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Lust auf Leben !
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CSD in München, Augsburg und Nürnberg
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und das queere Sommerleben im Juli
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Glockenbachblues

Ach, meine lieben Mitspaziererinnen und Mitspazierer, jetzt ist es also mal wieder so weit: Die CSDs brechen über uns herein. Und damit natürlich auch wieder so manch skurille Debatten, die uns jedes Jahr aufs Neue erfreuen. Mein persönlicher Favorit (neben dem Klas-

siker „Muss so viel nacktes Fleisch zu sehen sein?“) ist heuer die „40 Jahre sind genug, den CSD braucht doch niemand mehr“-Argumentation. Wofür sollten wir denn auch noch einen CSD brauchen? Schließlich haben wir alles erreicht, was wir uns jemals ge- wünscht hatten. Sind wir nicht so etwas von in der Mitte der Gesell- schaft angekommen, dass es kracht? Ok, ein bisserl Benachteiligung hier und da, im Erbrecht und bei den Pensionen, x-mal so hohe Selbst- mordraten bei Jugend- lichen, Coming-out- Dramen in nicht ganz so liberalen Familien, Eh-

renmorde, Mobbing und Kündigungen nicht nur in kirchlichen Betrieben, Übergriffe auf das Ber- liner Homo-Denkmal, „schwule Sau“ als Stan- dardschimpfwort in den Schulen … mal im Ernst:

das sind doch keine ech- ten Probleme. Das wird sich sicher irgendwie ganz von selber lösen, dafür braucht man doch nicht demonstrieren ge- hen. Zumindest nicht, wenn man sich auch ansonsten niemals um die eigenen Belange kümmert und darauf vertraut, dass es schon irgendwer für einen richten wird. Dafür kan- didieren doch an allen Ecken Schwule und Les- ben, die Parteien sind doch alle ganz furcht-

bar homofreundlich und unglaublich liberal. Und der Weihnachtsmann bringt zusammen mit seinem Freund, dem Osterhasen, in Zukunft Dildos und lustige Gay-Büchlein vorbei.

40 Jahre Stonewall, 40 Jahre Kampf um die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgender. Und ich schreibe hier ganz bewusst „Kampf“ – denn ein anderer Ausdruck würde es nicht treffen. Nichts, aber auch rein gar nichts von all dem, was wir heute an immer noch mangelhafter Gleichstellung haben, wäre von selbst vom Himmel ge- fallen. Oder von Politikern, ob homo oder hetereo. Ange- fangen bei Helmut Schmidt, der mal erklärte, er sei „kein Kanzler der Schwulen“ über einen Guido Westerwelle, der in Kohl-Zeiten viel erreichen hätte können, aber lie- ber mit FDP-Mehrheiten homofreundliche Gesetze im

Bundesrat blockierte hin zu Beust und Wowereit, die täg- lich beweisen, dass schwule Politiker längst nicht auto- matisch Homo-Politik machen.

Unbestritten hat sich vieles zum Guten geändert in den 40 Jahren. Wenn ich heute durchs Viertel spaziere, sehe

ich eine Offenheit und Vielfalt von Lebensstilen, die tat- sächlich vor 20, 25 Jahren so nicht möglich war. Und na- türlich wäre es naiv an- zunehmen, dass Lesben und Schwule, die in dieser Freiheit aufwachsen, den selben Elan entwickeln wie ihre Vorgängergene- rationen. Denn wo kein spürbarer Druck herrscht und die Diskriminierung subtiler geworden ist, da ist auch die Notwendig- keit der Verteidigung der

eigenen Rechte nicht so vordergründig.

der Verteidigung der eigenen Rechte nicht so vordergründig. Aber deswegen den alten Zeiten hinterherweinen? Nein, denn

Aber deswegen den alten Zeiten hinterherweinen? Nein, denn Verfolgung, Gefängnis und Unter- drückung will niemand zurückhaben, der noch bei Verstand ist, genau so wenig wie die traurigen Zeiten des Aids-Massen- sterbens in den 80ern. Die Gesellschaft hat sich verändert, und mit ihr selbstverständlich auch der CSD. Ein Zurück zur reinen Demo ohne Büh- ne und ohne Party wür- de die Sprache der Zeit genau so verfehlen wie ein riesiges Straßenfest ohne jeglichen Inhalt. Die Mischung ist hier das Beste, und die Besu- cherzahlen zeigen: das persönliche Treffen, das gezielte Outing vor Zu- schauern, Kameras und Presse ist nach wie vor der Kitt der Szene. Zwar

findet seit Jahren eine Erweiterung des privaten Raumes in das Internet statt. Welch mächtige politische Werk- zeuge Twitter, Facebook und Co. sind, zeigen aktuell die Entwicklungen in Staaten wie China und Iran. Auch der Vernetzungsgrad und der Kommunikationsfluss inner- halb der Gay Communities ist fantastisch und ermöglicht z.B. in den USA höchst effektive Kampagnen gegen Ho- mophobie und für die Homo-Ehe. Aber nur der CSD als Massenveranstaltung bietet dieses durch nichts zu erset- zende „Wir sind viele“-Gefühl, das direkt und unmittelbar entsteht.

Ich bin Sarah Jäckel, Sie finden mich wie jedes Jahr am LEO-Infostand auf dem Münchner CSD – und der wird Ihnen hoffentlich einen geilen Einstieg in einen heißen Sommer bescheren!

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A L L E S

W A S

D U

B R A U C H S T

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Liebe Leserinnen und Leser

wenn wir in diesen Tagen den CSD feiern, dann kommt die queere Szene ein Wochenen- de lang groß, farbenpräch- tig und sichtbar daher. Das ist gut, richtig und wichtig. Doch die Mehrheit der Akti- vitäten, die in unserer Szene stattfinden, muss unter dem

Jahr mit weitaus weniger Aufmerksamkeit auskom- men, obwohl sie breite Unterstützung verdient hätten.

Ein Beispiel, das mir in diesem Monat ins Auge fiel, ist der „Michael- Schmidpeter-Preis“ – ein bayernweiter Wettbewerb für Schüler, der Arbeiten rund um das Thema Homosexualität auszeichnet. Initiator der Aktion ist Stephan Schmidpeter, dessen Sohn Michael sich auch aus Angst vor der Reaktion der Umwelt auf seine Homosexualität im Juni 2006 das Leben nahm. Stephan Schmidpeter erzählte mir am Rande der Pressekonferenz zur neuen Aktion des Jugendnetzwerks Lambda Ba- yern (siehe Szeneteil in dieser Ausgabe), dass er enttäuscht sei von der bescheidenen Resonanz auf seinen Preis. Und tatsächlich: Zwar erfährt die Aktion prominente Unterstützung, aber Bayerns Schüler reißen sich nicht gerade darum, diesen Preis mit Leben zu füllen. Das beweist unter anderem die überschaubare Anzahl der eingereichten Beiträge. Dennoch ist das Engagement und die Belebung der Aktion durch die

ist das Engagement und die Belebung der Aktion durch die aktuelle „Statement-Kampagne“ ein enorm wichtiger

aktuelle „Statement-Kampagne“ ein enorm wichtiger Beitrag, um dem Thema Homosexualität in dem schwierigen Umfeld Schule zu Akzep- tanz zu verhelfen. Junge Schwule, Lesben oder Transgender brauchen gerade in dieser Phase ihres Lebens Unterstützung – und Klassenkame- raden, die sich mit ihnen und ihrer Lebenssituation auseinander setzen und ihnen mit Verständnis begegnen. Eigentlich sollte die Teilnahme an Aktionen wie dieser zum Pflichtprogramm an Bayern Schulen werden. So bleibt nur zu hoffen, das den Beteiligten der Atem nicht ausgeht und sie weiterhin mit Lust und Engagement dran bleiben.

Diese Aktion ist nur ein Beispiel von vielen. Hinter solchen Initiativen stecken Menschen, die sich engagieren ohne gleich ein Bundesver- dienstkreuz, die Titelseite einer Tageszeitung oder finanzielle Vorteile zu erwarten. Gerade das ehrenamtliche Engagement belebt unsere Sze- ne und macht sie zu dem, was sie ist. In Vereinen, Gruppen und überall, wo unentgeltlich und mit Lust und Überzeugung an einer Sache gear- beitet wird, ist schwul-lesbisches Leben ganz besonders lebendig. Auch das gilt es beim CSD zu feiern. Ein wunderschönen Juli und einen aufregenden CSD

wünscht

Ein wunderschönen Juli und einen aufregenden CSD wünscht Bernd Müller, Chefredakteur DEUTSCHES THEATER a a New

Bernd Müller, Chefredakteur

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Glockenbachblues

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Editorial

4

Outdoor-Special

6

Szeneleben

12

Gastro-News

18

Kultur

20

Lesben

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Nachlese

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Beautys & Party

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Politik

30

Musik

32

Film

36

Buch

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Kalender

40

Service/Kleinanzeigen

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Horoskop / Impressum

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Reise

58

TV

62

Wellness

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Letzte Seite

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Foto: Manfred Schür

Foto: Manfred Schür CSD auf einen Blick: die wichtigsten Termine in Kürze Samstag, 11. Juli Marienplatz

CSD auf einen Blick:

die wichtigsten Termine in Kürze

Samstag, 11. Juli

Marienplatz

11:30 Uhr

Offizielle Eröffnung

12:00 Uhr

Start der CSD-Parade (Ankunft ca. 15:00)

15:30 Uhr

Auftaktkundgebung mit OB Christian Ude und

Rosa-Liste-Stadtrat Thomas Niederbühl 16:00–24:00 Uhr Showprogramm, ab 22:00 DJing auf der großen Bühne 22:00-05:00 Uhr Rathausclubbing auf sieben Dancefloors

Rindermarkt

11:00-24:00 Uhr

Party mit DJ Martin, Oliver M, Cambis und DJane Pantona

Lust auf Leben

Sonntag, 12. Juli

Marienplatz

14:00-16:00 Uhr

17:00-19:00 Uhr

Travestie-Show präsentiert von Piggy & Gene Pumps Race

19:00-24:00 Uhr Schlagersound mit DJ Gigi la Rue

Rindermarkt

12:00-24:00 Uhr Party mit DJ James, Djane Heike Reich, dem Blauephase-DJ-Team und Maxim Glamour

CSD München am 11. und 12. Juli

Skeptiker halten zum Münchner CSD-Wochenen- de neben Trillerpfeife und Federboa auch immer einen Regenschirm parat. Zugegeben: Die Erfah- rung der letzte Jahre hat gezeigt, dass dies kein schlechter Plan ist. Doch beim größten queeren Event Bayerns sind andere Dinge viel wichtiger als das Wetter, nämlich Sichtbarkeit, Politik und natürlich Spaß. Vor allem Letzteres transpor-

tiert das diesjährige Motto „Lust auf Leben“, das die Veranstalter Rosa Liste, Münchner Aids-Hilfe, LeTra und Sub gewählt haben. Nicht zufällig nimmt es Bezug auf das Jubiläum der Münchner Aids-Hilfe, die im Frühjahr „25 Jahre Lebenslust“ feierte. Denn auch bei diesem CSD soll spürbar werden: Spaß und Freiheit kommen nicht von Ungefähr, sie wollen erkämpft und

verteidigt werden. Dass wir so unbeschwert feiern können und schon so viel erreicht haben, ist das Ergebnis einer steten politischen Arbeit und einer toleranten Gesellschaft – und insofern natürlich politisch. Eine Adjektiv, das dem CSD oftmals allzu leichtfertig abgesprochen wird. In diese Sinne wünschen wir euch einen son- nigen, fröhlichen und spannenden CSD 2009!

Foto: Kerstin Rode

Foto: Kerstin Rode Ein Kilometer queeres Leben: die CSD-Politparade Heuer werden 23 Fahrzeuge und insgesamt 45
Foto: Kerstin Rode Ein Kilometer queeres Leben: die CSD-Politparade Heuer werden 23 Fahrzeuge und insgesamt 45
Foto: Kerstin Rode Ein Kilometer queeres Leben: die CSD-Politparade Heuer werden 23 Fahrzeuge und insgesamt 45

Ein Kilometer queeres Leben:

die CSD-Politparade

Heuer werden 23 Fahrzeuge und insgesamt 45 Fußgruppen (neuer Rekord!) diverser schwuler, lesbischer, bi und transgender Vereine die CSD-Parade zu einem regenbogenfarbenen Band machen, das sich auf über einem Kilometer durch die Innenstadt zieht. Und: Was sich so mancher von der Landesregierung erhofft, tut diese Demonstration: sie ändert ihren Kurs. Zumindest minimal. Wenn um 12:00 Uhr der Startschuss am Marienplatz gefallen ist, zieht die bunte Parade, angeführt von OB Christian Ude und Stadtrat Thomas Niederbühl, über die Dienerstraße direkt an der Rückseite des Rathauses vorbei und über die Wein- straße zum Promenadenplatz, dann über Lenbachplatz und Stachus zur Sonnen- straße. Ab dem Sendlinger Tor geht es einmal quer durch die Szene zum Isartor

Betty Das Moderatoren- Duo Ricky Breiten- gaser und Ramona Leiss Johnny Tune
Betty
Das Moderatoren-
Duo Ricky Breiten-
gaser und Ramona
Leiss
Johnny Tune

Ein Tag queere Show:

das Bühnenprogramm

Bunt wie die Szene ist auch das Programm auf der großen Showbühne auf dem Marienplatz – und voller Highlights. Der Headliner aus den USA sind Betty, die mit dem Titelsong der „L-World“ weltberühmt wurden. Durch den Nachmittag und Abend führen die frisch geoutete Fernsehmoderatorin (Fernsehgarten) Ramona Leiss und Ricky Breitengaser von TIMM. Aber der Reihe nach: den politischen Auftakt machen Schirmherr OB Christian Ude und Rosa-Liste-Stadtrat Thomas Niederbühl um 15:30 Uhr. Anschließend steigen „500 Luftballons für die Opfer von HIV und Aids“ im Rahmen der CSD- Gedenkation in den Münchner Himmel. Ab 16:00 Uhr startet das Programm mit Comedian Holger Edmaier und das Deut- sche Theater präsentiert Auszüge aus dem Musical „Rockville“. Ab 17:00 Uhr sprechen Vertreter der Münchner Community über das Motto „Lust auf Leben“, danach heizt ULTRABREIT mit einem Neue-Deutsche-Welle Mix ein. Nach dem Politik-Talk um 18:00 Uhr mit Lydia Dietrich, Irene Schmitt, Dr. Michael Mattar, Alexander Miklosy (Moderation: Bernd Müller) steigt Steffi List auf die Bühne. Es folgt ein zweiter Politik-Talk mit den Münchner schwul-lesbischen Bun- destagskanditaten Beppo Brem, Christian Vorländer und anderen. Um 19:00 Uhr geht’s dann weiter mit Johnny Tune, dem Main-Act BETTY und IWWIT – Ich Weiss Was Ich Tu, der Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. Ab 20:00 Uhr steigt dann das Finale der bundesweiten Casting Show „Village Boys“ von TIMM. Danach Musikprogramm mit Schneewittchen und The Snoo- py Lads feat. Emilia. DJane Francis beschließt das Bühnenprogramm, das heuer erstmals bis 24:00 Uhr geht.

Trinken, Tanzen, Feiern: die Partys zum CSD Wo würde das CSD-Motto „Lust auf Leben“ besser

Trinken, Tanzen, Feiern:

die Partys zum CSD

Trinken, Tanzen, Feiern: die Partys zum CSD Wo würde das CSD-Motto „Lust auf Leben“ besser sichtbar

Wo würde das CSD-Motto „Lust auf Leben“ besser sichtbar als auf den zahlreichen Partys rund um das diesjährige Pride-Wochenende? Auch wenn der CSD nicht nur Party ist, hier soll er es sein:

Der no difference!-Partybus fährt zum CSD-Opening am Freitag, den 10. Juli, für alle Queers unter 27 Jahren durch die Stadt (Warm-up ab 19:30, Abfahrt um 21:00 vor dem lesbi-schwulen Ju- gendzentrum, Blumenstr. 11). Ebenfalls am Freitag steigt im Crown’s Club (Am Kosttor) die Amazonas-CSD-Party für Frauen (22:00, 8 Euro, Gay & Trans welcome). Für Freunde ausgefallener Sounds ist das Oberanger-Theater (Oberanger 38) mit der Bootie Munich am Freitag der richtige Anlaufpunkt. Das Sub (Müllerstr. 43) wird gleich drei Mal zur CSD-Partylocation: Während des gesamten Wochenendes lädt das Kollektiv jeden Abend ins Café (20:00, Eintritt frei).

Höhepunkt für Partypeople und Leute, die gern in Menschenmengen baden, ist das Rathausclubbing, das am Samstag, den 11. Juli abends ab 22:00 im ehrwürdigen Zentrum Münchner Politik stattfindet. Auf sieben Dancefloors, von diversen Partyveranstaltern beschallt, und open air im großen Innenhof wird bei der größten CSD-Party Bayerns mit rund 2.500 Gästen gefeiert. Der Vorverkauf (19 Euro plus Gebühr) läuft seit Anfang Juni bei Max&Milian, Lillemor’s und allen bekannten VVK-Stellen. Das Circuit Festival Barcelona macht am Samstag Appetit auf das heiße spanische Sommerfestival und feiert eine Pre-Party mit großem DJ-Line-Up im Sugar, Herzogspitalstr. 6 (22:00, 12/14 Euro, VVK bei Pool, Seba´s und Café Selig). Nicht weniger als Extreme! verspricht die CSD-Party des NY-Clubs (Sonnenstr. 25), der u.a. mit DJ Micky Friedmann und jeder Menge Specials aufwartet (22:00, 11/13 Euro). Mit 600 qm Sandstrand zaubert die Bergwerk-Party Sommerfeeling pur an den Nektar Beach auf der Praterinsel. An den Turntables: Maxim Glamour und Velten Meyer (23:00 Uhr, 10 Euro). Auch die Carmens lässt nach dem Motto CSDance zum CSD die Puppen tanzen. Last but not least:

women only darf am Samstag getanzt werden, nämlich bei der Venus-Frau- enparty im Wirtshaus zum Isartal (Brudermühlstr. 2, 20:00 bis 1:00).

Am letzten CSD-Tag, Sonntag, den 12. Juli, steigt neben der obligatorischen Party im Sub auch das CSD-Trauma mit Schlagersahne pur im Bau (Müllerstr. 41, 20:00) sowie der Gay-T-Dance im Café am Hochhaus mit PPF & friends (Blumenstr. 29, 20:00). Die traditionelle Abschlussparty im Oberanger- Thetaer mit DJ Juan und tanzbaren, bekannten Songs startet um 22:00 im Oberanger 38. Übrigens: Der Eintritt zu allen Sonntagsveranstaltungen ist frei.

CSD-Verlosung: Feiern mit der rosa Dose

Prosecco gehört zum CSD fast schon wie die Regenbogenfahne. Wer bei der Parade und den heißen Rhythmen Abkühlung und neue Partyenergie braucht, wird von der rosafarbenen CSD-Dose begeistert sein. Sie lässt sich leicht transportieren, ist robust und findet Platz in jedem Rucksack. Und damit man guten Gewissens ab- feiern kann, punktet die Verpackung auch beim Umweltschutz: Getränke- dosen lassen sich vollständig wieder verwerten und ihr Recycling spart bis zu 95 Prozent Energie. In Koo- peration mit der Initiative „DIE DOSE – ALLES IST DRIN!“ verlosen wir die 3 x 50 Dosen der rosaroten Stim- mungsmacher. Schickt eine Mail bis zum 5. Juli an redaktion@leo-maga- zin.de (Stichwort: Rosa Dose), dann kommt mit etwas Glück ein Paket zu euch nach Hause!

5. Juli an redaktion@leo-maga- zin.de (Stichwort: Rosa Dose), dann kommt mit etwas Glück ein Paket zu

Schminken, Laufen, Singen:

Wettlauf in High Heels

Hause! Schminken, Laufen, Singen: Wettlauf in High Heels Acht Zentimeter ist das Mindeste – das mag

Acht Zentimeter ist das Mindeste – das mag in so mancher Hinsicht gelten. Beim Pumps Race markiert diese Zahl die Mindesthöhe der Absätze, die sich unter den Füßen der kühnen KandidatInnen befinden. Das schrille Spektakel (17:00 bis 19:00) rund um die wenig alltagstauglichen Geschicklichkeitsü- bungen ist auch in diesem Jahr der Höhepunkt des CSD-Sonntags. Zuvor (14:00 bis 16:00) wird das Münchner Duo Piggy & Gene die größte Travestie- Show des Jahres zelebrieren. Mit dabei: Daphne de Luxe, Tänzer Christiano und weitere Gäste. Der Abschlusstag des CSD wird heuer bei Schlagersound mit Gigi la Rue erstmals bis Mitternacht gefeiert. Der Marienplatz ist ab 12:00 mittags bewirtet. Auch auf dem Rindermarkt geht es bis 24:00 rund.

Letzte Meldung: Pumps Race heißt nicht mehr Pumps Race

Seit rund 12 Jahren ist es ein Highlight des CSD: das Pumps Race. Der Event und der dazu gehörige Name wurde von den ehemaligen Wirten des Bau kreiert. Zwar hatten sich die beiden vor einigen Jahren aus dem Wir- teleben zurück gezogen, die Namensrechte für den Begriff „Pumps Race“ behielten sie und vergaben die Lizenz gegen eine Gebühr Jahr für Jahr an die CSD-Organisation. In diesem Jahr wurden sich Lizenzgeber und -neh- mer jedoch finanziell nicht einig. Grund waren offenbar deutlich gestie- gene Gebührenforderungen. Kurzerhand entschied die CSD-Organisation sich von dem eingeführten Namen zu verabschieden. Offiziell heißt das Event jetzt „Wettlauf auf High Heels“, inhaltlich ändern wird sich dadurch aber nichts. Wie die Geschichte um die Namensrechte weiter geht, lest ihr in der nächsten Ausgabe.

