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Freitag 13 September, 2013
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Veröffentlicht am: Mo, Jun 24, 2013
Schlagzeilen / USA | Von Redaktion NEOPresse
Die und globale Krieg Vorherrschaft der USA – Drogen, Öl
Russland verbietet
der NATO Heroin
durch sein Land zu
transportieren
von Peter Dale Scott (Übersetzung Horst Frohlich)
Peter Dale Scott setzt seine Analyse des Systems der US-Vorherrschaft fort. Auf einer
Konferenz in Moskau fasste er die Ergebnisse seiner Forschungen über die Finanzierung
dieses Systems durch Drogen und Kohlenwasserstoffe zusammen. Obwohl alles schon
bekannt ist, ist es immer noch schwierig, die Wahrheit zuzugeben.
Vertrag für
strategische
Partnerschaft:
Blutig rotes
Morgengrauen in
Kabul
Roland Dumas
bestätigt die
Vorbereitung seit
2010 vom Krieg
gegen Syrien
Die Wirtschaftliche
NATO, eine US-
Lösung für die Krise
Russland wird die
NATO-Entfaltung
nicht zulassen,
ohne zu reagieren
Foto: Sichergestelltest Heroin in Afghanistan / Gunnery Sgt. Matthew Butler / pd
Zunächst einmal danke ich den Organisatoren dieser Konferenz für die Erlaubnis, über das
schwerwiegende Thema des Drogenhandels in Afghanistan sprechen zu können. Heute ist er sowohl für
Russland als auch für die Beziehungen zwischen diesem Land und den Vereinigten Staaten eine Gefahr.
Ich werde daher über tiefe Politik, aus der Perspektive meines Buches „Drogen, Öl, und Krieg“, meinem
neuesten Buch, diskutieren, aber auch von (La Machine de guerre américaine ) und dem vorigen (La
Route vers le nouveau désordre mondial ). Diese Bücher analysieren die Faktoren, die den
internationalen Drogenhandel sowie die US-Interventionen bestimmen, zwei Phänomene, die dem
russischen Volk und dem amerikanischen Volk abträglich sind. Ich werde auch über die Rolle der NATO
sprechen mit ihren unterstützenden Strategien, um die Vorherrschaft der Vereinigten Staaten auf dem
asiatischen Kontinent zu etablieren. Aber ich möchte zuerst den Drogenhandel analysieren, an Hand des
Maßstabs eines wichtigen Faktors, der sich in meinen Büchern als entscheidend beweist. Es geht um die
Rolle des Öls in der asiatischen Politik der Vereinigten Staaten und auch um den Einfluss der großen
Ölgesellschaften, die auf die Interessen des Landes ausgerichtet sind, darunter British Petroleum (BP).
Die “Sicherheit”
des Imperiums
Imperiales
Storytelling: Iran
würde Nindscha-
Armeen ausbilden
Fox News bestätigt
die Fortsetzung der
geheimen CIA-
Gefängnisse
Hinter jeder neueren Offensive der USA und der NATO war die Öl-Industrie eine entscheidende tiefe
Kraft. Um es zu veranschaulichen, betrachten wir einfach die Interventionen in Afghanistan (2001), Irak
(2003) und in Libyen (2011). [10]
NEOPresse folgen! Ich habe daher die Rolle der Ölkonzerne und ihrer Vertreter in Washington studiert
NEOPresse folgen!
