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Schwankungen der Energiebilanz der Erde lassen Meeresspiegel und Temperaturen ansteigen

Ulrich Wolff März 2013

Zusammenfassung Der Anstieg der Meeresspiegel begann vor 15000 Jahren. Die Beobachtungen bestätigen, dass sich dieser Trend immer noch fortsetzt und dass daher die Energiebilanz der Erde seit dieser Zeit positiv ist. Dieser Sachverhalt steht im Widerspruch zum Postulat einer ausgeglichenen Energiebilanz als Grundlage mathematischer Modelle, mit denen ein vermeintlicher Einfluss sog. Treib I G zwischen 1904 – 2007 beobachtete Anstieg der Meeresspiegel die Zuordnung einer i M ≈ +0,52 W/m2 positiven Energiebilanz, deren Wirkung einen Anstieg der mittleren Wassertempe O ≈ +0,74 K während dieses Zeitrums zur Folge hat. Neue Erkenntnisse zur Wolkenbildung unterstreichen ihren Einfluss auf E Schwankungsverhalten.

Der Energiefluss in die Erdkruste und Atmosphäre entsteht aus einer Wechselwirkung ihrer Materie mit Strahlung und Materie, die aus dem Weltraum eindringt ergänzt von einem kleinen Beitrag aus radioaktivem Zerfall und gespeicherter Wärme (1). Es ist die Absorption und Speicherung von Solarstrahlung, v , O K ≈ 32 K ( -240℃) absinken. Der Energiefluss aus der Erde heraus in den Weltraum entsteht kontinuierlich in Form von W F Materie, die dem Weltraum zugewandt sind und wird ergänzt durch diskontinuierliche Emission von Strahlung, die von M G re jeweils nach erfolgter Anregung emittiert wird. Die Änderung der Enthalpy von Erdkruste und Atmosphäre (des Energieinhaltes ihrer Materie) hängt daher von ihrer Energiebilanz und deren zeitlichen Änderungen ab, Z Z „W “ S , „K “ Der Versuch einer mathematischen Behandlung dieses offenen Systems „E – W “ stößt auf ein äußerst komplexes Anfangswertproblem: Zustandsänderungen in Atmosphäre und Erdkruste verlaufen nichtlinear und langfristig sogar chaotísch-stochastisch. Dieses Problem lässt sich weder durch Messung noch durch Rechnung lösen. K S v W v Kombination von Beobachtung und Nutzung mathematischer Modelle mit dem

1mm/Jahr seit 3000 Jahren. Ein weiterer Anstieg des CO2 G Oberflächentemperatur sogar um einige K erhöhen (3). tektonische Veränderungen. Das ist das 18 Fache der jährlichen Zufuhr von Solarenergie durch 1 m^2 der Oberfläche der Ozeane.14/Jahr verringert.2 Ziel. dass es möglich sei.01% angestiegenen CO2 Gehaltes der Atmosphäre. wenn ein zusätzlicher Energiefluss in die Erdkruste nicht schwimmendes Eis schmelzen und/oder Wassertemperaturen ansteigen lässt. die regional auch nachgewiesen werden. Eine auf diese Weise erstellte vermeintlich „ “ Energiebilanz der Erde wird in (2) vorgestellt.5 mm/Jahr vor 9000 bis vor 5000 Jahren. Jedoch gibt es keine Hinweise darauf. Nach (4) und (5) sind die Meeresspiegel seit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 15000 Jahren ≈140 m angestiegen. fiel danach auf 1. wenigstens erkennen und etwa eine Woche. Eine Energiezufuhr von 0.4 mm/Jahr und auf 1. B. um den Meeresspiegel um 140 m anzuheben.278 kWh ist erforderlich um durch Schmelzen von (nicht schwimmenden) Eis bei konstanter Temperatur den Wasserspiegel um 1 mm/m^2 ansteigen zu lassen.91 ± 0. Offenbar ist der Übergang von der Eiszeit zur gegenwärtigen warmen Periode noch nicht abgeschlossen. Dazu gehört der Ansatz einer Energiebilanz.14 der sich danach im Zeitraum von 1954 bis 2007 auf 1. die am oberen Rand der Atmosphäre Dauer der jeweils betrachteten Zeiträume ausgeglichen sein soll. Der Anstieg der Meeresspiegel seit dem Ende der Eiszeit vor 15000 Jahren stellt diese Überlegungen und Konstrukte in toto in Frage: D M ansteigen. Mit den Daten an 23 Messstellen (4).42 ± 0. Dieses Postulat reduziert die mathematischen Anforderungen an die Modelle drastisch: Aus dem zeitabhängigen Anfangswertproblem wird so ein Randwertproblem. Allein g M lrechnungen wird behauptet. „ D K D V V “ E W S „K “ P . Das entspricht einem mittleren Anstieg von ≈10 mm pro Jahr. der seit 100 -150 Jahren beobachtete Anstieg der mittleren globalen Temperatur an der Oberfläche der Erdkruste um etwa 0.7 – 0. der sich immer noch fortsetzt.8 K sei die Folge des um etwa 0.9 MWh/m^2 der Oberfläche der Ozeane erforderlich. Von Null ausgehend erreichte der Anstieg der Meeresspiegel Werte von 12. dass solc E während der hier betrachteten Zeiträume signifikant zum beobachteten Anstieg beigetragen haben könnten. Ein Anstieg beobachteter Pegelstände kann auch andere Ursachen haben wie z. Die beobachteten Jahreswerte schwanken erheblich um den jeweiligen mittleren langjährigen Trend des Anstiegs. langfristige Veränderungen eine „ K “ H stark vereinfachter mathematischer Modelle zu berechnen. (5) ergibt sich zwischen 1904 bis 1953 ein mittlerer jährlicher Anstieg zu 1. Daher war ein Energiefluss von 38. Eis schmolz an weniger als 10 % der .

