erstellt von Allschwilerstrasse Gym Oberwil am 25.11.

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Inhaltsverzeichnis
Tolle Momente, ein paar Talente, aber etwas fade .............................................................................................................................. 2 Tom Ryser inszeniert «Fame» mit vielen Neulingen .......................................................................................................................... 3 Rasantes Hitmusical ist zeitlos gut ...................................................................................................................................................... 4

Und so verhält es sich auch mit den Songs. Aber was wird davon haften bleiben? Ruhm? Eher nein. wie viel Arbeit. der aus dem Orchestergraben auftritt.Allschwilerstrasse Gym Oberwil .11. wie viele Hauptdarsteller es nun gegeben hat. Wie er. irgendwann ihrem Namen Ruhm zu verleihen. Bei den zahlreichen Jungtalenten auf der Bühne hatte es allerdings auch viele Verwandte und Freunde unter den Zuschauern. zu verpuzzelt.. Carmen Diaz (Andrea Sanchez del Solar) eine ambitionierte Latina. es gehe bloss darum. ganz tolle Momente. Zudem wird das Stück zweisprachig gespielt. 25. Leider überzeugen manche Stimmen im Gesang nicht (Jeannine Michele Wacker und Andrea Sanchez del Solar). zu erkennen.11. falls sie gut sind. Schon kurz nach dem Ende der Vorstellung weiss man nicht mehr genau. und Serena Katz (Jeannine -Michele Wacker) eine talentierte angehende Schauspielerin voller Seriosität.25. 17. Die Tontechnik patzt bisweilen und es hat ein paar Kalauer drin. Gefällig. bis das Publikum überhaupt zu erahnen beginnt. Dann werde es sich mit der grossen Karriere einfach so ergeben. aber etwas fade Das Theater Basel zeigt das Musical «Fame» Von Markus Wüest Basel. Es hat in der Basler Inszenierung auch tatsächlich Talente darunter. Die jungen Menschen. In der Basler Variante von «Fame» vergehen nur schon 20 Minuten. um in einem Stück mitzumachen.. wie sie geschult und geschliffen werden. wurden ja wirklich geschult und geschliffen. Das trug zur Euphorie bei. .2013 Seite bazab21 Kultur Tolle Momente. Eine Szene im Klassenzimmer mit vielen Stühlen bleibt haften. das immense Talent. um gut zu sein. Zu den «Performing Arts» zählen die Amerikaner Tanz. Überhaupt: Verstehen die Basler Theaterbesucher genug Englisch. Die dreimal wiederholte Vorführung einer Szene aus «Romeo und Julia» ist witzig. Musik. die sich redlich bemühen. 15.und Spielfreude. Nick Piazza (Tom Schimon) ein Kinderstar. Jack -Zakowski (Illjaz Jusufi) ein begnadeter. Weil Kunst von können kommt. Am Freitagabend hatte dessen Basler Inszenierung unter der Regie von Tom Ryser Premiere. das in einem steckt. umschreiben. Die englische Aussprache ist dabei zum Teil mässig bis mangelhaft. aber ungebildeter Tänzer. straffen. die für «Fame» gecastet wurden. Wen soll man lieben. Weil die Geschichte in so viele Einzelteile zerfällt. 1980 gab es Shows wie «Deutschland sucht den Superstar» noch nicht. auf welche jungen Talente man sich denn fokussieren soll. das heisst vier Jahre schuften und büffeln an der New York High School of Performing Arts im Schnelldurchlauf.© Basler Zeitung.13 2 . José Vegas (Michael Heller) ist ein begabter Angeber. ein paar Talente. Erst langsam wird klar: Schlomo Metzenbaum (Tobias Bieri) ist ein Sohn anerkannter Künstler und soll es selber auch werden. «Fame» ist gute Unterhaltung. aus den jungen Menschen das Beste herauszuholen. und 31. die zu «Fame» gehören. um der Story in all ihren Facetten folgen zu können? Dem Premierenpublikum gefiel der Abend. 1995 folgte auf den Film das Musical gleichen Namens. seine komplexe und komplizierte Liebe zu Iris Kelly (Eva Patricia Klosowski) ausdrückt. Fällt einem auf Anhieb einer ein? Kein Ohrwurm wie «Let the Sunshine in …» aus «Hair» ist Markenzeichen von «Fame». Dabei hätte «Fame» im Ansatz alles für eine gute Geschichte.. man müsste sie nur besser auf den Punkt bringen. kann und muss man viel lernen. Nächste Vorstellungen: 28. Schweiss und Tränen hinter einer Bühnenkarriere stecken. Daneben gibt es rund ein Dutzend weitere Studentinnen und Studenten an dieser Kunsthochschule und vier Lehrer. Dafür zeigte der Musikfilm «Fame» des britischen Regisseurs Alan Parker. das zeigt. Schauspiel. Selbst wenn uns seit ein paar Jahren Casting-Shows vorgaukeln. die verzichtbar sind. der mehr als das sein will. Es hat andere. Der Musiker. Und die rund zweieinhalbstündige Show macht klar: «Fame» funktioniert als Geschichte nicht. ist mitreissend. Trotzdem: Die Lebens. Wille. packt sie nie. um lautmalerisch zu zeigen. die die Darsteller ausdrücken.12. Um wen geht es denn? Die Story ist viel zu episodenhaft. ist eines der besten Puzzleteile des Abends. wen soll man hassen? Mit wem fiebert man mit? Egal eigentlich..11. 28. was Rhythmus ist: ein hübsches Detail. und 30. Illjaz Jusufi ist ein sensationeller Breakdancer und als Artist atemberaubend. 7. «Fame». Geschichte in der Geschichte Dabei wäre der Einblick ins Theater im Theater absolut reizvoll. mit tänzerischen Mitteln bloss. um eventuell. Tobias Bieri spielt seine Rolle überzeugend.

Tanz. Am Ende jubeln in Basel alle.11. der sich beim Pas de deux mit der Upper-Class-Ballerina freitanzt. Illjaz Jusufi. die gerade ihre erste Bewährungsprobe auf der grossen Bühne bestanden haben. was auf der Showbühne zusammengehört: klassisches Ballett und Hip-Hop.und seine Rechnung geht auf: Ihre mitreissende Energie und Spielfreude lässt die Castingshows mit ihrer kalkuliert «authentischen» Dramaturgie verblassen. die zu hoch hinaus will und vorzeitig verbrennt. auch die Nachwuchskräfte hinter dem Vorhang. Theater Basel .2013 Seite 26 Kultur Kurz & kritisch Musical Tom Ryser inszeniert «Fame» mit vielen Neulingen Basel. stampfen und singen alle Hindernisse nieder. 25. und so wächst zusammen. was sie gelernt haben . Michael Heller gibt den Angeber Joe Vegas stilecht mit Tolle. die Choreografie ist voller Dynamik. In Basel reden die Lehrer Englisch und die Schüler Dialekt: Die Sprachbarriere verstellt den Weg nach oben.und Musikschüler zeigen. Liebeleien und Eifersüchteleien. Tom Ryser lässt neben erfahrenen Musical-Profis auch Schauspiel-. Andrea Sánchez de Solar überzeugt als ehrgeizige Carmen. dass die Darsteller sich quasi selber darstellen.25. Shakespeare und Ghetto-Slang.Allschwilerstrasse Gym Oberwil .13 3 . Hoffnungen und Enttäuschungen und freuen uns am Ende über ihre bestandene Prüfung.Das Schöne an «Fame» ist. Alan Parkers Film von 1980 wie auch das darauf basierende Musical schauen Eleven der New Yorker High School of Performing Arts beim Vorsprechen. begeistert als Analphabet aus der Bronx. Musical-Profis und Amateure. aber die Schüler rennen. Martin Halter . Die Hauptrollen gehören allerdings anderen.© Tages-Anzeiger. mehrfacher Breakdance-Schweizer-Meister. Vorsingen und Vortanzen über die Schulter: Wir werden Zeugen ihrer Rivalität und Solidarität. Die Band um David Cowan spielt exzellent.11.

Dem international besetzten Ensemble junger Darsteller ist es gelungen. einige jedoch beeindruckten: etwa die der Carmen (Andrea Sanchez del Solar). folgt sodann auch bald Ernüchterung: Denn man ist eben noch kein Star. die Welt habe nur auf sie gewartet und dann wieder den Absturz vorprogrammiert sehen. Besonders die akrobatisch-tänzerischen Darbietungen. er Streetdancer. Hans Jörg Michel Mikrokosmos Schule fasziniert Dabei ist die Handlung eher platt: So erzählt die Geschichte von einer Handvoll angehender Schauspieler.Allschwilerstrasse Gym Oberwil . Unter der Regie von Tom Ryser. Letzteres kostet ihn den Abschluss. Der Mikrokosmos Schule offenbart dann aber doch ganz unterschiedlich differenzierte Charaktere. endlich berühmt sein.25.13 4 . Nick ist ein ehemaliger Kinderstar. David de Silva. überbordende Begeisterung über die Annahme an der Schule. 1984 begann der Ideengeber und Produzent des Films. Stimmung steckt das Publikum an In den Tanzpartnern Iris und Jack prallen zwei Gegensätze aufeinander: Sie eine Ballerina vom Typ «höhere Tochter». Serena (Jeannine Michele Wacker) sowie die der beiden Lehrerinnen Miss Sherman (Rahel Fischer) und Miss Bell (Jennifer-Julia Caron).© Basellandschaftliche Zeitung / MLZ. dass man auch gerne darüber hinweg hörte.A. Musical basiert auf einem Film Die Geschichte dieses Musicals ist eine des Erfolgs. noch bevor ihre ehemaligen Kollegen ihren Abschluss machen. ist es dem international besetzten Ensemble vorwiegend junger Darsteller gelungen. die sich im einen Moment über. die Jack seines Talents wegen durchboxen möchte. sondern auch Disziplin und viel. viel Training («Hard Work»). von wo aus sich die Welle der Begeisterung ausbreitete und bald auch auf Europa überging. Jetzt will er ein seriöser Künstler werden und kennt die wichtigsten Theatertheorien schon vor dem ersten Semester. endlich wahrgenommen werden. die auf das Publikum übergeht. Autodidakt und Analphabet. ehrgeizige. Auf die anfängliche. dass «Fame» seinen grössten Erfolg auf der Bühne verzeichnen würde – die Energie einer Live-Performance ist auf der Leinwand nun einmal nicht zu erreichen. verspricht.A. Endlich gesehen. Sie geht zurück auf den gleichnamigen Film aus dem Jahre 1980 (Regie Alan Parker). die von der Regie pointiert herausgearbeitet werden: Da gibt es zum Beispiel die . Über diese Gewichtung entbrennt auch immer wieder ein Streit zwischen der Englisch. der unter dem Ehrgeiz seiner Mutter gelitten hat. Das Musical wurde zum ersten Mal im Coconut Grove Playhouse in Miami aufgeführt.11. Darüber hinaus wurde «Fame» 2009 neu verfilmt. Musiker und Tänzer vom Moment des Castings bis zur Abschlussfeier nach vier Jahren Studium an der Highschool of Performing Arts – kurz P. die Geschichte mit José Fernandez für die Bühne in ein neues und zeitloses Musical umzuschreiben. Hier landen junge Menschen voller Sehnsucht. die mal glauben. der in Basel unter anderem «Im Himmel vorusse». dass nicht alle Stimmen überzeugten. Doch es kommt anders.und dann wieder unterschätzen. sondern aus dem zudem eine überaus erfolgreiche Fernsehserie hervor ging. in welcher der drei Sparten auch immer – Tanz. beeindruckende Dynamik und Energie zu erzeugen. Sie rutscht in die Drogenszene ab und stirbt. Ruhm und Ehre. «My fair Lady» und «Hair» inszeniert hat. Sie bricht die Ausbildung ab. das Literaturstudium. 25. die während sechs Jahren in 86 Ländern ausgestrahlt wurde und mehrere Emmy-Awards bekam. De Silva war überzeugt davon. beeindruckende Dynamik und Energie zu erzeugen. Christian Menzi und Charlotte Irene Thompson lassen es für Tom Schimon und Jeannine Michele Wacker schneien.und der Tanzlehrerin. Künstler zu werden. das wollen die jungen Protagonisten des legendären Musicals unbedingt. stellt einen fast genauso wichtigen Pfeiler der Schule dar wie die musischen Fächer. aber auch die eingängige Musik (Leitung David Cowan) waren teils so stark.11.. worüber so mancher stolpert.2013 Seite 23 Autor: Annina Fischer Region Rasantes Hitmusical ist zeitlos gut «Fame» Tom Ryser bringt das Musical auf die Bühne des Theaters Basel «Fame». Tom Ryser hat dem Basler Publikum einen rasanten Theaterabend beschert. aus dem nicht nur die Bühnenversion entstand. aber ungeduldige Carmen. Am Freitag feierte «Fame» am Theater Basel Premiere und schlug – da kann man wohl für alle Besucher sprechen – sofort ein: Szenenapplaus gab es durchwegs und auch der Schlussapplaus sprach für sich. Schauspiel oder Musik – erfordert nicht nur ein gewisses Talent. weil ihr ein Agent schnellen Erfolg in L. denn die akademische Ausbildung.

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