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Cognos® 8 Business Intelligence

REPORT STUDIO

PROFESSIONELLE BERICHTSERSTELLUNG -
BENUTZERHANDBUCH
Produktinformationen
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6,986,135 B2; 6,995,768 B2; 7,062,479 B2; 7,072,822 B2; 7,111,007 B2; 7,130,822 B1; 7,155,398 B2; 7,171,425 B2; 7,185,016 B1; 7,213,199
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Inhaltsverzeichnis

Einführung 37

Kapitel 1: Was ist neu? 41


Neue Funktionen in Version 8.3 41
Professioneller Modus und Express-Modi zum Erstellen von Berichten 41
Erweiterte Benutzeroberfläche beim Arbeiten mit dimensionalen Datenquellen 42
Verbesserungen bei bedingten Stilen 42
Erweitern des Kreuztabelleneinzugs 42
Anpassbare Datenstrukturen 42
Inhaltsverzeichnis in PDF-Berichten 43
Datenverarbeitung ohne Daten 43
Vereinfachter Berichtsstil 43
Erweiterte Berichtsausdrücke 43
Singleton-Ergebnisse im Layout 44
Horizontaler Seitenumbruch in PDFs 45
PDF-Seitenlayout auf verschiedenen Seiten 45
Zoomen in Diagrammbereiche 45
Weitere neue Funktionen 45
Geänderte Funktionen in Version 8.3 46
Produktverhalten nach Aktualisierung 46
Geänderte Anzeige von speziellen Zellenwerten 46
Segmentierer-Filter wirken sich jetzt auf alle Zeilen-/Spaltenelementwerte aus 47
Standardposition für Berechnungen 47
Änderungen an den Standarddatenformaten für OLAP-Datenquellen 47
Auswertungen nicht-additiver Kennzahlen ergeben fehlerhafte Ergebnisse bei SAP BW 49
Das Aggregat "FOR" ist in OLAP nicht länger kontextabhängig 49
Runden mit Gleichheitsfiltern für MSAS-Cubes 49
Essbase-Berechnungen fehlender Fakten 50
Änderungen an der Datenstruktur für SAP BW 50
Nicht mehr verwendete Funktionen in Version 8.3 51
Excel 2000-Format 51

Kapitel 2: Report Studio 53


Planen von Berichten 53
Erstellen von Cognos 8-Anwendungen 53
Arbeiten mit Report Studio 54
Die Benutzeroberfläche 55
Grundlegende Berichtsstruktur 58
Arbeiten mit Objekten 60
Festlegen von Optionen 62
Einstellungen des Webbrowsers 66
Modi zum Erstellen von Berichten 66
Erstellen von Berichten 67
Angeben des Packages 68

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 3


Inhaltsverzeichnis

Auswählen einer Berichtsvorlage 69


Hinzufügen von Daten zu Berichten 69
Speichern von Berichten 72
Ausführen von Berichten 72
Festlegen der PDF-Seitenoptionen 80
Erstellen eigener Berichtsvorlagen 80
Konvertieren eines Berichts in eine Vorlage 81
Erstellen einer neuen Vorlage 81
Verfahren zum Erstellen barrierefreier Berichte 82
Verfahren zum Erstellen von Berichten für Cognos 8 Go! Office 83
Verwalten von Berichten 84
Das Cognos 8 SDK 85

Kapitel 3: Berichtstypen 87
Listenberichte 87
Gruppieren von Daten 88
Festlegen des Gruppenbereichs für eine Spalte 90
Formatieren von Listen 93
Kreuztabellenberichte 94
Kreuztabellenknoten und Kreuztabellenknotenmitglieder 95
Erstellen von Kreuztabellenberichten mit einem einzelnen Zeilen-/Spaltenelement 96
Erstellen von verschachtelten Kreuztabellenberichten 97
Formatieren von Kreuztabellen 98
Einrücken von Daten 101
Umwandeln von Listen in Kreuztabellen 101
Beispiel: Hinzufügen von Aggregatdaten zu Kreuztabellenberichten 102
Beispiel - Erstellen eines Berichts mit unterbrochener Kreuztabelle 103
Diagramme 104
Beispiel: Erstellen eines Säulendiagramms zur Darstellung von Bestelltrends 106
Anpassen von Diagrammen 107
Anpassen der Farben von Diagrammen 110
Ändern des Diagrammhintergrunds 112
Hinzufügen von Grundlinien zu Diagrammen 113
Anpassen der Linien von Diagrammen 116
Hinzufügen von Datenpunkten zu Diagrammen 117
Hinzufügen von Textelementen zu Diagrammen 118
Angeben der angezeigten Texte von Diagrammbeschriftungen und Werten 123
Angeben von benutzerdefinierten Beschriftungstexten 123
Angeben der Eigenschaften von Tachometerdiagrammen 124
Erstellen eines Drillup- und Drilldown-Diagramms 125
Beispiel – Anzeigen von Werten in der Diagrammlegende 125
Definieren von Abfragekontext beim Anpassen von Legendeneinträgen, Legendentiteln
oder Achsenbeschriftungen 127
Beispiel – Anpassen der Achsentitel 128
Beispiel – Erstellen einer bedingten Palette 130
Landkarten 131
Beispiel – Erstellen eines Landkartenberichts 133
Beispiel – Definieren von Datenwerten für die Regionsschicht 134
Ignorieren von Daten ohne Merkmale 135

4 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Anpassen der Datenwerte an die Namen in der Landkartendatei 135


Beispiel – Definieren von Datenwerten für die Punktschicht 137
Hinzufügen einer anderen Farbe zur Regions- oder Punktschicht 138
Bestimmen der Punktgröße 138
Hinzufügen von Titeln, Untertiteln, Fußzeilen und Achsentiteln 138
Hinzufügen von Legendentiteln 139
Hinzufügen eines Textelements zu einer Landkarte 139
Anpassen einer Landkarte 140
Drillthrough zu einem anderen Bericht von einer Landkarte aus 142
Edit a Map 143
Zusätzliche Landkarten 143
Location Intelligence 143
Wiederholfunktionen 144
Umwandeln einer Liste in eine Wiederholfunktion 145
Beispiel – Erstellen von Adressetiketten 145

Kapitel 4: Formatieren von Berichten 149


Empfehlung - Layout von Berichten 150
Richtlinien für das Layout von Berichten 150
Seitenstrukturansicht 151
Hinzufügen von Kopf- oder Fußzeilen 151
Hinzufügen von Rahmen 153
Hinzufügen von Text 153
Angeben der Schriftart 154
Hinzufügen von Farbe 155
Kopieren und Wiederverwenden von Formatierungen 155
Einfügen von Bildern 156
Einfügen von Hintergrundbildern 156
Erstellen von Inhaltsverzeichnissen 156
Hinzufügen von Lesezeichen 158
Einfügen anderer Objekte 160
Von Rich Text-Elementen unterstützte Elemente 163
Beispiel: Hinzufügen von Multimediadateien zu einem Bericht 164
Ausrichten von Objekten 164
Steuern der Position von Objekten mithilfe von Tabellen 165
Anwenden von Tabellenstilen 165
Anwenden des Innenabstands 166
Einstellen des Außenabstands 167
Wiederverwenden von Layoutobjekten 167
Ändern eines wiederverwendeten Objekts 168
Aktualisieren von wiederverwendeten Objekten 169
Hinzufügen von Seiten 169
Erstellen von Seitensätzen 170
Verbinden verschachtelter Seitensätze 171
Beispiel: Vorbereiten eines Produktlistenberichts 172
Ändern der Reihenfolge von Zeilen und Spalten 174
Umbenennen von Zeilen oder Spalten 175
Tauschen von Spalten und Zeilen 176
Einfügen von Seitenzahlen 176

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 5


Inhaltsverzeichnis

Festlegen von Objekteigenschaften 177


Steuern von Seitenumbrüchen und Seitenzahlen 177
Festlegen von Texteigenschaften 179
Festlegen des Textflusses 180
Festlegen von Höhe und Breite 181
Steuern des Umfließens von Objekten 182
Festlegen von Rahmen und Zellengrößen in Tabellen 183
Festlegen von Berichtseigenschaften 184
Erstellen und Ändern von Formatklassen 184
Ändern von Formatklassen zum Formatieren von Query Studio-Berichten 186
Ändern des Standard-Stylesheets für das Layout 186

Kapitel 5: Arbeiten mit Daten 187


Arbeiten mit Dimensionsdaten 187
Einfügen von Mitgliedern aus der Verzeichnisstruktur 189
Erstellen von Mitgliedssätzen 189
Einfügen von Hierarchien 190
Einfügen von Mitgliedseigenschaften 190
Verschachteln von Mitgliedern 191
Suchen nach Mitgliedern 191
Filtern von Daten 192
Filtern von Werten nach dem Kontext 194
Filtern von Daten aus einer SAP BW-Datenquelle 196
Ignorieren der Zeitkomponente in Datumsspalten 197
Sortieren von Daten 198
Durchführen erweiterter Sortiervorgänge 200
Erstellen von Abschnitten 202
Entfernen von Abschnitten 203
Seitenschichten erstellen 203
Auswertung von Daten 204
Verwenden des Aggregationseigenschaftensatzes im Modell zum Angeben der Aggregation
auf Detail- und Auswertungsebene 206
Festlegen der Eigenschaft "Automatisch gruppieren und auswerten" 206
Verwenden der Schaltfläche "Aggregat" zum Hinzufügen von einfachen Auswertungen 207
Angeben von Aggregationseigenschaften für ein Datenelement 208
Verwenden von Aggregatfunktionen in Datenelementausdrücken 208
Festlegen des Aggregationsmodus 209
Aggregieren von Werten in Kreuztabellen und Diagrammen 209
Aggregieren von Mitgliedssätzen 211
Erstellen von Berechnungen 212
Einfügen von berechneten Mitgliedern oder Kennzahlen 213
Erstellen von Schnittmengen (Tuple) 214
Mehrere Berechnungen in Kreuztabellen und Diagrammen 215
Formatieren von Daten 217
Angeben des Formats für ein Objekt 218
Angeben der Anzahl der Dezimalstellen 219
Vom Gebietsschema abhängige Eigenschaften 219
Einfügen eines einzelnen Datenelements 220
Angeben der Liste der Datenelemente für ein Objekt 221

6 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Anzeigen von Daten für einen bestimmten Zeitraum 221


Angeben der Standardkennzahl 222
Festlegen, was für einen Datencontainer angezeigt wird, der keine Daten enthält 223
Hinzufügen von Eingabeaufforderungen 223
Definieren von Eingabeaufforderungen mithilfe von Kontextfiltern 224
Verwenden des Tools "Eingabeaufforderungsseite erstellen" 225
Erstellen eigener Eingabeaufforderungen und Eingabeaufforderungsseiten 225
Erstellen eines Parameters zum Erzeugen einer Eingabeaufforderung 231
Erstellen von Eingabeaufforderungen direkt in einer Berichtsseite 232
Ändern von Eingabeaufforderungen 233
Datenanzeige in einer Baumstruktur-Eingabeaufforderung 239
Arbeiten mit Abfragen 240
Verknüpfen von Abfragen mit Layouts 240
Arbeiten mit Dimensionsdatenquellen 241
Verbinden von Abfragen zwischen verschiedenen Datenquellen 241
Abfragen mehrerer Fakten 242
Hinzufügen von Abfragen zu einem Bericht 245
Erstellen einer Vereinigungsabfrage 246
Erstellen einer Verbindungsbeziehung 250
Hinzufügen von Dimensionsinformationen zu einer Abfrage 251
Verweisen auf Package-Elemente in untergeordneten Abfragen 254
Arbeiten mit SQL oder MDX 255
Hinzufügen eines Abfragemakros 259

Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten 265


Öffnen und Speichern von Berichten auf dem lokalen Computer 265
Öffnen von Berichten aus der Zwischenablage 266
Öffnen von Dateien aus anderen Studios 267
Analysis Studio-Abfragespezifikationen 267
Verwalten von Änderungen im Package 274
Aktualisieren von Verweisen auf Namen 274
Ändern des Packages 274
Hinzufügen von mehreren Artikeln zu einer einzelnen Spalte 275
Beispiel – Erstellen eines Berichts mit mehreren Artikeln in einer Spalte 275
Berichte mit Zielgruppenverteilung 278
Definieren der Zielgruppenempfänger 278
Angeben der Zielgruppen 281
Festlegen der Zielgruppenverteilungsoptionen 282
Aktivieren der Zielgruppenverteilung 283
Erstellen von Berichten mit Zielgruppenverteilung mithilfe einer dimensionalen
Datenquelle 284
Beispiel – Verteilen eines Berichts an eine Zielgruppe 285
Anpassen von Berichten mit Bedingungen 287
Hervorheben von Daten mit bedingten Stilen 287
Hervorheben von Daten mit Stilvariablen 291
Hinzufügen von bedingter Ausgabe zu einem Bericht 292
Drillthrough-Zugriff 302
Verstehen von Drillthrough-Konzepten 303
Einrichten des Drillthrough-Zugriffs in einem Bericht 309

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 7


Inhaltsverzeichnis

Erstellen von Drillup/Drilldown-Berichten 315


Mitgliedssätze 318
Erstellen von Master/Detail-Beziehungen 319
Verknüpfen von Mitgliedern aus zwei dimensionalen Datenquellen 321

Kapitel 7: Praktische Übungen 323


Übung: Erstellen eines Listenberichts 323
Übung: Erstellen einer Kreuztabelle 325
Übung: Erstellen von Diagrammen 327
Übung: Erstellen von Landkartenberichten 337
Anzeigen der Verteilung der Einnahmen nach Ländern 337
Anzeigen von Einnahmen und Gewinnspannen für Städte in den USA 338
Übung: Erstellen eines mehrseitigen Berichts 340
Übung – Erstellen von Dashboard-Berichten 342
Übung – Erstellen eines dynamischen Berichts mit Daten für den Zeitraum bis zum aktuellen
Datum 345
Übung – Erstellen eines Berichts mit Drillthrough-Zugriff auf den Bericht selbst 347

Kapitel 8: Aktualisieren von Berichten 353


Beschränkungen beim Aktualisieren von Berichten von Cognos ReportNet 353
Änderungen im Zählverhalten zwischen Cognos ReportNet(R) 1.1 und Cognos 8 355
Aktualisieren von Berichten von Cognos 8 Version 8.1 oder 8.2 355
Produktverhalten nach Aktualisierung 355
Mitglieder ohne Daten werden bei SAP BW nicht unterdrückt 356
Fehlende Tausendertrennzeichen 356

Anhang A: Fehlerbehebung 357


Probleme beim Erstellen von Berichten 357
Division durch null wird in Listen und Kreuztabellen unterschiedlich angezeigt 357
Anwendungsfehler beim Aktualisieren eines Berichts 357
Hintergrundfarbe wird in Vorlage nicht angezeigt 358
Zwischensummen in gruppierten Listen 358
Diagrammbeschriftungen überschreiben sich gegenseitig 358
In einem Diagramm wird nur jede zweite Beschriftung angezeigt 358
Diagramm-Hintergründe mit Farbverlauf werden grau angezeigt 358
Probleme beim Filtern von Daten 359
HRESULT= DB_E_CANTCONVERTVALUE Fehler beim Filtern nach einer
_make_timestamp-Spalte 359
Probleme beim Ausführen von Berichten 359
Auswertungen in Berichten entsprechen nicht den sichtbaren Mitgliedern 359
Die Datenbank in Content Store ist nicht auffindbar (Fehler QE-DEF-0288) 361
Syntaxanalysefehler beim Öffnen oder Ausführen eines aktualisierten Berichts 361
Überlauffehler tritt auf, wenn ein Wert in einer Kreuztabelle länger als 19 Zeichen ist 361
Fehler ORA-00907 tritt beim Ausführen eines Berichts auf 362
Ein Bericht oder eine Analyse wird wegen fehlender Elemente nicht ausgeführt 362
Zielgruppenbericht kann nicht angezeigt werden 362
Das ursprüngliche Aussehen eines Berichts, der von ReportNet aktualisiert wurde, wird
nicht beibehalten 363
Die Drillthrough-Verknüpfungen sind im Safari-Browser nicht aktiv 364

8 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Beim Berechnen der laufenden Summe in gruppierten Berichten kommt es zu unerwarteten


Ergebnissen 364
Probleme beim Ausführen von Drillthrough-Operationen 364
Drillthrough zwischen PowerCubes funktioniert nicht, weil MUNs nicht übereinstimmen 364
Unerwartete Ergebnisse beim Drillthrough von einem Cube zu einer relationalen Datenquelle
365
Kein Drillthrough von einer relationalen Quelle zu einem Cube 366

Anhang B: Beispiele 367


Beispiele im Package "AUF Data Warehouse (Analyse)" 367
Kundenzufriedenheit und -retouren 367
Mitarbeiterschulung nach Jahr 367
Firma Abenteuer und Freizeit - Bilanz vom 31. Dez. 2006 368
Globaler Prämienbericht 368
Bericht über Nachfolger 368
Managerprofil 368
Geplanter Personalbestand 369
Vakante Stellen 369
Anwerbungsbericht 369
Retourware 369
Retouren nach fehlgeschlagenen Bestellungen für 2006 370
Retouren geordnet nach Beschädigungen, fehlgeschlagenen Bestellungen und Beschwerden
für 2006 370
Einnahmen nach AUF-Tochtergesellschaft, 2005 370
Retouren nach Bestellmethode - Diagramm mit Eingabeaufforderungen 371
Beispielberichte im Package "AUF Data Warehouse (Abfrage)" 371
Verteilter Verkaufsergebnisbericht 371
Beispielberichte im Package "AUF Verkauf (Abfrage)" 371
Rechnungen für Bestellungen - Donald Chow, Vertriebsbeauftragter 371
"Abenteuer und Freizeit"-Beispiele 372
Die Unternehmensgruppe "Abenteuer und Freizeit" 373
Mitarbeiter 374
Vertrieb und Marketing 375
Abenteuer und Freizeit - Datenbank, Modelle und Packages 375

Anhang C: Diagrammtypen 379


Wählen von Diagrammtyp und Konfiguration 380
Kreisdiagramme 381
Säulendiagramme 382
Progressive Säulendiagramme 382
Pareto-Diagramme 383
Balkendiagramme 384
Liniendiagramme 384
Flächendiagramme 385
Kombinationsdiagramme 385
Radardiagramme 386
Punktdiagramme 386
Kreisflächendiagramme 387
Punktdiagramme 387
Quadrantdiagramme 388

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 9


Inhaltsverzeichnis

Polardiagramme 389
Metriken-Bereichsdiagramme 389
Tachometerdiagramme 389
Diagrammkonfigurationen 390
Standarddiagramme 390
Gestapelte Diagramme 391
100 % gestapelte Diagramme 392
3D-Diagramme 392

Anhang D: Auswertungsfunktionen 395


Zuordnen von Aggregatfunktionen von Datenquellen zu Framework Manager und Report
Studio 399

Anhang E: Verwenden des Ausdruckseditors 401


Erstellen von Ausdrücken mit SAP BW-Datenquellen 402
Durchsuchen der Daten eines Datenelements 403
Mögliche Rückgabe unerwarteter Ergebnisse beim Suchen nach Werten 404
Verwenden von Anführungszeichen in Literalzeichenketten 404
Empfehlung – Verwenden eindeutiger Mitgliedsnamen (MUN – Member Unique Name) als
Aliase 404
Ausführen eines Berichts, der Mitglieder enthält 405
Funktionen sind nicht verfügbar, wenn ein Berichts- oder Layout-Ausdruck erstellt wird 405
Verketten von Zeichenketten 405
Dimensionale Zwangsregeln 406
Zwangsregeln für dimensionale Objekte 408
Zwangsregeln für numerische Werte und Zeichenkettenwerte 409
Zwangspfade 410
Operatoren 411
( 411
) 411
* 412
, 412
/ 412
|| 412
+ 412
- 412
< 413
<= 413
<> 413
= 413
> 413
-> 413
>= 414
and 414
auto 414
between 414
case 414
contains 414
currentMeasure 415
default 415

10 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

distinct 415
else 415
Beenden 415
ends with 415
for 416
for all 416
for any 416
for report 416
if 416
in 416
in_range 417
is missing 417
ist null 417
is not missing 417
ist ungleich null 417
like 417
lookup 418
not 418
ODER 418
prefilter 418
rows 418
starts with 419
then 419
when 419
Auswertungen 419
aggregate 419
average 419
count 420
maximum 420
median 420
minimum 421
moving-average 421
moving-total 422
percentage 422
percentile 423
quantile 424
quartile 425
rank 426
running-average 427
running-count 427
running-difference 428
running-maximum 429
running-minimum 429
running-total 430
standard-deviation 431
standard-deviation-pop 431
total 432
variance 432
variance-pop 432

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 11


Inhaltsverzeichnis

Mitgliedsauswertungen 433
aggregate 433
average 433
count 433
maximum 433
median 433
minimum 434
percentage 434
percentile 434
quantile 434
quartile 434
rank 435
standard-deviation 435
total 435
variance 435
Konstanten 435
Datum 436
Datum-Uhrzeit 436
Uhrzeit mit Zeitzone 436
Zeitstempel mit Zeitzone 436
Intervall 436
Jahresintervall 436
Monatsintervall 436
Jahr-bis-Monat-Intervall 436
Tagesintervall 436
Stundenintervall 436
Minutenintervall 436
Sekundenintervall 436
Tag-bis-Stunde-Intervall 437
Tag-bis-Minute-Intervall 437
Tag-bis-Sekunde-Intervall 437
Stunde-bis-Minute-Intervall 437
Stunde-bis-Sekunde-Intervall 437
Minute-bis-Sekunde-Intervall 437
Null 437
Zahl 437
string 437
Zeit 437
Konstrukte 437
if then else 437
in_range 438
CASE - Suche 438
CASE - Einfach 438
Geschäftsdatum/-Uhrzeitfunktionen 438
_add_days 438
_add_months 439
_add_years 439
_age 440
_day_of_week 440

12 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

_day_of_year 440
_days_between 441
_days_to_end_of_month 441
_first_of_month 441
_last_of_month 442
_make_timestamp 442
_months_between 442
_week_of_year 442
_years_between 443
_ymdint_between 443
Blockfunktionen 443
_firstFromSet 444
_remainderSet 444
Makro-Funktionen 444
+ 444
Array 444
csv 445
dq 445
grep 445
join 446
prompt 446
promptmany 446
sb 447
sq 447
sort 448
split 448
substitute 448
unique 449
urlencode 449
CSVIdentityName 449
CSVIdentityNameList 450
CAMPassport 450
CAMIDList 450
CAMIDListForType 451
Allgemeine Funktionen 451
nullif 451
_format 451
_round 452
abs 452
ancestor 452
ancestors 452
bottomCount 453
bottomPercent 453
bottomSum 453
Titelzeile 453
cast 453
ceil 454
ceiling 454
char_length 455

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 13


Inhaltsverzeichnis

character_length 455
children 455
closingPeriod 455
coalesce 456
completeTuple 456
cousin 456
current_date 456
current_time 456
current_timestamp 457
currentMember 457
defaultMember 457
descendants 457
emptySet 458
except 458
exp 458
extract 459
filter 459
firstChild 459
firstSibling 459
floor 460
generate 460
head 460
hierarchize 460
hierarchy 461
intersect 461
item 461
lag 461
lastChild 461
lastPeriods 461
lastSibling 462
lead 462
level 462
levels 462
linkMember 462
ln 463
localtime 463
localtimestamp 463
lower 463
member 464
members 464
mod 464
nestedSet 465
nextMember 465
octet_length 465
openingPeriod 465
order 465
ordinal 466
parallelPeriod 466
parent 466

14 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

periodsToDate 466
position 467
power 467
prevMember 467
roleValue 467
rootMembers 468
set 468
siblings 468
sqrt 468
subset 469
substring 469
tail 469
topCount 469
topPercent 469
topSum 470
trim 470
tuple 470
union 471
unique 471
upper 471
value 471
DB2 471
ascii 471
ceiling 472
char 472
chr 472
concat 472
Datum 472
Tag 472
dayname 473
dayofweek 473
dayofweek_iso 473
dayofyear 473
Tage 473
dec 474
decimal 474
difference 474
digits 474
double 474
event_mon_state 475
float 475
hex 475
hour 475
insert 475
integer 475
int 476
julian_day 476
lcase 476
left 476

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 15


Inhaltsverzeichnis

length 476
locate 476
long_varchar 477
ltrim 477
microsecond 477
midnight_seconds 477
minute 477
Monat 478
monthname 478
Quartal 478
radians 478
repeat 478
replace 478
right 479
round 479
rtrim 479
second 479
sign 479
smallint 479
soundex 480
space 480
substr 480
table_name 480
table_schema 480
Zeit 481
timestamp 481
timestamp_iso 481
timestampdiff 481
to_char 481
translate 482
trunc 482
truncate 482
ucase 482
value 482
varchar 483
Woche 483
Jahr 483
DB2 - Konvertierung 483
DB2 - Mathematisch 485
DB2 - Trigonometrie 485
Informix 487
cardinality 487
char_length 488
concat 488
Datum 488
Tag 488
extend 488
hex 489
initcap 489

16 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

length 489
lpad 489
mdy 490
Monat 490
nvl 490
octet_length 490
replace 490
round 491
rpad 491
substr 491
to_char 491
to_date 491
trunc 492
weekday 492
Jahr 492
Informix - Mathematische Funktionen 492
Informix - Trigonometrische Funktionen 493
MS Access 494
ascii 494
ceiling 494
chr 494
concat 494
curdate 495
curtime 495
dayname 495
dayofmonth 495
dayofweek 495
dayofyear 495
hour 496
instr 496
lcase 496
left 496
length 496
locate 497
ltrim 497
minute 497
Monat 497
monthname 497
jetzt 497
position 498
Quartal 498
right 498
round 498
rtrim 498
sign 498
space 499
substr 499
substring 499
truncate 499

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 17


Inhaltsverzeichnis

ucase 499
Woche 499
Jahr 500
MS Access - Konvertierung 500
MS Access - Mathematisch 501
MS Access - Trigonometrie 501
Oracle 502
add_months 502
ascii 502
ceil 502
char_length 502
chr 503
concat 503
decode 503
dump 503
greatest 503
initcap 504
instr 504
instrb 504
least 504
length 504
lengthb 505
lpad 505
ltrim 505
months_between 505
new_time 505
next_day 506
nls_initcap 506
nls_lower 506
nls_upper 506
nvl 506
replace 507
round 507
rpad 507
rtrim 507
sign 507
soundex 508
substr 508
substrb 508
{ sysdate } 508
to_char 508
to_date 509
to_number 509
translate 509
trunc 509
trunc 509
{Benutzer 510
vsize 510
Oracle - Mathematisch 510

18 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Oracle - Trigonometrie 510


Red Brick 512
ceil 512
concat 512
{current_user} 512
Datum 513
dateadd 513
datediff 513
datename 513
dec 513
decimal 514
decode 514
float 514
ifnull 514
int 514
integer 515
length 515
lengthb 515
ltrim 515
nullif 515
positionb 516
real 516
round 516
rtrim 516
sign 516
string 517
substr 517
substrb 517
Zeit 517
timestamp 517
timestamp 517
to_char 518
SQL Server 518
ascii 518
char 518
charindex 518
{current_user} 519
datalength 519
dateadd 519
datediff 519
datename 519
datepart 520
Tag 520
difference 520
getdate 520
left 520
ltrim 521
Monat 521
patindex 521

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 19


Inhaltsverzeichnis

replace 521
replicate 521
reverse 522
right 522
round 522
rtrim 522
sign 522
soundex 522
space 523
str 523
stuff 523
Jahr 523
SQL Server - Konvertierung 523
SQL Server - Mathematisch 524
SQL Server - Trigonometrie 525
Teradata 526
account 526
add_months 527
bytes 527
case_n 527
char2hexint 527
characters 527
Datenbank 528
Datum 528
Format 528
index 528
log 528
nullif 528
nullifzero 529
profile 529
random 529
role 529
session 529
soundex 529
substr 530
Zeit 530
type 530
user 530
vargraphic 530
zeroifnull 530
Teradata - Trigonometrie 531
SAP BW 533
SAP BW Trigonometrie 533
SAP BW - Mathematisch 535
Sybase 535
ascii 535
char 535
charindex 535
datalength 536

