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HST-3000

ADSL2-Test

Bedienungsanleitung

HST-3000 ADSL2-Test Bedienungsanleitung

HST-3000

ADSL2-Test

Bedienungsanleitung

HST-3000 ADSL2-Test Bedienungsanleitung

Hinweis Es wurden alle Anstrengungen unternommen, um sicherzu- stellen, dass die in diesem Dokument enthaltenen Angaben zum Zeitpunkt der Drucklegung korrekt waren. Alle Informa- tionen können jedoch jederzeit unangekündigt geändert wer- den, und JDSU behält sich das Recht vor, zu diesem Dokument einen Anhang mit Informationen bereitzustellen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments nicht ver- fügbar waren.

Urheberrechtshin-

© Copyright 2007 JDS Uniphase Corporation. Alle Rechte

weis

vorbehalten. JDSU, ACTERNA, Test and Measurement Solu- tions und die Logos von JDSU und Acterna sind Marken von JDS Uniphase Corporation („JDS Uniphase“). Alle anderen eingetragenen und sonstigen Marken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Kein Teil dieser Anleitung darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlegers reproduziert oder auf elektronische oder sonstige Weise übertragen werden.

Marken JDS Uniphase, JDSU, Acterna HST-3000 und HST-3000C sind in den USA und/oder anderen Ländern Marken bzw. ein- getragene Marken von JDS Uniphase Corporation.

Technische Daten und Geschäftsbedingungen können jeder- zeit unangekündigt geändert werden. Alle eingetragenen und sonstigen Marken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber- firmen.

Bestellinformatio-

Diese Anleitung ist ein Produkt des Technical Information

nen

Development Department von JDSU und wird als Bestandteil des HST-3000 herausgegeben. Die Katalognummer der gedruckten Bedienungsanleitung lautet ML-066101. Die Katalognummer der CD-ROM, welche die gesamte Benutzer- dokumentation für den HST-3000 enthält, lautet ML-054501.

Hinweis der Federal Communi- cations Commis- sion (FCC – Fernmeldeamt der USA)

Dieses Gerät wurde geprüft und gemäß Teil 15 der FCC- Bestimmungen als mit den Grenzwerten für digitale Geräte der Klasse B übereinstimmend befunden. Diese Grenzwerte sollen einen angemessenen Schutz vor Störstrahlungen bei einer Installation in Wohnbereichen bieten. Dieses Gerät erzeugt und nutzt Hochfrequenzenergie und kann diese abstrahlen; wenn es nicht in Übereinstimmung mit der Gebrauchsanweisung installiert und eingesetzt wird, kann es den Funkverkehr stören. Es kann nicht garantiert werden, dass bestimmte Installationen keine Interferenzen zur Folge haben.

Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen von Teil 15 der FCC- Bestimmungen. Sein Betrieb unterliegt den beiden folgenden Bedingungen: (1) Dieses Gerät darf keine Störstrahlungen verursachen und (2) dieses Gerät muss alle empfangenen Störstrahlungen einschließlich Interferenzen, die einen uner- wünschten Betrieb verursachen können, aufnehmen.

Wenn dieses Gerät Störungen des Radio- oder Fernsehemp- fangs zur Folge hat, was durch sein Aus- und Einschalten festgestellt werden kann, sollte der Benutzer versuchen, die Störungen durch eine oder mehrere der folgenden Maßnah- men zu beseitigen:

– Empfangsantenne anders ausrichten oder an einen anderen Ort bringen.

– Den Abstand zwischen Gerät und Empfänger vergrößern.

– Das Gerät an eine andere Steckdose oder einen anderen Stromkreis als den anschließen, an den der Empfänger angeschlossen ist.

– Den Händler oder einen erfahrenen Radio-/Fernsehtech- niker um Rat fragen.

Um die Grenzwerte für ein digitales Gerät der Klasse B einzu- halten, schreibt JDSU zum Anschließen dieses Geräts den Gebrauch hochwertiger Schnittstellenkabel vor. Alle von JDSU nicht ausdrücklich genehmigten Veränderungen oder Modifizierungen können die Befugnis des Benutzers zum Betrieb des Geräts nichtig machen.

Anforderungen

Dieses digitale Gerät der Klasse B erfüllt die Anforderungen

gemäß Industry

der kanadischen Vorschrift ICES-003.

Canada

 

Cet appareil numérique de la classe B est conforme à la norme NMB-003 du Canada.

Einhaltung der

JDSU hat Prozesse in Übereinstimmung mit der EU-Richtlinie

WEEE-Richtlinie

2002/96/EC über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE, Waste Electrical and Electronic Equipment) eingerichtet.

Dieses Produkt darf nicht in den unsortierten Hausmüll gege- ben werden, sondern muss getrennt gesammelt und gemäß den jeweiligen nationalen Bestimmungen entsorgt werden. In der Europäischen Union können alle nach dem 13.08.2005 bei JDSU erworbenen Geräte am Ende ihrer Nutzungsdauer zur Entsorgung zurückgegeben werden. JDSU stellt sicher, dass alle zurückgegebenen Altgeräte auf umweltverträgliche Weise und in Übereinstimmung mit allen geltenden nationa- len und internationalen Abfallgesetzen wiederverwendet, recycelt oder beseitigt werden.

Der Gerätebesitzer ist dafür verantwortlich, dass das Gerät zur geeigneten Entsorgung an JDSU zurückgegeben wird. Wurde das Gerät von einem Händler importiert, dessen Name oder Logo auf dem Gerät angebracht ist, sollte der Besitzer das Gerät direkt an den Händler zurückgeben.

Hinweise zur Rückgabe von Altgeräten an JDSU finden Sie im Umweltschutzabschnitt auf der JDSU Website unter www.jdsu.com. Wenden Sie sich bei Fragen bezüglich der Entsorgung Ihrer Geräte an das JDSU WEEE Program Mana- gement-Team unter WEEE.EMEA@jdsu.com.

Inhalt

Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung

 

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Zweck und Umfang

 

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Annahmen

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. Bedienungsanleitung für das HST-3000 mit HST-3000 -Grundgerät Bedienungsanleitung

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Terminologie

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Sicherheitshinweise

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Technische Unterstützung

 

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Konventionen

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Kapitel 1

Zum Einstieg

 

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Allgemeine Hinweise zur .

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Status-LEDs

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Anschluss-buchse

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Haltestrom-Abschlusswiderstand

 

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Inhalt

Kapitel 2

ADSL2-Tests

 

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Zugriff auf die ADSL2-Testfunktion Tests im Modem-Emulationsmodus Eingaben der Test-Einstellungen Verbinden mit der Tests der physikalischen Schicht Tests der Testen von Datendiensten Eingaben des Emulationstyps Eingaben der Test-Einstellungen Eingaben der Daten-Einstellungen Eingaben der Eingaben von Ping-Einstellungen

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Eingaben von ATM-BERT-Einstellungen Eingaben von Trace-Route-Einstellungen Eingaben der FTP-Einstellungen Eingaben der WAN-Einstellungen Eingaben der WLAN-Einstellungen Eingaben der WAN-Einstellungen Verbinden mit der Tests der Durchführen eines Freigeben von IP-Adressen

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ATM BERT-Test

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. Feststellen von Störfaktoren Speichern grafischer Ergebnisse Tests im Ethernet-TE-Modus Auswählen des Ethernet TE-Modus Eingaben der Test-Einstellungen Eingaben der LAN-Einstellungen Verbinden mit der Tests der Durchführen eines Verwalten von

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Speichern von Test-konfigurationen

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Laden einer Konfiguration

 

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Inhalt

 

Überschreiben einer Konfiguration Löschen einer

 

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Kapitel 3

Interpretation der Testergebnisse

 

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Hinweise zu ADSL-Ergebnissen Modememulationsergebnisse Ergebniszusammenfassung

 

