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WAS KOSTET VOLLGAS? ab 19 500 Euro ab 13 500 Euro ab 25 000 Euro
WAS KOSTET VOLLGAS?
ab 19
500 Euro
ab 13 500 Euro
ab 25 000 Euro
Dieser Seat
lässt alle alt
aussehen!
Ein amerikanischer Traum
50 000 Euro
ab
In den Alpen
getestet

25 000 Euro Dieser Seat lässt alle alt aussehen! Ein amerikanischer Traum 50 000 Euro ab
3 2 38 Liebe Leser, wir starten mit Vollgas ins neue Jahr, und das dürfen
3 2 38 Liebe Leser, wir starten mit Vollgas ins neue Jahr, und das dürfen

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3 2 38 Liebe Leser, wir starten mit Vollgas ins neue Jahr, und das dürfen Sie

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3 2 38 Liebe Leser, wir starten mit Vollgas ins neue Jahr, und das dürfen Sie

3 2 38 Liebe Leser, wir starten mit Vollgas ins neue Jahr, und das dürfen Sie

Liebe Leser,

wir starten mit Vollgas ins neue Jahr, und das dürfen Sie gern wörtlich nehmen. Anhand von zehn aktuellen Modellen haben Redakteur Jan Horn und unser Messteam ermittelt, wie viel mo- derne Autos eigentlich verbrau- chen, wenn sie bis zum Anschlag gefahren werden.

Der Test ab Seite 22 ist allein durch die horrenden Ergebnisse mit bis zu 62,5 Litern höchst unterhaltsam. Gleichwohl zeigt er aber auch sehr informativ, wie schnell es ins Geld gehen kann, wenn man auf der Autobahn das Gaspedal mal eben durchtritt – und wie aberwitzig unrealistisch die Normverbräuche sind.

Unterhaltung und Information, das war für AUTO BILD noch nie ein Widerspruch, im Gegenteil. Seriöse Testergebnisse haben es verdient, so aufbereitet zu wer- den, dass sie gern gelesen werden. Dies zu kombinieren ist unser Auftrag – auch im Jahr 2014.

INHALT

kombinieren ist unser Auftrag – auch im Jahr 2014. INHALT Neuheiten Nachrichten Tests Reportagen www.autobild.de 7
kombinieren ist unser Auftrag – auch im Jahr 2014. INHALT Neuheiten Nachrichten Tests Reportagen www.autobild.de 7

Neuheiten

Nachrichten

Tests

Reportagen

im Jahr 2014. INHALT Neuheiten Nachrichten Tests Reportagen www.autobild.de 7 0 7 4 Autos in diesem
im Jahr 2014. INHALT Neuheiten Nachrichten Tests Reportagen www.autobild.de 7 0 7 4 Autos in diesem

www.autobild.de
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Neuheiten Nachrichten Tests Reportagen www.autobild.de 7 0 7 4 Autos in diesem Heft 22 2 2

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Autos in diesem Heft

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Meinung

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Ein Foto und seine Geschichte Schon gehört? Gibt’s da etwa Dosenfutter? Roller der Woche ‡
Ein Foto und seine Geschichte
Schon gehört?
Gibt’s da etwa Dosenfutter?
Roller der
Woche
‡ „Da müssen doch irgendwo noch Lachs-
häppchen sein! Na ja, zur Not nehme ich
auch ein paar Gummibärchen und ’nen
Bohnenkaffee, aber bitte mit Dosenmilch
machte sich das putzige Flauschibärchen
am Ford zu schaffen, kratzte an der Tür
und versuchte, auf die Pritsche zu klet-
tern. Hat aber nicht geklappt; also nichts
von Bärenmarke
Keine Ahnung, ob
mit Lachshäppchen. Derlei Verhalten
ist im Naturschutzgebiet Arctic National
Wildlife Refuge in den letzten 15 Jahren
nicht ungewöhnlich, seitdem das Eis als
natürlicher Lebensraum verschwindet.
dieser Eisbär aus Alaska derartige Wün-
sche geäußert hat. Aber was ganz sicher
überliefert ist, und da hat uns keiner ’nen
Bären aufgebunden: Eine halbe Stunde
Zitat der Woche
Oldies der Woche
Zahl der Woche

Impressum

Impressum bauteile nicht richtig be- festigt waren. Vielleicht nur Einzelfälle, aber von Peugeot war ich bislang
Impressum bauteile nicht richtig be- festigt waren. Vielleicht nur Einzelfälle, aber von Peugeot war ich bislang

bauteile nicht richtig be- festigt waren. Vielleicht nur Einzelfälle, aber von Peugeot war ich bislang eine we- sentlich bessere Qualität sowohl bei den Fahrzeugen als auch von der Werkstatt gewöhnt.

Der neue M3 und der 23 Kilogramm leichtere M4 treffen auf ihren Urahnen, den ersten M3 von 1986

Warum wollen die Designer dem geneigten Betrachter eigentlich suggerieren, dass die Nieren im Grill dreidi- mensionale Bauteile sind? Auf mich wirkt es, als sei dem Auto bei einer Voll-

Toyota verteidigt Platz eins, baut seinen Vor- sprung sogar noch aus. Auf dem geteilten zweiten Rang folgen Hyundai und – trotz Rost-Problemen – Mazda sowie Mercedes

Ich bin von der Qualität von Skoda enttäuscht. Nach mehreren Peugeot kaufte ich mir einen Yeti. Schon nach ein paar Kilometern rief der Unterfahrschutz ein Dröhnen hervor. Bei Kilo- meter 4500 kam ein Dröh- nen aus dem Heck – das Ab- schirmblech des Aufpuffs hatte sich verzogen. Starkes Klappern kommt auch von der Heckklappe, weil An-

Leserbrief der Woche Ich fahre einen Mercedes B-Klasse von 2013. Er weckt in mir den
Leserbrief der Woche
Ich fahre einen Mercedes
B-Klasse von 2013. Er weckt
in mir den Eindruck, dass
Autos zu kompliziert sind.
Am Lenkrad habe ich je
einen Hebel fürs Getriebe,
für Scheibenwischer und
Blinker und für den Tem-
pomaten, dazu die Paddels
zum manuellen Schalten.
Auch jetzt, nach 20 000 Ki-
lometern, passiert es mir
noch immer, dass ich statt
der
Scheibenwaschan-
lage den Tempomaten be-
diene oder blinke, statt
den Tempomaten hoch-
zustellen. Kürzlich hatte
ich einen Toyota Corolla
als Leihwagen. Hand-
schalter, kein Komfort au-
ßer Klimaanlage – Mann,
war das mal wieder schön.

bremsung etwas aus dem Gesicht gefallen.