DAS OFFIZIELLE MAGAZIN ZUM CSD MÜNCHEN DAS OFFIZIELLE MAGAZIN ZUM CSD MÜNCHEN PRIDEGUIDE PRIDEGUIDE Christopher
DAS OFFIZIELLE MAGAZIN ZUM CSD MÜNCHEN
DAS OFFIZIELLE MAGAZIN ZUM CSD MÜNCHEN
PRIDEGUIDE PRIDEGUIDE
Christopher Street Day
11./12. Juli ‘09
schwul · lesbisch · bi · transgender
Schirmherrschaft: OB Christian Ude
Sa.Sa. 11.7.11.7.
12 Uhr
Start Politparade (Marienplatz)
12-24 Uhr
Straßenfest & Finale
der TIMM Casting-Show live
(Marienplatz/Rindermarkt)
22-5 Uhr
Rathaus-Clubbing
(VVK: Max & Milian, Lillemor‘s,
www.muenchen-ticket.de)
So.So. 12.7.12.7.
12-24 Uhr
Straßenfest & Pumps Race
(Marienplatz/Rindermarkt)
Kulturreferat
www.csdmuenchen.de
2009 2009

Alles zum CSD Pride Guide 09

Alle Termine, detaillierte Informationen sowie Interviews, Statements und vieles mehr gibt’s im Pride Guide 2009, der in der ganzen Szene ausliegt und auch am CSD selbst erhältlich ist. Online sind die Infos unter www.csd-munich.de abrufbar.

p Alle Texte: Bernd Müller

www.forelle-media.de

Zuhören, informieren, diskutieren Die Pride Week 2009

Einige Veranstaltungen findet ihr im Szeneteil dieser Ausgabe, andere wollen wir euch hier kurz vorstellen.

m Do., 2. Juli, 19:00 Uhr: Ausstellung Ramona Leiß

Die prominente CSD-Moderatorin zeigt bis Ende Juli ihre abstrakten Maler-Arbeiten im Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71

m

Sa., 4. Juli, 15:00 Uhr: Lesbisches Angertorstraßenfest

m

Mi., 8. Juli, 20:00 Lust auf Leben – auch mit kirchlichem Segen?

Podiumsdiskussion der Münchner Schwusos im Foyer, Oberanger 38

m Do., 9. bis So., 12. Juli, jeweils 16:00 Uhr:

Queere Führung durch die Bavaria Filmstadt Zum 90. Geburtstag des berühmten Fernseh- und Filmstudios bietet die Filmstadt eine VIP-Führung mit Fokus auf schwul-lesbische Filmge- schichte. Ort: Bavariafilmplatz 7, Geiselgasteig, www.filmstadt.de

m Do., 9. Juli, 16:15 Uhr: Rosa Liste Rathaus-Tour

Thomas Niederbühl zeigt 90 Minuten lang seinen Arbeitsplatz, den er als Stadtrat seit 13 Jahren innehat. Dazu gibt es Geschichten aus dem politischen München. Treff: Fischbrunnen

m Sa., 11. Juli, 10:00 Uhr: Ökumenischer CSD-Gottesdienst

Das Bibelzitat „Ich habe Lust an der Liebe“ steht im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes in der St.-Lukas-Kirche, Mariannenplatz

m Sa., 11. Juli, 20:00 Uhr: Live-Hörspiel „Die rosarote Brille“

Live-Hörspiel um den homophoben Rick, der durch einen magischen Trick in die „rosarote Welt“ gezogen wird – und mit seinen Vorurteilen aufräumen muss. Ort: Rationaltheater, Hesseloher Str. 18

m So., 12. Juli, 14:00 Uhr: Führung KZ-Gedenkstätte Dachau

Historiker Albert Knoll führt durch das Museum und erläutert auch die Geschichte der Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus. Ort: KZ Gedenkstätte Dachau, Alte Römer Sr. 75

m So., 12. Juli, 19:00 Uhr: Queer-Gottesdienst

Katholischer Gottesdienst für alle Queers, Freundinnen und Freunde. Ort: St. Stephan, Lüdersstr. 10, Neuperlach

und Freunde. Ort: St. Stephan, Lüdersstr. 10, Neuperlach Gewagter Wagen Deutsche Eiche bleibt kirchenkritisch Noch

Gewagter Wagen Deutsche Eiche bleibt kirchenkritisch

Noch ist nicht allzu viel zu erkennen, doch diese Pappmaché-Kameraden werden am 11.Juli wohl wieder
Noch ist nicht allzu viel zu erkennen, doch
diese Pappmaché-Kameraden werden am
11.Juli wohl wieder für Aufregung sorgen.

Kaum einer dürfte seinen CSD-Wagen so akribisch, politisch und zugleich lust- voll vorbereiten wie Diet- mar Holzapfel, der auch heuer für den Paraden- Auftritt der „Deutschen Eiche“ verantwortlich zeichnet. Und wieder wird der sich kritisch mit der Rolle der Kirche und ihrem Verhältnis zur Homosexu- alität auseinander setzen. Nachdem das „Papamobil“ 2006 nicht wie geplant an den Start gehen durfte und die Deutsche Eiche 2008 wiederum einen Kir- chen-kritischen Wagen ins Rennen schickte, legte ihm

das KVR nahe, rechtzeitig vor dem CSD eine Beschreibung des Gefährts einzureichen, um eventuellen Sanktionen vorzubeugen. Eine Empfehlung, die Holzapfel jedoch zurück- weist: „Wir lehnen es ab, unsere Meinung erst einzureichen, um sie dann frei äußern zu dürfen!“, so der Wirt in einer Pressemeldung. Was also am CSD-Samstag, 11. Juli, genau auf dem Eiche-Wagen zu sehen sein wird, bleibt noch geheim. Nur so viel sei verraten: Der Wagen wird wiederum den Papst zum Gegenstand haben und sich zudem mit Ländern auseinander setzen, die die Homosexualität immer noch mit Todes- oder Haftstrafen verfolgen. p bm

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Foto: Horst Middelhoff

szene

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40 Jahre

Gay Pride

Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse aus 40 Jahren queerer Geschichte.

Auf der ganzen Welt wird in den Som- mermonaten der Gay Pride gefeiert. In diesem Jahr zum 40. Mal. Was heute oftmals wie eine große Party daher kommt, hatte hoch politische Anfänge: Am Morgen des 28. Juni 1969 fand in der New Yorker Christo- pher Street eine gewalttätige Razzia der Polizei im „Stonewall Inn“ statt, einer Bar mit überwiegend schwu- lem Publikum, aber auch Lesben und Drag Queens. Die Razzia wurde mit illegalem Alkohol-Ausschank be- gründet, war jedoch eher (und nicht zum ersten Mal) als Schikane gegen die homosexuelle Klientel zu werten. Doch diesmal wehrten sich die Gäste, es kam zu Tage langen Auseinander- setzungen zwischen der Polizei und schätzungsweise 4.000 Demons- tranten. Der „Christopher Street Li- beration Day“ wird seitdem an jedem letzten Sonntag im Juni in New York gefeiert. Diese Razzia von 1969 war der Anfang einer weltweiten homose- xuellen Emanzipationsbewegung. In Deutschland trägt dieser Tag sogar den Namen der Straße, in dem die Bewegung ihren Anfang nahm und heißt hier (und nur hier) Christopher- Street-Day. p Norbert Wagner

1969: Die sozial-liberale Bundesregierung ent- schärft den §175. Seitdem sind homose- xuelle Handlungen unter erwachsenen Männern (damals ab 21 Jahre) nicht mehr strafbar.

Die 1970er Jahre:

1971: Rosa von Praunheims Film „Nicht der Ho- mosexuelle ist pervers, sondern die Situa- tion, in der er lebt“ wird bei den Berliner Filmfestspielen uraufgeführt. Die Presse ist empört. In der Bundesrepublik bilden sich erste Schwulengruppen wie die Ho- mosexuelle Aktionsgruppe München. In Münster findet die erste Homo-Demo statt. 1972: In New York Gründung der Organisation „National Gay and Lesbian Task Force“, ei- ner Art Amnesty International für Schwu- le und Lesben.

1973:

Mit der zweiten Reform des (west-)deut-

schen §175, waren nur noch homosexuelle Handlungen mit männlichen Jugend- lichen unter 18 Jahren strafbar. Der BR blendet sich aus der Ausstrahlung von „Nicht der Homosexuelle ist pervers …“ aus. 1975: Egmont Fassbinder gründet den Verlag „Rosa Winkel“, in München wird der MLC

als erster deutscher Lederclub gegründet. Außerdem eröffnet hier mit „Lillemor’s“ Deutschlands erster Frauenbuchladen.

1976: In der Volkshochschule Düsseldorf wer- den erste Kurse für Schwule und Lesben angeboten. In München findet die erste schwule Demo im Rahmen des Pfingst- treffens statt.

1983: Der „Spiegel“ sorgt mit dem Titel „Töd- liche Seuche Aids“ für Aufregung und prägt im Juni das Wort „Schwulenpest“. Gründung der ersten Aids-Hilfe in Berlin. Verteidigungsminister Manfred Wörner

1984:

1978: Unter dem Titel „Ich bin schwul“ beken- nen sich 682 Schwule im Stern zu ihrer Homosexualität. Der erste schwule Buch- laden Europas, „Prinz Eisenherz“, ent- steht in West-Berlin. In München wird die

stuft den vermeintlich schwulen Bundes- wehrgeneral Kießling als „Sicherheitsrisi- ko“ ein und löst damit die „Kießling-Affä- re“ aus.

erste Lesbenkneipe in der Schmellerstra- ße 16 eröffnet.

1985:

Gründung der Münchner Aids-Hilfe als er- ste regionalen Aids-Hilfe Deutschlands. Herbert Rusche von den Grünen wird er-

1979:

Der CSD findet erstmals in Berlin statt.

Die 1980er Jahre:

1980: Skandal in Hamburg: Schwule zerstören in Klappen Einwegspiegel, die es der Po- lizei ermöglichten, sie zu beobachten. In München zieht der erste CSD der Landes- hauptstadt als „Stonewall-Demonstrati- on“ mit 75 Teilnehmern vom Viktualien- markt zum Chinesischen Turm. 1981: Gründung des Bruno-Gmünder-Verlags. In Göttingen wird das schwule Tagungshaus „Waldschlösschen“ eröffnet. Die Immun- schwächekrankheit, im Sommer 1982 als Aids benannt, tritt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. 1982: Ungefähr 1.300 Lesben und Schwule neh- men an den ersten „Gay Games“ in San Francisco teil. Dieses Ereignis soll künftig alle vier Jahre stattfinden.

ster offen schwuler Bundestagsabgeord- neter. 1986: William Hurt erhält den ersten Oscar für eine schwule Rolle in „Kuss der Spinnen- frau“. Georg Uecker alias Carsten Flöter hat in der ARD-Serie „Lindenstraße“ sein schwules Coming-out. Die katholische Kir- che protestiert. Das „Schwule Museum“ in Berlin wird eröffnet. 1987: Großdemo in München: Über 10.000 Teil- nehmer protestieren gegen den Maßnah-

menkatalog gegen Aids von KVR-Chef Dr. Peter Gauweiler. In der DDR wird der Paragraph 151 gestri-

1988:

chen, Paragraph 175 in der BRD besteht hingegen weiterhin. 1989: Das erste männliche Paar weltweit lässt seine Partnerschaft in Kopenhagen regis- trieren und staatlich beglaubigen.

1990er Jahre:

1990: Gründung des Schwulenverbands in Deutschland (SVD) in Leipzig. An den „Gay Games III“ nehmen bereits 7.500 schwule und lesbische Sportler teil. 1991: Amnesty International beschließt, sich künftig auch um die Belange verfolgter Homosexueller einzusetzen. 1992: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) be- schließt, die Homosexualität aus ihrer „Internati- onalen Liste für Krankheiten“ zu streichen. Hella von Sinnen und Cornelia Scheel bestellen beim Standesamt das Aufgebot. 1993: In Israel wird das „Gleichstellungsgesetz am Arbeitsplatz“ verbessert, die israelische Armee stellt homosexuelle Soldaten anderen gleich. Das Bundesverfassungsgericht erkennt keine „hinreichenden Anhaltspunkte für den Wandel des Eheverständnisses“ und lehnt die Homo- Ehe ab. In Norwegen dagegen werden gleichge- schlechtliche Partnerschaften beglaubigt. 1994: Mit „… und das Leben geht weiter“ entsteht in Hollywood der erste große Film über Aids. De- monstration in London für die Senkung des so

Volker Beck, Sprecher des Schwulenverbandes in Deutschland, zieht als Bundestagsabgeord- neter der Grünen in den Bundestag ein. SPD und Grüne vereinbaren ein Antidiskriminierungsge- setz. Laut „Bild“ glaubt der Professor Fabrizio Fabris von der Universität Pisa: „Die Umwelt- verschmutzung ist schuld daran, dass es immer mehr Homosexuelle gibt.“ 1999: Auf RTL wird das erste bundesweit ausgestrahl- te schwule Magazin „andersTrend“ im deutschen Fernsehen gesendet.

Ab 2000:

2000: Die Mehrheit des Bundesrats stimmt dem Ge- setzentwurf zur gleichgeschlechtlichen Partner- schaft zu. Damit wird sie erstmals als eigenes Familieninstitut anerkannt. Volker Beck spricht von einem Durchbruch. 2001: Der bekennende schwule SPD-Politiker Klaus Wowereit wird regierender Bürgermeister von Berlin. Er prägt das geflügelte Wort „Ich bin schwul und das ist auch gut so!“. Am 1. August tritt das „Gesetz über die Eingetragene Lebens-

1. August tritt das „Gesetz über die Eingetragene Lebens- genannten Schutzalters von 21 auf 16 Jahre,

genannten Schutzalters von 21 auf 16 Jahre, die in der Einigung auf 18 Jahre endet. Der „Bericht zur Gleichbehandlung von Lesben und Schwulen in der EU“ von der Europa-Abgeordneten Clau- dia Roth wird verabschiedet. Am 11. Juni wird der §175 gestrichen. Bis dahin wurden etwa 140.000 Männer nach den verschiedenen Fassungen des §175 verurteilt. Zum 25. Jahrestages des Sto- newall-Aufstandes wird das Empire State Buil- ding in Rosa und Lila angestrahlt. 1995: In Israel ist es gleichgeschlechtlichen Partnern nun erlaubt, sich unter einem Familiennamen amtlich eintragen zu lassen. Berlin ist nach Bran- denburg und Thüringen das dritte Bundesland, das „Gleichberechtigung der Lesben und Schwu- len“ in seiner Verfassung festlegt. 1996: Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind nun außer in drei skandinavischen Ländern auch in Island zulässig. In München zieht mit Thomas Niederbühl von der „Rosa Liste“ Europas erster Vertreter einer schwul-lesbischen Wählerinitiati- ve in einen Stadtrat ein. Berlin ist das erste Bun- desland, in dem homosexuelle Paare Anspruch auf einen Berechtigungsschein für eine Sozial- wohnung haben. Die europäische Kulturhaupt- stadt Kopenhagen nimmt die CSD-Demo „Euro- Pride“ ins Programm auf. 1997: In Hamburg können sich schwule und lesbische Paare kommunal registrieren lassen. 1998: Auch in den Niederlanden werden gleich- geschlechtliche Partnerschaften möglich.

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partnerschaft“ in Kraft – in Bayern und Sachsen sind Lebenspartnerschaften allerdings erst ab dem 1. November möglich. 2002: „Die Koordinierungsstelle für gleichgeschlecht- liche Lebensweisen“ der Landeshauptstadt Mün- chen wird etabliert. 2004: FDP-Chef Guido Westerwelle inszeniert sein Outing und fordert mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen sowie die Gleichstellung der Homo-Ehe. 2005: In Großbritannien können seit dem 1. Dezember gleichgeschlechtliche Partnerschaften geschlos- sen werden. Sie sind den Ehen rechtlich weitge- hend gleichgestellt. Das Bundesland Bayern will mit einer Klage beim Bundesverfassungsgericht verhindern, dass homosexuelle Paare ein Kind adoptieren dürfen. 2006: Auf ProSieben starten die zwei US-Serien „Queer as Folk“ und „The L-World“. Das Thema der unverstellten gleichgeschlechtlichen Liebe wurde in Amerika im TV noch nie thematisiert. 2007: Der Bundesgerichtshof hat in einem Grund- satzurteil entschieden, dass Homosexuelle im öffentlichen Dienst bei der zusätzlichen Alter- versorgung und Hinterbliebenenrente nicht die gleichen Privilegien beanspruchen können wie Eheleute. 2008: In Berlin, nicht unweit vom Brandenburger Tor, ha- ben die schätzungsweise 7.000 in KZs ermordeten und 10.000 verurteilten Homosexuellen eine Ge- denkstätte erhalten.

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Augsburg Fotos: CSD Augsburg
Augsburg
Fotos: CSD Augsburg

unterm Regenbogen

12. Schwaben-CSD auf dem Moritzplatz

Dass die Augsburger feiern können, brauchen sie eigentlich nicht mehr zu beweisen. Doch wie nö- tig auch hier der CSD ist, zeigt das Grußwort des CSU-Oberbürgermeisters Kurt Griebl, der zwar eben diese Fähigkeit zum Feiern in den höchsten Tönen lobt, ansonsten den Sinn und Zweck des CSDs noch nicht so ganz verinnerlicht hat und ihn wohl als reines Straßenfest ohne Inhalt sieht. Da steht zu hoffen, dass das CSD-Motto „Lesben und Schwule in die Verfassung“ in der Stadtpolitik Anklang und Gehör findet. Doch neben dem Po- litikprogramm, zu dem sich unter anderem Grü- nen-Chefin Claudia Roth und die FDP-Generalse- kretärin Miriam Gruß angekündigt haben, kommt natürlich das Bühnenprogramm nicht zu kurz:

DSDS-Finalist Benny Kieckhäben, der Comedian Michael Dietmayr (ein Hetero mit einem baye- rischen CSD-Song!), Holger Edmaier und die per- fekte Illusion von Whitney Houston: Ikenna Benéy. Das Straßenfest auf dem Moritzplatz, auf dem selbstverständlich weder Infostände der Augsbur- ger Szene noch Gastro fehlen, dauert heuer erst- mals bis 22:00 Uhr. Danach geht‘s zur großen Party in die Mahagoni- Bar, die mit drei Dancefloors und einem riesigen Gewölbekeller nur im Namen Understatement betreibt. Der Augsburger CSD ist längst eine feste Größe im Partykalender der Region – aber auch von München aus auf alle Fälle einen Besuch wert. p Sarah Jäckel

 

Freitag, 3. Juli

22:00 Uhr CSD-Men-only-Party Ludwigstr. 34

im

Fegefeuer,

Samstag, 18. Juli

22:00 Uhr CSD-Warm-Up-Party „5 Jahre Love- pop“, Neue Kantine, Am Exerzier- platz 25a

Mittwoch, 29. Juli

20:00 Uhr CSD-Movie-Special Jakoberwallstr. 51A

im

CinemaxX,

Freitag, 31. Juli

22:00 Uhr CSD-Warm-Up-Party Ludwigstr. 34

im

Fegefeuer,

Samstag, 01. August

12:30 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst in St. Anna

13:00 Uhr Straßenfest auf dem Moritzplatz, Moderation: Matthias Matuschik, B3

21:00 Uhr

CSD-Abschlussparty in der Mahagoni-Bar, Ulrichsplatz 3, auf drei Floors mit Live-Perfomance von Ikenna Bennéy

Seit Jahren CSD-Augsburg-Fan: Dirk Bach
Seit Jahren CSD-Augsburg-Fan: Dirk Bach
CSD mit Biergarten-Flair: das Straßenfest
CSD mit Biergarten-Flair: das Straßenfest
Nürnberg in Bewegung 12. Lesbi-schwules Straßenfest am Jakobsplatz
Nürnberg
in Bewegung
12. Lesbi-schwules Straßenfest am Jakobsplatz

Vier Tage lang feiert die Frankenmetropole ihren diesjährigen CSD. Unter dem Motto „Nürnberg in Bewegung“ sind vom 28. Juli bis 02. August diverse Veranstaltungen geplant. Höhepunkt ist die Parade am Samstag, den 1. August (13:00 Uhr) sowie das anschließende Straßenfest mit Landtags-Vizepräsidentin Christine Stahl und OB Ulrich Maly, den Musikkabarettisten Lizzy Aumeier und Holger Edmaier sowie einer Reihe von lokalen Sport- und Musikgruppen. Alle De- tails zum queeren Jahreshighlight in Nürnberg unter: www.csd-nuernberg.de

Mittwoch, 28. Juli

19:30 Uhr „Jerusalem is Proud to Present“ (englisch), Filmhauskino, Königs- traße 93

Freitag, 31. Juli

20:00 Uhr Diskussion „Wahl? Freiheit? Wahl- freiheit?, Fliederlich e.V., Breite Gasse 76

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Samstag, 01. August

13:00 Uhr CSD-Demo vom Berliner Platz zum Jakobsplatz

Straßenfest auf dem Jakobsplatz, anschl. CSD-Party im Nachtpalais, Tulnaustraße 26

21:00 Uhr

13:00 bis

Sonntag, 02. August

10:00 Uhr Führung „Homosexuelle unterm Hakenkreuz - Nürnberger Spu- ren der Verfolgung“, Treffpunkt:

Wetterhäuschen vor der St.-Lo- renzkirche

11:00 Uhr

CSD-Brunch im Hans-Sachs-10,

11:30 Uhr

Hans-Sachs-Platz Ökomenischer Gottesdienst in der

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szene

Max Schmal, Bavarian Mr. Leather 2009, hatte Ende Mai in Chicago seine bisher größte Bewährungsprobe zu bestehen:

Bei der Wahl zum International Mister Leather trat er in Chicago gegen 54 Kan- didaten aus aller Welt an – und belegte einen hervorragenden siebten Platz. Wir trafen einen Heimkehrer, der mehr als nur ein paar schöne Erinnerungen aus den USA mitgebracht hat.

Max, wie war’s in Chicago? Der Event war genial, der Spirit dieser Wo- che faszinierend – das hat bei mir noch Wo- chen lang angehalten.

Was war so faszinierend? In erster Linie das Gefühl für Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit innerhalb der Lederszene. Was die Amerikaner an Ver- sautheit weniger haben, haben sie dafür an Community.

Du hast einen siebten Platz erreicht, zu- frieden? Ehrlich gesagt: Ich bin hin gefahren, um zu gewinnen, habe mir also mehr erwartet. Ich war einen Tag lang auch down deswegen, aber immerhin: Es ist die zweitbeste Plat- zierung, die ein Bayer jemals erreicht hat! Ich wollte Fußstapfen hinterlassen und das ist gelungen.

Warum hat es deiner Meinung nach nicht für mehr gereicht? Ich glaube, dass mein Auftritt in Leder- montur und Sneakers den amerikanischen Geschmack nicht getroffen hat. Meine Ab- sicht, Augen zwinkernd den Spagat zwi- schen Tradition und Neuem zu demonstrie- ren, wurde wohl nicht verstanden. Die Jury hatte vielleicht befürchtet, das könne sich gegen die Lederfraktion richten, was aber Unsinn ist.

