Angst auf Objektsuche wählt Klimawandel und Energiewende

Ulrich Wolff
Dezember 2013


Seit Urzeiten etabliert und sichert Angst die Macht der jeweils Herrschenden in der
Gesellschaft. Die Liste der erfolgreichen Suche nach geeigneten Objekten ist lang
und führt von Hölle und Teufel über Kernenergie, Waldsterben, Rinderwahn und
Vogelgrippe bis hin zum Objekt „Klimawandel“ als Voraussetzung für das irrsinnige
deutsche Geschäftsmodell „Energiewende“.

Die Parole: „Ein geringfügiger Wiederanstieg der CO
2
Konzentration in der
Atmosphäre soll einen Anstieg der Temperaturen um einige ℃ und der
Meeresspiegel um einige Meter bewirken, falls nicht unverzüglich global auf die
Nutzung fossiler Brennstoffe verzichtet wird.“






Der Appell aus dem Jahr 1988 muss auch in Zukunft ohne Wirkung bleiben, weil für
eine wachsende Weltbevölkerung von gegenwärtig etwa 7,5 Milliarden, die nicht
einmal den Hunger beseitigen konnte, auch in Zukunft eine verstärkte Nutzung
fossiler Bennstoffe unverzichtbar ist. Trotz des Irrsinns Energiewende wächst die
CO
2
Freisetzung auch in Deutschland.

Als Ausgangspunkt und Grundlage für das Angstobjekt Klimawandel dienen allein die
folgenden unauffälligen Veränderungen in der Erdgeschichte:
2

Angestiegen sind seit dem Ende des 19. Jahrhunderts

1. die errechnete mittlere Temperatur an der Erdoberfläche um 0,7 – 0,8℃,
2. die Meeresspiegel um etwa 20 cm (≈1 – 2 mm/Jahr) und
3. die CO
2
Konzentration in der Atmosphäre um 0,01% (≈1 - 2 ppm/Jahr).

Die Temperaturen zur Zeit des alten Roms wurden noch nicht wieder erreicht. Der
mittlere jährliche Anstieg der Meeresspiegel von etwa 10 mm/Jahr hat sich seit dem
Ende der letzten Eiszeit vor 12000 -15000 Jahren auf 1 – 2 mm/Jahr verringert. Der
Anteil des CO
2
in der Atmosphäre war von ursprünglich mehr als 25% auf 0,03%
abgesunken, ist durch Nutzung fossiler Brennstoffe wieder auf 0,04% angestiegen
und macht die Erde nun ein klein wenig grüner. Die Assimilation ließ den Gehalt des
Abfallproduktes Sauerstoff in der Atmosphäre von ursprünglich Null auf 22%
ansteigen und degradierte dabei das CO
2
zum Spurengas ohne dass jemals ein
Einfluss dieser Veränderungen auf Wetter oder Klima erkennbar wurde.

Nachdem ein vorgeblich drohender dramatischer Klimawandel als potentielles
Angstobjekt ins Visier der Politik geraten war, wurde im Jahr 1988 zielrichtig vom
United Nations Environment Programme (UNEP) und der World Meteorological
Organization (WMO) das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der
sog. Weltklimarat, installiert. Dieses IPCC sollte der Welt angeblich einen klaren
wissenschaftlichen Einblick in den gegenwärtigen Stand der Kenntnisse zur künftigen
Klimaänderung verschaffen. Dazu musste es als unverzichtbare Voraussetzung
gelingen, den postulierten Einfluss des CO
2
auf das Wetter und Klima nachzuweisen
und seine Größe mit Hilfe von mathematischen Modellen zu quantifizieren.

Seither finden daher Menschen mit einschlägiger Ausbildung im Spiel mit einer
Vielzahl von Computer Modellen eine lukrative Beschäftigung, wenn sie denn mit
Fleiß verkünden, dass ein weiterer geringfügiger Wiederanstieg der CO
2

Konzentration in der Atmosphäre einen Anstieg der Temperaturen um einige ℃ und
der Meeresspiegel um einige Meter bewirken würde, falls nicht unverzüglich global
auf die Nutzung fossiler Brennstoffe verzichtet wird.
http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg1/#.Uk1cqhxiA3V

Inzwischen haben die Politiker nahezu aller Staaten der Welt außerhalb
Deutschlands das Interesse an der Nutzung dieses Angstobjektes „Klimawandel“ in
Politik und Wirtschaft verloren. Deutschland wurde zum „letzten Mohikaner“.

