Sie sind auf Seite 1von 102

Testsequenz / Testsequence:

Bild: Lippensychronität, Format PAL 4:3 / 16:9


AV-Delay, format PAL 4:3 / 16:9

AV-Delay

Anwendungsbeispiel: Prüfung der Lippensynchronität bei AV-Anlagen. Bei der


Kombination von AV-Verstärkern mit LCD bzw. Plasma Panels kann
es auf Grund der aufwendigen Verarbeitung des Videosignals zur
verzögerten Darstellung des Bildes kommen. Dies bedeutet, der Ton
kommt früher als das Bild aus den Lautsprechern.

Beschreibung: Ein roter Punkt läuft ist im Uhrzeigersinn auf der Kreislinie. Dieser
benötigt für einen Umlauf eine Sekunde. Bei jedem Umlauf wird
jeweils am oberen Kreispunkt ein kurzer 1kHz-Sinuston ausgegeben.
Insgesamt 24 kleine weiße Kreise und ein roter Kreis befinden sich
auf der Kreislinie. Die Zeit von kleinen Kreis zu kleinen Kreis ist der
nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

Punkt AV-Delay
0 (oben Mitte) 0ms
1 41,6ms
2 83,2ms
3 124,8ms
4 166,4ms
5 208ms
6 249,6ms
7 291,2ms
8 332,8ms
9 374,4ms
10 416ms
11 457,6ms
12 499,2ms
13 540,8ms
14 582,4ms
15 624ms
16 665,6ms
17 707,2ms
18 748,8ms
19 790,4ms
20 832ms
21 873,6ms
22 915,2ms
23 956,8ms
24 998,4ms

Fragestellungen: Ist der 1kHz-Sinuston zu hören, wenn der rote Punkt sich oben in der
Mitte befindet?
Wenn nein, wie viele Punkte vom oberen Mittelpunkt befindet sich
der Ton?
Testbild / Test pattern:
Bild: Farbbalken mit Grau, Format PAL 4:3 / 16:9
color bar with grey bar; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Einstellung der Farbsättigung bei Fernsehgeräten und Monitoren
mit Hilfe einer Blaufolie
• Farbdarstellung bei Fernsehgeräten
• Prüfung der Verkablung bei Übertragung von Yuv- und RGB-
Signalen
• Messung der Farbdarstellung
• Messung des Grauwertes

Beschreibung: Das Testbild besteht aus zwei Teilen. Oben besteht es aus 8 Flächen.
Jeder der Flächen ist eine eigene Farbe mit 75% Sättigung
zugeordnet. Die Farben sind von links nach rechts wie folgt
angeordnet:
Weiß, gelb, cyan, grün, magenta, rot, blau und schwarz.
Darunter ist eine Graufläche mit 50% Intensität.

Fragestellungen: Sind die einzelnen Flächen in der richtigen Reihenfolge


(weiß/gelb/cyan/grün/magenta/rot/blau/schwarz) zu sehen?
Sind die Kanten an den Farbübergängen klar und deutlich
abgegrenzt?

Einstellung: Zur korrekten Einstellung der Farbsättigung wird die Blaufolie auf
den blauen Farbbalken gelegt und dann nach unter verschoben, dass
die Hälfte der Blaufolie in das graue Feld ragt. Die Farbsättigung
wird nun soweit verdreht bis beide Blauflächen der Farbfolie gleiche
Intensität haben.
Testbild / Test Pattern:
Bild: Farbbalken 100/0/100/0, Format PAL 4:3 / 16:9
Colorbar 100/0/100/0; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Farbdarstellung bei Fernsehgeräten
• Prüfung der Verkablung bei Übertragung von Yuv- und RGB-
Signalen
• Messung der Farbdarstellung

Beschreibung: Das Testbild besteht aus 8 Flächen. Jeder der Flächen ist eine eigene
Farbe mit 100% Sättigung zugeordnet. Die Farben sind von links
nach rechts wie folgt angeordnet:
Weiß, gelb, cyan, grün, magenta, rot, blau und schwarz.

Beispiel: Das folgende Bild ist mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.

Fragestellungen: Sind die einzelnen Flächen in der richtigen Reihenfolge


(weiß/gelb/cyan/grün/magenta/rot/blau/schwarz) zu sehen?
Sind die Kanten an den Farbübergängen klar und deutlich
abgegrenzt?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Farbbalken 100/0/75/0, Format PAL 4:3 / 16:9
Colorbar 100/0/75/0; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Farbdarstellung bei Fernsehgeräten
• Prüfung der Verkablung bei Übertragung von Yuv- und RGB-
Signalen
• Messung der Farbdarstellung

Beschreibung: Das Testbild besteht aus 8 Flächen. Jeder der Flächen ist eine eigene
Farbe mit 75% Sättigung zugeordnet. Die Farben sind von links nach
rechts wie folgt angeordnet:
Weiß100%, gelb, cyan, grün, magenta, rot, blau und schwarz.

Beispiel: Das folgende Bild ist mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.
Fragestellungen: Sind die einzelnen Flächen in der richtigen Reihenfolge
(weiß/gelb/cyan/grün/magenta/rot/blau/schwarz) zu sehen?
Sind die Kanten an den Farbübergängen klar und deutlich
abgegrenzt?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Dooming, Format PAL 4:3 / 16:9
Dooming; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Von Dooming bei Fernsehgeräten mit Bildröhre.
Als Dooming wird das Verziehen der Lochmaske in der Bildröhre
bezeichnet. Es geschieht während Bildinhalten mit sehr hohem
Kontrast. Ändert sich nun der Kontrast auf niedrigere Werte so
sind störende Farbabweichungen sichtbar.

Beschreibung: Das erste Testbild, bestehend aus zwei weißen Flächen. Mit Hilfe der
Skip-Funktion wird auf ein zweites Testbild, eine 100%-ige
Rotfläche, umgeschaltet. Dooming, das Verziehen der Lochmaske,
kann ausgeschlossen werden, wenn die 100%-ige Rotfläche homogen
ist. Damit der Dooming-Effekt nachweisbar ist sollte zwischen den
Testbildern ca. alle 20 Sekunden hin und her geschaltet werden.

Fragestellungen: Ist die Rotfläche homogen, dies bedeutet ist die Farbe gleichmäßig
über den gesamten Bildschirm ohne Farbverfälschungen zu sehen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: RGB Steps, Format PAL 4:3 / 16:9
RGB Steps; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Differenzierung von Farbintensitäten.

Beschreibung: Das Testbild dient zur Überprüfung der Differenzierung von Farben.
Dazu wurde ein zweigeteiltes Testbild entwickelt. In der
nachfolgenden Tabelle sind die Intensitäten aufgelistet.

ROT GRÜN BLAU


Obere 100% 92% 100% 92% 100% 92%
Hälfte 98% 90% 98% 90% 98% 90%
96% 88% 96% 88% 96% 88%
94% 86% 94% 86% 94% 86%
Untere 6% 14% 6% 14% 6% 14%
Hälfte 4% 12% 4% 12% 4% 12%
2% 10% 2% 10% 2% 10%
0% 8% 0% 8% 0% 8%

Fragestellungen: Sind alle Farbintensitäten im oberen Bereich einzeln differenzierbar?


Sind alle Farbintensitäten im unteren Bereich einzeln differenzierbar?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Strahlengang Magenta/Grün, Format PAL 4:3 / 16:9
Magenta/green; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Farbauflösung
• Der Qualität der Verkabelung

Beschreibung: Mit Hilfe dieses Testbildes kann die Farbauflösung eines Systems
beurteilt werden. Je größer der Strahlengang umso besser die
Auflösung. Je nach Art der Verkabelung (FBAS, Y/C, RGB oder
YpbPr) kann die Farbauflösung stark variieren.

Fragestellungen: Wie gut sind die einzelnen Strahlen unterscheidbar?


Welche Änderungen werden durch unterschiedlich Verkabelung
sichtbar?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Siemensstern Magenta/Grün, Format PAL 4:3 / 16:9
Siemens star magenta/green, format PAL 4:3 / 16:9

Siemens star color

Anwendungsbeispiel: Prüfung und Beurteilung der Farbschärfe in horizontaler und


vertikaler Richtung
Prüfung der Eckenschärfe

Beschreibung: Mit diesem Testbild soll die Farbauflösung von Bildschirmen geprüft
werden. Dazu sind fünf Kreise im Testbild zu sehen. Die Keile sind
magenta auf grünem Hintergrund. Der große Siemensstern dient zur
Prüfung der horizontalen und vertikalen Schärfe in der Bildmitte und
legt somit die Performance des Systems fest. Die vier Kreise in den
Bildecken dienen zur Prüfung der Eckenschärfe.

Fragestellungen: Sind die Keile in horizontaler und vertikaler Richtung bis zum
Mittelpunkt unterscheidbar?
Sind die Keile der Siemenssterne in den Ecken in horizontaler und
vertikaler Richtung unterscheidbar?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Vollfläche Rot, Format PAL 4:3 / 16:9
Full frame red; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Farbreinheit bei Fernsehgeräten mit Bildröhren
• Des maximalen Farbpegels am Ausgang eines Wiedergabegerätes.
• Bestimmung des Signal-Rauschabstandes für Farbe

Beschreibung: Die Farbreinheit ist ein Maß für eine gleichmäßige Darstellung eines
Punktes im darstellbaren Farbraum über die gesamte Bildfläche. Vor
allem Fernsehgeräte mit Bildröhre können hier größere
Abweichungen aufweisen. Dies bedeutet, das Rot verfärbt sich zu
einer anderen Farbe hin. Das kann geschehen wenn ein nicht
magnetisch abgeschirmter Lautsprecher zu nahe am Fernsehgerät
positioniert wurde. Ist dies nicht der Fall so liegt vermutlich ein
Defekt der Entmagnetisierung im Gerät vor.
Bei der Vermessung eines Wiedergabegerätes oder einer
Übertragungsstrecke sollte der Ausgangspegel für Rot 100% 885mV
betragen.

Fragestellungen: Ist die Farbe Rot gleichmäßig intensiv über das gesamte Bild zu
sehen?
Ist die Farbe Rot über das gesamte Bild unverfärbt?
Ist der Ausgangspegel eines Wiedergabegerätes 885mV?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Vollfläche Grün, Format PAL 4:3 / 16:9
Full frame green; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Farbreinheit bei Fernsehgeräten mit Bildröhren
• Des maximalen Farbpegels am Ausgang eines Wiedergabegerätes.

Beschreibung: Die Farbreinheit ist ein Maß für eine gleichmäßige Darstellung eines
Punktes im darstellbaren Farbraum über die gesamte Bildfläche. Vor
allem Fernsehgeräte mit Bildröhre können hier größere
Abweichungen aufweisen. Dies bedeutet, das Grün verfärbt sich zu
einer anderen Farbe hin. Das kann geschehen wenn ein nicht
magnetisch abgeschirmter Lautsprecher zu nahe am Fernsehgerät
positioniert wurde. Ist dies nicht der Fall so liegt vermutlich ein
Defekt der Entmagnetisierung im Gerät vor.
Bei der Vermessung eines Wiedergabegerätes oder einer
Übertragungsstrecke sollte der Ausgangspegel für Grün 100%
827mV betragen.

Fragestellungen: Ist die Farbe Grün gleichmäßig intensiv über das gesamte Bild zu
sehen?
Ist die Farbe Grün über das gesamte Bild unverfärbt?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Vollfläche Blau, Format PAL 4:3 / 16:9
Full frame blue; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Farbreinheit bei Fernsehgeräten mit Bildröhren
• Des maximalen Farbpegels am Ausgang eines Wiedergabegerätes.

Beschreibung: Die Farbreinheit ist ein Maß für eine gleichmäßige Darstellung eines
Punktes im darstellbaren Farbraum über die gesamte Bildfläche. Vor
allem Fernsehgeräte mit Bildröhre können hier größere
Abweichungen aufweisen. Dies bedeutet, das Blau verfärbt sich zu
einer anderen Farbe hin. Das kann geschehen wenn ein nicht
magnetisch abgeschirmter Lautsprecher zu nahe am Fernsehgerät
positioniert wurde. Ist dies nicht der Fall so liegt vermutlich ein
Defekt der Entmagnetisierung im Gerät vor.
Bei der Vermessung eines Wiedergabegerätes oder einer
Übertragungsstrecke sollte der Ausgangspegel für Blau 100% 600mV
betragen.

