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Zusammenfassung BWL A Kapitel 1: Grundlagen
Bedürfnispyramide nach Maslow:
Ein Bedürfnis stellt ein Gefühl des Mangels dar, damit schafft es die Notwendigkeit und den Anreiz in den Besitz von Gütern zu kommen, die den gefühlten Mangel beseitigen. Die Bedürfnispyramide von Maslow zeigt eine Hierarchie von Bedürfnissen. Zuerst müssen die Bedürfnisse auf den unteren Ebenen ausreichend befriedigt werden, bevor sich ein Individuum der Befriedigung von Bedürfnissen höherer Ebenen widmet.

5 Stufen:
1. Physiologische Bedürfnisse: (physische Körpererhaltung) Bsp.: Nahrung, Schlaf 2. Sicherheitsbedürfnisse: Bsp.: Gesundheit, Arbeitsplatzsicherung 3. Soziale Bedürfnisse: Bsp.: soziale Kontakte, Freundschaft 4. Geltungsbedürfnisse: Bsp.: Respekt./ Wertschätzung Anderer, Prestige 5. Selbstverwirklichungsbedürfnisse: Bsp.: Karriere, Weiterentwicklung von Fähigkeiten Wachstumsmotive

Defizitmotive (verlieren an Dringlichkeit)

Kritik: strikte Trennung und Hierarchie der einzelnen Bedürfnisebenen, es ist zweifelhaft, ob
jedes Individuum die gleiche Hierarchie bildet, manche Bedürfnisse können verschiedenen Bedürfniskategorien zugeordnet werden, außerdem können Bedürfnisse gleichzeitig auftreten.

Definition: Ressourcen:
Ressourcen sind unspezifische Produktionsgüter, die als Input in den betrieblichen Leistungserstellungsprozessen einfließen und in unternehmensspezifische Aktivposten transformiert werden.

Definition: (wirtschafts-) Güter:
Alle zur Befriedigung von Bedürfnissen geeigneten Mittel. Sie sind knapp und lassen sich auf die Märkte übertragen. Merkmale: Einsetzbarkeit: Objekt des Tauschverkehrs: Wirtschaftlicher Mittelcharakter: Zweckeignung Verfügbarkeit Übertragbarkeit Relative Knappheit, ökonomische Eignung Marktfähige (wirtsch.) Güter Wirtschaftsgüter

Christoph Ptock, Jens Jacobs, Victor Braeuer

08.02.2006

2 Güterarten: -Knappheit: -Stofflicher Charakter: -Rolle im Leistungsprozess: -Verwendungszweck: -Bestandsdauer: -Anspruchsgegenstand: -Eigentum:

Freie Güter (Luft)Materielle Güter (Sachgüter) Inputgüter Konsumgüter Verbrauchsgut Realgüter (mat.) Private Güter -

Wirtschaftsgüter (Nahrung) Immaterielle Güter (DL) Outputgüter Invest.- / Produktionsgüter Gebrauchsgut Nominalgüter (imm.) Öffentliche Güter

Ökonomisches Prinzip:
Das aus den unendlichen Bedürfnissen an Gütern bei nur begrenzter Verfügbarkeit erwachsene Problem der Güterknappheit kann nur durch das Ökonomische Prinzip gelöst werden. Ausgangspunkt ist das Rationalprinzip, (auch allgemeines Vernunftprinzip) welches als umfassender Handlungsgrundsatz angesehen wird. Es verlangt, in effizienter Weise mit verfügbaren Mitteln den besten Nutzen zu erwirtschaften. Das Ökonomische Prinzip stellt also eine wirtschaftliche Ausprägung des Rationalprinzips dar. Es ist eine handlungsweisende Maxime für Wirtschaftssubjekte und existiert in den 3 folgenden Ausprägungen: • Minimumprinzip: minimaler Aufwand für einen (vor)gegebenen Ertrag • Maximumprinzip: maximaler Ertrag für einen (vor)gegebenen Aufwand • Generelles Extremumprinzip: möglichst günstiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag erzielen, d.h. ihr Verhältnis soll maximiert werden.(Anwendung, wenn weder Aufwand noch Ertrag gegeben sind) Die in der Realität herrschende Güterknappheit begründet das Erfordernis, wirtschaftliches Handeln an einem dieser Prinzipien auszurichten. Sie helfen, Verschwendung und Ineffizienzen im Umgang mit (stets wertvollen!) Gütern zu vermeiden. Vorsicht: Eine Forderung wie beispielsweise "So viel wie möglich erreichen und dabei so wenig wie möglich einsetzen!" entspricht keinem Ökonomischen Prinzip. Eine solche Forderung entspräche dem „MinMax-Prinzip“, welches in unserem Kontext nicht sinnvoll anwendbar ist. Wirtschaftlichkeit: Kennzahl zur Messung des mit einer Aktivität erzielten Leistungsüberschuss

Kennzeichnungen der BWL: (Konzepte) Traditionell: (nach Kosiol) Neue: (nach Schneider)
Die BWL richtet ihre Betrachtung auf das wirtschaftliche Geschehen in und zwischen den Betrieben, dass sie analysiert, systematisiert und auf Gesetzmäßigkeiten untersucht. Sie befasst sich mit den wirtschaftlichen Aspekten sowohl der Haushaltung als auch der Unternehmung. (nach Kosiol) Allgemeine BWL heißt die Lehre von den Institutionen zur Verringerung von Einkommensunsicherheiten.

Christoph Ptock, Jens Jacobs, Victor Braeuer

08.02.2006

Ihre Merkmale sind vom gegebenen Wirtschaftssystem unabhängig. Organisation derivative Faktoren delegierbare Mittel (lassen sich bestimmen =>danach wird produziert) erforderliche Mittel (abhängig von der geplanten Leistung) Hierbei sind Betriebsmittel. Beschreibung: Aufbau eines Betriebes Beschaffungsmärkte Betrieb Absatzmärkte (Institution zwischen Beschaffungs. in denen Produktionsfaktoren zwecks Leistungserstellung und –verwertung für Dritte kombiniert werden.und Absatzmarkt) Christoph Ptock. dass Betriebe sowohl in marktwirtschaftlichen Systemen wie auch in zentral. Staat) und Objektfaktoren (DL) erweitert.B.02.3 Betrieb als Gegenstand der BWL Betrieb nach Kosiol Betrieb: Ein Sozialgebilde mit einheitlicher Führung / Planung (Wirtschaftseinheiten) Betrieb nach Gutenberg Betrieb: Für Gutenberg ist es elementar. Werkstoffe) • Prinzip der Wirtschaftlichkeit (geringste Mitteleinsatz um das Ziel zu erreichen) • Prinzip des finanziellen Gleichgewichts (ein Unternehmen muss jederzeit in der Lage sein. Zahlungsverpflichtungen beizukommen. Arbeit ist in beiden Fällen vertreten! Nach neueren Ansichten ist diesem Modell um Zusatzfaktoren (z. Victor Braeuer 08. Organisation Potenzialfaktoren und Werkstoffe Verbrauchsfaktoren. Die Merkmale im Einzelnen sind: • Die Kombination von Produktionsfaktoren (Arbeit. Arbeit originäre Faktoren Elementare Faktoren dispositiver Faktor Planung. Jens Jacobs.2006 . Betriebsmittel.geleiteten Wirtschaften existieren. Betriebe sind planvoll organisierte Wirtschaftseinheiten. Planung. um seinen Fortbestand zu sichern) Konstitutive Merkmale des Betriebs: Das Konstitutive Merkmal eines Betriebes ist die Fremdbedarfsdeckung! Systematik und Produktionsfaktoren (Kombination von) Produktionsfaktoren (nach Gutenberg) kombiniert Werkstoffe. Betriebsmittel.

