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Kleines Bogenlexikon von Bogenshop Binder für unsere Kunden

Kleines Bogenlexikon von Bogenshop Binder für unsere Kunden Ablass: Releas, das Loslassen der Sehne. Der Ablass

Ablass: Releas, das Loslassen der Sehne. Der Ablass sollte nach Möglichkeit aus der völligen Ruhe heraus erfolgen. In unseren Breiten wird bei den meisten Turnieren der Mediterrane Ablass vorgeschrieben. Hierbei liegen Mittel- und Ringfinger unter dem Pfeil und der Zeigefinger über dem Pfeil auf der Sehne.

Armschutz: Meist ein aus Leder gefertigtes Teil, dass den Sehnenschlag an der Kleidung verhindert und somit eine exaktere Flugbahn erreicht wird und Fehlschüsse vermieden werden.

Ankerpunkt: Zu diesem Punkt im Gesicht sollte der Bogenschütze mit der Schusshand ziehen, kurz verweilen bevor sich der Schuss löst.

Auszug: Die Länge, die der Bogenschütze mit seinem Pfeil erreicht wenn er bis zum Ankerpunkt auszieht.

Backing: Das Material das auf der Bogenvorderseite aufgebracht wird um den Bogen vor Bogenbruch zu schützen und die Leistung und Stabilität zu verbessern. Verschieden Materialien wie Bambus, Rohhaut und Hölzer werden hier verwendet.

Barred: Naturgestreifte Feder, im Bogensport meist gestreifte Truthahnfedern die künstlich eingefärbt werden.

Befiederung: Die Federn die am Pfeil angebracht werden, stabilisieren den Pfeil im Flug. Die meist mit Federstanzer in Form gebrachten Federn werden mit Klebeband oder Federkleber an den Schaft geklebt.

Befiederungsgerät: Ein nützliches Werkzeug mit deren Hilfe die Federn exakt am Schaft platziert werden, um einen Optimalen Drall beim Flug zu erreichen.

Blankbogen: Bogen ohne Schussfenster, ohne Pfeilauflage, hier wird über den Handrücken geschossen.

Bogen: Im Traditionellen Bereich werden Langbogen, Recurvebogen, Reflex-Deflex Bogen und Primitivbogen ohne Visierhilfe geschossen.

Bogenfenster: Einschnitt oberhalb des Griffstückes am Bogen, hier befindet sich die Pfeilauflage, ein Leder- oder Hairrest.

Bogenjagd: Auf lebende Tiere ist die Bogenjagd in Deutschland und Österreich verboten.

Carbon: Ein modernes Kohlenstoffmaterial wird als dünne Schicht in laminierte Bögen eingearbeitet um die Schussleistung zu verbessern.

Checker: Sehnenchecker, Messgerät für die Standhöhe der Sehne und zum Anbringen des Nockpunktes.

Compound Bogen: ein technisch ausgefeilschtes Pfeilschussgerät für visierendes Schiessen.

Dacron: Eine Kunstfaser aus der die Bogensehne gefertigt wird.

Einnocken: Der Pfeil wird mit der Nocke in die Sehne eingelegt.

Ethafoam: Ein stabiler Kunstschaum aus dem 3D Tiere und Zielscheiben in verschiedenen Härtegraden gefertigt werden. Saugt kein Wasser, krümelt nicht, ist sehr langlebig und gut für kreative Zwecke geeignet.

Feder: Im Traditionellen Bereich werden meist Naturfedern geschossen. Die Federn stammen größtenteils vom Truthahn, der Graugans und dem Schwan. Hierbei wird immer die steife Fettseite der Feder verwendet.

Federformen: Bei der Wahl der Federform sind keine Grenzen vorhanden, verschieden Formen wirken sich jedoch auf Schnelligkeit, Geräuschentwicklung, und Seitenwindempfindlichkeit und Pfeilstabilisierung aus. Federn kann man mit der Schere, dem Messer, mit heißem Draht und der Stanze in Form bringen.

Flu-Flu: Ein Pfeil mit einer sehr langen 4, oder 6-fach Befiederung um den Pfeil bei hochstehenden Zielen eine ruhige Flugbahn zu geben, bei Fehlschuss erreicht der Pfeil keine weite Entfernung.

Grain: Die engl. Maßeinheit für das Gewicht von Pfeilschäften und Spitzen. 1 grs. oder gn. = 0,0648 Gramm

Handschock: Erschütterung im Handgelenk beim Schuss wenn die Wurfarme des Langbogens zu dick gearbeitet sind.

Inch: Maßeinheit, 1 Inch = 1 Zoll = 2,54 cm

LBS: Maßeinheit, das Zuggewicht des Bogens wird mit lbs, #, oder Pfund angegeben, 1 lbs = 453,6 Gramm

Pfeilschaft: Sind meist aus Fichte, Kiefer und Zedernholz, ebenso eignen sich verschieden Schößlinge zum Pfeilbau.

Rohhaut: Ungegerbte, enthaarte Tierhaut zur Umwicklung der Griffstücke am Bogen und als Backing beim Bogenbau verwendbar.

Rohschafttest: Ein unbefiederter Pfeil mit verschiedenen Spinewerten werden auf eine Entfernung von mindestens 15 Metern auf ein Ziel geschossen. Hier kann man den Richtigen Spinewert ermitteln der zum Bogen passt. Den Test mehrmals wiederholen.

Scheibenauflage: Papierscheiben mit Ringen, Tierbildern oder Ähnlichen werden auf Stroh- oder Ethafoamscheiben angebracht.

Sehne: Meistens sind die Sehnen in Flämisch Spleiß angefertigt. Hier muß beim Spannen und Entspannen die Sehne sorgfältig benutzt werden um den Spleiß nicht aufzudrehen. Endlossehnen sind für Anfänger am Besten geeignet. Die Bogensehne wird aus Dacron, Fast Flight, oder Naturfasern angefertigt. Fast Flight ist absolut dehnungsfrei und bedeutet bei jedem Schuss einen enormen Stress für den Bogen. Bei einem Vollholzbogen ist eine Dacron Sehne zu empfehlen.

Sehnenwachs: Ein Spezialwachs aus Bienewachs oder Silikon das verhindert dass die Fasern der Sehne sich aufreiben.

Spine: Der Durchbiegewert des Pfeiles wenn der Pfeilschaft mit 2 lbs mittig belastet wird. Der Spinewert, exakt zum Zuggewicht des Bogens erhöht die Zielgenauigkeit.

Target: Ziele aus Stroh, Ethafoam, 2-D oder 3-D

Tiller: Das Verhältnis des oberen Wurfarm zum unteren. Der Bogen ist erst fertig wenn das ideale Verhältnis zueinander ausgearbeitet ist.

Zuggewicht: Die Kraft die aufgebracht werden muss, um einen Bogen zu spannen, zu ankern und bei einem ruhigen Ablasseinen exakten Pfeilflug zu erhalten. Damit vergleichbare Werte errechnet werden könne, wird das Zuggewicht immer mit 28” Auszug angegeben.

Zugwaage: Mit dem Meßpfeil wir die genaue Auszugslänge des Bogenschützen ermittelt, anschließend wird Anhand dieser Länge mit der Zugwaage das persönliche Zuggewicht festgestellt.

mit der Zugwaage das persönliche Zuggewicht festgestellt. geh zum Profi, komm zu uns www.bogenshop-binder.de

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