Sie sind auf Seite 1von 52

Foto:Danny Frede Aidshilfe NRW e.V.

NEU im handlichen DIN A 4 Format
NEU
im handlichen
DIN A 4
Format
Frede Aidshilfe NRW e.V. NEU im handlichen DIN A 4 Format Juli 2013 - 4. Jahrgang

Juli 2013 - 4. Jahrgang

Ralf König
Ralf König

NRW sagt NEIN! Kölner CSD ohne Rechtspopulisten!

König NRW sagt NEIN! Kölner CSD ohne Rechtspopulisten! FRESH präsentiert: Speed-Dating und Show CSD Duisburg
FRESH präsentiert: Speed-Dating und Show

FRESH

präsentiert:

Speed-Dating und Show

CSD Duisburg 2013 startet durchFRESH präsentiert: Speed-Dating und Show Junge, komm bald wieder! Herzenslust NRW präsentiert

Speed-Dating und Show CSD Duisburg 2013 startet durch Junge, komm bald wieder! Herzenslust NRW präsentiert

Junge, komm bald wieder! Herzenslust NRW präsentiert „Cruising Sailors“

und Show CSD Duisburg 2013 startet durch Junge, komm bald wieder! Herzenslust NRW präsentiert „Cruising Sailors“
und Show CSD Duisburg 2013 startet durch Junge, komm bald wieder! Herzenslust NRW präsentiert „Cruising Sailors“
und Show CSD Duisburg 2013 startet durch Junge, komm bald wieder! Herzenslust NRW präsentiert „Cruising Sailors“
3 REGION NRW FRESH JULI 2013

3 REGION NRW

FRESH JULI 2013

Richtige Richtung?

Es ist zur Zeit ja so, dass in der Community nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Und das ist auch gut so. So vielfältig, wie die Com- munity ist, sind die Strategien, Ziele und Ab- sichten nicht immer deckungsgleich. Es benötigt also eine zivilisierte Streitkultur, wenn bei glei- cher Faktenlage Urteile unterschiedlich sind.

wenn bei glei- cher Faktenlage Urteile unterschiedlich sind. Das ist bei der diesjährigen Kompassnadelverleihung der

Das ist bei der diesjährigen Kompassnadelverleihung der Fall. Die Kompassnadel wird jährlich vom Schwulen Netzwerk NRW verliehen; und geht dieses Jahr an die Redaktion des Spiegels und Spiegel online. Das Schwule Netzwerk NRW verleiht dem „Spiegel“ die Kompassnadel dafür, „dass er ein ausgewoge- nes und realistisches Bild von schwulem Leben in Deutschland zeichnet und vor allem auch von anderen Ländern, in denen Homosexuelle unterdrückt, verfolgt und ermordet wer- den“. Zudem stelle er „die Lebens- und Leidenssitu- ation von transsexuellen Menschen feinfühlig“ dar und trete „aktiv für die Verbesserung der Lebenssi- tuation von homosexuellen Menschen in unserer Gesell- schaft“ ein.

von homosexuellen Menschen in unserer Gesell- schaft“ ein. Das hat zu heftigen Reaktionen geführt; vor allem

Das hat zu heftigen Reaktionen geführt; vor allem von der Deutschen Aidshilfe, dem Bundesverband wie auch der Lan- desverband NRW. Die Artikel von Spiegel-Autor Hans Halter, so die DAH, seien für ihre Schärfe und an die Grenze der Hetze reichende Tendenz berüchtigt. Halter habe in regelmäßigen Abständen das Bild vom promisken Schwulen gezeichnet, der ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit seiner Triebbefrie- digung nachkomme und so zur Bedrohung für die Gesellschaft würde. Die von der Bundesregierung geführte Lernstrategie der Aufklärung und Information habe im Zentrum seiner Kritik gestanden, Vertreter dieses Präventionskonzeptes seien diskre- ditiert worden.

Auf dem CSD Berlin 1983 hielt ich ein Plakat hoch: Der Spiegel ist AIDSend. Nun also Preisträger der Community. Ein langer Weg bis dahin. Richtig ist, dass beide Recht haben. Der Spiegel war bei Start der Berichterstattung über AIDS ein Medium, wel- ches sich nicht scheute, AIDS als Schwulenseuche zu titulieren, Schwulen Schuld zuzuweisen, weil sie sich mit einem Virus infi- ziert haben.

Homosexualität war ein Problem, keine sexuelle Orientierung. Richtig ist, dass die Berichterstattung sich geändert hat. Regel- mäßig wird über die Unterdrückung von Schwulen und Lesben in allen Teilen der Weilt berichtet: welch ein Wandel! Klar wird auch zu LBGT-Rechten Stellung bezogen.

Richtig ist auch, dass das Ziel schwul/lesbischer Emanzipations- arbeit immer war, andere davon zu überzeugen, die die Über- zeugung vorher nicht hatten. Die Kompassnadelverleihung ist ein dialektischer Akt. Gut, dass der Spiegel den Preis erhält, gut auch, dass die Aidshilfe eine Aktion bei der Verleihung dagegen macht. Vielleicht hilft der Preis ja dem Spiegel in Zukunft nicht mehr vom Weg abzukommen.

Euer

Michael

In dieser Ausgabe: INHALT Politische Demonstration: Die „Kumpelparade“ zieht wieder am Sa., den 3.8. durch

In dieser Ausgabe:

INHALT

In dieser Ausgabe: INHALT Politische Demonstration: Die „Kumpelparade“ zieht wieder am Sa., den 3.8. durch die
In dieser Ausgabe: INHALT Politische Demonstration: Die „Kumpelparade“ zieht wieder am Sa., den 3.8. durch die

Politische Demonstration: Die „Kumpelparade“ zieht

wieder am Sa., den 3.8. durch die Essener City, denn die Ruhr-Kumpels und ihre Freund_Innen sind wieder unterwegs! Quer durch die Essener Innenstadt und die Fußgängerzone wollen die Teilnehmer ziehen, um die Botschaft von Glei- chberechtigung und Akzeptanz von Schwulen und Lesben zu unterstreichen. Der gesamte zweitägige Ruhr CSD steht unter dem Motto „Gleiche Rechte nur mit uns“. Ob die CSDs

Seite 15

allgemein politisch genug sind fragen wir auf

Kultur: Nur zehn Mal Nur zehn Mal

zeigt der RevuePalast Ruhr in Herten, Deutschlands un- gewöhnlichstes Travestiethe- ater, ein “Best-Of” mit den schönsten Nummern aus fünf Jahren „auf Zeche“: Prinzipal Christian Stratmann serviert den verführerischen Ap- petithappen unter dem Titel „Gala-Nacht der Travestie“ ab Donnerstag, 4. Juli. Das große Wiedersehen mit den Lieblingsstars und Diven von gestern, heute und morgen hat Show-Regisseur Ralf Kuta von „Femme Fatale“ als glitzernd-glamouröse Show

inszeniert.

Seite 8

als glitzernd-glamouröse Show inszeniert. Seite 8 Siegen: In Kooperation mit der Schwulen Initiative Siegen

Siegen: In Kooperation mit

der Schwulen Initiative Siegen e.V. und der Landeskoordi- nation für Ältere Lesben und Schwule in NRW hatte die Sie- gener Regiestelle „Leben im Alter“ am 12. Juni zur Podi- umsdiskussion eingeladen. Ein Vortrag von Uta Lode, die das lesbisch-schwule SeniorInnen-

konzept der AWO Düsseldorf vorstellte, rundete die Diskus-

sion ab.

Seite 16

vorstellte, rundete die Diskus- sion ab. Seite 16 Dortmund: Gemeinsam mit dem Völklinger Kreis e.V., den

Dortmund: Gemeinsam

mit dem Völklinger Kreis e.V., den Wirtschaftsweibern e.V. und weiteren Partnern veran-

staltete die Stadt Dortmund in Juni den 2. DiverseCity Kon- gress im Dortmunder Rathaus mit dem Titel: „Vielfalt entde- cken - Chancen nutzen“. Ziel des Kongresses war es, die Möglichkeiten eines ganzheit- lichen Diversity-Managements

aufzuzeigen.

Seite 20

Ziel des Kongresses war es, die Möglichkeiten eines ganzheit- lichen Diversity-Managements aufzuzeigen. Seite 20
Ziel des Kongresses war es, die Möglichkeiten eines ganzheit- lichen Diversity-Managements aufzuzeigen. Seite 20
Ziel des Kongresses war es, die Möglichkeiten eines ganzheit- lichen Diversity-Managements aufzuzeigen. Seite 20
4 REGION NRW FRESH JULI 2013

4 REGION NRW

FRESH JULI 2013

LESERBRIEFE Leserbriefe an die Redaktion Schreibt uns an: leserbriefe@fresh-magazin.de Zum Artikel über Carsten S., dem

LESERBRIEFE

Leserbriefe an die Redaktion

Schreibt uns an:

leserbriefe@fresh-magazin.de

Zum Artikel über Carsten S., dem mutmaßlichen Terrorhel- fer der rechten Terrorzelle in der Juni Ausgabe

„Der Artikel bringt keine neuen Informationen!“

Mit großem Ärger hab ich Euren Artikel zu Cars- ten S. in der Juni-Ausgabe gelesen. Der Artikel bringt keine neuen Informationen. Aber in der heutigen Situa- tion noch unverpixelte Fotos von ihm zu veröffentlichen ist ein Unding, selbst wenn diese Fotos schon in früheren Ausgaben zu sehen waren. Carsten S. befindet sich in ei - nem Zeugenschutzprogramm wie es weithin bekannt ist. Es Carsten S. befindet sich in ei- nem Zeugenschutzprogramm wie es weithin bekannt ist. Es stellt sich die Frage in wieweit ihr auf der Seite von uns Schwulen steht. Damit seid Ihr unter das Niveau der Boulevard-Presse wie Bild & Co. abgesunken.

Harald Schüll, Düsseldorf

Anm. d. Red.: Da sind wir wohl et- was holprig über unser Ziel, rechts- radikale Handlungen anzuprangern, hinaus gegangen. Die Seite ging allerdings vor Prozeßbegin in Druck, also bevor er sich erstmalig sichtbar vermummt im TV für seine Taten vor Gericht zu verantworten hatte.

Zum Thema Rauchverbot in NRW & Artikel im Juni-Heft

Raucher bitte auch mal die Sicht eines Nichtrau- chers einnehmen“

Nun, ich verstehe durch- aus, das Raucher dieses jetzige Rauchverbot nicht mögen, aber ich bitte die Rau- cher auch mal die Sicht eines Nichtrauchers einzunehmen, der den Qualm nicht mag. Auch Restaurants sind kein Kneipenersatz, da sie nicht dem Kennenlernen fremder Personen dienen. Raucher mögen sich jetzt diskriminiert fühlen, aber ich habe es als Nichtraucher bisher auch nicht als angenehm entfunden, keine qualmfreie Ausgehmög- lichkeit zu haben, früher nicht mal in Restaurants und am Arbeitsplatz. Auch das war eine Form der Diskriminierung. Nur dass die Nichtraucher sehr lange so tolerant waren, das hinzunehmen, während die sich oft als extrem tolerant bezeichnenden Raucher schon nach kurzer Zeit aufbegehren. Nichtraucher müssen aber auch das Recht haben, qualm- frei auszugehen und das auch in schwulen Kneipen.in NRW & Artikel im Juni-Heft Raucher bitte auch mal die Sicht eines Nichtrau- chers einnehmen“

Gerold Reim

Köln ist bunt, aber nicht braun!

Der CSD lockt die Massen in die Domstadt – Rechtsextreme von „Pro Köln“ bleiben außen vor

Von Norbert Blech

Am ersten Juli- Wochenende (6.7-7.7.) ist es wieder soweit: Aus allen Ecken NRWs strö- men Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und auch ein paar nette Heteros in die Domstadt, um den Cologne Pride zu feiern.

Heteros in die Domstadt, um den Cologne Pride zu feiern. Zu den Highlights des drei- tägigen

Zu den Highlights des drei- tägigen Straßenfestes am Heu- und Alter Markt zählen Auftritte von ALCAZAR („Cry- ing at the discoteque“), Ireen Sheer, Benny Kieckhäben und Marcella Rockafella. Auf der kleinen Bühne gibt es Klein- kunst und große Politik. Und dann wäre am Freitag noch die Aids-Gala im Maritim-Ho- tel und an allen Tagen Parties von klein bis groß, von Pop über House bis Indie.

Die CSD-Parade beginnt am Sonntag um 12 Uhr und zieht wie in den Vorjahren über die Deutzer Brücke am Stra- ßenfest am Heumarkt vorbei Richtung Neumarkt. Nach der Apostelstraße schwenkt sie neu nicht in die Breite Stra- ße, sondern in die Ehrenstra- ße, um sich dann über Ma- gnusstraße und Burgmauer dem Endpunkt kurz vor dem Dom zu nähern. Und überall gibt es Partys.

Contra „Pro Köln“

Das Motto in diesem Jahr lautet „Wir sind. So oder so“. Und leider sind manche auch ganz anders „so“: Mit- te Mai wurde bekannt, dass sich die Rechtspopulisten von der Wählervereinigung „Pro Köln“ für die Demo angemeldet hatten. Seit-

dem wackelte zwar nicht der Dom, aber die CSD-Parade. Denn einen Paradewagen einer Gruppe, die in der Pressemitteilung zur CSD- Teilnahme von „islamisti- schen Unterwanderungs- versuchungen“ spricht und in der Vergangenheit selbst eine Gegendemo zum CSD angemeldet, dann aber nicht durchgeführt hatte, wollten die wenigsten in ihren Reihen haben. „Pro Köln“ wird seit Jahren vom Verfassungsschutz wegen ausländerfeindlicher Hetze beobachtet, der aktuelle Verfassungsschutzbericht spricht auch von Homopho- bie: „Homosexuelle werden

subtil verächtlich gemacht und durch diffamierende Formulierungen herabge- setzt.“

Auch der Vorstand des Köl- ner Lesben- und Schwulen- tages (KLuST), der den CSD organisiert, war gegen eine Teilnahme von „Pro Köln“. Die Vorständler, teils frisch im Amt, gaben sich aber an- fänglich bemerkenswert ge- schlagen: Eine Teilnahme sei den Rechten aufgrund des Demonstrationsrechts nicht zu nehmen, hieß es sofort, eine Gegenwehr praktisch unmöglich. Und auch unnötig? Einige Stimmen aus der Commu-

unmöglich. Und auch unnötig? Einige Stimmen aus der Commu- Die Parade zieht wieder mit Gruppen &

Die Parade zieht wieder mit Gruppen & Vereinen aus ganz NRW durch die Kölner City.

5 POLITIK NRW FRESH JULI 2013

5POLITIK NRW

FRESH JULI 2013

Comix: Ralf König
Comix: Ralf König

nity, darunter Ex-KLuST- Vorstand Markus Danuser und „rik“-Herausgeber Olaf Alp, sprachen sich für eine Teilnahme aus. Die Wähler- vereinigung sitze schließlich im Stadtrat und spreche Themen an, die man ihnen nicht überlassen sollte. Womit aus einer Diskussion über Rechtspopulisten eine sachlich ungerechtfertigte, mit unbelegten Zahlen und Vorwürfen geführte Dis- kussion ausgerechnet über vermeintlich durch Migran- ten begangene Überfälle auf Schwule zu drohen schien. „Pro Köln“ durfte sich ins Fäustchen lachen. Es war dann eine außer- ordentliche Mitgliederver- sammlung des KLuST, die dem Spuk ein Ende setzte:

Fast einstimmig wurde be- schlossen, „Pro Köln“ von der Parade auszuschließen. Die Wählervereinigung kün- digte Klage an, sagte aber letztlich ihren Protest Mitte Juni ab. Genug Werbung hatte man ohnehin bekom- men.

Dafür wurde angekündigt, dass sich ein „Pro Köln“- Mitglied noch einmal in der aktuellen Ausgabe der „rik“ nahezu unkritisiert äußern

darf – inwieweit das ein Kompromiss zur Verhinde- rung der Teilnahme war, blieb zunächst unklar. Denn am gleichen Tag, als die Ab- meldung durch eine Vorver- öffentlichung des Interviews bekannt wurde, hatte der KLuST die CSD-Parade ab- gesagt und eine neue Demo mit einer neuen Beschrei- bung angemeldet (Hinweis:

Wer sich für die Parade zu- vor angemeldet hatte, muss dieses erneut tun!).

Verlangt wird von den Teil- nehmern, folgendes zu unterscheiben: „Wir stehen ein für Vielfalt und sind gegen rechtspopulistische, rechtsextremistische, ras- sistische, nationalistische, antiislamische, antisemiti- sche, antidemokratische, homo- und transphobe, sexistische, frauenverach- tende und gewaltverherrli- chende Anschauungen und Darstellungen.“ Wer sich entsprechend äußert oder in der Vergangenheit äußerte, wird ausgeschlossen. Viel zu lange hat dieses eindeutige Zeichen auf sich warten lassen, die Kölner Szene war erschreckend unvorbereitet auf die Pro- vokation von „Pro Köln“.

Nun kann ganz NRW mit der Teilnahme am CSD zeigen, dass es deutlich gegen „Pro Köln“ und Menschenfeind-

lichkeit ist – und hoffentlich nicht nur dann. Alle Infos zum Cologne Pride unter www.csd-cologne.de

und Menschenfeind- lichkeit ist – und hoffentlich nicht nur dann. Alle Infos zum Cologne Pride unter
6 POLITIK FRESH JULI 2013

6POLITIK

FRESH JULI 2013

Foto:Danny Frede Aidshilfe NRW e.V.

NEWS “POSITHIV HANDELN” übt Kritik dd. “POSITHIV HANDELN” sieht die Nominierung der Kompass- nadel des

NEWS

“POSITHIV HANDELN” übt Kritik

dd. “POSITHIV HANDELN” sieht die Nominierung der Kompass- nadel des Schwulen Netzwerkes NRW e.V. bzgl. des Spiegels aufgrund der aggressiven Berichterstattung in den 1980igern außerordentlich kritisch. “Wir begrüßen die redaktionellen Leis- tungen des Spiegels aus jüngster Zeit, dennoch bleibt bei vielen Menschen mit HIV und AIDS ein bitterer Beigeschmack, der letztendlich daraus resultiert, dass die Berichterstattung in den 1980igern noch bis heute nachwirkt”, so Sprecher Maik Schütz, und weiter: “Unter dem Druck der damaligen Berichterstattung und der sich hieraus ergebenen Stigmatisierung haben sich dam- als eine Reihe von HIV infizierten Menschen das Leben genom- men, oder sind psychisch derart belastet worden, dass sie immer noch darunter leiden. Diesen möchten wir eine Stimme verleihen und werden als Zeichen unseres „Respekts“ gemäß dem diesjäh- rigen Motto auf der ColognePride von uns „POSITHIV? RESPEKT!“ im Vorfeld der Verleihung im Foyer des Gürzenich „schwarze Trauerbinden“ verteilen. So ruft “POSITHIV HANDELN” dazu auf, ihre Aktion zu unterstützen und während der Veranstaltung die „schwarzen Trauerbinden“ der Anteilnahme zu tragen.

