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Emotionale Intelligenz

Mehr Erfolg im und

Alltag

Gelassenheit

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GESUNDHEIT

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TIPS

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FITNESS

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ERNÄHRUNG

DPNY, TONY STONE NEWS GESUNDHEIT TIPS FITNESS ERNÄHRUNG AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM

AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG . 7. Ausgabe, Oktober 1999

Die besten Wege, um den Schmerz zu stoppen

BEWEGUNG & FITNESS

Progressive Muskelentspannung

wichtige Übungen gegen VerspannungenProgressive Muskelentspannung

KUREN

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KUREN regenerieren unter ärztlicher Aufsicht

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Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

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S ich wohlfühlen, gut aussehen und sich fit und leistungsstark fühlen – wer wünscht sich
S ich wohlfühlen, gut aussehen und sich fit und leistungsstark fühlen – wer wünscht sich

S ich wohlfühlen, gut aussehen und sich fit und leistungsstark fühlen – wer

wünscht sich das nicht? Doch der Alltag fordert uns täglich eine Menge ab. Wenn Ihr Körper Ihnen signalisiert, daß es Zeit für eine Pause ist, sollten Sie auf ihn hören. Laden Sie Ihre „Batterien“ wieder auf, und nehmen Sie sich Zeit für ein bißchen Erho- lung. Wenn Sie sich dabei medizinisch be- treuen lassen möchten, könnte eine Kur das Richtige für Sie sein. In unserem Artikel „Kuren – regenerieren unter ärztlicher Auf- sicht“ (S. 20-21) erfahren Sie, was Sie tun müssen, wenn Sie eine Kur beantragen möchten.

„Migräne – Gewitter im Gehirn“, so lautet unser Titelthema diesmal. Die chronischen Kopfschmerzen stören das körperliche und seelische Gleichgewicht und machen das Leben zur Hölle. Warum Frauen dreimal so häufig wie Männer betroffen sind, wie

Sie der Erkrankung vorbeugen sowie die Symptome erkennen und lindern können, lesen Sie ab Seite 14.

Mehr Lebensqualität – dazu gehört nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern natürlich auch das seelische Gleichgewicht. Gar nicht so einfach, sich im Alltag stets ausgeglichen und gut gelaunt zu geben. Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie sich schon über andere geärgert, verständnislos den Kopf geschüttelt oder gar mit Ihren Lie- ben gestritten? Wie das tägliche Miteinan- der konstruktiv und erfolgreich zu gestalten ist, davon handelt unser Artikel über „Emo- tionale Intelligenz“ auf Seite 22. Lesen Sie, wie Sie Herz und Verstand gekonnt einset- zen, dadurch zufriedener mit sich selbst werden und gelassener mit Ihren Mitmen- schen umgehen können.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen

umgehen können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen Mit freundlichen Grüßen Ihre Petra Wons Vorstand

Mit freundlichen Grüßen

Ihnen viel Spaß beim Lesen Mit freundlichen Grüßen Ihre Petra Wons Vorstand der Medicom Pharma AG

Ihre Petra Wons

Vorstand der Medicom Pharma AG

INHALT Kurzmeldungen Enzyme gegen Arthritis Tomaten schützen die Prostata Melatonin – „Wunderdroge“ mit
INHALT
Kurzmeldungen
Enzyme gegen Arthritis
Tomaten schützen die Prostata
Melatonin – „Wunderdroge“ mit Nebenwirkungen?
5
Seite 7
6
7
Bewegung & Fitneß
Verspannt? Progressive Muskelentspannung hilft
8
Neues aus der Forschung
Schlaflos durch „Restless Legs“?
Seite 12
Seite 10
12
Titelthema
Migräne – Gewitter im Gehirn
Vorboten und Auslöser der Schmerz-Attacke
MEDICOM-Tips gegen Migräne
14
15
19
Gesundheit & Recht
Kuren – regenerieren unter ärztlicher Aufsicht
20
Körper & Seele
Emotionale Intelligenz –
handeln mit Herz und Verstand
Seite 14
22
Gesund Essen
Vitalstoff-Rezept: Feldsalat mit Champigons
25
Seite 25
Rubriken
Editorial
3
Leserbriefe/Impressum
26
Rätselseite
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+++++++++++++++++ Bekommen ängstliche Mütter kleinere Babys? Die Tatsachen sprechen allem Anschein nach dafür:

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Bekommen ängstliche Mütter kleinere Babys?

Die Tatsachen sprechen allem Anschein nach dafür: Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft unter besonders viel Streß und großen Belastungen leiden, bringen bei der Geburt im Durchschnitt kleinere Kinder zur Welt als andere Mütter. Forscher aus London gingen dem Phäno- men auf den Grund. Bei 100 Schwangeren untersuchten sie den Blutfluß in der Gebärmutter-Schlagader und befragten die werdenden Mütter nach ihrem Befinden. Sie stellten fest, daß jede vierte der be- sorgten Frauen einen erhöhten Gefäßwi- derstand in der Gebärmutter-Schlagader hatte. Bei 25 Frauen, die unbesorgt in die Zukunft schauten, traf dies nur auf eine zu. Die britischen Forscher beschrieben das Phänomen wie folgt:

Durch den erhöhten Widerstand der Ge- bärmutter-Schlagader gelangt weniger Blut in die Gebärmutter. Die schlechtere Durchblutung bedeutet eine geringere Sauerstoffzufuhr und einen schlechteren Nährstoffwechsel – was die Entwicklung des Kindes beeinflußt. Um Streß und Angst in der Schwangerschaft entgegenzusteu- ern, bieten sich autogenes Training und die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen (s. Seite 8) an.

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Bier kann allergische Reaktionen auslösen

Unglaublich aber wahr: Es gibt Menschen, die auf Bier allergisch reagieren. Ein 20jähriger Spanier bekam 30 Minuten nach dem Biertrinken eine geschwolle- ne Zunge, Nesselsucht und einen Schwächeanfall. Diese ungewöhnlich starke Reaktion unter- suchten Dr. Silvia Fer- nandez-Anaya und ihre Kollegen aus dem Hospi- tal Doce de Octubre Me- dical School in Madrid. Sie stellten fest, daß eine Bierallergie sehr selten auftritt – erstaunlich, ange- sichts des verbreiteten Kon- sums. Die Wissenschaftler kamen nach der Durch- führung eines Hauttests zu

dem Ergebnis, daß primär die Gerste für die allergische Reaktion verantwortlich ist. Al- lerdings können auch andere Stoffe im Bier, z. B. Hopfen und Hefe, zu Unverträg- lichkeiten führen. Allergien nehmen zu, und auffällig ist, daß immer mehr Men- schen allergisch auf natürliche Substanzen reagieren. Weitaus schädlicher als Hopfen und Hefe ist allerdings der im Bier enthal- tene Alkohol. Schon mäßige Mengen Alko- hol können Herz-Rhythmus-Störungen verursachen. Bei einem täglichen Konsum von 20 bis 40 Gramm Alkohol erhöht sich der Blutdruck. Diese Menge entspricht 25 bis 50 ml reinem Alkohol bzw. einem Liter Vollbier. Bei Alkoholmengen, die 40 Gramm täglich übersteigen, wird die Pump- leistung des Herzens stark beeinträchtigt, wenn diese Menge über viele Jahre konsu- miert wird.

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Magnesium kann Migräne lindern

Magnesium, bekannt für seine Wirkung gegen Muskelkrämpfe und zur Stärkung des Herzens, hat sich bei einem weiteren Leiden bewährt – bei Migräne. Wie die „Ärzte-Zeitung“ berichtete, haben Unter- suchungen ergeben, daß bei einer hoch- dosierten Magnesium-Prophylaxe die

Zahl der Migräne-Tage gesunken ist und die Attacken-Frequenz um 42 Prozent re- duziert werden konnte. Hierfür ist vermut- lich die Eigenschaft des Magnesiums ver- antwortlich, Einfluß auf die Erregungslei- tung im zentralen Nervensystem (ZNS) zu nehmen. Da Magnesium eine erregungs- dämpfende Wirkung hat, kann es nach speziellen Therapieplänen sowohl bei Schlafstörungen angewandt werden als auch bei Epilepsie unterstützend wirken.

FOTO: TONY STONE
FOTO: TONY STONE

Neue Wege in der Migränetherapie – Magnesium reduziert die Häufigkeit von Migräneattacken.

Singles ernähren sich gesünder als gedacht

W er glaubt, daß sich Singles haupt- sächlich von Dosengerichten und

ungesundem Fast food ernähren, der irrt gewaltig. Im Gegenteil: Singles ernähren sich gesünder, als man denkt. Dies ergab eine Umfrage des Vereins zur Förderung gesunder Ernährung und Diätetik (VFED). Rund 100 Personen unterschiedlicher Altersgruppen wurden zu ihren Ernährungsgewohnheiten be- fragt. Das Ergebnis: Geregelte Mahlzei- ten haben bei den Befragten einen ho- hen Stellenwert: 70 Prozent von ihnen frühstücken regelmäßig, und bei mehr als 80 Prozent spielt das Abendessen die wichtigste Rolle in der täglichen Speise- folge. Bei der Essenszubereitung legen die Alleinlebenden am liebsten selbst Hand an: 84 Prozent der Frauen berei- ten ihre Mahlzeiten selber zu – bei den Männern kreieren mehr als die Hälfte

der Befragten ihre Gerichte eigenhän- dig. Dabei greifen sie häufiger auf Tief- kühlkost zurück als auf Konserven. Fast food, Restaurantbesuche oder Bring- dienste spielen weder bei den männli- chen noch bei den weiblichen Singles eine besonders große Rolle. Unterschiede in den Ernährungsgewohnheiten waren lediglich bei der Auswahl der Lebens- mittel festzustellen. Während Nudeln und Fleisch die Liste der Lieblingsle- bensmittel bei den männlichen Jungge- sellen anführen, greifen die weiblichen Singles lieber zu Obst und Brot. Fisch steht auf der Beliebtheitsskala beider Geschlechter weit unten: Nur 20 Prozent der Befragten verzehren wöchentlich eine Fischmahlzeit. Und das, obwohl der Meeresbewohner ein hervorragender Lieferant für das Spu- renelement Jod ist.

FOTO: DPNY

ein hervorragender Lieferant für das Spu- renelement Jod ist. FOTO: DPNY 4 MEDICOM 7. Ausgabe, Oktober
AUS DER NATUR MEDICOM-TIP Ingwer – Schutzschild für den Magen Ob gemahlen oder ganz, getrocknet
AUS DER NATUR MEDICOM-TIP Ingwer – Schutzschild für den Magen Ob gemahlen oder ganz, getrocknet
AUS DER NATUR
MEDICOM-TIP
Ingwer – Schutzschild
für den Magen
Ob gemahlen oder ganz, getrocknet
oder frisch, kandiert, eingelegt oder
in natura – der ostasiatische Ingwer
erfreut sich auch in unseren Breiten
einer immer größeren Beliebtheit. Fein-
würzig-aromatisch bis brennendscharf,
so können Ingwergerichte schmecken.
Aber Ingwer gibt nicht nur Speisen und
Getränken das exotische Extra, Ingwer
wirkt sich auch positiv auf die Magen-
und Darmfunktion aus. Die ätherischen
Öle und Scharfstoffe des Ingwers regen
die Galleproduktion an und unterstüt-
zen so die Fettverdauung. Das fördert
die Erhaltung der Darmflora, schützt
die Magenschleimhaut und stärkt die
körpereigenen Abwehrkräfte. Bei so
viel Positivem sollte Ingwer in keiner
Küche fehlen: Er paßt ausgezeichnet zu
Süßem, zu Pikantem und zu Salaten;
aber auch einheimische Speisen bekom-
men durch Ingwer eine besondere Note.
Bei warmen Gerichten sollte Ingwer
einige Minuten mitgaren, um sein
volles Aroma zu entfalten. Zum Würzen
mit frischem Ingwer drücken Sie ihn
am besten durch eine Knoblauchpresse,
dann bleiben die harten Fasern zurück.
Und noch ein Einkaufstip: Ingwerknol-
len sind nur wirklich frisch, wenn sie
eine feste Haut ohne Runzeln haben.
Übrigens: Wer sich mit dem etwas
eigenwilligen Geschmack des Ingwers
nicht anfreunden kann, dem empfiehlt
sich die Verwendung von Artischocke.
Besonders die Extrakte aus Arti-
schockenblättern
haben einen po-
sitiven Einfluß
auf die Verdau-
ungsfunktion:
Sie können den
Gallefluß ganz
natürlich opti-
mieren, die Fett-
verdauung unter-
stützen und die
Leberfunktion
stärken.
FOTO: DPNY
FOTO: INDEX
Gelenkrheuma – entzündliche Prozesse zerstören erst die Gelenkhaut und greifen dann den Knochen an.

Gelenkrheuma – entzündliche Prozesse zerstören erst die Gelenkhaut und greifen dann den Knochen an.

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Können Enzyme entzündliche Arthritis heilen?

G eschwollene Gelenke, quälende Schmerzen, Versteifung der Gelenke

bis hin zur Deformation: So äußert sich die entzündliche Arthritis. Im rheuma- tischen Formenkreis, der weit über 200 Erkrankungstypen umfaßt, ist die ent- zündliche Arthritis eine der beschwerlich- sten Formen. Meist sind mehrere Gelenke betroffen, dann spricht man von Polyar- thritis. Bekannt ist, daß der Körper – aus noch unbekannten Gründen – gegen kör- pereigene Zellen, in diesem Fall gegen die Zellen des Gelenkknorpels, Antikörper produziert. Die Folgen sind akute Entzün- dungsprozesse, die mit massiven Schmer- zen einhergehen und zum Abbau des Gelenkknorpels und zu Deformierungen des Gelenks führen. Frauen sind ungefähr dreimal so häufig wie Männer betroffen. Die meisten Patienten haben zahlreiche Behandlungsversuche hinter sich ge- bracht, und trotz massiver Medikamen- teneinnahme sind viele Rheumatiker nur selten schmerzfrei. Ein Mittel, das den Ge- lenkzerfall stoppt, ist bislang noch nicht gefunden.

