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Genetik

Vererbung:

Genetik Vererbung: Vererbung ist eine Weitergabe von Merkmalen / Eigenschaften an die Nachkommen • Aussehen •

Vererbung ist eine Weitergabe von Merkmalen / Eigenschaften an die Nachkommen

Aussehen

Krankheiten

Begabung (z.B. Musik, Sport oder Kunst)

Mimik / Gestik

Mentalität

Jedes Merkmal wird durch das Zusammenwirken von 2 Erbanlagen bestimmt. Eine Anlage stammt vom Vater, eine von der Mutter

Es gibt zwei verschiedene Erbgänge:

Dominant-rezessiver-Erbgang

Dominante Gene werden in Großbuchstaben geschrieben

Rezessive

Gene werden in Kleinbuchstaben geschrieben

Zwischenelterlichen Erbgang

Kein Dominates Gen vorhanden

Rein- und Mischerbig:

Sind zwei gleich Erbanlagen vorhanden z.B. (WW) oder (RR) nennt man sie Reinerbig

Sind zwei Erbanlagen verschieden z.B. (RW) nennt man sie Mischerbig

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Genetik

Löwenmäulchen

Genetik Löwenmäulchen • Dominant-rezessiver-Erbgang P-Generation (Elterngeneration) / Phänotyp Körperzellen /

Dominant-rezessiver-Erbgang

P-Generation (Elterngeneration) / Phänotyp

Körperzellen /

Genotyp

Keimzellen

F1-Generation

(Tochtergeneration)

/ Genotyp Keimzellen F1-Generation (Tochtergeneration) Weiß w w Rot R R w w R R w
Weiß w w
Weiß
w
w
Keimzellen F1-Generation (Tochtergeneration) Weiß w w Rot R R w w R R w R w
Rot R R
Rot
R
R
w w R R
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w
R
R
w R
w
R
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w
R
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w
R

1. Mendelsche Regel (Uniformitätsregel)

Kreuzt man 2 reine Rassen einer Art miteinander, so zeigen ALLE Mischlinge der F1 Generation das gleiche Aussehen (Genotyp)

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Genetik

Japanische Wunderblume

Genetik Japanische Wunderblume • Zwischenelterlicher Erbgang P-Generation (Elterngeneration) / Phänotyp Körperzellen

Zwischenelterlicher Erbgang

P-Generation (Elterngeneration) / Phänotyp

Körperzellen /

Genotyp

Keimzellen

F1-Generation

(Tochtergeneration)

/ Genotyp Keimzellen F1-Generation (Tochtergeneration) Weiß w w Rot r r w w r r w
Weiß w w
Weiß
w
w
Keimzellen F1-Generation (Tochtergeneration) Weiß w w Rot r r w w r r w r Rosa
Rot r r
Rot
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w w r r
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w r Rosa
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Rosa
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Rosa
w r Rosa
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Rosa
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Rosa

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Genetik

Genetik Blumenkreuzung ab der F1-Generation • Beispiel an dem Löwenmäulchen • Dominant-rezessiver-Erbgang F1 -

Blumenkreuzung ab der F1-Generation

Beispiel an dem Löwenmäulchen

Dominant-rezessiver-Erbgang

F1 - Generation

Körperzellen /

Genotyp

Keimzellen

F2-Generation

(Tochtergeneration)

/ Genotyp Keimzellen F2-Generation (Tochtergeneration) Rot R w Rot R w R w R w R
Rot R w
Rot
R
w
Keimzellen F2-Generation (Tochtergeneration) Rot R w Rot R w R w R w R R Rot
Rot R w
Rot
R
w
R w R w
R
w
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w
R R Rot
R
R
Rot
R E Rot
R
E
Rot
w R Rot
w
R
Rot
w w Rot
w
w
Rot

2. Mendelsche Regel (Spaltungsregel)

Kreuzt man Mischlinge der F1-Generation, so spaltet sich die F2-Generation in einen bestimmten Zahlenverhältnis (3:1) auf. Dabei treten Merkmale der P-Generation wieder auf.

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Genetik

Rückkreuzung:

Genetik Rückkreuzung: rot • Der Phänotyp (das was wir sehen) der Pflanze ist rot. • Den
Genetik Rückkreuzung: rot • Der Phänotyp (das was wir sehen) der Pflanze ist rot. • Den

rot

Der Phänotyp (das was wir sehen) der Pflanze ist rot.

