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Wissen und Unwissen existiert über die geheimnis- volle Vril-Gesellschaft. Wer steckte wirklich hinter dem Kreis dieser Gesellschaft, und welche Funktio- nen hat sie übernommen? Erstmals wird jetzt ein Teil der verschollenen Beweise veröffentlicht, und es steht fest: Dieser Mythos hat eine Wahrheit, eine Wahrheit, die jahrelang verschwiegen wurde. Warum mußte man sich auf die Lippen beißen und sein Schmunzeln verkneifen bei der Frage: Gab es deutsche Flugscheiben?

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Maria Ortisch – ein Mythos

D ie meisten Beweise stammen aus fragwürdigen Quellen und den STM-Archiven. Erstmals wurde durch die Werke

Jan van Helsings öffentlich darüber informiert, doch der bit- tere Beigeschmack bleibt: Ist das alles nur ein Hirngespinst, eine moderne UFO-Ente? Jahrelange Recherchen waren nötig, um endlich Licht in die Spuren der Vergangenheit zu bringen. Nur wenige Bücher wurden bisher darüber veröf- fentlicht, und die meisten dieser Werke lassen Fragen unbe- antwortet. In dem vorliegenden Bericht werden erstmals die Biographien unbekannter und bekannter Vril-Mitglieder und -Mitarbeiter vorgestellt, also jene, die Maria Ortisch unterge- ordnet waren. 1921, im Gründungsjahr der Vril-Gesellschaft, bestand diese aus drei aktiven „Vrilerinnen“. Dazu zählten

FLUGSCHEIBEN

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FLUGSCHEIBEN Die typische Fahne der Vril-Gesellschaft in den Farben der heiligen Isais. neben Maria Ortisch selbst

Die typische Fahne der Vril-Gesellschaft in den Farben der heiligen Isais.

neben Maria Ortisch selbst noch ihre Freundin Traute A. und Gudrun R. Schon seit ihrer Kindheit hatte Maria die Begabung, in die Zukunft schauen zu können. Diese medialen Fähigkeiten wurden ihr in die Wiege gelegt, schon ihre Großmutter hatte diese Begabung. Ihre Mutter hatte diese Fähigkeit nicht, oder wollte sie zumindest nicht wahr- haben. Die Botschaften und Verbindun- gen mit Aldebaran folgten später, anfänglich fürchtete Maria sich vor den medialen Stimmen im Kopf. Rudolf von Sebottendorf erkannte Marias besondere Begabung und for- derte sie auf, nach Wien zu ziehen. Er führte sie in die wichtigsten Kreise der Wiener Okkultistenszene ein. Fasziniert von den vielen Begegnungen verspürte sie den Drang, selbst eine Gemeinschaft aufzubauen. Noch vor 1921 bekam sie

Der streng wissenschaftlichen Defi- nition der uralten sumerisch-baby- lonischen Jenseits- und Diesseits- lehre, also der Parakosmologie und Kosmologie zufolge, entstand unser diesseitiger Kosmos aus einem „Jenseitsquant“, welches für diesseitige Begriffe unendlich dicht, energiereich und elastisch ist. Dieses „Jenseitsquant“ expan- dierte infolge eines bestimmten jenseitigen Ereignisses zunächst zu einem nun schon diesseitigen „Weißen Loch“ und dieses zu dem uns heute bekannten Universum, welches im Grunde nur dem Zwecke dient, die durch ein Jen- seitsereignis verunglückten Jen- seitswesen nach ihrer Existenz als Diesseitswesen, wie etwa als Men- schen, wieder zu einer „jenseitig normalen“ Existenz zu verhelfen. (Luis de Feringo)

