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Sicherheitspolitik in Zeiten der Globalisierung – strategische Konsequenzen für Deutschland 24. und 25. Juni 2013

Sicherheitspolitik in Zeiten der Globalisierung –

strategische Konsequenzen für Deutschland

24. und 25. Juni 2013

ProGramm

und weitere Konferenzinformationen

  Ein nationales Forum für die Die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland steht vor größeren
  Ein nationales Forum für die Die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland steht vor größeren
  Ein nationales Forum für die Die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland steht vor größeren
  Ein nationales Forum für die Die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland steht vor größeren
  Ein nationales Forum für die Die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland steht vor größeren
 

Ein nationales Forum für die

Die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland steht vor größeren Veränderungen der internationalen Politik. Was bedeutet der amerikanische

sicherheits-

„pivot to Asia“ für Europa? Wie entwickeln sich Risiken und Bedrohungen

politische Debatte

wie zum Beispiel Cyber-Kriminalität und internationaler Terrorismus weiter?

in Deutschland

Wie wirken technologische, wirtschaftliche und andere Trends auf die „langen Linien“ der Sicherheitspolitik ein?

 

Was bedeuten diese Veränderungen für die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit der Bundesrepublik? Müssen wir eigene, nationale Interessen klarer definieren? Sind wir in unseren Entscheidungsstrukturen für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet oder brauchen wir Anpassungen? Und wenn ja, welche?

Wie muss sich Deutschland als „Führungsmacht wider Willen“ in Europa strategisch aufstellen? Welche Optionen haben wir? Welche Instrumente sind verfügbar? Wie kann für Anpassungen des sicherheitspolitischen Mittelansatzes die innenpolitische Zustimmung gewonnen werden?

Mit dem Deutschen Forum Sicherheitspolitik möchte die Bundesakademie für Sicherheitspolitik einen Ort für den umfassenden Dialog zu diesen Fragen etablieren.

EinE nEuE marKE

Der ablauf

Die erste Konferenz unter dem Titel „Sicherheitspolitik in Zeiten der

In einem Wechsel von Plenarveranstaltungen und Arbeitsgruppen werden

der Konferenz

Globalisierung – strategische Konsequenzen für Deutschland“ führen wir in

„Strategische Vernetzung“ ist das zentrale Leitbild für das neu geschaffene Logo des Deutschen Forums Sicherheitspolitik.

enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt durch.

Die unterschiedlichen Stränge der Sicherheitspolitik erscheinen in der Bildmarke des Logos als eigenständige Bänder. Das Gesamtlogo aus Wort- und Bildmarke steht für den umfassenden, integrativen Ansatz von Sicherheitspolitik – für die Vernetzung ihrer vielen unterschiedlichen Aspekte.

wir uns übergreifenden, aber auch fachspezifischen Themen widmen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einer kohärenten und effizienten gesamtstaatlichen Sicherheitspolitik und der Verbesserung der Zusammenarbeit von staatlichen Akteuren mit nicht-staatlichen, darunter auch der Wirtschaft.

monTaG, 24. Juni 2013 13:00 Uhr Begrüßung und Einführung Hans-Dieter Heumann Präsident der Bundesakademie für

monTaG, 24. Juni 2013

13:00 Uhr

Begrüßung und Einführung

Hans-Dieter Heumann Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik

13:15 Uhr

Panel 1: internationale Trends und ihre Folgen für Deutschland

Camille Grand Direktor der „Fondation pour la Recherche Stratégique“, Paris Klaus-Peter müller Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank rolf mützenich Mitglied des Deutschen Bundestages robin niblett Direktor des „Royal Institute of International Affairs“, London

Moderation

Werner Sonne

Journalist

15:00 Uhr

Pause

15:30 Uhr

Keynote

Thomas de maizière Bundesminister der Verteidigung

16:15 Uhr

Pause

16:45 Uhr

Panel 2: Deutschlands sicherheitspolitische interessen

Eric Gujer Leiter der Auslandredaktion der Neuen Zürcher Zeitung Wolfgang ischinger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz ruprecht Polenz Mitglied des Deutschen Bundestages Eberhard Sandschneider Forschungsdirektor, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Moderation Klaus-Dieter Frankenberger Ressortleiter Außenpolitik, Frankfurter Allgemeine Zeitung