Nun haben Forscher eine neue Therapie- form entdeckt. Körpereigene Enzyme sol- len Formen von entzündlicher Arthritis entgegenwirken können. Patrick Ward, Professor für Physiologie an der Ohio State University und Co-Autor einer neu-

en Studie gab bekannt, daß das Enzym NEP in der Behandlung der entzündli- chen Arthritis vielversprechend sei. NEP, Neutrale Endopeptidase, ist eines von vielen körpereigenen Enzymen. Es ist in der Lage, Eiweiße, wie zum Beispiel Bra- dykinin, zu hemmen. Bradykinin spielt vermutlich im Zusammenhang mit den entzündlichen Prozessen der Arthritis eine entscheidende Rolle. Mit dieser Erkenntnis weist die Forschung einen neuen, vielver- sprechenden Weg in der Behandlung von Arthritis, auf dem allerdings noch viele Hindernisse zu überwinden sind. Neben den hohen Kosten von NEP als Medika- ment besteht die Schwierigkeit, das Eiweiß zielgerichtet an den Ort der Entzündung zu bringen. Damit ist die Einsetzbarkeit eingeschränkt. Professor Ward äußerte die Hoffnung, daß die Gentherapie hier even- tuell neue Lösungsansätze bietet, da der Körper selbst nicht in der Lage ist, genü- gend NEP zur Kontrolle der Eiweiße zu produzieren. Das Einfügen eines Gens, so Prof. Ward, könnte die Gelenkzellen zur gesteigerten Produktion von NEP anregen. Damit spricht er ein Konzept an, das sich immer mehr durchzusetzen scheint: natür- liche Substanzen zu aktivieren, um eine Erkrankung zu kontrollieren. Vielleicht sind Enzyme nicht nur für die entzündli- che Arthritis, sondern auch für andere Krankheiten die Medikation der Zukunft.

++++++++++++++++ +++++++++++++++++ Tomaten schützen die Prostata Tomaten schmecken nicht nur gut, sie tragen auch
++++++++++++++++ +++++++++++++++++ Tomaten schützen die Prostata Tomaten schmecken nicht nur gut, sie tragen auch
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Tomaten schützen die
Prostata
Tomaten schmecken nicht nur gut, sie
tragen auch entscheidend zur männli-
chen Gesundheit bei. Das rote Gemüse
hält die Prostata gesund und verlän-
gert so das Sexualleben vieler Männer.
Ihre Schutzfunktion verdankt die
Tomate dem „Lycopin“. Der Stoff, der
dem Gemüse seine appetitliche rote
Farbe gibt, wirkt als Antioxidans. Er
„fängt“ Freie Radikale und kontrolliert
das Zellwachstum.
Vitamin B 6 wirkt lindernd
beim Prämenstruellen
Syndrom (PMS)
Britische Forscher haben festgestellt, daß
die tägliche Einnahme von Vitamin B 6
in niedriger Dosierung prämenstruelle Be-
schwerden lindern kann. Viele Frauen lei-
den 7 bis 10 Tage vor ihrer Menstruation
Daß Lycopin auch vor Krebs schützt,
zu diesem Ergebnis kamen Wissen-
schaftler der Harvard Universität. Sie
untersuchten 72 Studien, die sich mit
dem Zusammenhang von Tomatenver-
zehr und Krebs befaßten. Das Ergebnis:
Männer, die häufig Tomaten verzehrten,
hatten ein um 40 Prozent niedrigeres
Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken
als diejenigen, die selten Tomatenpro-
dukte zu sich nahmen. Wahrscheinlich
habe Lycopin auch Einfluß auf die
Prävention von Bauchspeicheldrüsen-,
Dickdarm-, Speiseröhren-, Mund-,
Brust- und Gebärmutterhalstumoren,
so die US-Wissenschaftler. Vermutlich
sinke das Krebsrisko proportional
zur Lycopinzufuhr – so Dr. Edward
Giovannucci, Leiter der Untersuchun-
gen. Schon 6 Milligramm täglich könn-
ten Effekte im Kampf gegen den Krebs
bewirken. Diese Menge Lycopin ist in
etwa vier bis fünf mittelgroßen Tomaten
enthalten.
All diejenigen, die keine Tomaten
mögen oder sie nicht täglich in diesen
Mengen zu sich nehmen möchten,
müssen auf die Prophylaxe dennoch
nicht verzichten. Die regelmäßige
Zufuhr läßt sich durch entsprechende
Lycopinpräparate sehr einfach ge-
währleisten.
Vitamin B 6 ist ein kleines Molekül mit großer
Wirkung.
unter körperlichen und psychischen Verän-
derungen wie Spannungen und Schmerzen
in der Brust, Rückenbeschwerden und
Depressionen. Meist verschwinden die
Symptome, die individuell unterschiedlich
stark empfunden werden, mit Eintritt der
Menstruation wieder. Die Ursache für das
PMS ist weitestgehend ungeklärt.
Um mehr Informationen über die
Wirkung von Vitamin B 6 zu
erhalten, überprüften Wissen-
schaftler am North Staf-
fordshire Hospital mehrere
Testreihen mit Vitamin B 6,
die an mehr als 900 Frau-
en mit PMS durchgeführt
wurden. Bislang war nur
bekannt, daß ein Mangel von
B 6 unter anderem zu Hautentzündun-
gen, Nervenleiden und Krämpfen führen
kann und daß während der Schwanger-
schaft ein besonders hoher Bedarf an
Vitamin B 6 besteht. Nach Untersuchung
der Studien stellte sich heraus, daß bei
einer täglichen Dosis von 100 mg Vitamin
B 6 eine eindeutige Linderung der PMS-
Beschwerden zu verzeichnen war. An-
zeichen für Nebenwirkungen konnten
nicht festgestellt werden. Zwar reichen

die Ergebnisse der Versuchsreihen nach den Maßstäben, die in der Wissenschaft angelegt werden müssen, allein noch nicht aus, um eine Wirkung von Vitamin B 6 eindeutig zu beweisen. Aber die bisherigen Resultate weisen zumindest darauf hin, daß es für alle Frauen, die unter prämen- struellen Beschwerden leiden, mit Vitamin B 6 gute Aussichten auf Linderung dieser Beschwerden gibt. Für die Zukunft sind größer angelegte Studien geplant, die für mehr Aufklärung sorgen sollen.

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Honig kann Bakterien abtöten

Honig wirkt antibakteriell. Ägyptische For- scher stellten fest, daß der gelbe Nektar – auf die Haut aufgetragen – die Vermeh- rung von Mikroorganismen wie Bakterien und Hefepilzen verhindert. Die Zeitschrift „Infektion und Prävention“ gab bekannt, daß in der Studie an 21 verschiedenen Bakterien die Wirkung von Honig getestet wurde. Das Resultat war verblüffend: Bei der Anwendung von unverdünntem Honig wurde das Wachstum aller 21 Bakterien- arten gestoppt. Bei der Versuchsreihe mit verdünntem Honig waren es immerhin

noch 18 Bakterienarten, die in ihrem Wachstum blockiert wurden. Verantwort- lich für diese Wirkung sind sogenannte „Inhibine“. Bekannt ist, daß Inhibine im Speichel von Menschen und Bienen vor- kommen und auf Bakterien hemmend wirken. Die Bienen durchsetzen den Honig bei dessen Produktion mit ihrem Speichel. So gelangen die Inhibine in den Honig.

mit ihrem Speichel. So gelangen die Inhibine in den Honig. FOTOS AUF SEITE 6: DPNY 6

FOTOS AUF SEITE 6: DPNY

FOTO: OKAPIA FOTO: WDV GRAFIK: DPNY GRAFIK: DPNY Melatonin – „Wunderdroge” mit Nebenwirkungen? M elatonin

FOTO: OKAPIA

FOTO: WDV

GRAFIK: DPNY

GRAFIK: DPNY

Melatonin – „Wunderdroge” mit Nebenwirkungen?

M elatonin – die Wunderdroge aus den USA sorgte auch in Deutsch-

land für Aufsehen. Noch vor 3 Jahren wurde Melatonin in der amerikanischen Presse als das Mittel der Wahl zur Le- bensverlängerung und gegen den Jetlag angepriesen. Die Erkenntnis, daß Mela- tonin auch das Immunsystem beeinflußt, ließ Hoffnungen aufkommen, daß sogar Aids, Krebs und die Alzheimer-Krankheit damit geheilt werden könnten; Diese Erwartungen blieben allerdings bisher unerfüllt. Bekannt ist, daß es sich bei Melatonin um ein körpereigenes Hormon handelt. Bei Dunkelheit wird es in der Zirbeldrüse des Gehirns produziert und reguliert unter anderem das Schlaf- und Wachverhalten. Je mehr Melatonin ge- bildet wird, um so größer ist das Bedürf- nis zu schlafen.

Die Beurteilung

Die amerikanische Überwachungsbehör- de, die Food and Drug Administration (FDA), beurteilte Melatonin zurückhal- tend. Aus diesem Grund ist es in den USA möglich gewesen, Melatonin frei zu erwerben, wie jedes andere Nahrungser- gänzungsmittel auch. In Deutschland in- tervenierte das Bundesinstitut für ge- sundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV). Weder die Wirksamkeit noch die Unbedenklichkeit des Hormons waren zum damaligen Zeitpunkt ausreichend wissenschaftlich belegt.

damaligen Zeitpunkt ausreichend wissenschaftlich belegt. Rhythmus der Melatoninproduktion im Verlauf eines Tages Auch

Rhythmus der Melatoninproduktion im Verlauf eines Tages

Auch heute sind nicht alle Nebenwirkun- gen, die bei einer langfristigen Einnah- men auftreten können, bekannt. Grund genug, das Präparat nicht für den deut- schen Markt freizugeben.

Bedenkliche Nebenwirkungen

Chemiker der amerikanischen Louisiana State University in Baton Rouge haben jetzt herausgefunden, daß Melatonin in Verbindung mit Körperchemikalien das

daß Melatonin in Verbindung mit Körperchemikalien das Die Einnahme von hochdosiertem Melatonin als

Die Einnahme von hochdosiertem Melatonin als Nahrungsergänzung ist nicht unbedenklich.

menschliche Verhalten ändern kann. Was passiert im Körper? Stickstoffradi- kale und Carbonat reagieren mit Melato-

Stickstoffradi- kale und Carbonat reagieren mit Melato- Die natürliche Veränderung des Serum-Melatonin- Spiegels

Die natürliche Veränderung des Serum-Melatonin- Spiegels während eines Menschenlebens

nin zu einer Verbindung, die den Signal- stoffen im Gehirn ähnlich ist. So beein- flußt z. B. die Gabe von hochdosiertem Melatonin die Produktion der Schild- drüsenhormone sowie die Hormone Östrogen und Testosteron. Bei einer starken Testosteronproduktion steigt das Aggressionspotential. Die Untersu- chungsergebnisse der Forschung in Ba- ton Rouge wurden in der größten Wissenschaftsgesellschaft der Welt – der American Chemical Society (ACS) – veröffentlicht.

Fazit: Melatonin als Nahrungsergän- zungsmittel ist nicht unbedenklich. Wis- senschaftlich erwiesen ist, daß der Kör- per nur eine ganz geringe Dosis dieses Hormons benötigt, um den biologischen Rhythmus im Körper zu koordinieren. Diese Menge liegt im Nanogramm- Bereich. Messungen haben ergeben, daß die tägliche Melatoninkonzentration im Blut ca. 10 Nanogramm beträgt.* Kaum vorstellbar. Zum Vergleich: der Körper benötigt täglich 300 mg Magnesium, das sind 0,3 Gramm. An Hand dieser Größen- verhältnisse wird deutlich, daß schon die Einnahme von geringen Mengen an Melatonin vermutlich mehr schadet als nützt, weil es das empfindliche Gleichge- wicht der Hormonproduktion in unserem Körper erheblich beeinflußt.

*1 Nanogramm ist 1 milliardstel Gramm, 0,000.000.001 Gramm.

Progessive Muskelentspannung nach Jacobson schlapp und müde. Ein Leistungstief ist die Folge. Das Resultat davon:
Progessive Muskelentspannung nach Jacobson schlapp und müde. Ein Leistungstief ist die Folge. Das Resultat davon:
Progessive Muskelentspannung nach Jacobson schlapp und müde. Ein Leistungstief ist die Folge. Das Resultat davon:
Progessive Muskelentspannung nach Jacobson schlapp und müde. Ein Leistungstief ist die Folge. Das Resultat davon:
Progessive Muskelentspannung nach Jacobson schlapp und müde. Ein Leistungstief ist die Folge. Das Resultat davon:

Progessive Muskelentspannung nach Jacobson

schlapp und müde. Ein Leistungstief ist die Folge. Das Resultat davon: erneuter Streß. Damit schließt sich der Kreis, den es möglichst schnell zu durchbrechen gilt – bevor ein chronischer Zustand eintritt.

Was ist Progressive Muskelent- spannung?

Bei dieser Methode handelt es sich um ein Entspannungstraining, das im Sitzen und im Liegen durchgeführt werden kann. Es beruht auf Jacobsons Erkenntnis, daß durch ein gezieltes Anspannen und ein spontanes Lockern bestimmter Muskel- gruppen nachweislich eine verbesserte Entspannung auf der physischen und der psychischen Ebene erreicht werden kann. Durch regelmäßiges Training und die bewußte Wahrnehmung der einzelnen Muskeln entwickelt der Körper eine Sensi- bilität, die sich im Nervensystem verankert.

WISSENSWERT Progressive Muskelentspannung dient nicht nur der Entpannung und stei- gert das allgemeine Wohlgefühl,
WISSENSWERT
Progressive Muskelentspannung dient
nicht nur der Entpannung und stei-
gert das allgemeine Wohlgefühl, son-
dern hilft auch bei:
Streß und Nervosität
Schlaflosigkeit
Kopfschmerzen und Migräne
Konzentrationsmangel
Angstzuständen
geistigem und körperlichem
Leistungsabfall
funktionell bedingten Störungen
des Herz-Kreislaufsystems und des
Magen-Darm-Traktes.

So funktioniert´s!

Die Übungen basieren auf der einfachen Erkenntnis, daß auf jede starke Anspan- nung eines Muskels die Tendenz zur Ermüdung folgt. Bei ständiger Wiederho- lung von Anspannung und Entspannung setzt eine gesunde Müdigkeit ein. Dieser Zustand tritt zum Beispiel auch nach ausgiebiger Gartenarbeit oder nach sport- lichem Training ein. Diesen Ermüdungsef- fekt nutzt die progressive Muskelentspan- nung. Durch eine kurze, aber intensive Anspannung der Muskulatur wird mehr Spannung als üblich im Muskel aufgebaut. Dementsprechend setzt beim plötzlichen

Entspannung durch Anspannung

Sind Sie häufig verspannt? Dann versuchen Sie es doch mal mit pro- gressiver Muskelentspannung. Die Übungen sind leicht durchzuführen, benötigen nur wenig Zeit und wirken auf den ganzen Menschen.