Dein Fazit des Chicago-Trips? Ich gehe gestärkt aus dieser Woche hervor: Ich bin unter den Top 10 der Ledermänner dieser Welt und habe viel Inspiration in Sachen Commu- nity mitgenommen. Dieser Begriff muss wieder

Fußstapfen

hinterlassen

Bavarian Mr. Leather in Chicago

größer geschrieben und mit Sinn gefüllt werden. Für viele ist diese Leder- und Fetischszene ein Fa- milienersatz – und das kann funktionieren! Jetzt braucht diese Szene Vorbilder und Leute, die sie beleben. Und ich will meinen Teil dazu beitragen:

Ich habe zum Beispiel mein privates Gayromeo-

Profil gelöscht, um zu zeigen: Wer mich kennen lernen will, muss das in der Realität tun und in der Szene ausgehen.

p Interview: Bernd Müller International Mr. Leather 2009 wurde übrigens Jeffrey Payne aus Texas/USA.

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Jerusalem in der Bibel – Geschichte und Bedeutung einer heiligen Stadt

der Bibel – Geschichte und Bedeutung einer heiligen Stadt Die Vorstellung von der Völkerwallfahrt nach Jerusalem

Die Vorstellung von der Völkerwallfahrt nach Jerusalem

Eine neue Weltmacht, das persische Groß- reich, gewährte 539 vor Christus dem Volk Israel Religionsfreiheit und die Rückkehr aus der Babylonischen Gefangenschaft in seine Heimat So konnte eine neuer, der zweite Tempel in Jerusalem gebaut werden. Mit diesem Neuanfang ging die uralte Vorstellung von der Völkerwallfahrt nach Jerusalem einher: Die Völker der Erde werden in Jerusalem Jahwe als den einen Gott verehren. Ab ca. 350 nach

Christus setzten die Wallfahrten von Ein- zelpersonen und Gruppen ein. So wurde beispielsweise der Mantel, den Jesus bei seiner Verhaftung getragen haben soll, von einer Frau nach Trier gebracht, wo er im Dom bis heute aufbewahrt wird. Mittwoch, 15. Juli, 18:00–19:30 Uhr ASZ Haidhausen Wolfgangstr. 18, 81667 München Info/Anmeldung:

Tel. 089 / 448 52 72 (Wolfgang Aigner)

Sexy Sixpack

Das ist ein Sixpack der ganz besonderen Art:

Für ein Shooting des Münchner Fashionlabels „Bruce la Cruz“ haben sich diese sechs heißen Männer aus- und eine trendy Basecap angezo- gen. Zwar machen sie im wahren Leben auch in Szenelocations der Stadt eine gute Figur, als „Naked Trucker“ zeigen sie aber hier, was ihren Gästen meist verborgen bleibt.

Danni (links): Als Stadt bekannter DJ sorgt er jedes Wohenende für treibende Rhythmen und tobende Massen. Stephan (knieend): Der 28-jährige Barkeeper ist Single und Draufgän- ger, liebt Biking und Stunt-Skating und ist De- signer: von knalligen Cocktails und Longdrinks! Denis (liegend): Momentan ist der 19-Jährige kaufmännischer Azubi im Bayerischen Landtag, träumt aber davon, Autor zu werden. Er liebt Indie-Pop und Electro-Sound und seine riesige DVD-Sammlung. Markus (Mitte stehend): Mar- kus macht täglich Stopp im „Bruno’s Store“, wo

er schwule Lust, Literatur und Lifestyle an den Mann bringt. Nachts versorgt er als Barkee- per seine Fans mit Drinks und Szenenews. Paul (zweiter von rechts): Der gebürtige Branden- burger ist Student, 22 Jahre alt und jobbt in der „Carmens“ und im „Colours“. Übrigens: Er ist single – und will es auch erstmal bleiben. Fabian (rechts): Der Oberpfälzer lebt nach abgeschlos- senem Abitur jetzt in München und arbeitet als Barkeeper im NY-Club. Sein Berufsziel: Partyver- anstalter und Betreiber einer kleinen, feinen Bar. Joe P. Groß, bekannter Wächter an Münchens Clubtüren, ist verantwortlich für die Kampagne. Mit Augen schärfer als die einer Heidi Klum hat er schon so manche Stars und Sternchen ent- deckt. Die komplette Fotostrecke ist ab August als Ausstellung zu sehen, die Party „The Naked Trucker“ steigt am Samstag, den 4. Juli, im Match Club, Neuhauser Str. 47. Mehr Infos und Registrierung unter www.brucelacruz.com

Gewissheit – schnell und kostenlos:

Syphilis-Schnelltest im Checkpoint

schnell und kostenlos: Syphilis-Schnelltest im Checkpoint Wie bereits im letzten Jahr bietet „ C h e

Wie bereits im letzten Jahr bietet „ C h e c k - point Mün- chen“ im Rahmen einer CSD-Aktion schwulen Män- nern den Syphilis-Schnelltest den gesam- ten Juli über kostenfrei an. Insbesondere wer sich noch nie auf diese ansteckende

Krankheit hat testen lassen, ist gut beraten, dies doch einmal zu tun. Der Checkpoint der Münchner Aids-Hilfe (Lindwurmstr. 71) bietet diesen Service jeden Montag, Mitt- woch und Donnerstag von 17:00 bis 20:00 Uhr an – anonym und kostenlos. Übrigens:

Neben dem Syphilis- ist hier auch ein HIV- Schnelltest (26 Euro, Ergebnis in 30 Minu- ten) möglich. www.checkpoint-muenchen.de

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Vom Pfarrer zum Personalmanager

Christian Schultze ist die neue Führungskraft des Sub

Im Juni trat der Berliner Christian Schultze (41) als neuer „Gesamtleiter Projekte“, vergleichbar einem Geschäftsführer, seinen Dienst im Sub-Zen- trum an. Der gelernte Einzelhandelskaufmann ist mit seinem Freund Michael zu diesem Zweck aus der Bundeshauptstadt nach München gezogen. Hier soll er den ehrenamtlichen Vorstand entla- sten und sich primär um die Bereiche Öffentlich- keitsarbeit, Personal und Fundraising kümmern.

Der neue Mann des Sub sorgte in den tagesaktu- ellen Medien schon vor seinem Amtsantritt für Aufmerksamkeit. Das dürfte vor allem an seiner Vergangenheit liegen: Christian Schultze war viele Jahre als katholischer Priester tätig. Mit 21 Jahren studierte er dank eines Stipendiums der Franziskaner Theologie an der Universität Bam- berg, 1999 folgte die Priesterweihe. Vier Jahre war er daraufhin als Kaplan in Kronach und Staf- felstein tätig, bevor er 2003 in der Nähe von Hof seine erste Pfarrstelle antrat. „Als ich aber 2007 meinen Freund kennen lernte, wurde mir klar, dass es so nicht weiter gehen kann“, berichtet Christian. „Eine gemeinsame Zukunft war unter diesen Voraussetzungen Fantasterei – so habe ich mich für die Liebe entschieden.“

Aus der Kirche in die Beziehung

Lange Jahre hat er, der den Beruf stets als Be- rufung sah, um die Probleme als schwuler Mann

stets als Be- rufung sah, um die Probleme als schwuler Mann Vom Beichtstuhl auf den Bürostuhl:
stets als Be- rufung sah, um die Probleme als schwuler Mann Vom Beichtstuhl auf den Bürostuhl:
Vom Beichtstuhl auf den Bürostuhl: Christian Schultze an seinem neuen Arbeitsplatz im Münchner Sub-Zentrum
Vom Beichtstuhl auf den Bürostuhl: Christian Schultze
an seinem neuen Arbeitsplatz im Münchner Sub-Zentrum

innerhalb der Institution gewusst. „Doch ich sagte mir: wo Gott mich hinführt, da wird er mir auch einen Weg zeigen. Doch das hat er nicht getan.“ So wählte er seinen Weg selbst. Als er seinem Bischof seinen Entschluss mitteilte, den Dienst in der Kirche zu quittieren, bot der ihm eine Therapie an. Doch Christian Schultze wollte keine Therapie, er wollte Freiheit. Nach seinem letzten Gottesdienst erklärte er sich seiner Ge- meinde, die ihn mit großer Mehrheit unterstüt- ze.

Nach 20 Jahren im kirchlichen Dienst, in dem er sich immer hatte verstecken müssen, hat er end- lich das Gefühl zu leben. Auf München, seinen neuen Job und sein neues Leben freut er sich, mit seinem Freund Michael will er sich bald verpart- nern, den Heiratsantrag hat er ihm im Club „Die Carmens“ gemacht. „Wenn ich meinem Bischof die Verpartnerungsurkunde zukommen lasse, droht mir die Exkommunikation“, erzählt Chri- stian. „Es wird mir ein Vergnügen sein!“ p Bernd Müller

Reden statt Chatten:

„Meet & Speak“ im Savage-Leatherstore

Sich treffen und miteinander reden: In Zeiten des Internets droht dieser persönliche Kontakt immer weniger zu werden. Ken Savage, Besitzer des gleichnamigen Ledershops in der Reisinger- straße, will dieser Tendenz entgegen wirken und sein Geschäft jeden Samstag zu einem Treff- punkt für Lederfans und deren Freunde ma- chen. Deshalb lautet sein Motto an diesem Tag:

„Meet & Speak“. Ab Mittag hält er kostenlose Getränke bereit, dazu auch mal Snacks, Salate

oder Kuchen. Damit will er eine zwanglose, kom- munikative Atmosphäre erzeugen, in der sich nicht nur die Fetisch-Community näher kommt und sich auf die Vorteile persönlicher Kontakte besinnt. Bis 19:00 Uhr ist offenes Haus.

p bm

Savage Leather Reisingerstr. 5 www.savageleather.com

Kellen-Künstler:

Kochen mit Pierro Dietrich

Pierro Dietrich, der neue Koch der „Deutschen

Speiseplan stehen Minestrone, Safranrisotto

Eiche“, beweist an jedem ersten Montag des

mit

Garnelen

und

eine

Basilikum-Orangen-

Monats sein Können und bereitet vor Publikum

Panna-cotta.

 

ein saisonales Drei-Gänge-Menü zu.

Buon appetito!

Dieses Front-Cooking findet allerdings nicht in der „Deutschen Eiche“, sondern in Koope- ration mit „Quelle“ in deren Küchenabteilung statt. Beim Kochevent am Montag, den 6. Juli, geht es italienisch zu: Auf dem sommerlichen

p bm

Montag, 6. Juli, 17:00 Uhr Quelle München, Landwehrstr. 1, Ecke Sonnenstr. Eintritt frei

Kultur und Kaltgetränke:

Gärtnerplatzfest am 25. Juli

Der Gärtnerplatz gehört nicht nur bei Thea- terliebhabern zu einer angesagten Adresse, mittlerweile hat auch das Partyvolk den Platz für sich und nächtliches Chillen unter freiem Himmel entdeckt – nicht immer zur Freude der Anwohner. Sehr zur Freude aller dürfte aber das Gärtnerplatzfest beitragen, das am Samstag, 25. Juli, mit einem Konzert des Orchesters des

Staatstheaters und der Kostümversteigerung durch Staatsintendant Dr. Ulrich Peters beginnt. Bis 23:00 Uhr feiert das Viertel (und mit ihm die queere Szene und ihre Wirte) den neuen Kult mit Kultur und Kaltgetränken. p bm Gärtnerplatzfest Samstag, 25. Juli 12:00 bis 23:00 Uhr

bm Gärtnerplatzfest Samstag, 25. Juli 12:00 bis 23:00 Uhr Die Szene wird billiger: Sparen mit der

Die Szene wird billiger: Sparen mit der RomeoCard

23:00 Uhr Die Szene wird billiger: Sparen mit der RomeoCard Die im Alltag so beliebten Bonuskarten

Die im Alltag so beliebten Bonuskarten haben nun auch die queere Szene erreicht: Die schwule In- ternet-Plattform „RomeoliebtJulian.de“ bringt im Juli die „RomeoCard“ auf den Markt. Das Prinzip ist bekannt: Gegen Vorlage der Karte erhält der

Inhaber bei allen Kooperationspartnern Vergünstigungen auf deren Angebote oder Serviceleistungen. Ob Kinobesuche, Einkauf, Wellnessbehandlungen oder Rei- sebuchungen – die RomeoCard soll das (schwule) Leben preiswerter machen und die Szene stärker an gay-freundliche Un- ternehmen binden.

Bereits 1993 gab es mit der „Gay Com- munity Card“ (GCC) den ersten Versuch, eine solche szenenahe Rabattaktion zu etablieren. Der GCC war jedoch ebenso wie der gut zehn Jahre später vom gleichna- migen schwul-lesbischen Stadtmagazin heraus- gegebenen „Our Munich-Card“ wenig Erfolg be- schieden. Doch die Initiatoren lassen sich vom Misserfolg ihrer Vorgänger nicht beeindrucken

und verweisen auf ihre Stärken: „Wir haben ein sehr viel breiteres Angebot als unsere Vorgän- ger und werden die Karte nicht nur in München, sondern nach und nach in vielen deutschen Städten anbieten“, so Initiator Marc Schleich, der zugleich auf ein Marketingsystem verweist, das unter anderem mit dem regelmäßig erschei- nenden „gayborhood“-Magazin für dauerhafte Aufmerksamkeit sorgen soll. Besonders wichtig ist ihm auch, dass die Daten nicht wie bei ande- ren Bonuskarten oft üblich, ausgewertet und für andere Werbezwecke genutztz werden. „Die Da- ten sind bei uns absolut vertraulich und sicher“, betont Marc. Die RomeoCard ist für eine Jahresgebühr von 12,50 Euro unter www.romeoCard.com zu erwer- ben. Hier sind auch alle weiteren Informationen und die Kooperationspartner zu finden. p bm

Offene Türen: Statement-Kampagne von Lambda Bayern

US-Generalkonsul Eric Nelson mit Stephan Schmid- peter, Initiator des Schulpreises
US-Generalkonsul Eric Nelson mit Stephan Schmid-
peter, Initiator des Schulpreises

In diesem Jahr wird zum dritten Mal der Michael-Schmidpeter-Preis, der bayerische Schulpreis für Arbeiten zum Thema Homosexualität, ausge- schrieben. Im Rahmen dieser Aktion

wurde vor kurzem eine „Statement- Kampagne“ im In- ternet gelauncht. In diesem Blog sind Prominente und Jugendliche aufgerufen, ihre Gedanken über schwules und les- bisches Leben zu formulieren und zu diskutieren.

Die Präsentation der Kampagne 2009 und der ersten prominenten Statements fand am 5. Juni auf Einladung des US-amerika- nischen Generalkonsuls Eric Nelson im Münchner Amerikahaus statt. In

seiner Ansprache berichtete der Diplomat von seinem eigenen Co- ming-out und betonte, wie wichtig Ehrlichkeit und Offenheit dabei ge- wesen seien: „Ich meiner Laufbahn gab es in der Folge mehr offene als verschlossene Türen.“ Außerdem wies er darauf hin, dass die neuen Medien als Kommunikationsplatt- form gerade für junge Menschen eine große Rolle spielten und die Kampagne deshalb großes Poten- tial habe. Alle Statements können unter www.lambda-bayern.de/ statement nachgelesen und auch kommentiert werden. Informati- onen zum Michael-Schmidpeter- Preis gibt es unter www.schmidpeter-preis.de

Vorteil München: König-Ludwig-Cup 2009

Foto: iStock_rolfbodmer
Foto: iStock_rolfbodmer

Von Freitag bis Sonntag, 3. bis

5. Juli, kommen schwule Ten-

nisfreunde aus aller Welt zum

11. König-Ludwig-Cup nach Mün-

chen. Rund 130 Spieler treffen sich auf der Olympia-Tennisan- lage (neben der Parkharfe), um sich in vier Klassen zu messen. Die Registrierung findet im Rah- men eines Welcome-Evenings

am Donnerstag, den 2. Juli,

im Kraftakt statt, am Samstag steigt das große Barbecue auf

der Tennisanlage mit einigen Überraschungen. Zuschauer und Tennisbegeisterte sind je- derzeit willkommen! p bm

Mehr Infos:

www.racketclubmunich.de

Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen Vielfalt bereichert München Die Stadt für Lesben, Schwule

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Erster Guerilla-Store:

Vaaon-Store im Café am Hochhaus

„Shoppen mal anders und mit mehr Unterhal- tungswert“ – das ist der Leitspruch des ersten Münchner Vaaon-Stores, der von Montag bis Samstag von 11:00 bis 19:00 Uhr in den Räumen des „Café am Hochhaus“ (Blumenstr. 29) zu fin- den ist. Betreiber dieses ungewöhnlichen Shops ist der Augenoptikmeister Frank Geisler, der hier neue High-Quality-Produkte aus den Bereichen

Es grünt so grün:

Neu: Café Maigrün

Ein neues Cafe macht unser Viertel grüner, genau gesagt „Maigrün“. Das ist nicht nur der Name des Lokals in der Maistraße 31, sondern auch eine ganze Philosophie des Wirtes, Hol- ger Schacht: „Ich wollte einen entspannten und einladenden Ort schaffen, der zum Schlemmen, Genießen und Ausprobieren verleitet.“ Im früh- lingsfrischen Ambiente seines Lokals serviert der 39-Jährige seinen Gästen täglich neue und außergewöhnliche internationale Gerichte. Sein Anspruch: „Frisch muss es sein und mit viel Liebe kreativ zubereitet.“ Das Ergebnis ist eine maigrüne Oase fernab des Mainstreams, aber

Optik, Sonnenbrillen und Shirts weit unter dem üblichen Marktpreis anbietet. So bekommt man

hier beispielsweise exklusive Sonnenbrillen von Ashbury und anderen Trendmarken schon ab 100 Euro. Doch nur für kurze Zeit! Denn schon Ende August zieht der Guerilla-Store weiter in eine andere, außergewöhnliche Location.

www.vaaon.de

p bm

betont bodenständig. Man kann hier ebenso auf kulinarische Entdeckungstour gehen wie auch bei hausgebackenem Kuchen und dem exzellent zubereiteten Kaffee einfach nur entspannen. Ein besonderer Bonus ist die Westseitenlage

des Maigrün mit freier Sicht auf den Sonnenun-

tergang.

Cafe Maigrün Maistraße 31 Tel: 089 – 599 880 33 www.cafe-maigruen.de Öffnungszeiten: Di.-Sa. 11-23 Uhr, So. 10-18Uhr, Mo. Ruhetag

p ja

Den Urlaub feiern: Zehn Jahre Discount Travel

Seit zehn Jahren existiert das schwul geführte TUI-Reisebüro „discount travel“ in der Stadtmit- te von München. Ganz in der Nähe des Isartors kann man alle Reiseangebote buchen, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Office Manager Christian Perz kann auf eine zwölfjährige Erfah- rung in der Touristik zurückgreifen und punktet zudem mit Preisen wie im Internet, sehr außer- gewöhnlichem Service und Insider-Tipps über die große Auswahl an Reisezielen, die er schon selbst bereist hat. Auf den Erfolg und das Jubiläum des Allround-Reisebüros wird er am 17. Juli mit sei- nen Kunden voller Freude anstoßen. An diesem Tag werden kleine Leckereien aus verschiedenen Ländern dieser Welt gereicht und natürlich darf

auch ein spritziger Prosecco nicht fehlen. Bei der großen Jubiläums-Tombola sind Gutscheine für Reisen, Hotelübernachtungen, Mietwagen und vieles mehr zu gewinnen. Selbstverständlich geht der Erlös an eine gemeinnützige Organisation. Bei dem nur an diesem Tag verkäuflichen Jubiläums- Reiseangebot haben Christian Perz und seine Kol- legin und Griechenlandspezialistin Sasa Tsiakirudi (siehe Bild) noch eine ganz besondere Überra- schung parat. Ein Besuch bei discount travel lohnt sich immer, an diesem Tag jedoch besonders! discount travel / World of TUI Thierschstr. 3, 80538 München Tel. (089) 2318070, Fax. (089) 266259 email: 3704@discounttravel.de

Gewinnen mit LEO: Unsere Verlosungen im Juli

The L-Word, fünfte Staffel, auf DVD

Verlosungen im Juli The L-Word, fünfte Staffel, auf DVD Am Freitag, den 3. Juli, erscheint die

Am Freitag, den 3. Juli, erscheint die fünfte Staffel der amerikanischen Kultserie „The L- Word“ auf DVD. Wie immer ist auch sie prall gefüllt mit Leben, Luxus, Lifestyle, Lust und jeder Menge les- bischer Liebe in Los Angeles. Wir verlosen zwei DVD-Boxen der aktuellen sowie zwei Boxen der vierten Staffel.

Fine-Art-Prints von Robert C. Rore

Am Donnerstag, 30. Juli, wird die 12. Jahresaus- stellung von Robert C. Rore in der Kunstbehand-

lung eröffnet. Aus diesem Anlass verlo- sen wir drei Fine-Art- Prints des bekannten Münchner Malers. Die Drucke auf Aquarell- papier werden vom Künstler selbst herge- stellt und sind handsi- gniert.

vom Künstler selbst herge- stellt und sind handsi- gniert. Sagella Men – Dusch-Lotion für Sauber-Männer Sagella

Sagella Men – Dusch-Lotion für Sauber-Männer

Sagella Men ist eine Dusch-Lotion, die die Haut überall pflegt, schützt und beruhigt. Der pH-Wert von 5,5 ist optimal auf die empfindliche Haut auch im Intimbereich abgestimmt. Die natür-

lichen pflanzlichen Inhaltsstoffe gelten als beruhigend und hauttonisierend. So kann Sagella Men ebenfalls helfen, Entzündungen vor- zubeugen. Sagella Men gibt es exklusiv in der Apotheke – oder hier zu gewin- nen. Wir verlosen 10 Sets aus jeweils ei- ner 200 ml Flasche der Dusch-Lotion und einem XXL-Badehandtuch. www.sagella.de

der Dusch-Lotion und einem XXL-Badehandtuch. www.sagella.de Teilnahme: eine eMail mit eurem Wunschgewinn an

Teilnahme: eine eMail mit eurem Wunschgewinn an gewinnen@leo-magazin.de schicken. Mit et- was Glück und ohne Rechtsweg seit ihr dabei!

szenelesben

LEO präsentiert:

Day and Night

Das Lesbische Angertorstraßenfest mit großer After-Party

Das Lesbische Angertorstraßenfest mit großer After-Party Am Samstag, den 4. Juli startet die Münchner Community in

Am Samstag, den 4. Juli startet die Münchner Community in die Pride-Week. Und was wäre als Auftakt zum CSD besser geignet als das Les- bische Angertorstraßenfest? In seiner nunmehr vierten Auflage ist die große Party der Lesbenbe- ratungsstelle LeTra ein Muss im Szene-Kalender.