18:15 Uhr

Gang zum Schloss Schönhausen

Zeitung 18:15 Uhr Gang zum Schloss Schönhausen Panel 1: Von Cyber-Angriffen in Estland über

Panel 1:

Von Cyber-Angriffen in Estland über islamistischen Terror in Mali bis zu

Welche Folgen ergeben sich aus diesen Trends für Deutschland?

internationale Trends und ihre Folgen für Deutschland

organisierter Kriminalität in Deutschland: Die Schlagzeilen der Gegenwart verdeutlichen die Bandbreite sicherheitspolitischer Herausforderungen im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung. Neue Themen und Akteure rücken in den Vordergrund und relativieren den Nutzen herkömmlicher sicherheitspolitischer Instrumente. Klimawandel,

Umweltfragen, demografische Entwicklung, Ressourcenversorgung haben ungeahnte Relevanz für Sicherheitspolitik gewonnen. Diese Komplexität internationaler Politik korrespondiert mit zusehends schwindenden staatlichen Steuerungsmöglichkeiten.

Panel 2:

Deutschlands

Weltweit wird Deutschland als europäische Führungsmacht wahrgenommen, an die sich große Erwartungen richten. Diese resultieren vor allem aus seiner Rolle in der gegenwärtigen Schulden- und Finanzkrise und aus seiner

sicherheits-

relativen wirtschaftlichen Stärke. Daraus erwachsen gleichzeitig Erwartungen

politische

im Hinblick auf politische und sicherheitspolitische Führungsverantwortung.

interessen

Wie soll und kann die Bundesrepublik damit umgehen? Welche strategischen Optionen lassen sich daraus für die deutsche Sicherheitspolitik entwickeln?

monTaG, 24. Juni 2013 18:30 Uhr Pause Imbiss im Schlossgarten 19:30 Uhr Podiumsdiskussion: interessen und

monTaG, 24. Juni 2013

monTaG, 24. Juni 2013 18:30 Uhr Pause Imbiss im Schlossgarten 19:30 Uhr Podiumsdiskussion: interessen und Werte

18:30 Uhr

Pause Imbiss im Schlossgarten

19:30 Uhr

Podiumsdiskussion: interessen und Werte – ethische aspekte deutscher Sicherheitspolitik

Herfried münkler Professor für Theorie der Politik, Humboldt-Universität zu Berlin otfried nassauer Friedensforscher und freier Journalist

Elmar Theveßen

Podiums-

Ruanda und Srebrenica haben die Sicht der Weltgemeinschaft verändert:

Stellvertretender Chefredakteur, Zweites Deutsches Fernsehen Walter Wakenhut Militärgeneralvikar

diskussion:

interessen und Werte – ethische

„Responsibility to Protect“ und „Humanitäre Intervention“ werden weithin akzeptiert; gleichzeitig ist die Bilanz von „Nation building“-Interventionen eher ernüchternd.

Moderation Stefan Kornelius Ressortleiter Außenpolitik, Süddeutsche Zeitung

aspekte deutscher Sicherheitspolitik

Nach welchen Kriterien entscheidet Deutschland dabei über den Gebrauch militärischer Waffengewalt? Wie lassen sich „wohlverstandenes Eigeninteresse“ und die Werte des Grundgesetzes miteinander verbinden? Wo liegen die ethischen Grenzen zum Beispiel bei Spezialkräfteeinsätzen, Drohnenkampf oder gezielten Tötungen?

