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E Lichtbericht

Arnold Reininghaus feierte seinen 70.Geburtstag und 260 Gäste gratu- lierten. Der FAMILA-Markt in Olden- burg erleichtert seinen jährlich über 3 Millionen Besuchern und Kunden den Einkauf mit Piktogrammen. Ein Ausflug nach Paris zeigt, wie kunstvoll in der Galerie Facchetti Kunst beleuchtet wird. Licht im hohen Norden — im Land der Mitternachtssonne hat das Licht, auch das künstliche, eine besondere Bedeu-

tung. Die Hochschule der Bundeswehr in Hamburg — eine eindrucksvolle Nachtaufnahme. Im Warenhaus GLBUS helfen ERCO HD-Downlights Energiekos- ten spürbar zu senken, ohne auf Raumatmosphäre und Beleuchtungs- qualität zu verzichten. Das Interview mit GLOBUS-Ladenbau-Chef Roland Hübscher erläutert die Idee und Realisie- rung. München - eine Stadt mit Lebensqualität. Weniger ist oft mehr.

Chefdekorateur Klaus Beiderbeck vom Warenhaus WERTHEIM arbeitet nur mit Licht und Ware.

Erschienen April 1978

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mehr. Chefdekorateur Klaus Beiderbeck vom Warenhaus WERTHEIM arbeitet nur mit Licht und Ware. Erschienen April 1978

Arnold Reininghaus wurde 70 Jahre alt

Inhalt

Messeneuheiten ‘78. Piktogramme im FAMILA-MARKT, Oldenburg. Kunst — Sprache der Welt — effektvoll beleuchtet.

Licht im hohen Norden, zwei Banken in Trondheim. Lichtfarben und Körperfarben. Hochschule der

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Bundeswehr,Hamburg. 12-13 GLOBUS Zürich - der Weg zu einer

Messe-

neuen Beleuchtung. Interview mit

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Neuheiten ‘78

Der Seniorchef und einer der Gründer des Hauses ERCO, Arnold Reininghaus, feierte am 10. November 1977 seinen

ten dankte Arnold Reininghaus für alle Ehrungen und hob ergriffen hervor, daß er ohne das Verständnis seiner Frau

Roland Hübscher, Chef des LadenbausbeiGLOBUS. 16-17 Der Universaladapter für das 3-, 2-und 1-Phasen-

Ein Thema, das im Rahmen einer derarti- gen Publikation nur gestreift werden kann, weil es einfach zu komplex ist.

chen sind. Drei markante Beispiele dafür haben wir stellvertretend abgebil- det. Zu verbessern war in erster Linie

70. Geburtstag. Über 43 Jahre hat er

das Erreichte nicht hätte aufbauen

Lichtsystem.

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Wir dürfen den interessierten Leser auf

das gesamte Stromschienen-Konzept.

die Geschicke des Unternehmens gelenkt. Aus kleinen Anfängen heraus

können. Danach lud er alle Gäste ein, sich an

München, eine Stadt mit Lebensqualität.

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den Katalog „Lichtsystem ´78“ und die „Bildliste 78/79“ verweisen, in denen

Dabei lag der Schwerpunkt hauptsäch- lich bei den 2-Phasen- und 1-Phasen-

hat Arnold Reininghaus, der sich durch

einem vom Lufthansa-Party-Service ap-

Ein „Wald“ von Leuchten.

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die Messeneuheiten schon vollständig

Stromschienen und Strahlern. Beide

sein fachliches Urteil, seine reiche Erfahrung und persönliche Bescheiden-

petitlich vorbereiteten Buffet zu stäken. Bis in den späten Nachmittag saßen die

Lichtinformationen und Nachrichten.

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enthalten sind. An dieser Stelle möch- ten wir lediglich über das neue Konzept,

Systeme liefern wir ab sofort in dem Aluminium-Profil der bekannten 3-Pha-

heit auszeichnet, den Betrieb aufge- baut. Ende 1963 trat sein Schwieger-

Gäste in froher Stimmung beisammen.

ERCO Lichtmeßtechnik.

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seine Motivation und die sich daraus ergebenden Konsequenzen sprechen.

sen-Stromschiene. In diesem Zusam- menhang wurde ein neuer Adapter ent-

In diesem Zusam- menhang wurde ein neuer Adapter ent- sohn Klaus-Jürgen Maack in die Ge- schäftsleitung

sohn Klaus-Jürgen Maack in die Ge- schäftsleitung ein und übernahm im Laufe der Jahre mehr und mehr Verant- wortung. Das Ergebnis dieser erfolgrei- chen Zusammenarbeit war sicher für Arnold Reininghaus das schönste Ge- burtstagsgeschenk. Am 12. November hatte Arnold Reining- haus Geschäftspartner, Freunde und leitende Mitarbeiter zu einem Empfang in die neugestaltete Cafeteria der Firma eingeladen. Aus nah und fern waren 260 Gäste erschienen, um dem Ge- burtstagskind zu gratulieren und mit Geschenken die Verbundenheit auszu- drücken. Ein Blumenmeer schmückte nach der Gratulationscour das Foyer. Mit einer Laudatio auf seinen Schwie- gervater eröffnete Klaus-Jürgen Maack den Kreis der Festredner. In humorvoller Weise würdigte er das Lebenswerk Arnold Reininghaus´. Als Präsident der Südwestfälischen In- dustrie- und Handelskammer Hagen sprach Hermann J. Bange in seinen Ausführungen die Verdienste, die sich Arnold Reininghaus als Unternehmer in dieser Region erworben hat, an. In knappen, aber sehr bewegten Wor-

Region erworben hat, an. In knappen, aber sehr bewegten Wor- Arnold Reininghaus (linkes Foto) und sein

Arnold Reininghaus (linkes Foto) und sein Schwiegersohn Klaus-Jürgen Maack (oben) bei ihren Ansprachen.

Klaus-Jürgen Maack (oben) bei ihren Ansprachen. Festliche Stimmung erfüllte die neue ERCO Cafeteria

Festliche Stimmung erfüllte die neue ERCO Cafeteria während der Geburts- tagsfeier.