die nicht das Eigentum derer.4 Im Betrieb wirken elementare und dispositive Faktoren zusammen. (öffentliche Unternehmen und Verwaltungen) Konstitutive Merkmale zur • Fremdbedarfsdeckung über den Gewinnmaximierung müssen erfüllt sein Markt • Autonomieprinzip • Wirtschaftliche Selbstständigkeit • Erwerbswirtschaftliches (finanzielle Eigenständigkeit und Prinzip(Gewinnmaximierung) unternehmerische • Prinzip des Privateigentums Entscheidungsfreiheit) (Anspruch auf Alleinbestimmung) • Übernahme des Marktrisikos Christoph Ptock. Planung des Unternehmens. da nach Guternberg nur hier ihre Unternehmung. • Autonomieprinzip (selbständige Dient der Betrieb der Eigenbedarfsdeckung. dient. die das Kapital nach Gewinnmaximierung streben und in zur Verfügung stellen) Privateigentum stehen. die dann auf den Absatzmarkt gelangen und dem Betrieb das Ergebnis einbringen. spricht man von einem Haushalt.und Verarbeitungsbetriebe (Kundenproduktion.und Bankbetriebe (Marktproduktion. Jens Jacobs. dieser wirtschaftlich selbständig ist Unternehmungen existieren jedoch und auch das wirtschaftliche Risiko selber ausschließlich in marktwirtschaflichen trägt. Vom Beschaffungsmarkt werden elementare Faktoren bezogen (Anlagen. Die Kombination aus beiden Faktoren ergibt neue Güter und Dienste. Material. Streben des Unternehmers nach der in Abhängigkeit davon. In diesem unabhängig vom Staat. handelt es sich nach Kosiol um eine Systemen.2006 . konstitutiven Merkmale erfüllt sein können: unterscheidet man öffentliche und private Unternehmungen. meist Einzelunternehmen mit Einzelfertigung) 2. Je nach Eigentümer. Victor Braeuer 08. meist Kapitalgesellschaften mit Massenfertigung) Betreib und Unternehmung / Unternehmen Gleichordnung: Betrieb Unternehmung Überordnung: Betrieb als Oberbegriff nach Kosiol: Unternehmung als nach Gutenberg: Unternehmung als Betrieb Produktionsbetrieb der kapitalistischen Wirtschaftsordnung Wenn ein Betrieb der Fremdbedarfsdeckung Gutenberg sieht eine Unternehmung als einen speziellen Betriebstyp. was die Unternehmensführung erzielen möchte. Was genau benötigt wird hängt von den dispositiven Faktoren ab.02. Transport. Sachleistungsbetriebe: Gewinnungs. Arbeitskräfte).) Fall unterscheidet Kosiol die Begriffe • Erwerbswirtschaftliches Prinzip (das Öffentlicher Haushalt und Privater Haushalt.Veredelungs. ob sich die Produktion und Bereitstellung von Eigenbedarfsdeckung kollektiv oder Gütern => Erzielung von Gewinn) individuell vollzieht. Betriebstypen: 1. • Prinzip des Privateigentums (Betriebsmittel und Werkstoffe sind Für ihn gibt es Unternehmungen. Dienstleistungsbetriebe: Handels-. also davon.

wenn Freiheitsgrade und beeinflussbare Parameter variiert werden?) • Praktisch: Ableitung von Gestaltungsempfehlungen (z.B.B. etc. Erklärung und Prognose betriebswirtschaftlicher Sachverhalte Erfassung. Hermeneutik: „Lehre vom Verstehen“. Victor Braeuer 08. Die deduktive Methode / Deduktion: (Schlussfolgerung vom Allgemeinen auf das Besondere) Bei der deduktiven Methode wird von allgemeinen Aussagen auf konkrete Einzelfälle geschlossen.. welche nicht. zur Prognose von Absatzzahlen. Gültigkeit getroffener Annahmen. Kritik: . etc. Entscheidungsbäume. Sensitivitätsanalysen. da die BWL als soziale Wissenschaft stets Element ihres eigenen Erkenntnisobjektes ist. Sobald die Annahmen logisch konsistent (wiederspruchsfrei) sind.) Methoden der BWL: • Erkenntnismethoden: Die induktive Methode / Induktion: (Schlussfolgerung vom Besonderen auf das Allgemeine) Die Methode der Induktion basiert auf der Verallgemeinerung von realen oder empirischen Einzelbeobachtungen... Instrumente zur Überprüfung der Wirkung von Maßnahmen. kompliziert.02. Mittels eines induktiven Schlusses sollen allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten und Wirkungszusammenhänge von Phänomenen abgeleitet werden. was passiert.5 Ziele der BWL: • Theoretisch: Beschreibung.) Gestaltung von Systemen zur Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme (z. welche absatzpolitischen Maßnahmen sollten angewandt werden. bis das sie durch die Wirklichkeit als „unrichtig“ bewiesen werde. Allerdings sind Schlussfolgerungen nur sinnvoll. Die induktive Methode kann jedoch ein sinnvolles heuristisches Hilfsmittel zur Gewinnung von Hypothesen und somit Basis für weitere Forschungsbemühungen sein. Interpretieren Christoph Ptock. mit Hilfe bestimmter Schlussreglungen konkrete Aussagen abzuleiten und Handlungsempfehlungen zu geben. wovon hängt das ab?) Entwicklung von Methoden und Verfahren zur Lösung betriebswirtschaftlicher Entscheidungsprobleme (z. Probleme erkennen.B. sich in etwas hineinversetzten.2006 .abgeleitete Gesetzmäßigkeiten sind nur so lange gültig. Szenario-Techniken. in denen gleiche Annahmen gelten. Aufbau von Informationssystemen. In der BWL ist die Gewinnung neuer Erkenntnisse mithilfe der Induktion sehr aufwendig bzw. Entscheidend für die deduktive Methode ist die Zweckmäßigkeit bzw.. Es wird versucht. Beschreibung und Ordnung betriebswirtschaftlich relevanter Sachverhalte. Jens Jacobs. Erklärung betriebswirtschaftlicher Sachverhalte (Aufdeckung von Wirkungszusammenhängen und Kausalitäten) Prognose betriebswirtschaftlicher Sachverhalte (z. müssen auch die entspringenden Schlussfolgerungen logisch sein. wenn Erkenntnisse auf Situationen übertragen werden.liefert lediglich vorläufige Ergebnisse . Erstellung von Expertensystemen.B.

d. Modernisierungsinvestitionen) „Auf welchem Weg wollen wir das Ziel erreichen?“ 3. Betriebswirtschaftstheorie und –politik: Die Betriebswirtschaftstheorie und –politik sind in vielen Bereichen fast untrennbar verquickt.R.2006 . Beschaffung von Material) „Wie gehen wir den gewählten Weg?“ Grundmodelle der Entscheidungstheorie: Präferenzfunktion => „Was will ich erreichen?“ (gilt z. Jens Jacobs. bedürfen im Zeitablauf einer Konkretisierung und sind somit noch veränderbar. Träger ist das „Lower.Management“.02. Strategische Entscheidungen: Strategische Entscheidungen haben Rahmensetzenden Charakter. beim Investitionsproblem) Abwägen von Entscheidungsalternativen Christoph Ptock. Spezielle BWL: Bildung nach 2 Kriterien: 1. Die politische (und somit anwendungsorientierte) Sichtweise dominiert allerdings. (Bsp. von „TopManagement“ getroffen. Victor Braeuer 08. (Bsp.6 Methoden der BWL: Wichtige Modelltypen: Realmodelle: Beschreibungsmodelle. Standortbestimmung. die für alle Wirtschaftseinheiten (Betriebe und Haushalte) gleichermaßen Gültigkeit haben. Grundkonzepte der BWL Das entscheidungstheoretische Konzept I (nach E. Solche Entscheidungen werden i. Sie sind langfristig orientiert und noch wenig konkret.Management“ (Bsp. Allgemeine und spezielle BWL: Die allgemeine BWL beschränkt sich auf die Untersuchung von Tatbeständen. Der Träger hierbei ist das „Mittel. nach den wirtschaftlich relevanten Funktionen (respektive Aspekte). nach der Zugehörigkeit der Wirtschaftseinheiten (Betriebe) zu bestimmten Wirtschaftszweigen und –sektoren (institutionelle Gliederung) 2. Produktfeldwahl) „Wo wollen wir hingehen?“ 2. Heinen): 1. Operative Entscheidungen: Operative Entscheidungen haben rahmenausfüllenden und kurzfristigen Charakter. Taktische Entscheidungen: Taktische Entscheidungen wirken rahmenpassend und beziehen sich auf einen mittelfristigen Zeitraum. 2.B. Erklärungsmodelle Idealmodelle: Prognosemodelle. die in den verschiedenen Wirtschaftseinheiten zu beobachten sind (funktionelle respektive aspektorientierte Gliederung). Entscheidungsmodelle Gliederung der BWL: 1.