20:30 Uhr

Gang zum Historischen Saal

20:45 Uhr bis circa 21:20 Uhr

Keynote

Wolfgang Schäuble Bundesminister der Finanzen

DiEnSTaG, 25. Juni 2013

08:45 Uhr

Keynote

Guido Westerwelle Bundesminister des Auswärtigen

Arbeitsgruppen

09:30 Uhr

arbeitsgruppe 1: Potenzial und Wirklichkeit des umfassenden ansatzes „vernetzter Sicherheit“

arbeitsgruppe 1:

Vernetztes Vorgehen sicherheitspolitischer Akteure wird künftig noch wichtiger werden, als es heute schon ist – vom Umgang mit fragilen

 

Potenzial und

Staaten über die Bekämpfung des internationalen Terrorismus bis zur

 

Impuls und Moderation

Wirklichkeit des

Abwehr von Cyberangriffen. Die Diversifizierung der sicherheitspolitischen

Joachim Spatz

umfassenden

Herausforderungen macht weitere Verbesserungen vor allem in Fragen der

Mitglied des Deutschen Bundestages

ansatzes

Steuerung und Führung unumgänglich.

Rapporteur

„vernetzter

Heiko Borchert Geschäftsführer, Sandfire AG, Luzern

Sicherheit“

Wie und in welchen Bereichen kann die Koordination zwischen den Ministerien sowie zwischen öffentlichen und privaten Akteuren konkret verbessert werden?

DiEnSTaG, 25. Juni 2013 09:30 Uhr arbeitsgruppe 2: anpassung sicherheitspolitischer instrumente – Herausforderungen

DiEnSTaG, 25. Juni 2013

09:30 Uhr

arbeitsgruppe 2: anpassung sicherheitspolitischer instrumente – Herausforderungen und optionen

Impuls und Moderation Katja Keul Mitglied des Deutschen Bundestages

Rapporteur andreas Wittkowsky Projektleiter, Zentrum für Internationale Friedenseinsätze

09:30 Uhr

arbeitsgruppe 3:

Parlamentarische Kontrolle und Sicherheitspolitik

Impuls und Moderation roderich Kiesewetter Mitglied des Deutschen Bundestages

Rapporteur Georg nolte Professor für Völker- und Europarecht, Humboldt-Universität zu Berlin

09:30 Uhr

arbeitsgruppe 4:

Handlungsfähiges Europa und Deutschlands Beitrag

Impuls und Moderation Constanze Stelzenmüller Senior Transatlantic Fellow, The German Marshall Fund of the United States

Rapporteurin Claudia major Stv. Forschungsgruppenleiterin, Stiftung Wissenschaft und Politik

11:30 Uhr

Pause

12:00 Uhr

Präsentation der arbeitsgruppenergebnisse

anschließend

Schlussdebatte

13:30 Uhr

Zusammenfassung und Wertung

Walter Kolbow Parlamentarischer Staatssekretär a.D.

14:00

Mittagsimbiss

circa 15:00

Ende

a.D. 14:00 Mittagsimbiss circa 15:00 Ende arbeitsgruppe 2: Bundeswehrreform, Cyber-Abwehrzentrum,

arbeitsgruppe 2:

Bundeswehrreform, Cyber-Abwehrzentrum, Gemeinsames

anpassung

Terrorismusabwehrzentrum – die Bundesregierung richtet ihre sicherheits- politischen Instrumente an den neuen Herausforderungen aus, weiterer

sicherheits-

Anpassungsbedarf zeichnet sich bereits ab. Die Vorschläge reichen von der

politischer

Schaffung deutscher „Gendarmeriekräfte“ über den verstärkten Aufwuchs

instrumente –

ziviler Fachexpertise für sicherheitsrelevante Aufgaben bis zum Aufbau

Herausforderungen

eines ministerienübergreifenden Kompetenzzentrums für Analyse- und

und optionen

Wissensmanagement.

Welche seiner Instrumente muss Deutschland weiter anpassen? Inwieweit sollten hierzu Planungs- und Entscheidungsprozesse zwischen Bund und Ländern, zwischen den Ressorts der Bundesregierung, zwischen Exekutive und Legislative neu gestaltet werden? Wie kann Deutschland dazu beitragen, die Effizienz multilateraler Zusammenarbeit zu steigern?

arbeitsgruppe 3:

Parlamentarische Kontrolle und Sicherheitspolitik werden häufig

Ist die Kritik berechtigt? Welche Reformvorschläge sind praktikabel?

