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Bürgerbrief

01/09
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
der Jahresbeginn eröffnet neue Chancen und Möglichkeiten Meine nächste Bürger-
für Begegnungen und Dialog. Unsere Zeit ist von tiefgrei- sprechstunde
fenden Veränderungen geprägt. Umso bedeutender ist das
Beibehalten der Orientierung. Werte und Wert­vor­stellungen findet am Montag, den
liefern uns dabei eine Leitlinie, nach der wir uns richten 19. Januar von 11 bis 13 h
können. Sie schenken uns Sicherheit und prägen unsere in der CDU-Kreisgeschäfts-
Entscheidungen – sowohl die weitreichenden als auch die stelle, Waldstraße 71a,
naheliegenden. Ich hoffe, dass Ihnen die Weihnachtstage Karlsruhe statt.
Raum gegeben haben, um Ziele und Erwartungen für das Um vorherige Anmeldung
neue Jahr zu definieren sowie Kraft und Mut zu schöpfen für wird gebeten.
die Heraus­forderungen, die 2009 auf uns zukommen.
Mit den allerbesten Wünschen für das neue Jahr
Ihre

Halbzeitbilanz mit Staatssekretär Wacker MdL


Musikalische Früherziehung Musikschulen, die auf diesem
und Förderung birgt erheb- Gebiet vorbildliche Arbeit
liche Entwicklungspotentiale leisten. Diese chancenreiche
für Kinder. Diese sollen durch Kooperation gilt es zu vertie-
ein frühes Heranführen fen, da Baden-Württemberg
der Kinder an die Musik seit 1990 beim Wettbewerb
gefördert werden, darin „Jugend musiziert“ einen
waren sich alle Teilnehmer Spitzenplatz einnimmt.
der Gesprächsrunde mit Zwischen 23 und 30 Prozent
Staatssekretär Georg Wacker der Preisträger stammen aus
MdL einig. Im Rahmen der Baden-Württemberg. Damit
Halbzeitbilanz der Landesre- dies so bleibt, setzen wir auch
gierung hatte ich den Staats- weiterhin auf eine Mischung
sekretär im Ministerium für aus einer gezielten Eliteför-
Kultus, Jugend und Sport derung sowie einer guten
Baden-Württemberg und Musikalische Frühbildung stand im Mittelpunkt des Gesprächs mit Staats- Breitenarbeit.
Ehrenamts- und Weiterbil- sekretär Georg Wacker MdL (5. von links). Gesprächsteilnehmer waren (von
links nach rechts): Dr. Susanne Asche vom Kulturamt Karlsruhe, Komponist
dungsbeauftragter der Lan- Professor Wolfgang Rihm, Doris Giebeler, Direktorin Badisches Konservatorium Spaß am Lesen
desregierung nach Karlsruhe Karlsruhe, Professor Hartmut Höll, Rektor der Hochschule für Musik Karlsruhe,
Besuch in der Marylandschule
eingeladen. Minister a. D. Dr. Erwin Vetter, Bürgermeister Wolfgang Jäger, Hugo Oettinger,
Rektor Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe, Professor Michael Uhde, Prorektor
Gemeinsam sprachen wir der Hochschule für Musik. Nach dem Motto „Fördern
über die Relevanz von und Fordern“ möchte ich den
frühkindlicher musikalischer Betreuung und Unterricht teil einen Wahlbereich geben Spaß am Lesen bei Kindern
Bildung. Eine aktive musi- ein wichtiger Stellenwert im soll, damit sich die Kindergär- wecken. Der bundesweite
kalische Betätigung für den Orientierungsplan sowie in ten mit einem musikalischen Vorlesetag der Stiftung „Zeit“
Entwicklungsprozess bis den Bildungs- und Studien- Profil profilieren können. gab mir auch in diesem Jahr
hin zur Schulreife ist be- plänen der Erziehungs- und Die Musikhochschulen sind die Gelegenheit, durch Vor-
deutsam, nicht nur für den Lehrerberufe eingeräumt. Im hierfür ein wertvoller Partner. lesen die Kinder zum Lesen
Spracherwerb, sondern auch neuen Bildungsplan für die Georg Wacker MdL warb für anzuregen, welche ich mit
für motorische Fähigkeiten Erzieherinnenausbildung, der ein Netzwerk zwischen den dem Buch „Der geheimnis-
sowie für das Sozialverhalten. 2009 in Kraft treten soll, wer- Musikhochschulen, den kom- volle Kürbiskopf“ von Simone
Daher, so Wacker, wird der den daher unter anderem die munalen und kirchlichen Trä- Klager bei den Zweitklässlern
Musikausbildung und der Voraussetzungen geschaffen, gern vor Ort sowie den 220 der Maryland Schule wahrge-
Einbeziehung von Musik in dass es neben einem Pflicht- baden-württembergischen nommen habe.

