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Fr Frauenrechte und Selbstbestimmung! Gegen religis-fundamentalistische Bevormundung!

Zum vierten Mal findet in Brig ein Marsch fer z ungiboru Lbu statt. Der Verein Ja zum Leben Oberwallis fhrt eine Kundgebung unter dem Deckmantel einer Prozession durch. Die Organisatoren dieses Marsches (es sind brigens nur sehr wenige OrganisatorINNEN) geben vor, das Unrecht der Abtreibung in der ffentlichkeit neu thematisieren zu wollen. Es geht tatschlich jedoch darum, die Fristenlsung zu torpedieren und mit ihr einen Teil der Frauenrechte und der Selbstbestimmung, was Familienplanung angeht. Die Schweizer Bevlkerung hat die Fristenlsung 2002 mit berwltigenden 72.2% angenommen. Die katholisch-konservativen Kreise mchten hier das Rad gerne zurckdrehen und ins letzte oder gar vorletzte Jahrhundert zurck. Dank der Fristenlsung und einer guten Aufklrung was Sexualitt, Hygiene, Verhtung etc. angeht, haben wir in der Schweiz rekordtiefe Abtreibungszahlen. Es sind aber gerade die Kreise um Ja zum Leben, IG Sorgfalt oder katholikal-charismatische Gebetsgruppen, welche Aufklrungsunterricht in den Schulen behindern wollen und Verhtungsmittel verteufeln. Auch ist ihnen Sexualitt ausserhalb der Ehe oder bei Personen des gleichen Geschlechtes ein Dorn im Auge. Wir wollen kein solches reaktionres Frauen-, Menschen- und Familienbild. Wir sind fr den verantwortungsvollen Umgang mit Sexualitt und fr die Rechte auf Familienplanung. Wir stehen ein fr die demokratisch legitimierte Fristenlsung mit straffreiem Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche! Am 9. Februar werden wir ber die Initiative Abtreibung ist Privatsache! abstimmen, welche aus diesen Kreisen kommt und Frauenrechte beschneiden und die Fristenlsung aushhlen will. Lassen wir auch dort zur Bevormundung ein klares NEIN hren!

Wir setzen gemeinsam ein Zeichen gegen diese ffentliche Verurteilung und Bevormundung! Fr ein modernes, offenes, tolerantes Wallis!