20 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

dateadd 536
datediff 536
datename 536
datepart 537
Tag 537
difference 537
getdate 537
left 538
ltrim 538
Monat 538
patindex 538
rand 538
replicate 539
reverse 539
right 539
round 539
rtrim 539
soundex 540
space 540
str 540
stuff 540
substring 540
to_unichar 541
uhighsurr 541
ulowsurr 541
uscalar 541
Jahr 542
Sybase - Mathematische Funktionen 542
Sybase - Trigonometrische Funktionen 542
Berichtsfunktionen 544
_add_days 544
_add_months 544
_add_years 545
_age 545
_day_of_week 545
_day_of_year 545
_days_between 546
_days_to_end_of_month 546
_first_of_month 546
_last_of_month 546
_make_timestamp 546
_months_between 547
_week_of_year 547
_years_between 547
_ymdint_between 547
abs 547
AsOfDate 548
AsOfTime 548
BurstKey 548

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 21


Inhaltsverzeichnis

BurstRecipients 548
ceiling 548
CellValue 548
character_length 549
ColumnNumber 549
CubeCreatedOn 549
CubeCurrentPeriod 549
CubeDataUpdatedOn 549
CubeDefaultMeasure 549
CubeDescription 550
CubeIsOptimized 550
CubeName 550
CubeSchemaUpdatedOn 550
exp 550
extract 550
floor 551
GetLocale 551
HorizontalPageCount 551
HorizontalPageNumber 551
InScope 551
IsBursting 551
IsCrosstabColumnNodeMember 552
IsCrosstabRowNodeMember 552
IsFirstColumn 552
IsInnerMostCrosstabColumnNodeMember 552
IsInnerMostCrosstabRowNodeMember 552
IsLastColumn 552
IsLastInnerMostCrosstabColumnNodeMember 553
IsLastInnerMostCrosstabRowNodeMember 553
IsOuterMostCrosstabColumnNodeMember 553
IsOuterMostCrosstabRowNodeMember 553
IsPageCountAvailable 553
ln 553
Gebietsschema 554
lower 554
mapNumberToLetter 554
mod 554
ModelPath 554
Jetzt 554
nullif 555
octet_length 555
PageCount 555
PageName 555
PageNumber 555
ParamCount 555
ParamDisplayValue 556
ParamName 556
ParamNames 556
ParamValue 556

22 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

position 556
power 556
ReportAuthorLocale 557
ReportCreateDate 557
ReportDate 557
ReportDescription 557
ReportID 557
ReportLocale 557
ReportName 558
ReportOption 558
ReportOutput 558
ReportPath 558
ReportProductLocale 558
ReportSaveDate 559
round 559
RowNumber 559
ServerLocale 559
ServerName 559
sqrt 559
substring 560
TOCHeadingCount 560
HEUTIGES DATUM 560
trim 560
upper 560
URLEncode 561
Datentypkonvertierungs-Funktionen 561

Anhang F: Erstellen von Berichten im Microsoft Excel-Format 567


Bilder aus dem Content Store von Cognos 8 können in Berichten nicht geladen werden 567
Eine leere Arbeitsmappe wird geöffnet 567
Eine Warnmeldung wird angezeigt, wenn Excel einen Cognos 8-Bericht öffnet 567
Beim Speichern von Berichten im XLS-Format wird der Tabelleninhalt nicht gespeichert 568
Das Laden eines Excel-Berichts in Netscape 7.01 ist nicht möglich 568
Beschriftungen in Diagrammen können nicht verschachtelt werden 568
Datenserien werden abgeschnitten 568
Die Farben in Excel stimmen nicht mit den Farben in HTML oder PDF überein 568
Wiederholende Kreisdiagramme 569
Diskrete Achsenbeschriftungen können nicht ausgelassen werden 569
Nicht unterstützte Cognos 8-Formatierung 569
Zelle enthält eine Reihe von Nummernzeichen (#) 570
Berichte, die mehr als 256 Spalten enthalten, können in Excel nicht ausgegeben werden 570
Tabellen- und Spaltenbreite 570
Secure Socket Layer (SSL) wird in einigen Formaten und Versionen von Excel nicht
unterstützt 571
Format "Zahl" wird in der japanischen Excel-Version zu Format "Währung" 571
Bericht zeigt Daten in falschen Spalten an 571
Zugriff auf einen Bericht, der sich auf einem Remote-Server befindet, nicht möglich 572
Drillthrough-Berichte werden nicht unterstützt 572
Landkartenberichte werden nicht unterstützt 572

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 23


Inhaltsverzeichnis

Nicht unterstützte Excel-Formatierung 572


Hyperlink-Schaltflächen werden nicht unterstützt 572
Berichte im Excel-Format, die als E-Mail-Anhänge gesendet wurden, können nicht angezeigt
werden 573
Nicht unterstützte Diagrammeigenschaften in Excel 573
Nicht unterstützte Diagrammtypen in Excel 574

Anhang G: Referenz zu Objekten und Eigenschaften in Report Studio 577


Report Studio-Objekte 577
3D-Flächen 577
3D-Balken 577
3D-Kombinationsdiagramm 578
3D-Liniendiagramm 578
3D-Streudiagramm 578
Winkelachse 578
Winkelkennzahl 579
Fläche 579
Ausdruck "Zum Zeitpunkt" 579
Achsentitel 579
Balken 579
Grundlinie 580
Grundlinie 580
Grundlinie 580
Grundlinie 580
Block 581
Lesezeichen 581
Kreisflächendiagramm 581
Kreisflächenkennzahl 581
Berechnete Kennzahl 582
Berechnetes Mitglied 582
Berechnetes Mitglied 582
Titelzeile 582
Diagramminhalt 582
Diagrammfußzeile 583
Diagrammknotenmitglied 583
Diagrammuntertitel 583
Diagrammtextelement 583
Diagrammtitel 583
Klasse 584
Kombinationsdiagramm 584
Komponenten überschreiben 584
Bedingter Block 584
Bedingter Block 585
Text für Kontextelement 585
Kreuztabelle 585
Kreuztabellenspalten 585
Kreuztabellenspalten 586
Kreuztabellenecke 586
Kreuztabellen-Faktenzellen 586

24 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Kreuztabellenschnittmenge 587
Kreuztabellenmitglieds-Faktenzellen 587
Kreuztabellenknotenmitglieder 587
Kreuztabellenzeilen 588
Kreuztabellenzeilen 588
Kreuztabellenzwischenraum 588
Kumulationslinie 588
Kumulationslinienachse 589
Kumulationslinienbeschriftung 589
Datenelement 589
Datum 589
Datum- und Uhrzeit-Eingabeaufforderung 589
Datums-Eingabeaufforderung 590
Standardkennzahl 590
Detailfilter 590
Dimension 590
Anzeigeschicht 591
Expliziter Mitgliedssatz 591
Fakt 591
Feld 591
Tachometerdiagramm 591
Tachometerbeschriftungen 592
Numerische Achse für Tachometerdiagramm 592
Erzeugte Eingabeaufforderung 592
Hierarchiesatz 592
HTML-Element 592
Hyperlink 593
Hyperlink-Schaltfläche 593
Bild 593
Schnittmenge (Tuple) 594
Intervall-Eingabeaufforderung 594
Verbinden 594
Schlüssel 594
Referenz zu Layoutkomponenten 594
Legende 595
Legendentitel 595
Ebene 595
Ebenenhierarchie 595
Ebenensatz 595
Linie 596
Liste 596
Listenzelle 596
Listenspalte 596
Listenspaltenhauptteil 597
Listenspalten 597
Listenspalten 597
Stil für Listenspaltentext 597
Stil für Listenspaltentitel 598
Listenspaltentitel 598

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 25


Inhaltsverzeichnis

Listenfußzeile 598
Listenkopfzeile 599
Listenseitenfußzeile 599
Listenseitenkopfzeile 599
Listenzeile 599
Stil für Listenzeilenzellen 599
Landkarte 600
Position in Landkarte 600
Position in Landkarte 600
Landkartenzoom-Position 600
Landkartenzoom-Position 600
Datenpunkt 601
Datenpunkt 601
MDX 601
Kennzahl 601
Mitglied 601
Untergeordneter Mitgliedssatz 602
Mitgliedshierarchie 602
Mitgliedseigenschaft 602
Mitgliedseigenschaft 602
Mitgliedssatz 602
Metriken-Bereichsdiagramm 602
Metric Studio-Diagramm 603
Benannter Satz 603
Hinweis 603
Textelementinhalt 603
Numerische Achse 604
Numerische Achse 604
Ordnungszahlenachse 604
Seite 604
Seitenhauptteil 604
Text für Seitenumbruch 605
Seitenfußzeile 605
Seitenkopfzeile 605
Seitenzahl 605
Seitensatz 605
Pareto-Diagramm 606
Kreisdiagramm 606
Kreisdiagrammbeschriftungen 606
Titel für Punktfarbenlegende 607
Punktschicht 607
Punktkennzahl 607
Titel für Punktgrößenlegende 607
Punktgrößenkennzahl 607
Polardiagramm 608
Progressives Diagramm 608
Eingabeaufforderungs-Schaltfläche 608
Abfrage 609
Abfrageoperation 609

26 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Abfrageverweis 609
Radardiagramm 609
Radialachse 610
Radialkennzahl 610
Titel für Regionsfarbenlegende 610
Regionsschicht 610
Regionskennzahl 611
Regressionslinie 611
Wiederholungselement 611
Wiederholelementtabelle 611
Wiederholelement-Tabellenzelle 611
Rich Text-Element 612
Zeilennummer 612
Streudiagramm 612
Auswahl- und Such-Eingabeaufforderung 612
Satzausdruck 613
Singleton 613
Segmentierer-Mitgliedssatz 613
SQL 613
Auswertungsfilter 613
Tabelle 613
Tabellenzelle 614
Inhaltsverzeichnis 614
Eintrag zum Inhaltsverzeichnis 614
Tabellenzeile 614
Zielkennzahl 615
Textfeld-Eingabeaufforderung 615
Textelement 615
Zeit 615
Uhrzeit-Eingabeaufforderung 615
Toleranzkennzahl 616
Summensäule 616
Beschriftung für Summensäule 616
Baumstruktur-Eingabeaufforderung 616
Wert-Eingabeaufforderung 617
Variable 617
X-Achse 617
X-Achse 617
X-Achsenkennzahl 617
Y1-Achse 618
Y2-Achse 618
Y-Achse 618
Y-Achse 618
Y-Achsenkennzahl 619
Z-Achse 619
Z-Achse 619
Z-Achsenkennzahl 619
Report Studio-Eigenschaften 620
3D-Sichtwinkel 620

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 27


Inhaltsverzeichnis

Absolute Position 620


Horizontal 620
Aggregatfunktion 620
Drehung um 45° erlauben 621
Drehung um 90° erlauben 621
Überspringen erlauben 621
Stapeln erlauben 621
Winkelachse 621
Anwendung 622
Einzelne Klasse anwenden 622
Automatisch gruppieren und auswerten 622
Automatisch sortieren 622
Automatisch senden 623
Automatisch abkürzen 623
Division durch null vermeiden 623
Beschriftungskonflikte vermeiden 623
Achsenzuweisung 623
Achsenzuweisung 624
Achsenbeschriftungen 624
Achsenlinie 624
Achsentitel 624
Hintergrundfarbe 624
Hintergrundbild 625
Balken-, Linien- oder Flächenindex 625
Grundlinien 625
Blockvariable 626
Rahmen 626
Rahmenfarbe 626
Rahmen 626
Position unten (px) 627
Position unten (px) 627
Typ der Box 627
Typ der Box 627
Berechnungsschnittmenge 628
Kalendertyp 628
Titelzeile 628
Titelzeile 628
Kardinalität 628
Kaskadierende Quelle 629
Ohne Beachtung der Groß- und Kleinschreibung 629
Katalog 629
Diagrammausrichtung 629
Diagrammtyp 629
Diagrammtyp 629
Klassen 630
Uhrensymbolmodus 630
Farbenlegendentitel 630
Farbenlegendentitel 631
Spaltenkoordinate 631

28 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Spaltentitel 631
Komponenten-Referenz 631
Komponenten-Referenz 631
Bedingte Palette 631
Bedingte Stile 632
Verbindungslinien 632
Inhaltshöhe 633
Verschiedene Produkte erlauben 633
Kumulationsachse 633
Kumulationsbeschriftung 633
Kumulative Linie 633
Aktueller Block 634
Benutzerdefinierte Beschriftung 634
Datenformat 634
Datenelement 634
Datenelement 634
Datenelementbeschriftung 635
Datenelementbeschriftung 635
Datenelementbeschriftung 635
Datenelementbeschriftung 635
Datenelementwert 635
Datenelementwert 636
Datenelementwert 636
Datenelementwert 636
Datenelementwert 636
Datenelementwert 636
Datensprache 637
Datenquelle 637
Standardkennzahl 637
Standardauswahlwerte 637
Standardtitel 637
Inhalte definieren 638
Mitgliedssätze definieren 638
Tiefe 638
Beschreibung 638
Detail 638
Diagrammbezeichner 638
Farbe für Messfeldumrandung 639
Dictionary 639
Dimension 639
Nach der Gesamtkopfzeile anzeigen 639
Anzeigehäufigkeit 639
Millisekunden anzeigen 640
Sekunden anzeigen 640
Anzuzeigender Wert 640
Nach unten 640
Drillthrough-Definitionen 640
Duplikate 641
Einbetten 641

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 29


Inhaltsverzeichnis

Ausführungsmethode 641
Ausführungsoptimierung 641
Funktionen erweitern 642
Ausdruck 642
Ausdruck 642
Ausdruck 642
Ausdruck 642
Farbe für Messfeld 643
Vorgabe für Faktenzellen 643
Fülleffekte 643
Farbe für erste Säule 643
Erstes Datum 644
Index für erste Beschriftung 644
Objekte umfließen 644
Schriftart 644
Automatische Größenanpassung der Schriftart 645
Fußzeile 645
Vordergrundfarbe 645
Tachometerbeschriftungen 646
Tachometerpalette 646
Generiertes SQL/MDX 646
Rasterlinien 646
Gruppieren und Sortieren 647
Gruppierungstyp 647
Gruppenbereich 647
Enthält Faktenzellen 647
Überschriftenebene 647
Höhe (px) 647
Symbole ausblenden 648
Text ausblenden 648
Hierarchie 648
Lochgröße (%) 648
Horizontale Ausrichtung 649
HTML 649
HTML-Quellenvariable 649
Daten ohne Merkmale ignorieren 649
Nullwert für Autoskalierung einschließen 650
Verbindungensbeziehungen 650
Beschriftung 650
Beschriftung 650
Beschriftung 650
Beschriftung 651
Beschriftung 651
Beschriftung 651
Beschriftungssteuerung 651
Beschriftungen 651
Beschriftungen 652
Letztes Datum 652
Linke Position (px) 652

30 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Linke Position (px) 652


Legende 652
Legendenbeschriftung 652
Legendentitel 653
Ebene 653
Ebeneneinzug 653
Linie 653
Linienstil 653
Linienstile 654
Liniengewicht (pt) 654
Landkarten und Schichten 654
Landkarten-Drillpfade 654
Außenabstand 654
Datenpunktfarbe 655
Datenpunktbeschriftung 655
Datenpunkte 655
Datenpunkttextposition 655
Master/Detail-Beziehungen 655
Maximale Zeichen 656
Maximale Ausführungszeit 656
Maximale Anzahl der Hotspots 656
Maximal abgerufene Zeilen 656
Maximale Größe (pt) 657
Maximale Tabellen 657
Maximale Textblob-Zeichen 657
Maximal abgeschnittene Zeichen 657
Maximaler Wert 658
MDX 658
Mitglied 658
Mitglieds-Offset (%) 658
Mitglieder 658
Minimale Größe (pt) 659
Minimaler Wert 659
Untergeordnete Rasterlinien 659
Mehrere Zeilen 659
Mehrfachauswahl 659
Name 660
Name 660
Name 661
Name 661
Name 661
Name 661
Farbe für negative Säule 661
Kein Dateninhalt 661
Größe für Merkmale ohne Daten (pt) 662
Knotenkoordinate 662
Textelementrahmen 662
Hinweise 662
Anzahl der Regressionslinien 663

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 31


Inhaltsverzeichnis

Nur Zahlen 663


Zahlenstil 663
Numerische Achse 663
Numerische Achse 663
Numerischer Wert 663
Numerischer Wert 664
Ordnungszahlenachse 664
Offene Verbindung erlauben 664
Dimensionsinformationen überschreiben 664
Überschreibungen 664
Innenabstand 664
Seitenumbruch 665
Palette 665
Palette 665
Parameter 666
PDF-Seite einrichten 666
Perzentil 666
Achsenprozentsatz 666
Leistungsklassenmuster 666
Kreisdiagrammbeschriftungen 666
Punktfarbe 667
Punktform 667
Punktform 667
Punktgröße (pt) 667
Polynomischer Exponent 667
Position 667
Positionstyp 668
Positionstyp 668
Positionstyp 668
Farbe für positive Säule 668
Mit Werten ausfüllen 668
Ebenen mit Werten ausfüllen 669
Vorsortieren 669
Verarbeitung 669
Progressive Achse 669
Projektionsliste 669
Eigenschaften 670
Eigenschaft 670
Nach unten schieben 670
Abfrage 670
Radartyp 671
Radialachse 671
Bereich 671
Bereichsbeschriftung 671
Regressionslinie 671
Regressionstyp 672
Relative Ausrichtung 672
Faktenzellen ausgeben 672
Seite ausgeben wenn leer 672

32 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Ausgabevariable 673
Wiederholungsrichtung 673
Berichtsausdruck 673
Berichtsausdruck 673
Berichtsausdruck 674
Berichtsausdruck 674
Berichtsausdruck 674
Berichtsausdruck 674
Berichtsausdruck 674
Berichtsausdruck 674
Berichtsausdruck 675
Erforderlich 675
Position rechts (px) 675
Aufsummierungs-Aggregatfunktion 675
Aufsummierungs-Verarbeitung 676
Nur Root-Mitglieder 676
Werte drehen 676
Zeilenkoordinate 677
Zeilen pro Seite 677
Skalierung 677
Skalierintervall 677
Bereich 677
Benutzeroberfläche wählen 678
Trennzeichen 678
Serienfarbe 678
Operation einrichten 678
Sortierung festlegen 678
Titelzeile anzeigen 679
Datenbereich in Legende anzeigen 679
Merkmale ohne Daten anzeigen 679
Führungslinien anzeigen 679
Legendenwerte anzeigen 679
Größe und Überlauf 679
Größenlegendentitel 680
Auflösungsreihenfolge 680
Sortieren 680
Quelltyp 681
Quelltyp 681
Quelltyp 681
Quelltyp 681
Abstände und Textumbruch 681
Spinnwebeneffekte 682
SQL 682
SQL-Verbindungssyntax 682
SQL-Syntax 682
Standardabweichungen 683
Statische Angaben 683
Stilvariable 683
Untertitel 684

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 33


Inhaltsverzeichnis

Unterdrücken 684
Inhaltsverzeichnis 684
Name des Inhaltsverzeichnisses 684
Tabelleneigenschaften 684
Zielwertfarbe 684
Zielwertdatenpunkt 685
Zielwertdatenpunkt-Grenzfarbe 685
Zielwertdatenpunkt-Position 685
Zielwertbereich (%) 685
Text 685
Textfluss und Blocksatz 686
Textquellenvariable 686
Titel 686
Toleranzfarbe 686
Toleranzbeschriftung 687
Tooltipps 687
Obere Position (px) 687
Summensäule 687
Farbe für Summensäule 687
Abkürzen 687
Abkürzungstext 688
Typ 688
Typ 688
Typ 688
Neigung für oberen Bereich (%) 688
URL 689
URL-Quellenvariable 689
Verwendung 689
Verhalten 1.x verwenden 689
Detailwert auf Seite verwenden 689
Für Parameterinformationen verwenden 690
Den lokalen Zwischenspeicher verwenden 690
Für alle Instanzen denselben Bereich verwenden 690
SQL WITH-Klausel verwenden 690
Tausendertrennzeichen verwenden 691
Zu verwendender Wert 691
Zu verwendender Wert 691
Wertposition 691
Wertdarstellung 691
Werte 692
Werte 692
Werte 692
Werttyp 692
Vertikale Ausrichtung 692
Sichtbar 693
Sichtwinkel 693
Leerzeichen 693
Breite (px) 694
X-Achse 694

34 Report Studio
Inhaltsverzeichnis

Y1-Achse 694
Y2-Achse 694
Y2-Achsenposition 694
Y-Achse 694
Eigenschaften für die Datenformatierung 695
Zeichen für "Nicht zutreffend" 695
Beliebige Fehlerzeichen 695
Kalendertyp 695
Uhr 695
Währung 695
Währungsanzeige 695
Währungssymbol 695
Position des Währungssymbols 696
Datumssortierung 696
Datumstrennzeichen 696
Datumsangabenformat 696
Dezimaltrennzeichen 696
AM/PM-Symbole anzeigen 696
Als Exponent anzeigen 696
Tage anzeigen 697
Zeitalter anzeigen 697
Stunden anzeigen 697
Millisekunden anzeigen 697
Minuten anzeigen 697
Monate anzeigen 697
Monate anzeigen 697
Sekunden anzeigen 697
Zeitzone anzeigen 698
Wochentage anzeigen 698
Jahre anzeigen 698
Jahre anzeigen 698
Zeichen für Division durch null 698
Exponentsymbol 698
Gruppengröße (Stellen) 698
Internationales Währungssymbol 698
Mantisse (Stellen) 699
Maximale Anzahl von Stellen 699
Minimale Anzahl von Stellen 699
Fehlende Wertzeichen 699
Negatives Anzeigemuster 699
Position des Minuszeichens 699
Minuszeichen-Symbol 699
Anzahl der Dezimalstellen 699
Zeichen für numerischen Überlauf 700
Abstandszeichen 700
Muster 700
Prozentzeichen 700
Prozentskala (Ganzzahlen) 700
Skalierung 700

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 35


Inhaltsverzeichnis

Sekundäre Gruppengröße (Stellen) 700


Sicherheitsfehlerzeichen 701
Tausendertrennzeichen 701
Uhrzeittrennzeichen 701
Zeitangabenformat 701
Zeiteinheit 701
Tausendertrennzeichen verwenden 701
Nullwertzeichen 701

Anhang H: Verwenden von Mustern zum Formatieren von Daten 703


Richtlinien für Muster 703
Datum- und Uhrzeitsymbole 704
Symbole für das Dezimalformat 714

Anhang I: Drillthrough von Cognos Series 7 zu Cognos 8 717


Einrichten des Drillthrough-Zugriffs in PowerPlay Web 717
Einrichten des Drillthrough-Zugriffs in Cognos Visualizer 718
Erstellen und Testen des Zielberichts 718

Glossar 721

Index 727

36 Report Studio
Einführung

Dieses Dokument ist für Report Studio vorgesehen. Es bietet schrittweise Anleitungen und
Hintergrundinformationen, die Ihnen bei der Erstellung von standardmäßigen und komplexen
Berichten helfen sollen. Report Studio ist ein webbasiertes Programm zur Erstellung von Berichten,
die Unternehmensdaten entsprechend eines bestimmten Informationsbedarfs analysieren.

Zielgruppe
Um dieses Handbuch effektiv nutzen zu können, sollten Sie über folgende Voraussetzungen verfügen:
● Kenntnis Ihrer Unternehmensanforderungen

● Erfahrung im Umgang mit Webbrowsern, Entwickeln von Webanwendungen und Erstellen von
Berichten

● Kenntnisse im Bereich Datenbanken/Konzepte von Datenmodellen

Zugehörige Dokumentation
In unserer Dokumentation sind Benutzerhandbücher, Handbücher zur Einführung, zu neuen
Funktionen, Readme-Dateien und andere Materialien enthalten, um den Anforderungen all unserer
Zielgruppen gerecht zu werden. Die folgenden Dokumente, auf die in diesem Dokument verwiesen
wird, enthalten verwandte Informationen.

Hinweis: Möglicherweise wird eine Webseite mit dem Hinweis Seite kann nicht gefunden werden
angezeigt, wenn Sie auf bestimmte Verknüpfungen in der untenstehenden Tabelle klicken. Die
Verfügbarkeit der Dokumente hängt von Ihrer Installation und Ihrer Sprachkonfiguration ab. Wenn
eine Verknüpfung nicht verfügbar ist, bietet Ihnen die Cognos Global Customer Services-Website
(http://support.cognos.com) Zugriff auf das entsprechende Dokument. Die nötigen
Anmeldeinformationen erhalten Sie von Ihrem Administrator oder per E-Mail-Anfrage an support.
america@cognos.com.

Dokument Beschreibung

Cognos 8 - Einführung Erläutert neuen Benutzern die Verwendung von Cognos 8

Cognos Connection - Verwenden von Cognos Connection zum Publizieren, Suchen,


Benutzerhandbuch Verwalten, Organisieren und Anzeigen von Cognos-Inhalten, wie
Scorecards, Berichten, Analysen und Agenten.

Cognos 8 Administration und Verwalten von Servern, Sicherheitseinstellungen, Berichten und


Zugriffsschutz - Handbuch Portal-Diensten; Einrichten der Cognos-Beispieldateien;
Fehlerbehebung; Anpassen von Cognos 8

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 37


Einführung

Dokument Beschreibung

Analysis Studio - Erkunden, Analysieren und Vergleichen von Dimensionsdaten


Benutzerhandbuch

Framework Manager User Erstellen und Veröffentlichen von Modellen unter Verwendung
Guide von Framework Manager

Metric Studio - Schreiben von Scorecard-Anwendungen und Überwachen der


Benutzerhandbuch darin enthaltenen Metriken

Query Studio - Erstellen von Self Service-Berichten für Business Intelligence


Benutzerhandbuch

Map Manager Installation and Installieren und Verwenden von Map Manager zum Importieren
User Guide und Verwalten von Landkarten, die in Landkartenberichten
verwendet werden

Suchen von Informationen


Aktuelle Produktdokumentationen einschließlich aller lokalisierten Dokumentationen finden Sie
auf der Website von Cognos Global Customer Services (http://support.cognos.com). Klicken Sie
auf die Verknüpfung Documentation, um auf die Dokumentation zuzugreifen. Klicken Sie auf die
Verknüpfung Knowledge Base, um auf alle Dokumentationen, technischen Unterlagen oder
Multimediamaterialien zuzugreifen.

Produktdokumentationen finden Sie, indem Sie im Menü Hilfe oder über die entsprechende
Schaltfläche der Cognos-Produkte die Online-Hilfe aufrufen. Auf der Website von Cognos Global
Customer Services können Sie die Dokumentationen auch im PDF-Format herunterladen.
Außerdem können Sie die PDF-Versionen der Readme-Dateien der Produkte und die
Installationshandbücher auch direkt von den CDs der Cognos-Produkte abrufen.

Verwenden von Einführungstouren


Einführungstouren sind kurze Online-Lernprogramme, die Ihnen einen Eindruck von den wichtigsten
Funktionen der Cognos-Produktkomponenten vermitteln. Um eine Einführungstour anzuzeigen,
starten Sie Cognos Connection, und klicken Sie auf der Begrüßungsseite unten rechts auf die
Verknüpfung Einführungstour.

Anfordern gezielter Unterstützung


Weitere Informationen zur Verwendung dieses Produkts oder technische Unterstützung erhalten
Sie auf der Website von Cognos Global Customer Services (http://support.cognos.com). Die Website
bietet Produktinformationen, Zugang zu Serviceleistungen, Benutzerforen und eine Knowledge Base
mit Dokumentationen und Multimediamaterialien. Um einen Fall zu erstellen, sich an einen
Support-Mitarbeiter zu wenden oder um Feedback zu senden, klicken Sie auf die Verknüpfung

38 Report Studio
Einführung

Contact Us. Informationen zur Weiterbildung und zu Schulungen erhalten Sie über die Verknüpfung
Training.

