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Literatur zur Vorlesung 1:

The Accidental Theorist – Paul Krugmann

(Seiten 18-23)

Ökonomen sind langweilig

Warum? Ökonomen beschäftigen die und versuchen eine Lösungen & Diagramme zu finden

sie stellen sich eine Ökonomie vor, die nur 2 Dinge beabsichtigt: „Hot Dogs und Buns“ (Brötchen)

Konsumenten in dieser Ökonomie erwarten, dass jeder Hot Dog mit einem Bun kommt und andersrum und Arbeit ist der einzige Einsatz zur Produktion

Ökonomische Theorie ist keine Ansammlung von festgelegten Aussprüchen, die von irgendwelchen autoritären Personen festgelegt wurden. Es sind Gedankenexperimente die dazu dienen die Logik der Ökonomischen Prozesse in einem einfachen Weg einzufangen

am Ende müssen Ideen gegen die Fakten getestet werden

nehmen wir an, dass unsere Wirtschaft 120 Mio. Arbeiter einstellt, welche alle festangestellt sind

es nimmt 2 Personen-Tag in Anspruch um entweder ein Hot Dog oder ein Bun (Brötchen) herzustellen

nehmen wir an, dass die Wirtschaft, das produziert was die Konsumenten wollen: Sie müsste 30 Mio. Hot Dogs und Buns produzieren; 60 Mio. Arbeiter würden in jedem Sektor beschäftigt sein

Technologie erlaubt es einem Arbeiter 1 Hot Dog an einem Tag zu produzieren

die Ökonomie nimmt von dieser zunehmenden Produktivität Gebrauch um 40 Mio. HotDogs und Buns anstatt 30 Mio. zu produzieren

(Also: 40 mio. produzieren 40 mio hot dogs – da technologie 1 tag pro mensch pro hot dog erlaubt, restlichen 80 mio. produzieren 40 mio buns)

Journalist kommt zu dem Entschluss: 20 Mio. Hot Dog Jobs wurden zerstört

er findet heraus, dass der Output von HotDogs um 33% gestiegen ist und die Beschäftigung jedoch um 33% gesunken ist

das Angebot wächst stetig an und es gibt nicht genügend Nachfrager um das Angebot aufzubrauchen

laut Ökonomen gab es technologische Veränderungen, welche zu einer Veränderung der industriellen Struktur der Beschäftigung geführt haben, aber es hat keinen netto Jobverlust gegeben

Anstieg von Produktivität in einem Sektor kann die Beschäftigung in diesem Sektor senken, geht man aber davon aus, dass der Anstieg von Produktivität, die Beschäftigung in der Wirtschaft als ein Ganzes senkt, dann ist es eine andere Sache

wenn man die Anzahl der Arbeiter für die Produktion eines Hot Dogs verringert, wird auch die Anzahl der Arbeiter in diesem Job (Hot Dog - Sektor) verringert, was aber zur Folge hat, dass aber die selbe Anzahl im Buns - Sektor sinkt und umgekehrt

zwischen 1970 und heute hat sich der Output der Wirtschaftlichen Produktion verdoppelt; aber durch die Zunahme in Produktivität hat die Beschäftigung nachgelassen

die Produktion von Dienstleistungen hat sich auch verdoppelt

ist die Nachfrage der Konsumenten hoch genug um die zusätzliche Produktion zu absorbieren?

warum nicht? wenn Produktion verdoppelt werden würde und alle Produkte auch verkauft werden würde, würde sich das „totale Einkommen“ verdoppeln; also warum sollte sich Konsum nicht verdoppeln? Warum sollte es einen Fehlbetrag im Konsum geben, nur weil die Ökonomie mehr produziert?

es ist möglich für eine Ökonomie unter einem Missverhältnis der Nachfrage zu leiden Rezessionen

Literatur zur Vorlesung 2:

Four Ways Out – J. Bradford Delong

- wenn eine Wirtschaftskrise fällt, gibt es vier Möglichkeiten für die Regierung dem entgegen zu wirken:

1. Inflation

o

die Regierung druckt mehr Banknoten und bringt sie in den Umlauf

o

aufgrund das mehr Geld zur Verfügung steht, steigen die Preise

o

die Menschen geben somit mehr Geld aus und sparen es nicht mehr

o

die Menschen bekommen Arbeit

o

die Situationen ändert sich wieder auf ein normales Level

o

doch die selben Leute würden Inflation lieber meiden

o

unterläuft standardwerte

o

macht ökonomische Kalkulation unmöglich

o

verteilt Reichtum nach Zufall

o

Keynes: es gibt keinen subtileren Weg die gesellschaftliche Basis zu stören, als die Währung zu versauen

o

Aktiviert alle ökonomischen Kräfte der Zerstörung in einer Weise, die nur schlecht diagnostizierbar ist

o

Regierungen werden im Notfall trotzdem darauf zurückgreifen, bevor es eine Depression gibt

ist gefährlich

2. monetäre Politik

o

ist Standard um auf beginnende Depression und somit sinkende Beschäftigung und Output zu reagieren

o

die Banken kaufen die Verbindlichkeiten und Wertpapiere der Regierung (Staatsanleihen) sofort Bar

o

die Laufzeit der sicheren Aktivposten wird verkürzt

o

der Preis des (sicheren) Wohlstand erhöht sich

o

Investoren expandieren

gängigste Methode

die Weltbanken kaufen zu viele Verbindlichkeiten, so dass der Wohlstand allg. abflacht

3. Kreditpolitik

o

die Regierung investiert nicht nur sichere Projekte, sondern auch in diese die gewagt und riskant sind

o

alle haben zu viel Angst davor ihr Geld in den Sand zu setzen

4. Fiskalpolitik (Steuerpolitik und Staatsausgaben)

o

die Regierung leiht sich Geld von den Banken und spendet es, um die Kapazitäten auf ein normales Level zu bringen

o

Nachteil: die Regierung verschuldet sich und aufgrund des schnellen Aufstiegs haben die Investoren vAngst

Fazit: das Beste ist Kredit- und Fiskalpolitik gleichzeitig zu betreiben

(wie es B. Obama zur Zeit versucht)

Voodoo Multipliers – Robert J. Barro

in den 1980ern machten sich einige Kommentatoren lustig über Voodoo-Ökonomen aufgrund des extremen „Angebotsblick“, weshalb die Einkommenssteuer angehoben wurde

jetzt haben wir einen „Nachfrageblick“, welcher einen Ertrag des Multiplikators größer als 1 fordert

kauft die Regierung ein Flugzeug oder baut eine Brücke steigt der Multiplikator ohne jemanden zu schaden

Grund: nutzlose Ressourcen (z.B. ungenutzte Arbeit oder Kapital) werden benutzt um Güter, Waren und Dienstleistungen zu produzieren

Multiplikator > 1:

das BIP steigt mehr als das Wirtschaftswachstum, d.h. es bleiben mehr Güter und Waren übrig um sie den privaten Verbrauchern zu geben

dies beruht auf der keynesianischen Theorie

der Regierungssektor ist besser als der private Sektor, da ungenutzte Ressourcen nützlich gemacht werden

Keynes dachte, dass das Problem darin liegt, das Löhne und Preise auf übermäßige Levels angestiegen sind

Ökonomen hatten Marktfehler (unvollständige Informationen und Moral-Hazard-Probleme) nicht eindeutig identifiziert

Multiplikator = 0

das BIP ist gegeben und der Anstieg des erworbenen Bedarfs der Regierung ist gleich dem Fall von anderen Teilen des BIP (z.B. Konsum, Investitionen, Exporte), d.h. soziale Kosten = 1 Anschaffungskosten der Regierung = 1

der beste Beweis dafür, dass sich Regierungsanschaffungen nicht von anderen geschäftlichen Anschaffungen unterscheiden, ist das Militär z.B. massive Aufrüstung der USA während des 2. Weltkrieges

laut Keynes brachte das Aufrüsten der USA sie nicht in eine Depression

hilfreich ist immer ein starker Focus auf die Menschen und den Handel (investieren, produzieren und arbeiten)

es sollte Programme geben, die die Einkommenssteuerrate reduziert

Literatur zur Vorlesung 3:

Sinn, Hans-Werner (2008): Das grüne Paradoxon: Warum man das Angebot bei der Klimapolitik nicht vergessen darf

Literatur zur Vorlesung 4:

The Undercover Economist

Tim Harford

Kapitel 1: Wer bezahlt Ihren Kaffee?

- zahllose Pendler jeden Tag unterwegs, die morgens ihren Kaffee brauchen

- Starbucks verfügbar an jeder zentralen Ecke – Cappuccino kostet dort 2,55 Dollar (überteuert, aber dem Pendler, der schnell Kaffee

braucht, egal)

- Brian McManus Prof. für Wirtschaftswissenschaften hat ausgerechnet: 1 Becher Filterkaffee kostet in der Produktion 40 Cents und bringt im Verkauf 1 Dollar, kleiner Milchkaffee kostet in der Produktion 1 Dollar und bringt im Verkauf 2,55 Dollar

- Warum keine anderen Anbieter, die Kaffee günstiger verkaufen? – Starbucks hat den entscheidenden Vorteil: die Lage (Bsp.: direkt an Bahnhöfen, oder an geschäftigen Kreuzungen im Zentrum)

-Wie kommt man an diese Toplage? –Immobilienmanager verhandelt mit mehreren Coffeeshop-Betreibern, spielt diese gegeneinander aus und schafft es eine Miete zu erzielen, die den „Gewinn nahezu auffrisst“ (diese Theorie ist belegt mit einem Artikel aus der Financial Times:

„Nur wenige Unternehmen verdienen mit dem Verkauf von Kaffee noch Geld.“)

- welche Verhandlungsposition ein Marktteilnehmer hat, wird von der Knappheit der Ressource bestimmt

- Veränderungen der Marktmacht sind normal

- Coffeeshop in hervorragender Lage wird nur dann viel Miete einbringen, wenn die Kunden dort gewillt sind, für ihren Kaffee einen hohen Preis zu zahlen -> Rushhour-Kunden brauchen dringend Koffein -> da sie es eilig haben, zahlen sie jeden Preis

- es liegt also alles an der Bereitschaft der Kunden

-nächstes Bsp: Londons hohe Innenstadtmieten

1. - London hat hohe Mieten, weil es einfach eine tolle Stadt ist

2. - London ist von einem „grünen Gürtel“ umgeben. Dieser garantiert, dass sich die Stadt nicht weiter ausbreitet und treibt die Preise der Immobilien (auch Büromieten) immens in die Höhe

- Bsp.: West End ist, was die Büromieten angeht der teuerste Ort der Welt

- „Grüner Gürtel“ um London hat Wohneigentum in der Stadt verknappt, was wiederum die Marktmacht der Immobilienbesitzer steigert

- Was passiert nun, wenn sich der Bahnservice für Pendler zwischen den Vororten und der New Yorker Penn Station qualitativ und preislich verbessert?

- diese Verbesserung wäre eine Alternative zum Wohnen in der City -> Angebot der Wohnungen in der Innenstadt steigt -> Knappheitsminderung -> niedrigere Mieten

- hohe Profite werden nicht immer mit fairen Methoden erzeugt – es existieren zahlreiche Möglichkeiten, zu verhindern, dass neue Wettbewerber ins Spiel kommen

- der Kunde selbst verhindert dies durch sein Vertrauen auf das „Alteingesessene“

- Bsp von John Kay: - Schwierigkeit für Hygiene-Artikel sich auf dem Markt zu etablieren

- „Verlegenheits-Faktor“ (bei Tampons oder Kondomen) spielt hierbei eine große Rolle, der es unmöglich macht genug Aufsehen zu erregen, um wahrgenommen zu werden

- Regierungen garantieren einigen Unternehmen Monopole oder errichten hohe Barrieren (Bsp: Bank – und Telekommunikationswesen, Landwirtschaft)

- Existenz von Fairness bei hohen Gewinnen jedoch auch vorhanden, wenn einfach die Qualität stimmt und der Kunde das weiß

- hohe Preise sind nicht immer verbunden mit begrenzten natürlichen Ressourcen

- es werden somit andere Wege gefunden, um den Wettbewerb zu verhindern

-> Gewalt als ein wichtiger Faktor (Bsp. Drogenhandel)

- mit Gewalt können Dealer andere entmutigen in den Markt einzutreten und verzeichnen dadurch selbst hohe Gewinne

- „Fußsoldaten“ verdienen dabei das Geringste, obwohl sie ihr Leben aufs Spiel setzen

- andere erfolgreichere Unternehmen sind die Mafiagruppen

Gewerkschaften

- handeln Verträge aus und verhindern, dass sich zu viele Zutritt zu den Berufen verschaffen

- ohne Gewerkschaften würden Löhne ziemlich gering sein

The Armchair Economist (Chapter 4) – Steven E. Landsburg

Würdest du lieber in San Francisco oder lieber in Lincoln (Nebraska) leben?

es gibt jährliche Vergleiche über die Qualität amerikanischer Städte

z. Bsp. Vergleiche in Bereichen Bildung, Infrastruktur und öffentliche Verkehrs-mittel, Sicherheit, Forschung etc.

wäre San Francisco besser, würden die Leute alle abwandern, die Preise für Wohnraum würden in San Francisco ansteigen und in Lincoln sinken, Lincoln wäre früher oder später komplett verlassen

Gleichheitsprinzip: hätten alle Menschen den gleichen Geschmack / die gleichen Talente, wären alle Aktivitäten und Karrieren gleich

Sexskandale werden zu einem Merkmal von Präsidentschaftswahlen, welche den Kandidaten aber mehr schaden

Kolumnist berichtete in „Chicago Tribune“ über die Aktivitäten eines Tellerwäschers: Hausmeister würden ihren Job nie mit dem einer Aushilfe tauschen

wenn der Aushilfslohn sinkt, steigt der Gewinn des Restaurantbesitzers und der Schuhverkäufer würde auch in die Gastronomiebranchen wechseln

die Preise für ein Essen und somit der Gewinn des Restaurantbetreibers würden sinken

nur die Besitzer einer Ressource mit fixem Angebot können dem Gleichgültig-keitsprinzip entgegen wirken

Bsp.: zunehmendes Angebot an Schauspielern nützt den Schauspielern nichts, aber eine zunehmende Nachfrage nach Clint Eastwood bringt ihm etwas (es gibt nur ihn und er ist eine fixe Ressource)

das Gleichgültigkeitsprinzip garantiert dem Inhaber einer fixen Ressource den anfallenden ökonomischen Gewinn

1990 unterzeichnete Präsident Bush ein „Saubere Luft“ – Gesetz, welches das Geschäftsleben 25 Milliarden $ jedes Jahr kosten würde

Fabel 1: eine Erzählung zweier Städte

zwei gewöhnlich Städte (Cleansville und Grimyville)

in Grimyville gibt es ein Stahlunternehmen hohe Luftverschmutzung

ein Haus in Grimyville kostet 5.000$, in Cleansville 10.000$, der Unterschied zieht die Menschen trotz der hohen Luftverschmutzung nach Grimyille

Grimyville verabschiedet ein Gesetz welches das Stahlunternehmen dazu zwingt die Verschmutzung zu reduzieren

später ist Luft genauso gut wie in Cleansville

die Renten steigen auf das gleiche Level wie in Cleansville und die Menschen sind indifferent zwischen den beiden Städten

der „Clean Air Act“ kostet 10 Millionen $ pro Jahr, finanziert über versteckte Steuern durch die Grundstücksbesitzer von Grimyville

Fazit: die Bewohner von Grimyville bekommen danach höhere Renten für ihr Grundstück, wie sie damals bezahlt haben; haben aber diese Situation durch Steuerabgaben erst bezahlt

Fabel 2: Springfielder Aquarium

in Springfield gibt es einen großen Park zum picknicken, wandern

die Springfielder wünschen sich ein wenig mehr Abwechslung, da es sonst nicht weiter gibt

die Regierung entschied sich ein Aquarium zu bauen, finanziert aus Steuergeldern

das Aquarium ist toll, kostenfrei, aber immer überfüllt

eines Sonntags entschied sich Homer Simpson mit seiner Familie einen Ausflug dort hin zu machen

sein Sohn Bart wollte nicht dort hin, da man immer so lange ansteht

sie entschieden sich hinzufahren und zu schauen wie lang die Warteschlange ist (wäre die Warteschlange länger als 45 Minuten warten, würden sie in den Park gehen)

da die Simpsons dumm sind, wussten sie nicht, dass die Warteschlange immer „45-Minuten-Wartezeit“-lang ist (da alle dumm sind und so denken wie die Simpsons)

Grimyvilles „Clean Air Act“ kostete nur die ansässigen Unternehmen und der Act bringt jedem Einwohner etwas

für das Aquarium in Springfiel bezahlen im Prinzip die Einwohner (durch Steuergelder) und es nützt nur denjenigen etwas, die hingehen

nun wird das Aquarium an den Cousin des Bürgermeisters verkauft, welcher 10$ Eintritt verlangt

was bedeutet das für die Simpsons?

teurer in $

günstiger in Wartezeit

die Simpsons wollen die 10$ nicht bezahlen, da es der Gewinn des Cousin ist

würden die 10$ in die Kassen der Stadt fließen, würden ie sie bezahlen, da somit die Steuerabgaben sinken würden

fixe Ressourcen (z.B. das Land an einem bestimmten Ort, Aquarium, unnützliche Vorlieben) bringen nur denjenigen etwas, dem sie gehören, d.h. kein Besitzer, kein Gewinn

das Ungleichheitsprinzip garantiert einen Gewinn für denjenigen, dem die fixen Ressourcen gehören

für Ökonomen ist es allerdings besser wenn wenigstens einer etwas gewinnt, bevor keiner etwas gewinnt

Ökonomen lieben Fabeln, welche nicht immer wahr sein müssen, nur realistisch

eine gute Fabel hat eine gute Moral und eine gute Moral ist instruktiv

Ricardian Rent Theory Revisted-a modern application and extension Barreto, Humberto 1990

Einführung:

-im frühen 19en Jahrhundert stellte David Ricardo fest, dass Grundbesitzer von hoher Bodenqualität diesen Vorteil ausnutzen konnten ohne

dafür etwas zu tun

-sie ließen Bauern auf ihrem Boden arbeiten

-hohe Bodenqualität warf dabei größere Erträge ab als niedrige

-im Folgenden wird die ricardianische Rententheorie erklärt und auf die häutige Haarpflegeindustrie übertragen

Ricardian Rent Theory:

-Ricardo ist bekannt als Verfechter des Freihandels, Begründer des komparativen Vorteils und Gegner des Protektionismus

-nach Ricardo ist die Rente das was dem Landbesitzer gezahlt wird für die Nutzung seines Bodens(sie bleibt auch gleich falls Begrenzungen, Gebäude oder Dünger teurer werden)

-Rente ist der Produktivitätsvorteil höherer Qualität gegenüber geringerer

-falls jedes Stück Land homogen in seiner Art und Weise wäre könnte man keine Gebühr für seinen Gebrauch verlangen

-natürlicherweise gibt es aber Qualitätsunterschiede, Ricardo teilt sie in drei Klassen ein: Nr 1,2 und 3 und einem Profit in Korneinheiten von 100,90 und 80

-solange die Bevölkerung noch gering ist würd nur Bodenqualität 1 benutzt und es fallen keine Renten an.Wenn nun aber die Bevölkerung langsam wächst wird auch auf Boden von Qualität 2 angebaut und es entsteht eine Rente der Größe von 100-90=10.Ein Bauer von Bodenqualität 2 würde also auch 10 Einheiten anbieten um auf Qualität 1 anzubauen. Später passiert das gleiche mit Bodenqualität Nr 3

-Ricardos Schlüsse:1.eine bestimmte Bevölkerung benötigt ein bestimmtes Kontingent an Nahrung. 2.das Land welches mit der niedrigsten Qualität kultiviert wird(hier Boden von Typ 3)generiert einen bestimmten Profit. 3.dies wird der vorherrschende Profit im Wettbewerb der Bauern, alles was diesen Profit überkompensiert geht als Rente an den Grundbesitzer