Parlamentarische

auf Fragen der Mandatierung von Bundeswehreinsätzen reduziert. Umstritten ist, welche Rolle der Deutsche Bundestag darüber hinaus bei

Kontrolle und

sicherheitspolitischen Entscheidungen einnehmen soll. Kritiker fordern

Sicherheitspolitik

eine größere Handlungsfreiheit der Exekutive in Teilbereichen, um

Fortschritte bei der GSVP und den Streitkräftefähigkeiten der europäischen Nationen wie zum Beispiel durch „Smart Defence“ oder „Pooling and Sharing“ zu ermöglichen. Zugleich wird zunehmend gefordert, das Parlament möge Auslandseinsätze intensiver begleiten und evaluieren – etwa durch einen ressortübergreifenden Einsatzausschuss – und aktiver an der Formulierung der deutschen Sicherheitspolitik mitwirken – beispielsweise mit einer jährlichen sicherheitspolitischen Debatte.

Und: Wie lässt sich die deutsche Öffentlichkeit in den sicherheitspolitischen Diskurs einbeziehen?

arbeitsgruppe 4:

Die Europäische Union gilt als Erfolgsmodell für Frieden, Stabilität und

Handlungsfähiges

wirtschaftlichen Erfolg, in sicherheitspolitischen Fragen jedoch nur eingeschränkt als relevanter Akteur. Die Forderungen nach einem stärkeren

Europa und

gemeinsamen Ansatz in der europäischen Sicherheitspolitik stehen auf der

Deutschlands

Tagesordnung des Europäischen Rates im Dezember 2013.

Beitrag

Sind die Unterschiede der strategischen Kulturen der europäischen Partner überwindbar? Wie kann Deutschland im Bündnis mit anderen effektiv handeln, wenn es sich bei der Frage des Einsatzes von Streitkräften weitgehend zurückhält?

rEFErEnTEn, imPulSGEBEr, moDEraTorEn, raPPorTEurE Dr. Heiko ist Geschäftsführer der Sandfire AG in Luzern und seit

rEFErEnTEn, imPulSGEBEr, moDEraTorEn, raPPorTEurE

rEFErEnTEn, imPulSGEBEr, moDEraTorEn, raPPorTEurE Dr. Heiko ist Geschäftsführer der Sandfire AG in Luzern und seit 15

Dr. Heiko

ist Geschäftsführer der Sandfire AG in Luzern und seit 15 Jahren als

wurde 2011 Bundesminister der Verteidigung. Der gebürtige Bonner

ist seit 1986 Mitglied der politischen Redaktion der Frankfurter

ist seit 2008 Direktor der Fondation pour la Recherche Stratégique,

roderich

ist seit 2009 Bundestagsabgeordneter für die CDU Baden-Württemberg

Borchert

sicherheitspolitischer Berater für Behörden und Unternehmen tätig.

Kiesewetter, mdB

und stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Abrüstung,

Dr. Thomas de maizière, mdB

Er hat an der Universität St. Gallen Internationale Beziehungen studiert und wurde ebendort promoviert.

hat Rechtswissenschaften in Münster und Freiburg studiert. Von 2005

Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung des Auswärtigen Ausschusses sowie Mitglied im Europaausschuss. Er war zuvor seit 1982 Berufssoldat, hat an der Bundeswehruniversität in München Wirtschaftswissenschaften studiert und wurde zuletzt als Oberst i.G. im Europa-Hauptquartier der NATO verwendet. Seit 2011 ist er zudem Präsident des Reservistenverbands der Bundeswehr.

bis 2009 war er Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes. 2009 wurde er vom Wahlkreis Meißen als

Walter

war von 1998 bis 2005 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister

Direktkandidat für die CDU Sachsen in den Bundestag gewählt.

