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Chemie- Übersicht – Seite 1

Redoxreaktionen:
- Oxidationsmittel: - hat positiveres Potential
- wird reduziert wirkt oxidierend, nimmt Elektronen auf -> Reduktion
-Reduktionsmittel: - hat negativeres Potential
- wird oxidiert, wirkt reduzierend, gibt Elektronen ab -> Oxidation

Säure Basen Theorie in H2O:


-Potentielle Säuren: Element- Wasser- Luft- Verbindungen mit Delta+ polarisiertem
Wasserstoff
sind Nichtmetallhydride und Hydroxide, die an H2O in Form eines
Protons (H+) abgeben

 Säuren sind Proton Donatoren  Basen sind Proton Akzeptoren

- Der Vorgang der Protonabgabe bezeichnet man als Säuredissoziation= Protolyse


- Basen: sind Moleküle die Wasserstoff (H+) als Proton aufnehmen
- Starke Säuren: alle potentiellen Säuren, die H2O vollständig dissozieren (quantitative
Protolyse)
- schwache Säuren: alle potentiellen Säuren, die in H2O nicht vollständig dissozieren (nicht
quantitative Protolyse) Dissoziations- oder Photolyse-Gleichgewicht
(Doppelpfeil!)
- Die einprotonigen Säuren dissozieren einstufig
- die mehrprotonigen Säuren dissozieren mehrstufig

Bindungsabstand und Bindungslänge


- kleinster linearer Abstand der Atomkerne der gebundenen Atome
- kleinster Bindungsabstand: 100Pm
- größter Bindungsabstand 220Pm

Einfachbindung
- stets eine δ- Bindung
- freie Drehbarkeit durch IR messbar
- Rotation nicht existent bei starren Ringen mit Einfachbindungen: nur synchrone
Drehungen möglich
- Unterschiedliche räumliche Anordnungen durch Rotationen ums Zentralatom nennt
man Konformation
- Einzelne sich unterscheidende Konformere und die Änderungen dieser Anordnungen
Konformationsänderung

Doppelbindung
- Bindung zwischen 2 Atomen über zwei Elektronenpaare
- 1δ- und 1∏- Bindung
- keine freie Drehbarkeit
- Isomere:
Verbindungen mit gleicher Summenformel, Art und Anzahl der Atome aber
unterschiedlicher interatomarer Verknüpfung bzw. unterschiedlicher absolut
räumlichen Anordnung der Substituenten bei nichtvorhandener freien
Drehbarkeit
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- Konfiguration: starre Anordnung von Liganden an einer Doppelbindung


- Stereoisomerie: bei Konfigurationsunterschied aber sonstiger
Konstituionsgleichheit :
cis- Trans -Isomerie
Bild-Spiegelbild-Isomerie
- Struktur-/ Konstituionsisomerie:
bezieht sich auf Verknüpfung von Atomen im Molekül

Dreifachbindung
-drei Bindungen, die in einem Molekül zwei Atome verknüpfen
- Stets eineδ – Bindung und zwei ∏- Bindungen

Merke: C 4δ tetraedrisch Winkel 109°28´


C 3δ 1∏ trigonal planar Winkel 120°
C 2δ 2∏ Linear Winkel 180°

Die Quantenzahlen
Atome mit mehreren Elektronen:
s= sharp
p= principal Bezeichnungen der Spektralserien
d= diffus
f= fundamental

Die Nebenquantenzahl
Spektrallinien = definierte Energiebeträge
Die Energiezustände( d.h. die Energiebeträge, die beim Übergang der Elektronen von
energiereichren in energieärmere Zustände abgestrahlt werden) dieser Unterstufen werden
durch die Nebenquantenzahl L charakterisiert.
Zwischen der Haupt- und der Nebenquantenzahl besteht die Beziehung : L = 0,1,2,3,...,(n-1)
Zur Hauptquantenzahl n gibt es n Werte von Benquantenzahlen.
Für die Hauptquantenzahl n=1 ergibt sich die Nebenquantenzahl 0
Der Energiezustand L= 0 wird als s-Zustand,
Der Energiezustand L= 1 wird als p-Zustand,
Der Energiezustand L= 2 wird als d-Zustand,
Der Energiezustand L= 3 wird als f-Zustand bezeichnet
 die Elektronen dieser Energiezustände sind s-, p-, d- und f- Elektronen.
Die Energieniveaus der Elektronen werden, außer dem Energieniveau mit der
Hauptquantenzahl n=1, in Unterniveaus unterteilt.
Den Hauptquantenzahlen n lassen sich somit Nebenquantenzahlen L zuordnen, wobei L die
Werte L= 0 bis L= n-1 annehmen kann.

