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Auszüge aus Husserls Logischen Untersuchungen

Unterscheidung Ausdruck–Anzeichen, allgemein

»Die Termini Ausdruck und Zeichen werden nicht selten wie gleichbedeutende behandelt. Es ist

aber nicht unnutz̈ zu beachten, daß sie sich in allgemein ublicher̈ Rede keineswegs uberall̈ decken. Jedes Zeichen ist Zeichen fur̈ etwas, aber nicht jedes hat eine ›Bedeutung‹, einen ›Sinn‹, der mit dem Zeichen ›ausgedruckẗ ‹ ist. In vielen Fällen kann man nicht einmal sagen, das Zeichen ›be- zeichne‹ das, wofur̈ es ein Zeichen genannt wird. Und selbst wo diese Sprechweise statthaft ist, ist zu beobachten, daß das Bezeichnen nicht immer als jenes ›Bedeuten‹ gelten will, welches die Aus- druckë charakterisiert. Nämlich Zeichen im Sinne von Anzeichen (Kennzeichen, Merkzeichen u. dgl.) drucken̈ nichts aus, es sei denn, daß sie neben der Funktion des Anzeigens noch eine Bedeu-

tungsfunktion erfullen.̈

[

]

Das Bedeuten ist nicht eine Art des Zeichenseins im Sinne der Anzeige.

Nur dadurch ist sein Umfang ein engerer, daß das Bedeuten — in mitteilender Rede — allzeit mit einem Verhaltnis̈ jenes Anzeichenseins verflochten ist, und dieses wiederum begrundeẗ dadurch einen weiteren Begriff, daß es eben auch ohne solche Verflechtung auftreten kann. Die Ausdruckë entfalten ihre Bedeutungsfunktion aber auch im einsamen Seelenleben, wo sie nicht mehr als An- zeichen fungieren.« (LU II/1, 23)

»Man hat bei jedem Namen zwischen dem, was er ›kundgibt‹ (d. i. jenen psychischen Erlebnissen), und dem, was er bedeutet, unterschieden. Und abermals zwischen dem, was er bedeutet (dem Sinn, dem ›Inhalt‹ der nominalen Vorstellung) und dem, was er nennt (dem Gegenstand der Vor- stellung). Wir werden ahnlichë Unterscheidungen fur̈ alle Ausdruckë notwendig finden und ihr

Wesen genau erforschen mussen.̈ An ihnen liegt es auch, daß wir die Begriffe ›Ausdruck‹ und ›An- zeichen‹ trennen, wogegen nicht streitet, daß die Ausdruckë in der lebendigen Rede zugleich auch

als Anzeichen fungieren [

].« (LU II/1, 32)

Verpflechtung von Ausdrucks- und Anzeigefunktion in der mitteilenden Rede

»Zum gesprochenen Wort, zur mitteilenden Rede uberhaupẗ wird die artikulierte Lautkomplexion (bzw. das hingeschriebene Schriftzeichen u. dgl.) erst dadurch, daß der Redende sie in der Absicht erzeugt, sich dadurch ›uber̈ etwas zu außern‹,̈ mit anderen Worten, daß er ihr in gewissen psychi- schen Akten einen Sinn verleiht, den er dem Horenden̈ mitteilen will. Diese Mitteilung wird aber dadurch moglich,̈ daß der Horendë nun auch die Intention des Redenden versteht. Und er tut dies, sofern er den Sprechenden als eine Person auffaßt, die nicht bloße Laute hervorbringt, sondern zu ihm spricht, die also mit den Lauten zugleich gewisse sinnverleihende Akte vollzieht, welche sie ihm kundtun, bzw. deren Sinn er ihm mitteilen will. Was den geistigen Verkehr allererst moglicḧ und die verbindende Rede zur Rede macht, liegt in dieser durch die physische Seite der Rede ver- mittelten Korrelation zwischen den zusammengehorigen̈ physischen und psychischen Erlebnissen

der miteinander verkehrenden Personen. [

]

