Sie sind auf Seite 1von 1

14

Walliser Bote Dienstag, 5. November 2013

SPORT

BERGDORF-EM
BERGDORF-EM

2016 in Morzine-Avoriaz

Die 3. Bergdorf-Europameister- schaft im Fussball wird vom 2. bis 5.Juni 2016 in Frank- reich, in Morzine-Avoriaz (F) auf 1500 Meter Höhe stattfin- den. FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, der zu den Gründern dieses originellsten europäi- schen Fussballwettbewerbs gehört, sieht darin eine Initiati- ve, die völkerverbindende Idee des Fussballs zu stärken. UEFA und SFV bezeichnen das Tur- nier in Morzine-Avoriaz erneut als einen idealen Auftakt für die UEFA EURO 2016™, die in Frankreich stattfinden wird. Die 1. Bergdorf-EM fand 2008 im Oberwalliser Bergdorf Gspon auf 2008 Meter Höhe statt, die Bergdorf-EM 2012 in Kleinarl (A) auf 1014 Metern. An beiden bisherigen Bergdorf- Europameisterschaften betei- ligten sich Amateurteams aus zwölf europäischen Ländern (Österreich, Ukraine, Polen, Tschechien, Dänemark, Italien, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Schweden, Spa- nien und der Schweiz). Der Eu- ropameistertitel der Bergdör- fer ging wie an den offiziellen Europameisterschaften jeweils an Spanien. | wb

SAC SWISS TEAM
SAC SWISS TEAM

Tony Sbalbi ist neuer Trainer

Tony Sbalbi aus Passy (FRA) ist der neue Trainer im Bereich Skitourenrennen beim Schwei- zer Alpen-Club SAC. Er tritt die Nachfolge von Grégory Gachet an. Der Franzose Tony Sbalbi ist der neue Trainer der Elite-Na- tionalmannschaft Skitouren- rennen vom Schweizer Alpen- Club SAC. Der erfahrene Trai- ner und Bergführer wohnt in Passy, am Fusse des Mont Blanc. Er nimmt sein Amt ab sofort in Angriff. Der 44-Jähri- ge verfügt über ein Trainerdi- plom der 3. Stufe des italieni- schen Wintersport-Verbandes FISI (Federazione Italiana Sport Invernali).Zusätzlich zu seiner 40-Prozent-Stelle beim SAC arbeitet er als Bergführer für die «Groupe Militaire de Haute Montagne de Chamo- nix».Als ehemaliger Läufer der französischen Nationalmann- schaft ist er bestens gerüstet für diese Aufgabe. Er bringt in- ternationale Erfahrung im Spit- zensport Skitourenrennen mit und ist höchst motiviert, die Schweizer Athleten im Hinblick auf die Heim-Weltmeister- schaften 2015 und an den in- ternationalen Wettkämpfen zu betreuen. | wb

HC RED ICE MARTINACH

Trainingsmatch gegen Yaroslavl

Der HC Red Ice Martinach nutzt die Meisterschaftspause zu einemTrainingsmatch. Der Unterwalliser NLB-Klub trifft am Freitag, 8. November, auf die russische Equipe von Loko- motivYaroslavl, aktuell in der Gruppe West der Kontinental Hockey League im 11. Rang klassiert. Der Match beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritts- preis wurde einheitlich auf fünf Franken festgelegt,Abos be- halten ihre Gültigkeit. | wb

BDM | DV und Preisverteilung in Staldenried

| wb BDM | DV und Preisverteilung in Staldenried Grosse Neuerungen Am Samstag konnte die BDM-Saison
| wb BDM | DV und Preisverteilung in Staldenried Grosse Neuerungen Am Samstag konnte die BDM-Saison

Grosse Neuerungen

Am Samstag konnte die

BDM-Saison 2013 offiziell und erfolgreich abge- schlossen werden. Die

DV stand im Zeichen von

Erneuerungswahlen

und brachte einige weg- weisende Neuerungen

im Wettspielreglement

mit sich.

