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Grammatifh-fritifhes Worterbud der SvGdeul(Gen Sundare, mit betandiger Bergleidung der wbrigen Mundarten, befonders aber der Oberdeutfihen, von Sohann Chriftond Hdelung Churfarfil Sad. Hofrathe und Ober= Bibliothetar, Bwenter Sheil, von F—K Mit Rom. Kaif. aud) H. A. u. Lr3zh, Dfterr. gnadighten Privilegio liber gefammte €rblande. Bwepte vermebrte und verbeffecte Ausgabe. er ID Leipgzias, bey Johann Gortlos Jmmanuel Breitfopf, Gohn und Compagnie. 179 6 Grammatifd-fritifhes Worterbud Der Hodjdeutfehen Mundact. & ‘ber fehéte Bncfiad tes Deutitgen wiobaberes, welder rit den Sinven aufueipcoden und gualeidh mit einem rmectliden QBinde Besleitet wird, Daber ex ae gu den fo genannten lafelauten gebiret. Gt wird gemeini ids wie cin v, aber ftirter alé ein w ausgefproden. Sur in ber sMitte einiger Werter tommet er im genreinen kefen, nad) bem Borgange Der Miederfuerfen, dem legtern nave, Briefe, Salen, Safer, priifen, Scwefel; welde, aber (eor irtis, wie Briewe, Gawen, Jawer oder aber, priiwen, Sawe: wel (auten, Rach einem gedebnten Borate wird dieier Buc= ftab fo wenig verdeppelt alé nach einem Gonfonmnen, Grafr Sdlaj, Sof, wien, laujen, arcifen, fahacf, diivien, wer fem, Welje 5 wodl aber nee einem getovirfen, FFE, (laff, ftealf, teeffen; felt wenn Dieter aus einem gededuten entfia ten it, ofr phir seifk tm Ente einiger fremben Biter, Aarativ, Pesipectiv, Domitiv, Pofitivy w. ff. {areibt man sictiger ein v ate ein § Die Miederdeurloe Dandert gehet mit dlefem Buc ftaben fparfamer um, als die Drerdeutfibe , weldye gern fo viel biatet, iiioet und buucret elé nar miGghis it. Wenigttens gebraucren die iederfagfen fir unfer fF tenindig , und fiir bad cinfade F {ebr oft ein ps deepen fir ween, apen filt offen, flapen fit fdinien, ropen flit rufen, deep fiir tief, Piper pip up fit Pfeifer pfetf auj, wo iid bie Oberveuctie Fike des Wundes in iver ganzen Grdfe seiget. Nac einem getehnten Bovale fiekt Die seiedertichliide Dkunbart dem Homdeutfden ¢ ede oft ein v ter, inelges alédann mie bas gelinterte w lautet, Diivel, Geufel, ro Gave, ju hole, Fiven, telfen. Dageyen die Ober: beutiden, denen fund FF nod nige bart genug find, bab t+ flere oft nog burg ein p veritirten, pflegen, Dfriem , pfiigen, Tropien, Ropien. CG. Pf Dab by fr B, wind p, fo mie alle Busffasen, welge mit civerley Gvrcacwertyeugen autgeiprocpen- werden, fede oft in ein= ander ibergehen, it betannt. Daber foreibt man voll und fiitlen; vor, fordern, firm und fiir; Dolt und felgen; (eft vefts Sefem, beben, beftig und Holl. hevigs geben und Gi Sehzppe und SASH; graben und Geofe; sreiben wnd Crife; eel. w.2, 2. Th. 2 Mull, & Wapen und Waffen; Sig, Vlig und plSatidh; Sahne, Band, pannus, und winden ; Saf, Pfote, Pad, Foren, pos, Pad: de; fad, Dlawe, plate, beeit, erator; baren, beben, Ferre, Quars beren ober pecen, (lesen, ferire; Bruder, frater; ab, Miedert af; baben, Saft, Safren; reiben, rapere, Eee, rifwa uff. Sm Wiererdeutisen nd Oberdestigen wedfeln fegar fe und che oft mit eivasder ab; O5jten, SRiederfug. and Sol, betes Gia, Mine. Expat; ue, Bier. Beit, Miederf. Gecdes fache, Wieder. foie; fbicheen , Tievert, and Soll. fbiften, Swed. Chifta; Beat, Holl. kraches Scie, Micders. Sridye, Gol. Micke; siidyigen, Jel ofan. ff Bu Anfauge der Wirter gehinet Dieter Busyad midst alle TRabl {gue BBursel, und faye mie vor dente und L, else fo gern einen Rippenbuaytaten yor fi haben. Men mup tater dieien and bie mit ihm verwanbten udfaten vorber weswerfes, wenn rman der 28ursel eined folder Worked uadhfpiten will, welde fn den Rundarten wud versvandten Spraden nod oft ohne diee fen Bafeiaut angetrofen wind. So findet fi das Starnmeort von Stur nog in tem Balif. Llawr, der Boden, lag , von Slode in bem Deutien Lode, vow ragen in dem lemaun, rahha, eine GrjiSlung, wud dem Qatein, rogare, von flaw is bein Miederd. Lau, wou flach in dem Holl lag, Heit, und tem Deutiigen tore, lege, von Slamme in bem angelf. und Din, Tioma und at. lumen, von Stante in tem Sibert. dante, von freer in dem Deutid veifen, saden, roreen , wud Yatein, rodere, von Srudyt in dem Deut, Rodten van fidy in dem sriederin. ith, rafeh, von Pfrieme in dem Deutfecen Rieme, cammen u. ff. Sieve die mit §f und gr anfangen: ben Worter. Sn allen bieien Fullen feinet das F e'n blofer wiukibrliger aut obne Bedentung, ize guflige Cigenieatr der Spradwertjenge au fern; ob e8 gleig) ana Falke gibt, wo eb menigitoné wabriteiniicy wird, dap die Partifel be mit der Beit in ein biofes Blafeudes f Uteryesangen if. Bie Fabel, plur. die—m, Diminut, Sabeldpen. 1) Gin jedes aligemeines Gefptig und ber Gesenfiand defelben; eine im Soe Deutftien veratete Bedeutung. Ditael witd ein Spridwort und Sabet jeym unser allen DélFeen, 1 Sin, 9, 7. ton. 7, 20. a Daf 3 Fab Wah fle fatten $2 Schanven werden, sum Spridwwort, sue Satel mf f. Ser. 24, 9. 0) Sn engerer Bedeutung, eine jee exdigtere Crying, cin Deibregen. 3) Gu nog engerem ‘SGerjtande, cine evdidete Eriblung, mit melaer dee Digter eine fttligge Wbfide vertindet, gum tuterfiede von einem Mabe: chen, welded frine moratifge DfEE hat, fondern Blog aut TnGignng bieset. Gn diefem BerRande yebéren die Lupiplete, die raueripicle, Heldengedigte, Aomanen uw. ff. gue Gabel. 4) Qn ber engiien Detveting, egtiit: man unter diefem abe sme die Gryahlnng eiser atiesoriihen Sandlng , welde Tieren and getingern Diayen Cesgeteger wird; wm fle von der esa: cen Berfaude ja uuterfgeiden, in welder aud Menken unb Where Wefen eingfitet merden ténmen, Bel: texto Sabet umd rsablungen. iele Faketn im enghen Wer> flandy werden auch Zifopiidye Zabeln genarat, ‘thm. Dieies Bort ig aus dem ateln. fabula entlehnet, Ghe felges geteahe, nannte man derelechen erdigtete Gryiblune seu cu wobl Spel, Gviete, und Bitchaft. ©, Beyfpicl. Ber Jabeldichtee, ocs—s, plur. ut om, fing. ein Didtet, welder Gateln, tefonters in der vietten umd engften SBedeating Viefes ortes, digtet. Sabelbaft, — er, —ete, adj. et adv. ener Gabel shulid, ete Dieter, in der gwesten Yedentung blefes Wortes. seine fabel- bafre Hrstblong. Tie fabethaicen Zeiten dee Alrerehumes, aus neldgen man Ratt wabrer GefGigte nur Erdigtungen dat. FBee Sabelbans, vco—eo, plur. vie—e, in dex niedrigen Sprecart, cine vecitlige Benennung eines Meufsen, dev getn exdidtete Qegebeubeiten exgibtet und exyablen fret fa- Bulator, tm mittiem get. fabulo. €, Sane, Bie Sabelleve, plur. vie—n, die Kebre oder Wifensatt ber gottedbienfligjen Satetn der alter éltec; die Mythologie. Sabeln, verb, veg. a. 1) Gabeln, Mabeden expiblen. Man har viele WOunderverte von ibm gefabelt. 2) Wahafinn’y eden in Srantieiten chne Werftand teden, fantafien ; wofi im Der und Miederf, fajetn lider if. &. Sabuliven. see Fabelfehmid, oes—o, plur. die—e, der ticker ciner Gabel ober ecdichteten Gryiblung, tm veradhetigen Werfeande, Bas Jebelwéel, des—ee, plur. inulie, ein im Hoadeutfeoen ngewibati gewordenes Wort, fiie Gabein, Erbidtangen, inn vetitlicpen Berfiende, ‘Bie Fabrit, plu. die—en, 1) Gin jedes tervor gebradtes Bert, und die Werttatte, in welder es hervor getragst wird; An welder meitefien Bedeutung diefes Bort ded nue guweiten fm Egerye und int gemeinen eben getrange wird. ae if ein Mabechen aus feiner Sabri®. 2) Gn engecer Bedeutung, eine ete Mertfatte, we Baaten yon mehrern Uebeitern im Gropen ‘erfertiget werden , und suwelien auc diele QGaacen ft. Stine Strumpf: Sabrit, Lever: Sabrie, Zucker eSatvi®, Band Sabrit, Swirn: Sabri? w. ff. 3) Gn der engfien Bedeutung ‘werden mur dicienigen SBectfatten biel art mic Dieem Sabmten Beleget in melden die Baten burd Hilfe tes Feuers and Hant- mexé bervor gebtadt merden, um fie vow ben {Itanujacruren ju anter(aeiden, welge die iirigen tingtalten diefer Sct Gegtelfen, ine Gewebe: §abrit, MeffersSabrik uw. ff. Dod wird Dicfer tnterfoied im gemeinen getc nue feiten Feobagtet. 4) 3m den Uethstitgen Sirgen ijt die Sabri bee Unterdatrung ber Sit: Sevsetinde, und die dagn bestimnten intingee ‘am. Bie haben diefes Wort aus tem Franp, Fabrique, fund nit bemietoen aus dent mittiern gatein, Fabrica angenom: men, Dad Seiislfife edeuter eine jede Bertfitte eines and: suerlerd anid bie Darin verfertigte Mrbeit. Fad 4 Ber Sabeitdne, des—en, plur. vie—en, ein jeder Mebeiter meiner gabtit, iw ber gente nnd Dzitten Bedenting diefes Bor te6, Delonderg, der erfte mud vornebmfie unter Denfetten, welder die Stelle des Meijer bep den andwerteen vectrits, Bas Sabritenvley , ves— ex) plur. die—e, ein rindes Grit den Bley am Ende der veenedmten Stiice einer in einer Ga: brit verfeetisten WBaate, melded den Ort und bie Jabrseb! det SBerfertigung entbitt,. und ricptiger Mamufacturenbley, fenft aber ang daewBleyseiden genannt wird. Sabulizen,, verb. reg. neutr. it Dem Silféworte haber, ix bet nicbrigen pregart, fabetn, Gabela, Spabrpen eryiblen; and bem Satein, fabulari. Siich adj, et adv. melded nu not iu den gufammen gefebten Bablwworterm einjadh, sweyfach, deeyiadh w. f. f. vielfady bunverviad), raufendfad u. f. f vorfonmmt, und: aadeutet, bap eine Sage fo oft genommen oder wiederhovlet werben fol, alg des votan flebende Bablwert e& erfordert, er 3eug lient Ddeeyfadh, Dietiachen Gold betommen,.. Sn einigen dasit Axfaminen gefebten WBirtern le-bet 6 and fgiellde Bodwutun gen, G. infadh, Vielfadh v. ff. Shedern geteauepte man einfach, sweyfad uw. {, f. anh filr win siabl, 3wey Mabl Wf f. Miche tem Hoapbeuttiven ift bicker Gebrang veraltet, (0 twee die mit — fileig julammen gefegten Warter diefer Met immer mepe in Wbgang fommen, . Saltig. ‘nm, Wachter afer dieses Wort entyeder von bem eatetn, vice, ober von bem 2Bauif. hig, vice, abfammen. aifein if wabefdeinlider , dap e& gu dem folgenden Hauptworte Sach ‘ehivet » welded ebedern auc eine Galte, eine Meige bedeutete, Er tarte ime von theme’ thiehe ‘Ain vah there halsberge, et jog ihmt von der Siifte cine Reihe Ringe bes Harnifges, beige 8 in dem Gragmeute eines alten Gedictes anf Gorin ben Grofen bey dem Sdilter, B. 5092, Das Latein.— plex fantmet, fo wie dag gleisventige Deutlige — faltis , gleidaus von plica, alte, her. Qubefen tammen die mit — fad) ju fanumen gefepten Zablwicter ber den altern ariftiellern nit vor, die fit flatt igre auderer Zufammenfegungen teblencten, Gun aeiedert, Gedeutet vaken oft. Bas Fido, deo—eo, plur. die KEcher, oft and die Sade, 1 Gigeutiig, ein jeter eingeidlofener obee ven einem anbern Qkacme abgefonderter Det, befonderé, antere Dinge dacin’ gu bewagcen und aufgubeten; in weiter Bedeutung dieles Wort Doc) nie noe E-einigen Gillen iblicy ift. 1) Bev den Fitqern fk o6 ein eingeytunter ober umgiunter Ort in einem Safer, Bifte dacin gu fangen; in welger Bedeutung der gpiural die Sache, (ebji im okerfiepifiqen am gebraudliditen if. G. Sach: teule und Verjachen. 2) Die feeren Pisge in einer Ralgernen Wand, welde dure Gerbindung der Siivlenbiinder unb Miesed futfieten , uid enticeder anggemanert ober augyeteiber werten, die Gelder; én Plural die Sache, Win Saus in Bad) und Sach echatcen, d. i im baulien@tande. Gan Riedeekas. i Dieles Bort aud vow dex uifgenriamen jwifgen ben Spatven ibid. Bin ane von feds Sacjen, Dv. A fehs Sparten, 3) Dee Play in der Saeure su bevden Eeiten ber Tenne, wets er im Dberd. eine Banfe beift, mind im Wiederf. ein acy genanne, 4) Bey den Hutmagern werden de Stiide, woreud ein Sut jufanrmen gefeget wird, Sache genannt. G, 2. Zachen, 8) Die Mtheitung in einem Kaflen, Eqrante, Bisertrere, Girgale u. ff. Dinge darine gu verwateen, ‘lur. die Scher ; welee Bedeutung im Hoadertigen die gewihutide ik. Die Sider eines Baftens, eines Schrantes u. ff. Mo ift niche aus bem cedren Sorhe, fisltlisy, ef ift wide von der recten t, 5 Sad Mat, 6) "ine Site, ei oe, im Micdert, Der Teufel flesh: eter fein Reich mechte cist Gacy gewinnen, dao et nicht Teiche wiedce ESnne suopfen, uth, in gut Sac> auofidbe en, iim Wieterf. vil een, 2. Gia, die spiffenftnett, die Sunjty woraaf man feb vorgialich gelegt Got. Das fhleise ‘nicht im mein Sach, gebiet nicht flix mid, ich bix defen niet hundig, Bin Mamie der (i in feimem Sache (ible, Le. bet It, dap ex (einer Gace gewahfer if, Sualeiden oad Gee favift, avogu jemand bernfen oder vertauden if, Das gedsret nid in micin Sach. Bie oud die lafe, wobin eine Sage -gebitet, Dae gebsrce in cin anderee Sad. Ju allen $é therm beanchbar fey. ‘nm, Gun Mrgef. lautet diefes Wort Face, tm Ricerf. Sat, im Din. Fag. Ghedem bedeutete eb aus eine Tele, weide edeutuny ded Frans. Fagne neg hat, GS. aneh Siete. Das Sawer. Faggor, welded Sore vist gu erviinen rmuptey gebs tet unjtceitis aud bienker, Sad fhamanet von faben ab, wel= es in einigen Dberdeutitven Gegenden ang fachen lautet,, und ‘Sebeutet alfo eigentlid) inen jeden abgetoeitten oder wamfatofes nen Oxf. Gu den vier erfien Bedentungen if auch ion Heaeute ‘en der Oferdeuthipe Plural Sache am ibliden. Dae Diminut. Aautet iar Dberd. SeehKcin, “Sm plueal Saben die Hogbentigen uh B66 Diminnt, Schershen, SG. —Chen, Ber Sichbaumn, des—es, plur. die—baume. 1) Derienige Baum an einer Raffermiibte, ober an einem Webre, welder bas mailer vor Bem Gerinne in dex vorgefjriebenen ibe et= ‘alt; vermmutbliey, weil er gleiafam cin Sach, 0 i, eine Ubtbels fg in bem Baler magyt. x wird anh ber Spundvaum, Mabihaum, Grundoanm, in Sfterreig dee Polfterdaum, in Eawaben der Saardaum, und bep ben Webten ber Wehr= ‘Saum genanit, 2) E. Sadbogen. see Sdchtogen, de0—e, plur. ut nom. fing, fen ben Bug: und Sutmagern, ein Bogen mit einer flatten Darmiaite, die Eurge Moke damnit gu gerfeblagen und gu fGuelien; der Sad: ‘vaum. G, Bogen and 2 Sadhen, pie Side, plur. inu bey den Zags und Submedern, die Shaudlung deb Gasgens; inglelden die gefadte Bolle feb. &. 2 aden. Der Sécvel, S. Sader. Sacbein, verb. reg. aA. welses bad Dimnimut, von Faden 4. 1) Durey Verweledvung cined gelinden Winbes ebtibien, mit ter ierten Gndung det Yerfon, und in der didterifgen Edreibart, Sanfe und lieblich if dee Weft, Thal and Bue kédhett, Wenn ex ax der Flora Seft Dore Binder fEdhele, Weife. = Aifette (Aweig und ladhett, Wie eine Dame ehut, die fid) gelaffen fedele, Bad 2) Muf folge Bt verdreiten, ang mME im der digtetilden Soeeivart, Der verliebee Simmel adele ‘Sn die gleich evwiemee Luft, Welihe sleichiam Rise seahete Unf der fhwangera erdentinfe, Flemming. Mam Gu ber Sprage bee gangs ift fate diefes Zetnvor= es jedhern tiger. Qu cinigen Gepeaden lautet dicted Die mint, aig wecbein. “Das Sewer aufwedyetn, Metthel. €. 3Sachen und wedhetn, 4, Gachen, verb. sg. a&. von adh , mit Gachen ober Gagern veriehen, welded bed mmx in ben Bufammenfequngen ausfacen. und verfachen liblid if; 6. diefs Wixter, Gab 6 3. Sdcben, verb. reg. a&t. ey ben Tad: und Hutmadern, die Aare Bote mit einer grofex Bogen yerilegen, wud gu cince ‘wet von Saergetober jeridneten ; melge rbeit ave da Bo gen feblagen genannt wird. . Bogen und Sadhbogen. Fils Ueitet bieied MBore axé bem Sollinbifgen ber, wo Vacke ein Diligel Bolle bedeutet; allen diefes ftammet vielmese von un: ferin Beitworte ab.(G. Sache,) weldes aller uleion nad gu bem folgenden fachen, und wait demfetben gu den Bettwirtern we ben, bewegen, wactein wf. f. gebiret. &, aud Jactetn, a. Sichen, verb, reg. ad. bute Beweging Wind verurfaden, efouders gue Greegucg umd werfkirtuns bed Gevers.. Und als fie Yih’ und Bohlen anfgerest, Sauht, OLR and hufter fie den angen tof 54 Slams men, Saged. ‘Suiteen it Dees einfade Beitwort feor felten 5 etwad Gefonntes ‘aber I(t bas jufammen gefente anfaden, bev welgem Sorte bereits bas STétHighe von ber MbftemMNg bes Bortes fare angebragt if 3a fepe Hier mut nos ing, bap fan micriern 2at. focare, anginben, veréreanen, und focus, fogus, Reuet, ian obin, aber wachinic, Bind machen Gebeutet, ©. Sadel sand Sactetn, Bee Sicher, ves—s, plu. ut nom, fing. vou 2 Sachen, tev den Sutmadern, derjenige Gefed, welder bes Faden verricser, Dee Saber, dee—s, plur. ut nom. fing. Dimiuut. das $a cherihen, Dberd. Sichestein, ein Berkjens, dure defen Veo suegung Bind erreger wird. Deraleigen ift ter Suucriesher, Ddeffen man fi fu den Aden ju Ervegumy and Berfirtung des Geuers bebienet. —Befouders filet ben Mabmen ines $ichers sber Gonnenfcchers ein Bertjeug ber Frauengimer , fo wotl ie Strabfen dee Sonne von dem Gelidte ebyubalten, alg and fic dure Ceregung eines fanften WBindes adgutubien. Ginige newere Sariftfeller bes Maturreides nennen auc cine feru: aatige Chierpflanse, Gorgonia Flabellum L. wegen einiger gue Aicteit den Sayer, ‘nm. Diefes Wort ift von dem sten oder sten ter veriged Beitwrter geblider und fautet in einem alten Bocas. deb rsten Sabriunbertes Vsdhlaie, in einigen Gegenden Sidel, beotem Bogau Sechel in audern Sochery und in Mharnberg gar Sucer. ‘Qu Sdhiefien ift dafir Sdhatteny im Oftere, wederle, im Rie tert, ater Weier over Wegger. Hl Dee Sicherfaltee, dee— 0, plur. ut nom, fing. Sep den nevera Giriftietern tes Maturreides, eine Met Falter, befew Blidget svie cin Gace gefattet ind; Pterovhorus L. Gachern, verb. reg. ad, durd Beweging des Gisers Wind vers wrfaden, Sich fader, fig durd Dewesiing des Windes abe Hibler. Qu rauberu Munderten fodvern. —&. Schein, Die Sidogéece,, plur. vie—m, gefpaltene Grate, welde in bew ‘Fagen oder Figern der Lehnmande um des Sacdhbols gefledgten ‘und mit Sebmm Gberjegen werden, Bas Sdcbhols, dee—eo, plur. die— Hstser, Goljerne Stans ‘gen, mit melden die Sade einer Lehuoand ausgefillet werden, uum berm Rebun bie gebirige Saltung gu verigaffer. Giz werbew -audy Sachftangen und in Ricderfadfen Sachftaten genanut, wie Sichrewfe, plur. die—m, eine et von Revfen, welde i den Gliiffen on vorgefdlagene Fade geleget und an Pfidien bes eftiggt werden; yumm Untertdiede ber Geutreufen. S. Sadys. Ber Sachfer, ves —s, plur, ut nom. fing, diberhaupt ein jeder jue Gorrpflanjung teRlmmter und in die Qrde gerftanster Zig eines Gemmigfes. —Belonders werden in dem Weintaue die jut Fortpfansung in die Erde gelegten eben oder Susthiljer bee ‘Beinflodes , wenn fle swep Gabe alt find, Sichfer gevannt, ‘we He Aleem yx eter oad enya pe foes mings a ry 7 Sad Smt erften Sabre Reifen fie nur neg Graolinge. Die Sadfer find bie Viviradices bey dent Cicero, dagegen (eine Sarmenca anfere Reben und Bucthalser eine Propagines aber unfere ‘Senter find, Gn der Deutfhen Bibel 5.B. Cf.5, 75 Kap. 16 85, Sap. 171 105 Redure 2, 3 Lautet diefes Bort oft Séler oder ‘Sefer, wo aber in cinigen Etetlen, dem Grundteste st Folge, Gefente oder Genter verfeanden werden miffen. am, Dab alte Fabs, Vahs, weles beo dem Ottfried, Bile eta und Cation Saar bedeutet , gebiret gundchft mob nid Wierter, &. Safe. Sadhier if ven dem nod im Oberdeutfoen fede tetannten eitworte fedhfen bauen, urd Bearéeiting bes Erobodens fervor bringen, ingtelgen einernten; anf, Safran fidfen, b. i. bauen, die Zanffadyfung, der Sanfdau, die Siding, das gebaucte Gerreide, Dieled Beitwort aber KGel= et gu faben, ebedem fachen, au gebiren, melges auch alé ein enteum fie geen, betleiben w. ff. li war, und mit dem: felten gu dei Sat. vegerus, vegetare. Seq feBr {agt oan, a6 die Geri Wargeln faffen. Gm Bopmifepen heift Fazar der Cepling eines jeden Gemasfes. Der Sichrife, deo—eo, plur. die—e, ven den Tud= und Sutmacyern, derienise Life, auf welder die Bolle gefacet wird. Das Sdcvwért, des -e6, plur. inul. diejenige wrt gu bave ‘be bie Wide durd die Gerbindung der Eaulenbanber und si sel Face betommen ; inuleisen die badurd entiamdenen Gage einer Wand mit dest dagu sebirigen Solywerte. G. Sach 2. Bas Gacit, plur. ut nom. fing, aus dem Ratein, Fact, in det Recentungt, eine jede burg Rearing deraus gebracte tautwert auf cine Reqnungsicage oder Mufgabe. — Befonbers dieienige Eumme, welche in ter dition und iegel be Lei gefmnben wird, Bie Gadel, plus. die—m, Diminut. Gackeldhen, cin groped aus Holy, Dads oder Yeo verfetigtes ide, welded, wenn e¢ ane ‘seiladet wird, einen ftartencpein von fich gibt, Beil eb dem ‘inde wiberfebet fo wird e& audy woSt ein Windtidye genanut. olsfactein, Pechfactetn, Warhsfactein. Gn ber Mfronomie werden dicienigen Glecen in der Gonne, wwelde beller lencten, levees Sackett genannt, und in der ediern Eareibart find Me fiiirliden ausbrivte, die Gadel des Rrieges, der 3wie= trade, betannt genus. nm, Dieled Bort lautet fon ep bem Ottiried Fakol, bey bem Ratitn Faceola, in Borhorns Oloflen Facolo, im ne self, Faccele, im Gdved, Fackla, im Danifepen SatFel, im Bulif. Fag], im Stal. Fiaccola, im wendifgen Bakla. ule Diefe MBirter fommen mit bem Satein, Fax umd Facula genau fiberefn, allein darans folget nod nigt, bab fie von denfelten abjtammen. Die alten nordifgen Welter batten ein Wort Sad) aber Sat, weldes Zeuer Spdentete, und. viedeiat war faden, swelegeé jegt Geuer machen beige, efedem aucp irr brewnen blig 5 ©. njahen nd Suchen. on Dicem Betoortes it Sate, vermittelfe ber Eubfolbe — el, melde ein Werfjeng ausdeuct, fete regelsnapig gebtider. Gm Oberdeutfiben ip dar au Loree fee, Toriihe, Tors, wid im Riederf. Torsige, Torwiffe UBlieg weldge mit bem Stal. Torcias Engl. Torch, Sollind. ‘Torts, Granj. Torche, Span, Antorcha, und Swed. Torr sand Tortifaiberein tommen, fo, dem Sore gu Folge, von bem Angell, torbe, gel, tac, berdbant, abfammen, G. Theess Der Sadelbaum, ves— es, plur. die— baume, ein Radme, tucléer in einigen Gegenden dem Afboider ober Wafferboblun= ber, Viburnum Opulus E. gegeben wird, defen tothe Bee: tex alddann ai Sacelbeeren genannt werden, pie Sackeldiftel, plur. die—m, bey den neuern Sarifeietera bes PAangenreiges, cine Virt Mmerifanifgen Cactus, welde wan abjnftgnelden, gu treduen, in OFF cingutaucen und fig Sad 8 alabonm ihrer (tatt ber Gadeln gm bebtenen pfest; Caéus Ce- reus L. welder geben atten berfelten befeceibet. Die Gadeliagd, plur. die—en, eine im Herbie gur Rachtyeit argefielite Gagd, ba die halen burch brennende Gaceln, in die @arne getrieten merden, Das Gadelfcaut, des— ee, plur. inns. in einigen Gegenben, ef ‘Rabine der BSnigeterse, Verbafenm Thapfis L. wegen eini= get Shnlicgtest ded Blumenitingel®. Sadein, verb. reg. neutr. mit dem Hillfeworte haben, welded ‘unt Lm gemeinen Reten ibtid if. 1) Sid) edue Seth bin und ber benegen, unndtbige Bewegungen ver einer Hanbiung machen; in welsem Berftande e& im gemeinen geben nod oft fire jams erm gebraudt witd. Ich werde da niche lange facteln, Weife. Ao iff mit ibm mide su fpaen, ex facele mide lange, et ‘raudht barb rege. Dami ie wide su faeFelm, d.4, 40 fer Hem. 2) Befonders von der Flamune deb kkehtes , fib bin und ber bewesen, Das Riche factets gay ju febr. Mie dem Lidhte Geeum facteln, unnbrbig Sin und wieder fanfen. tin. Dieles Wort, welcees die Oberdeutiden fuchetn aus: frcesen, gesdret woot nigt yu dem Hanptorte Sactet, fons bderw allem Anjeben nah gu wegen, wadetn, angel, wagian, Sawwed. hweks. Gm Riedert. bedeutet facteten herum fanfer, vagari, Sm mutter Qoteine, ift Faccinerius, Fachilator, und Fachinerdrius, ein Gautier, ber alerlen pofenbafte Bere: sungen made, foculare ater fomeidein, welge Bedeutung facet im Miederf. nod bet Bee Sackelfebub, dea—ee, plur. die—e, ein langes, obew mit Blew telehlagenes wnd mit einer Héblung verfetenes Golyy bie turgen Stile von Gacteln, welde wicgt mebe in der Sand gee teagen merben finnen, Darcin ju fleten, Bee Sackeleans, des—es, phur. die — rainge, an Hofer, ein fevctlider exnfitafter Socyeitetang , mit melden die Rewoers tmisblten in bes Brantherte geflpret werden; weil die Sauter: fercen und agen mit Erennenden Baqefadetn nebenter geben. Ber Sadelreigee, dee—o, plur. ut nom. fing. der bep fener: ligen Gelegenbeiten die Grennende Gadel trigt. Bee Sactde, des—s, plur. die—e, aug dent mittlern gatein, Fador. 1) Det von einem Gigentbiimer ober defen Steivertter ter einer Sanblung ober aBctffitee oorgeieget Af, tnd font aud) cin Sudhbalrer, in den pthefen aber ein Provifor feift. 2) Gn weiterer Bedentinig wird auch wohl ein jeder, der eines ander Giuftrige, befonderé in Sandlungsfechen, fit Geld ber forget, ei Sommiffionit, ein Sactor genamnt, Deter die Saccoréy, bed time, die Derrideung und Wotnung eines Bactors, noc mete aber , befonders in den Handeldpligen auger Garope, eine Sanding, cin Hanteldsaus, welder sder welder in gactor fn der erjten Bedeutung vorftebet, im ittlern Gateine Fadlorias die Sacrovey=gandlung, dle Urt der Handling, ba jemand eines xuibern Bega find Geld bejorget die Saccie, die Reduung itber die fr eiven andern eingetantten aBearen; das Sactur- Buch, te weidert diefe Regmungen eingetergen werden, 4. f. f. Die Faculsdic, plur. die—en, aus dem mitten gatein, Facul- tas, auf den Univerfititen , dad Corpus ber gu Giner itt vem ‘Billenebalten gebdrigen Profeforen, Die eheolositche, jucific fibe, medicinifdve und philofepbifée Sacultar. Sualeigen die Werfammiung diefer rofefferen, and der Ott, wo fie fig ‘verfammeln, Daher ber Zacultift, dee—en, plur. vie—eny das SMitalicd einer Gocultat, befouders einer juripifigen, Sadein,, verd. reg. a&t. von bern folgenden Boste Faden, wee ‘von aber mur bie gufemmen gefepten ausfadeln wad einfadetn ‘Ubi find, w. fim gemeinen Leben fast saan bod an einigen Otten 9 ad rien die Cadel fadeln, fir cinfideln, das Seng fadelt Mehr faveit iar ans, Gaifer die Gaden fabren, Ber Saven, vea—s, plur. ut nom. ling. andy Fanfig. gaden, Diminut. dae Soden, Oberd. das Sadicin. . 1). Bufammen. andrebete Hiirden de8 Glades, der Bolle, Baumwuolie, Ecide ‘BFF gum Raden oder Weten. Win feidener, swirnener, wollener Sader. Bindfadert, ein faster Faden ané anf yum, inden, "Hf wird der Singular ang covective gebraucht. inen Graber, sarccn Saden fpinnen. Spanifthe Tiider babe den beften Sadenj, Rnabiihe und Gollanbiidhe flibeen aisen didern, 3u Saden {cbtagem, den Saden (eblagen, bey den Gapneivern, wen Stiite Seug mit weithiufigen Gridven verioren jufammen naten, damit nde fie oxtentfidy gufauamen xaben tine; aniélagen. Sn ber Gamnbexdiung fedentet die= feo Bet oft einen Gaden von beftimmter Ringe, geueinialisy wor view Glen, (© viel neal der Umfang: bes Segrels betrigt, lzoann magen jwangig Soden ein Geblinde , swanyig Gedimnde ive Bessel, dep Bagyein ein Ervagu, vier Errata ater ein Evia Gare. Giainlicy wird gaden im gemeinen geben guweie en fir Dad detans gewirtte Seug. genommen. fave ich dit nudhe alle Sader, die du am Reibe tragit, sagewarien? Gell Nag einer andeen Gigne pfegen bie Giger aud) wohl den teinen Etrity in-des Hirkges giibeee, welder von dem apleta itber den allen geher, den Saden: over das Sadlein yt emer. 2) Gin Vingenmap , welbes vorehwiticy im der Geefeber and in dem Biederhiglifen Forfmefon fir Btafter gebraucht wird, wd gemeinigligy vren Gen oder fees Fup HIE. in Saden Gols, ein Qaufen Sqeice drey Goer (ang und be. ols im Saden fesen, 3u Saden fehlagen, G. Blajter. ‘tum. Sm den gemteinen Meundatten fo wht Ober ofé Mex derteutiplandes taster dieiee Wort Sadem » Saem, bey dem ‘Dried Fadom, im Engl, Fadom, Fathom, tmdugelf, Feedm, im Gard. Fann, in Din. Saen. Gn bevdeu Bedeutungen Aout eGunpecitig vow Faden, fafen, Sdwed. fama, Angell. facdmian, ber, weil ein Jaden urfpriinglich bod) wobl yuniiedit gum Galen ober Unfair gebraudt worden. Gn det jmester Bedeutung i diefe wofammung ned deutlicven in deme dielet Diep , fo wle Rtajrer,, dure die ausgebreiteten eurme eines Sens ‘hen efimait wind. Su ber erjien Bedeutung Lantet der Plus ‘tal in Oberfachfen gemneinighicy Seiden, in der jmeyten aber jeder grit Sader. auch Safe, Sehm und Sebmen. Bie Sadenfliege, plur. die— mn, bev den nenern Seifeteer des Naturrelsves, eine wet Fliegen , deren ibloorner den Fie ‘den gleiqen, mit einem turgew walzenfirnrigen Gaugeriiffel, tan= en Gligeln und drey Debenauger, Scarople Eberh. Dee Sadenbalsee, des—s, plur. ut nom. fing, fr der Eeiben= smanuficturen, cin umgedogener Dredt an deme Eeidendaépely wodure die Faden der Coons vecfammelt und jw dem. Fadentel= tec gefibret werden. Bae Sadenbos, dee— ee, plur. car. im Miederfasien, ram= holy, weldhes nad aten verfauft wird; Blafterbols. SAdCMIgy adj. et adv. aden habend,, doch nue im ben Bufeanmen= fenungen geobjadenig, Haefadenig u, ff. im gemeinen geben aug w06l — fadenidye , — fedemig, (Sdemidhe; wofite aber km Hoatenttigen — fadig ubliger if. . —Jehe und — Ig Tie sweyiddig, dreyfAdig, fagt nim im gemeinen Leben off sweydrdbtig, deeydrabris. Sur Oherdeuthoen fut men auay bas Sevwart Faden, fir swistem, fdene Sreiimpfe.. Ber Saventafer, res—s, plur. ui nom. fing. tep den neuer Sedrifeetern bes Ehierseiges, ein Sifer wait faden Semrigen BUNL- bicnern, mit Grefyangen und Fiiblfpigen, Rauffigen, eiment vlat= ten wad gefiamten SBeupigilde, aud einent eudyefation Kopf, Sap 10 Das Gadenteant, vee—es, plur. imu cine Yonge; Filago L. mauferraur, Bee Fadenleiter, dee—s, plur. ut nom. fing, tr bem Seiden: Saue, ein peryenbicultees Ste auf bem Laufode det Seiden: badpels, elses die gen Gidden auf den Sadvel leitet. + §rdeanacend, adj. et adv. in ber nicdrigen Epregart, vais ‘nacend und wnbefiedet, fo bof man fap teinen fader auf bens Qeibe bat; andy modl fafermatend, murternacend, Riederf Podnactend. Die Sedennudel, plur, die—m, eine at Mudeln in Gefalt anger iden. Sadenréche, adj, et adv. bem Faben gemap, tem Faden wad. in Cad fadencedhe erfehneiden, fo dap tian einens nb ebew demielben Faten mit ber Geer folge. Srdenfehe'nig, adjet adv. wes den gaden duregeinen Wiel, fin gemeinen Seken. Das Tad wird fadenfeheinig, wenn eB adgetragen iff. Sadenfiheiniges Tuch, ein fehlerbaftes Bud, wweltped auf ber guten Eeite nicht volhirig if. Miederti fil facmidverig. Bas §rdenfilbec, des—o, plu. inut. gu Faber gefponnenes Silber, mit Cilber iberjogene Fiden, Med med ader Silber, vveldjed aus alten Zrelfen oder Gpigen ansgebrennet worden, Dee Fadenmourm, des—eo, plur. die—wiiemer, ein lane ger Dinner fatenabaliger Burm, welder (id im triiben Weifer ‘fig. aufate, und mit demfelben, Befouders ix Heigen Sin= tern, bx MrenfGen und Thiece fomnt , wo ex fh in allen Theic len unter ber faut und én dea Mustetn eufbilt, au wo alters ley fsberbafie Arantheiten veturiagt; Gordius aquatius L. Eeqwed. Tagelmatk. Bey ben Trjten wird et Dracunculus, Gries. Ypamrrior, ine Deutlhen sarrwarm, wegeu (einer Aibnlictes: mit einer skerve ach wobl der Cervemwurm , wd fu Den gemeinen Gpradarter der $ieF, genannt SAdIg, adj. ce adv. G. §edenig. Bas Jager, ves—eo, plur. diene, efue Renennung bb Baflone, fo fern ex ix ewev Stiden pulemmen geleget werden aun, Gn ben Draelm if €6 ein Gdynarewert mit einem gerader aus gle welten Sirper , welded act Fup Ton hat, und wo die arifte wfeife von ie us bem Zranj. Fagot, welded, wie dad Gries. Guxadree, ehedem cin Billgel bedeutete, weil {ig icles Snprument gteifame wie ein Biel gufemanen legen fafet. Gm Bretagne betentet Fagod wos. feet cin Bifeel. Daher dee Sagernft, dee—eny plus. die—eny det dieied niirument ju blafen vesflehes. Rie Sibe, plur. die—m, bep ben Giger, Bas Beibden der ‘Spunbe wind aller. vierfifigen Rawbrbiere. ‘nm, Hone Zwelfel gebiirer diefes Wort gu dent Geldledhte beé alten Seitwortes fda, exjeugen, eruabren, Miederf. fEdem, Sayed. (Sa, woju am Garter, Vater, und vieleiGt aus Vieb aehiten, Ben dem Winset tedeutet Vohe cine Kage; ein Dicies Wort (deiner vielmede px Sebe a geen, w. f. pee §abeguloen, vee—e, plur. ut nom. fing. &. Wilofang. * Sabon, verb. irreg. icy faber du fiibelte ex Faber; Sanperf. id fied; Partic. gefaber; cir im Haabeutigen vilig vevaltetes Beitwort, fie welces iege famgere und faffen tiger find. sDRan finbet e@ in doppelter Gattang. 1, Wd ein Geurcum, 1} Bile gehen, fort(geeten, Bithiu fahemes mit freuuidu Frammort 22 then redio, Daher gefen mit nunmepe mit Geeuden ge ber Cryabtins fort, ttf. Daraba fahendo,, inbeme ffe vom bunmen gingen, Rott. ‘und fo in vielen Gtelen mebe; odin enc bas gufammen ge- fegte miffefahen, irre gehen» gevitet. 2) Sigiitli , Murer, us ‘Fuge " Gah rnGe beingen, fH suebreiten; ia meter Berftande v6 we ‘ek. 8 37 Geifet: memne Rede {aber mide unter end. Siete Seepfec. 2, ls ein Activin, ba ed in aflen ten Fallen getcaueyt wut: be, im melsen jeht fangen und fatfen Holi find, Ich hat ein wunckliches leben E grefle licbe mich gevie, Heint. von tet 9 Und in_diefer toitigen Gepale tommt 26 nod fede (iNfiy ‘shers Deutisen Bibel vor. Unm. Diefed alte Verdun lautet (fon Lev dem Kero fahen, ‘ep bem Uipbilas fahan, tm Selind, fi, im ameelf, for, im Din, faany und im Sained, £3. Gu einigen Oherdeusigen Ge gender, mo e8 nod Hblid it, Lantet 8 mit Dem hacten Hand= Laute fachens &. Sad). Sangen und faffen lammen un(teitig davon ad, G. diefe Wirter. Billie ift auch fabeen bas Fee auentativtm davon, gleicfamt (abcren. Sadia, — et, —fte, adj, et adv. von bem vorker sehenden Ber= fahen. 1. °Gigentlish, was eine gewitie Mense Ferpertish farfen tau relspe Bereutung aber niet ibid if, 2. Bishtlia, 4) Gefeitt, gewiffe Berimderungen anjuaedymen, oder ervor au bringen, dbefonders von dem Geijte und Gemiithe, und mit Dem Borworte su, Mx ift weder sur Sceandfchafe (Abig, nod) fadig Sreundfiafe in andern su evregen, Der endliche Geift deo Menken ist nidye fobig, dao Unendlidhe su be: greifen. ae sft su aller fabig, fo wobt in gutem, als bafern Berjiaudey gu allen Tugenten ad ju allen atern, aug to biitgertigen Leben, die exfordertichen Gigen(éparten ju.ciner gis tigen audlung vder Berénderung befigend. we aft {Zbig Dapit, Burgemeifer u, ff. su werden, sin Unmiindiger if wad) den ASmifépen Rechte niche fabs, ein Teftament su machen, Seemde find bier nide fabig, Birger 30 werden, Sich 30 etwas fahig maden. sin des Kathe (Ehiges Gefchied, soelged fabig f(t, im ben Rath gw fomnien, auch mit bee swey= fen Qudung dee Hauptwortes, ine Toee, weldhe uniere Srete des Vergniigens fabiger made, Gull. Mein srs aft Feiner Sreude mehr {big , ift nit mede fibia, Greude ju empfinden, tur grofe Geelen find groper unwise fébig. ‘Deb bin der wRiedersstidtigteit nie fabig , dex dw mic) bez (ehuldigeht. Sm einigen Gallen wird e6 auch abfolute van ber Bee Feafentelt deb Geites gebraude, nad welder derlelbe gefsiee ifty viele Renntniffe ju fagen, ee har einen fabigen Kopi, ec ift cin figer Bopf, es ift ein fAhiger Bnabe, ein fabiz gee junger Menich, 2) Die wéthigen Senntniffe von einer Sage befigend, mit der jrenten Gudung bes Hanptortes. we Aft der Sprache noch niche vedhe fabig. Gn weldem Werfanbe tan fi Dog Lieber bes Wortes madhrig ober anderce Musdciite Sebienet. nm, Dieles Bort if nad tem Muier det gatein, capa, aehildet, weldges von capere, fo wie {abig von faben, fallen, abjammet, Daf ieloft faben ebedem aud fiir Fonnen ibis ge- sarlen, exbellet ans dem Eahaedifigen, wo £4 diefe Bereutang nog het. Bey den iitern Sepriftjteleen findet man dieies Bey= wort, fo wie das foigende Hauptwort nigt, Nur Wictorind ‘bat bad iegt unbetannte Sahe, fle Sabigteit, Die Sabigteic, plur. die—en, das Bermigen ber Geele, gee wille Berinderuagen aagunebmen ober fervor ju Bringen. Yi Fommen mit einer allgemeinen Sabigteit 3u unsabligen Weis gungen auf die Welt, Sul. gin jungertttenidy vou vielen Sabigteiten. raviiliche Sabigteie, Werftand und ein guted Seriatnif. Avg im redelicgen Gerfande, die igenteaft, ue sae man je eines giltigen Sanblung oder Serauderung is if Sab R SrbL, — er, — ther adj. et adv. WleiG, Was, Towirgligy gran, win fates Pend. Sabl ausfeben. Win fables Bled. weve fabl, mauieiehl, covtenfabl —Susieigen in meitoter Beteus ting, verfgoen, von allen Zarten; welger Gebeaud aber wet nur im Wieder USlid ijt. Semanden auf dem fablen Pfer= de bsteefien, auf einer Qige, auf einem Srethume; welded nog eine ainfistung auf den Belifar fenn fol, welder equams baliwm, quem barbari Vatam vocabant, in ben Ctefien su aeiten pflegte date die Geinde vorneymlisy nec) ‘ferden vom Diefer Sarte foien, &. Procop. de bello Gethico, .1. ‘unm. Diels Wort laure im Niederf. vaal, im Ansel. faln, fealo, fealve, im Qugl, fallow, ih den Wonfeifgen of fen falavuar, im Geowed. fal, im Seléud. faulur , tm Gran, baillet, paillct, im mittlern fet, fulvus. ‘Dag gatein, valins, Dalius, pallidus ff genau damit vermandt, vermutblic auch die Deutigen Wirterfaul, welken a. ff. Sm Dinifter if fal -aarfig, falme aber vertsiefen. ‘Heide und anger und die tal Die hat der winter aber val Gemacht, Graf Seaft von Toggenturg, Die heide und al den gruenen walt Die fint nu beide worden val, Qieiumar ber ate, ©. andy Gath. Bas Seblirs, 6, plur. die—ey im Bergbaue, eit file ‘bethattiges upferers, welges gra, fox wie welfailden €ry auslchet, G6 fibret biefen Qaymen nur, menu eb viel Biber bile," Hat.e6 defen wenig, {o witd £6 Sabltapfecers genamut, Bee Gablficin, ves—es, plur. die—ey cine Net eines grawen Goflarifgen Saiefers , melger sn Dahfgiefern'gehtangt wid ; ‘jum tnterfaiede von dem blauen Géhiefer ober blauen Seine, Die Jibm, Sabmen, GS. Sem wad Sebmen, Dev Sabndvidd, GS. SAburich. Die Fahne, plur. vie—ny Diminut. da Sahuchen, Oberd. SAbntein, 1. Cin Tus, Cerebe, eine Winbel, eine Binde, in weldeuu Berfianbe Fano key ben itera Qlemanifgen Sarit: feeleen oft vortomunt, Su einigen Oberdeutiden Gegenden ifte6 4m demfelten og iegt itis, iim Hoddentgen aber vélig. une Lefaunt. Dog nennt wien cin (Glecttes, Leidtes KieLd junei= len nog aug Beragtiang ein SAouden. G, euch das mittlere Batein. Fano, weldes von verfdiedenen atten dee Mefgewiin: der ili mar. 2. Gin an einer Stange keferintes fiegendes Sriist Jeug, Gefonders dagienise, welches mancken Zitnften und Gefelfgaften ben feperlidven Geleyenteiten voryetragen wird, Gn eagecee Bedeutung, Diejenige Fadne, swelde einer Compagnie Soldaten su Fuge auf dem Menke votyetragen wird, damit fe iflen » wohin fe getéven, und an welder fe ihren @id abtesen. Bur Sabne fehwsren. Die Sane ferwingen. Die Sabne webem, fliegen Laffer, Mit fiegender. Sane aussieben, Bid) vow der Sabne verlaufen, von der Compagnie, Sid) wieder bey der Sabue einfinden. ep der eiterey werden die Fabnen Srandarcen gensunt; nut ey den Dtagoneen bebal- ten fie gemeinigtich den Rabinen der Sabnen. Die Fahnen auf ben Seiffen eigen Slaggen oder Wimpel. G. diefe wWirter. Ghebem wade auch cine Compagnie aber Cstedcon eine Sabuer ster cin Sebnlein genaant, welded vod in PYodten lia it. 3. Fiat. 1) Das beneslige, an einer Stange befintlicse Bleey anf den Toimen und Sinfern, den Strid deb windes an: suseigen; die Churmfabne, Kirdfabne, Werserfahne, Wis fabwe w. ff. 2) im ben Gederu ber meige Theil gu broben Seiten des icles. 3) Beo den nevern Sarifeelern dee Pane denteides , bas grofe Blatt au den Smetteringediumen, ber den Gligeln aad bem Gaife, welded in der Mitte eine fate KB Sas Gary Verillum £. 4) Bep den Giger, ter Siroany bes Halens und be6 Cigbimndens, fo wie ex bey dem Bolfe und Fuchfe die Srandarte beigt. 5) Dev den Sdenfwirthen auf ‘Dem Qanbe, die mit Areite an der Rafet angeiriebene Bee, vocit elbige burdh firsere QQuerfrige an einem angen perpendi= caliren Gtride Gemerter wird. wine Kahne Diee, eine Beae. © Bey ben Giger, ein tleines Garn an eiuer foachen Stange, Vie gerdjen bemit gu fangen; das SAbndhen. ‘anm, Dieies Wort lautet im. @ngl, Fane und Vane, i Din. Sane, im Ztel, Penuone. GuSewed. it Fana, Lug, Qat, pannus, Oriet. wares, ein Genebe, Ohne Bweifel it Band des Stamnniwort von Sabuc, Gerdienete diefe ableitang nist den Borgug, fo wiitde wepen, Wanne, eine gute Ubftommung ‘au die Sand geben. Gr Qngelf. ifi Fan und Fanne, und im Engl. Faun, ventilabrum. G. atid Panier. Gm Dterteub fehen if diefes Bert bald minnliden, ald ungewifien Gere led= tes , Da es Ream auch auf ver(eyiedene aiet abgesndert mirb. er Sahm, deo—es, plur. die Sabme; oder des—en, plur. Die—en; dee Gabnen, des—s) plur. ue nom. fing. Mani- gen vanen, fagt Gtrofer in ber vierten Gxdung, und aller: Der das exhalene Sabn mit feinem Blute mabe. Dee Sabnenfuttee, des— 6, plur.-ut nom. fing. ein Futteral ven Hagstud,. welches iiber dfe Gagne ber Eoldaten geyogen wird, wenn man fie nid Piegen Cafe. Bas Sabnenge'd, des—es, von mebrern Geldfamman disier wut, plur. die— ar, im Gout: Braunfeweiatigen » desieniae Geld, wees adetige BWafalien bey der Boletnung flr die Hof: fabne entridten, auf welder ber Gehenseid abgeteger wird. pec Sabnenbafer, ves—e, plur, car; in der Zandmirtofaart, eine wrt breptimnigen Safers , regen der Soutichteit finer Sipren amit ener Fahne;. gum Untertdieds vow dem Gpighafer, Bart: ober Raudhbafer, Winterbafer, YuauRthafer u. ff Per Sabneniunéce, S. Sabnjnnter, pas Sabnentében, oder Sabutéyer, dee—s, plur. ut nom. fing, in bem Deutfgen Stantereepte, ein eke pierer Met, sveligeg mit fiterreigping eines Gabe verliehen wurbe, yam n+ tesfolebe von bem 3eptecleben ; Feudum vexilli obet vexil- Tare. Dicjenigen-weltlicen Bafatlen » welege elcpaftertehent leute unter flo batten, Girien und Grafen, wurden ebdert mit ‘er Gabwe, geittige wnd andere abe nur mit dem Seprer be: Tiehen. Ez itt dehain Vanlehen, davon ain man Fut miige fin, ex empfahe ez mit fin ain hant von dem Kunige, Edincbenfp. Sap.-113. Jeat dar alle Metdsieten vermittelh. ‘bes Sdhmerted verliehen werden , hat bet Unteriied swifegen ‘ben: Sabmen= und Septerleben aufyediret, Der Fabmenmacfeh, veo— eo, plur. die—marfihe, berienige Mari bey den Soidaten, welder gefeitagen wird, wens die Gahuen an ihren gebbrigen Ort gebradt werden, poet Sabnenfebmid, &. gabnfehmi Ber Fabnenfebub, veo—eo, plur. die—ey eine Sele flir en runtern bell einer Fahne, wore fie imragen geecd wird. pee Fabnenfiod, vee-— eo, plur. die— Sete, ein anéyebotte in melaen bie Sehue vor ber Hauptwache gefiect wird, we eégce, dee — 9, phir. ut om. fing. derienige, welder eine Sabre trish —G, Sibmvidy. Die Gabnenwdeye, piur. die—n, die Wade ver der erfien Ginie ines Bagers, weleye aus’ einen Filmvic gmeaew Mater: ‘officers, Dreppig: Wrenn amd einem Tambour befieher. pee Sebniunter, des—s, piur. ut nom, fing, ein adeliger ‘Unteroffcer ey bent Gufvette, welger im Maride dle Fadne eriget, Ben dee Neiterey heift et Standartenjanter, wey ber Diferelgittgen Usanee wird ex ber Sithrev gonannti ah Das Fabnlében, G. Sabnentehen, Der Fibnridr, deo—ev, plur. die—e, det unterfte unter ben ‘Doers Dficens bey dem Gufvotte, welder esedem die Fadne einer Compagnie envertranet war, Sent ausEege bat ex mit ber= felben nenig mnedr gt tian, fonbern vervigtet Bieutenants = Dione, um,. SmDberdentftgen fantet dieles Wert Seamer, SEanery fm r3ten Sabrhunterte Vanere und Banir. Wu diefer Endung, — er, itkim Goapdentigen — rich geworden, wie dimeric aus inter, Ganferidy, ans Ganfer; dater e6 unniebig it, mit ben iederfacen med ein d eingufticten und diefrs Berk Sébnbrich au foredien, woburd die Nusipeade stat batter, aber nicht wobittingender wird. Aud) die Dien fagen SAndvie, Dev Fabnfdrmid, veo—oy plur. die—ey der HulfGnid boy eines Fabue, b, 4. Gétadron, dkriterep; Sabmenfihmid, * Die Sabr, plue. die—en, ein veraltetes Bort fi Geiabrr weldes noch oft in dec Deuthen Bibel vortommt. ic in Saber geben, Gir, 4) 26. IwSnbr leben » Kay. 13, 18 Ohuc Fahy pliinderm, Nac, 4, 18. Im abr feyn, Sap. 4) 42. See: Tenfabr, 2Gam.1g, 13, ebenafabe, 1Eheou. 12, 19. Siete Gefabr.. Der Sibcbehandnee, veo—s, plur. ut worn. fing. der eine Give in Wefeend, vk. in Pare bet; ci SAdepadhter. Bee Fabrbogeny des —#, plur. ut nom. fing. im Bergbaue, ber farificbe Berit des Gessworten,, road fir Gediude cx die Tose befabren, und wie er fe gefunden at: Das Fabebiich, des—ev, plur. die— biider, ims Bergbaut, ‘bes SBud) auf einer See im welded die Beamten. und Sehihé+ efter aufieldnen , welder Zag fle gefapren find. Bie Sabebtiehfe, plur. vie—m, auf den Kteis = Probationt> ‘Tagen, eine Bichfe, worein bes Wiing=Aacdcin. das yrobicte Geld ju wnerfon vfeaet. * Gabrden, verb. reg: ad. in Gefar bringen. Ym Heehbeut> fiben iit diefes Seitwort witig vere, aufer bap Bas ittel: wort gefibroee, al6 ein Rebenmort noth geweifen im gereines ‘eben gett mith: “Ich Gin Dabey widye gefetpeder, babe teinew erluft baben ju beforgen. &. Geftibrode, Gu einigen Gegenden Fautet dieies MRittelwort gefabeet , und alsdann misfte Dad SBet= ‘bum fitbrem ober gefzbren beifen. Gm gpieberf lute e6 varen. Bie Fabre, plor. die—m. 1) Su der Lenbwirth(saft Ober und iederfadsfens, eine Furehe , befonders die auefere Bure wolde bis Beterbeete a6fontert; ia cinigen Gegenden Sudee, Sabre, im Riederf. Sore, Saxe, von jabeen, sieben. 2) Su igen Gegenden , befonderé Oberdeut(glandes, Bedeuret eB ated ine: Gate, Die Sabre, plur. die—m. 1) Gin grofer breiter Sabw ttt einem platten Boden, Menten » Thiere und Gachen ider einen laf au fabren, cine ot einer benestigen Write, gumcilen aud) cin Sabridhiff, im Oberd. eime Plstre, von ber treiten platten Gefalt, eine Mupe, weil er vorn umd binten jump atgeianitten if. 2) Der Gefindige Oxt an civenn Finle, wo mau filt Gelb iikergefutren witb. ‘Ahm, Sut Engl, Kerry, fon Din, SBege, ior Ayeed, Faerja, em mictlern Qateine Vara und Feria. 1. *Gabeen , verb, reg. a6. melges im Hodbeutioen sinatih teltet if, und chedem fo viel af6 fiirdten bedentete, vot swelcgern 06 nach und nadpverdringet worden: Des guannwen gtx fehte befabrere tout now gumeilen in der gover Sereibart ger. S. Gefage, Suede, Befabeon. Enal, fear , Syed. fara, Sat, vererk. Gud bas Gatein. pericultim gebire feinet exten Silfte noch Sterter. San Hatte vow Diefem Derbo ang ein Gactitioum, welges no in dem Seymed, facra, (eeten, sand ia Dem lederf, verfaeem rig 1s Zt Sab 4 5 ah a. Sabren, verb. irres, ncutr. (E.2a6 folgende,) mis bem Silf6> worte haben, ein gleidfalls vetaitetes Beitmort, rweldes ebe: ‘em fiir wabenchmen fibligy wat. icterius fost mee, devSeie fabeen und wabenebment, und feinee bre fabren, fie gu be: ageen fuchen. @6 fe Das Etammwort von erfabren wud viel: leicht auch von fabetaiig,, und ungefsbe. Sm Eaned. seed ‘Gélind. fautet e¢ fara, Dag Latein. experiri if febr deutligy Demit verwende, Ohne Zweifel Rammer e6 mit wade, wah: rem u. {, f. and Giner Svelle ber. Gritty iter and dater die Dare, bas Darding, Vara, ein alted Geridt in veridiedenen ‘snicberf. Gegenden, von weldkem man auger itm v. Dare aud ‘bad Bremifs- Wiedery. Wirterd. v. Save nachfeten tan, 4. Gabven, verk. irreg. id) fabre, du (abeeit ober fAbrfty er faibret ober (Aber m. fF. Smpert. ih fade; Conk. idh filbee 5 tte. gefabren. G6 ijt in doppelter Gattang iblid 1. aMle.cin eumsum, mit dem Silfsworte jem, fid) Gemegen, ‘ben Ort verindern. 1. Qu der emgentligen tnd sseitern Bedeutung, 1) Gig be: toegen, ober beweget werden, ofne aen Rebenbestiff; toc) nue nog in cinigen Fallen. tit der Gand auf dem Tifhe hin und ber fabuen. Dag der Ratten auj dem Gewsier ude, 1 Rol, 71 v5. Widen Redten if nod die fabrende Gabe fir bewea= fide Giter idlicy, tm Gesenlage der undewestiden, in welger Bedeutung diefed Bort fiyon alt it. Die Farunde habe unters faeidet Gon Steoter und bec Shwakentpiegel von dem Erbe uu Gigen. Min varnde gut und cigens vil, ®Balth. von der Hogelweide. S. Sabenip. 2) Wit dem Rebenbegrife ber Wit- Kung, ober einer vorselenten Qandiang, welder Gedrang) in ber Deutigen Bitel haa, anger bem ater menig vorfomast, Wo ‘on mie deinem Meffer liber den lear fabret, 2 Ref. 20, 25. Du follft die BEume nicht verderdeny dag du mir den dete davan fabveft, SIRF 20, 19, Bein Schermeffer foll fiber ‘ein anpt fabren, 4 of, 6, 5. 3) MHiE dem Rebentegrife dee GelGivindigtelt, eine Fete und gemeintgligy swerwartere Rermepinng anyudeuten {0 wohl ven lebendigen alé lebtofen Dix= gen. Je mBchte ane der Gaus fabren, ein im gemeinen Leben iibliher Musdru ber Mugednl. Dor Gdhreden juriie fabcen, safammen fabren, uuidorort faran tep dem Ottfried, Aue dem Bette {abeen. Der bale Geile if im ihu gefaheen. Mit der Gand in die Schiff fabren. Der Blig fube aus den Wolken. Die raft vom Sriele gefadren. Der Spies {ube in die Wand. Earift mir durdy alle Glieder gefabren, fegt man im gemeinen Leben von eixem gtofen Edteten. Dit ganse Gefellrafe fabe Cari {ovell) mach dem Glaferm, Nee ‘ben, Die {epmellen Sliigel ver Seit fahren mit dem Sreaple ‘oes Licheo in die Werwe, Duh. Dey den Sagern fabre dee Safe, mean ex fib auf den Giutertiuften (duel fortéenest. Der Strid fube mir aus dee Zand. Bas Scil fabren Laf- fer, aus der Hand. ud figilig mit dem Zeitworte saffen, fig einer ashe beseben, ibcem Defige, ihrem Genule entiegen. af fadren, was nid bleiben will, Jd will den Gewingt fabren laffen, €affen fle dav Geld fabren. Die Sorgen, ‘ben Rummer fabven (offen, fi deflelden enthlagen, Rede ibr dod su, dag Ge ieen Eigenfinn iabren Laffer, Gel. tom lege, Wenn fie Suiden wollen fabven laffen, ekend. ag diefe Bet anten fabren, Die Gelegenbeit fabren laffen, sutwilgen (affen, ur die biufigen biblifgen auédriite, Bor: tee Bebothe, Gort, Gottes Rath, das Geiea, die 3ucht H.f.f fabren taffen, fle veriafen , intan fepen find im pod: Beutihen ungewsdniid, 4) Gu engerer Bedeutung , fie) wobin Beyebeni dew Ort verindern , Teifen, vom Menger, obne allen nterfaied der ee und aBeife, Sm diefer mut ned im eixigen Gab 16 Gillen ibtiGen Bedeutung flebet e€, (4) fiir geben. Fusifare, sorilber sede, stete, ‘When uueg fi faran feolion, ©: Ich faru dhir fora, ich gebe vor dir bet, JAD. Sn der Sawris fabren die Senscu oder Hitten noc 31 2lp, wenn fie wit ibeen Serden auf die atipen gieden , und die Rergleate gebranden fabs ven in Diefer Bedeutung beyrindig fie migen nan anf einer ‘oti jontalen Glage geten, ever in die Gruten and aug devielien Reigen. Sabvee niche Hod) her, tretet wide ftoig einer, ue. 13, 29, {0) Git veiten, Tho kowi er gevaren uf tice marche, Fragm. de beilo Caroli. ste fiebce aber Raitce reiten, and fabren auf offen, €feln and Ramelen, Ei.21, 7. Belege Beneutung ater im Hosbeut{ipen silig veralict ip. © Git eeijen, Mit velob wil ich hinoan vara Vud {cheiden yon dem lande, Graf Bernd. wx Gobenterg. 3eug binauf undfabee gliiFidtig, 1Kéu. 22,22, 15. aug Viele Bedeutung ijt im Hodreutiden ungenvonlidy, obgleid fa- ran bep dei Uiphiles , fara im Sowed, und to fare im gual. sleigfals veiien bedeuten. ur die Sandwerteburfige pRegen ge Deifen und wandern nog cin Zabren ju nemnen. G. aug ‘Weallfabre.. smit einems vertactihen Rebenbegie ijt €8 Sa diee fem Berftaude im Overdeutigen feve grwBEulig , fiir hecum fieifen. sein fabvender Bertler, witter, Mufitant w. ff. Der im Sande Gerum gichet und feine gewiffe Erifte dat, win andiabrer, ein Gandfteiger. Sum Mugelf. find Parandmanni pede pulverofi, Gremblinge, Mudlinder, und die Faramanni in dem alten Birgund bey dem Du Zresne find vieveist ane Rides anders, obsleid Sbre fie Tit eine Yet von Loinbauern Balt, weit fara im Shweditgen auch den Ucter bauen bedeuter, Bie fabvende Wash der Gunde, woven tie im der Bath fo ange gesum faufen , bis fie umnfatien ; im Geseninge der fallen= den, Hierter getioren aud (d) die biblifden Redensarten, wena von Gott gefayt wird, ex faire auf vem Cherub, auf den Wolten u. ff. CO) Snaleiduew die glelafaas sidlifgen aude bride, Gen immel fadeen, Zur Salle fabren, welges ue von hrifto gebraust wird, dagegen man won Lajerbafren ‘Mengen im die ZElle fahren, und im Hirefen Wusdrue, sum Teufel fahren, fagt. Mus diefer Welt fabren, gemeinighi¢y An sinem bedentligen Bertande wegen eB finftigen Zujlandes deb Derjtorbenen, Gn der Stele, Sere, nun leek du deis nen Diener in Srieden fabren, flebet e6 abfolute far jerben, fo wie fare im Educedifgen uinfommen bedoutet , wemit aud bag Latein, perire iterein ftimmet. . Veriabren, 5) Su og engerer Bedeutung, welche aber im Hodbeutigjen die ge- wobntiggte if. (4) Den Ort auf eluem Fabezeuge und Zubes merle d. i, auf einem Saige, Kahne, Wayen, Karten, Sdilit: ten u.f. f.verintern, uf einem Gchife, Babne, Wagen, Sdplien fabren, Jn den Wald, ine eld, eter auf das Selo, in die Stade, iiber Land, auf das Dorf, an den of fabren, str Fam mit vier Pferdes in die Grade gefab: Ten. Wir find heute fpagieren gefabren, in welder wedens: act Digfed Beitwort, fo wie geben umd reiter, Den blogen nfinie tiv vor fic bat, Gere fabrem, fi im Gabren verircen, Dew nathften Weg fabren., im Oberd. dee nachfien Wenes, Sid miive fabven , ven fangem Zabren mide werden, Die fabreude Poff, im Geyeniage der veitenden. Liber einen stuf fadren, tit einem Gaffe, Kane, u.f. f Um das and, an das Ufer fabren, ‘Don dem Lande, von dem Ufer, auf die Hobe Gee fahren. Der Schiffer it auf den Gruso gefapren, itt mit dem Seiife auf ben Gand gerathen. Bou dem Fabren auf and mit grofen Eaifen if indefen fegetn und jueifen ang seiffen ” Fah (ciffen ibliger. aud gebraucht man diefee Seftwort vou Eclcts feouden und Subterren. nf Schlieefdyuben fahren. mit dem Sdudtarren in die Stadt, sur Grade fabremy ob er ‘lei nie geepcben wird. Su einigen Figen if ¢6 auch von Yer> fonen dbliey, menn fie mit Seiten in die Hobe gesogen werden, Gs fave dev Schicferdedter auf den Thurm. G. Sabefetfel 2. 2, Fig. 1) *Jertiireiten, von Oteden 5 cfm emt unge: wituliger Gebra'g. Darum wollen wir die Lehre — jest affen, und sur Dollfommenbsit jabrem, Ebr. 6) t. 2) Bie= ben; cine gleicfalls veraltete Bedeutung, weldse une vod tey den Tua fcerern vorfommut, welge das Sarauten, d. i. ment fie die grofe Gapranbe der Prefe susieden, fahren nennen. Gy auch Sabre. 3) Son einem fbnellet ausbrude der Dede, sy! fubr der Rod) heraus, u. {, {.2idtm, winem iiber das ‘itaul fabren, in ber nicdrigen Gpredart, ibm teopig, gebicterifg fantwerten, 4) Jemanden durc) den Sinn fabver, feinent Giyenfiune frepmiithig wideripreapen. aber die SiBtien sus: brite: ex (Gott) fabver fiber mid) mit Ungeftiim, Hi0b 9, 17. Du Haft Wrenfdpen laffen iiver unjer aupe-fabeen, YI. 66, 12, find ungeibbalid). 5). andeln, wivtens fe wobl Ce) “ier: ‘aupt, cine im hoddeutfanen vecaitete Bedeutung. Lote mich fone unrechio farenten, Mort, erlife mig von denen, welde Biles thin. Wolt ifr end vor Brieg bewaren So miiit ix sac) meim rat faren, Thenerd. Go vesfiindiger er ibnen, was fie getban paben, und ibre tinragend, dag fle mit Gewate gefnbren Haden, Died 36, 95 two baé Hilfénert haben bemerfet ju werden verdienet. Yer obne Sucche fabeer, der gefélle Gort midyt, Git. 1,28. Gor: tee Geborh lebret Hliialic fabven in allem Sandel, Kap. 197 1B, U6 and (8) in Anfebung dex Erk und Welle, wie man ‘Yerfonen und Gasgen Lehandelts ein gleisfas veratteter Be: Drang, Mie einer Sache gob fabren, fie gtob behadetn, ‘un pferbeutlinen. Sabver fSuberlich mit dem Baden, 2 Gam. 18, 5. Warum wille du mit deinen Bnechten alfo faven? 23R0() 15. Dieweil wir denn wiffen, daf dee Jere 3a flivdhten if, fagven wiv (ihn mic ven eaten, 2.G0r. 5) 11. avit begegnen ignen olimmpRid. ©. titfabren, Sortfabren ‘und Verfahren, welde diele Bededtung deb Handeins nod aul: Dehalten baden, Sm Soweditnen bedeutet fara gleihfalé agerey ‘und bag Qatein, facere, woraus das Stal, fare und Frans, faire ‘geworben find, {deinen mit unferin WBorte aus @iner Queie Ger: seiioiien gu feon, 6) Wobl ober iibet bey ober mir einer Sache fabrem, feinen Bujiand dard diefelte verbeffern ober verkelin tern, itt ber vertrauligven Sprade bes Umganges. Ich bin febr wobl, fee gut bey dieiem Baufe gefabeen. Bieib bey den Gedavken, du wirit wobl dabey fabeen, Gell. ein ‘Mian wird redye gue mit Hnen fabeen, wer fle diefem Seb= tex ablegen wollen, ebend. 2) *Gefdehen. So fare iz, fo gefeete e8, Motf, eine valliy veraltete Bedeutung , woven dad ‘Beitwort Widerfabeen nod cin iiberres fR. Wee welp, 0b Dicrin mide die adRomumung bes Latein, Heri und bes Deutfegen ‘werden liegt? 5) *2eben; ein eben fo unbetannt gewordenee Gebraud , der indetfen nod in bert Enplifgen fare, wnd in den Deutigen Bértern Verfabrem, fle fletten, Vorfabver und Bachfabrer iris if. LL Is ¢in ecionm, welded folgli das Hulfémort haben Betommt. uf einem Fabrjeuge oder auf einem Guocwerte von ‘énem Drte pum andern bringen, wofir im Dberdeutfden fiibven ibid ft. Beifende, Waaren iiber einen slug, iiber cine Siecrenge fabren, auf eluer Gahte, einem Kahne ober oie. Worl, , B, 4 TH, 2 Hull, Gah ‘Alen an enten cures re, Bie folse Polybifter waren, Gad! id) mich (djon bald Iabm sefabeen, fast Charon yum Polpbijtor beym Gellert, Srembde nad Dees: den-fabveny auf einem Basen. Dee Subrmann fhee gus, ols sue Grade, im die Stade fabren. Bunelien ad mit einigen GHipien, ols fabrem, anfafren, aus dem Meioe Hyoblen, ober in bie Grade fafren. Greine jabeen, wziz fab em, auf dad Feld fibre. nm, Das Sauptinort die Sabeung ijt mnt in einigen Sus fammenfegungen tli ; Dog pRegen die SBergfeute ihe vue: ‘und Ginfahren, ingleigen ben Fabrigage, eine Sadcung ju enna, Sm Ricderfichflten leutet dicies wort fo swobl int Qctivo als Reuteo faren , wud in einigen Gegeuden favje, Das datein, varare, uberfabten, und dag mittlere gat, ferive, {at en, fommen genau damnit iiberein, Mua dad Gries, wepavae febeinet ierber gu geben, jusnant Va in ber Gatonitgen Meame att og cinen Buf Dedeutet. — Sabren und ferm, Gigl, far, faeinen genau verwande 32 feon, aber weldes vow benden bis Sramimnoct if, bleibt bey einem fo Hohen Ultertounte bender Better umentfjicden, auger ben fon angeyeigten veralterea Bedeutungen fommt Gh faren beo bem Dtifried ane fir fie veraindern vor , weldeé uns auf dad Zatein. varius flbeet. ete dem Gedeutete ¢8 ang pfiigen, &. Sabee , Sabre r. und furdye. Sabrenteauc, S. SarnFraut, Dee Sabeee, des—s, plur. ut nom. fing. dat Sauptwort des vorigen Beitwortes, Det da fabret, welded aber nur in ben 3ue fammenfegungen Bergenfabrer, Gronlandsfabrer, Seciay ter, Dorfabree, wadhfapree w. ff. iiBlich I(t Das Sabrgeld, des—es, plur, inal. dagienige Geld, weides aman tem Sabrmanne tesablt, wenn ex un auf einer Bite iber: feget. Ghetem fedeutete e6 aud Dagienige Geld, welgeB man dem igentbiimer eines Sepifes entrigtet, auf welsem man ais cin meifeuder fibeet. Gn Bieler Berflande format e6 on. 1, 3 in inigen gusgaben vor ; wofit andere eigtiger Sabrgeld baten, Bas Fabegeld, des—ew, plur. inul. 1) &. das vorige, in wel: em Lerfkande 6 aber wenig gebrindlig it. 2) Sm Bergbauey dagienige Gei0, weldes der Bergmeijer und die Gefgornen fit Bie Wefageang bet Grube Sefommen. 3) Mu einigen Deten ay det Boll, welden man fir die liberfabrt Hiker sine Bree ent tigiet; Beiicengelo, Briictensoll. 4) Qu ander Ortew, cine art ber Steuer oder Wogabe von fiegentden Gribudens in wel det Bedeutung ehedem aud bes einfage Gabe bli) war. GS. Frifgens Wirterd, Th. 1, G.238. wee Sabrgenoffe, dee—n, plur. die—m, tn der Lendmitty- feoafe, der Feldnadbar, Guregenolfe, defen cer von dem acer ines exbern unt dure cine Sabre ober Gute getrennet wird, Dic Gabrgeréchtigteit, plur. inul. die Geceestigfeit, oder dus Recht, elue Fabre angulegen und aw halten, Sibeig, adj. et adv. von dem Beltworte fahren. 1) Su bent Gorfwelen, cin fabviger Wald, fabriger Gols, innges Hols, wseled fon fo God aufaelsofen it, bap die ibe defen ip: fel nigt sede erreidven Finnen, Beramutblich fo fern fabrew eheberm sine jebe Beweging, und unter andern vieleige ang wachfen bedeutete, 2) Sn einem andera Weciiande fomint e8 ia willfabrig vor, G. dies Bort, Bie Sabetappe, phir. vie —m, im Bersbave, die Kappe, wel: oe bie Berglente x der Grube auf dem Kopfe unter tem Saat Iputhe, aufer ber Grube ater auf bem Gxubentitel anfgetett fragen, ee Sabetarpfen, ves—s, plur. ut nom. fing. in ter Gand: witthftpa(t, diejentgen Sarpfen, welde die Guorieute, die bep ® ‘Fitgung 48 9 Sab ‘Fileoung ined elded die Sarofen wegfabten, ftatt bed Gabe: Tohues betomnen, G, Sifhertarpfen, Dee Sabrtnicht, veo—es, plur. die—e, dee Gebiife eines Fabrmannes, dec bey ihm die Stele eines Sarees vertritt. Bas Sabstumme, ves—es, pler. die—e, in ber Lanbwicth feaft, ein ledernes Summit gum Gabren, tim tinterfiede von tem aicrertumret, Sebeliiflig, — er) — fee, adj. et adv. auf feine Geigitte nigt Die getivige Mufimertiamteit mexderd, und diefen Gebler an ben ag legend. din fabrldifiger Mens. in fabelaffiges Ber teagen. Ehedem aug fabslos, im Gdned, farlatin, ver: iutpli¢y fo fern fahren ebedem aud wadtnehmen fedeutete; wenn fabr bier nidt aus dem olten far, fern, entftanden tft, wcleged baduEd wabefeinlic wird, meif bas nod) davon water: faiedene nachlaitig , und das sleiddeutige Oberdevtige HinlaiRSs auf somlibe act gufammen gefeget find. &. Saxe. Die Gabelafiigteit, plur. iouk. Rangel ber Mufmertfamteit ta {einen Gridiven, Bas Fabelcoee, des—o, plur, ut nom. fing. beo ben Berg: fenten, a6 Reber, melded fle jum Behufe tes sus umd Cine fahreus vor dem sSintern tragen; im den gemeinen Spredarten das Uekdleder, Bas Sibetében, dce—s, plur. ue nom, fing, in dem eens edie, cine UTE eben, auf weldem Sabesinfe heften. Sieh Diefes aBort ie Sabricife, plur. die—n, ble geile ober Spur, welge die ‘ber eineé Bagens in bem Crdboden juciet faflen ; die Wagen: Ieife, das Sabrgeleife , Geleife, wie Subeleute, fing. inut. diejenigen gente, welde an Regierang cinec Fabre befietet find. Der Fabrmann und defen Snegte, ¥Sibetidr, adj. et adv. welded aber im Hoapbeutiten veratet if, (eitbem gefabslicy dafir Mliger geworden, 8 fomunt od einige Mall in der Dentfgen Bitel vor. Unfere Anfehkine find febelidy, Welsh. 9, 14. sean fepetiches Ding , Gir, 9,25. *Bie Sabelicécit, plur. die—en, ein eben fo verelieres Bort, weleges gieisfels nue nog in det Deutléven Bibel vortommt, fir Gefahe. ror, 11, 26, Git, 43, 26, tnd in andern Eten micbr. Riederf, Daarlitheie. Dee Sabemann, dex—cs, plur. die—mauner, oder — lente, cine Met Gaifer, welde einer Fibre voreelenet it, unt die fibecfebre bet Berfonen und Eashen auf derfelten Keforget; an einigen Otten ein S2bemeifter, impterd. Serge, Sve, Serisy Dard, welaes aber andy oft einen Gxhiger und defen Leute be: dautet. 6. Serge, Bie Fabrmaus, plur. die—maule, eine Deuensumng ber eit: ‘aus teil fe fib nebe ante Det Dberpige des Exdbotens bin- miblet, 6. Reitmans, Dee Sihemeifier, dee—e, plur. ut nom. fing. G, Saber: mann. Sabemartee, — mister in cinigen Gegenben, &. in der Kanjig, ein SMucterfawein, etn Edwein neibligen fGledtes y eine Eau, fo woRl von gaburen a6 mifden Earsei- nen. Gdhen im mmittern et, Gedenter Fera bas eibcen ber wilten Earrings ove Bretfet ven dem nog im Edived, und ‘Sétind, Wliden fara, coire, woven verminthiigy aud be6 Zon Gott. Fara, cin Geliicct, eine Gefsieatefotge, ables Ber Sabenagel, des—ey plur. die—nagel, au einigen Drtemy ber ftarte Hagel, welder die Wage an bie Deis efefiget; der Wagennagel, Deidyrinagel, Die Sabrenify, plur. die— ffer ein Sberdeutfbes im Socpdeut{igen roenig Fefanmtes Bort. 1) 6 ein Golletioum, beweglige Giiter, fagrende Habe, anjudenten, E. Sabren f. 1. 2. Sab 20 12) Sm engerer Bebentung beyeicnet biefes aBott nur alein ben Hausrath, gum Unterfhiere von dem baren Gelde und andern ‘stm bewegliden Gute gevdrigen Stiien, 3) Gn einigen Ge= genden ijt Diefes Wort aud fit Gewandfall lig; G. betes ‘Bort. Die SAbcordnung, plur. die—eny bie lanbestergattige erorbnung , wie e6 bep ines Gabe gehalten werden fol. Bex Gibepedveer, dee —s, plur. ut nom, fing, det eine Fabre im Yacht hat; im Oterd. ein Sebrbeftinoner, Bas Sabeetcht, vee—es, plur. die—e. 1) Sn einigen, tee foudere Ricdertiefitgen Gegenden, dad Stranbrest , vieleigt il der Schiffer algdann auf ben Grand fibret; im mittiern Rateine Varccum, im §rang. Varech, wo dog nod gu unter: fngen its ob diefed Wort nigt vielmede von Wract, Brac, ‘Samed. Wagrek adftammet, E: 2 Brak. 2) Un eben die: fen Orten wird e6 ‘ang juveiter fit bas Bersgeseld gebranct, weil daffetde angatt diefes grapten Theils abgefchaiften Medics entridptet wird. Bee Sabsfedadt, vee—ee, plur. die—fdyichee, tm Berg: “bane, in Sache, welegee Wop jum Bud- und Rinfabren der Wergleute befimat ift,jum Baterfepiede vow dem Bunfhadhte, Sdrderfchachte u. f. f. Das Sabe{cbitf, veo—eo, plur. die—e, cine Gabte in Gee ftalt eines Eepiffes, mit Malt und Gegein, eine grofe $abre. Bas Sabefeil, vee—es, plur. die—e, ein farted ier einen Blup getpawntes Seit, an welgem die Fabre fortgebradt witd. Bee Sabricifel, vee—e, plur. ue nom, fing. oder der Sabre: finbl, des—ee, plu ile. 1) Gin Etat mit Rae Dern, auf welder man fic gleidfam fahren faut. 2) Gin Stubl, auf welder man aus einer Stage in die andere dure die acoficte Dede fahren faun, one die Trepye legen gu bitter. Dee Sabeftrigce, ves—e, plur. ut nom. fing, in den Shand: feldifihen Rerowerter, ei Steiner, welder die wufiidt aber den ‘Sruventaa fiver, weil ex voruehwlig bie Begen befabeen mup ‘yun Unterfbede von dem Pod): ober Waihfeiger u. f. Bee Sabcftubl, S. Sadvfefe. Bie Seber, plur. vie— en, von bem Serbo fapren. 1. Dee Buftand, da man den Ort veriindert. 1) Su der meitern Bee deutung bes Berti, we Sabet Hox) sueiten, befonders im Ober: deutfinen, far einen aug, eine Heife iberbaupe gebraucht wird, Eo tome dieles QBert nod im Rerybaue fiir einen Gang, in: aleiden von dem Gins urd Musfabren in die Grate vor, Der Gefabree unferer Sabre, 2Gor. & 195 wo dod andere ‘Mugga: ‘ben dafiit das Wort Reife haben, Darumb made er fih anf Die Sabre, Thenerd. Sdynelles Gliiet hate (delle Sabrten, pig. Sn defer im Hochdentidgen yeratteren Beveurnng tome e¢ key ben alten Uemannifcgen Edpriftieliern febr oft vor. S, aiid die Bitter Anfjabre, Afahee, infabee, Wallfabre, Sry fabre uff. 2) Sm engeter Berenting, von deriieite bes Eafe fed und gu Eaiffe, Bey der Rarken Saber de6 Schiffes, Den folgenden Cag madre dae Sdhiff eine nod) gréfere Sabre, legte einen nod ardpern Beg gurii. 3) Su dem andbaue einis get Gegenden, wird das Pfliiyen des Vcters die Sabre genannt, ‘Sim Schwed. berentet fara neg jest pAiigen, wad baf eng) bag Deutige fabren ehedem dele Bedeutang geyadt, ervellet unter anbdern aud aus dem Morte Sabre, Surche. 2, ‘Dasienige, worauf man gebet ober reifet, 1) Der Weg, in welder Bee Deutung 6 bey ben altern und nevetiy Dberveutfgen Saruftel: Tern fede Giiufig. Aue im Hochdeurfoen fagt man guweiien : cine neue Sabre iiber den 2icter machen, dé. einen alerees, ©. Sure, 2) Gu dem Bergbane werden die Reiter, auf welgen man 2 Gah man auf und ab fibret, bi. feiget , Sabreen oder Sibrten ge» maint, 3) Die Ginge und HoMen ber Maulwiiefe unter der Grben, werden, fo wie an einigen Drten die BUbten bes Flee, Sabiten geuannt, 4) ine RSbrenfabrt, eine Relbe gue Bele fevleitung gelegter Sietren. 3, Dadienige was ben genome: ten Beg su erfennen g.ebt, bie Spur, befonders bey beu Gagern, wofit boe) baa Wort Sebree iblider if. G. das Gefaee, ls nun Cewerdan® am pjerd merle das Send er wider die cechten fare Dee sirfthen, Theuerd. Kap. 33. Ginige Qager nenen and das Blut vou allen Chieren Sabre ter Sabre, viet weil e6 den Oey, den ein Thier genom: ‘uen, vertit, daber eB auch Gemect heipt. &. aber au Sarbe fund Ser 2. 4. Eo viel alé man auf einem Fabrseuge ober ‘Bubewerte auf Gin Mabl fabten Gann, wine Sabre Seu, Sols, Wafer u. ff, G. Guder und Gubre, auch fo viel ale man auf Gin abt trogen fann, filet juwellen Ddiefen ahmnen, ine Sabet Waffer Gohlen, eine raat. 5. Die Zeit, da tan fatvet, b. i, einen Dienft ober eine Wobnung verindect; welder Gebraucy dod griften Beil Niederfasiis ijt. Sm Giderjattifgen verftedet man unter einer Saber eine Belt von ficben Sebren, fo lange nebmlicy cin MRietbmann einen Hof orbentiig bebilt, wierehen Sabre merben alsdaun cine dor pelse Jahre genannt. 6. Smt Dbertentigen fat dicfes Bort og einen doppelten Gebraid. 1) ae ift anf der Zabre, b> eater bajelofty ex Aft tim Dearie. Darauf annwort im vreybelbart iit Hlugen worten an der fart, Eteuerd. Lay. 75, 4 auf ber Stelle. 3u der Sabre, Sap. 69 fegtelg. Mud aren Defer Bedeutung flammet otne Swelfel bad Bey = nnd Me> Benno fertig ab. G. aud Sort. 2) Bude ef chedem aud flit Mabt, al8 ein wekenwort gebrauat, —5u Feiner Sore, mie: mals, heuerd, infact, Gin Mahl; su dieice Sabre, dich Sahl. Siiber, ein awe im Oherdeutfgen betamntes VeFenwort ber Zeit, tim vorigen Sebre, Sabre ist guter Wein gewadfen. eben Defeldf bat man aud) da6 Bepwort fbrtig. gabrriger Wein, Fbrtiges Korn, weldes im vorigen Sabre gewachien ift. Dhue Breifel fammet e€ von Sern ab, G. diefes Wert, ingleiden ‘Sir und Sort. Bie Sberafel, plur. die—n, cine nabe an einer Gibre betel: tigte Tafel, moranf bad fet geegte Rabegedd vergeicne it. Bie Sabre, plac. die—n. 1) 3m Bergbaue, juncilen eine eiter, wofie dod Saber lider it. =) Der Bey; in weleger veralteten Bedeutung Ferti nog oft feo bem Ottfried und an: bern alten Seriftfeteen wortommt, wo eF ane) van dee Sabre ober meile gebrausht wird. 3) Dus TRertmabl bes genominenen e508 , bie Spur bes grojen Wildbretes auf der Erde, ep bea Qigetn, Der Gund wimme die FAbrte any wean ex fie ge ‘wabe wird, und auf derfelten madineht. 3u Sabreen Fommen, eine Babrte entdecen, Sn engerer Bedeutung wird uur bie Spur bes mit Maven verieienen sBitdbretes die Sdprée genennt, GS. aug dae Gefahur und der Gefere, Bee Gabetenedtee, des—o, plur. die—Zder, tn einigen Wegenten, cin weer, auf tefen einer Gube man mit bem Puge umenden ming, dager daielbe mit KoOl, Oiiben ober anterm Genife bepflanget wird, Wen Sabete, vleveigt fo fern eb einen Beg bedentet. GAbetenlaur, over Sebretaut, adv. Bey ten Gagern wird der Spund fabreentaut, wenn ex gu hints if, und (gon bep dee Gibere aut wird, oder anise, eb ex wos daé WDD aus fale Sat 2 fem Reset aehragt hat, weldges au voriaur, und feeplaue ae nannt wird, Siibrrgertche, adj. ot adv. Qu dem Gasdrefen feift ein Sizer fAbregeverhe, wenn ex die Fadeten des Wildes sebdrig yu enn theilen weip. Bee Sabetbaten, dvee—o, plur. ut nom: fing. im Berg: fave, cifeene Qaten, die Gabeten oder Geitera baumit an einan: tet ju hiingen, Die Sabrebafpe, plur. die—w, eben dafelbft, halbe Klammern, die Fabrten damnit gu befeftigen. Die Sabeflammer, plur. vie—n, SKammera, welge in dos Gevierte ber einen Saas gefeplagen werden, damit fig die ‘Bergleute bey bern in = und ausfebren daren alten Finnen, Das Sibreesh, deo—ffeo, plur. die— fe, in den Berguerten, tin target triienformiger Etab, welgen man denen, die ix tinen Stollen einfabren, in die Hand giedt, Dee Sabrifthintel, des—e, plur. ut nom. fing. im Berge bane, die Swentel ober Seitensiljer an den Fadrten, werin fic die Eproffen befinden ; aud die Sebrrftangen. Des Gabewelfee, veo—s, plur. ut noi. fing. bie Gesend ia cinem Ginfe ober in der Eee, weldge von Gdiifen und Zebrjeu- gen gewsbalidy befagren wird, oder dod befahren werden tane- ‘wo Feine Slippen und itatiefen find, Bee Sabewés, deo—es, plus. die—ey ein Wes, auf welGent man mit Wagen fahren tana, gum wnterfgtede von dem Fup: fiwige; im Schwabenfpieyet Wagesuneg. Bueiten aud das ‘Recht, iider des andern cer fahren gu diitfen. Der Gabewind, deo—eo, plur..die—e, in der Sdhiffessts guter Bind, der gu der Fahet des Sdiifed bequem ift. Das Gubrseg Ldes—eo, plur. die—e, ein jeded Sif odee Sittagefap » ix roelgem man auf dem Baffer fabret. Gm ene griee Bedeutung fibren dieien Rabmen mur’ biejenigen Sate, welhe nit gum Sricge gebraucht werden; und im der engiten und gewohatidften, die fleixern rte Dieler leptern sum Une terfgiede von ten eigentligen Gaifen. Rieder. Sartita, Din, Sartoy. Gm Séhwed. Hinsegen ijt Fartug und Farkott, alles, betien rian feb guc Meife Bebicnet, Pferde, -wBagen w. ff. Dee Sabrsins, ves—eo, plur. die—e, 1) Gin Bing, ber, wenn ex nicht gu der beftimmten Beit abgetragen wird, bejtinbig Bwigets S. Gefahrsine unb Ruclchersine, 2) ei einigen Ortea tug bet Beiitenjol; &. Sabegeld. Bev Sabesoll, ves—es, plur. die—sdile, ein Boll, ber bey einer Fadee entridtet wird. Saifth, Seifthbund, Sriftbuue, G, Shweig, Séweiti bund, Sdwoeigenur. Gaim, Gaimnen, &. Sem, Sebmen, Satfen, &, Saren, Dee Saland, veo—es, plur. die —e, eine nod in einigen Gt- gender iibliche Benennung des Teufels, bey den alten Swaben ‘Walands vermuthlid ven bal, wal, bof, Dieketten nenuen den Zeufel Wels, Welns. Salb, adj. ct adv. 1) Blaj, Bleig ; im gemeinen geben (abt. Der Blumen Hohen Glans wird falber Gruwd erhe: ben; Der Goune erftes Liche Die then fatten Beis nod im ber See vet, Séles. 