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Fehlerergebnisse

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Ereignisprotokoll

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Performance-Ergebnisse

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Signalergebnisse

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Kurven

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Identitätsergebnisse

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Datenmodusergebnisse

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Datenübersicht

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Ping-Ergebnisse

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. Allgemeine ATM-Ergebnisse ATM OAM-Ergebnisse ATM-Kanalergebnisse ATM FTP-Ergebnisse

IP-Ergebnisse

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Kapitel 4

Fehlersuche

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Interpretieren von Nachrichten

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Beheben von Problemen

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Bedienung des Geräts Durchführen von Tests

. Häufig auftretende Probleme beim ADSL-Testprobleme

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Inhalt

Glossar

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Index

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Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung

In diesem Kapitel ist der korrekte Gebrauch dieser Anleitung beschrieben. Es werden die folgenden Themen besprochen:

„Zweck und Umfang“ auf Seite x

„Annahmen“ auf Seite x

„Terminologie“ auf Seite x

„Bedienungsanleitung für das HST-3000 mit ADSL2-Test- option“ auf Seite xi

„HST-3000 -Grundgerät Bedienungsanleitung“ auf Seite xi

„Sicherheitshinweise“ auf Seite xii

„Technische Unterstützung“ auf Seite xii

„Konventionen“ auf Seite xiii

Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung Zweck und Umfang

Zweck und Umfang

Der Zweck dieser Anleitung besteht darin, Ihnen bei der erfolgreichen Anwendung der Funktionen und Fähigkeiten des Acterna HST-3000 zu helfen.

 

Diese Anleitung enthält aufgabenbasierte Anweisungen zur Beschreibung der Konfiguration und des Gebrauchs der ADSL-Testoption des HST-3000 sowie zur Beschreibung der Fehlersuche.

Annahmen

 

Diese Anleitung wendet sich gleichermaßen an neue, fortge- schrittene und erfahrene Benutzer, die den HST-3000 effi- zient und effektiv einsetzen möchten. Wir gehen davon aus, dass Sie über grundlegende Computerkenntnisse sowie Grundkenntnisse bzgl. der Telekommunikationssicherheit und der in diesem Bereich typischen Konzepte und ihrer Terminologie verfügen.

Terminologie

Die folgenden in dieser Anleitung verwendeten Begriffe haben eine besondere Bedeutung:

HST-3000 — Die HST-3000-Produktfamilie oder die Kombination aus Grundgerät und SIM.

SIM — Service-Interface-Modul. Das SIM wird auch einfach als das „Modul“ bezeichnet.

Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung für das HST-3000 mit ADSL2-Testoption

Bedienungsanleitung für das HST-3000 mit ADSL2-Testoption

Die Bedienungsanleitung für den HST-3000 mit ADSL2 Test- option ist ein anwendungsorientiertes Handbuch mit Informa- tionen über den Gebrauch des HST-3000 mit -ADSL2 - Testoption zur Durchführung bestimmter Testoperationen auf ADSL2/2+ Diensten. Dazu gehören ein Überblick über die Testfunktionen, Anleitungen zum Gebrauch des HST-3000 im ASDL2-Modem-Emulationsmodus, ADSL2-Durchgangs- modus und Ethernet TE-Modus. Außerdem beinhaltet sie Testergebnisbeschreibungen und Kontaktinformationen für das Technical Assistance Center (TAC) von JDSU.

Diese Bedienungsanleitung sollte zusammen mit der Bedie- nungsanleitung für das HST-3000-Grundgerät verwendet werden.

HST-3000 -Grundgerät Bedienungsanleitung

Die HST-3000-Grundgerät Bedienungsanleitung enthält übergreifende Informationen über Geräte- und allgemeine Funktionen, z. B. den Gebrauch des Geräts mit einer Tastatur, die Unterstützung von Peripheriegeräten, das Laden der Batterie, das Speichern und Drucken von Messergebnissen und das Dateimanagement. Darüber hinaus enthält sie die technischen Daten des Grundgeräts und eine Beschreibung der Garantie-, Instandhaltungs- und Reparaturleistungen von JDSU einschließlich der Bestimmungen der Lizenzvereinba- rung.

Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung Sicherheitshinweise

Sicherheitshinweise

Sicherheitshinweise befinden sich in einem separaten Doku- ment und werden zusammen mit dem Produkt als Druckwerk zur Verfügung gestellt. Sicherheitshinweise sind auch als elektronische Datei auf der HST-Benutzerdokumentations- CD-ROM enthalten.

Technische Unterstützung

Wenn Sie Unterstützung benötigen oder Fragen zur Nutzung dieses Produkts haben, nehmen Sie zur Anforderung von Kundenunterstützung anhand der Informationen in Tabelle 1 Kontakt mit dem Technical Assistance Center (TAC) von JDSU auf.

Wenn Sie sich wegen technischer Unterstützung an JDSU wenden, halten Sie bitte die Seriennummer des Service-Inter- face-Moduls (SIM) und des Grundgeräts bereit (siehe „Ermit- teln der Seriennummer“ in der Bedienungsanleitung für das

HST-3000-Grundgerät).

Tabelle 1

Technical Assistance Centers

Region

Telefonnummer

Nord-, Mittel- und Südamerika

1-866-ACTERNA

1-866-228-3762

 

301-353-1550

Europa, Afrika und Naher Osten

+49 (0) 7121 86 1345 (JDSU Deutschland)

Asien und Pazifikre- gion

+852 2892 0990 (Hongkong)

+8610 6833 7477 (Beijing-China)

Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung Konventionen

Außerhalb der Geschäftszeiten können Sie auf folgende Weise Unterstützung anfordern: Hinterlassen Sie eine telefo- nische Nachricht beim TAC Ihrer Region; senden Sie eine E- Mail an das TAC für Nordamerika (tac@jdsu.com); verwenden Sie für Ihre Anfrage das Online-Formular für tech- nische Unterstützung unter www.jdsu.com.

Konventionen

In dieser Anleitung werden die in den folgenden Tabellen beschriebenen Benennungskonventionen und Symbole verwendet.

Tabelle 2

Typografische Konventionen

Beschreibung

Beispiel

Vorgänge auf der Benutzer- oberfläche oder zu betäti- gende Tasten oder Schalter erscheinen in dieser Schrift- art.

Drücken Sie die Taste OK.

Codes und Ausgabemeldun- gen erscheinen in dieser Schriftart.

Alle Ergebnisse OK

Ein Text, den Sie genau in der angegebenen Form einge- ben müssen, erscheint in die- ser Schriftart .

Geben Sie im Dialogfeld Fol- gendes ein: a:\set.exe .

Variablen erscheinen in die- ser Schriftart.

Geben Sie den neuen Host- namen ein.

Literaturverweise erscheinen in dieser Schriftart.

Siehe das Newton’s Telecom Dictionary.

Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung Konventionen

Tabelle 3

Tastatur/Menükonventionen

Beschreibung

Beispiel

Ein Pluszeichen (+) verweist auf gleichzeitig stattfindende Tastenbetätigungen.

Drücken Sie Strg+s

Ein Komma verweist auf auf- einander folgende Tastenbe- tätigungen.

Drücken Sie Alt+f,s

Ein Größer-als-Zeichen ver- weist auf die Auswahl eines Untermenüs aus einem Menü.

Klicken Sie auf der Menülei- ste auf Start > Programmdateien.

Tabelle 4

Symbolkonventionen

Dieses Symbol steht für eine allgemeine Gefahr.Start > Programmdateien . Tabelle 4 Symbolkonventionen Dieses Symbol steht für das Risiko eines Stromschlags.

Dieses Symbol steht für eine allgemeine Gefahr. Dieses Symbol steht für das Risiko eines Stromschlags.

Dieses Symbol steht für das Risiko eines Stromschlags.Dieses Symbol steht für eine allgemeine Gefahr. Dieses Symbol steht für das Risiko einer Explosion. Dieses

Dieses Symbol steht für das Risiko eines Stromschlags. Dieses Symbol steht für das Risiko einer Explosion.

