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Ortenau mObil

Nr. 11 – Mittwoch, 11. März 2009

Scheinwerfer G rüne Welle auf dem Au- tosalon: ein eigens ein- gerichteter grüner Pavillon bietet

Scheinwerfer

G rüne Welle auf dem Au- tosalon: ein eigens ein-

gerichteter grüner Pavillon bietet beim Autosalon in Genf, der noch bis Sonntag, 15. März, läuft, Einblicke in die Ökoneuheiten namhafter Autohersteller. Nicht erst mit der Wirtschaftskrise ist Ver- brauch und Klimaschutz das Thema bei Neuheiten. Und der Trend geht zumindest in Genf ganz klar in Richtung Elektroantrieb. Lithium- Ionen-Batterien könnten den Durchbruch in Sachen Reich- weite bedeuten. Knapp 400 Kilometer kommt er weit, der kalifornische Elektrobolide Tesla Roadster Sport und beschleunigt in vier Sekun- den auf Tempo 100. Spitze ist nicht nur die Geschwindig- keit von über 200 km/h, son- dern leider auch der Preis. Die Basisversion gibt es für 110 000 Euro.

B lue Lion“ heißt das Um- weltlabel von Peugeot.

„14 Modelle liegen damit un- ter 130 g/km CO -Ausstoß“, blickt Jürgen Borst, Verkaufs- leiter beim Autohaus Roth in Offenburg zuversichtlich nach Genf: „Damit sind wir in Europa Marktführer.“ Au- ßer Premieren – neben dem 3008, einem Crossover aus Van und SUV, stehen bei der Marke mit dem Löwen der 308CC und der 206+ unmit- telbar vor dem Marktstart – befürwortet Borst das stra- tegische Schwerpunktthema Umweltschutz: „Einen Blick in die Zukunft erlauben die Concept-Cars von Peugeot. Mit modernstem Hybrid- Antrieb werden Kraftstoffver- brauch und CO -Emissionen weiter reduziert.“

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brauch und CO -Emissionen weiter reduziert.“ 2 2 Der Rinspeed „i Change“ ist eines der Highlights

Der Rinspeed „i Change“ ist eines der Highlights unter den Concept-Cars in Genf. Er braucht nur einen Stecker, um von der Stelle zu kommen. Foto: Rinspeed

Premieren am See

Ortenauer Autohändler blicken über den Genfer Autosalon

D en Überblick beim Auto- Start-Stopp-Automatik daher. Bereich der SUV komplettiert

salon Genf zu behalten, ist

schwer. Die Zahl der Weltpre- mieren groß, innovative Studien noch und nöcher. Was die in der Ortenau ansässigen Marken dort besonders Eindrucksvolles präsentieren, verraten Händler persönlich: „Besonders beein-

druckt die neue Mercedes-

Benz E-Klasse – die beste Business-Limousine der Welt. Sie bietet innovatives Design, hohen Komfort und ein bisher unerreichtes Sicherheitsni- veau“, erklärt Christian Lumpp, Pkw-Verkaufsleiter des S&G Centers Offenburg/ Ortenau. Darüber hinaus sieht er im Mercedes-Benz S 400 Blue Hy- bridein zukunftsweisendes Mo- dell: „Mit 7,9 Litern Verbrauch bei 229 PS Leistung ist das die energieeffizienteste Luxusli- mousine mit Ottomotor.“ Fre- derik Willmann, Prokurist beim Offenburger Autohaus Paschke, blickt bereits in die Zukunft ei-

ner seiner Marken: „Ein High-

light sind die Fiat Pur O Mo-

auskommt und dabei 89 Gramm

den Prius Hybrid vor, der mit 3,9 Litern auf 100 Kilometer

ker Adler, Marketingleiter bei Darüber hinaus stellt Toyota

Die jüngere Zielgruppe spricht man bei Ford mit dem neuen Ka und Fiesta an. Vol-

Es ermöglicht Beschleunigung – auch beim Kickdown – ohne spürbare Schaltvorgänge. Den neuen Toyota Verso gibt es am Lac Léman erstmals zu sehen. Darauf weist Erwin Ehret vom Autohaus Ehret hin.