Seit 15 Jahren stagnieren Temperaturen, der Energiebedarf einer wachsenden
Weltbevölkerung erzwingt eine verstärkte Nutzung fossiler Brennstoffe und lässt die
Freisetzung von CO
2
entsprechend ansteigen
1
.
Kontraproduktiv zur angestrebten Reduktion der CO
2
Freisetzung wird in
Deutschland ein Ausstieg aus dem „Angstobjekt Kernenergie“ aufgesattelt. Trotz
dieser irrationalen, inzwischen sehr teueren Energiepolitik steigt die CO
2
Freisetzung
auch in Deutschland weiter an.


1
Das Wasser der Ozeane wird letztlich mehr als 90% der jährlich wieder freigesetzten Menge des
CO2 aufnehmen. Etwa 50% dieser Menge verbleibt zunächst in der Atmosphäre weil im CO
2

Kreislauf Wasser entsprechend der temperaturabhängigen Löslichkeit CO
2
entgast oder löst.
3
Die Fakten zum Angstobjekt Klimawandel:

Die obere Erdkruste besteht zu 29% aus Festland und zu 71% aus Ozeanen mit
einer mittleren Wassertiefe von ≈3900m. Lokale Wassertemperaturen bewegen sich
zwischen -2℃ (271K) und 30℃ (303K). An der Oberfläche des wesentlich kleineren
Festlandanteils variieren die lokalen Temperaturen dagegen zwischen -90℃ (185K)
und +60℃ (332K). Der Mittelwert der Temperatur an der Oberfläche der Erdkruste
liegt gegenwärtig im mehrjährigen Mittel bei ≈15℃ (288K). Die Jahreswerte dieser
errechneten Temperatur schwanken in einem Band von etwa ±1℃ (±1K).

Allein mit der Erdwärme und ohne Absorption und Speicherung von Solarstrahlung
würde sich an der Oberfläche der Erdkruste eine Temperatur von -240℃ (32K)
einstellen (1). Die Zeitverzögerung zwischen Absorption von Solarstrahlung und
Emission ihrer Energie als Wärmestrahlung in den Weltraum lässt die Temperaturen
in Ozeanen und Festland jedoch gegenwärtig um 255℃ (255K) auf die vorgenannten
Mittelwerte ansteigen, bzw. verhindert eine entsprechende Abkühlung der Erdkruste.

Das Konstrukt eines angeblich drohenden Klimawandels setzt daher wohl bewusst
auf eine Suche nach Stecknadeln im Heuhaufen, wenn es darum geht, die Ursachen
für einen Anstieg der mittleren Temperatur an der Erdoberfläche um nur 0,3% (0,7 –
0,8℃, zeitabhängig im Anhang) in 150 Jahren zu erkennen und darauf gestützt den
weiteren Verlauf zu prognostizieren. Das legt nahe, die betrachtete Zeitspanne der
Erdgeschichte von den 150 Jahren, die der Weltklimarat benutzt, auf 15000 Jahre in
die letzte Eiszeit hinein auszudehnen:

Vor 15000 Jahren lagen die Meeresspiegel um mindestens 120 m, die Temperaturen
um mindestens 5℃ (5K) und der CO
2
Gehalt um 0,01% (100 ppm) tiefer als zum
Beginn der Industrialisierung vor etwa 150 Jahren. Während dieser 15000 Jahre sind
die Meeresspiegel durchschnittlich jeweils um knapp 10 mm/Jahr angestiegen. Den
Trend kennzeichnen erhebliche jährliche Schwankungen, sogar verbunden mit dem
Wechsel des Vorzeichens z. B. während der sog. kleinen Eiszeit im Mittelalter.
Dieser Anstieg der Meeresspiegel hat sich seit einigen tausend Jahren auf 1 – 2
mm/Jahr verringert.

Dem Anstieg der Wassertemperatur um mindestens 5℃ (5K) folgte - zeitlich
nachlaufend - eine Ausgasung von CO
2
, die seine mittlere Konzentration in der
Atmosphäre um etwa 0,01% ansteigen ließ.

Die Meeresspiegel müssen ansteigen, wenn ein zusätzlicher Energiefluss in die
Erdkruste nicht schwimmendes Eis schmelzen und/oder Wassertemperaturen
ansteigen lässt. Eisschmelze und Temperaturanstieg beweisen daher, dass die
Energiebilanz der Erde im betrachteten Zeitraum - ausgenommen z. B. die
Zeitspanne der sog. „kleinen Eiszeit“ im Mittelalter - positiv war und noch heute
positiv ist. Offenbar wurde die Energiebilanz der Erde bereits vor 15000 Jahren
positiv. Entweder war die Energiezufuhr angestiegen oder der Energieabfluss in den
Weltraum hatte sich verringert. Letzteres muss ausgeschlossen werden, weil
während dieses Zeitraums auch die Temperaturen in Erdkruste und Atmosphäre
angestiegen sind. Daher gerät die Größe des direkt reflektierten Anteils der
eintreffenden Solarstrahlung ins Blickfeld.

Die Größe dieses Anteils wird mit 30% des eintreffenden Energieflusses von der
4
Sonne angegeben (siehe Energiebilanz im Anhang ). 3/4 davon werden der Wirkung
der Wasser- und Eispartikel in Wolken zugeordnet. Die wirksamen Mechanismen
einer Umlenkung von Solarstrahlung an solchen Wassertropfen und Eiskristallen in
den Weltraum sind grundsätzlich bekannt und werden in den Gesetzen der
geometrischen Optik erfasst. Fehlende Kenntnis über Größe, Struktur und Verteilung
der Partikel zusammen mit der Komplexität der Wolkenbildung verhindern jedoch
eine mathematische Modellierung des globalen Vorgangs der Umlenkung von
Solarstrahlung.

Bekannt ist ebenfalls, dass zur Einleitung von Kondensation oder Sublimation von
Wasser in der Atmosphäre sog. Keime vorhanden sein müssen, die jeweils mit dem
Niederschlag „ausgewaschen“ und nachfolgend wieder ersetzt werden. Der Eintrag
der Kondensationskeime in die Atmosphäre hat daher als Auslöser von
Kondensation und Sublimation von Wasserdampf einen signifikanten Einfluss auf
ihren Wasser/Eisgehalt und über die Reflexion von Solarstrahlung in den Weltraum
direkt Einfluss auf die Energiebilanz der Erde. Auch für den kontinuierlichen Eintrag
solcher Kondensationskeime in die Atmosphäre fehlen sowohl mathematische
Modelle als auch für eine Anwendung erforderliche Daten. Es verwundert daher
nicht, dass nahezu alle Autoren in ihren Klimamodellen 30% der eintreffenden
Solarstrahlung als konstante Größe ihres reflektierten Anteils verwenden.

Für die Energiebilanz der Erde während der letzten 150 Jahre ergeben sich jedoch
davon abweichend aus den Änderungen der Pegelstände
2
der Ozeane folgende
Fakten:

Eine Energiezufuhr von 0,278 kWh ist erforderlich um bei konstanter Temperatur
durch Schmelzen von (nicht schwimmenden) Eis den Wasserspiegel um 1 mm/m
2


ansteigen zu lassen. Die Daten an 23 Messstellen (2),(3) weisen zwischen 1904 bis
1953 einen mittleren jährlichen Anstieg der Pegelstände zu 1,91 ± 0,14 mm/Jahr aus,
der sich danach im Zeitraum von 1954 bis 2007 auf 1,42 ± 0,14 mm/Jahr verringert.
Während dieser Zeiträume schmolz Eis an weniger als 10 % der Erdoberfläche. An
diesem Flächenanteil wurden daher insgesamt ≈1,69 t/ m
2
Wasser mit einer
Energiezufuhr von ≈469 kWh/m
2
erschmolzen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde
gleichzeitig auch im Wasser der Ozeane (an 71 % der Erdoberfläche) und der
restlichen Festlandfläche (etwa19% der Erdoberfläche) ebenfalls ein Energiefluss
von ≈469 kWh/m
2
absorbiert und in Wärme gewandelt.

Einen solchen zusätzlichen Energiefluss von 469 kWh/m
2
liefert während eines
Zeitraums von 103 Jahren ein Ungleichgewicht der Energiebilanz der Erde von nur
+0,52 W/m
2
bzw. von nur +0,2%. Bei einer mittleren Meerestiefe von 3900 m lässt
dieser Energiefluss die mittleren Wassertemperaturen der Ozeane im Volumen und
an der Oberfläche um ≈+0.74 K ansteigen und erklärt so die Ursache des aus
Messungen errechneten Anstiegs dieser Temperatur um 0.7 – 0.8 K.
http://de.scribd.com/doc/171268396/Schwankungen-der-Energiebilanz-der-Erde-
lassen-Meeresspiegel-und-Temperaturen-ansteigen

2
Ein beobachteter Anstieg von Pegelständen kann auch andere Ursachen haben wie z. B.
tektonische Veränderungen, die regional auch nachgewiesen werden. Es gibt jedoch keine
Hinweise darauf, dass solche Einflüsse während der hier betrachteten Zeiträume signifikant
zum beobachteten Anstieg beigetragen haben könnten.