Dieses Symbol steht für das Risiko einer Explosion.Dieses Symbol steht für das Risiko eines Stromschlags. Dieses Symbol steht für einen Hinweis mit Informationen,

Dieses Symbol steht für das Risiko einer Explosion. Dieses Symbol steht für einen Hinweis mit Informationen,
Dieses Symbol steht für das Risiko einer Explosion. Dieses Symbol steht für einen Hinweis mit Informationen,

Dieses Symbol steht für einen Hinweis mit Informationen, die mit dem jeweiligen Kontext in Zusammenhang stehen, oder für einen Tipp.

Dieses Symbol befindet sich auf dem Gerät oder der Ver- packung und weist darauf hin, dass das Gerät nicht auf einer Müllkippe oder im Hausmüll entsorgt werden darf, sondern die Entsorgung gemäß den jeweiligen nationalen Bestimmungen erfolgen muss.

Tabelle 5

Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung Konventionen

Sicherheitsdefinitionen

GEFAHR

Verweist auf eine unmittelbar bevorstehende gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben wird.

ACHTUNG

Verweist auf eine potenziell gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, schwere oder tödliche Verletzun- gen zur Folge haben kann.

VORSICHT

Verweist auf eine potenziell gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, leichte oder mittelschwere Verlet- zungen zur Folge haben kann.

Hinweise zu dieser Bedienungsanleitung Konventionen

Kapitel 1 Zum Einstieg

1

Dieses Kapitel enthält eine allgemeine Beschreibung der optionalen ADSL2-Testfunktionen des HST-3000. Es werden die folgenden Themen besprochen:

„Allgemeine Hinweise zur ADSL2-Testfunktion“ auf Seite 2

„Kurzbeschreibung“ auf Seite 3

Kapitel 1 Zum Einstieg Allgemeine Hinweise zur ADSL2-Testfunktion

Allgemeine Hinweise zur ADSL2-Testfunktion

Die ADSL-Testfunktion des HST-3000 verwendet zur Abnahme von und Fehlersuche an ADSL- und ADSL2-Dien- sten und zur Bereitstellung von ATM-Statistiken und -Analysen die Modememulation (ATU-R Annex A oder Annex B). Die Internet-Protokoll- (IP-) Suite-Software ermöglicht die IP/PPP-Fehlersuche. Die integrierte Webbrowser-Option wird zur Überprüfung von Internet-Verbindungen verwendet.

Im Einzelnen bietet die ADSL-Funktion die folgenden Fähig- keiten:

– Vielzahl von ADSL-Testmodi zur Diensteverifizierung, zu Local-Loop-Tests und zur Überprüfung der Netzwerkkon- nektivität.

Modus

Funktion

ADSL-Modem-

Wird zum Testen von ADSL-Basisan- schlüssen auf der physikalischen Schicht, der Qualität und der Leitungs- statistik verwendet. Wird außerdem zum Testen der folgenden Leitungsar- ten verwendet: IP über Ethernet, IP über ATM, PPP über Ethernet und PPP über ATM.

Emulations-

modus

ADSL-Durch-

Wird zum Testen der folgenden Lei- tungsarten verwendet: Bridged Ether- net, IP über ATM, PPP über Ethernet und PPP über ATM.

gangs-modus

ATM-Loopback

Wird zum Rückschleifen von ATM-Zel- len verwendet.

Ethernet TE-

Wird zum Testen von IP über Ethernet und PPP über Ethernet verwendet.

Modus

Kapitel 1 Zum Einstieg Kurzbeschreibung

– Vielzahl von Leitungsemulationen:

– ANSI T1.413 DMT Full-Rate

– ITU-T G.992.2 (G.lite)

– ITU-T G.992.1 (G.DMT) Full-Rate, Annex A

– Multimodus (Annex A)

– ITU-T 992.3 (ADSL2)

– ITU-T 992.5 (ADSL2+)

– Weitreichende Kompatibilität mit Industrienormen

– Integrierter Webbrowser zur Überprüfung der Internetver- bindung des Kunden

– Trace Route- und FTP-Durchsatzkapazität

– Emulation der Ausrüstung am Kundenstandort zur Abnahme und Fehlersuche im ADSL-Dienst, einschließ- lich Ethernet-Endeinrichtungen (TE)

– ATM F5-Loopback-Fähigkeit

– ATM BERT-Fähigkeit

Kurzbeschreibung

In den folgenden Abschnitten sind die ADSL-spezifischen LED-Statusanzeigen und der ADSL-Verbindungsanschluss des HST beschrieben.

Kapitel 1 Zum Einstieg Kurzbeschreibung

Status-LEDs Diese Anzeigen geben Auskunft über den jeweiligen Status der Anwendung. Die Funktion jeder LED ist in Tabelle 6 beschrieben.

Tabelle 6

Status-LEDs

LED

Funktion

Sync

Eine zweifarbige LED-Anzeige, die über den Status der Modemsynchronisation Auskunft gibt.

– Eine grün blinkende LED zeigt an, dass die Modems ausgerichtet werden.

– Eine konstant grün leuchtende LED zeigt an, dass die Modems synchronisiert sind.

– Eine konstant rot leuchtende LED bedeutet, dass ein Synchronisationsfehler aufgetreten ist.

Data

Eine zweifarbige LED-Anzeige, die über den Status der Datenverbindung Auskunft gibt.

– Eine grün blinkende LED zeigt an, dass noch keine Datenverbindung aufgebaut wurde.

– Eine konstant grün leuchtende LED bedeu- tet, dass eine Datenverbindung mit dem Netzwerk aufgebaut wurde (womit der HST-3000 Daten über das Netzwerk senden und empfangen kann).

– Eine rot leuchtende LED verweist darauf, dass keine Verbindung mit dem Datennetz hergestellt wurde.

Error

Eine zweifarbige LED-Anzeige, die über Modemfehlerzustände Auskunft gibt.

Eine konstant rot leuchtende LED zeigt einen Fehlerzustand an.

Alarm

Eine zweifarbige LED-Anzeige, die Alarmzu- stände anzeigt.

– Eine konstant rot leuchtende LED zeigt einen Alarmzustand an.

Tabelle 6

Kapitel 1 Zum Einstieg Kurzbeschreibung

Status-LEDs (Fortsetzung)

LED

Funktion

LpBk

Eine zweifarbige LED-Anzeige, die einen Loop- back-Zustand anzeigt.

Eine konstant gelb leuchtende LED-Anzeige bedeutet, dass ein lokales Loopback herge- stellt wurde.

Batt

Zeigt den Batteriestatus an. Ausführliche Infor- mationen finden Sie in der Bedienungsanleitung für das HST-3000-Grundgerät.

Anschluss-

buchse

Die ADSL-Anschlussbuchse befindet sich auf der rechten Seite des SIM (siehe Abb. 1).

ndet sich auf der rechten Seite des SIM (siehe Abb. 1 ). ADSL-Anschlussbuchse Abbildung 1 ADSL-Anschlussbuchse

ADSL-Anschlussbuchse

Abbildung 1

ADSL-Anschlussbuchse

Grundgerät

SIM

Kapitel 1 Zum Einstieg Kurzbeschreibung

Zum Anschließen von ADSL-Leitungen wird der 8-polige Modulanschluss (ADSL-Anschlussbuchse) verwendet. Im Durchgangsmodus wird ein Ethernet-Kabel an die Ethernet- Buchse auf der Deckplatte angeschlossen.

an die Ethernet- Buchse auf der Deckplatte angeschlossen. Haltestrom- Abschlusswi- derstand ACHTUNG: STROMSCHLAG

Haltestrom-

Abschlusswi-

derstand

ACHTUNG: STROMSCHLAG

Stromschläge können schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben. Beim Anschließen von Telekommunikati- onsleitungen Vorsicht walten lassen und darauf achten, dass Sie keine freiliegenden Leiter oder Netzleitungen berühren. TNV-Signale nur mit TNV-Anschlüssen verbin- den.