Fragestellungen: Ist die Farbe Blau gleichmäßig intensiv über das gesamte Bild zu
sehen?
Ist die Farbe Blau über das gesamte Bild unverfärbt?
Ist der Ausgangspegel eines Wiedergabegerätes 600mV?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Punkte und Rampen, Format PAL 4:3 / 16:9
Dots and ramps; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Kombinationstestbild zur Kontrolle:


• Der Auflösung von Anzeige- und Wiedergabegeräten.
• Des maximalen Chrominanzpegels am Ausgang eines
Wiedergabegerätes.
• Des maximalen Luminanzpegels am Ausgang eines
Wiedergabegerätes
• Beurteilung und Messung der Linearität bei Farbe und S/W
• Bzw. Überprüfung der Verkabelung

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Testbild besteht im oberen Bereich aus 5 horizontalen Zonen zur
Beurteilung der Auflösung:

Zone 1 Schachbrett; 1 Pixel weiß / 1 Pixel Schwarz


Zone 2 Schachbrett; 2 Pixel weiß / 2 Pixel Schwarz
Zone 3 Schachbrett; 3 Pixel weiß / 3 Pixel Schwarz
Zone 4 Schachbrett; 4 Pixel weiß / 4 Pixel Schwarz
Zone 5 Schachbrett; 16 Pixel weiß / 16 Pixel Schwarz

Mit diesen Zonen lässt sich die Auflösung eines Bildschirms prüfen,
je mehr weiße und schwarze Pixel unterschieden werden können
umso höher ist die Auflösung. Mit Hilfe dieses Testbildes kann die
Einstellung der Schärfe überprüft werden. Der Schärferegler sollte so
verändert werden, das möglichst viele Strukturen gut erkennbar sind.
Auch unterschiedliche Anschlusswege können einen großen Einfluss
auf die Auflösung haben. Die besten Ergebnisse erhält man mit Hilfe
einer HDMI/DVI Verbindung.

Darunter sind 8 Rampen zur Beurteilung von Linearität bei Farbe und
S/W, sowie der Überprüfung der Verkabelung mit Komponenten-
Signalen (RGB bzw. YPrPb):

Rampe 1 Helligkeitsverlauf von 0% (rechts) bis 100% (links)


Rampe 2 Rotverlauf von 0% (rechts) bis 100% (links)
Farbsättigung
Rampe 3 Grünverlauf von 0% (rechts) bis 100% (links)
Farbsättigung
Rampe 4 Blauverlauf von 0% (rechts) bis 100% (links)
Farbsättigung
Rampe 5 Gelbverlauf von 0% (rechts) bis 100% (links)
Farbsättigung
Rampe 6 Magentaverlauf von 0% (rechts) bis 100% (links)
Farbsättigung
Rampe 7 Cyanverlauf von 0% (rechts) bis 100% (links)
Farbsättigung
Rampe 8 Hauttonverlauf von 0% (rechts) bis 100% (links)
Farbsättigung

Bei einem guten Gerät müssen alle Farbrampen gleichmäßig von hell
nach dunkel verlaufen. Das Gleiche gilt auch für die Graurampe.
Ferner darf sich dies nicht während ihres Verlaufes verfärben. Bei
einigen Plasma und LCD-Geräten können die Grauwerte eine mehr
oder weniger ausgeprägte Tendenz zu magenta oder grün bei
geringem Kontrast haben. Bei einigen Plasma-TV´s kann bei
geringem Kontrast das Bild rauschen. Hier versucht das Gerät mit
einem sogenannten Dithering Helligkeitsstufen besser zu
differenzieren. Je nach verwendeten Rechenalgorithmus kann dieser
Effekt mehr oder weniger ausgeprägt sein.
Für die Überprüfung der Verkabelung mit Komponenten-Signalen
sind die Farbverläufe ebenfalls gut geeignet. Sind die Farben in der
richtigen Reihenfolge (s. obenstehende Tabelle) so sind die einzelnen
Kabel richtig angeschlossen bzw. der Übertragungsweg in Ordnung.

Fragestellungen: Wie viele Zonen für die Auflösung sind zu sehen?


Sind alle Farbrampen gleichmäßig von hell nach dunkel?
Ist die Graurampe gleichmäßig von hell nach dunkel
Ist die Graurampe während ihres Verlaufs verfärbt?
Rauschen die dunklen Bereiche der Graurampe?
Sind die Farbverläufe in der richtigen Reihenfolge?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Mac Beth Testbild, Format PAL 4:3 / 16:9
Mac Beth chart; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Wiedergabe von Hauttönen und Pastellfarben

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Testbild besteht aus 18 Pastellfarben und Hauttönen, sowie 6
Graustufen:

Fragestellungen: Können alle Pastellfarben und Hauttöne unterschieden werden?


Sind die 6 Graustufen deutlich zu unterscheiden?
Testbild / Test Pattern:
Bild: TPG (Treppen/Gitter/Punkte), Format PAL 4:3 / 16:9
Stairs, crosshutch and dots; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Kombinationstestbild zur Kontrolle:


• Der Auflösung von Anzeigegeräten.
• Des Chrominanzpegels am Ausgang eines Wiedergabegerätes.
• Des Luminanzpegels am Ausgang eines Wiedergabegerätes
• Beurteilung und Messung der Linearität bei Farbe und S/W
• Bzw. Überprüfung der Verkabelung

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Testbild besteht im oberen Bereich aus einem Schachbrett mit
folgendem Muster zur Beurteilung der Auflösung:

Zone 1 Schachbrett; 1 Pixel weiß / 1 Pixel Schwarz

Darunter sind 8 Treppen zur Beurteilung von Linearität bei Farbe und
S/W, sowie der Überprüfung der Verkabelung mit Komponenten-
Signalen (RGB bzw. YPrPb):

Treppe 1 16-stufige Grautreppe von 0% (links) bis 100%


(rechts)
Treppe 2 16-stufige Rottreppe von 0% (links) bis 100%
(rechts) Farbsättigung
Treppe 3 16-stufige Grüntreppe von 0% (links) bis 100%
(rechts) Farbsättigung
Treppe 4 16-stufige Blautreppe von 0% (links) bis 100%
(rechts) Farbsättigung
Treppe 5 16-stufige Gelbtreppe von 0% (links) bis 100%
(rechts) Farbsättigung
Treppe 6 16-stufige Magentatreppe von 0% (links) bis 100%
(rechts) Farbsättigung
Treppe 7 16-stufige Cyantreppe von 0% (links) bis 100%
(rechts) Farbsättigung
Treppe 8 16-stufige Hauttöne (links) bis 100% (rechts)
Farbsättigung
Bei einem guten Gerät müssen alle Farbtreppen gleichmäßig von
dunkel nach hell verlaufen. Das Gleiche gilt auch für die Grautreppe.
Ferner darf sich dies nicht während ihres Verlaufes verfärben. Bei
einigen Plasma und LCD-Geräten können die Grauwerte eine mehr
oder weniger ausgeprägte Tendenz zu magenta oder grün bei
geringem Kontrast haben. Bei einigen Plasma-TV´s kann bei
geringem Kontrast das Bild rauschen. Hier versucht das Gerät mit
einem sogenannten Dithering Helligkeitsstufen besser zu
differenzieren. Je nach verwendeten Rechenalgorithmus kann dieser
Effekt mehr oder weniger ausgeprägt sein.
Für die Überprüfung der Verkabelung mit Komponenten-Signalen
sind die Farbverläufe ebenfalls gut geeignet. Sind die Farben in der
richtigen Reihenfolge (s. obenstehende Tabelle) so sind die einzelnen
Kabel richtig angeschlossen bzw. der Übertragungsweg in Ordnung.

Fragestellungen: Ist das Schachbrett zu sehen?


Sind alle Farbtreppen gleichmäßig von dunkel nach hell?
Ist die Grautreppe gleichmäßig von dunkel nach hell
Ist die Grautreppe während ihres Verlaufs verfärbt?
Rauschen die dunklen Bereiche der Graurampe?
Sind die Farbverläufe in der richtigen Reihenfolge?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Farbauflösung, Format PAL 4:3 / 16:9
Color Resolution; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der subjektiven Farbauflösung bei Fernsehgeräten
• Der Farbauflösung am Ausgang eines Wiedergabegerätes.

Beschreibung: Das Testbild besteht aus 7 gleich breiten Farbbursts. Jeder dieser
Bursts steht für eine Frequenz. Als Bursts wurden
0,5/1,0/1,5/2,0/2,5/3,0 und 3,75MHz ausgewählt.

Fragestellungen: Wieviele Farbbursts (magenta/grün-Übergänge) sind noch zu sehen?


Testbild / Test Pattern:
Bild: Farbauflösung, Format PAL 4:3 / 16:9
Color Resolution; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der subjektiven Farbauflösung bei Fernsehgeräten
• Der Farbauflösung am Ausgang eines Wiedergabegerätes.

Beschreibung: Das Testbild besteht aus 7 gleich breiten Farbbursts. Jeder dieser
Bursts steht für eine Frequenz. Als Bursts wurden
0,5/1,0/1,5/2,0/2,5/3,0 und 3,75MHz ausgewählt. Mit einem
Oszilloskop mit eingebauten Lineselektor kann die Amplitude jeder
einzelnen Frequenz ausgemessen werden.

Inhalt in Zeilen Beschreibung


61 bis 85 Farbburst 0,5MHz
91 bis 122 Farbburst 1,0MHz
129 bis 159 Farbburst 1,5MHz
165 bis 195 Farbburst 2,0MHz
201 bis 232 Farbburst 2,5MHz
237 bis 269 Farbburst 3,0MHz
274 bis 300 Farbburst 3,75MHz

Fragestellungen: Wieviele Farbbursts (magenta/grün-Übergänge) sind noch zu sehen?


Testbild / Test Pattern:
Bild: Leinwandjustage, Format PAL 16:9
Projection adjustment; format PAL 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Einstellung der Leinwand

Beschreibung: Das Testbild besteht aus 9 x 5 Gitterlinien. Zur Überprüfung des


Höhen-/Breitenverhältnisses dient die Kreisfläche. Im der Mitte
befindet sich ein Siemensstern zur Einstellung der Schärfe. Damit die
Leinwand optimal auf das zu projektzierende Format eingestellt
werden kann sind die einzelnen Bildverhältnisse durch farbige Linen
eingezeichnet.
Rot: Widescreen 16:9 entspricht einem Seitenverhältnis von 1,78:1
Grün: Widescreen Cinematic 1,85:1
Weiß: Cinemascope 2,35:1
Keine Begrenzung Format 4:3 entspricht einem Seitenverhältnis 4:3

Fragestellungen: Ist der Kreis rund?


Ist der Siemensstern in der Mitte des Bildes scharf?
Ist das Format entsprechend der Quelle richtig eingestellt?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Frau, Format PAL 4:3 / 16:9
woman; format PAL 4:3 / 16:9

Bild fehlt

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• Der Differenzierung von Farben

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt eine Frau. Bei einem guten Gerät sind die Details, wie
Poren, gut erkennbar. Die Kanten sollten ohne Farbsäume und
Doppelkonturen dargestellt werden. Die einzelnen Haare sollten gut
differenziert wiedergegeben werden. Ein gutes Gerät zeigt diese
feinen Unterschiede.

Fragestellungen: Sind an den Kanten Doppelkonturen oder Farbsäume sichtbar?


Können feine Details, wie Poren, unterschieden werden?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Hände, Format PAL 4:3 / 16:9
Hands; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• Der Differenzierung von Farben

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt drei Hände von hell- und dunkelhäutigen Personen. Bei
einem guten Gerät sind die Details, wie Poren, gut erkennbar. Die
Kanten sollten ohne Farbsäume und Doppelkonturen dargestellt
werden. Die drei Hände haben unterschiedliche Farben. Ein gutes
Gerät zeigt diese feinen Unterschiede.

Fragestellungen: Sind an den Kanten Doppelkonturen oder Farbsäume sichtbar?


Sind die drei Hände unterschiedlich in ihrer Farbdarstellung?
Können feine Details, wie Poren, unterschieden werden?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Alter Mann, Format PAL 4:3 / 16:9
old man; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• von Hautfarben

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt einen alten Mann mit Zigarre. Bei einem guten Gerät sind
die Details, wie Poren und die Barthaare, gut erkennbar. Die Person
sollte sich auch vom Hintergrund deutlich abheben. Die Details des
Strohhutes müssen an jeder Stelle gut erkennbar sein. Die Kanten
sollten ohne Farbsäume und Doppelkonturen dargestellt werden. Ein
gutes Gerät zeigt diese feinen Unterschiede.

Fragestellungen: Sind an den Kanten Doppelkonturen oder Farbsäume sichtbar?


