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Dezember 2013 Januar 2014 Gemeindebrief GemeindebriefGemeindebrief Gemeindebrief Gemeindebrief der Evangelischen

Dezember 2013 Januar 2014

GemeindebriefGemeindebriefGemeindebriefGemeindebriefGemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach

Wer sucht mit? Irgendwo im Heft hat sich der Eibacher Kuckuck versteckt?
Wer
sucht
mit?
Irgendwo im Heft
hat sich der
Eibacher Kuckuck
versteckt?

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Inhalt / Impressum

Inhalt

3

Editorial

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Geistliches Wort

5

Geburtstage (Dezember/ Januar)

6

Diamantene Hochzeit Klaus + Walli Göbel

7

Familien-Nachrichten (Geburtsanzeigen)

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Jahreslosung 2014

9

Gedenken an die Verstorbenen 2013

10

Grüße aus Afrika von Simona

11

Jungscharfreizeit im Hildegardishof

12

Schatzsuche in Eibach - Kinder-Bibel-Wochenende

14

Familiengottesdienst zum Erntedankfest

16

CheckPoint Geburtstag

18

Frauenfrühstück 2013 mit Annette Hoppe

20

ChurchNight in Eibach

22

Gottesdienstplan

24

Ökumenischer Gottesdienst

26

Lobpreisabend mit dem Gospelchor Aßlar

27

Hauskreistag in Nanzenbach

28

Diakoniestation + Patientencafé

30

Mit Gott erlebt:

21-38

»Für Gott ist nichts zu klein« Informationen und Veranstaltungen

36

Allianzgebetswoche 2014

37

Angebote rund um den Gottesdienst

38

Seminar: Heiliger Geist

39

Zum Gedenken: Nikolaus Herman

40

Zum Nachdenken:

»Frauen im Stammbaum von Jesus«

41

Kalender 2014

42

Evangelische Gemeinschaft

43

Wochentermine

44

Anschriften und Telefonnummern

Der Kuckuck in der letzten Ausgabe hatte sich auf Seite 13 versteckt.

44 Anschriften und T elefonnummern ☺ Der Kuckuck in der letzten Ausgabe hatte sich auf Seite

Editorial

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Ein seltsames Gefühl

J edes Jahr, wenn ich die Dezember/Januar-Ausgabe des Gemeindebriefes zusammenstelle, komme ich ins Nach-

denken. Da gibt es Anzeigen über Veranstaltungen zu Weih- nachten, zum Jahreswechsel und die Allianzgebetswoche.

Aber eine andere Anzeige ist es, die mich nachdenklich macht. Es ist die Anzeige über die 3-W-Aktion des CVJM. Hier wird angekündigt, wie und wann die ausgedienten Weihnachtsbäume entsorgt werden – dabei sind diese noch nicht einmal vorhanden.

Ist es mit unserem Leben nicht ähnlich? Für jedes Kind, das geboren wird, steht schon von vornherein fest, dass es einmal sterben wird. – Gott weiß auch schon, wann! Er ist es, der das Leben gibt, und er bestimmt den Zeitpunkt, wann wir diesen Planeten wieder verlassen werden. In der Zeit da- zwischen hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich für oder gegen ein Leben mit Gott zu entscheiden. Und der Weg zu ihm führt nur über Jesus.

Wer diese Tatsache ignoriert oder neutral bleiben will, lebt am Sinn des Lebens vorbei. Er wird damit für Gott nutzlos und schließlich wie ein ausgedienter Weihnachtsbaum – ins Feuer geworfen. So steht es mehrfach in der Bibel! Das ist ein unangenehmes Thema, aber wir als Christen machen uns mitschuldig, wenn wir darüber schweigen.

Deshalb laden wir immer wieder ein, über den Tellerrand dieses Lebens hinauszuschauen, auf die Herrlichkeit Gottes, die er den Menschen versprochen hat, die ihr Leben ihm an- vertrauen. Nur dort wird der Durst unserer Seele gestillt, weil diese von Gott für die Ewigkeit bestimmt ist.

Suchen Sie die Verbindung zu Gott. Sprechen Sie ihn im Gebet an. Er redet mit Ihnen durch die Bibel, sein Wort, durch seinen Heiligen Geist und durch andere Christen. Das kann im Gottesdienst, in Bibelstunden, Gesprächs- oder Gebetskreisen hautnah erlebt werden, deshalb laden wir herzlich ein, die Zusammenkünfte mit dem Gebet »Herr, sprich du zu mir« zu besuchen. Ein solches Gebet wird Gott nicht abweisen. Überzeugen Sie sich selbst. – Lassen Sie sich einladen!

Lesen Sie, was in den einzelnen Gruppen und Veranstal- tungen geboten wird. Sie sind herzlich willkommen!

Und nun viel Spaß beim Lesen und Kuckuck-Suchen.

wird. Sie sind herzlich willkommen! Und nun viel S p aß beim Lesen und Kuckuck-Suchen. Günter
Günter Seibert
Günter Seibert

(Redaktion)

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Geistliches Wort

»Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter

und ein Helfer!«

(Sacharja 9,9)

Königlich, gelassen

M an nennt den Löwen den König der Tiere. Ein sol-

cher König der Tiere war neulich im Schaufenster eines Bekleidungsge- schäfts auf einem Riesen- plakat abgebildet, ein majestätisch daliegender Löwe. Darüber stand in großen Buchstaben als Werbung für eine Mode- firma: »Königlich gelassen in Kleidung von…«.

Es ist unbestreitbar, dass gut sitzende Kleidung etwas Selbstvertrauen gibt. Aber nur durch die richtige Kleidung kommt noch nicht die königliche Gelassen-

heit in unser Leben. Ein Mann zum Beispiel, der vor einer schwe- ren Prüfung steht, wird im guten Anzug nicht gelassener. Oder eine Frau, die im Wartezimmer des Arztes auf den Befund der Untersuchung wartet, macht auch das beste Kleid nicht gelassen.

Die Botschaft des Advent heißt: »Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer!« (Sacharja 9,9). Jesus Christus kommt zu uns. Sein Königtum ist die Macht der Liebe. Seine Herrschaft ist nicht auf Waffen und Gewalt, sondern auf Hingabe und Opfer gegründet. Dieser König möchte uns einhüllen in den Mantel seiner Barmherzigkeit, möch- te uns schmücken mit den Kleidern der Freude. Wenn wir über dem Kommen Jesu in unser Leben, über dem Zuspruch seiner Hilfe froh und geborgen werden,

über dem Zuspruch seiner Hilfe froh und geborgen werden, können wir königlich gelassen sein. Königlich gelassen

können wir königlich gelassen sein. Königlich gelassen in der Kleidung von Gott mitten im Trubel einer Adventszeit, mitten in den Wirren des Lebens und den Ängsten der Welt.

Adventszeit ist die Zeit, in der wir uns auf das Kommen Jesu besinnen, unser Leben aufschließen und den König Jesus mit seiner Hilfe her- einbitten. Und indem wir den König emp- fangen, werden wir auch königlich ge-

lassen. Denn er hat unser Leben in der Hand, die Vergangen- heit, die uns noch Not bereitet, den heu- tigen Tag der uns herausfordert, und die Zukunft, vor der wir uns sorgenvoll ängstigen. Königlich gelassen sind wir bei Jesus. Wie es in einem bekannten Adventslied heißt:

»O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat.«

Land, o wohl der S t ad t, so diesen König bei sich hat.« Eine gesegnete

Eine gesegnete Adventszeit

wünscht Euch

der S t ad t, so diesen König bei sich hat.« Eine gesegnete Advent szeit wünscht
der S t ad t, so diesen König bei sich hat.« Eine gesegnete Advent szeit wünscht

Stefan Fetscher, Pfarrer

Geburtstage

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GeGeburburtstatstagege

Wir gratulieren herzlich allen Gemeindegliedern, die im Dezember und Januar ihren Geburtstag feiern dürfen. Für das neue Lebensjahr wünschen wir Gottes Segen, seine Begleitung und Bewahrung an jedem Tag.

Auf Empfehlung des Datenschutzbeauftragten der EKHN veröffentlichen wir in der Internetausgabe

unseres Gemeindebriefes unter den Rubriken »Geburtstage« sowie »Anschriften und Telefon-Nummern«

keine persönlichen Daten.

Wir bitten um Verständnis.

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach Wer jedoch gerne die vollständige PDF-Ausgabe des

Wer jedoch gerne die vollständige PDF-Ausgabe des Gemeindebriefes regelmäßig per E-Mail erhalten möchte, kann dies bei Günter Seibert

E-Mail:

g.seibert@gmx.net

schriftlich anfordern.

Veröffentlichung Ihres Geburtstages im Gemeindebrief:

Wir freuen uns, Ihren hohen Geburtstag im Gemeindebrief bekannt zu geben und neben einem Besuch auch auf diese Weise an Sie zu denken. Falls Sie jedoch aus irgendeinem Grund die Veröffentlichung Ihres Geburtstages nicht wünschen, genügt einmalig eine kurze telefonische Mitteilung im Pfarrbüro, und wir nehmen Ihren Namen aus der jährlichen Bekanntgabe dauerhaft heraus.

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Diamantene Hochzeit

Diamantene Hochzeit

feiern am Samstag, 14. Dezember 2013 die Eheleute Klaus und Walli Göbel geb. Hild mit
feiern am Samstag, 14. Dezember 2013
die Eheleute
Klaus und Walli Göbel
geb. Hild
mit einem Dankgottesdienst
um 11.00 Uhr in der Kirche zu Eibach

Trauspruch: I ch aber und mein Haus wollen

12.12.1953

dem Herrn dienen.

Josua 24,15

mein Haus wollen 12.12.1953 dem Herrn dienen. Josua 24,15 Wir gratulieren unserem Jubelpaar ganz herzlich und

Wir gratulieren unserem Jubelpaar ganz herzlich und wünschen ihm für den gemeinsamen Lebensabend Gottes Treue und freundlichen Beistand.

Familien-Nachrichten

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Familien-NachrichtenFamilien-Nachrichten

Ich heiße Lean Holler, wurde am Dienstag, dem 08.10. 2013 um 19.25 Uhr in Dillenburg
Ich heiße
Lean Holler,
wurde am Dienstag, dem 08.10. 2013
um 19.25 Uhr in Dillenburg geboren,
mit einem Gewicht von 3280 g
und einer Größe von 53 cm.
Ich wohne mit meinen Eltern,
Matthias und Sandra Holler
in Eibach, Reußeweg 15.
Meine große Schwester heißt Lena (3 Jahre).
W ir freuen uns auf Kinderlachen,
auf Händchen, die viel Unsinn machen,
auf Füßchen, die gar munter flitzen,
und auf Äuglein, die vor Neugier blitzen!
A m Anfang war’s im Bauch ganz schön, doch langsam wurd’ es unbequem, denn purzeln
A m Anfang war’s im Bauch ganz schön,
doch langsam wurd’ es unbequem,
denn purzeln wollt’ ich hin und her,
doch irgendwann, da ging’s nicht mehr.
Drum macht mir auf der Erde platz,
hier bin ich, euer kleiner Fratz.
Am 08.11.2013 um 13.28 Uhr
kam unser Sohn Emilio zur Welt.
Kleine 49 cm und 2830 Gramm
erfüllen das Herz von seiner
Halbschwester Selana,
Mutter Svenja Rink und
Vater Javier Martínez.
S Siehe, Kinder sind
eine Gabe des HERRN,
und Leibesfrucht ist ein Geschenk.
Psalm 127,3

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Jahreslosung

Jahreslosung 2014

Jahreslosung 2014

Jahreslosung 2014

Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und

meine Zuversicht setze auf den Herrn.

