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BUNDESKRIMINALAMT

1970

A

POLIZEILICHE KRIMINALSTATISTIK

Nil,

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

POLIZEILICHE KRIMINALSTATISTIK

1970

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

Nachdruck oder sonstige Auswertung - auch auszugsweise -

nur

mit

Quellenangabe

gestattet.

Herausgegeben vom Bundeskriminalamt Wiesbaden

Verfasser:

Rolf

H

o

1 1

e

Druck: Bundeskriminalamt VH/H

Mit diesem Bericht über das Jahr 1970 wird die achtzehnte Zusammenstellung

Polizeiliche Kriminalstatistik für die Bundesrepublik Deutschland einschl. West-Berlins

vorgelegt

Wiesbaden, im Mai 1971

Inhaltsverzeichnis

Zusammengefaßtes Ergebnis

Die im Jahre 1970 in der Bundesrepublik einschl. West-Berlins

bekanntgewordene Kriminalität

Die einzelnen Straftaten(gruppen) im Jahre 1970

- Mord und Totschlag

- Versuchter Mord und Totschlag

- Tötung neugeborener

- Abtreibung

Kinder (einschl. § 217 StGB.)

- Fahrlässige Tötung -nicht in Verbindung mit Verkehrsunfällen-

- Körperverletzung mit tödlichem Ausgang

- Gefährliche und schwere Körperverletzung

- Sittlichkeitsdelikte insgesamt

- Notzucht

- Unzüchtige Handlungen mit Kindern

- Unzucht zwischen Männern

- Kuppelei

- Zuhälterei

- Erregung geschlechtlichen Ärgernisses

- Alle anderen Sittlichkeitsdelikte

- Verbrechen und Vergehen wider die persönliche Freiheit

- Raub, räuberische Erpressung, Auto-Straßenraub

- Schwerer Diebstahl

- Einfacher Diebstahl

Seite

1

415

44

45

46

47

48

1+9

50

51

52

53

51+

55

56

57

58

59

60

61

62

- Schwerer und einfacher Diebstahl zusammen

615

- Fahrrad- und Fahrradgebrauchs-Diebstahl

64

- Moped-, Motorrad- und -gebrauchs-Diebstahl

65

- Kraftwagen- und Kraftwagengebrauchs-Diebstahl

66

- Diebstahl aus Kraftfahrzeugen

67

- Diebstahl an Kraftfahrzeugen

68

- Diebstahl aus Kaufhäusern und Selbstbedienungsläden

69

- Diebstahl aus Automaten

- Taschendiebstahl

- Sprengstoff-, Munitions- und Waffen-Diebstahl

- Schwerer Diebstahl in Banken, Sparkassen u.a. Geld- instituten (einschl. Postkassen) und deren Neben-

stellen

- Schwerer Diebstahl in Geschäfts-, Fabrik-, Werkstatt- und Lagerräumen

- Schwerer Diebstahl in Wohnungen

- Schwerer Diebstahl

in Boden- und Kellerräumen

70

71

72

73

74

75

76

Seite

- Unterschlagung

- Begilnetigung und Hehlerei

- Betrug

- Waren- und Warenkreditbetrug

- Grundstiicks- und Baubetrug

- Kautions- und Beteiligungebetrug

- Geld- und Geldkreditbetrug

- Betrug durch Geschäftsreisende

- Untreue

- Urkundenfälachung

- Vorsätzliche Brandetiftung

- Fahrlässige Brandstiftung

- Herstellung von Falschgeld

- Verbreitung von Falschgeld

-Verbrechen und Vergehen im Amt

- Einfache und schwere passive Bestechung

- Widerstand gegen die Staatsgewalt

- Verbrechen und Vergehen wider die öffentliche Ordnung

- Alle sonstigen Verbrechen und Vergehen gern. StGB - ohne Verkehrsdelikte -

- Beleidigung

- Leichte vorsätzliche Körperverletzung

- Sachbeschädigung

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

- Verbrechen und Vergehen gegen strafrechtliche Neben- und Landesgesetze -ohne Verkehrsdelikte-

99

- Rauschgiftdelikte

- Konkursdelikte

- Straftaten nach UWG., Vergl.0., GmbH.-Ges., Genoss.- Ges., Aktien-Ges., Börsen-Ges., RVO., Wirtschafte- strafgesetz u. ä.

