnen. Sie sind nichts anderes, als eine clevere Verbesserungsmaßnahme, durch die Menschen krank und leidend gehalten werden, indem man unter ihnen für einen ausgeprägten Vitamin D-Mangel sorgt. Dabei tritt ein solcher Vitaminmangel unter Personen mit dunkler Hautfärbung stärker auf, was bedeutet, dass die Anti-Sonnen-Kampagne der Krebsindustrie auch noch eine bedenkliche rassistische Konnotation enthält. (Haben Sie sich nicht auch schon gewundert, warum der Brustkrebs bei farbigen Frauen so viel aggressiver ist? Das liegt am Vitamin D-Mangel, der durch die Hautfärbung verstärkt wird. Aber das teilt kein Krebsmediziner seinen farbigen Patientinnen mit…

Vergessen Sie nie: Gesunde Personen mit ausreichenden Vitamin D-Spiegeln im Blut erkranken nicht an Krebs und leiden äußerst selten unter einer Erkältung. Übrigens brauche sie auch keine Impfungen. Und hier treffen wir (zufällig?) auch auf die drei profitabelsten Standbeine der konventionellen Medizin: Krebs, Impfungen und Erkältungen. Und das ist der Grund für die lächerlich umfangreichen Versuche der Gesundheitsindustrie, die Sonnen zu diskreditieren.

Lächerlich, weil die Sonne natürlich die Quelle ALLEN Lebens ist, das auf unserem Planeten existiert. Ohne Sonne gäbe es keine Pflanzen, keine Bakterien, keine Tiere, keine Fische - und natürlich auch keine Menschen. Die Sonne ist der wichtigste Lebens- und Energielieferant und ohne sie würden wir in wenigen Stunden eingehen - schon allen wegen der Kälte. Dass die Krebsindustrie der Sonne den Krieg erklärt, ist nur ein weiteres bestürzendes Beispiel dafür, wie weit sich die moderne Medizin von der realen Welt ab gekapselt hat.

Hurra, eine neue psychiatrische Erkrankung!

Apropos moderne Medizin und reale Welt: Ein weiteres gutes Beispiel für die offensichtliche Unvereinbarkeit dieser beiden Positionen findet sich in einer Anregung der Abteilung für klinische Psychologie an der Universität Liverpool zum Thema Krankheitskrämerei:

„Wir schlagen vor, Glück als eine psychische Störung zu klassifizieren und sie in den kommenden Auflagen der wichtigen diagnostischen Handbücher unter der neuen Bezeichnung: „grِößere affektive Störung von angenehmem Typ“ aufzunehmen. In einer Analyse der relevanten Literatur zeigt sich, dass Glück statistisch abnorm ist, aus einem Cluster einzelner Symptome besteht, mit einer Reihe kognitiver Anomalitäten verbunden ist und unter Umständen eine abnorme Funktion des Nervensystems reflektiert. Gegen diesen Vorschlag gibt es nur einen mِglichen Widerspruch - Glück ist nicht negativ besetzt. Allerdings kann dieser Widerspruch als wissenschaftlich irrelevant außer Acht gelassen werden.“

Dem haben auch wir nichts mehr hinzuzufügen.

DasDas MMäärchenrchen vomvom „teuren„teuren Urin“Urin“ -- gibtgibt eses „verschwendete„verschwendete Vitamine?Vitamine?

Kommt Ihnen das auch bekannt vor? „Ihr Körper kann mit diesen Vitaminen nichts anfangen. Alles was Sie mit Nahrungsergänzungsmitteln erreichen, ist teurer Urin. Natürlich kennen Sie das. Und im Internet gibt es Hunderte von Seiten mit ähnlich lautenden Empfehlungen. Sogar die renommierte BBC hat darüber eine Reportage gemacht. Und immer wieder werden Sie von Ärzten und Ernährungsexperten die Einstellung hِören, dass die Zufuhr von Vitaminen über die täglich empfohlenen Mengen (RDA, D.A.CH.) hinaus einfach eine Verschwendung von Geld wären.

„Teurer Urin“. Oft gehِört oder gelesen. Hِört sich logisch an - ist aber komplett falsch!

Urin ist das, was übrig bleibt, nachdem Ihre Nieren das Blut gereinigt haben. Wenn Ihr Urin also extra Vitamin C enthält, so kommt das aus dem Blut. War Vitamin C in Ihrem Blut, so ist es auch vom Körper absorbiert worden. Es ist das Fehlen wasserlِöslicher Vitamine im Urin, die auf einen Vitaminmangel hinweist. Wenn Ihr Körper ein Vitamin mit dem Urin ausscheidet, ist das ein Zeichen, dass Sie so viel von diesem Nährstoff besitzen, dass sie etwas davon abgeben können : und da ist auch gut so.

Sehen wir uns das alles noch aus einer andern Perspektive an: Wenn Sie am Fuß eines Staudamms stehen, können Sie nicht sehen, wie viel Wasser sich im Stausee befindet. Wenn Sie sich aber den Überlauf ansehen, und dieser ist trocken und staubig, voller Gestrüpp und voller Fuchslِöcher, hat es vermutlich länger nicht geregnet und der Stausee dürfte ebenfalls ziemlich leer sein. Wenn der Überlauf aber Wasser führt, ist der Stausee bis zum Rand gefüllt, wie auch eine überlaufende Tasse immer eine volle Tasse ist. Schüttet der Organismus mit dem Urin Nährstoffe aus, weist das auf eine ausreichende Versorgung mit diesem Nährstoff hin. Ein Mangel an wasserlِöslichen Vitaminen im Urin hingegen bedeutet: unzureichende Zufuhr.

„Teurer Urin”, so der renommierte „Nutrition Reporter“ Jack Challem, „ist ein bizarres Konzept, das auch ein gutes Abendessen für 100 Euro im ِörtlichen Drei-Sterne-Lokal teuren Urin produziert, sich darüber aber niemand aufregt. Andererseits haben zahlreiche Studien belegt, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitaminen die Blutkonzentration dieser Nährstoffe erhِöht.“

Michael Colgan, PhD, ein ehemaliger Mitarbeiter der Universität Auckland hat gemessen, wie viel Vitamin C tatsächlich nِötig ist. Er fand heraus, dass „… nur ein Viertel der Teilnehmer mit 1.500 mg Vitamin C ihr Vitaminmaximum erreichten. Mehr als die Hälfte aber benöِtigte Tagesdosen von 2.500 mg, um einen Level zu erreichen, wo ihr Körper kein Vitamin C mehr aufnehmen konnte. 4 der Teilnehmer erreichten dieses Maximum noch nicht einmal bei Tagesdosen von 5.000 mg“. Tatsächlich, so ein Kommentator, kann man mit einer Steigerung der Vitamin C-Zufuhr von 50 auf 500 mg pro Tag den Vitamin C-Spiegel im Serum verdoppeln. Und [erst] eine Erhöhung auf 5.000 mg führt dann zu einer weiteren Verdopplung.