Bei der Delegiertenversamm- lung konnten neben den zahl-

reich anwesenden Vertretern der Vereine auch viele Ehren- mitglieder und Gäste begrüsst werden. Im Vorstand der tech- nischen Kommission kam es zu

zweiWechseln.Diebeidenlang-

jährigen und erfahrenen Vor- standsmitglieder, Schiedsrich- terobmann Marcel Ammann und Präsident Andreas Theiler, wurden von der DV würdig ver- abschiedet und durch Renato Salzgeber und Geri Zimmer- mann ersetzt. Renato Salzgeber wird neu die Geschicke als Schiedsrichterobmann über- nehmen. Geri Zimmermann wird die BDM in den kommen- den Jahren als Präsident führen und nach aussen vertreten. Die restlichen Mitglieder der technischen Kommission wurden mit Applaus für eine weitere Periode gewählt. Nach der Wahl der TK war eine Er- satzwahl in der Rekurskom- mission nötig. Der scheidende BDM-Präsident wurde als Mit- gliedundneuerPräsidentindie Rekurskommission gewählt. Die Rechnungsrevisoren wur- den in ihrem Amt ebenfalls per Akklamation bestätigt.

Einführung der Rückpassregel

Während der vergangenen Saison war eine Wettspielre- glement-Kommission im Ein- satz mit dem Ziel, der diesjäh- rigen DV ein überarbeitetes Wettspielreglement zur Ab- stimmung zu unterbreiten. So konnten interessante Neue- rungen zur Abstimmung ge- bracht werden. Die Einfüh-

Neue- rungen zur Abstimmung ge- bracht werden. Die Einfüh- Preisträger und Vorstand. Die Preisträger mit Ehrengast
Neue- rungen zur Abstimmung ge- bracht werden. Die Einfüh- Preisträger und Vorstand. Die Preisträger mit Ehrengast

Preisträger und Vorstand. Die Preisträger mit Ehrengast Stephan Lehmann (oben) und der neue Vorstand der BDM.

FOTOS ZVG

rung der Rückpassregel stellt dabei die wohl wichtigste Neuerung dar. Daneben hat die DV beschlossen, die Ent- scheidungsspiele um Meister, Auf- oder Abstieg in Zukunft nicht mehr durchzuführen. Auch soll es in der Gruppe C möglich werden, sechs Aus- wechslungen pro Spiel vor- nehmen zu können. Dies in dem Sinne, dass Nachwuchs- spieler zu mehr Einsatzzeit kommen sollen. In einem zweiten Anlauf wurde die vermehrt zur Dis- kussion stehende Spielberech- tigung für Spieler mit Permis B oder L gelockert. Neu dürfen zwei Spieler mit genanntem Status auf dem Spielfeld im Einsatz stehen. Dies darf als wichtiges Zeichen der Integra- tion gedeutet werden. Die di- versen Grussbotschaften des Ehrenpräsidenten, aus dem Kreis der DVund seitens der ge- ladenen Gäste bildeten einen schönen Abschluss der Dele- giertenversammlung.

Stephan Lehmann als Ehrengast

Bei der Preisverteilung am Abend führte Gemeindepräsi- dent Dominik Abgottspon sou- verän durchs Programm. Die

Torschützenkönige, Aufsteiger

undMeisterwurdenoffiziellge-

ehrt und durften die Preise und Wanderpokale von der FC-Sit- ten-Torhüterlegende Stephan Lehmann in Empfang nehmen. Anschliessend blieb genü- gend Zeit, die abgelaufene Sai- son im Kreise der BDM-Familie gemütlich ausklingen zu las- sen. Der FC Gspon zeichnete sich während des ganzen Tages als umsichtiger und gut vorbe- reiteter Organisator aus und überliess nichts demZufall. Für den grossartigen Rahmen bei der diesjährigen DV und Preis- verteilung wurde den Organi- satoren bestens gedankt. Die BDM geht nun in die wohlver- diente Winterpause und wird im Frühjahr zu einer nächsten erfolgreichen Bergdorf-Fuss- ballmeisterschaft starten. at

Frauen-Eishockey | Drei Testspiele der Nati

starten. at Frauen-Eishockey | Drei Testspiele der Nati Williner und Lussier Härtetest für die Schwei- zer
starten. at Frauen-Eishockey | Drei Testspiele der Nati Williner und Lussier Härtetest für die Schwei- zer

Williner und Lussier

Härtetest für die Schwei- zer Frauen-National- mannschaft in der Vorbe- reitung auf Olympia: Die Schweizerinnen bestrei- ten in Tokyo am kom- menden Wochenende drei Spiele in drei Tagen. Mit zwei Walliserinnen.

Der Trip nach Japan (das Team fliegt morgen, bestreitet drei

Spiele und kehrt am Sonntag zurück) bedeutet in Sachen Be- lastung Neuland für die Nati. Headcoach Kammerer erwartet «ein aussergewöhnliches Tur- nier in ungewohnter Umge-

bungundeinerReihevonUnbe-

kannten». Die Nacht vor dem ersten Spiel gegen Deutschland (Donnerstag, 18.00 Uhr Lokal- zeit) werden die Schweizerin- nen im Flieger verbringen.