100

101

102

- Gesamtzahl aller in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfaßten Straftaten

103

Einzel

auswertung

Gesamtzahl der bekanntgewordenen Straftaten

- Monatsstatistik

- Anteil der einzelnen Straftaten(gruppen) an der Gesamtzahl der bekanntgewordenen Straftaten

- Häufigkeitsziffern für die einzelnen Straftaten(gruppen)

105

105

105

106

108

 

Seite

Tatorte

110

- %-Aufgliederung der bekanntgewordenen Straftaten nach Tatorten (Großstadt, Mittelstadt, Kleinstadt, Lanage- biet)

110

- Häufigkeitsziff'ern der vier

Tatortgruppen

112

Benutzung von Kraftfahrzeugen bei der Tat

114

Aufklärung

Aufklärung

-

Verhältnis der aufgeklärten zu den bekanntgewordenen Straftaten, Aufklärungsquoten der einzelnen Strafta- ten(gruppen)

Von der (Kriminal)Polizei als Täter festgestellte Personen

V o n der (Kriminal)Polizei als Täter festgestellte Personen

116

ii6

ii8

- Prozentualer Anteil der einzelnen Altersstufen und Geschlechter an der jeweiligen Gesamttäterzahl der einzelnen Straftaten(gruppen)

118

- Prozentuale Aufgliederung der Täter der verschiedenen Altersgruppen und Geschlechter nach begangenen Straf- taten:

 

- Erwachsene

120

- Heranwachsende

122

- Jugendliche

124

- Kinder

126

Uberörtliche Täter

128

-

Anteil der überörtlichen Täter an der Gesamtzahl der Täter bei den einzelnen Straftaten(gruppen) und Auf- gliederung der überörtlichen Täter auf die begangenen Straftaten

128

Landfahrer

130

-

Anteil der Landfahrer an der Gesamtzahl der Täter bei den einzelnen Straftaten(gruppen) und Aufgliederung der Ge- samtzahl der Landfahrer auf die begangenen Straftaten

1150

Nichtdeutsche Täter

132

- Anteil der nichtdeutschen Täter an der Gesamtzahl der Täter bei den einzelnen Straftaten(gruppen) und Aufglie- derung der Gesamtzahl der nichtdeutschen Täter auf die begangenen Straftaten

132

 

- Gesamtübersicht : Straftat - Staatsangehörigkeit

134

Die Kriminalität in den Ländern und West-Berlin

136

 

- Länderanteile an der Gesamtbevölkerung und an der Gesamt- zahl der bekanntgewordenen Straftaten, Häufigkeitsziffern

136

- Aufklärungsquoten

137

Die im Jahre 1970 in der Bundesrepublik Deutschland

einschl * West-Berlins bekanntgewordene Kriminalität

1.

BEKANNTGEWORDENE STRAFTATEN

In der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden im Jahre 1970 (ohne

Verkehrsdelikte und ohne Staatsschutzdelikte) insgesamt

2.413.586 Verbrechen und Vergehen

gegen die deutschen Strafgesetze

registriert. (Die mit Strafe bedrohten Versuche werden dabei wie

vollendete Handlungen gezählt.)

Damit beträgt die Häufigkeitsziffer (d.i. die Zahl der auf 100.000

Einwohner errechneten Straftaten) der Gesamtzahl aller in der Poli-

zeilichen Kriminalstatistik erfaßten Verbrechen und Vergehen (Gesamt-

Häufigkeitsziff er) für das Bundesgebiet einschl. West-Berlins im Be-

richtsjahre 3.924.

Die Veränderungen der Gesamtzahl der bekanntgewordenen Straftaten,

der Gesamt-Häufigkeitsziffer und der Bevölkerung in den Jahren von

1963 bis 1970 veranschaulicht nachstehende tYbersicht:

JAHR

1963

1964

1965

1966

1967

1968

1969

1970

Bevölkerung

%-Verän-

Einwohner

am 30.

6.

gegenüber derung

dem Vorjahre

Bekanntgewordene Straftaten

 

%-Verän-

Gesamt

%-Verän-

derung

Häufig

derung

Fälle

gegenüber keite-

gegenüber

dem Vorjahre ziffer dem Vorjahre

57.606.300

.1.

1.678.840

58.289.800

+

1,2 %

1.747.580

59.040.600

+

1,3 %

1.789.319

59.675.800

+ 1,1 %

1.917.445

59.872.000

+ 0,3 %

2.074.322

60.165.100

+ 0,5 %

2.158.510

60.842.100

+

1,1 %

2.217.966

61.508.400

+ 1,1 %

2.413.586

 

.1.

2.914

.1.

+ 4,1 %

2.998

+

2,8 %

+

2,4 %

3.031

+ 1,1 %

+ 7,2 %

3.213

+

+

+

6,0 %

+

8,2 %

3.465

7,8 %

+ 4,1 %

3.588

3,6 %

+ 2,8 %

3.645

+ 1,6 %

+ 8,8 %

3.924

+ 7,7 %

-1-

*

Im Jahre 1970 entfielen -abgerundet- im einzelnen auf jeweils 100.000

Einwohner ( die entsprechenden Zahlen des Vorjahres sind in Klammern

beigesetzt ):

1.469 (1.467) einfache Diebstähle

1.051 ( 769) schwere Diebstähle

2.520

(2.236) einfache und schwere Diebstähle zusammen

 

darin sind enthalten:

217

(212) Fahrrad- und -gebrauchs-Diebstähle

85

( 75) Moped-, Motorrad- und -gebrauchs- Diebstähle

128

(110) Kraftwagen- und -gebrauchs-Diebstähle

346

(287)

Diebstähle aus Kraftfahrzeugen

259

(202)

Diebstähle an Kraftfahrzeugen

240

(191) Diebstähle aus Kaufhäusern und Selbst- bedienungsläden

84

( 89) Diebstähle aus Automaten

18

( 17) Taschendiebstähle

2

( i) Sprengstoff-, Munitions- o. Waffendieb- stähle

2

( 2) schwere Diebstähle in Banken, Sparkassen u. a. Geldinstituten

272

(232)

schwere Diebstähle in Geschäfts-, Fabrik-,

 

Werkstatt- und Lagerräumen

 

91

( 85)

schwere Diebstähle in Wohnungen

32

( 28) schwere Diebstähle in Boden- und Keller-

 

räumen

278

(302) Fälle von Betrug

darin sind enthalten:

66 ( 74) Fälle von Waren- und Warenkreditbetrug

2 ( 2) Fälle von Grundstücks- und Baubetrug

1 ( 1) Fälle von Kautions- und Beteiligungsbetrug

66 ( 71) Fälle von Geld- und Geldkreditbetrug

15 ( 22) Fälle von Betrug durch Geschäftsreisende

6 (

5)

Fälle von Untreue

28 ( 28) Fälle von Urkundenfälschung

-2-

86 (96) Sittlichkeitsdelikte

darin sind enthalten:

11

(ii) Fälle von Notzucht

27

(28) Fälle von unzüchtigen Handlungen mit Kindern

3

( 6) Fälle von Unzucht zwischen Männern

3

(

3)

Fälle von Kuppelei

3

( 3) Fälle von Zuhälterei

21

(24) Fälle von Erregung geschlechtlichen Ärgernisses

18

(21) andere Sittlichkeitsdelikte

59

(62) Unterschlagungen

62

(58) gefährliche und schwere Körperverletzungen

56

(55) Verbrechen und Vergehen wider die öffentliche Ordnung

26

(26) Fälle von Begünstigung und Hehlerei

15

(17) fahrlässige Brandstiftungen

17

(18) Fälle von Widerstand gegen die Staatsgewalt

30

(29) Verbrechen und Vergehen wider die persönliche Freiheit

21

(19) Fälle von Raub, räuberischer Erpressung, Auto-Straßenraub

1

( 2) Abtreibung

8

( 7) vorsätzliche Brandstiftungen

3

( 4) Verbrechen und Vergehen im Amt

4

( 3) Fälle von vollendetem / versuchtem Mord und Totschlag

1

( 1) fahrlässige Tötung

562 (558) Fälle der Sammelgruppe Alle sonstigen Verbrechen und

Vergehen gern. StGB -ohne Verkehrsdelikte -

darin sind enthalten:

47

( 51)

Beleidigungen

115

(116)

leichte vorsätzliche Körperverletzungen

290

(270) Sachbeschädigungen

-3-

140

(118) Fälle der Sammeigruppe Verbrechen und Vergehen gegen

strafrechtliche Neben- und Landesgesetze - ohne Ver-

kehrsdelikte

-

darin

sind

enthalten:

26 (8) Rauschgiftdelikte

1

(1)

Konkursdelikt

 

3

(4) Straftaten

nach UWG.,

Vergleichsordnung,

GmbH. -Gesetz, Genossenschaftsgesetz, Börsen- Gesetz, Aktiengesetz, RVO., Wirtschaftestraf- Gesetz u. a.

1 (1)

Fall anderer Art

(z.B. Körperverletzung mit tödlichem Ausgang, Verbrei- tung oder Herstellung von Falschgeld, Kindestötung)

*

Von den ausweislich der Polizeilichen Kriminalstatistik im Jahre

1970 bekanntgewordenen 2.413.586 Verbrechen und Vergehen waren

64,7 %

(61,9 %) Diebstahl und Raub

14,3 % (15,3 %) Straftaten der Sammelgruppe Alle sonstigen Verbrechen und Vergehen gem.

8,0 % ( 9,2 %) Betrug, Untreue, Urkundenfälsehung

3,6 % ( 3,3 %) Straftaten der Sammelgruppe Verbrechen und Vergehen gegen strafrechtliche Neben- und Landesgesetze

2,2 % ( 2,6 %) Sittlichkeitsdelikte

1,6 % ( 1,6 %) gefährliche und schwere Körperverletzung

1,5 %

i,4 %

( 1,7 %) Unterschlagung

( 1,5 %) Verbrechen und Vergehen wider die öffentliche Ordnung

2,7 %~ ( 2,9 %) andere Delikte

~> In dieser Gruppe sind enthalten:

Verbrechen und Vergehen wider die persönliche Freiheit : 0,8 %

Begünstigung und Hehlerei Fahrlässige und vorsätzliche Brandstiftung Widerstand gegen die Staatsgewalt Mord unC~ Totschlag einschl. Versuche und Tötung neu- geborener Kinder einschl. Kindestötung Alle übrigen Delikte

.