Um 15:00 Uhr geht es zwischen Müller- und Blu- menstraße los. Für Musik sorgen die DJanes Doro- thee und Eleni. Um Speis und Trank kümmern sich unter anderem das Selig-Team und Walter Prijak. An den Infoständen der Lesbengruppen, aber natürlich auch in der LeTra können sich die Be-

sucherInnen über Münchens lesbisches Leben in- formieren. Ab 18:00 Uhr kommen dann die Freunde des Stan- dardtanzes auf ihre Kosten, bevor mit Partymusik langsam in den zweiten Teil des diesjährigen Mot- tos „Day and Night“ übergeleitet wird.

Heuer erstmals mit Afterparty

Neu in diesem Jahr ist die Party nach dem Fest: ab 23:00 Uhr geht es im Oberanger-Theater weiter. Der L-World-Club hat sich für den CSD und die Le- Tra ein besonderes Schmankerl ausgedacht: eine Benefizparty. Nach dem Straßenfest gibt‘s also

endlich eine Fortsetzung – und das gleich ums Eck. Für gewohnt tanzbaren Partysound sorgt hier DJane Eleni. Unser Tipp: Kauft das Party-Ticket gleich auf dem Fest, dann spart ihr drei Euro! Wer noch das entsprechende Partystyling braucht – kein Problem. Die Stylistinnen vom Salon „Kriegseisen“ in der Angertorstraße richten euch ab 18:00 Uhr für eine coole Nacht her.

Sowohl das Straßenfest als auch die anschlie- ßende Party sind natürlich nicht rein lesbisch, sondern wirklich für die ganze Szene offen!

Lesbisches Angertorstraßenfest 4. Juli ab 15:00 Uhr, Angertorstraße LeTRa goes Party in Kooperation mit L-World-Club von 23:00 - 04.00 Uhr Oberanger-Theater zur Eröffnung der Pride-Week Die LGBT- Benefizparty zugunsten von LeTRa mit DJane Eléni Tickets auf dem Straßenfest zu 5,00 Euro, Abendkasse 8,00 Euro

auf dem Straßenfest zu 5,00 Euro, Abendkasse 8,00 Euro Dykes on Bikes: CSD-Tradition lebt wieder auf

Dykes on Bikes: CSD-Tradition lebt wieder auf

Wer hat die erste Reihe bei der CSD- Parade? In München in den letzten Jahren OB Ude, doch heuer kehren die lange vermissten Lesben auf ihren Maschinen wieder zurück. Zumindest wenn Organisatorin Kerstin Barth genügend Bikerinnen zusammenbe-

kommt. Berühmt wurden die Dikes on Bikes mit den großen Paraden in New York und San Francisco. Frauen, die auch dem Munich Pride einen unüberhörbaren lesbischen Touch geben wollen, über ein Motor- rad verfügen, sollten sich am Besten

bei Kerstin unter der Mailadresse kerstin_barth@yahoo.de melden.

Beim CSD selbst ist der Treffpunkt um 10:30 Uhr Ecke Diener-/Landschafts- straße. Später zu kommen ist wegen der Paradenaufstellung leider nicht

p s-jj

möglich.

wegen der Paradenaufstellung leider nicht p s-jj möglich. Ich heiße Lesbe … Podiumsdiskussion bei Diversity Unter

Ich heiße Lesbe … Podiumsdiskussion bei Diversity

Unter dem Motto „Ich heiße Lesbe, wie heißt du? – Identität und Selbst- bezeichnung im Wandel“ veranstaltet das Diversity Jugendzentrum eine Po- diumsdiskussion zum CSD. Drei junge und drei ältere Lesben dis- kutieren auf dem Podium Erfahrungen

und Fragen rund um das Thema „Les- bische Identität“ aus der Sicht der „JuLes bei diversity“ (Gleich & Gleich – LesBiSchwule Jugenhilfe e.V.) und aus der Sicht von Lesben aus der Grup- pe „Lesben um die 50 und älter“ bei LeTRa.

Alle Geschlechter sind zu der Veran- staltung herzlich willkommen! Podiumsdiskussion Mittwoch, 08. Juli 2009, 19.00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) LesBiSchwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 / 1.OG

Brust raus! Erstes Programm der Miss-Stücke

„Wir sind nicht subtil … überhaupt nicht!“ Das sagt das Münchner Frauen- Vokal-Ensemble Miss-Stücke über sich selbst und untermauert diese These gleich mit dem Titel ihres ersten abend- füllenden Programms: „14 Brüste für ein Hallo Julia!“ Spaß am Absurden und

die Liebe zur Musik – das ist es, was die sieben homo-, hetero- und bisexuellen Sängerinnen vereint. Das Konzert der Truppe beantwortet brennende Fragen des Alltags auf witzig-musikalische Weise. Bei mehreren kleinen Aufritten konnten sie ihre Unterhalterinnen-

Qualitäten bereits beweisen – Miss- Stimmung sollte also nicht aufkommen! www.miss-stuecke.de p bm Dienstag, 14. Juli, 20:30 Uhr Theater Heppel und Ettlich, Kaiserstr. 67, Karten zu 13/10 Euro unter (089) 349 359 oder www.heppel-ettlich.de

beach & babes Homosexualität allein macht auch nicht glücklich. Zu zweit schon. Es gibt nichts
beach & babes Homosexualität allein macht auch nicht glücklich. Zu zweit schon. Es gibt nichts
beach & babes
Homosexualität allein
macht auch nicht glücklich.
Zu zweit schon.
Es gibt nichts Schöneres, als einen Menschen zu finden,
den man von ganzem Herzen liebt und mit dem man
sein Leben sicher und geregelt verbringen will.
Die SPD wird sich deshalb weiter für die vollständige
Gleichstellung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft
von homosexuellen Partnern einsetzen.
Damit sie nicht nur alle Pflichten, sondern auch endlich
alle Rechte bekommen.
2001 hat die Regierung Schröder das Lebenspartnerschafts-
gesetz auf den Weg gebracht. Auf Initiative der SPD wurde
der Schutz vor Diskriminierung gesetzlich ausgebaut (AGG).
2008 haben wir mit der Reform des Erbschaftsrechtes
einen ganz wichtigen weiteren Schritt
erkämpft. Es wurde viel erreicht,
aber es gibt noch viel zu tun:
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Samstag,
Samstag, den 8.8.2009 | 20 Uhr
den
8.8.2009
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gastro

kultur

Schauspieler und Spinner

Chris Kolonko feiert sein 20-jähriges Bühnenjubiläum

Mit „Der Weg zu mir“ feiert Entertainer CHRIS im Juli sein 20. Bühnenjahr in seiner Heimat- stadt Augsburg. Dieses Jubiläum bedeutet auch: 20 Jahre perfektes Äußeres, um die Illu- sion lebendig zu halten. Mit uns sprach er über die Last der Schönheit und die Lust am Älter- werden.

Was bedeutet Aussehen für dich? Schönheit ist für mich der Spiegel der eigenen Identität und damit etwas sehr Individuelles. Wer seine Falten schön findet, in Ordnung – ein Schön- heitsideal kann man nicht vorgeben. Jeder muss für sich bestimmen, was richtig ist und was er da- für opfern will. Wichtig ist: Das Äußere muss im- mer etwas mit einem selbst zu tun haben, ehrlich und geerdet sein. Hast du ein schlechtes Gewissen, weil du mit deiner Illusionsmaschine ein schlechtes Vorbild sein und die Menschen in die Arme plastischer Chirurgen treiben könntest? Nein, denn ich spreche auf der Bühne offen da- rüber, was ich tun muss, um dieses Ideal zu er- reichen. Übrigens ist dieses Ideal nach der Show wieder verschwunden: Wenn ich die Corsage öff- ne, dann ist es vorbei mit dem Topmodel. Daraus mache ich keinen Hehl und habe deswegen auch kein schlechtes Gewissen.

Du hast aber selbst Eingriffe machen lassen? Ich habe mich dafür entschieden, weil ich mich so besser schminken kann und um auf der Bühne gut auszusehen, aber nicht um der Jugend willen. Privat hätte ich das nie getan.

Also ist Christian nicht so eitel wie CHRIS? Nein, ich selbst würde mir nicht einmal die Nägel machen lassen. Persönlich habe ich ein anderes Schönheitsideal: Ich hätte gern zehn Kilo mehr und stramme Muskeln. Das lässt sich aber mit meinem Job nicht vereinbaren.

Also bist du nicht auf der Jagd nach ewiger Ju- gend? Mir ist es wichtig, vital zu wirken statt jung. Ich möchte auch gar nicht auf der Bühne stehen und mich fühlen wie ein 20-Jähriger. Ich habe meine Erfahrungen gemacht und kann ganz anders über Themen wie Sexualität oder Beziehungen reden. Heute möchte ich den Leuten Lebensphilosophie vermitteln und etwas von dem Menschen hinter dem Kostüm. Nicht zuletzt: Mit steigendem Alter werden die Angebote besser. Manche Produkti- onsfirmen nehmen mich jetzt erst als Künstler und Geschäftsmann für voll.

Was erwartet das Publikum in deinem Jubiläum- sprogramm?

Gratis zu CHRIS

Wir verlosen 3x2 Karten für die Jubi- läumsshow „Der Weg zu mir!“ im Park- theater. Wer sich die Show ansehen möchte, sendet eine Mail mit Termin- wunsch und dem Stichwort CHRIS an:

gewinnen@leo-magazin.de

Ich werde ein paar bekannte Nummern geben und auch Marlene ist dabei – aber es wird kein Best- of. Im Gegenteil: Mit „Der Weg zu mir“ vollziehe ich auch einen Imagewechsel. Ich gehe stärker in die Pop-Rock-Richtung und zeige ein modernes Programm mit viel Kostüm, aber ohne Revue. So versuche ich auch, das alte Klischee von Travestie zu brechen.

Das heißt, als Travestiekünstler siehst du dich nicht … … nein, ich bin Schauspieler und Spinner (lacht).

Gibt es beruflich noch Träume, die du verwirkli- chen willst? Ja, da wäre zum Beispiel ein richtig großes Mar- lene-Projekt oder der Traum von Las Vegas. Ein anderer hat sich übrigens gerade erfüllt: Ich habe Ende Juni in der Israeli Opera in Tel Aviv mit „Illu- sia“ ein großes Programm aus Klassik und Akro- batik gezeigt, das ich selbst choreografiert und geleitet habe.

Hast du je mit dem Gedanken gespielt, aus dem Showgeschäft auszusteigen? Wenn ich das Publikum auch in 20 Jahren noch gut unterhalten kann, dann möchte ich dabei blei- ben. Es gibt aber auch die Überlegung, einmal eine Schule für Nachwuchstalente für Show, Ge- sang und Tanz zu eröffnen. Doch bis jetzt gab es noch immer ein Projekt, das unbedingt noch ver- wirklicht werden wollte – und so wird es wohl auch erst einmal bleiben!

p Interview: Bernd Müller

CHRIS – Der Weg zu mir

04. bis 25. Juli, jeweils 20:30 Uhr Parktheater Kurhaus Göggingen, Klausenberg 6, 86199 Augsburg Zu allen Kategorien ist ein Zwei-Gänge-Menü (28 Euro) buchbar. Mehr Infos und Karten (21 bis 39 Euro)

Christopher Street Day 11./12. Juli ‘09 schwul · lesbisch · bi · transgender Schirmherrschaft: OB
Christopher Street Day
11./12. Juli ‘09
schwul · lesbisch · bi · transgender
Schirmherrschaft: OB Christian Ude
Sa.Sa. 11.7.11.7.
12 Uhr
Start Politparade (Marienplatz)
12-24 Uhr
Straßenfest & Finale
der TIMM Casting-Show live
(Marienplatz/Rindermarkt)
22-5 Uhr
Rathaus-Clubbing
(VVK: Max & Milian, Lillemor‘s,
www.muenchen-ticket.de)
So.So. 12.7.12.7.
12-24 Uhr
Straßenfest
(Marienplatz/Rindermarkt)
Kulturreferat

kultur

kultur

kultur kultur Kulturnews Pfundig: Daphne de Luxe „Comedy in Hülle und Fülle“ verspricht Entertainerin Daphne de

Kulturnews

Pfundig: Daphne de Luxe

„Comedy in Hülle und Fülle“ verspricht Entertainerin Daphne de Luxe, wenn sie am Fr, 17. und Sa, 18. Juli ihr Publikum mit Comedy, Gesang und jeder Menge Frauenpower beglückt. Temperamentvoll, scharfzün- gig, zweideutig – und einfach pfundig! 20:30 Uhr, Oberanger-Theater, Oberanger 38.

Sinnlich: GayLüste

Die 6. Ausgabe der Literaturreihe „Rosa Couch“ präsen- tiert am Sonntag, 5. Juli den Erzählband „Gaylüste“ von Monika Hanke. Inka Loreen Minden, Verena Rank und MartinSkerhutlesenausTeilenderqueerenAnthologie. 20:00 Uhr, Sub, Müllerstr. 43, Eintritt frei.

Verführerisch: Varieté Sonido

Ab dem Samstag, 3. Juli lädt das GOP-Varieté-The- ater zu einer außergewöhnlichen, artistisch-musika-

lischen Reise durch die Kulturen der Kontinente. Die neun Künstler und der Leitung des Kosmopoliten Finn Martin sind in „Sonido“ noch bis zum 30. August zu

sehen.

www.variete.de

Bayrisch:

Couplet AG trifft Schwuhplattler:

Wenn am Donnerstag, 9. Juli die Musikkabarettisten der „Couplet AG“ auf die schwulen Trachtenburschen der „Schwuhplattler“ treffen, dann ist das eine Be- gegnung, die in jeder Hinsicht sehens- und hörens- wert ist. Bayerisch, deftig, witzig! 20:00 Uhr, Schlachthof, Zenettistr. 9

Historisch: Schwulen- und Lesbenverfolgung

In der Abteilung „Nationalsozialismus in München“ im Stadtmuseum (St.-Jakobs-Platz) wird seit kurzem auch die Verfolgung von homosexuellen Männern und Frauen angemessen dokumentiert. Historiker Albert Knoll hat die Neugestaltung entworfen und führt am Freitag, 10. Juli um 15:00 Uhr durch die Ausstellung. p bm

90 Lebensjahre in einem Buch

Erich Haas liest seine Autobiografie

„ Schiller-Zitat ist Wahlspruch und Lebensinhalt des ältesten schwulen Zeitzeugen in München: Erich Haas. Der 90-jährige kam in den 1940er Jahren aus Siebenbürgen nach München und baute sich hier als Hotelmanager eine Existenz auf. Stars wie Prinzessin Soraya, Ingrid Bergman oder Theo Lingen konnten sich auf seine Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit verlassen. Nun packt Erich aus und selbstverständlich geht es auch um die schwu- le Szene im München der 50er und 60er Jahre und die Gefährdung, der sie durch die schwierige Gesetzeslage ausgesetzt war. Gewidmet hat er das Werk seinem Freund Klaus, der vor 20 Jahren starb und mit dem er in einer 40 Jahre währenden

– dieses

eines Freundes Freund zu sein

Freundschaft lebte. „

eines Freundes Freund zu

sein

auf ein erfülltes Leben. p bm Sonntag, 26. Juli, 17:00 Uhr Sub, Müllerstraße 43

Eintritt frei

“ ist ein dankbarer und liebevoller Rückblick

»… eines Freundes Freund zu sein …« Erich Haas
»… eines
Freundes
Freund zu
sein …«
Erich Haas

kultur

LEOs Kul-Touren

400 Jahre China und Bayern

kultur LEOs Kul-Touren 400 Jahre China und Bayern Mit Kunstexperte Karl H. Prestele besuchen wir je-

Mit Kunstexperte Karl H. Prestele besuchen wir je- den Monat eine spannende Ausstellung. Diesmal: China und Bayern. Seit über 400 Jahren existieren zwischen Bayern und China erstaun- liche Beziehungen. Und so lange schon sammelten

bayerische Herzöge exotisches asiatisches Kunst- handwerk. Im Gegenzug schickten sie Erzeugnisse bayerischer Werkstätten an den Hof des Kaisers von China. Im 18. Jahrhundert hielt dann die China-Mode auch in den bayerischen Schlössern Einzug. Über 300 hochkarätige Exponate aus aller Welt demonstrieren anschaulich diese gegensei- tige Faszination zwischen Bayern und China. Fazit: Sehr spannend!

p bm

Sonntag, 12. Juli Bayerisches Nationalmuseum, Herzog-Rudolf-Straße 3 Treff: 15:45 Uhr / Foyer Anmeldung: c.h.prestele@gmx.de

Tu Gutes und male darüber

Kunstaktion von Naomi

Tu Gutes und male darüber Kunstaktion von Naomi Die Münchner Malerin Naomi hat sich auf die

Die Münchner Malerin Naomi hat sich auf die Suche gemacht – auf die Suche nach dem Guten. Dabei fand sie 18 Menschen und Projekte, auf deren gute Taten sie in der ganzen Stadt aufmerksam macht. So zieren ihre Motive auch die Fenster von Münch- ner Aids-Hilfe oder des Frauenkommunikations- zentrums KoFra. Unser Motiv ist auf dem abbruch- reifen Gemäuer auf dem Geländer Müllerstr. 14 zu sehen, wo ab 2010 das Sub-Zentrum neu entstehen wird. Mehr zur Aktion unter: www.stadt-gorilla.de

p bm

Homosexueller und Nazi

Ernst Röhm vor 75 Jahren ermordet

bm Homosexueller und Nazi Ernst Röhm vor 75 Jahren ermordet Der Münchner Ernst Röhm (1887 –

Der Münchner Ernst Röhm (1887 – 1934) war ho- her Offizier im Ersten Weltkrieg. 1919 beteiligte er sich als Mitglied der Freikorps bei der Nieder- schlagung der Räterepublik, trat bereits 1920 der NSDAP bei und nahm 1923 am Hitlerputsch teil. Er wurde von Adolf Hitler mit der Reorganisation der Sturmabteilung (SA) betraut und zu deren Führer bestellt. Ab 1930 baute er die SA zur schlagkräf- tigen Massenorganisation von mehreren hundert-

tausend Mitgliedern aus. Schon 1925 wurden Röhms homosexuel- len Kontakte zu Strichjungen von

der Justiz vermerkt, jedoch nicht geahndet. Die sozialdemokra- tische Opposition nutzte Röhms Homosexualität zu einer großen Pressekampagne. Diese Veröf- fentlichungen schadeten Röhm zunächst nicht. Nach der Ernen- nung Hitlers zum Reichskanzler stieg er zum Reichsminister und bayerischen Staatsminister auf. Er versuchte, die auf viereinhalb Millionen Anhänger angewach- sene SA in einer zweiten Revolution zum Kader eines neuen Volksheeres zu machen, was ihn in heftige Rivalität zur Reichswehr brachte. Hein- rich Himmler als Führer der mit der SA konkurrie- renden Schutzstaffeln (SS) forderte ein Eingrei- fen Hitlers. Gerüchte um einen bevorstehenden Putsch gaben Hitler Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim

p Albert Knoll

ermordet.

www.leo-magazin.de

Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.
Anlass, Röhm zu beseitigen. Am 1. Juli 1934 wurde er in München-Stadelheim p Albert Knoll ermordet.

kultur

kultur

Foto: Ida Zenna
Foto: Ida Zenna

Die Stunden

des Fauns

Jahresausstellung von Robert C. Rore

Der Münchner Maler Robert C. Rore zeigt bis zum 5. Ok- tober seine Ausstellung „Die Stunden des Fauns“ in der Kunstbehandlung. Mit die- sem Titel zitiert er, der sich bei seiner Arbeit gern von klassischer Musik inspirie- ren lässt, Claude Debussys „Prélude à l‘après midi d‘un faune“. Aus Musik und Ma-

lerei entstand eine Vielfalt von Motiven, in denen (wie immer) unverschämt gut aus- sehenden Männer für Verwir-

p bm

rung sorgen

Vernissage: Donnerstag, 30. Juli, 20:00 Uhr Kunstbehandlung, Müllerstr. 30 www.kunstbehandlung.de

Uhr Kunstbehandlung, Müllerstr. 30 www.kunstbehandlung.de Kein Happy-End „Death in Venice“ am Münchner

Kein Happy-End

„Death in Venice“ am Münchner Gärtnerplatztheater

Aus seinem engen Studierzimmer mit Sessel und Wandlampe kommt der Dichter Gustav Aschen- bach in Benjamin Brittens letzter Oper „Death in Venice“ nicht heraus; auch wenn sich dieser Elfen- beinturm in der Inszenierung des Münchner Gärt- nerplatztheaters immer wieder in einen Saal erwei- tert, der dieses Gefängnis optisch vervielfacht und verschiedenste Schauplätze andeutet. Regisseur Immo Karaman zeigt, dass der alternde Mann in der Schreib- und Sinnkrise (sehr differenziert: der Tenor Hans-Jürgen Schöpflin) seine Reise nach Ve- nedig nur in der Vorstellung antritt. Hier begegnet und verfällt er dem schönen Tadzio (in der Premi- ere der 14-jährige Michael Langner), er erlebt die Alptraumvision vom goldglänzenden Gott Apoll (der muskulöse, sinnlich singende Countertenor Yossemeh Adjei) und wie ihn Straßensänger der Lächerlichkeit preisgeben. Schließlich fantasiert sich eine Cholera-Epidemie und stellt sich vor, wie

die Welt zugrunde geht – und nur er und Tadzio üb- rig bleiben. Am Ende aber stirbt Aschenbach hier einsam, allerdings ohne – wie bei Britten – als Er- lösung den Knaben im Tod am Horizont verschwin- den zu sehen. Nicht zuletzt weil auch Dirigent David Stahl den Pastellfarben, der herben Sinnlichkeit und den sub- tilen Spannungsmomenten der Partitur mit seinem Orchester über weite Strecken gerecht wird, ist die ebenso zurückhaltende wie intensive Produktion hörens- und sehenswert.

p Klaus Josef Mosmann

Death in Venice Oper von Benjamin Britten (nach einer Novelle von Thomas Mann) Staatstheater am Gärtnerplatz Zu sehen am 1., 7., 19., 24., 27. und 30. Juli, www.gaertnerplatztheater.de

More than you expect!