normativ und ethisch. der Organisation und der Gesellschaft) Das systemorientierte Konzept: Begriff „System“ geordnete Gesamtheit von Elementen. nicht streng kausales. mit vorhandenen oder möglichen Beziehungen Die Unternehmung als System: Die Unternehmung ist ein offenes. VWL) und fächerübergreifenden Auffassungen zu den Grundmodellen der BWL (relevante Modelle des Menschen. Jens Jacobs.normativ.2006 . hoch komplexes. dynamisches.technisches System. Dazu: Heranziehung von Nachbarwissenschaften (z. Victor Braeuer 08. zeck.B. Christoph Ptock.und zielorientiertes sozio.7 Entscheidungsorientierter Ansatz von Heinen zentrale Aussage: Bewertung von Handlungsmöglichkeiten Abwägen zwischen praktisch. der Gruppe.02.

Aufsichtsrat Christoph Ptock. Zu den körperschaftlich organisierte Unternehmungen zählen Kapitalgesellschaften und Nicht. Zu den Personenunternehmungen zählen sowohl Einzelunternehmen als auch Personengesellschaften.mind.Eintragung im Handelsregister konstitutiv .eigene Rechtspersönlichkeit .Erfolgsbeteiligung prinzipiell nach Kapitalanteilen . 1 Gründer .8 Kapitel 2: Unternehmungsverfassung Rechtsformen: Man unterscheidet zwischen privatrechtlichen und öffentlich.mind.mind. Geschäftsführung. Vorstand und Aufsichtsrat Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): . Victor Braeuer 08. Kapital im Statut festzulegen -Steuerung mit Generalversammlung.000€ (50%) / pro Anteil (davon einzz): 100€ (25%) -Steuerung mit Gesellschaftsversammlung.000€ (25%) / pro Anteil (davon einzz): 1€ (25%) . Aufsichtsrat Eingetragene Gesellschaft (EG): . 2 Gründer (Gesellschafter) Gesellschaft bürgerl. Kapital (davon einzuzahlen): 50.Eintragung im Handelsregister deklaratorisch . Jens Jacobs.Erfolgsbeteiligung prinzipiell nach köpfen .Steuerung mit Hauptversammlung.mind.Haftung mit Betriebsvermögen .steuerpflichtig Aktiengesellschaft (AG): .mind.steuerpflichtig Einzelunternehmen: . Kapital (davon einzuzahlen): 25.rechtlichen Formen. Geschäftsführung.mind.02. 2 Gründer (ein Komplementärer mit voller Haftung und ein Kommanditist mit Einlagenhaftung und daher lediglich mit veto-recht) Kapitalgesellschaften: . 7 Gründer . 1 Gründer . Privatrechtliche Formen können in Personalunternehmungen und körperschaftlich organisierte Unternehmungen unterteilt werden.Haftung mit Eigenkapital .2006 .rechtliche Formen existieren sowohl mit als auch ohne eigene Rechtspersönlichkeit.keine Eigene Rechtspersönlichkeit .Kapitalistische Körperschaften.mind. 2 Gründer (Gesellschafter) Kommanditgesellschaft (KG): . Personengesellschaften: . Öffentlich.(höchstens) 1 Gründer (Unternehmer) Offene Handelsgesellschaft (OHG): .mind.mind. Rechts (GbR): .

Abfindungen.und Vetorecht (bei Entscheidungen in bestimmten sozialen Angelegenheiten. Mitbestimmung: a) Betriebliche Mitbestimmung: Betriebsrat Der Betriebsrat ist das wichtigste Organ der Mitbestimmung. Kostenübernahme bei Fortbildungen etc. Er wird von allen volljährigen Beschäftigten eines Betriebes für 4 Jahre gewählt und vertritt die im BetrVG festgelegten Rechte der Mitarbeiter gegenüber dem Arbeitgeber. Personengesellschaften haften auch persönlich. personelle und wirtschaftliche Angelegenheiten Mitbestimmung des Betriebsrats: • Initiativrecht (BR kann Maßnahmen zur Abwendung. Nach BetrVerfG 1952: Der Aufsichtsrat besteht aus 3 AN. (Bestandteile sind z.B. Aufgaben: soziale. so tritt der Sozialplan in Kraft. daher kommt es bei ihnen zur „Selbstorganschaft“. vor Ausspruch einer Kündigung) • Recht auf Einsicht in Unterlagen • Recht auf Information • Recht auf Teilnahme bei Besprechungen Sozialplan: Gibt es Betriebsänderungen die wesentliche wirtschaftliche Nachteile für die Belegschaft (mind. bei der Bestellung eines Betrieblichen Ausbilders) • Aufhebungsspruch (Br kann die Aufhebung vorläufiger und personeller Einzelmaßnahmen beantragen denen er nicht zugestimmt hat) Mitwirkungsrechte des Betriebsrats: • Recht auf Anhörung (z. Victor Braeuer 08. Personengesellschaften müssen dies dagegen nur rechtsbekundend (deklaratorisch) tun • Bei Kapitalgesellschaften ist die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt. der zum Ausgleich oder zur Milderung dieser Nachteile dient.9 Wesentliche Unterschiede zwischen Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften: • Die Eintragung ins Handelsregister hat im Falle von Kapitalgesellschaften konstitutive Wirkung.2006 .B. Milderung oder zum Ausgleich von Betriebs änderungsbedingten Belastungen verlangen) • Zustimmungs. b) Unternehmerische Mitbestimmung: Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung (das sind die Anteilseigener) und der Belegschaft gewählt.) Wird mit ihm kein Interessenausgleich erzielt entscheidet die Einigungsstelle wie dieser auszusehen hat. Seine Größe richtet sich nach der Beschäftigungszahl des Betriebs. Christoph Ptock. (Ausnahme: Kommanditist bei KG) • Kapitalgesellschaften entwickeln eine eigene Rechtspersönlichkeit. daher ist bei ihnen eine „Fremdorganschaft“ nötig. Jens Jacobs.Vertretern und 6 Kapitalvertretern.02. Mehr als 20 Beschäftigte) mit sich bringen. Personengesellschaften stellen dagegen keine juristisch selbstständigen Gebilde neben den Gesellschaften dar.

kann sie jedoch jeder zeit neu bestellen oder eine Wahl widerrufen. Dieses wählt 10 Arbeitnehmervertreter (davon 3 Gerwerkschaftsvertreter und 1 Leitender Angestellter).02. Der Vorstand delegiert das Management und hat betriebliche Mitbestimmung Christoph Ptock. Victor Braeuer 08. Jens Jacobs. Die Anderen 50% stellen die Hauptversammlung mit 10 Kapitalvertretern Der Aufsichtsrat verfügt über die Personalkompetenz (er kontrolliert) für den Vorstand.10 Nach MitbestG 1976: Belegschaft wählt Wahlmännergremium. diese Bilden 50% des Aufsichtsrates.2006 . Er bestellt die Vorstandsmitglieder auf höchstens 5 Jahre .