Der Haltestrom-Abschlusswiderstand, HST3000-SC, ist ein für den DSL-Dienst verfügbares, optionales Zubehör. Er wird verwendet, wenn der Halte- oder Frittstrom abgeschlossen werden muss. Dieser Fall tritt normalerweise in rein digitalen Umgebungen auf, ist aber bei DSL nicht typisch, da die Ausrü- stung (NT1 oder Telefon) selbst für den Abschlusswiderstand sorgt.

Die LED-Anzeige am Modul gibt über das Anliegen von Halte- strom Auskunft. Verbinden Sie das Modul mit dem im Liefer- umfang enthaltenen Testkabel mit der Leitung.

Das Modul ist dazu ausgelegt, Spannungen von unter 80 Volt abzuschließen. Spannungen über 80 V können ein unbere- chenbares Verhalten des Moduls verursachen (LED-Flim- mern, Abschwächen der Leuchtkraft usw.).

(LED-Flim- mern, Abschwächen der Leuchtkraft usw.). HINWEIS: Es wird nicht empfohlen, den Haltestrom-Abs

HINWEIS:

Es wird nicht empfohlen, den Haltestrom-Abschluss- wider- stand bei Vorhandensein eines Verstärkers auf der Leitung zu lassen, da das Modul oszilliert und Probleme mit der Signalintegrität verursachen könnte, was sich auf die HST- Testergebnisse auswirken würde.

Kapitel 1 Zum Einstieg Kurzbeschreibung VORSICHT: MODULSCHADEN Ein Anbringen des Haltestrom-Abschlusswiderstands auf

Kapitel 1 Zum Einstieg Kurzbeschreibung

VORSICHT: MODULSCHADEN

Ein Anbringen des Haltestrom-Abschlusswiderstands auf einer Leitung mit einer Spannung von über 150 V kann das Gerät beschädigen.

Kapitel 1 Zum Einstieg Kurzbeschreibung

Kapitel 2 ADSL2-Tests

2

Dieses Kapitel enthält eine aufgabenbasierte Anleitung zum Gebrauch der optionalen ADSL2-Testfunktionen des HST-3000. Es werden die folgenden Themen besprochen:

„Zugriff auf die ADSL2-Testfunktion“ auf Seite 10

„Tests im Modem-Emulationsmodus“ auf Seite 11

„Tests im Ethernet-TE-Modus“ auf Seite 42

„Testen von Datendiensten“ auf Seite 17

„Feststellen von Störfaktoren“ auf Seite 38

„Speichern grafischer Ergebnisse“ auf Seite 41

„Verwalten von Testkonfigurationen“ auf Seite 47

Kapitel 2 ADSL2-Tests Zugriff auf die ADSL2-Testfunktion

Zugriff auf die ADSL2-Testfunktion

Die ADSL2-Testfunktion stellt die folgenden Testmodi zur Verfügung:

– ATU-R Annex A Emulation

– ATU-R Annex A Durchgang

Das folgende Verfahren beschreibt den Zugriff auf die ADSL2- Testfunktion.

Drücken Sie zum Zugriff auf den Ethernet-Endeinrichtungs- (TE-) Modus die Ethernet-Funktionstaste (siehe „Tests im Ethernet-TE-Modus“ auf Seite 42).

Zugriff auf die ADSL-Testfunktion

1 Drücken Sie die Navigationstaste Home.

2 Drücken Sie die Funktionstaste ADSL.

Daraufhin erscheint das Menü „ADSL-Messungen“.

ADSL . Daraufhin erscheint das Menü „ADSL-Messungen“. HINWEIS: Möglicherweise sieht der Bildschirm bei Ihnen
ADSL . Daraufhin erscheint das Menü „ADSL-Messungen“. HINWEIS: Möglicherweise sieht der Bildschirm bei Ihnen

HINWEIS:

Möglicherweise sieht der Bildschirm bei Ihnen anders aus. Dies hängt von den auf Ihrer Einheit installierten Optionen ab. Beispielsweise handelt es sich bei „VoIP“ und „Video“ um Optionen, d. h. es kann sein, dass sie vorhanden sind, es kann aber auch sein, dass sie nicht vorhanden sind.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Die folgenden Abschnitte beschreiben die Durchführung von Tests in den folgenden Modi: ADSL-Modem, Daten und Ethernet TE.

Tests im Modem-Emulationsmodus

Im Modem-Emulationsmodus wird die Leitung vom HST-3000 und nicht von der CPE abgeschlossen.

Der Modem-Emulationstest beinhaltet die folgenden Schritte:

– Auswählen des Modem-Emulationsmodus und Eingaben der Test-Einstellungen

– Verbinden mit der Leitung

– Durchführen der Tests

Eingaben der

Test-Einstellun-

gen

Bevor Sie mit dem Testen beginnen, vergewissern Sie sich, dass die Test-Einstellungen im HST-3000 mit den Einstel- lungen der Leitung übereinstimmen, die getestet werden soll.

Auswählen des Modem-Emulationsmodus

1 Rufen Sie die ADSL-Testoptionen auf (siehe Seite 10).

2 Wählen Sie den ADSL-Modem-Modus aus.

Nach ein paar Sekunden erscheint das Menü mit der ADSL-Statistikzusammenfassung. Das Gerät befindet sich jetzt im Modem-Emulationsmodus.

3 Drücken Sie die Navigationstaste Configure

Daraufhin erscheinen die Parameter-Funktionstasten.

4 Drücken Sie die Funktionstaste ALLGEMEIN. Möglicher- weise müssen Sie mit der Nach-links- oder Nach-rechts- Pfeiltaste zuerst zur Funktionstaste „Allgemein“ navi- gieren.

.
.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Daraufhin erscheint das Menü „ADSL Allgem. Einstel- lungen“.

erscheint das Menü „ADSL Allgem. Einstel- lungen“. 5 Optional. Gehen Sie zum Wiederherstellen der Werksein-

5 Optional. Gehen Sie zum Wiederherstellen der Werksein- stellungen wie folgt vor. Springen Sie zum Ändern einzelner Einstellungen zu Schritt 6.

a Wählen Sie die Option Vorgaben zurück.

b Wenn Sie zur Wiederherstellung der Vorgaben (Stan- dardparameter) aufgefordert werden, drücken Sie auf die Taste OK.

Für Annex A gelten die folgenden Standard-Modemein- stellungen:

– Standard — T1.413

– Auto-Sync — Ein

– Trellis-Kodierung — Ein

– Echo-Unterdrückung — Aus

6 Wählen Sie ADSL-Typ aus und geben Sie an, welche Art von ADSL-Leitung Sie testen möchten.

Die verfügbaren Wahlmöglichkeiten können variieren, je nachdem, welche Optionen bei Ihrer Einheit konfiguriert sind. Es können beispielsweise Annex A und Annex B zur Wahl stehen, oder ATU-R und ATU-C, oder es kann sein, dass es beim ADSL-Typ überhaupt keine Wahl gibt (wenn Sie nur Annex A ATU-R haben).

Kapitel 2 ADSL2-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

7 Wählen Sie Standard aus und geben Sie dann die verwendete ADSL-Leitung an:

T1.413

G.DMT

G.Lite

Multimode. Bei Auswahl von „Multimodus“ wird auto- matisch T1.413, G.DMT oder G.Lite gewählt.

ADSL2 (Auto) schaltet auf G.DMT um, wenn die Leitung ADSL2 nicht unterstützt.

ADSL2+ (Auto) schaltet auf ADSL2 um, wenn die Leitung ADSL2+ nicht unterstützt, oder auf G.DMT, wenn die Leitung ADSL2 nicht unterstützt.

ADSL2 forciert nur ADSL2 (wenn die Leitung ADSL2 nicht unterstützt, schlägt die Verbindung fehl).