2) SGon Garten, Welge ihre gehdrige Qebheftiatelt verloren fe: ‘ben, verigofien. in falbes Roth, ein falbes Grin, Im armicinen Seten gleidfalé fabl. elonders 3) Hleldgelb, Hiage geld. Bin falbes Pferd. GS. Salbe. Chedem hatte man die fpridwirtlige R. H, dem falden Seng freiden, dem falben Bo Sengtt 233 Sal Bena reiten, of man an nur fagte, dem Salben fleeidven, ¥. i fomeigeln, den Fuersigmans freien, ‘Mit den worten und dergleidyen ‘Buandse: wol den valben (teeichen, Theuet, Rap. 85. 4) Shmiraligy, duntelgran , doe mut in der Stelle, vas falbe Sassy BIRO 13, 31,375 we menigitend dad Hebe. ame, fdwiitys ich bereutet, ‘um. Satb, Stal. falbo, Granp. fauve, Gugl. fallow, tn cinigen Gegeaten Oeerbentiblantes fateh, tommt mit flavus, fin mittiesm gat, falvis, favellis, genau iberein. 6. Sabl, Saul, Gelby Welk, Die Zeitwirter falben, leisy melt were ten, unt (Gidem, elk magen,, welge bey den Eawabiigen Dicer febe oft vortommen, find im Hosdeitfgen verattet, Es valwent licchte bluomen uf der heide, ‘tto von Branbenturg, Bie Golde, plur. die—m. 1) Gin falfes, B. f. Bleidgelbes ‘Herb, welepes auch wohl der Salbe, de6—m, plus. die—ny geuasnt wind. . §alb 3. 2) G. Silber. Bie Salbcl, plus. oie— nm, ané bem Frans, Falbala, ein traus sejogener Unilanf unten an dew Qtécten obec anbera Sleibungé: frien be6 {oinen Gelsledtes, an Gorbingen wf. f. welder aud eine Srifur genannt wind. &, Selbel, Bee Fabel, G. elbet. Die salber, plur. die—m, cine Okerdentihe Benewmung der senieinen weifen Brite, Salix alba L. von ber falben Barbe, ‘Gn weiterer Weteutuny werden in Oberteutfepland alle besfim= ‘mige aBeidenarten wegen ber Bleigen Garde ibeee Rinde und ibres Laubes Salben, Selbeny elbern, Salbinger, Selbinger ge: nant, G, wlber, Salbicht, —er, — fe, adj. et adv. einer falben Garbe abnli, cin wenig falb, stim falbicyres pjerd. Salbig, eine falbe Garte babend, Siilche, cin Filth, 6. Balde, Salgen, verb, reg. a. in einigen Gegenten, einen ter gum aoevten aber britten gable pfigen, von tem Hollind. velghen, Singelf. walwian, umventen, cimbeeen; jumieht da Bieles Bhiigen im OterFisifgen wenden und vilbren gevanat wird. ©. Seige y Selgen und walzen, Die Galtaiine, phur. die—m, eine art graben GeiGiiges, wel: seb 4 bi8 6 Dhand Cifen (eft, smd 27 6 34 Caliber fang its cine Ouavtievichlange, Galbidlange. us dem attlera kat. Falcons. @bedem hatte man nod eiue weit gréfere uxt Stiice, vwoldge ber Salte Siep und 75 Pfund fej. G. SalFonecr und Selofdlange. Ree Falke, deo—n, plur. die—m, 1) ine Met Maudyigel, ‘beldte von ginné md Sicin gu den Habidten gerednet wird, und fig burg) ihren tingern Sale, tuegen , sleid von ber Bucs del an getogenen und mit einem febr fhigigen Saten veriehenen |anabei, glatte Seoieuteine, und tingere Gife und Sepentet von den Bdiem mud Gevern hinkinglih unterfaeitet, Falco. Silein befqreibet 26 unten ven Fallen, welde, bid auf einige wenige, aucy im gemeinen eben unter diefem Madmen befannt find. G, Bleyfalte, Manerfalke, Leechenjalte, Taubens falke u. ff. Ginige derfelten fefonters der edle Salte, Falco Rentilis ober aobilis Kiein, dee Ger- oder Geyerfalte, bee Saterfalte, ber Barbarfatte, der Ielindilge weife Falke, ber derchenfalte, und andere med iaffen fis sue Qeige abrich= ten. ee bat Mugen wie ein gaite oder galfenaugen, d. 1. febr Yelle, fharfe Bugen. 2) Bigiitli wurbe ehevem andy eine Uirt bes groten Geigiiges cin Salke genannt, ©. altaune, Saltoners, Sal 24 ‘Unm. — Dieler Bosel heist bey ben Scwabifben Dicer Valke, Valk, im dived, und Dan, Gale, im iedert § im Stal, Falcone, im @ngl, Falcon, im rans. Fauicon, ‘Wallifiigen Gwalk, im Gélind, Valur und im wngelfichil Vealhhafoc, weldges Waster burg einen auélindifgen sabtat extiet, vou wal , ftemd, bre aber von Val, Mad, berteitet, Det Latein, Nabe Falco faeiner von dem feammen Eéynabel aund Stanen bergenommen gu fern, be Falx um eten bepivtten auc eine Gisgel bedeuter. GS. Gelge. be die Peutigen dieie Benenning amahimen hegriffen fie ie meifen elfen mit unter dem Mabmien der spabiste, Die Galkenbeitse, plur. die—m, bie Beige mit Falten, oder bie Gag, ba mau andere Bagel mit Galten finger. die Saltencwle, plur. die—n, eine Met Gulen mit furgen Bl: gein, welde in Qnfetung deb Sdinatels den Gallen gleiget ; Falco-Ulula Klein. @1gl. Hawk -Owl. Das Jaltengefebibe, des—ey plur. ut nom. fing. fantere aucgefeanfete lederne hiemten, weigge die gaimien alten an ten Biigen tragen. Gin einjeiner Otiem diejer Bet Heipt ein gal: tenfdyub, Die Salkenbaube, plur. die—n, &, Salkentappe, Dee Saltenbof, des—ee, plur. die— baie, dab Haus mit ‘Bent dayu geborigen Hofe, wo die gur Beige abgerigteten Galten anfoehalten werben, wee Galteniec, veo—e, phir. die—e, aus bem mittlern gar tein, Falconarins, ein Saget, welder mit Galten und ander au Beige tiidhtigen Saubvigeln gedirig umsuscten wei. ber die galFeniertungt, Die Sunt, die Gelfen ju gidmnen und fig igver aur Beige ju bedienen. das teflere Saltner, Die Gulkenteppe, plur. die—m, eine lederne Kappe, nelee rman dein Felten ker das Geliet skehet, wean ex abgeriqrtet witb, damit et file fge5 die SalFenbaube. Dee Saltinmeifiee, dee—e, plur. ut nom, fing, der Gorge: fete einer Galtuerey , der vorsehsafte unter ben Galfenieren, det au manchen Sifen noe einen Oberfattenmeifter vor fi het. Die Saltenfebélle, plur. vie—n, Sdeten, melde den jabmen Galfen an den Gifen befeRiget werden, bamit man yore, wo fie fic) befinden, Dev Saltenfarub, dves—es, plur. die—e, S. Salkengefhiive. Bie Soltenitange , plur. die—m, eine Stange mit einen Quer= tolje, anf weldent der gabmm gemadte Zalte get. Dor FaltenftO, deo—es, plur. die— RS Fe, ein Gara an inge Gil im frepen Geide, die Galten damit gu fangen. pee Saltenwedtter, des—~s, plur. ut nom. fing, dem Nieware tung eines Galfen anvertrauet if Der Galinee, eigentlig Saltenee, deo—$, plur. ut nom. fing. in einigen, befonters Oberdeutfgen Gegenden, ein Saltenier. Die Salkneréy, plur. die—en, 1) Die Falleaiertunje, bef ders im Oterdeatfgen , und ofne Plural, 2) Die gur Falk jagd gebbrigen Pecfonen, und der Ort, wo fle mit den abgeric teten fatten, wobuen Das Galtonéee, des—eo, plur. die—e, ané bem mittlern Gatein, Falconeta, ine fleine Gatfinaey weldge 2 648 3 fund Gifen (iefet , und 36 bis 40.Galiber fang if. G. Seldfehlange, Bee Sally des— es, phe. die Salle, von dem folgenden Zeite verte failen. 1, Det Buftand, ba eine Prion ober Eade fate, obne Pus tal, 1) Sn der eigenttigen Deveutung ves Beituortes. Eee Gall eines fepweren BErpers, Der Fall fhadere dem Glafe idee. ainen gejébrlichen,, einen fepweren all eum, von Menken und grofen Thieren. Je ges fer Baum, je febwe: ter Gall, £o geriith midht jeder Sail. 3u Salle fommen, fie 25 Fat fir fatten , tft im Sogbent{gen mur nad tu Relirtihern SBerftande Fislic), E, frm folgenten, in andern Denndarten ater nod in beat cigentliden. Der Gal eines Rindes, cines Berrunkenen wif. Domeinem Salle auffteben. Bon Gebiiuden ift wine fall iibliger, ‘Bwall und Sail , in einem viugentlice , pleali. 2) Gn der Fltligen Bedeutung, (a) Qu Michert anf die vers minterte Site, (a) Der Gall deo Questfilvers in dev REhre, deo Waffers in dem Cridhe. Der Salt eines Ganges, ciner Slade, wenn fle fie unter den angenommenen sorigont verlie= fet, mo dod Dav Gallen iiblider if. (b) Derfetimmmernng des bitgevtigen und fitttigen SuRanves , pliglice Ahnabme an ect, Anieken und Bohlfande. Ler Fall eines Winiftersy #6 Giinfllingss. godymuth gebe vor dem Salle, Wenn tin Grofier falls, fo ift ex atch im Salle grog. Der Sall ‘bce Nsmifthen Reides, wo doo Periall iiblider i. Gn thee- Touifoem Berftante, der Buftand, d4 man findiget. Der Salt Adams. Das Lbenbild Gotres vor dem Salle (uebmligy Mdané.) Der Gall Perri. Peers weimere bireerlid) nach fenem Salle, Sn einer Fehr eingeferrintten sBedentung Eft die- fee Bort im genieinen geben ein gelinder Busdruct ber Sdwin> gerung einer unserehlicgten Verfon, bod nur mit ben Beitwartern Bringen und Foinmen, und dem Gerworte zu. sine Yung feau 3m Salle bringen, fie fewingern, Bie ift su Salle ges Fommen, geidmingert worden. (c) Das wbjerten, defenders in der her Sereibart, bad Mbfterten eines widhtigen TRan- neé. (6) Gn Riidiiaet auf die damit verbantene Gefowindig: eit, Gewelttbatiatett uf. f. mo ieles MBort nur in den Bu- fammenieningen Suffall, Kinfall, Anefall, Ubiall w. f. f bli iR © Mit dem Mebenbegrife des Inerrearteten bee aricnet Diefes Wort nme ten Unftand, wenn ein Grundtit Duxeh WoRerben feines Weligers einen anbern Herren befomnit, befonders von Lebengitern, wenn fle dem Lefensherren anbeim falen, sin Gur fleber auf dem Salley wenn e6 wabrideinlih aid an ben ebensherren fallen witd. Go oft das Leber su Salle fomme. 6. Lebensfall 2. Dasienige, was fale; dod nue in cinigen bereits einge= fihrten atcten bes Gebraudgs. (a) Gm Bergbaue, eine gewife Mict von Sliften. Die Salle verviicten den Gang, Der Gang swir(t fd den Séllen enegegen, nen ex auf Die alle aufteeigt. ‘Sn Bloggeditgen ener man Gry, welded in Mieren oder Nef: fern beitht , gleidhfalls in dent fonft umgewétniicien Diminut. din Sallchen. (6) Bey dea Bagern eift sefatlenes, bd. f. an Srankdeit oder vor Hunger geftorkenes WBildoret , night nur Sall- wilvbret, forbern oft nus féledtbin fall. (©) Dee Theil bes Bewegligen Rashlafed eines verftorbenen Qeibeigenen » dex an ben Grundgerren fil, Heifet an cinigen Orten glel@falé der Sal. ©. Sauprfall, Gewandfall. Sngleiden das Recht dieren Teil au fortera. (b) ine unecwartete angenetme oder unangenetme Begebenheit. Um viele Srarke su seigen, muf unjere Gee duld durch mandhe Salle geiibe feym, Dule. Der immer gleishe Sinn, den Salle wiche serviirren, aged. Docs find ier die gufammen geteRten Gliidtefall, Zufall, ttn- fall m. (.f. Ubtider. Ce) wiles, was geithiebet ober geideben, tam y fo fern e6 gefticiet oder geftbehen tant, eine jede Beger Renteit, Bujand oder tmfand, fo der Gegenfeand einer ede ober eines ayes it, nec dem Murter bes Latein. cafas, und Ftang. cas. Ich befimde mid) jemr in dem Salle, den der ‘Teftaroe deftimmer hat. Sid) auf alle Sélle gefabe Hatten. ‘Auf allen Gall (wer e8 die Roch erfordert) wil id) (chow Rath fHatlen. Ich fchaffe auf alle Salle (unausbleiblig> Rath, So oft ch der all begibe, Unf den Salt, im dem §al 26 follte, ober im Saif er fterben fot, ewortes. Ym Salle der orb, wenn ‘Im Falle feines Auobleibens , b= fem Salle (wenn dieicé gefteten fete) ‘Sn deeyen Sallen bin ich verbunden, ibm su beljen. J fene den Gall, Daf ev nidye Pame. {Mian thu in diefem Salle germ ein iibriges. Ich befand mich in dem Salle derjenigen, die fic) auf etwas befinnen wollen, Das war mir ein unvermurherer Sal win felener Sally dafi ebme Schéne din junger Schafer gliidtic) war, Gell. Hierher gebstet aug dag Oterdeutie ediirfenden Salley wenn 4 die Moth erfortert. G. Salle. ‘Im mandyen Seiten (Din: gen oder Gtiiten) Gar er Red, im vielen aber nid. Ale Diefe alle gebsten nid Gierber. Du fenert Lanter unmige Tishe §élle voraus. 3, Die Hebe, um wie viet ein gérper fist, one wlural, dod nur von der Hehe, um weltge die Oterfiide eines Sryeré, befonders eixed flfigen, an einem Srte Bem WNittelpuncte miter tft, als an dem endern, Das Waffer har Hier einen (tarken Gall, Der Slug, die Wiefe, der Sufboden hat vier Sus Sal. ‘Buweiten aud mit dem Sebentegriffe des Ortes, von welsiem Das Wafer fast, ba denn and der Plural Statt finder. abe Bade raufdyeen in Fleinen §éllen fanfe in das Gersie, Gein. ‘nm. ‘Diefes Bort iautet in den meiften der iegt angeibrten Medentungen {chon bev dem Hetfried, Rotter und Tatian Fal. Ginige Speadledrer bitten gern die Endungen der Bennwscter aleidfalle Salle ober atiendungen genanut ; meil aber Diele usdrie ju buaieblige teberfegungen ded Yatein. cals mater, fo fanben fie wenig Wevfall. Dee Gallbaum, des—es, plur. vie—baume. 1) Starkey unten mit (pibigen Gifen feehlagene ime ober Mable, welde ure einen Querbalten geben , und in den horen bee Befiunaer ftatt ber Jalgatter angebracht werden, wo man fie» wenm e die ‘Moth exfordert, niederfalen Tifet, um Dag hoe gegen nen audeingenben feind gu fperten; Sallp(cble, 2) Bev den Doe elftetern, ein Raum neben einem SBogelherde, anf welden die ‘Bigel fallen, 0. i. fich fegen, Firmen. Die Gallbence, plur. vie—m, eine Brikte, melde fo suaerid= tet ift, dap fie nieberfit, wenn jemand dariber gett; te bem Gogen eine Griirsebriiete, Quweilen aud eine Busbtiite, sueil man fie nigderfatien fafen fan, Die Galle, phir. die—w. 1. CinWertyeug, welded in gewtfien mnfinben gu eber nieberfilt. — Befonderd, 1) in ber tne tomie, cine Saut mit einer Soble in veridiedenen Theilen des Qeibes , bas Burieficfen verihiedener Eafte yu dindern; dae ‘Gailebiisleim, valvula. 2) Gin mit eimer Sallie verietened Bebiltnif , befonders fr wllbe Tiere, i den Thiergaten wed Mmnpditbeetern, damit man fie obne Gefebe dfnen wd vere aliefen fone. 3) Cin Wertyeng, sRinfe und andere Sere ebendig gu fangen, weit ale Meabl ein Sérper darn fig befindetr det unter genifen mpnden nicderfile, und bem gefangenen ‘Swhiete bem eMusgang verfpertet. . auch Waufefalle. we gil, im die Salle geben, im eine Salle gexathen, einem ¢ Salle ellen sher bane, won Sinterlitigen Radjeeiungen. 2. Sie ben SGlifern ie die fbieBende Salle ein reatwintelig gctogenes Gifen, an teffen binteres Ende fh die Feder det Sehlofies anleget. as Sallenobe , bas Cifen, wees inner big att bes GeUifelbartes dienet, und den sTigel in Bene: ung fenet. i um, Dieled Wort Beift fon bey dem Hotter Falla, in ben Sonfeitgen Gian Val, und bep Dembitfie Fala, we @3 Salle, dag ev fterbe mit Uwstagung de6 e¢ Bie Noth erfordert. Rerbene u. ff. Jn verlange id) ¢8 micht. 27 sal 4d theif8 vow einer Dinfefale, thells vom einer jeben tiflgen Sreagelng geranete wird; im Swed. Falla, umd im Bin, ate. Im Sdvediigen it Wel ein Kunfgrif, und vela fetviegen.” G. aud Sebfen und Salfeh. Gallen, verb. inreg. neute. weldges bad Hiller. feyn erfetdert, ‘hd falle, du falh, ev (alles Semper id lel sMrstel. ge= fuilen, G6 Dewar agerbaupt Diejenige Bewegung aus, ued aweleget cin Stper dard feine Gepmere fEynell tag) der Mttel= sguncte ber Grde yu setriebeu wird, L, Qn eigentlicper und weiterer Bedeutung, 1, iiberbaupt, ‘purd (eine Seomere feguell aus einem Robern rte in einen mie: ‘brigeen getvicben werden, iin ehroeces Rrper fille alte ‘abl mach einer fenbredheen ainie. Die dipfel, die Blceeer fallen im serbfle von den Béumen, Schon laifen die Baume ie woclfen Blateer fallen, Die Caffe ift mir aus der sand acfalen, Tatum batt du das Bud) fallen faffen? Wenn die Sterne vom Simmel fallen werden. we fil ein Zieael ‘pon dem Dade, Die offing ift mix in dem Brumaen Esiatien, fiitlih im gemetucn geben, ft mie vereitelt worden. Ree Unvorfidyrige fiel in dav Waffer umd ectrant, 2, Ber fonteré, amperfinlic) von Guec, Hagel, Thaw und ftartem Siegen, wenn fie aud den mttior Geacuden ter Luft auf die Shertiige der Gide gerathen, 2s it dieien Winter nav wens Suynee gefallen. Us flel ein auferordestich ricfer Sehnee. Eo Falke cin erquidender Thaw, wo feel ein fharter Regen, cin beftiger Sagel. 3. Ga engerer Bedeutung, von jepenten und figenten Sirper, wenn fie auf anteics ibrer Gawerc pig Fieh in dea Stand des viegens geratben. Dev Reiter if vem Pferde gefallen. Das Bind flel auf ebener serve, eli fet von dem Stuble und brach den Sale, fiber emen Stein fallen, liber andere binfallen, sEr fel robe im meine Urme, Daw pierd folverte, fiel aber niche. Die gufer ficlen 3u= fammen, felen liber dem Janjeny filxyten civ. Dee ge Breueht wan yon Gebider lieder einjsiten , sand vo anberw Feblofen Kicpern wenn fallen abjolute flefen fll, am binfige fen umfallen, Vor Gerecten 3u Boden fallen. Mir der hiive ine Jane fallen, im gemeinen keen, etwas obne die niithige Worfigt, unbepurdfam gu etfeasen geben. auf dew ‘Bevh, auf die ate, auf die Stivn fallen, die Theile aw Eeseiqen, rele im Baten am rmeiten getitten Haben, Tie gem Ropfe an dieWand, an die Mauer fallen, wo impber- Deuthsen bie Gormirter gegen ud wider iblid find. Gu ber Sprade des rapligen Uaganges gebrancge man diefed aBort von ebendigen Gefsovfen auch als ein Geciprocem, felglid mit haben. Sid) wid fallen, fid) code sber su Code fallen, fidh AEdyer im den Kopf fallen. ee Hat fd) den em aus der Rugel, aus dem Gelente gefallen. Gu tem Yusdzude Die faltende Sudye, die Cpilepfie gn bejeiguen, verteitt bas ‘eutrum fallen die Stelle Deé ctivi fallen , eine Krautbeit ju beqcidynen, welge dex Granten plORlig fallen mwedet, oder ju oben wirfe. Gudefen if bog ber Gebrauey des Neutcivd in Reefer Benenaunng feb allgeniein, Hue Ricderfihfifdgen heist bicle Srantheis de Qoerende GiiFe, ‘an andern Drtea Sallfudyt, tm Din, Salojor, in wittiern at. cadiva inGania, cadiva guitta, cada paflio. Bie jallende Wuth der Gunde, obey fe befanig nieverfaten, als wenn (fe die faloude Guat bitten ‘dum UnterfGiebe ber fabeenden wach. IL, Gisinlics, mo die mit diefem sorte vexbundenen Westiffe der vermindeten Dike, det Gefguindiateit, des tnerwacteten, bee ttnmintiguigen, ine Menge bilbliger Bedeutungen ver= cenfafiet baben, vou melcgen ier nut die yornehinjen angefijeet -werten fomnen, Gal 28 1. Go fern bee Wegrif der vetmimberten Gite der Gere: {ente ijt; im Gegenfage des Greigeno oter Stehene. 1) Xn Torperliner spike cbmehmen, (a) thee nad dee Dberfihe bee Erbe ju finten, Das Ouecthilber fale in dem Barometers dev Spiricue in dem Thermomerer, wenn beydes nier nad ber Sugel fintt. Das wWasiee fall im den Fliifen, Leiden, in bem Seere w. ff wenn efen featreshte Hide but BdAUG ober Ausdiingiuug vermincert wird. er wrebel (elle, wenn et aber wag der Dkerfceye det Erde finfet. Cb) Mach efuce fo aefegten Gisnr, fey vom einer Gibern Otte nah einem wiede geen Gewegen. So gebraucht man dieles Bort von lifer, mene fle im andere ticfee tiegeube Gewiffer augfiefen. Dex Main falls in den Abeiny der Abeim im die ordfee. Gu ber Ma: thematit fiebet man ey dem Sallen des Waffers mebr auf das Mah, um wie viet e6 fig vow det angenommenen Sorijontals Linke entfernet 5 doch fagt man alsdann lieter, das Waifer bat drey Sufi Sail oder Befalie, alé eo felle um drey Sus. G. Sail und Gofsite, Ju Bergoane und gemeinen eben ‘brauche man diets Bort, (C) in noc weiterer Bedeutung, von ber ahiptuns einer jeden Glide unter einen angenomimenen So sont, Der Gang fille feiger, imBergtane, erjeectt fie fr test in die Liele. Der Gang fille donlege, gehet (drage in die Liefe. Sallende Genge over dinien, welde unzer den angencunenen sosizont niebertinten. Das Salen der GEnge, oder ibe Sallendes, ibe Kigtung unter die Sorigontal: giaie, G. Sreigen. Diele Bedeurng des ortes fallen fiirret ung auf die XoRammung bes Letein. vallis. 2) ow ber Stimme aud dem Lone, Dao Sreigen und Gallen der Srimme, ver Téne, Die Cadens fale aus dem Triller in den Sdhlugton, Ginige Sprachlebrer uennen dicienise Golbe , welde einen Ton, Sat, eine fatlende Sylve, im Gesenfage det fteigenden, weil iene in der ausforace gleicfam binmuter fiuft, Die Gtimme, den Ton fallen laffen, wo dod finken laffen iibliger if. 3) Bermindert werden, am Preife, an Giite, an innever Sracte atnebmen, Die Preife fteigen und fallen. Dae Koen ift gar febr gefallen, Di. im reife, oder én anfepuny ded Preis {e6. ich hoffe, daf dicfe Waare bald nod) mebr fallen wird. “Sein Ynfeben felle, it gar ebr gefallen, Meine Riche gegen did) iff jebe gefallen. Ich bitte fie vedhe feb, laffen fie deswegen nichts von ibrer Gochachtung gegen mich fallen, Gell. Den Muth, die Sofnung falten laffen, Gein Rum Parke das gefaline Gers, Weife, da euchiog gewors dene, 4) Befonters mit dem Nebenvegriffe der Berkdlimme: ing, aué einem voiltommaern 3uande it einen unyolfomme: erm geeaten. (a) in Mage, Unfeten, birgertigem 9061: flaube abnehmen, Son efnem Minifier, dee fein anfeben bey Soler von einem Ginfltnge, dex die Gnade feines Sercen ver= foren bat, fagt many Daf fle gefallen find, Babel ift ge- fallen, Ser. st, 8. Sch Hoffe auf den Seren, darum werde id nicht fatten, 9f- 26, 1. in Gandelshaue faite, wenn 8 in Mouahme gerith, oder gar banfevort wird, Seinen Seeund fallen taffen, ibn durd Gerfagung der Hilfe gu Grande gehen faffen, Bey den Handwertern Geift fallen, das gefudite ‘Meifterregt ans eigner Sduld nicht erlangen , und einen folgen fallen toffen, ibm das Meifterredst verfegen; wo diefee mus: Diud der Gegenfag de8 Beftebens it. (6) Gm jittligen, tee fonders theotogiiden Werjtante, Geblet, Ciinden begeien. 2dam fiels els ex dure {einen Ungetoriam dag Gbenbild Gottee ver: feerste. sin Geredhrer fille fleben MTab1, Eprigw. 24, 16, Du firafit {aubertidy die fo gefallen find, Welsh. 12, 2 Auch von groben Rerhreden und herrfaenden Sinden. Gortes Grn an denen, die gejallen find, Him, 11, 22, Wie tiek bife 29 Fal bift du gefatlen! (&) Beraideet werden, auftisren ded nue in einigen bien in det Gidern Sdreibart, Jn ibm feel unfere Sofinung, unjer Schus, Dug. 5) Gn engerer Bedvatung, tinnfommen , flerben. (a) Suir flerken berbaupt ein tin Hoc deutfigen veratteter Gebtauc. “Reiner von den Spertingen fale obne dee Vaters Willen, Matth, 10, 29. Durch Peptic feng fallen, 1 Ghron, 22, 14. (b) Bon bem spi(tbret und an= bern grofen Chieven. 26 iff ibm fein betes Pjerd gefallen Wis ift vieles Vieh an ver Geushe gefallen. Gefallencs Wild= bret, welded vor Srantheit ober Sounger gejtorben iit. E. Sall> wildbres, Sm Diefcr Uetentung ft im gemeinen Leben and fumfallen ibtid. (6) Qu einer Galacht bleiben, in einer refen getsdeet werden, in der bibti(Gen und Hubern Sareisart, Wie find die Selden gefatten! 2am. 1, 19. win giivit und Grofier iff gefallen in Jirael, 26am. 3, 38, Dein Bruder ficl im dem Treffen neven mir. Durd) das Schwere (allen, Aft eine lof bibtzige art des Ausdeuded, ine glride Bedeus tung har dat Edoed. Falla. 2. Eo fern ber Begriff des afectes wd ber deburd verucfed= ten Gefduoindigteit der berridende ijt; wo dieles Zeitwort vow vielen feevwilligen Sandlungen gebraucot wird, welde (duell, und juveilen mit Gewaltthirigheit vellgogen werden, (a) Geinem Sreunde um den Gale fallen , ibn {ebbaft umatmen, uf die nie fallen, Salle deinem Seren, falle Gort su Sufe. amit Degierde auf enwas fallen, fis einer"Sade wit einer Leiz Denfepaft ergeben, Dem Pferde in den Ziigel fallen, feonell ‘nag Dem Blige! greifen. einem andern im die Rede, im das Wore fallen, tin unterbresben, (4) MEE dein Nebenbegriffe ber ewattehitigheit. em Seinde in das Land, in die Baz gage, in die Ycrieregarde fallen, Der Wolf fiel im die sgerde. Dem Geguer in feime Ble fe fallen, im Fechten. ‘Binem im die Saare fallen, im gessetnen Geter, ine an Deen in fein me fallen, etwas eigenmnidtig thun, wad doe jones Rime ig. sinem andcen in dew Rauf fallen, eine Gate, ‘um welde et handelt, fiir fig) gx Fanfen fucgen. (¢) Don einer Pevfon oder Gadhe fallen, eines Parten verlafen, einer ache entfagen, vom einer Gade abjieten, {jt ein Slop biblitger , tra Hoddent(ehen ungewspnliger Gebraug, Don David fiel jeder= mann, 2€am, 20, 2. €, Udfalten. Sie fieten nicht vow ihrem Vorneymen ned) von ihrem haleftertigen Wefeny Mitt. 2) 19. Gedentey woven du gefallen bift, Offend. 2, 5. @) Sm gemeinen Leben witd diefes ort aurh oft von Thieren fit Gaufen, fiegen, fpringen aekraugt, Die VEgel fatien anf des Yas. Ben den Gigern fallen die Salen im cim fremdes Land, wenn fie fie veritten, Das Wildbres felt idee dem Graben, wean ¢ Dariber fpringet. Der ben, shine Waare filichen. Die Sleifter FEliehem dav §leifey, wenn fie &6 aufblefen. So auch die SEicbung. nm, Eehon ben dem Meter tauter dieles Bort gefelieen, Gin Sewedifgen if falva berriegen. Sm Sdwnabentpievel ee Deuter velfcbew einer unwabeyeit iterfubren, € Dee 5 Sat Bee SAlfehee, dee—s, ‘plur.ut nom, fing. ein im Hoddent: fen eben fo ungenishulidses WBort, fic Veridlider. Ded omumnt €6 ned guweilen in den Bnfammenfegungen sUTiinsfel= fever , Teflamenrofélicher w. ff. vor. Salfehgtawbig,, adj, et adv. in einigen Ctiiden vou dem webren, ober alé wahe angenemmenen Cebrtegriffe in ber etigion abel: Gend; iregléubig, beréeodes. ie Falfebbeit, plur. die—en, von dem Werte falls, dog ‘wurr in beffen fittlichem Gebrand, die igenfhaft, be man freund= feaftlicer rebet und fie Geller, até man e€ mieinet ; obme Mle fal, nnd dergleiden Sondinngen mit bemfelten , im Gegentage dee Aufeicheigkeic und Redlicheeit, we ik voller Salfehdeit ‘and Tilce, ite findhte mid) vergedens durdh (eine Salfebeit au bimtergeben. Gm Sued. Falfkhet, im ohm, Falefs nb Falffe, im oi n. Falfi. SMlfebticd, adj. et adv. auf eine falfge art, dod mae tn etnigen ebentungen diekes WBortes. 1) Nit Mamadsheit. we be: Hauprete falhdbtich, Daf uw. ff. Min jalfelithes Dorgcben, Td bin {Sissi angettager, befduldiger worden. 2) Bee triglieg, unter einem freund(Gaftligen Eaeine, — Séleblidy mit feinem Sreunde umgeben, handelu. he folle nice tigen nod) filftlich bandeln since mir dem andern , 390f. 19, 11. Que diefer gwenten Vedentuig wird e& im Hoddeuttgen wenig feds gebraudt ; erwas binciger fonmt ef im ber enfen oor, wo 6 gugleidy ben Harten Begriff bes Mortes falfdy ein wenkg miler, Bet Salfedmagel, ves—e, plac. die— nigel, bep verisiede: ren MRetalarbeitern, ein veclorwes ieth , ein falldes Nie! Salfen, G. Satsen. ‘Das Salfite, veo— eo, plur. die—e, sber die Salféretimme, phir. die—m, aué dem Stal. Falfetto, in der Dut. 1) Bas fiber eines jeden Bate - Sigtrumientes otdenttige she oder iefe evans gebredht wird. Wefonders , 2) bey enadfenen Gingern, wenn fie cniatt bier ordentliden Baf> ober Tenorfimune den Wilt oder Dissant erpwingen, G, Sift. — Sait, . — getrig. wie Galte, plur. die—m, Dimin, das Salechen, Oberd. das Sileleiny gufammen gelegte Tleile eines diegiamen Kiryeré, and die Epue diefer Bufammenteging, Die Salten im Papiere, iu einem Senge, seinen Brief, Manfchetten in Salten legen. Die Salten ausplétten, ausbiigeln, Die Saleen in dex aur, Stunjeln, wegen einiger Sigulihtet, Gm welteres Bedearung ruerben an ben Kicitungsfiiten and die aufyetgwoienen delle ines Gewandes, welde ter meite Umfeng bes Beuges macht, Saleen genannt. Zisitligy, die Salten: deo Gersens, vetbor= ene, gefelme Reigungen. atte ignen doch ibe edelmiiehi= ges ers cher erlaubt, pie Saleen des feinigen 3u durch: fanen! Gobel. 7,5. fommen aud Saare in alten gedunden vor, weléger Gebrane aber im Soadeutfigen angewihalid if ‘ainms Satte, Magell. Fealde, Gngl. Fold, Edwed. Fall, Sooln, wnd Bohm. Fald, tm mittier get. Faltus, im pan. Falta, im Stel. Falda, im $0, Voude, foll, dem Sabter ‘und Shre gw Golge, von bem at. plica und— plex, and dem Gries. —whovr abftammien, 8 fletet bain, of nidt ber ‘wabre Gtamm in fallen oder feblen gu {nehen ift. Dae Rieder’. Ploje fommt bem gat. plica mager. Grigens beigen die Fal> ten in einem Sieide im Sieder{. giunFen,, unférmlige Felten aber “isn aylere, Beuge u, ff. Beuntetm ober Siffen. Ge: ‘evn bebentete Diefeé Sort auch cin Gad, ingleiden eine Hirde, ermutiig ori max fe emer sv teen ft. anittiere Gatein. Falda und Faldare, Su gntern Unnjtinben lan: tet diefes WBort Gals, w. f. : ma Gal 36 Saltetny verb. reg. a. fn thine Felten legen. Manfchercen, Galefraufen filteln, Salten, verb. reg. aft. in galten legen, einem Brief falten, ‘gufammen falten. Manfdpercen faften. Die Manfdpercen fale ten id) niche gut. Die Sriem fatten, MRungeln giegen. Gn etinas weiterer Bedeutung falter man die Sande» wenn man fie sum Getetbe gufammen leget, “Sie werden mit gefalcenen Banden mit vom Simmel fein Gliie evbitten beljen. Bie fromme Sand, die fich sur Andadhe fatter, Haged. Daber dieter ausdeua in der bshern Eareibart oft jur Besei> tung ber gortesdienfligen nfetbung dieuet. Gage ifm, dab diele ohumédsigen Sande fic) Fire ihm sum lepten table falten, Die tiefe Bewunderung faleere heilige Sande vor ibm, Geen, Dod) id) (eh' andy hriftlidye Sande sum gimmet id falten, Zag. Eo ard) die Saltung, wofir ater das Jalten bliger if. Anm. Diels Work tauter im Miederf. foldes, foler, im Din, folte, imSdwed, fila, iat nal, to fold, im ingelt, feal- dan, im Sol. vouden, im Stal, infaldare, im mittiern gat, faldace, bey dem Seto (on faldan und bep bem Dttfied falean. ‘Gkedem wurde ed irregular abgewandelt , ich fete u. f. f. wovon nod) dag Mittelwort gefaleen ibrig if, wofic man aber im Sods Deatfgen eben fo oft auch gefaleer fast. SBex den Duabindern awtet déefes BBort faigen,, w. {. Sm Oberdentiden falter man aud die Siife, menn rian fle im Sigen titer einander legt, inem eter vor einem die Giinde falten war ehedem aug ein sallgemeiner aysbeuc ber Sodachtung, befonders unter Werliebten, Wil fiich tuon ir mannes recht Mine hende valde ich ir, St. Surth. von Hohenfels, Swer min daran fehone mit trouwen, Dem falde ich mifte hende, pt, Seint, von Selbtg. Min hende ich valde Mic truiwen al gernde uf ir fueffe, ebend, Dee Saltenmagen, des—e, plur. ut nom, fing, det dritts ‘Magen ber wiedertinenden hiere, der mit vielen Faiten vet= {eben if, nb aud der Blartermagen beift; ©. biefes Wort. Dee Faltenfewamm, dvee—es, plur. vie— fe>wamme, bep den newern Earifrieliern des Planjenteides, ein Geonamm mit etnen regulate anfgefiipten und gusetpibten Sutte, neler ‘ben snd unten eben, iibrigens aber faitig i; Heluella L, was Sdleenttich, ves—ee, phur. die—tiicher, ein sartesy baumivolenes Gewede, weldes aud Heinen an einanber angen: ben Gatten feftebet und gum tpuge gebraucht wird Dee Falter, dee—s, plur. wt nom. fing. eine allgemeine Bes nennuing aller mit vier Gligetn veriebenen Snfecten, deren Flix gel fig auf manderley et gifammen fatten, und inggefammnt mit einem gefardten Stabe bededt find; Lepidoptera L. be: fonders diejenigen Diefes Gefhledtes, weld et Papiliones nen net. mi genteiven eben fommt diefe Benewnumg ane fetten ‘or, weil Bie Rafmen Gehmetterfing, Gommervogel u. ff. sewdtnlider find. &, 3weyfalter, Saderfalter, Tagefalter, ‘Gadhialter Saltig, adj, et adv. alten haben, mit Zalten verfeden. sein faltiges Gewand. win faltiges Euch, Saleiche wiitde blof Faltew ahulid bedeuten. —Siiltig , in einigen wenigen Gallen — faltig, dab vorige Wert, weldes mit allen Beftimmnten wnd einigen mnseftimmten Zebtwde: term gufammmen gefeget wird, 6 bilder alsdann, 1) wBleder: ‘Pohlungsjabien, wie —fady, anjudeuten, dap cine Sade (0 oft gufammen getegt » genommen ober wicderhobit werben fell alg e6 Das worftehende Bort erfortert, ine deeyfaltige Scdynur, 37 Gal Sdynur, Pred. 4. 12, Hie beitimmten Baslwintern if ed tn Diejer Bedentueng im Hoapdeutfigen wenig mee oti, weil —fach Defi gebraucht. witd 5 Mbtiger ft e6 in vielféttig und mannigfaltig , wie aud) in bem figtticen einfélrig , mie sud) fin bem, obsleig febr umngefidten, dreyfaltis, von bem guttl= en Befen gebraudt, 2) Berkiltuifyablen, ein geometries vltwig. gu fegeiguen, in welder Bedeutung — fai iat Bebuféleige, Oundeetfcttige griidee bemgen, get Daly Hurndert Mab fo viel, als maw ausgefiet bat. nm, Dickes Wort i in efelegatt der Bablwirter Gon it, dew fibun falta, thrifaldu, thrizug falto und zehenzug falto fornimen {gon bep dem sero , ime Sfidor und Tatian vor. Das & i der herefegende Wocal, ut in dreyfaleig, wenn e& ‘von bem gittliden Befen gebrandt wird, und in mannigfaltis Beilt €8 a8 a. Gm Oberdeutifen ift dafite noe — fale bli, aweyfals, deesfalt, mannigfale wf. f. meldes aber im Je: Deuttten veralte it 1, Die Gals, plur. car. die Wegattung der grifern Gigel, 6. Bab. A Dee Gals, dis—eo, plur. dieme, and Winfig Sélse, Dimin, dav Selschen, Oherd. Silslein, ein Bort, weldhes mit ‘alte einesiey Ucfprung und Bedeutung hat, aber nue tn einigen Hejontern Giden gebranebe wird, 1) Gine tegelmnspige atte in ‘em Sapiere bey den DugGindern. Ginten an dem Bogen, avo der als ift. Glen bicielten gebrancen e¢ auc von ben gu farmnmen gelegten Lange fGmalen Gtiicen Papier. welche in inem Bude mit elugedeftet werden, gandfarten und Cabellen, ele nie mit gebeftet werden Firmen, Datan eufjutleifern. 2) Ben den Hiemern und Giarbern ift der Sats ber umgetegte Theil an dem Falymefer und Falyeifen, vow melebert wrngebose: sucn Toeile diefes Wertjeug und bie bev ibuen blige Verridtuns bed Salsene den Qtabmnen ju haben FGeinen , obsleic Grif) fol= en von Sell herieter. cinen Sals febleifen oder fegen, Die Supferignriede maden am den Toeiten , die fie mit einander ver= Binder wollen, gleihfaté einen Gals. G. Salsambof, 3) Cine Stinne, Spoblteble, Guye. Die Saise an den Siuleny welde bey mangen Sinlen lings dem Shafte angebradt werden , wo ai da6 woeiblige Gelleae die Salse WHLig it, Mria. Bev Ren Duepbindern, der Oet an einem Busse, wo dle Detel an= geieget werden. shin Bud) mic einem tiejen Satse. Dee Sals, 0. i. die inne, Sobitedfe, am einem Biidhfenfehajte, two bieies Bort in einigen Murdarten gles faé die Salse law: det, ey die Telex Yaben Salse oder Salsen, Dd. t. Fuser ober Oiinuen, suey Wreter am efnauder ju figen. 4) Die ab> geitofene ober verbiinate Cte, bey verisievenen Holjarkeiters, ‘um dicfes Gitiiet Dadar an ein anbered gu fiigen. Aud pie Buch- Dinter ftofien einen Gals an Disjenigen Bete, welde su Dedeln eines Bucket tetimunt find, damit fle gebivig in den Sals des Rudes pan, S. Sale, rt GAlsambSh, dee — eo, phur. die—e, bey den Kupfer: ‘fGmieden, sin emboh, swey Stiice Supfer an einander gu fale yen, 6. 2 $al; 2. Bie Salsdank, plur. die bénfe, Gey den Simmertenten wud eifdtern, eine Bent, woranf die Breter befetiger werden, wel: Gen man vermittelft des Salshobels einen als geten wit. Bas Fabbein, dea—eo, plur. die—ey eit breite’, dimmed, lett gefGtifenes Werfgeng ven Snogjen, ‘Papier damit au fal= jen, und dex Gals alatt gu ftreiden, befonders fey ben Wue= intern, Bee Gabbod, ves—es, plur. vie— vse, cin Bot, di. Galyeries Grfelle der Giitber, das lohgare Leder darauf ye faljen. gam 38 Bas Subsbeet, deo— es, plur. die— er, ey ben Bussiudem, ein Bret, die Bogen eines Buses darauf gu falyen, Bes Salseifen, des—e, plur. ut nom, fing. bev den Gobgsr- Fern, eine gerade Sreite Stinge, beren Saeibe ummgeteget wots deny Dad mutauglihe Gleif’ won ben Satuten ju (aten, G, Sal= sen and dae Garbersijen, dae Salsmelfer. 1, Galen, verb. reg. neutr. fis begatten, G. Balsen, 2, Galgen, verb. cog, 26k. 1) Gigentligy, umlegen, tn gate aber Galje legen, Eo falsen die Bucpbinder die Bogen eines Buses, wenn fe felbige auf regetniipige rt yulammen tegen amd ten Brug oder Faip slate fitelden. wine Brief fatsen, gnfommmen legen, 2) Dura Uleguay der anjeru Zbeile jufanse men figen , auf melee rt die Stupferfsmiede igre atbeiten fate gem. 3) OMit Galyen, d. i. Fugen, oder Sobltedlen, inners verfeheny ep veridiedenen Spolgarbeitern , fo wohl swey Stine Dadneg) auamimen i Figen , até aud) gur Bierte. 4) Six bere Selscifen ober Salsmeffer bejtofen, bep veridiedenen Lederar: ites. ine Jour fatzen, die Speare oder das nox iibr'ge ‘lech wegyuigazen, ‘Ainm, Das danptwvert die Saizung fommt nenig vor. Seed. (autet diefes Wort gleisfalé falefa. G. Sateen, wer Galsbaten, de2— 6, plur. ut nom, fing. bey ben Dress: fern, ein Sate, beffen te fig) bedienen , Gaden vou insen auz- gubreten, Bee Falshammer, deo—o, plur. die— hammer, bey ten Supfertbmieben, cin ammer, fapferne Gefeirre damit gu l= en. S. 2 Salsen. Bex Falshobel, deo —s, plur. ut nom. fing. Sep den Sefsertei= term, ein Gobel, Gale, D. i, Sinner, HoOlteblen dauuis ju ver- ‘ertigen, Galsishe, adj. ct adv, einem Zalge dhntls; Satyig, Galye babend, iu allen Bedeutungen bes Sauptwortes. Das Jabméite, dee—s, plur. ut nom, fing. G. Salseifen. Die Jamilic , (vierfobls,) plur. vie — m, aus den:gatein faini- lia, und Gtang. Famille. 1) erfonen, welge eine bauslige Geiespafe ausmaden, Ghelente and ihre Minder , eb ein Gol lectivum, Jn diefem gaufe wobnen fede Semilien, Gm ge aicinen eben oft auc fie Die Kinder alein, “wine favte Samu ‘We babeny viele Sinder. Wie flarF ist ihee familie? in tet gesietien Eprechart, wie viel Samilie haben fic? Zuweilen te: ateift min unter diejem ausdeude anc) dee Gefinte. 2) Sm weiterer Bedeutung, cin ganjes Getslede mit allen Sawrigern und Geitenvermaudten. Eine beriibmre, angefebene Samitic, Ritje familie i Lenght auegenorten. 3) Gn nog weiterer Bedeuting , gente bitgerlige GefeusGaften , weldse unter eine qrbfere, wie dic Gattung unter da6 Gefbleat sederen, Go find Die Grebigmniede, Sieintgmniede, Mefferfammiede nd Zerg: féomiede, Samitien dev Schmiede, ‘nm, Ghe diefes Wert aus fremben Spraden entletmet wurre, getraudte man in der Oberdeutigen Munvart dagir Githiginn Higuiske, gaushab, ujiye, Haetkap if nog im Eawe: difgen iitlid. G. Gaus, Gefchleche, pas Samilien-Beguabnif, o¢s— fee, plur. die—Ge. 1) Glue fede einee Gamilie cher einem Ge(Gledte sebirige Be- gtibniggatre, 2) Sn engeter Bedeutung, eine folee me den miinnligen Racpfomaren, wie ein eben, gebdrige Besribais: fiitte; jum Unterfeiede ven einem ebbegrsbniffe, meldes ben Radhfommen bepberley Gefiplegte als ein Wledium ge: Witet. Das GamitionsGerath, vee—es, plur. inul Gerth, wels ‘e6 einer gefarunten Gamilie getinet, und bey derielben ble: Ren mu €a 3m Sam es, plur, die— Gilter, ein Gut, welded ben einer Familie versleiten mu, und won derfetoen ig veraiugert merden dari; ein Sidei: Commig: Gur. Ber Samiliens Stols , dee—es, plur. car. 1) Det Stoly wus feine Gamilie, deren alter, erdienst w. ff. 2) Det einer amie cigene,, Uhr angeertte Stoly. Des Samilien: Suiie, des— es, plur. die —~e. 1) Cin Gti Spanrath , welcker jur Ghre und gum atxferen einer Fam: fic bey bevielven auftepatten ward. 2) Gin Gemittte, auf wel: em: eine ganse Game, ober doe der vornehmnie hel berfel- Hen abgebitder- aR. Die Samilien Tafel, plur. sie—n, an den Hofen, eine Tee fel, Bi, Mabhyeit, an welaer nur Perfonen aus der Familie ‘Theil uchmen, Sendtife, adj. et adv. aus dem mittlern gat. fanaticns, E. Sdywdiemer. wee Song, dee— en, plur. die Sange, von dem Serko fans gen. 1) Die Landlang des Fangens, ote Prvval. Auf den Sang auegeben, inen guten, féhiedheen Sang thar , viel ster nevig fangen, 6, Séringsfang, Sifdfang , Voselfang, Rachefang uff. 2) Der Ort, wo men etwas finger, wud bas aertyeng, worntt etwas cefangen twitd. Eo metden bie mit alldiren veriefenen Sruten, wilde Thiere darein su fongen, Bie mit Samen, denfeu, Megen w. ff. umgebenen Etelen eines Glues » Sifde barein gu fangen, u, ff. Singe genannt, 6. Yalfang, Barenlang, aceiang, Rauchiang wv. f. f. 3) auuh dle Bite eines Rewdehieres, ingieiden die Rlauen der Aucfe und Otautuigel, fiibeen Sen den Gexern den Nabmen ber Sanger (0 wie fie im Cnaliigen fangs teifen, 4) Gu dem Morte Wildfang. beyeicuct eb die gefansene Ease, E. vicied Bort. 5) Gin |tig mit vem Hirlokinger, dem Fanseifen and Genidtinger, bey ben Jagern. inem dividhe, einer Sau den Sang geben, fie todt fleden. S. Abfangen und Genictfang. uch dee BiG eines Sudes fleet bey ten Sigern ben Qabmen eines Senges. Bev Fangeball, des—eo, plur. die— baile, ein Ball, wel: er mit er Blofen Gand geworfen wird, gum’ unterfqiede des SAHlageraltes, Sangeball (pielen. Bas Sengegéld, des— eo, plur. inul. 1) Dagienige Geld, reldhes ein Gefangener dem Stocmetter fiir dad n= wid us: faliefen beyatlen mup; das Schliefigeld. 2) Dasjenige Olt, welees cin Sager fr gefangene Haubtoiere exile. Bas Sangeifin, d¢0—-8, plur. ut nom. fing, bey ben Sager, ein farter Evicf mit einem Suebel, wilde Edyweine und Bille damit abjufangen, d. 4. tedt su flegen; die Sdrweine: feder, der Sanipies, die Seder. 2) Gin Cifen, gewifle Lhiere, 4... Biker, Detern u. (.f davein gu fangen, xe Gangemeffer, de—s, plur. ut nom. fing. ein tanjee Hirleingee ohne Bilger, welden die Gerfer (tart bee Hielg: fingers tvagen, Sanger, verb. irreg. a8, ich fange, bu féngt, ex fingers Sm vert id fing 5 Mpittetwort gefangen 5 vermittel @caceifung mit ber Sand in feine Gewalt bringen, am diufgfen von olden Srvern, welde in einer fdctien Bewegung find. 2. Gigentlid, alder, ginen Ball (angen, wenn et im Finge it. Slshe fangen, Grillen fangen, 6. Gril, Wer Raubvogsl fengt dafen, OSgel w. ff. wenn e fle mit feinen Gingen oder Mlauen expaiget, und die unde fangen ein pice, wenn fie mit ben Bilbuen ergreifen. Qn weiterer Bedeutung wird fangen bey ben Jigen aud) von demi Beigen der Gunde iiberhaupt gebrausst. Der Gund fange in dae Jingefeil, wenn ex hinein belfet. 4, Sw mmeiteres und figiclicger Bedeutung. x) Cinen Gliepen= 39 Das Samiliens Gut, San 40 ben erhatden und in frine Gewalt Getommen, Ginen Verbre- hee famgem, Und fingen sreen Siieften der tidianicer, RiGt. 7, 95. Uber ev fagee ihuen nad und fing die sweem ‘Bauige der Midianiter, Kay. 8 12. Gn der edten EcGreibart {fe Bieter GSebrand aufer dew gufeminen gefemten Zeiten veraltet, twp man Rfievente lieter gefancen nimme ober gefangen macht ©.as Mittelwort Sejancen an feinem Orte kefonders. 2) Dire Lift, und vermirtelh Kingtiger Wertjeuge in feine Gewelt bee fommen. Dégel, Sifhe, Maule u. ff. fangen. tit dem Garne, mit dem Hece, mit dem Bloben, mic der Ynsely mit der Gélinge fangen. We bat fid) nichts gefansen, Sualeicen Fgh. —-Jemand fangen, etwes dure Werte, ure Qi vou ihm beraus foden, Du Gale did) fangen laffen. ‘SJemanden mic feiven eigenen Worsen fansen. ud dite Seiineit, dure Meige einnebmen , fied etgeben maden. Jere SeInbeit fing fem Jers, Gudith 16, 11. 3) Cinelieken, befefigen , dee Brenheit herambens toc mur in einigen Fallen. Die Keine fangen, eo ben Sige, De Seine eines Garres on eiuern aume fefeRigen. win Ort, we fid) der Wind (anger, two er feinen frecen Durehgang bat, fondern eingetttofen wir S. Windfang. Len Ranch fangen, einféliefen; ©. Randy: fang. Der Bergmann wird von der einthiesenden Wand Gefangen, wenn fie auf ibn fille, und ihn erigtiat, 4) et: Reser, tep densjagers, ine Saw fangen, mit bem Fangelien, ine Sirf fangen, mit dem sinfofinger. ©. Adfangen. ‘Qu icelcier edeutue Meies Nort mit pungere, figere w. ff. erwoandt yu feo fibeinet, 5) Geuer fangen, dard einen von aujen fommenden Zunten entgindet werden, Das Schiefpul: ‘ver will nidht fangen. Sdwamm, 3under fange leiche Sever. Gusleiden figitligy. wee feinge leidye Sever, ex wird bald gore Aig. Bie ang, Liebe empfinden, Seitdem fing mancher Sefer Aus Chlorie Augen Sener, Haged. ‘Anim, Dee Sauptwort die Sangung i nue in den Bale: meniennngen iblid, Diefes wort (autet im mibertiaffaen aleiafaus fangen, im augelf. fengam, bep dem Setter und ‘Gfidor fangan, im Din, fange, im ug. to fang, im Edued. fange. G8 ift Dard eine bartere Uusiprade aus bem Dberdeut: fen faben entitanten, Dat Beitivort faffen if genau damit verwandt. Das Erammnort von allen f(t nod in dem Seowed, tnd 3elénd, fA, nebmen, empfangen, ibriy. — Derfeiedene veralfete Bedeutungen deé einfadjen Seitwortes werden nod in ‘den julamnmen gefegten unterfangen, verfangen, umfangen MG F. angetroffen. Gm Stal, ift Vangiuola, eine att eines Filgueyes, S. aud Singer. Gn einigen Oterdeutfden Gegene ben gett bie(es Beitwort auch repute, ou fangeft, ex fanget, idh fangere w. ff. Die Edveibart des Gmperfertes fengr ariintet fig, fo wie in Gieng und gieng , BtoB auf eine veraltete Dherdeutige aAugiorade, ift aber der selGarften Hegdeutiaen usfprade vitig guider, Dex SAngee, de0—s, plur. ut nom, Ging. der etwas finger, cin im Hogbeutigen ungendtnliges Bort. Sauge deinen gan- ger, Mist. 5, 12. Gn dew Zafemmenfegmngen Ragenfsnger, Maufefenger, GriMenianger, Anfanger , wmpfenger w. .f. ites Wbliger, Qu Sirfdyfanger und Genictfanger bedeutet 6 cin wertyeug. Die Sangeceufe, plur. die—m, 6. Legereufe, Der Sangeftoce, dee—es, plur. vie—féce, eine Stange wit einem Haten der Hager und Gerigtéstnedte, det Bein eines fihrigen smiffeoacers bamit gu fangen, Der Fangeftrik, ves—es, plur. vie—e. 1) Eine SGlinge, ‘ngleihen cin aus Gteiden Seflehended werfieug, Ehiere berin . 4t gan am fongen; eine im gemeinen Seen ungensbulitbe Bedentung. 2) Bey ben cavern st e€ eine (Gmage keine, einen fund im Siotdfale Datan gu fabten. Bee Fangeead, deo— 6, plur. bie— e, dee Tag, on welder rian efvoas fingers Ded) mute in dew em gemeinen eben Tbtigen Eprichwerte: we iff ake Tage Jagdeag, aber niche alle Tage Sangeras. Ber Sengrvogel , beo— 9, pur. die— vSgel,, cine in einigen Gegenden iibliche Benemnang ded Habidter, G. Zabiche. Bex Gangcsabn, dee—es, plur. die— sébne, de angen ge= ‘piten Bate der unde und dtaubthiere, wow ffe tbren Steud fasgen, Hee gant, des—ee, plur, die— ey Dimin, bad Saimrchen, ei ited, nue nod in einigen Gegentden im Dinninutivo befantes ort, even jungen enfehen gwifden bem Swaten = wud Sings Liugéetter ju tezeidnen, Jd) bin niche germ bey foldhen june gen Séntcene (intceen,) sSermes, m helkendifeen iff Vente ein Sunget, im Stal, Fance ein innger Dtenfd bey den Stale nerifésen Gender Fant ein Siete, Das fat. tnfans, das Grangifiide Fantailin, ein Soldat gu Gufe, Infanterie, find genau damit vertanbt, Dic Fantafie , Corevfotbig,) plur. die—m. (vierfolbia.) 1) Die Cinsifdungstraft, ote Plural, 2) Die Wirkng verfeiten, bas Bile, welded mim fie in Der Serie made, fo wodt in gutem aig waattelligen Berjante. Sentafien haber, unregetwisige SBevfeltangen, Gu ber ARailerep iff bie Sancarfe ein Gemtlte, rieldes wiht nad ter date ober nad ben Grengen Iegeln er Sung geniablt its im der Mulif, ebm Srey welhes nie ned ben ferengen ‘eceln der Compofition gefege fff, fondern gemeis tiglicy aus teen Stegereife componiret wird. ‘nm, tngeactet diefes Wort ans dem Gried. Cervenue Net feerimet » fo baten wit e& dod sunift aué tem Grenj, Fan- twifie und Stat, Fantafia, Daber imax auch im Devefeen das § ‘aoe webl bebalien fant. Ghedern lautere Sensaficon, verb. reg. neuer. mit bert hi fojien taben, fervor tringen. 1) tnteceiuuifige Santajien haben, fn Grantteiten abermigig. teden, wove im genrinen Seben fa: {elm iiBtig if, 2) Sm ben Siinflen , nag feiner Ginbifdungs= raft atbelten, obne fish an Bie Regeln ber Natur und Sunft 5H inden. Aa fantafiter guweilen ber Conkinjler, der Made fer u. ff Dee Gantdle, de9—en, plur. die—en, cin Meni, welder cabge(chmaate Gantafien hat und witver, ber dag ahenteveriihe liebt amd glanbt,. Daber Saneafterzy, plur. die— en der align therigte Sentafien; gancaftifd, adj. et adv. théridte antafen Gabend, vercathend. ar. phantafticus, Granj, fan pie gone, plor.—m, G. Sieeiang, — $ieb, adj, et adv. €.— Serben. ie Serbe, plur. die —m, Diminut. garbchen. 1, Dieige fgaft ber Sirper, nad welder fe Die Licbrteabten fo gucit were fen, bag dedurd eine geile Empfindung it unfern Yugen verut- Gicht ied, welhe fic tefer empfinden ale befqreiten Lage. 1) Gigentlig. Das Gras har eine griine, das Geld ci gelbe, dasBine eine othe, der Since eame weife, die Dince fine fhwarse, der dimmel eine tate Sarbe, Die Sarde fab seen Laffen, wenn fd ein River ader defen Cberflige {o veraine Bert, Dag er wiht mede eben Dietelben gitteablen suet wirtte als vorher, melges man auch verichiefem nennet. Die Sarbe alten, bebalten. Rie Sarde gebet aus, ift aussegangen. ax unebcilet, wie Der Blinde von der Sarde, sine ale Seunt: wif. Die Sarbe halten , ein im gemeinen geben ALi fate: gar a Tiger inedriet, in der Grote mabe ober edt efter werden. iigen baleen die Sarbe nid. Sreunde, die uns arbe alte, welde tren, Sefinbig find, Giinth. Wie des Geliices Mund mide wort und Sarbe Halt. ‘Sofmannér. : 2) Qn engerer Bedeutung. getiret (gwar niet mit unter die Farben , weil es eigenttidy ein Mangel aller Garbe itt. Cinige Lebrer dex Wayentunt niaden einen unnstbigen wUnterfeied unter Sarben wd Tincruren , und redinen jw jenen mur roth, tan, geiin und fawarg; gu diefen aber Gotd und Silber, ober gett fund wig. Sit nod engermm Serjande tepeidnet diefer Must ut bie natirlide gefuide Gefiatefarle, Dee Rrante bat alle Sarbe verloren. er beFomme wieder Sarbe. sr veriin: Devee die Sarbe, ward aus Antried des Gifen Genifens blah aber roth. | eo den Weifysckern cgethnet bieles Wert dic gelee Garke, welce dag gennitte eter, wenn eB auf einen Harken gelegt wird, durd (cine imuete Sige Lefimmt, Im dee Sarte Tiegen , umn defwiten iiter einander Liegen, 3) Gigiitim. Ive mer in @iner Garbe fingen , in der Mufie, mit einerley Grits ster Eehwiche des Tones, 2, Diejenigen Hiryer, welde der Obertliche anderer Keever Diefe Gigenfoatt mitttetlen, 1) Gigentlig, Trocéene, malfe garben,, mineralifthe Garten, wrdfarbe, Gaitfarbe. Mab: lerjarbe, Ghlfarbe, Wafferiarbe, Sarberfarbe W.f- Sars ben veiben, auftcagen, brechen, mit anbern verniféens Ff Tex Seug imme die Sarbe nide an, salbe Sarben, ge: brodjene Sarben, &. tiittelfarbe. sinen 3eug durch die Sarbe geben laffen, ben den garbern, ign in die subercitete Farbe taucpen, 2) Gn engerer Bedeutung Gepeicner diefes Wert ‘oft einjelne airten frbender Rinper. Eo verfiehen die Bag uutd Supferbructer inter Sarbe bie fgwarye Garke » mit welder die Bidger und Kupfer gedrudt werden. 3) Fiairliéy, ble at und Wife, wie man eine Sache vorftelt. ran har dich mit febr haflichen Satben bey mir abgemable. ‘Verfolgung, Miggunft, Jag wird ihuen Garber Leibne sibeige. Befonders, das gute ainlehen, melded man einer fdledten Gade sicbt. einem Dorbaben eine fdhne Sarbe geben. ee weif feiner Sache eine gure Sarbe 3u geben, einer Sache eine Sarbe , ein Siirbdyen anjteeichem, {ie von der guten cite verfiellen, 43, Geficbte Sirper, fie migen nun durd die Kum(t ober vor ‘Matar gefarbt (evn. 1) Beo den Giger, Kichen und Salsfier ‘een verftehet man unter Diejem wnddrude bag Blut. Die REche uhun Sarbe an verichiedene Speifen. In den Eolsuerten sieht aman Sarbe, d. f, Rindsbtut , an det todende Ealywatier, Oa amit €8 beter (ume und fidy reinige, 2) Gn dem Sartentpiele Bejeidnet diefer Musdruc disjenigen Sarten, weld einerley att von Beichen Faseen. Diefe vier Farten find Pit, Cir, Creflle und Garo; ine Sarbe anjpiclen, ausfpielen, ine Sarte verleugnen, bcPennen, {it einer Sarbe cinfteden, d. i. ftetren. Sn cinigen Eplelen Drude dices Wort aud bie bert fepende Garde einet Gpieles, den Teumpf aus. 5) Die Livereer tine griften heilé veraltete Bedeutung, Jemandes Sarde teagen. offarbe, Sraatsfarbe. 4. Der Ort, wo gefirbet wird. Eo wird die wertatte eines Garters im gemeinen ever off die Sarbe genanut, nm, Doles Wort tauter in der Heubigen Bedeutung feo bers Siero Faraunii, beo dein Dttfried Farauui, bey tem Rotter Fareuua, fm rate Sabtounderte Varwe und Variwa, int Din, Sarve, im Baten, Barwa, im Yohla, Farba, imSAwer, aber Facrg. Sfitord diberfeger gebcaudt e6 fii Gefalt; Scal~ 3 ches B Gav ches Farauna Heipt Gey flim Smegtege(ialt. BWacgter leitet bie- $e6 Wort won wwadeen , feben, Het, Gre aber redrict ef su Peat Gefeleepte bes Latein, varius, welded dadutd wabrideintider soird, meil in mandgen alten Mrundarten fir Garbe nue Var wid Far iii wat, Die Garbefléchte, plur. innt. eine et Fledte oder Mocs, melee weigh sein Ut, und blafgelbe Sehitber mit einem weifers Ranke ats Lichen tartareus L. Die Ginivobuer ber nérbliden Ge- senden Curopens beteizer aus diefer Gleate cine fine grive Gare, welde fe Dérreterr nennes. was Garbebaus, deo—e0, plur. die—haufer, tnt gemeinen Geben, Ble BertBitte eines Farbers, G. Sueverey. pas Sacbebols, des—es, plur. von mebrematrter, die — bel: ‘gee im gemeinen Geten , ein jeded Solg, welded sux Grberey gebreudt wigd. Su engeret Bedeutung werden das Campecse- sols, das Brafilien: Joly und das Sernambuc: Gols mit Niefem Sabmen feieyet , tefonbers aber dag erie. see Gavbetéffel, de8—9, plur. ut nom. fing. ein grofer Sef fel ber Farber , in welds fle die Beuge firken, Bas Sirbekeaut, dee — €9, plur. iuul, S, Sarbervsehe. Die Savbetanke, plur. de—Fiinge. 1) Die Kune, Bolle, ‘Gara, Seide and die darans verfertigten Saden veriittelt bed Gintonen ju fitken, obne Plural die Sirbertunft, 2) ins jelne Fertigteiten der FinBlichen Firberen, sas Sérbelippdren , dee — 8, plur, ut nom. fing. Heine mit ‘Godenille oefirbte Lippdyen, deren fi unter ander auc) bad Geauengimomer bedienet, fie damit cinen rothen Mnftrig yu geben; Sdminklappchen, Franp. Tournesol. —Sacben, adj. etadv. weldeé nut in ben gufammen gefegten bley- farben, afdyfachen, vofenfarben, feuerfarben, fleifdhiarbden a. {.F Glia) if, 8 HE vormedmtis bet Doerdeut(gen Mund: ‘ext eigen, und rvird stot befrviten ang in ber HBheru Sareibart dem faxbig vorgejogen. G. biefed MBort. Séeben, verb. reg. welded in boppelter Gattung gebraucht wird. 1. {6 ein Serioum , eine Gare geben , Di. einen saryer 0 cveriibern, dag ec Dem Muge andere Garten guilt af6 vor- ‘er 90 e6 Boch nue vor eitigen Sefonbern Artem Dieier SBervch= tung gebtaugt wird, welde fig) badurd von bem Ynftreicen, Mablen w. {.f, unterideiden. Sirbende Korver, weldie an= ‘bern Siryern eine gewifle arbe mitttetien, Dee Indig farbr biaw, Griinipan grin, | Warhs farben, Glas farbem, ge: fcbres Glas , wo ber fatbende Sorper mit der yanjen Rae bes Glaies u, ff. verbunden wid. Linen fliffigen Roeper griiny ‘goth w. ff. firben. ‘Rupfer fiirbs das Sdeidewaffer bleu. Geferbres Waffer. Gnaleiden dure Muftragen der Garbe auf bie DberfTide eines Sirpers, weun e6 abe Kunit gelslebet. br die Sande weig, Biemeu§ fyoars. Den Saute ‘ber Biicher favbem, bey ten Busbindern, else anh das Le= dex 3 fnbem phegen. Mefonders men folded vermitteft einer Beine gelsichet. wlfenbein, Joly, Buochen, Stroh u. ff. Farben, Gm Micderfihlten i difes Bort aud fit anitrei- chen ibtidh, Mud bes SInfrragen bes Goldes auf baékeder , beo ‘bem Flauderifgen ster FranyoRtten vergaideten Seder wird fe= ‘ben genaint, Die Gonne firbe die Rrper, wenn fie burg ihre Steahlen bie Cherie derfelben fo veriudert af fle man mie audere Piatferablen svi werfen alé vorker, Die Sarde ut Geleidigen {arbre (eine Wangen , er ward roth. Sm I= fiaften gebrauegt man diefes Work ven ben Zeuget, und deren Beftauestellen, wean ihren durg eintauchen eine gewitfe Garte geaeten itd; G. Sdrber. Geide, Wolle, Germ, Baum: wolle farben. Tach, deinwand u, 6. férben. Das deri= procumm fid) faxben wird cud yon manden érpern gebrandht, Gav 44 wenn fie mach den Gefepen der Natur eine gewtfe Gathe beter: men, Eo farbem fidh die Trauben, die dipiel wf. f went fie teifea, fet, bep uns aber gedauet wird; Rubia tinétorum L, Giete Rotbe. Die Bursel diefer YRanse wird and Sarbereéehe,, in= slelgen Grapp oder Beapp genannt,, und gibt cine fine rethe Garbe fit bie Firker, GS. Grapp. Die gemadine WBuryely tweldhe in Seblefien gebauet wird , fubret de Rabmen der Brees lauer Rétbe. Su einigen Gegenden wird ticle ganze wid bre sBurzel aud) Sérbewnrs, Sarberwursel und Blebroars gant, Ginige nennen den votben TOatomeifter, Aiperulan: tingoriam L. wilde §aeberréthe wd wilder Brapp, tm? aeagtet ex su einer gan atdern Pangengeflegte gebiret. Die Sarberidrarte, ‘oder Farbetdarre, plur. inut. cine re Stharte, welde in dem mitternadtigen Gurope wild widhiet, und eine mittelmapige gelbe farbe gibt; Serratula tindtoria L. Sarberblume, Gilbe, Gilbdlume, Gilbtravt, Seiveniehmuct, Siebert, Schaar. Dee Sarberwaldmeifiee, deo—e, plur. inns. dee cette Wald: smelter deffen Bursel eine eben fo fune rotde Farle fit die Bolle gibt, ale die Farberrdtte, Daker (le andy von einigen wilke Satberrétbe genamt witd; Afperula tingoria L. Dee Farbewweid, veo—ee, plur. inul. 6. Weid, Fheberwnrsel, GS. Karberrsthe. Bie Gaebeseit, plur. die—en, bey ben Sigern, diejenige Beit, ba dag aBildbeeE facter, D. L bie Haare medjelt. Der Farbeseut, des—eo, plur. die—ey bey de Girkert ales wed und omit gefirbet wird, Sarbig, adj. et adv. eine gewife Garke babend. Sarbige x= den, Tiicher, Seuge u.f. f Dft aud in engerer edeutnag jum tnteridiede defen, rons fthwarg ober weif if. aim biue fioften it diekes ABort in den Suiemmentegungen aféyfarbisy fleifdhfarbia , rofenfarbig , vielfarbia w. (4 UDlidy, 10 ¢6 int ‘gemeinen eben Ober = umd guiedertachfens — {arbig, im Dber= deutigen aber —farbem autet, — ehedem Iprag man eB nod Firjer — var sber (ary und -—fard, aus. Sarbicht, wiitds nur heifen, einer Garbe ahnlics ebelei Bacharia finget = Die bliivenden Walder Schatiten wirder vow farbidyeen Sangern. ‘Sn ben Zufanimenfepungen ied diefes BBort aud suweiten coms pariret, — farbiger, — farbighte. Bie Sarce, G. Sarfe. Bas Gavdel, dee— 6, plur. ut nom. fing. ein in Oberdentfge and, befonters in Wim abliges Tuchmap , weldes a5 Barcet ud, jedes ju 24@ien gereget alt. Bermuthlig ans dent Stal, Fardello, ein Biinbel, ein Gade, ; Dee Faesn, des—es, plur. inuf. eine Met graben Buders ia Geiiat ines ebes, elder entfenes, wenn man bie Roé- ovade, ober ten erflen bis sur Eroctenbeiteingefottenen Bucter> {aft von neuen auftefecy wnd itm mit gange and Rindébiur eb fiedet; gelber Sarin aber Sarin 3ucter. 26fet mam biefen ned= ‘mahi auf, nd fedet hm anf bie vorige tein, fo erhait men sweifen Savin ober Caffonade. aus dem Stal, Farina, sett. ©. 3ucer. Be Saenkcaut, deo—et, plur. von mebrem eter, die— Frit: ter, cine Ort BRanjen mit anfenntligen Geldledtern , welge dem Ginné gu Zolge, eine gabireide Dienge von Waterarten unter fig teateift, Filixy gu welgjem Gefgledte dad Equifetum, Ophioglofium, Osmunda, Preris, Alpleninm, Polypo- dium, Adiantum, Loctes u. ff. gebiren, ©. Brachfeniaen, Pillenfarm, Sliigeljaen w. f.{. Gu engerer Bedeutung, f= tex Befonders gre Hflangen Dicles Geisleqees mit bonvelt geie= erten stern ben Len gedaciten Rahen, ven Beene tein geterbre 47 gar geterdte fuunnpfe Fetern und einen mit Sprew Seles en Stamm bat, und SernFeautmznntein, Polypodium fronde pinata ‘mas L. genaant wind, Die andere hat fangetefirmige Zerern, elie in Spigige Querftite getteiler find; SarnFraunoeittein, Polypodium fronde pinnata femina L. Sn den gemeinen ‘undarten Lauter diefer Habwe aud mir Saen, Gf, Fern ober Fearn, Qngelf. Fearn, oll. Vacren-Keuyd. Gr (ol von fabren abflammen, weil Ricfes Sraut fig fest weit and ge: fqwinde ansbreitet. Der ausfprade nach (reibe man e Lilig Sarntraut, indem dag a, welded in faben sedebut wird, bier wegen Se¢ folgenten m, geidirft wird, melded aud in fertig, Sure w. ff seteieber,, ungeadter fe sisi fas vow fabren ab: fiemmen. ‘Die Eqreibart Sarrentraue bat nies su ihrer nt: Yeulbignng aufjuncelfen. Gn Miederiadfen eigt diefe YAanie SnatenFrud, and in andern Geyenden wort die Saftung iff ungemionlicy; fo wie bad Wert der Safer, nue in bem prin. heat eim Satter, morgen .cin Svefier vorfommt, Dee Gafienakend, ves _ oy plu, die—e, inn gemeinen £4 ‘ben Soitclabend ter Attend vex Dem erjten age tm bet Gafiens fugteiden bie nijien Lage vor dielem, Satenade, Eqwed. die—my eine in einigen Gegenden tae veris L. weil fle une Gafnadt . Schiiffelbtrme, Bie Gafte.tcart, piur. die—m, eine art Briseln, melee aug ungefiuertem eige obme Site nb QButec verertiget nd an einigen Sten, fet in proteflantiféen Sinberm » we in ber Gallen gebaden werden. Das $Aiengobith, des—es, phir. die—ey Gerethe, mele in ber ajlen gebettier gu toerden pitegen. Gu meiterer Dedeue tung an einigen Deen, bag in ber gaflen lie Gatedismuse Geamen. dee Saftenpeediger, des—e, phir, ut nom. fing. ¢in edt: get, welder in der Failen die Qeideneyerariite ori ertcivet. Die Safienprédigt, plur. die —em, eine predigt in der Gatien iiker Die Reitenégefnigte Gbrift. Bee Gaftenfeblice, des—s, plur. ut nom. fing. die arijte Aiet ber Beaqvigel, Numenins Arquata L. weldje anh Geig: bubn genannt wird, &, Bradyvogel. . Bie Saffenfpeite, plur. vie—n, Ereile ohne Bleifs, und im ‘{hirften Verftende ancy ofne Butter und Ever, bergteidenr man in bet adimifgen Miree in der Garter gu denicfen Reve. Bie Gaftenseit, plur. inuf. die Beit, de man fafeet; in enge- rex Bedeutung, die widhiien viersig Lage vor dem Dfterferer die Saften, Bie Saffnache, plur. inuf, 1) Cigentlihy bie Nagt vor Meer aaittwod a6 ax welder Tage fi die Fasten anfinget , und in swciterer Bedeutung, auc) ber Log vee dieier Nad; der Sajten: bend, im Oberd. die junge Saftnade. 2) Gu noc) wei tevin Berfende, die ganze Zeit vow dem Gefte der bell, brep Ks inige bi8 tfgermittwocen, else fx ber Rimithen Sirge mit allertey Hus{omeifungen und 2uiebarteiten sugebradt wird; Dae Carnaval, in gemeinen Qeten Safenadyt, om Doe. Safdingy 57 Sat fr Baier and Saffangen. Die arofe Saftnadge, ober die alte Gaitnache, in der Wemivcen inde , ter erfte Sonutag in ber Friien, der Senntas Guwo«ovit. Die Gerren: Sattuadhe, det Britte Sonntag vor ber Faflen, ober nach anbern der Counteg Eo mibi, welder aud die Pfaffen- Safnache genannt wird. Bean dices Wort obme Mrtited gefege ied, fe fautet e8 im ge> meinen eben oft Sattnaditen: Saftnaden wird bald fom: men, ich hoffe ibm anf Sajinadhren 3u feben. Bas Gafinachtshece, des—es, plus. die—e, thr gemetnen feber, ine Banennoug deE wilthenden Heeres, entweder weil ‘man ¢6 arm Bie Feftnadt ann finjigen gu fehen glanbte , obet aud wegen ciniger Siguligteit mit ben um diefe Geit iblicgen branjenden Bergnitgungen. G. Seer, Das Safinachtebubn , vee— es, plur. die—bhiibwer, Binds beer, mele an einigen Orten bie Beuern sur rfeuntnip bee pheskerridyait um die Belt ber Faltnase entrigten mmiffen.. n= beter Umpiinde wegen bsifen fle auc Gerd Mbiibuer, Raudhbiih= net, Dinghbiiiner, Gommerbiibuer, Gucenbiibner, 2a beshiibner, eibhiihner und auptbiibner... E. diefe Wirter, Ber Falinachtonave, des—en, plus. die—en, devienise, ruelder fd) gue Gaftnachteseit ior eonen ORarven.vetledet und én toriterer Bedeutung auc ein jeder andgetafenes Lupigmader, Das Gafinacbtsfpiel, des—es, plus. d1e—ey eine etemads Tage M4et von Lufipfelen, mele atne Fafluacht aufpeiloret ge sverdeu pfegten eroleigen unter andesn Gené Eads fede viele Dinterfafen bat. 3n weiterer Bedeutung, cin jedes Spiel, eine fete Qupbarteit, melepe su diefx Beit angeftetet wird. pox $ofitag, dee— esr plur- die—ey- cin Tas, am welthent rman fafet, ster nach dew Geiegen dee Kits gu fafien vertu: ten ifts in Ber Dewthiten Bibel er. 36, 6 Safteleag.. Satdl, — ee, —Rey adj. et adv. ent den Stang. fatal, und mit Diefem au tem Gat. fatalis, im gemmeinen eben 1) th alle Gringent. Bao Spiel ift ibm jederseit fatal gerwelen ex Seeytas ift cin faraker Tag. ory mebe 2)in bee nledei: gen Soreeart, guider, widerwartig » am sau fgften von Perfo- tren, sEr it mie fatal, i fann ihn nic (eiben, sir fatalery anerteiglignr, Wenfh. in farales Gefcht, cine fasale Trade. Bie Gatalier, fing. imuf. in den Mecten, die ben Hacteven ber flimuste Beit innerhalb weliber etmas bey SGeriuft feines ed= tes cefoeten mp; dies fatalis, fatale. ie Gacslitit, plur. die—en, aud dent Branp. Fatalité, and gatcim Fatalitas. 1) Die uuvermeidlige Rothwendigtety owe Pineal, ride alle Gortcolsugner Sebaupten die Saralicat, 2) Gor gemeiuen feten, ein ungilaliger Sufal. ws ift mir cine Soralitat begegnet.. sin tTrenfiy der viele Saralirdten ausgeftander ar. Die Siffre, plur. die—m, eine Binde, BWindel, im Oker= peitfien. 6. Satie Bie Gane, plur. pie—m, in ber Eeelabrt, Streife, melee an bie Unter - Bennetten mit Margen Cefefinet merden, wm mebe ‘Bind gu fain perwande mit Safdye, Falcia, ober auch mit Seqen. sear, verb. neg. a8: weldes nur noch tn efnigen Oterbeute “fgen Gegenven betannt it, (Geryen y fpotten , vericen, offen reiten Daher die Sagang, Verfpottung; ein Segnarc, a mann; obec Sager, cin Poffenteifer; fasta , potierligy, 1 fevbaft, mivifd mf. Die Dberdenthtven hates Diefed Bert, fo wie mance andere, ang dem Stel. Fazio, ein pofenteifer, ater Satein, Facctiae, fatuus, Scamp. fat, eatlehnet, Sm ‘wittlern et, bedeatet fatuizare nilexif) fey. im andere, Sau 58 ow Biefem vermutbrigs gang ver(lebeneé wert, it das slei= falls Dberdeutfae famen, genten, haben. G. Saver. Gaul, —er, —ette, adj. ec adv. 1. * Splidy angetater 5 eine ‘im Dentfben verattete Bedeutung, rele inpeffen wed in einiy agen wereandten SRundartem, 4, 8. im der Diniten FAT, und Eceoedifen fle, (geuslih, auftebeiten witd. wud Det Orie Gilse Gaodor Gedeutet garftig, gering. E. auchSadl, 2. * we eit, fomugig; eine im Hoshbentiden gleieals unbetannte Bee baaitang, welébe nod int Rieder, wut iktid ig. Saule YOR fhe, ein faules Sag. Das Ange. ful und Gal, Foul tex eaten gleidfaué uneein, nb das Ainge. Fulan if befutetns omit and bad Griedifse Godver und gateinifee pollucre fiberein fommen, —Sev.bem WBileram if wollon gig faté vrt- reinigen, 3. Son ftfigen Dingen und Deraus beftedeiben Grpern, wenn fe tn die auflifende Gibrung geratten, | Tie Aipfel find faut. Savles Obit, faules Wasrer , elm faules wy, faules Gols, cin fauler Sabn, ein fauler Sdadens fauler Rafe, faules Sleifty, faule Sifde. as find faute Sifthe, im gemeinen geben , das find exdigtete Greiqulbigun gen, umedlice Sandlungen uf. Saul werden, antes lei in einer Bunde, welges and wilder Siciée genannt ‘bird. aul im deibe nennt man im geaneinen geben bieienioem hiere, bev weldpen der Magen umd die Gedsrme entlietet find. ‘Dit nennen unmifenbe Samiede anc pferde, welde ein ans= jebrendes gieder Haden, faut im Zeibe, Saules Sieber ©. Saulfeber. Gnaeiden, was Diefe anftofende Gubrang ve ith. sin fauler Gerudy, cin fauler Gefmad. Dae Watfer feomedte (don faul, das Sleifd viedhe faul. In une cigentlihern Berftande beigt Ben ben EesTéfern fanles sifen Das fewige Gifen, meldyes burch ikerfifiges Gliben auf dem ‘ame mernerte briihig, gewerben if. Sm ergbane ift cin faulee Gang, cin famieriges und linheiges Gesein ein faules Gi biege yen miirbes , triigiget Oefiein. &. SEule, 4. Ble Tia. 1) *tntanglig, unniigs eine im Hodeentieen vereltete Bedeutung... Saules Gefdnoiig, ples, 4, 29. Saule Sider attd. 13, 48,» samgee. 3) Whgeneigt id) gu Geoesen, und ie enngeret SGeaeutuns , abgeneigt piicptmaig, gu. arbeiten. fauler Menidh, Der Saule fede die Aube. ein fanles Pierd. Der eel i ein faules Thier. Sid auf die faule Geive tegen, im gemeinen Leber, fics der Faulbett ergeters €c, wid foul, ging bin, und w. ff, cine eltptifge Met 1 reten in der niedtigen Gpredart, d. {er ging feels pidRitay hin. (f. Die fale See, in der Secfabrt, indhile. Iu en gemteinen SRumdarten fat man von diejem Werte veriaiedent artige Zulammenfepungen: fiblafiaul, ftaferig, ftenfauly encelfanl, nid geen beyablend, ingleigen, tera r geihiss mantfanl, Den das eden verbriefet, feblageianl der gegen die Gatige adgeharter it. G. Diele Wirter.. 3) Salefrior fon gemeinen Seken. ‘nm. Dieles Wort laut in ter dritten Bedeutung fon Feo ean tipbilas fils, tm atngelf, foul, tm ug. foul , tev bent Dttired ful, im Miedeef. vwut , fen-Din. fuwl und Ede. ful Gon den Erern haben bie Wiederiecren aud deb sort paler Bon der Aoneigung gue Bewegung wisd in eben Dieter Mead: ant ad loi, (adie, tudderig, und laafiam getrandt , iweanit bas Grief, loay und Soll, loi, und das Din, tad iereis met. &. a6... pig. bat auch das im spoddeithhen vate tannte $uting, ein fouler Ment. ‘Was du enjegt vermagh, dae folie bu wixhe beginnen sR morgen, and versiehm ale wie ein §Zuling sax. Der Saulbaum, ses— eo, phur. die— baiume, ine Benene ung vertdicdenee Biame und Etavdengewigie. +) DekRbaw- Ds aut 399 san suis Frangula L. wegen Oe¢ feta Geruces , welen dle ite bed Banmies Gaten ; G. slfebceve «. 2) Des Proaus Pax dus L. glee megen de6 abeln Gervaes, E, eElfebecre 2. 4) De6 Viburnum Lantana L. G. steplbanm. 4) Des sgartriegels, & defile, pie Gaulbeeré, plur. cit—m, die Beever det obigen aieten vod Fauttaumeny G, ijebeere 1. 2, und Mebioaan, es Saulkét, deo—eo, plur. die—ey ein eines frsates Beit, am Toge daraaf anspuruen, and ber Zaultelt darauf pu pegen; ein Babebere, Canaped, im Mietert, eaggerbanty ‘Dantbant. ‘Bie Foulbeut, plur. die—en, die verdortene abgeftandene Brut ‘ber Bienen y und die anfedende Santieit, meide fibige verwr: fast. Deter fauibriitig und die Sautoriisigtec, Die Gaulbuce, plur. diem, bey den apiermader, cine ‘Butte ober vislzernes Gefif, in weldhem bie Cumpen faulen wud fig expigen mien, Eee pie Gaule, pluc. die—wy ein im Hosdeutfigen weniy betamn= ted Bott, 1) Die Faulnif, one plucat, im welger wBedeue ‘ung 6 inn Oberdentiaen Fehr Hblich i. ‘Die Seule frige swar Seifeh und Bein, Sint. is dampfen Gift woo Siule, ebend. Z 2) Gine faule Grell im Holge w. ff. aud nur am Ganfften im pterdeutigen, ns ev (ber Baie) folle cinig feulen Gan, Theverd. 3) Im Berghare wird cin fantee, d. i. miirkes Ges fiein, die Sdule genarmt, in einer gatein. Urfunbe von 1208 Falumberg. G. Sat 3. 4) Qn ter Lanbwirtbfeaft einiger Gegenden wid fo wobl. eine art des Branded im Getveide, als ‘and cine Sranteit der Sxpafe, die Séute genonnt, Saulen, ver. reg. neurr. amit dem Siiféerte Haber, faut ‘evden; bod) nut in ber bristen Bedeutung be6 SBortes. faul, on Giiften, mele tn eine intere auftifende Githeung geratben. Die Apfel (aalen. Dao OoR, den Mift fauten laffen. cErten Gols fantfet nidht leide. Opig gebraucht bieies Bort aud in der poegten figicligen Bedeutmg: Dem dex nidye faulen wid Jin {einer Matter SihoH; mele aber im Hosbeutfegen. wide ‘gemihulich i. Das Hauptwort die Séalung aird you einigen fire S2ulnig gebranet, : i‘ ‘Anim, Dieles Zeitwort Lauter im sicderf. wmnten, im Gell. viylen, im Mngelt. fulan, bey dem Metter fulen. But Mies Derg i dof ang pSterm, verpsreria, Cried. mSe, w9e- “ner, Yat, puteo, putrco; iugleiden conten, raten, Engl. to Tot, Grid, bperoe, und in Franken (paren UHlig. S. aug erwefen. pawn ‘verb, reg. welded daé crioum bed vorigen ifty cbet ‘aut im Oherdeut(gen gebitet wird, in Guulnif verfegen, faut maden, Die innerlidhen Béulen, Die nach und nady das Maed des fdvern Landes fue fen, Saulensen, verb, reg. neutr. anit bem Sil{sworte haben wel: ee aber nur fm gemeinen-Geken ibtid if. 1) *Gaul viegen obec {dnieden, die Fauinig der Gifte dure Bernd und Ge- Homa veccathen; dod tut inn Oberbeuthgen , wo dlefee wBort aud fauleien, fautelen fantet, .