D ie Methode der progressiven Muskel- entspannung (PMR) wurde zu Beginn

dieses Jahrhunderts von dem in den USA lebenden Arzt und Psychologen Edmund Jacobson entwickelt. 1938, parallel zur Entstehung des autogenen Trainings, wurde Jacobsons Muskelentspannung in Europa eingeführt. Heute, rund sechzig Jahre später, gewinnt sie immer mehr an

Bedeutung: Streß, vornehmlich sitzende Tätigkeiten und die zunehmende Reiz- überflutung, der wir täglich ausgesetzt

sind, erschweren uns das „Abschalten“. Die physischen und psychischen Auswir- kungen permanenter Anspannung lassen nicht lange auf sich warten; sie funktio- nieren wie eine Kettenreaktion. Dauer- streß erzeugt Anspannung, die wiederum zu körperlichen Verspannungen führt. Bleiben die Entspannungsphasen aus, können sich starke Muskelverspannun- gen schließlich auch in Kopfschmerzen äußern, die das Wohlbefinden empfind- lich stören. Betroffene fühlen sich

Loslassen der Anspannung eine wesent- lich stärkere Entspannung des Muskels ein. Trainiert werden können alle

Loslassen der Anspannung eine wesent- lich stärkere Entspannung des Muskels ein. Trainiert werden können alle Muskel- partien, z. B. Hand- und Armmuskeln, Ge- sichts-, Nacken- und Schultermuskeln, die Bauchdecke, das Gesäß, die Schenkel, die Wadenmuskulatur und die Füße. Sie benötigen lediglich bequeme Kleidung, warme Socken, eine weiche Unterlage, einen ruhigen Platz, der angenehm tempe- riert ist, und eine Dreiviertelstunde Zeit.

1. Die Grundübung

Legen Sie sich in Rückenlage auf die weiche Unterlage, und entspannen Sie sich. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Umge- bung in Ruhe wahrzunehmen. Sobald Sie keine innere Anspannung oder Unruhe mehr spüren, schließen Sie die Augen.ist, und eine Dreiviertelstunde Zeit. 1. Die Grundübung Atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Wölben Sie beim

Atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Wölben Sie beim Einatmen den Bauch weit nach vorne. Beim Ausatmen senkt sich der Bauch. Ein besseres Gefühl für diese sog. „Bauchatmung“ bekommen Sie, wenn Sie die Hände sanft auf den Bauch auflegen und das Heben und Senken der Bauchdecke spüren. Wiederholen Sie die Übung so lange, bis Sie sich ganz ruhig und entspannt fühlen.oder Unruhe mehr spüren, schließen Sie die Augen. Spannen Sie z. B. die Muskeln der Arme

so lange, bis Sie sich ganz ruhig und entspannt fühlen. Spannen Sie z. B. die Muskeln

Spannen Sie z. B. die Muskeln der Arme ganz stark an. D. h., machen Sie eine Faust, und spannen Sie die Oberarm- und die Un- terarmmuskulatur so fest an, wie Sie kön- nen. Halten Sie die Spannung jeweils zwei Sekunden. Beginnen Sie die Übung mit dem Einatmen, und atmen Sie während der Anspannung ganz normal weiter. Die Anspannungsphase kann langsam bis auf acht Sekunden gesteigert werden.

kann langsam bis auf acht Sekunden gesteigert werden. Lösen Sie nun abrupt die Spannung, und atmen

Lösen Sie nun abrupt die Spannung, und atmen Sie gleichzeitig aus. Spüren Sie, bei gleichmäßiger Atmung, Ihre Reaktion etwa zwei Minuten lang. Versuchen Sie, an nichts zu denken. Diese Phase ist sehr bedeutend und sollte niemals (!) entfallen. Wenn Sie in Ihrer Körperwahrnehmung schon geübt sind, können Sie die Zeit des Ausatmens auf 30 Sekunden verkürzen.

Sie die Zeit des Ausatmens auf 30 Sekunden verkürzen. Wiederholen Sie die Übung einmal. 2. Übung

Wiederholen Sie die Übung einmal.

2. Übung gegen

Wadenkrämpfe

Stellen Sie sich mit dem Gesicht zur Wand, und treten Sie zurück, bis Sie mit ge- streckten Armen die Wand berühren. Beu-

gen Sie langsam Ihre Arme, bis Sie eine Spannung bzw. ein Ziehen in den Waden fühlen. Achten Sie darauf, daß die Fuß- sohlen auf dem Boden bleiben. Halten Sie die Spannung ca. 2 bis 4 Sekunden. Indem Sie die Arme wieder strecken, sich also langsam von der Wand abdrücken, ent- spannen Sie die Wadenmuskulatur. Wie- derholen Sie die Übung zwei- bis dreimal.

3. Immer schön lächeln

Anspannungen, Streß, Angst sind Bela- stungen für die Seele; sie zeichnen sich oft im Gesicht ab. Die Züge werden hart, und die Muskulatur verkrampft. Gezielte Übungen hellen die Psyche auf und entspannen die Gesichtsmuskulatur. Was

MEDICOM TIPS Drei Tips für den Erfolg Üben Sie mindestens jeden zweiten Tag zu festen
MEDICOM
TIPS
Drei Tips für den Erfolg
Üben Sie mindestens jeden zweiten
Tag zu festen Zeiten – möglichst
immer am selben Platz.
Stellen Sie sich fünf bis sechs
Übungen zusammen, und führen
Sie diese möglichst immer in
gleichbleibender Reihenfolge durch
(z. B. Arme, Hände, Beine, Nacken,
Schulter und Gesicht).
Achten Sie auf die richtige Atmung –
sie ist das A und O.

Entspannt durch

den Alltag

Alle Grundübungen lassen sich nach ca. 4 Wochen beherr- schen. Mit zuneh- mender Fitneß stellt sich auch eine emo- tionale Ausgegli- chenheit ein. Wer die Übungen regel- mäßig ausführt, ver- fügt in kurzer Zeit über ein Instrument, das einem dabei hilft, jederzeit Ent- spannung zu erle- ben, Alltagsproble- me zu lösen sowie Angst- und Streßsi- tuationen zu bewäl- tigen.

sowie Angst- und Streßsi- tuationen zu bewäl- tigen. Jede Yogasitzung beginnt mit einer intensiven Atemübung.

Jede Yogasitzung beginnt mit einer intensiven Atemübung. Beim Einatmen den Bauch so weit wie möglich vorwölben

Beim Einatmen den Bauch so weit wie möglich vorwölben und beim Ausatmen den Bauch senken. Durch

und beim Ausatmen den Bauch senken. Durch das Auflegen der Hand bekommen Sie das richtige Gefühl für die Atmung.

beim Lachen leichtfällt, nämlich das Gesicht in Falten zu legen, fällt uns „auf Komando“ oft schwer und ist ge- wöhnungsbedürftig. Deshalb: Versuchen Sie doch mal, bewußt eine Grimasse zu schneiden, den Mund aufzureißen oder die Zähne übertrieben zu blecken – so wie auf der Abbildung auf der linken Seite. Sie werden überrascht sein, wie schnell Ihnen wieder zum Lachen zumute ist.

BUCH-TIP Wilhelm Johnen: Mus- kelentspannung nach Jacobson; Gräfe und Unzer Verlag, 5. Auflage 1999,
BUCH-TIP
Wilhelm Johnen: Mus-
kelentspannung nach
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FOTOS AUF SEITE 8 -9: Wilhelm Johnen

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Das GesundheitsCentrum Möhnesee hat in der Rekordzeit von nur 5 Monaten ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und in diesem Zusammenhang die Zertifizierung nach ISO 9001 erhalten.

Mit allen Sinnen genießen

Das GesundheitsCentrum Möhnesee liegt zwischen Sauerland und Soester Börde. Hier erwartet Sie ein Paradies, das nicht nur Wasser- sportler und Naturfreunde fasziniert: Segeln, Radfahren, Angeln, Wandern, Golf spielen oder einfach nur die Natur genießen — hier findet jeder das Richtige. Auch Geschichts- und Kulturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Von der Besichtigung der Sperr- mauer — Technikdenkmal ersten Ranges — hin zu vielen Sehenswür- digkeiten der alten Hansestadt Soest gibt es hier vieles zu entdecken:

malerische Fachwerkhäuser, romantische Parks, bedeutende Kirchen, ehrwürdige Gasthäuser und hübsche Geschäfte laden zum Verweilen ein. Ganz gleich, ob Sie zusätzlich einen Ausflug planen oder vielleicht einen Tisch im ältesten Gasthof Westfalens reservieren möchten — die Mitarbeiter des GesundheitsCentrums Möhnesee organisieren alles für ihre Gäste.

Interview mit Anja Jaeckel vom Kundenservice des GesundheitsCentrums Möhnesee MEDICOM: Was ist das Besondere am
Interview
mit Anja Jaeckel
vom Kundenservice des
GesundheitsCentrums Möhnesee
MEDICOM: Was ist das Besondere am Gesundheits-
Centrum Möhnesee?
Anja Jaeckel: Für uns im GesundheitsCentrum Möhne-
see stehen die Gesundheitsvorsorge und die Regenerati-
on unserer Gäste an erster Stelle. Der Gast soll sich rundum wohl
fühlen, sich hervorragend erholen und die bestmögliche medizinische
Betreuung und Beratung bekommen. Deshalb steht jedem Gast für die
Dauer seines Aufenthaltes ein persönlicher Betreuer zur Seite. Er ist An-
sprechpartner, Coach und Berater in einem und immer für den Gast da.
MEDICOM: Welche Art von Programmen bieten Sie an?
Anja Jaeckel: Neben klassischen Reha-Maßnahmen und verschiedenen
Anschlußheilbehandlungen haben wir mit Ärzten und Therapeuten
Programme zur Gesundheitsvorsorge entwickelt. Es geht darum,
gesundheitliche Risiken zu erkennen und zu minimieren, zu lernen, wie
man gesund lebt, seine Lebensqualität zu verbessern.
MEDICOM: Wie werden die Gäste medizinisch versorgt?
Anja Jaeckel: Während des gesamten Aufenthaltes steht unseren
Gästen ein erfahrenes Team von Medizinern und Gesundheitstrainern
zur Verfügung. Zu Beginn erfolgt, wie bei einem Gesundheitsurlaub
üblich, als erstes eine ärztliche Voruntersuchung und ein ausführliches
Beratungsgespräch. Danach bekommt jeder Gast sein individuelles
Programm.
MEDICOM: Können die Kosten von der Krankenkasse übernommen
werden?
Anja Jaeckel: Bei entsprechender Indikation und einem ärztlichen
Antrag ist eine Kostenübernahme oder Bezuschussung möglich.
MEDICOM: Vielen Dank für das Gespräch.

A ufgrund der großen Resonanz hat die Medicom Pharma AG für Sie weitere Gesundheitsreisen ins GesundheitsCentrum

Möhnesee reserviert – wieder zum attraktiven Vorzugspreis,

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RLS – neuer Name für ein altbe- kanntes Leiden Das Syndrom „der unruhigen Beine“ ist
RLS – neuer Name für ein altbe- kanntes Leiden Das Syndrom „der unruhigen Beine“ ist
RLS – neuer Name für ein altbe- kanntes Leiden Das Syndrom „der unruhigen Beine“ ist

RLS – neuer Name für ein altbe- kanntes Leiden

Das Syndrom „der unruhigen Beine“ ist schon seit 300 Jahren für die Wissen- schaft von großem Interesse, also keine Erkrankung der Neuzeit. Das Volksleiden wurde zum ersten Mal 1685 von Thomas Willis beschrieben. Damals wie heute wird in der deutschen medizinischen Literatur das Phänomen unruhige Beine als „An- xietas tibiarum“ beschrieben. K. A. Ekbom führte erstmals eine detaillierte Studie zu diesem Phänomen durch und prägte 1945 den Begriff Restless Legs Syndrom.

Die Diagnose

Die Diagnose RLS zu stellen ist nicht ganz einfach. Meist geht der Betroffene näm- lich in einem beschwerdefreien Zustand zum Arzt und klagt über Schlaflosigkeit, Tagesmüdigkeit und massive Erschöpfung. Da die klassischen Symptome (Kribbeln, Spannungen in den Beinen) zum Zeit-

FOTO: DPNY, INDEX

Neues aus der Forschung

MEDICOM-TIPS Entspannung durch wohltuende Massagen 4 Tips zur Linderung von RLS o Die Füße mindestens
MEDICOM-TIPS
Entspannung durch wohltuende Massagen
4 Tips zur Linderung von RLS
o
Die Füße mindestens 10 Minuten
mit einem Aroma- oder Hautfunk-
tionsöl massieren oder kneten.
o
Auf den Rücken legen, die Beine
und den Körper als „Kerze“ zur
Decke strecken, 1 Minute in dieser
Position verweilen. Alternative:
Kräftig mit den Beinen strampeln.
Anschließend die Beine hinter dem
Kopf ablegen und entspannen.
oo
Multivitalstoffpräparate, die den
Vitamin-B-Komplex enthalten. So
wird das Nervensystem stabilisiert.
.o Meiden Sie alles, was Sie dazu
zwingt, die Beine lange Zeit un-
bewegt in derselben Position zu
halten, das „Stillhalten“ fördert
das RLS und kann zur Verschlim-
merung der Symptome führen.
FOTO: INDEX

Schlaflos durch „Restless Legs”?

Nach einem langen Tag müde und erschöpft in die Kissen zu sinken –

mit dem Wissen: „Die Nacht gehört nur mir.“ Selig einzuschlafen und

Was für

viele Menschen selbstverständlich ist, bleibt für diejenigen, die am Rest- less Legs Syndrom (RLS) leiden, ein Wunschtraum.

erst dann wieder aufzuwachen, wenn der Wecker klingelt

Wenn die Nacht zum Tag wird

Kurz nach dem Zubettgehen beginnt die Qual. Die Betroffenen spüren ein Ziehen, Kribbeln, Brennen, Jucken oder auch Spannungen in den Beinen, hin und wie- der auch in den Armen. Nichts kann sie mehr im Bett halten, sie müssen aufste- hen und sich bewegen. Schlaflose Nächte sind das Resultat.