Psalm 73,28

E in Langzeitkranker schaut aus dem Fenster und sieht drunten Leute gehen: Alte mit mühsamen Schritten,

Jüngere in Eile, Kinder in spielendem Lauf.

»Ja«, mag er denken: »Die sind glücklich; sie können laufen wie sie wollen – aber ich? Was habe ich noch für Freude?« Mancher empfindet so; auch Asaph klagt in Psalm 73 »Ich ereiferte mich über die Ruhmredigen, als ich sah, dass es den Gottlosen so gut ging.« Sie sind glücklich. Und ich? Doch: »Ich sann nach, ob ich's begreifen könnte, aber es war mir zu schwer, bis ich ging in das Heiligtum Gottes.« Im Gebet wurden ihm also zwei Erkenntnisse zuteil. Erstens: Denk an das Ende! Möchtest du einmal sterben ohne Frieden mit Gott – Nein, niemals!! Nur das nicht! – Das Zweite: Wollte ich sprechen wie sie, hätte ich damit verleugnet alle seine Kinder, die je gewesen sind, meine from- men Eltern und alle Frommen, sogar Jesus, hätte sich dann ja getäuscht über Gott. So also sprechen? – Nein niemals! Das kann nicht wahr sein. Als Asaph das erkannte, brach bei ihm die Sonne durch:

»Dennoch bleibe ich stets an dir!« Ge- wiss, ich bin täglich geplagt. »Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf den Herrn« (Psalm 73,28). Es lohnt sich, den Psalm ganz zu lesen, denn der Vers, die Jahreslosung für 2014, erscheint erst am Schluss des Psalms. Vorher spricht der Beter das aus, was ihm zu schaffen macht und was ihn quält. Man darf, ja, man soll auch das vor Gott aussprechen, womit man nicht fertig wird. Aber dann besinnt sich der Beter. Beherzt sagt er, dass er trotz allem Jammer bei Gott bleiben, sich an ihm festhalten will. Wirklich festhalten, so wie man einen Men- schen nicht loslassen möchte, den man sehr lieb hat. Und darin besteht die ganze Freude: Sich einfach an Gott halten. Ich kann mich auf ihn verlassen: Er ist da. Wenn ich vor Sorgen nicht schlafen kann, wenn ich Angst habe vor einer Operation, wenn ich vergeblich auf Besuch warte,

wenn mir meine Schuld zu schaffen macht, wenn ich um mein Kind weine:

Immer ist er da. Ich kann ihm das sagen, was ich sonst niemand zu sagen wage. Die Freude darüber kann Licht in einen dunklen Tag bringen. Sie kann uns beglei- ten in dieses neue Jahr hinein. Und vor allem: Niemand kann uns diese Freude nehmen, weil Gott zu uns hält. Haltet fest an der Hand des Vaters. Im Januar 1945 schrieb der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann an seine vier Kinder: »Diese Zeilen schreibe ich Euch aus dem Bewusstsein, dass mich der Krieg sehr leicht von Eurer Seite reißen kann. Fast jeder Tag fordert hier Todesop- fer, und wenn sich einmal das eigentliche

Kriegsgebiet hierher verlagern sollte, so ist überhaupt nicht mehr abzusehen, was aus allen, die wir hier leben, werden wird. Was mich betrifft, so mache ich mir über solche Möglichkeiten keine Gedanken. Ich kann dann nur in zuversichtlicher Gewissheit sagen, dass es Gott mit mir halten möge, wie er will. Auch Euch weiß ich in derselben Hand Gottes geborgen. Da kann ich weder etwas zutun noch abnehmen, auch wenn ich nicht aufhöre, Euch mit meinen Gedan- ken zu umgeben und für Euch nach besten Kräften und bestem Verstehen zu sorgen, wie es sich für einen Vater gehört. Nur ein Vermächtnis an Euch, eine Mahnung und Bitte zugleich, kann noch Bestand haben:

Haltet fest an der Hand des Vaters im Him- mel, von dessen Liebe Euch keine Gewalt noch List jemals scheiden kann.« Auch uns heute

Gewalt noch List jemals scheiden kann.« Auch uns heute möchte dieses W ort als Jahres -

möchte dieses Wort als Jahres- losung durch das neue Jahr leiten und begleiten.

Ihr / Euer Klaus Göbel

Prädikant in der Evangelischen Kirche

Familien-Nachrichten

9

Familien-NachrichtenFamilien-Nachrichten

9 Familien-Nachrichten Familien-Nachrichten Im Gedenken an die Verstorbenen des Kirchenjahres 2013

Im Gedenken

an die Verstorbenen des Kirchenjahres 2013

26.12.2012

Hildegard Enseroth geb. Hild

- 82 Jahre -

30.12.2012

Hermann Georg Kunz

- 77 Jahre -

03.03.2013

Klaus Dieter Köppen

- 70 Jahre -

16.03.2013

Hans Heiner Leppla

- 68 Jahre -

23.03.2013

Hans-Günter Schumacher

- 73 Jahre -

01.06.2013

Edith Denius

geb. Unger

- 85 Jahre -

16.08.2013

Luise Ella Ax geb. Seibert

- 87 Jahre -

13.09.2013

Jenni Hildegard Denius geb. Thomas

- 78 Jahre -

26.09.2013

Hildegard Gertrud Enseroth geb. Stahl

- 66 Jahre -

Hildegard Gertrud Enseroth geb. Stahl - 66 Jahre - Bestattung 10.10.2013 Hildegard Gertrud Enseroth geb. Stahl

Bestattung

10.10.2013

Hildegard Gertrud Enseroth geb. Stahl

- 66 Jahre -

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Grüße aus Afrika

D ie Zeit geht hier schnell vorbei! Das liegt wohl daran, dass ich mich hier

mittlerweile sehr wohl fühle. Nach Schule und Abitur tut es gut, mal weniger Stress zu haben und ich merke, wie wich- tig es ist, sich Zeit für sich selbst und für Gott zu nehmen. Es ist außerdem schön, in einem internationalen Team zu leben täglich mit der anderen Kultur konfrontiert zu sein. Wenn uns auch manches unterscheidet, erinnern wir uns immer wieder, dass wir durch Jesus Christus zusammen- gehören. Ich merke auch, wie gut mir der Austausch mit den deut- schen »Digunesen« tut und wie viel man über den Glauben ler-

nen kann, wenn man über den eige- nen gemeindlichen »Tellerrand« schaut. Meine Hauptaufgabe, das Unterrichten der fast 7-jährigen Jolie, ist mittlerweile eingespielt und es macht mir Spaß. Sie ist sehr aufgeweckt und macht große Fortschritte. Ausschnittsweise möchte ich von eini- gen Highlights erzählen, von denen meine Rundbrief-Leser schon berichtet bekommen haben:

Neulich besuchten wir ein Konzert der Gruppe »Victoria Musica« aus Aru. Das waren ein paar Männer, die zu christlicher Musik gesungen und getanzt haben: syn- chron und mit einem Rhythmus in den Bewegungen, den kein deutscher Mann hinbekommen (oder sich zugetraut?) hätte. Caro hat es treffend formuliert:

»Die brauchen hier gar keine Disko, die tanzen ja schon in der Kirche!« Und das ist vollkommen nachvollziehbar. Hier erlebt man hautnah, welchen positiven Einfluss der christliche Glaube auf das Leben der Alkoholabhängigen, Witwen, Waisen und Verzweifelten hat. Unser Teammitglied Hans hat uns die Möglichkeit zu einer Abwechslung gebo- ten: abends um halb neun sind wir in die Stadt gefahren, um uns die Übertragung eines Fußballspiels anzuschauen. Public Viewing in Afrika heißt: ein längliches Ge- bäude, das bei uns wohl als Kuhstall die-

Neues Neues aus aus Aru Aru Jolie und Simona
Neues Neues
aus aus Aru Aru
Jolie und
Simona

nen könnte, 30 cm-hohe Bänkchen, ein paar afrikani- sche Männer und vorn ein riesen Plasma-Fernseher. Hans ist es besonders wich- tig, auch auf die Menschen zuzugehen, die nichts mit der Kirche zu tun haben wollen (»Die Gesunden brauchen keinen Arzt«, sagt Jesus). Als Team haben wir uns überlegt, genau in die- ser Örtlichkeit einmal den Jesus-Film zu zeigen. Dem Stationsleiter, Thors- ten Buscher, liegt beson- ders die Sportarbeit am Her- zen, weil damit viele Kinder erreicht werden. Obwohl es hier sehr viele Kinder gibt, wird selbst in kirchlichen Kreisen nicht viel Wert auf

Kinderarbeit gelegt. Es braucht Gebet, damit ein Umdenken stattfindet, denn in frühen Jahren können schon wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden. Wir Team-Mädels wollen selbst die Ar- beit einer Jugend-Volleyball-Gruppe für Mädchen wieder aufnehmen. Neben dem Spiel und dem gegenseitigen Kennenler- nen wollen wir, wie in der wöchentlichen Fußballgruppe der Jungs, auch Andach- ten halten. Die Pfosten sind aufgestellt, wir sind motiviert. Jetzt beten wir, dass viele Mädchen unser Angebot auch wahr- nehmen wollen. Das nur als kleiner Ausschnitt der Arbeit hier. Falls ihr detaillierter über meine Erlebnisse Bescheid wissen wollt, wendet euch für meinen Rundbrief gern an meine Eltern. Sehr freue ich mich darauf, die ersten beiden Novemberwochen bei unseren Freunden im Emmaus-Centre verbringen zu können (bei Clara und Fulgensio Katoche). Eine weitere Woche werde ich mit Buschers in Kampala sein, um dort Jolie zu unterrichten, die Zahnarzttermine wahrnehmen muss. Es wird also wieder eine spannende Zeit. Für euer Gebet für den Kongo und für mich bin ich dankbar!