die ein Ergebnis herbeiführen sollen. Im Formalziel konkretisiert sich der ökonomische Aspekt des Handelns. dass ein Sachziel beschreibt.02. dessen Erfüllung Dritten Bedarfsdeckung erfüllen soll. der Gesellschaft. Das Sachziel (Leistungsziel) legt die zu erstellenden Leistungen des Unternehmens nach Art. aus denen die Ansprüche der Unternehmensträger an die Unternehmung entstehen.B. Formalziele sind Entscheidungskriterien beeinflussen. wie und für wessen Wohl in Betrieben gewirtschaftet werden soll. durch Richtlinien usw. Zudem wirkt sich der Werterhaltungstrieb der Machtträger eines Unternehmens durch die Unternehmensphilosophie (System von Leitmaximen) auf die Unternehmungsziele aus. Jens Jacobs. Input / Output orientiert (Standorte. was Aufgabe des Unternehmens ist. Formalziele sind stets abstrakt. Das Formalziel (Erfolgsziel)bezieht sich demgegenüber auf Anforderungen an den inhaltlich zu spezifizierenden Leistungserstellungs. die Ziel sind für das Unternehmen und somit legen die Unternehmen ihre Ziele selber fest! Entstehung von Unternehmenszielen (Die beschränkte Instrumentaltheorie): Ursprung: Motive menschlichen Handels nach der Bedürfnispyramide von Maslow. Vereinfacht bedeutet dies. Die Unterscheidung von Sach. der als wünschenswert erachtet wird Man kann grundsätzlich Sachziele von Formalzielen unterscheiden. Das Sachziel gilt auch als juristische Bezeichnung des Unternehmensgegenstandes. absolute / relative (Gewinn. Sortiment) Christoph Ptock.11 Kapitel 3 Der Betrieb als sozio. die Ziele sind durch die Wirtschaftsordnung vorgegeben und somit existiert kein Spielraum für eigenständige Zielsetzungen! Instrumentaltheorie: (Betrieb als Mittel zum Zweck) Unternehmen sind Instrumente von Menschen zur Verwirklichung ihrer Ziele. Faktorqualitäten / Absatzwege. da sie die Möglichkeit unterschiedlicher Konkretisierungen der Zielerreichung zulassen. In ihm verkörpert sich die gesamtwirtschaftliche Aufgabe der Bedarfsdeckung zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse.und Formalzielen findet sich auch in der Unterscheidung von Zweck und Ziel.und Verwertungsprozess. Victor Braeuer 08. Menge und Zeitpunkt fest und kennzeichnet. wohingegen das Formalziele spezifiziert.technisches System Konzepte zum Zustandekommen von Unternehmungszielen: Organschaftlicher Ansatz: (kapitalistische Wirtschaftsordnung) Unternehmen sind Teil (Organ) der Gesamtwirtschaft. Ziele einer Unternehmung: (Stakeholder Value) • (Soll) Zustand. den Marktpartnern. "Was" erreicht werden soll. Durch verschiedene weitere Ansprüche von z.2006 . ergeben sich die Unternehmungsziele. "Wie" dies geschehen soll! Ziele Im Konkreten: • Erfolgsziele. das zur Befriedigung von Interessen der Entscheidungsträger verwendet werden kann. sind Formalziele Gestaltungsmaximen. Dividende / Rentabilität) • Leistungsziele. Während durch Sachziele ein objektiver materieller oder immaterieller Zweck beschrieben wird.

Cash.Flow vor Steuern .Anlageinvestitionen . Victor Braeuer 08.Erhöhung des Umlaufvermögens = freier Cash.Flow .Flow nach Steuern .Cash.Cash.Flow nach Steuern Aus dem Brutto. AN.Cash.Flow vor Steuern .Steuern = Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit ± außerordentliches Ergebnis = Reingewinn nach Steuern (net profit) Aus dem EBIT errechnet man den Cash Flow: EBIT + Abschreibungen = Operativer Brutto.Steuern = Netto.Überschuldung Sozialziele.Verwaltungskosten / Betriebskosten ./ Gesellschaftsorientierte (Arbeitsplatzsicherung. Einkommenssteigerung / Gute Arbeitsbedingungen.Forschungskosten / Entwicklungskosten .Fremdkapitaltilgung + Neuverschuldung = freier Netto.Herstellungskosten = Bruttogewinn . Jens Jacobs.Flow vor Steuern .Zinsaufwand = Netto.außerordentliches Ergebnis (Differenz von Ertrag und Herstellungskosten) = Brutto.Cash. Geringer Ressourcenverbrauch / Geringe Schadstoffemission Absolute Erfolgsbegriffe: (Gewinn und Cashflow) Umsatzerlöse .Cash.Cash.Sonstige Aufwendungen = Betriebsergebnis + Erträge aus Finanzanlagen = EBIT / Earnings before Interest and taxes (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) .Cash.12 • • • Sicherheitsziele. zufriedene Kunden) Umweltziele.Flow Christoph Ptock.Steuern = Brutto.Zinsaufwand .Zinsaufwand .2006 .02.Flow vor Steuern errechnet man den Freien Cash Flow: Brutto.Flow +. Schutz vor Illiquidität / .

Fremdleistungskosten (z. in Beziehung gesetzt wird.Abschreibungen = Beitrag zur Nettowertschöpfung zu Marktpreisen .) Wertschöpfung: Wertschöpfung = Produktionswert – Verleistungen Wertschöpfung als Kennzahl.Umsatzerlöse (einschl.2006 Christoph Ptock.Subventionen Zuführung zu Gewinnrücklagen / Entnahme aus Gewinnund Kapitalrücklagen) Relative Erfolgsbegriffe: (Rentabilitäten) Rentabilität: Die Rentabilität ist eine Kennzahl. bei der eine Ergebnisgröße zu einer anderen.B.Flow: Messgröße für finanzielle Ertragskraft eines Unternehmens.und Auszahlungen eines Abrechnungszeitraums.sonstige vorleistungsbedingte Kosten = Beitrag zur Bruttowertschöpfung zu Marktpreisen .B. Kapitalrentabilitäten: Gewinn im Verhältnis zu Kapital Eigenkapitalrentabilität Gesamtkapitalrentabilität = = (Bruttogewinn – Fremdkapitalzinsen) / Eigenkapital (Bruttogewinn = Gewinn vor Zinsen) Bruttogewinn / Gesamtkapital 08. Jens Jacobs. Victor Braeuer .und Auszahlungen unterschieden.indirekte Steuern = Beitrag zur Nettowertschöpfung zu Faktorkosten (betriebl.02. die sich aus der Differenz der Ein.B. Soziale Abgaben ausgeschüttete Gewinne Zinsen Steuern +/. Entstehungsrechnung: Netto. misst den Ertrag wirtschaftlicher Tätigkeit als Differenz zwischen der Leistung einer Wirtschaftseinheit und der zur Leistungserstellung verbrauchten Vorleistung.Materialkosten .13 Cash. Vermietung) = Bruttoproduntionswert . Steuerberater) . Wertschöpfung) Verwendungsrechnung: Arbeitnehmer: Anteilseigner: Darlehnsgeber: Fiskus: (im) Unternehmen (verbleibend): Löhne und Gehälter. Verbrauchsteuern) ± Bestandsveränderungen + andere aktivierte Eigenleistungen (z. dieses Ergebnis maßgebend beeinflussenden Größe. Werkswohnungen) + sonstige umsatzähnliche Leistungen (z. (Es werden verschiedene Cash-Flows nach Art der Ein.