0,7 %

: 0,6

%

.

0,4 %

.

0,1 %

.

0,1

%

-4-

II.

DIE KRIMINALITÄT IN STADT LIND LAND

Die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland einschl. West-Berlins

verteilte sich am 30.6.1970~? auf die vier Tatortgruppen wie folgt:

 

30.

6. 1970

1969

Großstädte

20.005.990 Einwohner

=

32,5 %

32,3

%

Mittelstädte

11.515.920

Einwohner

=

18,7 %

17,0 %

Kleinstädte

11.769.910 Einwohner

=

19,2 %

19,2 %

Landgebiet

18.216.540 Einwohner =

29,6 %

31,5 %

Von den im Jahre 1970 in der Polizeilichen Kriminalstatistik er- faßten 2.413.586 Verbrechen und Vergehen entfielen auf

 

1970

1969

Großstädte

1.253.761

Fälle

= 52,0 %

51,2 %

Mittelstädte

482.652 Fälle

= 20,0 %

19,6 %

Kleinstädte

323.632 Fälle

=

13,4 %

13,5 %

Landgebiet

343.087 Fälle

=

14,2 %

15,4 %

Unbekannte, nich genau bestimmbar Tatorte

iO.454 Fälle

=

0,4 %

0,3 %

*

*) Aus dem Bericht des Statistischen Bundesamtes, Fachserie A ‹Bevölkerung und Kultur", Reihe 1 - Bevölkerungsstand und -entwicklung - IV. Bevölkerung der Gemeinden nach Gemeinde- größenklassen und mit 20.000 und mehr Einwohnern - 30.6.1970

-5-

Die im Jahre 1970 registrierte Zunahme um 195.620 Straftaten ge-

genüber dem Vorjahre verteilt sich nach Tatortgruppen folgender-

maßen:

BEKANNTGEWORDENE STRAFTATEN

1

TATORTBEREICH

1970

1969

Fälle

Fälle

Großstadt

1.253.761

1.135.967

Mittelstadt

482.652

433.089

Kleinstadt

323.632

299.850

Landgebiet

343.087

341.660

Unbekannte,

nicht genau

10.454

7.400

best immbare

Tatorte

Zusammen

2.413.586

2.217.966

Veränderung 1970 im Vergleich zu 1969

 

Fälle

+ 117.794

+ 10,4

+

49,563

+ 11,4

+

23.782

+

7,9

+

1.427

+

0,4

+

3.054

+ 41,3

+ 195.620

+

8,8

*

Die Räufigkeitsziffern der einzelnen Tatortgruppen (für die je-

weils erfaßte Gesamtzahl aller Straftaten) sind folgende:

Großstädte

Mittelstädte

Kleinstädte

Landgebiet

Gesamtes Bundes- gebiet einschl. West-Berlin

1970

1969

1968

6.267

5.789

5.622

4.191

4.183

4.220

2.750

2.563

2.554

1.883

1.783

1.812

3.924

3.645

3.588

-6-

Im Vergleich der Häufigkeitszif fern der vier Tatortgruppen

die einzelnen Straftaten(gruppen) zeigt sich, daß im Jahre 1970

das

verzeichnen hat bei

für

L a n

d g

e b

i e t

die höchsten Häufigkeitsziffern zu

- fahrlässiger Brandstiftung (20,3),

- vorsätzlicher Brandetiftung ( 9,0),

- schwerem Diebstahl in Banken, Sparkassen u. a. Geldinstituten (einschl. Postkassen) und deren Nebenstellen (2,7),

- Sprengstoff-, Munitions- und Waffen-Diebstahl (2,2),

- fahrlässiger Tötung -nicht in Verbindung mit Verkehrsunfall-

(1,8),

- Körperverletzung mit tödlichem Ausgang (0,4);

die

Kleinstädte

bei

- Grundstücks- und Baubetrug (2,1),

- Kautions- und Beteiligungebetrug (ŠŠ6),

- Herstellung von Falschgeld (0,1);

die

Mittelstädte

bei

- Fahrrad- und -gebrauchs-Diebstahl (343,4),

- Geld- und Geldkreditbetrug (87,6),

- Erregung geschlechtlichen Ärgernisses (29,3),

- Abtreibung (1,7),

- Verbreitung von Falschgeld (1,1).

während

die

G r o ß

s t ä

d t e

bei allen anderen Straftaten(gruppen)

die

höchsten Häufigkeitszif fern

aufweisen.

*

Die prozentuale Verteilung der bekanntgewordenen Straftaten auf

die vier Tatortgruppen zeigt in der Einzelbetrachtung, daß bei

einzelnen Straftaten(gruppen) der Gesamtdurchschnitt der jewei- ligen Tatortgruppen teilweise ganz wesentlich überschritten wird.

