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26.08.2012, 16:41 Uhr

Schwache Spermien? Das müssen Männer wissen!

in Kooperation mit

Spermien? Das müssen Männer wissen! in Kooperation mit Millionen Paare wünschen sich Kinder – und sind

Millionen Paare wünschen sich Kinder – und sind frustriert, wenn es nicht klappt. In drei von zehn Fällen eines unerfüllten Kinderwunsches sind schwache Spermien mitverantwortlich. Doch die Spermienqualität lässt sich verbessern.

Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, worauf Männer achten sollten, um die Qualität ihrer Spermien zu erhalten.
Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, worauf Männer achten sollten, um die Qualität
ihrer Spermien zu erhalten. © Imago/Insadco

Im Schnitt beträgt das Volumen eines menschlichen Samenergusses zwei bis sechs Milliliter, wobei ein Milliliter

durchschnittlich 20 bis 150 Millionen Spermien enthält. Das sind allerdings nur 0,5 Prozent des gesamten Ejakulats,

der Rest ist Samenflüssigkeit. Die Samenzellen im Sperma haben eine Lebensdauer von ungefähr 72 Stunden. Eine

Abweichung von ihrem optimalen, leicht basischen pH-Wert (7,2–7,8) führt zum schnellen Absterben der Spermien.

Wegen vieler natürlicher Hindernisse während des Zeugungsvorgangs erreichen unter Normalbedingungen aber nur

etwa 300 Spermien diejenige Stelle am Ende des Eileiters, an der die Eizelle auf ihre Befruchtung wartet.

Das Sperma ist übrigens am stärksten, wenn ein Mann alle 2 bis 3 Tage Geschlechtsverkehr hat (sprich: wenn der

Mann alle 2 bis 3 Tage einen Orgasmus hat). Eine australische Studie wiederum brachte als Ergebnis, dass täglicher

Sex die Fruchtbarkeit steigert und in der Regel gesündere Spermien hervorbringt (übrigens auch per Masturbation). Zu

häufiger Geschlechtsverkehr wiederum ist aber auch nicht gut; beim zweiten oder dritten Orgasmus an einem Tag

enthält das Sperma wesentlich weniger lebende Samenzellen. Auch zu seltener Geschlechtsverkehr beeinträchtigt die

Qualität des Spermas, da sich dann viele alte und tote Samenzellen im Sperma befinden. Nach einer Reifungsdauer

von etwa 10 Wochen kann ein Spermium nur bis zu einem Monat im Spermadepot des Mannes überdauern.

Untersuchungen haben ergeben, dass die Einnahme von Foliumsäure und Zink die Zahl der Spermien um bis zu 75

Prozent erhöhen kann. Besonders gute Samenqualität zeigen übrigens Boxershorts-Träger – Männer, die hingegen

dauerhaft eng anliegende Slips tragen, schnitten nicht so gut ab. Forscher Allan Pacey von der Universität Sheffield rät

in diesem Zusammenhang: "Wenn Sie ein Fan von engen Y-Fronten sind, sollten Sie wenigstens mal für ein paar

Monate zu einer lockeren Unterwäsche-Variante wechseln." Rauchen, Übergewicht und normaler Alkoholkonsum

stehen laut dieser Untersuchung übrigens in keinem signifikanten Zusammenhang zumindest mit der Anzahl der

Spermien.

Bekannte Ursachen für schwächelnde Spermien sind Drogenkonsum, Farben und Lösungsmittel sowie zu hohe

Temperaturen: Heiße Bäder beispielsweise, intensive Sonnenbäder oder sogar die Autositz-Heizung können die

Temperatur der Hoden so erhöhen, dass eine optimale Spermienproduktion beeinträchtigt wird – die ideale Temperatur

der Hoden zur Spermienproduktion liegt nämlich bei einem bis zwei Grad unter der normalen Körpertemperatur.

Interessant: Kluge Männer haben bessere Spermien – völlig unabhängig von Alter, Lebensstil oder ungesunden

Gewohnheiten wie dem Konsum von Alkohol, Tabak oder sonstiger Drogen. Das fanden Forscher des King’s College

in London heraus.

Auch Handy-Strahlung steht nach einer Studie der Universitätsklinik Graz unter Verdacht, schädlichen Einfluss auf

Spermienqualität zu nehmen. In dieser Studie hatten 68 Prozent jener Männer mit unerfülltem Kinderwunsch, die

Handystrahlung ausgesetzt sind, eine krankhafte Veränderung der Spermafäden aufgewiesen – in der handylosen

Kontrollgruppe waren es "nur" 58 Prozent. Monogomie tut den Spermien übrigens vermutlich ebenfalls nicht

unbedingt gut: Sexuelle Freizügkeit macht Spermien nämlich offenbar schneller – je promiskuitiver eine Art ist, desto

zügiger und kraftvoller bewegen sich die männlichen Keimzellen. Das haben US-Biophysiker anhand von Tests mit

Rhesusaffen, Gorillas, Schimpansen und Menschen nachgewiesen.

Mittels eines Spermiogramms beim Facharzt können Männer feststellen lassen, ob die eigenen Spermien bezüglich

Konzentration, Beweglichkeit und Form den Normalwerten entsprechen. Es werden dabei Parameter des Spermas wie

Menge, Aussehen, Zähflüssigkeit, Verflüssigungszeit und pH-Wert untersucht und bewertet.

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Montag, 27.08.2012, 15:54 Uhr

Montag, 27.08.2012, 12:39 Uhr

Montag, 27.08.2012, 10:33 Uhr

Montag, 27.08.2012, 08:51 Uhr

@HorstiSchmandhoff

leisten

den Keks.

wollte

doch nur ein sehr sehr einfältiger Beitrag dazu

1. Weil ich so müde war 2.Geht mir die FA und seine Willkür gewaltig auf

Was ist den Foliumsäure? Hier hat mal wieder jemand einen Artikel (irgendwo ab)geschrieben, ohne Ahnung von der Materie zu haben (bei Sperma war's vielleicht eine Frau). Das Zeugs heißt Folsäure, englisch "folic acid".

ich hab keine probleme damit, für meine drei kinder hab ich insgesamt nur 2 minuten gebraucht

"Tricks, mit denen sich die Zeugungskraft verbessern lässt." ------------------- Nur nicht an Hosenanzüge denken!

Montag, 27.08.2012, 08:07 Uhr

Montag, 27.08.2012, 08:05 Uhr

hast Du auch mal Lust, Deine ca. 800 Kinder zu treffen? --------------------------------- --------------------------------------------------------------------- Wo sterben die meisten Kinder? In Zewa, Cleenex, Klopapier und schnöder Küchenrolle

PlatinX hast Du auch mal Lust, Deine ca. 800 Kinder zu treffen?