l\1eßplatz zur Prüfung

von Datenübertragungssystemen
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IvIeßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
I. Aufgaben des J\leßplatzes
Der J\Teßplatz ist eine weitgehend naturgetreue Nachbildung aller Be-
dingungen, denen Datenübertragungssysteme unterworfen sind, wenn
die Übertragung auf den vorhandenen Postnetzen (Bandbreite max. 3,4
kHz) erfolgt.
Der IvIeßplatz bildet das Leitungsnetz nach und gestattet die Simulation
von übertragungstechnischen Einflüssen wie Verzerrungen, Schwankun-
gen, typischen Störungen usw., die in beliebiger Kombination, Reihen-
folge und Häufigkeit reproduzierbar erzeugt werden können.
Es wird dadurch erstmalig möglich, Datenübertragungssysteme
(MODEMs) im Entwicklungslabor den Bedingungen zu unterwerfen, die
im Leitungsnetz auf die Datenübertragung Einfluß nehmen und eine ver-
gleichbare Aussage über die Leistungsfähigkeit solcher Übertragungs-
einrichtungen zu machen.
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen

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2. Aufbau des '\Teßplatzes
Der Meßplatz besteht aus zwei Haupteinheiten - Zentralgerät und Simu-
lator.
2.1. Zentralgerät
Das Zentralgerät beinhaltet eine Zweidraht- Vierdraht- Verbindung (üb-
liche Schaltung eines Fernsprechkanals) sowie Eichleitungen, mit denen
die Durchgangsdämpfung eingestellt werden kann. Zwei Eingänge für
die Einspeisung von Störungen - ebenfalls mit Pegeleinstellung- und
Rückkopplungsschleifen für Echoeinspeisung vervollständigen die
Technik des Zentralgerätes.
Ein flaches Gehäuse, dessen Bedienungsfeld oben angeordnet ist, ent-
hält die oben beschriebene Technik.
Das Bedienungsfeld ist nach Art eines Blockschaltplanes gestaltet, so
daß eine übersichtliche Beschaltung und Einstellung ermöglicht wird.
l\feßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
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l\leßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
2.2. Simulator
Der Simulator enthält in Baugruppentechnik die verschiedenen Geräte,
mit denen die einzelnen übertragungstechnischen Parameter nachgebil-
det werden können,
Der Simulator weist ferner ein zentrales Netzgerät auf, von dem alle
Baugruppen versorgt werden und nimmt unter seinen Einschüben auch
das Blockfehlerzählgerät auf, das nicht zu den Verzerrungsgeräten ge-
hört, sondern eine Erweiterung bezüglich der Auswertungsmöglichkeiten
darstellt.
Der Simulator ist als 19"-Schrank ausgeführt und steht bedienungstech-
nisch aufrecht hinter dem flachen Tischgehäuse des Zentralgerätes,
Verbindungswege, die zwischen dem Simulator und dem Zentralgerät
aufgebaut werden müssen, sind auf diese Weise besonders übersichtlich,
so daß die zur l\lessung eingeschleiften Parameter sofort erkennbar sind,
3, Zentralgerät
3,1, Technische Daten
Netzanschluß
Eingangswiderstand (A)
Ausgangswiderstand (B)
Störeingänge
Eingangswiderstände
Frequenzbereich
220 V + 100/0, 50 Hz
600 Q symmetrisch
600 Q symmetrisch
75 Q, 600 Q, 600 Q unsymmetrisch
300 Hz , " 3,4 kHz
Durchgangsdämpfung (600 Q-Abschluß) ~ 0, 1 dB
Eingangspegel max, (A, B)
Dämpfung, einstellbar
Eingangspegel max, (Stör,)
Dämpfung, einstellbar
Brummspannung max, (A, B)
6
+ 17 dBm
0,.,41 dB,GO
+ 10 dBm
0",41 dB,'"
- 50 dBm
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
3.2. Funktion
Das Zentralgerät bildet eine symmetrische Zweidrahtverbindung nach,
die von A nach B führt. Durch die Gabeln (G) werden eine J'\ufspallung
in einem unsymmetrischen Vierdraht- Weg und eine Wiederzusammen-
führung vorgenommen. Die Betrachtungsweisen A- B oder B -A sind iden-
tisch.
An einer Stelle des Zweidrahtweges und mehreren Stellen der Vierdraht-
leitung sind symmetrisch für die Richtungen A-B und B-i\ Koppelstellen
vorgesehen, in die die Verzerrungsgeräte des Simulators eingeschleift
werden können.
Jeder Zweig der Vierdrahtverbindung ist mit einstellbaren Dämpfungs-
gliedern (0 41 dB) versehen und weist die ;,löglichkeit auf, in \-er-
bindung mit dem 'L E - aE - Gerät in einer Gegenkopplungsschaltung ein
in seiner Am plitude und Laufooeit einstellbares Signal- Echo einzu bringen.