Diskriminierung nimmt kein Ende

Studie: Gewalt und Diskriminierung gegen Schwule sind Alltag

Studie: Gewalt und Diskriminierung gegen Schwule sind Alltag dar. Das Leben als schwuler Mann ist nicht

dar. Das Leben als schwuler Mann ist

nicht besser gewor- den. Mehr als zwei Drittel aller Schwulen berichten von Diskriminierungen wegen ihrer sexuellen Orientierung. Jeder zehnte schwule Mann war Opfer einer Straftat wie Gewalt, Erpressung und Bedrohung. Das sind die aktuellen Zahlen einer im Auftrag des Berliner Senats durch- geführten Umfrage unter homosexuellen Männern. Diskriminierungen finden insbesondere am Arbeits- platz, in der Schule und im Gesundheitswesen statt. Sie reichen von sexuellen Anspielungen und Beleidi- gungen bis hin zu Bedro- hungen und körperlicher Gewalt. Die zuletzt genann- ten Straftaten werden dann vor allem im öffentlichen Raum begangen, dabei aber selten angezeigt. Das hat eine weitere Studie, durchgeführt im Auftrag der EU und vor wenigen Tagen publiziert, an den Tag gebracht. Lediglich 17% der Lesben und Schwulen brachten einen Vorfall hass-

motivierter Gewaltanwen- dung ihnen gegenüber bei der Polizei zur Anzeige. Während Berlin und die EU noch untersuchen, ist NRW schon einen Schritt weiter und will helfen, die extrem hohe Dunkelziffer zu reduzieren. Der gesam- te Bereich Diskriminierung und Gewalt gegen Lesben und Schwule ist auf der Webseite www.vielfalt-statt- gewalt.de gebündelt. Dort gibt es auch die neu er- schienene Broschüre „Nicht jammern, sondern klagen!“, in der alle Beratungsstellen in NRW genannt und Tipps zum richtigen Verhalten bei Diskriminierung gegeben werden. Das psychische Wohlbefin- den der Befragten leidet durch Diskriminierung erheblich. Der eine reagiert mit Aggressionen, der andere zieht sich zurück. Dabei werden die negativen Folgen abgemildert, wenn die Betroffenen im sozia- len Umfeld Unterstützung, Halt und Hilfe finden und aktiv werden. Auch dabei assistiert die neue NRW- Broschüre.

In diesem Jahr werden die CRUISING SAILORS von HERZENSLUST pünktlich zur CSD-Saison in See stechen bzw. beim Cologne Pride auftauchen.

Junge komm bald wieder!

Herzenslust Aktion “Cruising Sailors”

komm bald wieder! Herzenslust Aktion “Cruising Sailors” dd. “CRUISING SAIL- ORS - Junge komm bald wieder!”

dd. “CRUISING SAIL- ORS - Junge komm bald wieder!” ist

das Motto des landesweiten Herzenslust-Auftritts zur dies- jährigen CSD Saison, der beim ColognePride seine Jungfern- fahrt erlebt. So wurden Voll- und Leichtmatrosen, Seebären und Landratten noch nicht gesehen! Auf jedes Manöver eingestellt, holen unsere Eh- renamtlichen so viele Männer wie möglich mit an Bord, um mit altem Seemannsgarn rund um HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen auf- zuräumen. Eine Info-Broschüre in Form eines Pinup-Kalenders ist dabei sicherlich der größte Schatz in der Truhe, der an die zahlreichen Paradenbesucher und Gäste auf den CSDs in ganz NRW verteilt wird. Die Matrosen informieren so über den HIV-Test, STI-Checks und steuern das Schiff auch in benachbarte Häfen der Präven-

tion, in dem sie auf die zahl- reichen weiteren Herzenslust- gruppen in NRW hinweisen. Schwuler Sex ist natürlich dann am schönsten, wenn es wie auf einer Kreuzfahrt “all inklusive” zugeht. Die Realität sieht man- chmal anders aus. Der schwule Mann von heute soll und kann Eigeninitiative für seine sexuelle Gesundheit aufbringen. Die CRUISING SAILORS von Her- zenslust NRW treten dabei, wie gewohnt, sexy und lustvoll auf. Klischees sind dazu da, um bedi- ent zu werden. Deshalb liefert der Auftritt auch eine Bühne für die unterschiedlichsten Typen, denen man auf einer Seefahrt so begegnen kann. Gestandene Seebären, übermüt- ige Leichtmatrosen, aber auch junge Kadetten und Mannsbilder von Kapitänen, ranke Hafen- mädchen und kräftige Smutjes spiegeln mit einem beherzten AHOI die Vielfalt der schwulen Szene wieder.

7 POLITIK FRESH JULI 2013

7POLITIK

FRESH JULI 2013

Kompassnadel: „Große Ehre“

Der Ressortleiter Markus Verbeet nimmt die Auszeichnung für das Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ entgegen

dd. Des Nachrichten- magazin Der SPIEGEL wird am 6. Juli mit derfür das Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ entgegen Kompassnadel ausgezeichnet. Der Preis des Schwulen Netz-

Kompassnadel ausgezeichnet. Der Preis des Schwulen Netz- werks wird beim gemeinsamen Empfang mit der Aids-Hilfe NRW im Kölner Gürzenich im Rahmen des Cologne Pride verliehen. Die Laudatio hält Aktivist Marcel Dams. Markus Verbeet, Jahrgang 1974, promovierter Jurist, arbeitet seit 2004 für den SPIEGEL. Er war u.a. Korres- pondent in Brüssel und ist seit dem vorigen Jahr in der Leitung des Deutschland-Ressorts tätig und wird stellvertretend für den SPIEGEL die Auszeichnung ent- gegennehmen. FRESH sprach mit ihm über seine Beziehung zum Preis, und zur Kritik der Auszeichnung aus Reihen der Community und der Deutschen AIDS-Hilfe.

Herr Verbeet, herzlichen Glückwunsch zur Verleihung der Kompassnadel an den Spiegel. In wieweit fühlen Sie sich persönlich geehrt?

Vielen Dank für den Glück- wunsch! Die „Kompassnadel“ wird, wie Sie mit Recht sagen, ja nicht mir verliehen, sondern den Redaktionen von SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE. Ich wer- de ihn stellvertretend für beide Redaktionen in Empfang neh- men und fühle mich sehr geehrt – nicht weniger, aber auch nicht mehr als alle meine Kollegen. Über die Nominierung freuen wir uns sehr, auch weil wir das erste Medium sind, dass mit der „Kompassnadel“ ausge- zeichnet wird. Eine Jury ist zu dem Schluss gekommen, dass unsere Berichterstattung in den letzten Jahren realistisch, feinfühlig und ausgewogen war – das empfinden wir, wie sollte es anders sein, als große Ehre!

Sie sind ja seit zehn Jah- ren beim Spiegel und heute „Ressortleiter Deutschland“. Der SPIEGEL erhält die Auszeichnung aus Sicht des

Foto: Michael B. Rehders/DER SPIEGEL
Foto: Michael B. Rehders/DER SPIEGEL

Markus Verbeet

Schwulen Netzwerks NRW für die fortschrittliche Be- richterstattung zum Themen- feld Homosexualität und Ge- sellschaft. Inwieweit haben Sie in den letzten Jahren an diesem Profil mitgewirkt?

Das Ressort, in dem ich tätig bin, hat viele Texte zu unserer Berichterstattung über diese Themen beigesteuert. Mein Beitrag ist schwierig zu messen, aber darauf kommt es auch gar nicht an: Die Auszeichnung gilt ja nicht mir, sondern der gesam- ten Redaktion.

Und die hat nicht immer den richtigen Ton getroffen. Ich erinnere z.B. an den dama- ligen SPIEGEL Autor Hans Halter, der in regelmäßigen Abständen übelste Ressenti- ments über Schwule streute und moderne Präventionsan-

NEWS CSD-Magazin 2013 dd. Wie in den letzten Jahren erscheint auch zur diesjährigen CSD-Saison ein

NEWS

CSD-Magazin 2013

dd. Wie in den letzten Jahren erscheint auch zur diesjährigen CSD-Saison ein bundesweites Magazin mit detaillierten Infos zu den CSDs und Straßenfesten in Deuschland. Wer keins bekommen hat kann sich auch online unter www.csd-magazin.de informieren.

sätze, wie sie heute allgemein erfolgreich umgesetzt werden, verteufelte. Bedau- ert der Spiegel die- sen Teil der Bericht- erstattung heute?

Dazu werde ich Stellung nehmen, wenn der Preis in Köln übergeben wird. Dem will ich nicht in einem Interview vorgreifen, bitte haben Sie dafür Verständnis. Seien Sie versichert: Wenn wir Ressentiments verbrei- tet haben, dann ist das zu kritisieren – und ich werde es kritisieren.

Die Deutsche AIDS-Hilfe distanziert sich von der Aus- zeichnung mit der Begrün- dung, für die „Aids-Vetera- nen“ sei diese Auszeichnung

ein Schlag ins Gesicht. Auch wenn die Preisverleihung beim Spiegel einen Lern- prozess initiieren sollte, sei der Preis ungeeignet und vermittle eher die Position „Schwamm drüber“. Was sagen Sie dazu?

Man kann und muss den Blick auch in die Vergangenheit rich- ten. Aber die Jury blickt ebenso in die Gegenwart: Wir sind besser geworden, nach Meinung der Jury sogar so gut, dass wir die „Kompassnadel“ verdienen. Darauf sind wir stolz. Kritik finde ich berechtigt, die Befürchtung – „Schwamm drüber“ – hin- gegen nicht. Der Preis wird nicht zu einer Verklärung der Vergangenheit führen. Er ist uns vielmehr ein erfreulicher Anlass zu fragen: Was haben wir falsch gemacht? Was machen wir gut? Und vor allem: Was können wir in Zukunft noch besser machen?

zu fragen: Was haben wir falsch gemacht? Was machen wir gut? Und vor allem: Was können
8 KULTUR NRW FRESH JULI 2013

8KULTUR NRW

FRESH JULI 2013

Ein Wiedersehen mit den Stars

Mit der „Gala-Nacht der Travestie“ serviert der RevuePalast Ruhr in Herten ab 4. Juli ein “Best-Of” der Verwandlungskunst

dp. Jetzt heißt es schnell sein: Nurin Herten ab 4. Juli ein “Best-Of” der Verwandlungskunst zehn Mal zeigt der RevuePalast Ruhr in

zehn Mal zeigt der RevuePalast Ruhr in Herten, Deutschlands ungewöhnlichstes Travestietheater, ein “Best-Of” mit den schönsten Nummern aus fünf Jahren „auf Zeche“: Prinzipal Christian Stratmann serviert den verführe- rischen Appetithappen unter dem Titel „Gala- Nacht der Travestie“ ab Donnerstag, 4. Juli. Der Vorverkauf hat begonnen. Gala- Karten gibt es schon zum Preis ab 16,50 Euro pro Person. Das große Wie- dersehen mit den Lieblingsstars und Diven von gestern, heute und morgen hat Show-Regisseur Ralf Kuta von „Femme Fatale“ als glitzernd- glamouröse Show der Extraklasse angelegt. Alle Publikumslieblinge geben

Show der Extraklasse angelegt. Alle Publikumslieblinge geben sich vor der Sommerpause noch einmal das Mikro- phon

sich vor der Sommerpause noch einmal das Mikro- phon in die Hand: Marlene Dietrich, Tina Turner, Kylie

Minogue, Michael Jackson und natürlich Jeanny, das blonde Gift auf hohen Hack- en, haben ihre schönsten

Klunker und Kostüme schon auf Hochglanz poliert. Sechs Mal ist das Special bis 20. Juli zu sehen. Ab 23. August startet der Palast mit vier weiteren Gala-Nacht- Shows in die Herbst- und Winterspielzeit. Mit Kostproben aus „Voilà“, „Magic Mo- ments“, „Ganze Kerle“ und natürlich „Viva Las Vegas“ bedient das prick- elnde Sommerprogramm die Träume aller Traves- tie-Fans in Sachen Erotik, Esprit und Opulenz. Zum besonderen Erlebnis wird die Show durch hin- reißenden Live-Gesang und professionellen Tanz, durch die sich der Revue- Palast Ruhr von anderen Travestie-Theatern unter- schiedet. Mehr Infos unter www. revuepalast-ruhr.com Kartentelefon: 02325 - 588 999, Karten ab 16,50 Euro, Termine an verschiedenen Wochenen- den zwischen dem 4. Juli und dem 31.8. 2013.

Rocky Horror Show in Castrop-Rauxel

Das erfolgreiche Musical von Richard O`Brian kommt ans Westfälische Landestheater

dp. Unter der musikali- schen Leitung von Tankred Schleinschock kommt das erfolgreiche Musical „Rocky Horror Show“ mit dem Lippe-Saiten-Orchester ans Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel und geht anschließend auf Tournee.

Packt also den Reis, die Wasserpistole, den Toast ein, alles was man braucht. Es wird wild! Let’s do the Time Warp again!

Worum es geht: In dem Schloss, in dem Brad Ma- jors und Janet Weiss nach einer Autopanne nach Hilfe

Ma- jors und Janet Weiss nach einer Autopanne nach Hilfe suchen, erleben sie statt des erhofften

suchen, erleben sie statt des erhofften Telefongesprächs die Nacht ihres Lebens.

Kaum haben sie sich mit der verstörenden Tatsache arran- giert, von Außerirdischen des

Planeten Transsexual umge- ben zu sein, müssen sie die Geburt des unwiderstehlichen Retortenwesens Rocky miter- leben. Im Laufe der folgen-

den Feierlichkeiten erlebt das Paar Verführungen, die jede Vorstellung sprengen, die ihr

Bewusst-

sein in

unerahnte

Galaxien

schicken,

die sie

zu neuen

Menschen

machen.

Bewusst- sein in unerahnte Galaxien schicken, die sie zu neuen Menschen machen. http:// westfaelisches-landestheater.de

http://

westfaelisches-landestheater.de

9 KULTUR NRW KULTUR NRW

FRESH JULI 2013

Rote Erde von unten

Kult-TV-Serie wurde Grundlage eines Bühnenstücks am Grillo Essen

dp. Die Kultserie “Rote Erde”, verfilmt von Klaus Emmerich “Rote Erde”, verfilmt von Klaus Emmerich

nach dem gleichnamigen Ro- man von Peter Stripp, ist den Gründungsmythen des Ruhr- potts gewidmet. Im Mittel- punkt steht der pommersche Bauernjunge Bruno Kruska, der ins “Land der roten Erde” kommt, um hier sein Glück zu machen. Erzählt wird die Aufbruchsgeschichte eines Landstrichs und seiner jun- gen Menschen, denen es im täglichen Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedin- gungen für einen kurzen historischen Moment sogar gelingt, ihre Daseinsver- hältnisse neu zu gestalten. Wie der Start junger Leute “ins Leben” dagegen im Jahr 2012 aussieht, untersucht die Inszenierung „Rote Erde“ im Essener Grillo-Theater,

die Inszenierung „Rote Erde“ im Essener Grillo-Theater, das am 6.7. zum letzten Mal in dieser Spielzeit

das am 6.7. zum letzten Mal in dieser Spielzeit aufge- führt wird (unter der Regie von Beate Seidel und Volker Lösch). Der Bauer Bruno Kruska von heute ist Hartz IV-Empfän- ger, ein Bearbeitungsfall fürs Jobcenter. Auf der Bühne stehen mit ihm neben den

Mitgliedern des Ensemb- les zwölf junge Männer, die nicht nur als Akteure unserer Theatererzählung zu sehen sein werden, sondern auch ihre eigenen Themen, ihre Ängste, ihre Wünsche, ihre Zukunftsträume zum Büh- nenstoff gemacht haben. Infos: www.schauspiel-essen.de

NEWS Die Nonnen kommen! dd. Whoopi Goldbergs Musical-Nonnen kommen nach NRW! Das Musical „SIS- TER

NEWS

Die Nonnen

kommen!

dd. Whoopi Goldbergs Musical-Nonnen kommen nach NRW! Das Musical „SIS- TER ACT“ feiert im Dezember NRW-Premiere im Stage Metronom Theater am CentrO Oberhausen. Das Musical ist mit über fünf Millionen Zuschauern die erfolgreichste Eigenproduktion von Stage Entertainment. Die energiege- ladene Show begeisterte mit himmlischen Stimmen, göttli- chen Songs, sakralen Kulissen und glitzernden Kostümen schon das Publikum am New Yorker Broadway, Londoner Westend, Hamburg, Paris, Wien und Mailand. SISTER ACT folgt damit im Dezember 2013 auf ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK, das noch bis 24. Oktober 2013 zu sehen ist. Der Vorverkauf für die neue Show, die nur kurz in Oberhausen zu sehen sein wird, ist ab sofort eröffnet.

