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FOTO: DPNY NEWS GESUNDHEIT TIPPS FITNESS ERNÄHRUNG AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG .

NEWSFOTO: DPNY GESUNDHEIT TIPPS FITNESS ERNÄHRUNG AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG . 20.

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GESUNDHEITFOTO: DPNY NEWS TIPPS FITNESS ERNÄHRUNG AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG . 20.

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ERNÄHRUNGFOTO: DPNY NEWS GESUNDHEIT TIPPS FITNESS AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG . 20.

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AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG . 20. Ausgabe, Mai 2002

Prävention

Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen

Das Beste aus

Tomaten, Rotwein grünem Tee.

und

Nobilin Lyco – Ihre Vitalstoffquelle.

Mit Lycopin und Flavonoiden!

Mit jeder Kapsel Nobilin Lyco bekommen Sie die gesunderhaltenden Inhaltsstoffe von 4 Tomaten, 2 Gläsern Rotwein und 3 bis 4 Tassen grünem Tee. Mit Nobilin Lyco ergänzen Sie Ihre Nahrung sinnvoll und reichern sie mit vielen wertvollen pflanzlichen Schutzstoffen an. Nobilin Lyco enthält 11 hochwertige pflanzliche Vitalstoffe, die Ihre Gesundheit fördern können. Hochwertige sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, deren positiver gesundheitlicher Einfluss

in vielen ernährungswissenschaftlichen Studien unter Beweis gestellt wurde. Nobilin Lyco enthält eine Kombination natürlicher Carotinoide — unter anderem reines Lycopin aus Tomaten. Dazu natürliche Bioflavonoide sowie Auszüge aus grünem Tee und aus Traubenkernen. Darüber hinaus versorgt Sie Nobilin Lyco mit Vitamin C, mit natürlich- pflanzlichem Vitamin E und mit Selen. Insgesamt 11 Vitalstoffe für Ihre Gesundheit.

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Die Soft-Gel-Kapseln von Nobilin Lyco enthalten all ihre Inhaltsstoffe in bereits gelöster Form. So kann unser Körper diese sinnvollen Vitalstoffe besonders gut aufnehmen und verwerten.

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Haben Sie Fragen zur Ernährung oder zu den 33 MEDICOM- Produkten? Sie erreichen die MEDICOM Kundenberatung von Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr unter der gebühren- freien Telefonnummer. Natürlich nimmt unsere Kundenberatung auch Ihre Bestellung telefonisch entgegen.

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www.medicom.de

Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

G esundheit – das ist und war schon immer einer der zentralsten Wünsche der Menschen.
G esundheit – das ist und war schon immer einer der zentralsten Wünsche der Menschen.

G esundheit – das ist und war schon immer einer der zentralsten Wünsche

der Menschen. Wir leben in einer Zeit von Krankenkassen, Krankenhäusern und Krankheitserregern und wollen nichts lie- ber als: gesund bleiben. So segensreich die Errungenschaften der modernen Medizin sind, sie haben unsere Denkweise inzwi- schen zu sehr auf Krankheit fokussiert, statt sie auf Gesundheit auszurichten.

In unserem Titelthema „Gesundheit schüt- zen statt Krankheit bekämpfen. Prävention mit Körper, Geist und Seele“ beschäftigen wir uns mehr damit, was gesund hält, und weniger mit dem, was angeblich krank macht. Ab Seite 22 erfahren Sie, welch bedeutende Rolle unser „innerer Arzt“, sprich: unsere Gedanken und Gefühle spielen, wie wir uns gesund denken und fühlen können. Lachen gehört dabei ge- nauso dazu wie eine gesunde Ernährung.

Sie können für Ihre Gesundheit auch ganz praktisch „Hand anlegen“. Lesen Sie unter der Überschrift „Der Druck gegen den Schmerz“ ab Seite 30 alles über die chinesische Druckmassage und das Gleichgewicht der Kräfte im Körper. Akupressur, die chinesische Variante des japanischen Shiatsu, kann sowohl selbst als auch vom Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt werden. Am Geldautomaten die Geheimnummer vergessen; die PIN vom Handy: Entfallen? Bald könnte Schluss sein mit dem „Nummernsalat“. Biometrik heißt das Zauberwort, das uns möglicherweise bald Tor und Autotür öffnet. Gespannt? Ab Seite 12 lesen Sie mehr dazu.

Natürlich haben wir noch weitere interes- sante Themen für Sie vorbereitet, u. a. stellen wir Ihnen den Gewinner des Foto- wettbewerbs vor.

a. stellen wir Ihnen den Gewinner des Foto- wettbewerbs vor. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre

wettbewerbs vor. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre Petra Wons Vorstand der Medicom Pharma AG

Petra Wons

Vorstand der Medicom Pharma AG

INHALT

Kurzmeldungen Schäfchen zählen hält wach Fischöl schützt vor Depressionen Mit Aspirin Herzinfarkte verhindern 4
Kurzmeldungen
Schäfchen zählen hält wach
Fischöl schützt vor Depressionen
Mit Aspirin Herzinfarkte verhindern
4
6
8
Gesundheit & Recht
Biometrie: Sag mir, wer Du bist!
12
Seite8
Vitalstoff-Lexikon
Vitamin B2
15
Niacin
16
Seite 12
MEDICOM informiert
Sauerstoffwasser für die Gesundheit?
17
Bewegung & Fitness
Der Kick im Schuh
18
Titelthema
Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen
Das Immunsystem
Sardinien – die Insel der Hundertjährigen
22
24
26
Körper & Seele
Akupressur: Der Druck gegen den Schmerz
30
Seite 22
Neues aus der Forschung
Ein Krampf mit den Adern
Behandlungsmethoden
32
Seite 32
33
Essen & Trinken
Vitalstoff-Rezept: Kichererbsensuppe
38
Rubriken
Editorial
3
Impressum
38
Leserbriefe
38
Rätselseite
39
++++++++++++++++ Vitamine und Bewe- gung für Diabetiker M enschen, die an Diabetes leiden, wird eine
++++++++++++++++ Vitamine und Bewe- gung für Diabetiker M enschen, die an Diabetes leiden, wird eine
++++++++++++++++
Vitamine und Bewe-
gung für Diabetiker
M enschen, die an Diabetes leiden,
wird eine vermehrte Zuführung
der Vitamine C und E sowie von Selen
empfohlen. Mit einer guten Blutzucker-
einstellung sowie der Einnahme von
antioxidativ wirkenden Vitaminen und
Mineralstoffen schützen die Patienten
ihre Blutgefäße. Das sei das Ergebnis
mehrerer Studien, so Prof. Joachim
Schmidt bei einem Seminar in Düssel-
dorf. Diabetiker hätten einen größeren
Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen
und Spurenelementen. Um sich vor
Folgekrankheiten besser schützen zu
können, sei ein Ausgleich des erhöhten
Bedarfs mit Hilfe von Vitalstoff-Präpa-
raten empfehlenswert, da die Nahrung
nicht immer ausreiche, um sich mit den
lebenswichtigen Substanzen zu ver-
sorgen. Besonders wichtig ist nach
Meinung von Schmidt die Kombination
der Vitamine C und E. Auch ein Man-
gel an Magnesium trete bei Diabetes-
Patienten häufiger auf. Durch einen
schlecht eingestellten Blutzucker, der
einen vermehrten Harndrang bewirkt,
wird zu viel Magnesium mit dem
Urin ausgeschieden. Ist dieser Mangel
nachgewiesen, sollte eine Substitution
über mehrere Monate erfolgen.
Noch ein Schaf und noch ein Schaf und noch ein Schaf
Schäfchen zählen ist zu langweilig, die Gedanken
kehren wieder zu den Sorgen zurück und hindern am Einschlummern. Besser: an einen Urlaubsstrand denken.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++
Urlaubsbilder bringen Schlaf
Schäfchen zählen hält wach
Man liegt wach im Bett, der Wecker tickt, die Stunden ziehen nur
so an einem vorbei, und man denkt mit Graus an den nächsten
Morgen. Von gelegentlichen bis hin zu regelmäßigen Einschlaf-
störungen kann fast die Hälfte der Bundesbürger berichten.
U m den Weg ins Reich der Träume zu
finden, ist Schäfchen zählen wohl eine
Um Altersdiabetes vorzubeugen, emp-
fiehlt die amerikanische Gesundheits-
behörde neben gesunder Ernährung
30 Minuten Sport pro Tag. Ständiges,
ununterbrochenes Sitzen kann dafür
verantwortlich sein, dass der Körper
nur noch eingeschränkt Zucker aus der
Nahrung verarbeiten kann. Die Folge:
der beliebtesten Methoden. Doch ein briti-
sches Forscherteam fand jetzt heraus, dass
diese weit verbreitete Einschlafpraktik gar
keinen Erfolg verspricht. Viel besser ge-
eignet sollen entspannende Szenen sein,
wie zum Beispiel ein Urlaubsstrand oder
ein Wasserfall. Ein Forscherteam der
Universität Oxford hat 50 Probanden
eine kranke Bauchspeicheldrüse – Dia-
betes. Bei der Studie der Gesundheits-
behörde wurden über einen Zeitraum
von drei Jahren mehr als 3.000 Men-
schen mit einer Veranlagung für Typ-
2-Diabetes untersucht. Das Ergebnis:
Während in der Kontrollgruppe jeder
Dritte an Diabetes
erkrankte, wurde
die Krankheit un-
ter den Sportlern
nur bei jedem
Siebten fest-
gestellt.
gebeten, die allesamt Probleme beim
Einschlafen hatten, unterschiedliche Ent-
spannungstechniken auszuprobieren. Eine
Gruppe sollte den Schlaf durch Schäfchen
zählen herbeiholen. Eine zweite Gruppe
wurde aufgefordert, sich ruhige, ent-
spannende Szenen ins Gedächtnis zu
rufen, wie etwa einen Wasserfall oder
Urlaubserlebnisse. Einer dritten Gruppe
war es selbst überlassen, was für eine
Methode sie anwendet. Damit wollten
die Wissenschaftler herausfinden, welche
Technik am wirksamsten ist.
Szenen vorstellten, etwa 20 Minuten
früher ein als die anderen Teilnehmer.
Allison Harvey, eine der Forscherinnen,
äußerte gegenüber dem englischen
Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ die
Vermutung, dass Schafe zählen wohl ein-
fach zu irdisch sei, um Sorgen effektiv zu
verdrängen, die das Einschlafen erschwe-
ren. Sie betont: „Sich eine verlockende
Szene vorzustellen, beansprucht mehr
Raum im Hirn als immer die gleichen
dreckigen alten Schafe.“ Hinzu kommt,
dass man bei Schafen schneller gelang-
weilt ist und die Gedanken abschweifen;
d. h., man kehrt schneller wieder zu sei-
nen belastenden Sorgen zurück. Schöne
Vorstellungen, wie eben traumhafte Ur-
laubsstrände etwa, machen es wesentlich
interessanter, bei der Sache zu bleiben.
Das Ergebnis: Im Durchschnitt schliefen
die Probanden, die sich entspannende
Also, denken Sie beim nächsten Mal dar-
an: Nicht endlos Schafe über Gatterzäune
springen lassen, sondern sich lieber schon
mal die Strände des nächsten Sommer-
urlaubs vorstellen! MEDICOM wünscht
Ihnen angenehme Träume.
FOTO: NILS WASSERMANN

FOTO: DPNY

FOTO: EYE WIRE Krankheiten durch Essverhalten beeinflussen ++++++++++++++ Den Schnupfen soll man füttern, das

FOTO: EYE WIRE

Krankheiten durch Essverhalten beeinflussen

++++++++++++++

Den Schnupfen soll man füttern, das Fieber aushungern

Zwei niederländische Mediziner wollten nach einer Weihnachts- feier ursprünglich überprüfen, ob bzw. wie sich Alkohol auf das Immunsystem auswirkt.

D afür ließen sie sich im Anschluss an das Essen Blutproben entnehmen. Die

Untersuchung lieferte ein überraschendes Ergebnis: Der Alkohol hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Abwehr- kräfte, wohl aber das Essen.

Demnach soll eine ausgiebige Mahlzeit einen schnellen Heilungsprozess bei Virus- erkältungen mit sich bringen, während Fasten bei bakteriellen Infekten Genesung verspricht. Wie die Fachzeitschrift „New Scientist“ berichtet, scheint es das erste Mal zu sein, dass eine direkte Wirkung des Essverhaltens nachgewiesen werden konn- te. Nach Angaben der beiden Mitarbeiter des akademischen Medizinzentrums ergab eine Studie an Testpersonen – mit der sie ihre persönlichen Ergebnisse untermauern wollten -, dass eine reichhaltige Mahlzeit jene Abwehrkräfte stärken kann, die Viren angreifen und zerstören, die für Erkältun- gen verantwortlich sind. Fasten hingegen stimuliere die Abwehr bakterieller Infek- tionen, die häufig Fieber auslösen. Für die Studie verabreichten sie den Testpersonen am ersten Tag auf nüchternen Magen Flüssignahrung, an einem anderen Tag nur

Wasser. Das beeindruckende Ergebnis: Am ersten Tag hatte sich der Gamma-Inter- feron-Spiegel des Blutes sechs Stunden nach der „Mahlzeit“ vervierfacht. Gamma- Interferon zeigt die Immunantwort an, mit der T-Zellen alle Zellen angreifen, in die Krankheitserreger eingedrungen sind. Diese Abwehr, die sich hauptsächlich gegen Virusinfektionen richtet, scheint durch Essen stimuliert zu werden. Im Vergleich dazu sank am zweiten Testtag, als die Personen nur Wasser bekamen, der Gamma-Interferon-Spiegel. Gleichzeitig vervierfachte sich aber der Interleukin-4- Spiegel. Dieser Botenstoff zeigt eine Immu- nantwort an, bei der B-Zellen Antikörper produzieren, die sich in erster Linie gegen bakterielle Krankheitserreger richten.

Weitere Studien sollen jetzt den Befund bestätigen. Außerdem scheint es sinnvoll zu sein, herauszufinden, welches Ernäh- rungsverhalten die unterschiedlichen Immunreaktionen auf Infektionen her- vorruft. Damit könnte man dann über die Ernährung eine gezielte Reaktion der Abwehrkräfte bei schwer erkrankten Patienten erreichen.

Wenn es einen erwischt hat, weiß man meist selbst am besten, ob man etwas essen
Wenn es einen erwischt hat, weiß
man meist selbst am besten, ob man
etwas essen möchte oder nicht.
Wissenschaftler haben jetzt heraus-
gefunden, woran das liegt.
AUS DER NATUR MEDICOM-TIPP Das Geheimnis der Eskimos Omega-3-Fettsäuren L ange gaben die Eskimos Forschern
AUS DER NATUR
MEDICOM-TIPP
Das Geheimnis der Eskimos
Omega-3-Fettsäuren
L ange gaben die Eskimos Forschern
ein Rätsel auf: Obwohl sie sich sehr
fett ernähren, erleiden nur wenige
einen Herzinfarkt. Des Rätsels Lösung:
Fischöl enthält wertvolle Omega-3-
Fettsäuren, die sich schützend auf Herz
und Kreislauf auswirken. Und Fisch
steht bei den Eskimos täglich in großen
Mengen auf dem Speiseplan! Für den
menschlichen Körper sind diese mehr-
fach ungesättigten Fettsäuren essen-
ziell, also lebensnotwendig, weil sie an
unterschiedlichen Prozessen beteiligt
sind: Sie sind Ausgangstoffe für Subs-
tanzen mit günstiger Wirkung auf die
Gefäße und die Blutgerinnung. Weil
der Körper die Fettsäuren nicht selbst
produzieren kann, müssen wir sie über
die Nahrung aufnehmen. Insbesondere
Kaltwasserfische, wie Lachs, Makrele
und Hering, haben es in sich. Sie sind
besonders reich an den Omega-3-
Fettsäuren. 100 Gramm Hering zum
Beispiel können bis zu 3.780 Milli-
gramm davon enthalten. Möchten wir
jedoch die Essgewohnheiten der Eski-
mos nachahmen, dann haben wir es
schwer. Denn dann müssten wir
zehnmal so viel Fisch verzehren wie
bisher. Daher ist eine Ergänzung der
Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren
in Form von Nahrungsergänzungs-
Produkten empfehlenswert. Omega-3-
Fettsäuren sorgen dafür, dass die
Fließeigenschaften des Blutes verbes-
sert werden und verhindern auf diese
Weise verstopfte Blutgefäße. Innerhalb
von zwei Wochen können die Triglyce-
ride (Neutralfette) im Blut deutlich
gesenkt werden. Auch das Gehirn pro-
fitiert von Omega-3-Fettsäuren. Denn
eine bessere Blutzirkulation begünstigt
die Sauerstoffversorgung. Folge: Kon-
zentrations- und Merkfähigkeit des
Gehirns steigen. Positive Auswirkungen
von Omega-3-Fettsäuren konnten auch
bei Rheuma und Allergien festgestellt
werden: Beschwerden gehen zurück,
und das Hautbild bessert
sich deutlich.
FOTO: DPNY

FOTO: PHOTODISC

FOTO: PHOTODISC GRAFIK: DPNY Radiowellen lösen Medikamente gegen Sodbrennen ab Eine Behandlung mit Radiowellen

GRAFIK: DPNY

Radiowellen lösen Medikamente gegen Sodbrennen ab

Eine Behandlung mit Radiowellen könnte für viele Patienten, die unter Sodbrennen leiden, Hilfe versprechen.

Die Radiowellen regen die Speiseröhren- wand dazu an, neues Bindegewebe zu bilden. Dadurch engt sich der Raum im Übergang von der Speiseröhre zum Magen von innen ein. Der Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre soll so verhindert werden. Darüber hinaus sollen mit den Radiowellen Nervenenden „still- gelegt“ werden, die sonst kleine, spontane Impulse senden, was dazu führt, dass sich der Übergang Speiseröhre/Magen öffnet. Nach der Therapie muss der Patient acht Wochen lang die gewohnten Medikamen- te einnehmen, damit das Bindegewebe ausreichend Zeit hat, sich zu bilden.

Im Gegensatz zur Behandlung mit Medikamenten, wie sie bisher bei Sodbrennen stattfand, wird bei der Radiofrequenz-Therapie auf diese Weise das Übel an der Wurzel gefasst: Der gestörte Verschlussme- chanismus wird wiederhergestellt. Mit Medikamenten wird lediglich die Produktion der Magensäure verrin- gert. Hinzu kommt, dass die Medika- mente oft über viele Jahre hinweg eingenommen werden müssen. Bei den meisten der bisher behandelten Patienten führte ein einziger Eingriff zu einer langfristigen Beschwerde- freiheit. Sind die Ergebnisse nach Abschluss der Untersuchungen auch wei- terhin positiv, dann könnte die Behand- lungsmethode bald als reguläre Therapie gegen Sodbrennen zum Einsatz kommen.

S eit Mai 2001 wird das in Kalifor- nien entwickelte Verfahren an der

Medizinischen Hochschule Hannover getestet. Und den Wissenschaftlern

zufolge sind die ersten Ergebnisse sehr viel versprechend. Die endoskopi-

sche Radiofrequenz-Therapie soll langwierige Medikamentenbehand- lungen ablösen oder zumindest verkürzen können.

Vor dem eigentlichen Eingriff verschafft sich der Arzt mit einer Magenspiegelung ein genaues Bild über den Zustand von Magen und Speiseröhre des Patienten. Sodbren- nen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre gelangt, was nor- malerweise durch einen Verschluss- mechanismus verhindert wird.

Für die Radiowellen-Therapie schiebt der Arzt einen biegsamen Schlauch in die Speiseröhre, an dessen

unterem Ende sich ein aufblasbarer Ballon befindet. Am Übergang der Speiseröhre zum

Magen wird der Ballon aufgepumpt, so dass er rundherum an der Wand der Speiseröhre anliegt. Dann werden vier kleine Nadeln ausgefahren, die die Radiofrequenz-Energie auf das Gewebe

ausgefahren, die die Radiofrequenz-Energie auf das Gewebe der Speiseröhre übertragen und es leicht erwärmen.

der Speiseröhre übertragen und es leicht erwärmen. Während der rund 40 Minuten andauernden Behandlung wird dieser Vorgang in kurzen Abständen wiederholt.

