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AZ 3900 Brig | Dienstag, 24. Dezember 2013

Nr. 297 | 173.Jahrgang | Fr. 2.50

24. Dezember 2013 Nr. 297 | 173.Jahrgang | Fr. 2.50 Allmei 3a, 3930 Visp, 027 952
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Auflage 21 989 Expl.

INHALT Wallis Wallis Sport 2 – 14 12 Unvergesslich Richtig helfen Die Wende 15 –
INHALT
Wallis
Wallis
Sport
2 – 14
12
Unvergesslich
Richtig helfen
Die Wende
15 – 18
19
Was bleibt Kulturschafen-
den wie Schauspielerin
Jennifer Skolovski von 2013
in Erinnerung? | Seite 7
Weihnachtszeit ist Spenden-
zeit. Micha Eichmann will so
efektiv wie möglich spen-
den. | Seite 14
0:2 lagen Alain Brunold und
Visp in Langnau zurück,
dann gabs die grosse Wende
zum 6:2-Sieg. | Seite 15
Wallis
Traueranzeigen
Sport
Ausland
Schweiz
Wirtschaft/Börse
Hintergrund
TV-Programme
Wohin man geht
Wetter
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Besinnliche Tage. Krippe in der Pfarrkirche Termen zum 100-Jahr-Jubiläum von Pfarrei und Kirche. FOTO CHRISTIAN

Besinnliche Tage. Krippe in der Pfarrkirche Termen zum 100-Jahr-Jubiläum von Pfarrei und Kirche.

FOTO CHRISTIAN MICHEL

Fussball-Nati | Petkovic wird Hitzfeld-Nachfolger

MICHEL Fussball-Nati | Petkovic wird Hitzfeld-Nachfolger «Schwieriges Erbe» Wie erwartet wird Vladi- mir Petkovic
MICHEL Fussball-Nati | Petkovic wird Hitzfeld-Nachfolger «Schwieriges Erbe» Wie erwartet wird Vladi- mir Petkovic

«Schwieriges Erbe»

Wie erwartet wird Vladi- mir Petkovic im Sommer nach der WM das Schwei- zer Nationalteam über- nehmen.

Wallis | Gesetzlicher Rahmen für Risikoaktivitäten

nehmen. Wallis | Gesetzlicher Rahmen für Risikoaktivitäten Sicherheit und Qualität Mehr Schutz. Vom neuen Gesetz
nehmen. Wallis | Gesetzlicher Rahmen für Risikoaktivitäten Sicherheit und Qualität Mehr Schutz. Vom neuen Gesetz

Sicherheit und Qualität

Rahmen für Risikoaktivitäten Sicherheit und Qualität Mehr Schutz. Vom neuen Gesetz sollen alle Beteiligten

Mehr Schutz. Vom neuen Gesetz sollen alle Beteiligten profitieren.

FOTO WB

Wer Outdooraktivitäten anbie- tet, braucht eine Bewilligung. Das gilt für die Leistungser- bringer wie für die Betriebe.

1. Januar 2014 in Kraft treten wer- den. Abschliessend geregelte Bewil-

«Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich zum einen ein schwie- riges Erbe antrete, zum andern aber auch ein bestens aufge- stelltes Team mit Perspektiven übernehmen kann», so Petko- vic. Der Nachfolger von Ottmar Hitzfeld einigte sich mit dem SFV nach mehreren Verhand- lungsrunden auf einen Vertrag bis 2015. Den Vertrag unter- zeichnete der 50 Jährige aber erst am Montag. Über Ziele und Pläne will er im Frühjahr infor- mieren. SFV-Präsident Peter Gil- liéron sagt bereits jetzt seine Meinung zur Wahl. | Seite 16

sagt bereits jetzt seine Meinung zur Wahl. | Seite 16 ligungs-, Sorgfalts-, Versicherungs- und

ligungs-, Sorgfalts-, Versicherungs- und Informationspflichten sollen die Qualität der Angebote verbessern

Favorit. Vladimir Petkovic unterschrieb einen Vertrag bis 2015.

