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Optimierung der gesundheitsfördernden Wirkung der AndullAtiOnstherApie durch zusätzliche einkOpplung vOn stOchAstischen frequenzmustern in den viscerAlbereich.

AusWirkungen Auf die struktur des viscerAlen fettgeWebes und deren entzündungsfördernde Wirkung (teil 1) Dr. Guy Declerck, Medical Research Team Belgium, Prof. Dr. Peter Knolle, IMR-Lausanne

einleitung

Erst seit rund zwei Jahrzehnten kennt man den Unterschied zwischen den beiden Fettgewebetypen. Der innere Speckgür- tel erscheint gelblicher, stärker durchblutet und besitzt deutlich mehr Zelltypen. Die dramatische Bedeutung dieser Unterschie- de blieb unerkannt – vielleicht, weil das viscerale Fett als relativ unscheinbarer Anhang an den Därmen klebt. Im Gegensatz zu früher, als das Fettgewebe einfach als träge Masse galt, verste- hen wir es heute als eine Art Hormondrüse. Während das Un- terhautfettgewebe vergleichsweise träge stoffwechselt, ist das Bauchfett biochemisch hochaktiv.

Giftstoffe zirkulieren im Blut- und Lymphkreislauf, sammeln sich an und werden überwiegend in Fett- und Bindegewebe einge- lagert. Mit der Zunahme dieser körpereigenen „Mülldeponie“ nehmen die normalen Funktionen der Organe sichtlich ab. Un- regelmäßige Beschwerden tauchen auf und werden mit der Zeit chronisch. (Rosen, 2004)

Verstärkt wird dieser folgenschwere Teufelskreis durch die ent- zündungsfördernde Wirkung des zentrischen Bauchfettes durch Abgabe von Botenstoffen Interleukin 6 und C-reaktives Prote-

in. Eine Brutstätte diverser entzündungsfördernde Stoffe (Zeit Wissen, 2009). Folgerichtig steht dieses Fettdepot im Fokus der aktuellen Gesundheitsforschung.

Der Entstehungsmechanismus der Folgekrankheiten ist inzwi- schen aufgeklärt. Alles beginnt damit, dass sich das Fettgewebe entzündet. Über die Pfortader werden die Entzündungsfaktoren direkt an die Leber abgegeben und überschwemmen den gesam- ten Körper. Mit der Zeit werden die Körperzellen resistent ge- gen Insulin. Die Folge ist Altersdiabetes. Wenn sich dann auch noch die Blutgefäße entzünden, kommt es leicht zum Infarkt oder Schlaganfall (Hauner, H. Fresenius Zentrum für Ernäh- rungsmedizin, 2009)

Die deutlichen Hinweise aus der Literatur, die eine entzündungs- fördernde Wirkung des Visceralfettes thematisieren, lassen den volkswirtschaftlichen Wert von gezielten Forschungsaktivitäten in diesem Bereich abschätzen. Wenn es möglich ist Einfluss auf die Entstehung des zentrischen Bauchfettes zu nehmen, könnten bestehende Symptome gemildert oder gar ganz beseitigt bzw. vermieden werden.

dArstellung der ergebnisse Probandengut (n=36): Durchschnittsalter 46,3 Jahre, Körpergröße 181,6 cm, Gewicht 93,8 Kg,

dArstellung der ergebnisse

Probandengut (n=36):

Durchschnittsalter 46,3 Jahre, Körpergröße 181,6 cm, Gewicht 93,8 Kg, Gesamtkörperfettanteil 26,1 %, erhöhter Visceralfett- anteil vom altersbereinigten Normwert 19,3 %.