Ein kleiner aufblasbarer Ballon bringt mit Hilfe von Radiowellen den

Übergang Speiseröhre/Magen dazu, wieder richtig zu schließen.

++++++++++ Fischöl schützt vor Depressionen B ritische Wissenschaftler stellten während eines Seminars über De-
++++++++++
Fischöl schützt
vor Depressionen
B ritische Wissenschaftler stellten
während eines Seminars über De-
pressionen in Stockholm Ergebnisse ei-
ner neuen Studie vor: Gemütskrank-
heiten wie Depressionen können durch
den Verzehr von Fischöl gelindert oder
sogar verhindert werden.
In dem Experiment fand das Team um
Alexandra Richardson, Neurowissen-
schaftlerin an der University of Oxford,
heraus, dass ein Mangel an bestimmten
Fettsäuren verantwortlich sein kann
für mentale und neurologische Störun-
gen – neben Depressionen gehören bei-
spielsweise Legasthenie, Autismus und
Aufmerksamkeitsstörungen dazu. Nur
ein Gehirn, das mit den richtigen
Fetten versorgt wird, kann auch richtig
arbeiten, so die Wissenschaftlerin. Bei
den Fetten, die Niedergeschlagenheit
vertreiben und die für Entwicklung und
Funktionieren der Gehirnzellen not-
wendig sind, handelt es sich um Ome-
ga-3-Fettsäuren – und zwar in großen
Mengen. Dass diese mehrfach ungesät-
tigten Fettsäuren günstige Auswirkun-
gen auf das Herz-Kreislauf-System ha-
ben und vor Schlaganfällen schützen,
war den Medizinern bereits bekannt.
Fettiger Fisch, wie Lachs und Makrele,
ist optimal zur Versorgung mit Omega-
3-Fettsäuren. Menschen, die gar nicht
oder nur sehr selten Fisch essen, sollten
zu einer Nahrungsergänzung greifen,
um sich ausreichend zu versorgen.
Häufiger Stress, Alkohol-, Nikotin-
und Kaffeekonsum lassen den Fett-
säurespiegel sinken, und Gemütskrank-
heiten können dadurch verschlimmert
werden oder gar erst entstehen, so die
Vermutungen von Richardson. Schuld
daran soll die Veränderung unserer Es-
sgewohnheiten sein. In Japan, wo fast
täglich Fisch auf den Tisch kommt, tre-
ten wesentlich weniger Fälle
von Depressionen auf; wohingegen in
westlichen Ländern eine dramatische
Zunahme dieser Erkrankungen zu ver-
zeichnen ist. Der Weltgesundheits-
Organisation WHO zufolge leidet jeder
Vierte in seinem Leben einmal an einer
mentalen oder neurologischen Störung.
FOTO: EYE WIRE Wächst einem der Terminkalender über den Kopf, kann Kauen helfen. Essen löst

FOTO: EYE WIRE

FOTO: EYE WIRE Wächst einem der Terminkalender über den Kopf, kann Kauen helfen. Essen löst zwar

Wächst einem der Terminkalender über den Kopf, kann Kauen helfen. Essen löst zwar keine Probleme, kann aber Stress abbauen. Allerdings sollte man aufpassen, dass man sich dadurch nicht neuen Stress macht – in Form eines dicken Bauches.

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Kauen Sie den Stress weg!

Stress durch den Job oder die Familie kennt fast jeder. Damit der Stress nicht zur Belastung wird, braucht der Körper ein Ventil, um ihn rauszulassen. Eine der besten Methoden ist Sporttreiben, beispielsweise Joggen, Tennis spielen oder Sandsack-Boxen. Auch Entspannungsmethoden wie Meditation, autogenes Training oder ein heißes Bad sind beliebt, um den Stress „loszuwerden“.

D ie Menschen gehen sehr unterschied- lich mit Stress um. Alle haben

jedoch ein gemeinsames Ziel: den Stress abzubauen und ein Gefühl von Befriedi- gung und Entlastung zu erreichen. Um genau das zu erreichen, eignet sich hervorragend bewusstes Kauen.

In einer neuen Forsa-Studie, durchgeführt im Auftrag der Deutschen Angestellten- Krankenkasse, wurde festgestellt, dass rund jeder Zweite in Deutschland eine eigene – erfolgreiche – Anti-Stress- Methode entwickelt hat: essen gehen. Dabei verbindet der Stressgeplagte Bewegung, Entspannung und orale

Befriedigung. Prof. Dr. Jean-François Roulet von der Abteilung Zahnerhaltung und Prophylaxe an der Berliner Charité betont: „Es muss aber nicht immer ein dreigängiges Menü sein.“

Natürlich brauchen Patienten, die unter erheblichem Leidensdruck stehen, rasche und kompetente Hilfe, damit sich die Krankheitssymptome nicht verselbst- ständigen und chronisch werden. Hierfür sollte der Hausarzt befragt werden. Doch bei gelegentlich auftretender Über- lastung durch die heutige Informations- flut, zu hohem Leistungsdruck oder zu viel Arbeit scheinen selbst zu steuernde

Entspannungsmethoden völlig ausrei- chend zu sein. Und da stellen Lutschen und Kauen von Bonbons und Kaugummis eine hilfreiche Alternative dar. Roulet rät zu zahnfreundlichen Produkten, damit man nicht den einen Stress los ist und der nächste – in Form von Karies – ins Haus steht. Essen gehen scheint bei vielen Menschen zu nachlassender Anspannung zu führen. „Das hilft vielleicht ganz besonders bei emotionalem Stress, z. B. einer Störung in der Beziehung, bei mangelnder Anerkennung durch den Chef oder bei Misserfolg bei beruflichen Zielen“, sagt Prof. Dr. Hans-Christian Deter, Psychosomatiker am Berliner Benjamin-Franklin-Universitätsklinikum.

Sogar Krankengymnasten setzen oft den Mund in das Zentrum der Anti-Stress- Therapie. Dieser Bereich ist nach dem Rücken die Region des Körpers, wo sich am häufigsten Stress durch Anspannung festsetzt. Zahnärzte bekommen nicht selten Patienten mit glatt geschliffenen Zähnen zu Gesicht – glatt gefeilt durch monatelanges nächtliches Zähneknir- schen.

Auch dem Volksmund ist das nicht unbekannt. Wendungen wie „die Zähne zusammenbeißen“, „etwas zähneknir- schend hinnehmen“ oder „auf einem Problem herumkauen“ sind gängige Bilder für das, was viele Menschen erleben. Den Therapeuten geht es darum, Verspannungen zunächst bewusst zu machen und sie dann durch funktionel- le Entspannung, etwa durch bewusstes Atmen, abzubauen. Kauen löst zwar kei- ne seelischen Probleme, hilft aber beim Spannungsabbau. Roulet empfiehlt: „In Zeiten von Leistungsdruck oder Termin- hetze ist ein leckeres Bonbon oder ein erfrischender Kaugummi auf jeden Fall einen Versuch wert.“ Ist dem Überdruck dadurch erst mal die Spitze genommen, dann solle man noch dreimal bewusst tief bis in den Bauch einatmen. Das sei ein kleines, aber hilfreiches Anti- Stress-Pflaster für die Seele und eine Lockerungsübung für die Muskulatur.

Die kleinen Stress- Helferchen sollten zuckerfrei sein.

FOTO: PHOTODISC FOTO: IFA-BILDERTEAM - MARC +++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mit Aspirin Herzinfarkte verhindern

FOTO: PHOTODISC

FOTO: IFA-BILDERTEAM - MARC

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Mit Aspirin Herzinfarkte verhindern

Aspirin ist die Schmerztablette des 20. Jahrhunderts gewesen. Und sie wird wohl auch die fürs 21. Jahrhundert werden. Die Vielseitig- keit der Acetylsalicylsäure (ASS) ist weltweit bekannt: Der Wirk- stoff, von dem jährlich weltweit ca. 50.000 Tonnen produziert wer- den, hilft bei Kopf- und Zahnproblemen, wirkt entzündungshem- mend und fiebersenkend und lindert sogar Rheumaleiden. Auch Darmkrebs soll verhindert werden können. Dafür gibt es aber noch keine eindeutigen Beweise.

S elbst nach jahrelangen Forschungen auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-

Kankheiten kann kaum ein Mittel mit Aspirin mithalten. Aspirin bleibt das wichtigste Blutverdünnungsmittel zur Prophylaxe von Herzattacken und Hirn- schlägen, weil es im Vergleich zu anderen Medikamenten relativ wenige Neben- wirkungen hat. Die „Monica-Studie“ zeigte, dass das Risiko, an einem zweiten Herzinfarkt zu erkranken, um 31 % verringert werden kann, wenn der Patient täglich einmal Aspirin einnimmt. Weil der

Betroffene bereits einen Herz- infarkt hatte, spricht man auch von Sekundärprävention mit ASS. 90 % aller Herzinfarkt- Patienten werden heutzutage mit ASS behandelt, um die Neubildung von gefährlichen Blutgerinnseln zu reduzieren.

ASS wirkt sich so positiv aus, weil sie das Zusammen- kleben von Blutplättchen (Thrombozyten) in den Schlagadern erschwert und so das Gefäß vor einem

in den Schlagadern erschwert und so das Gefäß vor einem Verschluss schützt. Für die Gefäßwirkung sind

Verschluss schützt. Für die Gefäßwirkung sind wesentlich geringere Dosen Aspirin erforderlich als für den schmerzstillenden Effekt. Man ist sich zwar nicht ganz über

die optimale Dosis einig, aber sicher ist, dass sie in dem Bereich zwischen 30 und

300 Milligramm liegt. Als Vergleich: Für

die Fiebersenkung etwa werden schon gut

500 bis 600 Milligramm benötigt. Ärzte

kritisieren jedoch, dass Aspirin als Blutver- dünner zu wenig konsequent eingesetzt wird. Jährlich könnten rund 40.000 Men- schenleben weltweit gerettet werden, wenn die Patienten mit besonderem Risiko für

Herzattacken und Hirnschläge das Mittel verabreicht bekämen. Dieses Ergebnis liefert die Auswertung von 300 klinischen Studien. Dennoch wird davor gewarnt, Aspirin regelmäßig als Universal- Vorbeuge-Medikament einzunehmen. Der protektive Schutz kann ausschließlich bei Patienten mit Gefäßkrankheiten nachge- wiesen werden. Für gesunde Menschen birgt Aspirin starke Nebenwirkungen. Durch Aspirin können Magen-Darm- Blutungen ausgelöst werden, was in einigen Fällen sogar zum Tode geführt hat. Außerdem sollte das Medikament nicht bei Asthma, Magenschmerzen und -geschwüren, Sodbrennen bzw. während einer Schwangerschaft angewandt wer- den. Der Hersteller selbst, der Bayer- Konzern, rät, sich beim Hausarzt über die regelmäßige Einnahme und die Folgen von Aspirin zu informieren. Ein Becher Kakao soll genauso gut Herz-Kreislauf- Erkrankungen vorbeugen können wie eine niedrig dosierte Aspirin-Tablette, so zwei neue Studien. Dr. Carl Keen von der University of California wies in einem Experiment nach, dass der Verzehr eines Kakaogetränks der Neigung der Blut- plättchen, zu verklumpen, ebenso entge- genwirkt wie die Einnahme einer Tablet- te. Im selben Zusammenhang stellte Prof. Norman Hollenberg bei Untersuchungen an der Harvard Medical School, Balti- more, fest, dass die Kakaobohne beson- ders reich an Flavonoiden und deren Untergruppe, den Flavanolen, ist. Er konnte nachweisen, dass diese Stoffe die Stickstoffmonoxid-Synthese beeinflus- sen: Stickstoffmonoxid wird an der Innenwand der Blutgefäße gebildet und sorgt als Signalstoff unter anderem dafür, dass die Arterien sich weiten. Außerdem bleiben die Gefäßwände elastisch, und Blutplättchen haften nicht an. Für einen Austausch des Aspirins gegen Lebensmit- tel reichen die Ergebnisse aber nicht aus.

FOTO: PHOTODISC

FOTO: PHOTODISC Vorsicht beim Kauf von Q10-Produkten Achten Sie beim Kauf eines Produktes mit Q10 sorgfältig
Vorsicht beim Kauf von Q10-Produkten Achten Sie beim Kauf eines Produktes mit Q10 sorgfältig auf
Vorsicht beim Kauf von
Q10-Produkten
Achten Sie beim Kauf eines Produktes
mit Q10 sorgfältig auf Dosierung und
Preis. Da die Nachfrage nach Q10
stetig steigt, hat es einen regelrechten
Boom von Vitalstoff-Präparaten mit
Q10 gegeben.
Aber nicht alle Mittel können den
Qualitätsanforderungen gerecht wer-
den. Zahlreiche Produkte enthalten
wegen der immer noch verhältnis-
mäßig hohen Kosten der Rohstoffge-
winnung nur sehr geringe Q10-Antei-
le. Damit sind sie nahezu wirkungslos
für den Menschen. Dies ist anders
bei Nobilin Q10 und Nobilin Lyco.
Werbung, in der Q10 angesprochen
wird, soll in diesem Fall häufig nur
einen kauffördernden Effekt haben.
Daher sind auch viele der auf dem
Markt erhältlichen Produkte in ihrer
Wirkungsweise sehr stark einge-
schränkt.
Beim Kauf der Medicom Produkte
Nobilin Q10 und Nobilin Lyco kön-
nen Sie sicher sein, dass nur hoch-
wertige Inhaltsstoffe verarbeitet wer-
den und Sie mit einer Q10-Dosierung
von 30 mg bzw. mit 6 mg Lycopin
hervorragend versorgt sind.
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Die speziell gezüchteten Tomaten sind besonders reich an Lycopin. Ihr Lycopin-Gehalt ist um ein Drei-

Die speziell gezüchteten Tomaten sind besonders reich an Lycopin. Ihr Lycopin-Gehalt ist um ein Drei- bis Vierfaches höher als der Lycopin-Gehalt herkömmlicher Tomaten.

Coenzym Q10 und Lycopin

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Kostbare Rohstoffe aus der Natur

Mit Coenzym Q10 und Lycopin gegen Freie Radikale

Q10 ist eine der faszinierendsten Ent- deckungen der modernen Wissenschaft. Das Wirkungsspektrum dieses Coenzyms ist beeindruckend. Es kommt in fast allen Zellen des menschlichen Organismus vor und ist lebenswichtig für unsere Zellen- Kraftwerke. Ohne diesen Stoff wären die Zellen nicht in der Lage, die erforderliche Energie zum Antrieb sämtlicher Körper- aktivitäten zu produzieren. Außerdem ist es unerlässlich für eine intakte Herzfunk- tion. Als Antioxidans ist Q10 auch an der Bekämpfung Freier Radikaler beteiligt. Ebenso spielt das Carotinoid Lycopin eine bedeutende Rolle für die Körperzellen und ist wichtig im Kampf gegen Freie Radikale. Man setzt Lycopin auch zur Prävention von Krebserkrankungen und Hautschäden ein. Der Mensch ist darauf angewiesen, diese Substanz aus der Nahrung aufzunehmen. Im Gegensatz zu anderen Carotinoiden, die in fast allen Gemüse- und Obstsorten vorkommen, ist Lycopin in nennenswerten Mengen fast ausschließlich in Tomaten enthalten. Coenzym Q10 wird in einem gesunden Körper von der Leber produziert. Doch schon ab einem Alter von 40 Jahren

nimmt die körpereigene Produktion ab. Deshalb ist eine Zufuhr durch Nahrungs- ergänzungs-Präparate empfehlenswert.

Die Rohstoffgewinnung

Zu Beginn der Q10-Forschung war Rinderherz die einzig relevante Quelle. Anfang der 60er Jahre betrug der Preis für ein einziges Gramm ungereinigtes Q10 über Euro 1.000,–, was es für eine Nah- rungsergänzung unerschwinglich machte. (Zum Vergleich: Der gesamte Q10-Gehalt unseres Körpers liegt bei etwa 2 Gramm!) In den 70er Jahren konnte man erstmals natürliches Q10 in großen Mengen aus Pflanzen gewinnen. 1974 begann die Q10- Produktion für pharmazeutische Präpara- te, doch für eine breite Anwendung war Q10 zu teuer. Erst 1977 gelang es, natürli- ches Q10 kostengünstig zu erzeugen und erschwingliche Q10-Produkte auf den Markt zu bringen. Heute noch wird Q10 als Reinsubstanz durch Extraktion aus Pflanzen, durch Fermentation oder durch Semisynthese gewonnen – aufwändige Prozesse, die ihren Preis haben.

Ebenfalls sehr aufwändig und kostspielig ist die Gewinnung von natürlichen Lyco- pin. Die ergiebigste in der Natur vor- kommende Quelle – die Tomate – besitzt

einen zu geringen Lycopin-Gehalt, um die Extraktion wirtschaftlich durch- führen zu können. Mit Hilfe von kon- ventionellen Züchtungsmethoden, d. h. ohne gentechnische Mittel, gelang es Forschern, eine spezielle, lycopinreiche Tomate zu züchten, die einen drei- bis vierfach höheren Lycopin-Gehalt als herkömmliche Tomaten hat. Zur gleichen Zeit entwickelten Ingenieure innovative Verarbeitungsprozesse zur Extraktion von Lycopin, bei denen nur neueste Technologien eingesetzt werden. Sie wurden inzwischen patentiert. Bei der Herstellung von Nobilin Lyco wird nur Lycopin eingesetzt, das auf diese Weise gewonnen wurde. Sämtliche Inhalts- stoffe der MEDICOM- Produkte entsprechen einem absolut hohen Standard und werden in optimalen Dosierun- gen angeboten.

einem absolut hohen Standard und werden in optimalen Dosierun- gen angeboten. MEDICOM 20. Ausgabe, Mai 2002
FOTO: PHOTODISC Der rote Rebensaft gilt als Grund dafür, dass die Menschen in den Mittelmeerregionen
FOTO: PHOTODISC
FOTO: PHOTODISC

Der rote Rebensaft gilt als Grund dafür, dass die Menschen in den Mittelmeerregionen seltener an Herzerkrankungen leiden. Sie trinken Rotwein zum Essen. Jetzt haben Forscher den ausschlaggebenden Inhaltsstoff für die Schutzwirkung gefunden. Sein Name: oligomere Proanthocyanide, kurz: OPC.

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OPC: der gute Geist des Weines

Die Gesundheit und die Langlebigkeit der Franzosen hat die For- schung lange vor ein Rätsel gestellt. Man sprach vom „Französi- schen Paradoxon“. Franzosen sind nämlich trotz eines insgesamt eher ungesunden Lebensstils (viele Zigaretten, viel fetter Käse, we- nig Sport) gesünder und leiden seltener unter Gefäßkrankheiten als beispielsweise Nordamerikaner.

I

nzwischen hat man den Rotwein, den man in Frankreich zum Essen trinkt, als Quelle der Gesundheit identifiziert. Andere Studien haben das Ergebnis untermauert und belegt, dass auch in anderen Ländern mit regelmäßi- gem Weinkonsum – wie Spanien, Italien und der Schweiz – eine niedrigere Herzinfarktquote festge- stellt wird. Natürlich geht es hier um moderaten Alko- holkonsum. Ein fran- zösischer Professor entdeckte die poten- ten Wirkstoffe, die

den Wein so gesund machen. Wie so oft, geschah dies zufällig. Bei der Untersu- chung von Futtermitteln fand er sie in der Schale von Erdnüssen. Ihr Name:

oligomere Proanthocyanide, kurz: OPC. 1955 fand man heraus, dass die oligomeren Proanthocyanide auch in den Kernen und den Schalen der Wein- trauben vorkommen. OPC gehört zu der Gruppe der Flavonoide. Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die als Schutz- oder Farbstoffe fungieren. Das Wort Flavonoid leitet sich von einer Farbe ab. Flavus bedeutet auf Lateinisch Gelb. Die Farbpalette der wirksamen Stoffe ist

variantenreich. Von farblos über Gelb bis hin zu intensivem Blau oder — wie beim Wein Rot. Die Flavonoide sorgen dafür, dass die Pflanze richtig wächst und Schädlinge fernbleiben. Inzwischen sind rund 800 verschiedene Flavonoide bekannt. Sie befinden sich häufig in den Randschichten, in den äußeren Blättern und in den Kernen von Pflanzen und Früchten. Auch in Traubenkernen sind die nützlichen OPCs vorhanden. In zahlreichen Untersuchungen konnte man die Wirksamkeit von Trauben- kernextrakt unter Beweis stellen.