Der M3/M4 ist der Traum- wagen des kleinen Mannes. Spätestens als Gebrauchter wird das Modell für viele er- schwinglich. Nüchtern be- trachtet ist es allerdings nur ein teures, übermotorisier- tes Mittelklasseauto.

,

Gute Arbeit kostet, so das Fazit zu insgesamt acht ge- testeten Betrieben. Das Autohaus Rohr in Schwet- zingen (Baden-Würt- temberg) gab sich über- haupt keine Blöße und bekam dafür ein Sehr gut

Mag sein, dass Mercedes zu den Gewinnern der Werk- statt-Tests gehört. Bei Er- satzteilen, Inspektionen und Stundenlöhnen kassieren die Stuttgarter aber richtig ab. Die große Inspektion an meinem C 180 Kompressor

richtig ab. Die große Inspektion an meinem C 180 Kompressor hat satte 800 Euro gekostet. Allein

hat satte 800 Euro gekostet. Allein für den Wechsel der Zündkerzen waren 140 Euro fällig, und für die obligato- rischen Kassenfüller wie Fett und Scheibenreiniger wur- den fast 50 Euro in Rech- nung gestellt. Ohne Rück- sprache wurden dann noch 35 Euro für den Austausch desReifenpannenset-Sprays berechnet.

Im Vergleich: Renault Captur TCe 120 EDC, Ford EcoSport 1.0 EcoBoost und Peugeot 2008 VTi 120

120 EDC, Ford EcoSport 1.0 EcoBoost und Peugeot 2008 VTi 120 Die Schnauze des Ford sieht

Die Schnauze des Ford sieht aus wie ein zusammenge- stauchtes Gesicht einer Mi- schung aus Faltenhund und Waller, der gegen eine Mau- er gelaufen oder mit voller Wucht gegen einen Felsen imRhein geschwommenist.

Warum bekommt der Peu- geot 2008 für das Platzange- bot hinten nur einen Punkt

von möglichen zehn? Das liest sich so, als könne hin- ten keiner sitzen.

zehn? Das liest sich so, als könne hin- ten keiner sitzen. im April. Das Cabrio folgt

im April. Das Cabrio folgt zwei Jahre später

Sie schreiben, dass die Mo- delle bei Sicherheit, Kom- fort und Qualität nachlegen müssten, weil von unten die kleineren Modelle Druck machten. Ich fahre seit sechs Monaten einen neuen 3er Touring – und kann nur so viel sagen: Das Auto fährt sich toll, doch die Qualität ist es sicher nicht, vor der ein 5er Angst haben muss. Das Auto mit einem Brutto- listenpreis von 55 000 Euro ist liebloser zusammenge- schustert als mancher Dacia. Wenn sich das nicht ändert, zeige ich BMW beim nächs- ten Auto die Rote Karte und gehe zu Audi, Daimler – oder doch zu Dacia.

Der schwedische Autobauer hat die Produktion des 13 Jahre alten 9-3 wieder hochgefahren. Das Auto wird zunächst nur mit Zwei- liter-Turbo ab 31 500 Euro angeboten

Anm. d. Redaktion: In der Tat ist insbesondere der Knieraum im 2008 extrem knapp – vor allem für einen SUV.

Bis zum Jahr 2020 werden von derzeit 7800 Auto- händlern nur 4500 übrig bleiben, so eine Studie der Unternehmensberatung PWC. Daimler und BMW bieten bereits Neuwagen über das Internet an

Samstags den Vertrieb ab 13 oder 14 Uhr nicht besetzt zu haben, geht heutzutage ein- fach nicht mehr, dafür sind die Arbeitszeiten zu flexibel geworden. Und wer nicht verkauft, wenn die Kunden auch Zeit haben, darf sich über Online-Vertriebswege nicht wundern.

„ Nicht sehen, n icht anfassen und nicht riechen: Ich würde mir nie ein Auto

„ Nicht sehen, n icht anfassen und nicht riechen: Ich würde mir nie ein Auto

Nicht sehen, nicht anfassen und nicht riechen: Ich würde mir nie ein Auto online kaufen.

„ Nicht sehen, n icht anfassen und nicht riechen: Ich würde mir nie ein Auto online

AUTO BILD Leser-Reporter Verdienen Sie Geld mit Ihrem Schnappschuss Wenn Sie ein Bild einschicken,
AUTO BILD Leser-Reporter
Verdienen Sie Geld mit Ihrem Schnappschuss
Wenn Sie ein Bild einschicken,

Ich finde es super, dass Saab wieder baut. Ich war und bin verliebter Saab-Fahrer (9-5/ 9-3 Cabrio). Nachdem ich meinen 9-5 Sportcombi an meine Schwester verkauft habe, musste ich feststellen, dass er viele Sachen besser konnte als mein jetziger Porsche Cayenne.