Den Genotyp (was in den Genen ist wissen wir nicht) Die Planze könnte (RR) besitzen (Reinerbig) oder (Rw) besitzen (mischerbig)

Eine Rückkreuzung verwendet man um herauszufinden, ob eine Lebewesen Rein- oder Mischerbig ist. (verwendet für Planmäßiges Züchten) Hierfür wählt man einen Kreuzungspartner, bei dem das entsprechende Merkmal reinerbig rezessiv vorliegt. (In unserem Beispiel „ww“). Tritt bei einer Rückkreuzung das Merkmal im Verhältnis 50 : 50 auf, so was das untersuchte Lebewesen mischerbig.

F1-Generation

Körperzellen /

Genotyp

Lebewesen mischerbig. F1-Generation Körperzellen / Genotyp Rot R w weiß w w Keimzellen F2-Generation
Rot R w
Rot
R
w
mischerbig. F1-Generation Körperzellen / Genotyp Rot R w weiß w w Keimzellen F2-Generation (Tochtergeneration) R
weiß w w
weiß
w
w

Keimzellen

F2-Generation

(Tochtergeneration)

R w w w
R
w
w
w
R w
R
w

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R w
R
w
w w
w
w
w w 5
w
w
5

Genetik

Genetik Kreuzungen von Erbsen mit 2 verschiedenen Merkmalen: • Form und Farbe P Genotyp Keimzelle F1

Kreuzungen von Erbsen mit 2 verschiedenen Merkmalen:

Form und Farbe

P

Genotyp

Keimzelle

F1

Merkmalen: • Form und Farbe P Genotyp Keimzelle F1 Rot und Kantig AA bb Grün und
Rot und Kantig AA bb
Rot und Kantig
AA
bb
Form und Farbe P Genotyp Keimzelle F1 Rot und Kantig AA bb Grün und Rund aa
Grün und Rund aa BB
Grün und Rund
aa
BB
Ab Ab aB aB AaBb AaBb
Ab
Ab
aB
aB
AaBb
AaBb

Rot und Rund

Rot und Rund

F2 - Generation

AB
AB
Ab
Ab
aB
aB
ab
ab
AB
AB
Ab
Ab
aB
aB
ab
ab

AA BB

AA Bb

Aa BB

AB Bb

AA Bb

AA bb

Aa Bb

Aa bb

Aa BB

Aa Bb

aa BB

aa Bb

Aa Bb

Aa bb

aa Bb

aa bb

9

Rot / Rund (AB)

3

Rot / Kantig (Ab)

3

Grün / Rund (aB)

1

Grün / Kantig (ab)

Bb aa bb 9 Rot / Rund (AB) 3 Rot / Kantig (Ab) 3 Grün /

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Genetik

Genetik 3. Mendelsche Regel ( Unabhängigkeitsregel ) Kreuzt man Lebewesen, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden

3. Mendelsche Regel ( Unabhängigkeitsregel )

Kreuzt man Lebewesen, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden (Forum und Farbe) so, werden die einzelnen Anlagen (Allel) unabhängig voneinander vererbt und es entstehen neue Kombinationen.

Vererbung von Blutgruppen:

Blutgruppe

 

A

AA oder A0

Blutgruppe A ist dominant

A AA oder A0 Blutgruppe A ist dominant

B

BB oder B0

Blutgruppe B ist dominant

AB

AB

 

0

00

Blutgruppe 0 ist rezessiv

 

Beispielaufgabe:

00 Blutgruppe 0 ist rezessiv   Beispielaufgabe: Frau Meier hat ein Kind bekommen. Dieses besitzt die

Frau Meier hat ein Kind bekommen. Dieses besitzt die Blutgruppe. Als Möglicher Vater kommen Herr Meier und Herr Schmidt in Frage.

Frau Meier hat Blutgruppe B und ist mischerbig Ihr Kind hat die Blutgruppe 0

Herr Meier hat Blutgruppe A und ist reinerbig

Herr Schmidt hat Blutgruppe A und ist mischerbig

Wer kommt als möglicher Vater in Betracht?