OPC schützt den Körper vor Freien Radi- kalen und wirkt dabei vielfach stärker als die Vitamine C und E, die bereits als extrem gute Radikalenfänger bekannt sind. Zudem erhält es die Elastizität der Gefäßwände und schützt sie so vor Brüchigkeit. Heute weiß man, dass diese Substanzen einen positiven Einfluss auf das Immunsystem, Krebs und Herzin- farkt haben und der Arterienverkalkung entgegenwirken.

Das Wissen um die heilkräftige Wirkung des Weines geht weit zurück. Bereits Plutarch (um 50 bis 125 nach Christus) schrieb: „Der Wein ist unter den Geträn- ken das nützlichste, unter den Arzneien die schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das angenehmste.“ Mit den Trinksprüchen „santé“ (französisch) oder „salut“ (spanisch) wünscht man seinem Nächsten wortwörtlich nichts anderes als „Gesundheit“. Das deutsche „Prosit“ wiederum bedeutet so viel wie „es möge nützen“. Mit Nahrungser- gänzungsmitteln, die OPC in sinnvoller Dosierung enthalten, kann man von der gesunden Wirkung des Weines auch ohne den Einfluss des schädlichen Alko- hols profitieren.

Das Prinzip der Weinbereitung hat sich in den letzten hundert Jahren nur wenig verändert. Von
Das Prinzip der
Weinbereitung
hat sich in den
letzten hundert
Jahren nur
wenig verändert.
Von der Traube
zum Most, vom
Most zum Wein.
Neu sind jedoch
die Erkenntnisse
über die in ihm
enthaltenen
pflanzlichen
Wirkstoffe.

FOTO: PHOTODISC

in ihm enthaltenen pflanzlichen Wirkstoffe. FOTO: PHOTODISC FOTO: FOTOCLIP 1 0 MEDICOM 20. Ausgabe, Mai 2002

FOTO: FOTOCLIP

§ GERICHTSURTEILE IN SACHEN GESUNDHEIT • GERICHTSURTEILE IN SACHEN GESUNDHEIT • GERICHTSURTEILE IN SACHEN GE
§
§

GERICHTSURTEILE IN SACHEN GESUNDHEIT •

GERICHTSURTEILE

IN SACHEN GESUNDHEIT

• GERICHTSURTEILE IN SACHEN GE

 

Beinbruch in Klinikdusche ist Dienstunfall

Stürzt ein Patient, der nach einem Dienstunfall operiert werden muss, im Krankenhaus, dann ist das als Folge des Dienstunfalls und somit auch als Dienstunfall anzuerkennen. So ein Ur- teil des Verwaltungsgerichts Göttingen. Die Richter gaben damit der Klage ei- ner Patientin statt, die sich auf dem Weg von ihrer Dienststelle eine Fraktur der Kniescheibe zugezogen hatte. Als die Patientin fünf Monate später erneut ins Krankenhaus kam, um Metallteile entfernen zu lassen, stürzte sie vor dem Operationstermin beim Verlassen der Dusche im Krankenzimmer. Dabei zog sie sich eine Schenkelhalsfraktur zu. Die Bezirksregierung wollte diese zwei- te Verletzung nicht als Folge des Dien- stunfalls anerkennen, weil sie bei der Körperpflege passiert war. Nach An- sicht der Richter gab es jedoch zwi- schen dem Krankenhaussturz und dem Heilverfahren einen Zusammenhang:

Die Verletzung der Kniescheibe führte dazu, dass die Patientin eine Gangun- sicherheit hatte. Daher sei der Sturz als Dienstunfall anzuerkennen.

(Verwaltungsgericht Göttingen – 3 A 3311/99)

Kein Fahrverbot für werdenden Vater

Wenn werdende Väter auf dem Weg zu ihrer schwangeren Frau mit dem Auto eine Geschwindigkeitsbegren- zung überschreiten, müssen sie nicht mit einem Fahrverbot rechnen. Das Oberlandesgericht Karlsruhe teilte mit, dass der Verstoß im milderen Licht erscheine, wenn der Gatte aus Sorge um seine in den Wehen liegen- de Frau handelt.

Im konkreten Fall war ein werdender Vater auf einer Landstraße mit 122 km/h erwischt worden, obwohl höchstens Tempo 80 erlaubt war. Er

befand sich auf dem Weg zu seiner Frau, die im sechsten Monat schwan-

ger war und bereits eine komplizierte Frühgeburt hatte. Gegen den Mann wurde ein Bußgeld von 102,26 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot ver- hängt worden. Der Einspruch des Fahrers blieb zunächst ohne Erfolg. Doch schließlich hob das Gericht das

(Oberlandesgericht Karlsruhe –

2 Ss 33/01)

Therapieerfolg: Eindeutige

Erklärungen nötig

Wenn es für den Erfolg einer Therapie

notwendig ist, dass der Patient be-

stimmte Verhaltensmaßnahmen be-

folgt, dann muss der Arzt diese deut-

lich erläutern. Darüber hinaus muss

einer Un- fallklinik statt. Dort wurde die Empfehlung ausge- sprochen, das linke Bein nicht zu belasten. Die weitere Behandlung er- folgte anschließend beim beklagten Arzt, der eine „Entlastung“ des Beins empfahl. Er ging damit von einer Teilbelastung aus. Die Patientin verstand die Anweisung jedoch da- hingehend, dass sie das linke Bein überhaupt nicht belasten dürfe. Der Behandlungsfehler führte nur deshalb nicht zu einer Haftung, weil nicht ausreichend gesichert werden konnte, ob die Entstehung der Thrombose durch eine entsprechende Belastung hätte verhindert werden können.

(Oberlandesgericht Bremen – 3 U 101/98)

FOTO: PHOTODISC

 

§ Fahrverbot wegen der Umstände auf.

FOTO: PHOTODISC

Kein Anspruch auf die beste Therapie

Ein Patient hat bei auftretenden Schäden nicht automatisch einen An- spruch auf Schmerzensgeld, auch wenn er nicht die bestmögliche Therapie erhält. So lautet ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln. Die 45-jährige Klägerin war nach einer Brustkrebsoperation bestrahlt wor- den. Sie warf den Ärzten vor, die Strahlentherapie ohne Unterstützung moderner Computertechnik erhalten

zu haben – und dass dadurch die Fol-

 

er sich vergewissern, dass der Patient

die Erläuterungen verstanden hat.

Unterlässt der Arzt dies, dann kommt

eine Haftung wegen der Verletzung

der therapeutischen Aufklärungs- pflicht in Betracht.

geschäden verursacht worden seien. Die Behandlung führte dazu, dass ih- re Rippenknochen porös wurden und sechs davon brachen. Des Weiteren litt sie an schweren Hautentzündun- gen. Das Oberlandesgericht wies die Klage zurück, mit der Begründung, dass der Einsatz von Computern kein Standard der Bestrahlungsplanung sei. Rippenbrüche seien darüber hin- aus bekannte Komplikationen bei Strahlentherapien.

(Oberlandesgericht Köln – 5 U 103/97)

Eine Patientin hatte gegen ihren Arzt geklagt, weil sie ihn für ihre Bein- thrombose verantwortlich machte – er habe seine Aufklärungspflicht verletzt. Nachdem sie sich das linke Wadenbeinköpfchen gebrochen hatte, fand zunächst die Erstversorgung in

 

GERICHTSURTEILE IN SACHEN GESUNDHEIT • GERICHTSURTEILE IN SACHEN GESUNDHEIT • GERICHTSURTEILE IN SACHEN GESUNDHEIT

FOTO: PHOTODISC, DPNY

FOTO: Bioscrypt Inc., England, Vpass

Biometrie:Biometrie:

Sag mir, wer Du bist!

Wenn es um den Zugang zu geschützten Bereichen ging, haben bisher Codes und Passwörter unser Erinnerungsvermögen stra- paziert; ganz gleich, ob es den Geldautomaten, das Handy oder den Firmencomputer betraf. Neue – biometrische – Verfahren arbeiten anders: Jetzt ist „Körpereinsatz“ gefragt. Dieser Artikel zeigt Ihnen, was es mit dem Schlagwort „Biometrie“ auf sich hat.

P asswörter beherrschen unseren Alltag:

Wer Geld mit der EC-Karte abhebt,

muss eine PIN eingeben. Wer sein Handy einschaltet, muss zunächst einen Geheim- code eintippen. Wer die Daten auf seinem Computer vor fremden Augen verbergen möchte, muss das System durch eine Pas- swortabfrage schützen. Schnell kommt ei- ne ganze Reihe von Kennwörtern und – zahlen zusammen, die man sich merken muss. Um dem

Gehirn die Arbeit zu erleichtern, setzen viele Menschen überall das gleiche Passwort ein. Ganz oben auf der Hitliste stehen Kosenamen, Geburtstage oder Hausnummern. Doch damit wird Dieben und Gaunern ihr Handwerk erleichtert. Denn dass diese Methoden nicht 100 %ig sicher sind, leuchtet ein. Und haben zwie- lichtige Gestalten erst mal ein Passwort geknackt, haben sie Zugang zu vielen weiteren Bereichen.

Biometrie heißt das Zauberwort, das die Passwort-Flut ablösen könnte. Mit biome- trischen Verfahren erfolgt die Personen- identifizierung nicht per Geheimzahl oder -code, sondern über persönliche Merk- male wie Augen, Stimme oder Gesicht. Eines der bekanntesten und ältesten Verfahren ist die Fingerabdrucktechnik.

Biometrie-Verfahren besitzen ein wesent- lich höheres Sicherheitsniveau als Pass- wortabfragen, weil die Merkmale, mit deren Hilfe der Benutzer identifiziert wird, unveränderbar sind und nicht von mehreren Personen verwendet werden können. Biometrische Systeme identifi- zieren also eindeutig einen Menschen und nicht den (unter Umständen nicht rechtmäßigen) Besitzer eines Codes. Außerdem sehr praktisch: Der Mensch kann seine biometrischen Merkmale, wie den Fingerabdruck, weder verlieren noch vergessen – im Gegensatz zu einem Passwort.

noch vergessen – im Gegensatz zu einem Passwort. Ein leichtes, kurzes Auflegen des Fingers, und ein

Ein leichtes, kurzes Auflegen des Fingers, und ein Sensor liest die Merkmale der Rillen und der Linien auf dem Finger ein; sie sind bei jedem Menschen einzigartig.

Die Technik biometrischer Verfahren

Alle biometrischen Systeme arbeiten nach dem selben Schema. Um einen Menschen anhand seiner biometrischen Merkmale identifizieren zu können, muss zunächst ein Referenzdatensatz angelegt werden, mit dem das System später die aktuellen Daten vergleichen kann. Dazu werden mit Hilfe eines Sensors oder Scanners zum

FOTO: Eye Ticket Corporation, USA

FOTO: Eye Ticket Corporation, USA Beispiel die Iriseigenschaften oder ein Fingerabdruck aufgenommen. Ein Com-

Beispiel die Iriseigenschaften oder ein Fingerabdruck aufgenommen. Ein Com- puterprogramm wandelt dann die Infor- mationen in für den Rechner verständ- liche Daten um. Anschließend kann der Datensatz entweder in einer zentralen Datenbank oder auf einer persönlichen Chipkarte gespeichert werden.

Für die Identifikation einer Person wer- den die aktuellen biometrischen Daten mit Hilfe eines Sensors erfasst und anschließend mit den im Vorfeld gespei- cherten Referenzdaten verglichen. Nach erfolgreicher Authentifikation erhält die Person Zugang zu einem ihr vorher verschlossenen Bereich oder etwa spezi- elle Nutzungsrechte.

Der Vorteil einer Chipkarte liegt darin, dass nur die auf der Karte gespeicherten Daten geprüft werden müssen. Dadurch ist das Verfahren sehr schnell. Dient hin- gegen eine Datenbank als Referenz, dann müssen die eingegangenen Daten mit sämtlichen gespeicherten Datensätzen verglichen werden. Und das ist ent- sprechend zeitaufwändig. Außerdem ist es datenschutzrechtlich kritisch.

Außerdem ist es datenschutzrechtlich kritisch. Am Flughafen Amsterdam wird bereits der Check-In per

Am Flughafen Amsterdam wird bereits der Check-In per Iris-Erkennung erprobt. Damit soll die Abwicklung schneller und sicherer werden.

Zutritt nur mit Fingerspitzengefühl

Zu den klassischen biometrischen Ver- fahren gehört der Fingerabdruck. Dieser eignet sich hervorragend für die physio- logische Erkennung, weil er bei jedem Menschen völlig einzigartig ist. Selbst eineiige Zwillinge kann man anhand der Fingerabdrücke unterscheiden. Die Lini- en auf den Fingern, die so genannten Minutien, bilden die elementaren Merk- male eines Fingerbildes. Zu ihnen gehören Breite und Tiefe der Linien, Knotenpunkte, Gabelungen und Linien- enden sowie der Linienverlauf, etwa in Schleifen, Spiralen oder Ellipsen. Anders als beim kriminaltechnischen Fingerab- druck mit Tinte legt der Benutzer für ei- nen digitalen Fingerabdruck seinen Fin-

ger lediglich auf einen Sensor, der die Informationen einliest. Einige Flughäfen in Kanada und in Singapur nutzen Fin- gerabdrücke bereits für den Schnell- Check-In von Vielfliegern, die spezielle Karten mit ihrem gespeicherten Finger- abdruck besitzen.

Auch bei einigen großen europäischen Messen werden Eintrittskarten in Form von Chipkarten mit Fingerabdruck aus- gestellt, zum Beispiel um bei Wochen- karten die Übertragung auf mehrere Personen zu verhindern. Bekanntestes biometrisches Zutrittskontrollsystem in Europa ist das Tarí-Juwelierzentrum in der Nähe von Neapel (Italien), wo die rund 5.500 Mitarbeiter nur mit ihrem Finger- abdruck an den Arbeitsplatz gelangen.

nur mit ihrem Finger- abdruck an den Arbeitsplatz gelangen. Mehr Komfort im Auto A udi bringt
Mehr Komfort im Auto A udi bringt mit dem neuen A8 das erste Auto auf
Mehr Komfort im Auto
A udi bringt mit dem neuen A8 das
erste Auto auf den Markt, das sei-
nen Fahrer am Fingerabdruck erkennt.
Damit wird die bereits existierende
schlüssellose Entry/Go-Technik um ein
biometrisches Verfahren erweitert. Der
briefmarkengroße Sensor befindet sich
in der Mittelkonsole und liest mit sei-
nen 65.000 Elektroden innerhalb einer
Zehntelsekunde den Fingerabdruck
ein. Ist der Fahrer identifiziert, stellen
sich Sitz, Lenkrad und Spiegel nach
dem hinterlegten Nutzerprofil ein.
Das gab es bisher in ähnlicher Form
auch schon bei BMW und Mercedes.
Nämlich über den Schlüssel. Doch wer
den Schlüssel mit der Ehefrau oder
dem Sohnemann getauscht hat, mus-
ste sich zunächst mit den zuletzt
gespeicherten Positionen zufrieden
geben. Mit Hilfe des Fingerabdrucks
können mehrere Personenprofile ge-
speichert und wiedererkannt werden.
Möglich ist auch, die persönlichen
Einstellungen der Klimaanlage, bevor-
zugte Radiosender und Titel
auf CDs zu sichern.
Per Fingerabdruck lassen sich die persönlichen
Einstellungen im Auto speichern: Sitzeinstellung,
bevorzugte Radiosender etc.
Die Aktivierung der Wegfahrsperre
erfolgt noch nicht über den Fin-
gerabdruck. Die Automobilhersteller
begründen dies damit, dass dafür die
sehr empfindlichen Sensoren außen
angebracht werden müssten. Schon
ein paar Regentropfen oder Straßen-
schmutz können die Funktionstüch-
tigkeit beeinträchtigen.
FOTO: Bosch/gms, DPA

FOTO: AP Photo/Fabian Bimmer

FOTO: PHOTODISC

FOTO: AP Photo/Fabian Bimmer FOTO: PHOTODISC Ein kurzer Blick in die Kamera genügt für die Erkennung
FOTO: AP Photo/Fabian Bimmer FOTO: PHOTODISC Ein kurzer Blick in die Kamera genügt für die Erkennung

Ein kurzer Blick in die Kamera genügt für die Erkennung mit Hilfe der Iris. Anschließend legt eine Software ein Raster aus konzentrischen Kreisen darüber; nach diesem wird der individuelle Datensatz erzeugt.

Gesichtserkennung:

Punkt, Punkt, Komma, Strich

Für die Gesichtserkennung werden die Daten des Gesichtes mit einer Video- kamera erfasst und in eine Bildbearbei-

mit einer Video- kamera erfasst und in eine Bildbearbei- Mit Hilfe der Position der Augen, die

Mit Hilfe der Position der Augen, die mit Kreuzen mar- kiert werden, erstellt eine Gesichtserkennungs- software ein Gitternetz, das sich an die Kontur des Gesichtes anpasst.

tungssoftware geladen. Das Programm sucht die Position der Augen und mar- kiert diese auf dem Bild. Anschließend wird ein Gitternetz über das Gesicht gelegt, dessen Linien und Knotenpunkte sich an die Kontur des Gesichtes anpas- sen. Diese erfassten Daten können dann beispielsweise mit dem Foto des Perso- nalausweises verglichen werden. Die Treffsicherheit dieses Verfahrens ist sogar bei Veränderungen, wie sie sich infolge des zunehmenden Alters, einer Brille oder eines Bartes ergeben können, enorm hoch.

Schau mir in die Augen – Iris-Scan

Systeme zur Iriserkennung lesen eine Karte ein, auf der sich die persönlichen Daten über die Iris befinden, und scan- nen gleichzeitig mit einer Videokamera die Iris der Person, die vor- gibt, Kartenbesitzer zu sein. Nach dem Erfassen legt ein Computerprogramm ein Ras- ter aus konzentrischen Krei-

sen über die Iris und ermittelt die hellen und die dunklen Punkte, die sich in den jeweiligen Streifen befinden. Daraus wird anschließend der individuelle Datensatz erzeugt. Der Vergleich der eingescannten Iris mit den Daten der Karte dauert nur rund 10 Sekunden und geschieht völlig berührungsfrei für den Benutzer. Der Iris-Scan gilt als sehr sicher, weil er bis zu 260 charakteris- tische Merkmale unterscheiden kann. (Zum Vergleich: Beim Fingerabdruck sind es 40 Parameter.)

Mit einem solchen Iriserkennungssystem ist zum Beispiel der Flughafen Amster- dam ausgestattet. Damit soll die ein- deutige Identifizierung von Passagieren gewährleistet werden, um die Abfertigung sicherer und schneller abzuwickeln. Die Passagiere können mit ihrer persönlichen Iris-Card ohne Passkontrolle direkt das Flugzeug betreten.

Ausblick

Dass biometrische Verfahren zunehmend eine Bedeutung für Kontrollsysteme erhalten, zeigen die Beispiele der Flug- häfen und Firmen. Dennoch darf neben den enormen Kosten für die Geräte das Akzeptanzverhalten der Benutzer nicht unterschätzt werden. So haben viele Menschen hygienische Bedenken bei berührungssensitiven Verfahren (z. B. beim Fingerabdruck); oder sie möchten sich nur ungern ins Auge leuchten lassen (Iris-Scan); und viele fühlen sich in ihrem Persönlichkeitsschutz beeinträch- tigt. („Was passiert mit den gespeicher- ten Daten?“) Aber für alle Punkte gilt: Je verständlicher dem Benutzer das System erklärt und je deutlicher ihm wird, wie einfach und sicher biometrische Sicher- heitsverfahren arbeiten, desto mehr steigt auch die Akzeptanz.