Anspruch auf Beschäftigung und Sicherheit).Flows)*1/(1+p/100)^t Der shareholder Value ist eine Unternehmensstrategie. bei der nicht mehr nur die GewinnMaximierung im Vordergrund steht. Kunden. Medien. etc.B. die Mitarbeiter (bis hin zu den Managern.) kurzfristige. die Kunden (z.Geber sind nicht die einzigen Anspruchsberechtigten (AN. die Kapitalmärkte (u.a.14 Umsatzrentabilitäten: Gewinn im Verhältnis zu Umsatz Umsatzrentabilität = (Bruttogewinn – Fremdkapitalzinsen) / Umsatzerlöse Wertorientierte Unternehmenszielkonzepte: Shareholder Value: = (Markt-) Wert des gesamten Eigenkapitals eines Unternehmens = Wert des Unternehmens – Wert der Verbindlichkeiten (Wert des Unternehmens = Summe der abgezinsten freien Cash. Öffentlichkeit usw. Aufgabe der Unternehmensführung ist es in diesem Fall. wie z. EK. Umweltschutz). Aufnahmemedium für Abfall) und die Öffentlichkeit (Parteien. Ziele der Personalwirtschaft: Wirtschaftliche Ziel (kapitalorientiert) Eigentümerinteressen (Arbeitsproduktivität / Arbeitswirtschaftlichkeit) Soziale Ziele (arbeitsorientiert) Arbeitnehmerinteressen (Gute Bezahlung. sondern für alle Interessenten. Ihm obliegen folgende Aufgaben: Christoph Ptock.Flows – abgezinste Liquidationserlöse) Wobei die Abzinsung die Berechnung eines Alternativzinses des Unternehmenskapitals ist: Sie erfolgt folgendermaßen: Summe der abgezinsten Cash.Flows = (Summe der Cash. B. Jens Jacobs. zwischen den Anspruchsgruppen zu vermitteln und die verschiedenen Ziele zu vereinen. Anspruch auf Qualität und Zuverlässigkeit). B. Kritik: Fokussierung auf Marktwert des Eigenkapitals „realistische Widerspiegelung des Unternehmenswertes?“. Kreditgeber) sowie der Staat (z.). B.02. sicherer Arbeitsplatz…) Aufgaben der Personalwirtschaft: Gegenstand der Personalwirtschaft ist der Mensch in einer Unternehmung. aktiengebundene Betrachtungsweise (keine Berücksichtigung von langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten) Stakeholder Value: Im Gegensatz zum Shareholder Value bildet der Stakeholder Value den Wert des Unternehmens nicht nur für die Eigentümer. z.2006 . Victor Braeuer 08. die Natur (Rohstofflieferant. sondern vielmehr die Maximierung des ’von den Eigenkapitalgebern’ eingesetzten Kapitals. Anspruch auf Steuergelder. die Lieferanten.

Sekundär. Bestand = Anafangsbestand . Qualitätsziele Systematik der strategischen Aufgaben der Marktwirtschaft: (langfristige.und Bereitstellungsentscheidungen (Lagerart.) c) Strategische Entsorgungsentscheidungen (Entsorgungsgrundsätze. im Teilverwendungsnachweis enthalten sein. Personalplanung: Aufspaltung in weitere Untergruppen. Jens Jacobs.(Komponenten von PB) und Tertiärbedarf (Betriebsmittel. –quelle usw.B.mittelfristige Entscheidungen) Primär Aufgaben (Zweckaufgaben): a) Bedarfsermittlung: (Primär./ -bestandsplanung: Nettobedarf = Bruttobedarf – voraussichtlicher Bestand (vorauss. Weiterhin muss der Bedarf in der Stückliste bzw. Es müssen folgende Voraussetzungen vorliegen: Bedarf für die Beschaffungsobjekte muss unmittelbar von Absatz. Victor Braeuer 08.2006 ./ Absatzmengen abhängiges Material) Das geplante Produktionsprogramm muss mit hoher Wahrscheinlichkeit realisierbar sein. rahmensetzende Fragestellungen) Ausführungsstrategien (3 Formen): a) Strategische Beschaffungsentscheidungen (Beschaffungsgegenstand. -organisation) (AP) (AP= Arbeitsplatzbezogene Aufgaben / M= Mitarbeiterbezogene Aufgaben) Ziele der Materialwirtschaft: Materialwirtschaft: Sachziele: Formalziele: Versorgung der Unternehmung mit allen zur Produktion notwendigen Faktoren „das richtige Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ Kostenziele. Arbeitsplatz. Bereitstellungsform usw.und Produktionsmenge abhängen./ Erlösziele. wichtigste Personalbedarfs.freiwillige Abgänge + absehbare Zugänge) • Zusatzaufgaben: Arbeitsgestaltung (z.) b) Strategische Lagerhaltungs. Christoph Ptock.02.15 • Derivative Aufgaben: Beschaffung und Bereitstellung von Personalinformationen (AP) • Originäre Aufgaben: Personal.(M) und Stellenverwaltung (AP)./ Kontrollstrategien und Organisationsstrategien) Operative Aufgaben der Materialwirtschaft: (kurz. (nur für „direkt“ Produktions. -organisation usw.(Material). Energie)) Bedarfsgesteuerte (programmorientierte) Materialbedarfsermittlung Ermittlung des Bedarfs unter Rückgriff auf das kurzfristige Produktionsprogramm. Personalplanung (AP) und Personalführung (AP) Bzgl. Sozialziele. -zeit. Leistungs.) Führungsstrategien (Planungs.

Entsorgung d) Entsorgung: (Abfallverwertung. zeitlich zusammen („uno acto“ Prinzip) Merkmale von Dienstleistungen: • Konstitutive Merkmale (ist): Immaterialität (nicht lagerbar /übertragbar). Erzeugung und Verbrauch der Dienstleistung fallen i.R. c) Lagerhaltung und –bereitstellung: Lagerhaltung Material muss immer auf Lager vorhanden sein Bereitstellung über Material kann verfügt werden Transport Beschaffung. b) Beschaffung: (Bestellmengen.(optimale Losgröße). Jens Jacobs. damit der Materialbedarf konstant bleibt. Simultanität von Produkt und Absatz („uno acto“ Prinzip) • Fakultative Merkmale (kann): Individualität. Zudem sollten sie Verhältnisse nicht zu unterschiedlich sein. die mit der Bereitstellung und / oder dem Einsatz von Leistungsfähigkeiten verbunden sind (Potentialorientierung). Bestandssicherung (richtige Lagerung)) Dienstleistung. Mangelnde Lagerfähigkeit / Übertragbarkeit. Interne und externe Faktoren werden im Rahmen des Leistungserstellungsprozesses kombiniert (Prozessorientierung).Begriff und Merkmale: Begriff: Dienstleistungen sind selbstständige.02. Diese Faktorkombination des Dienstleistungsanbieters wird mit dem Ziel eingesetzt. Hoher Fix / Gemeinkostenanteil Christoph Ptock. Victor Braeuer 08. Integration des externen Faktors.16 Verbrauchsgesteuerte (stochastische) Bedarfsermittlung: Ermittlung des Bedarfs durch Prognoseverfahren Es müssen folgende Voraussetzungen vorliegen: Es müssen ausreichend viele Daten über die vergangenen Verbrauchswerte existieren. -beseitigung) Sekundäre Aufgaben (Administration): Material. hinsichtlich Eigenschaft.d.Einlagerung. -terminermittlung. an externen Faktoren nutzensteigernde Wirkung zu erzielen (Ergebnisorientiert). marktfähige Leistungen.2006 .(und Lager-) verwaltung (Bestandsführung (was ist in welchen Mengen da?). Qualität. Art. Lieferantenauswahl) Die Materialbeschaffung beschäftigt sich mit der Prognose und Auswahl zu beschaffender Güter. Anzahl usw.