—sensen, 2) Gaul, D. A, gue pRigtmcifigen eveegung und Arbeit tige fea, und Dieier SReigung nachbaingen , im gemeinen eben, Sm Berte Tiegen und faulenyen. Sm Ricrerf. ik defi fittem ubtig. Dater der Saulenser, ein fuuler, trager men"s, tm Riederfeay. ullfad, Riley, Ouulwambs, Lanterfant, Luggerer, Bank> Lammerty bey bem Opig Sealing, 6. Saul Yam. Die Sams lenserey, bas Gaulenjen feulengecifeh, Viele Reiahelt ver= Sau 60 tethend, weld tnsgefaneart ane in en nlebrigen Gpecchatten aa find. Das Gaulfieber, de6—s, plac. von merece deter, at now. fing. ein Gieker welcyes von einer befonbern Gariefe wecuefaget wird, welde aus ten ia den ere Beven verfoalten €peifen sand Getvinten ent{teadeny wed in bus SBlut Gberyegengen 45 Febris putrida , (antes Sieber. @¢ at dlefen Stetmen ean bem fawlen Geldmate ism Stunde, weleen. dle Stanten Beit ver tent Muftage ber Srentteit emofinten, vow irene iibel Fiecenden witem , Qusdiinfing und Dirigen Muswiiriea , welde ‘bie Faulaif ber Eatte deutligy genug verratten. €e sist meheere ‘irten berfelben. detgleiden das epidemifige Saulfieber, das faule Vervenfiebee, das Stecfiebee m. ff. find. Saulflédigy adj. ot adv. bie Guulnip ber afte burg Fleten vere attend. " Saulfleiges gels. Ber Saulfifi, deo—es, phir. vie—flife, fey ben wexeen Seorifefelern bes Thierreiges, ein mmerttaniiges Fauleser, effen Worderfife linger alé bie Hinterfife find, wab weldpes fo faul if, bap e8 auf funfgig Saritge einen ganjen Tag gu Sringt; Bradypus oanibus aridadylis, cauda brevi L, Agnavus Klein. Bie Saulbeit, plee. iunf von ber gmenien figlrllgjen webeus ‘ung bes BBortes fant, bie berr(enbdewneigung von ber plicit: wiifigen Bervesmns , and Lefonders von ber Arbeit, Sein Brot amit Saulbeie efen, mn geimeiven eben witb -e8 guiveifa andy von ber Zrigheit heb Korpers, vou bem sntrlebe gum Salefe Sauptwortes {ft im Oberb, auch Saultgie ‘aud Siuligkeit lig. Des kebens SHuligheit die Lege vom ‘dir ab, Dylg, feguitiem fugito. Saulicht, adj. et adv. ein von-cinigen befonders Riederfaghigen eaten gebrauchtes, aber waridtig sebildetes Bort, Saulidte “eantheicen, welde aus ber Gaulnlp der Gitte entieben, und felbige vereathen, dersleigen nornefmaligy die Saulfeber find. Die Woieitangsfolbe iche beseigmet Blof eine Toutigeit, vater €6 faulig heifen mite. llc ba6 Eubilaxtiv die Saute, mel: hes Hiet jum Grunde (legen swiftey ift fir SaulniG im Hoge Dent(gen gu unefannt. Ber Sauling, ves—es, plc, die—e, 6. Saul Nam. wie Seulmatte, phar. die—m, im gericinen geben, befonters Rickerfasfend , fleine gejlodtene Decen vor ben @tuben , die ]qube daran adjultteisen won faut, ( fern e6 ian Meder(. ‘gmnngig , untein, bedeuter, ie Gaulni®, plur. car. det Buftand eines Séryers, ba defen Gite in die beitte ober anffofende Gabeuag gerathen. Die nee diinfungen dev Beanten gebeu febr leidye in Saulnig itber, Wafer gevsieh febe feel in Seutnig. Gerudy und Gefdmat ervarhen fon die San ‘unm. Bey bem otter full, tm Oberd. nod jegt Sale and Suligteie, Wie Seuligheit das ols pflegt su frelien » Dyids ‘Sm rsten Salvhunderte aug watnng. fibrigens ip $aulnig ime Dberdeutigen, fo wie antere Barter auf —nif , aay mngewsfe fen Geféledité, dae Saulnip, des—ffe Bas Saalthier, vee—e6, pher. die—e, ein Drevsediges viers ffiges hier, weles fo grof als eine Kage, fede aarig, branu fund grou von garbe it, und cine jumpfe Rafe wud fursen Sehwag bet. EF Leet auf Biumen, frigt aud, idenet aber Die SBemegung fo (et, bap 6 in einem Tage nur einen febe AHlelnen Beg jutiit leget. Bradypus L. &6 wird na in dea ayimeru @Belttfeileny befouders ix merita angetroffen. &. Sauljug, i io 6r sau Die Saulweide, plur, vie— x, Salix pentandra L, Girhe Baumwollenweire, Bee Gaum, vee—es, plus. car. eine Benennung bes Schau ied, melde im Dberdentiggen Gefonnter if, alg, im seabeut= {aen, Der Saum des Bieres, Ben Saum abfsspfen, Der Saum ftand-ibm vor dem Tun ‘inm, Sn Baiern und Sperreis tautet diefes Wort Zar, ‘mit einem fangen a, in andern Seundarten Seim , ian atnael, Faem, im Gnal.Fome, im ®ihm, Peva, Daé gatein, Spuma ‘fe dud orien des Bifhlautes doraus entitanden, {0 sie ig fumnus Datnit verwendt ju feon feeiuet. G. aud Schaum. Saumen, verb. reg. meehes im Dherdentfdyen am Wliafien iit, wo e¢ in einer doppelten Gattung gebraucht wird. 1) ts ein ‘enecom , mit dear Hilfoworte haben, Gchaum vor fid geben. Das Vier fEamer, Bus dem Manle fume, sin feiumender ber, 2) 16 ein Yetivum, ben Saaum abfeipfen, ie Briige faamen. Got der alloc fiinden tiintte Gar von dir geveimet hat, Seuder Cherhart von Gar, €. Adféumere und. Sehéumen. pie Soamtélle, plur. die—n, der Saumidifel, deo—s, plur, ur nom. fing. im DEerbeuthien, eine Sele sber ein £6fe fel, ben Exhaume bantit abgwigipfen, cine Gdauretete, ein Seeauntifet. ie Sauft, plur. die Seupe, Diminut. das SAuftdyen, Oberd, das Séuftiein. 1) Gignatlidh, die sufammen gebalte Send, sine Saug maden. ine gebalixe Saute, Riederf, Buurfuuf emanden mit der Saute in das Getic fplagen. Sieh mit ‘Kiafen (lagen. Die Hohe der Pferde pest man nag $Aus ften ju mein. 3) ‘Die Hand, in der nagdeiatigen, nod mebe aber in ber niedrigen Spredert. Die Arbeit geber ibm gue ‘von der Sauft. Mit dem Degen in der Saufe, mit gewalfes te: Sand, offenbaret Gewalt. Witte Stadt mit dem Degen in ber Sault exobern, mit Starm, Lin Pferd ans dem Sehriece gleid von der Saugt in den Galopp aniprengen laffen, ofne 6 vorber anbere Beweguyen maden ju fafen. 2h freyer Saute sus {reper Hand. Das reimerfidy, wie cine Sauft anfe Yugey teimet fig (leat, gae nit “Jn die Sauft, oder in vas Séuptdhen laden, fie deimlig und bofbelt liter etwas freien. Geinen Bopf wird er (hiierein wud im die Sault lachen, Gir. 12, 19. Welfen die Uuslander in die Sault bincin Laden, pig 2) Bev ben Klempencen, in eiferver furjer Stee mit finer glatten Bahn, etwas darauf ausyu(sticten. nm, Sau, bev dem ation Futt, 7 ederf. Suu, Goll. Vuytt, angels. Frit, nal. Fitt, tne Elavon, und Bend. Pe, fiieinet entwedetvon faffen berputommen, ober auch urfpring= Tid ein MBertyoug gum Salagen bedeutet gu haben, fo wie des fatein, Fuftis, ©. Sauftel; Saufteede a. ff. Ehedems lane fete Dieled MBort auch Sune, Pung - und nod feptift Dfunser ‘a Meiruberg ein Kattel, und pamper, ein gewtties Sinaben= fpiel, wo cin Snittel durd einen Gehlag fortgetricten witdy sueldet wiellelft bad in- Dberfeafen fo genanate sitintenfpiel if. ‘us Bieter Gorm. Sunfe oder Dfuns erbellet, bof Savfe mit ber Aerein, pugnus, und dem Grice. wed, wiher veriandeift, al6 san beo bem er(ien Anblide benfen follte. Die Wirter faniten, abet fatten > in die Gauge uebmen, ingleiaen (dlagen, und SKuAler, sn Feeter, find im Hoadeurigen veratter, S. aueh Secpeen. Sie Gauftbicny plus. die—eny eine Yet Bien, welse bie Grife einer Fault errethen - und aud Pfuwdbirwen genanut wer= ‘ven, Nad einer niedrigen Zignt werden turd Saufbienen ‘Seplige veritanden: §au 62 * Die Sauftbichfe, plur. die—m, cine Sherdeut{he Benenirung. eked Diflls, tele ater im Soadentiden ungewsbnlts if Ber Sauffdégen, des—o, plur. ut nom. fing. eine gleic fale Dberdeuthge Benennung eines Doldes , meleher aud ein Sauftper weber genannt mid. sinufbity ad, et adv, einer Sanh en Die gy it gener eben. Bas Saufteifen, ves—s, plur, ut nom. fing. bey den lene peniern, ein runbes, oben tolbiges Eifen,, fost wie eine Sault, Eadjen Varanf ju Buein gu (Hlagen. ane die Hutdmager Daven cin Saugeeien , welded ciner Saufe shalid if. wer Siuftel, des—s, plur. ut nom. fing. bey dew Bergler= ten, ‘tin elferner Sammer prim Eqlagens im Bohm. Feys) ‘Smt Dberdeutiben Febeutet fauften nod jest (lagen; Séuieh beicipnct aifo vermitielt ber Gndfolte — ef, ein Blertyeug anim |qplagzn; eivcn Qammver, Seu mittiern Rat, Ef futtare prilgetn, Saufien, verb. reg. att. welepes mir nod fey den uthmadern Mig) it wo €8 mit dex Faust oder Sand auézieten und ausded: nen Gedeutet, Den Rand wiederfauften. Gegen die Dreite fautten. Bex Saufthammec, dee—s, plur. die—hammer. 1) Cin Spanimer von mittetmafiger Sawere, welden man wit Giver Hand fibren tama, Go ift e8 hep den Kupfer(tpmieden ein fut der Samamer jum Busfefagen auf bem Saltfglagambop. 2) Gin Steeirgammer, eine ehemablige eb des Cewchies, welde tx cinem eifernen Satiner an einem Langen ticle Setand. Sent (fe im diefer eteutung nigt pugnus, fondern von fauften, {Glagen. Gigiirlicy Hrifen daber in Strafbneg eine Wet ber Ges tigtstnedte SanRbimmer, weit fle ebedem mit einem folgen Gewehte tewafnet waren, er Saulhandfaub, des—es, plur. die—e, Handfutle, welge die end und Ginger gemeinidaftticy Kededen; gum tne terfgicte von den Singerhandfihuben, wo jeder Ginger {cine igene Bedectung Oat. Der Saufibobel, des—s, plur. ut nom. fing. ten den Tift fern, eine et Fuxyer Dicer Sobel , deraleiden die Scarfhobely Glatt oder Salieheyobel, Zaduhobel, Harthobel w. f, f. find. Rex Sauflling, vee—es, plur. die—e. 1) Im Dberdert= fen, eiw Gteden, futtis, G. SAuftel. 2) Cine wet Heiner Saiessenebre, cin Viol » Terjerol, Puer, auch aut im Hoer= Deutfigen s cim Saufrobe, 3) Gin Stein, det fo stop iit, Ueh ‘wan im im tex Sand atten Yann, imBergtaue, 4) Gin pand= {ub obue Ginger , der uu die Faut Eedecet, Der Saultpinfel, vee—s, plur. ut nom. fing. ein Mletuer Piu> fe Be aRaars yim Melfn, we fe Den graf nig etrauden ie Bas Scuffeéeee, dee—es, plur. inut. dad ehemadlige Gore seeht bes Denthsen Udels , feine Uniprige mt gewafeter Sand AelOfe gittig au magn, opne notoig gu haber gerigtlige Hilfe au (uchens, 048 Bolbencedse, im Gcpuedifgen Nafweritt, vor Nafwe, the Saat. ‘Joe Degen Fonnee bieG niche Rbaffer- Sie bor Ein Saree oder Wafer Su Kandeeesben je gemache » Opis PF 44 Bes Saufteobr, deo—es, plur, Oa — vatety & Sausins Buferdem. bedeutet 6 auch eine Met furyer Biden oder Gin ten bergleicgen die Sevbudten is Ungarn gx fibten pfegen. Bee Swsfifcblag, ves— ev» plur. die—fplige, dex Giion awit tee Kaui. Bie Sauleftange, plur. die—m, ein ar he ber Deut(oen Bite Sieh. 35+ 9 befudlicyes Mert, wo es cine Viet vax Burfpfrilen Veyiguet- Des 8 Dee Gath, 6, in Vost. Dee Favorit, dee—en plur. die — en, im gemefnen eten, Give vor anders teainftiate ober yeliedte Perfin, von heoben Gekheepter, ein Ginveing, Qiedting ; aus dem Feanjss. Favori, Das Jrvoritchen, dee—s, plur, ut nom. Ging. eden von fal= faom Qaare , welde das Graven ginnmer ebedem an der Stirn amd ex ber Edblafen teug; aus dem Fraup. Favorite. pie Foren, fing. inwl. ein nue én bea gemeinen Mundarter efonders Riederfachfens iblihes BBort, turgwedlige Yolen jw bejelcien, G6 feeinet, dap Dieses Bort yu fadhem und facteln gebéret, und mit Denielben vow wegen, Semegen, abjtanimet, weil man dod am Siiufafien nue poffertie Beweuungen anit Dieiean Natmaen gu Selegen gfleet. Sm Frans, bedeutete enfax- ccigncr ebedemt, xb im mittlern Sateine fafeinare , bejaubern, ‘man awite ¢¢ Denn gu dem Oberdeat(igen Sagen seguen wallen. GS. Heke Wirter, ingieithen Sictfacten. per Fobrwic, dea —s, plc. inuf, tee smevte Monath im ance, Gab. Februarius, welder von Earl dem Grogen dex ‘Mahmen bes sformungs Setam, melden et auc ned fugret, GS. gommug. Gu Riederfagfen wird et der Gartmaand ge: uaunt, welded aber nach ander der Sanuat, nnd mech ocd ait= ‘bem ber Deceaiber iff. Su andern Gevenden beigt er Spark, Svortel, im Hell. Sporiccl, Sporkelmaend, welded mit dent Qaiein, (purcns iierein fommt, und fo wie die Namen sors nung wid Gartmaend, auf den Sotd gielet, welder Die Mit: feos des Jriblinges in diefem Monatbe gu veruraden pfeyet. Sm Poilnifen beige ec Wachlerz, Windmonath , vow wach- inie,, ih mage Bind. Der Gecher, S. Sader, Géchfen, SEdfee, G. Sedhfer. Der Ficbiboden, des—sa, phar. die —baden, der Boden oder Gaal, auf melden im Featen Untereidt ertheilet wird; der Secreplan, die Sechsichule. uf den Secheboden geben, (ed ten tere, Der $édytdigen, dee—s, plur.ut nom. fing. G. Rappier. Sécoten, verb. irreg. neutr. mit dem Hilféworte haben; id fechte, “bu fichity ex fides Smperf. id) foche, Coni. (edhe; articip. gefodhten. 1) Sich des Degen oder Sdwertes, wud in weiteser Bedeutung auc deb Fenergenehces, fo wobl gum n= aviffe, al gue Dertheidignng Sedienen, ftreitens in welehemt ‘erfaide diefes Wort mar noc én ber ebiern Sidrelbart vonol> daten Udlid ff. Die Goldatem wollen mice fechtem, Sie fochten wie die Aowen. ie haben sapfer gefochten, 30 Ppferde, 3a Supe fedyen. Jd) habe oft an deiner Seite ge- fochten. tle die Gokandifgyen Slorten fiir Sreybeit, Brot und Religion forhren. ©. Gefeche. 2) Gu engeree Bedeu: rung, ben Degen jur Dertbeidigung und sum Mngriffe getsiet 40 filbren wiffen in weldem Berftande boc diefes Wort nur als> Dann ebraudys mird, wenn diefes Fedten sur Houng gefchieher. Gie wollen mit einander fecdeen, mit ben Rappieren. Sec: ten lernes. Mit einem Schatten fecheen, fail, ohne ejace faeiten. 3) Sn meiterer Bedeutung, fic (teiten bers aupt, and wei olges mit Borten oder-in Sariften gefchie- be, in welder im Soddeutigen verateten Bedeutung diefes ‘Bort nog in ten Aufammentegungen anfecheen, ausfedyeen und cveufedhten stig if. 4) 4Betteln, eine im gemeinen Seber, Sefonteré unter ben dandwertsburften blige Bedeutung. Sede ten geben, betteln geben. Diefer Gebravep tammet von bee ebemabiigen Gemotubeit ber, bie Golbaten nad geendigtem Sriege adgubenten, ba denn vicle derfelben ‘unverfdiinte Bettler wur- den, welge ibre ungeftime und oft gewaltebitige Bettetey mit dem anfiinbigen ahmen ded BeGFENs ax Gemdateln fuaten, gan ged 64 Gaus Garden. 5) Hin wd her Femegen, twa fo, aie maw ginen Degen tm Gechten gu kewegen pfeact, bog nue to Det Gedenearty mic ven Senden fesheem, tun gemeinen Leben, ‘Das Hauptwort die Sechrung ie nue én ben Zufammenfegun ‘sen ibid. ‘um. ‘Dieles Beitwert lautet in der erfien Bedeutung (Gon feo dem ero fehtan, bey tem Ottjtied fehearne, fey dem Bideram ian Junperf. vuchcoun, im atugett, fechtan, im Gnsl. to fight, im Din. fegre, im Sched, feckta, im PoStn, feb tovwac. | Spe liter €8 von dem Grieg, mexrevnr, aid mit Dente felben von mud, bie Gout, Ger, weil be afte Hrt bes Becpeens vermittel ber Sau gefgabes welepes unter andeen auch dae durch befitiget wird, deg faufteln ebedem aud fedten wud Séufllse einen Bearer bedeutete , fo. wie das Lat. pugnare von Prgnus abftammet, Bem diefe wolettung wiegt gefalt, wicd Diefed Bork eben fo ger von Sebde und bem alten Y9ig, Streit, Sieg, figan, eciten, fian, balien, (G. $eimd,) oder aud vor wegen, beriiten Kinnex , von weldem eB des. Srequentatiow feon tania; &. Sachen, Sédheln, Sacteln, Sudytel, Bewegen u, ff. aledann mitzde bie nugefabrte finfte Bedewtiing nod ein iiberceft bes exes eigenttigen Getraudges bicfes Wortes femn. ‘Gm Projentt folte dieles aBort in der ywenten und dritten perfor du ficheert, ex ficheet, Lenten allen im dee Woditiant- 4e8 willen glebet man e€ in ficbit, fRebe gnfammen, mie folges auch in Deru Morte déuden Hblig if. Qu einigen Oberdent> fegen Drundarten gebet 6 reaulic, du fedhieft, ex feahters Sams perf, ox fecbreee; Darticip, gefedhner, ee Slchrer, oee—s, plur. ut nom. fing. 4) Der ben Deyen fo wohl jur Mertheidigung als aud jum ange geepiat gu Flys ten weip. in guree, ein fehlecheer Secheer. Gm Din. Seater, fm ohin, Pechtarz. —@tedem Gedeutete 6 eiven jeden, ber fi amie aletley Waffen gefipias vertheldigen fomte, welde aliges tsinere Bedentung nod) in den Zufamimentéguigen ‘Rlopffedter, Sederfecheer u. ff. Ublig ft. ° 2) Ein unverfoumeer Wetter, befouders im Dterdentigen. Bee SEdmerfprung, des—es, phir. sie—(priinge, ein ge- {citer Sprang ber risewarts gefsiebet , mit welgem die Siepf fechter ihrem Geguer angyumeiden widen, Dex Gebtecfieeich, ve—eo, plur. die—e, figitlig, cin Biendwert, verfelter Augriff, eine Finte, wmodurd segiate ‘eater iheen Gegner ju hintergeden wife. wes Sédvtbaus, deo— es, plur. die— bauer, ein gum Fed: ten befimmtes aus. Su manchen Gtidten hatte man esedem Deralciden OHentlide Hauler, iu welden die Repl: Fetes ihre Gefepialigtelt (even liefen. wie Gédoetunft, plur. inuf. die Kun, ben Degen fo wool jum eiugrife, als jue SBertheidigung wit Bortbell gu fihsen, Dex Séchtmeiftec, bes—s, plur. ut nom. fing. ein infer, welder die Gedung febret, Deffen Gattinn, die Sede meifterinn. Ber Sédonplars, vee—es, plur. vie—plage, 6. Sedheboden. hue det Hla, auf meldem ein Gefeat vorsefalen if, welger 3 fglicer der Sampfplag genaunt wird. Bie Sécefchule, plur, diem, 1) Der Festhoden, G, dice feb Gort. 2) Der Feartmelfier mit feinen Sgiilers, 3) Det Luntewidyt im Fechten, im gemeinen eben und ofne Plural, Secbrfdule baleen. Su die Sedheidpule geben. 4, Die Sé0ec, plur. die—m, Diminut, vas Sederdyen, Oberd, das Ssderlein. x. Cigentlidy, diejenigen leldten, efaftiiger: Sirpery womit die Bagel beteidet find. 1) Qu dem eigent: lieben Serjtande, Sedeen beFommen, inem Vogel die Sedern ausrupfen, Go leicht, wie eine Sider, ©, Seder: tei 65 Ged Heide, Seber fchfeifien, den welgern Chel bet Gebers “von dem Siete abgiehen, Mit fremden Sedeen Riegen, fic) mit fremben Sedern fchmiicten, mit entlednten Borsigen prablen, x will fliegen, ebe ihm die Seder gewadhfen find, et unter: nimmmt Dinge, deren ec nod nist fibig tt. Diel Sederlefens machen im gemteinen geben, sauder. 2) Befondere Mxten ‘vou Gedern, (a) Die Gedee auf dem Guthe, die Suthfeder, ie aus Steaupferern verfertigte Bierde bes Durges, welge ge: meinigiid ein adeliges Ebrengeiden if. Wine Seder tragen. ©) Das Bertyeng jum Sarelben, weldes avs dex Sewungs febern der Bagel, befonders dex Gainfe, und deren Sielen sube= ‘eitet wind, umd fo lange fie nod nicht gubeceitet ifty ein Biel, dine Spuble, Nisdert eine Pofe, genamns wird, sine Feder feoneiden, fe fo fameiben , Dag fle gum Seovetben gefeoiet wird, Die Seder jcheeive gue, (dled, fein, grob uf. f. Daher die fiaitlicen Ainten deb Rusdeudes, das ift aus feiner Seder, ift von ihm verfertiget und geigricken; cine beifende, eine fpinige Seder baben, im gemeinen Leben, eine eipende Gaeis= in Alamn vow der Seder, deffen vornehmpe Belcraftigung das Gcheeiben tft, ein Gelebeter, oft aber auch aut ein Gehrels Yet, im Gegenfage des annes vom Degen, eines Sriegss named; fid) mit feiner Seder nzhrem, mit Gepreiben; die Taft fid) der Seder nidhe anverteauen, Lift (id nist fialid ferciben cin Week unter der Seder haben, an cinet Gerift atbeiten; einem etwas in die Seder fagen, Mctiten; dae Mirleiven bat feine Seder gefiigee, wm. f. Im weiterer Bes deutung fifcen dicfen Rahmen anc wos! metdlene Bertyeuar Diefee met, dergleiden 4. $B. die Weigfedern find. (sus edern gutercitere Betten, im Plueal, und im gemeinen eben, ‘Im den Seder lieger, im Bette, 2. Fisielih, weyen einis ‘gee Gifnliggteit, oder wegen eines ebemabligen Gebranes. 1) Gin Sti Stadl oder Mplernes Blea, melded, wenn ef gedogen itd , guile foligt. Dergleiden find die Zedern fu einer Why in einem Edilofe, u. ff. Sie fibten diefen Rabmen vermuth= Tigh wegen det Claficitat, welde dorgleigen tinftige Gedern mit den natittigen gemein haben. ©, Sederbart und Seder= aft. Gierher gebicen aud) die Sedern oder gefpaltencn eifer: nen Selle, welshe man vor eta feet, indern fie wie eine Feder suri {ptingen, und ert Halten; bergleidgen an ben Bolsen angebragt werden, Wegen einer Sipaligteit in der Geftalt fit tet diefen Rehimen andy cin Sal6 rundes Ste Metall an dems rife ber Hulorenfatel, unter der Brust, die farte Sajelbe ber Slinge feft gu Balter. 2) Su bem Sittentaue werden bie Flemmen, welde durd bad Ange, oder die Sffunng des ‘Deus liber ben Herd fielen, sleidfalld gederm genawnt; vers mmuthlig megen einiget Gdmlidteit in bec Geftalt. 3) Seo den ‘Sige heigen die Berften der witden Séweine und die Stageln ‘am Sgel Seder. sierher getiiren aus die Blofen an ben Gilgen, rweldge theilé wegen idee Befalt, theils aber aud wegen det ionligeeit der Beftinsmung mit ben Zedern der Bisel, Slof federn .i. Gawimmnfedern, genannt werden, 4) Der Gewany bes Rotbwildbretes und des Salens, det bev dens erften aud der Dilesel, die Galle, dae nde, der siekdfwaden, der Stnry, dav weoele genaunt wird; obne Bweifel fo fern Sever urfpriinglig cin bemeglides Ding bedeutet, weldes dle gleig: Yeutige Benennang Wedele beftitiget. ‘nm, Dieles Wort lautet bey tem Rotter Federa, im an selfiey Fether, Fyther, im Rieberf. Sebder, und in einigen fweigern Mundacten mit der gewdilicen ausftofung des d ‘Séce, imYstand. Fiddur, imSawed. Fjader, im nal, Fea- ther, int ‘Din, Side, im Bibm. Pero, weldge alle anit bent ried, roger, gleihfamt mereger geuan berein Femmien, ene Wel. W.B, 2.Tp. 2. aA, ged 66 man die legte Eylbe als die Endung—er betradtet, welder getmeinigliqh ein WBertyeng andeutet, fo slider gue ufiudnns des Stammes nur die Svibe Fe, oder Sed iibrig, welde ung Auf bad Wort weben oder wegen, movere, leitet, Seder wiirde alfo ein Wertyeug des Fliegens, oder in welterer Beden: tung der Bewegung, beseiguen. G. Wage, Bewegen, Wehen uff. Bey tem Pictorine ift Ferceren fliegen ober fattern, 2, Die Sex, plur.die—m, ein allem Wnfehen nah von bem vorigen veriistenes Bore, welheé fig mac nod in eluigen er bengarten erhatten bat. 1) Der (tarte Spies mit einem Snedel, auf melden man die wilder Schweine anlaufen Laffer, der Sine: belfpicf, ober das Fangeifen, if den Saigern aud unter tem Rahmen der Sdhweinsfeder, oder nue fdledtbin der Feder be: Tannt, &, Sedevjedyer 1, 2) Berfdiedene Aten von Seilen florea im gemeinen geben febe Haufig den Nahmen der Sedern, Dergleiden find die cifernen Keile im Bergbave, mit welgen Die Winbde jeefenet werden, befonders dieienigen , welde man neben einander feget und in deren Witte mod einen dritten Keil Dineln trelbet, melge and Sederitiicte beifen, dageven ber Dritte und mittlere Keil den Nabmen bes Bolsens fiihret, enlige Arten vom Kellen find die GElyernen unten ugefpigten @RUce in den Porwerten , welde die Poafiulen, PodLaden und siicyet gufammen batten, die ausgesimmerten Baume in den Fluthern swoifen den Spundjideten, fie weiter gu machen, die dinnen Lelftden der Tifdler, welde in cine Muth gefirlagen werden u, (. 3) Auf dem Laude werden die Breter, welche yw beyden Eei- ten eines Gtrofdades von ten Glebeln ferunier geben, de DagiGite datein gu befeftigen und den Wind aufgufangen, ‘af ex bad Gtrotbag wide beigudige, Sedecn ober Windfedern nt, ‘um, Die Figur wilde febe Hart werten wenn man gi: fégen diefen und den vorigen Federn eine Sonlicteit finden wodte. Go ift Daher glaubliser, dag dag Wort in dielen Farlen auf eine ‘abnlicge Art, wie in dem vorigen, versirittelft ber Endiplie —er ‘von dem alten Zeitworte fabe gebiltet worden, weft jest fan: gen und faffer iiblider ift, gumabl da diefes Zeitwort in ahnli: hem Berftande gebraucht wird. Gin Thier mit der Sdweins- feder tdten, eit beo den Qigern wird 6 fangen ober abs fangen. Der Bergmann nennet dag Hemmen und iiberwalti- gen eines Sirperé in vielen Gallen gleifels fangen, und von ‘der Windfeder ift e& ausgemadt, dag fie migt nue den Wind aujfiinger fonbern auc die DaGigeite finger, d. t befetiget, Bex Siderslaun, de6—e9, plur, inuk. 1) Gediegener wt ‘der im Geftalt der Federu oder Floden auf den Wlaanersen gettofen wind; Saaralaun, Sederweis, 2) Son einigen witd aud) ber Feder = Wsteft, obgleich auf eine fehe unfaiclige wet mit dicfemt Nabmen beleget. 3) G. anc Sedergyps. Wer Soevanfcdtifi, Des — ffes , plur. die—fchiife, im Berg: ‘baue, ein Mineral, weldes im Geftalt tleiner Federn auf dem Geficine anefioien ft. Der Sedee= Asbeft, des—ee, plur. inul 6, Sederweig. Bee $éderball, ves—es, plur. die—Dkille. 1) in auf einer Seite mit Federn befegter Ball jum Spielen, damit er einen ‘Defto weitern und gleidartigern Fiug habe. 2) MBeyen einiger ‘Fhuliteit der Blumen, etne Pflanje, weldje im gemeinen Leben ‘Séufam genannt wird ; Myriophyllum L. wer Sédecdéfen, ves—s, plur. ut nom. fing, 6, Seders fiduber 2.5 Das Séderbétt, des—es, plur. die—en, Diminut, ons Sederberthem, Oberd. Sederberclein, ein mit GFedern ausger ete ety um Uae wx ben Grteten, att wen ff. e Des 67 ged Das Sederblédr» dee —es, plur. ‘Geten oder Quantititen, die—e, in den Blecsbiitten, eine MIT Bled, welde (divider als dad Krensbied und fitter alé det Gentlerbted it. Die $e«ebtich{e, plur. die—n, eine tanslige Biigle, rie Sepreibfedern daria ju verwabren ; in einigen Gegenden ein Seder: robe, am. hiiujighten aber ein Pennal. Der Fecerdsjch, dee—es, plur. die—bitfdhe, ein uid von ‘gedern, mit melchem die Ratur die Kepfe mancher Arter von Siibuern und antert Bigeln verfeben hat. — auch die Sant niagt Gederbiifce ven unten ober feltenen Jedern, und plang Begen fie sur Bierbe enf die Selme, Pferdeseigire w. ff. iomtiateit fibtet aud die foine erie ‘Stabmmen ded Derfianifihen Sederbufihes Bes $irercifem, dee—s, plur. ut now. fing. ein SBerteug veridiedener ifenatbeiter, bie jibferuen edeen Dacauf wine anbiecen. Bas Serres, des—es, plur. von mehrern rten oder Quests tititen, die—ey cin mit aienit, Sedwefel and Eplefalas vererited Silber, welded qué Iaiter Heinen Gedera ober gerten faarjen Harden bejiebet, und loder if. 8 bride yu Soe dann =Georgenfads und Grenberg, und mid, wenn e6 eine Frimnlige Gerke fat, Leberers genannt. Ber Siderfidhter, oco— 8, plur. ut nom. fing. 1) ine art det Slopffedter, mele fis badurd von den Maryoriidern su anterideiben pflegen, Bermuthlies von einer Itt de6 Genel: ‘te€, weleges ebeder den Teabuien der Seder gefibret baben mes, ©. 2geoce 1. 2) Cine verigttige Benennamng eines gaut tigen Mvoocaten oder fireitbaren Eqriftfeters, Sedeefiifig, adj. ct adv. Geborn an den Figen Gubend, wie ver- ‘{Giedene rten des Gefgels. Bee $idergyps, vee —es, plur. inul. Gyyéfiein, welger auf hem Bruce faferig ft, wud aud, ofyleid fede unfgiasiq, Sederataan genannt wird. Ber §erbaken, des—e, plur. ut nom. fing... 1) Der Ha: ten in einem Gewebeidlofle, welder die Garlagieder fnell j= ‘tat peeft. 2) Gin Berfjevg von Stahl, die Fevern in ben Gee weebr(elifern berans ju nehmen und wieder einguiegen. 3) @in ‘WBertjeug , die Gedern in ben Ends and eleeifen gu fpamnen. Bee Sederbandel, des—s, plu qu Betten uff Daher der Sederbendler, Finn, die ‘Severbandlerinn , ber ober bie mit Gedern hantelt. G, Seder: Ruder, Sederbart, adj. et adv. einer ftablernen Feder an Hiirte gleid ; ein night Uerall anigenommencr Susdeue fr elaftijsy. Siage Gebertrafe. Daber die Sederhiece, derienige Grab ter Spite, tey meldem bie Geberteat aan fatten it, weil man ib Sep dew |reblfevern gebrauct, Dao SedeebArs, des—es, plur. innl. cin auferorbentlih ea: tildes und dehberes Gummi, welded in Sidemerite und wien aus einer nog nigt' genug fetennten Beume in Gefalt eines anifhigen Saftes FGwiget, und worms man aleriey Getafe verfertiget; Rederbars, Refina elaftica. Bee Giderbafpel, ves—s, plur. ut nom. fing. bet Hualpel, ober bie BBinde Sey ben iigern, auf welge bie Federtanven auf aervunten werten, Dee Jederhuth, plur. die- piithe, cin mit einer slerlidgen Ger ber befegter Guth. Seoerig, adj. ct adv. Gebern babenb, voll Febetn, Sich fede: rig madhem, fidy mit Sedern befiauden, Sedevidys wikrde FRerm hulls bedeutens Sed 68 Rev Sloectiel, dee—es, plur. die—e, ber fefte unten bohle hell einer Feder, befonders an denienigen Gedern , welde jum Sarciben gebraucht werden; im Dberd. Billig, SederFengel, ‘bad (egte vermutblid nag dem Stal, Cannello, Miederf, Pore, 6. aud Biel und Sederipuble, Bee Gedeckobl, deo— es, plus. ear. cine atet traufen Robles: Braustopt, Plumagen=Rebl, Bralfica Selenifia Spelnt, pie Sédeetrafe, plur. inul die Kraft eines Singers, nad) wele het berfelbe, wenn ex gebriat cler gefofen wird, fp wieter tm einem vorigen Stand. hergufteien fiche; cine Kraft, welge fo wodl an den natietiden al fiblernen Gebern in einem febe merttigen Grade wadegenommen witd; die SdymellFraft, laf: cite. G. Sederbarr, Bas Srectvaut, des—es, pur. inuf. etn in einfgen Gegen: den iblider Readme dee demeincn Goldrusbe,, ober des heids nifther undFrauses, Solidago Virgo aurea L. weil e8 fnbtil auggeterbte Kaarigte Blatter dat, Dex $Eertrieg, vee— es; plur. die—e, ein Seles, welger amit ter Geber gefibret mitd, in Toriftliger Etreit. Des Siertiffen, ves—s, plur. ut nom. fing, ein mit Setern ausge(tonftes Siffen, Die Féderiappen, fing. inut. bey ten Gigern, gnfemnmen gee {ite Bilget eden, welde an geinen gebunden und vet das Sola gegegen werben, das Bild bey einer Gagd bamit ju {drecten fund utile ju haitens das Sederfbiel, Bee Sloerlaufor, S. geveritiaber. Der Gederléder, ves—s, plur. ut nom. fing, én tee misdtie gen Spredert, cine verikytlige Benennung eines (Gledten Garifrnesees. Gedecleiche, adj, et adv. fo let, mle eine Feder fer lide. Das Séderléfen, deo—s, plur. car. SG. cSeder. Daber cin Sederlefer, ein gut Ungetilbe gauderbatter mnen{g. Siderlos, adj. et adv. der Gedern beraube; inglelgjen obue gedern, Die Seocemcifel, plur. die—m, bev den Wundstgten, Meis fel von getdatter Reinwand, welde iw die MBunten geleget rete denjs Charpiem, Plumaceoli. gran fediente fi) (att ihrer ebebem Heiner mit ebern anggejiopfter Siffen, Daher fie nod den Rabmen Cebalten haben. Das Siderméffec, dee—e, plur. ue nom. fing. ein tleines DMefer, Sareiofedern damit gu (dnelden; in dex IRonfeeifoen Oloflen Scripmeffere, bey bem Tatien Seripfachs, in Baiern Scheifrerditel unb Slennte. Dee Sedeemuff, veo—es, phur. die—milffe, ein mit Finf: ich gefarbren Gedern sefepter Deaf. Die Sirermare, plur. vie—m, eine mit Gedern auegetoptte Sehlafmiige gartlider Ianndperfenen.. Seer, verb. reg. neute, mit dem Hilféw, haben. 1) Die Getern fahren lafen. Die Dersew federn allyu febe. 2) Sidy fedeen, neue Gebern anfatt det atten tetommen; oft dod maujen iliger iff. Gn dee thitigen Gattung if fiederm ein: gefibret. 3) Seine gerade Gejtalt wieder angunehimen (eter, ‘von federbarten, . i, elaftiften, Kétyern. Bie Sedeenélte, plur. die—m, eine At Relfen mit eingetnen Blumen, welde fee turse enfirmige Seleftuppen nd viele fpaltige Sronmn yoten, die au der Mindung mit Daaren be fegt find; Dianchus plumarins L. €ie wagfen auf ten (gat: tigen Triftew Europens. Dio Hderveifi, S. Reigfeder. Das Seoervohr, des—es, plur. die—vshee, G. Sederbiichfe. Bas Sdecfals, des—es, phir. imal. eine feltene att bes HoVlnifgen Sreinfaljed, welges Ww garten Seyfalfpigen “te 69 Ged bet, Nie feaptenmeife neben einandet legen, sab garter Gebera leiden, Bee Gécerfcomiee, dee—s, plur. ut nom. fing. §imin, ‘die— ium, plus. die inmen, ein feeve: Sundweter, elder Gedeen firbet, mb Edymuc barans verfertiget. Wn einigen Drten werden Diefe Qeute Sedervoeiler genannt. Bie FLdeefebemude, plur. die—n, bey den Biefenmaryern, tin Sqeaubefloe, die Sejlag und Deeelfedee an deu Deutigen Geneinfgotern suri gu biegen. Bee Fedeefebiis, des—en, plur. die—en. 1) Gin Giger, ‘welder voenebenid) mit, Dent ederwélde umd andern_ticines Beidewerte umjuseden wei. 2) Gin Siger, der fehe ferig ims Blige usd Lanfe (Gieft; ein Stagfdhiis, Ber Séderfpath, dee—es, plur. von medrernArten wud Quan- siiten, die —er em fiabliger Gupsipath, der aud Seder sweiff und Seeablaype genannt nied; Cyplm Ariatum Maller. Bes Soeefpiel, ves—ys, plur. die—e. x) Anfammen ge: faipfe Bifqel gedeen, das aBD damnit ebyuldreden, G. $e- derlappes. 2) Suanimen gebundene oyelittige few det Gale Henjogd, ben genocienen Galfen damit yuri yn foden; das Derfof. 3) Die Gaad mit Galen flbf, die Saltenbeine, ofne lurah 4) Gederwildret, tefonders im Dberdencfgen , wo Diefes Bort ane Sedergefpie! Lanter, Wib und vedertpil die werdent libte tem, bee von Sintenbers, 5) Cine wrt eines Epielee, welded ans fauter Heinen, fauter geigninten aus = und Sriegeyeratottaften mit fangen eticten behebet, welde man auf einen Senfen wift, da fe bean mit iver fpigig gefouittenen, am Qnbe ein wenig geteinmmten Gee Dentele mad) einauder enfgeboten werden miffen, of ein a= deres Stic ju teibren, Ber Fideefhaub, ves—es, phur. inl. die leingien und Gefen Goern unten yon dem Baude; Slaumfedern, Sraubledern, elawdither Sederftaub, d. i, Giderdanen. Der Siderjtavber, ves—s, plur. ut nom. fing. v) Det mit ‘ebern ju Betten handelt; Sederbandter, Sederiauier, Fim, die—inn, plur. die—innen. 2) Gin Buk vow Strange ferern, Glafer, orjetan u. ff, damit von dem Staute yx reinigen; ein Sederbefen Bee Siderffein, deo —es) plur. die—e, der gefsliffene Sete pel, mele Die beyden Salen ber Periaujer mtteinantder vet: Binber, und efedem fir einen @delfein auggegeten wurde, Beit ex wit (winen Zarben fpilt, fo wicd ex auch Pauerstcin und Planenfeder genannt, Dan Sldcefitid, deo—en, plur. die—ey im BergBane, iferne ‘eile, suligen welge ein ftirteer Sell getrieben witd, die verfatimen IoAnde damit ju gevlegen, G. 2 geder. Roce Hoerflurz, oco—es, pur. die—ey ein Fererbult, wels déet gar Bierbe auf tem Sutbe getragen witd. sin Keiberfius, sven ex von Dieieriedern if, Der Gideeffuger, de—¢, plur. ut nom. Gng. derjenige, wel: Ger Ftavenjianmeryag von ederm veriatiget. woe Sédectbelee, dee—., plus. ut nom. fing. tn det Greer in Rabe bet Srangéhigen Qousthalr. wie Sidceubr, plac. vie—eny cine jede Ube, melee ibre Bee wwegung oon einer efatifigen Statifederentait, gum nterfaiede von den Perpenbifefubren, das SHoewvieh, de—es, plur. inut, ein Colectioum, bas abine in ber Sanénittofsett Hbtige Geftigel ye beyidnen, Bie Siderwege, plur. die—m, eine Baye, welge ang elner ‘olen Bibgre Vefeber, Die Krwendig cine gemumbene Geber Gat, eg 79 ‘bord welde cin vicrettes eringsein geet, sotauf dle Zebt bet Gewigte vercignet if; die Sactwage. Dee HOeeweilec, des —s, plur. ut nom. Gag. G, gener: hmilcter. Bas Siderweifi, fubl. indeslin. ein sRabwe, bee medtern aoeifen Spineratien gegehen wird, wenn ihre DbcrRide ued et ter Gedern trofialifier if. 1) Dem Severataune, G. Neied ‘Bott. 2) Dem Sederipathe, G, difes Wart. 3) emer ot Biviantd , welder wie eine Zloumfeder aus ben Steinen wife, und aweder ion Baler neg tm Feuer {hmiljet Geder- Node, Bergous, Plant. 4) Gn einigen Gegenden fUpeet das Wier: serif bicfen Rafer, Bas $edecwildbrét , des—es, pur 6 (eo efbat ober nist; dao Sederwitd, Bee Sedeewifmuth, deo—es, plur. inul gine Act sBipmu- iy tte Sebe hex ster ants i, ie Giderseiconung, plur. die—en, eine Beidnuag, wel nit fet Date seat wt, ener ex Stdersins, deo—eo, die—e, bee Bins an Ge : fonderé an Siibaern, gee pee Séoersictel, beo—o, plur. ut nom. Ging. ein Zirtel, mel: Ger ftatt bes gemhuligen Gewinded einen federbarten Boyes Dat, und vermittelfe einer Sepeaute geet wisd, pie Nee, (werinlis,) plur. die—n, tine wrt exdiateter te teittinnen, welge die Ginbiouagéteaft wider ale seancnig et Manartrafte evfonsen, aad die em Gransiitigen Wige tigen Stof gu einer Menge @rvitungen alap gegeden bat, welde Seenmirdyen genaant mesden; eine Bauberinn ‘ite: ter art. ni, Br haben dicfes HBOEE ned der Sage fee aus tem rang, Fee, wo o8 suet bey ben provental -Digter vertomme, ‘gun Epa, und 3tal, tautet es Fata, Fada, im mitt tat, Fade, mo maw ouch wiiualige Fados anteiit. Die beutigen ‘Feaugofen aden das d oder ¢ Blof nag einer weigliven Nend- act aségeftofen, aber lautet Biieé Bart nod) in Gascogne Fades, eibnigleitet e6 von Fatum, Gdard aber von Vater 45, Wengbind teunt (Gon Fatuas: Qui Faunos, qui Fatues, civitatumque genios =~ - ceverentur. Sn ben bi fen Miuabarten Tout diets ABO Seles gore ees ee arisen iit Sey eine Nyuttertdwefier ; der 0p mcs 8 fle aber bas gepuretobne Bie Slge, plur. die—n. 1) Das gegen oder seinigen, im ye: meinen Geter in sinigen Giiten, und opne Plural. Die gege deo Grabes vornehmen. 2) Gin wWertjeug stm Geseny bef Qieivigen, Go wird in der LanduirtOigart das fledende Gied wont Deabt jee Neinigang deb Getreides,” die’ Kormeade, dee Giorenied, auch die Bornfege, ingleigen mir. thlegebin vie _Sege, in nichrigen Wandasten bie geibe, gemanet, Bas Sarfeure, vea—e, plur. car. in der Riwlkgen siege fin O1F nade an ter Sie, wo bie Eerlen ber Werforteney, he fie in ben wnfeuthatt det Eeligen gelangen, vos den ao antibenten Sinten gefeger, 0. 1, geeiniget werden; Purge torium. ‘anu, Saf anlige et itd bas Geter Skancld, Ceurueey genera, UEC Seecdigen nee Ségehaoer, vce—, plur. die—n, in oberbeutigen iu aber, BU Serpeny jum Jeyen ster diinigen; etn Gee, fappen,, 2iiglapyen, Segelappen oder Segemifiy. Dee Seaebsmince, dee—o, plur. die—bammee, in den Saljwerten, ein Dammer, wont die Pfamnen gefeget, ®t, ho Galjflein oder Sepp abdgefehiagen wird, He Bes Segetraut, des—eo, plur, inul. &. Rannentraut, ea “atven, alles wiide Gepiisel, u 5eg Fagen, verb. reg. a€, teinfgen, tein magen. 1) Sn ber wei tefien Bedentung, obve anf die rt und Welle gu feben, Das Schwere if gefdharie und gefest, @yed.21, 9) 11. tnd wilh Daffelbe dritte Theil Durdhs Sener fibre und Lauterm, wie man Silber [éutert, und fegen, wie manGold feget, Bader. 13, 9. Qin Seddeutitgen it diefe Bedeutung. siemlis felten gersorden, wo man fie im gemeinen eben mut ned in einigen Gillen anteifft. Die Seuermauer fegen, einen Graben, einen Drunnen fegen. Die Salspfannc fegen, den angelegten Salye Gein mit einem Gammer abtlopfen, G. Segebammer, Das Gerceide fegen, €8 dure ein fletentes Sied taufen safer, G. Sege 2. Wer Givldy fege fein GeSSrn, bey dew igor, toenn ex die rauke Sant yon tem neven Gebirne, mwelde deber uh dae Gefese genannt wird, abfgliat ; wo diefed Zeitwort and in Gefalt eines Reutrine Wi ifr, dev Gif feat, bat sefegt. Sinn, Kupfer, das Geiehive fegen, fir faenern, im sterdeutfigen, sin Sewers fegen, S. Seycecefeger. wine dem Beutel fegen, im gemeinen Leten Levox Beutel leet mi Gen. Sd) will idw fegen, in der niedrigen Syuedhact , einen becten Bermeis geben; in meldem erftante aud ichewern ger Sraust wird. @hedent nannte max foldes, einem den Panser fegen. 2) Qu engerer Bedeutung, box auch nite im gemeinen eben, befoaderd Riederfachfens, mit dem Befen, ober dec Bit: fie teinigen, | Die Grube jegen, tebren, austedren. G. Ubjer gen und usfegen, 3) Die Bienen jegem, bedeutet in ei: tn Geyenden , bad ewict in den Bienenjtiten belgueiben, Go aud die Segung. ‘nm. Seger, in einigen gemeinen shunbarten feiben, 36l. Saegia, Exhwed. feia, in Mort = @naland fei ober feigh, pile entveder auf O46 Heiben, rveldes mit den meiften Octen bes eyend verbunden ift, fo dag e6 gu dem Geigledte der Beitwir: tet (édheln, facteln,, facten uw. ff getiren miirde, 6. ah Dewegen und Wegen; oder ef getleet ju dem aAnget{. Fag, Farbe, Glang, Saved. fegur, Fin, (G. Sein,) wean nigt vielmede Dieies von jenem abflammet. tre finder viete Gn: Higteit gwifegen dem Egwed. feia und bem et. pius, welded, em Servius gu Folge, eigentlich tein bedeutete. Bas Ségcopfer, vee—s, plur. ut nom. fing, ein dibtifger Muddrua, der nue x Gor. 4, 13 vortommt : wir find fees ale in Sludy der Welk, und ein Segeopfer aller Leute. ried. supolenn, weices einige dutd cin Gidnovfer ertliren, wow man in mancen Jalen denjenigen Derbreser (ebit ju vedmen afleste, um defwitien ein gab geziigtiget wurde; andere ater, vielleigt mit mefrerm Reate, burg den wnniigen Wogang von ‘Yen Oplern, elder weygemorfen wurde, Ju den usgaben von 1522, 1524 nb 1527 beift eB: wir find ale ein Rebrig der Welt und eyns ydermanns Sayabab worden, Bee Géger, deo—o, plur. ut nom. fing. amin, die— inn, plur. die—innen, ter sber die da feyet, D. i. teiniget; am ‘awfigfen in den Bufammeniegungen Scporfeinfeger, Sdywert: feger, Brumenfeger w. f. Bas Gégericht, dee —ee, plur. inul. das Rect gu fegen, b.1. a teinigen; Gefonderé da6 died, einen Graben ju fegen , der Sthaufelidlag, dae Adumungerede, Bex Ségcfchober, dee ~$, plur. ut nom. fing. in ten Salye swerten, Heine farnen, welge in bas Galy geleget werden, ebe €6 nog Finet, damit id aller tod iiriger Geplamm Sinein Hehe, und das Sats gereiniget werde; daper fe. aud) Sdhlamme vidanchen peigen, 6. Schober. Das Ségfel, des—s, plur. inuf. tm Dberbent(egen , wes bey GKetnigung einer Sade alé unig meggefnafet wind, das. Reb= Tides on einigen Otten dae Seger, Yusfeger. Seg Dee Feb, dev—eo, plur. die—e, G. Sebe. 1. Die Sébde, plur. die—n, thitige Feindfeligteiten, Sefone beré unter Yrivatgecfonen, am biufigten ju den Briten beé Fauf: estes, und in weiterer Bedeutung, Hag, Gtreit. Ale sede Hat nun ein aude, in dem Giede: Asin Gott in der $89 few hr, Ein im Hosreutfcgen veraltetis Wort, welded mur nod auroetten in ber forutigen €qreitart gebraudt witd, Die ganze Sebde ward gefttichece, saged. ‘Aum. ‘Died Wort lawret kan Miederhidfjen, wo eb gleide {alle veratet ijt, Deide, im Din. Sejde, tm foll, Veede, Vei- de, Veete, im angeli, Fachth, im Gugl. Feud, im 3etint, Faed, im Gihwed. Fegd, in einigen Dteydeutfhen Sumberten sleihfalé Secpe, im mittlern gut. und unter andern, fon in Bem Sougobardifiven Gefegen Faida, Feida, €é ig das eiteactums ‘ven deat alten Beitworte f, fam, fae, ohue dap man erft witdig Gitte, mit Sore das Bort Bas, Sedert, und gerd. Gat, sder mit Sdilterm eid darawe aM fegen. E. Seind, Sec: tem, Sebden, Sieg fikten, jebdtinh, feludligh, Sebder, det angteifende Theit, find gleihfaus veraltet. GS, aud) Befehdes. 2, "Bie $ode, plur. inut. ein im Hogdeutfigen noc) med vee: altetes Bort, welihes nod in einigen Gegenden Oberdeutitlan: be6 gehiret wird, wo ¢8 Gicherbeit, Berliderung, Caution be: Deutet, Die Gefundheicofeve , cin Gefundseitepap, Gerliches ‘tung, Daf man aus einem gefimden Otte fomme, nm. Dieles Wort war ebedent auc in Miederladien ber Taunt, m9 an einigen Orten Boegiede nod jegt Birstaatt bee deutet. G8 ftammet vow dem gatein. Fides, Stal, Fede, obit mit demfelben ans Giner gemeinidattlicen Altern Quelle ab. DAs wos Ulice tNefeboe gebiret wabrfoeinlicer yu biejem als dem vorigen sorte, Boe Slbdebrief, veo— ev, plur. die—e, ein Musforderungs= fepreiben , bie (rftliche aseunbigung {einer thatigen feind (gat in gleigyfals veraltetes Wort , welded mur nog theils in der Gelcsidhte der wittlern Zeiten, theils im Serge fie eine usfor: derung, gebrandt wird, . 1 Sebde. Bie See, plur. die—m, eine befonbers bey den SiriGnera bli Benennung bet Sibiriften und Taterifgen Cigberues, bes austanditgen Marberd, und deren Feles. Searse Sebe, der hwirslidy graue Rien bes Gecineling, dex Sebriicen, E. Grauwert, Weife Sebe, ber meige Bane bieles hieres, 6. Sebwamme nd widborn, 3m einigen Gegenden if dieted Bort minnligen Gelelegtes, vee Fe, und mit bem harten Dberbeutfgen spanchlaute der Sé¢h nm, Fe, Vehen, Fen, 3tal.Faio, isn mitten 2at. Va- rrius.. bebeutete ebedenn bunt, vielicdig , und figilei@y axe beftindig, Mit fehi umbeheltin, circum amicta varictate, Gorter. Fehemo muate, mit unbeftaudigem Gemiithe, Dttfe. Shernad), (deiner e€, nabe man veriiedenen , befonders bunten fofibacen elywerfen, unb den Rtieten, von melden fe tom: men, diefen Rasimen bevgeleat, Sn den mittlere Zeiten war das Hermelin unter diefem Madmen Setannt, und im Doerdeut> ‘fegen beigt €6 sumeilenr nod jegt fo, sermetin oder Vebe, sus ponticus, in Geblit Qnomaf. Winshet uewnt eine Kage Vohe, entweber um beé graven Gelleé witlen, ober auch yon faben, fangen: # loufet felten wif mus flafender vohen in en munt, Gtr. 4o. Und Griedrig der Kress verftedet unter Dehe vermuthlig wilde Sagen; HN the ich an ie mute Geb ich ir an ir hote ine vehe churfen gute. R Siete B eh Giche aug Suche umd vied, muftela major. ee Sebbandlec, dee—~s, plur. ut nom. fing. an einigen ‘Drteny 4... tn Straslurg, der mit toftanen auelindifigen Gele fen Canbdeit, ein Sifner. Sebbanbe, plur. die—m, eine rande hode range Diige ‘won Behe, ober auch geringerin Delgwerte, in Gorm eines Mut: feé, wwelde die Beiter an einigen Orten im Winter tragen; eine Pobtnifihe Saute, Sebl, adverb. der aibfit, den Hesein gumiter, fall inateis en vergetené; ein Bort, weldeé nur od) monden Beitr: ‘ern gagefeliet itd. Derglecgen find 4. 8. Ditsen. Gehl bineen, vergebens, urcvhirt bitten; we e6 bed) nur suncifen im Sufinitine getroudt wird. eaffen fie ‘mi niche febl bitten 5 "Gefet, Laffen fle midy Peine Seblbitre sun, &, Seblbiree, Sel bobren, fall Gobren, bas rete Biet im en. ‘Sebl deucten, eer falfty deucten. Sm mittier gat, ift Fagina, Druden, Sibeon, Sahl fiibeen, einen falgen Weg fren. Dee ‘Derfand fiibet wns oft febl, wenn wir feines Lidjtes am meiften bediicfen, Gounenf. Geben. Sebi geben. 1) Falls geben, deb ressten Weges, ‘ober bed recten Sicles verfebien. Ich bin febl gegangen, Wie find einander febt gegangcm, Guden einander verfeblet. Bey Beut Ottfried miflegaan. 2) File Fe0l (legen, im Oterdeut= feen. Die Sache gebe ihm febl, fepligt idm fel. Geeifen. Seb gveifen, fall greifen , tm Greifen die ver= Langte Eadhe verfehlen. G. Seblarife. Hawen. Sebl hawen, fall auen vorben banen. agen. Sebl ingen, vergebens ingen, tein Bildoret be: Tommen; wo dod O46 Hauptwort, dae Sebljagen, ibliger if. Haufer. Sebt Laufen, vergebens laufen, bas Biel int gau- fen verfehlen, Roden, Sehl reden, fallh reden, fig verfpreden, im Ober: Deatigen, ‘Reisen. Seb veisen, im Oieiten deb redyten wWeyed verieh Seq, Der Bediente if febl gecisten, Schiefen. Seb fehiegen, vorben fihlefen, die Gade, wor: ag mar siclet verfeblen. G. Sebikbus. Seblagen. Sel fblagen. 1) Von ichlagen, percutere, verte falagen, mit dem Silfénorte yaben, G. Seblidlag. 2) Bon (alagen, jum Borkgein fommen, gum WBorteein srin- ‘gen, mit dem Hilféverte fey, nidt gerathen. Das fehl mit feb, erfolgt mide fo, al8 id ef hofite. Schmeidhle dir ide mit einer Goffmung, die die leicht febl féplagen Farm, Beije. Sapliefien. Set (chtiegien, unrratig, fall (Gliefen. Giede Seblisiug. Serneiden. Seb fncioen, falls tdneiden, verdey finei= den &. Sebiftnite. Gebreiben, Gehl feheeibem, fall (reibens beter fie ver(eheeiven, eben. geht feben, falls fehen, fi verfepen, im gemeis ‘nen eben, tefonneré Doerdeut landed. GStofien. Sebl ofiem, vortey fiofen. Teeten. Sel sverere, vorbep treten, einen fallen rite Aun, &. Sebirice, refer. Seb werfem, vorkey werfen, falf werfen. eben. Sebl sieben, einen falftyen Sug than, Siehe Seblsug. Bielen. Sept sieten, fails aielen, vorbey sirien, Feb “4 nm. 8 tft unnidthig , dieies Setemwort mit ben Beitwéee tera, denen e6-Fengefelet wird, al6 Gin Wert gu (Greiben, mie viele thun , febigeben , febtbiteen wf. f, eben fo unndthig, alt wenn man falfdy, vedht, gerade, gut und andere Nebemnirtee mit ben Seitwictern gufammen sieten welte, beo welden fie jeden , und deten SBeteutung fie naher beftimmen. Diefes Ber rect Haben theilé nur die Gorwirter,, theilé bie watrennbaren Setenwérter ge, mig, und voll; gu welden aber febl aide gebiret , rneil e8 fo wle andere Dartifeln in ben gewSbnligea ‘Gillen binter bas Beitoort trite. Ip ging febl. Gang anders erbalt e6 fig mit ben Hauptssrtern, dje auper dex 3ufammen: fetung fein Rebennort bey fish baken ténnen, — Daber (arei6t ‘man gang ridtig, Seblbitre, Sebterier, Sebisug. Sm Dini: fen Lautet diefed Metervort fel, im Niederflefiegen aber if Ddafite mis iblic, —G, das Golgende. Ber Fil, deo—es, plur, die—e, eingebler, in defen (amma: igen Wedeutungen. Lin Lamm, da Fein SebL am ity 2 of. 12; 5. Wenn an jemand deines Gameno ein geht ift, 3 Dol. 21 17. Dhe Bauch bringer Sebl, spiob 15, 35. Lis Ungliiet inter fewanger, ex wird aber einen Sebl gebsven, PF. 71 15- Was haben dod eure Vater Seble an mit gebabe, defi fle von mir widen , Set. 2, 5. Go ibe den Menfdpen ihre Seble vergebet, Matth. 6, 14. 15. Gam Hoepdeutichen if biefes Tort ‘verattet, anger baf e6 um deb Goibenmages willen wed yu tweilen von den Didtern gebraucht wird. Der egeis ift ein Sebl, den leidye ein deld verseibt, Sales. ‘Aum, Sm Miederf. lautet diefes wBort etl, tim Enal. Fail and Fault; (m Gemed. Fel, im aBalif, Ffael, im €pan. Fal- ta, im Stang, Faute, im Gpicotifgen Fai, im mittlern gat, Fallia, Fallacia, Fallum. Sm Secpbentigen ift Sebler daft UWlid, 6. Seblen. Séblbae, — er, —fte, adj, et adv. fiblg gu feblen, b.i. su fren, alle Menféhen find feblbar; wo bod der Geyeniag wn: febloar iblider if. Daher die Sebloarteic, plor. inul. baé ‘SBermégen gu feblen ober gu isten, und deflen Geseniag, dit Unjeblbarkeit, Sm1 Dberdeut(ihen it ein Seblbarer, ein liber: treter der Gefege, ein Etrafbarer, Die Séblbine, plur. die—n, cine vergeblige Witte, welde {eb feliget, nit bewidiget wird. affen fie mich Feine Sel: bitte tbun, Sébloitten, Feblbobren, Feblorucien, &. Sebl adv. 1. §éblen, S. Befedlen, 2, Séblen, verb. reg. neutr welges dad SHiilfanort haben ete forbert, und in grey Sauptbedenrungen bli if, 1, Que Mangel der Crfenntnip oder aud iiteretiuag wide fo andetn , wie man wolte, oder wie man folie, 1, Das yor: sefente Biel aus einem Berfeden ide erreigen; im @egentane deb Ereffens, Go feblet der Jager, wenn er badjenise nist trifft, wornad et yieet. Sie Founten mit der Sdblender cin Baar teeffen, daf fle niche febleem, Mid. 20, 16, wee fdplug ad) mit, aber sum Gliic jeblere ex. Goll die Ut umd Beife nber Geftimme werden, fe gebraudyt man Deyn bas Tebentwort febl mit den Zeitwirtern geben, auen, fchlagen, (tiefen at f. nadem die Gace e€ erfordert. Wird das Biel, els hee man sider {eine QUflgt nigt getroffen bat, susteid mit ausqedtudt, (0 fiebet 8, wenn e€ ein Syasytwoort if, am git flagten in ber arweoten @ndung. Wir haben des redhren Weger Geicbler, Bish. 5, 6. Sie feblen ibreo Wesee feitem, Gi Dav Recht, fo ibm eafen foll, wird fein niche feblen, Weigh. 1, & Gelten in der vierten. Dod feble widht den Wes, Gottieg. Warum mufce feine Regel mich feblen? im figeryen €3 nt BS Seb and bivfighen gebrondt man im Geadeutftoen in diefem Galle ‘dag sufanconen celeste verjedlen. 2. Gigiinlids, einen Gebler begeren , and Meangel der Grfenntnip oder aué tttereilung nicht snag der Siegel Candela. 1) Ride aad der Regel der Kunft und bes Bilfenfoalt. In der Auslprade, im der Worriiiguns feblen, Dee Mabier feble durch fale Stride uff. 2) Nise auch Der Shegel Der Wakrheit, inten, die Wabrbeit verfedten, dee at nue um fiinfJabee gefebler. Denn die Priefter FSn= nen ict ixven im Gejetsy und die Weifen FSnnen nicht fel fen mit Rarben, Set. 18, 18, Gein Mund feblee niche im Geriehe, Sprigw. 6, to, Im Murhmagien fedler man leicht. 3) MicgE mad der eget der Kughelt, und ber Sitten. Ic habe geieble, ich beFenne es, Du halt dief Mabl in der AERideit Gefebler. Grofe genre feblen auch. Ich will fieber Sure) den Liderflug der SreunD(thafe feblen als durd) ven Mangel, Gel. 3, Fel flesen, wider die Erwartung qrfolgen, miplinger. ch glaubee , es FEmnte mix niche jeb+ fen, Dein Anicdlag wird die gewif feblen. 4. Tide m ftrefen, nur im Snfnitive mit 3u, ar ijt im vee Bicdye nie gu febfen, et ijt befiaubig in der Kite angutreffen. Das im ail fein anfépleg Wotlten felen in alle wea, Thenerd, Kap. 63. Ben Béfen febler iby Besedren ‘wenn fie fid) Hoth fo febr befleiGen, Opin PF. 112. Gore liffers jeblen den Veften, iob wz, 19. Umfonft, dex aniiblag feble, Rofl. UNd da die Thar gefeble, Hief fie dem Willen gue, ebend. ‘ HL. mbuetend (eon y vom Dingen, die bee Segel, der Beftim- mung, det Erwartung, oder auc) mut dem Begriff. ves Sub- jected nach anivefend fen folltes ober fonnten. 1, Gigentiig. ‘Wie viel Gaile feblen nod)? e feble miemand mebe vow den Gajten. so feblen nod fechsehn Grofdhen an sehen Thalern, Diele sehen Thaler feblen mie nod an dex Summe. Hem Garten feblet nod) vieles. Das feblee nod) su meinem Unghie, mein Unghie vellfommen gu machen, Diefer Dees dadht feblte nod), meinen Bummer volltommen zu made, Geff. Sugleichen ainperfénlih. se febte ihm Bite und Geld; wo men ber vidtiger bad Dorwort an braugt. we wird dit nie an guten Sreunden feblen. An nefhuldigungen har es ihm nod) mie gefebler, ie febler nur an mi, id, meine Bemishung fedlet nod. Ar mir foll eo miche feblew, id werde ‘on meiner Seite wists unterlafen. Ich weif wohl, woran 8 feblet. @o foll gewif an meinem Gebosfam nicht (eb: fen, Gell. Wo feblte ibe noc) am cin Paar Blumen sum Beanse, Weige. 2 Figitlig. 1) Entfermet feos wnpers Finlid und in verfciedenen adverdifdien siete des usdruces, acy bem SPtufter bes Catein. pacum, tantun abel, Wenn er mncint, ev habs vollendet, {0 feblet ee nod) weit, Git. 18, 65 ‘io aber die Etellung biefer M, Mf. én den Rachlag ungemsputisy Git. iho febler niche viel, Du iibersedest mich, dag ich ein Chrift werde, Lpofiegele..26, 28, we feblee nidie viel, fo wodire er gefalien; obey €9 bar wenig gefeble, dafi cx gefal- fen ware. s£e febler niche weit, fle werden mid) fteinigen, BMROl. 11, 45 tiehtigee, Daf fle midy feinigess , ober fo fteini= gen fie mich, Se ach mit bee im gemeinen geben iibligen ediptifcgen rt bes Musdruces weir gefehle. Weir geiedlr, dag fee mich oben folltey {dymaber ex mid) vielmebe; an fatt mig pu tober uf. 6 Doth weir geieble, daG atdy nue einer sagte, Son.f. f. Gel. : 2) Gine Unvoifommentcit empfinden , fo wobl am geibe als ane Gemirge. Sie feben fo Keane aue, wae febler ipuen? ee ik eh 76 felten gefund, immer febter ihm eras, nebimtis an {einer Gee fundbeit, Was febler dir am Yage? Wes baie bu fir cinen Searen ans Yuge? was febler idwen? fragt nan aud sinew Miedergefolegenen, Craurigen amd Gornigen. Jy Rann 6 ‘ecvathen, was ibm feble, ober wo eo ibm feble. Yum. 1. Das Hauphwoore die ehlung tft alGe getriuatig Die biblife Wortfigung mit der sweoten Gudyng, ou zertrite fet alle die Deiner Yeehte feblen, BF. 1197 118) der wabtert Aiede Haden elise gejeblet, Zim. 1, 6, umd feblen deo Blaudens, Koy. 6, 2t, dee Wageheir, aim. 2, 13, Ae ernangcin, ift im Socpdeutigen ungewbouticy, eben jo wie dee Gebraich Weigh. 2, 9, unfer Feiner laffe ihm fehlen mit Prangem, Unie ¢£ am Prangen feplen. ‘Ynm, 2, Dieies Beitmort fauter ima Micdert, feilen, im Holl, feylon, im Din, feley-ian Eagl, to fail, im Seanp, failiry im Gaved, fela, im Stal, fallare, int mittlern gat fallire, fallere, fellere, fale(eere. ‘Dad gat. falli, and die Dente {en Wirter fen und’ fatty, fint genan damit verwandt, Sudeifen ifé Bod fonberbar , dof dieked MBort fo wie feb, Seblr Sebler u, ff. bep den alteften Oberdentigen Sqpritrielern, (0 diel tg wenigflené weig , niemadls vortommt, Da die awerte Spauptbedeutung ber armen, fi nicht fglid af8 eine Zigue ter erjen anfeben fafen wil: fo find einige , beionderé novdiige Bortforfger, darauf gefalen, feblem in difer Betewrimg eld cin ‘von temt vorigen gang erfdiedened Zeitwort angufetien » weldes von bem alten feby menigy Gran. peu, nal. few, dep dem Winbie es fawai, bey dem Gero fohe, imaiugelt. fea, abftanmme, Clebe Seige adjeg. um, Doxh die Sede it nog gu duntel, als dap ‘man fle fiit etwas weiter al¥ Srurhmajung follte anégeben fons nen, Rechuet man dieles Bort gu dem Gelsledte bes alten felen, bedeiten » (G, Sell.) fo werden (id vielleiat beode Beteu- fungen auf eine ungeproungene Weife davon berleiten Lae Bee Febler, veo—s, plur. ut nom. fing. Diminut, oas seb: lerchen, Dbeid. Seblertein, ein Hauptvort, welded vecmirrelt ber Endfolbe —ex von dem vorlgen Beitworte gebilder werden, 1, Cine Gache, weld feblet ober febl (olayers tn weldem sere flande e6 von ovien, ep dent-Reveligicden, Eaelbentdicgen uff. gebraucht wieb, int Gegenfage des Treffers. Ich weit nod) nicht, ob mein Loos unter den Ereffern ober unter den wird. Yu jemandes Sebler halten, im Reael> Gine Ubweigung von der SBellfommenbeit. 1) Sin Bolltormendelt, Das Thier hat eimen Sebler ‘an fig). WBinen Sebter am Auge haben, der har einen Seb: lee am Niicfen, if Oudtig, Die Ube has viele Sebter, 2) Bom ber fttligen olltommendeit, cine unvortentide Mbmeigung vow bet eget det Runft, der Klugkeit, des Gefeges u. ff. inen Seblet begeben, Seinen begangenen Sebler gefteben. Go ein Fleines Seblerdhen enciduldign die Mode. sx fehreibey fridht obme ebfer. ein Gubler wider die Sprachfank, wider die Mode, wider die guren Bitten. win Spradye febler, Sehreibfehler, Drudjehler, Lebensiebler w. f. f ae iff eit Seblex vorgegangen, begaugen morten. Sebler i einer Redung, inen Sebler verbeffern. Das ift nicht mein Sebler, ife nigt meine auld. Ingleigen feplerbatte, ungolifonimene Neigunaen, BeiéaFengelten bes Cemmitdes. we Hat viele Scbler an fh, ift voller Septer. Jn ber gemile berten Seeeibart pfeget mam oft Rafter, vorleglie und here= (dende Ubiveidungen vow der fittiigen Bolfommenteit, aus Hef lidteit Sebler.gu nennens wegn man 4. , vou einem runtene olde fagk, er Habe dew Sebler an fidh, daf er germ trinte. S. Sebi dab Gauytwort , weliges iam ecpdeutfepen burg dies ‘Wort verdeainget worden, Séblere 7 eh Séblecfcey, —er, —ete, adj. ct adv. obne Getler, ftey von tee Gin feblerieeyes Gedidyr, Bein wendy ift feb= lesfvey. Séblecbafe, —er, —efte, adj. et adv. der Geaenfag des vori= ‘gon, Gebler habend. in feblerbaftes Gedaude, Der Auf fax ift (ebr feblecafe. in feblerbaftes Berragen. Daher die Seblerbaftigteit. Die Seblgeburt, plus. die—en, eine ungeitige, gu friibe Ger ‘batt; abortus. Sédigcben, Séblgveifen, 6. Sebt adv. Der Giblgvitf, des—ee, plur. die—e, ein verfeblter, ein falger Grif. sBinen Sebigeiff chun. Miederi. tMisgcep. Séblbauen, Séb'iagen, G. Sebl adv. Bas Sebliabe, ves—eo, plur. die—e, in der Landwirth(ehaft, fin Gabe, in weldem die Hoffaang,, die man fic gemacht feb Falivet ‘ein MRigjahe. ner geben Jabeen der Bienemsude pfegen fini Sebliiabee su feyn. Der Weinbau bar gemei: niglich neun Sebtjabre gegen ein qucee Tabs. Seotlautens Sebleeden, Féblecisen, FebUferiefien , fieve ‘Sebl adv. Der Sebifdvlag, dee—es, plur. die— fehtzge, ein falider, ein verfehiter Gélag, Riederf. Msflag, welded aud fiielisy tinen jeden Sebier bedeutet. Sebifblegen, $bIcdlieflen, G. Sebl adv. Der Sebliebhaf, ves— fee, plur. die— feliiffe, ein fallager Shing, ber viet nag den Regeln der Bernunftebee genase ks ein Cragichtag. Sebifcbneien, S. Sebl adv. Per Sbifebnite, vee—es, plur. die—e, ein verfeblter, bw aleicen cin flfner, untictiger Gépuitt, SebUidgreiben, G. Sebl adv. Dec Seblfeouif, ve—fes, plur. die—fAhitfe, ein Shug, bee ‘otkep getet, ber ben Gegenfiand nicht tei, den er trefen follte, Sebifeben , E. Sebl adv Dee FebUH, vee—eo, plur. die—ape, ein verfehiter Eras, der den Gegenfand ihe exif, auf welhon ex geri: fet war, SbiRofien, $éblucteeny 6. Sebl adv. Ber Sebleviee, dee—ee, plur. die—e, in fal getboner rite. winen Sebterits tun, ue figrl, vin Geble, ein Serfohen, Siebert. Wisteie. Seotwiefen, Fbbicben, FEbbsiclen, G. gebt adv. Dee Sblsig, vee — e6, plur. die— sige, ein faiger, wider Die HERE getbaner Bug, inen Sebisus shun. x, Die Sebm , plur. die—en, eine alte Stofifoe Benennung def Biutbumies bes Salégerictes, ober ber prinken Seridhté> bartet, teren uaibung und deb Grictes, weld fe audibet. Befouders einer Met ebematliger veinliser Gerite in BWeivbe- Ten toelge ingulfitorid verfubten, wud i burs iste Errenge tend nadmabligen aipbrinde ours gany Deut(stand fara and verbaft maaten , Dis fre enblid im asten Sabebunderte ei seiguintt, und is fedehaten vitig abgefatfet onrden, | aBeil Die fberal verthclten Saivven dieier Geciate griften Theis amubetannt sarem,, ibve ganse Qt gu verfaeen and febe gebsim fefalten rude, fo flreten fie aud den Sabmen dee Geim= Liaien Gevidee y fonft aber aud) ver Sreviiible, ver greys rider, dee Sebmbinge, Seeyaedinge, dex Weitvbatifden Gevichrev. (f. Dex eemabligen geneinen Seimung gu Folge fll Gant der Grofe Vlee Gerihte afé eine art ber 3nquilition sider bie neu befeprten und jum wife aeneigten Sacfen eid fet baben5 relge8 aber von vielen mit Grinden befctten wors Dex, iibigens Lautete Diefes Spvrt andy Deh, Seine; Sein; Seb vid eine Gade, welse flr diefes Gerigt geidrete, wutbe eine Sebm= fache, Sebmeroge, Sebmriige, ber Ridter Sebmer ober Scie mer, Sreyaraf, die Bevfizer Seomihsnpen, Sreyiéppen, ‘und die Dafel6f Ubliden Recte und Geweapeiter dae Sehm> ‘recht genannt. ‘inmn, Man hat eine Menge oumiderdiser Wleitungent dicles WBortes, worunter immer eine an Unwabrfdeintigteie und tine ereimtheit von der ander ‘ibertroffen wird. Seif tafet dew Rabmen dieies Geridted von ber Babl fiinf abftommen, weit biele Geriate mit fo vielen Ridtern befeget gemefens summabl ba fiinf, im Galifgen Geiepe Aimmiha, im Gawed. fem und ‘lind. firma lautet , e6 ai nod jegt an mebrern Otten Gt> Plate und Golesia gibt, die von der Babl ihrer lieder Siimfer= gerichee genannt werden. Sn ber Gerwedifgen Proving Diiaot?~ and war ehebem gleiafatis ein Geri, weldes Femt Mes weil die Sadungen vor dafetbe, wie Ghre wil, vom Tinf iw FoF Tagen gingen, Mein da fie in dex Geiaiate der Sebm= geridhte nirgende eine Zabl nf finben witl, diefe Babl auc ine RicderfiGfioen bertindig. five LeiGt, oft auc Diefe Boles ‘tung weg. Be eine beiere finden will, muf ermiigen s 1) D4B Dieter Iusdeua ein ated Seafiles Bort ff, folalid uue iw Diefer MMundart aufyetne werden town, 2) Daf er nigt cin digenthimliger Reome der Heimigen WBefipdalifgen Geridtes fonbern cine affgemeine Benennung det peinliden Geridtébare eit snd deren Susibiong it, wie mater andern aud ans Dent ‘Morte Sebmiacre erbelet, 3) Dah verfemen in Eadfen ebebeen verbannen dedeutete, und alédann ein Eynonimmam vou verfabren wat, fo wie die Sabre oder Dara gleigfollé al6 tine befontere att ber Sebmaerichte betannt sft, (S.2.Sabrén.) ‘AHlébann wird man die Ableitung dieles Borted ven (aber y wel: ed im ieder(aefifcen in mebcern Bweigen ein m anim, GG. Saden wid a6 folgende,) vieleige faiamer finden alé Hacere Serleitung von dem Sawed. io Deutfihen aber unber fannten timur, fdnell, larg. Sey tounte slip ian Niedert anf eben bie ut von (ahem gebifber fepm, wie bas Okerdeutige Dann von bindex, 2, Die Scbm, plur. inuf. ein gleidfalé.nar in Ober > unb Ries derfachien iitliges Bore, die Grudge der Ci und Bugbiume au bejeidnen, (0 fern fie gue Saftung der Sedweine dienet. die ‘Mage, amb dag Rede, die Hugung von dieler Mak gu sicher Die Schweine in die Sem ereiben, G, einfepmen, Sie aus der Sebm nebmen, 6, Ausfelmen. ‘inm. Sud dieies Bort feeint von dem Zeitworte faben Bet: gutonimen, welded ebedem ang umfaien , einfangen , eingiebea beventete, (0 wie das Sawed. famna, weil die Walder pur Behuf dieler Nugung eingefGlofien odec befriediger sux werten pflegen, oder and weil man die Geomeine algdann in Die Wits der einguféliefen, vfleat. Sebm wiirde alsa ganic eines umiglofenen Wald, einen Bannforie bedeaten, Geile) at der soundertigen Ginfall, diefes aBort fey cine Unipielung anf dos worige Sebmgeridhe, weil max ben Saweinen nad ter Male ten HProgeh gu machen und Ge ju Sebmitcere gu fliren plese. 3. Dec Sebm, veo—ev, plur. die—ey vder dev Sebmen, deo—s, plas. ut nom. fing. im Dber= und miederiagien, in Qaufen, beg mae einige vite defelten, 1) Gi Hauler gefilites Holy, welder eine Siaiter boa und treit if; int Hod: beutfgen cin Saden, Miederf. Seem, Diem. G. Sader. 2) Sod dawiger, ein geofer Haufen, der von Homngsrben, Stroh eder Hea errihtet wird, befonders menm in der Sever igt Raum genug vorhanden ift, felbige€ on(gudewmatren; in Samb. sin Dymen, in Pommn, eime Miiethe, an andetn Otten tine Crife, einSdhober. Gin Gerreidejchmen, geufedmen, Sreeh: 79 eh Gerobfebmen, Qn den gemeinen Mundarten fautet dicles Bort Seim, Seimen; an einigen Orten it e6 aud weibliden Gee fleed, die Sebme, ober Seime. Gu Bremen ift Siem eine Babl von bundert Korngarten ‘nm, Mite) diefeé Wort getret vermuthlis yu bem alten Beitworte faben, nist dlef, weil ein folder Gepmen gerade (0 fog und Breit fft, alé man mit auggefpaunten armen reiden foun, wie eim Faden Holy, fouderse fo fern e¢ ehedem iiverhanpt an einen gemiffen Ort einfcliefen, aufiufen, beteutete. Man miifte e6 denn gu einem alten nordifdgen Stammmerte rednent, weldes bod bedentete, und woven noc hit und wieter Ep: ‘ten angettoffen werden; wobin and) das Griewifge Gum, Gee {ovulft, Saum, fpuma, Baum, und andere mee gebiren. ©, Baum, pis Sebmding, 6.1 Sebm, © Gebmen, verb. veg. 2&. 1) Bon Sebm, die peinlidhe Gee viegtsbarteit , cin lingit veraitetes Wort, von weldem man che: dem dad gufammen gefegte verfebmen, verbannen, ingleiden nad Uctheil und Rede Hinridten, hatte. Die verfebmeen Tod: tem, die Kirper det Hingeridteten, in Menfens Script. Lh. 2. 6. vJor. G. 1 Sem und Sebmitaete, 2) Gon Sebm, die ‘Mak, in die Male treiten, wo ded einfedmen btiger ‘ft. . and Ausfebmen. Bas Sebmgeld, deo—es, plur. von mebern Simmen biefer it, die—er, dasienige Geld, welded fiir bie Maft der Cid: ‘und Buchwiilder dem Herren ded Waldes entridtet wird. Siehe 2 ebm. Das Sebmgericht, de6-—es, plur. die—e, 6. 1 ebm. Das Sebmmabl, dee—eo, plur. die—ey bad Dahl oder Beiden, welded man ben Séncinen, ebe fie eingefebmet ober in die Malt getrieben werden, eingubrennen pfeget. G. 2 Sebm. Bes Sebmeédt, deo—es, plur. die—e, G.1 Sebm. was Sebmregifier, deo—s, plu. ut noin. fing, bas Biesifer ‘fiber bie cingefebmten Scweine, G. 2 Sebm. Ber Sebmfchoppe, oee—n, plur. die—m, 6. 1 Sebm. Das Sebmfdnwein, veo—ee, plur. die—e, eingefehmte, ‘B. i gur Maft in die Eidh « und Budhwailder eingetriedene Sayncine, G. 2 Sebm. Die Sebmfiate, plur. die— festee, sber die Sebmpitte, plur. die—n, ein mux nod in der Gerigtéfprade Ober+ und Ries Recfachfens iiblides Wort, den Ort, wo Gerige gesalten wird, nod mebt aber ben Dit, wo peinlige Urtbelle voljogen wer= 17 ben Ridhtylag, gu beycicgnen; in den gemeinen Munbdarten ud die Seimftatt, Bee Sebn, ve 2, Korfland, 6. Sinse. Wee Febriteten, des—o, plur. ut nom. fing. &. Sebe. Die Sedwamme, plur. vie—u, die Bammen eber Biuée von Mufiigera oder Sibirifgem Grauwerte, und dices Grauwerk lof {o fern e8 aus (auter Biuden gufammen gefeget f(t da 46 Venn aud wohi aié cin Gollectivum im Singular gebrangt icd. ein Bleiv mit Sebwamme fiirern, 6, Sebe. Bie Scie, plur. die—n, 6. See. Die Seifel, plur. die—n. 1) Die Speideldeiien an ben fers den, befonders die vornehiniten derielben, welde hinter den Kinn= {aden nate an den Otcen fieyen, 2) Der @iter welder tn dies fen Deiifen befindlig fen, und Bie folgentde Srantheit veruts {aden foll, welder abet nigts anders al6 det genibulige Dri= fenfaft if. 3) GineSrantyeit der Mferde, deren Quelle die feat getacten Spelceibrifen (eon follen, ie baber unmifente fers beiicyte mit einer Sange gu gerquethden pflegen, und daburch Diele Srantpeit gw ‘feilen gleuben, ie tom Grande niged anbecs Sei 80 al6 cine Solif itt, inem Pferde die Seifel seifen, bieie Cnet etbrifen ausfepuciden,, oder gerguetigen. anit mebrerm Diedte ird cine Gefguulf dee Salsorifen bey den Pferten bie ale: feifel genannt, um, Diele Keasthett Helge im miederf. Divel, im Din, Sibel, im Engl, Fives, im Branyit, Avives, im mittiern gat Vivae , Vivolae. a einigen Gegenden Deutfitland and bie Wiifel genanat, — Bermuthlig (lammet dieled wort wegen der Grftelt biefer Speigelorijen,y mit dem Rat, Faba aus Giner Avec her. Bic Seifeladec, plur. die—m, eine der unter der Zunge dee Vierde, welche Die Pferdeirate shuen 34 Sfinen pRegen, wei fe Die geifel haben. Stig, G. Seige adjeet. Bie Seigblance, plur. die—n, eine im Dterdenttgen ibtige im Sogbeutiten ater weaig befannte Benenmng groper Bite tern odce Edniiten am menigligen Sirpery befonbers an vel> fen geheimen Pheilen, G, Seigmarze, om r5ten Gabebuns verte fommt ion Oterd, die goldene Adee unter dem Rajmen dee Geigbtarcer vor. Figlclih wird im Oboadeutfgen auch bet Ranumeulus Ficaria L. wegen feiner wittung in bergleiden Bue filden Seigblareer genamnt. ©. Scharbod, Die Griavobne, plur. die—m, eine gleidfaas mehe Oberdeute (Ge Genennung einer Miet axofer Bodner, Lupinus L. tefone dere derienigen, welge weige Blumen tragen, nnd auf tem Gelde, ais ein Gutter fi bas Wiel gebauet werden, baier fie aud Selobopnen und Gaubobnen Leifen; Lupinus albus L. Die Feighobnen mit gelber and blenee BWhithe hingegen fed ef bat, merten in den Girten gebsuet, und in Dberfaaien Pusfoohe ‘nen, ingletgen geofie Bohnen geuownt, Beydedeten find aus ‘SGtalien yu rad getonninen. Grif glaubt, dab Seig hiet fo viel als feige, unbrandjbar, Hebeute, weil biefe Bobnen, befonders die weifen fir Menten nigt efbar find. udere leiten die ‘Benennung von det Gleidheit mit den eigen er, Alein da man bes Safer, worin berglelgen Bodnen getoest worden, {eon fauge af6 ein bemabetes MHittel wider bie Seig + ynd ane bere Barjen gehalten hat, (0 fedet e6 Dadian, ob wide dieles su ihrer Benennumng Auleh segeben bat; obaleig anc ibre Groge ‘and unde Geftalt dabep in Berradhtung fommsn fann, G. 1 Seige ‘und Wide, Sin Ricderf, beifen fie Sietbonen, Vietbonen, Wibonen, an ander Orten Veirsbobnen. Seige, —t, —fte, adj. et adv. 1. Gigentligy mitbe, weidh, ‘von weldem BBorte ef wut in bet Susfprade und Gareibart vers feicden ift. Ga diefer axdften Chelé veralteten wedeutung Ik eb nut og in dem Betgbane UOliG, wo das Beftein feige six, roenn eB miitbe , (odet witd, fo def e8 fi ablifen wil, When dafelbfe werden die Schiidte und Srollen feige, wenn da6 Golguert fan wird. G. Weidy. 2. Gigli, dem Ger milithe ag weld. 1) *Beigliey, veryartelt. Ni fi man nihein fo feigi, Ther nuiei gifang cigi, ailemand fey fo weidhligh, def ex suey Otbde habe, pttfried B.t, Rap. 24. Cine veraltete Bedeutung, 2) eBetribt, trau tigy nicderselthlagens in welder gleidhfalls, versiteten Bedeus tang Dieee aDert in bem alten Grbidte auf arin ben Grofen ‘Vaig fantet. 3) *Dem Tobe nabe, in den epten Bigen Ties end, bog mur im Stiederf. and den verwandten Stundarten 5 Miederf fese, Ben dem Winbilas feigur, im euselt, faeg, im getind, feigur, im Sdmed. feg, wo aug Fegd der uftand eines Stecbenden ift. 4) Die Gefade mebr elé néthig und aly &R penend, verjagt, mutbles, rvelge SBedeurang im Hoddentigen alein nog Welig (@, Seige Soldaren, i. feiges gr Sei feiges Sees. ine feige Mtemme, in ber niebrigen Spredatt, i feiget Meni. s€r beries fh febe feige. ‘Anm, Sm Niederh foea, im Din. fej, im Goltind. veeg. Whevem Bedeutete oF auc einen iidermundenen Feind, . Frit ¥. Saigy und im Mederfiefifgen i €8 aud fo viel ale wenia, wo ef aber cin cigenes Wort au feyn (aeinet, welded gu dem Goth, fawai, dem augelf. fea, feawa, dem Seed. fae, dem nal. few, bem Feanp. peu, dem Let. paucus und alten Dberd, foi, fohe, gebitet. Sm Sterdeuthpen fautet biefes Wert mut feigs allein bie gelinbe Soddeutfige Ausipeade bed g made Hier beg ¢ exphonitum nothnendig, S, 1, Die Seige, plur. vie—n, die feitsige Fendt des Seigen: banmesy und biefer Baum felbft; Ficus L. ” Dieter in der Ma trigefgiote fo mertwiidige Baum iff aus Men nag Grieden: Jaxd smd 3talien, und von ba wnter dem Sulian mag Grant: reid ¢ und exdlich nag und nag in 46 Hbrige Europa getom: ‘Met, Begen einiger wonlicteit der Frucht oder Blatter fii: ten nog verféiedene andere Gemidhfe diefen Satmen. Die n= dianiféye Seige, Cadlus Ficus Indiea L. (ft in dem wirmiern Stmerite pu Hanley und Gat (inalise epfirmige Gelente, weldhe den Seigen gleiden, Die Ufritanifge Seige, Mefembryan- themum L. bat aitice Blatter. Das wiskrant it cine ber Eetanntejien atten berfelben, einem die Seigen weijen, D. t. einer mit gebaliter Gauft drohen, ift ein tre Oberdentityen ib: Tiger, veemutbtig ang dem Stal. moftrar ober far le fiche ad uno, entlepnter Musdrud, welder von ber ihnlicteit ter Gane mit der Frage des Feigenbaumes hergenommen fern {ell Gm Span. autet diefer ausdene hacer la higua, im Fran. faire la figue, und im mittiern gat. boy den Carpentier ficham facere, unb ficus faccre, wo e8 aber and ein Bet= Sidnen dutd Aufebung des mitten Fingers Sedeutet, und als eine Suiurte vetbotven wird. ‘Ham, Det Nahe diefer Fuse und idres Baumes it mit der Saige flbie aus entferntern Gegenden. ju wus getommen, ‘Sm Sat, (autet et Ficus, im Stal. Fico, im §rany. Figue’, tm Spon, Higua, is Engl. Fig, im Niedert Sige, tmDin. Sige im Swed. Fikon, im Gclavon. wid Wend. Figa wb Fik, and {don bey dem Ottfried Figo. Sit e8 erlaubt, ben einem fo alten und ftemben SBerte eine SMutimafung ju wagen, fo bat ectweder die meide, (aftige Befepafentelt der Grudge, (E. Seige adjc&h) oder auch ibte Grofe und runbe Geftalt gu bicker Be: ennung Gelegentelt gegeben, fo daf dieler Rabme ju Baty Bauch, Bueel, wicke und andern dices Gelsledtes gevdret, 2. Die Feige, plur. vie —m, ein Shlag; ein villig veraltetes Bort, welded nar nod in bem gufainmen gefegten Obefeige ig ift, S. diefed Bort, Bee Seigenapfel, deo—s, phar. die—apfel, eine tet Heiner frinseitiger Hpfel, welge den Geigen gleiden, und auf einem |trauge wadfen. Bex Seigenbeum, dew— es, plur. die—baume, S. 1 Seige. sey bem Ottfried deift diefer Barun Fighourm, bep dem et: fer Fichpoum, ep dem BBilleram Vighoun Bas Seigenblast, ves—eo, plur. die —blatter, eigentligy ‘bas Wart DEF Feigenbaumes. Ben den Giger wird das Gee bartégfied ber Hebe und SHindinnen bas Seigenblacr genanat; entieder al6 eine Unfoietang auf bie Geigendfatter, deren 4 ‘Hoan bedienete, oder von einem andeca veralteten nod in ben niedrigen Gyredtarten Wbligen Borte, woven aud das Ital. Fica, die weiblige Gam, brig if. G. Siete und Seucheglied, Die Seigendeolfel, plur. vie—n, eine Oberdeuthge Benennung tet hodhgelten Grasmiide, Ficedula Lufcinia altera Klein, welge im Stalien fdr cinen fehe {Gmuadhaften Bogel gehaiten ‘Adel, WB, 2.TH, 2. Aol, Sei 82 ‘izd, and dafelEft Beccafico feifts nicht weit ex Geigen tft, fontern weil ex den Glieyen auf den Geigenbiumen am hawfigfen uachfellet, Ge wird auch Seigendicter, Scigenfdyneppe, in: aleihen Saumnadeigall genannt, Bie Seigheit, plur, inut, ber BuRand bes Gemiither, be m bie Gefahe mene fs worbig und Higlia it, fheuet, die Bagheits 6. Seige adjedt. Seighéesig, —ev, —te, adj. ct adv. ein feiged ery habenk, feige. Unjee Gewoifen iff cin feighersiges Ding. Daber Wie Feighérsigteit, plur. inul die Zeigheit. Die Seigwarse, plur. die—n, eine guiften Theilé Ooerdenc: {ie Benennung aller grdfern feblerhaften Ervotungen euf dee Haut, fie migen meich oder bart feon. Gn engerer und aud im Hoodeut{chen liehen Bedeutung werden Befouders die grafern Ectjobungen am Hintern, und die venerifgen Biulen diefe act an den Geburtétheilen, Condylomata, mit diefem SRabmen Beleget, welde, fo lange fle den Blatter in der Geftalt sleigen , auch Seigblattesn deifen. ‘uum, Gam mittiern Lat, Heift eine folge Geigwarye Ficu Ficatio, und Fidus; entweder isegen ciniger dpnliqtett wit det Grud des Feigenbaumes, wwelde Gey einigen wrten dee Feig- waryen wirtlia Start findet, ober anc, (0 fern Seige ebedem ine jebe @etiohung bedentet haben mag, G. « Seige Mom, wd Sick. Sm DBoHmlegen Heigen die Griguarsen gleigfaus Fik, im Stat. Fico. was Seigwarsenteaut, seo—es, plur. inul. 1) Grofee Seigwarsentraut, ober Seigwoarsenwurs, Scrophularia L- 6. Braumwurs. 