Im Juli 2016 rollt die kom- mende Generation der Münchener Oberklasse als Limousine zu den Händ- lern, die GT-Version schon

die kom- mende Generation der Münchener Oberklasse als Limousine zu den Händ- lern, die GT-Version schon

die kom- mende Generation der Münchener Oberklasse als Limousine zu den Händ- lern, die GT-Version schon
Vor 25 Jahren
Vor 25 Jahren

VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen

VW quetscht SUV in alle Lücken

VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie

VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie
VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie

VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie
VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie

VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie
VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie

VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie
VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie

VW quetscht SUV in alle Lücken Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen Sie

Wie VW sich die Zukunft des Autos vorstellt, lesen

Sie auf Seite 74

Fazit

Georg Kacher

Fazit Georg Kacher
lesen Sie auf Seite 74 Fazit Georg Kacher Strategie Da s VW Crossover- Puzzle nimmt Form

Strategie

Das VW Crossover- Puzzle nimmt Form an

Technik

Mehr Komfort, Sicherheit und Qualität

Motoren

Neue Dreizylinder, aber keine Hybridantriebe

Motoren Neue Dreizylinder, aber keine Hybridantriebe Fangen wir mal ganz klein an: Der neue Polo SUV

Fangen wir mal ganz klein an:

Der neue Polo SUV orientiert

sich innen wie außen am Tiguan. Damit bekommt auch die Klein- wagenklasse die neuen Infotain- ment-Bausteine mit noch besserer Smartphone-Anbindung und vielen zusätzlichen Assistenzsystemen. Das Cockpit wirkt im kleinen SUV erwachsener und hochwertiger als im normalen Polo, die Ausstat- tungsliste ist um ein gutes Drittel länger, neue Features wie die City- Notbremsfunktion und der adap- tive Tempomat verbessern die Si- cherheit. Zusätzlich zu den drei Ausstat- tungspaketen Trendline, Comfort- line und Highline könnte es den knuffigen SUV auch als sportliches R-Modell mit dem 220 PS starken Zweiliter-Motor geben – als Antwort auf den Juke Nismo RS (200 PS) und den Mini Countryman John Cooper Works (218 PS).

(200 PS) und den Mini Countryman John Cooper Works (218 PS). Die Lücke zwischen E-Up und
(200 PS) und den Mini Countryman John Cooper Works (218 PS). Die Lücke zwischen E-Up und

Die Lücke zwischen E-Up und E-Golf/Golf Plug-in-Hybrid bleibt bis auf Weiteres bestehen. Anders ausgedrückt: VW plant für den neu- en Polo und den Polo SUV keine alternativen Antriebe. Stattdessen ist Downsizing an- gesagt. Das betrifft den Hubraum und die Zahl der Zylinder. Neu in

der Polo-Palette ist ein aufgeladener Einliter-Dreizylinder mit 110 PS/

175 Nm. Darüber rangieren der 1.4

TSI mit 150 PS/250 Nm und der 1.8 TSI mit 185 PS/280 Nm. Das Dieselspektrum reicht vom 1,4-Liter-Dreizylinder mit 90 PS/

230 Nm und 105 PS/250 Nm bis

zum 2.0 TDI mit 150 PS/340 Nm und

184 PS/380 Nm. Natürlich lassen

sich fast alle Maschinen gegen Auf- preis mit dem flinken Siebengang- Direktschaltgetriebe kombinieren.

Die auf Wunsch erhältlichen „BlueMotion Technology“-Baustei- ne (Leichtlaufrei-

fen, längere Über- setzung und die optimierte Aerody- namik) verbessern zwar die Effizienz, doch der spar- samste 75-PS-Die- sel (82 g CO 2 /km) ist für den Polo SUV leider nicht vorgesehen.

In Südamerika baut VW ab 2015 den Taigun auf Basis des Up. Kommt der Wagen auch nach Deutschland? Das ist nicht geplant, doch wenn die Kunden den kleinen Crossover laut genug einfordern, dann könnte VW zügig liefern – allerdings ohne All- radantrieb, Assistenzsysteme oder Direktschaltgetriebe. Das alles und noch viel mehr bie-

tet der für 2016 avisierte Polo SUV, der eine eigenständige und unver- wechselbare Modellbezeichnung bekommen soll, die nicht mit T be- ginnt. Die Eckdaten: Preise ab knapp 20 000 Euro, ausschließlich als Vier- türer lieferbar, erster Auftritt als Concept Car wohl schon im März auf dem Genfer Salon. Seat und Skoda würden gern auf den Crossover-Zug aufspringen – das verspricht deutlich höhere Stückzahlen und entsprechende Kostenvorteile.

Auch Audi war ur- sprünglich an der neuen Polo-Platt- form interessiert, doch der SUV Q1 basiert aktuell auf der teureren Archi- tektur des Audi A3 – genauso wie der größere Q3. Das ver- stehe, wer will.

der teureren Archi- tektur des Audi A3 – genauso wie der größere Q3. Das ver- stehe,
der teureren Archi- tektur des Audi A3 – genauso wie der größere Q3. Das ver- stehe,

Nur einer kam durch

!

der teureren Archi- tektur des Audi A3 – genauso wie der größere Q3. Das ver- stehe,

Der kompakte Kombi zur A- Klasse Mercedes bringt Ende 2014 die Kombiversion des CLA auf

Der kompakte Kombi zur A- Klasse

Der kompakte Kombi zur A- Klasse Mercedes bringt Ende 2014 die Kombiversion des CLA auf den

Mercedes bringt Ende 2014 die Kombiversion des CLA auf den Markt. Wie schon die Limousine basiert auch der Shooting Brake auf der A-Klasse. Das Kofferraumvolumen

des Kombis soll trotz der flachen Heckscheibe auf rund 500 Li-

ter wachsen. Technisch wird er sich hingegen nicht von der

CLA Limousine unterscheiden. Der Basisdiesel mit 109 PS stammt aus der Kooperation mit Renault, die größeren Selbst-

zünder leisten 136 und 170 PS. Als Benziner werden der CLA

180

Shooting Brake (1,6 Liter, 122 PS), der CLA 200 (1,6 Liter,

156

PS) sowie der CLA 250 (zwei Liter, 211 PS) angeboten.

Top-Version ist der CLA 45 AMG mit einem aufgeladenen

Vierzylinder und 360 PS Leistung. Die Preise für den Kombi

dürften bei gut 30000 Euro beginnen.