Ich habe daher die Rolle der Ölkonzerne und ihrer Vertreter in Washington studiert – und ihre Lobbys -,
in jedem der großen Interventionen der USA seit dem Vietnam in den sechziger Jahren. [11] Die Macht
der US-Ölkonzerne bräuchten einige Erläuterungen für ein russisches Publikum, wo der Staat die Öl- und
Gas Industrie selbst führt. In den Vereinigten Staaten ist es praktisch das Gegenteil. In der Tat neigen die
Öl-Unternehmen dazu, sowohl die Außenpolitik des Landes, als auch den Kongress zu beherrschen. [12]
Dies erklärt, warum alle Präsidenten, von Kennedy über Reagan bis zu Obama, unfähig waren, die
Steuervorteile der Ölkonzerne abzugrenzen, die durch die « oil depletion allowance » [Öl
Erschöpfungserlaubnis] garantiert waren – selbst im aktuellen Kontext, wo die meisten der Amerikaner
in Armut wegsacken. [13]
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weniger totalitär sein”
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Die US-Aktivitäten in Zentralasien, in Russlands traditionellen Einfluss-Bereichen wie Kasachstan,
haben eine gemeinsame Grundlage. Tatsächlich zeigten seit 30 Jahren (oder mehr) die Ölkonzerne und
ihre Vertreter in Washington großes Interesse an der Entwicklung und vor allem an der Kontrolle der Öl-
und Gas-Ressourcen des nur unzureichend genutzten Kaspischen Beckens. [14] Zu diesem Zweck hat
Washington Strategien entwickelt, die zur Errichtung von Stützpunkten in Kirgisistan und während vier
Jahren (2001-2005) in Usbekistan geführt haben. [15] Der angezeigte Zweck dieser Stützpunkte war, die
militärischen Operationen der Vereinigten Staaten in Afghanistan zu erlauben. Nebenbei ermutigt die
Präsenz der USA auch die Regierungen der Nachbarnationen, unabhängiger von dem russischen Willen
zu handeln. Wir können als Beispiel Kasachstan und Turkmenistan anführen, beide Länder sind Bereiche
von Öl- und Gas-Investitionen von US-Unternehmen.
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Große Eile beim Überfall auf Syrien,
bevor entlastende Beweise
auftauchen
Washington dient den Interessen der westlichen Ölgesellschaften,
nicht nur wegen ihrem korrumpierenden Einfluss auf die
Verwaltung, sondern weil das aktuelle Überleben der US-Petro-
Ökonomie von der westlichen Weltvorherrschaft im Öl Handel
abhängt. In einem meiner Bücher analysiere ich diese Politik, und
erkläre, wie sie zu den jüngsten Interventionen der USA, aber
auch zur Verarmung der Entwicklungsländer seit 1980
beigetragen hat. Einfach ausgedrückt, haben die Vereinigten
Staaten die Vervierfachung der Ölpreise in den 70er Jahren im
Wesentlichen gemeistert, indem sie die Petrodollar, mit Hilfe
geheimer Absprachen mit den Saudis, in die US-Wirtschaft
wieder einschleusten. Das erste dieser Abkommen war eine
besondere und kontinuierliche saudische Beteiligung an der
Gesundheit des US-Dollars; das zweite verankerte den
permanenten Schutz des Landes in der ausnahmslosen
Preiseanlegung in Dollar für Öl Käufe in der OPEC. [16] Diese
beiden Abkommen gewährleisteten, dass die Wirtschaft der
Vereinigten Staaten durch die OPEC-Öl-Preissteigerungen nicht
geschwächt werde. Die schwerste Bürde würde im Gegenteil auf den Schultern der Volkswirtschaften der
am wenigsten entwickelten Länder lasten. [17]
22 Kommentare
Syrien: Bashar al-Assads Bruder
Maher hinter dem Giftgaseinsatz?
19 Kommentare
Foto: Ein Soldat der amerikanischen
Streitkräfte mit sichergestelltem Heroin
in Afghanistan / Staff Sgt. Robert
Storm / pd
Der US-Dollar, trotz seiner fortschreitenden Abschwächung, hängt noch in großem Masse von der
Politik der OPEC ab, die diese Währung ihren Käufern aufzwingt. Wir können ermessen, mit wie viel
Kraft die Vereinigten Staaten imstande sind diese Politik aufzuzwingen, wenn man das Schicksal der
Länder, die beschlossen haben ihr zu widerstehen, beobachtet.