Katrin Schütz
Mitglied des Landtags Wahlkreisbüro Haus der Abgeordneten
von Baden-Württemberg Grashofstraße 3 Konrad-Adenauer-Straße 12
76133 Karlsruhe 70173 Stuttgart
Stellv. Vorsitzende des Ausschusses Tel.: 0721 830 76 10 Tel.: 0711 2063 993, Fax: 0711 2063 14 993
für Wissenschaft, Forschung und Kunst landtag@katrin-schuetz.com katrin.schuetz@cdu.landtag-bw.de Seite 1
Bürgerbrief

01/09
Weiterbildungsangebote Generation 50plus
großen Stellenwert bei der eine Hilfestellung durch
Landesregierung sowie der Weiterbildung, da sich die
CDU-Landtagsfraktion. Inhalte schnell verändern. Es
Exemplarisch sind dabei bedarf daher eines differen-
die Programme „STÄRKE“, zierten Angebots an Weiter-
„Programm zu Weiterbe- bildungsmaßnahmen unter
schäftigungschancen“, dem Leitsatz des lebens-
„Kontaktstelle ‚Frau & langen Lernens, das an den
Beruf’“ sowie das Weiter- Bedürfnissen der Menschen
bildungsportal der Landes­ ausgerichtet ist. Aufgrund
Bildungsangebote für die Generationen 50plus standen im Mittelpunkt des regierung, das alle rund der großen Begeisterung
Dialoges
1.300 Weiterbildungsträger wird dieser Gesprächskreis
Im Rahmen der Halb- die Weiter­bildungsangebote in Baden-Württem­berg er- einmal pro Jahr einberufen,
zeitbilanz besuchte die für die Generation 50plus. fasst, zu nennen. Ein Drittel um Erfahrungen und An-
stellv. Landtagspräsiden- Der Leiter der Volkshoch- seines Lebens verbringen regungen auszutauschen.
tin Christa­Vossschulte schule, Werner Kiener, die meisten Menschen im Angedacht wurde ferner ein
MdL die Volkshochschule hatte die Idee für diesen Ruhestand – diesen Lebens- vhs-Kurs „Wie kann ich mich
Karlsruhe.­Dabei sprach konstruktiven Dialog gerne abschnitt gilt es zu gestal- in Karlsruhe ehrenamtlich
sie mit Renate­Behrens­ auf­gegriffen. Christa Voss- ten. Notwendig ist daher engagieren?“.
vom Projekt „Zeitzeugen“, schulte MdL warb für eine
Gustav Betz, Vor­sitzender Weiterbildung gerade von
des Stadt­senioren­rates, älteren Menschen.­Im Jahr
Josef Dewald,­Akademie 2005 hätten­12,5 Mio. Men-
der älteren Generation des schen an Weiterbildungs-
katholischen Stadtdekanats, maßnahmen teilgenommen.
Ursula Rossbach,­Mentorin Die Generation 50plus ist
des Projekts Sonntags­ wichtig, zumal das Durch-
café, Kerstin Safian, Leite- schnittsalter der Baden-
rin des Seniorenbüros der Württemberger stetig
Stadt Karlsruhe, Rosemarie steigt: 1950 betrug das
Strobel-Heck vom Aktivbü- Durchschnittsalter 34,3
ro der Stadt Karlsruhe und Jahre, 2010 wird es bei
Erika­Will vom Projekt „junge­ 42,2 Jahren und 2050 bei Zeigten die Vielfalt an Möglichkeiten für Senioren, sich in Karlsruhe zu
engagieren und weiterzubilden: die stellv. Landtagspräsidentin Christa Voss-
alte“ der Evangelischen 49,8 Jahren liegen.­Daher schulte MdL, der Leiter der VHS Karlsruhe, Werner Kiener und Katrin Schütz
Erwachsenenbildung über habe das Thema auch einen MdL

Aktion zugunsten Hänsel + Gretel auf der offerta 2008


Für strahlende Kinderaugen­ Brot“ kreiert, welches für
sorgte eine Aktion der den Stiftungszweck ver-
Stiftung Hänsel+Gretel in kauft wurde.
Zusammenarbeit mit der
Bäckerei Köhler aus Graben-
Neudorf und der Hinte
Messe- und Ausstellungs
GmbH auf der diesjährigen
Ausstellung „offerta 2008“
in Karlsruhe. Die Kinder
wurden mit frischem Obst
und sonstigen Leckereien
beschenkt. Köhler’s Land-
bäckerei aus Graben-Neu-
Walter Köhler und Christoph Hinte
dorf hatte eigens für die unterstützten großzügig die Stiftung
Großer Andrang der Kleinsten herrschte am Stand der Bäckerei Köhler. offerta ein „Hänsel+Gretel- Hänsel und Gretel.

