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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Prozeßsimulation mit integrierter Software-SPS (SIMATIC ® -S5/S7) und
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Prozeßsimulation mit integrierter Software-SPS (SIMATIC ® -S5/S7) und
Prozeßsimulation mit integrierter Software-SPS (SIMATIC ® -S5/S7) und Kommunikationsschnittstelle zu S7-300 ®

Prozeßsimulation mit integrierter Software-SPS (SIMATIC ® -S5/S7) und Kommunikationsschnittstelle zu S7-300 ® /400-Steuerungen

Benutzerhandbuch

Die in diesen Unterlagen gemachten Angaben und Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die
Die in diesen Unterlagen gemachten Angaben und Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die

Die in diesen Unterlagen gemachten Angaben und Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die Software, welche in diesem Handbuch beschrieben ist, und das schriftliche Begleitmaterial unterliegen einem Softwarelizenzvertrag und dürfen nur unter bestimmten Bedingungen dieses Softwarelizenzvertrages kopiert oder verwendet werden.

Bretten, September 2011

Warenzeichen Alle erwähnten Marken- oder Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer. STEP ® , S7-300 ® , S7-400 ® , SIMATIC ® und WinCC ® sind eingetragene Warenzeichen der SIEMENS AG.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1 Einleitung 1.1 Kurzbeschreibung SPS-VISU 1.1.1 Simulation eines STEP ®
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1 Einleitung 1.1 Kurzbeschreibung SPS-VISU 1.1.1 Simulation eines STEP ®

1 Einleitung

1.1 Kurzbeschreibung SPS-VISU

1.1.1 Simulation eines STEP ® 5-Programms in der internen Software-SPS

1.1.2 Simulation eines STEP ® 7-Programms in der internen Software-SPS

1.1.3 Simulation eines STEP ® 7-Programms in einer realen S7-300 ® /400

1.2 Systemvorausssetzungen

1.3 Wie sollten Sie dieses Handbuch lesen?

1.4 Versionsarten von SPS-VISU

1.5 Unterschiede der Profi- und Standard-Version

2 Grundlagen SPS-VISU

2.1 Der Bildschirm von SPS-VISU

2.2 Aufbau einer Zeichnung in SPS-VISU

2.3 Tips zum Zeichnen von Anlagen

2.3.1 Vorgehensweise beim Kopieren eines Objektes

2.3.2 Mehrere Objekte anwählen

2.3.3 Objekte gruppieren

2.3.4 Objekte verschieben bzw. platzieren

2.3.5 Objekte ausrichten und anordnen

2.4 Überführen einer S5-Anlage in eine S7-Anlage oder umgekehrt

3 STEP ® 7-Beispiel mit SPS-VISU

3.1 Erstellen des SPS-Programms

3.2 Erstellen der Anlage mit SPS-VISU

3.3 SPS-Bausteine in SPS-VISU laden bei der Verwendung von WinSPS-S7

3.4 SPS-Bausteine in SPS-VISU laden bei der Verwendung des Simatic ® -Managers

3.5 Starten der Simulation und ausführen der Anlage

3.6 Abschalten der Simulation

4 Anlagensimulation mit einer realen S7-300 ® /400-CPU

4.1 Verbindungswege zwischen SPS-VISU und der realen S7-CPU

4.1.1 Anmerkungen zur Anlagensimulation mit einer realen S7-CPU

4.1.2 Softwarevoraussetzungen für die Anlagensimulation mit einer realen

S7-CPU

4.1.3 Hardwarevoraussetzungen für die Anlagensimulation mit einer realen

S7-CPU

4.2 Beispiel für Anlagensimulation mit einer realen S7-CPU

4.2.1 Starten von SPS-VISU und laden der Anlage

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.2.2 Einstellen des externen Betriebs in SPS-VISU 4.2.3 Vorgehensweise beim
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.2.2 Einstellen des externen Betriebs in SPS-VISU 4.2.3 Vorgehensweise beim

4.2.2 Einstellen des externen Betriebs in SPS-VISU

4.2.3 Vorgehensweise beim Verbindungsweg MHJ-NetLink

4.2.4 Vorgehensweise beim Verbindungsweg SIMATIC ® -NET

4.2.5 Vorgehensweise beim Verbindungsweg TCP/IP-Direkt

4.2.6 Vorgehensweise beim Verbindungsweg NetLink PRO

4.2.7 Auswahl des Verbindungswegs

4.2.8 Beginn der Simulation mit der externen CPU

4.2.9 Erkennen der laufenden Kommunikation

4.2.10 Beenden der Simulation mit der externen CPU

5 STEP ® 5-Beispiel mit SPS-VISU

5.1 Programmierung mit WinSPS-S5

5.2 Programmierung mit einer S5-kompatiblen Programmiersoftware

5.3 Simulation der kleinen Anlage

6 Problembehebung bei Darstellungsfehlern in SPS-VISU

7 Objekte im Baukasten von SPS-VISU

8 S5/S7 Beispiel mit SPS-VISU

8.1 Beispiel für S7-Simulation

8.2 Beispiel für S5-Simulation

8.3 Beschreibung des Beispiels

8.4 Test der Anlage mit einem S7-SPS-Programm

8.5 Test der Anlage mit einem S5-SPS-Programm

8.6 Test der Anlage

9 Zusammenarbeit von SPS-VISU und WinSPS-S7

9.1 Verwendung von WinSPS-S7 und SPS-VISU auf einem PC

9.2 Verwendung von WinSPS-S7 und SPS-VISU auf unterschiedlichen PCs

9.2.1 Einstellung in SPS-VISU

9.2.2 Einstellung in der Profiversion von WinSPS-S7

10 Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem S7-Simatic ® -Manager von SIEMENS

10.1 Verbindungstreiber

10.2 Verwendung des Simatic ® -Managers und SPS-VISU auf einem PC

10.3 Verwendung des Simatic ® -Managers und SPS-VISU auf unterschiedlichen PCs

10.4 Softwarevoraussetzungen für das direkte Ansprechen von SPS-VISU über den Simatic ® -Manager

10.5 Laden des Simatic ® -Manager-Projekts über die S7P-Datei

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 10.6 Laden einer mit dem Simatic ® -Manager erzeugten MMC-Datei 11
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 10.6 Laden einer mit dem Simatic ® -Manager erzeugten MMC-Datei 11

10.6 Laden einer mit dem Simatic ® -Manager erzeugten MMC-Datei

11 Ermitteln der IP-Adresse eines PCs

11.1 Die Adresse 127.0.0.1 (Local Host)

12 Beispiel zur Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem Simatic ® -Manager auf einem PC

12.1 Einstellungen in SPS-VISU

12.2 Vorgehensweise innerhalb des Simatic ® -Managers

12.3 Test des SPS-Programms

13 Beispiel zur Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem Simatic ® -Manager auf verschiedenen PCs

13.1 Einstellungen in SPS-VISU

13.2 Einstellungen im Simatic ® -Manager bei Verwendung des Verbindungstreibers "SPS-VISU (WinPLC-Engine)"

13.3 Einstellungen im Simatic ® -Manager bei Verwendung des Verbindungstreibers "TCP/IP"

13.4 Fehlermeldung: "Fehler: Port 102 für CPU-Kommunikation belegt oder IP-Adresse für WinPLC-Engine falsch eingestellt. "

13.4.1 Abhilfe für Fall 1

13.4.2 Abhilfe für Fall 2

13.5 Beispiel zum Laden eines S7-Projektes des Simatic ® -Manger

13.6 Zeichnen der Anlage mit SPS-VISU

13.7 Erstellen des SPS-Programms mit dem S7-Simatic ® -Manager

13.8 Laden des OB1 über die S7P-Datei

13.9 Laden des OB1 über eine MMC-Datei

13.10 Test des Programms in SPS-VISU

14 Zusammenarbeit von SPS-VISU mit WinCC ® flexible Runtime

14.1 Beispiel zur Zusammenarbeit von SPS-VISU mit WinCC ® flexible Runtime

14.1.1 Einstellungen im Projekt von WinCC flexible

14.1.2 Einstellungen im Projekt von SPS-VISU

14.1.3 Einstellungen im Dialog "PG/PC-Schnittstelle einstellen"

14.1.4 Start der Simulation

15 Test eines realen OP/TP mit Ethernet-Anschluss

15.1 Einstellungen in den Verbindungen von WinCC ® flexible

15.2 Einstellungen in SPS-VISU

15.3 Beginn des Tests

16 Zugriff einer Visualisierungssoftware auf SPS-VISU (z.B. WinCC ® )

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 17 Eigene Objekte anlegen, Verwendung von Bewegungsgruppen 18 Weitere
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 17 Eigene Objekte anlegen, Verwendung von Bewegungsgruppen 18 Weitere

17 Eigene Objekte anlegen, Verwendung von Bewegungsgruppen

18 Weitere Beispiele in SPS-VISU

19 Eigene Bitmap-Dateien einbinden

20 Übertragen und sichern von Projekten

21 Zusammenarbeit von SPS-VISU mit verschiedenen

S5-Programmiersystemen

21.1 Zusammenarbeit von SPS-VISU mit WinSPS-S5

21.2 Zusammenarbeit von SPS-VISU mit S5-kompatiblen Programmiersystemen

22 Der Start-Dialog von SPS-VISU

22.1 Erklärung der Dialogelemente

23 STEP ® 7: Der Dialog "Software-SPS (S7)"

23.1 Erklärung der Dialogelemente

24 Technische Daten zur S7-Software-SPS

25 STEP ® 5: Der Dialog "Software-SPS"

25.1 Erklärung der Dialogelemente

26 Einstellen des AG-Typs der S5-Software-SPS

26.1 Was bewirkt die Einstellung des AG-Typs?

26.2 Einstellungen, die unabhängig vom AG-Typ gleich bleiben

27 Integrierte Bausteine der S5-Software-SPS

28 Technische Informationen zur S5-Software-SPS

28.1 STEP ® 5: Interne Register

28.2 STEP ® 5: Befehlssatz

28.3 Nicht simulierbare STEP ® 5- Befehle

28.4 STEP ® 5: Verfügbare OBs

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1 Einleitung In diesem Handbuch wird die Bedienung des Programms SPS-VISU
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1 Einleitung In diesem Handbuch wird die Bedienung des Programms SPS-VISU

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Einleitung

In diesem Handbuch wird die Bedienung des Programms SPS-VISU beschrieben. Das Handbuch enthält keine Einführung in die SPS-Programmiersprachen STEP ® 5 oder STEP ® 7. Sollten Sie eine Einführung in diese Programmiersprachen benötigen, so empfehlen wir Ihnen die Fachbücher "STEP ® 5-Crashkurs" oder "STEP ® 7-Crashkurs" bzw. die entsprechenden Fernkurse, die Sie unter www.mhj.de finden.

1.1 Kurzbeschreibung SPS-VISU

SPS-VISU ist eine Prozeßsimulation mit einer integrierten S5/S7-Software-SPS. Somit bietet SPS-VISU die Möglichkeit, eine Anlage auf dem Bildschirm zu erstellen und diese dann in die SPS-Simulation mit einzubinden. Die einzelnen Anlagenteile können sich bewegen bzw. können animiert werden. Standardmäßig stehen Zylinder, Schalter, Textanzeigen, Lampen, Wasser-Behälter, BCD-Anzeigen, Status-Anzeigen, Bänder und Endschalter zur Verfügung. Darüber hinaus kann sich der Anwender Objekte mit bestimmten Eigenschaften kreieren und eine eigene Bibliothek aufbauen. Dabei ist jede beliebige Bitmap-Grafik zum Aufbau der Anlage verwendbar. Nachdem die Anlage erstellt und die Objekte den Operanden zugewiesen wurden, wird die Anlage von der Software-SPS gesteuert. Da SPS-VISU auch den Prozess simuliert, liefert die grafisch erstellte Anlage die Signale an das SPS-Programm in der Software-SPS, genau wie die reale Anlage an die SPS. So werden z.B. die Verfahrbewegungen von Zylindern selbsttätig durchgeführt und wird dabei die Endposition erreicht, so meldet dies der entsprechende Endschalter. Man kann sich also bei der Simulation ganz auf die Untersuchung der Problematik konzentrieren und muss nicht noch die Fortschaltbedingungen herbeiführen. Mit dem Positions-Messstab, der analogen Geschwindigkeitseinstellung für Standardobjekte, dem analogen Zu- und Abfluss des Flüssigkeitsbehälters und der analogen Geschwindigkeitsvorgabe für Bänder können auch geschlossene Regelkreise simuliert werden.

SPS-VISU beinhaltet eine S5-Software-SPS als auch eine S7-Software-SPS. Damit können also sowohl STEP ® 5 als auch STEP ® 7 Programme simuliert werden. Allerdings muss vor dem Zeichnen einer Anlage festgelegt werden, welche Software-SPS zu verwenden ist.

Des Weiteren kann SPS-VISU an eine reale S7-Steuerung (S7-300 ® /400) angeschlossen werden. In diesem Fall läuft das SPS-Programm in der realen S7-CPU. SPS-VISU schreibt die Eingangsbelegungen aus der virtuellen Anlage in die S7-CPU und bezieht die Ausgangsinformationen aus der Selbigen. Somit wird die virtuelle Anlage von SPS-VISU über die reale S7-CPU gesteuert. Parallel zu SPS-VISU kann mit einer beliebigen S7-Programmiersoftware (z.B. WinSPS-S7 oder Simatic ® -Manager) auf die S7-CPU zugegriffen werden.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Ab der Version 4.6 kann die S7-SoftSPS von SPS-VISU wie eine
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Ab der Version 4.6 kann die S7-SoftSPS von SPS-VISU wie eine

Ab der Version 4.6 kann die S7-SoftSPS von SPS-VISU wie eine reale S7-SPS über TCP/IP angesprochen werden. Damit besteht die Möglichket z.B. über den Simatic ® -Manager, WinCC, WinCC flexible und andere S7-Programme auf SPS-VISU zu zugreifen. Wie in diesen Fällen vorzugehen ist und welche Einstellungen in SPS-VISU zu tätigen sind, wird in den entsprechenden Kapiteln innerhalb dieses Handbuches beschrieben.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1.1.1 Simulation eines STEP ® 5-Programms in der internen Software-SPS
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1.1.1 Simulation eines STEP ® 5-Programms in der internen Software-SPS

1.1.1 Simulation eines STEP ® 5-Programms in der internen Software-SPS

Mit der S5-Software-SPS sind folgende AGs simulierbar:

AG 90UMit der S5-Software-SPS sind folgende AGs simulierbar: AG 95U AG 100U CPU 100/102/103 AG 115U CPU

AG 95Uder S5-Software-SPS sind folgende AGs simulierbar: AG 90U AG 100U CPU 100/102/103 AG 115U CPU 941/942/943/944

AG 100U CPU 100/102/103S5-Software-SPS sind folgende AGs simulierbar: AG 90U AG 95U AG 115U CPU 941/942/943/944 AG 135U CPU

AG 115U CPU 941/942/943/944AGs simulierbar: AG 90U AG 95U AG 100U CPU 100/102/103 AG 135U CPU 928 Ein SPS-Programm

AG 135U CPU 928AG 95U AG 100U CPU 100/102/103 AG 115U CPU 941/942/943/944 Ein SPS-Programm kann als SIEMENS-S5 D-Datei

Ein SPS-Programm kann als SIEMENS-S5D-Datei (Profi- und Standardversion) geladen werden. Ebenso kann über die serielle Schnittstelle mit jeder S5-kompatiblen Programmiersoftware auf die Software-SPS (nur in der Profiversion möglich) zugegriffen werden. Besitzer der Programmiersoftware WinSPS-S5 können direkt auf die Software-SPS zugreifen, wenn WinSPS-S5 auf den Modus "Simulator" eingestellt wird. Dabei beziehen sich alle AG-Funktionen auf die Software-SPS von SPS-VISU. Man kann also die Programmiersoftware WinSPS-S5 und SPS-VISU gleichzeitig auf einem PC betreiben.

1.1.2 Simulation eines STEP ® 7-Programms in der internen Software-SPS

Bei der S7-Software-SPS sind keine CPU-Einstellungen notwendig. Die S7-Software-SPS simuliert eine S7-300 ® -Steuerung.

Laden der S7-Bausteine aus dem Simatic ® -Manager:

Die S7-SoftSPS von SPS-VISU kann über TCP/IP angesprochen werden. Somit besteht die Möglichkeit, mit dem Simatic ® -Manager direkt auf SPS-VISU zu zugreifen. Die S7-SoftSPS kann somit wie eine reale S7-CPU mit

Ethernet-Schnittstelle angesprochen werden. Es besteht z.B. die Möglichkeit, die SPS-Bausteine zu übertragen, den Bausteinstatus auszuführen, Status-Variable

usw

Sie in den entsprechenden Kapiteln dieses Handbuchs.

Die notwendigen Einstellungen auch für das Programm WinCC ® flexible, finden

Die Bausteine aus einem S7-Simatic ® -Manager-Projekt können auch direkt in SPS-VISU geladen werden. Dabei ist die Projektdatei des Simatic ® -Managers auszuwählen. Diese Datei befindet sich im Projektverzeichnis und trägt den Namen des Projekts mit der Endung S7P. Diese Datei wird über den Dialog "Software-SPS" ausgewählt, der Dialog kann dabei über den Menüpunkt "Software-SPS->Software-SPS steuern" zur Ansicht gebracht werden.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Die dritte Variante ist das Laden über eine sog. MMC-Datei. Diese
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Die dritte Variante ist das Laden über eine sog. MMC-Datei. Diese

Die dritte Variante ist das Laden über eine sog. MMC-Datei. Diese Dateien haben die Endung "WLD" und können im Simatic ® -Manager über den Menüpunkt "Datei->Memory Card Datei->Neu" erzeugt werden. Anschließend kann man die Projektbausteine in diese Datei kopieren.

Die beiden letzten Varianten sind normalerweise nicht notwendig, da ja eine direkte Verbindung zwischen der Programmiersoftware und der S7-SoftSPS üüber TCP/IP aufgebaut werden kann.

Laden der S7-Bausteine aus WinSPS-S7:

Mit WinSPS-S7 können die Bausteine direkt in die Software-SPS von SPS-VISU übertragen werden. Dabei wird in WinSPS-S7 das Ziel Simulator eingestellt und anschließend kann über die AG-Funktionen direkt auf die Software-SPS von SPS-VISU zugegriffen werden. Somit können die Bausteine beispielsweise über den Menüpunkt "AG->Alle Bausteine senden" zu SPS-VISU übertragen werden.

Soll SPS-VISU auf einem anderen PC wie WinSPS-S7 betrieben werden, so muss man SPS-VISU über TCP/IP angesprechen. Dabei wird die S7-SoftSPS von SPS-VISU auf die IP-Adresse des PCs eigestellt, auf dem SPS-VISU betrieben wird. Um die IP-Adresse in SPS-VISU einzustellen, wird bei geladenem Projekt der Menüpunkt "Software-SPS->WinPLC-Engine Einstellungen" selektiert. Auf dem erscheinenden Dialog ist dann die IP-Adresse des PCs einzustellen. Ist Ihnen diese IP-Adresse nicht bekannt, so starten Sie unter Windows die Eingabeaufforderung und geben den Befehl "ipconfig" ein. Dieser Befehl wird dann mit [ENTER] bestätigt. Daraufhin werden die Informationen zu den IP-Einstellungen des PCs angezeigt. Innerhalb von WinSPS-S7 wird im Projekt das Ziel "TCP/IP-Direkt"selektiert. Unter dem Menüpunkt "Extras->Eigenschaften von Ziel: TCP/IP-Direkt" kann der Konfigurationsdialog für diesen Verbindungsweg aufgerufen werden. Auf dem Dialog muss nun die IP-Adresse von SPS-VISU eingetragen werden. Anschließend wird der Dialog über OK verlassen. Über die AG-Funktionen kann man nun auf SPS-VISU zugreifen.

Der Zugriff über TCP/IP ist auch möglich, wenn WinSPS-S7 und SPS-VISU auf dem gleichen PC betrieben werden. Dabei muss bei WinSPS-S7 im Projekt das Ziel "TCP/IP-Direkt"selektiert sein. Als IP-Adresse der anzusprechenden CPU wird

127.0.0.1 angegeben (Ausnahme sind WinVista und Windows 7, hier ist die

IP-Adresse des PCs anzugeben). Die S7-SoftSPS von SPS-VISU wird ebenso auf

127.0.0.1 eingestellt bzw. auf die IP-Adresse des PCs wenn das Betriebsystem

WinVista oder Windows 7 ist.

Bitte beachten Sie, dass die Zugriffsart über TCP/IP nur mit der Profiversion von WinSPS-S7 möglich ist.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1.1.3 Simulation eines STEP ® 7-Programms in einer realen S7-300 ®
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1.1.3 Simulation eines STEP ® 7-Programms in einer realen S7-300 ®

1.1.3 Simulation eines STEP ® 7-Programms in einer realen S7-300 ® /400

Mit der Profiversion von SPS-VISU ist es möglich, die grafische Anlage in SPS-VISU von einer realen CPU der Reihe S7-300 ® /400 steuern zu lassen. Dies bedeutet, die CPU bezieht ihre Eingangsinformationen aus der grafischen Anlage und SPS-VISU liest die Ausgänge der realen CPU. Somit kann das SPS-Programm in einer realen CPU gestestet werden, ohne dass die Eingangs- und Ausgangsbaugruppen in der SPS vorhanden sind. Des Weiteren kann man parallel dazu über eine S7-Programmiersoftware (z.B. WinSPS-S7 oder SIEMENS-Simatic ® -Manager) auf die CPU zugreifen. Auch die Statusprotokolle wie Bausteinstatus, Status-Variable usw. sind möglich. In SPS-VISU sind folgende Verbindungen zu einer realen S7-Steuerung möglich:

SIMATIC ® -NET: Ist eine SIEMENS-Simatic ® -Software auf dem PC installiert (z.B. Simatic ® -Manager ® -NET: Ist eine SIEMENS-Simatic ® -Software auf dem PC installiert (z.B. Simatic ® -Manager ab Version 5.3), so kann SPS-VISU über die Siemens-Kommunikationsadapter CP5512, CP5611 usw. mit der Steuerung verbunden werden. Parallel kann auch weiter mit dem Simatic ® -Manager auf die Steuerung zugegriffen werden.

