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Die 7 Säulen einer starken Fehlerkultur 1.

Säule: Das Gut-statt-perfekt-Prinzip
Versuchen Sie immer alles perfekt zu machen und Fehler um jeden Preis zu vermeiden? Dieser Anspruch an sich selbst und andere ist riskant: Ein falsch verstandener Perfektionismus kostet Sie überdurchschnittlich viel Zeit und Energie und führt zu ineffizientem Arbeiten. Schnell überfordern Sie zum Beispiel Ihre Kinder, Ihre Mitarbeiter oder sich selbst, wenn Sie jederzeit Perfektion erwarten. Nutzen Sie die Erkenntnisse des so genannten Pareto-Prinzips. Es besagt, dass Sie 80 % Ihrer Ergebnisse in 20 % Ihrer Zeit erreichen. 80 % der Zeit benötigen Sie, um die verbleibenden 20 % des Ergebnisses zu erzielen. Dieses 80/20-Verhältnis lässt sich auf viele Bereiche übertragen: Die meisten Menschen tragen in 80 % der Fälle nur 20 % ihrer Kleidung. Sie verbringen 80 % ihrer Freizeit mit 20 % ihrer Freunde/Bekannten, sie erwirtschaften 80 % ihres Umsatzes mit 20 % ihrer Kunden.

So entkommen Sie der Perfektionismusfalle
Es ist also sinnvoll, dass Ihr Perfektionsanspruch variiert. Nach Pareto sollten Sie Perfektion in den bedeutenden 20 % der Fälle anstreben. In den verbleibenden 80 % sind gute und solide Leistungen vollkommen ausreichend.

Differenzieren Sie zwischen bedeutenden und unbedeutenden Fehlern
Geben Sie sich also in 80 Prozent der Fälle mit guten und befriedigenden Leistungen zufrieden. Die eingesparte Zeit und Energie haben Sie dann zur Verfügung, um sie in die wirklich bedeutenden und wichtigen Aufgaben und Aktivitäten zu stecken: • in überdurchschnittliche Leistungen bei wichtigen Präsentationen, Reden oder Bewerbungsgesprächen; • in bedeutsame Aufgaben und Entscheidungen, die schwer wiegende Konsequenzen haben könnten; • in Aufgaben und Beziehungen, die Ihnen wichtig sind: Ihre Familie, gute Freunde, Hobbys. Seien Sie nur dann Perfektionist, wenn es wirklich darauf ankommt. In Griechenland zum Beispiel ist es üblich, dass die Gastgeberin zu Beginn des Essens absichtlich irgendeinen Fehler begeht, zum Beispiel ein Glas umwirft. So können sich die Gäste entspannen und müssen sich nicht schämen, wenn ihnen auch ein Fehler passiert. Versuchen Sie stattdessen, immer und überall fehlerlos zu sein, kann das Ihre Beziehungen im Berufsund Privatleben sehr belasten. Insbesondere Kinder leiden darunter, wenn die Eltern all ihre Anforderungen, Träume und Erwartungen auf sie projizieren, jeden Fehler wie einen Schandfleck behandeln.

2. Säule: Keine Angst vor Fehlern
Beispiel: Stellen Sie sich vor, auf einer Gala schlügen Sie eine Einladung zum Tanzen aus, weil Sie seit Jahren nicht mehr getanzt und daher Angst haben, sich dem glatten Parkett zu blamieren. Oder: Sie entschieden sich, mit Ihren spanischen Geschäftspartnern englisch zu sprechen, obwohl Sie spanisch sprechen könnten. Der Grund: Sie fühlen sich in der Grammatik nicht so sicher und haben Angst, sich zu blamieren. Beide Situationen zeigen, wozu die Angst, Fehler zu machen, führt: zu übertriebenem Sicherheitsdenken und verpassten Chancen. Zahlreiche Studien belegen, dass die Angst vor Fehlern die Kreativität lähmt und Innovationen verhindert. Denn jede Innovation ist ein Risiko – schließlich bedeutet sie Veränderung –, und dieses Risiko ist natürlich auf kurze Sicht gefährlicher als der Status quo. Wer jeden Fehler meiden und sich gegen jeden Fehltritt absichern will, riskiert Stillstand und Abstieg. auf