-bezüglich der damaligen corn laws (Protektionismus der Engländer)meinte Ricardo:-England muss nun selbst mehr Nahrung erstellen, dies würde allerdings nur die Renten der Landeigner erhöhen und würde die Profite der Bauern senken

Übertragung in die Moderne: aktuelle Organisationsformen im modernen Schönheitssalon

-große Entwicklung in der Haarpflegeindustrie in den letzten 20 Jahren

-die Beziehung zwischen dem Stylisten und dem Saloninhaber hat sich verändert

-traditionell werden Stylisten/Frisöre vom Inhaber entlohnt oder bekanntere Stylisten bekommen sogar 60-70% ihres Umsatzes und müssen nur den Rest abgegen

-heutzutage mieten Stylisten oft nur noch ihren Arbeitsplatz und zahlen eine Gebühr dafür sodass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmerverhältnisse verschieben

-die Stylisten setzen ihren eigenen Preis und vermarkten sich selbst, dabei streichen sie jeglichen Gewinn ein

-warum ist das aber so? Antwort: Ricardian Rent Theory

ricardianischer Wettbewerb

-der Landbesitzer steht zum Bauer wie der Stylist zum Saloninhaber

-entweder haben die Styylisten ein großes Klientel oder nicht, sie sind nicht einfach substituierbar oder homogen

-die Kunden brauchen in relativ kurzen Abständen einen neuen Haarschnitt, den sie auch relativ gut bewerten können, so kommt es das die meisten Kunden ihren persönlichen Frisör des Vertrauens haben. Die Kunden gehen also zum Stylisten nicht zum Salon selbst

-nun generieren die Stylisten mit der niedrigsten Qualität einen Profit, allerdings erwirtschaften andere Stylisten einen höheren Profit. Dies führt zu einem Wettbewerb zwischen den Saloninhabern der sich letztendlich auf dem niedrigsten Qualitätslevel festsetzt. Alles was darüber liegt wird von den Stylisten als Rente abgeschöpft

-dies führt zu einer Vermietung des Arbeitsplatzes, sozusagen als finaler Schritt gute Stylisten zu halten

-dieser Wettbewerbsdruck ist in manchen Regionen sehr stark in anderen fast gar nicht ausgeprägt(Grund: sobald diese Methode in einem Salon angeboten wird wird sie sich schnell auf andere verbreiten)

-warum gab es diese Form am Markt nicht schon immer? Wie auch bei der Bodenqualität die sich von 1 auf 2 ausdehnen musste, gab es in der Haarpflegeindustrie einen starken Anstieg der Nachfrage die mehr Stylisten unterschiedlicher Qualitäten auf den Markt brachte

Zusammenfassung

-warum entsteht die Arbeitsplatzvermietung? Stylisten sind nicht homogen, Häufigkeit der Aufsuche, Qualitätsbeurteilung relativ leicht

-warum entsteht sie ungleich? Wettbewerbsdruck und Abwanderungsgedanken in Gegenden wo diese Art von Vermietung schon eingesetzt wird

-warum erst seit kurzer Zeit? Stark angestiegene Nachfrage, niedrige Profite und höhere Renten folgten daraus

Weitere Schlüsse

-im Gegensatz zu Landbesitzern und Bauern haben hier die Salonbesitzer die größere politische Kraft und sind besser organisiert

-hieraus entwickelten Salonbesitzer Strategien um den Wettbewerb zu eliminieren oder zumindest einzuschränken

Nip in the bud Strategie

-dies ist ein Versuch die Haarschnitte zu vereinheitlichen damit sich Stylisten keinen Kundenstamm aufbauen können, der Kunde muss also glauben der Schnitt sei überall identisch

Goverment intervention Strategie

-hier geht es darum das Vermieten von Arbeitsplätzen gesetzlich zu verbieten

Literatur zur Vorlesung 5:

Friedman, Milton 1968 The Role of Monetary Policy

Einverständnis der wirtschaftspolitischen Ziele:

hohe Beschäftigung, stabile Preise und schnelles Wachstum.

Es gibt eine neue Ära der Geschäftszyklen und der Geldtechnik. Die Geldpolitik war wie ein Kette, man konnte an ihr ziehen, um die Inflation zu stoppen aber man konnte nicht an ihr drücken um die Rezession aufzuhalten.

Man kann das Pferd zu Tränke führen, aber nicht zwingen zu trinken.

Welche Rolle spielt dabei die Geldpolitik. Geldpolitik wird doppelt verflucht.

Abschwung wird ausgelöst durch eine Verknappung der Investitionen oder bei konsequenter Sparsamkeit und dies konnte nicht durch monetäre Maßnahmen allein aufgehalten werden, mit Hilfe der Fiskalpolitik (Staatsausgaben, Steuersenkung)

Es entwickelte sich ein „new economic knowledge“ ; Geld ist nicht alles.

Geld soll Zinsrate unten halten, um die Zinszahlungen im Staatsbudget unten zu halten.

Diese Meinung entstand nach dem Krieg(2.WK).

Es wurde eine billige Geldpolitik verfolgt und es gab einen großen Schock, da es in einem Land nach dem anderen gescheitert ist und man erzwingen wollte, dass die Zinsrate auf einem niedrigen Level bleibt.

Keynes Meinung wurde von Haberler, Pigou angezweifelt und sie meinten, dass es in einer Welt von flexiblen Preisen kein Gleichgewicht bei voller Beschäftigung gäbe.

Keynes und die meisten anderen Wirtschaftsexperten glaubten, dass die Große Depression trotz aggressiver, sich ausbreitender Politik auftrat.

Studien haben belegt, dass es eigentlich anders herum ist. Die Behörden folgten Deflationspolitik.

Die Geldmenge ist um ein drittel gefallen.

Sie taten ihr bestes aber ihr bestes war nicht gut genug“

Der Große Abschwung ist ein Zeichen der „Macht“ der Geldpolitik.

Es gab eine Desillusionierung in der Staatspolitik bzgl. Fiskal- und Geldpolitik.

Der Schwerpunkt verschob sich auf Steuern.

Es war schwer zu realisieren, wie stark sich der Wandel der professionellen Geldpolitik im Bezug auf die Rolle des Geldes auswirkte. Heutzutage akzeptieren Ökonomen die Sicht, die es vor 2 Jahrzehnten gab. (Zitate S.3 und 4)

z.B.

Kapital kann nicht mehr unbegrenzt sein

Spar-Ivestitions-Probelm

Geldpolitik sollte begleitet geführt werden, um Preisstabilität und „Goldstandard“ zu bewahren.

Kriterien der Geldpolitik waren der Zustand des Geldmarktes, die Ausbreitung der Spekulationen und die Goldbewegung.

Heute ist die Vollbeschäftigung wichtig und die Verhinderung von Inflation eher zweitrangig.

Es gibt trotzdem eine ähnliche Sicht der Dinge. Damals wie heute sind wir in der Gefahr der Geldpolitik eine größere Rolle zu geben als sie wirklich hat.

--Was Geldpolitik nicht machen kann—

Diskussion von zwei Limitationen der Geldpolitik.

1. Das man Zinsraten nur für bestimmten Zeitraum halten kann.

1.

Zinsrate

Wie bekommt die FED die Zinsrate gesenkt?

Kauf von Sicherheiten, dies erhöht die Preise und senkt die Gewinne. Dazu kommt das es die Menge von vorhanden Reserven der Banken ansteigen läßt und dadurch die Menge der Bankkredite und auch die ganze Geldmenge ansteigt, somit glaubt man, dass die Geldmenge die Zinsraten senkt.

Akademische Ökonomen akzeptieren diese Schlussfolgerung aber mit Einschränkungen.

Wie kann man Menschen dazu bringen eine hohe Geldmenge zu halten nur durch das Unterdrücken der Zinsrate.

Beides ist richtig, die Auswirkung des Anstiegs der Geldmenge muss man beschleunigen.

Cash-Balance

Des einen Ausgaben sind des anderen Einnahmen.

Wirtschaft kann überreagieren und kann die Zinsrate temporär über ein Level heben und ein zyklischen Anpassungsprozess verfolgen.

Ein hohe Rate von Geldexpansion wird eine höheres Level der Zinsen hervorrufen als andersherum.

Eine höhere Rate des Geldwachstums würde die Preise anheben und die Bevölkerung denkt, dass die Preise weiterhin steigen.

Geldnehmer wären bereit den Geldgebern einen höheren Zins zu zahlen.

Es hat einige Jahrzehnte gedauert für die völlige Anpassung des ganzen Prozesses.

(Bsp.: Chile, Brasilien, USA S.7)

2. Beschäftigung als Kriterium der GeldPolitik

Zweite Einschränkung: Geldwachstum führt zur Stimulation von Beschäftigung,

Geldverknappung bremst Beschäftigung.

(Wicksell S. 7)

natürliche und marktspezifische Zinsrate“

Phillipskurve im Zusammenhang vom Inflation und Arbeitslosigkeit.

Natürliche Arbeitslosenquote = Sockelarbeitslosigkeit

Der Staat will die Rate der marktspezifischen Arbeitslosigkeit unter ein Level der natürlichen Arbeitslosigkeit drücken.

Steigendes Einkommen führt eher zu Anstieg des Outputs und der Beschäftigung als zum Anstieg der Preise.

Analse: ex post vs. ex ante

Es gibt immer einen temporären trade-off zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit, es gibt keinen permanenten.

Der temporäre trade-off kommt nicht per se von Seiten der Inflation, aber von der unerwarteten Inflation, welche generell meint, dass die Inflationsrate steigt. Es gibt einen Unterschied zwischen hoher und steigender Inflation.

Eine steigende Inflation drückt die Arbeitslosigkeit, eine hohe dagegen nicht zwingend. (S.11)

--Was kann Geldpolitik tun--

Geldpolitik kann einen wichtigen Effekt auf die realen Größen haben.

Geld ist nur ein Maschine, aber eine extra ordinär effiziente Maschine.

Die große Deflation ist das dramatischste Beispiel dafür aber nicht das einzige. (S.12)

Unser Wirtschaftssystem arbeite am besten wenn Produzenten und Konsumenten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit vollem Selbstbewusstsein handeln, so dass das durchschnittliche Preisniveau relativ stabil bleibt.

--Wie soll Geldpolitik ausgeführt werden?--

um

den Beitrag zu unseren Zielen zu leisten.

Zwei Hauptbedingungen für Geldpolitik.

Geldautorität (monetary authority) soll sich selbst durch die Ausmaße kontrollieren und nicht bei solchen die es nicht kontrollieren können.

Die verschieden alternative Größen, die es kontrollieren kann

die ansprechendsten Führer für die Politik sind die Austauschraten,

das Preislevel, definiert als Index und die Menge des Finanzsektors.

Es ist es nicht wert sich so einfach an den Durchschnitt anzupassen wie es der Rest der Welt dies tut.

Von 3 angeführten Dingen ist das Preislevel das wichtigste

Geldaktivitäten brauchen länger um das Preislevel zu beeinflussen als den Finanzsektor.

Jeweils der Zeitraum und die Größe des Effektes variieren mit den Umständen.

Daraus folgt, dass man nicht vorhersagen kann, was für einen Effekt eine bestimmte Geldbewegung auf das Preislevel haben wird und wann sie diesen Effekt haben wird.

Geldinstanz muss scharfe Änderungen vermeiden.

Die Änderungen vermeiden durch das anpassen der Politik an des Erreichen einer konstanten Wachstumsrate im Finanzsektor.

Besser ist es eine festgelegte Rate zu haben, da es im Durchschnitt eine moderate Inflation hervorruft oder moderate Deflation, als dass man unter weiten und schwankenden Störungen leidet.

Die Zeiträume der relativen Stabilität in der Geldwachstumsraten waren ebenfalls Zeiträume der relativen Stabilität der ökonomischen Wachstumsraten.

Die Zeiträume der weiten Ausdehnung in der Zuwachsraten waren ebenfalls Zeiträume in dem Wachstum der ökonomischen Aktivitäten.

Dadurch dass ein konstanter Kurs gesetzt wird kann die monetäre Instanz einen großen Beitrag zur ökonomischen Stabilität leisten. Dadurch das der Kurs eine von konstanten und moderaten Wachstum der Geldmengen gegeben ist, gibt es einen großen Beitrag zur Vermeidung von Inflation oder Deflation der preise.

Aber gleich bleibendes Geldwachstum würde ebenfalls ein Geldklima hervorrufen, günstig für die effektive Operation der Basisaktivitäten von Unternehmen, Erfindungsgabe, Entwicklungen, harter Arbeit, Sparsamkeit, welches die wahren Quellen des ökonomischen Wachstums

sind.

Literatur zu Vorlesung 6:

The Free-Market Innovation Machine – William J. Baumol

Chapter 1

Introduction: On the Engine of Free-Market Growth

neue Technologien sind immer mehr und wichtiger geworden in den letzten Jahrzehnten

vor allem unter kapitalistischen Einfluss, denn Zeit ist Geld

kapitalistische Ökonomik entspricht einer „Maschine“ mit dem „Produkt“ des ökonomischen Wachstums

angesichts des wachsenden BSP war Innovation nur eine Frage der Zeit

Bedeutung nahm mit der Zeit auch immer mehr zu

Central Topics of the Book

Buch versucht zu erklären, dass Innovation unabhängig vom Kapitalismus statt fand, trotz der anerkannten Effizienz

Performance hauptsächlich auch Wettbewerbsdruck entstanden

Innovation spielt eine große Rolle

Vor allem auch für unternehmerischen Entscheidungen

Explaining the Growth Miracle of Free Enterprise

Transformation des Lebensstandards und Entwicklung neuer Technologien

Einflüsse und Konsequenzen für die Wirtschaft:

o Oligopolisten: Innovation = wichtigste Waffe im Wettbewerb

Innovation ersetzt den Preis

Vor allem wichtig für Computer-Industrie

o

Routine: Minimierung der Ungewissheit im Produktionsprozess

o

Produktive Unternehmen: Rent-Seeking oder schädliche Besitzergreifung

o

Gesetz: Vollzug von Verträgen

o

Technologie verkaufen und verhandeln: profitable Herausgabe der Innovation mit Gebrauchsrecht (durch Lizenz)

Imperfect but Substantial Economic Efficiency and Growth under Capitalism

Tendenz zur statischen Effizienz

Produktionsmix ist am besten für Nachfrager

Mehr Innvestitionen oder potentielle Investitionen steigern Nutzen des Prozesses

Soziale Benefits übersteigen ihre Kosten bei Innovationseinführung

Spezifikationen in Produktion möglich

Incorporating Growth Analysis into Mainstream Microeconomic Theory

Innovation routiniert Entscheidungsprozesse und Aktivitäten

Maximiert Gewinn

Muss geregelt sein von einer zentralen Organisation

Innovation in Verbindung mit Ressourcen-Allokation und Einkommensdistribution sehen

Es kann zur Innovationsrivalität kommen

Payoffs können erst in der Zukunft erwartet werden

Capitalism is unique not in Invention but in Innovation

Kaskade der Innovation charakterisiert die freien Unternehmen

Opportunitätskosten haben sich geändert

Aktivität der bemerkten Ökonomie hat zugenommen und hat ebenso Einfluss in andere Bereiche

- für Oligopole einzige Möglichkeit zu überleben mit Innovation

Innovation oder Sterbe

- Anpassung anderer Oligopolisten an Innovation

Routinierung der Innovation

Feedback: Innovation stimulates further Innovation

erfolgreiche Marketingaktivitäten und gewinnbringender Nutzen steigern Anzahl von potentiellen Investitoren

neue Produkte bieten Anreiz für Ideen von anderen Unternehmen (entweder Substitute oder Ergänzungen zum Produkt)

Kosten für Produktion sind geringer aufgrund der Vorarbeit eines anderen Unternehmens

Innovative Aktivitäten ist ein kumulativer Prozess

Market Incentives for rapid Dissemination

Innovation für Spezialisierung

Möglich das höchste Gewinne durch Rechte erzielt werden (vor allem für Produkte und Renten)

Ergebnis: jeder will profitieren ausgebreitete Innovation Technologie beschleunigt Wirtschaft

Does this exaggerate the role of innovation?

Investitionen in Humankapital sind wichtig, z.B.: Bildung und „Learning-by-Doing“

Sehr limitierte Ressourcen

Innovation wird bedeutungsloser

Remark on the Role of Greed

Gier treibt jeden vorwärts

Adam Smith demonstriert , wie dieses Problem im Wettbewerb gelöst wird, nämlich durch die “unsichtbare Hand”

Allgemeine Wohlfahrt wird erreicht durch Kampf um besseres Produkt

Augenmerk auf das Wollen des Konsumenten und Ausrichtung des Outputs daran

Conclusion:

Innovation bekommt viel Aufmerksamkeit in Entscheidungen

Preisfestsetzung trotzdem wichtig, vor allem für Informationsbeschaffung

Technologische unausweichbar und notwendig

Chapter 2 – The „Somewhat Optimal“ Attributes of Capitalist Growth: Oligopolistic Competition and Routinization of Innovation

Die „einigermaßen optimalen“ Merkmale des kapitalistischen Wachstums: Oligopolistischer Wettbewerb und Routinisierung/Umwandlung der Innovationen

-„somewhat optimal“ = einigermaßen optimal

o beschreibt den Wachstumsprozess der kapitalistischen Effektivität

es ist kein Grund für eine Anklage vorhanden, dass die freie Marktwirtschaft automatisch dazu neigt die Anforderungen der idealen ökonomischen Effektivität im Wachstumsprozess zu erfüllen

es gibt beachtliche Gründe, dass die Wachstumsaufzeichnungen der freien Marktwirtschaftsform von (ökonomischen) Unternehmen wenig anfällig ist,

es ist auch in großem Maße an den Druck auf dem Markt anpassungsfähig (dadurch soll die Anpassungsfähigkeit der

Innovationen auf dem Markt und der anderen Firmen gewährleistet werden)

-der kapitalistische Wachstumsmechanismus hat Wohlfahrtseigentum (welfare properties), der begehrenswerter ist als in der Literatur angedacht

Innovation and the Growth Performance of Capitalism

Innovation und die Wachstumsperformance des Kapitalismus

Pro-Kopf-Einkommen in den führenden kapitalistischen Wirtschaftsländern wächst drastisch um das Achtfache, in England geht es jedoch zurück

diese Länder heben sich von anderen Ländern ab, durch ihre hohen Wachstumsraten

in keinem anderen Wirtschaftssystem, als der industrialisierten freien Marktwirtschaft, ist das Durchschnittseinkommen so gewachsen wie in Nordamerika, Westeuropa und Japan

Sowjetunion hat es auch versucht, aber ist daran gescheitert genügend Material zu produzieren, das den Lebensstandard der Bevölkerung anhebt

das Geheimnis des außerordentlichen Erfolgs ist: das ökonomische Puzzle, (dieses richtig zu verbinden und in das richtige Gleichgewicht zu bringen) welches jedoch kritisch zu dem Grad/der Höhe des Reichtums ist, welcher in der Zukunft angestrebt ist

o das ist die Antwort darauf, was die ärmeren Länder bemüht sind zu lernen

dieser Text soll die Merkmale der freien Marktwirtschaft beschreiben, die eine fantastische Maschine darstellen, mit deren Hilfe man die „Produktion“ von Innovationen und die konsequente Erhöhung des Output erreichen kann

dieser Text gibt Auskunft über die drei Erklärungen:

der angespannte Wettkampf der Unternehmen um die beste Innovation oder die Verbesserung alter Innovationen

Routinisierung des Innovationsprozesses, sodass man nicht mehr auf den glücklichen Zufall von Erfindungen angewiesen ist

den Konkurrenzdruck verringern, indem man die geheimen Technologien freiwillig verbreitet und somit für jeden verfügbar macht, um dadurch einen Draht zu der Konkurrenz herzustellen

-Routine in die Innovationen zu bringen ist somit unheimlich wichtig!