Meistens sind beide Beine von dem Leiden betroffen. Von der Mitte des Ober- schenkels bis zur Mitte des Unterschen- kels sind die Reize zu spüren. Die Sym- ptome treten typischerweise nur in Ruhe, beim Einschlafen, wiederholt im Verlauf der Nacht oder bei körperlicher oder psy- chischer Entspannung auf. Die klassische Reaktion auf diese Mißempfindungen ist ein gesteigerter, zwanghafter Bewe- gungsdrang, der allerdings nur für kurze Zeit Erleichterung bringt. Die immer wieder auftretenden Beschwerden führen zu schweren Ein- und Durchschlaf- störungen und mindern die Lebensqua- lität der Betroffenen erheblich. Schlaf- intervalle, die bei nur 2 bis 3 Stunden liegen, sind keine Seltenheit.

Was ist RLS?

Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet „unruhige Beine“. Er hat aber nichts damit zu tun, daß es sich bei den Betroffen um hypermotorische oder nervöse Menschen handelt.

punkt des Arztbesuches meistens nicht vorhanden sind, deutet kaum etwas auf die Erkrankung RLS hin. Hinzu kommt, daß viele Ärzte nicht mit der Krankheit und ihren Symptomen vertraut sind. Hin- weise auf RLS gibt die Tatsache, daß die massiven Beschwerden meist nachts auf- treten und Maßnahmen zur Linderung nur kurzfristige Erleichterung bringen.

Stand der Forschung

Man vermutet, daß die Veranlagung zu RLS vererbt wird. Die Erkrankung tritt als primäres oder sekundäres Syndrom (als Begleiterscheinung) auf. Im Erscheinungs- bild der Erkrankung gibt es allerdings kei- ne Unterschiede. RLS tritt häufig als Be- gleiterscheinung auf bei: Niereninsuffizi- enz und/oder bei Dialyse, bei Eisenmangel, in der Schwangerschaft und durch die Gabe von Medikamenten, die Nervenreize auf chemischem Weg unterbinden.

Wissenschaftler diskutieren inzwischen auch einen psychosomatischen Zusam- menhang zwischen Angststörungen und RLS.

Forscher gehen davon aus, daß ein Man- gel an bestimmten Nervenbotenstoffen zu Funktionsstörungen im Nervensystem führt und das unangenehme Kribbeln im Bein hervorruft. Versuche mit dem Medikament L-Dopa zeigten positive Er- gebnisse bei RLS-Patienten.

Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß die Ursachen noch immer nicht ein- deutig geklärt sind, die Forschung jedoch inzwischen vielversprechende Ansätze gefunden und Erfolge erzielt hat.

RLS – unerkannte Zivilisations- krankheit?

In den USA leiden 5 bis 10 Millionen Men- schen unter RLS. Das bedeutet, es werden jetzt bereits mehr Amerikaner von RLS ge- plagt als von Diabetes mellitus. In Deutschland geht man von 1,5 Millionen Erkrankten aus. Genug, um von einem Handlungsbedarf für die Wissenschaft sprechen zu können. Die Forschungsakti- vitäten haben auch dafür gesorgt, daß RLS als Erkrankung anerkannt wird. Niemand, der unter diesem Syndrom leidet, muß sich länger als Nervenbündel, Hektiker oder un- ruhiger Geist bezeichnen lassen. Und jeder, der Anzeichen von „unruhigen Beinen“ hat, sollte mit seinen Problemen zum Arzt gehen und seinen Gesundheitszustand ab- klären lassen, denn diese Krankheit ist kein Phantom, sie hat einen Namen: RLS.

Sagen Sie uns Ihre Meinung!

 

Liebe Leserin, lieber Leser, da wir ständig bemüht sind, die MEDICOM zu verbessern, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. Sagen Sie uns, wie Ihnen unsere Kundenzeitschrift gefällt. Einfach den Bewertungsbogen ausfüllen, ausschneiden und im frankiertem Umschlag an:

Medicom Pharma AG, Sedemünder 2, 31832 Springe. Stichwort: „Umfrage“. Sie können ihn auch gebührenfrei per Fax an 0130/168 160 senden.

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So bewerte ich den Inhalt der MEDICOM

 
ist zu selten Die Artikel in der MEDICOM finde ich zu lang zu kurz gerade
ist zu selten
ist zu selten

Die Artikel in der MEDICOM finde ich zu lang zu kurz gerade richtig

in der MEDICOM finde ich zu lang zu kurz gerade richtig Die Themenvielfalt ist zu gering

Die Themenvielfalt ist zu gering zu groß ausgewogen

ist zu häufig

Die Behandlung der Themen ist zu oberflächlich zu ausführlich gerade richtig

Themen ist zu oberflächlich zu ausführlich gerade richtig Die MEDICOM ist zu umfangreich gerade richtig könnte
Themen ist zu oberflächlich zu ausführlich gerade richtig Die MEDICOM ist zu umfangreich gerade richtig könnte
Themen ist zu oberflächlich zu ausführlich gerade richtig Die MEDICOM ist zu umfangreich gerade richtig könnte

Die MEDICOM ist zu umfangreich gerade richtig könnte umfangreicher sein

Die 1 / 4 jährliche Erscheinungsweise

zu umfangreich gerade richtig könnte umfangreicher sein Die 1 / 4 jährliche Erscheinungsweise ist genau richtig

ist genau richtig

 

So gefällt mir die Gestaltung der MEDICOM

 

Die optische Aufmachung finde ich

ist langweiligDie optische Aufmachung finde ich ist normal gefällt mir gut

ist normalDie optische Aufmachung finde ich ist langweilig gefällt mir gut

gefällt mir gutDie optische Aufmachung finde ich ist langweilig ist normal

 

Die Übersichtlichkeit

ist schlechtgeht so

geht soist schlecht

ist gutDie Übersichtlichkeit ist schlecht geht so

In einer Ausgabe lese ich

Meine MEDICOM lesen außer mir

In einer Ausgabe lese ich Meine MEDICOM lesen außer mir bis zu 30 Min. hebe ich
In einer Ausgabe lese ich Meine MEDICOM lesen außer mir bis zu 30 Min. hebe ich

bis zu 30 Min.

hebe ich auf

Nein
Nein

1 Person

4 Personen

bis zu 60 Min.

30 Min. hebe ich auf Nein 1 Person 4 Personen bis zu 60 Min. Die MEDICOM

Die MEDICOM

Ich lese noch andere Gesundheitstitel.

gebe ich weiter

Ja, und zwar

bis zu 90 Min.

bis zu 90 Min. länger 2 Personen mehr Personen 3 Personen werfe ich weg

länger

2 Personen

mehr Personen

3 Personen

bis zu 90 Min. länger 2 Personen mehr Personen 3 Personen werfe ich weg

werfe ich weg

Über folgende Themen würde ich gerne (mehr) lesen

 

Ich interessiere mich besonders für

medizinische ThemenIch interessiere mich besonders für

OperationsmethodenIch interessiere mich besonders für medizinische Themen

 
Neues aus der Forschung Sport und Fitneß

Neues aus der Forschung

Sport und FitneßNeues aus der Forschung

Ernährung & Gesundheit  Neues aus der Forschung Sport und Fitneß

 

gesundheitsrechtliche Themen   

 

So beurteile ich die MEDICOM insgesamt

 

Alles in allem bekommt die MEDICOM

von mir die „Schulnote“

von mir die „Schulnote“ 123456
von mir die „Schulnote“ 123456
von mir die „Schulnote“ 123456
von mir die „Schulnote“ 123456
von mir die „Schulnote“ 123456
von mir die „Schulnote“ 123456

123456

 

Müßte man die MEDICOM kaufen, hätte sie einen Wert von

5,00 DM

1,00 DM 3,00 DM Nobilin Q 10 Nobilin Lyco Folsäure Kieselerde Lycopin Omega-3-Fettsäuren Ginseng Kürbiskern
1,00 DM
3,00 DM
Nobilin Q 10
Nobilin Lyco
Folsäure
Kieselerde
Lycopin
Omega-3-Fettsäuren
Ginseng
Kürbiskern
Vitamin C
Vitamin E
Melissen-Geist

Ich benutze folgende MEDICOM-Produkte

Calcium PlusE Melissen-Geist Ich benutze folgende MEDICOM-Produkte Multi-Mineral Multi-Vital Coenzym Q 1 0 Borretsch-Öl

Multi-Mineral Multi-VitalE Melissen-Geist Ich benutze folgende MEDICOM-Produkte Calcium Plus Coenzym Q 1 0 Borretsch-Öl Magnesium Kur Biotin

folgende MEDICOM-Produkte Calcium Plus Multi-Mineral Multi-Vital Coenzym Q 1 0 Borretsch-Öl Magnesium Kur Biotin
folgende MEDICOM-Produkte Calcium Plus Multi-Mineral Multi-Vital Coenzym Q 1 0 Borretsch-Öl Magnesium Kur Biotin

Coenzym Q 10

Borretsch-Öl

Magnesium

Kur Biotin

Johanniskraut Knoblauch  

Johanniskraut

Knoblauch

Knoblauch

 
 

Franzbranntwein

Auch diese Produkte sollten bei Medicom Pharma erhältlich sein

 

Persönliches (freiwillige Angabe)

 

Name, Vorname

 

Straße/Nr.

 

PLZ/Ort

 

Familienstand

1118

1118 ledig verheiratet verwitwet

ledig

1118 ledig verheiratet verwitwet

verheiratet

verwitwet

 

Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt?

Arbeiter/-inWie viele Personen leben in Ihrem Haushalt? Beruf/derzeitige Tätigkeit? 1 2 3 4 5 Angestellte/r Selbständig

Beruf/derzeitige Tätigkeit?

1 2 3 4 5 Angestellte/r Selbständig Ohne Beschäftigung Nein Nein
1
2
3
4
5
Angestellte/r
Selbständig
Ohne Beschäftigung
Nein
Nein

mehr als 5

 
  Hausfrau Student/-in Im Ruhestand

Hausfrau

Student/-inHausfrau Im Ruhestand

Im Ruhestand

Ich habe einen Computer.

Ich habe Internetzugang.

JaIch habe einen Computer. Ich habe Internetzugang. Ja

JaIch habe einen Computer. Ich habe Internetzugang. Ja

Ich bekomme die MEDICOM

als Kunde per PostIch bekomme die MEDICOM

Ich bekomme die MEDICOM als Kunde per Post

von Freunden/Verwandten

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Selbstverständlich werden Ihre persönlichen Angaben streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Ergebnisse dieser Umfrage dienen lediglich der Ermittlung von Durchschnittsgrößen und deren statistischer Auswertung.

FOTO: TONY STONE

FOTO: BAVARIA

Migräne Migräne

Gewitter Gewitter im im Gehirn Gehirn

Meist beginnt es morgens, direkt nach dem Aufwachen. Ein boh- render, hämmernder, pulsieren- der Schmerz breitet sich wie eine Welle vom Hinterkopfbereich bis hin zu Stirn und Auge aus. Oft ist der Betroffene vor Schmerz nicht in der Lage, sich zu bewegen – geschweige denn, aufzustehen. Übelkeit, Erbrechen und Appetit- losigkeit begleiten die Kopf- schmerzphase; Lärm, Licht und Gerüche werden zur Qual.

Migräneanfälle sind grausam. Wer schon einmal eine Attacke erlebt hat, der weiß, wie sehr die Betroffenen leiden. Doch muß man Migräne nicht hilflos über sich ergehen lassen. Wir stellen Ihnen Maßnahmen vor, die das Leiden lindern und Ihnen helfen, einen guten Teil Ihrer Lebensqua- lität zurückzugewinnen.

einen guten Teil Ihrer Lebensqua- lität zurückzugewinnen. Werden die ersten Anzeichen einer Migräne-Attacke

Werden die ersten Anzeichen einer Migräne-Attacke übergangen, stellt sich oft das massive Krankheitsbild ein. Häufig wirken dann keine Medikamente mehr, und nur der Arzt kann helfen.

A cht bis zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Migräne. Das

sind insgesamt so viele, wie die Städte Hamburg, Berlin und München zusam- men Einwohner haben. Frauen trifft die Erkrankung aufgrund des weiblichen Hormonhaushaltes dreimal so häufig wie Männer. Vielleicht wurde Migräne des- halb lange Zeit als „typisches Frauenlei- den“ abgetan. Inzwischen ist erwiesen, daß es sich um eine neurologische Funk- tionsstörung handelt, die nicht psycho- somatisch, sondern organisch bedingt ist.

Die chronischen, immer wiederkehren- den Kopfschmerzen treten in der Regel halbseitig auf und halten zwischen vier Stunden und drei Tage lang an. Kinder und Menschen jenseits des 50. Lebens- jahres haben Glück: Bei ihnen sind die Anfälle meist kürzer. Am häufigsten und intensivsten trifft es Menschen zwischen dem zwanzigsten und dem dreißigsten Lebensjahr, die ein schnelles, streßrei- ches Leben führen und dazu neigen, sich zu überfordern. Migräne ist zwar keine Erbkrankheit, aber häufig leiden auch Vater, Mutter oder Geschwister unter den Kopfschmerzen.