Eigentlich hatten Sie sich darauf geeinigt. und achten Sie darauf. dass die Summe verloren gegangen ist. ist bitter. In so einem Fall wären Sie sicherlich unzufrieden. die aus Fehlern solche Konsequenzen ziehen. Eine Grundregel einer starken Fehlerkultur lautet: Je später ein Fehler korrigiert wird. dass Sie Mut zu neuen Fehlern haben und kalkulierte Risiken eingehen. Wer nicht vergessen. Richtig ärgerlich würden Sie aber wahrscheinlich erst dadurch. Säule: Schnelle Schadenbegrenzung Beispiel: Stellen Sie sich vor. Wie einsam wäre Ihr Leben dann? Diejenigen. das Geld als Notgroschen sicher anzulegen. als der Schaden noch zu begrenzen gewesen wäre. . Doch wenn Sie gar nichts entscheiden und jedes Risiko meiden. Ziehen Sie keine falschen Konsequenzen Auch im Privaten ist wichtig. sollten Sie sich öffnen und ein Stück von sich preisgeben. Wer einen Fehler auszusitzen versucht.Haben Sie Mut zum kalkulierten Risiko Im Beruf gilt: Je verantwortlicher die Position ist. die Sie wahrnehmen. versucht Ihr Partner seinen Fehler auszusitzen und verliert noch mehr Geld. Hochachtung vor Fehlereingeständnissen Es gibt nur eine vernünftige Lösung: Leben Sie damit. und durch schnelles und mutiges Handeln Schlimmeres verhindern. Ihr (Ehe)Partner habe bei riskanten Börsenspekulationen einen großen Teil der gemeinsamen Ersparnisse verloren. auch wenn sich Schwierigkeiten und Hindernisse ergeben. desto schwerer wird es Ihnen fallen. überschaubare Risiken in Kauf zu nehmen. In vielen Bereichen gilt es leider immer noch als Stärke. 3. wird zum Opfer seines Grams. verzeihen und von vorn beginnen kann. die Ihnen sympathisch und vertrauenswürdig erscheinen. Ein eingegangenes Risiko. anderen Menschen einen Vertrauensvorschuss zu gewähren. verursacht meist erst dadurch die richtig große Katastrophe. Doch gegenüber Personen. standhaft und konsequent seinen Weg zu gehen. Finden Sie jedoch irgendwann wieder den Mut. In der Hoffnung. dass er nicht frühzeitig reagiert hat. Verlassen Sie das Schneckenhaus Für eine kurze Zeit mag es sinnvoll sein. Gestehen Sie sich und anderen immer wieder neue Fehler zu – und verzeihen Sie diese. freundschaftliche Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu pflegen. das sich als Fehlentscheidung entpuppt. Loben Sie Ihre Mitmenschen dafür. dass Sie von nun an für jeden wildfremden Tramper an der Straße anhalten und ihn mitnehmen müssen. die einen Fehler offen eingestehen. Erst als Ihr Auto kaputtgeht und Sie die Ersparnisse dringend benötigen. kommt Sie dieses Verhalten auf jeden Fall teuer zu stehen. dass der Kurs wieder steigt. Entscheidungen zu korrigieren und Fehler zuzugeben gilt oft als schwach. ausgenutzt worden zu sein. erfahren Sie. sich im eigenen Schneckenhaus zu verkriechen. Sie hätten deswegen nie wieder einen Menschen in Ihr Herz gelassen. desto wichtiger ist es. verarmen an Lebensfreude und an sozialen Beziehungen. Zeigen Sie Verständnis. anstatt auf eine ungewisse Besserung zu hoffen. dass Ihr Partner das Geld zu risikoreich angelegt hatte. Und dennoch: Stellen Sie sich vor. dass Fehler passieren und Entscheidungen falsch sein können. Je mehr Gram Sie auf Grund einer falschen Fehlerkultur in sich tragen. dass bei der Bewertung des Fehlers das schadenmindernde Verhalten positiv berücksichtigt wird. kann Sie teuer zu stehen kommen. und demonstrieren Sie denjenigen Ihre Hochachtung. Jeder Mensch wurde schon einmal von einem anderen Menschen verletzt oder enttäuscht. Die Erkenntnis. desto größer wird der Schaden. Das heißt nicht. Umgangsformen wirken nur dann gewinnend und herzlich. wenn Ihr Herz frei von Gram ist.

