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erstellt von Allschwilerstrasse Gym Oberwil am 25.11.

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Inhaltsverzeichnis
Tolle Momente, ein paar Talente, aber etwas fade .............................................................................................................................. 2 Tom Ryser inszeniert «Fame» mit vielen Neulingen .......................................................................................................................... 3 Rasantes Hitmusical ist zeitlos gut ...................................................................................................................................................... 4

. um lautmalerisch zu zeigen.13 2 . umschreiben.. der mehr als das sein will. aber etwas fade Das Theater Basel zeigt das Musical «Fame» Von Markus Wüest Basel. Wille. Carmen Diaz (Andrea Sanchez del Solar) eine ambitionierte Latina. zu verpuzzelt. In der Basler Variante von «Fame» vergehen nur schon 20 Minuten. Nick Piazza (Tom Schimon) ein Kinderstar. packt sie nie. das zeigt. ganz tolle Momente. 28.11. Es hat in der Basler Inszenierung auch tatsächlich Talente darunter. straffen. Schweiss und Tränen hinter einer Bühnenkarriere stecken. ein paar Talente. Daneben gibt es rund ein Dutzend weitere Studentinnen und Studenten an dieser Kunsthochschule und vier Lehrer. was Rhythmus ist: ein hübsches Detail. wie viele Hauptdarsteller es nun gegeben hat. Die Tontechnik patzt bisweilen und es hat ein paar Kalauer drin. Zu den «Performing Arts» zählen die Amerikaner Tanz. Bei den zahlreichen Jungtalenten auf der Bühne hatte es allerdings auch viele Verwandte und Freunde unter den Zuschauern. Und so verhält es sich auch mit den Songs. das in einem steckt.und Spielfreude. zu erkennen. Es hat andere.12. um der Story in all ihren Facetten folgen zu können? Dem Premierenpublikum gefiel der Abend. Erst langsam wird klar: Schlomo Metzenbaum (Tobias Bieri) ist ein Sohn anerkannter Künstler und soll es selber auch werden. Das trug zur Euphorie bei. Und die rund zweieinhalbstündige Show macht klar: «Fame» funktioniert als Geschichte nicht. seine komplexe und komplizierte Liebe zu Iris Kelly (Eva Patricia Klosowski) ausdrückt. Dabei hätte «Fame» im Ansatz alles für eine gute Geschichte. Zudem wird das Stück zweisprachig gespielt. Dann werde es sich mit der grossen Karriere einfach so ergeben. Wen soll man lieben. die für «Fame» gecastet wurden. man müsste sie nur besser auf den Punkt bringen. Schauspiel. mit tänzerischen Mitteln bloss. Weil die Geschichte in so viele Einzelteile zerfällt. Jack -Zakowski (Illjaz Jusufi) ein begnadeter.© Basler Zeitung. 1995 folgte auf den Film das Musical gleichen Namens. aber ungebildeter Tänzer. das heisst vier Jahre schuften und büffeln an der New York High School of Performing Arts im Schnelldurchlauf. und 31.. wie viel Arbeit. 1980 gab es Shows wie «Deutschland sucht den Superstar» noch nicht. Die englische Aussprache ist dabei zum Teil mässig bis mangelhaft. «Fame». das immense Talent. um in einem Stück mitzumachen. Die jungen Menschen. es gehe bloss darum. Am Freitagabend hatte dessen Basler Inszenierung unter der Regie von Tom Ryser Premiere. aus den jungen Menschen das Beste herauszuholen. Aber was wird davon haften bleiben? Ruhm? Eher nein. um eventuell. und Serena Katz (Jeannine -Michele Wacker) eine talentierte angehende Schauspielerin voller Seriosität. die die Darsteller ausdrücken. auf welche jungen Talente man sich denn fokussieren soll. Überhaupt: Verstehen die Basler Theaterbesucher genug Englisch. José Vegas (Michael Heller) ist ein begabter Angeber.11. Die dreimal wiederholte Vorführung einer Szene aus «Romeo und Julia» ist witzig. Gefällig. 