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Kapitel 3

Was bleibt übrig ?

Was bleibt also übrig. Nur die Wahrnehmung in Form eines Traumes welcher von
dem Einen erschaffen wird. Es gelten also die selben Gesetzmäßigkeiten wie im
Traum: Die Wahrnehmung kann sich jederzeit beliebig ändern. Alles ist möglich. Die
Traumfiguren können nicht in das Traumgeschehen eingreifen. Du bist nicht die
Traumfigur sondern das, was den Traum erschafft und der gesamte Traum. Erleben
gibt es nur in Form des Traums. Ein Aufwachen ist nicht möglich.

Klingt das zu unglaublich. Dann muss ich noch einmal Sherlock Holmes zitieren:
„Wenn man alles ausschließt was nicht wahr sein kann, so muss das was übrigbleibt,
egal wie unwahrscheinlich es aussieht, die Wahrheit sein.“

Die Traumforschung hat ergeben, dass während der sogenannten REM-Phase, welche
nur wenige Minuten dauert, Träume erlebt werden die subjektiv mehrere Stunden
dauern können. Im nicht wahrnehmbaren Bereich, von dem der Traum des Lebens
verursacht wird, gibt es überhaupt keine Zeit. Das bedeutet, während im Traum des
Lebens subjektiv Jahrzehnte vergehen, vergeht objektiv überhaupt keine Zeit.

Das Gefühl, dass Zeit vergeht, ist auch nur eine Wahrnehmung, welche im Traum
erscheint und somit Teil des Traumes. Der Traum nimmt keinen Raum ein, dauert
keine Zeit, besteht nicht aus Materie und benötigt keine Energie um zu sein.
Tatsächlich gibt es weder Raum, Zeit, Energie, noch Materie. Es gibt nur die
Gesamtheit allen Erlebens, welches jetzt ist.

Man kann sich das auch als einzelne Traumbilder vorstellen, welche jeweils das
gesamte Erleben eines Augenblicks inklusive der Erinnerung enthalten. All diese
Bilder existieren gleichzeitig und werden gleichzeitig von dir erlebt. Da aber die
Erinnerung ein Teil des Einzelbildes ist, vergisst du, dass du während du gerade
diesen Satz liest, gleichzeitig ebenso alle Augenblicke aller Leben, vergangene und
zukünftige, aller Wesen erlebst. Das diente nur zu Veranschaulichung. Natürlich gibt
es keine Wesen und keine Bilder, sondern nur das Erleben.

Die falsche Vorstellung ein Wesen zu sein welches in der Zeit existiert, führt auch zu
der Idee von Leben und Tod. Den gibt es natürlich auch nicht. Der Traum des Lebens
kann jede beliebige Form annehmen. Daher kann der Anschein erweckt werden, dass
da ein Körper stirbt, welches nichts anderes ist als ein Szenenwechsel. Anschließend
kann der Anschein erweckt werden, verstorbenen Verwandten zu begegnen, eine Zeit
lang in einer paradiesischen feinstofflichen Ebene zu verbringen und nach einem
weiteren Szenenwechsel scheinbar wieder in einem Körper geboren zu werden.
Tatsächlich ist das Leben in einem Körper, der Tod und die Existenz auf einer anderen
Ebene alles nur Teile des gleichen Traums. Es gibt daher auch keinen Unterschied
zwischen Schlaf- und Wachtraum. Alles Erleben ist ein Traum.

DA IST NUR WAHRNEHMUNG!

Kapitel 4

1 von 2 25.07.2009 10:26


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