Tickets & Infors unter: 01805- 4444* oder www.musicals.de

in Oberhausen zu sehen sein wird, ist ab sofort eröffnet. Tickets & Infors unter: 01805- 4444*
10 KULTUR NRW FRESH JULI 2013

10 KULTUR NRW

FRESH JULI 2013

KULTURANEKDOTE Die Lady und der Jazzsänger Eine skandalöse Affäre „Let’s do it, lets fall in

KULTURANEKDOTE

Die Lady und der Jazzsänger

Eine skandalöse Affäre

Die Lady und der Jazzsänger Eine skandalöse Affäre „Let’s do it, lets fall in love“: Im

„Let’s do it, lets fall in love“: Im Paris der Zwanzigerjahre spielte der amerikanische Musical-Komponist Cole Porter dem schwarzen

amerikanische Musical-Komponist Cole Porter dem schwarzen Sänger Leslie Hutchinson einen brandneuen Song vor. Leslie,

Sänger Leslie Hutchinson einen brandneuen Song vor. Leslie, der von seinen Freunden Hutch gerufen wurde, nahm die Aufforderung wörtlich und warf sich beglückt in Cole Porters Arme. Damit begann eine heiße Affäre und auch die anderen Liebhaber des 1900 auf den An- tillen geborenen Sängers waren prominent, so wie der englische Operettenkönig Ivor Novello. Zwischendurch widmete Hutch sich auch der Damenwelt und sowohl die Schauspielerin Merle Oberon als auch der Holly- wood-Star Tallulah Bankhead erlagen seinem Charme. Seine Karriere hatte um 1920 als Pianist und Sänger in New Yorker Nightclubs begonnen. Dann bekam er einen Vertrag in London für Richard Rodgers Musical „One damn thing after another“. Hutch blieb in England und wurde einer der bestverdienenden Unterhaltungssänger seiner Zeit. Dass er seit 1923 mit Ella Byrd verheiratet war und mit ihr ein Kind hatte (und weitere Söhne und Töchter mit fünf verschiedenen Müttern), kümmerte ihn wenig und so hielt er weiterhin nach Liebhabern und Liebhaberinnen Ausschau. Dann kam es zum Skandal. 1932 begann Hutch ein Verhältnis mit der kessen Lady Edwina Mountbatten. Sie war bisexuell, ebenso wie ihr Ehemann Lord Mountbatten, und so führte man eine offene Ehe mit Seitensprüngen mal in die eine, mal in die andere Richtung. Da Lord Mountbatten jedoch zur adligen Gesellschaft gehörte (er war der Onkel von Prinz Philip, der einige Jahre später der Ehemann der heutigen Queen Elizabeth wurde), schaltete sich schließ- lich der englische König George V. in Lady Mountbattens ausuferndes Liebesleben ein. Eine britische Zeitung hatte eine Affäre zwischen einer reichen englischen Lady und einem schwarzen Jazzsänger angedeutet – gemeint waren Lady Edwina Mountbatten und Leslie Hutchinson. König George V. lud Edwina zum Tee in den Buckingham Palace ein und ver- bot ihr den weiteren Umgang mit ihm, was sie aber nicht interessierte. Sie machte weiter und was absolut shocking war: Angeblich schenkte sie ihrem dunkelhäutigen Liebhaber einen goldenen, mit Diamanten versehenen Penisring zur Stärkung seiner Manneskraft, den sie bei Car- tier anfertigen ließ. Irgendwann war es dann aus mit der Liebe, sowohl Hutch als auch Lady Mountbatten wandten sich anderen Liebschaften zu. Leslie Hutchinson setzte seine Karriere und sein wildes Leben bis zu seinem Tod 1969 fort – und auf You Tube gibt es Videos, auf denen er zu hören und zu sehen ist, so auch einen Song, den Cole Porter extra für ihn komponierte: „I’m a Gigolo“ – und der passte wie kein anderer zum Sänger mit der samtweichen Stimme.

Tom Dillinger

Film:

Film:

Naked as we came

Stimme. Tom Dillinger Film: Film: Naked as we came fb. Die Geschwis- ter Elliot (Ryan Vigilant)

fb. Die Geschwis- ter Elliot (Ryan

Vigilant) und Laura (Karmine Alers) werden ans Sterbebett ihrer Mutter Lilly (S. Lue McWilliams) gerufen, von der sie sich in den letzten Monaten zuse- hends entfremdet haben. Ted (Benjamin Weaver) hat sich in dieser Zeit um Haus und Garten der Krebspati- entin gekümmert. Elliot ist fasziniert von der attraktiven Männlichkeit Teds und landet im Bett mit ihm. Da Laura das für überaus geschmacklos hält, verschärfen sich die Konflikte innerhalb der Familie umso mehr. Richard LeMay hat eine recht untypische Problematik für seinen queeren Film gewählt, bei dem es weder um ein Coming

seinen queeren Film gewählt, bei dem es weder um ein Coming Out noch um Beziehungsstress geht.

Out noch um Beziehungsstress geht. Auf kammerspielartige Weise nähert er sich den Proble-

men innerhalb einer Familie, die zwar der betuchten Oberschicht angehört, die einem aber den- noch nahe geht und anderthalb Stunden fesselt. (4/6)

Mo 08/07/13, 21:00,

Cinema Münster

Film:

Al le Zeit der Welt

fb. Maarten (Comedian Paul de Leeuw) ist ein pummeliger Schwuler in den besten Jahren, der allseits beliebt ist. Bezie- hungstechnisch läuft es nicht so gut, weil er nach dem Tod der Eltern seine kleine Schwester Molly (Karina Smulders) alleine aufgezogen hat. Die zieht zwar nun mit ihrem Freund zusam- men, was Maarten die Gele- genheit bringt, dem hübschen Arthur (Alwin Pulinckx) den Hof zu machen, aber die Probleme wollen einfach nicht abreißen. Job

Gosschalks Film hält gekonnt die Balance zwischen Komödie und Drama. Wenn auch einige

der Ereignisse etwas überkon- struiert sind, bleibt das halbe dutzend Hauptfiguren des Films trotzdem durchweg glaub- würdig und sympathisch. Eine warmherzig erzählte Geschichte über Freundschaft und Famili- enbande. (4/6). So 14/07/13, 18:30, Schauburg Dortm., Mo, 15/07/13, 21:00, Bambi Düss.,

Mi 17/07/13, 19h, Galerie Cine-

ma Essen, So 21/07/13, 20:30, Lichtburg Oberh., Mi 24/07/13,

21h, Casablanca Bochum

Stud

Life

fb. Die butche Lesbe JJ (T’Nia Miller) und der schwule Seb (Kyle Treslove) sind die besten Freunde, die gemeinsam die Londoner Szene unsicher ma- chen. Als sich JJ in die hüb- sche Lesbe Elle (Robyn Kerr) verliebt, treten Spannungen auf – Seb kommt sich zuneh- mend überflüssig vor, zumal er Elle bei ihren Avancen im Wege steht. Darüber hinaus

er Elle bei ihren Avancen im Wege steht. Darüber hinaus hütet Elle noch ein Geheimnis, das

hütet Elle noch ein Geheimnis, das sie JJ erst im richtigen Moment beichten will. Camp-

bell X wirft hier einen authen- tischen Blick in die queere Subkultur der britischen

Hauptstadt. Die verschiede- nen Spielarten lesbischer und schwuler Liebe werden dabei überzeugend, wenngleich auch etwas konventionell durchde- kliniert. Schwung und Origina- lität erhält der Film durch die Videoportalkommentare JJs und durch deren Einsätze als Hochzeitsfotografin bei sehr illustren Liebespaaren. (3/6)

Mi 03/07/13, 21:15, Filmforum

NRW Köln

So 21/07/13, 18:30, Schauburg

Dortmund

Mo 22/07/13, 19:15, Bam-

bi Düsseldorf (in Koop mit

kom!ma e.V.)

Mi 24/07/13, 20:15, Astra

Essen

12 REGION NRW FRESH JULI 2013

12 REGION NRW

FRESH JULI 2013

Premiere auf der Platte

CSD Duisburg 2013: Politisch, informativ und mit buntem Bühnenprogramm

ck. Unter dem Motto „Wir bauen Brücken“ wird der CSD Duisburg nach seinem erfolgreichen Neustart im letzten Jahr auch in diesem Jahr wieder für ein buntes Straßenfest sorgen. Duisburg hat 2012 bewiesen, dass es „Flagge zeigen kann“. Auf dem Averdunkplatz am Rande der Königsstraße wurde von den neuen Veranstaltern (DUGay e.V.) mit viel Sorg- falt und Liebe ein Christopher Street Day organisiert, der viele Menschen in die Stadt zog.2013: Politisch, informativ und mit buntem Bühnenprogramm Im Jahr 2013 will das Orga- Team weiter daran

Im Jahr 2013 will das Orga- Team weiter daran arbeiten, dass Begriffe wie Homo- phobie oder Gewalt gegen Homosexuelle aus dem Alltag verschwinden. Daher sollen mit dem CSD Brücken gebaut und allen Besuchern gezeigt werden, dass es keinen Grund gibt, homosexuelle Lebens- weisen zu diskriminieren

oder ihnen mit Vorurteilen zu begegnen. „Hierzu gehen wir bewusst zwei Neuerungen an. Wir verlegen den CSD auf die neue Bahnhofsplatte und sind somit noch sichtbarer für alle und laden somit recht herzlich ein, mit uns diesen Tag zu feiern. Wir „entjungfern“ quasi die Platte“, berichtet Chris- tian Karus vom CSD-

Organisa-

tionsteam. Hier bietet die neue Location mehr Platz. „Diesen ha- ben wir drin- gend nötig, da wir uns über eine ges- tiegene Anzahl an Ständen freuen

dürfen.“ Das Straßenfest wird deutlich größer und zieht Vereine und Gruppen nicht nur aus Duisburg,
dürfen.“ Das Straßenfest wird
deutlich größer und
zieht Vereine und
Gruppen nicht nur
aus Duisburg,
sondern aus
dem gesamten
Ruhrgebiet und
vom Niederrhein
an.
Der CSD ist
die erste
Künstler freut sich auf das
Duisburger Publikum und gibt
nach seinem Auftritt gerne
Verans- Autogramme.
tal-
tung
auf
der
neu ge-
stalteten
Bahnhofs-
platte. Be-
sucher, die
an diesem
Tag Duis-
burg mit
öffentlichen
Verkeh-

rsmitteln erreichen, brauchen also nicht lange zu laufen, sie sind sofort mitten drin.

Es lohnt sich auch den Weg nach Duisburg zu suchen, denn die Organisatoren haben sich wieder große Mühe gegeben,

Als zweite Neuerung wird in diesem Jahr erstmals ein Akzeptanzpreis an eine Person verliehen, die sich in Duisburg besonders für die Belange und die Gleichstellung der schwul-lesbischen Gemein- schaft engagiert hat. Hierzu wird die „Brücke der Solidar- ität“ verliehen. Diese soll nun jährlich im Rahmen des CSD´s verliehen werden. Wer der Pre- isträger ist? Das wird hier noch nicht verraten Den Namen des Preisträgers und viele weitere Überraschun- gen gibt es nur vor Ort. Freuen dürfen sich die Besucher auch auf eigene CSD Duisburg Bän- dchen, die in Zusammenarbeit mit Planet Hollywood entstan- den sind.

in Zusammenarbeit mit Planet Hollywood entstan- den sind. ein ansprechendes Bühnenpro- gramm zu gestalten. Freuen

ein ansprechendes Bühnenpro- gramm zu gestalten. Freuen dürfen sich die Besucher auf z.B. Angelika und Mike, Mave O´Rick, Chris and Taylor und die Musikerin. Durch das Pro- gramm führt wieder der MSV- Stadionsprecher Chris Schulze. Der Stargast des Duisburger Straßenfestes dürfte wohl eindeutig Ross Antony sein. Der aus „Popstars“ bekannte

Nach dem Fest auf der Bahnhofsplatte geht es natürlich mit der After-CSD-Party weiter. Hier kann dann kräftig weiter gefeiert werden!

Die Duisburger Bürger und Freunde vom ganzen Niederrhein finden also am 27.07.2013 auf der neuen Bahnhofsplatte wieder viele Informations- stände von schwul-lesbischen Vereinen, gastronomische An- gebote, Kaffee und Kuchen und wieder eine Tombola, die prall mit tollen Preisen gefüllt ist, die darauf warten, von glückli- chen Gewinnern abgeholt zu werden. Also: Duisburg baut Brücken – Baut ihr mit?

NEWS „Queer Life Duisburg“ kommt wieder dd. Das schwul-lesbische Kulturfestival „Queer-Life Duisburg“ kehrt im

NEWS

„Queer Life Duisburg“ kommt wieder

dd. Das schwul-lesbische Kulturfestival „Queer-Life Duisburg“ kehrt im November zurück. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, meldet Organisator Wulf Thomas, der wieder eine bunte Mischung aus Kino-High- lights, Diskussions- und Informationsveranstaltungen und Lesungen präsentieren wird.

Glückstag im Lokal „Zum Pümpchen“

dd. Das gemütliche Essener Szenelokal „Zum Pümpchen“ spielt jeden Dienstag mit seinen Gästen „Bingo“. Das lustige Zahlenspiel wird in jeder Runde spannen- der, besonders wenn der Jackpott, also die gewinnbare Summe, von Mal zu Mal höher steigt. Doch Mitte Juni wurde es laut, als Gast Thomas Coburger vom Schermbecker Lokal „Thommy am Rathaus“ vor Freude in Jubel ausbrach weil er den Jackpott von ca 1500 Euro geknackt hatte. Da wurde natürlich gefeiert - nicht ohne der Spendendose der Aids-Hilfe Essen einen großen Schein zu über- lassen. Glückwunsch! Foto: Wirt Marcel, Thommy und Markus.

der Aids-Hilfe Essen einen großen Schein zu über- lassen. Glückwunsch! Foto: Wirt Marcel, Thommy und Markus.
13 REGION NRW FRESH JULI 2013

13 REGION NRW

FRESH JULI 2013

Perfekt für Auge und Ohr

Unterdrückt im Heimatland Nige- ria: Als Whitney Houston Darsteller und Sänger kommt Ikenna Benéy am 3.8. zum Ruhr CSD Essen.

und Sänger kommt Ikenna Benéy am 3.8. zum Ruhr CSD Essen. dd. Er heisst Ikenna Benéy

dd. Er heisst Ikenna Benéy und er stammt

aus Nigeria, eines der homophobsten Länder der Erde. Hier wird er bis heute für seinen Lebenstil angeprangert. Denn in Deutschland engagiert er sich nicht nur beim Thema HIV & Aids sondern tritt als Whitney Houston Double auf. Und das perfekt - in stimmlicher wie in optischer Hinsicht. Am 3.8. ist der Gaststar beim Ruhr CSD Es- sen. FRESH sprach mit ihm über sein Leben und seine Karriere.

nach Essen. Was bedeuten dir die Auftritte in der schwul- lesbischen Community?

Ich lebe im hier und jetzt und ich liebe meinen Job! In Nige- ria, wo ich ja aufgewachsen bin, ist diese Geschichte nicht so gut angekommen. Alle Medien in Afrika haben darüber berich- tet und mich gegrillt. In Nigeria ist man peinlich berührt, dass ausgerechnet ein Ibo, das ist meine ethnische Gruppe, diesen „Western bullshit“ mitmacht. Und seit dort im letzten Jahr ein Gesetz verabschiedet wurde, nachdem man für Homosexualität bis zu 14 Jahren ins Gefängnis kommen kann, ist es dort auch nicht leichter geworden. An alle, die mit der Homosexualität ein Problem haben: Ich bin stolz auf mich und ich bin Nigerianer, ob es den Leuten passt oder nicht! Umso wichtiger, dass wir nicht vergessen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass „Wir“ akzeptiert werden und unseren Lebensstil selber gestalten können.

werden und unseren Lebensstil selber gestalten können. Ikenna, wie kam es dazu, das du Whitney-Songs inter-

Ikenna, wie kam es dazu, das du Whitney-Songs inter- pretiert hast und später auch in ihre Rolle geschlüpft bist?

Na ja, als ich klein war, habe ich natürlich die Musik mitge- sungen, ohne zu wissen, ob es gut war. Ich dachte, das macht jeder. Es war ausgerechnet meine Mutter, die gesagt hat, dass ich Ähnlichkeit habe. Als ich mich dann als Teenager das erste Mal geschminkt habe, um auszugehen, da habe ich gemerkt: Da besteht ja wirklich eine Ähnlichkeit. Ich habe natürlich nicht gedacht, dass ich da dann einen Job draus mache.

Du kommst ja zum Finale des Ruhr CSD Essen am 3.8.

Als Whitney starb, wurde ver- sehentlich im amerikanischen CNN-Sender dein Bild gezeigt als das von Whitney. Was war das für ein Gefühl für dich?

Ich nehme mir öfters die Piers Morgan Show auf und sehe sie mir an, wenn ich Berlin bin. Es kam ein Interview mit dem Rap- per LL Cool J der über den Tod von Whitney sprach. Dazu zeigte CNN fünf Bilder der Sängerin. Doch anstelle eines Fotos von Whitney zeigten sie als drittes ein Bild von mir. Dann kam schon wieder ein anderes. Ich spulte sofort zurück und dachte, das

Ikenna Benéy: „Ich singe ausschließlich live!“

kann doch nicht sein - ich bin nüchtern und nehme keine Me- dikamente - aber das Bild zeigte mich beim Reel Award in Las Vegas im Jahr 2008. Wahnsinn, das ist immerhin CNN! Es gibt Millionen Bilder von Whitney und sie nehmen eines von mir!

Welche Songs bringst du denn mit?

Ich werde einen Querschnitt durch Whitney Houstons Reper- toire vornehmen, gespickt mit einigen Songs anderer großen Diven! www.ikenna.de

Querschnitt durch Whitney Houstons Reper- toire vornehmen, gespickt mit einigen Songs anderer großen Diven! www.ikenna.de
14 REGION NRW FRESH JULI 2013

14 REGION NRW

FRESH JULI 2013

NEWS Max-Sauna eröffnete Gartenterrasse dd. Die Max-Sauna in Essen in der Maxstraße eröffnete die hauseigene

NEWS

Max-Sauna eröffnete Gartenterrasse

dd. Die Max-Sauna in Essen in der Maxstraße eröffnete die hauseigene Garten-Lounge zeitgleich mit dem in Kraft treten des Raucherschutzgeset- zes in NRW. Dazu bietet die großzügig ausgestatte Schwitzanlage nun im Außenbereich genug Platz für alle Raucher, warten wie gewohnt die zahl- reichen Sonnenliegen und Tischgruppen zum relaxen und sonnenbaden. Jeden Sonntag wird der hauseigene Grill angeschmissen.

