erstellt von Allschwilerstrasse Gym Oberwil am 25.11.

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Inhaltsverzeichnis
Tolle Momente, ein paar Talente, aber etwas fade .............................................................................................................................. 2 Tom Ryser inszeniert «Fame» mit vielen Neulingen .......................................................................................................................... 3 Rasantes Hitmusical ist zeitlos gut ...................................................................................................................................................... 4

falls sie gut sind. kann und muss man viel lernen. . Daneben gibt es rund ein Dutzend weitere Studentinnen und Studenten an dieser Kunsthochschule und vier Lehrer. Schweiss und Tränen hinter einer Bühnenkarriere stecken. Bei den zahlreichen Jungtalenten auf der Bühne hatte es allerdings auch viele Verwandte und Freunde unter den Zuschauern. zu erkennen. die verzichtbar sind. man müsste sie nur besser auf den Punkt bringen.11. Eine Szene im Klassenzimmer mit vielen Stühlen bleibt haften. «Fame». Schauspiel. José Vegas (Michael Heller) ist ein begabter Angeber. Erst langsam wird klar: Schlomo Metzenbaum (Tobias Bieri) ist ein Sohn anerkannter Künstler und soll es selber auch werden. zu verpuzzelt. das immense Talent. wie viel Arbeit. wen soll man hassen? Mit wem fiebert man mit? Egal eigentlich. 7. Überhaupt: Verstehen die Basler Theaterbesucher genug Englisch.13 2 . Wie er. die sich redlich bemühen. ganz tolle Momente.. In der Basler Variante von «Fame» vergehen nur schon 20 Minuten. Leider überzeugen manche Stimmen im Gesang nicht (Jeannine Michele Wacker und Andrea Sanchez del Solar).und Spielfreude. aber ungebildeter Tänzer. Wen soll man lieben. Die Tontechnik patzt bisweilen und es hat ein paar Kalauer drin. Das trug zur Euphorie bei.© Basler Zeitung. Um wen geht es denn? Die Story ist viel zu episodenhaft. wie viele Hauptdarsteller es nun gegeben hat. die zu «Fame» gehören. Trotzdem: Die Lebens. aus den jungen Menschen das Beste herauszuholen. um gut zu sein. «Fame» ist gute Unterhaltung.12. Es hat in der Basler Inszenierung auch tatsächlich Talente darunter.. Aber was wird davon haften bleiben? Ruhm? Eher nein. wurden ja wirklich geschult und geschliffen. um lautmalerisch zu zeigen. umschreiben. Selbst wenn uns seit ein paar Jahren Casting-Shows vorgaukeln. Jack -Zakowski (Illjaz Jusufi) ein begnadeter. Und so verhält es sich auch mit den Songs. ist mitreissend. Zu den «Performing Arts» zählen die Amerikaner Tanz.2013 Seite bazab21 Kultur Tolle Momente. 1995 folgte auf den Film das Musical gleichen Namens. Und die rund zweieinhalbstündige Show macht klar: «Fame» funktioniert als Geschichte nicht. Tobias Bieri spielt seine Rolle überzeugend. Weil Kunst von können kommt. Der Musiker. das in einem steckt. das zeigt. Dafür zeigte der Musikfilm «Fame» des britischen Regisseurs Alan Parker.. der aus dem Orchestergraben auftritt. um in einem Stück mitzumachen. Es hat andere. packt sie nie. Nächste Vorstellungen: 28. die für «Fame» gecastet wurden. Zudem wird das Stück zweisprachig gespielt. Schon kurz nach dem Ende der Vorstellung weiss man nicht mehr genau. Dann werde es sich mit der grossen Karriere einfach so ergeben. und 31. Fällt einem auf Anhieb einer ein? Kein Ohrwurm wie «Let the Sunshine in …» aus «Hair» ist Markenzeichen von «Fame». irgendwann ihrem Namen Ruhm zu verleihen. um eventuell. ist eines der besten Puzzleteile des Abends. die die Darsteller ausdrücken. Illjaz Jusufi ist ein sensationeller Breakdancer und als Artist atemberaubend.11. seine komplexe und komplizierte Liebe zu Iris Kelly (Eva Patricia Klosowski) ausdrückt. Die dreimal wiederholte Vorführung einer Szene aus «Romeo und Julia» ist witzig. Die jungen Menschen. es gehe bloss darum. 15. Die englische Aussprache ist dabei zum Teil mässig bis mangelhaft. aber etwas fade Das Theater Basel zeigt das Musical «Fame» Von Markus Wüest Basel. bis das Publikum überhaupt zu erahnen beginnt. und 30. 28. Dabei hätte «Fame» im Ansatz alles für eine gute Geschichte. 25. Gefällig. Carmen Diaz (Andrea Sanchez del Solar) eine ambitionierte Latina. mit tänzerischen Mitteln bloss. straffen. ein paar Talente. Musik. um der Story in all ihren Facetten folgen zu können? Dem Premierenpublikum gefiel der Abend. auf welche jungen Talente man sich denn fokussieren soll. 1980 gab es Shows wie «Deutschland sucht den Superstar» noch nicht. Weil die Geschichte in so viele Einzelteile zerfällt. was Rhythmus ist: ein hübsches Detail. Geschichte in der Geschichte Dabei wäre der Einblick ins Theater im Theater absolut reizvoll. wie sie geschult und geschliffen werden.11.25.Allschwilerstrasse Gym Oberwil . der mehr als das sein will. Nick Piazza (Tom Schimon) ein Kinderstar. und Serena Katz (Jeannine -Michele Wacker) eine talentierte angehende Schauspielerin voller Seriosität. 17. Am Freitagabend hatte dessen Basler Inszenierung unter der Regie von Tom Ryser Premiere.. Wille. das heisst vier Jahre schuften und büffeln an der New York High School of Performing Arts im Schnelldurchlauf.

Theater Basel . die gerade ihre erste Bewährungsprobe auf der grossen Bühne bestanden haben. Musical-Profis und Amateure. was auf der Showbühne zusammengehört: klassisches Ballett und Hip-Hop. Tanz.Das Schöne an «Fame» ist. Andrea Sánchez de Solar überzeugt als ehrgeizige Carmen. stampfen und singen alle Hindernisse nieder. dass die Darsteller sich quasi selber darstellen. Die Band um David Cowan spielt exzellent. die zu hoch hinaus will und vorzeitig verbrennt. die Choreografie ist voller Dynamik. und so wächst zusammen. begeistert als Analphabet aus der Bronx.© Tages-Anzeiger.11. auch die Nachwuchskräfte hinter dem Vorhang. mehrfacher Breakdance-Schweizer-Meister. aber die Schüler rennen. Vorsingen und Vortanzen über die Schulter: Wir werden Zeugen ihrer Rivalität und Solidarität. Martin Halter .und seine Rechnung geht auf: Ihre mitreissende Energie und Spielfreude lässt die Castingshows mit ihrer kalkuliert «authentischen» Dramaturgie verblassen.25. Michael Heller gibt den Angeber Joe Vegas stilecht mit Tolle. Hoffnungen und Enttäuschungen und freuen uns am Ende über ihre bestandene Prüfung. Alan Parkers Film von 1980 wie auch das darauf basierende Musical schauen Eleven der New Yorker High School of Performing Arts beim Vorsprechen. Die Hauptrollen gehören allerdings anderen. Shakespeare und Ghetto-Slang. der sich beim Pas de deux mit der Upper-Class-Ballerina freitanzt. In Basel reden die Lehrer Englisch und die Schüler Dialekt: Die Sprachbarriere verstellt den Weg nach oben. was sie gelernt haben .11. Liebeleien und Eifersüchteleien.und Musikschüler zeigen. Illjaz Jusufi. Am Ende jubeln in Basel alle. 25.13 3 .2013 Seite 26 Kultur Kurz & kritisch Musical Tom Ryser inszeniert «Fame» mit vielen Neulingen Basel. Tom Ryser lässt neben erfahrenen Musical-Profis auch Schauspiel-.Allschwilerstrasse Gym Oberwil .

Autodidakt und Analphabet. die auf das Publikum übergeht. der in Basel unter anderem «Im Himmel vorusse». die mal glauben.2013 Seite 23 Autor: Annina Fischer Region Rasantes Hitmusical ist zeitlos gut «Fame» Tom Ryser bringt das Musical auf die Bühne des Theaters Basel «Fame».A. Unter der Regie von Tom Ryser. Nick ist ein ehemaliger Kinderstar. aber auch die eingängige Musik (Leitung David Cowan) waren teils so stark. der unter dem Ehrgeiz seiner Mutter gelitten hat. aber ungeduldige Carmen. noch bevor ihre ehemaligen Kollegen ihren Abschluss machen.und dann wieder unterschätzen.Allschwilerstrasse Gym Oberwil . Tom Ryser hat dem Basler Publikum einen rasanten Theaterabend beschert. Darüber hinaus wurde «Fame» 2009 neu verfilmt. sondern aus dem zudem eine überaus erfolgreiche Fernsehserie hervor ging. Musical basiert auf einem Film Die Geschichte dieses Musicals ist eine des Erfolgs. Sie rutscht in die Drogenszene ab und stirbt. in welcher der drei Sparten auch immer – Tanz. aus dem nicht nur die Bühnenversion entstand. einige jedoch beeindruckten: etwa die der Carmen (Andrea Sanchez del Solar). beeindruckende Dynamik und Energie zu erzeugen. dass «Fame» seinen grössten Erfolg auf der Bühne verzeichnen würde – die Energie einer Live-Performance ist auf der Leinwand nun einmal nicht zu erreichen. dass man auch gerne darüber hinweg hörte. er Streetdancer. Letzteres kostet ihn den Abschluss. 25. Serena (Jeannine Michele Wacker) sowie die der beiden Lehrerinnen Miss Sherman (Rahel Fischer) und Miss Bell (Jennifer-Julia Caron). die von der Regie pointiert herausgearbeitet werden: Da gibt es zum Beispiel die . Über diese Gewichtung entbrennt auch immer wieder ein Streit zwischen der Englisch. Dem international besetzten Ensemble junger Darsteller ist es gelungen. die während sechs Jahren in 86 Ländern ausgestrahlt wurde und mehrere Emmy-Awards bekam. weil ihr ein Agent schnellen Erfolg in L. Hier landen junge Menschen voller Sehnsucht. viel Training («Hard Work»). folgt sodann auch bald Ernüchterung: Denn man ist eben noch kein Star. stellt einen fast genauso wichtigen Pfeiler der Schule dar wie die musischen Fächer. denn die akademische Ausbildung.25.A. Stimmung steckt das Publikum an In den Tanzpartnern Iris und Jack prallen zwei Gegensätze aufeinander: Sie eine Ballerina vom Typ «höhere Tochter».11. das wollen die jungen Protagonisten des legendären Musicals unbedingt. Am Freitag feierte «Fame» am Theater Basel Premiere und schlug – da kann man wohl für alle Besucher sprechen – sofort ein: Szenenapplaus gab es durchwegs und auch der Schlussapplaus sprach für sich. von wo aus sich die Welle der Begeisterung ausbreitete und bald auch auf Europa überging. Hans Jörg Michel Mikrokosmos Schule fasziniert Dabei ist die Handlung eher platt: So erzählt die Geschichte von einer Handvoll angehender Schauspieler. Schauspiel oder Musik – erfordert nicht nur ein gewisses Talent. worüber so mancher stolpert. Doch es kommt anders. sondern auch Disziplin und viel. Sie bricht die Ausbildung ab.und der Tanzlehrerin. ehrgeizige. David de Silva. überbordende Begeisterung über die Annahme an der Schule. Künstler zu werden. die Jack seines Talents wegen durchboxen möchte. Sie geht zurück auf den gleichnamigen Film aus dem Jahre 1980 (Regie Alan Parker).© Basellandschaftliche Zeitung / MLZ. Ruhm und Ehre. ist es dem international besetzten Ensemble vorwiegend junger Darsteller gelungen. die sich im einen Moment über. Endlich gesehen. dass nicht alle Stimmen überzeugten.. verspricht. Das Musical wurde zum ersten Mal im Coconut Grove Playhouse in Miami aufgeführt.13 4 . 1984 begann der Ideengeber und Produzent des Films. Auf die anfängliche. die Geschichte mit José Fernandez für die Bühne in ein neues und zeitloses Musical umzuschreiben. endlich berühmt sein. Der Mikrokosmos Schule offenbart dann aber doch ganz unterschiedlich differenzierte Charaktere. Musiker und Tänzer vom Moment des Castings bis zur Abschlussfeier nach vier Jahren Studium an der Highschool of Performing Arts – kurz P. beeindruckende Dynamik und Energie zu erzeugen. die Welt habe nur auf sie gewartet und dann wieder den Absturz vorprogrammiert sehen. De Silva war überzeugt davon. Jetzt will er ein seriöser Künstler werden und kennt die wichtigsten Theatertheorien schon vor dem ersten Semester. endlich wahrgenommen werden. das Literaturstudium.11. «My fair Lady» und «Hair» inszeniert hat. Besonders die akrobatisch-tänzerischen Darbietungen. Christian Menzi und Charlotte Irene Thompson lassen es für Tom Schimon und Jeannine Michele Wacker schneien.

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