TCP/IP-Direkt: Verfügt die S7-300 ® /400-CPU über eine Ethernetschnittstelle oder über einen Ethernet-CP (z.B. CP343, CP443) so kann der ® /400-CPU über eine Ethernetschnittstelle oder über einen Ethernet-CP (z.B. CP343, CP443) so kann der PC mit SPS-VISU über ein gewöhnliches Ethernetkabel mit der Steuerung verbunden werden. Wird die Verbindung direkt zwischen der Netzwerkkarte des PCs und der Steuerung hergestellt, so muss noch ein Cross-Over-Kabel dazwischen geschaltet werden. Sind die Steuerung und der PC über einen Switch/Hub verbunden, so ist das Cross-Over-Kabel nicht notwendig. Parallel kann mit einer S7-Programmiersoftware (z.B. WinSPS-S7 oder dem Simatic ® -Manager) auf die Steuerung zugegriffen werden.

NetLink PRO: Der NetLink PRO ist ein Ethernet nach MPI bzw. Profibus-DP-Umsetzer. Dieser wird in die Netzwerkkarte des PCs oder einen Switch/Hub eingesteckt und auf der Profibus-DP-Umsetzer. Dieser wird in die Netzwerkkarte des PCs oder einen Switch/Hub eingesteckt und auf der Steuerung mit der MPI oder Profibus-Schnittstelle der CPU verbunden. Die Verbindung zwischen PC und NetLink PRO kann über ein gewöhnliches Ethernetkabel vorgenommen werden. Wird der NetLink PRO direkt in die Netzwerkkarte des PCs eingesteckt, so muss ein Cross-Over-Kabel verwendet werden. Sind der PC und der NetLink PRO in einem Switch eingesteckt, so ist dies nicht notwendig. Auf MPI oder Profibus-DP unterstützt der NetLink PRO alle Baudraten von 9600 Baud bis 12MBaud. Der NetLink PRO ist eine Weiterentwicklung des NetLink. Der NetLink PRO unterstützt mehr gleichzeitige Verbindungen als der NetLink. Während der NetLink lediglich zwei Verbindung unterstützt, können über den NetLink PRO bis zu sechs Verbindungen aufgebaut werden. Parallel kann mit einer S7-Programmiersoftware (z.B. WinSPS-S7 oder dem Simatic ® -Manager) auf die Steuerung zugegriffen werden.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch NetLink bzw. NetLink Lite: Der Ne tLink ist ein Ethernet nach
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch NetLink bzw. NetLink Lite: Der Ne tLink ist ein Ethernet nach

NetLink bzw. NetLink Lite: Der NetLink ist ein Ethernet nach MPI bzw. Profibus-DP-Umsetzer. Dieser wird in die Netzwerkkarte des PCs tLink ist ein Ethernet nach MPI bzw. Profibus-DP-Umsetzer. Dieser wird in die Netzwerkkarte des PCs oder einen Switch/Hub eingesteckt und auf der Steuerung mit der MPI oder Profibus-Schnittstelle der CPU verbunden. Die Verbindung zwischen PC und NetLink kann über ein gewöhnliches Ethernetkabel vorgenommen werden. Wird der NetLink direkt in die Netzwerkkarte des PCs eingesteckt, so muss ein Cross-Over-Kabel verwendet werden. Sind der PC und der NetLink in einem Switch eingesteckt, so ist dies nicht notwendig. Auf MPI oder Profibus-DP unterstützt der NetLink alle Baudraten von 9600 Baud bis 12MBaud.

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Systemvorausssetzungen

Um das Programm ausführen zu können ist eines der folgendes Betriebsystem notwendig:

Windows XP, Windows Vista oder Windows 7.

Die Hardwarevoraussetzungen lauten:

mind. Pentium 4 > 1000MHz mit 512 MB ArbeitsspeicherVista oder Windows 7. Die Hardwarevoraussetzungen lauten: Bildschirmauflösung von mind. 1024 x 768 Pixel Freier

Bildschirmauflösung von mind. 1024 x 768 Pixellauten: mind. Pentium 4 > 1000MHz mit 512 MB Arbeitsspeicher Freier Festplattenspeicher von ca. 50 MB

Freier Festplattenspeicher von ca. 50 MBlauten: mind. Pentium 4 > 1000MHz mit 512 MB Arbeitsspeicher Bildschirmauflösung von mind. 1024 x 768

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1.3 Wie sollten Sie dieses Handbuch lesen? Im Handbuch sind einige
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 1.3 Wie sollten Sie dieses Handbuch lesen? Im Handbuch sind einige

1.3 Wie sollten Sie dieses Handbuch lesen?

Im Handbuch sind einige Beispiele mit SPS-VISU abgedruckt. Sie sollten diese Beispiele bearbeiten und am PC mit SPS-VISU nachvollziehen. Danach müssten Sie in der Lage sein, selbständig eine Anlage aufzubauen und zu simulieren. Wegen der Vielfältigkeit von SPS-VISU, können nicht alle Möglichkeiten durch die Beispiele abgedeckt werden. Gerade die Standardobjekte besitzen eine große Anzahl von Attributen. Meist kann an der Bezeichnung für das Attribut erkannt werden, für welchen Anwendungsfall es verwendet werden kann. Sollten Sie zu einem bestimmten Problem keine Lösung im Handbuch finden, so können Sie in der Online-Hilfe nach einer Antwort suchen.

1.4 Versionsarten von SPS-VISU

SPS-VISU ist in 2 Varianten erhältlich:

Standard-Versionvon SPS-VISU SPS-VISU ist in 2 Varianten erhältlich: Profi-Version 1.5 Unterschiede der Profi- und

Profi-VersionSPS-VISU ist in 2 Varianten erhältlich: Standard-Version 1.5 Unterschiede der Profi- und Standard-Version Die

1.5 Unterschiede der Profi- und Standard-Version

Die Standard-Version von SPS-VISU ist für die Aus- und Weiterbildung gedacht. Diese hat folgende Einschränkungen.

Die Standard-Version darf nicht gewerblich genutzt werden! nicht gewerblich genutzt werden!

Speicherausbau der S7-Software-SPS ist auf 6 KBytes begrenztDie Standard-Version darf nicht gewerblich genutzt werden! S5-Software-SPS: Es können nur Byte-orientierte AGs

S5-Software-SPS: Es können nur Byte-orientierte AGs simuliert werden (bis AG 115U)Speicherausbau der S7-Software-SPS ist auf 6 KBytes begrenzt S5: Die S5-PG-Funktion ist nicht ausführbar. S7: Es

S5: Die S5-PG-Funktion ist nicht ausführbar.nur Byte-orientierte AGs simuliert werden (bis AG 115U) S7: Es kann keine reale S7-Steuerung mit SPS-VISU

S7: Es kann keine reale S7-Steuerung mit SPS-VISU verbunden werden. keine reale S7-Steuerung mit SPS-VISU verbunden werden.

Die Profi-Version enthält die obigen Einschränkungen nicht.

Anmerkung:

Sollte die Standard-Version von SPS-VISU mit der Profi-Version von WinSPS-S5 oder WinSPS-S7 eingesetzt werden, so steht bei der Arbeit mit SPS-VISU nur die Software-SPS für die Standard-Version zur Verfügung.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 2 Grundlagen SPS-VISU In diesem Abschnitt sollen Sie mit den Grundbegriffen
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 2 Grundlagen SPS-VISU In diesem Abschnitt sollen Sie mit den Grundbegriffen

2 Grundlagen SPS-VISU

In diesem Abschnitt sollen Sie mit den Grundbegriffen von SPS-VISU vertraut gemacht werden.

2.1 Der Bildschirm von SPS-VISU

vertraut gemacht werden. 2.1 Der Bildschirm von SPS-VISU Menüleiste: In der Menüleiste befinden sich die einzelnen

Menüleiste:

In der Menüleiste befinden sich die einzelnen Menü-Überbegriffe. Wählt man einen solchen Überbegriff an, so öffnet sich ein Menübaum. Man kann dann die einzelnen Menüpunkte aus diesem Menübaum anwählen. Bewegt man den Cursor in einem Menübaum, so wird in der Statuszeile ein Hilfetext für den momentan aktiven Menüpunkt angezeigt.

Mausbuttons:

Jeder dieser Mausbuttons repräsentiert einen bestimmten Menüpunkt. Es sind dabei häufig benötigte Menüpunkte als Mausbuttons erreichbar. Damit hat man einen schnellen Zugriff auf diese Menüpunkte. Welcher Menüpunkt sich hinter einem Mausbutton befindet, kann man ermitteln, indem man den Mauscursor über einem Mausbutton platziert. Es wird dann in der Statuszeile ein Hilfetext für diesen Mausbutton angezeigt.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Objektleiste: In der Objektleiste sind ebenfalls Mausbuttons angeordnet.
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Objektleiste: In der Objektleiste sind ebenfalls Mausbuttons angeordnet.

Objektleiste:

In der Objektleiste sind ebenfalls Mausbuttons angeordnet. Allerdings repräsentieren diese Mausbuttons bestimmte Objekte von SPS-VISU, welche zum Aufbau der Anlage verwendet werden. Der Name auf den Mausbuttons gibt Auskunft darüber, für welchen Anwendungsfall das Objekt eingesetzt werden kann. Klickt man einen solchen Mausbutton an, so kann man anschließend ein Objekt dieses Typs im Zeichenfenster von SPS-VISU "aufziehen". Eine Übersicht über die verfügbaren Objekte in SPS-VISU finden Sie im Abschnitt "Objekte in SPS-VISU".

Zeichenfenster:

In diesem Fenster können die Objekte platziert werden, d.h. hier wird die Anlage aufgebaut. In der Darstellung (vorherige Seite) werden im Zeichenfenster Hilfslinien angezeigt, welche beim Platzieren und Ausrichten der Objekte behilflich sein sollen. Hat man eine Anlage gezeichnet und geht in den Simulationsmodus über, so werden diese Linien nicht mehr angezeigt.

Statuszeile:

Befindet man sich innerhalb des Menüs, so wird in der Statuszeile eine Hilfe zu dem momentan aktiven Menüpunkt angezeigt. Gleiches gilt, wenn sich der Mauscursor über einem Mausbutton befindet - auch hierbei wird ein Hilfetext angezeigt. Ansonsten ist die Statuszeile in mehrere Felder unterteilt, in denen verschiedene Informationen angezeigt werden. Das linke Feld wird dazu verwendet, dem Anwender Meldungen anzuzeigen, welche von untergeordneter Bedeutung sind und nicht der Bestätigung des Anwenders bedürfen. Rechts daneben befindet sich ein Feld, in welchem die Dateigröße der momentan gezeichneten Anlage angezeigt wird. Die Angabe erfolgt in Kilobyte (KB). Wiederum rechts daneben befinden sich 4 Felder, in denen die Anzahl von bestimmten Objekten in der Anlage angezeigt wird. Es wird die Anzahl von Idle-, Kollisions-, Schalter und Endschalterobjekten angezeigt. Idle-Objekte sind Objekte, deren Status im Simulationsmodus laufend überprüft wird. Kollisions-Objekte werden laufend auf Kollision überprüft usw. Im zweiten Feld von rechts wird die X- und Y-Position des Mauscursors angegeben. Diese Angabe kann z.B. verwendet werden, wenn man eine Bewegung durch die Anzahl von Pixel begrenzen möchte. Ganz rechts befindet sich ein Feld, in welchem die Zykluszeit der Prozeßsimulation in "ms" angegeben wird. Diese Ausgabe erfolgt nur im Simulationsmodus.

Wird SPS-VISU mit einer realen S7-CPU verbunden und die Kommunikation gestartet, so findet sich in der Statuszeile ein Feld, welches durch einen animierten Balken den Status der Kommunikation anzeigt. Verändert der Balken seine Größe, so läuft die Kommunikation, anderenfalls hat sich ein Fehler ereignet, der allerdings auch über eine Meldefenster angezeigt wird.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 2.2 Aufbau einer Zeichnung in SPS-VISU Eine Anlage in SPS-VISU setzt
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 2.2 Aufbau einer Zeichnung in SPS-VISU Eine Anlage in SPS-VISU setzt

2.2 Aufbau einer Zeichnung in SPS-VISU

Eine Anlage in SPS-VISU setzt sich aus einzelnen Objekten zusammen. Jedes dieser Objekte kann als eigenständiges Fenster innerhalb der Zeichnung angesehen werden. Im einfachsten Fall handelt es sich um ein Objekt, welches nur zur Darstellung verwendet wird und sonst keine Funktion hat. Sich also nicht bewegt, keine Kollision meldet usw Ebenso gibt es Objekte, die in der Anlage eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Dies kann z.B. ein Band sein, das andere Objekte in Abhängigkeit eines Ausgangs der SPS in eine bestimmte Richtung befördert. Nachfolgend ist eine Anlage zu sehen, dabei sind die einzelnen Objekte gekennzeichnet:

zu sehen, dabei sind die einzelnen Objekte gekennzeichnet: Anlage in SPS-VISU Die Anlage im oberen Bild

Anlage in SPS-VISU

Die Anlage im oberen Bild setzt sich aus insgesamt 7 Objekten zusammen. Zwei davon sind sog. Standard-Objekte, die sich allerdings in deren Eigenschaften unterscheiden. Das Standard-Objekt auf welchem der Zylinder liegt, hat rein statische Aufgaben. Es hält lediglich die Objekt auf, welche vom oberen Band fallen. Das Objekt auf dem oberen Band ist ebenfalls ein Standard-Objekt. Allerdings hat dieses bestimmte Eigenschaften. Es kann z.B. von einem Band befördert werden, ist verschiebbar und schwerkraftabhängig. Diese Eigenschaften können dem Objekt über einen Dialog "mitgegeben" werden. Dieser Dialog erscheint nach dem Platzieren des Objekts im Zeichenfenster. Der Dialog kann auch über einen Doppelklick auf das Objekt aufgerufen werden.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 2.3 Tips zum Zeichnen von Anlagen In diesem Abschnitt erhalten Sie
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 2.3 Tips zum Zeichnen von Anlagen In diesem Abschnitt erhalten Sie

2.3 Tips zum Zeichnen von Anlagen

In diesem Abschnitt erhalten Sie Tips, die das Zeichnen von Anlagen einfacher gestalten.

2.3.1 Vorgehensweise beim Kopieren eines Objektes

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Objekt im Zeichenmodus zu kopieren. Zum einen über die Menüpunkte "Bearbeiten->Kopieren" und "Bearbeiten/Einfügen" und zum anderen mit Hilfe der Maus.

Kopieren über die Zwischenablage:

Zunächst wählt man das zu kopierende Objekt an, indem man es mit der Maus anklickt. Das Objekt wird dann von einem blinkenden Rahmen umgeben, als Zeichen dafür, dass es angewählt ist. Anschließend betätigt man den Menüpunkt "Bearbeiten->Kopieren" und daraufhin den Menüpunkt "Bearbeiten->Einfügen". Es wird dann eine Kopie des Objekts in das Zeichenfenster kopiert, das eine leicht versetzte Lage gegenüber dem Original-Objekt hat.

Kopieren mit der Maus und der [SHIFT]-Taste:

Zunächst wählt man das zu kopierende Objekt mit der Maus an. Die Maus muss hierbei die Form eines Pfeils haben. Nun drückt man die [SHIFT]-Taste und hält diese gedrückt. Jetzt geht man so vor, als wolle man das zu kopierende Objekt verschieben, d.h. man drückt die linke Maustaste und verschiebt das Objekt. Dabei ist zu sehen, dass das Original in seiner Position verbleibt. Nun läßt man die linke Maustaste los und danach die [SHIFT]-Taste. Man hat nun eine Kopie des Objekts angelegt.

Mit dieser Methode können auch gleichzeitig Kopien von mehreren Objekten angefertigt werden. Dazu wählt man zunächst die Objekte an, indem man das erste Objekt mit der Maus anklickt. Danach drückt man die [SHIFT]-Taste und hält diese gedrückt. Nun klickt man die anderen zu kopierenden Objekte an. Hat man alle Objekte angewählt, so läßt man die [SHIFT]-Taste wieder los. Es sind dann alle zu kopierenden Objekte von einem blinkenden Rahmen umgeben. Daraufhin drückt man wiederum die [SHIFT]-Taste und hält diese gedrückt. Nun geht man so vor, als wolle man die zu kopierenden Objekte verschieben, d.h. man drückt die linke Maustaste und verschiebt das Gesamtgebilde. Dabei ist zu sehen, dass die Originale in ihrer Position verbleiben. Nun läßt man die linke Maustaste los und danach die [SHIFT]-Taste. Man hat nun Kopien der Objekte angelegt.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 2.3.2 Mehrere Objekte anwählen Oftmals ist es notwendig, mehrere Objekte im
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 2.3.2 Mehrere Objekte anwählen Oftmals ist es notwendig, mehrere Objekte im

2.3.2 Mehrere Objekte anwählen

Oftmals ist es notwendig, mehrere Objekte im Zeichenfenster zu markieren, um mit diesen dann anschließend eine Aktion (z.B. kopieren) auszuführen. Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Vielzahl von Einzelobjekten anzuwählen.

Bei der ersten Möglichkeit geht man folgendermaßen vor:

Zunächst muss die Maus die Form eines Pfeils haben. Ist dies nicht der Fall, so betätigt man den Menüpunkt "Baukasten->Objekte verschieben/markieren". Nun klickt man ein Objekt mit der Maus an. Daraufhin ist die [SHIFT]-Taste zu betätigen und zu halten. Jetzt kann man die anderen Objekte anklicken. Sind alle gewünschten Objekte angewählt, so kann die [SHIFT]-Taste wieder losgelassen werden.

Zweite Möglichkeit:

Die Maus muss die Form eines Pfeils haben. Nun platziert man die Maus links über den anzuwählenden Objekten. Jetzt betätigt man die linke Maustaste und hält diese gedrückt. Daraufhin zieht man die Maus nach rechts unten. Dabei wird ein Rechteck mit einem gestrichelten Rand aufgezogen. Läßt man die linke Maustaste los, so werden alle Objekte innerhalb dieses Rechtecks markiert, d.h. von einem blinkenden Rahmen umgeben.

2.3.3 Objekte gruppieren

Hat man aus mehreren Objekten ein Gesamtgebilde gezeichnet und möchte dieses zukünftig nur noch als ein Gebilde behandeln, so kann man diese Objekte gruppieren. Um dies zu erreichen, wählt man alle Objekte an, wie dies im letzten Abschnitt beschrieben wurde. Daraufhin betätigt man den Menüpunkt "Objekt->Gruppieren/Objekte gruppieren". Klickt man danach auf ein Objekt der Gruppe, so wird die gesamte Gruppe selektiert. Aktionen wie z.B. das Verschieben von Objekten, beziehen sich nun auf die gesamte Gruppe. Anmerkung:

Diese Gruppe ist nur im Zeichenmodus von Bedeutung.

2.3.4 Objekte verschieben bzw. platzieren

Man kann Objekte zum einen mit der Maus verschieben und zum anderen mit Hilfe der Pfeiltasten auf der Tastatur.

Verschieben mit der Maus:

Zunächst muss die Maus die Form eines Pfeils haben. Danach wählt man das zu verschiebende Objekt an. Jetzt platziert man die Maus über dem Objekt und drückt die linke Maustaste. Die Maustaste hält man gedrückt und verschiebt die Maus. Dabei wird das Objekt ebenfalls verschoben. Will man das Objekt absetzen, so wird einfach die linke Maustaste wieder losgelassen.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Verschieben mit den Pfeiltasten: Es ist ebenso möglich ein Objekt mit
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Verschieben mit den Pfeiltasten: Es ist ebenso möglich ein Objekt mit

Verschieben mit den Pfeiltasten:

Es ist ebenso möglich ein Objekt mit Hilfe der Pfeiltasten auf der Tastatur zu verschieben. Dies ist vor allem für die Feineinstellung hilfreich. Dazu muss das Objekt markiert sein (erreicht man durch Anklicken über die Maus). Nun betätigt man die entsprechende Pfeiltaste und das Objekt verschiebt sich in die entsprechende Richtung. Dabei wird das Objekt um 1 Pixel verschoben. Drückt man die [STRG]-Taste und hält diese gedrückt und verschiebt nun das Objekt über die Pfeiltaste, so erfolgt das Verschieben um eine Rasterbreite.

2.3.5 Objekte ausrichten und anordnen

SPS-VISU stellt mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, um Objekte auszurichten und anzuordnen. Die Menüpunkte, um diese Aktionen auszulösen, finden Sie unter "Objekt/Anordnen". Die Beschreibung der einzelnen Menüpunkte kann der Online-Hilfe entnommen werden.

2.4 Überführen einer S5-Anlage in eine S7-Anlage oder umgekehrt

Hat man eine S5-Anlage gezeichnet und möchte diese anschließend in der S7-Software-SPS testen, so muss die Anlage zunächst in ein S7-Anlagen-Projekt überführt werden. Dabei geht man wie folgt vor:

Im Zeichenmodus: Ausführen des Menüpunktes "Bearbeiten->Alles markieren", dabei werden alle Objekte der S5-Anlage markiert und mit einem Menüpunktes "Bearbeiten->Alles markieren", dabei werden alle Objekte der S5-Anlage markiert und mit einem blinkenden Rahmen versehen.