ADSL2/2+ ermöglicht entweder ADSL2 oder ADSL2+ (wenn die Leitung ADSL2/2+ nicht unterstützt, schlägt die Verbindung fehl).

8 Wählen Sie Auto-Sync und dann entweder Ein oder Aus.

Mit diesem Parameter wird festgelegt, ob der HST-3000 automatisch versucht, eine erneute Synchronisation mit dem DSLAM durchzuführen, wenn die Verbindung zusammenbricht.

9 Wählen Sie Codiergewinn und dann entweder Ein oder Aus.

Mit diesem Parameter wird festgelegt, ob die Trellis- Kodierung zur Fehlerkorrektur benutzt wird. Wählen Sie diese Option nur, wenn Sie wissen, dass sie auch wirklich benötigt wird.

10 Wählen Sie Echounterdrückung und dann entweder Ein oder Aus.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Die Echo-Unterdrückung ist ein ADSL-Spezialmodus, in dem sich das OBERE und UNTERE Frequenzband über- lappen, um höhere Datenraten zu erreichen. Wählen Sie diese Option nur, wenn Sie wissen, dass sie auch wirklich benötigt wird.

11 Wählen Sie SRA und dann entweder Ein oder Aus.

Die „Seamless Rate Adaptation“ (kontinuierliche Anpas- sung) ändert die Datenrate bei laufendem Betrieb, ohne dass der Datenservice unterbrochen wird.

12 Wählen Sie Energiesparen und dann entweder Aus oder 1 - 12dB.

Mit der Option „Energiereduzierung“ können Sie die lokale TX-Leistung reduzieren. Damit können sowohl das NEXT- (Nahnebensprechen-) Niveau als auch der Gesamtstromverbrauch des HST-3000 reduziert werden.

13 Wählen Sie Ereignisprot.-Größe und geben Sie die Größe des Ereignisprotokolls an. Es stehen die folgenden Größen zur Auswahl: 100, 200, 300, 400, 500.

Damit sind die allgemeinen Modemeinstellungen angegeben.

Verbinden mit

der Leitung

Nach dem Eingaben der Test-Einstellungen können Sie die Verbindung zur Leitung herstellen.

Herstellen der Verbindung zur Leitung

1 Schließen Sie ein Ende des Testkabels an der Buchse an der Seite des Moduls an.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

2 Schließen Sie das andere Ende des Kabels mit einer der folgenden Methoden an:

– Wenn Sie eine Verbindung zu einem Netzwerkschnitt- stellengerät (NID) herstellen, stecken Sie das Kabel in den Modulanschluss am NID oder verwenden Sie Klemmleitungen, um einen Klemmanschluss mit den Polen 4 und 5 herzustellen (siehe unten).

N N 4 4 E E NID NID 5 5 ADSL ADSL T T Linie
N N
4 4
E E
NID
NID
5 5
ADSL
ADSL
T T
Linie
Linie
Linie
Linie
Z Z
Tor
Tor

– Wenn Sie eine Verbindung hinter einem Full-Rate- Splitter vornehmen, verwenden Sie ein Kabel, mit dem Sie das ADSL-Signal an den Polen 2 und 5 mit den Polen 4 und 5 am HST-3000 verbinden (siehe unten).

POTS POTS Linie Linie 3 3 4 4 N N TEILER TEILER E E 4
POTS
POTS
Linie
Linie
3 3
4 4
N N
TEILER
TEILER
E E
4 4
2 2
T T
5 5
5 5
ADSL
ADSL
Z Z
Linie
Linie
Linie
Linie
Tor
Tor

Damit sind die Testkabel angeschlossen.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Tests im Modem-Emulationsmodus

Tests der physi- kalischen Schicht

Sie können den HST-3000 zum Testen der physikalischen Schicht der ADSL-Verbindung einsetzen. Das folgende Verfahren beschreibt einen einfachen Test der ADSL-Verbin- dung.

Durchführen eines einfachen ADSL-Verbindungstests

– Stellen Sie eine Verbindung zur Leitung her und lassen Sie das Gerät sich auf die Leitung aufsynchronisieren.

Wenn sich das Gerät mit den gewünschten Datenraten, Rauschabständen und der gewünschten Dämpfung aufsyn- chronisiert hat, besteht eine gute ADSL-Verbindung.

Tests der Lei- tungsqualität

Nach Herstellung der Verbindung mit der Leitung erfasst der HST-3000 statistische Daten für die Leitung. Diese werden zur Bestimmung der Leitungsqualität verwendet.

Testen der Leitungsqualität

1 Stellen Sie die Verbindung zur Leitung her.

Das Modem beginnt damit, sich automatisch auf die Leitung aufzusynchronisieren. Wenn die Showtime-Phase erreicht ist, beginnt der HST-3000 mit dem Erfassen stati- stischer Daten.

erreicht ist, beginnt der HST-3000 mit dem Erfassen stati- stischer Daten. 16 HST-3000 ADSL2-Test Bedienungsanleitung

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

2 Drücken Sie die Funktionstaste Anzeige, um verschie- dene Arten von Statistiken anzuzeigen.

Nähere Informationen über das Interpretieren der Ergeb- nisse finden Sie in „Hinweise zu ADSL-Ergebnissen“ auf Seite 52.

3 Drücken Sie die Funktionstaste Ergebnisse, um die Ergebnisse zurückzusetzen oder sie als Textdatei zu spei- chern.

Nähere Informationen über das Speichern von Ergeb- nissen und Verwalten der Dateien finden Sie in der

HST-3000Grundgerät-Bedienungsanleitung.

4 Drücken Sie die Funktionstaste DSL-Stopp, um das Modem zu unterbrechen.

Alle DSL-Ergebnisse bleiben so lange sichtbar, bis das Modem neu gestartet oder ein anderer Text ausgewählt wird.

Damit ist der Test der Leitungsqualität abgeschlossen.

Testen von Datendiensten

Im Durchgangsmodus ersetzt der HST-3000 das ADSL- Modem des Kunden, um Störungsquellen durch die Problem- isolierung auf einzelne Teilstrecken zu ermitteln. Je nach der erworbenen ADSL-Testoption können Sie Durchgangsmodu- stests nach Annex A oder Annex B durchführen.

Der Modem-Emulationstest beinhaltet die folgenden Schritte:

– Eingaben des Emulationstyps

– Eingaben der Test-Einstellungen

– Verbinden mit der Leitung

– Durchführen der Tests

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

Eingaben des

Emulationstyps

Der erste Schritt ist die Angabe des Emulationstyps.

Eingaben des Emulationstyps

1 Wählen Sie im Hauptmenü „ADSL-Messungen“ (siehe Seite 10) den Punkt Daten aus.

Nach ein paar Sekunden erscheint das Menü mit der VDSL-Statistikzusammenfassung.

Eingaben der

Test-Einstellun-

gen

.
.

2 Drücken Sie die Navigationstaste Configure

Daraufhin erscheinen die Parameter-Funktionstasten.

3 Drücken Sie die Funktionstaste DATA.

4 Wählen Sie Emulationstyp aus und wählen Sie eine Emulationsart.

5 Diese Einstellung legt die Datenemulation fest: ob die Leitung zum Analysieren der Daten geschlossen werden soll oder die Daten nach der Analyse durchgereicht werden sollen.