The continuing Importance of unroutinized endogenous Innovation

Die anhaltende Bedeutung der nicht routinisierten endogenen Innovation

die nicht routinisierten Erfindungen sind auch sehr wichtig, viele der Vergangenheit angehörenden Erfindungen zählen darunter

meist wird etwas erfunden und durch den erzielten Erfolg wird darauf ein Unternehmen aufgebaut z.B. Henry Ford und die Erfindung seiner Automobile

die meisten Innovationen, die durch Routine entworfen wurden, gehört eher zu: Produktverbesserung, erhöhte Verlässligkeit, höhere Benutzerfreundlichkeit und neue Verwendungen für das Produkt

beide Innovationsverfahren sind wichtig und tragen erheblich zum Wirtschaftswachstum bei

Problems besetting Innovation and Growth under free Enterprise

Probleme, die Innovationen und Wachstum der freien Unternehmer bedrängen

Innovationen der freien Unternehmer sind weit davon entfernt optimal zu sein:

1. Benefit Spillovers (überschwappender Gewinn)

-Gewinn der Innovation geht normalerweise an den Erfinder

-hier jedoch bekommen Personen oder Gruppen, die rein gar nichts mit der Innovation zu tun haben (z.B. auch die Konkurrenz), erhebliche Anteile

-kommt dadurch, dass die Erfinder nicht die ausreichende Ressourcenmenge in den Innovationsprozess investieren

2) Other Externalities (Andere externe Effekte)

-neue Produkte oder Prozesse können die Marktfähigkeit/Absetzbarkeit ihrer Vorgänger zerstören, obwohl sie einen bemerklichen Betrag (Gewinn) bewahrt hätten

-wenn der Besitzer der älteren Produkte nicht der des neuen Produktes ist, fühlt der neue Erfinder sich nicht verantwortlich für die eingefahrenen Verluste z.B. die Erfinder von Microsoft Excel waren nicht davon abgeschreckt, dass sie andere Anbieter ähnlicher Software in den Ruin stürzen

3) Proprietors‘ Withholding of Technological Information (Zurückhalten der technischen Informationen durch die Vorgänger)

-die ehemaligen Erfinder verbieten die Nutzung ihrer Produkte (durch Geheimhaltungspflicht, Lizenzen…)

-einige Firmen würden bessere Produkte herstellen, wenn sie das Recht dazu hätten

-Firmen, die ein ähnliches Produkt, welches schlechter ist als die eigentliche Erfindung, herstellen, haben Probleme zu überleben

4) Inappropriate License-Fee Levels (unerlaubt hohe Lizenzgebühren)

-die ersten Erfinder machen großen Gewinn durch Lizenzen

-das verbessert das Ausbreitungsproblem und verringert nebenher das Überschwappen durch direkte Entlohnung der Erfinder

5) Rent-Seeking and Destructive Entrepreneurial Activity (Politische Rechte und schädliche Unternehmeraktivitäten)

-viele Unternehmer sind nur auf den Gewinn aus und kümmern sich nicht um die Auswirkungen auf die Gesellschaft

-oft werden auch Rechtsstreite angesetzt um durch die Zahlungen einerseits die Konkurrenz finanziell zu schwächen oder ruinieren und andererseits sich selbst daran zu ergötzen

-nicht nur Energie auf die Innovationen gelenkt, sondern auch darauf damit ein Monopol zu erschaffen oder sogar kriminelle Aktivitäten auszuführen

6) „Winner Take All“ Patent Races („Der Gewinner bekommt alles“-Patent Wettbewerbe)

-das Gemeinwohl leidet drastisch darunter, wenn Firmen einen Wettbewerb gegen die Zeit durchführen, nur um als erstes das Produkt auf den Markt zu bringen und was das wichtigste ist, das Patent an sich zu reißen und die anderen somit in den Ruin zu stürzen

How the Market deals with the Impediments to Efficiency in Innovation

Wie der Markt mit Behinderungen der Effizienz der Innovationen umgeht

die oben angebrachten Probleme werden auf den folgenden Seiten genauer analysiert und es wird gezeigt, dass der Marktmechanismus für jedes eine Lösung hat und sie somit leichter erscheinen lässt

ein Grund für die freiwillige Verbreitung der Innovation ist:

1. der erzielte Profit, wenn der Preis stimmt; die Käufer machen die Angebote dann, wenn es billiger ist das Produkt zu kaufen (Make-or-Buy)

2. der Druck der Konkurrenz; Austausch der Technologien bedeutet nicht die Untergrabung des eigenen Unternehmens; durch den Zusammenschluss zweier Firmen und den Austausch des Wissens kann Stärke ggü. einem Dritten aufgebaut werden; sehr oft vorhanden solche Vereinigungen, weil dadurch auch die Investitionen in Innovationen gesteigert werden können und auch das Wirtschaftswachstum nicht behindert wird

monopolistische Kraft, für krankhaft erachtete Staatseingriffe, private Kalkulationsfehler und Ignoranz können und vermindern auch die Effizienz der Wirtschaft

Summary

Zusammenfassung

1. fortwährende Investitionen in Innovationen ist durch die high-Tech oligopole Industrie

gesichert;

durch den Wettbewerb werden Innovationen zur Routine um das Risiko zu mindern;

diese Anreize werden erhöht und nicht untergraben durch den Handel der Lizenzen

2. Innovative Aktivitäten werden angekurbelt durch den erfolgreichen Austausch der Technologien;

es herrscht eine große Ausbreitung der Technologien heutzutage dadurch;

die Innovationen sind für sehr viele zugänglich und haben somit die Wirtschaft zum Wachsen gebracht

die Innovationen sind nicht perfekt, es gibt auch Fehler und Probleme

selbst das Überschwappen des Gewinns bereichert das Befinden der Wirtschaft und gibt der Wachstumsleistung der freien Marktwirtschaft soziale Größe

Innovation, Investition und Aus-/Weiterbildung werden weitreichend wahrgenommen und als exogene Zufallsprodukte bezeichnet, nicht also als vorhersehendes Produkt der freien Marktwirtschafts-Wachstums-Maschine gesehen

Grundbaustein der Entwicklung und Innovation ist der Kapitalismus

Autor ist überzeugt, dass das Wachstum nicht abrupt abbrechen wird in der Zukunft

Appendix: Remarks on heterogeneous-product Races

Anhang: Beachtung der heterogenen Produktwettbewerbe

Bisher wurde nur homogene Innovation betrachtet (Erfindung ein und desselben Produkts)

Meist ist es jedoch so, das Substitute erfunden werden, die vielleicht nicht ganz so gut sind, wie das Original, aber dafür billiger oder in einem anderen Bereich besser sind

Anbieter des Substitutes verkaufen ihr Produkt oft zum selben Preis, wie das Original

Absatzpreis ist sehr oft verantwortlich für die Möglichkeit des Markteintritts, nicht um den Wettlauf zu gewinnen

chapter 3

Einführende worte:

-Kapitel beschreibt Wandel technischer Innovationsprozesse in Folge auf Wettbewerbsdruck

-innerbetrieblicher Innovationsprozess hat enorme Bedeutung gewonnen

-Verfahrensweisen des Innovationsprozesses ist routinierter (klarer, strukturierter)—daraus folgt: Wettbewerbsfähigkeit steigt im Oligopol

Druck im Oligopolistenwettbewerb, Profite und Routine der Innovation:

-Weitere Folge aus Innovationsprozess: erwartete Gewinn :

auf der einen Seite: durch Gewinne verfällt Unternehmen in eine gewisse Routine d. f. Gewinne werden geringer (das hier steht jetzt zwar nicht im Text , aber zur Verständnis: Musiker hat Erfolg mit einem Song---durch hohen Gewinn produziert er wieder ähnlichen Song---Leute finden Lied nicht mehr so gut (da sie Art des Songs schon kennen)-nächstfolgender Gewinn ist geringer)

-Anreiz für Unternehmen war Schumpeters Modell, welches durch Innovation hohe Gewinne versprach

-aber in Realität: viele Wettbewerber mit vielen Erfindungen, welche keine positiven Gewinne für Unternehmen bringen (Gründe folgen)

-Firmen erwarten keine größeren Gewinne durch Innovationen, als durch normale, andere Anschaffungen

-abgesehen von Ausnahmen kann man im Grunde keinen größeren ökonomischen Erfolg durch technische Innovationen, als in anderen Teilbereichen(Marketing etc.) erwarten

-Beispiele die zeigen, dass technische Innovationen keinen Vorteil gegenüber anderen Bereichen bieten( zeigt nicht Schumpeters Modell) :

Zum Verständnis: Gewinn von Null heißt nicht automatisch ökonomischer Nullgewinn

Trifft nicht auf alle Unternehmen zu

-Wertpapiermärkte reagieren extrem empfindlich auf die Ausführungen und Auftritte neuer Prozesse und Produkte des Unternehmens

-entsprechen diese nicht den Erwartungen der Konsumenten, dann fallen Aktienpreise—dieser Druck zwingt Firmen Innovationsaufwendungen zu strukturieren

-demzufolge können Unternehmen aus bestimmten Branchen(mit hoher Fluktuationsrate der Innovationen/geringe Produklebenszyklen) nicht riskieren, dass Innovationen Verluste bringt, bzw. unreife Ideen auf Markt zu bringen (Grund: schwer neue Ideen zu finden, die Fuß im Markt fassen)

-demzufolge diese Unternehmen gezwungen neue Techniken und Produktinnovationen in Ihre Routine einzubinden (zur Minimierung Risiken)

-weitere Möglichkeit Risikominimierung: Absprache mit Konkurrenz, dass Höhe Innovationen gleich bleiben---kurzfristiges Gleichgewicht(kurzfristige Vorteile), bis einer vom Abkommen abspringt und erweitert

-(nähere Erläuterung in Chapter 1 und 4)

-Risikoreduzierung auch durch Patente etc. um Konkurrenz zu kontrollieren

-allgemein gilt, dass sozialer Nutzen einer anfänglichen Innovation geringer ist, als eine schrittweise Verbesserung der Innovation

Nachweise der Anzeichen für routinierte Innovationsaufwendungen

-Innovationsprozesse sind zu alltäglichen Prozess in Unternehmen geworden (bei 60 % der Firmen sind 40% der Erfindungen von einzelnen Personen)

-R&D (Research and Development) transformierten den Prozess der Erfindungen zu einem bürokratischen Prozess

-jedoch geht Trend der einschlägigen Erfindungen zu einer schrittweisen kleinen Verbesserung von Produkten und Prozessen –unterstützt von R&D

-zwischen 1970 und 1998 vervierfachten sich die Anzahl der R&D Bereiche der Unternehmen

-in Vergangenheit war Preis grundlegendes Instrument in der Konkurrenz zwischen Firmen

-jetzt Innovation um Wettbewerbsvorteile zu erzielen

Kooperation bei routinierten Innovationen

-Management kontrolliert R&D Abteilungen in Sachen Budget der Prozesse

->werden in die Details eingebunden/darüber informiert

-treffen Entscheidungen über den weiten Verkauf der Innovationsprozesse->wohin es zum Beispiel gehen soll, welche Idee umgesetzt werden soll, sagen, was erfunden werden soll usw.

-gibt spezielle Ingenieure, die nach meistgebrauchten Neuerungen suchen

Die Relevanz der versunkenen Kosten bei Entscheidungen der Unternehmen in Bezug auf Innovationen

-wie schon erwähnt, wenn Innovationen zu Routine werden, sinkt Gewinn gegen Null

-Hauptgrund: versunkene Kosten und Art und Weise, wie sich routinierte und unroutinierte Innovationen unterscheiden

-wenn es ein unbeständiger Prozess ist, der unregelmäßige Innovationen hervorbringt, sind alle Kosten der einzelnen Erfindungen versunkene Aufwendungen

-besonders, wenn: -nur eine Erfindung

-Unternehmen benötigt „Lebenszeit“ für Entwicklung einer Erfindung

-Kosten nicht in die Marketingentscheidungen der Preiseeinbezogen

-sieht anders aus, wenn es ein routinierter Prozess ist, da beeinflussen versunken Kosten die Marketingentscheidungen bezüglich Preisgestaltung

-der entscheiden Unterschied bei relevanten und nicht relevanten versunkenen Kosten liegt bei Unterscheidung zwischen routinierten und zufällig entdeckten Innovationen

-aber im Endeffekt zählen die Einnahmen, die Innovation auf Markt hervorbringt, unabhängig, ob die Kosten berücksichtigt werden oder nicht!

-anders, wenn die Neuerungsprozesse und die resultierenden Kostensuche dauerhaft werden

-versunkene Kosten beeinflussen rationale Entscheidungen und Anzahl der Neuerungen und Gewichtigkeiten, die für zukünftige Neuerungen getroffen werden

Versunken Kosten und die Möglichkeit der „nonzero“ erwarteten Erträge aus routinierten Innovationen

-Firmen haben schnell bemerkt, dass zusätzliche Gewinn aus Neuerungen nahezu gegen Null tendiert im Vergleich zu anderen Produkten

-stimmt aber nicht immer:

-positive Gewinne aus Charakter versunkenen Kosten:

->fungiert auch als Barriere, um in Markt als neues Unternehmen einzutreten

->zu unterscheiden zwischen Grad der Konkurrenz auf Markt und Grad der Innovationstätigkeiten

-in vielen Oligopol Märkte Eintritt schwierig->versunkene Kosten sehr hoch

-gleichzeitig braucht man nur geringes Hartkapital für Prozesse

-Rentabilität einer Industrie oft stark abhängig von versunkenen Kosten

-versunkene Kosten (entspricht von Wertigkeit her gesehen) sind Kosten eines Austritt aus dem Markt und entspricht gleichzeitig Risiko eines Eintrittes in den Markt

-wenn versunkene Kosten sehr klein sind, dann wird der Profit daraus nahezu Null durch Eintritt

-wenn versunkene Kosten eines Innovationsprozesses sehr hoch sind, dann können nur erfolgreiche Firmen den Preisschnitt und andere erhöhte Kosten (wegen Qualität zum Beispiel) standhalten

-Gewinn wird bescheiden sein

Chapter 4: Oligopolistic Rivaltry and Routine Innovation Spending: Theory of the Engine of Unprecedented Capitalist Growth

Oligopolistischer Wettbewerb und Ausgaben der Routine Innovationen: Theorie des Antriebs des beispiellosen kapitalistischen Wachstums

In diesem Text wird auf die Merkmale des freien Konkurrenzmarktes geschaut

diese Merkmale sind der Prozess, bei dem der oligopolistische Wettbewerb die Stufe des Innovationsaufwandes bestimmt und ebenfalls die Verlaufskurve über die Zeit hin

wir schauen uns somit die Produktion der Innovation in der freien Marktwirtschaft an

Red Queen game“ (after Lewis Carrol) = konkurrierendes Wettrüsten der Innovationen

Es muss so schnell wie möglich gerannt werden, um still stehen zu können

Soll gezeigt werden, wie einfach routine in die Innovationsproduktion zu bringen ist

Darstellung durch das Model einer oligopolistischer Industrie (Risiko und Unsicherheit außen vor gelassen)

Ein Grund für das Scheitern all der anderen Marktformen ist das Nichtvorhandensein der oligopolistischen Rivalität

Hier jedoch wird dadurch gewährleistet, dass das Wettrüsten auftritt und dass die Konkurrenz auf einander Acht gibt

Oligopole sind somit die Hauptverantwortlichen für das Wachstum und den Lebensstandard

Temporary Equilibrium in an (Innovation) Arms Race

Kurzzeitiges Gleichgewicht beim Wettrüsten der Innovationen

Innovation ist die Hauptwaffe im Konkurrenzkampf mit den anderen, denn wenn es vernachlässigt wird, kann die Firma einen Abfall ihres Marktes verzeichnen

Das Produkt ist entweder geringwertiger als das der Konkurrenz oder die Kosten und somit die Absatzpreise sind zu hoch

Kurzfristiges Gleichgewicht kann nur entstehen

Diese Firmen werde dazu verleitet über ihr Gleichgewicht hinauszugehen, die Konkurrenz jedoch verweilt im selben Gleichgewicht, somit kann die erstere ihre Konkurrenz im Preis und der Qualität ausstechen

Es wird sehr darauf geachtet, dass dieser Prozess so nicht zustande kommt

Folglich wird investiert, was aber dem Wettbewerb unter den Konkurrenten nichts wirklich bringt

Der Gesamtgewinn ist nicht gleich den vorherigen Erfolgen; kommt dadurch, dass die Firma so viel in die Forschung und Entwicklung (F&E) investiert hat, demzufolge wird weniger Gewinn gemacht

Somit werden Investitionen in F&E nur in Erwägung gezogen, wenn ein wirklicher Durchbruch erwartet werden kann

Graphisch dargestellt: eine Zeitkurve, die durch lange Perioden der gleichmäßigen F&E Ausgaben gekennzeichnet ist; alle Firmen haben ein kurzzeitiges Gleichgewicht

Wenn Durchbrüche auftauchen, verschiebt sich die Kurve nach rechts und die Ausgaben bleiben auf dem hohen Level bestehen

Das Wettrüsten Diagramm der F&E zeigt also einen Knick auf, eine starke Veränderung des Verlaufs – in der Gewinnbeziehung und ein Knick im Bereich der Innovationsausgaben

Graphics of the Arms-Race Model of Innovation Production

Graphiken des Wettrüsten Diagramms der Innovationsproduktion

(siehe Modelle auf Seite 48/49)

Darstellung in einem mikroökonomischen Modell von Paul Sweezys geknickter Nachfragekurve (erklärt, warum Preise im Oligopol stecken bleiben)

Der Mechanismus ist die Asymmetrie der Firmen in den Erwartungen ggü. der Konkurrenz

Das Unternehmen will die eigenen Preise nicht senken, denn dadurch würden Verluste eingefahren werden, es will die Preise aber auch nicht anheben, denn die anderen könnten nicht nach ziehen und man steht mit einem überteuerten Produkt da

Das Unternehmen setzt seinen Preis somit auf das Level der anderen und zieht bei drastischen Veränderungen einfach nach

Abbildung 4.1: ~eine MC (marginal cost=Grenzkosten) curve und zwei MR (marginal revenue=Grenzerlös) curves dargestellt (HMR und MRJ) – sind vereinfacht dargestellte Funktionen der F&E von Unternehmen X

~die MR Kurve stellt zwei unterschiedliche Reaktionen der Konkurrenz dar

~wenn jedes Mal, wenn Unternehmen X die Ausgaben für F&E ändert, die anderen Unternehmen mitgehen würden, dann käme die HMR Kurve in Frage, weil X es nicht schafft ihrer Konkurrenz voraus zu sein

~wenn X ihre Ausgaben für F&E erhöhen kann, ohne dass die Konkurrenz nachzieht, käme Kurve MRJ in Frage

~Konkurrenz reagiert gemischt (in Abb. 4.1)

~folgen dem Unternehmen X, wenn es die Ausgaben erhöht, aber folgen nicht, wenn die Ausgaben gesenkt werden

Ergebnis: Z-geformte teilweise lineare Kurve (SCAMR) mit einem vertikalen Bruch zwischen A und C

Wenn die Konkurrenz $20 Mio/a ausgeben würde und Unternehmen X seine Ausgaben auf $7 Mio/a verringern würde, kann es zurecht Angst haben, dass die Konkurrenz nicht mitzieht

Somit gibt die Konkurrenz immer noch $20 Mio/a aus und X wird einen Verlust verzeichnen und würde sich rückwärts auf der „not matched“ MR Kurve bewegen (MRJ)Richtung S

Wenn X jedoch seine Ausgaben erhöht (über $20 Mio/a) erfolgt eine Bewegung entlang der „matched“ Kurve HMR, dadurch bekommt die Konkurrenz Angst und passt ihre Ausgaben an

Abbildung 4.2:

Dieses Schema existiert so lange, bis ein Unternehmen einen Durchbruch erfährt, indem es eine neue Erfindung macht

Das Unternehmen erhöht seine Innovationsausgaben und macht selbst dann noch beachtlichen Gewinn, wenn die Konkurrenz nachzieht

Es kommt zu einer Verschiebung der Kurve MRBMR nach rechtsoben zu MR´B´MR

Der MC Punkt ist nun der MR Punkt (B´), welcher nach rechts wandert zu $25 Mio/a

Die Konkurrenz wird gezwungen zu folgen und somit liegt die jährliche Investition in Innovation bei $25 Mio/a

Kein Unternehmen der Konkurrenz steigt auf das alte Level zurück, denn sie fürchten, dass kein anderer nachziehen wird

Das Wettrüsten kann entweder als „Gefangenen Dilemma“ oder „Red Queen paradoxon“ bezeichnet werden

Die Pay-Off Matrix ist so konstruiert, dass beide Parteien den höchsten Pay-Off bekommen und eine effektive Abrüstung mit sich ziehen (F&E bleibt somit auf einem niedrigen Level)

Wie bei den meisten Kartellen ist geringes Vertrauen zwischen den Parteien vorhanden (Neid und wenig Kommunikation treten auf, wenn einer mehr Gewinn einfährt)

Es wird stark in den Innovationsprozess investiert, die Gewinne sind aber nur bescheiden, sogar weit bei Null

Das Modell hat einen sogenannten „ratchet“ = Sperrklinke

F&E Ausgaben werden konstant gehalten, erlaubt aber in bestimmten Situationen, dass sich das Ganze vorwärts bewegt, aber nicht zurück geht

Durch diese Sperrklinke können sich die Ausgaben für F&E nur erhöhen, aber nicht zurückgehen

Durch diesen Mechanismus ist ein schnelles Wachstum der freien Marktwirtschaft gewährleistet, denn um im Rennen zu bleiben, muss jeder so schnell laufen, wie er nur kann

Die Erklärung, wie das anfängliche Gleichgewicht festgelegt wird, wird leider außer Acht gelassen (es ist aber eher ein Merkmal der Realität als ein Fehler im Modell)

Durch Modelle kann man viel darstellen, aber es gibt immer Ausnahmen oder verläuft anders in der Realität

Three Growth-Creating Properties of Innovation

Drei wachstumsverursachende Eigenschaften der Innovationen

Trotz, dass die Innovationen in einem konstanten Level größtenteils verweilen, bleibt das BIP nicht konstant

Der Fluss auf einem Level der Innovationen resultiert in einem andauernden Wachstum des ökonomischen Outputs

Die drei folgenden Punkte vergrößern den Beitrag zum technischen Wandels des BIP:

1) The cumulate character of many innovations

= der zusammenfassende/angehäufte Charakter vieler Innovationen

-man versteht eher die Erneuerung der alten Erfindungen, als die völlig neue Erfindung

2)The well-known public-good property of information in gereral, and of innovation in particular.