Ausführen des Menüpunktes "Bearbeiten->Kopieren". Somit werden alle Objekte in die Zwischenablage kopiert.S5-Anlage markiert und mit einem blinkenden Rahmen versehen. Schließen der Anlage S7 als Modus wählen Neue

Schließen der AnlageSomit werden alle Objekte in die Zwischenablage kopiert. S7 als Modus wählen Neue Datei öffnen Ausführen

S7 als Modus wählenObjekte in die Zwischenablage kopiert. Schließen der Anlage Neue Datei öffnen Ausführen des Menüpunktes

Neue Datei öffnenkopiert. Schließen der Anlage S7 als Modus wählen Ausführen des Menüpunktes

Ausführen des Menüpunktes "Bearbeiten->Einfügen". Damit werden alle Objekte aus der globalen Zwischenablage in die neue Zeichenfläche kopiert.der Anlage S7 als Modus wählen Neue Datei öffnen Dieses Verfahren lässt sich natürlich auch dazu

Dieses Verfahren lässt sich natürlich auch dazu verwenden, eine S7-Anlage in eine S5-Anlage zu überführen.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 3 STEP ® 7-Beispiel mit SPS-VISU Das Beispiel zeigt folgende
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 3 STEP ® 7-Beispiel mit SPS-VISU Das Beispiel zeigt folgende

3 STEP ® 7-Beispiel mit SPS-VISU

Das Beispiel zeigt folgende Sachverhalte:

Zunächst wird das S7-SPS-Programm mit Hilfe einer S7-Programmiersoftware erstellt. Dies kann WinSPS-S7, der Simatic ® -Manager oder eine andere S7-kompatible Programmiersoftware sein. ® -Manager oder eine andere S7-kompatible Programmiersoftware sein.

Nun wird die Anlage mit SPS-VISU erstellt, diese soll als Simulationsgrundlage für den Test des SPS-Programms dienen.oder eine andere S7-kompatible Programmiersoftware sein. Wird WinSPS-S7 als Programmier software verwendet, so

Wird WinSPS-S7 als Programmiersoftware verwendet, so können die software verwendet, so können die

Bausteine einfach in den Simulator übertragen werden, denn SPS-VISU

und WinSPS-S7 arbeiten direkt zusammen und

verwenden

die gleiche Software-SPS. Ebenso kann die S7-SoftSPS über TCP/IP angesprochen werden, z.B. wenn SPS-VISU auf einem anderen PC betrieben werden soll (nur mit Profiversion von WinSPS-7 möglich).

Wird der Simatic ® -Manager zur Programmierung verwendet, so kann man SPS-VISU über TCP/IP direkt ansprechen und die ® -Manager zur Programmierung verwendet, so kann man SPS-VISU über TCP/IP direkt ansprechen und die Bausteine übertragen. Die dafür notwendigen Einstellungen entnehmen Sie bitte den entsprechenden Kapiteln in diesem Handbuch.

Wird der Simatic ® -Manager zur Programmierung verwendet, so kann auch die S7P-Datei des Projekts direkt geladen werden. ® -Manager zur Programmierung verwendet, so kann auch die S7P-Datei des Projekts direkt geladen werden. Diese Datei befindet sich im Projektverzeichnis und trägt den Namen des Projekts mit der Endung "S7P". Nach Auswahl dieser Datei werden die Bausteine aus dem Projekt in die Software-SPS von SPS-VISU geladen.

Eine weitere Möglichkeit die Baustein in SPS-VISU zu simulieren besteht darin, eine sog. MMC-Datei zu laden. Diese Binärdatei hat die Endung "WLD" und kann besteht darin, eine sog. MMC-Datei zu laden. Diese Binärdatei hat die Endung "WLD" und kann z.B. von WinSPS-S7 oder dem Simatic ® -Manager erzeugt werden. Nach Auswahl einer solchen Datei, werden die darin befindlichen Bausteine in SPS-VISU geladen.

Nach dem Laden des SPS-Programms wird die Simulation gestartet und man bedient die Anlage wie in der Realität. Fehler im SPS-Programm sind dadurch schnell erkennbar.Datei, werden die darin befindlichen Bausteine in SPS-VISU geladen. Nachfolgend werden diese Schritte durchgeführt.

Nachfolgend werden diese Schritte durchgeführt.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 3.1 Erstellen des SPS-Programms Das SPS-Programm wird mit einer S7-Progr
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 3.1 Erstellen des SPS-Programms Das SPS-Programm wird mit einer S7-Progr

3.1 Erstellen des SPS-Programms

Das SPS-Programm wird mit einer S7-Programmiersoftware erstellt. Hierfür kann z.B. WinSPS-S7 oder der Simatic ® -Manager verwendet werden. Im Beispiel besteht das SPS-Programm aus dem Baustein OB1. Der OB1 besitzt ein Netzwerk. Nachfolgend ist dieses zu sehen.

OB1 besitzt ein Netzwerk. Nachfolgend ist dieses zu sehen. Bild: Netzwerk 1 des OB1 für dieses

Bild: Netzwerk 1 des OB1 für dieses Beispiel

3.2 Erstellen der Anlage mit SPS-VISU

Nun da das SPS-Programm fertig gestellt ist, soll die Anlage in SPS-VISU geladen werden. Im Beispiel ist diese Anlage schon vorhanden. Zunächst wird SPS-VISU über den Icon auf dem Desktop gestartet. Nach dem Start ist der Start-Dialog von SPS-VISU zu sehen. Auf diesem Dialog sind die zuletzt geöffneten Anlagen zu sehen. Im Beispiel soll die Anlage mit der Bezeichnung "First_S7.VIS" geladen werden. Ist diese nicht in der Liste vorhanden, so wird der Button "Suchen" auf dem Dialog betätigt. Mit dem erscheinenden Datei-Auswahl-Dialog kann die Anlage innerhalb des Beispielverzeichnisses von SPS-VISU gesucht werden. Ist "First_S7.VIS" in der Liste vorhanden, so wird die Datei selektiert und der Button "OK" betätigt. Daraufhin wird die Anlage geladen. Diese hat das folgende Aussehen:

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: Anlage First_S7 Die Anlage besteht aus einem Band welches von
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: Anlage First_S7 Die Anlage besteht aus einem Band welches von
Bild: Anlage First_S7 Die Anlage besteht aus einem Band welches von links mit Teilen versorgt

Bild: Anlage First_S7

Die Anlage besteht aus einem Band welches von links mit Teilen versorgt wird. In der Mitte des Bands befindet sich ein Endschalter, welcher von den vorbeifahrenden Teilen betätigt wird. Dieser Endschalter soll dazu verwendet werden, einen Zähler anzusteuern. Der momentane Zählerstand des Zählers wird über eine BCD-Anzeige angezeigt. Das Band wird über einen Taster eingeschaltet. Ein weiterer Taster schaltet das Band ab. Der Zählerstand kann ebenfalls über einen Taster rückgesetzt werden.

3.3 SPS-Bausteine in SPS-VISU laden bei der Verwendung von

WinSPS-S7

Wird WinSPS-S7 zur Programmierung verwendet, so kann der OB1 sehr einfach in die Software-SPS von SPS-VISU übertragen werden, denn WinSPS-S7 und SPS-VISU verwenden den gleichen Simulator. Man startet somit WinSPS-S7 (SPS-VISU bleibt mit der Anlage geöffnet), öffnet das Unterprojekt mit dem OB1 und schaltet WinSPS-S7 auf das Ziel "Simulator". Nun wird einfach der Menüpunkt "AG->Alle Bausteine senden" ausgeführt. Danach ist der Baustein übertragen. WinSPS-S7 kann die S7-SoftSPS von SPS-VISU auch über TCP/IP ansprechen. Dabei wird in der Profiversion von WinSPS-S7 das Ziel auf "TCP/IP-Direkt" eingestellt und die IP-Adresse entsprechend der Angabe der IP-Adresse in SPS-VISU angegeben. Die dazu notwendigen Einstellungen entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Kapitel in diesem Handbuch.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 3.4 SPS-Bausteine in SPS-VISU laden bei der Verwendung des Simatic ®
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 3.4 SPS-Bausteine in SPS-VISU laden bei der Verwendung des Simatic ®

3.4 SPS-Bausteine in SPS-VISU laden bei der Verwendung des Simatic ® -Managers

Kommt der Siemens-Simatic ® -Manager zur Programmerstellung zum Einsatz, so kann SPS-VISU über TCP/IP angesprochen werden. Die dazu notwendigen Einstellungen entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Kapitel in diesem Handbuch. Ebenso kann das Simatic ® -Projekt direkt geladen werden. Dazu führt man in SPS-VISU den Menüpunkt "Software-SPS->Software-SPS steuern" aus. Auf dem erscheinenden Dialog befindet sich der Button "S7P laden" . Über diesen Button kann man die zu verwendende S7P-Datei des Simatic ® -Manager-Projekts selektieren. Diese Datei befindet sich im Projekt-Verzeichnis und trägt den Namen des Simatic ® -Projekts mit der Endung "S7P". Wurde diese Datei selektiert, so werden die Bausteine dieses Projekts in SPS-VISU geladen. Danach kann der Dialog verlassen werden. Hat man Änderungen in den Bausteinen ausgeführt, so können die Bausteine direkt über den Menüpunkt "Software-SPS->S5D/S7P/WLD-Datei nochmal laden" erneut geladen werden.

Eine weitere Möglichkeit ist das Laden einer sog. MMC-Datei. Diese Datei kann mit WinSPS-S7 oder dem Simatic ® -Manager erzeugt werden und hat die Endung "WLD" . Um diese im Simatic ® -Manager zu erzeugen, führt man den Menüpunkt "Datei->Memory Card Datei->Neu" aus. In WinSPS-S7 lautet der Menüpunkt "Datei->Exportieren->Binärdatei erzeugen". Eine solche Datei kann ebenfalls über den Dialog "Software-SPS steuern" in SPS-VISU geladen werden. Dazu betätigt man den Button "WLD laden" auf dem Dialog.

3.5 Starten der Simulation und ausführen der Anlage

Nun da der Baustein in SPS-VISU vorhanden ist, kann die Simulation gestartet werden. Dazu betätigt man in SPS-VISU die nachfolgend dargestellten Mausbuttons:

man in SPS-VISU die nachfolgend dargestellten Mausbuttons: Bild: Die beiden RUN-Mausbuttons wurde betätigt Die beiden

Bild: Die beiden RUN-Mausbuttons wurde betätigt

Die beiden Mausbuttons sind auch über die Kurztasten F9 (Prozeßsimulation) und F8 (Software-SPS starten) zu erreichen. Diese entsprechen den Menüpunkten "Visu-Window->RUN-Modus aktiv" und "Software-SPS->Software-SPS RUN/STOP". Jetzt kann die Anlage bedient werden. Über den Taster "Band ein" wird das Band eingeschaltet. Daraufhin fallen Kisten auf das Band und werden von diesem transportiert. Sobald eine Kiste den Endschalter auf dem Band berührt, wird der Zählerstand des Zählers erhöht und auf der BCD-Anzeige dargestellt. Der Taster "Band aus" schaltet das Band ab. Über den Taster "Zähler resetten" wird der Zählerstand auf Null rückgesetzt.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 3.6 Abschalten der Simulation Nachdem das SPS-Programm an der virtuellen
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 3.6 Abschalten der Simulation Nachdem das SPS-Programm an der virtuellen

3.6 Abschalten der Simulation

Nachdem das SPS-Programm an der virtuellen Anlage getestet wurde kann die Simulation über die Tasten F9 (Prozeßsimulation) und F8 (Software-SPS stoppen) abgeschaltet werden. SPS-VISU kehrt daraufhin wieder in den Zeichenmodus zurück, es könnten also Veränderungen an der Anlage vorgenommen werden.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4 Anlagensimulation mit einer realen S7-300 ® /400-CPU Mit der Version
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4 Anlagensimulation mit einer realen S7-300 ® /400-CPU Mit der Version

4 Anlagensimulation mit einer realen S7-300 ® /400-CPU

Mit der Version 4 von SPS-VISU ist es möglich, die grafische Anlage in SPS-VISU von einer realen CPU der Reihe S7-300 ® /400 steuern zu lassen. Dies bedeutet, die CPU bezieht ihre Eingangsinformationen aus der grafischen Anlage und SPS-VISU liest die Ausgänge der realen CPU. Somit kann das SPS-Programm in einer realen CPU gestestet werden, ohne dass die Eingangs- und Ausgangsbaugruppen in der SPS vorhanden sind. Des Weiteren kann man parallel dazu über eine S7-Programmiersoftware (z.B. WinSPS-S7 oder SIEMENS-Simatic ® -Manager) auf die CPU zugreifen. Auch die Statusprotokolle wie Bausteinstatus, Status-Variable usw. sind möglich.

4.1 Verbindungswege zwischen SPS-VISU und der realen

S7-CPU

Ab der Version 4 von SPS-VISU sind folgende Verbindungen zu einer realen S7-Steuerung möglich:

SIMATIC ® -NET: Ist eine SIEMENS-Simatic ® -Software auf dem PC installiert (z.B. Simatic ® -Manager ® -NET: Ist eine SIEMENS-Simatic ® -Software auf dem PC installiert (z.B. Simatic ® -Manager ab Version 5.3), so kann SPS-VISU über die Siemens-Kommunikationsadapter CP5512, CP5611 usw. mit der Steuerung verbunden werden. Parallel kann auch weiter mit dem Simatic ® -Manager auf die Steuerung zugegriffen werden.

TCP/IP-Direkt: Verfügt die S7-300 ® /400-CPU über eine Ethernetschnittstelle oder über einen Ethernet-CP (z.B. CP343, CP443) Verfügt die S7-300 ® /400-CPU über eine Ethernetschnittstelle oder über einen Ethernet-CP (z.B. CP343, CP443) so kann der PC mit SPS-VISU über ein gewöhnliches Ethernetkabel mit der Steuerung verbunden werden. Wird die Verbindung direkt zwischen der Netzwerkkarte des PCs und der Steuerung hergestellt, so muss noch ein Cross-Over-Kabel dazwischen geschaltet werden. Sind die Steuerung und der PC über einen Switch/Hub verbunden, so ist das Cross-Over-Kabel nicht notwendig. Parallel kann mit einer S7-Programmiersoftware (z.B. WinSPS-S7 oder dem Simatic ® -Manager) auf die Steuerung zugegriffen werden.

NetLink PRO: Der NetLink PRO ist ein Ethernet nach MPI bzw. Profibus-DP-Umsetzer. Dieser wird in die Netzwerkkarte Der NetLink PRO ist ein Ethernet nach MPI bzw. Profibus-DP-Umsetzer. Dieser wird in die Netzwerkkarte des PCs oder einen Switch/Hub eingesteckt und auf der Steuerung mit der MPI oder Profibus-Schnittstelle der CPU verbunden. Die Verbindung zwischen PC und NetLink PRO kann über ein gewöhnliches Ethernetkabel vorgenommen werden. Wird der NetLink PRO direkt in die Netzwerkkarte des PCs eingesteckt, so muss ein Cross-Over-Kabel verwendet werden. Sind der PC und der NetLink PRO in einem Switch eingesteckt, so ist dies nicht notwendig. Auf MPI oder Profibus-DP unterstützt der NetLink PRO alle Baudraten von 9600 Baud bis 12MBaud. Der NetLink PRO ist eine Weiterentwicklung des NetLink. Der NetLink PRO unterstützt mehr gleichzeitige Verbindungen als der

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch NetLink. Während der NetLink lediglich zwei Verbindung unterstützt, können
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch NetLink. Während der NetLink lediglich zwei Verbindung unterstützt, können

NetLink. Während der NetLink lediglich zwei Verbindung unterstützt, können über den NetLink PRO bis zu sechs Verbindungen aufgebaut werden. Parallel kann mit einer S7-Programmiersoftware (z.B. WinSPS-S7 oder dem Simatic ® -Manager) auf die Steuerung zugegriffen werden.

NetLink bzw. NetLink Lite: Der NetLink ist ein Ethernet nach MPI bzw. Profibus-DP-Umsetzer. Dieser wird in die Netzwerkkarte des Der NetLink ist ein Ethernet nach MPI bzw. Profibus-DP-Umsetzer. Dieser wird in die Netzwerkkarte des PCs oder einen Switch/Hub eingesteckt und auf der Steuerung mit der MPI oder Profibus-Schnittstelle der CPU verbunden. Die Verbindung zwischen PC und NetLink kann über ein gewöhnliches Ethernetkabel vorgenommen werden. Wird der NetLink direkt in die Netzwerkkarte des PCs eingesteckt, so muss ein Cross-Over-Kabel verwendet werden. Sind der PC und der NetLink in einem Switch eingesteckt, so ist dies nicht notwendig. Auf MPI oder Profibus-DP unterstützt der NetLink alle Baudraten von 9600 Baud bis 12MBaud.

4.1.1 Anmerkungen zur Anlagensimulation mit einer realen S7-CPU

Folgende Dinge sind bei der Anlagensimulation mit einer externen CPU zu beachten:

Eine Kommunikationsverbindung über RS232 oder USB (über virtuelle COM-Schnittstelle) wird nicht unterstützt, da hierbei die Kommunikationsgeschwindigkeit zu gering ist. COM-Schnittstelle) wird nicht unterstützt, da hierbei die Kommunikationsgeschwindigkeit zu gering ist.

In der zu simulierenden Anlage dürfen nur Eingänge verwendet werden, die in der realen CPU physikalisch nicht vorhanden sind.da hierbei die Kommunikationsgeschwindigkeit zu gering ist. Bei CPUs der Reihe S7-400 muss der OB122 in

Bei CPUs der Reihe S7-400 muss der OB122 in die Steuerung übertragen werden. Dieser verhindert, dass die CPU in STOP geht, wenn ein Eingang oder Ausgangs angesprochen wird, der physikalisch nicht vorhanden ist.die in der realen CPU physikalisch nicht vorhanden sind. Bei CPUs mit einem Schlüsselschalter muss dieser

Bei CPUs mit einem Schlüsselschalter muss dieser in die Stellung RUN-P gebracht werden.dass die CPU in STOP geht, wenn ein Eingang oder Ausgangs angesprochen wird, der physikalisch nicht

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.1.2 Softwarevoraussetzungen für di e Anlagensimulation mit einer realen
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.1.2 Softwarevoraussetzungen für di e Anlagensimulation mit einer realen

4.1.2 Softwarevoraussetzungen für die Anlagensimulation mit einer realen S7-CPU

Für die Anlagensimulation mit einer realen CPU wird die Profi-Version von SPS-VISU ab der Version 4.0 benötigt. Die Option um mit einer realen CPU kommunizieren zu können ist bei jeder Profiversion von SPS-VISU V4.x vorhanden.

Wird die Verbindung über SIMATIC ® -NET hergestellt, so muss der SIMATIC ® -NET-Treiber auf dem PC installiert sein. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die SIEMENS-Software "Simatic ® -Manager" ab V5.3 oder der Teleservice ab V6.X installiert sind. Die Einstellung der Schnittstellenparameter wird über den "PG/PC-Schnittstelle einstellen"-Dialog innerhalb der SIEMENS-Software vorgenommen. In SPS-VISU wird nur noch die MPI/DP-Adresse der anzusprechenden CPU angegeben.

Bei TCP/IP-Direkt muss die CPU bzw. der Ethernet-CP auf der Steuerung mit einer IP-Adresse konfiguriert sein, welche über den PC erreichbar ist. Dies bedeutet, die IP-Adresse der Steuerung muss im gleichen Subnetz liegen.

Der NetLink PRO ist ebenfalls mit einer IP-Adresse zu konfigurieren. Für die Konfiguration wird die Software "Netlink PRO Konfig.exe" verwendet. Diese Software kann über den Dialog "SPS-VISU Einstellungen" aufgerufen werden. Dabei ist einfach der Button "NetLink PRO konfigurieren" zu betätigen. Über diese Software kann auch ein fabrikneuer NetLink PRO gefunden werden. Die Vorgehensweise entnehmen Sie bitte der Hilfe des Konfigurationsprogramms bzw. den Ausführungen weiter unten im Kapitel.

Ähnlich ist die Vorgehensweise bei der Verwendung des NetLink. Auch hier wird ein Konfigurationsprogramm verwendet, welches über den Dialog "SPS-VISU Einstellungen" aufgerufen werden kann. Dabei ist der Button "NetLink konfigurieren" zu betätigen. Die Beschreibung der Dialogelemente kann der Hilfe des Konfigurationsprogramms entnommen werden.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.1.3 Hardwarevoraussetzungen für die Anlagensimulation mit einer realen
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.1.3 Hardwarevoraussetzungen für die Anlagensimulation mit einer realen

4.1.3 Hardwarevoraussetzungen für die Anlagensimulation mit einer realen S7-CPU

Folgende Hardwarevoraussetzungen müssen bei den einzelnen Verbindungswegen gegeben sein:

SIMATIC ® -NET: Als Hardware können beispielsweise die CP5512, CP5611 usw. verwendet werden. Auch die Verwendung ® -NET: Als Hardware können beispielsweise die CP5512, CP5611 usw. verwendet werden. Auch die Verwendung des USB-MPI-Adapters von SIEMENS ist möglich, allerdings ist die Verbindungsgeschwindigkeit beim Einsatz dieses Adapters relativ gering, weshalb dieser Adapter nicht optimal ist. Empfohlen werden die Adapter CP5512, CP5611 oder vergleichbare Typen.

TCP/IP-Direkt: Bei diesem Verbindungsweg muss die S7-Steuerung über eine Ethernetschnittstelle verfügen. Dabei kann es sich um Bei diesem Verbindungsweg muss die S7-Steuerung über eine Ethernetschnittstelle verfügen. Dabei kann es sich um eine Onboardschnittstelle (z.B. 315 PN/DP, SPEED7-CPU usw.) handeln oder aber um eine CP-Baugruppe (CP343, CP443 usw.), welche auf der Steuerung gesteckt ist. Wird die Verbindung direkt zwischen der Netzwerkkarte des PCs und der Steuerung hergestellt, so muss noch ein Cross-Over-Kabel dazwischen geschaltet werden. Sind die Steuerung und der PC über einen Switch/Hub verbunden, so ist das Cross-Over-Kabel nicht notwendig.

NetLink PRO: Der NetLink PRO wird in die Netzwerkkarte des PCs oder einen Switch/Hub eingesteckt und auf Der NetLink PRO wird in die Netzwerkkarte des PCs oder einen Switch/Hub eingesteckt und auf der Steuerung mit der MPI oder Profibus-Schnittstelle der CPU verbunden. Die Verbindung zwischen PC und NetLink PRO kann über ein gewöhnliches Ethernetkabel vorgenommen werden. Wird der NetLink PRO direkt in die Netzwerkkarte des PCs eingesteckt, so muss ein Cross-Over-Kabel verwendet werden. Sind der PC und der NetLink PRO in einem Switch eingesteckt, so ist dies nicht notwendig.