Die magnetische Quantenzahl m


- Spektrallinien der p-, d-, und f- Serien in drei fünf und sieben Linien aufspalten
- Energieaustausch mit dem äußeren Magnetgeld erfolgt nur gequantelt -> diese
Energiebeträge sind proportional zur Quantenzahl m
Die magnetische Quantenzahl m ist wiederum mit der Nebenquantenzahl L verbunden:
Die Anzahl der Werte für m ist 2L+1
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Die Spinquantenzahl
Anschaulich dargestellt besitz danach jedes Elektron einen Eigendrehimpuls den
Elektronenspin, der entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn gerichtet sein kann.
Die Spinquantenzahl s kann danach zwei Werte annehmen, die man mit +0,5 und -0,5
bezeichnet.
Somit können mit jedem Kästchen zwei Werte der Spinquantenzahl s kombiniert werden.
Der Zustand eines Elektrons im Atom kann durch die vier Quantenzahlen n, l, m
charakterisiert werden.

Die Besetzung der Orbitale


Die Besetzung der Orbitale eines Atoms
mit Elektronen erfolgt nicht unbedingt in
der Reihenfolge zunehmender
Hauptquantenzahlen, sondern vielmehr
streng nach steigender Energie.
So besitzen die Elektronen in einem 4s-
Orbital eine geringere Energie als die
Elektronen in einem 3d- Orbital.
Als Faustregel gilt, dass die Energie eines
Elektrons um so größer ist, je höher der
Zahlenwert der Summe von n + L ist : 3d-
Orbital: n+ L=5 ;
Die Orbitale eines Atoms im Grundzustand
werden in Richtung Steigender Energie mit
Elektronen besetzt.
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Pauli-Prinzip:
An einem Atom im Grundzustand stimmt keines der Elektronen in der Elektronenhülle mit
einem anderen Elektron in der Elektronenhülle in allen die Energie des Elektrons
bestimmenden Energiegrößen überein.
Alle Elektronen in einem Atom müssen sich in mindestes einer Quantenzahl unterscheiden.
Jedes Orbital kann bis zu 2 Elektronen aufnehmen
Die Elektronen eines Orbitals unterscheiden sich nur in der Spinquantenzahl.
Bei der Besetzung energiegleicher Orbitale, also z.B. der drei p-Orbitale, gäbe es zunächst
prinzipiell zwei Möglichkeiten: Die Auffüllung der Orbital mit zunächst jeweils einem
Elektron, diese Elektronen besitzen dann parallelen Spin, oder die Besetzung jedes Orbitals
mit zwei Elektronen unter Spinnpaarung, d.h. mit Elektronen antiparallelen Spins.

Hundsche – Regel:
Im Grundzustand werden energiegleiche Orbitale, d.h. Orbitale eines Unterniveaus, zunächst
einfach mit Elektronen gleichen Spins besetzt.
Innerhalb eines p-, d-, f- Niveaus erfolgt zunächst Einzelbesetzung der Orbitale mit
Elektronen mit parallelen Spins.
Ist diese vollständig erfolgt, so erfolgt paarweise Orbitalbesetzung unter Spinkopplung.
Spinkopplung = Antiparalleler Spin
Spinentkopplung = Paralleler Spin

Die Elektronenkonfiguration
Zusammenfassend müssen zur Verteilung der Elektronen eines Atoms auf die Orbitale, d.h.
zur Erstellung der sog. Elektronenkonfiguration eines Regeln beachtet werden:
1.) Die Zahl der Elektron ist gleich der Zahl der Protonen
2.) Die Auffüllung der Elektronen erfolgt nach steigender Energie
3.) Jedes Orbital kann mit maximal zwei Elektronen besetzt werden.
4.) Orbitale eines Unterniveaus werden zunächst einfach mit Elektronen parallelen
Spins besetzt.
Orbitale: beschreiben den Energiezustand eines (zweier Elektronen) über die Elektronen-
Wellenfunktion. Jede Funktion, d.h. jedes Orbital hat einen Graphen: Graphen
sind Raumfunktionen.
Orbitalbesetzung:
- leeres Orbital ( 3d 0 – Konfiguration)
- halb - besetzte Orbitale ( C/N- Grundzustand)
- voll – besetzte Orbitale (Ne)
-> Aber: nie mehr als 2e-
reine s-Orbitale sind Atomorbitale (AO) auch reine p, d, f- Orbitale sind AOs