2) Chelidonium Lb.’ G, Sesiteravt. 3) Ratnunculus Ficaria L. @, Scharbod. aie biefe Pilen: gen Gaten ihren Ratinen ihrer OBirtimg wider die Fetamargen ju verbentea, Die Seigwiurs, plu. imal. eine in cénigen Gegenden iblise Be- nennung ter Tormentill, gleidfalé meyen idres Nugens wider die Geigwarsen, €. Tormentill, Seil, adj. et adv. gum Bertanfe beimmt, wes gm verteufen iit Korn, Ot, Vieb u. ff, fell haben, e6 ja vertaufer haben. owas feil biethen, eb gum Bertauje aussiethen, andere a biethen 5 im Dberd. e9 ausieiten, Gein gaue, feinen Garten feil bietben. Daher die Seilbictbung, plur. inul. 1 ‘it mix ihe feil, wind) von mir nigt vertauft, ibm niche um vieles Geld, oder fiit vieles Geld (ei it fiinf Thaler ift mit das Buch Feil, menn ie fo viel dafie ‘etommne, fo vertante ich e8. Som ift alles feil. Gu der Sprage deb tigliden Umganges ift Diefes Bort nur in ber abverbifipen Gefialt bli, ein Am der edlern Gareibart gebrengt man £8 auch ais ein Bevwort. sine feile Seele, ein niedriges Ge: taiitd, welded fi durd die Hofamng des Gewinges gu elem eweuen Lifet; 9 aud der Compares, feifer und der Supert, feilete oder feiite Gtatt finden, Gm Dterdeutfigen bingeaen be- Deuter eB iibertaupt gum Handel und Banbel gebitis. Dag feiler Ranfhandel uno Wandel wieder hergefteller werde, lunthlty v. 6. frever. G. auch wWoblie. ‘nm. Dieles Wert lantet in dent alten Feaamente auf Carin den Grofen veile, tm Exhwid, vail, im Riedert. vele, im Din, fal, im Sdwed. fal, und im Gobind. falur, wDaepter vermutbet, bag e8 entieder mit bem gatein. venalis, ober and mit dem Grieg, waren, ich vertaufe, verwandt fen. Giehe x Seiten, doer $eilbider, vee—s, plur. ut nom. fing. in einigen, bee fonder Oberdeutiigen Gegenden, ein Biter , welder Brot {eit bat, welder auf den Bertanf bidet, § De 83 Sei Der Feilkogen, des—s, plur. ut nom, fing. bey den EAU: fern, cine in einen eiferuen Bogen gefpannte Serle over viele mete Gcige, Melfing wad Gifen damit su serfoueiden, Bie Fevle, plur. vie ~ w, Diminut, das Sesldhen , ein anf dee ‘Dterame mit Ginidnatten veriehenes Wertjeug von Stahl, ane bere arte Strper died Riven Dent ju becrkelten, Tie ber Seite bearbeiten. Der Demanc mimme die Serle wide attr ape lib nist feten, MMefferitharfe Seiten , bresedige Gellewy ep ben ExhiTert. S, au Naipel. ‘ainm, Dietes Wort lauter in den Monfeeifren Glofen Fila, in ben ficventinatoen Gblefen Figila, in eigen gemeimen Dmne- atten ned segt Sugtl, tm Rieders, Souamd, und Din, Sine ¢ im Migeli. Feoi, im Engl. ile, im Sawed. Fil, tm Sélind. ‘Linel, em wif. Litet, Sm wWenditgen ift Pile, and im Bstm. Vio, eine Sige. E. 2 Seiten, te Sellen, verb, reg, a€t. welded nur in dew gemseinen Dand= tien Lig ily wow Dear wBorte fel, 1) il Naber, fet! bie: yen; iam iederf, welem, ism Oberd. ausfeiten. 2) Ned bem Prev einer Exae feagen. deine Waare feulen. 3) Dingens bandeln 5 yteders. velem, Din, falle, —S. auch Seiten. Qn den senieifaen Giosien wird giveiloter burg appretiatus eit erttinet, Seiten, verb, reg. at. mit der Seite bearbeiten, icing jevlen, kin Seal glace feilen, imicbs feiter, ‘auum. Daé Hauptwort die Seitung ift nue in einigen Bafam= menteguugen dbl. Gn der beutigen eingefgraintten Bedeu= funy lauset bieieg Wort im Sieber. filem, im Din, file ima ‘Anselk. feolan, im Engl, to file, imaBauif. peillio, im Bem. Pilowati. Ghedem tedeutete e6 aber eine ede Wet bes eikeus, wud ba if €6 mit Segen, (gumadt ba in einigen gemeinen Sand acten fi fetlen aud figeln blid if.) mit Siedeln, Sistem, Sillem, dem Let, polire, umd Griet. garvrer, ell maien, BenaN veCUNDE, MEN Kade vied ieust , (9 AWie Cadre sel eye 4a japl und felb gebiret. Die alten gateiner fasten fix molere nut folere, weil (oloeb gleicnfaie eine art bee Dieibens ifty und dareus entfand dag mittlere eat Folagium, Foula- siti u. ff eine aBaltmities ©. Suter. Dee Seilenbaltec, ocs—s, plur. ue num. fing. be den Fei lenauera , ein Soljeruer oplinbrifner Sit, bie Belle withiead bes Sanen ju balten, Bee Feilenbauer, dee—s, phx. at nom, Gng. ein Edin, swevioet Friien Hauer, d. i, verfertiget. Bas Scilicht, vee—eo, plur. von mebrern aieten und OQuanti= Cite, d1e—ey dasienige, mas vermitieid der Geile abeenom= mex wird; der Seilfand, die Selfpane, in eigen gemeinen Muudarten aud dav geiliel. Dex §eiltloben, deo—o, plur. ut nom. fing. ein tewealiger Earraubejtod, cine Zanye mit einer Sarrance veridiedener faiartelter, Seine Gtiiden Gifen dacein gu fpawnen, wean fle befcilet werden fouen, Der Seiltolben, dee—s, plur. ut nom. fing. bey den Geld: acbritern, ein boljernes Werkjeng in Gefalt einer Bin, mi finee Sligefjeante, Ringe, weide man vvielen wid, binein au fannen 5 ein dent wotigen aoniiges avertgeug. Rex Feilmagel, veo—o, pur. die nituel, beo dew Binns siepern, cin eihenes Bret auf der Bant, an welepes man i beit, mele befelet, becatpelt oder beidaber werden fol, anlebnet, Bie Seilfebafe, plur. vie — em, ein mur in den gemeinen Mund: atten ibliges Bert, ele, D. i. sum Bertanf deftinnmte , Baas ‘en gu beyeigen im ieberf, ejedem Velinge, G, Sil, 2, ‘tifen, Steine taffen fich Set 84 Seilfeben, verb. reg. a. melded aleidfallé nur in ben geme: ten Sundarten ibtigy ijt. 1) Feil biethen , fet baten, Buwar die Geleprrbeit feuiche dick niche papierne Sage, 2) Rag dem Preié einer Gade fragen, tan Fault niche alles, was man feilfder, 3) Dingén, handeln, bietben, Um eras feilfthen, ae feilidyte fo Lance, bis er es betam. Sn ter anfuindigen Hoadentioen Garreihort tf diefes QBert eden fo frend, alé bas Sauptwott ein Reiter, ber auf etwas bietbet, tum etwas bantelt. Sm Eawed. i falha, im Qétand, fala, aleihfaué bietben, ingen, G. 1 Seulen und — Seen Bee Seilfel, des—¢, plur. imus. in gemeinen geben, Feilftaub, Bellwane. Bie Seilfpane, fing. inuf. sarte pine, welde die Geile von einem batten Sitper abgenomnen bat, das folgendey ingleie gen Seite, Bee Geilfiaub, veo—es, plar. car. wie das voriges im gan: iv, Dut. x. Dee Jeim, Eden, G. Seam. a, Die Seim, die peinlige Geriatsbarteit, . 1 Sebm. 3. Die Seim, die Mak der Bug= und Ciawslder, S. 2 gehmr. 4. Dee Gein, vdec Seren, die eime, S. 3Scbm. Seimen, dak Zeitwort, G. Fiumen and Sebmen, Dic SeimMaue, S. Sedmiarr, Seiny —eey — eRey adj. et adv. welhes unter gwen Saupttes Ddeurungen betannt ijt, von meen jeded Die gente eine bioge Bigue cer erfen gu feon feeinet. 1. Gin gutes siujeres sanfeden abend, im der gemeinen ub vertranligen Syredart, 1) Gigentlig, Div 3u geben grove ‘und feine Gradre, 5of, 6, 10. akin jeimes , (Gang artiges) Gaus, vein {einer Garten. Wine feine Geftale. Yefouders von der Geftelt deb Gelidtes. Gaul war ein fener Maun, 1Gam, 0, 2, Kuve fermelte Diinglinge, Say. §, 16, Mtokew wat ein feines Bind, 201. 2, 25 eles Cor, a1, 23 bur ein fides Bond evthirek wid. dine feine iene, Eth. 2, 7. Ja lodig Gane fede fem, Gell. ‘Sein fagt in diefem BerRante weniger alé fin, ungeieds fo viel wie aang artig. 3) Figliri. (a) Bieinliy, webl gee Heider » gepupts eive nur im Miederfedi fein Uotige Bedearung, wo fidh fein machen fo viel ijt, alé fio vugen, Im Hod beucfden {agt man in der sertramticien Epredart, ex trea fie fgans fein, cr aebe fetm getleidet, d. 4 gang attig, dem Bebe flande gemig. (b) Der Ubiidt, den Bedticfnifien gemis, einen gevingeen Bead bes Borguges anequdraen, als viel, chen wf. fe engeigen widen; in ber vertiaulioen Spreqart. ie Friege nad) ibecs Darere Tote ginen feinen Thaler Geld, Gell. Ex bar cin {eres Dermsgen. Ex bar tin jernes BwoFom= men, Dut fdveweft eien feinen, (Gang attigen) Brief. see Gat feme Gaben, ch war ein Rind gueer re, und habe betommen cine ferme Geeles Weiss. 6 19. inden umd Budyen, denn die baben feine Scyarten, Hol. 4) 13. in verhungert siibudien fand inen feinen Diamant aged. © weld) ein fdhSner Kopf! wie fein die tiene i@t Bilan, ‘Wie mandher fest Duech eine feime Mieney Der blgder i ale Gols und Stein! Geil, Dit and Hijnild. wine feine Srage! ey das ware feint Wis fein serbridhfe du dem Cempel? Mare. Wie fein aft du une beade m cin Rand fof. 4 MOL 16) 14. 6 auch ben folgenden artisel. (6) Dein Bopijtande, ten goten Gitten semiif, dbr apt eim cece feimery axtiger, Steud, 80 ift cin any 85 Sei gan; feiner Mtenfch, Gel. Das ift niche fein. Die fei Aebenaact,, die den angenomumenen Gefegen bes BWohlftandes ge: mig if, de waren viel feine dente da, von gutent Stande und von guter Rebensart, Die feinere Wels. Sugleichen den sittliden und menfgtiden Geiegen gem, wo eB tefonders in ‘Dex abverbifajen Geftalt ibtig if. ster Aubm sft widhe fein, 1Gor, 5 6. Ex wandelte, das niche fein war, 2Cbton. 21, 20, By, das ift weder vom Sunker Hoc von Rieschen fein, Beige. Fx Manner, dieies elinge mide fein, Gell. Der Grreidy mit dem Lotteriesertel ft doch teine feine Sadye, ebend. Qu diefer ganyen exfen Bedentung Graudht man fein ald ein gemilbertes ob, eutweder von Dingen, die an und fi fish felbft weiter nichts als igrer Udfiet gemip find, odee auch vor vorgiighidern Gacen, wenn man ihnen aud gewifien Abfidten Hein pabered Gob beolesen will, 2 Batt, dine, fubtil, mit dem Nebentestifie des outer Ginfeyens oder Des Daran gewandten Fleifes, im Gegeniane des Groven. 1) Cigentlidh. einer 3wivn, feines Garn, fei- nes Tudy feine Leinwand, Dev 3eug ift febe fein. Seines Met, fein geriebene Sarben, eras su einem feinen Pal: ‘ver ftofen. iin feiner Gut, feime Steiimpfe. in feiner Sandjtein, ber aus feinen Theiten bepetet, ein feined orn hat, Mine Gade erft aus demGroben und dann ine Seine at> Geiten, 2) Gisinlish. (a) Bon fremben Buiage gereiniget, selintert, Seiner Sucker. Der Sucker ift midge febe fein. Sines Gold, feines Silber, ine Sache wieder im das Seine bringen, figitlig fie wieber in Ordaung bringen, wofiit tian aud fast, fie in dae Reine bringen. (6) wus fofbaren Materien, dergleidjen feines Gold w. f. f. find, verfertiget. Wer feine Leuchter, 2 Mf. 31, 8. Der Lendyeer von feinem Golde, Midael. Der feine Tifeh vor dem Geren, Nek. 246. Sm gemeinen geben verfieher man wnter feinen Wah: ren oft folde, die aus Gold, Silber, Seibe, wid andern tof ‘aren und thenern SMaterien’verfertiget find. Ce) Tit Aunt and efouderm Bleige verfertiget, se madyte das Bild mit aller Bunge auf dao feinfte » Weigh, 14, 19. Seine Stablar+ eit, Seine Waaven, im gemeinen eben, auch Finite Baas ten, Seine Urbeit machen, im Gegenfage der groben. GH oop weiterer Bedeutung, von det. befew UKE, in welche Wee: ftande die Srimer und Kaufieute ibe feb feim, exrra fein und fuper fein, vom Baaren aller Ure gut gedrandhen pfegen. (0) Bas aut einen Theil de6 Geyenftandes vorftellet, wid den ander mit ‘Woh lgefatien errathen liifet, win feiner Gedante. Teh fagte 9 thm anf cine feine Bet, mit einer feinen Mamie, Das waar cine febr feine Antwort, in feines Lob, ein feinee Tadel, sine feine PolitiF. Seine Veraniigungen, Was die GinbifdungeFrafe auf cine feine Yet reiger und Figelt, © Fabia, aud die verborsenten Cigenisatten einee Sage su entdeden, in einer Bopi, det tief ineine Gace efnbringt. ain feines Gefehmad, der auc die Heinften Sapsubeiten nd Febler empfindet. We ift won diefer Be von Seysubeir eben ide dee feinfte Kenner, in feines Bejiihl flix die whee, OH Gefegidt bey (einen Spanblungen jeine wabre WHE su ver- Bergen. ax if febe fein. ae ift ein feiner Sudyo, Wie fein! aie litig! Gn Riederfachfen nennet ran einen ‘ietiften » fo fern saan ihn fit eiuen Deudier hat, einen Seinen, nm, Dieles wort lautet in den meifen der vbigen Bede tungen tm Viederf, und Dan. fin, tm Gawed. fin, im Engl. fine, im §ranj, fin, im Stal. fino, im mittiern get. finus, Dat Gried, Oxaver fount” in ber erfien Bedeutung genaw da: ait iiberein , Daher and die Bedeutung deB guten Unlehens die etfie a4 {eon (cpeinet, Gms Shed, iff-wan gleigfals (Gin, Sei 86 fom ingelf, Hebeutet vine gelieht, und fin Ball. gwen wel und (den, Die Set, vimulus umd Cewuttus, fommen genan darnie iiberein, Qn den altefien DSerdeutiqen Dentmsplern hat fig viele sort Bisher nod nidt wollen finden faffen. De ie fttern wid netern Sptaden die Haug: umd Blaielaute gar oft amit einanber gu verwedietn pfegen, fo féeinen fi und Shean butib Geriegung deé Bifertautes aus fein entftendeit gu (eon; G. diele wWiarter, ingleigen Senfter und gunte, Heer ect, Seller hondelt in feinen Gedanken von den wigenfhagten dee Deurfdyen Sehreibart, 6. 42—64 auf eilf Blattern yon ber was fein Deurfey if, witfE aber dafeldfE medtere Bereutungen Diefes Wortes unter einender, von twelden Dod einige von Bee Sprade und Sepreibart mide eimmadt wblis find. Sein, adverb. telget bas verige Wort ift, aber in bee verteans lichen Gyrecart und im gemeinen eben nod) auf eine befondere Met gebeauche wird, fr gehorig, wie ef der Bodifand, die QORGE erfordert. Daf es fein anlége auf dem Leibrode, 2MVl, 39, 19. Dit dienet eB bio den addr des folgenden ‘WBortes pu verfkirten, ober andy die Rede gu verlangern und ihe ine gerifle inde au geben, befonders wenn €8 vor Beys wd Siebenwértern fehet. amit der Kale fein felt palte, eyo n artig, fein rupig. Sein vertedglicy mir einander (eben, ‘Rinder, fipt fein flille, lernec fein fleifig. ‘Romm fein baib wieder, Geben fe mit fein viel, Mad fein gefeowinde, Mad) €8 fein Fars, ue fein HSbnifsy! in Heiner Seind , die® terme fein, Will durdy Geduld ermiidee feyn, Gell ‘Anm, Dieles fein tommnt mit dem Lat, bene, und Frany. bien, fo wool in dem lange ald dem Gebroudhe Dberein. Die Suiederfadfen teanen eB in diefer Geftalt wenig, foudern ge: brenden defi fbr iib>e. Seind, adverb. Sap enmpfindend, mit den Beitmirtern fey tnd werden, snd dee dritten Endung deb Gegenfandes. Jofeobs Briibee wurden ihm feind, 1Mol. 32, 4. Gennaherid war fein den Bindern feaet , Tob. 1, 18. Tedermann it ibm feind, Sie find einander feind, haffen einander. Jey dim Feinem Dinge fo feind als dee Aiigen, nm, Dieies Bort ift eigentlig. cin Beewort, weldges aber sue a6 ein ebenvore gebrangt wind, 6 iff i det Eprage bee tiglicen ttmganged am lichen , wo man aud ben Gompas ratio gebraugt. Da wurden fle ibm noch feinder, 1 Me 5. inem fpinncjeind, codrfeund feym, kruden im ge: meinen geben einen Hoben Grad des Halles aus, Slede das folgente. Ber Find, veo—es, plur. die—ey Fimin, die Seindinn, phir, dic—en, 1) Gigentlidy, Perfenen, welde im Sriege Sfentlide Gewattrbitigteiten gegen ehnandee anéiiber, Die Seinde werden gefdplagen, seriteeuer, sites anu. ff. 0 Dieied aBort oft auc) im Singular als ein Gollectivum sebraugt witb, einen Ganien feindiider Getdaten st beseidnen. Der Gcind riiet an, wird gefdhlagen, fiiebet w. ff. Die Abe fisheen deo Seindes vereiteln, Den Seind im einen sinters bale locten. 2) Qu weiterer Bedeutung, eine Perfor, welge cine andere erion ober Gace bafet, ibe gu (aden (ust, in Heimlicher Seind, ein offenbarer Seind, Sie find Seinde, fie bafen einander. sin abgefagter, gefdpworner Seind, tm gemieinen eben, ‘ber den bicjien rad des Saifes empfinder; &. auch Tooifeind. ae ift mein Seind. Gidy femanden sum Seinde machen, ibm sum §einde LeFommen. ae made fh durdy fein fepledees Beteagen die ganse Welt sum Seind—. Sich fiie jemandes Seind extldren, iin geind vom Urbeiten, ‘vom Erinten, vom Spielen w.f.f, Figiivlidy auch, wer eines oe anbern 87 Set antern Bfigten, SBillen uf. f, vorfenliy entgegen Sandelt, ‘itnen ‘in Seind Gores und der ugend. Mansel ‘Und rmuth find fehredtliche Seinde der men(chlichen Gli: feligteit. Griirmifihe deidenfihajten find Seindinnen dex Gefandheir und dee Lebens, Gonnenf. 3) Jn der engiien Bedeutung, der Teviel, gemeiniglicy it dem Bevfage baie. Ber boje Seind. nm. Sind, ep dem Miybilas Fijand, bey bem Sero und Dttfried Fiane, bey dem wileram Vient, tm angelf. Feond, Fynd, imMicderf, Siind, im Din, Siende, im Sdwed. Fiende, im @ngl. Fiend, im Sélanb. Fiande, ift eigentlic bag onittel: wort des veralteten Zeitwortes fian , hafien, bey den Edniti fieen Didtern veben, weldes nur eine Figue des Wngell. vi- Bian, fenten, Vigent, Dtetd. ebedem Weigant, ein Srieget, eater, und Wig, Vig, Series, Select, itt, S. Sedicens fo baG Dicles Wort junsidhhd den Begriff offenbarer Gewalttetighel= ten mit in fi faifet. *Seinden, verb. reg. 2. welded noch in einigen Obertentfoen Gegenden fin Hate abtid if, im Hoddeutinen aber auger der Buiammenlegungen Anfeinden und Derjeinden midge mebe get: tet wid. 6. da6 vorice. indlidh, —er, —ffe, adj, et adv. 1. @inem Geinde abn> fig, ah ensprndend , und diefen Sef burd bie hat beweifend, a) Gigentlich. rift feb feindlidy gegen mich gefinner, Seindlid) Handeln, Sid) feindlich, (ale ein Feind,) gegen jemanden betragen. stinen andern feinolidy angreifen, bee handeln, Blage nid immer, o Seeund, von einem {eindlichen Sdicfal, ‘Weldhes wir feindlider noc in fd>warsen Stunden suns bilben, Bae, ©. Seindfetig. 2) Flalinlih find bey den Mablern (eindlide Garben, welde fig nidt neben und unter cinander vertragen, ‘Farben, weldee neben einauder einen unangenetimen abi vere ‘urfachen , obet went fiegebrocten werden , einen darken Ton bere ver bringen. 2, Dem Geinde gedirig. Dae feindtiche and, das feindlidhe Seer, dae feindlicde Lager. ‘unm, Fientlih femme (gon bey dem Stotter debraudt auch dad im Gocpdeutfijen unbetannte § Seindfeligteit. Bie Scindfebafe, plur. inut. fap, und bie Reigung dentetben ‘hitig gu erveifen, bie Neiguung einem andern ans {ibeimolen an (aden. Seindfihare wider jemanden begen, baben. In Seindichafe mit jemanden feben , geratben. id) jemandes Seindfihait auf den Sale laden, susieben. eine alte Seind: feat seven jemanden tragen. Seindfdbaft auf jemanden werien, Ale Jelndfehait ablegen. Mer ging voller Seind= fihafe weg. Seindicaje unter Srennden ftiften, anfpinnen, ‘nm, Dieies Bort lautet fon bey dem Seto Fiantsketti, Yep bem Ctifried Fianelkaf, Geo bem Merter Fientfcaft, bep dem Strofer Vientteaft, im Siederf. Sijendicdhap, im Din. Siendstab,, im Sawed. Fiendskap. Seinofchagilicy, —er, — fee, adj, et adv. det Seind(batt ge- ami, Feinbfoaft vertathend. ein feinoidraitticyes Gemiith, Betragen, Bole ater dee feinolid, oder eimdfelig ublicer find. Seindfelig, — er, — fe, adj, ct adv. 1) Bur Jeindiatt ge neige, und diefe Netaung vertathend, iin feindielges Bers aden, Gich feindfelig gegen jemanden flelen, sev fabe maid) febe feindfelig an. in feindéeliges Gemiiry haben, Sid) feinojelig gegen jemanden beseigen. 2) *Dem Feinde aetirig, im Hoadeutfeen nngenthutic » ob eX aleid in diefer Bedeutung einige wRabl in der Deutlayen Bikel vortomus. 3) *Gu Dpig idhteie fie Bei 88 Teldender Beteutuna, was gebalet wird, verbapts dod mur im Doeroeut{tien. Sich feimdfelig madyen, verbaft, Gir. 207 8 Dae find feinofelige Sachen, Die Geindjéligteit, plur. die—en. 1) Feinvetige Gefinnung, Geueigtheit yur Frind(sait, ebue plural, — Seindfeligheit gegen femanden besen, Geindfaaft. — Seinbfeligteit _anfpinnen. 2) Geinbetige Saudlungen. we hat mir mance Seindfeliae eit bewiefen, Den Anfang mit den Seindfeligkeisen machen, fim Siege, Bie Seine, plur. car. dab abftractum bes Bepwortes fein, bie feine Befsefienteit einer Saige, wofit aber bad folgende ik: liar und antindiger if. Die Seinbeit, plur. ie—en, 1. Die feine Belsatfentelt einer Eade, oe Plural. 1) Gn der erfen Sauprtedeutung des eviwertes, wo es doe nut yumveiten in der deitten figliligen Bedeutung gebraudt wird, ie Seinbeie dex Cedensart. Nod tebe 2) in der gente Sauptbetentung, und deren (amt: ligen Wnterarten. (a) Die Seinbeit dee Tuches, der Beitr wand, dee Garnes, deo Pulvers wu. ff. (0) Wie Seine heir des 3acers, des Goldes, ves Gilters uw. f. f. | Die Seinbeit eine Waare , wenn fie mit beionterm Gleife verter: Gt iff. Die Seinbeit dee Pinfeley ves Ansdruces, ten den ‘SRableen, wenn der Gheratter eines Cryentanded nad allen, ave ben Gleinflen Bigen bepeidinet wird. (0) ie Seinheit eines Gedankens, einer Antwort, eines Lobes uff. wenn nur ein helt des Gevenftantes voryeteler wird, und man den ander mit WBobigefuten extatten ligt. (@) Wie Seinheit vee Ge: fdmadtes, been Dermigen auc dic tleinten Edsnbelten und Feber gu emofinden. (f) Die Getaialictelt, bey (einen Hand: lamgen eine watren wo(idten ju vertergen, 2. Geine Dinge fetb@, Doc) nur in einigen figitligen gillen der smenten Sauproeden= tung {eine Gedanten, eine Bige, feine Wendungen. stim Gedicht, cin Gemabloe, weldés viele Seinheiren entbalt. ‘nm. Gut gemeinen eben ift att Dielee Sauptwertes and guelien Seinigteit ibtih, weldes aber im Hoqdent{gen un- bel und uingewibutich if Seinkdenig, — cx, — fle, adj. et adv. ein feined Born babend. Seniges Sciefpulver , im Gegeniage deb grobFérnigen. Bas Seintupfer, des 6, plur. von atehrémm Meten ober Cutan: tititen ue nom, fing. im Siittenbaue, fehe teines Supfet, Ieeibes ah Rojentupfer genonnt wird, weit man demfeiten in ber Seomelpiitte bie Gefalt runder unebner-platten gibt, melge ben Stofen gieigen. Seinféulig, adj, et adv. cin nue in ber Bantanft Wbtices ort, woo ¢6 von Derienigen Eauienneite gebraugt wird, weide am angenetnifen in die Stugen fut, b, t. wenn bie Eaulen o£ ie del von einanter entfernet find; nabeiulig, feyenfeulig, evar, im Gegeninge det fernfeulig. Ber Reinfptter, des - s, plur. ut mom. fing. bey ben Mad: fern, ein irbeiter, melder die aus dem Gratien jusetvigten Madein auf einer feinern Sdeibe von taht pouiret; der Befe ferfpiner. Seif, ees ~ ete, adj. et adv. melded vornehmity tm Ofer: deulven fir fere GOILd ft, aber aug in der edlern Eareivert der Hewdertien gecraceht wird, Seite ToiDber und Bécte, SMO, 32, 14. hee Jungen werden Feit, Hiob 39, 7. fe Kinder, Tob. &, 21, Cer feifke Domnerstag, in ber tii: fiben Sirde bee Donnerstay vor der Widermittwodse , we man nec Sucen vnd utter een darts Stans. Jewdi gras. 30 engever edeuting nennen Lie Sager das Bett des Metiwld: bretes welges auf dem Zimmer Leaet, vas Seif, oder dae Weif. Seite Secleny figiclion, aus elojigenigfamtels tatte ‘and Sei in feifter Gippiger, wort: und 89 xd unenapfindlige Gecten, Blumenteiger) Dortrag. ‘Mam. Dieles Bort lautet bey dem Ottfried feiazit, und bey bem Rotter feint, ep dem Gero ift fein dic, und im @agl. und Franjef. Foifon Frumtbartet, 6 feeiner, dap ‘ef von dem alten, med im Qiederf. fidlicen fSden, nahren, nabren, herfomme, &, Suttern und Vater. Das gat. obefi fett, und obefare, miflen, find genau damit verwandt ‘mal ba bad o in diefein Wort night mefentlich ift, fondern man atid) mebrmablé beffus baflir finder. Gm Oterd. lauter eg fee baufig nut cif oder veifi; ES. Weis. Gu eben diejer Mundart wird 6 in ollen ben gaden gebrangyt, in melden im ‘ogdent: feben fete Hbligy if. Die SeiNladee, 6. Setrader. * Die Scifie, plur. inul anger you mebrern -feiften Bingen, Ddic—m, die fette Belaffenbeit eines Dinges , und ein folder fetter Sitper flbf; aleicfaus mur im Dberdeutfpen, Die Secle foil mir werden fart, Gleid) als von Wart und filfen Seiften, Dpib WF. 63,3. ‘Bey dem Rotter Feizti. 4 Seiften, verb. reg. melded fo webl in der thitigen als mittiers Gattang fin Oherdentgen UOlia) (ft, fax feift magen und (eit werden, Die 3eit deo Geiftens in den Waldern, die Beit, da bie Seomeine jur Meajt in de Wilder getrieben werden. Bee Feiftecling, vee—es, plur. die—ey im Sberbeutigen, 1) tine Unt ipfel, melaye grog and anf der einen Erite roty find; um Zelle Seimfterling. Grif muthmafer, dap e6 diet fiir Sdufterling fede, weil diefe Gpfel die Grope einer Fauft ten, 2) Cine Art groper Pilse, im der Grdfe eines Becens, ‘und in ber Geftalt eines Milbergettdfes , weldhe eben gelb, unten aber elf fint. Das Seiftiagen, 1 plur. ut nom, fing. bey ben Sager, ein Jagen, oder cine Jagd, melge aur Feiftyeit der Hirige an- segelet wird, pic Seiftigteit, plur. inul. die frie, 0.1. fette Reigaffers ‘eit eines Dinges, dod mur im Dberbeutiben; dre Seite. Bie Seifiseit, plur. invl bev Den Sagern, die Beit, wenn die ‘Givihe feift oder fett find, welged im euguse und September gu feon pfieget. Dee Gilbcl, ves —6y ph ‘von mehrern Mrten ober Quantiti: ten, ut nom, Ging. ein mnooltommener Gammt, defen afsug Eribe, ber Ginihteg aber Gar ift. Wir baden dieles wort amit der Gadhe (l8(t aué Stalien ober Grentzeic befommen, Sm Stal. heist der Minis Felpa, ‘Bhort wegen ber jotigen, Cinem Gelle aguiieden Beteaffenbeit diefet Benges fo wobl, ald Deb Difibes und Gemmtes, welder legtere im ranp, Velours, tm 3tal, Velluto, im Span, Veluido, und tm @xgl. Velvet ‘heift, von dem Gat, vellus abftammet, G, Sell und Salbet, ppie Silber, &. gilber, Ber Seles, ober die Seldhe, ein Gilh, S. Dale. Das $e10, deo—eo, plur. die— er, Diminut. das Seldchen, erd. Sefdlein. 1, Gigentlidy, ein ebener Theil ber Dkerfide ‘bes @rbbebend, im Gegenfage bes Gebieges. 1) Im eigent: Midge Werftande, in melden ef in der Deutiaen ibel nigt feiten lit. Bevde any der Bergen und anj den Setoern, ‘Set 171 §. Jn dao eld, Das Ronigtbal beifers 1 Hl. 14) 7. Ee aud, das §elo Moab, gef.21/ 20, Hae eld Edom, TMert, 4,15. Das Geld Rphrarm und Samaria, Obadia r wie elyfdifthen Selber, ber Mufenthalt der Tugendbaften ned Diefem geben, in der Mrethologie der Grieden und stimer, Dah dele tm Hosdentfaen jeg groften Thelle veraltete Bedew- ‘ung vecrautpligy die ere und eigentlige ify wird unten ané der Fel 90 Anmerting erfellen. 2) Figitlid, werden nod in dee Bau- funje, bey den Holsarbeitern und in vecihiedenen gebendarten ebene mit Qciften oder auf andere Met eingefagte Bertiehunsen einer Gace Selder genannt. Deraleiden find die Iwifeneiiune aifgen den Balten an ben Decten der Gebiude, G. Selderdedte, Die leeren lige einer Haljernen Wand, welche dure die wer- ‘bindung der Siiutenbiinder und Wiegel eutjtehen, und auch géicher ober Sache beifen bey den Zapbindern , der Aaum eines Gales anifgen den Reifen; in der BWapentunfey die Oberpige des Sahitdes oder eines Theikes defetben, gum Unterfariede von dex darin befindliden wittern, giguren u. f. j, eim geldner £éwe im blauen Selde, welde in ander Fallen dee Grund genannt wird u. ff. Bermuthlidh gechiebet e& anc in dieler MbTet, dab die Ceefabrer grape Gisiden in den nérdligen Bewiifer isjelder ju nennen pfegen. 2. Jn figitienem Berfande, in welder dtefes Wort unter ver fehiedenen toeite @rweiterungen, theils Cinfdrintungen iiblig if 1) Qu weiterer Bedeutung, der augerbalb ber Etadt, bes Dorie befindlice Cheit der OverRiche ber rdtugel, et mag sun ebe:: odee bergig feony ber Swifcentaum guifen den Gtadten und Dirferu ‘Su Dieien Werfaude merbden oft alle gu einem bewotnten Dete ge brigen unbewegtiden Biter, fie migen nun aus Getreidetand, ober aus Biefen, Waldern, Meintergen u. ff. bejiehen, die Slur, das Selb genamnt, Bas Sradtfeld. Dao Lindenaucr $eld. ‘Muy feeyem Selde. Das Wild und die wilden Thiere auf dem Selde, 2 Mef. 23, 11, Set. 27, 6. in Rehe auf dem §elde, 2Sem, 2, 18. Mie dem Auflerwertem weit ms Feld riiten, Goll in diefem Berjeande ein etener Sheil der exdpice bepeiconet werden, fo pReget man die Beowdrter flac und eden beygufiigen , wofiir in der Deutigen Bibel au Blachfeld iidtid {Rl Dahin gedioren aud die inn gemeinen Leben ibtiden abver: biften und theilé figitligen Sierensarten , iiber Seld geben, fabrest, verteifen, iiber Selo feym, vericifet (eon, idbcr Selb bertommen, 2€am. r1, ro, vou einem fremben Ore; melee Musdsiide bog mur von turgen Mellen, welde ig nidt weiter, 416 von einem naben Arte gum andern erftreden, gebraudt were den, Die Sache frebt mod) im weiten Selde, ile ned feb angewif. Seine Liebe febe modh in weitem Selde, Sier haben fie ein weites geld vor fich, einen reigbaltigen Gegen- Rand, von welayem fic viel (agen Tiff Unjere PAichten find ein weites Selo fiir unjere Tugend, Gell, 2) Gn engerer ‘Bedeutung, wnrer verfehiedenen Wesiebungen. (a) Qu Bepiehug auf in Sriegshece, fo fern e6 fio, wenn e8 tbiitig fit, aufer den Sradten in Rigern u. ff. aufiate; ohne plural. 3u Sete geben. Im Sriiblinge pflegen die Truppen in das Geld 3u viicten, im da Seld 3u sieben, E. Seldsug. Der Seind ge: teauet fich mide, dae Seld 3u balten, wenn et fic in be fejtite Otter wirft. wine emee im das Seld flellen. 3u Selvde Legen, (id su Selde viinem, 3 Selde blafen , aura SRarione, find im socdeuticen verattet. In nod engerce Be. Dentung bezeiqnet es den Play, welden gwen Qeere in ber Suslaept einnedmen. Der Feind wurde aus dem Sele ge fdlagen. Das Setd réumen, verlieren. Dae Seto behatten, behaupren , den Sieg davon trayen ; im mistiern Lateine carni- pum obtinere. (6) $n Regiebung auf ben Bergau, ver Theil inet Gebirged, welger gebanet wird ober gevauet roevden tann, aiid obme Plutal. Das Feld aujichliefen, fidy mic Bibel ims Geld legen, das Seld verfabren, ¢@ mit Grrecéen und Grélien &ffinen, den Betghau in demieiten anfangea. Un: exiihroten Seld wo nod Eeine Arbeit gelbeden ijt. Sn engerer Bereutung, der einer Zeoye gum Bane eigentdiimtig angervie= fen Zheit eines Gebirges. Gein Seld evfivectt fich fo weit. a3 ine or Set dmem andeen in das Sefd Pommen. C) Sx Beiebuug auf en terbau, det yum Gerteibebau befimamte oder beyneme Theil dee Geapice , im Gegeniage dex wWwiefen, mBalder uw. ff (G. ces,) wo diefes Bort oft colective obue Plural, oft aber erm mieftere einyetne Glidhen diejer uct ausgedeuat werden fol: fen, mit bem plural ibid iff. Das Geld banem, 6 gue 9er- ‘varbringang Des Getreides gechitt macen 5 ingleiden fi bieter Belsiftiguns verpialig widmen, G. Bauen und Setdbau. Sym dae etd fabeen, 3u Selde fabren. i auf das Seld fiibeen. Die Seuche flebe nod auf dem Selde, Der Ader mann sieht 3u Selde, mit dem YAuge, Mud das Wild sicher ober gebet su Selde, tenn ef fic aus den Wilders auf das Gieteeideeld Graibt, Gebauete Selder. Die Felder siegen bbeadye. Gm gemeinen geben beyeignet Diefeé Bort auch ben Aaerban, aber Felbbeu feb. eter, welshe man um dev ‘Biffe willen, nicht su Selde mugen Fann, mache man 30 ‘wiefens &. Seldwicfe, Jn engerin Berftande veritepet man unter Seld auch das, mad an onbern Drten eine re genannt seird. Sunisig eter ins Seld Habem, b. i. in jeder Arty mele doe, wenn Drep Sten lid find, 150 %ter ansuacht, Bis ich bedeutet Selb die Gace, deren man vor ander tunis if, twit welder man fi vor andern gern beidiftiget. aber Laffen fie mid) nur eejt im mein geld Fommen, Geil, ecedem war €6 ad, {0 wie Ueter, ein gevifes Feldmap ; eines veldes lanc, in ben alten Gedidte anf ben b. ino; ©. Seldweaes. 3) °3H ber weitejien edeutung » weld aber im hosteutiden veraiter ‘ft, ein ganged end, cite Proving, Lind fade es im ale Seld dee uErbes Tiael, Mich, 20, 65 im alle Linder fenelinifeyen Mrbrbeils, Migael. nm, Die meifien der bigher angefilirten Bebeutungen font- men aug iu den folgenden Bufammenfenungen vor, — Dicles Bort Lautet {oon ine Longotard. Feld, bey dem Ovefried und Rotter Feld und Felde, bep dem awilerant Vele, im Miederf. Din, und Sewed. Felt, int angels. Feld, Faeld, Fild, im Gugl, Field, im @fiblind, Pio. Grif leitet e& von (Ellen ab,, weil bie §rugtieer burg Ausrotturg der Wilber und Fa tung bet Bauime entflehen ; Wacker von der alten Fela, Krieg filbren, und dent 2at, Bellin s Sore ater von plart, eben, gle, Selind, fletia, eben madgen, weil geld im Bingelf. auc) Flee inter. Dem fe, wie ihm wolle, fo fdeinet der Beariff ber bene wittlis ber erie unb Herr(hende in Diefem Worte gu fen. gin Scowed, ft Fala nod iept eine bene, Deiter wird (ih die Wogamarang eines fo olten und fe wenig verinderten awortes anit Genifpeit web nidt treiten fafen, ob man gleiey ver(qie: dene mahetqeinlige Nurmagungen anfiren fBunte, Das ord. Fjald, Sielo, ein jibes Gebirge » Gelfenciten, feeinet bis von gang verféicden su fern, &. Selfen. Sm porestfcen betes tete Brdrn, dean Seindind aw Folge, ein Land, und Gril b suciiet, bap in den mittiern Beiter villa und Seld vft fic einan= ‘er gefegt worden, von welcper Berwedhfelung noe fu Bietefelo, BirFenfeld, wichofeld und andern Fahmen von Stadten und Dirfern Gpuren vorhanden find. Der §eldaltde, des—es, plur, die—dre, in bee otimifgen ‘Since, ein teogharer Mitac, welegen man titer Gelb tragen fan, ober im Gelbe fep ben Sriegebeeren gebraucht, Die Seldameife, plur. die—w, eine aet rother oder icpmaryer Ameifen, welde tleiner (nb, al die BBalbameifen, umd im Getreide und auf ben Wieien bauens Formica rubre L. Der Séloampfee, ves—s, plur. inut, eine Gre tieinen Sauer: arupferé, rielget mit berm gtifern cinerlep Sraft at. 92 eine airt tridern ober iiihen Beadicern wipe j Sta Ber Séldandoen, dee Biofpoley, else out den Cure) chys arvenfis L. GlicdFraut, Die JEld-Ancmsne, plur. die —m, G. Adonis Biume, Der JEldangce, des —s, plur. ue nom. fing. ein ager gwie foen grep Felders, cin Diain, Die §Hld-Uporbete, plur. dic—n, eine Bpotbete, oder bet nithige Boreath von sirgenepen, jum Bebuf eines Srieagheeres n Gelbe, Daler der Zeld= UporheFee, deo—s, plur, ut ‘noni, Ling. welder berfelben vorgefeget if. Bie Séloscbeis, plur. die—ent, bie jum Feldbaue getirige ee ‘eit, fo fern fie anf bem ede jel sefgicdet 4. 9B. das Ai: ‘gen, Gyen, Siem, Graten, Dilngen w. ff Die Seloace, plac. vie—en, bie Ut, but, ble intheilang dee Geteedefeber in drey Glafen. Die Seldarten alten, vers wedieln, Yet, pie §H10- Actillecic, plur. inuf, die bey den Seieyedteeten ion ‘elde withige attiderie, jum unter(iede vow bec in deu Gejeune gen befindligen, Bu Bion Fefnbet fi ein Eaifelidy + PSnige liches Sel0= amd Saus t tile Ober -Seugamte nos veri Ber Geloarst, ves—es, plur. die—aeste, ein Seyt fii die Truppen im Felde; ein eid vredicus, Dee §elobach, des—eo, plur, die—- baeche, ein Bag, rele ger fein aBavfer nue von Bem im Gelde jufammen fefenden Ne- genmafer evbitt folgli nigt gu allen Seiten fiefet; oer ee senbach, GieBbady, Gufbad. aw Jeldbacken, des—o, pur. inut. bey den Baden, dab Baden und Berfeuden des Brotes ber Feld, auf die. Diet. Dae Seldbacten iit nidhe idderall erlaube, Ree Seldvacter, deo—e, plur. ut nom. fing. ein Wider fit bie euppen im Gelbe, oder im Lager im Dberd, der Selvbsct, deo—en, plur. die—en, Dater der Seldoicenmeifter, uid Obee Seldbadtenmeiter, ber den Feldbicern emer gangen Atrace vorgeleaet its die SelDbaterey, der Det, wo de Felde bide arbeiten , mit deut dagu nitbigen Gerithe, ingleigen das Baden des Brotes fie die Truppen wud die fimmtligen bapa sehirigen Perfonen5 vee Seldbadtofen wf. f. Bie Geld-Baucvie, plur. vie—m, ive Batterie im gee, jum Unterficde von einer Batterie in ber Fe(tung. i Dee Félobau, deo—es, plur. ear. 1) Dex Bau, b.t, bieBue bereitung bes Geldes oder Mets jut etvorbringuny deb Bes telbed ; derAetertau. Sid) von Bem Seldbaue nabeen. Sich auf den Jeldbau legen, 2) Die jum Feldbaue withigen ster ober Gelder. Das Buc har vielen Seldbau. Bee SElobauee, ocs—s, pluc. die—m, an einigen Oxten, ein Bauew auf ebeuem Gelde, guan Unterfgiete von den Berg: ns Seoirgeaesn, ' er SelObatim, deo—eo, plur. die—baume, ein einyetne Baan auf bem Belbe, Cieg. 17 29. Sap. 30, 15., elnbens ben den Bogelfietern , welge ttre Qeimeuthen auf folgen sBiu- tugn befetigen Da fie Denn aud Platrbdume beigen. Bas §Hlobére, des—es, plur. die—en, Diminut. dae geld: bettdyen, Oberd. Seldbertiein, ef leidtes Bett, welded he sufammen legen Uaifet, dergleigen feh die Officer und andere Aerionen im Sede ficen ember von Bice me be Be: rauhes, OdEE aud von Faleen, gufommen iegen; S. $e 2 sane. Fallfang, Cece t SelDbEPfTR, veo—eo, plur. imul eine et Bepfu Vilpaligen leg beien ittern uab gettedten vase, gen Stimmen , welge auf den bisten Gelbera wigfet; Arte- milia campefttis L. DefenFraut, wilde Stabwurs, Bie 93 gel Die GelObiene, plur. die ~n, eine Wet atofer, MGmarse, rancher Bienen, weige oone Yfese auf dem Felde und in Wilder in ‘ellen SBiumen wobnen ; Apis agrorum L. Walbbiene, gum Linterfaiete von ben Gartenbienen, Die Fedbinde, plur. bie—m, eine Binde, welde die Officier tant Den Seid teagen, um fig Dadurey nit mur vor anbern eup= yen, fondern ad von andern Sieaimentern gu uuterigeiben. hedem waren fie nur im Felbe ibid. €. Scharpe, Die Gobinfe, plur. die—n, eiae Bet Binfen wit agen, trad fvavigen SBlittern , welde anf ben Geldern wnd trocenen Biefen waafeu; Juncus eampeltsis L. Bie Giobien, plur. die—en, Bienen, welde obne Plear anf tem §elbe ued in ben MBatdern wild wadfen; Golsbirnen , die rue bes wilden oder Golsbirnbaumes,, Pymus Pyrattes L. Die Géloblume, plur. die—n, eine ede Blume, welge anf team Jelte, utd alfo wild wiser, jum Untertqiede vor ben Gartenblumen, Sn engerer Bedeutung fret ane wot dee Ginjerich defen ahmen; S. diel Wort. Bie Gélobobne, plur. die—n, alle Aeten von Bebuen, welde auf bem Gelbe gedanct werden. &, Seighobne, Sanbobne, Die tleinen Feldbshnen werden in iederfesien Gandsobnen genanat, weil die Binder fie, wenn fie gefogt find, ens dee ‘Sand i effen fegen. Die Géldbeeite, plur. yie—m, eine Breite sragharen Feldes, {n ber Ganbwivthfcbat in Wiederfaqfen cin Ramp. G. Breite2. Die Jéloveiide, plur. vie—w, eine Brikte Ghee einen Graben ober Bad auf bem Gelbe, Die Feldeeuttwébre, plur. vie—m, dle Adahung an dee ‘Brifooebve bes bededten WBeges nad bem Gelbe su; das Glacio. Dee Flobifc, dee—ee, plur. die—biifehe, in der Land: irthigatt, ein Bulg, b.4, eines Gebers von unterteye, rwel= eed van andere Gelilge abgetonbert auf frenem Gelde (eters im Dberd. cin geldtopi Die SEdcalblehe, S. getdtaletihe, Die ilo- Caffe, plur. die—n, die Case ober der Boreath des fir bie Cruvpen im Felbe nitbigen Getdes, nebft den dayw ge- Birigen Derfenes, er Seld+Ebietegus, vee—si, plur. die—gi, ein Ehirut- ‘ue fie Die Truppen im Gelde, S. Seldfderer, Die Glo Cidscie, . Gindleufee Das §éld- Confifierium, dee— (tori, plur. die— teria, ein ‘Confiforinm, ober geilides Gerige, unter welder ait mur bie Geldprediger even, fondern wor weldent aud in etnigen Gdn ‘ein bie Goldaten in geitlien Dingen und tefaden ede ned= sen, life. ie Gblo-Cypetife, plur. die—m, G. Erotiefer. an eini: gen Drten iis and ber gemeine Wasporber water diciem Nabmen befannt. Ber Gelovegen, veo—e, plus fing. ein Golbatens om. beaen, gum Wntecfaiede von einem Galancerie Degen, Stas Dentendegen ¥. ff Ber Gélodied, des —es, phir. die—e, 1) EinDieb, welder Beivicidte (eblet, Gimin, die Selddiebinn , plur. die—en. Daker die Seeodieberey, plur. die—em, die Diederey welge fm Gelde, d.t, an den Geldfridten begangen wird, 2) gine ast Eperlinge, . Baumiperting. pie Sélddienitbacteit, plur. die — en, die Dienbarteit , wel= ee auf den Gelder eines Gutes Gaftet, obec dasienigey was die Grunttiide eines Gutes einem ander gu leiften, oder vow ecnfeiten ju feiden vertunden find; 4. B. dad Rea der Tritt, ‘hex Bafferteitung, bes Galnrweged wf. fiber eines andern getter, Sel Die HModiffel, plur. die—n, S. Saferdsftel. Selodbercis, S. Srabwoursel, Ber geldénsian, dee—s, phur. inul. eine wre bed Gryiané ‘mit vier Meadl eingefGnittenen Kronen, welde auf den Felberm ‘und trodiien WBiefen widget; Gentiana campettris 1. Die Séloéebfe, plur. die—m, Grbfen, welee anf bem Belde se= Hauet werden, gum Unterfdiede yon den Gacteverdfen; Seld- {Soten, pie sélverdée, plur. die—my cine in Gelber, ober geome trifthe Giguren eingetheilte Dede eines Bummers , welche mit ee Habenen Rahmen oder Leiften eingefalfet find, gum Wuteridiede. ‘von Der Spiegeldede und Plarrdecte, Der Seldéfel, deo— 8, plur. ucnom. ng, S. Waldefel. Die SloPAlche, plur. die—m, blecerne Flalden gum Wallets ‘write bie Goltaren im Geibe, ober anf tem SRartae bev fi fiibren. Die Gelofiucht, plur. car. ein im Hoapdeutfihen veralteted, int Dberdeutien aber nod Hin und rwierer ildiidies Wort » die Dee fertion der Eeloaten , befonderé im Felde, gu beyeidinen ; wor file etedem aud die Seerfluche bli war, Daler dag even fo amgewsbnfid gewordene, dex Seldfliidtige, plur. die—m, dec ‘Ansreifier, Deferteue. Soldfliidhiig werden, ausreifien, delet tienen. Su Riederfaaien pfleget man in einem ander Berean: de, Tauben, welde ihre Narang auf dem Felbe (elbrt fugeny Seloflidyer gu nennen von fliegen. Bie Geioviurd, plus. die—eny eine Gluthy mele von ber Bal fer tomunt , welded fig nac einen heftigen Regen » nad) einem plopligen Ztannetter, anf dem Gelde fammucelt, Bleme Bade werden von den Selofiuthen oft jebr angeidweller. er Slofeével, dee—s, plur. ut nom. fing. Frevely welder ‘auf dent Felbe, und an den auf dernieiten befindligien Gewiagfen fegangen wid. Die Sedfeudde, plur. die— felichee, Frikhte, welde anf dem elbde gebauet werden, befonderd das Getreide, gum Unteriaiede von ben Bartenfritdeen., Der Flo: Galdpp, veo — eo, plac. inuf. der natiitlide Galoyp ‘tines Pferdes, gum Unterfqiede von dem eriernten ober Baba Galoppe. was Sélogefiagel, ves—s, plur. inul. Gefilael, weldes fh auf den Geldern anfgubalten pfleget, 3. B. Trapper, ‘afane, ‘Mepphiliiner, Wadtein, Bradvigel, Stare wv. jum Uns feriiede von bem Wald + Waser und Raudgepiige. Des $lOgehige, dee—s, plur. ut nom. fing. das Gebige bes Ticinen Wildbretes, welsees fic gemeiniglid auf den Feuuprfel: dern aiffait ; gum Unterfdiede von dem Waldgebage. Dee Hogei(t, veo ev, plur. die ~ ery. exdigtere Geller ober Halbgatter , welehe fic auf den Feldern caufuatten fouien, und gt den Gatvris der Grieden und Momer gehiren, Die Selde eifter werden biipien, Ef. 13, 21. Das SElogerith, de— es, plur. die—e. 1) Des gum Fetd- bane nithige Gevith; das Seldae(chire. 2) Das fiir die Wee tillerie und Teupyen im Felde witbige Geritd. Gn bepben Bes Dentungen witd €6 auch alé cin Golectioum ohne Plural ge brat, Gelogereddt, — ex, — efte, adj. ct adv. melded mut im Sash twefen iiblih ift. in feldgerechter Jager, ber des fleinen ‘Beidwerted , welches fidy gemeiniglin auf den Geidern aufiralt, gebirig tandig itt; gum Yuterfeptede yon dem Hirfch= und dos: gevecsten Jager. Die Gliagerechrigteit, plur. inul, ber Gevieseegwang im Zelde, ZDus Geldgreiche, deo es, plur. die—e. _ 1) ine wee mie: ‘eter Gevisite , welee fi Hider die Grenjen, Gelddicberepen wxd arte 94 95 Sel andete Felbiadgen eritedtet, und ebedem im feeven Getbe gehal: ten rmnrde, wie-an vinigen Orten noc) ibtig i. Duele Geld- geticte haben faft in jeder Gegend einen andern Radmmen, 30 oicingen elfen fie Sagemabler, in Meifen Riigegeridee, DJabegerishee, weil fie ale Saber mut Gin Madi gehalten werden, in Sranten Udergeridee, Candgerichte, an andern Deten Ju: dengeridyte, Jofgeridte, Grundgeridyee, Dinggerichte, Gtab= ssecidyre, und im Site Gorven der Grofitab, — 2) Un einigen Drtew wird aud das Rriegeyerigt, defonvers (0 fern ed int Fel: ‘be gebalten wird, und erbreden der Solbaten ism Gelde be: trifft, dag Seldgeriche gencnut, Das $élogelebire, vee—ee, plur. die—e, 6. Seldgerdth t. ‘gn engetee Bedeutung , tin Pierdevetire, welded gum Paigeu ‘und antera Jelbarbeiten gebrouayet wid, gum Unterfgiede des Wagen: und Burichgetchirres. Das Seldgefddeey, dee—es, plur. die—e. 1) Dad wilde Gefen, awit welcgem fie ebedem die Coldaten im gelbe gumt Gefedte anfgumuntern , und dew Feind gu (Greden fuaten, def: sleihen nog bep den Cittifgen Sriegedheeren blip ifs obne Plural, Da madre das Volk ein Selogersyrey, Gof.6 5,10, 16, 20. Su Sum. Midaelis iiberiegung, ein Schlacaetareey, Briegegeltveey. Der Sere wird mit einem Selogefchrey her- jeder Fommen, UiEbell. 4, 16, Bev ben Gothen Hacrop, fongt auch Herfeal. 2) Su bem heutigen Srieaéwefen witd bad ofungémort , woren fid) Die Qartenen im Felbde, befonderé git ‘Stadtyet exfernen, und welehed von der Pacole nod veriiden it, dae Seldgeidrey genaunt, 6. Parole, ep bem Gteyter Herzaichet wae Géldgeftdnge, des—s, plur. ut nom, fing. in bem Berg: ‘beue, dad GeRinge oder die Stargen an einem sun(yeuse, ele fiber Belb fGieben milfen, Bie Glogiode, plur. die—n, in ber Sprage der Gpighusen, der Galgen. in leppel in der grofen Seldglocte werven, getentet werden, Ber Felogeaben, dee—s, plur. vie—grédem, cin Graben ‘n bem §elbe, bag MBafer von den Sidern gu (eter, Bas §éldgras, deo—es, plur. inul. bat Grad auf dem Gels be,” ie follen werven 31 Seldgeas und 3u griinem Beaut, 3 2t wie Selogeaiferdy, plur. inul. bas wbfGnciten bes Graled anf ben gelbdetn, gum unterfgiede von der Helsatiferey, der Grier ep af ben Rafnen mw. ff Bie Séldgeille, plur. vie—n, eine Art Griden, welde fig auf ‘em geide aufbatten; gum Unterfeicde von ben Gausgrillen, Das Selogut, deo—eo, phar. die—giiter. 1) "Gin Lendgut rweldge Bedeutung im OterdeuriGen ibliger it, ald im Hod: deurfgen. 2) uger bet Sofitate eines @utes geiegene Grunde fiite aw Sern, BBiefen, WWeinbergen uv, f. f. werden jntoeilen aug im Plural Seldgiier genaumt, Der Silohafe, ves—M, plur. die—m, cin Hale, welder fi ‘bejtinbig im Beide anhalt, sum Unterféiede von ten Golsbafen. ‘Bex Selobanpemann, vee — es, plu. die— lease, ¢in im Hecpdeutitven veraltetes aBort , den Wefeblshaber eines anfedn= figen Corps Teayven ju teseignen, melbes noo febr tiwfg in dex Deutidoen Bibel angetrovfen witd. Ben den Sferreigitgen Rriegedheeren murden die Geuerale von ter Gufenterie ebebes Seldhauprleare genamit. 6, Seideberfter. ie Féldhenne, plur. vie—n, G. Seldhube. Dee §eldhécd, veo—ee, plur. die—e, bey den Dogelfelern, in Wogeloerd im Gelde, gum MutertGiede von einem Waldperde, Ber Gelobéer, veo—en, plur. die—en, Der ere und oberfe efehlshaber eines riegedeeres, der comnmuandisende General, sel 96 ber General ev Shef. Jn tem gemeinen Spradggebraude, we man den Frangiiigen Yuddriiten mex Gelmat adgevouren bat, fomutt dicies 2sort wenig vor, wotl aber in der edlen xo anjiindigen Sareibart, Ded hat Pohlen noe feiuen Krons Grok: Jeldyerren, und Litthauen feinen Geof e seloperreity ‘vow melden jener einen Brom: Unter = Seldherven, dieier aber einen Unter: Sel>berven unter fig hat. Pohla. Hetmann. Die Gactinn eines Feidhercen witd im Deutiden die Jeloverrian genannt. Ghedem war fiir Seldhere im Deutigen aud Sece: graf iiblia. Das Séldbeu, dee—es, plur. car. feu, welded auf dem Fels be gewennen mird, jum Unterigiede ven bem Wielenbeue, Dee Fildbiew, ve6—n, plur. vie—m, G. Selopiuther. Ber Zildboldee, ober $elOboblunder, ve8—s, plus. nui. cine in einigen Geyeuden iiMlide Benennung des Acrichs; G. dice fes sort, Bas Felobols, veo—es, plur. die —Gélser, Dimimut, das Seloostschen, Oberd, Felohsislein, etm fleines Bed sls, weldes vingé Serum mit Gelber umgeden i, und im Dberdeurigen auc ein Seldichadye genannt svird. Per Jelobopfen, dee—s, plur. inl 6, Jobanniotraut. Bas $e'0* Gofpital, veo —eo, plur. die —tiler, cin pofpital fiie trante ober verwundete Soidaten im Gelbe. Das JélObubn, ves—es, plur. die— biibmer, eine Wet wil der Hiidner vou afgrauer Zarte, welde fic auf den Feldern aufs Hilt, und im Hoqdeutigen unter dem Rabmen des Repphubace am betanntesien it; G. dieies Wort, EF wird aud Ucteruda genaunt, Bill man die Gelehledter genauer unterigeiven, fo pRegt man das mannlicve auch wohl ben Seldoabn, umd bes weiblide die Seldpenne yu nennen, Bee Feldburdee, des—s, plur. ut nom. fing. ein Hither, Ode Wiidhter, der die Friichte im Felde vor dew Dichen bewah= Ten und dewaden mup; in Thiringen ein Sluridhiig, in Baiern Gluver oder fcher, im Churtreife, der Reiler oder Rewler, an anbern Otten bec Selovoge, Selowiidhter, Pfindemann, Plender , Seldfdiiy in Gawaten ber Selohire, G. Slurfdiin. Die FelOhilte, plur. die —m, eine im feeyen Felde anfselole: gene Hiittes 4. B. bee Feldbiither, der Goldaten, mena fie fid ‘im Winter flatt der Jelter Hiitten banen w, f. f. Bee GElojager, dee— 9, plur. ut nom. fing. 1) Cin Sager, welder nur mit dem ficinen Weidewerte yu thun hat, cim Site merfanger , Keifejtiger; gum Unteridiede von deat biridge: vechten Jager. S. Seldgeage und Gelogeredhe. 3) Bey eini= gen Grmeen, 5. B. der Prenfifgen, gibt 6 in einem andern erfiande elojager, welde gwar gelernte Sager find, aber mest ‘gum fberbtingen ber Befeble wf. f. a6 purSegd gebrangt were den. Daher das seldjagee Corve. Dee Geloiispif, ves— feo, plur. von mehrern arten, die— fe, Salpib bet als Gelgiebe auf und nage unter ber OBerahe ber cb gefunden wird. Seldig, adj. et adv. Gelder habend, welds aber wwe in ben Bu fammenequigen, oreyjeldig, vierfelbig, vielfeldig w. ff. bts ift, we Geld, die Dertiefuugen in der Bautang, die w= theitung cines Wapen(sitdes w, (. f. bedeutet. Die Jeldtaléfave, plur. die —u. 1) ine leidhte Malefee, liber Geld Darin gu fabeen, 2) Cine Kalelge mit swey Ridern fir bad Gerith ber Officer ion Gel Die Séltanselléy, plur. vie—en, die Ranyelley jum Bebuf ber Teuppen im Felds und bes gangen Kriegswefens; die Seld= ‘Beiegetanselley, pit 97 Sel Die Selotette, plus. inwl, Diminut. dae SetOragchen,, Dterd. Seldeaglein, elue Benennung deb jAraufedhedens, Myofotis 1 plur. ut mom. fing- 3) @in im ‘gelbe gesrabenet Se in Glafhen auf dee Reifeund im Jelde ey fich gu fiihren; ein Slarhenfurter, Die Seloterse, plur. inul. 6. wolltranr. pee S#dEAFel, dee—s, plur. ut nom: fing, ein Ieihter Sele {ely welder die Gotbaten im Zelde mit fi fibren, Bie SEdEixdse, plur. die—m, eine im feeyen gelbe befindlige Sitge. pie Seldtlette, plur. vie—m, G. Blerrenterbel. Die Gelotlippe, plur. die—n, eine Rippe, d. t. deep oder ‘vieretige Riinje, welde gumeilen ané Noth yur Beyablung det ‘Cruypen im elde gefGlagen wird; die Seldmiinse. G. Blippe. Das Selotlaftee, deo— ey plur. die—#1Sfter, ein im fever Gelde befindliged Mlojer, gum unterfeiede oon den Ridfiers bs Etavten, Der Gilotnicl, ves—es, plur. die—e, in miederfacpen, ein tiie Feldes, weldes mit Kridvely oder Buidwert umyeten if. Dee Fldtnoblaudr, des— es, plur. inul. G, Adertodlaudh, Ber Feldbdch, deo—ea, plur, die—Podhe, cin Gartow fiir ie Golbaten im Gelde, welder unter dem Rebmen eines Mar: fetenders. am befeanteten i. Bee Gélotobl, ves—eo, plur. inuf. 1) ine et wilden Kod es, suit einer binaen sBuryel und Dinners Stamm, welépe auf den Europsifgen Sidern angetroffen witd; Brailica campettris L. 2) Det aderrettig Raphanus Raphaniftrum L. ©, ders rettige Bex Gilokopf, deo—eo, plur. die—Fapfe, &. Seldouit. Die Gildteantheit, plur, die—en, Seantbeiten, welden die Ealdaten im Felbe vor anbern wuterworfen find, Pas Jeldkeaut, des—es, plr. ie—trdurer. 1) Cine alls ‘sencine Benensng aller berjenigen Sriuter, welde auf ben Geitern wagien; jum interflede vow ben Garten = Wald + und Wiefentriurers, 2) Ju engeree Bedeutung fldret das wrd+ sau) an einigen Otten biefen Madmen; -G. bieles Bort. Die Féloteasfe, plur. inuf. eine art Seeffe lt gefiederten *Blat= tein, melde auf wilferigen *Biefen und SCeiften miefer; Car- damine pratentis L. Wiefentrefie, Badhmiinge. pie éloteste, plur. die—m, diejenige Att Kroten, mele thee ‘@uver auf bem trodtnen Lande legen, wedErseen, Gartentréeen5 gum, tnter(giede von den Wafferteseen, Bie é'dblive, plur. die—m. 1) Die Kide eines Feldtoges ‘obit Martetenderé, 2) Giaiefi ang an einigen Orten bet Eaindanger; G. Setomeifer. (Séloetmmel, deo — s,-plur. inuf 1) ine et Sims roele auf ben SBiefen wild waehet » und baber aud) Wie: fentiimmel genauut mid; Carum L. 2) an vielen Orten fibtet aug der Guendel, Thyraus Serpillam L. ben Rebmen ‘deb Seldeiimmels, ob ex gleid mit derm Simmel wenig dn Higteit Yet, G. diuendel und Riimmel, ‘Seldlager , dee —e, plur. die—lger, das Sager im ‘Golde, und der lag , w (ig Dafelbe befidet, Dae Seldlager der Schafe, it der Lendwintbfialt. Was Seldlager cines Briegapeeres, wofir aber bas einfase Lager ibliger itt per gélolatcidy, beo—es, plur. inuf. 1) @in wilder Zatti ‘uit vertical, flebenden SBlittera, deren erQabener tiiden mit Dirneen.benedet iff} Laduea Scariola L. 2) ein anberes Semmergewidgs der Curopaliten Gelder y welded alelsfals als Salat gebrauge werden tamu; Valeriana Locutta L. &ammer- ‘aval, 1, D. 2.Up. 2, Bail. 2) Gin Betiltnif , allerlen Gereant, Sel 98 falat, Limmerlatich, Gonnenwirbel, Selorapiinsdhes falar, Uderialat, wilder tare fer, tm Bloc, Site astidhy Schafmauler, im Rietert, Bee GéldUufec, des—s, plur. ut nom. fing, eive sf . ing. eine Set (roarye Gelber Brasvigel, welge (ig pear in den Simofen sa aber aud ungeppilgte Gelder beiugt; der Atervogc!, Bie §i0-Laokite, plur. die—m, Revetten, welde yu ben Rac owen im Selde gebraucht werden , jum Waterihiede von denjenic ‘gen, wee auf SAifen und in Fejtungen tig find. » Selene mh ir Dien, G, Akeelebme, ie 1 plur. die—n, Serchen, weidge i auf den Ge> See pan iT Sie jind gran und braunfprentig, (0 ete wie cine BWeindeoset, befommen im after einen febe laxgen Sporn, xd wetter auch Sanglerdhen, Rornlerchen, dimmelslerchen genanst. Die GebDlitie, plur, die—m, ierfolbis,) eine twitter tier, salt utagebogenen Blumen, deren Srcnen gute. gerollet fine, Daber fle and der Tiirihe Band genauat wird; Lilium Martagon L. o— Die SélDlinfe, phur. die—n, die teinen gemeinen ginien, fim gefbe gebanet werten; yum Untei@leve ber groper, veer alt abet Gartentinjen, EF Srofens wake e Gélomann , bee—e6, plur. die eloteute, ein uve ine: Bie Sélomannsteeu, plur. car. eine et der Mannetreu, Eoegiun campettre L. Sie wager an den wagebaueten Sttere Dee Selomander, deo—s, plu. ue nom. fing. eine ay der, welde fim in den Keldern anfostt » und mci pol tt sefugel nachtellet 5 jum Unterfsiede von bem Rad: oder Gaus. marder, Jere, melde aud Wildmarder und Banmmarder genannt retben, find griper als biewe, tuner vou Farbe, und ‘eken clue gelbe Bru. &, au Baummarder, 4 Die Gelomact, plur. die—en. 0) Die mart, ites Gelbeb; die Selomartung, ‘Martieibunge eae dung. 2) Gin ganjes yu einem Oute sder Gute geiiriges mit felnen arten oder Grenjen verwabrtes Feld; die Slur, Geded Derf at feine Zeldmart, tann deren aber aug wohl mebrere ‘paben, Sim mittlern gat, Campi marchia. wee Geld -Merfeball, des—es, plur. die— fille, aus srechal de Camp, einer der erjten tettotes te einem Sriegestecte, weldem vornepmnlicy die Unordming und Sidgertwit deb Levers, ingleigen die tuliige siber ten Mparh dee Trappeit anverteauer ift, ‘der aber in verkcicdenen gaudern, ‘dog einen veridicdenen ong at. ey det faiferliden Armee ft ber Genecal en Chef, ober Feldberr das Saupt ; anf ign fol get der Seldmaridall, und suf dicien ber Selomarfdall - 1. tenant. Bey auderu Urrmeen fede dev Feidmacigatl unter dem General Rieutenaut,, und bey noep ander ijt et.bas Saupt deb gengen Sciegesterred. Gn Deutfplend beifen ale Feldmarisille General: Selomarichélle; in Franfreidh aber ijt ein Marechal General des Camps et des Armiées du Roi weit inebe al¢ in Marechal de Frauce oder Marechal de Camp, welder legtere mit unjern Deutithen General : Felowagmeijiern itberein tommt. Deffen Gattiun, die Selomarfdyaliinn, plur. oie—en, Des Sélomaf, dee—es, plur. von mesten atten, die— Diejnige Wet beé Refs, nag melden Die Grape Ber llegenten Grimde, befouders der Felder seftimme wird, das ‘Adermag; jum tuterféiede von bem YOaid and wiekenmage. a Dee Slomasholder, dea—4, plur. inl &, wWaehotber. @ Rie 99 Get Die Gélomans, plur. die— miafee ene mt Mane, welge fic in den GFeidern aufoalten umd fh dalelbe H¥blen unter ber Sede graben, die Aermaus; jum Unterigiede yon den Gauss cufen. Dee Seld-tedicus, des—ci, plur. die— ci, 6. Sebdarst, ee Sclomeifier, dee—e, plur. ut nom. fing. eine antiindige, Hefonters ben den Handwertern iiblide Benennung bes Ubdedters, weil bas offene Jeld feine Wertititte it; der Seeymann, Ba: villev, ‘Meitier, und in bet niebrigen Syredart der Schinder, ‘Dex Feldmeiiler bat Mierh- oder Galbmeitter unter fig. Siehe Diefe Wirter. Die Felomeifterey, plur. die—en, die Wobuung de6 Geld: mecifiers und feiner Snedgte, die Ravillerey, Weifterey; fi» Sleiden beffen Lebensact umd Belqiftiguag, und d16 Nest, felbige auéguiiten, was Séelomefen , dee—s, plur. car. bie Mudmefiang und M6 Asidmung ber Gelder, und in weiterer Bedeutung aud der Wie: fen Bilder, unb ganjen gandereyen, umd dle Runt, welde foldes tebret. Dee Sildmefic, des—s, plur. ut nom. Ging. ein Siin(er, welder Geider und ganse Lindereyen “audmiffet und in Grund eget; im Oberd. cin Unterganger, Giebnee, Seld(deider, Seldoidhiever, iim Brandend. ein Landmeffer. Die HlOomeskunfe, plur. inul die Kaige ober wWifentegatt, swelde folded Iebret, und welde ein hell ber Beometrie ober rdmeptungt iit. Bee Silomobn, dee—es, plur. inul eine Met wilten - nes, weider in den Guropaifgen Feidern wild wider; Papaver Rhoeas L. Wiefenmohn, Rornmohn, Rornrofe, Blapper: vole, Slicidheofe, von dem Echalle, welden die Blitter verurfaz Gen; wenn fie von den Kindern auf det Hand seefprenget werden. die Sétomanse, plur. inul 1) gin Rabme, den an einigen ‘Otten die Mentha arvenfis L. fibret, welge aud Rornmiinse, and Teidymiinse, im Miedert. aber Poggemiinte, 0.1. Feel: miinge, genaunt wird. . Adermiinse. 2) S. Seloelippe. Dic Sedmufit,, plur. inuf, die bep den Eeldaten blige Muft. Bee Sélomachbec, vee—-s, plur. die—m, Rerienige, defen Geld an bes andern Feld grenget, ein adibar in Mafehmng der Gelber; gum Unteridiede von bem Dorfnachbar, Fimin, vie §elonadbarinn, Bas, Sitonagelein, des—s, plur. ut nom. fing. ober die Selonéige, plur. diem, wilde Ragelein oder Nelten, weldye ‘uf den Geldern wadhfen, gum Unter(ede von ben Gartennele Fem. Befonders der Dianthus Armeria L, Bex Séldobeefie, ves—m, plur. diem, eine ebemablige Bee seaming bed Generale von dec Gavalerie bep ber talfeligen ‘Urmee, wwofile aber jegt der Frangifitge MAusdrnt iiblid it. Chedent gebrauchte man diefes Wort auc in-weiterer Bedeutung flit Seldberr, ober fire einen vornehmen Befediehater, der unter, dem Feldberten cin befonderes Corps commeandiret. Das SElDSOFF, deo—es, plur. inul. OH, welded auf dengel= ter, Siainen u, ff. gebauet witd, Wildobjts jum Linteefede von dem Bartenobfte, Ber Séldocs, vee—en, plar. die—en, ein O96, welder gurGelbarket gebsangpt witb ; yuma thuterigiede von einem Mat: der Gchladtocien. Die Seldordnung, plur. diesen, eine obsigheitlige oder vow bet Genceine (fbft verabredete Ordnung in Caen, welge dem GelWbau und bie Grenjen der Felder betreffen. Bee $ildort, ves —es, plur. die— Srtee, im Berghaue, ein Det, welger weiter im bas Geld geteiben with, inen Seldors wrvibem, basen axbriten, 6, Ort, Fel 100 Die Slopappel, phir. bie—n, bie wilde Paypel, jam unter: {aiede von der Garcenpappet; Malva fylvettris und rotundi- folia L. 6. aug Ganfepappel. Die Selo-perfpécoe, plur. inul. gine amt ver erfective, neige die Geyenftiabe auf einer etenen Glace fat fo votfelet, tie fie witli finb, und nice fo wie fie aus einer gemifen ent: fernung gu fepm (deinen ; die Cavalier: Perfpective, Milirde: Perfpective. Sie witd vornebnilich in Feftungériffen gebraucht. Der Sélopfart, fieve Bidig, Bee Sélopoley, vee—ee, plur, inul &. Quendet, Bes SEldpoftamt, deo—es, phor. die— Ameer, ein Poems ‘gum Bebufe einer Aemec im Felde. Dee Sélopoften, deo -~ 9, plur. ut nom, fing. etn Poften, wele Ger von einem Stiegesserte ober einem eile befetben am {einet Eicericit in dad Geld ausgeteget wird; ein Vorposten, Bee Sélopoftmeifice, ves—e, plur. ut nom. Ging. meifier bep den Teuppen im Felde ; defen Gat poftwieitertnn, Bee Sétopeédiger, des —s, plur. ut nom. Ging. ein Srediger bey einem Regimente Solbaten; in dee niedrigen Mundart der Selopriefter, bey ten Katholiten ver Seld= Pater. Deffen Gartinn die SelOpeedigecinn, Der Soprdpli, des es, plur. die — prépite, ein Proptty ‘Wwelcher die Uafficdt iiber die Reloyrediger bat, dev Oberfeldpre: diger. Deffen Gattinn die Seloprépitinn. Dee Séld-Duaccieemeifier, des— s, plur. utnom. fing. ein Quartiermeifter fiir die Truppen im Felde. Gm gitthauen tft der §eld< Quartiermeifter, und in Yoblen der Brom: Seld= Guartiermeifter ein Beamter file ben Kinig und das Reid. Die ZHlocapunsel, plur. iout.. 1) Die witte mapunyel , Phy- teuma L. in ber Schweig Rebtre(fig; gum Unterfhiede von bee Riibeneapunsel. 2) &. Seldtarcih, ‘De Séldvandy, vee—ee, ober die Sefdraure, plur. imuf. 6. wroraud). Bas SHlorédbt, vee—es, plur. die—eedse, 1) Das edt, welded Uderfelder geniefen, yum Unterfcsiede von dem Gare tem: Wiefen= umd Waldeechte; ohne Plural. Feldwiefen haben Tein Wieienvedde, fondern nur Selovedye, fie founen allo nidgt anders als andere Getsidefetber gebiget ober gefetoren merben, 2) Gelege, welche in agen, fo den Felddan detreffen, van dex Dbrigteit eriefen, ober durch den Gebrang eingefet worden, wad deren Gannalung. Bas $eld- Xegimént, des—es, plur. die—er, cin Megiment, welges aus Getdieldaten better » yum UnteriGiede vox ben Gar nifon Segimenters, Bee Sldvidbeer, vee—s, plur. ut nom. Ang. an efnigen Oee tet, befonderé auf bem ande, ein Hicgter, melger anf bie We: bige Wot Sat, die Gemeintegetber einnimmt uff. Sm Obete Dentften ift Seldvicyter fo viel als Dosfrideer, gum Unters foiede von dem Seaderichrer. Rheden wurden dle Kuditencs bey ben hegimentera Setdridyree unb Setofeutobeige genannt, Bie Gildvofe, plur. pie—m, 1) eine allgemeine Benennung ‘der wil wecfenden Rofen » jus Unterfiede vow ben Casten= ofem, dersltigen big Weisrofer, eecrojen w. f. f. find. Ber fonters die Rofa (pinoSitima L. welge aud wvdrofe, Diinene Fofe und Saferrofe genannt witb, 2) Die wilde Muempne, Anemone fylveftris L. ©. Anemone. Séloroth , adj, et adv. welges von einer faledten Met Metnteaue ben gebtancht wird, die ben Bein nut faust magt, Wer Seld> rorbe, nepmlig wela, fe in oft: die Selb: 108 Sel Die Sélovabe, plur. die—w, cine yet melfir When, mele aud Stoppelciiben,, fugleiden Lange Rilbem genanat werden, jam tnterlGiede von den Taffertiiben und Grecriiben. Bie Géovinge, plur. vie—n, eine Rige oet lage iter ein Gerbrecgen, melcpes den Feldban angebet, Bie Selorurbe, plur. vie—n, eine Ruthe, nad) welger el- Set und wBiefen gerneffen werden, nd weld an einigen Otten tog pow ber Waldeurbe verldieden if. Dev Silofalat, ves—es, plur. inul. 6. Setolantidy, Bee $elofebadvs, veo — ee, plur. die—fhadte, 6. Setdhols aud Sehadhe. Dev Féldfcbaden, des—s, phur. die fchisden, der Sader an ben §elbfeigten, Bie Selofaranse, plur. die—n, eine jsde Soanje, welge auf bem gelbe axfgemerfen witb. Bee Sélofibeider, 6. Setomeffer. Die Sélofcheioung, plur. die—en, die Eseibung oder Grense, fo wobl eines eingelnen Gelded, als einer gangen Blur. Dee Féld{ehéver, deo—~, plur. ut nom. fing. im gemelnen Qelen der Selofcher, ein Barbier oder Wundargt, {fo fern ex kev den Truppen Diente life. Daher der Compagnie = Seldider ‘tery bes bep einer Gompaguie Dienet, Der Regimento « Seldfcher ter, ein Bundarjt welder bie Compagnie = Feld (Geer bee gan gen Segimentes unter (einer Muffige bat. Sn Stiederfadgien averden. alle Barbiee ober Bundiiste mit déefem Madmen betes Gets weldges ein Gioerrelt de8 ehemabtigen Sriegedmefené it, wo ‘sen. mag geenbigtern Sriege die Truppen abdantte, da fd denn ‘bie gelbfeererin bie Gtadte fegten und siirger wurden. EGned. Felefkacr. Deflen Gattinn oie Selofpererinn , im gemetnen Seben Selofdverinn. Die Seidfdveuche, plur. vie—m, eine Senge im Gelde, dle ‘Wigel von ben Feldfeidten abyubalten. GS. Seheuche, Bee $HOfehicder, S. Setomeffer. Die Felofebladst, plur. die—en, ein im Godbeut(een unge: wibnllches Bort, wofte bes einjage Sdladyeiiblicer if Bie Geiofeblange, plur. die—n. 1) Cine et SGlangen, mele i) auf Gelbern und an trodnen Orten aufdalten, xd(eplangen ; gun unter{Giebe von ben warferidplangen. 2) Gine SAtange, D. f, Laniges Gefen, welepes im Felbe gebraneht med; fm mitte fer Sat. Colubsina. Gine ganze Selbfthlange ober Moth: (ihlange {diefet 18 Yfund Gifen, if 30 Caliber Lang und miegt so Renter, Gine balbe Seldicdlange , welche aud nur (Slegt= Din big Selofchlange genannt wird, (Giebt 9 pfimd, tft 32 Gali= ‘Yer fang und 30 Zeutuer (iver, Die Viertel = Selofdplangen find anter bem Rabmnen ber Saltaunen und bie Halben Dierrel ober ‘Quartier -Selbfeplangen unter bem Nabmen det Saltonerte ant efounteten, Die JelOfeamiede, plur. vie—m, eine Sehuaede mit ihrem Bue ‘edie auf ener Ounfbmagen , gum Behufe der Trupyent im Fede. Bie Felofeomecte, plur. die—m, eine rt other, nadter Erb: {decent , Wweldhe fic anf den Felder und Wegen aufhalten, Ackerfeynecten, Landfcynecten, Wegefdymecten; sum waters {iede von den grauen Wiefen> sder Gensfimesten , und (Gnate en Seides ols oder Walofdyneden, Bie Gilofenépfe, plur. vie—n, eine eset Hleinet Gepnepfeny rwelde fd) cuf ben Geltern aufhatt, und auch Brasidynepfe und ‘Geeridmepfe genannt micd. Beil fie febe boo Aieget, und dae ‘ep mit ibcer Erimme die Blegen nagapmet» (0 fideet fie auch den Rabmen det simmelssiege oder ssimmelegeig, und weil fie cin {(gmadtafter Bogel fk, den Madmen ber gerren = ober ivftensdymepfe. SBev.den Sigern if fle water Derm Grp. und ‘Stal. Rebmen Beccalfe und Beecadiine betennt, Sel 102 Gilofehn, —er, — fey adj, et adv. welges in Ricderfacsien am Getannteften Gft; in der Gemne fon, Gin Ftauengimimer ‘eit felo(dyim, wenn fie in der gerne befier andfiehet, als ix ber Miges wofie man in MReifen fagt , fle fernes. Dee FilOfcb3ppe, des—n, plur. die—n, ber SGippe odee Bevfiger eines Feldgeriagtes; im Dberdeutfgen oud wohl jue weil fo viel l6 ein DoriihSppe. Bie Selofcroren , fing. inul. genteine Sgoten oder Edhotencts- fet, avelhe auf bem Felde gebauet werden; jum Unterfplede vou den Garcenishoren. Der Silofedreiber, des—sy plur. ut nom. fing. in einigen Dferbenifgen Oraeaben die eens eine Repiments= Ge: recs, wee Seloftnuldheif, deo—en, plur. die—en, eben dafelbft, die Bencnmung eines euditenrs , G. SetDeichece. ev Séloféouppen, des—oy plur. wt nom. fing. ein Gurr pei, 9. (ein Gebitube ofne BBinbe mit einem Dade, tm Felde bag Getreide dacunter ju legen eine Wetrerpiltee, im Holes wifgen ein Berg. Dee FAG, des—en, plur. die—en, cin SHUQ, Birhter der Felofriicte, S. Seldhiirher wud Slarfhiig. Che em pflegte man ang die Bidgfenmeifer, Con(teblee und Sens: niet Seldiciigen. gu nennen, Bex 3loferwamm, des—es, plur. bie—fdwiimme, eine Derenmung dex Champignons, gusn UnterfGiede von bets Wald« {éommen, &, Champignon, Selofiegs, adj. et adv. G. ausfag. Spee Selofoloat, ves— en, plur. die—en, ein Golbat, tee in Gelte dlenet, jum Unteridiede von Gtadtfoldateny und fole en, weld mut in Belagungen gebrandgt werben. wee Seofpérling, ves—es, plur. die—e, ein toffecbranuer Sperling, welder fig im Felbde anfFate; gum Waterislede von ben aus und Robeiperlingen, ev SElofpinae, dee—es, plur. inul, eine aiet des Ornletupes ‘uit Deevedigen pfetformigen walateern, wie det Gpinat, welge aug ftolser Seinrich, inaleigen queer hen fat, aber anter dem Rabmien eines WTajors am befanntejien Aft. Qn onien und giethouen ift der Seldreachemenjter cin vot: mer Beamter fie den Kinig und da¢ Reich. Deifen Gartinn die Seldwachemeifterinn, G. General : Seldwadhrmeiter. Dee SElowaid; dee—es, plur. inul. der Waid, welder anf den Gelbern gebauet wird, der Gommerwaids sum tuteridiede ‘vou Dern wilben Bate, Die Sélowake, plur. vie—m, Baten, welde auf den Felbern angetroffen rerben, grofe Gelbitcine, befonders wena fie ane mebrern Steinarten gulammen gefegt find; G. Wate. Die Sélorwanse, plur. die—m, eine Met ede grofer BWangen mit vier Gligeln, mele den Haus- und Bertwenjen am Ge flante gicig tomar, erapfindich beifet , und fc) in ben afbern, Seldern and Girten aufbalt; die Gartenwanse, Baumwanze, 6. diel tegtere. Gn Hfierteig Badyetn. Bas SElowalfec, deo—s, plur. von mebrern Quantititer, ut nom. fing. WBalfer, welepes fd auf den geidern fammelt, wad ein Bag, der aus (older Waller entfedet, —&. Seldbady. Bee S*lowebel, des— 4, plur, ut nom. fing. der erfe nb vormehmfie Water Dffciee bey etner Compagnie 5u Gup, ber sine Sel 304 genane Hnffdt Ther bie Compagnie Hat; dee Sergeant. Def: feu Gittinn die Selowebelinn. &. Webel, Ber $éldwes, reo— ce, plus. die—e, ein Beg ter nidt fie Gielfende betimme if, fondern mur jun Behure des Naerbeues diker bie Gelder gefet; gum Unterfehiede von bem Randwese, Solsmege u. ff Das Slowiges , fabM. indeclin. ein im Hogdeutgen wenig ‘web gebrinchlices Bort, det Lingenmap dee item , weldhed Stadium geaacnt wurde, und 125 geometrifge Sgritte bie, damit auspudrucen , melded nod: ebr oft in ber Devtigen Bibel vorlomont, Sed fas bier die alte faon oben demertte Bedea= tung eines Oepes, Daher man dies MBort rictiger ein Seld Weges (reiten foute, fo mie man im gemteinen Leben cis Melle wWeges fist. Gerhsig Setoweges, ue, 24, 155 tefee fedysig SelD eae, Die Féldwebre, plur. die—n, S. Landwebre. Die Féloweide, plur. inul. die tredente Crtawite; Salix in- cubacea L. Die Sildwicke, plur. die—n, die gemeinen widen, else anf ‘ent Felbe gebauet merden, jum Wnterfgiede von den Barcens widen. Bie Séldwiefe, plur. vie—m, in det Landwirtoiceft, ein Geld, swelees nun der Safe wien gu Biefen gemaae wind, und aber fein Biefenredt, order mur geldreae Yat, deter ¢¢ and nigt anders aid ein Geld gebiget ober gefotoifen werden tenn; die Adterwiele. Bie S¢Rwinde, plur. die—m, die anf den Feltern wild wach: fente apinte, Convolvulus arventis L. gum Unterfétede vew der Gartenwinde. Dee FelOwnrm, des— es, plur. die—wiirmer, eine tn einic ‘gen Gegenden lide Benenaung ber Regenviicmer. Bee Gélossum, deo— co, plor. vie —saune, ei Baan , mele her Die Gelber von einander faeitet. Ber gélosebente, oee—n, plur. die—m, der Beente, mel: ec non ben Feldfrinten gescten wird gum intefiede vem bem Bartensebentea, Solssebenten, Viedsebenten w. ff. Das Geldseichen, deo—s, plor. ut nom, fing, alled, web die Eoldaten und Dicer im Gelde teagen, um fidh von dew Geinde ju unterfeiden , ergleigen die Felddinde, Deaerauale ten, Galeifen, Yaudsneige w. (find. Ber SAoscugmeiier, des—e, plur. ut nom. fing. ein vor: wehmner Siegsbedienter, welder die Uufiidt iter bas {axcere Gereyin bey einem Beldguge hats eim General vou der Uetille: rie, Deflen Gattinn die Seldseagmeijerinn, hedem segrif man night nur bas Geeiig » fondern ach ale RriegetgeratOfaaf: fen auter tem abmien be6 Seldseuges, Dex Séldwug, veo— eo, plur. die— siige, der Bug der Truy= yen in Bab eld, und ibve tiutetnehsmungen in Berufelben, Gesenfaye bes Mufentbattes in dex Etsdten. Sid su dem Fe guge riijten. Den Selozug anteeren. inem Seldguge beye wwobnen. Den Seldsug be(chliefen. Qtedemt Seersug, seers fabet, in den Slorentinifden Gloffen Herivart, in den Big buraifgen Bloffen Fuorfart. Die Sloswiebel, plur. vie—n, G. Aerswiebel, Die Feige, plur. die—n, von bem folgenden Gerko felgen. 