Die Resultate der blutchemischen Untersuchungen der drei Sub- gruppen Pla, AndI und AndII sind in Tab. 1 dargestellt. Die Pla- cebogruppe (Pla - ohne Anwendung der Andullation), zeigte im Vorher-Nachher Vergleich nur geringe Veränderungen.

chOlesterin hdl, ldl

ldl-chOlesterinspiegel:

während die Gesamtcholesterinwerte nur geringe Veränderun- gen zeigten treten bei den LDL-Werten jedoch deutliche Un- terschiede in den Subgruppen auf (siehe Tab. 1). Während die Placebo einen geringen Rückgang des Parameters zeigt (-1,9%), sind bei beiden Verumgruppen mit Andullation deutliche Reduk- tionen (-5,4%-8,8%) des gesundheitsschädlichen LDL-Spiegels feststellbar. Unter Einsatz des Andullationsgürtels sind diese wünschenswerten Veränderungen sichtlich stärker ausgeprägt. Der Rückgang des schädlichen LDL-Cholesterins optimiert letztendlich auch den LDL/HDL-Quotienten und sorgt für eine verbesserte Fettstoffwechsellage.

hdl-chOlesterinspiegel:

bei den HDL-Werten treten noch deutlichere Unterschiede in den Subgruppen auf (siehe Tab. 1). Während die Placebogruppe einen geringen Rückgang des Parameters zeigt (-2,6%), sind bei beiden Verumgruppen mit Andullation deutliche Anstiege des gesund- heitsfördernden HDL-Spiegels zu verzeichnen (+8,1% -14,7%).

Unter Einsatz des Andullationsgürtels sind diese wünschenswer- ten Veränderungen deutlicher in Erscheinung getreten. Der An- stieg des guten HDL-Cholesterins optimiert letztendlich auch den LDL/HDL-Quotienten und sorgt für eine verbesserte Fett- stoffwechsellage. Je geringer dieser Quotient desto gesünder stellt sich die Cholesterinlage dar (siehe Abb. 1).

15% 10% 5% ldl blutAnAlyse des fettstOffWechsel plAcebOgruppe eingAngs-AnAlyse AusgAngs-AnAlyse deltAWerte ( % )
15%
10%
5%
ldl
blutAnAlyse des
fettstOffWechsel
plAcebOgruppe
eingAngs-AnAlyse
AusgAngs-AnAlyse
deltAWerte ( % )
0%
ldl
hdl
-5%
Placebo (Pla)
154 mg/dl (±33 mg/dl).
151 mg/dl (±37 mg/dl).
-1,9%
-10%
Verum (AndI)
168 mg/dl (±43 mg/dl).
159 mg/dl (±39 mg/dl).
-5,4%
Verum (AndII)
182 mg/dl (±51 mg/dl).
166 mg/dl (±43 mg/dl).
-8,8%
placebo
mit Visceralgürtel
And i
And ii
hdl
Placebo (Pla)
39 mg/dl (±11 mg/dl).
38 mg/dl (±11 mg/dl).
-2,6%
Verum AndI (AndI)
37 mg/dl (±11 mg/dl).
40 mg/dl (±11 mg/dl).
+8,1%
Verum And11 (And11)
34 mg/dl (±11 mg/dl).
39 mg/dl (±11 mg/dl).
+14,7%

Tab.1 Ergebnisse der blutchemischen Untersuchungen der Subgruppen bzgl. der Fettstoffwechselwerte LDL, HDL

entzündungsmArker:

-15%

-20%

-25%

-15%

-20%

-25%

blutkörperchensenkungsgeschWindigkeit (bsg)

Die Resultate des Entzündungsmarkers Blutsenkungsgeschwin- digkeit der drei Subgruppen Pla, AndI und AndII sind in Tab. 2 dargestellt. Auch in diesem Parameter zeigte die Placebogrup-

placeboAuch in diesem Parameter zeigte die Placebogrup- And i And ii pe (Pla -ohne Anwendung der

And iAuch in diesem Parameter zeigte die Placebogrup- placebo And ii pe (Pla -ohne Anwendung der Andullation),

And iiin diesem Parameter zeigte die Placebogrup- placebo And i pe (Pla -ohne Anwendung der Andullation), im

pe (Pla -ohne Anwendung der Andullation), im Vorher-Nachher Vergleich keine Veränderungen. Sehr wohl die beiden anderen Subgruppen AndI und AndII.