Die Wirtshausbar

moro

Und unser Montagsspezial für Juli ist:

Salatteller „Mediterraneo“ mit gebr. Hähn- chenbrustfilet, Früchten und Ingwer-Curry- Dressing für nur 5,50,-€

CSD Spezial:

Das ganze WE gibt’s bei uns die Caipi’s und den Wodka Bull 0,2l für nur 5,– €

Unsere Regulars:

Two for one:

Jeden Mittwoch bezahlen Sie einen Cocktail und erhalten dafür zwei

Happy Hour:

Täglich von 18:00 - 20:00 Uhr und 22:00 - 0:45 Uhr (außer mittwochs) jeder Cocktail nur 5,50 €

After Work Bier:

Täglich von 17:00 - 19:00 Uhr gibt es 0,5 l Helles für 2,20 €

Immer montags:

Servieren wir ein Essen für 5,50 €

Brunch:

Jeweils Sonn- und Feiertags von 11:00 bis 15:30 Uhr

Durchgehend warme Küche:

So - Do bis 23:30 Uhr Fr, Sa und vor Feiertagen bis 24:00 Uhr

So erreichen Sie uns:

Müllerstr. 30 · 80469 München Telefon: 089 / 23 00 29 92 Fax: 089 / 23 00 29 94

Öffnungszeiten:

Mo bis Freitag: 17:00 - 1:00 Uhr- Sa, So, Feiertag: 11:00 - 1:00 Uhr

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Partys and Beauties Promi-Besuch: Starfriseur Udo Walz hatte ein „Rendez- vous“ in München Bergwerk@Praterinsel

Partys and Beauties

Partys and Beauties Promi-Besuch: Starfriseur Udo Walz hatte ein „Rendez- vous“ in München Bergwerk@Praterinsel
Partys and Beauties Promi-Besuch: Starfriseur Udo Walz hatte ein „Rendez- vous“ in München Bergwerk@Praterinsel

Promi-Besuch:

Starfriseur Udo Walz hatte ein „Rendez- vous“ in München

Bergwerk@Praterinsel
Bergwerk@Praterinsel
ein „Rendez- vous“ in München Bergwerk@Praterinsel Single-Party@Die Carmens Klenzestraßenfest Trucker im Match

Single-Party@Die Carmens

Klenzestraßenfest
Klenzestraßenfest

Trucker im Match Club: „Boots raus, Karohemd an!“

Das fordern die Macher der neuen Party- reihe “The Naked Trucker“, die ab dem 4. Juli jeden ersten Samstag im Monat eine Klientel

den Sound aus Disco und House sorgt DJ Ra- oul Roule, den manche noch von den Flickers- Partys kennen dürften.

über 25 Jahren in den Match Club locken soll. Dafür haben die Veranstalter auch ordentlich

Einlass nur mit Registrierung unter:

aufgefahren: Neben den „Naked Truckers“, die

www.brucelacuz.com

– knackig, knackig! – für den Event und das da- mit eng verknüpfte Münchner Modelabel Bruce la Cruz Werbung machen, wird der BLC Gospel Chorus und Toys 4 The Boys am Start sein. Für

4.Juli, 22:00 Uhr, Match Club, Neuhauser Str. 47

PopParty@Match Club Lovepop@Kantine Augsburg Sport Splash@Mathäser Lost in Music@JenniferParks Bergwerk am Nektar Beach
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Club Lovepop@Kantine Augsburg Sport Splash@Mathäser Lost in Music@JenniferParks Bergwerk am Nektar Beach Die
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Lost in Music@JenniferParks

Augsburg Sport Splash@Mathäser Lost in Music@JenniferParks Bergwerk am Nektar Beach Die Bergwerk-Party steigt im
Augsburg Sport Splash@Mathäser Lost in Music@JenniferParks Bergwerk am Nektar Beach Die Bergwerk-Party steigt im
Augsburg Sport Splash@Mathäser Lost in Music@JenniferParks Bergwerk am Nektar Beach Die Bergwerk-Party steigt im

Bergwerk am Nektar Beach

Die Bergwerk-Party steigt im Sommermonat Juli als Strandparty: Der große Open-Air-Be- reich und 600qm Sandstrand, die auf der Pra- terinsel aufgeschüttet wurden, lassen das Plät- schern der Isar wie Meeresrauschen klingen. Und falls das Wetter doch nicht mitspielt, geht es indoor weiter, wo man bestenfalls von innen nass wird. Am 3. Juli ist DJane Zoe (GMF Ber- lin) mit sexy-elektronischen Sets zu Gast, am 11. Juli beschallen Maxim Glamour (München) und VeltenMeyer (Berlin) das karibische Ambiente und am 18. legt sich das blauephase-DJ-team Blumenkränze um den Hals. 3./11. Juli, 23:00 Uhr, Nektar Beach, Praterinel, Eintritt 10 Euro

LovePop in Ausgburg

Am 18. Juli feiert Augsburg das fünfjährige Ju- biläum der „LovePop“-Party for Quers, Freaks & Friends. Aus einer Bierlaune entstanden, ist die ursprünglich aus Hamburg stammende Party mittlerweile Augsburgs größtes queeres Event. Zum Jubiläum gibt es Happy Hour die ganze Nacht, außerdem ein Lagerfeuer mit BBQ und anderen Specials. Für den Geburtstagssound (wie immer: von Kommerz bis abgedreht und ganz bestimmt über den üblichen les-bi-schwu- len Tellerrand hinaus) auf den beiden Dance- floors sind DJ Sven Enzelmann, DJane Dharma und DJ NT zuständig. 18.Juli, 22:00 Uhr, Kantine Augsburg, Am Exerzierplatz 25a, www.lovepop.info

Glitter in Ulm

Neu ist das Event und anders soll es auch noch sein — zumindest anders als die anderen Partys des bayerisch-baden-württembergischen Dop- pelzentrums. Weg vom Mainstream-Pop hin zur perfekten Mischung aus Disco-Music and House: Das ist das Rezept des Glitterclubs, der Ende Juni im Millennium Eventroom Premiere feierte. Frischen Wind und Innovation verspre- chen die Macher der Party für Gay, Lesbian, Bi und Straight People, denn Glitterclub sei nicht nur ein Name, es sei ein Feeling. Wer sich da- von überzeugen möchte, sollte beim nächsten Mal unbedingt dabei sein! 25. Juli, 22:00 Uhr, Millennium Eventroom, Industriestr. 5, www.glitterclub.de

Foto: Deutscher Bundestag/H. J. Müller

politik

Frühling in der CDU?

Die Bundespartei lockert sich gegenüber Lesben und Schwulen

Die CDU möge vorurteilsfrei über eine steuer- liche Gleichstellung von Homo-Paaren diskutie- ren, fordert der Abgeordnete Jürgen Klimke

Womöglich ist alles nur ein Zufall. Erst forder- ten gleich zwei CDU-Politiker innerhalb weni- ger Tage, die Union möge sich doch bitte schön dazu aufraffen, lesbische und schwule Paare in Lebenspartnerschaft weiter gleichzustellen. Dann beehrte CDU-Generalsekretär Ronald Po- falla die Lesben und Schwulen in der Union bei deren Jahresempfang Mitte Juni in der Säch- sischen Landesvertretung in Berlin.

Den Anfang machte Jürgen Klimke, Bundestags- abgeordneter aus Hamburg und Berichterstat- ter für die weltweiten Belange von Lesben und Schwulen im Ausschuss für Menschenrechte. Der 60-Jährige forderte seine Partei auf, „vorurteils- frei über die steuerrechtliche Gleichstellung von Homosexuellen in den Eingetragenen Lebenspart- nerschaften zu diskutieren“. Damit nicht genug:

„Damit wir als liberales und tolerantes Vorbild unsere Werte auch glaubhaft in die Welt transpor- tieren können, müssen auch endlich alle Hürden zur Ungleichbehandlung zwischen Heteros und Homos in Deutschland fallen.“ Auch in Köln, wo am 30. August ein neuer Ober- bürgermeister gewählt wird, weht ein frischer Wind. Der offen schwule CDU-Kandidat Peter Kurth, vormals Finanzsenator in Berlin, knöpfte sich das Adoptionsrecht vor: „Ich wäre nicht da- für, Schwulen oder Lesben eine Adoption mit dem Verweis auf ihre sexuelle Veranlagung zu versa- gen.“ Wenn eine intensive Einzelfallprüfung durch

News

50.000 in Zürich

Zürich – 50.000 Teilnehmer zählten die Organi- satoren des EuroPride in Zürich bei der Parade aufgrund der Schätzungen von Begleit- und Si- cherheitspersonal am 6. Juni. Der größte schwul- lesbische Demonstrationszug in der Geschichte der Schweiz verlief friedlich. Der EuroPride habe von Beginn an das Anliegen verfolgt, „die gan- ze Bevölkerung, Menschen von überall her dazu einzuladen, mit uns unser Leben, unsere Errun- genschaften und unser Anliegen zu teilen und zu feiern“, so die in einer lesbischen Partnerschaft lebende Stadtpräsidentin Corine Mauch. Zum klei- nen Flop geriet das vorangegangene Begleitpro- gramm, etliche der Veranstaltungen fielen man- gels Zuspruch aus.

die Jugendämter zum Ergebnis komme, „dass eine Adoption das Beste für das Kindeswohl ist, dann sollte man sie auch ermöglichen“. Auch im Steuerrecht hält Kurth die derzeitigen Re- gelungen für nicht mehr zeitgemäß: „Ich denke, dass der Staat seine steuerlichen Subventions- möglichkeiten gezielt im Bereich Kindererziehung einsetzen sollte.“ Zu deutsch: Gleichstellung bei Hetero- und Homo-Paaren, steuerliche Förderung aber nur für Kinder! Doch so weit ist die Bundespartei noch lange nicht. „Dazu können wir noch nichts sagen“, so Pressesprecherin Ina Diepold schmallippig mit Blick auf das noch zu beschließende Regierungs- programm der beiden Unions-Schwestern. Und so dürfte wohl weiterhin das gelten, worauf sich die CDU im Dezember 2007 auf ihrem Bundespartei- tag in Hannover geeinigt hatte: „Wir respektieren die Entscheidung von Menschen, die in anderen Formen der Partnerschaft ihren Lebensentwurf verwirklichen. Wir erkennen an, dass auch in solchen Beziehungen Werte gelebt werden, die grundlegend für unsere Gesellschaft sind. Dies gilt nicht nur für nicht-eheliche Partnerschaften zwischen Frauen und Männern. Dies gilt auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Wir werben für Toleranz und wenden uns gegen jede Form von Diskriminierung.“ Etwas weiter scheint schon die Bundesvorsitzen- de zu sein. Am 17. Juni besuchte die Protestantin Angela Merkel den Kardinal-Höffner-Kreis, den Zusammenschluss der katholischen Abgeordne- ten der Unionsfraktion. Nach Angaben der Katho- lischen Nachrichtenagentur mahnte sie die Parla- mentarier mehrfach, sich der gesellschaftlichen Realität im Lande zu stellen. So berichtete sie auch von ihren Gesprächen mit der LSU (Lesben und Schwule in der Union). Das seien „unglaublich

20.000 in Tel Aviv

Tel Aviv – Zum 100. Jubiläum der Stadtgründung der elfte Gay Pride: Etwa 20.000 Menschen neh- men am 12. Juni an der Parade in Tel Aviv mit anschließender Party am Strand teil. Als Höhe- punkt des Prides galt die symbolische Hochzeit von drei lesbischen und zwei schwulen Paaren nach religiöser jüdischer Tradition. Derzeit nimmt die Diskussion um die mögliche Einführung einer Eingetragenen Partnerschaften einen breiten Raum in der Öffentlichkeit ein. Nur ein Viertel al- ler Schwulen und Lesben bekenne sich in Israel zu ihrer Homosexualität, viele Einwanderergruppen wie die Russen und Äthiopier seien extrem ho- mophob, erläuterte Mike Hamel von der Schwu- len- und Lesbenorganisation Agud gegenüber der „Frankfurter Rundschau“.

nette Menschen“, denen sie aber habe erklären müssen, dass sie nicht auf herkömmliche Weise heiraten dürften. Damit bleibt auch für die LSU – frei nach Max We- ber – die Erkenntnis, dass Politik das langsame Bohren dicker Bretter ist. Einen kleinen Erfolg konnte jedenfalls LSU-Mitglied Peter Kurth schon erreichen. Erstmals in der Geschichte des Colo- gnePride entschloss sich der Kreisverband der CDU dazu, sowohl beim diesjährigen CSD-Stra- ßenfest als auch bei der Parade mitzumischen. „Mit den beiden Infoständen von der Kölner CDU und der LSU werden wir den größten Stand von allen Parteien auf dem CSD haben“, freut sich LSU-Landeschef Norman Krayer. p fs

Der Staat solle vor allem Paare mit Kindern fördern, findet der Kölner OB-Kandidat Peter Kurth
Der Staat solle vor allem Paare mit Kindern
fördern, findet der Kölner OB-Kandidat Peter
Kurth
Foto: CDU Köln

Erster Pride in China

Shanghai – Neun Tage lang, vom 5. bis 14. Juni, feierte Shanghai Chinas erstes schwul-lesbisches Festival mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, allerdings ohne Parade. Dafür sei die Zeit noch nicht angebrochen, so Co-Organisatorin Tiffany Lemay gegenüber der „China Daily News“. Die englischsprachige, staatlich kontrollierte Zeitung widmete dem Festival eine ausführliche Bericht- erstattung und unterstrich in einem Kommentar, der Gay Pride sei von „großer Wichtigkeit“ für die Sichtbarkeit von Schwulen und Lesben, ein Beweis für den „sozialen Fortschritt“ parallel zum wirtschaftlichen Aufschwung der letzten drei Jahrzehnte und sende ein starkes Signal in die Gesellschaft hinein. Die Organisatoren haben indes mit Gegenwind zu kämpfen: ohne Angabe

Es gibt noch Gerechtigkeit, mögen sich so man- che gedacht haben: Am 10. Juni wurde Carrie Prejean als Miss California vom Veranstalter der Schönheitswettbewerbe, dem Multimillionär Do- nald Trump, geschasst. Offiziell, weil sie zu viele Pflichttermine versäumt hatte, Prejean selbst machte jedoch einen Auftritt im April dafür ver- antwortlich. Bei der Wahl zur Miss USA hatte sie auf Nachfrage des schwulen Celebrity-Bloggers Perez Hilton geantwortet, sie glaube, die Ehe solle Mann und Frau vorbehalten bleiben. Ein Sturm der Entrüstung brach über sie herein – dabei wusste die 21-Jährige die Mehrheit der Bevölkerung ihres eigenen Sonnenstaats hinter sich. Denn diese schob im letzten November per Proposition 8 der gerade erst zugelassenen bürgerlichen Homo-Ehe einen Riegel vor – die Proposition ist gültig, be- fand der Oberste Gerichtshof am 26. Mai 2009.

von Gründen wurden ihnen die Räume für zwei Ki- noabende und eine Theatervorstellung wieder ge- strichen. Die lokalen Behörden dementierten zu- nächst eine Intervention, deuteten aber an, dass die entsprechenden Filme und Stücke vorab nicht genehmigt worden waren, so wie es das Gesetz vorgesehen hätte. Homosexualität ist in China seit 1997 nicht mehr strafbar und wird seit 2001 offi- ziell nicht mehr als Geisteskrankheit betrachtet. Nach offiziellen Schätzungen leben etwa 30 bis 40 Millionen Schwule und Lesben im Riesenreich.

Ehrenmord vor Gericht

Istanbul – Erstmals wird der Ehrenmord an einem schwulen Mann in der Türkei gerichtlich geahn- det. Am späten Abend des 15. Juli 2008 war der

politik

Rückschlag

Kaliforniens Oberster Gerichtshof bestätigt Verbot von Homo-Ehen

Noch im Mai 2008 hatten die sel- ben Obersten Richter die bestehen- de Ehegesetzgebung mit der darin enthaltenen Beschränkung des Le- bensbunds auf Mann und Frau für verfassungswidrig erklärt und damit den Weg für heiratswillige schwule und lesbische Paare freigemacht. Konservative Familienverbände sam- melten in Windeseile genug Unter- schriften für ein Volksbegehren zur Erweiterung der Verfassung um eine Beschränkung der Ehe auf Mann und Frau. Die Schwulen- und Lesbenor- ganisationen konnten sich wiederum neben hochkarätiger Unterstützung von Promis aus Film und Showbu- siness auch das Jawort ihres Gou- verneurs Arnold Schwarzenegger sichern. Nützte alles nichts: Am 4. November sprachen sich 52,24 Prozent der kali- fornischen Wähler für die Proposition 8 aus. Mit einer überwältigenden Mehrheit von sechs zu einer Richterstimme bestätigten die Richter jetzt die Gültigkeit des Volksentscheids. Ein Widerruf würde dem Wählerwillen widersprechen, so die Begründung. Zudem könnten gleichgeschlecht- liche Paare noch immer Eingetragene Partner- schaften eingehen. Da die mit der Proposition 8 angenommenen Restriktionen keine rückwirken- de Klausel beinhalteten, seien alle vor ihrer An- nahme geschlossenen Ehen weiterhin gültig. Justizminister Jerry Brown kündigte an, Ein- spruch vor einem Bundesgericht einzulegen. Wenn 18.000 schwule und lesbische Paare ver- heiratet bleiben dürfen, der Bund fürs Leben allen anderen aber verwehrt werde, verstoße das ge- gen den Gleichheitsgrundsatz der US-Verfassung,

26-jährige gebürtige Kurde Ahmet Yildiz, Student und Aktivist der Initiative Lambdaistanbul, auf offener Straße erschossen worden. „Die Indizien weisen ganz klar auf den Familien-Clan hin“, so der in Deutschland lebende Lebensgefährte Ibo Can, Zeuge der Ereignisse, im Interview mit der „rik“ vom letzten August. Angeklagt wird jetzt der Vater des Opfers, der vermutlich in den Irak geflüchtet ist. Die Verhandlung findet nach An- gaben von Can und der Hirschfeld-Eddy-Stiftung am 8. September 2009 vor der Ersten Kammer des Strafgerichts im Istanbuler Stadtteil Üsküdar statt.

Lissy Gröner tritt ab

Brüssel/Straßburg – Die Wahlen zum Europä- ischen Parlament enden im Juni mit dramatischen

so der Demokrat gegenüber CNN. Er sei sich si- cher, dass das Recht auf Heirat kommen werde, es werde vielleicht noch ein paar Jahre dauern. Während Brown lieber den Marsch durch die Ins- titutionen antreten will, strebten zwei prominente Anwälte gleich die Abkürzung zum Obersten Ge- richtshof der USA an. Einst standen sich David Boies (als Vertreter von Al Gore) und Theodore B. Olson (für George W. Bush) als erbitterte Gegner beim Rechtsstreit um die Auszählung der US-Prä- sidentschaftswahl 2000 gegenüber, jetzt wollten sie gemeinsam für die Rechte von Homo-Paaren streiten. Manche Vertreter von Schwulen- und Lesbenorganisationen hielten ihren Vorstoß an- gesichts der konservativen Mehrheit dort nicht unbedingt für eine gute Idee – und sahen sich be- stätigt, als die Richter in Washington am 8. Juni einen Einspruch gegen die noch immer gültige „Don’t ask, don’t tell“-Doktrin abwiesen. US-Prä- sident Barack Obama hatte die Abschaffung der Richtlinie, nach der schwule und lesbische Sol- daten nur in den Streitkräften dienen können, solange sie sich nicht outen, zu einem zentralen Versprechen gemacht, das er im Juni noch einmal wiederholte – ohne ein Datum für die Umsetzung zu nennen. Zur Zeit werden noch immer Armee- angehörige entlassen. Die Befürworter der Homo-Ehe bekommen der- weil immer mehr Rückenwind: New Hampshire wurde Anfang Juni zum sechsten US-Bundesstaat, der die Standesämter öffnete. Am 15. Juni verab- schiedete die Konferenz der US-Bürgermeister eine Resolution für die Homo-Ehe. „Die Bürger- meister haben ihren Finger am Puls des Landes, und ihre Stimmen sagen heute laut und deutlich, dass die Beendigung der Diskriminierung bei der Ehe der Weg ist, den es zu beschreiten gilt“, macht ein Sprecher des Gremiums Hoffnung.

p to

Niederlagen der Sozialdemokraten in den mei- sten Mitgliedsstaaten. Schon vor dem Urnengang stand allerdings der Abgang einer prominenten Abgeordneten fest. Lissy Gröner wurde nach 20 Jahren in Brüssel und Straßburg bei der Listen- aufstellung von ihrem Bezirksverband Mittelfran- ken nach hinten auf einen aussichtslosen Platz durchgereicht und verzichtete daraufhin auf ihre Kandidatur. „Damit ist die einzig offen lesbisch le- bende Abgeordnete abgewählt worden“, so kom- mentierte sie ihren unfreiwilligen Abgang. Gröner profilierte sich als Vorkämpferin für Homo-Belan- ge und war zuletzt Gleichstellungspolitische Spre- cherin der SPE-Fraktion. In Brüssel heiratete sie auch ihre Lebensgefährtin.

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2 buch

Making Queer Worlds

Ein Besuch bei der Biennale von Venedig

Die Künstlerin und Filmemacherin Kirsten Lilli berichtet von den queeren Highlights bei der Eröffnung der Internationalen Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Venedig.

Venedig ist eine Reise wert – ganz besonders, wenn die seit 1895 zweijährlich stattfindende Weltausstellung zeitgenössischer Kunst zu se- hen ist. Die Themenausstellung im „Arsenale“ und im Ausstellungspalast, den „Giardini“, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Making Worlds“. Queere Welten sind darunter, vor allem in den 28 Länderpavillons.

Die Tadzios (1) von heute flanieren nicht nur am Strand von Venedig, sondern auch in diesen Gär- ten der Kunst. Zu schwulen Verführungen in Äs- thetik lädt das Kuratoren-Duo Michael Elmgreen und Ingar Dragset (3) in die „Danish & Nordish Pavillons“. Für ihre Kollektion wurden sie mit dem Spezialpreis der Biennale gewürdigt. Dass ihre Sammelleidenschaft das Lebendige eindeutig einschließt, bewies Elmgreen prompt: er posierte fürs Foto (2) nicht nur vor dem Bild der nackten Männer des schwulen deutschen Fotografen Wolf- gang Tillmanns, sondern knutschte dort mal eben seinen Lover, der unter „Han&Him“ seine Kol- lektion „Used Swim Wear“ ausstellt. Auch Ingar Dragset stellt eine Installation seines Lovers aus:

der Arbeitstisch eines „Erotic Writers“ von Simon Fujiwara.

Gegenüber im japanischen Pavillon ebenfalls mit archaischer Symbolik von Leben und Tod arbei- tende Bilder von Miwa Yanagi: übergroße, über- mächtige, schockierende Weiblichkeit (4) mit

irritierend alten Brüsten an jungen Frauen und umgekehrt. Auch Österreich präsentiert sich nicht ohne – mit Gemälden unten ohne von Elke Krystufek, die im direktesten Sinne über die Grenzen der Bilder ausufern. Den Nachwuchspreis bekam die in Berlin lebende Natalie Djurberg für ihre provokanten Knetanima- tionen mit Darstellungen verschiedenster Varian- ten von Gewalt gegen Frauen; sie hatten bereits in München in der Sammlung Götz viele Besucher verstört (5). Ihre Arbeiten sind Teil der von Daniel Birnbaum kuratierten Themenausstellung, eben- so wie eine, von mir als „lesbisches Loch“ entzif- ferte Installation und andere interaktive Arbeiten von Miranda July.

vorgezeigtem Ehemann, fast ununterbrochen um- armt durch die Ausstellung.