Über getrennte Störeingänge lassen sich ferner :':törsignale einmischen,
die von einem Rauschgenerator, einem. inusgenerator oder einem Stör-
tonband geliefert werden. Auch die Störsignalamplituden sind über
Dämpfungsglieder (0 ... 41 dB) einstellbar.
3.3. Bedienungsfeld
Das Bedienungsfeld des Zentralgerätes ist zum besseren Verständnis
als Blockschaltbild ausgeführt worden.
Mit dem Hauptschalter (Leuchtdrucktaste, rot, EIN) wird die Stromver-
sorgungdes Zentralgerätes betätigt. Die Sicherung (0,6 A) liegt im Pri-
märstromkreis.
Der symmetrische Aufbau der Verbindungsrichtungen A-B und B-ii, be-
dingt das doppelte Vorhandensein aller Bedienungselemente.
3.3.0.1. Eingang (Ausgang) A = Ausgang (Eingang) B (Kli 1 und 12)
Dreipolige Buchseneinheit mit der Impedanz 600 Q zwischen der oberen
und der mittleren Buchse; die untere Buchse führt Massepotential.
3.3.0.2. Koppelpunkt für Ortsleitungsnachbildung OL (Kli 2/3 u. 13/14)
Doppelte dreipolige Buchseneinheit (Eingang-Ausgang OLl mit der Im-
pedanz 600 Q zwischen der oberen und der mittleren Buchse; die untere
Buchse führt Massepotential.
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
---
3.3.0.3. Trennpunkte für Vierdrahtverbindung in zwei Richtungen
(Kli 4/5, 10/11, 15/16 und 21/22)
Überbrückungsstecker bei Normalbetrieb ständig vorhanden.
3.3.0.4. Koppelpunkt für Echonachbildung L E - a
E
(Kli 23/24 u. 25/26)
Doppelte dreipolige Buchseneinheit (Eingang-Ausgang 'l" E - aE) mit der
Impedanz 600 Q der mittleren gegen die obere bzw. die untere Buchse.
Obere und untere Buchse führen Massepotential. Bei Nichteinkopplung
sind die Buchsen mit 600 Q-Steckern abgeschlossen.
o
3.3.0.5. Umpolschalter (U1 und U2) für die Phase (180 ) des Echosignals)
3.3.0.6. Koppelpunkt für Dämpfungs- und Laufzeitnachbildung L'>a_ t>'t
(Kli 6/7 und 17/18)
Doppelte dreipolige Buchseneinheit (Eingang-Ausgang j;; a oder I:l. 'i:" oder
L'> a- t:.'L) mit der Impedanz 600 Q der mittleren gegen die obere bzw.
die untere Buchse. Obere und untere Buchse führen Massepotential.
3.3.0.7. Koppelpunkt für Frequenzverwerfung t:. f, Phasensprung 'f' sund Dämp-
fungssprung as (Kli 8/9 und 12/20)
Doppelte dreipolige Buchseneinheit (Eingang-Ausgang t:. f, 'f s a
s
)
mit der Impedanz 600 Q der mittleren gegen die oberebzw.dieuntere
Buchse. Obere und untere Buchse führen Massepotential.
3.3.0.8. Einspeisungspunkt für Störsignale (Kli 27 und 28)
Dreipolige Buchseneinheit mit der Impedanz 75 Q, 600 Q und 600 Q je
nach Stellung des Schalters (DS 1 und DS 2) der mittleren gegen die obere
b!Z\v. untere Buchse. Obere und untere Buchse führen Massepotential.
3.3.0.9. Umschalter (DS1 und DS2) für wahlweisen Anschluß eines Tonbandgerä-
tes (75 Q) "cr-t>", eines Rauschgenerators (600 Q) "@" oder eines Si-
nusgenerators (600 Q) " e "
3.3.1.0. Dämpfungsschalter zur Einstellung der Störsignalamplitude
(D31/D32 und D41/D42)
Einstellbereich D 31/D41 0 ... 30 dB,oo und D32/D42 0 ... 11 dB,oo
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
33.1.1. Dämpfungsschalter zur Einstellung der Dämpfung A-B (B-A)
(D11!D12 und D21!D22)
Einstellbereich D11!D21 0
3.4. Blockscha ltplan (Frontplatte)
30 dB, 00 und D12!D22 0 11 dB, 00.
o o
o
o
o
o
o o o
o
o
o
o
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
3.5. Blockschaltplan (Frontplatte)
"
_
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von Datenübertragungssysternen .....