dann die wichtigen Mitteilungen aus dem Planetensystem Aldebaran. Die Galaktische Föderation wählte Maria aus, um mit ihr den Weg ins „Goldene Zeitalter“ oder „Wasserkrugzeitalter“ zu gehen. Marias Erscheinungsbild war geradezu geschaffen, um den Kontakt mit dieser außerirdischen Intelligenz aufzubauen. Sie hatte langes und dich- tes Haar, das sie zur Kontaktaufnahme benötigte. Die Aldebaraner erklärten ihr die Aufgabe, die sie zum Beschleunigen des neuen Zeitalters übernehmen sollte. Anfänglich sträubte sie sich noch, nur Sebottendorf erkannte durch ihre Erzählung die Möglichkeit, etwas Einmaliges zu erreichen. Maria hielt die Botschaften anfänglich für Mitteilungen aus dem Jenseits, schon sehr bald stellte sich heraus, daß es sich um eine Intelligenz außerhalb unseres Sternen- systems handelte. Wie muß man sich die Durchgaben vorstellen?

Der Mythos „Vril“ hat eine Wahrheit, eine Wahrheit, die jahrelang verschwiegen wurde

Bei der Durchsicht der Originalschrif- ten, stellte sich heraus, daß es sich um die geheime Templersektionsschrift handelte. Maria empfing die Botschaf- ten auf zweifache Art, anfänglich

erhielt sie die Information telepathisch, und so stellte es für sie kein Problem dar, den Inhalt der verschlüsselten Texte zu verstehen. Erst bei der Über- mittlung zum Bau der Jenseitsflugma- schine verstummte die telepathische Stimme. Maria verzweifelte – ihrem Ziel näher zu kommen scheiterte durch die Durchgabe der verschlüsselten Texte. Dank guter Beziehung mit Sebottendorf knüpfte Maria Kontakt zu Peter Jensen. Jensen war ein Neutempler und konnte sehr wohl diese wirren Zeichen entziffern. Zur Überraschung aller ent- puppten sich die Texte als Bauplan der geheimnis- vollen Jenseitsflugma- schine. Warum aber wurden die Texte verschlüsselt, was wollten die Aldebaraner verhindern? Die Chroni- ken der Sumerer geben uns eine Antwort darauf. Aldebaran wählte seine erdansässigen Bewohner sehr gezielt aus, ihre Mit- teilungen waren dem menschlichen Wissen weit voraus. Maria hatte

schon während dieser Durchgaben viele Kon- takte zu hochrangigen Gelehrten verschiedener

Die Angaben über die Jenseitsflug- maschine sind sehr dürftig, es ist sogar möglich, daß einige bewußt irreleitende Informationen einge- streut wurden, um die Geheimhal- tung zu gewährleisten. Zwei Jahre lang wurde mit der Jenseitsflug- maschine experimentiert. Finanzie- rungshilfen für dieses Projekt tau- chen unter dem Code „JFM“ in den Buchhaltungen mehrerer deutscher Industriebetriebe auf. Mit Sicherheit ging aus der Jen- seitsflugmaschine das „Vril-Trieb- werk“ hervor (formal als „Schu- mann SM-Levitator“ geführt). Wel- che Leistungen die Jenseitsma- schine erbrachte – oder womöglich auch nicht erbrachte – ist unbe- kannt. (Louis de Feringo)

Geheimgesellschaften. Um aber zu ver- hindern, daß ihre Mitteilungen doch in die falschen Hände gelangten, ließ man alle Texte in einer panbabylonischen Geheimschrift übermitteln, nur so konnte man sicher sein, daß die Inhalte nur im engsten Kreise blieben (Maria erhielt die Botschaften telepathisch und kannte den Inhalt der Geheimtexte). Bei den Plänen der Jenseitsflugma- schine beschloß der hohe Rat der Alde- baraner, die Mitteilungen mit äußerster Vorsicht zu behandeln und verzichtete ganz auf einen telepathischen Kontakt. Die medialen Schriften beinhalteten genaue Anweisungen zur Aufhebung der Gravitation. Doch nicht nur Maria Ortisch selbst war wichtiges Glied dieser Kette, mit vielen anderen Persönlichkeiten ihres Kreises wollte sie das Goldene Zeitalter magisch empfangen. Schauen wir uns nun ein paar bekannte Vril-Mitglieder

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Das Foto zeigt Maria Ortisch in Brandenburg auf den Arado-Werken. Im Hintergrund erkennen Sie deutlich eine Vril-7-Flugscheibe. Wie im Text schon erwähnt, ist der Fortschritt in der Antriebstechnik durch die Fusion mit den Arado-Werken wesentlich schneller vorangeschritten.