Eure Simona

Jungscharfreizeit

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Jungscharfreizeit im Hildegardishof vom 30.8. bis 1.9.2013 Schöne Erinnerungen in Bildern
Jungscharfreizeit
im Hildegardishof
vom 30.8. bis 1.9.2013
Schöne Erinnerungen in Bildern

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Schatzsuche in Eibach

Kinder erlebten großartige Schatzsuche in Eibach

V om 28.-29.September fand in Eibach zum 2. Mal ein Kinderbibelwochenen-

de statt. Mitarbeiter der evange- lischen Gemeinden aus Eibach und Nanzenbach und Gemein- depädagogin Astrid Reschke stellten für 1. bis 7.-Klässler ein tolles Programm rund um das Thema »Komm, wir suchen einen Schatz« auf die Beine. Sogar eine echte Schatzsuche wurde organisiert – ganz mo- dern mit GPS-Geräten. Die Kin- der bekamen auch Besuch von Petrus und Emma Goldzahn, die auf der Suche nach dem wertvollsten Schatz der Welt war. Aber alles von vorne:

Am Samstag um 10.00 Uhr kamen alle angemeldeten Kinder aus EIbach und NAnzenbach ins CVJM-Heim.

Petrus und Emma Goldzahn
Petrus
und Emma
Goldzahn

Nach der Begrüßung, gemeinsamem

Gebet und Liedern wie »Einfach spitze, dass du da bist« und »Komm,

wir suchen einen Schatz«, platz- te plötzlich Emma Goldzahn, die Schatzsucherin herein. Sie sagte, sie suche den wertvollsten Schatz. Doch sie könne ihn nicht finden. Da mischte sich Petrus ein und erzählte Emma das Gleichnis vom Schatz im Acker. Der Finder des Schatzes ver- kaufte alles, was er besaß, nur um den Acker zu kaufen, in dem er den Schatz fand, um diesen dann zu bergen. Petrus erklärte Emma, dass Jesus der wertvoll- ste Schatz ist, bei dem man ech- tes Glück und Zufriedenheit fin-

greifen, lich von dannen.
greifen,
lich von
dannen.

den kann. Emma fing so nach und nach an zu be-

- greifen, lich von dannen. den kann. Emma fing so nach und nach an zu be

was Petrus

meinte und

machte sich

nachdenk-

Kinder-Bibel-Wochenende

13

Dann gingen die Mitarbeiter mit Kindern in bereits eingeteilte Gruppen. Da sich ja alle noch nicht so gut kannten, waren erstmal Kennenlernspiele angesagt. Danach ging es noch mal ums Thema und man vertiefte die zuvor aufgeführte Geschichte. Man machte sich Gedanken, was ein Schatz für jeden bedeutete. Die einen trugen ihre Vorschläge zusammen,

steckten sie in eine kleine Holzkiste und vergruben sie symbolisch. Wie man den richtigen,

und vergruben sie symbolisch. W ie man den richtigen, wahren Schatz des Lebens finden kann, wurde

wahren Schatz des Lebens finden kann, wurde auch bespro- chen. Als An- denken konn- te sich jeder eine Schatz-

kiste aus Holz bemalen, bekleben, beschriften oder mit dem »Brennpeter« verschönern. Nach dem Mittagessen (vielen Dank

noch mal an die vielen Helferinnen) ging man nun auf

Dank noch mal an die vielen Helferinnen) ging man nun auf eine echte Schatzsuche. Mit GPS-

eine echte Schatzsuche. Mit GPS- Geräten aus- gestattet machte man sich in Grup- pen auf den Weg und

suchte an- hand von Fragen, Antworten und neu errechneten Nord-Ost-Koordinaten den Weg zum Kirchspielplatz. Dort konnten

die Kinder schließlich ihren Schatz aus- graben. Sie

die Kinder schließlich ihren Schatz aus - graben. Sie hielten einen »Diamant - stein« und essbare

hielten einen

»Diamant-

stein« und

essbare

Goldtaler in

den Händen.

Gemein-

sam ging es zurück ins

CVJM-Heim, wo reichlich Kekse und Getränke auf die hungrigen und durstigen Kinder warteten.

Nach kurzem Resumeé, Singen und Gebet verabschiedete man sich laut ru- fend mit dem Jungschargruß »Mit Jesus Christus mutig voran« bis zum nächsten Morgen. Am Sonntag dann ging es schon früh um 9.30 Uhr los. Zuerst wurde wieder ge- meinsam gesungen und gebetet. Dann tauchte Emma Goldzahn wieder auf und auch Petrus war da. Diesmal erzählte Petrus die Geschichte vom verlorenen Schaf und erklärte Emma, dass sie selbst

für Gott ein großer Schatz ist. Er tat alles für sie, sogar seinen Sohn Jesu schickte er auf die Welt, um am Kreuz für ihre Schuld zu sterben. Daraufhin stellte Astrid fest, dass ja heute das CVJM-Heim voller Schätze sei. Emma schien zu begreifen, was Petrus meinte, und gab schließlich ihr Vorhaben, Gold und Diamanten zu finden, auf. Nun hatte sie Glück und Zu- friedenheit gefunden. In den einzelnen Gruppen wurde dieses Thema auch wieder vertieft. Jedes Kind durfte sich noch mal anhören, wie wichtig und wertvoll es für Gott ist, weil er jedes einzelne

wolle und

geschaf-

fen hat.

Passend

dazu wur-

den Scha-

fe gebas-

telt, man-

che mach-

ten sogar

gleich ganze Schaffamilien. Mit Spielen wie Bibelwissensquiz, Watte pusten, Fäden suchen etc. klang der Vormittag in den Gruppen aus. Alle zusammen lud man dann zu Kindergottesdienst, Sonntags- schulen und Jung-/Mädchenscharen ein. Und zum Schluss hieß es noch mal

»Mit Jesus Christus mutig voran«.

Es war ein tolles Wochenende, welches Kinder und Mitarbeiter gleichermaßen begeisterte und wird bestimmt wieder- holt.

Die Mitarbeiter

des KiBiWo

Kinder und Mitarbeiter gleichermaßen begeisterte und wird bestimmt wieder- holt. ■ Die Mit arbeiter des KiBiW

14

Familiengottesdienst

Das schwerste Wort der Welt

Der Ernte- dank-Altar Die Kinder zeigten Dinge, für die sie dankbar sind.
Der Ernte-
dank-Altar
Die Kinder zeigten Dinge,
für die sie dankbar sind.

E inen Wettbewerb um das schwerste Wort der Welt lieferten sich

Das Danken stand im Mit- telpunkt der Lieder, der Gebete und der Geschich- te von einer dicken Oran- ge, die Astrid Reschke zu Beginn des

Gemeindepädagogin Astrid Reschke und Pfarrer Ste- fan Fetscher im Familien- gottesdienst am Ernte- dankfest. Jung und Alt

waren aufgefordert, mitzu- raten und die sehr schwie- rigen Begriffe auszuspre- chen, die auf langen Ta- petenrollen zu lesen

Gottesdienstes vorlas. Wie viel Grund zum Danken

wir haben,

zeigte ein-

drücklich

der liebe-

voll ge-

schmückte

Erntedank-

tisch. Er

führte die

Vielfalt und

den Reich-

tum vor

Augen, den

Gott uns

geschenkt

hat.

Pfarrer

waren. Am Ende des Wettbewerbes

stellte sich her- aus, dass das schwerste Wort der Welt nicht der Flugsaurier »Pterodactylus« ist, auch nicht »Mhichitarian«, der Spieler von Borussia Dort- mund oder

»Llanfairpwllg-

wyngyllgoge-

rychwyrndrob-

wllllantysilio-

gogogoch«,

die Ortschaft

in Wales. Als schwerstes Wort der Welt wurde »Danke« gekürt und als Gewinner durfte sich fühlen, wem es gelang, dieses Wort auszusprechen, Gott gegenüber, dem Ehepartner, den Eltern, den Kindern oder guten Freunden gegenüber.

Fetscher ging in seiner Predigt darauf ein, warum es vor allem den Deutschen so schwer fällt, »Danke« zu sagen: Sie seien Welt- meister im Nörgeln. Keine andere Nation meckere und beschwere sich so häufig und so gerne wie die Deutschen.

W elt - meister im Nörgeln. Keine andere Nation meckere und beschwere sich so häufig und
W elt - meister im Nörgeln. Keine andere Nation meckere und beschwere sich so häufig und

zum Erntedankfest

15

Büfett zum Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus
Büfett zum Mittagessen
im Dorfgemeinschaftshaus

Aber: Wer sich immer nur be- klage und mit allem unzufrie- den sei, der werde auf Dauer verbittert und unglücklich. Das Ernte- dankfest dage- gen sei eine Hilfe zum Dan- ken. Es erinnere uns daran, wie viel wir geschenkt bekommen und wem wir unser Leben letztendlich verdanken. Zum Schluss gab Pfarrer Fetscher die Empfehlung des Apostel Paulus weiter:

»Seid dankbar in allen Dingen.« Das bedeute, auch für die ganz alltäglichen

Dinge zu dan- ken, die zu un- serem Leben gehören: ein gutes Essen, die Freude am Garten, der Spaß an der Musik, die Ge- borgenheit der Familie. Der größte und wichtigste Anlass zum Danken bleibe aber, dass Gott uns fest in seiner Hand hält und uns seine Liebe zeigt in Jesus. Ein Dank gebührte schließlich auch den Helfern, die im Dorfgemeinschaftshaus

alles für ein leckeres Mittagessen vorbe- reitet hatten. So blieben nach dem Got- tesdienst viele da, um Essen,

Trinken, gute Gespräche und die Gemeinschaft zu genießen. Als schwerstes Wort der Welt wurde »Danke«
Trinken, gute Gespräche
und die Gemeinschaft zu
genießen.
Als schwerstes Wort der Welt
wurde »Danke« gekürt.

Text: Stefan Fetscher

Fotos: Günter Seibert

Volles Haus in der Eibacher Kirche

Welt wurde »Danke« gekürt. ■ T ext: S tefan Fetscher Fotos: Günter Seibert V olles Haus

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CheckPoint

»CheckPoint« Geburtstag

»Aller guten Dinge sind drei!« – 13. Oktober 2013 – 3 Jahre CheckPoint

U nter dem Motto »Aller guten Dinge sind

drei!« hat das Check- Point-Team am 13. Oktober zu einer

Geburtstags-Lob-

Die Musik- band beispielsweise bei der Tempel- reinigung – auch zeigte. Er kämpfte für das,
Die
Musik-
band
beispielsweise
bei der Tempel-
reinigung –
auch zeigte.
Er kämpfte
für das, was
wichtig ist.
Das
Büfett
Zitat:
Das Wort

Keins seiner Worte glaubte ich, hätte er nicht geschrien: Gott, warum hast du mich verlassen. Das ist mein Wort, das Wort des untersten Menschen. Und weil er selber so weit unten war, ein Mensch, der »Warum« schreit und schreit »Verlassen«, deshalb könnte man auch die andern Worte, die von weiter oben, vielleicht ihm glauben. Rudolf Otto Wiemer

preisfeier eingeladen. Es ist kaum zu glauben – aber der CheckPoint ist schon drei Jahre alt! Und auch in

diesem Jahr war der ge- samte Abend wieder an sei- nem Motto ausgerichtet:

Neben den

Lobpreislie-

dern, die von einer sich im Kreise des

CheckPoint-

Teams (und

erfreulicher-

weise weit

darüber hin-

aus) gefunde- nen Musikband mit breitem instrumentali- schen Spektrum dargeboten wurde, war der Abend durch eine dreigeteilte Predigt geprägt. Svenja stellte dabei Gott, den Vater, vor. Sie zog dabei Vergleiche zu ihrem ei- genen Vater, der stets für sie da ist, ihr stets mit Rat und Tat zur Seite steht und ihr auch viel Rückhalt gibt. Aber wie ihr ei- gener Vater ist auch Gott jemand, der uns nicht alles durchgehen lässt, sondern uns immer wieder den richtigen Weg weist. Dorothea stellte Gott, den Sohn, vor. Jesus Christus – der Sohn Gottes – war dabei kein Schönredner. Er war in den Augen vieler Menschen ein Rebell, der der Elite der damaligen Gesellschaft schonungslos den Spiegel und unbeque- me Wahrheiten vorhielt. Er war aber auch Mensch, der Gefühle hatte und diese –

Geburtstag

17

Die Mitarbeiter
Die Mitarbeiter

Judith stellte schließlich zuletzt auch noch Gott, den Heiligen Geist, vor. Da- bei versuchte sie zunächst, den Begriff »Geist«, der in der heutigen Zeit oft für alles Mögliche bemüht wird, überhaupt erst einmal in den richtigen Zusammen- hang zu bringen und stellte anschließend klar, dass der Heilige Geist für das Leben eines Christen etwas Unverzichtbares ist. Auch wenn die Jünger in Johannes 14 sich nicht vorstellen konnten, dass es

ohne ihren Herrn, für den sie alles auf- gegeben hatten, überhaupt weitergehen kann, sagte ihnen Jesus in mehreren Ver- sen zu, dass an seiner Stelle der Heilige Geist kommen wird. Durch ihn befähigt Gott Menschen, unglaubliche Dinge zu tun oder legt uns vielleicht auch einfach nur bestimmte Menschen ans Herz. Und oft hört man dabei im Nachhinein, dass man gerade zum richtigen Zeitpunkt da war …

Gemütlicher Abschluss
Gemütlicher
Abschluss

Nach einem Abschlussgebet und einem letzten Lied konn- te der Abend dann bei einem gemütlichen Beisammensein mit allerlei leckeren Dingen, die fleißige Hände vorbereitet hatten, ausklingen.

Daniel Seibert

18

Frauenfrühstück

Frauenfrühstück 26.10. 2013

Thema: »Zwölf Uhr mittags - alltägliche Begegnung mit Gott«

N ach einem reichhaltigen, leckeren Frühstück, mit Zeit zum Plaudern und zur Begegnung unter- einander,
N ach einem reichhaltigen,
leckeren Frühstück,
mit Zeit zum Plaudern
und zur Begegnung unter-
einander, wandten sich
die ca. sechzig Frauen
gespannt der Referentin
Annette Hoppe aus Eibels-
hausen zu.
Schon bei der Vorstel-
lung von Annette Hoppe
wurde klar, dass in ihr
eine kompetente, Alltags-
erprobte Frau in Sachen
»Kraft schöpfen in der
Begegnung mit Gott«,
zu uns sprechen würde.
Frau Hoppe ist ver-
heiratet mit dem Verbandspfarrer
und Notfallseelsorger Eberhard
Hoppe, der im Lahn-Dillkreis vielen
bekannt ist. Sie haben »zur Zeit«
sechs Kinder, was bei ihnen vari-
ieren kann, denn Familie Hoppe ist
Bereitschaftspflegefamilie. Das be-
deutet, dass jederzeit ein Anruf vom
Jugendamt kommen kann, wenn wieder
einmal irgendwo ein oder mehrere Kinder
aus einer Familie genommen werden
müssen und sofort einen Platz brauchen,
wo sie untergebracht werden können.
Im Moment beherbergt Familie Hoppe ge-
rade zwei Bereitschafts-Pflegekinder. Be-
reitschaftspflege verlangt ein hohes Maß

an Flexibilität für alle Fami- lienmitglieder, denn die betroffenen Kinder sind meist völlig traumatisiert und haben Schlimmes durchgemacht, was die Pflegeeltern auffangen müssen. Sie bleiben so lange in der Bereitschafts- pflegefamilie bis entschie- den ist, wie es mit ihnen weitergehen wird. Familie Hoppe hat sich dieser enormen Herausfor- derung gestellt, obwohl sie mit vier eigenen Kindern be- reits eine große Familie sind. Die eigenen Kinder sind zwar fast alle er- wachsen und leben zum Teil nicht mehr im Haus- halt, aber eins ihrer Kin- der hat ein Down-Syndrom und bedarf der elterlichen Unter- stützung auch noch im Erwach- senenalter. Außerdem lebt seit 2009 Herr Hoppes Mutter aus pflege- rischen Gründen mit im Haushalt. Dass Annette

Hoppe neben diesen fami- liären Aufgaben sogar noch Kraft, Lust und Zeit findet eine Ausbildung zur Seelsorgerin zu machen, liegt daran, dass sie einen Weg ge- funden hat, Gott im Alltag zu be- gegnen, woraus sie die nötige

mit Annette Hoppe

19

Kraft schöpft. Diesen Weg hat sie uns »Frühstücksfrauen« in lebendigen Bildern und Beispielen beschrieben und er lässt sich zusammenfassen in zwei wesent- lichen Punkten:

1. Gott suchen im Gebet. Das kann

Später, als sie die Tochter abholte, erfuhr sie folgende Geschichte:

Unterwegs hatte sich ein schweres Busunglück mit etlichen Toten ereignet. Dabei handelte es sich ebenfalls um Schüler auf der Rückfahrt von einer Klas- senfahrt. Weil davon

jederzeit und überall sein, im schnellen Stoßgebet mitten im Alltagsstress, oder

auch in einer Zeit der Stille. Wir müssen Gott von ganzem Herzen suchen, dann lässt er sich finden. Wichtig ist, dass wir wirklich Gott suchen, nicht nur unsere aner- zogenen Gottesbilder.

suchen, nicht nur unsere aner - zogenen Gottesbilder . auszugehen war , dass dieses Unglück durch

auszugehen war, dass dieses Unglück

durch die Nachrichten gehen würde, wollten die Schüler des nicht verunglückten Bus- ses zu Hause anru- fen, um ihre

Eltern zu be- ruhigen. Aber wie sehr sie es auch ver- suchten, es klappte nicht. Sie befanden sich in einem Funkloch. Frau Hop-

pes Tochter betete dann aus dem tiefsten Grund ihres Herzens, dass ihre Mutter bitte keine Nachrichten ansehen möge, denn sie wollte ihr diesen Schrecken und die Angst ersparen Frau Hoppe erzählte weiter, dass am nächsten Tag der Fernseher wieder lief. Niemand hatte ihn repariert oder irgend- etwas an ihm gemacht. Er lief wieder, einfach so.

2.

Es ist wichtig ,Bibel-

oder Liedtexte oder auch Gebete auswendig zu kennen. Besonders in schwie- rigen Zeiten, wenn die eigenen Worte fehlen, ist es hilfreich

mit den Worten Anderer beten zu können, die in ähnlichen Lagen ihre Gebete aufschrieben.

Ein Beispiel einer Gebetserhörung aus dem Alltagsleben Annette Hoppes hat mich sehr bewegt. Das möchte ich für die Gemeindebriefleser festhalten, denn es macht Mut Gott zu vertrauen und dadurch gelassener durchs Leben zu gehen.

Letztes Jahr, einem Jahr in dem sich Bus- unglücke geradezu beängstigend häuften, war auch Frau Hoppes Tochter mit einem Reisebus auf Klassenfahrt in Spanien. Spät abends sollte der Bus zurückkom- men und Frau Hoppe musste ihre Tochter von Dillenburg mit dem Auto abholen. Um die Zeit bis zur Ankunft sinnvoll zu überbrücken, nahm sie sich vor, zu bügeln und nebenbei ein wenig fernzu- sehen. Doch was für ein Pech: Der Fern- seher ging nicht. Ausgerechnet gerade da, wo sie sich mal ein wenig Unterhal- tung bei der langweiligen Bügelarbeit gönnen wollte. Egal, was sie versuchte – es war nichts zu machen. Selbst ein Anruf bei ihrem Bruder, einem Elektrotechniker, half nicht weiter. Der Fernseher war nicht zum Laufen zu bringen.

Manchmal geschehen große Erhörungen in kleinen Angelegenheiten, so kommen- tierte Frau Hoppe dieses Erlebnis. Es hat ihr gezeigt: Gott ist da. Sich das immer wieder im Alltag bewusst zu machen, hilft, sich Schwierigkeiten und Herausforderungen zu stellen.

Mit den Worten des 91. Psalms beendete Frau Hoppe ihren Vortrag:

»Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des All- mächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.«

Text: Marianne Seibert

Fotos: Ann-Sophie Scheiter

20

ChurchNight

ChurchNight

die freche Alternative zu Halloween

ChurchNight ChurchNight die freche Alternative zu Halloween A m 31. Oktober nur »Süßes oder Saures«? V
A m 31. Oktober nur »Süßes oder Saures«?
A m 31.
Oktober
nur »Süßes oder Saures«?

Von wegen: Die ChurchNight im CVJM-Heim in Eibach bot gerade jungen Menschen eine echte Alter- native zu Halloween. Die Church- Night ist Teil einer großen gemein- samen Bewegung, die von der Evangelischen Kirche in Deutsch- land angestoßen wurde. Bundes- weit fanden verschiedenste Ver- anstaltungen statt, um den Refor- mationstag zu beleben und zu feiern. In Eibach standen die Auftritte der Bands »one*aim« und »for tomorrow« im Mittelpunkt. Ein Kurzvideo und persön- liche Erlebnisse zeigten: Was Luther vor fast 500 Jahren elektrisierte, berührt Men- schen auch heute. Die biblische Botschaft

liefert auch heute noch Impulse für unser Leben. Überraschend, unkonventionell und kreativ warb die ChurchNight für den Glauben an Christus.

Stefan Fetscher, Pfarrer

in Eibach

21

Die Konfirmanden sammelten einige Aussagen zur ChurchNight:

Das war witzig

Die Churchnight war sehr gut organisiert

Bisschen mehr Vorträge

Die Atmosphäre war gut

Die Musik war cool

Ich war positiv überrascht, dass so viele jüngere da waren.

Mehr Tische in die Mitte stellen

Mir hat besonders gut gefallen, dass die Lieder vom Englischen ist Deutsche übersetzt sind.

Super, dass beide Bands gespielt haben

Gut, dass man mitsingen konnte

Bitte mehr deutsche Lieder

Ziemlich laut

Bestes Lied:

Einmal um die Welt von Cro

Lecker: Süßigkeiten essen

Der Film war frech, witzig und genial

Danke für den Abend

● War das so gewollt: Die Ge- spräche während der Musik? ● Das nächste Mal
● War das so gewollt: Die Ge-
spräche während der Musik?
● Das nächste Mal bitte mehr
Stühle stellen
● Die Würstchen waren lecker

Bock auf

Würstchen?