-24VI1A -SV/lA

+SV/lA

.1

Sil1A
Netzgerät
_
______M_e_ß_p_la_t_z_z_u_r_P_r_ü_fu_n_
g
• -----
von Datenübertragungssystemen _
4. Simulator
4.1. Netzgerät (NG)
4.1.1. Technische Daten
Netzanschluß
Ausgangsspannung I
Ausgangsspannung II
Ausgangsspannung III
EinsteIlbarkeit
Max. Belastung
Schwankung
Innenwiderstand
Restwelligkeit
Strombegrenzung
AusgangsspannungIV
lVIax. Belastung
Ausgangsspannung V
Max. Belastung
12
220 V + 10 %, 50 Hz
- 24 V
6V
+ 6 V
+ 10 %
1 A
~ 10 mV
~ 10 rnQ
~ 0,5 mV
eff
auf 1 A eingestellt
6 V, 50 Hz
2A
34 V, 50 Hz
0,6 A
4.1.2.
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
Funktion
Das Netzgerät hat drei Aufgaben zu erfüllen:
4.1.2.1. Für den Betrieb der Verzerrungsgeräte 4.2. bis 4.6.3. werden Gleich-
spannungen(- 24V, - 6V, + 6 V) und eine Wechselspannung (6 V, 50 Hz)
erzeugt.
4.1.2.2. Für den Betrieb von Zusatznetzkarten wird eine Wechselspannung von
34 V, 50 Hz erzeugt .
. 1.2.3. Für externen Anschluß von Zusatzgeräten stehen Gleichspannungen
(- 24 V, - 6 V, + 6 V) und eine Wechselspannung (6 V, 50 Hz) zur Ver-
fügung.
Das Netzgerät liefert die Spannungen nach 4. 1. 2. 1. und 4.1. 2. 2. über
die Messerleiste des Einschubes an das Verdrahtungssystem des 19"_
Schrankes und nach 4. 1. 2. 3. über die Frontplatte zu externer Verwen-
dung.
4.1.3. Bedienungsfeld
Das Bedienungsfeld des Netzgerätes enthält den Hauptschalter für die
Gesamtstromversorgung (Leuchtdrucktaste, rot, EIN) und eine Sicherung
(1 A) für den Primärstromkreis.
An gekennzeichneten Buchsen stehen die unter 4. 1. 2. 3. aufgeführten Span-
nungen zur Verfügung, für den Fall, daß ein externes Zusatzgerät mit-
versorgt werden soll.
13
J\Ießp1atz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
IJ
------------------- -----
Eingang
Ausgang
Eingang
Ausgang
2 4 8
=rLD
km
1 2 4 8
Ortsleitungsnachbildung für 0.3'''3.4 kHz. Z'600 Q Sym
14
_
_____lV_'I_eß_p_l_at_z_z_u_r_p_r_Üf_u_n_
g
• von Datenübertragungssystemen •
4.2. Ortsleitungsnachbildung (OL)
4.2.1. Technische Daten
Passive Schaltungstechnik
Eingangswiderstand
Ausgangswiderstand
Frequenzbereich
Eingangsleistung max.
Laufzeit absolut max.
bei 15 km Länge
Laufzeitverzerrung max.
Leitungslänge (0,9 mm .0)
4.2.2. Funktion
600 Q, symmetrisch
600 Q, symmetrisch
300 Hz ... 3,4 kHz
0,5 W
0,3 ms
0,05 ms
2 xl ... 15 km
c
x
Die Ortsleitungsnachbildung besteht aus zwei gleichen Geräten, von denen
jedes das Dämpfungsverhalten einer Ortsleitung von max. 15 km nachzu-
bilden geeignet ist.
Durch Auftei1ung der" Leitungslänge" in Abschnitte von 1 km, 2 km, 4 km
und 8 km ist zwischen 1 km und 15 km (mit beiden Geräten zwischen 1 km
und 30 km) in Abstufungen von 1 km die Dämpfungscharakteristik jeder
Leitungslänge nachbildbar .
Die angegebenen Leitungslängen beziehen sich auf einen Leitungsdurch-
messer von 0, 9 mm. Für andere Leitungsdurchmesser gilt
Lx = L
O
,9· -V r
O
,9· c
O
,9/
r
x
wobei
und
L die unbekannte Kabellänge,
x
r der Kabelwiderstand/krn
x
c die Kabelkapazität/km
x
der zu ermittelnden Leitung sind.
15
l\leßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
Für einige geläufige Leitungsdurchmesser gilt nachstehende Tabelle:
Leitungs
0,9 mm 0,6 mm 0,8 mm 1,4 mm
durchmesser
1 0, 6 0, 8 1, 5
2 1, 3 1, 7 3,0
3 1,9 2,5 4, 5
4 2, 5 3, 3 6,0
5 3, 1 4,2 7,5
Leitungs- 6 3, 8 5,0 9,0
länge 7 4,4 5,8 10, 6
(km)
8 5,0 6, 6 12,0
9 5, 7 7,5 13, 6
10 6, 3 8, 3 15, 1
11 6, 9 9, 1 16, 6
12 7,6 10,0 18, 1
13 8, 2 10, 8 19, 6
14 8,8 11,6 21, 1
15 9,4 12, 5 22, 6
4.2.3. Bedienungsfeld
1m Bedienungsfeld sind die bei den gleichen Geräte durch jeweils zuge-
hörige Eingangs- und Ausgangsbuchseneinheiten sowie einen Tastensatz
optisch getrennt.