Zeit für eine zweite Meinung?

Der Kardiologe Thomas Levy, MD. sagt dazu: „Es ist ein populärer Glauben konventioneller Mediziner, dass man durch die Einnahme von Vitamin C nur teuren Urin erhält. Tatsächlich wird ein Teil des Vitamins mit dem Urin ausgeschieden, aber je mehr man einnimmt, desto mehr verbleibt im Körper.“

Und William Kaufman, MD, ein Arzt mit einem Doktorgrad in Ernährungsbiochemie schreibt: „Wer glaubt, man kِönne alle Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe, die man zur lebenslangen Erhaltung einer optimalen Gesundheit benِötigt, nur durch die Ernährung erhalten, der denkt ziemlich selbstgefällig. Er verfügt über das Äquivalent des religiِösen Glaubens: Nahrung ist alles. Er muss sich nicht mit den Fakten belasten, dass der Nährwert der Speisen, die seine Patienten verzehren deutlich geringer ausfällt, als die theoretischen Werte in den Nahrungsmitteltabellen. … Der Slogan: Wir erhalten alle erforderlichen Vitamine mit unserer Ernährung. Mit einer Nahrungsergänzung produziert man nur teuren Urin, übersieht die Vorteile, die ein Vitaminpräparat für unseren Körper birgt, bevor es mit dem Urin ausgeschieden wird.“

Teurer Atem

Wie wir alle wissen, atmen wir Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus. In der Luft, die wir ausatmen, ist aber auch Sauerstoff enthalten, und davon nicht zu wenig. Die Luft, die wir einatmen, enthält etwa 21 % Sauerstoff. Normaler Weise verbrauchen wir davon nur ein Viertel. Also enthält die Luft beim Ausatmen immer noch 15 % Sauerstoff. Immerhin reicht der Sauerstoffgehalt unserer Atemluft beim Ausatmen immer noch genügend Sauerstoff, um bei einer Mund-zu-Mund-Beatmung lebensrettend zu wirken. Das bedeutet unter anderem, dass auch Taucher „teuren Atem“ haben müssen. Und auch alle Patienten unter einem Sauerstoffzelt - seien es Früh geborene oder Senioren bzw. Patienten, die sich nach einem Eingriff von einer Narkose erholen -, erhalten weitaus mehr Sauerstoff, als Ihr Körper verwerten kann. Und hier reden wir nicht von einer Verschwendung sondern halten das für eine gute Sache. Übermaß ist nichts Schlechtes.

„Teurer Urin“ durch Medikamente

„Wenn es wirklich um teuren Urin geht,“ so ein Editorial, „übersehen die Ärzte regelmäßig die Kosten aller Pharmaka und Chemotherapiemittel, die sie ihren Patienten in den Hals stopfen. Auch diese n Medikamente werden mit dem Urin ausgeschieden und wen man deren Kosten zusammen rechnet - nur die finanziellen Kosten, nicht einmal die Kosten der entsetzlichen Nebenwirkungen - dann übertreffen schon diese Beträge die Kosten einer gesunden Ernährung und einer Nahrungsergänzung.“

Und Dr. Kaufman fügt hinzu: „ Zu Beginn des 2. Weltkrieges mussten amerikanische GIs, die mit Penizillin behandelt wurden, ihren Urin sammeln, damit man das darin ausgeschiedene Penizillin wieder recyceln und zur Behandlung anderer GIs mit lebensbedrohlichen Infektionen einsetzen konnte. Wenn man nur das Penizillin betrachtet, das mit dem Urin ausgeschieden wurde und nicht die Vorteile, die der Soldat zuvor durch dieses Medikament erhalten hatte, könnte man ebenfalls spotten, die einzige Funktion des Penizillins bestünde darin, dem GI teuren Urin zu liefern. Wenn man sich aber ausschließlich auf die Wirkung des Antibiotikums im Körper des Soldaten konzentriert, kann man sich über das Wunder freuen, das man so eine potentiell tِödliche Infektion behandeln kann.“

Eine gute Ernährung wirkt lebensrettend. Für den therapeutischen Einsatz von Vitaminsupplementen zur Vorbeugung und/oder Behandlung schwerer Erkrankungen gibt es Tausende wissenschaftlicher Beweise. Sind alle an diesen Untersuchungen beteiligten Wissenschaftler und Ärzte wirklich dämlicher, als der Reporter, der soeben im Grundton der Überzeugung mitteilt, dass „Vitamine nur dazu dienen, ihnen teuren Urin zu verschaffen?“

So viele von uns ernähren sich mangelhaft und versuchen, ihre Vitamine durch eine Auswahl nährstoffarmer Lebensmittel zu erhalten. Nahrungsmittel alleine können unseren Vitalstoffbedarf für eine optimale Ernährung stecken. Und daher sind Nahrungsergänzungsmittel die Lِösung - und nicht das Problem. Denn gute Gesundheit hat nichts mit den Vitaminen zu tun, die man ausscheidet, sondern mit denen, die man behält.

Das Rezept des Monats: Glutenfreie Apfeltorte

Mit diesem Rezept wollen wir einmal mehr allen Akolythen der säurefreien und allergiearmen Kost ein Gericht vorstellen, mit dem auch sie in den kommenden Fest- und Feiertagen etwas zum Genießen haben. Und auch Personen die sich „normal“ ernähren, können von dieser Torte profitieren: Sorgen die enthaltenen Walnüsse doch für eine gesunde Portion der seltenen Omega 3 - Fettsäuren!

Zubereitungszeit 30 Minuten (Kühlzeit 1 Std.

8 Portionen

Zutaten

550 g Walnüsse

375 g Datteln

3 grüne Äpfel (wie z, B. Granny Smith)

¼ Tl. Zimt

1/8 Tl. Piment

1/8 Tl. gemahlene Nelken

2 El Honig

125 ml Apfelsaft

60 g Rosinen

Zubereitung

1. Walnüsse und Datteln etwa 40 Sekunden gut im Hackwerk/Moulinette verarbeiten, dabei die Datteln zuvor ggf. entkernen und den Stielansatz entfernen. Beide Zutaten sollten gut vermischt und zerkleinert, aber nicht zu glatt verarbeitet werden, sondern noch eine stückige Konsistenz behalten. Die Masse in eine 22 cm-Tortenform streichen und in den Kühlschrank stellen.

2. Äpfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in quer etwa halbzentimeterbreite Scheiben schneiden. Bereits fertige Scheiben in das Zitronenwasser legen. Apfelscheiben in einem Durchschlag gut abtropfen lassen

3. Äpfel mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben und etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen, dabei ständig rühren.

4. Die Äpfel mit einem Schaumlِöffel aus dem Topf nehmen und komplett in einer Schüssel abkühlen lassen

5. Flüssigkeit im Topf auf die Hälfte reduzieren lassen, vom Herd nehmen und ebenfalls abkühlen lassen

6. Apfelscheiben gleichmäßig auf der Walnuss-Sattelmasse verteilen und mit dem abgekühlten Gewürzsirup bestreichen. Der Kuchen kann sofort serviert oder bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dabei sollte man die Torte bedecken, um zu verhindern, dass sie Feuchtigkeit zieht.

Bei Bedarf vor dem Auftragen mit etwas Vanille (Soja-)Joghurt bestreichen

Tipps:

Richtig zubereitet wird der “Teig” fantastisch. Zu aller erst sollte man Datteln wählen, die fest sind. Eventuell sollte man den Boden in zwei Portionen zubereiten, bei denen man jeweils die Hälfte der Nüsse und Datteln verarbeitet. Die Masse sollte gut durchgemischt, aber nicht zu glatt werden, jede Portion sollte nicht länger als 40 Sekunden im Hackwerk bleiben. Die Masse sollte eine Konsistenz haben, dass sie gut zu formen ist.

QuellenQuellen

Guess who doesn't want a flu shot?, HIS-E-Alert UK Edition tom 7. November 2008

“Flu Shots a Tough Sell to Health Care Workers" Melanie S. Welte, Associated Press, 16. 10. 2008, ap.org

"Influenza Vaccination and Health Care Workers in the United States" Journal of General Internal Medicine, Vol. 21, No. 2, 2006, blackwellpublishing.com

"How Useful are Flu Vaccines?" Marco Mamone-Capria, British Medical Journal, 25. 01. 2008, bmj.com

Mike Adams, : Exposed: 10 Facts about the Breast Cancer Industry You're Not Supposed to Know (opinion), NaturalNews.com 19. Oktober 2008ن

Department of Clinical Psychology, Liverpool University. , A proposal to classify happiness as a psychiatric disorder, Journal of Medical Ethics 1992;18:94-98; doi:10.1136/jme.18.2.94

The "Expensive Urine" Myth - What About Those "Wasted" Vitamins? Orthomolecular Medicine News Service, 10. November 2008

4Flamingos pHakten 12/08

Mit den Themen:

1. Es passierte am Heiligen Abend

2. Neues von der Mammographie

3. Gar nicht so witzig

4. Handys - gefährlich auch ohne Krebsrisiko

5. Vitamin D - Ein Weihnachtsgeschenk für JEDEN!

6. Die 10 seltensten (und auch seltsamsten) gesundheitlichen Störungen

7. Rezept des Monats: 5 Smoothies für die „Tage danach“

Lieber Leser,

vermutlich erzähle ich Ihnen nichts neues, wenn ich diesen Newsletter mit der Binsenweisheit beginne, dass Winterzeit auch immer Grippe-, Schnupfen- oder Erkältungszeit ist. Auch die Information, dass man sich in dieser Zeit tunlichst mit ausreichend Vitamin C wappnen sollte, dürfte Sie nicht wirklich vom Sockel hauen. Aber was jetzt kommt, ist vermutlich auch für Sie neu: Wie decke ich am besten meinen Vitamin C-Bedarf? Mit Obst und Gemüse? Falsch geraten! Wurst ist der neue Vitamin C-Lieferant!

So zumindest sieht das ein alter Bekannter, der selbst ernannte Ernährungsexperte Udo Pollmer. Kein Witz, bei einem Vortrag auf dem 4. Landwirte - Forum in Rheine hat Herr Pollmer tatsächlich empfohlen, zur Deckung seines Vitamin C-Bedarfs zur Wurst zu greifen.

Ich kann mir richtig vorstellen, wie sich Generationen christlicher Seefahrer in ihren Gräbern mit der Hand vor die Stirn schlagen: „Menno, da haben wir Jahrhunderte lang Orangen, Zitronen oder Sauerkraut gegen den Skorbut von Pontius nach Pilatus gekarrt - und nun hat Udo Pollmer herausgefunden, das ein Ring Fleischwurst den gleichen Zweck erfüllt hätte.“

Unerklärlich ist allerdings, warum die Herren Agronomen Herrn Pollmer ob dieses Statements nicht unverzüglich des Saales verwiesen haben. Vermutlich haben Sie den Referenten für diesen mentalen Durchfall sogar noch bezahlt, oder - was viel schlimmer wäre - der glaubt sogar an diesen kapitalen Bockmist.

Aber so läuft das in Deutschland: Wenn man sich selbst erst durch eine permanente Medienpräsenz zum „Experten“ gemausert hat, kann man sich tatsächlich hinstellen und den größten Schwachsinn verzapfen und erhält vermutlich dafür noch Beifall und Geld.

Und deswegen soll auch unser Experte hier das Schlusswort haben: „Essen macht nicht schön, Essen macht nicht schlau oder gesund. Essen macht satt. Ich hoffe, dass das so bleibt.“

Ja, Udo., alter Freund und Kupferstecher, da hast Du vermutlich recht. Denn das Essen, das Dich schlau machen könnte, das wird es wohl auf der ganzen Welt nicht geben!

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Allen Lesern der pHakten wünschen wir eine geruhsames Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2009!)

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Es passierte am Heiligen Abend

Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln - Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen

BETHLEHEM, JUDÄA In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust. Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.

Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie von einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihnen angetragen, sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.

Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft. Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialamts mit: "Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen."

Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zur medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit einer Anklage rechnen. Weil sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott, wird ihr geistiger Zustand näher unter die Lupe genommen.

In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie steht:

„Mir steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass - wie in diesem Fall - ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können."

Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info: Die anwesenden Hirten behaupteten übereinstimmend, dass ihnen ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken befohlen hätte, den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: „Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede vollgekiffter Junkies, die ich je gehört hab

Neues von der Mammographie

Wie auch der nachlässigste Leser der pHakten inzwischen mitbekommen haben dürfte, stehen wir der Mammographie als Brustkrebs - Screening - Maßnahme eher skeptisch gegenüber. Übrigens: Hinter dem neudeutschen bzw. denglischen Begriff Screening verbirgt sich letzten Endes nichts anderes, als die gute alte (Brustkrebs-) Vorsorge - bzw. wenn die Vorsorge weniger erfolgreich war, die Nachsorge.