22
22

Gottesdienstplan

Dezember ’13

01.12.2013 Fegefeuer oder Freudenfest - Was erwartet uns?

10.45 Uhr

Pfarrer Stefan Fetscher

Musik:

Regina Heupel-Schüler, Breitscheid

Kollekte:

Eigene Gemeinde

08.12.2013 »Siehe, ich komme bald« (Offb. 3,7-13)

10.45 Uhr

Pfarrer i.R. Siegmund Siebert, Donsbach

Musik:

Ulrich Kögel, Dillenburg

Kollekte:

Ev. Frauen in Hessen und Nassau e.V.

15.12.2013 Er wird kommen (Joh. 1,19-34)

10.45 Uhr

Pfarrer Stefan Fetscher + Pfarrer C. Siekermann, Wilnsdorf

Musik:

Kollekte: GGE-Westfalen

Michael Foersch, Dillenburg

22.12.2013 Ein jeder sieht hier, wer ich bin

14:00 Uhr

Weihnachtsfeier der Sonntagsschule

Siehe

auch

Seite

im DGH

Kollekte:

Sonntagsschule Eibach

33

24.12.2013 Gottesdienst an Heiligabend

 

16.00 Uhr

Pfarrer Stefan Fetscher

Musik:

Posaunenchor Eibach

 

Kollekte:

»Brot für die Welt« (DW der EKD) (alle Kästen)

26.12.201 Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag

10.45 Uhr

Pfarrvikarin Andrea Deminski, Wissenbach

Musik:

Helene Lang, Ewersbach

Kollekte:

Diakoniestation (alle Kästen)

29.12.2013 Niemals vergisst der Herr sein Volk (Jes. 49,13-16)

10.45 Uhr

Prädikant Karlheinz Grebe, Oberdieten

Musik:

Jochen Grebe, Oberdieten

Kollekte:

Eigene Gemeinde

31.12.2013 Gottesdienst an Silvester

16.00 Uhr

Pfarrer Stefan Fetscher

Musik:

Kollekte: CVJM-Westbund

Kurt Thielmann, Oberroßbach

Siehe

auch

Seite

32

Siehe auch Seite 32 23 Januar ’ 14 05.01.2014 Gott macht seine Leute stark 10.45 Uhr

23

Januar ’14

05.01.2014 Gott macht seine Leute stark

10.45 Uhr

mit Abendmahl Musik:

Pfarrer Stefan Fetscher

Kollekte:

Helene Lang, Ewersbach »Hoffnung für Osteurop

12.01.2014 Mit Freude Sein sein

10.45 Uhr

Pfarrer Stefan Fetscher

Musik:

Martin Droß, Manderbach

Kollekte:

Arbeitslosenfonds der EKHN

18.01.2014 Hohes C - Gottesdienst

19:30 Uhr

im Gemeindehaus Nanzenbach

Predigt:

Fossi Bäumer (Dozent am Marburger Bildungs- und Studienzentrum) Band: »for tomorrow«

Musik:

19.01.2014 Die Verheißung festhalten (Jos. 14,6-14)

10.45 Uhr

Pfarrer Stefan Fetscher und Pfarrerin Astrid Eichler Musik: Kurt Thielmann, Oberroßbach Kollekte: Ev. Allianz Deutschland

26.01.2014 Gott liebt jeden Menschen (Apg. 10,21-35)

10.45 Uhr

Prädikant Heiko Holighaus, Hirzenhain

Musik:

Kollekte:

Ulrich Kögel, Dillenburg Frankfurter Bibelgesellschaft (Bibelwerk der EKHN)

Holighaus, Hirzenhain Musik: Kollekte: Ulrich Kögel, Dillenburg Frankfurter Bibelgesellschaf t (Bibelwerk der EKHN)

24

Ökumenischer

»Du bist getauft, und du gehörst zu Christus«

In der Eibacher Kirche
In der Eibacher Kirche

E in großes ökumenisches Glaubens- fest feierten ca. 100 Männer, Frau- en, Jugendliche und Kinder am

3. November 2013 in der evangelischen Kirche zu Eibach. Pfarrer Stefan Fetscher begrüßte die Anwesenden. Er sprach über das gute

Schade, dass so den katholischen Eh- renamtlichen in Eibach nicht mehr durch die Präsenz eines/einer Hauptamtlichen der Rücken gestärkt werden kann.

Das Lied ›Lobe den Herren‹ lei- tete das Kyrie- Gebet ein, dass Henny Toepfer mit der Gemein- de betete.

Henny Toepfer Sonja Brill- Pfr. Stefan Kempfer Fetscher
Henny
Toepfer
Sonja
Brill-
Pfr. Stefan
Kempfer
Fetscher

ökumenische Tun hier vor Ort und hofft, auch zukünftig immer mehr zusammen Wege des Glaubens zu gehen. Sonja Brill-Kempfer machte deutlich, dass es der dritte ökumenische Gottes- dienst in unserem

Dorf ist, nach 2009 und 2011. Sie rich- tete an die ganze Gemeinde Grüße von P. Andreas Reichwein aus, der jetzt in München seinen Dienst ver- richtet. Sonja erweiterte das ökumenische Tun hier im Dorf mit der Aussage, dass evangelische und katholische Christen miteinan-

der unterwegs sind in der Sternsingeraktion, in den kleinen katholischen Tischmessen, dem Glau- benstreff, dem Weltgebetstag und natür- lich im ganz realen Alltag. Weiter sagte sie, dass keine der Haupt- amtlichen der Dillenburger katholischen Gemeinde den Gottesdienst mitfeiern könne. Es seien zukünftig nur noch in Dillenburg und Haiger ök. Gottesdienste vorgesehen.

Pfarrer Stefan Fetscher begann seine Verkündi- gung mit einer launigen Ge- schichte über einen zu Taufen- den, der nicht ge- tauft werden durf- te. Ein Lächeln huschte über die Gesichter der An- wesenden. Er sprach über die Taufe als ein- maliges Geschehen. Trotzdem, so sagte er, sind die Menschen nicht automatisch durch die Taufe ohne

Fehler. Häufig erleben sie ein Schei- tern. Aber Gottes Zusage ist ein »Ja« zu uns Menschen und vergibt ihnen ihre Schuld. Eine Aussage Martin Luthers, er »krieche jeden Tag neu in die Taufe hin- ein« gab Stefan Fetscher als Beispiel für uns alle weiter. Uwe Seibert las den Lesungstext Röm. 6,3-8. Dieser Text beschreibt die Tatsa- che, dass wir als Getaufte mit Christus begraben sind auf den Tod, durch seine

Gottesdienst

25

Auferstehung auch in einem neuen Leben wandeln werden. Pfarrer Fetscher setzte die Predigt fort und beendete sie mit Gedanken der Hoff- nung, als Getaufte aufgehoben zu sein bei Gott.

Moderne neue Lieder wurden zur Freude der Gemeinde unterstützt von zwei

jungen

Männern,

zwei jun-

gen Frauen

aus beiden

christlichen

Gemein-

schaften,

die mit

Keyboard,

Flöten

und einem

Schlag-

Gerechtigkeit und Frieden, einem ge- schwisterlichen Zusammenleben in den Gemeinden beantwortete die Gemeinde in jedem Abschnitt mit »Ja, mit Gottes Hilfe«. Eine Zeichenhandlung, durchgeführt von Andrea und Uwe Seibert, wurde ein- geleitet mit Weihwasser aus der katholi- schen Kirche. Nach einigen Erklärungen zum Weihwasser in der katholischen Tra- dition durch Andrea gaben sie und Uwe Glasschälchen mit dem gesegneten Was- ser durch die Reihen. Die Menschen gaben dem Nachbarn, der Nachbarin als Zeichen der Einheit in Christus ein Kreuz

auf die Stirn mit den Worten: »Du bist ge- tauft und Du gehörst zu Christus«. – Eine eindrucksvolle Handlung für alle! Große Fürbitten, von der Gemeinde be- antwortet mit »Wir bitten dich, erhöre uns« sprach Henny Toepfer. Die Fürbitten schlossen mit einem Gebet und der Bitte, dass SEIN Reich durch uns vollendet werden möge. Weiterhin stehend, an den Händen gefasst, betete die große Gemeinde das ›Vater unser‹. Die Kirchenglocken be- gleiteten die Betenden. Den Schlusssegen gaben Ursula Kämpfer und Sonja Brill-Kempfer den Menschen mit auf den Weg. Pfarrer Fetscher entließ die Gemeinde mit einem freundlichen Hinweis auf das Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus, dass auch nach einem Gottesdienst als ›Agape‹ bezeichnet wird. Das Essen wurde von Helfern und Helferinnen vor- bereitet. Auch hier waren alle (ca. 100 Menschen) gekommen, um mitein-

ander Gemeinschaft zu leben, um auch, so sehe ich es, Jesus zu spüren, der mitten unter uns war, im Gottesdienst und beim anschließenden Mahl.

Die jungen Musiker
Die jungen
Musiker

akkord die musikalische Begleitung über- nahmen. Vielen Dank den jungen Leuten!

Henny Toepfer erzählte von der Tochter ihrer Nichte, Kathrin, jetzt 13 Jahre alt. Sie machte sich als ungetauftes Kind schon über Jahre auf den Weg, auf die Suche nach Gott. Die Wege, die dieses Kind gefunden hat, waren gut. Im Mai 2013 wurde Kathrin in ihrem Heimatort evangelisch getauft. Im nächsten Jahr

wird sie konfirmiert. Ihre Eltern, sensibel genug, begleiteten Kathrin's Wege zu jeder Zeit. Die Gemeinde betete das ökumenische Glaubensbekenntnis, Worte, die

im ›Heute‹ stehen, das Leben Jesu beschreiben, von Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde sprechen.

Am Büfett
Am Büfett

Es waren gute, tiefgehende Stunden im Gebet, im Mit- einander der Gemeinschaft. Hoffen wir auf Gottes Geleit,

dass wir nie aufhören, wei- terhin immer mehr das Gemeinsame zu suchen und auch zu finden.

Fotos: Herbert Toepfer Ann-Sophie Scheiter

Henny Toepfer

Nach diesem Be- kenntnis sprach Andrea Horch die

versammelte Ge- meinde auf die Verpflichtung auf den Taufbund an. Fragen, als bekennende Christen und Christinnen in Bezug auf Lebensrecht, Bewahrung der Schöpfung,

26

Lobpreisabend mit dem Gospelchor Aßlar

Lobpreisabend mit dem Gospelchor Aßlar Der Gospelchor Aßlar (Josua kämpfte die Schlacht von Jericho) bis
Lobpreisabend mit dem Gospelchor Aßlar
Der Gospelchor Aßlar
(Josua kämpfte die Schlacht
von Jericho) bis hin zum nach-
denklichen, getragenen Stück
»Bridge over troubled water«
(eine Brücke über aufgewühl-
tem Wasser).
Klaus-Werner Zipp
Astrid Reschke

A m 3. November luden die Evangeli-

sche Kirchengemeinde Eibach, der

CVJM, CheckPoint und die Evange-

Gemeindepädagogin Astrid Reschke sprach in ihrer An- dacht über die Tragfähigkeit des Glaubens: »Was trägt mich heute durch mein Leben?«

lische Gemeinschaft zu einem Lobpreis- abend mit dem Gospelchor Aßlar, unter der Leitung von Klaus-Werner Zipp, ein.