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VRIL-GESELLSCHAFT

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gemeinsames Ziel haben: den Weg ins Goldene Zeitalter. Im Jahre 1919 führte Maria Ortisch Traute in die einschlägi- gen Verbindungen der Thule- Gesellschaft ein. Traute und Maria bemühten sich nun selbst um die Gründung eines Ordens, der sagenumwobenen Vril- Gesellschaft. Schon bald gewan- nen beide viele neue Mitglieder,

dabei handelte es sich haupt- sächliche um junge, medial begabte Frauen.

Mit Sigrun von E. gelang der erfolgreiche Flug zum Galaxisimperium Aldebaran

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Eine Vril-Flugscheibe in ihren Anfängen, eine German-Vril 05.

genauer an.

Traute A.: beste Freundin und Vril-Medium

G eboren in Südtirol, lernte Traute A. Maria schon recht früh in einem

Internat kennen. Später lebte sie in Norddeutschland, zog dann aber wie- der nach Wien. In jener Zeit empfing sie ebenfalls Botschaften vom Aldebaran und erhielt die Anweisung, Maria wie- der zu kontaktieren. Schnell begriffen Maria und Traute, daß sie ein

Im Laufe der Zeit der Vril-Gesellschaft entwickelte Traute A. (ihr Nachname ist bekannt) erstaunliche mediale Fähig- keiten. Maria selbst sträubte sich gegen die Mitteilungen vom Aldebaran und übertrug Traute von nun an die gesamte mediale Kommunikation. Trautes Botschaften waren überraschend genau, neben vielen Texten über den Auf- bau des Galaxisimpe- riums Aldebaran zeichnete sie auch Sternenkarten und Skizzen der Raum- schiffe. Traute diente als sogenanntes Lichtmedium und wurde auch in den Thule-Kreisen hoch gelobt. Zur finanziellen Absicherung der Vril- Gesellschaft gründete Maria die Firma „Antriebstechnische Werkstätten“. Das Unternehmen stellte im übergeordne- ten Sinne Antriebe zur Verbesserung von Auto- und Flugzeugmotoren her. Das Unternehmen wuchs schnell an Bedeutung, Traute übernahm die Rolle als stellvertretende Geschäftsführerin. Die Vril o.H.G. entwickelte sich zu einem profitablen Unternehmen, die Gelder wurden dann überwiegend in die Flugscheibenforschung investiert. Traute arbeitete als Prokuristin bis zum entscheidenden Vril-Odin-Flug nach Aldebaran. Über ihre Aktivitäten in die- sem Zusammenhang ranken sich meh- rere Mythen und Rätsel: Ob Traute am Bord der Vril Odin war und mit nach Aldebaran geflogen ist, konnte nicht bestätigt werden. Später zog sie mit ihrem Lebenspartner nach Norwegen.

Sigrun von E.:

von der Flugzeugpilotin zur Kapitänin der Vril-Flugscheibe

von der Flugzeugpilotin zur Kapitänin der Vril-Flugscheibe Verschwiegen Existenz Leben der Maria Ortisch Die Suche