es aber sicherlich verziehen. und betreiben Sie Schadenbegrenzung. Das Mindeste: Das Fehlereingeständnis und eine Entschuldigung Gestehen Sie sich Ihre Fehler selbst ein. Geschäftsleute verlieren viel Geld. nur weil sie nicht erkennen möchten. Hätte der Freund gesagt: „Du. Wer selbst großzügig ist. dass er zu Hause war und die „Dienstreise“ nur einen Vorwand für die Absage darstellte. weiß er zumindest. er Ihnen also leider nicht helfen könne. sich bei den Menschen zu entschuldigen. Säule: Entwaffnen Sie mit Ehrlichkeit Beispiel: Angenommen.Ziehen Sie rechtzeitig die Reißleine Merken Sie selbst. . der sich als falsch herausstellt. schlechte Projekte vorzeitig zu beenden. eine Fehlentscheidung einzugestehen – etwa wenn man nicht aus Liebe geheiratet hat. Ehrlichkeit wird geschätzt Auch wenn Ihr Freund mit Ihrer Antwort nicht zufrieden sein wird. Den entstandenen Schaden zu begrenzen bedeutet nicht nur. dass ein Projekt zum Scheitern verurteilt ist. sofern dies möglich ist. dass man Ihnen verzeiht. 4. und den Schaden anderer wieder gutzumachen. Gehen Sie offensiv mit eigenen Fehlern um In so einem Fall bleibt Ihnen nur die Flucht nach vorn: Entwaffnen Sie mit einem ehrlichen Fehlereingeständnis. die unter Ihrem Fehler leiden mussten. ein Freund von Ihnen hätte Ihnen versprochen. Und auch privat fällt es oft schwer. an dem ich zu Hause bin. etwas mit den Kindern zu unternehmen. mit dem man nichts mehr zu tun haben will. oder wenn man sich auf dem Aktienmarkt verspekuliert hat. dass das in der ganzen Woche der einzige Tag ist. dass Ihre Freundschaft tragfähig ist. Durch Zufall erfahren Sie später. In so einem Fall sind Sie auf das Wohlwollen Ihres Gegenübers angewiesen: Sie können nur hoffen. Gehen Sie einen Weg. zu dem für die meisten von uns aus einem Freund ein Exfreund wird. dass eine Ihrer Entscheidungen sich als Reinfall entpuppt. sollten Sie rechtzeitig die Reißleine ziehen und die Sache beenden. den Beruf gewählt hat. Ihnen beim Umzug zu helfen. kann in der Regel auch mit diesem Wohlwollen seiner Mitmenschen rechnen. Kurz vor der vereinbarten Zeit ruft er Sie an und sagt. Für das oben beschriebene Beispiel bedeutet das: Der Freund kann sich rechtzeitig um anderweitige Hilfe bemühen und wird nicht mit einer Lügengeschichte abgespeist. den die Eltern für das Beste hielten. dass ihn sein Chef kurzfristig auf Dienstreise geschickt habe. Ein verbindliches „nein“ ist besser als ein unverbindliches „ja“. nicht weiter. Es bedeutet auch. kann der Schaden begrenzt werden. ich habe völlig vergessen. schnell verzeiht und Entschuldigungen annimmt. und meine Frau hat mich gebeten. Dies ist der Zeitpunkt. Es tut mir sehr Leid. aber ich kann meine Zusage nicht einhalten“ – wir hätten gegrummelt. statt die Sache zu vertuschen und so noch schlimmer zu machen. Werden Fehler rechtzeitig erkannt und zugegeben.

um den Schaden zu beheben? ~ Wie können wir diese Auswirkungen verhindern? • Wie. können wir einen solchen Fehler zukünftig vermeiden? • • • • Vermeiden Sie rückwärtsgewandte Formulierungen wie: ~ Wie konnte das passieren? Warum haben Sie das gemacht? Weshalb haben Sie nicht besser aufgepasst? Wissen Sie. In jeder akuten Krise sollte nicht der Schaden. Säule: Lösungen statt Schuldige suchen Solche Reaktionen sind allzu menschlich – allerdings vollkommen unproduktiv. um eine gute Lösung zu finden. Sie weisen die Schuld von sich. die ohnehin nicht mehr geändert werden kann. Oder stellen Sie sich vor. der Blick zurück und die Suche nach dem „Schuldigen“ lenken nur davon ab. Wie Sie es richtig formulieren Aktivieren Sie die Lösungskompetenz des Verursachers mit folgenden Fragen: • Was können wir tun. Beispiel: Stellen Sie sich vor. im Mittelpunkt des Interesses stehen (daran lässt sich nämlich nichts mehr ändern). Sie machen ihr Vorhaltungen wegen ihrer unsicheren Fahrweise. sondern die Frage. denn sie richten die Aufmerksamkeit auf die Vergangenheit. also sollten Sie ihn nicht in eine Verteidigungshaltung bringen. Schließlich brauchen Sie die Kreativität und das Engagement aller Beteiligter – gerade auch des Schadenverursachers –. Der Blick nach vorn bietet Chancen und Wachstum. wie es zu diesem Unfall kommen konnte. ein Kunde würde sich bei Ihnen beschweren. An-schließend fragen Sie ihn: „Warum bist du immer so unkonzentriert? Wie konnte das passieren? Warum ist dir das nicht eher aufgefallen?“ Fragen Sie sich: Wie können wir den Schaden begrenzen oder beheben? „Wie können wir den Wagen möglichst kostengünstig und schnell reparieren?“ – „Wie können wir die Lieferungen schnellstmöglich ausführen?“ – „Wie können wir den Kunden wieder besänftigen?“ Sie sollten also eine lösungsorientierte Fehlerbearbeitung in den Mittelpunkt Ihres Interesses stellen. wie dieser Schaden möglichst klein gehalten werden kann. Sie sind entsetzt und wollen haargenau wissen. weil nicht Sie. Ihre Partnerin hätte mit Ihrem nagelneuen Auto einen Unfall verursacht. dass seine Bestellung noch nicht ausgeführt wurde. sondern Ihr Kollege den Auftrag verbummelt hat. denken Sie. welche Katastrophe das für uns ist? . der bereits eingetreten ist.5.