Kolbow

der Verteidigung. Er hat in Würzburg und Speyer Rechtswissenschaften

Klaus-Dieter

Im Kabinett Merkel II war er zunächst Bundesminister des Innern gewesen.

studiert und war von 1980 bis 2009 Mitglied des Bundestages für die SPD Bayern. Von 1994 bis 1998 war er verteidigungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, von 2005 bis 2009 ihr stellvertretender Vorsitzender für die Bereiche

Frankenberger

Allgemeinen Zeitung mit den Schwerpunkten Vereinigte Staaten sowie

Außenpolitik, Entwicklungspolitik, Verteidigung und Menschenrechte.

europäische, atlantische und internationale Politik. Seit 2001 leitet er das Ressort Außenpolitik der FAZ. Er hat Amerikanistik, Volkswirtschaft und

Stefan

wurde 2000 Leiter des Ressorts für Außenpolitik bei der Süddeutschen

Politikwissenschaft in Frankfurt am Main studiert und wurde anschließend

Kornelius

Zeitung. Er hat Politik, Geschichte und Staatsrecht in Bonn und London

Dr. Camille

dort wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Nordamerika-Forschung.

studiert und ist Absolvent der Henri-Nannen-Schule. Als freier Journalist war er 1986 Mitbegründer des „Medium Magazin für Journalisten“. Er arbeitete für den Stern, die BBC und ist schließlich seit 1987 bei der SZ.

Grand

Paris. Er hat am Institut d‘études politiques de Paris Verteidigungspolitik

und Internationale Beziehungen studiert. Von 2006 bis 2008 war er

Dr. Claudia

ist seit 2010 stellvertretende Leiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik

stellvertretender Direktor der Abteilung für Strategische Angelegenheiten,

major

der Stiftung Wissenschaft und Politik. Sie hat Politikwissenschaften in

Eric

Sicherheit und Abrüstung im französischen Außenministerium. Zudem ist er seit 1998 Dozent an der Sciences Po Paris und seit 2006 an der ENA.

Berlin und Paris studiert und wurde in European Studies in Birmingham promoviert. Seither war sie an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt, darunter 2008 und 2009 am Center for Security Studies, ETH Zürich. Zudem wurde sie 2010 Mitglied im Beirat zivile Krisenprävention.

Gujer

ist seit 2013 Leiter der Auslandsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung. Er hat in Freiburg und Köln Politologie, Geschichte und Slawistik studiert. Er

ist seit 2008 Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz. Er hat in

arbeitet seit 1989 für die NZZ. Zunächst war er Korrespondent in Berlin,

Prof. Klaus-Peter

ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der Commerzbank AG. Seit 1966 arbeitet

Moskau, Jerusalem und zuletzt wieder in Berlin. Seit 2008 ist er Mitglied der

müller

er für das Finanzinstitut, stieg 1990 in den Vorstand auf und wechselte 2001

Botschafter

Auslandsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung.

in den Aufsichtsrat. Er war zudem von 2005 bis 2009 Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken und ist heute Vorsitzender der Regierungskommission „Deutscher Corporate Governance Kodex“.

Wolfgang

Bonn und Genf Rechtswissenschaften, in Harvard Völkerrecht und

ischinger

Zeitgeschichte studiert. 1975 trat er in den Auswärtigen Dienst ein. 1993 bis 1995 leitete er den Planungsstab des Auswärtigen Amts, danach die Politische Abteilung. 1998 wurde er zum Staatssekretär des Auswärtigen Amts ernannt. Von 2001 bis 2006 war er deutscher Botschafter in Washington, D.C., danach in London.

Prof. Dr. Herfried münkler

ist seit 1992 Lehrstuhlinhaber „Theorie der Politik“ am Institut für Sozial- wissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Frankfurt am Main studiert und wurde dort auch 1987 habilitiert. Zu seinen Publikationen zählt unter anderem das viel zitierte „Die neuen Kriege“ aus dem Jahr 2002.