UMFRAGE Rund 72 Prozent der Bevölkerung ga- ben in einer Umfrage aus dem Jahr 1993
UMFRAGE
Rund 72 Prozent der Bevölkerung ga-
ben in einer Umfrage aus dem Jahr
1993 an, unter Kopfschmerzen zu leiden.
Die meisten von ihnen leiden an Span-
nungskopfschmerzen und Migräne –
den sogenannten selbständigen For-
men chronischer Kopfschmerzen. Hier
ist der Kopfschmerz selbst die Krank-
28%: keine Kopf-
schmerzen
37%: Spannungs-
kopfschmerzen
27%: Migräne
8%: andere Kopf-
schmerzen
heit. Zu der zweiten großen Kopf-
schmerzgruppe – den Kopfschmerzen
als Ausdruck anderer grundlegender
Krankheiten – zählt vor allem der durch
Medikamentenmißbrauch verursachte
Dauerkopfschmerz. An ihm leiden zwi-
schen 300.000 und 500.000 Menschen
in Deutschland.
GRAFIK: DPNY
300.000 und 500.000 Menschen in Deutschland. GRAFIK: DPNY WISSENSWERT Die Auslöser für Migräne Für die
WISSENSWERT Die Auslöser für Migräne Für die Entstehung von Migräne ist wohl selten nur ein
WISSENSWERT
Die Auslöser für Migräne
Für die Entstehung von Migräne ist wohl selten nur ein einziger Auslö-
ser verantwortlich. Meist treffen mehrere Faktoren zusammen, die in
der Summe schließlich zum Anfall führen.
Schwankungen des
Hormonspiegels
Ernährungssünden
Bei vielen Frauen ist das Auftreten der
Migräne zeitlich an die Monatsblutung
gebunden. Oder die Anfälle häufen sich
vor, während und nach der Periode.
Nach den Wechseljahren, wenn die
Produktion der weiblichen Geschlechts-
hormone nachläßt, werden die Anfälle
für gewöhnlich leichter und seltener.
Fette Speisen, Nahrungszusätze oder
übermäßiger Alkohol- und Zigaretten-
konsum können das Auftreten von
Migräneanfällen begünstigen. Auch
bestimmte Lebensmittel, z. B. Käse, Zi-
trusfrüchte und Schokolade, können
Migräne auslösen. Sie enthalten Tyra-
min, einen Stoff, der blutdruckstei-
gernd wirkt und in Kombination mit
anderen Migränefaktoren zu einer
Häufung der Anfälle führen kann.
Streß
Angst und Aufregung können Migräne
auslösen. Noch häufiger ereignen sich
Anfälle allerdings dann, wenn der
Streß-Höhepunkt schon überschritten
ist. So erklärt sich auch die „Wochen-
endmigräne“, die nach Abschluß einer
anstrengenden Arbeitswoche auftritt.
Wetter
Die Hälfte aller Migränepatienten
berichten, daß Wetterumschwung,
Luftdruckabfall und Föhn bei ihnen
Migräne auslösen können.
Lärm und laute Musik
Schlafmangel oder -überfluß
Änderungen des Schlaf-Wach-Rhyth-
mus, zu kurze Nachtruhe oder über-
mäßiges „Ausschlafen“ können eben-
falls Migräneauslöser sein.
Nächtliche Diskothekenbesuche, der
Preßlufthammer an der Baustelle oder
auch Fernseher und Musikanlagen, die
weit über Zimmerlautstärke ertönen,
können zu Reizüberlastungen und ent-
sprechend zu Migräneattacken führen.

Wie kommt es zum Migräne-Anfall?

Für die Ursache der Erkrankung gibt es zahlreiche Theorien – eindeutig erwie- sen ist bis heute jedoch keine. Man ver- mutet, daß im Gehirn von Migränepati- enten aufgrund einer (wahrscheinlich vererbten) Veranlagung zu wenig Ener- gie bereitgestellt wird und daß sie emp- findlicher auf bestimmte Reize reagie- ren. Wenn verschiedene Faktoren (z. B. Lärm, Streß, Nikotin) das Gehirn mit Nervenbotschaften „überstrapazieren“, gerät es aus dem Gleichgewicht und wird in seinen Funktionen gestört. Die Folge: Die empfindlichen Blutgefäße in der Hirnhaut entzünden sich und setzen Schmerzstoffe frei. Der Migräneschmerz beginnt.

Die Aura: Vorbote des Schmerzes

Ein Migräneanfall tritt nicht immer völlig unerwartet auf. Häufig kündigen bestimm- te Anzeichen den nahenden Anfall an.

Bei 10 bis 20 Prozent der von Migräne Betroffenen weisen Sehstörungen auf die nahende Attacke hin. Flimmern und Blit- zen sowie das vorübergehend einge- schränkte Gesichtsfeld sind neurologi- sche Erscheinungen, die Fachleute als „Aura“ bezeichnen. Sie hält für gewöhn- lich 10 bis 30 Minuten an und tritt bei der klassischen Migräne auf. Manchmal wird sie von einem Taubheitsgefühl und Kribbeln im Bereich der Hände, Arme und Lippen begleitet. Die Aura kann, muß aber nicht auftreten. Doch es gibt auch andere Zeichen, die einen Anfall

muß aber nicht auftreten. Doch es gibt auch andere Zeichen, die einen Anfall MEDICOM 7. Ausgabe,

MigräneMigräne

dasdas GewitterGewitter imim GehirnGehirn

ankündigen, zum Beispiel: Stimmungs- schwankungen, Verhaltensänderungen, häufiges Gähnen, Empfindlichkeit gegen- über Lärm, Geräuschen und Berührungen oder Heißhungerattacken. Sie treten in der Regel ein bis zwei Tage vor Beginn der Migräneattacke auf.

„Nur Kopfschmerzen“ oder schon Migräne?

Kopfschmerzen sind eine der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. In einer Umfrage, die die Deutsche Kopfschmerz- gesellschaft 1993 durchführte, gaben 72 Prozent der Befragten an, daß sie unter Kopfschmerzen leiden. Für das Dröhnen und Ziehen im Kopf kann es viele Gründe geben: Spannungskopfschmerzen ent- stehen durch langes Sitzen, eine falsche Körperhaltung oder Schrägstellungen der Wirbelsäule; sekundäre Kopfschmerzen treten als Begleiterscheinung einer Er- krankung auf; Migräne wird häufig durch Streß, Nahrungsmittel-Unverträglichkei- ten oder andere Faktoren ausgelöst. Unter welcher Art von Kopfschmerzen Sie leiden, kann letztlich nur der Fachmann diagnostizieren. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, und erläutern Sie ihm Ihre Beschwerden möglichst präzise.

Die Diagnose

Eine genaue Diagnose ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Behand- lung. Sie kann am besten in einem aus- führlichen Gespräch mit Ihrem Arzt gestellt werden. Sonderuntersuchungen wie die Computertomographie sind nur bei be- stimmten zusätzlichen Symptomen notwen- dig. Sie werden durchgeführt, um eine Hirn- blutung oder einen Tumor auszuschließen.

Das Migräne-Tagebuch

Niemand kennt Ihren Kopfschmerz so gut wie Sie. Je genauer Sie ihn beschrei- ben können, desto leichter kann der Arzt eine Diagnose stellen und die Thera- pie auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abstimmen. Ein Migräne-Tagebuch oder -Kalender kann Ihnen hierbei eine wert- volle Hilfe sein. Tragen Sie über mehrere Monate ein, wann, wie oft und unter welchen Umständen es zur Migräne gekommen ist – und welche Maßnahmen Sie ergriffen haben. Sind die Auslöser der Migräne erst einmal erkannt, ist der erste wichtige Schritt getan, um erneuten Anfällen vorzubeugen und dem Leiden vorbereitet zu begegnen.

Vorbeugen und lindern

Von der Milchbrötchen-Diät bis zum Schmerzmittel

Die bekanntesten Behandlungsmaßnahmen bei Migräne

Migräne läßt sich zwar nicht heilen, mit adäquaten Therapien allerdings läßt sich die Lage der Erkrankten um ein Vielfaches bessern und die Le- bensqualität der Betroffenen deutlich steigern. Dazu gehören vor allem:

eine konsequente Migräneprophylaxe, eine effektive Attackentherapie und eine unterstützende Verhaltenstherapie. Die bekanntesten Maßnah- men haben wir für Sie zusammengestellt.

Zur Vorbeugung

Pestwurz-Extrakt

Der Extrakt aus der Wurzel der Pflanze kann die Beschwerden von Migränepati- enten deutlich verringern und ist zur

vorbeugenden Langzeitbehandlung gut geeignet. In einer Studie mit 60 Migrä- nepatienten konnte die Anzahl der Attacken deutlich gesenkt werden. Über einen Zeitraum von 3 Monaten erhielten die Probanden zweimal täglich 50 mg

von 3 Monaten erhielten die Probanden zweimal täglich 50 mg WISSENSWERT Migräne-Test Nicht jeder Kopfschmerz ist
WISSENSWERT Migräne-Test Nicht jeder Kopfschmerz ist eine Migräne. Unser Test gibt Ihnen Auf- schluß darüber,
WISSENSWERT
Migräne-Test
Nicht jeder Kopfschmerz ist eine Migräne. Unser Test gibt Ihnen Auf-
schluß darüber, ob Sie eine Tendenz zu Migräneanfällen haben.
Leiden Sie schon länger als 6 Monate unter wieder-
kehrenden Kopfschmerzen?
Ja
Nein
Haben Sie mehr als 10 Kopfschmerzattacken pro Jahr?
Ja
Nein
Treten die Kopfschmerzen beidseitig, auf der linken
wie der rechten Hälfte des Kopfes auf?
Ja
Nein
Reagieren Sie während der Schmerzattacken
empfindlich auf Licht, Lärm und Gerüche?
Ja
Nein
Verstärken sich die Schmerzen bei körperlicher
Anstrengung?
Ja
Nein
Leiden Sie während der Kopfschmerzen gleichzeitig
unter Übelkeit und Erbrechen?
Ja
Nein
Sehen Sie in der Zeit vor den Schmerzattacken
manchmal verschwommen?
Ja
Nein
Wenn Sie mindestens drei der Fragen mit „ja“ beantwortet haben, handelt es sich
bei Ihren Beschwerden höchstwahrscheinlich nicht bloß um normale Kopfschmer-
zen, sondern wirklich um Migräne. Sie sollten die Ursachen unbedingt von einem
Neurologen abklären lassen.
MEDICOM 7. Ausgabe, Oktober 1999

Quelle: Migräne-Klinik Königstein.

GRAFIK: DPNY des Wirkstoffes. Pestwurz hat eine ent- zündungshemmende und krampflösende Wirkung und ist gut

GRAFIK: DPNY

des Wirkstoffes. Pestwurz hat eine ent- zündungshemmende und krampflösende Wirkung und ist gut verträglich.

Nebenwirkungen: bisher nicht bekannt.

Betablocker und Calciumantagonisten

werden zur medikamentösen Vorbeu- gung verschrieben, wenn drei oder mehr Attacken im Monat auftreten, die länger als 48 Stunden andauern. Ihre Wirkung tritt nicht sofort, sondern erst nach zirka 3 Monaten ein. Wegen ihrer Nebenwir- kungen sollten sie allerdings nur in be- sonders schweren Fällen angewandt werden.

Nebenwirkungen: es können Herz-Rhyth- mus-Störungen auftreten.

Akupunktur

Das traditionelle chinesische Heilverfah- ren hat bereits in vielen Untersuchungen seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt. In der Migränebehandlung wird die Na- deltherapie prophylaktisch eingesetzt, um

FOTO: OKAPIA
FOTO: OKAPIA

Akupunktur – eine bewährte Behandlungsmethode

Verspannungen und Energieblockaden zu lösen. Das Verfahren ist kostengünstig und nebenwirkungsarm.

B-Vitamine

Im Kampf gegen die Schmerzattacken ha- ben sich insbesondere die Vitamine B 2 und B 15 (Pangamsäure) zur Vorbeugung be- währt. B 15 verbessert die Sauerstoffversor- gung des Gehirns, während das Vitamin B 2 die Energiereserven in den Zellen auffüllt. Bereits nach zwei Monaten Einnahme, so das Ergebnis einer Studie an der belgischen Universität in Liège, ist das Vitamin voll wirksam. Am meisten, so die Wissenschaft- ler, profitieren Patienten mit mittlerem Mi- gräneaufkommen von der B 2 -Therapie.

Kopfdecke: 30 Prozent Stirn: 65 Prozent Schläfe: 40 Prozent Augenbereich: 55 Prozent Nacken: 38 Prozent
Kopfdecke: 30 Prozent
Stirn: 65 Prozent
Schläfe: 40 Prozent
Augenbereich: 55 Prozent
Nacken: 38 Prozent

Wo tut es weh? Der Migräneschmerz betrifft viele Regionen des Kopfes und den Nackenbereich.

Milchbrötchen-Diät nach Dr. Mayr

Eine Ernährungsumstellung unterstützt oft erfolgreich den Kampf gegen den Schmerz. Die Milchbrötchen-Diät, die in Verbindung mit der Behandlung in der Migräne-Klinik Königstein angeboten wird, dient der Entgiftung des Körpers und der Anregung der Selbstregulation und der Regeneration. In Absprache mit dem Arzt werden während einer gewissen Zeit ausschließlich Milchbrötchen gegessen, um eine Belastung des Organismus durch unerwünschte Nahrungszusätze wie Farb- und Konservierungsstoffe zu vermeiden.

Magnesium

Aktuelle Studien zeigen, daß dem zy- klusbedingten Auftreten von Migräne- anfällen mit hochdosiertem Magnesium (400 bis 600 mg täglich) wirksam vorge- beugt werden kann. Magnesium nährt und entspannt Herz, Nerven, Muskeln und Gefäße und erhöht die Sauerstoff- aufnahme des Gehirns.

Bei akuten Migräne- anfällen

Ergotamine und Triptane

Ergotamine werden zur Verengung der Adern im Gehirn eingesetzt. Sie werden aus Mutterkorn gewonnen und zeigen gute Wirkung, dürfen aber nicht bei Bluthochdruck eingesetzt werden. Trip- tane (Sumatriptan [Imigran®], Zolmitrip- tan, Naratriptan, Rizatriptan) gehören zu

einer neuen Generation von Medikamen- ten, die auch dann noch wirken, wenn der Schmerz bereits eine Weile anhält. Sie bremsen die Aktivität von Serotonin im Gehirn. Der Arzt verabreicht sie oral oder per Spritze bei besonders schweren und lang anhaltenden Migräneanfällen.

Nebenwirkungen: bei längerem Ge- brauch unter Umständen ein medika- mentenbedingter Dauerkopfschmerz, Herz-Rhythmus-Störungen.

Einfache Schmerzmittel

Aspirin (Acetylsalicylsäure), Paracetamol und Dolormin (Ibuprofen) gehören zu den klassischen Medikamenten, die ge- gen Migräne eingesetzt werden. Sie wer- den häufig in Verbindung mit einem brechreizhemmenden Medikament (zum Beispiel Metoclopramid) verabreicht. Einfache Schmerzmittel sollten so frühzeitig wie möglich, also sofort bei Schmerzbeginn eingenommen werden. Hat sich der Anfall erst einmal voll entwickelt, bleiben viele Medikamente wirkungslos.

Nebenwirkungen:

Achtung! Schmerzmittel sollten nicht zu häufig eingenommen werden. Besonders Kombina- tionspräparate mit Coffein führen leicht zur Ge- wöhnung und er- zeugen ihrerseits Kopfschmerzen.

führen leicht zur Ge- wöhnung und er- zeugen ihrerseits Kopfschmerzen. FOTO: DPNY MEDICOM 7. Ausgabe, Oktober

FOTO: DPNY

FOTO: TONY STONE
FOTO: TONY STONE

Akupressur und Massage nehmen den Druck und führen zur Entspannung.