= die gut bekannte öffentliche-Güter-Eigenschaft der Information generell und speziell der Innovationen

-Innovationen bringen nicht nur Gewinn für den Erfinder, sondern auch für andere Unternehmen, somit kann es auch immer weiter entwickelt und verbessert werden

3) An „accelerator“ feature of innovation

= eine Beschleunigungseigenschaft der Innovation

-durch eine Erfindung pro Monat kann ein steigendes BIP verzeichnet werden

-die F&E Ausgaben bleiben konstant, aber das BIP steigt trotzdem an

Selbst wenn die Ausgaben für F&E nur einmal abfallen, aber dann auf ein höheren Level gehoben werden, steigt das BIP drastisch an

Das Ansteigen des BIP muss nicht immer so sein, denn selbst wenn konstant in F&E investiert wird, jedoch die Ideen nachlassen, sind auch die Innovationen immer weniger wert

Das BIP ist nicht immer nur gewachsen, es wurde durch Kriege, Katastrophen u.a. gestoppt oder ist gesunken

Das BIP hat sich über die Jahre um das Sieben oder Achtfache vergrößert

Concluding Comment

Abschließende Bemerkung

Es wurde ein konkretes Modell aufgezeigt, das uns helfen soll die Rolle des Wettbewerbs zwischen high-Tech Oligopolen in der freien Marktwirtschaft zu verstehen

Dargestellt wurde dies in einem Wettrüsten-Modell mit der Sperrklinke („ratchet“)

Oligopole Firmen machen nicht nur erfinderische Aktivitäten, sondern ganze Innovationsprozesse zur Routine, wobei die langfristige Betrachtung wichtig ist

Die Routinisierung des ganzen Innovationsprozesses und nicht nur der einzelnen Komponenten tragen zum kapitalistischen Wachstum bei

William D. Nordhaus – Do real-output and real-wage measures capture reality? The history of lighting suggest not!

Kann man durch Messungen des realen-Output und des Reallohnes die Realität erfassen? Die Geschichte vom Licht beweist das Gegenteil.

- BSP ist in der 1. Hälfte des 19.Jhd. um einen Faktor zwischen 13 und 18 angestiegen

- Und der Reallohn um 1% jährlich

- Es geht um das Erforschen der wahrscheinlichen Verzerrung, bei der Bewertung von Preisen und Output ( in Bezug auf das Licht)

- Grundgedanke: der traditionelle Preis-Index vom Licht, bewertet den Anstieg von Lichtpreisen in den letzten 2 Jahrhunderten extrem über, und den Anstieg der Lebensstandards in diesem Bereich wird extrem unterbewertet

Meilensteine in der Geschichte vom Licht Grundsätze:

- Def. Licht: ist die Strahlung welche die Netzhaut vom menschlichen Auge stimuliert

- Flux: Rate der Emission von der Lichtquelle

- Einheit der Lichtintensität = Lux

- 1 Lux = 1 Lumen pro m2

- Beispiel: Raum mit 2 Kerzen -> 5Lux; Tageslicht 10.000Lux

Evolution

- Der kontrollierte Umgang mit Feuer war der Nutzen aus hergestelltem Licht

- Vor 1,24mio Jahren hat man erforscht, dass Australopithecus schon Feuer und Fackeln nutzte, um Höhlen zu beleuchten

- Meilensteine siehe Tabelle S.32 Lampen

- Die ersten Lampen waren sogenannte Fett-Verbrennungs-Lampen (aus tierischem Fett)

- Solch eine steinzeitliche Lampe hat die Leuchtenergie einer Kerze

- Römer haben terra-cotta-Lampen hergestellt, welche ausgiebig verziert waren

- 1. Lichtmarkt gab es in Babylon

- Sesamöl wurde als Beleuchtung der Tempel genutzt->da es zu teuer für zu Hause war

- Zum Vergleich, der Lohn für ein Arbeiter waren umgerechnet 10L Sesamöl pro Monat Kerzen

- Am Fortgeschrittensten war die Wachs-Kerze

- Im Mittelalter war Kerzenhersteller sehr gut angesehener Beruf-> diese Arbeiter haben Petition an die Abgeordneten geschrieben: größter Konkurrent ist die Sonne; sie fordern, dass alle Öffnungen an Häusern verriegelt werden damit dort keine Sonne rein kommt Gas und Petroleum

- Es war ein extrem langsamer Prozess von der Entwicklung neuer Technologien von Licht

- Schlüsselereignis war die sogenannte „Gas-Stadt“

- Es wurde durch Kohle erzeugt und wurde für Wohnungen und für Straßen Licht genutzt

- Das Petroleum-Zeitalter begann mit der Entdeckung von Steinöl->Petroleum, in Pennsylvania

- B.Silliman destillierte Öl->entwickelte einen Apparat-> „Lichtmesser“ um die relative Beleuchtung von verschiedenen Gegenständen zu messen

- Durch die Entdeckung von Petroleum gab es Kerosin-> deshalb mussten nicht mehr soviel Wale sterben (sie brauchten kein Walfett mehr für die Lampen)

- Kerosin=leichtes Petroleum, war Konkurrent vom Gas (welches heute noch zum Heizen benutzt wird

- Die sinkenden Preise von beiden Stoffen, führte zu einem gesunden Wettbewerb, welcher bis heute anhält Elektrisches Licht

- 1897 wurde die Karbon-Draht-Lampe erfunden

- Das erste el. Licht kam durch Funkenüberschlag zustande

- Die erste Glühlampe hatte Karbon-Leuchtdraht

- Mehr Effizienz wurde durch Metall-Draht erreicht

- 1980/90 wurde Leuchtröhre eingeführt

Zusammenfassende Daten von Effizienz und Preisen

- Von der Sesamöllampe bis zur heutigen kompakten Glühbirne, ist die Effizienz von Licht um einen Faktor von 1200 angestiegen

Die traditionelle Herangehensweise an Preis-Messungen

Einführende Betrachtung

- Der Preis-Index hat sich trotz technologischer Revolution nicht verändert

- Das Preiswachstum wurde wegen 3 Gründen stark überbewertet:

- 1. Es wurde kein Qualitätswechsel erfasst

- 2. Es wurde der Preis von Gütern und Dienstleistungen gemessen aber nicht den Wechsel der Leistungsfähigkeit dieser Produkte

- 3. Wenn neue Produkte eingeführt wurden, wurde der enorme Wechsel der Leistungsfähigkeit nicht erfasst Theoretische Betrachtungen

- Man unterscheidet zwischen dem Güterpreis-Index, welcher den Preis der Inputs in Form von eingekauften Gütern misst und dem charakteristischen Preis-Index, welcher den impliziten Preis des Outputs in Form von Dienstleistungen misst

- Zugrunde liegende Nutzenfunktion:

- U(C1… )

- C ist die Menge der Ausprägung i

- i kann bspw. Sein: Lumen; Temperatur der Wohnung; Wiedergabe von Musik etc.

- Dienstleistungen werden durch erworbene Güter (X) produziert

- Bspw. Lampen-Bauteile; CD-Player etc.

- Dienstleistungen sind durch die Produktionsfunktion mit den Gütern verbunden

- Jedes Gut ist mit einer Dienstleistung verknüpft : Cit=fjit(Xjt)

- j=Gut; i wird produziert in der Zeit t

- Konsument hat Budgeteinschränkung I=piXi+…

- I = nominelles Einkommen

- P= Preis von Gut i

- Durch die 1. Ableitung kann man den Nutzen maximieren qi=pj(CŽ/xŽ)

- qi ist Schattenpreis von i

- dadurch kann man traditionellen Preis Index vom eigentlichen Preis Index unterscheiden

- neue Produkte ist der Preis Index korrekt, wenn der Schattenpreis von der Dienstleistung des neuen Gutes derselbe ist wie für das alte, zu dem Zeitpunkt, wenn das neue Produkt in den Preis Index eingeführt wird Behandlung von Qualitätsänderungen in der Praxis

- die Vermutung vieler Wirtschaftswissenschaftler ist, dass die Preis Indizes nicht ausreichend mit Qualitätsänderungen und neuen Produkten einhergehen

- das führt zu einer Verzerrung der Preise

- 3Techniken wie man mit Qualitätsänderungen umgehen kann:

- 1.Der direkte Vergleich ( Preis der 2. Periode/Preis der 1. Periode)

- 2. Die Verknüpfung -> von Preisen aus der neuen und alten Periode -> der relative Preis der Basisperiode soll die Qualitätsunterschiede wiederspiegeln

- 3. Die Regulierung von Qualitätsunterschieden-> Preis soll so reguliert werden, sodass er die Qualitätsunterschiede wiederspiegelt (bspw. Beim Auto-> Preis wird nach Größe und PS festgelegt)

- Durch neue Produkte entstehen 2 Probleme: a. neue Produkte werden erst zu spät in die Preis Indizes eingeführt, in Bezug auf ihren Produktionszyklus, was zu Verzerrungen führt; b. viele neue Güter werden schnell in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit verbessert

- Eine angebrachte Technik wäre, den Wert des neuen Gutes zu erfassen, durch die Ermittlung der Kosten, zu welchen die Konsumenten indifferent wären

Geben Real-Output und Real-Lohn Messungen die Realität wieder?

1.5.Vergleich zwischen den wahren und traditionellen Preisen

Der traditionelle Preis für Licht stieg seit 1800 um einen Faktor zwischen 3 und 5 in nominalen Werten. Verglichen mit dem Konsumenten Index (CPI) ist das nicht allzu hoch, welcher in der gleichen Zeit um das 10fache stieg.

Der traditionelle Preis für Licht ist im Vergleich zum wahren Preis um das 800-1600fache größer!! (siehe Grafik 1.4) Licht II, welche wahrscheinlich verlässlicher Werte als Licht II liefert, beträgt der jährliche Anstieg in Relation zu den wahren Preisen etwa 3.6 percent per year.

Abbildung 1.5. zeigt das Abnehmen der wahren und traditionellen Arbeitspreise (wie viel h pro KWh benötigt werden)

1.6. Haben die Real-Lohn und – Output Indizes die Prozesse verpasst?

Da man bis jetzt sehen konnte, dass der Lichtpreis die Wahrheit soweit verfehlt, könnte man fragen, inwiefern Licht eine Repräsentation der Geschichte ist. Könnten Preis-Indizes die wichtigsten technologischen Revolutionen der Ökonomik verschlafen haben?

Preis Indizes können die kleinen Veränderungen in der Ökonomie einfangen, aber die wahren revolutionären Sprünge in technologischer Sicht werden einfach durch den Indizes ignoriert. Dabei ist die Spannbreite dieser Sprünge der revolutionären Produkte enorm!

1.6.1. Klärung der qualitativen Veränderungen und Erfindungen in der Praxis

Traditionelle Long-Term Messungen des Konsumenten Preises

Die Messungen des Realeinkommens der letzten 200 Jahre benutzten eine Reihe von CPI, welche durch gewissenhafte Forschungen von einer Generation von Ökonomen aufgebaut wurden (z.B. Hoover, Douglas, Lebergott, Hansen).

Eine Untersuchung dieser Studien hat 3 Dinge hervorgebracht:

1. Die frühen Indizes benutzten als Referenz größtenteils Essen (z.B. Hansen Abschätzungen der Lebenskosten basierten auf 12 Essengegenständen und 3 Kleidungsgegenständen)

Großhandelpreisen entwickelten (Douglas)

3. Der wichtigste Punkt: bis um modernen Zeitalter waren alle Lebenskostenindizes in Wirklichkeit „Preise für von Konsumenten gekaufte Güter. Diese Indizes messen aber nicht den Trend der Effizienz. Ein im 19th Jahrhundert hergestelltes Licht lieferte dieses bedeutend anders als ein jetzt hergestelltes Licht. Dies wurde nie in den Indizes berücksichtigt

Diese Unaufmerksamkeit wäre nicht so schlimm, wären keine signifikanten Fortschritte in der Güterversorgung gemacht worden oder keine Produktinnovationen gewesen, doch diese sind vor allen Dingen auch in der Lichtversorgung mehr als präsent gewesen. Damit ist es fragwürdig, ob die gesamte Spannbreite der qualitativen Veränderungen heutzutage korrekt gemessen wird, und es ist ohne Frage, dass jene bis zum WWII komplett ignoriert wurden.

Traditionale Behandlung großer Erfindungen

Traditionelle Technologien vernachlässigen den enormen Effizienzschub von technischen Revolutionen, so wie große Erfindungen. (Bsp.:

Pferd-Auto, Kino-Fernseher, Bodentransport-Lufttransport)

Die großen Erfindungen wurden einfach nicht in den traditionellen Messungen berücksichtigt. Von daher scheinen die Standard Techniken der Preisindizes kleine Veränderungen wahrzunehmen, blenden aber die revolutionären Verbesserungen aus. Denkt nur an die Veränderungen in Kommunikation, Infrastruktur, Licht, Kohle etc. In fast jeder Ecke sind diese zu beobachten, mit Ausnahme von Essen, welches als Produkt relativ stabil bleibt (starrer Preis und Wirkung). Die Allgegenwärtigkeit von Essen erklärt zum Teil, dass Preisindizes fehlleiten.

(Siehe auch Tabelle 1.7 – hier sind einige Erfindungen und deren Wirkung auf den Preis erklärt)

Eine Klassifikation von Konsumentenveränderungen

Wie durchdringend sind diese großen Erfindungen? Dafür hat Nordhaus ein „Gedankenexperiment“ durchgeführt.

Idee: Heutiges Konsumentenbündel in drei Kategorien teilen:

Run-on-the-mill changes

Diese Güterkategorie unterliegt kaum Veränderungen und somit können die PI (Preisindizes) wenig falsch machen, da wenig qualitative Veränderungen stattfinden

Bsp.: Hausessen (Kartoffeln), Kleidung, Möbel…

28% der jetzigen Konsumption

Seismically active sectors

Hier gibt es große Veränderungen in der Qualität der Güter als auch in der Versorgung mir neuen.

Allerdings sind diese immer noch merklich vergleichbar mit deren Gegenstücken aus dem 19ten Jahrhundert

Bsp.: Immobilien, Uhren (gehen nur genauer), Privatunterricht

36% der jetzigen Konsumption

Tectonic shifts

Hier wird der gesamte Produkt (Hierzu gehört auch LICHT

Diese sind so riesig, dass die P ihren Messungen einzufangen.

Es gibt keine Ähnlichkeiten zw Konsum dieser Güter

Bsp.: Medizinische Versorgun elektronische Güter

37% der jetzigen Konsumpti

Änderungen mögen manche Beispiele in andere Kategorien verschieben, sowohl qualitativ auf- als auch abwärts.

Die Konsumptionswerte zeigen, welchen Anteil die jetzigen PI nicht wirklich messen konnte und dieser ist enorm!!

1.6.2. Die Messung des wahren Einkommenswachstums

Wie schlecht also mögen unsere jetzigen Messungen der Reallöhne und Einkommen sein? Die Messung des wahren Einkommenswachstums hängt offensichtlich eng mit der korrekten Messungen sowohl des nominalen Einkommens als auch des wahren PI zusammen.

Die Nominalmessung ist wahrscheinlich nur leicht Fehler behaftet, doch die Messung der wahren Preise scheinen weit weg von jeglicher Realität.

(siehe auch Tabelle 1.8, hier werden die Verhältnisse ganz gut dargestellt)

Nordhaus Annahmen:

R(t) ist das Realeinkommen, welche eine Funktion der Form U[C1(t); C2(t)

Funktion ist lokal konstant. Unter diesen Voraussetzungen kann der Index des Realeinkommenseffekts durch Individualeffekte dargestellt werden.

]

ist. Ci(t) ist der Fluss des Services i zum Zeitpunkt t. Diese

Umstellen der Funktion zu einer indirekten:

R = V(q1/I, q2/I…qn/I)

Mit Preisen (hier jetzt die Charakteristischen Preise, nicht mehr die traditionellen:

R = V((q1/q1*)(q1*/I), q2/I,…,qn/I)

Q1*ist der charakteristische Preis und q1 der reale.

Weiterführende Aussage siehe bitte Text!!!

Ergebnis: Licht an für sich hat über 7% des Gesamtwachstums der letzten 200 Jahre ausgemacht oder in Volumina: 275 Mrd. $.

Gesamtkomsumptionsmessungen:

siehe bitte Text für Berechnung:

Ergebnis: Unterscheidung zwischen Niedrigschätzungen, Hochschätzungen, gemessene Reallöhne. (Abbildung 1.8)Seit 1800:

Reallohnwachstum: 13x

Mit Niedrigschätzungen: 40x

Mit Höchstschätzungen: 190x

1.7. Konklusion

Die Traditionellen PI scheinen der Wahrheit nicht gerecht zu werden. Nur im Falle des Lichtes sind schon große Abweichungen mit Nordhaus Analysen zu verzeichnen. Da Licht in die Kategorie 3 fällt (siehe oben) und dort noch über 1/3 der anderen Konsumptionen angesiedelt sind, lässt dies die Frage offen, inwieweit jetzigen Messungen Repräsentanten sein können. Es könnte eine riesige Abweichung von Reallöhnen und Realeinkommen durch die konventionelle Berechnung geben.

Zusätzlich ist noch ein Anhang zu lesen, falls Interesse besteht, ich finde den nicht so wichtig.