Katja

ist seit 2009 Mitglied des Bundestages für Bündnis 90/Die Grünen aus

Dr. rolf

ist seit 2002 Mitglied des Bundestages für die SPD Nordrhein-Westfalen

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Keul, mdB

Niedersachsen und zugleich Mitglied im Verteidigungsausschuss. Sie hat in

mützenich, mdB

und wurde 2009 außenpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Der Politologe

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Heidelberg Rechtswissenschaften studiert. Bereits 2008 wurde sie Delegierte der Bundesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationales ihrer Partei. Sie ist zudem Mitglied in der Parlamentarischen Versammlung der NATO.

wurde 1991 in Bremen promoviert. Von 1989 bis 1993 war er Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission des SPD-Parteivorstands; von 2001 bis 2002 war er Büroleiter des nordrhein-westfälischen Landtagspräsidenten.

rEFErEnTEn, imPulSGEBEr, moDEraTorEn, raPPorTEurE (Forts.) otfried ist freier Journalist und seit 1991 Leiter des

rEFErEnTEn, imPulSGEBEr, moDEraTorEn, raPPorTEurE (Forts.)

rEFErEnTEn, imPulSGEBEr, moDEraTorEn, raPPorTEurE (Forts.) otfried ist freier Journalist und seit 1991 Leiter des

otfried

ist freier Journalist und seit 1991 Leiter des Berliner Informationszentrums

Joachim

ist Vorsitzender des Unterausschusses für Zivile Krisenprävention und

nassauer

Transatlantische Sicherheit. Er hat in Hamburg und Bielefeld, an

Spatz, mdB

Vernetzte Sicherheit sowie Mitglied im Verteidigungsausschuss

Dr. robin

der Kirchlichen Hochschule Bethel, Theologie studiert. Zu den Arbeitsschwerpunkten des Friedensforschers gehören Nuklearpolitik, Rüstungskontrolle, Rüstungsexporte und wehrtechnische Industrie.

und im Europaausschuss. Er hat Mathematik und Informatik in Würzburg studiert, ist seit 1991 Mitglied des Landesvorstands der FDP in Bayern. 2009 wurde er in den Bundestag gewählt. 2010 wurde er Vorsitzender des Bundesfachausschusses Internationale Politik der Liberalen und ist seit 2012 auch europapolitischer Sprecher seiner Partei.

niblett

ist seit 2007 Direktor des Royal Institute of International Affairs (Chatham House). Er hat in Oxford studiert und gilt als Experte auf dem Gebiet britischer

ist seit 2008 Inhaber des Lehrstuhls Öffentliches Recht und Europarecht der

und amerikanischer Außenpolitik sowie europäischer Sicherheitspolitik.

Dr. Constanze

ist seit 2009 Senior Transatlantic Fellow des German Marshall Fund of the

ist seit 2007 stellvertretender Chefredakteur und Leiter der Hauptredaktion

Seit 1988 arbeitete er für das Center for Strategic & International Studies,

Stelzenmüller

United States in Berlin. Sie studierte Rechtswissenschaft in Bonn und Genf,

Prof. Dr. Georg nolte

Washington, D.C., zuletzt von 2001 bis 2006 als Executive Vice President.

Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat Rechtswissenschaften in Berlin und

anschließend Public Administration in Harvard und wurde mit dem Thema „Direkte Demokratie in den USA“ promoviert. 1992 volontierte sie beim Tagesspiegel und war von 1994 bis 2005 Redakteurin der „Zeit“. Seit 2007 ist sie Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Stiftung

Genf studiert. Von 1999 bis 2004 war er Universitätsprofessor für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung in Göttingen, 2004 bis 2008 für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht in München; zudem von 2000

Elmar

Friedensforschung.

bis 2007 Mitglied der „European Commision for Democracy through Law“.

Theveßen

„Aktuelles“ des ZDF. Er hat Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik

ruprecht

ist seit 2005 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages.

in Bonn sowie Außenpolitik und Journalismus in Washington, D.C., studiert. Von 1995 bis 2001 war er als ZDF-Korrespondent im Studio Washington tätig

Polenz, mdB

Er hat in Münster Rechtswissenschaften studiert. Seit 1994 ist er

und gilt auch als Terrorismusexperte seines Senders.

