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Basics für die Erörterung

Das Wichtigste auf einen Blick


1) Arbeitsschritte
 Erfassen des Themas: Was genau soll erörtert werden?
 Evtl. Begriffsklärungen nötig?!
 Auf welche Zeit / Problembereich / Personen bezieht sich die Frage?

2) Stoffsammlung & Stoffordnung


 Brainstorming
 Kritisches Sichten der Notizen im Hinblick auf das Thema
 Ordnen nach Hauptgesichtspunkten

3) Gliederung
 Aus Stoffordnung ergibt sich meist bereits eine gedankliche Gliederung
 Innerhalb jedes Abschnittes mit einem 3-schritt vorgehen:
These - Argument - Beispiel
 Formen der Erörterung:
 Einsträngig / linear; steigernde Argumentation
 Dialektisch / antithetisch: Pro & Contra-Argumente plus Synthese
 Prüfen der Gliederung:
 Logische Gedankenführung (roter Faden) vorhanden?
 Alle Hauptpunkte auf Themafrage bezogen?
 Gesichtspunkte nach Wichtigkeit geordnet?
 Einheitliche Formulierung (Nominalausdrücke od. kurze Sätze)

4) Einleitung
 Soll zum Thema hinführen (Anekdote / Zeitungsnotiz aktuelles Geschehen /
geschichtl. Ereignis / Definition von Begriffen / literarische Bezüge)
 Darf keine Argumente / Urteile / persönliche Stellungnahme zum Thema enthalten!
 Knappe Formulierung (ca. 1/8 des gesamten Aufsatzes)
 Letzter Satz mündet in die Themafrage

5) Hauptteil
 Nach jedem Gedankenschritt: Absatz machen
 Vollständigkeit der Argumentation prüfen (These - Argument - Beispiel - evtl.
Folgerung)
 Überleitungen zwischen den einzelnen Gedankenschritten
 Sachliche, anschauliche Sprache
 Fazit, eigene Position

6) Schluss
 Entweder Zusammenfassung oder Antwort auf die Themafrage, Ausblick in die
Zukunft (ca. 1/8 des Gesamtaufsatzes)

7) Einteilung der Arbeitszeit


 Themawahl: 5% der Gesamtzeit
 Stoffsammlung & Stoffordnung: 20% der Gesamtzeit
 Gliederung: 10% der Gesamtzeit
 Ausführung der Erörterung:mehr als 60% der Arbeitszeit