Die nebeneinanderliegenden Buchsen der jeweils dreipoligen doppelten
Buchseneinheit sind parallel geschaltet. Die obere Buchse dient der
Verbindung mit dem l\1assepotential, während die untere und die mittlere
Buchse als symmetrische (600 Q) Doppelleitung beschaltet werden kön-
nen.
Der Tastensatz bewirkt im nichtgedrückten Zustand eine dämpfungsfreie
Durchschaltung des Einganges auf den Ausgang.
Beim Drücken einer oder mehrerer Tasten wird durch Addition der km-
Werte die Summe als Gesamtleitungslänge wirksam und weist die ent-
sprechende Dämpfungscharakteristik nach Diagramm 4.2.4. auf.
16
_
__________· i i ~ ~ , '
Meßplatz zur Prüfung ~
von Datenübertragungssystemen
4.2.4. t
a
20
dB
15
10
Dämpfungskurven der Ortsleilungsnachbildung
für verschiedene Längen in km
(0. 9 mm Leitungsdurchmesser)
15 km
14 km
13 km
12 km
11 km
10 km
9 km
8 km
7 km
6 km
5 km
4 km
300 1000 1500 2000 2500 3000 3400 Hz

17
_
________
cvleßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
untere Flanke
Eingang
obare Flanke
Ausgang

/
18
4.3.
4.3.1.
l\Ießplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
Dämpfungsnachbildung (11 a)
Technische Daten
Speisespannungsanschluß - 24 V, 180 mA
6 V, 50 Hz, 200 mA
Eingangswiderstand 600 Q unsymmetrisch
Ausgangs\\"iderstand 600 Q unsymmetrisch
Frequenzbereich 300 Hz ... 3,4 kIIz
Durchgangsdämpfung
(mit 600 0-Abschluß bei
Bandmitte 1, 7 kITz) <"S 0 dB
EingangspegeJ max.
(300 Hz ... 3,4 kHz) 0 dBm
Laufzeitverzer-rung max.
ohne Tiefpaß bei 500 Hz u. 3,0 kHz 0,2 ms
Laufzeit absolut
mit Tiefpaß (0 ... 2 kHz) 0,35 ms
Laufzeit absolut bei 2,45 kHz 1,5 ms
3.2. Funktion
Die Dämpfungsnachbildung hat zwei Aufgaben zu erfüllen.
4.3.2.1. Simulierung des Dämpfungsverhaltens (A a) von Trägerfrequenzkanälen
(TF-KanälenJ, deren Dämpfung unterhalb und oberhalb von 1,7 kHz
stark ansteigt. Nachbildung von insgesamt 5 TF-Kanälen, stufenweise
zuschaltbar, mit entsprechenden Steilheiten der unteren und oberen
Flanke.
4.3.2.2. Simulierung des Dämpfungsverhaltens U1a) leicht, (80 mH/1, 7 km,
f
go
= 4,2 kHz), mittel (140 mH/1,7 km, f
go
= 3,4 kHz) und schwer
(200 mH/1, 7 km, f
go
= 2,7 kHz) bespulter Pupinleitungen, teilweise in
Verbindung mit der in den symmetrischen Zweig des Zentralgerätes
eingeschleiften Ortsleitungsnachbildung lt. nachstehender Tabelle.
19
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
4.3.2.3.
4.3.3.
Zusammenschaltung von TF-Kanal TP (Tiefpaß) Ortsleitungs -
Simulation von Nachbildung
unten
1 TF-Kanal 1 TF oben -- - - --
50 km Pupinleitung
1 TF oben - -- 2 km
leicht bespult
alle Längen Pupin-
- -- TP - --
leitung mittel bes pult
50 km Pupinleitung
- -- TP 4 km
schwer bespult
Bedienungsfeld
Das Bedienungsfeld der Därnpfungsnachbildung enthält den Schalter für
die Teilstromversorgung (Leuchtdrucktaste, grün, EIN) des Einschubes.
Die mit 600 Q abgeschlossenen Ein- und Ausgänge weisen jeweils eine
3polige doppelte Buchseneinheit auf, deren nebeneinanderliegende Buch-
sen parallel geschaltet sind.
Die mittleren Buchsen liegen mit 600 Q Impedanz gegen die oberen bzw.
unteren Buchsen, die Massepotential haben.