NetLink bzw. NetLink Lite: Der NetLink wird in die Netzwerkkarte des PCs oder einen Switch/Hub eingesteckt und auf der Der NetLink wird in die Netzwerkkarte des PCs oder einen Switch/Hub eingesteckt und auf der Steuerung mit der MPI oder Profibus-Schnittstelle der CPU verbunden. Die Verbindung zwischen PC und NetLink kann über ein gewöhnliches Ethernetkabel vorgenommen werden. Wird der NetLink direkt in die Netzwerkkarte des PCs eingesteckt, so muss ein Cross-Over-Kabel verwendet werden. Sind der PC und der NetLink in einem Switch eingesteckt, so ist dies nicht notwendig. Auf MPI oder Profibus-DP unterstützt der NetLink alle Baudraten von 9600 Baud bis 12MBaud.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.2 Beispiel für Anlagensimulation mit einer realen S7-CPU Das nachfolgende
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.2 Beispiel für Anlagensimulation mit einer realen S7-CPU Das nachfolgende

4.2 Beispiel für Anlagensimulation mit einer realen S7-CPU

Das nachfolgende Beispiel soll zeigen, wie bei der Anlagen-Simulation mit einer realen CPU vorzugehen ist. Es soll dabei die Anlage "First_S7_Extern" simuliert werden. Das SPS-Programm für dieses kleine Beispiel ist nachfolgend zu sehen

für dieses kl eine Beispiel ist nachfolgend zu sehen Bild: SPS-Programm für die Simulation mit einer

Bild: SPS-Programm für die Simulation mit einer externen CPU

Dieses SPS-Programm befindet sich im OB1 und kann in die reale S7-CPU übertragen werden. Welche Programmiersoftware (WinSPS-S7 oder Simatic ® -Manager) hierbei verwendet wird ist unerheblich.

4.2.1 Starten von SPS-VISU und laden der Anlage

Nun wird SPS-VISU über den Icon auf dem Desktop gestartet. Nach dem Start erscheint der Start-Dialog mit allen bisher geöffneten SPS-VISU-Anlagen. Ist in dieser Liste die Datei "First_S7_Extern.VIS" vorhanden, so kann diese selektiert und über den Button "OK" das Öffnen der Anlage ausgelöst werden. Ist die Datei nicht in der Liste vorhanden, so kann auf dem Start-Dialog der Button "Suchen" betätigt werden. Es erscheint daraufhin ein Datei-Auswahl-Dialog, mit dessen Hilfe die Datei "First_S7_Extern.VIS" auf dem PC gesucht und selektiert werden kann. Die Datei befindet sich normalerweise im Installationsverzeichnis von SPS-VISU innerhalb des Verzeichnisses der Beispiele. Hat man die Datei gefunden, wird diese selektiert und der Dialog bestätigt. Die Anlage wird nun in SPS-VISU angezeigt und hat folgendes Aussehen:

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: Anlage für die Simulation 4.2.2 Einstellen des externen Betriebs in
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: Anlage für die Simulation 4.2.2 Einstellen des externen Betriebs in
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: Anlage für die Simulation 4.2.2 Einstellen des externen Betriebs in

Bild: Anlage für die Simulation

4.2.2 Einstellen des externen Betriebs in SPS-VISU

Im oberen Fenstertitel von SPS-VISU ist der Zusatz "->Simulator" zu sehen. Dies bedeutet, SPS-VISU arbeitet momentan mit der integrierten Software-SPS. Im Beispiel soll die Anlage aber von einer realen CPU gesteuert werden, weshalb SPS-VISU auf ein externes Ziel einzustellen ist. Dazu wird der Menüpunkt "Optionen->Allgemeine Einstellungen" selektiert. Als Folge erscheint der Dialog "SPS-VISU Einstellungen", welcher nachfolgend zu sehen ist.

"SPS-VISU Einstellungen", welcher nachfolgend zu sehen ist. Bild: Dialog "SPS-VISU Einstellungen" 30

Bild: Dialog "SPS-VISU Einstellungen"

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Im oberen Teil des Dialogs befindet sich eine Einstellungsmöglichkeit mit den
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Im oberen Teil des Dialogs befindet sich eine Einstellungsmöglichkeit mit den

Im oberen Teil des Dialogs befindet sich eine Einstellungsmöglichkeit mit den Varianten "Ziel intern: Simulator" sowie den externen Zielen MHJ-NetLink, SIMATIC ® -NET, TCP/IP-Direkt und NetLink PRO. Momentan ist als Ziel der Simulator eingestellt. Dies soll geändert werden. Als Ziel wird beispielsweise "Ziel extern: NetLink PRO" ausgewählt.

"Ziel extern: NetLink PRO" ausgewählt. Bild: Dialog mit Einstellung Extern NetLink PRO Nachfolgend

Bild: Dialog mit Einstellung Extern NetLink PRO

Nachfolgend soll die Vorgehensweise für die einzelnen Verbindungswege beschrieben werden.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.2.3 Vorgehensweise beim Verbindungsweg MHJ-NetLink Zunächst ist der
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.2.3 Vorgehensweise beim Verbindungsweg MHJ-NetLink Zunächst ist der

4.2.3 Vorgehensweise beim Verbindungsweg MHJ-NetLink

Zunächst ist der MHJ-NetLink zu konfigurieren. Dies muss in der Regel nur ein Mal ausgeführt werden. Dabei wird die IP-Adresse des MHJ-NetLink eingestellt, sowie die MPI-Daten bzw. Profibus-DP-Daten, je nachdem ob der MHJ-NetLink an die MPI-Schnittstelle oder die Profibus-DP-Schnittstelle der CPU angeschlossen ist. Um diese Einstellungen vorzunehmen, betätigt man den Button "NetLink konfigurieren". Daraufhin erscheint der Dialog "MHJ-NetLink Konfigurator".

erscheint der Dialog "MHJ-NetLink Konfigurator". Bild: MHJ-NetLink Konfigurator Nun sollte der MHJ-NetLink an

Bild: MHJ-NetLink Konfigurator

Nun sollte der MHJ-NetLink an den PC angeschlossen und auf die MPI-Schnittstelle der CPU aufgesteckt werden. Es ist zu beachten, dass bei direktem Anschluss des MHJ-NetLink an die Netzwerkkarte des PCs ein Cross-Over-Kabel notwendig ist. Wird der MHJ-NetLink an einen Switch /HUB angeschlossen, so ist das Cross-Over-Kabel nicht notwendig. Weiterführende Hinweise zum Anschluss eines MHJ-NetLinks finden Sie in der Hilfe des "MHJ-NetLink Konfigurators" . Betätigen Sie dazu einfach den Hilfe-Button. Wurde der MHJ-NetLink angeschlossen, so kann der Button "MHJ-NetLinks ermitteln" betätigt werden. Es werden dann alle im Netz befindlichen MHJ-NetLinks ermittelt. Nachfolgend ist eine mögliche Anzeige des Dialogs nach dieser Aktion abgebildet:

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: Gefundene MHJ-NetLinks im Netz Dabei ist zu sehen, dass ein
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: Gefundene MHJ-NetLinks im Netz Dabei ist zu sehen, dass ein
Bild: Gefundene MHJ-NetLinks im Netz Dabei ist zu sehen, dass ein MHJ-Ne tLink mit der

Bild: Gefundene MHJ-NetLinks im Netz

Dabei ist zu sehen, dass ein MHJ-NetLink mit der IP-Adresse 0.0.0.0 (Auslieferungszustand) gefunden wurde. Im nächsten Schritt soll dieser konfiguriert werden. Dazu selektiert man den Eintrag in der Liste mit der Maus und betätigt den Button "Selektierten MHJ-NetLink konfigurieren". Da die IP-Adresse noch den Wert 0.0.0.0 hat, erscheint zunächst ein Dialog, auf dem die IP-Adresse für den MHJ-NetLink anzugeben ist. Bei der Vergabe der IP-Adresse ist darauf zu achten, dass diese im gleichen Subnetz liegt, wie der PC auf dem SPS-VISU läuft. Ist Ihnen keine für Ihr LAN mögliche IP-Adresse bekannt, so fragen Sie Ihren Systemadministrator. Es ist auch darauf zu achten, dass die angegebene IP-Adresse noch nicht vergeben ist. Im Beispiel wird die IP-Adresse 192.168.2.115 angegeben.

Im Beispiel wird die IP-Adresse 192.168.2.115 angegeben. Bild: Für den MHJ-NetLink vergebene IP-Adresse Anschießend

Bild: Für den MHJ-NetLink vergebene IP-Adresse

Anschießend wird der Button "IP-Adresse setzen" betätigt. Nun erscheint der eigentliche Konfigurationsdialog.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: Konfigurationsdialog Im oberen Teil des Dialogs ist die IP-Adresse des
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: Konfigurationsdialog Im oberen Teil des Dialogs ist die IP-Adresse des
Bild: Konfigurationsdialog Im oberen Teil des Dialogs ist die IP-Adresse des MHJ-NetLink angegeben. Darunter in

Bild: Konfigurationsdialog

Im oberen Teil des Dialogs ist die IP-Adresse des MHJ-NetLink angegeben. Darunter in der Gruppe "Profibus 1" kann selektiert werden, an welches Bus-Profil der MHJ-NetLink angeschlossen ist. Wurde dieser an die MPI-Schnittstelle der S7-CPU angeschlossen, so ist hierbei "MPI" als Bus-Profil zu selektieren. Wurde der MHJ-NetLink an eine Profibus-DP-Schnittstelle angeschlossen, so ist "DP" zu selektieren. Bei DP muss auch die korrekte Baudrate eingestellt werden, diese entnehmen Sie der Hardwarekonfiguration Ihrer S7-Programmiersoftware. Die "MPI-Adresse PG/PC" kann normalerweise auf dem Wert 0 belassen werden, dies ist die Adresse des MHJ-NetLink im MPI/DP-Bus. Sollte diese Adresse bereits vergeben sein, so stellen Sie hier eine freie Adresse ein. Die "Höchste MPI-Adresse" kann meist ebenso belassen werden, außer es wurde in der Hardwarekonfiguration der CPU ein davon abweichender Wert eingestellt, dann ist dieser zu übernehmen.

Ein weitere wichtige Einstellung ist die "CPU-MPI-Adr" (CPU-MPI-Adresse). Dies ist die Adresse der CPU, welche über den MHJ-NetLink angesprochen werden soll. Über den Button "Erreichbare Teilnehmer" kann ermittelt werden, welche Adresse dies ist, sofern nur eine CPU im Verbund vorhanden ist. Im Normalfall haben die CPUs die MPI-Adresse 2. Wird der MHJ-NetLink im Profibus-DP betrieben, so ist hierbei die DP-Adresse der CPU anzugeben.

Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, wird der Button " Geänderte Daten in MHJ-NetLink speichern" betätigt. Die nachfolgende Sicherheitsabfrage wird zur Kenntnis genommen und wenn diese nicht relevant ist, wird die Abfrage mit "Ja"

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch bestätigt. Nun werden die Daten in den MHJ-NetLink übertragen und es
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch bestätigt. Nun werden die Daten in den MHJ-NetLink übertragen und es

bestätigt. Nun werden die Daten in den MHJ-NetLink übertragen und es folgt die Meldung, dass dieser kurz abgezogen und wieder anzustecken ist. Diese Meldung wird ebenfalls nach Ausführung der beschriebenen Aktion bestätigt. Nun ist wieder der Dialog mit den MHJ-NetLink-Einstellungen aktiv. Dieser kann über den Button "Einstellungen speichern und Dialog beenden" geschlossen werden. Auch auf dem "MHJ-NetLink Konfigurator" sind alle Einstellungen getätigt, weshalb dieser über den Button "Programm beenden" verlassen werden kann.

Anmerkung:

Die Einstellungen für den MHJ-NetLink müssen in der Regel nur ein Mal vorgenommen werden, außer das Netzwerk wird gewechselt oder der MHJ-NetLink wird an eine CPU mit anderen Einstellungen angesteckt.

4.2.4 Vorgehensweise beim Verbindungsweg SIMATIC ® -NET

Im Beispiel wird angenommen, dass der PC über einen Programmieradapter mit der Bezeichnung CP5611 mit der S7-Steuerung verbunden ist. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass der Simatic ® -Manager ab der Version 5.2 auf dem PC installiert ist. Innerhalb des Simatic ® -Managers ist der Menüpunkt "Extras->PG/PC-Schnittstelle einstellen" aufzurufen. Auf dem erscheinenden Dialog ist der im Beispiel verwendete CP5611 zu selektieren. Danach kann der Dialog geschlossen werden. Innerhalb von SPS-VISU ist auf dem Dialog "SPS-VISU Einstellungen" für diesen Verbindungsweg lediglich die MPI/DP-Adresse der CPU anzugeben. Weitere Einstellungen sind nicht notwendig.

4.2.5 Vorgehensweise beim Verbindungsweg TCP/IP-Direkt

Der PC mit SPS-VISU ist entweder über einen Switch oder aber auch direkt über die Netzwerkkarte mit der S7-Steuerung verbunden. Anmerkung:

Bei einer Direktverbindung ohne Switch muss noch ein Cross-Over-Kabel verwendet werden.

Auf dem Dialog "SPS-VISU Einstellungen" sind bei diesem Verbindungsweg die IP-Adresse der S7-Steuerung, die Slotnummer und die Racknummer der CPU anzugeben. Nachfolgend die Erklärung dieser Angaben:

IP-Adresse: Verfügt die CPU über eine Onboard-Ethernetschnittstelle (z.B. 315 PN/DP, SPEED7 usw.) so muss hierbei die Verfügt die CPU über eine Onboard-Ethernetschnittstelle (z.B. 315 PN/DP, SPEED7 usw.) so muss hierbei die IP-Adresse dieser Schnittstelle angegeben werden. Die IP-Adresse ist dem Hardwarekonfigurator des S7-Programmiersystems zu entnehmen. Wird die S7-Steuerung über einen Ethernet-CP angesprochen (CP343 oder CP443), so ist dessen IP-Adresse anzugeben.

Slotnummer: Steckplatz der CPU auf dem Baugruppenträger. Bei S7-300 ® -Systemen ist dies die 2. Bei Steckplatz der CPU auf dem Baugruppenträger. Bei S7-300 ® -Systemen ist dies die 2. Bei 400er-Systemen ist die Slotnummer der Hardwarekonfiguration zu entnehmen.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Racknummer: Nummer des Baugruppenträgers auf dem sich die anzusprechenden
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Racknummer: Nummer des Baugruppenträgers auf dem sich die anzusprechenden
Racknummer: Nummer des Baugruppenträgers auf dem sich die anzusprechenden CPU befindet. Hier ist normalerweise die

Racknummer: Nummer des Baugruppenträgers auf dem sich die anzusprechenden CPU befindet. Hier ist normalerweise die Zahl 0 für den Baugruppenträger Null anzugeben.

4.2.6 Vorgehensweise beim Verbindungsweg NetLink PRO

Ist der NetLink PRO fabrikneu oder ist dessen IP-Adresse für den PC nicht erreichbar, so muss zunächst die Grundkonfiguration ausgeführt werden. Dies ist in der Regel nur ein Mal notwendig. Um den dafür notwendigen Konfigurator aufzurufen, betätigt man auf dem Dialog "SPS-VISU Einstellungen" den Button "NetLink PRO konfigurieren". Daraufhin erscheint der gleichnamige Dialog.

Daraufhin erscheint der gleichnamige Dialog. Dialog "NetLink PRO konfigurieren" Jetzt sollte der

Dialog "NetLink PRO konfigurieren"

Jetzt sollte der NetLink PRO mit dem PC verbunden und auf die MPI-Schnittstelle der CPU aufgesteckt werden. Nach ca. 20 Sekunden betätigt man den Button "NetLink PRO suchen".

werden. Nach ca. 20 Sekunden betätigt man den Button "NetLink PRO suchen". Dialog mit dem gefundenen

Dialog mit dem gefundenen NetLink PRO

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch In der obigen Darstellung ist ein im Netzwerk gefundener NetLink PRO
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch In der obigen Darstellung ist ein im Netzwerk gefundener NetLink PRO

In der obigen Darstellung ist ein im Netzwerk gefundener NetLink PRO zu sehen. Um dessen Einstellungen zu ändern, wählt man diesen in der Liste aus und betätigt dem Button "Einstellungen". Als Folge ist der Dialog "NetLink PRO Einstellungen" zu sehen.

ist der Dialog "NetLink PRO Einstellungen" zu sehen. Dialog "NetLink PRO Einstellungen" Auf dem Dialog

Dialog "NetLink PRO Einstellungen"

Auf dem Dialog sind vielfältige Einstellungen möglich. Die Beschreibungen können dabei der Hilfe entnommen werden. Dazu betätigt man den Button "Hilfe" auf dem Dialog. Für das Beispiel ist nur die Einstellung der IP-Adresse und der Subnetz-Maske relevant. Die IP-Adresse ist auf eine Adresse einzustellen, die im gleichen Subnetz liegt wie der PC, auf dem SPS-VISU installiert ist. Des Weiteren darf die IP-Adresse noch nicht von einem anderen Gerät belegt sein. Sollten Sie den IP-Adressen-Bereich und die bereits belegten IP-Adressen nicht kennen, so sollten Sie den Systemadministrator nach diesen Werten befragen. Im Beispiel wird die IP-Adresse auf den Wert 192.168.2.141 eingestellt. Die Subnetzmaske erhält den Wert 255.255.255.0. Das Gateway wird nicht benötigt, weshalb die Adresse 0.0.0.0 anzugeben ist.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Dialog mit den neuen Werten für die IP-Adresse und die Subnetzmaske
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Dialog mit den neuen Werten für die IP-Adresse und die Subnetzmaske
Dialog mit den neuen Werten für die IP-Adresse und die Subnetzmaske Damit sind die Einstellungen

Dialog mit den neuen Werten für die IP-Adresse und die Subnetzmaske

Damit sind die Einstellungen für das Beispiel vorgenommen. Diese Werte müssen nun in den NetLink PRO übertragen werden. Dazu betätigt man den Button "In NetLink PRO speichern". Nach einigen Sekunden schließt sich der Dialog und es ist wieder die Tabelle mit den vorhandenen NetLink PRO zu sehen. Um die neue Einstellung zu kontrollieren, betätigt man den Button "NetLink PRO suchen".

betätigt man den Button "NetLink PRO suchen". Dialog mit NetLink PRO und neu eingestellter IP-Adresse In

Dialog mit NetLink PRO und neu eingestellter IP-Adresse

In obiger Darstellung ist der Eintrag des NetLink PRO im Netzwerk zu sehen, dabei fällt auf, dass dieser nun die neu eingestellte IP-Adresse besitzt und somit für den PC mit SPS-VISU erreichbar ist. Somit kann der Konfigurator über den Button "Schließen" geschlossen werden.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Wir befinden uns nun wieder auf dem Dialog "SPS-VISU Einstellungen".
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Wir befinden uns nun wieder auf dem Dialog "SPS-VISU Einstellungen".

Wir befinden uns nun wieder auf dem Dialog "SPS-VISU Einstellungen". Hier sind nun in der Rubrik des Verbindungswegs NetLink PRO verschiedene Einstellungen vorzunehmen. Nachfolgend sind diese beschrieben:

MPI/DP-Adresse der CPU: Hier ist die MPI/DP-Adresse der anzusprechenden S7-CPU einzutragen. anzusprechenden S7-CPU einzutragen.

MPI/DP-Adresse PG/PC: Hier ist die MPI/DP-Adresse des Programmiergeräts anzugeben. Normalerw eise hat das PG die Adresse 0, sollte ist die MPI/DP-Adresse des Programmiergeräts anzugeben. Normalerweise hat das PG die Adresse 0, sollte diese Adresse bereits vergeben sein, so muss eine andere noch freie Adresse angegeben werden.

Höchste MPI/DP-Adresse: Dieser Wert gibt die höchste mögliche MPI/DP-Adresse im MPI/DP-Netzwerk an. Bei MPI kann der Wert meist auf 31 belassen werden. Bei MPI/DP-Adresse im MPI/DP-Netzwerk an. Bei MPI kann der Wert meist auf 31 belassen werden. Bei Profibus-DP ist der Wert von der Hardwarekonfiguration des Masters abhängig. Aber auch hier ist 31 oftmals der korrekte Wert.

Option "NetLink PRO ist auf Profibus-DP angeschlossen": Diese Option ist zu selektieren, wenn der NetLink PRO auf der Profibus-DP-Schnittstelle der ibus-DP angeschlossen": Diese Option ist zu selektieren, wenn der NetLink PRO auf der Profibus-DP-Schnittstelle der S7-CPU angeschlossen ist, d.h. der Zugriff auf die Steuerung erfolgt nicht über MPI sondern über Profibus-DP.

IP-Adresse: Hier ist die IP-Adresse des NetLink PRO anzugeben. Im Beispiel wäre dies die Adresse 192.168.2.141. Beispiel wäre dies die Adresse 192.168.2.141.

Baudrate auf MPI/DP: In dieser Auswahl ist die eingestellte Baudrate des MPI/DP-Netzes zu selektier en. Dabei stehen die Baudraten von swahl ist die eingestellte Baudrate des MPI/DP-Netzes zu selektieren. Dabei stehen die Baudraten von 9600 Baud bis 12 MBaud zur Auswahl. Bei MPI ist meist die Baudrate 187,5 KBaud einzustellen. Bei DP ist die Baudrate der Hardwarekonfiguration zu entnehmen.

Damit sind die Einstellungen für diesen Verbindungsweg komplett.