Die Biennale von Venedig ist noch bis zum 22. November zu sehen.

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Weitere Länder sind über das gesamte Stadt- gebiet verstreut. Besonders interessant für das queere Auge: die Ausstellung Marokkos. Deren gemalte Männer befinden sich so eindeutig in erotischer Umarmung, dass ich den Künstler Mahi Binebine (6) ganz direkt fragte, ob er schwul sei. Seine “arabische” Antwort darauf war, dass er “mit Schwulen lebe” – und dass Marokko für Schwule ein tolerantes Land sei. Außerdem stellt Marokko Bilder und Skulpturen von Fathiya Ta- hiri aus. Die ist eigentlich Architektin, designt Schmuck und arbeitet nun auch als freie Künstle- rin. Mit ihrer besten Freundin lief sie, trotz offiziell

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Irgendwann sehen wir uns wieder

Peter, Basti, Gitte und wir alle haben einen großartigen Menschen verloren. Für Dich aber war es die Erlösung.

Alfred Hemesath

25. August 1952 – 14.Juni 2009

Danke, dass wir Dich als Freund haben durften. In unser aller Herzen lebst Du weiter.

Hans Danielkewitz und Armin Harmeling · Tatjana und Claudia Cardiano Hans Pletz und Franz Leiling · Antonio Campelo und Mark Piazzi Klaus und Christian Seidenspinner-Freund · Heinz Karrer · Karin Khan Der Vorstand des Sub e.V.

musik

Beth Ditto, Nathan Howdeshell alias Brace Paine und Hannah Blilie sind als „The Gossip“ die be- kannteste queere Band der Welt. Vor Kurzem ist ihr viertes Album, „Music for Men“, erschienen. Johann Elle-Marten sprach mit der Formation über Ruhm, Rap und Kylie.

Euer neues Album heißt „Music for Men“. Wie männlich ist man als „queere“ Band? Nathan Howdeshell: „Music for Men“ ist ironisch gemeint. Es geht uns da ja nicht so sehr um die Kategorie „Mann“ als viel mehr darum, sie aufzu- lösen. So etwas wie Männer gibt es ja eigentlich gar nicht.

Nicht? Hannah Blilie: „Mann sein“ ist doch nur ein kul- turelles Konzept. Ich sehe „männlicher“ aus als viele Jungs, die ich kenne, bin aber trotzdem kein Kerl. Beth Ditto: Auf dem Album gibt es einen Song „Men in love“, dort heißt es im Refrain „Men in love … with each other“ („Männer, die ineinander verliebt sind“, die Red.). Das bricht den Albumtitel völlig, was auch Sinn und Zweck der Sache war. Ich finde die Idee, dass es so etwas wie weibliche oder männliche Musik geben könnte oder sollte, grotesk. Das ist doch eine Idee, die in Marketin- gabteilungen geboren wurde, um Musik leichter verkaufen zu können. Es gibt Konzerte, auf die hauptsächlich Jungs gehen, aber männliche Mu- sik ist das, was da gespielt wird, deswegen nicht.

Aber sind etwa Metal und Rap nicht klassisch männliche Stilrichtungen? Hannah Blilie: Wenn du dir als Mann diesen en- gen Schuh anziehen willst, mach das ruhig. Beth und ich hören auch mal Metal und auch Rap. Als männlich wird da die Lautstärke, die Aggressivi- tät wahrgenommen und dass sich niemand da- für entschuldigt, laut und aggressiv zu sein. Das können Frauen aber genauso gut, wenn sie sich trauen. Sie sind dabei nicht weniger weiblich, weil Geschlecht, wie Schönheit, im Auge des Betrach- ters liegt.

Klingt das neue Album deswegen wie Kylie Mino- gue nach einer Hormontherapie? Beth Ditto: (Lacht.) Was für ein hübscher Ver- gleich. Aber du hast schon recht, wir sind etwas verspielter als auf den letzten Alben, aber auch, weil wir ja immer bessere Musiker werden. Da werden die Möglichkeiten größer. Trotzdem ist das alles eigentlich immer noch Punk. Gitarre, Schlagzeug, meine Stimme, vielleicht ein bisschen Keyboard, fertig.

Fehlt noch ein politischer Ansatz … Nathan Howdeshell: Den wir ja auch haben, aber nicht im Sinne einer Parteiideologie oder um ir- gendjemandem Vorschriften zu machen. Wir kön- nen ja letzten Endes nur die Songs schreiben, die sich aus unserem Leben ergeben. Und auch wenn wir ab und zu mit sehr berühmten Menschen zu tun haben, ist das ja nicht unser Alltag.

Freundliche

Queers

The Gossip über „männliche“ Musik und laute Frauen

Beth Ditto: Wenn wir nach Hause kommen, sind wir in die queere Community von Portland einge- bettet. Unsere Partner, jede Menge Homos und ein paar freundliche, queere Männer wie Nathan. Und wenn wir touren, leben wir drei ja in unserem kleinen Familienverbund hier, wo es ganz ähnlich zugeht. Ich könnte gar keinen Song aus einer an- deren Perspektive als meiner schreiben, und die ist nun mal queer und politisch.

Seid ihr gern berühmt? Beth Ditto: Ehrlich gesagt, wenn ich nie wieder ein Fotoshooting machen müsste, wäre das auch in Ordnung. Die Bekanntheit hilft einem dabei, Alben zu verkaufen. Und Zeitschriften-Cover und große Interviews machen die Plattenfirma happy. Ich bin dadurch aber kein glücklicherer oder traurigerer Mensch.

Macht ihr euch Sorgen darüber, ob euch die Fans den Wechsel zu einem Major Label übel nehmen könnten? Nathan Howdeshell: Nicht wirklich. Es geht ja nicht darum, sich von der queeren Szene oder un- abhängigem Denken zu verabschieden, sondern eher darum, dieses Denken weiter zu verbreiten. Wir haben uns dadurch nicht verändert, und die Musik ist deswegen ja auch nicht schlechter.

Das Album „Music for Men“ ist bei Columbia/ Sony erschienen. Mehr unter www.thegossipmusic.com

Geld für geplatzte Hosen

Placebo über Brüderlichkeit und junges Blut

Alles neu bei Placebo. Die Band hat gründlich aufgeräumt. Die beiden Gründungsmitglieder Brian Molko und Stefan Olsdal haben sich von ihrem Drummer Steve Hewitt getrennt und steigen mit einem neuen Schlagzeuger, dem deutlich jüngeren Steve Forrest, einem neuen Plattenvertrag und einem neuen Studioalbum, „Battle For The Sun“, in den Ring. Voller im Sound mit Streichern und Bläsern und positiver in der Botschaft. Michael Ernst sprach mit dem Trio.

Im Grunde eures Herzens seid ihr Rocker, aber euer Album hat auch die eine oder andere Pop- nummer zu bieten … Stefan Olsdal: Ich finde, dass die Band schon immer ein gewisses Gespür für Pop hatte. Da brauchst du dir nur mal die Bandbreite unserer Einflüsse anzuschauen. Die reicht von ABBA bis Zappa. Und alles, was dazwischen liegt. Wir wa- ren auch Fans von Blondie. Und wir mochten den etwas düstereren elektronischen Sound von Bands wie Depeche Mode. Wahrscheinlich halten uns viele Leute für traurige und triste Gestalten. In Wirklichkeit haben wir eine Menge Spaß und lachen viel. Für unser neues Album wollten wir einfach eine etwas freundlichere Stimmung, far- benfroher, ohne Angst vor Pop.

Reflektiert die positivere Stimmung auch die wieder positivere Stimmung in- nerhalb der Band? Brian Molko: Absolut. Mit 15 oder 16 war mir klar:

Verdammt, ich will nicht zur Arbeit gehen, die Stechuhr bedienen und mit Leuten arbeiten, die ich hasse. Ich will keinen Boss, erst recht keinen, den ich nicht respektieren kann. Was könnte schlimmer sein als ein Typ, dem du am lieb- sten aufs Grab pissen würdest? Alles, was ich in meinem Leben gemacht habe, zielte darauf ab, mir eine Alternative zu suchen, die nur von Freu- de, Kameradschaft, Zusammengehörigkeit und Brüderschaft erfüllt ist. In einer Band kann es nur darum gehen. Aber wenn dir plötzlich deine eigene Kreation in den Arsch tritt und der Gedan- ke von Brüderschaft völlig den Bach runter geht, dann denkst du dir, ich habe mir meine eigene Hölle erschaffen. Oder wie wir in unserer Placebo- Sprache sagen: Das ist definitiv nicht das Käse- sandwich, das ich bestellt habe (lacht).

Stefan ist offen schwul, Brian bekennend bisexu- ell. Stört dich das, Steve? Steve Forrest: Das ist für mich überhaupt kein Thema. Ihre Sexualität spielt für mich keine Rolle, das diskutieren wir nicht und ich denke noch nicht mal darüber nach. Du magst, was du magst. Das genügt mir.

Brian, wie aufgeschlossen ist ein alter Rock’n’Roll-Zyniker bei der Frage von kosten- losen Musikdownloads? Brian Molko: Ich empfinde es immer noch als eine Frechheit, dass die Leute glauben, Musiker hätten ein derart tolles Leben, dass man sie nicht für ihre Arbeit bezahlen müsste. Wie auch immer: Unse- re Konzerte sind nicht kostenlos. Wenn du wis- sen willst, wie Stefan aussieht, wenn er schwitzt, musst du zu einem unserer Gigs kommen (lacht). Wenn du mich mit geplatzter Hose sehen möch- test, was mir schon passiert ist, wenn du also ei- nen Blick auf meine Unterwäsche werfen möch- test, musst du unsere Show besuchen (lacht).

Stefan, du hast heute Geburtstag, oder? Da hät- test du dir bestimmt auch etwas Netteres vor- stellen können, als an so einem Tag Interviews zu geben … Brian Molko: Der kommt schon noch auf seine Kosten. Wir werden ihm seinen Geburtstags-Fick später geben (lacht).

Das Album „Battle For The Sun“ ist bei Pias er- schienen. Live sind sie am 26. November in der Münchner Olympiahalle zu sehen. Mehr unter www.placeboworld.co.uk

Reingehört

Hit Shit
Hit
Shit
Mehr unter www.placeboworld.co.uk Reingehört Hit Shit V.A. Colour 2009 (Scream & Shout) Zum Kölner CSD-Me-

V.A. Colour 2009 (Scream & Shout)

Zum Kölner CSD-Me- ga-Event gehört na- türlich auch ein fetter Sampler, der wie die gleichnamige Party in der Lanxess Arena bereits ins zweite Jahr geht. Verantwortlich für die erste Hälfte des Doppelsil- berlings ist Disco Gessner. Sein Set beginnt pas- send zum Namen sehr funky, bevor er sich ver- spielt rasch zum Höhepunkt mixt, der dann gar nicht enden will. DJ Ronys Mix ist insgesamt mehr großraumtauglich, so wie man es von seinen Live- Gigs auch gewohnt ist. Bei ihm sind viele der ak- tuellen Dance-Hits dabei, darunter das großartige „Leave the the world behind you“ oder „Sleeper in Metropolis“ im 2009er Mix und natürlich die diesjährige Colour-Hymne „Get down tonight“ im exklusiven Deniz-Koyu-Remix. p iw

Moby Wait For Me (Little Idiot/Mini- stry of Sound/Edel)

iw Moby Wait For Me (Little Idiot/Mini- stry of Sound/Edel) Gerade ein Jahr ist seit „Last

Gerade ein Jahr ist seit „Last Night“, dem fulminanten Soundtrack für eine Club-Nacht vom Vorglühen bis zum Chill-out, ver- gangen. Jetzt hat sich Moby nach eigenen Wor- ten von allen (kommerziellen) Zwängen befreit und für sich ganz allein ein neues Album zu sei- nen Bedingungen für sein neues Einmann-Label eingespielt. So ganz neu hat der New Yorker sein Klangrad jedoch nicht erfunden, dafür das Tempo kräftig gedrosselt. Gesampelte Vocals aus ural- ter Quelle („Study War“), ein sakral anmutender Chor auf „A Seated Night“ und viele gefühlvolle Frauen-Vocals – alles schon mal da gewesen. Wer aber vor allem die langsamen, beinahe medita- tiven Songs seit „Play“ (1999) liebte, kommt hier auf CD-Länge auf seine Kosten. p to www.moby.com

Florence + The Machine Lungs (Island/Universal)

Florence + The Machine Lungs (Island/Universal) Eigentlich ist das schon eine ziemlich billige Art, einen

Eigentlich ist das schon eine ziemlich billige Art, einen neu- en Act einzuführen, indem man andere Künstler erst mal runtermacht. Doch in diesem Fall muss ich Künstlerin und Plattenfirma recht geben: Sängerin Florence Welch, die sich aus welchen Gründen auch immer eine virtuelle Ma- schine andichtet, zieht mit ihrem Debütalbum mal locker an den Lily Allens und Kate Nashs dieser Welt vorbei und überzeugt mit 13 verdammt gut geschriebenen und von Paul Epworth (u. a. Maxi- mo Park, Bloc Party) perfekt produzierten Songs. Die ausufernde Instrumentierung inklusive Hand- claps, Tamburinen und Harfe und die mal sphä- risch schwebende, mal druckvoll zielende Stimme ergeben eine unwiderstehliche Mischung. p burn florenceandthemachine.net

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OKTOBER

06.07. Brüno

OmU Wenn der Film nur halb so ge- schmacklos und komisch ist, wie der Trailer, dürfen sich alle Freunde des Fremdschämens auf den lustigsten Kinobesuch des Jahres freuen. Drei Jahre nach „Borat“ stellt Sacha Ba- ron Cohen wieder Ahnungslose bloß, diesmal als tuntiger, österreichischer Modereporter Brüno. Ob die Adoption eines afrikanischen Babys oder der peinliche Auftritt bei einer Modenschau in Milan: Dieser Typ ist absolut scham- und schmerzlos! Brüllant! USA 2009

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13.07. On the other Hand, Death

OmU Donald Stachey ist zurück. Der von Chad Allen gespielte schwule Detektiv aus der Krimi- reihe des amerikanischen Ho- mosenders „Here!“ geht bereits zum vierten Mal auf Verbrecher- jagd. Der Hüter von Lesben und Schwppen muss dabei nicht auf ein Privatleben verzichten, inklusive erfolgreichem Anwalt als Lebenspartner und Feiera- bend-Martinis vor dem Kamin. Gerührt und geschüttelt. USA 2008

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20.07. Gegen die Schwerkraft

Defying

Gravity

OmU – Fratboy Griff verbringt eine heiße Nacht mit seinem Kommilitonen Pete, will sich und seinen Verbindungsbrü- dern aber nicht eingestehen, dass er schwul ist. Als Pete von Unbekannten krankenhaus- reif geschlagen wird, fällt der Verdacht bald auf Griffs Col- legekumpels. Ein bewegendes Coming-out-Drama, das nun ins Kino kommt. USA 1997, 90 min

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27.07. With Gilbert & George

18 Jahre hat Filmemacher Juli- an Cole das wohl berühmteste Männerpaar der modernen Kunst begleitet, nachdem er 1986 selbst für die beiden Modell stand. Ihm gelang eine faszinierende Langzeitdoku- mentation, die nicht nur ihr Werk von den frühen Selbst- porträts bis zu den Monumen- talbildern beleuchtet, sondern auch die Männer hinter dem Gesamtkunstwerk „Gilbert & George“ zeigt. GB 2007, 104 min

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präsentiert von

zeigt. GB 2007, 104 min 3PRE VIEW präsentiert von LEO 07/08 36 • jeden Montag 21:15h

LEO 07/08

GB 2007, 104 min 3PRE VIEW präsentiert von LEO 07/08 36 • jeden Montag 21:15h •

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• jeden Montag 21:15h

• im Atelier-Kino, Sonnenstr. 12 (U Sendlinger Tor oder Karlsplatz)

Kartenvorbestellung: Tel. 59 19 18

Gay Cinema

Neu in den Kinos, von LEO schon gesehen

Kult

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Schund
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Volltünte: Gnadenlos komisch: Sacha Baron Cohen ist Brüno

Volltünte: Gnadenlos komisch: Sacha Baron Cohen ist Brüno Dieser Mann ist eine stetige Grenz- überschreitung. Sacha

Dieser Mann ist eine stetige Grenz- überschreitung. Sacha Baron Cohen („Borat“) inszeniert gran- diose Komik und legt gleichzeitig gesellschaftliche Defizite frei. Er gibt als Brüno die gnadenlose Ka- rikatur eines Homosexuellen: tun- tig, affektiert, analfixiert bis zum Exzess. Weit lächerlicher aber sind das tumbe Hinterwäldlertum und die Hilflosigkeit jener, die es mit diesem schmerzbefreiten Komiker und seinen modischen wie sexuellen Eskapaden zu tun bekommen. Nicht die Schwulen werden in diesem Feuerwerk der Situationskomik vorgeführt, son- dern der Rest der Welt. Cohen benutzt die Figur des schwulen österreichischen Mo-

dejournalisten nicht, um die glo- bale Homophobie anzuprangern. Brüno zeigt mehr: Dieses fleisch- gewordene Klischee einer Vollt- unte würde alles dafür geben, berühmt zu sein. Frei nach Andy Warhols Credo, dass jeder Mensch danach lechze, 15 Minuten Ruhm zu erlangen. Brüno strebt nicht nur nach einem Viertelstündchen im Rampenlicht: Er will der größ- te Österreicher seit Adolf Hitler werden. Hierfür ist er bereit, al- les zu opfern – auch seine (sexu- elle) Identität. Der Besuch beim Homo-Heiler offenbart jedoch die Aussichtslosigkeit dieses Unter- fangens … In Zeiten, in denen Spielerfrauen sich nicht scheuen, ihre Krebser-

krankung nebst Chemo in der Bild-Zeitung zu vermarkten, oder Boris Becker seine Hochzeit als Mittel der eigenen Verkaufsför- derung missbraucht, hält Brüno/ Cohen lediglich den Spiegel vor. Auch, wenn er zuweilen den Bo- gen seiner Albernheiten über- spannt: die Realität ist noch weit absurder!

p Stefan Mielchen
p Stefan Mielchen

Brüno. Satire. USA 2009, Regie Larry Charles, mit Sacha Baron Cohen, Richard Bey, Ron Paul u. a., Kinostart Do., 9. Juli, www.bruno-film.de

Mit Frischluft-Faktor: Kino, Mond & Sterne im Westpark

In diesem Jahr verwandelt sich die Seebühne im Westpark zum 15. Mal in einen Open-Air-Kino- saal. Noch bis zum 18. August ist das Filmfestival „Kino, Mond & Sterne“ dort zu Gast und zeigt aktuelle Filme sowie Highlights der letzten 14 Jahre. Passend zum Münchner CSD läuft am Donners- tag, 9. Juli, um 21:45 Uhr das os- carprämierte biografische Drama „Milk“ über den schwulen Bürger- rechtler Harvey Milk, der im San Francisco der 1970er-Jahre für die Anerkennung der Homosexuellen

kämpfte und von einem po- litischen Gegner ermordet wurde.

Für diesen bewegenden Start in den Münchner CSD verlosen wir 5x2 Eintritts- karten. Einfach eine Mail an redaktion@leo-maga- zin.de (Stichwort: Milk) schreiben.

Alle Infos zu Programm und Ticketkauf unter www.kino-mond-sterne.de

zin.de (Stichwort: Milk) schreiben. Alle Infos zu Programm und Ticketkauf unter www.kino-mond-sterne.de www.leo-magazin.de

www.leo-magazin.de

Artwork: Sarah Illenberger

Kunst für jedermann:

„Keith Haring“ von Christina Clausen

für jedermann: „Keith Haring“ von Christina Clausen für jedermann frei zugänglich zu machen, wird mit dieser

für jedermann frei zugänglich zu machen, wird mit dieser Dokumen- tation anschaulich transportiert. Der gleichermaßen informative und unterhaltsame Film spart auch Ha- rings Erkrankung nicht aus, die ihn im Kampf gegen Aids zu einem der Vorstreiter der aggressiven Act-up- Bewegung werden ließ. p fb

der aggressiven Act-up- Bewegung werden ließ. p fb Keith Haring. Doku. F/I 2008 90 Min., Regie

Keith Haring. Doku. F/I 2008 90 Min., Regie Christina Clausen, Filmstart 23. Juli

Für ihre Dokumenta- tion über einen der wichtigsten schwu- len Künstler des 20. Jahrhunderts stand Christina Clausen der Mann selbst nicht mehr zur Verfügung:

Keith Haring erlag 1990 mit gerade mal 31 Jahren den Folgen von Aids. Doch sein Werk, die leicht zu erkennenden bunten Strichmännchen, sind aus der Alltagskunst nicht mehr wegzu- denken. Clausen lässt neben Ha- rings Familie eine ganze Reihe sei- ner Wegbegleiter und Freunde, von Kenny Scharf über David LaChapel- le bis zu Yoko Ono, zu Wort kommen und zeigt Haring selbst auch immer wieder in Aktion beim Erschaffen seiner Kunst. Neben dem schnel- len Bemalen von U-Bahn-Stationen oder dem kunstvollen Verzieren von Häuserfassaden kann man Haring so auch in frühen Experimentalfil- men erleben, in denen er seiner Ori- ginalität und Kreativität schon frei- en Lauf ließ. Sein Anspruch, Kunst für jedermann zu machen und auch

Gepflegtes Alterswerk:

„Kommissar Bellamy“ von Claude Chabrol

Alterswerk: „Kommissar Bellamy“ von Claude Chabrol Der Film wird durch Schauspieltitan Gérard Depardieu in der

Der Film wird durch Schauspieltitan Gérard Depardieu in der Titelrolle zum Ereignis. Eigentlich möchte der als Kommissar Paul Bellamy in seinem Sommerhaus entspannen, mit einem befreundeten schwulen Pärchen gute Weine genießen und die Seele baumeln lassen. Doch er erhält überraschenden Besuch:

zum Einen von seinem von Alkohol- problemen geplagten Halbbruder Jacques, zum Anderen von einem gesuchten Versicherungsbetrüger, der glaubt, einen Mord auf den Ge- wissen zu haben. Beide bitten den Kommissar um Hilfe und machen

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einen gehörigen Strich durch Bella- mys Urlaubspläne. Ein gepflegtes Alterswerk Claude Chabrols mit geschliffenen Dialogen, aber leider auch nicht viel mehr als eine rou- tinierte Fingerübung ohne Überra-

p fb

schungen
schungen
eine rou- tinierte Fingerübung ohne Überra- p fb schungen Kommissar Bellamy. Krimi. F 2009, 110 Min.,

Kommissar Bellamy. Krimi. F 2009, 110 Min., Regie Claude Chabrol, mit Gérard Depardieu, Marie Bunel u. a., Kinostart 9. Juli

SO GRÜN IST DEUTSCHLAND

Ein Umwelt-Lexikon von A-Z

Die neue Ausgabe jetzt am Bahnhofskiosk

www.greenpeace-magazin.de oder einfach anrufen 040/808 12 80-80. Auch im günstigen Abo mit exklusiven Prämien.