Ausdrucken urheberrechtlich geschützter Materialien


Sie können ausgewählte Seiten, einen Abschnitt oder das ganze Buch drucken. Cognos gewährt
Ihnen eine nicht exklusive, nicht übertragbare Lizenz für die Verwendung, das Kopieren und
Vervielfältigen der urheberrechtlich geschützten Materialien in gedruckter oder elektronischer Form,
ausschließlich zum Zweck der internen Schulung, des Betreibens und des Verwaltens der
Cognos-Software.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 39


Einführung

40 Report Studio
Kapitel 1: Was ist neu?

Dieser Abschnitt enthält eine Liste der neuen, geänderten und nicht mehr verwendeten Funktionen
für diese Version. Außerdem enthält er eine zusammenfassende Liste mit entsprechenden
Informationen für frühere Versionen. Ziel ist es, Sie bei der Planung von Aktualisierungs- und
Bereitstellungsstrategien sowie bei der Ermittlung von Schulungsanforderungen zu unterstützen.
Weitere Informationen zur Aktualisierung finden Sie im Installation und Konfiguration - Handbuch
für Ihr Produkt.
Weitere Informationen zu den neuen Funktionen für diese Version finden Sie im Handbuch 'Neue
Funktionen'.
Auf der Support-Website von Cognos (http://support.cognos.com) finden Sie eine aktuelle Liste der
von Cognos-Produkten unterstützten Umgebungen, wie z. B. Betriebssysteme, Patches, Webbrowser,
Webserver, Directory-Server, Datenbankserver und Anwendungsserver.
Weitere Informationen zur Aktualisierung finden Sie im Installation und Konfiguration – Handbuch
für Ihr Produkt.
Eine Übersicht über die neuen Funktionen für diese Version finden Sie im Handbuch "Neue
Funktionen".

Neue Funktionen in Version 8.3


Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der gegenüber der Vorversion neuen Funktionen. Ggf.
wurden Verknüpfungen zu relevanten Themen angegeben.

Professioneller Modus und Express-Modi zum Erstellen von Berichten


Report Studio unterstützt jetzt zwei verschiedene Benutzertypen:
● Professionelle Berichtsautoren

● Berichtsautor

Der professionelle Modus zum Erstellen von Berichten wurde für Berichtsautoren entwickelt, die
Zugriff auf das gesamte Spektrum der Report Studio-Funktionalität benötigen. Dieses traditionelle
Report Studio-Profil ist das einzige Profil, das bis zu dieser Version verfügbar war.
Der Modus für die Express-Berichtserstellung stellt eine Untergruppe der traditionellen
Benutzeroberfläche von Report Studio dar und dient zum Erstellen von Finanzberichten in
Kreuztabellenform mithilfe von dimensionalen Datenquellen. Beim Erstellen von Finanzberichten
werden viele, jedoch nicht alle der bereits in Report Studio vorhandenen Funktionen benötigt.
Zusätzlich bedarf es einer intuitiveren Benutzeroberfläche und einer interaktiven Nutzung von
Live-Daten.
Weitere Informationen finden Sie unter "Modi zum Erstellen von Berichten" (S. 66).

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 41


Kapitel 1: Was ist neu?

Erweiterte Benutzeroberfläche beim Arbeiten mit dimensionalen Datenquellen


Report Studio bietet jetzt mehrere Erweiterungen beim Arbeiten mit dimensionalen Datenquellen.
Sie können nun

● eine mitgliederorientierte Quellverzeichnisstruktur im Fenster Einfügbare Objekte anzeigen und


die Struktur so anpassen, dass die gewünschten Informationen angezeigt werden (S. 71).

● Mitgliedersätze erstellen, indem Sie mehrere Mitglieder aus der gleichen Hierarchie in der
Quellverzeichnisstruktur auswählen (S. 189).

● auswählen, ob nur Mitglieder oder nur die ihnen untergeordneten Elements oder beide in Ihren
Bericht eingefügt werden sollen (S. 189)

● Seitenumbrüche in Abschnitten erstellen, indem Sie Mitglieder oder Sätze im Bereich


Seitenschichten ablegen (S. 203)

● Segmentiererfilter erstellen, indem Sie Mitglieder oder Sätze im Bereich Kontextfilter ablegen
(S. 194).

Verbesserungen bei bedingten Stilen


Bedingte Stile sind jetzt benutzerfreundlicher, weil sie über eine neue gestraffte Benutzeroberfläche
und zusätzliche Optionen verfügen.
Sie können jetzt mehrere bedingte Stile in Berichten anwenden. So können Sie z. B. einen Stil für
Datenformate auf bestimmte Objekte und einen anderen Stil für bedingte Hervorhebungen auf den
gesamten Bericht anwenden.
Weitere Informationen finden Sie unter "Hervorheben von Daten mit bedingten Stilen" (S. 287).

Erweitern des Kreuztabelleneinzugs


Der erweiterte Kreuztabelleneinzug enthält neue Eigenschaften, die sowohl Ausrückungen als auch
relative Einzüge unterstützen. Der relative Einzug fügt den Einzug nicht in der Cube-Datenquelle,
sondern auf der Basis der im Bericht dargestellten Ebenen hinzu. Sie können jetzt doppelte Einzüge
vermeiden, bei denen Mitglieder sowohl auf übergeordneten als auch auf nachgeordneten Ebenen
basieren.
Weitere Informationen finden Sie unter "Einrücken von Daten" (S. 101).

Anpassbare Datenstrukturen
Im Fenster Einfügbare Objekte können Sie jetzt die Quellverzeichnisstruktur anpassen. Sie können
Optionen für eine Metadatenansicht mit Dimensionen, Hierarchien, Ebenen und einem optionalen
Mitgliederordner festlegen, oder Sie können eine mitgliederorientierte Strukturansicht auswählen.
Sie können auch eine Kombination dieser Ansichten auswählen. Weitere Informationen finden Sie
unter "Anpassen der Quellverzeichnisstruktur" (S. 71).

42 Report Studio
Kapitel 1: Was ist neu?

Inhaltsverzeichnis in PDF-Berichten
Sie können jetzt einen oder mehrere buch-ähnliche Inhaltsverzeichnisse Ihren PDF-Berichten
hinzufügen und so den Berichtsinhalt ganz oder teilweise auswerten. Das Inhaltsverzeichnis enthält
zudem Seitenzahlen und dynamische Verknüpfungen zum Inhalt.
Weitere Informationen finden Sie unter "Erstellen von Inhaltsverzeichnissen" (S. 156).

Datenverarbeitung ohne Daten


Wenn bei einer Abfrage keine Daten zurückgegeben werden, können Sie nun auswählen, ob eine
Meldung ausgegeben oder das Datenelement aus dem Bericht entfernt werden soll. Die Eigenschaft
Kein Dateninhalt wurde zu vielen Datencontainern wie z. B. Listen, Kreuztabellen und Diagrammen
neu hinzugefügt. Weitere Informationen finden Sie unter "Festlegen, was für einen Datencontainer
angezeigt wird, der keine Daten enthält" (S. 223).
Sie können auch entscheiden, nicht die ganze Berichtsseite auszugeben, wenn die Datencontainer
der betreffenden Seite gar keine Daten enthalten. Weitere Informationen finden Sie unter "Festlegen,
dass Seiten nicht ausgegeben werden, wenn sie keine Daten enthalten" (S. 76).

Vereinfachter Berichtsstil
Sie können nun mithilfe der Stilklasse Vereinfachte Stile von Report Studio die in der Datei
"GlobalReportStyles.css" definierten Standardstile entfernen. Diese Klasse kann in allen Berichten
eingesetzt werden. So kann ein Stil verwendet werden, der für den Berichtsstil einer finanzspezifischen
Kreuztabelle angemessener ist. Diese neue Klasse wird in der Vorlage für Finanzberichte verwendet.
Weitere Informationen finden Sie unter "Erstellen und Ändern von Formatklassen" (S. 184).

Erweiterte Berichtsausdrücke
Eine Reihe neuer Funktionen wurde im Ausdruckseditor hinzugefügt, um leistungsfähigere
Berichtsausdrücke bereitzustellen. Mit den neuen Funktionen erhalten Sie die Flexibilität zum
Erstellen von Berichtsausdrücken für das Reporting und die bedingte Verarbeitung.
Zu den neuen Funktionen zählen eine neue mathematische Funktion mit der Bezeichnung "mod()
" sowie zeitbasierte und Konvertierungsfunktionen. Für Benutzer von PowerCube sind die
Cube-Variablen interessant, die nun der Berichtsausgabe hinzugefügt werden können.
Die Funktion "double2string( )" kann beim Konvertieren von Datentypen verwendet werden.
Mit folgenden Funktionen werden die benannten PowerCube-Eigenschaften zurückgegeben:
● CubeName( )

● CubeDescription( )

● CubePath( )

● CubeCreatedOn( )

● CubeDataUpdatedOn( )

● CubeSchemaUpdatedOn( )

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 43


Kapitel 1: Was ist neu?

● CubeIsOptimized( )

● CubeDefaultMeasure( )

● CubeCurrentPeriod( )

● CellValue( )

Mit den folgenden Funktionen wird die Position der aktuellen Zelle innerhalb eines Datenrahmens,
z. B. einer Liste oder Kreuztabelle, ermittelt:
● GetColumnNumber( )

● IsFirstColumn( )

● IsLastColumn( )

● GetColumnNumber( )

● GetRowNumber( )

● IsColumnNodeMember( )

● IsRowNodeMember( )

● IsInnerMostColumnNodeMember( )

● IsOuterMostColumnNodeMember( )

● IsInnerMostRowNodeMember( )

● IsOuterMostRowNodeMember( )

● IsLastInnerMostColumnNodeMember( )

● IsLastInnerMostRowNodeMember( )

● IsFirstColumn( )

● IsLastColumn( )

● IsFirstRow( )

● IsLastRow( )

● GetTableRowNumber( )

● GetTableColumnNumber( )

● InScope( )

Weitere Informationen finden Sie unter "Verwenden des Ausdruckseditors" (S. 401).

Singleton-Ergebnisse im Layout
Mithilfe des neuen Singleton-Objekts können Sie jetzt einzelne Datenelemente an jeder beliebigen
Stelle Ihres Berichts einfügen.

44 Report Studio
Kapitel 1: Was ist neu?

Weitere Informationen finden Sie unter "Einfügen eines einzelnen Datenelements" (S. 220).

Horizontaler Seitenumbruch in PDFs


Berichte können sich nun in einer PDF-Datei über mehrere Seiten erstrecken. Dies ist nützlich, wenn
Sie umfangreiche Daten in Listen und Kreuztabellen in ihrer Originalgröße anzeigen möchten. Die
Option für die Seitenanpassung aus früheren Versionen ist weiterhin verfügbar. Sie können für jede
Liste oder Kreuztabelle festlegen, welche Elemente sich über mehrere Seiten erstrecken und welche
Elemente auf eine einzelne Seite passen müssen.
Für die Seitenzählung von horizontalen Seiten stehen mehrere Optionen zur Auswahl. Weitere
Informationen finden Sie unter "Steuern von Seitenumbrüchen und Seitenzahlen" (S. 177) und
"Einfügen von Seitenzahlen" (S. 176).

PDF-Seitenlayout auf verschiedenen Seiten


Sie können nun für die einzelnen Seiten in PDF-Berichten die Seitenausrichtung (Hoch- oder
Querformat) und das Seitenformat jeweils unabhängig von den anderen Seiten festlegen. Dies ist
nützlich, wenn auf einigen Seiten in einem Bericht Angaben aufgeführt sind, für die sich ein anderes
Layout besser eignet.
Die Seitenausrichtung und das Seitenformat werden als Eigenschaften der Seite festgelegt. Weitere
Informationen finden Sie unter "Festlegen der PDF-Seitenoptionen" (S. 80).

Zoomen in Diagrammbereiche
Sie können nun in einen beliebigen Bereich eines Landkartenberichts zoomen. Da der betreffende
Bereich so vergrößert wird, dass er vollständig im Berichtsrahmen angezeigt wird, müssen Sie nicht
mehr jeweils eine gesonderte Landkarte in MapInfo für die einzelnen gewünschten Bereiche oder
die entsprechenden Drillthrough- und Berichtsdefinitionen erstellen.
Eine einzelne Landkarte mit mehreren Schichten kann als Ziel erstellter Berichte verwendet werden,
in denen über einen Drillthrough oder eine Eingabeaufforderung der entsprechende Bereich definiert
wird. Mit der neuen Eigenschaft Funktionen erweitern wird angegeben, ob die Landkarte so erweitert
wird, dass die gefilterten Elemente dargestellt werden.
In einer Karte von Europa können beispielsweise zunächst Einnahmen nach Ländern sortiert angezeigt
werden. Anschließend kann ein Drillvorgang zu einem Land durchgeführt werden, sodass das
ausgewählte Land im Berichtsrahmen angezeigt wird.
Weitere Informationen finden Sie unter "Funktionen erweitern" (S. 642).

Weitere neue Funktionen


Nachfolgend finden Sie weitere neue Funktionen:
● Eine Stil-Symbolleiste ermöglicht das bequeme Anwenden von Stilen wie z. B. Schriftarten,
Farben, Ausrichtung, Ränder und Datenformate.

● Stilinformationen lassen sich jetzt von einem zum andern Objekt kopieren und erneut verwenden
(S. 155).

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 45


Kapitel 1: Was ist neu?

● Die Berichtausgabe kann jetzt an ein Dateisystem erfolgen, z. B. an ein LAN "Speichern von
Berichten" (S. 72)

● Eine neue Vorlage für Finanzberichte ist jetzt mit Standardformatierung für finanzspezifische
Berichte verfügbar (S. 69).

● Mithilfe von Auswahl-und-Such-Eingabeaufforderungen und Wert-Eingabeaufforderungen


können Benutzer jetzt eine große Anzahl von Eingabeaufforderungswerten durchsuchen (S. 225).

● Sie können jetzt Suchen nach Objekten mit bestimmten Merkmalen in Ihrem Bericht durchführen
(S. 62).

● Sie können jetzt eine Standardkennzahl für Landkarten-, Punkt-, Streu- und Polardiagramme
festlegen (S. 222).

● Native Arbeitsblätter in Excel 2007 werden jetzt zusätzlich zu den vorhandenen HTML-Formaten
als Berichtsformat unterstützt "Erstellen von Berichten im Excel-Format" (S. 78)"Ausführen
von Berichten" (S. 72).

Geänderte Funktionen in Version 8.3


Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der gegenüber der Vorversion geänderten Funktionen. Ggf.
wurden Verknüpfungen zu relevanten Themen angegeben.

Produktverhalten nach Aktualisierung


Wenn Sie von Cognos 8 BI Version 8.2 auf Version 8.3 aktualisieren, verhalten sich einige Funktionen
in Cognos 8 nach der Aktualisierung möglicherweise anders. Beim Aktualisieren von Berichten
können beispielsweise Verhaltensänderungen zu Überprüfungsfehlern führen. Zu den
Verhaltensänderungen ist eine Dokumentation verfügbar. Diese Dokumentation enthält Beispiele
für geändertes Verhalten und Lösungen für Probleme, die während der Aktualisierung auftreten
können. Weitere Informationen erhalten Sie unter Aktualisierung auf Cognos 8 BI 8.3: Änderungen
im Produktverhalten auf der Global Customer Services-Website (http://support.cognos.com/go/docs/
cognos8_bi/8.3/changes_productbehavior.html).

Geänderte Anzeige von speziellen Zellenwerten


Die Standardformatierung für spezielle Zellenwerte in Berichten, die ursprünglich in Analysis Studio
erstellt wurden, hat sich von Version 8.2 zu Version 8.3 geändert. Zu den speziellen Zellenwerten
gehören Nullwerte, fehlende Werte, Division durch null, durch Zugriffsschutz verweigerte Werte,
"n. z.", Überläufe und andere Fehlerwerte.
Sie können die Zeichen für spezielle Zellenwerte ändern. Weitere Informationen finden Sie unter
"Formatieren von Daten" (S. 217).

46 Report Studio
Kapitel 1: Was ist neu?

Zellenwerte Cognos 8.3 Cognos 8.2 und frühere


Versionen

Nullwerte und fehlende (leer) (leer)


Werte

Überlauf oder Unterlauf -- #!Overflow

Division durch null /0 /0

Zugriffsschutz (z. B. #!Security #!Security


unzureichende
Zugriffsrechte)

– -- (leer)

Fehler -- #!Error

Konvertierungsfehler -- #!Casting Error

Segmentierer-Filter wirken sich jetzt auf alle Zeilen-/Spaltenelementwerte aus


Segmentierer-Filter gelten jetzt neben den Zellenwerten auch für alle Randausdrücke. Weitere
Informationen erhalten Sie unter Aktualisierung auf Cognos 8 BI 8.3: Änderungen im
Produktverhalten auf der Global Customer Services-Website (http://support.cognos.com/go/docs/
cognos8_bi/8.3/changes_productbehavior.html).

Standardposition für Berechnungen


Die Standardposition für Berechnungen in Analysis Studio hat sich von Version 8.2 zu Version 8.
3 geändert. In früheren Versionen wurden Berechnungen am Ende eines Datensatzes positioniert.
In Kreuztabellen mit vielen Elementen kann es jedoch vorkommen, dass die Berechnung auf dem
Bildschirm nicht sichtbar ist. Die Standardposition von Berechnungen befindet sich jetzt hinter dem
letzten Element, das in der Berechnung als Operand verwendet wurde.
Die Position einer Berechnung in einer gespeicherten Analyse, die in Analysis Studio 8.2 erstellt
wurde, kann in der Kreuztabelle an einer neuen Position angezeigt werden, wenn die Anzeige mit
Analysis Studio, Report Studio oder Cognos Viewer in Cognos 8.3 erfolgt. Ausgeschlossen hiervon
sind Berichte, die ursprünglich in Analysis Studio erstellt und dann in Report Studio gespeichert
wurden.

Änderungen an den Standarddatenformaten für OLAP-Datenquellen


Die Standardformate für berechnete Werte haben sich für die Verwendung folgender
OLAP-Datenquellen verändert:

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 47


Kapitel 1: Was ist neu?

● Dimensional modellierte relationale Datenquellen

● Cognos PowerCube

● Cognos 8 Planning - Contributor

● Essbase

● SAP BW

Die Veränderungen können sich auf die in Ihren Berichten verwendete Anzahl von Dezimalstellen,
auf Gruppentrennzeichen oder auf die Rundungsgenauigkeit auswirken. Beispiele für Änderungen
sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.

Datenformat oder Beschreibung der Änderung


Berechnung

Gruppentrennzeichen Große Prozentwerte weisen jetzt Gruppentrennzeichen auf


(normalerweise Punkte in Tausenderschritten) So wird z. B.
aus 1234,00% jetzt 1.234,00%.
Falls kein Wert in einer Berechnung oder Auswertung
Gruppentrennzeichen verwendet, gilt dasselbe für die
Ergebnisse.

$0-Format Kennzahlen, die mit der Cognos-Formatzeichenkette $0 (ggf.


mit Essbase) formatiert wurden, weisen jetzt Dezimalstellen
auf, da durch diese Formatzeichenkette keine Untersdrückung
von Dezimalstellen festgelegt ist.

Abteilung Wenn es sich beim Zähler um eine Währung mit mindestens


einer Nachkommastelle handelt und beim Nenner um eine
Abfragekonstante, Zahl oder Prozentzahl, weist das Ergebnis
ab sofort die gleiche Anzahl an Nachkommastellen auf wie die
Währung. In allen anderen Fällen weisen
Bruchrechnungsergebnisse drei Nachkommastellen auf.
Falls es sich beim Nenner um eine Abfragekonstante, Zahl oder
Prozentzahl handelt, weist das Ergebnis jetzt das gleiche Format
wie der Zähler auf. In allen anderen Fällen werden
Bruchrechnungsergebnisse als Zahl ausgegeben.

Quadratwurzel Wenn es sich beim Operand um eine Währung mit


Nachkommastellen handelt, gilt ab sofort die gleiche
Nackkommagenauigkeit für das Ergebnis. Ansonsten weisen
Ergebnisse drei Dezimalstellen auf.

Runden Das Ergebnis weist jetzt so viele Dezimalstellen wie die


Rundungsgenauigkeit auf.

48 Report Studio
Kapitel 1: Was ist neu?

Diese Standardformate können Sie mithilfe von Report Studio oder Query Studio überschreiben.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Knowledge Base auf der Cognos Support-Website (http:
//support.cognos.com).

Auswertungen nicht-additiver Kennzahlen ergeben fehlerhafte Ergebnisse bei


SAP BW
Enthält Ihre Liste oder Ihr gruppierter Listenbericht eine Auswertung, z. B. gesamt, durchschnittlich
oder abweichend, für eine nicht-additive Kennzahl (z. B. der Preis eines Elements oder die verfügbare
Menge in einem Lagerbestandsystem),werden jetzt Fehlerzellen, die üblicherweise durch die zwei
Bindestriche (--) zu erkennen sind, zurückgegeben. Wenn Sie allerdings eine SAP BW-Datenquelle
verwenden, wird anstelle der zwei Bindestriche der erste Wert als Auswertung für die betreffende
nicht-additive Kennzahl zurückgegeben.
In Query Studio wird jetzt möglicherweise anstelle der zwei Bindestriche ein bedeutungsloser Wert
angezeigt.
Setzen Sie zum Abrufen der richtigen Ergebnisse in Report Studio die Eigenschaft "Unterdrückung"
auf Ohne. Diese Option sorgt möglicherweise dafür, dass im Bericht weitere leere Zeilen angezeigt
werden. Sie können die Auswertungen auch aus Ihrem Bericht entfernen. Der Bericht enthält dann
keine Fußzeile mehr mit zwei Bindestrichen oder leeren Zellen als Auswertung.

Das Aggregat "FOR" ist in OLAP nicht länger kontextabhängig


Verwendet ein Kreuztabellenbericht mit einer relationalen Datenquelle eine for-Klausel in einem
Aggregatausdruck, hängen die Ergebnisse nicht davon ab, ob der Ausdruck auf einem anderen
Zeilen- oder Spaltenelement prognostiziert wird.
Bei Cognos 8.1 und 8.2 traf dies in vielen Fällen für OLAP-Datenquellen nicht zu. Der Ausdruck
wurde im Kontext des gegenüberliegenden Zeilen-/Spaltenelements berechnet. Dies führte dazu,
dass einige Diagramme in Query Studio oftmals nicht den entsprechenden Listenberichten
entsprachen.
In Cognos 8.3 stimmt das OLAP-Verhalten jetzt mit dem relationalen Verhalten überein. Wenn Sie
eine Kontextabhängigkeit benötigt haben, verwenden Sie entweder die direkte Kennzahl oder die
Aggregatsyntax des Mitglieds (within set oder within detail).

Weitere Informationen erhalten Sie unter Aktualisierung auf Cognos 8 BI 8.3: Änderungen im
Produktverhalten auf der Global Customer Services-Website (http://support.cognos.com/go/docs/
cognos8_bi/8.3/changes_productbehavior.html).

Runden mit Gleichheitsfiltern für MSAS-Cubes


Wenn Sie in früheren Versionen von Cognos 8 einen MSAS 2000- oder 2005-Cube verwendet
haben, führte das Hinzufügen eines Gleichheitsfilters mit einer bestimmten Konstante dazu, dass
alle Zellen implizit auf die Anzahl der Dezimalstellen der Konstante gerundet wurden. Daher kam
es zu einigen Inkonsistenzen bei Verwendung der folgenden Operatoren: <, >, <=, >= und <>.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 49


Kapitel 1: Was ist neu?

Zum Beispiel verwendet der folgende Filter den Operator "ist ungleich" (< >): [Kennzahlen].[BigInt]
<> 3,14159. Der Filter gibt jetzt die Rohwerte 3,141586 und 3,141592 zurück und rundet die Werte
nicht mehr auf fünf Dezimalstellen.
Zum Beispiel verwendet der folgende Filter den Operator "=": [KENNZAHLEN].[BigInt] = 3,14159.
In früheren Versionen wurde die linke Seite des Ausdrucks auf fünf Stellen gerundet und die Rohwerte
3,141586 und 3,141592 zurückgegeben. In dieser Version werden die Rohwerte 3,141586 und
3,141592 nicht mehr zurückgegeben, entsprechend mit dem Verhalten für "<>".
Andere Datenquellen waren immer konsistent und haben die Werte nicht gerundet.
Wenn Sie das alte Verhalten beibehalten möchten, verwenden Sie die Funktion round oder (
[KENNZAHLEN].[BigInt] < 3.141595 UND [KENNZAHLEN.[BigInt] >= 3.141585 ).

Essbase-Berechnungen fehlender Fakten


In Cognos 8 Version 8.2 haben arithmetische Abfrageberechnungen für Essbase-Datenquellen
fehlende Faktenwerte als mathematische Nullwerte behandelt. In Version 8.3 verfügen diese
Berechnungen jetzt über keine Werte mehr (Null).
Dieses neue Verhalten ist konsistent mit dem Verhalten berechneter Mitglieder in Essbase-Cubes
und dem Verhalten von PowerCubes und SAP BW. Zusätzlich wird das Verhalten der
Nullunterdrückung basierend auf diesen Berechnungen verbessert.
Wenn Sie diese Werte als mathematische Nullwerte beibehalten möchten, können Sie Null explizit
mit einem Ausdruck wie dem folgenden in den mathematischen Nullwert umwandeln: if (
[Rabattprozentzahl] IS NULL ) then (0) else ([Rabattprozentzahl]).
Weitere Informationen erhalten Sie unter Aktualisierung auf Cognos 8 BI 8.3: Änderungen im
Produktverhalten auf der Global Customer Services-Website (http://support.cognos.com/go/docs/
cognos8_bi/8.3/changes_productbehavior.html).

Änderungen an der Datenstruktur für SAP BW


Wenn Sie eine SAP BW-Datenquelle verwenden, werden Ihnen bei der Arbeit mit der Datenstruktur
die folgenden Änderungen auffallen:
● Wenn Sie den Mitgliederordner erweitern, werden Ihnen jetzt alle Mitglieder angezeigt.

● Wenn Sie den Mitgliederordner erweitern und die Datenquelle Variablen verwendet, werden
Sie nicht mehr aufgefordert, die Variablen zu erfüllen.

● Wenn Sie im Mitgliederordner suchen, werden Sie nicht mehr aufgefordert, die
Datenquellenvariablen zu erfüllen.

● Wenn Sie nach Mitgliedern suchen, ruft die Suche alle Mitglieder ab, die den Suchkriterien trotz
der Variablenbedingungen entsprechen.

● Verwendet Ihre Datenquelle Variablen und der Bericht enthält eine


Cognos 8-Eingabeaufforderung, werden Sie jetzt aufgefordert, die Variablen zu erfüllen.

50 Report Studio
Kapitel 1: Was ist neu?

Nicht mehr verwendete Funktionen in Version 8.3


Eine nicht mehr verwendete Funktion ist eine Funktion, die durch eine neue Version oder eine
bessere Implementierung ersetzt wurde. Cognos plant, die Verwendung dieser Funktionen zu beenden
und bietet Empfehlungen für die Anpassung an diese Änderung.
Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der nicht mehr verwendeten Funktionen sowie ggf.
Verknüpfungen zu relevanten Themen.

Excel 2000-Format
Das Microsoft Excel 2000-Format ist in Version 8.3 für die Berichtsausgabe veraltet. In der
zukünftigen Version wird das Excel 2000-Format nicht mehr verfügbar sein.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 51


Kapitel 1: Was ist neu?

52 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Report Studio ist ein webbasiertes Tool, das von professionellen Berichtsautoren zur Erstellung von
anspruchsvollen, mehrseitigen Berichten mit mehreren Abfragen für verschiedene Datenbanken
verwendet wird. Mit Report Studio können Sie jeden Bericht erstellen, der in Ihrem Unternehmen
benötigt wird, z. B. Rechnungen, Bilanzen sowie wöchentliche Umsatz- und Bestandsberichte.