02.und Entscheidungsprozesse • Marktgerichtet: Bestimmung von Grundsätzen für die Festlegung von Beschaffungsquellen. Ausgaben. hohe Qualität zu niedrigen Preisen anbieten Intensive F&E. Abhängigkeit von Lieferanten. Verpackungskosten und Gewinn) Bessere Qualitätskontrolle Verbesserte Kapazitätsauslastung Das eigengefertigte Teil.How. Risiko bezüglich Preis. Victor Braeuer . Qualität und Liefergenauigkeit. Jens Jacobs. wie z. weitere Aspekte beachtet werden: Kosten bzw.17 Betriebliche Prozesse: Realprozesse: Beschaffungsentscheidungen Strategische (grundlegende) Entscheidung: • Unternehmensgerichtet: Festlegung der zu beschaffenden Objekte. der Bedarfsmenge.How vorhanden 08. Lieferkonditionen Entscheidungsprobleme a) "Make or Buy" Entscheidung Grundsätzlich kann hinsichtlich des Beschaffungsobjektes entschieden werden. Kooperationen) Operative („Routine“) Entscheidungen: • Unternehmensgerichtet: Erzielung eines marktwirtschaftlichen Optimums.oder Eigenfertigung müssen neben materialwirtschaftlichen Aspekten. Produktqualität. Technische Entwicklungen VORTEILE der Eigenfertigung („ Make“) • • • • • • • Einsparung von Kosten. Ermittlung optimaler Bestellmengen usw.Tätigkeiten möglich (lohnt sich nicht für einen Betrieb mit relativ kleinen Bedarfsmengen) Investitionen in Produktionsanlagen entfallen Hohes Know. • Marktgerichtet: Lieferantenauswahl. Menge. durch kurzfristige Bedarfsplanung. in das Absatzprogramm aufgenommen werden Bessere Abstimmung des Bedarfs Vermeidung der Abhängigkeit von Lieferanten Verhinderung der Vorwärtsintegration von Lieferanten VORTEILE des Fremdbezugs („Buy“) • • • • • • Geringe Lagerkosten Bei standardisierten Produkten erteilt der Lieferant einen Preisvorteil Bei standardisierten Teilen kann der Lieferant.2006 Christoph Ptock. ob eine Eigenfertigung oder ein Fremdbezug des Materials erfolgt.und Beschäftigungsprobleme. Entscheidung über strategische Allianzen (z. Transport-. Know.B. Kapazitäts. Absatzwirkungen. Kapitalbedarf.B. durch Nutzung besonders leistungsfähiger Maschinen. die im Absatzpreis des Lieferanten kalkuliert sind (Vertriebs-. Festlegung der strategischen Planungs. Bei der Entscheidung für eine Fremd. sowie Abfälle und Kuppelprodukte können evtl.

räumliche oder zeitliche Veränderung von Objekten.. solange sie nicht zur Befriedigung eigener Bedürfnisse dient. gekennzeichnet durch eine qualitative.B. Transformationen. Technologie (Menge des techn. nennt man Produktion (Wertschöpfungsprozess). die durch Unternehmung stattfinden und auf eine Wertschöpfung gerichtet sind. ein Lenkrad.. wie z. Beim Part Sourcing hingegen werden nur Einzelteile. Speicherung und Weiterleitung von Beschaffungsinformationen Die Produktion als Gegenstand der Produktwirtschaft: Definition: Im Mittelpunkt der Produktionswirtschaft steht die Transformation .xn) die maximale Outputmenge y an. dass eine Produktionsfunktion nur den technisch effizienten Rand aller Produktionsmöglichkeiten angibt.. Dies könnte beispielsweise die Lieferung eines kompletten Amaturenbretts für einen PKW sein.02. Beschaffungsaktivitäten: (Aufgaben) Bedarfsermittlung (Bestellmenge ermitteln) Ermittlung und Auswahl der Anbieter Beschaffung im engeren Sinne und Bereitstellung Gewinnung. Christoph Ptock. dass einem Unternehmen zur Verfügung steht.2006 . Produktions. Jens Jacobs. beschafft. auf welchen Niveau die Produktion läuft.. Es wird dabei unterstellt.(und Kosten-) theorie: (rein mengenmäßige Betrachtung) Aktivität: Eine möglichst effiziente Realisation des technischen Wissens.18 b) System Sourcing versus Part Sourcing Beim System Sourcing werden ganze Systeme vom Lieferanten geliefert. Räumliche oder zeitliche Transformationen heißen auch Transfer. In der inputorientierten Form hingegen wird zu einem Output der minimale Input angegeben. Durch die „Mengenkomponenten“ einer Aktivität wirs zugleich angezeigt. Produktionstheorie und Produktionsmanagement: Das Produktionsmanagement ist Teil des Führungssystems eines Unternehmens. aus dem dann durch die Wertsschöpfung Output an den Markt weitergegeben wird. Produktion(ssystem). welches dem „Ausführungssystem“ des Unternehmens (Produktionssystem) Vorgaben macht und von diesem ein Feedback über die tatsächliche Umsetzung bekommt. Die Produktionstheorie „wirk“ zusammen mit dem Input ebenfalls auf das Ausführungssystem ein. Victor Braeuer 08. Wissens): Die Menge T aller grundsätzlich möglichen Aktivitäten Produktionsfunktion: Die Produktionsfunktion gibt in ihrer outputorientierten Form für eine Menge von Inputs (x1.

Durchschnittsproduktivität m ist der Quotient aus der durch alle Faktoren erzielten Outputs M M und des Inputs r: m= r Die Durchschnittsproduktivität ist maximal.Output) Tabelle. um wie viel sich der Output erhöht. daran gemessen werden. Die Grenzproduktivität des Faktors Arbeit kann z. er gibt an . Produktivität (gemessen in Mengeneinheiten) gibt das (Mengen-)Verhältnis zwischen dem.B. wenn der Faktoreinsatz um eine Einheit steigt. weil sie auf vollkommenen Faktormärkten den Marktpreis für den Faktor bestimmen. Güterverzehr und Leistungsbezug (Abgrenzung zu anderen Varianten) • Christoph Ptock. Kapitalproduktivität Der Kehrwert der (partiellen Durchschnitts-) Produktivität ist der Produktionskoeffizient. (Input. Die Bewertung erfolgt in Geldeinheiten. Grenzproduktivitäten sind von besonderem Interesse. allgemeine Darstellungsweisen: Funktionsvorschrift. Jens Jacobs. welche Inputmenge eines Faktors für eine Outputmenge eingesetzt wurde.19 Darstellungsweise von (Produktion-) Aktivizäten: • • Traditionelle.Output) Graph. Arbeits-. Dienstleistungen. und den dafür beim Produktionsprozess eingesetzten Mitteln an: Die Produktivität teil sich zudem noch in Gesamtproduktivität (totale Produktivität) und in die Teilproduktivität (partielle Produktivität). Der Faktorverzehr kann in Form von Gütern. Konstitutive Merkmale: Bewertung. spezielle Darstellungsweisen: (Input. Victor Braeuer 08. Graph(isches Bild) Neuere. wenn sie gleich der Grenzproduktivität ist. Die wichtigsten sind: Wertmäßige Kosten (alt): Bewerten den Verbrauch an Produktionsfaktoren (einschl DL). (Input.2006 .B. wie z. wenn eine zusätzliche Arbeitsstunde geleistet wird. Grenzproduktivität: Diese gibt an. welche zur Erstellung der betrieblichen Leistung notwendig sind. um welchen Betrag der Output wächst.02.Output) Vektor) Produktivität als Ergiebigkeit für Produktionsaktivitäten: Durchschnittsproduktivität eines Faktors ist die auf eine Faktoreinheit im Mittel entfallende Produktionsmenge. Arbeitskraft und Rechten erfolgen. Betriebswirtschaftliche Kostenbegriffe: Kostenbegriffe bestehen in vielen verschiedenen Variationen. was produziert wird (Output).