-7-

In den

aller bekanntgewordenen Verbrechen und Vergehen entfielen, lag

G r o 8 s t ä d t e n , auf die im Berichtsjahre 52,0 %

der Anteil bei folgenden Straftaten sogar höher als

56,0 %:

- Zuhälterei

85,4 %

- Diebstahl aus Kaufhäusern und Selbetbedienungsläden

66,1 %

- Taschendiebstahl

65,4 %

- Raub, räuberische Erpressung, Auto-Straßenraub

65,1 %

- Diebstahl aus Kraftfahrzeugen

64,2 %

- Widerstand gegen die Staatsgewalt

63,6 %

- Kraftwagen- und -gebrauchs-Diebstahl

63,4 %

- Konkuredelikte

62,1 %

- Rauschgiftdelikte

61,4 %

- Schwerer Diebstahl in Boden- und Kellerräumen

60,3 %

- Verbrechen und Vergehen wider die öffentl. Ordnung

59,3 %

-Unzucht zwischen Männern

58,2%

- Straftaten nach UWG., Vergl.Ordnung, Genoss.-Ges. u.ä. 56,7 %

-Schwerer Diebstahl-insgesamt-

In den

M

i t

t

e

1

s

t

ä d t

e n

56,3%

mit einem Anteil von 20,0 %

an der Gesamtzahl der Tatorte von allen erfaßten Straftaten betrug der Anteil 24,0 % und mehr bei:

- Fahrrad- und -gebrauchs-Diebstahl

29,6 %

- Einfache und schwere passive Bestechung

27,9 %

- Moped-, Motorrad- und -gebrauchs-Diebstahl

27,4 %

- Erregung geschlechtlichen Ärgernisses

26,5 %

- Waren- und Warenkreditbetrug

25,0 %

- Geld- und Geldkreditbetrug

24,8 %

- Abtreibung

24,8 %

- Verbreitung von Falschgeld

24,5 %

- Grundstücks- und Baubetrug

24,1 %

-Untreue

24,0%

-8-

In den

K 1

e i n

s t ä

d t e n

,

auf die i3,4 % aller re-

gistrierten Straftaten entfielen, lag der Anteil bei folgenden

Straftaten(gruppen) höher als 18,0 %:

- Herstellung von Falschgeld

34,2 %

- Kautions- und Beteiligungebetrug

25,6 %

- Sprengstoff-, Munitions- und Waffen-Diebstahl

25,4 %

- Grundstücks- und Baubetrug

24,2 %

- Körperverletzung

mit tödlichem Ausgang

22,4 %

- Verbreitung von Falschgeld

21,7 %

- Schwerer Diebstahl in Banken, Sparkassen u. a. Geld- instituten (einschl. Postkassen) und deren Neben- stellen

21,5 %

- Verbrechen und Vergehen gegen strafrechtliche Neben- und Landesgesetze - insgesamt -

19,8 %

- Tötung neugeborener Kinder einschl. Kindestötung

18,9 %

- Betrug

durch Geschäftsreisende

18,3 %

Im

L

a n

d g

e b

i e t

mit einem Anteil von 14,2 % an der

Gesamtzahl aller erfaßten Straftaten lagen folgende Straftaten

(gruppen) über 26,0 %:

- Schwerer Diebstahl in Banken, Sparkassen u. a. Geld-

instituten und deren Nebenstellen

- Sprengstoff-, Munitions- und Waffen-Diebstahl

- Fahrlässige

Tötung

47,0 %

43,8 %

42,5 %

- Fahrlässige Brandstiftung

39,5 %

- Körperverletzung mit tödlichem Ausgang

52,9 %

- Vorsätzliche Brandetiftung

32,6 %

- Tötung neugeborener Kinder einschl. Kindestötung

32,5 %

- Verbrechen und Vergehen gegen strafrechtliche Neben- und Landesgesetze - insgesamt -

28,8 %

- Betrug durch Geschäftareisende

27,9 %

-9-

BENUTZUNG

III.

VON KRAFTFAHRZEUGEN

BEI DER TAT

In der Gesamtzahl der im Jahre 1970 bekanntgewordenen 2.413.586

Straftaten sind 87.795 Fälle (d.s. 3,6 %) enthalten, in denen

festgestellt werden konnte, daß die Täter bei der Tatbegehung

Kraftfahrzeuge benutzten (1969: 81.189 Fälle = 3,7 % -

1967: 63.321 Fälle = 3,1 %).

84.365

Fälle = 3,9 %

-

Bei

- Notzucht lag mit

- Betrug durch Geschäftsreisende mit

- schwerem Diebstahl in Banken, Sparkassen u. a. Geldinstituten und deren Nebenstellen mit

- Mord und

Totschlag einschl. Versuche mit

1968:

19,0 %

18,3 %

18,1 %

13,5 %

der Anteil der Fälle, bei denen festgestellt werden konnte, daß

die Täter bei Tatbegehung Kraftfahrzeuge benutzten am höchsten.