1) SBab tinigewendet wird, cher umgenendet werden (ol; tn welgem Berfande dicfed Bort nur neg in der Lanbwirthiatt ‘Dher = und Wiederfachfens von demjenigen Meer UBlis i, wel: Ger aefeiget worden, ober gefelget merden fol. In die Seige wird nidhe fogleidy Born, fondern Gerfte und Gafer getter, amie die Selge ausliegen und die Groppeln faulen tSnnew, 2) Bes fig) wmdretet , oder eine tewnsin gebogene @eftelt Me Belews 105 Fel SBefonders merden die trum gearbeiteten Stiide Holy, woraus ‘der Bicfel eines Rades befeher, Selgen genannt, Bey dew Glen Fubnen Riefen Rahumen oud die Hiljernen oder Feiner: nea Binge , liber welge fie die Ofinung eines leven Dacraes fpennen , wenn fie Wilrte machen. Anm. Dieled Work lautet im Riederh. Salse» Selsey im Din, alge, im Engl, Felly, im Stel, Volga usd Gavello. Gu den Glorentiniften Glofen it Felsh die sBiegung und im ‘ingelf. fedeutet Fealga eine @se. &. das folgende, Sélgen, verb. reg. a&. 1) Ummerden, wo e8 mr nog in det Zandwirtofeait getrandt wird, en Aker felgen, ibm nas der Genke jut Gommerfaet feite wmrcigen, welde weteit aud fiirgen und loppetn genannt wird. . Sefge 1, 2) sin Rad felgen » e€ mit Beigen verfeben, bey den BWagnem. G, Selge 2. €o ane die Selgung. ‘nm, Felgen gebranct fom Ottftied in fiainliehem Werftende fir verindern, 8 gebiret gu bem Gefoleare der Worter Welle, wéisen, volvere w. ff. Sm angel, bedeutet walwian » im Sdned. factla, im Ztal. volgere, unb im @ugl, to wallow, ambreden, Sin airelf, iit Hweol, int @ngl. Wheel , im Goll Wiel, imgstind, Hucl, im Geued. Hiv, ém Griefifgen ‘ial wnd Weel, in Rad. G. Welle, Welgen, Salk. Bee Félgenbaucc, + plur. ut nom, fing. ix einigen Gegender, cine Benennung bed Wageners, Rademachers odee Etedmacpers, weil die erfertigung der Felgen eines Wades eine einer vornetimgen urtetren if. pas Sill, deo—ee, plus. die—e, Dimiunt. das Sellcben. 1. * fiterhaupt alles, was einer Gache yur Dede dienet , womit fle bebedet if; in weleem munmene vecalteten Werftande , ebe= dem verigtedene, Gefonderé fofthare teten vou Rlcibern, 5. 1. purpsmme leider, Phelle genannt wurden. Gn biefem Ginne edrangt nod Seryter dieles Wort: ‘Von almerifchen (irmentiden) feiden ‘Truech man reiche phelle dar, Die waren fehone goltvar, Sap. 13. aB(Gu.9. arfigen ift Peet ned iegt cin tofibarer Sauptyierath + Sch bey den Eeowiifgen Didtern itt Pfellot sand im Gdned. Pell eine ee fojtbaren feibenen Seuses. 2. 9m engern utd nod jegt ibligen Werjtande Gegeidnet dees Wort bie natiilidee Dede ber Thiere, die sjaut, unb gwar x) in dee rciteften Bedeutung in welder e6 nut in der niedtigen Sorede att gebraucht wird, @inem das Sell gerben. Jom das Sell liber die Obeen siehen. We flecte suwifchem Sell und Sleiich. 2) Ga Binfgften mit eintgen Ginfeprintungen. (4) Hiante vow Ghieren, weldhe nod mit ihren Gaaren, nub Haute vor Bisel welge nod) mit Gedern verieben find, merden Selle genannt, GE {est man ein Geebundfell, cin Sdywaneniell, ein Ralb= fell, Lammjelt, Tiegerfell, Wolfefell, Gafenfel nf. f. Hine ssegen renner die Siirigner und Jager lof die fletnen Thiet: eden, melde nit abgejieifer werden, Selle, gum tnterftiede ‘von ben Bélgen und Baiuren. (6) Gn vielen Fite werder aber aud gegitbte und threr Saare beraubte Rhierdecen mit bem ‘Rabmen ber Fell Geleget. Ss gemeinen geben nennet man die Deden ber teiuern Chiere Selle, ber gréfiern aber Saute. skin Baldfel, Lammfell, Schaifell, Siegenfell, Bocfell, sundse fell w. ff. aber eine Pferdedaue, Odjendaut, Bubhaut. Die Jager nemmen alle hierdeden, welche abgeftreiter werden Bilge, die brigen aber Sauce, andgenommen die Sant dec Siebe, welde fanmapig ein Redfell beifet. E.Balg und Sau ‘Su Schursfell flebet e¥ fle Reber, Bie ferne Sel und deder ‘anterfepiden find if unter ben Siirfgnert, Ggutern und Gare Hevn mehrimahls gefsitven worden; worens menigitend der ody Fel 106 febe anbefimute Spradgebranc in winfebung diefer Wérter et» Deter. 3. gigi. 1) Serfepedene trten ven Hteny mene fie alia nicht pur thieritgen Dede bienen. Dergietpen find dae Bwergfel. G. dieied Bort. Das Sell im Auge, ein unnax tiliges Sautden, melges ier dem gemein(deitligen Santéen entfleget , die burafigtige Sant ober ben Etern deb aged fee beset, und bag Eehen vetRinbert; int gemeinen geben dee ant ‘MBeun e& weip ausfiebet umd cinem Nagel gleich , fo wird ef ein Manel genannt, 2) Gn dex nfedeigen Sprecarten ine Lieder= ge, veridstlige erfon weibligen Gefaieestes. in altes Sell, ein liederliches get. nm, Dieteé Wort toutet (on bev tem seifed Fell, iow Micdert. und Edhned. gleigfalé Sel, im aingel(. Pelle, im Cust, Fell und Pelt, im gat, Pellis und Vellus, fep dem wipbilas Fill. Go alt biefes Bort aud if, fo (deiner 6 dod fehe wate {Gpeintigy von einem alten Beitworte felen ebjaRammen, weleeé fo woit active hebedten, alé auc in der Skitteigattung Bede, verborgen (eon, Bedeutete, und iovon now viele Gyraden fers Bieibfel aufgumelien haben. Dabin gebiren bad Garwed. fela, bab Mordengl. feal, da8 Gotd. filhan, bas at. velare, und bas Hebe. bala, bededen, dab Grieg, Gudar, verborgen fern, webft bem davon abgelelteten Qedder, die Banmcinbde, velum, pallium, palla u.f.f. &. aud Seblem, Sitlen, Bafiller, Pelsy Slief, Wolle u. ff. z pas Sélleifen, des—s, plur. ut nom. fing. ein Gad von S¢l> ten ober Geber, melder mit Gifen verwabret ift, allerteo Gerithe ‘egaften aut der OReife Darin gu verwabeen; ein Nangen gel, im Dberd. ein Wadfact. ae feblen jent swey Selleien ‘aie Gelland, sey reitende often , weil bie Briefe in Gel: eifen verwabtet: werden. lum, Biele haber gealanse , dap diefes Bort aus Sell wed ‘ifen sufammen gefeger feo, weil biele art bed Gades jegt wit ‘mur aus Gellen beretet , fonder auch wictlidh mit Gifen verwad= tet wird. Da aber biefed Bort im Stal. Valigia, to Sand. Valife, im witfeang. Fouilloufe, und im mittiern tat. Valle~ sia lautet,, fo bate 6 andere mit mehrerm Rete baber sel fet, ungeagtet die oftammmung auc) diejer mBirter nog duntet {fs 8 milfte fi denn bemeifen offen, dap fie ans dem Dent: {den Borte verderdt orden, Gre Lilt 8 flr ein Gorhitees Wort, welded aus Wad, Gewand, Kiviver, und Laefa, eine fen, gufammen gefept fey. G. Wad{ac. Sn bem 1501 au Rom gedructen Deutfty = Stal. Gocabut. wird le Valife burg Satis iderfegty in einer hanbferifeidven iiberfeguns der Srric= wirter Salomonié von igoo aber bedeutet Dalewe einen Bestel. Sau Geanyeh. werden. die Tonnen in den Fadrwalfern Balifes a= ann, Sillgee , adj. et adv. bey ben Siirfpnern, fo gar, alé ein SiG nerf! ben Regeln mach feon mup, Bee §éllnappee, des—e, plur. ut nom, Ging. eine veriét= fide Genentung derjenigen Weifyarber, welde niet in ibrar Bertieitten Sleiben, fonder mit Gelen henfiren geben, wid ug, Sdhorten genannt werben. ‘Bum. Die leete salfte dieses Worked i unfretis bas Hol fink, nypen und Mileverf. nobben, cupfen, gupfen, (eben; E. Kneipe, Sdhnabel. Im Miedert. ift erobbe, im Engl. Nap, im eingelf. Hnoppa, Switden von Wolke oder Haaren. 6. Bropf und Seemoppen. : Das SelleiB, deo— Aes, plur. inut, eine Benenmang vertsie= ener PHangen,, mele wegen ihrer guten wirtung wider ble Geile dex ingen in Bnfehen eben. 1) Der Nofenpanpel, Al- ca rofea L. 2} Det Sigmarewurs oder Augenpappely Malva AleeaL. 3) DerWBurjel ded ASwengalyuce obec Mud es top les, 107 Gel Yopiee, Leontodon Taraxacum L. welde et Uugemoursel gerannt with. 4) Deb Hypecoon Cajp. Baul. Clu’. wad ait, weiges unter dein Refwaen des ASmifchen Seltriffes bes tent ff. Der SElifebmigec, ves—e, plur, ut nom. fing. ein Garbety tweliger He vornedla anit dem Giirken der Gelle und des Le= ders belagiftiget; ein Zederfahmiger. S. Sdhmigen. Bex Sillfehacling, vee— es, plur. die—e, inh gemeinen Lee ea, ein Gel von einem Edale , welded bald nad der Gere aelcladtet worden oder geerben ijt, ba Die BBolle nod wis die sehirige Lange Oat, Bas GEllroéet, des—es, plur. imul ein wenig gebringiges ‘Bort fle RandwerE, welded noc 30. x3, 52. vortomnnt. Die Selouwe, (pric Selukke) plur. die—n, nad dem Frans. Felougue, oder die Selude, nad dem Stal, Felucca, einewitt Keniater und leider Barter wit Eezein und udern, welde yebn bis brengebm Perfonen figret, fg) niche vom tfer entferaet, ‘und im SiteeMandifgen wd Sibriatifjen Meere bli ik. Der Gla, deo— es, plc. die—emy 6, dad folgende. Bee Séilfen, dee—6, plur. urnom. fing. 4) Gine gropeGtein: mae, fie mog nun unter dee Dferflide der Erbe befindlie) feom, ober in Gefalt eines Derges liber Mefelbe Servor regen. Im Graten KSmmt maw oft gar bald anf den Seffen. Burd ftarte iibecichwemmungen wird oft der Selfen entbisper. Gein Jeus auf einen Setjen bauen, Bern diele water det |tve tefindlige Stetamafle gemcinet iff fo wird ber furl mut feiten gebraudt; wohl aber, wenn einjeine aber der Erdfithe ‘heroor tagende: Gteinmatfen diefer Met beyeidinet werden ftlen, in (eitec, aber, fdeoffer Selien, Die Sepweis ift mit Goben Selfen umgeben. &. Biippe, Grhece, 2) Gn enge: ‘gee Bedencung begeeiet man nur diejenigen grofen Greinmaffen ‘unter bem Rabinen ber Selfen , welde ber Bergmann Gangse: Birge gu nennen yfeset, and welde watia, Hornfeinig quarsia, pathartig , fandartig, taltertig, jafpigartia, gorphorattis u. fF. find. Gu diefem Berftantde nenet der Bergmann alle take Ginge / vou melden das Gry Vereité gefieden ift, Selfen. ‘Anm. x. Gm Dherdentiden Lauter dieles Wort auch der Sele, bes — eb, phur. die—en, welde Form ix ber Deutfgen Dibet ‘Banfig vorforamt, au nod) in dee bibem Eéreibart der sod: deutfchen gedrangt witd. Den Sele (chlagen, 2 Met. 17, 6. smtit dem Seles reden, 45R0F. 20, 8. af dem Sele erwiirgen, Mist. 1, 21. Dod leramt auch bie gewidpnlige Form medemabls ‘vers 2B. 2Ghton, 25, 12, die Spine eines Selfens, Su den Bulemmencegungen find bevde Formen iblid, ‘hum, 2, St awitiern Rat. Gedeutet Falefia , und im gang. Falaife und Fall, einen oben Gelfen am ter beé Meeres; int Sesroed. und Satine. ft Fyall ein Felten, und fm Grieg, bee deutete Garay und Ores cin Gebirge, und Sade hod. ‘Than hat and in den verivandten Sprachen mebrere Spuren, dep Fal unb Bal ebetem bod bebeutet Gate. Sidein e6 flebet immer noch gt unterficgen, ob rit dem MBorte Sete nigt vielmebe anf bie Mae, alé anf die Habe getehen worden. Kero gebrausse fir Gel6 Steines bey dem Ottiried bingegen bebeutet Felita einen Stein, Grabein, und bie Murer ion Gamniveriigen necwen aide Selbfeine von mittelmapiger Gripe Geffen. G. SHiefe. Die Selfenadee, phur. vie—n, hey den altern Dberdeutigen fiejten eine Benennung der rer unter ben Kemmen, Bas Sélfendein, veo—es, phir. die—ey in der Anatomie, ‘dav Schlafbein oder Greinbein, vermuthlich wegen Feiner Site, &. Sehlatbrin, Ber Gilfinbo, ves— es, plur. die— b3de, Fimin, die Sel> fensiege, plu, die— am, cine allgemeine Denennung derjenis Sen 108 gen There des Beddgelhlectes, welde (iq auf ben Felfen aufs ‘alten, tergleigen der Steinboct, die Gemfe u, a. am find. Dee Gelfenfifdr, dea—eo, plur. die—e, ein duutelbramer Seefilt, welger au ten Kijten von ern und ChE gefanse wird, sind cine Ott des Stocitees Ife; Geany. Tatonneur, Span. Basealao, : Die Sélfenfobre, plur. die—u, G. Wpenbiefer und Sichte, Setfnbace, adh. cx adv. fo jity olen Sellers Sie wart ‘Daher die Selfenbarte, phir. car. ein heher Grad dee Hutte, Die SAlientluft, obee die Selsttute, plur. die—tifee, eine Kiuft tu einem elfen, eh will did im der Setfenttufe lasfew fteben, 2Ref. 33, 22. Aaj dag ex mage in die Sreinrinen und Selfenflifee triechen, Gf. 2, 21. G. Selfenrine, Die Selfencine, over Selsrige, plur. die—m, eine Mige, ober tleine Suit én einem Gelfer, Die Sélfencoje, phir. die—n, eine Beuenmung bee Cifene Bivke, tefonteré ber rauchen, Ciftus villofus L. weil fie germ ax felfigen rten bes fdlihen Guropa rtepet, Die FElfenfcrwalbe, plur. die—m, bey be neuen Serifte flelem deé oierreiges, eine wet Heiner bunter Echvalben am ‘ten Siten von Goromandel, welde ihre Refer, die fi eine ee a popes aus einer silen SNaterie verfetiget, nb fie an Die Belieu unb Slippen befetget; g Sineatis nido eduli Klein. ieee Bev Séifenftein, G. Seteftein. dee Félfenfteauch, dee — es, plu. die— feedudhe, cin Ctrandy toelder auf ten unfragttarften Gellen fo wool tn Portugal als bem airdlidiien Europa wigfet; Empercum L. Deerbeide, Dffenbeere, Die eine Art briugt weige, CEmpetrum album,) die andere aber {aware Beeren (Empecrum nigrum), dater fie aug Beahendees, Ganed. und Dan, Rragedie, genanné itd. G, 2ffenbeere. Die Gélfentaube, plar. die—n, eine et Cauten, weldge die Gellen Lewotiet Columba rupicola Kitin. Die Sélfenewand, plur. die—wande, die jie Seite eines Fee fens, und ein folder jaher gelien felBR. | ier feb id) am perm Saum einer Selfenwand und fe ins niedere Thal, Geb. Bas Sélfenméct, deo—eo, plur. inul tn tem Hiittenbeue, aepocite ober erflofeve Gteine, woven das ety bereite gefeies en its Reddmedt. Die Selfensiege, plur. die—n, G. Selfenbort, Sélfidst, — er, —fte, adj. ex adv. demi Feller ipulid, ned ‘tet cined Selfens, in felfchres Gevirge. G, — Jer. Selig, er, —fey adj. et adv. Gelfen habend, ein feigges fam. S.— Jae Die Sélatlippe, plur. diem, die Kliwye, b.4 file Gpige eines Geifené. Die ibe febladitee die Binder an den Biden ances den Selstlippen, Gf. 57/5... Blippe. Das Selsiédr, ves—co, phar. die—LEcher, ein Soe in einem Sellen. eine Taube in den SelolSdern, Sobel. 2, 14, Bex Sélsfiein, vee—es, plur. die—e. | 1) Die Strivatt, aus welder die Gelfen befteten » weld entweder einfady oder gus famnmen gefegt ift} ohne lurel. Die Ganggedirge befeben aus Scloftein. 2) Cingeine von Gelfen abgerifene Seine, rwele he in geofer Menge anf and unter der Dberpiide der @rte ane getrofen werden, gum Uuterfdiebe ber Micselfeine, ebmens icine, Geuerfieine wf. f. Benesen die Felgteine aus mebtera Sieinacten,, fo werden fey befonbers wenn fle yon sine betes: licgen Grife find, Waten genent, émel, Sémmel, G, Simmel. Ber Sench, deo— ee, plur. inuf. eine Wet wilder Girke, welde bes Sivfe (obs abulig if, ater eine fGleqte Speife fir bas Bie sits 109 Sen gibt; Panicum Germanicum E, Suche(eeatrs, -Bn den gee tacinen SHanbarten fawtet diefes aus dem.2et, Tadmien Panicum gebitdete wort bald Pfemdh, Sonic, Sent, batb Penmigy Pfennig, Pfkind, Panitorn, Sendhelbife wf f Bee Féndhel, des—s, plur. imuf, eine PRanse, welge auf dew ereibigen Slipper tn Qanguedot und sedere elnbeimife iit, bey san6 ater in ben Garten getanet wird; Anethumm Foeniculum L. Baber Sendpelfame, welder aud nut (eleatbin Senchel genanné wid, SeudyelSbl, Sendeloratfer, Senchelwein w. ff Sm tnittlern at, Fanculum, tm Gyan, Funcho, Hinojo, tan Stal, Finnochio, im Grang. Fennouil, tm Mngetf. Fymel, tm Swed. FengkAl, im Engl. Fennel, iim ihm. Fenykl, ix ben onfeeiigen Gloffen Finachal,, im Mieder{. SenFoot wel ee Rabenen » fo wie ber Deutlcge, inégefamant: ans berm Ratein, ettander fb. Bie Senchelgurte, plur. vie—n, Heine melt Fenepe tu OKs cingelegte Gurten, welge aud effiggueten und Pfeffergurter genanit wetten, Die Sencoelbiefe, plur. inal 6. Send, Das Senchelbols, dee— eo, plur. inul. 6. Saffefeas. “Das Sém, ves—e6, plur. die—e, ober die Senne, plur. bien, ein nue km Mieber{, befanntes Bort ein fumphaes |e Qended andjudrucen. Eslenimige Wielen teifer in dee Nat Brandendarg ein Senn, Gur Helfeinifgen sft ein iedes amit Graben umgebenes und dadred weber gemadhtes Erie Gen= ed cine Senne. Eehon bey dem uUtphilas betentet Fani Kot, und im Gdned. if Fen, und im Sélaud. und ngelf. Fenn, €in Gumpf. Def Sinnland davon den ahmen habe, erpelet euch ané Dem Tiabanen, melden bie Finnen (elb(e igcem Sande geten, mele €6 Soma nennen, von So, Gumpf, und Ma, Sand, 6, Sine. Bie Sennbééce, plur. diem» eine Ute Heidelbreren, welde niut in fumpfien Gesenden widtet, dater fie im oddeutigen ats Mloosbeere, Gumpfoeere genanat witd, G. dieleWirter, Vaccinium oxyeoceos L. Bie Sénne, €. Senn, Bas Senifiee, dea— 6, plur. ut nom. fing. Dimin, das Sen: frerchen, Dberd, Senfterlein, 1) Dieienige Sffnung in einer ‘SHauer‘oder Band , ute welde dag Gide fn ein Bimmer fall, ‘Un dae Senjter sreren. 3um Sener Hina feben, Den ganzen Tag am Senfter liegen. Sid) im dae Seniter legen. ‘aus boben Senfterm feben, fisirlich (tog thun. eben Chater gum Seniter binaus werfen, figictigh, umutig auégeten, 2) Diejenige Materie, womit viefe Offunng anégefiller wird, fund welde das gigt duratafer, nebet Wyre Hahmen, ae Senfter Sfinen, anfmaden, in Drabrieniter, Papierfentte Welonders wenn diefe Materie Glad it. Die Senter eins gen, Semanden die Senter cinwerfen. Die Senfter find sefroren, farwinen. 3) Sigivlig fipten aud sven Oyfowngen jn det Ttommelhihle ded Ores diefen Rahmnen , davon bie eine das runde, bie andere aber das eyférmige Senfter genannt swith. Gin fetes Play welden man im Sereiben fafet» beise mn gemteinen eben aleip(als deé Senjter, Die Senfter eines Taubenfehlages, fiir Fnglider, EF. 62, 8 Die Senfter dee Simmels, ref. 7, 11, und die Senter, b. i. bie Mugen, Pred. 121 51 find im Gochdeutien migewobnti. ‘An, Dieles Wort Lauter fron ben vem Wideram Venstro, sunter ben Eqvabifgen Saleen Ventter und im Dimin, Venttes- Tin, tm Qieberf. Singer, im Eawed. Faniter, im Watlf, Ffenefte, im Gpitot, Fnicttra, @¢ ijt unfreitig aus bem Sat. Feneftra entlebnet, gumtadt da bie iitigen nbeblicen nb abends Wandifgen Guropier i}ne genje Heutige Bauest aus Italien be: Sen wo Tommen Baten. Gnbeffen tum ef feom, af Dieleb MBott, rer igfens ber etfen Shilfte nad, von dem Beth. und Gélind. Fon, Feuer, Lit, Gried, Pryyer, Glan, Pawemcy, id (deiner ‘and Hebr. r22, jeigen, feben, abftammet. €, Sante, Sein~ ‘Sma Dherd. hat man att dicfes Wetted and eye , Reyer mel> Ge6 mit tem Fran, Baye, Bée und béer ierein fommt. Die €nglanter nenuen ein Genfter Window, und bie Edmeden Wine diga, entroeder auch vor dem oben bemertten Gtamme, ede von Wind , det oberfte bell bes antes. Dee Sénkicedefedlag, oder dae Senterbelslage, der— em pplur. imuf, bag Gifenwert, womnit ein Genfler und befen Sheile beitplagen werden, Benin bergleicven @ifenwert fic mebrere Gen (ler efit i, fo verfcttet e8 and ben Plural die— fépage. Des Senfterbley, deo —es, plur. inuf. bie bleyermen inweny ‘workin Die Glastaeiten eines Hensters defefiget werden, Bas Sénficreifen, dee—s, plur. ut nom. fing. biinne eferne Stangen, an welde bie tienen Fenflerigeiten tep gtapen Benfern Fefeftiget werden ; windeiien, 7 Ber Sénftersliigel, des—s, plur. ut nom. fing. ber in (eis trem Rtabmen und na (rine Hafpea Gemeplige Stell eines Gene fteré., &. Stigel. Bes Genflerfutice, dee —s, plur. ut nom. fing. dee vieredion ‘Guiten vou Bretern, weleer die inmendigen elten eines Gensters betletters, die, Senftersarge. wes Sénftergeld, des—eo, plur. von mebrern Eummmet, bie—er, an einigen Otten, cine sabgate von den SAufern im ben Staten, welége nag ber anjabl der Fenfer. gegeben wird; bie Senfteritenee. Sum mittlern Sat i Feneftragium eine t= gate fir bas otegt aBaaren in ben Senfern feil gu Cohen, Das Sénflergewande, des—s, plur. ut nom. fing. die vier feeinernen ober Dalyernen Galen , im welee bat Fenferfutter cin= sepatier wird. Gingeln beifen fe Senfterfoee. Bas Genflecgitter, oce—, plur. wt nom. fing. en eiferues Gitter vor einem Genter. Das Ginfierglas, dee—es, plu. imuf, Giastafein, weraue dle Seheiben eines Zenfeers se(dmitten werden. Die Génflecbafpe, plur. die—n, die Hafpen, wm welde We Giligel eines Fenferé teweglid find. Das SenfrerFeens, des— es, plur. die—er bab belyerne Kren ‘tn ber Mitre eines Genfers , an eles die Mahmen wud Sigel sufammen fGlagen. : Des Senfterkuffen, dee—s, plur. nt nom. fing. cin nad ter Breite bes Fenflerd eingeridtetes Hien, die wrme Daranf bes quer ruben ye affen; bas Senfeerpolter. Der Sénftecladen, dee--9, plur. o1e— Laden, elo Holyerner oben , womit Die Zeufer veriGleifen werbes. SEnflerm, verb. reg. welihes im Hogrentigen wenig gebrancht with, 'r. Ein Creuerum , we man im Dberdeutiégen imEaerse feset, fenttern geben, wehn man eie geliette Yerfon im Fenter gwechllden fugt; Stal, andar a fineftrare. 2. Gin Yeriewrs, 1) Mit Fenplern verfegen, woven im Hkerd. befenftern voli Eft. 2) Gu ben niedtigen Epredarten der Oberfadten Eebeutet jemanden fenjtern ober ausfenfterm , ier einen berben Bereis geben. Bieueisr vom der Gewobnbeit ben ben ehemabligen ut: ntecen ba die Rurnierritter vorker ibre Bapen an die enfter ‘bangex muften , Damit fie von jebermane gefehen und beurtheitet ‘werden fonnten, weldeé Feneftram facere, tnd bie Sanblung felbft Feneftraginm hief. ©. bes Du reéne Glovfar. Dee Senkleepolfice, des—s, plur. ut nom. fing. G, Sewers Fifer. Die Sénferqnatte, plur. die—w, die Quafen en ben Eduil- ‘seu der Borhinge vor ten Fenfera, pe ut Sen Der Sénftercabm, dea— es, plur, die—ribme Sentereabmen, dee —e, plur. ut nom. fing, die golerne Cinfasfung ber GlasKaeiben eines fener. Bas Fenftercécht, des—es, plur. die—e, bie Borreste, rmelite ben Jenftern én ten Techeen yuucitanben finds dui man iver anbera micht bag Side verbauen barf wif Ber Sénflereeibee, dee—s, plur. ut nom. fing. der Relber, ober umn feinen Mitetpunet beweslice Riegel, die Fenperfngel a verleliegen, G. Wirbel, ie Génfrerfaule, plur. die—m, die aule in der Mitte eines, efonberé. grofen Senfters. Die Senfievfebeibe, plus, die—m, die glafernen Saeiben eines Bentieré. “Die Jenfleefebwoalbe, plur. die—-n, ine Benenmung der saus: féwatbe, Hirando domettica Klein, weil fie ihe Met gern iter ben Genitern ju bauen vieset, Dee Ginftecfcoweik, dea—eo, plur. car. die dem Scneife fbnlige Fendtigheit, welge fic im winter bey duferer Saite und innerer Sirme an dle Genfeerigeiten ledt. Dee Sénfierftod, dee—es, plur. die— fae, G. Senter gewiinte, Dee Senfiertues, dee—es, plur, die—-tiirse, in ter Bau: Fung, der Theil ber Mauer, oder Band itber bem Fenster, wel= er ded Feufter oben (liefet. mim gerader, ein gewSlbece Senflertars. 6. Sears. Die Senfleesarge, plur. die—n, G. Senflerfurrer und Zarne. Dee Senftermwicel, des—s, plur. ut nom. fing. bed dey: extine Gtiit Glas piifgen den runden Fen(terigeiben. 1, Dee Sere, dee—eo, plur. die -e, ea nur im Bergrane Ublises Wort , wo eb einen aus flldhtigem Sarefel und Selye beftebenden Dunft bejeidnet » welder juneilen in ben Wergwer= ten angetvofien wird. De diefer Dunk (ebr bemegtig ft, und befeindig bin aud Ger fubret, fo (inet €6, Da§ ex feinen Rab ‘men yon bem Botte fabven betomamen Gabe, weldes In mebrern FFillen einen Haucplaut am Ende animes ©. Serge wud Surehe, 2. "Das Gerd, dee—ee, plur. inul, dag Blut, Leben , dee gelb , der ods ein altes Oberdentfiges MBort, melded bev bem ‘Oteftied ub aterm alten Scriftflelern hinfig verfommt, aber ais frinen ibteitungen , Seednounde, tédttiche unde, Seed: feind, todtfeind, ferchlos, entfeet uff. im Soddeutioen illig veraltet i. Ben dem Gatien und Dftfried lautet dieles abort Ferch, Ferah, im angelf. Feorh, Ferhth, im@dweb. and Gétind. Fior. Sn der Solifgen Mundart ber Grieden wat fog fit Bs, bab Seben, Ublid. Gin mebyered haben Saliter ‘and Griig von blefem Porte gefammele. Dee legtere glaubt, ‘bap eigentlich bie Gingercibe bedeutes allein be arbe, mel> ed chedert mar Sar lantete, och feQt qumeiten file Blut ges race mish, (0 fheiner gerd, gntmcder burg ein anderes Euf= firnm, ober ancy dutd eine Diop haudpende Musfprade aleid= falls Daraus entftanden yu (com, snd urfpringlicp Blut bedeutet gm haten. Sm Eqwed. vedeuter Faery Garhe, und bey dex alten Gablern iat Virga , bem Gervius ga Folge, ein Nahe Der Qurvurfarte. G. auch Sabet 3. g. Dee Feed, ves—eo, plur. inul. der Keth der Khiere, die Gilden der Eaate auf dein Felde, G. Dferd. + géccyen, verb. reg. a€t. welde6 mut im Oberdentigen Heli tf, fi fertigen, fertig magen, binfoaffen. debenomiceet an einen Ore ferdyen, b.t. (haifen. in Seder, ein Giterkefiter. Die Serchfube, die Crovditions -Etuke, Mush diefeb Mert faeinet gu fabven ober fihren, obec, wie rife will, gundayt a fervig 8 getien, met man att Diefes MBost auch surveifen ferig finder; G. wilrabrig. ep dems Ottfried if fergen Sev na gwonutgen, verlanger Bitten; weldge Bedeutung bad Miederh. vargen aud eliind. vergen nod icbt hat, wher biel (Geinet in ou waver ferchen gany verihicvened 2Bort au feos. Dee Fécding, des — ee, plur. die—e, eine im Riederfisfilgen ‘ablide Drange, welche ber vierte Theil einer Meant , oft aber mut ter vierte Beit einer andern Teiinge if, und auch Serth, Deetby fim mittlern Yat. Ferto, antec; von vier, Siderf. veet. — 3it ‘Stiga Galten fing Serdinge 2 Sreiden, eine trark Serdinge ule gwen Gerbinge, ui so Mart aber 60 Ferdinge madien daelsfeinen Bieigstoaler. Sn Bremen tft Veerding, der vierte Chel einer act, oder Grote Breiner Geldes, und im Engl. Farthing bet vierte Theil eines Penny , ungefife sep Pfennige unferé Geides, 6. Viertbel. “Bee Serge, deo—m, plux. die—m, ein Fabrmann ober SAil> fers ein altes Dberdeut(aes tm Hoapdeutftgen undetanntes Wort, weldes Surber ans einer alter Dherdeuticben iberieguag bev Behalten bat, Deine Sergen werden umtommen , Ged. 371 27 ‘Gon febren, mevon Saridh, Serdh, Seriger, cin Safer, ‘Fibemann, und Sergeseld fir GibrgelD, og jegt im Orere Deutiten Gig find, SéGemann. Die Sevien, (drevfoibig,) fing.,inul. ans bem at, Feriae, die Beit, be man von genifen Bffeattiden rbeiten cube, befonbers in den Gerigiten und Gduler. Series baben. Die Cruces ferien, ad) den Oferferien, Die Serien find angegan> gen, Ren gebraudse dieiee Work, im gemeinen Leben oft, wena gleid Die Rube me einige Stunden betrigt. wae Scekel, eber gertfein, des—s, pur. ut nom. fing. ei junges Sqquein , bis e6 ein Wierteliabe alt it. ‘Mam. Serkel, im Neder, Garten, im Bngelf. Faech, im ual, Farrow, Rat. Porcellus, if dag Diminut, von der nod inn Rieterf. Rbligen Dard, cin Sdwein, weldes im Saliigen Geiege Vareh, Vara, lantet, und mit bem at. Porcus genaw fiberein femmt. © 1 Borg. Sm mittlern get, if Ferreohis cin junger @ter. ©. aug Bae, ber und SAbemurese, Im sseneinen geben macht man von Diefem Dintinutive gnweilen ein _teueé Diminut, dao SerFeldhen, Sérteln, verb. reg. neutr, mit dem Silféwerte haben, Sertel werfen, Die Gan hat gefertelr. Sw Rieder. farten, bey dem ictoriné fecien. Seen, —er, — efte, adj. et adv. entfernt, von Dingen, jwifgen sweltgen ein betritliger Zrifencaum befindlid i. 1. Gigenttigy, dem Maume ned, entfecat entlegen. ue fernen€anden Fommen, 5 of. 29, 22. sine ferne Reifey nad inementfernten Dtte. Die ferne Blivye brie, leit. Die Bie: nen flogen feSblid) aus von ibrer fermen Wobmeart, Gein, Git (die Hlfter) wollte von dee Sperlings Gliite ‘ide dof cin fermer Zeuge feyn, Gel. Rog mele als ein Umfandenott. Weik der Weg fo fern it, SURO 19, 6. ser 309 fern iiber Band, Buc. 15, 13. ere, warum trir(t bu fo fern? f, toy 1. Me (a6 su fern, ale dag er ee bétse Seen FEnnen, Snsteien wit dem Worworte von. Seem von der Grade. IDu if fee vom rechten Wege. Sern davon it gue vor dem Sdhuffe. ‘Dana muft du fern von mic der Serde Surde er: weden, aged. ‘Bureilen ond mit der dritten Endung det Yerfon. Die Sade it mir 3a fern, id) Fann fle niche evfennen, Sugteiden von ferm, von ober aud einem eatiegenen Otte, von weiter. 34 febe co von ferm. Vom fern fleben, treten figen. tan ‘éret ihm fdhom von fern, Gott {ab fle ferm, fit von fern, Kilov, it eben fo unrlstig, als, body (tebe dein Wipfel empor, €8 flebe im fernber der sire, Gefn. ub, der Sromme der ferns 13 Ser fernber 3m deinem Tempel gebe, ebend. smgerdbntis it. Die: feé Urafandéwert vom fern audgenommen, mird fern in biefer elgentligen Bedeutung mebe im Oberdentigen, «18 im Hoge deutigen gebraude, wo e6 uur nod in der edlen und Hohern Sareibort vortommt. Gn der gewspnligenGaeeibs und Spree: act ift dafiie weie ibliger, Gm Dberdentfhen tommt tm diefer Bedeutung aug sumedien ber Comparativ, bod nur alé cin Sidverbium, fit weiter, vot. ‘Allein, dag ibe miche fermer sicher, 2 Mef. 8, 28. Darnady wich Ubrabam ferner, und 309 uff. rMeG. 12, 9. Kies mand foll in der Grave ferner bauen, als fein Grund undBo- den gebety Rit, Reformat. Glee Serner vernacy befonders. 4, Bigiitli, 1) ‘Det Beit nad, befonderé im Oberdentigien rund ber ebfern deibart der Hoddentigen. Gondern bak nod) von fernem Sutiinitigen gereder, 2Gam. 7, 19, Min ‘waufigften in der Geftalt eines Udvertii. Die Stunde ift niche mebr ferm, in der diefe giitee serfallen wird. Wie fern ift noch die angenehme 3eit, da id) didh feben werde! Bange ungliidliche Stunde , © fey nod) fern, exftheine nie! 2) Det Seigung, dem Gemvithe, feiner Belehafenteit nag, in ber edlern Sareibart der Hogdeatfehen und in Geftalt eines Uoverbii. Sey ferm von falfdgen Gachen, 2Mef. 23, 7. Dieler Gedante iff febe fern von mir. Befonderé in ben OR. &. ee fey fern, find das fey fer. Os fey fern, dab ich did) deffem beichul= Vigen follee, ig bin gar mist Wilkens, didy defen gu befuldle gen. Du glaubl, ich fuche dein Unglite, aber das fey fern. ‘von mi. Sn dee pibern ehreibart aug in ber Geftalt einer Sutericction. Seem von uns jene fchrelidye ‘ioral, welche die Begierde 5a gefallen im die Reibe der Laster fege! Hier= bee getixet 3) auch der Gebrand , be diefed doerbinm mit den ‘Vartiteln da, wo, fo und wie in Geftalt eines Bintewortes Adlig if Wafers, und wofern, fiir wenn, eine Bedingung anyuseigen, G. bende Wiérter an ibtem Dete. Go fern oder in (o fern, gebraude man alé ein beftimmendes Bindewort , wen ‘man von einer ober der andera Gigenfgaft einer Gache etwas Vebauptet. Ich exeeage ibit, fo ferm ex ein eyrlidher Mann. aft, Df, blob i ber Riitfit, weil w.f.f. Die eefabrung iff oft bee fartite und deuslidye Beweie ver Wabeheit, und in fo ferm aud) cin 3uvade der Dernunfe, Gell. Jd be: trachte den menfihlichen Rérper bier nur in fo fern, ale er dine 3u gewiffen Verridyeungen beftimmte Mafchine iff. Die after haben nur in fo fern Gewale iiber den Wenféhen, als ex fidy user Dem Adel feines Wefens erniedriget. ft (let dieies Binbemort grey Mahl, und atsdann bedeutet das leptere in foldher Riieide. Go fern ou ein tenia bift, in fo fern darfft du dich dex Theiinen nidht (ehimen. Oft flevet fo ferm ut fir bad blofe wenn. Go fern es dir ge{dlle, wollen wir geben. So fern du mich niche vervdthft, werde idy me Wort baleen, wan kann die natiivlidye treigung su gefal Jen, nidgt genug auebilden, in fo fern man ibe eine gure Bidheung gids. her fide bis Gierher, fo fern bat Jeremia gevede, Set. 5 64, if e6 im Gocpdenttigen ungewintigy, @ben fo verbalt 6 fie mit wie fern, und in wie ferm, nur dag dies fed in einer feagenden und ungemiffen okede feinen Play finder. ‘Jeb feagee ihm, wie fern, ober in wie fern, id) mid) varauf verlaffen FSunte, Sd febe nicht ein, im wie fern id) dabey meine Gidherbeit baben Ennee Ge fraget fig, ob man diefe Partitetn mit bem sRebemworte fern gufammen steben, und fie als Gin Bort foreiten miife. Da und wo haben dicie Bulammensiedung nist mur mit fern, fondern mit vielen andern bereité Geraebtadt. Daber {erei6t man eben fo tidtig dafern und wofern, als dabiB, DAvER, DAF Ser 1g bey, daneben, wobey, wobin, woraus uff. ellein fo ‘und sie werden mit den artiteln, denen fie fic bevgetellen, nies mabls jufammen gejogen, Da man mun niGt {éreidt fooit, wiefebr, fogrof, wiegue, fonder getheilt, fo oft uf. f. (0 Taun man aud nigt fofern, injofern, wiefern und inwiefern fete. ‘nm. Seem, lautet bep Bem ero fer, fern, bey bem Otte fled ferro, ferron, und bey fpitern DberdentiGen Sérittftel= fern fere, fer, feve und ferren. Jn allen Landen weyt und feeten, §. Gage. Go fers eudy gee, (0 uf Sap.50, Re ifkein divi von bin nit fore, Kap. 33. Se fer das ich ein Jeger bab, Rap. 49, wenn id aur einen Quger Dobe, Aus ferren ‘en von vor abftammet, inde €6 wirtlé fo vil alé vorig ober vorjadrig beipet. ©. Sirm, Dee Seni, G. Simnif. Dan Séenvobe, des—es, plur. viemevhre, G. Sernglae. Seenfaulig, adj, ct adv. welded sur tu der Bankunk dblig if, and ven Gebiuden geitandt witb, in welden die Giiulen 10 Res Dal von einender entfernet werden, rar(éuligs im Gesenfage bet feinféalig nb nabefiulig. Die Seeresbecee, plur. vie—n, 6. Berberie, ie Sécfe, eine junge Rud, E. SAcfe. 2, Die Séefe, plur. diem, bet Hintere hervor fehende Shelf ted untern Zufjed. inem anf den Serfen nachfolgen, (br nage. Ex verlag dh aut eine Serfem, auf fein fdnelled ene - GH ber Deuthgen Bike wisd o6 HF. 56, 7 fale fe bie seritte, Spueen, Gufopfen gedrant, welcpe Wedewrmng aber tsa Soteutfgen ungewishutigy if Ser 16 nm. Seefe, Gey dem Ulphilas Fuirena, Hey deme Cation Fersna, bey dem Setter Ferfenu, ift vornehmlig ber Dtere deutigen Mundart elgen, obgleid auch Fierin bep ben angel fachen Getannt war, Sn elnigen Oberbeut(ten Gegenden lautet 6 in ber einfadyen Babi nog jegt die Serfem , mab kn anbdern ift 6 ungenifen GeiGlestes das Serfe. €b fGrinet von fahren ‘exgutermen {0 fern foldjes ehedem enh geen Febeutete, (G. Sabere,) indem ang die Reteiner vow calcare the calx better. Gril mertet an, dap das Lat, perna und Grieg. orregne mit runferm Serfe verwandt if Sep en Micderfaaien beigt diciee ‘Theil des Fufes die Sacte, von der Monligteit mit einem Haren, fo wie im Gehwed. Haka bes Linn Ife; im OoMand. Hiele, tm Din, al, im Ungelf, Hele, im Engl, Heel, im Gelénd. Sael ‘und Sailin, im @xhmed, Hael, mele mit bem Satein. callus fiberein tominen, Das Séefenbein, deo—eo, plur die—e, in der natomie, ‘ag grafte Bein bet Oberfapes, weldes die Ferfe anémacht, snd bie ganje 2az deb Riryers iim Etehen enmpfinder; Or calcaneum. Das Sérfengeld, dee—es, plur. inuf. ein Wort welded mut ‘n ber im gemeinen Beben Setannten fisisligen Retensart, Sere fengeld geben, ibtig ft, D. i. entiieten, ad bem atlemen: nifgen Gefege mufte derienige, weiger (einen syitireiter ix einem @efeate verlief, und ia baburd tn Rebendgefabr Eragte, 160 Solidos yur Eut{dsibigung besafifen, quod cavum pedis oftenderats welded verauthligy Der Usipruns Reb obigen eins: brutes it, ie find gebelmre Safen tund fommen, Serfengeld su gebem, i den Brieg, Opi. ‘Der eb aud von Thieren gebranct: ‘Wie wenn die Taube fiehe den Sadidhe anf fig fliegen, und gieber Seefengeld. Sirtig, —er, —fter adj. et adv. vom fabren unb Sabet, T. Go fern fabren relfen, den Ort verinbera, und Saber nidt nur eine Keifer fomdern aud ein jedes Getgatt bedeuter, 1, Gigentlich, von allen siugern Sindernigin einer Sandlung fren, sit allen Bebirfuifien gu tarfeiben ver(ehen 5 wo e6 sunt von der Bereitfgafe gu ber Berinderung bes Ortes gebraucht wird, Sind fe feetig? freat man jeranden, dev fis bereit macht, ine Seif angutteren fpasiven gu geven w.{. f. eh bin fange fertig gewejen, Bich fertig madyen, alten. Marfihfertis, fegeljertig , veifefertig, mn weiterer Bedeutung aud) von tet Rereithgatt gu andern Gelaiten. rade enc fertia! deb ge wikalige Commando: Bort bep den Eoxdaten, wenn fief jum Unjglage und Fener= geben gefolat machen foten. Sestig wird in biefer ganjen Bedeutung nue ai€ ein Medennost gebraucht. ‘Det Gomparativ. und Superlatio find in berfelten gleidfous ur= gemidnlig. 2. Gislttich, 1) Gaia aué andoltender ftoure eine Sage Lele und gefGvimde ju verrigten, Sertig reden, lefem , fahreiben fingen, obe nfo. we if febe fertig mir dex Sunge, mit dem ‘Maule, im gemeinen eben. win fer: siger Retnex, Schreiber. dine fertige 3unge haben. sine fertige Gand (ihreiben. Gott mache eud fertig im alien ‘Guren Weeten 31 shun feinen Willen, Ebr, 13, 21. 2) Dew Gemiitye wad, wikia, bereit etmes gx thu, Wir miifen Rete fo fertig gum Vergeben jeyn, als es andere find, uns gu beleidigen, Gell. S, Dienfifertig , Sriedfertis. 3) Bole endet, jwetemt Bejtimmten Gebraude gefict gemadt. eine fervige Arbeit, in bereits fertiges Gedidy. am Haufighen Ais cin Rebenwort, bio im WPoftive. ie Uebeic ift fercig. Die Shuge find nod) nicht fertig. Das Gaus, dietttauer, das effen it fervig. ine Sache, cine Avbeic rertig machen, Bis Kente Sand derma legen, Die Gepriftarefer ae segoffe: 117 Ger segoifenen Gebriftem fertig, men fle (elbige tn bem Wintel: aten glatt fqaten, — Eeby baufig auch in Beplebung auf bie Pere fon, da der die Erde d48 Borwort mit befoumt. Bift du idem Brange fertig? ay bu ibm fectig gemade?. tir dies fer Uvbcit werde ich bald fertig werden, dy werde fie bald fer- tig magen, $Mtit ibm will ich (hon jevtig werden, ic) will {eton die Oherhand iiker thu gewinnen, Kee ijt mit feinem gan: 43am Deemagen fertig, et Gat eB daragebragt. Dit auh mit ‘Gusfaflung der Gage. Die Maurer, die Simmecleure find fertigy netuntisy mit ibver atte, ‘Jp wilede nie fertig were den, wenn ich alles ersiblen woke, LL, Go ferm fabeen handeln, tun, beteutet, etwas winte Fig thuend, und felbiges an den Zag legend; in welder, Qer- feande e¢ une in den Butammenfegungen buffectig,y eilfertisy Leidhtfertigy offectig vortemmt + obgleid fe Diefe berden Aegten auch von fabrem, geben , becleiten fafen. aud willfh- ig gebitet bietbet, denn ims Cherdeutigen {ft fit ferris oft feris, fabvig ibid. ‘nm. Sertig, tie Oberd. ferig, im Micderf. fardig, bey Dem Better varig, im Din, férdig, im awed. faerdig, figeinet » wie (don oten gefaset worden sunidft vor fabven a> auftantmen, (0 bap bed e ober 9 fier bop bes HBodltlanges wegen eingefgaltet worden, Frevlid) folte e¢ um diefer WoRamunag awlllen eigentiiey fabrtig oder dod) fevrig gefcrieten werden; allen e6 git taufend andeie Galle, wo dass und € mit cinandet abwegtein. &, Willigbria. Ginen Set, w9 man durdgede Tau, nenuet otter in der eigentlidyfien Bedeutung eurbfertig. ‘Gm Dinifgen if Sard ein Berk, Gelaisie, fo wle ortfried in biefem Berjtantde {eon Fart gebraugt. Sin friumt ches far- tes, Der Theifnetmer an feinem Gefatte, fein Gelel. SExvigen, verb. reg. aA. welded im Hedbeutisen fait veraltet ‘fk, und nog im Overdeutten vortonnt fertig macten. 3) Gilt werfertigen, din Bild fertigen, Ef, 40, 20. Bee Schmid mufi denen, wie ev das Werk fertige, Gir. 33, $27 31. 2) ‘Gilt abjertigen. inen Borben jertigen. in Scifi, einen Subrmann fectigen. Sm Oberbeutfeher find Sextiger oder Gurjertiger , (olde Perfonen, welde die Waaren anderce dra Gaviger oder Fubrieute fortigatien, GiieerbeRter, Spedirenrs. 3) fit auafertigen , dafer nad an einigen Oren bie sleine gee ‘Hemoaate, welde den Beemten flit die Musfersigung deB Leb: ‘brie(ed, ober Rebnfdeines gegeten itd, die Sertigungegetiiby feift. 4) * Sich fertigen, fig cilig begeben, verfigen, Sie fertigten fic) duedy den Jordan, vor dem Rénige her, 2Gam. 39, 17. 5) *Die Gewibt leiften ; daber die Sereigung , die Ge= aviprleifinng , und gertigungsbrief, bie fariftlige erficerung Derfelten. Mn ander Deten it der Sertigungebriet fo viel als fein BesiePbvief, eine Urtunde oder Bertrag wegen der Mert= sunt Gtengfteine, ee Wie Gerrigkeit, plur. die—en. 1) Gu bee erften figirliden Bedeutung VE Wortes fersig, dad Wermmiyen, gewifie Handiun- en mit Reigtigtelt gu vertigiten, ke befint eine grofie Sere igteit im Reden, Sdyreiben, Sedten, Tansen, uw, ff. ke {piele mie auferorbentlicer Sertigteit, Die Tugend iff eine Sertigheit, feine Gandlungen nach dem Gejege der Tarur inguridyten, wir miiffen uns die Sertigheit exwerben, dae Aafter oft tn (einer natiivlichen Seglichfeit su Denten, Gell. 2) Gu den Zufarameniegungen wilfercigteit, Dupferniazeit, eichefertigteie w, ( f. behilt 6 Die mente Saupthedentnng bed Beowertes. Der Seiler, S. Sider. : pee Sellel, des—s, plur. ut nom. fing, ober nod hiinfiger die Seif, plur. diem, vom dem Beitworte faffen, 1. titer: Set UB Supt, ein feed Bertseng, womit man etwas fafiee, 8. i. bin: Ret, Ded) nur tod i einigen Gallen, 1) Beo Wu Gegerny de iemen , woran fie bas Giefoorn tcagen, dev oder die Semel, die ober dae gernieffel. Ghcdem bedeutete 6 an ben Bedege? biugen auch benienigen Theil, worin dae Ecrvert Hing; in wel: Gent Berjande 6 (un Geldenbude vorfommt, und im Sawer. gt Faetil nog Jegt ein Glirtel, vom firja, inten, 2) @in Riemen von Girfoieder, welder den Falten um die Fie geleger wird, und anh der Wurffefel help. 3) Die Ketten eines Gefaigenen und Echaven, tn der edlern wud Gober Sxpeeibart, ‘und nur ion @laral, einem Seffel antegen. inen im Seffet fiblagen, ober legen. Jn Seffeln gehen, liegen, ines Seffel teageny {cin Gefengener feyn. Was willft du, war idhs mids, die deine Geffel beach? Beife, die did im Grevbeit feate. Flaiilig, Die Seifel dev dice tragen, iedriges Lafter, wie oft habe id) deine SeffelR verfludht! Aucie, mein minnliches gers serbridye deine flol= gen Seffeln, Sev Sherdeuthegen ift e6 in diefet Wedeutang ach fin ber efnfucgen 2461 abtig. ‘in Seflel driicter mid, Gofmannéwy. in Seifel lied? id) mebr, als vormabie Sdhwert , ebend. Bo e6 susiciy bas ungervife Getetedt hat, 2, Der Locil bes Gubes, om welgem tie Feel angeleget werden, Gn dieferw Berjiande ife dic Seffel an dem Plerdefuge der Raum von ber Kite cn bis sie Keene, wo man die ferde euf ber weibe yu feflein pileact, ‘nm. Seffel, Engl. Fetter, ijt vermittelt bet Endfolbe — el, welge bier cin WBerfyeng andentet, von dem Beitworte falfer gebilbet, weleges ancy fir Ginden gebrangt wurde, @feder lax: fete eb aud Sefferr weren Gritty Bevfpiele aniabret; benn die Golten ek wnd ex mesiein oft mit einander ab. Bern dieles Bert fim Singular eset, fo ied e6 im Hochdentigen feltenee fmm minaligen, als weibligen Befoiedte gebtaugt. Gm Ober deutiden ift e8 aud im ungenitien Geli. om ‘Slurel aber Tommt ¢8 ete fo oft im muinnligen die Seffel, al im weibliggen Die Seffeln vor, Sm Rieder if Daflz Selden und Gaiden ‘ibid, von balten, Bie Seieladce, plur. die—m, bev ben Hferden, die ween, _svelge nag Der Qinge ber Gefel hinab geben. Séifeln, verb. veg. aS, mit Geffen binden, GeGel anlegen in ber eblen mud Hétern Gareibart, 1) Gigentligy. winen Vers bredjee, cinen Gefangenen feffeln. Wer wird wohl dew Sclaven tadeln, dex es verfudhe, die Rerten 3u serbeedeny ibm am fein Ruder fefelm? win Pferd feel, bemfelten ‘uf bee Weide Grride an die Fife legen, damit e6 widt entlaute, 2) Fiat, ines Gemiith cinnedmen, ibm an fie gichen. Sanfimurh und Beféheidenbeic fefeln oft die wildeften Ber miither. Gein gers und feine Sinne waren durd) diefew Gedanken gang sefeffets. Sualeigen, genan mit emanden vere Vinden, Wide Fane fo satlidy feyn, ale die Sreund{chatts die mich an didy feffele. Wie and, Buang anthun, fey 3x witten finders, Wenn der Lehrer durd) den igenfinn der Siteern gefeffele wird. Séifelwound, adj. et adv. von den Pferden, an der Seifel verwun: Bet, Das Pferd iit fefelwunad, SER, —ex, —efte, adj. et adv. (0 gufarnmen hangend, baf eb aigt ofne SRiibe gettennt werden Fenn. 1. ORiE andern Sit> ern. 1) Gigentlicy, in welger Bedeutung e€ in der Geftalt eines overbis am gebrandicfien IR; im Geyenfage teen, wag lodter iff, Der agel Rede felt, Der Bale hale fet, Qe fet elon und 119 Set fit feft. inen Sliebenden exareifor und felt batten. Jey will ibe fon fet baleen, aud figitllg, ibm gue Gefilung feiner Gerbindliateit, meiner wofigten gningen, Galt das Glas feft. Die Thiive fest sumachen. Den Seprank felt sufchliefen. Sid) felt an die Mauer, an einen Baum an batten. Den Gand fet am die Mauer anjtofen. Die Sol= Daten fihliefen fich fet an einander, Der Boden im Safe fist nid jeft. Binde die fatternden Weinreben feft am den Ulmbaum, —Befonders in ainfesung der Grundpie, sin Tifeh ein Seubl febe feft, wenn ex niche wadelt. in Baum, eine Saule, in Scheank Reber felt, wenn teine Gelade des Unifalens gu Seforgen i(k. Seft aufereten. 2) Figirlidh, wo 6 auc) in bee Geftalt eines Adiectives niet felten tit, (a) Boe unilttibrlicen Bewegungen fieber. seine fete Sand, in den faire Siinfien eine gewifle, gefente and, welde nit inGe: fabe ift, umwiltibrtige Binge gu maccen, mi gemeinen eben Aft die fefte Gand, ein beyiinbig gleimer Preis einer ABeare. Die feite Gand dey einer Waare ergalten, abjchaffen, ein: fiigren, Der Boven ift fo uneben, man hat bier Feinen feiten (Gewiffen) Tritt. (6) Det Frevbeit beraube, als ein Aoverbium, inen Dieb fet machen, fet nehmen, ihn in Serbaft vehmen; efedemt verferten. Sich felt effem, evinken, ‘ian gemeinen Qebcn » fie die Behe, die man nicht bejablen tenn, ein @efangenet bes Wirttes bleiben mien, (6) Beftindig, der Beitdauer nach, doch nur in einigen Gallen. Wine fefte Tob: nung an einem Octe haben, Gid) an einem Orte feft fegen, fig auf immer dofelbit niederlafien. iin Aruegsheer fee fic in einem Gande fer, wenn €6 {id folder Orter tn demfelten Temietiget, aus weloen es nigt obne srihe verteieben rwerden aun, (0) Standhaft, unverinderiic, befandig, bem Witlen, bet Enticpliefung nag. Se—t auf etwas befteben. Jdy habe es eft bey mir befchloffen. skin fefter warjdlug. Die Reife Aft noch nicht feft gefeme, felt geftetter. Ic) habe es ihm felt veriproden. Soft iiber eras batten, ftandbatt auf deffen Beodacstung dringen, Nur die iblioen Musdriide, felt hatcen an der Srémmigheit, an Gott, an vem Elauben, ob der Hemurh a. ff find im spocpdentitgen even fo wngewshntic, ale Die .M, fefE im Siwne fey, Ruth t, 18. Ce) Unveriindertiqy, feinem gegenwittigen Buflande ned. Eo foll feft umd unver= briiclid) gebalten werden. ine felte Negel deo Lebens. ‘aber die Eli fdjen Veten dee Bedranches, dew Bsnig wird durch die Giite des Gevven felt bleiben, I. 21, 45 mein Bund fell ibm fet bleiben, PF. 89, 295 dap die Verbcifung fert Bleite allem Gamen, Rim. 4, 165 die Geould aber foll fet bleiben bie ans wnde, Sac. 1, Jr find veraltet. Hierber faeinet auch ber griften Theilé veraltete Titel ebeenfeft ober ebremvett jn geliiren, eine Perfon gr bejeidnen, melee eines ungefrintten baverbaften guten Rahmens geuiefet. G. Vert. @ Gewis, der iiberseugung nad. seewas fteif und feft be: baupteny im gemeinen geben. Teh bin fet der Meinung, lebe der feften Meinung. Seft Von einer Sade iiberseuge feym. sine fete tiberseugung. sin feftes Vertrauen , cine feite Goffnung auf erwae fegen. Seft feyn im Blauben, Eel. 2, Tr Ubderjengung haben. S, Glaubenfeft. (9) Der Ertenntnif, ber Gectigteit mac, in einigen Gillen, Sich im einer Bunft, im einer wiffenfarafe je fegem, ich in derfelten die nithige Senntnig ober Gertigheit erwerten. Gish feft fenen im Buren. S. and Rapitelfett. Daher war feft epedem auey fiir welfe, ver= indis Ulie). Abigail die feffere, in einer hond(griftligen Gitericgung der Bibel bev dem Grife. Wor nicht gar Langer Beit twat Deft nod der gewishnlice Litel der Redtegeledrten , und ‘ea$ einigen Sangellepen betornmen fie denfelben nod jeg, Set no 2. Unter dy von den Cheilen eines Bangen, wenn fie fo verbunden find bap fie nicht cine Myite gettennt werden Timnen, 1) Gigenttig, seinen Anoten fee susieden. akin fefter Bnoten. in feter Dally ein feftes Pacer, Wie Sdube feft suftuatien, Den Sac feft subinden, in feftes Ger {ar meletes nigt timet. cin feftes Bebsude, eine fefte Mauer, bey weldhen feine Gefabt des Ginfatend su beforgen if G. aug Seusrfeit. rwas felt sufammen deiicten , presen, binden. gin feiter Teig, bey den Gitern, im Gegentage eines Tedereen, ©. Sabiiter. Seftes, detbes, Brot. win fees Tus, feftes Gewebe. Die roe eft sulammen ftofen. Sefteo, artes, sexdveid), sim fefter Grund, im Gegenfage eines weichen, Seiten Geein, feftes Sols, bartes. Sefte ‘BErper, tm Gegenlaye ber illigen, Das fee Land, dee trodne Theil bes Grdbodens, im Geyentage des Meees, ep ‘bem sotter zefamine habig lant, nad bemgatein. continens. Sn engerm Berjiande wird das fefte Cand ben Sniein entyegen richer ub alban bedentet e€ einen gtofen Gitid fefen Lane ‘es, fo fern derfelbe an andere fete Sander fapet. 2) Bisel. (a) Bab nigt ohne smiibe eingenommen werden fant von Ot= fern, sine fefte Grade, ein feftes Schlof. Die Sradr if. febr fe. Win fetes dager, eim feller Daf. in vow tra sur fefer Ost, Seftung. (6) Daverbaft. einem festen, Davertaften, Bérper habe. “Thre Greundfchate it fede felt. ine fee FreumDfihafe. Sie find auf dae feftefe mit einan: der verbunden, (¢) Ron dem SAlale. eft {cplajen, fo dof man night leit ermecter werden fama. win ferter Schlaf, im Geseniage de6 leifen. (0) nverteglléh, in der im gemneinen eben ibliden TRetensart, ch felt machen, fir burch aber: slanbige QRitKel vor Berwandungen in Sigerbeit fenen. (e) *Lapfet, ftarts im melcgee mam veralteten Bedeutung. fet ad veft ebedem ein geitnliger Gorentitel der sitter war. Siok 12, 19 bebentet e& auch fo viel alé micitig; ex Leffec febe len dem Deften. Sich felt halten, 1 Mf. 33+ 3ty fc fact aden, fidh ber MBehmmuth enthatten , iit gleicalé veraltet. CH) *Gbedem Gedeutete e€ aud fede. Ge fagt man sod im ge meinen Seben, das Wafer 3u fefd suriid ftellen eder fd>wel: Tens d. 4 gu fete, gt bod. &. Saft, melded in biefem Bers fade sleiofans atti war. him. Gn dew mieijien der iebt gedadhten Bedentungen Laxtet Ddiefes Wort, eles efedem and veft gefdrieben mnrde, {een ‘ey bem Seto felt, bey dem Oxtfried fet and fatt, im Sélind. faltur, im Geowed. Di. ngl. und Miederf. Fatt. Eeib;e im Perfifgen i beften verisliesen, befetigen. G8 foeinet jw bem Beitworte faffen au gebdren, und eigentlich ettas yu be: denten, meldes wont gefaffer worden. Dat Ratein. manifettus, ach welegem die Deutiaien ige gandgreificy geitder hater, beret, allem ainfeten nad, auch Meher. —@hedem war fie die- fee Wort and hedig, und fir Fefigtit Sebigteit Hblidh. Giebe ‘Deft und Saft. Bas SE, des— ee, plur. die—e, eine Beit von einem oder uchrern agen, ba man von et gewebnligen Mrbeit ruber, und wwelepe man mit gottesdienftiden jibungen, ober writ Sufbar: teiten gubringet, 1) Sit gotcesdéenflicen fTbungen,, in_ wel: em Berftande dicjenigen Lage auger ten gewshaligen Gonn: tagen Sefte genennt werden, rwelde bem Ainbenten fefomderce sittliger Bopithaten gewidmet find. Die deey Hoben Sete, Beibmadten, Ofer, Pingften. ein jahetiches er, weleres ale Sabre gefepert witd. Unbewesliche Seer welde befiindig auf tinen und eben denfelben Tag be6 Sabres fallen, gum tins tecfaiede von den beweslichen. in eft feyern, begeben. ©. Sefteag, 2) Mit Aufbsrtiten, win Geburrviekt, wad- mens: 1 Sef menefeft, Giegesfett, Gochseitfeft, Sreudenfeftn. ff. sein grofes Seft anflellen, Beil unter beraleljen Cupbarteiten @ffen ten gemeiniatigy die vornehme i, fo wird aud woo! ein ieter Geomaus cin Soft genannt, weldge Bereatung auch das amittlece Gat. Fettum und des Gran. Feftin baten. ein Set mit jemanden babem, ober fein get mit ibm haben, id mit fm eine Quit magen, thin aufjieben,, mit tom (oersen. ‘nm. eft, Engl. Feat, ift aud bem Latein, Fefhum, Feftus dies entlebuet, Borber war featt beflen Dale iblis; G. dieles Bort, ingicigen Soarseit, Bee Séfiabend, ve6— es, plur, die— e, der Abend vor einem. eke. Bie Géfte, plur. die—n, von dem Ben- und Mebenworte fei. 1) *Die Geftigteit, ohne Plural; im welger veralteten edewe tung in den Monteeifgen Gloffen Festi dwrd robur ertlacet seid. 2) "Bat sur Geftiteit , bd. 1. Gewipgeit, einer Saape Dienet; in melgem Berflande Seite und Zandfefte ededem ven ince (Griftligen Serfigerung,, von einem jeden Doeumente ibs Hid) aren fo wie isn mlttlern gatein Firma, Firmitas, Fir- mares. ff. Su den Monieciigen Gtofen beige Festi eine Hand(erift, and Vefti, conferiptio, 3) * Der fictbare Him= mel; welge gleidfalls veraltete Beveutung nod biufig in ber Deutfgen Bibel vortommt, und eigentlig) nad dem mittlern atein, Firmamentum gebiltet if, welehes anfinalid) baé Dae eves Gebiiudes , und dean figiclih Yen figtberen, Himmel fe: Deutete, Sqn Rotter iteriegte diefes Wort dure) Himelfett. Deb Seed. Falke und Auge. Faeftenne hat glee Bedeutung. 44) Gin fees , Harted Geitein von einem betradhtliden Umfange, im ergbaue, Die Seite verFlemmet den Gang, wenn ein fefleé Geftein ten Garg abfencidet. 5). Gin feller, ober einge: {ololfener Ott ; eine im Headeutiten gleidfalle ungensbntich senordene Bebenting. In einigen Orten ift Sefte oder Zand: defe eine Sanbwebte. Qin andern bebeutet e6 nog ein Gefinanif €. Srobmfefte, Sm iichten war e6 ebetem von einer SeRtung, welder Getrauch nog in det Deuriden Bibel idlig ie, and nod ‘im Oberdeutftgen und in der Hibern Echretbart ber Howdent{jen vortornmt, mo Seite nod fo viel alé ein feftes GeloF, eine Burg, Bebeutets-1774 (tard su Quipruc der Graf gu Boitenfein-roft= utg=> eben: und Pfandesingater der Sette Siegmmundstron. ‘Ale Reifigen aus enern Seften, Raml, Festi und Verte beige ‘égon bey dem strfried amb Witleram , umd SAfte im Din. ein |chlof. In allen dicfen Bedeutungen wurde bieles Bort ehedem aug Defte und DEiee geferichen, Der GeFebauec, de8— 6, ober—n, plur. die— my ein mut fm Sehleproighfgen ibliger Ausdruc, Lebenbauern su beseige neu, gum tnter(éiede fo wobl vou ten Bonden , v. t, freven Baers, a6 auch von den Leibeigenen; wet fie tore Giiter feften, 0.1, gu £ehen nepmiens im Danifgen gefebonde. Giebe Seften 4. spas Séftegéld, des—es, plur. von mebrern Summeny die—er, cide Mbgabe ber Setebanern in SAlefwig, welge ermB fo vil alé cin ebengeld if # Séfien, Seftigen, verb. reg. at. weldyes aber im Hocbeut= ‘en vBlig veraltet (Ry fet magen, obgleid) in verfhidenen Bedeutungen tes Wortes fet. 1) Fir Befetigen. a ev die wolken droben veftete, da ex veftiste die Beunnen der Lier fers Gorigw. 8, 28. 2) Git Bevbaft nebmen; in seldem SBerfamde ang verfeten slid war, weldes aber , (e wie feften aud vetbannen Gebeutete, 3) Dutch Brief unb Siegel fer b. 4. genie magen, ©. Bandfefte, 4) Bn Leben nebmen, welge Bedeutung nog im Eqlepwisifgen Ulid it. Gee ‘nm. Gn der erften Bedeutung latet e8 bey dem Kero feftinon. it haben von diefem veraiteren Zeitworte nog das Hauptwort Seftong, eine fefte Stadt gu beyeidnen; G. daffelte 4am feinem Drte, Séftigen, S. Seiten. Die Féttigteit, plur. imul die eigeniaft einer Ease, wag welder fie feft ift, in allen ben Gillen, in melden diefes Wort ais cin Wbjectio gedraudt wird. Die Seftigteit der Sand, dee Gedbodens, eines Bérpers, einer usfchliefung , cure Stade a. ff *SeRtiglich, adv. melges im Ooerdentigyen anc ftatt be Rebene ‘wortes felt iiblich ift, aber im Hocdeutfinen ntot mehr gebrande wird. Seftighic) eewableny Pf. 80, 16, 18. Seftiglidy batten, F. 119, 38. Das glaub ic fefislidy, Orig. was SEREeId, oder Sefttagetlein, veo—es, plur. die—er, ein Gileld, relehes man mur an Gefitagen angulegen pfleaet. S. Severtteid. Sefilich , —er, —fte, adj, et adv, einem Fejte gemif, snlia. Geftlich getleiver feyn. Seftliche Bleider, Gngleigen figiit- fidh, Gerclicg , fein, feperlich, in der edlen Eareitart. So felch (an Ou bift. in feftidper Tag. sine feftidye Seeude. in fetliher AuBus. Die SiMichteit, plur. inul, fefliger Saud, (eilige AU eit, in der Hiern Schreibart. Wie Seftlichteis lidyen Pradhe, Seles. wer Sefton, (Iptig Seftong) des—s, plur. die—s, ober Seftonen, 6. Seudsignue. was Séftopfer, des—s, plur. ut nom. fing. ein Dpfer, wel: det an Fefttagen gebradt wird. 4 Mos. 15, 3. Dex GEliprédiger, des—s, plur. ut nom. fing. cin peedise, ‘bee mur an gewiffen Sefttagen prediget, Refenders in der memif gen Rirge. Die Seepeedigt, plur. die—en, cine Hredigt an einem Fefttage. Die Gélirécynung, plur. die —en, die Bereguung dex ewes iden Fefte, befonderé beb Sfertetes. Der Séfttag, deo—es, plur. die—e, det Razr an welkheme ein Geftgefevert witb; fey bem Motter Dulterag, bep bem a: tian Itmalontag, 6. Seyertag. Bie Séftung, plur. die— en, vow dem vorigen vecalteten Werbo feften, cin nach den Regelw der Krieastunit defeftiater Ort, dod nur von einer auf folde Wet Fefeftigten Stadt. ine Seftung anlegen, evobern, einfdliefen u. ff. Bumeilen ang eine Gittadelle , oder ein Gajtell neden oder in einer Sradt. ‘Unm. Bon feftenen fii feften, tommt bep Nem Rotter Feiti- rung, and im Edwabenty, Vellnung in eben terflten Devens tung vor, Dad Din. und Swed. Facttning ftimmen gleig= fails damit iberein, Der Séiurigabau, des—es, plur. inuf, der Bau einer Fefeung 5 ingleichen bie an den Geftungéwerfen wothige Arbeit. dinen ‘Verbrecher sum Seftungeban verurrheilen, ibn 3um Bau ‘verurtheilen, auf den Baw bringen. Daber die Seftunges bauFunft, oder die Briegsbautunft, die Kunjt, einen Ort reaclmifig. pu befetioen, Das Sefungswert, ves—es, plur. die—e, Werte ven rbe oder Stein, welge eine Feftung ausmachen, und gu terfelben gebiren. Bie Serfthe, &. Sarhe. Das Sete, deo—eo, plur. inul. dicienige weiflige, famierige ‘und tmempfindlicbe SRaterte in ben thierifpen Srpern, reelibe vom dem iberfiitffigen Nahrungsiafte abgefondert wird, und in garten ‘Pergamenthiiutden befindlig iff. Das Serr ablspien, von der Lriike, emandest mit feinem eigenen Serce derespfen, jon gemeinen feben, ihn mit einem eigenen SBermiigen begatien, Q3 Giiwlee 222 123 Set GEniefert, Sdweineer, Jaleniett, Mievenfett u. CF Se ‘lefem SBeritanbe (it Gert ein ellgemteiner ausdrua, welder ele ‘teten der thieifgen Oble unter fp begreife, befonbers wenn fie dure die Meme neh wigt oxfgelifer orden; &. Schmeer, Eats, Swed, Sdmals, Thraw w ‘Su engerma Bere feande unter(geiben cinige bas eet von bem Talge, und vet> ‘fiesen unter jenem dasienige Fett, eles nach ber Gufiafung Dur die Barwe weld und (mietig bleibt,’ unter Talg aber ‘wasienige , weles nad ber Ruflijung cine yewife Fefligteit be= Hemmt, &. anch geist und bas felgende. ‘iam. Gm Cn. (autet diefed Bort Fat, im Din. Sie, Dev -angenstniige Plural fommt (Nef. 4, 4 vor! Boel opferte von den deflingen feiner Jeerde und vow ifven Serrem, Sit, ee —efle, adj. et ade. 1. GigentliH. 1) Web ge= ‘abet, gut gefitert, gemifet. ae if diet und fert. Was fete uno scart iit, will ich Gebiithen, ied. 34/16, Sette und mageee Gchafe, v. 20, 2) Su engeter Bedeutung, Fett thabeud, 6 fey mum von Satur oder durch die Kumjt. Serres Sleift Die Beiihe ijt (ebe fare. sin ferer Daud. cin Ferrer Ochs, ein ferres Schwein, fetse Ganle. Binley Sdrwoeine fere aden; d.%. mijten, Die Speifem fete machen, §ett, Butter oder aud vegetabilifges O06 daran tun, Sn weiterm Berftanbe gebraudgt man dieles Wert aveh ven den dem toierioen Fette abniigen Theilen ber Butter and dee Dhte. Die Mayburcer if ferter, ale die. cerbflourecr. Das Prox wencee > ODL ift fetter als das Sealizni(éye. 3) nit Fett be: fabelt, Sich fere machen, 2. 1) Dem Gefile nag em Fette sont, femierig angufblen. Su diefem erfende nennet man das Supfer fet 2) Saftig, von Gemigien, Die ferte ene, eine Pflanze, Sedum L. wegen ihrer bister faf> tigen Blatter; DonnerFraue; Rusbentraut, Gefdwulfiteant, ‘wunoéeaur. | 3) Gieigliden Diinser habend. sin fereer Boe ‘em, ein fete Acker, Sualeihen, wab-Diele Feustbarteit on ten eg leget, von Gewsiihfen, sine ferte Weide. in beyden fern Reber das ferte Gres mit Blumen vermifeher, Gefner. ) Reid, einteiglich, im gemeinen eben. ine frre feiinde, sim fertee me. iin fertes Seitarbegue. ine ferre Biidhe, wo der iibertiuf bereft. 5) Red, vornetmy Degiitert, nue in her niedtigen Eptegert, er ift ein ferer Ga. Die Sereen halten sufammien, Pf. 17) 10. Die Ser ten anf rden werden anbetben , YF. 22, 30, Id will une ter die Seeren die Davee fenden, @f. 10) 16. 6) Wey den ablern und Supferfecsern edeutet feet fo viel alé dic oder Ureit, sein ferter Pinfel, teidlidh and oertifig aufgettagene Garte, win ferrec3ug, eine ferte Scheaffierung weldge mehe Brelte Gat, als ein (Gledter Cinfonite, Auf eime ferse Ma: new acbeiten, viet folder Bige ober Sdnitte maden, win fert sgebattencr 3ug obec Edie ein breiter und didet, 1) *Bee fomugt , aud wenn folded nicht blo mit Gette geigehen (its dod nut im Dberdeut(aen, Sette Wafche, ferce Bleider. in fetteo Tifegrud, ‘nim, Sere, in ben brelten sDeumbatten face , an Die, feed, ton Gapned. fet, im Suge. fact, im Engl fat, im Golind, feite, fommt von {Sden, nilten, het, nab bedeuter elgentlify ge= wifeet. E, Sutcer und Dates, Qu det esiten Oberdeuthen ‘TRundart Lauter died Bort feitt, &. dafelte, Wie'Senader, plur. die—m, in der Anatomie, cine Blutader fn ber dujern Rierenfaut , amd dem an derfelbeu angewafenen Fette; Vena adipdta Die Settammer, plur. die—w, eine Mrt Mmmern, welde in bet Sombardep, Deutiéand uw. ¢.f. angetroffen werden, und awegen ifree Gettigteit fehe wobltmedend (ind; Drtotany Bui- Set Ig berina, Miliaria pinguetcens Klein. Bepin File fibre ang bie Sislammer diefen Ragmen, Die Carolinifthe Settammery Emberiza Carolinentis vein, bat pohere Giige und beigt aud Reigammer. Die Amboiniffye Settammer, Emberiza Au- boinenlis Kin, if grifer als eine Lerdey (Gin vou Gedern tid angenehia von Gelause. Bas Serange, dés—s, pint. die—m, ein tlt unnetisligem Gelte befamertes Luge, Eefouders tey den ‘erden, Dee Seudaem, v + plur, die—oiirme, 6. Afcerdarm, "Die Seite, plur. inul ein nue im Doerdeatfihen wotiges Wort, die Gettiateit, und igi. die Geudtharteit. Das Jody verfauler vor der Sette, Gf. to, 27. Die Sette dea Reiber, 2, Die Sie, plur. die—n, in det Bautunge cin Gorisontal Hegenbec Stic Bitmimertols, Vefonders dasienige, welges die Grublfiwlen eines Daches oben mit einander verbindet , und ang die Dachiewe, Dadhtublferte, Stublictte genannt wird. @nt= weber you dem Sued. Atta, Sélind. Hitia, verbinden, welded an dem mMlederf. faces und OteED, faffen gebdvets oder and von emt Miederf. Satte, gran. Fefte, bet Giebel bes Daged, die Sicfte ober Sécfte, Rat. Faikigiums gumabl deine mitten Rateine Fetaginm meiemaGls fir Feftagium jebet, Yen Giebel: feof au bejeidquen , und in ben Deutfgen Mundarten ter bers ng Des o in ¢ und bes ¢ in e (ebe gewipulig if Sérten, verb. reg. 26. fett madjen, im gemeinen eben, befonters Oberdeutislantes. en Scag der Gunde fercen, bey ben Sagern, Die Fiufidec, plur. vie—n, bey dem Gefligel, die Federn oben anf dem interns befonders ep den Galen, melden man fie axsguenpfen.pfeget, enn man fle fete mahen oder mien will; die Sehmalsfedern, Bie Sénfinne, plur. die—m. 1) Bey ben Gifgen, eine at ‘von innen , D. i. Gloffebern, welge einige Weten berfelben auf tem Bikten Saben, und melde.aus einet Sent ohne Graten ber fieben; Pinna adipofa, die Ufterfloffeder. 2) Finnen in dem ette ber vierfiSigen Loiere, Hefonbers ber Gqweine, rex Génféden, dee— oy plur. ut nom. fing, ein Sepmmnge ‘feden von Gett, in ben Sleidera, Papier m. ff. Dex Sétigang, des—es, plur. die—sense, in der Anatole, Geitengefife der Mdern, im melden das Gett ans dere MBlute abe ‘sefordert wird, Bie Sétgans, plur. vie—ginfe, eine art (ehe fetter Ganfe in Ginerite, welde einen grofen Echluz, einen Langen worn ges Teiimmnten Génabet , und turse , lederne, mit, forfigen Feder befehte Fligel Sats Ploutus Pinguis Klein, Dinguin, die vax gellaniféye Gane, weit fie um die SBanellauifge sMetrenge fehe banfs i. Sieger, adj. et adv. mit Gett gar gemasgt, bey den Reberartei: tem. Setrgares Leder, melded nash bern'Hfgern, Beigen and Batten mit Ool gefhmieret und gewaltet wird; Samiféyes Seder, pas Gérngefivede, plur. inul. tey den Goldie tigers, diejenige ‘Grbeit, da die fertige Hautform srvifégen mweidem Papiere ge- feet». atalinen swith » Dame fd bas iberptifigegert bine in giche, Die Serehave, plur. die—baure, die vierte Speut bee thierie faoen Sécpet, welée einer Pergamenthout gleigt, md unter sweleger bad Gett Lieget die Scbmerbaus, aid die Sleifdbhauty weil fe an manger Deten Gleitofafern an ih nim, Séttidst, —ee, —fte, adj. et adv, dem Jette abnlig. Dee Specftein, der Thon fible Me fertide an. Das Bupfer as erwas Seidhtes an fic. Sittig, —ex, —fe adj. et adv. mit Gett Befuelt. Sid feig modjen, Serigegamde haben, Rep bem Rotter fettach, fett. Die Rg get Bie Gettigheit, plor. bie— em. 1) Die fete Belsaffenheit einer Eade, in allen Gedeutungen deb Beywortes und ohne ural. Die Serrigheie dee Aeibeo, dea Boden, 2) Cine fette Me- erie) ein Fett. Die Geecigheit dee Shlbaumes , Rist, 9 9 B. bas Dit Die Gerttoble, G. Glanstoht Der Géitbeam, dee—es, plur. inut ber Kram, >. f. Santel sit fetten Beaten, 5. B. Ob, Butter, Spet uff. Daber der erttrdmer, des—8, plot. ut nom. fing. die Serr mevinm, plu. die— em, bet ober bfe mit folden Haaren hen: belt; im iederf. Smerharer, Sereipeifer. ©. Geter. Das Sérrbcaue, veo—es,, plur. inul, eine Phage deren Beate tev mit einem fettigten WBefen Uberyogen find weldes die Tile gevinnen mages Battertraut, Sdmerwurs» Pinguicwda L. Bee Siutmicher, deo—s, plur. ut nom, fing. eine ebemebiige fisinmRie Benennung, welte bie alten elnminnifges Suds isd ben neuen Tucbmargern aus tex Nieberlanden gabe, weil fie die gwoile mit Gett bereiten tebreten, per Jécamagen , dee—o, plur. ut nom. fing. dec vierte Mas get ber wicherhinenden Siete, in melgem die WGerbauung vols Tabet wird; tan gerneinen Reten der Roden. Deo SAumdnnchen, de—s, plus. ut som. fing. ing am ‘Mieder- Reine, befonders in Geb, Ublice Eepetdemiinge, welde Jartbas ober act aller gilts obwe Bweifel von einem ebetem Sarauf geprigter wohl gemibrten Grubifoofe ober speiligen. Der Simartt, veo—ee, plur._ die—mirtte, an eiuigen rten , ein befonderer Marts fiir fette WBuaren , bergleidien SBut- ter, Syed, Oot v. ff. find, ss. Sérmoppeny 1 pli. ext. hep ben Cuchimaihers, ‘efonberd Wicherfad fens , bas SBefehen Beb genetten Tuges uber Belsaualye gegen das agestige, well das Lily fein Fert tem Gtuble mitbrisget. G. eppen. Daber der Sere ‘nopper, dee—s, plur. tt nom. fing. der dife Befistigung vertigtet. pie Gérefitwe, plur. von mebrern-sixten , die—a, in ber Choe wie, eine inte , welde wan dure bie Deflation aus fetten Kirpern, 5... Obl, Butter wf. f. exbilt. as Séfchmélsen, des—o, plur. car. bey den Pferbedrgter ine, fehe wnfdidlige Benenmng eines et der Tube bey dex ‘Plecden, bey welder cin weifer GGieim mit adgebet, ween ie thnwiffenbett Ris cefmotgenes. gett alt, Granp. la Gras fonduce. pee gitiftopoans, deo—ee, plus. die—fibwinse, bet fete ‘Gawwony einigee eabilen Safe, der gunetlen 15 bis 20°pfund snieget. Spee Seufpeifec, dee—s, plor. ut nom, Ging. 6. Serrteam. Dee Féttihon, deo— eo, plue. von mebrerm Meten, vie— ey eine Urb (coe weiden Thones , walde im Munde jersedet, wind deg Fett an fis giehet. Giehe Sulteresde, WasFerebon. pie Sémeare, plur. die—m, verigiedene Mrten deb Fettess fo fern fle alé cine Wate tetvadtet werden. ‘Mir Setrwaaren Foubeln, d. éemuit DHL, Thean, Butter, Spet, Talp w. ff. 6, Settee. i pie Sétrweide, plur. die— a, it gemetmen eben, eine Heide, anak woldger ba SB ert gered itd. Der Fertwurm, SG, Specwarm. Der Fetyen, deo— oy phir. wt nom. fing. Diminat. bas Ses- yen, Dberd. dav Sevsein, in den geineinen Dunderteny fee fonders DherdeutGlandes , cin aligelanittencs oder abgeriffencs Sti tines Ganjex, Win grofer Sener Dror. skin Segew Sdinten. In Segen fdmeiven, Ganen, iu Side, Die ‘Seosen binge vom bem Bleibe herunter, sea n6 ‘Ham, Bey den Sewib. Digtern Verse, me tal. fe Pex ‘za und Fetta, im geanp. Piece , im @ng!. Fet wnb Fitter, wud ‘nm mittlern Sateine Faccia, Fioza; Fertucia u, ff. ein Gta S. Mes folgende. Sirgen, verb. reg. at. ngetepiet faueiden, in den gemsinen SRundarten Dherdeutfolantes. In dae Brot, in den 3e0g Binein femen. tit dem Degen fegew, wegen, tr Mas PRAT bauen, {tie gliienden 3angen feqen, tneipen. Sm Hogs Deutitgen ift davon Zerfemen HDlid, wf Sm Miederf, Figen, melded aber aug mit ber Sushe bauen bedeutet, Seanssile feller. 6. Sigen. Dee Sinec, deo—s, plar. wt nom. fing, im dew gemeinew ‘Mhunbarten, 1) Cin Wertyeug sum Hauen oder Srhaciber, dog gripten Zhelld nur im Sderje, sin Sener, ein grojer Degen, 2) Die Strate mit ber athe auf dem intern, dinen derben Seer beFommen. 3) Der Hintere elf. einem dew Seger voll hauen, G. Sigen. Geudt, — er, —efte, adj. et adv. ein menig nap. Das Par pier, die Wafehe ift moc) gans feudhe, Seudyre Dilute, ei fenchece Webel. Der Boden ift febe fede, ein feudheer Ader. Gin fender Keller. Die Gampfosgel batten Md nue an feudhten Orten auf. ‘Ihe Auge, nod) von Thednen feudhe, de aft feudyeer ature, phlegmatifg. Seuche im erften, im sweyten Grade w. ff, be den iltern Gopmiciéy ven Sirgen, rwelde auf verfiedene rt aus wiiferigen und faleiats ‘gen Thcilen gufommen getebt (eyx folten. Ot aud file maf. Daf swifthen jeder Welle mix ein feudyees Grab fich Sffneter Bui. ‘in, Gendt, Riederf. fuche, fadssig, Gol. vocht, easel fobe, Setinb, vaukur, Din. fugtig,, gebitet, dem Grif s¥ Golge , gu dem Patein. fueus, fucatus, gumabl de offucare ag dem Fe(eus, aquam in fauces dare ad forbendum, > eater, Su den anon(erifgen Olofen if Fubti der Geri. ter Geudseavfeh, dee—eb » plur. die— drfcher im gemeinen eben , eine Benennung bes Seeraben, Pelecanus Carbo L. dex an Gchlacker wid Sélingvabe genanst, und in ben Sqottlandilgen Gewifern angetsoffen witd. Bie Seuchee , plo. imul. ein befouders im Dberdentigen Setann: teé aBert flr Seucheigteie. Seuchten, verb. reg. melies in doppetter Gattung vertommt. x, M16 cin Uerionm , feugt maden. Das Papier, die We (de feudnen, win Cebet ging asf vom der EEE und fend tere alles Zand, rRol. 2) 6 Jd) fenchee ihm (ten eine betg) balb, GF. 27, 3. Du feudhtete fein GepAiiares, PF. 657. Qu Hoddeutiaen if befeudyten fratt diefes einiaden Zeitmertes Gbliger. Go aud die geudyeung. ‘Dep dem ileram fuibten, jmrGamed.fukta, tm Miedert. fudren. 2. Wis ein entra, mit dem Silfeworte Gaber. 1) Genatigteit vow fh seen. Die Wunde feuchret. 2) Bey den Figetm bedenter feudreen aber miffem, als cin anftambiges anedrud, ein Wafer, (einen ‘thin Lafen befonderé von itden sAferen, Das Seucnglied, des—eo, plur. die—ex, bey ben Gagerns ‘deb mtnalige Olled ber Hire. . bas vorige, Die Seuctnigteit, plur. die— en.) Die fenste Belsatfar ett eines Rirperé, shine Plural, ‘Die Seucheigteis eines els fers, des naffen Solses W. ‘Bog mehe, 2) ein feneter, b.4. fiifiger Siseper» welcher fende mace. Dee Acer har victe ster. abe grobe Seudtigteisen in dem menidlichen ‘Barper.. Die wilferige, Hyallene Seucheigteie im2ugey hn- mor aqueus, cryfallinas. San gebcanspt blefes wort oft até einen aligereinen Susdead eines jeden Dfigen Soryers , befou- bere 27 Seu ders alsharrn, wen ex nod nicht unter ber Beftat eines Wale icptbar ijt. Dos jeuec, des—o, plur. ut nom. Ging. Dimin. das Seaers chen, bcd. Seuerlein, 1. Gigenttigh. 1) Gin iuferft {einer burg) bie ganse Natur vertheitter fiffiges Rrper defen WBefeR sod {cbr unbetannt if, ber fd aber uné unter gewiffen tumfiin= den durd Gigt und Barme gu erfennen att, Dieses me dew Siaturleheern betaryre Feuer, wird gum Unteriiede deb folgens ben aud oas clemenarifdhe, das uripriingliche Seuer, ge= nneunt, 2) Sum gemeiven Seber fennet man diefes Geuer nue it ‘eenneniden Srpern , D. i. in fo fern fieh daielbe in mud um ges solife Dane gefcbite Sérper fammett, in und um diefelben i tine gemiffe nog untefamite Bereaung veriegt witd, und fi aiedenn fo wobl durd Lidt und IBiirme, aif aug Durd {eine vergeirente Sesit teuntlid magt, Das Sever brenne. its rennet wie Seuct. Sener fehlagen, aniédlagen, bur ben Se lag des Staples an den Feverjein die in dem legtern befind: Lien Geuertbeilsen Heras loden und in Bewesins verfegen. Seuer geben, bev Séiefgeretren, das Pulver engiinden, wel: ed etedem dure Qunten geidate, melde glei@fatls Seuer ge: nant wurten, ine Bombe mir Ginem Sener, mit swey Sener werien, S. Dunft. Sener madyen, anmaden, butt Reins der mithigen Raheungsmittel bie euertheiléen in eine befsige Bewegung verieger. Sener antegen, brennbate und an: gepinbete aterien an cin Gebiute legen, dafelbe in sBeand gu fehen, Das Seuce geber aus, wenn bemfetten bie Tahrungss tmittel ober ang die Suft feblet. Das ganse Gaus feet im Sever, brennet, Die Srade ijt im Sener aufgegangen ab: aebrannt. 