Fürdie19-jährigeGliserin

KarinWillineristdieReisenach Japan das zweite wichtige inter- nationaleStelldicheinnachden Weltmeisterschaften im April in Ottawa. Zu ihrem ersten Ein- satz hingegen wird die Kanada- SchweizerininDienstendes HC Siders, Barbara Lussier, kom- men. Die 20-Jährige hat ihre re-

glementsgemässe, zweijährige Wartezeit, in der sie in der Schweizer Meisterschaft spie- len musste, hinter sich und könnte auch in Sotschi für die Schweizspielen.FürKammerer und seinen Staff ist der Abste- cher ein willkommener Härte- test, der unter Umständen die

cher ein willkommener Härte- test, der unter Umständen die Nati-Aufgebot. Karin Williner. FOTO ZVG entscheidenden

Nati-Aufgebot. Karin Williner.

FOTO ZVG

entscheidenden Mosaiksteine für die Selektionen für Sotschi bringen kann. Die Ziele sind hochgesetzt, trotz erschwerten Bedingungen: «Wir haben uns für die drei Spiele einiges vorge- nommen, sowohl resultatmäs- sig als auch im technisch/takti- schen Bereich.» dm

DasAufgebot. Tor: Florence Schelling (Bülach), Janine Alder (Winterthur). – Feldspielerinnen: Laura Benz (ZSC), Romy Eggimann (Lugano), Sarah Fors- ter (Lugano), Angela Frautschi (ZSC), Barbara Lussier (Bomo Thun/Siders), Alina Müller (ZSC/Winterthur), Ka- thrin Nabholz (ZSC), Evelina Raselli (Lugano), Dominique Rüegg (Weinfel- den/Uzwil), Ophélie Ryser (Uni Neu- châtel),Andrea Schranz (BomoThun), Anja Stiefel (Lugano), Sandra Thal- mann (Reinach), Meyrl Vaucher (Uni Neuchâtel), Karin Williner (Uni Neu- châtel), Sabrina Zollinger (ZSC).

Die A-Nati-Spiele in Japan 7. November, 11.00 Uhr Schweizer Zeit:

Schweiz - Deutschland. 8. November, 11.00 Uhr: Schweiz - Tschechien. 9. No- vember, 11.00 Uhr: Japan - Schweiz.

Frauen-Eishockey: Auf Playoff-Kurs

Lugano geht als Leader in die Masterround der Schweizer Frauen- Eishockey-Meisterschaft: DieTessinerinnen haben die Qualifikati-

on mit nur einer Niederlage gegen Uni Neuchâtel beendet.Alle drei Oberwalliserinnen – CélineAbgottspon, die Luganeser Vertei- digerin, die in ihrer ersten NLA-Saison nach 9 Spielen auf eine be- achtliche Skorerbilanz von 2Toren und 5Assists kommt, wie auch KarinWilliner (1/4) mit Uni Neuchâtel undJacqueline Kalbermat-

ter mit BomoThun – sind weiterhin auf Playoff-Kurs.

dm

Frauen.NLA. Reinach-ZSCLions0:9(0:3,0:3,0:3).Lugano-Weinfelden6:1 (2:0, 4:1, 0:0). Reinach - BomoThun 3:6 (0:5, 1:1, 2:0). – Rangliste nach Qualifikation (je10Spiele): 1.Lugano27(Punktefür dieMasterround: 14).2.ZSCLions24(12). 3. Uni Neuchâtel 18 (9). 4. Bomo Thun 14 (7). 5. Reinach 7 (4). 6. Weinfelden 0.

Schwimmen | «Red-Fish-Challenge» in Neuenburg

0. Schwimmen | «Red-Fish-Challenge» in Neuenburg Der OW88 überzeugte Mit einem eindrückli- chen
0. Schwimmen | «Red-Fish-Challenge» in Neuenburg Der OW88 überzeugte Mit einem eindrückli- chen

Der OW88 überzeugte

Mit einem eindrückli- chen Teilnehmerfeld von 700 Schwimmern und über 3500 Einzelstarts präsentierte sich die «Red-Fish-Challenge» in Neuenburg als Grossan- lass, der auch im Wett- kampfkalender des Schwimmvereins Ober- wallis OW88 jeweils rot angestrichen wird.