„Im Jahr 2000 bestand Saddam Hussein darauf, dass irakisches Öl in Euro verkauft wird. Dies
war ein politisches Manöver, das die jüngsten Einnahmen für den Irak durch die Wertsteigerung
des Euro gegenüber dem Dollar erhöht hat.“ [18]
Drei Jahre später, im März 2003, drangen die Vereinigten Staaten in dieses Landes ein. Zwei Monate
später erließ Bush am 22., Mai 2003 durch eine Executive Order, dass irakisches Öl wieder in Dollar und
nicht in Euro gekauft werden müsse. [19]
Nach einem russischen Artikel, kurz vor der Intervention der NATO in Libyen Anfang 2011, hatte
Muammar al-Gaddafi manövriert, um den Dollar als Währung für libysches Öl zu verweigern, sowie
Saddam Hussein. [20] Im Februar 2009 kündigte der Iran an, „ganz aufgehört zu haben, Öl-
Saddam Hussein. [20] Im Februar 2009 kündigte der Iran an, „ganz aufgehört zu haben, Öl-
Transaktionen in US-Dollar zu machen.“ [21] Die wirklichen Konsequenzen dieser gewagten iranischen
Entscheidung wurden noch nicht beobachtet. [22]
Ich betone den folgenden Punkt: jede neuere Intervention der USA und der NATO hat dazu beigetragen,
die rückläufige Überlegenheit der westlichen Ölgesellschaften in dem globalen Öl-System zu
unterstützen, also auch die der Petrodollar. Ich denke jedoch, dass die Öl-Unternehmen selbst imstande
sind, oder zumindest dazu beitragen, politische Interventionen auszulösen. Wie ich bereits in meinem
Buch „Drugs, Oil, and Wars“ schrieb(s. 8):
„Wiederholt wird US-Ölfirmen vorgeworfen, sich an Geheimoperationen, entweder direkt oder
über Zwischenhändler, zu beteiligen. In Kolumbien (wie wir sehen werden) war eine
Sicherheitsfirma der USA, die für Occidental Petroleum Company arbeitete, an einer
militärischen Operation der kolumbianischen Armee beteiligt, “die irrtümlich 18 Zivilisten
tötete“.“
Als passenderes Beispiel aus Russland würde ich eine geheime Operation von 1991 in Aserbaidschan
erwähnen, die ein klassisches Beispiel für tiefe Politik ist. In diesem Land haben ehemalige CIA-Beamte,
die in einer zweifelhaften Öl-Firma (MEGA-Oil) beschäftigt waren,
„eine militärische Ausbildung ins Leben gerufen, verteilten ‚Aktentaschen voller Bargeld’ an
Mitglieder der Regierung, und richteten eine Fluggesellschaft [
]
ein, die bald Hunderte von
Mudschaheddin-Söldner aus Afghanistan in dieses Land einfliegen konnte.“ [23]
Ursprünglich wurden diese zuletzt auf etwa 2000 geschätzten Söldner eingestellt, um die armenische
Armee, die von Russland unterstützt wurde, in der umstrittenen Region von Bergkarabach zu
bekämpfen. Aber sie verstärkten auch die islamistischen Kämpfer in Tschetschenien und Dagestan. Sie
halfen auch, aus Baku einen Umschlagsort für afghanisches Heroin zu machen, zugleich für den
russischen, städtischen Markt und die tschetschenische Mafia. [24]
1993 nahmen sie an dem Sturz von Abulfaz Elchibey teil, dem ersten gewählten Präsident von
Aserbaidschan und an seiner Ersetzung durch Heydar Aliyev. Letzterer unterschrieb dann einen großen
Öl-Vertrag mit BP, der schließlich die Baku-Tbilisi-Ceyhan Öl-Pipeline wurde, die das Land mit der