Von den insgesamt festgestellten 87.795 Straftaten mit einer Be-

nutzung von Kraftfahrzeugen durch den Täter waren

54,9

% -

11,8 % -

schwerer und einfacher Diebstahl, Betrug,

9,8 % - Straftaten der Sammelgruppe Alle sonstigen Verbrechen

5,5

6,1

% -

% -

und

Vergehen

gern.

StGB",

Sittlichkeitedelikte,

Straftaten der Sammelgruppe Verbrechen und Vergehen

gegen strafrechtliche Neben- und Landesgesetze", 2,4 % - Verbrechen und Vergehen wider die persönliche Freiheit,

2,3 % - Unterschlagung,

1,6

1,2

% - Urkundenfälschung,

% -

Verbrechen und Vergehen wider die öffentliche Ordnung,

1,2 % - Raub, räuberische Erpressung, Auto-Straßenraub, 1,0 % - Gefährliche und schwere Körperverletzung, 0,9 % - Begünstigung und Hehlerei,

1,3 % -

andere Delikte.

-

10 -

IV.

AUFGEKLÄRTE

STRAFTATEN

Den in der Polizeilichen Kriminalstatistik 1970 als bekanntgeworden

registrierten 2.4115.586 Verbrechen und Vergehen stehen im gleichen

Zeitraume

1.1669955 (kriminal)polizeilich aufgeklärte Straftaten

gegenüber, was einer Gesamtaufklärungsquote von 48,~ % entspricht.

Eine Straftat wird als aufgeklärt nur erfaßt, wenn mindestens eine

der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

- Der Täter" muß durch Geständnis oder andere Beweismittel als überführt gelten;

- der bekannte oder der Person nach noch unbekannte ‹Täter" muß auf frischer Tat ergriffen worden sein, wobei es ohne Bedeutung ist, ob er die Tat leugnet;

- der Täter" muß feststehen oder seiner Person nach bekannt sein, gleichgültig, ob er festgenommen, in Freiheit belassen worden oder flüchtig ist.

tiber die Entwicklung der Gesamtaufklärungsquote in den Vorjahren

gibt nachstehende Tabelle Aufschluß:

-

Bekanntgewordene

Aufgeklärte

Straftaten

Straftaten

JAHR

Veränderung

eränderung

Gesamt - Au fklärungs quote -

Fälle

1965 1.678.840

1964 1.747.580

1965 1.789.519

1966 1.917.445

1967 2.074.322

1968 2.158.510

1969 2.217.966

1970 2.413.586

gegenüber

Fälle

gegenüber

 
 

Vorjahr

Vorjahr

 

=

 

-

952.50

-

55,5 %

+

68.740

961.82

+

29.520

55,0 %

+

41.759

951.11

./.10.712

55,2 %

+ 128.126

1.015.46

+

64.552

53,0 %

+

156.877

1.082.00

+

66.542

52,2 %

+

84.i88

1.118.49

+

36.484

51,8 %

+

59.456

1.136,41

+

17.924

51,2

%

+ 195.620 1.166.93

+

50.516

48,3 %

-

11

-

*

Dieser ‹Gesamtaufklärungsquote" kommt - wie immer wieder betont

werden muß - allenfalls ein rechnerischer Wert zu. Sie gründet

sich auf die Gesamtzahl aller in der Polizeilichen Kriminalsta-

tistik erfaßten Straftaten und kann infolge der großen Unter-

schiedlichkeit der darin enthaltenen Deliktsgruppen und deren

Aufklärungsmöglichkeiten nur sehr bedingt als Wertmesser der

kriminalpolizeilichen Aufklärungstätigkeit angesehen werden.

Wie unterschiedlich die Aufklärung tatsächlich ist, zeigen erst

die Aufklärungsquoten der einzelnen Straftaten(gruppen): Sie lie-

gen im Berichtsjahr (die Werte des Vorjahres sind in Klammern auf-

geführt) bei nachstehenden Straftaten(gruppen)

höher als 90,0 %:

Verbrechen und Vergehen wider die öffent-

liche Ordnung

Rauschgiftdelikte

92,3 %

(92,4 %)

92,7 % (87,2 %)*)

Konkuradelikte

95,4 %

(91,7

%)

Abtreibung

93,7 %

(92,0 %)s~

Körperverletzung mit

tödlichem Ausgang

93,8 %

(96,0 %)

Einfache und schwere passive Bestechung

94,2 % (87,7 %)#~

Mord und Totschlag (einschl. Versuche)

94,4 %

(94,8 %)

Straftatbestände nach UWG, Vergl.O. u. ä.