Klappe und Action! im Sunrise

dd. Ein neuer Videoworkshop für junge Schwule und Lesben startet im schwul-lesbischen Jugendzentrum Sunrise in Dortmund. Die Jugendlichen aus dem Sunrise engagieren sich für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Zusammen mit dem Medienprojekt „queerblick“ sind neue Videos geplant. In den Workshops lernen die Jugendliche den Umgang mit Kamera und Schnittplatz sowie Grundkenntnisse des Journalismus und der Filmarbeit. Die Workshops richten sich an Anfänger_innen, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Alle technischen, narrativen und journalistischen Grundlagen werden zu Beginn vermittelt. Als inhaltlicher Rahmen dient den Jugendlichen ihre eigene Lebenssituation und das Thema sexuelle Identität. Am Ende jedes Workshops entstehen ein oder mehrere Videos. Die Ergebnisse sollen die Teilnehmer_in- nen motivieren (Stolz auf eigene Arbeit) und das eigene Selbstbewusstsein stärken. Die Ergebnisse der Workshops fließen in die Sendung queerblick mit ein. Die Sendung queerblick wird auf „nrwision – dem TV-Lernsender für NRW“ und im Internet ausgestrahlt. Alle Videos unter: http://www.youtube. de/queerblickTV. Das Projekt ist für die jungen Schwulen und Lesben aus Dortmund gedacht. Es startet zu Beginn der Sommerferien am 22. und 23. Juli 2013. Wer dabei sein möchte, schreibt einfach eine E-Mail an: info@ sunrise-dortmund.de

Ein Stück Ruhrpott in der Domstadt

dd. Seit Mitte Juni ist die Kölner Szene um eine Attraktion reicher:

Den Ruhrpott. Kein Scherz: Der aus dem Ruhrgebiet stammende Wirt Torsten Ahmon eröffnete zusammen mit seiner Schwester Elke mitten in der Kölner Schaafenstraße seine neue Bar unter dem Namen Ruhrpott, der seine Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet geprägt hat. Trotz dieser Verbundenheit zog es ihn schon vor vielen Jahren nach Köln. Gefragt, was ihn in Köln noch mit dem Ruhrgebiet verbindet, wird klar, dass er in Köln angekommen ist: „Natürlich die Heimat. Die kulturelle Vielfalt. Die Zuverlässigkeit der Menschen im Pott - und die Erinnerungen. Aber wenn ich zurück in Köln bin, von wo auch immer, und den Dom sehe, dann weiß ich, dass ich zu Hause bin. Ich lebe gern in dieser Stadt und möchte auch nirgendwo anders sein.“ Natürlich wollen wir auch von ihm wissen, warum sein Ruhrpott für uns beim nächsten Köln-Besuch die richtige Anlaufstelle ist: „‘Komma schomma bei de Omma, bei de Omma isset schön‘ hat Tana Schanzara in den 80ern gesungen - Und das hatte viele Gründe, warum et bei de Omma schön war. Bei uns ist es auch schön, wenn auch anders. Das zu beschreiben fällt mir wirklich schwer, das findet man am besten selbst heraus. Wir machen einfach Gastronomie mit Seele und fühlen uns gut dabei. Und natürlich Currywurst und Fiege Pils, zusammen mit Kölsch und Dom. Eine gut Mischung.“ Infos: www.ruhrpott-cologne.de

Dom. Eine gut Mischung.“ Infos: www.ruhrpott-cologne.de In Kumpel-Optik posierten Torsten (unten rechts) und Elke

In Kumpel-Optik posierten Torsten (unten rechts) und Elke (2. von rechts oben) für ihr Plakatmotiv zur Eröffnung des „Ruhrpott“.

Das Bochumer Rollenmodel Marvin Deversi kommt zum Ruhr CSD.

Mitmachen & helfen!

Neue IWWIT-Kampagne “Schwule ins Ehrenamt!”

helfen! Neue IWWIT-Kampagne “Schwule ins Ehrenamt!” dp. Dieses Jahr wid- met sich die Präven- tionskampagne ICH

dp. Dieses Jahr wid- met sich die Präven- tionskampagne ICH WEISS WAS ICH TU dem ehrenamtlichen Engagement in der schwulen Szene. Viele regionale Projekte leben von der freiwilligen Mitarbeit. Zusammen mit den region- alen Partnern durchstöbert ICH WEISS WAS ICH TU während der CSD-Saison das Land nach Kerlen, die sich in der Community en- gagieren wollen.

Es ist jeder willkommen, der Lust hat, sich in der schwu- len Szene zu betätigen. Da- bei stehen die Themen rund um HIV und Prävention im Mittelpunkt. Hier auf dem CSD und auf www.iwwit.de zeigt die Kampagne, wie man sich einbringen kann. Sowohl auf der Website, als auch auf dem CSD kann sich jeder informieren, wo und für

welche Projekte Ehrenam- tler gesucht werden. Beim „Ehrenamtler-Test“ erfährt jeder, welcher Job zu ihm passen könnte.

Ganz so, wie es auf den aktuellen Aktions-Buttons steht: Ob „Zungenakrobat“, der gerne mit anderen über spannende Themen rund um Prävention redet oder die „Kondomschleuder“, die vor allem auf Partys und Events nicht nur nützliche Tipps parat hat, sondern auch mit reichlich Kondo- men bestückt ist… Eh- renämter gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Wer sich informieren möchte, kann dies auf der Kampagnenseite unter www.iwwit.de/ehrenamt tun. Hier erzählen auch die Rollenmodelle Marvin, Holger und René über ihre Erfahrungen als Ehrenam- tler.

15 REGION RUHRGEBIET FRESH JULI 2013

15 REGION RUHRGEBIET

FRESH JULI 2013

Der CSD muss politisch bleiben“

Halbzeit bei den CSDs in NRW – Umfrage mit CSD-Besuchern

dar. Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob die CSDs noch poli- tisch genug sind oder ob sie mittlerweile nicht eher zu ei- ner Spaßparade verkommen. Was aber erwarten eigentlich die Leute, die jetzt wieder zu den Paraden und Bühnenver- anstaltungen kommen? Eine Umfrage unter zwei Dutzend Besuchern des CSD in Müns- ter war da eindeutig: Fast alle sprachen sich für einen hohen Anteil an politischen Themen innerhalb des CSDs aus. Zwar ist den meisten ein attraktives Bühnenpro- gramm wichtig, schließlich sollen auch genug Besucher kommen.Halbzeit bei den CSDs in NRW – Umfrage mit CSD-Besuchern „Nicht zu ernst, aber dabei den

„Nicht zu ernst, aber dabei den ei- gentlichen Aspekt berücksichtigen“, so wäre für den 24jährigen Se- bastian Wittland das ideale CSD- Programm.

24jährigen Se- bastian Wittland das ideale CSD- Programm. Wenn möglich sogar Men- schen, die bisher wenig

Wenn möglich sogar Men- schen, die bisher wenig Kon- takt in die Community haben. Aber die politische Aussage sollte beim CSD nach einhelli- ger Meinung der Befragten im Vordergrund stehen. So kam das Münsteraner Motto „Liebe ist Liebe“, das Bühnenpro- gramm und die in der Woche vor der Parade stattfindenden Veranstaltungen gut an. „Der CSD muss politisch bleiben, logisch!“ fand denn auch Ste- fan. Zum Beispiel, um dabei für Toleranz zu werben, wie Arnd meint.

„So lange es eine Ungleichbe- handlung gibt, so lange muss der CSD eine politi- sche Botschaft haben“, findet der 19jährige Leon aus Münster.

haben“, findet der 19jährige Leon aus Münster. Auch ein älteres Ehepaar begrüßt es, dass der CSD

Auch ein älteres Ehepaar begrüßt es, dass der CSD eine Möglichkeit bietet, sich als Lesbe oder Schwuler öffent-

lich zu zeigen. Der CSD kann dafür ein stärkender Anfang sein, doch im Alltag sollte Homosexualität mehr in die Öffentlichkeit getragen wer- den können. Dafür sei mehr Toleranz und Verständnis notwendig.

„Homosexualität wird von der Politik als privat angesehen, aber das Private ist politisch“ formuliert es die 27jährige Lydia treffend.Dafür sei mehr Toleranz und Verständnis notwendig. Deswegen war Mechthild Hunke bewusst zum CSD nach Münster

Deswegen war Mechthild Hunke bewusst zum CSD nach Münster gekommen. Sie verband damit die Hoff- nung, dass sich so „mehr Schwule und Lesben öf- fentlich zeigen und outen“. Ein Wunsch, den auch die vielen jugendlichen Besu- cher hervorhoben und auf unterschiedliche Weise the- matisiert haben wollten. Auf dem CSD in Münster waren lediglich zwei Besucher die für mehr Unterhaltung plä- dierten. Die waren 13 und gaben an, sie seien hetero.

„Es wäre ideal, wenn sich auch ein Fußballer outen würde“, findet nicht nur Mechthild Hunke, Mutter eines schwulen Sohns.

nicht nur Mechthild Hunke, Mutter eines schwulen Sohns. NEWS FRESH-Umfrage zu den CSD-Program- men 2013 dd.

NEWSFRESH-Umfrage zu den CSD-Program- men 2013 dd. Wie findet ihr die Mottos der CSDs in

FRESH-Umfrage zu den CSD-Program- men 2013

dd. Wie findet ihr die Mottos der CSDs in NRW? Wie findet ihr das Programm bei den Veranstaltun- gen? Was fehlt, was würdet ihr besser machen? Eure Meinung ist gefragt. Die Antworten werden beim alljährlichen CSD- Straßenfestvernetztertreffen aller CSD-Veranstalter vorgetragen und berücksichtigt und veröffentlicht.

Bitte schreibt an FRESH unter leserbriefe@fresh-magazin.de

Bitte schreibt an FRESH unter leserbriefe @ fresh-magazin.de Politische Demonstration: Die „Kumpelpa- rade“ zieht

Politische Demonstration: Die „Kumpelpa- rade“ zieht wieder durch die Essener City

Die Ruhr-Kumpels und ihre Freund_Innen sind wieder unterwegs! Quer durch die Essener Innenstadt und die Fußgängerzone wollen die Teilnehmer ziehen, um die Botschaft von Gleichberechtigung und Akzeptanz von Schwulen und Lesben zu unterstreichen. Der gesamte zweitägige Ruhr CSD steht unter dem Motto „Gleiche Rechte nur mit uns“. Gefordert wird die Gleichstellung von Schwu- len und Lesben im Bund und auch in Essen, wo F.E.L.S., das Forum Essener Lesben und Schwule eine Koordinierungsstelle für die Stadt fordert. Infos unter www.ruhr-csd.de

das Forum Essener Lesben und Schwule eine Koordinierungsstelle für die Stadt fordert. Infos unter www.ruhr-csd.de
16 REGION NRW FRESH JULI 2013

16 REGION NRW

FRESH JULI 2013

SASCHA CUVÈE Sekt and the City Vorsicht! Das sogenannte Schlampenfieber grassiert aktuell heftig in der

SASCHA CUVÈE

Sekt and

the City

Vorsicht! Das sogenannte Schlampenfieber grassiert aktuell heftig in der Schwu- lenszene. Wütete das äußerst frivole Hormonvirus bisweilen vor allem auf Gayromeo, auf ausgewählten Rast- und Not- durftplätzen, sowie diversen Saunen, so wurde es neuerdings auch in anderen Gefilden angetroffen.

wurde es neuerdings auch in anderen Gefilden angetroffen. Besonders stark breitet es sich auf Facebook aus.

Besonders stark breitet es sich auf Facebook aus. Ohne eigenes Zutun wurde man dort Gruppen wie „Schwul NRW“ oder „Schwul und Stolz

darauf“ zugefügt. Bis hierher ist auch alles noch tuffig schön, wie ein war- mer Sommertag. Doch kaum lüftet man fünf Minuten, schon kriechen 50 Mücken, zwölf Spinnen und drei Zeugen Jehovas zum Fenster hinein. Und ähnlich verhält es sich auch mit den oben erwähnten Facebook-Gruppen. Allabendlich grinsen mich nun irgendwelche fremden Oben-Ohne-Fratzen an, die vorgeblich geaddet oder kommentiert, aber wohl eher einmal ran- genommen werden wollen. Obligatorisch wie eine Frage a la „Wie sehe ich aus?“ ist natürlich auch immer ein Smartphone zu sehen, mit dem das Foto vor einem Spiegel aufgenommen wurde. Damit sind gleich zwei Instrumen- te (Spiegel und Kamera im Handy) vorhanden, um die Antwort selbst zu finden. Natürlich ist mir klar, dass es bei diesem ganzen Prozedere nur darum geht, sich zu präsentieren, um so neue „Bekanntschaften“ zu schließen. Wie ich schon festgestellt habe, das Schlampenfieber geht um. Ich bin sicher nicht prüde oder konservativ, noch selbst ein Kind großer Traurigkeit. Aber jeder Welpe im Tierheim bietet sich nicht so würdelos seinen potentiellen Herr- chen an, wie es jene Facebookhomos vermögen. Wenn ihr schon jemanden sucht, sei es nun für die vermeintlich große Liebe oder einfach nur zum fröhlichen Pimpern, dann schreibt wenigstens ausgewählte Opfer an. Mit euren Schulabschlusszeugnissen wedelt Ihr ja auch nicht auf der Straße in der Hoffnung herum, dass ein Ausbilder mit einer passenden Lehrstelle vorbeikommt. Anderseits finde ich es gar nicht schlecht, dass die ganzen Geheimdienste, die unsere Privatsphäre ausspionieren wollen, genötigt sind, sich mit den ganzen Bratzen bzw. deren pseudoattraktiven Bildnissen auseinander zu setzen.

Prost! Euer

Sascha Cuvèe

NEWS SLIMK on Tour nach Amsterdam dd. Nachdem die schwul-lesbische Initiative Mär- kischer Kreis (SLIMK)

NEWS

SLIMK on Tour nach Amsterdam

NEWS SLIMK on Tour nach Amsterdam dd. Nachdem die schwul-lesbische Initiative Mär- kischer Kreis (SLIMK) erneut

dd. Nachdem die schwul-lesbische Initiative Mär- kischer Kreis (SLIMK) erneut zu einer Tages- fahrt eingeladen hatte, fuhren am 08.06.2013 30 Personen nach Amsterdam. Das Publikum ist bei SLIMK ON TOUR immer bunt gemischt, nur ca. die Hälfte der Teilnehmer sind homose- xuell. In Amsterdam gab es zunächst einen Stadtrundgang der etwas anderen Art: Nicht die typische Touristenroute, sondern mehr die kleinen Gassen, Innenhöfe und Märkte standen auf dem Programm. An- schließend gab es in kleinen Gruppen Grachtenfahrten, Kaffee & Kuchen und einen Bummel durch die Einkaufsmeile und das „schwule Viertel“ der Stadt. Um 21 Uhr saßen alle wieder zufrieden und müde im Bus. Die nächste Tour ist für das Wochenende 28./29. September nach Hamburg geplant, zu der jede/r Interessierte herzlich eingeladen ist. Informatio- nen und Anmeldemöglichkeiten gibt es bald auf www.slimk.de

Anders altern

Talk und Infoveranstaltung in der Siegerlandhalle

altern Talk und Infoveranstaltung in der Siegerlandhalle Foto von links nach rechts: Ansgar Cziba, Dr. Claus

Foto von links nach rechts: Ansgar Cziba, Dr. Claus Eppe, Astrid Schneider, Carolina Brauckmann, Georg Roth, Uta Lode, Tanja Wagener.

cb. Der Hüttensaal in der Siegerlandhalle hätte noch ein paar Leute mehr fassen können, aber die Diskussion hatte es in sich! Ältere Lesben und Schwule in Siegen:

Wo kommen sie vor? Was brau- chen sie? Was tut die städtische Seniorenarbeit? In Kooperation mit der Schwulen Initiative Siegen e.V. und der Landeskoordination für Ältere Lesben und Schwule in NRW hatte die Siegener Regiestelle „Leben im Alter“ am 12. Juni zur Podiumsdiskussion eingeladen. Deborah Cambell und Aurora Morgenroth stimmten die Gäs- te musikalisch ein. Nach einem Vortrag von Uta Lode, die das lesbisch-schwule SeniorInnen- konzept der AWO Düsseldorf vorstellte, stand die Forderung nach einer lesben- und schwulen- respektierenden Alterspolitik in Siegen zur Diskussion. Die Charta der Vielfalt, die die Landesregierung soeben un- terzeichnet hat, sei Motor für Veränderung, so Ministeriums- vertreter Dr. Claus Eppe. Es gehe darum, die Verantwortlichen der kommunalen Seniorenpolitik in die Pflicht zu nehmen und eine „konsensorientierte Diversity- Strategie“ zu entwickeln. Ziel sei es, Lesben und Schwule in die Angebote der Kommunen einzubeziehen. Siegen ist keine Homo-Metropole, mahnt SPD- Rats- und Landtagsmitglied Tanja Wagener. Dass es einen Ratsbe- schluss zur Beachtung gleichge- schlechtlicher Lebensformen im

zur Beachtung gleichge- schlechtlicher Lebensformen im Alter gäbe, sei vielen Ratsmit- gliedern vermutlich gar

Alter gäbe, sei vielen Ratsmit- gliedern vermutlich gar nicht aufgefallen. Astrid Schneider, sehr engagiert in ihrer Rolle als Seniorenbeauftragte, verwies hingegen auf die Signalwir- kung: Ein Ratsbeschluss öffne Türen in Politik und Verwaltung. Die Landeskoordinatorin für lesbische SeniorInnenarbeit, Carolina Brauckmann, lenkte den Blick auf die notwendige Modernisierung der Senioren- arbeit. Die Begegnungszentren der Zukunft würden von der älter werdenden Community nur genutzt, wenn sich dort die lesbisch-schwule Lebenswelt abbildet: Medienangebote, Kulturevents, Gleichgesinnte. Den Wunsch, unter Gleichen zu sein, betonte auch Ansgar Cziba, Vorstand von „Schwule in Siegen e.V.“. Zum Teil kämen die älteren Schwulen aus weit entfernten Regionen, um im „andersroom“ an der Gruppe 40 plus (Schwule zwischen Ende 40 und Ende 70) teilzunehmen. Mit einer engagierten Stellungnah- me meldete sich der 1. Vorsit- zende des Seniorenbeirates aus dem Publikum zu Wort. Er wolle sich dafür einsetzen, dass das Thema auf der Tagesordnung bleibt, und prägte dafür auch gleich die passende Formel:

„Siegen zu neuen und anderen Ufern“. Diese Wendung griff Georg Roth, der als Landeskoor- dinator für schwule Seniorenar- beit in die Rolle des Moderators geschlüpft war, gerne auf. Ein rundum gelungener Auftakt!

17 REGION NRW FRESH JULI 2013

17 REGION NRW

FRESH JULI 2013

Doppelt gelitten

Thema Homosexualität: Oftmals wenig Toleranz in Kinderheimen

will ich in meinem eigenen Beruf als Erzieher besser ma- chen“. mit Kindern und Jugend-
will ich in meinem
eigenen Beruf als
Erzieher besser ma-
chen“.
mit Kindern und Jugend-
lichen umzugehen. Dazu
gehört es, die Stärken

dar. Erzieher in einem Kinderheim sollten Respekt gegenüber den Kindern haben und ihnen beim Coming Out Helfer und Unterstützer sein und Halt bieten. In der Theorie eine Selbstverständlichkeit. Die Praxis gegenüber homo- sexuellen Kindern ist es oftmals nicht, so die Auf- fassung von Gerwin Rus- ke. Er ist 22, schwul, angehender Erzieher und hat selbst mehrere Jahre im Kinderheim gelebt. Er berichtet:

„Viele Kinder haben mit dem Stigma zu kämpfen, verhalten- sauffällig, hyperak- tiv oder schwer- erziehbar zu sein. Meistens sind sie tragischerweise noch dazu Außenseiter ihrer eigenen Familien geworden“. Und das hat er an seinem eigenen Leib erfahren. Sehr offen beschreibt er seinen Pro- zess des Coming-Outs, erzählt von zwei negativen Erfahrun- gen, die er dabei gemacht hat. Zum einen ein Erzieher, der in einem katholischen Kinder- heim Schwulsein ihm gegen- über - er ist damals 13 Jahre alt - als Sünde bezeichnet. Zum anderen dann mit 18 das Coming-Out im persönlichen Gespräch gegenüber dem vielleicht 35jährigen Gruppen- leiter. Den hat er bisher als jemandem mit offenem Ohr wahrgenommen.