Verschwiegen Existenz Leben der Maria Ortisch

Die Suche nach der Wahrheit hat eine Antwort gefunden. Die vorliegende Neuerschei- nung ist eine Biographie über Maria Ortischs Leben und den Mitgliedern der Vril-Gesellschaft. Erstmals werden dabei ihre medialen Schrif- ten und Skizzen veröffentlicht, auch seltene Aufnahmen der Vril- und Thule-Flugscheiben finden sich in diesem neuen Standard- werk der Flugscheiben-Literatur. Erfahren Sie die tiefen Mysterien Aldebarans und den Weg ins Gol- dene Zeitalter. Was wurde im Café Schopenhauer besprochen? Wel- che Botschaften erhielt Maria von den Aldebaranern? Welche Ziele verfolgte Sebottendorf mit seiner Thule-Gesellschaft? Möchten Sie endlich wissen, wie- viel Wahrheit hinter dem Flug- scheibenrätsel steckt, dann lesen Sie dieses Buch – es wird für lange Zeit das ausführlichste Werk seiner Art sein. Sie erhalten Einblicke in die Antigravitationsforschung von Schappeler und W. O. Schumann aus verschollen geglaubten Quel- len. Ein spannendes Abenteuer deutscher Vergangenheit erwartet Sie.

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Maria Orsic (Orschitsch, Ortisch), geboren in Zagreb, zog im Alter von 21 Jahren nach Wien und lernte hier die ersten wichtigen Persönlichkeiten kennen zum Auf- bau ihres Geheimbundes. Von ihrem Namen existieren mehrere Schreibweisen. Maria hieß ur- sprünglich Orsic, schrieb sich aber aufgrund der sehr harten Ausspra- che des „ic“ in Wien „Orschitsch“. Diesen Namen behielt sie dann auch bei. Die meisten der Leser kennen sie unter der einge- deutschten Namensgebung „Ortisch“. Sie selbst hat sich aber nie so geschrieben. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, daß ihre Mit- arbeiter und Freunde sie mit dieser Namensversion angesprochen haben. Die Aussprache „Orschitsch“ war für viele Österrei- cher ein Problem, Maria akzep- tierte die Aussprache „Ortisch“.

S igrun von E. (Nachname bekannt) gehörte dem ostdeutschen Landadel

an. Geboren in Masuren, lebte sie bis zu

ihrem 14. Lebensjahr bei ihren Eltern. Danach verschlug es Sigrun nach Ber- lin, später zog sie dann endgültig zu ihrem Bruder nach Magdeburg. Ihr Bru- der, Mitglied der Thule-Gesellschaft, führte Sigrun in die mystischen Kreise des Dritten Reiches ein. Sigrun war eine hervorragende Pilo- tin, bis Frühjahr 1945 flog sie regelmä- ßig als Abfangjäger eine Fw-190-D. Auf Empfehlung von Admiral Canaris wurde Sigrun Mitglied der Vril-Gesell- schaft. Auch sie hatte die Begabung,

der Vril-Gesell- schaft. Auch sie hatte die Begabung, Admiral Canaris, der für die Sicherheit und Abwehr

Admiral Canaris, der für die Sicherheit und Abwehr zuständig war.

FLUGSCHEIBEN

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Albert Einstein und Nikola Tesla sollen das Vril-Flugscheibenprojekt anfänglich unterstützt haben.

mit Aldebaran zu kommunizieren, befaßte sich aber mehr mit den techni- schen Details der Flugscheiben. Dank ihrer empfangenen Botschaften konn- ten noch größere Flugscheiben gebaut werden. Sigrun strahlte eine innere und äußere Schönheit aus, die auf alle Men- schen unwiderstehlich wirkte. Mit dem Flug Vril Odin ernannte Maria O. Sigrun von E. zur Kapitänin des Luftschiffes, und mit ihr gelang der erfolgreiche Flug zum Galaxisimperium.

Gudrun R.: ein Vril-Medium der ersten Generation

O ft finden wir in der Vril-Literatur die Vermischung von Gudrun R. und

Sigrun von E., dabei hatten die Charak- tere beider Personen wenig gemein. Gudrun wurde 1901 in Oberbayern geboren und lebte später München. Gudrun entwickelte schon sehr früh mediale Verbindungen zum Planeten- system Aldebaran. Ein Münchener Medium konnte zwischen der neu gegründeten Vril-Gesellschaft und Gudrun vermitteln. Gudrun besuchte regelmäßig das Medium, um endlich eine Antwort auf ihre rätselhaften Bot- schaften zu erhalten. Die Aufnahme in die Vril-Gesellschaft nutze Gudrun, um eine eigene Theorie über die Botschaf- ten zu verbreiten. Sie ging davon aus, daß die Botschaften aus dem Jenseits stammen und mit den Flugscheiben ein Dimensionssprung möglich sei. Maria hielt ihre Meinung für abstrus, billigte aber diese Theorie, da auch Maria nicht sicher war, was hinter Aldebaran stand.