Sicher ist heute schon, dass unsere Personalausweise in naher Zukunft neben Foto und Unterschrift ein weiteres biometrisches Merkmal enthalten wer- den. Damit soll zweifelsfrei überprüft werden können, ob die Identität eines Menschen mit den im Ausweis gespei- cherten Originaldaten übereinstimmt.

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HIER AUSSCHNEIDEN

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FOTO: PHOTODISC

Quelle: DGE (vereinfacht)

l o o x x e e FOTO: PHOTODISC Quelle: DGE (vereinfacht) VITAL STOFF Vitamin B2

VITALSTOFF

Vitamin B2

Der Energielieferant der Zellen

V itamin B2 heißt mit wissenschaftlichem Namen Riboflavin. Es kann einen Beitrag zum Schutz

gegen Erkrankungen wie Krebs leisten. Es unter- stützt das Körperwachstum, ist gut für Haut und Haare, und es ist für die Fortpflanzung erforderlich.

Enthalten beispielsweise in

Fehlt Ihnen Vitamin B2? Schon bei einem angekreuzten „Ja-Feld“ ist eine ergänzende Zufuhr von Vitamin
Fehlt Ihnen Vitamin B2?
Schon bei einem angekreuzten „Ja-Feld“
ist eine ergänzende Zufuhr von Vitamin B2 sinnvoll.
Führen Sie häufiger Diäten zur Gewichts-
abnahme durch?
JA
Nehmen Sie kaum Milch und
Milchprodukte zu sich?
Sind Sie schwanger oder in der Stillzeit?
Ernähren Sie sich vegan, also aus-
schließlich von pflanzlicher Kost?
sich vegan, also aus- schließlich von pflanzlicher Kost? Eisenverwertung im Organismus und die gesunde Funktion der

Eisenverwertung im Organismus und die gesunde Funktion der Schilddrüse beein- trächtigen. Besonders bei schwangeren und stillenden Frauen kann die Versor- gung unzureichend sein. Daneben sollten Vegetarier, die ausschließlich von pflanz- licher Kost leben, und Menschen, die spe- zielle Diäten einhalten müssen oder auf Milchprodukte verzichten, auf eine aus- reichende Zufuhr von Vitamin B2 achten.

In Lebensmitteln wie zum Beispiel Vanil- lepudding wird das Vitamin B2 wegen seiner appetitlichen hellgelben Farbe als Farbstoff eingesetzt. Erkennbar ist dies an der Bezeichnung „Riboflavin“ oder an der E-Nummer 101, die für Riboflavin steht.

Verwendung von Vitamin B2

Antioxidans: Die antioxidative Wirkung von Riboflavin bezieht sich auf den ganzen Körper. Für die Augenlinsen ist diese Wirkung ganz besonders wichtig. Eine ausreichende Riboflavinversorgung

kann die Gefahr der Bildung eines grauen Stars (Katarakt) senken.

Entgiftung: Riboflavin unter- stützt die Leber bei der Entgiftung; es hilft bei der „Entsorgung“ von Chemikalien oder Umweltgiften.

tierischen Produkten, vor allem in Milchprodukten, Fisch und Fleisch.bei der „Entsorgung“ von Chemikalien oder Umweltgiften. Herkunft - Funktion - Versorgung Vitamin B2 (Riboflavin)

Herkunft - Funktion - Versorgung

Vitamin B2 (Riboflavin) kommt haupt- sächlich in Milch und in Milchprodukten vor. Darüber hinaus findet man das besonders lichtempfindliche Vitamin B2 in Fisch und auch in Kartoffeln. Wegen der Lichtempfindlichkeit von Vitamin B2 sollte man die „Erdäpfel“ immer im Dunkeln aufbewahren.

Als Coenzym wichtiger Bestandteil von Stoffwechselaktivatoren, spielt Riboflavin eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel. Und es ist an der Sehleistung der Augen beteiligt.

Bei einem Mangel an Riboflavin, wie er besonders in der Dritten Welt leider häufig zu beklagen ist, kommt es zu an Riboflavin, wie er besonders in der Dritten Welt leider vielfältigen Störungen. Mangelzustände sind vor allem vielfältigen Störungen. Mangelzustände sind vor allem an den Schleimhäuten (Entzündungen) zu erkennen. Vitamin B2 unterstützt die Energieproduktion und die Bildung gesunder Gewebe. Es ist gut für gesunde Haut und für gesundes Haar sowie für feste Fingernägel. Riboflavin verschafft überanstrengten oder ermüde- ten Augen Erleichterung. Das Vitamin hilft bei Problemen im Mundbereich, etwa bei einer rissigen und ge- schwollenen Zunge oder bei rissi- gen Mundwinkeln oder Lippen. Auch wenn der Mund spröde und trocken ist, kann die Zufuhr von Vitamin B2 helfen.

Riboflavin wird für die Bildung des Enzyms Glutathionreduktase gebraucht. Eine unzureichende Versorgung kann die

Wie viel Vitamin B2 braucht der Körper? mg pro Tag Säuglinge m w 0 -
Wie viel Vitamin B2
braucht der Körper?
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MEDICOM Sonderheft zum Ausschneiden und Sammeln

MEDICOM 20. Ausgabe, Mai 2002

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VITALSTOFF

Niacin

Der Energieüberträger

V itamin B3 – oder wissenschaftlich:

Niacin – wird zur Energiegewin-

nung benötigt, und es ist wichtig für die Funktion der Nerven, der Haut und des Verdauungstraktes.

Enthalten z. B. in

Lebensmitteln tierischen Ursprungs, in Getreide, Gemüse und Bananen.

Herkunft - Funktion - Versorgung

Niacin wurde erst 1937 entdeckt und ist damit ein relativ junges Mitglied des Vitamin-B-Komplexes. Ursprünglich als Vitamin PP oder PPF bezeichnet, wurde es später in die B-Gruppe eingeordnet, da es

Wie viel Niacin braucht der Körper? mg pro Tag Säuglinge m w 0 - 4
Wie viel Niacin
braucht der Körper?
mg pro Tag
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* Ab dem 4. Monat der Schwangerschaft
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= weiblich
Quelle: DGE (vereinfacht)
m = männlich w = weiblich Quelle: DGE (vereinfacht) wie die anderen B-Vita- mine Bestandteil von

wie die anderen B-Vita- mine Bestandteil von En- zymen ist. Es findet sich besonders in Leber, Voll- korngetreide, Erdnüssen, Avocados und Fisch.

Niacin, das in Form von Nicotinsäure (die übrigens nichts mit dem Nikotin von Zigaretten zu tun hat) und Nicotinamid vorkommt, ist an der Energiegewinnung sowie an der Reinigung des Körpers von Giften, Schadstoffen und Drogen beteiligt.

Niacin spielt eine große Rolle im antio- xidativen System unseres Körpers, besonders in der Leber. Zudem ist Niacin gemeinsam mit Chrom für die Bildung des GTF (des Glukose-Toleranzfaktors) verantwortlich. Dieser GTF ist zusammen

mit Insulin an der Regulation des

Blutzuckerspiegels beteiligt. Ein Niacin- mangel verursacht das Krankheitsbild

von Pellagra, daher auch seine frühere

Bezeichnung als Vitamin PPF (pellagra preventing factor). Die Krankheit äußert sich durch Hautveränderungen, Durch- fall und Appetitlosigkeit.

Verwendung von Niacin

Mangelsituationen z. B. durch Fehl- ernährung, Erkrankungen des Verdau- ungstraktes, durch andauernde Medika- menteneinnahme bei chronischen Erkran- kungen (z. B. bestimmte Schmerzmittel und Psychopharmaka).

Erhöhter Bedarf: in der Schwangerschaft und der Stillzeit, bei einer Dialysebehand- lung.

Arteriosklerose: Nicotinsäure kann den Cholesterinspiegel senken und die Blut- gefäße kurzfristig erweitern. Dieser Effekt ist nur durch sehr hohe Dosierungen zu erzielen und mit einigen Nebenwirkun- gen verbunden. Daher wird Nicotinsäure bei erhöhten Cholesterinspiegeln kaum eingesetzt.

Fehlt Ihnen Niacin? Schon bei einem angekreuzten „Ja-Feld“ könnte Ihre Versorgung mit Niacin zu knapp
Fehlt Ihnen Niacin?
Schon bei einem angekreuzten „Ja-Feld“ könnte Ihre
Versorgung mit Niacin zu knapp sein.
Essen Sie wenig Vollkornprodukte und
Hülsenfrüchte?
JA
Essen Sie kaum Rohkost?
Trinken Sie regelmäßig Alkohol?
Ernähren Sie sich sehr einseitig?
Führen Sie regelmäßig Schlankheitsdiäten
durch?
Führen Sie regelmäßig Schlankheitsdiäten durch? Die Nerven behalten - Niacin, reichlich in Avocado

Die Nerven behalten - Niacin, reichlich in Avocado enthalten, hilft dabei.

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INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG

20. AUSGABE,

MAI 2002

Sauerstoffwasser für die Gesundheit?

Die Werbeseiten von Sport- und Lifestyle-Zeitschriften offerieren seit kurzem neuartiges Mineralwasser, das für eine Steigerung des Energiepotenzials und für mehr Vitalität sorgen soll. Sogar Alte- rungsprozesse sollen damit gestoppt werden können. Anstatt mit Kohlensäure ist dieses Wasser mit extra viel Sauerstoff angerei- chert. Besitzt Mineralwasser in der Kombination mit Sauerstoff tatsächlich eine gesundheitsfördernde Wirkung? Medicom hat für Sie genauer nachgefragt.

S auerstoff ist das Zauberwort für junge und vor allen Dingen verjün-

gende Produkte. So werden beispiels- weise Atemmasken angepriesen, durch die gestresste Manager hochprozentigen Sauerstoff einatmen sollen, oder Haut- cremes für Frauen, die mit Hilfe von gebundenem Sauerstoff den Teint wieder frisch machen sollen. Besonders stark im Kommen ist Mineralwasser, das mit einer extra Portion Sauerstoff angereichert

wurde. In ihm soll durchschnittlich 15- bis 25-mal mehr Sauerstoff als in herkömmlichem Trinkwasser stecken.

Die Symptome eines Sauerstoffmangels kennt fast jeder: Wer den ganzen Tag im Büro mit „schlechter Luft“ verbracht hat, fühlt sich müde, kann sich nur noch schlecht konzentrieren und leidet häufig unter Kopfschmerzen. Durch Mineral- wasser mit Sauerstoff soll damit jetzt Schluss sein? Das neuartige Getränk soll gesundheitsfördernde und belebende Wirkungen auf den Körper haben. Ersten Erkenntnissen zufolge soll die Kombina- tion von Wasser und Sauerstoff sogar „eine kleine Sensation“ liefern: Alte- rungsprozesse können gestoppt werden, da Zellschädigungen durch Freie Radi-

kale verhindert werden sollen. So ver- spricht es zumindest die Werbung. Ärzte und Verbraucherschützer bezeichnen das hingegen als „Humbug“. Schließlich ist das Atmungsorgan zur Sauerstoffauf- nahme beim Menschen die Lunge und nicht der Darm, so Jürgen Kundke vom Bundesministerium für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV). Auch Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsmedi- zin und Diätetik (D.I.E.T) schließen sich dieser Meinung an: „Die Sauerstoffauf- nahme über den Magen-Darm-Trakt ist relativ gering. Unsere Lungenkapazität können wir jedoch problemlos steigern, um mehr Sauerstoff aufzunehmen.“

Ein kleines Zahlenbeispiel: Mineralwas- ser, das mit Sauerstoff angereichert ist, soll in der Regel 70 mg bis 80 mg Sauer- stoff pro Liter enthalten. Wenn eine Per- son in einer Stunde zwei Liter davon trinkt, zum Beispiel in Folge von er- höhter körperlicher Aktivität, würde sie mit diesem Getränk zwischen 140 mg und 160 mg Sauerstoff zusätzlich über den Magen-Darm-Trakt aufnehmen. Pro Stunde nimmt ein Mensch allein schon im Ruhezustand rund 15 kg Sauerstoff

aus der Luft auf. Bei starker körperlicher Betätigung kann dies bis zu einem Fak- tor von 25 gesteigert werden. Es ist nur schwer zu glauben, dass durch eine zusätzliche Gabe von beispielsweise 150 mg Sauerstoff tatsächlich ein physio- logischer Vorteil eintreten soll. Fazit:

Von einem Spaziergang an der frischen Luft profitieren Sie wesentlich mehr. Und

FOTO: PHOTODISC
FOTO: PHOTODISC

Ein Spaziergang an der frischen Luft gibt mehr Sauerstoff als angereichertes Mineralwasser.

Ihr Geldbeutel übrigens auch. Denn für 1,5 Liter von dem mit Sauerstoff angerei- cherten Mineralwasser berappen Sie ca. 1 Euro. Handelsübliches Wasser hingegen kostet nur 17 bis 50 Cent.

Das BgVV stellte bereits 1998 fest, dass Behauptungen zu Energie-Drinks mit einer Extraportion Sauerstoff in der Regel nicht wissenschaftlich belegt seien oder auf undurchsichtigen Studienergebnissen basierten. Und dennoch beziehen sich die Getränke-Hersteller gerne auf so genann- te Studien und Untersuchungen, die die positiven Wirkungen des zusätzlichen Sauerstoffs beweisen sollen. Auch Sven- David Müller von D.I.E.T. ist der Meinung, dass die Ergebnisse meist aus sehr zweifelhaften Studien stammen. Lassen Sie sich nicht von den Werbemaßnahmen, wie zum Beispiel „entwickelt mit spezifi- schen Großanlagen-Technologien“ und „Einmaligkeit der O 2 -Wirkformel“ beein- flussen, bis das BgVV seinen Bericht im Auftrag des Verbraucherschutz-Ministeri- ums vorgelegt hat. Hierfür sollen in Kürze weltweite Studien zusammengetra- gen und untersucht werden, die die Wir- kung von Sauerstoffwasser beleuchten.

FOTO: Christoph Tillmann, German TAP, www.germantap.de

FOTO: Gert Krautbauer für BB Promotion Mannheim

Bewegung und Fitness

Der Kick im Schuh

Wir alle kennen das: Irgendwo ertönt eine Melodie, und un- willkürlich fängt unser Fuß an, im Rhythmus zu wippen, wir schnippen mit den Fingern, unser Körper wiegt sich im Takt. Musik verführt zur Bewegung.

S eit jeher ist Tanzen für den Menschen ein Ausdruck der Lebensfreude.

Tanzen packt Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Ganz gleich, ob Sie bei Volkstanz, Walzer, Foxtrott oder latein-

amerikanischen Rhythmen übers Parkett schweben, Tanzen macht Spaß, fördert die Geselligkeit und ist obendrein auch noch gesund.

Tanzen ist nicht nur etwas für junge Menschen oder für jene, die körperlich in Topform sind. Das zeigen auch die Zahlen der Tanzschulen: Nur rund ein Drittel der Schüler ist unter 18 Jahren. Vor zehn Jahren war das noch umgekehrt.

Anlässe gibt es genügend, um verges- sene Schrittfolgen aufzufrischen oder gar neu zu lernen: Die Silberne Hochzeit kann der Anlass sein, eine Kreuzfahrt oder aber einfach die Freude daran, mit anderen Menschen in Kontakt zu kom- men. Das Schöne: Tempo und Dauer des Tanzes kann von jedem Einzelnen bzw. Paar selbst bestimmt werden, je nach Kondition und Temperament.

Tanzen als Sport?

In der Tat! Medizinische Untersuchungen zeigen, dass Tanzen einen hohen Trai- ningseffekt besitzt. Den Anforderungen

einen hohen Trai- ningseffekt besitzt. Den Anforderungen Links: Unerlässliches Utensil fürs Steppen: mit

Links: Unerlässliches Utensil fürs Steppen: mit Eisenplättchen präpa- rierte Tanzschuhe. Diese erzeugen das für den Tanz typische „Klackern“. Oben: Weltweit erfolgreich mit ihrer Bühnenshow: Tap Dogs

eines Gesundheitstrainings kann Tanzen durchaus gerecht werden. Und das nicht nur als Leistungssport. Ganz im Gegen- teil: Ärzte raten für eine dauerhafte Fitness eher zu gemäßigter Bewegung als zum Auspowern des Körpers. Und genau das bietet Tanzen als Sportart. Der ganze Körper wird dabei einer Belastung aus- gesetzt, die kaum als Anstrengung emp- funden wird. Herz und Kreislauf werden optimal angeregt und positiv beeinflusst.

Durch die rhythmischen Bewegungen wird – wie bei fast keiner anderen Sport- art – das ganze Muskelsystem trainiert, und Verspannungen werden auf diese Weise beseitigt. Haltungsschäden an der Wirbelsäule wird entgegengewirkt, oder sie werden sogar beseitigt. Denn die eleganten, fließenden Bewegungen auf dem Parkett können nur mit der richtigen Körperhaltung erreicht werden. Auch die Gelenke bleiben beweglicher. Indem Sie Tanzschritte und Schrittfolgen lernen, trainieren Sie Koordination und Konzen- tration. Auch für den Stressabbau ist Tanzen ein geeignetes Freizeitvergnügen:

Die Gedanken werden von Beruf und Sorgen abgelenkt, und es kommt zu einem perfekten Abbau von Alltagsstress. Insgesamt verbessert sich die Ausdauer,

FOTO: FUN TAPPERS, www.funtappers.de

FOTO: FUN TAPPERS, www.funtappers.de wodurch Belastungen besser standgehal- ten werden kann, und Anforderungen leichter

wodurch Belastungen besser standgehal- ten werden kann, und Anforderungen leichter bewältigt werden können. Funk- tionstüchtigkeit, Leistungsfähigkeit und Belastungstoleranz des Körpers steigen nachweisbar. Darüber hinaus stellt bei- spielsweise Steptanz ein ideales Training für die Venen dar, so dass Ärzte ihren Patienten den Tanzsport empfehlen.

„Darf ich bitten?“

Neben der Gesundheit fördert Tanzen auch die Geselligkeit. Tanzkurse oder Tanztees bieten eine gute Abwechslung etwa zum Abend vor dem Fernseher. Und nicht selten werden neue Kontakte in der Tanzschule oder beim Tanztee geknüpft. Eine Umfrage ergab, dass jeder dritte Bundesbürger gern ein Tanzcafé in der Nähe der Wohnung hätte. Die Herren lie- ben es, sich mit Anzug und Fliege schick zu machen, um die Damen dann stilvoll zum Tanz zu bitten. Umgekehrt genießen es die Damen, aufgefordert zu werden, ein Ründchen auf der Tanzfläche zu drehen.

Für viele stellt das Fehlen eines Partners ein Hindernis dar. Doch diese Scheu ist unbegründet. Denn vielen Menschen geht es genauso; daher gibt es in den meisten Tanzschulen schwarze Bretter, über die man schnell Gleichgesinnte fin- det. Und für Tanzarten wie das Steppen brauchen Sie gar nicht erst einen Part- ner. Gesteppt wird in der Regel in der Gruppe – wobei auch das Alter keine Rolle spielt. Tanzen verbindet die Generationen.