Planen von Berichten


Bevor Sie mit Report Studio einen Bericht entwerfen und erstellen können, benötigen Sie bestimmte
Informationen. Beantworten Sie für jeden Bericht die folgenden Fragen:
● Für wen ist der Bericht bestimmt?

● Auf welche unternehmerischen Fragen suchen Sie Antworten?

● Mit welcher Art von Bericht kann die unternehmerische Frage am besten beantwortet werden?

● Was wird als Datenquelle genutzt, und wo sind diese Quellen abgelegt?

● Welche Datenelemente und Berechnungen werden benötigt?

● Welche Sicherheitsanforderungen müssen erfüllt werden?

● Wie soll der Bericht verteilt werden?

Die Beantwortung einiger dieser Fragen erfordert die Verwendung anderer Cognos 8-Komponenten.
So ist beispielsweise Framework Manager das Metadaten-Tool, mit dem ein Modell Ihrer
Unternehmensdaten erstellt wird. In Framework Manager erstellte Modelle stellen die Datenelemente
für Berichte bereit.

Erstellen von Cognos 8-Anwendungen


Die Lebensdauer einer Cognos 8 Business Intelligence-Anwendung kann Monate oder Jahre betragen.
Während dieser Zeit können sich Daten ändern und neue Anforderungen entstehen, sodass Autoren
vorhandene Inhalte ändern und neue Inhalte entwickeln müssen. Administratoren müssen Modelle
und Datenquellen im Zuge der Datenveränderungen aktualisieren. Weitere Informationen zur
Verwendung von Datenquellen finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch und
im Framework Manager - User Guide.
Eine Produktionsanwendung verfügt über eine technische und eine Sicherheitsinfrastruktur, über
ein Portal sowie über Prozesse für das Änderungsmanagement, die Datenkontrolle usw. Informationen
zum Arbeitsablauf beim Erstellen von Cognos 8-Inhalt finden Sie im Architecture and Deployment
Guide. Weitere Informationen finden Sie im Toolkit "Cognos Solutions Implementation
Methodology", das Implementierungsübersichten und nützliche Dokumente enthält. Das

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 53


Kapitel 2: Report Studio

Cognos-Tookit SIM ist auf der Cognos Global Services-Website unter http://support.cognos.com/
en/consulting/csim/index.html verfügbar.

Datenquellen und Modelle Den Inhalt erstellen Die Informationen


suchen und vorbereiten und publizieren bereitstellen

❑ Suchen und Vorbereiten von Datenquellen und Modellen


Cognos 8 kann Berichte von einer ganzen Reihe von relationalen und dimensionalen
Datenquellen aus erstellen. Datenbankverbindungen werden in der
Web-Administrationsoberfläche erstellt und dienen zum Modellieren, Erstellen und Ausführen
der Anwendung.
Damit Daten zum Erstellen und Anzeigen verwendet werden können, benötigen die Business
Intelligence-Studios eine Untergruppe eines Metadatenmodells (Package genannt). Die Metadaten
erfordern eventuell eine umfangreiche Modellierung in Framwork Manager.

❑ Erstellen und Publizieren des Inhalts


Berichte, Scorecards usw. werden in den Business Intelligence-Studios von Cognos 8 erstellt.
Welche Studios Sie verwenden, hängt vom Inhalt, der Lebenserwartung und der Zielgruppe des
Berichts ab, und davon, ob die Daten dimensional oder relational modelliert sind.
Self-Service-Berichte und -Analysen werden z. B. mithilfe von Query Studio und Analysis Studio
erstellt, geplante Berichte dagegen in Report Studio. Report Studio-Berichte und -Scorecards
werden normalerweise für eine breitere Zielgruppe vorbereitet, in Cognos Connection oder
einem anderen Portal publiziert und sind dort für die Zielgruppenverteilung, Distribution usw.
vorgesehen. Sie können mithilfe von Report Studio auch Vorlagen für Self-Service-Berichte
vorbereiten.

❑ Liefern und Anzeigen der Informationen


Inhalte werden über das Cognos-Portal oder ein anderes unterstütztes Portal bereitgestellt. Die
im Portal gespeicherten oder auf andere Arten bereitgestellten Informationen können Sie
anzeigen. Sie können Berichte, Analysen, Scorecards usw. auch in demjenigen Business
Intelligence-Studio ausführen, in dem sie erstellt wurden.
Informationen zu den Themen Optimierung und Leistung finden Sie im Administration und
Zugriffsschutz - Handbuch und auf der Cognos Global Services-Website unter http://support.
cognos.com.

Arbeiten mit Report Studio


Um Berichte in Report Studio zu erstellen, müssen Sie sich zunächst mit der Report Studio-Umgebung
vertraut machen.
Um effizient mit Report Studio arbeiten zu können, gehen Sie folgendermaßen vor:
❑ Machen Sie sich mit der Benutzeroberfläche vertraut.

54 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

❑ Lernen Sie die Grundstruktur von Berichten kennen. Dazu gehören das Layout und Abfragen.

❑ Lernen Sie, wie Sie mit Berichtsobjekten arbeiten.

❑ Stellen Sie die gewünschten Optionen ein.

❑ Überprüfen Sie die Einstellungen des Webbrowsers.

❑ Lernen Sie die verschiedenen Modi zum Erstellen von Berichten kennen.

Die Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche von Report Studio verfügt über zwei Fenster, eine Explorerleiste und einen
Arbeitsbereich. Mithilfe dieser Komponenten können Sie Ihre Berichte erstellen.
Explorerleiste Schaltfläche "Visuelle Hilfen" Fenster "Seitenschichten" Kontextfilterbereich

Fenster
"Einfügbare
Objekte"

Eigenschafts-
fenster

Arbeitsbereich

Fenster "Einfügbare Objekte"


Im Fenster Einfügbare Objekte werden Objekte angezeigt, die einem Bericht hinzugefügt werden
können. Sie fügen Objekte in einen Bericht ein, indem Sie diese in den Arbeitsbereich ziehen.

Das Fenster Einfügbare Objekte enthält folgende Registerkarten:

● Die Registerkarte Quelle enthält Elemente aus dem für den Bericht ausgewählten Package,
beispielsweise Datenelemente und Berechnungen.

● Die Registerkarte Datenelemente enthält Beschreibungen der im Bericht erstellten Abfragen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 55


Kapitel 2: Report Studio

● Die Registerkarte Berichtselemente enthält eine Vielzahl von Objekten, die Sie dem Bericht
hinzufügen können, beispielsweise Text und Grafiken.

Fenster "Eigenschaften"
Das Fenster Eigenschaften enthält eine Liste der Eigenschaften, die Sie für ein Objekt in einem
Bericht festlegen können.
Sie können zusätzliche Informationen zu einer Eigenschaft aufrufen, indem Sie die Eigenschaft
auswählen und die Taste F1 drücken. Sie können beispielsweise die Liste der Objekte aufrufen, die
die jeweilige Eigenschaft enthält.
Wenn Sie einen Wert für eine Eigenschaft angeben, drücken Sie die Eingabetaste, klicken Sie auf
eine andere Eigenschaft, oder speichern Sie den Bericht, um sicherzustellen, dass der Wert gespeichert
wird.

Tipp: Zeigen Sie eine Beschreibung der momentan ausgewählten Eigenschaft unten im Fenster an.
Klicken Sie im Menü Ansicht auf Eigenschaftsbeschreibungen.

Explorerleiste
Mit den folgenden Schaltflächen der Explorerleiste können Sie die verschiedenen Abschnitte eines
Berichts bearbeiten:

● Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , um zu einer bestimmten
Berichtsseite oder Eingabeaufforderungsseite zu gelangen.

Tipp: Sie können auch neue Berichts- bzw. Eingabeaufforderungsseiten hinzufügen (S. 223)
sowie Formatklassen erstellen und ändern (S. 184).

● Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , um Abfragen zu
verwenden (S. 240).
Mit dem Abfragen-Explorer können Sie Abfragen erstellen oder bearbeiten und komplexe
Aufgaben ausführen, z. B. das Definieren einer Vereinigungsverbindung und das Schreiben von
SQL-Anweisungen.

● Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Bedingungs-Explorer , um Variablen
zu verwenden.
Variablen werden zum Definieren von Bedingungen (S. 287) in Berichten verwendet.

Bereich "Seitenschichten"
Sie können im Bereich Seitenschichten Abschnitte oder Seitenumbrüche in einem Bericht erstellen,
um die Werte der einzelnen Mitglieder jeweils auf einer separaten Seite anzuzeigen. Sie können z.
B. das Absatzgebiet Nordeuropa aus dem Fenster Einfügbare Objekte in den Bereich Seitenschichten
ziehen. Der Bericht wird für jedes Gebiet in Nordeuropa in eine separate Seite aufgeteilt. Der Kontext
der einzelnen Seiten wird in der Berichtskopfzeile angezeigt.
Weitere Informationen finden Sie unter (S. 203).

56 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Bereich "Kontextfilter"
Beim Arbeiten mit dimensionalen Daten können Sie im Bereich Kontextfilter Berichte so filtern,
dass Werte oder Kontext nur für bestimmte Datenelemente angezeigt werden. Diese Technik wird
auch "Segmentierer-Filter" genannt. Sie können z. B. Absatzgebiet aus dem Fenster Einfügbare
Objekte in den Bereich Kontextfilter ziehen. Wenn Sie in der Liste auf ein bestimmtes Absatzgebiet
klicken, werden die Werte in der Kreuztabelle entsprechend den Daten für dieses Gebiet geändert.
Weitere Informationen finden Sie unter "Filtern von Werten nach dem Kontext" (S. 194).

Der Arbeitsbereich
Im Arbeitsbereich werden die Berichte entworfen.

Schaltfläche "Visuelle Hilfen"

Die Schaltfläche Visuelle Hilfen bietet Ihnen die folgenden Optionen für das Entwerfen von
Berichten im Layout.

Option Beschreibung

Grenzlinien anzeigen Blendet alle Grenzlinien ein.

Grenzlinien erzwingen Überschreibt alle Einstellungen für Grenzlinien durch


Ersetzen durch Standardlinien (gepunktete Linien). Wenn
Sie z. B. in der Eigenschaft Rahmen eines Objekts einen
Wert angegeben haben, werden die Grenzlinien durch
gepunktete Linien ersetzt.

Wiederholfunktion anzeigen Wiederholt Objekte, wenn Sie sie einfügen. Wenn Sie
beispielsweise ein Datenelement in eine Kreuztabelle
einfügen, erscheint das Datenelement in jeder Zeile oder
Spalte der Kreuztabelle.

Kopf- und Fußzeilen der Seite anzeigen Zeigt die Kopf- und Fußzeile einer Seite an.

Abstände anzeigen Zeigt den Bereich für Ziehen und Ablegen an, wenn die
Eigenschaft Innenabstand für ein Objekt auf 0 gesetzt
ist. Wenn die Eigenschaft Innenabstand auf einen Wert
gesetzt ist, der größer ist als der minimale Innenabstand,
den Report Studio zur Anzeige der Bereiche für Ziehen
und Ablegen verwendet, so wird nur der minimale
Innenabstand angezeigt.

Ausgeblendete Objekte anzeigen Zeigt Objekte an, für die die Eigenschaft Typ der Box
auf Ohne oder die Eigenschaft Sichtbar auf Nein festgelegt
wurde.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 57


Kapitel 2: Report Studio

Option Beschreibung

Sortierung anzeigen Zeigt das Symbol Sortieren für Datenelemente mit


festgelegter Sortierfolge (S. 198) an.

Gruppierung anzeigen Zeigt das Symbol Gruppieren für gruppierte


Datenelemente (S. 88) an.

Quelltyp anzeigen Zeigt das Symbol für den Quelltyp von Objekten an, z.
B Layout-Berechnung.

Datenelementtyp anzeigen Zeigt das Symbol für den Typ des Datenelements an, z.
B. Abfrageelement, Mitglied oder Kennzahl (S. 69).

Drillthrough-Definitionen anzeigen Zeigt Datenelemente an, für die eine


Drillthrough-Definition (S. 309) als Hyperlink definiert
ist.

Einträge in Inhaltsverzeichnis anzeigen Zeigt Inhaltsverzeichniseinträge (S. 156) an, die in den
Bericht eingefügt wurden.

Lesezeichen anzeigen Zeigt Lesezeichen (S. 158) an, die in den Bericht eingefügt
wurden.

Master/Detail-Beziehungen anzeigen Zeigt Master/Detail-Beziehungen (S. 319) an, die im


Bericht definiert wurden

Tipp: Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf das Symbol


Master/Detail-Beziehungen zeigen, wird die Beziehung
angezeigt.

Steuerung der Inhaltsregisterkarten Zeigt Registerkarten an, wenn die Eigenschaft Kein
'Ohne Daten' anzeigen Dateninhalt des Datencontainers auf Ja (S. 223) gesetzt
ist.

Wiederholungs- und Zeigt Wiederholungs- und Singleton-Container an, die


Singleton-Container anzeigen in den Bericht eingefügt wurden.

Grundlegende Berichtsstruktur
Berichte bestehen immer aus zwei Komponenten: einer Layoutkomponente für das äußere
Erscheinungsbild und einer Abfragekomponente für die Berichtsdaten. Machen Sie sich mit diesen
Komponenten vertraut, um effektive Berichte zu entwerfen.

58 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Layout
Ein Layout ist ein Satz mit Seiten, der das Aussehen und die Formatierung eines Berichts bestimmt.
Beim Entwurf des Layouts für einen Bericht bestimmen Sie Folgendes:
● die Darstellung der Daten auf sinnvolle Art und Weise mithilfe von Listen, Kreuztabellen,
Diagrammen und Landkarten

● das Aussehen des Berichts durch Formatierungen wie Rahmen, Farben, Bilder und Seitenzahlen

● den Umbruch der Daten auf den einzelnen Seiten

Seiten
Seiten sind Container für die Layout-Objekte, die Sie zum Erstellen eines Berichts verwenden. Eine
Seite besteht aus folgenden obligatorischen und optionalen Komponenten:
● Seitenkopfzeile (optional)

● Seitenhauptteil (obligatorisch)

● Seitenfußzeile (optional)

Wenn Sie einen Bericht ausführen, passen die abgefragten Datenmengen häufig nicht auf eine Seite.
Folglich wird eine Seite wiederholt, bis alle Daten angezeigt werden. Sie können den Umbruch der
Daten auf den einzelnen Seiten bestimmen. Es folgen einige alternative Darstellungsmöglichkeiten
für einen Bericht mit einem Diagramm und einer längeren Liste.

1. Das Diagramm wird auf einer separaten Seite angezeigt. Die vollständige Liste beginnt auf der nächsten Seite und
erstreckt sich über die folgenden Seiten, bis alle Zeilen angezeigt werden.

2. Das Diagramm und die ersten beiden Zeilen der Liste werden auf der ersten Seite angezeigt. Die restlichen Daten
der Liste folgen auf den nächsten Seiten.

Objekte
Beim Erstellen von Berichten fügen Sie einer Seite Layout-Objekte hinzu. Nachfolgend sind die
Objekte aufgelistet, die häufig beim Erstellen von Berichten in Report Studio verwendet werden:
● Liste
In einer Liste werden Daten in Zeilen und Spalten dargestellt.

● Kreuztabelle

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 59


Kapitel 2: Report Studio

In einer Kreuztabelle werden Daten in einem Raster dargestellt, wobei die Dimensionen entlang
der Zeilen und Spalten angeordnet sind und die Kennzahlen sich in den Zellen bzw.
Schnittpunkten befinden.

● Diagramm

● Landkarte

● Wiederholfunktion
Mit der Wiederholfunktion wird jede Instanz einer bestimmten Spalte oder eines Datenobjekts
in einem separaten Rahmen angezeigt.

● Text

● Block
Ein Block enthält Text oder andere Informationen. Blöcke werden häufig dazu verwendet, ein
Layout für horizontale Bereiche mit Informationen zu erstellen.

● Tabelle

Weitere Informationen zu den Layout-Objekten, die Sie einem Bericht hinzufügen können, finden
Sie unter "Einfügen anderer Objekte" (S. 160).

Abfragen
Mit Abfragen wird bestimmt, welche Datenelemente im Bericht angezeigt werden. In einigen Fällen
werden im Bericht Detailzeilen von Daten benötigt. Diese können mit einer einfachen
SELECT-Anweisung ermittelt werden. In anderen Fällen müssen Gesamtsummen bzw.
Durchschnittswerte mithilfe von Aggregatfunktionen und gruppierten Spalten ermittelt werden oder
Anzeigefilter auf die Daten angewendet werden.
Report Studio erzeugt automatisch die für die Erstellung von Berichten erforderlichen Abfragen.
Sie können diese Abfragen jedoch bearbeiten oder gänzlich neu erstellen, um die gewünschten
Ergebnisse zu erzielen.
Weitere Informationen zu Abfragen finden Sie unter "Arbeiten mit Abfragen" (S. 240).

Arbeiten mit Objekten


Berichte werden erstellt, indem Sie Objekte hinzufügen und so bearbeiten, dass die gewünschten
Ergebnisse erzielt werden. Um die Arbeit mit Objekten in Report Studio zu verstehen, müssen Sie
mit den folgenden Konzepten vertraut sein:
● Objekttypen

● Objekte als Container

● Sperren und Entsperren von Objekten

● Objekthierarchie

Weitere Informationen zu Report Studio-Objekten finden Sie unter "Referenz zu Objekten und
Eigenschaften in Report Studio" (S. 577).

60 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Objekttypen
In Report Studio sind Layout-Objekte entweder Inline- oder Blockobjekte. Sie können andere
Objekte in derselben Zeile einfügen wie ein Inline-Objekt, jedoch nicht in derselben Zeile wie ein
Blockobjekt. Wenn Sie ein Objekt links oder rechts von einem Blockobjekt einfügen, wird das
Objekt über bzw. unter dem Blockobjekt angezeigt. Beispiele für Inline-Objekte sind Grafiken und
Textelemente. Beispiele für Blockobjekte sind alle Berichtsarten (Liste, Kreuztabelle, Diagramm,
Landkarte, Wiederholfunktion) und Tabellen.

Hinweis: Mit der Objekteigenschaft Objekte umfließen(S. 182) können Sie festlegen, wie andere
Objekte das Objekt umfließen sollen. Beispielsweise können Sie den Textfluss um ein Bild herum
festlegen.

Objekte als Container


Objekte wie z. B. Tabellen (S. 165), Blöcke (S. 160) und alle Berichtsbausteine(S. 87) sind Container,
in die andere Objekte eingefügt werden können. Sie können beispielsweise eine Liste in eine
Tabellenzelle und ein Diagramm in eine andere Zelle einfügen.

Tipp: Sie können Objekte auch verschachteln, um ein noch anspruchsvolleres Layout zu erzeugen.
Sie können zum Beispiel eine Tabelle in eine Zelle einer anderen Tabelle einfügen.

Sperren und Entsperren von Objekten


Der Inhalt einiger Objekte kann erst geändert werden, wenn die Sperre für das Objekt aufgehoben
wurde. Angenommen, Sie haben eine Liste mit der Spalte PRODUKTNAME. Sie möchten in der
Spalte PRODUKTNAME Grafiken mit den Bildern der einzelnen Produkte einfügen. Wenn Sie die
Sperre der Liste aufheben, können Sie das Bildobjekt in einer Spalte der Liste einfügen.

Tipp: Klicken Sie im Menü Struktur auf Seitenobjekte sperren . Durch Aktivieren bzw.
Deaktivieren dieser Option werden alle Layout-Objekte in einem Bericht gesperrt bzw. entsperrt.
Diese Einstellung wird jedoch nicht mit dem Bericht gespeichert.

Objekthierarchie
Objekte werden in Report Studio hierarchisch angeordnet. Eine Liste enthält beispielsweise Spalten,
und jede Spalte enthält ein Textelement, nämlich den Namen des eingefügten Datenelements.
Die Hierarchie der Objekte sollte besonders bei der Formatierung beachtet werden, da die
Formatierung auch auf die untergeordneten Objekte des Objekts angewendet wird. So können Sie
beispielsweise für alle Spaltenüberschriften einer Liste die Farbe Rot als Hintergrundfarbe einstellen.
Die Formatierung wird automatisch auf alle neuen Spalten angewendet, die Sie der Liste hinzufügen,
da die Formatierung auf die Liste und somit auf die Objekte in der Liste angewendet wird. Wenn
Sie eine Formatierung auf ein bestimmtes Objekt anwenden, wird dieselbe Formatierung
überschrieben, die für das übergeordnete Objekt angegeben ist.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 61


Kapitel 2: Report Studio

Suchen nach Objekten in einem Bericht


Spezifische Objekte in Berichten lassen sich rasch mithilfe der Option Suchen finden.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Suchen.

2. Klicken Sie auf Folgendes suchen, und wählen Sie den zu suchenden Objekttyp.

3. Geben Sie im Feld Optionen die gewünschten Suchkriterien an.


Wenn Sie z. B. Objekte suchen möchten, die auf ein bestimmtes Datenelement verweisen, müssen
Sie die Abfrage angeben, in der das Datenelement enthalten ist, sowie den Namen des
Datenelements.

4. Klicken Sie auf Weitersuchen.

Das erste Objekt, das den Suchkriterien entspricht, wird im Bericht ausgewählt. Fahren Sie fort,
auf Weitersuchen zu klicken, um auch alle sonstigen Objekte anzuzeigen, die den Suchkriterien
entsprechen.

Hinweis: In manchen Fällen, etwa beim Suchen nach einem Datenelement, das zum Definieren eines
bedingten Stils dient, kann Report Studio das Objekt nicht direkt im Bericht auswählen. Stattdessen
wählt Report Studio dasjenige Objekt aus, welches das gesuchte Objekt verwendet.

Festlegen von Optionen


Legen Sie beim Arbeiten in Report Studio die gewünschten Optionen fest.

Ansichtsoptionen

Option Beschreibung

Windows-Skin verwenden Ersetzt die aktuelle Darstellung der Benutzeroberfläche


durch das in Windows festgelegte Anzeigeschema.

Startdialogfenster anzeigen Zeigt beim Start das Dialogfeld Willkommen an.

Cognos Viewer-Fenster Verwendet dasselbe Cognos Viewer-Fenster wieder, wenn


wiederverwenden Sie einen Bericht erneut ausführen, ohne das Fenster zu
schließen.

Größe des Cognos Viewer-Fensters Maximiert das Cognos Viewer-Fenster, wenn Sie einen
ändern Bericht ausführen.

Dynamische Explorer Animiert die Anzeige von Seiten-Explorer,


Abfragen-Explorer und Bedingungs-Explorer(S. 56).

62 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Option Beschreibung

Fenstergröße beim Start Gibt die Größe des Report Studio-Fensters beim Start an.

Bearbeitungsoptionen

Option Beschreibung

Text in Editoren umbrechen Bricht in allen Editoren, in denen Ausdrücke definiert


werden können, Text automatisch um.

Werteliste automatisch ausfüllen Wenn Sie Ausdrücke im Ausdruckseditor erstellen, werden


beim Durchsuchen von Datenelementen automatisch Werte
angezeigt (S. 403).

Ausdrücke automatisch überprüfen Überprüft im Ausdruckseditor erstellte Ausdrücke (z. B.


Filter) automatisch (S. 401).

Vor-Ort-Bearbeitung Aktiviert die direkte Bearbeitung von Text durch


Doppelklick.

Ersetzen durch Ablegen in Ersetzt das ursprüngliche Element, wenn ein Element aus
Kreuztabellen zulassen dem Fenster Einfügbare Objekte auf einem vorhandenen
Element in einer Kreuztabelle abgelegt wird.

Doppelklick auf Einfügeort Legt beim Arbeiten mit dimensionalen Daten fest, wo
untergeordnete Mitglieder eingefügt werden, wenn Sie auf
das Mitgliedsdatenelement doppelklicken.

Layout-Dimensionen Legt Breite und Höhe des Bereichs fest, in dem Sie Berichte
erstellen werden.

Berichtsoptionen

Option Beschreibung

Alias für eindeutige Mitgliedsnamen Wenn Sie mit einer dimensionalen Datenquelle arbeiten,
erstellt diese Funktion einen Alias, wenn Sie einem Bericht
oder einem Ausdruck ein Mitglied hinzufügen (S. 404).

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 63


Kapitel 2: Report Studio

Option Beschreibung

Nicht referenzierte Abfrageobjekte Löscht automatisch Abfrageobjekte, die mit einem


löschen anderen Objekt verknüpft sind. Wenn Sie beispielsweise
eine Liste löschen, wird die mit der Liste verknüpfte
Abfrage automatisch gelöscht.

Nichtreferenzierte bedingte Stile Löscht bedingte Stile automatisch (S. 287), wenn auch das
löschen letzte Datenelement, das auf den bedingten Stil verweist,
gelöscht wird.

Immer erweiterte Datenelemente Legt fest, ob Report Studio erweiterte oder


erstellen ausdrucksbasierte Datenelemente erstellt.
Bei ausdrucksbasierten Datenelementen kann der
Ausdruck angezeigt oder bearbeitet werden, indem Sie
die Eigenschaft Ausdruck für das Element doppelklicken.
Falls Sie mit einer dimensionalen Datenquelle arbeiten
und diese Option nicht ausgewählt ist, wird das
entsprechenden dimensionale Datenelement hinzugefügt,
wenn Sie Elemente wie z. B. Mitglieder, Ebenen oder
berechnete Mitglieder einfügen. Wenn Sie z. B. eine Ebene
einfügen, wird ein Ebenensatz angelegt. Dies erleichtert
das Arbeiten mit dimensionalen Datenelementen, denn
Report Studio kennt den Datenelementtyp der Elemente,
die im Bericht enthalten sind.

Beschränkung für eingefügte Beschränkt die Anzahl der untergeordneten Mitglieder,


Mitglieder: die beim Arbeiten mit dimensionalen Datenquellen
eingefügt werden. Angenommen z. B. Sie geben den Wert
"3" für diese Option ein und legen die Option fest,
untergeordnete Elemente einzufügen, wannimmer Sie ein
Mitglied in einen Datencontainer ziehen (S. 189). Sie
können dann das Mitglied "Campingzubehör" in die
Zeilen einer Kreuztabelle ziehen. Bei den angezeigten
Zeilen handelt es sich um die untergeordneten Mitglieder
"Kochzubehör", "Zelte" und "Schlafsäcke" sowie eine
Zeile mit der Bezeichnung "Weitere (Campingzubehör)
" für die übrigen untergeordneten Mitglieder von
Campingzubehör.

64 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Option Beschreibung

Aggregationsmodus Diese Option dient dazu, beim Arbeiten mit


dimensionalen Datenquellen den Aggregationstyp
festzulegen, den Report Studio zum Aggregieren von
Werte in Kreuztabellen und Diagrammen verwenden soll.

Mit der Option Innerhalb Detail werden die sichtbaren


Details aggregiert.

Mit der Option Innerhalb Aggregat werden die sichtbaren


Aggregate auf der nächsttieferen Detailstufe aggregiert.

Mit der Option Innerhalb Satz werden die Mitgliedssätze


aggregiert.
Weitere Informationen zum Aggregieren von Werten in
Kreuztabellen und Diagrammen finden Sie unter
"Aggregieren von Werten in Kreuztabellen und
Diagrammen" (S. 209).

Erweiterte Optionen

Option Beschreibung

Betriebssystem-Zwischenablage Verwenden Sie statt der internen Zwischenablage der


verwenden Anwendung die Windows-Zwischenablage, wenn Sie Report
Studio in Internet Explorer ausführen.

Tipp: Bei der Ausführung von Report Studio in Firefox


wird immer die interne Zwischenablage der Anwendung
verwendet.

Lokalen Dateizugriff erlauben Ermöglicht das Öffnen und Speichern von Berichten auf
Ihrem Computer (S. 265).

Anzeigelimit für Gibt beim Arbeiten mit Landkarten die maximale Anzahl
Landkartenfunktion von Merkmalen an, die in einer Landkarte angezeigt werden
können.