Preise für den Kombi dürften bei gut 30000 Euro beginnen. UMFRA GE Woran denken Sie beim

Preise für den Kombi dürften bei gut 30000 Euro beginnen. UMFRA GE Woran denken Sie beim

UMFRA GE Woran denken Sie beim Anblick dieses Autos? www.autobild.de/go/umfrage
UMFRA
GE
Woran denken Sie beim
Anblick dieses Autos?
www.autobild.de/go/umfrage
Sie beim Anblick dieses Autos? www.autobild.de/go/umfrage Darum muss Günter Netzers Jaguar draußen ble iben Gute

Darum muss Günter Netzers

Jaguar draußen bleiben

Darum muss Günter Netzers Jaguar draußen ble iben Gute Woche Schlechte Woche e Kolumne Stromsperre Wer

Gute Woche

muss Günter Netzers Jaguar draußen ble iben Gute Woche Schlechte Woche e Kolumne Stromsperre Wer die

Schlechte Woche

e

Kolumne

Stromsperre

Wer die Zukunft spüren will, muss zahlen! VW-Händler ver- langen Geld für die Testfahrt im batterieelektrischen E-Up. 150 Euro, so gesteht ein Ver- käufer beschämt, müssten auf den Tisch des Hauses geblät- tert werden. Bei Vertragsunter- schrift würde die Summe ver- rechnet werden. Wie bitte? Ein anderer Händler will 34 Cent pro Kilometer, ein dritter 30 Cent, das aber erst nach ein paar Freikilometern. Und ein weiterer formuliert schwam- mig: Die erste Stunde sei gratis, danach kämen Kosten auf den Kunden zu. Ein Gewinn in dieser VW-Lotterie ist übrigens auch möglich: Wer Glück hat, darf umsonst einsteigen. Mit dieser uneinheitlichen Regelung verspielt VW eine Riesenchance: Die Neugierde der Deutschen auf die Elektro- mobilität ist groß. Und nichts zerstreut Skepsis und Beden- ken gegenüber der neuen Tech- nik so überzeugend wie eine elektrische Probefahrt. Für die Wolfsburger ist es jetzt Zeit, das Portemonnaie zu öff- nen. Die Zentrale sollte den Händlern kein Geld mehr für die kurzfristige Bereitstellung des E-Up in Rechnung stellen. Denn die sind in Versuchung, den Obolus auf den Interessen- ten abzuwälzen. Siehe oben. Und das ist Wasser auf die Müh- len der Verschwörungstheore- tiker, die glauben, hinter dieser Verkaufsverhinderungstaktik verberge sich der Versuch, dem E-Auto den Garaus zu machen.

In Kürze
In Kürze

VIDEOS WWW.AUTOBILD.DE WWW.AUTOBILD.DE Ruf nach Warnaufkleber Autos, deren Klimaanlagen mit dem umstrittenen Kältemit-
VIDEOS WWW.AUTOBILD.DE WWW.AUTOBILD.DE Ruf nach Warnaufkleber Autos, deren Klimaanlagen mit dem umstrittenen Kältemit-

VIDEOS

VIDEOS WWW.AUTOBILD.DE WWW.AUTOBILD.DE Ruf nach Warnaufkleber Autos, deren Klimaanlagen mit dem umstrittenen Kältemit-
VIDEOS WWW.AUTOBILD.DE WWW.AUTOBILD.DE Ruf nach Warnaufkleber Autos, deren Klimaanlagen mit dem umstrittenen Kältemit-
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WWW.AUTOBILD.DE

WWW.AUTOBILD.DE

Ruf nach Warnaufkleber

WWW.AUTOBILD.DE WWW.AUTOBILD.DE Ruf nach Warnaufkleber Autos, deren Klimaanlagen mit dem umstrittenen Kältemit-

Autos, deren Klimaanlagen mit dem umstrittenen Kältemit- tel R1234yf kühlen, sollten mit Warnaufklebern gekennzeichnet werden. Das fordern die Deut- sche Umwelthilfe (DUH) und der Berufsverband Feuerwehr e.V. in einer gemeinsamen Erklärung. Als Warnhinweis könnte dafürWWW.AUTOBILD.DE WWW.AUTOBILD.DE Ruf nach Warnaufkleber der im September 2012 von AU- TO BILD in Zusammenarbeit mit

der im September 2012 von AU- TO BILD in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Feuerwehr e.V. entwickelte Aufkleber die- nen, der wie eine Vignette an der Windschutzscheibe befestigt würde. DUH-Chef Jürgen Resch bezeichnete die Einführung des neuen Kältemittels als „größtes

Experiment in der Geschichte der Chemieindustrie“, weil sich R1234yf „in zahlreichen Tests als brandgefährlich erwiesen hat“. Die Öko-Organisation geht da- von aus, dass mittlerweile rund 90 000 Fahrzeuge in Deutschland das brennbare R1234yf in ihren Klimaanlagen nutzen.

dass mittlerweile rund 90 000 Fahrzeuge in Deutschland das brennbare R1234yf in ihren Klimaanlagen nutzen. ◊

dass mittlerweile rund 90 000 Fahrzeuge in Deutschland das brennbare R1234yf in ihren Klimaanlagen nutzen. ◊

In Kürze

dass mittlerweile rund 90 000 Fahrzeuge in Deutschland das brennbare R1234yf in ihren Klimaanlagen nutzen. ◊

dass mittlerweile rund 90 000 Fahrzeuge in Deutschland das brennbare R1234yf in ihren Klimaanlagen nutzen. ◊

Leute

Leute XXL-Panda fürs Grobe Fiat will künftig nur noch zwei Pkw-Modellreihen 500er und den Panda .

Leute XXL-Panda fürs Grobe Fiat will künftig nur noch zwei Pkw-Modellreihen 500er und den Panda .
Leute XXL-Panda fürs Grobe Fiat will künftig nur noch zwei Pkw-Modellreihen 500er und den Panda .

XXL-Panda fürs Grobe

Leute XXL-Panda fürs Grobe Fiat will künftig nur noch zwei Pkw-Modellreihen 500er und den Panda .