Aber zurück zur Mammographie.

Das unsere Skepsis nicht ganz unberechtigt ist, zeigt ein Bericht, der eben gerade in der Zeitschrift „Archives of Internal Medicine“ des JAMA abgedruckt wurde (Arch Intern Med. 2008;168[21]:2302-2303): Dort nämlich wird über eine merkwürdige Tendenz berichtet, die man in 4 norwegischen Provinzen beobachten konnte:

Seit man dort begonnen hatte, Frauen alle zwei Jahre zu mammographieren, hat die Zahl der Brustkrebsfälle signifikant (heißt merklich) zugenommen. Und das ist nicht nur in Norwegen der Fall. Wie Hintergrundinformationen der Studie erkennen lassen, nahm auch im restlichen Europa mit dem Start der zweijährigen Mammographien die Zahl der entdeckten Brustkrebspatientinnen zu.

Das aber gibt Anlass zu zwei interessanten Fragen: Haben die Röntgenstrahlen und/oder die oftmals schmerzhafte Kompression der untersuchten Brüste tatsächlich die Entwicklung von Brustkrebstumoren begünstigt? Oder ist es ganz anders und die Zunahme der Krebsfälle resultiert ganz einfach daraus, dass man mit mehr Mammographien einfach mehr Krebs entdeckt?

Die Antwort auf die erste Frage lautet: Das weiß keiner so ganz genau (und diese Frage war auch nicht Thema der Studie). Aber die zweite Frage hat eine unerwartete - und für alle, die sich für die Selbstheilungskräfte des Körpers interessieren - möglicherweise Paradigmen verändernde Antwort. Den wie die Forscher zugeben, kann man die erhöhte Zahl der Erkrankungen nicht damit begründen, dass man öfter gesucht habe, denn dann müsste die Zahl diagnostizierter Krebserkrankungen bei Frauen geringer sein, die nur alle 6 Jahre untersucht worden waren.

Nein, die Wissenschaftler kommen zu einem ganz anderen Ergebnis: Ihrer Ansicht nach hat man durch die häufigeren Mammographien Brustkrebsfälle „erwischt“, die ganz von alleine verschwunden wären, wen man sie nicht mittels Mammographie entdeckt - und natürlich mit Chemo- und Strahlentherapie behandelt - hätte. Offensichtlich kann ein Brustkrebs so ganz einfach wieder verschwinden -geheilt vom körpereigenen Immunsystem!

Per-Henrik Zahl, M.D., Ph.D., vom norwegischen Institut für Volksgesundheit und seien Team untersuchten die Brustkrebsraten von 119,472 Frauen im Alter zwischen 50 und 64 Jahren. Diese Frauen waren aufgefordert worden, sich von 1996 und 2001 als Teil des norwegischen Brustkrebsvorsorgeprogramms dreimal einer Mammographie zu unterziehen. Dann verglichen die Wissenschaftler die Anzahl von Brustkrebsfällen mit denen einer Kontrollgruppe von 109,784 Frauen, die 1992 im gleichen Alter gewesen waren und ebenfalls zur Teilnahme an diesem Mammographie - Marathon eingeladen worden wären - wenn es ihn 1992 den schon gegeben hätte.

Zum Erstaunen der Forscher war die Anzahl von Frauen mit invasivem Brustkrebs in der Gruppe der regelmäßig mammographierten Frauen um 22 % höher. Zudem tat der Brustkrebs bei den untersuchten Frauen auch in jedem beliebigen Alter auf.

„Da die Gesamthäufigkeit (der Brustkrebserkrankungen ) in der Kontrollgruppe nie so hoch waren, wie in der intensiver untersuchten Gruppe von Frauen scheint es so, als hätten einige der Krebserkrankungen, die durch regelmäßige Mammographien entdeckt wurden nicht lange genug bestanden, um nach 6 Jahren durch eine einzige Mammographie entdeckt zu werden,“ stellen die Autoren (etwas kryptisch) in ihrem Bericht fest. „Das lässt die Möglichkeit zu, dass einige der diagnostizierten Krebserkrankung auf ganz natürlichem Wege verschwinden.“

Die Wissenschaftler finden, dass ihre Ergebnisse „eine neue Einsicht über die größten Schäden liefern, die mit einer Mammographie verbunden sind: die Entdeckung von Krebserkrankungen, die sich normaler Weise von alleine erledigen würden“ - wenn man diese Entwicklung nicht durch eine Krebstherapie unterbindet.

Das bedeutet (selbstverständlich) nicht, dass ein Brustkrebs ignoriert und nicht behandelt werden sollte. Schließlich ist der Brustkrebs bei amerikanischen Frauen die zweithäufigste Todesursache: Die gute Nachricht aber lautet: Auch invasiver Brustkrebs kann auf natürliche Art und Weise - zumindest bei einigen Betroffenen - durch das körpereigene Immunsystem vernichtet werden. Dazu aber muss man dem Immunsystem auch die Gelegenheit geben und es nicht durch eine Chemo- und/oder Strahlentherapie schwächen!

In einem Editorial, dass den Abdruck der Studie in der Zeitschrift „Archives of Internal Medicine“ (2008; 168:

2311-2316) begleitete schreiben Robert M. Kaplan, Ph.D., von der Universität von Kalifornien in Los Angeles und Dr. med. Dr. rer. nat. Franz Porzsolt von der Universität Ulm, das wichtigste Thema, das diese Studie aufs Tapet bringe, sei, „wie wenig wir darüber wissen, was Patientinnen mit Brustkrebs geschieht, die nicht behandelt werden“. … Aus Autopsien wissen wir, dass eine recht erkleckliche Anzahl von Frauen sterben, ohne zu wissen, dass sie eigentlich an Brustkrebs erkrankt waren. …Und die Beobachtung eines Trends zu einer besseren Überlebenszeit wirkt sich nicht unbedingt förderlich auf die Vorteile einer Behandlung aus.“

Gar nicht so witzig

Auch wenn sie von der wissenschaftlichen und medizinischen Gemeinschaft als Witz betrachtet wird - zum Lachen ist die Untersuchung wirklich nicht, die vor etwa 20 Jahren an der Universität Boston durchgeführt worden ist. Damals, Mitte der 80er Jahre beschäftigte sich eine Gruppe von Wissenschaftlern der medizinischen Fakultät der Universität unter Leitung von Deborah Anderson, Professorin für Geburtshilfe und Gynäkologie Coca Cola, um zu untersuchen, ob an der Legende etwas wahr ist, dass die braune Brühe auch als Verhütungsmittel dienen könne.