Maximal angezeigte Mitglieder (im Legt beim Arbeiten mit dimensionalen Daten die maximale
Quellverzeichnis) Anzahl von Mitgliedern fest, die bei Durchführung einer
Suche (S. 191) im Fenster Einfügbare Objekte angezeigt
werden können.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 65


Kapitel 2: Report Studio

2. Wählen Sie auf den Registerkarten Ansicht, Bearbeiten, Bericht und Erweitert die gewünschten
Optionen aus.

3. Klicken Sie auf OK.

Einstellungen des Webbrowsers


Cognos 8 nutzt die Standard-Browserkonfiguration von Microsoft, Netscape und Firefox. In allen
Browsern müssen die Einstellungen für Cookies und Java-Skripte aktiviert sein. Abhängig vom
Browser sind jeweils weitere Einstellungen erforderlich.

Browser Einstellung

Internet Explorer Alle Cookies annehmen


Active Scripting
META REFRESH zulassen
ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen
ActiveX-Steuerelemente ausführen, die für Scripting sicher sind
Binär- und Skriptverhalten
Programmzugriff auf Zwischenablage zulassen

Hinweis: In Report Studio wird als Komponente des Browsers die native XML-Unterstützung von
Microsoft Internet Explorer verwendet. ActiveX-Unterstützung muss aktiviert sein, da Microsoft
XML über ActiveX implementiert. Cognos 8 stellt keine ActiveX-Steuerelemente bereit oder lädt
diese herunter. Über diese Konfiguration werden nur die ActiveX-Steuerelemente aktiviert, die im
Rahmen von Internet Explorer installiert wurden.
Weitere Informationen zur Konfiguration des Browsers und zu von Cognos 8 verwendeten Cookies
finden Sie im Installation und Konfiguration – Handbuch.

Modi zum Erstellen von Berichten


Um die Anforderungen sowohl der Autoren von normalen Berichten als auch der Autoren von
Finanzberichten zu erfüllen, bietet Report Studio separate Benutzeroberflächen, die jeweils die für
diese Rollen relevanten Funktionen enthalten.
Der Zugriff auf die einzelnen Modi zum Erstellen von Berichten richtet sich nach den Berechtigungen,
über die Sie für geschützte Funktionen verfügen. Weitere Informationen finden Sie im Administration
und Zugriffsschutz - Handbuch.

Modus für professionelle Berichtserstellung


Der Modus für professionelle Berichtserstellung ermöglicht Benutzern den Zugriff auf die ganze
Bandbreite der Report Studio-Funktionalität. In diesem Modus können Sie mithilfe sämtlicher
Datentypen (relational oder multidimensional) beliebige Berichtstypen erstellen, z. B. Diagramme,
Landkarten, Listen und Wiederholfunktionen. Er umfasst eine Obermenge der im Modus für

66 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Express-Berichtserstellung verfügbaren Funktionen. Sie können jedoch keine dynamischen Daten


anzeigen.

Modus für Express-Berichtserstellung


Der Modus für Express-Berichtserstellung bietet eine vereinfachte und fokussierte Report
Studio-Benutzeroberfläche. Er wurde für nicht technische Benutzer zum Erstellen herkömmlicher
Finanz- und Managementberichte entwickelt. Bei diesem Modus wird nur der Zugriff auf dimensional
modellierte Daten ermöglicht sowie eine mitgliederorientierte Strukturansicht verwendet.
In diesem Berichtserstellungsmodus können Sie dynamische Daten anzeigen. Dieser Modus unterstützt
ausschließlich Kreuztabellenberichte. Er umfasst eine Obermenge der im Modus für professionelle
Berichtserstellung verfügbaren Funktionen.
Wenn Sie im Modus für Express-Berichtserstellung einen Bericht öffnen, der im Modus für
professionelle Berichtserstellung erstellt wurde, können Sie Objekte, die nur im Modus für
professionelle Berichtserstellung eingefügt werden können, z. B. Diagramme, Landkarten und Listen,
zwar anzeigen, jedoch nicht ändern.

Ändern der Modi zum Erstellen von Berichten


Wenn Sie Zugriff auf den Modus für professionelle Berichtserstellung und den Modus für
Express-Berichtserstellung haben, können Sie in Report Studio zwischen den beiden Modi wechseln.
Möglicherweise möchten Sie einen Bericht im Modus für Express-Berichtserstellung erstellen, um
die dynamischen Daten anzuzeigen und das Berichtslayout auf einfache Weise zu erstellen. Sie
können dann in den Modus für professionelle Berichtserstellung wechseln und weitere Informationen
hinzufügen, z. B. Diagramme oder mehrere Seiten.

Vorgehensweise
● Klicken Sie im Menü Ansicht auf Berichtserstellungsmodus, und wählen Sie den gewünschten
Modus aus.

Erstellen von Berichten


Wenn Sie einen Bericht erstellen, wird eigentlich eine Berichtsspezifikation erstellt. In der
Berichtsspezifikation werden die Abfragen und Eingabeaufforderungen definiert, mit denen Daten
abgerufen werden. Außerdem werden darin die zur Präsentation der Daten verwendeten Layouts
und Stile festgelegt. Der Einfachheit halber wird die Berichtsspezifikation als Bericht bezeichnet.
Stellen Sie vor dem Erstellen eines Berichts sicher, dass Sie über alle benötigten Planungsinformationen
(S. 53) verfügen.
Zur Erstellung eines neuen Berichts sind die folgenden Schritte erforderlich:
❑ Angeben des Package

❑ Auswählen einer Berichtsvorlage

❑ Hinzufügen von Datenelementen

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 67


Kapitel 2: Report Studio

❑ Speichern des Berichts

❑ Ausführen des Berichts

Anschließend können Sie den Bericht formatieren (S. 149) und die im Bericht anzuzeigenden Daten
bearbeiten (S. 187). Informationen zu anderen Aufgaben, die spezifisch für einen bestimmten
Berichtstyp gedacht sind, finden Sie unter "Berichtstypen" (S. 87).

Angeben des Packages


Geben Sie das Package an, das Elemente für den Bericht bereitstellen soll.
Die Packages zum Erstellen von Berichten basieren auf den Modellen, die im Modellerstellungs-Tool
Framework Manager erstellt werden. Ein Modell besteht aus einem Satz verwandter Objekte, z. B.
aus Abfragesubjekten, Dimensionen, Filtern und Berechnungen. Wenn Sie in Cognos 8 ein Package
öffnen, werden diese Modellobjekte auf der linken Seite angezeigt.
Das Package muss zuvor erstellt und im Cognos Connection-Portal publiziert werden. Weitere
Informationen finden Sie im Framework Manager User Guide.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Willkommensseite von Cognos Connection auf die Verknüpfung Starten.

Wählen Sie in der Dropdown-Liste die Option Report Studio.

2. Klicken Sie im Dialogfeld Ein Package auswählen auf das gewünschte Package.

3. Wählen Sie im Dialogfeld Willkommen aus, ob ein neuer Bericht erstellt oder ein vorhandener
bzw. eine Vorlage geöffnet werden soll:
● Wenn Sie einen neuen Bericht oder eine neue Vorlage erstellen möchten, klicken Sie auf
Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen, und wählen Sie eine Berichtsvorlage aus.

Tipp: Sie können für Ihr Package eine andere als die Standardsprache festlegen, indem Sie
rechts neben dem Feld Package auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...) klicken,
dann im Dialogfeld Berichts-Package neben dem Feld Sprache auf die Schaltfläche mit den
Auslassungszeichen (...) klicken, die gewünschte Sprache markieren und schließlich auf OK
klicken. Möglicherweise müssen nach der Auswahl der Sprache Elemente wie Trennzeichen
und Dezimalzeichen nach den sprachspezifischen Syntaxregeln aktualisiert werden. Darauf
wird auch im Dialogfeld zur Auswahl der Sprache hingewiesen.

● Wenn Sie einen vorhandenen Bericht oder eine Vorlage öffnen möchten, klicken Sie auf
Vorhandenen Bericht oder vorhandene Vorlage öffnen, und wählen Sie einen Bericht aus.

Die Objekte des ausgewählten Package, zum Beispiel Datenelemente, werden im Fenster Einfügbare
Objekte auf der Registerkarte Quelle angezeigt.

Tipp: Sie können später ein anderes Package auswählen (S. 274).

68 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Aktualisieren des Package


Hat sich das im Bericht verwendete Package geändert, aktualisieren Sie es, um sicherzustellen, dass
Sie mit der neuesten Version arbeiten.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Quelle .

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Hintergrund, und klicken Sie auf Aktualisieren.

Tipp: Sie können den Bericht auch schließen und erneut öffnen, um ihn auf die neueste Version des
Packages zu aktualisieren.

Auswählen einer Berichtsvorlage


Wenn Sie einen neuen Bericht erstellen, wählen Sie eine Berichtsvorlage aus, um den Vorgang zu
beschleunigen. Sie können eine vordefinierte Vorlage auswählen, die als bestimmter Berichtstyp
formatiert ist (S. 87), oder einen vorhandenen Bericht als Vorlage öffnen.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Menü Datei auf Neu .

2. Wenn Sie das Package ändern möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche mit den
Auslassungszeichen (...), und klicken Sie auf ein anderes Package.

3. Wählen Sie eine Berichtsvorlage aus:


● Um einen Bericht mithilfe einer vordefinierten Report Studio-Vorlage zu erstellen,
doppelklicken Sie auf die gewünschte Vorlage.

Tipp: Doppelklicken Sie auf Berichtsvorlage, um eine Berichtsvorlage zu erstellen, die auf
Berichte angewendet werden kann, die in Query Studio oder Analysis Studio erstellt wurden.

● Zum Erstellen eines Berichts anhand einer zuvor erstellen Vorlage doppelklicken Sie auf
Vorhanden, wählen die Vorlage aus und klicken auf Öffnen.

Tipp: Klicken Sie auf das Feld Typ und dann auf Vorlagen, um nur die vorhandenen
Vorlagen anzuzeigen.

● Wenn Sie einen vorhandenen Bericht als Vorlage öffnen möchten, doppelklicken Sie auf
Vorhanden, wählen Sie die Vorlage aus, und klicken Sie auf Öffnen. Sie öffnen dadurch
eine Kopie des Berichts, sodass der Originalbericht unverändert bleibt.

Die Berichtsvorlage wird auf der Berichtsseite angezeigt. Weitere Informationen zu Vorlagen finden
Sie unter "Erstellen eigener Berichtsvorlagen" (S. 80).

Hinzufügen von Daten zu Berichten


Wählen Sie die im Bericht anzuzeigenden Datenelemente aus.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 69


Kapitel 2: Report Studio

Wenn Sie häufig Elemente aus verschiedenen Abfragesubjekten oder Dimensionen in denselben
Berichten verwenden, bitten Sie den Modellersteller, diese Elemente in einem Ordner oder
Modellabfragesubjekt zu organisieren und das entsprechende Package anschließend erneut zu
publizieren. Wenn Sie z. B. den Produktcode in Umsatzberichten verwenden, kann der Modellersteller
einen Ordner erstellen, der zusätzlich zu den benötigten Umsatzelementen das Produktcode-Element
enthält.

Datenquellensymbole
Jedes in der Datenquelle enthaltene Objekt verfügt über ein charakteristisches Symbol. Sie können
außer für Packages und Dimensionen in einem Bericht alle der folgenden Objekte einfügen.

Symbol Objekt

Package, das die in einem Bericht einfügbaren Objekte enthält.

Abfragesubjekt, das einer Tabelle in der Datenbank entspricht.

In relationalen Datenquellen ein Abfrageelement, das eine Spalte mit qualitativen


Daten in der Datenbank darstellt, wie z. B. Produktname oder Land.
In dimensionalen Datenquellen ein Ebenenattribut, das eine Eigenschaft einer Ebene
darstellt.

Ein Mitglied ist ein eindeutiges Element innerhalb einer Hierarchie. Z. B. sind
"Campingausrüstung" und "4-Mann-Zelt" Mitglieder der Produkthierarchie.

Dimension, die eine allgemeine Gruppierung beschreibender Daten zu einem wichtigen


Unternehmensaspekt repräsentiert, z. B. Produkte, Daten oder Märkte.

Hierarchie, die eine Ansammlung dimensionaler Mitglieder repräsentiert, die in einer


Verzeichnisstruktur organisiert sind.

Ebene, bestehend aus einem Satz von Mitgliedern mit gleichen Attributen. Eine
geografische Dimension kann z. B. Ebenen für Land, Region und Stadt enthalten.
Innerhalb einer Ebenenhierarchie können mehrere Ebenen vorhanden sein, beginnend
mit der Root-Ebene. Die Root-Ebene ist die übergeordnete Ebene und die
Aufsummierung aller Mitglieder der ersten Ebene. Sie ermöglicht eine Aufsummierung
aller Werte der Hierarchie und bietet einen benutzerfreundlichen Ausgangspunkt für
das Drillthrough.

Die Ebenenhierarchie Jahre kann beispielsweise die folgenden Ebenen enthalten:


● Root-Ebene Jahre

● Erste Ebene Jahr

● Zweite Ebene Quartal

● Dritte Ebene Monat

70 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Symbol Objekt

Kennzahl oder Fakt, ein Abfrageelement, das eine Spalte mit quantitativen Daten in
der Datenbank darstellt, wie z. B. Einnahmen oder Menge.

Kennzahlenordner mit Hierarchiekennzahlen.

Modellfilter.

Zur Organisation von Datenelementen wird ein Ordner verwendet. Sie können keine
Ordner in Ihren Bericht importieren.

Vorgehensweise

● Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die einzelnen
Datenelemente an die Position, an der sie angezeigt werden sollen.
Ein blinkender schwarzer Balken zeigt an, wo das Element abgelegt werden kann. Im Bericht
eingefügte Elemente werden auf der Registerkarte Datenelemente angezeigt.

Tipps
● Um weitere Informationen zu einem Datenelement zu erhalten, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf das Element und anschließend auf Eigenschaften. Beim Arbeiten mit relationalen
Datenquellen kennzeichnet z. B. die Eigenschaft Verwendung die beabsichtigte Verwendung
für die Daten, die vom Datenelement dargestellt werden.

● Alternativ können Sie ein Datenelement durch Doppelklicken auswählen oder mit der rechten
Maustaste auf ein Abfrageelement klicken und anschließend Einfügen wählen.

● Um ein Datenelement aus dem Bericht zu entfernen, markieren Sie es und klicken auf die
Schaltfläche Löschen . Um ein Datenelement aus dem Bericht, nicht jedoch aus der
Registerkarte Datenelemente zu entfernen, klicken Sie stattdessen auf die Schaltfläche
Ausschneiden.

Anpassen der Quellverzeichnisstruktur


Bei Verwendung von dimensionalen Daten können Sie die Anzeige von Daten in der
Quellverzeichnisstruktur anpassen. Sie können eine Metadatenansicht mit Dimensionen, Hierarchien,
Ebenen, einem optionalen Mitgliederordner und Mitgliedseigenschaften auswählen.
Alternativ können Sie eine mitgliederorientierte Strukturansicht auswählen, in der Art der Ansicht
in Analysis Studio. Mit dieser Ansicht können Sie Ihrem Bericht nur Mitglieder hinzufügen.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Quelle .

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 71


Kapitel 2: Report Studio

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle im Fenster, und klicken Sie auf
Package-Verzeichniseinstellungen.

3. Wählen Sie die gewünschten Optionen, und klicken Sie auf OK.

Speichern von Berichten


Speichern Sie Ihren Bericht, um alle vorgenommenen Änderungen beizubehalten.
Berichte werden auf dem Cognos 8-Server gespeichert. Sie können Ihren Bericht auch auf Ihrem
Computer speichern (S. 265).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern , oder klicken Sie auf Speichern unter, um eine
Kopie des Berichts unter einem anderen Namen zu speichern.

2. Wenn Sie den Bericht zum ersten Mal speichern, müssen Sie einen Pfad und einen Dateinamen
für den Bericht angeben.
Informationen zum Einrichten von Ordnern für Ihre Berichte in Cognos Connection finden Sie
im Cognos Connection – Benutzerhandbuch.

3. Klicken Sie auf Speichern.

Ausführen von Berichten


Führen Sie Ihren Bericht aus, um die abgerufenen Daten anzuzeigen. Um Zeit zu sparen, sollten Sie
den Bericht zuerst auf Fehler überprüfen.
Sie können einen Bericht oder eine Gruppe von Berichten auch in Cognos Connection ausführen.
Außerdem können Sie Berichtsausgaben in einem Dateisystem speichern. Weitere Informationen
finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.
Sie können festlegen, dass Berichtsseiten nicht ausgegeben werden, wenn sie keine Daten enthalten
(S. 76).
Wenn Sie einen Bericht ausführen, der von der Datenquelle nicht unterstützte Funktionen verwendet,
wird eine Fehlermeldung angezeigt. Es wird empfohlen, die Berichte während der Erstellung in
Report Studio regelmäßig zu testen, um sicherzustellen, dass beim Ausführen des Berichts nicht
mehrere Fehlermeldungen auftreten.

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie den gewünschten Bericht.

2. Wenn Sie Parameterwerte, die auf dem Cognos 8-Server gespeichert sind, aus dem Menü Datei
löschen möchten, klicken Sie auf Parameterwerte löschen.
Parameterwerte, die auf dem Cognos 8-Server gespeichert werden, sind unter anderem
Anmeldungs-, Überprüfungs- und Eingabeaufforderungsinformationen. Wenn Sie beispielsweise
in Cognos Connection zwei Datenquellenverbindungen definieren möchten, die auf dieselbe

72 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Datenquelle verweisen, werden Sie zur Auswahl einer dieser Quellen aufgefordert, wenn Sie
einen Bericht ausführen. Diese Informationen werden gespeichert, sodass Sie die Aufforderung
nicht jedes Mal erhalten, wenn Sie einen Bericht ausführen möchten.

3. Klicken Sie im Menü Extras auf Bericht überprüfen .


In einem Meldungsfeld wird angegeben, ob Fehler im Bericht gefunden wurden.

4. Wenn Sie mehr Details zur Überprüfung erhalten möchten, überprüfen Sie den Bericht erneut,
indem Sie auf Mit Optionen überprüfen klicken und folgende Schritte ausführen:
● Klicken Sie auf eine der folgenden Überprüfungsebenen.

Überprüfungsebene Beschreibung

Fehler Ruft alle Fehler ab, die von der Abfrage zurückgegeben wurden.

Warnung Ruft alle Fehler und Warnungen ab, die von der Abfrage
zurückgegeben wurden.

Schlüsseltransformierung Ruft zusätzlich zu Fehler- und Warnmeldungen


Informationsmeldungen ab, in denen wichtige
Transformierungsschritte von der Berichtsspezifikation zur nativen
Abfrage, die zur Datenquelle gesendet wurde, beschrieben werden.
Anhand dieser Meldungen können Sie die Gründe für von der
Abfrage zurückgegebene Fehler- und Warnmeldungen leichter
nachvollziehen.

Informationen Ruft Fehler- und Warnmeldungen, Schlüsseltransformierungen und


andere Informationen in Bezug auf die Planung und Ausführung
von Abfragen ab.

● Wählen Sie das Kontrollkästchen Interaktive Daten, um festzulegen, dass keine


Abfrageoptimierung verwendet werden soll.

Das Kontrollkästchen Interaktive Daten steuert die Verarbeitung von Abfragen während
der Überprüfung.

Löschen Sie das Kontrollkästchen Interaktive Daten, um die Eigenschaft


Ausführungsoptimierung auf Alle Zeilen zu setzen.

Tipp: Weitere Informationen zur Eigenschaft Ausführungsoptimierung finden Sie im


Abschnitt zur Ausführungsoptimierung in "Referenz zu Objekten und Eigenschaften in
Report Studio" (S. 577).
In einem Meldungsfeld wird angegeben, ob Fehler im Bericht gefunden wurden.

5. Um beim Auftreten von Überprüfungsfehlern die fehlerhaften Objekte im Bericht durch Report
Studio identifizieren zu lassen, klicken Sie im Menü Extras auf Automatische Korrektur

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 73


Kapitel 2: Report Studio

Report Studio liefert eine Liste solcher Elemente, die Sie einzeln entfernen können, damit der
Bericht richtig angezeigt wird.

6. Wenn Sie nur die Tabellendaten sehen möchten, klicken Sie im Menü Ausführen auf
Tabellarische Daten anzeigen .
Wenn der Bericht mehrere Abfragen enthält, müssen Sie zunächst auf ein Objekt, z. B. auf eine
Liste oder Kreuztabelle, klicken, das die Abfrage verwendet, für die Sie die Tabellendaten
anzeigen möchten.
Mit diesem Befehl stellen Sie sicher, dass die richtigen Ergebnisse angezeigt werden. Sie können
beispielsweise eine Berechnung erstellen (S. 212) und anschließend sicherstellen, dass diese die
gewünschten Ergebnisse liefert.

Tipp: Sie können Tabellendaten auch im Abfragen-Explorer (S. 240) anzeigen. Das ist hilfreich
beim Erstellen von Abfragen.

7. Wenn Sie Ausführungsoptionen festlegen möchten, klicken Sie im Menü Ausführen auf
Ausführungsoptionen.
Der Standardwert ist der Wert der ausgewählten zugehörigen Ausführungsoption in Cognos
Connection.
Die ausgewählten Ausführungsoptionen gelten nur für die aktuelle Sitzung. Wenn Sie Report
Studio beenden, werden die Optionen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

8. Ändern Sie gegebenenfalls die Werte für die aktuelle Sitzung, und klicken Sie auf OK.

Option Hinweise

Format Keine

Papierformat Nur angeben, wenn das Ausgabeformat PDF ist.

Seitenausrichtung Nur angeben, wenn das Ausgabeformat PDF ist.

Datenmodus Geben Sie die Datenmenge an, die zurückgegeben werden soll. Bei
Alle Daten werden alle Daten zurückgegeben. Mit Begrenzte Daten
wird die Menge der zurückgegebenen Daten auf der Basis von im
Package definierten Designfiltern begrenzt. Bei Ohne Daten werden
anstelle von Daten aus der Datenquelle Platzhalter zurückgegeben.
Weitere Informationen über Designfilter finden Sie im Framework
Manager User Guide.

Sprache Die Inhaltssprache bestimmt die bevorzugte Sprache für die Daten,
für Cognos Viewer, für Datumsangaben usw.

74 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Option Hinweise

Zeilen pro Seite Gibt die Anzahl der pro Seite anzuzeigenden Zeilen an.

Die Eigenschaft Zeilen pro Seite ist im Fenster Eigenschaften für


Listen und Kreuztabellen verfügbar. Wenn Sie einen Wert für diese
Eigenschaft angeben, überschreibt dieser die Ausführungsoption
mit demselben Namen. Diese Eigenschaft gilt sowohl für HTML-
als auch für PDF-Ausgaben. Weitere Informationen zu dieser
Eigenschaft finden Sie unter "Steuern der Zeilen pro Seite für
mehrere Container im HTML- und PDF-Format" (S. 77).

Eingabeaufforderung Legen Sie fest, dass Sie für jede definierte Eingabeaufforderung
(S. 223) eine Aufforderung erhalten, es sei denn, diese ist in einer
Berichtsseite definiert.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen deaktivieren, erhalten Sie nur
dann eine Eingabeaufforderung, wenn der Bericht nicht ohne
Eingreifen des Benutzers ausgeführt werden kann. Beispielsweise
würden Sie bei der Ausführung eines Berichts mit einem Filter, der
einen einzigen optionalen Parameter besitzt, keine Aufforderung
erhalten.

9. Klicken Sie im Menü Ausführen auf die Option, mit der der Bericht im gewünschten
Format ausgegeben wird.
Als Berichtsformate stehen HTML, PDF, CSV, verschiedene Excel-Formate und XML zur
Auswahl. Berichte können nicht im CSV- bzw. XML-Format erstellt werden, wenn mehr als
eine Abfrage im Bericht definiert ist, es sei denn, die zusätzlichen Abfragen werden für
Eingabeaufforderungen verwendet.

Der Bericht wird in Cognos Viewer ausgeführt. Wenn die Ausführung des Berichts beendet ist,
können Sie ihn erneut im selben Format oder in einem anderen Format ausführen. Wenn Sie den
Bericht erneut im CSV- oder XLS-Format ausführen, wird er in einem neuen Browserfenster angezeigt.
Die in Cognos Viewer verfügbaren Optionen sind von den Berechtigungen abhängig, die vom
Administrator für jeden Benutzer festgelegt wurden. Weitere Informationen finden Sie im
Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.

Ausführen eines Berichts mit einer dimensionalen Datenquelle


Sie können einen Bericht, der mit Microsoft SQL Server Analysis Services ausgeführt wird, nur
während der Anfangsphase der Berichtsausführung abbrechen. Danach wird der Bericht bis zum
Abschluss ausgeführt.
Bei SAP BW-Datenquellen ist das Verhalten identisch.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 75


Kapitel 2: Report Studio

In Framework Manager können Sie außerdem die Anzahl der Ebenen einer Hierarchie steuern, aus
denen Mitglieder oder Werte aus der Hierarchie extrahiert werden, um eine
Verzeichnisstruktur-Eingabeaufforderung mit Werten auszufüllen.
Bei SAP BW können Sie die Anzahl der Hierarchieebenen reduzieren, um die Anzahl der Knoten
zu begrenzen, indem Sie die SAP BW-Variableneigenschaft trimHierarchyLevels auf 1 festlegen.
Dadurch wird die unterste Ebene aus der Hierarchie entfernt, bevor die Knotenliste erstellt wird.

Angeben von Maßeinheiten


Wenn Sie einen Bericht mit einer SAP BW-Datenquelle ausführen, sind die Maßeinheiten in denselben
Spalten wie die Datenwerte enthalten (mit einem Leerzeichen getrennt). Beispiel: Celsius- und
Fahrenheit-Angaben werden an das Ende des Wertes angefügt.
Ein Sternchen (*) gibt an, dass Folgendes aufgetreten ist:
● eine unbekannte Währung

● ein Wert mit unbekannter oder nicht eindeutiger Maßeinheit, zum Beispiel eine gemischte
Währungsberechnung oder Aufsummierung
Gemischte Währungswerte treten auf, wenn Sie Werte mit unterschiedlichen Währungen
berechnen.

Dieses Verhalten tritt auf, wenn Sie einen Cognos-Cube als Datenquelle verwenden.
Bei SAP BW-Datenquellen ist das Verhalten identisch.

Nicht unterstützte SAP-Variableneigenschaften


Einige SAP-Variableneigenschaften werden nicht unterstützt.
Ausschlussbereiche werden als Einschluss-Eingabeaufforderung angezeigt.
"Verpflichtend, Initialwert nicht erlaubt" erscheint als obligatorische Eingabeaufforderung.
Beim Verwenden von BEx zum Definieren von Variablen in Ihrer SAP-Datenquelle sollten Sie
Ausschlussbereiche sowie die Eigenschaft "Verpflichtend, Initialwert nicht erlaubt" vermeiden.

Festlegen, dass Seiten nicht ausgegeben werden, wenn sie keine Daten enthalten
Sie können festlegen, dass bei der Ausführung des Berichts die Seiten, die keine Daten enthalten,
nicht ausgegeben werden.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Berichtsseite auf einen Datencontainer.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen
, und klicken Sie dann auf den Datencontainertyp.

Wenn es sich bei dem Datencontainer z. B. um eine Liste handelt, klicken Sie auf Liste.

3. Legen Sie für die Eigenschaft Seite ausgeben wenn leer den Wert Nein fest.

76 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 für alle Datencontainer auf der Seite sowie für alle
Inhaltsverzeichnis-Objekte (S. 160).

Wenn Sie den Bericht ausführen und in keinem der Datencontainer bzw. Inhaltsverzeichnis-Objekte
Daten produziert werden, wird die Seite nicht ausgegeben. Die Seite wird auch dann nicht ausgegeben,
wenn sie sonstige Objekte wie z. B. Textelemente oder Bilder enthält.

Steuern der Zeilen pro Seite für mehrere Container im HTML- und PDF-Format
Wenn ein Bericht mehr als einen Daten-Container (wie z. B. eine Liste und eine Kreuztabelle) enthält,
können Sie die Ausgabe des Berichts im HTML- und PDF-Format steuern, indem Sie die Eigenschaft
Zeilen pro Seite für jeden Container einrichten.