Türkei verbindet. Es sei darauf hingewiesen, dass der US-amerikanische Ursprung der MEGA-Oil-
Beamten unbestritten ist. Auf der anderen Seite wissen wir nicht genau, wer dieses Unternehmen
finanziert hat. Es hätte eine der Ölgesellschaften sein können, die meisten von ihnen haben (oder hatten)
ihre eigenen Geheimdienste. [25] Einige große Ölfirmen wie Exxon, Mobil und BP wurden beschuldigt
“hinter dem Staatsstreich zu sein”, der zu dem Ersatz von Elchibey durch Aliyev geführt hat. [26]
Offensichtlich glauben Washington und die größten Ölgesellschaften, dass ihr Überleben von ihrer
währenden aktuellen Vorherrschaft im internationalen Erdöl-Markt abhänge. In den 1990er Jahren, als
man die größten nicht bewiesenen Kohlenwasserstoff-Reserven hauptsächlich in dem Kaspischen
Becken lokalisierte, wurde diese Region für die US- Investitionen in Öl-Unternehmen und für die
Sicherheits-Expansion der Vereinigten Staaten ein zentraler Punkt. [27]
Als Stellvertretender Secretary of State und enger Freund von Bill Clinton versuchte Strobe Talbott,
eine vernünftige Strategie vorzulegen, um diese Erweiterung zu gewährleisten. In seiner wichtigen Rede
vom 21. Juli 1997:
« Talbott stellte die vier Aspekte einer [potenziellen] Unterstützung durch die Vereinigten
Staaten der Ländern des Kaukasus und Zentralasien vor: 1) Förderung der Demokratie; (2)
Gründung von Marktwirtschaft; ((3) Förderung des Friedens und der Zusammenarbeit, innerhalb
und unter den Ländern der Region und 4) ihre Integration in die internationale
Staatengemeinschaft. […] Er kritisierte scharf, was er für ein veraltetes Design des Wettbewerbs
im Kaukasus und in Zentralasien hielt, und warnte alle jene, die das “great game” [Großes Spiel]
als Deutung in der Region adoptieren wollten. Stattdessen schlug er eine Vereinbarung vor, bei
der alle durch Zusammenarbeit mit Gewinn herauskommen würden. » [28]
Aber dieser multilaterale Ansatz wurde von den Mitgliedern beider Parteien sofort angegriffen. Nur drei Tage
Aber dieser multilaterale Ansatz wurde von den Mitgliedern beider Parteien sofort angegriffen. Nur drei
Tage später reagierte die Heritage Foundation, die rechtsdenkende Maschine der Republikanischen
Partei, „die Clinton-Administration, begierig Moskau zu besänftigen, zögerte die strategische Chance
auszubeuten, um die Interessen der Vereinigten Staaten im Kaukasus zu sichern.“ [29] Im Oktober 1997
fand diese Kritik ihr Echo in „The Great Chessboard“ [dem Großen Schachbrett], einem wichtigen vom
ehemaligen Berater der Nationalen Sicherheit, Zbigniew Brzezinski, geschriebenen Werk. Letzterer ist
sicherlich der Hauptgegner von Russland in der Demokratischen Partei. Obwohl er zugab, dass „die [US]
Außenpolitik die notwendigen Verbindungen zu einer echten globalen Zusammenarbeit fördern
[sollte
]“,
verteidigte er aber in seinem Buch das Konzept des von Talbott abgelehnten “Großen
Spieles”. Nach Brzezinski, wäre es zwingend notwendig, die Entstehung eines Mitbewerbers in Eurasien
zu verhindern, der in der Lage wäre, den Kontinent zu beherrschen und [die USA] herauszufordern”.
