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Handlungsfeld Raumgestaltung

Behandelt wird ein Versuch, Energiesparsamkeit und Umweltfreundlichkeit durch Gestaltung des
Lehr- und Arbeitsraumes zu beeinflussen. Ein angenehmes Arbeitsklima gehört auch zu den
Zwecken der Umgestaltung. Dieses Handlungsfeld sollte also zwei Aspekte beachten:

1. Technische Maßnahmen

Der zu optimieren geplante Raum soll gegen Energieverluste überprüft werden. Der Wärmeverlust
ist durch Verbesserung der Wärmeisolierung zu minimieren. Der Stromverbrauch für die
Beleuchtung sollte ausgerechnet und minimiert werden.
Das Problem des Luftmangels und der Raumüberheizung in Winter ist durch technischen
Maßnahmen lösbar (Luftwärmeaustausch und Belüftung).
Bei einer Sanierung/Renovierung sollten bei der Materialienauswahl auch
Umweltfreundlichkeitskriterien eine Rolle spielen. Bei der Raumumgestaltung (Anstrichfarbe,
Möbel)ist die Anwendung solchen Materialien zu beachten.

2. Ästhetische Maßnahmen

Das Ziel hier ist ein sehr angenehmes und gemütliches Arbeitsklimas zu erzeugen. Wände, Boden
sowie Zimmerdecke können dekoriert werden. Die Einschränkung bei der Ausgestaltung ist eine
intensive Hinweis auf Natur und Umwelt (aber Zeichnungen oder Objekte die verschiedenen
Fächern dienen sind auch nicht ausgeschlossen). Dank der Naturelemente, die sich im Arbeitsraum
befinden, sollte man eine sehr gute Stimmung bekommen und dann ist die Überzeugungsarbeit für
die Einführung klima- und umweltfreundlicher Maßnahmen viel effizienter. Es ist zu hoffen, dass
man so auch zu den als langweilig (nervig) gesehenen Sparmaßnahmen zusätzlich motivieren kann.
Egal ob es sich um Bilder, Pflanzen oder vertikalen Wiesen handelt, die Ausgestaltung muss für
SchülerInnen wie Lehrer hochinteressant sein.
Ist der Arbeitsraum interessant so könnte der Umweltschutzunterricht mehr Überzeugungskraft
entwickeln und so entsteht die Möglichkeit, dass die Schüler freiwillig die in der Schule
gesammelten Erfahrungen auch ihre Hobbys/ ihren Lebensstil außerhalb der Schule beeinflussen
lassen (Unterrichtswirksamkeit).

Schnittstellen mit anderen Handlungsfeldern

Beispielraum- Ein Beispielraum könnte als Ausstellung für einen großen Teil der durch
Kleingruppen unseres Projektes geleisteten Arbeit dienen. Zum Beispiel passen Broschüren der
Kleingruppe „Lehrermappe“ mit Aktivitäten die zu Klima- und Umweltschutz gemacht wurden,
sehr gut zu solch einem Zimmer.
Es ist zu bedenken, in welcher Weise sich die Schüler und Lehrer immer wieder neu der Aufgabe
stellen könnten die Bewusstwerdung zu vollziehen, indem sie selbst gestalterisch an ihren Räumen
arbeiten. Der Raum sollte also Möglichkeiten zur Kreativität und Gestaltung öffnen, nicht bereits
alles perfekt vorgeben. Ein Beispielraum wäre dann nur eine Vorgabe, andere Räume in diesem
Sinne zu gestalten, nicht sie genauso zu kopieren.
Unterrichten- Mindestens teilweise sollte die Raumgestaltung berücksichtigen, was im
behandelten Raum unterrichtet wird. Insofern ist eine Koordinierung mit der Lehrplan Kleingruppe
erforderlich.. BSp: bewusstmachen der Strom, Heizungs-, Wasserversorgung durch Darstellung der
Leitungswege im Physiksaal, Schaltkreise an die Wand zeichnen. Aufgreifen der
Umbaumaßnahmen in den Unterricht: Stellenweise Weglassen des Verputzes um Dämmmaterial zu
sehen.