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N A N O T E C H N O L O G I E
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Anton Nagaroor

N A N O T E C H N O L O G I E

I N H A L T S V E R S E I C H N I S S

Vorwort…………………………………………………………………………………………………

04

1.0

Was ist Nanotechnologie………………………………………………….…………………………

05

1.1

Was sind Nanopartikel…………………………………………………………………………………06

1.2

Wie entstehen Nanopartikel ………………………………………………………………………

07

1.3

Die Masseinheit……………

………………………………………………………………………

08

2.0

Überblick über wichtige Anwendungsorte………………………………

………………………10

2.1

Designer-Food…………………………………………………………………………………………

11

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Anton Nagaroor

2.3

Oberflächenfunktionalisierung und –Veredelung…………………………………………………13

2.4

Energieumwandlung und –Nutzung…………………………………………………………………15

2.5

Konstruktion……………………………………………………………………………………………

17

2.6

Medizin………………….………………………………………………………………………………

19

2.7

Sicherheit und Rüstung………………………………………………………………………………

21

2.8

Informationsverarbeitung……………………………………………………………………………

23

3.0

Toxizität……………….………………………………………………………………………………….25

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Anton Nagaroor

Vorwort

Ich habe für meinen Abschlussarbeit, das Thema Nanotechnologie gewählt, weil ich mich sehr für

Wissenschaftliche Ereignisse interessiere und weil Nanotechnologie in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird.

Nanotechnologie bedeutet eigentlich, das Nutzen von Partikeln welche einzigartige Eigenschaften haben. Es wird

bereits ein Teil von Nanotechnologie in Konsumgütern angewendet. In dieser Arbeit will ich erläutern, wo man sie

heutzutage einsetzt und welche Auswirkungen diese auf uns Lebewesen haben kann.

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1.0 Was ist Nanotechnologie

Nanotechnologie ist die Forschung, die sich mit der Entstehung, Herstellung und Anwendung von Formen und

Bausteinen beschäftigt, die eine Grösse von etwa hundert Millionstel Millimetern (100 Nanometern) oder weniger

haben.

Nanotechnologie hat das Reservoir, beträchtlichen Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben. Es wird bereits in der

IT-Branche genutzt. Es kommt auch in Kosmetikprodukten und Sonnenschutzmitteln, in Textilien, Beschichtungen,

in einigen Lebensmittel- und Energietechnologien und in Medizinprodukten und Medikamenten zur Anwendung.

Durch die Anwendung der Nanotechnologie könnte man auch, die Umweltverschmutzung zu reduzieren.

Künstlich hergestellte Nanopartikel weisen ganz andere Charaktere und Wirkungen auf, als der gleiche Stoff in

größeren Formen. Damit können sie auch neue Gesundheitsrisiken für Lebewesen mit sich bringen. Bestimmt

könnten die Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers nicht in der Lage sein, diese zu bekämpfen.

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1.1 Was sind Nanopartikel

Nanopartikel gibt nur die Größe eines Partikels an. Ein Nanometer (nm) sind 10^-9 meter. Anders ausgedrückt ist

ein Nanometer ein Promille von einem Promill eines Millimeters. Partikel, deren Größe im Bereich von 1-10nm

liegen werden als Nonopartikel bezeichnet.

Dabei spielt die Beschaffenheit der Partikel keine Rolle. Es ist egal ob dies Staub, Schmutz, Pigmente o.ä. sind.

Das Problem ist, dass so kleine Partikel dazu neigen aneinander zu kleben. Dadurch bilden sich deutlich größere

Partikel, die nicht mehr die Eigenschaften der Nanopartikel haben.

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1.2 Wie entstehen Nanopartikel

Nanopartikeln können auf natürlicher Weise entstehen, sowie auch künstlich erzeugt werden. Sie können

unabsichtlich durch Kochen, Transport und Produktion von Gütern, freigesetzt werden.

Oder für Konsumgüter und Hochtechnologien gezielt entwickelt werden.

Künstlich werden diese Nanoparitkeln durch chemische Prozesse erzeugt. Dabei werden aus Gasen feinste

Tröpfchen, die dann kondensieren und weiter wachsen.

Auf natürlicher Art entstehen diese durch Erosion und durch chemische Abbauprozesse von Pflanzen.