Fiat will künftig nur noch zwei

Pkw-Modellreihen

500er und den Panda . Beide Modelle sollen in unterschie dlichen Größen

anbieten: den in Europa der bieten als die
anbieten: den
in Europa
der
bieten als die

zu haben sein. Um vo n dem aktuellen

Boom kleiner SUV

profitieren zu kö nnen, planen die Italien er

einen XXL-Panda , der mit einer Länge von rund 4,20 Me- tern in etwa das Format eines Sko- da Yeti besitzt. Die Technik teilt sich der Fiat mit den

Schwestermodel-

len 500X und Jeep Jeepster. Durch sein e

kantige Form soll

große Panda aber m ehr Platz für bi s

zu fünf Passagiere

beiden Schwestermodelle. Als Antrieb sind neben dem be- kannten Zweizylinder-Benziner auch Dieselmotoren mit einer Leistung von bis zu 120 PS vorge- sehen. Allradantrieb soll es nicht geben. Das SUV kommt 2015 auf den Markt.

soll es nicht geben. Das SUV kommt 2015 auf den Markt. als Nachbarn“ keine Flüchtlinge „BMW

als Nachbarn“

keine Flüchtlinge

„BMW wollte

In Kürze

soll es nicht geben. Das SUV kommt 2015 auf den Markt. als Nachbarn“ keine Flüchtlinge „BMW

soll es nicht geben. Das SUV kommt 2015 auf den Markt. als Nachbarn“ keine Flüchtlinge „BMW
soll es nicht geben. Das SUV kommt 2015 auf den Markt. als Nachbarn“ keine Flüchtlinge „BMW
Fiat Ducato 150 MultiJet 17,9 Liter Downsizing, Zylinderabschal- tung, Leichtbau – die Tricks der Autohersteller
Fiat Ducato 150
MultiJet
17,9 Liter
Downsizing, Zylinderabschal-
tung, Leichtbau – die Tricks der
Autohersteller sind vielfältig, wenn
es darum geht, den Autos das
Trinken abzugewöhnen. Im Prinzip
funktioniert das ja auch. Wenn es
um den Verbrauch geht, sind mo-
derne Diesel-Kompakte mit einer
Vier vor dem Komma keine Selten-
heit mehr.
Allerdings: Die vermeintlich nied-
rigen Normwerte entstehen unter
idealen Bedingungen, auf einem
Prüfstand. Schneller als 120 km/h
wird hier nie gefahren. In der Praxis
sieht das schon mal anders aus. Je
näher das Gaspedal dem Boden-
blech kommt, desto unverschämter
werden die Verbräuche. Vor allem
natürlich auf der Autobahn jen-
seits aller Normwerte und Richt-
geschwindigkeiten. Hier müssen
Autos ungleich mehr gegen den
Luftwiderstand kämpfen. Spielen
anfangs noch Rollwiderstand und
das Wagengewicht die Hauptrolle,
muss der Wagen bei Vollgas in erster
Linie gegen die Luft ankommen.
Hinzu kommt: Mit jedem neuen
Modell legen die Hersteller nach.
Die Leistung nimmt zu, die maximal
mögliche Geschwindigkeit steigt.
Tempo 200 schaffen heutzutage be-
reits Kompakte mit mittlerer Moto-
risierung.
Die 300-km/h-Marke knacken so-
gar einige Oberklasse-Limousinen.
So wie der Jaguar XFR-S. Seine 550
PS aus einem Kompressormotor
müssen sogar künstlich gezügelt
werden – der XFR-S wird per Elek-
tronik auf 300 km/h Endgeschwin-
digkeit eingebremst. Laut Werk soll
dieser Bolide übrigens mit 11,6 Liter
Superbenzin pro 100 Kilometer zu-
frieden sein. Dabei kann sich jeder
vorstellen: Nie im Leben bleibt das
so bei Vollspeed.
Wir wollten also wissen: Wie viel
trinkt so ein Raubtier, wenn der Pelz
brennt? Wir haben es in diesem
Test ausprobiert. Vollgas hieß die
Devise, dann penibel
nachtanken
und rechnen: Wie viel Sprit verbrau-
chen die modernen Typen wirklich?
Zehn Modelle gingen mit uns auf
die linke Spur. Rechter Fuß runter
und ab dafür. Wie gierig der Jaguar
und die anderen Testwagen bei
Vollgas werden, lesen Sie auf den
nächsten Seiten.
Mazda 3
Skyactiv-G 165
22,2 Liter
VW Golf
1.4 TSI ACT
20,2 Liter
Jaguar XFR-S
62,5 Liter
VW Golf 2.0 TDI
Mercedes
14,6 Liter
G 500
62,3 Liter
Skoda Octavia
Combi 1.2 TSI
13,4 Liter
BMW X5 xDrive50i
Audi A8 3.0
TFSI Quattro
49,3 Liter
36,6 Liter
BMW M5 CP
62,0 Liter
So haben wir gemessen
Liter pro Dieser Jag macht selbst den Adel arm 100 km EU-Mix 14,9 62,5 Liter
Liter pro
Dieser Jag macht
selbst den Adel arm
100 km
EU-Mix 14,9
62,5
Liter pro
100 km
Liter pro
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km
Vollgas 62,3
Vollgas-Verbrauch
62,3
Eine trinkfeste Schrankwand
km/h
150 200
250
100
300
50
Angabe Gemessen
210
209
Vollgas-Verbrauch
62,0
300 50 Angabe Gemessen 210 209 Vollgas-Verbrauch 62,0 Der geizt nicht mit Sprit EU-Mix 11,6 Liter

Der geizt nicht mit Sprit

EU-Mix
EU-Mix

11,6

Liter pro

100 km

km/h

200 150 250 100 300 50
200
150
250
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Gemessen

302

km km/h 200 150 250 100 300 50 Angabe 300 Gemessen 302 km/h 200 150 250

km/h

200 150 250 100 300 50
200
150
250
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300
50

Angabe

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Gemessen

304

302 km/h 200 150 250 100 300 50 Angabe 305 Gemessen 304 EU-Mix 9,9 Liter pro
302 km/h 200 150 250 100 300 50 Angabe 305 Gemessen 304 EU-Mix 9,9 Liter pro