In den Fußstapfen von Fred Astaire und Gene Kelly S eitdem die Tänzer von „Lord
In den Fußstapfen von Fred Astaire
und Gene Kelly
S eitdem die Tänzer von „Lord of the Dance“, „Riverdance“,
„Tap Dogs“ oder „Stomp“ auch in Deutschland kräftig mit
ihren Füßen auf Sand, Stahl, Asphalt und Wasser klopfen,
stampfen und hämmern, liegt Steptanz wieder voll im Trend.
Tanzschulen verzeichnen einen deutlichen Zuwachs der Kurs-
teilnehmer. Zuvor war es eher ruhig um die Tanzart geworden.
Die Geschichte
Die Schuhe
Geprägt wurde der Steptanz in
Deutschland in den dreißiger und
vierziger Jahren durch Filme mit Fred
Astaire und Ginger Rogers. In den
fünfziger Jahren kamen Streifen
mit Gene Kelly nach Europa. Auch
Marika Röck, Catherina Valente oder
die Kessler-Zwillinge sind bekannte
Größen, wenn es ums Steppen geht.
Die Musik
Steptanz eignet sich für nahezu jede
Altersklasse. Wichtig ist, dass Sie
einigermaßen locker in den Knien
und in den Fußgelenken sind. Denn
der für den Steptanz typische Rhyth-
mus wird durch schnelle Bewegungs-
wechsel von Fußspitze und Hacke
erzeugt. Das Tempo kann aber vom
Tänzer selbst bestimmt werden,
indem er die Musik entsprechend
auswählt. Steptanz lebt durch seine
Vielseitigkeit: Ob zu Rock, Pop, Salsa,
Jazz, Klassik, Walzer oder auch mal
ohne Musik – gesteppt werden kann
zu fast allem, was gefällt.
Damit die Bewegungen besser zu hören
sind, sind die Spitzen und Hacken
von Steppschuhen mit Metall beschla-
gen. Die Schuhe, die in Fachgeschäften
für Tanzsport erhältlich sind, bekom-
men Sie ab etwa 60 Euro. Möchten
Sie zunächst eine Schnupperstunde
in einer Tanzschule besuchen, um zu
gucken, ob Ihnen das Steppen über-
haupt gefällt, benötigen Sie in der
Regel noch keine eigenen Tanzschuhe.
Der Schuhverleih hilft aus.
Die Unterschiede
Unterschieden wird zwischen irischem
und amerikanischem Steptanz. Das,
was wir aus den klassischen Filmen mit
den genannten Showgrößen kennen,
ist der amerikanische Stil. Hierbei wer-
den die Arme locker mitbewegt. Im
Gegensatz dazu liegen beim irischen
Steptanz die Arme eng am Körper an.
Diese Steppart erfreut sich bei uns vor
allen Dingen großer Beliebtheit, seit-
dem sie durch so energiegeladene Sho-
ws wie „Riverdance“ bekannt wurde.
Das Fehlen eines Tanzpartners stellt beim Steptanz kein Hindernis dar. Zudem kann das Steppen in
Das Fehlen eines
Tanzpartners stellt beim
Steptanz kein Hindernis dar.
Zudem kann das Steppen in
jedem Alter erlernt und zu
vielen unterschiedlichen
Musikarten getanzt werden.

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FOTO: DPNY/PERE COLOM

PräventionPrävention

Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen

FOTO: DPNY/PERE COLOM Prävention Prävention Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen
Gesund sein, gesund bleiben Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Die WHO

Gesund sein, gesund bleiben

Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert Gesundheit als körper- liches, geistiges und soziales Wohlbefinden. Immer häufiger steht heute wieder statt der Frage „Was macht den Menschen krank?“, die Frage „Wie bleibt der Mensch gesund?“ im Vordergrund.

I m letzten Jahrhundert kam es zu einer „Biologisierung“ der Medizin. Verant- wortlich für diese Entwicklung waren wissenschaftliche und technologische Fortschritte, vor allem im Bereich der Mikrobiologie. Wir verdanken dieser Entwicklung große Fortschritte in der Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Seuchen. Die neue Denkweise löste die herkömmliche ganzheitliche Denk- weise in der Medizin ab. Da die Krankheit in der neuen „naturwissenschaftlichen“ Sichtweise als ein „Funktionsfehler“ des Körpers gilt, versucht man die „Krankheit- serreger“ zu bekämpfen. „Krankheitser reger“ sind nach diesem Verständnis Viren und Bakterien, aber auch krankheits- begünstigende Verhaltensweisen. Aus diesem Grund richtet sich der Blick der heutigen Medizin auf die Krankheit und nicht mehr, wie in der Antike, auf die Gesundheit. Der kranke Mensch wird so, überspitzt formuliert, zum passiven Träger einer Erkrankung. Um die Gesundheit geht es erst, wenn die Krankheit da ist. Auch wird die Seele bei dieser wissenschaftli- chen Denkweise vom Körper getrennt. Im- mer mehr Menschen sind mit dieser Sicht- weise nicht mehr einverstanden. Auch den Einfluss von Seele und Geist auf den ge- sundheitlichen Zustand ihres Körpers ma- chen sich viele Menschen wieder bewusst. Das Motto: Ich kümmere mich erst um meine Gesundheit, wenn ich krank werde, hat heute ausgedient. Es gilt nun, die Erkenntnisse der Schulmedizin mit denen der ganzheitlichen Medizin zu verbinden.

Das Modell der Salutogenese

Der amerikanisch-israelische Medizinso- ziologe Aaron Antonovsky bringt in den 80er/90er Jahren des vergangenen Jahr- hunderts das Modell der Salutogenese ins Gespräch. In dem Wort Salutogenese sind die Begriffe „Gesundheit“ (latei- nisch: salus) und Entstehungsgeschichte (griechisch: Genesis) enthalten. Die grundlegende Frage dieses Modells ist nicht: „Was macht krank?“, sondern:

„Was hält gesund?“. Antonovsky ver-

bildlicht seine Denkweise wie folgt.

dass wir alle eine

lange Skipiste herunterfahren, an deren Ende ein unumgänglicher und unendlicher Abgrund ist. Die pathogenetische Orientie- rung (herkömmliche Medizin) beschäftigt sich hauptsächlich mit denjenigen, die an einen Felsen gefahren sind, einen Baum, mit einem anderen Skifahrer zusammen- gestoßen sind oder in eine Gletscherspalte fielen. Weiterhin versucht sie uns zu über- zeugen, dass es das Beste ist, überhaupt nicht Ski zu fahren. Die salutogenetische Orientierung beschäftigt sich damit, wie

„Ich gehe davon aus, (

)

die Piste ungefährlicher gemacht werden kann und wie man Menschen zu sehr guten Skifahrern machen kann.“

Antonovsky, 1993

Was sind Stressoren?

Im Gesundheitsmodell von Antonovsky spielt die Art und Weise des Umgangs mit den allgegenwärtigen belastenden/ gesundheitsgefährdenden Einflüssen des Lebens eine entscheidende Rolle. Hierbei unterscheidet er biologische (z. B. Viren und Bakterien), chemische (z. B. Giftstof- fe) und psychosoziale Einflüsse (z. B. Ver- lust geliebter Menschen, Leistungsdruck). Er bezeichnet diese Einflüsse als Stres- soren. Die Stressoren führen zu einem Spannungszustand, der von bestimmten Gefühlen und körperlichen Reaktionen begleitet wird. Von Wut über Ärger zu Freude, Belustigung oder Trauer reicht ein großes Spektrum möglicher Gefühle. Von diesen Gefühlsreaktionen hängt es ab, ob sich ein negativer oder ein positiver Einfluss auf die Gesundheit ergibt. Die Bandbreite der Reaktionsmöglichkeiten wiederum hängt davon ab, wie viele Res- sourcen einem Menschen zur Verfügung stehen. Je mehr es sind, desto größer ist die Wahlmöglichkeit für eine Gefühlsreak- tion, die der Gesundheit zuträglich ist. Statt Wut einmal den Humor ins Spiel bringen, in der Trauer die Kraft zu entdecken und in der Angst den Mut. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Konstruktiver Um- gang mit Stressoren

nicht konstruktiv:

Frau R. steht an einer Supermarktkas- se an und hat es eilig. Sie ärgert sich über die Warterei, die Zeitverschwen- dung und denkt daran, was sie in der Zwischenzeit alles erledigen könnte. Sie ärgert sich über die schlechte Or- ganisation des Supermarktes, der nur eine Kasse geöffnet hat. Frau R.s ohnehin hoher Blutdruck steigt immer mehr.

konstruktiv:

Herr G. steht in der gleichen Schlan- ge. Seine Mittagspause geht zu Ende und er müsste dringend zurück ins Büro. Es gelingt ihm jedoch, die Si- tuation zu akzeptieren. Er überlegt, wie er die Wartezeit nutzen kann, und begreift sie als Pause in seinem hekti- schen Tagesablauf. Er beginnt sich mehr und mehr zu entspannen und gibt sich erfreulichen Gedanken hin.

Gesundheitliche Schutzfaktoren

Stressoren sind allgegenwärtig und las- sen sich kaum vermeiden. Daher geht es darum, wie wir mit ihnen umgehen. Schaffen wir es, sie konstruktiv anzuge- hen, dann können sie zu unserer Gesund- heit beitragen. Gelingt die Bewältigung nicht, kommen wir in einen körperlichen und seelischen Stresszustand.

Die Fähigkeit zum positiven Umgang mit Stressoren macht Antonovsky von fol- genden Faktoren abhängig. Die Summe der Faktoren nennt er Kohärenzgefühl (Kohärenz: Zusammenhang):

Verstehbarkeit: Die Belastungen wer- den als sinnvoll, nachvollziehbar und durchschaubar erlebt. Die Belastungen wer- den als sinnvoll, nachvollziehbar und durchschaubar erlebt.

Bewältigbarkeit: Das Selbstvertrauen, Anforderungen bewältigen zu können. Das Selbstvertrauen, Anforderungen bewältigen zu können.

Sinnhaftigkeit: Das Leben und seine Anforderungen werden als sinnvoll und wertvoll begriffen.

Alle bisher vorliegenden Untersuchungs- ergebnisse bestätigen die Annahme, dass sich das Kohärenzgefühl tatsächlich posi- tiv auf die Gesundheit auswirkt. Inzwi- schen findet das Modell der Salutogenese im medizinischen Bereich immer mehr Verfechter. So stand der Weltgesundheits- tag 2001 unter dem Motto: Salutogenese und psychische Gesundheit.

Weltgesundheits- tag 2001 unter dem Motto: Salutogenese und psychische Gesundheit. MEDICOM 20. Ausgabe, Mai 2002 2
Weltgesundheits- tag 2001 unter dem Motto: Salutogenese und psychische Gesundheit. MEDICOM 20. Ausgabe, Mai 2002 2

GRAFIK: DPNY

PRÄVENTIONPRÄVENTIONPRÄVENTION

GRAFIK: DPNY PRÄVENTION PRÄVENTION PRÄVENTION Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen „ Gesundheit wird in

Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen

Gesundheit wird in

der Alltagswelt geschaffen und gelebt, dort wo wir lernen, arbeiten,

spielen und lieben.

Ottawa-Charta, Erste internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung 1998 in Ottawa

Selbstverantwortung -

Gesundheit beginnt im Kopf.

Wer die Verantwortung für seine Gesundheit selbst in die Hand nimmt, der nimmt den Stressoren die Kraft. Eine eigenverantwortliche Vorgehensweise beinhaltet die konsequente Anwendung aller Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, um die Gesundheit zu unterstüt- zen und die Lebensqualität zu erhalten oder gar zu verbessern.

Versuchen Sie, sich ein Gesundheits- bewusstsein zu eigen zu machen, das auf Vorbeugung setzt. Warten Sie nicht bis eine Krankheit den Gang zum Arzt erzwingt. Nutzen Sie alle gesundheit- lichen Schutzfaktoren, die Ihnen zur Verfügung stehen. Nehmen Sie Vorsor- geuntersuchungen wahr. Ernähren Sie sich gesund und sorgen Sie dafür, dass Sie sich viele Vitalstoffe zuführen. Essen Sie weniger Fleisch sondern mehr Obst und Gemüse. Halten Sie Ihren Geist ak- tiv, lernen Sie eine Sprache oder tun Sie etwas, das Ihre kleinen grauen Zellen fordert. Denken Sie positiv und werden Sie zu Ihres Glückes Schmied. Auch ver- trauensvolle Kontakte zu anderen Men- schen sind wichtig und geben Rückhalt – auch wenn man derzeit glaubt, sie nicht zu brauchen – raffen Sie sich auf und beleben Sie alte Kontakte oder schaffen Sie neue. Geben Sie Ihrem Leben einen Sinn. Auch wenn es in letzter Zeit etwas aus der Mode gekommen ist – ein Glau- benssystem, welcher Art auch immer – fördert nicht nur Ihre Zufriedenheit sondern auch Ihre Gesundheit.

Alle bisher vorliegenden Untersuchungs- ergebnisse bestätigen die Annahme, dass sich das Konzept der Salutogenese – die Schaffung eines Kohärenzgefühls, das wir hier in einfachen Worten beschrie- ben haben – sich positiv auf die Gesund- heit auswirkt. Inzwischen findet das Modell der Salutogenese auch bei Ärzten immer mehr Verfechter. So stand der Weltgesundheitstag 2001 unter dem Motto: Salutogenese und psychische Gesundheit.

Das Immunsystem

Mit dem besten Schutzsystem für unsere Gesundheit sind wir bereits „serienmäßig“ ausgerüstet. Unser ausgeklügeltes Immun-sy- stem ist Tag und Nacht damit beschäftigt, „seinen“ Organismus vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

K ein noch so potentes Medikament und keine Therapie der Welt kann

sich mit den Leistungen unseres Immun- systems messen. In der Regel bekommen wir von den enormen Siegen des Immun- systems gegen feindliche Eindringlinge gar nichts mit: Erst wenn diese die kör- pereigene Abwehr überlistet haben, meldet der Körper Warnsignale. 365 Tage im Jahr leistet unser Immunsystem pausenlos lebensnotwendige Arbeit. Die beste Form, gesund zu bleiben, ist also, unser Immun- system zu unterstützen. Das können wir auch mental, indem wir dafür sorgen, dass es uns seelisch gut geht. Und: Nicht nur Bakterien und Viren haben es auf unsere Immunabwehr abgesehen, auch andere Feinde lauern ihr auf. Manche von ihnen haben wir selbst „eingeladen“.

Hausgemachte Übeltäter

Nikotin + Alkohol

Als hätte unser Körper nicht genug damit zu tun, Viren und Bakterien ab- zuwehren – wir bürden ihm auch noch zusätzliche Arbeit auf. Ist die Körper- abwehr dadurch geschwächt, haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Das ist leicht zu verhindern: Belasten Sie Ihren Körper nicht mit Nikotin bzw. zu viel Alkohol. Wenn Sie es überhaupt nicht lassen können, sorgen Sie unbe- dingt für eine zusätzliche Vitalstoffver- sorgung. Ein hochwertiges Multivitalstoffpräparat kann den zusätzlichen Vitalstoffbedarf ausgleichen.

Das Immunsystem Die Lymphknoten fangen Bakterien ab. Der Thymus spielt bei der Entwicklung der Abwehrfunk-
Das Immunsystem
Die Lymphknoten
fangen Bakterien ab.
Der Thymus spielt bei der
Entwicklung der Abwehrfunk-
tionen ein Rolle. Bildet sich
während der Pubertät zurück.
Peyer-Plaques: das
Faltensystem der
Darmwand, in dem viele
Lymphknoten unterge-
bracht sind.
Die Milz mustert
gealterte rote
Blutkörperchen aus.
Unser Körper verfügt über
mehrere Verteidigungsmecha-
nismen, mit denen er
Krankheitserreger abwehrt.
Rotes Knochenmark ist
für die Bildung der
Immunzellen zuständig.
FOTO: DIGITALVISION Fühlen Sie sich gesund! Lachen ist die beste Medizin! Freude und Genuss sind

FOTO: DIGITALVISION

Fühlen Sie sich gesund!

Lachen ist die beste Medizin!

Freude und Genuss sind für den Menschen lebensnotwendig. Doch infolge unserer Leistungsorientierung stellen wir den Genuss häufig hintenan. Dabei kann man mit einer Portion Optimismus sogar sein Risiko verringern, Herzprobleme zu erleiden.

sogar sein Risiko verringern, Herzprobleme zu erleiden. Lachen Sie mal wieder so richtig! Denn auch der

Lachen Sie mal wieder so richtig! Denn auch der Gemütszustand kann unsere gesundheitliche Verfassung beein- flussen. Der Volksmund weiß das schon lange: Lachen ist die beste Medizin.

Das Immunsystem und die Seele

Das Immunsystem birgt noch viele Ge- heimnisse. Je mehr die Forscher jedoch über seine komplizierte Wirkungsweise herausfinden, desto deutlicher wird der Zusammenhang zwischen Körper und Seele. Das ist selbstverständlich nichts Neues. Doch inzwischen hat man bewei- sen können, dass bestimmte Gemüts- zustände die Aktivität der Dendrischen Zellen erhöhen können. Diese Zellen wir- ken wie eine Art Polizei im Körper: Sie tragen alles, was sie für einen Fremdkör- per halten, zu den lymphatischen Orga- nen, den „Stützpunkten“ der Immunab- wehr, wo die fremden Eindringlinge „gemeldet“ und dann gezielt vom Immun- system bekämpft werden. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie sehr unser Gemütszu- stand unsere gesundheitliche Verfassung beeinflusst. Die Erkenntnis von der

Wechselwirkung von Körper und Seele nutzt zunächst einmal nicht viel. Die Ursachen für Kummer und Stress können vielfältig sein. Umso wichtiger ist es, auf sich selbst zu achten und zu versuchen, sein inneres Gleichgewicht zu finden. Die Wege dahin sind vielfältig. Manchen Menschen helfen Entspannungstechni- ken, einige meditieren oder beten, andere treiben Sport, und wieder andere brau- chen einfach viel Zeit für sich allein. Oft hilft es auch, in schwierigen Situationen aufzuschreiben, was einen belastet. Denn damit wird das Thema konkreter und kann besser angegangen werden. Allein das Gefühl, nicht untätig zuzusehen, son- dern aktiv etwas zu unternehmen, kann schon aus einem Tief befreien. Versuchen Sie auch, den positiven Aspekt in den Dingen zu sehen. Optimismus kann man lernen – er macht das Leben leichter.

Kostengünstig und hoch effektiv:

Lachen

Schon der Volksmund weiß, dass Lachen die beste Medizin ist. Lachen regt den Blutkreislauf, die Atmung und die Sauer- stoffversorgung an und entspannt die Muskulatur. Es wird vermutet, dass auch mehr Endorphine, körperliche „Munter- und Glücklichmacher“ ausgeschüttet wer- den. Eine Voraussetzung für die Entwick- lung von Humor ist die Selbstreflexion. Die Fähigkeit, sich manchmal „neben sich selbst zu stellen“, ermöglicht es, nicht nur an das „Übliche“ oder „Nächstbeste“ zu denken, sondern die Situation aus ver- schiedenen Blickwinkeln zu betrachten. So sehen wir auch das Absurde, das in man- chen Problemen enthalten ist. Indem man über Probleme lacht, erschafft man eine gesunde Distanz zu ihnen. Sehen Sie sich einen lustigen Film an, umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie zum Lachen brin- gen. Sie haben Spaß und bleiben gesund!

Genießen Sie’s!

Untersuchungen des Gehirns von Men- schen und Tieren belegen die Bedeutung von Lebensfreude und Genussfähigkeit für die Gesundheit. So wie Stress-Symp- tome auf eine Überforderung hinweisen, sind natürlicherweise auch Freude und Genuss als Belohnung vorgesehen. Im Hirn gibt es für die Fähigkeit zur Freude sogar einen eigenen Bereich, der sich mit anderen Gehirnbereichen in Wechsel- wirkung befindet. So haben Freude und Genuss deutlich organischen Einfluss. Sie sind lebensnotwendig.

„Erst die Arbeit und dann das Vergnü- gen.“ In unserer leistungsorientierten Zeit ist Genuss geradezu in Verruf geraten. Wer genießt, arbeitet nicht, und das ist besonders in der deutschen Gesellschaft verpönt. Nur wer fast bis zum Umfallen arbeitet, bekommt Anerkennung. Doch wer sagt, dass man nicht auch die Arbeit genießen kann?

Was ist Genuss? Häufig wird Menschen, die suchtkrank sind, eine „Genuss-Sucht“ nachgesagt. Sie ließen sich gehen, glaubt man zu wissen, und gäben sich nur ihren Genüssen hin. Das Gegenteil ist der Fall:

Suchtkranke leiden häufig unter einer mangelnden Genussfähigkeit und führen das elementar wichtige Genusserlebnis künstlich herbei. Dabei braucht Genuss gar keine spektakuläre, teure oder raffi- nierte Sache zu sein. Ein Bild in Ruhe zu betrachten, einen Apfel zu schmecken oder ein schön gedeckter Frühstückstisch können Genuss bereiten.

oder ein schön gedeckter Frühstückstisch können Genuss bereiten. FOTO: MEV MEDICOM 20. Ausgabe, Mai 2002 2

FOTO: MEV

PRÄVENTIONPRÄVENTIONPRÄVENTION

PRÄVENTION PRÄVENTION PRÄVENTION Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen Genießen ist gesund und manchmal gar

Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen

Genießen ist gesund und manchmal gar nicht so einfach, denn:

Genuss braucht Zeit Um wirklich genießen zu können, sind Ruhe und eine gewisse Zeit notwendig.