Die Abbildungen findet Ihr alle im Text.

Literatur zu Vorlsesung 7:

Landsburg Steven 1993 Armchair Economist Kapitel 21 – Iowa Car Crop:

Einführung:

1974 veröffentlicht das Wall Street Journal eine Liste mit dem Namen: “wie man Ökonomen verblüfft“

Enthielt Fragen wie:

1. Warum kostet eine Schachtel Zigaretten aus dem Automaten mehr, als eine vom Süßigkeitenhändler?

2. Warum ist Orangenlimonade viermal so teuer wie Benzin?

3. Warum können Rennstrecken Wechselgeld nur in 20 Cent Schritten geben?

Beim Abendessen lachte Steven mit seinen Freunden über die Fragen. Mit ein wenig ökonomischem Wissen sind die Fragen leicht zu beantworten.

Damals hatten sie die Fragen nur mit Ablehnung und „ das ist einfach Angebot- und Nachfrage“ abgetan.

Heute, nach 20 Jahren, in denen er mehr Wissen anhäufen konnte, findet er sie faszinierend und schwer zu beantworten.

Heute denkt er folgendes über Ökonomik:

1. 1. Ökonomik, das heißt die Welt mit aufrichtiger Neugierde zu betrachten und zuzugeben, dass sie voller Geheimnisse ist

2. 2. Ökonomik versucht diese Geheimnisse, unter der Voraussetzung das menschliches Handeln immer einen Zweck verfolgt, zu ergründen

Iowa car Crop:

Über etwas Schönes freut man sich immer; und nichts ist schöner als ein prägnantes, makelloses Argument. Ein paar argumentative Zeilen können unsere Sicht auf die Welt verändern.

Eine der schönsten Argumentationen findet Steve in einem Buch von David Friedman. In der Argumentation geht es um den internationalen Handel. Diese Argumentation besticht nicht so sehr durch ihren Inhalt sondern eher durch ihre unwiderstehliche Kraft.

David hat beobachtet, dass es in Iowa zwei Technologien gibt, um Autos zu produzieren. Eine ist es die Autos in Iowa herzustellen.

Bei der zweiten sät man Samen, welche der Rohstoff für die Autoproduktion sind. Man wartet ein paar Monate bis Weizen wächst Dann erntet man den Weizen, lädt ihn auf Schiffe und bringt sie in ostwärts über den Pazifik. In ein paar Monaten kommen die Schiffe voll beladen mit Toyotas wieder.

1. > Internationaler Handel ist nichts anderes als eine Technologie

Die Tatsache, dass dort ein Ort namens Japan ist, mit Menschen und Fabriken, ist erst einmal unwichtig für das Wohlergehen der Amerikaner. Man kann sich genauso gut Japan als eine riesige Maschine vorstellen, deren Funktionsweise nicht interessiert, welche aus Weizen Autos herstellt.

Jede Politik die die erste Technologie, Autos in Detroit herzustellen, subventioniert, benachteiligt automatisch die zweite Technologie, Autos in Iowa herzustellen.

Ein Einfuhrzoll auf Importautos ist gleichzeitig ein Zoll auf „in Iowa gewachsene“ Autos. Wenn man also Autohersteller in Detroit vor Wettbewerbern schützen möchte, muss man gleichzeitig die Bauern in Iowa beeinträchtigen, denn sie sind die Konkurrenz

Die Aufgabe ein beliebigen Fuhrpark zu Produzieren, kann beliebig zwischen Detroit und Iowa aufgeteilt werden. Ein Wettbewerbssystem optimiert diese Aufteilung. Es wäre unnötig teuer alle Autos in Iowa zu produzieren und unnötig teuer Alle Autos in Iowa „wachsen“ zu lassen. Es wäre auch unnötig teuer die Aufgabe mit irgendeinem anderen System aufzuteilen als es allein durch einen Wettbewerbsmarkt geschehen würde.

Das heißt das protektionistisches Verhalten um die Autoproduktion in Detroit zu schützen nicht nur Einkommen von Farmern auf Autoproduzenten umverteilt, sondern sich auch ein Gesamtwirtschaftlicher Wohlstandsverlust ergibt.

Es gibt viele Diskussionen, wie man die Amerikanische Autoproduktion effektiver gestalten kann. Wenn man zwei Technologien zu Verfügung hat, dann ist es logisch beide in optimaler Weise zu nutzen. Das letzte was man wollen würde ist es eine der beiden Technologien künstlich teurer zu gestalten. Und es ist reiner Aberglaube zu denken dass ein in Iowa „gewachsener“ Camry weniger wert ist als ein in Detroit gebauter Taurus.

Der Iowa Autobestand

Nichts ist schöner als ein fehlerloses und knappes Argument

Ein wenig Argumentation kann unsere Sicht auf die Welt verändern

Ich fand eins der schönsten Argumente bei der Grobrecherche über ein Buch von David Friedman

Das Argument war nicht sehr primitiv aber Davids Form war sehr logisch.

Das Argument bezieht sich auf den International Handel

Beobachtung von zwei neuen Technologien in Amerika

Detroit / Iowa

Jeder weiß Bescheid über die erste

Erklärung der zweiten

Du pflanzt den Samen welcher das Rohmaterial der Autos ist.

Man wartet ein paar Monate bis der Weizen erscheint

Weizen ernten in ein Schiff verlagern und schickst diese nach Osten in den Pazifischen Ozean

Nach ein paar Monaten kommen die Schiffe mit Toyotas zurück

Internationaler Handel ist nichts außer einer Form von Technology

Das es einen Land mit dem Namen Japan gibt ist völlig irrelevant für das Wohl Amerikas

Analyse zur Handelspolitik – Japan ist eine große Maschine mit einem unbekannten Innenleben welches Weizen in Autos umwandelt.

Jede Politik begünstigt die erste Technologie

Befürwortung Autoproduktion in Detroit als in Iowa

Steuern oder eine Sperre für Import Autos ist eine Steuer oder Sperre für das Erwachsen von Iowa

Zum schützen von Detroits Autobauer muss man Iowa Farmers zerschlagen

Besser: Ein guter Konkurrenz Kampf senkt zwingt zum senken der Herstellkosten

Beide alleine sind zu teuer, Zusammenarbeit bietet maximale Effektivität

1817 David Ricardo erklärte mit exakter Mathematik warum alle für immer über den Internationalen Handel nachdenken sollten

Handelstheorie (1 ): Schützt man einen amerikanischen Produzenten in einer Industrie vor ausländischer Konkurrenz muss man einen anderen amerikanischen Produzenten in einer anderen Industrie beschädigen

Handelstheorie (2): Beschützt man Amerikanische Produzenten einer Industrie vor ausländischer Konkurrenz, muss es einen reinen Verlust an ökonomischer Effektivität geben.

Miller an Benjamin North-2005 The economics of public issues

Raising Less Corn and More Hell – Weniger Getreide anbauen aber mehr Aufruhr veranstalten

Im Jahre 1890 verblüfte die Politikerin Mary Lease die Farmer von Kansas indem sie sie aufforderte „to raise less corn and more hell“ – also weniger Getreide anzubauen aber mehr „Krach“ zu machen. Soll heißen mehr für ihre Sache zu kämpfen, Lobbyarbeit zu leisten. Was sie von da an auch taten.

In den zwei Jahrzehnten vor dem ersten Weltkrieg herrschte ein noch nie dagewesener Wohlstand bei den Bauern in den USA. Dieses goldene Zeitalter der amerikanischen Farmer hielt auch noch während des 1. Weltkriegs an, als Nahrung teuer war.

Das Ende des Krieges und die Weltwirtschaftskriese in den 20ger Jahren brachte den Wohlstand der Farmer zu einem schmerzlichen Ende. In Europa kam die Wirtschaft wieder in Fahrt und die landwirtschaftliche Produktion stieg. Amerika belegte Importe mit Zöllen, was den internationalen Handel störte. Da der Export eine wichtige Einnahmequelle der Farmer darstellte und der internationale Handel schwächer wurde bedeutete das ein Einbrechen der Einnahmen.

Es folgten Versuche das Problem zu lösen, u.a. Kooperationen um die Produktion zu drosseln, welche aber fehlschlugen. Es herrschte natürlich ein hoher Wettbewerb zwischen den Farmern, da es keine Chance gab seine Produkte von den anderen zu differenzieren, das Getreide eines Farmers war genauso gut wie das eines anderen.

Aber was die Farmer durch freiwillige Absprachen nicht schafften, das erreichten sie durch gründliche Lobbyarbeit. 1933 wurde von der Regierung ein Subventionsprogramm eingeführt, welches bis heute besteht.

Um nun den Effekt der Subventionen zu verstehen, muss man sich zuerst den Wettbewerbsmarkt vor dem Programm anschauen:

Hoher Wettbewerbsgrad

Jeder Farmer produzierte nur einen kleinen Teil vom Gesamtangebot

Die einzelnen Akteure konnten den Preis nicht beeinflussen

Die Farmer produzieren bis ihre Grenzkosten = Preis sind

Wie sahen nun die Subventionen aus?

Die Regierung legte einen „fairen“ Preis fest – den Richtpreis. Der Richtpreis wurde aus dem Verhältnis zwischen dem Preis den die Farmer ursprünglich für ihre Rohstoffe bezahlt haben und den Erträgen die sie in guten Jahren – wie dem goldenen Zeitalter – erzielten festgelegt.

Außer während des 2. Weltkriegs lag der Richtpreis weit über dem Wettbewerbspreis, was die Farmer dazu veranlasste mehr zu produzieren.

Wie konnte die Regierung diesen Preis garantieren?

In den ersten Jahrzehnten gab die Regierung eine Garantie das Getreide zum festgelegten Preis zu kaufen, was sie auch tat. Dieses Getreide wurde entweder gelagert, unter dem Weltmarktpreis günstig verkauft oder im Rahmen der Entwicklungshilfe verschenkt.

Das ging natürlich alles auf Kosten der Steuerzahler (pro Jahr ca. 10 Milliarden $).

Um die Produktion und die Kosten zu begrenzen, limitierte die Regierung die Anzahl der Äcker die bebaut werden durften.

Die Bauern reagierten auf die Restriktionen in dem sie ihr limitiertes Land einfach viel intensiver bebauten, mit Hilfe von massivem Dünger- und Pestizid Einsatz und innovativen Anbaumethoden mit jeder erdenklichen technischen Hilfe. Die landwirtschaftliche Ausbringungsmenge pro Arbeitsstunde ist nun 12x so hoch wie noch vor 60 Jahren.

Die Probleme des Subventionssystems ließen sich so also nicht beheben. Erstens blieben die Lebensmittelpreise hoch, die Menschen gaben 5 – 10 Milliarden $ zu viel pro Jahr für Lebensmittel aus. Außerdem waren die Staatlichen Lagerhäuser überfüllt mit zu viel produziertem Weizen, was teuer im Unterhalt war und peinlich für die Politik. An einem Zeitpunkt gab es so viele Reserven, dass die Regierung sieben Brote für jeden Menschen auf der Welt hätte backen können.

In der Hoffnung die Kosten reduzieren zu können und die gewaltigen Überkapazitäten abbauen zu können, änderte die Regierung das System. Im neuen System wurde auch ein Preis festgesetzt, der jedoch so niedrig war das die gesamte Produktion von den Konsumenten aufgekauft wurde. Die Regierung überwies die Differenz von diesem Marktpreis und dem Richtpreis dann an die Farmer.

Das baute die Lager ab, kostete aber trotzdem bis zu 25 Milliarden $ im Jahr.

Das war so viel an Subventionen, dass die Regierung eine Auflehnung der Steuerzahler befürchtete und den „Farm Security Act“ Beschloss. Doch auch dieses Gesetz verpasste sein Ziel.

Anstatt den Farmern Geld zu überweisen, schenkte sie den Farmern das gelagerte Getreide aus der Überproduktion. Dieses konnten sie zum Marktpreis verkaufen, es als Futter nutzen oder Exportieren. Dieses Programm kostete trotzdem ca. 30 Milliarden $ pro Jahr. Außerdem hatte es zur Folge dass die Farmer Jahr für Jahr immer dasselbe Getreide produzierten und sich nicht nach dem Markt richteten, denn wer nicht

einen gewissen Prozentsatz seines festgelegten Getreides anbaute, verlor den Anspruch auf die Subvention.

Es ist wichtig zu verstehen, wer von dieser Politik profitierte. Die Subventionen wurden als eine Überlebensgarantie für die schlecht verdienenden Bauern verkauft. Aber in echt Verdienten hauptsächlich die Großgrundbesitzer an den Subventionen klar nach dem Grundsetz umso größer die Farm umso größer der Gewinn.

1996 sollten neue Reformen den Steuerzahler Milliarden von $ ersparen. Bill Clinton unterzeichnete den „seven year freedom to farm act“. Hier sollte der Garantierte Preis durch Ausgleichszahlungen ersetzt werden. Doch es folgte keine erleichterung. 2002 wurde eine Rekordsumme von 191 Milliarden $ an die Agrarindustrie überwiesen.

Den Farmern war das nicht genug. Ihnen reichten die Subventionen nicht. So konnten sie mit intensiver Lobbyarbeit durchsetzen, das Bioethanol – ein aus Getreide Gewonnener Alkohol – dem Benzin beigemischt wird. So wird unter dem Motto des Umweltschutzes ein angeblich biologischer Treibstoff subventioniert, der unter dem Verdacht steht das Grundwasser zu verschmutzen. Außerdem gibt es beweise, dass es mehr Energie kostet den Bioethanol herzustellen, als er nachher an Energie abgibt wenn er verbrennt.

Aber weil die Farmer davon profitieren fahren wir bald mit Bioethanol, obwohl es das Benzin teurer macht, noch nicht einmal die Umwelt schützt und Energie verschwendet.

Aber wir sollten uns nicht zu sehr über die US Subventionen beschweren. In Japan Verdienen Farmer aufgrund von Subventionen fast doppelt so viel wie ein Durchschnittsverdiener und sie haben es geschafft die Preise für eine Melone auf über 100$ zu treiben.

Politiker in den Getreide anbauenden Staaten verteidigen die Subventionen mit dem Argument, dass die Farmen ohne staatliche Hilfe nicht überlebensfähig wären.

Aber man muss sich nur mal das Beispiel Neuseeland angucken.

1984 hat die Neuseeländische Regierung alle Subventionen eingestellt

Die Subventionen haben 30% der landwirtschaftlichen Produktion ausgemacht

Mehr als in den USA

Sofortiger Subventionsstop, keine Übergangsphasen

Es gab keinen Bankrott aufgrund des Stopps

Nur 1% der Farmen sind aus dem Markt ausgeschieden seit 1984

Die landwirtschaftliche Produktion ist um 40% gestiegen seit dem Stopp

Produktivität des Landes stieg um 6%

Hoher Wettbewerb mit innovativer Technik und Marketing Strategie

Der 750000$ Stahlarbeiter ( The 750000$ Steelworker)

- Notwendigkeit des Schutzes von us-jobs, gegnüber der Bedrohung ausländischer Wettbewerber(Meinung von Politikern)

- um das zu erreichen: "amerikanisch" kaufen!---> wenn Importe nicht freiwillig verringert werden---> Zölle und Steuern durch Regierung--- > Verringerung des Imports

- Ziel: US - Jobs sichern

- Beispiel: Stahlbauer(einkommen von 72000$),dessen Meinung nach der Stahlimport reduziert werden sollte, will vor Wettbewerb beschützt werden, sodass er weiter gut verdient und in seinem Job verbleiben kann

- hat nichts mit Job sichern zu tun

- in jeder Diskussion zur Handelsbeschränkung sollten 2 Fakten beachtet werden: 1.importe werden mit Exporten bezahlt

2.frewilliger Handel ist gegenseitig vorteilhaft für die Handelspartner

zu1.-in der kurzen Frist ist es durch kreditaufnahmen oder Verkauf von vermögenswerten möglich mehr zu importieren als zu exportieren

-vermögenswerte sind nur begrenzt und die Kredite müssen auch zurückgezahlt werden

-konten können nur ausgeglichen sein, wenn sich Export und Import die Waage halten (handel beinhaltet die Regel "Quaid pro quo")

zu2.-wenn der Handel beschränkt wird werden die handelsvorteile beiderseitig verringert

-ein offensichtlicher Punkt ist die geringere Beschäftigung

-während die Beschäftigung in den "importbekämpfenden" Branchen steigt, wird eben diese in exportabhängigen geringer

-doch das Nettoergebnis ist, das die Beschäftigung im Allgemeinen sinkt

- andere Länder kaufen US-Güter nur, wenn sie ihre auch anbieten dürfen(siehe Fakt:"Importe werden mit Exporten bezahlt")

- Importbeschränkungen, bewirken einen Rückgang der Exporte, weil andere Länder unfähig werden diese zu bezahlen

- durch Importbeschränkungen werden den US - Konsumenten höhere Kosten auferlegt

- Preissteigerung der ausländischen Güter ermöglicht den inländischen Anbietern ihre ebenfalls zu erhöhen

-Beispiel: japanische automobile:-aufgrund der steigenden Qualität importierte Autos sank die Zahl der inländisch verkauften(1978 9mio--- 1980 6 Mio.)