302 km/h 200 150 250 100 300 50 Angabe 305 Gemessen 304 EU-Mix 9,9 Liter pro

EU-Mix

9,9

Liter pro

100 km

Liter pro Vollgas 62,0 100 km
Liter pro
Vollgas 62,0
100 km

Vollgas-Verbrauch 49,3 Der Riesen-SUV mit Riesendurst Liter pro Liter pro 100 km 100 km 4,7
Vollgas-Verbrauch
49,3
Der Riesen-SUV mit Riesendurst
Liter pro
Liter pro
100
km
100 km
4,7
EU-Mix 10,4
EU-Mix
km/h
150 200
250
100
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Liter pro
Liter pro
100
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Angabe Gemessen
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Vollgas 49,3
Vollgas 20,2
Vollgas-Verbrauch 36,6
Vollgas-Verbrauch
36,6

Die Limo trinkt in Mengen

EU-Mix
EU-Mix

7,8

Liter pro

100 km

EU-Mix
EU-Mix
36,6 Liter pro 100 km
36,6
Liter pro
100 km
EU-Mix 7,8 Liter pro 100 km EU-Mix 36,6 Liter pro 100 km 200 150 100 250

200 150 100 250 50 300
200
150
100 250
50 300

km/h

Angabe Gemessen

250

262

Vollgas-Verbrauch 20,2
Vollgas-Verbrauch
20,2

Trotz Zylinder-Trick – der Golf trinkt

20,2 Trotz Zylinder-Trick – der Golf trinkt km/h 150 200 250 100 300 50 Angabe Gemessen

km/h 150 200 250 100 300 50 Angabe Gemessen 212 213
km/h
150 200
250
100
300
50
Angabe Gemessen
212
213
Vollgas-Verbrauch 22,2
Vollgas-Verbrauch
22,2

Hoch verdichtet zum hohen Verbrauch

Vollgas-Verbrauch 22,2 Hoch verdichtet zum hohen Verbrauch km/h 150 200 250 100 300 50 Angabe Gemessen

km/h

150 200 250 100 300 50 Angabe Gemessen
150 200
250
100
300
50
Angabe Gemessen

210 220

Liter pro 100 km 5,8 EU-Mix Liter pro 100 km Vollgas 22,2
Liter pro
100 km
5,8
EU-Mix
Liter pro
100 km
Vollgas 22,2
pro 100 km 5,8 EU-Mix Liter pro 100 km Vollgas 22,2 km/h Vollgas-Verbrauch 17,9 Großer mit

km/h

100 km 5,8 EU-Mix Liter pro 100 km Vollgas 22,2 km/h Vollgas-Verbrauch 17,9 Großer mit kleinem

Vollgas-Verbrauch

17,9

Großer mit kleinem Durst

EU-Mix
EU-Mix

7,4

Liter pro

100 km

Vollgas 17,9
Vollgas 17,9

Liter pro

100 km

150 200 250 100 300 50
150 200
250
100
300
50

Angabe

152

Gemessen

165

Vollgas-Verbrauch 14,6 Der TDI bleibt auch bei Vollgas genügsam Liter pro 100 km 4,1 EU-Mix
Vollgas-Verbrauch 14,6
Vollgas-Verbrauch
14,6

Der TDI bleibt auch bei Vollgas genügsam

14,6 Der TDI bleibt auch bei Vollgas genügsam Liter pro 100 km 4,1 EU-Mix Liter pro
Liter pro 100 km 4,1 EU-Mix
Liter pro
100 km
4,1
EU-Mix
Liter pro 100 km Vollgas 14,6
Liter pro
100 km
Vollgas 14,6
km/h 200 150 250 100 300 50 Angabe Gemessen 216 215
km/h
200
150
250
100
300
50
Angabe Gemessen
216
215
Vollgas-Verbrauch 13,4
Vollgas-Verbrauch
13,4

Dank Sparmotor kein Schluckspecht

Vollgas-Verbrauch 13,4 Dank Sparmotor kein Schluckspecht Liter pro 100 km 5,1 EU-Mix Liter pro 100 km
Liter pro 100 km 5,1 EU-Mix
Liter pro
100 km
5,1
EU-Mix
Liter pro 100 km Vollgas 13,4
Liter pro
100 km
Vollgas 13,4
km/h 150 200 250 100 300 50 Angabe Gemessen 193 192
km/h
150 200
250
100
300
50
Angabe Gemessen
193
192
km/h 150 200 250 100 300 50 Angabe Gemessen 193 192        
                 

                 
                 
                 
                 
                 
                 
                 
                 
                 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

V

max -Verbrauch

 

62,5 l

62,3 l

62,0 l

49,3 l

36,6 l

22,2 l

20,2 l

17,9 l

14,6 l

   

13,4 l

(Messwert)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

                Fazit Jan Horn

Jan Horn

ENDE EINER TRADITION Sterbende Branche
ENDE EINER
TRADITION
Sterbende Branche

Das Ende der Exoten

J an Fatthauer legt vier Pleuel auf die Werkbank. Der erste stammt

aus einem normalen Porsche Turbo. Nummer zwei und drei lässt er für die angeschärften Turbos aus seiner Werkstatt fertigen. Und den vierten speziell für die Autos all jener Kun- den, die den Schuss nicht gehört haben: ab 1000 PS. „Das ist nach und nach so gekom- men“, versucht er zu beschwichtigen. „Beim Tunen geht es um Inspiration, um Handarbeit – und ums Auspro- bieren.“ Seit den 70er-Jahren pro- bieren Freaks wie er mit Nocken- wellen, Federbeinen und Karosserie- teilen herum und haben sich in 40 Jahren bis zu Fatthauers GT9 gestei- gert: Vorderteil vom Porsche 911, dahinter ein Rohrgeflecht mit Sitz- schalen und Fatthauers überzüch- teter Motor, Spitze 409. Vorbei. Nicht nur für den GT9, dessen Prototyp Totalschaden erlitt. Die Bastelbuden selbst erleben ein Massensterben. Am stärksten be- troffen: Porsche-Tuner. Im Septem- ber hatte Fatthauers Firma 9ff In- solvenz angemeldet, wenige Tage nach Porsche-Tuner Speedart. Zu- vor hatte es schon andere getroffen (siehe „Sterbende Branche“). Dafür gibt es viele Gründe: die Wirtschaftskrise 2009, mehr ge- leaste Geschäftswagen, komplexere Serienautos, aggressives Hersteller- Tuning und sinkende Identifikation mit dem Auto. Die Tuner, die trotz bekannter Namen meist nur ein-

stellige Millionenumsätze haben, kommen so schnell an ihre Grenze. Dass viele Porsche-Schrauber unter den Pleite-Tunern sind, könnte aber noch einen anderen Grund haben:

„Früher haben sich die Hersteller über Motorsport und ein bisschen Tuning gefreut, weil es die Identi- fikation mit der Marke stärkt“, sagt Fatthauer. „Jetzt stirbt die Tuning- Tradition aus, und Porsche ist es

„Porsche ist der einzige Fahrzeughersteller, der so aggressiv gegen Tuner vorgeht.“

egal.“ Der Geschäftsführer des Tuner- Verbandes VDAT, Harald Schmidtke, sagt deutlicher: „Porsche ist der ein- zige Fahrzeughersteller, der so ag- gressiv gegen Tuner vorgeht.“ Durch gleich zwei Konfliktfelder fühlen sich die Tuner von Porsche regelrecht in die Zange genommen:

Einerseits mahnt der Hersteller ag- gressiv mögliche Markenrechtsver- letzungen ab, andererseits versucht er die Belieferung mit Ersatz- und Zubehörteilen zu beschränken. Porsche gibt unumwunden zu, dass die bisherige partnerschaftliche Sichtweise ausgedient hat: „Por- sche-Tuner sind auch Wettbewer- ber von Porsche. Wie in anderen Branchen müssen sich Porsche und die Porsche-Tuner diesem Wettbe- werb stellen“, schreibt die Firma.

Schriftsätze zeigen, wie kleinteilig der inzwischen ausgetragen wird. „Indem Sie das erheblich modifi- zierte Fahrzeug unter der Marke

Porsche (

die Herkunfts- und Garantiefunk- tion der Marke Porsche ein“, schreibt eine Anwaltskanzlei im Auftrag von Porsche denen, die getunte Autos in Verkaufsanzeigen in der Rubrik

Porsche einstellen oder Begriffe wie Porsche, 911 oder Cayenne auch nur erwähnen. „Wer einen Porsche kaufen will, soll auch einen Porsche

bekommenundnichteinschlimms-

tenfalls ‚verbasteltes‘ oder gar ge- fährliches Fahrzeug“, argumentiert der Hersteller. Dass das Tuning im Anzeigentext beschrieben ist, spiele keine Rolle. „Im Fahrzeugschein, also im offi- ziellen amtlichen Dokument, steht aber Hersteller: Porsche“, argumen- tiert Markus Felix, Geschäftsführer des Händlers Elite Sportwagen, der eine Interessengemeinschaft grün- den will. „Ich darf die Tatsache nicht mehr erwähnen, dass ich Autos auf Basis ‚Porsche‘ baue“, sagt 9ff- Mann Fatthauer. „Da wird es natür- lich schwierig zu erklären, was ich mache.“ „Letztendlich verhindert Porsche so, dass wir gefunden wer- den. Und wer nicht gefunden wird, ist tot“, klagt ein Konkurrent. Der Tuner-Verband VDAT kriti- siert scharf Porsches Ersatzteilpoli- tik, die Fatthauer und andere zur Teilebeschaffung auf verschlungene Pfade zwang. In einer restriktiven Vereinbarung versucht der Herstel- ler einen Belieferungsstopp gegen alle durchzusetzen, die Originalteile zum Tuning oder zusammen mit Tuning-Teilen benutzen wollen:

anbieten, greifen Sie in

)

ein Vorstoß in der Grauzone, weil die Europäische Union grundsätz- lich die Belieferung freier Werk- stätten verlangt. Porsche steht des- halb nun trotz zwischenzeitlich abgemilderter Formulierungen vor einem Rechtsstreit. Das Landgericht Stuttgart führt die Klage seit De-

zember unter dem Aktenzeichen 41O92/13KfH. Der Verband will das Thema dort durchkämpfen, weil er es für existenziell für viele Tuner hält.

Fatthauer, in dessen Werkstatt aus- geweidete GT9-Renner an alte Zeiten erinnern, beobachtet das. Er startet neu, mit mehr Werkstattbetrieb und etwas Tuning. „Eigenentwicklungen wie den GT9 machen wir sicher nicht mehr“, sagt er.

Porsche ist der einzige Fahrzeug- hersteller, der so aggressiv gegen Tuner vorgeht. Mit anderen Fir-

Porsche ist der einzige Fahrzeug- hersteller, der so aggressiv gegen Tuner vorgeht. Mit anderen Fir- men melden unsere Mitglieds- unternehmen im Vergleich dazu viel weniger Probleme.

Für uns als Verband ist die Frage der Belieferung mit Originalteilen entscheidend. Unsere Branche braucht Zubehör- und Ersatzteile für den eigenen Werkstattbetrieb. Porsche schränkt diese Beliefe- rung aber in einer Weise ein, die aus unserer Sicht nicht vereinbar

ist mit der Gruppenfreistellungs- verordnung der EU. Die besagt, dass die Hersteller freie Werkstät- ten nicht von der Ersatzteilbe- lieferung ausschließen dürfen. Ohne diese Teile können unsere

MitgliedsunternehmenvieleUm-

bauten nicht oder nur mit unver-

hältnismäßig großem Aufwand machen.

Ja, und deshalb haben wir jetzt Klage beim Landgericht Stutt- gart eingereicht. Porsche hatte zwar die Bedingungen vor eini- gen Wochen noch einmal ange- passt, aber die Änderungen waren

nicht ausreichend. Nun müssen leider Richter entscheiden.