Sind einzelne Barthaare differenzierbar?
Sind alle Details des Strohhutes gut erkennbar?
Hebt sich die Person vom Hintergrund deutlich ab?
Können feine Details, wie Poren, unterschieden werden?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Telefon, Format PAL 4:3 / 16:9
Telephone; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• von Hautfarben

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt einen Telefonisten. Bei einem guten Gerät sind die Details,
wie Poren und die einzelnen Kopfhaare, gut erkennbar. Die Person
sollte sich auch vom Hintergrund deutlich abheben. Die Kanten
sollten ohne Farbsäume und Doppelkonturen dargestellt werden. Ein
gutes Gerät zeigt diese feinen Unterschiede.

Fragestellungen: Sind an den Kanten Doppelkonturen oder Farbsäume sichtbar?


Sind Einzelne Kopfhaare differenzierbar?
Hebt sich die Person vom Hintergrund deutlich ab?
Können feine Details, wie Poren, unterschieden werden?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Helm, Format PAL 4:3 / 16:9
Helmet; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Helligkeitsabstufung von Anzeigegeräten.

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt eine Schwarz/Weißaufnahme eines Motorradhelms . Dieses
Bild zeigt alle Helligkeitsabstufungen von Weiß nach Schwarz.
Hiermit kann sehr gut die Helligkeitswidergabe beurteilt werden. Die
gelbe Blüte sollte sich deutlich von den Blütenblättern abheben. Bei
zu hoch eingestellter Schärfe, diese kann über das Menü des
Fernsehgerätes vom Endverbraucher eingestellt werden, entstehen
Doppelkonturen und unnatürliche Kanten.

Fragestellungen: Sind die dunklen Inhalte differenzierbar?


Sind die dunklen Inhalte S/W oder haben sie Tendenzen zu magenta
oder grün?
Sind die dunklen Inhalte verrauscht?
Haben die Grauabstufungen Farbsäume?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Erdbeeren, Format PAL 4:3 / 16:9
Straw berry; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten
• von Qualität der Farbwiedergabe

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt viele Erdbeeren. Bei einem guten Gerät sind die Details,
wie Poren, gut erkennbar. Die Räume zwischen den Erdbeeren
müssen an jeder Stelle gut erkennbar sein. Die dunklen Partien des
Bildes sollten nicht Rauschen. Die Kanten sollten ohne Farbsäume
und Doppelkonturen dargestellt werden. Ein gutes Gerät zeigt diese
feinen Unterschiede.

Fragestellungen: Sind an den Kanten Doppelkonturen oder Farbsäume sichtbar?


Können feine Details, wie Poren, unterschieden werden?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Wüste, Format PAL 4:3 / 16:9
Desert; format PAL 4:3 / 16:9

Bild fehlt

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Graustufen.

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
S/W-Bild zeigt eine Wüste mit Dünen. Bei einem guten Gerät sind
die Dünen gut erkennbar. Die Sonne scheint auf diesem Bild von
links auf die Dünen. Die der Sonnen abgewandten Seite sollte in
feinen Grauabstufungen dargestellt werden. Sie sollten weder
Farbsäume noch Rauschen enthalten. Die Kanten sollten ohne
Farbsäume und Doppelkonturen dargestellt werden. Ein gutes Gerät
zeigt diese feinen Unterschiede.

Fragestellungen: Sind an den Kanten Doppelkonturen oder Farbsäume sichtbar?


Ist die der Sonne abgewandten Seite in feinen Grauabstufungen
dargestellt?
Sind die einzelnen Dünen gut zu unterscheiden?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Anzugstoff, Format PAL 4:3 / 16:9
Suit material; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• von Cross Color Effekten bei 50Hz Röhrenfernsehgeräten

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt einen Anzugstoff mit feinen Mustern zur Beurteilung der
Schärfe. Bei einem guten Gerät sind die Details gut erkennbar. Die
Kanten sollten ohne Farbsäume und Farbflimmern dargestellt werden.
Dieser Effekt tritt bei Geräten ohne Kammfilter auf.

Fragestellungen: Sind alle Details des Anzugsstoffes erkennbar?


Sind Cross Color Effekte zu beobachten (Farbflimmern)?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Hawai, Format PAL 4:3 / 16:9
Hawai; format PAL 4:3 / 16:9

Werden helle und


dunkle Details
wiedergegeben?

Werden Details im
Felsen
wiedergegeben?

Werden Farbab-
stufungen des Him-
mels wiedergegeben?

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• Der Differenzierung von Farben
• Beurteilung der Helligkeitsabstufungen

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt einen Strand auf der Insel Hawai. Bei einem guten Gerät
sind die Details, wie Strukturen der Steine im Vordergrund, gut
erkennbar. Die Kanten sollten ohne Farbsäume und Doppelkonturen
dargestellt werden. Außerdem deckt dieses Bild Schwächen in der
Helligkeitsabstufung auf. Gute Geräte zeigen Details in hellen und
dunklen Partien des Bildes. Der Fernseher sollte feine Nuancen des
Blau im Himmel anzeigen. Manche Plasma und LCD-Geräte zeigen
in einigen Bereichen des Himmels rauschen. Dies liegt an einer zu
geringen Farbtiefe. Diese Geräte versuchen dann durch sogenanntes
Dithering Farbabstufungen feiner aufzulösen. Wenn dieses Dithering
nicht gut umgesetzt wird kommt es zum Rauschen.

Fragestellungen: Sind an den Kanten Doppelkonturen oder Farbsäume sichtbar?


Sind Details in hellen und dunklen Bereichen des Bildes erkennbar?
Können feine Details, wie Strukturen der Felsen im Vordergrund,
unterschieden werden?
Ist das Blau des Himmels verrauscht?
Werden unterschiedliche Farbabstufungen des Blau angezeigt?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Zelte, Format PAL 4:3 / 16:9
Tants; format PAL 4:3 / 16:9

Baum im Hintergrund
erkennbar?

Ist der Stern sichtbar?

Sind die Details der


Hütte klar und deutlich?

Sind an den Kanten


Doppelkonturen?

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Beurteilung:


• der Darstellung im dunklen Bereich.

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt Zelte bei Nacht. Bei einem guten Gerät ist der Baum im
Hintergrund gut erkennbar. Auch die feinen Details der Hütte müssen
gut differenzierbar sein. Die Fackeln sollten in ihren Umrissen klar
und deutlich sein. Die Kanten sollten ohne Farbsäume und
Doppelkonturen dargestellt werden. Ein gutes Gerät zeigt diese
feinen Unterschiede.

Fragestellungen: Sind an den Kanten Doppelkonturen oder Farbsäume sichtbar?


Ist der Baum im Hintergrund erkennbar?
Sind die Details der Hütte gut differenzierbar?
Ist der Stern sichtbar?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Gemüse, Format PAL 4:3 / 16:9
Vegetables; format PAL 4:3 / 16:9

Sind Details des Stoffes


erkennbar?

Sind die Früchte deutlich


unterscheidbar oder
verwaschen?

Zeigen die Kanten


Doppelkonturen?

Anwendungsbeispiel: Kombinationstestbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• Farbwiedergabe

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt Details eines Marktstandes. Hier sind mehrere Schalen mit
Früchten und Gemüse sichtbar. Wenn Ihr System eine gute Farb- und
Helligkeitsauflösung hat, dann können die einzelnen Früchte in den
jeweiligen Schalen klar und deutlich differenziert werden. Die
Schalen stehen auf einem sehr fein detaillierten Stoff. Sehr gute
Geräte zeigen hier noch einige Details. Bei zu hoch eingestellter
Schärfe, diese kann über das Menü des Fernsehgerätes vom
Endverbraucher eingestellt werden, entstehen Doppelkonturen und
unnatürliche Kanten.

Fragestellungen: Sind die Früchte in den Schalen klar und deutlich zu sehen?
Zeigt der Stoff im Hintergrund Details oder ist er verwaschen?
Haben die Früchte Doppelkonturen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Gemüse, Format PAL 4:3 / 16:9
Vegetables; format PAL 4:3 / 16:9

Sind verschiedene Grüntöne


erkennbar?

Sind die Früchte deutlich


unterscheidbar oder
verwaschen?

Zeigen die Kanten


Doppelkonturen?

Sind die dunklen Partien


verrauscht?

Anwendungsbeispiel: Kombinationstestbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• Farbwiedergabe

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt Details eines Obststandes. Wenn Ihr System eine gute
Farb- und Helligkeitsauflösung hat, dann können die einzelnen
Früchte klar und deutlich differenziert werden. Bei zu hoch
eingestellter Schärfe, diese kann über das Menü des Fernsehgerätes
vom Endverbraucher eingestellt werden, entstehen Doppelkonturen
und unnatürliche Kanten.

Fragestellungen: Sind die Früchte klar und deutlich zu sehen?


Sind verschiedene Grüntöne erkennbar?
Sind die dunklen Partien verrauscht?
Haben die Früchte Doppelkonturen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Blume, Format PAL 4:3 / 16:9
flower; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Kombinationstestbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• Farbwiedergabe

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt eine Blume vor unschafen Hintergrund. Die Blütenblätter
sind violett mit einer dezenten Farbabstufung und feinen Details.
Hiermit kann sehr gut die Farbwidergabe beurteilt werden. Die gelbe
Blüte sollte sich deutlich von den Blütenblättern abheben. Bei zu
hoch eingestellter Schärfe, diese kann über das Menü des
Fernsehgerätes vom Endverbraucher eingestellt werden, entstehen
Doppelkonturen und unnatürliche Kanten.

Fragestellungen: Sind die Blätter der Blüte klar und deutlich zu erkennen?
Ist die Blüte von den Blütenblättern deutlich abgegrenzt oder
verwaschen?
Sind die Details (feine Strukturen in den Blättern erkennbar?
Haben die Blätter Doppelkonturen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Fluss, Format PAL 4:3 / 16:9
river; format PAL 4:3 / 16:9

Kontrast:
können
Strukturen
k t d

Schärfe:
können Details
erkannt werden

Anwendungsbeispiel: Kombinationstestbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• Farbwiedergabe
• Kontrastumfang

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt einen Bach, welcher in einer Schlucht verläuft. Der Bach
ist verwaschen dargestellt, da es sich hier um eine Langzeitaufnahme
handelt. Auf Steinen und Ästen ist Moos zu sehen. Gute Geräte
können hier die feinen Details im Moos auflösen. Schlechte Geräte
hingegen zeigen die Farbflächen des Mooses verwaschen also keine
Details. Doppelkonturen und unnatürliche Kanten können durch eine
zu hoch eingestellte Schärfeanhebung entstehen. Bei zu hoch
eingestellter Schärfe kann diese über das Menü des Fernsehgerätes
vom Endverbraucher verbessert werden, Dieses Testbild eignet sich
zudem auch sehr gut zur Beurteilung des Kontrastes. Hier zeigen gute
Geräte helle und dunkle Details des Bildes gut differenziert.

Fragestellungen: Ist das Moos klar und deutlich zu erkennen?


Ist die Blüte von den Blütenblättern deutlich abgegrenzt oder
verwaschen?
Sind die Details (feine Strukturen in den Blättern erkennbar?
Haben die Blätter Doppelkonturen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Ski, Format PAL 4:3 / 16:9
Ski; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Kombinationstestbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• Farbwiedergabe
• Differenzierung im weiß

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt einen Skifahrer im Steilhang. Wenn Ihr System eine gute
Farb- und Helligkeitsabstufung hat, dann können Details des
Steilhanges klar und deutlich differenziert werden.

Fragestellungen: Sind Details des Steilhanges klar und deutlich erkennbar?


Ist der Skifahrer ohne Doppelkonturen sichtbar?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Rote Rose, Format PAL 4:3 / 16:9
red rose; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Kombinationstestbild zur Beurteilung:


• der Schärfe von Anzeigegeräten.
• Farbwiedergabe

Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Testbildes ist ein korrekt
eingestelltes Anzeigegerät (CRT/Plasma/LCD/Beamer/Rückpro). Das
Bild zeigt eine rote Rose mit unscharf abgebildeten Blättern vor
schwarzem Hintergrund. Die Kanten der Rose sollten ohne
Doppelkonturen und nicht verwaschen gezeigt werden. Die einzelnen
Blütenblätter müssen sich deutlich unterscheiden. Der dunkle
Hintergrund sollte frei von jeglichem Rauschen sein.

Fragestellungen: Sind die Blütenblätter unterscheidbar?


Haben die Kanten der Rose Doppelkonturen?
Ist der Hintergrund wirklich schwarz und unverrauscht?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Pluge, Format PAL 4:3 / 16:9
Pluge; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Einstellung von Helligkeit und Kontrast bei Anzeigegeräten


(CRT/PLASMA/LCD/Rückpro und Beamer).