-gewinne der amerikanischen Automobilkonzerne sanken rapide--->forderten Importbeschränkungen--->stattgegeben

-verkaufszahl wurde beschränkt(1,68mio/Jahr), besonders von japanischen Autos(größter Wettbewerber der inländischen Firmen)

-die daraus folgenden steigenden Preise der japanischen Autos waren enorm($1600 pro Stück)

-auch die Preise der inländischen Autos stiegen nicht unerheblich($640 pro S

-im ersten Jahr kostete das Programm 7 Milliarden dollar, gesicherte Jobs jedoch nur 26000--->kosten der Konsumenten($275000/Jahr pro gesicherten Job)

-zusammenfassend: handelsbeschränkungen sollen Jobs im Inland sichern, doch genau das Gegenteil tritt ein

-WTO-Statistik für 3 branchen:1.textilien(22% weniger Beschäftigung) 2.kleidung(18% weniger) 3.eisen und stahl(54%) (Daten nur für die USA)

-"Jobs sichern" in der kurzen Frist extrem teuer und in der langen Frist mit hohem Beschäftigungsverlust

Literatur zur Vorlesung 8:

Miller Benjamin North 2005 The economics of public issues Kap. 10:

Smoking and Smuggling

Steuern werden auf Zigaretten gelegt, was Durchschnittspreis von einem Pack verdoppelt hat

Grund: soll das Rauchen unter jungen Leuten (auch allgemein) senken

In Kalifornien gibt es Belege, dass dadurch Anti-Raucher-Kampagnen finanziert wurden

Die Unternehmen der Zigaretten erklärten sich einverstanden 246 Milliarden $ über 25 Jahre abzutreten, um Anti-Raucher- Kampagnen mit zu finanzieren

Statt dessen hat Vater Staat das Geld in alles Mögliche investiert, außer in Werbung: man hat es in College-Stipendien oder in Erneuerungen der Straßen gesteckt

Trotzdem hatte diese Abfindung eine Bedeutung für die Anti-Raucher Werbung

Unternehmen reagierten darauf, indem sie ihre Kosten auf 1$ pro Pack erhöhten, so dass in manchen Städten/Staaten 5$ pro Pack gezahlt werden muss

So wurden Raucher zu Ex-Rauchern

Trotzdem gibt es Zweifel, dass höhere Preise in den Zigarettenmarkt vorpreschen werden-denn auch hier wie bei jedem Gut ist die

Nachfragekurve für Zigaretten fallend

10% mehr Steuern auf die Zigarettenpackungen lässt die Produktion sinken von 8 auf 4% pro Pack

Die Reaktion der Konsumenten sieht entsprechend so aus, dass (auch Jugendliche zwischen 18 und 24 Jahren) längere und Nikotin/Teer intensivere Zigaretten geraucht werden (das heißt: zwar weniger konsumiert, aber dafür intensivere, was Effekt des Anti- Rauchens wegen der Gesundheit entgegen wirkt war eigentlich nicht vom Staat beabsichtigt und ist schlecht)

Des weiteren ist beobachtet, dass hauptsächlich Zigaretten von den weniger Verdienenden konsumiert werden Menschen, die über $50000 pro Jahr verdienen setzen nur 0,4% ihres Einkommens in Zigaretten, während bei weniger Verdienenden von unter $10000 pro Jahr, der Zigarettenkonsum ganze 5,1% ihres Einkommens in Beschlag nimmt

Zigaretten sind immer noch leicht und kompakt relativiert bezüglich ihres Marktwertes wenn die Steuern steigen

Dadurch sind Zigaretten erste Kandidaten fürs Schmuggeln

Von 300 Billionen verkauften Zigaretten, waren 100 Billionen geschmuggelt

Der Grund dafür ist, dass die Steuern auf die Zigaretten sich weltweit unterscheiden

Kanada hat mal Steuern zu 146% angehoben, was dazu führte, dass das Pack $3,50 kostete

Somit stieg der Schwarzmarkt bezüglich Zigaretten von 2% auf 25% an

Als man die Zigaretten exportieren wollte (im Export sind sie Steuerfrei), hat USA sie wieder zurückgeschickt, weil sie zu teuer waren

Kanada musste die Steuern also wieder senken

Auch in Mexiko wurde geschmuggelt

Es folgt ein Vergleich mit Tee, der in Großbritannien einst zu hoch versteuert war und dass darum 2/3 des Tees illegal konsumiert wurde und dass dies auch auf Zigaretten zutrifft und offensichtlich so bleiben wird

Miller Benjamin North 2005 The economics of public issues Kap. 5:

Sex, Booze, and Drugs

1914 waren Drogen legal heute nicht

in Nevada ist Prostitution auch legal, aber in den anderen 49 Staaten nicht

Alkohol war 1920 – 1933 illegal, aber heute nicht mehr

was genau sind nun die Ergebnisse davon, das klärt er auf

haben alle etwas gemeinsam: a willing payer and a willing seller create an act of mutually beneficial exchange (heißt: kommen zusammen aufgrund gegenseitigen Austauschs - willige Anbieter/Nachfragerseiten und werden dafür einiges auf sich nehmen- beide Seiten)

Regierung muss sich nun entscheiden auf wen sie sich konzentriert: nimmt den „seller“, weil natürlich der Austausch verhindert werden soll, weil das am effektivsten ist

da auch Kokain – Verkäufer zahlreich verkaufen und auch Prostituierte 3-10 „tricks a day“ (also 3-10 Freier am Tag haben) setzt die Polizei darauf an und versucht diese Transaktionen zu unterbinden

aber diese Gesetzesvollstreckung erhöht die „Operating Costs“ der Anbieter Bsp.: Gefängnisstrafen, Gewalt und Bußgeld fließen in die Operationskosten mit ein

ist trotzdem Kosten-effektiver als jeden einzelnen Konsumenten zu fahnden

Folge davon ist: der Anbieter wird sich aus dem Geschäft zurück ziehen und sich anderen heimlichen Aktivitäten widmen („will hide the operation from police“)

so wird alles illegal und man grenzt seinen Verkaufskreis ein aus Angst der Konsument könnte ein Polizist sein

die Folge ist nicht nur erhöhte Betriebsunkosten, sondern auch, dass egal wie hoch der Preis sein wird, es wird immer weniger verfügbar sein (vom Produkt)

so kommt es zur Reduktion des Angebots

Gesetz der Nachfrage: je höher der Preis, desto weniger Konsum, darum ist Ziel: den illegalen Konsum zu senken (durch die Gesetzeseingriffe)

außerdem wirkt es attraktiv auf Leute, die sich in der kriminellen Szene auskennen („if an activity is made illegal, people who are good at being criminal are attracted tot hat activity“)

Käufer und Verkäufer sind gezwungen alles auf privater Basis durchzuführen

Das bringt meistens Gewalt ins Spiel Bsp.: die Prohibition von Alkohol

Auf der Angebotsseite konzentrieren sich die Verkäufer hauptsächlich auf das Gut mit dem höchsten Wert

Miller rückt ein, dass die Menschen (hier Jugendliche unter 21 Jahren) keinen Alkohol kaufen wegen Genuss, sondern um sich zu betrinken („they drink – to get drunk“)

Es gibt keinen festen Sitz des Verkaufs, so dass Preis und Qualität sich in den Untergrund zurückziehen und den Konsumenten darüber im Unklaren lassen

Dies hat fatale und unglückselige Folgen für den Konsumenten

Öffentlich eingetragene Markennamen und Produkte sind vom Konsumenten antastbar will sagen, dass wenn es ihnen nicht zu sagt, brauchen sie das Produkt nicht mehr kaufen oder können sich bei Produzenten beschweren aufgrund von nicht vorhandenen festen Verkaufsplattformen bei illegalen Produkten gestaltet sich alles schwieriger für den Konsumenten

Beispiel hierfür Prostitution: in Nevada, wo legal ist, machen die dort tätigen ca. 9000 Prostituierten einen regelmäßigen AIDS Test und lassen sich auf Geschlechtskrankheiten prüfen – außerdem sind gut etablierte Bordelle vorhanden

Illegal gibt es natürlich keinen festen Sitz und man hat immer eine andere Prostituierte

In Nevada hatte keine von den registrierten Prostituierten AIDS oder anderes, in den anderen Länder, wo das illegal ist beinahe alle (fast 100% Geschlechtskrankheiten)

Somit weiß der Konsument nicht, was er bekommt („they sometimes get more than they bargained for“)

Auch bezüglich Alkohol können die Konsumenten bei legalen Produkten die Firmen anzeigen oder bestrafen lassen etc.

In der Prohibition war das nicht möglich: man hat den Verkäufer nie wieder gesehen und gestreckt war der Alkohol mit Methyl Alkohol zu viel davon lässt erblinden oder führt sogar zum Tod

Ebenso bei Drogen: man weiß nichts über die Qualität in Marihuana befinden sich Samen oder sogar Oregano

In Kokain Amphetamine und Rattengift

Wir haben gelernt: um ein Produkt illegal zu machen, erhöhen wir also den Preis, damit das Nachfragegesetz („Law of Demand“) wieder funktioniert

Die Regierung hat dafür 2Billionen $ dafür ausgegeben pro Jahr um den Kokaintransport zu verhindern dadurch ist Kokain 4% teurer geworden

Bei Marihuana hat die Kontrolle besser funktioniert, aber das führte dazu, dass man in den privaten Anbau der Pflanze überging

Somit ist es eigentlich unmöglich den illegalen Konsum einzuschränken, da es immer wieder Wege und Mittel geben wird

Choice and Consequence – Thomas C. Schelling

Text: What ist the Business of Organized Crime

Es ist mittlerweile allgemein akzeptiert, das der illegale Markt die Bevölkerung mit illegalen Gütern, wie Wetten, Betäubungsmitteln, Sex außerhalb der Ehe und ungesicherten Krediten versorgt.

Das Gesetz beschreibt organisiertes Verbrechen, als die Handlung in der eine hoch organisierte, disziplinierte Gruppe dem Markt illegale Güter und Dienstleistungen anbietet.

Organisiertes Verbrechen hängt nicht von Opfern ab, sondern von Konsumenten.“

Ein Teil des Images dieser Gruppe, stammt noch aus der Zeit von 1920 /1930 als Alkohol verboten war, und Amerika durch illegale Truppen versorgt wurde.

Der Task Force Bericht gab Schwerpunkte vor, wie Illegalität in Verbindung mit Legalität genutzt wird.

Diese Illegale Methoden wurden definiert als „Monopolisierung, Erpressung, Terrorismus, Steuerhinterziehung“.

Man muss unterscheiden, zwischen den normalen Verbrechen und dem Organisierten Verbrechen. Ersteres geht über den Verdrängungswettbewerb, wohin gegen die zweite Gruppe wieder in die angesehenen Schichten der Gesellschaft zurückkehren will.

Das organisierte Verbrechen, könnte nicht vom Markt verschwinden, weil eine zu große Nachfrage existiert. Auszuschalten geht es auch nicht, weil es sich bis in der Verwaltungsetagen durchzieht.

Schelling weißt darauf hin, das alle gelieferten Definitionen des Organisierten Verbrechen immer der Sichtweise eines Bereiches entsprechen und man klären sollte wovon man ausgeht, wenn man vom organisierten Verbrechen spricht.

Man kann nicht allgemein formulieren es seien organisierte Gruppen, den auch Bankräuber oder Drogenhändler agieren in organisierten Gruppen, aber man kann sagen, das organisiertes Verbrechen sich der Kontrolle der amerikanischen Menschen und er amerikanischen Regierung entzieht.

Sie operieren im „Untergrund“ , aber sie regieren es nicht, sie sind nicht „Kapitäne der Unterwelt“ keine Bankräuber oder ähnliches.

Wir können nicht genau sagen, was organisiertes Verbrechen ist, wir könnten es nur definieren wenn es nur eine „Mafia“ gebe, genauso wie wir sagen können was Kirche ist, wenn es nur eine Kirche gibt.

Wir sollten auch nicht den Fehler begehen und es nur exakt nach dem definieren, was uns der Klang der zwei Wörter suggerieren will, den dieser ist behaftet mit dem Image von 1920. Schelling äußert, das die Idee der Regierung am ähnlichsten ist mit dem, was er definieren will.

Man geht davon aus, das sie nicht nur Einfluss suchen, aber besonders Einfluss haben wollen. Diese Gruppen sind organisiert wie Regierungen, aber eben nur im Untergrund. Entgegen der Weltregierungen arbeiten sie aber ohne jeglichen Wettbewerb, d. h. sie haben monopolistische Züge.

Das ist der Punkt, den wir Ihnen unterstellen, wenn wir schauen wonach sie suchen

„Wir sollten nicht überrascht sein wenn ein

civil war ausbricht“

Schelling sagt deutlich, das nach seiner Meinung organisiertes Verbrechen als monopolistisches Verbrechen zu sehen ist.

Einbrecher kämpfen nicht um Ihr Revier, wohin gegen das organisierte Verbrechen seinen Bereich abstecken will. Wir müssen sehen, das wir bei der Erklärung deutlich davon ausgehen, das wir Gruppen von Einbrechern eher als organisierte Einbrecher bezeichnen, aber nicht den organisierten Verbrechen unterstellen. (Organisiertes Verbrechen scheint eher der Mafia gleich zu

kommen)

Warum sind Einbrecher kein organisiertes Verbrechen? Normales Verbrechen ist ein Wettbewerb, wohin gegen organisiertes Verbrechen die absolute Kontrolle will.

Normales Verbrechen kommt sich so gut wie nie in die Quere

eigenen Vorteil, wohingegen sich organisiertes Verbrechen Gruppenkämpfe um die Macht liefert. Hierbei geht es so weit, das Leute für den Einfluss getötet werden. Dies würde bei normalen Verbrechen nicht (geplant) passieren.

Organisiertes Verbrechen siedelt sich auch immer nur da an, wo es möglich ist ein Monopol zu bilden und zu kontrollieren. Warum ist der Verkauf von Zigaretten an Minderjährige noch kein organisiertes Verbrechen? – Man könnte keine 19 jährigen davon abhalten einem 17 jährigen Zigaretten zu kaufen, also wäre dieser Markt nicht 100% kontrollierbar.

Normales Verbrechen möchte nur kurzzeitig bedingt seinen

Organisierte Kriminalität als Erpressung

Der Verbrecher braucht das organisierte Verbrechen eigentlich nicht, er könnte sich seine eigene kleine Lobby bilden, aber das System lebt von Ihm. Nur durch den Zusammenschluss kleiner Lobbys entsteht die große Macht.

Er wird über den Druck der Erpressung auch in der Organisation gehalten.

Verbrechen ist nicht nur im Untergrund. Die Hierarchie ist versteckt, allerdings passieren die Verbrechen meist im Raum der Legalität, jeden Tag direkt vor den Augen anderer.

Gründe für den Eintritt ins organisierte Verbrechen mit Erpressung:

1. Einer alleine kann sich schwer schützen, es ist sinnvoller die Polizei als Instrument hinter sich zu haben.

2. Der normale Verbrecher muss sich verstecken um der Strafe zu entgehen, im organisierten Verbrechen kann man öffentlicher auftreten, weil das Verbrechen durch den Schutz der Organisation nicht so leicht auf einen zurückzuführen ist. Man muss nicht auf Risiko seine Ware verkaufen oder verdienen. Im organisierten Verbrechen hat man die Kontakte, um geschützt seine Ware an den Mann zu bringen. Die Verbrecher finden Ihre Kunden. Im normalen Verbrechen muss der Kunde den Dealer finden. Dafür muss der Dealer offensichtlicher sein.

3. Der normale Verbrecher handelt offen mit seinen Waren und ist so leichter zu finden, der organisierte Verbrecher muss durch die Organisation geschützt werden. Wenn einer gefunden wird ist die komplette Organisation gefährdet. Zum Schutz gibt es hier ein Warnsystem und die Verbindung in die Verwaltungsetagen des Staates.

4. Eine Prostituierte kann jederzeit erwischt werden. Ein Mitglied der Truppe zwar auch, aber er kann dann mit der Gerichtsbarkeit der Truppe weitermachen.

5. Die Organisation ist ihren eigenen Regeln unterworfen und gewährleistet so den Mitgliedern einen fairen Ablauf der Verbrechen. Jeder weiß, wo er und wo das Verbrechen gerade steht.

Für die Organisation ist es immer leichter größere Unternehmen zu erpressen als kleiner. Ein Buchmacher ist ein Einzelgeschäft, hier geht es nur um Ihn wenn man ihn erpresst. Ein Bankdirektor ist einfacher zu kontrollieren, weil dort mehr hintendran hängt.

Es ist in größeren Geschäften auch einfacher Sachen herauszuziehen ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Organisiertes Verbrechen hat überall die Hände drin, Schelling macht auch deutlich, das es schwer ist exakt zu sagen wie es funktioniert, da man immer nur kleinere Einblicke erlangt. Aber es gibt auch Märkte auf denen Schutzgeld erpresst wird. Zum Beispiel de Erlaubnis für kleiner Händler Drogen zu verkaufen im Bereich der organisierten Truppe.

Schelling überlässt es dem Leser weitere Ideen zu entwickeln.

Erpressung in der „Oberwelt“

Die Organisation sucht sich kleine Händler der Oberwelt, die erpresst werden. Darüber können sie über Dritte Ihren Markt ausweiten ohne selber aktiv daran teilnehmen zu müssen.

Einige Unternehmen arbeiten dafür mit, so zahlen zum Beispiel Unternehmen die Glücksspielgeräte herstellen Schutzgeld um sich den Markt vor Wettbewerbern sichern zu lassen.

Die Organisation verdient gut an den Spielmaschinen, so das auch Läden erpresst werden. Wenn ein Laden zu klein ist und an dem Schutzgeld Pleite gehen würde, so kann er sich eine dieser Spielmaschinen in den Laden stellen und arbeitet so auch passiv im organisierten Verbrechen mit.

Es werden ganze Branchen kontrolliert. So ist es zum Beispiel möglich, in einer Stadt in sämtlichen Frisören einen Einheitspreis zu erpressen. Der Kunde hat keine Chance wo anders hinzugehen und die Organisation verdient ordentlich mit.

Organisationstheorie

Durch die Schutzgelderpressungen können sich neue Kartelle bilden, weil keiner gerne Schutzgeld bezahlt. Das organisierte Verbrechen weitet sich somit erneut aus. Jedoch ist es such immer besser in einem geschützten Beriech zu agieren anstatt den hohen Preis der Konsequenzen einer Gegenwähr zu tragen.

Die Schutzgelder werden meist auf den Kunden umgelegt, was bedeutet das der Kunde einen höheren Preis bezahlt, jedoch zahlt der Kunde irgendwann auch nicht mehr mit und so gehen einzelne Geschäfte in die Insolvenz bis ein Markt übrig bleibt, der allen

Seiten im Monopol sinnvolle Gewinne bringt, allerdingst am meisten dem organisierten Verbrechen.

Warum kann man diese Marktbereiche nicht einfach unter Schutz der Regierung legal gestalten? Einige Bereiche werden bereits durch größere Organisationen geschützt – kleiner Läden müssten sich nur der großen Organisation anschließen – Frage ist nur welche Repressionen besser sind. Einige Märkte wie das Glücksspiel würden legal im Wettbewerb nicht überleben und können deshalb nicht umgestellt werden, weil der Markt für das Verbrechen trotzdem bleibt.

Einige Bereiche sind durch das Verbrechen auch so strukturiert, das der Kunde eine höhere Nachfrage signalisiert, als im legalen Bereich. – Da der Markt über die Nachfrage geleitet wird, ist es schwer diesen Bereich zu ersetzen.

Literatur zur Vorlesung 9:

Olson_Mancur_2000_Power_and_Prosperity_– outgrowing Communists and Capitalist Dictatorship

Kapitel 1: The Logic of Power

Vorraussetzung für Wachstum einer Gesellschaft: Spezialisierung und Handel

In einer Anarchie oder Kleptokratie (Herrschaft der Plünderer) gibt es keine Beschränkungen Ausbeutung der Menschen

Überlegungen der Ökonomen:

o freiwillige Transaktionen (Handel) zwischen Individuen als

Vorraussetzung für Wachstum

anfallende Transaktionskosten schränken den Handel zwischen Individuen ein

Verhandlungen als Basis für Handel

Jedes Individuum wird so lange Handel treiben bis Grenzertrag kleiner ist als Grenzkosten Versuch das persönliche Nutzenmaximum zu erreichen

Durch Gesetzliche Vorschriften kann dieses persönliche Nutzenmaximum zu einem Gesamtgesellschaftlichen Nutzenmaximum umgewandelt werden

The Criminal Metather

Macht wird immer durch Individuen ausgeübt

Handlungen werden getrieben durch:

Selbstinteresse

Wohltätigkeit

Moral

Temperament

Zwang

Für Machthandlungen ist Selbstinteresse und Zwang entscheidend

Ein Machthaber kann stets mehr von einer bevölkerungsreichen, wohlhabenden Gesellschaft erbeuten als von einer bevölkerungsarmen Gesellschaft mit geringen Wertebesitz

Diebstahl führt zu einer Umverteilung der gesellschaftlichen Ressourcen von bspw. Investitionen für Produktionsanlagen zu

Sicherheitskräften, Kontrollsystemen und Gefängnissen

Dies hält jedoch einzelne Diebe nicht vom Diebstahl ab – Warum nicht ???

Antwort:

Einem einzelnen Dieb in einer großen Gesellschaft ist wenig am Wohlstand dieser Gesellschaft gelegen, da er eine große Anzahl von Menschen bestehlen kann

Es ist ihm nicht wichtig ob er in 5 Handtaschen greifen muss um seine 1000 € zu haben oder nur in eine

Eine monopolistisch organisierte Mafia für Sicherheit jedoch hat großes Interesse daran, dass ein hohes Wohlstandsniveau herrscht, da sie Einnahmen von jedem einzelnen Bürger erzielen

Um so höher die garantierte Sicherheit um so mehr Einwohner bleiben in der Stadt und um so höher ist ihr Wohlstand höhere Einnahmen für die Mafia

The Stationary Bandit

Einwohner einer Stadt bevorzugen einen „stationären Ausbeuter“ eher als einen ständig wechselnden Ausbeuter – Warum???