Bevor Sie mit dem Testen beginnen, vergewissern Sie sich, dass die Einstellungen im HST-3000 mit den Einstellungen der Leitung übereinstimmen, die getestet werden soll. Am HST können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden:

– Dateneinstellungen (siehe „Eingaben der Daten-Einstel- lungen“ auf Seite 19)

– PPP-Einstellungen (siehe „Eingaben der PPP-Einstel- lungen“ auf Seite 21)

– Ping-Einstellungen (siehe „Eingaben von Ping-Einstel- lungen“ auf Seite 23)

– ATM-BERT-Einstellungen (siehe „Eingaben von ATM- BERT-Einstellungen“ auf Seite 24)

– Trace-Route-Einstellungen (siehe „Eingaben von Trace- Route-Einstellungen“ auf Seite 26)

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

– FTP-Einstellungen (siehe „Eingaben der FTP-Einstel- lungen“ auf Seite 27)

– WAN-Einstellungen (siehe „Eingaben der WAN-Einstel- lungen“ auf Seite 31)

– LAN-Einstellungen (siehe „Eingaben der LAN-Einstel- lungen“ auf Seite 43)

„Eingaben der LAN-Einstel- lungen“ auf Seite 43 ) VORSICHT: FEHLERHAFTE ERGEBNISSE Änderungen an diesen

VORSICHT: FEHLERHAFTE ERGEBNISSE

Änderungen an diesen Einstellungen während eines Tests können zu Fehlern im Test führen. Ändern Sie Einstellun- gen nur vor dem Beginn eines Tests.

Eingaben der

Ping, Trace Route, FTP und der Webbrowser können nur

Daten-Einstellun-

verwendet werden, wenn die Datenkonfiguration korrekt

gen

eingestellt wurde. Die VPI- und VCI-Einstellungen müssen den kundenseitig vorgenommenen Einstellungen für die ADSL-Anschlüsse am DSLAM entsprechen.

für die ADSL-Anschlüsse am DSLAM entsprechen. HINWEIS: Ein Synchronisieren mit dem DSLAM ist auch ohne

HINWEIS:

Ein Synchronisieren mit dem DSLAM ist auch ohne ein Konfigurieren dieser Einstellungen möglich; um Ping, Trace Route, FTP oder den Webbrowser verwenden zu können, müssen sie jedoch konfiguriert werden.

Überprüfen Sie diese Einstellungen, bevor Sie mit dem Testen fortfahren. Überprüfen Sie den Auftragsschein oder lassen Sie sich vom Helpdesk weiterhelfen.

Im Folgenden wird beschrieben, wie die Daten-Einstellungen festgelegt werden.

Eingaben der Daten-Einstellungen

1 Drücken Sie die Funktionstaste DATEN.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

Daraufhin erscheint das Menü „Dateneinstellungen“.

Daraufhin erscheint das Menü „Dateneinstellungen“. 2 Drücken Sie 1 und wählen Sie einen Datenmodus . –

2 Drücken Sie 1 und wählen Sie einen Datenmodus.

– „IPoE“ ist „IP über Ethernet“

– „IPoA“ ist „IP über ATM“

– „PPPoA“ ist „PPP über ATM“

– „PPPoE“ ist „PPP über Ethernet“

– „ATM Loopback“ ermöglicht ein Rückschleifen von ATM-Zellen.

– „IPoE MVC Video“ ist ein optionaler Modus für IP- Videotests. Ausführliche Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung für den HST-3000 mit IP Video-Testoption.

– „Bridged Ethernet“ – zur Verwendung im Ethernet- Modus.

– Mit „ATM BERT“ werden Bitfehlerraten-Tests über die ATM-Schicht möglich.

3 Wählen Sie VC und geben Sie die Kennung des virtuellen Pfades (VPI) und die Kennung des virtuellen Kanals (VCI) für den jeweils getesteten virtuellen Kanal (VC) ein.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

4 Wenn Sie als Datenmodus IPoE, IPoA, PPPoA, PPPoE, MVC Video oder Bridged Ethernet gewählt haben, wählen Sie TX ATM PCR und geben Sie die gesendete Spitzen- zellenrate (Peak Cell Rate) ein.

Unbegrenzt bedeutet, dass die für die Leitung maximal zulässige Zellenrate übertragen wird.

Benutzerdefiniert bedeutet, dass Sie einen Wert zwischen 2 und 50000 Zellen pro Sekunde eingeben können.

zwischen 2 und 50000 Zellen pro Sekunde eingeben können. HINWEIS: Wenn die eingegebene Rate nicht erreichbar

HINWEIS:

Wenn die eingegebene Rate nicht erreichbar ist, rundet der HST sie auf die nächste erreichbare Rate ab.

5 Wenn Sie als Datenmodus IPoE, IPoA, PPPoA oder PPPoE ausgewählt haben, wählen Sie Paketierung und legen Sie die entsprechende Einstellung fest.

6 Wenn Sie als Datenmodus „ATM Loopback“ ausgewählt haben, wählen Sie Loopback-Modus und legen Sie fest, ob ALLE Zellen oder nur TTC-Zellen in die Prüfschleife geschickt werden sollen.

Damit sind die Daten-Einstellungen angegeben.

Eingaben der PPP- Einstellungen

Das folgende Verfahren beschreibt beschreibt die Eingabe der Punkt-zu-Punkt-Protokoll-Einstellungen (PPP-Einstel- lungen).

Eingaben der PPP-Einstellungen

1 Drücken Sie die Funktionstaste PPP.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

Daraufhin erscheint das Menü „PPP-Einstellungen“.

Daraufhin erscheint das Menü „PPP-Einstellungen“. 2 Wählen Sie PPP-Modus und dann entweder Client oder

2 Wählen Sie PPP-Modus und dann entweder Client oder Server.

Normalerweise wird die Einstellung „Client“ verwendet. Verwenden Sie „Server“ nur, wenn Sie ein ATU-C haben. Mit dieser Funktion kann ein ATU-R(Remote) eine PPP- Sitzung mit dem HST-3000 einrichten.

ATU-R(Remote) eine PPP- Sitzung mit dem HST-3000 einrichten. HINWEIS: Wenn Sie als PPP-Modus „Server“ ausgewählt

HINWEIS:

Wenn Sie als PPP-Modus „Server“ ausgewählt haben, bauen Sie Verbindungen nur zu anderen Geräten mit dem gleichen Dienstnamen auf.

3 Wählen Sie Benutzername und geben Sie einen gültigen Benutzernamen ein.

Dabei muss es sich um ein gültiges Benutzerkonto bei einem ISP handeln.

4 Wählen Sie Provider benutzen und dann entweder Ja oder Nein.

Diese Option legt fest, ob der Benutzername um den Domain-Namen des Service-Providers (z. B. t-online.de) erweitert werden soll. Wählen Sie nur dann „Ja“, wenn die Benutzernamen für den ISP den Domain-Namen als Teil des Benutzernamens enthalten müssen. Mit dieser Einstellung wird das @-Symbol automatisch eingefügt.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

5 Wählen Sie Provider und geben Sie den Namen des Providers ein.

Dies ist dann erforderlich, wenn Sie unter „Provider benutzen“ „Ja“ spezifiziert haben.

6 Wählen Sie Passwort und geben Sie das Benutzerpass- wort ein.

Dabei muss es sich um ein gültiges Passwort handeln, das zum oben angegebenen Benutzernamen passt. Bei Passwörtern wird häufig nach Groß- und Kleinschreibung differenziert.

7 Wählen Sie Dienstnamen benutzen.

8 Wenn Sie unter „Dienstnamen benutzen“ „Ja“ gewählt haben, geben Sie den Dienstnamen ein.

Damit sind die PPP-Einstellungen angegeben.

Eingaben von

Im Folgenden wird beschrieben, wie die Ping-Einstellungen

Ping-Einstellungen

festgelegt werden.

Eingaben der Ping-Einstellungen

1 Drücken Sie die Funktionstaste PING.

Daraufhin erscheint das Menü „Ping-Einstellungen“.

PING . Daraufhin erscheint das Menü „Ping-Einstellungen“. HST-3000 ADSL2-Test Bedienungsanleitung 2 3

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

2 Wählen Sie Adresstyp und dann entweder IP-Adresse oder DNS-Name (Name des Domain Name Servers).

Für die IP-Adresse wird die numerische Adresse verwendet und für den DNS-Namen der Domain-Name, z.B. www.jdsu.com.