Das Ergebnis: Sie kann, und zwar wirkt sie spermizid (die Spermien abtötend) wobei ihr aspartamhaltiger Widerpart, die Diät-Cola (deutsch „Cola Light“) sie in dieser Hinsicht sogar noch überflügelt.

Jetzt, 28 Jahre nach der Veröffentlichung der Studienergebnisse im „Journal of the American Medical Association“ haben Professor Anderson und ihr Team dafür einen „Ig Nobelpreis“ erhalten.

Der Ig-Nobelpreis wird für „exzentrische, aber oftmals sehr praktische wissenschaftliche Leistungen“ verliehen. Und da in der Veröffentlichung ganz klar davor gewarnt wird, Cola zur Geburtskontrolle zu verwenden, scheint diese Studie den Ig-Nobelpreis wohl eher wegen ihres exzentrischen Charakters erhalten zu haben.

Ich halte es für äußerst angesagt, dass die Arbeit von Anderson & Kollegen anerkannt wird - und zwar nicht als „exzentrisch“.

Bin ich denn der Einzige, der erkennt, dass die Studie eine äußerst beunruhigende Fakten ans Tageslicht gebracht hat, der offensichtlich fast 30 Jahre lang vergessen war? Die Tatsache, das Coca Cola und Cola light -zwei der beliebtesten Getränke weltweit - tatsächlich in der Lage sind, lebende Organismen abzutöten ist erschreckend und nur wenig bizarr.

Denn wenn schon ein Paar Schluck dieser Getränke in der Retorte so einen Schaden anrichten, dann stellt sich die Frage, welche Wirkung größere Mengen des Getränks bei regelmäßigem Konsum in ihrem Körper zeitigen!

Handys - gefährlich auch ohne Krebsrisiko

In den letzten Jahren ist sehr viel & oft darüber spekuliert worden, ob Handys das Risiko steigern können, an einem Hirntumor zu erkranken - ohne dabei ein wirklich endgültiges Resultat zu erbringen. Die Mehrzahl der Studien, die in wissenschaftlichen Fachjournalen veröffentlicht worden sind, konnten keine ausreichenden Beweise dafür erbringen, dass ein Handy tatsächlich die Hirntumorgefahr erhöht. Da aber die Technologie noch in ihren Kinderschuhen steckt, könnte keine der Studien etwas über die Langzeitrisiken sagen. Das aber ist besonders für Kinder von Interesse, die während ihres ganzen Lebens von Handys begleitet werden. Und während die Debatte über Hirntumore und Handys in die zweite Halbzeit geht, warnt die „American Association of Neurological Surgeons“ (AANS), dass Handys auch so schon ihre Risiken haben dürften, wie einige der folgenden Szenen aus dem echten Leben zeigen:

ein 29jähriger Mann, der auf eine Rolltreppe stehend mit seinem Handy telefonierte, stürzte rückwärts die Treppen herunter und zog sich eine Platzwunde am Schädel zu

ein 25jähriger Mann, der bei Telefonieren mit seinem Handy in ein Verkehrszeichen lief und sich ebenfalls eine Platzwunde am Kopf zuzog,

nächster Fall: Während sie nach dem Genuss von Alkohol mit ihrem Handy telefonierte, stürzte eine 42-jährige Frau 13 Treppen in die Tiefe und erlitt eine Verstauchung der Halswirbelsäule und Prellungen an Kopf, Schulter und Beinen.

Eine andere Frau, 50 Jahre alt, klagte über Nervenschäden, die offensichtlich auf einen übertriebenen Handy-Einsatz zurückzuführen ist. Immer wenn sie nach ihrer geliebten Kommunikations-Prothese griff, verspürte sie Schmerzen in den Fingern, die den Arm entlang ausstrahlten. Die Diagnose: zervikale Radikulopathie (Reizung der Nervenwurzeln im Bereich der Halswirbelsäule).

Während er eine SMS verfasste, verletzte sich ein 39jähriger Mann am Kopf. Sein Fehler: Er hatte ganz offensichtlich Probleme, gleichzeitig Rad zu fahren.

Dass das Schreiben einer SMS äußerste Konzentration erfordert, musste ein 16jähriger Mann feststellen: Er war so konzentriert, dass er einen Laternenpfahl rammte. Fazit: Gehirnerschütterung

Eine ganze Reihe von Untersuchungen hat gezeigt, dass Handys in der Zwischenzeit zur Hauptursache von Autounfällen arriviert sind. Man nimmt an, dass ein durch sein Handy abgelenkter Autofahrer vier Mal mehr an einem Autounfall beteiligt ist. Dazu passen dann auch die folgenden Statistiken:

Nach einer Studie der Harvard - Universität sterben jedes Jahr 2.600 Personen durch Unfälle, an denen Handys beteiligt waren. Weitere 12.000 erleiden mittlere bis schwere Verletzungen

Wie eine kanadische Analyse von 26.798 Anrufen mit dem Handy zeigte, war das Risiko eines Verkehrsunfalls um das Vierfache erhöht, wenn ein Handy verwendet wurde.

In den USA kommt es jährlich zu 50.000 Todesfällen aufgrund traumatischer Gehirnverletzungen, von denen 25.000 - 30.000 die Folgen eines Verkehrsunfalls sind.

Da stellt sich doch spontan die Frage: Wie viele dieser Gehirnverletzungen durch bzw. nach Handyeinsatz sind auf die Aktivitäten von Oper-, Theater- oder Restaurantbesitzer zurückzuführen, die ihrem ständig telefonierenden Nachbarn ganz einfach einen harten Gegenstand an den Kopf geworfen haben.

Verstehen könnte ich das auf jeden Fall.

Vitamin D - Das Weihnachtsgeschenk für JEDEN!

Den Begriff “Wundervitamin” haben wir inzwischen schon so oft gehört (und vermutlich auch selbst verwendet), dass er fast schon als inflationär bezeichnet werden kann und muss. Das Vitamin D aber ist sicher eines der wenigen Vitamine, dem dieses Attribut zu Recht gebührt.

Das fettlösliche Vitamin D (was nach Ansicht zahlreicher Experten zu Unrecht in die Gruppe der Vitamine eingereiht wurde) wird, wie wir allen wissen, vom Körper immer dann gebildet, wenn die Haut mit UV- Strahlung aus Sonnenlicht in Kontakt kommt. Rein theoretisch würden jeden Tag einige wenige Minuten des Kontakts mit der Sonne reichen, um den individuellen Vitamin D-Bedarf mehr als ausreichend zu decken. In

der Praxis aber erhalten die wenigsten von uns genügend Sonnenstrahlen - was besonders für den Winter und noch mehr für Personen gilt, die in der nördlichen Erdhalbkugel leben. Im Winter s reicht die Sonnenstrahlung in Westeuropa kaum aus, um die Vitaminsynthese anzuheizen und daher leiden im Frühling etwa 60 % von uns an einem Vitamin D-Mangel (d. h. im der Vitamin D-Spiegel im Blut ist niedriger als 30 ng (Nanogramm) pro Milliliter Blut.