sondern an dem Maß des individuellen Verschuldens ausrichten . oder versuchte er ihn zu verheimlichen? Hat der Mitarbeiter seine Fehler eingesehen? Scheint er daraus (die richtigen!) Konsequenzen ziehen zu wollen? . sagt das nichts über das Maß seiner persönlichen Schuld aus.auch wenn Sie sich über teure Schäden natürlich besonders ärgern.6. wie Sie fair und konstruktiv sanktionieren sollten. sind dieselben: Belohnen Sie Offenheit und Einsicht. bringt diese Forderung so auf den Punkt: „Ein Fehler darf passieren. Ein Fehler ist eine Chance. Leiter „Personalpolitische Grundsatzfragen“ bei BMW. findet sich niemand in seinen Akten zurecht. prüfen Sie bitte sachlich: Checkliste für das persönliche Verschulden • War der Fehler überhaupt vermeidbar? • • • • • • Wurde der Fehler vorsätzlich begangen? Wurde der Fehler grob fahrlässig begangen? Wie sehr wurde der Fehler durch systembedingte Aspekte mit verursacht? Wurde derselbe Fehler zum wiederholten Mal begangen? Hat der Mitarbeiter den Fehler offen eingestanden. Bevor Sie – aus einer emotionalen und subjektiven Betroffenheit heraus – zu hart sanktionieren. sollten Sie aktiv werden. Die Folge: Wenn er im Urlaub ist oder plötzlich krank wird. wie wichtig Ordnung und Übersichtlichkeit sind. Sanktionieren Sie – aber fair und konstruktiv Wenn Chancen nicht genutzt werden und die gleichen Fehler immer wieder passieren. und bemessen Sie die Sanktionen am persönlichen Verschulden. ist auf Dauer nicht länger tragbar. Doch wenn jemand schon durch leicht fahrlässiges Verhalten einen hohen Schaden verursachen kann. Die Sanktion sollten Sie nicht an der Höhe des angerichteten Schadens. zu lernen – diese Chance muss man nutzen. möglichst aber kein zweites Mal und auf keinen Fall dreimal!“ Wer aus Inkompetenz oder mangelnder Kritikfähigkeit nicht in der Lage ist. heftet er Unterlagen nach wie vor nur sporadisch und unsystematisch ab. Joachim Hensel. Je mehr jemand mit Sanktionen rechnen muss. desto größer ist die Versuchung. schädliches Verhalten zu ändern. den Fehler zu vertuschen. Wie Sie Fehlerkonsequenzen richtig weitergeben Ob Sie einen Mitarbeiter abmahnen oder kündigen wollen oder Ihrem Sohn das Taschengeld kürzen – die Prinzipien. Sie sollten daher unbedingt honorieren. gute Kunden zu verlieren. Säule: Sammeln Sie Erfahrungen – aber machen Sie jeden Fehler möglichst nur ein Mal Beispiel: Obwohl Sie Ihrem Mitarbeiter mehrfach erklärt haben. Anfragen können immer wieder nur verzögert bearbeitet werden. den Schaden zu minimieren. wenn jemand trotzdem offen zu seinem Fehler steht und Ihnen damit ermöglicht. Ihre Firma macht einen schlechten Eindruck und riskiert.