7. Nächste Vorstellungen: 28.Allschwilerstrasse Gym Oberwil . um gut zu sein.. 15. wen soll man hassen? Mit wem fiebert man mit? Egal eigentlich. wurden ja wirklich geschult und geschliffen.2013 Seite bazab21 Kultur Tolle Momente. Wie er. . Leider überzeugen manche Stimmen im Gesang nicht (Jeannine Michele Wacker und Andrea Sanchez del Solar). Selbst wenn uns seit ein paar Jahren Casting-Shows vorgaukeln. falls sie gut sind. Musik. Trotzdem: Die Lebens. Der Musiker. Um wen geht es denn? Die Story ist viel zu episodenhaft. die zu «Fame» gehören. wie sie geschult und geschliffen werden. ist mitreissend. Schon kurz nach dem Ende der Vorstellung weiss man nicht mehr genau.11. die sich redlich bemühen. Geschichte in der Geschichte Dabei wäre der Einblick ins Theater im Theater absolut reizvoll. «Fame» ist gute Unterhaltung. der aus dem Orchestergraben auftritt. kann und muss man viel lernen. irgendwann ihrem Namen Ruhm zu verleihen. Weil Kunst von können kommt. Dafür zeigte der Musikfilm «Fame» des britischen Regisseurs Alan Parker. Tobias Bieri spielt seine Rolle überzeugend. 25. bis das Publikum überhaupt zu erahnen beginnt. die verzichtbar sind. Fällt einem auf Anhieb einer ein? Kein Ohrwurm wie «Let the Sunshine in …» aus «Hair» ist Markenzeichen von «Fame». Eine Szene im Klassenzimmer mit vielen Stühlen bleibt haften. ist eines der besten Puzzleteile des Abends. 17. Illjaz Jusufi ist ein sensationeller Breakdancer und als Artist atemberaubend. und 30.25.

Musical-Profis und Amateure. Martin Halter .11. Michael Heller gibt den Angeber Joe Vegas stilecht mit Tolle.Das Schöne an «Fame» ist. was auf der Showbühne zusammengehört: klassisches Ballett und Hip-Hop. die gerade ihre erste Bewährungsprobe auf der grossen Bühne bestanden haben.Allschwilerstrasse Gym Oberwil . Alan Parkers Film von 1980 wie auch das darauf basierende Musical schauen Eleven der New Yorker High School of Performing Arts beim Vorsprechen. was sie gelernt haben .25.© Tages-Anzeiger. Andrea Sánchez de Solar überzeugt als ehrgeizige Carmen. stampfen und singen alle Hindernisse nieder. und so wächst zusammen.11. Tom Ryser lässt neben erfahrenen Musical-Profis auch Schauspiel-. Hoffnungen und Enttäuschungen und freuen uns am Ende über ihre bestandene Prüfung. 25. In Basel reden die Lehrer Englisch und die Schüler Dialekt: Die Sprachbarriere verstellt den Weg nach oben. Theater Basel . Am Ende jubeln in Basel alle. die zu hoch hinaus will und vorzeitig verbrennt. auch die Nachwuchskräfte hinter dem Vorhang.2013 Seite 26 Kultur Kurz & kritisch Musical Tom Ryser inszeniert «Fame» mit vielen Neulingen Basel. Shakespeare und Ghetto-Slang. dass die Darsteller sich quasi selber darstellen. Illjaz Jusufi. Die Hauptrollen gehören allerdings anderen. Vorsingen und Vortanzen über die Schulter: Wir werden Zeugen ihrer Rivalität und Solidarität.13 3 .und seine Rechnung geht auf: Ihre mitreissende Energie und Spielfreude lässt die Castingshows mit ihrer kalkuliert «authentischen» Dramaturgie verblassen. die Choreografie ist voller Dynamik. begeistert als Analphabet aus der Bronx. Tanz. aber die Schüler rennen. Liebeleien und Eifersüchteleien. Die Band um David Cowan spielt exzellent.und Musikschüler zeigen. mehrfacher Breakdance-Schweizer-Meister. der sich beim Pas de deux mit der Upper-Class-Ballerina freitanzt.

Hans Jörg Michel Mikrokosmos Schule fasziniert Dabei ist die Handlung eher platt: So erzählt die Geschichte von einer Handvoll angehender Schauspieler. Nick ist ein ehemaliger Kinderstar. dass man auch gerne darüber hinweg hörte. aus dem nicht nur die Bühnenversion entstand. die Jack seines Talents wegen durchboxen möchte.Allschwilerstrasse Gym Oberwil . das Literaturstudium. der unter dem Ehrgeiz seiner Mutter gelitten hat.11.2013 Seite 23 Autor: Annina Fischer Region Rasantes Hitmusical ist zeitlos gut «Fame» Tom Ryser bringt das Musical auf die Bühne des Theaters Basel «Fame». einige jedoch beeindruckten: etwa die der Carmen (Andrea Sanchez del Solar). Letzteres kostet ihn den Abschluss. Über diese Gewichtung entbrennt auch immer wieder ein Streit zwischen der Englisch.und dann wieder unterschätzen.11. Sie bricht die Ausbildung ab. die während sechs Jahren in 86 Ländern ausgestrahlt wurde und mehrere Emmy-Awards bekam. der in Basel unter anderem «Im Himmel vorusse». denn die akademische Ausbildung. stellt einen fast genauso wichtigen Pfeiler der Schule dar wie die musischen Fächer. Ruhm und Ehre. Besonders die akrobatisch-tänzerischen Darbietungen. folgt sodann auch bald Ernüchterung: Denn man ist eben noch kein Star.25. ehrgeizige. überbordende Begeisterung über die Annahme an der Schule. endlich berühmt sein. aber ungeduldige Carmen. Dem international besetzten Ensemble junger Darsteller ist es gelungen. dass nicht alle Stimmen überzeugten. beeindruckende Dynamik und Energie zu erzeugen. dass «Fame» seinen grössten Erfolg auf der Bühne verzeichnen würde – die Energie einer Live-Performance ist auf der Leinwand nun einmal nicht zu erreichen. aber auch die eingängige Musik (Leitung David Cowan) waren teils so stark. Darüber hinaus wurde «Fame» 2009 neu verfilmt.© Basellandschaftliche Zeitung / MLZ. die mal glauben. Autodidakt und Analphabet. Künstler zu werden. weil ihr ein Agent schnellen Erfolg in L. Stimmung steckt das Publikum an In den Tanzpartnern Iris und Jack prallen zwei Gegensätze aufeinander: Sie eine Ballerina vom Typ «höhere Tochter». ist es dem international besetzten Ensemble vorwiegend junger Darsteller gelungen. Der Mikrokosmos Schule offenbart dann aber doch ganz unterschiedlich differenzierte Charaktere. verspricht. Hier landen junge Menschen voller Sehnsucht. Doch es kommt anders. 25. Sie rutscht in die Drogenszene ab und stirbt. Unter der Regie von Tom Ryser. sondern aus dem zudem eine überaus erfolgreiche Fernsehserie hervor ging. die Geschichte mit José Fernandez für die Bühne in ein neues und zeitloses Musical umzuschreiben. Sie geht zurück auf den gleichnamigen Film aus dem Jahre 1980 (Regie Alan Parker). Jetzt will er ein seriöser Künstler werden und kennt die wichtigsten Theatertheorien schon vor dem ersten Semester.A.. Christian Menzi und Charlotte Irene Thompson lassen es für Tom Schimon und Jeannine Michele Wacker schneien. viel Training («Hard Work»).A. in welcher der drei Sparten auch immer – Tanz. «My fair Lady» und «Hair» inszeniert hat. Am Freitag feierte «Fame» am Theater Basel Premiere und schlug – da kann man wohl für alle Besucher sprechen – sofort ein: Szenenapplaus gab es durchwegs und auch der Schlussapplaus sprach für sich. Serena (Jeannine Michele Wacker) sowie die der beiden Lehrerinnen Miss Sherman (Rahel Fischer) und Miss Bell (Jennifer-Julia Caron). Tom Ryser hat dem Basler Publikum einen rasanten Theaterabend beschert. Schauspiel oder Musik – erfordert nicht nur ein gewisses Talent. David de Silva. die auf das Publikum übergeht. er Streetdancer. Musiker und Tänzer vom Moment des Castings bis zur Abschlussfeier nach vier Jahren Studium an der Highschool of Performing Arts – kurz P. Das Musical wurde zum ersten Mal im Coconut Grove Playhouse in Miami aufgeführt. die sich im einen Moment über. das wollen die jungen Protagonisten des legendären Musicals unbedingt. die von der Regie pointiert herausgearbeitet werden: Da gibt es zum Beispiel die . sondern auch Disziplin und viel. noch bevor ihre ehemaligen Kollegen ihren Abschluss machen. die Welt habe nur auf sie gewartet und dann wieder den Absturz vorprogrammiert sehen.13 4 . Musical basiert auf einem Film Die Geschichte dieses Musicals ist eine des Erfolgs. von wo aus sich die Welle der Begeisterung ausbreitete und bald auch auf Europa überging. Endlich gesehen. worüber so mancher stolpert. 1984 begann der Ideengeber und Produzent des Films. endlich wahrgenommen werden. Auf die anfängliche. beeindruckende Dynamik und Energie zu erzeugen. De Silva war überzeugt davon.und der Tanzlehrerin.