[30]
Im Hintergrund dieser Debatte entwickelten die CIA und das Pentagon durch das Atlantische Bündnis
eine „Projektions-Strategie“, die sich den Vorschlägen von Talbott widersetzte. Im Jahr 1997 begann das
Pentagon im Rahmen des Programms “Partnerschaft für den Frieden” der NATO, militärische Übungen
mit Usbekistan, Kasachstan und Kirgisistan. Dieses Programm war „der Ansatz einer Militärmacht, die
von der NATO in dieser Region geführt wurde“. [31] Als CENTRAZBAT getauft, wurden diese Übungen
eine potentielle Bereitstellungen der amerikanischen Kampftruppen. Catherine Kelleher, Assistentin des
stellvertretenden Staatssekretärs für Verteidigung, zitierte “die Präsenz riesiger Energieressourcen” als
Rechtfertigung für das militärische Engagement der Vereinigten Staaten in dieser Region. [32]
Usbekistan, das Brzezinski für seine geopolitische Bedeutung hervorhob, wurde zum Drehpunkt für die
amerikanischen militärischen Übungen, obwohl dieses Land eine der schlechtesten Noten in Sachen
Menschenrechts-Achtung in dieser Region hat. [33]
Natürlich war die “Tulpenrevolution” vom März 2005 in Kirgisistan ein weiterer Schritt der Doktrin der
strategischen Projektion des Pentagon und der CIA. Sie erfolgte zu einem Zeitpunkt, als George W. Bush
häufig von “Strategie der Projektion der Freiheit” sprach. Später, bei einem Besuch Georgiens,
akzeptierte er diese Änderung des Regimes und stellte sie als ein Beispiel für „Demokratie und Freiheit in
voller Expansion“
dar. [34] (In Wirklichkeit war sie mehr ein blutiger Staatsstreich als eine
’Revolution’.) Das Bakijew-Regime „dirigierte das Land wie ein Verbrecher-Syndikat“, in den Worten
von Alexander Cooley, Professor an der Columbia University. Insbesondere beschuldigten viele
Beobachter Bakijew, die Kontrolle über den lokalen Drogenhandel übernommen zu haben und ihn wie
ein Familienunternehmen zu verwalten. [35]
In einem gewissen Maß hat sich die Obama-Administration von dieser Vorherrschafts-Rhetorik, die das
Pentagon die “totale Vorherrschaft” (“Full-Spectrum Dominance”) nennt, entfernt. [36] Allerdings ist es
nicht verwunderlich, dass unter seiner Präsidentschaft der Druck zur Reduzierung des Einflusses der
Russischen Föderation beibehalten wurde, wie z. B. in Syrien. In der Tat ist Washington seit einem
halben Jahrhundert in zwei Lager gespalten. Auf der einen Seite, eine Minderheit, die hauptsächlich in
dem Außenministerium (z. B. Strobe Talbott) wirkt, die eine Zukunft in Zusammenarbeit mit der
Sowjetunion vorgesehen hatte. Auf der anderen, die hegemonialen Falken, die vor allem bei der CIA und
dem Pentagon (William Casey, Dick Cheney und Donald Rumsfeld) arbeiten. Sie haben ständig
Lobbyarbeit geleistet, um in den Vereinigten Staaten eine unipolare Strategie für globale Vorherrschaft
durchzusetzen. [37] Bei der Verfolgung dieses unerreichbaren Zieles zögerten sie nicht, sich jetzt mit
Drogenhändlern, vor allem in Indochina, Kolumbien und Afghanistan zu verbünden. [38]
Foto: C-17 Globemaster III auf dem Tashkent Flughafen in Usbekistan / Staff Sergeant Paul R.
Foto: C-17 Globemaster III auf dem Tashkent Flughafen in Usbekistan / Staff Sergeant Paul R.
Caron / pd
Darüber hinaus haben diese Falken massiv die narkotische Tilgungs-Strategie der DEA (Drug
Enforcement Administration) verwendet, [39] wie ich es in der „Amerikanischen Kriegsmaschine“ La
Machine de guerre américaine (p.43) geschrieben habe:
« Das eigentliche Ziel der meisten dieser Kampagnen [
]
war noch nie das hoffnungslose Ideal,
die Drogen auszurotten. Es war vielmehr die Aufteilung des Marktes, d.h. auf bestimmte Feinde
zu zielen, um sicher zu stellen, dass der Drogenhandel unter Kontrolle von Händlern bleibt, die
mit dem Sicherheitsgerät des Staates Kolumbien oder der CIA verbunden sind“. [40]
Offensichtlich findet dieser Trend auch in Afghanistan statt, wo die Vereinigten Staaten ehemalige
Drogendealer einstellten, damit sie ihre Invasion 2001 unterstützten. [41] Später kündigte Washington
eine Strategie zur Drogenbekämpfung an, die sich explizit nur darauf beschränkte, Drogenhändler
anzugreifen, die die Aufständischen unterstützten. [42]
Somit sind diejenigen, die wie ich, sich für die Verringerung des Drogenexports aus Afghanistan
einsetzen, mit einem Dilemma konfrontiert. In der Tat müssen Strategien zur Bekämpfung des
internationalen Drogenhandels, um wirksam zu sein, multilateral sein. In Zentralasien benötigen sie eine
stärkere Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation. Aber im
Gegenteil waren die Bemühungen der wichtigen Pro-USA-Kräfte in diesem Bereich – einschließlich der
CIA, US Army, NATO und der DEA bis jetzt nicht auf Zusammenarbeit aus, sondern auf die US-
Hegemonie konzentriert.