ABGEBRANNT

INSOLVENZ

9FF

INSOLVENZ
INSOLVENZ

SPEEDART

INSOLVENZ

GEMBALLA

STROSEK

MARKENWECHSEL
MARKENWECHSEL

RS TUNING

ÜBERLEBT
ÜBERLEBT

RUF, TECHART

Neuer Leon ST im ersten Vergleich Skoda Octavia Combi 2.0 TDI Verbrauch Kofferraum Preis Seat
Neuer Leon ST im ersten Vergleich
Skoda Octavia Combi 2.0 TDI
Verbrauch
Kofferraum
Preis
Seat Leon ST 2.0 TDI FR
Verbrauch
Kofferraum
Preis
VW Golf Variant 2.0 TDI BMT
Verbrauch
Kofferraum
Preis
VW
Seat
Skoda
s kann der Frömmste nicht in
Frieden leben, wenn es dem bö-
sen Nachbar nicht gefällt.“ Schillers
weise Worte gelten heute noch. Und
auch für den VW-Konzern. Man muss
nur „Nachbar“ durch „Konzern-
bruder“ ersetzen. Gerade haben
sich Skoda Octavia Combi und VW
Golf Variant das Segment der kom-
pakten Kombis friedlich unter-
einander aufgeteilt – der Tscheche
für die nutzwertorientierten Prakti-
ker, der Wolfsburger für den braven
Genussmenschen –, da platzt der
Seat Leon ST in die Idylle. Technisch
mit den gleichen guten Genen ge-
segnet, präsentiert er sich optisch
deutlich verführerischer, sieht rich-
tig sexy aus – und lässt seine Brüder
vergleichsweise bieder dastehen.
Der Haussegen bei VW gerät damit
in leichte Schieflage. Ob er ernsthaft
gefährdet ist, klärt unser Vergleich
nach Punkten.
.
Abmessungen in Millimetern
Seat
Abmessungen in Millimetern
Skoda
Abmessungen in Millimetern
VW

Seat Leon ST Das bieten sie: Der Leon ist kleiner, aber hübscher Chic sieht er
Seat Leon ST
Seat Leon ST

Seat Leon ST Das bieten sie: Der Leon ist kleiner, aber hübscher Chic sieht er aus,

Seat Leon ST Das bieten sie: Der Leon ist kleiner, aber hübscher Chic sieht er aus,

Das bieten sie: Der Leon ist kleiner, aber hübscher

Chic sieht er aus, der Leon ST. Allerdings bringt die flotte Form dem Spanier auch Nachteile. Das Dach rückt den Fondgästen ein paar Zentimeter dichter auf den Pelz, weshalb auch das maximale Trans- porttalent mit 1470 Litern begrenzt bleibt. Schon der Golf schluckt 150 Liter mehr, der gut zehn Zentimeter längere Octavia lässt weitere 120 Li- ter in seinem Riesen-Rucksack ver- schwinden. Und weil der Tscheche auch fünf Zentimeter mehr Rad- stand bietet, stoßen sich Hinter- bänkler seltener die Knie. Alle drei Kombis bieten eine Dach- reling und geteilt klappbare Fond- lehnen, die dank doppeltem Boden mit einer Hand in eine ebene Lade-

VW Golf Variant
VW Golf Variant

wiese verwandelt werden können. Sogar Durchreiche und Verzurrösen spendieren alle drei. Alles bestens also? Fast. Soll der Kofferraumboden von der oberen in die untere Posi- tion versetzt werden, können nur Seat und Skoda überzeugen. Beim Octavia schwingt die Grundplatte sauber geführt zwischen den Etagen hin und her, im Leon reicht kurzes Zurückziehen und Versetzen in der Höhe. Bei VW muss dagegen erst das Untergestell aus Plastik ausge- baut werden, um die Kofferraum- höhe zu variieren.

So fahren sie: VW verwöhnt mit dem besten Komfort

Zum 150 PS starken Zweiliter-TDI muss hier nicht mehr viel gesagt werden. Ein wirklich feiner Spaß- und-Spar-Motor, der die Kompakt-

Ein wirklich feiner Spaß- und-Spar-Motor, der die Kompakt- Skoda Octavia Combi Kombis deutlich über 200 km/h

Ein wirklich feiner Spaß- und-Spar-Motor, der die Kompakt- Skoda Octavia Combi Kombis deutlich über 200 km/h

Skoda Octavia Combi
Skoda Octavia Combi

Kombis deutlich über 200 km/h schnell macht und dennoch nur wenig mehr als fünf Liter verlangt. Dabei bescheinigen die Messwerte dem leichten Leon minimale Vor- teile – die aber so gering ausfallen, dass sie sich in Punkten nicht aus- drücken lassen. Es sei denn, wir wollten halbe Punkte vergeben. Deutlich differenzieren lassen sich die Drillinge dagegen bei der Fahr- werk-Charakteristik. Der Octavia muss ohne regelbare Dämpfer aus- kommen und verschreckt mit seiner straffen Grundabstimmung sensible Gemüter – hier gibt der Octavia den robusten Lastesel Der Leon ST müsste das eigentlich besser können, denn für 760 Euro kann er mit dem Wolfsburger Fahr- werk-Weichspüler DCC ausgerüstet

werden. Unglücklich nur, dass es

DCC ausgerüstet werden. Unglücklich nur, dass es . So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf

DCC ausgerüstet werden. Unglücklich nur, dass es . So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf

.

So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi

Barkauf

So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf Finanzierung Leasing
So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf Finanzierung Leasing

So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf Finanzierung Leasing

Finanzierung

So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf Finanzierung Leasing

So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf Finanzierung Leasing

Leasing

So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf Finanzierung Leasing

So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf Finanzierung Leasing

So kommen Sie günstig zu ihrem Traum-Kombi Barkauf Finanzierung Leasing

Fazit Fahrzeugdaten Seat Skoda VW
Fazit Fahrzeugdaten Seat Skoda VW

Fazit

Fazit Fahrzeugdaten Seat Skoda VW

Fahrzeugdaten

Seat

Skoda

VW

 

 

 

 

 

 

Kosten/Garantien

Seat

Skoda

VW

Messwerte Seat   Skoda   VW

Messwerte

Seat

 

Skoda

 

VW

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

   

 

 

     

 

 

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

     

 

                     

 
 

Preise/Ausstattung

Seat

Skoda

VW