Der linke Drehschalter gestattet in der Stellung "0" (in Verbindung mit
der Stellung "0" des rechten Drehschalters) eine dämpfungslose (0 dE)
Durchschaltung auf den Ausgang unter Verwendung eines eingebauten
Trennverstärkers . In den Stellungen" 1" . .. "5" wird die untere Flanke
des Dämpfungsverhaltens von 1 ... 5 TF-Kanälen zwischen Eingang und
Ausgang eingebracht. Der rechte Drehschalter erfüllt sinngemäß die
gleichen Funktionen für die obere Flanke der Schalterstellung entspre-
chend vieler TF-Kanäle. Die Stellung "0" ist auch hier die Voraussetzung
für die Durchschaltung (0 dB) des Einganges auf den Ausgang. In der
Stellung TP dagegen nimmt das Übertragungsverhalten Tiefpaßcharakter
mit einer Grenzfrequenz von f
go
= 2,45 kHz an, womit mittel und schwer
bespulte Pupin-Leitungen nach Tabelle 4.3.2.3. nachgebildet werden
können.
20
l\Teßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
1J
4
2-
I
"" I
+2
Pupin ,..5
S-
o-
3 2 3
I
"
\ I
O_
S
TF
untere Flanke obere Flanke
Eingang Ausgang
t::.. 't -Gerät
21
4.4.
4.4.1.
l\JTeßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
Laufzeitnachbildung
Technische Daten
Speisespannungsanschluß
Eingangswiderstand
Au sgangswide rstand
Frequenzbereich
Durchgangsdämpfung für alle
Einstellungen und Frequenzen
(600 Q-Abschluß)
Eingangspegel max.
Dämpfungsverzerrung für
alle Frequenzen max.
Nachbildung der Pupinleitung max.
- 24 V, 680 mA
6 V. 50 Hz, 200 mA
600 Q unsymmetrisch
600 Q unsymmetrisch
300 Hz ... 3,4 kHz
o dB
- 5 dBm
+ 0.6 dB
400 km leicht bespult
200 km mittel bespult
100 km schwer bespult
4.4.2. Funktion
Die Laufzeitnachbildung hat zwei Aufgaben zu erfüllen:
4.4.2.1. Simulierung des Laufzeitverhaltens ( t.'l ) von Trägerfrequenzkanälen
{TF-Kanälen}, deren Laufzeit unterhalb und oberhalb von 2,0 kHz stark
ansteigt. Nachbildung von insgesamt 5 TF-Kanälen, stufenweise zu-
schaltbar, mit entsprechenden Steilheiten der unteren und oberen Flanke.
4.4.2.2. Simulierungdes Laufzeitverhaltens ( 6'l ) leicht (80 mH/l, 7 km, f
go
.=
4, 2 kHz l,mittel (140 mH/ 1, 7 km, fgo = 3,4 kHz) und schwer (200 mH/1, 7
km. f go= 2, 7 kHz) bespulter Pupinleitungen. Nachbildung von max. 400
km leicht oder 200 km mittel oder 100 km schwer bespulter Pupinleitung
jeweils unterteilt und zuschaltbar in 8 gleichen Abschnitten.
22
l\leßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
4.4.3. Bedienungsfeld
Das Bedienungsfeld der Laufzeitnachbildung enthält den Schalter für die
Teilstromversorgung (Leuchtdrucktaste, grün, EIN) des Einschubes.
Die mit 600 Q abgeschlossenen Ein- und Ausgänge weisen jeweils eine
3polige doppelte Buchseneinheit auf, deren nebeneinanderliegende Buch-
sen parallel geschaltet sind.
Die mittleren Buchsen liegen mit 600 Q Impedanz gegen die oberen bzw.
unteren Buchsen, die Massepotential haben.
Der linke Drehschalter gestattet in der Stellung "0" (in Verbindung mit
den Stellungen "a" des rechten und des oberen Drehschalters) eine dämp-
fungslose und laufzeitfreie Durchschaltung auf den Ausgang. In den Stel-
lungen "I" ... "5" wird die untere Flanke des Laufzeitverhaltens von
1 ... 5 TF Kanälen zwischen Eingang und Ausgang eingebracht.
Der rechte Drehschalter erfüllt sinngemäß die gleichen Funktionen für
die obere Flanke der Schalterstellung entsprechend vieler TF-Kanäle.
Die Stellung "0" ist auch hier die Voraussetzung für die Durchschaltung
des Einganges auf den Ausgang.
Der obere Drehschalter mit den Stellungen "0" ... "6" gestattet in Ver-
bindung mit dem Schiebeschalter "+2" insgesamt 8 gleiche Abschnitte
additiv einzuschalten, in denen jeweils das Laufzeitverhalten von 50 km
leicht bespulter (bzw. 25 km mittel bespulter, bzw. 12,5 km schwer
bespulter) Pupinleitung nachgebildet wird.
Die Stellung "0" ist das Kriterium für die Durchschaltung, die im Ge-
gensatz zum 11 a-Gerät ohne aktive Entkopplung arbeitet und durch ei-
nen zwischen Eingang und Ausgang geschalteten Blockkondensator be-
werkstelligt wird.