Beschreibung: Zuerst wird der Helligkeitspegel mit Hilfe des sogenannten „PLUGE-
Signals“ eingestellt. Dieses Testbild enthält verschiedene Bereiche
bestehend aus Ultraschwarz (-2,5%), Schwarz und nahezu Schwarz
(+2,5%). Die Helligkeit des Fernsehgerätes wird so eingestellt, so daß
Ultraschwarz (-2,5%) nicht sichtbar und nahezu Schwarz (+2,5%)
gerade noch sichtbar ist.

Auf dem Bildschirm des Monitors ist das „Pluge-Testbild“ zu sehen.

-2,5%
+2,5%

100%
Schwarz
64%

30%

15%

Der Kontrast des Bildes wird so eingestellt, dass alle vier Graustufen auf der rechten Seite
deutlich unterscheidbar sind und die Kanten nicht ausreißen. In der
Regel wird die Weißfläche mit 100% je nach Vorgabe auf 80cd/m2
und höher für Fernsehgeräte eingestellt, bei Beamern jedoch
wesentlich niedriger.
Fragestellungen: Ist der Balken für nahezu schwarz gerade noch erkennbar?
Sind die einzelnen Graustufen differenzierbar?
Reißen den Graustufen aus?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Window, Format PAL 4:3 / 16:9
Window; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Einstellung des Kontrastes bei Anzeigegeräten


(CRT/PLASMA/LCD/Rückpro und Beamer).
Prüfung des Weißabgleiches
Bestimmung des Farbortes

Beschreibung: Das Windows-Testbild kann mit Hilfe der SKIP-Tasten des DVD-
Players in seiner Intensität in 10%-Schritten von 0 bis 100% verändert
werden. Die jeweilige Intensität wird auf dem Bildschirm (z.Bsp. 20%
White Window) angezeigt.

Mit Hilfe des sogenannten Window-Testbildes kann der maximale


Kontrast eines Anzeigegerätes (CRT/PLASMA/LCD/Rückpro und
Beamer) eingestellt werden. Es besteht aus einer Hintergrundfläche
Schwarz mit einem Weißfenster (25% der Gesamtfläche ist 100%
Weiß) in der Mitte der Fläche. Mit Hilfe dieses Window-Testbildes
wird der Kontrast je nach Vorgabe auf 80cd/m2 und höher für
Fernsehgeräte eingestellt, bei Beamern jedoch niedriger. Dazu wird der
Sensor des CRT-Analysators auf die Mitte des weißen Feldes gesetzt,
das Displayunit eingeschaltet und der Kontrast des Prüflings solange
verändert bis der geforderte Kontrast in cd/m2 auf dem Display
abgelesen werden kann.

Testbild
Fragestellungen: Ist der Farbort für jede Intensität der gleiche?
Ist der maximale Kontrast entsprechend den Vorgaben richtig
eingestellt?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Grautreppe 16-stufig, Format PAL 4:3 / 16:9
16 Grey steps; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test der darstellbaren Helligkeitsabstufungen bei richtig eingestellten


Fernsehgerät oder Projektor. Prüfung der Farbneutralität in
Abhängigkeit der Helligkeit.

Beschreibung: Die Grautreppe besteht in der oberen Hälfte des Bildes aus 16
Helligkeitsstufen von schwarz auf der linken Seite bis 100% Weiß
auf der rechten Seite. In der Unteren Hälfte sind die Stufen von links
nach rechts abfallend angeordnet. Damit kann der Betrachter sehr
leicht feststellen ob im hellen und im dunklen Bereich gleich gut die
Helligkeitsstufen differenziert werden.
Auch zur messtechnischen Untersuchung von Wiedergabegeräten und
Übertragungsstrecken ist diese Testbild hervorragend geeignet. Die
Grautreppe kann zur Vermessung des Gamma Wertes und auch zur
Messung von Amplitudenverzerrungen verwendet werden.

Beispiele: Die folgenden Bilder sind mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.
Fragestellungen: Sind alle 16 Graustufen, gekennzeichnet mit 1 bis 16, eindeutig zu
unterscheiden?
Ist in den einzelnen Graustufen Rauschen zu sehen?
Verfärben sich die einzelnen Graustufen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Grautreppe 16-stufig 100% bis 70% und 0% bis 30%, Format PAL 4:3
/ 16:9
16 Grey steps 100% to 70% white and 0% to 30%; format PAL 4:3 /
16:9

Anwendungsbeispiel: Test der darstellbaren Helligkeitsabstufungen bei richtig eingestellten


Fernsehgerät oder Projektor. Prüfung der Farbneutralität in
Abhängigkeit der Helligkeit.

Beschreibung: Die Grautreppe besteht aus in der oberen Hälfte des Bildes aus 16
Helligkeitsstufen von 100% Weiß auf der linken Seite bis 70% Weiß
auf der rechten Seite. In der Unteren Hälfte sind die Stufen von
Schwarz auf der linken Seite nach rechts bis 30% Weiß angeordnet.
Die einzelnen Helligkeitsstufen sind mit entsprechenden Nummern
verstehen. Damit kann der Betrachter sehr leicht feststellen ob im
hellen und im dunklen Bereich gleich gut die Helligkeitsstufen
differenziert werden.
Auch zur messtechnischen Untersuchung von Wiedergabegeräten und
Übertragungsstrecken ist diese Testbild hervorragend geeignet. Die
Grautreppe kann zur Messung von Amplitudenverzerrungen
verwendet werden.

Beispiele: Die folgenden Bilder sind mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.
Fragestellungen: Sind alle 16 Graustufen, gekennzeichnet mit 1 bis 16, eindeutig zu
unterscheiden?
Ist in den einzelnen Graustufen Rauschen zu sehen?
Verfärben sich die einzelnen Graustufen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Schwarz/Helligkeitsverteilung, Format PAL 4:3 / 16:9
Brightness / Black Distribution; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Prüfung der Schwarzverteilung


Prüfung der Helligkeitsverteilung
Prüfung der Farbreinheit

Beschreibung: Das Testbild besteht aus zwei einzelnen Bildern, welche über die
Skip-Funktion des DVD-Players aufgerufen werden können. Das
erste Testbild ist vollkommen schwarz mit einem weißen
Gittermuster. Diese sollen als Orientierung zur besseren
Positionierung eines Messsensors dienen. Mit diesem Testbild lässt
sich hervorragend der Schwarzwert eines Gerätes bestimmen.
Mit Hilfe des Weißen Bildes, hier sind die Gittermuster in grauer
Farbe, kann die Helligkeitsverteilung bestimmt werden. Je nach
Produkt können hier Helligkeitsunterschiede von bis zu 40%
nachgewiesen werden können. Je kleiner die Abweichung umso
besser die Helligkeitsverteilung.

Fragestellungen: Schwarzes Bild:


Ist der Bildschirm wirklich schwarz?
Ist das schwarz gleichmäßig über den Bildschirm verteilt?
Weißes Bild:
Ist der Bildschirm über das gesamte Bild gleichmäßig weiß?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Grautrampe, Format PAL 4:3 / 16:9
Ramp; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test der darstellbaren Helligkeitsabstufungen und Farbneutralität in


Abhängigkeit der Helligkeit.

Beschreibung: Die Graurampe ist ein Helligkeitsverlauf von schwarz auf der rechten
Seite bis 100% Weiß auf der linken Seite.

Beispiele: Das folgende Bild sind mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.

Fragestellungen: Ist der Grauverlauf in allen Helligkeitsabstufungen grau oder ist eine
Tendenz zu Grün oder Magenta zu beobachten?
Ist in den einzelnen Graustufen Rauschen zu sehen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Leinwandjustage, Format PAL 4:3
Projection adjustment; format PAL 4:3

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Einstellung der Leinwand

Beschreibung: Das Testbild besteht aus 9 x 5 Gitterlinien. Zur Überprüfung des


Höhen-/Breitenverhältnisses dient die Kreisfläche. Im der Mitte
befindet sich ein Siemensstern zur Einstellung der Schärfe. Damit die
Leinwand optimal auf das zu projektzierende Format eingestellt
werden kann sind die einzelnen Bildverhältnisse durch farbige Linen
eingezeichnet.
Rot: Widescreen 16:9 entspricht einem Seitenverhältnis von 1,78:1
Grün: Widescreen Cinematic 1,85:1
Weiß: Cinemascope 2,35:1
Keine Begrenzung Format 4:3 entspricht einem Seitenverhältnis 4:3

Fragestellungen: Ist der Kreis rund?


Ist der Siemensstern in der Mitte des Bildes scharf?
Ist das Format entsprechend der Quelle richtig eingestellt?
Testbild / Test Pattern:
Bild: ANSI 1, Format PAL 4:3 / 16:9
ANSI 1; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Das ANSI Testbild zur Kontrolle der Differenzierung der


Helligkeitsstufen bei dunklen und hellen Passagen:

Beschreibung: Das Testbild besteht aus einer weißen Fläche mit zwei Bereichen zur
Feineinstellung von Schwarzwert und maximalen Kontrast. Im
oberen Bereich befinden sich drei dunkle Felder mit einer Stufung
mit 0/5/10% Weiß und im unteren Bereich drei helle Felder mit 90/95
und 100% Weiß.

Inhalt in Zeilen Beschreibung


77 bis121 0/5/10%
212 bis 256 90/95/100%

Beispiele: Die folgenden Bilder sind mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.
Fragestellungen: Können die drei schwarzen Flächen im oberen Drittel des Bildes klar
und deutlich unterschieden werden?
Können die drei weißen Flächen im unteren Drittel des Bildes klar
und deutlich unterschieden werden?
Heben sich die drei weißen Flächen vom Hintergrund ab?
Testbild / Test Pattern:
Bild: ANSI Schachbrett, Format PAL 4:3 / 16:9
ANSI Chessboard; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Bestimmung der ANSI-Lumen bei Projektoren
• Bestimmung der Helligkeitsverteilung bei Fernsehgeräten und
Projektoren
• Messung von Anstiegs- und Abfallzeiten bei Wiedergabegeräten

Beschreibung: Das Testbild besteht aus 9 mal 7 ganzflächigen Quadraten. Aus den
Werten für weiß und den Werten für schwarz kann der Kontrast
errechnet werden. Mit geeigneten, kleinen Sensoren kann mit Hilfe
dieses Testbildes auch die Schwarz- bzw. Weißverteilung gemessen
werden. Mit Hilfe der Skip-Funktion kann das Bild invertiert werden.

Fragestellungen: Sind die einzelnen Weißflächen gleich hell?


Sind die einzelnen Schwarzflächen gleich dunkel?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Gitter-Kreistestbild mit Punkten, Format PAL 4:3 / 16:9
Grid, dots and cycles; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild für Kontrolle von Geometrie, Konvergenz und Schärfe.

Beschreibung: Diese Kombinationstestbild besteht aus einem weißen Gittermuster


19/15 (H/V) vor schwarzem Hintergrund. Anhand der Gitterlinien
können Geometriefehler der Nord/Süd und Ost/West Rasterkorrektur
einfach ermittelt werden. Ferner dienen die Gitterlinien zur Prüfung
der Konvergenz über das gesamte Bild. Um die Schärfe besser zu
beurteilen wurden in jedes Quadrat mit einem Punkt versehen. Sind
alle Punkte scharf abgebildet so ist die Schärfe gut. Besonders gut
kann mit diesem Bild die Unschärfe in den Ecken erkannt werden.
Der große Kreis in der Mitte des Bildes dient zur Kontrolle des
Seitenverhältnisses. Ist der Kreis rund so stimmt das Verhältnis
vertikaler zu horizontaler Darstellung. Die vier kleinen Kreise
kontrollieren die Verhältnisse in den Ecken.

Fragestellungen: Verlaufen alle Gitterlinien in horizontaler und vertikaler Richtung


vollkommen gerade?
Haben die Gitterlinien noch zusätzlich Farbsäume?
Bilden die Gitterlinien Quadrate an jeder Stelle des Bildes?
Ist der Kreis rund?
Sind alle Punkte scharf dargestellt?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Muliburst, Format PAL 4:3 / 16:9
Multiburst; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle und Messung der horizontalen Auflösung

Beschreibung: Der Hintergrund des Testbildes ist 50% Grau. Die einzelne Bursts
sind Schwingungen mit den Frequenzen 1/2/3/4/5/6/ und 6,75MHz.
Jede einzelne Schwingung stellt einen Verlauf von schwarz bis 100%
Weiß dar. Die einzelnen Frequenzen sind entsprechend beschriftet.
Die Frequenz von 6,75MHz stellt die maximal mögliche
Übertragungsfrequenz bei der Wiedergabe von DVD-Player und
Recordern dar.