Psychofonie – Computertöne gegen Migräne

In einer schmerzfreien Phase werden die Gehirnströme des Patienten mittels eines EEG aufgezeichnet. Ein Computer ver- rechnet die Werte, so daß eine Tonfolge entsteht, die in Instrumentenklänge um- gesetzt wird. Hört der Patient diese Töne bei einsetzendem Migräneanfall, versucht sein Gehirn, sich wieder auf diesen Ideal- zustand zu „programmieren“, wodurch die Beschwerden abnehmen. Die alterna- tive Behandlungsweise wird in der Neuro- logischen Abteilung der Humaine-Klinik in Bad Saarow, Brandenburg, angewandt und soll für 80 Prozent der behandelten Patienten bereits wesentliche Linderun- gen gebracht haben.

Nasenspray

kann unterwegs (zum Beispiel auf Rei- sen) bei einer plötzlichen Attacke eine schnelle Hilfe sein. Es enthält denselben Wirkstoff wie das Migränemittel Imigran und ist verschreibungspflichtig.

Nebenwirkungen: Engegefühl, Schmer- zen in den verschiedensten Körperre- gionen, kurzzeitiger Blutdruckan- stieg, Schwindel, Müdigkeit.

Zur Änderung der Lebensweise

Massage

Die Berührung durch geschulte Hände lockert zielsicher verspannte Muskeln und trägt so zur Entspannung von Kör- per und Seele bei. Auch eine Kopfhaut- massage hat entspannende Wirkung:

Zehn Minuten lang mit den Fingerkup- pen von der Stirn in Richtung Nacken kreisende Bewegungen ausführen. Anschließend die Kopfhaut vorsichtig hin- und herschieben. Lockert die Mus- keln und regt die Durchblutung an.

Progressive Muskelentspannung

nach Jacobson ist eine Entspannungs- methode, die dem Patienten hilft, Ver- spannungen durch das abwechselnde An- und Entspannen verschiedener Mus- kelgruppen zu lösen und so die Schmerz- anfälligkeit des Organismus zu reduzie- ren (s. auch Seite 8). Besonders erfolg- reich ist sie, wenn sie mit einem Streß- bewältigungstraining kombiniert wird.

Johanniskraut

ist eine wertvolle pflanzliche Hilfe, mit der Sie Streß und Stimmungsschwankungen entgegenwirken können. Regelmäßig und über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen eingenommen, entfaltet das gelbe Kraut blutdrucksenkende, entzündungs- hemmende, krampflösende und stim- mungsaufhellende Eigenschaften.

Autogenes Training und Atemtherapie

Sind leicht anwendbare Methoden und Maßnahmen, die den Patienten dabei helfen, „den Kopf frei zu bekommen“. Dazu gehören Atemtechniken zum richti- gen tiefen Ein- und Ausatmen sowie ent- spannende Meditationsübungen.

Unter den verschiedenen Möglichkeiten, die sich zur Behandlung von Migräne anbieten, wird Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen die für Sie adäquaten Maßnahmen auswählen. MEDICOM wünscht viel Er- folg dabei – und gute Besserung!

BUCH-TIP Hartmut Göbel: Kopfschmerzen und Migräne–Leiden, die man nicht hinnehmen muß; Springer Verlag, 1998;
BUCH-TIP
Hartmut Göbel:
Kopfschmerzen und Migräne–Leiden,
die man nicht hinnehmen muß;
Springer Verlag, 1998;
ISBN 3-54057-897-8;
Preis:
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Andreas Peikert:
Migräne und Kopfschmerzen:
verstehen, behandeln, bewältigen;
Trias Verlag, 1997;
ISBN 3-89373-727-8;
INFO/BERATUNG Unter folgenden Adressen erhalten Sie Hilfe, Beratung und ausführliches Infor- mationsmaterial zum Thema
INFO/BERATUNG
Unter folgenden Adressen erhalten Sie
Hilfe, Beratung und ausführliches Infor-
mationsmaterial zum Thema Migräne.
Migräne-Klinik Königstein
Dr. med. J. Brand GmbH & Co. KG
Dr. med. J. Brand
Ölmühlweg 31
61462 Königstein/Taunus
Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-
gesellschaft
Generalsekretär Prof. Dr. G. Haag
Elztal-Klinik
Pfauenstr. 6
79215 Elzach-Oberprechtal
Universitätsklinikum Essen
Dr. med. Hans Christoph Diener
Klinik und Poliklinik für Neurologie
Hufelandstr. 55
45147 Essen

FOTO: DPNY

FOTO: DPNY WISSENSWERT Sind natürliche Vitamine besser? I mmer mehr Menschen nehmen ihre Gesundheitsvorsorge selbst

FOTO: DPNY

WISSENSWERT Sind natürliche Vitamine besser? I mmer mehr Menschen nehmen ihre Gesundheitsvorsorge selbst in die
WISSENSWERT
Sind natürliche
Vitamine besser?
I mmer mehr Menschen nehmen ihre
Gesundheitsvorsorge selbst in die
Hand und greifen zu Nahrungsergän-
zungsmitteln. Eine erfreuliche Ent-
wicklung, die von Ernährungsexperten
und Medizinern begrüßt wird.
Denn: Zahlreiche Studien haben bewie-
sen, daß Vitalstoffe helfen, Defizite der
täglichen Ernährung auszugleichen und
dem Ausbruch von Erkrankungen vor-
zubeugen.
Dabei ist es, bis auf eine Ausnahme,
egal, ob die Nahrung mit natürlichen
oder synthetisch produzierten Vitami-
nen ergänzt wird. Die chemische Zu-
sammensetzung beider „Vitaminarten“
ist vollkommen identisch. Das heißt,
der Körper kann nicht unterscheiden,
ob ein Vitamin einem Nahrungsmittel
oder einer chemischen Synthese ent-
stammt. Das trifft im übrigen auch
auf die Wirkungsweise zu, egal ob es
sich um fettlösliche Vitamine (A, D, K)
oder um die wasserlöslichen Vitamine
C und B handelt. Die einzige Aus-
nahme bildet hierbei das fettlösliche
Vitamin E. Bei ihm treten in der
Wirkungsstärke Unterschiede auf. Kurz
zur Erklärung: Es existieren ver-
schiedene Formen von Vitamin E, das
Mehr Wohlbefinden durch Vitamine
D-alpha-Tocopherol, das natürlicher
Herkunft ist, und das L-alpha-Tocophe-
rol, das nur bei der chemischen Syn-
these entsteht. Das synthetisch produ-
zierte Vitamin E ist in seiner Wirkung
etwas schwächer als das natürliche
Vitamin E. Das ist auch der Grund,
weshalb in Produkten der Medicom
Pharma AG nur das gute natürlich-
pflanzliche Vitamin E enthalten ist.
MEDICOM 7. Ausgabe, Oktober 1999
19
FOTO: TONY STONE

MEDICOM-TIPS gegen Migräne

Die folgenden Tips können Ihnen helfen, die Häufigkeit der Migränean- fälle zu verringern und die Schmerzen ein wenig erträglicher zu machen.

und die Schmerzen ein wenig erträglicher zu machen. Kopfschmerz-Tee 25 g Waldmeister, 20 g Baldrian, 15

Kopfschmerz-Tee

25 g Waldmeister, 20 g Baldrian, 15 g Veilchen, 20 g Tausendgüldenkraut, 20 g Melisse mischen. Eineinhalb Teelöffel der Mischung mit einem Viertelliter kochen- dem Wasser aufbrühen. Zirka 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Dreimal täglich eine Tasse, mit einem Teelöffel Honig gesüßt, in kleinen Schlucken langsam trinken. Beruhigt und entspannt.

Migräne-Maskekleinen Schlucken langsam trinken. Beruhigt und entspannt. Stirnbänder, die eine eiskalte Gelmasse enthalten, bringen

Stirnbänder, die eine eiskalte Gelmasse enthalten, bringen erste Linderung bei einem akuten Anfall. Durch die Kälte werden die Blutgefäße positiv beeinflußt.

die Kälte werden die Blutgefäße positiv beeinflußt. Eine kühle Augenmaske bringt Linderung. Außerdem übt das

Eine kühle Augenmaske bringt Linderung.

Außerdem übt das Band im Nacken und im Schläfenbereich einen leichten, ent- spannenden Druck aus. (Erhältlich in Sa- nitätshäusern.) Kalte Kompressen auf Stirn und Nacken und kalte Armgüsse wirken ähnlich wie die Maske.

Nacken und kalte Armgüsse wirken ähnlich wie die Maske. Vitamine und Mineralstoffe können einen entscheidenden

Vitamine und Mineralstoffe

können einen entscheidenden Beitrag zur Vorbeugung gegen Migräneanfälle leisten. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Magnesium (400 bis 600 mg täglich), von Vitamin E sowie der B-Vitamine. Magnesium entspannt ver- krampfte Muskeln und verbessert die Übertragung von Nervenimpulsen, die Vitamine des B-Komplexes verbessern die Sauerstoffzufuhr im Gehirn und die

Energieversorgung der Zellen; Vitamin E (500 bis 800 mg täglich) und Omega-3- Fettsäuren (2.000 bis 4.000 mg täglich) können Schweregrad und Häufigkeit der Migräneanfälle mindern.

Leichter Ausdauersport

wie Radfahren, Schwimmen oder Walking (s. MEDICOM IV) lockert die Muskulatur und regt die Nervenzellen dazu an, körpereigene Schmerzhemmer (Endorphine) zu bilden.

Essen und Schlafendazu an, körpereigene Schmerzhemmer (Endorphine) zu bilden. Sorgen Sie für einen geregelten Tagesab- lauf mit

Sorgen Sie für einen geregelten Tagesab- lauf mit ausreichend Schlaf und regel- mäßigen, leichten Mahlzeiten. Behalten Sie Ihren Schlaf-Wach-Rhythmus auch an den Wochenenden bei, und schränken Sie den Verzehr von Alkohol, Süßigkei- ten und fetten Speisen ein.

von Alkohol, Süßigkei- ten und fetten Speisen ein. Lernen Sie, „nein“ zu sagen Viele Migränepatienten sind

Lernen Sie, „nein“ zu sagen

Viele Migränepatienten sind häufig gestreßt, weil sie sich von ihren Mitmen- schen unter Druck setzen lassen. Lernen Sie, daß Sie anderen nicht jeden Gefallen tun müssen und daß Sie auch mal eine Bitte abschlagen können. So ersparen Sie sich unnötige Streßsituationen.

können. So ersparen Sie sich unnötige Streßsituationen. Entspannungstechniken wie die Progessive Muskelrelaxation

Entspannungstechniken

wie die Progessive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Autogenes Training helfen Ihnen im Kampf gegen die Schmerz- attacken. Kurse werden an Volkshoch- schulen angeboten.

attacken. Kurse werden an Volkshoch- schulen angeboten. Innere Ausgeglichenheit Bei innerer Unruhe und Nervosität

Innere Ausgeglichenheit

Bei innerer Unruhe und Nervosität kön- nen pflanzliche Mittel wie Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Melisse auf sanfte Art helfen, das innere Gleichge- wicht wiederzufinden.