23
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
4.4.4. Diagramm Laufzeit Tl"
t
os
Laurzeitkurven l:I.'t"der einzelnen
TF_Ablichnitte In AbhJn,lgkelt yon
der Fre-quenz
\S
]kHI l ~
4.4.5. Diagr'amm Laufzeit Pupin
.-
'H,
1 a so km rnltllOmHI\7krn
+
Laufzeitkul"ven A (" filr Pupinlelltingen
in Abhängigkeit von der Frequen7.
o
,
24
_
_____:lI_e_ß_PI_a_tz_"_zu_r_p_r_Üf_U_n_g . ~ ~ _ von Datenübertragungssystemen ."',
Dämpfung
Eilt,... Aosta8lI
20
I
dB
6 1 8
I I I 9
/ 10
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... 11
4 6
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0-
53
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0 0.15

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U-U
1
ms
Hnzelt.sle. 0.25 0.4 0 1 2
.
Laufzeit t' E
-
I .

0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9
54
Laufzeitkette 0'''3.3 ms für 0"'3.4 kHz.Z-600 0
25
4.5.
4.5.1.
_
_________. ~ ~ I I
l\1eßplatz zur Prüfung ~
von Datenübertragungssystemen
Echonachbildung ('LE - aE)
Technische Daten
Passive Schaltungstechnik
Eingangswiderstand
Ausgangswiderstand
Frequenzbereich
Eingangspegel max.
(SI und S2 = 0 dB)
Echodämpfung (a
E
)
Echolaufzeit ('L E)
Du rchgangsdämpfung
600 Q unsymmetrisch
600 Q unsymmetrisch
o ... 3,4 kHz
+ 5 dBm
o 41 dB
o 3, 3 ms
ca. 1,8 dB
(1,4 ... 2, 3 dB für 0 ... 3 kHz)
4.5.2. Funktion
Das Gerät zur Echonachbildung simuliert Echodämpfung und Echolauf-
zeit, wie sie bei Fehlanpassungen von Gabeln und auf Leitungen ent-
stehen können.
Echodämpfung und Echolaufzeit sind getrennt einstellbar.
4.5.2.1. Echodämpfung
Die Nachbildung der Echodämpfung geschieht in 1 dB - Stufen von 0 dB
(Echoamplitude = Signalamplitude = 100 %) bis 41 dB (40 dB entspricht
1 "!o Echoamplitude) bzw. 00 (Echoamplitude = 0).
4.5.2.2. Echolaufzeit
Die Echolaufzeit ist in Stufen von 0,1 ms (min. 0,15 ms, max. 3,3 ms)
einstellbar. Die Durchgangsdämpfung der Schaltung bewegt sich dabei
zwischen 0 und 3 kHz um einen Wert von 1,8 dB (1,4 ... 2,3 dB).
26
::Vleßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
4.5.5. Diagramm
Laufzeitkurven

E
= f (f)
t
5
3
Laufzeitkurven °'t"E in Abhängigkeit von der Frequenz
(Auswahl}
I -
2 +
1 .- ....

-+ +- f-__f-__""'f-_
o
28
qJ ll,5
t_
_
_____1\_1e_ß_. p_I_at_z_z_"u_r_!._r_iH_u_n_
g
. ~ ~ _ von Dateniibertragungssystemen .......
1. 6.1. Frequenzverwerfung ( A f)
1.6.1.1. Technische Daten
Speisespannungsanschluß
(4.61 + 4.62 + 4. 63) - 24 V,
6 V,
+ 6 V,
6 V,
170 mA
85 mA
2,5 mA
50 Hz, 600 mA
Ei ngangswiderstand
Ausgangswiderstand
Frequenzbereich
Durchgangsdämpfung
(600 Q - Abschluß, f 0 800 Hz)
Dämpfungsverzerrung
EingangspegeI max.
Laufzeit absolut (f 0 800 Hz)
Laufz eitverzerrung
Frequenzverwerfung
1.6.1.2. Funktion
600 Q unsymmetrisch
600 ~ ~ unsymmetrisch
300 Hz ... 3,4 kHz
~ o dB
siehe Diagramm 4. 6. 4.
- 10 dBm
1,3 ms
siehe Diagramm 4. 6. 4.
- 3 Hz ... + 3 Hz
- 30 Hz . . . + 30 Hz
Das 6 f-Gerät simuliert eine Frequenzverschiebung zwischen Eingangs-
und Ausgangssignal einer Trägerfrequenzstrecke, die dann auftritt, wenn
der Träger des Modulators eine andere Frequenz als der Träger des
Demodulators aufweist.
1. 6.1.3. Bedienungsfeld
Das Bedienungsfeld des mit den Geräten zur Simulierung der Frequenz-
verwerfung ( ~ f ) , des Phasensprunges (1' s) und des Dämpfungssprunges
(as) ausgerüsteten Einschubes enthält zur gemeinsamen Bedienung den
Schalter für die Stromversorgung (Leuchtdrucktaste, grün, EIN) sowie
die beiden dreipoligen doppelten Buchseneinheiten für Eingang und Aus-
gang.