Genuss ist erlaubt Oft wird Genuss mit negativen Vor- stellungen verbunden. Doch Genuss ist Freude, und Freude ist generell etwas Schönes. Genuss erfordert Hinwendung Wirklicher Genuss braucht Konzentra- tion und Hinwendung. Genuss ist individuell unterschiedlich Probieren Sie aus, was Ihnen Genuss bereitet. Die Vorlieben sind individuell höchst unterschiedlich und ändern sich im Laufe des Lebens. Weniger ist mehr Genuss erfordert Konzentration. Und die wird durch Menge überfrachtet. Genießen lässt sich lernen Wiederholte Erfahrung verstärkt das Genusserleben. Genuss gehört zum Alltag Möglichkeiten zum Genießen bieten sich in allen Situationen des Alltags.

Wichtig ist, dass es nicht darum geht, negative Gefühle durch positive zu überlagern. Vielmehr geht es darum, dass auch in einer Krise Freude und Ge- nuss möglich sind und zum Ausgleich seelischer Belastungen beitragen.

es darum, dass auch in einer Krise Freude und Ge- nuss möglich sind und zum Ausgleich
es darum, dass auch in einer Krise Freude und Ge- nuss möglich sind und zum Ausgleich
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es darum, dass auch in einer Krise Freude und Ge- nuss möglich sind und zum Ausgleich

Gemeinsam gesund

„Die Forschung hat gezeigt, dass Zunei- gung und Freundlichkeit in unserem Le- ben durch ihren positiven Einfluss auf das Immunsystem und das Herz die Gesund- heit steigern“, schreibt der „Welt-Herz- Verband“. Depressionen, Stress und Ängs- te, die höchsten psychologischen Risiko- faktoren, werden durch eine liebevolle Atmosphäre unter Partnern und Freunden reduziert. „Es gibt harte wissenschaftliche Fakten, die darauf hinweisen, dass Liebe – wenn sie für positive soziale Kontakte steht – zu einem besseren Überleben nach dem Herzinfarkt führt.“ Das gelte auch für die Prävention. So die Deutsche Herzstiftung. Allerdings zählt nicht eine hohe Anzahl an menschlichen Kontakten, sondern deren Intensität. Gesundheitlich günstig sind wenige, aber intensive und vertrauensvolle Beziehungen.

Sardinien – die Insel der Hundertjährigen

Der älteste Mensch der Welt ist im Alter von knapp 113 Jahren im Januar dieses Jahres auf Sardinien gestorben. Die italienische Mit- telmeerinsel hat weltweit den höchsten Anteil von 100-Jährigen. Nach Angaben der Medizinischen Fakultät der Universität Sassari auf Sardinien kommen auf der Insel derzeit auf eine Million Ein- wohner 135 Menschen im Alter von über hundert Jahren.

I n Ländern wie Deutschland, Dänemark und Großbritannien sind es nur 70 bis 80. Auch der drittälteste Mensch der Welt, Giovanni Frau, lebt auf Sardinien. Die sardische Langlebigkeit hat inzwischen die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen. Ein 30-köpfiges Forschungsteam studiert seit 1996 die Geburts- und Sterbeurkunden aller sardi- schen Dörfer und Städte auf der Suche nach langlebigen Senioren. Mit verschie- denen Tests wurden ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten festgestellt und ihre Gene, auf Besonderheiten geprüft. Ergebnis: Nicht die Gene sondern der einfache Lebensstil der Sarden hält sie körperlich und geistig so lange fit.

Mens sana in corpore sano

(Gesunder Geist in gesundem Körper)

Lateinische Weisheit

Schon der französi- sche Philosoph und Dichter François de La Rochefoucauld

(1613–1680)

schrieb: „Es ist eine langweilige Krankheit, seine Gesundheit durch eine allzu strenge Diät erhalten zu wollen.“

durch eine allzu strenge Diät erhalten zu wollen.“ Grundpfeiler der Gesundheit: Die Ernährung Die ersten

Grundpfeiler der Gesundheit:

Die Ernährung

Die ersten Kochbücher der Antike waren

gleichzeitig auch medizinische Schriften. Viele der Kräuter, die in der Küche ver- wendet wurden, dienten auch zum Heilen von Leiden. Im Laufe der Zeit ist uns

FOTOS: PHOTODISC Ein einfacher Lebensstil, der jedoch äußerst genussvoll ist und nichts mit einer Diät
FOTOS: PHOTODISC Ein einfacher Lebensstil, der jedoch äußerst genussvoll ist und nichts mit einer Diät
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Ein einfacher Lebensstil, der jedoch äußerst genussvoll ist und nichts mit einer Diät gemeinsam hat, hält die Sarden lange körperlich und geistig fit. Sie essen neben Obst und Gemüse insbesondere viel frischen Fisch und gesundes Olivenöl. In geselliger Runde darf auch ein Glas Rotwein dabei sein.

offenbar das Wissen um die Wichtigkeit der Nahrung abhanden gekommen. Doch der Schlüssel zur Erhaltung der Gesund- heit liegt nicht in Diäten oder im sturen Befolgen von Richtlinien irgendwelcher Gremien. Wichtig sind ein positiv gepräg- ter eigener Lebensstil und eine Ernährung, die abwechslungsreich ist.

Einfach gesund:

In der Schlichtheit liegt die Kraft

Schon seit den 60er Jahren ist bekannt:

Die Menschen in den Mittelmeerregio- nen sind gesünder und werden älter als wir. Auch die Zahl der jährlichen tödli- chen Herzerkrankungen – dazu gehören Herzinfarkt, Schlaganfall und Arterien- verkalkung – ist deutlich geringer als in Nordeuropa. Auch bekannt ist: Das liegt zu einem sehr großen Teil an der gesunden Ernährung in den Mittelmeer- ländern. Sinnvoll ist es, die Aspekte zu übernehmen, die eine gesunde Ernährung ausmachen. Was aber macht die Mittelmeerkost so gesund?

Die mediterrane Kost basiert auf fünf Säulen: Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fisch– und Meeres- früchte, Olivenöl sowie Rotwein. All diese Nahrungsmittel haben wertvolle Inhaltsstoffe – entscheidend ist jedoch auch, dass sie genussvoll verzehrt wer- den. Und: Auf die Mischung kommt es an. Getreideprodukte wie Nudeln oder Brot fehlen bei keiner Mahlzeit und bil- den die Grundlage der gesunden Ernährung. Frisches Obst und Gemüse,

Hülsenfrüchte, Nüsse, Joghurt, Käse und besonders Olivenöl können täglich auf dem Speiseplan stehen. Es ist grundsätz- lich gesünder, weniger Fleisch zu essen und die Zufuhr an tierischen Fetten zu reduzieren. Fisch kann es mehrmals pro Woche geben, Geflügel, das besonders fettarm ist, zwei- bis dreimal, seltener dagegen fettreiches Fleisch, Eier und Süßigkeiten. Und: Besonders in Fisch stecken wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Auch das Olivenöl ist ein wertvolles und sehr gesundes Nahrungsmittel. Schließ- lich verfügt der Rotwein über gesunde pflanzliche Wirkstoffe wie OPC, die als Antioxidanzien dem Immunsystem wirkungsvoll unter die Arme greifen. Selbstverständlich ist nur ein moderater Konsum von Rotwein auf Dauer gesund.

Sie sehen: Grundsätzlich sind es weit- gehend naturbelassene Nahrungsmittel, die uns gesund halten. Der Begriff Mittelmeer- „Diät“ führt übrigens auf die falsche Fährte. Die Mittelmeerküche ist alles andere als eine Diät. Sie verlangt keinen schwerwiegenden Verzicht – selbst der Rotwein ist erlaubt. Zu der missverständlichen Bezeichnung kam es durch die Ableitung vom englischen Begriff „Cretan-Diet“ den amerikanische Forscher eingeführt haben. Diese Bezeichnung bekam die griechische Variante der Mittelmeerkost, die auf der Insel Kreta untersucht wurde. „Diet“ bedeutet im Englischen jedoch in erster Linie „Ernährung“ und ist nicht völlig mit dem deutschen Begriff „Diät“ gleich- zusetzen.

Die Mittelkost

Die Forscher Ancel und Margaret Keys aus den USA starteten 1952 eine „Sieben- Länder-Studie“ zum Thema Ernährung. Diese sieben Länder waren das ehemalige Jugoslawien, Italien, Griechenland, die Niederlande, Finnland, die USA und Japan. Mit Ernährungsprotokollen wurden die unterschiedlichen Ernährungsweisen und ihre Auswirkungen auf die Gesund- heit und die Lebenserwartung der jeweili- gen Bevölkerung untersucht. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei den Herzer- krankungen. Das Ergebnis: Die mediter- rane Ernährungsweise, insbesondere die griechische Variante, beugt koronaren Herzerkrankungen vor und erhöht die Le- benserwartung. Zahlreiche weitere Studi- en haben dieses Ergebnis bestätigt.

weitere Studi- en haben dieses Ergebnis bestätigt. Oder liegt´s an der Siesta? In Griechenland, Italien,

Oder liegt´s an der Siesta?

In Griechenland, Italien, Spanien und anderen Ländern mit im Sommer schwer erträglicher Mittagshitze legt sich ein großer Teil der Menschen Mit- tags für eine Siesta „aufs Ohr“. Für einige Stunden schließen auch die Geschäfte; sie haben dafür bis spät in den Abend hinein geöffnet. Zahlreiche Untersuchungen haben inzwischen die überaus gesunde Wirkung des mittäg- lichen Nickerchens bewiesen. Geistig frischer, besser gelaunt und körperlich erholt beginnen die Mittagsschläfer die zweite Tageshälfte.

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PRÄVENTIONPRÄVENTIONPRÄVENTION

FOTO: PHOTODISC PRÄVENTION PRÄVENTION PRÄVENTION Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen Das Gute darin Was

Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen

Das Gute darin

Was wirkt wie?

Die Mittelmeerküche ist regional unterschiedlich. Es gibt jedoch einen großen „gemeinsamen Nenner“. Hier haben wir 4 gesunde Elemente für Sie zusammengestellt. Die Mittelmeerkost ist reich an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstof- fen. Deshalb ist sie so gesund.

1. Obst, Gemüse und Getreide

Kohlenhydrate und Ballaststoffe wer- den überwiegend mit pflanzlicher Nahrung aufgenommen, also in Obst, Gemüse und Getreideprodukten wie Brot und Nudeln. Bei Kohlenhydraten unterscheidet man zwischen einfachen und komplexen Kohlenhydraten. Die einfachsten Kohlenhydrate sind Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und der Doppelzucker Saccharose (Haushaltszucker). In kom- plexen Kohlenhydraten sind solche Einfachzucker untereinander verbun- den; sie bilden damit eine Speicher- form dieser Energielieferanten. Zum überwiegenden Teil werden die Koh- lenhydrate – egal in welcher Form sie aufgenommen werden – vom Körper in Glucose umgewandelt. Diese Gluco- se wird dann „verbrannt“. Dabei liefert sie unserem Körper Energie. In natur- belassenen Pflanzenprodukten liegen Kohlenhydrate zusammen mit Ballast- stoffen vor. Ballaststoffe sind Kohlen- hydratverbindungen, die so komplex zusammengesetzt sind, dass sie von den Verdauungsenzymen des Kör- pers nicht aufgespaltet werden können und somit unverdaut in den Darm gelangen. Wurden sie früher als „überflüssiger Ballast“ verkannt (daher die Bezeichnung), kennt man heute ihren großen gesund- heitlichen Nutzen, wobei zwischen löslichen und nicht löslichen Ballast- stoffen unterschieden wird. Lösliche Bal- laststoffe findet man vor allem in Obst und Gemüse. Sie binden das in

der Nahrung enthaltene Wasser, vergrößern und verfestigen den Mageninhalt und verlangsamen somit die Entleerung des Magens. Dadurch erst stellt sich das Gefühl der Sättigung ein – und es hält auch länger an. Im Darm verzögern die löslichen Ballast- stoffe den Abbau der Kohlenhydrate und verhindern so, dass der Blut- zuckerspiegel zu schnell ansteigt – dies

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ist besonders wichtig für Diabetiker. Bekannt ist außerdem, dass lösliche Ballaststoffe sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Nicht lösliche Ballaststoffe, auch Fasern oder Faserstoffe genannt, sind vorwiegend in Getreide und Getreideprodukten enthalten. Hülsenfrüchte bieten beide Arten von Ballaststoffen. Faserstoffe binden in den Randschichten Wasser und vergrößern damit im Dickdarm das Stuhlvolumen. Dadurch wird im Darminneren ein Druck auf die Darm- wände ausgeübt, der die Darmbewe- gung ankurbelt. Nicht lösliche Ballast- stoffe beschleunigen somit die Ge- schwindigkeit des Darmtransportes. Sie wirken förderlich bei Darmträgheit und Verstopfung und können auch Dickdarmkrebs vorbeugen.

2. Vitamine und Mineralstoffe

Vitamine und Mineralstoffe sind lebenswichtige Nährstoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden müs- sen. Schon ein geringer Mangel an ihnen kann die Gesundheit beein- trächtigen, denn unser Körper ist auf sie für jede biochemische Reaktion an- gewiesen. Daher werden sie ständig verbraucht und müssen permanent ersetzt werden. Vitamine sind am Auf- bau von Hormonen, Blutzellen sowie Gewebe beteiligt und unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte. Wichtig ist es, die Vitamine über die Nahrung aufzunehmen. Das gestaltet sich hin und wieder recht schwierig, und oft ist der Vitalstoffbedarf durch Belastungen wie Medikamentenkonsum, Rauchen oder Stress zusätzlich erhöht. Sie sollten dann unbedingt mit einem hochwertigen Multivitalstoff-Präparat Ihren Vitalstoffhaushalt ausgleichen.

3. Fisch

Meeresfisch ist reich an wertvollen Mineralstoffen, wie etwa Jod, das sonst nur in wenigen Nahrungsmitteln aus- reichend enthalten ist. Fisch ist auch ein wichtiger Eiweislieferant. Fettrei- che Fische wie Makrele, Lachs oder He- ring enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, so genannte Omega-3- Fettsäuren, die vor Herz-Kreislauf- Erkrankungen schützen. Da Fisch in der Regel zu selten auf dem Speiseplan steht, ist eine zusätzliche Einnahme der Omega-3-Fettsäuren über Nahrungs- ergänzungen sehr sinnvoll.

4. Öl und Wein

Die Fettsäure-Zusammensetzung der Nahrung hat einen bedeutenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäu- ren im Olivenöl hat einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte. Das kaltgepresste Olivenöl verfügt über viel Vitamin E, das das Cholesterin im Blut vor oxidativer Veränderung schützt. Das Geheimnis des Weines sind die Polyphenole. Sie gehören zur großen Gruppe der sekundären Pflan- zenstoffe, deren gesundheitsfördernde Wirkung in den letzten Jahren immer öfter unter Beweis gestellt werden konnte. Schließlich wirkt der Rotwein, wenn er in Maßen genossen wird, positiv auf Herz und Kreislauf.

FOTO: PHOTODISC Sport steigert das Wohlbefinden, fördert Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Aber Vorsicht: nicht bis zur

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FOTO: PHOTODISC Sport steigert das Wohlbefinden, fördert Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Aber Vorsicht: nicht bis zur

Sport steigert das Wohlbefinden, fördert Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Aber Vorsicht: nicht bis zur völligen Erschöpfung! Das kann dann eher das Gegenteil zur Folge haben.

Sport als Prävention

Mediziner raten zu regelmäßigem Sport, u. a. um den Bewegungs- apparat zu stärken und Herzinfarkten entgegenzuwirken. Durch die Ausschüttung von Glückshormonen während des Sporttreibens fühlen wir uns insgesamt besser.

S port kann das Risiko, frühzeitig zu sterport kann das Risiko frühzeitig zu

sterben, drastisch verringern. Am Cooper Institute for Aerobics Research in den USA wurden in einer Langzeitstudie 10.000 Männer auf ihre Lebensdauer in Verbindung mit ihren sportlichen Akti- vitäten untersucht. Das Ergebnis: Unter den Untrainierten starben dreimal mehr Männer frühzeitig als in der Gruppe der Sportler. Doch wie viel Sport ist gesund? Ärzte empfehlen für eine dauerhafte

Fitness die gemäßigte, regelmäßige Be- wegung anstelle völliger Verausgabung.

in einem Jahr. Verringern Sie so die Gefahr eines Herzinfarktes!

Kräftigung des Bewegungsapparates

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Muskeltraining zur Förderung von Gesundheit, Wohlbe- finden, Leistungsfähigkeit und Lebens- qualität beiträgt. Und das ganz unabhän- gig von Alter und Geschlecht. Von wegen „natürlicher Muskelschwund“ ab dem 50. Lebensjahr! Unsere Muskulatur ist bis ins hohe Alter trainierbar.

Sauerstoff für Gehirn und Herz

Während des Sporttreibens wird der Körper mit achtmal mehr Luft versorgt als beim „Nichtstun“. Mehr Luft bedeutet mehr Sauerstoff. Und mehr Sauerstoff bedeutet sowohl einen höheren Kalorien- umsatz – und damit Gewichtsreduzierung – als auch eine bessere Versorgung des Herzmuskels. Und sogar das Gehirn profi- tiert von körperlicher Aktivität: Die „grauen Zellen“ erhalten zweimal so viel Sauerstoff wie sonst, die Denkleistung wird verdoppelt, das Kreativitätshormon ACTH wird freigesetzt. (ACTH löst Fett-

Mehr Leistungsfähigkeit für das Herz-Kreislaufsystem

Ohne Belastung schlägt unser Herz etwa 100.000-mal am Tag. Machen Sie ihm die Arbeit leichter – durch regelmäßige Bewegung. Eine Ausdauersportart wie Walking beispielsweise kräftigt und ver- größert das Herz, und es muss weniger oft schlagen, um die gleiche Arbeit zu leisten. Der Ruhepuls kann damit von 75 auf 55 gesenkt werden, so dass sich das Herz pro Tag rund 30.000 Schläge spart. Das sind hochgerechnet 10 Millionen Herzschläge

ablagerungen in den Gehirnzellen und verbessert den Gedankenfluss.) Und das alles nicht nur während der Bewegung, sondern auch noch lange Zeit danach. Achten Sie aber immer darauf, dass Sie sich nicht verausgaben. Denn dann haben Sie anstelle von zu viel, zu wenig Sauerstoff.

Selig schlummern

Studien belegen es: Sportler schlafen besser. Aber ein bisschen Geduld ist not- wendig. Denn der Erfolg stellt sich erst nach etwa acht Wochen Training ein.

Sport macht glücklich

Fürs Glücklichsein brauchen Sie keine Geduld. Schon nach 30 Minuten Sport schüttet Ihr Körper vermehrt Endorphine aus. Diese Glückshormone sorgen dafür, dass Sie vor Euphorie, Enthusiasmus und Lebensfreude nur so strotzen.

Der Arzt in uns

Welch enorm großen Einfluss die Seele auf unser körperliches Wohlbefinden hat, das beweisen immer mehr For- schungsergebnisse. Hier einige Tipps zum Gesundbleiben. Konstruktiv mit „Stressoren“ um- gehen. Selbst in der günstigsten und angenehmsten Situation sind wir Um- ständen ausgesetzt, die uns belasten – oder nicht. Denn: Allein aus unserer Reaktion auf den Umstand ergibt sich ein positiver oder ein negativer Einfluss auf die Gesundheit. (S. Bei- spiel S. 23.)