FOTO KEYSTONE

Dies steht in den neuen Gesetzen von BundundKanton,diegleichzeitigam

unddieRisikenderLeistungsempfän-

ger vermindern. | Seite 3

KOMMENTAR

Etwas mehr Bescheidenheit

Mit den viel besungenen weissen Weihnachten wird es dieses Jahr nichts. Zumindest nicht im Wal- liser Talgrund. Weiter schlimm ist das nicht. Bei der weihnächtlichen Bot- schaft geht es schliesslich weder um Schnee noch blauen Himmel – auch wenn diese in touristi- schen Regionen inzwischen von grösster wirtschaftlicher Bedeu- tung sind und folglich in der Branche jedes noch so tolle Ge- schenk überbieten. Zum heutigen Heiligen Abend und für die kommenden Festtage entbietet Ihnen, geschätzte Lese- rinnen und Leser, werte Inseren- ten, Ihr «Walliser Bote» die bes- ten Wünsche. Und wir danken Ihnen gleichsam für das Vertrau- en, das Sie uns in der Vergangen- heit entgegenbrachten. Wir wer- den uns bemühen, dieses durch Verlässlichkeit weiterhin zu rechtfertigen. Das neue Jahr steht vor der Tür. Für 2014 möge Ihnen vorab Ge- sundheit beschieden sein – und dass all Ihre Erwartungen und Hoffnungen in Erfüllung gehen werden. Dies ist freilich ein hoher An- spruch. Hier und dort dürfte er angesichts der langen Wunsch- liste anmassend rüberkommen, zumal die Bereitschaft, dafür et- was zu leisten oder gar Entbeh- rungen auf sich zu nehmen, nicht immer erkennbar ist. Dies gilt durchaus nicht nur für jun- ge Menschen.

So möge uns alle auch eine gute Portion Bescheidenheit in die Zu- kunft begleiten. Jedem Wunsch im Genuss- und Verwöhnbereich könnte eine bewusste gute Tat zuhanden eines Mitmenschen (oder des Arbeitgebers) die Waa-

ge halten.

Thomas Rieder

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Walliser Bote Dienstag, 24. Dezember 2013

WALLIS

Spenden | Micha Eichmann will so effektiv wie möglich helfen. Das gelinge dank wissenschaftlichen Methoden

helfen. Das gelinge dank wissenschaftlichen Methoden «Wir dürfen uns nichts von unseren Emotionen vormachen
helfen. Das gelinge dank wissenschaftlichen Methoden «Wir dürfen uns nichts von unseren Emotionen vormachen

«Wir dürfen uns nichts von unseren Emotionen vormachen lassen»

VISP | Der Student Micha Eichmann spendet 10 Prozent seines Einkom- mens, setzt diese aber ganz gezielt und effizient ein.

Micha Eichmann, haben Sie an die Tai- fun-Opfer auf den Philippinen gespen- det? «Nein, obwohl die Leute dort wirklich in Not waren.»

Wieso nicht? «Auf den Philippinen ist hauptsächlich die Regierung bei der Hilfeleistung mit an Bord. Wenn es mir aber darum geht, möglichst viel zu bewirken, muss ich das dort tun, wo dasHelfenamgünstigstenistundichdarum mit meiner Spende am meisten bewirken kann.»

Ist das nicht schwierig, wenn man die Bilder von den Philippinen sieht, ratio- nal und emotionslos ein effizienteres Projekt zu unterstützen?

«DiemedialeAufmerksamkeitistsehrselek-

tiv. Globale Armut, Malaria oder Wurmbe-

fall ist dort selten Thema.»

Aber die Eindrücke aus den Bildern bleiben. «Das stimmt. Wenn wir aber professionell helfen wollen, dürfen wir uns nicht allzu sehr von unseren Emotionen etwas vorma- chen lassen, sondern sollten versuchen, möglichst rational zu entscheiden. Aber klar, Emotionen sind wichtig.»

Sie propagieren aber den «effektiven Altruismus». «Ich bin mir mit der Benutzung dieses Schlagworts auch etwas unsicher, weil es Leute manchmal zu stark persönlich for- dernd auffassen und darum abwehrend rea- gieren. Deshalb rede ich eher von wirkungs- vollem Spenden.»

Doch kann Altruismus mit einem uti- litaristischen Hintergrund – also am Nutzen orientiert – auch wirklich wah- rer Altruismus sein? «Ja. Wenn man alle Menschen als gleichwer- tigerachtetundutilitaristischvorgeht,läuft dieszwangsläufigaufAltruismusheraus,da es uns sehr gut geht und vielen Menschen sehr schlecht. Aber an sich bedeutet Utilita- rismus nicht, dass man nur anderen helfen soll,sondern,dassmaneinfachdasLeidaller Lebewesen als gleich schlimm erachtet und

dort hilft, wo man am meisten Gutes tun kann.»

Der Begriff «effektiv» macht aber stut- zig. Wenn eine Gruppe bevorzugt wird, besteht ja keine Gleichgewich- tung mehr. «Doch. Gleichbehandlung bedeutet nicht, dass jede Person eine Behandlung erhält, da wir nicht allen helfen können und nicht alle Bedürfnisse gleich starker Aufmerksamkeit bedürfen. Ganz konkret: Was ist wichtiger, ein Kind vor dem Ertrinken zu retten oder einer alten Frau über die Strasse zu helfen?»

Das Kind zu retten. «Genau. Wir haben limitierte Ressourcen und müssen uns deshalb überlegen, wem wir damit helfen wollen. Klar können wir auch der alten Frau über die Strasse helfen, aber anderes ist notwendiger. Es gibt da- durch aber keine Diskriminierung von Personen.»