Bundestagsmitglied und seit 1998 im Landesvorstand der CDU Nordrhein- Westfalen. Von 1997 bis 2006 war er Präsident der Deutsch-Atlantischen

Prälat Walter

ist seit 2000 Militärgeneralvikar und Leiter des Katholischen

Gesellschaft. Er ist zudem Vorsitzender des ZDF-Fernsehrats.

Wakenhut

Militärbischofsamts in Deutschland. Er hat in Passau Theologie studiert und

Prof. Dr. Eberhard Sandschneider

ist seit 2003 Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Er hat in Saarbrücken Anglistik, Philologie und

wurde 1968 zum Priester geweiht. Seit 1986 war er, zunächst im Nebenamt, als Standortpfarrer in Regen und dann in Hamburg tätig. 1993 bis 1997 arbeitete er erstmals im Katholischen Militärbischofsamt, von 1997 bis 2000

Politikwissenschaft studiert. 1999 bis 2001 war Geschäftsführender Direktor des Otto-Suhr-Instituts, bis 2003 Dekan des Fachbereichs Politik und Sozialwissenschaft der FU Berlin. Er ist Autor unter anderem von „Der erfolgreiche Abstieg Europas“, veröffentlicht 2011.

Dr. Guido

war er Wehrbereichsdekan in München. Er wurde 2007 zum Apostolischen Protonotar ernannt.

 

Westerwelle, mdB

ist seit 2009 Bundesaußenminister. Er hat in Bonn Rechtswissenschaften studiert. Seit 1996 ist er Bundestagsmitglied für die FDP Nordrhein-

Dr. Wolfgang

ist seit 2009 Bundesfinanzminister. Er hat in Freiburg und Hamburg Rechts-

Westfalen. Von 1994 bis 2001 war er Generalsekretär der FDP, anschließend

Schäuble, mdB

und Wirtschaftswissenschaften studiert. Bereits seit 1972 besitzt er ein

bis 2011 ihr Vorsitzender, währenddessen von 2006 bis 2009 auch

Bundestagsmandat für die CDU Baden-Württembergs. 1984 wurde er Chef des Kanzleramtes im Kabinett Kohl II. 1989 bis 1991 war er Bundesminister des Innern, anschließend Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU. Von 1998 bis 2000 war er Bundesvorsitzender der CDU. Im Kabinett Merkel I war er

Dr. andreas

Fraktionsvorsitzender. Er war zudem 2009 bis 2011 Vizekanzler im Kabinett Merkel II.

von 2005 bis 2009 erneut Bundesinnenminister.

Wittkowsky

ist seit 2011 Leiter des Projekts „Frieden und Sicherheit“ beim Zentrum für Internationale Friedenseinsätze in Berlin. Er hat Wirtschaftswissenschaften

Werner

war 44 Jahre als Journalist für den Westdeutschen Rundfunk tätig. Nach

in Bremen und Warwick studiert. 2003 bis 2006 war er Leiter des Wirtschaftsreferats der United Nations Interim Administration Mission, EU

Sonne

Volontariat und erster Berufstätigkeit beim Kölner Stadtanzeiger war er Korrespondent bei United Press International in Bonn. Ab 1968 arbeitete er für den Hörfunk des WDR, 1981 wechselte er in dessen Fernsehsparte. Dort war er unter anderem als stellvertretender Chefredakteur tätig.

Pillar, im Kosovo, anschließend stellvertretender Leiter des UNMIK-EU- Anteils. Von 2008 bis 2010 war er Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde in Berlin.

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DiE ParTnEr Für DaS Forum Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik ist die höchstrangige ressortübergreifende

DiE ParTnEr Für DaS Forum

Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik

ist die höchstrangige ressortübergreifende Weiterbildungsstätte des Bundes auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik. Sie führt ihren Auftrag für die Bundesregierung nach grundsätzlichen Weisungen ihres Kuratoriums, gebildet vom Bundessicherheitsrat unter Vorsitz der Bundeskanzlerin, durch.