Zudem geht die Fähigkeit unseres Körpers, Vitamin D herzustellen, mit zunehmendem Alter zurück, weshalb Senioren relativ oft unter einem Vitamin D-Mangel leiden. So hat man festgestellt, dass vermutlich jeder siebte Erwachsene unter einem Vitamin D-Mangel leiden dürfte.

Vitamin D und die Sterblichkeit

Schon frühere Untersuchungen hatten vermuten lassen, dass dem Vitamin D eine wichtige Rolle beim Schutz vor Krebs, Herz- und Gefäßleiden und Diabetes zukommt - Erkrankungen, die in der westlichen Welt für 60 - 70 % aller Todesfälle verantwortlich sind. Nun hat eine umfassende Beschäftigung mit den gesundheitlichen Vorteilen von Vitamin D durch Forscher der Internationalen Krebsforschungsgesellschaft in Lyon und dem Europäischen Institut für Onkologie in Mailand gezeigt, dass Personen durch die Einnahme eines Vitamin D-Supplements ein um 7 % geringeres Sterberisiko erreichten.

Wie Edward Giovannucci, Professor für Ernährungswissenschaften an der amerikanischen „Harvard School of Public Health“ sagte, fügt diese Studie „dem Buch über die Rolle von Vitamin D für unsere Gesundheit ein weiteres Kapitel hinzu.“ Er forderte eine Debatte über die Vorteile einer „moderaten Sonnenexposition, der Anreicherung von Nahrungsmitteln mit Vitamin D und höher dosierte Nahrungsergänzungsmittel für Erwachsene“.

Grippe und Erkältungen

Traditionell empfiehlt man, zur Vorbeugung von Grippe und Erkältungen große Mengen an Vitamin C zu schlucken. Aber vielleicht sollten wir uns auch um ein weiteres Vitamin kümmern… .

Wie amerikanische Forscher vom Winthrop Universitätskrankenhaus herausfanden, verringert die Gabe von Vitamin D an eine Gruppe von Freiwilligen die Häufigkeit von Grippe und Erkältungskrankheiten in drei Jahren um 70 %. Wie die Forscher erklärten, stimuliert das Vitamin die natürliche Immunität gegenüber Bakterien und Viren. Deswegen könnte der Rückgang der Vitamin D-Spiegel im Blut auch die Ursache dafür sein, dass Grippe und grippale Infekte im Winter so stark zunehmen.

Herz- und Gefäßerkrankungen

Vitamin D senkt die Insulinresistenz, einer der wichtigsten Faktoren bei der Entstehung von Herz- und Gefäßerkrankungen. Zudem wird das Vitamin von der Schilddrüse benötigt, die ihrerseits ein Hormon ausschüttet, das die Kalziumspiegel im Blut steuert und somit hilft, den Blutdruck zu regeln.

Wie eine Studie der Universität von Kalifornien an 10.000 Frauen im Alter von mehr als 65 Jahren ergab, hatten die Frauen, die ein Vitamin D-Supplement einnahmen, ein 31 % geringeres Risiko, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben. Und Forscher der Universität Bonn haben beobachtet, dass Patienten mit einem chronischen Herzversagen niedrigere Vitamin D-Spiegel im Blut aufwiesen.

Vermutlich sind es auch die Unterschiede an Sonnentagen, die erklärten, warum Herz- und Gefäßleiden in Großbritannien deutlich öfter auftreten, als in Südeuropa. Es gibt sogar Experten, die der Meinung sind, die gesundheitlichen Vorteile des Lebens rund um das Mittelmeer, haben eben soviel mit der Sonne zu tun, wie mit der berühmten “mediterranen Küche”.

Dr. James H. O'Keefe, Leiter der Abteilung für kardiologische Prävention am „Mid America Heart Institute“ in Kansas City dazu: „Es gibt eine breite Auswahl von Studien, die ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko mit einem Vitamin D-Mangel in Verbindung bringen. … Dieser Mangel geht mit wichtigen Risikofaktoren wie erhöhtem Blutdruck, Diabetes sowie einer Versteifung des linken Herzvorhofs und der Gefäße einher. Entzündungen sind bei Herz- und Gefäßleiden von großer Bedeutung und Personen mit einem Vitamin D- Mangel leiden häufiger unter Entzündungen.“

Krebs

US Forscher von der Universität San Diego haben 63 wissenschaftliche Arbeiten analysiert, die seit 1960 veröffentlicht worden sind und kamen zu dem Schluss, dass es Zeit für eine „konzertierte Gesundheitsaktion“ sei, die Vitamin D-Spiegel zu erhöhen. Ihrer Ansicht nach wäre eine tägliche Zufuhr von 1.000 IU oder 25 µg Vitamin D erforderlich. Wie sie im “American Journal of Public Health” schrieben, könnte ein Vitamin D- Mangel „ jedes Jahr für mehrere Tausend vorzeitige Todesfälle durch Dickdarm-, Brust-, Eierstock- und anderen Krebserkrankungen verantwortlich sein könnte“.

Im Juni diesen Jahres empfahl die kanadische Krebsgesellschaft, Erwachsene sollten damit beginnen, ihre Ernährung mit Vitamin D zu ergänzen, um ihr Krebsrisiko zu senken.

Diabetes

Wissenschaftler beobachteten 12.000 Kinder, die in der Zeit von 1966 bis 1997 geboren wurden und kamen zu dem Ergebnis, dass Kinder, die unter einer Rachitis (Vitamin D-Mangelerkrankung) litten, dreimal häufiger zum Diabetiker wurden.

In einer Untersuchung aus Finnland, die von der Londoner Wissenschaftlerin Elina Hypoponen vom Institut für Kindergesundheit geleitet wurde, reduzierte ein Vitamin D-Supplement, das man Babys verabreichte, ihr Risiko, einen Diabetes vom Typ I zu entwickeln, um 80 %. In Oxford hat sich die Zahl von Fünfjährigen mit Diabetes verfünffacht, die Zahl der 15jährigen verdoppelte sich. Die Ärzte sagen, dass diese Zunahme zu stark sei, um durch genetische Faktoren bedingt zu sein und auf Veränderungen der Umwelt beruhen müssten.