Antwort:

Ständig wechselnder Ausbeuter ist mit einzelnem Dieb zu vergleichen- er hat kaum Interesse daran, dass es der Gesellschaft gut geht, da er sowieso dauernd neue Dörfer/Individuen ausplündert

Anders ein stationärer Ausbeuter: er ist sehr wohl daran interessiert, dass es den Bewohnern gut geht

Grund: höhere Produktion – wenn sich die Bewohner eines Dorfes sicher sein können, dass Sie nicht ständig geplündert werden steigt ihre Produktion, da Sie so auch höhere Einnahmen haben

Woher bekommt stationärer Ausbeuter Geld?

o

Einführung von Steuern

o

Bewohner müssen festen Prozentsatz (immer unter 100%!!!) abgeben an Ausbeuter, dafür wird ihnen im Gegenzug Sicherheit gewährt

o

Steuersatz wird immer so gesetzt, dass Einnahmen für Ausbeuter maximiert werden

A Benefactor To Those He Robs

Eine 2. Seite wodurch der Ausbeuter seine Macht und automatisch auch seine Steuereinnahmen ausweiten kann ist durch Investition in Gesellschaftsgüter wie z.B Schulen, Krankenhäuser oder Hochwasserschutzdämme

Dadurch geht es der Bevölkerung seiner Herrschaftsregion besser und dementsprechend steigt auch die Produktion

dies führt seinerseits wieder zu höheren Steuereinnahmen, welche die Ausgaben für öffentliche Güter kompensieren und seine Machtstellung stärken

The Origin of Autocracy

Ein stationärer Ausbeuter hat stets ein Interesse an 2 Sachverhalten

Einerseits stärkt er seine Macht durch Repression – also Polizeipräsenz, Sicherheitskräfte, Gefängnisse u.s.w. um Diebstahl in seinem Gebiet zu verhindern

Andererseits stärkt er seine Macht durch Investition in öffentliche Güter –Schulen, Krankenhäuser u.s.w. – damit die Bevölkerung produktiver arbeiten kann und dadurch wiederum mehr Wohlstand erzeugt

stationärer Ausbeuter strebt also danach ein festes Territorium zu besitzen und dies auf Dauer zu halten konstante Steuereinnahmen

Ein Autokrat hingegen ist mit einem plünderndem Dieb zu vergleichen kein Interesse an Wohlstand der Gesellschaft unregelmäßige Einnahmen durch Ausbeutung und Diebstahl

The Historical Record

Autokratisches Selbstinteresse kann mit Wirtschaftswachstum und Fortschritt der Zivilisation vereinbar sein

Teilweise gab es in der Vergangenheit sogar enormes Wirtschaftswachstum in autokratisch regierten Länder, noch bevor die Demokratie dominante Staatsform wurde

The Other Invisible Hand

Der bereits angesprochene Gewinn, der zusätzlich durch den Wandel vom wandernden zum stationären Ausbeuter für die Bewohner und den Ausbeuter entsteht, ist nicht etwa Folge einer Absprache oder eines Vertrages zwischen beiden Parteien

The Other Invisible Hand“

The Other Invisible Hand“ führt dazu, dass die Macht der Ausbeuter auch im sozialen Interesse eingesetzt wird, auch wenn die Verbesserung des Allgemeinwohls eigentlich nicht geplant ist

Sie ist nicht weniger von Bedeutung als die „Hidden Hand“ von Adam Smith

Keine Machttheorie über Politik, Regierung und deren guten und schlechten Taten ist befriedigend, wenn sie die „The Other Invisible Hand“ nicht berücksichtigt

Princely Consumption

Der Konsum eines Autokraten kann riesige Ausmaße annehmen

Große Teile der gesamten Steuererträge können dafür verschwendet werden (Schloss von Versailles, Taj Mahal, die Pyramiden etc.)

Oft messen sich Autokraten dabei mit anderen Autokraten, nicht nur was Gegenstände oder Objekte betrifft, sondern auch in Sachen Armeen und Krieg

Autokraten, die Ihre Ziele unbedingt mit maximalen Steuern erreichen wollen, scheitern am Ende doch gerade daran bzw. stehen

schlechter da, als wenn sie es nicht total ausgereizt hätten (Z.B. Römisches Reich, Hapsburger in Spanien, Bourbonen in Frankreich, Sowjetunion)

Comparing Autocrats and Majority

Ein Autokrat, der sicher gehen will, limitiert also das Ausmaß seiner erhobenen Steuern und benutzt einen Teil seiner Ressourcen, um dem Allgemeinwohl zu helfen.

Sicherung der Produktivität der Bürger/des Staates

Eigene Gewinnmaximierung durch die Gesellschaft

Die Gewinne der Autokratie kommen durch eine Umverteilung des Einkommens von den Untertanen zum Autokraten

Inwieweit sind Demokratien in dieser Hinsicht mit Autokratien zu vergleichen?

- Antwort:

Demokratische Führer handeln oft genauso eigennützig wie Autokraten, indem sie opportunistisch versuchen die Unterstützung von der Mehrheit zu bekommen

The Electoral Incentive for Efficiency

- Demokratische Amtsinhaber maximieren die Chancen wiedergewählt zu werden nicht nur, indem sie es der gesamten Wählerschaft finanziell so gut wie möglich gehen lassen

Da er nur die Mehrheit zum Gewinnen benötigt, könnte er sich die Mehrheit „erkaufen“, indem er das Einkommen von der gesamten Gemeinschaft zur Mehrheit der Gesellschaft transferiert

Die dazu benötigten Steuern würden aber den Anreizen und dem Output der Gesellschaft genauso schädigen, wie bei einem Autokraten, der die Umverteilung zu sich selbst macht

Durch großen Anteil der Mehrheitsregierung an Marktgewinnen (Autokrat hat diesen nicht), hat sie ein größeres Interesse an der Produktivität des Staates (als der Autokrat)

Mehrheitsregierungen beuten die Bevölkerung weniger aus, als es ein Autokrat machen würde

Optimale Steuerhöhe ist bei der Mehrheitsregierung geringer als beim Autokraten

Bei höheren Steuersatz des Autokraten sinkt zwar das nationale Einkommen, aber sein eigener Gewinn wird dadurch kaum verändert

Der niedrigere Steuersatz der Mehrheitsregierung führt dazu, dass das nationale Einkommen erhöht wird, was mehr Marktgewinn bedeutet

o Wichtig für Mehrheitsregierung da sie großen Anteil am Marktgewinn haben

The Reciprocal Rule

Der Amtsinhaber hört auf Einnahmen an sich umzuschichten, wenn das Nationaleinkommen unter den Kehrwert von den Anteilen des Nationaleinkommens, dass er bekommt, fällt

Ein Autokrat macht Gewinne, bis der letzte Dollar, den er dem Allgemeinwohl zukommen lässt, das Nationaleinkommen um den Kehrwert von seinem Steuersatz erreicht.

Die Kehrwertregel beherrscht:

Den Punkt, an dem der Ausbeuter keinen zusätzlichen Gewinn mehr vom Ausbeuten macht

Wieviel von dem ausgebeuteten Geld er dem Allgemeinwohl zur Verfügung stellt

Gilt für alle Arten von Regimen: Autokratien und Demokratien

Ein Herrscher, der einen großen Anteil der Einkommenskapazitäten der Gesellschaft repräsentiert, wird weniger ausbeuten und mehr für das Allgemeinwohl tun, als einer, der kleinere Teile vertritt

Superencompassing Majorities

Manchmal haben Mehrheiten (einfache und auch absolute) so ein Interesse in die Gesellschaft, dass sie der Umschichtungen zu Ihrem Gewinn entsagen und die Minderheit so wie sie selbst behandeln.

Second Invisible Hand“

o führt zur Pareto-Effizienz

Grund dafür: „Two Cutting Forces“:

1.) Die Beziehung zwischen der Breite der Gesellschaft und dem Ausmaß an Leistungen/Bezahlungen, dass er ihr zur Verfügung stellt, um von ihr auch wieder etwas zurückzukriegen

Wird die Gesellschaft zu viel ausgebeutet, leidet im Endeffekt auch die Mehrheit darunter

2.) Anreiz dafür, dass das Gemeininteresse auch dem Allgemeinwohl dient

Diese 2 Punkte sollen immer dafür sorgen, dass keine Anreize entstehen, nur der Mehrheit zu helfen, sondern auch die Minderheiten berücksichtigen

Absolute Mehrheiten haben es demnach einfacher als knappe Mehrheiten

The Other Dimension

- In dieser Analyse wurde vorausgesetzt, dass jedes Interesse einen Anreiz auf langer Sicht hat

Langfristige Interessen

In der Realität ist dies nicht immer der Fall

Literatur zur Vorlesung 11:

Enders/Sandler: The Political Economy of Terrorism

Kapitel 2-The Dilemma of Liberal Democracies

Liberale (freie) Demokratie zeichnen sich aus durch:

Regelmäßige Wahlen

Schutz von Bürgerrechten und politischen Rechten (auch von nicht Staatsangehörigen)

Rechte von Minderheiten werden durch Regierung geschützt

Pressefreiheit -> Möglichkeit zur Kritik

Bei Wahlverlust: freiwillige und problemlose Übergabe der Macht

Eigentumsrechte

Faire Rechtsprechung

Meinungsfreiheit

Versammlungsfreiheit

Einfaches Reisen (über Grenzen hinweg)

Problem: auch Rechte von Terroristen werden geschützt. Diese haben ideale Bedingungen, um terr. Aktionen zu planen und durchzuführen

- Demokratien sind (dadurch) tendenziell eher von Terrorismus betroffen als Autokratien; trotz geringerer Missstände

- durch Redefreiheit werden politische Aktionen möglich (z.B. bei Hamas, IRA, ETA, Hisbollah)

Verbreitung der Ansichten, Rekrutierung

- weitere Folgen der Freiheit in einer Demokr. Für Terroristen:

Recht auf Privatsphäre

Erlangung von Waffen

Zugang zu paramilitärischem Training

Informationen zum Bombenbau

Bessere Finanzierungsmögl. (legal und illegal)

- Demokratien sind eher geneigt, Forderungen von Terroristen nachzugeben, da der öffentl. Druck größer ist als bei Autokratien. Außerdem wird in Aut. eher nicht berichtet, daher weniger Aufmerksamkeit

- Grunddilemma: Aufgrund der Freiheiten, die Demokratien den Terroristen geben, fällt es schwer gegen sie vorzugehen. Wenn dies nicht

gelingt, verliert die Regierung Stimmen und Unterstützung. Sollte die Reg. Zu hart vorgehen, könnten sogar Sympathien für die Seite der Terroristen aufkommen

- weniger erwarteter Schaden durch Terror bedeutet gleichzeitig weniger bürgerliche Freiheiten (Trade Off)

- jeder Zugewinn von Freiheiten fordert in gleichem Maße proportional mehr erwarteten Schaden

- Indifferenzkurven dieses Modells: je niedriger, desto besser- geringerer erw. Schaden bei gleichen Freiheiten

- Autokraten minimieren den erwarteten Schaden, da ihnen die bürgerlichen Freiheiten ziemlich s****egal sind

- Globalisierung

mehr Medien -> wieder bessere Möglichkeiten für Terroristen

- Medien können auch genutzt werden, um den Feind (meist Regierung, aber auch

Hamas->Israel) als unangebracht gewalttätig darzustellen und Sympathie zu erlangen

- Medien lassen Nachahmung erfolgreicher Taten/Strategien zu

- Ziele von Medien und Terr. Oft gleich: hohe „Zuschauerzahlen“

- um diese zu erlangen, sind oft immer blutigere Taten nötig

- Medien allerdings auch gut:

Warnung vor terr. Aktivitäten

Veröffentlichung von Phantombildern u.ä.

Öffentliches Widersprechen der Regierungen gegen Anschuldigungen der Terroristen

- Tendenz zur Globalisierung von Terrorismus. Zellen in mehreren Ländern/ Attacken in anderen Ländern

- mittlerweile geht ein großer Teil der Angriffe auf U.S.- Ziele (etwas über 40% aktuell, in der Spitze 1971 ca. 73%)

- transnationale Koordinierung von Anti- Terror- Plänen wird immer wichtiger

- sehr viele Flugzeugentführungen in der Vergangenheit. Jetzt schwieriger. Daher mehr Entführungen und Geiselnahmen mit „vor-ort- Barrikadierung“

- dominant in den 70er und 80er Jahren waren linksorientierte Gruppen

- Anteil der religiös-fundamentalistischen Angriffe stieg deutlich (seit 1980)

- diesen sind Kollateralschäden wesentlich egaler

- seit der Zeit der Fundamentalisten gibt es weniger transnationale Angriffe, die dafür allerdings sehr viel größer und gefährlicher geworden sind

- fast alle Selbstmordanschläge waren gegen Demokratien gerichtet, die daran interessiert sind, das Leben ihrer Bürger zu schützen

- Fundamentalisten muss anders begegnet werden: so ist es zum Beispiel oftmals eher weniger erfolgreich, eine Strategie der nicht-

Bekanntmachung zu verfolgen, denn fundamentalistische Terroristen sind nicht (oder sehr viel weniger als frühere Terr.) auf Publicity aus

Mit welcher Strategie auch immer- freie Demokratien sind immer die Verlierer im Kampf gegen Terroristen und können nur versuchen, die Schäden zu minimieren.

Kapitel 5 –Enders&Sandler- The Political Economy Of Terrorism

-Terroristen werden als rational handelnde Menschen angesehen , da Sie mit ihren knappen Ressourcen versuchen den größtmöglichen Nutzen zu erzielen und den geringsten Aufwand bevorzugen

-> Beispiel, dass sich durch das gesamte Kapitel zieht: Terroristen schmuggelten einst viele Waffen über Flugzeuge und Luftfracht, doch als 1973 weltweit Metalldetektoren auf Flughäfen zur Sicherheit eingeführt wurden, war die Chance zu hoch erwischt zu werden und somit bestraft und der Aufwand zu groß über Flugzeuge zu schmuggeln. Deshalb haben sie sich einen anderen Weg gesucht, z.B. via Schiffscontainer Waffen in die Häfen schmuggeln. Terroristen suchen also Substitut mit geringerem logistischem Aufwand(als Aktion mit höheren Sicherheitsvorkehrungen wie auf Flughafen)und gleichem Verbrauch an Bedarfsgütern/Ressourcen.

-auch Skyjagging (Flugzeugentführung) ist häufige Methode von Terroristengruppen

->Grundsatz um Terrorismus zu bekämpfen müsste die strikte Verweigerung von Zugeständnissen sein, wie zum Bsp. Aufmerksamkeit der Medien, denn diese Medienberichterstattung sehen Skyjagger als Erfolg/Nutzen und sie skyjaggen nicht,wenn ihr zu erwartender Nutzen=0 oder geringer ist oder die Aussicht auf variable Strafen/stärkere Härtegrade der Verurteilung besteht

-Lande (2002) hat Vergleich angestellt und gezeigt, dass Rückgänge von Skyjagging auf abschreckenden Strafen basiert

->Skyjagging wird auch substituiert, z.B. mit Kidnapping oder Bombenanschlägen in U-Bahnstationen

-Wenn der Nutzen von nicht-terroristischen Aktionen kleiner ist als der von terroristischen Aktionen entscheiden sich Attentäter rational für die terrorist.Aktion mit dem größeren Nutzen. Wenn allerdings die Kosten terroristischer Aktivitäten steigen substituieren sie diese mit nicht- terroristischen Aktionen, z.B. anstelle von Bombardierung eines Wahllokals besetzen sie es nur und verhindern den Einlass von Wählern

-Ressourcen von Terroristen werden als Kosten mit einbezogen. Wenn der Preis an Ressourcen/Kosten also den Nutzen übersteigt, wird das Substitut der nicht-terrorist. Aktion gewählt. Beispiel: die Bombe an sich für Anschlag, das Gruppenmitglied das geopfert wird,

Sicherheitsvorkehrungen für die anderen Gruppenmitglieder falls der Anschlag fehl schlägt gelten als Ressourcen/Kosten

-> entwerder Entscheidungsträger(Regierung) erhöht die Preise für terrorist.Aktionen oder verringert die Preise für nicht-terrorist. Akt. ,z.B. leichterer Zugang zu Wahlen

-weiteres Bsp für Substitut: Angriff auf US war zu aufwendig und gefährlich-> haben Australien angegriffen (ist starker Bündnispartner von US)

-zum Modell mit der Indifferenzkurve aus VL 11: durch die Hilfsmittel wie Metalldetektoren auf Flughäfen werden die Kosten für die Attentäter hier in die Höhe getrieben, die Politik veranlasst Attentäter also terrorist.Aktionen zu verringern und auf nicht-terrorist. zu greifen

-proaktiver Eingriff der Regierung wäre Verringerung der Ressourcen durch Erfassung der Mitglieder und deren Tötung

-defensive Eingriffe sind die Policen der Regierung die Kosten für terrorist.Akt. zu erhöhen und somit die Terroristen zu nötigen nicht- terrorist.Aktionen durchzuführen

-> die Substituierbarkeit verringert allerdings die Effektivität der antiterroristischen Policen der Regierung,die auf nur eine Methode von Terrorismus gerichtet sind

-effektive antiterrorist. Police erhöht entweder Kosten für alle Methoden oder reduziert allgemeine Ressourcen d. Terroristen

4 Hauptaussagen von Enders & Sandler:

1. Relativer Preis-Effekt: Substituierbarkeit von kostspieligen terrorist. Aktionen zu weniger teuren (nicht-terrorist.)

2. Substitute&Komplementäre: -gleicher Aufwand und gleicher Nutzen/Ausbeute= Substitut

Effekte von Komplementären verstärken sich gegenseitig-> Anstieg des Preises für eine Aktivität verursacht Rückgang für diese und ihre Komplementäre

3-terrorist. und nicht-terrorist. Substitution: Anstieg der Preise für terrorist. Aktionen oder Senkung der Preise für nicht- terrorist.Aktionen verringern Terrorismus

4-Anstieg für Reservegüter wird zum Anstieg terrorist. Aktionen führen

-Warum glauben Attentäter Nutzen aus Selbstmord zu ziehen?

-> Wintrobe (2002) meint: Selbstmordattentäter erhalten in ihrer Gruppe das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Solidarität. Zugehörigkeit wird durch Gruppenaktivitäten verstärkt. In manchen Glaubenssystemen ist es üblich, dass man einige Opfer bringen muss – opfern sich um der Gruppe Willen. Newcomer werden nicht gleich geopfert, sie sollen sich erst einleben und werden noch „herangezogen“ ->Gefühl von Zugehörigkeit erfahren. Wenn Selbstmordattentäter ausgewählt werden von der Gruppe, steht eine hohe Strafe an, wenn sie die Tat nicht durchführen.

-Azam (2005) behauptet, dass Attentäter schon von ihren Eltern zur Selbstlosigkeit erzogen worden sind -> Sie opfern sich für die Zukunft ihrer folgenden Generationen(aufopferungsvoll)- Bombardierung ist eine Art von internationaler Investierung. Selbstmordattentat ist eine extreme Art von Schutz-der Genuss der gegenwärtigen Generation wird auf Null reduziert durch Selbstmord um es an zukünftige Generationen zu geben. Azams Modell wird durch einige Sachen unterstützt: z.B. bekommen die Familien von Selbstmördern eine Abfindung von 25.000 Dollar im Irak während Familien gefallener Soldaten nur 10.000Dollar erhalten.

-Berman&Laitin(2005): wenn Gruppenmitglieder an Gruppenbedingungen festhalten bekommen sie soziale Unterstützung. Rache ist auch Motiv für Anschlag.Es gibt auch Terroristen die Tot begrüßen, egal ob der Nutzen = 0 ist-> solche Terroristen müssen getötet werden um Attentat zu verhindern.

FAZIT KAP.5 :

-Wissenschaftler sehen Terroristen als rational

-Terroristen suchen Substitut, wenn vorgesehene Aktion zu teuer ist

-häufigste Substitute: Anschläge mit ähnlichem logistischem Aufwand & Auswand Ressourcen

-Transferance meint, dass die unerwarteten Konsequenzen der Regierungspolicen, die eigentl. Terrorismus bekämpfen sollen, mehrere andere Anschläge hervorruft, die unerwartete nachteilige Folgen haben werden

Literatur zur Vorlesung 12:

The Individual, the Market and the Division of

Labor in Society

Axel Leijonhufvud_

Bodo and M. Baudot

10. Jahrhundert

Es geht um Bodo (= Sklave im Kloster, ungebildet, unfrei, harte körperliche Arbeit)

Wenig Kooperation mit anderen Menschen (immer mit gleichen Menschen, jeden Tag das gleiche (bspw. Gibt es nur wenige Menschen, mit denen er Arbeitsteilung betreiben könnte)

Vergleich zu heute!