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buch

musik

Stilvoll Scheitern

„Dandy in der Unterwelt“ von Sebastian Horsley

„Es gibt nichts Schlimmeres, als nicht zu einer Party eingeladen zu sein, zu der man nur über seine Leiche gehen würde.“ Dieser Satz könnte aus der Feder Oscar Wildes stam- men. Doch er ist eine Maxime des britische Autors, Performance- und Lebenskünstlers Sebastian Horsley, die er seinen Fans in dieser „unautorisierten Autobiografie“ mit auf den Weg gibt. Wenn Horsley seine Ankunft in der britischen Metropole kund tun möchte, veranstaltet er einen Welcome-Abend für schlampige 10.000 Pfund – ein Nasenwasser im Vergleich zu den Summen, die er zuvor für seine Garderobe bei den besten Adressen Mayfairs ausgegeben hat. Woher dieses Vermögen stammt, ist eher zwischen den Zeilen zu erfahren: chaotische, aber irgendwie begüterte Familienverhältnisse, eine ungewollte Ehe und eheähnliche Freundschaften ohne Sex („Sex hat schrecklich viel mit dem Kör- per zu tun“), dafür reichlich davon mit Huren aus Londons Rotlichviertel (aktiv) und zwischendurch schon auch mal mit seinem Freund Jimmy (passiv). Seine künstlerische Laufbahn changiert zwischen T-Shirt-Produktion in Warhol’scher Manier, ernsthafter Malerei und gipfelt in einer filmisch festgehaltenen Kreuzigung in Manila, die leider miss- lingt, ihm aber die nötige Publicity zu Hause in London bringt. Alles in allem ein wirklich geistreiches Buch über die Kunst stilvollen Scheiterns. p rgk

Sebastian Horsley: Dandy in der Unterwelt. Geb., 425 S., 19,90 Euro, Blumenbar Verlag

in der Unterwelt. Geb., 425 S., 19,90 Euro, Blumenbar Verlag Politisch unkorrekt „Der deutsche Freund“ von
in der Unterwelt. Geb., 425 S., 19,90 Euro, Blumenbar Verlag Politisch unkorrekt „Der deutsche Freund“ von

Politisch unkorrekt

„Der deutsche Freund“ von Christian Dorph und Simon Pasternak

Dänemark zur Zeit der deutschen Besatzung: Widerstandsbewegung, Kollaboration, aber auch fanatisches Mitläufertum sind der historische Hintergrund für den harten Politthriller des dänischen Autorenpaares Christian Dorph (*1968) und Simon Paster- nak (*1971). Der Krimi selbst beginnt im Jahr 1979: Der Industrielle Keld Borch wird bru- tal ermordet in einer Kopenhagener Schwulensauna aufgefunden – ausgerechnet von Erik Rohde, einem Polizisten, der wegen seines Schwulseins aus der Mordkommission gemobbt wurde. Die Ermittlungen führen zu einem homo- und pädophilen Männerbund, in dessen Zentrum der „kultivierte“ Nazi Heinz Richter steht. Die Quellen belegen seine enge Freundschaft zu Staatssekretär Adam Wolff, der im Hintergrund die Fäden zieht und den Kommissaren die Arbeit und das Leben schwer macht. In guter skandinavischer Krimi-Manier versuchen die Autoren die eigentliche Krimi- handlung mit einem Geflecht privater Katastrophen und gesellschaftlicher Aktuali- täten zu durchziehen, was die Sache zwar lebendig, nicht aber unbedingt überschaubar macht. Nach diversen Gemetzeln in Dänemark, Ostberlin und Danzig würden wir noch gerne erfahren, ob es für Kommissar Rohde vielleicht doch ein geglücktes schwules Leben nach den vielen Toten gibt. Fortsetzung folgt? p rgk

Christian Dorph und Simon Pasternak: Der deutsche Freund. Tb., 463 S., 9,95 Euro, Suhrkamp

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buch

Bio-Häppchen

„Als ich mich in Barbra Streisands Mann verliebte“ von Michael Flotho

Michael Flotho, Medienmann und einer der ersten offen schwulen Moderatoren im Deutschen Fernsehen, hat seine Biografie geschrieben. Darin erfährt man vom Stu- dentenleben in Freiburg und seinem Coming-out in der Provinz, aber auch von di- versen Promis auf Sylt, unzähligen gut aussehenden Männern und vor allem einiges über die Medienstadt München und ihre Homoszene zu Zeiten von Freddie Mercu- ry, das legendäre „Mutti-Bräu“ und das Aufkommen von Aids. Flotho vermittelt in seiner oft beiläufig wirkenden Art durchaus glaubwürdig die Hilflosigkeit jener Zeit, mit der „Schwulenseuche“ umzugehen. Dann Berlin. Diese ganz andere Stadt, die preußische Schnoddrigkeit, der unfreundliche Osten mit seiner Aufbaustimmung, die nicht immer nur cool ist. Aber immer mitten drin und Everybody’s Darling: Michael Flotho, Berlins Abendschau-Mann, Moderator und Organisator großer Aids-Benefize. Und natürlich: Barbra auf der Waldbühne … und ihr Mann ist auch da. Hat jemand tatsächlich eine Liebesgeschichte erwartet? Ein Buch, das sich mit „Augenzwinkern“ ankündigt und „amüsante Episoden“ ver- spricht, genießt man besser mit Vorsicht. So auch hier: Backstage-Häppchen machen noch kein gelungenes Bio-Menü, Appetit machen sie aber allemal. p rgk

Michael Flotho: Als ich mich in Barbra Streisands Mann verliebte. Kartoniert, 231 S., 14,90 Euro, Querverlag

Mann verliebte. Kartoniert, 231 S., 14,90 Euro, Querverlag Sommerliebe Moritz Sturm erzählt in „Vorstadtjunge“ vom
Mann verliebte. Kartoniert, 231 S., 14,90 Euro, Querverlag Sommerliebe Moritz Sturm erzählt in „Vorstadtjunge“ vom

Sommerliebe

Moritz Sturm erzählt in „Vorstadtjunge“ vom Erwachsenwerden

Sommer in Hamburg. Marc ist 17, ein selbstbewusster Jugendlicher, der noch nicht recht weiß, wohin die Lebens- reise geht. Wie auch, in diesem Alter? Gemeinsam mit Busen- freundin Eva und dem jungen Russen Petja streift er durch die heiße Stadt: Leben! Autor Moritz Sturm zeichnet diesem Marc als attraktiven Gymnasiasten, der zwar nicht frei ist von Zweifeln in eigener Sache, aber attraktiv und ab- gebrüht genug, die Avancen gleichaltriger schwuler Jungs abzulehnen, eine gelangweilte Blankeneser Hausfrau zu vö- geln und sich dann doch der Liebe des doppelt so alten Journalisten Lukas zu stellen. Moritz Sturm benötigt keine 200 Seiten, um diesen Streifzug durch den Ham- burger Sommer als einigermaßen runde „Coming of Age“-Geschichte zu erzäh- len. Marc lebt in Pinneberg, ist aber alles andere als ein prolliger Vorstadtjun- ge: Frühreif und wortgewandt versteht er es, Männern wie Frauen den Kopf zu verdrehen und sich dabei scheinbar auf Augenhöhe mit den Erwachsenen zu bewegen. Doch als sein Liebhaber Lukas ihn auf eine Indienreise einladen will, streiken Marcs ansonsten schwache 68er-Eltern. Auch die weitere Geschichte nimmt eine dramatische Wendung, an der die ungleiche Beziehung zunächst zerbricht. Doch was wäre ein leichter Unterhaltungsroman ohne ein Happy End? Selbst, wenn der Showdown lieber nach Berlin verlegt wurde …

Moritz Sturm gelingt ein kleines Kunststück. Trotz einiger Schwächen legt man das Buch nicht zur Seite. Vielleicht, weil der Autor es versteht, der Geschichte unterschwellige Sehnsüchte und schwule Lebenserfah- rungen so geschickt unterzupflügen, dass man sich als Leser in dieser konstruierten Welt gleich auskennt. Zumal als Hamburger, dem die Ori- ginalschauplätze bestens vertraut sind. Marc kehrt als Ich-Erzähler sein Innerstes nach außen. So wie man mit ihm mitfühlt, ist man auch genervt von seinen Lebensklugheiten. Hier liegt die Schwachstelle des Romans: Der Protagonist wirkt trotz aller Brüche nicht wie ein 17-Jähriger und es wird zu deutlich, dass die Figur von einem Erwachsenen entwickelt wurde, der seinen reichen Erfah- rungsschatz nicht außen vor lassen kann. Moritz Sturm (das Pseud- onym eines Arztes, der seit fünf Jahren in Hamburg lebt) vermischt seine fiktionale Handlung mit vielen realen Plätzen der Szene, wie der „Wunderbar“ oder dem „Café Gnosa“. Das wirkt etwas zu bemüht, zu- mal die Orte keine tiefere Bedeutung für die Geschichte haben. „Bei einigen Hamburgern war ich erschrocken über ihre harte Sicht auf das Leben. Da ich ein sehr neugieriger Mensch bin, wollte ich das verstehen“, sagt der Autor über seine Wahlheimat. Vieles davon findet sich in den Figuren des Buches wieder. So ist der Roman wohl auch zu einem Ankommen in eigener Sache geworden.

p Stefan Mielchen

Moritz Sturm: Vorstadtjunge. 192 S. 14,95 Euro, Bruno Gmünder, www.moritz-sturm.de

kalender

01.07.-03.07.

Sport

Alle Angebote von Team München und den Isarhechten auf einen Blick

Achtung: In den Schulturnhallen findet während Schulferien kein Training statt.

Montag

Aerobic

Mittlerer Schwierigkeitsgrad. 19:00–20:30,

Badminton

Schulturnhalle, Stielerstr. 6, Eingang über die Hermann-Schmid-Str. 5 Infos: Roland (089) 260 38 90, aerobic@teammuenchen.de 18:30–21:30, Bezirkssportanlage, Görzer Str. 53,

Boxen

Infos: Werner 0171-813 72 14, badminton@teammuenchen.de 20:30–21:30, Schulturnhalle, Stielerstr. 6, Eingang über die Hermann-

Schwimmen

Schmid-Str. 5 boxen@teammuenchen.de, Sepp 0172-9735 244, Ruth 0179-4546 956 20:00–21:30, Schulschwimmbad Moosach, Gerastr. 6.

Tischtennis

Von Anfänger bis Wettkampfreife. Infos: www.isarhechte.de 19:30–21:30, Berufsfachschule, Sendlinger-Tor-Platz 14,

Yawara

Eingang Wallstr. (untere Turnhalle), Infos: tischtennis@teammuenchen.de 20:00–21:30, Schulsporthalle Hauptschule, Perlacher Str. 114, Infos: Bettina (089) 89 04 37 80, yawara@teammuenchen.de

Dienstag

Basketball

Zur Zeit 19:00–21:00, Halle 2, Eduard-Schmidt-Str. 1 (Pestalozzigymna-

Cheerleading

sium an der Corneliusbrücke). Infos: André (089) 82 94 00 32, basketball@teammuenchen.de 20:00–21:30 Uhr, Turnhalle der BOS in der Brienner Str. 37 Eingang über die Luisenstr. 29, Infos: Lynes 0178-7870 579 cheerleading@teammuenchen.de

Fußball Frauen: 18:30, Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestr. 47, frauenfussball@teammuenchen.de; Infos: Cora 0172-4913811

Fußball Männer: 18:30, Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestr. 47, Infos: Nils, 0163-561 24 00, info@streetboys.de

Lauftraining

19:00, Kiosk an der Wittelsbacherbrücke,

Tanzen

Infos: Peter 0171-6471045, Frontrunners@teammuenchen.de 19.00–21:00, St.-Martin-Schule, St.-Martin-Str. 30/1. Stock,

Volleyball

Infos: Bernd 0170-461 87 84, Martina 0160-99105 326 tanzen@teammuenchen.de 19:45–21:30, B-Level, Asam-Gymnasium,

Männer

Schlierseestr. 20 (Giesing), Infos: Thomas 0163-6320272 , volleyball@teammuenchen.de

Mittwoch

Aerobic

Step & einfache Aerobic. 20:00–21:30, EFH Halle, Brienner Str. 37,

Badminton

Infos: Roland (089) 260 38 90, aerobic@teammuenchen.de 18:30–20:30, Bezirkssportanlage, Görzer Str. 53,

Schwimmen

Infos: Werner 0171-813 72 14, badminton@teammuenchen.de 20:00–21:30, Schulschwimmbad Moosach, Gerastr. 6.

Tischtennis

Von Anfänger bis Wettkampfreife. Infos: www.isarhechte.de 18:00–21:00, Berufsfachschule, Sendlinger-Tor-Platz 14, Eingang

Volleyball

Wallstr. (untere Turnhalle), Infos: tischtennis@teammuenchen.de 19:30–21:30 Anfänger und C-Level, 20:00–21:30

Männer:

A-Level, Asam-Gymnasium, Schlierseestr. 20 (Giesing),

Yawara

Infos: Thomas 0163-6320272, volleyball@teammuenchen.de 19:00–21:00, Schulsporthalle Hauptschule, Perlacher Str. 114, Infos: Bettina (089) 89 04 37 80, yawara@teammuenchen.de

Donnerstag

Handball

18:00–19:30, Schulsporthalle, Albrechtstr. 6,

Sportschießen

Infos: Mirjam 0179-5172978, Sebastian 0176-45501169, handball@teammuenchen.de 17:30–21:30, Kleingartenanlage, Sadelerstr. 20 Luftgewehr@teammuenchen.de, Ulf: 0179-4816157

Freitag

Boxen

20:00–21:30, Schulturnhalle, Stielerstr. 6, boxen@teammuenchen.de, Sepp 0172-9735 244, Ruth 0179-4546 956

Fußball Männer: 18:30, Bezirkssportanlage, Westpreußenstr.

Schwimmen

Infos: Nils 0163-561 24 00, info@streetboys.de 20:00–21:30, Schwimmhalle der Carl-von-Linde-Realschule, Ridlerstr. 26, Eingang über die Geroltstr., Anfänger bis Wettkampfreife, eine Bahn zum freien Schwimmen

Infos: www.isarhechte.de, info@isarhechte.de

Volleyball

18:30–20:00 Stielerstr. 6, Eingang über die Hermann-Schmid-Str. 5

Frauen:

volleyball-frauen@teammuenchen.de, Infos Claudia (089) 21668011

Volleyball

20:30–21:30 Freies Spiel

Männer:

Asam-Gymnasium, Schlierseestr. 20 (Giesing), Infos: Thomas 0163-6320272, volleyball@teammuenchen.de

Sonntag

Bowling

jeden 3. Sonntag/Monat, 16:00–18:00, Isar-Bowling, Martin- Luther-Str. 22 (Giesing), Infos: Anke 0171-5481660, bowling@teammuenchen.de

Mittwoch 1.7. SUPERIOR
Mittwoch 1.7.
SUPERIOR

Szene

10:00 Relax and Sex bis 03:00 Uhr, Duplexx, Theresienstr. 130 12:00 M54-Happy Hour Heute bis 18 Uhr nur 10 Euro Eintritt M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung.Tel. 54 333 123Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Jägermeister for Youngsters Jägermeister for free für alle unter 25 Alexanders, Utzschneiderstr. 4 18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 19:00 Euro-Night Jedes Fassbier nur 1 Euro, bis 21:00 Uhr Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 19:00 Offener Abend der Ateliergruppe ÜberlebensZeichen bis 22:00 Uhr Ateliergruppe ÜberLebensZeichen, Amalienstr. 44 19:00 Wir lieben Augustiner Augustiner Hell (0,4l) nur 1,50 Euro, bis 21:00 Uhr Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2

Gruppen

18:30 Coming out 30+ Coming-out-Gruppe für Männer ab 30. Anmeldung unter 089/26 02 50 70 oder beratung@subonline. org, Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 19:00 Iyengar-Yoga Anmeldung und Info bei Engelbert, 089/54 333-0 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Spiele-Abend Offener Treff für alle spielfreudigen Schwulen. Zur Zeit stehen über 400 Spiele zur Verfügung. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Schwule/bisexuelle Ehemänner und Väter Offener Gesprächskreis für Männer jeden Alters. Info 0162-86 89 858 Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Stammtisch der Isarbiker Netter Abend mit den schwulen Motorradfahrern. Foyer, Oberanger 38

Lesben

19:30 LeTRaktiv-Kneipenabend Bis 20:00 Uhr die neuesten Infos holen, Bücher ausleihen und zurückgeben. Danach gemeinsamer Besuch einer Location nach Wahl. LeTra, Beratungs- stelle des Lesbentelefons, Angertorstr. 3

Party

20:00 Naked-Party Men only. Geöffnet bis 4:00 Uhr Energie, Maistr. 63 22:00 House mit Kraus Zeit zu feiern mit DJ Jo Kraus und Air. 3 Türme, Friedenstr. 10

Donnerstag 2.7.

Szene

16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Bier-Donnerstag Den ganzen Abend kostet das Bier nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 19:00 Bier-Party Heute gibt es bis 21:00 Uhr jedes Bier für nur 2 Euro. Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 19:00 Bartabend Alle Bartträger erhalten heute das 2. Bier frei Edelheiss, Pestalozzistr. 6 19:00 Vodka Happy Hour bis 22:00 Uhr, Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 19:00 Schlagerabend Schwitzen zum Schlagersound Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 19:00 Positiver Sport Sanfte Gymnastik (19:00 Uhr), Fitness&Gymnastik (20:00 Uhr) Info bei Engelbert, 089/54 333-0 (MüAH) Sporthalle Max-Planck-Institut, Kraepelinstr.10 20:00 MLC-Clubabend Lässiger Treff für Mitglieder und Freunde des Münchner Löwen Clubs. Bau, Müllerstr. 41

Tagestipp

03.07.

Gene Pascale: One Woman

Mit einer

One-Woman-

Show feiert

die Münchner

Travestie-Ikone

Gene Pascale

heute und

morgen Abend

ihr 30. Bühnen- jubiläum. Auf der Bühne des

Oberanger-

Theaters prä- sentiert sie alte und neue Songs, Geschichten aus der Karriere und die „Marylin“, mit der ihre Karriere einst in Hamburg in Schwung kam.03./04. Juli, 20:30 Uhr, Oberangerthe- ater, Oberanger 38, Karten: 089/260 180 10

Oberangerthe- ater, Oberanger 38, Karten: 089/260 180 10 20:00 Rubbel dir einen Zu jedem Longdrink, Hütchen

20:00 Rubbel dir einen Zu jedem Longdrink, Hütchen oder Schnaps gibt es heute ein Rubbellos. Bau, Müllerstr. 41

Gruppen

14:15

Bis 15:15 Alten- & Servicezentrum, Hans-Sachs-Str. 14 19:00 Treffen der Amnesty-International- Gruppe Treffen der AI-Arbeitsgruppe Menschenrechte und sexuelle Identität , Info: Tel.20 20 51 72 Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 19:00 Paartanzen mit L.U.S.T. Latein- und Standard-Tanzen beim lesbischen und schwulen Tanzclub, bis 22 Uhr. www.tanz-lust.de Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8 20:00 Cercle français Franzosen und Deutsche treffen sich, um sich auf Französisch zu unterhalten. Kontakt: Nicho- las,58988069, cerclefrancais@web.de Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:30 GayOn Schwule Freizeitgruppe ab 26 Jahren. Treffen jede Woche in einer anderen Bar. Infos: gayon- muenchen@web.de

Fitness für ältere Schwule

Lesben

18:00 JuLez Offener Treff für junge lesbische und bisexuelle Frauen bis 27 Jahren. Bis 22:30 Uhr. Programm un- ter: www.julez-muenchen.de, IMMA e.V., Jahnstr. 38

Kultur

19:00 Vernissage Ramona Leiß Die Moderatorin beweist „Lust auf Leben“ auch in der Malerei. Mit der Sängerin Koko Kay. Eintritt frei. Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71

Party

20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr Energie, Maistr. 63 20:00 M54-Schaumparty Cruising im Schaum, M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 22:00 Gay-me Boy Donnerstagsparty mit Gameboyzocken, Snacks, Elektro und aktuellen Dance Charts. Palais Club, Arnulfstr. 16

Freitag 3.7.

Szene

10:00 Beck’s Wellcum-Time bis 01:00 Uhr, Duplexx, Theresienstr. 130 10:00 Bi-Day Erotixx, Lindwurmstr. 84 18:00 Mylord-Happy Hour Jedes Bier nur 2 Euro, bis 21:00 Uhr. Mylord, Ickstattstr. 2a 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 18:00 M54-Cocktail-Happy Hour bis 20:00 Uhr, M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 23:59 Midnight Sun Cocktails für 4,90 Euro, bis 1:00 Kraftakt, Thalkirchner Str. 4

Gruppen

19:00 Paartanzen mit L.U.S.T. Latein- und Standard-Tanzen beim lesbischen und schwulen Tanzclub, bis 22 Uhr. www.tanz-lust.de Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8 19:00 JuLes bei diversity Offener Abend für junge lesbische und bisexuelle Frauen bis 27 Jahren. www.jules-bei-diversity.de Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 19:00 JUNGS Gruppe für Schwule bis 27. Lesbi-schwules Jugend- zentrum, Blumenstr. 11 19:00 LGBT English Speakers Stammtisch A monthly meeting for lesbian, gay, bisexual or transgendered first or second language English speakers and their friends. www.lgbtenglish-muc. infoGasthaus Alte Messe, Theresienhöhe 15 20:00 Anonyme Alkoholiker Meeting der schwulen AAs, jeden 3. Freitag auch für Angehörige, Freunde und Interessierte. Sub-Beratungsstelle, Pestalozzistr. 6

Kultur

20:00 30 Jahre Gene Pascale One-Woman-Show zum Bühnenjubiläum des Münch- ner Travestiestars. Tickets zu 23 Euro unter 910 12 56 Oberanger-Theater, Oberanger 38

03.07. – 05.07.

kalender

Tagestipp

04.07.