30
JVIeßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
4.6.2.
Nebeneinanderliegende Buchsen sind parallel geschaltet. Die mittlere
Buchse liegt jeweils mit 600 Q Impedanz gegen die obere bzw. untere
Buchse, die JVIassepotential führen.
Befinden sich die Leuchtdrucktasten Tl und T2 in "Aus" -Stellung, so ist
der Eingang auf den Ausgang durchgeschaltet.
Im linken oberen Feld der Frontplatte liegen zum Teil gemeinsame Be-
tätigungselemente für die Frequenzverwerfung und den Phasensprung.
Die rote Leuchtdrucktaste (Tl) (.1 f, Y' s) dient zur Teilstromversorgung
dieses Feldes. Die simulierte Frequenzverwerfung wird mit dem oberen
Drehschalter (S2) in Stellung" f:,. fIT eingeschaltet. Am linken Drehknopf
(SI), in Verbindung mit der Umschaltung des Faktors (X 1, X 10) durch
den Schiebeschalter (S 5), kann die Frequenzverschiebung eingestellt
werden. Die Signallampe (L2) dient in Verbindung mit den Eichtrimmern
(EI, E2) zum Null-Abgleich der Frequenzverschiebung.
Phasensprung (:t'sl
4.6.2.1. Technische Daten
Gemeinsame Daten siehe 4.6. 1. 1.
Phasensprung
Ansteuerimpuls
Impulsform pos. Flanke
Impulsform neg. Flanke
Zustand 1
Zustand 2
Schrittdauer min.
o 0
15 ... 165
1 ps/V
14 ps/V
-6 -3V
o V + 10 V
50 ps
4.6.2.2. Funktion
Das Y's-Gerät simuliert einen Phasensprung, wie er auf Trägerfrequenz-
strecken dann auftreten kann, wenn ein Trägergenerator ausfällt und ein
neuer mit anderer Phasenlage zugeschaltet wIrd.
31
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
4.6.2.3. Bedienungsfeld
(siehe auch 4. 6. 1. 3. )
Im linken oberen Feld der Frontplatte liegen zum Teil gemeinsame Be-
tätigungselemente für den Phasensprung und die Frequenzverwerfung.
Die rote Leuchtdrucktaste (Tl) (!!. f, :t' 5) dient zur Teilstromversorgung
dieses Feldes.
Der simulierte Phasensprung wird mit dem oberen Drehschalter (S2) in
Stellung " ~ s " vorbereitet und entweder mit dem Kippschalter (K2) -
Stellung "oben" - oder durch einen Rechteckimpuls über die Buchse (E 'f's)
ausgelöst, wobei sich der Kippschalter (K2) in i\littelstellung befinden
muß.
Die Größe des Phasensprunges wird mit dem linken Drehschalter (S3)
in 15 o-Schritten (zwischen 15 0 und 165 0) vorher eingestellt.
4.6.3. Dämpfungssprung (a )
s
4.6.3.1. Technische Daten
Gemeinsame Daten siehe 4. 6. 1. 1.
Amplitudensprung
Ansteuerimpuls
Impulsform pos. Flanke
Impulsform neg. Flanke
Zustand 1
Zustand 2
Schrittdauer min.
1.6.3.2. Funktion
5 dB ... 40 dB
< 1 p.s/V
< 14 ps/V
-6V ... -3V
o V '" + 10 V
50 ps
Das as-Gerät simuliert einen Dämpfungssprung, wie er auf Fernsprech-
leitungen durch beispielsweise schlechte Wählerkontakte auftreten kann.
32
Meßplatz zur Prüfung
von Datenübertragungssystemen
4.6.3.3. Bedienungsfeld
(siehe auch 4. 6. 1. 3.)
Die Betätigungselemente für den Dämpfungssprung liegen im rechten
oberen Feld der Frontplatte.
Die rote Leuchtdrucktaste (T2) (a
s
) dient zur Teilstromversorgung die-
ses Feldes. Mit dem Drehschalter (S4) wird der simulierte Dämpfungs-
sprung vorgewählt und entweder mit dem Kippschalter (K3) - Stellung
"oben" - oder durch einen Rechteckimpuls über die Buchse (Ea
s
) aus-
gelöst, wobei sich der Kippschalter K3 in Mittelstellung befinden muß.
4.6.4.
Diagramm Dämpfungs- und Laufzeitverzerrung Ll a u.LlT des Ll f- 'f's-
a -Gerätes
s
t
DÄmpfungs- und I.auf7.eitven.errung ~ a und At'
des ~ r _ 'f' ·a -Gerätes
, ,
10
I
/
r---.lJ,.a des Konalumsetzer.;
I
/
// ~ C1s des 0s·Gen:its
/ ,- --'-
/' ~ .