FOTO: DPNY
FOTO: DPNY

Die Melisse: bekannt und bewährt im Melissengeist

Art helfen, das innere Gleichge- wicht wiederzufinden. FOTO: DPNY Die Melisse: bekannt und bewährt im Melissengeist
Kuren – regenerieren unter ärztlicher Aufsicht Kuren ist für Körper und Seele gesund – das
Kuren – regenerieren unter ärztlicher Aufsicht Kuren ist für Körper und Seele gesund – das
Kuren – regenerieren
unter ärztlicher Aufsicht
Kuren ist für Körper und Seele gesund – das ist
schon seit Jahrhunderten bekannt. In der Gründer-
zeit genossen die Wohlhabenden mindestens einmal
im Jahr die Annehmlichkeiten der Kurbäder. Davon
zeugen noch heute die alten klassischen Badeorte
wie Bad Kissingen und Baden-Baden. Schöne Park-
anlagen, alte Cafés und Badehäuser verbreiten noch
heute das Flair der noblen Badeorte und zeugen von
Geschmack und Lebensart.
W as früher ein Privileg war, wurde
mit der Einführung der Sozialversi-
Die Antragstellung
cherung in diesem Jahrhundert für alle
Gesellschaftsschichten möglich – die Kur.
Damals Muse und Luxus, ist die Kur
heute mehr denn je eine Notwendigkeit
für Regeneration, Erhaltung und Wieder-
herstellung der Arbeitskraft. Im Zuge der
Kostendämpfung im Gesundheitswesen
ist die Verunsicherung bei den Ver-
sicherungsnehmern groß. Wer hat heute
noch Anspruch auf eine Kur? Wo liegen
die Unterschiede? Was bezahlen die
Krankenkassen? Wie hoch ist die Zuzah-
lung? Und vieles mehr. Fragen, denen
MEDICOM auf den Grund gegangen ist,
damit Sie sich entspannt unter ärztlicher
Aufsicht regenerieren können.
Nach eingehender Untersuchung stellt
der Arzt fest, ob zur Erhaltung und
Sicherung der Gesundheit eine Kur not-
wendig ist. Bei positivem Befund fordert
der Patient dann bei seiner Krankenkasse
die entsprechenden Antragsformulare
an. Gemeinsam mit dem Arzt wird der
Antrag ausgefüllt, wobei der Mediziner
die letzte Kur oder Rehabilitations-
maßnahme bei Kurbeginn mindestens 4
Jahre zurückliegt. Bedingung für eine
vorzeitige Leistung sind gesundheitliche
Gründe;
vor dem Kurbeginn die Kur beantragt
und bewilligt wurde.
Welche Kur ist die richtige?
Grundsätzlich unterscheidet man nach
den beiden Aufenthaltsarten die ambu-
lante und die stationäre Kur. Welche Kli-
nik für Sie in Frage kommt, richtet sich
nach dem Zweck der Kur (Vorsorge oder
Rehabilitation) und der Art Ihrer Erkran-
kung. Der Arzt entscheidet, welche Kur
für den Patienten den größten Nutzen
bringt.
Der Leistungsanspruch
Nach dem Gesetz haben alle Mitglieder
einer Krankenversicherung Anspruch auf
eine Kur. Privatversicherte sind nicht ein-
geschlossen. Auch Rentner und Kinder
sind kurberechtigt, wenn eine medizini-
sche Notwendigkeit besteht.
Die Kosten
Nur während der Kur hat man die Möglichkeit wirk-
lich zu entspannen und neue Energie zu tanken.
Bei der „ambulanten Kur“ werden die
Kosten vom Sozialversicherungsträger
übernommen. Dazu zählen die Kosten
Bäder, Massagen, Inhalationen
Wenn
Der erste Schritt ist die Antragstellung
vor Antritt der Kur. Sobald der Antrag
vollständig eingegangen ist, entscheidet
die Kasse über die Art und den Umfang
der Leistung. Gleichzeitig prüft sie, ob ein
anderer Sozialleistungsträger, zum Bei-
spiel die Bundesversicherungsanstalt, die
Landesversicherungsanstalt oder auch die
Berufsgenossenschaft, leistungspflichtig
ist. Treten Sie Ihre Kur erst dann an,
wenn die Leistungsansprüche von Ihrer
Krankenkasse bestätigt worden sind. Lei-
stungen, die nach Kurantritt beantragt
werden, können nicht mehr berück-
sichtigt werden. Aus diesem Grund sollte
der erste Weg immer der zum Arzt sein.
dem Versicherungsträger eine Empfeh-
lung für die Art der Kur unterbreitet. Das
Leistungsprüfungsverfahren kann bis zu
3 Monate in Anspruch nehmen. Aus die-
sem Grund empfiehlt es sich, die Kur
rechtzeitig einzureichen.
für den Vertragsarzt sowie für Heilmittel:
Ein Kurantrag wird genehmigt,
wenn:
alle medizinischen Möglichkeiten vor
Ort genutzt wurden und ein Heilerfolg
nur noch durch eine Kur möglich zu sein
scheint;
die medizinischen und die versiche-
rungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt
sind und der Kasse vorliegen – das heißt;
wenn die Kostenübernahme geregelt ist;
die Kur genehmigt ist, muß eine Zuzah-
lung von 15 Prozent der Heilmittelkosten
übernommen werden. Das entspricht der
Höhe der Zuzahlung, wie man sie auch
bei Anwendungen zu Hause leisten muß.
Ausgenommen davon sind Mitglieder,
die das 18. Lebensjahr noch nicht voll-
endet haben. Die Reisekosten und die
Kurtaxe gehen ebenfalls zu Lasten des
Patienten. Je nach Satzung der Kranken-
kasse gibt es einen Zuschuß von 15,– DM
täglich für Unterkunft und Verpflegung.
Bei dieser Art der Kur ist darauf zu ach-
ten, daß vor Kurbeginn abgeklärt ist, ob
die Kosten über eine Direktabrechnung
beglichen werden, oder ob sie vom Ver-
FOTO: TONY STONE
sicherten ausgelegt werden müssen. Här- tefälle nehmen bei der Zuzahlung immer eine besondere Stellung ein;
sicherten ausgelegt werden müssen. Här- tefälle nehmen bei der Zuzahlung immer eine besondere Stellung ein;
sicherten ausgelegt werden müssen. Här-
tefälle nehmen bei der Zuzahlung immer
eine besondere Stellung ein; sie müssen
im Einzelfall geklärt werden.
Stationäre Vorsorge- und
Rehabilitationskuren
Kalenderjahr nicht mehr als 14 Tages-
sätze betragen darf (§ 15 Sozialgesetz-
buch – Fünftes Buch).
Die „Vorsorgekuren für Mütter und Müt-
tergenesungskuren“ in einem Mütterge-
nesungswerk sind stationäre Vorsorge-
kuren. Die Mütter sind von der Zuzah-
lungspflicht nicht befreit. Die Kosten-
übernahme variiert zwischen 50 und 100
Prozent. Es kann aber auch ein Fest-
betrag oder ein bestimmter Prozentsatz
der Kosten festgelegt werden, den der
Kostenträger übernimmt.
Die Kostenübernahme nach den allge-
meinen Pflegesätzen erfolgt zu 100 Pro-
zent. Bei den Fahrten zur stationären
Behandlung und wieder zurück sieht es
etwas anders aus. Die Patienten müssen
pro Fahrt 25,— DM Selbstbeteiligung
übernehmen. Bei der Zuzahlung für Un-
terkunft und Verpflegung fallen täglich
25,— DM für Versicherte aus den alten
und 20,— DM für Versicherte aus den
neuen Bundesländern an. Bei stationären
Rehabilitationskuren im Anschluß an
einen Klinikaufenthalt werden aber
bereits geleistete Zahlungen angerech-
net. Die gesetzlichen Bestimmungen
schreiben vor, daß die Zuzahlung für ein
Die Kurdauer
Auf die „Kompaktkur“ treffen die glei-
chen Zahlungsbedingungen zu wie auf
die klassische ambulante Kur.
Für alle Formen gilt, daß die Kur drei
Wochen dauern soll. Bei Bedarf, wenn
eine medizinische Notwendigkeit vorliegt,
kann die Kur natürlich auch verlängert
werden. Es gibt eine Menge Sonderrege-
lungen der Krankenkassen, z. B. bei Ku-
ren im Ausland oder auch bei außer-
gewöhnlichen Härtefällen. Aus diesem
Grund ist es immer hilfreich, Information
direkt bei der Versicherung zu erfragen.
Die verschiedenen Kurarten
AMBULANTE
KUR
STATIONÄRE
KUR
Wenn alle Fragen geklärt sind und der
Kurantrag abgeschickt wurde, steht einer
Kur nichts mehr im Weg. Sie müssen nur
noch auf den Bescheid für die Kosten-
übernahme warten, dann kann gepackt
werden. MEDICOM wünscht Ihnen eine
erfolgreiche Kur mit viel Entspannung
und Entlastung von Arbeits- und All-
tagsverpflichtungen.
Freie/offene Badekur
Zweck Vorsorge und Rehabilitation;
bei leichten Beschwerden
Zweck
Kurort
freie Wahl
Termin
freie Wahl
Kurort
Unterkunft
muß vom Teilnehmer
gebucht werden
Termin
Unterkunft
Rehabilitation; Heilmittel-
und med. Behandlung,
z. B. nach Unfällen
vorgegeben
vorgegeben
vorgegeben
Verpflegung ohne
Verpflegung inklusive
KOMPAKTKUR
Alte Trinkhalle in Bad Kissingen
Zweck
Kurort
Termin
Unterkunft
Rehabilitation; geschlos-
sene Gruppen; begrenzte
Teilnehmerzahl; Patienten
mit ähnlichen Erkrankun-
gen (z. B. Bluthochdruck)
freie Wahl
festgelegt
freie Wahl
Verpflegung ohne
MUTTER-KIND-KUR
Zweck Vorsorge und Rehabilitation
Kurort
vorgegeben
Termin
Unterkunft
kann mitbestimmt werden
vorgegeben
Verpflegung inklusive
Bad Kissingen – Kuren mit
Ambiente und Flair
FOTOS AUF SEITE 21: KURVERWALTUNG, BAD KISSINGEN

FOTO: TONY STONE, DPNY

Emotionale Intelligenz ist eine der Voraussetzungen für seelische Ausgeglichenheit.

Emotionale Intelligenz –

handeln mit Herz und Verstand

Sei gütig zu allen Menschen, denn jeder, dem Du begegnest,

kämpft einen schweren Kampf.

Plato

Bestimmt haben Sie sich schon mal so richtig über irgend etwas aufge- regt. Vielleicht haben Sie laut losgeschimpft oder einen Streit herauf- beschworen – und trotzdem nicht erreicht, was Sie wollten? Emotionale Intelligenz kann Ihnen dabei helfen, Konflikte in Zukunft erfolgreicher zu meistern und besser mit Ihren Mitmenschen auszukommen.

Mehr Erfolg, größere Zufriedenheit

Emotionale Intelligenz beschreibt die Fä- higkeit, das schnelle instinktive und impulsive Handeln mit der langsamer nachfolgenden Vernunft in Einklang zu bringen. Also erst dann zu handeln, wenn die optimale Mischung aus beidem erreicht ist.

Geprägt wurde der Begriff „emotio- nale Intelligenz“ von Daniel Goleman. In seinem Bestseller mit dem Titel „Emotio- nale Intelligenz“ hat der amerikanische Psychologe – vormals Harvard-Dozent und Herausgeber der Zeitschrift „Psy-

chology Today“ – die komplexe Wech- selwirkung zwischen rationalem und ge- fühlsbedingtem Handeln untersucht. Und durch erstaunliche Studienergebnisse dem Umgang mit Gefühlen zu neuer Be- achtung in der Öffentlichkeit verholfen.

Seine Gefühle klug einzusetzen, so das Credo des Autors, wird gerade in einer Welt, die zunehmend von der Vereinsa- mung des Menschen und einer erhöhten Gewaltbereitschaft geprägt ist, immer wichtiger. Denn: Ohne einen gekonnten Umgang mit den Gefühlen hilft selbst der beste Intellekt nicht weiter.

Das „Aus“ für den Intelligenz- quotienten?

Für den privaten und den beruflichen Er- folg, so das Ergebnis der breit angelegten Studien- und Forschungsarbeiten, sind emotionale Fähigkeiten von mindestens ebenso großer Bedeutung wie rationale. Damit stürzt Goleman die bislang gülti- ge Formel vom erfolgsentscheidenden Intelligenzquotienten (IQ) vom Thron. Lange Zeit galt nämlich der IQ als Maß- stab aller Bewertungen. Menschen mit überdurchschnittlich ausgeprägten ratio- nalen Fähigkeiten, so vermutete man, seien besonders glücklich, erfolgreich und damit weniger depressiv und ge- walttätig. So wurde der Weiterentwick- lung rationaler Fähigkeiten immer mehr Bedeutung zugemessen, während Emo- tionen, Empfindungen und Erlebnisse häufig als unnötiger „Ballast“ betrachtet und ausgeblendet wurden.

Optimismus als „Treibstoff“

Daß Erfolg und Zufriedenheit in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit dem IQ stehen, verdeutlicht ein aufschlußrei- ches Experiment. Martin Seligman, Psy- chologe an der Universität von Pennsyl- vania, untersuchte den Einfluß der Le- benseinstellung auf die Leistungsfähig- keit ganz „lebensnah“. Er überredete die Personalchefs einer amerikanischen Ver- sicherungsgesellschaft, Bewerber einzu- stellen, die bei den üblichen Eignungs-

tests durchgefallen waren, sich aber durch ein besonders optimistisches Naturell auszeichneten. In der Kontroll- gruppe gingen Verkäufer an den Start, die überdurchschnittliche rationale Fähigkeiten aufwiesen, tendenziell je- doch eher pessimistisch eingestellt wa- ren. Das Ergebnis war überraschend und überzeugend zugleich: Die Gruppe der Optimisten übertraf die Verkaufsergeb- nisse der Pessimisten im ersten Jahr um 21, im zweiten sogar um 57 Prozent. Die Optimisten hatten einfach mehr Selbst- vertrauen und ließen sich durch die ab- lehnende Haltung einiger Kunden nicht entmutigen.

„Was die Menschen über ihre Fähigkei- ten denken“, so Albert Bandura, Psycho- loge an der renommierten Stanford Uni- versität, „wirkt sich stark auf diese

Fähigkeiten aus. Befähigung ist keine feststehende Eigenschaft; das, was einer leisten kann, bewegt sich in einem brei-

ten Spielraum.“ *

Fortsetzung auf Seite 24

Eigenschaft; das, was einer leisten kann, bewegt sich in einem brei- ten Spielraum.“ * Fortsetzung auf

DPNY

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FOTO: DPNY Emotionale Intelligenz kann man erlernen „Emotionale Intelligenz ist wie Schlitt- schuhlaufen“ , so

FOTO: DPNY

Emotionale Intelligenz kann man erlernen

„Emotionale Intelligenz ist wie Schlitt- schuhlaufen“, so beschrieb der deutsche Professor Dr. Hand einmal das Erlernen von sozialen Fähigkeiten. Was anfäng- lich ungewohnt erscheinen mag, kann schon bald zur guten Gewohnheit wer- den: Gefühl und Verstand vor dem Han- deln in Einklang zu bringen. Dadurch zeichnen sich emotional intelligente Menschen aus. Sie haben insbesondere die folgenden sozialen Kompetenzen entwickelt oder trainiert, die zu den Grundpfeilern emotionaler Intelligenz zählen.

Selbstbewußtsein Eigene Gefühle, Bedürfnisse und Moti- ve realistisch einzuschätzen und eigene Schwächen und Stärken zu (er)kennen

Kommunikationsfähigkeit Anderen aktiv und aufmerksam zu- zuhören und eigene Anliegen klar und verständlich zu formulieren Anderen aktiv und aufmerksam zu- zuhören und eigene Anliegen klar und verständlich zu formulieren

o
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Einfühlungsvermögen (Empathie) Sich in die Gefühle und die Sichtwei- sen anderer hineinzuversetzen und an- gemessen darauf zu reagieren

Soziale Kompetenz Kontakte und Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und dauerhaft aufrechtzuerhalten

Motivation Leistungsfähigkeit und Begeisterung immer wieder aus sich selbst heraus zu entwickeln

Selbststeuerung Die Fähigkeit, eigene Gefühle durch einen inneren Dialog konstruktiv zu beeinflussen und zu steuern

Wer seine emotionale Intelligenz fördert, kann sich effektiver motivieren, die eige- nen Stärken gezielter einsetzen und Schwächen gelassener akzeptieren.

Emotional intelligente Menschen besitzen diese Fähigkeiten. Sie können Gefühle und Bedürfnis- se erkennen, ihr Verhalten danach ausrichten und klug und einfühlsam im

Zusammensein mit anderen Menschen handeln. Den Einsatz emotionaler Intel- ligenz kann man erlernen. Eine beispiel- hafte Übung haben wir für Sie aufge- führt (s. Kasten). Bücher und Seminare können ebenfalls dabei helfen.

Häufig genügt es allerdings schon, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und seine Sinne zu schärfen. Verständnis für die eigenen Gefühle und für die der Mitmenschen aufzubringen und sich in emotional „geladenen“ Situationen die Zeit zu nehmen, einen Moment nachzu- denken und sein Verhalten zu überprü- fen, ist ein guter Anfang. Wer darüber hinaus den Menschen und dem Leben gegenüber grundsätzlich positiv und op- timistisch eingestellt ist, befindet sich bereits auf dem besten Weg, emotional intelligent zu handeln.

BUCH-TIP Daniel Goleman: Emotionale Intelli- genz. (Originaltitel: Emotional intelli- gence. Why it can matter more
BUCH-TIP
Daniel Goleman: Emotionale Intelli-
genz. (Originaltitel: Emotional intelli-
gence. Why it can matter more than
IQ.) München 1997, Deutscher Ta-
schenbuch Verlag (DTV), 422 Seiten,
Preis: 16,90 DM.
Evelyne Maaß und Karsten Ritschl:
Das Spiel der Intelligenzen. Junfer-
mann Verlag, 1998, 352 Seiten,
Preis: 44,— DM.
Ursula Dachs und Christian-Rainer
Weisbach: Mehr Erfolg durch Emotio-
nale Intelligenz. Gräfe und Unzer
Verlag, 1997,
Preis: 28,80 DM.