Heide L., „die Schöne“

H eide L. gehörte ebenfalls zu dem

Kreis der sieben wichtigsten Vril-

Frauen. Von ihr wurde in der Vril-

Gesellschaft oft nur als „die Schöne“ gesprochen. Geboren 1903, gehörte Heide zu den älteren „Vrilerinnen“.

W. O. Schumann, Mitarbeiter der technischen Abteilung

D ank dem Wissenschaftler W.O. Schumann gelang es der Vril-

Gesellschaft, den Bau der Großraum- flugscheiben zu realisieren. Er lehrte an der TH München Mathematik und Phy- sik und stellte dabei recht eigentümli- che Theorien zum Thema Schwerkraft auf. Als Thule-Mitglied wurde er schnell in die Kreise der Vril-Gesellschaft ein- geführt. Maria stellte Schumann für die tech- nische Abteilung ein. Im Labor standen Schumann alle neuesten Gerätschaften und wissenschaftlichen Instrumente zur Verfügung. Dank der medialen Bot- schaften gelang ihm mit Unterstützung Viktor Schaubergers die Realisierung der Jenseitsflugmaschine. Später arbei- tete Schumann an weiteren techni- schen Herausforderungen, die Steue- rung in der RFZ 2 erwies sich als nicht komfortabel, und Maria wollte eine Großraumflugscheibe verwirklichen. Anfänglich sollen auch Einstein und Tesla das Flugscheibenprojekt unter- stützt haben. Über Schumanns Ende existieren ver- schiedene Theorien. So soll Schumann vorzeitig die Vril-Firma verlassen haben, diese Theorie konnte allerdings nicht bestätigt werden, da auch bis kurz

Es wird verschiedentlich behaup- tet, es wären in Deutschland Flug- scheiben entwickelt und gebaut worden, die aber vor Kriegsende nicht mehr zum Einsatz hätten gebracht werden können. Das UFO-Phänomen wurde später von einigen als ein Überbleibsel dieser Flugscheiben dargestellt. Auch die im Krieg gesichteten Foo-Fighter, wie sie von den Alliierten genannt wurden, sind deutscher Abstam- mung zugeordnet worden. Als Foo-Fighter wurden kugelförmige Gebilde bezeichnet, von denen die alliierten Flugzeuge beobachtet und verfolgt wurden. Tatsächlich muß es eine derartige hochtechno- logische Entwicklung gegeben haben, wie von ehemaligen Mitar- beitern und auch von Augenzeu- gen berichtet wurde. Auch das amerikanische Militär und ver- schiedene Geheimdienste berichte- ten gelegentlich von deutschen Aktivitäten hochentwickelter Tech- nologie. (Luis de Ferringo)

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VRIL-GESELLSCHAFT

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Dieses Foto von Maria Ortisch wurde in Brandenburg aufgenommen. Ein Jugendlicher hatte es auf dem Dachboden Ende der 50er Jahre gefunden und versucht, es mit Wasserfarben zu restaurieren. Im Hintergrund wieder eine typische Vril Flugscheibe.

vor 1945 Aufzeichnungen Schumanns im Zusammenhang mit der Vril-Gesell- schaft existieren. Außerdem bemühte sich Schumann um die Gespräche mit Hitler zur Finan- zierung der Flugscheibenprojekte. Hit- ler hielt es bis kurz vor Kriegsende für eine tollkühne Idee und wollte wenig davon wissen, zum Schluß, so einem Augenzeugenbericht, soll er getobt haben, als er vor einer der Thule-Flug- scheiben stand.