"",:,_._._0
1
I
I
I
I
5
I
I
I
I
I
\ \
. \
\,
\
0
-'
3 4
kHz ,-
33
Meßplatz zur Prüfung
von Datenü bertragungssystemen
64 128 512
.'{J"
Blocklänge
in bit
2 3
1 \ I
, ~ . - . . . . . .
Fehlerzahl
pro Block
34
ETS J. Schritt- Block-
Fehler
Q Blockfehlerzählgerät (JI
4.7.
4.7.1.
______lVI_e_ß_p_1a_t_z_z_u_r_p_r_ü_fu_n_
g
• -----
,.. von Datenübertragungssystemen _
Blockfeh1erzäh1gerät (BZ)
Technische Daten
4.7.2.
Speisespannungsanschluß
Eingang" Zeichentakt" ETS
1mpu1sform pos. Flanke
Impulsform neg. Flanke
Zustand 1
Zustand 2
Eingang "Schrittfehler"
Impulsform pos. Flanke
Impulsform neg. Flanke
Zustand "kein Fehler"
Zustand ":Fehler"
Ausgang "Blockfehler"
Impulsform Dauer
Impulsform Flanken
Zustand "kein Fehler"
Zustand "Fehler"
Zeichengeschwindigkeit
Blocklängen
Blockfehler bewertet
Zusatznetzgerät für
t>. an und sr n
Funktion
- 6 V, 170 mA
+ 6 V, 300 mA.
6 V, 50 Hz, 400 mA
beliebig
beliebig
+ 10 - 1 V
- 2,4 - 6 V
~ 0,1 ms/V
beliebig
-2,4 -10V
+ 10 V 0 V
35 ps
25 ns/V
- 4 V
OV
o ... 50 kBd
8-64-128-512-1024
1-2-3-4
- 24 V, 600 mA
4.7.2.1. Ermittlung bewerteter Blockfehler
Das B1ockfeh1erzählgerät stellt eine Ergänzung zum Siemens-Datente-
ster 2H2 dar, mit dem Schrittfeh1er in Blockfehler umgerechnet, und
Blockfehler bewertet werden können.
Zunächst werden die angebotenen Bitfolgen (Zeichentakt) in wählbare
Blocklängen eingeteilt.
35
_
_____1\_tf_eß_.p_I_a_tz_zu_T_'_p_r_üf_u_n_
g
. ~ ~ _ von Datenübertragungssystemen ."'.
Das Gerät stellt nun die pro Block auftretenden Schrittfehler fest und
führt eine qualitative Bewertung durch, die ebenfalls einstellbar ist.
Die Blockfehler (bewertet) stehen als Impulse am Ausgang des Gerätes
zur Verfügung und können einer externen ZähIeinrichtung zugeführt wer-
den.
'.7.2.2. Zusatznetzgerät
Der Einschub "Blockfehlerzählgerät" enthält außerdem ein Netzgerät
zur Erzeugungund Abgabe von - 24 V Gleichspannung (Belastung 600 m_A).
Diese Gleichspannung wird über das Verdrahtungs-System des 19"-
Schrankes zur Versorgung der Zweitgeräte " l1 a" und" l1T " herange-
zogen, die bei Bedarf in die Rückrichtung des Datenkanals eingeschleift
werden können.
•. 7.3. Bedienungsfeld
Das Bedienungsfeld des Blockfehlerzählgerätes enthält den Schalter für
die Teilstromversorgung (Leuchtdrucktaste, grün, EIN) des Einschubes
sowie eine Taste für die Nullsetzung der gesamten eingebauten logischen
Schaltung (Leuchtdrucktaste, wei ß, NULL).
Weiterhin sind Buchsen für den Eingang "ETS", :\Iasse "-.1- ", Eingang
"Schrittfehler" und Ausgang "Blockfehler" vorhanden.
]\'fit dem linken Drehschalter läßt sich die zu betrachtende Blocklänge
(8-64-128-512-1024) vorwählen.
Mit dem rechten Drehschalter ist eine qualitative Bewertung der Block-
fehler einstellbar, d. h., am Ausgang "Blockfehler" erscheint jeweils
dann ein Impuls, wenn die Fehlerrate/Block die eingestellte Ziffer (1-2-
3-4) erreicht oder überschreitet.
Periphere Geräte
.1. Zwei Datentester (Datensender und -empfänger mit Datenvergleich)
Typ 2H2, Fabrikat Siemens .
. 2. Ein Rauschgenerator (Störfunktion) .
. 3. Ein Sinusgenerator (Störfunktion) .
. 4. Ein Magnetbandgerät (konzentriertes Störband), oder ein Spezialgene-
rator zur Nachbildung der Störspannung auf Datenleitungen.
. 5. Ein Effekti vwertmesser (Pegeleinstellungen) .
36

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