4.2.7 Auswahl des Verbindungswegs

Je nachdem welchen Verbindungsweg man verwendet, wird auf dem Dialog "SPS-VISU Einstellungen" der entsprechende Verbindungsweg selektiert. Anschließend kann der Dialog über den Button "OK" verlassen werden. Der selektierte Verbindungsweg wird in der Titelleiste von SPS-VISU angezeigt. Dort ist beispielsweise der Eintrag "-> MHJ-NetLink PRO" zu sehen, wenn der Verbindungsweg "NetLink PRO" ausgewählt wurde.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.2.8 Beginn der Simulation mit der externen CPU Nun sind alle
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 4.2.8 Beginn der Simulation mit der externen CPU Nun sind alle

4.2.8 Beginn der Simulation mit der externen CPU

Nun sind alle vorbereitenden Schritte vollzogen. Die CPU kann über die S7-Programmiersoftware oder den Betriebsartenschalter auf RUN geschaltet werden. In SPS-VISU kann daraufhin der Menüpunkt "Visu-Window->RUN-Modus aktiv" (Taste F9) ausgeführt werden. Als Folge baut SPS-VISU die Verbindung mit der externen CPU auf. Ist die Verbindung aufgebaut, so kann die Anlage in SPS-VISU bedient werden. Dabei schreibt SPS-VISU die Eingangsinformationen der Taster, Endschalter usw. in die externe CPU. Den Status der Ausgänge empfängt SPS-VISU aus der externen CPU. Somit steuert die externe CPU die virtuelle Anlage von SPS-VISU. Im Beispiel bedeutet dies, sobald der Taster "Band Ein" betätigt wird, schaltet sich das Band ein. Über den Taster "Zähler resetten" kann der Zählerstand auf Null gesetzt werden. Der Taster "Band aus" schaltet das Band ab.

Über die S7-Programmiersoftware WinSPS-S7 oder den Simatic ® -Manager kann parallel zu SPS-VISU auf die externe CPU zugegriffen werden und zwar über den gleichen Verbindungsweg, über den auch SPS-VISU mit der CPU kommuniziert. Somit kann mit der Programmiersoftware beispielsweise der Bausteinstatus des OB1 in der CPU beobachtet werden. Will man Änderungen im SPS-Programm durchführen, so kann anschließend der neue Baustein einfach in die CPU übertragen werden.

4.2.9 Erkennen der laufenden Kommunikation

In der Statuszeile im unteren Fensterrand von SPS-VISU wird während der Kommunikation zwischen SPS-VISU und der S7-CPU ein animierter horizontaler Balken angezeigt. Solange dieser Balken sich verändert läuft die Kommunikation. Ist keine Veränderung mehr zu sehen, so steht die Kommunikation still, dies wird dann auch über ein Meldefenster angezeigt.

4.2.10 Beenden der Simulation mit der externen CPU

Soll der Test mit der realen CPU beendet werden, so betätigt man den Menüpunkt "Visu-Window->RUN-Modus aktiv" (Taste F9). Daraufhin baut SPS-VISU die Kommunikation zur realen CPU ab und kehrt in den Zeichenmodus zurück. Will man die Simulation erneut starten, so genügt wiederum das Betätigen des gleichen Menüpunkts.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 5 STEP ® 5-Beispiel mit SPS-VISU Nach jedem Start von SPS-VISU
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 5 STEP ® 5-Beispiel mit SPS-VISU Nach jedem Start von SPS-VISU

5 STEP ® 5-Beispiel mit SPS-VISU

Nach jedem Start von SPS-VISU ist der sog. Start-Dialog sichtbar. Hier werden die zuletzt aufgerufenen Projekte angezeigt. Dieser Dialog kann auch über die Taste [F3] aufgerufen werden, wenn keine Anlage geöffnet ist. Wählen Sie den Eintrag "First.vis" in der Liste aus und drücken Sie die RETURN-Taste. Es wird nun das Einführungsbeispiel geladen. Diese kleine Anlage transportiert Kisten in einen Behälter. Die Anzahl der Kisten sollen gezählt und angezeigt werden:

Die Anzahl der Kisten sollen gezählt und angezeigt werden: Das erste Beispiel Im Wesentlichen besteht die

Das erste Beispiel

Im Wesentlichen besteht die Anlage aus einem Zylinder und einem Band. Der Zylinder wird über einen Taster ausgefahren, solange dieser gedrückt ist. Durch das Ausfahren des Zylinders, fällt die Kiste auf das Band. Die Kiste wird in einen Behälter transportiert. Dabei wird eine Lichtschranke durchlaufen. Die Anzahl der Kisten im Behälter wird über eine BCD-Anzeige angezeigt.

Das dazugehörige SPS-Programm ist recht einfach:

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch OB1: 0000 :U E 0.0 0001 := A 0.0 Zylinder ausfahren
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch OB1: 0000 :U E 0.0 0001 := A 0.0 Zylinder ausfahren

OB1:

0000

:U

E

0.0

0001

:=

A

0.0

Zylinder ausfahren

0002

:

0003

:O

M

0.0

0004

:ON

M

0.0

0005

:=

A

1.1

Band immer einschalten

0006

:

0007

:U

E

0.2

Wenn Kiste die Lichtschranke

0008

:ZV

Z

1

überfährt, dann Zählerstand erhöhen

0009

:LC

Z

1

Zählerstand am Ausgangswort AW2

000A

:T

AW 2

anzeigen

000B

:BE

5.1 Programmierung mit WinSPS-S5

Starten Sie WinSPS-S5 und erzeugen Sie ein neues Projekt mit dem Namen "FIRSTV". Beachten Sie, dass SPS-VISU zuvor gestartet werden muss. Erzeugen Sie den OB 1 und geben Sie die obige Anweisungsliste ein.

Nun müssen wir diesen OB 1 in das Programm SPS-VISU übertragen. Da SPS-VISU und WinSPS die gleiche Software-SPS benutzen, schaltet man WinSPS einfach in den Simulatormodus und überträgt den Baustein über die AG-Funktion "Alle Bausteine senden". Somit ist der Baustein auch in der Software-SPS von SPS-VISU.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 5.2 Programmierung mit einer S5-kompatiblen Programmiersoftware Arbeiten
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 5.2 Programmierung mit einer S5-kompatiblen Programmiersoftware Arbeiten

5.2 Programmierung mit einer S5-kompatiblen Programmiersoftware

Arbeiten Sie mit einer anderen Programmiersoftware als WinSPS-S5, so muss das SPS-Programm über eine S5D-Datei geladen werden. Sie schreiben dazu zunächst den OB1 und speichern diesen in einer S5D-Datei ab. Diese S5D-Datei können Sie dann mit SPS-VISU laden.

Starten Sie SPS-VISU und laden Sie wiederum das Projekt "Das erste Beispiel". Der Bildschirm muss dann folgendermaßen aussehen:

Der Bildschirm muss dann folgendermaßen aussehen: Anlage im Zeichenmodus (Raster sind zu sehen) Drücken Sie

Anlage im Zeichenmodus (Raster sind zu sehen)

Drücken Sie nun die Tasten [STRG] und [S] oder betätigen Sie den Menüpunkt "Software-SPS->Software-SPS steuern". Es erscheint der folgende Dialog:

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Dialog Software-SPS Mit diesem Dialog können Sie die S5-So ftware-SPS in
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Dialog Software-SPS Mit diesem Dialog können Sie die S5-So ftware-SPS in
Dialog Software-SPS Mit diesem Dialog können Sie die S5-So ftware-SPS in SPS-VISU steuern. Drücken Sie

Dialog Software-SPS

Mit diesem Dialog können Sie die S5-Software-SPS in SPS-VISU steuern. Drücken Sie den Button "S5D-laden", um die Datei "C:\FIRST@ST.S5D" auszuwählen und zu laden. Danach muss im Feld "S5D-Datei" (im Dialog ganz oben) der Text "C:\FIRST@ST.S5D" erscheinen (siehe Bild). Drücken Sie anschließend den Button "START". Das SPS-Programm wird jetzt im Hintergrund zyklisch bearbeitet. Im Feld "RUN/STOP-Zustand" erscheint der Text "RUN".

5.3 Simulation der kleinen Anlage

SPS-VISU ist standardmäßig so eingestellt, dass die Prozeßsimulation ebenfalls in den Zustand "RUN" wechselt. Ob sich die Software-SPS und die Prozeßsimulation im Zustand "RUN" befinden, kann auch dadurch erkannt werden, dass diese Mausbuttons gedrückt sind:

ch erkannt werden, dass diese Mausbuttons gedrückt sind: Nur wenn beide Buttons gedrückt sind, ist SPS-VISU

Nur wenn beide Buttons gedrückt sind, ist SPS-VISU bereit zur Simulation!

Nachdem sichergestellt ist, dass beide RUN-Schalter betätigt sind, drücken Sie in der Anlage den gelben Taster mit der Beschriftung "Kiste auf das Band schieben". Um den Taster zu betätigen, können Sie diesen entweder mit der Maus anklicken oder die Taste [A] drücken. Halten Sie den Taster gedrückt, bis die Kiste auf das Band fällt. Lassen Sie anschließend den Taster wieder los. Sie sehen nun, wie die Kiste vom Band in den

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Behälter transportiert wird. Die Kiste dur chfährt dabei einen Endschalter.
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Behälter transportiert wird. Die Kiste dur chfährt dabei einen Endschalter.

Behälter transportiert wird. Die Kiste durchfährt dabei einen Endschalter. Dieser Endschalter liefert ein Signal an die Software-SPS, wodurch sich der Zähler Z1 um eins erhöht. Der Vorteil der Prozeßsimulation ist, dass Sie auf einen Blick erkennen, ob das geschriebene SPS-Programm richtig ist. Wenn unser geschriebenes Programm falsch wäre, dann würde die Anlage nicht funktionieren.

Mit SPS-VISU können Sie in der Anlage Operanden des Typs E, A, M, Z, T und D in einem kleinen Fenster (Status-Fenster) anzeigen lassen. Dies ist sehr hilfreich, wenn Sie untersuchen müssen, warum sich die Anlage nicht so verhält, wie Sie es programmiert haben.

Um eine Statusanzeige in der Anlage zu platzieren, gehen Sie folgendermaßen vor.

Schalten Sie SPS-VISU in den STOP-Zustand, s.d. die Raster im Fenster zu sehen sind. SPS-VISU bef indet sich nun im -Zustand, s.d. die Raster im Fenster zu sehen sind. SPS-VISU befindet sich nun im Editiermodus, d.h. Sie können Statusfenster bzw. Statusobjekte in der Anlage platzieren.

Wählen Sie den Menüpunkt "Baukasten->Statusanzeige".Statusfenster bzw. Statusobjekte in der Anlage platzieren. Bewegen Sie den Mauszeiger in die gewünschte Position in

Bewegen Sie den Mauszeiger in die gewünschte Position in der Anlage. Drücken Sie nun die linke Maustaste und halten Sie diese gedrückt. Ziehen Sie ein kleines Rechteck auf und lassen Sie dann die linke Maustaste wieder los.Sie den Menüpunkt "Baukasten->Statusanzeige". Es erscheint nun der Dialog "Eigenschaften der

Es erscheint nun der Dialog "Eigenschaften der Statusanzeige":auf und lassen Sie dann die linke Maustaste wieder los. Dialog "Eigenschaften der Statusanzeige" Geben Sie

nun der Dialog "Eigenschaften der Statusanzeige": Dialog "Eigenschaften der Statusanzeige" Geben Sie

Dialog "Eigenschaften der Statusanzeige"

Geben Sie im ersten Eingabefeld "EB0" ein und wählen Sie als Darstellungsart KM aus. In der Anlage wird nun das Eingangsbyte EB 0 folgendermaßen dargestellt:Es erscheint nun der Dialog "Eigenschaften der Statusanzeige": Dialog "Eigenschaften der Statusanzeige"

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Anlage mit Statusanzeige Wenn Sie das Rechteck zu klein oder zu
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Anlage mit Statusanzeige Wenn Sie das Rechteck zu klein oder zu
Anlage mit Statusanzeige Wenn Sie das Rechteck zu klein oder zu gross aufgezogen haben, dann

Anlage mit Statusanzeige

Wenn Sie das Rechteck zu klein oder zu gross aufgezogen haben, dann können Sie dies korrigieren, indem Sie im Menü "Baukasten" den Eintrag "Obj markieren/verschieben" wählen. Anschließend können Sie die Größe und die Lage des Statusfensters mit der Maus ändern. Das Statusfenster oder den Pfeil können Sie auch direkt über diese Buttons anwählen:

Pfeil können Sie auch direkt über diese Buttons anwählen: Mausbuttons "Pfeil" und "Statusobjekt"

Mausbuttons "Pfeil" und "Statusobjekt"

Anmerkung:

Wenn Sie mit WinSPS-S5 arbeiten, haben Sie den Vorteil, dass sich im Simulator-Modus alle AG-Funktionen auf die Software-SPS von SPS-VISU beziehen. Sie können also auf einem PC sowohl WinSPS-S5 als auch SPS-VISU betreiben und dabei, neben der Prozeßsimulation, auch die AG-Funktionen wie z.B. Bausteinstatus, Status-Variable usw. nutzen. Wenn Sie mit einer S5-kompatiblen Programmiersoftware arbeiten, so muss das SPS-Programm über eine S5D-Datei geladen werden. Bei der Profiversion besteht ebenso die Möglichkeit, das S5-SPS-Programm über die serielle Schnittstelle zu übertragen. Dabei muss die PG Schnittstelle in SPS-VISU eingeschaltet werden (Menüpunkt "Optionen->PG-Schnittstelle einstellen"). Sie müssen dann eine Verbindung zwischen dem PC mit der S5-Programmiersoftware und dem PC mit SPS-VISU herstellen, dabei benötigen Sie zwei PCs.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Oftmals genügt es allerdings, die S5D-Datei zu laden und sich dann
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Oftmals genügt es allerdings, die S5D-Datei zu laden und sich dann

Oftmals genügt es allerdings, die S5D-Datei zu laden und sich dann die nötigen Statusinformationen über die Status-Objekte in SPS-VISU anzeigen zu lassen. Bei der Arbeit mit S5D-Dateien unterstützt Sie SPS-VISU dadurch, dass abgefragt wird, ob die S5D-Datei neu geladen werden soll, sobald diese sich geändert hat.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 6 Problembehebung bei Darstellungsfehlern in SPS-VISU Wenn bewegte Grafiken
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 6 Problembehebung bei Darstellungsfehlern in SPS-VISU Wenn bewegte Grafiken

6 Problembehebung bei Darstellungsfehlern in SPS-VISU

Wenn bewegte Grafiken nicht sauber dargestellt werden, können Sie folgendes versuchen, um das Problem zu beseitigen:

Öffnen Sie den Dialog "Optionen -> Allgemeine Einstellungen". Es erscheint der Dialog "SPS-VISU Einstellungen". Der Wert, gekennzeichnet mit "Prozeßsimulation Intervall in ms", gibt an, mit welchem Zyklus die grafischen Objekte in SPS-VISU aktualisiert werden sollen. Wenn dieser Wert für Ihr PC-System zu klein ist, dann können die bewegten Objekte in SPS-VISU nicht richtig dargestellt werden. Dieser Wert sollte bei ca. 50 ms liegen. Falls bei dieser Einstellung auf Ihrem System Probleme auftreten, dann erhöhen Sie den Wert auf ca. 80 ms. Die Folge ist, dass sich die einzelnen Objekte auf dem Bildschirm langsamer bewegen.

ist, dass sich die einzelnen Objekte auf dem Bildschirm langsamer bewegen. Der Dialog "SPS-VISU Einstellungen"

Der Dialog "SPS-VISU Einstellungen"

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 7 Objekte im Baukasten von SPS-VISU Nachfolgend wird eine Übersicht und
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 7 Objekte im Baukasten von SPS-VISU Nachfolgend wird eine Übersicht und

7 Objekte im Baukasten von SPS-VISU

Nachfolgend wird eine Übersicht und eine kurze Beschreibung zu den in SPS-VISU verfügbaren Objekten geliefert.

zu den in SPS-VISU verfügbaren Objekten geliefert. Endschalter-Objekt: Mit diesem Objekt können Endschalter

Endschalter-Objekt:

Mit diesem Objekt können Endschalter realisiert werden. Trifft ein anderes Objekt auf einen solchen Endschalter, so wird der angegebene Operand (z.B. E4.0) umgeschaltet. Der Endschalter kann als Öffner oder Schließer konfiguriert werden. Des Weiteren ist der Endschalter als Farbsensor konfigurierbar.

Weiteren ist der Endschalter als Farbsensor konfigurierbar. Standard-Objekt: Bei diesem Objekt handelt es sich um die

Standard-Objekt:

Bei diesem Objekt handelt es sich um die "Mutter" aller anderen Objekte in SPS-VISU. Diese Objekt-Art stellt vielseitige Möglichkeiten zur Verfügung, um die Eigenschaften einzustellen. Das Objekt kann sich z.B. bewegen, kann magnetisch

sein, selbst ein Magnet darstellen usw

Positionsmess-Stab konfigurierbar um z.B. Positionieraufgaben oder Füllstandserfassungen zu realisieren. Führt das Objekt eine Bewegung durch, so kann die Bewegungsgeschwindigkeit analog eingestellt werden. Das Standardobjekt kann sich auch auf einer Kreisbahn bewegen.

Diese Objektart ist auch als

auf einer Kreisbahn bewegen. Diese Objektart ist auch als Schalter-Objekt: Mit diesen Objekten können Schalter

Schalter-Objekt:

Mit diesen Objekten können Schalter realisiert werden. Diese sind als Schalter oder Taster, Schließer oder Öffner konfigurierbar. Wahlweise können Windows-Schalter oder aber grafische Schalter selektiert werden. Die Windows-Schalter kann man direkt beschriften und in unterschiedlichen Farben darstellen. Die grafischen Schalter sind sehr wirklichkeitsnah.

Die grafischen Schalter sind sehr wirklichkeitsnah. Zylinder-Objekt: Diese Objekte stellen die Funktionalität

Zylinder-Objekt:

Diese Objekte stellen die Funktionalität eines Zylinders dar. Die Aus- und Einfahrbewegung kann von Operanden abhängig gemacht werden. Die vordere und hintere Endlage wird von Endschaltern erfasst.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch BCD-Anzeige und BCD-Eingabe Objekte: Mit diesen Objekten kann eine BCD-Zahl
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch BCD-Anzeige und BCD-Eingabe Objekte: Mit diesen Objekten kann eine BCD-Zahl
BCD-Anzeige und BCD-Eingabe Objekte: Mit diesen Objekten kann eine BCD-Zahl direkt angezeigt werden. Ebenso können

BCD-Anzeige und BCD-Eingabe Objekte:

Mit diesen Objekten kann eine BCD-Zahl direkt angezeigt werden. Ebenso können BCD-Eingabe Elemente (sog. Ziffernschalter) realisiert werden. Die Elemente werden Ausgangs- bzw. Eingangswörtern der SPS zugewiesen.

werden Ausgangs- bzw. Eingangswörtern der SPS zugewiesen. Flüssigkeits-Objekte: Mit diesem Objekt ist ein

Flüssigkeits-Objekte:

Mit diesem Objekt ist ein Wasserbehälter realisierbar. Dieser Behälter verfügt über max. 3 Zu- und Abflüsse. Des Weiteren können die Zu- und Abflüsse analog geregelt werden. Zusammen mit der analogen Füllstandsmessung sind somit geschlossene Füllstandsregelungen simulierbar.

sind somit geschlossene Füllstandsregelungen simulierbar. Text-Objekt: Mit diesem Objekt kann ein beliebiger Text

Text-Objekt:

Mit diesem Objekt kann ein beliebiger Text platziert werden. Die Textfarbe und die Hintergrundfarbe sind dabei einstellbar. Ebenso ist der Aufbau einer dynamischen Textanzeige möglich.

ist der Aufbau einer dynamischen Textanzeige möglich. Band-Objekt: Diese Objekte stellen die Funktion eines Bandes

Band-Objekt:

Diese Objekte stellen die Funktion eines Bandes zur Verfügung. Das Band befördert Band-abhängige Objekte in die eingestellte Richtung, sobald der zugewiesene Operand auf '1' ist. Ebenso ist die Bandgeschwindigkeit einstellbar. Auch die analoge Regelung der Bandgeschwindigkeit ist möglich.

die analoge Regelung der Bandgeschwindigkeit ist möglich. Creater-Objekt: Ein Creater erzeugt Objekte. Er kann z. B.

Creater-Objekt:

Ein Creater erzeugt Objekte. Er kann z.B. verwendet werden, um ein Band laufend mit Objekten zu versorgen. Dazu muss das zu erzeugende Objekt den Creater berühren. Es wird dann dieses Objekt geclont.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Destroy-Objekt: Der Destroyer stellt das Gegenstück zum Cr eater dar.
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Destroy-Objekt: Der Destroyer stellt das Gegenstück zum Cr eater dar.
Destroy-Objekt: Der Destroyer stellt das Gegenstück zum Cr eater dar. Dieser zerstört die von einem

Destroy-Objekt:

Der Destroyer stellt das Gegenstück zum Creater dar. Dieser zerstört die von einem Creater erzeugten Objekte.

Dieser zerstört die von einem Creater erzeugten Objekte. Lampen-Objekt: Dieses Objekt stellt Lampen in den Farben

Lampen-Objekt:

Dieses Objekt stellt Lampen in den Farben rot, grün und gelb zur Verfügung. Diese leuchten in Abhängigkeit eines Ausgangs oder Eingangs.

leuchten in Abhängigkeit eines Ausgangs oder Eingangs. Status-Objekt: Mit diesem Objekt kann der Status von

Status-Objekt:

Mit diesem Objekt kann der Status von Eingangs-, Ausgangs-, Merkeroperanden, Zähler und Zeiten dargestellt werden. Ebenso ist der Inhalt von Datenwörtern darstellbar. Als Anzeigeformat stehen bei S5 KM, KH, KT, KZ und KF zur Verfügung. Bei S7 sind dies die Darstellungsarten INT, HEX, BINÄR, S5T#, C#, REAL, DINT und DWORD.