Bastardisierung und Hybridbildung


Repräsentativelement: Außenelektronen finden sich nur und nur auf s- bzw. p-
Energieniveaus; Hauptgruppenelemente
s- Graphen: - Kugelförmiger Graph
- nie mehr als zwei e- auf einem Orbital
p- Graphen: drei Orbitale: px, py, pz -> Winkel 90° -> Hantelform
d- Graphen: - fünf Orbitale: zwischenachsenorientierte Orbitale : dxy, dxz, dyz
auf der x- Achse: dx²-y²
auf der z- Achse: dz²
- Doppelhantel: Winkel 45° -> Raumwinkelhalbierende
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Hybridorbitale
1.) s-AO + p-AO 2sp- HO
- lineare Geometrie
- Winkel 180°
2s 2p sp sp py pz

1.)
Wird zu
2.)
2.) s-AO + 2p-AO  3sp²- HO
- sp²: trigonal- planar - Winkel = 120°

-
sp
2s 2p ² sp² sp² pz

Wird zu

3.) s-AO + 3p-AO  4sp³-HO


- sp³: tetraedrisch - Winkel = 109° 28´

-
sp
2s 2p ³ sp³ sp³ sp³

Wird zu

4.) s-AO + 3p-AO+d-AO  5sp³d- HO


- trigonale bipyramide
- Winkel ax / ax = 180°
- Winkel eq/ eq = 120°
- Winkel ax / eq = 90°
- Axiale Obritale eanspruchen mehr
Raum als equatoriale
-
5.) s-AO + 3p-AO + 2d-AO -> 6sp³d²- HO
- Planar- quadratisch
- Linear
- Tetragonale Bipyramide = Oktaeder
- Winkel eq /eq = 90°
- Winkel ax / ax = 180°
- Winkel ax / eq = 90°
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6.) s-AO + 3p-AO + 3d-AO -> 7sp³d³-HO
- pentagonale Bipyramide
- Winkel ax / ax = 180°
- Winkel eq / eq = 72 °
- Winkel ax / eq= 90°
Spinsysteme
1.) High –Spin – Systeme : Elektronen sind weitesgehend spinentkoppelt
2.) Low- Spin – Systeme: Elektornen treten weitesgehend unter Spinkoppelung
auf inneren Energieniveaus
Molekülorbitale:
Ergebnis der Überlappung von AO´s mit AO´s oder AO´s mit HO´s oder HO´s mit HO`s
Überlappung (overlap) -> ein Orbital, dies ist das bindende Molekülorbital
Zu jedem ∂ - MO(hoch) b existiert ein ∂– MO *
∂-Bindungen:
- AO/ AO overlap
- AO / HO overlap
- HO / Ho overlap
∏- Bindungen:
- entsteht durch Überlappung reiner p- Orbitale
C -> sp³ -> 4∂ – Bindungen -> Winkel 109° 28´
C -> sp² -> 3∂ – Bindungen
1∏ – Bindung -> Winkel 120° -> trigonal
planar
C -> sp -> 2∂ – Bindungen
2∏ –Bindungen -> Winkel 180° -> linear
HOMO = Highest occupied MO
LUMO = Lowest unoccupied MO
Um eine effiziente ∏ - Bindung auszubilden, müssen die beteiligten p-Orbitale koplanar
orientiert sein (räumliche Lage in einer Ebene, räumlich parallel)
Doppelbindung entsteht durch die Näherung und Verschiebung der Orbitale
R =Repulsion= Abstoßung
Lewis- Säure: Verbdingun mit Elektronen-Mangel
Lewis- Base: Elektronen- Überschuss-System, das dative Bindungen ausbilden kann
Winkelschwächen werden durch Vergrößerung der Abstände kompensiert, axial weiter
von der Mitte weg als equatorial