5

Eine plausible Erklärung für diese recht geringen natürlichen Veränderungen der
Wolkenbildung und damit für die vorstehend vorgestellten Beobachtungen und
Schlussfolgerungen schlägt Svensmark mit dem Hinweis auf einem veränderlichen
Eintrag von Kondensationskeimen insbesondere aus dem Weltraum vor (4),(5).

Damit ordnen sich die in 150 Jahren beobachteten Änderungen und die vom IPCC
benutzten Kennzeichen für globale Änderungen des Klimas konsistent in den Verlauf
der seit 15000 Jahren beobachteten Klimageschichte ein. Indizien für den
postulierten Einfluss der Konzentration der mehr als zweiatomigen Gase in der
Atmosphäre auf die seit 15000 Jahren beobachteten Veränderungen sind nicht
erkennbar. Das wird auch deutlich wenn man die Ursachen für die Wirkung des sog.
atmosphärischen Treibhauseffektes und anderer wesentlicher physikalischer
Grundlagen der großen Zahl von „Klimamodellen“ hinterfragt, die ganz allein und mit
unterschiedlichen Ergebnissen das Angstobjekt Klimawandel stützen sollen.

Der atmosphärische Treibhauseffekt:

Die Erwärmung der Erdkruste um mehr al 250 ℃ (250 K) ist die Folge der Absorption
und Speicherung von Solarstrahlung in Erdkruste und Atmosphäre. Einen kleinen
Anteil an dieser Erwärmung hat der sog. atmosphärische Treibhauseffekt. Im
Treibhaus des Gärtners bewirkt der Einschluss durch Glas oder ähnlich wirkende
Materie die dazu erforderliche Verzögerung des durchlaufenen Energieflusses
3
.
Im Wasserkreislauf der Atmosphäre übernehmen Wassertropfen und Eispartikeln die
Funktion des Einschlusses der darunter liegenden Materie. Sie reflektieren – wie
bereits gezeigt - einen Teil der Solarstrahlung in den Weltraum und lassen
gleichzeitig auch den „atmosphärischen Treibhauseffekt“ entstehen.
Beobachtung und Messung kennzeichnen diesen „Einschluss“ als sog. „Tropopause“
mit einem Temperaturminimum in der Atmosphäre, das den gesamten Erdball
umschließt. Diese „Wärmesenke“ entsteht, weil zum einen Wasser und Eis
Energieflüsse sammeln; das umfasst ausgehend von der Erdkruste Wärmestrahlung,
Konvektion, Kondensation, Wärmeleitung und von der Atmosphäre oberhalb der
Tropopause z. B. Wärme, die als Folge der Ionisierung durch Interaktion von
Gasatomen mit dem extrem kurzwelligen Anteil der Solarstrahlung zufließt. Zum
anderen emittieren Wasser- und Eispartikel kontinuierlich einen Energiefluss in Form
von Wärmestrahlung in den Raumwinkel von 360 Grad. Diese Energie fließt daher
jeweils etwa hälftig in Richtung Weltraum und Erdkruste.

Alle Änderungen von Temperaturen und/oder Wasser/Eismengen der In Erdkruste
und Atmosphäre betroffenen Materie folgen ihrer lokalen Energiebilanz, die Mengen

3
Ein Treibhaus entsteht durch die Verwendung von Glas oder vergleichbarer Materie als
Einschluss mit der Folge, dass die mittlere Temperatur im Inneren über das Niveau der
Umgebung ansteigt. Ursache ist eine durch den Einschluss verursachte Verzögerung des
Energieflusses durch die Materie des Treibhauses obwohl Reflexion an und Extinktion in der
Materie des Einschlusses die Energiezufuhr aus der Solarstrahlung verringern.
Die Umschließung sammelt und wandelt alle weiteren Energieflüsse als Wärme und verliert
kontinuierlich Energie in Form von IR Strahlung, durch Wärmeleitung, Konvektion und ggf.
Verdampfung von Niederschlag. Ihre Temperatur folgt ihrer Energiebilanz. Auch die
Enthalpie (Temperatur) der Materie im Inneren des Treibhauses folgt den Schwankungen
ihrer jeweiligen Energiebilanz im Tagesverlauf.