6, euersbranfe, Das Sener lSfchen, auclofihen. eo Fomme Seuce ave, wenn cin Gebiude unvermuthet in Brand gerith. Das Seuer greife weicer um (id. inen ‘Topf sum Seuer, an, das Sevier fenen, von dem Seuer uebe men, Ber Sdywamm fénge leidhe Sever. Im Sener arbei- ten, wie die Gdeidetingter, Gmiede w. ff. Den Inquie ‘sen mit Seuer angreifen, der britte Grad ber Costut. stingn ‘Derbeeder sum Sener verurtheiten, verbrannt ju werden, Sever jegen, im Bergbaue , durd angegindetes Geuer die Cre ‘mike Brennen. Spl ins Seuer giefem, figilig einen Streit, eine eeibenfigaft ned feftiger magen. Jey wollee wobt file ibm durde Seuer laufen, faitligy, i wolkte wont ales fie ibn thun, sin flammendes Seuer, meldes in eine Gamme aud: Wigt, und im gemeinen geben febe oft muter Sener allen ver= flanden witb, ©. Slammenfeuer, ein glimmendes, gliiben> des Seuet, welshes aur glimmet, oder glibet. Das unterit> difdye Sever, eles fid) unter ber Erde befindet, Der Berg fpeye Seuer, wirft breanende Spinetalien aud. | Das Sever Gores, im der Deatihen Bibel, der Big. ae Helliche Sener die Hiile, ein allgu fnatiger Yusdrud des Buftandes dee Berdamnten. Griedifthes geuer, eine wet Obl, welges mit ‘Baller nidt gelGlGet werden fann. Der Ylural die Seuce witd at algbann gebraudt , wenn mebrere oder ax medtern Drten befindtige Sremnende Dinge angedeutet werden follen. uf einem Gerde deey Senex Galsen oder beennen. lan fleber Khon die Wadhejener. we find swey Seuer in dex Stade aueger Fommen, an jwey verfbiedenen Drten. 3) Su engermm Bere Rande werden verigicbene airten bremender Bryer {dledthin Sever genannt. (a) Sm Sriege, die Wofeuerung bed groben und ‘einen Geisiiges, wud dle dadurg fortgetriebenen Sugeln. Die Cavallerie Giele das er(te Sewer dee feindlichem Fnfanteri Randgait aus. Die Erappen Panden swey Siunden im Seucr. in bejtiges Seuer madyen, Dem Ranonenfeace feger feyn, Die Iufancerie mug ibe Seuce wohl ju Seu 2g fdonen wiffen,, fie mf aie obue Roth und versedtigy fexern, G. Seneca. (6) anf ten Esiffen werden bie Gateenen , omit die Sehife cinander ju. Nacpepeit gewiffe Beiqen geben, gleid= fallé Sener geuannt, uy der Grellung und Anzahl dev Seuer tefenner man den Hurts der Schiffe. Cin Admiraloiehiff bat das Recht mit vier Seuern 3eichen 3u geben. (6) Qn det Geuerwertetunst, ein aus Pulver, Salpeter wu, ff, beteitetes Hingticpes Seuee, ein Geuerwert, Das Lenfenee, cujtiewer w. ff. Snaleigen die dogu gebirige MRifguny vow Pulver, ob= fen, Galpetee u. f.f. (0) winem pjerde dae cEnglifye Sener geben, bey den Wiehirsten, Stride anf den franten yeil des 2eibes brencet- 2. Ginitlic, wo die Gerke, bie fenchtende, wirmende und verjebcemde Gigenfcpaft, verfdhicdene uneigentlicge Bedeutungen vecantafiet Gaten. 1) Die Garde. (a) we ward faurer Feuer im Gefidte, das Sewer ftieg ihm in dav Gefidye, ex ward ror, (6) Das Sewer, das beilige Seuer, eine wrt der Cnt: Kinbung der Haut, welde eine (ne Rothe bat, und aug die Rofe, dae Aorhlauien, oder dee Rorblauf genamtt wiedy Untoniusfeuer und Rofe. 2) Das Ligt und der Glang, in welche Werftande dae Seuer dev soelfterne, den ferten Glany begeidhnet, rwelapen fie von fig werfen, Der Gimmel wird laus fer Seve, wenn ex bep einem Norblicte x. (.f. einen dem Feuer aipaligen Glany betomme. 3) Die pine. (a) Werfepirdene Srantheiten, befonderé dee Tiere, ind unter dem Raymen dew Sewers obet des beiligen Sewers Getannt, Bey den Siyweinen it das wilde Seuer, welded ad die Brdune und dae St. Antonsfeuer helft, eine Entjindung, die der Beaune ber Mens {igen nabe fommnt fi mit bem Seifen und falten Brande endic get, und in 25 Stunden den Cod bringet, Der grofe Sanfe in der Htdmifgen Sirde glaudt, dap dex Heil. Antonius diefe Srantyeit heile, wey den Sdyefen if das Heilige Seucr ober dev Rorblauf, ein yigiges gieter, wobep Fleifg und Haut von einem Brande veryehret werden, Das Geter oder die Seuere Rrantheic deb Mindoietes ret gleigfaus von einer @ntginoung und Etodung deb Geblites her. Bey den HPferden ijt das Sever, ober die Dare, eine Musjebtung » wobep fie ach und naa abe nnebmen und diitte werden bep welder Stantheit aber wobl die versebrende Graft des Geuers der Grund der Benennung i. (6) Die beigende Sairfe manger Geile und Gewiirje. Dee Pieffer bar Sener, wenn ex eit empfindlides Brennen auf ver Bunge verurlage. Gngleigen der Beit det hipigen Getvante, in Wein hac viel Sever, wenn ex viele geiftige Theile bat, und daber Birme im Kirper verurfade. Was Seuer deo Branntweines reder aus ihm. (©) Min hover Grad der Tune terfeit, bet Sebhaftigheit , beftige Yeideniapaften u. ff, Dee Mann hat bey feinem Goben Alrer noc) vieles Seuer. in Pferd, cin Jagdhund har 3u vieles Sener, wens fie su Gefrige Begierden aden, we vedere mit vielem Sener, wx jdnge bald Sewer, wird bald gornig. Ga(t in allen Spracyen filret Bor den Ratmen des Seuers. Gu einer andern Bedeutung it Seues fangem, Siebe empfinden, Scidem fing mander Shafer Aus Chloris wugen seaer, Haged. Das Seuer dev winbifdungeteafe, ein Hober Grad der Lebar tigheit, Dae Seuer der deidenfdrast wither im feimem Bujen, Das Sever derdiede, der Unoadhe w. ff. GS. Sewris. 4) Die ‘vetyohrente und jerjtbvende Gigen(gaft Diefes Clemented, Das Sewer deo Brieges, in ber HoberuSeoreibart. Gu der Deutigen Bibel wird Gott mebemahls ein versebrendes Seuer genannt, ‘Anm, Sener bey dem Kero Fu. , bey dem Sttfried Fiur, ‘Wey Siders berfener Fyor, dey tem Tatian Fuir, in Dber- ‘fqwaben 29 Seu Kéwaten aod feat Suir, in Eeleien Soivs im Miebert, Siier, for Qollnd. Vier, Vuer, Vuyr, im Qagelt. Fir, Fyr, itn Engl, Fire, tm Din, und Seued. Fye, i in fehe ates wort, wels es ju bein Gried. vp, gu dem Rat, feruere, feruor, com burere, bem Spebe. -wa, brenueny “wx, Fewer » wnd yy dens Deutfegen Brenuen gebiret, weldes im Oberd. auch bernen lau= teks ©, biefes Wort, Gotrares behauptet bey dem Pato an Driktttsy, Naf meg elu wefpriinalich Griegliges,y fondern ein Poregifges, b.4. Sentbifges, Wort fer. Bev den Tfepuwaien, einer atavifgen ation, eigt der Morgen, Let, aurora, nod iest Ir. Rie Seueradce, plur. die—m, eine wider unter bem Edwange ‘eb tindoietes, mele man demfelben uffet, enn e6 dad Sever bat Bas Seuecamt, vee—es, plur. die —simtee, deé Nu eines Geuerterten, und dagienige Gotlegiuns, welded die Nufidt iter Die Generanfiaten bat, S. Seuerderr und Seuereifenamt. Bie Genevanfialt, plur. vie—en, amyialten, Geuerégefabe gu verblithen, unb eine ausgebrochene Zeuersbrungt gu l6(Gen. Bie Seuerarbeit, plur. die—eny eine jede Urbeit, welge mit Sillfe deb Geueré verrigtet wird. Die Generdabn, plur. die—en, eine Bahn sber Sreiter Wey én einem athe, einen cvigligen rand gu hemmen und yu bimpfen. Bie Seuecbate, plur. die—m, in ben Gegenten an der See, eine Bate, 0. i. ein Thurm oder anberee echiheter Det, wo ein eves umn Befeen dee Ceefahrer uiterhalten wird, G. Bake und Seuerthuem, Ber Geuerballen, vee—¢, plur. ut nom. fing. . Seuertugel. Ber Seuerbaum, des—ee, plur. die—bsume, 1) Sm gee ‘meinen Qeben cin Baum , welder nut gu SBrennbots tough ift. 2) Qn einigen Otten, eine Benennung des genteinen Wachhotbers, ‘vermuttlicg, well et Lege Gener fingt, wenn ev trogen iis ©, Wadhholder. Ses Seuerdédten, ve0—s, phur. ut nom. fing. ein Bete, ‘Soblenfewer darin:aufjubehalten; tine Boblenpfanne, Bohlen: ‘beden, Severpfanne. Ber Feuerbérg, ves—es, plur. die—re, cin Gener fpeyen: Det Sera; mit einen fremden Worte ein Vulcan, Seuerbeftindig, —ex, — fee, adj. et adv. tn ter Shvmie, ter irtung deb Geuers widerfiehend, im Gegenfage iiichtiger Kit= pet ase fi in Geuer in Dimpfe anfTfen ; freplih-lle Mbt én Beraleigung mit andern Gubjianyen, die e& weniger ind. Das Gold ift dae feuerbestimdigite tretall, dav Cuectfilber daa flidtighe, Daber die Seuerbeftendigtele, plur. ‘bie Cigenfchaft, macy welder ein Kiitper feuerdeftindig ik. G. au Seucriett. Die Seurblafe, plur. die—~n, eine Blafe, melche entiteset, rein man fi am ever verbranne at; eine Brandbsafe. Bie Souerblarter, plur. vie—m, wWlattern an den obern hel: en bed menfgligen Sorperé, rele von verfcichence find, inwendig einen Eepcim enthatten,, umm (id) her aber eine beftige Entgindumg oben, und febe fomeren. Sie bregen emeinisligy sur Sechelt ans, daber fie aney Epinyetides heifer, ateigfam vadyblartern. Die Seucvblume, plur. die—m, eine , befonders Oberdeutlaes SBenennung deb Geldmobns, ober der Slapvervele, Papaver Rhocas L. vermuthlicy wegen iprer Seittrife in Sigigen Sant: beiten. Kee gehshice Samentopf ver Seuerblume, Sef, &. Blapperrofe. ‘Adel, 1,3, 2.Th, 2 afl, Seu Bo Dee Seuevbodk, ve6—es, plur. die —bSete, ein elfern auf den jerben und in den Ofer, d28 Hels fat ion damit e8 lorter liege; eim Brandbock, eine Drandrurbe, Die Severdohne, plur. die—n, eine att Gattentebu feucerother Bliithe und grofer unter Feud, Bee Seuerbvand, des—es, plue. die—brande. 1) Gin nog brennender Brand, im Geyenjage de8 Lfhorandes, an wwels Gem bad Fever ausyetifger if; G. Brand 2. 2) Sw einigen ‘Gegenten, befouders Ooerdeutfeplandes, eine Feuerédranf. Dee Seuerbeand im Waite, Ber Feuerduren, des —s, plur. ut nom. fing. in der Ferrers wertstanft, fleine aus Salyer, ‘Pulver, ‘sampiee wf fee fertiste Sugelny in dee Grape bee Grbfeny mit welden die Sut: ‘Tugel und Sateten verienet werden, &. Bugen, Die Sener Cafe, plur. die—u, cine Gafe, aus welder die dure Feuersbriinfte verurjadten Sapiden wieder exfeget werden, S. Brand: Caffe, Bex Seurcdienlt, dee—es, plur. car. tie gottesdienflige ‘Berebrung des Feuers. Der xeuerdienyt der alten Perier, Der Geuredvdche, ves—m, plur. die—n, im gemeinen ge ten, eine Senennung dee fiegeuden Desahen, i. gemifer Diins ter welde fic im ber xuft entgiinden, and einen angen Saweif Dinter fig Heraiefen. S, 3 vache 2. Das Seucrdseyéce, veo—cs, plur. inul bey einigen Seite: fiellern der Hittonomie , dagjenive Drepect, weldges der Widder, der Lowe und der Seige am Himmel mit cinander maden. Bie Feuccécte, plur. die—n, in einigen, befoubers Seder: {iif Gegenden , diejenige Saiirfe, welge die newen {aueiben: den wBertyeuge, 5, . cine Wit, ein Meter u, ff. faben, amd welde er® atgetsiffen werden mu; vecmuthlich wel fe folge ateigfam aus dem Feuer mitbringen. Dee Feucceifer, ves-—s, plur. car. in Luthers DeuthGen Bi ‘bel, cin brennender, versebrender Gifet, >. i. Zorn. Das freckle Wasten dee Sewercifers, dee die Widerwartigen ‘versebren wird, bt. 10, 27, wee Feueccimer, ves—s, plur. ut nom. fing. fedeene inner, bab Feuer in Feursbrinfentanie gu fGen; Nite, tect, ammer, Notbeimer, Das Seueccifen, dee—s, plur. ut nom. fing, i ‘Orten, cin Fenerftayl. ul eee Dae Seucresfinsme, de9—es, plur, vie—amter, tin ches ‘mabliges Crbamt bes Gaiters und deb Meigs, melges aud) dae Seuevame genannt warde, G. Seuerberr. Die Seuceéffey plur. die— nw. 1) In einigen Deten, eine Feuer: smauer, in Ecorfcin. 2) Die Efe over ber Gets es te ‘Sequvieve und andere smMetalarbeiter ibe Metall ghigen und famels sen. &. wife, De Diefed elnfage oBort fGen einen fir bas Geuer teftimmten lap bedentet, fo feinet Sener in dieer Bus fammenfegung unnéthig 3u fepn. Das Séuerfiicr, vee—eo, plur. die— (cider, auf dem gande, ‘efonders in Niederiaglen, das Gach, oder die bthetinng eines Bauerhaufes, ia weldem fig dee Feuerderd bender. mer Seuerficbec, vea—o, plur. ut nom. Ging. ein werteus ‘bab Feuer Damit anynfagen, gum Unter(giede von tem Gon, enfacher. &. S&eher, ie Geverfarbe, plur. inul. eine aus dem Gelben und Gelfeotgen auiammen gefegte Garde, welde’ bie arte der Feuerfammen nagabnet. ucrfavben , obet Seuerfarbig, adj. ct adv, bie : Sete ben feertammen"an Sate tie,” Mt Beare Be 3 Bes BI Seu Has FEucrfsp, dvee— hes, plur. die — faffer, cin Fag, dad in ‘Geiecetvinflen mitbige Wager in demfelten herben gu fibsens die Seuertonne, Seuertufe, das Srurmfaf. Seuecféle, ery —efte, adj. et adv. veratyend, ber Graft des Fevers gu widerfiehen, obne cine merttige Berinderung gu befommen. in fenevieftes Gewslbe, Das Gans ift feuer> fet. Seuerfefte Sehmetstienel. In weiterer edeutng gue weilen and fiit feuerdeRandig, vow folden Kérpern, welche vow der Gewait des Feners wicht in die Hebe getrieben werden. Daber die Seueviefigteit, plur. inuf. Die Gigenigaft, nach welder tine Gace feuertet it Bie Seuecflamme, plur. vie—m. 1) Die Flamme deb Feueté, G. Slamme. 2) Gine im gemeinen Leben Ober= und Rieder: fachfens iiblide Beneunung ber AvoniebIume, Adonis L. wele aud Senerrsecen oder SenereSalein geuannt wird, weil die sewitnitfe wet derelben eine Grennende Seuerfarte bat, Giebe ‘Mdonisblume, Die Séuerflafebe, plur. vie—n, im Sriegeeweten , eive dinme slijerne mit Yulver gefitte Boutetle, welde angejinder und unter die Geinde, befonders auf feindlide Sie geworfen wird, Bie Seucvfolge, plur. inul, die Verbindlidteit der Cimwohner eines Oeted, nad getirte Grurmisjlage yur Leung einer Beuersbrun(e hertey gu eiien Ber Seucrfuchs, dee— es, plur. die—fiichfe, ein Sue, b. i, rotblicges Hferd, deffen Haare in die Feuerfarbe fallen. Ber Seuerfunten, des—s, plur. ut nom. fing. Fanfes, b. j. ingeine gfibentde Theiler, welge ein bremnenter Séxver von fi wirft; dergleigen die Fuuten find, welde der Stall ans hea Geuerteine feraus fodet, Das Seuergatter, dee—o, plur. ut nom. fing. ein nicdriges nad cinem rechten Winkel gufarmen gefegtes Wetter, weihes ‘man ben tipfernen Ofen in den Winkel fepet, damit die Kaceln mit dem Solge nicht gerftofen werden, Bes Seuergéld, deo—ea, plur. von meprern Eummen, die— ery G. serdgeld. Bas Scucezecith, de6—es, plur. die—e, ober alé cin Cole lectivam, plur, inuf, alles Gerth, welded gu LUieping einer Feuerebren(e nstsiy if. Bes Seucrgefthrey, deo—es, plur. imu. deb Gefen, wo: mit der grofe Haute eine entftandene Feuerdbranie verfiindiget. Bes Seucegencehe, veo— 6, plus. die—e, ein Geweb, mit ‘weldgem man vermittelft des Fevers angreifet , oder fic) verthei- Diger, derateigen Flinten , olen, Widhfen uf. f. find. Ddet alg cin Gollectivam, one Pluval, mehrerc Gewebre diefer Vet gufammen genommen, Geucrgicte, plur. die—n, bag Gebsufe um einen Gener: tof, mit weidem dad andere Geldledt tm Winter die Fife yu wirmen pflegets im Rieder’. SiderBite, im Oberdeutiger und acy kn Dberfacfen ein Seuerftibdyen, eine Seueriorge, Giele Gite, Die Seuerglode, plur. die—m, diejenige Glote, womit cine enifuandene Geuershrant verfinbiget: wind; die Srurmglocte, Brandgiode. Der Feuergott, veo—es, plur. inul. der Gott bes Feuers, wofiir bey ben Grieden und Mimern Valcan gehaiterr wurde. Bee Seuerbaten, des—s, plur. ut nom. fing. ein ftarfer Haten amit einer Syige und laxgen Stange, Erenwende Getaude banit eingurei fen oder siber den Smufen au ftofen; der Srurmbaten. Dee Jeuerberd, ves—es, plur. die—e, civ etener von Stet men: verfertigter Diag, Feuer baranf ja machen und gu natectal ten, welder gud nur idledthin com Serd genannt wird, Ber fouders cin (older sperd in einer Sige, Feu 132 Das Kenerhimd, be — ee, plur. die men, 6, Beandgemd. Bee Seuerbéec, dee— ens, plur. die—en. 1) ‘Mm einigen De ten, sbrigteittige Yerfonen , welde beo ber Sung einer Feuers: brunft die Wuffigt figeens Beandperren, 2) Sm Deutigen Bieishe war bec serdjenerherr ebedem ein Eroteameer des Kaiz fere und ee Meiches, welder an bent jededmedligen faisertigen ofiaser die Aulige ber das Feuer nd bas List hatte, Die ‘Gerven vou Plefe Deben diefes Amt gulegt verwaltet, bx me wurte da webfenerhine oder drbjeuereifename genannt. Dev Seucehimmel, ves—s, plur. inuf. in ber Keémolagie ciniger ilterer Gapifefever, eln suit bem efementarifgen Feuer angefilter Simmel, welder fit iter bem Sufthimmet befinder follte; Coclim empyracum, Das Feuerhols, des —es, plur. car. Hols, welded gu weiter nichts 18 gum Berbrennen und gum Wertoplen tauget, odes swelces gum Berbrennen in den Silden bertimt if, Deennbols; stim Unterigiede von dom Baus und erugholze, Der Seuerbwnd, ve9—es, plur. vie—e, ein abgerleteter Hund, welder tein Feuer (Geuer, Sepuiirmer in dad Meal nimmt, u. ff Ber Seuerbiatder, oee—s, plur. ut nom. fing. im Bergbeue, cin Siither ober Water, welder auf bag jue Crveidung ber €xse in den Gruben gemadte Feuer Met bat. ©, Seuerwadheer, Seurrig, &. Seurig. Dee $1 Die Seueckane, plur. dvie—m, ein ebedem gebriudliges gam: mente grofe fteinerne Kugel dacaud gu (diefeny melded aud cin Sehrorpii® oder Greinftict genannt wurte, Die geuccteule, plur. die—n, in der Lupfenernecterey, eine balyerne Kenley teren fobler Kopf, writ Brandfage angefittet, von anijen aber mit aafeten befeget mird. Bie Seuicetifie, plur. die—m, eine Site, welge mit ugeln, Gijen uff angefstier und auf den Ecjiffen ona einer Wine gebeanche whrd, mean det Geind an Bord fornmen wills cine Springtifte, Bie Seuertiafe, plur. die—elifeey an einigen Orten, eine Geuersange, Uefonbers fo fern fe anftatt bes Gewindes cin feder ‘antes Gifen at, Dev Seuectnauel, vee—s, plur. die—Enauel, in der Ktie tanfty Snituel vom Wert, Pedy, Hors, SAwefel w. f. dur Tele Gegenden bey Velagerungen damit gu erlengten. Ciete Seuertngel, wer Seuertnécht, de—eo, plur. die—e, an cinigen grten, befendere Siedte , welde bey Geuersbriinfen die gum Lofgeu nithigen acbeiten verrigten milf, Die Feuectcantbeit, pluf. inul. G. Sever 2 3) Die Geucrtcdte, plur. vie—n. 1) Cine Walerteite, welge cinen duntelbrannen ober tuffarbenen Otten, bleidgelten Baud, und feuerrethe Gledten bat, Joe Gelthrey gleiat bem Saute eines getinienen omnes, 2) ad andern aug ele grofe giftige Srive, welche fidh sine tie Qrnern der Erde aufyalt und bey Graben junveten gefunden wird, Der Gouerteug, ves —es, plur. die—Feiige, ©, Seuertopf, Die Seuertufe, plue. die—n, 6. Seuerfag. Die Seuertugel, plur. die—n 1) Gn der sMttiderte, eine jede Mosel, welge angesindet werden dnd bremnen Fann und auc Seuerbaten, und, weun fe teiner if, Seuertnauel genant wird, Dabin geben bie DampfFugetn, LeucheFugetn, ftine Fende ugeln x, ff. Gollen fie ainden, fo heigen-fie gemei. nigitg Branotugeln. 2) Oplige wed darsige Diinge, welge fich in ber goqpten uft tn einen faleimigen Siumpen famtmeln, ig 133 Geu fit ure ihre innere Beroegung entginden , und alsdann in Ges flalt einer teudyenden Kugel miederfatien. Dle Hetnern Feuer= fugeln diefer aet find unter dem Rabmen der Srernfdymuppen. Beton. G. Dies Bort, Bie Seucckunfe, plur. inul die Rung, das Fever geit ju egieren, befonders in ber Chymie; die Pyrocedynie. Bie Seucclanse, plur. vie—n. 0) Eine ange oder Spieg in @enffeuern an welder i ein mit Sehaigen und slevernen Sue gein gefiiiter Gad befindet ; der Seueripies, Gturmfpies, weil van fh defetben egedem im Gturuntanfen bedienste, —Sinere Beuerlanjen beige Senerpfeite, 2) wey den guytfeuern, ans sepepptem Sapiere nad) sfst der Oeatvtenbulfen verfertigt angen, ‘dad Geriift eines Fenerweres damit gu Selendten. Bee Seuerlaem, deo—eo, plur. inuf, ter Gita , wodurd eine anggebrogjene Geuersbeunfe vertindiget wird, Eo entiteber ein Seueritirm, — Seuerliirm fhlagen, bey bez Eoldaten, eine ‘Feuershrunfe burg den Trommelfehlag vertiindi zen, pee Seucelaufer, vee —s, plur. ut nom. fing. ex einigen Ote ‘teu auf dem Lande, beftimmte Perionen, welde cine entftandene ‘Geucrsorunft in den midften Derfern metden, und die Cinwoo- ner gum S8fgen ferbep hoster, Die Seuerleisee, plur. vie—u, lange Geitern, deren man fi ‘th Feuctsbriingien und Feuerégefahren bedienet. Bie Séueriitie, plur. die—n, eine rt Lilien, deren Blatter obne Ordnnng flehen, und eine brennende Fenerfarte haben; Lilium bulbiferum 1. Bas Sencrmabl, dee—eo, plur. die—mabler, ober die Senermadle. 1) Gin dard dag Feuer, oder dure Brennen ver= urfechtes Mahl oder Beiden; ein Beandmabl, 2) Gin braun other Flet, welgen Kinder an verfdiedenen Theilen des Leibes Junctfen mit auf die Welt bringen, und melcer entjiebet ; wean ite Miitter toahrend ter Sawangerfaft vor dem Feuer ex: ein Seuerseicheri. eminndyen, ves—e, plur. ut nom, fing. ax eints gen Orten cin Nahme eines Gerwifthes. ‘mafehine, plur. die—n, eine Maigine , mele ihre Bewegung durch die Kraft des vermittel(t bes Fevers in Diimpe anfgeivieten Wafers erdalt; die Dampimaichine. Bie Seucvmatévie,, plor. iaul. dag Feuer, alé eine Mterie bee ‘trachtet ; ingleiden die Deaterie, d, i. bas Wefen, die Bejtand: tlle deb Zeuers. Die Seveemauce, plur. die—m, berienige gewihnl aus ‘Mauerwert beftebende Theil eines Gebiindes, welder den Raudy anofuet , befonderg berjenige Theil teffeiben, weidher ber bent Dade Lervor eager; in dem gemeiuen Mundarten der Ramin, der Schorftein, dex Sdyfor, der Rauchfang, im Grief. oll, Reekboll, d. i. Raudlod, von Soll, ein Log. Un einigen ‘Otten wird aug webs diesBrandmauer eine Seuermaner genanut, S, diefes Bort, Bev. ScuecmauerFebeer, de6—s, pur, ut nom. fing, ein Haudwerfer, der das Kebren oder Meinigen dee Feuermauern ‘vetfiebet und beforgt; im dem gemeinen Munbarten ein sffen> Heprer, Schorfteinfeger , Baminfeger, Sdlorfeger , it Vaiern Ridttehrer , Rimmidhfeger odec Bemmerjeaer. 6. ‘Raminjeger. Wer Feucrméefie, deo — 9, phur.ut nom. fing. ein grobes Gee fuiig in Geftate cines Drirfers, Bomben, Granaten und andere euectuyeln taraus gu werfen, welges ane aur frledrhin ein ‘MSrfer genanut wird, Scucen, verb. reg. welged in doppelter Gattunng Olid iff. 1. WE ein Actioum, Fevee maden, Feuer geben, Doc) sur. im einigen Faken. 4) Eines Egiefoeneyie Feuer geben, e6 foe Brennen. Feu B4 Die Soldaten feuern in jeder Minute sehen tttabl. mie dem andgewebre auf dex Seind feucrn, &. aud Ubjeuern 2) Fever owaden, Feet unterdalten, in der Sprage tes tig: igen umganges, Ju diefer Biidhe fenert man felten. Ih Diefem Ofer wird réslicy gefewert.” Sm gemeinen geben ift aug einfeuern , filt (tact eindeigen , heftig heigen, Holi. 3) Bren: nen, d, b fh a6 eines Rahrungémittels de8 Feuers Bebienen ier feuewe man artes Sols, In Solland wird Torf, ober mit Corf gefewert. 4) Den Wein ferer, in einigen Gegen= ben thn duce Angindung eines in gerlafenen Segmefel getaud- fea Bigpchend feuvig machen, ibn fmefeln. Dader d:e geuerungy GS beta Eefonders, 11. O18 elu euteum , mit bem Silfse tworte haben. 1) Geuer von fig geben, Der Srabl, der Seueritein feuert vorccesflidy, 2) Wie Feuer gliben. Ime viureten thie ougen, in bem alten Gediote auf Caria dex Grofin bey dem Sctiter. 3) Wie Feuer brennen. Das Gee fiche feuere mis, Die gefiblagene Stelle fewerce mie aufers orbentiidy, Gugleidgen im edlern Berfaide : Wie feverte dief gers, wie fehlug cs eink fir did)! Beige, Ber Seuernapf, des— es, phur. die—npfe, tue et eines uftfeners, 190 viele ungewiirate Brander neben einander geleget feceny ene Wet caer Gomane wogufeten; Gray. Nape de feu. Bee Seuerofen, veo—s, plu. die— fen, ein mit iertem ever gebelgter Ofens ein Bort, weldes anjer Yf.2t, 10, und ‘Mratth. 13) 42 wenig gebraucht wird, in welder leptern Stelle 8 die Sle bejeigner, Die Seuccoronung, plur, vie—eny eine obrigheitlige Betz cordnung, vie Reuersbrinfe gm verbilthen , ober gefwinte gu fotaen find; tnsleiden die deBhalb getroffexen Angaiten, Bie Seuerpfonne, plur. die—m. 1) Cine Manne, Fever wid befoubers Kobfen, davein gu oun; eine Roblenpfanne, Giuch- planne, 2) Qn der Metllerie, ein Gefaf, worein man Ye: einge thut, Sune Wage su erfenchten, ev Seucepfeil, des—ee, plur. die—e, mit Crupfeuer ver= febene fete, welge ans Steen and Handgeweheen getsotfen swerben, Siiufer und Sdhife in Brand gu eden, Siege aug Brandyieil. Dee Seuerpfeiler, deo—s, plur, ut nom. fing. ein uur Dffenb. oy 1 befitdliges Bort, feutige Giuten gu Seyeidnen, Bie Seuecprobe, plur. diem, eine jede rvbe, wo die Gite einer Gage vermittelfe deb Fevers unterfugt wird. —Shedem toat in ben Geridten die Seuerprobe, obec bat Seueruerbeil, in abergliubiges SRittes. Die BBabrteit beraus ju bringen , wo bet Betlegte ein glitvendes Gifen beripren, oder eb aud eine sewifé Weite tragen mugte; Juudicium candentis ferri. Bie Seuer+Pyramide, plur. die— n, cine Urt bes uffeners, 90 dle rinder ier einander auf ei ppramidenfiemiges Berit seleget werden, Bas Feuervad, deo—es, plur. ie — vider. 1) Gin chemah: ges (tablernes Bkab an ten Wiefen = und Piftolenf@rofern,, ten Hahn pu fyannen und Sever gu geben , welsed aber nicht mebe Tiblig if. 2) Gn ben Feuerwerten , cim Rad, welded von ben au bem tmtrei(e befinblidjen Otateten Serum getrieben wird und ‘Gener fperet, wee §cuecrégen, dco—s, plur. ut nom. fing. 1) Qu ten Erajefeuerwerten, eine Meuge einer Galjerner anit getdmely: fem Beuge gefittter Sugeln, welge cus Mérfern geworfen wers den, iinet und andere Gebsinde damit anguyinnden, und welge fn Mieverfaten einen feurigen Segen vorfieten, 2) Su den Lut: feveresten eine Mudlabung det grofen Qusitugeln, ober einer Angel verfegter Neafeten , melee ein Zuntenfever von fh geben. $3 or 35 sew ‘ach BefGafenbelt der Farden Gat man ten weifen Sewerresen, ete ben Silbertegen , ben Boloregen wt, {.f. 3) Buch tn ber Natur wil man juweilen Geuertegen gefehen haben, wenn die Riegenteopfon dure gewiffe Ummfinde einen dem Feuer wide un: ialigen Bans eben, Das Senercobr, veo—es, plur, die—e. 1) Gin jedesEdiete genoehe, aus welem vermittlf des Pulvers umd Geners geek: en witds melde Beteutung aber wenig mete vortsmmt, 2) Sn engerer Bedeutung » cine Bice wit ciuem FeuertGtore, welde naa) (he Veftimmuny lt Scheibenrohr, ein Diiehdhrope ff tn ie Seuectobee plur. die—m, in ben gufifenetn , eine Habre aber Hoigemee Cplinter, der mit Severgeug und Safeten yet: fest it. Die Seuevoft, phir. die—m, ober dao Seuccesechen, Okerd. daa Seurrrdotein, dee—6, pur. ut nom. fing. ©. Severs flamme. Seuervorb, adj. et adv. roth wie brennendes geuer, Senervord im Gefidyte werven, Seuerrorbe gaare. Der Seucrfack, veo—es, plur, die—fece, wie ein Sad gus famimen getegte grote Qeinmand ant einer (angen Seine, welde ‘man ax einigen Srten burd eine Brenuende Geuermaucr sled, fle amit gu fofden, 1) St der Jiidifthen Gelgigite, Bie Seuerfiute, plur. die—n, ein Feuer, weldes die Geftalt einer hoten Siule gebabt haben foll, and die Sfrectiten auf ihrem Suge burd die Bile gut Rachtsit lcitere. Here Holt, Michaelis siberlegt dieles Wort Figtiget burg cinen beféndigen Glans. | Siehe Wolkenfeule, 2) Ginige woliten aug die Yoramider geuesfzuten neamen, wegen einiger Moulisteit mit einer Geuerfemme; wofiit aber andere mit mebrerm Grfelge das Wort Spintcule cingefibret haben. Die Seuersbeunft, plur die— beiinfte, ein gtopes Feuer, fe fern dafelbe Getiude, silber u. (f. vere. ste bridhe eine Senersbranfe aus. de ift cine befeige geuersbeunt enrftan: dem, Das Bott Seuer dienet in diefer Sufarimenfegung jum unterisiede von den figliliden Bedeutungen ded Worted Brunt; rwelées nod im Obervent igen fehe hiufig fix bas jufammmen gee fegte Seuersbrunp itt if. Dex Seuecfebaden, deo—s, plur. die—fhiden, ber bird bee fewer, befonders burg eine Geverébrungt, verurfagte Edhar den; der Brandfchaden. Die Seucefthau, plur, inut. bie fentlige Verltiguns der Ge: aude, fo fern eine Seuerébcung fey benfetben gu beforgen if. Die Scuerfebaufel, plur. die—n, eine SAaulel, alihende Seb: len aud bem Geuer gu hoblen5 eine Roblenfchaufel. Ber Senerfdrein, des—es, plur. inuf. 1) Det Seen oder Gleny bes Fevers. 2) Bey den Bacsitehern dedeuter 6 die buiunlige Farbe, welde dag Was alle Mabl nad dem Sepmelgen enim, Seuerfcheu, —er, —efte, adj. et adv. bas Genet Geuend, ‘und in engeter Bedeutung , den Snall der Ediefgenedre (Genend, skin feveridveues Pferd, weldes den Sup nigt vertrasen Kaun, sue ein Saige beipt feueridyeu, mean et bep bem £06: brenuen eines Gewefres die Mugen gubrilet , ober mit dem Kepfe sui fibeet. Das Seucefehiff, vee — Brander, G. dieses we Dee Seuerfebicm, dee—es, phur. vie—ey ein Séhirm auf Gewerberden, in Saminen, und vor den Ofen, bie Hige des euers abjabatten. Rie Seuecfeblange, plur. vi ‘von febrarsvergliger Far + plur. die—e, bey einigen ein my eine art giftiger Sohlangen ie Brand{aplange, Feu Bie Seucrfeolippe, plur. die—n, 6. Brandsasfe. Das SeuerfeblsF, des— feo, plar. die— flsMer, Hberhaapt cin jedes Salof an einem Fevergewebre, weldes aber tegt am Siufigfien ein Slintenféog genannt wind. Git engerst Berfionde, cine ehemablige Ort der Eapliffer an den ‘Feucrrohren, weihe fit einem fibfernen Rabe gefpamnet wurden, ein Dewrides B36 Sehiof 5 gum Unter(Giede vow den SlinrenfapiSffern und Lune renfelSffern, Der Seucefeester, dee— ¢, plur. ut nom. fing, inedKet erefet Sifer mit einem unbeweheten Sopfe nud Brujidilde und sangen- férmigen Sinntaden, deffen 2arve in fanlentem Gigengolse wobnt. Ge wird ang folesthin Sehescer, im gemeisen geben aud) Severwourm, Gausbeenner, Berner, sirfePsfee, reins feprster, Baumfchrsser, Gorntafer , und bey ben Siriftitels fern be Maturreides Seuertéfer genannt; Cervus L. Gran. Cerf volant, wegen einer fangen jangenférmigen Sinnbacen, weldge ben Hirfdgeweiten leiden. eiede Schréter, Bex Scucrferwamm, vee— es, plur. die—fihwdmme, tin sepolfieter evenee 28¢erfhwannm, mit febt gatten figern, ber auf Bitten und andern Baumen in Geftale eines pferdebutes swiihfet, und jum aingiinden bes Geuers gubereitet witd; Bole- tus igniarius L, on diefern gubereiteten Zeuerigwamme, det auch nue fGledpthin Sdywamm geuannt wird, fe der plucal une sewshutig, Was Jeuccfeywere, ves—es, plur. die—er, in den Quitfeuer: werfen ein Hilyernes hobles Eqwert, welges mit Eguirmern, Feuetbugen, Gternfeuern w, ff. geet if. Bex Seuerfégen, ves—s, plur. ut nom. fing. eine abetgliue bige Gormel, mit welder men cine entfandene Geuersbruatt 30 Gefgniiren und gu f6fepen fue. Bie Sonersgefabe, plur. die—en, ble Gefabt, bei. nahe Mig: figteit einer generebruny Die Seuersnorh, plur. inul eine audgebrocene Feuetsorung, al6 eine Moti, oder dringended bel Bcteagtet. wir waren in groper Seuerancth. Smit ben Borwartern in und aus ift Ah 0b dee Plu! HOlid, Bure Auftalcem in Seueronsehen, . “oth. Die Seucefonne, plur. die—m, in ben Suitfeaetwerten, die Borftelmng einer Senne, vermittefe der Brander, Sdwie= amet tf. f Die Seucrforge, plur. die—n, S, Seuergiete and, Gorge. Ber Seuerfpannec, vee—e, plur. ut nom. fing. ein Bert: seu, bas Dab ax den efemabligen Seuerfatéter gu fpannen, Seuerfpeyend, adjed&. Feuer aus bem Munde fpeyend. Cin feneripeyender Drache. Su weiterer Bedeutung, Feuer aus: twerfend, Sefonbers von Bergen. in feueripeyender Berg, Lavefpiantaz, in Borborns Gloffen, Bec Seuerfpief, vee—es, phur. vie—e, G. Seuerlanse, Die Seucrfprize, plur. die—m, eine Sprige, bag Feuer in einer eutfandenen Geuersorunft ausgulefgen, Ber Seueeabl, plue. die— fable, ein fiaeenes ‘ertyeug Feuer aus den Geuerfeinen damit 53 focen, Die Seuccflitte, plur. vie—m. 1) Dee lag, wo cin Feuer gebraunt hat; 5. B. die Seuerftditre von 2) Dee Ort, wo gewohulich Feuet unterhalten wird. wie Stuerftatten der tiarkerender im Selde. Qu meiterer Bee Beutung, cin jeder Geuerherd, snd Dana jutciien auc fails in WBobupens, weil der Severherd eines dee notbendigten heile deffelten it. Das Dorf befteher aus hunderr (Seuere Rasten, Bohnpiutern, ine Bnlage nach den Severfeatteny hag ben Bopnganfern; , gerdgeid, De Bz Set Dee Feureficin, vee—eo, plur. die—e, einGtein, aud mel: em mian permittelf bes Stabtes Gener (lagen fan mop alle slocartige Gteine geisict find. Gm gemeinen geben beblenet mau fi tagu Be6 gemeinen Sornteines, babe Deriete in enges rer Qedeuhung unter bem SRabmen deb Seacefteines betawnt ft Gngell, Fyrftan, Din. Syren. G. Slime, pie Soueetivefe, plur. die—m, die sSerbreumng eines Wife: titers, ale cine Gtuafe Fetratet. Bee SeuerfFeabl, dea — ec, plur. bie — eny ein feutiger Steady eure in Gera eines Strables. S. Blig , wan, Das Geuecfidbden, dee—s, phir. ue nom. fing. Siehe ‘SenersiFe. oie Seueccnufe, plur. inut. in ber Ktifgen Bhecoste ein febe raneigentliner usbruc ber Crttellung der ibernatitiden seit liejen Gaten om die-tpofel nd exjew Coriten 5 ein wusdruty ter fg auf SRatth, 5, 1 grintet: Sid) caufe eudy mit Washer gue Buge, dee aber nad) mit Fomme, — der wird eudy mit dem beil. Beit und Seuer raufen. wee Seucctbeil deo-— eo, phur. die—ey nod mebe im Die minut. das Seuerebeilden,, des—s, plu, ut nom. fing. die BeRendroeile des Fevers; ingleigen aus Feuer deftehente Toeilgen, poet Seueriburm, des—es, plur. die—ebiirme, ein Zour, auf rwelqem gum Beften ber Eeefabrer bes Masts Gexer wnter= ‘alten witb eine Geuerearte , ein endherbuem , im Wieder fine genetbate, in Qamb. eine Diife, von Blas, Feuer, othe @tutb, Die Seuertonne, plur. die—n, 6. Seucriag. Der Geuertopf, deo—en, plu. die—tspie. 1) Ein Tork, ober einem Zopfe ibulihet Gefih, Koblen daria aufyudebalten, Beionteré ein folder Toph, teen fig ceringe Weltesteate on- flatt ber evergieten tedienens Niedert. Minrre, urkelpore, 2) Qn ber Geuerwertoctunfe, ein opf mit einer gefiliten Gra: rate, welder mit Sufoer fefireuet mid, und welgen man a biejenigen Stee wit, die man in Brand feten wills ein Seuerfrug, Sravmeopf, 3) Bey Luftfeuern , ein Toph, der ‘it Smefel, Galpeter und Glas gefilet, angesinbet wud ge= sworfen itd. pie Seuecung, plur. inuf. bad Sauptwort von dem Beitmorte ferern, welded bog mur in einigen Gallen eli ft. 1) Das Fenet , welded man ju einem gewifen SBebufe unterhatt. wie ‘weite der Seuermanier mug fie) nad der ExeFe der Seuc: rung ridyen, 2) Dad Nabrongémittel bes Serdfeuers. Tory Bibr eine feblechee Seuerung. Sols if die befte Seurrung. Sparfam mit der Seuerung umgeben, per Geucewidhere, dee—s, plur. ut nom, Bing. ein wBidhter, welder pur iagtyeit die Gaffen ober cin Getiude tewagt, Beuersbrinfe au verittgen. pie Seacemarte, plur. die—n, G, Seuerthurm, Boas SeuerwiF, -beo— co, plur. bie—e. 3) Gin jedeb gue fanamen gefentes Finfiides Geuer von Salpeter, Gawefel und Sobien, welges wicder in cin @enftfeuerwer® und Augencr- avert eingetellet mitd. Sn engerer und det gewibutiten Be beutung, det legtere, ober die Borfetiang einer ober mebreree Biguren, else aud alerjand Finfiigen Quiefenern gufammen aeiegt find und gue Nastyelt angeyictet werden. - win geuers foert abbrenmen. 2) Dat gu dems Heed: tmd Sihenfener nd thige Brenntols, orf, Steinfoblen u. ff. eine im Hoapdeut: fihen nicht berall gemibnlige Bebentung. Lee dew Reuten SeuerwerF gibt, davon man mimme, def man fic dabey woarme, @f. 44, 15. Und werden fieden abe lang Sewer: seext damit halten, af fle nice viisjen ols auf dem geld seu BB hobten , fondeen von den Waffen werden fie Sener batten, Eyed. 39/9, 10, Daher die Seuerwertoglode, in einiges Sradten, 4. B. ju Gale in Eagfen, eine Slede, vor deren ‘intung niemand Sety auf tem SRartte Eaufer barf. Per Generwérter, dee—e, plur. ut nom. fing, bee die Geuer: swertatungtverieet amb Ken bern groben GefGiige gebraudgt witd; dev aeeilerife, Die Seuerwérkertunft, S. Senerwertstantt. Die SeucewérFeglodte, plur. inuf. €. Senerwert 2. Die Senerwéekstunft, cder Seuerwervertum, plur, inul. bie Difenigate, allerien evermerte , defenders Geuermette gum Grnjte gu verfertigen ; die Seuerwerterey, die Befhiigtuntt, fo fern die Behandlung des groen Gelchiiges det vornebmite ‘TCheil derielben ift, die Biidfenmeiftereytunfe, die Beugmeifte: reyEunit, dic Qeilere, : ee Senerorolf, dee— eo, plur. die—wélfe, im gemeinen Reber, ein guweilen aus dem Bactofen hervor bregendes und eran {aufendes Gener , welded oft einen flarten Small veruts fact, viel mit der Erideinnng des Bliges gemein bety und andy aur der Wolf i lestbin genannt wird. Dee scope Haute slaabt, cin folder Wolf entftete, wenn fie) unter dew Holye ein Sriit Defindet , welgyes von dem Blige getrorfen rworden, Bee Feuerwuem, vee—es, plur. die—wilrmer, G. Sener: favSeer, die—m, eine elferne Benge Soblew Die Seuersenge, plu. ‘und andere Gadjen aus dem Fever sit oblens im Dterd. eine Seuertinfe , luge, augef. Fyrtang, : pes Seuerseichen, de5—s, plur. ut mom. fing. 1) Sicke ‘Geuermabl. 2) Cine feurige Lufterteinung, >. usbinfton ent, tele im Der Gut ergengt werden » und fi DafelOftentaiin: ‘en, und unter dem Rokmen ber Seuertageln, Deadien, Seern= fdnuppen w, {.f. betannt find, Mud die Kordfepeine gehiren dabin. 3) Gin Beichen, welds vermittelf eines Seueré gests ben itd; 4. . cin angegindeter Sefsbaufen. Die Geverseie, plur. die— en, im Hiittenbaue, die gum Severn ‘dee Brenwen beftimnate Beit. ine Semelgarbeit, die ihre gewiffe Seuerseiten bat. Das Jeuerseng, des — ea, plur, die—e, bat gum FeuerlGles ‘gen nithige Gerith, 9.53. Stabl, Stein, Gunder oder GHwamat, rucbit dem Behaltnife defelten. Seurig, —ee, —fe, adj.ct adv. 1, Cigentlidh. 1) Geuee ‘pabenb , voll Feuce, bed) nur in elnigen weniacn Gillen. Seus rige HoBlen, glilhente, sein feuriger Ofer, ein brennendery 3Mect, 6, 5. Der dimmel war gans feurig. ain feuriges Lujtseichen. od mebe, 2) dem Feuer sbnlid, befonderd dem Gianje nad, fir dad ungewdbnlie feuridye. sein feuriger Glanz. Seurige Augen haben, elle, durddcingende. ine feurige Schlange, wegep dex rothidien Geftalt, Siebe Seuer= féblange. Seurige Roffe und Wager, 2.860, 2, 11, Der feurige Drade, G. Senerdeache. Er fabe gans feurig aus, oth, 2. Gigiitlis, 1) sin feuiger Wein, welder viel Sever Het. 2) Qu einem boben Grade letheft, mit der leboafteten Empfnduna, Leiden(deft, verbunden, Schon woilse id) ipnen den feurigften Daut abftarten. win feuriger wifer, ine feurige ciebe. sein feuriger giebhaber, sin feuvigerManny ber viele Sebhaftigtsit befiget. sein feuriger lic, der eine eb= Leite Gmpfindung verith. iin feuriger Buf. Seurige nce giitungen der Geele. ‘Die feurighte SarelidFeis (pride aus ‘pm, sin fenviger Sayers, der im hoten Geabe febbaft if. stim feuriges Gedidye, bas voll lebbafter Bilder und Empfindungen iit. sine feusige winbiloungefrae, bie viele Beariffe mit etnem bohen Grade der Starke und der Befehmindigteit erwestes. 33 Anum. 39 Fey nm. Ben dem Rotter usin, Din. fyrig, Enal. fry. in feuver Glans , Thewerd, Bie Seye, S. $e Bie §eyce, plu 1) Die ‘eiten, auch im faicliden Berfante, Im fiebenten Fabre (ll dae Rand (eine avofe Geyer dem Serren feyreit, Darin dit dein geld nicht Gefen follr, 2 Ref. 25, 3. Die Seyer des Lan: veo jollt tbr darum halten, uff 0.6: Sn diefer Bedeutung iit e6 im Hogreutiaven fetter. Gn Oberdeutifgen aber fagt man ‘ube, die Sever der Berides, ble Ferien, ecmjen. 2) Die Spandlung Reb Geperns,, die-Begedung eines mertwiiedigen Lee (gee Durd Rube vor der rbeit, und burch gottesdientligy Ubun= gen, fiber die Seyer der Gonns und Sefttage Halcen, n= sleigen utd Quftbarteiten, Die Seyer dee Sriedensfeer, ines Beoweretages. Gn der Hiern Sareibart aud fefilger Suet. Gerbiiemee Sate jemiiden ibe luis 3 tund Pleiben fidy im Seyery Denis. 3) Gin Fett, cin Genertas eine im Seeteutigen veraitete Bedeutung. Und ite bielten mit Sreisden adgt Tage Seyer wie ein Seft der Lauberhiiscen, BMA, 10, 6. ‘nm. Sm iedert. Sire, bey dem Dttfried Fira, fo wobl vou ber Rube von sfentliden Belatten, al auc vou einent Gevertege. Dieles Wort fomme mis dens Lat. Feriae febe seman dikerein, und atle Sproaforider leten e6 sare von Bemfelten ab, lein, da dafelbe, od mebe aber das Zeitwort feyerm, in alien Deutfjen Drmdacten von fo langen Zeiten und felbft unter fein gemein(ien Bolte blid genelen, fo itt e@ nigt glaubiigy, folaed, wenighiend in det Bebeuting der Bube , yunsdie ané dem Gatein, enviebnet worden. 8 flammet vletmebe mit temfelben aus einet gemeinfaaftiignn aitern Quelle ber, Fiara beveutet bey dem Ottfried febr oft einen filen, einfamen rue igen Det, nd fiar, ald eln Bepmort,cubig,, fH, einfams far naht, die file Regt, Benn wan die ylbe ex als eine Mbleitungstotbe. Setcadter , weldges fle denn obne Bmeifel iit, fo bicibt ue Muffachung des Stammmes fey, fe, ibrig, welhes vieleigt eben bafelbe ft, welded in bem alten Mordifigen fegur, fain, glinjend, feia, Rordengl. fey, fegen, rein, glingend machen, gum Grumde fieget » oder auch ju dem Bried, waver, ruber, gebiret. Gu dem erften Gale febet man gusleigy warn deb y aus diefom Worte nicht fo wiukihetih au vertogen ift, weil €6 abt Dent Garten Seuislaute entfantden, welden die meiften iibrigen smunbarten in biefem MBorte gaten. S. geyern. Ber Gzyerakend, dee—es, plu. die—e, 1) Dad Gabe eter der Beldlup der tighihen Mette, eigenttih, fo fern devfelbe am tend su einer Keftimmnten Stunde gemacht wird, Seyerabend machen. Sn welteres Bedeutung , sud cin jeder Beltinp dee gendhutigen tigliden arbeit, man mace ign gu welder Beit be6 Tages man wolle. Die Simmerteute haben {jon um orey tthe Seyeabend gemacht. Den Arbeitsleurem Seyesabend geben. Seyerabend betommen, figitid, dod nur im ge tieinen eben, De Beendigung eines Gelsiftes. Viel Sande madyen bald Seyerabend, Bringen eine txbeit bald yu Gute, Gore mache mit dem Menfdyen bald eyerabend fordert ibn ‘efoinde von Diefer Welt ab. 2) Bey ben Simmmerfeuten, ei Gitiid Holy, welded fe suo Geverabend von des Bauberren Hoje ‘witgumetnen fig fe berectigt alten, Wen Seyerabend mirness meu. 3) Chedem bebeutete biefes wort auch den Geitigen bend, ten sibend vor einem Gepertage, Die Seyecabendsacbeit, plur. die—en, cine jete Wrbeit , wel: ‘be von den Saudwertern, TagelSbnern w, ff. aur Zeit deb Fevers abendes gemede wid. Snfonderselt bey den Sdoueideru, die ries» welege dle Qefetien wlergehen age vor jevem Hohen eile Sen go auch in ten Geyerabenden vervichten mmiifen,, tnd ba fie tu biefer Beit ans einen Geleien mebr halten diifen, fo wird derielbe aleigfals der Seyerabendegefet genanut, Dee Seyerburjch, oeo—en, plur, die—e, bev den Basern, Burige, b. i. Geietlen, weiege ofne arbeit ang ber Serberge lie» arn," G, Seversefet Bie Seyeceiche, plur. die—u, befonteré in Miederfadfen, eine WUE Cicer, welge ein ingliches, fpmales und Hines Blatt, wud cin weiferes und fejeres.So(g haben, deren Gigeln, welege Severs eicheln genannt werden, {pater reif werden alé die gewodniicen 5 von dem Riederfis fren, fever, FGoneny (paren, vermuth= Vig, weil fie bis jum Gude der Mapgett gfoldfam aufgetparct werden. pas Seyeegélo, dee — es, phir. yon mebtern Gummen, die— ery 1) Daienige Gelb, eles etedem die Gungmeifer eines Haude rwertes von demfelben befamen, weil. fie in Handwertéangelegens ‘eiten oft ibte atrbeit verfiumnen und feperu muften. 2) Rep andern Spanbwertern dag Geld, welded ein TReifer fur biejeats gen Gefelen evleget, welde ex ber die gefente 3aol annimnt 5 spell biefe Snnabme mebrerer Gefelien gemeinighic) vor den grojew Geyertagen gefciehet. Bee Seyergrfell, deo—en, plur. die—en, bep ben Hanbreces tern, ein Gefell, welder bey teinem-Meifter in aeteit febet, foudern anf dev Sererge fevert. Die Seyerglocke, plurs inul. an eixigen Orten auf tem gente, Diejenige Giodte, tit welaer bas Belapen bes gewapntigen Severe abended geveben wird, und biefes Belden fete. Bao Seyeviabe , deo—eo, plur. die e, ep den eheraabtigen uber, jede6 fiebente Jade, in meldem dad Rand feyeru edee frben mugte, and nic gebinet werden dutite; das Rubsjabe, 3 Mol. 25. Bas Seyertletd, dee —es, plur. die—er, ein in bem gemeis nen Gpradgehrande veraltetes Wort, et feverihes, b. i. fee tiiglides Heid gu beyeichnen, welded nod oft in der Deutigen Bibel verkommt, Die Disgthung ecbilt eB nod juncilen int ‘Indenten. ‘Qe fiieten dort der Seiibling und die Sreude Ber Sloren 3ug in buntem Seyertleide, Sageds Seyecltdy, —er, —fte, adj. ot adv. ber Genet eines mestuiits igen Cages gemma, anti , und felbige an den Tq legend, inen Tag febe feverlidh beseben. Fisiiti, 1) insufetung ber Siube; ber Stille. Line feyertidhe Sill, Seyertich site tere im ftummen Gehats cin heifiges Sdrecten, Seq. 2) 90 ‘Mnfehung des Senuces, des Puged, feperlich gefdiniiat. Som feyerlicgen Page, Schon, (chen ift die sanse! Gegend in des Serbhteo feyerlichfiem Schmuce, Gest. 3) 3m nletung ‘ber Umftinde, mit auferefentiigen Umanten Segeitet, rele seldidt find, eine widtige Eacke im Yndenten ju erhalten, ine feyertiche Sandlung, Der Sriede wurde feb feyerlid) betanns gemacht. sin feyerlicher Vergleich. Th babe eo tiie feyerlid) ausbeoungen, mit tex naagdcictigpen SBorten, in feyetlichee Derfpredhen. tr thar die feyerlidien Wiins fhe fiir ibve Bliiafeligteit. guweifen aug im nastocitigen Berjuanbe, we gab fich alle Miibe in der feyerlidven Batee cinter Gtandesperfon davon su ipredben, Leif. Die jeyevtiché Schone, die fo Mit ihrer Eagend rauichty Wiel. wine feyces lide Schreibart, die mit umvétbigen Gepcinge iberiaden if. 4) Su Anlehnng ber Wietigtet, wigs. wefern eo méglidh waee, DaG im Diefee feyertidhen Minute Unwabebcit die Lips pen cinco Sterbenden entbeiligen jollze. Bie Seyerlichteit, plu. vic—en. 1) Die Cigengatt eince Cree, 4g) welser fie feyerliy Aft, tw alen-ebigen Beventuns sey a4t Sey gex, und chine Plural, 2) Severe ttmfande, én der deitten Bedeutung des Bewortes, Die Resnung gefchabe mic vielen Seyertichteiren. Seyern, verb. reg. welded in doppelter Gattung blige. T. oi ‘in Crenrcum, mit bem Hillfeworte baben. 1. Cigentlid, von feinen gewdbnlicen Berufesefésiften ruben, Die Arbeit anf eine Brit Lang augiegen. ach gerbaner uebeit ft gue feyern, b. i. Augen, Don dex Arbeit feyern. ilo feyerte das DolF des fiebemten Tages, am fiekenten Tage, 29f. 16, 30. Secho Cage folle bu deine Arbeit thuny aber des fiebenten Tages Cam fiebenten) folle bu feyern, Rap, 23, 12, Der eter, das Selo feyert, wenn e8 tuber, 0. L. vide gebanet wird, brag Tieget. 2. Sm metteree und figieliger Bedeutung. 1) Ohne tre Felt feyn, mipig geben, itn gemeinen eben. se Fann gar niche feyern, ex mui betanbig befthaftist fey. Die Sime merleute baben fdhon deey Lage sefeyert. Wie Biker feyerm, won (ie nigt bate, Praffen und fchlemmen Guren, spielen, feyren und temmen , Gans Sads, der andy Das Bort Seyrer fit einen NMipigginger sebraust, a) Zandera, im gemeinen Qeben. De ife miche su feyeen. ‘Seyerndes Geld, melee obne Zinfen ju teagen milfig be liegt. Ber Form feyert nicht, Der Teufel feyert mide. 3) SGwels gen, in ber Bibtifgen und hobern Sdreibart, Die Seeude der ‘Pauten feyert, Gf. 24, 8. Befonders, aus Chefaret, mit wn Betbung faweigen; in meldgem Bentande diefes Bort hiufa von tren nevern Ditern gebraudgt wird, Sie feben und fevers, Rion UL, M18 ein crionm , mit Rube von ben gewdbntigien Ge: {ajiften und mit gottesienftigen fibungen ober and) mit Quits ‘barteiten feveten. 1. Gigentlich, vornebmalidh von der gottess dien(tliden Gener, einen Seftras feyern. Diefes Seft witd aide fiberal gefeyert. Weibmadhten wird dreyTage gefeyert, ‘umetlen ang von der Gever mic Qujttarteiten. Temanoes Be= ‘burtefelt, Cabmenstag feyern. 2. Blaiitlig.” 1) Generllde reat, fenelige Chrerbietbang an den Gag legen, mit ber viet= ten Gndung def Sauptnettes, fiber alle vem grofien Raub fevers fig frendig Beweifen, 1 Gam, 30, 16, Alles was Grim: ‘men bat {eyert mit Gtimmen die Ynunft der Gonne , Bu. Kenve was dao fiir ein immel- von Bliicfetigteie feyn miigre, wenn wir unjere Liebe vor dem Yngen der Welt fevern ESnntem! eife, 2) Semanden fenerlich begesner, ihe vecebren5 elie den gemelnen”gotundarten Ober und sviedere heutfninates tefannte @edeutung, see will gefeyert fey, Semanden feyern, mit bee vietten Endung, im Riederf, ne ‘leiden tn ber Hitern Gareibert. id feyre banFbar meinen Selb, Ohm, qm Sberbent(epen aber mit ber deitten, Seinen Grillen feyern, fonen (omeigeln, nagbarigen, : ‘Dor folder Ungebeneen ‘Brier die verfiibrre Welr und lerwet Cenfeln feyern, Hall. ‘Délter, Stiidte, wem fevers ibe? Denié, ‘anm. Das Hauptriort die Seyerung wird wenig gebrandt. irtere Mandarten fpredien und fereiten mit Geriegung bes € feyren. ue in ber exfien Perfon des Prifentis if fie ich feyerey ich feyre, Gefonders in der Disttuntt, wbliger. Mle ein ‘Stewtram , FAK ruben , Canter diefes Wort im Rtedect. flees, fm den axenfeel(gen OLoen virron, bey dem Metter firron, Sn der thatigen Bebeuting fomme e6 mit dem mittens get, fe rare, und verattetenGranj. ferer,.foirer, foirier iiberein, ‘pur Griiuterung det swerten falitlicben Bedeutung bed Ustivt Biewet dap fren im Sesberf, ancy ein Sam einen Stic age Sid 142 afen tebeutet. Men Readven feyern, ben paplernen Dradben dutch Racgebung des Bindfadens Sober eigen lafiens ein Bee wel, bap dietes Beltmort , wenigfiens nidt in allen Bedeutune en, unsittelbar aug dem atein entlednet wotden. ©. Geyer. Bie Seyecftunde, plur. die—n, die Stande, in weicher men von bee Mirbeit fevert, Dfefelbe ausfeget. Seyerftunde haben. sErwas in den Seyerftunden verrichten, wer Seyectag, des — ee, plur. die—e. 1) EinLagy an mele Gein man von be gemibnlicen Berafsgerqatten fevert, Ferien. Dic Seyertage in den Geridheen. Saule haben immer eye tage, Rod mebt, 2) in engerer Bedentung , ef su gottes: Meuftligen Udungen auegefegter Lap, fo west mit Qubegrif des Gonntages, als aud) in nod engerm Beryande,, gum tnter(Bie: be von ben Gonntagen, ein Geftag. Gonn: und Seyertage, Ben bem Rotter Firrotak, Firtag, tm Gepmoaientp. Viertag. Seyertiiglidy , adj, et adv. dem Gevertage gemiif, was an Sever: agen gefoiehet wf. f, win feyertaaliches Bleid. Ber Sinder, dee—e, phir. ut wom, fing. eine in einigen gte: fen Gradten, 5, . gu Berlin, blige Benennnug derjenigen Mictotatigen; melde auf ben Strafen und tfentligen player baltens sumnttaterigiede von andern debn> und Stierbtarfdhen, us dem Brany. Fiacre, welge Benemnung daher entihanden foon fol, well bad aus bes erften Mietbtutiders diefer et au aris den Heil. Giacre, der ein Sgottlandifger Konig geme- fen feyn,, und ina fiebenten Sabrhunberte gelebt haben fol, gum Belden batte, Bie Fidel, plur. die—m, fm gemeinen geben, befonders Nie= Derlachfens, dasienige Bus, aud welder die-Rinder die exten infongegeiinde dee Lefens erlernen s Das Abcbuch, im Dberd, dae Vabmenbud, Yus dem mittiern getein. Biblus ober Bibla, elGes tin jbes Dud bedeutete, oder aud vor Biblia, bie Bite! weil man, wie Grif mutyinapet, efedern bie Bibel dey braucte, Gn einem alten Deuths =2et. Bocatulario von 1477 beipt 8: Abecedarium, ein ppybel; Alphabetum, ein2ybel, Bie Sivec, plur. vie—n, inden thietiigen sdepern, die sarten organifaen Faden, welche aus Beligemete entftehen tnd fig dari cenftfen fafens gum Unterigiede von ben unergenifgen Safern. ‘Mud dem Gat, Fibra, Bie Side, plur. die—m, oder der Sidheenbaum, deo—eby plur. die—baume, ein Baum, welger su dem Radelbote ge: ‘iret; Pinus Abies picea L. Ete gat eingetne, unde, nabel: firmige Cangels ober Radein , und mied wegen ihrer rétbfigen Riinde auch Norheanne, Rorhfichte , und wegen bes Haryes umd Peces, wees man vou ibe befommt, aud Jarstanne and Pedyeanwe genanst. erkanden um die ‘Side, ober binter Die Side fiibven, figitlid im gemeinen Qeden, thn pinterse ‘en, ibn Dinter das Side fioren, Lifts beriten. ‘Die Soffiwng fiibre ibm dort im lead wm die Sichre, int. ‘Gn ben Bevtragen gue frit. Hi. der Deatihen Sprade TO.7, G. s0 f. wird diefe figrlige We. auf eine feitfame xt aus det Biebesgefhigte bed ated mit Der Cybele ertlaret, nach welder ber erftere von bem Supiter aus eifecfuht einer Sanateit Bevaubet worden, welded tenn Ginter ciner Zigte getepeben feon fol. ‘nm, 4. Sell die Mabmen Sidbre, Tamme, Kiefer, Bien: baum, Sobre w.{.f. nice nae tn gemeinen geben, fondern aud An Edriften fete Sufi mit cimmber verwedfelt werden, fo with €6 night unbiewlicgfeyn, felbige Gice fo genau, ald 08 uierver gee iret, 48 beftinmen, tamit ich inicy dey den ubrigen statichen SBenenmangen Beran begieben fEnne. Seb werde Nabey ben. ster Theil des Sausvarers yum Grande legen, defles vornedmer ae 143 sid cand verdienter Werfuter ten gemeinen Spradyebranc fo gliit: lich wit dem Ginnerifigen Gedryebiude verbunden Hat. cinuee beloger da gange Gefehfet diefer Biume mit dein Nabmren Pi- nus, und deifen Dente iiberieger geben benfetten dure Sicree, und in diefem, abet nur in wenigen Biidecn vorfommenden erflande ift das Work ein allgemteines Gevsleaptenadme, Die Airten dices Geleslestes laren fis am fiigliayten nag ber Stel= Tung iver Ogabein oder Tangeln eintheilen, und da gibt e8 rey siren, I. Diejenige, we sen ober mehr Sabefn am Fuge cus einer gemeinitpaftiicen Saeibe wadhfen, und welde nach bem inne bie eigentlige Pinus it. Diefe haben, 1, Brey trabeln, Dahin getiiren 1) der Bienbaum, twel- her ang Riefery Sobre, Bienfohre, Sordye, Schleisbols, Spanbols, in det Saweiy Chale, Delle, Verge, Siegen ols, giive, im Wirtenbergifigen aber tt2éndetbaum genannt witd, Pinus fylveltris L. 3m Dieterige Yanjencide beist x ittig die gemeine Sidhte, us dem Harse Diefed Baumes wird fo wohl Ped al6 heer verfertiget. 2) Die Schorrfthe Sobre, Pinus rubra Mill, und 3) die Tartarifehe Sobre Pi- nus tartarica Mill. find bey uné unbefannt. 4) Der Brumm= olsbaunt, Zunderbaum, Eleine Ulpentiefer, Bacthols, L5: wenforde, Dojenbaum , Griinhols, Rorhfahre ober Selfen= fobre, Pinus mugho L. Pinus montana Mil. wichft anf dew Wiper und in Tyrol umd tiefert bas betannte Brummbotssbl. 5) Die sabme gichte, welée nur in Italien und in ber Echweis widfet, in weldenn legtern Lande fie aud Pignolenbaum, Piz niole nnd 2rben genennt witb, Pinus pinea L. bat efbare Keene in ihren diden glingenden Zapfen , welche bey ums mntee Dem Rabmen der Pimies betannt find, und foll noch einigen bie reste wabee Sidhte fern. Sie wird ven andern ixrig dex Sirbel= baum genanitt. 6) Die grofie Meerfobre, Pinus maritima Mili, wwidoft befonders in Frantreid, 2, Drey Tadelm, dabin getiicen vertdiedene unterarten, wel= he aber nu iu Nord -aimerifa angetrogfen werden. 3. Giinf Mlabeln, worunter der 3irbelbaum ber vornebim(le ity welder in det See's gleiafatls arben genaunt wid, anf den Mipen und andern hoben Bebitgen maehfet, und efbare Serne bat, Pinus Cembra L. Die Sibirifihe Ceder ift cine Met beffetben, IL. Dicienigen, wo die Nadeln eingetn wadfen, Abies L. wwelige an mit einem algemeinen Rahmen Tannen genannt wer: den. Diele haben, 1. Platt gedeudtte Radein, whe die Teiftanne oder Weif: Fidhee, welge aug edelsanne, und im gemeinen eben fleathin Tanne genannt wird, und fis burs ite weiplige glace inde ‘von der folgenden art unterfgeitet, Pinus Abies alba Mill. ep dem Linnee bei fie irtig Pinus Picea. 2, Hunde, nadelfirmige, fpigige Langetn, unter welder itt bie wabte, eigentlige Site, oder Rotbranne bie vornetmfte ‘Hk, von welder geyenmirtiger Wrtitel eigentlig bandelt. Ginige candefe Urten find nur in den iibrigen Belttheiten einbetmife. IIL, Diejenigen, two viele nigt gu sablende tumde Radeln, twie cin Queft aus einem Qurcte und einer Geeive wadien; La- rix LE. Dabin gehiren 1) dex LAedentaum, Pinus Larix L, und 2) die Zeder vom gibanon, Pinus Larix Cedrus L. ‘Mum, 2, Der Nabe Side tomme mit dem atein, Picea bem @ried. mauav, wirvx, dem Ballififgen Pyg, und unferm Ped genau iiberein, unb ftammet von wivre ober mee, Pix, Rech, ber, welded dicfer Baum in grofer Menge liefert; cin ever Beweis , daf mut der Hothtanne der ahme det Sidee eigentlich gebiignet. Sm Din, wind Shed, Heifen die Figten gid 144 and Tannen Gran, und in Siefland Grebnenbanm , entwedce ‘von Grannc , cine Tangel, Kadel, oder and von griin, wit bie Langrin diefes waummes sepindis guiin bleiten, Der Raine Vineboume font ix dein alten Gedierte auf Gatis des Grofes Geldgug’ bey dem Saitter W. 1467 vor, wo eine Tanne obee Sicbee dabureh angedeuset witb. Sm Sond. feipe die Tanne alcigfas Pineboum, fm Wagelf Pinntrcowe, und im @nsl. Pine, Pinetree. Sicoten adj. ct adv. von ber Fidte bergenommen, Sidheenes ols Sidrenbols, Sidytene Dreter. — Sichtenes Gavz oder Sicbtenbars. wee Fichtenapfel, deo—e, plur. die—avfel, das Gamendes Dbultuif de6 Zigtentoumes ; der Sidhtemsapfen. pee Fidvenbaum, S. side. Der Sichrenbacter, vee—e, plur. ut nom. fing. G. Birfspfine. Das Sicdrtenbols, vee—ee, plur. car. S. Sichten. Bev Fidstenmardev, dee—s, plur. ut nom, fing, eine Wt ‘harder, weldher eine Wotuung in Fidten« amd Lanuenoile bers Hat; Tannenmarder, Bauimmarder, Budymarder, €Oel* marder , alles jum unterfeiebe von bem Gteinmarder. Die Jidnenmorte, plur. ofe—n, einediet Neotten oder Resital= tet, weld (id) anf den Gichtentiiumen aufiatt; Phalaena pini L. Die FidnennGfi, plur. die—niiffe, 1) Bep cinigen die Nad ober bet Bapfor B16 Bibelbauines , welder aver ridtiger Sirbel: ‘ug genannt witds G, dieles Wort, 2) Zuweilen aud eive ‘Benennuny ded $idyeenapfels. Das Siccendbl, veo—es, plur. von mefrern aArten die—e. cin aus dem iffigen Fidhtenbarge mit Waser tepidirtes Sot. Die Sidstenesupe, plur. die—n, cine et Mauger, weldse auf den Fichtendiumaen angeteoffen wird, Sidhteoeuem, und vietiat die Garve ber Sichtenmonte if. Ber Ficrenwald, ves—ee, plur. die — wilder, ein ans Fleptenbiiumen beitchender Wald, Dee Fichteneoucm, ve8—eo; plur. die ~ wiiemer. 1) gid: tentaupe, 2) Der basvige fedrwarse Sichtenwurm , eine Qt Safer, welder die Gelfel dex Gigtenmilder if; Dermettes Pi- niperda L, Tannemmurm, Golswurm, Aindenkafer, Rieder’, Borkenkafer. Dee Sidrrensapfen, dee—e, plur, ut nom. fing. G. Sidhe renapfel. Bie Sicke, plur. die—n, Dimimit, dao Siddyen, eine nut in ‘ten geniciven Sunbarten, befonders Wiederfadfens blige We nennimng einet Caltye, tras in die Sicke even. Gut mitt: fern Sat, Ficacium, im Gdhued. Ficka, im Dan, gitFe , im Sélind. und Goth. Poka, im @ugl. Pocket, im Fran. Poche; ‘Ohne Bweifel vom Sach und mit demfelben von dem Beitworte faben. Das Sawed. fi, faben, hat im Gmuperf. fick. In ‘Rieder len beige befonders die Hofentaide eine Sicte, eine Siodtafge aber in den gribern Stunbatten eine utiche, an ben Sueifen fit BWagenpferde wird bee vorn in die Habe fedeude Teil, defen Spige iiver den uf sefihlagen wird, die Sie genennt. + Siden, verb. reg. a. welded mut in Ben niedrigen Spredgats ‘ew ibtig ift. 1) Sin and fer reiben, im Dberbeutfiten. 2) Smit ‘Reuthen aiitigen , im iederfiefifoen und Oherdeutffien. sein ‘Bind fisten. Jn cinigen Gegenden ift aud das Diminut. feel ‘in eben bic(ee Bedeutung Ublid. Engl. fig, feaze, Hol. ficken. Des Lat. figere, fieden, fecen, tm mittiern ¥et. ficare, Seal, fracare, {deinet geusn damit verwandt gu fern. ©. gegen. Sickenfaul, adj. et adv, in den gemeinen Spregarten befoxders Saspfens, tars, aeigis , sleicpfam faut in die Gide gu greifen; bewtelfaul, Sidtfacten, 45 sid Sickfacien, verb. reg, neute. mit bem Sill. Gabem, int ges meinen eben, Befonbers Micderfachfens cigentid, Hidtiieniy und shae WOfige hin umd fer (aufen, vagari, und dann figieli, loley leigttertige sunbel anfangen. —Dater Sickfacter, ein Menld, dee folde Spinbef anipinnet, Hetkend. Fikfoker. Sm Sawer. if Ficklack Blevdwerk. Dieles Wort gebiret one ‘Bweifel pu ben Beitwortern faden und fastetn , Hin umb bee Ber wegen, &. dicfeiten. Gn ulehung ber Ferm i ef ein Free quentatioum, weige act der Zeitwérter ben den Miederfad ten und den mit igen verwandten olfern hanfig Dura eine Wer: Doppelung bed Worted sebitder itd, 5. %B. nicrnarren, wibs belwadbel, Sthnidfgmnad u.f.f. S. dad.Hearentige mich: malty, Sam iederf, bedeutet Sictfact auc eine Ruthe. 6. Sidten. Bie Gidmiible, plus. die—n, &. 3wictmiible, Tie Fidel, G. sieve Bex Sidious , und fo unverinbert dure alle Gaius cin jufommen geroltes ober jufanmen gelegtes linglidee Grist Qopiet, eine Pheife Tobat damit angusiinden. Ham hat verkhiedene ble: ftungen Dieles Worted verindt, elie aber, mel fe Blof fvery: Daft find, bier eine Grete verdienen. iabrhgeinlich if e6 der Whiet. HPlur. von Fides eine Saite; aber darm welden, vets lla befondern Zufatl e& bie gegenniirtige Bedeutung exhale ten, switd wohl {omer aufjnfinten fron. Das Sieber, des—s, plur. von mebrern 4c 1or, Ging. 1) Gine Srantbeit bey Menfeben und Thieren, welcte wserhaupt einem gefeoindern unlaufe bee inked turd bee Hers and die Blutgefafe bettebet, durd eine tranipfbafte Suiainmengieding in ben tleinern Gefafen vecurfage wird, vind nad Rerfeedendelt dec imfiude von febr verfbiedener Betoaffendeit if. Dae ein: fache Sieber, mean e6 den Sranten allein befillt. as ver: seidtelte Sieber meldes nod mit anteen Srantoeiten yerbunen ‘ft. im aussedvendes Sieber, weldes mit einer wuayehrimg verbumen ift. Das phrbifiche Sieber, welded mit der Bete eiterang eines Shelled ber Gingeweide veriunten iff, win nadye affendes Sieber ober wWedhfelfeber, bey melden der Mnfall adeamabl jn gewiffen Zeiten fommt , und Gernad wieder naatafe fet. in anbaleendes Sieber, welded cone gefante Bwiftien: tiume fortdauert, Dae bigige Sieber ober Eutsiindungefie: ber, welged aus cinee Babigteit des Gebltes und oné defen Meigung gu Entylindungen enttedet, Dae fanle giever, G. Saulfieber. win Beeartiges Sieber, weldes fic dutch befor bers femere Bufile und grifere odesgefehe yon anbern unter: faeibet m, CF. 2) Su engerm sSerjante pfegt man fm gemel: wen eben dae Palte Sieber, edet dad vormehmmfte unter den Wedhfelfedern, nur fdlecthin das gieber gu nennen, welded fig inegemein mit einem geofte anfinget , worauf eine wiberne: tittige sige und endlig ein Expmeig folget. Das cagticye oder allréglidye Sieber, Febris quotidians , wo fig biefe 3ufaile alle Tage cinfeien. Wao deeytiigige Sieber, Febris tertiana, swenn fe ier ben anbern Zag fommen. as viertigige Sie: ‘bee, wenn fie iiber den britten Sag fommten , und dem Patienten ey gute age laffen. Das eivtalte Sieber, wo der Patient allein vom GroRe, obne Hige leider uf. f. nm, Dieles Wort ist durch die frjte ans dem Latein. Fe- bis gebiivet worten, weldes Zrifey von bem Bried. wuperor, fund mit demfetten vow mvp, Geuer, abiciter, fo bap die mit die: fet Sirautbeit veriundene Sige den Grunb det Benennunng ents halt. Gubdefen gebrause {don Bileram das Wert Fieber, und Gatian Fiobar, Ficber, womit aug dag Engl. Feaver ib Fever, bas Difn. Seber, bag Grang. Fievre, bas Stal. Febbre, und bag Tobin, Febra iberein fommen, Gu ben gemeinen rund: atten peipt dab faite Gicker, ut dav “Ralte, das Balewed, Aoel, W.B. 2TH, 2. Aft, Sie 146 Géed, Kolds, Profs, ver Sever, wnd in Seheoaten snd am Rocinfieome der Aire, ober Rircen, in hen Moniecifen Gleen Ritwn, bey dem aban Maurus Ritto, tm Selind, Rida, weil bee Gatient dabey von bem Grofe aleipfam gerit: tele wind. ©. Seiefel Bie Sieterfarbe, plur. inul. eine beige Garbe, dergleiden die ‘Patienten, weldge mit bem talten Zieber tebaitet find, gemaei- riigle 4¥ baten pfeven, Ber Siedeefeoft, G. Sieberfihauer, Sieberhaft, —er, —efte, adj. et adv. term Bieber afnlig, ine feberbafte Reantheir. in fleberhafter Sdyauer. ine fieberbaite dive. Die Zieverbiree, plur. car. die mibernetiiclige Hige, melee cin anit dem Bieber bedafteter Qatient empfindet. Sieberifeh, guiammengejogen fiebriféy, adj, et adv. wae yeu dem Bieber hereiibvet, des Gleber vervath » ober auch dem Gleber adn id if. Siebsifthe Sige. Siebritthe Todtenblaife Dede die wansen, Bad. Bee Siebertlce, vee—s, phur. inul. gine Ort der Monathe: (hime mit breofacen secittern, welde in den fampfigen Gesen= ben Curopené wvicfet, und einen fede bittern Gefgmnad vat, Dae ‘ber fe auch 2itcertee genannt wird; Menyanthes erifoliata L. ie it wide uur in Weshilfiebern , fondern aud im Saacboe feb wirFfam, daber ie anh Scharbockotlce, und von beut Dete ices Waasrumes and GumpyPlee und WafferFlee beipt. E. auch Boctebohne. Der Navme Sieber Flee wird oft itrig ZDibertlee cekdrieben und gefproden. Dao Sieberfvant, deo—es, plur. vou mehtern ten, die —tréurer, cin Rabme, welder verigiedenen Phansen benge- eget wid, bie wegen ihrer deilfamen Rrafte in falten oder Beaelficdern in gutem Otufe etn. 1) Dem tleinen Caufende siitdenteaute, Gentiana Centaurium L. ©, biefes Mort. 2) Dem Murtecfeaute, Matricaria Parthenium L. 6. bat feive, 3) Dem Scildteance ober Sarberteaute, Scutellari L. &. diefe Barter. Bet Siebectiicven, ves—s, plur. ut nom. fing. eine gemtife Spirte unter ben turgen Rippen , welde fi gumeiten in and wad einem Wedfelfiber aeiget , und mit veridiedenen Sufillen vere ‘under iff. Bie Gicber -Larwirge, plur. von mehrera Wrten, diem, eine Aatwerge aus den Gonferven bes goffeltrautes und giebertees, ‘dem Flevertinden = Pulver und dem Crdraud=Gpeuppe, welde ie ‘WBechlelfiebern gegeten wird. . Bie Siebermatérie, plur. die—m, bey den eaten, dab unteine ‘und widernatiitlidye Wefen in Dem Gebliite, welges die erften Hrampihaften Bewegungen, ober den Anfang des Fibers vers arfagt Das Sieberdhl, deo—eo, bes Divveligven Olei anim pie Giebereinde, plur. inul. 6. China, Bas Sieberfals, des—es, plur. inuf. ein sMmittelfalyy welder aud ber Galgfiure und bem Gewiidslaugen(alye bejiehet , und gut er bad Fieber fern (ol; Sal Febrifugus Sylvii, Gylwit Dir seftiveGals, Sal diureticus, Spiritus falis marini coagu- Jatus. Bee Sieberfchauce , des—s, plur. utnom. fing. der Sauer, .i. die €impfindung ber Silte, meld mit ben Wedfelfibern vers Iuuttenift; Der Sieber{roft. Sep Fenne (chon derateichen nfale ven Cugend, fie geben voriiber wie ein Sieberidyauer, WBeife. er Sicberfturs, ves—es, plur. die— ftiese, dee Stutyy b. £ heftige Binfall bes giebers, fo wobt mit Gof als.Hines wit cine Griegilgen Borte, der Paroryemus, s hur, imu. bey einigen ein Nebme 47 Sie Der Sieberteg, des—es, plur. vie—e, in ben Weblefe: ern berjenige Tay, an elem dag Gieter feine Geaenmwart dur Froje und Hige verrath. Die Gieberwursel, plur. imuf. 1) eine Planje , melae teinen Stamm» ater Blatter mit glatten Bandern wd einer feitfirmt: gen Sotbe fet5 Arum maculatum L. Die Barjel tieter in dem mittigigen Cutopa machfenden Danse i fderf und ein gutes ‘mmittel in magentrantgelten und sweefetfebern. ie wird Da: bet aud Sebreoursel, Deurfher Jngwer, megen ver Gefalt threr Blatter Balbeiug, and ned dei Gatein, Nabinen Iron genannt, Sm gemeinen eben wird diefer Mabnme alice tn Bidevwwues verberdt. 2) Wud cine Benennung der Ofertusey, ‘Atiftolochia trilobaca L. 6. biefeé Bort, und 3) des nsians, Gentiana L. 6. dafelte, gleiehfaus wegen (hres ugens ix ver: ‘{diedenen Ueten des Fiebers. & Die Fiedel, plur. vie-—m, sin Heiner Gil, in dee Orshe einer Gartelle, im erygedirge, welder fir eine febe (gmactbatte Speife gehalten wird, aber feiten it. @x if elne tine eet von ‘Murti, ‘Tructa edentula argentea tote fquamis tenuibus, inferiore mandibula refima Klein. 2 Die Siedel, plus. die—n, 1) Cine nue in ber niedrigen Spresert blige Benewnung einer Beige ober Bioline, tefons beré einer Geige von der gerineften wrt. oe fireiche die fdvreyende Siedet Gerenaten in einfamer Wade , Jad. 2) Gin Mertheug von Hoty in Gefiat einer Fiedel, weldes liste festigen Serfonen ax Granger um ber S16 umd um die Hinde seleyet wird; eine Beige. Jemandem in die Giedel fpannen. 3) Det exfle/Grad her Folter, welder in einer Sdunr beftehet, Die um das Ende bes Citogens und bin und ber gejogen witb; vie Sconur, die Beige, von 1 Siedeln, ‘nm. ‘Diefed Gairen Gufteament lauter tm Engl. steisfans Fiddle, im aingeif. Fithele, im Sottind. Vedel. Vele, im Mieders. Soovel, im Din, Sedoel, Seader, im Saywed. Fidel, Fidla, im Qetind, Fidla, im mittlemn at, Fiala, Figella, Fidella, Vidula, Virwla. Fidela font vow einem atten Snftrumnente odec einer Pandora fdson Geo bem Dttfried ver. Was Goblet (Gaines) cn Vidlen wer, Horuesl. 6 if wid, BAG eB gue von bent Gat. Fides, Eniten, cin Saiten-uftrument gertomme, €F tenn aud ju ‘bem folgenden Beitworte fledetn in und Ger bewegen, wnd rit emeloen gu (eilen gebiren. re tetet 8 von bem Goth. and Qoiand, fidea, fitla, (eiht berigeen, bet. mu Rieder. if fie Bledel auch Suniel, fiir fedein funfeln, fumfeien, dblic, Bex Sicdelbogen, ves 6, phir. ut nom. fing. ein kSlyernee Bogen, welder bie WPferdebaare gefoannt ale, mit denen die eigen und andere Seiten: Snfrumente diefer airt geftrigen werden; ein Bort, welged, wngenctet de8 verdatlidien Keten= begrifies bes apertes Siedel,, ancy ina anftandigen Berftante ge- Braucht wind. Miederf. Srriettodt, Dee Siedelbobeer, veo—s, plur. ut nom. Gng. eine Met eines Dridboheers, welder vermitte(e einer amgeflamgeven Schuur on mney einer Yin ub fer getcher wid; dee Beige obeer. 2, Siedeln, verb. reg. a8 mit einem diimmen Berfyuge Sin und fer eeiben in ben niedrigen Gpresarten. G. Uofiedeln. riley ‘ale Riefes Wort fir eine Figur dee folgenden ; afein 8 faeinet ‘Devon gang verihieden gu (eon - und vielmepe gi feilen und flew ‘su gediren. G. diele Wirter. & Sicdeln,. vecb: reg. a& auf der Giedet fpielen, tir ber nie= brigen Cpregart. Dat Sauptwort ein Sicdier, if mod in bes Sufammenfequns Dierfedler ane Gbligtes. Sig 48 Das Siedeemeliee, bee—s, plor. ut nom. fing. cin Wert: geug der Glafer, das Glas, wenn e6 yu grog sft, Damit ab fneipen, welches nod baufiger ein Siigeeifen genaunt wire. 6. 44s folgente. 1, SiedDeen, verb. reg. 2G. ein nut ep den Glafern in ber Bue fammeniegung abfiedern , b. i. mit bem Biedermefer abfneiped, ‘ibliges Bert, meldges vermatdtidy gu Dem bep dent Werte Siedel grbadten Sétind, fidra, Ueiht berifnen , gehbret. 2, Gicderny verb. reg. aft. mit Sedeem, ¥. &. eifernen Seifen verfegen, im Berghaue, und am Hiufigiten in ber Sufammens feguus ausfiedern, G, diefes Wort , insleiden 2 Seder. 3. Giedeen, verb. reg. ad. mit Sedern verieben, seinen Pfeify dines Bolsen fiederm. in fain gefedertes Gubm. Die Doden ober Tangenten in den Fligetn u. ff. flederm,y fie mit ben batten Tociten cined Sieled verfehen, damit fie mit denfel= ben an die Gatten (Glagen, Gm getteinen Sebeny befonders Dherdeurigtandes, fiedere man auch die Berten, wenn mew fie mit Gedern filet. Go aud die Siedernng. &, Seder und Gefieder. Bee Sick, des—esy plur. die—e, in ben gemeinen Mund: acten, Hefouders Wiederiadfens. 