3 Wählen Sie IP-Adresse und geben Sie die IP-Adresse ein.

JDSU empfiehlt, die IP-Adresse oder den Domain Name Services- (DNS-) Namen des ISP-Gateways des Service- Providers des Kunden zu verwenden. Außerdem ist es möglich, jede Internet-Adresse oder den Broadband Remote Access Server (BRAS) anzupingen.

4 Wählen Sie DNS-Name und geben Sie den DNS-Namen ein.

5 Wählen Sie Ping-Zahl und geben Sie die Zahl der zu sendenden Pings ein.

6 Wählen Sie Pings/Sekunde und geben Sie die Zahl der Pings pro Sekunde ein.

7 Wählen Sie Paketgröße und geben Sie die Paketgröße ein.

Sie sollten den Standardwert 16 nur bei Bedarf ändern.

Damit sind die Ping-Einstellungen angegeben.

Eingaben von

Wenn Sie im Dateneinstellungsmenü „ATM BERT“ als Daten-

ATM-BERT-Einstel-

modus ausgewählt haben, müssen nun die ATM-BERT-

lungen

Einstellungen angegeben werden. Der ATM BERT-Daten- modus ist nur im Modem-Emulationsmodus verfügbar.

Eingaben der ATM-BERT-Einstellungen

1 Drücken Sie die Funktionstaste ATM BERT.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

Daraufhin erscheint das Menü „ATM BERT-Einstel- lungen“.

erscheint das Menü „ATM BERT-Einstel- lungen“. 2 Wählen Sie Bert-Modus und dann Nur Rx , Nur

2 Wählen Sie Bert-Modus und dann Nur Rx, Nur Tx oder Tx und Rx.

3 Wählen Sie Bandbreite % und geben Sie den prozen- tualen Anteil der zu testenden Bandbreite ein.

4 Wählen Sie Muster und dann ein Bert-Muster.

5 Wählen Sie Musterumkehrung und spezifizieren Sie, ob das Muster umgekehrt werden soll.

6 Wählen Sie Dauer und dann eine Testdauer aus den folgenden Optionen aus:

– Fortlaufend

– 1 Minute

– 15 Minuten

– 1 Std

– Benutzerdefiniert

7 Wenn Sie eine benutzerdefinierte Dauer ausgewählt haben, wählen Sie Benutzerspezifische Dauer und geben Sie die Anzahl der Minuten ein, während der der Test ausgeführt werden soll.

8 Wählen Sie Schwelle aktiviert und geben Sie an, ob ein Schwellwert aktiviert ist.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

9 Wenn „Schwelle aktiviert“ markiert ist, wählen Sie Schwelle und geben den gewünschten Schwellwert ein.

Damit sind die ATM-BERT-Einstellungen angegeben.

Eingaben von

Im Folgenden wird beschrieben, wie die Trace-Route-Einstel-

Trace-Route-Ein-

lungen festgelegt werden. Für alle Modi mit Ausnahme des

stellungen

TE-Modus ist die WAN-Schnittstelle die DSL-Verbindung zur a- und b-Ader.

Eingaben der Trace-Route-Einstellungen

1 Drücken Sie die Funktionstaste Trace Route. Möglicher- weise müssen Sie mit der Nach-links- oder Nach-rechts- Pfeiltaste zuerst zur Funktionstaste TRACERT navi- gieren.

Daraufhin erscheint das Menü „Trace Route-Einstel- lungen“.

erscheint das Menü „Trace Route-Einstel- lungen“. 2 Wählen Sie Adresstyp und dann entweder IP-Adresse

2 Wählen Sie Adresstyp und dann entweder IP-Adresse oder DNS-Name (Name des Domain Name Servers).

3 Wählen Sie IP-Adresse und geben Sie die IP-Adresse ein.

4 Wählen Sie DNS-Name und geben Sie den DNS-Namen ein.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

5 Wählen Sie Pakettyp und stellen Sie den Pakettyp auf eine der folgenden Optionen ein:

ICMP (Internet Control Message Protocol)

UDP (User Datagram Packet)

6 Wählen Sie DNS-Suche und geben Sie an, ob Sie Namen für Hops nachschlagen möchten.

Damit sind die Trace-Route-Einstellungen angegeben.

Eingaben der FTP- Einstellungen

Im Folgenden wird beschrieben, wie FTP-Einstellungen (Durchsatz-Einstellungen) festgelegt werden.

Festlegen von FTP-Einstellungen

1 Drücken Sie die Funktionstaste FTP. Möglicherweise müssen Sie mit der Nach-links- oder Nach-rechts-Pfeil- taste zuerst zur Funktionstaste FTP navigieren.

Daraufhin erscheint das Menü „FTP-Einstellungen“.

Daraufhin erscheint das Menü „FTP-Einstellungen“. 2 Drücken Sie die Taste 1 und geben Sie einen Benutzer-

2 Drücken Sie die Taste 1 und geben Sie einen Benutzer- namen ein. Zeigen Sie dazu mit der Auf- und Abwärts- pfeiltaste auf einen Buchstaben oder eine Ziffer. Sie können diese aber auch über die Tastatur eingeben.

3 Drücken Sie die Taste OK, um die Änderungen zu über- nehmen.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

4 Drücken Sie die Taste 2 und geben Sie ein Passwort ein. Zeigen Sie dazu mit der Auf- und Abwärtspfeiltaste auf einen Buchstaben oder eine Ziffer. Sie können diese aber auch über die Tastatur eingeben.

5 Drücken Sie die Taste 3 und geben Sie an, ob Sie ein Download oder ein Upload durchführen möchten.

6 Drücken Sie die Taste 4 und geben Sie die Größe der Upload-Datei an.

7 Drücken Sie die Taste 5 und geben Sie den hochzula- denden Inhalt an, also entweder Pseudo-Random oder Festes Muster - AA55.

Damit sind die FTP-Einstellungen angegeben.

Eingaben der

Das folgende Verfahren beschreibt die Eingabe der WAN-

WAN-Einstellun-

Einstellungen (Wide Area Network/Fernnetz-Einstellungen).

gen

Die WAN-Schnittstelle ist die DSL-Verbindung zur Plus- und Minusleitung.

Eingaben der WAN-Einstellungen

1 Drücken Sie die Funktionstaste WAN.

Daraufhin erscheint das Menü „WAN-Einstellungen“.

WAN . Daraufhin erscheint das Menü „WAN-Einstellungen“. 2 Wählen Sie IP-Modus , um den IP-Modus auf

2 Wählen Sie IP-Modus, um den IP-Modus auf „statisch“ oder „Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)“ einzustellen.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

3 Wählen Sie IP-Adresse und geben Sie die IP-Adresse ein.

4 Wählen Sie Netzmaske und geben Sie die Netzmaske ein.

5 Wählen Sie Gateway und geben Sie die Gateway- Adresse ein.

6 Wählen Sie DNS und geben Sie die Adresse des Domain Name Servers ein.

7 Wählen Sie Welche MAC und dann entweder Benutzer- definiert oder Werkseinstellung.

In den meisten Fällen ist die Werkseinstellung akzeptabel und sollte auch benutzt werden.

8 Wenn Sie in Schritt 7 die Option „Benutzerdefiniert“ gewählt haben, wählen Sie dann MAC-Adresse und geben Sie die MAC-Adresse ein.

Damit sind die WAN-Einstellungen angegeben.

Eingaben der

Im Folgenden wird beschrieben, wie die LAN-Einstellungen

WLAN-Einstel- angegeben werden.

lungen

Eingaben von LAN-Einstellungen

1 Drücken Sie die Funktionstaste LAN.

Daraufhin erscheint das Menü „LAN-Einstellungen“.

LAN . Daraufhin erscheint das Menü „LAN-Einstellungen“. HST-3000 ADSL2-Test Bedienungsanleitung 2 9

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

2 Wählen Sie NAT, um die Netzwerkadressenübersetzung (NAT) zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.

Verwenden Sie diese Option, wenn das CPE-Modem/der CPE-Router private IP-Adressen zuteilt.