INT, HEX, BINÄR, S5T#, C#, REAL, DINT und DWORD. Analog-Eingabe-Objekt: Mit diesem Objekt kann ein analoges

Analog-Eingabe-Objekt:

Mit diesem Objekt kann ein analoges Signal simuliert werden. Es stehen dabei verschiedene Messbereiche zur Verfügung. Unter S7 können sowohl analoge Eingangs- als auch analoge Ausgangskanäle dargestellt werden.

als auch analoge Ausgangskanäle dargestellt werden. Balken-Objekt: Mit dem Balken-Objekt kann ein analoger

Balken-Objekt:

Mit dem Balken-Objekt kann ein analoger Ausgangswert optisch dargestellt werden, ähnlich wie bei einem Balkendiagramm.

Impulsgenerator:

Über den Impulsgenerator kann ein Bitoperand mit einem Impuls Variabler Frequenz getriggert werden.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 8 S5/S7 Beispiel mit SPS-VISU In diesem Einführungsbeispiel soll eine
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 8 S5/S7 Beispiel mit SPS-VISU In diesem Einführungsbeispiel soll eine

8 S5/S7 Beispiel mit SPS-VISU

In diesem Einführungsbeispiel soll eine Ofentür-Steuerung mit SPS-VISU aufgebaut werden.

8.1 Beispiel für S7-Simulation

Soll die Anlage für die Simulation eines S7-SPS-Programms genutzt werden, so muss SPS-VISU auf den S7-Simulator eingestellt werden. Dazu wird in SPS-VISU der Menüpunkt "Software-SPS->S7-Simulator aktiv" betätigt. Dabei darf keine Anlage geöffnet sein. Die Lösung des SPS-Programm liegt in einer MMC-Datei mit der Bezeichnung Ofentuer_S7.WLD im Beispielverzeichnis von SPS-VISU vor. Diese Datei kann nach dem Zeichnen der Anlage geladen werden.

Wenn Sie mit WinSPS-S7 arbeiten, dann können Sie das Programm auch in WinSPS-S7 importieren und anschließend einfach in die Software-SPS von SPS-VISU übertragen. Dazu starten Sie zunächst SPS-VISU und danach WinSPS-S7. Stellen Sie WinSPS-S7 auf den Simulatormodus. Nun beziehen sich alle AG-Funktionen auf die Software-SPS von SPS-VISU.

Beim Einsatz des Simatic ® -Managers kann die MMC-Datei ebenfalls geöffnet und die Bausteine über TCP/IP in die S7-SoftSPS von SPS-VISU übertragen werden. Die Vorgehensweise dabei und die notwendigen Einstellungen entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem S7-Simatic ® -Manager von SIEMENS".

8.2 Beispiel für S5-Simulation

Soll die Anlage für die Simulation eines S5-SPS-Programms genutzt werden, so muss SPS-VISU auf den S5-Simulator eingestellt werden. Dazu wird in SPS-VISU der Menüpunkt "Software-SPS->S5-Simulator aktiv" betätigt. Dabei darf keine Anlage geöffnet sein.

Die Lösung des SPS-Programms für diese Anlage liegt als S5D-Datei mit dem Namen "ofentuer.s5d" im Beispielverzeichnis von SPS-VISU vor. Wenn Sie mit WinSPS-S5 arbeiten, dann können Sie das Programm auch in WinSPS-S5 importieren und einfach in die Software-SPS von SPS-VISU übertragen. Dazu starten Sie zunächst SPS-VISU und danach WinSPS-S5. Stellen Sie WinSPS-S5 auf den Simulatormodus. Nun beziehen sich alle AG-Funktionen auf die Software-SPS von SPS-VISU.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 8.3 Beschreibung des Beispiels   Es soll die Steuerung für eine
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 8.3 Beschreibung des Beispiels   Es soll die Steuerung für eine

8.3

Beschreibung des Beispiels

 

Es soll die Steuerung für eine Ofentür entworfen werden. Die Tür wird über einen Zylinder bewegt. Für die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ist jeweils ein Ausgang vorzusehen. Nachdem der Endschalter "Tür offen" betätigt wurde, wird eine Verzögerungszeit gestartet. Ist diese abgelaufen, so wird die Tür wieder geschlossen. Wird während des Schließvorgangs eine an der Ofenöffnung befindliche Lichtschranke unterbrochen, so wird der Vorgang gestoppt, bis diese wieder frei ist. Ein Halt-Taster kann jede Aktion sofort stoppen.

Zuordnungsliste:

 

Operand

Beschreibung

E0.1

Tür öffnen, Taster, Schließer

E0.2

Tür schließen, Taster, Schließer

E0.3

Vorgang Halt, Taster, Öffner

E0.4

Endschalter Tür auf, Öffner

E0.5

Endschalter Tür zu, Öffner

E0.6

Lichtschranke, bei Unterbrechung = 0

A0.0

Tür auf

A0.1

Tür zu

AW10

Restzeit bis Schließen

Wir starten das Programm. Es erscheint der sog. Startdialog von SPS-VISU. Auf diesem Dialog sind alle zuletzt bearbeiteten Projekte aufgelistet.

 
 

Startdialog von SPS-VISU

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Man kann nun eines dieser Projekte auswählen und öffnen oder ein
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Man kann nun eines dieser Projekte auswählen und öffnen oder ein

Man kann nun eines dieser Projekte auswählen und öffnen oder ein neues Projekt erzeugen. Wir erzeugen ein neues Projekt durch Drücken des Buttons "Neu". Daraufhin wird der Startdialog geschlossen und ein Fenster innerhalb von SPS-VISU geöffnet. In diesem Fenster ist ein Raster zu sehen, welches beim Zeichnen der Objekte behilflich sein soll.

Im oberen Bereich des Fensters befindet sich eine Leiste mit Mausbuttons, welche einen bestimmten Objekt-Typ repräsentieren. Die Beschreibung der einzelnen Objekte finden Sie im Abschnitt "Objekte in SPS-VISU".

Nun wollen wir mit dem Zeichnen der Ofenanlage beginnen. Wir zeichnen zunächst die statischen Teile der Anlage, d.h. die Teile, welche keine Funktionalität besitzen. Zunächst sollen die Umrisse des Ofens dargestellt werden. Dazu betätigen wir den Button für ein Standard-Objekt, welcher im folgenden Bild dargestellt ist.

Standard-Objekt, welcher im folgenden Bild dargestellt ist. Maus-Button für ein Standard-Objekt Ebenso kann der

Maus-Button für ein Standard-Objekt

Ebenso kann der Menüpunkt "Baukasten->Standard-Objekt" selektiert werden. Wurde eine dieser Aktionen ausgeführt, so ist zu bemerken, dass der Mauscursor seine Form verändert hat. Er wird nun mit einem Kreuz dargestellt, als Zeichen dafür, dass ein Objekt ausgewählt und auf dem Desktop platziert werden kann. Um das Objekt auf dem Desktop zu platzieren, bewegen wir die Maus an die Stelle, an der das Objekt dargestellt werden soll und ziehen dieses auf. Daraufhin wird der nachfolgende Dialog sichtbar. Es handelt sich dabei um den Dialog "Objekt-Eigenschaften".

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Dialog "Objekt-Eigenschaften" Da es sich bei dem Objekt nur um ein
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Dialog "Objekt-Eigenschaften" Da es sich bei dem Objekt nur um ein
Dialog "Objekt-Eigenschaften" Da es sich bei dem Objekt nur um ein statisches Objekt handelt, sind

Dialog "Objekt-Eigenschaften"

Da es sich bei dem Objekt nur um ein statisches Objekt handelt, sind keine Eigenschaften einzustellen. Lediglich die Hintergrundfarbe soll geändert werden. Die momentane Farbe ist in der oberen, linken Ecke (Vorschaubild) des Dialogs zu sehen. Um diese zu verändern, betätigt man den Button "Hintergrundfarbe" im unteren Bereich des Dialogs. Danach erscheint ein Standard-Dialog, auf welchem die gewünschte Farbe markiert werden kann. Wir selektieren hierbei die Farbe "Schwarz". Danach verlassen wir den Dialog über den Button "OK". Nun hat sich auch die Darstellung in der "Vorschau" geändert. Für dieses Objekt sind alle Einstellungen getätigt. Wir verlassen den Dialog über den Button "OK". Dieser wird daraufhin geschlossen und wir befinden uns wieder im Zeichenfenster. In diesem ist das schwarze Rechteck zu sehen. Dieses kann in seiner Größe und Lage verändert werden, indem man die rechte Maustaste betätigt oder den nachfolgend dargestellten Mausbutton anklickt.

Maustaste betätigt oder den nachfolgend dargestellten Mausbutton anklickt. Mausbutton zum Wechseln des Zeichenmodus

Mausbutton zum Wechseln des Zeichenmodus

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Nach einer dieser Aktionen, wechselt der Mauscursor sein Aussehen und wird
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Nach einer dieser Aktionen, wechselt der Mauscursor sein Aussehen und wird

Nach einer dieser Aktionen, wechselt der Mauscursor sein Aussehen und wird als Pfeil dargestellt. Bewegt man nun die Maus an die Ränder des zuvor gezeichneten Rechtecks, so kann die Größe verändert werden. Klickt man das Rechteck an, so dass dieses mit einem blinkenden Rahmen dargestellt wird, so kann man durch Halten der linken Maustaste die Lage des Objekts im Zeichenfenster verändern.

Nun soll ein weiteres statisches Objekt gezeichnet werden. Es handelt sich dabei um die Öffnung des Ofens. Wir klicken den Mausbutton für ein Standard-Objekt an. Nun bewegen wir die Maus in das Zeichenfenster und ziehen das Objekt an der gewünschten Stelle durch Halten der linken Maustaste auf. Hat das Objekt die gewünschte Größe, so lassen wir die linke Maustaste los, woraufhin der Dialog "Objekt-Eigenschaften" eingeblendet wird. Auch dieses Objekt wollen wir nur in seiner Hintergrundfarbe beeinflussen. Dazu betätigen wir den Button "Hintergrundfarbe". Auf dem sich zeigenden Dialog selektieren wir einen hellgrauen Farbton. Der Dialog wird über den Button "OK" verlassen. Auch auf dem Dialog "Objekt-Eigenschaften" sind keine Einstellungen mehr zu tätigen, weshalb dieser ebenfalls über den Button "OK" verlassen werden kann. Der Desktop stellt sich nun folgendermaßen dar:

kann. Der Desktop stellt sich nun folgendermaßen dar: Desktop nach den beiden Zeichenaktionen Die Tür des

Desktop nach den beiden Zeichenaktionen

Die Tür des Ofens soll durch einen Zylinder bewegt werden. Um diesen auf dem Zeichenfenster zu platzieren, selektieren wir ein Zylinder-Objekt durch Anklicken des nachfolgenden Mausbuttons.

selektieren wir ein Zylinder-Objekt durch Anklicken des nachfolgenden Mausbuttons. Mausbutton für Zylinder-Objekte

Mausbutton für Zylinder-Objekte

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Wahlweise kann auch der Menüpunkt "Baukasten->Zylinder" verwendet
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Wahlweise kann auch der Menüpunkt "Baukasten->Zylinder" verwendet

Wahlweise kann auch der Menüpunkt "Baukasten->Zylinder" verwendet werden. Der Mauscursor verändert daraufhin wieder seine Form, als Zeichen dafür, dass ein Objekt im Zeichenfenster "aufgezogen" werden kann. Wir platzieren den Zylinder links neben den Ofen, indem wir an dessen gewünschter linken oberen Ecke, die linke Maustaste drücken und halten. Nun ziehen wir den Mauscursor ca. 20 Kästchen nach rechts und bewegen uns dabei ca. 4 Kästchen nach unten. Jetzt lassen wir die Maustaste wieder los. Daraufhin öffnet sich der Dialog "Zylinder-Eigenschaften":

öffnet sich der Dialog "Zylinder-Eigenschaften": Dialog Zylindereigenschaften Für unser Beispiel tragen wir

Dialog Zylindereigenschaften

Für unser Beispiel tragen wir den Ausgang A0.1 für das Ausfahren des Zylinders ein. Der Ausgang A0.0 bewegt den Zylinder in die hintere Endlage. Die Endschalter des Zylinders sollen in unserem Beispiel nicht verwendet werden - deshalb verändern wir die Vorgabeeinstellungen nicht. Gleiches gilt für die Kolbenlänge und die Ausfahrgeschwindigkeit. Die Kolbenstange soll sich nach rechts bewegen. Aus diesem Grund wird als Zylinder-Ausdehnung "Rechts" selektiert. Da nun die Einstellungen vorgenommen sind, verlassen wir den Dialog über den Button "OK". Nachdem sich der Dialog geschlossen hat, ist der Zylinder im Zeichenfenster sichtbar.

Jetzt wollen wir die Ofentür darstellen. Da die Ofentür die gleichen Abmessungen wie die Öffnung des Ofens hat, wollen wir das Objekt für die Ofenöffnung kopieren. Dazu betätigen wir zunächst die rechte Maustaste, damit der Mauscursor die Form eines Pfeils annimmt. Daraufhin klicken wir das Objekt "Ofenöffnung" an, welches danach mit einem blinkenden Rahmen umgeben wird. Jetzt drücken wir die [SHIFT]-Taste und halten diese gedrückt. Gleichzeitig platzieren wir den Mauscursor innerhalb des Rechtecks und drücken die linke Maustaste. Diese wird ebenfalls gehalten. Nun ziehen wir das Objekt auf den Zylinder zu und ordnen es rechts an das Ende der Kolbenstange an. An dieser Stelle lassen wir zunächst die linke Maustaste und danach die [SHIFT]-Taste wieder los.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Wir haben nun eine Kopie des Rechtecks angelegt. Will man das
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Wir haben nun eine Kopie des Rechtecks angelegt. Will man das

Wir haben nun eine Kopie des Rechtecks angelegt. Will man das Objekt genauer positionieren, so kann man dies über die Cursor-Tasten (Pfeil-Tasten) bewerkstelligen, sofern das Objekt markiert ist. Bei der Ofentür handelt es sich nicht um ein reines statisches Objekt, d.h. wir müssen dieser einige Objekt-Eigenschaften mitgeben. Dazu doppelklicken wir auf das Objekt (ebenso kann man die Taste [RETURN] betätigen), woraufhin sich der Dialog "Objekt-Eigenschaften" zeigt. Die Ofentür muss die Eigenschaft haben, Endschalter zu beeinflussen. Denn wir müssen die jeweilige Lage der Tür durch Endschalter erfassen und dadurch die Bewegung begrenzen. Um dem Objekt diese Eigenschaft zu geben, klicken wir die Checkbox "Endschalter betätigen" im Feld "weitere Eigenschaften" an. Um die Tür besser von der Ofenöffnung unterscheiden zu können, drücken wir den Button "Hintergrundfarbe" und selektieren einen dunklen Grauton. Über "OK" wird der Dialog verlassen. Die Tür soll ebenso ein Muster bekommen. Zu diesem Zweck betätigen wir den Button "Muster". Auf dem Dialog kann nun eines der angezeigten Muster gewählt werden. Wir stellen das Muster Nr. 4 ein und verlassen den Dialog über den Button "OK". Auch im Dialog "Objekt-Eigenschaften" sind nun alle Einstellungen vorgenommen. Wir schließen den Dialog über den Button "OK". Das Zeichenfenster stellt sich danach folgendermaßen dar:

Das Zeichenfenster stellt sich danach folgendermaßen dar: Desktop nach dieser Aktion Die Ofentür ist in der

Desktop nach dieser Aktion

Die Ofentür ist in der realen Anlage z.B. durch Verschrauben fest mit der Kolbenstange verbunden. Somit vollzieht die Ofentür die selben Bewegungen wie die Kolbenstange. Eine solche Verbindung kann innerhalb von SPS-VISU mit einer sogenannten Bewegungsgruppe gebildet werden. Eine solche Bewegungsgruppe bilden wir zwischen dem Zylinder und der Ofentür. Dazu klicken wir die Ofentür an, damit diese markiert ist. Danach halten wir die [SHIFT]-Taste gedrückt und klicken mit der Maus auf den Zylinder. Nun sind beide Objekte mit blinkenden Rechtecken umgeben. Die [SHIFT]-Taste kann jetzt wieder losgelassen werden.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Über den Menüpunkt "Objekt->Gruppieren->Bewegungsgruppe
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Über den Menüpunkt "Objekt->Gruppieren->Bewegungsgruppe

Über den Menüpunkt "Objekt->Gruppieren->Bewegungsgruppe zusammenfassen" bilden wir daraufhin eine Bewegungsgruppe mit den beiden Objekten. Ebenso kann der nachfolgend dargestellte Mausbutton betätigt werden.

der nachfolgend dargestellte Mausbutton betätigt werden. Mausbutton "Bewegungsgruppe zusammenfassen" Da wir

Mausbutton "Bewegungsgruppe zusammenfassen"

Da wir nicht die Endschalter des Zylinders verwenden, müssen noch Endschalter in der Anlage angebracht werden, um die Stellung der Ofentür zu erfassen und die Bewegung zu begrenzen. Wir wählen ein Endschalter-Objekt, indem wir den folgenden Mausbutton anklicken.

indem wir den folgenden Mausbutton anklicken. Mausbutton für Endschalter-Objekte Wahlweise kann auch der

Mausbutton für Endschalter-Objekte

Wahlweise kann auch der Menüpunkt "Baukasten->Endschalter" ausgeführt werden. Der Mauscursor hat nun wieder die Form eines Kreuzes. Wir benötigen einen Endschalter, um die offene Tür zu erfassen. Aus diesem Grund setzen wir den Endschalter an die linke obere Ecke der Ofentür. Die Vorgehensweise ist die gleiche wie zuvor bei den anderen Objekten. Man zieht durch Drücken und Halten der linken Maustaste das Objekt auf. Nach dem Loslassen der Maustaste öffnet sich der Dialog "Eigenschaften des Endschalters".

Auf dem Dialog kann der mit dem Endschalter verknüpfte Eingang angegeben werden. Ebenso ist einstellbar, ob der Endschalter als Öffner oder Schließer konfiguriert werden soll. In unserem Beispiel soll der Eingang E0.4 die offene Tür melden. Dieser Endschalter ist als Öffner ausgelegt, weshalb im Feld "bei Betätigung auf" eine Null eingetragen wird. Den Dialog verlassen wir über den Button "OK". Innerhalb des Zeichenfensters wird der Endschalter als grünes Rechteck dargestellt. Der Endschalter ist so anzuordnen, dass er die linke obere Ecke der Ofentür berührt. Nachfolgend ist dies dargestellt.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Platzierung des Endschalters Um die Lage zu verändern, muss zunächst die
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Platzierung des Endschalters Um die Lage zu verändern, muss zunächst die
Platzierung des Endschalters Um die Lage zu verändern, muss zunächst die rechte Maustaste betätigt werden.

Platzierung des Endschalters

Um die Lage zu verändern, muss zunächst die rechte Maustaste betätigt werden. Danach klickt man den Endschalter an und zieht diesen an die gewünschte Position. Die Feineinstellung kann dann mit Hilfe der Pfeil-Tasten vorgenommen werden. Die Endlage beim Schließen der Tür muss ebenfalls von einem Endschalter gemeldet werden. Aus diesem Grund betätigen wir die rechte Maustaste, um einen neuen Endschalter anordnen zu können. Daraufhin ist der Mausbutton für die Endschalter als gedrückt dargestellt. Der Endschalter wird am rechten Rand der Ofenöffnung angebracht. Es erscheint wiederum der Dialog "Eigenschaften des Endschalters". Die nachfolgende Darstellung zeigt den Dialog mit den getätigten Einstellungen.

zeigt den Dialog mit den getätigten Einstellungen. Dialog "Eigenschaften des Endschalters" Wie man dem

Dialog "Eigenschaften des Endschalters"

Wie man dem Dialog entnehmen kann, meldet der Eingang E0.5 die geschlossene Tür. Der Endschalter ist dabei als Öffner ausgelegt. Das folgende Bild zeigt die Lage des Endschalters am rechten oberen Rand der Ofenöffnung.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Lage des Endschalters Der Aufbau der Anlage ist somit fertiggestellt. Es
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Lage des Endschalters Der Aufbau der Anlage ist somit fertiggestellt. Es
Lage des Endschalters Der Aufbau der Anlage ist somit fertiggestellt. Es fehlen noch die Bedien-

Lage des Endschalters

Der Aufbau der Anlage ist somit fertiggestellt. Es fehlen noch die Bedien- und Anzeigeelemente, so z.B. die Taster und Schalter.

Für die Anlage werden 3 Taster benötigt: Tür öffnen, Tür schließen und ein Taster zum Stoppen des Vorgangs. Wir wählen den nachfolgend dargestellten Mausbutton.

Wir wählen den nachfolgend dargestellten Mausbutton. Mausbutton für Schalter-Objekte Den Schalter ziehen wir

Mausbutton für Schalter-Objekte

Den Schalter ziehen wir unterhalb der Anlage auf. Nach dem Loslassen der rechten Maustaste erscheint der Dialog "Eigenschaften und Beschriftung eines Schalters".

Grundsätzlich stehen zwei verschiedene Darstellungsarten von Schaltern zur Verfügung. Es sind dies zum einen die sog. Windows-Schalter, welche das Aussehen von Schaltern auf Windows-Dialogen haben. Der Vorteil dieser Schalter besteht darin, dass sie direkt beschriftet werden können. Ebenso ist es möglich, die Schalter in verschiedenen Farben anzuzeigen.

Daneben stehen sog. grafische Schalter zur Verfügung. Diese Schalter sind den realen Schaltern an Schaltschränken sehr ähnlich. Diese sind in den Farben rot, grün und gelb verfügbar. Es können Ein- und Ausschalter verwendet werden. Ebenso steht ein Drehschalter zur Verfügung. Der Nachteil dieser Schalter besteht darin, dass diese über ein separates Textfeld beschriftet werden müssen und dadurch mehr Platz benötigen.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Für unser Beispiel wollen wir zunächst den Taster mit der Funktion
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Für unser Beispiel wollen wir zunächst den Taster mit der Funktion

Für unser Beispiel wollen wir zunächst den Taster mit der Funktion "Tür öffnen" auswählen. Dieser Taster ist an dem Eingang E0.1 angeschlossen. Er ist als Taster und Schließer ausgelegt. Für die Darstellung wählen wir einen grafischen Schalter. Innerhalb des Dialogs betätigen wir den Button "Schalter wählen", um die Darstellung des grafischen Schalters zu selektieren. Es zeigt sich der Dialog "BMP-Datei auswählen". In der Listbox sind die verschiedenen Darstellungsarten in Form von BMP-Files aufgelistet. Selektiert man eine Datei, so wird in der rechten oberen Ecke des Dialogs eine Vorschau angezeigt. Wir wählen das File "S_GR_E0.bmp".