blutsenkungsgeschWin- digkeit der subgruppen (bsg) nAch 1h eingAngs-AnAlyse AusgAngs-AnAlyse deltAWerte ( % )
blutsenkungsgeschWin-
digkeit der subgruppen
(bsg) nAch 1h
eingAngs-AnAlyse
AusgAngs-AnAlyse
deltAWerte ( % )
Placebo
13,9 mm
14,2 mm
2,2%
Andullation I
15,4 mm
13,1mm
-14,9%
Andullation II
16,1 mm
11,9 mm
-21,9%*
mit Visceralgürtel

5%

0%

-5%

-10%

Tab.2 Ergebnisse der blutchemischen Untersuchungen der Subgruppen bzgl. der BSG . *= statistisch bedeutend

der Subgruppen bzgl. der BSG . *= statistisch bedeutend Studienobjekt, das hhp ® Andullations- therapie-System

Studienobjekt, das hhp ® Andullations- therapie-System

c-reAktives prOtein (crp)

Die Analyse des C-reaktiven Proteins ergab für die drei Sub- gruppen Pla, AndI und AndII nachfolgende Resultate.

placeboSub- gruppen Pla, AndI und AndII nachfolgende Resultate. c-reAktives prOtein der subgruppe (crp) eingAngs-AnAlyse

c-reAktives prOtein der subgruppe (crp)

eingAngs-AnAlyse

AusgAngs-AnAlyse

deltAWerte ( % )

Placebo

24,1 mg/l

23,3 mg/l

-3,3%

Andullation I

31,4 mg/l

29,9 mg/l

-4,8%

Andullation II

29,6 mg/l

22,7 mg/l

-23,3%*

mit Visceralgürtel

And i29,6 mg/l 22,7 mg/l -23,3%* mit Visceralgürtel And ii 0% -5% -10% Tab.3 Ergebnisse der Gegenüberstellungen

And iimg/l 22,7 mg/l -23,3%* mit Visceralgürtel And i 0% -5% -10% Tab.3 Ergebnisse der Gegenüberstellungen der

0%

-5%

-10%

Tab.3 Ergebnisse der Gegenüberstellungen der Ergebnisse aus den Blutanalysen der drei Subgruppen bzgl. des Parameters CRP; *= statistisch bedeutend

Bild1: Gewebestruktur der Bauchdecke eines sportlich aktiven Mannes (34 Jahre) Bild2: Gewebestruktur der Bauchdecke
Bild1: Gewebestruktur der Bauchdecke eines sportlich
aktiven Mannes (34 Jahre)
Bild2: Gewebestruktur der Bauchdecke eines mäßig
aktiven Mannes (50 Jahre)
Bild1: Gewebestruktur der Bauchdecke eines
inaktiven Mannes (55 Jahre)
Veränderungen von gesundem Muskelgewebe in Abhängigkeit von Lebensalter und Aktivitäts-
niveau aus Narula, Declerck, Kakulas - Neuropathologie, Perth, Australia

hhp10413032010-dt

zusAmmenfAssung

Die Gesamtcholesterinwerte zeigten nur geringe Veränderungen. Bei den LDL-Werten treten jedoch deutliche Unterschiede in den Subgruppen auf (siehe Tab. 1). Während die Placebogruppe einen geringen Rückgang des Parameters zeigt, sind bei beiden Verum- gruppen mit Andullation deutliche Reduktionen (5,4-8,8%) des gesundheitsschädlichen LDL-Spiegels feststellbar. Unter Einsatz des Andullationsgürtels sind diese wünschenswerten Veränderun- gen deutlich stärker ausgeprägt. Der Rückgang des schädlichen LDL-Cholesterins optimiert letztendlich auch den LDL/HDL- Quotienten und sorgt für eine verbesserte Fettstoffwechsellage.

Bei den HDL-Werten treten noch deutlichere Unterschiede in den Subgruppen auf (siehe Tab. 1). Während die Placebogruppe einen geringen Rückgang des Parameters zeigt (-2,6%), sind bei beiden Verumgruppen mit Andullation deutliche Anstiege des gesundheitsfördernden HDL-Spiegels zu verzeichnen (+8,1%- 14,7%). Unter Einsatz des Andullationsgürtels treten diese wünschenswerten Veränderungen sehr deutlich in Erscheinung. Der Anstieg des guten HDL-Cholesterins optimiert letztendlich auch den LDL/HDL-Quotienten und sorgt für eine verbesserte Fettstoffwechsellage. Je geringer dieser Quotient desto gesün- der stellt sich die Cholesterinlage dar.