Nun Liste von Personen, welche welche den Wert für Bodos Konsum erhöht haben:

o

Seine Frau

o

Andere Familienmitglieder

Wie kommt dieser Wert zustande:

o

Körperliche Arbeit

o

Gaben“ von den Vorfahren (Häuser, bestellte Felder…)

die Mitwelt hilft bei der Erzeugung von dem eigenen geschaffenen Wert

Ökonomische Entwicklung besteht aus/wird begleitet von:

o

Komplexeren Strukturen (v.a. in Netzwerken)

o

Funktionale Differentiation von Mann und Frau (=Arbeitsteilung)

dadurch:

o

Höherer Lebenstandard

o

Aber auch nicht mehr die Multifähigkeiten wie Bodo

Zwar haben im Laufe der Jahre die o.g. genannten Strukturen (größere, weitere Netzwerke) zugenommen, aber die Arbeitskraft hat nicht abgenommen

Reciprocity and Redistribution (Wechselwirkung und Umverteilung)

Wohlstand ≠ generelle Kaufkraft über Dinge im Markt

Aufm Land: Quelle des Wohlstands= Landbesitz und Arbeitskraft Aber auch Rechte für bestimmte Menschen, bestimmte Dinge zu tun (bin ich ein freier Mensch? Herrscht Arbeitszwang? Gibt es Verpflichtungen?)

In einer Wirtschaft, welche auf Gegenseitigkeit und Umverteilung beruht, ist

o

Möglichkeit zur Innovation nicht dezentralisiert

o

System tendiert zu technologischer Inflexibilität

Markets and Money (Märkte und Geld)

Brauchen neben monetären Austausch auch im-personelle Märkte

Nennung der Vorteile für Geld (im Vgl. zum normalen Tausch)

Je größer die Anzahl der Marktteilnehmer, desto größer ist WS, das ein Gut den höchsten Preis erzielt

The Industrial Division of Labor (Die industrielle Arbeitsteilung)

A. Smith: Output lässt sich steigern durch:

o

Spezialisierung (z.B. Werkzeuge müssen nicht gewechselt werden, wenn eine Person nur ein Arbeitsgang macht = schneller)

o

Vertikale Aufspaltung der Produktion in mehrere Arbeitsgänge (größerer Output bei gleicher Arbeitsleistung)

Durch Spez. Braucht man kein generelles Allgemeinwissen (über andere Arbeitsschritte) somit auch Frauen & Kinder (=Geringqualifizierte) einsetzbar

Erfordert Disziplin der Arbeiter Fließbandtempo wird vorgegeben. Wenn einer nicht mithalten kann, stockt die ganze Produktion

Capitalists and Workers (Kapitalisten und Arbeiter)

Geschichte von Arbeitsbeziehungen zeigt, dass industrialisierte Länder oft mit Gewalt für nachhaltige Distributionsbalance kämpfen

Und das in einer Situation, in der es ein stabiles Gleichgewicht nicht wirklich gibt

Die Geldgeber pumpen ihr Geld lieber in neue, spezielle Maschinen – worunter die Arbeiter leiden, da das ihren Job kostet

The Evolution of Complexity (Die Evolution der Komplexität)

Wie weit man Arbeitsteilung betreiben kann, hängt vom Umfang des Marktes ab, in der das Produkt verkauft werden soll

Obwohl manche Maschinen in der Lage wären, hintereinander zu produzieren, sind sie die Hälfte der Zeit nicht in Betrieb

o

Bsp: Wir produzieren Messer (bestehend aus Klinge und Griff)

o

Produktion von Klinge dauert 2 Minuten

o

. Von Griff dauert 1 Minute

o

Dann haben wir eine Maschine, die die beiden Teile zusammenfügt. Obwohl die Maschine in der Lage wäre, die beiden Teile im Minutentakt zusammenzufügen, kann sie nur alle 2 Minuten tätig sein. (Hälfte der Zeit „arbeitslos“ es ist dann möglich, mit einer Verdopplung des Inputs Verdopplung Output

o

Also wenn wir dann 2x Klingen und Griffe produzieren, kann man die Masch. Voll auslasten (=super) =Economies of Scale

Mechanisierung (=Nutzen von mehr Maschinen) Arbeit wird immer simpler

Prologue (Prolog)

Immer mehr einfache (Fließband-)jobs werden durch Maschinen ersetzt dadurch ergeben sich aber auch neue Jobs (Programmierer der Maschinen =Diensleistung) diese neuen Jobs können den ursprünglichen Jobverlust aber nicht ausgleichen

Sinkender Anteil der Beschäftigung im produzierenden Gewerbe

Maschinen werden vielfältiger

o

Senkt Anreize für die vertikale Integration in der Produktion

o

Tendenz zu kleineren Produktionseinheiten

Früher gab es Handarbeit (schweizer Uhren) heute: Billiguhren made in China

Zunahme von: Ausschöpfen der Renten

Ökonomische Entwicklung erzeugt politischen Widerstand

In Zeiten mit hohem Elan zur Innovation ist dieser Widerstand nicht effektiv

Literatur zur Vorlesung 13

The Economists` Voice: The Precautionary Principle as a Basis for Decision Making

(Rober W. Hahn; Cass R. Sunstein)

es geht um das Vorsichts- oder Vorsorgeprinzip zur Unterstützung von Kosten- Nutzen Analysen

dient als grundsätzliche Herangehensweise schwierige Entscheidungen zu treffen

Entscheidungsfindung nach dem Prinzip: „it`s better to be safe than sorry“

Wingspread Erklärung (1998) besagt: Umwelt und Gesundheit der Menschen müssen durch vorsorgliche Maßnahmen von Bedrohungen etc. geschützt werden, zur Not auch durch Maßnahmen, die noch nichtausreichend wissenschaftlich getestet wurden

Prinzip hat große Auswirkung auf Entscheidungsfindung der Regierung, bei bspw. Klimawandel, Atomkraft, Schädlingsbekämpfungsmitteln , neuen Medikamenten oder auch bei Krieg

Risiken sollen möglichst minimiert werden

schwierig, weil durch Vermeidung von einem Risiko meist ein neues Risiko auftritt

Bsp 1: China nutzt Kernkraft und reduziert damit den Treibhauseffekt und eine Reihe andere Luftverschmutzungsprobleme, während andere Länder auf fossile Brennstoffe, Kohle, etc. bauen, was die globale Erwärmung fördert

Bsp 2: zu viel Arsen im Trinkwasser kostet ca. 100 Menschen pro Jahr das Leben, durch eine Reinigung des Trinkwassers, die 200 Mio. $ pro Jahr kosten würde, würden ca. 6 Leben gerettet werden

Kosten übersteigen den Nutzen (stellt generelles Problem dar)

Vorsorgeprinzip ist also nicht immer hilfreich und sinnvoll

Bsp: Verbot von Asbest sollte die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen, die daraufhin genutzten Alternativen waren weit aus schädlicher

ein Risiko eliminiert und ein noch größeres geschaffen

Bsp: Genehmigungsprozess für neue Medikamente sehr langwierig, dient zum Schutz vor schädlichen Pillen, dadurch geht aber auch potentieller Nutzen für Kranke verloren, denen schon eher geholfen werden könnte

Verordnungen und Sicherheitsvorkehrungen sind sehr teuer, bringen häufig neuen Schaden und lassen den Nutzen gering erscheinen

Kompromiss zwischen Reichtum und Gesundheit macht die Umsetzung des Vorsorgeprinzips schwierig

Es gibt keine Leitlinien für die Anwendung des Prinzips (wie viel soll reguliert werden?)

Notwendigkeit einer Kosten-Nutzen Analyse

Einbeziehung aller Unsicherheiten und worst-case Szenarien

Grad der Risikoaversion aufzeigen

Wahrscheinlichkeiten zu möglichen Ergebnissen aufzeigen

Schätzung der Kosten für verschiedene Möglichkeiten

Risikofreies Leben unmöglich

Bsp: Regierung könnte Flugverkehr verbieten, um eine mgl. Quelle des Terrors zu bekämpfen

Verursacht zu hohe Kosten gegenüber dem Nutzen

War Einstein glaubwürdig?

Kapitel 22 von Landsberg "The Armchair Economist"

- 1915 veröffentlichte Einstein seine Relativitätstheorie mit deren Konsequenzen

- die Theorie sagte eine Abweichung des Merkurs von seiner Umlaufbahn voraus, was schon lang beobachtet, aber nie erklärt werden konnte

- außerdem noch eine Neigung des Lichts im Gravitationsfeld der Sonne

- 1919 machte sich eine Expedition unter Sir Arthur Eddington daran, diese Theorie zu bekräftigen

- aber nur die Neigung des Lichts machte Schlagzeilen

- diese Abweichung wäre unbeachtet gelassen ohne Einstein

- neue Erklärungen für alte fakten und erfolgreiche Voraussagungen neuer Fakten sollten zählen

- Kernpunkt des Kapitel: "the novel evidence" --> der neuartige Beweis für etwas

- sollte neuartiger Beweis mehr wiegen als der nicht Neue?

- Frage wie wichtig Neuartigkeit (auch Novum) ist

- "Das Novum zählt nicht" Camp argumentiert, dass eine Theorie bezüglich ihrer Werte beurteilt werden sollte, unabhängig davon, wie sie herausgefunden wurde

- Beispiel: Theorie A, welche die Fakten X, Y, Z befolgt

- -->warum sollte es wichtig sein, dass der Rechercheur X, Y, Z kennt, bevor er die Theorie A kennt?

- zur Erklärung stellt Landsberg eine einfache Analogie auf:

--> wir haben eine linke und eine rechte Schublade

--> in der linken sind die Hälfte der Socken schwarz und in der Rechten keine

--> wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eine schwarze Socke aus der linken Schublade zu ziehen? Klar: 0.5

--> jetzt greift derjenige blind in eine Schublade

--> Ehegatte stellt dabei fest, dass derjenige wieder in die linke Schublade gegriffen hat

--> wie hoch ist diesesmal Wahrscheinlichkeit der schwarzen Socke? Logisch: wieder 0.5

- wichtig: woher die Socke kam und nicht was bekannt war, als man sie herausgenommen hat

- jetzt überträgt Landsberg das Beispiel auf Theorien:

--> in der linken Schublade sind Fakten, die mit Theorien übereinstimmen und diese sind zu 0.5% wahr, während in der rechten Schublade Theorien sind, die von Fakten widerlegt werden

--> Prof. Smith nimmt jetzt aus der linken Schublade was raus-wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Theorie wahr ist? Auch hier:0,5

--> Prof. Jones nimmt jetzt blind etwas aus einer Schublade

--> hat die linke Schublade erwischt und wieder sind 0,5 Theorien korrekt

- Bsp. zeigt, dass das Novum eigentlich nicht zählt

- denn falls es wichtig ist (das Novum), dann nur, weil der Aufbau von Theorien abweicht von blind gewählten Socken

- wir vertrauen auf Jones mehr als auf Smith

- dafür ein Bsp.:

--> Wissenschaftler (Wis abgekürzt), die erfolgreiche Voraussagungen machen, bekommen $100.000

--> nicht erfolgreiche Wis bekommen $20.000 (alles pro Jahr) und die, die gar nichts machen immerhin noch $ 50.000

--> die Wis, die eine Voraussagung treffen, setzen somit ihr Einkommen aufs Spiel, weil sie auf ihr Talent vertrauen

--> und der mit $50.000 wieso sollten wir ihm mehr zutrauen, als er sich selbst zutraut?

- Landsberg nimmt ein weiteres Modell heraus:

--> ein wissenschaftlicher Zar ("Scientist Czar) designt ein System, was dazu führen soll, dass Wis effizienter arbeiten

--> besagter Zar kann anordnen, dass Wis vorerst schauen (sogenanntes "First Looking"), also erstmal examinieren bevor sie theoretisieren

--> oder zuerst theoretisieren (sogenanntes "First theorize") und dann die Theorie verwerfen, falls sie inkorrekt sein sollte

--> es werden viele Theorien erstellt, so dass es keinen Weg mehr gibt, sie zu unterscheiden

--> wenn sie zuerst theoretisieren, kommt es dazu, dass viele Theorien schnell verworfen werden

--> andere müssen einen test bestehen

- der Trade-Off bei der Sache: wenn die Wis erst theoretisieren, ist es meistens teuer und zu wenige der Theorien überleben, da nicht genügend Brücken dafür gebaut werden

- der visionäre Zar muss nun Mitte suchen zwischen der Verschwendung zuerst theoretisierten und dem "Abfall" des zuerst geschauten ("First Looking")

- Methode der Unterscheidung: er kann einfach fragen (nach dem Wi, der talentiert ist) - aber wegen der Bezahlung kann der Zar auch von Wis angelogen werden

- also, werden Institutionen erstellt: "Look First"- Institution und "Theorize First" - Institution

- "Look First" bekommen $50.000 und "Theorize First" bekommen bei richtiger theorie $100.000 und bei inkorrekter nur $20.000

- führt dazu, dass die Wis, die gut sind, zu "Theorize First" wechseln, während natürlich die schlechten Wis zu "Look First" wechseln, weil sie wissen, dass sie oft Fehlprognosen machen

- Features dieses Schemas sind:

--> gute Wis werden ihre Zeit vergeuden bei "Theorize First", weil sie Blindgänger vermeiden könnten, wenn sie vorher schauen würden

--> "Look First" würde ihre Karriere aber weniger risikoreich gestalten und schlechte Wis würden versuchen die Guten zu infiltrieren

--> schlechtes Feature ist, dass Wis auch ihre $50.000 bekommen, auch wenn ihre Theorien keinen sozialen Wert haben

- die Regierung spielt dabei eine große Rollen, denn nur eine Regierung wäre willig Recherche zu finanzieren,keinen sozialen Wert hat

- wie realistisch diese Modell ist:

--> es gibt "high-powered"-Institutions, wo Gehälter abhängig sind vom Erfolg des Wissenschaftlers und "Low-powered"-Institutions, in denen jeder gleich behandelt wird

--> Wis wählen nach ihren Fähigkeiten aus

- das gute und nicht so gute (good and bad Scientists) Wissenschaftler-Modell ist ein Argument um das Novum zu rechtfertigen

- nach Landsberg wäre es besser, wenn die alternativen Theorien ausgesprochen würden im Detail, so dass man ernsthafthaft darüber diskutieren könnte

Zu Kapitel 13

Landsburg Steven 1993 Armchair Economist Kapitel 8:

Vortrag über die Ähnlichkeit von Darwin, das nur die starken biologischen Wesen überleben und der unsichtbaren Hand auf einem Marktplatz wodurch nur die am Effektivesten Produzenten überleben.

Verdacht er hat keine Ahnung von allem und so war seine Argumentation auch absolut verkehrt.

In der Biologie gibt es keine ähnliche unsichtbare Hand

Das überleben des stärksten ist immer zu Unterscheiden.

Nichts in der Evolutionstheorie in vergleichbar mit der eindrucksvollen Effektivität des wettbewerbsfähigen Marktplatz

Männliche Vögel im Paradies haben unglaublich lange schwänze welche sie in jeder Hinsicht beeinträchtigen.

Wie konnte so ein Handicap die natürliche Auswahl überleben?

Biologen haben die Antwort: Zeigt dem Weibchen das er ein guter Mann ist und der Sohn gute Gene bekommt

Annahme: Der Vogel kann sein Schwanzlänge kontrollieren

Vorteil: Bessere Flugeigenschaft und kann trotzdem dem Weibchen Imponieren.

Leider Unmöglich für den Vogel

Ein Ökonom würde dies als ineffizient bezeichnen

Biologische Wesen bleiben oft ineffektiv während Wirtschaftliche Prozessen meist auch ineffektiv sind aber noch verändert werden können.

Beste Weg zum abschätzen der wahnsinnigen Effektivität vom wettbewerbsfähigen Marktplatz ist ein paar ineffektive Unternehmen zu beobachten.

Annahme: Studenten lernen nichts über Nutzen im Studium

Trotzdem bevorzugen Arbeitgeber einen Studienabschluss weil dieser besser ist im Vergleich zu keinem Abschluss

Aber man hat keinen Vorteil vom Studium so das dem Arbeitgeber nur die Möglichkeit bleibt wegen der höheren Ausbildung mehr Geld zu bezahlen

Studenten – männlich ;Arbeitgeber – weiblich

Schwanz – Abschluss

Studenten haben längeren Schwanz und die Arbeitgeber sind davon beeindruckt

Sagt aber nichts über das Wissen aus

Warum wir alle betrügen wenn dies möglich ist

Jedes Tier betrügt, denn es isst mehr als ihm Anteilig zusteht und denkt dies wird nur einen geringen Effekt haben in den nächsten Jahren.

Jedoch werden im nächsten Jahr alle verhungern weil die ganze Herde so denkt

Jeder handelt in unserem Beispiel rational

Vogel will Schwanz vergrößern, Student will seine Studienzeit vergrößern und die Kuh will mehr essen als ihr zusteht

Was kann uns beschützen?

Bemerkenswert-unglaublich-wunderbar da ist die Antwort

Unter durchaus gängigen Konditionen, wenn Güter produziert und getauscht werden auf wettbewerbsfähigen Märkten wo Leute diese zu Marktpreisen tauschen wird Wirtschaftliche Aktivität zu effektiven Erfolg.

Diesen Gedanken meinen Ökonomen wenn sie von der unsichtbaren Hand reden.

Individuelle Rationalität verbunden mit dem skrupellosen Druck der natürlichen Auswahl muss notwendigerweise das Sozialen gut unterstützen und den ultimativen Aufstieg der Rasse.

1950 Umdeutung der unsichtbaren Hand in reine Mathematik

Neuer Name: „Erstes Fundamentales Theorem der Gemeinwohl Ökonomik“

Wettbewerbsmärkte verteilen Ressourcen effektiv.

Es gibt viele Möglichkeiten diese effektiv zu verteilen

Probleme an dieser Grundlage ist die Tatsache das Marktpreise existieren

Ohne Preise ist es Sinnlos wirtschaftlichen Erfolg zu kontrollieren

Kein Zusammenhang zwischen Preisen und Entstehung einer Rasse

Senkung der Grenzkosten als oberstes Ziel

Bespiel: Produktion eines Weizen kostet 1$, 2 – 3$ und 3 – 7$

Grenzkosten für 1 Weizen – 2$ und für 2 – 4$

Farmer A Grenzkosten von 4$ und B von 9$

Herstellung 1000Stk

Lösung: A Produziert einen mehr und B einen weniger

A GK steigt und B sinkt aber totale Einsparung von 5$

Maximum Gewinn

1-1$, 2-2$,3-3$

Price 3$

Produktion von 2 Weizen da Preis noch unter GK

Produktion immer bis Preis > GK

Das unsichtbare Hand Theorem

Suchen nach Märkten die noch nicht existieren

Suchen nach Gütern ohne Preise, das heißt nach Gütern die nicht Firmeneigen sind

Beachtung der Emission

Firma hat Austritt von giftigen Gasen – Benachteiligung der Nachbarn

Ineffizient – Die Firma gibt Leute Vorteile (Arbeitnehmer, Konsumenten) und benachteiligt welche (Nachbarn)

Einigung über Geld ( Was die Firma an die Nachbarn zahlen damit sie damit Einverstanden sind)

Somit wird sie wieder effizient durch Macht

Ist es auch möglich mehr schlechtes als Gutes zu tun?

Wenn ja ist es absolut ineffizient!

Problem: Es gibt keinen geschädigten im Luftbereich

Luftverschmutzung klagt keiner an da es keiner Besitzer gibt.

Besitzer wäre besser denn dadurch regulieren das Vorgehensweise wie beim Nachbar.

Wird Unternehmen zu teuer- Beendigung der Luftverschmutzung