Elina Hypoponen: „Unsere Forschung hat gezeigt, dass eine alarmierend hohe Anzahl von Personen in Großbritannien nicht genügend Vitamin D erhält. Im Winter haben 9 von 10 Erwachsenen suboptimale Vitaminspiegel.“

Multiple Sklerose

Die Idee, dass Sonnenlicht auch vor Multipler Sklerose (MS) schützen könnte, stammt daher, dass diese Erkrankung in Regionen häufiger ist, die weiter vom Äquator entfernt sind. Das wolkige Chicago hat z. B. eine höher Rate, als das sonnige Florida. Schotten, die im Mai nach dem langen und dunklen Winter geboren werden, haben ein überdurchschnittlich hohes Risiko, Landsleute, die im November, nach dem Sommer zur Welt kommen, weisen das geringste Risiko auf.

Eine Untersuchung, die 2004 von dem früheren britischen obersten Medizinalrat Sir Donald Acheson veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass Personen, die mehr Zeit in der Sonne verbringen, ein geringeres MS-Risiko haben, als Personen, welche die Sonne meiden. In der Zeitschrift “Journal of Epidemiology and Community Health” veröffentlicht kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass ein gewisser Grad von Sonnenexposition im Jahr notwendig sein könnte.

Autismus

Wie John Cannell, ein Psychiater und Vitamin D-Befürworter glaubt, könnte auch hinter der rasanten Zunahme von Autismusfällen ein Vitamin D-Mangel stecken. Zwar gibt es dafür nur Indizien, aber Cannell sagt, dass der medizinische Rat, die Sonne zu meiden und sich zu bedecken eine Parallele zu der seit den 80er Jahren steigenden Zunahme autistischer Störungen aufweist. Unterstützt wird Cannell von Dr. Richard Mills, Forschungsdirektor der National Autistic Society: „Es ist schon lange darüber spekuliert worden, dass Autismus in den nördlicher gelegenen Ländern häufiger auftritt, zudem ist eine Verbindung zur Rachitis beobachtet worden - Beobachtungen, die diese Hypothese stützen.“

Selbst wenn es einer Person gelänge, all erforderlichen Vitamine und Mineralstoffe mit seiner Ernährung aufzunehmen: für das Vitamin D gilt das nicht. Es wird als Folge der Sonnenstrahlung in der Haut synthetisiert und diese Synthese liefert etwa 90 % des Gesamtbedarfs, und diese Synthese liefert etwa 90 % des Gesamtbedarfs. Nahrungsmittel sind nur sehr schwache Vitamin D-Quellen.

Der zunehmende Gebrauch von Sonnenschutzmittel sowie die immer weniger werdende Zeit, die wir an der frischen Luft verbringen sind vermutlich die Auslöser dessen, was Wissenschaftler für einen zunehmenden Mangel an Vitamin D halten.

Vitamin D halt sich im Körper nur etwa 60 Tage, also muss es regelmäßig ersetzt werden. Um die Reserven zu erhalten reicht es vermutlich aus, zweimal pro Woche 20 Minuten mit entblößten Händen, Armen und Gesicht in die Sonne zu gehen. In den USA beträgt die empfohlene Menge zur Nahrungsergänzung 400 IU pro Tag, in Großbritannien gibt es eine solche Empfehlung nicht. Einige Experten sind der Meinung, man benötigte täglich 1.000 IU Vitamin D, um Krankheiten vorbeugen zu können

Gut zu wissen: Die 10 seltensten (und auch seltsamsten) gesundheitlichen Störungen

Der Mann, der nicht fett werden kann

Mr. Perry, 59 Jahre alt, kann alles essen, was er will und wird trotzdem nicht fett. Er kann kein Gewicht zulegen, da er unter einem Zustand namens Lypodystrophie leidet, der dazu führt, dass sein Körper sehr schnell Fett verbrennt. Als Kind war Mr. Perry noch etwas pummelig, aber mit 12 Jahren verlor er alles Körperfett „praktisch über Nacht“. Zuerst versuchte er noch, wieder mehr zu essen, um zuzunehmen, aber ohne Erfolg. Sein Körper produziert sechs mal so viel Insulin, wie eine normaler Mensch.

Der Mann, der keine Kälte spürt

Der Niederländer Wim Hof, auch als „Iceman“ bekannt, bestieg den Mont Blanc trotz eisiger Kälte nur mit einem Paar Shorts bekleidet. Er ist Inhaber Tausender von Weltrekorden und stellt sich ständig neuen

Herausforderungen. Obwohl die Wissenschaft keine Erklärung dafür findet, kann der 48-jährige Niederländer bei Temperaturen überleben, die für einen Durchschnittsmenschen tödlich wären - und erfühlt sich dabei sogar noch wohl!

Der Junge, der nicht schlafen kann

Rhett leidet unter einer seltenen medizinischen Störung, wegen der er nicht schlafen kann, Somit ist er praktisch 24 Stunden am Tage wach - was für seine Ärzte ein Rätsel war. Erst nach mehreren Jahren stellte man bei ihm eine extrem seltene Fehlbildung, das Chiari-Malformation, diagnostizierte. Bei dieser Fehlbildung sind Teile des Kleinhirns in den Spinalkanal gedrückt und es kommt zu einer permanenten Komprimierung des Hirnstamms - vermutlich würden wir mit einer solchen Störung auch nicht schlafen können.

Das Mädchen mit einer Wasser - Allergie

Der Teenager Ashleigh Morris kann weder schwimmen noch in der warmen Badewanne liegen. Sie reagiert allergisch auf Wasser. Sogar der eigene Schweiß verursacht auf der Haut der 19-Jährigen einen Ausschlag. Ursache ihrer Probleme ist eine äußerst seltene Störung der Haut mit Namen „aquagene Urtikaria“ (Wasser- Nesselsucht), von der weltweit nur eine Hand voll Fälle bekannt sind.

Die Frau, die nie vergisst

„A. J.” eine 40-jährige außerordentliche Frau, kann auf ein „permanentes, nicht steuerbares und automatisches“ Gedächtnis ihres gesamten Lebens und zahlloser öffentlicher Vorfälle zurückgreifen. Nennt man ihr ein beliebiges Datum aus den vergangenen 25 Jahren, kann sie ausführlich und detailliert berichten, was sie an diesem Tag getan und erlebt hat und ob es an diesem Datum irgendwelche interessanten Ereignisse oder Neuigkeiten gab. Den Codenamen A. J. erhielt sie, um ihre Privatsphäre zu garantieren, und auch ihre Fähigkeit ist so außerordentlich, dass man dafür einen neuen Begriff finden musste, das hyperthymestische Syndrom.