Wenn man diesen Zusammenhang uberschaut,̈ erkennt man sofort, daß alle Ausdruckë in der kommunikativen Rede als Anzeichen fungieren. Sie dienen dem Horenden̈ als Zeichen fur̈ die ›Gedanken‹ des Redenden, d. h. fur̈ die sinngebenden psychischen Erlebnisse desselben, sowie fur̈ die sonstigen psychischen Erlebnisse, welche zur mitteilenden Intention gehoren.«̈ (LU II/1, 33)

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Anzeichen

»Von den beiden dem Worte Zeichen anhangenden̈ Begriffen betrachten wir vorerst den des Anzei-

chens. Das hier obwaltende Verhaltnis̈

Zeichen fur̈ die Existenz intelligenter Marsbewohner, fossile Knochen fur̈ die Existenz vorsintflutli-

cher Tiere usw. Auch Erinnerungszeichen, wie der beliebte Knopf im Taschentuchs, wie Denkmaler̈ u. dgl., gehoren̈ hierher. Werden hierzu geeignete Dinge und Vorgange,̈ oder Bestimmtheiten von solchen, in der Absicht erzeugt, um als Anzeichen zu fungieren, so heißen sie dann Zeichen, gleich- gultig̈ ob sie gerade ihre Funktion uben̈ oder nicht. Nur bei den willkurlicḧ und in anzeigender Ab- sicht gebildeten Zeichen spricht man auch vom Bezeichnen, und zwar einerseits im Hinblick auf die Aktion, welche die Merkzeichen schafft (das Einbrennen des Stigma, das ankreiden u. dgl.), und andererseits im Sinn der Anzeige selbst, also im Hinblick auf das anzuzeigende, bzw. das bezeich- nete Objekt. Diese und ahnlichë Unterschiede heben die wesentliche Einheit in Hinsicht auf den Begriff des Anzeichens nicht auf. Im eigentlichen Sinn ist etwas nur Anzeichen zu nennen, wenn es und wo es einem denkenden Wesen tatsachlicḧ als Anzeige fur̈ irgendetwas dient. Wollen wir also das u ̈- berall Gemeinsame erfassen, so mussen̈ wir auf diese Fallë der lebendigen Funktion zuruckgehen.̈ In ihnen finden wir nun als dieses Gemeinsame den Umstand, daß irgendwelche Gegenstandë oder Sachverhalte, von deren Bestand jemand aktuelle Kenntnis hat, ihm den Bestand gewisser ande- rer Gegenstandë oder Sachverhalte in dem Sinne anzeigen, daß die Uberzeugung̈ von dem Sein der einen von ihm als Motiv (und zwar als ein nichteinsichtiges Motiv) erlebt wird fur̈ die Uber̈ - zeugung oder Vermutung vom Sein der anderen.« (LU II/1, 24f.)

nennen wir die Anzeige. [

]

Wir nennen die Marskanalë

»Die phanomenologischë Sachlage ist hiermit aber so allgemein geschildert, daß sie mit dem Hin- weisen der Anzeige auch das Beweisen der echten Folgerung und Begrundung̈ mitbefaßt. Die bei- den Begriffe sind aber wohl zu trennen. Wir haben den Unterschied bereits oben durch die Beto- nung der Uneinsichtigkeit der Anzeige angedeutet. In der Tat nennen wir in Fallen,̈ wo wir den Be- stand eines Sachverhalts aus demjenigen anderer Sachverhalte einsichtig erschließen, die letzteren nicht Anzeigen oder Zeichen fur̈ die ersteren. Und umgekehrt ist von einem Beweisen im eigentli- chen Sinn der Logik nur in diesem Fall einsichtiger oder möglicherweise einsichtiger Folgerung die Rede. [ ] Im Falle der Anzeige ist von all dem keine Rede. Hier ist die Einsichtigkeit und, objektiv ge- sprochen, die Erkenntnis eines idealen Zusammenhangs der bezuglichen̈ Urteilsinhalte geradezu