Beispiele: Die folgenden Bilder sind mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.

Fragestellungen: Sind alle Bursts vorhanden und welche Amplitude haben diese?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Siemensstern S/W, Format PAL 4:3 / 16:9
Siemens star b/w, format PAL 4:3 / 16:9

Moving Siemens star b/w

Anwendungsbeispiel: Prüfung und Beurteilung der Schärfe in horizontaler und vertikaler


Richtung
Prüfung der Eckenschärfe

Beschreibung: Mit diesem Testbild soll die Schärfe von Bildschirmen in horizontaler
und vertikaler Richtung geprüft werden. Dazu sind fünf Kreise im
Testbild zu sehen. Die Keile sind schwarz auf weißem Hintergrund.
Der große Siemensstern dient zur Prüfung der Systemschärfe. Die
vier Kreise in den Bildecken dienen zur Prüfung der Eckenschärfe. Je
mehr Details im Mittelpunkt eines jeden Kreises zu erkennen sind
umso größer ist die Schärfe.

Fragestellungen: Sind die Keile in horizontaler und vertikaler Richtung bis zum
Mittelpunkt unterscheidbar?
Sind die Keile der Siemenssterne in den Ecken in horizontaler und
vertikaler Richtung unterscheidbar?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Pixel Cropping, Format PAL 4:3 / 16:9
Pixel Cropping; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Des tatsächlich dargestellten Bildausschnitts bei Fernsehgeräten

Beschreibung: Das Testbild ist im Format 704x576 Pixel aufgebaut. Wird es über
einen DVD-Player oder Recorder auf einem Bildschirm ausgegeben,
so sollten alle Pixel sichtbar sein. In der Regel wird ein kleinerer
Bildausschnitt auf den Fernsehgeräten angezeigt. An der jeweiligen
Kante des Bildes kann der Fehler in Pixel direkt abgelesen werden.
Bei einem richtig eingestellten Fernsehgerät sollten auf jeden Fall die
Fehler nicht größer als 40 Pixel sein. Üblicherweise stellen
Fernsehgeräte einen Bildausschnitt mit ca. 20 bis 30 Pixel Fehler in
jeder Richtung dar. Dies bedeuten die Zahlen 20 bis 30 sollten auf
dem Bildschirm sichtbar sein.

Fragestellungen: Sind die Pixelfehler in horizontaler und vertikaler Richtung gleich


groß?
Sind Pixelfehler kleiner 40 Pixel auf dem Testbild zu erkennen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Overscan, Format PAL 4:3 / 16:9
Overscan; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild für Kontrolle des Bildausschnittes.

Beschreibung: Mit Hilfe dieses Testbildes können Sie den angezeigten


Bildausschnitt überprüfen. Dazu sind auf jeder Seite horizontale bzw.
vertikale Balken unterschiedlicher Länge mit einem Anzeigefehler
von 0% / 3% / 5% und 10% dargestellt. Bei einem ideal eingestellten
Fernsehgerät ist der Fehler nicht größer als 5%. Dies bedeutet es
muss auf jeden Fall oben, unten, links und rechts die 5% Linie gerade
noch sichtbar sein.

Fragestellungen: Sind die 5% Linien auf jeder Seite noch erkennbar?


Testbild / Test Pattern:
Bild: EM-Test, Format PAL 4:3 / 16:9
EM-Test; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Schärfe von Monitoren
• Detailkontrast

Beschreibung: Das Testbild besteht aus den Buchstaben „E“ und „M“, welche über
das gesamte Bild angeordnet sind. Diese sind in Blöcke zu je vier
aufgeteilt.
Hintergrund Hintergrund Hintergrund
100% weiß, schwarz, 100% weiß,
Schrift Schrift 20% Schrift
schwarz weiß schwarz
Hintergrund Hintergrund Hintergrund
schwarz, schwarz, schwarz,
Schrift 60% Schrift 40% Schrift 20%
weiß weiß weiß
Hintergrund Hintergrund Hintergrund
100% weiß, schwarz, 100% weiß,
Schrift Schrift 20% Schrift
schwarz weiß schwarz

Fragestellungen: Sind die schwarzen Schriften vor weißem Hintergrund deutlich zu


erkennen?
Sind die Schriften mit 20% weiß vor schwarzem Hintergrund zu
erkennen?
Sind die Schriften mit 40% weiß vor schwarzem Hintergrund zu
erkennen?
Sind die Schriften mit 60% weiß vor schwarzem Hintergrund zu
erkennen?
Sind die Schriften über den gesamten Bildschirm gleich gut zu lesen?
Testbild / Test Pattern:
Bild: 256 Graustufen, Format PAL 4:3 / 16:9
256 grey steps; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Der Darstellung von Graustufen bei Fernsehgeräten und
Projektoren
• Bzw. Messung der Linearität von Graustufen am Ausgang eines
Wiedergabegerätes.

Beschreibung: Das Testbild besteht aus 256 einzelnen Graustufen, der Hintergrund
des Testbildes ist 50%Grau. Jede der einzelnen Stuften sollte noch zu
unterscheiden sein. Mit Hilfe dieses Testbildes können Graustufen
mit Hilfe einen Oszilloskopes sehr detailliert vermessen werden.

256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241
240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225
224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209
208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193
192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177
176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161
160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145
144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129
128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113
112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97
96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81
80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65
64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49
48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33
32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17
16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

100 99,6 99,2 98,8 98,4 98,0 97,7 97,3 96,9 96,5 96,1 95,7 95,3 94,9 94,5 94,1
93,8 93,4 93,0 92,6 92,2 91,8 91,4 91,0 90,6 90,2 89,8 89,5 89,1 88,7 88,3 87,9
87,5 87,1 86,7 86,3 85,9 85,5 85,2 84,8 84,4 84,0 83,6 83,2 82,8 82,4 82,0 81,6
81,3 80,9 80,5 80,1 79,7 79,3 78,9 78,5 78,1 77,7 77,3 77,0 76,6 76,2 75,8 75,4
75,0 74,6 74,2 73,8 73,4 73,0 72,7 72,3 71,9 71,5 71,1 70,7 70,3 69,9 69,5 69,1
68,8 68,4 68,0 67,6 67,2 66,8 66,4 66,0 65,6 65,2 64,8 64,5 64,1 63,7 63,3 62,9
62,5 62,1 61,7 61,3 60,9 60,5 60,2 59,8 59,4 59,0 58,6 58,2 57,8 57,4 57,0 56,6
56,3 55,9 55,5 55,1 54,7 54,3 53,9 53,5 53,1 52,7 52,3 52,0 51,6 51,2 50,8 50,4
50,0 49,6 49,2 48,8 48,4 48,0 47,7 47,3 46,9 46,5 46,1 45,7 45,3 44,9 44,5 44,1
43,8 43,4 43,0 42,6 42,2 41,8 41,4 41,0 40,6 40,2 39,8 39,5 39,1 38,7 38,3 37,9
37,5 37,1 36,7 36,3 35,9 35,5 35,2 34,8 34,4 34,0 33,6 33,2 32,8 32,4 32,0 31,6
31,3 30,9 30,5 30,1 29,7 29,3 28,9 28,5 28,1 27,7 27,3 27,0 26,6 26,2 25,8 25,4
25,0 24,6 24,2 23,8 23,4 23,0 22,7 22,3 21,9 21,5 21,1 20,7 20,3 19,9 19,5 19,1
18,8 18,4 18,0 17,6 17,2 16,8 16,4 16,0 15,6 15,2 14,8 14,5 14,1 13,7 13,3 12,9
12,5 12,1 11,7 11,3 10,9 10,5 10,2 9,8 9,4 9,0 8,6 8,2 7,8 7,4 7,0 6,6
6,3 5,9 5,5 5,1 4,7 4,3 3,9 3,5 3,1 2,7 2,3 2,0 1,6 1,2 0,8 0,4

Beispiele: Das folgende Bild ist mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.

Fragestellungen: Wie viele Graustufen sind differenzierbar?


Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegte Schriften, Format PAL 4:3 / 16:9
Running letters, format PAL 4:3 / 16:9

Running letters

Anwendungsbeispiel: Test von MPEG Eigenschaften, Erkennung von Bewegungsartefacten


und -unschärfen an Plasma und LCD Panels.

Beschreibung: Jeweils drei Schriftreihen bewegen sich von rechts nach links in drei
unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Um eine sehr gute Korrelation
mit dem Bildempfinden bei der Wiedergabe von Laufschriften (z.
Bsp. News oder Börsenkurse) zu gewährleisten wurden die
Geschwindigkeiten auf 120, 180 und 240Pixel/Sekunde festgelegt. Im
oberen Drittel ist die Schrift schwarz auf weißem Hintergrund, im
mittleren Drittel weiß auf rotem Hintergrund und im unteren Drittel
weiß auf blauem Hintergrund.

Fragestellungen: Sind die Umrisse der einzelnen Buchstaben und Ziffern klar und
deutlich zu sehen?
Sind die Schriften in allen drei Geschwindigkeiten gut lesbar?
Sind die Schriften ausgefranst (ijmn)?
Haben die Schriften Doppelkonturen?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Progressive Bildausgabe, Format PAL 4:3 / 16:9
Progressive Scan, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Mit dieser Testsequenz soll die Darstellung einer progressiven


Bildausgabe geprüft werden.

Beschreibung: Die Sequenz zeigt zwei animierte Tennisspieler. Mit jedem Frame
werden Tennisspieler und Ball bewegt.

Fragestellungen: Sind beide Tennisspieler gleichzeitig zu sehen?


Ist nur einer der beiden Tennisspieler abwechselnd zusehen?
Bewegt sich der gelbe Ball kontinuierlich?

Beispiel: Gerät unterstützt nicht Progressive Bildwiedergabe:


Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegter Siemensstern Farbe, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving Siemens star color, format PAL 4:3 / 16:9

Moving Siemens star color

Anwendungsbeispiel: Prüfung und Beurteilung der Farbschärfe in horizontaler und


vertikaler Richtung während der Rotation
Prüfung der Eckenschärfe während der Rotation

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz sollen die Bewegungsunschärfen von


Flachbildschirmen geprüft werden. Dazu sind fünf rotierende Kreise
im Testbild zu sehen. Die Keile sind magenta auf grünem
Hintergrund. Der große Siemensstern dient zur Prüfung der
horizontalen und vertikalen Schärfe während der Rotation. Die vier
Kreise in den Bildecken dienen zur Prüfung der Eckenschärfe und
drehen sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Fragestellungen: Sind die Keile in horizontaler und vertikaler Richtung bis zum
Mittelpunkt unterscheidbar?
Sind die Keile der Siemenssterne in den Ecken in horizontaler und
vertikaler Richtung unterscheidbar?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Pendel, Format PAL 4:3 / 16:9
Pendulum; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test von MPEG Eigenschaften, Erkennung von Bewegungsartefacten,


Prüfung von False Contour Effekten an Plasma-, LCD- und 100Hz
Bildröhren Monitoren

Beschreibung: Das Pendel bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 24 Frames.
Dies bedeutet, es benötigt für eine Schwingung von links nach rechts
0,90 Sekunden. Das Pendel besteht aus einem schwarzen Balken mit
farbigen Bursts in rot und blau. Während der Bewegung sollten die
Bursts klar und deutlich von einander abgegrenzt sein. Das heißt in
und zwischen jeder Farbe muss ein schwarzer Balken sichtbar
bleiben. Ist dies nicht der Fall so liegen Bewegungsunschärfen vor. Je
nach Qualität der Bewegungsdetektion sind die Bursts mehr oder
weniger verwaschen. Besonderer Wert sollte auch auf die Darstellung
der Kanten des Pendels gelegt werden. Diese sollten während der
Bewegung scharf abgegrenzt dargestellt werden. Die Pfeilspitze sollte
ohne Doppelkonturen angezeigt werden.

Fragestellungen: Sind die Kanten des Pendels klar und deutlich zu sehen?
Sind die Bursts deutlich zu erkennen oder verschwimmen sie zu
Farbflächen?
Bleibt die Pfeilspitze scharf oder hat sie Doppelkonturen?

Anmerkung: Plasma: Bei vielen Geräten ist die eine Kante mit einer gelblichen
und die andere Kante mit einer bläulichen Schliere versehen. Dies hat
mit den unterschiedlichen Reaktionszeiten der Leuchtstoffe zu tun.
Testsequenz / Testsequence:
Bild: RGB-Verlauf vertikal, Format PAL 4:3 / 16:9
RGB ramp vertical, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test von Farbabstufungen an Plasma und LCD Panels.