AmWochenendereisteCheftrai-

ner Damian Steffen mit neun Schwimmerinnen und Schwim-

mernzwischen13und17Jahren

an diesen renommierten Wett- kampf, an dem sich die besten Schweizer Nachwuchsschwim- mer messen. Für die OW88- Schwimmer war dies nach einer zweimonatigen Trainingsphase zu Beginn der neuen Schwimm- saison eine wichtige Standortbe- stimmung. Bei diesem zweiten Wettkampf setzte sich Trainer Steffen neben der kontinuierli- chen Verbesserung der persönli- chen Bestzeiten sowohl einzelne Medaillenränge als auch das Er- reichen neuer Westschweizer Li- miten zum Ziel.

Sechs Podestplätze

Die Medaillenhoffnungen wur- den mit sechs Podestplätzen mehr als erfüllt, und auch die streng angesetzten Zeitlimiten für die kommenden West- schweizer Meisterschaften in Montreux wurden von mehre- ren Schwimmern erreicht. Liz Konan (2001) bot wie bereits in der vergangenen Schwimmsai- son eindrückliche Leistungen und schwamm sich über 100 m Freistil (1:12,60), 50 m Rücken (38:83), 50 m Delphin (35:96) und 100 m Delphin (1:24,15) viermal aufs Podest. Über 100 m Rücken verpasste sie eine weitere Medaille nur knapp. Laura Aquilino (2000) erreichte über 50 m Delphin (35:19) die grösste persönliche Verbesse- rung innerhalb ihres Vereins. Auch sie konnte sich in jedem Rennen steigern und so die be- reits im Mai 2013 geschwom- mene Westschweizer Limite nochmals um einige Hunderts- tel unterbieten. Im 100-m-La- genrennen zeigte Aquilino in 1:19,16 ebenfalls eine gute Leis- tung und unterbot damit die Zeitlimite von 1:22,00 deutlich.

Anja Kummer (2000) liess über 100 m Delphin (1:18,74) die meisten Konkurrentinnen klar hinter sich und erreichte den ausgezeichneten zweiten Platz. Auch sie konnte ihre gute Form in allen Rennen bestätigen und wird mit der bereits im Septem- ber geschwommenen Limite über 100 m Lagen (1:21,19) im Februar ebenfalls in Montreux dabei sein. Auch Enja Kluser (2000) sicherte sich mit eben- falls starken Leistungen (100 m Lagen in 1:19,67, 100 m Rücken in 1:17,92) ihre Teilnahme an den Westschweizer Meister- schaften. Zwei weitere Limiten über 200 m Rücken (2:49,42) und über 100 m Freistil (1:10,89) verpasste sie nur knapp.

Limiten und Bestzeiten

Joelle Moritz (1999) durfte sich

über50mDelphin(30:06)alsSie-

gerin feiern lassen. Auch sie zeigte in allen Rennen beeindru- ckende Leistungen. Bereits im September sicherte sie sich über 100 m Lagen (1:15,00) die Teil- nahme in Montreux. Nun ka- men am Wochenende noch die

Teil- nahme in Montreux. Nun ka- men am Wochenende noch die Erfolgreich. Die OW88-Teilnehmer in Neuenburg.

Erfolgreich. Die OW88-Teilnehmer in Neuenburg.

FOTO ZVG

beidenLimitenfür100mFreistil

(1:06,53) und 200 m Lagen (2:48,39) dazu. Über 100 m Rü- cken (1:18,04) fehlten ihr gerade einmal vier Hundertstel. Paolo Andenmatten (2000) zeigte ge- genüber den vergangenen Wett- kämpfen eine klare Steigerung. Auch er konnte alle seine per- sönlichen Bestzeiten unterbie-

ten.BryanMorisod(1998),derin

diesem Jahr neu für den OW88 startet, verbesserte sich im 100- m-Freistilrennen (1:05,83) um rund fünf Sekunden. Dario Schnidrig (1996) tastete sich mit

einemgutenRennenüber100m

Freistil (1:00,94) erstmals an die «magische Minutengrenze» he-

ran,undauchim200-m-Rücken-

rennen (2:42,38) zeigte er einen guten Wettkampf. Ramon Loch-

matter(1996)kämpftesichnach

einer langen, gesundheitlich be- dingten Trainingspause wieder zurück. Sein Ziel war es, die per- sönlichen Zeiten zu bestätigen, was ihm gelang. Über 50 m Del- phin (29:26) reichte es sogar für eine neue Bestzeit. Ein nächstes «Kräftemes- sen» wird am 7./8. Dezember in Plans-les-Ouates (Genf) stattfin- den, der OW88 wird mit seinen jüngsten Wettkampfschwim- mern ebenfalls dabei sein. Wei- tere Resultate unter www. ow88.ch. | wb