Den hat er bisher als jemandem mit offenem Ohr wahrgenommen. Doch stattdessen zeigt er Intoleranz und

Doch stattdessen zeigt er Intoleranz und schickt ihn mit dummen Bemerkungen fort. „Die Erfahrung, ausgegrenzt für seine persönlichen, indivi- duellen Eigenschaften zu wer- den, ist lange präsent und ich hatte Angst, noch ein zweites Mal jemandem von meinem Problem zu berichten. Diese schmerzhaften Erfahrungen zu machen, nur weil man ist, wie man eben ist, nämlich schwul,

des Heranwachsenden zu fördern und ihm ein selbstbe- wusstes Leben zu ermöglichen. Man glaubt ihm sofort, dass er das auch erfolgreich in die Tat umsetzt.

Gerwin Ruske ist heute men- tal gefestigt und verfügt über ein gutes soziales Netz- werk. Beides hat er sich in den vier Jahren zuvor bei der Grünen Jugend aufgebaut, erkennt dort erstmals, dass Homo- sexualität keine Sünde, sondern in Ordnung ist. Seine Stimme wirkt jetzt kämpferisch, zeugt von Empathie. Zu viele Heimkinder hat er ken- nengelernt, die nicht in so einer glücklichen Lage waren oder sind. Er muss an sie denken. Sie

haben es doppelt schwer.

Niclas, Gerwin und Kai. Allein 2011 wurden über 17.000 Kinder in NRW in staatliche Obhut genommen.

Heute hat er schon vielen Ju- gendlichen in dieser schwieri- gen Phase geholfen. Mit Niclas und Kai (Foto) hat er bis heute ein freundschaftliches Verhält- nis. „Die Aufgabe der in Hei- men arbeitenden Mitarbeite- rInnen ist enorm und verlangt eine hohes Verantwortungsbe- wusstsein, junge Menschen in ihrer Individualität zu akzep- tieren und zu bestärken“, ist er überzeugt.

„Junge, heranwachsende Schwule sollten sich in der Schule und gegenüber der eigenen Familie Vertrauens- personen öffnen und outen können, statt ihre eigene Sexualität zu verleugnen und unglücklich zu werden. Doch das ist alles andere als ein- fach. Die eigenen schlechten Erfahrungen sind ein Grund, warum Gerwin jetzt selbst auf dem Weg zum Erzieher ist und bald sein Anerkennungs- jahr in Duisburg-Marxloh fortsetzt. Er hat sich vorge- nommen, sein pädagogisches Verhalten immer wieder zu reflektieren und respektvoll

fortsetzt. Er hat sich vorge- nommen, sein pädagogisches Verhalten immer wieder zu reflektieren und respektvoll
18 REGION NRW FRESH JULI 2013

18 REGION NRW

FRESH JULI 2013

CSD MÜNSTER 2013
CSD MÜNSTER 2013

Vielseitig und aktiv

SLaM & Friends sind eine lebendige Gemeinschaft

aktiv SLaM & Friends sind eine lebendige Gemeinschaft Schnappschuss vom gemütlichem Gruppentreffen. sr.

Schnappschuss vom gemütlichem Gruppentreffen.

Gemeinschaft Schnappschuss vom gemütlichem Gruppentreffen. sr. Schwul-Lesbi- sches Leben gibt es nur in wirklich

sr. Schwul-Lesbi- sches Leben gibt es nur in wirklich

großen Metropolen, so das gängige Klischee. Dass dem nicht so sein muss, zeigt ein Blick nach Moers. Hier im Speckgürtel des Ruhr- gebietes beginnt der Nie- derrhein – hier beginnt der ländliche Lebensraum. Und natürlich, auch hier leben Schwule und Lesben. Auch wenn es kein schwules Café und keine Lesbenparty gibt, die Szene brummt hier und hat einen Hotspot der besonderen Art hervorge- bracht: SLaM. SLaM & Friends steht für Schwule & Lesben aus Moers und deren Freunde. Seit 2002 spricht SLaM als Verein diese Zielgruppe in Moers und Umgebung an. Kernstück des Vereinsle- bens ist der offene Treff je- den Mittwoch ab 17 Uhr in den eigenen Vereinsräumen (Rüttgersweg 25), unter einem städtischen Kinder- garten gelegen. Egal ob Mitglied oder nicht: 30-45 Personen finden sich jede Woche hier ein: quatschen, gemeinsam kochen oder neue Freunde finden. Dabei ist den SLaMies eines wichtig. Man wolle kein Café sein, sonder eben eine lebendige Gemeinschaft. Jeder packt mit an und bringt sich ein. So wundert es nicht, dass immer wie- der neue Impulse aus der

Gruppe entstehen. Daher spielt sich viel Vereinsleben auch jenseits des Mittwoch- abends ab. Karaokepartys, Grillfeste, Videoabende, Ausflüge, Gruppenfahrten. Die Palette der unregelmäßi- gen Aktivitäten läßt sich noch weiter fortführen. Ein regel- mäßiges Event sollte jedoch noch genannt werden: das Spätschoppen. Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich hier ab 19 Uhr die älteren Besucher, die das 25. Le- bensjahr erfolgreich beendet haben, um gemeinsam den Stress der Woche hinter sich zu lassen, in den Erinnerun- gen der guten alten Zeit zu schwelgen oder auch mal tiefergehende Gespräche zu führen. Neben dem reinen Entertainmentfaktor steht auch inhaltliche Arbeit auf der SLaM-Agenda. Beides stellt für die Besucherinnen und Besucher von SLaM keinen Widerspruch dar. So ist der Verein etwa keine reine Coming-Out-Gruppe. Niemand muss über seine Homosexualität oder eventu- elle Probleme sprechen. Aber natürlich hat man ein offenes Ohr – für Betroffene, wie auch für Angehörige. SLaM steht für eine aktive Coming- Out-Arbeit ohne Zwang! Gerade viele jugendliche Besucher nutzen dieses und andere Angebote. Wer jetzt also neugierig geworden ist, kann einfach mittwochs ab 19 Uhr vorbei schauen.

19 REGION NRW FRESH JULI 2013

19 REGION NRW

FRESH JULI 2013

„Ich hab nichts zu verstecken“

Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen ist schwul und hält zu seinem CSD

Anlässlich des Bielefel- der CSDs am 20. Juli sprach Chefredakteur Dietrich Dettmann mit dem offen schwul lebenden Ober- bürgermeister von Bielefeld und Schirmherr des CSDs, Pit Clau- sen, über seine Erfahrungen mit der Offenheit im Amt und die Community-Situation in Bielefeld.Pit Clausen ist schwul und hält zu seinem CSD Lieber Oberbürgermeister Pit Clausen, sie unterstützen

Lieber Oberbürgermeister Pit Clausen, sie unterstützen seit Jahren den CSD und sind immer vor Ort. Wie wichtig ist der CSD für Bielefeld?

Der CSD gehört auf die Visiten- karte einer großen modernen Stadt. Hier leben wir frei, auch wenn wir anders sind. Der CSD ist eben nicht nur ein Party- Event sondern auch ein Be- kenntnis. Bielefeld ist die größte Stadt in Ostwestfalen-Lippe und damit in vielerlei Hinsicht „das“ Zentrum. Das gilt auch für die Vielfalt in Sachen „Liebe“.

Das diesjährige Motto des CSDs lautet „Familie zählt, lesbisch, schwul, hetero, bi, Trans*, Hauptsache glücklich“. Gefällt es Ihnen? Könnten Sie hinter einem Banner mit dieser Aufschrift bei der Parade mitlaufen?

Ja, das kann ich gut. Ich finde, jede Liebe verdient Respekt. Und ich wünsche allen Liebenden Glück in der Liebe. Am Ende zählt das mehr als alles andere.

Gefordert wird zur Zeit die rechtliche Gleichstellung eingetragener Partnerschaf- ten und die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule, die steuerliche Gleichstellung und die Änderung des Adop- tionsrechts. Stehen Sie hin- ter all diesen Forderungen? Kann man das auch für die SPD auf Bundesebene sagen?

Vieles wurde in den letzten 10 Jahren erreicht. Die steuerliche Gleichstellung wird nach der aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts auch kommen. Offen und umstritten ist nach meiner Wahrnehmung

Foto: Gaypeople
Foto: Gaypeople

Oberbürgermeister bei der Demo: Pit Clausen hängt in jedem Jahr die Regen- bogenflagge ans Rathaus und marschiert mit durch die Biefelder Innenstadt.

nur noch die Änderung des Adoptionsrechts. Ich finde, beim Adoptionsrecht kommt es allein darauf an, was für das Kind gut ist. Liebe für ein Kind verdient dabei die Vorfahrt. Und viel Liebe von einem schwulen oder les- bischen Elternpaar kann nicht schlecht sein.

jedem respektiert wird.

SchLAu Bielefeld hat Ende des vergangenen Jahres einige Gespräche mit loka- len Politiker_innen geführt, um darauf aufmerksam zu machen, dass das bisher ausschließlich ehrenamtlich

arbeitende Team eine fes- te Stelle benötigt, um den Arbeitsaufwand zu bewälti- gen und die Nachhaltigkeit des Aufklärungsprojekts zu sichern. Eine feste Stelle hat sich für uns dabei lei- der nicht ergeben, lediglich jeweils eine einmalige För- derung durch den Bielefelder Jugendring für die Jahre 2013 und 2014. Wie geht es in dieser Sache voran?

Ich finde, dass SchLAu Bielefeld eine Superarbeit macht. Und ich habe mich natürlich dafür ein- gesetzt sie zu fördern. Aber die Stadtkasse ist leer und dieses Angebot befindet sich in großer Konkurrenz zu vielen anderen auch guten Angeboten. Im Mo- ment ist die Perspektive für eine kommunale Dauerfinanzierung daher eher schlecht – leider.

Alle Infos zum CSD unter:

www.csd-bielefeld.de

Als offen schwul lebender Oberbürgermeister sind sie sicher eine Ausnahme, gleich- zeitig sind sie dadurch Vorbild für viele in der Community. Fühlen Sie sich dabei wohl?

I am what I am. Ich habe nichts zu verstecken und mich gibt es nur ganz oder gar nicht.

Als sie bekannt gaben, dass sie ihren Lebensgefährten geheiratet haben, gab es besonders in der Internet- Community böse Kommen- tare. Nicht gerade ein Beleg für eine offene und moderne Stadtgesellschaft. Haben Sie damit gerechnet? Was muss sich noch ändern?

Es gab weit überwiegend Glück- wünsche und Herzlichkeit. Auf meiner Facebook-Seite tickerten im Sekundentakt die guten Wün- sche ein. Das war toll! Natürlich gab es auch einige wenig erfreu- liche Kommentare. Aber deren Autoren haben dann in der aus- gelösten Debatte verdient „Lack“ gekriegt. Ich wünsche mir, dass das alles selbstverständlicher wird und dass meine Liebe von

Debatte verdient „Lack“ gekriegt. Ich wünsche mir, dass das alles selbstverständlicher wird und dass meine Liebe
20 REGION NRW FRESH JULI 2013

20 REGION NRW

FRESH JULI 2013

NEWS Sexuell befrie- digt? Schwule Lebenswelten! dd. Am 11. Juli 2013 stellt Dr. Michael Bochow

NEWS

Sexuell befrie- digt? Schwule Lebenswelten!

dd. Am 11. Juli 2013 stellt Dr. Michael Bochow seine Studie „Schwule Männer, Sex und HIV“ in der AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V. und am 12. Juli 2013 in der AIDS-Hilfe Essen e.V. vor. Der bekann- te Sozialwissenschaftler beschäftigte sich mit dem Sexualverhalten schwuler und bisexueller Männer hin- sichtlich der HIV-Prävention. Aber wie steht es wirklich um das „Safer Sex“ Verhalten in der schwulen Lebens- welt? Die „Bochow-Studie“ bietet zudem weitaus mehr:

Einblicke in schwule Lebens- welten! Du wolltest schon immer wissen, wann „Mann“ Sex als „gut“ einstuft oder ab wann der schwule oder bi- sexuelle Mann von „sexueller Zufriedenheit“ spricht? Oder wolltest du schon immer wissen wie treu Schwule in Partnerschaften sind? Dann sei dabei! Dr. Michael Bochow beantwortet diese und viele weitere interessan- te und spannende Fragen, sowie die Ergebnisse seiner Studie „Schwule Männer, Sex und HIV“ am 11.07.13 um 19.00 Uhr in der AIDS-Hilfe Düsseldorf und am 12.07.13 um 19.00 Uhr in der AIDS- Hilfe Essen.

SC AufRuhr

bietet Bowling

dd. Im Mai 2013 fand die jährliche Vereinsmeister- schaft der Bowler des SC AufRuhr e.V. statt. Unter 18 Bowlern wurde die Krone des Vereinsmeisters ausge- spielt. Nach einigen Anläufen in den Vorjahren konnte in diesem Jahr dann endlich Wolfgang, der 2. Vorsitzen- de des SC AufRuhr e.V., die Vereinsmeisterschaft für sich entscheiden. Zum wöchentli- chen Training treffen sich die Bowler jeden Mittwoch von 19 bis 22 Uhr im Bochumer Bowlingtreff auf der Herner Str.36. Das Leistungsni- veau der Spieler reicht vom Anfänger über Hobby- bis hin zu Turnier- und Ligaspieler. Neue Mitspieler sind jederzeit willkommen, so Ingo, der Abteilungsleiter der Bowling- abteilung. Kontakt: bowling@ sc-aufruhr.de

Stadt der Vielfalt und „Triptychon der Liebe“

Bei der DiverseCity 2013 stand das Dortmunder Rathaus ganz im Zeichen der Vielfalt

sh. Gemein- sam mit dem Völklinger Kreis e.V., den Wirtschaftswei- bern e.V. und weiteren Partnern veranstaltete die Stadt Dortmund am 12.06. den 2. Di- verseCity Kongress im Dortmunder Rathaus mit dem Titel: „Vielfalt entdecken - Chancen nutzen“. Ziel des Kon- gresses war es, die Möglichkeiten eines ganzheitlichen Diversity- Managements aufzuzei- gen: Es ging u.a. auch um die Frage, welche Vorteile es (auch für ein Unternehmen) hat, ein offenes

Klima zu schaffen, in dem sich lesbische, schwule, bisexuelle und transidente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter willkommen und wertgeschätzt fühlen. Der Kongress wurde zum 2. Mal federführend von Susanne Hildebrandt von der

zum 2. Mal federführend von Susanne Hildebrandt von der wie sie Vielfalt in Dortmund erleben und
zum 2. Mal federführend von Susanne Hildebrandt von der wie sie Vielfalt in Dortmund erleben und

wie sie Vielfalt in Dortmund erleben und aufgefordert, unter dem Motto „Vielfalt entdecken“ Bilder einzusenden. Die besten Fotos wurden von OB Ullrich Sierau im Rahmen des Diverse- City Kongresses prämiert.

Intern, in die Stadtverwaltung hinein, wurden die Mitarbeite- rinnen und Mitarbeiter gebeten, vielfältige Kochrezepte einzu- reichen. Liebe geht durch den Magen sagt man – Vielfalt auch! Es zeigte sich, Dortmund ist nicht nur eine vielfältige Stadt, ihre Verwaltung hat auch eine sehr heterogene Belegschaft! Es ist ein reichhaltiges „Kochbuch der Vielfalt“ mit internationalen Gerichten aus aller Welt ent- standen. In der Woche, rund um den DiverseCity Kongress, servierte die städtische Kantine jeden Tag mindestens ein inter- nationales Gericht aus diesem Kochbuch.

Eine weitere Aktion startet das seit 2012 gegründete interne Mitarbeiter_innen LSBT- Netz- werk „ColouraDo“ gemeinsam mit Queerblick e.V.: Sie sind grün, eckig und menschengroß:

Drei Pärchen - heterosexuell, schwul und lesbisch - prangten am 12.06. von der Fensterfront

des Rathauses Dort- mund. Das besondere an ihnen: Sie sind aus 1200 Klebezetteln kre- iert. „Post-it-war“ heißt diese Form der Kunst im öffentlichen Raum, bei der aus den klei- nen neonfarbenen Hel- ferlein im Büro bunte Bilder entstehen - mal unterhaltend, mal mit einer ernsten Message wie hier in Dortmund.

Der hiesige „Post-it- war“ stand ganz im Zeichen des Diversity- Tages, der in ganz Deutschland Vielfalt und Akzeptanz gegenüber Menschen jeglicher Couleur wie Migranten_innen, Alten, Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans*-Personen fördern will. Dazu soll das „Triptychon der Liebe“, wie die Installation

soll das „Triptychon der Liebe“, wie die Installation heißt, einen Beitrag leisten. „Liebe ist mannigfaltig und

heißt, einen Beitrag leisten. „Liebe ist mannigfaltig und in jeder Form gleichwertig - egal ob homo oder hetero“, sagt Falk Steinborn. Er hatte die Idee zu der Aktion und stieß damit bei Susanne Hildebrandt (Foto oben, ganz rechts), Leiterin der Koordinierungs- stelle für Lesben, Schwule und Transidente der Stadt Dortmund, auf offene Ohren. „Die Aktion ist ein Aufruf zu mehr Vielfalt und Toleranz“ sagt Hildebrandt. Sie wird das „Triptychon der Liebe“ mit sechs weiteren Kolleginnen und Kollegen von der Gruppe „Co- louraDo“ weiter umsetzen.