ausgeschlossen. Wo wir sagen, daß der Sachverhalt A ein Anzeichen fur̈ den Sachverhalt B sei, daß das Sein des einen darauf hinweise, daß auch der andere sei, da mogen̈ wir in der Erwartung, die- sen letzteren auch wirklich vorzufinden, vollig̈ gewiß sein; aber in dieser Weise sprechend, meinen wir nicht, daß ein Verhaltnis̈ einsichtigen, objektiv notwendigen Zusammenhanges zwischen A und B bestehe; die Urteilsinhalte stehen uns hier nicht im Verhältnis von Prämissen und Schlußsätzen.

[W]o gewisse Sachverhalte wirklich als Anzeichen dienen fur̈ andere, an sich betrachtet aus ih-

] [

nen zu folgernde Sachverhalte, da tun sie dies nicht im Denkbewußtsein als logische Grunde,̈ son- dern vermogë des Zusammenhanges, den die fruherë aktuelle Beweisfuhrung̈ oder gar das autori- tatenglaubigë ̈ Lernen zwischen den Uberzeugungen̈ als psychischen Erlebnissen, bzw. Dispositio- nen, gestiftet hat. Daran wird naturlicḧ auch nichts geanderẗ durch das eventuell begleitende, aber

bloß habituelle Wissen vom objektiven Bestande eines rationalen Zusammenhangs.« (LU II/1, 25f.)

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Ausdruck

»Von den anzeigenden Zeichen unterscheiden wir die bedeutsamen, die Ausdruckë .« (LU II/1, 30) – »Jedermann bekannt ist aus seiner inneren Erfahrung die Ungleichwertigkeit der beiderseitigen Bestandstuckë [nämlich des Zeichens qua Ausdruckserscheinung und des Zeichens qua Bedeu- tungsintention], worin sich die Ungleichseitigkeit der Relation zwischen dem Ausdruck und dem mittels der Bedeutung ausgedruckten̈ (genannten) Gegenstand spiegelt. Erlebt ist beides, Wortvor- stellung und sinngebender Akt; aber wahrend̈ wir die Wortvorstellung erleben, leben wir doch ganz und gar nicht im Vorstellen des Wortes, sondern ausschließlich im Vollziehen seines Sinnes, seines

Bedeutens. Und indem wir dies tun, indem wir in dem Vollzuge der Bedeutungsintention und eventuell ihrer Erfullung̈ aufgehen, gehorẗ unser ganzes Interesse dem in ihr intendierten und mit-