Zu der Veranstaltung, die als »geist- licher Abschluss« der 700-Jahr-Feier Eibach gedacht war, kamen ca. 100 Zuhörer ins Dorfgemeinschaftshaus um den Gospelchor mit seinem vielseitigen Repertoire an Liedern zu hören. Die Lie- der reichten vom Anbetungslied »Thank you Lord« (Danke dir; Herr) bis über das fetzige »Joshua fit the battle of Jericho«

Bei der Kollekte für das Projekt »Hühner- stall« von Fulgensio Katoche vom Em- maus Centre in Uganda kamen 500,00 € zusammen. Selbst der Gospelchor verzichtete auf seine Gage und spendete die Summe von 100,00 €. Gott segne Geber und Gaben.

Dankbar und neu gestärkt blicken wir auf diesen besonderen Lobpreis- abend zurück.

Bettina Villmow

Hauskreistag in Nanzenbach

27

Hauskreistag Hauskreistag am am 9.11. 9. 11. in in Nanzenbach Nanzenbach A ls sehr bereichernd
Hauskreistag Hauskreistag
am am 9.11. 9. 11. in in Nanzenbach Nanzenbach
A ls sehr bereichernd
und sehr informativ
habe ich den Haus-
kreistag am 9. November
im Gemeindehaus in Nan-
zenbach empfunden,
zu dem mein Mann
Ernst und ich uns an-
gemeldet hatten.
Der Referent Pfarrer
Dr. Klaus Douglass
lehrte die über 50 Teil-
nehmer die fünf Dimen-
sionen der Hauskreis-
arbeit, in denen
ging es z.B. um
Pfarrer
»Gott kennen ler-
nen«, »Für andere
Dr. Klaus
ging es
unter ande-
rem darum,
wie kann
ich im Haus-
kreis Men-
schen näher
zu Gott bringen? Wie lade ich
Neue in unseren Hauskreis
ein und wann ist es z.B. nötig
einen Hauskreis aufzuteilen,
wenn die Personenzahl für
die Treffen zu groß wird.
Zum Schluss wurde noch
einmal alles durch einen Pro-
tokollanten aus den einzelnen
Gruppen zusammengefasst.
Douglass

da sein« und »Im Glauben wachsen«. In einer anschließenden Gruppenge- sprächsrunde nach dem Mittagessen konnten wir uns über das Erfahrene aus- tauschen um etwas in »unsere« Haus- kreise mitnehmen zu können. Ich war in der Gruppe »Gott kennen lernen«. Dort

Fazit: Wir haben viel gelernt an diesem Tag in Nanzenbach und wir denken, dass wir einiges in unse- ren »Treffpunkt Bibel« mit hineinnehmen können, von dem, was wir beim Haus- kreistag mitbekommen haben.

Bettina Villmow

28

Diakonie-Station

Liebe Gemeindebriefleserinnen, Liebe Gemeindebriefleser !

Liebe Gemeindebriefleserinnen, Liebe Gemeindebriefleser ! Diakoniestation Dillenburg »Häusliche Pflege« In diesem

Diakoniestation Dillenburg »Häusliche Pflege«

In diesem Jahr haben wir unsere Diakoniegottesdienste, mit dem Thema »Denn er hat seinen Engeln befohlen«, mit Ihnen gefeiert.

Mit dem Segen der Engel grüßen wir Sie zum Jahresende.

U nd der Engel sprach zu ihnen:

Fürchtet euch nicht!

Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Lukas 2,10-11.13-14

Das Team Ihrer Diakoniestation wünscht allen eine besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr.

Diakoniestation Dillenburg, Hindenburgstraße 4, 35683 Dillenburg Tel.: 02771/5551; Fax: 02771/6667

Sprechzeiten:

Bankverbindung:

Ev. Kreditgenossenschaft Kassel, BLZ 520 604 10, Kto. 4103971

E-Mail:

info@diakoniestation-dillenburg.de

Mo - Do

8:00-16:00 Uhr

und Fr

8:00-13:00 Uhr

Internet:

www.diakoniestation-dillenburg.de

Patienten-Café

29

Patienten-Café Patienten-Café der der Diakonie-Station Diakonie-Station Dillenburg Dillenburg diesmal im Eibacher
Patienten-Café Patienten-Café
der der Diakonie-Station Diakonie-Station Dillenburg Dillenburg
diesmal
im Eibacher
Dorfgemein-
schaftshaus
E twa 100
Personen
waren der
sonderer Grund
zum Danken sei.
Darauf erklang
Einladung ins
Dorfgemein-
schaftshaus nach
Eibach gefolgt.
das Lied: »Wir pflü-
gen und wir streu-
en den Samen
auf das Land.«
Dekan Jaeckle,
Ursula Kiesewetter
als Vorsitzender
Schließlich folg-
te das Kaffee-
Dekan Jaeckle
der Diakonie-Sta-

trinken mit Sonjas gutem Kuchen, den Frauen von Kirchenvorstand und VDK kredenzten.

Ursula Kiesewetter trug dann in Eibacher Tracht das Märchen von Dornröschen vor. Die Eibacher

tion begrüßte die Teilnehmer mit Bezug auf das ein paar Tage zuvor stattgefundene Erntedankfest. Dass das Danken an diesem Tag ein be-

Die CVJM Mädchen-Jungschar
Die CVJM Mädchen-Jungschar

CVJM-Mädchen-

Jungschar zeigte

einen Tanz, den die Mädchen nochmals wie- derholen muss- ten. Mit dem Lied: »Nun dan- ket alle Gott« klang der Nach- mittag aus.

Klaus Göbel

30

Mit Gott erlebt

Für Gott ist nichts zu klein oder zu unbedeutend!
Für Gott ist nichts zu klein oder zu unbedeutend!

I m Gespräch mit verschiedenen

Leuten habe ich immer wieder die

Meinung gehört, dass Gott keine

Zeit und kein Interesse an den kleinen alltäglichen Dingen unseres Lebens haben soll.

Von zwei dieser Kleinigkeiten in mei- nem Leben und von Gottes Reaktion darauf möchte ich berichten:

Vor Kurzem wartete ich freitags auf ein Päckchen. Als es an der Tür klin- gelte, war ich gerade in einer Situation, von der ich nicht schnell genug weg konnte. Als ich dann später im Brief- kasten eine Nachricht des Paketliefe- ranten fand, spürte ich innerliche An- spannung aufkommen. Der erneute Versuch einer Auslieferung sollte am Montag erfolgen. Natürlich hatte ich den Montag voller Termine, sodass ich nicht zu Hause sein würde. Während ich schon dabei war, einen Plan zu entwickeln, wie das Päckchen dennoch in meinen Besitz kommen könnte, bat ich: »Herr, du siehst, dass ich das Päckchen dringend brauche und dass alles jetzt so ein Hin und Her ist. Bitte hilf, dass es richtig zugestellt werden kann.« Nur wenige Augenblicke später klingelte es an der Haustür und – wer stand vor der Tür?! Der Paketlieferant, der an diesem Tag noch eine zweite Runde gefahren war! Für mich war dies ein herrliches Wunder! Eine Freundin, der ich dies kurz darauf mit den Worten:

»Gerade habe ich dafür gebetet und schon hat Gott es erhört« berichtete, sagte: »Wenn er gerade Zeit hat.« – Ich entgegnete: »Er hat immer Zeit« und bin mir dessen absolut sicher!

Einige Tage später durfte ich wieder erleben, wie Gott auch scheinbare »Kleinigkeiten« ernst nimmt und uns in allem zur Seite steht. Ich musste einen mir unangenehmen Anruf führen. In der Regel ist es nahezu unmög- lich, die betroffene Person zu errei- chen. Mir lag dies alles wie ein Stein im Magen und ich bat: »Bitte Vater, lass mich gleich beim ersten Mal durchkommen, damit ich es hinter mich bringen kann.« Ich wählte die Nummer und gleich beim zweiten Klingeln wurde der Hörer abgenommen. Und die Person, mit der ich sprechen wollte, war direkt am Apparat. Als ich dann aufgelegt habe, konnte ich nicht anders, als immer und immer wieder DANKE zu sagen.

Wir sind Gott wichtig und wir dürfen mit jeder noch so kleinen Kleinigkeit zu unserem VATER kommen. Er nimmt uns ernst und freut sich, wenn wir ihn in unser Leben einbeziehen. Ich wünsche mir und uns allen, dass wir dies tief in unser Bewusstsein einlassen und dann auch die kleinen und großen Wunder immer wieder als solche wahrnehmen, erkennen und dem dafür die Ehre geben, dem sie gebührt.

Julia Seibert

(Mitarbeiterin im CheckPoint)

Informationen und Veranstaltungen

31

HerzlicheHerzliche zum EinladungEinladung Das Team Kontakt: jeden jeden jeden jeden checkpoint-eibach@web.de
HerzlicheHerzliche
zum
EinladungEinladung
Das Team
Kontakt:
jeden
jeden
jeden
jeden
checkpoint-eibach@web.de
Sonntag
Sonntag
Sonntag
Sonntag
um 19:30 Uhr
19:30
19:30
19:30
Uhr
Uhr
Uhr
im CVJM-Heim
im CVJM-Heim
im um um um CVJM-Heim CVJM-Heim
Checkpoint Dezember / Januar
im
abweichende
Zeiten
in Fettdruck
Tag
Thema
abweichende Zeiten in
Fettdruck
Team
01.12.
Fällt aus wegen Hohes C
08.12.
14:30 Adventskaffee
CVJM
15.12.
Checkpoint Weihnachtsfeier
CheckPoint-Team
22.12.
14:00 Sonntagsschulweihnachtsfeier im DGH
05.01.
Jahreslosung
Doro
12.01.
Allianzgebetswoche
Prediger
19:30
im Vereinshaus der Ev. Gemeinschaft
H.P. Brüggendick
14.01.
(Dienstag) Allianzgebetswoche (Jugendabend)
19.01.
Allianzgebetswoche
Pastor
19:30
im Vereinshaus der Ev. Gemeinschaft
Wolfgang Ströhle
26.01.
Vergebung kennt keine Grenzen
Judith

32

Informationen und Veranstaltungen

[wir sind da. du auch?]