Infos unter: http://www.dortmund.de/de/leben_in_dort-

mund/nachrichtenportal/nachricht.jsp?nid=251012

mund/nachrichtenportal/nachricht.jsp?nid=251012 Koordinie- rungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente

Koordinie-

rungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente der Stadt Dortmund organisiert. Oberbürgermeister Sierau (Foto) erklärte in seinem Grußwort: „Es geht darum, per- sonelle und kulturelle Vielfalt für mehr Arbeits- und Lebensqua- lität zu fördern und zu fordern. Vielfalt beschreibt die Indivi- dualität der Menschen und ist durch folgende grundsätzliche Dimensionen gekennzeichnet:

Geschlecht, Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Religion und sexuelle Identität. „ Darüber hinaus gab es weitere flankierende Aktionen der Stadt Dortmund im Rahmen des 1. Deutschen Diversity Tages:

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dortmund wurden gefragt,

22 REGION DUSSELDORF/WUPPERTAL FRESH JULI 2013

22 REGION DUSSELDORF/WUPPERTAL

FRESH JULI 2013

Roter Teppich und Konfetti

Das Nähkörbchen feierte Jubiläum

Teppich und Konfetti Das Nähkörbchen feierte Jubiläum dd. Mitte Juni fand das sommerliche und rauschende Fest

dd. Mitte Juni fand das sommerliche und rauschende Fest anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von „Karins“ Nähkörbchen in der Hafenstraße in der Altstadt statt. Die Wirtin (Foto: Mitte) lud zur Party, und mehrere hundert Gäste waren gekommen, um Karnevalssänger Heinz Hülshoff, die Werstener Music Company, Pop-Sängerin Natalie Grant und die KG Regebogen (dessen Stammkneipe das Nähkörbchen ist), mit deren Kostüm-Modenschau und Musik-Medley der letzten 12 Jahre sehen und hören zu können. Die mit rotem Teppich ausgelegte Front in der Ha- fenstraße war voll wie zu Karnevalszeiten! Ausgelassen wie nie feierte unsere Wirtin unter Konfetti-Regen mit den Gästen bis in die späten Abendstunden, ohne an Ihrem Ehrentag einmal arbeiten zu müssen.

Gartenfreu(n)de bei Theos Sauna Wo ist der schönste Sauna- Garten für Gays? Natürlich in Theos
Gartenfreu(n)de
bei Theos Sauna
Wo ist der schönste Sauna-
Garten für Gays?
Natürlich in Theos Sauna in
Wuppertal. Die gemütliche
Schwitzanlage bietet neben
pflegten und
farbenfrohen
Garten.
Rund um
einen Brunnen bietet der son-
nenverwöhnte Außenbereich
zahlreiche Liegestühle und
Sitzgruppen, die von blühen-
den Pfanzen und sattem Grün
umgeben sind.
Die Betreiber Theo und Klaus,
auch privat ein glücklich ver-
heiratetes Paar: „Wir freuen
uns über jeden Gast und
wollen, dass sich hier jeder
rundum wohlfühlt“
verschiede-
nen Saunen
und einem
gemütlichen
Ambiente
mit Theke,
Essraum und
Kamin einen
besonders ge-
Theos Sauna Club, Uellendahlerstr. 410, 42109 Wuppertal,
Tel.: 0202 -706059 Infos unter: www.theos-sauna.de

Hilfe rund um die Wupper

Die Wuppertaler Aids-Hilfe zog Bilanz

dar. Im Gegensatz zu anderen Großstädten ist der geschäftsführende Vorstand der AIDS-Hilfe Wuppertal ehrenamtlich aktiv. Immer noch. Das ist bemerkenswert, da sie bundesweit einen ausgezeichneten Ruf genießt, wie Manuel Izdebski vom Vorstand der Deutschen AIDS- Hilfe vor einem Jahr auf dem Fest zum 25jähri- gen Jubiläum betonte.

Am Anfang stand Dagmar Metz, Leiterin der Infek- tionsstation im Arrenber- ger Krankenhaus. Dort behandelte sie in den 80er Jahren den ersten AIDS-Patienten und wurde dafür massiv angefeindet, erlebte Ausgrenzungen bis hin zu Drohungen, zerkrat- zen des Autos und schnei- den im Alltag. Oft saß sie alleine in der Mensa, doch das juckte sie nicht, wie sie einmal sagte, „denn da war ein Mensch, der Hilfe brauchte“. So geht sie ih- ren Weg, klärt auf, richtet eine Beratungsstelle ein,

behandelt – alles, was eine Ärztin eigentlich so tut. Ihr Engagement führt dann im März 1987 zur Gründung der AIDS-Hilfe Wuppertal.

Dort wird die gesamte Ar- beit auf mehrere Schultern verteilt, stehen ihr weitere ehrenamtliche Kräfte zur Seite. Viele Ehrenamt- liche und Jahre später auch einige Hauptamtliche führen Beratungs- und Aufklärungsgespräche, organisieren Veranstaltun- gen wie den AIDS-Tag und den CSD, sammeln Gel- der, die hilfesuchenden zu Gute kommen. Etwas, was Christoph Weber, Vorstand der AIDS-Hilfe Wuppertal, seine Vorstandskollegen und die Teams mit viel Leidenschaft und der rich- tigen Einstellung machen. „Uns allen ist bewusst“, so Weber in der gerade erschienen bilanzierenden Festschrift zum 25ten, „dass wir Teil einer Sache sind, die größer ist als un- ser eigenes Leben und die in unserer Stadt einfach gebraucht wird“.

Leben und die in unserer Stadt einfach gebraucht wird“. Ein Raum der Erinnerung dd. In Wuppertal

Ein Raum der Erinnerung

dd. In Wuppertal gibt es eine Gedenk-Installation zum Thema HIV- und Aids und „Namen und Steine“ am Willy-Brandt-Platz. Am 22. Juni wurden zwei weiterer Gedenksteine für Mathias Stahl und René Erber niedergelgt, um an die beiden Wuppertaler Aktivisten zu erinnern. So offen beide mit ihrer Infektion und dem Thema umgingen, so offen ist auch nun auch ihr Ort zur Erinnerung an sie mitten in der City. Bar- bara Hüppe vom Paritätischen Wohlfahrtsverband und Pfarrer Jochen Schütt gedachten ihrer beim emotionalen hinzufügen der Steine.

23 REGION DUSSELDORF FRESH JULI 2013

23 REGION DUSSELDORF

FRESH JULI 2013

Highlights der Saison

Die Düsseldorfer Komödie an der Steinstraße stellt ihr neues Spielzeitprogramm vor

an der Steinstraße stellt ihr neues Spielzeitprogramm vor dd. Für ihre bereits 11. Spiel- zeit haben
an der Steinstraße stellt ihr neues Spielzeitprogramm vor dd. Für ihre bereits 11. Spiel- zeit haben

dd. Für ihre bereits 11. Spiel-

zeit haben sich die beiden The- atermacher Helmuth Fuschl & Paul

Haiz-

mann (Foto) auf die Reise gemacht und sich die erfolgreichsten Stücke des ver-

gangenen Jahres angesehen. Sieben neue und aktuelle Pro- duktionen wird es geben - mit einem Großaufgebot an Schau- spielstars.

Viele davon sind zum ersten mal in Düsseldorf auf der Bühne zu erleben: Alexander (Sascha) Wussow, Sigmar Solbach, Maximilian Claus, Viktoria Brams, Mirja Boes sowie Jörg Schüttauf und Ma- rijke Amado. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Anita Kupsch,

Thorsten Hamer, Karl-Heinz von Hassel und Beate Abraham („Frau Schagalla“). Eröffnet wird die neue Spielzeit am 24. Juli mit „Zusammen ist man weniger allein“ (nach dem Bestseller von Anna Gavalda), gefolgt von „Ziemlich beste Freunde“ (11.9.2013). Der Knüller im Oktober: Bei „Arsen und Spitzenhäubchen“, dem Stück um die beiden mörderischen Schwestern Abby und Martha, werden erstmals die beiden (Hauptrollen) von zwei Männern gespielt: Thors- ten Hamer und Jens Knospe werden sich die „alten Spitzen“ überziehen

Zum Jahresende gibt es eine der wunderbarsten Sitcoms in einer Theaterfassung: Die hin- reißenden Geschichten um Do- rothy, Blanche, Rose und Sofia im heißen Miami kommen auf die Bühne der Komödie an der Steinstraße. Infos und Tickets:

www.komoedie-steinstrasse.de

Infos und Tickets: www.komoedie-steinstrasse.de Ende des Jahres kommen die „Golden Girls“ in einer

Ende des Jahres kommen die „Golden Girls“ in einer Theaterversion.

NEWS Galapagoz wird schließen mt. Frank Wesoly, der Betreiber des belebten Düsseldorfer Szene- Inn-Treff “Galapagoz”

NEWS

Galapagoz wird schließen

mt. Frank Wesoly, der Betreiber des belebten Düsseldorfer Szene- Inn-Treff “Galapagoz” gab bekannt, das er sein Lokal schließen werde. Er startet dafür ein neues gastronomisches Projekt in der Flingerstraße und ist überzeugt, nicht beides auf einmal zu stem- men. Mit dem Blick nach vorn und einem lachenden und einem weinenden Auge sucht er nun einen würdevollen Nachfolger seiner Kneipe in der Klosterstraße. Infos zum Objekt:

http://www.immobilienscout24.de/expose/69936883

ANGELICA GLITZER Ein Glas zu viel? Hallo meine Lieben, der Sommer ist endlich da und

ANGELICA GLITZER

Ein Glas zu viel?

Hallo meine Lieben,

der Sommer ist endlich da und mit ihm die zahlreichen Partys und Feste. Für viele gehört dazu auch das liebe Laster Alkohol. Jeder von uns trinkt gerne mal das ein oder andere Gläschen und darüber hinaus auch mal zu viel. Aber was ich in den letzten Jahren vermehrt feststellen muss, ist dass immer mehr von uns ein gewisses Maß überschreiten. Viele von denen fallen entweder ständig um, werden aggressiv, pöbeln laut oder werden auf andere Weise zu einer Zumutung für ihr Umfeld. Andere hingegen lassen sich trotz Aufklärung leider auf ein Bareback-Abenteuer ein, oder wer- den ein leichtes Opfer für Raub & Co. Gerade in der heutigen Zeit sollte man darauf achten, was mit einem und um einen herum geschieht. Jeder möchte nach einer geselligen Nacht am nächsten Morgen in den Spiegel schauen können und nicht mit Schweißperlen auf der Stirn den Postings im Internet entgegenblicken müssen. Auch ich trinke auf und hinter der Bühne, so wie auf Partys nicht immer gerade wenig, aber dennoch bin ich stets bemüht, aufrecht und mit Stil den Weg nach Hause anzutreten. Klar ist man mit Alkohol lockerer und geselliger, jedoch sollten wir versuchen auf uns und unsere Freunde zu achten, wenn es mal ein Schlückchen zu viel ist. In diesem Sinne, hoch die Tassen! Behaltet eure Gesundheit, Führer- schein, Wertgegenstände und Niveau beim nächsten „Besäufnis“! Feiert schön, eure

Wertgegenstände und Niveau beim nächsten „Besäufnis“! Feiert schön, eure Angelica Glitzer (www.kultshow.de)

Angelica Glitzer

(www.kultshow.de)

Wertgegenstände und Niveau beim nächsten „Besäufnis“! Feiert schön, eure Angelica Glitzer (www.kultshow.de)
24 PARTY-PIX FRESH JULI 2013

24 PARTY-PIX

FRESH JULI 2013

PARTY:COLORMANDANZZ RUHRPOP BO-YS GAYHAPPENING FREE, GAY & Happy

MANDANZZ

RUHRPOP

BO-YS

GAYHAPPENING

FREE, GAY

& Happy

GLAMOURDOME STARGATE
GLAMOURDOME
STARGATE
FRESH JULI 2013 PARTY:COLOR MANDANZZ RUHRPOP BO-YS GAYHAPPENING FREE, GAY & Happy GLAMOURDOME STARGATE
FRESH JULI 2013 PARTY:COLOR MANDANZZ RUHRPOP BO-YS GAYHAPPENING FREE, GAY & Happy GLAMOURDOME STARGATE
FRESH JULI 2013 PARTY:COLOR MANDANZZ RUHRPOP BO-YS GAYHAPPENING FREE, GAY & Happy GLAMOURDOME STARGATE
FRESH JULI 2013 PARTY:COLOR MANDANZZ RUHRPOP BO-YS GAYHAPPENING FREE, GAY & Happy GLAMOURDOME STARGATE
FRESH JULI 2013 PARTY:COLOR MANDANZZ RUHRPOP BO-YS GAYHAPPENING FREE, GAY & Happy GLAMOURDOME STARGATE
FRESH JULI 2013 PARTY:COLOR MANDANZZ RUHRPOP BO-YS GAYHAPPENING FREE, GAY & Happy GLAMOURDOME STARGATE

25 PARTY-PIX

25 PARTY-PIX FRESH JULI 2013
25 PARTY-PIX FRESH JULI 2013
25 PARTY-PIX FRESH JULI 2013
25 PARTY-PIX FRESH JULI 2013

FRESH JULI 2013

25 PARTY-PIX FRESH JULI 2013
25 PARTY-PIX FRESH JULI 2013

Foto:Danny Frede Aidshilfe NRW e.V.

28 TERMINE FRESH JULI 2013

28 TERMINE

FRESH JULI 2013

EVENT-TIPP 1 Montag Gay Szene 13:00  MÜLHEIM Wellnessday std. Aufgüsse bis 15 Uhr 

EVENT-TIPP

1

Montag

Gay Szene

13:00 MÜLHEIM Wellnessday std.

Aufgüsse bis 15 Uhr

19:00DÜSSELDORF

Benfiz-Abend zu

Gunsten derAidshilfe

Ruhrwellness

Phoenix Sauna

18:00ESSEN

Youngstars U28

HomOriental feiert Geburtstag

10€ MVZ

Phoenix Sauna

Party

19:00  DÜSSELDORF-

19:00DÜSSELDORF-

Karaoke-Party

16:00DÜSSELDORF

Nähkörbchen

Cocktail-Delux

jeder Cocktail 4,90€

2BOX

18:00ESSEN

Offener Abend

2

3

Campus Essen

Dienstag

Mittwoch

Gay Szene 10:00  ESSEN Schwubile-Frühstück  16:00  DÜSSELDORF Kuschel-Dienstag Campus Essen 2BOX 

Gay Szene

10:00ESSEN

Schwubile-Frühstück

16:00DÜSSELDORF

Kuschel-Dienstag

Campus Essen

2BOX

17:00ESSEN

Junge Wilde

25% Rabatt für U28

Gay Szene

14:00DUISBURG

Kaffee & Kuchen

Campus Duisburg

14:00BOCHUM

Café Queerbucks

RUB / SH014

dd. Die HomOriental-Party am Samstag den 27. Juli 2013 ist gleichzeitig auch die Geburtstagsparty von Veranstalter Alfrant Bedrosian (Foto, links), der einen Tag zuvor 40 Jahre alt wird. Zur Feier des Tages legen die HomOriental DJs der letzten Jahre auf. Am Sonntag, 28. Juli 2013 geht es für Freunde, Be- kannte und Geschäftspartner beim traditionellen Alfi`s – BBQ Party im Kranhaus im „Bauraum“ am Zollhafen weiter. Das „Geburtstagskind“ freut sich als Geschenk über Geldspenden für sein Projekt in Armenien, das er schon seit über 10 Jahren plant. Er möchte dem einzigen Kinder-Leukämie-Krankenhaus in seiner Heimat Armenien ein Hospiz bauen.Das Hämatolo- gie-Zentrum wurde 1952 in der armenischen Hauptstadt Je- rewan gegründet und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Leukämie-Patienten. Das Krankenhaus besteht aus 2 Gebäu- dekomplexen in denen 3 Abteilungen untergebracht sind. Eine Abteilung ist die Blutbank (die einzige in Jerewan), die zweite für erwachsene Krebspatienten ab 19 Jahren und die dritte ist für leukämiekranke Kinder im Alter von 3 Monaten bis 18 Jah- ren. Als einziges Kinder-Leukämie-Krankenhaus in Armenien kann die Abteilung aktuell nur Platz für 50 Patienten bieten. Das Krankenhaus wurde im Jahre 2000 mit der großzügigen Hilfe von den Spenden der Schwäbischen Zeitung saniert. Das Krankenhaus benötigt dringend ein Kinderhospiz, damit die Kinder nicht mehr zum Sterben nach Hause geschickt werden müssen. Veranstalter Alfrant Bedrosian hat sich dieser Aufga-

be angenommen und hofft auf Unterstützung. Daher ver- zichtet er gerne auf Geschenke und freut sich auf zahlreiche Unterstützung in Form von Geldspenden für dieses Projekt.

17:00MOERS

SLaM & Friends

Rüttgersweg 25

18:00SIEGEN

Wilder Karl-Heinz

17:00ESSEN

Plenum

Uni, AR-H-105/2

18:00ESSEN

C4-Lounging

Würfel deinen

Cocktailpreis

18:00ESSEN

It‘s Teatime

Cocktail Happy Hour

C4 Club

Wilder Karl-Heinz

18:00DORTMUND

Gay-Day Orange

C4 Club

18:00ESSEN

18:00ESSEN

Herzenslust

Reibekuchentag

Dampflok

18:00DÜSSELDORF Chill Out Time

19:00DUISBURG

BINGO-Time

Aids-Hilfe

19:00ESSEN Bingo Zum Pümpchen

Nähkörbchen

19:00DÜSSELDORF

Harlekin

19:00DÜSSELDORF

Happy Hour bis 22h

19:00DÜSSELDORF

Happy Hour bis 22h

Happy Hour bis 22h

Wilma

Wilma

20:00DÜSSELDORF

20:15SIEGEN

Montagskneipe

Wilma

19:00DÜSSELDORF 2 für 1

Musk

Single Night

20:00SIEGEN

2BOX

anderROOM

Lust

Plenum

Kultur

10:00 OBERHAUSEN Bi-Day

anderROOM

20:00MÜNSTER

19:30DÜSSELDORF

Homochrom:

Fliegende Liebende

Cinama

Erlebniskino

18:00ESSEN

Darten

Club Caruso

Gesundheit

Younstars U28

10€ MVZ

Das Musical mit den Songs von Udo Jürgens www.musicals.de
Das Musical mit den Songs von
Udo Jürgens
www.musicals.de
 

18:00DORTMUND

Phoenix Sauna

Offizielle Party zum Ruhr CSD Essen am 3. 8.

 

HIV-Schnelltest

12:00DÜSSELDORF

Pudelwohl

Lust

Partnertag Phoenix Sauna

12:00DÜSSELDORF 2 for 1

13:00 MÜLHEIM

Spartag 10 € Eintritt

Ruhrwellness

dd. Die Abschlussparty des diesjährigen RUHR CSD ESSEN am 3.8. findet im eine Minute vom Kennedyplatz entfernten Club

Phoenix Sauna

Beate statt und ist die offizielle CSD-Party. Unter dem Namen „Bitch-Special“ öffnen sich ab 23 Uhr die Türen und mit 7,- Euro Eintritt und 5,- Euro Mvz. bietet das Event, das sonst im-

 
 

mer am dritten Samstag im Monat vom Stapel läuft, moderate Preise. Dazu gibt es Karten zu gewinnen, siehe Seite 45.

Free, gay & happy geht weiter

dd. Nach dem erfolgreichen Opening zieht die “Free, gay & Happy-Party” in die Riege der Ruhrpott-Parties ein. Eine Neuauflage des ungewöhnlichen Partyevents startet am 16. August. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe.