die hintereinander gelöst werden. Traditionelle PPS.20 Pagatorische Kosten (objektiver/ messbar): Pagatorische Kosten sind die Kosten.(Kapazitäts-) planung: Vollzugsplanung (dynamisch): Bereitstellungsplanung Bsp. betriebsbedingter Aufwand bezeichnet werden. Art) Kosteneinflussgrößen des produktionswirtschaftlichen Instrumentariums Wertansatz „Wie bewerten wir?“ (Konten des) Kapitalverbrauch „Wie erzeugen wir?“ Kosteneinflussgrößen der Ausstattung (Anlagen.02. (nach Kosiol) Kosten sind Ausgaben.Systeme basieren auf einem sukzessiven Planungskonzept. die durch reale Auszahlungsströme verursacht werden. Enderzeugnisse (Primärbedarf) Potenzial. (nach Riebel) Nachteil: Viel der berücksichtigten Vorgänge haben nichts mit Kosten zu tun.: Verfahrenswahl und Ablaufplanung „Welche ‚techn. • Erweitertes Kosteneinflusssystem nach Heinen: Kosteneinflussgrößen: Kosteneinflussgrößen des Fertigungsprogramms (Menge. Gebäude) Kosteneinflussgrößen des Prozesses (Welche Aufträge an welchen Anlagen?) Produktionsplanung als Teilbereich des Produktionsmanagement: Aufgaben der Produktionsplanung: • • • Programmplanung: strategische („Was wollen wir fertigen?“) und taktisch. dass Kosten nach pagatorischer Interpretation als leistungsbezogener bzw. Menge. und sind insbesondere in kleinen bis mittelgroßen Betrieben meist auch in einem Verantwortungsbereich zusammengefasst. die die Vorgänge mittel. Die PPS teilt sich auf in die Produktionsplanung. Jens Jacobs. Beide Bereiche greifen ineinander.operative („Was wird in Zukunft gemacht?“) Bsp. Die Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung werden in Teilprobleme zerlegt. und die Produktionssteuerung. die anhand dieser Planung die Aufträge freigibt und steuert. Jedoch sind die Übergänge zwischen den einzelnen Punkten oftmals fließend. Victor Braeuer 08.2006 . Christoph Ptock.bis kurzfristig vorplant.und Vollzugsplanung gehören zur Produktionsplanung und –steuerung (PPS). Es ist vereinfacht davon auszugehen. Verfahren sind durchzuführen?’“ Die Potenzial.: Art. die durch die Entscheidung über das betrachtete Untersuchungsobjekt ausgelöst werden.

geringe Materialkosten. die endgeldliche Verwertung geschaffener Sachgüter. niedrige Rüstzeiten Sonstige Ziele: hohe Flexibilität. hohe Termintreue.21 Ziele der (operativen) Produktionsplanung und –steuerung: • • • Auftragsorientierte Ziele: kurze Durchlaufzeit. Zwischen dem gewählten Hersteller und dem Verwender gibt es noch die Serviceanbieter (Schulungen. Victor Braeuer 08.2006 . Der Gewinn ist allerdings abhängig von zwei Dingen: Christoph Ptock. Beteiligte: Beteiligte sind der ausgewählte Hersteller. Geschäftsbeziehungen. Dienstleistungen. Zwischen diesen 3 Beteiligten gibt es jeweils Untergruppen. dessen Konkurrenten und die Verwender. Der Markt: Begriffsklärung: Als Markt wird der „Ort“ bezeichnet. Zwischen den Konkurrenten und dem Verwender gibt es die Absatzermittler und Beeinflusser (Presse. Es kann zwischen Konsum. Absatzziele: Marketingziele aus der Herstellerperspektive: Marketingkonzept: Ein in sich geschlossener Gesamtplan Kernbereich der Führung einer Unternehmung umfasst: .02. d. Informationen oder Rechte im Absatzmarkt + Informationsgewinnung über den Absatzmarkt + Wahl der Absatzmärkte + Qualitative Auslegung der anzubietenden Leistungen Marketing: Marketing als eine absatzbezogene Unternehmensfunktion betrifft die Informationsgewinnung über Absatzmärkte.Ziele. Politik). Finanzierung) und die Absatzermittler (Vertreter.Marketing. geringer Ausschuss es kann vorkommen. hohe Qualität Kapazitätsorientierte Ziele: hohe Kapazitätsauslastung. die Festlegung der Betätigungsfelder des Unternehmens in den auszuwählenden Märkten und die Beeinflussung von Marktbeteiligten im Rahmen kommerzieller Transaktionen bzw. Makler).und Investitionsgütermärkten unterschieden werden. Jens Jacobs. dass einige Ziele in Konkurrenz zueinander stehen! Absatz und Marketing: Kennzeichnung und Abgrenzung: Absatz(-wirtschaft): Absatz (= marktliche Verwertung) der erstellten Erzeugnisse. Strategien und Instrumente An oberster Stelle steht natürlich das Streben nach Gewinn (den Konsumenten zum Kauf überzeugen). die untereinander in Beziehung stehen.h. auf dem Angebot und Nachfrage zusammentreffen.

Lieferantenimage . 2.Zielvorstellungen Absatzentscheidungen: Ein erstes Merkmal von Absatzentscheidungen ist ihre unbedingte Marktorientierung.02.Kenntnisse . Victor Braeuer 08. selektive Marktabdeckung) Entscheidungen über … .Bedürfnissegmente in denen das Unternehmen zukünftig tätig sein will. –segmente . 1.Einkaufsverhalten .Absatzpolitisches Verhalten (ii) Inneres Verhalten .Bestellbereitschaft .Kaufverhalten (wo kauft er?) .Verwendungsverhalten .Einstellungen (Meinung / Wertung) .) Strategieentscheidungen (grundsätzliche) Entscheidungen über zukünftige Marktpräsenz und –bearbeitung (breite oder enge.Interessen (Motive / Bedürfnisse) b) Verhaltensweisen der Händler (i) Äußeres Verhalten . ob auf den relevanten Absatzmärkten der Unternehmung eine Verkäufer. Von Bedeutung ist hier vor allem.Verhaltensbereitschaft (Kaufbereitschaft) . Rangordnung) .Kommunikationsverhalten (ii) Innere Verhaltensweisen: .2006 . –segmente .) Operative Entscheidungen Entscheidungen über Absatzmengen (und –preise) Entscheidungen über den Einsatz des absatzpolitischen Instrumentariums Entscheidungen über Absatzinformationen Entscheidungen über die Absatzorganisation (Vertrieb direkt oder über Händler ?) Christoph Ptock. wobei die Intensitätsstufen im Einzelfall natürlich unterschiedlich sein können.Präferenzen (best.oder Käufersituation besteht.technologisch abgrenzbare Gütermärkte bzw. Jens Jacobs. Grundsatzentscheidungen über die Art der Marktbearbeitung in den ausgewählten Märkten und Segmenten.Nachfragerklassen bzw.22 a) Verhaltensweisen der Verwender (i) Äußere Verhaltensweisen: .