Der wissenschaftliche Forscher Schappeler

W eniger bekannt sind die wissen- schaftlichen Forschungen Schap-

pelers, erst sehr spät holte ihn Maria O.

in die Forschungsabteilung der Vril o.H.G. Durch den ersten Fehlversuch des Vril-Odin-Flugs gelang es dank Schappelers Forschungen, die Außen- verkleidung der Flugscheiben noch strahlenundruchlässiger zu machen, der Dimensionsflug gelang erfolgreich. Außerdem entwickelte er einen Raum- anzug für die Marsbegehung und eine Zeitschaltuhr. Seine Schriften blieben lange Zeit verschollen, nur ein paar Forschungser- gebnisse liegen heute wieder vor. Aus Altersgründen stieg Schappeler jedoch zeitig aus dem Vril-Projekt aus.

Der Flugscheibenpilot Lothar Waiz

E rstmals aufmerksam wurde Maria auf Lothar Waiz bei dem Treffen im

Café Schopenhauer. Zwar hielt sich der junge Pilot bei den intensiven Gesprä-

Haunebu 1 mit der Donar Strahlenkanone, Waffenkonstruktion der Thule Gesellschaft.

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chen zurück, trotzdem war Maria von Lothar Waiz beeindruckt. Sehr schnell umwarb sie den jungen Piloten als ersten Flugscheibenpiloten. Der erste Jungfernflug endete aber beinahe in einer Katastrophe. Beim Start der RFZ 1 bemerkte Waiz, daß die Steuerung schnell versagte und die Flugscheibe anfing zu trudeln. Trotzdem gelang es ihm, die Maschine sicher zu landen, bis sich die RFZ wie ein schneller Kreisel in den Erdboden wühlte. Die Maschine drohte zu überhitzen und letztendlich zu explodieren, in Sekundenschnelle sprang Waiz aus der Pilotenkanzel und rettete sein Leben. Die späteren Flüge mit der neuen RFZ brachten auch Waiz zum Staunen, wesentlich leichter ließ sich das Nach- folgemodell steuern. Mit der zuneh-

Maria Ortisch erhielt Botschaften einer Intelligenz außerhalb unseres Sternensystems

menden Größe der Flugscheibe wurde Waiz einer der besten Flugscheibenpi- loten jener Zeit, nur noch vergleichbar mit Sigrun von E.

Gerti Vogts,

die Sekretärin

G ertrude Vogts, oder auch Gerti genannt, übernahm schnell eine

Mit dem Erscheinen der Bücher Jan van Helsings sind reichsdeutsche Flugscheiben unter den Bezeich- nungen Vril und Haunebu einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden. Im Umkreis der Vrils und Haunebus werden auch noch okkulte Geheimbünde wie der Vril- Orden oder die Thule-Gesellschaft erwähnt. Gab es wirklich Hau- nebu- oder Vril-Flugscheiben aus Deutschland? Besaßen diese Flug- scheiben Anti-Gravitationstrieb- werke oder Coler-Converter, um damit durch Dimensionskänale zu brausen? Konnten sie deshalb auf- grund gechannelter Anweisungen zum Sternsystem Aldebaran flie- gen, wie einige Autoren uns glau- ben machen wollen? (Heiner Gehring)

war diese im Vergleich zur Vril-Firma politisch orientiert. Als Fürsprecherin

wurde Erika B. auserwählt, die ihre Auf- gabe pflichtbewußt erfüllte. Sehr gute Beziehungen wurden mit Himmler auf- gebaut. Paula, Veronika, Angelika und Margarete hielten sich mehr im Hinter- grund und hatten ihr Augenmerk mehr auf die Kontakte zu Aldebaran sumi. Außerdem soll noch ein weiteres

Medium existieren.

n

leitende Position in der Vril-Firma

Medium existieren. n leitende Position in der Vril-Firma als Sekretärin. Sie bemühte sich unter anderem um

als Sekretärin. Sie bemühte sich unter anderem um finanzkräftige Investoren und sorgte so für Geld- geber für weitere Flugscheiben, Maria schätzte ihr Verhandlungs- geschick. Dank ihres Einsatzes konnte die RFZ 1 und RFZ 2 reali- siert werden.