E

ERCO Leuchten GmbH Postfach 24 60 5880 Lüdenscheid W-Germany

Telefon 023 51/5 51-1 Telegramm ERCO Telex 08 26 722/08 26 631

Printed in W-Germany, 5880 Lüdenscheid Nr. 604 7804

26 631 Printed in W-Germany, 5880 Lüdenscheid Nr. 604 7804 Wir sind in diesem Messejahr von

Wir sind in diesem Messejahr von der Überlegung ausgegangen, daß die ständig steigenden Kosten zu einer Ra- tionalisierung führen müssen, wenn Handel und Industrie auch in der Zu- kunft noch wirtschaftlich arbeiten wol- len. Dabei mußten die Forderungen der Planer und Anwender naturgemäß in diese Überlegungen einbezogen wer- den, denn ihre Anliegen bestimmen zu einem großen Teil den Inhalt unserer Arbeiten. Daß der Auftrag an unsere Konstrukteure deshalb nicht aus-schließ- lich in der Entwicklung neuer Produkte liegen konnte, ist sicher verständlich. Ihre Aufgabe bestand vielmehr auch darin, vorhandene Produkte und Systeme zu verbessern, und zwar im Sinne der oben erwähnten RationaIi-sie- rung. Natürlich sind dabei eine Reihe von Modellen entstanden, die als „ech- te“ Neuheiten, sowohl von der Form als auch von der Funktion her, anzuspre-

sowohl von der Form als auch von der Funktion her, anzuspre- wickelt, der bei allen drei

wickelt, der bei allen drei Systemen zu verwenden ist, den CEE-Vorschriften entspricht und damit international ein- gesetzt werden kann. Auf den Seiten 18 und 19 steIlen wir diesen Adapter aus- führlich vor. Für den Anwender sieht die Praxis dadurch folgendermaßen aus: Bei übereinstimmenden Schienen- maßen sind alle mechanischen Verbin- dungs- und Zubehörteile identisch. Die elektrischen Verbindungen stimmen zwar in den Abmessungen überein, weichen in der Technik lediglich bei den 1-Phasen-Schienen voneinander ab. Dadurch können Stromschienen- Anlagen umgestellt oder erweitert wer- den, ohne daß äußerliche Veränderun- gen festzustellen sind. Der entschei- dende Vorteil: Durch den Universal- Adapter hat man es künftig nur noch mit einer einzigen Strahler-Kollektion zu tun. Wir sind davon überzeugt, daß der Markt die Vorzüge dieses Konzeptes sehr schnell erkennen und zu seinem eigenen Nutzen auch honorieren wird.

daß der Markt die Vorzüge dieses Konzeptes sehr schnell erkennen und zu seinem eigenen Nutzen auch

Gebäudekommunikation beschränkt sich nicht mehr allein auf Objekte wie öffentliche Gebäude, Flughäfen, Sportanlagen usw. In Warenhäusern und Supermärkten helfen zunehmend Piktogramme, Verkehrswege zu kenn- zeichnen. Gigantische Verkaufsland- schaften, die dem Trend zum konzen- trierten Einkauf entsprechen, bedingen eine Vielzahl von verschiedenen Infor- mationen. Der Kunde wird in möglichst

verschiedenen Infor- mationen. Der Kunde wird in möglichst stimmungsvoller Atmosphäre an ein umfassendes Warenangebot
verschiedenen Infor- mationen. Der Kunde wird in möglichst stimmungsvoller Atmosphäre an ein umfassendes Warenangebot

stimmungsvoller Atmosphäre an ein umfassendes Warenangebot herange- führt. Großflächige Hinweistafeln prei- sen günstige Gelegenheiten an, hinzu kommen Dekorationselemente und Blickfänge — ideale Bedingungen zur Schaffung einer „Kauflust“. Doch die Fülle von visuellen Reizen kann kaum mit einem Blick erfaßt und verarbeitet werden. Die Notwendigkeit, in dieser Fülle von Eindrücken ordnende Elemente einzu- setzen, wird deutlich. Eingehende Stu- dien, die bereits im Planungsstadium zusammen mit dem Architekten not- wendig sind, geben Aufschluß über Verkehrswege und das Verhalten eines

Piktogramme im FAMILA-Markt, Oldenburg

das Verhalten eines Piktogramme im FAMILA-Markt, Oldenburg Kunden im Warenhaus oder Super- markt.

Kunden im Warenhaus oder Super- markt. Sicherheitsvorschriften fordern darüber hinaus die Kennzeichnung von Ausgängen und Notausgängen als Teil der optimalen Vorsorge für den Kata- strophenfall. Im FAMILA-Markt in Oldenburg wurden diese Problemstellungen mit ERCO Piktogrammen gelöst. Mit einer Ver- kaufsfläche von 30000 qm einschließ- lich der Außenanlagen, auf denen im Warenangebot fast alle Verbrauchs- güter sowie Lebensmittel angeboten werden, stellt der Anfang März 1977 eröffnete Supermarkt ein beliebtes Einkaufszentrum dar. In den ersten 10 Monaten seines Bestehens wurde der FAMILA-Markt von ca. 3 Millionen Kunden und Besuchern frequentiert. Um diese Menschenmengen im Sinne eines unkomplizierten Ablaufs steuern zu können, geben ERCO Piktogramme Verkehrswege vor. Bildsymbole lassen die Käufer leicht den Weg zu den Toi- letten, den Aufzügen und den Telefon- zellen finden. Verbotsschilder mahnen, nicht in den Verkaufsräumen zu rauchen und daß Hunde leider draußen bleiben müssen. Diese Piktogramme haben im

Sinne von Verkehrsschildern einen fast schon pädagogischen Charakter. Die internationale Verständlichkeit der ERCO Piktogramme wird auch hier dadurch unter Beweis gestellt, daß die vielen ausländischen Besucher bisher keine Orientierungsprobleme hatten. ERCO Piktogramme wurden bei der Ausrüstung des FAMILA-Marktes z. T. in Verbindung von Bildsymbol und Text geliefert. Darüber hinaus sind Sonder- anfertigungen entsprechend den Kun- denwünschen möglich. Dies ist nur ein Beispiel aus den vielfältigen Möglich- keiten des ERCO Piktogramm-Systems. Die eingesetzten FIuchtweg-Symbole, übrigens das umsatzträchtigste ERCO Piktogramm überhaupt, zeichnen den Weg zu den Ausgängen und Notaus- gängen vor. Sie stellen damit einen wesentlichen Sicherheitsfaktor dar und helfen im Notfall mit, den Supermarkt in kürzester Zeit evakuieren zu können. Auch hier zeigte sich die internationale Verständlichkeit der Bildsprache, denn inzwischen wurde dieses Symbol als Alternative zu dem fast identisch wir- kenden DIN-Fluchtweg-Zeichen von den Behörden genehmigt.

Kommunikation ist die Mitteilung durch das Wort, die Schrift oder das Bild. Für die Gebäudekommunikation ist das wichtigste Medium neben dem Text das Bildzeichen. Es ist international ver- ständlich, kennt keine Sprachbarrieren und, falls richtig ausgewählt, keine Kul- turbarrieren.

(Otl Aicher)

richtig ausgewählt, keine Kul- turbarrieren. (Otl Aicher) Die Abbildungen zeigen nur einen klei- nen Teil der
richtig ausgewählt, keine Kul- turbarrieren. (Otl Aicher) Die Abbildungen zeigen nur einen klei- nen Teil der

Die Abbildungen zeigen nur einen klei- nen Teil der Liefermöglichkeiten. Vom kleinstmöglichen Modul im Format 30 x 30 cm in Schwarzweiß-Ausführung bis zur dreifarbigen Gestaltung in den Abmessungen 300 x 60 cm können Piktogramm-Leuchten geliefert werden.