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1.3 Die Masseinheit

Ein Nanometer (nm) ist ein Milliardstel Meter: 1 nm = 1/1000 µm = 1/1.000.000 mm = 1/1.000.000.000 m = 10 9 m.

Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von ca. 50.000 Nanometern.

Ein Nanometer verhält sich zu einem Meter wie der Durchmesser eines einzelnen Atoms zu dem eines Apfels oder

wie der Durchmesser einer Haselnuss zu dem der Erde.

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2.0 Überblick über wichtige Anwendungsorte

Durch den kontrollierten Aufbau makroskopischer Körper aus atomaren und molekularen Bausteinen lassen sich deren

Eigenschaften gezielt einstellen. Das Verständnis der molekularen Grundlagen neuer Materialien eröffnet Perspektiven für die

Herstellung neuer "schaltbarer" Werkstoffe, die mit konventionellen Methoden nicht herstellbar sind.

Insgesamt gesehen ist der Entwicklungsstand von Produkten, Produktideen und Konzepten der Nanotechnologie

sehr unterschiedlich; ihr Realisierungszeitpunkt reicht von der Gegenwart bis weit in die Zukunft. Eine Reihe von

Anwendungen befindet sich bereits in der Phase der Realisierung.

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2.1 Designer-Food

Winzige Teilchen transportieren Aromen oder Farbstoffe in die Speisen. Sie lösen sich erst auf, wenn sie

bestimmten Reizen, Schütteln und Mikrowellen ausgesetzt sind. Diese so genannten Nano-Container bestehen aus

Fettmolekülen. Man prüft auch, ob man gesundheitsfördernden Substanzen in den Containern einschleusen kann (

z.B: Probiotische Joghurtkulturen, Omega-3-Fettsäuren oder sekundäre Pflanzenstoffe) welche man dann exakt im

Lebensmittel platzieren kann, um schneller und effektiver im Körper verarbeitet zu werden. Die führenden

Lebensmittelkonzerne wie zum Beispiel Unilever oder Nestlè haben längst mit der Nano-Forschung begonnen.

Die Lebensmittel Studien haben aber ergeben, anhand der Tierversuche, dass die kleinen Nanopartikel

gesundheitsschädigend sind.

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Bespritzung der Birnen mit Nano-Container
Bespritzung der Birnen mit Nano-Container

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2.2 Oberflächenfunktionalisierung und -veredelung

Nanotechnologie, im Bereich Oberflächenfunktionalisierung und -veredelung ist schon sehr fortgeschritten. Bereits

in der industriellen Anwendung befinden sich Multi- und Verbundschichten, die sich durch verbesserte

Eigenschaften auszeichnen, wie zum Beispiel „selbstreinigende“ Oberflächen. Über schaltbare bzw. in der Farbe

veränderbare Lacke und selbstheilende Lacke wird diskutiert. Durch den Zusatz von Nanopartikeln in

konventionelle Lacke ergeben sich neue und verbesserte, nanobasierte Farbeffekte. Am meisten forschen die

Autokonzern (BMW, Mercedes, Porsche) mit der Nanotechnologie, im bereich Oberflächenfunktionalisierung und -

veredelung.

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Selbstreinigende Oberfläche
Selbstreinigende Oberfläche

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2.3 Energieumwandlung und –nutzung

Die Energieumwandlung kann erhöht werden, mit dem Einsatz von Nanotechnologie. Einsatz von

nanotechnologischer Werkstoffen in

Durch Methoden der Mikro- und Nanostrukturierung lässt

sich etwa der Massenanteil des Wasserstoffs bei chemischer Speicherung erhöhen. Durch den Einsatz von

Nanoröhren in Akkus, kann die Leistungsfähigkeit von Batterien erhöhen. Mit den Nanoröhren, sollten auch hohe

Verluste beim Stromtransport vermieden werden, weil bei denen Supraleitfähigkeit bei Raumtemperatur für möglich

gehalten wird. Axpo ist vor allem in diesem Bereich sehr aktiv.