Bei der HTML-Ausgabe steuert die Berichtseigenschaftsoption Seitenumbruch durch Datencontainer


für interaktives HTML(S. 184), ob die Standardzeilenanzahl bei jedem Datencontainer auf allen
Seiten ausgegeben wird.
Cognos 8 wendet bei der Ausgabe von Berichten im HTML- und PDF-Format folgende Regeln an:

● Wenn die Eigenschaft Zeilen pro Seite für keinen der Datencontainer eingerichtet ist, werden
im HTML-Format 20 Zeilen ausgegeben, und im PDF-Format wird jede Seite vollständig
ausgefüllt. Der erste Datencontainer wird ausgegeben, bis keine Daten mehr vorhanden sind,
gefolgt vom nächsten Container usw.

Tipp: Die Anzahl der auf der PDF-Seite angezeigten Zeilen hängt vom Schriftgrad ab, der im
Bericht eingerichtet ist.

● Wenn die Eigenschaft Zeilen pro Seite für jeden Container eingestellt wurde, wird im HTML-
und PDF-Format auf jeder Seite jeweils die angegebene Anzahl von Zeilen ausgegeben, bis keine
Daten mehr vorhanden sind.

● Ist die Eigenschaft nur für einige der Container eingestellt, wird im HTML- und PDF-Format
auf jeder Seite die jeweils angegebene Anzahl von Zeilen ausgegeben, bis keine Daten mehr
vorhanden sind. Für die restlichen Container werden je 20 Zeilen pro Seite im HTML-Format
ausgegeben, und im PDF-Format wird jede Seite vollständig mit Daten gefüllt.

Beispiel: Sie haben zwei Listen: Liste1 und Liste2. Sie stellen die Eigenschaft Zeilen pro Seite
für Liste1 auf 5 ein. Beim Ausführen des Berichts im HTML-Format enthält die erste Seite die
ersten 5 Zeilen von Liste1, gefolgt von den ersten 15 Zeilen von Liste2.

● Wenn für einen Datencontainer keine Daten zurückgegeben werden, wird ein leerer Container
ausgegeben.

Erstellen von Berichten im CSV-Format


Mit Cognos 8 können Berichte im CSV-Format erstellt und anschließend in anderen Anwendungen,
wie beispielsweise Microsoft Excel, geöffnet werden. Für Berichte im CSV-Format gelten folgende
Merkmale:
● Unicode-Daten werden auf zahlreichen verschiedenen Client-Betriebssystemen unterstützt.

● Es wird die Datenverschlüsselung UTF -16 Little Endian verwendet.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 77


Kapitel 2: Report Studio

● Die Dateien enthalten am Anfang ein BOM (Byte Order Mark).

● Sie haben Tabulatortrennzeichen

● Zeichenketten werden nicht in Anführungszeichen eingeschlossen.

● Zeilen werden durch ein Zeilenvorschubzeichen voneinander getrennt.

Sie können im CSV-Format gespeicherte Berichte in Microsoft Excel, in WordPad von Microsoft
Windows und in Star Office öffnen. Standardmäßig werden im CSV-Format erstellte Berichte in
der Anwendung angezeigt, die dem Dateityp zugewiesen ist.
Folgendes kann nicht im CSV-Format erstellt werden:
● Landkarten

● Diagramme, die nicht über mindestens eine Kategorie oder Serie verfügen

● Berichte, für die mehr als eine Abfrage im Bericht definiert ist, sofern die anderen Abfragen für
Eingabeaufforderungen verwendet werden.

In Cognos Connection können Sie die CSV-Ausgabe je nach Ihrer Umgebung konfigurieren. Zum
Beispiel können Sie das Zeichen festlegen, mit dem Felder voneinander getrennt werden. Weitere
Informationen finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.

Erstellen von Berichten im Excel-Format


Mit Cognos 8 können Berichte im Excel-Format erstellt werden. Es sind drei Optionen verfügbar:

● Excel 2000 Einzelnes Arbeitsblatt erstellt Berichte auf einem Blatt, das in Microsoft
Excel-Versionen, die älter als Excel 2002 sind, angezeigt werden kann.

● Mit Excel 2002 werden Berichte erstellt, die in Microsoft Excel-Versionen, die älter als
Excel 2007 sind, angezeigt werden können.

● Mit Excel 2007 werden Berichte erstellt, die Microsoft Excel Version 2007 angezeigt werden
können.

Das Excel 2000-Format kann mit Excel 2000 oder höher angezeigt werden. Das Format unterstützt
bis zu 65.536 Zeilen und mehrere Blätter. Das Format Excel 2000 ist nur in Cognos 8 verfügbar,
wenn die Cognos Application Firewall-Validierung deaktiviert ist.
Das Einzelblattformat in Excel 2000 bietet verbesserte Schutzfunktionen. Das Excel 2000-Format
kann in den URLs vorhandene Cookies auf die Arbeitsblätter übertragen, wodurch die Identität
eines Benutzers unberechtigterweise verwendet werden kann. Das Einzelblattformat in Excel 2000
verwendet keine ausgehenden URLs. Das Format ist jedoch auf 65.536 Zeilen beschränkt, und
Seitenumbrüche bei Seiten für mehrere Autoren werden ignoriert.
Das Excel 2002-Format und das -Einzelblattformat bieten darüber hinaus folgende Vorteile:
● Beide Formate können mit dem SSL-Protokoll verwendet werden.

● Beide Formate können über eine Einzelanmeldung verwendet werden.


Sicherheitsberichte können ohne Folgeanmeldungen geöffnet werden, da das System Benutzer
automatisch identifiziert und Sicherheitsinformationen bereitstellt.

78 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

● Beide Formate sind mit Netscape 7.01 kompatibel.

● Die Arbeitsblätter sind in einer einzigen Datei für eine zuverlässige Navigation enthalten.

In Microsoft Excel 2000 wird das vollständige Datumsformat für Cognos 8 nicht immer korrekt
angezeigt, wenn es auf einem Betriebssystem mit einer anderen Ländereinstellung als Englisch
verwendet wird. Dieses Problem tritt in Microsoft Excel 2002 oder 2003 nicht auf. Um dieses
Problem zu beheben, wenden Sie in Excel das korrekte Format erneut an.
Das Excel 2007-Format gibt Berichte im nativen Excel-XML-Format (auch als XLSX bezeichnet)
aus, das eine schnelle Möglichkeit bietet, um native Excel-Tabellen für Microsoft Excel XP, Microsoft
Excel 2003 und Microsoft Excel 2007 bereitzustellen. Benutzer von Microsoft Excel XP und
Microsoft Excel 2003 müssen das Microsoft Office Compatibility Pack installieren. Darin sind
Funktionen zum Öffnen und Speichern des neuen Formats enthalten. Die Ausgabe ähnelt mit
folgenden Ausnahmen anderen Excel-Formaten:
● Diagramme werden als statische Bilder ausgegeben.

● In der Berichtsausgabe verändert sich eventuell die Zeilenhöhe, um die Wiedergabetreue zu


verbessern.

Beim Erstellen von Berichten im XLS-Format sind bestimmte Einschränkungen zu berücksichtigen.


Weitere Informationen finden Sie unter "Erstellen von Berichten im Microsoft Excel-Format" (S. 567).

Erstellen von Berichten im XML-Format


In den XML-Berichtsausgaben werden Berichtsdaten in einem Format gespeichert, das mit dem
internen Schema xmldata.xsd kompatibel ist. Diese Schemadatei befindet sich in c8_Pfad/bin.
Dieses Format besteht aus einem Datensatzelement, das ein Metadatenelement und ein Datenelement
enthält. Das Metadatenelement enthält die Datenelementinformationen der Elemente "item". In
den Datenelementen sind alle Zeilen- und Wertelemente enthalten.
Sie können Modelle von Berichten und weiteren Daten erstellen, die mit dem Schema "xmldata.
xsd" kompatibel sind. Dies ist hilfreich, wenn Sie einen Bericht als Datenquelle für einen weiteren
Bericht oder eine Datenbank, die von Framework Manager nicht gelesen werden kann, verwenden
möchten. Exportieren Sie in diesem Fall die Daten der Datenquelle in eine mit dem Schema xmldata
kompatible XML-Datei, und öffnen Sie dann die XML-Datei in Framework Manager.
Weitere Informationen finden Sie im Framework Manager User Guide.
Folgendes kann nicht im XML-Format erstellt werden:
● Landkarten

● Diagramme, die nicht über mindestens eine Kategorie oder Serie verfügen

● Berichte, für die mehr als eine Abfrage im Bericht definiert ist, sofern die anderen Abfragen für
Eingabeaufforderungen verwendet werden.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 79


Kapitel 2: Report Studio

Festlegen der PDF-Seitenoptionen


Durch Festlegen der PDF-Seitenoptionen können Sie steuern, wie die Berichtsseiten bei der
PDF-Ausgabe aussehen. Sie können die PDF-Seitenoptionen für einzelne Berichtsseiten oder für alle
Berichtsseiten in einem Layout festlegen (S. 299).
Sie können die PDF-Seitenoptionen auch in Cognos Connection festlegen. Weitere Informationen
finden Sie im Cognos Connection – Benutzerhandbuch.

Vorgehensweise
1. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die PDF-Seitenoptionen für alle Berichtsseiten in einem
Layout festzulegen:

● Klicken Sie im Menü Datei auf PDF-Seite einrichten, und legen Sie die gewünschten
Seitenoptionen fest.

● Klicken Sie auf OK.

2. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die PDF-Seitenoptionen für eine einzelne Berichtsseite
festzulegen:

● Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer, und klicken Sie auf
die gewünschte Seite.

● Klicken Sie im Arbeitsbereich auf eine beliebige Stelle der Seite.

● Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen
und anschließend auf Seite.

● Doppelklicken Sie auf die Eigenschaft PDF-Seite einrichten, und legen Sie die gewünschten
Seitenoptionen fest.

● Klicken Sie auf OK.

Erstellen eigener Berichtsvorlagen


Bei einer Berichtsvorlage handelt es sich um eine Schablone, anhand derer Sie Berichte erstellen
können. Sie sollten eigene Berichtsvorlagen erstellen, wenn Sie häufig Berichte desselben Typs
verfassen. Eine Vorlage kann folgende Objekte enthalten:
● HTML-Elemente

● Hyperlinks

● Seitenzahlen

● Bilder

● Tabellen

● Textelemente

80 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

● Blöcke

● Layout-Berechnungen

● Datum

● Zeit

Informationen zu diesen Objekten finden Sie unter "Formatieren von Berichten" (S. 149).
Zum Erstellen von Berichtsvorlagen haben Sie folgende Möglichkeiten:
● Konvertieren eines Berichts in eine Vorlage

● Erstellen einer neuen Vorlage

Weitere Informationen zum Erstellen einer Berichtsvorlage erhalten Sie in der Report Studio –
Einführungstour. Sie können auch die in Report Studio bereitgestellten Beispielvorlagen verwenden.

Tipp: Sie können eigene Berichtsvorlagen zum Dialogfeld Neu hinzufügen. Weitere Informationen
finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.

Konvertieren eines Berichts in eine Vorlage


Wird ein neuer oder vorhandener Bericht in eine Vorlage konvertiert, kann er wiederverwendet
werden.

Vorgehensweise
1. Erstellen Sie einen neuen Bericht, oder öffnen Sie einen vorhandenen Bericht.

2. Fügen Sie die gewünschten Objekte zum Arbeitsbereich hinzu.

3. Klicken Sie im Menü Datei auf In Vorlage konvertieren.


Alle Informationen aus dem ursprünglichen Bericht, die sich auf Abfragen beziehen, wie
Datenelemente, Berechnungen und Filter werden aus der Vorlage entfernt.

4. Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern unter, um die Vorlage als neue Datei zu speichern
und den ursprünglichen Bericht unverändert beizubehalten.

Erstellen einer neuen Vorlage


Sie können eine neue Vorlage erstellen, um Benutzern von Query Studio und Analysis Studio ein
Layout bereitzustellen, das sie zum Erstellen von Berichten oder zum Anwenden auf vorhandene
Berichte verwenden können. Außerdem können Sie mit der Vorlage in Query Studio ein Layout für
Eingabeaufforderungsseiten definieren.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Datei auf Neu.

2. Klicken Sie auf Query Studio-Vorlage und dann auf OK.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 81


Kapitel 2: Report Studio

3. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
die zu formatierende Berichts- oder Eingabeaufforderungsseite.

Tipp: Klicken Sie zum Erstellen einer neuen Berichts- oder Eingabeaufforderungsseite auf den
Ordner Berichtsseiten bzw. Eingabeaufforderungsseiten.

4. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Berichtselemente .

5. Fügen Sie die gewünschten Objekte zum Arbeitsbereich hinzu.


Wenn Sie von Query Studio nicht unterstützte Objekte hinzufügen, werden diese bei Anwendung
der Vorlage ignoriert.

6. Speichern Sie die Vorlage.

Verfahren zum Erstellen barrierefreier Berichte


Durch die Erstellung barrierefreier Berichte stellen Sie sicher, dass alle Benutzer unabhängig vom
Grad ihrer körperlichen Befähigung auf Informationen zugreifen können.
Sehbehinderte Benutzer können zum Beispiel die Screen-Reader-Technologie für den Zugriff auf
Informationen in einem Bericht verwenden.
Es folgen einige Entwurfshinweise für die Erstellung barrierefreier Berichte:
● Vermeiden Sie die Verwendung visueller Hervorhebungen wie fett formatierten Text oder
Farben, um wichtige Informationen hervorzuheben.

● Vermeiden Sie die Verwendung von Bildern und OLE-Objekten in PDF-Dokumenten, da diese
Elemente als Artefakte gekennzeichnet und vom Screen-Reader ignoriert werden.

● Verwenden Sie zur Darstellung wichtiger Informationen keine Bedingungsformatierung.

● Da Diagrammtypen als Bilder ausgegeben werden, die der Screen-Reader ignoriert, müssen Sie
sicherstellen, dass eine entsprechende Tabelle mit denselben Informationen vorhanden ist.

● Berichte sollten im HTML-Format verteilt werden, da dieses Ausgabeformat von den meisten
Screen-Readern am besten unterstützt wird.

● Achten Sie darauf, dass jeder Bericht einen Titel enthält.

● Machen Sie sich mit der Screen-Reader-Technologie vertraut.

● Vermeiden Sie Rechtschreib- und Grammatikfehler, da die Screen-Reader-Software solche


Informationen falsch interpretiert.

● Eingabeaufforderungen wie z. B. Kontrollkästchen, Optionsfelder und Mehrfachauswahlfelder


können grundsätzlich verwendet werden. Vermeiden Sie jedoch die Verwendung von Funktionen
wie Kalenderfelder und Aufwärts- und Abwärts-Auswahlfelder in Zeitsteuerelementen.

● Wenn Sie eingebettete Webanwendungen oder Drillpfade verwenden, stellen Sie sicher, dass
die Zielanwendung ebenfalls barrierefrei gestaltet ist.

● Vermeiden Sie große, komplexe Listen- oder Kreuztabellenberichte.

82 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

Das Anzeigen von Informationen in mehreren einfachen Listen- oder Kreuztabellenberichten


ist für Benutzer, die mit Eingabehilfen arbeiten, wesentlich leichter.

Verfahren zum Erstellen von Berichten für Cognos 8 Go! Office


Cognos 8 Go! Office stellt eine integrierte Umgebung für Cognos-Produkte und Microsoft Office
bereit. Mithilfe von Cognos 8 Go! Office können Sie Teile von Berichten auswählen, z. B. Daten,
Metadaten, Kopf- und Fußzeilen und Diagramme, und diese in Microsoft Excel-Arbeitsmappen,
Microsoft Word-Dokumente oder Microsoft PowerPoint-Präsentationen einbetten. Sie können
vordefinierte Berichte verwenden oder mit PowerPlay Web, Query Studio oder Report Studio neue
Inhalte erstellen.
Hinweis: Damit Sie auf PowerPlay-Inhalte zugreifen können, muss Ihr Administrator PowerPlay
für die Verwendung mit Cognos 8 konfigurieren. PowerPlay-Inhalte, die nur für UpFront publiziert
wurden, sind für Cognos 8 Go! Office nicht verfügbar.
Da Cognos 8 Go! Office stark formatierte Berichte nicht vollständig in Excel oder andere
Ausgabetypen von Microsoft-Dokumenten konvertieren kann, erhalten Sie möglicherweise nicht
die gewünschten Ergebnisse.
Um für Cognos 8 Go! Office effektive Berichte zu erstellen, beachten Sie diese Empfehlungen:
● Erstellen Sie Inhalte, um spezielle Integrationsanforderungen von Microsoft Office zu erfüllen.
Beispielsweise stehen in Cognos 8 viele Optionen zum Formatieren von Daten zur Verfügung.
Sie sollten möglichst wenig Formatierung verwenden, damit der Zugriff von Office-Anwendungen
auf die Daten erleichtert wird.

● Organisieren Sie Berichte.


Sie können in Cognos Connection Arbeitsmappen publizieren und diese mit Ihren Berichten in
Öffentliche Ordner oder Eigene Ordner organisieren. Weitere Informationen finden Sie im
Cognos Connection – Benutzerhandbuch. Wenn Sie Ihre Inhalte strukturieren, können Sie
benötigte Daten schnell abrufen.

Tipp: Cognos 8 Go! Office-fähige Arbeitsmappen, Dokumente und Präsentationen sind durch
eigene eindeutige Symbole gekennzeichnet, damit sie von anderen Dateitypen unterschieden
werden können.

● Optimieren Sie Berichtsvorlagen für Microsoft Office.


Wenn Sie zum Erstellen von Inhalten auf IT-Experten oder andere Berichtsautoren angewiesen
sind, fordern Sie Berichtsvorlagen an, die für Ihre Integrationsanforderungen von Microsoft
Office optimiert sind. Sie sollten nur die von Ihnen benötigten Datenelemente oder Abfragen
sowie eine minimale Formatierung anfordern, sodass Sie die Formatierungsmöglichkeiten von
Microsoft Office leichter für die Cognos-Inhalte anwenden können. Beispielsweise können in
Report Studio verfasste Berichte Listenobjekte enthalten, die in Listenobjekten mit speziellen
Formatierungen eingebettet sind. Wenn diese Berichte in die tabellarische Darstellung von Excel
konvertiert werden, sehen sie möglicherweise nicht genau so aus wie in Cognos 8.

● Formatieren Sie Elemente in der Office-Anwendung.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 83


Kapitel 2: Report Studio

Statt Objekte in Cognos 8 zu formatieren, können Sie in der Office-Anwendung die gewünschte
Formatierung hinzufügen. Wenn Sie in Cognos 8 weniger Formatierungen vornehmen, können
mehr Daten in die gewünschten Verzeichnisse importiert werden.

● Beschriften Sie Berichtselemente mit beschreibenden Namen.


Dadurch lassen sich die Elemente nach dem Importieren leichter wiederfinden. Berichtselemente
sind beispielsweise Listen, Kreuztabellen und Diagramme.

● Verschachteln Sie keine Berichtsobjekte.


Bei verschachtelten Berichtsobjekten werden einige Objekte unter Umständen nicht im richtigen
Verzeichnis oder gar nicht angezeigt. Außerdem kann bei verschachtelten Berichtsobjekten die
folgende Fehlermeldung ausgegeben werden:
RDS-ERR-1000 Report Data Service konnte die Daten vom Inhalts-Provider nicht verarbeiten.
Dieser Fehler tritt z. B. auf, wenn sich eine Wiederholfunktion oder eine Wiederholelementtabelle
in einem Block oder einer Tabelle befindet. Der Fehler tritt auch auf, wenn Layoutobjekte wie
Listen, Kreuztabellen und Diagramme in einem bedingten Block vorkommen, der sich in einem
anderen Block oder einer Tabelle befindet.

● Halten Sie die Größe von Tabellen möglichst klein.


Wegen der Größe von Folien beträgt beispielsweise die maximal mögliche Zeilen- und Spaltenzahl
in PowerPoint-Tabellen 25. Zwar sind in Word und Excel größere Tabellen zulässig, aber das
Herunterladen und Ausgeben beansprucht mehr Zeit.

● Verwenden Sie Bilder mit transparentem Hintergrund.


In der Office-Anwendung ist durch das Bild der Hintergrund zu sehen, sodass das Bild wie ein
Teil der Präsentation wirkt. Sie können nach Bedarf Ihre eigene Hintergrundfarbe angeben.

● Wenn Sie in einer Liste ein Bild haben, legen Sie seine Höhe und Breite fest.
Dadurch wird sichergestellt, dass das Bild in der Office-Anwendung in der richtigen Größe
angezeigt wird.

● Denken Sie daran, dass Grafiken und Diagramme als Bilder importiert werden.
Bildern sind in Cognos 8 Image Maps zugeordnet, um die Verwendung von Tooltips und
Hotspots zu ermöglichen. Tooltips und Hotspots können von Cognos 8 Go! Office nicht in
Office-Anwendungen importiert werden.

● Beim Erstellen von Berichten im Excel-Format sind zusätzliche Einschränkungen zu


berücksichtigen (S. 567).

Verwalten von Berichten


Nachdem Sie einen oder mehrere Berichte erstellt haben, können Sie diese für sich selbst oder andere
verwalten. Die folgenden Aufgaben können in Cognos Connection ausgeführt werden:
● Planen, dass ein Bericht oder eine Gruppe von Berichten zu einem bestimmten Zeitpunkt
ausgeführt wird

84 Report Studio
Kapitel 2: Report Studio

● Verteilen von Berichten an andere Benutzer

● Drucken von Berichten

● Wählen der bei der Ausführung eines Berichts zu verwendenden Sprache

● Festlegen von Werten für Eingabeaufforderungen

● Aufzeichnen von Bericht-Verlaufsinformationen

● Verwalten verschiedener Versionen von Berichten

● Erstellen von Berichtsansichten

Informationen zum Ausführen dieser Aufgaben finden Sie im Cognos Connection –


Benutzerhandbuch.

Das Cognos 8 SDK


Wenn Sie einen Bericht in Report Studio erstellen, wird eine Berichtsspezifikation erstellt. Bei einer
Berichtsspezifikation handelt es sich um eine XML-Datei, die Sie anzeigen können (Menü Extras,
Option Spezifikation anzeigen ). Außerdem können Sie die Spezifikation für ein ausgewähltes
Objekt mit der Menüoption Spezifikation anzeigen (Auswahl) anzeigen.

Tipp: Wenn Sie die Berichtsspezifikation in Report Studio anzeigen, können Sie keine Teile daraus
ändern oder kopieren.
Anstatt mit Report Studio können Sie Berichte auch programmgesteuert erstellen oder ändern,
indem Sie ein Bearbeitungstool für Berichtsspezifikationen verwenden. Sie implementieren dann die
Berichte mit dem Cognos Series 8 Software Development Kit (SDK) in Ihre Cognos
Series 8-Umgebung. Dies ist zum Beispiel dann nützlich, wenn Sie eine bestimmte Änderung in
mehreren Berichten vornehmen müssen. Anstatt jeden Bericht einzeln in Report Studio zu öffnen
und zu ändern, können Sie den Prozess mit dem SDK automatisieren und dadurch Zeit sparen.
Weitere Informationen zum Cognos Series 8 SDK erhalten Sie von Ihrer zuständigen
Cognos-Niederlassung.

Tipp: Sie können den XML-Code in einer Berichtsspezifikation auch ändern, indem Sie die
Berichtsspezifikation auf Ihrem Computer speichern.(S. 265).

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 85


Kapitel 2: Report Studio

86 Report Studio
Kapitel 3: Berichtstypen

Mithilfe von verschiedenen Berichtstypen können Sie Daten aus verschiedenen Blickwinkeln
betrachten oder verschiedene unternehmerische Fragen beantworten. So erstellen Sie beispielsweise
einen Listenbericht, um Ihre gesamte Kundendatei anzuzeigen, oder einen Kreuztabellenbericht,
um darzustellen, welcher Vertriebsmitarbeiter für die einzelnen Produktreihen jeweils den höchsten
Umsatz erzielt hat. Sie können ein Diagramm erstellen, um Daten grafisch darzustellen, und Sie
können Wiederholfunktionen zum Erstellen von Adressetiketten einsetzen.
In Report Studio können Sie die folgenden Berichtstypen erstellen:
● Liste

● Kreuztabelle

● Diagramm

● Landkarte

● Wiederholfunktion

Sie haben auch die Möglichkeit, einen oder mehrere dieser Typen in einem Bericht zu kombinieren.

Listenberichte
Verwenden Sie Listenberichte, um detaillierte Informationen aus Ihrer Datenbank anzuzeigen, wie
zum Beispiel Produkt- und Kundenlisten.
In einem Listenbericht werden Daten in Zeilen und Spalten dargestellt. Die einzelnen Spalten
enthalten alle Werte für ein Datenelement in der Datenbank oder eine Berechnung, die auf
Datenelementen in der Datenbank basiert.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 87


Kapitel 3: Berichtstypen

Informationen zum Erstellen eines Listenberichts erhalten Sie in der Report Studio – Einführungstour.

Gruppieren von Daten


Mit der Gruppierung von Datenelementen in einem Listenbericht können Sie doppelte Werte
entfernen. Einer Ihrer Berichte befasst sich zum Beispiel mit Produktkäufen. Für jedes Produkt ist
auch der Produkttyp angegeben. Sie gruppieren die Spalte Produkttyp so, dass jeder Produkttyp
nur einmal in der Liste angezeigt wird.
Sie können Datenelemente auch in Wiederholfunktionen (S. 144) und in Seitensätzen (S. 170)
gruppieren.
Neben der Gruppierung können Sie auch die Sortierreihenfolge von Datenelementen angeben. In
Listen können Sie Datenelemente sowohl in Gruppen als auch in ungruppierten Elementen sortieren.
In Kreuztabellen können Sie Zeilen- und Spaltenelemente sortieren. Weitere Informationen finden
Sie unter "Durchführen erweiterter Sortiervorgänge" (S. 200).
Wenn Sie eine dimensionale Datenquelle abfragen, können Sie nur in der Reihenfolge der
vorhandenen Hierarchie gruppieren oder sortieren. Wenn Sie die Reihenfolge ändern, tritt der
folgende Fehler auf.
OP-ERR-0199: Die Abfrage wird nicht unterstützt. Die Dimensionen am Rand sind inkonsistent.
Die dataItems der Dimension="[Standorte]" müssen aneinandergrenzen.
Sie können Spalten aus der Gruppierung auslassen. Wenn zum Beispiel eine Ebenenhierarchie die
Ebenen Land, Provinz und Stadt enthält, und eine andere Ebenenhierarchie die Ebene Produkt
enthält:

88 Report Studio
Kapitel 3: Berichtstypen

● Die Reihenfolge "Land, Provinz und Stadt" ist gültig.

● Die Reihenfolge "Land, Produkt, Provinz" ist ungültig, da zwischen den beiden Ebenen eine
Ebene aus einer anderen Ebenenhierarchie eingefügt wurde.

● Die Reihenfolge "Land, Stadt, Produkt" ist jedoch gültig, obwohl "Provinz" weggelassen wurde.

● "Land", "Ländercode" ist gültig, wobei "Ländercode" eine Mitgliedseigenschaft von "Land"
ist.

Um die von der Datenquelle festgelegte hierarchische Reihenfolge zu überschreiben, können Sie die
Dimensionsinformationen der Abfrage überschreiben. Weitere Informationen finden Sie unter
"Hinzufügen von Dimensionsinformationen zu einer Abfrage" (S. 251).
Es wird empfohlen, dass Sie Mitgliedseigenschaften einer Dimension nicht zum Gruppieren von
Daten verwenden. Das Gruppieren mit Hilfe von Mitgliedseigenschaften kann zu unerwarteten
Ergebnissen wie Duplikate führen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die zu gruppierende Spalte.
Sie können auf die Spaltenüberschrift oder auf eine der Spaltenzellen klicken.

Tipp: Um mehrere Gruppierungen gleichzeitig vorzunehmen, halten Sie beim Klicken die Strg-
oder die Umschalttaste gedrückt.