Aufgabe der Bundesakademie ist es, durch gemeinsame Weiterbildung gegenwärtiger und zukünftiger Führungskräfte aus Bundes- und Länderministerien sowie aus dem sicherheitspolitisch relevanten Umfeld ein umfassendes, über die Ressortgrenzen hinausreichendes Verständnis der langfristigen sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands zu fördern.

Der Planungsstab des auswärtiges amts

analysiert mittel- und langfristige außenpolitische Entwicklungen sowie erarbeitet politische Strategien und Konzeptionen unter inhaltlichen wie kommunikativen Aspekten. Zu diesem Zweck arbeitet er auch eng mit wissenschaftlichen Instituten, Stiftungen, politikberatenden Institutionen und Planungsstäben im In- und Ausland zusammen. Darüber hinaus begleitet der Planungsstab die Arbeit der vom Auswärtigen Amt geförderten Forschungseinrichtungen. In ihm arbeiten auch Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft an einzelnen Projekten mit.

Der Planungsstab wurde 1963 als Arbeitseinheit im Leitungsbereich des Auswärtigen Amts eingerichtet. Er untersteht unmittelbar dem Bundesminister des Auswärtigen und wird derzeit von Thomas Bagger geleitet.

Die Deutsche Welle

ist die mediale Stimme Deutschlands in der Welt. Der Auslandsrundfunk vermittelt unser Land als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat.

In journalistischer Unabhängigkeit stellt die Deutsche Welle Ereignisse und Entwicklungen in Deutschland und der Welt dar und greift deutsche und andere Sichtweisen auf. So fördert sie den Austausch und das Verständnis zwischen den Kulturen und Völkern. Zugleich schafft sie einen Zugang zur deutschen Sprache – und damit zum Leben, zum Alltag und zur Mentalität der Menschen hierzulande.

Kooperationspartner

Mentalität der Menschen hierzulande. Kooperationspartner 14 medienpartner Veranstalter Bundesakademie für

14

Mentalität der Menschen hierzulande. Kooperationspartner 14 medienpartner Veranstalter Bundesakademie für

medienpartner

Menschen hierzulande. Kooperationspartner 14 medienpartner Veranstalter Bundesakademie für Sicherheitspolitik
Menschen hierzulande. Kooperationspartner 14 medienpartner Veranstalter Bundesakademie für Sicherheitspolitik

Veranstalter

Bundesakademie für Sicherheitspolitik Ossietzkystraße 44/45

13187

Berlin

in Kooperation mit

Auswärtiges Amt

Werderscher Markt 1

10117

Berlin

Tagungsort

Bundesakademie für Sicherheitspolitik Schlossanlage Schönhausen Ossietzkystraße 44/45

13187

Berlin

Die Bundesakademie als Google-Maps-Ort:

13187 Berlin Die Bundesakademie als Google-Maps-Ort: Die Plenarveranstaltungen finden im Historischen Saal der

Die Plenarveranstaltungen finden im Historischen Saal der Akademie im Haus „Berlin“ statt.

Bei gutem Wetter wird der Imbiss im Aussenbereich von Schloss Schönhausen angeboten (fußläufige Entfernung). Die anschließende Podiumsdiskussion ist im Festsaal des Schlosses vorgesehen.

Die Arbeitsgruppenräume im Haus „Berlin“ werden ausgeschildert.

Stand dieser

11. Juni 2013

Broschüre

weitere

informationen

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HErauSGEBEr Bundesakademie für Sicherheitspolitik Ossietzkystraße 44/45 13187 Berlin Auswärtiges Amt Werderscher Markt

HErauSGEBEr Bundesakademie für Sicherheitspolitik Ossietzkystraße 44/45

13187 Berlin

Auswärtiges Amt

Werderscher Markt 1

10117 Berlin

Druck Wehrbereichsverwaltung Ost Print- und Medienzentrum

Gestaltung

Marcus Mohr

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