94,9 %

(97,6 %)

Betrug durch Geschäftsreisende

95,5 %

(95,7 %)

Verbrechen und Vergehen gegen strafrechtliche Neben- und Landesgesetze - insgesamt -

95,4 %

(96,4 %)

Verbrechen

und Vergehen

im Amt

95,6 %

(94,8 %)

Waren- und Kreditbetrug

95,7 %

(96,5 %)

Betrug, Untreue, Urkundenfälschung -insgesamt- 95,8 % (96,2 %)

Diebstahl aus Kaufhäusern und Selbstbedienungs- läden

96,3 %

(96,8 %)

Geld- und

Geldkreditbetrug

96,8 %

(96,6 %)*)

Kuppelei

97,1 %

(97,7 %)

Unzucht zwischen Männern

97,2 %

(97,1 %)

Grundstücks- und Baubetrug

97,6 %

(99,0 %)

~) bisher bestes Aufklärungsergebnisl

-

12 -

Zuhälterei

97,8 %

(96,5 %)~)

Fahrlässige Tötung

97,8 %

(98,5 %)

Widerstand gegen die Staatsgewalt

99,1 %

(97,6 %)

Kautions- und Beteiligungsbetrug

100,0 %

(95,2 %)~

BegUnstigung und Hehlerei

100,0 %

(100,0 %)

Zwischen 70,0 % und 90,0 %:

Unziichtige Handlungen mit Kindern

73,2 %

(75,6 %)

Notzucht

75,0 %

(74,6 %)*)

Sittlichkeitsdelikte - insgesamt -

75,2 %

(73,7 %)

Beleidigung

81,3 %

(81,7 %)

Gefährliche und schwere Körperver- letzung

83,8 %

(85,2 %)

Verbrechen und Vergehen wider die persönliche Freiheit

87,1 %

(89,1 %)

Unterschlagung

87,7 %

(88,9 %)

Leichte vorsätzliche Körperverletzung

87,9 %

(88,4 %)

‹Alle anderen SittJ.ichkeitsdelikte"

88,1 %

(75,3 %)~

Zwischen 60,0 % und 70,0 %:

 

Herstellung von Falschgeld

60,5 %

(65,9 %)

Fahrlässige

Brandstiftung

68,6 %

(68,3 %)

Tötung neugeborener Kinder einschl.

 

Kindestötung

68,9 %

(71,3 %)

Zwischen 40,0 % und 60,0 %:

Vorsätzliche Brandstiftung

42,9 %

(46,7 %)

Sprengstoff-, Munitions- und Waffen- Diebstahl

46,9 %

(52,8 %)

‹Alle sonstigen Verbrechen und Ver-

gehen

gern. StGB."

53,7 %

(57,3 %)

Erregung geschlechtlichen Ärgernisses

57,0 %

(57,4 %)

Raub, räuberische Erpressung, Auto- Straßenraub

58,1 %

(61,6 %)

*) bisher bestes Auflclärungsergebnisi

-

13 -

Zwischen 30,0 % und >40,0 %:

Schwerer Diebstahl in Geschäfts-, Fabrik-, Werkstatt- und Lagerräumen

Schwerer und einfacher Diebstahl -insgesamt- 33,3 %

Schwerer

Kraftwagen- und -gebrauchs-Diebstahl

Diebstahl aus Automaten

Schwerer Diebstahl in Banken, Sparkassen u. a. Geldinstituten und deren Nebenstellen 36,7 % (50,6 %)

(32,3 %)

Verbreitung von Falschgeld

Einfacher Diebstahl -insgesamt-

31,4 %

33,8 %

35,8 %

36,5 %

38,2 %

39,3 %

(33,9 %)

(34,8 %)

(37,4 %)

(38,5 %)

(35,7 %))

Diebstahl in Wohnungen

(38,3 %)Š~)

Zwischen 20~0 % und 30,0 %:

Schwerer Diebstahl -insgesamt-

24,8 %

(28,2 %)

Sachb es chädigung

24,8 %

(26,5 %)

Moped-, Motorrad- und -gebrauchs- Diebstahl Schwerer Diebstahl in Boden- und Keller-

25,0 %

(28,1 %)

räumen

25,5 %

(25,4 %)

Taschendiebstahl

29,3 %

(31,8 %)

Unter 20,0 %:

Diebstahl an Kraftfahrzeugen

7,1 %

( 8,0

%)

Fahrrad- und -gebrauchs-Diebstahl

11,3 %

(12,3 %)

Diebstahl aus Kraftfahrzeugen

18,8 %

(22,0 %)

*) bisher bestes Aufklärungsergebnis!

-

i4 -

V.

