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SiDiM

SiDiM Textwasserzeichen Evaluierung

Textwasserzeichen Evaluierung

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Liebe Textschaffende, lieber Textschaffender, vielen Dank für Ihre Bereitschaft, uns bei der Evaluierung unseres im

Liebe Textschaffende, lieber Textschaffender,

vielen Dank für Ihre Bereitschaft, uns bei der Evaluierung unseres im Förderprojekt SIDIM entwickelten Textwasserzeichens zu unterstützen.

In diesem Dokument sind 15 kurze Textausschnitte in ihrer Originalfassung und in einer mit Wasserzeichen versehenen Version jeweils gegenübergestellt. Die Positionen von Original und markierter Version variieren dabei zufällig. Jeder Ausschnitt (der nicht das Original ist) enthält dabei mindestens eine Umformung.

Wir möchten Sie bitten, jedes Textbeispiel durchzulesen und in der Tabelle unter dem Text zu bewerten. Sie müssen entsprechend zuerst entscheiden, welcher Text Ihrer Meinung nach mit einem Wasserzeichen modifiziert wurde. Kreuzen Sie dann auf der entsprechenden Seite an, wie störend sie das Wasserzeichen finden. Wenn Sie nicht feststellen können, welche der beiden Versionen markiert wurde, kreuzen Sie bitte „Nicht unterscheidbar“ an.

Bitte senden Sie Ihre Ergebnisse an Franziska Heger unter der folgenden E-Mail-Adresse zurück:

f.heger@mvb-online.de

Alternativ können Sie auch folgende Fax-Nummer oder Email-Adresse nutzen:

Fax:

Email: sidim.evaluierung@sit.fraunhofer.de

06151 869 224

Bei Interesse finden Sie mehr Informationen zu SIDIM unter

www.sit.fraunhofer.de/de/angebote/projekte/sidim

Aus: Rudi Rieger – Das verschwundene Kind Text 1 „Das ist ein Geheimnis. Lassen Sie

Aus: Rudi Rieger Das verschwundene Kind

Text 1

„Das ist ein Geheimnis. Lassen Sie sich überraschen.“

Als der Jeep die Straße hinunter brauste, verfolgten ihn ein

Augenpaar aus dem Fenster des

Polizeirevieres. Der Staub den er aufwirbelte, ließ ihn unsichtbar aus der Stadt verschwinden.

Etwas außerhalb des Dorfes hielt er vor einem schönen Restaurant an.

„Das ist ein Geheimnis. Lassen Sie sich überraschen.“

Als der Jeep die Straße hinunter brauste, verfolgten ihn ein

Augenpaar aus dem Fenster des

Polizeirevieres. Der Staub den er aufwirbelte, ließ ihn nicht sichtbar aus der Stadt verschwinden. Etwas außerhalb des Dorfes hielt er vor einem schönen Restaurant an.

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Aus: Rüdiger Janson Eden 2160

Text 2

Aber am Ende hat sich die Mühe doch gelohnt.

Heute leben wir in einem Paradies, das in eurer Zeit nicht denkbar gewesen wäre.

Ihr hättet die Regeln nie akzeptiert.

Ihr hättet sie empört abgelehnt, um weiter in einem Hexenkessel von Gewalt, Verbrechen und Kriegen zu existieren.« »Das ist sehr beeindruckend, und vielleicht werde ich es auch bald verstehen.

Aber am Ende hat sich die Mühe doch gelohnt.

Heute leben wir in einem Paradies, das in eurer Zeit undenkbar gewesen wäre.

Ihr hättet die Regeln nie akzeptiert.

Ihr hättet sie empört abgelehnt, um weiter in einem Hexenkessel von Kriegen, Gewalt und Verbrechen zu existieren.« »Das ist sehr beeindruckend, und vielleicht werde ich es auch bald verstehen.

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Text 3

Es mag schwer sein, eine Welt zu verstehen, die ohne Tyrannei und Hunger, ohne Kummer, Leid und Tragödien auskommt.

Aber Menschen, die in einer solchen Welt leben, verstehen uns genauso wenig.

In unserer Welt gibt es viele Rassen, Völker und Religionen, die so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht.

Religionen, die so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Es mag schwer sein, eine Welt zu

Es mag schwer sein, eine Welt zu verstehen, die ohne Hunger und Tyrannei, ohne Kummer, Tragödien und Leid auskommt.