Höhe und Zeitpunkt anzubietender Leistungen des Anbieters Produkt( e ) als gestaltete( s ) Eigenschaftsbündel (Verpackung / Marke) Ergänzende Dienstleistungen (Services) Einräumung von Rechten (Kopien erste usw. Absatzwege.) Weitere Leistungen Art. Jens Jacobs. Absatzfinanzierung / Kundendienst • Preispolitisch • Produkt. der Bewertung von ganzen Unternehmen. Victor Braeuer 08.2006 .23 Absatzpolitische Instrumente des Anbieters: Marketing-Instrument: Ein Marketing-Instrument repräsentiert eine Form des auf Marktbeteiligte gerichteten Beeinflussungshandels zur Förderung von Austauschprozessen bzw. Finanzierung und Risikomanagement. Dies beinhaltet die Bewertung von Eigenkapital und Fremdkapital sowie deren Mischformen und die Beantwortung der Frage. dauerhaften Geschäftsbeziehungen. während die Mittelverwendung für Projekte eine Investition darstellt.02./ Sortimentgestaltung • Werbung Finanzprozesse: Der Finanzbereich als Gegenstand der betrieblichen Finanzwirtschaft: Die Finanzwirtschaft ist Teil des wirtschaftlichen Betriebsprozesses und untergliedert sich selbst in Investition. Absatzformen. Art. Sie beschäftigt sich mit der finanziellen Dimension eines Unternehmens. warum bestimmte Instrumente zur Finanzierung eingesetzt werden. Höhe und Zeitpunkt erwarteter Gegenleistungen des Nachfragers Entgeltleistungen (Preisgestaltung) Ergänzende Dienstleistungen (Eigenleistungen) Einräumung von Rechten / Übernahme von Pflichten Weitere Gegenleistungen Beeinflussende Kommunikation Nach Gutenberg: • Absatzmethoden: Vertriebssystem. Dieser Bereich der Betriebswirtschaftslehre beschäftigt sich mit der Optimalität von Projekten und deren Bewertung bzw. insbesondere auf welche Art und Weise ein Unternehmen Geldkapital beschafft und für welche Projekte es diese Mittel einsetzt. Die Beschaffung von Geldkapital wird auch als Finanzierung bezeichnet. Christoph Ptock.

die der Bereitstellung von Kapital (d. Jens Jacobs.) Innenfinanzierung (Interne Finanzierung) .pagatorische (aufwandgleiche) Kapitalkosten .h.) Minimierung der Kapitalkosten (Kapitalbindung reduzieren) . Investitionen sind zu finanzieren! Um Kapital in bestimmte investive Richtungen lenken zu können. diese Objekte in Verfolgung einer individuellen Zielsetzung zu nutzen.nicht-pagatorische Kapitalkosten Finanzierung: Finanzierungsformen: Die beiden wichtigsten Finanzierungsarten werden nach der Herkunft der Finanzmittel unterschieden 1.2006 . dass alle Auszahlungen bestritten werden können. interne Eigenfinanzierung) Abschreibung und Kapitalfreisetzung durch Veräußerung (Vermögensumschichtung) Rückstellungen (interne Fremdfinanzierung) Christoph Ptock.Es ist dafür zu sorgen. Finanzierungen übernehmen nun diese Aufgabe. dass die Unternehmung alle rechtsverbindlichen Zahlungspflichten termingerecht erfüllen kann Gegenläufig . muss es erst einmal vorhanden und verfügbar sein.24 Aufgabenbereiche der betrieblichen Finanzwirtschaft: Finanzierung: Finanzierung umfasst alle Maßnahmen. Ziele der betrieblichen Finanzwirtschaft: 1. Investition: Eine für längere Frist beabsichtigte Bindung finanzieller Mittel in materiellen oder immateriellen Objekten mit der Absicht. aus Erlös aus Lieferungen und Leistungen sowie dem sonstigen Verkauf von betrieblichen Vermögen beschafft .) Erhaltung der Liquidität .Es ist dafür zu sorgen. d.02. also nicht als Steuern oder Ausschüttung abgehen Einbehaltene Gewinne (Selbstfinanzierung.) Außenfinanzierung (Externe Finanzierung) Das Kapital wird von außen in den Betrieb eingebracht Einlagen. wie viel der erwirtschafteten finanziellen Mittel im Betrieb verbleiben.h.oder Beteiligungsfinanzierungen (externe Eigenfinanzierung) Kreditfinanzierung (externe Fremdfinanzierung) 2. die mit der planmäßigen Fortführung der Unternehmung verbunden sind 2.Die Höhe der Innenfinanzierung hängt davon ab. Victor Braeuer 08.Bei der Innenfinanzierung werden die Mittel durch den normalen betrieblichen Umsatzprozess. Geld) dienen.

„Discounted Cash Flow Methode.) und Entscheidung über Ersatz.S. Erweiterungs. Die Realinvestition teil sich auf in Materielle Investitionen (Beschaffung / Bereitstellung von Potenzialfaktoren. Die Finanzinvestition teilt sich auf in Investitionen in Beteiligungstitel und Investitionen in Forderungstitel.B. Entscheidungs-. Mitwirkungs-. eines Kapitalgebers (Gestaltungsrechte.oder Finanzierungsalternativen.25 Investitionsobjekte und –entscheidungen: Investitionsobjekte: Realinvestitionen: Investitionen sind Maßnahmen. Kapitalwertmethode. Lageanalyse und ermittelt so die bestehenden Handlungsalternativen. Investitionen zu tätigen. Zinsorientierte (1 + Zinssatz )t Verfahren. • Auswahl unter mehreren Investitionsobjekten: Entscheidung über Errichtungs-. dabei wird zum Kapitalwert zum Zeitpunkt 0jeweils Umsatz (eines − Erzeugnis ) dazu addiert“. statische) Verfahren: Kostenvergleichsrechnung.B. indem man sie auf Qualität und Quantität (durch Investitions. • Finanzinvestitionen: Diese Art der Investition weist keine güterwirtschaftlichen Komponenten auf. Christoph Ptock. Rentabilitätsvergleichsrechnung (>0) • Neuere (finanzmathematische.e. Sie sichern die zukünftige Ertragskraft der Unternehmung. z. Jens Jacobs.bzw.g. Victor Braeuer 08. Betriebsmittel) und Immaterielle Investitionen (Planung der Betriebsgröße. die (Produktions. Entnahmeorientierte Verfahren. die s.02. Nun analysiert man die Lage.und Absatz) Kapazitäten einer Unternehmung quantitativ und / oder qualitativ verändern / sichern.und Rationalisierungsinvestitionen. durch einen Ziel.und Diversifizierungsinvestitionen („Wahlproblem“ i. Ausbildung). Kontrollrechte Investitionsentscheidungen: • Entscheidungen über einzelne Investitionsobjekte: Entscheidung über die Durchführung einzelner Investitionsobjekte („Vorteilhaftigkeitsproblem)“ und Entscheidung über die Nutzungsdauer einzelner Investitionsobjekte („Nutzungsdauerproblem“). Zahlungen. Gewinnvergleichsrechnung (>0). bestehend aus Investitions.2006 . • Programmentscheidungen Der Investitionsplanung / -sprozess: Als erstes bilden die Erkenntnis eines Handlungsbedarfs oder einer Handlungsmöglichkeit einen Anreiz. kalkulatorische./ Wirtschaftlichkeitsrechnung) untersucht und sich dann entscheidet. Als letztes nimmt man eine Bewertung der Lage vor. • Finanzierungstitel: Bündel von Pflichten und Rechten. Konzepte und Verfahren der Investitionsrechnung: • Traditionelle (kostenrechnerische. dynamische) Verfahren: Vermögensorientierte Verfahren (>0) z.

02.26 Beide Verfahren beinhalten die s. d.2006 . Christoph Ptock.g. die Anschaffungsausgaben einer Anlage zu refinanzieren. Jens Jacobs. ob eine Investition (Anlage) in dem vom Investor gewünschten Zeitraum amortisiert. Amortisations(vergleichs)rechnung. Victor Braeuer 08.h.. die sich damit beschäftigt.