Danach verlassen wir den Dialog über den Button "OK". Den Dialog "Eigenschaften und Beschriftung eines Schalters" bestätigen wir ebenfalls über den Button "OK". Der Schalter ist jetzt innerhalb unseres Zeichenfensters zu sehen. Für den Taster "Tür schließen", kopieren wir den soeben erzeugten Taster. Die Vorgehensweise wurde schon beim Kopieren der Ofentür beschrieben. Nun markieren wir das kopierte Objekt und betätigen die [RETURN]-Taste. Daraufhin erscheint der Dialog "Eigenschaften und Beschriftung eines Schalters". Auf diesem ändern wir den zu beeinflussenden Operanden in den Eingang E0.2. Danach verlassen wir den Dialog über "OK". Für den Halt-Taster drücken wir wieder den Mausbutton für die Schalter-Objekte und platzieren diesen im Zeichenfenster. Im Dialog "Eigenschaften und Beschriftung eines Schalters" stellen wir den Eingang E0.3 ein. Der Taster muss als Öffner konfiguriert werden. Der Taster soll ein grafischer Schalter sein. Für die Darstellung wird die BMP-Datei "S_ROT_A0.bmp" ausgewählt. Nun sind alle nötigen Bedienelemente angeordnet. Damit die Bedienelemente in einer Linie ausgerichtet werden können, selektieren wir alle. Der Mauscursor muss dazu in die Pfeil-Darstellung geändert werden (rechte Maustaste). Danach selektieren wir die drei Schalter-Objekte durch Anklicken über die Maus, wobei gleichzeitig die [SHIFT]-Taste gehalten werden muss. Es müssen alle 3 Objekte von einem blinkenden Rand umgeben sein. Nun ordnen wir die Objekte tabellarisch in horizontaler Richtung an. Dies erreicht man durch den Menüpunkt "Objekt->Anordnen->Tabellarisch horizontal anordnen" oder den nachfolgend abgebildeten Mausbutton.

anordnen" oder den nachfolgend abgebildeten Mausbutton. Mausbutton "Tabellarisch horizontal anordnen" Nach

Mausbutton "Tabellarisch horizontal anordnen"

Nach dieser Aktion sind die Objekte in einer Reihe und mit gleichem Abstand zueinander angeordnet. Um die Funktion der Schalter besser erkennen zu können, sollten diese noch beschriftet werden. Dazu verwenden wir die sog. Textobjekte. Über den Menüpunkt "Baukasten->Text" kann ein solches Objekt angewählt werden. Ebenso kann man den nachfolgend gezeigten Mausbutton betätigen.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Mausbutton für Text-Objekte Nachdem eine dieser Aktionen ausgeführt wurde,
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Mausbutton für Text-Objekte Nachdem eine dieser Aktionen ausgeführt wurde,
Mausbutton für Text-Objekte Nachdem eine dieser Aktionen ausgeführt wurde, kann man das Textobjekt im Zeichenfenster

Mausbutton für Text-Objekte

Nachdem eine dieser Aktionen ausgeführt wurde, kann man das Textobjekt im Zeichenfenster aufziehen. Danach erscheint der Dialog "Texteigenschaften". Wir wollen zunächst den Taster "Tür schließen" beschriften und tragen somit diesen Text in das Textfeld ein. Die Textfarbe belassen wir auf schwarz, die Hintergrundfarbe des Feldes auf weiß. Nun schließen wir den Dialog über "OK". Daraufhin ist das Textfeld im Zeichenfenster zu sehen. Will man die Schrift innerhalb des Textfeldes verändern, so verändert man einfach die Höhe des Feldes mit Hilfe der Maus. In gleicher Weise beschriften wir auch die beiden anderen Taster. Abschließend richten wir die Textfelder mit dem Menüpunkt "Objekt->Anordnen->Tabellarisch horizontal anordnen" aus.

Die Zeit, welche bis zum automatischen Schließen der Tür abläuft, wird im Ausgangswort 10 BCD-codiert ausgegeben. Somit eignet sich dieser Wert für die Ausgabe an einer BCD-Anzeige. Diese wollen wir ebenfalls im Zeichenfenster platzieren. Wir wählen dazu den Menüpunkt "Baukasten->BCD-Anzeige" oder drücken den nachfolgend gezeigten Mausbutton.

oder drücken den nachfolgend gezeigten Mausbutton. Mausbutton für BCD-Objekt Anschließend ordnen wir das

Mausbutton für BCD-Objekt

Anschließend ordnen wir das BCD-Objekt oberhalb des Ofens an. Es erscheint der Dialog "Eigenschaften der BCD-Anzeige". Auf diesem Dialog kann man einstellen, ob das Objekt eine BCD-Ausgabe oder eine BCD-Eingabe sein soll. Bei einem BCD-Eingabe-Objekt kann man über Ziffernsteller einen Wert eingeben. Dieser Wert wird dann an das verknüpfte Eingangswort weitergegeben. Wählt man eine BCD-Ausgabe, so wird die BCD-Zahl des verknüpften Ausgangsworts auf dem Objekt dargestellt.

Wir tragen das Ausgangswort 10 (AW10) als verknüpften Operanden ein und selektieren "BCD-Ausgabe". Nach Drücken des Buttons "OK" wird der Dialog geschlossen und die BCD-Ausgabe ist sichtbar. Diese kann beliebig in ihrer Größe verändert werden. Nun fehlt nur noch die Lichtschranke, welche an der Ofenöffnung angebracht ist und bei Unterbrechung den Schließvorgang stoppt. Diese Lichtschranke simulieren wir mit Hilfe eines Tasters. Wir wählen also ein Schalter-Objekt, konfigurieren dies als Taster und Öffner und beschriften es mit dem Text "Lichtschranke". Da wir einen Windows-Schalter wählen, wird dieser Text auf dem Objekt angezeigt. Als Operanden tragen wir den Eingang E0.6 ein.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Das Zeichenfenster hat nun folgendes Aussehen: Zeichenfenster nach diesen
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Das Zeichenfenster hat nun folgendes Aussehen: Zeichenfenster nach diesen

Das Zeichenfenster hat nun folgendes Aussehen:

Das Zeichenfenster hat nun folgendes Aussehen: Zeichenfenster nach diesen Aktionen Über den Menüpunkt

Zeichenfenster nach diesen Aktionen

Über den Menüpunkt "Datei->Speichern" kann die Anlage nun gespeichert werden.

8.4 Test der Anlage mit einem S7-SPS-Programm

Jetzt hat man die Möglichkeit, sein SPS-Programm mit Hilfe der grafischen Anlage zu testen. Das SPS-Programm liegt dabei in einer MMC-Datei mit der Bezeichnung "Ofentuer_S7.WLD" vor, die Datei befindet sich im Beispielverzeichnis von SPS-VISU. Zunächst muss diese WLD-Datei in die Software-SPS geladen werden. Dazu führen wir den Menüpunkt "Software-SPS/Software-SPS steuern" aus. Wahlweise kann auch die Tastenkombination [STRG] + [S] betätigt werden. Danach erscheint der Dialog "Software-SPS". Auf dem Dialog wird der Button "WLD Laden" betätigt. Mit Hilfe des Datei-Auswahl-Dialogs kann die WLD-Datei selektiert und der Dialog über OK verlassen werden. Die Bausteine aus der WLD-Datei sind nun in der S7-Software-SPS von SPS-VISU. Auch der Dialog "Software SPS" kann über den Button "OK" verlassen werden.

Wenn Sie mit WinSPS-S7 arbeiten, dann können Sie WinSPS-S7 parallel zu SPS-VISU starten. Sobald WinSPS-S7 auf das Ziel "Simulator" eingestellt ist arbeitet dieses mit der gleichen Software-SPS. Es kann somit beispielsweise auch der Bausteinstatus betrachtet werden.

Beim Einsatz des Simatic ® -Managers kann die S7-SoftSPS von SPS-VISU über TCP/IP angesprochen werden. Die Vorgehensweise dabei und die notwendigen Einstellungen entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem S7-Simatic ® -Manager von SIEMENS".

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 8.5 Test der Anlage mit einem S5-SPS-Programm Jetzt hat man die
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 8.5 Test der Anlage mit einem S5-SPS-Programm Jetzt hat man die

8.5 Test der Anlage mit einem S5-SPS-Programm

Jetzt hat man die Möglichkeit, sein SPS-Programm mit Hilfe der grafischen Anlage zu testen. Zunächst muss die S5D-Datei mit dem SPS-Programm in die Software-SPS geladen werden. Dazu führen wir den Menüpunkt "Software-SPS/Software-SPS steuern" aus. Wahlweise kann auch die Tastenkombination [STRG] + [S] betätigt werden. Danach erscheint der Dialog "Software-SPS" . Für unser Beispiel wählen wir die S5D-Datei "ofentuer.s5d" aus, diese befindet sich im Beispiel-Verzeichnis von SPS-VISU. Den Dialog verlassen wir über "OK".

Wenn Sie mit WinSPS-S5 arbeiten, dann können Sie WinSPS-S5 parallel zu SPS-VISU starten. Sobald WinSPS-S5 auf das Ziel "Simulator" eingestellt ist arbeitet dieses mit der gleichen Software-SPS. Es kann somit beispielsweise auch der Bausteinstatus betrachtet werden.

8.6 Test der Anlage

Damit das geladene SPS-Programm in der Software-SPS bearbeitet wird, wird der Menüpunkt "Software-SPS->Software-SPS RUN/STOP" (Kurztaste F8) betätigt. Nun wird das SPS-Programm in der Software-SPS bearbeitet. Dass sich diese im Zustand "RUN" befindet, kann auch dem nachfolgenden Mausbutton entnommen werden.

kann auch dem nachfolgenden Mausbutton entnommen werden. Betätigter Mausbutton "RUN" Über diesen Mausbutton

Betätigter Mausbutton "RUN"

Über diesen Mausbutton kann man die Betriebsart der Software-SPS auch umschalten. Beim Umschalten von STOP auf RUN wird dann die im Dialog "Software-SPS" eingestellte Anlaufart durchgeführt. Um den Ablauf der Anlage verfolgen zu können, muss auch die grafische Simulation auf RUN geschaltet werden. Dies erreicht man über den Menüpunkt "Visu-Window->RUN-Modus aktiv", die Taste [F9] oder den nachfolgenden Mausbutton.

die Taste [F9] oder den nachfolgenden Mausbutton. Mausbutton zum Starten der grafischen Simulation Führt man

Mausbutton zum Starten der grafischen Simulation

Führt man eine dieser Aktionen aus, so wird das Zeichenfenster neu aufgebaut und das Raster entfernt.

Man kann nun die Anlage über die Taster steuern und an dem Verhalten die Richtigkeit des SPS-Programms testen.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 9 Zusammenarbeit von SPS-VISU und WinSPS-S7 9.1 Verwendung von WinSPS-S7
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 9 Zusammenarbeit von SPS-VISU und WinSPS-S7 9.1 Verwendung von WinSPS-S7

9 Zusammenarbeit von SPS-VISU und

WinSPS-S7

9.1 Verwendung von WinSPS-S7 und SPS-VISU auf einem PC

Da WinSPS-S7 und SPS-VISU die gleiche S7-SoftSPS verwenden, können diese direkt zusammenarbeiten. Dies bedeutet, wenn in WinSPS-S7 als Ziel "Simulator" ausgewählt wird, dann beziehen sich alle SPS-Funktionen auf die S7-SoftSPS die sowohl von WinSPS-S7 als auch von SPS-VISU genutzt wird. Werden also beispielsweise die SPS-Bausteine von WinSPS-S7 in die S7-SoftSPS übertragen, so sind diese auch in SPS-VISU vorhanden.

WinSPS-S7 und SPS-VISU können auch über TCP/IP zusammenarbeiten. Dies ist allerdings nur mit der Profiversion von WinSPS-S7 möglich. Dabei wird SPS-VISU auf die IP-Adresse 127.0.0.1 eingestellt, bzw. auf die IP-Adresse des PCs wenn als Betriebssystem WinVista oder Windows 7 zum Einsatz kommt. WinSPS-S7 wird auf das Ziel "TCP/IP-Direkt" eingestellt. Als anzusprechende IP-Adresse wird in "Extras->Eigenschaften von Ziel TCP/IP-Direkt" entweder 127.0.0.1 oder bei WinVista und Windows 7 die IP-Adresse des PCs angegeben. Nachfolgend sind die beiden Dialoge in WinSPS-S7 und SPS-VISU zu sehen, bei denen die Einstellungen vorgenommen werden müssen.

bei denen die Einstellungen vorgenommen werden müssen. Bild: Einstellung in WinSPS-S7. Menüpunkt

Bild: Einstellung in WinSPS-S7. Menüpunkt "Extras->Eigenschaften des Ziels TCP/IP-Direkt"

"Extras->Eigenschaften des Ziels TCP/IP-Direkt" Bild: Einstellung der IP-Adresse in SPS-VISU über

Bild: Einstellung der IP-Adresse in SPS-VISU über "Software-SPS->WinPLC-Engine Einstellungen"

Sind diese Einstellungen getätigt, so kann über die AG-Funktionen von WinSPS-S7 auf die S7-SoftSPS von SPS-VISU zugegriffen werden.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 9.2 Verwendung von WinSPS-S7 und SPS-VISU auf unterschiedlichen PCs Soll
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 9.2 Verwendung von WinSPS-S7 und SPS-VISU auf unterschiedlichen PCs Soll

9.2 Verwendung von WinSPS-S7 und SPS-VISU auf unterschiedlichen PCs

Soll SPS-VISU und WinSPS-S7 auf verschiedenen PCs verwendet werden, so muss die S7-SoftSPS von SPS-VISU über TCP/IP angesprochen werden. Dazu müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

Die beiden PCs mit WinSPS-S7 und SPS-VISU müssen über TCP/IP erreichbar sein. erreichbar sein.

Bei WinSPS-S7 muss die Profiversion verwendet werden.und SPS-VISU müssen über TCP/IP erreichbar sein. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, dann kann dieser

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, dann kann dieser Betrieb angewandt werden.

9.2.1 Einstellung in SPS-VISU

In SPS-VISU wird bei geöffnetem Projekt der Menüpunkt "Software-SPS->WinPLC-Engine Einstellungen" aufgerufen. Auf dem erscheinenden Dialog können die notwendigen Einstellungen vorgenommen werden.

können die notwendigen Einstellungen vorgenommen werden. Bild: Einstellung der IP-Adresse in SPS-VISU über

Bild: Einstellung der IP-Adresse in SPS-VISU über "Software-SPS->WinPLC-Engine Einstellungen"

Der Schalter "Kommunikation über TCP/IP aktivieren" muss eingeschaltet sein. Auf der rechten Seite des Dialoges finden Sie die IP-Adresse der Software-SPS von SPS-VISU. Diese IP-Adresse muss in WinSPS-S7 übernommen werden. Weitere Informationen über diesen Dialog finden Sie in der Online-Hilfe von SPS-VISU (Button 'Hilfe' im Dialog).

Über OK wird der Dialog bestätigt.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 9.2.2 Einstellung in der Profiversion von WinSPS-S7 In WinSPS-S7 wird ein
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 9.2.2 Einstellung in der Profiversion von WinSPS-S7 In WinSPS-S7 wird ein

9.2.2 Einstellung in der Profiversion von WinSPS-S7

In WinSPS-S7 wird ein Projekt geöffnet und im Unterprojekt das Ziel "TCP/IP-Direkt" ausgewählt. Dann führt man den Menüpunkt " Extras->Eigenschaften von Ziel TCP/IP-Direkt" aus. Auf dem erscheinenden Dialog wird die IP-Adresse von SPS-VISU eingetragen. Besser gesagt die IP-Adresse des PCs auf dem SPS-VISU gestartet ist.

die IP-Adresse des PCs auf dem SPS-VISU gestartet ist. Bild: Einstellung in WinSPS-S7. Eigenschaften des Ziels

Bild: Einstellung in WinSPS-S7. Eigenschaften des Ziels "TCP/IP-Direkt"

Auch hier wird der Dialog über OK verlassen.

Danach kann man in SPS-VISU die Simulation starten (über die beiden Maus-Buttons mit der Aufschrift RUN) und über die AG-Funktionen von WinSPS-S7 auf SPS-VISU zugreifen. Es können somit alle Online-Funktionen wie z.B. Bausteinstatus, Status/Steuern-Variable, Baugruppenzustand usw. ausgeführt werden.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 10 Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem S7-Simatic ® -Manager von SIEMENS
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 10 Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem S7-Simatic ® -Manager von SIEMENS

10 Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem S7-Simatic ® -Manager von SIEMENS

Ab der Version 4.6 von SPS-VISU kann die S7-SoftSPS in SPS-VISU direkt über den Simatic ® -Manager angesprochen werden. Dabei wird der Simatic ® -Manager ab der Version 5.3 unterstützt. SPS-VISU kann sowohl auf dem gleichen PC wie der Simatic ® -Manager, als auch auf einem separaten PC betrieben werden. Wenn Sie zwei PCs verwenden, müssen diese über Ethernet miteinander verbunden sein.

10.1 Verbindungstreiber

Das Ansprechen der S7-SoftSPS innerhalb von SPS-VISU über den Simatic ® -Manager kann über zweierlei Verbindungstreiber erfolgen.

TCP/IP: Dieser Treiber ist standardmäßig im Simatic ® -Manager vorhanden. : Dieser Treiber ist standardmäßig im Simatic ® -Manager vorhanden.

SPS-VISU (WinPLC-Engine): Dieser Treiber wird automatisch beim Installieren von SPS-VISU hinzugefügt. : Dieser Treiber wird automatisch beim Installieren von SPS-VISU hinzugefügt.

Die Treiberauswahl erfolgt über den Dialog "PG/PC-Schnittstelle einstellen", der im Simatic ® -Manager über den Menüpunkt "Extras->PG/PC-Schnittstelle einstellen" aufgerufen werden kann.

Der Vorteil bei der Verwendung des Treibers "SPS-VISU (WinPLC-Engine)" besteht darin, dass hierbei keine Hardwarekonfiguration innerhalb des Projekts im Simatic ® -Manager notwendig ist.

Wird der Treiber "TCP/IP" verwendet, so muss eine Hardwarekonfiguration mit einer CPU des Typs "315-2 PN/DP" vorgenommen werden. Dabei muss man die PN-Schnittstelle der CPU auf die IP-Adresse der S7-Soft-SPS von SPS-VISU einstellen. Dies wird in einem der folgenden Beispiele gezeigt.

Achtung:

Wenn Sie den Standardtreiber "TCP/IP" von SIEMENS benutzen wollen, dann achten Sie bei der Auswahl im Dialog "PG/PC-Schnittstelle einstellen" darauf, dass der Eintrag "TCPI/P" und nicht der Eintrag "TCP/IP (Auto)" gewählt wird.

Wenn Sie "TCP/IP (Auto)" wählen, kommt keine Verbindung zustande.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 10.2 Verwendung des Simatic ® -Managers und SPS-VISU auf einem PC
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 10.2 Verwendung des Simatic ® -Managers und SPS-VISU auf einem PC

10.2 Verwendung des Simatic ® -Managers und SPS-VISU auf einem PC

In SPS-VISU kann der Dialog "WinPLC-Engine TCP/IP settings" über den Menüpunkt "Software-SPS->WinPLC-Engine Einstellungen" aufgerufen werden. Die IP-Daten für die S7-SoftSPS werden dabei automatisch ermittelt. Normalerweise müssen diese Einstellungen nicht von Hand vorgenommen werden. Auf dem Dialog "WinPLC-Engine TCP/IP settings" wird bei der Aktivierung der Kommunikation über TCP/IP, automatisch die passende IP-Adresse selektiert. Des Weiteren werden im Feld "TCP/IP-Daten für Zugriff auf S7-SoftSPS" die für den Zugriff zu verwendenden IP-Daten dargestellt. Eine ausführliche Hilfe mit Beispielen zu den einzelnen Windows-Versionen, kann der Hilfe des Dialogs entnommen werden.

Hinweis: Wie man die IP-Adresse eines PCs ermittelt, ist im Kapitel "Ermitteln der IP-Adresse eines PCs" beschrieben. Dies sollte aber nur in Ausnahmefällen notwendig sein.

10.3 Verwendung des Simatic ® -Managers und SPS-VISU auf unterschiedlichen PCs

Sind der Simatic ® -Manager und SPS-VISU auf unterschiedlichen PCs installiert, so müssen die beiden PCs über Ethernet miteinander verbunden sein. Des Weiteren müssen die PCs über IP-Adressen verfügen, welche im gleichen Subnetz liegen.

Die S7-SoftSPS von SPS-VISU ist auf die IP-Adresse des PCs einzustellen, auf dem SPS-VISU installiert ist. Innerhalb des Simatic ® -Managers ist diese IP-Adresse als Kommunikationspartner anzugeben. Die Vorgehensweise dafür, wird in einem der nachfolgenden Beispiele erläutert.

10.4 Softwarevoraussetzungen für das direkte Ansprechen von SPS-VISU über den Simatic ® -Manager

Der Simatic ® -Manager muss in der Version 5.3 oder höher vorhanden sein. ® -Manager muss in der Version 5.3 oder höher vorhanden sein.

