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Presseinformation

Stuttgart, 26. Juni 2013

von Michael Beck

Die Marktmeinung aus Stuttgart

Risikoaversion greift um sich

Die Marktmeinung aus Stuttgart Risikoaversion greift um sich Es kam, wie es kommen musste – ein

Es kam, wie es kommen musste – ein kleines Steinchen, das

Ben Bernanke in den ruhigen, stetig anschwellenden Geldsee

warf, verursachte zunächst nur kleine Wellen. Dann schaukelten

sich diese in Verbindung mit Ängsten vor einer Finanzkrise in

China zu veritablen Brechern auf, die die Füße der an den Ufern

stehenden Investoren ziemlich nass machten. Es hat sich zwar

an der aktuellen Situation rein gar nichts verändert, aber allein

die drohende Möglichkeit der Reduzierung oder Beendigung der

extrem expansiven Geldpolitik der US-amerikanischen

Notenbank Fed versetzte die Investoren weltweit in

Alarmbereitschaft. Und anstatt normal und abgeklärt zu

reagieren, wollen wieder alle Investoren gleichzeitig aus den bis

vorgestern beliebten Anlagehäfen Schwellenländeranleihen

beziehungsweise -aktien, alternative Währungen –

beispielsweise die Norwegen-Krone –, Edelmetalle wie Gold und

Silber oder auch nur normale Aktien. Beruhigende Aussagen

führender Zentralbanker führten zu einem vorläufigen Ende der

Ausverkaufsszenarien.

Die Aktienkorrektur hat den DAX nun knapp zehn Prozent unter

seinen Höchststand katapultiert. Das ist insoweit erstaunlich, als

bis vor zwei Wochen alle Analysten und Investoren komplett

davon überzeugt waren, dass Investments in Aktien nicht nur vor

dem derzeitigen Hintergrund, sondern auch in den nächsten

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Jahren quasi alternativlos dastehen. Diejenigen Investoren, die dividendenstarke Aktien als Anleihenersatz wahrgenommen

Jahren quasi alternativlos dastehen. Diejenigen Investoren, die dividendenstarke Aktien als Anleihenersatz wahrgenommen haben, lernen jetzt wieder, dass für Aktieninvestments andere Rendite-Risiko-Profile vonnöten sind. Es steht zu hoffen, dass sich diese „zittrigen Hände“ nun weitgehend aus dem Markt verabschiedet haben. Dann könnte es sich um die gesunde Korrektur gehandelt haben, die lange erwartet war. Wenn die Psychose an den Märkten allerdings weiter um sich greift, dass der Beginn des anstehenden Fed-Exits aus der expansiven Geldpolitik zu neuen Anlagewelten mit steigenden Zinsen führt, dann dürften sich die Kursabschwünge weiter fortsetzen. Für langfristig orientierte Investoren eröffnet sich dann die Gelegenheit, Qualitätstitel günstig zu erwerben.

Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um allgemeine Informationen, nicht um eine Anlageberatung oder Empfehlung oder eine Finanzanalyse. Für eine individuelle Anlageempfehlung oder Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

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