Allerdings eine Diskriminierung nach Bedürfnissen… «Besser: eine Priorisierung aufgrund der Dringlichkeit. Ich frage: Wie gross ist das Problem, wie dringend ist Hilfe und was kann man machen? Wenn keine Möglich- keiten bestehen, die Person zu retten, wäre es gegenüber anderen Personen, denen man helfen könnte, ungerecht. Das funktioniert beispielsweise auch im Spital so.»

Auf einer abstrakten Ebene stimme ich dem zu. Ist das für eine direkt betroffene Person indes nicht sehr brutal? «Es scheint nur brutal, da unsere Wahrneh-

mung im ersten Moment selektiv ist. Jedoch

wäredieAlternative,20Leutesterbenzulas-

sen, weil man einer Person vergeblich ver-

sucht zu helfen, viel brutaler.»

Wie sieht es mit den Schweizern aus, helfen sie Ihrer Meinung nach effektiv oder falsch? «Grundsätzlich finde ich an der Schweiz schonmalsehrgut,dassvieleLeutespenden und helfen wollen. Viele Leute haben auch das Geld dazu. Man weiss jedoch sehr wenig darüber, wie gut einzelne Organisationen wirklich helfen. Oftmals wird aus persönli- chen Gründen oder Vorlieben geholfen.»

…die falsch sind? «Diese Präferenzen oder Kriterien sind nicht

schlecht, aber auch nicht die besten. Es gibt professionelle Philanthropen, wie sie sich nennen. Bei ihnen geht es alleine ums Hel- fen und sie wollen Ende Jahr genau wissen, wie viel Gutes dabei herauskam.»

Richtiges Helfen also. «Ja. Eigentlich ist es tragisch, dass man sich erst jetzt systematisch darüber Gedanken macht, wie wir am besten helfen können. Doch jetzt verfügen wir über wissenschaftli- che Methoden, dank derer sich Hilfsorgani- sationen tatsächlich nach ihrer Effizient be- werten lassen.»

Doch fehlt es nicht an Transparenz bei den Organisationen? «Teilweise schon. Darum braucht es auch ein Umdenken bei den Hilfsorganisationen. Sie müssen einsehen, dass ihnen Transpa- renz und wissenschaftliche Prüfung der Ef- fektivität etwas bringen.»

Inwiefern?

«SiekönnendenLeutenaufzeigen,wieeffek-

tiv ihre Hilfe ist. Die einfachste und zuver- lässigste Möglichkeit, das zu überprüfen, ist die Wissenschaft. «Give Well» ist beispiels- weise eine Organisation, die dies über Jahre analysiert hat. Ich persönlich halte mich an ihre Empfehlungen, die von Experten wie Mathematikern, Ökonomen oder Soziolo- gen stammen. Das ist ein ganz neues Wis- senschaftsfeld.»

Klingt alles ein bisschen kompliziert. Darum ganz konkret: Sie würden kei- nen einzigen Rappen in Projekte wie «Jeder Rappen zählt» stecken? «Da hat es ein paar gute, aber auch einige nicht sehr effiziente Projekte darunter, die man halt mitfinanziert. Ich würde mein Geld nicht in Jeder Rappen zähltinvestieren.»

Wie viel spenden Sie persönlich? «Ich bin ja noch Student, habe aber stets ver-

sucht,10ProzentmeinesGeldeszuspenden.

Das ist mir gelungen und hat mir auch viel Freude gemacht.»

Ist Altruismus also auch effektiv für Ihr Wohlbefinden? «(lacht) Spenden hat durchaus positive Ne- benwirkungen, wenn man das so sagen kann. Es gibt übrigens auch Studien, die zei- gen, dass Spenden glücklich macht.»

Interview: Franco Arnold

dass Spenden glücklich macht.» Interview: Franco Arnold Rational denkend. Micha Eichmann will seine Mitmenschen

Rational denkend. Micha Eichmann will seine Mitmenschen ermutigen, möglichst efektiv zu helfen.

FOTO WB

Ein Leben fürs Spenden

e f ektiv zu helfen. FOTO WB Ein Leben fürs Spenden Micha Eichmann (27) studierte in
e f ektiv zu helfen. FOTO WB Ein Leben fürs Spenden Micha Eichmann (27) studierte in

Micha Eichmann (27) studierte in Basel Evolutionsbiologie. Zurzeit baut er die NGO «Giordano Bruno Stiftung Schweiz» auf, welche die Idee des efektiven Spendens mit «Efective Altruism Switzerland» verbreitet. Seine berufliche Zukunft sieht er in diesem Bereich.

Eichmann orientiert sich an den Spendenempfehlungen von «GiveWell» (www.givewell.org).Am letzten Freitag refe- rierte er in Brig an einemAnlass der Freidenker SektionWal- lis zum Thema «Richtig spenden: Wohin mit dem Geld?».

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