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CDU-Bundesparteitag in Stuttgart CDU-Landtagsfraktion ist weiter-
hin für dreigliedriges Schulsystem
Im Zuge der Qualitäts­ Chancen auf dem Aus-
offensive Bildung hat die bildungsmarkt deutlich
CDU-Landtagsfraktion verbessern wird. Indem wir
die systematische Weiter­ unser dreigliedriges Schul-
entwicklung von Haupt­ system beibehalten, ermög-
schulen zu Werkreal­schulen lichen wir auch zukünftig
auf den Weg gebracht. eine individuelle Förderung
Das Bildungsangebot soll der Schüler nach ihren
dadurch attraktiver werden spezifischen­Neigungen
und zugleich eine schüler­ und Fähigkeiten.
individuelle Förderung Die Werkrealschule ermög-
Die Karlsruher Delegation: Rüdiger Köbke, Katrin Schütz MdL, Ulrike ermöglichen. Ziel ist, den licht den Schülern zwei
Arimont-Ermel, Gaby Dier und Frank Allies
Schulabgängern einen Bildungsabschlüsse: den
Die CDU hat sich beim Klima-, Umwelt- und Ver- qualitativ­hoch­wertigen Hauptschulabschluss nach
diesjährigen Bundespartei- braucherschutz“, die mit Schulabschluss mit beruf­ der 9. Klasse oder einen
tag im Kongresszentrum überwältigender Mehrheit licher Grundbildung zu mittleren Bildungsab-
der Neuen Messe Stuttgart beschlossen wurden, auf ermöglichen, der ihre schluss nach der 10. Klasse.
inhaltlich und personell für der Tages­ordnung. Union-
das Superwahljahr 2009
aufgestellt. Im Mittelpunkt
Fraktionschef Volker Kauder
erteilte der Fort­setzung der
Know-how-Transfer zwischen Wirt-
des Parteitags standen Großen Koali­tion nach der schaft und Politik im Landtag
neben­der Rede von Bundes­ nächsten Bundestagswahl
kanzlerin Dr. Angela Merkel, eine klare Absage: „Die
die mit hervor­ragenden 94,8 These muss heißen: Raus
Prozent als Partei­chefin aus der Großen­Koalition –
bestätigt wurde, der Leit- rein in die Stabilität.“ Rund
antrag „Die Mitte. Deutsch- 1.000 Delegierte und etwa
lands Stärke.“ sowie der 2.000 Gäste und Journalisten
Antrag des Bundesvorstands waren bei dem Großevent
„Bewahrung der Schöpfung: dabei.

CDU-Landtagsfraktion für finan­


zielle Stärkung der Mittelschicht
Der Vorsitzende der CDU- schaft müsse sich lohnen.
Landtagsfraktion, Stefan Spätestens nach der Bun- Gruppenbild des diesjährigen Know-how-Transfers: Der Arbeitskreis für
Mappus, fordert, die destagswahl im Septem- Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wissenschaftsminister Professor
Frankenberg (ganz links) und Unternehmern aus Baden-Württemberg.
gesellschaftliche Mitte in ber 2009 sei eine große
Deutschland zu stärken Steuerreform erforderlich. Gegenseitiges Verstehen verunsichern. Umgekehrt
und ihr mehr Konsum zu Mappus schlägt vor, schon und das Kennenlernen der sollte die Politik die Aus-
ermöglichen. Dies hält er vorher in einem ersten unterschiedlichen Posi- wirkungen der von ihnen
angesichts der drohenden Schritt eine Anpassung der tionen zwischen Unter- beschlossenen Gesetze in
wirtschaftlichen Flaute Steuerprogression an die nehmer und Politiker ist der Praxis auch anschauen
für das beste Konjunktur­ Inflationsrate vorzuneh- wichtiger denn je. Daher bzw. anhören. Durch Begeg-
programm. Den Arbeit- men. Damit solle verhindert befürworte ich einen der- nungen wie diesen ge-
nehmern müsse von ihrem werden, dass die Steuerpro- artigen Know-how-Transfer lingt es, gegenseitig mehr
Gehalt mehr Netto im gression stärker steige als im Landtag! Es sind oft bü- Verständnis zu wecken und
Geldbeutel übrig bleiben. die Lohnerhöhung und die rokratische Hemmnisse, die Lösungsansätze für die
Leistung und Einsatzbereit- Preissteigerung. Unternehmer bewegen und Praxis zu finden.