Beschreibung: Die Farbrampen für Rot, Grün und Blau sind jeweils ein
Farbsättigungsverlauf von schwarz (keine Farbe) auf der unteren
Seite bis 100% Farbe auf der oberen Seite. Diese Farbrampe ändert
nun ihren maximalen Farbsättigungsverlauf, beginnend bei schwarz
immer auf der unteren Seite, kontinuierlich von 0% bis 100%. Dabei
kann an der fortlaufenden Skala der Multiplikator abgelesen werden.
Sind z. Bsp. nur zwei von 10 Skalenstrichen zu sehen so ist der
Multiplikator 2. Dies bedeutet, dass nun jede Ziffer den festen Skala
mit 2 multipliziert wird um die tatsächliche maximale Helligkeit zu
ermitteln. In unserem Beispiel sind dies 20% auf der oberen Seite.
Mit der Skip-Taste kann auf die einzelnen Farben Rot, Grün und Blau
umgeschaltet werden.

Fragestellungen: Ist der Farbsättigungsverlauf in allen Farbabstufungen gleichmäßig?


Ist in den einzelnen Farbstufen Rauschen zu sehen?
Verfärben sich Farbstufen während der Bewegung?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegte Farben horizontal, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving RGB horizontal, format PAL 4:3 / 16:9

Bewegte Farben

Anwendungsbeispiel: Test von Farbabstufungen an Beamern, Plasma und LCD Panels.

Beschreibung: Die Farbrampen sind jeweils ein Farbsättigungsverlauf von schwarz


(keine Farbe) auf der rechten Seite bis 100% Farbe auf der linken
Seite. Diese Farbrampe ändert nun ihren maximalen
Farbsättigungsverlauf, beginnend bei schwarz immer auf der rechten
Seite, kontinuierlich von 0% bis 100% auf der linken Seite. Dabei
kann an der fortlaufenden Skala der Multiplikator abgelesen werden.
Sind z. Bsp. nur zwei von 10 Skalenstrichen zu sehen so ist der
Multiplikator 2. Dies bedeutet, dass nun jede Ziffer den festen Skala
mit 2 multipliziert wird um die tatsächliche maximale Helligkeit zu
ermitteln. In unserem Beispiel sind dies 20% auf der linken Seite.

Fragestellungen: Ist der Farbsättigungsverlauf in allen Farbabstufungen gleichmäßig?


Ist in den einzelnen Farbstufen Rauschen zu sehen?
Verfärben sich Farbstufen während der Bewegung?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Deinterlacer Haus, Format PAL 4:3 / 16:9
Deinterlacer house, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Prüfung und Beurteilung der Bewegungsunschärfen in horizontaler,


diagonaler und vertikaler Richtung

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz sollen die Bewegungsunschärfen von


Flachbildschirmen geprüft werden. Dazu wird der Hintergrund des
Bildes von Frame zu Frame zwischen Magenta und Grün
umgeschaltet. Gleichzeitig bewegt sich unser Haus (weiße Linien auf
schwarzem Hintergrund) zunächst von links oben nach rechts unten,
dann nach links unten, rechts oben und zurück nach links oben.

Je nach Größe des Bildschirms wird das Haus unterschiedlich groß


dargestellt. Breite und Höhe der Darstellung sind die Bezugspunkte
für die nachfolgenden Betrachtungen.
Bewegung von links nach rechts und rechts nach links: es werden
Vor und Nachgeist unterschieden. Nach folgender Formel können
Bewegungsunschärfen berechnet werden:

Vorgeist in cm
Vorgeist (%) = x 100
Breite des Hauses in cm
Nachgeist in cm
Nachgeist (%) = x 100
Breite des Hauses in cm

Fragestellungen: Sind Vor- und Nachgeister während der Bewegung sichtbar?


Wie groß sind die Vor- und Nachgeister?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Deinterlacer Anzugstoff, Format PAL 4:3 / 16:9
Deinterlacer Suit Material, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Prüfung und Beurteilung der Bewegungsunschärfen in horizontaler,


diagonaler und vertikaler Richtung

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz sollen die Bewegungsunschärfen von


Flachbildschirmen geprüft werden. Dazu wird der Hintergrund des
Bildes von Frame zu Frame zwischen Magenta und Grün
umgeschaltet. Gleichzeitig bewegt sich unser Anzugstoff zunächst
von links oben nach rechts unten, dann nach links unten, rechts oben
und zurück nach links oben.

Je nach Größe des Bildschirms wird der Anzugstoff unterschiedlich


groß dargestellt. Breite und Höhe der Darstellung sind die
Bezugspunkte für die nachfolgenden Betrachtungen.
Bewegung von links nach rechts: es werden Vor und Nachgeist
unterschieden. Nach folgender Formel können Bewegungsunschärfen
berechnet werden:

Vorgeist in cm
Vorgeist (%) = x 100
Breite des Anzugstoffes in cm

Nachgeist in cm
Nachgeist (%) = x 100
Breite des Anzugstoffes in cm
Fragestellungen: Sind Vor- und Nachgeister während der Bewegung sichtbar?
Wie groß sind die Vor- und Nachgeister?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegte Farbrampe False Color, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving ball false color; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test von False Color Effekten während der Bewegung.

Beschreibung: Die Testsequenz zeigt einen hautfarbenen Ball, welcher sich diagonal
über das Bild bewegt. Die Intensität der Farbe ist am Rand sehr klein,
und steigt kontinuierlich bis zu seinem Maximum zur der Mitte an.
Die Bewegung des Balles ist zunächst langsam und steigert sich mit
jedem Durchlauf bis zu seiner Höchstgeschwindigkeit um danach
wieder langsamer zu werden.

Beispiele: Das folgende Bild ist mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.

Fragestellungen: Ist der Farbverlauf in allen Farbabstufungen hautfarben?


Befinden sich im Ball rote und grüne Farbkreise?
Ist in den einzelnen Farbstufen Rauschen zu sehen?
Verfärben sich Farbstufen während der Bewegung?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Weiße Frau vor wechselnden Hintergründen, Format PAL 4:3 / 16:9
White woman before different Backgrounds, format PAL 4:3 /
16:9

Anwendungsbeispiel: Test von MPEG Eigenschaften, Erkennung von Bewegungsartefacten,


Prüfung von False Color und False Contour Effekten an Plasma
Panels. Prüfung von Fals Contour Effekten an LCD Panels.

Beschreibung: Die Frau dreht sich vor unterschiedlichen Hintergründen. Während


der gesamten Drehung sollte der Oberkörper, insbesondere das
Gesicht, scharf und ohne zusätzliche Konturen dargestellt werden.
Die Farbe im Hintergrund sollte in sich homogen dargestellt werden.

Fragestellungen: Sind die Umrisse der Frau klar und deutlich zu sehen?
Ist das Gesicht während der Bewegung unscharf und/oder verändern
sich auch noch die Farbflächen?
Hat das Gesicht farbige (rot/grün) Doppelkonturen?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Weiße Frau, Format PAL 4:3 / 16:9
White woman, format PAL 4:3 / 16:9

Weiße Frau

Anwendungsbeispiel: Test von MPEG Eigenschaften, Erkennung von Bewegungsartefacten,


Prüfung von False Color und False Contour Effekten an Plasma
Panels. Prüfung von Fals Contour Effekten an LCD Panels.

Beschreibung: Die Frau läuft von rechts in das Bild und wieder zurück. Dabei lässt
sie ihren Arm hin und her schwingen. Während der gesamten
Bewegung sollte der Körper, insbesondere der hin und her
schwingende Arm, scharf dargestellt werden. Die Hautfarbe sollte
sich während der Bewegung nicht verändern.

Fragestellungen: Sind die Umrisse der Frau klar und deutlich zu sehen?
Ist der Arm während der Bewegung unscharf und/oder verändern sich
auch noch die Farbflächen?
Hat der Arm farbige (rot/grün) Doppelkonturen?

Beispiel: Plasma mit starken False color:


Testsequenz / Testsequence:
Bild: Esslingen, Format PAL 4:3 / 16:9
Esslingen, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Prüfung und Beurteilung der Bewegungsunschärfen während


Schwenks und Zoomfahrten

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz sollen die Bewegungsunschärfen während


Schwenks und Zoomfahrten von Flachbildschirmen geprüft werden.
Die Testsequenz startet mit einem Bild der Burg Esslingen und einem
Schwenk über die Befestigungsanlagen. Es werden Teile der Burg,
wie Burghof, Burgmauer gezeigt. Zum Schluss gibt’s noch einen
Schwenk über die Stadt Esslingen. Alle Szenen müssen bei einem
gutem Gerät klar und deutlich gezeigt werden. Weniger gute Geräte
zeigen hier deutliche Schwächen, wie z. Bsp.:

• Steine und Dachschindeln der Burgbefestigung werden während


des Schwenks unscharf und Artefacte werden sichtbar.
• Die Dächer der Häuser verschwimmen während des Schwenks
• Kanten von Häusern bekommen Doppelkonturen
• Flächen werden verwaschen, dies bedeutet, die Bäume des
Waldes im Hintergrund sind partiell nicht zu unterscheiden

Fragestellungen: Sind die Steine der Mauer und Dachschindeln während der
Bewegung gut differenzierbar oder sind sie verwaschen?
Bleibt der Hintergrund während der Schwenks scharf?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Forrest, Format PAL 4:3 / 16:9
Forrest, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Prüfung und Beurteilung der Bewegungsunschärfen während


Schwenks

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz sollen die Bewegungsunschärfen während


Schwenks von Flachbildschirmen geprüft werden. Dazu wird
zunächst aus einem Baum herausgezoomt. Die Blätter sollen dabei
stets scharf abgebildet bleiben und die Kanten nicht verschwommen
sein. Danach wird ein Schwenk über eine Wiese gezeigt. Die Gräser
müssen bei einem gutem Gerät klar und deutlich gezeigt werden.
Weniger gute Geräte zeigen hier deutliche Schwächen, wie z. Bsp.:

• An den Blättern sind Artefacte sichtbar


• Die Blätter sind an ihren Konturen unscharf
• Die Gräser bekommen Doppelkonturen
• Flächen werden verwaschen, dies bedeutet, die Gräser sind
partiell nicht zu unterscheiden

Fragestellungen: Sind die Blätter der Bäume während der Bewegung gut
differenzierbar oder sind sie verwaschen?
Werden die Gräser während des Schwenks unscharf und bekommen
diese Doppelkonturen und Farbsäume?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: TV-Linien, Format PAL 4:3 / 16:9
TV-Lines, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test der vertikalen Auflösung für Luminanz und Chrominanz.

Beschreibung: Dieses Testbild ist in zwei Hälften unterteilt. Die obere Hälfte dient
zur Prüfung der vertikalen Luminanzauflösung die untere Hälfte zur
Prüfung der vertikalen Chramonanzauflösung.

Vertikale Luminanz- 85 TV-Linien


Auflösung 170 TV-Linien
256 TV-Linien
340 TV-Linien
360 TV-Linien
425 TV-Linien
512 TV-Linien
576 TV-Linien
Vertikale Chrominanz- 43 TV-Linien
Auflösung 85 TV-Linien
170 TV-Linien
213 TV-Linien
256 TV-Linien

Fragestellungen: Wie viele TV-Linien für Luminanzauflösung sind erkennbar? Je mehr


umso besser.
Wie viele TV-Linien für Chrominanzauflösung sind erkennbar? Je
mehr umso besser.
Testsequenz / Testsequence:
Bild: RGB-Kreuze, Format PAL 4:3 / 16:9
RGB crosshutch, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test der Farbdeckung bei Beamern und Rückprojektoren.

Beschreibung: Die Testsequenz besteht aus 15 x 13 Kreuzen welche sich in der


Farbe ändern. Sind alle Kreuze deckungsgleich so ist der Beamer
oder der Rückpro richtig eingestellt.

Fragestellungen: Sind die Kreuze deckungsgleich?


Testsequenz / Testsequence:
Bild: Annimierter Sonnenauf- /-untergang, Format PAL 4:3 / 16:9
Animated Sun rising, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test von MPEG Eigenschaften, Erkennung von Bewegungsartefacten,


Prüfung von False Color und False Contour Effekten an Plasma
Panels. Prüfung von False Contour Effekten an LCD Panels.

