Drucksache der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin

VII-0047

Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /SB
des Bezirksamtes
Beratungsfolge:

Ursprungsdrucksachenart: Antrag, Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD

14.12.2011 18.01.2012 15.02.2012 13.06.2012 26.09.2012 06.03.2013

BVV WiGlSt BVV BVV BVV BVV

BVV/003/VII WiGlSt/003/VII BVV/004/VII BVV/007/VII BVV/009/VII BVV/013/VII

überwiesen mit Änderungen im Ausschuss beschlossen ohne Änderungen in der BVV beschlossen mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen

Betreff: Schnelles Breitbandinternet auch in Blankenfelde
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:

Siehe Anlage

Berlin, den 26.02.2013 Einreicher: Bezirksamt

Ergebnis: ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE zurückgezogen

Drs. VII-0047

Bezirksamt Pankow von Berlin An die Bezirksverordnetenversammlung

02. 2013

Drucksache-Nr.: in Erledigung der Drucksache Nr. VII-0047

Vorlage zur Kenntnisnahme für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG Schlussbericht Schnelles Breitbandinternet auch in Blankenfelde Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen: In Erledigung der in der 4. Sitzung am 15.02.2012 beschlossenen Drucksache Nummer VII-0047 Das Bezirksamt wird ersucht, sich gegenüber den Netzbetreibern dafür einzusetzen, dass die Breitbandlücke in Blankenfelde zügig geschlossen wird. Hierzu wird dem Bezirksamt insbesondere die Ergreifung der folgenden Maßnahmen empfohlen: 1. Das Bezirksamt nimmt Kontakt zu den Netzbetreibern sowie dem Senat von Berlin auf, weist sie auf die Kapazitätsengpässe und Versorgungslücken in Blankenfelde hin und fordert sie zur Abhilfe auf. Insbesondere erscheinen aus Sicht der Bezirksverordnetenversammlung die folgenden mobilen Maßnahmen als geeignet, die Menschen in Blankenfelde sowie die hier ansässigen Gewerbe und tätigen Freiberufler sowie die sich hier engagierenden Vereine kurzfristig besser mit Breitband zu versorgen: Erweiterung der UMTS- bzw. HSPA-Kapazitäten vor Ort durch entsprechende Maßnahmen bzw. durch weitere technische Installationen und Investitionen von Seiten der Netzbetreiber Prüfung durch die Netzbetreiber, ob Blankenfelde sich als LTEStandort anbietet

2.

-

(LTE = Long Term Evolution, auch „4G“ genannt = neuer Mobilfunkstandard = Nachfolger von UMTS) Prüfung, ob im Zuge des Ausbaus der „Digitalen Dividende“, der derzeit im Land Brandenburg erfolgt, von den Netzbetreibern an der Landesgrenze zu Berlin ein leistungsfähiger LTE-Versorgungspunkt eingerichtet wird, über den Blankenfelde mitversorgt kann („Digitale Dividende“ = im Zuge der Digitalisierung des Rundfunks frei werdende Rundfunkfrequenzen, die in den Flächenstaaten zur Breitbandversorgung eingesetzt werden)

3.

Neben den kurzfristig möglichen mobilfunkgestützten Lösungen soll mittelfristig Blankenfelde auch an das drahtgebundene Breitbandinternet angeschlossen werden. Im Rahmen seiner Möglichkeiten und Zuständigkeiten soll das Bezirksamt etwaig notwendig werdende Genehmigungsverfahren unbürokratisch durchführen. Erforderlichenfalls führt das Bezirksamt eine Bürgerversammlung zur Thematik „Versorgungsengpässe mit schnellem Internet in Blankenfelde“ vor Ort durch. Zu dieser Bürgerversammlung lädt das Bezirksamt die Netzbetreiber, insbesondere Telefónica, E-Plus, Vodafone sowie die Deutsche Telekom und ggf. weitere Anbieter, sowie Vertreterinnen und Vertreter der zuständigen Senatsverwaltungen ein. Darüber hinaus wird das Bezirksamt ersucht, dass von den Netzbetreibern auch über Blankenfelde hinaus die sonst noch im Bezirk ggf. bestehenden „weißen Flecken“ in der Breitbandversorgung geschlossen werden. Das Bezirksamt wird ersucht, sich mit der Pankower Bürgerinitiative „DSL nach Pankow“ (http://www.dslnachpankow.de/) in Verbindung zu setzen, mit dieser die einzelnen Schritte und das konkrete Vorgehen abzusprechen bzw. ihren Sachverstand zu nutzen und die BVV regelmäßig über den Stand der Abarbeitung dieses Antrags Bericht zu erstatten.

4.

5.

6.

7.

wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:

Zu 1. bis 3. und 6.: Das Bezirksamt hat Kontakt zu der mr.net group als einem weiteren Breitbandanbieter aufgenommen und bat diesen im Oktober 2012, die Möglichkeiten einer kabelgebundenen Breitbanderschließung von Blankenfelde und unterversorgten Gebieten in Rosenthal und Karow zu untersuchen. Aus wirtschaftlichen Erwägungen wurde diese Möglichkeit von Seiten der mr.net group negativ beschieden.

Zu einem gleichlautenden Ergebnis kam die Firma fiber4all GmbH, an die sich das Bezirksamt mit der gleichen Anfrage gerichtet hatte. Nach Aussagen ihres Regionalleiters für Technik hat die Firma Vodafone jedoch ihre bei der Blankenfelder Bürgerversammlung getätigten Versprechungen inzwischen umgesetzt. Durch technologische Aufrüstung wurde das bestehende UMTS-Netz in seiner Kapazität wesentlich erweitert. Durch die Installation eines zusätzlichen Funksystems für die Nutzung der Long Term Evolution -Technologie werden deutlich höhere Bandbreiten und damit eine stabilere und schnellere Übertragungsmöglichkeit für kabellose Internetverbindungen für Blankenfelde und Rosenthal ermöglicht. Zu 4.: Gegenwärtig laufen keine Genehmigungsverfahren zum Schließen der Breitbandlücke in Blankenfelde, an denen das Bezirksamt beteiligt ist. Zu 5.: Zum Punkt 5 wurde bereits im 9. Zwischenbericht vom 26.09.2012 abschließend berichtet. Zu 7.: Das Bezirksamt hat alle Aktivitäten zur besseren Versorgung Pankows mit Breitbandinternet in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Bürgerinitiative „DSL nach Pankow“ durchgeführt. Haushaltsmäßige Auswirkungen keine Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen keine Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung siehe Anlage Kinder- und Familienverträglichkeit keine Auswirkungen Matthias Köhne Bezirksbürgermeister

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