2. Klicken Sie im Menü Struktur auf Gruppieren/Gruppierung aufheben.

Ein Symbol gibt an, dass die Spalte gruppiert ist. Sie können steuern, wann ihre Werte angezeigt
werden, indem Sie den Gruppenbereich festlegen. Die Spalte wird in der Liste der Kopf- und Fußzeilen
angezeigt, die Sie dem Bericht hinzufügen können (S. 151).

Hinweis: Das Gruppieren aller Spalten einer Liste entspricht dem Erstellen einer Kreuztabelle mit
einem einzelnen Zeilen-/Spaltenelement (S. 96).

Durchführen erweiterter Gruppiervorgänge


Sie können zusätzliche erweiterte Gruppiervorgänge in einer Liste durchführen, um die gewünschten
Ergebnisse zu erhalten. Sie können z. B. folgende Funktionen ausführen:
● die gesamte Gruppierungsstruktur anzeigen und die Gruppierungsreihenfolge ändern

● ein Datenelement gruppieren, das zwar in einer Abfrage, nicht jedoch im Layout angezeigt wird

● eine Eigenschaftenliste (S. 221) für eine Gruppe angeben

Sie können auch erweiterte Sortiervorgänge durchführen (S. 200).

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf eine Spalte in der Liste.

2. Klicken Sie in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes
Element auswählen, und klicken Sie dann auf Liste.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 89


Kapitel 3: Berichtstypen

3. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Gruppieren und Sortieren.

4. Wenn Sie die Gruppierungsreihenfolge ändern möchten, klicken Sie im Fenster Gruppen auf
das gruppierte Element, dass Sie in den Ordner Gruppen verschieben möchten, und ziehen Sie
es an die gewünschte Position in der Gruppierungshierarchie.

5. Wenn Sie eine neue Gruppierung erstellen möchten, klicken Sie im Fenster Datenelemente auf
das gewünschte Datenelement, und ziehen Sie es im Fenster Gruppen in den Ordner Gruppen.

6. Gehen Sie zum Festlegen einer Eigenschaftenliste für eine Gruppe folgendermaßen vor:
● Klicken Sie auf die gewünschte Gruppe.

Tipp: Klicken Sie auf Gesamt, um eine Eigenschaftenliste für die Gesamtgruppe anzugeben.
Die Gesamtgruppe umfasst alle Daten in einer Gruppe. Sie können eine Eigenschaftenliste
für die Gesamtgruppe angeben, um der Liste Gesamtsummen hinzuzufügen.

● Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften .

● Aktivieren Sie die entsprechenden Kontrollkästchen.

● Klicken Sie auf OK.

7. Klicken Sie auf OK.

Festlegen des Gruppenbereichs für eine Spalte


Wenn Spalten gruppiert werden, können Sie durch Ändern des Gruppenbereichs auswählen, wie
oft Spaltennamen angezeigt werden. Beim Gruppieren von Land und Stadt können Sie beispielsweise
festlegen, dass der Name des Landes in folgenden Fällen angezeigt wird:
● immer, wenn sich das Land ändert, durch Zuordnen von Land zu Land

● immer, wenn sich die Stadt ändert, durch Zuordnen von Land zu Stadt

● immer, wenn ein neuer Datensatz beginnt, durch keine Zuordnung

Das Zuordnen einer gruppierten Spalte zu einer anderen Spalte ist besonders dann hilfreich, wenn
die zweite Spalte viele Elemente enthält.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Spalte, für die Sie den Gruppenbereich festlegen möchten.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Gruppenbereich, und klicken Sie auf
die Spalte, die zugeordnet werden soll.

Beispiel: Entfernen von identischen Werten aus einer Liste


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie sollen einen Bericht erstellen, der alle Produktbestellungen enthält, sortiert nach
Bestellnummer. Um den Bericht lesbarer zu gestalten, gruppieren Sie die Spalte Bestellnummer so,
dass nur eine Instanz jeder Bestellnummer angezeigt wird. Da jede Bestellung unterschiedliche

90 Report Studio
Kapitel 3: Berichtstypen

Produkte enthält, erhält jedes Produkt dasselbe Bestelldatum. Sie entscheiden sich, das Bestelldatum
nur anzuzeigen, wenn sich die Bestellnummer ändert.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Liste und anschließend auf OK.

5. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage) und anschließend Absatz (Abfrage).

6. Erweitern Sie Auftragsbestellung, und fügen Sie Bestellnummer durch Doppelklicken hinzu.

7. Erweitern Sie Zeitdimension, und fügen Sie Datum durch Doppelklicken hinzu.

8. Erweitern Sie Produkt, und fügen Sie Produktname durch Doppelklicken hinzu.

9. Erweitern Sie Vertriebsdaten. Fügen Sie Menge und Einnahmen durch Doppelklicken hinzu.

10. Gruppieren Sie die Spalte Bestellnummer.

11. Klicken Sie auf die Spalte Bestelldatum.

12. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Gruppenbereich, und klicken Sie dann
auf Bestellnummer.

Wenn Sie den Bericht ausführen, wird die erste Zeile der Spalte Bestelldatum für jede Zeile
Bestellnummer angezeigt.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 91


Kapitel 3: Berichtstypen

Beispiel: Wiederholen von Spaltenwerten in einer Liste


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie sollen einen Bericht erstellen, in dem alle vom Unternehmen verkauften Produkte
aufgeführt sind. Dieser Bericht soll nach Produktreihe und Produkttyp organisiert sein. Um den
Bericht lesbarer zu gestalten, gruppieren Sie die Spalten Produktreihe und Produkttyp so, dass nur
eine Instanz der einzelnen Spalten angezeigt wird. Da jedoch einige Produktreihen aus vielen
unterschiedlichen Produkttypen und Produkten bestehen, entscheiden Sie sich dafür, die Produktreihe
für jeden einzelnen Produkttyp anzuzeigen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Liste und anschließend auf OK.

5. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage).

6. Erweitern Sie Absatz (Abfrage) und Produkt. Doppelklicken Sie auf folgende Daten, um diese
hinzufügen:

● Produktreihe

● Produkttyp

● Produktname

7. Erweitern Sie Vertriebsdaten, und fügen Sie Produktkosten durch Doppelklicken hinzu.

8. Gruppieren Sie die Spalten Produktreihe und Produkttyp.

9. Klicken Sie auf die Spalte Produktreihe.

10. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Gruppenbereich, und klicken Sie dann
auf Produkttyp.

11. Klicken Sie auf einen beliebigen Teil der Liste, und klicken Sie anschließend in der Titelleiste
im Fenster Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen .

12. Klicken Sie auf Liste.

13. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Schriftart.

14. Wählen Sie im Feld Größe die Option 8pt, und klicken Sie auf OK.

Beim Ausführen des Berichts wird die Produktreihe jedes Mal angezeigt, wenn sich der Produkttyp
ändert.

92 Report Studio
Kapitel 3: Berichtstypen

Formatieren von Listen


Formatieren Sie Listen entsprechend dem gewünschten Erscheinungsbild. Sie können die Formatierung
für einzelne Spaltentitel oder -texte oder für die gesamten Spalten in einer Liste festlegen. Wenn Sie
die Formatierung für alle Spalten in einer Liste definieren, werden von Ihnen anschließend
hinzugefügte Spalten automatisch formatiert.
Sie können Listen auch schnell formatieren, indem Sie Tabellenstile anwenden (S. 165).

Vorgehensweise
1. Gehen Sie zum Formatieren einer einzelnen Spalte folgendermaßen vor:
● Klicken Sie auf den Spaltentitel oder Spaltentext.
Um den Text im Spaltentitel oder die Daten im Spaltentext zu formatieren, klicken Sie auf
der Symbolleiste auf die Schaltfläche Entsperren und anschließend auf den Titel bzw.
den Text.

Um die gesamte Spalte zu formatieren, klicken Sie in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften
auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen und dann auf Listenspalte.

● Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die gewünschte Eigenschaft, und geben Sie einen
Wert an.

Um beispielsweise die Hintergrundfarbe festzulegen, klicken Sie auf Hintergrundfarbe und


wählen die gewünschte Farbe aus.

2. Gehen Sie zum Formatieren aller Spalten folgendermaßen vor:


● Klicken Sie auf eine Spalte in der Liste.

● Um einen Listenspaltentext zu formatieren, klicken Sie in der Titelleiste des Fensters


Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen und dann auf Stil
für Listenspaltentext.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 93


Kapitel 3: Berichtstypen

● Um einen Listenspaltentitel zu formatieren, klicken Sie in der Titelleiste des Fensters


Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen und dann auf Stil
für Listenspaltentitel.

● Um die gesamte Spalte zu formatieren, klicken Sie in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften
auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen und dann auf Listenspalten.

● Um die gesamte Liste zu formatieren, klicken Sie in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften
auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen und dann auf Liste.

● Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die gewünschte Eigenschaft, und geben Sie einen
Wert an.

Um beispielsweise die Hintergrundfarbe festzulegen, klicken Sie auf Hintergrundfarbe und


wählen die gewünschte Farbe aus.

Durch die Formatierung bestimmter Spalten wird die Formatierung aller Spalten überschrieben. Sie
legen beispielsweise für die Hintergrundfarbe eines bestimmten Spaltentextes rot fest, und für die
Hintergrundfarbe aller Spalten legen Sie grün fest. Wenn Sie den Bericht ausführen, wird der
entsprechende Spaltentext rot angezeigt, während die restlichen Spalten der Liste grün angezeigt
werden. Die Hintergrundfarbe von neuen Spalten, die Sie der Liste hinzufügen, ist grün.
Weitere Informationen zum Formatieren von Berichten finden Sie unter "Formatieren von
Berichten" (S. 149).

Kreuztabellenberichte
Verwenden Sie Kreuztabellenberichte, um Informationen kompakter darzustellen als mit einer
gruppierten Liste. Sie erstellen zum Beispiel einen Kreuztabellenbericht, um den von den einzelnen
Vertriebsmitarbeitern erzielten Gesamtumsatz nach Produktreihe anzuzeigen.
Genau wie in Listenberichten werden auch in Kreuztabellenberichten Daten in Zeilen und Spalten
dargestellt. Die Werte an den Schnittpunkten von Zeilen und Spalten enthalten jedoch
Auswertungsinformationen anstelle von detaillierten Informationen.

94 Report Studio
Kapitel 3: Berichtstypen

Informationen zum Erstellen eines Kreuztabellenberichts erhalten Sie in der Report Studio –
Einführungstour.

Kreuztabellenknoten und Kreuztabellenknotenmitglieder


Wenn Sie Datenelemente zu Kreuztabellen hinzufügen, erstellen Sie Kreuztabellenknoten und
Kreuztabellenknotenmitglieder. Mit diesen Objekten können Sie Kreuztabellen ganz einfach durch
Ziehen und Ablegen erstellen.
Kreuztabellen sind Dimensionsobjekte, die Zeilen- und Spaltenelemente besitzen. Jedes Zeilen- oder
Spaltenelement besteht aus mehreren Kreuztabellenknoten. Jeder Kreuztabellenknoten enthält
folgende Objekte:
● Ein oder mehrere Kreuztabellenknotenmitglieder.

● Keinen oder einen verschachtelten Kreuztabellenknoten, der wiederum ein oder mehrere
Kreuztabellenknotenmitglieder oder verschachtelte Kreuztabellenknoten enthält.

Jeder Kreuztabellenknoten bezieht sich auf ein Datenelement, das einen Ausdruck enthält, der die
Mitglieder in der Kreuztabelle definiert.
Die folgende Kreuztabelle enthält vier Kreuztabellenknoten.

(4)

(1)
(2)

(3)

Kreuztabellenknoten 1 enthält einen einzigen Kreuztabellenknoten für die Summe. Dieser Knoten
bezieht sich auf das Datenelement Summe(Produktreihe).

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 95


Kapitel 3: Berichtstypen

Kreuztabellenknoten 2 enthält ein Kreuztabellenknotenmitglied, das sich auf das Datenelement


Produktreihe bezieht. Dieses Mitglied besitzt einen verschachtelten Kreuztabellenknoten mit einem
Kreuztabellenknotenmitglied, das sich auf das Datenelement Produkttyp bezieht.
Kreuztabellenknoten 3 enthält ein einziges Knotenmitglied für den Durchschnitt. Dieser Knoten
bezieht sich auf das Datenelement Durchschnitt(Produktreihe).
Kreuztabellenknoten 4 enthält ein Kreuztabellenknotenmitglied, das sich auf das Datenelement
Bestelljahr bezieht. Dieses Mitglied enthält zwei verschachtelte Kreuztabellenknoten.
Kreuztabellenknoten 4 enthält ein Kreuztabellenknotenmitglied, das sich auf das Datenelement
Bestellmonat bezieht. Der zweite Kreuztabellenknoten enthält einen Kreuztabellenknoten für die
Summe. Dieser Knoten bezieht sich auf das Datenelement Summe(Bestellmonat).

Tipp: Knoten werden ebenfalls erstellt, wenn Sie einem Diagramm Datenelemente hinzufügen.

Verschieben von Kreuztabellenknoten


Kreuztabellenknoten können überall in der Kreuztabelle eingefügt werden. So können Sie z. B. in
der vorhergehenden Abbildung das Objekt Bestellmonat unter Durchschnitt(Produktreihe) ziehen,
um ein Zeilenelement zu erstellen.
Um verschachtelte Elemente von einem Zeilen- oder Spaltenelement zu einem anderen zu verschieben,
vergewissern Sie sich, dass Sie den Kreuztabellenknoten und nicht das Kreuztabellenknotenmitglied
auswählen. So könnten Sie z. B. in der vorhergehenden Abbildung die Objekte Produktreihe und
Produkttyp in das Spaltenelement verschieben. Klicken Sie dazu auf Produktreihe und im Fenster
Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen . Klicken Sie danach auf
Kreuztabellenknoten. Sowohl Produktreihe als auch Produkttyp werden ausgewählt.

Option zum Erstellen von Kreuztabellenknoten


Die Option Kreuztabellenknoten im Menü Struktur wirkt sich auf das Verhalten beim Ziehen und
Ablegen in Kreuztabellen aus. Ist diese Option aktiviert, wird beim Hinzufügen von Datenelementen
zu Kreuztabellen das Element als Kreuztabellenknoten erstellt. Ist sie deaktiviert, wird das Element
als Kreuztabellenknotenmitglied für einen bestehenden Kreuztabellenknoten erstellt.

Wenn Sie z. B. in der vorhergehenden Abbildung bei aktivierter Option Land aus dem Fenster
Einfügbare Objekte unter Produktreihe ziehen, wird Land zu einem neuen Knoten auf der Ebene
von Produktreihe. Bei deaktivierter Option wird Land zu einem neuen Knoten auf der Ebene von
Produktreihe und hätte Produkttyp als verschachtelten Kreuztabellenknoten. Dies liegt daran, dass
kein neuer Knoten erstellt, sondern ein neues Mitglied zu einem bestehenden Knoten hinzugefügt
wird, der Produktreihe bereits enthält.

Tipp: Um unterbrochene Kreuztabellen (S. 103) zu erstellen, schalten Sie die Option zum Erstellen
von Kreuztabellenknoten ein. Sollen die Elemente auf den Rändern von Kreuztabellen verbunden
sein (identische verschachtelte Elemente enthalten), schalten Sie die Option zum Erstellen von
Kreuztabellenknoten aus.

Erstellen von Kreuztabellenberichten mit einem einzelnen Zeilen-/Spaltenelement


Erstellen Sie einen Kreuztabellenbericht mit einem einzelnen Zeilen-/Spaltenelement, um Daten in
einem listenähnlichen Format anzuzeigen. Beispiel: Sie möchten einen Bericht erstellen, der die

96 Report Studio
Kapitel 3: Berichtstypen

Menge aller pro Jahr und Bestellmethode verkauften Produkte anzeigt. Erstellen Sie eine Kreuztabelle
mit Bestelljahr und Bestellmethode als Zeilen und Menge als Kennzahl.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Datei auf Neu.

2. Klicken Sie auf Kreuztabelle und dann auf OK.

3. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle auf das Datenelement,
das Sie der Kreuztabelle hinzufügen möchten, und ziehen Sie es auf Zeilen oder Spalten.
Ein schwarzer Balken zeigt an, wo das Datenelement abgelegt werden kann.

4. Wiederholen Sie Schritt 3, um weitere Datenelemente einzufügen.

Wenn Sie das Datenelement in Schritt 3 nach Zeilen gezogen haben, legen Sie die zusätzlichen
Elemente über oder unter dem ersten Element ab.

Wenn Sie das Datenelement in Schritt 3 nach Spalten gezogen haben, legen Sie die zusätzlichen
Elemente links oder rechts vom ersten Element ab.

5. Um Kennzahlen zur Kreuztabelle hinzuzufügen, ziehen Sie die gewünschten Kennzahlen nach
Kennzahlen.

Wenn Sie nun den Bericht ausführen, wird eine Kreuztabelle erstellt, die nur ein Zeilen- bzw.
Spaltenelement besitzt.

Erstellen von verschachtelten Kreuztabellenberichten


Durch die Verschachtelung von Daten in einem Kreuztabellenbericht können Sie Informationen
unter Verwendung mehrerer Datenelemente in einer Spalte oder Zeile vergleichen. Beispiel: Ein
Bericht enthält die Verkaufszahlen nach Produktreihe für das vergangene Finanzjahr. Sie möchten
ein Datenelement hinzufügen, um die Anzahl nach Quartalen weiter aufzuschlüsseln.
Beim Verschachteln von Spalten in Kreuztabellenberichten stehen vier Ablagebereiche zur Verfügung,
in denen ein neues Datenelement eingefügt werden kann. Durch die Auswahl des Ablagebereichs
wird die Beziehung zwischen Datenelement und Spalte festgelegt.

Zeilen
Beim Einfügen eines Datenelements als Zeile werden folgende Beziehungen erstellt:
● Wird ein Datenelement links oder rechts von einer Spalte eingefügt, so wird eine über- und
untergeordnete Beziehung (Parent-Child) zwischen ihnen erstellt.
Wird ein Datenelement links von einer Spalte eingefügt, so ist das Datenelement der Spalte
übergeordnet. Wird ein Datenelement rechts von einer Spalte eingefügt, so ist das Abfrageelement
der Zeile untergeordnet.

● Wird ein Datenelement oberhalb oder unterhalb einer Spalte eingefügt, so wird eine
Vereinigungsbeziehung zwischen ihnen erstellt.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 97


Kapitel 3: Berichtstypen

Spalten
Beim Einfügen eines Datenelements als Spalte werden folgende Beziehungen erstellt:
● Wird ein Datenelement links oder rechts von einer Spalte eingefügt, so wird eine
Vereinigungsbeziehung zwischen dem Datenelement und der Spalte erstellt.

● Wird ein Datenelement oberhalb oder unterhalb einer Spalte eingefügt, so wird eine über- und
untergeordnete Beziehung zwischen ihnen erstellt.

Wird ein Datenelement oberhalb einer Spalte eingefügt, so ist das Datenelement der Spalte
übergeordnet. Wird ein Datenelement unterhalb einer Spalte eingefügt, so ist das Datenelement der
Spalte untergeordnet.
Beispiel: Sie haben eine Kreuztabelle mit "Produktreihe" als Zeilen und "Menge" und "Einnahmen"
als verschachtelte Zeilen. Als Spalte verwenden Sie "Bestellmethode" mit "Land" als verschachtelte
Spalte.
● "Produktreihe" ist "Menge" und "Einnahmen" übergeordnet.

● "Menge" und "Einnahmen" befinden sich auf der gleichen Ebene.

● "Bestellmethode" ist "Land" übergeordnet.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle auf das Datenelement,
das Sie dem Bericht hinzufügen möchten.

2. Ziehen Sie das Datenelement an die Stelle, an der es als verschachtelte Spalte oder Zeile angezeigt
werden soll.
Ein schwarzer Balken zeigt an, wo das Datenelement abgelegt werden kann.

3. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 3, um weitere verschachtelte Spalten oder Zeilen hinzuzufügen.

Tipp: Wenn Sie einer Kreuztabelle mehrere Kennzahlen hinzufügen, werden alle Kennzahlen
als Spalten angezeigt. Kennzahlen können nicht wahlweise als Zeilen und als Spalten angezeigt
werden. Wenn Sie alle Kennzahlen in Zeilen umwandeln möchten, tauschen Sie Zeilen und
Spalten (S. 176).

Formatieren von Kreuztabellen


Formatieren Sie Kreuztabellen entsprechend dem gewünschten Erscheinungsbild. Sie können die
Formatierung für Zeilen, Spalten und Faktenzellen in einer Kreuztabelle oder für die gesamte
Kreuztabelle festlegen. Wenn Sie die Formatierung für alle Zeilen, Spalten, Faktenzellen oder für
die Kreuztabelle festlegen, wird diese Formatierung automatisch auf alle neuen Elemente angewendet,
die Sie einfügen.

Reihenfolge der angewendeten Stile


Wenn Sie die gleichen Stile, z. B. Schriftfarbe, auf Kreuztabellenzeilen, Spalten und
Kreuztabellenschnittmengen anwenden, werden die Stile in der folgenden Reihenfolge angewendet:

98 Report Studio
Kapitel 3: Berichtstypen

● Kreuztabellen-Faktenzellen

● Faktenzellen in den äußerten Zeilen

● Faktenzellen in den innersten Zeilen

● Faktenzellen in den äußerten Spalten

● Faktenzellen in den innersten Spalten

● Kreuztabellenschnittmenge

Der auf das letzte Objekt in der Liste angewendete Stil überschreibt Stile, die auf vorherige Objekte
angewendet wurden. Zusätzlich werden Klassenstile angewendet, bevor von Ihnen manuell
angewendete Stile aktiviert werden.
Sie können Kreuztabellen auch schnell formatieren, indem Sie Tabellenstile (S. 165) anwenden und
Leerraum zu einer Kreuztabelle hinzufügen, indem Sie Kreuztabellenabstandsobjekte (S. 160) einfügen.

Vorgehensweise
1. Führen Sie zum Formatieren der gesamten Kreuztabelle folgende Schritte aus:
● Klicken Sie in die Kreuztabelle.

● Klicken Sie in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes
Element auswählen und anschließend auf Kreuztabelle.

● Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die gewünschte Eigenschaft, und geben Sie einen
Wert an.

Um beispielsweise die Hintergrundfarbe festzulegen, klicken Sie auf Hintergrundfarbe und


wählen die gewünschte Farbe aus.

2. Um alle Zeilen, Spalten oder Faktenzellen zu formatieren, klicken Sie auf eine Zeile, Spalte oder
auf eine Faktenzelle in der Kreuztabelle, und führen Sie dann die folgenden Schritte aus:
● Wenn Sie auf eine Zeile geklickt haben, klicken Sie in der Titelleiste des Fensters
Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen, und klicken Sie
dann auf Kreuztabellenzeilen.

● Wenn Sie auf eine Spalte geklickt haben, klicken Sie in der Titelleiste des Fensters
Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen, und klicken Sie
dann auf Kreuztabellenspalten.

● Wenn Sie auf eine Faktenzelle geklickt haben, klicken Sie in der Titelleiste des Fensters
Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen, und klicken Sie
dann auf Kreuztabellen-Faktenzellen.

● Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die gewünschte Eigenschaft, und geben Sie einen
Wert an.

Um beispielsweise die Hintergrundfarbe festzulegen, klicken Sie auf Hintergrundfarbe und


wählen die gewünschte Farbe aus.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 99


Kapitel 3: Berichtstypen

Tipp: Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine Zeile oder Spalte klicken, und
Faktzellen auswählen auswählen.

3. Um alle Kreuztabellenzellen in einer bestimmten Zeile oder Spalte zu formatieren, gehen Sie
folgendermaßen vor:
● Klicken Sie auf die Zeile oder auf die Spalte.

● Klicken Sie in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes
Element auswählen, und klicken Sie dann auf Kreuztabellenmitglieds-Faktenzellen.

Tipp: Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine Zeile oder Spalte klicken, und
Mitgliedsfaktenzellen auswählen auswählen.

● Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die gewünschte Eigenschaft, und geben Sie einen
Wert an.

Um beispielsweise die Hintergrundfarbe festzulegen, klicken Sie auf Hintergrundfarbe und


wählen die gewünschte Farbe aus.

4. Gehen Sie zum Formatieren aller Zeilen- oder Spaltentitel folgendermaßen vor:
● Klicken Sie auf den Zeilen- oder Spaltentitel.

● Klicken Sie in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes
Element auswählen, und klicken Sie dann auf Kreuztabellenzeilen oder Kreuztabellenspalten.

● Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die gewünschte Eigenschaft, und geben Sie einen
Wert an.

Um beispielsweise die Hintergrundfarbe festzulegen, klicken Sie auf Hintergrundfarbe und


wählen die gewünschte Farbe aus.

5. Um eine einzelne Zeile, Spalte oder Schnittmenge zu formatieren, gehen Sie folgendermaßen
vor:
● Klicken Sie auf die Zeile, Spalte oder Schnittmenge.

Tipp: Um die Daten in einer Zeile, Spalte oder Schnittmenge zu formatieren, klicken Sie
auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Entsperren und anschließend auf das zu
formatierende Textelement.

● Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die gewünschte Eigenschaft, und geben Sie einen
Wert an.

Um beispielsweise die Hintergrundfarbe festzulegen, klicken Sie auf Hintergrundfarbe und


wählen die gewünschte Farbe aus.

Tipp: Sofern Konflikte zwischen der für Zeilen und der für Spalten angewandten
Faktenzellenformatierung auftreten, können Sie im Fenster Eigenschaften über die Eigenschaft
Vorgabe für Faktenzellen festlegen, ob die Zeilen- oder die Spaltenformatierung Vorrang hat. Zum
Festlegen dieser Eigenschaft klicken Sie in der Kreuztabelle auf eine beliebige Stelle. Klicken Sie
dann in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element
auswählen, und klicken Sie dann auf Kreuztabelle.

100 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Weitere Informationen zum Formatieren von Berichten finden Sie unter "Formatieren von
Berichten" (S. 149).

Einrücken von Daten


Sie können Kreuztabellenknotenmitglieder einrücken, um sie von den umliegenden Daten abzusetzen.
Wenn Sie in den Zeilen eine Hierarchie einfügen, werden alle Mitglieder automatisch gemäß ihrer
Ebene eingerückt. Standardmäßig wird das erste Mitglied in einem Satz nicht eingerückt. Wenn Sie
in den Spalten einer Hierarchie einfügen, werden die Mitglieder nicht automatisch eingerückt. Sie
können die Einzugeigenschaften von Mitgliedern im Bericht ändern.
Sie können auch Objekt einrücken, indem Sie Innenabstände anwenden (S. 166).

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Kreuztabellenmitglied, das eingerückt werden soll.

2. Wählen Sie im Fenster Eigenschaften die Option Ebeneneinzug, und klicken Sie anschließend
auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

3. Geben Sie im Dialogfeld Ebeneneinzug Typ, Länge und Richtung des Einzugs an, und klicken
Sie dann auf OK.
Beim relativen Einzug wird das Mitglied eine Länge weiter eingezogen, wenn die Ebene des
Mitglieds sich relativ zum vorherigen Mitglied in der Hierarchie erhöht.
Der Einzug anhand der Ebene in der Hierarchie führt dazu, dass das Mitglied sich um die
entsprechende Anzahl an Einzugslängen.

Umwandeln von Listen in Kreuztabellen


Wandeln Sie einen Listenbericht in einen Kreuztabellenbericht um, um Ihre Daten aus einem anderen
Blickwinkel zu betrachten.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Spalten, die in der Kreuztabelle als Spalten oder verschachtelte Spalten
dargestellt werden sollen.

2. Klicken Sie im Menü Struktur auf Liste in Kreuztabelle pivotieren.

Die Liste wird in eine Kreuztabelle umgewandelt. Die in Schritt 2 ausgewählten Spalten werden als
Spalten und verschachtelte Spalten angezeigt. Die nicht ausgewählten Spalten, ausgenommen
Kennzahlen, werden als Zeilen bzw. verschachtelte Zeilen dargestellt. Wenn nur eine Kennzahl
vorliegt, wird sie zur Zelle der Kreuztabelle. Sind mehrere Kennzahlen vorhanden, werden sie in
Spalten umgewandelt.