Wer steckte noch dahinter?

D er anfängliche Frauenge- heimbund entwickelte sich

rasch in ein lukratives Unter- nehmen. Die Vril-Gesellschaft war ein durchdachtes Konzept und Maria eine sehr kluge Geschäftsfrau, die sich immer für die absolute politische Neu- tralität aussprach. Um diese auch wäh- rend des Nationalsozialismus zu halten, gründete Maria eine zweite Gesell- schaft, die „Kampfmagische Vereini- gung“, eine Zweitgesellschaft, aus den Vril-Kreisen hervorgegangen. Die Auf- gabe bestand darin, durch gezielte Kon- taktaufnahme mit hochrangigen Politi- kern Gelder zur Realisierung der Groß- flugscheiben zu bekommen. Wie der Name dieser Gesellschaft schon sagt,

Lesen Sie hierzu auch die Beiträge in folgenden Ausgaben Magazin

2000plus:

Nr. 226: „Die Vril-Flugscheibe: Ein Lebenswerk der Maria Ortisch“ von Sven Peters Nr. 208: „Flugscheiben haben viele

“ von Alfred Mederer

Namen

und „Deutsche Flugscheiben vor 65 Jahren“ von Luis de Ferringo.

Was fiel denn da vom Himmel? Pará im UFO-Rausch Erst kürzlich sickerte durch, daß Ende
Was fiel denn da vom Himmel?

Was fiel denn da vom Himmel?

Pará im UFO-Rausch

Erst kürzlich sickerte durch, daß Ende 2006 die Bewohner im brasilianischen São Félix do Xingu sich darüber wunderten, was nahe ihres Städtchens urplötzlich vom Himmel gefallen war. Die kleine Stadt im Bundesstaat Pará war kurzzeitig buchstäblich im UFO- Rausch, denn ein unbekanntes Flugobjekt mit einem Durchmesser von 80 cm und einer Höhe von einem Meter sorgte dort im Nord- osten Brasiliens für viel Aufregung. Das Objekt aus nichtrostendem Stahl konnte aber schnell identifiziert werden. Die herbei- gerufenen Wissenschaftler fanden heraus, daß es nordamerikanischen Ursprungs sei, was ohne große Untersuchungen eindeutig aus einer angebrachten Plakette ersichtlich war. Die Experten äußerten weiter, daß die Bewohner Glück gehabt hätten. Wegen der Geschwindigkeit und der Schwere des Objektes wären, wenn die Metallkugel in der Innenstadt niedergegangen wäre, schwere Schäden die Folge gewesen, so wurde weder jemand verletzt, noch gab es Sachschäden.

so wurde weder jemand verletzt, noch gab es Sachschäden. Himmelskörper aus Wasser und heißem Eis Ungewöhnlicher

Himmelskörper aus Wasser und heißem Eisso wurde weder jemand verletzt, noch gab es Sachschäden. Ungewöhnlicher Planet entdeckt Neueste astronomische

Ungewöhnlicher Planet entdeckt

aus Wasser und heißem Eis Ungewöhnlicher Planet entdeckt Neueste astronomische Untersuchungen belegen, daß ein 30