Meiner Meinung nach wird die Antwort auf dieses Problem in der gemeinsamen Nutzung von Expertise
und Ressourcen beider Länder zu suchen sein, im Rahmen der bilateralen und multilateralen Agenturen,
die von keiner Partei dominieren werden. Eine erfolgreiche Anti-Drogen-Strategie sollte
mehrdimensional sein, wie die Kampagne, die in Thailand erfolgreich geführt wurde. Darüber hinaus
wird es wahrscheinlich nötig sein, dass beide Länder eine für die Bevölkerung günstige Politik umsetzen,
was weder das eine noch das andere Land geschafft hat. [43]
Russland und die Vereinigten Staaten haben viele gemeinsame Merkmale, und auch viele Probleme.
Beide sind Großmächte, obwohl sich ihre Überlegenheit gegenüber dem aufstrebenden China schwächt.
Als Supermächte gaben beide Nationen der Versuchung des afghanischen Abenteuers nach, das viel
besser informierte Köpfe heute bereuen. Zur gleichen Zeit muss dieses verwüstete Land, was Afghanistan
geworden ist, dringende Probleme lösen, die auch diese drei Supermächte kennen. Es ist die Bedrohung
durch Drogen und die entsprechende Gefahr, der Terrorismus.
Es ist im Interesse der ganzen Welt, dass Russland und die Vereinigten Staaten diesen Gefahren
konstruktiv und uneigennützig widerstehen. Und hoffen wir, dass jeder Fortschritt bei der Reduzierung
dieser gemeinsamen Bedrohungen ein neuer Schritt in dem schwierigen Prozess der
Friedenskonsolidierung sein wird.
Das letzte Jahrhundert war der Schauplatz eines kalten Krieges zwischen den USA und Russland, zwei
Supermächten, die sich schwer bewaffneten, im Namen der Verteidigung ihrer jeweiligen Völker. Die
Sowjetunion verlor, was zu einer nicht-stabilen Pax Americana führte, gleich der Pax Britannica des 19.
Jahrhunderts: eine gefährliche Mischung kommerzieller Globalisierung, wachsender Unterschiede von
Einkommen und Vermögen und brutalem und expansivem Militarismus. Dieser verursacht mehr und
mehr bewaffnete Konflikte (Somalia, Irak, Jemen und Libyen), wobei die Gefahr eines möglichen
Weltkrieges (Iran) wächst.
Die Vereinigten Staaten, um ihre gefährliche Überlegenheit zu bewahren, sind heute dabei, gegen ihr
eigenes Volk aufzurüsten, und nicht nur, um es zu verteidigen. [44] Alle Völker der Welt, einschließlich
der Vereinigten Staaten, haben Interesse an der Schwächung dieser Vormachtstellung für eine weniger
militaristische und mehr multipolare Welt. (Erschienen auf: www.voltairenet.org) Über den Autor Redaktion NEOPresse -
militaristische und mehr multipolare Welt. (Erschienen auf: www.voltairenet.org)
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1 Kommentar
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Winter sagt:
25. Juni 2013 um 06:16
Die USA finanzieren sich vorwiegend durch Drogen und Waffen
allem voran, ihr Geheimdienst, der seine Gehirnzellen schon
in Afghanistan im Koksfeld liess.Alle Putsche werden von
Ihnen mit Drogengeldern finanziert.
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