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Nanorohr
Nanorohr

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2.4 Konstruktion

Durch die Einführung charakteristischer Strukturgrössen im Nanometerbereich kann man entscheidende

Materialgrössen verbessern. Zum Beispiel, aus Nanopartikel versehene Polymere besitzen Eigenschaften, welche

zwischen den anorganischen Keramiken und organischen Polymeren liegen. Solche mit Nanopartikeln optimierten

Materialien finden sich in besonders beanspruchten Bereichen des Leichtbaus oder in

Hochtemperaturanwendungen und Massanwendungen. Wesentliche Eigenschaftsverbesserungen sind auch bei

Baustoffen durch Beimischen von Nano-Zusatzstoffen möglich. (Hochleistungsbetone mit höheren

Druckfestigkeiten).

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Polymere mit Nanopartikeln
Polymere mit
Nanopartikeln

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2.5 Medizin

Vom Nanotechnologie im Lbenswissenschaft kann man verbesserungen bei medizinischer Diagnose und Therapie

sowie Leistungssteigerungen beim Menschen erwarten. Man kann sich unter mögliche Anwendungen folgendes

vorstellen .Herstellung von Wirkstoffen, dem ortsgenauen Wirkstofftransport vom biokompatibler Materialien. So

kann man gezielt den Insulinspiegel kontrollieren, in den man das Insulin in Nanopartikeln schleust, welche es in die

Schleimhaut transportiert. Ein Segen für die Diabetiker.

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Insulin in Nanopartikeln verpackt
Insulin in Nanopartikeln
verpackt

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2.6 Sicherheit und Rüstung

Bei Land- und Luftfahrzeuge könnten herkömmliche Strukturwerkstoffe zum Teil durch festere und leichtere

Materialien ersetzt werden. Zudem könnten Verbesserungen beim direkten (Panzerungen) und indirekten Schutz

militärischer Fahrzeuge, durch Tarnungen wie zum Beispiel Farbänderungen. In der militärischen Aufklärung gibt es

eine Vielzahl von möglichen Anwendungen, die auf der Nutzung von nanotechnologischen Komponenten für

Sensoren basieren. Auch der Bereich der Waffen und Munition wird unmittelbar von den sensorischen Fähigkeiten

sowie von der Erhöhung der Rechenleistung und Speicherkapazität durch Nanotechnologie beeinflusst.

Nanotechnologische Entwicklungen werden Auswirkungen für das militärische Personal haben Soldaten mit

zusätzlichen Funktionalitäten auszustatten. Novartis forscht zurzeit in diesem Bereich fleissig.

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Adrialin Schub durch Nanosuit
Adrialin Schub durch Nanosuit

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2.7 Informationsverarbeitung

Optoelektronische ( = elektronische und optische) Bauelemente sind die wichtigsten Anwendungsgebiete im

Informationsverarbeitung. Photonische Kristalle weisen ein Einsatzpotenzial für rein optische Schaltkreise auf, etwa als

Grundlage für eine zukünftige nur auf Licht basierende Informationsverarbeitung. Dabei hilf die Nanotechnologie welche

elektronische Bauelemente mit neuen Eigenschaften im atomarer Ebene zusammensetzen, dass heisst mit potenziellen hohen

Packungsdichte in den elektronischen Bauelementen. Zurzeit beschäftigen sich vor allem Siemens, Nokia, Microsoft und IBM.

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Morph das neue Multifunktionsgerät vom Nokia.
Morph das neue Multifunktionsgerät vom
Nokia.

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3.0 Toxizität

Biomoleküle besitzen die gleiche Grösse wie die Nanopartikel, es könnten Wechselwirkungen auftreten und

bestimmte Nanopartikel könnten toxisch wirken.

Nanopartikel könnten beim Menschen und bei anderen Lebewesen in den Körper gelangen und sich in Organen

ablagern, wie zum Beispiel in den Lungen. Diese eingeatmeten Nanopartikel könnten Lungenentzündung und

Herzprobleme hervorrufen.

Das Wissen über das Verhalten von Nanopartikeln im Körper ist noch gering. Eine Abschätzung der von

Nanopartikeln ausgehenden gesundheitlichen Risiken sollte man berücksichtigen, dass das

Alter, Atemwegsprobleme und die Anwesenheit anderer Umweltschadstoffe die gesundheitlichen Wirkungen

beeinflussen können.

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Nanopartikel schadet Lungenzellen
Nanopartikel schadet Lungenzellen

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