1) Gine Lange diinne Dade, in Gefalt eines Broiznfadens, welge in den SegelhtGen, Kae etiquen und andern Serfifen angettofen wird, wnd vermath= {ig det Gordius aquaticus L. if, 6. Sadehwourm, ud ber Burm, welder aus dem Soe DE Bigewurmed entfehet, beige tae saemeinen Qeten der SieE, umd dic Binle welde et verurtedty Die Sietbdiute. Bey dem apes ift Facus ein Heiner Burra, 2) Eine Ut bes Geomiires. Go wire der Burns em Finger is Riederfachfen febe anfig der Sie¥ genannt. Dep bem Mindsiede if €8 eine Srantbcit bes Sufeé, renn derietbe durdfautet » wel: Sm Geb bey ben Dferben bad Horndurdgfauten genannt wind, Frans, ift Fic eive Warse am ten Figen dee pferd_, nm. G8 (telnet, bap diefes Wort in ber gwenten wel tung ga Seige und Seigwarse gehiret, fo fern bas erflere eine Eebivoung, ein Geteywite, bedentet, —Sndefen fan eB and eine Sigue von ber exten Beteutung feom, weil cin foldes Getgwiie einen flegenden ind nogenden Gaymery verurfachet, Pater e8 andy im Goddeut(gyen der. Wurm genaunt wird. G. diefek Wort, ‘Sm mittern Sateine if Fide ein folder Somers. Vieleigt ‘ehitet Sie® in bepdea Bebentangen gu fictem, fleden , summa a ber Gabemmourin nigt mar einen empfindligen E@mnery vers unfit, foudern fig au dure verigiedene hele des Leite durcpnaget. Die Sietbobne, plur. diem, 6. Seishobne. Bee Sierdne, (oreviolbia,) des—en, plur. die — en berienige welder eixe MRefie oder einen Sabrimarte des Sandel regen fet, cin Mactigatt, Mefigats aug. tem Staltiniigen F ante , mb bief ven Fiera, eine Diefe, ein Sermartt, babe bie suddrite imtef: Siecame md Marte: Sierane der erfien Sie na bei find, Sieroing, G. Dierding. Sierte, S. Vierding.. Die Figie, plur. vie—en, Dimimut, das Sigtirden, Odero Sigiilein, aud bem Set, Fi 1, Die Gefialt eines Di gtd. Die Yufenlinien eines erpers, weldhe ihn von allen Geiten begrensen, fiellen ans feine Sigur dar. ine febe inmepmende Sigur. Steg mepe ater, 2. bie Borfeitng einer Ende. 1) Cined wittligen Siryers, befler Bild. Eo heipt ‘ben bitdenten Siinfen eine jede Borfteliung einer Gage burdy Rinien, ine Sigur. Qe ale gepeiguete , gemabite, geGuinte, sgebrudte und auf andere Ott verferigte Ubbitbungen , ober Dem ‘Mage cmpfindbare Hagahmungen. ber Dinge, werden Uberbenpe Sigueen 149 Sig Siguven genannt, Sn engerm, Werftande heift dad Bild eines rienicticen Séeperé io wobl bea dew Mahler l6 aud in bet Bapenseu cine Sigue. Su diefem Berkande if ein Gemagide volt Sigucen, wenn e8 voll erfonen ff. Sud eine Form, ein ‘Modell, woriber und rornnd etwwas.geformet ober geimacht wird, Keigt juneifen eine Signe ; daher werben’ die Gormenfaueider aug) oft Sigurenfdpneiber genannt, 2) Giner niet verbandenen Sade als einer vorcantenen, ein wilkioelides Witd, Su dies fem Derjtanbe werden in den Fainen Siften verfgiedene wil: Gibrtite Gerylerungen und SBetinderngen Siguren genannt, Pergleiden find die Siguren in der Tansbunft, im der Tone Ranft. Dahin gebiren aud die grammarifden Siguren, welde nigts anders al8 Moneidungen von der Regel find, wad oft mebe den Nahimen der Fehler af ber SATndeiten verdienen, 3) Die finnlidye Worfietiuny eines untirpertisien Dinges , die Worfieltung einer anjiegtbaren Siche unter bemt Bilde einer fieptbaren, odee due finaligen, Dabin gedSren die Siguren in dex Redefunt, ‘over Die bilblicen Airten, wiht nue die Qeidenfdaften umd Gee anitgsiewegunger, fondern and die Besrife tberhaupt auépte druden; snd in weiterm Werftande alle Hilfirmistel der Lebhal: tigteit des ausdruees in eingetnen Gallen. Berlgiedene atten Diefee Giguten, wo Corperticve Dinge unter einem andern Bilde, 416 unter melden wit fie und sesdbilid benfen , sorgeitellet suetben, cetiiren gu dem erfien Galle, 3.8. Der Men{dh, das grSfre Naubebibe, weldes alle Elemente su veridhlingen fade, d. i. ibce Bewohner, Nile. wetter, mit melden mic wn: Eirperliche Dinge beyeiguen, find Siguren, weil fie und dieles Ding unter bem Bilde eines krperlihen geigen. Eo find alle Benenuangen. deb Geiftes und der Geete fal in allen Spragen von dem them und Winde entlebnet. G. Sisiiriid. Sm favirften perftande find ade Benennungen (ibGetérpertiger Dive Sigusen , weit fie uné bag Gange Dog) mute unter Dem ibe ened ‘ingigen Unanbes jeigen, 3. Gin Ding, fo fern e6 eine Ge: fialt bat, oder fo fern man nur bie Geftalt an bemfelben betrad: fet, Davin gediten 1) dle mathemarifdven Siguren, worunter ‘man in weiterms Berfande einen jeden Kanm verte, der bute clue Grife einge(lofen ift, in engerm Werjtante afer mur einen Raum , dee burd Linien ingefaloffen ijt; eine Slachenfigue, sum tinterfgiebe von ber Foepectigen, Wine geradlinige Sigur, Die in geraben Ginien einceldtofen if. wine Frummtinige Signe, wean igre Grenjen aus frummen Qinien befieten. 2) Aud in ‘ber verteaulichen: Spredart nennet man eine Perfou oder ein Ding, wenn man mur auf die Gefialtderfelten febet, oft eine Sigur, Was war dae fiir eine névvifhe Sigur, weldye 30° lene auf den Ball Fam? er ift eine der (daniten Sigueen, die man fith nur vorfellen Fann, Da wiirde id) eine felt: fame Sigue machen, cine fet{ame Perfon vorfielen. allie fielet eine vorsreffiche Sigur auf der Biihme dee arcigen Aebens, Aer Siguvdl: Gefeng, des—es, plur. dvie—finge, in der Mut. x) Ging wrt bes Singens, da ein Stace nad) Noten vow slrigems Werthe, wad mancetley Cactmapen und in verfbie: dener Beregung , mit mehrern Stimmen Garmonit unterfigt, aefungen mvizd, ofne plural; gum Unterigiede von dem Epo: ral-Gefange. um mitten getein, Cantus figuratus. 2) gin folger Geians (elbit. ee Sigural dedeutere ehedem bem Siig 4 Folge, die Abfingung eines Licked mit. verfdicdenen Stim= sven, und cin Sigueift einen Ginger, det ben Gigural. mit an dem abfinget. Bie Siguren-Racte, plur. die—m, bey ben Sarteamadern, cine Satte, welde cine mentglide Siaur verfteet , gum Unters fqiede von ben Gepeintarten det 3ablen, Sil 50 Bee Sigueen -Bdmcider, dee—s, plur. ut nom, fing, Siege Sigur 2. Die Siguries Bank, plur. vie Banke, eine Dresfelbant fi SKunjtdreher, allerley Figuren auf derjelben gu verfertigen. Sigtielids, — ex, —ftey adj. et adv. einer Figue glcid, tu ber Geftalt einer Figue, in der aten Bedeutung de6 Hauptwortes. 1) Gm Geftalt eines Biles, der Adbildung eines Dinges ; body nur im Oherbeutigen. Die figiirlice Befchreibung des lez phancem, deffen Ubbifdung. 2) Die figiirlihe Bedeutung eines Wortes,, wenn ein Bort , welds etwas Séryeliges oder Ginmliges hedeutet , sue Bejeiduang einer untorpertigen Sage gebtaugt witd; die uneigentliche, verbliimee Bedeueung, it Wesentage der eigentlichen. Giehe Sigur 2. 3) Sn der Mit: tetit hat man figiiliche Sablen, b. t folge, mele ihre Be: enmuing von gewifien geomerrifgen iguren erfaltes aleicpen find die Gummen ber axithmetl (gen Progteli ‘Polygenat = Zablen, Pentagonal: Beblen u..f. Daher die Sisgiiee liehteic, plur. ian Befonberd tn ber pweyten Bebeutung. Bas Filet, Giprid Silée,) pluc. inul qué dem Srang. Filet, ein ‘Seg, in aus einem Bwien iu Gefalt eines Reged setrictes Gewebe, weldes mit Blumen beniivet, und yu veefdiedenen Klei- Dungeftiiden gedraudt wird, Daher dae Filer: Gabe, die Gilets Sehiirse; Siler: Manfkerten w. f. f. Dav Filktt, de6—es, plur. die—e, bev ben Busbintern, bas: jenige Bertseug, wont fie allerien Figuren auf die Bande der Dikher auftragen, und diefe Figuren felbit. Dabin gebiiten vie Dorten: Silette, Franz - Silence, Spits: Silette, Sdlangen: Silerre uw. f. fe Mus bem Frang. Filet, welges nige nue etme Faden, fondern anc eine Leifte in der Bautung tedeuter. Bes Gilidl, dee—es, plur. die—e, eine Siede, elie eluee anbern einverleibet ifty und von ben am derielten befinblijes Geifligen beforget wid, eine Tosheertindpe, ix Nherdeutfs= Iatd cine Beyticche, viebentirde, ashpfarte; tm Gegentage het Murcestirche, Shug bem mittlern Rat. Filialis, mebmalig Ecclefia. m Oberdeutihen werden aud Ginnahmen und andere ‘Unftalten, welde andern untergeorduet find, Siliale genanut. Dader hat man in Sferteidy Silial- winnebmer, folie ei ter in den tadten und Dirfern, weldge von ben Saxpteimsal= wen 5p aBien ober in ander grifern Gtadten ebbiingen. Die Silipendelwurs, ph 6. Steinbred, * Gillen, verb. reg. a&t. weldes im Hodjdeutiden veraltet it und ‘mut wed) von dem SBorte Rafiller in MIndentes erhalten wird. 1) Die Hant abyieten, (inden, Zware e ich ir lege laterlichen bi E lies ich mich fchera und villen, Steinmet bec tte. Sm Mirderl. Heipt villew nod finden, Villetule der Shind= dauget, und Diller der Mbdeder. 2) Ungeldiat (gueiden; eine od im Rieder. age Bedextung, wofte man im Hog dent: {een aueh wobl fledetm fagt. 3) Gipfagen, befonders mit us then ober bet Peitigbe Gawen, geifein; ang nue nog im Rice dertictitgen. ‘nm, Gemueintgtig eitet man biefes Wort von Sel, im Goth. Fill, her, und die Bedeutung des Edindens vertrigt diefe Mb+ leitang febr gut. Sndefen (tebet ef nog bafin, 0 fdueiben ober fehlagen nit die exfte Bedeutung dieles wBortes ‘fk, die bernad dure eine Figue anf das Absiehen der Haut angewandt worden. Abfhlagen und abpuifen wird nod im eben diefem ‘erflande gebrauche, und in Baiern heigt der wddeter Shia: gel. Sero gebrandt (hon Fillo fir Gepage, und tn Sight Blof: {tm ift Fillunga cine Geifel. Bep den alten Seweden bedeuc tet Fil einen €alag, und Orfi ift beo den beutigen eine O6e> Feige. €0 fern diefes west (Ginten bedeutet, tommt bas aBtlf, od pelio, Sil polio, bad Fans. peler, und durd cine nicht ungewebutice Bere fepung des 1, Dag Gelind. Aaa, das dngelf. flean, dee Engl. to flay, und dag Gqued, AS, mit filen iiberetn. G. Seiten, $ils, Rafiter, Siltviven, verb. reg. a€t. aud dem Gatein, Filtrum, einen iif igen Sorver burg einen Sils, ober einen snliden porifen Sér= yet aufen Lafent, umn ibn baburey vos axdbern Dingen gu fete Bens durshfeiben. Der Gilteie-Stein, dee— es, plur. die—e, ein lkeriger Sands {tein detfen man fidh gum Biltrinen bebienet, 1, Dee Sils, dee —es, plur. die —e, in ben gemeinen Sund= atten 1) ein dether Gerweis, dBinen ils beFommen, Semanden einen devben Sils geben. Sn tneldem Berfande Biefes Bort in einigen Gegenden auch Sizer Lauter. 2) Zant, ines ie i aan ‘Dberbent(égen Gegenbent» 4. $B. in ty iblige Bedeutuns. eam. Beet ‘rif und ore (eiten Diefes BBort vow Allen, folagen, bers adein de bie Figur ei menig bert und amgest6n: ig feo miiroe, fo flepet man e6 rwodl beffer até ein eigenes ‘gang verfdiedenes Bort an. Gm Edhwed. ift File gfeidfails Bant, Gteeit, und im Wngelf. und Qual. ife dure Beriegung Reé Fflitan und to Aite gauten. Gdhon bey dem Kero if Flys nigt nur ant, fontern aug Gifer, und Rirzan ganten nnd Sotter brangt Widerfhier, Wider(ader, von dem Teufel. Gm ‘Stal, it Filza unb int mittiers Qat. Filsa, Fileia, eine farifte liege Berorbnang , ein friftliger efeol, weit fie, mie man slaubt, mit einem eben, filo, verbunten waren; bater in den ‘Mantuanifgen Staturen ang ein Biindel weten, ein Heft, Fil- cia genannt witb, 2, Der Gils, deo—es, plur. die—e, ein verworten in eins ander gefélungenes Genebe von Bolle ober Haaren, und was dem anti it. 1. Gigenttigy. Go ijt im gemeinen Beten, cin Sils im den Saaven, ein Hanfen in elnander vermidelter ud vernircter Saare. Sim biufigten ft bles wort bey ben Herd machern iid), re der Sils ein Bert ven terbacizter wad mit bem Feaptosen jertdlagener Bolle oder Haaren ifey welde dard erldicdenc ebeiten in cinander geticben und geipiungen ser: ben, &. 2Silsen. Daber Sulgaeten, Silshiizbe, Silsfube Sisfoblen, Silseleiver, Sitgmanrel w. ff Deen, Hither Sauee, Eoblen u. ff. von Fily. Das Mort leider in diefer Bedeutung nur in fo fern einen Wucal, als medcere arten eder ‘Quantitaten angeteutet metden follen. Bo ben Daptermadern iff dee Sils ein Stile dices wolenen Tuses, welder ber ede ‘Bogen bes neu verfertigten papiers susgedteiter wit). 2. gigi: Wi. 1) ng Gilg dereitete Dinge. So wird in den niebrigen Spregarten ein Filyoutd veriettich juweilen ein Sits genaunt, 2)*@in grober Menks ; eine im Hosbeuttden veraltete Bedeu= fring. in grober Sls, eo dem picteriué. 3) Ein Grigiger, tom verdatligen Werftande, win Barger fils, vom dem die Sanse Grave iibel reder, Gir. 31) 29. Der Schaltefreund, fils und Mentdhenparfers aged. ‘tne Bieifel kn Minfpielung auf die gabe Bettaffenbeit des Fil: seb, weil man einen Geigigen end sabe su nennen pfeset. ‘Sudefen Hatten dor {dou die Latelner etwas Biontiaes. Denn ‘bey dem Zeftus {ft Filico ein nigrowticdiger Meni, welded ex aber von filix, Garnfraut, abtritet. Fillo ift im mittier Let. cinEdelm, verbero, woven die Granjofen ibe Filou ater, sleidfom ein auggepeitigter Bilewiat. ‘nm, Sils, MMlederf. Sle, Sawer, File, angel. Felt, @ngl. Felt, Din. gilt, im micclern Sat, Filzata, Feltrum, Phel- trus, ini Stal. Felza unb Felero, tt Fran. Feutre and F tre, im obla, Pillai nb im BUhun, PIA, gehoret entweder 3 151 Sil 152 ‘dem fat, Filum, und beim mittfern gat. Filacium and Filati- cum , ei grober Gaden, oder y welded od mabricheinlicer if aH Sell, regen ber fidulicteit mit Demfelten, Das Let. Pilus, Pileus, ud bes Grieg. w*rvrm und wvAnax, geben sleifals Ddabin. Go fern die Gisje der Huthmager durd SAlagen vets fertiget werden y fénute man eb auch von fest, feblagen, abteis ten, Giete Walten und Sitsen. Echon bey dem Kero iff Filza cine Dede, wiatta, Wileram gebtengt Vikzhue fir ein Gye. Fulafin handfehuh fommen im Gcpwateniptegel vor, wofit aus tere jand(ariften muollen haben. Das Filsbillchen, dxee—s, plur. ut nom. fing. cin and Lappen semuncdeneé Bilger, womit die Kupferdeucer die latte rei: get, bas SIbstHchen j vere eit man fis Daye ebedem pitt ee tiene tt Des Fibbléch, deo—es, plur. diee, 6. Silseifen. Die Silwéde, plur. die—n, 6. 2$ils. Bes Sibscifen, veo—s, plur. ut nom. fing. bey der Huth magn gin eifernes sber tunfernes Bled, auf elgent fie die Bolle ker einem Kodifeuer tx einander treiten; das Silsbledh. 1, Silken, verb. reg. adt. einen Berweis geben, efit bed aus: filsen iibticher it ©. dafelbe und 1 Sits. 2, Silgen, verb. reg. a. in Gefiat ined Gilges in cinender treiten, von Bolle und eaten, Die Saare filyem fey, wenn fie (iG in einander verwitren. ‘Die Wolle, die Jaare filsem, fle in einander welfen. Sn engerm SGerftande neunen die Sutd> acer die erte gu dem iljen nibttige Mrbeit, ba fie bie Bolle aber Haare auf bem Gileifen liber einem Sopifener in einander Iaufen lafen, filsen. nm. Benn dietes Zeitwort wide unmittetbar von Sils abs flammet, fo farm man e8 als cin Grequent. von fillen, ‘legen, teiten, anfehen, melded die @rdurg — sen angudenten feeinet, weil Bech Das Eeplagen cine der vornehmjten Medeiten deb Bl gens {f, Silgen amd Walken wren alstann nur in Mnfesung der abteitunasfolten veritieden; &. —en und —Sen, Das ilgen der Bole und saate if ein wadees Batten, — Rint mini iefe ofammuns any fo mite men des Sauptwort Sils von dem Beitworte filsen abteiten, Bee Silser, dee—s, plur. ut nom. Ging. ©. x ils. Der FilsAt, ves—es, plur. die—ey bey den Huthmadern, cin Sti Gily ein und einer balben @Ue breit, aus welder her: indch die Site bereitet werden, Bie Siligeige, plur. vie—w, ein mit Gily oder Tug berge: genes Sols der Karmmmmager, auf welgem (fe bie Sarmme polis ten; das Silshols. Das Filsgras, des—esy plur. inuf. in doe Laudwirthrsett, dagienige Gras, welded nad ansgettodneten beridremmun: gen auf Den Biefen wieet, oben grin, wnten aber fab if, md nem Gilge an searen gieidt. Das Silsbols, veo— es, plur. die —H8lser, 6. Sisacige. Dee Filsuth, des —es, plur. die— hiishe, 6. 2 Sil5. Siltia, —er, — fey adj. et adv. von deit auptivorte Sits, 1) Cigentitch, in Gefale eines GFilged tn cinander gefeptungen, Silsige Gaave. Sulsige Walle, 2) Figlit, im geben Grade ary ane geigig, imverietligien erfimbe, sin ilsiger Meni, er if dufert filsig. Silsig leden. Bie Sibigteit, plus. car. wiedrige Rerabeit, tm veragetigen Berfande. Bes Jilskleid, dee—es, plur. die —er, E. 2Sils. Bas Filsteaut, deo—es, plur. inuf. eine in einigen Gegen: bee blige Benennang deb Flaspeteeutes, oder der Glacreieide, soeil e¢ roe cin verwitetes Germ burg einander gefecten if ©. Singyetraut, a ie 3 Sil pie Silslaue, plur. die—tdufe, ein art giule, weldbe fh in alter Silje, alten Tuatleidern, Gefonders aber in ber aut une einiiger Meniden , und ane itufgften um die beimlichen eile ed Reited aufbilt und fi DaielOfe einftift; Dlattlaus , Blebe= Iau, Reitlaus, Miererf. Site, Giive , mag der Lat, Sito ‘und alt Geany. Chiron, Gang. Morpion. Bee Fiismadwe; dee—e, plat. ut nom, fing. ein Sardwerter, der Gilye mage, eine mebrentbeilé ben Sutbmadern eigene Be- feaftiguns, die aber bed an manchen Dtten aud ibse eigenen Handwerter hat, pee Silsmantel, vee—s, plur. die—mameel, G. 2Sits. ee Sibsfedub, des—es, plur. vie—e, die Sifgfece, plur. ‘die—m, der Silspiefel, deo—o, plur. die—m,_fiebe eben afc. Die Sibstafel, plur. die—a, bev ben Sutbmadgern, eine Cafe, ober ein Tile, anf welem ble Bowe geflyet wird. 2, Ber Simmel, des—o, phur. inuf. im gemeinen geben, bie weitlige Pflanje des Hanfed, welde Heinere und girtere Stiin gel, einen sitters Bait und gelbticye Wiamen hat , ater feinen amen tragets dex Semel, Simel, Simmel, SHowtixd. Fimel, ugl, Fimble- Hemp, aus dem garrin, Femella, nefinligy canvabis. Qa Ofterteig. wird er Baftling genannt. 6. Sani. 2. Dee Simmel, de—s, plur. ut nom. fing. 1) Sm Berg: baue, ein ftarter ciferner Sell, welder swifhen die Slifte bes Ge(teined getvieben wird, Dalfelbe bamit su-gewiunen, Sleinete Geile werden Seder genaunt, 2) Gre einige Oberdentidven Gesenden, ein farter Hammer, dergieigen terjenige ift, mit awelcpem bie Pfable in ben Beinbergen cingefeplagen merden, ‘unm, Die Bebmiften Berglente baten ihe Fimol in dee We entung eines Seiles von den Deutigen entletnet. Gon 3 wat Famel ebeden dab @ifen an einem fee oder aBurfipiefe, weldes Carpentier niat yon Flammez, eine Large, abgeleitet Daten wirde, wenn ibm wufer Deutiaes Wort Cetennt gewefen ite. gemmel flammet, menigftend in der enften Bedeutung, mit Sine, pina, oder findere, fpalten, ans Ciner Quelle Dees denn die Berwecdleing det m und m ik dinfs. So it 4%. im Sauniy, Semel ein diinnes, leidiedy beweylihes led, eles man im Dberdeutigen ein SAbnicy rand im Hoepdeutiden ein Sabndyen nenmet, Sane. Semele it tm Santiv. wanten, hin und ber Geneyet werden. Die Seite —el beyeig: net Bier ein SBertyelg. pee Simmelfauffel, dees, plur. wt nom. fing. tm Berge ‘bane, ein fGwerer Sammer von 20 bié 30 Plano, den Simmel damit cingutreiben; der Simmelpauicel, Eiebe Sauftel und Paufhel. mein, verb. reg. 2G. im gemeinen Geben, den Sinmmel Df, meibligien anf, ausyieben und yon bem minaien abfoubers, eles geféietet , wenn die Bhumen anfangen gv fRiuben Ber Simmelpantibel, ves—e plur. ut nom. fing. Siege Simmel(Zufter. pee Findl-Stod’, dee—es, plur. die— Srey aus dem Qat, Finalis, bey ben Duedrodert, in Hoty geidnittene 3le- ratben, welge gum Galue eines Buses oder (ince wtheifun: gen geieht werden; tie Sinal-Reie, menn fie bie Befialt ince eifie Gat, der Sehlugitost, die Sxhlufleifte, Die Finéns, plur. die—en, 1)? Rinker Lift, mee aber (Gi lige Grfindungen eine vesaltete Bedeutuna, Gonder bvanchen manche Ginans, San Gigs. Befonders 2)° jue Bermehrang frines Cermigens , berticgliger Buder; eine im Hodnestigen sleisfots veraltete Bebentung Wudher, sinans und Schindevey, Hane Coops, Sin Wie wimbe voer Sande die Sinany, Wie fpiBig i dew Alefany, ebend. Der midhe Simans und Wicher iibey Dyie. ‘Weif nidhte von Wedhfelbiinten Don Washer und sinans, bend. 3) * inte gur Bermedcung des Landesherrtigen Germigensy Ci in Qrfinnuns nevee Oufiagen eine gleiepfalé verattete Bedeu- tung, welde im Dberdentigen etedem gleidfalls Holi wear. 2) Sentiges aged Fedeuter dices Bork uur noe im rel, and int guten Berftande, die Sinansen , die Ceabintte eines Sreates und deren Berwaltang. Wie Sinanzen find i eine grofe Unordmung geratben. Den Sinansen vorgelemt were den, Die Sinansen verwalren. Figitlid auch wobl ben Ber- mdaensinfand civer Drivatperfon, Geine Sinansen in Ordmung beingen. Der Shugnler itt nue in bea Bufamnmeniegnagen Si- mans: Collegintm, Sinams: Rach uw, ff Dic, fate deren e6 aud guweilen im Dural Sinanzen - Collegium ut. ff. Geist, ‘iim, Bit haben dieled Wort mit der Gade felbit obse Zee: fel aug tem mittlern gat, Finantia wnd rang, Finance, We ¢8 inigt nut ben afentlicgen Sqay, fondern aud verftiedene wrter bet Whgaten, und dann Weld iberbaupe Fedeutet; obgleig De ‘eesne depde von dem Dentfgen Sinans , user, ableitet, 6 ann fen dap fein, verfalagen , lita, bas Stammwort beyden {0 wie von dem Zranp. Fineffe ift, melded in ben erften BBedentnngen mit Sinans iberein tommt. auein man hatte im aittlern Gateine auc bas Zeitwott Finare, von Finis, weldes fig wegen einer Getdfumnne endlich veraleiden , und eine tuflage eintreiben , bebentete, Bon Simans waren ebedem aud die Bite tet finansen, bevortbeilen, und ginanser, ein BBudgerety Life get Betrieget, ili. Biinger find Siichie sum (domeidhetn und (dhmiesen, Dortbetn , beriicten, finansen und Tiigem, Boga. Die Land und Leu befepwern ‘Mle Aduber, Landswinger , Sinansery Aufeamader und Alefanser, Hané Ease. yn bem 1525 4 Bake gedrudten neuen Leftamente euthert find Sinanzer, die vil mene Fuudlin augoringen, oi6 yuder Sauff- leaten, Sutiften und Soffarcangen gefebex wurt. Des Finsnj-Collesium, over Sinansen-Collegium, des — Col- legii, plur. die—Collegia, ein lanbdesfiritlides Eelleginat, dem die Muffidt iter die Finangen oder Cintinfte dee Staate aamverteanetift, und welts gerteinigtich die Rammer Gift, i imanchen Sanders aber derfelben moe vorgeeget i. Der Sindns Rath, ober Sinansen: Kath » die —Rarbe, ein landvsfiricger Nath, dee Golegio Sig und Srimme sar. Bes Gincns-wefin, veo—e, plur. car. alles was yu bem Finanyer cinet Landes und deb Landesherten geticer. Die Sindns-Wiffenfebafe, plur. inns. die wWikenigatt, le Vie innehine und exnsgade eines Staated tislidh yw vermatten if. * Das Jindebiich, dce— es, plur. die—busher, eine nUE itm Dherdeutiden blige Benennang, ein Swvencariam yx bei en, ein Buch, worin nian alle gu einer gewiffen Gage nstbl: ge tilde verjeignet findec, und weles aud vin Sundbudh, ein Sumbsertel genenne witt. Das Sindegéld, G. Sindeiseid. Bie Sindel, plur. vie —m, E. Sindelhave, Bas Gindelgéld, des— ee, plur. von tuehrern Eure, die— ee, dasienige Gelb, weletes bemienloen , der eine verlomne Sage sefuriden bat, von dem Gigentiimer aus Crtenntiichteis gegeben witb; Das Sindegeld, Simdelohn, £3 mie 54 es, plu einem Sinany= 355 gin pos Gindelhaas, dee—es, plur. die—baujer, ein Hfents Tacs Saud, in welder Findeltinder aufgenournien und exgogen werden ; im Ober. die Sindel. Bas Sindeltind , bes plur. die —ex y ein gefunt ‘Sind , welgjes von feinen siftern weguelegt worben ; cin $i fing. poec Sindetphéger , d¢¢—e, plus. ut nom. fing, ex etsigns ‘Otten der Suffeheriiter ein Gindelhans. pee Sindeloater, dee—o,- plur. die — waiter, ber unter ter ‘uf deb Findetphegers bie ‘DAeye und Craiebung der Findel- inder beorgt. Go and die Sindelmurcer. nDeriy verb. irreg. a€t. Smnperf. id fand; Coni. id fande; ‘tte, gefunden; Gmperat. finde, I. Sn eigentfiser wxb soeiteer Bedeutung , anf feinem Beye gewahe werden, anteefen, und daust in vielen Fallen fie gemabe werden , anteeffen, her: Saupe, dod vornebrulid i gwen verfehievenen Faden, 1) Uf eine smerwactete Met auf feinem Beye gewate werden » Dir ge: fundene Gace meg lebendig fern, ober nist. — Man (and Beinen Bruder von ungefeibe unter den Todten. — Weld fin zeinalicyes Sdhict(al Lair mid) Lucien finden! win unbe> Hannics Land finden, Wit-baben e8 fo (in diefem Butane) prjunden, wit wollen ¢8 aud) fo Laffen, Win Rowe fand des Propheten auf dem Were, 1. KIM. 13, 24. Ih fand ibm in dinem febe bilflofen Suftande. Wie gliidticy werden uns Dafelbf die Gillen Uibenoftunden finden! Bird ber Suftand in seeldyens man eine Yerfon oder Gaaye antriftt , vermittelft eines Beitwortes aussedeuct fo fede dafetde oft im Participio, oder 4d isn Qnfiitive. ‘Jeh fand ibm feblajemd oder fehlafen, figend ober figen , (dpreibend oder fébreiben, ud) dad Mecipracum fic Given, ebencet hier oft gefunden werden, Im dex gr tex: Derlegenbeit fand fic) unvermutber cine Siilfe. Der verlorne Gein bat fid) von ungeiabe wieder gefunden. Sik exgeter Bedeutung, vow Rerreniofen Dingen , af welde ‘mien bute Bag Ginden jualeich eine rt bed Gigentbums erhilt. ainen Gchag finden. Diefen Beutel habe ich gefunden, fiebe ob 8 dee deinig ‘Silt das Geld ift es gefunden , sber ift e9 fo gue als gefunden , (age man von Dingen » welde ‘nian um cinen feb woblfeien Preig erbatten dat, Das war fiir ibm cin gefanbenes Sreffen , in ber niedrigen Epredart. 2) SGon Dingen, welde man furht, eine gefudte Sade genabe werden, Dae verlorne Geld ift noch niche wieder gefun: ben worden, Sah babe ih lange gefuche , aber nirgends gefunden, Wer {udhe, dee finder. Teh fuche iiberall, aber €8 will fish ningends finden, Jd) weig Faum Worte su finden, ifnen meine rtennctidhteic su beseigen. © d immer gevader Weg der Tugend , wenn werde ich did wis der finden! AL Gigitlig, 1) Gemahe werden, entbeten iberhanpt fo Daf die vorigen Retenbegriffe entrecder gang ober boxy grifiten Theils verfgweinden. od) habe id) Peinen rreven Sreund Gefunden, Man finder iiberall béfe und gute Menfchex. Die Demurh findet an jedem noch einen Vorsug , dew fle iche befiger, Gel, Dee Menlchenfeewnd (chiige die Ver= Dienfle, wo ex fie finder. Eounenf. ch finde in diejem Buahe viele sedenFliche Stellen. ‘Jey fand die Thiire ge- Since. J finde ibe Jers u (ebe fiir ib eingenommen. Jah Fann die SAenbeit an Balliften nide finden, die 04 exbebeft. Ws id Fam, fand id), Daf Bae Lice nod niche erlofthen war, Jd finde, def e¢ niersand gewahe wird, Dergleidven Geltenpeiten find im alten Cabinerten su finden, ‘dy exwadyee und fand mic allein. Eo auc das ecivrocum fig finven, entdett, mapraenommen werdsn, Ul6 man made § sin fabe, fad fich, dag eines febtere. finden. 2) Qiuc iiberbaupt, fich einer Gace alé geyenwittig be- soupt (eon, flix empfindent, doc nut in einigen Gillen. dy finde heute Feinen Beruf , einer foldyen Gefellfapafe beys webnes ur im der Binfamfeit finde id) nod) einigen croft, se af und fand die Grady vortreflid von Befhmad, Gell. Der Weife finder in dem Bewusefeyn feiner Cugewd die Rarkite Quelle deo Troftes , ebend. Die Seele finder ibee fegten Brijee nav immer dann, wenn die Toth am drin: gendften if. Dabin geviren aud die Vedengarten, Deeswil: gen, Wifvergniigen u. ff. an oder imerwas finden. Ich fange an, Dergniigen im Woblehun, oder am Woblehun su finden. Sie finden ifre gréfte Sreube am 3anten. Sidy durch etwas beleidige , gefcrmeidelr, geeber finden. Ge: famact au etwas finden. — 3) Tad) augefteliter unterfuhung ober gebabter Crfahrung erfennen, Wie werden flets fin: deny Daf Gort 9 beffer mit dem Wenfdhen meiner, als es der Meni mit fich meinen fann, Gell. Jey babe ibe unfouldig gefunden, Jd) finde, daf er ein ebrlider Mann if. Saft da das Jers, mit dem dy did) verbunden, Dem deinen gieidy, der kiebe weerh gefunden? Gel. ine Perjon niche Jungirau fuden, $Mol. 22, 14) 175 keller nid als Jungfrau. — Ungerwdtnti aber ift die SBortfiigung uc, 23, 2, diejen finden wir, dag er u. ff. fitt, wir finden, a6 diefer u, Aina) das Dieciprocumn fich finden fommt nod jumeilen featt bed Palfivi gefunden werden vor, obgleiay das 155 Die Wadeheit wird fic + guffammen geiegte befinden in diefer Medentung lider if. Die Anbwort finder fidy unreche, Hiob 21, 4, 6. on aufigfen mit dem Beitwoite laffen, ser life fich im Rriege febe feige fine den,” Ich werde mid) dankbar finden Laffen. Hierher sebie tet aud die nunmehe veraitete, mod) in einigen Riederfiidfifden Gerisjten blige Bedeutung, cin theeheil finden, b. t. Felten, von welder die Bevfiger eines Gerichtes ebedem Sinder iid Sinz Dungelence genanut wurden, 4) Daft balteny nad dem Grants. trouver, in melchem SBerftande muh befinden gebraudt wird, ‘Man finder feine BlSdigkeic angenehm, Raven. Federman fand ibn Léderlich, ebend. Daduedy finde id) mid beleidigt, Gell. Mid wegen exdidhteter Beisuldigungen su vedhefer= tigen, finde ich febr iiberfiiifig. Dann Fann aud Fein en: gel unfere Derbindung frsflid) finden, Dufh. Zur Trdg: beit gewshnt, finder dev Zattling vee Slits die Tugend 3u jam, — Jeb finde eo gue, Heute niche 3u reife; im ge- seinen Seten, ich finde es filx gut. 5) Befommen, nut in eint: gen Gillen, Gnade, Barmbersighrit bey einem findew. iilfe, Teoft finden, Rube finden, © du Cingige, im der alle meine Geften Wiinide ihr nde finden! Dufh. Wollen fie mein Bitsen State finden lalfen? Die Demur Fann niche one Befiibl der kiebe des Schepfers Grate finden, Gell, ©, Starr, Gut, iprad ev, ftecye mur iramer tiibn, ‘oe finder. bier heut ever Grab, Wel, ‘Td werde hoffenrlicy feidhe Glauben bey ihm finden, Sur Bie Oiblifthen atten des Gebraugs: dae gers finden, Gers, Smuth betommen, 2 Gan. 7, 57; Bortes rkennrnif. finden, Sprig, 2,55 die Gunit finden, Kap. 3, 45 da8 eben fin: den Kay. 8, 351 findim Hoddeutiden ungewihnlid. 6) Rene Borftesiangen oder Sachen ervor bringen ; wofie dod in dew meifien Gilen exfinden iiblider ift, Sime Derfobnung finden, Hiod 33,24. Schwars fand dae Schiefpulver, ke weif Se(chwinde eine Riigen zu finden, Aus sweyen Zable die rite 7 sin ‘rite finden, im ber Megeutung. 2) Qu ber Wofst su fea: fer, fi gu tigen, finden. Jd will ibm fiom au finden wiffen. Gore wird ihm hon dafiir finden, 8) Si iw exwas finden» die Gade nach ibeen Grinnden einfepen, — ee ‘weigh in alles feiche su finden, Ich Fann mid gar ict mebe in ibe Deseigen finden, Gril, Jey tann midy in diefe Recyaung niche finden. Gngleigen diefe Cinfige thie tig anwenten. x Fann fich in alle Leute finden, Wenn du did) in dein Gliic 5u finden weiss. Sid in die Zeit finden, faiden, 9) Wn einem Orte gegenmirtig, in einem gewifien Bu: fade (enn, ach ale ein Qectprocam, und fi Da6 gufammen gee fepte befinden. Sid) im einem Sande finden Cheer befin= den) wo man andern dienen Fann, to finder (tefinbet) fich bier cin Bauer, se finden fich viele feplechre darunter. ‘Teh finde mid) im einer geofem Uneube, Wir fanden uns ‘uf einmabl swifthen Bornfpeidyern, Sermed, Ber igen: finn im umgange , der gemeiniglid den Sols bealeitet, finder (id an dem Demiithisen wide, Gell, 10) Kemmen, leihfal ol8 cin Reciprocum. Gie finden fieh beimlidy sufam= men, ©. aud infinden, ‘Daber die Sindung. G. (oles an (einem Orte. ‘ium, Sinden, Rieder. glekhfelé finden, finnen, Din, Ader autet {gon ben bem Seto findan, bey dem Dttfried fintan, im Aingelf inden, itn Engl. to find, imEgived, Gina, imalt Stans, finer, bey den alten Qeteinern fendere , mie noc) aud der Bu fammen(ening offendere erjelet. aud venire, befouberd in Der Bufammenfegung invenire, gebdret Hierber, alé welches blog ‘uri die ned bev ben Rideriadien lide snsfiogung dee d ‘aus fendere eitfanten ju {eon faeinet. Bev Dent iphilesift finthan wiffen , und bep dem Ottfried finden aud fuden, Yep fdors iberfeger aber beneifen 5 anberer vecalteten und rod in den Buiammentegungen und Mbleitungen aufbehaltenen Bedeutwagen ju sefveigen. GS. Adfinden, Spin findigy §und wif Ber Finder, deo— «6, pluc. ut nom. fing. giimin, die Sindee inn, plur. die — en, ber, oter die etwas findet » Befonderé fa den eigentligen Bebentungen deé Reitworté, Mo ift cine tube verloren worden, der Sinder foil eim anfebutiches Ge- faben€ betommen. ey den Gigern ijt der Sinder, oder Sau- findex, eine Art Gaadhunde , mweldhe die wilder Saiveine au ach; vecmrutblig) nod von ber veraiteten Bedeutung deb Beit= swortes , ba e8 fuchen Gebentere. Sn einigen Wiebertierifgen Gerietehiitten, werden die Bevliger eines Geriates nod jegt Sindee genanmt, wei fe Das Usttell finden. —&. Sinden TH. 3. Gindig, adj, et adv. weleyes mae im Vergbau oli. gindig machen, finden. tin Deegwerk findig machen, ¢6 entdeden. E. muh Spiafiindig. ae gindlids, adj. ct adv. welded fim Sodpeutioen untetannt ifty wad feb finden (ipt, gefinden wird, OS nar einer fimdtidy wire, Zagat Ber Gindling, des— es, plus. die — ey ein vor (einen sittern sweggefegtes nb von anbern gefunbened Sind; cin SinbelFind. Bie Gindung, plur. die — en, von dem Beitworte finden , die ‘Sandlung Deb Findens , dod) mame no guiveiten in bev eigenti- Gen Bedeutung , und ohne Ploral, Dae Sindungereche , bas edt , weléped der Finder anf die gefimdene Gade bat, — 3a inigen Riederfigfifen Geridten bedeutet sindang vo bag gefuntene trthelt, und in engerer Bedeutung , einen dfepieds Beeld. er Ginger, deo — 6, plur. nt wom. Ging. Dimin, dae Sine igerdjon, Oberd Singerlein. 1. iibertaupt, Ble aferfer tn swehrere Rpelleaetbediten Endew.an ben. Sinden und gifen dee gin 8 smenttgen und Qhtere » fo fern fie gum Fale gefhia find. Ga biefec meltejien Bedeutnng werden mux nod die Rlanen ode Senge an den abgeridteten Falten bey den Gigern Singer g> Rant. 2. Sm der engern und ibtidfien Bedeutung , da6 tr flinf ewestide Borite getheitte Eude ber and. 1) Eigente Tig. tmtir Singern auf jemanden weifen , yum Beigen der Derachtung und Berfrortung , fo wie e6 fey ben Grieden und ‘mern ein Mertmahl ber Chre und des Werdienfes war. sines Singers breit, di@, lang. Vker Singer Hoch, D. . fo body alg bie Breite von vier Finger bervagt. —sAtie dew Singer effen, ohne Hilfe Nes MHetferé und der Gabel, Der Eleine Sin: ger, der legte and firgefe Ginger an ber Send. G, Daumen, Beigefinges , Mtittelfinger, Goldfinger, Ohefinger. Set senicinten eben bat man von biefen ung fo uothwendigen lie mafen eine Menge figirlisjer Biebengarten. einem etwas auf den Singern vorvedmen » (eit genau nd wmajtindlidy. se 8 auf obet an ben Singeen Hersusditen, febr genat, Be ift (chon fo 3abm, daf man ipm um einen Singer wickeint Féumce , {chow tan man ibm um einen Singer wickelw , ‘fe augerft nadgebend. — atinem auf die Singer Flopfen, ion segen eines Beriehens ober Bergehens mipig befteafen. Mian muf ibm fleigig auf die Singer feben , genan Mot anf tpn Ddaben, damit er wigtd vetunttexe, Lange Singer machen, ober die Singer tleben Laffen , bey Gelegenbeft geru etwas ute wenden, ‘von diebifger Gemitbeart fepn, Das habe ich nidht ‘aus den Singern gefogen, id bate e8 midst erbidtet, tizein Hleiner ginger hat co mir gefage, i welp eB auf eine gebeime ict , eine befonders gegen Sinder Uilihe wrt bed usdrude, Dard die Singer feben, Rachfigt brauden. ine dur die Singer feben,, nacfidtig gegen in feyn. Den Singer auf Den tund legen, Greigen, Wir wollen hier den Sin= ger auf den titund legen, und die Wege Gorteo in De- mar verebren. Gid) die Singer verbrennen, mnvermuthes ten Géoaden von einer Sandlung Duben, anfoufen. Wenn mat ibm eien Singer gibt, fo will er gleich die ganze Gand, et Aft nigt mit wexigom juftieden, Die Singer wad) eras lecen., in der uledtigen Spredart , fie ber den Genus elner Sage auferordentlis ergenen. 2) Fisiirig, (8) Maat, Gee walt, body nue in der Biblifpen Eareitact , und von Gott. Das ift Gottes Singer, 2 Mol. 5 19. ‘Ic teeibe die Teufel dur Gortes Singer aus, uc. 1, 305 und PF. & § beifer Bie Simmel cin Singerwert Gorter. (6) *Ein King , bee an ben Ginger gepedt wird , ein Singercing 5 in. weldem, Bere ftante ehcdem beg Diminationm gingerlein, vermuthticy fie Singerding eli war. Gn den Merieburaifdven Statute werden unter andern auch Ainge, Singerlein, Sefeein w. tbe rit gur Gerade gevedynet. () Die Betiidung der Finger aw ben Handigusen. in Gandjthub mit. Singeem —&. Sint sexbandfbub. ‘tum. Singer Bey bem iMTobilas Figgr » melded nach Wee det Gieden Fingr, gelefen werden mup, eo S(fdoré fierieger Fingro, teo dem Ottftied Fingar,, lautet im Wieberiidt. Ent, und ngelf.aleihfatls Finger, im Getind, aber Fingr. Biete ‘haben gegiaube, dag e& von der Sahl inf abftamme , weil dice fer Biuget gemeiniglich finf cx jeder Sand finds. eine fede un wabtfgelnticge Hbteirung, meld der ait, wic Ve aiteften Bil ter Kbre Wirter fildeten , gurider i. Die Endfplte — et, aelact cin WWertseug an 5 €8 Meibet alfo nur die Eplte Sing su Fefimmen rig, und dele gehiret apne Bwelfel gu bem Berdo fangen, faffon, ceavoifen, melaes badvred Eeftatiget wird » dag Bie Glasen der aubthiere aus een derfelien Urfade Lev der: ‘Spigern. nog jept Singe beifien, Da Latein. Digituss ae want 59 Sin smutoligy auf een biefe art von dem alten Bervo cigga, nebmien, gevitdet. Bee Fingerbandfbub, ves—es, plur. die—e, Dand(gube sit Ginger, b, i. wo jeder Ginger feine befondere etietdung ‘hats gum Unterigiede von den Sausthandfehuben uid Rlapp= ‘bandfdyuben, Bee Singecbuth, des — e6, plur. vie —hiithe. 1) ein mes tallener uth, ben Ginger im Qeihen mit der abel nicht gu ver: {egen; im Swed. Fingerborg, im mittlern gat. Digitabulum. 2) G. dad folgende, Die Singeedurbdlume , plur. vie—w, eine Rane, welde in dem mixtagigen Curopa wild widfer , und deren Blumen einesn ‘ingerhuthe gleigen; Digitalis L. gingerouebfrane, Wald: gléctlein, Sm gemeinen eben wird fie oft nue feledtbin Sine gerbuth senannt. Ber Singecburbmddhee, vee—s, plur. ut nom. fing. ein Sands wwetfémans , ber Gingerhishe verfertige; tm gemeinen geben, ein Singerbiither, Singceig , adj. et adv. Finger babend, bod nue in den rlenfehungen, vierfingerig., nu vier Ginger babend, fedhofinges vig, {E46 Finger Oabend w. ff. pie Singeetuppe, plor. die—n, bie Supje, ¥. 4, Spite, eder ‘bet ainferfe Toei der Finger, Bee Jingerling, vee— eo, plu. die —e, 1) *@hedem ein gerting; im Sawad, Svied, Vingerlin, G. Singer 2. 2) Sym gewieinen geben, ein fiveryuy eines Fingers oon eder 43) wa den Eqifen merden die elernen Mander, vermittele mel= ex bie Steveresder in ben Haten kangen » vermuthlicy wegen luiger ditatidbieit, Singertinge genanut; Sranj. Canaffieres. 4) Gm Dbesd, cite wet Exgmrinume,, wegen ibrer sioniieteit mit river Singer. Sivgern , verb. regul. sé. oft mit ben Gingern eribren, mit en Gingern (pilen, Die Ginger oft fenegen. sr Fann wobl gcigen aber mice finger, im gemeinen eben » vou einem, dee eine adhe nue obenbin verfett. Srifdy nimm die SiSte her, du muge mie enwas fins erm, Soft, @r fingert um den Pals, Saged. Gin fingernder Doctor befalbt mir den Leib, ebend. Bee Singereeif, deo—es, plur. die — ¢, eitrim Hoapdeutigen ceraltetee aBort, einen Gingerting ju Gepeiguen » meldes nog einige Wabl in ber Deutidgen Bitet vortommt , Cb. 8, 25 32. ingeceing, des—eo, plur. die —e, ein Sting, welden man gut Bierde an dem Finger trigt , jum wateridiede von Thugen sanberer Wirt; in Worhorué Wloffen Fingiri hringa. Gingersbreit, Singersdid, Gingershoc , Singerslang, 1, ff. mele Borter ote Morb jufemmen gesogen werden, fit Singers, b. i, eines Fingers, did u. ff . Singer 2. Bee Fingercourm, vee — es, plur. inwiit, 6. Wurm. Bie Fingecsabl, plur. die—en, in dee Oiecentuaft, die einfa: en Bablen von x bi8 9, weil man fie int gemeinen Seben gn ben ‘Bingern beryugiblen pflegt. Dee Singerseig, ves—es, plur, die—e, das Beigen mit dem Ginger, and fightlig eine dunfele, oder nue in wenig Berten ausyebructe Beseidnang cines Gage, Den Singerseig auf etwas geben, 1 dee— ent, plur, die—en, Diminut, vas Sintéen, Dberd, Snelein. 1) Cine at Singerigel mit einem teselfie: igen , vorn fete fpibigen Ednatel, von melden ber Suchfint, winters ober Sdyneefint, Granfint, Wiftelint, Rordfnt, Weistons Srrauffink w. 4. mt, nteracten find; Fringille L. gin 160 Kicin, Su engetm Bertuude wird ber Buchfink , tm O6erd, aber auch det Norbfink oder Dompiaffe, nur (hledthin der Sink gmannt, 2) Cine ehemablige teine Seeidemiinge in Pommuern, © Sintenauge, ‘nm, Sint, Riederf. GimP, im etuigen Gegenten Pint, in: self, Fine, Gugl, Finch , Gawed, Finke , im mittlern 2at, Pincio, Stal, Pincione, Frans, Pingon, ihm. Penkowa, ift eine achabmung deé Qantes diefr Ace Bésel, welder pint, pint, lautet, und Gefonderé bem Bucdfinten und Dompfaffen eigen iff, babe fie auch vor anbern diefen Sahmen figren. Sm SDerd, und cinigen SRiederd. Gegenden if diefed Bort weil ben Geldledtes, die Sinke, + Dee Sinkelidchen, ves—e, plur. ear. eine in den wiebrigen Sprecparten, befonders Ricdertadiens, Wblkde Benennung deb ssemeinen Sormbranntweing, San funte glauten, dap dicted ‘Bort aus dem Riedert. und Dinifeen Senntoot, Senmitel, Gen= el, und SJauche, ein dider tilber ifiger Sryet, gufammen saefeget fev, fo Dag Dieles Wort eigentlich einen feplecsten Zen Gelbranntivein bedeuten witde. Gm Eawed. ift Finckel vet: dorbener » (electer Wein, ener , ingleigen foledpter Som: ‘branntwein , im nenern Grieg, abet Gowda , Weinbefenbriunt: rwein, welded Sore von Faccula berleitet, Wllein dad un'tige fff obne Bweifel aus der Rothwalfagen Dietesiprade enticont, twelege viel ven der Siidife = Deutfoen IRunbart fat , wo Jovem ‘ein tedeutet , welepes aus dem Hebe. yr verderde worden, und gefinFelter Socyem Branntwein, von finfetn , foejen , m0: van Sinbeley defelbf die Siie bedentet. * Sinkeln, verb, regul, neute. mit dem Siilfeworte baben; mwel= e6 {mm Seed, veralter it, inten fangen ; von welgem Belt: sworte Saifer Henri I, ber fongt aug der Vogler beige, even {einer grofien Sieigung jum Bogelfange , von geigmadtofen Ge: {aidttaueibern nod suneiten dev Sinkeler ober SinFler toitd. Das Sinkenange , des — 5, plur. die —n, eine ehe Heine Soeideniinye in Merlenburg und Pormmern , welde cud ‘nue Sinten genanné wurde. rift glaubt v. Dinke, bap fie wee gen ihrer Sieinbeit fo genannt worden allein fie bat ibeen at ‘men ohne Bueifel vow ihrem Geprige, welches (gon aif Bratton: ten vortoonmt, und in ywep einander anfebenden tleinen Wugein auf sen Lafeutipfen tefeter, — GF war daber eigentlich eine SMetlenduratithe Diinge, welde in ben urtunden diefer Gegen= ten biufs. vortommt, wes Sinfenbauer, de8 — 4, plur. ut nom. fing. 1) Gin nie: briges Wogelbauer fir ginten; in einigen SNundarten der Sin: fenbaner. 2) Sn einigen Riedertihfifgen Gegenden ein Ge: fingnif fie lederlice Qente; Daher der gintenbere, cin Poli: Jeo -Beamnter, welder dag liederliche Gefindel anfareifen lage; dag Sinfengeld, de Gtrafe eingefangenet Suten. Bee Finkenfall, des— en, plur. die — en, ein duntelbraunet, ant gangen antern Sérpet ftrobgelber Galt, mit fomuglg weifen Duucrtcihen , welder befonders ben Finten nadfelet; Falco Fringillarius Klein. Bex Sinkenfang, dee—es, plur. inuGt. ber Gang ber Ginter. ‘uj den Sintenfang geben. Bas Sinkengarn, ves — es, plus. die—e, ein Barn, ober Reg, womit Ginfen gefangen werden ; ein Sintennes. Der Finkenbérd, des—es, plur. die —¢, ein Bogelberd, der ‘wit Geftime beftrenet wird, Zinten und andere Uletne Wigel ax Dderfetoen gu fangen, Bas Finkenborn, vee —e6, plur. bie—biener, ela Walferse: {dire an den Gintenbanern, und in weiterer Mebentang an allen Gogelbeuera dae SinFennsipieoer, Bie 16r Sin Daa Sinfennér, veo—es, plur. die—e. 1) Gin Neby Fine ten damnit gu fangen; cin Sintengarm. 2) Muf den Saifen, ein, Sey an den Eeiten bes halben Werdets , im welches die angernatten nebjt dem Bettjeuge gebtadt werden, wenn fi cin Gai mit einem andern fGlagen will, ba jie dean gugleig {hate einer Brufiwedee dienen ; vermeutStisy weven ciniger hus Tigteit mit einem Finferncge. Gu einem alten Vocabulario von 1482 witd ein Umbang canopium, durch Vinkenneg ertitet. Dec Sink neitter, des—o, plue. ut nom. Ging. tm gemeinen eben, eine verdcptlice Benennung eines eingebifeten Mitteré; vermutbligy in nfpielung auf eine bet ebemabligen ditterges ‘{dichten. wee SinFenfame, deo—n6, plur. inuf. der Game deb Leindot= feré oder Rlagsdorters, und anch wohl bie gange PRanye feb, weil ber Same eine angenebime Speife der Ginew it. Bee Sintenfeb!ag, ves—ee, plur. vow mebrern Brten, die— fehlage » dex Eclag oder Gefang der inten. Bee Sinklee, des—s, plur. ut nom. Ging. , Sintetn, Die Finkmeife , plur. sie — w, eine Benennung det, grofen Rete mit fGwaryen Zipjen, Parus major L, weil fle wie ein Bint foreved. G. Brandmeife. 4. Die Sinne, plur. die—n, ein nut in einigen Gegenden Dbet= und Sicderdeutfelandes Sefanntes AGort, eine fampfge meratic ge Gegend ju Eejeiguen; wo ef bald die Denne, die Silbne, ‘Siine, bald aber aug dae Sebm Lauter, — Befonders ift im Miedete Hcy. ein Sebm eine Gegend, wo fish Tort Sefinder , und wo erfelbe gegraben wird, Torfiand. — Daler ein gebn anlegen, ein @tiit Lorfiandes fo guriehten, ba man mit’ Bequerlicseit dafelbf Lorf saben foune; der Sebuter, ein Torfycaber; das Seburerishiff, cin Esiff, welded doyu sebrangt wird w. ff Sn eben Diefer Sumdart ff Die ein fimnpfiger ater Daten frudts ater Ort, und Dieland det abe einer (olden Gesend ander SBelet. Gen Griedlind, wud Dlbeuburg. dedeuter Senen eine ‘Beibe, Crefenne Beiteland, nd fennen sine wBeibe mit Bieb betieiten, Guu Oénabriidifgen ift Emme ber Edimmel , und fSnnig foimmelig, ‘nm. Dicies Bork it fbr alt und fat allen uropifgen Sptechen gewnein. Sut Ungelf, und Engh. Lanter ef Fenn nd Vena, im gollind. Venn, Venne, Vene, im Edwed. wd gélanb, Fen, alle in ber Qebentung eines Gumyfes. Ju Gried. ft rons, im Goth. Fan, im Stal, Fango, wud Granj. Fange, Sehlamae, Kot, im alt Franyse. Fiens, int Geutigen Fiente, Dingety Miles, ia, dof Fan, Fen, ehedem Basier Aberbeupt ‘edeutet habe, endeet unter andern and aué dem gatein, Fons. Su Deutleland gibt of verfciedene wide, welche den Nabrren Signe fren. Der Sidwind, weleper gemeinighicy Tau, wud ben pberdentfgen anc Regen Gringt , weil er ber das mettel> Kawbifége Meet forme, wird nr > iebt in ber Eepeeis und_ ane Bern Dherbentfgen Gegenden oie SShn odec Piabu seuant, ©. aug Sen. 2, Die Sinne, plur. die—m, ein gleicfate attet Bort , wel: Ges eigentlich det Gipfel , die Erige eines Dinges und cin ete Gabened , fpiviges Ding (l6( edeuter, aber nur nod in einigen Hefondern Galen iblidy it. 1) Der Gipfel eines Berges wud ein Gebinge jibft, ted nur vod in einigen Gegenden efonders in ‘en eet eigentbiintiqen agmen manger Werge und Bebirge, Ddergleigen 4. 2. die Sine, Das Behirge in ber raft Beid> ingen in Tbiringen, if. Edon tm Hebe. {A ran, Pinna, ‘ber Gipiel eines Bersed, 3m alt Gatetx. war Penna , Pinna, ‘ales 006 oo umd gugefpigt mar , daber aud) das Deaminifye aber Apenninifihe Gebirge feiss. eabmen yar. 2) Die bitmaje pel. .B, 2. Th. 2. Yul, Sin 162 Ecite eines Hammers, dem Korie gegen ffer im Rieberf. Die Pinwe, Grangéf. la Panne. . Sinubammer und Ubfinnen, 3) Gin fleinet fpigiger Saget im gemeinen Qeten , efouberé Ricderfaehlens ine Bwedes Wieder’. Dinne, worons die Soe: unb berdeutiden surseiten PAinne aden. Sdabfinnen , ei: ferue Rigel in Dew Soblen ber Baverigube, Sélserne Sinncu, beljerue Bede der Eauter ; im mittleen Lat. Phyn 4) ep Deu Deegsiern , ber fyipige ciferne apfen in ber Dott ter Dresbant, 3. Die Jinne, plur. die—m, Diminut, das ginncen, Oterr. Siunlein, 1) Seine rothe fpigise Wlartern im Gelibte, mele ‘avellen citer und alédanw vertrecnen , bidueilen eber ofme Giterung vergeten s Vari, Gefidgeeblarcern, wieder{, Div. and Saved. gleisfas Fine, in Languedoc Panos, von dem Ratein, Panus, in Gefowiit. 2) wWeife tunde caer in dem Gleifnes befonders ter Saweine » weldye eine Srantheit find, ed and verfieyften und ned und nah verbirteten Baferse: fajen entfichen ; sRieder{. Sinme, im Gxanp. ehedent Fy, daver ficux, finnis. ‘Ainm, Baster letet dieies Wert von dem Gries. Grae, tine GeldroulR dee yon tem Latein, Panus, ein Gelewiit, Ber ‘ora und Stve afer vou bem alten Fan, Ban, eugelf, Wenn, ein Gebredyen deb cibes, fet. ©. wWabn. — Sudefien tam maa ud thellé die @rhaGentelt und foinige Gefalt diet Blatterns hells auch bie tm denfelben gemeinighich befindlice eiterize Zenge tigteit af6 ben Grund der Benewnung anfehen , und de wfirde €6 gu einem ber Seyben votigen Bitter geteauet werden mien, 4. Die Sinne, plur. vie—n,_ bie feikdigen Flofledern groper Bilge, weldje ans einer Sant mit wegen oder faodigen Gritfen befiegen , und im weiterer Bedeutung, befonders ion Miederfiie {qeny ax wobl eine fede Gloffeder; Lat, Pinna, Miederf, und Die. inne, Ungelf. Fin, Finna, Eued, Fena, Séland, Faun, Fun, @ugl, Fin, Stal. Pinna; entweder vow ber fpifigen ftadeligen BefGaFenbeit dieler Floffedern , G. 2 Sine, adery wie Pepowit{ey murhmaget , vou dem Wend. viem, Lat. vieo, ig biege, ober auc von eben dei Stamme, vox welder Seder, at. Penna, ferfon Sinnen, verb. regu ten, ©, abfinnen, fife, deo—esy plur. die—e, eine rt Wallilete, wit einer Gettiinne am Gude deé Histens ; Balaena Phylalus L. Gngl. Finback- Whale, ten dem efuer Phyleter. @r sleight an Gauge dem Grinlindifeen BalAlGe iftaber viel mis ler, dizer snd gefominder. Sen finget ibm um Ronneser, wo fein Gleifd and geseffen wird, Die Glane iit drey bis vier Hub bod. G. 4 Sinne. Dee Sinnbammice, ves—s,plur. die—Giimmer, ein jeder Sanimer mit einer Finne, d. i. an weldem ter der Babn geven iter ftebende hell (pigiger eder (aarier juliuft, Fefonders ep ben Golberteitern; im Miederf. Pinpammer, G. 2 Sinne, Sinnigy — ex+— Qe, adj, etadv. von 3 Sinme, inner im Geflgte obec im Gleifehabend. Sinnigim Gefkdreausfeben, Sinniges Sleifd) , ein finniges Sawein, Sm Bugébury, Stadtouge ‘von 1276 phinnit, ‘Anm, Das Ricderf, und Hollind. finnig Gedeutet auger tem sod beftigy cine finnige, B. i, frenge, Balte » (nglcicpen base artis, giftiay fo wie bes aingelf, fanig and fal ¢ bentet, ellen in Dieter fegten Bedeutung getveet of |. a. mit ber Gime beb Sarnmeré fearteie ne Brel: fel gu 1 inne, fo wie in der erfien vieteigt ju 2 ginne. Sinftec, — ee — Rey adj, et adv. deb Ligtes beraubt, entwerer ales cher Dod be6 meiften dicptes Geraubt, in Bersleiduag mit 1, Gigentig. sein ellern Sorpern oder Ortern , dante, t finfterce 163 sin finfterer Ort» che finfteres zimmer, ein Finferer Heuer, Bas Zimmer if febe finer. In der Finjterm Wade. Im Sinftern figen , obne Richt. Im Sinjtern ift gue maufen, im semeinen Leben, Im Sinftern cappen, 8 wird fdhon finfery mean die Rest eindrit, in Zimmer finfter maven. Sx- leiden von folden Séryer, welge ten Sidtfiradten ben freven Durehgang verfagen. Sinftere Genfter , von teilien, uureinent Glafe, rele wiege genug Listhreblen durdlaten. sine finftere Wolke. we ift heute febe finfleres Weer. tin finferer Tage ax toelgem des Better finger if. 2. Figitlig. 1) Das finkere Beug, bey den Sigern, deb dide Saydseug, deralelgen Tider ‘mud Planen find , guna tinterfiiede von dem tichren, D. f. Bap= yen, Garmen, Regen, weil Jene wide fo viel Ride urchlaffen als biefe. Sinftere Sétger, ben den Gagern, Rabelfityerr gum Anterfdicde von ben ligteny B.f. Leubholjern, 2) Den Ofen. finfter fiibren, im Siittenbaue, thm teln artes Flammenfener ‘acter , ibn Duntet halten, 3) Berdriepligy, mierifay, —Im- mer ernftbafte Biicher lefen , made dav Gemiith endlich finger. Ginem cine fnftere titiene madyen. Sie jeben ja Heute fo finfter aus. 4) raurig, wiedergellagen, im Ger senfage deb beiter. Sinflere Gedanteu. tit diefem Trau- trtleide war aud mein Gemiith gans fnfter gewerden, ‘in finjtrer Tag, fo {dyoars wie dein Gefshid, Mein Darertand, Beige. Daw Ginftere wird ein lider Wrorgen werden, Sieh x1) 17. 3) Unbefaunt ; dod nue in der Deurider Bisel. Gory weigy ‘was im Finitern fieget, Dan. 2, 22. 6) Lafterbalt, im Stans be bereidender tnwifendeit und Giinden tebend; eng me in ber SibLifgen Sxpreibart. Sie geben immer Hin im Sinjieen, PF. 827 5. Sinfere Wege geben, Sprigm. 2, 13. Im Sinfterm wandeln, @f.97 2. ‘Anm. Sinfter, fey dem Ottfried fintter, fey dem Cation Sinftar, bep Dem ‘Gillctam thimiter , tommt gewif nigt vow wan, via, obne, und ther, ein Etern, bee, wie fig jemand teins ten lafen 5 fonbern gehdret ohne Broifel gu dem Mieberf. und Din, bifter, melded Blof durch den Tangel ded fede sufais ‘gen m Devon unterftieden ift; melded auch dadured webride ich witd + weil finger vornetmich Ber Dberbeatfgen gRuMt ‘ect eigen it, tnd in det Niederdent{igen, und ben mit Ube vers weandten Spracen nist angetreffen wird, — aus ben chen en= gefiirten Sepfpieten ertelet, baf finfter und dantel, imeigent= Ticgen SBerftande , gar wobl fic einender gebraudst retben Fine fen, ft ia ein unterfied soedanden , fo Sefieber ex in ber Bhirbe 5 enn finer ft urfprimatic Dberdeut(ay und um defrit: en edler alé duntel, obgleidy aud dief midst gu der niedrigen Spreegart geredhnet werden fant. Diifter aber it Stof den nies brigen, befouders Riederfaafitpen SRundarten eigen; G. dieied Bort, Ginen Hoben Grad des Ginfiern drwcte man im gem, Lee ben dure ftockfinfter aus, wofir Quther ied to, 22 flo dicte finfter gebraucht, ‘Bie Finfeere, plu. inuf. cin Oberdeutfhed, im Hoddeut enum: tetanntes Bort, fir Giniternip; bep bem Serv fon Fini SSinftectings, adverb. welded mut in dew niebrigen Mundat> ten, befonders Oberdeutfatandes , ablid) i» tm Gingern, Sinfeetings figen, im Ginjuen, Sinfterlings fehen, wie die Sa gen. Die Jinflecnifi, plur. vie — fer die Wbuefentelt ober der Mi gel bed Lichted. x. Gigentlidy, we dicfed Wort uur von einem Roden Grade dicfes Mangels gebraushe wird, obgleis finfter aug on geringerm Graden blid ift. In der Sinfternif der vac. Ge war eine foe Sinftermif, dafi man nid die Sand vor den Augen fehen Founse, Weske der Sinjternif, (n dex biblie Sie fae Eeelbart, die im inftern begangen werden. 2. Flgiie lig. 1) Su der aftronomie » der Buftand, ba und bad figt eines Gimimetstérgeré aut eine Beit Lang entjegen wird, da bet> feite verfinfert, b. {, unferer mmpfindung nach verbuntelt wed, wine Gonnenfingternig , eine Mondfinfternif. 2) Wine: fenteit der erfindligteit + ber Deutligteit. wie oft laf man uns Rebrfiige ine Gedscrenif priigen , die fiir une mie Sinflernif umgeben find! Gell, Umringe mit heitigen Sinfterniffen, ebend, Snaleigen det Guftand undentlidee Besrife. ee Riche der Scele verbiiter fidy in Sinfterniffe » wenn wir ee -migbran- hen, ebend, 3) Ungewifheit. Sh febe in die 3utauft, aber da ift nichte wie Sinfeemis, 4) €in unberiibmter Buftands ines Geisigen Tame bleiber im Sinitermig, Pred. 6, 4. 3) Gin gebeimer, verborgener Ort , in der bibliegen Bdreibart, Was ith euch fane im Sinfternig, das rede im Aide, Natl to, 27, 6) Biberwittighit, Criisfal, Anfedtung, Unglie; welder Bedeutung 6 in der Deutiben Bibel tebe Hiufs it, aufer ber €i6iifqen Sepreibart aber nist getraustt wird. 7) Det Butand herrigenter unwifentett und Eiinden ; and nur in det Deut(gen Bibel, und gwar febe banfig. 8) Die Beraubung deb seitligen Qebend , gleiafats mur in ber bibtiftoen Sqreibart, 9) ‘Det Gufand der erdammten nach diefem geben 5 auch nue it ber Deutfgen Bibel, ‘am. Qn allen diefen Bedeutungen, die ere faite ans: gevommen, iff Der Piurat eur in bet pobern und digtertiben Seorcidart ablig, —FinftarniGs tomme for bey tem Dtefiee und Finttarnefs bey dem Tetiay vor. — Rotter gebraugt dafie Fiaftrina, SBileram aber Vinttre, und nod bie beutigen Oter> deatgen die Singtere. Guu Mieder{, it defile Diifernig. und Bifterwip Ubtidh. — Sun Hherdentgen ift dieles Wert » fo wie mihrere anf ~ nif, ungewifien Belglestes , das Sinfterni fn weldern e8 andy mehraadl in Gutters ‘Bibel vortommt, wy easter e8 chen dafelbfe in dew meiBligen noch anfiger i. Die Sinte, plur. die—n. 1) Cigeutlieh, in der Fecbttuntt, eine Gift, da man nad einem Theile des eibeb fines Gegners sielet, und ngwifgen ben Stof an einem andern anttinget, wine Sinte machen, 2) Bialirig, im gemeinen geben , herclelicse orjeltungen, GHslide Erditungen,, in ber WOfiSt einem tern gu (aden. Das find ginten. ‘hum. Sinte, im Riedert. Siince , fommt boo wobl guna von bem grang, Feinte fer, “weldes aug feindre, fic veclel> fen, gedilder i. Spetorins gebraugt dafiir Bampiftie, & gun, Der Sips, des—es, phar. die—e, in ben gemeinen Spree atten, ein Geblag mit dem Mittelfinger , wenn derfelbe fet an ‘den Daunen gedriidet, und bernad) tad aufen gu '06 gefchnetiet swirds befontders ein foteher Schlag ax die dle, ein Vrafentt ber.” SGerumatbtich von dem dadurg verurfasten Seale, BD ‘er bas Beitwort fipfen, Gipfe geben. einen fipien. Die Sivlefansceéy , plur. die—en, alberte Polen, unvigige fence Cinfide, alberne uspiidte, in den gemeinen Spreeare ten fait mie Blefanserey, Bich Das cinfadere der Siclefans, plur, inuf. tomme guwelten in der eben gedachten Bedeutung vor. She (ber Giirfen) Srudium iff Sirtefans, Geing, 9. Sinderep, offen. uther nennt einen gielefanser, Der mit ‘Worten umber eecumer, Die legte Halite if unfteitig des veraltete fansen » olbern reden, inte eden» fants ten, welgyes nog jept in einigen gemeinen Dtundarten a geln lautet , roovon man dafeleft aud famseligy alvern, ungeo feimt, hat. G. Blefanzerey. Mut fie die erje'sitfte wel ip Ueine befriedigende wbleiturss denn Brifjens Ginfat, bof vas sine 164 165 Sir gauge’ Bort aus det Feary. Faire Mavance gufammen gepogen worden, verbientfeine Gribnung. Das Giemoment, des—ee, plur, dvie—ey ber figebare Him= mel, ant weldemt bey Tage die Gomme und des Nadts bie Sterue glingen; aud bem Qatein, Firmamentum, Gried. sigemumy weil man ebedem giaudte, det fheinbare oberfte Ramm des Distt meld bejtebe aus einer fejten Materie, daber flatt Diefes Wortes eledern auch das Bort Seite idlid war, G. dalfelte, Sivmein , in einigen Gegenben Siemen, verb, reg. ad. eine gottesdienfilide Sandiung in der Romifen und Griedifepen Kite doe jut bejeinen, da ein Sind ju einer gewiffen Beit mit hry= fant gefaltet und mit einem neuen Rahmen beleget wird. Sw ber Miniigen Sine geiebet flees im feqsten Sabre von der ‘Wilehofe oder Weibitofe, im dex Griedhifhen aber vow einem jeden Priefier bald nag det Taufe. Gu der evangelifgen Kinde ft flat deffen die infegnung ober Confirmation iiblid. i ‘Rind fitmeln. ‘Ded Wort ift aus dem Latein. Confirmare bisdet, weil diefe Handiung cine Erneweriing und Befbiitigung dee Taufe i. Viederf fermen, Ehwed. firma. Wie Fiemelung , tn cinigen Gegenden die Sirmung, plur. inuf. die Handlung des Firmeins, welche in der Rimifgen und Griesifigen Hirde unter die Sacramente gerednet wird, * Sien, adj. ct adv. welded mur im Oberdentigen iiblic , im Hobe ‘deuticgen aber untefannt ift, voriabrig, vow dem vorigen Sabre, Siene Griichte, welde im vorigen Sabre gebauet worden, Sit ‘ner Wein, Ym firnen (vorigen) Jabre. Yon dem Sirnew ‘effen , von ben Friihten des vorigen Salted, 3 Mof. 26, 10. ‘wean da0 neue Fomme, das firme wegthu, ebend. wey firmer Wein, Wein der we Gabre alt ift, drey firmer , Drey Sabre alt iu. ff. Gm weiteret Bedeutung aud fi lt ‘Aberbaupt, Sirmer Wein, und sufammen geogen Sirneweiny alter sein, Unm. Gn ben oberdentigen Mundarten lautet diefes Wort ‘bulb firm, bald fernig, bald ferd, ferdig, ferden, und ferntig. Ich alte i¢ von tage re tage ‘Vand bin doch huire nihtes wifer danne vert, Meinmar der alte, Séon Rotter gebraucst fir file alt, firnen fie alt werden, und irfirnen filt veralten, und nod vor ibm imneunten Sahe§unberte ‘eigt e6 bep bem Binoberert ter fernerigo oftertag , de6 vet: jibrige ORefeft, je {eon ben tem Ulpbiag if faiengi alter Bein. Die Riederfamien haben vom diefem Worte dod etwas, ‘Deum bey ihnen tft eine fe: melfende Bub, cine altmeltende, ‘bie nod im gwepten Sabre, nad dem fe getattet , Mile gitt. gm Saved. itt forn alt, fyrnas alt werden» fiort im yori> gen Gabe, Ob bad Micdert. fee, frvig (intend, verdorter, aug Rieter getire » will i wigt entfeiden, — Gemeintsligy ‘iter man Diefes Wort von fern fer 5 alein ed fepeinet mit meftecim Regte junit von vor, vorig gebiltet yu fepn. plur. ut som. fing. in eiuiaen Obete ‘beutfcgen Gesenden, Sefonders in ber Garey » gtofe Gisterse, welde von dem Sduee< und Megeninalfer dure die Linge dee Beit gu einer extaunligen Gabe anwedfen , fo dap fie oft alle andere Berge an Hobe ithertreffen , und nist felten in die bee nagbarten Thaler fiirgen. Sie find unter dem Yuhmen der ler feber am Getaunteften; G. dieles wort. ‘um, Grif und andere feten Difeb Wort, welaes ang Siem ‘wad Sirven [autet, von dem vorigen firm ber, meil diefe Berge aud altem Gadnee und Cife entiteben. Allein €8 if glaublider, ah at dem alten bat, bor, Bod» gebivet , von welder fo wohl S06 Wort Bers, ais aug der Name der Pyrensien abe Sir 166 ftammet, fo daf Sime eigentlich einen Meng ebentet. 6, Berg, semper, — Sm Hberd. gibt eB mebrere Verse, weldje Beret und burg cine wlgt ungewobwlige Beefegung des e Brenner geuannt werden. G. arg Sirfe 1. er Sienewein, be plur. inuf. 6. giem, Bee Sienif, vee—ffes, plut. vonmeltern Brten ober Quentité: die Me. +. Elaentlig, eine dice, Afige,bHlige dec barzise ‘Materie, theité Garden damit aufjutagen , theilé ater auch ge: swiffen Sirpern dainit einen Blang gu geben. — Der ablerfi= nif obee Obliienif., womit die Mahler fore Farben auftragen, ‘wird aus Reindbt ober upoHl gefotten , und oft mur fepedbebin Gol genennt, Aactfenifi, Terpentingienig, wf. mw. G. dicle Biter. 2. Qn engeree Bedeutung, 1) Croduer Sixnigy bas Gummi, weldes aus dem BWadhbotdertelze (Gwiget. 2) 3u ‘dem Bernpeinhandel wird eine art Bernstein, welde ans grijern Stiigen al der Sandfeein und Shing bejtetet, Sienif genannt, Beyde Harge fren dielen Mahmen vermmutbligy wegen bes Ger Brandes, den man devon mac. nm. Sirnifi, im Oberd. Siemeig, Dane Sernis, Frans. Ver- nis, im ruittiern gat, Fernifium, Buhm. Fermez, it aus dem Latein, Vernix , Daber ¢6 auch im Deutfigen vow einigen Ver: ‘wif. gelgricben wird, Bex Jicnifidbaum, vee—es, plur, die — biiume, eine ot deb ‘Givberbaumes, ber in bem mitterntctigen merits und in Gee pan wget , und defien Gary oon den Japanera und Ghinejern ge ben ladicten wrbeiten gebraucht witds Rhus Vernix L. Site Karmpf. well ex gewifen Perfouen febe gitis ift, fo nennew fm andere bea Giftbaum ober die Gifeaidye, Bie Sivnifblafe, plur. vie—n, eine Blale, &. . ein randes tupfeneé Befip bee Mahler w. ff. Girnip daria gu fledens die Bptblafe, Sivniffen , verb. reg. a€t. mit Girmif aberyichen , im. gentetuee Leben, Gefinignes sols. Ber Sicfibalfen, ves—e, phir. ut nom, fing. ber oberfte Bel ten in eiuem Dade in tefen Sirfte, Bie Sivfte, pluc, die—m, ter oberite Gipfel ciuer Gages ete sate od in einigen Gallen ilies Wort. 1) Det Gipfel eines Berges, tm Nberdeutigen, Der Glerfdyer auf dem Berge Aue ftelberg iit auf feiner Sivft bey vier Meilen breit, Sxgendy. Das ote Gebicae, weldges ap van Retbringen (Geidet , der Dogefue ber ater, wird von den Yuwohuern die Sirf genannt, Die Berajivfte, Alpfiekee, Gocbfirite w. f. f. find,lei@fails Nad- amen ahveigeri(tger Gebirge. 2) Sm Bergbaney ber obere dell ailer Stier and Stollen, Die Firfke versimmern, Die Au- belie in den Sivften abbauen. —, Sicfteners und Sirften: ftimpel, 3) Die Gpige eines Daches, die Sdife deb Dades ‘ee Binge mad , und Fairly im Oberdeutfgen ari ein ans. sine Seuerebruntt, worim funfseben girften imdie fche gele: get worden, Blunt(ati. ‘nm, Si Dieter egten edeutng lautet ef aug in elnigen Gegenden, befonders Risderfadhfens » die Sérfte, der Serie, ins ruittlern Gat, Feftrum, im Qiederf, Verftinge, Ve-finge, tux ingelf. Fett, im Hollind. Vorit. 6 flammet von Bor, Dory org, ab, und begeichnet bas Hichfte ober rfteciner Sade. Das ugh, fink, bad Shed, Fertt, naelf. fyrik, alte Dberd, furisk, bedeuten ver ete; ©. Siwer, Siirft und Vor, was Jicftenées, des— es, plur. die—e, im Berghaue, ry ‘weides wicht unter fich in die Tiefe gehet, fondecn fig in dea Girflen oder KGuebenden Mitteln bender, S, Sivite 2. Dee Sivftennagel, ves—c, plur. die—nagel, isel, womit Die Girftengiegel oder Hoblgtegel an der Gicjte befeftiget werden; Sirfindgel, Sorfindigel, ea wee 167 Sir Der Sivftenfrimpel, dveo—o, plur. ut aem. Ang. im Berg: bane, EtUnpel, womitdiegebrogenen Firftenversimmert werden, Der Sivftenftcin, ves—es, phar. die —c, beiontere Sxhie(er- fieine, womit bie Ginften der syauter gevedet merben, Sicflenweifey adv. imBergbave. Siewtenmeife bauen , 6. fig, Dav dees briche firfemveife, in ber Hébe, in der Fi Det Sitftensiege!, des~s, plur. ut nom. fing. rumde Bice ael, die Binften Der Siufer Damir. ju deden; Soblaiegel, Sire siegel, Sorftsiegel. Ber Fiscal, ves —es, plur. die Siseate, aud dem mittiern get. Filealis, eine ifenstige erfon, welde Uber die Gereeptfamen bed Sieci, . i, der ‘andeshirtligen Gintinfte , amd an einigen ‘ten auch iber die Wufresebattuns bet Gelege wast » und die SBerlegung tenver ism Rahmen des Landesfirften jue Wlaye bringt. Daker Kammer: Siscal, welcger auch uur Siacel (Glesthin beigt, welder dae Bete ber Fanner in Wet nimmt, Gof Siscal, Jand- Sivcal, Geneval « Siscal , der allen Figcilen eines andes ver: seleget ijt, Reaches Siscal u. &.f, G. diele Wirter. Siscalithe Sarhen, Recreahsndel, weldye der Fiscal in along eines haces gu fiben jaubig ff. Gu mandhen Randern haben die {issile andere Nahmen: in Gachfen Heifen fle Procuratores, ite Gooletwig Amwalre uw. ff. Auf einigen Univerfitaten wixd ‘uc berienige Student , welder des Geld fir ble Collegia fir inen Qebrer eimfannimelE und eintreiber, det Fammulus , ein Sis: cal genaant, 2, Der $rlch, des—ee, phar. die—e, der indab Soly verfette Cheileines Khiirsandes , , die sliche. &, Dev Sif, deo— es, plur. die-—e, Diminut, Das Sikh chen, Dherd. Sifchlein. 1) Cigentlig, eine allgemeine Benen: ming aller derienigen BBaffercbiere , welope rorbes SBlnt aber, ‘bard Siemten, night aber our gungen, them hoblen , und mit ‘Hloffedern verfeten find. Sifche fangen, Suche efien. win Be: Fiche Sifde. Geiroctnete, eingeialgene, marinitte Sithew.f Das find faule Siidre, foie. im semeinen Leben, das find Cee iptungen , uncedsige Sandiungen. — n det Aftronomte fret des prdlfte Beicgen dee Toiertreifes dea Madmen Der gifehe, weil sma €8 fi) unter Dem SBilbe soener Bifeye (Gon von alters ber vorjujiellen pfleget. 2) Snmeiterer Bedeutung besreft man oft ‘all! im Wafer lebende There, folaliey aud die Briike,, Seber Sepaithiene w. ff. wit unter dem Rahnen der Fie, wad in Dee Rimiften ite gediren , in nog weiterm Beefiande, auch verfbiedene Landehiere Debin , die fidh von Fifden nib: ten, j. B. die BBaserhibner » dater folde and in ber Safcn ‘segeen werden Fonuen ; ta Gegenfage deo Sleifthes in engerns ‘Berftande, ‘nm. Sih, Sey det Otthried Fisg, im micdert. Din. Gaed. rund Gott. Fisk, tm Qngl. Fith, im Qetind. Fiskur, ep ben Setornifgen Tatarn Fiche, tre Wali. Pysg, imatein, Pifcis, im 3ten, Poiffon, gebitet vieleicht gu dem aBadifiteen Teh, Baller, Die Saffern anf ber Gniel Madagascar nennen einen Bilg Fis, und dle Patagonen Hoi, Dex Fifdosae, dee—en, phir. die—en, ober der Fifebadler, des—s, plur. ut nom. fing. eine Beueamung verisicdenet ‘Maren ober bier, welde auf Bilge ftofen , und fic) von deafel= ‘ben wibren. 1) Gined Mblers mit bellelten Fen 5 Aquila ofiifraga Kicin. G:Beimbeecher, 2) Cines tatenienbraunen Geers, mkt tupfergrinen Gluafedern mud uderfedera; Vuleur Baeticus Klein. Sraungeyer, Sifthgeyer. Det Sitdaat, 3M, 11y 13, und 5Rof. 14) 12, det den ftacfiten gu effen verborteon wat, beigt bey TRigaelié der Meeradler, Die Siferaarmeve, plu. die —w, ©. Seefdywatte, Dee Sifeadlee , S. sifthaar, Sif 168 Dex Sifdr-Ambes,plur. car. der {gwarye senbra, welgecin dew sNigen sewifer Wathifgarten gefunden wir. ie Sifedangel, plur. vie—n, cine angel jum Gilgen, jum Hee teriqiede von den Sufangetn, Chiirangetn w. . Das Siftbband dto—es, plur, die bander, bey ben Seite fern, cine Wet oibinder , deren gappew ober Siem in dab ‘ols dinein seftagen werden. GeFrippee suidbamoee, deren apyen wintetege gebogen find , ey gewitien @telungen ter ‘Scrautthiiren, Die erie Halite divies wWortes if dod Frans. Fiche, von ficher, in bad oly binein treiben , indem diefe winder eine Geanswitge Rrfindung find. Sie, Bee Siftbbac, deo—en, plus. die-— en, im gemeizen tebes, cin Bit, ber fig von Gilden wiibeet, weldes aber tei d dere wrt dieies hee ine ae Rant Rex Sifdrbacn, deo— es, plur. die—e, cin Barn, 0.4, el 6 aber tiefes Mem an einer Gabel mit einem Biyel , tt in teinen wBafern Damit gu fifgen, thelle aber auch die Bile cut oe ap iten - eraus gu hoblen; ‘cin Sifdbamen, en aeitcinen Munderten aug eine Sitdpbeere, 6, Barn, Dee ifthoeerbaum, &. ebibeerbaum, as Sifchbein, dee — eo, plur. von mehrern eten und Quantiti: ten, oie —e. 1) Gigentlig, die Beine oder Kuodhen der TReeripine ne ober Geetae, Sepia L. welde von den Goldfehmicden gepilloett ‘gebrawcpty and gum Unterfanede von bem folgenten and weifes Sifeboein genaunt werden, 2) Sdwarses Sifchbein, welded im ge= meinen Leven nae Si(dybein fcledtbin Ceipet, wad diefen Nabrnen febeuneigenttiay fibret, weil ed aus den Siefern des Welles selpsizen wird. Dader ber siisbeineeiser oder Sifdbeinfeder, {fn den Geepioten , der dad robe Bifdein, oder Ble Barten bed BBalfifges (. Bavce), in heigem Wafer enmeieper, und gM Etiben veifer ober ipatte s der Sildhbeinrodt, bes andern Gee KGleates, cin dure Zitebein ermeiterter und anggeelfter ed, tin Reifted, fteifer Rook, ehedem Gloctenrod, Bogentod, im oonaorie. Sate, Die Sifebblafe , plur. die—ny eine tn den meiten Gilden bee findlige Blate, die mit Ruft angefitet i(t, dure deren Siilfe fle fic im abaferfenfen und expeben fénnen; hep ben Saiftieleen des Daturteiges die Sdwimmblafe, Dao Sufchoret, deo—eo, plur. die—er, in ben Kien , cin tumbes Bret, die Fife Daranf gu fuppen und gu seifen, Bie Sifevbeas, plur. inut. die Brut, v, i. bie Sungen der Bie foe, als ein Gotectioum, Das Sifcdbiid, ves—eo, plur. vie — bicher » fm gemeinen eben, cin Bud, worin die Fife nad Uhren Aten und Gattungen beigrieben werden, Sugleisen ein Bergeinip bec in einem Gute aber gu einer Segend gebirigen sigue; ein Regmangebug liber den Erttag des Gifdyfanges. Dee Sifeboied, ves— ea, plur. vie—ey Gimin, die Sifdpoier bins, plur.die— en, der ober ble Glkbe fede, Bie silchey plur, die—n, bep den Selaiern , derjenige Toei Fines gifabanded, welder in das Holy vecborgen wird, dee Rape ven, im cinigen Geyenden auch mobl der $ifeh; aus dem Grang. Fiche, ©. Sifhband, uf ben Sdiffen find die Sifchen dies jenigen Soler, mit welden der het auf bem werbecte an den Geiten fe seruase wird, Feang. Etambeaies. aud die vider, dutg welde ter Malt geber, filtcen dieien Rahmen , vermatdiigy sug eben devielben Quel. Bex over das Gifcrel, de —¢, plur.utnom. fing. im gemeinen eben, cin Ranme folder ‘ennige, auf welden ein eder seh: tere Gilge geocager sind, deraleigen man wBictemberglige, Barbyige, WN and Ryeingrifige , Srolbersitge a. ff. fi Sifteetn, 369 Sif Siferetn, 6. Sithensen, Sifeven, verb. reg. a8. fhe fang oder sm fangen fuchen, 1) Gigentlig. —$ifdyem getien, fichen fabrem, fm gemeinen ee= fen, ausgeben, ausfabren gu fifthex. Saringe , Rarpfen fifdhen. Wir haben die ganze rade geffdyer und niches gefangen. Mi: nen Teich fidhen, figitligy, die Gifehe in demfelben heraus fan= gen, ‘Im sritben Waller Fichen, Aiirlidy, ansdenverworrenen ‘Unnkindem anberer Nugen ga sieben fuer, Gu meitecer Be: Deutuny Fifer man auch Perlen, Bernftein a. ff wen man fle mit Semen , mie die Gilde, aus dem Waller hoblet. en ‘Unter Aiden, in der Geefabet,, iw , wens et verloren gegene ‘sen, wicher anffuden. 2) Figitlid, isn gemeinen eben, dard Sif iu feine Gewalt befommen, sr glaude hier was 30 fildhen, Ad) nein: deo Baifers vege Sifche nad) Cleoparren und fuche Egyprens Saige, Lotentt. ‘us weldhem Budhe haben fie ibre AumerFungen gefifdr. ‘nm. Rieder, fiften,, bep dein DOttfried firgon, im Binge fifcian, im @ngl, to fiCh. © Sifénsen, verb. reg. neute. mit dem Hillfow. baben, nad ‘ithen riecpen ober (4mecen; welded aber nus im Oberd. am gangs Darften ift, wo diefes Wort aud fifdheln und fifdheinen fautet. Dee Fifchec, vee—4, plur.ue nom. fing. Flimin, dieSifderinn, phir. die—en. 1) Gin landwirthtgaftliger endwertement, ber die Runt Filey aw fangen verfedet und fie davon erniihret 5 ‘ey ders Otefted Fisgar, ben dem Tatian Fifear, tm singel. re, im Din. Sioter, ion Qngl.Fither. 