tels ihrer genannten Gegenstande. [

Wortvorstellung) ist es geradezu, in uns den sinnverleihenden Akt zu erregen und auf das, was ›in‹ ihm intendiert und vielleicht durch erfullendë Anschauung gegeben ist, hinzuzeigen, unser Interes- se ausschließlich in diese Richtung zu drangen.̈ Dieses Hinzeigen ist nicht etwa zu beschreiben als das bloße objektive Faktum der geregel- ten Ablenkung des Interesses von dem einen auf das andere. Der Umstand, daß ein Paar Vorstel - lungsobjekte AB vermogë einer verborgenen psychologischen Koordination in solcher Beziehung steht, daß mit dem Vorstellen des A dasjenige des B regelmaßig̈ erweckt wird, und daß hierbei das Interesse von dem A weg und auf das B ubergleiteẗ – dieser Umstand macht noch nicht das A zum Ausdruck fur̈ die Vorstellung des B. Vielmehr ist das Ausdruck-sein ein deskriptives Moment in der Erlebniseinheit zwischen Zeichen und Bezeichnetem. Was den deskriptiven Unterschied zwischen der physischen Zeichenerscheinung und ihrer sie zum Ausdruck stempelnden Bedeutungsintention anlangt, so tritt er am klarsten hervor, wenn wir unser Interesse zunachsẗ dem Zeichen fur̈ sich zuwenden, etwa dem gedruckten Wort als so- jchem. Tun wir dies, so haben wir eine außerë Wahrnehmung (bzw. eine außere,̈ anschauliche Vor- stellung) wie irgendeine andere, und ihr Gegenstand verliert den Charakter des Wortes. Fungiert es dann wieder als Wort, so ist der Charakter seiner Vorstellung total geandert.̈ Das Wort (als außeres̈ Individuum) ist uns zwar noch anschaulich gegenwartig,̈ es erscheint noch; aber wir haben es dar- auf nicht abgesehen, im eigentlichen Sinne ist es jetzt nicht mehr der Gegenstand unserer ›psychi - schen Betatigung‹.̈ Unser Interesse, unsere Intention, unser Vermeinen – bei passender Weite lau- ter gleichbedeutende Ausdruckë – geht ausschließlich auf die im sinngebenden Akt gemeinte Sa- che. Rein phanomenologiscḧ gesprochen, heißt dies aber nichts anderes als: die anschauliche Vor- stellung, in welcher sich die physische Worterscheinung konstituiert, erfahrẗ eine wesentliche phanomenalë Modifikation, wenn ihr Gegenstand die Geltung eines Ausdrucks annimmt. Wahrend̈ das an ihr, was die Erscheinung des Gegenstandes ausmacht, ungeändert bleibt, anderẗ sich der in- tentionale Charakter des Erlebnisses. Es konstituiert sich hierdurch, ohne daß irgendeine erfullen̈ - de oder illustrierende Anschauuug auftreten mußte,̈ ein Akt des Bedeutens, der im anschaulichen Gehalt der Wortvorstellung seine Stutzë findet, aber von der auf das Wort selbst gerichteten an- schaulichen Intention wesentlich verschieden ist. Mit diesem Akte sind dann ofters̈ jene neuen Akte, bzw. Aktkomplexe eigentumlicḧ verschmolzen, die wir die erfullenden̈ nannten, und deren Gegenstand als derjenige erscheint, welcher in der Bedeutung bedeutet, bzw. welcher mittels der Bedeutung genannt ist.« (LU II/1, 39ff.)

]

Die Funktion des Wortes (oder vielmehr der anschaulichen

Die Reinheit des Ausdrucks im ›einsamen Seelenleben‹

»Bisher haben wir die Ausdruckë in der kommunikativen Funktion betrachtet. Sie beruht wesent- lich darauf, daß die Ausdruckë als Anzeichen wirken. Aber auch in dem sich im Verkehr nicht mit - teilenden Seelenleben ist den Ausdrucken̈ eine große Rolle beschieden. Es ist klar, daß die veran̈ - derte Funktion nicht das trifft, was die Ausdruckë zu Ausdrucken̈ macht. Sie haben nach wie vor