3 Wählen Sie Server-IP und geben Sie die LAN-Server-IP- Adresse des Testers ein.

4 Wählen Sie Netzmaske und geben Sie die LAN-Netz- maskenadresse ein.

5 Wählen Sie DHCP-Server, um den DHCP-Server des Testers zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.

Aktivieren Sie den DHCP-Server, wenn die Kundenein- richtung (CPE) zum automatischen Empfang einer IP- Adresse konfiguriert ist.

6 Wenn die Option „DHCP-Server“ aktiviert ist, führen Sie die folgenden Schritte aus:

a Geben Sie die IP-Startadresse des DHCP-Servers des Testers ein.

b Geben Sie die Pool-Größe ein, also wie viele IP-Adressen der DHCP-Server des Testers anderen Computern zuweisen darf.

7 Wählen Sie die Option Medientyp und wählen Sie die Art des Mediums aus.

Damit sind die LAN-Einstellungen angegeben.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

Eingaben der

Das folgende Verfahren beschreibt die Eingabe der WAN-

WAN-Einstellun-

Einstellungen (Wide Area Network/Fernnetz-Einstellungen).

gen

Die WAN-Schnittstelle ist die DSL-Verbindung zur Plus- und Minusleitung.

ist die DSL-Verbindung zur Plus- und Minusleitung. HINWEIS: Wenn Sie als Datenmodus „PPPoA“ oder

HINWEIS:

Wenn Sie als Datenmodus „PPPoA“ oder „Bridged Ether- net“ angegeben haben, spielen die WAN-Einstellungen keine Rolle, und die Registerkarte „WAN“ wird nicht ange- zeigt.

Eingaben der WAN-Einstellungen

1 Drücken Sie die Funktionstaste WAN.

Daraufhin erscheint das Menü „WAN-Einstellungen“.

WAN . Daraufhin erscheint das Menü „WAN-Einstellungen“. 2 Wählen Sie IP-Modus und dann Statisch oder DHCP

2 Wählen Sie IP-Modus und dann Statisch oder DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol).

3 Wählen Sie IP-Adresse und geben Sie die IP-Adresse ein.

4 Wählen Sie Netzmaske und geben Sie die Netzmasken- adresse ein.

5 Wählen Sie Gateway und geben Sie die Gateway- Adresse ein.

6 Wählen Sie DNS und geben Sie die Adresse des Domain Name Servers ein.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

7 Wählen Sie Welche MAC und geben Sie dann entweder Benutzerdefiniert oder Werkseinstellung an.

8 Wenn der Parameter „Welche MAC“ auf „Benutzerdefi- niert“ eingestellt ist, wählen Sie MAC-Adresse und geben Sie die gewünschte Adresse ein.

9 Wählen Sie VLAN und setzen Sie diese Option auf Ein oder Aus.

Damit sind die WAN-Einstellungen angegeben.

Verbinden mit

der Leitung

Nach dem Eingaben von Test-Einstellungen können Sie die Verbindung zur Leitung herstellen.

Herstellen der Verbindung zur Leitung

1 Schließen Sie ein Ende des Testkabels an der 8-poligen Buchse rechts am Modul des HST-3000 an.

2 Schließen Sie das andere Ende des Kabels durch Gebrauch der Modulbuchse oder von Klemmleitungen an der a- oder b-Ader an.

Ethernet Tor Ethernet Tor NID NID Linie Linie Tor Tor oder oder Wand Wand
Ethernet Tor
Ethernet Tor
NID
NID
Linie
Linie
Tor
Tor
oder
oder
Wand
Wand

Steckfassung

Steckfassung

3 Stellen Sie die Verbindung zur CPE her.

a Schließen Sie ein Ende des Ethernet-Kabels an der Ethernet-Buchse oben am HST-3000 an.

b Schließen Sie das andere Ende des Kabels am PC, Hub oder Router an.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

Verwenden Sie zum Anschließen an einen PC ein abgeschirmtes Crossover-Kabel. Verwenden Sie zum Anschließen an einen Hub oder einen Router ein gerades Kabel.

Damit sind die Testkabel angeschlossen.

Tests der Lei- tungsqualität

Nach Herstellung der Verbindung mit der Leitung erfasst der HST-3000 statistische Daten für die Leitung. Diese werden zur Bestimmung der Leitungsqualität verwendet.

Testen der Leitungsqualität

1 Stellen Sie die Verbindung zur Leitung her.

Das Modem beginnt damit, sich automatisch auf die Leitung aufzusynchronisieren. Wenn die Showtime-Phase erreicht ist, beginnt der HST-3000 mit dem Erfassen stati- stischer Daten.

der HST-3000 mit dem Erfassen stati- stischer Daten. Sobald die Datensynchronisation stattfindet, wird die

Sobald die Datensynchronisation stattfindet, wird die Funktionstaste „Vorgänge“ eingeblendet.

2 Optional. Drücken Sie zum Überprüfen der Konnektivität auf ATM-Ebene die Funktionstaste Vorgänge und dann entweder F5 Segment senden oder F5 Ende-Ende senden.

Damit wird ein F5-Loopbefehl an das jeweilige Gerät geschickt.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

3 Drücken Sie die Funktionstaste Ergebnisse, um die Ergebnisse zurückzusetzen oder sie als Textdatei zu spei- chern.

Nähere Informationen über das Speichern von Ergeb- nissen und Verwalten der Dateien finden Sie in der

HST-3000-Grundgerät-Bedienungsanleitung.

4 Drücken Sie die Funktionstaste Anzeige, um verschie- dene Arten von Statistiken anzuzeigen.

Nähere Informationen über das Interpretieren der Ergeb- nisse finden Sie in „Hinweise zu ADSL-Ergebnissen“ auf Seite 52.

Damit ist der Test der Leitungsqualität abgeschlossen.

Durchführen

eines Ping-

Tests

abgeschlossen. Durchführen eines Ping- Tests Der Ping-Test sendet ein Ping-Paket durch das Modem an eine

Der Ping-Test sendet ein Ping-Paket durch das Modem an eine IP-Adresse oder einen DNS-Namen (wobei es sich um ein Netzwerk-Switch oder eine Webadresse handeln kann), um die Verbindungsfähigkeit zu testen.

HINWEIS:

Sie können die Konnektivität auch mit dem Webbrowser überprüfen. Für nähere Informationen siehe „Webbrowser“ im Grundgerät-Handbuch.

Die Ping-Funktion ist immer dann verfügbar, wenn der Daten- modus auf eine der folgenden Optionen eingestellt ist:

– IP über Ethernet (IPoE)

– IP über ATM (IPoA)

Das folgende Verfahren beschreibt das korrekte Durchführen eines Ping-Tests.

Kapitel 2 ADSL2-Tests Testen von Datendiensten

Durchführen eines Ping-Tests

1 Für diese Funktion benötigen Sie die Funktionstaste Vorgänge.

Wenn diese Funktionstaste nicht angezeigt wird, gehen Sie wie folgt vor:

a Überprüfen Sie die Daten-LED.

Diese muss grün leuchten, damit die Funktionstaste „Vorgänge“ zur Verfügung steht. Wenn die Daten-LED rot leuchtet, wurde keine ordnungsgemäße Verbindung zum Netzwerk hergestellt.

b Drücken Sie die Navigationstaste Configure und achten Sie darauf, dass alle Einstellungen für die Leitung richtig sind.

c Drücken Sie die Navigationstaste Home.

d Drücken Sie die Funktionstaste Anzeige und wählen Sie Daten - IP. Achten Sie darauf, ob Fehlermel- dungen angezeigt werden.

e Für diese Funktion benötigen Sie die Funktionstaste Vorgänge.

2 Drücken Sie die Funktionstaste Vorgänge.

3