Goodbye Glamourdome

dd. Nun ist es offiziell. Wegen schleppenden Besucherzahlen wurde die Glamourdome in der Zeche Carl eingestellt. Das Event konnte nicht an die alten Erfolge ankünpfen. Zudem legte in den letzten Monaten ein viel zu langer Umbau einen

Teil der Zeche still. Also im Sommer keine Gay-Partys in der

City Stars gesucht

Düsseldorf sucht den City Star. Unter die- sem Motto steht die Karaokeparty im Juli. Hier können alle Talente im Nähkörbchen ihre Gesangskünste unter Beweis stellen und zeigen, was in ihnen steckt. Und eine singende Stimme will geölt werden. Kein Problem für Altstadtwirtin Karin - kümmert sie sich doch liebevoll und charmant um jeden Gast. Und wer weiß, nach dem ersten Alt schwindet vielleicht sogar das Lampen- fieber. Egal ob man nun das Zeug zum City Star aufweist, oder einfach nur aus voller Seele Spaß an Karaoke ausleben will, am 02. Juli ist man im Nährkörbchen auf der Hafenstraße 11 genau richtig. Schließlich wurde schon so mancher späterer Weltstar beim fröhlichen Rumträllen entdeckt.

11 genau richtig. Schließlich wurde schon so mancher späterer Weltstar beim fröhlichen Rumträllen entdeckt.

Zeche, im Herbst könnte sich das aber wieder ändern dazu in der nächsten FRESH.

mehr

DÜSSELDORF, 02.07., 19:00 Uhr Nähkörbchen

29 TERMINE FRESH JULI 2013

29 TERMINE

FRESH JULI 2013

Gut beraten

Auch diesen Sommer sind die Jungs des Duis- burger Herzenslust-Teams wieder im Außenein- satz unterwegs. Als Teil des „Beratung-und- Test“-Projekts wird vom Mai bis September die Rastplatzsommeraktion vierzehntägig mittwochs von 18 bis 21 Uhr auf den Cruisingparkplätzen der A57 durch- geführt. Jeden 3. Mittwoch im Monat ist das Herzenslustteam auf dem Rastplatz Dong Nord (Fahrtrichtung Nimwegen) in einem umgebauten Wohnmobil anzutreffen, das als mobile Praxis und Beratungszimmer di- ent. Unterstützt werden sie dabei von einem erfahren Arzt des Gesund- heitsamtes. Neben einem anonymen und kostenlosen HIV- und Syphiliss- chnelltest wird eine fachkundige Beratung angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Neu ist, dass ab diesem Jahr auch der Rastplatz Leucht angesteuert wird.

angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Neu ist, dass ab diesem Jahr auch der Rastplatz Leucht

Spätschoppen in Moers

Spätschoppen in Moers Eigentlich heißt es Frühschop- pen, aber früh aufstehen müs- sen wir schon mindestens

Eigentlich heißt es Frühschop- pen, aber früh aufstehen müs- sen wir schon mindestens fünf Tage die Woche. Daher findet jeden ersten Freitag im Monat ab 19 Uhr der SLaM-Spätschop- pen statt. Dieses Angebot richtet sich speziell an Schwule und Lesben, die das 25. Leben- sjahr erfolgreich hinter sich gebracht haben. Nicht nur der Name soll eher die „ältere Generation“ ansprechen. Jenseits von Justin Bieber oder DSDS kann man sich gemeinsam vom Stress der Woche erholen, zusammen kochen und durchaus auch tiefer gehende Gespräche füh- ren. So kann das Wochenende beginnen.

A57, 03.07., 18:00 Uhr Rastplatz Leucht (Fahrtrichtung Nimwegen)

MOERS, 05.07., 19:00 Uhr SLaM, Rüttersweg 25

 

20:00KLEVE

Schwulentreff

21:00ESSEN

Café Hope

Karaoke

18:00DÜSSELDORF

Wellnesstag & Gayromotag Clubmitglieder nur 12€

Phoenix Sauna

Kultur

18:00MÜNSTER

Fliegende Liebende

Cinama

16:00DÜSSELDORF

Specialdrink-Suprise

18:00DÜSSELDORF

Startschuss zum

Wochenende

2BOX

21:00MÜNSTER

WarmUp fürs Gogo

Na Und

?!

22:00

GELSENKIRCHEN

20:00HERTEN

Galanacht der

Travestie

Revuepalast Ruhr

C4 Club

 C4 Club 19:00  DORTMUND Die Becks-Night  down under 4 Donnerstag 18:30  OBERHAUSEN

19:00DORTMUND

Die Becks-Night

down under

4

Donnerstag

18:30OBERHAUSEN Ich war noch niemals in New York

19:30ESSEN

Alles auf

Krankenschein

20:00HERTEN

Galanacht der

Travestie

Metronom Theater

Rathaus

Revuepalast Ruhr

Galapagozz

Karaoke

Das Musical mit den Songs von Udo Jürgens www.musicals.de
Das Musical mit den Songs von
Udo Jürgens
www.musicals.de

18:00DORTMUND

Number One

Lounuge

Longdrink-Special

Orange

Kultur

19:00MOERS

19:30OBERHAUSEN

SLaM-Spätshoppen Rüttgersweg 25

20:00SIEGEN

yoho.CAFÉ anderROOM

Ich war noch niemals in New York

Metronom Theater

19:30ESSEN

Alles auf

 

Krankenschein

20:00HERNE

21:00MÜNSTER

Schörlchenabend

Gay Szene

20:00DORTMUND

Talentshow mit

Norma Jane

Burgtorclub

21:00OSNABRÜCK

Queere Kniepe

SubstAnZ

Theater im Rathaus

Wilhelmstraße

Mondspalast

Na Und

?!

17:00ESSEN

Karaoke

 Na Und ?! 17:00  ESSEN Karaoke

Kultur

Wilder Karl-Heinz

Lust

18:00BOCHUM

Transgendervortrag

v. Annette Raczuhn

18:00DORTMUND

Offener Abend

T.-Uni / Raum 0.503

10:00DUISBURG

Twen Day

Bis 25 freier Eintritt

Gay World

RUB / HZO 100

18:30OBERHAUSEN

Ich war noch nie- mals in New York

18:00ESSEN

Cafe Rosa Mond

C4 Club

10:00 OBERHAUSEN Trans Day

Erlebniskino

Metronom Theater

19:00DÜSSELDORF

18:00ESSEN

20:00BIELEFELD Yossi & Jagger

Filmhaus

Happy Hour bis 22h

19:00SIEGEN

Wilma

Wellness-Tag

Std. Aufgüsse

Phoenix Sauna

22:00BIELEFELD

Yossi

Filmhaus

Gesundheit

40plus! anderROOM

19:00DÜSSELDORF

Happy Hour

22:00DÜSSELDORF After Rosa 2Box Gäste haben freien Eintritt

Phoenix Sauna

18:00A57

El Sombrero

Party

Beratung und Test

19:30ESSEN

18:00DORTMUND

Rastplatz Leucht

18:30BOCHUM

Schwule Väter und Ehemänner

X-Point

Studi-Party

Orange

Beratung und Test

Aids-Hilfe

Lust

10:00 DUISBURG Bi-Day

20:00MÜNSTER

Bären- & Leder- stammtisch

20:00DÜSSELDORF

Club Caruso

5

Erlebniskino

12:00ESSEN

Bottle-Party

2BOX

Freitag

Partnertag, Zwei

Personen zahlen 24€

13:00 DORTMUND

Phoenix Sauna

20:00

GELSENKIRCHEN

Bingo

Lounuge

Number One

Gay Szene

10:00PADERBORN

Frühstück

Aidshilfe

Geiler Geiztag 11,-€

21:00MÜNSTER

16:00 MÜLHEIM

After Work Wellness

Jumbo Sauna

Junxx-Stammtisch

Na Und

?!

10:00BIELEFELD

Fachtagung:

„Familie zählt!“

VHS

Ruhrwellness

30 TERMINE FRESH JULI 2013

30 TERMINE

FRESH JULI 2013

Lust 21:00 DÜSSELDORF 17:00  WUPPERTAL Bingo-Nachmittag Einblicke in Lebenswelten 10:00  DUISBURG Trans
Lust
21:00 DÜSSELDORF
17:00  WUPPERTAL
Bingo-Nachmittag
Einblicke in Lebenswelten
10:00  DUISBURG
Trans Day
80er / 90er Party
Theo’s Sauna
Piranha
Erlebniskino
19:00 DORTMUND
Der bekannte Sozialwissenschaftler Dr. Michael
Bochow beschäftigte sich mit dem Sexualver-
10:00  MÜLHEIM
Hamam-Waschung
Kultur
Die Cruising-Night
down under
kostenlos bis 19 Uhr
14:30 OBERHAUSEN
Party
 Ruhrwellness
Ich war noch niemals
in New York
20:00  ESSEN
Maskenorgie
22:00 BOCHUM
halten schwuler Männer hinsichtlich der HIV-
Prävention. Aber wie steht es wirklich um das
„Safer Sex“ Verhalten in der schwulen Leb-
enswelt? Die „Bochow-Studie“ bietet zudem
 Metronom Theater
BO-YS
Drexx
 Bahnhof
19:30 OBERHAUSEN
Langendreher
Party
Ich war noch niemals
in New York
 Metronom Theater
22:00 ESSEN
weitaus mehr: Einblicke in schwule Lebenswelten!
Geklärt wird, wann Man(n) Sex als gut einstuft?
Und wie treu sind Schwule eigentlich in Partner-
schaften? Dr. Michael Bochow beantwortet diese
20:00 DORTMUND
OSDS Karaoke-Party
Xplosion Night
19:30 ESSEN
C4 Club
& Longdrink-Special
Alles auf
Orange
Krankenschein
21:00 DÜSSELDORF
und viele weitere interessante und spannende
Fragen, sowie die Ergebnisse seiner Studie
„Schwule Männer, Sex und HIV“ am 11.07.13 um 19.00 Uhr in der
Theater im Rathaus
Light House Party
21:00 DÜSSELDORF
Foyer
Frauenschwoof
20:00 HERNE
AIDS-Hilfe Düsseldorf und am 12.07.13 um 19.00 Uhr in der AIDS-
Hilfe Essen.
zakk
Frau Piesewotzki,
Libuda & ich
21:30 ESSEN
 Wanne-Eickler
DÜSSELDORF, 11.07., 19:00 Uhr
Aidshilfe
Schlagerparty
 Wilder Karl-Heinz
Kammerspielchen
20:00 HERNE
22:00 ESSEN
Wilhelmstraße
16:00  MÜLHEIM
19:00 DÜSSELDORF
Elektronische Nacht
 Mondspalast
7
Saunatag std. wech-
selnde Aufgüsse
Happy Hour bis 22h
 C4 Club
Wilma
Lust
Ruhrwellness
20:15 SIEGEN
09:00 ESSEN
Sonntag
16:00  ESSEN
Montagskneipe
6
Einritt inkl.
Grillen in der Sauna
 anderROOM
Frühstück 14,50€
 Max Sauna
 Phoenix Sauna
Gay Szene
Samstag
10:00  MÜLHEIM
Bärensauna
23:00 ESSEN
17:00 DORTMUND
Die Underware
/ naked Party
 Ruhrwellness
14:00 ESSEN
Schlüpper aus
down under
Kaffee, Kuchen & TV
Clubbing
Club Herberge
HEUTE
Gay Szene
13:00  DORTMUND
Wellnesstag
 Wilder Karl-Heinz
Alfredstr. 43
Jumbo Sauna
15:00 DÜSSELDORF
21:00 MÜNSTER
Kaffeeklatsch
23:00 DÜSSELDORF
8
 Na Und
?!
2BOX
14–22H
Wellnesstag  Phoenix Sauna
16:00 DÜSSELDORF
Sexer-Pasch -
würfel dich frei
Montag
WWW.BABYLON-COLOGNE.DE
 2BOX
Gay Szene
Kultur
16:00 MÜLHEIM
AG queer
16:00 DÜSSELDORF
20:00 BIELEFELD
Lebenslust
Cocktail-Delux
Lesung: „Wie Jacob
jeder Cocktail 4,90€
die Zeit verlor“
18:00 DUISBURG
2BOX
Stadtbibliothek am
BINGO-Time
Neumarkt
 Harlekin
18:00 SIEGEN
Plenum
21:00 MÜNSTER
CCC
SSS DDD
19:00 DÜSSELDORF
Uni, AR-H-105/2
Naked as we came
Happy Hour bis 22h
 Cinama
OOOOOOOOO LLLLLL PARTYPARTYPARTYPARPARPARRRR
Wilma
18:00 ESSEN
PPP
It‘s Teatime
Lust
21:00 MÜNSTER
 C4 Club
Weekendchillout
 Na Und
?!
19:00 DUISBURG
12:00 DÜSSELDORF
2 for 1
BINGO-Time
Phoenix Sauna
Kultur
 Harlekin
14:00 OBERHAUSEN
19:00 DUISBURG
13:00  MÜLHEIM
Wellnessday std.
Ich war noch niemals
in New York
Schwusos
Aufgüsse bis 15 Uhr
Stammtisch
Ruhrwellness
 Metronom Theater
 Café Museum
17:00 HERNE
Wilhelmstraße
12:00 bis 24:00
 Mondspalast
9
Lust
10:00  DUISBURG
Bi-Day
Dienstag
 Erlebniskino
13:00  DORTMUND
Kaffeeklatsch
Sichere Dir Zu jeDem
Gay Szene
 Jumbo Sauna
10:00 ESSEN
Schwubile-Frühstück
15:00 ESSEN
 Campus Essen
Wellness-Special Stündliche Aufgüsse
mit viel Obst
StanDarD-eintritt
einen GutSchein für
einen erneuten eintritt
an einem weiteren
montaG innerhalb
16:00 DÜSSELDORF
Kuschel-Dienstag
 Phoenix Sauna
von 30 taGen.
2BOX
16:00 DÜSSELDORF
17:00 ESSEN
Wellnesstag  Phoenix Sauna
Junge Wilde
25% Rabatt für U28
 Wilder Karl-Heinz
D‘dorf
www.phoenixsaunen.de

Club-Sound-Party

17:00DÜSSELDORF

80er/90er-Party

Galapagozz

31 TERMINE FRESH JULI 2013

31 TERMINE

FRESH JULI 2013

18:00ESSEN

20:00KLEVE

18:00ESSEN

 

C4-Lounging

Cocktail Happy Hour

18:00PADERBORN Queer Jugend PB

C4 Club

Aidshilfe

Schwulentreff

20:00MÜNSTER Gay & Grey

Café Hope

Aids-Hilfe

Cafe Rosa Mond

18:00DORTMUND

Studi-Party

Orange

C4 Club

 

Travestie auf Zeche

Der Sommer wird heiß, ganz heiß. Mit einer Parade der schönsten Nummern aus fünf Jahren RevuePalast Ruhr beschenkt sich Deutschlands einziges Showtheater auf

Zeche selbst. Showregisseur Ralf Kuta hat die witzigsten, schwungvollsten, heißesten und anrührend- sten Szenen der großen Erfolgsshows zu einem verführerischen Cocktail zusammengemixt. Ob Marlene oder Edith Piaf, Tina Turner oder Charlie

Erfolgsshows zu einem verführerischen Cocktail zusammengemixt. Ob Marlene oder Edith Piaf, Tina Turner oder Charlie

20:00DÜSSELDORF

18:00DÜSSELDORF

18:00ESSEN

Reibekuchentag

Dampflok

Single Night

20:00MÜNSTER

2BOX

Grillabend &

Liveübertragung:

Frauenfußball-EM

Piranha

19:00ESSEN Bingo Zum Pümpchen

18:30SIEGEN

Herzenlust HIV

Doppelkopf im KCM

20:30ESSEN

Quizabend Wilder Karl-Heinz

KCM Münster

19:00SIEGEN

LiS Come ToGetHer

anderROOM

Chaplin, Kylie Minogue oder der King of Pop: Die „Gala-Nacht der Traves- tie“ ist ein Leckerbissen für alle RevuePalast-Fans und der beste Appe- tithappen für alle, die es werden wollen. Nur fünf Vorstellungen sind in die-

anderROOM

19:00DÜSSELDORF

19:00DÜSSELDORF 2 für 1

21:00ESSEN

Karaoke

C4 Club

Happy Hour bis 22h

Wilma

sem Monat auf dem Spielplan: 04.07., 05. 07., 12.07., 13.07., und 19. 07.! HERTEN, 12.07., ab 20:00 Uhr

Musk

19:00DÜSSELDORF

20:00PADERBORN

21:00MÜNSTER

Schörlchenabend

Happy Hour

El Sombrero

Revuepalast Ruhr

Lesbenstammtisch

Alles ist gut

Na Und

?!

Kultur

20:00MÜNSTER

Bären- & Leder- stammtisch

22:00DÜSSELDORF After Rosa

16:00DÜSSELDORF

Specialdrink-Suprise

2BOX

Startschuss zum

Wochenende

Galapagozz

Lust

18:30OBERHAUSEN

Club Caruso

2Box Gäste haben freien Eintritt

Phoenix Sauna

18:00OBERHAUSEN

10:00 OBERHAUSEN Bi-Day

Ich war noch niemals in New York

Metronom Theater

20:00DÜSSELDORF

Bottle-Party

20:00DORTMUND

Karaoke

Burgtorclub

12:00DÜSSELDORF

Erlebniskino

20:00ESSEN

2BOX

Speed Dating mit An- schl. Musicalbeusch:

„Ich war noch nie- mals in New York“

20:00SIEGEN

yoho.CAFÉ

anderROOM

Partnertag Phoenix Sauna

Viva Las Vegas

GOP

Michael Bochow kommt!

12

Metronom Theater

17:00MÜNSTER

Queers Sommerfest

Uni, AStA-Häuschen

13:00 MÜLHEIM

Spartag 10 € Eintritt

Lust

10:00 DUISBURG

 
   

»Schwule Männer und Sex!« Zahlen, Daten und Fakten

 

Michael Bochow kommt!

Ruhrwellness

Bi-Day

Freitag

18:00DORTMUND

Erlebniskino

12:00ESSEN

jeweils um 19 Uhr 11.7.13 AIDS-Hilfe Düsseldorf 12.7.13 AIDS-Hilfe Essen

Longdrink-Special

Orange

»Schwule Männer und Sex!« Zahlen, Daten und Fakten

jeweils um 19 Uhr

10

Mittwoch

Partnertag, Zwei

Personen zahlen 24€

13:00 DORTMUND

Geiler Geiztag 11,-€

16:00 MÜLHEIM

Phoenix Sauna

Jumbo Sauna

Gay Szene

10:00PADERBORN

18:00GEVELSBERG

aMANNda

 

Frühstück

Mühlenstr. 29

11.7.13 AIDS-Hilfe Düsseldorf 12.7.13 AIDS-Hilfe Essen

20:00

GELSENKIRCHEN

Aidshilfe

18:00DÜSSELDORF

Bingo

Lounuge

Number One

Bingo  Lounuge Number One

Gay Szene

After Work Wellness

21:00MÜNSTER

Ruhrwellness

14:00DUISBURG

Junxx-Stammtisch

Kaffee & Kuchen

18:00DÜSSELDORF

Na Und

?!