6
von Wasser und Eis in der Atmosphäre auch der Wirkung der Schwerkraft.

Sichtbare Wolken wirken auf die Bilanz absorbierter und emittierter
Wärmestrahlungen wie eine geschlossene Wasser-/Eisschicht, weil die Projektion
der Partikel auf eine Kugelfläche stets die Größe des darunter liegenden
Flächenanteils erreicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit schließen sehr kleine
Eispartikel in gleicher Weise auch in den zeitweise wolkenfreien Bereichen der
Atmosphäre ein dort vermutetes Fenster für Wärmestrahlung
4
.
http://de.scribd.com/doc/144664169/Treibhauseffekte

Vergleichbar zum Treibhaus des Gärtners steigt daher die Temperatur der Erdkruste
als Folge der Verzögerung des durchlaufenden solaren Energieflusses an. Ihre
Enthalpie und Temperatur folgen den Änderungen ihrer Energiebilanz in gleicher
Weise, wie die der Materie im Inneren eines Treibhauses. Die Komplexität dieser
Vorgänge und die fehlende Datenbasis machen eine Quantifizierung der unstreitigen
Wirkung des globalen atmosphärischen Treibhauseffektes unmöglich. Die
Komplexität der Vorgänge verhindert sowohl eine hineichende Erfassung von Daten
durch Messung als auch eine mathematische Darstellung. Daher ist auch eine
Prognose von Veränderungen seiner Wirkung grundsätzlich nicht möglich.
Das Konstrukt des Angstobjektes Klimawandel ignoriert die dominante Wirkung von
Wasser und Eis und stützt sich allein auf die Behauptung, CO
2
, Wasserdampf und
andere sog. Klimagase würden diesen Effekt erzeugen und seine Wirkung bei
steigender Konzentration in der Atmosphäre verstärken.

Übersehen wird dabei u. a., dass der kontinuierlich erzeugte Kreislauf langwelliger
Strahlung in der Atmosphäre von fester und flüssiger Materie ausgeht, nur ein Teil
der relevanten Energieflüsse ist und von diskontinuierlich an diskreten Wellenlängen
absorbierenden und emittierenden Spurengasen lediglich gestört wird. Diese Störung
des Strahlungsflusses verändert zwar im Kreislauf der langwelligen Strahlung das
Spektrum, nicht jedoch die Strahlungsanteile der Energieflüsse in der Atmosphäre
und zurück zur Erdkruste. Das wäre aber erforderlich, um die Speicherzeit von
Solarenergie in Erdkruste und Atmosphäre und damit Temperaturen zu verändern.

Die angebliche quantitative Wirkung des atmosphärischen Treibhauseffektes wird oft
als Differenz zwischen einer mittleren Temperatur an der Oberfläche der Erdkruste
und einer fiktiven mittleren Temperatur von -18℃ (255K) zusammen mit einem
Energiefluss von 239 W/m
2
in den Weltraum genannt. (Die tatsächliche räumliche
Vereilung der Größe des emittierten Energieflusses erzeugt deutlich niedrigere
Mittelwerte. Beispielhaft dafür ist auch das Institut für Klima und Energie e.V. (EIKE),

4
Die Beobachtung des Wasserkreislaufes in der Atmosphäre bestätigt, dass stets eine
hinreichend große Dichte von Kondensations-/Sublimationskeimen für Wasserdampf
vorhanden ist. Daher muss sich beim Unterschreiten von 0 ℃ Wasserdampf an solche Keime
anlagern und Eispartikel bilden, die als sehr kleine Schwebeteilchen unsichtbar bleiben.
Dichte und Größenverteilung solcher Partikel sind nicht bekannt. Eine quantitative Aussage,
ob ihre gesamte Oberfläche ausreicht, um das atmosphärische Fenster für IR Strahlung zu
schließen, ist daher nicht möglich. Der Zusammenhang zwischen Eismenge, Partikelradius
und gesamter Oberfläche macht das jedoch sehr wahrscheinlich: Wenn z. B. in einer
Luftsäule von 1000 m Höhe bei einem Druck von 0,5 bar 0,01% (100 ppm) Wasserdampf
über längere Zeit zu Partikeln mit einem Radius von ≈ 1/1000 mm sublimieren, erreicht ihre
Oberfläche bereits 50 m
2
über jedem m
2
einer darunter liegenden Kugelschale und ihre
Wirkung die einer geschlossenen Wasserschicht.
7
das zwar die Größe der vom IPCC unterstellten Wirkung eines Wiederanstiegs der
CO
2
Konzentration bezweifelt, den Effekt selbst jedoch auf die vorgenannte
physikalisch unsinnige Weise definiert und quantifizieren will
5
.