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz wird ein Sonnenauf- bzw. Untergang


simuliert werden. Die Szene beginnt mit einem sehr dunklen Bild.
Das Schiff sollte noch in seinen Umrissen erkennbar sein. Langsam
wird das Bild immer heller und der Hintergrund ändert seine
Intensität. Die Farbe im Hintergrund sollte in sich homogen
dargestellt werden.

Fragestellungen: Sind die Umrisse des Schiffes bei jeder Helligkeit klar und deutlich
zu sehen?
Ist der Hintergrund in sich homogen oder bilden sich Wolken?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegte Graurampe, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving Ramp; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test der darstellbaren Helligkeitsabstufungen und Farbneutralität in


Abhängigkeit der Helligkeit.

Beschreibung: Die Graurampe ist ein Helligkeitsverlauf von schwarz auf der rechten
Seite bis 100% Weiß auf der linken Seite. Diese Graurampe ändert
nun ihren maximalen Helligkeitsverlauf, beginnend bei schwarz
immer auf der rechten Seite, kontinuierlich von 0% bis 100%. Dabei
kann an der fortlaufenden Skala der Multiplikator abgelesen werden.
Sind z. Bsp. nur zwei von 10 Skalenstrichen zu sehen so ist der
Multiplikator 2. Dies bedeutet, dass nun jede Ziffer den festen Skala
mit 2 multipliziert wird um die tatsächliche maximale Helligkeit zu
ermitteln. In unserem Beispiel sind dies 20% auf der linken Seite.

Fragestellungen: Ist der Grauverlauf in allen Helligkeitsabstufungen grau oder ist eine
Tendenz zu Grün oder Magenta zu beobachten?
Ist in den einzelnen Graustufen Rauschen zu sehen?
Verfärben sich Graustufen während der Bewegung?

Beispiele für einige nicht gute Darstellung:


Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegtes Schachbrett, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving Chessboard, format PAL 4:3 / 16:9

Moving Chessboard

Anwendungsbeispiel: Mit dieser Testsequenz sollen die Schaltzeiten von Flachbildschirmen


geprüft werden. Dazu ist das Feld in vier Zonen horizontale Zonen
eingeteilt. Jede Zone besteht aus 10 mal 2 Feldern, welche
abwechselnd die Helligkeit des Nachbarfeldes annehmen. Die
Schaltzeiten der Zonen sind:

Beschreibung: Die Sequenz zeigt ein wechselndes Schachbrett

• Schachbrett in 4 Zonen aufgeteilt (0%/100%; 20%/80%; 30%/70%;


40%/60%)
• Unterschiedliche Umschaltzeiten je Block (4 Blöcke) 40ms, 80ms,
120ms und 160ms

40ms

80ms

120ms
160ms

40ms

80ms

120ms

160ms

1. Halbbild
0% 100% 10% 90% 20% 80% 30% 70% 40% 60%
Zone 1; 40ms 100% 0% 90% 10% 80% 20% 70% 30% 60% 40%
0% 100% 10% 90% 20% 80% 30% 70% 40% 60%
Zone 2; 80ms 100% 0% 90% 10% 80% 20% 70% 30% 60% 40%
0% 100% 10% 90% 20% 80% 30% 70% 40% 60%
Zone 3; 120ms 100% 0% 90% 10% 80% 20% 70% 30% 60% 40%
0% 100% 10% 90% 20% 80% 30% 70% 40% 60%
Zone 4; 160ms 100% 0% 90% 10% 80% 20% 70% 30% 60% 40%
2. Halbbild
100% 0% 90% 10% 80% 20% 70% 30% 60% 40%
Zone 1; 40ms 0% 100% 10% 90% 20% 80% 30% 70% 40% 60%
0% 100% 10% 90% 20% 80% 30% 70% 40% 60%
Zone 2; 80ms 100% 0% 90% 10% 80% 20% 70% 30% 60% 40%
0% 100% 10% 90% 20% 80% 30% 70% 40% 60%
Zone 3; 120ms 100% 0% 90% 10% 80% 20% 70% 30% 60% 40%
0% 100% 10% 90% 20% 80% 30% 70% 40% 60%
Zone 4; 160ms 100% 0% 90% 10% 80% 20% 70% 30% 60% 40%

Fragestellungen: Wechseln alle Felder in den vorgeschriebenen Zeiten?


In welchen Zonen sind Artefacte erkennbar?
Wie viele Zonen sind von Artefactbildung betroffen?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: 100Hz Testsequenz, Format PAL 4:3 / 16:9
100Hz Test, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Prüfung der Wiedergabequalität von Laufschriften

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz sollen die Darstellung von Schriften geprüft
werden. Das Testbild ist hierzu in 5 Zonen unterteilt worden. Jede
dieser Zone hat ihre eigene Geschwindigkeit.:

Zone 1 384 Frames für einen Durchlauf von links nach rechts,
die benötigte Zeitdauer ist 7,68 Sekunden
Zone 2 192 Frames für einen Durchlauf von links nach rechts
die benötigte Zeitdauer ist 3,84 Sekunden
Zone 3 96 Frames für einen Durchlauf von links nach rechts
die benötigte Zeitdauer ist 1,92 Sekunden
Zone 4 64 Frames für einen Durchlauf von links nach rechts
die benötigte Zeitdauer ist 1,28 Sekunden
Zone 5 32 Frames für einen Durchlauf von links nach rechts
die benötigte Zeitdauer ist 0,64 Sekunden

Fragestellungen: Sind alle Schriften in allen Geschwindigkeiten sauber zu erkennen?


In welchen Zonen sind Artefacte erkennbar?
Wie viele Zonen sind von Artefactbildung betroffen?
Haben die Schriften schwarz/weiße oder farbige Säume?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegtes Dreieck, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving triangle; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test der Stabilität von Netz- und Hochspannungsteil von Bildröhren
Monitoren

Beschreibung: Dieser Test dient zur Überprüfung der Stabilität von Netz- und
Hochspannungsteilen. Das Testbild besteht aus einem sich von oben
nach unten bewegenden Dreieck mit 100% Weißpegel. An der
rechten Seite befindet sich ein vertikaler Strich mit 100% Weißpegel.
Für den Fall, dass Netz- und Hochspannungsteil stabil arbeiten darf
die vertikale Linie auf der rechten Seite sich nicht verbiegen.

Fragestellungen: Ist die vertikale Linie auf der rechten Seite unverzerrt?
Testbild / Test Pattern:
Bild: Overscan 7,5%, Format PAL 4:3 / 16:9
Overscan 7,5%; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild für Kontrolle von Geometrie, Konvergenz, Schärfe und


Bildausschnitt.

Beschreibung: Diese Kombinationstestbild besteht aus einem weißen Gittermuster


23/18 (H/V) vor schwarzem Hintergrund. Anhand der Gitterlinien
können Geometriefehler der Nord/Süd und Ost/West Rasterkorrektur
einfach ermittelt werden. Ferner dienen die Gitterlinien zur Prüfung
der Konvergenz über das gesamte Bild. Bei einem ideal eingestellten
Fernsehgerät sind die Pfeile links und rechts, sowie oben und unten
komplett abgebildet. Die Rote Linie zeigt einen Fehler von 7,5% in
der Bildgröße an. Diese muss auf jeden Fall oben, unten, links und
rechts sichtbar sein.

Fragestellungen: Verlaufen alle Gitterlinien in horizontaler und vertikaler Richtung


vollkommen gerade?
Haben die Gitterlinien noch zusätzlich Farbsäume?
Sind die roten Linien oben, unten, links und rechts sichtbar?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegte Bursts horizontal, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving Bars horizontal, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Prüfung der horizontalen Auflösung


Prüfung der horizontalen Auflösung während der Bewegung

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz sollen die Bewegungsunschärfen von


Flachbildschirmen geprüft werden. Dazu ist das Testbild in zwei
Bereiche eingeteilt. Im oberen Teil handelt es sich um statische
Bursts (Schwarz-/Weißübergänge), sie bewegen sich also nicht.
Dieser Bereich dient zur Orientierung für die Beurteilung der
Bewegungsunschärfe. Gute Geräte zeigen hier die Bursts ab Zone 1
einwandfrei. Der Aufbau der Bursts ist wie folgt:

Zone Beschreibung
1 3 Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) mit
1Px weiß / 1Px schwarz
2 3 Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) mit
2Px weiß / 2Px schwarz
3 3 Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) mit
3Px weiß / 3Px schwarz
4 3 Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) mit
4Px weiß / 4Px schwarz
5 3 Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) mit
5Px weiß / 5Px schwarz

Im unteren Bereich bewegen sich die Bursts von rechts nach links.
Gute Geräte zeigen hier bereits ab Zone 2 einwandfrei.

Fragestellungen: Wie viele Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) sind im oberen


Bildbereich zu erkennen?
Wie viele Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) sind während der
Bewegung von links nach rechts noch zu erkennen?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegte Bursts vertikal, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving Bars vertical, format PAL 4:3 / 16:9

Moving Bars

Anwendungsbeispiel: Prüfung der vertikalen Auflösung


Prüfung der vertikalen Auflösung während der Bewegung

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz sollen die Bewegungsunschärfen von


Flachbildschirmen geprüft werden. Dazu ist das Testbild in drei
Bereiche eingeteilt. Im linken Teil handelt es sich um statische Bursts
(Schwarz-/Weißübergänge), sie bewegen sich also nicht. Dieser
Bereich dient zur Orientierung für die Beurteilung der
Bewegungsunschärfe. Gute Geräte zeigen hier die Bursts ab Zone 1
einwandfrei. Der Aufbau der Bursts ist wie folgt:

Zone Beschreibung
1 3 Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) mit
1Px weiß / 1Px schwarz
2 3 Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) mit
2Px weiß / 2Px schwarz
3 3 Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) mit
3Px weiß / 3Px schwarz
4 3 Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) mit
4Px weiß / 4Px schwarz
5 Diagonale Linie

Im mittleren Bereich bewegen sich die Bursts von oben nach unten
mit doppelt so schnell wir im rechten Bereich. Gute Geräte zeigen
hier bereits ab Zone 2 einwandfrei.

Fragestellungen: Wie viele Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) sind im linken


Bildbereich zu erkennen?
Wie viele Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) sind während der
Bewegung im mittleren Bildbereich von oben nach unten noch zu
erkennen?
Wie viele Bursts (Schwarz-/Weißübergänge) sind während der
Bewegung im rechten Bildbereich von oben nach unten noch zu
erkennen?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegter Ball, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving ball false contour; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test von False Contour Effekten während der Bewegung.

Beschreibung: Die Testsequenz zeigt einen weißen Ball, welcher sich diagonal über
das Bild bewegt. Die Intensität der Helligkeit ist am Rand sehr klein,
und steigt zur der Mitte kontinuierlich an. Die Bewegung des Balles
ist zunächst langsam und steigert sich mit jedem Durchlauf bis zu
seiner Höchstgeschwindigkeit um danach wieder langsamer zu
werden.

Beispiel: Das folgende Bild ist mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.

Fragestellungen: Ist der Grauverlauf in allen Helligkeitsabstufungen grau oder ist eine
Tendenz zu einer Farbe oder mehreren Farben zu beobachten?
Ist in den einzelnen Graustufen Rauschen zu sehen?
Verfärben sich Graustufen während der Bewegung?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegtes Ultraweiß, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving WTW; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test der Fähigkeit der Differenzierung von Weiß- und Ultraweiß-
Anteilen bei Beamern und Monitoren

Beschreibung: Der Hintergrund des Testbildes ist weiß mit 100% Helligkeit.
Videoweiß entspricht in der MPEG-Codierung einen Wert von 235.
Wird nun mit einem Wert größer 235 codiert so können Anteile im
Ultraweiß dargestellt werden. Dieses wird im Pluge-Signal zur
Helligkeitseinstellung von Monitoren und Beamern genutzt. Das
Testbild besteht aus 4 sich bewegenden Feldern mit jeweils 7
Weißflächen, welche in 2%-Schritten von 98% bis 108% gestuft sind.
Bei einem Beamer sollten bei korrekter Bildeinstellung alle
Helligkeitsabstufungen im Bereich von 98% bis 108% unterscheidbar
sein. Da Plasma- und LCD-Bildschirme Probleme bei der Darstellung
heller Bildinhalte haben werden die meisten Geräte die Ultraweiß-
Anteile nur bedingt darstellen können. Dies ist kein Fehler der
Geräte.
Fragestellungen: Sind die sieben weißen Flächen zu unterscheiden?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegtes Ultraschwarz, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving BTB; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test der Fähigkeit der Differenzierung von Schwarz- und


Ultraschwarz-Anteilen bei Beamern und Monitoren

Beschreibung: Der Hintergrund des Testbildes ist schwarz mit 0% Helligkeit.