Campus Duisburg

Wellnesstag Phoenix Sauna

Kultur

14:00BOCHUM

Café Queerbucks

RUB / SH014

19:00DORTMUND

Die Halfprice-Party

down under

18:30OBERHAUSEN

Ich war noch niemals

in New York

17:00MOERS

Metronom Theater

SLaM & Friends

Rüttgersweg 25

17:00ESSEN

Würfel deinen

Cocktailpreis

Wilder Karl-Heinz

11

Donnerstag

19:00DÜSSELDORF

Michel Bochow:

„Schwule Männer, Sex & HIV“

19:00DÜSSELDORF

Aidshilfe

18:00DÜSSELDORF Chill Out Time

Gay Szene

Trans*Gruppe

Aidshilfe

Nähkörbchen

15:00DORTMUND

18:00DORTMUND

Sommerfest

T.-Uni Außengelände

20:00ESSEN

Viva Las Vegas

Gay-Day Orange

16:00ESSEN

GOP

18::00DÜSSELDORF Liveübertragung:

Frauenfußball-EM

Semesterabschluss-

grillen

Campus Essen

Lust

10:00DUISBURG

Twen Day

Piranha

17:00ESSEN

Bis 25 freier Eintritt

19:00DÜSSELDORF

Karaoke

Wilder Karl-Heinz

Gay World

Happy Hour bis 22h

10:00 OBERHAUSEN Trans Day

Erlebniskino

19:00ESSEN

20+pos X-Point

19:30ISERLOHN

QueerEve Pura Luna

20:00MÜNSTER

Darten

Wilma

Club Caruso

HEUTE YOUNGSTER TAG WWW.BABYLON-COLOGNE.DE
HEUTE
YOUNGSTER TAG
WWW.BABYLON-COLOGNE.DE

12:00DÜSSELDORF Fitnesstag Gegen Vorlage eines

Fitnessstudioausweises nur 15,50€

Phoenix Sauna

18:00ESSEN

Wellness-Tag

Std. Aufgüsse

Phoenix Sauna

32 TERMINE FRESH JULI 2013

32 TERMINE

FRESH JULI 2013

Ein Date in Oberhausen Homorechte im Dienste der Nation? Im Rahmen der Kulturwochen zum Bielefelder
Ein Date in Oberhausen
Homorechte im Dienste der Nation?
Im Rahmen der Kulturwochen
zum Bielefelder CSD wird es dur-
chaus politisch. Am 12. Juli laden
die Organisatoren zum Vortrag
„ Homonationalismus und Pink-
washing - Homorechte im Dienste
der Nation“. Der Referent Yossi
Bartal ist seit mehreren Jahren
in antirassistischen und queeren
Initiativen in Israel, Palästina und
Berlin aktiv. Er berichtet davon, wie schwul-lesbische Themen von der
politischen Rechten besetzt werden. Dass Pro-Köln deutsche Schwule
und Lesben vor ‘homophoben Muslimen’ schützen will ist nur ein
Beispiel. Neben Deutschland und den USA steht auch Bartals Heimat
Israel im Fokus des Vortrags.
Du hast die Chance neue Menschen kennen zu le-
rnen: vielleicht ist ja Dein Traummann dabei! Das
Stage Metronom Theater am CentrO Oberhausen
veranstaltet exklusiv für FRESH Leser eine Ken-
nenlernshow im Stage Club in Oberhausen. Hier
sind wir unter uns und ihr habt die Möglichkeit,
bei einem lustigen Speeddating Männer und
Jungs kennenzulernen, und zwar immer für 3
Minuten. Fred und Costa, die beiden Hauptchara-
ktere des lustigen und turbulenten Musicals
rund um die Hits von Udo Jürgens schauen auch
vorbei. Natürlich seid ihr danach Ehrengäste und
seht die abenteuerliche Show von den besten Plätzen. Wenn das kein
aufregender Abend wird! FRESH verlost dazu 30 Tickets! Bewerbungen
bis zum 5.7. mit Bild am verlosung@fresh-magazin.de
BIELEFELD, 12.07., 20:00 Uhr,
Bürger_innenwache, Siegfriedplatz
OBERHAUSEN, 12.07., 18.00 Uhr
Metronom Theater Oberhausen
21:00 MÜNSTER
Party
20:00 HERNE
22:30 ISERLOHN
SLIMK-Party
Mixed Music-Party
Wilhelmstraße
 Pura Luna
18:30 DORTMUND
Na Und
?!
22:00 ESSEN
 Mondspalast
16:00 DÜSSELDORF
Sexer-Pasch -
würfel dich frei
Homochrom:
Elektronische Nacht
 2BOX
22:30 BIELEFELD
Alle Zeit der Welt
21:30 ESSEN
 C4 Club
80er Party
21:00 ESSEN
Viva Las Vegas
Be a Dancing Queen
 Schauburg
16:00 MÜLHEIM
Far Out
Wilder Karl-Heinz
GOP
Our Generation Ü25
19:00 ESSEN
 Lebenslust
23:00 BOCHUM
Viva Las Vegas
TrashPop
GOP
Kultur
13
17:00 SIEGEN
Stargate
Transsexuell
Lust
18:00 ESSEN
Siegerland
23:00 MÜNSTER
Viva Las Vegas
anderROOM
03:00 DÜSSELDORF
GOP
Samstag
Emergency  Fusion Club
After Mandanzz
18:00 DUISBURG
19:00 ESSEN
BINGO-Time
23:00 DÜSSELDORF
Freier Eintritt für
Mandanzzbesucher
Michel Bochow:
Gay Szene
 Harlekin
Frauen-Party
 Phoenix Sauna
„Schwule Männer,
Sex & HIV“
2BOX
18:00 DÜSSELDORF
18:00 DÜSSELDORF
10:00  DUISBURG
 Aidshilfe
Liveübertragung:
Grillabend &
Bi-Day
Frauenfußball-EM
Liveübertragung:
 Erlebniskino
19:30 OBERHAUSEN
 Piranha
Frauenfußball-EM
Ich war noch niemals
in New York
14
 Piranha
21:00 MÜNSTER
13:00  DORTMUND
Kaffeeklatsch
 Metronom Theater
Schlager
19:00 DÜSSELDORF
 Jumbo Sauna
Schlag auf Schlag
Happy Hour bis 22h
20:00 BIELEFELD
Na Und
?!
Sonntag
Wilma
15:00 ESSEN
Diskussion: „Homo-
nationalismus &
Kultur
21:00 MÜNSTER
Gay Szene
Wellness-Special Stündliche Aufgüsse
Pinkwashing“
Weekendchillout
mit viel Obst
 Bürger_innenwache
14:30 OBERHAUSEN
 Na Und
?!
10:00 GEVELSBERG
 Phoenix Sauna
Siegfriedplatz
Ich war noch niemals
in New York
aMANNda-Frühstück
Kultur
 Mühlenstr. 29
16:00 DÜSSELDORF
20:00 HERTEN
 Metronom Theater
Galanacht der
14:00 OBERHAUSEN
Lust
14:00 ESSEN
Travestie
18:00 ESSEN
Wellnesstag  Phoenix Sauna
Ich war noch niemals
 Revuepalast Ruhr
Viva Las Vegas
Kaffee, Kuchen & TV
in New York
GOP
09:00 ESSEN
 Wilder Karl-Heinz
16:00  MÜLHEIM
 Metronom Theater
Einritt inkl.
20:00 HERNE
19:30 OBERHAUSEN
Frühstück 14,50€
15:00 BOCHUM
Saunatag std. wech-
selnde Aufgüsse
Frau Piesewotzki,
Libuda & ich
15:00 ESSEN
Ich war noch niemals
Phoenix Sauna
Ratz & Rübe
Ruhrwellness
Viva Las Vegas
in New York
 Rosa Strippe
 Wanne-Eickler
GOP
 Metronom Theater
16:00  ESSEN
Kammerspielchen
10:00  MÜLHEIM
Day & Night
15:00 DÜSSELDORF
Grillen in der Sauna
17:00 HERNE
20:00 HERTEN
std. Aufgüsse
Kaffeeklatsch
 Max Sauna
Wilhelmstraße
Galanacht der
Ruhrwellness
 Galapagozz
20:00 HERNE
 Mondspalast
Travestie
Wilhelmstraße
 Revuepalast Ruhr
 Mondspalast
13:00  DORTMUND
Wellnesstag
Jumbo Sauna
Iserlohn tanzt
21:00 ESSEN
Viva Las Vegas
SLIMK PARTY
17:00 DÜSSELDORF
GOP
Lust
13.07.13
Wellnesstag  Phoenix Sauna
10:00  DUISBURG
Trans Day
ab 22:30 Uhr
17:00  WUPPERTAL
Bingo-Nachmittag
Müdigkeit nach dem CSD in Köln? Füße
hochlegen? Nicht bei SLIMK! Eine Woche
nach dem wohl größten schwul-lesbischen
Event in Deutschland findet in Iserlohn
Theo’s Sauna
Erlebniskino
Pura Luna•Iserlohn
Eintritt: 6 Euro
19:00 DORTMUND
10:00  MÜLHEIM
Hamam-Waschung
eine vergleichsweise kleine – aber feine –
Party statt. Die Schwul-Lesbische Initiative
Märkischer Kreis (SLIMK) zeigt, dass auch
Die Cruising-Night
down under
kostenlos bis 19 Uhr
 Ruhrwellness
Party
19:00  MÜLHEIM
YoungX
Wir freuen uns
auf euch!
22:00 DÜSSELDORF
der ländliche Lebensraum, was zu bieten
hat. Sie lädt am 13.07.13 ins PURA LUNA
ein. Schwule und Lesben in der Region kön-
nen also wieder feiern. Eine breite Auswahl tanzbarer Musik und super
Mandannz
Ruhrwellness
 Stahlwerk
Stimmung gibt es dort ab 22:30 Uhr. Auch der Eintrittspreis ist mit 6,-
€ sehr geldbeutelfreundlich.
20:00  ESSEN
Maskenorgie
22:00 ESSEN
70er/80er-Party
Drexx
 C4 Club
www.slimk.de
ISERLOHN, 13.07., 22:30 Uhr
Pura Luna
33 TERMINE FRESH JULI 2013

33 TERMINE

FRESH JULI 2013

21:00 ESSEN 14:00 BOCHUM 10:00  DUISBURG Karaoke Schwul-lesbische Kirmes Café Queerbucks Bi-Day  C4
21:00 ESSEN
14:00 BOCHUM
10:00  DUISBURG
Karaoke
Schwul-lesbische Kirmes
Café Queerbucks
Bi-Day
 C4 Club
RUB / SH014
 Erlebniskino
Die Düsseldorfer Rheinkirmes gehört am 15.07. den
Schwulen und Lesben. Traditionell wird der Kirmes-
Montag hier Pink-Monday genannt. Denn an diesem
speziellen Motto-Tag strömen aus ganz Deutschland
hauptsächlich gut gelaunte, in schrillen Farben
gekleidete Gays und Lesben auf die Festwiese.
Haupttreffpunkt ist wie immer die „Schwarzwald-
Christel“ ab 18h. Aber auch im Frankenheimzelt
“Heimatstrand Deluxe” mit Line Up Micky Tiger wird
kräfig gefeiert (Eintritt frei). Und so werden auch
dieses Jahr wieder mehrere zehntausend schwul-
lesbische Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet. Zelte
und Schausteller haben sich darauf eingestellt und hängen die Regen-
bogenfahnen raus, das Symbol der schwul-lesbischen Bewegung. Bis in
die Nacht auf Dienstag ist die Kirmes fest in schwuler Hand.
21:00 MÜNSTER
16:00 BIELEFELD
12:00 ESSEN
Schörlchenabend
Fachkonferenz: "an-
ders und gleich"
Partnertag, Zwei
 Na Und
?!
Personen zahlen 24€
Altes Rathaus
Kultur
 Phoenix Sauna
17:00 MOERS
13:00  DORTMUND
18:30 OBERHAUSEN
SLaM & Friends
Geiler Geiztag 11,-€
Ich war noch niemals
 Rüttgersweg 25
Jumbo Sauna
in New York
 Metronom Theater
17:00 ESSEN
16:00  MÜLHEIM
Würfel deinen
After Work Wellness
19:30 DORTMUND
Cocktailpreis
 Ruhrwellness
Lesung mit
Wilder Karl-Heinz
Katy Karrenbauer
19:00 DORTMUND
Stoffregen ReiseCafé
18:00 DORTMUND
Die Becks-Night
Kampstr 4
down under
Gay-Day  Orange
20:30 ESSEN
Homochrom:
18:00 DÜSSELDORF
Chill Out Time
Alle Zeit der Welt
 Galerie Cinema
 Nähkörbchen
DÜSSELDORF, 15.07. 18:00 Uhr
Rheinwiesen
18
18:00 DÜSSELDORF
20:00 ESSEN
Grillabend &
Viva Las Vegas
Liveübertragung:
GOP
Donnerstag
Frauenfußball-EM
Lust
Gesundheit
Piranha
17:00 DORTMUND
Die Underware
/ naked Party
Gay Szene
19:30 OSNABRÜCK
12:00 DÜSSELDORF
Rosa Monitor
19:00 DÜSSELDORF
17:30 ESSEN
17:00 ESSEN
2
for 1
 Aidshilfe
Happy Hour bis 22h
Arzt-Sprechstunde &
down under
Phoenix Sauna
Wilma
Karaoke
HIV-Schnelltest
 Wilder Karl-Heinz
13:00  MÜLHEIM
Lesbenstammtisch
Darten
18:00 DORTMUND
Wellnessday std. Auf-
güsse bis 15 Uhr
 Wolke 7
18:00 A57
 Club Caruso
Semesterabschluß
Beratung und Test
15
Ruhrwellness
Kultur
u. Vollversammlung
Rastplatz Dong
20:00 KLEVE
T.-Uni / Raum 0.503
Schwulentreff
20:00 BIELEFELD
18:30 BOCHUM
 Café Hope
18:00 ESSEN
L-Filmnacht:
Beratung und Test
Montag
Cafe Rosa Mond
Das Musical mit den Songs von
„Zwei Mütter“
Aids-Hilfe
Udo Jürgens
20:00 DÜSSELDORF
 C4 Club
 Filmhaus
Single Night
Lust
Gay Szene
2BOX
Lust
18:00 DÜSSELDORF
Liveübertragung:
12:00 DÜSSELDORF
16:00 DÜSSELDORF
20:00 SIEGEN
Frauenfußball-EM
Cocktail-Delux
10:00  OBERHAUSEN
Bi-Day
Wellnesstag
Plenum
 Piranha
& Youngstars
jeder Cocktail 4,90€
 anderROOM
Erlebniskino
Phoenix Sauna
2BOX
12:00 DÜSSELDORF
16:00 DÜSSELDORF
Pink Monday
www.musicals.de
Partnertag  Phoenix Sauna
Rheinwiesen
13:00  MÜLHEIM
18:00 SIEGEN
16
Spartag 10 € Eintritt
Plenum
Ruhrwellness
 Uni, AR-H-105/2
18:00 ESSEN
It‘s Teatime
Dienstag
 C4 Club
17
18:00 DUISBURG
Gay Szene
BINGO-Time
 Harlekin
10:00 ESSEN
Mittwoch
Schwubile-Frühstück
18:00 DÜSSELDORF
 Campus Essen
Gay Szene
Liveübertragung:
Frauenfußball-EM
16:00 DÜSSELDORF
12:00 PADERBORN
 Piranha
Kuschel-Dienstag
SchwulLesBischer
2BOX
Infostand
19:00 DÜSSELDORF
 Rathausplatz
Happy Hour bis 22h
17:00 ESSEN
Wilma
Junge Wilde
14:00 DUISBURG
25% Rabatt für U28
Kaffee & Kuchen
20:00 BIELEFELD
 Wilder Karl-Heinz
 Campus Duisburg
Schnuppertanzen
 FarOut
18:00 ESSEN
C4-Lounging
young Stars
20:00 MÜNSTER
Cocktail Happy Hour
Quiz für Schwule
Lesben & Freunde
C4 Club
 KCM Münster
18:00 DÜSSELDORF
Liveübertragung:
Das Sauna-Event für
Jungs bis 28 am
3. Mittwoch
ab 18 Uhr
20:15 SIEGEN
Frauenfußball-EM
Montagskneipe
 Piranha
 anderROOM
18:00 ESSEN
Kultur
Reibekuchentag
 Dampflok
20:30 DÜSSELDORF
Homochrom:
19:00 ESSEN
Alle Zeit der Welt
Bingo
 Bambi
 Zum Pümpchen
Gesundheit
19:00 DÜSSELDORF
Happy Hour bis 22h
18:00 DORTMUND
Wilma
HIV-Schnelltest
 Pudelwohl
19:00 DÜSSELDORF
Phoenix Sauna D’dorf
Platanenstr. 11a
2 für 1
www.youngstars-sauna.de
 Musk

20:00PADERBORN

20:00MÜNSTER

X-Point

34 TERMINE FRESH JULI 2013

34 TERMINE

FRESH JULI 2013

Hauptsache glücklich

 

Party

15:00ESSEN

Auch in diesem Jahr zeigen Schwule und Lesben in der OWL-Metropole Bielefeld Flagge. Unter dem

Auch in diesem Jahr zeigen Schwule und Lesben in der OWL-Metropole Bielefeld Flagge. Unter dem Motto: “Familie zählt. Lesbisch, schwul, hetero, bi, trans*. Hauptsache glücklich” findet der CSD am 20.07. statt. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich nicht nur auf ein buntes Straßenfest ab 15:00 Uhr auf dem Siegfriedplatz freuen. Musi- kalischer Hauptakt ist die Band „Romy Schneider in Berlin“. Bevor man aber dem Bühnenprogramm lauschen kann, sind alle angehalten, der CSD-Parade, die um 13:30 von der Nicolaikirche zum Festplatz führt, beizuwohnen.

BIELEFELD, 20.07., 15:00 Siegfriedplatz

21:00MÜNSTER

Chart am Start

Na Und

?!

Kultur

14:30OBERHAUSEN

Ich war noch niemals in New York

Metronom Theater

22:00OBERHAUSEN