300 x 60 cm können Piktogramm-Leuchten geliefert werden. Die Fotos vermitteln einen räumlichen Eindruck vom Einsatz
300 x 60 cm können Piktogramm-Leuchten geliefert werden. Die Fotos vermitteln einen räumlichen Eindruck vom Einsatz
300 x 60 cm können Piktogramm-Leuchten geliefert werden. Die Fotos vermitteln einen räumlichen Eindruck vom Einsatz

Die Fotos vermitteln einen räumlichen Eindruck vom Einsatz der ERCO Pikto- gramme im FAMILA Markt in Oldenburg. Durch unterschiedliche Farbkombina- tionen heben sich die einzelnen Sym- bolgruppen voneinander ab. Der grüne Fond der Fluchtweg-Piktogramme ist identisch mit dem der Ausgang- und Notausgang-Schilder. Der rote Querbal- ken verdeutlicht bei den entsprechen- den Piktogrammen klar erkennbar den Verbotscharakter.

Kunst — Sprache der Welt — effektvoll beleuchtet Paris — Stadt der Liebe, der Mode
Kunst — Sprache der Welt — effektvoll beleuchtet Paris — Stadt der Liebe, der Mode

Kunst — Sprache der Welt — effektvoll beleuchtet

Kunst — Sprache der Welt — effektvoll beleuchtet Paris — Stadt der Liebe, der Mode und
Kunst — Sprache der Welt — effektvoll beleuchtet Paris — Stadt der Liebe, der Mode und

Paris — Stadt der Liebe, der Mode und der Kunst. Kaum eine andere Weltme- tropole vereint so viele Superlative auf sich wie der kulturelle und geschäftliche Mittelpunkt Frankreichs. Wer hier be- stehen will, muß durch Außergewöhn- liches überzeugen. Diese Maxime gilt für alle Bereiche. Besondere Maßstäbe gelten daher auch für die Kunstszene. Die Stadt ist voller Museen, Ausstel- lungen und großer wie kleiner Galerien. Neben dem hohen Anspruch, durch sachkundige Auswahl die richtigen Künstler zu zeigen, kommt die tech- nische Anforderung einer wirkungs- vollen und sachgerechten Präsentation hinzu. Die bekannte Pariser Galerie Paul

Präsentation hinzu. Die bekannte Pariser Galerie Paul Facchetti hat diese Problemstellung in gekonnter Weise

Facchetti hat diese Problemstellung in gekonnter Weise gelöst. In einer har- monischen Verbindung wurden Bilder verschiedener Formate mit Skulpturen und Objekten zu einer Ausstellung zu- sammengefaßt. Künstlerisch gesehen eine ebenso mutige wie gelungene Kombination — lichttechnisch eine in- teressante, nicht leichte Aufgabe. Gleichmäßig weißes, „fließendes Licht“ für die Gemälde, gerichtetes und akzen- tuiertes Licht für die Objekte unter- schiedlicher Größe. Bei Facchetti wurde die Beleuchtung entsprechend der Seh- aufgabe wirkungsvoll gelöst; ein weite- rer Beweis, daß sich Kunst und Technik zum Nutzen der Galeriefreunde ergänzt.

wirkungsvoll gelöst; ein weite- rer Beweis, daß sich Kunst und Technik zum Nutzen der Galeriefreunde ergänzt.
wirkungsvoll gelöst; ein weite- rer Beweis, daß sich Kunst und Technik zum Nutzen der Galeriefreunde ergänzt.
wirkungsvoll gelöst; ein weite- rer Beweis, daß sich Kunst und Technik zum Nutzen der Galeriefreunde ergänzt.

Licht im hohen Norden, zwei Banken in Trondheim

Trondheim ist die drittgrößte Stadt Nor- wegens. Die Industriemetropole nimmt eine wichtige Rolle im norwegischen Wirtschaftsleben ein. Trondheim hat die einzige Technische Hochschule des Landes. Verkehrsmäßig sind der Hafen und der Eisenbahnknotenpunkt von großer Bedeutung. Die Stadt lebt vom Handel mit Fischerei-, Holz-, Landwirt- schafts- und Bergbauerzeugnissen so- wie vom Schiffbau und der Holzindu- strie. Jahrhundertelang bestimmten verträumte Holzhäuser, deren Bauwei- se überlieferten Traditionen entsprach, das Stadtbild. Als der Wunsch nach modernen Bau- methoden laut wurde, realisierten die

nach modernen Bau- methoden laut wurde, realisierten die Architekten erstmals Komplexe nach neuen Maßstäben.
nach modernen Bau- methoden laut wurde, realisierten die Architekten erstmals Komplexe nach neuen Maßstäben.
nach modernen Bau- methoden laut wurde, realisierten die Architekten erstmals Komplexe nach neuen Maßstäben.

Architekten erstmals Komplexe nach neuen Maßstäben. Besonders einem Medium wandte man sich mit großer Aufmerksamkeit zu: dem Licht. Denn in den Polarkreisländern wird der Lebens- rhythmus in stärkerem Maße als bei uns vom Licht bestimmt. Die Sehnsucht nach Sonne und Licht, auch nach künst- lichem, ist historisch überliefert. Die Beleuchtungskonzeption dieser zwei Bankgebäude stellte in Trondheim und darüber hinaus im Lande ein Ereignis dar. Die ursprüngliche Planung sah den Ein- satz von freistrahlenden Leuchtstoff- lampen-Lichtbändern vor, die über einer offenen Rasterdecke angeordnet wer- den sollten. Die Verwendung dieses Systems wurde jedoch nach gründlichen Uberlegungen der planenden Ingenieure verworfen, da man zu hohe Kosten für die Unterhaltung der Anlage befürchte- te. Der Hauptgrund hierfür lag in der Abluftführung durch die Rasterdecke, die eine starke Verschmutzung der Deckenelemente mit sich gebracht hätte. Es wurde von den Architekten eine Metalldecke ausgesucht, die sowohl den

Deckenelemente mit sich gebracht hätte. Es wurde von den Architekten eine Metalldecke ausgesucht, die sowohl den
innenarchitektonischen Forderungen entsprach als auch geringe Folgekosten bezüglich Wartung und Reinigung ver- sprach. In
innenarchitektonischen Forderungen entsprach als auch geringe Folgekosten bezüglich Wartung und Reinigung ver- sprach. In

innenarchitektonischen Forderungen entsprach als auch geringe Folgekosten bezüglich Wartung und Reinigung ver- sprach. In diese Decke wurde die Umi- nair-Leuchte von ERCO integriert, die aufgrund der Rasterteilung problemlos einzubauen war. Da Beleuchtung, Klimatisierung und Akustik in dieser Lösung zu einer Einheit zu integrieren waren, setzte dies eine präzise und detailliert durchgeführte Planung voraus. Die Beleuchtungsplanung wurde von ERCO durchgeführt und ergab beim Einsatz des ERCO Uminair mit com- puterberechneten goldfarbigen Reflek- toren, bestückt mit 2x40 W Leuchtstoff-