Aber Menschen, die in einer solchen Welt leben, verstehen uns genauso wenig.

In unserer Welt gibt es viele Völker, Religionen und Rassen, die so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht.

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Aus: Wikipedia Heiliges Römisches Reich (Revision 2268)

Text 4

Erst als Karl der Dicke 887 wegen seines Versagens beim Abwehrkampf gegen die plündernden und raubenden Normannen abgesetzt wurde, wurde kein neues Oberhaupt aller Reichsteile mehr bestimmt, sondern die verbliebenen Teilreiche wählten sich eigene Könige.

Erst als Karl der Dicke 887 wegen seines Versagens beim Abwehrkampf gegen die raubenden und plündernden Normannen abgesetzt wurde, wurde kein neues Oberhaupt aller Reichsteile mehr bestimmt, sondern die verbliebenen Teilreiche wählten sich eigene Könige.

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Text 5

Wichtig für die Entwicklung des Rechtes im Reich waren seine Versuche, die so genannten Gottesurteile als Rechtsmittel durch die Anwendung römischen Rechtes, dem diese Urteile nicht bekannt waren, im nördlichen Reichsteil zurückzudrängen.

bekannt waren, im nördlichen Reichsteil zurückzudrängen. Wichtig für die Entwicklung des Rechtes im Reich waren

Wichtig für die Entwicklung des Rechtes im Reich waren seine Versuche, die so genannten Gottesurteile als Rechtsmittel durch die Anwendung römischen Rechtes, dem diese Urteile unbekannt waren, im nördlichen Reichsteil zurückzudrängen.

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Aus: Rudi Rieger Der Entsorger

Text 6

Ein LKW röhrte den Berg hoch. Er musste schwer beladen sein, denn das Motorengeräusch war sehr laut, was auf eine niedrige Getriebeübersetzung schließen ließ.

Ein LKW röhrte den Berg hoch. Er musste schwer beladen sein, denn das Motorengeräusch war sehr laut, was auf eine niedrige Getriebe- Übersetzung schließen ließ.

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Text 7

Der Bürgermeister hat zwar die Speicherkarte verbrannt, aber ich hatte bevor ich die Speicherkarte eingelegt hatte noch Fotos von der Schmiergeld-Übergabe gemacht. Die sind auf dem internen Speicher der Kamera gespeichert.

Der Bürgermeister hat zwar die Speicherkarte verbrannt, aber ich hatte bevor ich die Speicherkarte eingelegt hatte noch Fotos von der Schmiergeldübergabe gemacht. Die sind auf dem internen Speicher der Kamera gespeichert.

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Aus: Sigmund Freud - Eine Kindheitserinnerung aus Dichtung und Wahrheit Text 8 Das Hinausbefördern (durchs

Aus: Sigmund Freud - Eine Kindheitserinnerung aus Dichtung und Wahrheit

Text 8

Das Hinausbefördern (durchs Fenster auf die Straße) erweist sich so als das Wesentliche der Handlung, die Lust am Zerbrechen, am Klirren und die Art der Dinge, an denen »die Exekution vollzogen wird«, als inkonstant und unwesentlich.

Das Hinausbefördern (durchs Fenster auf die Straße) erweist sich so als das Wesentliche der Handlung, die Lust am Zerbrechen, am Klirren und die Art der Dinge, an denen »die Exekution vollzogen wird«, als nicht konstant und unwesentlich.

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Aus: Sigmund Freud Das Motiv der Kästchenwahl

Text 9

Eine erste Vermutung,

was wohl die Wahl zwischen Blei, Gold und Silber bedeuten möge, findet bald Bestätigung durch eine Äußerung von E. Stucken[2], der sich in weitausgreifendem Zusammenhang mit dem nämlichen Stoff beschäftigt

Eine erste Vermutung,

was wohl die Wahl zwischen Gold, Silber und Blei bedeuten möge, findet bald Bestätigung durch eine Äußerung von E. Stucken[2], der sich in weitausgreifendem Zusammenhang mit dem nämlichen Stoff beschäftigt.

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Text 10

Wir wissen, daß der Mensch seine Phantasietätigkeit zur Befriedigung seiner von der Realität unbefriedigten Wünsche verwendet.

Wir wissen, daß der Mensch seine Phantasie-Tätigkeit zur Befriedigung seiner von der Realität unbefriedigten Wünsche verwendet.