Das Mädchen, dass sich ausschließlich von Tic Tacs ernährt

Die 17-jährige Natalie Cooper leidet unter einer mysteriösen Erkrankung - ihr wird von jedem Lebensmittel übel, das sie verzehrt. Es gibt nur ein Nahrungsmittel, dass sie essen kann: Tic Tacs. Aus bisher unbekannten Gründen sind diese kleinen Pfefferminzpastillen das Einzige, was sie schlucken kann - der Rest ihrer Nahrung muss ihr mit einer Magensonde zugeführt werden.

Die Frau, die täglich 200 Orgasmen hat.

Aus der nicht mehr ganz jugendfreien Abteilung kommt Sarah Carmen, 24, die unter einem Zustand leidet, den man als permanentes sexuelle Erregungssyndrom (PSAS) bezeichnet. Wie Sarah selbst glaubt, wurde dieser Zustand durch die Anti-Baby-Pille ausgelöst. Ihr langjähriger Freund hat sie verlassen und jeder neue potentielle Partner muss sich sehr anstrengen, um Sarahs sexuelle Bedürfnisse zu erfüllen. „Oft wünsche ich mir, so viele Orgasmen zu haben, bis ich mich komplett verausgabt habe damit dann endlich Schluss ist,“ sagt sie.

Der Musiker mit dem Schluckauf

Bei Chris Sands, 24, kann es alle zwei Sekunden zu einer Schluckauf-Attacke kommen - und das manchmal sogar, wenn er schläft. Wie Chris vermutet, liegt das an einem Reflux - einem Rückstau von Magensäure aufgrund eines Defekts am Mageneingang. Dieses Problem, so sagt Mr. Sands, der Background- Sänger der Band Ebullient ist, hat seiner Karriere sehr geschadet, da er bisher nur viermal auftreten konnte.

Das Mädchen, das beim Lachen immer umfällt

Die 20-jährige Kay Underwood leidet unter einer so genannten Kataplexie, was bedeutet, dass jede starke Emotion ihre Muskeln dramatisch schwächt. Ob freudige Erregung, Ärger, Furcht oder Überraschung, ja sogar Verlegenheit kann dazu führen dass der oder wie in diesem Fall die Betroffene wie vom Blitz getroffen zu Boden sinkt. Und wie viele andere Kataplexie-Opfer kämpft Ms. Underwood auch gegen eine Narkolepsie, eine Störung, bei der die Betroffenen ohne Vorwarnung in einem tiefen Schlaf fallen.

Wenn man nur wüsste wie man diese Erkrankung künstlich hervorrufen kann - das wäre doch eine echte Alternative für die 200-Orgasmus-Frau!

Die Frau, die allergisch auf moderne Technologie reagiert.

Debbie Bird hat eine Allergie auf Handys und Mikrowellenherde. Die 39-jährige reagiert derart empfindlich auf elektromagnetische Felder (EMF) von Computern, Mikrowellen und Handys, dass sie einen schmerzhafte Hautausschlag bekommt und ihre Augenlider auf das Dreifache ihrer Größe anschwellen, wenn sie sich einem der genannten Geräte zu sehr nähert. Um ihre Gesundheit zu bessern, hat Ms. Bird ihr ganzes Haus in eine komplett EMF-freie Zone umwandeln müssen.

Rezept des Monats : 5 Smoothies für die „Tage danach“

Für alle, die es in den Fest- und Feiertagen etwas zu doll getrieben haben, sind hier 5 nahrhafte und wohlschmeckende Smoothie - Rezepte, mit denen wir unsere Körper ausreichend entlasten können. Jeder Smoothie enthält frisches Obst und Gemüse, liefert alle Zutaten, die unser Körper benötigt und kann daher auch mehrmals täglich als Ersatz für eine der „richtigen Mahlzeiten“ eingesetzt werden, von denen wir in den vergangenen Tagen etwas zu viel hatten.

Zur Zubereitung: Alle Zutaten jeweils in einem Mixer/Hackwerk verarbeiten, dabei die saftigen Früchte zuerst in das Mixgefäß geben, damit sie ausreichend Flüssigkeit zur Verarbeitung der Blattgemüse liefern.

Jedes Rezept liefert etwa 2 - 3 Portionen

Spinat - Mango - Smoothie

Zutaten:

2

Tassen Spinatblätter

2

Mangos, geschält und grob gewürfelt

1

Banane

Spinat - Birnen - Smoothie

Zutaten:

2

Tassen Spinatblätter

2

Birnen (ohne Kerne)

1

Tasse Orangensaft

½

Tasse Wasser (optional)

Tropischer Grüner Smoothie

Zutaten:

1 Kopf Roma- oder Blattsalat

2 Tassen Wasser

1 Banane

½ Ananas, geschält und entkernt

Grüner Blaubeeren Smoothie

Zutaten

1 Kopf Romansalat

3/4 Tasse Blaubeeren, frisch oder gefroren

1 Apfel grob gewürfelt

¼ Zitrone oder Limette

2 Tassen Wasser

Cooler Trauben-Beeren-Smoothie

Zutaten:

1 Handvoll Weintrauben ohne Kerne

2 - 3 Handvoll gefrorene Erdbeeren

1 gefrorenen Banane, geschält

½ Kopf Romanosalat

Trauben auf den Boden des Gefäßes geben sodass genügend Flüssigkeit für die restlichen Zutaten entsteht, ggf. noch mit etwas Wasser „verlängern“.

Quellen

Berthold Fehmer, Vitamin C? Dann greif´ zur Wurst, Münstersche Zeitung, 25. 11. 2008

Was wäre, wenn Jesus im Jahr 2007 geboren worden wäre ?, www.initiative.cc , Dezember 2007

Sherry Baker, Health Sciences Editor, Breast Cancer Rates Soar after Mammograms and Some Cancers may Heal Naturally, NaturalNews.com November 24 2008, http://www.naturalnews.com/z024901.html

No laughing matter, Health e-Tip vom 18. November 2008

Cancer Risk Aside, Cell Phones are Dangerous. Newsmax.com Health Alert vom 17. 11. 2008

“Stripper science earns frivolous fame,” MSNBC (www.msnbc.com ), 10/2/08

Ed Edleson, Vitamin D the Christmas ‘must-have’ for Everyone, HIS E-Alert UK Edition, 5. 12. 2008 ‘Vitamin D Vital for the Heart’ Online-Veröffentlichung, 01.12.08, businessweek.com

‘D Vitamin’, Online-Veröffentlichung, pharmanord.co.uk

Jeremy Lawrence, ‘The Virtues of Vitamin D’, Online-Veröffentlichung, 18.09.07, independent.co.uk

10 People with Unbelievable Medical Conditions, Oddee.com, 08. 08. 2008,

http://www.oddee.com/item_96473.aspx

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