Videoschwarz entspricht in der MPEG-Codierung einen Wert von 16.
Wird nun mit einem Wert kleiner 16 codiert so können Anteile im
Ultraschwarz dargestellt werden. Dieses wird im Pluge-Signal zur
Helligkeitseinstellung von Monitoren und Beamern genutzt. Das
Testbild besteht aus 4 sich bewegenden Feldern mit jeweils 7
Schwarzflächen, welche in 2%-Schritten von –8% bis +4% gestuft
sind. Bei einem Beamer sollten bei korrekter Bildeinstellung alle
Helligkeitsabstufungen im dunklen Bereich von –8% bis +4%
unterscheidbar sein. Da Plasma- und LCD-Bildschirme Probleme bei
der Darstellung dunkler Bildinhalte haben werden die meisten Geräte
die Ultraschwarz-Anteile nicht darstellen können. Dies ist kein Fehler
der Geräte.
Fragestellungen: Sind die sieben schwarzen Flächen zu unterscheiden?
Testsequenz / Test Sequence:
Bild: Kontrast, Format PAL 4:3 / 16:9
Contrast; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Das Testbild dient zur Überprüfung des Kontrastes im hellen und
dunklen Bereich.

Beschreibung: Das Testbild ist in zwei Hälfen aufgebaut. In der oberen Hälfte ist es
aus schwarz mit einer Grauabstufung in der Mitte. Diese besteht aus 6
Feldern mit einer 2%-igen Abstufung von 0 bis 8%. In der unteren
Hälfte ist es weiß mit einer Grauabstufung in der Mitte. Diese besteht
aus 6 Feldern mit einer 2%-igen Abstufung von 90 bis 100%. Ein
Gerät ist richtig eingestellt, wenn es alle hellen, wie auch dunklen
Grauabstufungen darstellen kann.

Fragestellungen: Sind alle Graustufen im dunklen Bereich von 0 bis 8% eindeutig


unterscheidbar?
Sind alle Graustufen im hellen Bereich von 90 bis 98% eindeutig
unterscheidbar?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegter Siemensstern s/w, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving Siemens star b/w, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Prüfung und Beurteilung der Schärfe in horizontaler und vertikaler


Richtung während der Rotation
Prüfung der Eckenschärfe während der Rotation

Beschreibung: Mit dieser Testsequenz sollen die Bewegungsunschärfen von


Flachbildschirmen geprüft werden. Dazu sind fünf rotierende Kreise
im Testbild zu sehen. Der große Siemensstern dient zur Prüfung der
horizontalen und vertikalen Schärfe während der Rotation. Die vier
Kreise in den Bildecken dienen zur Prüfung der Eckenschärfe und
drehen sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Fragestellungen: Sind die Keile in horizontaler und vertikaler Richtung bis zum
Mittelpunkt unterscheidbar?
Sind die Keile der Siemenssterne in den Ecken in horizontaler und
vertikaler Richtung unterscheidbar?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Bewegte Streifen, Format PAL 4:3 / 16:9
Moving Stripes; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Test von MPEG Eigenschaften, Erkennung von Bewegungsartefacten,


Prüfung von False Contour Effekten an Plasma-, LCD- und 100Hz
Bildröhren Monitoren

Beschreibung: Dieses Testbild besteht aus horizontalen, vertikalen und diagonalen


Streifenmustern. Die Muster sind jeweils 1 und 2 Pixel breite
Strukturen, welche sich kontinuierlich bewegen. Ziel ist es in den
unterschiedlichen Bewegungsrichtungen Bewegungsartefakte
sichtbar zu machen.

Fragestellungen: Sind die Bursts in vertikaler Richtung sauber erkennbar?


Sind die Bursts in horizontaler Richtung sauber erkennbar?
Sind die Bursts in diagonaler Richtung sauber erkennbar?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Zoneplate, Format PAL 4:3 / 16:9
Zoneplate, format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Prüfung und Beurteilung der Schärfe in horizontaler und vertikaler


Richtung
Prüfung des Kammfilters

Beschreibung: Als die Fernsehmesstechnik im Basisband laufen lernte, wurden als


unentbehrliche Hilfsmittel die heut wohlbekannten analogen
Prüfzeilen erfunden und weltweit standardisiert. Heute beginnt man
der analogen Fernsehwelt Adieu zu sagen und schwenkt peu a peu
zur digitalen Bildverarbeitung und -übertragung um. Dazu sind
natürlich auch neue Messsignale notwendig. Eine wichtige
Signalgruppe bilden hier die Zone Plate Signale. Urform dieser
Signale war eine optische Vorlage aus konzentrischen Kreisen –
abwechselnd schwarz – weiß – mit nach außen hin abnehmenden
Durchmesserabständen. Ein Schnitt durch den Mittelpunkt dieser
konzentrischen Kreise liefert demnach, egal unter welchem Winkel
dieser Durchmesser gezogen wird, immer den gleichen Signalaufbau.
Heute kennt man diesen Signalaufbau, wenn man von einem
horizontalen Schnitt (gemäß dem Zeilenaufbau eines Fernsehbildes)
ausgeht, unter dem Namen H-Sweep.
Eine sehr wichtige Messung ist die Bestimmung von Crosscolour-
Effekten. Das Zoneplatesignal ist nur aus Luminanzteilen aufgebaut,
die wegen der 5MHz Bandbreite natürlich auch Frequenzen in der
Farbträgernähe enthalten und so die Farbkreise um die Farbzentren
abbilden. Geeignete Kammfilter unterdrücken diese Effekte mehr
oder weniger optimal, da auch Farbbewegungen zu eliminieren sind.
Der Bildschirm zeigt auch hier sofort die Leistungsfähigkeit dieser
Filterung, wie sie bei modernen Farbfernsehgeräten zu finden sein
sollten.

Fragestellungen: Sind die konzentrischen Kreise in horizontaler und vertikaler


Richtung bis in die Ecken des Bildes unterscheidbar?
Sind Farbkreise um die Farbzentren in der Nähe des Farbhilfsträgers
zu sehen?
Testsequenz / Testsequence:
Bild: Lippensychronität, Format PAL 4:3 / 16:9
AV-Delay, format PAL 4:3 / 16:9

AV-Delay

Anwendungsbeispiel: Prüfung der Lippensynchronität bei AV-Anlagen. Bei der


Kombination von AV-Verstärkern mit LCD bzw. Plasma Panels kann
es auf Grund der aufwendigen Verarbeitung des Videosignals zur
verzögerten Darstellung des Bildes kommen. Dies bedeutet, der Ton
kommt früher als das Bild aus den Lautsprechern.

Beschreibung: Zunächst wird ein schwarzes Vollbild ausgegeben. Jede Sekunde


wechselt der Bildinhalt kurzeitig auf 100% Weiß und gleichzeitig
wird ein kurzer 1kHz-Sinuston ausgegeben. Es liegt kein AV-Delay
vor, wenn Bildwechsel und Ton gleichzeitig sicht- und hörbar sind.
Mit einem Oszilloskop kann das Delay sehr exakt vermessen werden.
Auf Kanal 1 wird auf den Ton synchronisiert und auf dem Kanal 2
wird ein Bildsensor ausgelesen.

Fragestellungen: Ist der 1kHz-Sinuston zu hören, wenn das Bild von schwarz
kurzzeitig auf weiß schaltet?
Testbild / Test Pattern:
Bild: AVEC, Format PAL 4:3 / 16:9
AVEC; format PAL 4:3 / 16:9

Anwendungsbeispiel: Testbild zur Kontrolle:


• Prüfung Geometrie, Bildformat und Konvergenz
• Prüfung des dargestellten Bereiches
• Prüfung der Farbwiedergabe
• Prüfung der Helligkeits- und Kontrasteinstellung
• Messung Farbpegeln, Helligkeitsstufen und Auflösung
• Prüfung der Aufstellung der Lautsprecher
• Prüfung des phasenrichtigen Anschlusses von Lautsprechern

Beschreibung: Das Testbild besteht aus 25 mal 15 Gitterlinien vor grauem


Hintergrund. Werden alle Linien unverzerrt angezeigt so ergeben sich
gleich große Quadrate an jeder Stelle des Bildes. Sind die
Seitenverhältnisse nicht 1:1 so liegt ein Geometriefehler vor. Diese
können durch ein schlecht eingestelltes Fernsehgerät oder ein falsch
ausgewähltes Anzeigeformat entstehen. Der große Kreis in der
Bildmitte dient zur Kontrolle des Höhen- /Breitenverhältnisses. Ist der
Kreis rund so stimmen die Dimensionen in horizontaler und vertikaler
Richtung. Die weißen Pfeile zeigen den Bildbereich an, welcher
mindestens auf dem Bildschirm dargestellt werden soll. Im Inneren
des Kreises beginnen wir nun mit der Vorstellung der einzelnen Tests.
Zuerst werden zwei Farbbalken angezeigt. Der erste hat eine Sättigung
von 100% und der zweite von 75%. Die Farbbalken dienen zur
Vermessung des Farbortes und der Sättigung. Eine 16-stufige
Grautreppe dient zur Einstellung des Helligkeits- und Kontrastwertes,
sowie der Prüfung der Linearität. Bei einem gut eingestellten Gerät
können alle 16 Stufen deutlich unterschieden werden. Nun folgen die
Ultrabereiche. Hier handelt es sich um zwei Grauverläufe 100% bis
70% und 0% bis 30%. Hier steht jeweils das Wort AVEC in
Ultraschwarz und Ultraweiß. Bei einem guten Gerät muss das Wort
lesbar sein. Einige PLASMA und LCD Geräte können Ultrabilder
nicht anzeigen. Nun folgen schwarze und weiße Linien vor
unterschiedlichen Hintergründen weiß, grau und schwarz. Alle
Flächen sollen gleich groß und die Linien gleich breit sein. Darunter
kommen drei Bursts mit den Frequenzen 1 / 2 und 4MHz zur Prüfung
der Auflösung. Die drei Farbrampen beginnen an ihrer linken Seite bei
100% Farbsättigung. Diese geht dann kontinuierlich auf Null Prozent
zurück. Im Idealfall sind die Farbrampen für rot, grün und blau gleich
in ihrer Abstufung.
Auf dem Testbild sind noch 6 Lautsprecher zu sehen. Ein
Rauschsignal wird jedem einzelnen Lautsprecher zugeführt. Ein roter
Punkt zeigt den Lautsprecher an, an welchem das Rauschen zu hören
sein muss. Befindet sich der rote Punkt zwischen zwei Lautsprechern
so ist aus beiden ein Ton zu hören. Die Testsequenz startet mit einem
Rauschen auf dem linken vorderen Kanal (FL) und bewegt sich über
center (C), vorne rechts (FR), hinten rechts (RR), hinten links (RL)
wieder nach vorne rechts, danach bekommt der LFE (S) sein Signal,
die Sequenz beginnt von neuem. Beachten Sie beim Umlauf des
Tones, dass dieser sich in seiner Klangfarbe nicht ändert. Ist dies der
Fall, dann ist einer der Lautsprecher verpolt angeschlossen.

Bereich in Zeilen Beschreibung


69 bis 85 Colorbar 75/0/100/0
87 bis 105 Colorbar 100/0/75/0
107 bis 126 Graurampe 0 bis 100%
187 bis 205 Auflösung

Beispiele: Die folgenden Bilder sind mit einem Oszilloskop am FBAS-Ausgang


einem handelsüblichen DVD-Player erstellt worden.

Zeile 80

Zeile 90
Zeile 115

Zeile 195

Fragestellungen: Ist der Kreis mittig angeordnet und rund?


Sind alle Quadrate der Gitterlinien gleich groß?
Sind die Pfeile an den Bildränder noch zu sehen?
Sind die einzelnen Farben in der richtigen Reihenfolge zu sehen?
Sind die beiden Farbtreppen deutlich zu unterscheiden?
Sind die einzelnen Farben klar, ohne Farbsäume voneinander
getrennt?
Sind die einzelnen Helligkeitsstufen der Grautreppe deutlich zu
unterscheiden?
Ist der Schriftzug AVEC noch zu erkennen?
Sind alle Schwarz/Weißübergänge der Bursts für die Auflösung zu
sehen?
Sind die drei Farbverläufe rot, grün und blau gleich lang?
Kommt der Ton (Rauschen) aus dem Lautsprecher, an welchem sich
der rote Punkt befindet?
Ist der Ton während des Umlaufs gleich laut und unverfärbt in seiner
Charakteristik?
Kommt ein Ton aus dem LFE (Subwoofer)?