Reflek- toren, bestückt mit 2x40 W Leuchtstoff- U-Lampen, die beste Gleichmäßigkeit in der Beleuchtung und

U-Lampen, die beste Gleichmäßigkeit in der Beleuchtung und angenehme Leuchtdichten. Der ERCO Uminair wurde darüber hin- aus in die Klimatisierung einbezogen. Die Abluftführung über die Leuchte ver- mindert bei Sommerbetrieb die Kühllast auf 50 % der installierten Beleuchtungs- wärme. Da auch die Zuluftführung über den ERCO Uminair möglich war, konnte das ruhige Deckenbild erhalten werden. Die Zuluftverteilung über die Linear-Aus- Iässe der Uminair-Leuchte ergab eine gute Durchspülung des Raumes, und Zuglufterscheinungen wurden ver- mieden.

des Raumes, und Zuglufterscheinungen wurden ver- mieden. Die Verkehrszonen wurden hauptsäch- lich mit

Die Verkehrszonen wurden hauptsäch- lich mit computerberechneten ERCO Downlights für Glühlampen ausgestat- tet. Beide Leuchtentypen, ERCO Down- lights und ERCO Uminair, sind in der patentierten Darklight-Technik ausge- führt. Der ausgezeichnete Sehkomfort wird erreicht durch die breite Licht- stärkeverteilung, den vorgegebenen Blendbegrenzungswinkel (cut-off), die mathematisch bestimmte Form der Reflektoren und die gute Leuchtdichte- verteilung. Die Form der Reflektoren bewirkt darü- ber hinaus eine geringe Verschmutzung und dadurch einen guten Betriebs- wirkungsgrad und geringe Wartungs- kosten.

guten Betriebs- wirkungsgrad und geringe Wartungs- kosten. ERCO Quadra-Autbaudownhights be- leuchten Verkehrszonen wie
guten Betriebs- wirkungsgrad und geringe Wartungs- kosten. ERCO Quadra-Autbaudownhights be- leuchten Verkehrszonen wie

ERCO Quadra-Autbaudownhights be- leuchten Verkehrszonen wie Treppen- häuser, Korridore und Gänge.

Verkehrszonen wie Treppen- häuser, Korridore und Gänge. Im Tresorraum mit den Schließfächern der Kunden wurden

Im Tresorraum mit den Schließfächern der Kunden wurden ERCO Downlights mit Glühlampen-Bestückung eingesetzt.

Lichtfarben und Körperfarben

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Diffuses Tageslicht, hohe Farbtempera-

tur, leichte Unterdrückung der Rotab- stufung.

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9 x ERCO Uminair mit Darklight-Tech- nik, bestückt mit Leuchtstoff-Lampen, Lichtfarbe Universal-Weiß, hoher Seh- komfort, gleichmäßige Ausleuchtung, hohe Wirtschaftlichkeit, gute Farbwie- dergabe.

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Ausleuchtung mittels 9 Halogen-Metall- dampf-Lampen in ERCO Downlights mit Darklight-Technik, sehr gute Farbwie- dergabe bei hoher Wirtschaftlichkeit.

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Ausleuchtung mittels 9 Natriumdampf- Hochdrucklampen in ERCO Downlights mit Darklight-Technik, angenehmes warmes Licht, Unterdrückung der „kal- ten“ Farben bei hoher Wirtschaftlichkeit.

Um dieses Thema zu verdeutlichen, be- dienen wir uns wieder unseres Modell- raumes (beschrieben im Lichtbericht 2, Seite 12). Auf dem Boden wird der Farb- kreis mit seinen sechs Grundfarben:

Violettblau, Magentarot, Orangerot, Gelb, Grün + Cyanblau, dargestellt. Die Rückfront wird in sechs gleich große Farbfelder unterteilt. Die Farben, welche dem Farbkreis entnommen sind, werden so angeordnet. daß komplementäre Farbenpaare zwischen den Farben der Rückfront und des Bodens entstehen (Cyanblau-Orangerot; Violettblau-Gelb). Hierdurch wird naturgemäß die Kontrastwirkung zwischen den beiden Farbordnungen gesteigert.

zwischen den beiden Farbordnungen gesteigert. Bekannt ist, daß wir Körperfarben nur dann erkennen, wenn
zwischen den beiden Farbordnungen gesteigert. Bekannt ist, daß wir Körperfarben nur dann erkennen, wenn
zwischen den beiden Farbordnungen gesteigert. Bekannt ist, daß wir Körperfarben nur dann erkennen, wenn

Bekannt ist, daß wir Körperfarben nur dann erkennen, wenn sie beleuchtet sind. (Nachts sind alle Katzen grau.) Oft wird nicht berücksichtigt, daß wir die Körperfarben nur dann erkennen können, wenn diese Farben auch im auf den Körpertreffenden Licht ent- halten sind. Zum Erkennen und Verglei- chen von Körperfarben ist es also wich- tig, daß alle Lichtfarben in der richtigen Dosierung vorhanden sind. Dies ist we- sentlich, weil hiervon u. a. der Heilig- keitswert und der Farbsättigungsein- druck abhängen. Das Tageslicht besitzt je nach Jahres- und Tageszeit die verschiedensten Lichtfarben. Als Extreme kennen wir

die verschiedensten Lichtfarben. Als Extreme kennen wir das Abendrot mit seinen sehr niedrigen Farbtemperaturen und
die verschiedensten Lichtfarben. Als Extreme kennen wir das Abendrot mit seinen sehr niedrigen Farbtemperaturen und
die verschiedensten Lichtfarben. Als Extreme kennen wir das Abendrot mit seinen sehr niedrigen Farbtemperaturen und
die verschiedensten Lichtfarben. Als Extreme kennen wir das Abendrot mit seinen sehr niedrigen Farbtemperaturen und

das Abendrot mit seinen sehr niedrigen Farbtemperaturen und das diffuse helle Licht eines Mittags im Hochsommer. Hierzwischen gibt es eine Unmenge von Farbvariationen (Lichtfarbe), wel- che die Farben der Umgebung (Körper- farbe) immer etwas verändert erschei- nen lassen. Der Mensch ist hierauf ein- gestellt und akzeptiert dies. Etwas Ver- gleichbares geschieht mit unserer Um- welt, wenn wir sie mit künstlichem Licht beleuchten. Es gibt Lampen mit verschiedensten Lichtfarben und Farb- wiedergabeeigenschaften. Aus dem Vergleich mit dem Tageslicht wissen wir, daß die verschiedensten Lichtfar- ben akzeptiert werden. Bei der Farbwie-

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Ausleuchtung mittels 6 Glühlampen in ERCO Downlights mit Darklight-Technik, mit 6 zusätzlichen Quadra-Leuchten, bestmögliche Farbwiedergabe (Index

100).