500 Mal, „schon ausverkauft.“ vor allem das PDK-Automatik- getriebe für richtungsweisend.

delle gibt es ab Werk mit Erd- gas- bzw. Flüssiggas.“ Auch der neue Mazda 3 gefällt ihm. Ins Schwärmen gerät er beim Alfa Romeo Competizione Cabrio. Den rasanten Flitzer gibt es nur

effizienten Klassikern wie dem neuen VW Polo freut sich Ul- rich Berger, Geschäftsführer bei Graf Hardenberg in Offenburg, auf den Skoda Yeti. Beim neu- en Porsche Cayenne hält er

Die CO -optimierten Serienmo- der A4-Allroad.“ Neben den

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Premieren und

Concept-Cars

Ernst und König: „Der neue Fiesta Econetic ist mit seinen 98 Gramm CO pro Kilometer wegweisend.“ Eine Weltpre- miere feiert bei Audi. „Einige unserer Kunden werden direkt nach Genf fahren, um das Au- di A5 Cabrio vor Ort zu sehen“, erklärt Michael Waag Verkaufs- leiter beim Autohaus Geiger. In der Markteinführung des neu-

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en S4 sieht er das sportliche

CO pro Kilometer ausstößt. Das gesamte Spektrum der Genfer Autoschau ist damit längst nicht erschöpft. Noch bis Sonntag lässt sich die Vielfalt dort persönlich begutachten. Alle Weltpremieren, Concept- Cars, Neuerungen sind auch von zu Hause aus im Internet unter

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delle. Die kommen nicht nur mit

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Highlight: „Unser Angebot im www.salon-auto.ch abrufbar.

Antrieb der Zukunft noch nicht absehbar

Antrieb der Zukunft noch nicht absehbar
Offenburger Wissenschaftler blickt voraus

Offenburger Wissenschaftler blickt voraus

Offenburg (ku). „Es wird werden.“ Die keine sprunghafte Entwick- Brennstoff- lung beim Antrieb geben. Es zelle sieht ist noch nicht absehbar, wel- er allerdings che Technologie das Fahrzeug kritisch. Nicht der Zukunft antreiben wird“, nur deren Le- sagt Nils Jahn. Er arbeitet bensdauer

mit am „Schluckspecht“, dem sei problema- Projektfahrzeug der Hoch- tisch, auch schule Offenburg, dessen Sicherheits- Wa sserstoff-Brennstoffzelle bedenken hin-

Sicherheits- Wa sserstoff-Brennstoffzelle bedenken hin- Nils Jahn. mit nur einem Liter über 3000 sichtlich des

Nils Jahn.

mit nur einem Liter über 3000 sichtlich des Transports des

mit nur einem Liter über 3000 sichtlich des Transports des

Kilometer weit kommt.

Wasserstoffs bestünden. Auch

Kilometer weit kommt. Wasserstoffs bestünden. Auch
Reine Verbrennungsmoto- die Umweltverträglichkeit von ren sieht Jahn allerdings in Wasserstoffantrieben sei kei- zehn bis

Reine Verbrennungsmoto- die Umweltverträglichkeit von ren sieht Jahn allerdings in Wasserstoffantrieben sei kei- zehn bis 15 Jahren nicht mehr neswegs gegeben: „Aus dem auf dem Automarkt: „Ver- Auspuff tropft zwar nur Was- schiedene Konzepte werden ser als Reaktionsprodukt“, zur um die Gunst der Kunden Herstellung von Wasserstoff werben, ob dies nun rein elek- benötige man aber enorme trisch betriebene Fahrzeuge Energien. Dieser Prozess ist oder Hybridfahrzeuge sein „keineswegs CO 2 -neutral.“

Hybridfahrzeuge sein „keineswegs CO 2 -neutral.“ Gemeinsam Technologien entwickeln Der neue Hoffnungsträger

Gemeinsam Technologien entwickeln

Der neue Hoffnungsträger von Opel heißt „Ampera“. Ab 2011 soll

er zu kaufen sein. 60 Kilometer fährt er rein elektrisch, bis zu 500 Kilometer weit kommt man mit dem Benzinmotor, der dann bloß 1,6 Liter schluckt. Das ist auch für Richard Horn, Verkaufsleiter beim Autohaus Linck, Offenburg, der Weg: „Wir begrüßen das Be- kenntnis zu verbrauchsgünstigen Motoren, die Weichenstellung zu alternativen Antriebsarten und die Gesprächsbereitschaft einzelner Autohersteller, um gemeinsam neue Technologien zu entwickeln.“ Der Ampera ist die Europa-Variante des Chevrolet Volt, der bereits im nächsten Jahr in Amerika auf den Markt kommt. Foto: GM