[wir sind da. du auch?] hohes hohes C C a different way of gottesdienst [Gott. Gemeinschaft.

hoheshohes CC

a different way of gottesdienst

[Gott. Gemeinschaft. Gespräch.] [Christ. Community. Conversation]

Ev. Kirchengemeinden Nanzenbach + Eibach CVJM Eibach + CVJM Nanzenbach

18. Januar 2014, 19:30 Gemeindehaus, Nanzenbach Predigt: Fossi Bäumer Dozent am Marburger Bildungs- und Studienzentrum Band: »for tomorrow«

29. März 2014, 19:30 CVJM-Heim, Eibach Predigt: Pfr. Stefan Fetscher Band: »one*aim«

24. Mai 2014, 19:30 Gemeindehaus, Nanzenbach Predigt: Pfr. Paul-Ulrich Rabe Band: »one*aim«

Herzliche Einladung zu den Glaubensgesprächen mit dem Heidelberger Katechismus Der Dillkreis entdeckt neu sein 400

Herzliche Einladung zu den Glaubensgesprächen mit dem Heidelberger Katechismus

Der Dillkreis entdeckt neu sein 400 Jahre altes Bekenntnisbuch

Montag, 06.01.2014

70. Glaubensgespräch

18:30 Uhr

Thema:

Referent:

Dillenburg, Ev. Gemeindehaus, Am Zwingel 3 »Brot und Wein – Wahrzeichen im Abendmahl« (Frage 78) Pfr. Dr. Friedhelm Ackva, Dillenburg

Montag, 03.02.2014

71. Glaubensgespräch

18:30 Uhr

Herborn, Ev. Gemeindehaus

Thema:

neben der Stadtkirche, Kirchberg »Vergewisserung der Gemeinschaft mit Christus« (Frage 79)

Referent:

Pfr. Armin Pulfrich, Siegen

Mit herzlichen Grüßen Ihre Gemeindepfarrer/innen des Ev. Dekanates Dillenburg

Leitungsteam:

G. Albrecht, Haiger; J. Daub, Wilgersdorf; H. Gran, Langenaubach; H. Heupel, Dillbrecht; H. Kaiser, Herborn; K. Müller, Sechshelden; P.-U. Rabe, Manderbach

Informationen und Veranstaltungen

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Ihre Sparkasse in Eibach Goldbachstraße 33 35689 Dillenburg-Eibach Telefon (02771) 935-3120 Telefax (02771)
Ihre Sparkasse
in Eibach
Goldbachstraße 33
35689 Dillenburg-Eibach
Telefon (02771) 935-3120
Telefax (02771) 935-31299
robert.marinovic@spk-dillenburg.de
Öffnungszeiten:
dienstags 8.30 - 12.30 Uhr
14.00 - 18.00 Uhr
mittwochs 8.30 - 12.30 Uhr
freitags 8.30 - 12.30 Uhr
14.00 - 16.00 Uhr
- 12.30 Uhr freitags 8.30 - 12.30 Uhr 14.00 - 16.00 Uhr Ein jeder sieht hier,
Ein jeder sieht hier, wer ich bin 22. Dezember ’13 4. Advent 14:00 Uhr im
Ein jeder sieht hier,
wer ich bin
22. Dezember ’13
4. Advent
14:00 Uhr
im DGH
Herzliche Einladung
zur Weihnachtsfeier
der Sonntagsschule

34

Informationen und Veranstaltungen

CVJM Eibach

Advent-

CVJM Eibach Advent- Kaffee am 2. Advent 8. Dezember 2013 14:30 - 17:00 Uhr im CVJM-Heim

Kaffee

am 2. Advent

8. Dezember 2013

14:30 - 17:00 Uhr

im CVJM-Heim

mit Bilderausstellung

Eibach im Wandel der Zeit

FotosFotosFotos

von einst und jetzt

Informationen und Veranstaltungen

35

W eihnachtsbäume

W

affeln

ürstchen

W eihnachtsbäume W affeln ürstchen W 3W-Aktion am Samstag, 11. Januar 2014 Die ausgedienten Weihnachtsbäume werden

W

3W-Aktion

am Samstag, 11. Januar 2014

Die ausgedienten Weihnachtsbäume werden von der Jungschar am Vormittag abgeholt.

Würstchen vom Holzkohle-Grill und Getränke gibt es ab 10:30 Uhr

auf dem Dorfplatz

Ecke Hauptstr./Goldbachstr. (beim Briefkasten)

In der Woche davor werden die Waffelbestellungen bei Ihnen aufgenommen.

Die Waffeln werden vormittags im CVJM-Heim gebacken und verkauft; auf Wunsch werden die Waffeln auch ins Haus geliefert.

Erlös: Für den Einsatz von Simona in Afrika und für die Jugendarbeit des CVJM Eibach

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Allianz-Gebetswoche

Gemeinsam glauben, miteinander beten.

g l a u b e n , miteinander b e t e n . InternationaleGebetswoche
g l a u b e n , miteinander b e t e n . InternationaleGebetswoche
g l a u b e n , miteinander b e t e n . InternationaleGebetswoche

InternationaleGebetswoche 12. - 19. Januar 2014

»Mit»Mit»Mit»Mit»MitGeistGeistGeistGeistGeistundundundundundMut«Mut«Mut«Mut«Mut«

Sonntag

…ausgerüstet

12.01.

Bibeltext: 4.Mose 14,24

19:30 Uhr

Vereinshaus (mit Prediger H.P. Brüggendick)

Montag

…Hoffnung wecken

13.01.

Bibeltext: 4.Mose 13,21-23+27

19:30 Uhr

CVJM-Heim (mit Bettina Villmow)

Dienstag

gegen den Strom Jugend-Gebetsabend

14.01.

Bibeltext: 4.Mose 13,(25-29)30-33

19:30 Uhr

CVJM-Heim (mit Team vom »CheckPoint«)

Mittwoch

…Lähmung überwinden

15.01.

Bibeltext: 4.Mose 14,1-9

19:30 Uhr

CVJM-Heim (mit Pfarrer Stefan Fetscher)

Donnerstag

…Frieden suchen

16.01.

Bibeltext: 4.Mose 14,10-20(24)

19:30 Uhr

CVJM-Heim (mit Uwe Seibert)

Freitag

…und einer neuen Generation

17.01.

Bibeltext: 5.Mose 1,39; Josua 2,1a+23+24

19:30 Uhr

CVJM-Heim (mit Siegfried Rompf, Heiligenborn)

Samstag

…Vielfalt leben als Gesprächskreis

18.01.

Bibeltext: 1.Mose 36,15; 4.Mose 32,12

19:30 Uhr

CVJM-Heim (mit Ernst Villmow)

Sonntag

…die Verheißung festhalten

19.01.

Bibeltext: Josua 14,6-14

19:30 Uhr

Vereinshaus (mit Pastor Wolfgang Ströhle)

Angebote rund um den Gottesdienst

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Fahrdienst zum Gottesdienst Ansprechpartner für Fahrdienste zum Gottesdienst ist Herr Ernst Villmow, Hauptstraße 80,
Fahrdienst zum Gottesdienst
Ansprechpartner für Fahrdienste zum
Gottesdienst ist Herr Ernst Villmow,
Hauptstraße 80, Eibach, Tel.: 02771-7481
Predigt per E-Mail
Wer die Predigt vom Gottesdienst gerne noch einmal in Ruhe durch-
lesen möchte, kann sie sich per E-Mail zuschicken lassen.
Die Predigt vom Sonntag wird, soweit sie als Word-Datei verfügbar ist,
jeweils am darauffolgenden Dienstag verschickt. Wer die Predigt gerne
zugeschickt haben möchte, schreibe bitte eine E-Mail an das Pfarramt:
ev.kirchengemeinde.nanzenbach@ekhn-net.de
Gottesdienstkopie
Wer eine Gesamtaufnahme eines Gottesdienstes
auf einer Audio-CD oder als MP3-Datei haben
möchte, der wende sich an das
Ev. Pfarramt,
Vorm Hübschbeul 2, Nanzenbach, Tel.: 33661.
Gemeindebrief und Predigtkopie im Internet
Eine Online-Ausgabe des Gemeindebriefes (aus Datenschutzgründen
ohne persönliche Daten) und Predigtkopien als MP3-Dateien sind als
D ownload auf folgender Internet-Seite verfügbar:
http://eibach.wordpress.com/download/
Gemeindebrief per E-Mail
Wer gerne die vollständige PDF-Ausgabe
des Gemeindebriefes regelmäßig
per E-Mail erhalten möchte, kann dies
bei Günter Seibert schriftlich anfordern.
E-Mail: g.seibert@gmx.net

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Seminar: Heiliger Geist

Seminar: Heiliger Geist

Samstag, 1. März 2014 Theologische Hochschule Ewersbach

A ls Menschen,

die Jesus

in seine

Nachfolge berufen hat, ist uns ein Leben in der Kraft, Freude und Fülle des Heiligen Geis- tes verheißen. Das ist eine wun- derbare Aussicht!

- tes verheißen. Das ist eine wun - derbare Aussicht! Zum Referenten: Christoph Siekermann war bis
- tes verheißen. Das ist eine wun - derbare Aussicht! Zum Referenten: Christoph Siekermann war bis

Zum Referenten:

Christoph Siekermann war bis Ende 2012 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wilnsdorf-Rödgen im Kirchenkreis Siegen. Er ist Mitglied im Aus- schuss für Ge- meindeentwicklung und seit vielen Jahren verantwortlich tätig in der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in Deutschland. Darüber hinaus ist er Vorstandsmitglied beim Christlichen Gesundheitskongress. Er ist verheiratet und hat drei Töchter. Christoph Siekermann brennt für eine Erneuerung aus der Kraft des Heiligen Geistes und wird uns das Wesen und Wirken des Heiligen Geistes näherbringen.

»Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist über euch kommt.« (Apostelgeschichte Kapitel 1 Vers 8)

Aber nur zu oft verlieren wir diese Fülle Gottes und fühlen uns leer und kraftlos. Was können wir dagegen tun? Dieses Seminar will uns helfen zu er- fahren, wie der Heilige Geist gewirkt hat und wie er auch in uns heute noch wirken kann und will. Wir wollen in der Gemein- schaft Kraft schöpfen, uns ausstrecken nach einer

neuen Erfüllung mit dem Heiligen Geist, und uns zu- rüsten lassen für unsere Aufgaben in Gemeinde und Gesellschaft. Es gibt neben Vorträgen, Liedern und dem Austausch in Kleingruppen auch die Möglichkeit zu Rückfragen und persönlichen Gesprä- chen. Das Seminar endet mit einem gottesdienstlichen Abschluss und dem Angebot, den Heiligen Geist persönlich einzuladen und sich dafür segnen zu lassen.

Tagesprogramm

9:00 Uhr

Eintreffen, Singen und Beten

9:30 Uhr

1.Thema:

10:15 Uhr

Wer ist der Heilige Geist? Gespräche in Kleingruppen

11:00 Uhr

2.Thema:

12:30 Uhr

Was bewirkt der Heilige Geist? Mittagessen

13:00 Uhr

Spaziergang

14:30 Uhr

Kaffeetrinken

15:00 Uhr

3.Thema:

17.00 Uhr

Wie empfange ich den Heiligen Geist? Singen, Gebet, Stille, Segnungen Abschluss, Abfahrt

Kosten:

19 € pro Person, inkl. Mittagessen, Nachmittagskaffee und kalten Getränken

Weitere Informationen und Anmeldung (bis zum 31.12.2013) Pfarrer Stefan Fetscher, Tel.: 33661 E-Mail: ev.kirchengemeinde.nanzenbach@ekhn-net.de Veranstalter: Ev. Kirchengemeinden Nanzenbach und Eibach

Zum Gedenken

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Nikolaus Herman und die Silbertaler im böhmischen Joachimstal

Der Fels, wo man in Sturm und Wetter sicher wohnen kann.