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Diffuses monochromatisches Licht, aus- schließlich Blauabstufungen, weich wie-

dergegeben.

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Diffuses monochromatisches Licht, aus- schließlich Rotabstufungen, weich wie- dergegeben.

dergabe legen wir andere Maßstäbe an. Der Mensch will die ihn umgebende Umwelt im „richtigen“ Licht sehen, so subjektiv er diesen Begriff sich auch vorstellt. Anhand der einzelnen Bilder mit den verschiedensten Beleuchtungsarten (veränderten Lichtfarben), jedoch im- mer gleichbleibenden Raumfarben (Körperfarben), wird deutlich, was ge- meint ist.

Lichtfarben), jedoch im- mer gleichbleibenden Raumfarben (Körperfarben), wird deutlich, was ge- meint ist. 10 11
Lichtfarben), jedoch im- mer gleichbleibenden Raumfarben (Körperfarben), wird deutlich, was ge- meint ist. 10 11
Lichtfarben), jedoch im- mer gleichbleibenden Raumfarben (Körperfarben), wird deutlich, was ge- meint ist. 10 11
Lichtfarben), jedoch im- mer gleichbleibenden Raumfarben (Körperfarben), wird deutlich, was ge- meint ist. 10 11
Lichtfarben), jedoch im- mer gleichbleibenden Raumfarben (Körperfarben), wird deutlich, was ge- meint ist. 10 11
Lichtfarben), jedoch im- mer gleichbleibenden Raumfarben (Körperfarben), wird deutlich, was ge- meint ist. 10 11
Lichtfarben), jedoch im- mer gleichbleibenden Raumfarben (Körperfarben), wird deutlich, was ge- meint ist. 10 11

Hochschule der Bundeswehr, Hamburg

Die untenstehende Nachtaufnahme macht das architektonische Konzept des Architekten Prof. Robert Wischer überzeugend deutlich: die sachliche Fachwerkkonstruktion, Technik wird hier bewußt gezeigt und nicht kaschiert, sowie die Differenzierung der unter- schiedlichen Raumfunktionen durch den Einsatz von Farbe, Material und Licht. Im Lehrbereich wurden ERCO Uminair- Leuchten installiert, die sich für Groß- räume als besonders wirtschaftlich er- wiesen haben. Im Außenbereich und in den Eingangshallen wurden Hoch- druck-Entladungslampen verwendet. Für den öffentlichen Bereich der Men-

sa, für die Eingangshalle und den Drug- store wählte man die warme Glühlam- penbeleuchtung, um zwischen den Bereichen Lehre und den Zonen für die Entspannung besonders zu unter- scheiden.

Die Wandgestaltung des Mensakerns, in den Farben Blau und Rot, stammt von Francoit Morellet.

zu unter- scheiden. Die Wandgestaltung des Mensakerns, in den Farben Blau und Rot, stammt von Francoit
zu unter- scheiden. Die Wandgestaltung des Mensakerns, in den Farben Blau und Rot, stammt von Francoit
zu unter- scheiden. Die Wandgestaltung des Mensakerns, in den Farben Blau und Rot, stammt von Francoit
zu unter- scheiden. Die Wandgestaltung des Mensakerns, in den Farben Blau und Rot, stammt von Francoit
zu unter- scheiden. Die Wandgestaltung des Mensakerns, in den Farben Blau und Rot, stammt von Francoit

GLOBUS Zürich - der Weg zu einer neuen Beleuchtung

GLOBUS Zürich - der Weg zu einer neuen Beleuchtung Vor 10 Jahren eröffnete die schweize- rische
GLOBUS Zürich - der Weg zu einer neuen Beleuchtung Vor 10 Jahren eröffnete die schweize- rische
GLOBUS Zürich - der Weg zu einer neuen Beleuchtung Vor 10 Jahren eröffnete die schweize- rische

Vor 10 Jahren eröffnete die schweize- rische Warenhaus-Gruppe GLOBUS ihr seinerzeit größtes Haus in der City von Zürich. Neben anderen, wegweisenden architektonischen Lösungen war das Beleuchtungskonzept für die damalige Zeit revolutionär. Vier Stockwerke wurden mit Glühlam- pen als Allgemeinbeleuchtung be- stückt, und zwar mit 150-W-Flood-PAR- Lampen in einem speziellen Kugelrichtst- rahIer. Ein engmaschiges Netz von Lichtschienen und Strahlern unterstütz- te die Allgemeinbeleuchtung bei Be- darf. Dieses Konzept hat viel zum noch heute bestehenden Image des GLOBUS beigetragen. Einer der primären Zielset- zungen für die Raumgestaltung — die Schaffung einer Bühnenatmosphäre — wurde ohne Berücksichtigung der wirt- schaftlichen Aspekte Rechnung ge- tragen. Die nach der Energiekrise ständig ge- stiegenen Strom preise wirkten sich nicht allein auf den Betrieb der Beleuch- tung, sondern auch bei dem durch die hohe Wärmeerzeugung zusätzlich be- nötigten Energieaufwand für die Klima- anlage gravierend aus.

Im Rahmen eines allgemeinen Energie- Sparprogramms entstand für den GLOBUS ein neues Beleuchtungskon- zept: spürbare Senkung des Strombe- darfs bei möglichst gleicher Beleuch- tungsqualität und Raumatmosphäre. Es folgten lange Versuchsserien mit Leuchtstofflampen, die keine Erfolge brachten. Die Qualitätsanforderungen konnten nicht erfüllt werden, der Cha- rakter des Shop-in-Shop-Systems ging verloren. Es ergab sich bald folgende Prämisse:

Die gewünschte Raumatmosphäre war nur durch Punktlichtquellen und ver- spiegelte Reflektoren zu erreichen, die für einen hohen Anteil an gerichtetem

zu erreichen, die für einen hohen Anteil an gerichtetem Licht und damit ein genügendes Maß an
zu erreichen, die für einen hohen Anteil an gerichtetem Licht und damit ein genügendes Maß an