Schauen wir uns zuerst Frau Meier an. Sie besitzt Blutgruppe B und ist mischerbig. Nun wissen wir, dass sie Blutgruppe B0 besitzt. Ihr Kind besitzt die Blutgruppe 0 und ist daher 00. Herr Meier besitzt Blutgruppe A und ist Reinerbig. Er besitzt Blutgruppe AA. Herr Schmidt besitzt Blutgruppe A und ist Mischerbig. Er besitzt also B0.

Nun brauchen wir nur noch ein Kreuzungsschema!

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Genetik

Mutter

B0

Vater 1 (Meier)

AA

Genetik Mutter B0 Vater 1 (Meier) AA Mutter B0 Vater 2 (Schmidt) A0 B 0 A

Mutter

B0

Vater 2 (Schmidt)

A0

B 0 A A B 0 A 0 AB AB AB A0 A0 A0 A0
B
0
A
A
B
0
A
0
AB
AB
AB
A0
A0
A0
A0
00

Wenn wir uns jetzt das Kreuzungsschema zwischen Mutter und Vater 1 anschauen sehen wir, dass ein Kind die Blutgruppe AB oder A gehabt hätte in einem Verhältnis 50 : 50.

Wenn wir uns jetzt das Kreuzungsschema zwischen Mutter und Vater 2 anschauen sehen wir, dass ein Kind die Blutgruppe AB, A, B oder 0 gehabt hätte in einem Verhältnis 25 : 25 : 25 : 25.

Nun wissen wir, dass Vater 2 (Herr Schmidt) der Erzeuger des Kindes ist.

Modifikationen:

Umwelteinflüsse bestimmen das Aussehen!

Modifikationen werden nicht weitervererbt, es werden nur Durchschnittswerte Weitervererbt. Was daraus wird entscheidet die Umwelt.

Anzahl

Durchschnittswert
Durchschnittswert

Größe

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Genetik

Genetik Bau der Erbinformation: Erbinformationen Zelle Zellkern Chromosomen 2 DNS-Stränge (Doppelhelix)

Bau der Erbinformation:

Erbinformationen

Zelle

Genetik Bau der Erbinformation: Erbinformationen Zelle Zellkern Chromosomen 2 DNS-Stränge (Doppelhelix)

Zellkern

Bau der Erbinformation: Erbinformationen Zelle Zellkern Chromosomen 2 DNS-Stränge (Doppelhelix) Nukleotidenstränge

Chromosomen

Erbinformation: Erbinformationen Zelle Zellkern Chromosomen 2 DNS-Stränge (Doppelhelix) Nukleotidenstränge Nukleotiden

2 DNS-Stränge (Doppelhelix)

Zelle Zellkern Chromosomen 2 DNS-Stränge (Doppelhelix) Nukleotidenstränge Nukleotiden (3-teilig)

Nukleotidenstränge

Zellkern Chromosomen 2 DNS-Stränge (Doppelhelix) Nukleotidenstränge Nukleotiden (3-teilig) www.Abendrealschule.de.to 9

Nukleotiden (3-teilig)

Zellkern Chromosomen 2 DNS-Stränge (Doppelhelix) Nukleotidenstränge Nukleotiden (3-teilig) www.Abendrealschule.de.to 9

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Genetik

Nukleotid:

Genetik Nukleotid: Nukleotid Base Zucker Phosphorsäure Guanin = G = G Cytosin = C = C

Nukleotid

Genetik Nukleotid: Nukleotid Base Zucker Phosphorsäure Guanin = G = G Cytosin = C = C

Base

Genetik Nukleotid: Nukleotid Base Zucker Phosphorsäure Guanin = G = G Cytosin = C = C

Zucker

Genetik Nukleotid: Nukleotid Base Zucker Phosphorsäure Guanin = G = G Cytosin = C = C

Phosphorsäure

Genetik Nukleotid: Nukleotid Base Zucker Phosphorsäure Guanin = G = G Cytosin = C = C

Guanin

=

G

=

G
G

Cytosin

=

C

=

C
C

Adenin

=

A

=

A
A

Thymin

=

T

=

T
T

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Genetik

Genetik Wie wird Information auf der DNA gespeichert ? G C T A Es passt immer

Wie wird Information auf der DNA gespeichert ?

G C
G
C
T A
T
A

Es passt immer nur ein G auf ein T und ein C auf ein A

Die Speicherung der DNA erfolgt verschlüsselt durch Anzahl und Reihenfolge der verschiedenen Basen auf der DNS und RNS.

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