SPS-VISU muss in der Version 4.6 oder höher vorhanden sein.über den Simatic ® -Manager Der Simatic ® -Manager muss in der Version 5.3 oder höher

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 10.5 Laden des Simatic ® -Manager-Projekts über die S7P-Datei Mit
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 10.5 Laden des Simatic ® -Manager-Projekts über die S7P-Datei Mit

10.5 Laden des Simatic ® -Manager-Projekts über die S7P-Datei

Mit SPS-VISU können die Projekte des S7-Simatic ® -Managers direkt geladen werden. Dabei ist die Projektdatei des Simatic ® -Managers auszuwählen. Diese Datei befindet sich im Projektverzeichnis und trägt den Namen des Projekts mit der Endung S7P. Diese Datei wird über den Dialog "Software-SPS" ausgewählt, der Dialog kann dabei über den Menüpunkt "Software-SPS->Software-SPS steuern" zur Ansicht gebracht werden. Auf dem Dialog befindet sich der Button "S7P laden" . Wird dieser betätigt, so erscheint ein Datei-Auswahl-Dialog über den die S7P-Datei auf dem PC gesucht und eingestellt werden kann. Bestätigt man den Dialog mit OK, so werden die im Simatic ® -Manager-Projekt vorhandenen SPS-Bausteine in die Software-SPS von SPS-VISU geladen. Der Dialog "Software-SPS" kann nun über "OK" verlassen werden. Wurden im Simatic ® -Manager Änderungen in den SPS-Bausteinen vorgenommen, so betätigt man einfach den Menüpunkt "Software-SPS->S5D/S7P/WLD-Datei nochmals laden" , daraufhin werden die neuen Bausteine in SPS-VISU übernommen.

Diese Variante ist nicht notwendig, wenn Sie SPS-VISU direkt über TCP/IP vom Simatic ® -Manager aus ansprechen. Denn dann können Sie die Bausteine direkt in die S7-SoftSPS von SPS-VISU übertragen

10.6 Laden einer mit dem Simatic ® -Manager erzeugten MMC-Datei

Eine weitere Möglichkeit, die SPS-Bausteine aus dem Simatic ® -Manager in SPS-VISU zu laden, besteht über eine sog. MMC-Datei. Diese Dateien haben die Endung "WLD" und können im Simatic ® -Manager über den Menüpunkt "Datei->Memory Card Datei->Neu" erzeugt werden. Anschließend kann man die Projektbausteine in diese Datei kopieren. Wurde die Datei im Simatic ® -Manager geschlossen, so kann diese in SPS-VISU selektiert werden. Dazu wird über den Menüpunkt "Software-SPS->Software-SPS steuern" der Dialog "Software-SPS" aufgerufen. Auf dem Dialog befindet sich der Button "WLD laden" . Bei Betätigung erscheint ein weiterer Dialog, mit dem die WLD-Datei selektiert und die Auswahl über den Button "OK" bestätigt werden kann. Daraufhin werden die Bausteine aus der WLD-Datei in SPS-VISU geladen und der Dialog "Sofware-SPS" kann über den Button "OK" verlassen werden. Wurden im Simatic ® -Manager Änderungen an der MMC-Datei vorgenommen, so betätigt man einfach den Menüpunkt "Software-SPS->S5D/S7P/WLD-Datei nochmals laden", daraufhin werden die neuen Bausteine in SPS-VISU übernommen.

Diese Variante ist nicht notwendig, wenn Sie SPS-VISU direkt über TCP/IP vom Simatic ® -Manager aus ansprechen. Denn dann können Sie die Bausteine direkt in die S7-SoftSPS von SPS-VISU übertragen

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 11 Ermitteln der IP-Adresse eines PCs Sollte die IP-Adresse eines PCs
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 11 Ermitteln der IP-Adresse eines PCs Sollte die IP-Adresse eines PCs

11 Ermitteln der IP-Adresse eines PCs

Sollte die IP-Adresse eines PCs nicht bekannt sein, so kann diese über den Befehl "ipconfig" ermittelt werden. Dieser Befehl ist in der Eingabeaufforderung von Windows einzugeben. Die Eingabeaufforderung befindet sich inerhalb der Rubrik "Zubehör" von Windows und öffnet ein DOS-änliches Fenster Nachfolgend ist dies zu sehen.

ein DOS-änliches Fenster Nachfolgend ist dies zu sehen. Bild: Anzeige nach Eingabe von "ipconfig" In obiger

Bild: Anzeige nach Eingabe von "ipconfig"

In obiger Darstellung ist zu erkennen, dass der PC auf die IP-Adresse 192.168.2.102 eingestellt ist.

11.1 Die Adresse 127.0.0.1 (Local Host)

Wird in der S7-SoftSPS von SPS-VISU die Kommunikation über TCP/IP aktiviert, so kommt der Dialog "WinPLC-Engine TCP/IP settings" zum Einsatz. Dieser wird über den Menüpunkt "Software-SPS->WinPLC-Engine Einstellungen" aufgerufen. Beim Auswählen der Option "Kommunikation über TCP/IP aktivieren" oder Betätigung des Buttons "Optimale TCP/IP-Einstellungen setzen" wird die S7-SoftSPS automatisch auf die möglichen TCP/IP-Parameter eingestellt. Des Weiteren werden im Feld "TCP/IP-Daten für Zugriff auf S7-SoftSPS" die für einen Zugriff einzustellenden IP-Parameter angezeigt.

Unter Umständen wird hierbei die IP-Adresse 127.0.0.1 angezeigt. Hierbei handelt es sich um die sog. Local-Host-Adresse die bei der internen TCP/IP-Kommunikation verwendet wird. Diese Adresse kommt z.B. zum Einsatz, wenn der PC mit keinem Netzwerk verbunden ist. Diese IP-Adresse muss somit bei allen Programmen, welche mit der S7-SoftSPS von SPS-VISU über TCP/IP kommunizieren möchten, eingestellt werden. Bei dieser Einstellung ist die S7-SoftSPS nicht von einem anderen PC aus zu erreichen.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 12 Beispiel zur Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem Simatic ® -Manager
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 12 Beispiel zur Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem Simatic ® -Manager

12 Beispiel zur Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem Simatic ® -Manager auf einem PC

Im folgenden Beispiel soll gezeigt werden, wie ein SPS-Programm, welches mit dem Simatic ® -Manager V5.4 erstellt wurde, in SPS-VISU simuliert werden kann. Im Beispiel wird davon ausgegangen, dass sich SPS-VISU und der Simatic ® -Manager auf dem gleichen PC befinden.

12.1 Einstellungen in SPS-VISU

Im Beispiel soll das SPS-Programm für eine Blechlackierung getestet werden. Nach dem Start von SPS-VISU wird das Projekt geladen. Das Anlagenbild hat dabei folgendes Aussehen.

ojekt geladen. Das Anlagenbild hat dabei folgendes Aussehen. Bild: Anlagenbild für das Beispiel Damit die S7-SoftSPS

Bild: Anlagenbild für das Beispiel

Damit die S7-SoftSPS von SPS-VISU über den Simatic ® -Manager angesprochen werden kann, ist SPS-VISU auf den Betrieb mit dem Simulator einzustellen. Dazu wird der Menüpunkt "Optionen->Allgemeine Einstellungen" selektiert.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Danach öffnet sich der Dialog "SPS-VISU Einstellungen". Auf diesem
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Danach öffnet sich der Dialog "SPS-VISU Einstellungen". Auf diesem

Danach öffnet sich der Dialog "SPS-VISU Einstellungen". Auf diesem kann unter anderem selektiert werden, ob das Anlagenbild mit einer externen CPU oder über die interne S7-SoftSPS (den Simulator) zu testen ist. Im Beispiel ist die Einstellung "Ziel intern: Simulator" zu selektieren. Nachfolgend ist dies zu sehen.

" zu selektieren. Nachfolgend ist dies zu sehen. Bild: Dialog "SPS-VISU Einstellungen" mit Auswahl

Bild: Dialog "SPS-VISU Einstellungen" mit Auswahl des Simulators

Anschließend wird der Dialog über OK verlassen. Damit ist sichergestellt, dass das Anlagenbild von der internen SoftSPS gesteuert wird. Im nächsten Schritt ist die Kommunikation der S7-SoftSPS zu aktivieren. Hierbei kommt der Dialog "WinPLC-Engine TCP/IP settings" zum Einsatz. Dieser wird über den Menüpunkt "Software-SPS->WinPLC-Engine Einstellungen" aufgerufen. Beim Auswählen der Option "Kommunikation über TCP/IP aktivieren" oder Betätigung des Buttons "Optimale TCP/IP-Einstellungen setzen" wird die S7-SoftSPS automatisch auf die möglichen TCP/IP-Parameter eingestellt. Im Feld "TCP/IP-Daten für Zugriff auf S7-SoftSPS" werden die für einen Zugriff einzustellenden IP-Parameter angezeigt. Diese IP-Daten sind dann innerhalb der S7-Programmiersoftware (oder der S7-Visualisierung usw.) für einen Zugriff einzustellen.

der S7-Visualisierung usw.) für einen Zugriff einzustellen. Bild: Dialog "Einstellungen WinPLC-Engine" Im

Bild: Dialog "Einstellungen WinPLC-Engine"

Im Beispiel ist zu erkennen, dass die S7-SoftSPS über die IP-Adresse 192.168.32.128 anzusprechen ist. Dabei wird der Port 102 verwendet. Sollten sich mehrere Netzwerkkarten im PC befinden, so muss die korrekte Netzwerkkarte eingestellt werden. Dies kann über die Auswahl "Verwendete Netzwerkkarte des PCs" erfolgen.

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SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Wird hier eine neue Netzwerkkarte selekt iert, so muss danach der
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Wird hier eine neue Netzwerkkarte selekt iert, so muss danach der

Wird hier eine neue Netzwerkkarte selektiert, so muss danach der Button "Optimale TCP/IP-Einstellungen setzen" betätigt werden, damit eine Anpassung der IP-Daten erfolgt.

Hinweis 1:

In der Hilfe des Dialogs "WinPLC-Engine TCP/IP settings" sind verschiedene Szenarien zu den einzelnen Windows-Betriebssystemen aufgeführt. Diese Szenarien können für weiterreichende Infos herangezogen werden.

Hinweis 2:

Die Portadresse hat eine besondere Bedeutung. Normalerweise werden S7-CPUs über die Portadresse 102 von den S7-Programmen angesprochen. Leider wird diese Portadresse bei der Installation des Simatic ® -Managers belegt. Hat der Windows-Anwender Administrator-Rechte, so kann der Port von SPS-VISU übernommen werden. Dazu muss SPS-VISU mit Administrator-Rechten gestartet werden. Unter WinXP genügt dazu das Einloggen als Administrator. Bei WinVista und Windows 7 muss man zusätzlich das Kontextmenü des Icons von SPS-VISU aufrufen (über die rechte Maustaste) und den Menüpunkt "Als Administrator ausführen" selektieren. Ist die Ausführung als Administrator aus irgendwelchen Gründen nicht möglich, so muss bei installiertem Simatic ® -Manager, auf eine andere Portadresse ausgewichen werden. In diesem Fall wird die Portadresse 7777 ausgewählt. Die S7-SoftSPS kann dann aus dem Simatic ® -Manager heraus nur noch über den Treiber "SPS-VISU (WinPLC-Engine)" angesprochen werden. Denn hier ist die Selektion der Portadresse möglich.

Im Beispiel wird davon ausgegangen, dass sich der Simatic ® -Manager und SPS-VISU auf dem gleichen PC befinden. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass SPS-VISU als Administrator gestartet wurde.

12.2 Vorgehensweise innerhalb des Simatic ® -Managers

Der Simatic ® -Manager wird so bedient, wie bei der Programmierung einer realen CPU. Allerdings soll im Beispiel der bei SPS-VISU mit enthaltene Verbindungstreiber "SPS-VISU (WinPLC-Engine)" verwendet werden. Grundsätzlich kann auch "TCP/IP" verwendet werden (nicht "TCP/IP(Auto)"), sofern die Portadresse der S7-SoftSPS von SPS-VISU auf den Wert 102 eingestellt ist (siehe Hinweis 2 oben).

Der Verbindungstreiber "SPS-VISU (WinPLC-Engine)" hat unter anderem den Vorteil, dass die S7-SoftSPS von SPS-VISU angesprochen werden kann, auch wenn keine Hardwarekonfiguration im Simatic ® -Manager vorgenommen wurde.

Nach dem Start des Simatic ® -Managers wird der Menüpunkt "Datei->Neu" ausgeführt. Als Name wird im Beispiel "VisuBsp" verwendet. Nach Bestätigung über OK ist das Projektfenster "VisuBsp" zu sehen. Zunächst soll die zu verwendende Schnittstelle bzw. der Verbindungstreiber eingestellt werden. Dazu wird der Menüpunkt "Extras->PG/PC-Schnittstelle einstellen" selektiert. Als Folge ist der Dialog "PG/PC-Schnittstelle einstellen" zu

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch sehen. Auf diesem ist in der Liste der "Benutzten
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch sehen. Auf diesem ist in der Liste der "Benutzten

sehen. Auf diesem ist in der Liste der "Benutzten Schnittstellenparameter" der Eintrag "SPS-VISU (WinPLC-Engine)" auszuwählen. Nachfolgend ist dies zu sehen.

" auszuwählen. Nachfolgend ist dies zu sehen. Bild: Auswahl von "SPS-VISU (WinPLC-Engine)" Nun

Bild: Auswahl von "SPS-VISU (WinPLC-Engine)"

Nun wird der Button "Eigenschaften" betätigt, woraufhin der Dialog "Eigenschaften SPS-VISU (WinPLC-Engine)" erscheint.

"Eigenschaften SPS-VISU (WinPLC-Engine)" erscheint. Bild: Dialog "Eigenschaften SPS-VISU

Bild: Dialog "Eigenschaften SPS-VISU (WinPLC-Engine)"

Auf dem Dialog ist die IP-Adresse der S7-SoftSPS von SPS-VISU anzugeben. Es ist die IP-Adresse "192.168.32.128" einzutragen. Diese wurde im Dialog "WinPLC-Engine TCP/IP settings" als die einzustellende IP-Adresse angezeigt. Die Portadresse kann man auf "102" setzen. Sollte in den Verbindungsdaten des Dialogs "WinPLC-Engine TCP/IP settings" eine andere Portadresse angezeigt werden (z.B. 7777) so ist diese hier ebenfalls anzugeben. Danach bestätigt man den Dialog über OK. Im nächsten Schritt wird in das Projekt eine S7-300-Station eingefügt. Dazu wird der Menüpunkt "Einfügen->Station->SIMATIC 300 Station" ausgewählt. Ein Doppelklick

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch auf "SIMATIC 300(1)" zeigt den Eintrag "Hardware" auf der
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch auf "SIMATIC 300(1)" zeigt den Eintrag "Hardware" auf der

auf "SIMATIC 300(1)" zeigt den Eintrag "Hardware" auf der rechten Seite des Projektfensters.

auf der rechten Seite des Projektfensters. Bild: Projektfenster Über einen Doppelklick auf

Bild: Projektfenster

Über einen Doppelklick auf "Hardware" wird der Hardwarekonfigurator geöffnet.

Innerhalb des Hardwarekonfigurators wird zunächst ein Rack-300 selektiert. Danach fügt man eine CPU vom Typ "315-2 PN/DP" in den Steckplatz 2 ein. Es kann dabei sowohl die CPU mit der Bestellnummer "6ES7 315-2EG10-0AB0" als auch die CPU mit der Bestellnummer "6ES7 315-2EH13-0AB0" verwendet werden.

Bei der Platzierung der CPU erscheint der Dialog "Eigenschaften Ethernet Schnittstelle PN".

Dialog "Eigenschaften Ethernet Schnittstelle PN". Bild: Dialog "Eigenschaften Ethernet Schnittstelle

Bild: Dialog "Eigenschaften Ethernet Schnittstelle PN"

Auf diesem ist die IP-Adresse der Ethernet-Schnittstelle der CPU anzugeben. Auch hier wird die IP-Adresse 192.168.32.128 eingetragen

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bei der Verwendung des Verbindungstreibers " SPS-VISU (WinPLC-Engine)
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bei der Verwendung des Verbindungstreibers " SPS-VISU (WinPLC-Engine)

Bei der Verwendung des Verbindungstreibers "SPS-VISU (WinPLC-Engine)" sind diese Einstellungen eigentlich nicht notwendig, da hier generell die im Treiber angegebene IP-Adresse angesprochen wird. Verwendet man allerdings den Treiber "TCP/IP" des Simatic ® -Managers, so muss die hier angegebene IP-Adresse, der IP-Adresse von SPS-VISU entsprechen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die S7-SoftSPS auf die Portadresse 102 eingestellt ist.

Der Dialog wird danach über OK bestätigt. Anschließend befindet sich die CPU im Rack auf dem Steckplatz 2.

befindet sich die CPU im Rack auf dem Steckplatz 2. Bild: Eingefügte CPU im SPS-Rack Im

Bild: Eingefügte CPU im SPS-Rack

Im nächsten Schritt soll das Taktmerkerbyte der CPU auf den Wert 100 eingestellt werden. Dazu wird auf dem Steckplatz 2 ein Doppelklick ausgeführt, damit der Eigenschaften-Dialog der CPU angezeigt wird. Im Register "Zyklus/Taktmerker" wird die Adresse 100 für das Taktmerkerbyte eingestellt.

wird die Adresse 100 für das Taktmerkerbyte eingestellt. Bild: Eigenschaften der CPU mit eingestelltem Taktmerkerbyte

Bild: Eigenschaften der CPU mit eingestelltem Taktmerkerbyte

Über den Button "OK" auf dem Dialog bestätigt man die Einstellung. Danach kann die Konfiguration über den Menüpunkt "Station->Speichern und Übersetzen" abgespeichert werden.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Nun da alle Einstellungen in der CPU vorgenommen sind, soll die
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Nun da alle Einstellungen in der CPU vorgenommen sind, soll die

Nun da alle Einstellungen in der CPU vorgenommen sind, soll die Hardwarekonfiguration in die S7-SoftSPS von SPS-VISU übertragen werden. Es wird davon ausgegangen, dass SPS-VISU auf dem PC läuft und das Anlagenprojekt geladen ist. Somit wird im Hardwarekonfigurator des Simatic ® -Managers der Menüpunkt "Zielsystem->Laden in Baugruppe" ausgeführt. Daraufhin sind diverse Dialog zu sehen, welche alle über OK bestätigt werden können. Am Ende werden die Daten an die SoftSPS von SPS-VISU übertragen. Jetzt kann der Hardwarekonfigurator geschlossen werden. Danach wird im Projektfenster des Simatic ® -Managers die Rubrik "Bausteine" geöffnet.

® -Managers die Rubrik "Bausteine" geöffnet. Bild: Projektfenster des Simatic ® -Managers mit der

Bild: Projektfenster des Simatic ® -Managers mit der Rubrik "Bausteine"

Hier werden nun die für das Projekt benötigten Bausteine erzeugt und programmiert. Für das Anlagenbeispiel werden dabei die Bausteine OB1, FC1 und FC2 programmiert. Nach der Programmierung müssen diese in die S7-SoftSPS von SPS-VISU übertragen werden. Dazu sind die Bausteine im Projektfenster zu selektieren.

Dazu sind die Bausteine im Projektfenster zu selektieren. Bild: Projektfenster mit selektierten Bausteinen Jetzt kann

Bild: Projektfenster mit selektierten Bausteinen

Jetzt kann man den Menüpunkt "Zielsystem->Laden" ausführen. Somit werden die Bausteine an SPS-VISU übertragen. Der Kopiervorgang ist dabei kurzzeitig über einen eingeblendeten Dialog zu erkennen.

12.3 Test des SPS-Programms

Für den Test des SPS-Programms wird im Projektfenster des Simatic ® -Managers ein Doppelklick auf der FC1 ausgeführt. Als Folge wird der Editor für die FC1 geöffnet und der Baustein dargestellt. Nun wechselt man zu SPS-VISU und startet die Simulation durch Betätigung der beiden RUN-Buttons.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: RUN-Buttons in SPS-VISU sind betätigt. Links RUN für die
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Bild: RUN-Buttons in SPS-VISU sind betätigt. Links RUN für die
Bild: RUN-Buttons in SPS-VISU sind betätigt. Links RUN für die Prozesssimulation, rechts für die SoftSPS

Bild: RUN-Buttons in SPS-VISU sind betätigt. Links RUN für die Prozesssimulation, rechts für die SoftSPS

Im Editor der FC1 kann nun über die Tastenkombination [STRG] + [F7] der Bausteinstatusbetrieb gestartet werden. Parallel dazu wird die Anlage in SPS-VISU bedient. In der nachfolgenden Darstellung ist dies zu sehen.

bedient. In der nachfolgenden Darstellung ist dies zu sehen. Bild: Betrachten des Bausteinstatus im Simatic ®

Bild: Betrachten des Bausteinstatus im Simatic ® -Manager und bedienen der Anlage in SPS-VISU

Auf diese Weise kann das SPS-Programm an der virtuellen Anlage in den verschiedenen Anlagensituationen getestet werden. Neben dem Bausteinstatus ist dabei auch Status und Steuern-Variable möglich.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Geht die S7-SoftSPS infolge eines SPS-Pr ogrammfehlers in STOP, so kann
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch Geht die S7-SoftSPS infolge eines SPS-Pr ogrammfehlers in STOP, so kann

Geht die S7-SoftSPS infolge eines SPS-Programmfehlers in STOP, so kann die Ursache über den Baugruppenzustand und den Auskunftsfunktionen Diagnosepuffer, USTACK und BSTACK ermittelt werden.

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch

SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 13 Beispiel zur Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem Simatic ® -Manager
SPS-VISU S5/S7 Version 4.x Anwenderhandbuch 13 Beispiel zur Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem Simatic ® -Manager

13 Beispiel zur Zusammenarbeit von SPS-VISU und dem Simatic ® -Manager auf verschiedenen PCs

Im vorherigen Beispiel wurde gezeigt, wie der Simatic ® -Manager auf die S7-SoftSPS von SPS-VISU zugreifen kann, wenn sich beide Programme auf einem PC befinden. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, die beiden Programme auf unterschiedlichen PCs zu betreiben. Dabei müssen die beiden PCs über Ethernet miteinander verbunden sein.