Neueste astronomische Untersuchungen belegen, daß ein 30 Lichtjahre entfernter Pla- net beinahe gänzlich aus Wasser besteht, das unter seiner Oberfläche zu Eis gefriert. Der relativ kleine Planet umkreist in einer extrem engen Umlaufbahn den Stern GJ 436. Er ist etwa 22-mal so schwer wie die Erde und im Durchschnitt vier Millionen Kilometer von sei- nem Stern entfernt. Er ist ein Winzling unter den bisher entdeckten Exoplaneten, die Gas- riesen wie z.B. der Jupiter dominieren nach wie vor. Erstmals ist es nun Wissenschaftlern gelun- gen, einen solchen Zwerg beim Passieren sei- nes Sterns zu beobachten. Dabei hat er einen kleinen Teil des Sternenlichts abgeblockt, und aus dem Unterschied zwischen Vorher und Nachher konnten die Forscher um Michael Gillon von der Université de Liège in Belgien die Größe und Dichte des Planeten namens GJ 436 b berechnen. Beeindruckend sind die Messungen, denn GJ 436 b ist mit einem Durchmesser von 50.000 Kilometern nur etwa viermal so groß ist wie die Erde. Aus der Masse und der Größe kön- nen die Wissenschaftler auf seine mittlere Dichte schließen, und das zeigt, daß dieser

Planet hauptsächlich aus Wasser und nur zu einem kleinen Teil aus Gestein bestehen muß. Das Wasser ähnelt jedoch keineswegs den lebensfreundlichen Ozeanen unserer Erde, denn da der Planet seinen Stern extrem eng umkreist, müssen nach den Berechnun- gen auf seiner Oberfläche Temperaturen von rund 300 Grad Celsius herrschen, und in der Atmosphäre dürfte das Wasser wegen der großen Hitze nur als Dampf vorkommen. Exotisches Eis unter Hochdruck Auch ein Blick ins Innere ist hochinteressant:

Da der Planet sehr viel schwerer als die Erde ist, ist auch die Schwerkraft bedeutend höher. Das Wasser unter der Oberfläche nimmt deshalb seltsame Zustände an, die keinen Vergleich auf der Erde kennen, bestenfalls aus Laboren. „Wasser besitzt mehr als ein Dutzend feste Zustände“, sagt einer der Forscher, „das uns bekannte Eis ist nur einer von ihnen.“ Wasser verwandelt sich unter extrem hohem Druck in Festkörper, die sehr viel dichter als Eis sind. Physiker bezeich- nen Wasser in solchen Zuständen als „Eis VII“ und „Eis X“. Die belgischen Forscher sind sicher, daß wenn die Ozeane auf der Erde viel tiefer wären, solche exotischen Formen von Wasser auch auf unseren Meeresböden vor- kämen. Das seltsame Eis auf GJ 436 b wird jedoch überdies auf mehrere hundert Grad Celsius erhitzt. Die Entdeckung könnte wichtige Erkennt- nisse für die Suche nach erdähnlichen Plane- ten bieten. Die Messungen wurden mit dem OFXB-Observatorium im schweizerischen St. Luc vorgenommen, das ist der Beweis dafür, daß die Transit-Beobachtung kleiner Plane- ten durchaus mit kleinen Teleskopen möglich ist. Die Berechnungen sind auch dahingehend bedeutungsvoll, weil andere bereits bekannte Planeten mit ähnlicher Masse ebenfalls Wasser besitzen können, und da einige von ihnen kühler sind als GJ 436 b, ist zu vermuten, daß auf ihrer Oberfläche sogar flüssiges Wasser und damit Leben vorhanden sein kann.

Leben im sibirischen Dauerfrostflüssiges Wasser und damit Leben vorhanden sein kann. 500.000 Jahre alte Bakterie gefunden Eske Willerslev, ein

500.000 Jahre alte Bakterie gefunden

Eske Willerslev, ein dänischer Profes- sor der Evolutionsbiologie, sucht zusammen mit Kollegen weltweit nach der ältesten noch lebenden Bakterie. Im sibirischen Dauerfrost wurden sie endlich fündig. Begei- stert berichteten die Forscher: „Sie ist 500.000 Jahre alt, und die DNS

die Forscher: „Sie ist 500.000 Jahre alt, und die DNS ist unbeschädigt. Außer- dem ist die

ist unbeschädigt. Außer- dem ist die Bakterie aktiv!“ Der Kopenhagener Forscher und sein Team sind davon überzeugt, daß auf dem Mars noch ältere Bakterien zu finden sein werden.

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