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Warum Evolution mit dem biblischen Gottesbild nicht vereinbar ist

Evolutionisten = Atheisten?

Nach der Evolutionslehre hat sich quasi aus dem Nichts alles wie von selbst entwickelt. Die meisten Evolutionisten sind daher auch Atheisten in der Form, dass sie einen persönlichen Gott leugnen, dem sie evtl. Rechenschaft für ihr Handeln ablegen müssten.

Tatsächlich kommen sie aber auch nicht ohne Gott aus, nur nennen sie ihn anders. Für sie ist die Natur Gott. Eine mehr oder weniger seelenlose Kraft, die die Entwicklung ermöglichte. Dabei muss man schon ziemlich naiv sein, all die Gesetzmäßigkeiten, die die Natur kennzeichnen, wozu auch die Regeln der Chemie, Physik etc. gehören, einem blinden Zufall zuzuschreiben. Daher ist anzunehmen, dass die meisten Evolutionisten in ihrem Inneren doch an eine höhere Macht glauben, auch wenn sie es nicht zugeben wollen. Nicht umsonst sind Filme oder Fernsehprogramme mit magischen oder übersinnlichen Inhalten weit verbreitet, weil sich auch gottferne Menschen Außerirdische oder Geister sehr gut vorstellen können. Doch woher diese dann ihren Ursprung haben sollen, bleibt ein Geheimnis

Evolutionschristen

Dann gibt es noch die besondere Gruppe von angeblich gläubigen Christen, die die anscheinend bewiesene Evolution durchaus mit einem persönlichen Gottesbild vereinbaren können. Sie sagen, Gott habe den Start des Lebens ermöglicht und die zukünftige Entwicklung vorausgesehen. Sie glauben also an eine von Gott gelenkte Evolution, so dass Gott weiterhin als Schöpfer bezeichnet werden kann.

Das Problem bei einer solchen Ansicht ist allerdings, dass wichtige biblische Punkte auf der Strecke bleiben:

Die Evolution kennt keine Sünde

Daher kennt die Evolution auch keinen Sündenfall

Der Tod ist nicht Folge der Sünde sondern Voraussetzung zur Entstehung etwas Besseren

Ohne Sündenfall ist natürlich auch keine Erlösung notwendig

Das Erscheinen Jesu und sein Opfer sind für die Kirchenfeste wichtig, waren eigentlich aber unnötig

Jesus Christus bezeugte hingegen die Historizität Noahs und damit auch eine weltweite Flut und wird daher von Evolutionschristen zum Lügner gemacht

Auch Adam wird von Paulus mehrfach genannt und taucht im Stammbaum Jesu auf

Die ganze Bibel baut auf der sündigen Natur des Menschen und daraus folgender notwendiger Vergebung und Versöhnung mit Gott auf

Zudem stellt sich die Frage, woher Evolutionschristen wissen, dass die Evolution abgeschlossen ist? Vielleicht sind sie selbst nur eine primitive Vorstufe für noch viel höhere Wesen!

Fazit:

Evolutionschristen sind überhaupt keine Christen und sollten diese Bezeichnung schnellstens ablegen. Sie hängen sich ein christliches Mäntelchen um, weil sie an gewissen moralischen Vorstellungen und Menschenrechten interessiert sind und sehen, dass die Welt Hilfe nötig hat, sind aber nicht bereit, die daraus notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Sie wollen nicht ganz auf Gott verzichten, aber auch nicht die ganze Verantwortung eines Christen übernehmen. Sie sind weder Christen noch Evolutionisten; die von Ihnen hergestellte Synthese funktioniert nicht und ergibt auch keinen Sinn.