I n einem Winkel Westböhmens, im Erzgebirge nördlich von Karlsbad, gab es vom Jahr 1516 an einen un- geahnten wirtschaftlichen Aufschwung.

Graf Stephan Schlick förderte Silber aus einem verfallenen Bergwerk und prägte in riesigen Stückzahlen den »Joachims- taler«. Diese

Großmünze aus Silber wurde bald in ganz Europa als Zahlungs- mittel geschätzt. Ihre Bedeutung war so groß, dass der spätere Münzname »Taler« auf dieses heute in Tschechien gelegene Joachimstal zurückgeht. Dort, nahe zum

sächsischen Grenzüber- gang nach Wiesental, lag im 16. Jahrhun- dert ein Zentrum des Silber-Bergbaus. Das an Stelle des Dorfes Konradsgrün gegründete Joachimstal wurde 1520 zur Stadt erhoben. Viele Leute zogen dorthin, um am Wirtschaftsboom teilzuha- ben. Heute heißt der Ort, in dessen Berg- werken man noch vor 60-70 Jahren Uran- pecherz abbaute, Sankt Joachimstal. Damals, als die Erzbergwerke und Sil- bergruben jener Gegend neu erschlossen worden waren, erlaubte der weitsichtige Graf Schlick auch den Hussiten, jenen evangelischen Nachfolgern des Refor- mators Johann Hus, hier in dieser neu gegründeten Stadt ihrem Glauben gemäß zu leben und entsprechend Kirche und Schule zu gestalten. Dort in der Abgele- genheit wurde um 1518 – ganz genau weiß man es nicht – Nikolaus Herman als Schulmeister der Lateinschule der Berg- werksstadt Joachimstal angestellt.

Nikolaus Herman
Nikolaus
Herman

In den ersten Jahren war es für Niko- laus Herman nicht leicht, seinen Weg

zwischen böhmischen Brüdern, römischer Kirche und anderen Gruppen zu finden. Anfangs gab es schwere Spannungen mit seinem Rektor wegen des evangelischen Glaubens. Herman dachte daran, Joa- chimstal zu ver-

lassen und bat Luther um Rat. Der antwortete 1524 in einem Brief: »Ich bin jedoch der Mei- nung, nachdem du den vergan- genen Fall ge- duldig überwun- den hast, dass du ausharren musst, bis du aller Schwierig- keiten endgültig Herr wirst.

Wer weiß, was Gott über dich denkt und was er durch dich zu tun vorhat. Überwinde also das Böse mit Gutem!« Als 1542 eine Pfarrstelle frei wurde, haben die Joachimtaler aus großer Liebe ihren Schuldirektor Johann Mathesius als lutherischen Pfarrer ihrer Bergwerkstadt berufen. Dieser Freund Johann Mathesius mit seinen biblischen und zeugnishaften Predigten bedeutete für den Kantor Nikolaus Herman eine starke Unterstützung und einen großen Rückhalt. Eines seiner bekanntesten Lieder ist das jubelnde Weihnachtslied:

Johann Mathesius
Johann
Mathesius

»Lobt Gott, ihr Christen alle gleich, in seinem höchsten Thron, der heut schließt auf sein Himmelreich und schenkt uns seinen Sohn.«

Klaus Göbel

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Zum Nachdenken

Frauen im Stammbaum von Jesus Foto © http://www.RealJesus.net
Frauen im Stammbaum von Jesus
Foto © http://www.RealJesus.net

N ormalerweise sind Stammbäume

eine langweilige Angelegenheit –

endlose Listen von oft schwer aus-

zusprechenden Namen. Dieser Stamm- baum ist anders. Er beginnt bei Abraham, führt über die Namen der Patriarchen zu König David und seinen königlichen Nachkommen bis zu dem »Sohn Davids«, unserem Herrn Jesus.

Vier Frauen

Auffällig ist, dass in diesem Stammbaum ausnahmsweise auch die Namen von vier Frauen auftauchen. Warum? Weil diese herausragende Vorbilder waren? – Ganz im Gegenteil: Es waren Frauen, die ganz und gar nicht der da- maligen Norm entsprachen.

Tamar verführte als verkleidete Prosti- tuierte ihren Schwiegervater Juda, um auf diese Weise der Schande der Kinder- losigkeit zu entgehen. Rahab arbeitete in ihrem Haus auf der Stadtmauer von Jericho als Prostituierte, als sie die israelitischen Kundschafter versteckte. Ihr Sohn Boas heiratete die Moabiterin Ruth, deren Aufnahme in die Gemeinde Gottes ausdrücklich verboten war (5Mo 23,4).

Und Batseba ließ sich vom König David verführen, während ihr Mann für Volk und Vaterland kämpfte.

Bewusst ausgewählt!

Jesus, der Sohn Gottes, konnte sich – anders als wir – seinen Stammbaum aus- wählen, über den er diese Erde betrat. Warum wählte er gerade diese Frauen und lässt sie durch ihre Erwähnung in seinem Stammbaum auch noch ausdrück- lich hervorheben? Weil er schon in der Auswahl seiner Vorfahren dokumentieren wollte, für wen er auf die Erde kam: für Nomaden und Sesshafte, für Könige und Bauern, für Männer und Frauen, besonders aber für solche die in der »normalen« Gesellschaft einen schlechten Ruf haben. Für Jesus Christus ist kein Mensch so tief gesunken, dass er nicht gerettet wer- den könnte. Andererseits ist auch keiner so gerecht, dass er ohne ihn in den Himmel kommen könnte.

Günter Seibert

Informationen und Veranstaltungen

41

Eine große Auswahl an Kalendern und

christlicher Literatur finden Sie hier:

Haben Sie schon Ihre

Losungen und Kalender für 2014 ? Auf den Schriften-Regalen in der Kirche, im CVJM-Heim oder
Losungen und
Kalender für 2014
?
Auf den Schriften-Regalen
in der Kirche, im CVJM-Heim
oder im Vereinshaus liegen
wie jedes Jahr die Bestell-
zettel.
Ausfüllen - bei Günter Seibert
abgeben oder einwerfen -
(oder noch einfacher: 7280
anrufen) -
und Sie
bekommen
Ihre
Kalender
und
Losungen
ins Haus
gebracht.
Christliche
Christliche
Bücherstube
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Moltkestr. 1
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in Dillenburg
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Ihre Ihre christliche christliche
Buchhandlung
Buchhandlung
in der Nähe
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Herzliche
Einladung
Vereinshaus, Hauptstraße 83
zu den
Bibelstunden
jeden
Sonntagabend
jeden jeden
Christen
brauchen
Sonntag
Sonntag
Herzliche
Gemeinschaft
Einladung
19:30 19:30
Uhr Uhr
Nähere Informationen
der
nächsten auf
Seite

42

Evangelische Gemeinschaft

Vereinshaus, Hauptstraße 83
Vereinshaus, Hauptstraße 83
42 Evangelische Gemeinschaft Vereinshaus, Hauptstraße 83 Herzliche Einladung zu den Veranstaltungen Bibelstunde jeden

Herzliche Einladung

zu den Veranstaltungen

Bibelstunde jeden Sonntag um

19:30 19:30
19:30
19:30

Uhr im Vereinshaus

Datum

Thema / Redner

Anzeige Seite

01.12.

mit Rudi Dietermann, Gideons

08.12.

mit Prediger Hans-Peter Brüggendick

15.12.

mit Pastor Wolfgang Ströhle, Oberscheld

22.12.

14:00

Weihnachtsfeier der Sonntagsschule im DGH

33

26.12.

Weihnachten, Lobpreisabend für Jung bis Alt

29.12.

Jahresschlussandacht mit Ernst Villmow

05.01.

mit Dieter Braas, Manderbach

12.01.

Allianz-Gebetwoche mit Prediger H.-P. Brüggendick

36

19.01.

Allianz-Gebetwoche mit Pastor W. Ströhle

36

26.01.

mit Pfr. i.R. Karl Müller, Sechshelden

( = abends keine Bibelstunde im Vereinshaus)

Fahrdienst Wer zu den Bibel- oder Gebetsstunden

 

abgeholt werden möchte:

Telefon: 7481

Service

Predigt auf Audio-CD oder als MP3

Telefon: 7481

Treffpunkt Bibel (Gebetsstunde) jeden Mittwoch

19:30 19:30
19:30
19:30

Uhr

Datum

Ort

Bibellese

04.12.

im Vereinshaus

Sacharja 2,1-9

11.12.

im CVJM-Heim

Sacharja 6,9-15

18.12.

im Vereinshaus

Sacharja 14,1-11

08.01.

im CVJM-Heim

Johannes 3,31-36

15.01.

Allianzgebetswoche im CVJM-Heim

36

22.01.

im CVJM-Heim

Josua 6,11-27

Wochen-Termine

43

Wochen-TermineWochen-Termine

So

Mo

Di

Mi

Do

Fr

 

10:45

Hauptgottesdienst

(in der Kirche)

10:45

parallel dazu Kleinkinderbetreuung Sonntagsschule

(im CVJM-Heim) (im CVJM-Heim)

*

19:30

CheckPoint (Infos: Judith Zall)

* Seite 31

(im CVJM-Heim)

19:30

Bibelstunde

(im Vereinshaus)

19:30

Posaunenchor

(CVJM-Heim)

20:00

Volleyball

Turnhalle Rotebergschule

(Infos: Michael Schenker)

Dillenburg

 

16:00

- 17:30 Konfirmanden-Unterricht (abwechselnd Nanzenbach / Eibach)

16:00

Frauenkreis (Infos: Ursula Kämpfer)

(CVJM-Heim)

19:00

Band-Probe: »for tomorrow«

(CVJM-Heim)

16:30

Mädchen-Jungschar

(CVJM-Heim)

19:30

(CVJM-Heim)

19:30

Mädchenkreis (14-tägig) Treffpunkt Bibel (Gebetsstd.)

(abwechselnd CVJM-Heim / Vereinshaus)

18:00

Tischtennis

(CVJM-Heim)

16:30

Jungen-Jungschar

(CVJM-Heim)

Auf Empfehlung des Datenschutzbeauftragten der EKHN veröffentlichen wir in der Internetausgabe

unseres Gemeindebriefes unter den Rubriken »Geburtstage« sowie »Anschriften und Telefon-Nummern«

keine persönlichen Daten.

Wir bitten um Verständnis.

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach Wer jedoch gerne die vollständige PDF-Ausgabe des

Wer jedoch gerne die vollständige PDF-Ausgabe des Gemeindebriefes regelmäßig per E-Mail erhalten möchte, kann dies bei Günter Seibert

E-Mail:

g.seibert@gmx.net

schriftlich anfordern.