Die Klimamodelle:

Der Versuch einer mathematischen Beschreibung des offenen Systems „Erde –
Weltraum“ stößt auf ein äußerst komplexes Anfangswertproblem dessen
Zustandsänderungen in Atmosphäre und Erdkruste nichtlinear und langfristig sogar
chaotísch-stochastisch ablaufen. Ausgehend von der kontinuierlichen Erfassung sog.
Wetterdaten an einigen Tausend Messstationen gelingt es mit Hilfe mathematischer
Modelle und bei Nutzung der besten verfügbaren Computer, die deterministische
Komponente der Änderungen zu erfassen. Auf diese Weise gelingt jedoch lediglich
eine Vorhersage wahrscheinlicher Veränderungen des „Wetters“ und höchstens für
eine Woche. Bereits dieser Sachverhalt stellt jeden Versuch längerfristiger
Prognosen grundsätzlich in Frage.

Der Klimabegriff wird seit langen für einzelne Gebiete und definierte Zeitabschnitte –
meist 30 Jahre - mit Hilfe einer Statistik von Mittelwerten der lokalen Daten der
Vergangenheit definiert, die das tägliche Wetter beschrieben hatten. Trotzdem folgt
das IPCC einer Sektion der sog. „Klimawissenschaft“, die gegenteilig behauptet,
dass es möglich sei, langfristige Veränderungen eines „globalen Klimas“ sogar mit
Hilfe stark vereinfachter mathematischer Modelle zu berechnen. Dabei werden
allerdings u. a. folgende wesentliche Fakten übersehen oder ignoriert:

1. Das Postulat einer ausgeglichenen Energiebilanz (siehe Anhang) am oberen
Rand der Atmosphäre für die Dauer der jeweils betrachteten Zeiträume ist
erforderlich, um die mathematischen Anforderungen hinreichend für eine
Modellierung zu reduzieren. Dieser Trick macht aus dem „tatsächlichen
Anfangswertproblem“, das gesuchte Veränderungen erfassen könnte, ein nun
mit Hilfe von Modellrechnungen „lösbares“ Randwertproblem. Ignoriert wird
jedoch, dass sowohl im betrachteten Zeitraum von 150 Jahren als auch in den
15000 Jahren davor Temperaturen und Meeresspiegel nur ansteigen konnten,
weil die Bilanz tatsächlich positiv war. Das IPCC bestätigt (im oben
angeführten link), dass eine Abweichung um nur 0,5 W/m
2
auch heute nicht
durch Messung erkannt werden kann.
6


5
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, auch Pressesprecher bei EIKE in ,Der Treibhauseffekt",
2010, Zitat:........"Entsprechend dem oben hergeleiteten T = – 18 ℃ wäre die Erde ohne
Atmosphäre ein einziger Eisblock, auf dem Leben der uns gewohnten Form nicht existieren
könnte. Real gemessen wird dagegen im Mittel über alle Tages- und Jahreszeiten sowie
über alle Erd-Klimazonen die Bodentemperatur von T ≈ 15℃. .......Die Differenz des real
gemessenen Mittelwerts der Bodentemperatur zur oben berechneten Bodentemperatur ohne
Atmosphäre, also 15 – (-18) = 33 ℃ wird durch die Treibhausgase der Erdatmosphäre
verursacht und von der Klimaforschung als natürlicher Treibhauseffekt bezeichnet......"



6
Ein von einem Mittelwert um nur 0,5 W/m
2
abweichendes Ungleichgewicht der
Energiebilanz kann durch Strahlungsmessungen nicht erkannt werden. Schon für
Einzelmessungen des gegenwärtigen Zustandes werden vom IPCC Fehlergrenzen von
mindestens ± 0,5 bis ±1,5 W/m
2
genannt.
8

2. Die Komplexität des Problems erfordert zur mathematischen Behandlung die
Bildung von Mittelwerten über große Volumina und Zeiträume. Die
Verwendung solcher Mittelwerte ist jedoch vielfach schon deshalb nicht
erlaubt, weil eine Reihe physikalischer Gesetzte, wie z. B. das Stephan-
Boltzmann Gesetz, nicht für solche Mittelwerte gelten. Die Ergebnisse solcher
Modellrechnungen haben daher keine naturwissenschaftliche Relevanz.