Ebenfalls gut bekannt ist. In (2) wird dieser Anteil mit 30% des eintreffenden Energieflusses von der Sonne angegeben. (2) “E ’ y ”. dass zur Einleitung von Kondensation oder Sublimation von Wasser in der Atmosphäre sog. Shimizu. Keime vorhanden sind und dem Niederschlag folgend wieder D „Sv Hy “ mit dem Hinweis auf einem veränderlichen Eintrag solcher Kondensationskeime aus dem Weltraum schlägt Erklärung der hier vorgestellten Beobachtungen und Diskussionen vor (6).KE:B . Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde gleichzeitig im Wasser der Ozeane (an 71 % der Erdoberfläche) E v ≈ 469 W / m^2 absorbiert. Ein Ungleichgewicht der Energiebilanz der Erde von +0.69 t/ m^2 Wasser mit einer Energiezufuhr v ≈ 469 W /m^2 erschmolzen. Nature Geoscience.52 W/m2) und läst so spekulativen Beitrag der als Folge von Industrialisierung und Bevölkerungswachstum zeitweilig ansteigenden Konzentration des CO2 in der Atmosphäre. The KamLand Collaboration. An diesem Flächenanteil wurden daher ≈1. Offenbar wurde die Energiebilanz der Erde vor 15000 Jahren positiv. Literatur (1) „P E v y “.J . . 2011). K . Corresponding Author I. weil während dieses Zeitraums ein Anstieg der Temperaturen in Erdkruste und Atmosphäre beobachtet wurde. (7). Im Zeitraum von 1904 bis 2007 korreliert ein Anstieg der M (≈ 168 ) und der mittleren Temperatur an der Oberfläche der E (≈ +0 74K) einem U E E (≈ +0. 10.3 Erdoberfläche. Schlussfolgerung Der Übergang von der letzten Eiszeit zur gegenwärtigen warmen Periode wird offenbar von einem Ungleichgewicht der Energiebilanz der Erde getrieben. Bei einer mittleren Meerestiefe von 3900 m lässt dieser Energiefluss die mittleren W O V O ≈ +0 74 K ansteigen und erklärt so das Ergebnis des aus Messungen ermittelten Anstiegs der Temperatur. Letzteres muss ausgeschlossen werden. doi . 2/3 davon werden der Wirkung der Wolken zugeordnet. Der Mechanismus der Umlenkung von Solarstrahlung ist grundsätzlich bekannt und wird mit den Gesetzen der geometrischen Optik gut beschrieben. aber immer noch existiert und auf eine weitere Fortsetzung ihrer Wirkung hin deutet.52 W/m bewirkt in einem Zeitraum von 103 Jahren einen solchen zusätzlichen Energiefluss von 469 kWh/m^2. das sich zwar verringert hat.1038/ngeo1205. Entweder war die Energiezufuhr angestiegen oder der Energiefluss in den Weltraum hatte sich verringert. Daher gerät der reflektierte Anteil der eintreffenden Solarstrahlung ins Blickfeld.

Cambridge. H Sv . (4) “ ”M –V K P ?”. 82-102. Met. K Eckart Puls. 2008. 2007: The Physical Science Basis. 2007. L09805. Cambridge University Press. ISSN 300 – 9483. 78. Astronomy&Geophysics (Böackwell Publishing) 48(1): 18-24. ”. Paling.1997. Heft 12.doi:10. Uggerhøj. M B E . Vol. Sean M. Geophysical Research Letters. ISSN 1366-8781. K -Ernst Behre. Contribution of Working Group 1 to the Fourth Assessment 4 Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. 2011 . Oslo. Vol. Naturwissenschaftliche Rundschau.566574. No. USA. 36.4 Am. Henrik Svensmark. (7) „ y y “. 4PP.1029/2011GL047036 .S :C C . (3) IPCC: „S y P y “ I :S . Ulrik I. p. Soc. 38. 2 . S. (5) “ H v v N S (2007) Boreas. 61. (6) “C y: y ”. United Kingdom and New York. Jens Olaf Pepke Pedersen. Vol. Jahrgang.