Licht und damit ein genügendes Maß an Schattigkeit sorgen würden. Die Auswahl der verfügbaren Lichtquellen beschränkte sich aus Gründen der Farbtemperaturen und der Farbwieder- gabe auf Halogen-Metalldampf- und Quecksilberdampf-Hochdrucklampen. In ersten Gesprächen mit den GLOBUS- Planern zeigte sich, daß bei der gefor- derten mittleren Horizontal-Beleuch- tungsstärke von maximal 400 Lux (Ge- brauchswert) die niedrigste Leistungs- stufe der an und für sich prädestinierten Halogen-Metalldampflampe mit 250 Watt zu hoch lag, da kein optisches Re- flektoren-System in der Lage war, die geballte Lichtmenge von 17000 Lumen

bei Raumhöhen zwischen 3,00 und 3,40 m bei gleichzeitig genügender Blendungsbegrenzung im Raum zu ver- teilen. So konzentrierte sich das Interesse auf die niedrigen Leistungsstufen der Quecksilberdampf-Hochdrucklampen. Die nach sorgfältigen Berechnungen vorgenommenen Beleuchtungsversu- che zeigten auch sehr bald, daß sich für den vorliegenden Fall die Quecksil- berdampf-Hochdrucklampe 80 Watt de luxe mit 3850 Lumen als ideal er- weisen sollte. Diese Lampe mit deutlich zum roten Spektralbereich hin verscho- bener Farbtemperatur sorgte zusam- men mit der goldfarbigen Eloxierung

sorgte zusam- men mit der goldfarbigen Eloxierung der Reflektorenoberfläche des ERCO Downlights 8906 für
sorgte zusam- men mit der goldfarbigen Eloxierung der Reflektorenoberfläche des ERCO Downlights 8906 für

der Reflektorenoberfläche des ERCO Downlights 8906 für eine dem Glüh- lampenlicht sehr ähnliche Lichtfarbe. Auf der Basis dieses Downlight-Mo- dells erfolgte nun die Planung für das ganze Haus. Physikalisch gegebene Nachteile der Quecksilberdampf-Hochdrucklampe und deren Lösung sollen nicht ver- schwiegen werden. Die nur in sehr we- nigen Bereichen unbefriedigende Farb- wiedergabe der Lampe wird lokal mit Glühlampen-Strahlern von dem nach wie vor existierenden Lichtschienen- Netz korrigiert. Diese Korrekturen wer- den zusammen mit den aus Warenprä- sentationsgründen ebenfalls eingesetz-

den aus Warenprä- sentationsgründen ebenfalls eingesetz- ten Lichtakzenten durch Strahler für den Kunden nicht

ten Lichtakzenten durch Strahler für den Kunden nicht spürbar. Heute ist das GLOBUS-Haus auf sechs Stockwerken und in praktisch sämtli- chen Sortimentsbereichen mit HD - Downlights 80 Watt ausgestattet. Die hohe Wirtschaftlichkeit und die Be- leuchtungsqualität haben die Ge- schäftsleitung des GLOBUS bewogen, kurzfristig sämtliche Häuser der Gruppe auf diese Beleuchtungsart umzustellen. Man darf diese Entwicklung ohne Über- treibung als den Beginn eines neuen Beleuchtungs-Zeitalters für Verkaufs- räume werten.

Interview mit Roland Hübscher, Chef des Ladenbaus bei GLOBUS

Die Schweizer GLOBUS-Gruppe be- treibt 8 Warenhäuser (davon 1 in Frank- reich), diverse Herrenbekleidungsge- schäfte sowie eine Ladenkette mit 40 Geschäften und wies im Geschäftsjahr 1976/77 einen Umsatz von nahezu Fr. 800 Millionen aus. Das Zürcher Haus, welches 1967 eröffnet wurde, hat rund 9 000 m2 Verkaufsfläche auf sie- ben Etagen. In einem Gespräch mit In- nenarchitekt Roland Hübscher, Chef des Ladenbaus bei GLOBUS, versuch- ten wir zu erfahren, warum man sich zum Einsatz von ERCO HD-Downlights entschlossen hat. ERCO: Wann haben Sie das erste Mal Überlegungen zur Änderung der Be- leuchtung angestellt und aus welchen Gründen? Hübscher: Vor ca. 21/2 Jahren legte uns die Firma Neuenschwander & Co. AG, die Schweizer Vertretung der Firma ERCO, von sich aus eine interessante Wirtschaftlichkeitsberechnung vor. Diese fiel zusammen mit Überlegungen, wie wir die seinerzeit verwendeten und von uns selbst entwickelten Kugelricht- strahler mit 150 Watt PAR Flood-Lam- pen kostengünstig ersetzen könnten. ERCO: Welche Kriterien waren aus- schlaggebend für die Beurteilung einer neuen Beleuchtungskonzeption? Hübscher: Ausgangspunkt war die ange- strebte Kostensenkung. Da Langfeld- leuchten aufgrund früher angestellter Überlegungen von vornherein nicht in Frage kamen, suchten wir eine Licht- quelle, die unseren positiven Erfahrun- gen mit Glühlampenlicht am nächsten kam. Wir wollten die Umrüstung nicht zu Lasten der Raumatmosphäre und damit zum Nachteil des Kunden durch- führen. ERCO: Sie suchten also ein möglichst gleiches Licht bei geringeren Kosten? Hübscher: Ja, denn wir wollten keine helle Decke und keinen hellen Raum- eindruck, sondern eine gute Warenprä- sentation. Wir sehen unsere Verkaufs- räume als Bühne und legen Wert auf eine gezielte Ausleuchtung unserer Angebote. ERCO: Nach welchen Versuchen sind

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Sie auf die ERCO HD-Downlights ge- stoßen? Hübscher: Wir haben 3 Firmen beauf- tragt, uns verschiedene Alternativen vorzuschlagen. Die ersten Versuche lie- fen mit Halogen-Metalldampflampen. Sie scheiterten daran, daß eine zu hohe Leistung zuviel Licht ergab, daß die Blendung zu groß war und daß wegen der schlechten Lichtverteilung zu viele Leuchten benötigt wurden. Dann folg-

zu viele Leuchten benötigt wurden. Dann folg- Innenarchitekt Roland Hübscher begut- achtet eine der

Innenarchitekt Roland Hübscher begut- achtet eine der eingesetzten 80 W HD- Lampen.

ten Tests mit einer 125-Watt-Hoch- drucklampe der Firma Neuenschwan- der & Co. Doch erst mit der 80-Watt- Lampe des gleichen Typs erhielten wir die gleichen, beziehungsweise sogar leicht erhöhten Beleuchtungsstärken wie bei der vorher verwendeten Glüh- lampen-Beleuchtung. ERCO: Wie viele Lampen hatten Sie vorher auf den insgesamt 7 Etagen ein- gesetzt, und wie viele sind es heute? Hübscher: Vorher waren es ca. 2 600 PAR-38-Lampen je 150 Watt und 1100 Langfeldleuchten. Jetzt sind es noch ca. 900 HD-Downlights mit je 80 Watt und 550 Langfeldleuchten. An diesem Beispiel kann ich Ihnen den Vorteil noch genauer aufzeigen:

Erdgeschoß alt — PAR 38 70 Watt/m2* neu — HgL 13,8 Watt/m2* 1., 3., 4. Obergeschoß alt — PAR 38 53 Watt/m2* neu — HgL 13,8 Watt/m2* 2., 5. Obergeschoß

alt — Langfeld 37 Watt/m2 2 x 65 Watt neu — HgL 13,8 Watt/m2* * Werte inkl. Vorschaltgeräten. ERCO: Mit dieser Maßnahme werden Sie sicherlich erhebliche Energieein- sparungen feststellen und ziemlich schnell zu einer entsprechenden Amortisation gelangen. Hübscher: Durch verringerte Leistungen der Klimaanlage und weniger Energie- aufwand für die Beleuchtung werden wir je nach Stockwerk eine Amortisa- tion nach 1 bis 11/2 Jahren feststellen können. Zur Einsparung läßt sich für den gesamten Energiebedarf sagen:

Wenn wir den Oktober 1976 mit 100 % ansetzen, hatten wir im Oktober 1977 lediglich 94 % Strom kosten, obwohl in- zwischen der Strompreis um 20 % an- gehoben wurde. ERCO: Wie beurteilen die Kunden und Ihr Personal die neue Beleuchtung? Hübscher: Bis jetzt hatten wir keine Be- schwerden und nur positive Reaktio- nen. Die Kunden schätzen die angeneh- me Atmosphäre, und unsere Angestell- ten loben besonders die geringe Wär- meabstrahlung. ERCO: So darf man annehmen, daß Sie diese Erfolge zufrieden stimmen? Hübscher: Mit der Stromrechnung be- kommen wir jeden Monat den Beweis für die Notwendigkeit unserer Investi- tion geliefert. Wir sind der Meinung, daß die mit dieser Beleuchtung ge-

Wir sind der Meinung, daß die mit dieser Beleuchtung ge- schaffene Raumatmosphäre das Opti- mum dessen

schaffene Raumatmosphäre das Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet.

Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet. Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von
Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet. Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von
Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet. Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von
Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet. Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von
Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet. Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von
Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet. Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von
Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet. Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von
Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet. Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von
Opti- mum dessen darstellt, was der heutige Markt bietet. Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von

Die Fotos vermitteln anschaulich einen Eindruck von der Raumatmosphäre und der Beleuchtungsqualität. Die verschie- denen Einstellungen zeigen den ge- wünschten „Bühneneffekt“, bei dem die Präsentation der Ware im Vordergrund steht.

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Der Universal- Adapter für das 3-, 2- und 1-Phasen-Licht- system Der Universal-Adapter ist eine Neukon-

Der Universal- Adapter für das 3-, 2- und

1-Phasen-Licht-

system

Der Universal-Adapter ist eine Neukon- struktion. Er ist wie der alte ERCO Adapter für 250 V~ und 6 A ausgelegt. Der besondere Vorteil liegt darin, daß der neue Adapter für drei Schienen- systeme verwendet werden kann. Die Schaltung auf die gewünschte Phase wird bei eingesetztem und mechanisch verriegeltem Adapter vorgenommen. Die Montage von Pendelleuchten ist jetzt einfacher, da die Anschlußbuchsen leicht zugänglich sind.

Der Adapter besteht aus den drei Kunststoff-Gehäuseteilen A, B und C. Die Schale A nimmt als Montage- schale die lnnenteile auf. Die Schale 6 hält diese Teile in ihrer Lage fest, während die Schale C zum Anschluß der Leuchten abgenommen und an- schließend wieder aufgeschraubt werden kann, ohne daß Teile der lnnenkonstruktion ihre Lage verän- dern. Der Hebel D dient der mecha- nischen Verriegelung, während mit dem Schaltknopf E die elektrische Verbindung hergestellt wird.

Schaltknopf E die elektrische Verbindung hergestellt wird. 18 Das Markenzeichen ERCO ist auf jeden Adapter aufgedruckt.

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E die elektrische Verbindung hergestellt wird. 18 Das Markenzeichen ERCO ist auf jeden Adapter aufgedruckt.

Das Markenzeichen ERCO ist auf jeden Adapter aufgedruckt. Dadurch wird jeder ERCO St ra hier eindeutig gekennzeichnet und unverwechselbar.

Die mechanische Verriegelung und elektrische Schaltung wird von den zwei Schaltachsen 1 und II ausgelöst. Die Achse 1 wird durch den Hebel D betätigt. Wenn dieser in die Längsachse des Adapters geschwenkt wird, fahren rechts und links die Knebel F für die mechanische Verriegelung aus. Gleichzeitig stellt der Kontakt G die elektrische Verbindung zum Nulleiter her. Erst wenn die Schaltachse l in der Endstellung ist, kann die Achse II durch den Schaltknopf E betätigt werden. Nach dieser Entriegelung läßt sich der Schaltknopf E wahlweise um 9Q0 nach rechts oder nach links drehen, dabei wird der Kontakt H auf die Phasen L 1 bzw. L 2 geschaltet. Soll die Phase L 3 eingeschaltet werden, ist der Knopf E nach unten zu ziehen und nach dem Erreichen des An- schlages um 9Q0 auf L 3 zu drehen. Der Erdkontakt K ist als Schleifkontakt ausgebildet und hat beim Einsetzen des Adapters in die Schiene automa- tisch Kontakt. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß die Polaritätsnase L des Adapters in die Polaritätsnut der Schiene eingreift. Soll der Adap ter aus der Schiene entfernt werden, ist in der umgekehrten Reihenfolge zu verfaren.

Wenn bei einer 1-Phasen-Stromschiene der Kontakt H irrtümlich auf L2 oder L3 geschaltet wird, entsteht kein Sicher- heitsrisiko. In diesem Falle kommt kein elektrischer Kontakt zustande. Es muß dann lediglich umgeschaltet werden.

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München, eine Stadt mit Lebensqualität

München, eine Stadt mit Lebensqualität 20 Bunt wie ein Bilderbogen ist diese Stadt, von der ein

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München, eine Stadt mit Lebensqualität 20 Bunt wie ein Bilderbogen ist diese Stadt, von der ein

Bunt wie ein Bilderbogen ist diese Stadt, von der ein Werbeslogan schon 1962 behauptete, sie sei die „Weltstadt mit Herz“. Auf einen kürzeren Nenner lassen sich die unbeschreiblichen Eigen- arten dieser Stadt kaum bringen. Ihr Charme, ihr Fluidum, ihr gewisses Et- was sind in diesen drei Worten werbe- wirksam und mit Pfiff verpackt. Ein bri- tischer Journalist schrieb nach einem Besuch der Landeshauptstadt: Mün- chen sei in den letzten Jahren zu der Stadt geworden, von der Stadtväter in aller Welt träumen, weil es Pläne ver- wirklicht habe, von denen Finanzleute behaupten, so etwas könne einfach nicht gemacht werden. Das Lob galt nicht den olympischen Anlagen. Es galt den Anstrengungen Münchens, seine Schönheit zu bewahren, seine Individu- alität noch stärker auszuprägen, sein menschliches Maß zu erhalten. Dazu der frühere OB Kronawitter:

„Die Stadt hat sich behauptet. Sie hat sogar ihre Lebensvielfalt und Lebens- fülle weiter entfalten können. Sie hat sich ihre Anziehungskraft für Menschen aus aller Herren Länder bewahrt.“ München ist nicht nur Bayerns Landes- hauptstadt, sondern mit 1,33 Mio. Ein- wohnern die drittgrößte Stadt der Bun- desrepublik Deutschland und für viele die Stadt ihrer Sehnsucht. Und ihre Sehnsucht kann hier in vielfältiger Form gestillt werden. An kulturellen Köstlichkeiten ist diese Stadt kaum von einer anderen Metro- pole zu übertreffen. Doch längst nicht alle Besucher kommen der Kunst we- gen hierher. Oft lockt das Hofbräuhaus mehr, oder einfach die Mischung aus Weltstadt und Gemütlichkeit. Kein Wunder, daß diese Stadt auch zum Ein- kaufsbummel verführt. Verlockend präsentieren die unzähligen Schaufenster das große internationale Warenangebot. Die bedeutendste Ge- schäftsgegend ist der neue Fußgänger- bereich zwischen Stachus und Marien- platz. Vornehme Einkaufsstraßen sind die Pacelli- und Maffeistraße, die Maxi- milianstraße und Brienner Straße, in der Nähe des Odeonsplatzes.

und Brienner Straße, in der Nähe des Odeonsplatzes. Namen, die die Welt kennt - in München
und Brienner Straße, in der Nähe des Odeonsplatzes. Namen, die die Welt kennt - in München
und Brienner Straße, in der Nähe des Odeonsplatzes. Namen, die die Welt kennt - in München
und Brienner Straße, in der Nähe des Odeonsplatzes. Namen, die die Welt kennt - in München
und Brienner Straße, in der Nähe des Odeonsplatzes. Namen, die die Welt kennt - in München
und Brienner Straße, in der Nähe des Odeonsplatzes. Namen, die die Welt kennt - in München
und Brienner Straße, in der Nähe des Odeonsplatzes. Namen, die die Welt kennt - in München
und Brienner Straße, in der Nähe des Odeonsplatzes. Namen, die die Welt kennt - in München

Namen, die die Welt kennt - in München bieten sie ihre exklusiven Artikel an. Licht spielt auch hier eine entscheiden- de Rolle in der Warenpräsentation, im Schaufenster und im Verkaufsraum.

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Auch abends müssen Schaufenster mit ihren Angeboten ihre Anzugskraft be- halten. Akzentuierte Beleuchtung, ef- fektvoll
Auch abends müssen Schaufenster mit ihren Angeboten ihre Anzugskraft be- halten. Akzentuierte Beleuchtung, ef- fektvoll

Auch abends müssen Schaufenster mit ihren Angeboten ihre Anzugskraft be- halten. Akzentuierte Beleuchtung, ef- fektvoll auf die Ware gerichtet, unter- streicht wirkungsvoll den kaufappell und führt oft zum Kaufanreiz.

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Das Bild Münchens wäre unvollkom- men, würde man die kulinarischen Spe- zialitäten dieser Stadt unerwähnt las- sen. „Liebe geht durch den Magen“, dieser Ausspruch findet hier seine be- sondere Bestätigung. Die Weißwurst, jene zarte Köstlichkeit, oder den Leber- käs, der weder mit Leber noch mit Käse etwas gemein hat, darf man dabei nicht vergessen. Auch nicht den Leberknö- del, die berühmteste Sorte unter den 88 bayerischen Knödelarten, die es laut Kochbuch geben soll. Wir haben sie nicht gezählt. Kaum wegzudenken sind außerdem die altbekannten Schweins- würstl mit Kraut. Kenner wissen, wo sie besonders schmackhaft am Rost ge-

braten werden. Doch was wäre die be- ste Speise ohne das berühmte Münch- ner Bier? Der Durstige bestellt „Eine Maß“ (ein Liter), die meisten nehmen „Eine Halbe“. Und wie wär‘s mit dem obergärigen Weißbier? Oder mit „Mär- zen“ und „Bock“? Mögen Sie nach Lust und Laune wählen, gut schmecken sie alle. Wir wollten mit unserer Reportage einen Teil der Atmosphäre einfangen, die uns bei Besuchen auf Schritt und Tritt be- gegnet ist.

die uns bei Besuchen auf Schritt und Tritt be- gegnet ist. Ein „Wald“ von Leuchten Chefdekorateur

Ein „Wald“ von Leuchten

Chefdekorateur Beiderbeck vom Wa- renhaus Wertheim in Berlin ist ein Mei- ster seines Faches. Seine Schaufen- stergestaltungen sind oft richtungwei- send für die gesamte Branche. Zahlrei- che nationale und internationale Aus- zeichnungen sind Beweis dafür. Leuchten und Licht haben in der Arbeit von Klaus Beiderbeck einen großen An- teil. Er baut das charakteristische De- sign der Leuchten bewußt in das Er- scheinungsbild seiner Schaufensterde- koration mit ein und setzt mit dem Licht dramatische Akzente auf Figuren- und Warengruppen. Leuchten, Licht und sorgfältig zusammengestellte Ware sind oft die einzigen Komponenten sei-

ner unverwechselbaren Gestaltungen. Kostspielige, zusätzliche Blickfänge fal- len weg. Für ihn sind Licht und Leuch- ten variable Elemente, die man nicht nur einmal, sondern immer wieder in immer neuer Form einsetzen kann. So entsteht neben dem gestalterischen Wert auch ein hoher rationeller Nutzen. Ein Effekt, der in einer Zeit, in der auch in der Schaufenstergestaltung Kosten eine große Rolle spielen, nicht zu unter- schätzen ist.

einer Zeit, in der auch in der Schaufenstergestaltung Kosten eine große Rolle spielen, nicht zu unter-
einer Zeit, in der auch in der Schaufenstergestaltung Kosten eine große Rolle spielen, nicht zu unter-

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Sonne, der Zentralkörper unseres Son- nensystems, ein rotierender gelber Zwergstern, der wegen seiner geringen Entfernung von der Erde als scharf begrenzte Kreisscheibe von 32‘ Durch-

messer bei einem mittleren S.-Abstand von 150 Mill. km oder einer Parallaxe von 8“,79 erscheint. Die S. übertrifft an Masse alle anderen Körper des S.-Sy- stems um das 735fache. Helligkeit,

scheinbar bolometrisch

-26,95m

visuell

+26,90m

absolut bolometrisch

+4,62m

visuell

+4,67m

(Brockhaus, Band 11)

-26,95m visuell +26,90m absolut bolometrisch +4,62m visuell +4,67m (Brockhaus, Band 11)