3. Die „vorhersagende Klimawissenschaft“ erkennt nicht, oder ignoriert, dass
Wasser und Eis als flüssige und feste Materie die dominanten Quellen für
Wärmestrahlung in der Atmosphäre sind, deren Existenz z. B. den
atmosphärischen Treibhauseffekt erzeugt. Die Wirkung dieser flüssigen und
festen Materie kann nämlich aus einer Reihe von Gründen in den Modellen
nicht erfasst werden. Daher wird auch nicht erkannt, dass die Interaktion der
sog. Klimagase mit dem Kreislauf der langwelligen Strahlung lediglich
Veränderungen der Spektren, nicht jedoch der Energieflüsse zur Folge hat, so
dass ihre tatsächliche Wirkung falsch bewertet wird.

Das IPCC liefert – sicher ungewollt - selbst den Beweis, dass es nicht möglich ist, mit
Hilfe von Modellrechnungen Prognosen für Klimaänderungen zu erstellen. Wie sonst
wäre es seit 1990 regelmäßig erforderlich geworden, die Prognosen ständig
substantiell zu korrigieren? Unübersehbar fehlt den stark streuenden Ergebnissen
der Modellrechnungen die wissenschaftliche Grundlage.
Zu unterschiedlichen Zeitpunkten verfehlen die Prognosen den weiteren Anstieg der
mittleren Temperatur bis zum Jahr 2013 um jeweils 0,2 - 0,5℃ (0,2 – 0,5K). Es kann
aus den genannten Gründen auch nicht erkannt werden, dass und warum die
Temperatur seit 15 Jahren stagniert:






9
Der prognostizierte maximale Anstieg der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 wurde
von ursprünglich 110 cm im Jahr 1990 im Jahr 2007 auf nur noch 60 cm reduziert.



Wenn man dagegen das seit 15000 Jahren beobachtete Verhalten des Anstiegs der
Meeresspiegel extrapoliert, wäre ein Anstieg um etwa 15 cm bis zum Jahr 2100
nicht ungewöhnlich.

Die Energiewende

Der Strombedarf in Deutschland schwankt zwischen einem Minimum von etwa 45
GW und einem Höchstwert von 75 – 80 GW. Für eine zuverlässige Stromversorgung
müssen daher Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 85 -90 GW ständig verfügbar
und insgesamt in der Lage sein, dem jeweiligen Bedarf präzise zu folgen. Wind- und
Solarenergie erfüllt diese Mindestanforderungen nicht und steht in Deutschland
sogar für Zeiträume bis zu zwei Wochen nahezu überhaupt nicht zur Verfügung.
Daher kann Wind- und Solarenergie kein einziges Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk
ersetzen, sondern nur Stromlieferungen dieser Kraftwerke zeitweise verdrängen. Das
hat u. a. folgende Konsequenzen:

1. Der mit der Abschaltung von 8 KKW (Nennleistung 8,4 GW) begonnene
Ausstieg aus dem Angstobjekt Kernenergie wurde zwar bisher von der
vorhandenen Kraftwerksreserve aufgefangen, hat jedoch das Risiko
großflächiger Abschaltungen bereits deutlich erhöht. Eine zwar mit der
Abschaltung aller weiteren KKW gesetzlich festgeschriebene Fortführung des
Ausstiegs kann daher nur dann erfolgen, wenn die betroffenen KKW zuvor
durch Kohle- oder Gaskraftwerke gleicher Leistung ersetzt worden sind.
http://www.rentnerblog.com/2013/03/die-energiewende-kollabiert-das.html

2. Wind- und Solarkraftwerke haben im Jahr 2012 mit einer installierten Leistung
von 62,5 GW mit nur 11,9% zur Stromerzeugung beigetragen.
http://de.scribd.com/doc/125613305/2013-02-Strom-Solar-Und-Windanlagen-
2012-Alt Erwartungsgemäß konnte das deutsche Stromnetz selbst dieses
10
geringe Leistungsangebot nicht vollständig aufnehmen. Als Folge der
gesetzlich vorgeschriebenen Zwangseinspeisung des Wind- und Solarstroms
mussten daher Anteile der Erzeugung bereits zu Lasten deutscher
Verbraucher (teils sogar mit Zuzahlung) verschenkt werden. Der Strompreis ist
für deutsche Verbraucher inzwischen von 12 Cent/kWh auf gegenwärtig 28,5
Cent/kWh angestiegen. http://de.scribd.com/doc/123659181/Glashaus-
Energiewende-pdf
Die hohen Kosten der Bereitstellung der erforderlichen aber durch die
Einspeisung von Wind- und Solarstrom nicht nutzbaren Kapazität
zuverlässiger Kraftwerke erzwingen Stilllegungen, wenn nicht unverzüglich
auch die Vergütung der Ausfälle eine gesetzliche Reglung findet.