Die Resultate des Entzündungsmarkers Blutsenkungsgeschwin- digkeit zeigen bei den drei Subgruppen Pla, AndI und AndII deut- liche Unterschiede. Die Placebogruppe (Pla -ohne Anwendung der Andullation) zeigt im Vorher-Nachher Vergleich kaum Ver- änderungen. Die leichte Zunahme der BSG ist im Streubereich und bedarf keiner weiteren Diskussion. Sehr wohl zeigen jedoch die beiden anderen Subgruppen AndI und AndII eine deutlich reduzierte BSG. Dies legt den Schluss nahe, dass die Andullati- onstherapie zu einer Reduktion der BSG führt. Dies umso stär- ker und statistisch signifikant, wenn der Visceralgürtel einge- setzt wird. Offensichtlich ist durch verstärkte Einkopplung von stochastischen Frequenzmustern nach dem Andullationsprinzip direkt am Visceralbereich eine Reduktion der Entzündungspro- zesse des Bauchfettes zu registrieren.

Auch die Resultate des Entzündungsmarkers CRP zeigen im Vorher-Nachher-Vergleich bei den drei Subgruppen Pla, AndI und AndII ein klares Bild. Auch in diesem Parameter zeigte die Placebogruppe (Pla -ohne Anwendung der Andullation) kleine Veränderungen. Auch in der Subgruppe AndI konnte nur eine minimale Reduktion des ohnehin leicht erhöhten CRP ermittelt werden. Im direkten Vergleich mit der Placebogruppe ist der Unterschied ohne Bedeutung.

Bei Gruppe AndII mit Andullationsgürtel konnte zunächst ein leicht erhöhter Eingangswert des CRP festgestellt werden. Die- ser stellt aber im statistischen Vergleich mit den beiden anderen Subgruppen vergleichbare Ausgangsbedingungen dar. Somit sind die deutlichen Reduktionen des Parameters CRP nach der An- wendung des Andullationsgürtels, mit Kenntnis der Schwankun- gen aus der Placebogruppe, eindeutig auf die Wirkung des Andul- lationsgürtels zurückzuführen (-23,3%). Der Entzündungsmarker CRP zeigt deutlicher noch als die Blutsenkungsgeschwindigkeit, die entzündungsreduzierende Wirkung des Andullationsgürtels. Resümierend zeigt die vorgelegte Untersuchung einen positiven Einfluss der gezielten Andullationstherapie mit Hilfe des Visce- ralgürtel auf die entzündungsauslösende Wirkung des gefährli- chen Bauchfettes.

literAturliste

Declerck, Dr. med. Guy: Andullation therapy, stimulation your slimming program and maintain a flat stomach. In: Reports 2009 Medical Research Team Oudenaarde

Andullation Therapy – Revitalization

of your Body Cells. In: Reports 2009 Medical Research Team

Oudenaarde

Declerck, Dr. med. Guy:

Hauner, Hans: Versteckte Fette in Zeit Wissen, Else Kröner- Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin, TU München, 2009

Jeukendrup, A.E.: Fettverbrennung und körperliche Aktivität. In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Jhrg. 56, Nr. 9 , S. 337, 2005. University of Birmingham (GB)

Knolle, Prof. Dr. Peter, Expertise über die Andullationstherapie, Institute of medical research, Lausanne 2008 Rosen, Dr. med. Jürgen Freiherr von,: Naturheilkundliche Schmerztherapie, 2008 Schlosspark-Klinik,Gersfeld Rhön

Vopelius, Karin von: Neuraltherapie, 23.12.2004, Nürnberg

Zeit Wissen: Tückisches Bauchfett, versteckte Fette, Magnetre- sonanzaufnahmen zur Darstellung unterschiedlicher Fettarten, Nov. 2009.

© IMR - Institute For Medical Research 2009