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Aus: August Oetker - Dr A. Oetkers Grundlehren der Kochkunst

Text 11

Der populäre Begriff der ungesunden Speisen deckt sich zum Teil mit dem Begriff der schwer verdaulichen; als ungesund wird

aber auch eine unzweckmäßige Vereinigung von Speisen zu einer Mahlzeit oder auch ihre schlechte Zubereitung verstanden.

Der populäre Begriff der ungesunden Speisen deckt sich zum Teil mit dem Begriff der schwer verdaulichen; als nicht gesund wird aber auch eine unzweckmäßige Vereinigung von Speisen zu einer Mahlzeit oder auch ihre schlechte Zubereitung verstanden.

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Text 12

Zu welchen Früchten, Gemüsen und Konserven kann man Dr. Oetker's Salicyl verwenden?

Zu Amarellen; Annanas-Gelée und Marmelade; Apfel-Gelée; […] Gurken als Senfgurken;

Hagebuttenmarmelade; Heidelbeeren in Flaschen; Himbeergelée; Himbeersaft;

Zu welchen Gemüsen, Konserven und Früchten kann man Dr. Oetker's Salicyl verwenden?

Zu Amarellen; Annanas-Gelée und Marmelade; Apfel-Gelée; […] Gurken als Senfgurken;

Hagebutten-Marmelade; Heidelbeeren in Flaschen; Himbeergelée; Himbeersaft;

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Text 13

Je nach der Menge der Eier, welche man einlegen will, nimmt man einen kleinen oder großen Behälter von Glas, Porzellan, Steingut oder Holz und übergießt die Eier nach dem Einlegen mit folgender Mischung:

die Eier nach dem Einlegen mit folgender Mischung: Je nach der Menge der Eier, welche man

Je nach der Menge der Eier, welche man einlegen will, nimmt man einen großen oder kleinen Behälter von Glas, Porzellan, Steingut oder Holz und übergießt die Eier nach dem Einlegen mit folgender Mischung:

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Aus: Goswin Uphues - Einführung in die moderne Logik. Erster Teil.

Text 14

Sollte beispielsweise das Kind die Freude, die Trauer, den Zorn und Unwillen der Mutter, ihre Liebe, ihren Beifall nur auf diesem Wege kennen lernen?

Ist das Kind, wenn es anfängt in dieser Weise in das Bewusstsein der Mutter Blicke zu thun, wohl imstande, die mit seinen

Bewusstseinsvorgängen verbundenen Ausdrucksbewegungen, insbesondere seine mit ihnen verbundenen Mienen, die fast ausschliesslich in Betracht kommen, genau zu kennen, […]

Sollte beispielsweise das Kind die Freude, die Trauer, den Unwillen und Zorn der Mutter, ihre Liebe, ihren Beifall nur auf diesem Wege kennen lernen?

Ist das Kind, wenn es anfängt in dieser Weise in das Bewusstsein der Mutter Blicke zu thun, wohl imstande, die mit seinen

Bewusstseinsvorgängen verbundenen Ausdrucks-Bewegungen, insbesondere seine mit ihnen verbundenen Mienen, die fast ausschliesslich in Betracht kommen, genau zu kennen, […]

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Text 15

In ähnlicher Weise hat seit Kant

der Gedanke einer gegensätzlichen Trennung des Erkennens und seines

Gegenstandes die Philosophen beschäftigt, und zwar verstanden sie unter Gegenstand das sogenannte Ding an sich oder den Gegenstand, wie er unerkannter Weise ist. Beide Gedanken sind der Aristotelischen und mittelalterlichen Philosophie fremd. Der letztere Gedanke führt zu einer Auffassung der gewöhnlichen Definition der Wahrheit, welche jede Erkenntnis der Wahrheit unmöglich macht.

welche jede Erkenntnis der Wahrheit unmöglich macht. In ähnlicher Weise hat seit Kant der Gedanke einer

In ähnlicher Weise hat seit Kant

der Gedanke einer gegensätzlichen Trennung des Erkennens und seines

Gegenstandes die Philosophen beschäftigt, und zwar verstanden sie unter Gegenstand das sogenannte Ding an sich oder den Gegenstand, wie er unerkannter Weise ist. Beide Gedanken sind der mittelalterlichen und

Aristotelischen Philosophie fremd. Der letztere Gedanke führt zu einer Auffassung der gewöhnlichen Definition der Wahrheit, welche jede Erkenntnis der Wahrheit unmöglich macht.

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