Wenn Sie in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld für eine konstruktive Fehlerkultur eintreten wollen. So können bestimmte berufliche Fehler Signale Ihres Unterbewusstseins sein. heißt noch lange nicht. Orientierung kann Ihnen dabei der ehemalige Chrysler-Chef Lee Iacocca (*1924) geben. hilft folgende Einstellung: Seien Sie gewillt. dass Ehrlichkeit und Offenheit wichtige Grundwerte im Leben sind. Der gleiche Bekannte verzeiht sich selbst keinen Fehler. in die Rolle des Richters zu schlüpfen und (über) andere vorschnell zu (ver)urteilen. Säule: Seien Sie Vorbild Ich habe einen Bekannten. Bewundernswert ist derjenige.“ Zeigen Sie sich versöhnlich statt nachtragend Zu einer vorbildlichen Fehlerkultur gehört jedoch noch mehr. dass Sie mit Ihrem Job oder Teilbereichen nicht mehr zufrieden sind. einer der berühmtesten amerikanischen Manager. zu verzeihen. Wie zu Beginn des Beitrags erläutert. Zeigen Sie sich wohlwollend und großzügig. Leben Sie eine konstruktive Fehlerkultur vor Der Bekannte erfährt gerade am eigenen Leib. Die Sichtweise des Ergründers bewahrt Sie jedoch davor.000 gute Gründe. „Schwamm drüber“ Viele Menschen geben sich stattdessen ihren Rachegelüsten hin und setzen sie sogar in die Tat um. dass Sie selbst einen bestimmten Fehler immer wieder begehen. Gleichzeitig hadert er mit sich selbst und zeigt das seiner Umwelt durch schlechte Laune. dass man für seine Taten einstehen muss. Man kann nur hoffen. als zu den eigenen Fehlern zu stehen und diese zuzugeben.Tappen Sie selbst immer wieder in dieselben Fallen? Wenn Sie sich dabei erwischen. Dass Sie ein Verhalten nachvollziehen können. um Fehler abzuhaken und „Schwamm drüber“ zu sagen. oder er lässt seine schlechte Laune an seinen Mitmenschen aus. dass sie einem nicht zu teuer kommen und dass man denselben Fehler nicht zweimal macht. bis man die Sichtweise des Betroffenen verstanden hat. welches die Ursachen dafür sein könnten. kann schneller und leichter verzeihen. warum man den Fehler nicht vermeiden konnte. um nicht in einer engen persönlichen Beziehung enttäuscht werden zu können. Stärke zeigen Sie. 7. Fällt es Ihnen schwer zu verzeihen. Was meinen Bekannten besonders wütend macht: Er erklärte ihr schon oft. Sie sei dickköpfig und rechthaberisch und würde lügen und vertuschen. indem Sie nicht nach Rechtfertigungen lechzen und verjährte Fehler ruhen lassen. Richtig und falsch – wie in der Mathematik – gibt es im zwischenmenschlichen Bereich oft nicht. dass Sie es gutheißen. Wenn jedoch jeder nur darauf erpicht ist. Vorteilhaft ist außerdem Empathie. sondern nur durch das eigene Vorbild. Schlüpfen Sie in die Rolle des neugierigen Ergründers: Versuchen Sie den anderen und seine Wertvorstellungen mit der nötigen Portion Toleranz und Weitsicht zu begreifen. dass man eine konstruktive Fehlerkultur nicht mit guten Argumenten oder per Dienstanweisung einführen kann. dem anderen seine Fehler heimzuzahlen. Er versucht wo immer möglich die Verantwortung auf andere abzuschieben oder findet 1. werden Kleinkriege und Vorwurfshaltungen zum Dauerzustand. der das Credo konstruktiver Fehlerkultur so formulierte: „Fehler sind ein Bestandteil des Lebens. Ein schroffes und abweisendes Verhalten gegenüber anderen Menschen kann Selbstschutz sein. Hinter immer wiederkehrenden Fehlern steckt oft tieferer Grund. dann müssen Sie dafür werben und offen mit eigenen Fehlern sowie großzügig mit den Fehlern Ihrer Mitmenschen umgehen. was sie getan hat. anstatt offen zu dem zu stehen. man kann sie nicht vermeiden. aber sie würde es einfach nicht verstehen. ist ein Verhalten oft nur so lange falsch. Wer nachempfinden kann. der sich immer wieder gerne über seine 16-jährige Tochter beschwert. der genug charakterliche Größe besitzt. warum jemand aus Angst gelogen oder aus Überforderung versagt hat. . dann sollten Sie sich fragen.