MEDICOM-TIPS

Übung:

Standort-Wechsel

Einfühlungsvermögen (Empathie) ist eine der Säulen emotionaler Intelli- genz. Ab und zu die Perspektive zu wechseln, das trainiert das Einfüh- lungsvermögen und weckt gleichzeitig Ihr Interesse für andere Menschen.

Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf der Autobahn. Hinter Ihnen drängelt ein ungeduldiger Autofahrer. Im Normal- fall würden Sie sich vielleicht sehr über dieses ungebührliche Verhalten aufregen. Versetzen Sie sich statt dessen einfach einmal in die Lage des anderen. Das heißt: Keine wüsten Be-

in die Lage des anderen. Das heißt: Keine wüsten Be- Streßfaktor Autofahren? Mit Toleranz fahren Sie

Streßfaktor Autofahren? Mit Toleranz fahren Sie besser.

schimpfungen, schon gar nicht durch starres Spurhalten gefährliche Situa- tionen heraufbeschwören, sondern sich kurz Zeit nehmen, nachdenken und vielleicht zu dem Entschluß kom- men: „Letzte Woche hatte ich es auch sehr eilig, ein wichtiger Termin. Ich habe mich ähnlich verhalten. Viel- leicht geht es meinem Hintermann auch so. Ich fahre nach rechts und las- se ihn vorbei.“ Durch diesen „inneren Dialog“ können Sie Ihre Emotionen steuern und in eine andere Richtung lenken. Sie werden sehen: Der Zorn verfliegt und weicht dem Verständnis für die Situation des anderen. Die Ket- te der darauffolgenden Emotionen – der eigenen und derjenigen des ande- ren – wird so gleich am Anfang ge- stoppt, und die Situation ist für alle Beteiligten erfolgreich gelöst.

stoppt, und die Situation ist für alle Beteiligten erfolgreich gelöst. FOTO: DPNY 24 MEDICOM 7. Ausgabe,

FOTO: DPNY

Vitalstoff-Rezept

Feldsalat mit Champignons

(Für 4 Personen)

Zubereitung

Feldsalat waschen, putzen, gut abtropfen lassen. Lauchzwiebeln, Radieschen, To- maten waschen und kleinschneiden. Champignons putzen und ebenfalls kleinschneiden.

Für das Dressing die Zitrone auspressen und zusammen mit dem Öl, der Petersi- lie, der zerdrückten Knoblauchzehe und den Champignons mischen und durch- ziehen lassen. In der Zwischenzeit das Weißbrot toasten, in kleine Würfel schneiden und in der Pfanne mit etwas Butter rösten. Die restlichen Salatzutaten mit dem Dressing vermischen, die Sonnenblumenkerne und die Croutons darüberstreuen und sofort servieren.

und die Croutons darüberstreuen und sofort servieren. ZUTATEN   600 g Feldsalat 400 g

ZUTATEN

 

600

g

Feldsalat

400

g

Champignons

4

Tomaten

200

g

Radieschen

1/2 Bund

Lauchzwiebeln

1

Zehe

Knoblauch

40

g

 

Sonnenblumenkerne

100

g

Weißbrot (Toast)

20

g

Butter

4

EL

Maiskeimöl

120

g

Petersilie

 

Saft einer 1/2 Zitrone

Kräutersalz

Pfeffer, schwarz

NÄHRWERTANGABEN

 

(Pro Portion)

Energie

372

kcal

Proteine

13 g

Fett

23 g

Kohlenhydrate

26 g

Ballaststoffe

10 g

Kalium Calcium Eisen Vitamin E Vitamin B 1 Vitamin B 2 Vitamin B 6 Magnesium Niacin Pantothensäure Folsäure Vitamin C

2

g

234 mg

9 mg

12 mg

0,6 mg

0,8 mg

0,8 mg

118 mg

10 mg

3 mg

0,2 mg

165 mg

FOTOS AUF SEITE 25: DPNY

Ganz gleich, ob Regen, Wind oder Schnee – mit dem MEDICOM Wind- & Wetter-Paket sind
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sind Sie für jedes
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reszeit und bei wechselnden Wetterverhältnissen
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MehrMehr zuzu MEDICOMMEDICOM WindWind && WetterWetter erfahrenerfahren SieSie imim KatalogKatalog aufauf SeiteSeite 14.14.
DPNY
Wolfgang Kiesel aus Mannheim freut sich über seinen Gewinn. Herzlichen Glückwunsch! Vor kurzem war es
Wolfgang Kiesel aus Mannheim freut sich über seinen Gewinn. Herzlichen Glückwunsch! Vor kurzem war es
Wolfgang Kiesel aus Mannheim freut sich
über seinen Gewinn.
Herzlichen Glückwunsch!
Vor kurzem war es wieder soweit: Unter
notarieller Aufsicht wurde der Gewin-
ner der diesjährigen MEDICOM-Traum-
reise ermittelt. Der glückliche Em-
pfänger des Reiseschecks in Höhe von
DM 12.000,– heißt diesmal Wolfgang
Kiesel. Wohin es gehen soll, überlegt
sich der 60jährige Mannheimer noch.
Er liebäugelt damit, nach Sardinien zu
reisen. Eine Vorliebe fürs Mittelmeer
hat der ehemalige Werbefachmann
schon seit längerem: Als junger Mann
verbrachte er einige Zeit auf Ibiza. Viel-
leicht ist es auch der mediterranen Le-
bensart und der gesunden Ernährung
plus Nobilin Q 10 zuzuschreiben, daß der
verheiratete Pensionär so jung und
frisch wirkt. Nach seinem persönlichen
Geheimnis für jugendliches Aussehen
befragt, antwortete er jedenfalls, daß er
sein Leben „einfach immer genossen“
habe. In diesem Sinne: viel Spaß auf
der Traumreise, Herr Kiesel!
Kreuzworträtsel:
Die glückliche Gewinnerin einer
Schnupperwoche im GesundheitsCen-
trum Möhnesee ist
Rita Ciszek, Bachstr. 12, 76461 Mug-
gensturm.
Je einen Ratgeber „Radfernwege in
Deutschland“ haben gewonnen:
Georg Heller, Zum Holzberg 11, 91560
Heilsbronn;
Franz Kellner, Bärenschanzstr. 67,
90429 Nürnberg;
Heinz Lehwald, Nelkenstr. 18, 72820
Sonnenbühl.
MEDICOM sagt allen Gewinnern:
Herzlichen Glückwunsch!
FOTO: MEDICOM PHARMA

Leserbriefe

Liebe MEDICOM-Leser, möchten Sie kritisch oder zustimmend zu einzelnen Themen im Heft Stel- lung nehmen? Oder interessante Tips zum Thema „gesund werden – ge- sund bleiben“ an andere Leser weitergeben? Dann schreiben Sie uns! Un- sere Anschrift lautet: MEDICOM-Redaktion, Sedemünder 2, Altenhagen I, 31832 Springe.

Wasser

(MEDICOM 6/99) Ich freue mich jedesmal, wenn ich das neue Heft MEDICOM erhalte. Da ich Vor- träge in Seniorenkreisen über Gesund- heitsfragen halte, ist mir Ihre Meinung zu manchen Themen besonders wichtig. So habe ich z. B. aus dem vorliegenden Heft das Thema „Wasser“ aufgegriffen. Wie Sie sicher auch wissen, trinken ältere Leute meist zu wenig. In meinen Vorträgen wei- se ich ganz besonders darauf hin, daß vor allem dann, wenn sich der Mensch bal- laststoffreich ernährt, er ganz besonders darauf achten muß, daß er mindestens 2 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nimmt. Ihre Statistik war ungemein aufschluß- reich, und ich habe meinen Senioren ziemlich drastisch klarmachen können, wohin es führt, wenn zuwenig getrunken wird. Vielen Dank für Ihre sinnvollen An- regungen und: „Weiter so!“ Ich freue mich schon auf das nächste Heft.

I. Schmahl, Pforzheim.

Liebe Frau Schmahl, herzlichen Dank für das Lob, über das wir uns sehr gefreut haben. Wir hoffen, daß auch in dieser Ausgabe der MEDICOM wie- der etwas Interessantes für Sie dabei ist.

AQUAROBIC

(MEDICOM 6/99) Sie schreiben „Und auch auf das lästige Schwitzen und den Muskelkater könnten Sie (beim Sporttreiben) problemlos ver- zichten? Dann versuchen Sie es doch ein- mal mit Aquarobic.“ Ich bin der Meinung, daß das Schwitzen zum Sport gehört wie das Wasser zur Erde, durchaus eine für den Körper nützliche Funktion hat und sehr wichtig ist. Für einen gesunden Menschen kann daher Schwitzen über- haupt nicht als lästig angesehen werden. Im Gegenteil, um gesund zu bleiben, soll- te man täglich wenigstens einmal ins Schwitzen gekommen sein. Heutzutage,

in der viele Menschen nur noch zwischen Bett, Autositz, Bürostuhl und Fernseh- sessel hin- und herpendeln, werden von Ihnen offenbar natürliche Körperfunktio- nen als nicht wünschenswert bezeichnet und etwas Bewegung im Wasser als Sport. Das finde ich recht bedenklich, und das sollte so wohl auch nicht stehenbleiben.

K. Hahn, Hamburg

Sehr geehrter Herr Hahn, Sie haben mit Ihrer Ansicht natürlich vollkommen recht. Zur Erklärung: Unsere Formulierung bezog sich auf die Geruchsbildung beim Schwitzen und das unangenehme Gefühl, wenn die nasse Kleidung am Körper klebt. Aus sportmedizinischer Sicht ist Schwit- zen ausgesprochen gesund, denn es regu- liert den Wärmehaushalt des Körpers und sorgt für Abkühlung. Ausdauertraining, zu dem Aquarobic zählt, führt zu einer Ver- besserung dieser Wärmeregulierung. Wer regelmäßig trainiert, kann die Schweiß- menge im Sinne einer Anpassung bis zur doppelten Menge erhöhen. Mit dem Schweiß werden wir allerdings nicht nur Schadstoffe und Schlacken los, sondern es gehen auch Mineralien verloren – bei Un- trainierten übrigens mehr als bei trainier- ten Personen. Deshalb ist es wichtig, den Mineralstoffverlust nach dem Sport wieder auszugleichen.

den Mineralstoffverlust nach dem Sport wieder auszugleichen. Impressum Herausgeber: Medicom Pharma AG Sedemünder 2,
Impressum Herausgeber: Medicom Pharma AG Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe Tel. (0 50 41)
Impressum
Herausgeber:
Medicom Pharma AG
Sedemünder 2, Altenhagen I
31832 Springe
Tel. (0 50 41) 78-0
Fax (0 50 41) 78-11 69
Verlag,
Redaktion,
Gestaltung:
DPNY communications
Druck:
Eller repro+druck
„MEDICOM“ ist eine Kundenzeitschrift der
Medicom Pharma AG und erscheint viermal
jährlich in einer Auflage von 330.000 Exem-
plaren. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit
schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

26 MEDICOM 7. Ausgabe, Oktober 1999

Wir behalten uns vor, Leserbriefe zu kürzen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen kann keine Haftung übernommen werden.

1. Preis: eine Schnupperwoche im GesundheitsCentrum Möhnesee GRAFIK: CROSSWORD Kreuzworträtsel Lösung: Liebe
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Kreuzworträtsel

Möhnesee GRAFIK: CROSSWORD Kreuzworträtsel Lösung: Liebe Rätselfreunde, hinter dem Lösungswort

Lösung:

Liebe Rätselfreunde, hinter dem Lösungswort verbirgt sich diesmal eine „natürliche Substanz, die Leber und Galle bei der Fettverdauung unter- stützt“. Tragen Sie einfach die Buchstaben in den numerierten Feldern in der richtigen Reihenfolge ein, und nehmen Sie an unse- rer Verlosung teil.

1. Preis: eine Schnupperwoche im Gesund- heitsCentrum Möhnesee. 2.-6. Preis: je einen Ratgeber „Muskelent- spannung nach Jacobson.“

Und so können Sie gewinnen

Haben Sie das richtige Lösungswort? Dann schreiben Sie es auf eine Postkarte, und schicken Sie diese an: MEDICOM Redaktion, Stichwort: „Preisrätsel”, Sedemünder 2, Altenhagen I, 31832 Springe. Einsendeschluß ist der 15. November 1999 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.

SCHON GEWUSST? Faule Ameisen Lösungen aus dem Juli-Heft Haben Sie auf einem Waldspaziergang oder im
SCHON
GEWUSST?
Faule Ameisen
Lösungen aus dem Juli-Heft
Haben Sie auf einem Waldspaziergang
oder im heimischen Garten schon
einmal Ameisen bei der Arbeit zuge-
schaut? Die winzigen Tierchen „stem-
men“ ein Vielfaches ihres eigenen Kör-
pergewichts, bilden Ketten zum effizi-
enten Abtransport von Baumaterial
und Nahrung und scheinen ständig in
Bewegung zu sein. Kein Wunder, daß
der Betrachter denkt: Mein Gott, wie
fleißig! Aber: weit gefehlt!
Ameisen sind fauler als ihr
Ruf. Forscher der Universität
Erlangen fanden heraus, daß
Ameisen einen Großteil ihrer
Zeit damit zubringen
gar
nichts zu tun! Beobachtungen
zufolge sitzen viele Tiere 25 Mi-
nuten ruhig und arbeiten dann
nur fünf Minuten – bevor sie
sich wieder ausruhen.
FOTOS: TONY STONE
27
27

MEDICOM 7. Ausgabe, Oktober 1999

dann nur fünf Minuten – bevor sie sich wieder ausruhen. FOTOS: TONY STONE 27 MEDICOM 7.
dann nur fünf Minuten – bevor sie sich wieder ausruhen. FOTOS: TONY STONE 27 MEDICOM 7.

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Haben Sie Fragen zur Ernährung oder zu den 24 MEDICOM-Produkten? Unter der gebührenfreien Telefonnummer erhalten Sie montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr fachkundige wissenschaftliche Beratung. Natürlich nimmt unsere Kundeninfor- mation auch Ihre Bestellung telefonisch entgegen.

Rufen Sie jetzt gebührenfrei an!

0130/168 165

Fax: 0130/168 160

Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe

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