GOC Pride Week

Heute startet die Pride Week des Gay Outdoor-Clubs

(GOC), die bis zum 12. Juli Aktivitäten aller Art umfasst. Ob

Stadtbe-

sichtigung,

Bergwande-

rung, Radtour oder Grillabend:

beim GOC ist in dieser Woche jeden Abend etwas geboten. Mehr Infos zum Club unter: www.gocmuenchen.de

etwas geboten. Mehr Infos zum Club unter: www.gocmuenchen.de Party 20:00 Naked- und Underwear-Party Motto- und

Party

20:00 Naked- und Underwear-Party Motto- und Fetischparty. Einlass bis 23:00 Uhr Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 20:00 Naked Party bis 4:00 Uhr Energie, Maistr. 63 21:00 Fetischparty: Black Night Fetischparty ganz in Schwarz, Dresscode, Eintritt 10 Euro, www.mlc-munich.de Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 21:00 Lost in music Best of Disco Classics und jede Stunde eine Lokal- runde, Jennifer Parks, Marienstr. 18 23:00 Stadtklub Neue Freitags-Partyreihe für Freunde von Electro und Minimal. www.stadtklub.de , NY-Club, Sonnenstr. 25 23:00 Ibiza White Party Ibiza Club Tunes direkt von der Insel by DJ Simo, freier Eintritt bis 24:00 Uhr für alle in Weiß. Die Carmens, Theklastr. 1

JEDEN FREITAG
JEDEN FREITAG
für alle in Weiß. Die Carmens, Theklastr. 1 JEDEN FREITAG münchen 23:00 PopParty Pop- und Partymusik
münchen
münchen
in Weiß. Die Carmens, Theklastr. 1 JEDEN FREITAG münchen 23:00 PopParty Pop- und Partymusik for Gays

23:00 PopParty Pop- und Partymusik for Gays and Straights. Match Club, Neuhauser Str. 47 23:00 Bergwerk Heute spielen Alma Gold und DJ Zoe Techno/Mini- mal/House an der Nektar Beach auf der Praterinsel. Eintritt 10 Euro

Samstag 4.7.

Pride Week

Szene

08:00 GOC-Bergtour Stanser Joch, Anmeldung wegen Fahrgemein- schaften bis 03.07. bei Thomas:72 63 15 97; oder Thomas_L@gocmuenchen.de 13:00 Meet and Speak Unverbindliches Treffen der Leder- und Fetischszene und deren FreundInnen bei Kaffee, Prosecco und Snacks. Savage Leather, Reisingerstr. 5 18:00 Mylord-Happy-Hour Jedes Bier nur 2 Euro, bis 21:00 Uhr. Mylord, Ickstattstr. 2a 19:00 diversity-Café Café für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und deren FreundInnen. Bis 01:00 Uhr. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 21:30 The Night @ Bar Jeans Heute bis 6:00 Uhr früh geöffnet, Bar Jeans, Blumenstr. 15 23:59 Midnight Sun Cocktails für 4,90 Euro, bis 1 h Kraftakt, Thalkirchner Str. 4

Gruppen

12:00 GTB GirlsTransBoys Freizeitgruppe für junge Transsexuelle und Trans- gender, bis 15:30 Uhr. Kontakt: Kai 0174-933 95 57 GTB-Orga@diversity-muenchen.de, Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11

Lesben

15:00 Lesbisches Angertorstraßenfest Motto: Day and Night,Paartanz von 18 - 21:00 Uhr. 23:00 LeTra goes Party Afterparty zum Angertorstraßenfest, Benefizaktion in Kooperation mit dem L-World-Club. Eintritt 5/8 Euro Oberanger-Theater, Oberanger 38

Kultur

20:00 30 Jahre Gene Pascale One-Woman-Show zum Bühnenjubiläum des Münch- ner Travestiestars. Tickets zu 23 Euro unter (089) 910 12 56 , Oberanger-Theater, Oberanger 38 20:30 Der Weg zu mir Show zum 20-jährigen Bühnenjubiläum des Augsbur- ger Entertainers CHRIS. Tickets: 0821-4441313, www.chris-kolonko.de, Parktheater Kurhaus Göggin- gen , Klausenberg 6, Augsburg

Party

20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr, Energie, Maistr. 63 20:00 JPs Favourite Music Eine Reise durch Jennifer Parks Musikgeschmack und 5 Jahrzehnte Musikgeschichte Jennifer Parks, Marienstr. 18 21:00 Jack-off-Party Volles Schwitzen, volle Gruppenaction Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 21:00 Fetischparty: Bondage und SM MLC-Party, Dresscode, Einlass bis 23:00 Uhr, Eintritt 10 Euro, www.mlc-munich.de Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 22:00 We Love Disco Die Nacht der 70er mit DJ Pascha, DJ Sammy T. & DJ Gigi, 3 Türme, Friedenstr. 10

Pascha, DJ Sammy T. & DJ Gigi, 3 Türme, Friedenstr. 10 22:00 The Naked Trucker Party

22:00 The Naked Trucker Party für alle Gays ab 25 mit DJ Raoul Roule. Einlass nur mit Registrierung: www.brucelacruz.com Match Club, Neuhauser Str. 47

www.brucelacruz.com Match Club, Neuhauser Str. 47 23:00 4th of July – Independence Day Party ganz in

23:00 4th of July – Independence Day Party ganz in den amerikanischen Farben mit DJ, Produzent und Remixer Nick Harvey. Eintritt bis 24:00 Uhr 5, danach 8 Euro. NY-Club, Sonnenstr. 25 23:00 Partymania Der Partykult mit wechselnden DJs, im 2. Floor:

Discoinferno by DJ Jörg, Die Carmens, Theklastr. 1 23:00 Bergwerk goes Praterinsel Sandstrand, Liegewiesen, Open-Air-Bar und 600 qm Sandstrand - Karibikfeeling pur an der Isar! www.bergwerk-club.de , Praterinsel

Sonntag 5.7.

Pride Week

Szene

07:20 GOC-Bergtour Schellschlicht/Ammergauer Alpen, Treff: München Hbf vor Gleis 30, Info: 0174-30 44 55 2, 08:20 GOC-Stadtbesichtigung Landshut, Fürstenhochzeit, Treff: München Hbf vor Gleis 26, Info: Georg (08669) 6966; Georg@gocmuenchen.de 12:00 Sonntags-Verkehr bis 03:00 Uhr, Duplexx, Theresienstr. 130 14:00 Kinosonntag Cruising im Kino heute bis 21:00 Uhr, Buddy, Rumfordstr. 11a 14:00 Sunday Cruising Erotixx, Lindwurmstr. 84 14:00 Schwimmen mit den JUNGS Treff: Jugendzentrum Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 14:00 Tag der Offenen Tür Mit Holger Sommers Ausstellung Augenblicke, bis 16:00 Uhr Kristall-Villa, Reifenstuelstr. 10 16:00 diversity-Café Café für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und deren FreundInnen. Bis 22:00 Uhr. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 17:00 L.U.S.T.-Tanztee Monatliches Tanzvergnügen des lesbisch-schwulen Tanzclubs für PaartänzerInnen, Gäste willkommen! Zunfthaus, Thalkirchner Str. 76

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kalender

05.07. – 09.07

18:00 Überraschungsabend Live-Kleinkunst, Cocktailpartys u.a. Mylord, Ickstattstr. 2a

Gruppen

19:00 Frauengruppe/Lesbentreff www.red-kisses.de RESI e.V., Blaue-Lilien-Gasse 1, Regensburg

Kultur

20:00 Rosa Couch präsentiert: GayLüste Lesung aus dem kürzlich erschienenen Erzählband. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:30 Der Weg zu mir Show zum 20-jährigen Bühnenjubiläum des Augsbur- ger Entertainers CHRIS. Tickets: 0821-4441313, www.chris-kolonko.de Parktheater Kurhaus Göggingen , Klausenberg 6, Augsburg

Party

16:00 Naked Party bis 20:00 Uhr, Energie, Maistr. 63

Party 16:00 Naked Party bis 20:00 Uhr, Energie, Maistr. 63 20:00 Das Schlagertrauma DJ Hillary spielt

20:00 Das Schlagertrauma DJ Hillary spielt die Hits der 60er, 70er und 80er. Musikwünsche sind willkommen. Mitsingen ist erwünscht?, Bau, Müllerstr. 41

willkommen. Mitsingen ist erwünscht?, Bau, Müllerstr. 41 20:00 Gay-T-Dance Heute mit: Schleichfahrt, Eintritt frei.

20:00 Gay-T-Dance Heute mit: Schleichfahrt, Eintritt frei. Café am Hochhaus, Blumenstr. 29

Montag 6.7.

Pride Week

Szene

10:00 Blowing Monday Erotixx, Lindwurmstr. 84 12:00 M54 Partnertag Heute Eintritt für Zwei zum Preis von Einem M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung.Tel.54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Checkpoint Beratung und Infos zu sexuell übertragbaren Krank- heiten, inkl. HIV-Schnelltest.Bis 20:00 Uhr geöffnet. Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Syphilis-Schnelltest Der Checkpoint der Münchner Aids-Hilfe bietet bis 20:00 Uhr die Möglichkeit eines kostenlosen und anonymen Syphilis-Schnelltests. Münchner Aids- Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Bier Happy-Hour Bis 20:00 Uhr gibt es Hacker Pschorr (0,5l) zu 2,60 und Tegernseer (0,33l) zu 1,90 Euro. Vinobel Weinbar, Westermühlstr. 39 18:00 Montags-Special Alle Gerichte 5,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Moro-Montagsspecial Im Juli gibt es den Salatteller Mediterraneo (mit Hähnchenbrustfilet, Früchten und Ingwer- Curry-Dressing) für 5,50 Euro Moro, Müllerstr. 30 20:00 Das Guten-Abend-Ticket Zu jedem Getränk gibt es einen Bon, der gegen ein Freigetränk eingelöst werden kann. Bis 22 Uhr. Bau, Müllerstr. 41

Gruppen

18:30 Gruppe für schwule Männer mit

19:15

Alkoholproblemen Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 2. Stock Gay and Gray Die Gruppe für ältere Schwule ab 40. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

20:00 Chorprobe Philhomoniker Münchens schwuler Chor singt immer montags, Anmeldung bei Martin: 0163/14 11 633 Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8

Party

20:00 Open Decks Party und Plattform für unentdeckte DJ-Talente Café am Hochhaus, Blumenstr. 29 20:00 Code gelb Motto- und Fetischparty. Einlass bis 22:00 Uhr Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr, Energie, Maistr. 63

Dienstag 7.7.

Pride Week

Szene

12:00 M54-Youngster-Day Gäste unter 27 Jahren zahlen heute nur 6 Euro M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 12:00 Infotreff Im 1. OG der MüAH oder bei Andrea Brunner, Tel. 544 64 70 (bis 14 Uhr) Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung.Tel.54 333 123Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Selig-Löschzwergparty Jeder Gast erhält einen Löschzwerg als Afterwork- bier, Selig , Hans-Sachs-Str. 3 18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Ralf und Rudi-Abend Den ganzen Abend jeder Schnaps nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 18:00 Vinobel Spieleabend Wir laden ein zu Backgammon, Schach und Co. Vinobel Weinbar, Westermühlstr. 39 19:00 Yoga-Kurs für HIV-Positive bis 20:30 Uhr, Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Positiver Stammtisch Treff für Menschen mit HIV und Aids sowie deren FreundInnen. Bis 21:30 Uhr Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71 20:00 Shot the Tuesday Dienstags alle Schnäpse nur 1 Euro - jeder Schuss ein Treffer! Bau, Müllerstr. 41 20:00 Line-Dance Tanzen zu Country, Western, Pop & Rock, keine Vorkenntnisse erforderlich, mit Richard Lootens, 089/530 96 20, richardlootens@alice-dsl.de. 4 Euro. Volkshochschule am Gasteig, Kellerstr. 6

Gruppen

19:00 20+pos Treffen der Gruppe für junge Menschen bis 30 Jahre mit HIV und Aids, bis 21:00 Uhr Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 19:30 Schachgruppe Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

Lesben

19:30 Chorprobe Lilamunde Lesbisches Vokalensemble, Voranmeldung und Infos: Katharina 089/28 80 49 06 oder annekruelle@hotmail.com Lilamunde Lesbenvocal,

Kultur

20:30 Der Weg zu mir Show zum 20-jährigen Bühnenjubiläum des Augsbur- ger Entertainers CHRIS. Tickets: 0821-4441313, www.chris-kolonko.de, Parktheater Kurhaus Göggin- gen , Klausenberg 6, Augsburg

Party

20:00 Naked-Party Men only. Geöffnet bis 4:00 Uhr, Energie, Maistr. 63 21:00 Heimatabend Zeit zu feiern mit der wöchentlichen deutschen Party-Nacht von Marianne bis Juli. Mit DJ Karsten Kiessling, Ben G. & Pascha, 3 Türme, Friedenstr. 10 21:00 Jack-off-Party Volles Schwitzen, volle Gruppenaction Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 21:00 Easy Listening Kitsch, Glitter und Glamour der 60er bis 80er. Mit Bernd Hartwich und Rainer Mund. 089 Club, Maximiliansplatz 5

Mittwoch 8.7.

Pride Week

Szene

Club, Maximiliansplatz 5 Mittwoch 8.7. Pride Week Szene 10:00 Relax and Sex bis 03:00 Uhr Duplexx,

10:00 Relax and Sex bis 03:00 Uhr Duplexx, Theresienstr. 130 12:00 M54-Happy Hour Heute bis 18 Uhr nur 10 Euro Eintritt M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung.Tel.54 333 123, Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Syphilis-Schnelltest Der Checkpoint der Münchner Aids-Hilfe bietet bis 20:00 Uhr die Möglichkeit eines kostenlosen und anonymen Syphilis-Schnelltests. Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71

Seit 15 Jahren eine Institution in der Szene Café–Bar · Täglich ab 18:00 Uhr Utzschneiderstraße

Seit 15 Jahren eine Institution in der Szene

Café–Bar · Täglich ab 18:00 Uhr Utzschneiderstraße 4

18:00 Jägermeister for Youngsters Jägermeister for free für alle unter 25 Alexanders, Utzschneiderstr. 4 18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Two for One Zwei Cocktails zum Preis von einem Moro, Müllerstr. 30 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 19:00 Euro-Night Jedes Fassbier nur 1 Euro, bis 21:00 Uhr Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 19:00 EuroGames München – fünf Jahre danach Eine Jubiläumsfeier für alle, die damals mit dabei waren. Treff an der EuroGames-Inschrift im Prunkhof des Rathauses. Rathaus München, Marienplatz 1 19:00 Wir lieben Augustiner Augustiner Hell (0,4l) nur 1,50 Euro, bis 21:00 Uhr Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2 20:00 Lust auf Leben - auch mit kirch- lichem Segen? Die Münchner Schwusos laden zur Diskussion um das schwierige Verhältnis von Homosexuellen und Kirche. Foyer, Oberanger 38

Gruppen

18:30 Coming out 30+ Coming-out-Gruppe für Männer ab 30. Anmeldung unter 089/26 02 50 70 oder beratung@subonline. org Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 19:00 Iyengar-Yoga Anmeldung und Info bei Engelbert, 089/54 333-0 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Spiele-Abend Offener Treff für alle spielfreudigen Schwulen. Zur Zeit stehen über 400 Spiele zur Verfügung. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

Lesben

19:00 Ich heiße Lesbe, wie heißt du? Alte und junge Frauen diskutieren rund um das Thema lesbische Identität. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 19:30 LeTRaktiv-Kneipenabend Bis 20:00 Uhr die neuesten Infos holen, Bücher ausleihen und zurückgeben. Danach gemeinsamer Besuch einer Location nach Wahl. LeTra, Beratungs- stelle des Lesbentelefons, Angertorstr. 3

Kultur

20:30 Der Weg zu mir Show zum 20-jährigen Bühnenjubiläum des Augsbur- ger Entertainers CHRIS. Tickets: 0821-4441313, www.chris-kolonko.de, Parktheater Kurhaus Göggin- gen , Klausenberg 6, Augsburg

Party

20:00 Naked-Party Men only. Geöffnet bis 4:00 Uhr, Energie, Maistr. 63 22:00 House mit Kraus Zeit zu feiern mit DJ Jo Kraus und Air.3 Türme, Friedenstr. 10

Donnerstag 9.7.

Pride Week

Szene

16:00 HIV-Therapie-Hotline

16:15

Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 „Rosa Liste“-Rathaus-Tour Thomas Niederbühl und Gästeführer Georg Reichl- mayr gewähren Einblicke in Architektur und Politik. Bis 17:45 Uhr, Treff: Fischbrunnen. Rathaus München, Marienplatz 1

17:00 Syphilis-Schnelltest Der Checkpoint der Münchner Aids-Hilfe bietet bis 20:00 Uhr die Möglichkeit eines kostenlosen und anonymen Syphilis-Schnelltests. Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71

Tagestipp

Vinobel Spieleabend

07.07.

Die charmante französische Bar ist ja eher für ihre guten Weine bekannt. Im Juli öffnet Inhaber Cyril seine Türen aber auch für Freunde anspruchsvoller Brettspiele: Ob Schach oder Backgammon – an diesem Abend spielt der viel zitierte „gute Tropfen“ eine (allerdings nicht unwichtige) Nebenrolle. Ab 18:00 Uhr, Weinbar Vinobel, Westermühlstr. 39

Ab 18:00 Uhr, Weinbar Vinobel, Westermühlstr. 39 17:00 Prosecco-Happy-Hour Bis 20:00 Uhr gibt es Pinot Rosa

17:00 Prosecco-Happy-Hour Bis 20:00 Uhr gibt es Pinot Rosa und Co. (0,1l) zu 1,70 Euro. Vinobel Weinbar, Westermühlstr. 39 18:00 Bier-Donnerstag Den ganzen Abend kostet das Bier nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 19:00 Bier-Party Heute gibt es bis 21:00 Uhr jedes Bier für nur 2 Euro. Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 19:00 Bartabend Alle Bartträger erhalten heute das 2. Bier frei Edelheiss, Pestalozzistr. 6 19:00 Vodka Happy Hour bis 22:00 Uhr, Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 19:00 Schlagerabend Schwitzen zum Schlagersound Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 19:00 Positiver Sport Sanfte Gymnastik (19:00 Uhr), Fitness&Gymnastik (20:00 Uhr) Info bei Engelbert, 089/54 333-0 (MüAH) Sporthalle Max-Planck-Institut, Kraepelinstr.10 20:00 Rubbel dir einen Zu jedem Longdrink, Hütchen oder Schnaps gibt es heute ein Rubbellos. Bau, Müllerstr. 41 20:00 Infoabend Gayisland und Fashionshow GayBC präsentiert das Projekt Gay Island von Carlo Didillon und Fashion des Münchner Designers Holger Sommer, Colours, Nordendstr. 24

Gruppen

14:15

Fitness für ältere Schwule Bis 15:15 , Alten- und Servicezentrum, Hans-Sachs- Str. 14

19:00 Paartanzen mit L.U.S.T. Latein- und Standard-Tanzen beim lesbischen und schwulen Tanzclub, bis 22 Uhr. www.tanz-lust.de Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8 19:00 Queerbeet Jugendgruppe für Lesben, Schwule und Bisexuelle bis 26 Jahre. www.queerbeet-augsburg.de ZAS Schwaben, Schaezlerstr. 36, Augsburg 20:00 Cercle français Franzosen und Deutsche treffen sich, um sich auf Französisch zu unterhalten. Kontakt: Nicholas, 089/58988069, cerclefrancais@web.de Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:30 GayOn Schwule Freizeitgruppe ab 26 Jahren. Treffen jede Woche in einer anderen Bar. Infos:

gayon-muenchen@web.de

Lesben

18:00 JuLez Offener Treff für junge lesbische und bisexuelle Frauen bis 27 Jahren. Bis 22:30 Uhr. Programm un- ter: www.julez-muenchen.de, IMMA e.V., Jahnstr. 38

Kultur

16:00 Führung für Schwule und Lesben Die berühmten Studios, ihre Film- und Fernsehpro- duktionen - aus queerer Sicht. Eintritt 11 Euro. Bavaria Filmstadt, Bavariafilmplatz 1 20:00 Couplet-AG trifft Schwuhplattler Satireabend mit den schwulen Plattlern und den bayerischen Musikkabarettisten. Eintritt 18 Euro, Einlass ab 18:00 Uhr. Schlachthof, Zenettistr. 9

KINO, MOND & STERNE Open-Air-Kino Seebühne/Westpark von 10.06. – 18.08. Do 09.07. Milk Tickets: €
KINO, MOND & STERNE
Open-Air-Kino
Seebühne/Westpark
von 10.06. – 18.08.
Do 09.07.
Milk
Tickets: € 5,-
Einlass: 20.00 Uhr, Start: 21.20 Uhr
www.kino-mond-sterne.de

09.07. – 10.07.

kalender7

Tagestipp

09.07.

Impulsabend Gay Island

10.07. kalender7 Tagestipp 09.07. Impulsabend Gay Island Mit Gay Island soll in den näch- sten Jahren

Mit Gay Island soll in den näch- sten Jahren ein schwules Ferienparadies auf einer Insel der Kanaren ent- stehen. Initiator Carlo Didillon informiert au Einladung von des queeren netzwerks GayBC heute Abend über den Stand der Dinge, Fashiondesigner Holger Sommer präsentiert schonmal das passende Outfit. 19:00 Uhr, Colours, Nordeen- str. 24, Anmeldung unter: mode@holger-sommer.de

20:30 Der Weg zu mir Show zum 20-jährigen Bühnenjubiläum des Augsbur- ger Entertainers CHRIS. Karten: 0821/4441313, www.chris-kolonko.de, Parktheater Kurhaus Göggin- gen , Klausenberg 6, Augsburg 21:00 Radio Brühwarm Radioprogramm zu sexuellen Orientierungen und Identitäten, in München über Antenne auf 92,4 MHz und im Kabel. Bis 22:00 Uhr, Radio Lora, Gravelottestr. 6 21:00 Kino, Mond und Sterne: „Milk“ Das Open-Air-Kino zeigt heute den oscarprämierten Film: Milk. Tickets 5 Euro. Seebühne Westpark,

Party

20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr, Energie, Maistr. 63 20:00 M54-Schaumparty Cruising im Schaum, M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 23:00 GrenzFrequenz Heute startet der StadtKLUB seine Vinyl-only-Reihe- mit Migumatix (Rote Sonne) und TK:1 (Pimpernel). NY-Club, Sonnenstr. 25

Freitag 10.7.

CSD-Wochenende

Szene