Drüber lachen. Humor ist gesund und schafft Distanz zu Problemen. So tun sich unerahnte neue Lösungswege auf – und man hat Spaß dabei. Genuss tut gut. Ein Waldspazier- gang, ein schön gedeckter Frühstücks- tisch, ein gutes Glas Wein. Genießen ist schön und wichtig – und es ist das Ge- genteil von Exzess. Sozialer Rückhalt. Gemeinsamkeit bringt Freude. Doch es kommt nicht auf die Masse an. Wenige vertrauens- volle und intensive Beziehungen sind für die Gesundheit optimal. Bei jedem Wetter: raus aus der gu- ten Stube. Das „erweitert den Hori- zont“, ist gesund und bringt die Ge- danken gleich mit auf Trab. Sport ist nicht Mord. Im Gegenteil. Er hält auf Dauer gesund.

ist gesund und bringt die Ge- danken gleich mit auf Trab. Sport ist nicht Mord. Im
ist gesund und bringt die Ge- danken gleich mit auf Trab. Sport ist nicht Mord. Im
ist gesund und bringt die Ge- danken gleich mit auf Trab. Sport ist nicht Mord. Im
ist gesund und bringt die Ge- danken gleich mit auf Trab. Sport ist nicht Mord. Im
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ist gesund und bringt die Ge- danken gleich mit auf Trab. Sport ist nicht Mord. Im
Mildert Erkältungs- und Heu schnup - fenbeschwerden: Die Stelle unter- halb des Zeige- und Mittelfingers
Mildert Erkältungs- und Heu schnup - fenbeschwerden: Die Stelle unter- halb des Zeige- und Mittelfingers

Mildert Erkältungs- und Heu schnup - fenbeschwerden:

Die Stelle unter- halb des Zeige- und Mittelfingers mit kreisenden Bewegungen mas- sieren; beide Hände, jeweils zwei Minuten.

Bewegungen mas- sieren; beide Hände, jeweils zwei Minuten. Wirkt beruhigend und entspannend bei Stress: Suchen Sie

Wirkt beruhigend

und entspannend

bei Stress:

Suchen Sie mit dem rechten Daumen den Mittelpunkt Ihrer linken Handfläche, und massieren Sie diesen Punkt zwei bis drei Minuten. Anschließend die Hand wechseln.

Akupressur

Der Druck gegen den Schmerz

Akupressur – in der chinesischen Medizin seit über 2.000 Jahren bekannt – wird auch bei uns immer beliebter. Die Druckmassage, die in Selbst- oder Fremdbehandlung ausgeübt werden kann, lindert auf sanfte Art und Weise Beschwerden und Krankheiten.

G eplagt von Kopfschmerzen, drücken wir automatisch mit den Fingern auf

die Schläfen oder massieren die Stirn, und schon tritt Erleichterung ein. Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, wenden wir dabei eine Technik an, die ihren Ursprung in Asien hat. Als ein wichtiges Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gehört Akupressur zu einem der ältesten Heilsysteme überhaupt.

Die asiatische Philosophie

In der asiatischen Medizin trennen Ärzte den Körper nicht vom Geist. Der Mensch wird ganzheitlich in der Wechselbezie- hung zwischen Körper und Seele betrach- tet. Gesundheit stellt ein Gleichgewicht der Kräfte dar, während Krankheit eine Störung dieser Ausgeglichenheit ist. In einem gesunden Organismus durchströmt die Lebensenergie Qi ungehindert den Körper auf unsichtbaren Kanälen. Gerät dieser Fluss ins Stocken, wird also das Gleichgewicht nachhaltig gestört – zum Beispiel durch Stress, falsche Ernährung, Klimaeinflüsse, Emotionen –, dann wird der Mensch krank. Möchte man Krankheit heilen, so muss man „entstören“, d. h. die Ordnung wiederherstellen. Mit Hilfe von Akupressur können Sie den Energiefluss wieder in Gleichklang bringen.

Die Entwicklung der Akupressur

Zu Zeiten der frühen chinesischen Dynas- tien, als noch Steine und Pfeile als Waffen dienten, berichteten viele Solda- ten, die auf dem Schlachtfeld verwundet worden waren, dass jahrelange Krank- heitssymptome plötzlich verschwunden waren. Die Heilkundigen konnten zunächst keinen logischen Zusammen- hang zwischen den Verletzungen und der daraufhin eintretenden Genesung feststellen. Doch ihre Neugier war geweckt, und sie entwickelten in lang- jährigen Beobachtungen Verfahren zur Heilung von Krankheiten, indem sie auf spezielle Punkte auf der Körperober- fläche schlugen oder in sie stachen.

In jahrhundertelanger Anwendung ha- ben die Chinesen ein „Kanalsystem“ mit 12 Hauptleitbahnen (auch Meridiane genannt) ausgemacht, das alle inneren Organe miteinander verbindet. Vorstel- len kann man sich das ähnlich wie Blut- bahnen, nur dass in den Meridianen kein Blut fließt, sondern in ihnen die Zirkula- tion der Energie stattfindet. Mittlerweile ist die moderne Wissenschaft in der Lage, fast sämtliche Meridiane mit Hilfe von bioelektrischen Geräten auch zu messen.

mit Hilfe von bioelektrischen Geräten auch zu messen. Lindert Bauch- schmerzen und Verdauungspro- bleme: Streichen

Lindert Bauch-

schmerzen und

Verdauungspro-

bleme:

Streichen Sie vom Daumenballen über die Außenkante der Handfläche bis zum kleinen Finger; beide Hände, jeweils eine Minute.

Auf den Punkt gebracht

Akupressur bedeutet „Punkt-Drücken“. Durch den Druck auf bestimmte Punkte der Meridiane kann Einfluss auf die Ener- gieströme ausgeübt werden. Diese Punkte, bekannt sind bis zu 1.000 unterschiedli- che, reagieren besonders empfindsam auf bioelektrische Impulse und leiten diese rasch weiter. Die Massage löst eine Aus- schüttung von Endorphinen aus, die eine schmerzlindernde Wirkung haben. Der Schmerz wird blockiert und die Versor- gung des betroffenen Bereichs mit Sauer- stoff und Blut verbessert. Die Folge sind Entspannung der Muskeln und Förderung des Heilprozesses. Durch die Punkte auf der Körperoberfläche kann man sogar eine Verbindung zu Organen schaffen, so dass Beschwerden gelindert werden, deren Ursa- che an ganz an- derer Stelle oder tief

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rechter Fuß

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30 MEDICOM 20. Ausgabe, Mai 2002

GRAFIKEN AUF DEN SEITEN 30 UND 31: DPNY

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linker Fuß
Heil-Punkte in
Ihrem Fuß
Hilft bei Schnupfen
und Nasen-Nebenhöhlen-
entzündungen
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2 Steuert hormonelle Vorgänge im Körper
3 Gut gegen Kopfschmerzen; befreit den
Körper von Schlacken
4 Gegen Rückenschmerzen und
Nackenverspannungen
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Entgiftet den Körper (nur rechter Fuß)
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Mildert Angstzustände, harmonisiert
zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck
(nur linker Fuß)
6 Aktiviert den Stoffwechsel und gleicht
Stimmungsschwankungen aus
7 Hilft bei Problemen mit der Verdauung
und bei Blähungen (nur rechter Fuß)
8 Gut gegen Stress und Unruhe
9 Bringt innere Ruhe und Gelassenheit
10 Gegen Angstgefühle und Unsicherheit
11 Gegen Völlegefühl und nervösen Magen
12 Hilft bei akuter Grippe, Erkältung und
Durchfall, dauerhafte Hilfe bei Nervosität
und Verstopfung
Durchfall, dauerhafte Hilfe bei Nervosität und Verstopfung Gegen Kopf- schmerzen: Suchen Sie eine sensible Stelle an

Gegen Kopf-

schmerzen:

Suchen Sie eine sensible Stelle an der Spitze Ihres Daumens, und massieren Sie diese mit dem anderen Daumen; beide Hände, jeweils eine Minute.

im Inneren des Körpers liegen. Grundsätz- lich wird Akupressur zwar zur Gesund- erhaltung eingesetzt, dennoch können insbesondere funktionelle Störungen durch die Drucktechnik behandelt werden.

Dazu gehören Kreislaufbeschwerden, Ver- dauungsstörungen und stressbedingte Be-

schwerden wie Schlafstörungen. Migräne und chronische Schmerzen sind weitere

Einsatzbereiche. Wenn Organe, Muskeln oder Knochen bereits beschädigt sind, kann auch die Akupressur nicht helfen.

Dass die Akupressur frei ist von jeglichen Nebenwirkungen, ist ein Vorteil der Druckmassage gegenüber einer medika- mentösen Behandlung. Sie ist aber kein Ersatz für die westliche Schulmedizin. Ohne moderne Therapieverfahren und Operationsmethoden würden viele Men- schen an Krankheiten sterben, die heute heilbar sind. Besondere Vorsicht ist für Herz-Kreislauf-Patienten und Schwange- re geboten, weil sich nach der Akupres- surbehandlung bestehende Beschwerden

kurzfristig verschlimmern können.

Selbstbehandlung

Das Schöne an Akupressur: die Möglich- keit zur Selbstbehandlung. Dadurch

beschäftigt man sich direkter mit dem Leiden und geht bewusster mit der Krank- heit und mit deren Ursachen um. Man entwickelt eine Selbstverantwortung für seinen Körper. Daher ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche

Behandlung die Offenheit gegenüber sich selbst und dem eigenen Körper. Unser Or-

ganismus teilt sich uns auf verständliche Weise mit – vorausgesetzt, wir verstehen

die Sprache. Damit Akupressur tatsäch- lich wirken kann, ist es wichtig, die

einzelnen Punkte zu kennen. Viele davon

liegen an den Armen und Beinen und

sind somit gut mit den Händen zu

erreichen. Anleitung dafür liefern Bücher und so genannte Akupunktur-Landkarten des Körpers, auf denen alle Punkte eingezeichnet sind. Die Massage erfolgt

denen alle Punkte eingezeichnet sind. Die Massage erfolgt Entspannt bei Rückenschmerzen: Streichen Sie mehrmals vom
denen alle Punkte eingezeichnet sind. Die Massage erfolgt Entspannt bei Rückenschmerzen: Streichen Sie mehrmals vom

Entspannt bei

Rückenschmerzen:

Streichen Sie mehrmals vom Handgelenk bis zur Spitze Ihres Daumens. Massieren Sie anschließend den Mittelpunkt des Daumens. Wiederholen Sie beides mit dem anderen Daumen.

punktgenau mit dem Daumen oder dem Zeigefinger, an manchen Punkten auch mit dem Fingernagel. Wissen Sie nicht genau, ob Sie den Punkt gefunden haben, drücken Sie im Zweifelsfall dort etwas stärker, wo es leicht weh tut – meist liegen Sie dann richtig. Angst brauchen Sie dabei nicht zu haben: Treffen Sie einen benachbarten Punkt, wird entweder der Energiehaushalt gar nicht verändert, oder Sie erwischen einen Meridian, in dem die Energie bereits ungehindert fließen kann. Der Druck ist je nach Lage des Punktes unterschiedlich. Zum Bei- spiel: Im Bereich von Muskeln wird kräf- tiger massiert, im Gesicht eher vorsich- tiger. Grundsätzlich gilt: bei akuten, starken Beschwerden sanft behandeln; bei chronischen Schmerzen ruhig etwas kräf- tiger. Für akute Probleme ist eine dreima- lige Behandlung täglich empfehlenswert; bei chronischen Leiden nur einmalig.

Hilfe vom Fachmann

Möchten Sie nicht selbst Hand anlegen, können Sie einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, der sich mit der Drucktechnik auskennt. Da Sie jedoch in der Regel für die Kosten selbst aufkommen müssen, sollten Sie bei der Wahl des Fachmannes sehr sorgfältig vorgehen. Bisher gibt es in Deutschland keine gesetzlich ge- regelte Ausbildung. Das Spektrum reicht vom Schnellkurs bis hin zu mehrjährigen Seminaren. Lassen Sie sich beispielswei- se einen Fachmann von Ihrem Hausarzt empfehlen, und seien Sie misstrauisch, wenn übertriebene Heilungserfolge ver- sprochen werden.

BUCH-TIPP Dr. Franz Wagner: „Akupressur. Heilung auf den Punkt gebracht. Schnelle Selbsthilfe“, GU, 1999, 96
BUCH-TIPP
Dr. Franz Wagner:
„Akupressur. Heilung
auf den Punkt
gebracht. Schnelle
Selbsthilfe“, GU,
1999, 96 Seiten,
Schwerstarbeit für die Beinvenen Mit Hilfe der Schlagadern (Arterien) transportiert unser Herz das Blut in
Schwerstarbeit für die Beinvenen
Mit Hilfe der Schlagadern (Arterien)
transportiert unser Herz das Blut in alle
Teile des Körpers. Die Hauptaufgabe des
Venensystems ist der Rücktransport des
Blutes zum Herzen. Bis zu 7.000 Liter
Blut kommen am Tag zusammen, die die
Venen zurückbefördern. Im Gegensatz
zu den Arterien verfügen die Venen über
eine entscheidende Besonderheit: So ge-
nannte Venenklappen, die „herzwärts“
in den Innenraum der Venen ragen, ver-
hindern den Rückfluss des Blutes. Wird
das Blut in Richtung Herz transportiert,
öffnen sich die Klappen. Lässt der Druck
nach oben nach, klappen sie zu, und ein
Rückfluss in umgekehrter Richtung ist
nicht möglich. Die Funktion ist nur ge-
währleistet, wenn die Venenklappen
richtig schließen. Ist dies nicht der Fall,
wird das Blut nicht etappenweise
zurückgehalten, sondern fließt wieder
nach unten und staut sich in den Venen.
Es entstehen Krampfadern. Insbesonde-
re die Beinvenen leisten harte Arbeit,
weil sie die Schwerkraft überwinden
müssen, damit das Blut von unten nach
oben fließen kann. Unterstützt werden
sie von drei Pumpen, die in rhythmi-
schen Kontraktionen arbeiten.
Venen, die zwischen zwei Muskeln
liegen, erhalten von der Muskelpumpe
Hilfe. Sobald sich die Muskeln anspan-
nen, wird Blut zum Herzen hinauf
gepresst. Sind die Muskeln entspannt,
fließt weiteres Blut von unten nach.
Beim Ausatmen lässt die Zwerchfell-
pumpe einen Unterdruck im Bauch-
raum entstehen. Dieser Unterdruck
saugt das Blut aus den Beinen an.
Die Arterienpumpe nutzt die Pulswel-
len der Arterien. Dabei wird das Blut
durch die rhythmischen Bewegungen
zum Herzen gepresst.
GRAFIK: DPNY
rhythmischen Bewegungen zum Herzen gepresst. GRAFIK: DPNY Links: Streichen Sie abwechselnd mit dem Fußrücken langsam

Links: Streichen Sie abwechselnd mit dem Fußrücken langsam von unten nach oben über die jeweils andere Wade. 15-mal.

a.

b.

c.

Die Funktion der Muskelpumpe

(a) Im ruhigen Zustand, etwa im Liegen, fließt das Blut durch die geöffneten

Venenklappen in Richtung Herz.

(b) Beim Zusammenziehen der Muskeln um die Vene herum führt die

Muskelverdickung dazu, dass die Vene teilweise verengt wird. Der Druck auf das Blut steigt an. Dieser Druck bewirkt, dass sich die Venenklappe oberhalb der Verengung öffnet, während die Klappe unterhalb davon zurückgedrückt wird.

(c) Die anschließende Entspannung der Muskeln kehrt diese Verhältnisse um.

Neues aus der Forschung

Ein Krampf mit den Adern

Schwere Beine, nächtliche Wadenkrämpfe, Kribbeln in den Unter- schenkeln – für viele Menschen der Alltag. Schuld sind Krampf- adern. Und sogar immer mehr junge Leute leiden darunter. Doch modernste Technik macht es möglich, dass keiner deshalb seine Beine verstecken muss oder gar schlaflose Nächte hat.

K rampfadern gehören mittlerweile zu den häufigsten Erkrankungen, so dass

man regelrecht von einer Volkskrankheit sprechen kann. Experten schätzen die Zahl der betroffenen Bundesbürger, zu denen wesentlich mehr Frauen als Männer gehören, auf 10 bis 20 Millionen. Die Ausbildung von Krampfadern kann verschiedene Ursachen haben: So können erbliche Veranlagung, Krankheiten, Be- wegungsmangel wie auch Übergewicht

verantwortlich sein.

Zum Glück sind Krampfadern in der Regel nicht lebensbedrohlich. Dennoch verursachen sie häufig Beschwerden und stellen auch ein kosmetisches Problem dar, so dass für viele Menschen die Lebensqualität leidet. Und unbehandelt können sie auch ernste gesundheitliche Folgen mit sich bringen.

Mit modernster Technik können Ärzte heute Krampfadern leicht aufspüren und behandeln. Auf dieser Doppelseite erfahren Sie, welche unterschiedlichen Untersuchungsmethoden und Behand- lungsarten es gibt.

Untersuchungsmethoden und Behand- lungsarten es gibt. Venengymnastik kann einer ernsthaften Erkrankung der Venen

Venengymnastik kann einer ernsthaften Erkrankung der Venen erfolgreich vorbeugen. Führen Sie die folgen- den Übungen regel- mäßig zu Hause oder am Arbeitsplatz durch.

Links: Heben Sie abwechselnd im Stand die Fußspitzen und die Fersen an.

20-mal.

Untersuchungen von Krampfadern Zur Untersuchung von Krampfadern stehen den Ärzten nicht-invasive (nicht- eindringende)

Untersuchungen von Krampfadern

Zur Untersuchung von Krampfadern stehen den Ärzten nicht-invasive (nicht- eindringende) und invasive (eindrin- gende) Verfahren zur Verfügung. Welche Methode zur Untersuchung eingesetzt wird, hängt vom Arzt oder der Klinik und von den Beschwerden des Patienten ab.

Nicht-invasive Verfahren

sind für den Patienten schmerzlos und nicht belastend. Folgende Methoden wer- den u. a. unterschieden.

Beim Gefäßultraschall können Venen mit Hilfe von Ultraschall bildlich darge- stellt werden (B-Bild-Methode). Es besteht auch die Möglichkeit zur Messung der Strömungsrichtung des Blutes (Dopp- lersonographie). Das Verfahren wird eingesetzt, um erweiterte Venen und verschlussunfähige Venenklappen aufzu- spüren und darzustellen. Können mit einem Gerät sowohl B-Bild-Methode als auch Dopplersonographie durchgeführt werden, dann bezeichnet man das als Duplexsonographie. Diese Methode gilt als besonders zuverlässig, vielseitig und kostengünstig.

Für die Lichtreflexrheographie (LRR) wird eine Sonde mit einem Fotosensor auf die Unterschenkelinnenseite des sitzenden Patienten geklebt. Während eines Zeit- raums von 10 Sekunden hebt der Patient achtmal die Fußspitze an. So wird die Wa- denmuskelpumpe aktiviert. Es kommt zu einer Entleerung der kleinen Hautvenen im Unterschenkel. Nach Durchführung der Übung füllen sich die Hautvenen wieder mit Blut. Mit Hilfe der Sonde, die Infrarot- strahlen aussendet, wird die Zeit gemes- sen, in der sich die Venen wieder füllen. Anhand einer grafischen Darstellung ist der Arzt in der Lage, die Funktion der Venenklappen zu beurteilen.als besonders zuverlässig, vielseitig und kostengünstig. Bei der Venenverschlussplethysmogra- phie können

Bei der Venenverschlussplethysmogra- phie können Volumenänderungen be- stimmt werden. Dem Patienten, der sich für die Untersuchung in Rückenlage be- findet, werden an beiden Seiten oberhalb des Abschnittes, in dem die Volumenän- derung gemessen werden soll, Blutdruck- manschetten befestigt. Beim Aufpumpen und beim Luftablassen der Manschetten messen spezielle Sensoren die Zu- bzw. Abnahme des Volumens in dem entspre- chenden Gliedmaßenabschnitt. Auf diese Weise lassen sich „Hindernisse“ in den Venen aufspüren.