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01/09
Besuch bei der Feuerwache West
Frage sei nicht, ob Terroristen Rückblick
zuschlagen, sondern nur
‚wann und wo’. Das Karlsruher­
2008
Alleinstellungsmerkmal: Die in Bildern
Karlsruher Wehr hat die welt-
weit erste Mobile Leitstelle,
die als Doppel­decker­bus in
Einsatz gebracht wird. Dieser
ist ohne weitere Umbauten
an der Notfallstelle sofort
einsatzklar. Moskau hat sich
Ortschaftsrat Karsten Lamprecht, Stadtrat Dr. Thomas Müller und Katrin Schütz nach dem Karlsruher Vorbild
MdL bei der Feuerwache West. Rechts im Bild der Leiter Günter Bechtold. als zweite Stadt vor kurzem
ebenfalls eine solche Leitstelle
Um vor Ort einen Eindruck Kopf bewahren und leisten gekauft. Angesprochen wurde
von der Arbeit der Feuerwehr einen wertvollen Dienst am die unterschiedliche Dienst-
zu erhalten, besuchte ich Menschen. Vor dem Hinter- aufsicht: Polizei und Feuer-
mit Ortschaftsrat Karsten grund der Novellierung des wehr sind beim Innenmini-
Lamprecht und Stadtrat Dr. Landesfeuerwehrgesetzes war sterium, der Rettungsdienst
Thomas Müller die Feuer- es uns wichtig, uns über ak- allerdings ist beim Sozialmi-
wache West und sprach mit tuelle Probleme und Heraus­ nisterium angesiedelt. Das
deren Leiter Günter Bechtold forderungen zu informieren. Innenministerium ist dem
sowie dem Leiter der Feuer- Eine große Herausforderung, Rettungsdienst gegenüber
wehr der Stadt Karlsruhe, Dr. so Dr. Goertz, sei unter ande- nicht weisungsbefugt. Die Ab-
Roland Goertz. Feuerwehrleu- rem der NATO-Gipfel, an des- stimmung der drei Rettungs-
te müssen gerade­in Gefah- sen Sicherheitsmaßnahmen, kräfte bei einem Großeinsatz
rensituationen unter höchster die Karlsruher Feuer­wehr könnte noch etwas verbessert
Anspannung einen kühlen maßgeblich beteiligt ist. Die werden.

Besuch der Polizeischule Bruchsal


„Wir brauchen dringend zu- saler Bereitschaftspolizei. In möglicherweise heimatferner
sätzliche Trainingsräumlich- Anbetracht der landesweit liegenden Ausbildungsplatzes
keiten, um den gestiegenen 800 freien Ausbildungsplätze ihr Interesse am Wunschbe-
Anforderungen an die polizei- interessierte die Politiker ruf verlieren würden. Derzeit
liche Aus- und Fortbildung besonders, welche Chancen registriere man aufgrund der
gerecht werden zu können“. gerade auch Bewerber aus guten Einstellungschancen,
Diese Forderung erhob Nordbaden auf einen heimat­ so Häffner, eher steigende
Polizeidirektor Manfred nahen Ausbildungsplatz in Bewerberzahlen. Innenmi-
Häffner gegenüber Innenmi- Bruchsal haben. Polizeidirek- nister Rech freute sich über
nister Heribert Rech und den tor Häffner stellte dazu fest, das positive Erscheinungsbild
nordbadischen CDU-Land- dass die Bereitschaftspolizei der Polizeischüler. „Da muss
tagsabgeordneten Karl Klein Baden-Württemberg in ihren ich mir um die Qualität des
(Wiesloch), Werner Raab 5 Standorten eine lageorien- polizeilichen Nachwuchses
(Ettlingen), Joachim Kößler tierte, ausgewogene Balance keine Sorgen machen!“ Ein
(Bretten) sowie den Karlsru- bzgl. der Ausbildungs- und gemeinsames Fazit war, dass
her Mandatsträgern Man- Einsatzkapazitäten halte. Bis die Bereitschaftspolizei eine
fred Groh und Katrin Schütz jetzt lägen keine Erkenntnisse unverzichtbare Säule im
anlässlich ihres Informati- vor, dass potentielle Nach- Sicherheitsgefüge des Landes
onsbesuches bei der Bruch- wuchskräfte wegen eines darstelle.

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