2) Cine Wet Meven mit {Gnoarpife, mit rotben Fifer, be und Sdwanje, Larus minor cinereus Klin, Robridywalm, ‘wird Im gemeinen geben aud der Sifther , das Siftherlein oder die Sifdmede genemut, Bas Sifdverame, ves—es, plur. die — Amer S. Sifthers ung. Ber Fifcherbaum, deo—ev,plur. die—baume, cin tn Wir: gittien befindlicher Baum, welder am Waller madft, wnd defen Holydem Pantoifelhorye gleidt , daher ex aud Golsidyubbaum, ‘yon den Ginwohnern aber Tupelo genannt wird; Nyffa L- as ifeherérde, dee—o, plur. ue nom. fing. in einigen Ge: gender, 3. B. inher Mart Brandenburg, ein Erbe oder Gut, welded cin Filter cigenthiimlich bejiget. G. dae rbe, Die Gifoeréy , plur, vie—en. 1) Der Filesfang, die Bekspife tignag und Lebensart eines Fifers, ode Plural, Sid) der Sildevey evgeben. Die Siftherey verfteben. uf derSifche: ‘ey fey. ine Sifherey anftellen. Von der Sifcherey leben, Die Perlenfiftherey, Bernfteinfiicherey uff. 2) Dad Rect, Fiige in einem geifen Bafer fangen ju biltfen, and obue Plural. Das Gus har die Sifherey imdem Gee. 3) Aileriey ‘Baller , welde Fische enthalten, Win Gur, weldhes (chsne G- febeveyen bar. Sifthereyen Eaufen, d. 1. gifguatfer. Ju tes erfien Bedeutung gedrauayt Ottfried att diefes Wortes Fisein Dee Sifeherfall, deo—en, plur. die—en, eine art Sudian ‘eaer Falten, weld den feinen Curopaitiven gleigen , und File fougen, Bieleidt if er der WeisFopf, oder weifFSpfige Blau: fug, Falco Pifeator Cyanopus Klein, tang. Faucon pecheus, det fig aleehfats vom FiCfange wire. was §febergaen, deo—eo, plur. die—e, ein Gamn ober Reg jum Zilgen; dae Sifdherncs, das Sifthsarn, pie Sifebecinnung, plur. die—en, die Sumy der Bifgers ‘ie Sipeesunie, in Miederiagien Das gifheramt, Dee Sifehertabn, deo—es, plur. die— Pihue, etn Kabn gum ikgen, ein Kan, defen ih die Fifer gum Git fange bedienen, Sif 170 Dev Sifchertarpfen, deo—s, plur. ue aom. fing. Sacvfer, sweldge bie Bifer und deren Gehulfen bey der MusfifGuny eines eihes file Lore wrbelt befommen 5 juin Unteriiede von ben Sabrtarpjen. Das Gifchernée , des—es, plur. die—e, Reger deren fi Die Glider tebienen, sum Unteridiede von audern atten von ‘Reyen;s Silchmese, Sifthergarne. Dee Sifcherving , veo—es, plur. vie—e, nad bem satein. annulus pifeatoris, basjenige Siegel ber SRonilden WPipfie, 19: mit die apofteliften Breven mit rotbem ABadle tefeselt wee- dens gum Unteriagiede von ben oleyernem Sutten an ben riot: legis und Kangetlendriefen, und von dem Gignecte , omit die Confitoriat-SBullen befiegelt werden. @6 har den Mabrmen dager. swell ef ben Geil, Petras in Geftalt eines gileers wore. Das Siftherfciff , vee—eo, plur. vie—e, dad Shiff cined Bifgerg, ein jum Fiffenge dequentes und tejtimmntes Saif. Bas Sifebecfiéchen, vee—s, plur. ut nom. fing. eit fe epes Spiel ver Fifer an efnigen Orten, ba fie cinander mit ‘Stangen von den igen ledhen , i, in das Walker open. Bin Sifheritecen Halten. Bex Sifchfang, deo—es, plur. die—fange, 1) Das Fangen der Bilge, obne Plural. Sid) auf den Sifchfang leg.n. Sum Sifhfange ndriges Gerikeh. 2) Bumeilen auc ein befonderd yu: gerigteter Ott, Gifege Dalelsye su fangen. Das SiRCdFAF, des—ffes, plur. die—faler , ein Gap mis einem weiten Gpunde, Fifehe darin gu verfiibren, Bie SifthAlSfe, plur. die—m, in einigen Gegenden, eine Benen: nung der Globfeder, welde an andern aud) wohl Sifdfedeen ge: namat werden, Die Sifeegadel, plur. die—n, eine srofe Gabel der Flier mie Deep Sacen » mande aeten von gifepen Dama angupiefen und fangen; ©. talgabel. Das Sifcdgarn, G. Sifhergarn. Bee Siferseyer, ves—s, plur. ut nom. fing. 6. Siidyaar, Die Sifehgedthe, plur, vie —m, die Grithe eines Fllcyes, wel- Ge aug nar (Gleatbin Grdehe genanne witd. G. diefed Wort. Bie Gifthgeube, plur. die—n, Graben in den Fiféteidens in welde fis Die Fitde bep deren Mblatng verfantsnetn y und bet> trad baflbit gefangen werden. — Gie werden auch Gride und ‘Aussitge genannt. G. Sifshlod. Bee Gifdhgucen, ves— 6, plur.ut nom. fing. eine rt Samer: finge mit agt artfiden und einem Stadel am Wuge; Cobitis follilis L. Gr wird fefouberé um Siegensbura ttwis sefangen, and ift vermatilid eben dex Bif » der in Oberfadten Beifter beigt, weleger Nabine in den-gemeinen srundarten in Preguren, Siitguren, Pisgurve, misgure , Siicgum w. ff. verderbt worden, &. Beister. Bev Sitchhabec, veo—e, plur. ut nom. fing. G. Sifepreiber. Dee Sifebbaten, deo—o, plar. ut nom. fing. ein eiferner Oa: ten an einer lange Stange, die Rewken, Garnticte u. ff. damit dW heben, mimes 4, 2 werten die Fiidungetn mit dem ong wn= gendhnticen akmen SifedAttein teieat. Ber Sifchbaleee, dec—s, plur. ut now. fing ein jeder ver: awalyeter Ott, Die su Berfoeifen oder Bertaufe beRinmmaten Bifiee Aebendig in demiztoen cufyubebaites. Go merden in ber Gand- wirtbfebat Hleine ride, elgerne durchhiserte Siajen in dew eid and Biegen, unten durglEerte Kipue w. ff Side baller genannt; Dterd. Siftbalrer oder Fijhb_daleer, wiederf. Solder, Sisteae, Hoan. Hzalbul. Ber Fifebamen » des—ay plur. ut nom. fing. ein Heme, b. 1, tiefed Mey an cinem Biigel » mit einer Gatel » Sire Demi aug den Gifaltern gu Hoblen 5 im gemeinen keben 23 in 1 Sif ein Sifgbiien / GE. diefes Mort, in Micder- Gabfen ein ‘Belfer. Ber Sifedbandel, dea—s, plur, imul. ber Sandet mit Bifgens im gemeinen geben dex Sifdytram. wee Sifdvbandlec, ves—o, plor. ut nom. fing. Ftmin, die ‘Sifdoaudlerinm, plur. bie—en, der ober Die mit Bifgen han: Belts in hen gemeinen MRumbarten Otet = und Miederdeutfglan: deb ein Sifthtrdimer, Sifehmenger, Sifter, Das Sifbaus, des—es, plur. die— hinfer. 1) in Gee ‘ade, ife Darin (ebendig qu erbalten, oder anc bas gam Piisfange witbige Geriith tu demfelben yu verwabren. 2) Ba Giin ein Haus, wo von geniffen bayn befetten obristeitigen ‘Perfouen ae gue Bifteren gebirige Gacken entfaieden werden, Bie Siftebaut, plur. inuf die Haut eines jeden gifges. Sn engerm SBerflande it dle getrodnete foarfe Haut bes Exgel> fAishes, Squalus Squatina L, unter Biefem Rapmen Fetannt, wwelge von ben Tifftern und andern Hofgarbeitern juan Policen sebraudt wird, 6, ngelfids, Dee Sifchbire, des—en, plur, die—ew, an Anigen Orten, Sefoudere Mathebercen , welche die Ault iiber die Fifegerey bar ‘ten, unb bie Dabin aebirigen Streitigteiten entfigeiden, Das Sifchbols, des —es, plur. car. in den Silden, ein gow fpaltened trodes Spolp, melded eine ele Glamme gibt, Bifge Ddabeo ai foder. Gifciche, adj. et adv. Fifgen abnligh, im gemeinen Leben, win Ffihideer Gerudh, ein Zilgaerud. Boer Sifcbtsfer, des—s, plur.ut nom. fing. ©, Wafertifer. Bee Sifcbtafien, plur. ut nom fing. ein Gitgbaiter in Gefalt eines Sajens, ein burdladerter Saften in ben eigen, Fife Davin febendig aufyuberabren ; Miederf. phir. ut nom. fing. (n ben Sider, el, Gilde bacin ju fieden. fin meffingener fetter plur. ut nom. fing. 6, Siftobr. Bee Sifehtiefer , de Die Sifehtieme, ph 5 ebenbaf, Dee $ifebEsd), veo —ev, plur. die — Pode, an einigen H3fen, Sin tefnbere oh, be ute Bie tat aarti, See Sifebksdee, des—e, plur. von mebrern Weten wid Quane fitter, ut nom, fing. dee Kader, vermittelft teffen man die ‘Bilee anloat und finger Die Fifedttener, fing. bie Fruht cimes Opindifgen Bau- mes, welde den forbeeren gleidet, und eine (0 beranfende ‘und fetitubenbe Sxaft hat, bap, men teen fle unter den Bild: Fedex menget , dle File fe betaubt davon werden, daf man fie suit den Sanden fongen fan; Menifpermum Coeculur L. Tomtéener, Bee Sifdriam, des—es, plur-inul. 6. Sifdybandel. Wer Sifedtcdmer, dee- » plur. ut mom, fing. gamin, die Sifdhtramerinn, 6. Sihbandle Des Sifehtrsut, . Deaunsours Dee Siftbtimmel, deo—e, plur. inul. im gemeinen eeten, ‘eine Benennung des yabmen eder Gartentiimmels, beffen man fig in ben Siichen,, befonbers an dem Filden sedienet; yum thn> terfeicte von bem wilder, obet SetbFiimmel, poie Siftslate, pur. inuf tm gemeinen Reber, Sefondeté Rex berfedfeng, bie Sate, Bt ayige Bribe, von eingetalenen Fikgen 5 jum Unterfiede von bet Sleifthtate, Bee Sifchleidy , des—es, pur. i ter Filge. 6. Reidy Ber Sifebleim, vee—en, plur. inul. ber aus den SBlafen ge: wifes lige aefettene Rim, G, Ganfenblaie, f ber Sei, b.1, Gamen gif ys Bes Sifchidc, ves—es, plur. die—lacher, ber tleffte Ort ‘in einem Teide, bev dem Zapfen oder Etander, in weldem fig die Bilge bey dem Gblalen verfemmen; das Befeltod, &. Sifegrube, Dex Sifetoffel, des — 6, plur..ut wom. fing. eln Beiter 89f: fel ober Epatel, die Bilge bry der Meblyeit damit vorgulegen, Dee Sifeomactt, dee—eo, plur. die—marke, cin Martte alah, anf reldem vornebriigy Bite vertauft werden, wes Siftomaul, ves—es, plur. die — mauler, eine Wet Een (Guecen, deren Ofinung einem Fifgmaule gleigt; Nerita L. Seywimmicpnede, weil fe (owimmt. Bee Sifeheiftec, deo— oy plur. ut nom, Ging. ber die Ole ‘Hat uber eine Bitseney vom betridligem lmfange hat been Gattinn, die Sifcymeifterinn, Die Gifthmeve, plur. die—m, 6. Sider. Das Sifehney, . Sifternes, Bas Siftbobe, ves—evy pier. bie— em, ein tnodiger Bogen ait Fommfirmigen Strabien,Jau bem Ropfe ber mit Grathen vere fedenen Fife, welger ionen anftatt der Sumge gum ‘Wthembots fen, nlge aber gum Soren dienet, baber ex andy tig cin ‘Dbr genannt wird; Branchia, im gemeinen Leben Biemes Siiche Fieme, Biefer, Sifthtiefer, Miederl, Beve, (G. Bieler und ‘Rieme,) dey dem Peusee der Rampj, in andern Gegenden der Geekel. Wn jerer Seite bes Koples befinden fic deren gemeinige {ie ler. Die Gifdvordnang, plur. die—en, eine vbrighitige ecards nung in Unfehung bes Fifchens und der Fifgereren. Die Gifdortee, plur. die—m, ein vierifiges Weferthier mit flinf Zehen, melde mit einer Haut verb find, ie an Balervigein, weldes fig von Flttpen nabrets Lucra digivie aqualibus L. Gie it auf bem Miicen faftanienbraun, am Baude aber grau, baut fi lange und weitliufige Ginge unter der Erde abe am Wafer, und wird oft nur idledtbin die Orrer genennt, ep bem Plinius beige fie Phyfeter, welden Madmen Frif ug dem Riederfaehfifcyen ertlaret, und bejauptet , dap ex aus Sifchecer, FitGeffer , entflanden fep. Dex Sifdspinfel, des—o, plur. ut nom. fing. bey Ben Habe Lern, ein Pinfel vou den Haaren der Sifgotter. Bie Sifdyporte, plur. vie—m, ix der Fitgerey, eine wet bet Filgweide, melde aus ciner treternen Porte , oder Thiire, befles het, unter welde fid die Fife bep einer grofen Hite biniig verfammeln, Die legte Halfte ift dag Frang. Porte, eineTbise, ile tet bes Gifhfauged cine Framp. Eefindung if Die Sifcheaffel, plur. vie my cin gleisfals aus bem eens, Raffle gebildetes Wort, eine Art eines Fifhergarnes gu beyeic: nen, welded einen Gad» ober Soffergarne sleet, und ales mit fig nimmt oder vaffee, worauf e¢ fult, Das Sifdredche, des—ev, plur. inul, das Rest deb Bile: fanges. Sifebceic, — ee, — fey 24 et ady, trig an Gilgen. in pelts Bad, Saf uff Dee Giftbceiber, des—o, plur. ut nom. fing. Wee gemtelue grave Reiber, Ardea cinerea Kicin, welder aud Sifthbaber, ingieigen Beiber (4leqthin genanne wird, und (G von Fligen nigeet. G. Reiber. Die Sifebecufe, plur. die—m, Otewlen, bi vom Beiben ge: flodtene Kiebe, Fifhe darin ju fangen. Bex Sifebeichyee, deo—e, plur. ut nom, fing. ein migter in Saden, melge den FilGfang betreffen. Dergleiden Fifgridter gibt e& fl bie GilGer an der (Gwerjen ifer in Sadler, wselte ‘ber bab geForige Rap bee Gite und det Gilguenges genaue Gufigt Haden esifen, : ee 173 Sif Ber Sifcheogen, des—s, plur. inuf. 6. Rogen. Der Fifefatz, veo—eo, plur. von mebrera Yeten and Quane tititen, die — fge, det Sag, B. i, junge Brut ber File, iunge Gilte, welge prev Sede 5 6. Sag. Bie Fifedfaule, plur. vie—m, eine Siule, welde die Srenjen eines ilgrafers und bes demictten sutlcbenden Gifgredtes Bejelcpnet, Bee Sifebfebicfee, 8, plur. ut nom. fing. ein €@iefer, mit abbridten von Bifgen. Bie Sifebfduppe, plus. die—m, die GGuppen der Bilge, 6. Schuppe. Die Silchfpeite, plur, vie —m, eine Syeife von Bifgen y gum tnter(qiede von ben Gieieipeifen, Deedtipifen u. ff. Das Gifehfiechen, des—s, plur. inuf. eine Wet deb Fifhfan- eb, ba bie Gitte mit fpigigen Gifen geftoden werden. wer Sifesteg, des—eo, plur. die—e. 1) Gin Tag, an wel: gern ps filgen erlaubt if, 2) @in Lag, an melden men Bilge peter, ober gu (peten verbunten it, befonberé in der B= awifigen Gite, yum Waterigiede von ben Sleifheagen, Ber Sifeereich , des— eo, plac. die—ey cin Leigh, in wele hem Bille gebalten merdeny gum Unterigiebe vou einem THQ: Tenteie w. ff. Som Dberd. der Sifweiber. Dee Sifedevean, veo—es, plur. von mehrern ete xb Quen fititen, die—e, Chuan, Di. files Bett von green ee= filgen, 6. Tbeen, i per Sifdbtoph , dee — ev, plur, vie—eSpfe, ein darlierter ‘Lopl, welden man in bes Wafer (eye, Meine Fiige cine Beit ang in Deoneiten fetenbig gu erielten, ie Sifebwampe, die—m, bey den Gisers, cine lange Stange, ‘porn mit Giticten vow ilj ber Leder werfeden, bie Fifee bamit aud ibven Zier n ble Rege an treiben; die SrSeftange, Trampe, - er Sifebreog, deo—eo, plar. die—tedge, in ber Saude att » cin eos , Bile ty Demfelten (ebenbig gu erhalten. ifévwoaace, plur. die—m, Gilde wud deren brite, alt cite Beare bettagtet, Mit Sildymaacen bandeln, pie $ifebwage, plur. die—n, eine Wage, Gilde darauf gn ‘vig par biftmwasee, des—6, pint. wt nom, ng. ein ggueiges Biter, ein Bea, Glnf See v. fF. welder Gilse enthalt, Die Gifdrwathe, plac, die—n, cin groper Gilgnen, welded ‘aus grep ge(iidten Banden beflebet , and tn der Mitte einen Gat hat, in welder fig die eingefangenen Gilge veriammeln; die Warhe, das Sredgarn , 3ugnes, weil ¢8 von Wenfden oder ‘Prerden gegogen mitd, in Dflerreidy Gegen. GS. Warbe. pas Giftoweib, dea—en, plur. die—er, ein Weld, melted icp (cil bat. : ie Gifcdrweide, plur. diem, 1) Cin in flefenten affern usecibteter Ott, wobin die Gilge thre Bufudt nebmmen, und woo fie in Menge gefangen werden finnen 5 nae dem Fran, sfifgen ‘aug eine Garenne. 2) Gm Oterdeurfeyen anc cin Fifdrwater, Die Fifteren. Demis an dee sildyweide Fein vladebeil ent: flebe, . Weide, pore Sifdrweibee, veo—a, plur. ut mom. fing. &. Sifteeidh, pes Fifdrreek, veo ee, plar. inuf, im gemeinen eben, atere feo Bitte, fo fern fe ciu Gegenfand der mentgligen Radrung ‘aber Des spantelé find. Sn engerer Wetentung werden auc) wohl Vie Seaithiere und sirebie, fo fern moan fie ven den Fifhen wa ferfdeiten wil, gifdbwert genannt, ppie Sifthwictbfdyafe, plur. inuf. die Wifentaaft, die BKG: teige unb Gifgmajer mit Gousheih a wnterialten wad gu wuts sit 174 Jen, and diele Benngung feb. Die Siawierhidvate verttee ben. Wine idpledne Siidwirtbidvat fiibren. Bee Sifebsébnre, des --n, plur. die—m, ber Zehnte, welder ‘ven den Gilden entrigtet witd. Das Gilddreng, deo—eo, plur. inut. ein Gollctionm, alles ‘umm KilGen withige Gerith yu beseidmen per Sifdsug, dee~-e0, plur. die —siige, det Bug mit einem gifeggarne, Gefonderé mit Bet Bathe. winen veichen Sifgsug tun, Sifpeen, verb. reg. a8. welged in ber verteanligen Spregert fir flifern iblid if. ie Redtten die Bépie sufammen wed fifpersen. Stentor fiperte mir einen wigigen injall in dae Obr. Dad Zeitwort fifpen, vom weldhem fifpern das Frequens ‘tativum if, iitned im Dberbeut{ehen betannt, 10 e6 «ud wifpen, weifpern, wifpeln tautet. tiad) dem Senet quam cin Wifpeln cinco (anften Werters, beift eB t Rin. 19 fn einer alten bend- fcriftligen Gberiegung der Dencforn Bibel bey dem Frild. diovigens tft diefe ort, fo wie figern, eine Magahmung be6 fiperndex Salles. . Stifern. wie Siffel, plur. die—m, ein aus berm Satcin. Fiftula, eine ‘smite, gebildeted Bort, rneldes im Deutten befonderd in inet boppeften Bedeuting itlig if. 1) Durdh die Sitel fine gen, in der Sufit, eine Gtimme erpwingen, die men nigt vor ‘Hetur hats wenn 4. %B. eine exmachene Mannsperfon , deren natielihe Gtimve ber Bag ift, ben le oder Diseant ju finger unterninimt, welded man and fituliren , und eine folge ee: awingene Etimmme aud das Saljert, oder die Salferr- Grimme au nennen pleat, ©. biefes aBort, @ntweder you Fittula, die uftedbre, der andy fo fern dicfes BBort cine fife Sedeutet, wegen ber Sowlletelt einer folgen erywungenen Stisnme wit dem Range sinet Pfeife. 4) Bev den Sirsten, cin verbictetes tiefes Gelgwiit, welded einen engen Gingang hat, snd ans fancen ‘und harten Hiblen ober Otébren (Fittulis) beftehet; ein Ebr geldwiir, Joblgeidwiie, fifulirter Schade, Grieg. Dep7e. ‘ine einfadye Siftel, wenn fie uur Cine Hople hat. sine su- fammen gefeate Siftel, wenn fie deren medrere bat. . Ge: {HAReL, Thesinenfftel, Bey dem icterius bedeuter Siket ober Siffel bas tleine GelGgwite am euge, melejes unter dem Rabmen bes Berftentornes beannt if. Siftel, Geibboly, G. Suet. Die Siffel -Caffia, ober obneetitel SiRel: Caffien, plur. in cine tet ber Gaffa, mit einer vebrartigen Grudge, welde andy Abr: Caffien genaunt wird; Caflia Fittula L. ©, Caifia. Das Sifteltecut, ves— es, plur. inaf ein Nabme bes Lante frautes, befonders defen , reldhes in ten WBildern wiiefet, Pe- dicularis fylvatica L. teflen andgeyrefter aft én Sifitm and fiftelartigen Gefeoniiven febe dientid if. Bas Siffetmaffec, deo #7 plur. ut nom. fing. fu Telfer ber abunbargte, die Gifte n bamit dufgutgneiden; Syringotomus, weldtes auch wohl der Siftelidyneider geaanut wird, Siffulicen, verb. reg. act. G. Siftel 4.2. Dex Sittids, ves—es, plur. die—e. 1. Gigentti, der ge gel an einem Bogel, im Oberbeutfjen mnt in ber vBderen Gert: art bet Goapteutigen, Der mus zween Vettich oder Flugel han, Gdwabeatp. wes was fliegen Fonnee, wid alles wae Sittig bate, 1MROl. 7, 14. Der Schwan fpanns dee Sittige Segel anf, Mei. Cer wordwind, der ‘Mit flarten Sittigen die fwarsen Litfre tbeilte, Estes. Mngeastet die Sechdeutiiven diefed Bort nar in ter pobern Saqreibart gebraudyen, fo ijt 8 Doc den iederlaedfen nidt mute: ant, to SiDDiE und Sittje einen Flederwitg bedeuten. 2. Fi GiTHH. 1) Wie Sietiche Gorves, in.der Deutlgen Vitel, dele feo 175 Sig fen Shug. Unter Gorteo Sittigen rrawen, F.61, $. Corr wird dich mit feinen Sittigen deen, Of, 91, 4. -2) Det crm, im verigtlicen Berftande und in den gemeinen sDeund= aten wo stan {n een biefem Galle aud woll bes Mort Sliiged grbraudit. Jemanden bey dem Sittidy nebmen, und sur Tbiive Ginaus werfen, Sn teldem Sinne in Ricderfoadfen auc) dae Slafirrig, oder Sehlafitrje blid it, glel@fam die Serlaste- teen, ber Gehlagaiigel. 3) Dicienigen hile eines tebe, twelcge nicht feft antigen fonder fi fren Bemegen, die Galten, der Gaum an ber ebemabligen et weiter Kleider, der Edncify bie Biplel eines Rleibed , Bettes u. ff. dod) nut in ber Dewtiden ibe! und im Hherdeutlegen, Rede mir den Binder Tieael, — dafi fie sonen 2applein machen an den gittigen ihrer Blcie dee — und gele Scniitlein anf die Lapplein an die Sittige shun, 49Ref. 15, 38. Du folle bie Raipplein maden an den vier Sirtigen deinee Mantels, $N0f. 22, 12, Ouse follt tou an den vier Been dee Obertleides madven, Teidaelis, und fo in andern Gtellen mebe, ‘nm. Diefes Wort lantet in der Wedentung eines Fligeld bey tent iiberfeger Sfidor8 Fethdhahha, ep bent Motter Fetta- cho, ber bem Dewer Vettag. Jn Sorhorns Glofen bedeutet Fedatha, Giwels GeRiigel, Wachter glaubs, dap dieled Bort tug Seder HD vid, BtilG aber aid Seder uno Dach juemmen sefenet fey; fede gewagte und weit getucpte Abieirangen. Die erjie Evite ijt unfecitig wit ber erfien Snlbe in Seder eincriey, ut die Mbleitungsinibe id), oder ig, wie 6 cinige tn Dicfen te (dreiben, if fo beutlich nog nit; 6. — Ih. Gadel fom erhelet bod aus ber Geteibart der Blten, nd aus ber Wud fprade, befouivers im plural, bof man Btefes Bort ridtiger Sividh al Sitig feetber jumahl da der flere Hang dee Dterbeat(ipen Munbact, welder dicted Wort vorgigll suget= et, fo eigen iff. Su einigen gemeinen SMunberten lantet 6 ictid. pe Site, plur. vie—w, in ben gemeinen sundarten before ders Miederiedfens. 1) Das Band, womit ein Stile Gorn ‘anf bem Safpel in tleinere Biinde gebunden witd, umd welded auc dae Sinband , der Sipfaden, Mirverf, die Siffe, genannt itd. Gm Danifgen (ff Sed und Sid ein Strang, und Sed: baand, ein Fighand. 2) Diefe julamnuen gebunbenen giden felofiy im welegem Berfiande «8 sugleich ein Maf bes gefpomnes nen Garneé it, welded on audern Orten aud ein Gebinde Wrigt, Cine fide Sine bilt 40.FAben um den Haipel, deren yeder 4 Gen, am manigen Orten aber mur 34 Ge Leng ifs 20 §igen maden cine Errdihne oder cin Sri. &, Gedinde. 3) ine Galte, Oiunsel, Miederf. Siffe. Figen in der Stirn aden, ‘tim, Sn allen diefen Sedeutungen feeinet 6 au fallen, ‘Mievert, jaten, ober auch ju Saden, Safe, gM gebiren. 4, Giten, verb, reg, a. vou bent vorigen Hpeuptwerte, nue ix ben geuieinen Munderten, 1) Gn Zige binden. Barn figems Rieter. Fffew. 2) Runjeln, vermertene Galten magen. Die Grivne Figen. twas sufammen figen, wmordentia , fllg> ig gnfarimen waten. &. Verfigen. 3) Fadeunelfe auéyicsen, aber aud, wad vermoorten if einyetn wieder in Ordnung bringen, Wean nur Wahrheit sum Grunvde lage, die es der tMilbe lobnte, aus feiner vermosrenen Gdhecibart heraue 5 finen! Seif. 2, Sitgen, verb. reg. a8. melGes yu bem Zeitworte fedetn, rele fen, gu gebiren féeinet and in den Bufainmentemingen ab: finen tid einfinen iblid ifs 6. Diefe Winter, ened bedeus fet ben den Miiwrern cine Dawer mit dem Eprengpiniel glatt wagers Diefes bey ben Radlern einfeilen. &. ancy Seer. Sla 1476 Die Sinfeile, plur. vie—m, bey ten adlern, elne Geile, mit seelger o46 Our tu ben abuabeln eingeige, . t elngiget nb. Pic Sisvangey plu oie— ay eo ten Olen ne Ganse, die Nibnadeta damit yu gaiten, wenn dad Ope eingee ee Dor einge 1, Sity — ety ete, adj. et adv. and bem Satein fixun, (eft unverdnderti Vefonbers in ber Ghynie fre feuerbeninbig, ein fiver Beevers ber inn Feuer nicgt in die Sohe gebet , im Begene {age cines fliidytigen, Das Quecflber fir madyen, ¢6 fenete befcindig wiagen, welaes aud firiren genenut wird, ‘Sige uit, swelige etuen Bejtandecell avdeter Kéryet audmads, 2. Sixy ee, mefte, adj, ot adv, melee nue in den geet nen Srunberten Ober: und Riederbenteplandes ubtig it, 1) Bere tig, beret, alé ein Mebenmort , und in BelelfGate bes oBertes fertig. Jc). bin féhon fiy und fertig. 2) iunter, hurtig, ily ee esl eR mie bem Maule, fet im Bey der debe Gegenftand Geht e6 mir fis von vee Gand, Weife, Ane. Sit, Riederf. Din, und Sewed. sleidfalé fx, vou dem uod im Exhwed. und Selind. Gibligen tka, fyka, eifen, frken seta ub Hkt, Bley fey Rey melded ai em atein, fugere und ried. Grover feb ‘Gm Din, Uedeutet aug age, cil, eet Bee Siriéen, veo— ee, plurs vie—ey in der Afrovomie, Sterne, welge ihren Steud aim Himmel, dew enlchen ad, igt verintern, jum wnter(giede von den Planeten. 6. «Sir. tDie Hadee, plur. die—m, in ben niedsigen Epregerten, cin ye asses lanl und i meee Bebetang yin verge m Derfiande, ein jebes Maul. Die Slabbe hii ‘Jemanden ai die Sabbe fingens ne ae a nm, Slabbe, Din, Slab, Sdwed, Flabb, frammet mit tapp, (cla, Ripper Lappen w.£.F. ans inec uel her, urd ‘ff Blof burg ben vorgefegten Blefetaut Bacaué entftanden. | Sm Din. ig abe mawlen, und Slip ein Bipfel, Dod engl. Flap bedentet cin weighed fecab bingenbes Ding, bee Wiederl, lade ben fen beens alt Ben, Flaboier, attend eng va ber fGuagen, und SlebFen ein Deeyediged Gri is fer faegen, wetiged Gtienbend ber we Sli, —er, —eftey adj. et adv. eben, plate, eine Secte, aber teine Hike ober Liele babend, fo wobl im fteengfen Ber- flande, afé auch in Wetgleiguag mit antderuDingen. 1. gigente eh, eben, ine Bueite, aber teine Sib_ undiele babend;, doo aut in inigen Galen. 1) on Dingen, melden diefe Gigens feaft nigt welentlidy it. Die flade Sand, dec innere ebene Theil ber ausgeitetten Hand. Das flache Land, im Gegens {ug be6 Gebinges, Was fladhe Seld, skin flacher Dadgieget, jum tnterigiede von ben Gobiycgetn. Slache Arbeit, im Ge: genfage der mufitcen. Slacher Drage, gum Unterigiede von bem tauten, 2) Won der Breit vines Dinces. Wie flade Blinge, Gre breite Geite, im Geuen(age der Sairfe. 3) Breit berhaupt, eine betritlige Breite babend bad nu in einigen Gillen, in flacher 3ug, im Bersbaue, dee fig burg ein anjes Gebirge in die Bree erquedet. Kas ache hide, ia ber mhablertunft, ein breites Bit, ine Radhe Partie, welde breit Feleugter obee beigacter iff. Sladee Wifen, ©. Slade cifem. 2. Gisletigh, im Sergteidung mit andern Dingen,,ebe tet als andere Dinge giciser et. 1) Sige fo tie, mbt fe fete auegenible, of6 andere Sbnlige Dinge, (eigt. wine ache SAhiifel, welde nist tit IR. Wee Réel iff su flad. ein Aadyee Wintel, im Dberdeutigen, ein fumpfer Winkel. Dae Wafer 17 la ‘Wafer it febr flad, nidt tief. Slad pfliigen, wide tief. 2) Nise (o exhaten, wie gewohnlig , oder wie andere dpnliche Dinge. wine fladhe (eingedriete) wrafe. ein Fadhes (Geel: tes, ule fpigiges) Binn. Slache Chalb exdatene) Arbeit. Sefonders von Unbien, welde fi unvermectt, ober nad and tad erheben,, ele wit dem Sorigonte einen febe (tusayfen Wine tel magen, im Gegeniage delien, was ja) ober (til if. in fladhes Gebirge. win flades Dad. Das Vollwert iftfebe fiat, win Rocher Gang, fledyer Srotten, im Bergbaue, $n engerm Berfanbe if iin Berghaue ein Adder Gang, dee ‘om Goften bis soften Grab fall, gum Unterféplede von ben feiz gern, donlegen, wud {dnocbenden Gngen. 3) din fades Ustbeit, in eidtes hetbel, wselhee wiht gritmdtig Sach urtheilen, skin fladyer Bopf, cin fekgter, nm. Slady, bey bem Zatisn Alshh, mit fabhern henti, Din. flak, lad, Saywed. ak, fammet wit Place, Bled, Plaga, wAexa, Placenta unb vielen andert qué Giner Quelle ber, fo dap det Beacify bee Breite én dielem Borte dex ert= figende it. Daf dG $B, ober D wiht mefentlis sum Stam tue gebotct »enhelet aus teat WieverL. fees, wiebrig, G. Den Hege, Qn tem veraiteten 2ledbfeto ift bad {in ein b Hherger gengen.” Gm Micderf. it flor nutief, fled. G. Sladen. Ym ittfem Geteine if Flaco, Flachia, im atrfeanjéf. Flachey ‘n dee Pieatdie Flaque, eine nledrige, fumpfise Geaend, welded ‘Du Freéue febe getintelt von flaccere derleitet, , Slase. Ber Slachbobrer, vee —s, plur. ut nom, fing. bep ben Wins deimacern, eiw fblerer mit Egraubengerinden ansyelGuite tenet Gtimpel, ben Gug ber Edraubeamatter worguboben, Die Slacvdeidsfel, plur. die—w, Gey den Zimmerieuten eine lage, 1. getabe, ebene Deigfet, jum Unterfaiede von dec Soblocidhfel. G. 1 Deidhfel. Bee Slichdvabr, des —es, plur. von mebrern aeten sub Quan> ititen, die—e, bev Yen Gotbarkeitern, cin Rader, d.4, breit evliteter Deabt, jum nterfiede vou dem enatden, Die Hache, plur. re—m, das Woferactirm bes Benwortes fled. 2. Dit Cigenftpatt, nach welder ein Sorper flag ift, one Plus tal, 1) Qn der erflen und dritten eigentlichen Bedeutung, Die Slide ded Erdbopene, derGand. 2) Jn den figitligen Ber dentungen. Die Sliche einer Sabie,” eines Winkels, dee Hale, eines Bedirgeo, eines Ganges uw. (.f. Qu der Mart= fGeldemnnge wird die wSdaqung die SléMhe genannt. 2. Der flacge Theil an einem Goryer, und ein fader SSeper flbjt, in ben eigentligen SBedeutangen bet Benwortes. 1) Die ebene Sreite eines Kinpers, ofne MAT auf die Hie cder Dige. Rie Sidhe der Jand. Die Skichen eines Bérpersy defen fladhe ebene Eciten, wine Slide, d. L. ein flader, ebeuer Loe Des Grdbedens. Die Hache Ono, Merern, 6, 2. 2) Die Mader Bi, breite Seite eines Sitperé, Die Sleéde eincs Degeney eince Rineateo, im Gegentage ber Serie, ober der dinnnen rite. 5) Iu weiteree Bedeutung fein ben injien die $lichey die wusddeuing eines Hdrvers , oder einer (eines Seiten in die Binge und Breite “ohne Hidtpt auf de Die, sine cheney unde, Frumme, eepabene, hoble Slate. Die Dberfiadhe. Geitenflache w. ff. Sltche iff fiir die Mablerey Slécher fle mag oben oder unten, oder auf der Gite feyn, Lee ‘Su ber Meathenuatit if im (oirtern erjeande die Sliche elne Grige nad der Linge wud Breite obne alle Dide, 4) Ju ter artfgeidetunst verfetet man umter der SKeche Die fade OOpO= then cines restwintetigen Teiangels, unb ba maw ele in bet Srigonometrie Fix ben Sinus totus angunebnaen yesee fo fid> tet aug Pieler den Sabwien einer Slide. 5) Die Shidhe ber ‘Weel. W, B, 2.Th. 2. Avil, §la 118 SMancer Ut eine Hane, welde auf der einen Seite (pigig, Beaten st ee ee btn ‘Aum, Sim Riederf. (autet diefes wort, lage. G., Sled, Sleden und Plache, acetic tealtatg Bas Slacheifon, vee—o, plus. ut nom. Ging, 1) Geo ben Gold(Gmicden, cin Umbop gu den Aadeitigen Getien. 2) atuf ben Ciieugammern, fag), di, breit, in das @evierte gefgmic: Devs Gifeny gum untried von bem @tangenefen wf ne intel. Slicdeln, verb. reg, a, bep den Klempenemn und Binugiefern, flade fraule Bilge und Schattenftrice mit Gebeuder Sand in das ‘Binn und Bled eingraten, gun Unterfigiede von den gecaden Striden, welGe gefiogen werden, @F gefcichet foldes mis befondern SI Ameifieln. Slacben, verb, reg. ad. fad, Di. eben magens ein uur im ‘Dferdeuthgen Dotiges Mort, Bie Hladenfigue, plur. die —en, S. Sigur 3, Das Sladvenmafi, des—es, plur. die-—e, ein jebes sep, die FLigen darnit audyumefen. Gn engerer Bedeutung if in det Geometric ein SiidpenmaG cine Slice, 0.1. eine use debauig in die ange und Breite, antere Biden damit audyu: meffen. Gin folges Gligenmap ift die Quedears ober gla- chenmeile, ble Guadrat= oder Sléchencurhe, ber Quadrat: oder Slédhengoll u, f, f. gum Unterfdicde von bem Lingenmage ‘und Cubif = Mage. Bie Slidvensabl, plur, die—en, in det Geseatang, eine Bal, weldge ans ter Multiplication greper anbern enthedets, Numerus planus. Go geben § und 5 die Slidhensapl 25, wine ‘Doppelte Slédyensabl, Numerus plano-planus, ift, wenn eine Bladenjahl , ned mit einer anbdecn abl emultiplicicet wird, 25 mit 3 multiplicitt gibt bie boppelte Gliemsadt 75. Bee Fldebfife, vee— es, plur, inul in Oderdoati@land, eine ick Des gewiiferten Steetifged, jum Uatertsiede von bemderg= lhe und Rorhider. Die Gladhfidte, plue. die—u, eine et Praetyfelfen, salt bre: ‘ten Ladiis, und einem engen Auffnitte, mele unten ein wes nly gugefpigt find, Die groGe Slachfsce hat $Fup Ton, die miteleve 4 up, und die Pleine 2 Fup. Bes Flechgeen , des — es, plur. die—e, bev ben Sagern, ef Gatn fi die ilbner, Lerdien, Gafon und Senindgen welhes flag auf die Griz geftest in Stedgarn, ee Slacbmabler, vee—c, plur. ut nom. fing. eine tefete rt Linder + elie die Wide flady, b. t obue finpicges Lige und Schatten, bemadlen, Bex Slachmeifiel, ves—e, plur. ut nom. Ging, Sep den oly: carbcitern, cin QReifel mit einer fladen, d. i, ebenen Sehneide, pum interfiebe von ben Sobtmeifeta uff, Die Flacbeurhe, plur, die — nm, bey den Sammtwebern, ein flacker Deaht, eder ire lange Nadel, welde den unaufgeionit= tenen Gant bitden Gift. Bee Slachs, Cipridy §laz) des—es, plur. inul. 1) Der gu: ereltete, aber nod nigt gm Saten gefponnene Saft der felgen: ben Ylange. Sledge foinnen. Slade faufen. Rielndifher Slade, 2) Die PRange, mele nag einiger Gutercitung dicfen Bag lieferts Linwea ufitatffimum L, Sie waqiet in den (d= fiehften Gegenden Curopend unter dem Getecide wild, mup aber bey und gebanet werden, Sn den gemeinen Mundarten, befous bers Micderiagiens, itd fle aud Leia genamt. &. dieked Bort. Slade fen, tinen Acer mit Slache befien. Den Gladys jaten, aussiehen, caufem, réiten, brechen w. f. f. Qm Hod= und Oberdeutgen nennt man diele Pflaage in jeden Gover Buitinde Flags, und nigt blo, wenn fie snfingt yu ® ‘fen, 179 Sla tifen, Sibivifcher sdet perennirender Slade, Linum per- enne L., niidft in Gibirien, febt vieve Qabve auf Giner BWursel, und teeibe {coe viele Sraugel, woitoer Slads, G. Slades rant. Unvecbrennlicher Slade, 6. Amianth. Anm, Slade, Wiederf. Slaf, Angell. Fleax, Engl. Flax, SGolland. Vlas, Viaich, im Gdwatento. Flahs, bebeutete ee: Dem aud Haare amd alle den Gaaten abnlige Weten vert Faden. ‘Sm Slaven, {ft Wal now jcgt Saar, and im Oferreidhiisen Hennet man bingegen den Flas ear, und im Din. sor. ‘Sm Franp. iff Filatle ungetesetter Sanf oder Gladys, und im ‘nitviern gezeine Filacivm , Flaffata w. {.f Saben obee ticles neb Gersth ; daber of fait fepeinet, def Slache end Filacium afemmen geyogen worden, gumabl da wir Diefe PAange amb thee ‘Bet wohl auerft aus Italien erbelten yaben, Slacbsaver, plur. diem, 6 glédhfe. Die Slochaatheic, plur. die—em, eine jede Metoit, melde bie Gaerne eierter, wean ibe yu Glage yur er en fol. Bee Slichebict, ves—es, plur. vie—barte, im gemeines seien a mele, wolliget, Ligitgetver, dent Gladfe Abnliger act 5 i der erfte Bact ined Sling é Sadwbens fe Siingituges, — Stehe Dee Flacbsbau, .deo—eo, plur. car. ber Unbau deb Flasfes. ee Slachsbaum, des~-es, plur. die—baume, beo den neuern Seérifefellern bes PRansenteigyes , etn Oftinditger Bavm 5 Antidesma L. Die Hinde bieles ‘Baumes bienet ben Sndianern ‘featt bet Sanfes ober Gladfes gu Striden, Der Slachsblauel, des— ¢, plur. ut nom. fing, eln Bliuel, womit der gerifete $laas vor dem Breden gebtauet, b. i. gee Rlofet, itd. Die Mecbsbofe, plur. vie—m, 6, Biinoel, Bie Sdvateeche, plur. die—m. 1) Des redsen ober Bere recben deé gerifieren und wieder getcedneten Blades, ohne Plural, 2) Das Valjenne Werkseug, womit folded gelicbet 5 Riederf. Brake. GS. Bredhe, Die Gladvsdarve, plur. diem, ein Getiude, den gerdfiten lags ju darren, d. i, gu boeten. ©, Darve, Dee Sladrsdortee, des—o, plur. inuf. cine att deb Doreers ; ‘Magram fativam L, deimbetter, Gr wid(t obne Pfleae un: tex dem Gladfe, and ijt lange fat cin Untyaut gefalten worten, bis man thn wegen feines Nugens gum Oysfeplagen feffer ga ‘fepigen geternet bat, Die Sladhfe, plur. diem we, dic weifien, given, aus Zafern Seite: fenden tern bee Mustela, welge tells ju iirer Bewegung, thells aber auch 4 ibrer Befetigung dienen; die Sebuen, Spannadern , Sladendern, Tendines, Mm Enre, 9 fid) Diefe Glahfen vereinigen , betommen fie den Rajmnen des Saar: wadhfes. © diefed Bort. nm, Dieles Bort chile tm Gosbenthter nod die expe Htefte Bedeutung deb Werted $lacho, nash weleer ed eine alls semieine Bevennumg eet gatten Giiten und Gajern war, 6, Slade. Slachfeitig, adj. et adv. eine finge, 0. 1. efene, platte, nigt ethatene Seite batend. Sichfen, adj. et adv. aud Flags verfertiget. eine Aadhfene SAnur, $lichfene Ceinwand, yum Unterfhiede von ber bin: feaen. Stichfenes Garn. Slachfenes Werg, Miederf. fleffen, fn Baier cupfen. Das Slachsfe'd, vee— es, plur. die—er, elu mit Glade Se: fetes y ober gum Glace befimaates geld, ce Gla 380 Der Slachafint, ves—en, plur, die—en, cine Benennung ‘des Bluehenflinges in einigen Gegenden, &, dieies Wort. Gwe Din. Sorfiak, vow gor, Flags. Das Fladsgeas, deo—es, plur. inul, cine Gradart, Seren Bilolein whe Dashslegel ber eivanterliegen, und deren elnyeinet Same mit einer langen Welle verfehen it; abet e¢ ax Wolls Gras, ingleiden Wiefenwolle und Wiefenflachs geuannt wird. Grofes §lachegras, Eriophormm polyltachiow L. hat runbe Halme, flage Blatter, unbd geftiette Blithendtren. Wleines $lacegeas, Eriophorum vaginacum L; deffea @latter mit ‘ihrer untern Chelle eine Scheide bilten, Bes Slachsbace, vee es, plur. inuf. ober die Sladebaare, fing. inuf. fidjtgetes, weides, dem Flacie abnlides Haat. Daber dex Sladyetopf, dee—es, plur. die—kSple, im ges meinen Leten ein Kopf, oder eine Perien, welde folhed Haar bat. Bee Slachsbind{ee, dee—s, plur. ut wor. fing. Fimin, die ‘Slachebsiptevinn, plur. vie—em, dee oder die mit Flags Dandelt. Wee Slachehandel, deo —s, plur. inul der San: bel mit Flags, Sldchfig, —ee, —fey adj, ot adv. glicfen Sabendy febnig, Slee, Blichen TOnlia, Bex Flachstopf, €. § Bes Slachoteaut, ve Pluc. inwf 1) @ine pflanjes Cucina L. Gie miei iederget auf endern aanjen, befon: ters auf und unter Dem Blade bie fe mit ibren vielen jerten und angen Jaden umwidelt; daber fie aud Sileteaue, Geidentraut, wilder Slade, Sladeleive, Sranenbaar wf. f, genaint wird, ‘Gm Heder Heift fle Given, Sien, 2) gine et des Dorants; “Antirchinam Linaria L. geinteaut, wtabelfeaut, Srauen: fade, Waldfiads, wilder Slade, Marienlads, Aréten: flache, Sanferaut, Gtalltraut , Catbavinenblume, Geide, GSeidenFraut, Vogelicide, im Oberd. Seigwarsentraue, wd Seighlarcerneeaut, weil eine baraus verfertigte Galbe die ‘Semeryen der golbenen der tindert. 3) In esigen Gegenden andy cin Sabmne be6 Quendels, Thymus Serpillum L. 6, Quendel, Bie Slechsmable, plur. die—n, ein im Henndverifgen ete fundenes Pochwerl, den gerdjteten Flahs miitbe gu ftampfen, Bie Slachocaufe, plur. die—n, bas Ravlen deb Flag ies, obne Plural. Snaleiden ein WBertjeug, melded einem grofen hile jernen feft flebenden Kamme abnlid it, den Flas ju ravfen, d. 4. bie Gémeatnofeen vou dex Etingeln abyufondern; fm ges meinen Zeven and eine Stachsriffel. Die Glacsceifte, plur. die—m, eine Reifte, d. t. cine Hand voll ebedeltes Glaaies. G. Reif. Die Slachsriffel, plur. die—n, G. Sladsranie, Die Sladvsrdfie, plus. die—w. 1) Das Nejten deb Flacles, ‘shne Plural, 2) Die Beit, da der Flags geviftet wird, and stne Plural. 3) Der Drt in einem Glufe oder See, m0 fol: Ges gefepichet;s die RSfte, Wiederf. die Rérbe, fn ber Leufig die Riefe, vom Men, Riery, ein Ginh, Bad. G. Rétten. Dee Slachsfarien, veo— s, plur. inuf, ber Eemen des Flags feb, tm berdeutigen md einigen Hoddentigen Gegenden, det dod, befonders in Ober= und Rtederiadhfen, am haufighen Lein ober deinjamem genarnt witd; &. diefes Wort, Die Sladvefeide, plur. inuf. 6. SladePraue 1, Bie Slachftenge, plur. die—m, bey den Giirtlern, ein eis net nbef, auf welder die Figuren der Swépfe eingefduitten find, das yu Rndpfen beftimmte Bled deranf gu fcblagen. Das Flacwert, des— es» plur. inul. in der Bautunft, die gewibnlidite rt der Biegeldider mit Raden, mit einer Reale yerfepenen Biegel, welge aud Stachsiegel, ay ome ge 181 Sla fdvavdinse Geifims sum UsterfGiebe veu tem Soblwerte, welgjes aug Soblsieceln Cefiehet. ev Slacbsiegel, des—s, plur. ut nom. fing. G. ba8 vorige. Das Sle, des—eo, plur. die—er im Sehifbave, ber ims terfte Boden eines EGijes von anfen ju, worauf die Bauchicts seleget werden , Ger melden denn der imwendige Boden eine Stele betoramt; vermmuthlih vom Niederf. flak, fad. Slacten, verb. reg. melgqes mre nog in etnigen Gegenden in boge selter Gattung Gbtig if 1) Mts ein treurrum, mit dem Dus: tworte Haber, fid Gin und ber temegen, Herum fenfen, befons ‘erg ven der Bewegung ber Geverfiammen, Loreen; tm Okerd. Kine flactende und brenuende Riebe, bey dem Saifersters. ‘Derfiacren , mit einer foderuben Glannme verbrennen, Slacens flriuche, in dee Pommec(gen Sofyordoung von 1717, yetmmth eh Etranctboly sum Werbrennen. Jn graben Muntarten aud flocen, 2) M8 ein erioum, Loder madsen, gu Fleden (le: gen. Sn Diefem Berftande pflegen die Cudweter die Wolle su fladen, odet gu flocten, ». L fie, wem fle gewatigen worden, sit gwen Etiben auf einer Horde gu Hopfen; wenn e6 dieker Bedeutung nad nicht vielmedt gu flagen, flegen, FGlagen, ges orets G. Siegel and Blauen, ‘nm, Sm Sehmed. i Macka, unb fox Selind. aka, Gerun Taufen, elses aBoet burey den voracfeaten Blaflant aus lacks, Uden, fanfen, foringen, getisdet worden. 6. Sladern, Slodte, Sliegen und docter, Sladeen , verb. reg. neutr. mit bem Gillémerte haben , im emelnen Geter ic (nell bin nnd ber Reregen; Sefonders tn awey Gilden. 1) One Noth lelgttinnig bin und ber tenteny Sefonders im Micderfiafitgen. Wo lacterfe du wieder berum? 2) on ber Flame, mit einer grofen, bin und fer fajtenben ‘Flamm brennen, Kas Licht, ter Rien flactert su fede. Des fer auifladteen, in cine (anelle gtofe Glamme augbredhen. Vers fladern,, burg eine folde Blamme verjebtet merden. ‘nm, Dieles Seitmort ift dae Freanentativum von flacen, send fautet im Mieder{, fiuPeeen. Sm Singelf, tft Giccerian, im Gngl. to ficker, imeqned. eckra, bin und ber bemegen, flarterm, Daé atein. flagrare it genau damit verwandt, (0 tule bes @pitotilge Flacha, eine Slamme. €.§lagge, Sloe, Slater, Lodern und Locker. Sleooern, mit alex Serwandten, G. Slartern, Bex Sladen, des —s, plur. ut noms. Ging. ein jeber breiter biin- wet und welgtidier Kérper, bed nue nod vou sien weten folder Aéper, i) Diinned , aches Brot, dergieiben bag ungefiuerte Brot ber Guden ifts im einigen Gesenden Gladenbrot. Unge: fauerte Siaden mit Hl gefalbe, 2Miof.29, 2. Und ein Brot, und einen Shituchen, und einen Sladen aus tem Korb, 8B. 23. Bureerfladen, in einigen Gegenden, eine Buttertimme, ‘Soe fee filbret eine eet flager dinner Suchen, befonders diez fenigen, weise tnit einem Gperteige begofen neerden , im germets tien Beben den Rebmen der Sladen. Ofterfladen, donig: fladen, yerfiaden, 2) Der breite, diinne Ausourf de8 Horns wlebet; cin Sladen, Bubfladem, Riederf. Roppladder. ‘Aum. Dieles Bort fanter in der Bedentung breiter Kuen ‘mm mittiern Gat, Flato, Flaco, Flanto, Flauo, Flauzou. ff. frm Gtany. Flan, itn Stal, Fiadone, im Gdmed, Flatkaka. Ruther glaubte, 6 fey aus dem Set. Oblaca entitanden , weil ‘man die Oblaten in dec Kinde guerft Gladen geuannt geben migte. Willa e6 ift wohl genig, bap eB an phase, Breit, Lotus, und mit denfelben auch gu fladh gebiret,” wobin aud bes Rat. Placenta getedynet werden mug. Jn ben Monkerifen Oloffen with Placenta burg Fladan vel Preitinga erflaret. QuEéwed. end Qual, Aft dat breit, fing, G, Plast, Dare wad sled, Sla 132 Ob tek Wend. Blodo, Bloto, Goth, umd bad Mieterh, Aree, fdugig, wnfsithis, gue swerten Bedeutung diefes Bortes ge- bite, meig i6 nigt; 6. unflars. Bee Sladentrieg, des inf. in bet Gelgihte bes xbten Sabrgunderts , cine faeratatte Benennung de8 Srieses, 4M welder fig 1542 Churfirft Gohann Friedvig von Eadsfon tunb Serjeg Morig, wegen des Sifted Wuryen, geaen einander tijeten weit bie Tenpyen, ais fie am Genuabente ver Oftern dur Bermittetung be Gandgraten von Heen wieter aus ein: anter gingen, iiteral mit Ofterflaven befgentet wutten, Bie Sledee, plur. die—n, eine fammidste, Gin and wisder lanfente wer in bem Solje, Gefteine w. ff. im Oberbentigen und ben gemeinen ‘Hiundarten , m0 €8 aug woll Siafer fantet, G. bas folgende und Slartera, Gu einige Gegenbden itd bas Blugloc der ienen ber SLadep cher dab Fladerfod) genamnt; ermine ang von flartern. Dater dae Slatersiteer, els. Gitter vor ben Flualicpeen, welded die Bienen gar herauty aber nichts tembed Sinein Lipt, Des Gladerbols, des—es, plur. inut, gine Oberdeuthoe Bee ennung def maferigen Solyes, umd Gefonderé de6 Solges Det Masholverbaumes, welder in diefer Tundact aad wohl dee Slaver ober dee ladder genanut wird. Gie haben alle dein. Tajelwert aus Sladernbols von Sanit gemacht, Ces. 27, 5- Beil diefes Golh viele flammigte adern bar, welge demtelben ein gewiifertes Anfeten geben, {0 feinet #6, dep e6 um bef widen diefe fsitlige Benenung von tem Zeitworte flareee erhalten Habe, welded in den gemeinen Sunbarten mebrmable fiaddern, fladern lautet ©. aber auch Sieder, die Miedertie Benennung de8 Hoblunders. Gu einigen Obecdeutigen Bude arten lautet diefes Bort Slafer und Slaferhols. Sladrvig, adj. et adv. Fladern, ¥, 4. Maier, gefemmte ober raufe bern Satend, in den gemelnen SRundarten, Sladeriges Gols, Malerboly, befonders bas fo geftaltete Holy des Trusdol> bers. Sem Berabaue i fladeriges, ober fladecidiees Gefteinte ein Hiftlges GeRein, welds Lege gu gewinnen if. G. glader ‘and taferig. Die Slage, plur. die—m, ein nur in ben gemetnen SMundere ty befonders Riederfagiens iblices Wort, 1) “Cine uiedrix sty fumpfige Gegend; im mittlern eet. Flachia, Fladra, Flaco, in ber Wicarbie Plaque, fmatitfeany, Flache. 6. Spring: flage. 2) Cine bide Regen oder Dounerwolte, weisye bald voriter fieger, 3) Sm Berghane, ein fetes Gefiein , weiges {icy aswifegen dese andern Gefteine gefeyet fat, und aud Slagge enannt mind. ‘Anm. Su her exften Webeutung gehiret dieles Wort gu fled, ©. dafielbe, in ber jmepten gu bem Zeitmorte fliegen, und én ber britten vermutitich am Sled, Sm Mieberf. ift glage iter icf nod eine jede Stage, Bie Slogge, plur. die—m. 1) Die gtofe Fahne oben an bers Malle ober auf dem Sintertelle eines Echifes, weltce fo wobl die Bilede delfen, der das Esl fiihret, als aie dir Nation, 41 welder e6 gehiret, au erfennen gilt. Die Slagge weben laffen, lieben laffen, auffteden, Bie Slagge ftreicyen, fie nieberafen. Die Admirals: Slagge u.f.f. 3) Sn engeret Dedertung werben auf den Seiegsfeiffen bielenigen abner, Wwelde die Goben Befeblshuber jum Beicen iter miirbe fiber, Slaggen genannt ; jum Unterfaicde von der Blagse auf bem Sins tectheile deé Sehiffes, womit alierley Seiden geacben werden. Der Wdmival fibret feine Blagge auf dem gropen Mate, dee ice admiral auf dem Gortmafte und ber Ecout by Rage auf dem Befans «afte, Rs um, 183 $la ‘Ane. Dlefed Wott , welged im Hollsnd. Viagshe, tm-Dan. Stagd, im Sdned. Flagea, im 9¢(tub. Flagg, im @nal. Flag, ‘und im Stel. Fioceo lautet, ift aud ber Micherf. smundart ent Hepner, ‘und fammet yon dem Beitwerte fliegen her, von bet fliegenben oder flaternden Beweging diefer |dififatnen. 6. tus Wimrel. Dee Haggen-Dfficier, vee—ey plur.ut nom. fing. in ber See: fabee, ein hober Beieblebater jut Gee, der eine legge su fs ten beredhtigt ft; Deraleiden der ebmifeal, SBice+ oder Centres Momiral, und der Eqout by ast find. 6. Slagee 2. Das Slaagenichiff, ves —es, plur. die—e, cin Sgif, wel: ed vor einem Rlaggen = Oficier- geflbrer wird. Die Slaagenftange , plur. die—m, dieienige Stange , am wel= Gee die Glagge befetiset if, weldhe gemeinislic auf etnem ge- feonigten Gielstopfe (idee, und ang der Slaggenftoc? genannt ‘itd, ‘*Die Habme, plur. vie—n, im den gemeinen Mtundarten , bes fonders Oberdentichlandes, der dimere Theil deb geiked an ‘Menicgen ad Chieren, arifcen den Mippen und ven Sdienteln, die Disnnung, Wamme, Hante; vermutblid wegen der ber feindigen Bewegung, in weleperviefer Theil bes Lees Duce bas Arhemboblew veriepet wird; G. Slamme wim, und Slane. “Bie Flake, plu. die—n, ein mur in einigen Ober - and Nieders erifgen Gegenden betanntes Bort, eine wrt FifGernege auf sréfern Geen ju beaeicnen,, melee Daieofe auch §lsFe» PAREE, Phloce geipregen werden. §ISF= oder Garnriicer, in det Suef. Fifdordnung, Daher faten, Sten, ober pAlstem, mit Glaten fifgen; Slater, ein gifsec, der mit Flaten inher; Slax Revey, PABResey, Das Flidven mit Flaiens der SlatEabn, der ‘Dajw nithige Kaba u. ff. Grill vermuthet, dap diefes ert an bem Satein, plaga gehéte, &. Plache, Shan team €6 aber aud ju flechtem teduen, von melgem Borte state ober Slate im Miederfie. ein teded Fleatmert” bereutet, fo dap 6 liber: ‘Raupt ein getridtes Gar beseidynen wiirde. Bee Slamaic, over Slambset, deo— eb, plur. die—e, 6. Scharrenignioier, Die Flame, piur, viemn, bev den Pferdedrsten, ein tleines ‘Suftrament vox Stahl mit joey ober dren angetten, den wPfer= den damit die der ju felasen, @s if vermutblieh aus Phle- botomum verfaimumelt; G. Sliete. Gun mittlern gat. if indef: fen deg Flammea eine gan} Bee Sldming, vee —ce, plur. inul, dee Slaminger, plur. ut ng. 6. dad folyente, amife, adj 2t adv. lanbrif, ans der roving Glandern fn ben Miederlanten.getiictig, in Glandern, nd in meiterer Be: Seutung, in dew wnftepen Miederlanten bli m. ff. bod nue fm den gemeinen SRundatten, beienders Ober= und Miederladi= fens; viledect, flzmet. Slémifdhe Pforten, Thorwege vor Git: ten, Sofen w. ff welde oben ofen und auf tenden Seiten mut anit feller verteben find. sin Pfenniar Slemifeh ift in Mie: Deriacfen 3 Pfermige;s cm Schitting Slimifd {ft dofetb—t 3 Gre: fepen ooer 6Ecpivinge LAbifeh, und ein Pfand SLimifd betrigt aoSehilinge Flimiid, ober 54 Eoaler. Das Slamileye Recht, in befonbres edhe, welibes den etedem aus Blandern und den Nicderlanden nad) Devticpland gejogenen Golonifien getafen vwarde, and En einigen Gegerden mod Lbiidh if. ine aKrt biefed Sieetes findet in ben brey Sawargbuspifven Fluren an Heringen, Goredach und Berge nod jent Statt, wo von den erbliden Bie term verebtihter Yerfonen, meld fn ibrem gehen ben dafelb(t Hiden Bixchgang wiht gehalien baken , bee britte Theil der Grundderefsaft aubeim Fike. . Kirhgang. Slam(dhe Glic ter, Gilter, anf melen dices Regt haftet, Der Sldminger, Sia 184 Derienige, welder Fltmifhe Gilter befiget; der Sléming, ein Stri Landes , der von Flamingern oder ehemabligen Niederliine bern bemodnet wird, ‘Anm. Disfes Wort ip ans bem ierertindttten, wo Vize- ming, Seanjif, Flamand , einen Glanbrer teveuret. Das te: flbmmte Geféledst bee Stemminge bat wicks fals dater feinen Rede men fo wo9l ald den tirforung. Ded in eivigen niebrigen Mmumd= atten 4. B. in Eehlefien lide Wort fami, file tropige mile), Amite aufeben, ein fimiftyes Gefidye, geviret tool mit mebretns Redgte am flennen alé Sterher, Der $lammant, ves— es, plur. die — ey &. Scharrenfdynaoler, Bie Slamine, plur. die—m, Diminut, das Skimmden, Oberd, ‘dag Glammiein, die entyiindete Gamnalung con Diimpfen an und ‘Uber einent brennenden Kérper, das mit Dinfien vermifeite gover, moenn €6 fic af6 ein Aiiffiger Rirper aufwiirts temest. 1. Cigent= Tid. Slammen werfen. Das Seuer bride in belle Slammen aus. “Jn vollen Slammen fteben, duraaus femme, Cewas dem Slammen aufopfeen, ¢€ vetorernen, Sn weiterer Bedene tung wird e6 fo wobf im Gingular als im intel, Befonders in ber eblen Gereibert,, fir ein brennendes Genet gedranat, Die ‘Slamme ergreift bas Gaus. 2. Bigilig. 1) Gin hober rad der Distw und Hines deg mur in der Devslgen Bibel, Die Slamme bat allt Baume angesiinder, Joel ty 19. 2) Eine beftige geidenteoafe, tefenbere der giebe, melge in allen Eyre: gen dure deb Bild deb Revers oder einer Slanitce ausgedructes witb. {eine evite Slamme niche wieder aufwaden wenn fie diefelbe mod durd) rtennclicieit reigen? rife. in ebles Gers fans war von edlen Slammen bres: net, Cron, Sliebe aues, was deiner Slamme trabrung gibt. 3) Die Slamme des Briegee, befen veryebrende anb verwifenbe @igen= faaft, 4) SBev den Iégern, die votbe Haut iter and an ben Mugen det euerbibne , Bittbagne wf. f. 5) Bin Slamniden ey, im Bergdaut, eine geringe Spat von Grp in einem Senge. ‘tum, Slawme, Rat. Hlansina, €ngl. Flame, ®ehen. Pla- men, Stal. Vaanpa, im dterb. etebem Blas, Blasma, tm ‘Angels. Blacth , im ieberfigy. nods jegt Dlaf, féeinet biefer Met des Geners um det gitternden Bewegnng willen ertBeilet jx feyn, tn weleger die Blamimen unfern tagen fat beRinbig extéeis nen « tnd afgain iff e6.00n fieben, fliegen, flactern, §lagge, fliefien , flacterm x. ff. amb tem Grieg. GAoz, lof ducey ben Eudlant anteridieden. Sm mittlern Cat. Gedeuten Flamen, Flammula, vermuthlig iim eben dieier fotternben Bewegung wien, cine Gatne, Slagge, snd im agelt. if Fleam die Glug und ein Flatling, Gu einigen Dberdeuttgen Gegenden {ft ef tom minnlicgen Selleste Ublie, dee Slamm, Das Slammeijin, deo— 9, plur. ut nom. ling. bep den Tif: fern, cin Gifen, weltes mit fubtiten Sliedern und Sejimien augefeilet it, und in den Flarmenfiog gelGtaubet wird, Leifen Dammit gu flammen oder anéguerten. Slammen, verb. reg. weices in doppelter Gattung ibtig if. 1, U6 ein Teurrum, mit bem Siiféworte haben, Flacwen swerfen, mit Glaramen brennen, in Gefialt eiuer Glamme feud: ten. ‘Bieferm ols flamme, gibt cine fate Flanime, Dae Riche flamme su febe. ain flammendes Seuer. Sdhtunde lamme, aml. Bie anden Simmel lame der goldeneCrident, chend, 2. 16 etn Ycrivum, 1) Init einem Rlammenfener brennen ine Sriitjorme durch angesiinderes Xeishols flammen. S. Uueflammen. Gerupfre Ginfe jtammen, fenaen, imHDrerd. wo Diefed Wctivum aud Ammen lantet, Die Gaure femmes, 9 185 Sla Yeo den Maungitbern, ten darauf getregenen alg titer elven Konlfeuer cinsieken taffen. 2) Die Gefalt cines Fiemme t= theilen. 3euge, feidene Grriimpfe fammen, wafer. Ges flammter 3eug. ine geflammre Saute, welde mit teaufen ben Fleminen antigen Reifen veriehen iff. eine Reifte flam- ‘men, ober flammiren , ben ben Bifbler , fe mit fammmenioae igen Serben verfeben, G. Slammeifen und Slammenftod. 3) Ganell verbreiten, in der bahern Eapteibart, we flamme Anvethung der grofle Sabbath dee Dundes, Slept. So blitber menightens des Gimmels reine Jugend, ‘he Yntlig lender Lied» und ibre Baie flame Tugend» Belfe. Die Slammenblume, plur. die—n, bev den nevern Edheifte feller det Hangenteignes , eine weginifge PRange; Phlox L. Das Slammenfeaec, dee— s, plur. von einem folgen an wel: rein Otten Sefindlidien Feuer, ut vom. fing. ein flammendes, D. i, Flammen gebendes Gener; gum Unterigiede von dem Gliibjener, Dic Slammennabt, plur. die— wagre, bey ben Tuhterianen, eine abt ober rt gu naben,, ba der Baden fo gezonen itd, af ex im Rex eine Glamnae bilder; dee Slammentti Die Slammencache, over Slammrucbe, plur. die—w, bey ben Wiftblern, eine fange mit Setben verlebene Leife, andere geflammte Seiften darnach gu bitden, Bie Slammenfiale, plur. diem, eine verungliitte fier: fenung bes Grieg. Pyramide, wegen einiger Hbullgteit mit eiuer Glamme, wofiit anbevc mit maebrerm Gite das Bort Srigfcule cingefibret baben. Ber Slammenkeoar , des—en, plur. die —em, eine poetifge Wenennung des Euvido,, weide {Gon bey dem Logau vortomme. Bee §limmenftich, ves—es, plur. die—e, ©. Slammen: nab. ‘Dex Slammenfod!, oder Slammftoc, des—es, plur. die— ftSdte. 1) Gin boher Stod det Tifaler, iw welgen bas Flamm= cifen Seftraudet wird, wenn geiften geflammet werden foller. 2) Bep den SAlifern, cin wWerkjeug, woriber alerien @itter= wert moarm getogen mird. Der Slammenficom , des—eo, plur. die—Rrdme in fens Tiger Grom, in ber dihtertigen Seoteibart. Ga! weldhe Slammenstréme (&)o6 die Syder ‘Rach feivem Reben! Raml, Das Sammgeseug, ves—es, plur. inul fey ben itgler ‘bab firmmttige Berfyeng, vermittel(t defen bas Solywert ge: fammet wird. Slammidht, — er, —Rey adj. ct adv. deo Glammen ber Gee flalt nag abulidh. Slammichee 3enge. gewaferte Zetge, Beuse, welde einen den Fiammen aduligen lang haben. Slammiven, verb. reg. 26. welds in gemeinen Qeben fir bad thitige flammen liGlic ift, G. dalfelbe. Pee Hlammicofen , de2—e, plur. die— Sten, derienige Ort ‘in einem Reverberit fen, wohin die Flamme des Solsfeners sleite: wird, Die Flammenibe, dex $lammfod, . Sammenrurhe wd Slammenftoc. per Sanell, vee—es, plur. von medcem arter und Quan tititen, die—e, cin leidted wolkines Gewebe, meldes nah Art eines Cuches angeleset wird, aber nidgt einmabl helbe Waite Betomme, ein nnvettomnined Lug. Daher der Slanelorucery ‘der dem Flanelle mit Hilfe fayfemer Platten allerlen fardige Figueen gilt; die Slanelloruderey, der Ort, wo folded ge féievers dex Slanelimacher, cin Tadmacer, der fi auf Dab WBeben bed Blaveles ieget, Gea Aydheeftidy unde Weghe> Gla 186 wyfer in atlerley Ropenfthop , Rojtod 1527, beifit der lane Sluwel, ‘Ann, Diees Wort, welees im Eng. Flanwel, und imDAn, Slanel (antet, if ous dem Grang.Flanelle entiesnet, rs mitt: tern Gat. fommt Flamineum nnd Flaneha vox einem apalicien twellenen Benete ver Bie Slanke, plus. die—m, die Eeite eines Chieres oder Dén- 8, Defonders in folgenden Gallen. 1) DieGelten bes Baudyes an vierffigen Rhleren; die Diinwnng, und bey den Sayers die Slibme. Duber dav Slantenfhlagen, eine gewaltfome Bewegung in den Seiten bet Vblere, weldye gemneiniglisy ein Borbette des maken Codes derfelben ik. 2) Gu dem Srieges= awelen, die Geitenpicge eines Danfens Goldaren. Wie Slanten Sedecren, Wem Geinde in die Slane fallen. Die rede Slanke ftiiate fid) am einem Berge. 3) Sm Fefungsbane i bie Slanke eines Botiwerted die Liniey welde die Fafe ved Rollweetes mit ber Courtine verbinder; Die Gteeidinie, 4) In dee wapentung, die Seite cinet endeens Sreajes. 5) Sm Rieder. wo ies Wort aug $lunte fantet, ein Gligel, Bitsy baher bie nterarme in biefer SHrunbatt aud Slanten eber Sluns tens Seifen. ‘inn. ngencitet wir diefes Bort, menigiiené in den brey amittelQen edeatungen , aué dent Granj. Flanque zaticbuet har ben, {0 if e8 boc ein urfpringlig Deutibes wort, welded buts tem voran gefegten Blafelaut aus dem fon bey bern Deaban Mens a8 befinblicen Lancha, die Geite, gebittet werden. Sm Ries betf, tedeuter Lanke nod jegt die Seite, befonders tie Seite bet Bauges. ier §lanten, des—s, plur. ut nom. fing. in ben wiebrigen Spresarten, ein gtofed Stile abgetenittenen Beotes » Bele feb uf. f. Sm Sewed, if Flings cin Eri, Flank ein srofed abgetgnittencs Gtiie, eles aud des Qélind. Flycke Yebeutet, Flenga Sebentet imeaned. féylagen, und (ange ime Din. fegnelben, Sldnge aber einen Gapnitt oder Hick. Sieve Slarden. Stantiven , verb. reg. neutr. mit bem Salfewerte Sabem, im gemeinen Seber , Berm fceifen, barb nach ber einen, bald wad ‘ber anbern Geite su fteifen oder eifen; aus dem Gans. flan- quer. $m Dinifgen if $latte bin und ger fpwarmen, Siege Slacern. Slannen, &. Stensen, *Der Slavden, dee— 6, plur. ut now. fing, ein Riedectiats feed bey ben Sehiffern ibliges Wort, cin ropes breites tie gu beeleqnen. in Slarden wie, ein groped Stiie ie in det Gee. in Slarden Spek, Dror u. ff. Ricdert. Slareeny Slaree und Sliree, weldes aud einen breiten ungefgicren Sepnitt oder ied, eine breite arke w. ff. Beventet. Die Hlétehe, plur. die— a, Diminut. das Saledchen, Oberd. ‘$tefehtein, ein jebes Geta mit einer engen Dindung , welde Gefiatt und Grofie e& ane Saber, eder ané rekber Waterie #6 aud beftehen mag, obgleid dafelte in manden Zale andere Rabmen betommt. 1, Cigentlic. wine Slaithe mie Wein, mit Waller, mit Bier. Eine Hhifathe, Diesflatthey Wein» flafte, Dincenflathe, Palverilatce u.f.f. Mn den Blafeen Widfen fff die Slaiche cin bobier abgetingter Kegel, melder die Stelle der Kugel in ben genstntigen Bindbilcofen verteitt. ‘2. Sn weitere ind figilider Bedeutung. 1) wn Sem Glafden- ige dae Gedinfe, worin die Ecbeiben befndlich fd. 2} Bey verfcbiedenen etallarbeitera , der Okabmen, ber Ben Gertfand fort balt; ©. Sormflatte. 3) Bn denSaraen Gnd die Stafebet der Sléfdhdhen diejenigem Srdpfe, weldge fle pen vielem sder ‘angefnnbem gutter tefomzaen, ms anti, 187 Slo ‘nm, Diefes Wort lautet in den Menlertigen Glee Vifun, im Din. §laste, im Swed. Flaska, im Engl, Fark, ims ebhn, Flasza, tm 260m, Flaffe, im Ungar. Palasek, im3tal. Eiafco, im Gpan, Flafcon, im mittlern Set, Flafea, Flaco, Flaxa, Fada, iim Mngelf, Flaxe, itn Wallis, Flacced, im Gran, Flas- queund Flacon, bep dent Hefpgius @racew, Bes Hafthenbice, vee—es, plur. int. auf BlalGen, b. f Bonteilen gesegenes Bier ; Boureitien- Bier. Bie Safedenbien, plor. die—en, eine rt Bienen, welde die Geftalt einer tevelfiemtgen Glade Gaten ; die Wannas Dirne. Die Sldfchenbicfe, plur. die—m, eine Art Windbidhfen, wo ‘die Quit nicht in eine Kugel, fondern in eine fegelfermige Flalge gepunipet wird, Die Slitercnbseffe, plur. die—m, fey den Birftenbintern, Diejenigen Bii(ten, wo Die Worfen feitwarts ous einander yee ben, und in einen Drabt eiugebreder find, Bas Slifebencifen, dee—e, plur. ut nom. fing. bey ten Gteinfipeifern, ein Gifen, auf welges ter Quadeant mit dein Yteine befeftiget witd. Bao Sldfedenfurtce, des—s, plur. ut nom. Ging. eft Gute ter, d, Bebiltulp , Getvint in lafsen borin auf ber seite amit (6 ju figren ; eim Slafehenteller , Daniidy und SGwedify Flaskefoder. per Hl fchenkillee , dee—¢, plur. ut nom. fag. 1) eine ‘Mbtbeituny in einem Seller, in melden dag auf Flategen gejoe ‘gene Getvint vermabret witb; ver Boureillen = Reller , jint AUaterfétede von bem Saftelter. 2) &, bad vorige. Bee §lifeventorb, des—es, plur. die—FSrbe, ein Korb mit Fihern, Fletcher darin su sragen, Der Slifchentiirdif, des — fee, plur. die — ffe, etnesert mers Tauifder Sicbife mit grofen langen bolyigen Griigten , mwelde wegen ibrer itterteit widt gegetien , fonder ausgehilet und ftatt ber glatipen und anderee GefShe gebrausst werden ; Cucur- Dita lagenaria, Jonas: Biirbif, Frans, Calebafle, “Snweiter tet Bedeutung werden oft alle tegelfbemige und mnie efvem lane ‘seu Halle verfebene Siicbife Stafspentiivbiffe genannt, Pex Glafchencahm » dee—eo, plur. die—e, ober ber Slae fdrencabmen, dee—s, plur. ut nom. fing, Det Sabmen an inex Formplalge, G. Sormfatihe. Dee Slafcrenfac, ves— eo, pur, die—fuee, cin Gad vow Binfen oder Balk mit Fidern, Flalchen darin yu tragen, Bie Fldfenfbeaube, plur. die—n, die Sdrarbe an einer Flaige, defouders bie Miindung derfelien gu verftopfen, Wer Sldfeensug, des—es, plur, die—siige, ein Hebegeng, welded aus suey Slafthen mit veridiedenen Saeiten ober Role len tejtetet; cin Bloben , in einigen Dterdenthgen Gegeaden in Krug, 3ugwinde , im Riederfadien cin Zifeblod. os FAfchinétt, deo—eo, plur. die— e, die fleinfte Ut gtb- ten in bee Mufit, welée sey Oetaven Heber geht, afé ein Gore ett, und eine Quarte biter als die Discantiite. — Gugleigens in Reale in den Degen, welges den Klang diefer Glte bat. us dem Beanp. Flageolet , wag weleyem ef ancy guneiten Slafchelere inutet. Bex Sidjchnec, deo—s, plu. ut nom. fing, ein Gandwertet, welder Blederne Baten verfertiget. in einigen Orten Find fle amit ten Blempeneen und Beten(hlagern einerley; an aire bern aber, 4. 5B. au Bien, Dangig und Hesensbury » find fe ‘yon ifuen neg vectGieden, umd gerfertigen algbann Slop reife ober (domarye Flafcoen von leh, befouderé geidftaigen flit die Golbaten, $la 188 Dic Glafer, plur. bien, eine amber fm Golye ober Stein, G. Slader. Wind die bunten Giguren an den Deceln der WBE= Bier, werden bey den Bugbindern Stalern geuannt, Ree Hlafer, deo — o, plur, die—, die masholber, ©, Sladerbors. Slaferig, adj. et adv. weldges in einigen Gegenten fiir faderig, Gig if, G. bielee Wort. Gn einem entgegen gefegten Werfonte Gerentet flaferig oder laferiche im Bergbaue feft, bart , und twicd afédonm von bem Gefteine gebraucst » wen eb FOO 4H ‘seminnen if; vieleegt weil e8 alsdann mit aberu wom einer bite tera Rafe Burdyasen if. wee Slath, Bierlicteit, Neinlidtelt, Pug, 6. unflath. + Die Slaifebe, plur. die—w, in den niediigen Mhumdarten, ein breiter, Diiunet Kbrper von betratlider Grohe, ein groper Glue den, @efonderd in ver Qandveieehfdaft , runde eine halbe Ce bobe Hanfen seu auf einer gemayeten Wiele , welde ben tern Seumacyen aué den Betterhaufen gemagt , wnb hernady, wens dad Sheu troden ifty in Edober gulammen geteagen werden Sehoberfledte, Schsberffartchen, beisidnen. nm, Dieled Bort ik durd ven vorgefegten Wialeteut aud Derm mech im Hod. iblihen fan gebitder, S. dafelbe. Bie ns gelfagfen iegten fatt fein b'voran, hleow, hliw. ‘*Gleuen, verb. res. a2. welded une in den geminen Sundae ten ib 1, wo ed im QBofer Diced him und Her Drwegen ab: fpiilen, und in weitecer Bedeutung auch woth welden bedenter, Bie Welty flancm, fie inp telten Waller abpifen, wm die Lange und Geife heraud gx Sringen ; im Oberd. und OherlFay. leiden, iad fleuen, 6, Yoflanen. Die gepocheen ese Raver, tne Bershave r fie walgen, burs plefendes wuler das aude bee ven faelden, Sle 199 ‘inm, Gaon tn berniatian it fleuwin watien. Smstiebert. edenter figen bie Bieler wiffern, und flojen liefen nal. to low, im Helland, vloyen, flifen; woraus erhellet» bap ble- feb Bort mit fieden , fluere, fliefen, und hunbert anders Mees Getstedtes genau vermanbt if. au Bend, if plawik sleicfalls wafden, rnd im Bobin. plawie im (guotmmne, pas Hiufak, deo— fies, plur. die— faffer, tm wecgbaue, Ne ‘ier, worin Be gewatgenen Erge atgefpiler werden, &- Hh flauias. er Flaum, vee—es, plur, inut ein Collectioum » Flawonlre deen gu Fejelepnen, melded im Sandel und Bande UBlig if. Te andifdger Slaum, Yslindifee Glaumfidern. G. SLaumfeder. Die Slaume, S. Pflaume. = Die Slaumen, Ging. ioul. ein nut tm germeinen eben , tele ‘ere iederfadhjend, lies Wort , bas robe, nod nigt auéae: laffene Nicrenfett ber Saneine, ingleiden do6 rote Seymatsfest an Ginfen , Siguern und Gifgen su beyeldnen, ‘hmm, Gis Rieder. lautetbiefes WBort Slomen , mo ¢é eber and BGfeappen Gedeuter. Gn eben Diefer Mundart if loom ttiibe, fldmen tiife machen ,"ingleigen die Bilce abteruypen, und affiémen bag Gett ab(éipfen. Sm mittfern gat. i Flu- ma, und in bet Plcatdie nog ieQt Flume, einedide triibe Seu: tigtit, phlegma. Die Slaumflder , plur. die-—m, die fexdteften wid weidfter Gebern unten am Bausge des gahmnen (o wohl alé wilden ehie gels, die SrauBfedern, Nieder!, Dunes auchevodl aié ein Gol> Tectivum, der Slum, Daé Ratein, Pluma if genau barit vets avandt » nad Dellen Suter Nattere Tunbdarten diefes Wort ane swobl Pflaum fepreiten und fpreden. Gum Miederf, und sol. if Slaumenftreicher ein Gameiater. + Der Slaufeh, vee —eo, plur. die—e, in denniedrigen Mund: atten, ein Biel gufammen Hangender Bole » Heare in Staulh Wolle, Jaare. Mieder{. SMiis, Suid. S. Star dhe, Sties und Beflifepen. + Die Slaufe, phir. die—n, im ten gemeinen Epeegatten, fale {Ge Borfpiegelangen, leere uetidte, Cdicmen x, 8, Mache mit Feine Slaufen, teine leren Goeipiegetangen, Dann wollten wir sehen and fmanfen, Daum machte Fein Amemann uns Slavfen, Chicane, Daber ver Slanfenmader. Der Flaurcog, dee—eo, plur. die— ersge, im Bergbaney cin Treg, én welepem dab gepodte Exp Duce Das dariber iehente Bate gewaiden, d. i. von den Unteinigteiten gefieden witd, Die Slécbfe , G. Slashfe. Bie Slide, plur. oie—n, Diminut, das Slechechen, Dberd. Sledhetein , von bem folgenden Seitworte flecheen. 1. Gondemveureo fledhteny verfdiedene Dinge am tesedneny wwelge fig fone! ausbreiten, 1) Gin mit Enrsiinduns verbundenes Gefanwike auf det Haut , welees immer rociter um fh sre, wud sit Fleinen Btisden verbunden ift, welde die Gaut anfeefen wed amgieid) madien; Herpes, Lichen, Impetigo, cin Gcflecot, GSeywinde, weit eb ih in der Getawindigteir ansbrcitet, Schwindfledhte , das dittermahl, die Vergehe. Die eins fache Sleshee cder dirfenfledste, dae cicfensefiedse, wenn ‘BMlattern bad Uufehen and die Grépe bet Hirfentimner aden wud epm Muffpringen cin meblige’ Belen suriid lafen. Die tebe Ddige oder um iy feeffende Slechte, welde ticf iw die ent et fife, und oft frebgactig wird. Gen der exftern art if ang ber troctee Grind bey bem Rindoiebe, welder sleidfaus dae Be- ache, ingleigen der Bitrer genannt wird. 2) Gine Set Mile Yen , welde bie Srage verurfagen, und aug Edywinden ge unt werden, Siso Scabici L. gud wegen ber ansiretenbee " 191 Ble und auifecenden Gigen(tae der Bued Died Srlect verurfadten Grantveit, 3) Cine wrt bes wftermooies, (Algae L.) fey mel em die weitlicpen splatben in Geftat eines sRebtes auf die BIst= tex goicevet find 5 Lichen L. ©. $érbefledyte , sichfledye, Steinfledee, Pedfedyte, Cangenfledter esundefledrte u.. f. Gutweder wesen ciniger gmligteit mit dex augerligen Geftalt ‘ter Seautheit Dieles Nasmens , ober anh well diefes Doos fic siridfate (duettansbeeiter, IL, Won deus Aetivo, allerien geffoctenc, ober guiamnen ge foatene Dinge, Die Slechre Gjutsmmen gelodtene Seare) ‘aujidien. Qi bet GandmirthfGatr it die Slechee ober Wagen= fleshte ein ou8 Nutfen geflectener ferediger Korb, welder auf einen Bauer otce Wifimagen gefent wird, und an mandgen Dt= tin aug cine Benne, Brage oder Zeine beift; ©. diele Were tet, ine Bifefledee , cine Hide, die Kale deraaf gu trod wuen, Sui Dlefer Bedeutung fommen auch im mittlern gateine Flea, Flexa unb Pleéta vot, SMéchicn, verb. ixreg. id fledhee, Du fli cen u. ff. Superh id floches Gonjunct. id Achre5 geflocytens welded tn Doppelter Gating ablig if, 1, *al6 cin Geurram, den Det fuel! vevandern, fg ausbeeis ten 5 in welder im Soapdeutisen vetalteten Bedeutung e6 nod im Siederfiepifpen Wolig ift, wo fledhten geben aud Davo gehen , entpicden bedeutet, — Sortfledhtem {ft nod in einigen Poerdeutfjen Gegenden uum fi greifeny anfteden, vow Keane feiten. G. Sledyte t. 11. 16 ein Acrioum » gwep oder mebe bieylame Dinge tn tinander felingen. 1) Eigentfig. Die Zaare fledeen. in fridence Band in die Saare fledren, Weidene Rurhen sue fammen fledte. Die Rebew um die Baume fledten, seinen mifferdater auf dav ath fledyten, Gnglelden auf folce tet Rerwor bringen, Beainge fledren. inen Rorb, einen 3eun Hednen. Decen aus Daft fledwen. Gelodyene Rérbe. ei new Sopf fledyten. 2) Figiitlid. ic in fremde flechen, mifgen, mengen. Bein Briegsmann flchtet (Ridt) fic in ambel dex Wabrung, Tim. 2, 4. So fle entfloben find dem Unflath der Wels — werden aberswiederum indiex felbigen gefoctten, 2 Mpett. 2, 20. ‘unm, Dieles Beitwort lautet in ber ehatigen Bedeutung im Micder{, fledheen, bey dem Ottfried fichean, im Din. flercey int Seed. eta, im allt. plega, im Yat. pledere und plic tm Grieg, Aes, Jn nog weiterm Merjiaude it eckta ian |qwcdifiien hin und Ger Lewegen ; worens jusleid ertedet, af bieles Wort gu fliehem, flarcern, flactern fleben, fliegen, fury au bem grofien Gefélecte Derjenigen apirter getiéret » de rine Bewegung sejeidnen y deren Gefondere et durd die jez besmadligen Endfotben beyeicuet wird. Daé Frans. plier, biegen, gebiret gleisfalé hierber. — Die gente und deitte Petfon deb rafentis (ole frevlidh Du flicheefty ex Aide beifen; allen ber Boditiong (Gt Das te germ sus, du lid, ex Pict, welded aud den Qeitwirtern diudheen, fedyren uw. f, f. aviderfabret, Sie Hlédovfebicne, plur. die—m, breite, Ditmne Sehienen, wors ‘aus die Siebe geflogten merben, pie Glédorweide, plur. die —m, ein Rabe, melden an elni- ‘ges Orten aud Bie Bandweide,, Salix viminalis 1. feet, weit fe au allerien Glecptwect febe biewliey ft; S. Bandsoeide, Das Slédyrotct, des—es, plur. inuf, gefoditene wréeit, afer: ‘ey sus Suthen u. ff. geflochtene Dinge ; im Wieder’. Slate, ugh, Fleak, Swed. Flak. Sle 192 Der He, dee — es, plur. die —e, Diminut, das Slecthem, Dherd. dav Sledtlein} ein Wort, weldes in einer boppelten Ber eutung bli ig, 1, Gin unkeftimmter, geminislig teiner Seheit ber Crd sie, ber Ping y die Steve, im ber gemeinéh und verteanligen Sprespart ber Hocpdeutfgen. 1) Gin fleiner helt ber Crd fide. Gin Stect Landes. win Steet Ucter. win Slee Wier fen, Mr bat einen aifebntiden Slee Waldes gefhente be: fommen, &6 iff mod) ein gueer Sled bin, @in Gras feed ‘Bein Ort war ‘mehr angenehm, Bein Slect sur Weide mefe bequem, oft. Spridh, wenn der Junter felbfefeim Feld beftellen PSmncw, Ob er uns wobl ein Slecdben Aeter gSnnte, Willem. 2) Die Grete, cin beptnnmter Zheil Des Renmes. Siew anf diee fem Sledte tag ev, Gabe id) den eechten Sle gerroffen! Gee mix niche vom Slecte. Gib mur deaSAhEps Seraus, ¢ gehich vide vom Slee, Noft, Sie fdweigtumd gedbe geteofk. a, ha, nun livgces bobl, Yun wird der vedhte Sled balb Fommen, Gell. feebrotigs, to det Gcbay Lag, Mit allen dew (e>Snen sinishe fen Fommen wir nidyt vor Slecee, 2, Gin Stile efnet Gangen; auc nu in der vertrantlcgen end gemeinen Gprecpart. 1) Gin atgerffenes ober atge(snittenes Gti Beug, Leder u. ff. cin Rappen jin den gemeinen SDtund« atten cud cin Slicten. inen Slect anffenens aif ten yertifer ‘nen Chel eines Seldes oder eines Gaudet, Den Sle" nebew das Lod fenen. Slecte auf die Sdvube fenen, &. SeReten und $ledein, Sa welder Bedeutung in der niedrigew Dyundart ber Melfuer ber Plural and Slecterleuter. Die Stlide Wiudde ledery woraus die Gxbufter die MOfige gufarnmen fegeny Geifen bev inen sleidfalls Slecte, ingleiden Béder. Raum hatte nod deo Gdyneiders Sand Dem Uffen ein erflitt Gewand ‘Don bunten Slecten umgebangen , Gell. 2) Gin abgefgnittenes Sti Seuged gu einem gewiffen Gee brauge, ingleigen verigiedene folden Gtiiten dbullee Theite ber Gieidung, Eefonbers im Oberdestigen. in Sanbenfed, ein Stile Zeuges gu einer Houde, in Beuphed, . dees Wort, Jn wnb um Wimnberg fbret dle Sxpirye den Rahmen bes Steces und an andern Dterbeuthgen Drten beé Vorfledes, in Spigenfled, eine Spigen(Giirge. in Gausfled, eine Sansfaiitge 3) Etlide von den Gedirmen wud Einges rweiden ber Thiere, in ben Siisen und bep den Gleifgemn, ine Paftete vow Sledten, G, Sledfieder. ‘Anm, Gu der exjien Gaupthedeutang geboret icted Wert un- fereitig gu Slache mud fladh, MiedecK. Stak, — Gu eben diefer ‘Siundart if $laage » Sak uud Bet, ein Stile Landes, Plac, ‘Placke aber ein flages Etiit Landes. Gn ber gwenten Bedeus tung fautet e8 tm Hiebert. Slicte, Stak, Blac und Place, im Angelf. Flicce, Floh, im Engl. Flit(ch, Flaw, tm Balt, Filaw, im Bibm. Fleck, im Edwed. Flack anb Flik, alle im ber Bedeutung cines Layrens , eines Cries, Gm Miederl, find Plaggen platte, auegefiedene Kafer, Die swente Bedew tung if fi figlch me der erften verbindens aflein ba Micka in Gawed. und fleika ion elénd. fpatten , ‘tYeilen, bedeutet, fo fleet e6 babin, ob Sted? und Dad folgente Siccten, in ber Ber Dentung eines Stites, nist ein von Sleck » die Glide, Stelle, werfgictenes Bort it, wen fig mide erweifen laffet » dap Hicks, theilen , von Slee, ein Sti, abfammet, 6, Slicen, Stédeln,