Weise lassen sich „Hindernisse“ in den Venen aufspüren. Invasive Verfahren Im Gegensatz zu den nicht-invasiven Ver-
Weise lassen sich „Hindernisse“ in den Venen aufspüren. Invasive Verfahren Im Gegensatz zu den nicht-invasiven Ver-

Invasive Verfahren

Im Gegensatz zu den nicht-invasiven Ver- fahren sind die invasiven Methoden mit einer leichten Belastung für den Patienten verbunden.

Für die Röntgenkontrastmitteldarstel- lung wird zunächst ein Kontrastmittel in die Venen gespritzt. Anschließend kann der Arzt mit einem Röntgengerät den Fluss des Kontrastmittels verfolgen und Hindernisse in den tiefen Venen diagnos- tizieren.mit einer leichten Belastung für den Patienten verbunden. Vor der Phlebodynamometrie wird eine Vene am Fußrücken

Vor der Phlebodynamometrie wird eine Vene am Fußrücken punktiert. Danach wird der Venendruck im Stehen und nach Betätigung der Wadenmuskel- pumpe (durch 20 Zehenstände Danach wird der Venendruck im Stehen und nach Betätigung der Wadenmuskel- pumpe (durch 20 Zehenstände in 40 Se- kunden) mit Hilfe eines Druckwandlers gemessen. Dieses Verfahren eignet sich zur Messung von Abfluss-Störungen in den Venen. Es liefert gute Aussagen über die Venenfunktionen, ist aber sehr aufwendig und für eine Frühdiagnose einer tiefen Beinthrombose nicht geeignet.

Behandlungsmethoden

Bevor Sie Krampfadern und Venenleiden behandeln lassen, sollten Sie unbedingt täglich spezielle Venen-Gymnastik ma- chen, mit denen Sie Ihren Beinen oftmals schon helfen können. Auch Cremes oder Kapseln mit Roßkastanien-Extrakten sind empfehlenswert, weil sie die Venenwand- spannung positiv beeinflussen und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern.

Kommen Sie um eine Behandlung durch den Arzt nicht herum, dann stehen Ihnen die folgenden Methoden zur Auswahl.

Verödung

Anwendungsgebiet: Die Verödungsbe- handlung eignet sich für die Beseitigung kleiner, oberflächlicher Krampfadern.

Technik: Durch Einspritzen eines Verö- dungsmittels in die erkrankte Vene wird eine Entzündungsreaktion ausgelöst. Es kommt zu Blutgerinnseln, die die Gefäßhäute miteinander verkleben.

die die Gefäßhäute miteinander verkleben. Nehmen Sie einen stabilen Hocker oder Stuhl zu Hilfe, auf

Nehmen Sie einen stabilen Hocker oder Stuhl zu Hilfe, auf dem Sie mit geradem Rücken und ge- schlossenen Beinen sitzen können.

Links: Stellen Sie beide Füße gleichzeitig auf die Zehenspitzen, und senken Sie sie anschließend wieder ab. 15- 20-mal.

Links: Halten Sie sich mit beiden Händen an der hinteren Hocker- kante fest, und lehnen Sie den Oberkörper ein wenig zurück. Stoßen Sie die Beine vom Boden ab, und stellen Sie sie langsam wieder auf. 15- 20-mal.

Rechts: Stellen Sie sich aufrecht hin, und stüt- zen Sie die Hände in den Hüften ab. Stellen Sie dann abwechselnd den rechten und den linken Fuß auf die Zehenspitze und wieder zurück.

20-mal.

Das Blut kann nicht mehr fließen, und die Vene wird mit der Zeit in weiches

Das Blut kann nicht mehr fließen, und die Vene wird mit der Zeit in weiches Binde- gewebe umgewandelt. Im Anschluss an die Verödungsbehandlung muss der Pati- ent mehrere Stunden bis Wochen einen Kompressionsverband tragen.

Vorteile: Für die Behandlung ist eine Operation nicht erforderlich. Außerdem ist sie nahezu schmerzfrei und relativ gefahrlos, und sie liefert gute Erfolge.

Nachteile: Beim Veröden können Kom- plikationen auftreten, wie z. B. allergi- sche Reaktionen, bräunliche Hautverfär- bungen, kleinere Venenerweiterungen und in seltenen Fällen auch Hautge- schwüre, wenn das Verödungsmittel ver- sehentlich nicht in die Vene, sondern in umliegendes Gewebe gerät.

Venen-Stripping

Anwendungsgebiet: Venen-Stripping ist zwar die älteste Methode zum Behandeln von Krampfadern, aber auch die am meis- ten angewendete Operationstechnik. Sie eignet sich für große Krampfadern an den Stammvenen.

Technik: Durch einen kleinen Schnitt am Knöchel führt der Arzt eine biegsame Sonde in die erkrankte Vene. Am anderen

Ende, etwa in der Leistengegend, wird ein weiterer Schnitt benötigt; so kann der Sonde ein Metallkopf aufgeschraubt wer- den. Der Durchmesser des Kopfes muss ein wenig größer sein als der der Vene. Anschließend kann der Arzt das kranke Gefäß zum Knöchel hin herausziehen.

Vorteile: Stripping ist für den Arzt leicht erlernbar und gilt daher als sehr sicher für den Patienten. Außerdem wird mit dieser Technik der komplette erkrankte Gefäßabschnitt entfernt, so dass an die- ser Stelle keine neuen Krampfadern ent- stehen können.

Nachteile: Die Operation wird entweder mit Voll- oder mit Rückenmarksnarkose durchgeführt. Außerdem werden mehre- re Schnitte getätigt. Durch mögliche Verletzungen des Untergewebes können Blutergüsse auftreten.

CHIVA

Anwendungsgebiet: Diese Operations- methode kann für alle Krampfadern ein- gesetzt werden.

Technik: CHIVA wurde bereits in den 80er Jahren in Frankreich entwickelt und seit- dem überwiegend in den Mittelmeerlän- dern eingesetzt. Erst seit kurzem und ganz

Links: Stellen Sie sich aufrecht hin, und legen Sie die Hände locker auf die Hüften. Wechseln Sie dann in rascher Folge von den Zehenspitzen zu den Fersen. 15- 20-mal.

allmählich etabliert sich die Methode auch in Deutschland. Im Gegensatz zum Strip- ping etwa verbleibt die Krampfader bei der CHIVA-Behandlung im Bein. Sie wird lediglich „inaktiviert“, d. h., der Arzt nimmt sie nur aus dem Blutkreislauf. Un- mittelbar vor der Operation sucht der Chirurg per Duplexsonographie die Punk- te an den Krampfadern, an denen das Blut rückwärts zu fließen beginnt. Während des Eingriffs werden dann an diesen Stel- len winzige Schnitte gemacht, durch die der Arzt die Vene hervorzieht; mit einem chirurgischen Faden schnürt er sie ab, und lässt sie anschließend wieder in das Bein ein. Weil die Venen danach nicht mehr durch den Blutrückfluss belastet werden, bilden sich die Krampfadern nach einigen Wochen zurück und werden wieder so dünn, wie sie vor dem Leiden waren. Vorteile: Langjährige Beobachtungen zeigen, dass die Ergebnisse verglichen mit herkömmlichen Verfahren bedeutend besser sind und wesentlich weniger Komplikationen hervorrufen. Für den ambulanten Eingriff ist nur eine örtliche Betäubung erforderlich – besonders schonend für den Körper. In der Regel kann der Patient bereits einen Tag nach der Behandlung wieder seinen gewohn- ten Tätigkeiten nachgehen. Nachteile: Die Kosten, die sich auf 500 bis 600 Euro belaufen, müssen vom Pa- tienten selbst getragen werden.

Links: Legen Sie sich auf den Rücken, ein weiches Kissen unter dem Kopf. Die Arme liegen flach neben dem Körper. Heben Sie die Beine aus der Hüfte heraus an, und fahren Sie in der Luft etwa 30 Sekunden „Rad“.

Gewinnen

Sie mit

Q

Nobilin

Gewinnen Sie mit Q Nobilin Fotowettbewerb Neue fotografische Beweise des Vertrauens unserer Leser in Nobilin Q

Fotowettbewerb

Neue fotografische Beweise des Vertrauens unserer Leser in Nobilin Q 10 . Vielen Dank dafür!

1. Platz
1. Platz

„Mit 58 Jahren dank Nobilin Q 10 und dem Plus an Mineralien Meister im Deutschen Langstreckencup für Motorräder im Jahr 2001: Heiner Brieden, schneller denn je, gegen eine im Schnitt

30 Jahre jüngere Konkurrenz.“ Dieser Eigendarstellung ist schlicht nichts mehr hinzuzufügen – außer dem ersten Preis in unserem Fotowettbewerb!

2. Platz
2. Platz

„Mit fünfundsiebzig gehts nicht mehr ganz so spritzig. Doch dank Nobilin Q zehn kann ich noch auf dem Kopfe stehn!“ Das hat sich Rudi Camen, auf dem Kopf stehend, schön zusammengereimt. Bravo! 2. Platz. Doch nicht in jedem Fall zur Nachahmung empfohlen!

3. Platz
3. Platz
3. Platz
3. Platz

„Ist Nobilin-Premium im Spiel – bedeutet mir das Wandern viel.“ Das sieht man Frau Hildegard Brune (68) auch ohne Sprechblase wirklich an. „Fit wie ein Turnschuh“ sei die Gattin, schreibt Herr Brune. Und weiter: „Wir nehmen seit Jahren Ihre Vitalstoffpräparate und kennen bislang noch keine ,Alters-Weh-Wehchen‘. Erkältung und Grippe sind für uns Fremdwörter.“ Herzlichen Glückwunsch!

Enkelin Nadine hat es im zarten Babyalter schon faustdick hinter den Ohren. Hier bei der Erteilung unschätzbarer Ratschläge fotografisch festgehalten. Dafür und für die liebevoll gestaltete Karte sagen wir Dankeschön – und belohnen beide mit dem 3. Platz.

10 !
10
!

Liebe Leser,

Sie sehen selbst: Wir konnten uns mal wieder nicht entscheiden, so viele schöne Einsendungen haben wir von Ihnen bekommen. Da mussten wir den 3. Platz sogar zweimal vergeben. Leider war nicht genug Platz für alle! Deswe- gen hier unser Dank an alle Leser, die uns mit ihren Fotos erfreut haben und diesmal leider nicht mit dabei sind.

Der MEDICOM-Einkaufsgutschein im Wert von 75,– für den 1. Preis geht an Herrn Brieden aus Nottuln. Den 2. Preis, einen MEDICOM-Gutschein über 50,– , bekommt Herr Camen aus Sprin- ge. Die beiden 3. Preise, jeweils einen MEDICOM-Gutschein über 25,– , bekommen Herr Diedrich aus Wulften und Herr und Frau Brune aus Olsberg.

Teilnahmebedingungen

Bitte schicken Sie Ihre Fotos an

Medicom Pharma AG Kennwort „Fotowettbewerb“ Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe

Einsendeschluss für den näch- sten Fotowettbewerb mit Nobilin Q 10 ist der 31. Oktober 2002. Bitte schicken Sie keine Originale, da wir diese aus organisatori- schen Gründen nicht zurück- schicken können. Mit der Einsen- dung erklären Sie automatisch Ihr Einverständnis für eine Veröf- fentlichung in der MEDICOM. Die Gewinnerfotos erscheinen in der Ausgabe 22. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen leider nicht teilnehmen.

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Die besonderen Leserreisen 2002

   

Zu den Wundern des Nordlichts

 

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Leserbriefe Liebe MEDICOM-Leser, möchten Sie kritisch oder zustimmend zu einzelnen Themen im Heft Stellung nehmen?

Leserbriefe

Liebe MEDICOM-Leser, möchten Sie kritisch oder zustimmend zu einzelnen Themen im Heft Stellung nehmen? Oder interessante Tipps zum Thema „gesund werden – gesund bleiben“ an andere Leser weitergeben? Dann schreiben Sie uns! Unsere Anschrift lautet: MEDICOM-Redaktion, Sedemünder 2, Altenha- gen I, 31832 Springe.

Angst

(MEDICOM 19, März 2002)

Ich habe mich sehr intensiv mit Ihrem Titelthema „Angst“ auseinander gesetzt. Besonders begeistert hat mich Ihre Er- klärung zur „Angst vor bedrohlichen Si- tuationen“ und die daraus resultierende, „Einstellung des Körpers“ auf diese Si- tuation. Auch interessant fand ich die Schilderung des Unterschiedes zwischen Angst und Furcht. Ich gebe Ihnen Recht, dass bei Angst vor bestimmten Ereignis- sen (z. B. vor Überfällen) nicht nur der Körper reagiert, sondern der Mensch selbst sich durch Vorbeugung schützen

kann. Ich glaube zudem, dass Sie mit der ausführlichen Behandlung dieses The- mas vielen Kunden geholfen haben, nicht nur mit der individuellen Angst besser umgehen zu können, sondern sie auch besser zu verstehen. Deshalb bin ich überzeugt, dass Sie auch in Zukunft noch viele interessante und nützliche Themen in Ihren Gesundheitsratgeber aufnehmen werden.

M. Meßner, Dresden

Sehr geehrter Herr Meßner, Danke für Ihr Lob und für den ausführli- chen Leserbrief, den wir aus Platzgründen leider nicht in voller Länge abdrucken

Wir behalten uns vor, Leserbriefe zu kürzen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen kann keine Haftung übernommen werden.

Vitalstoff-Rezept

Kichererbsensuppe

(Für 5 Portionen)

Zubereitung

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf mit Pflanzenöl andünsten, Kreuzkümmel und Kurkuma einrühren.

Einen knappen Liter Gemüsebrühe sowie die Kichererbsen zufügen und zugedeckt 30 Minuten garen.

Inzwischen die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Apfel- stücke würfeln. Zu den Kichererbsen ge- ben. Noch 3 Minuten köcheln lassen und mit dem Pürierstab des Handrührgerätes zerkleinern. Je nach Sämigkeit die restli- che Brühe zufügen. Den Frischkäse un- terrühren und mit der gehackten Petersi- lie bestreuen.

TIPP: Als Beilage passt knuspriges Roggenbaguette. Getrocknete Kichererbsen sollten zuvor über Nacht eingeweicht wer- den.

FOTO: DPNY

konnten. In der Tat haben Sie die Absicht unseres Artikels gut zusammengefasst, nämlich durch verständliche Erklärungen des Gefühls der Angst die Angst zu neh- men. Zu Ihrer Bemerkung, sich vor beäns- tigenden Situationen schützen zu können:

Das können wir nur bedingt empfehlen – tatsächlich ist die Konfrontation mit einer beängstigenden Situation (sofern die Angst nicht wirklich berechtigt ist) grundsätzlich eher hilfreich. Oft tritt näm- lich das beänstigende Ergebnis gar nicht ein - und die Angst ist besiegt.

Impressum

Herausgeber:

Medicom Pharma AG Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe Tel. (0 50 41) 78-0 Fax (0 50 41) 78-11 69

Verlag,

Redaktion,

Gestaltung:

DPNY communications

Druck:

Eller repro+druck

„MEDICOM“ ist eine Kundenzeitschrift der Medicom Pharma AG; sie erscheint fünfmal jährlich in einer Auflage von 420.000 Exem- plaren. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Zutaten 375 g Kichererbsen (aus der Dose) 250 ml Wasser 100 g fettreduzierter Frischkäse 1
Zutaten
375
g
Kichererbsen
(aus der Dose)
250
ml Wasser
100
g
fettreduzierter Frischkäse
1
große Zwiebel
1
EL
Pflanzenöl
3
TL
Kreuzkümmel (Cumin,
ganz grob gestoßen)
1
Prise Kurkuma
1
l
Gemüsebrühe
2
große Äpfel
2
Bund glatte Petersilie
§
§
Nährwertangaben (Pro Portion) Energie 230 kcal Eiweiß 8,2 g Fett 9,6 g Kohlenhydrate 24,0 g
Nährwertangaben
(Pro Portion)
Energie
230 kcal
Eiweiß
8,2 g
Fett
9,6 g
Kohlenhydrate
24,0 g
Ballaststoffe
5,3 g
Vitamin B1, B2, B6
0,2 mg
Vitamin C
11,0 mg
Vitamin E
3,8 mg
Magnesium
51,0 mg
Calcium
93,0 mg
Folsäure
13,0 µg
Cholesterin
7,5 mg
§
§
§
1. Preis: Eine Flußkreuzfahrt mit der „Donauprinzessin“ Kreuzworträtsel Lösung: Liebe Rätselfreunde, diesmal
1. Preis: Eine Flußkreuzfahrt mit der „Donauprinzessin“
1. Preis:
Eine Flußkreuzfahrt mit
der „Donauprinzessin“

Kreuzworträtsel

Lösung:

Liebe Rätselfreunde, diesmal versteckt sich hinter unserem Lösungswort etwas mit viel gesundem Inhalt. Mehr wird nicht verraten! Um beim Gewinnspiel mitma- chen zu können, tragen Sie die Buchsta- ben in den nummerierten Feldern in der richtigen Reihenfolge ein. 1. Preis: eine 7-tägige Flußkreuzfahrt auf der Donau für 2 Personen mit der „Donauprinzessin“ 2. bis 4. Preis: je ein GU-Ratgeber „Aku- pressur. Heilung auf den Punkt gebracht.“

Lösungen aus dem Dezember-Heft

auf den Punkt gebracht.“ Lösungen aus dem Dezember-Heft Und so können Sie gewinnen Haben Sie das
auf den Punkt gebracht.“ Lösungen aus dem Dezember-Heft Und so können Sie gewinnen Haben Sie das

Und so können Sie gewinnen

Haben Sie das richtige Lösungswort? Dann schreiben Sie es auf eine Postkarte, und schicken Sie diese an: MEDICOM-Redaktion, Stichwort: „Preisrätsel“, Sedemünder 2, Altenhagen I, 31832 Springe. Einsendeschluss ist der 31.08.2002 (Datum des Post- stempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.

SCHON

GEWUSST?

Warum wird Milch bei Gewitter sauer?

Erinnern Sie sich noch? Sobald ein Gewitter im Anmarsch war, hat unsere Oma immer schnell die Milch kalt gestellt. Und auch heute achten wir darauf, dass sie dann schön kühl gela- gert wird. Die Wetterumstellung führt nämlich dazu, dass die Milch sauer wird. Der Grund dafür liegt aber nicht – wie häufig vermutet – im Donnern und Blitzen. Vor einem Gewitter herrscht besonders feuchtwarme Luft. Dies ist die Ursache dafür, dass sich die säure-

produzierenden Bakterien in der Milch wesentlich stärker vermehren. Die Bakterien wiederum spalten den Milch- zucker zunehmend in Milchsäure. Der Säuregrad steigt, die Milch „stockt“ und nimmt einen säuerlichen Geruch an. Dass das Gewitter an sich Schuld am Umschlagen der Milch hat, ist nur ein Aberglaube.

Wer täglich

alles gibt,

darf auch mal

was nehmen.

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Mit nur einer Kapsel Nobilin Q 10 täglich leisten Sie einen aktiven Beitrag zu Ihrer Gesundheit. Sie decken mit jeder Soft-Gel-Kapsel Ihren Tagesbedarf an 11 Vi tami - nen und dem Spurenelement Selen. Dazu erhalten Sie das für die Haut und die Energiegewinnung wichtige Coenzym Q10 sowie Magnesium. Nobilin Q 10 — eine fein

abgestimmte Kombination aus 14 Vitalstoffen. Die MEDICOM-Forschung ermittelte diesen Vitalstoff-Komplex in Zusammenarbeit mit den ernährungswissenschaftli- chen Instituten deutscher Universitäten sowie dem Institut Fresenius.

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Gebührenfreie Kundeninformation

Haben Sie Fragen zur Ernährung oder zu den 33 MEDICOM- Produkten? Sie erreichen die MEDICOM Kundenberatung von Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr unter der gebühren- freien Telefonnummer. Natürlich nimmt unsere Kundenberatung auch Ihre Bestellung telefonisch entgegen.

Rufen Sie jetzt gebührenfrei an!

0800-73 77 730

Fax: 0800-73 77 700

www.medicom.de

Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe