erstellt von Allschwilerstrasse Gym Oberwil am 25.11.

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Inhaltsverzeichnis
Tolle Momente, ein paar Talente, aber etwas fade .............................................................................................................................. 2 Tom Ryser inszeniert «Fame» mit vielen Neulingen .......................................................................................................................... 3 Rasantes Hitmusical ist zeitlos gut ...................................................................................................................................................... 4

und 31. um lautmalerisch zu zeigen. Das trug zur Euphorie bei. Dafür zeigte der Musikfilm «Fame» des britischen Regisseurs Alan Parker. Jack -Zakowski (Illjaz Jusufi) ein begnadeter. Eine Szene im Klassenzimmer mit vielen Stühlen bleibt haften.. Es hat andere. die verzichtbar sind. der aus dem Orchestergraben auftritt. Daneben gibt es rund ein Dutzend weitere Studentinnen und Studenten an dieser Kunsthochschule und vier Lehrer. Selbst wenn uns seit ein paar Jahren Casting-Shows vorgaukeln. das zeigt. kann und muss man viel lernen. das heisst vier Jahre schuften und büffeln an der New York High School of Performing Arts im Schnelldurchlauf. Um wen geht es denn? Die Story ist viel zu episodenhaft. Schauspiel. Nächste Vorstellungen: 28.25. Überhaupt: Verstehen die Basler Theaterbesucher genug Englisch.12.Allschwilerstrasse Gym Oberwil .. Die Tontechnik patzt bisweilen und es hat ein paar Kalauer drin. ganz tolle Momente. Weil Kunst von können kommt. José Vegas (Michael Heller) ist ein begabter Angeber. wurden ja wirklich geschult und geschliffen. die die Darsteller ausdrücken. Wen soll man lieben. Wie er. man müsste sie nur besser auf den Punkt bringen. Illjaz Jusufi ist ein sensationeller Breakdancer und als Artist atemberaubend. um gut zu sein. packt sie nie. Musik. um in einem Stück mitzumachen. 1995 folgte auf den Film das Musical gleichen Namens. das in einem steckt.und Spielfreude. In der Basler Variante von «Fame» vergehen nur schon 20 Minuten. Der Musiker. aber etwas fade Das Theater Basel zeigt das Musical «Fame» Von Markus Wüest Basel. es gehe bloss darum. 7. bis das Publikum überhaupt zu erahnen beginnt. Geschichte in der Geschichte Dabei wäre der Einblick ins Theater im Theater absolut reizvoll. straffen. zu verpuzzelt. 15. 28. Weil die Geschichte in so viele Einzelteile zerfällt. Erst langsam wird klar: Schlomo Metzenbaum (Tobias Bieri) ist ein Sohn anerkannter Künstler und soll es selber auch werden. zu erkennen. . Carmen Diaz (Andrea Sanchez del Solar) eine ambitionierte Latina. wie sie geschult und geschliffen werden. aber ungebildeter Tänzer. Gefällig. was Rhythmus ist: ein hübsches Detail. das immense Talent. 25. wie viele Hauptdarsteller es nun gegeben hat. wen soll man hassen? Mit wem fiebert man mit? Egal eigentlich.. Die jungen Menschen. Schweiss und Tränen hinter einer Bühnenkarriere stecken. umschreiben. «Fame». ist mitreissend. um eventuell. Schon kurz nach dem Ende der Vorstellung weiss man nicht mehr genau. Zudem wird das Stück zweisprachig gespielt. Dabei hätte «Fame» im Ansatz alles für eine gute Geschichte. Die englische Aussprache ist dabei zum Teil mässig bis mangelhaft. die sich redlich bemühen. die für «Fame» gecastet wurden. um der Story in all ihren Facetten folgen zu können? Dem Premierenpublikum gefiel der Abend. falls sie gut sind. Fällt einem auf Anhieb einer ein? Kein Ohrwurm wie «Let the Sunshine in …» aus «Hair» ist Markenzeichen von «Fame». Nick Piazza (Tom Schimon) ein Kinderstar.2013 Seite bazab21 Kultur Tolle Momente.11. Tobias Bieri spielt seine Rolle überzeugend. Bei den zahlreichen Jungtalenten auf der Bühne hatte es allerdings auch viele Verwandte und Freunde unter den Zuschauern. und Serena Katz (Jeannine -Michele Wacker) eine talentierte angehende Schauspielerin voller Seriosität. «Fame» ist gute Unterhaltung. Und die rund zweieinhalbstündige Show macht klar: «Fame» funktioniert als Geschichte nicht. Die dreimal wiederholte Vorführung einer Szene aus «Romeo und Julia» ist witzig. 1980 gab es Shows wie «Deutschland sucht den Superstar» noch nicht.11. Aber was wird davon haften bleiben? Ruhm? Eher nein. Wille. der mehr als das sein will. seine komplexe und komplizierte Liebe zu Iris Kelly (Eva Patricia Klosowski) ausdrückt. mit tänzerischen Mitteln bloss. Und so verhält es sich auch mit den Songs.13 2 . wie viel Arbeit. Es hat in der Basler Inszenierung auch tatsächlich Talente darunter. und 30. ist eines der besten Puzzleteile des Abends.© Basler Zeitung. Dann werde es sich mit der grossen Karriere einfach so ergeben. Zu den «Performing Arts» zählen die Amerikaner Tanz. irgendwann ihrem Namen Ruhm zu verleihen. 17. die zu «Fame» gehören. auf welche jungen Talente man sich denn fokussieren soll. Am Freitagabend hatte dessen Basler Inszenierung unter der Regie von Tom Ryser Premiere. Trotzdem: Die Lebens.11. ein paar Talente.. Leider überzeugen manche Stimmen im Gesang nicht (Jeannine Michele Wacker und Andrea Sanchez del Solar). aus den jungen Menschen das Beste herauszuholen.

auch die Nachwuchskräfte hinter dem Vorhang. In Basel reden die Lehrer Englisch und die Schüler Dialekt: Die Sprachbarriere verstellt den Weg nach oben. Theater Basel .11. Illjaz Jusufi.13 3 . mehrfacher Breakdance-Schweizer-Meister. begeistert als Analphabet aus der Bronx. Die Band um David Cowan spielt exzellent. Musical-Profis und Amateure. was sie gelernt haben . Tom Ryser lässt neben erfahrenen Musical-Profis auch Schauspiel-. die Choreografie ist voller Dynamik. 25. dass die Darsteller sich quasi selber darstellen. aber die Schüler rennen. Vorsingen und Vortanzen über die Schulter: Wir werden Zeugen ihrer Rivalität und Solidarität. Hoffnungen und Enttäuschungen und freuen uns am Ende über ihre bestandene Prüfung. Am Ende jubeln in Basel alle.© Tages-Anzeiger. die gerade ihre erste Bewährungsprobe auf der grossen Bühne bestanden haben. Andrea Sánchez de Solar überzeugt als ehrgeizige Carmen. Michael Heller gibt den Angeber Joe Vegas stilecht mit Tolle.Das Schöne an «Fame» ist. was auf der Showbühne zusammengehört: klassisches Ballett und Hip-Hop. der sich beim Pas de deux mit der Upper-Class-Ballerina freitanzt. Shakespeare und Ghetto-Slang.11. Tanz. und so wächst zusammen.und Musikschüler zeigen.Allschwilerstrasse Gym Oberwil . stampfen und singen alle Hindernisse nieder. Martin Halter . Liebeleien und Eifersüchteleien. Die Hauptrollen gehören allerdings anderen. Alan Parkers Film von 1980 wie auch das darauf basierende Musical schauen Eleven der New Yorker High School of Performing Arts beim Vorsprechen.25.2013 Seite 26 Kultur Kurz & kritisch Musical Tom Ryser inszeniert «Fame» mit vielen Neulingen Basel.und seine Rechnung geht auf: Ihre mitreissende Energie und Spielfreude lässt die Castingshows mit ihrer kalkuliert «authentischen» Dramaturgie verblassen. die zu hoch hinaus will und vorzeitig verbrennt.

der in Basel unter anderem «Im Himmel vorusse». einige jedoch beeindruckten: etwa die der Carmen (Andrea Sanchez del Solar). Musical basiert auf einem Film Die Geschichte dieses Musicals ist eine des Erfolgs. weil ihr ein Agent schnellen Erfolg in L.Allschwilerstrasse Gym Oberwil . in welcher der drei Sparten auch immer – Tanz.25. ist es dem international besetzten Ensemble vorwiegend junger Darsteller gelungen. sondern auch Disziplin und viel. Sie rutscht in die Drogenszene ab und stirbt. 1984 begann der Ideengeber und Produzent des Films. David de Silva. endlich berühmt sein. der unter dem Ehrgeiz seiner Mutter gelitten hat. Tom Ryser hat dem Basler Publikum einen rasanten Theaterabend beschert. Sie geht zurück auf den gleichnamigen Film aus dem Jahre 1980 (Regie Alan Parker). sondern aus dem zudem eine überaus erfolgreiche Fernsehserie hervor ging. die Welt habe nur auf sie gewartet und dann wieder den Absturz vorprogrammiert sehen. Das Musical wurde zum ersten Mal im Coconut Grove Playhouse in Miami aufgeführt. Serena (Jeannine Michele Wacker) sowie die der beiden Lehrerinnen Miss Sherman (Rahel Fischer) und Miss Bell (Jennifer-Julia Caron). noch bevor ihre ehemaligen Kollegen ihren Abschluss machen. die sich im einen Moment über. 25. worüber so mancher stolpert. beeindruckende Dynamik und Energie zu erzeugen.13 4 . dass «Fame» seinen grössten Erfolg auf der Bühne verzeichnen würde – die Energie einer Live-Performance ist auf der Leinwand nun einmal nicht zu erreichen. Am Freitag feierte «Fame» am Theater Basel Premiere und schlug – da kann man wohl für alle Besucher sprechen – sofort ein: Szenenapplaus gab es durchwegs und auch der Schlussapplaus sprach für sich. Nick ist ein ehemaliger Kinderstar. viel Training («Hard Work»). folgt sodann auch bald Ernüchterung: Denn man ist eben noch kein Star. De Silva war überzeugt davon. Doch es kommt anders. er Streetdancer.11.2013 Seite 23 Autor: Annina Fischer Region Rasantes Hitmusical ist zeitlos gut «Fame» Tom Ryser bringt das Musical auf die Bühne des Theaters Basel «Fame». beeindruckende Dynamik und Energie zu erzeugen. Unter der Regie von Tom Ryser. die von der Regie pointiert herausgearbeitet werden: Da gibt es zum Beispiel die . Sie bricht die Ausbildung ab. von wo aus sich die Welle der Begeisterung ausbreitete und bald auch auf Europa überging. die mal glauben. aber auch die eingängige Musik (Leitung David Cowan) waren teils so stark. die während sechs Jahren in 86 Ländern ausgestrahlt wurde und mehrere Emmy-Awards bekam. aber ungeduldige Carmen. endlich wahrgenommen werden. Schauspiel oder Musik – erfordert nicht nur ein gewisses Talent. das Literaturstudium. die Jack seines Talents wegen durchboxen möchte. «My fair Lady» und «Hair» inszeniert hat. denn die akademische Ausbildung. die auf das Publikum übergeht. Darüber hinaus wurde «Fame» 2009 neu verfilmt. Künstler zu werden. stellt einen fast genauso wichtigen Pfeiler der Schule dar wie die musischen Fächer. Musiker und Tänzer vom Moment des Castings bis zur Abschlussfeier nach vier Jahren Studium an der Highschool of Performing Arts – kurz P. Hier landen junge Menschen voller Sehnsucht. die Geschichte mit José Fernandez für die Bühne in ein neues und zeitloses Musical umzuschreiben. Besonders die akrobatisch-tänzerischen Darbietungen.. Letzteres kostet ihn den Abschluss. Auf die anfängliche. Autodidakt und Analphabet. Ruhm und Ehre.11. das wollen die jungen Protagonisten des legendären Musicals unbedingt.A.A. Jetzt will er ein seriöser Künstler werden und kennt die wichtigsten Theatertheorien schon vor dem ersten Semester. dass nicht alle Stimmen überzeugten. Stimmung steckt das Publikum an In den Tanzpartnern Iris und Jack prallen zwei Gegensätze aufeinander: Sie eine Ballerina vom Typ «höhere Tochter».und dann wieder unterschätzen.© Basellandschaftliche Zeitung / MLZ. Dem international besetzten Ensemble junger Darsteller ist es gelungen. Der Mikrokosmos Schule offenbart dann aber doch ganz unterschiedlich differenzierte Charaktere. dass man auch gerne darüber hinweg hörte. verspricht. Über diese Gewichtung entbrennt auch immer wieder ein Streit zwischen der Englisch. Endlich gesehen. überbordende Begeisterung über die Annahme an der Schule.und der Tanzlehrerin. aus dem nicht nur die Bühnenversion entstand. Christian Menzi und Charlotte Irene Thompson lassen es für Tom Schimon und Jeannine Michele Wacker schneien. ehrgeizige. Hans Jörg Michel Mikrokosmos Schule fasziniert Dabei ist die Handlung eher platt: So erzählt die Geschichte von einer Handvoll angehender Schauspieler.