3. Da das deutsche Stromnetz das Leistungsangebot der Wind- und
Solarenergie bereits gegenwärtig nicht vollständig aufnehmen kann, wird eine
Erhöhung des Beitrages von Windenergie zur Stromerzeugung z. B. von
gegenwärtig 7,5% auf 15% nur dann möglich, wenn zusätzlich zur
Verdopplung der installierten Windkraftleistung auf etwa 70 GW zuvor die
Leistung der Pumpspeicher von gegenwärtig 7 GW auf etwa 40 GW und ihre
Kapazität von gegenwärtig 40 GWh um ein Vielfaches ebenfalls erhöht
werden. Ein solches Unterfangen ist eine technische, wirtschaftliche und
ökologische Utopie. http://de.scribd.com/doc/129978934/Kernenergie-
Windkraft-und-Pumpspeicher-docx

4. Mit der Errichtung von Stromleitungen kann zwar Wind- und Solarenergie an
das Stromnetz angeschlossen und nach Süddeutschland transportiert werden,
jedoch ist eine solche Maßnahme nicht geeignet, die Abschaltung der
Kernkraftwerke in Süddeutschland möglich zu machen. Dazu ist die
vorlaufende Errichtung von Kohle- oder Gaskraftwerken jeweils gleicher
Nennleistung unverzichtbar.

Fazit: Auch ein weiterer Zubau von Windkraft, Photovoltaik und Stromleitungen kann
das „irrsinnige Projekt Energiewende“ nicht heilen, sondern lediglich die Stromkosten
weiter erhöhen und die Sicherheit der Versorgung weiter verringern. Stromspeicher
der erforderlichen Kapazität sind eine wirtschaftliche, technische und ökologische
Utopie. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist daher nur möglich mit ihrem Ersatz
durch fossile Brennstoffe und ist verbunden mit einem entsprechenden Anstieg der
Strompreise. „ Die sog. Energiewende ist eine sehr kostspielige Illusion!“
http://de.scribd.com/doc/161359959/Irrsinn-Energiewende-Ein-Faktencheck-2013




Literatur

(1) „Partial radiogenic heat model for Earth revealed by geoneutrino measurements“,
The KamLand Collaboration, Corresponding Author I. Shimizu, Nature Geoscience,
2011), doi ; 10.1038/ngeo1205.

(2) “Anthropogener” Meeresspiegelanstieg – Vom Konstrukt zur Panik?”, Klaus-
Eckart Puls, Naturwissenschaftliche Rundschau, 61. Jahrgang, Heft 12, 2008, S.566-
574.
11

(3) “A new Holocene sea level curve for the southern North Sea”, Karl-Ernst Behre,
(2007) Boreas, Vol. 36, p. 82-102, Oslo, ISSN 300 – 9483.

(4) “Cosmoclimatology: a new theory emerges”, Henrik Svensmark, 2007,
Astronomy&Geophysics (Böackwell Publishing) 48(1): 18-24. ISSN 1366-8781.

(5) „Aerosol nucleation induced by a high energy particle beam“, Martin B. Enghoff,
Jens Olaf Pepke Pedersen, Ulrik I. Uggerhøj, Sean M. Paling, Henrik Svensmark,
Geophysical Research Letters, Vol. 38, L09805, 4PP, 2011,
doi:10.1029/2011GL047036








Anhang

Entnommen aus dem Berichtsentwurf der Working Group 1 des IPCC 2013
http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg1/#.Uk1cqhxiA3V

1. Der Verlauf der mittleren Temperatur an der Oberfläche der Erdkruste seit 1850.


Figure 2.20: Annual Global Mean Surface Temperature (GMST) anomalies relative to a
1961–1990 climatology from the latest version of the three combined Land-Surface Air
Temperature (LSAT) and Sea Surface Temperature (SST) datasets (HadCRUT4, GISS and
NCDC MLOST).

2. Die gegenwärtige Energiebilanz der Erde.

12




Figure 2.11: Global mean energy budget under present day climate conditions. Numbers
state magnitudes of the individual energy fluxes in W/m2, adjusted within their uncertainty
ranges to close the energy budgets. Numbers in parentheses attached to the energy fluxes
cover the range of values in line with observational constraints. Figure adapted from Wild et
al. (2013).

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