TÄTER

Im Zuge der Aufklärung von 1,166.9133 Straftaten wurden im Jahre

1970 insgesamt

1.026.8613 ‹Täter"

( von der (Kriminal)Polizei als Tat-

verdächtig anzusehende Personen )

festgestellt

Davon haben begangen

41,5 % Schweren und einfachen Diebstahl,

18,5 % Alle sonstigen Verbrechen und Vergehen gern. StGB",

12,7 % Betrug, Untreue, TJrkundenfälschung,

7,8 % Verbrechen und Vergehen gegen strafrechtliche Neben-

und Landesgesetze", 4,i % gefährliche und schwere Körperverletzung,

3,3 % Sittlichkeitsdelikte,

3,1 % Verbrechen und Vergehen wider die öffentliche Ordnung,

2,6 % Unterschlagung,

1,5 % Verbrechen und Vergehen wider die persönliche Freiheit,

1,5 % Begünstigung und Hehlerei,

1,0 % Widerstand gegen die Staatsgewalt,

1,0 % fahrlässige und vorsätzliche Brandstiftung,

1,0 % Raub, räuberische Erpressung, Auto-Straßenraub,

0,6 % andere Delikte.

*

Als Täter" werden alle Personen erfasst, die (kriminal>polizei-

lich einer mit Strafe bedrohten Handlung als überführt angesehen

werden können. Als Täter gilt auch jeder Teilnehmer im Sinne des

StGB. Für die Erfassung gilt der Grundsatz, daß in einem zusam-

menhängenden Ermittlungsverfahren jeder Täter nur einmal gezählt

-

15

-

wird. Die Erfassung der Täter erfolgt bei derjenigen Straftat,

die mit der schwersten Strafe - bei ungleichen Strafarten mit

der schwersten Strafart - bedroht ist. Da eine als Täter"

festgestellte Person nicht nur einmal im Jahr, sondern inner-

halb verschiedener zeitlich auseinanderliegender Ermittlungs-

verfahren immer wieder erneut erfasst wird, sind die 1,026.863

registrierten Täter nicht 1.026.863 verschiedenen Personen

gleichzusetzen. Von der Errechnung sog. Kriminalitätsbelastungs-

zif fern

(= Zahl der auf 100.000 Personen der Gesamtbevölkerung

und der einzelnen Altersstufen entfallenden Täter") wird u. a.

auch aus diesem Grund Abstand genommen, Schließlich ist in die-

sem Zusammenhang noch zu erwähnen, daß in der Täterzahl auch

die noch im strafunmündigen Alter stehenden Personen (Kinder)

enthalten sind.

*

Nach Alter und Geschlecht setzt sich die Gesamtzahl der von der

(Kriminal)Polizei im Jahre 1970 als Täter" festgestellten Per-

sonen wie folgt zusammen:

Altersgruppe

und

Geschlecht

1970

Anzahl

1969

ERWACHSENE

689.150

67,1

68,8

davon: männl.

558.952

54,4

56,2

weibl.

130.198

12,7

12,6

HERANWACHSENDE

127.487

12,4

11,5

davon:

männl.

113.305

11,0

10,4

weibl.

14.182

i,4

1,1

JUGENDLICHE

137.963

15,4

13,0

davon:

männl.

117.239

11,4

11,3

weibl.

20.724

2,0

1,7

KINDER

72.263

7,1

6,7

davon:

männl.

61.501

6,0

5,8

weibl.

10.762

1,1

0,9

GESAMTZAHL

1.026.863

100,0

100,0

DER TÄTER:

-

-16 -

*

Der prozentuale Anteil der einzelnen Altersstufen und Geschlechter

an der jeweiligen Gesamttäterzahl der einzelnen Straftaten(gruppen)

und die Aufgijederung der Gesamtzahl der Täter jeder Altersstufe

und jeden Geschlechts auf die von ihnen begangenen Straftaten zei- gen u. a. folgendes:

1. Erwachsene

a. Männliche Täter

Der Anteil der männlichen erwachsenen Täter an der Gesamt- zahl aller in der Polizeilichen Kriminalstatistik im Jahre

1970 ausgewiesenen Täter beträgt 54,4 % (1969:

1968: 58,1 %).

56,2 %

-

Bei folgenden Straftaten(gruppen) wurde dieser Durchschnitt u. a. überschritten und lag sogar über 85,0 %

- Zuhälterei

90,5 %

- Einfache und schwere passive Bestechung

89,7 %

- Verbrechen und Vergehen im Amt

88,9 %

Nach der prozentualen Aufgliederung der 558.952 männlichen

erwachsenen Täter auf die von ihnen verübten Straftaten

haben begangen

27,5 % schweren und einfachen Diebstahl

22,3 % Straftaten der Sammelgruppe ‹Alle sonstigen Verbrechen und Vergehen gem. StGB",

17,3 % Betrug, Untreue, Urkundenfälschung, 9,0 % Straftaten der Sammelgruppe ‹Verbrechen und Vergehen gegen strafrechtliche Neben- und Landesgesetze", 5,0 % gefährliche und schwere Körperverletzung

4,3 % Sittlichkeitsdelikte, 3,9 % Verbrechen und Vergehen wider die öffentliche Ordnung, 3,4 % Unterschlagung,

2,1 % Verbrechen und Vergehen wider die persönliche Freihiet, 1,5 % Widerstand