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ihre Bedeutungen und dieselben Bedeutungen wie in der Wechselrede. Nur da horẗ das Wort auf Wort zu sein, wo sich unser ausschließliches Interesse auf das Sinnliche richtet, auf das Wort als bloßes Lautgebilde. Wo wir aber in seinem Verstandnis̈ leben, da druckẗ es aus und dasselbe aus, ob es an jemanden gerichtet ist oder nicht. Hiernach scheint es klar, daß die Bedeutung des Ausdruckes, und was ihm sonst noch we- sentlich zugehort,̈ nicht mit seiner kundgebenden Leistung zusammenfallen kann. Oder sollen wir etwa sagen, daß wir auch im einsamen Seelenleben mit dem Ausdruck etwas kundgeben, nur daß wir es nicht einem Zweiten gegenuber̈ tun? Sollen wir sagen, der einsam Sprechende spreche zu sich selbst, es dienten auch ihm die Worte als Zeichen, namlicḧ als Anzeichen seiner eigenen psy- chischen Erlebnisse? Ich glaube nicht, daß eine solche Auffassung zu vertreten ware.̈ Freilich als Zeichen fungieren die Worte hier wie uberall;̈ und uberall̈ konnen̈ wir sogar geradezu von einem Hinzeigen sprechen. Wenn wir uber̈ das Verhaltnis̈ von Ausdruck und Bedeutung reflektieren und zu diesem Ende das komplexe und dabei innig einheitliche Erlebnis des sinnerfullten̈ Ausdruckes in die beiden Faktoren Wort und Sinn zergliedern, da erscheint uns das Wort selbst als an sich gleichgultig,̈ der Sinn aber als das, worauf es mit dem Worte ›abgesehen‹, was vermittelst dieses Zeichens gemeint ist; der Ausdruck scheint so das Interesse von sich ab und auf den Sinn hinzulen- ken, auf diesen hinzuzeigen. Aber dieses Hinzeigen ist nicht das Anzeigen in dem von uns erorter̈ - ten Sinne. Das Dasein des Zeichens motiviert nicht das Dasein, oder genauer, unsere Überzeugung vom Dasein der Bedeutung. Was uns als Anzeichen (Kennzeichen) dienen soll, muß von uns als da- seiend wahrgenommen werden. Dies trifft auch zu fur̈ die Ausdruckë in der mitteilenden, aber nicht fur̈ die in der einsamen Rede. Hier begnugen̈ wir uns ja, normalerweise, mit vorgestellten, anstatt mit wirklichen Worten. In der Phantasie schwebt uns ein gesprochenes oder gedrucktes Wortzeichen vor, in Wahrheit existiert es gar nicht. Wir werden doch nicht die Phantasievorstel- lungen oder gar die ihnen zugrunde liegenden Phantasieinhalte mit den phantasierten Gegenstan̈ - den verwechseln Nicht der phantasierte Wortklang oder die phantasierte Druckschrift existiert, sondern die Phantasievorstellung von dergleichen. Der Unterschied ist derselbe, wie zwischen dem phantasierten Zentauren und der Phantasievorstellung von demselben. Die Nicht-Existenz des Wortes storẗ uns nicht. Aber sie interessiert uns auch nicht. Denn zur Funktion des Ausdrucks als Ausdruck kommt es darauf gar nicht an. Wo es aber darauf ankommt, da verbindet sich mit der be - deutenden eben noch die kundgebende Funktion: der Gedanke soll nicht bloß in der Weise einer Bedeutung ausgedruckt,̈ sondern auch mittels der Kundgabe mitgeteilt werden; was freilich nur moglicḧ ist im wirklichen Sprechen und Horen.̈ In gewissem Sinne spricht man allerdings auch in der einsamen Rede, und sicherlich ist es dabei moglich,̈ sich selbst als Sprechenden und eventuell sogar als zu sich selbst Sprechenden auf- zufassen. Wie wenn z. B. jemand zu sich selbst sagt: Das hast du schlecht gemacht, so kannst du es nicht weiter treiben. Aber im eigentlichen, kommunikativen Sinne spricht man in solchen Fallen̈ nicht, man teilt sich nichts mit, man stellt sich nur als Sprechenden und Mitteilenden vor. In der monologischen Rede konnen̈ uns die Worte doch nicht in der Funktion von Anzeichen fur̈ das Da- sein psychischer Akte dienen, da solche Anzeige hier ganz zwecklos ware.̈ Die fraglichen Akte sind ja im selben Augenblick von uns selbst erlebt.« (LU II/1, 35ff.)

Zitiert nach: Edmund Husserl, Logische Untersuchungen. Zweiter Band: Untersuchungen zur Phänomenologie und Theorie der Erkenntnis, I. Teil, Halle a. d. S. : Max Niemeyer 4 1928.

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