Tipp: Wenn Sie alle Kennzahlen in Zeilen umwandeln möchten, tauschen Sie Zeilen und Spalten
(S. 176).

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 101


Kapitel 3: Berichtstypen

Beispiel: Hinzufügen von Aggregatdaten zu Kreuztabellenberichten


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie wurden gebeten, einen Bericht zu erstellen, der die Umsätze nach Bestellmethode
aufgliedert, um zu bestimmen, welche Methode die meisten Einnahmen und den höchsten Umsatz
ergibt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Kreuztabelle und anschließend auf OK.

5. Fügen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle folgende
Datenelemente der Kreuztabelle hinzu:

● Erweitern Sie Vertrieb und Marketing (Abfrage) und Absatz (Abfrage).

● Erweitern Sie Produkt, und doppelklicken Sie auf Produktreihe, um diese Option als Zeile
hinzuzufügen.

● Erweitern Sie Bestellmethode, und doppelklicken Sie auf Bestellmethode, um die Elemente
als Spalten hinzuzufügen.

● Klicken Sie auf Produkttyp, und ziehen Sie das Element rechts neben Produktreihe.

Produkttyp ist nun in Produktreihe verschachtelt.

● Erweitern Sie Vertriebsdaten. Ziehen Sie Menge in den Bereich Kennzahlen,um diese Option
als Kennzahl hinzuzufügen.

● Ziehen Sie Einnahmen in den Bereich Menge,um diese Option als zweite Kennzahl
hinzuzufügen.

6. Klicken Sie auf einen beliebigen Teil der Kreuztabelle und anschließend in der Titelleiste des
Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen .

7. Klicken Sie auf Kreuztabelle.

8. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Schriftart.

9. Wählen Sie im Feld Größe die Option 8pt, und klicken Sie auf OK.

10. Klicken Sie auf eine der Kennzahlen.

11. Klicken Sie auf die Schaltfläche Aggregat, und klicken Sie anschließend auf Maximum.

102 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Wenn Sie den Bericht ausführen, können Sie sehen, dass bei Campingausrüstung Kochzubehör das
höchste Umsatzvolumen für die Bestellmethode E-Mail und Rucksäcke die meisten Einnahmen
ergeben haben. Über die Bestellmethode E-Mail bestellte Rucksäcke erzielten die meisten Einnahmen.

Beispiel - Erstellen eines Berichts mit unterbrochener Kreuztabelle


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie werden gebeten, einen Bericht zu erstellen, der die Umsätze für alle Produktreihen
quartalsweise und nach Bestellmethode geordnet darstellt. Da der Bericht über mehrere Spalten mit
Daten aus verschiedenen Dimensionen verfügen wird, erstellen Sie einen Bericht mit unterbrochener
Kreuztabelle. Unterbrochene Kreuztabellen zeichnen sich durch nicht miteinander verbundene
Spalten aus.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Kreuztabelle und anschließend auf OK.

5. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die folgenden
Datenelemente in die Kreuztabelle:

● Produktreihe aus Produkt auf Zeilen

● Bestellmethode aus Bestellmethode auf Spalten

● Einnahmen aus Vertriebsdaten auf Kennzahlen

6. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie
auf Abfrage1.

7. Ziehen Sie auf der Registerkarte Berichtselemente den Eintrag Datenelement auf das Fenster
Datenelemente.

Das Dialogfeld Datenelementausdruck wird geöffnet.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 103


Kapitel 3: Berichtstypen

8. Geben Sie im Feld Ausdrucksdefinition Folgendes ein, und klicken Sie auf OK:
[Employee summary (query)].[Employee by region].[Region]

9. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Name, benennen Sie das
Datenelement in Region um, und drücken Sie die Eingabetaste.

10. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Seite1.

11. Ziehen Sie auf der Registerkarte Quelle den Eintrag Region links neben Bestellmethode.

Tipp: Vergewissern Sie sich, dass der Mauszeiger direkt neben Bestellmethode positioniert ist,
bevor Sie Region ablegen. Andernfalls wird Region evtl. als verschachtelte Zeile und nicht als
Spalte angezeigt.

12. Klicken Sie auf Region.

13. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Sortieren.

14. Ziehen Sie Region aus dem Fenster Datenelemente ins Fenster Sortierliste.

15. Klicken Sie auf die Schaltfläche Sortierfolge, um die Quartale in aufsteigender Reihenfolge zu
sortieren.

16. Führen Sie den Bericht aus.

Diagramme
Mit Report Studio können Sie zahlreiche Diagrammtypen erstellen, einschließlich Säulen-, Balken-,
Flächen- und Liniendiagrammen.
Außerdem können Sie benutzerdefinierte Diagramme aus einer Kombination dieser Typen erstellen.

Tipp: Um die verfügbaren Diagrammtypen anzuzeigen, klicken Sie im Menü Datei auf Neu, und
doppelklicken Sie dann auf das Diagrammsymbol. Sie können auch die verfügbaren Diagrammtypen
anzeigen, indem Sie über die Registerkarte Berichtselemente im Fenster Einfügbare Objekte ein
Diagramm-Objekt einem bestehenden Bericht hinzufügen.
Es wird empfohlen, dass Sie die Diagrammbeispiele im Anhang "Praktische Übungen" durchspielen,
um sich mit einigen Funktionen von Diagrammen in Report Studio vertraut zu machen. Weitere
Informationen finden Sie unter "Übung: Erstellen von Diagrammen" (S. 327).
Informationen über die verschiedenen Diagrammtypen finden Sie unter "Diagrammtypen" (S. 379).
Informationen zum Erstellen eines Diagramms erhalten Sie auch in der Report Studio –
Einführungstour.

104 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Zum Erstellen von Diagrammen ziehen Sie Elemente aus dem Fenster Einfügbare Objekte in die
folgenden Ablagebereiche:
● Kennzahlen

● Säulen, Balken, Linien, Flächen oder Punkte zur Darstellung von Datenserien

● Gruppen, Cluster oder Stapel zur Darstellung von Kategorien zusammengehöriger Datenserien

in der folgenden Grafik wird ein typisches Diagramm in Cognos Viewer dargestellt.
Rasterlinien

Titel

Untertitel

Datenserie

Y-Achsentitel

Kategorien

X-Achsen-
beschriftungen

X-Achsentitel
Fußzeile

Im Folgenden wird dasselbe Diagramm so dargestellt, wie es auf der Benutzeroberfläche von 'Report
Studio' erscheint. Das Y-Achsen-Symbol ist aktiviert, und das Symbol Achsentitel ist erweitert.

Symbol
"Diagramm-
typ"

Symbol
"Y-Achse"

Diagramminhalt
(innerhalb der
Achsen)

Symbol Symbol "Legende"


"X-Achse"

Diagrammobjekt
Symbole für (an beliebiger Stelle
Achsentitel im Rahmen)

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 105


Kapitel 3: Berichtstypen

Beispiel: Erstellen eines Säulendiagramms zur Darstellung von Bestelltrends


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie sollen ein Diagramm
erstellen, das den Anteil jeder Bestellmethode an den Einnahmen veranschaulicht. Sie entscheiden
sich, ein Säulendiagramm zu entwerfen, da dieses die Werte für Bestellmethode und Jahr am besten
ausdrückt.

Vorgehensweise
1. Wechseln Sie in Cognos Connection zum Package AUF Data Warehouse (Abfrage).

2. Klicken Sie rechts oben auf der Seite auf die Verknüpfung Starten, und klicken Sie dann auf
Report Studio.
Report Studio wird gestartet.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Diagramm und anschließend auf OK.

5. Klicken Sie im Fenster Diagrammgruppe auf Säulendiagramm.

6. Klicken Sie im Fenster Diagrammtyp auf 3D-Säule.

7. Klicken Sie auf OK.

8. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage) und anschließend Absatz (Abfrage).

9. Fügen Sie folgende Datenelemente hinzu:

● Ziehen Sie Einnahmen aus Vertriebsdaten in den Ablagebereich Kennzahl (Y-Achse).

● Ziehen Sie Aktuelles Jahr aus Zeitdimension in den Ablagebereich Serie.

● Ziehen Sie Bestellmethode aus Bestellmethode in den Ablagebereich Kategorie (Y-Achse).

10. Klicken Sie im Ablagebereich Serie auf das Symbol Aktuelles Jahr und anschließend im Menü

Daten auf Aufsteigend sortieren .

11. Speichern Sie das Diagramm:

● Geben Sie im Feld Name Folgendes ein:

Bestellungen - Trends

● Behalten Sie Öffentliche Ordner als Standardzielordner bei, und klicken Sie auf Speichern.

12. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Ausführen, und zeigen Sie den Bericht an.

106 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Anpassen von Diagrammen


Nachdem Sie ein Diagramm erstellt haben, können Sie es Ihren Anforderungen entsprechend
anpassen.
Das folgende Diagramm wurde beispielsweise folgendermaßen angepasst:
● Ändern der Palette

● Ändern des Hintergrunds

● Hinzufügen einer Grundlinie

● Hinzufügen eines Textelements

● Formatieren der Achsenwerte

Diese und andere Veränderungen können vorgenommen werden, indem Sie die Standardeigenschaften
eines Diagramms ändern.

Dazu wählen Sie das Element in Report Studio aus, um seine Eigenschaften im Fenster Eigenschaften
anzuzeigen. Einige Eigenschaften sind davon abhängig, dass bestimmte andere Eigenschaften
existieren.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 107


Kapitel 3: Berichtstypen

Wenn Sie mit der Verwendung bedingter Variablen vertraut sind, können Sie das Diagramm so
anpassen, dass sich in Abhängigkeit von Ausdrücken oder Bedingungen die Darstellung ändert oder
Informationen bereitgestellt werden.
Wenn Sie eine Diagrammeigenschaft ändern, wird diese Änderung normalerweise erst bei Ausführung
des Berichts aktiv. Änderungen an Beschriftungs- und Titeleigenschaften werden jedoch sofort
übernommen.
Einige Eigenschaften können in Diagrammen geändert werden. Diese Eigenschaften sind verfügbar,
wenn Sie das Diagrammobjekt auswählen, es sei denn, in der Spalte "Im Fenster 'Eigenschaften'
auszuführende Aktion" ist etwas anderes festgelegt.

Ziel Im Fenster "Eigenschaften" auszuführende Aktion

Titel, Untertitel oder Fußzeile ein- Ändern Sie unter Diagrammtitel die Eigenschaft Titel,
oder ausblenden Untertitel oder Fußzeile.

Legende, Grundlinien (S. 113), Ändern Sie unter Diagrammtextelemente die Eigenschaft
Datenpunkte oder Textelemente Legende, Grundlinien, Datenpunkte oder Textelemente.
(S. 118) ein- oder ausblenden

Achsen ein- oder ausblenden Ändern Sie unter Achsen die Eigenschaft Y1-Achse,
Y2-Achse oder Ordnungszahlenachse.

Achsentitel oder Achsenlinien ein- Wählen Sie die Y-Achse oder die Ordnungszahlenachse aus.
oder ausblenden Ändern Sie unter Allgemein die Eigenschaft Achsenlinie
oder Achsentitel.

Rasterlinien ein- oder ausblenden Wählen Sie die Y-Achse oder die Ordnungszahlenachse aus.
Ändern Sie unter Allgemein die Eigenschaft Rasterlinien
oder Untergeordnete Rasterlinien.

Rahmen um die Legende ein- oder Wählen Sie das Legendensymbol aus. Ändern Sie unter
ausblenden Allgemein die Eigenschaft Rahmen.

Rahmen um Diagrammobjekte ein- Ändern Sie unter Box die Eigenschaft Rahmen.
oder ausblenden

Tooltipps ein- oder ausblenden Ändern Sie unter Diagrammbeschriftungen die Eigenschaft
Hinweis: Einige Versionen von Tooltipps.
Acrobat Reader unterstützen keine
Tooltipps.

Eigenschaften der Y-Achse wie Wählen Sie die Y-Achse aus. Ändern Sie unter Allgemein
Intervall, Skalierintervall usw. ändern die Eigenschaft Minimaler Wert, Maximaler Wert,
Skalierintervall oder Skalierung.

108 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Ziel Im Fenster "Eigenschaften" auszuführende Aktion

Datenformat ändern Wählen Sie die Y-Achse aus. Ändern Sie unter Daten die
Eigenschaft Datenformat.

Eigenschaften von Wählen Sie die Ordnungszahlenachse aus. Wählen Sie unter
Ordnungszahlenachsen wie Allgemein die Eigenschaft Abkürzen, Drehung erlauben,
Beschriftungsabkürzungen, Stapeln erlauben oder Überspringen erlauben aus.
Überspringen usw. ändern

Leerraum um das Diagramm ändern Wählen Sie unter Box die Eigenschaft Innenabstand oder
Außenabstand aus.

Farbe oder Muster in der Palette für Wählen Sie unter Farbe und Hintergrund die Eigenschaft
Säulen, Linien und Flächen ändern Palette oder Bedingte Palette aus.

Palette auf eine Serie anwenden Wählen Sie unter Farbe und Hintergrund die Eigenschaft
Serienfarbe aus.

Standardfarbe oder -schriftart (S. 112) Ändern Sie unter Farbe und Hintergrund die Eigenschaft
für alle Diagrammelemente ändern Hintergrundfarbe, Vordergrundfarbe oder Fülleffekte.

Ändern Sie unter Schriftart und Text die Eigenschaft


Schriftart oder Relative Ausrichtung.

Standardschriftart oder -farbe für Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Sperrsymbol, um
Achsen und Diagrammwerte das Diagrammobjekt zu entsperren, und klicken Sie
überschreiben zwischen die Achsen, um den Diagramminhalt auszuwählen.
Ändern Sie dann die Eigenschaft Schriftart,
Hintergrundfarbe, Vordergrundfarbe oder Fülleffekte.

Größe des Diagramms ändern Ändern Sie unter Positionierung die Eigenschaft Größe und
Überlauf.

3D-Erscheinungsbild eines Ändern Sie unter Allgemein die Eigenschaft Tiefe oder
Diagrammes ändern Sichtwinkel.

Hintergrundbilder oder Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Sperrsymbol, um


Wasserzeichen im Diagrammhauptteil das Diagrammobjekt zu entsperren, und klicken Sie
einfügen, d. h. zwischen den Achsen zwischen die Achsen, um den Diagramminhalt auszuwählen.
Ändern Sie dann die Eigenschaft Hintergrundbild.

Hintergrundbilder oder Ändern Sie unter Farbe und Hintergrund die Eigenschaft
Wasserzeichen im Diagrammobjekt Hintergrundbild.
einfügen

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 109


Kapitel 3: Berichtstypen

Ziel Im Fenster "Eigenschaften" auszuführende Aktion

Zu anderem Bericht wechseln Ändern Sie unter Daten die Eigenschaft


Drillthrough-Definitionen.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie das zu ändernde Diagramm oder Diagrammelement aus:
● Um allgemeine Eigenschaften zu ändern, z. B. Größe oder Farbe, klicken Sie auf das
Diagrammobjekt.

● Um spezielle Diagrammelemente zu ändern, z. B. Titel oder Achse, klicken Sie auf das
entsprechende Element.

Tipp: Um eine Auswahl rückgängig zu machen, drücken Sie die Esc-Taste.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die gewünschte Eigenschaft, und nehmen Sie die
gewünschten Änderungen vor.
Ein Schaltfläche mit Auslassungszeichen (...) zeigt an, dass in einem Dialogfeld weitere Optionen
zur Verfügung stehen.
Möglicherweise müssen Sie den Bildlauf verwenden, um alle Eigenschaften anzuzeigen.

Anpassen der Farben von Diagrammen


Sie können die Palette des Diagramms verwenden, um die Farben von Säulen, Linien und Bereichen
in einem Diagramm festzulegen. Wenn Sie beispielsweise wissen, dass Telefon die erste Bestellmethode
in einer Datenserie ist, und Sie möchten diese blau anzeigen, legen Sie in der Palette fest, dass das
erste Element in der Serie blau angezeigt werden soll.
Für jede Serie im Diagramm wird eine eindeutige Farbe, ein eindeutiges Muster oder ein eindeutiger
Farbverlauf verwendet. Muster sind dann sinnvoll, wenn der Bericht mit einem Schwarzweißdrucker
ausgedruckt werden soll, da Farben in Graustufen schlecht zu unterscheiden sind.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Farbe und Hintergrund auf die Schaltfläche
mit den Auslassungszeichen (...) der Eigenschaft Palette.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Palette auf die Schaltfläche Neuer Paletteneintrag, um einen neuen
Paletteneintrag zu definieren:

● Um eine Farbe anzuwenden, klicken Sie auf Farbe, bestimmen Sie die Farbeigenschaften,
und klicken Sie dann auf OK.

● Um einen Farbverlauf anzuwenden, klicken Sie auf Farbverlauf, geben Sie dann die Richtung
und die Eigenschaften Von Farbe und Zu Farbe an, und klicken Sie anschließend auf OK.

110 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

● Um ein Muster anzuwenden, klicken Sie auf Muster. Geben Sie dann die Eigenschaften
Muster, Vordergrundfarbe und Hintergrundfarbe an, und klicken Sie anschließend auf OK.

Tipp: Sie können auch eine vordefinierte Palette aus der Dropdown-Liste Paletten auswählen.

4. Klicken Sie auf OK.

5. Wiederholen Sie Schritt 4 und 5 für jede Diagramm-Serie.

Tipps
● Um eine Palettendefinition zu löschen, wählen Sie im Feld Palette die Definition aus, und klicken
Sie dann auf die Schaltfläche Löschen .

● Zum Ändern der Reihenfolge, in der die Farben, Farbverläufe oder Muster im Diagramm
angezeigt werden, verwenden Sie die Pfeilschaltflächen unter dem Feld Palette.

● Um eine Palette zu kopieren und einzufügen, öffnen Sie das Dialogfeld Palette, und drücken
Sie die Tastenkombination Strg+C, um die Palette in die Zwischenablage zu kopieren. Schließen
Sie das Dialogfeld Palette. Wählen Sie ein anderes Diagramm aus, öffnen Sie das Dialogfeld
Palette, und drücken Sie die Tastenkombination Strg+V, um die Palette aus der Zwischenablage
einzufügen.

Beispiel: Anpassen der Palette im Diagramm "Bestellungen - Trends"


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie haben ein Diagramm
erstellt, das den Anteil jeder Bestellmethode an den Einnahmen veranschaulicht.
Sie möchten jetzt jeder Säule ein eigenes Aussehen geben, um die Werte für die Bestellmethoden für
jedes Jahr besser unterscheiden zu können.
Um dieses Beispiel durchführen zu können, müssen Sie zunächst das Diagramm in "Beispiel: Erstellen
eines Säulendiagramms zur Darstellung von Bestelltrends" (S. 106) erstellen.

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie das Diagramm Bestellungen - Trends.

2. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

3. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Farbe und Hintergrund auf die Schaltfläche
mit den Auslassungszeichen (...) der Eigenschaft Palette.

4. Klicken Sie auf die Verknüpfung Farbe.

5. Klicken Sie im Dialogfeld Farbe auf der Registerkarte Websichere Farben auf einen mittelblauen
Farbton.

6. Klicken Sie auf OK.

7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Paletteneintrag und anschließend auf Farbverlauf.

8. Klicken Sie in der Liste Richtung auf Nach unten.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 111


Kapitel 3: Berichtstypen

9. Klicken Sie auf die Verknüpfung Von Farbe.

10. Klicken Sie im Dialogfeld Von Farbe auf der Registerkarte Websichere Farben auf einen
mittelblauen Farbton, und klicken Sie dann auf OK.

11. Klicken Sie auf die Verknüpfung Zu Farbe.

12. Klicken Sie im Dialogfeld Zu Farbe auf der Registerkarte Websichere Farben auf einen helleren
Blauton, und klicken Sie dann auf OK.

13. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Paletteneintrag und anschließend auf Muster.

14. Klicken Sie im Feld Muster auf ein Muster mit diagonal verlaufenden Linien.

15. Klicken Sie auf die Verknüpfung Vordergrundfarbe.

16. Klicken Sie im Dialogfeld Vordergrundfarbe auf der Registerkarte Websichere Farben auf einen
blauen Farbton, und klicken Sie dann auf OK.

17. Klicken Sie nochmals auf OK, um das Dialogfeld Palette zu schließen.
Jetzt müssen Sie dem diagonalen Linienmuster Rahmen hinzufügen.

18. Klicken Sie im Ablagebereich Serie auf das Diagrammtypsymbol.

19. Ändern Sie im Abschnitt Allgemein des Fensters Eigenschaften den Wert für die Eigenschaft
Rahmen von Ausblenden auf Einblenden.

20. Speichern Sie das Diagramm.

Ändern des Diagrammhintergrunds


Sie können eine durchgehende Farbe, ein Muster oder einen Farbverlauf als Fülleffekt verwenden,
um den Hintergrund eines Diagramms anzupassen.
Sie können als Hintergrund für Diagramme auch Bilder verwenden. Weitere Informationen finden
Sie unter "Anpassen von Diagrammen" (S. 107).

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Sperrsymbol, um das Diagrammobjekt zu entsperren,
und klicken Sie zwischen die Achsen, um den Diagramminhalt auszuwählen. Klicken Sie dann
im Fenster Eigenschaften unter Farbe und Hintergrund auf die Schaltfläche mit den
Auslassungszeichen (...) der Eigenschaft Fülleffekte.

3. Wählen Sie aus der Liste Effekt eine Farbe, einen Farbverlauf oder ein Muster aus:

● Um eine Farbe anzuwenden, klicken Sie auf die Verknüpfung Farbe, und geben Sie die
Farbeigenschaften an.

● Um einen Farbverlauf anzuwenden, klicken Sie auf Farbverlauf und geben dann die
Eigenschaften Richtung, Von Farbe und Zu Farbe an.

112 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

● Um einen Mustereffekt anzuwenden, klicken Sie auf Muster. Geben Sie dann die
Eigenschaften Muster, Vordergrundfarbe und Hintergrundfarbe an.
Die Vordergrundfarbe ist die Farbe des gewählten Musters. Die Hintergrundfarbe ist die
Farbe der Fläche hinter dem Muster.

4. Klicken Sie auf OK.

Tipp: Zum Entfernen eines Hintergrund-Fülleffekts klicken Sie auf Keine.

Beispiel: Ändern der Hintergrundfarbe des Diagramms "Bestellungen - Trends"


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie haben ein Diagramm
erstellt, das den Anteil jeder Bestellmethode an den Einnahmen veranschaulicht.
Jetzt möchten Sie das Diagramm mit einer ansprechenden Hintergrundfarbe versehen.
Um dieses Beispiel durchführen zu können, müssen Sie zunächst das Diagramm in "Beispiel: Anpassen
der Palette im Diagramm "Bestellungen - Trends"" (S. 111) erstellen.

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie das Diagramm Bestellungen - Trends.

2. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

3. Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Sperrsymbol, um das Diagrammobjekt zu entsperren,
und klicken Sie zwischen die Achsen, um den Diagramminhalt auszuwählen. Klicken Sie dann
im Fenster Eigenschaften unter Farbe und Hintergrund auf die Schaltfläche mit den
Auslassungszeichen (...) der Eigenschaft Fülleffekte.

4. Klicken Sie in der Liste Effekt auf Farbverlauf.

5. Geben Sie einen Farbverlauf von Gelb nach Weiß an:

● Klicken Sie im Listenfeld Richtung auf Nach oben.

● Klicken Sie auf die Verknüpfung Von Farbe.

● Klicken Sie auf der Registerkarte Websichere Farben auf einen hellen Gelbton und dann
auf OK.

● Lassen Sie Weiß als Einstellung für Zu Farbe unverändert.

6. Klicken Sie auf OK.

7. Speichern Sie das Diagramm.

Hinzufügen von Grundlinien zu Diagrammen


Grundlinien sind horizontale oder vertikale Linien, durch die die Daten im Diagramm in Bereiche
aufgeteilt werden. Beispielsweise können Sie mithilfe einer Grundlinie eine Verkaufsvorgabe oder
Gewinnschwelle veranschaulichen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 113


Kapitel 3: Berichtstypen

Sie können die Grundlinie mit Hilfe der folgenden Optionen positionieren.

Option Position

Numerischer Wert Verwendet einen statischen numerischen Wert.

Abfrageberechnung Verwendet eine Abfrageberechnung aus der gleichen Abfrage


oder einer anderen Abfrage. Weitere Informationen finden Sie
unter "Erstellen von Berechnungen" (S. 212).

Layout-Berechnung Verwendet eine Layout-Berechnung. Weitere Informationen


finden Sie unter "Erstellen von Berechnungen" (S. 212).

Mitgliedsberechnung Verwendet eine Position relativ zum Mitglied. Eine


Mitgliedsberechnung z. B., die einen Ausdruck ähnlich
[Abfrage1].[Aktuelles Jahr]=2006 verwendet, platziert die
Grundlinie in die Mitte des Diagrammelements, das für 2006
steht. Um die Grundlinie zwischen 2006 und 2007 auf dem
Diagramm zu platzieren, also um eine halbe Mitgliedsbreite
nach rechts, ändern Sie die Eigenschaft Mitglieds-Offset auf
50%. Um die Grundlinie zwischen 2005 und 2006 zu platzieren,
ändern Sie die Eigenschaft Mitglieds-Offset auf -50%. Sie können
auch 100, -200 usw. eingeben, um die Grundlinie an einer
beliebigen Stelle im Diagramm zu platzieren.

Statistischer Minimalwert Verwendet den folgenden Ausdruck:


(25ster Perzentil-Wert) - 1,5(75ster Perzentil-Wert - 25ster
Perzentil-Wert)
Wenn z. B. 2,5 das 25ste Perzentil und 7,5 das 75ste Perzentil
ist, beträgt das statistische Minimum -5. [(2.5) -1.5(5) = -5]

Statistischer Maximalwert Verwendet den folgenden Ausdruck:


(75ster Perzentil-Wert) + 1,5(75ster Perzentil-Wert - 25ster
Perzentil-Wert)
Wenn z. B. 2,5 das 25ste Perzentil und 7,5 das 75ste Perzentil
ist, beträgt das statistische Maximum 15. [(7.5) +1.5(5) = 15]

Mittelwert Verwendet den statistischen Mittelwert, plus oder minus


Standardabweichungen, basierend auf allen erfassten
Datenwerten der angegebenen Achse.

Perzentil Verwendet ein bestimmtes Perzentil.

Prozentsatz auf Achse Verwendet einen Prozentsatz des maximalen Achsenwerts.

114 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Wenn Sie mehr als eine Grundlinie anwenden, können Sie festlegen, in welcher Reihenfolge sie
eingefügt werden sollen, wenn der Bericht ausgeführt wird. Das Einfügen erfolgt von oben nach
unten. Falls zwei Ihrer Grundlinien diesselben Koordinaten aufweisen, wird die erste auf der Liste
zuerst und die nächste darüber eingefügt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Diagrammtextelemente auf Grundlinien und


dann auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu .

4. Klicken Sie in der Liste auf den gewünschten Typ, und geben Sie die erforderlichen Kriterien
an, z. B. einen Wert oder Prozentsatz.

5. Falls Sie mehr als eine Grundlinie eingeben, legen Sie deren Reihenfolge mithilfe der Pfeile
"Nach unten" und "Nach oben" fest.

6. Klicken Sie auf OK.

Im Feld Datenpunkte, Textelemente und Grundlinien wird ein Grundliniensymbol angezeigt.

7. Zum Definieren des Linienstils klicken Sie auf das Grundliniensymbol .

8. Zum Definieren des Textstils klicken Sie auf das Symbol für den Grundlinientext.

9. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 6, um weitere Grundlinien hinzuzufügen.

Tipp: Klicken Sie zum Löschen einer Grundlinie auf das zugehörige Grundliniensymbol und dann
auf die Schaltfläche Löschen .

Beispiel: Hinzufügen einer Grundlinie zum Diagramm "Bestellungen - Trends"


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie haben ein Diagramm
erstellt, das den Anteil jeder Bestellmethode an den Einnahmen veranschaulicht.
Sie möchten jetzt eine Grundlinie hinzufügen, um im Bestelltrenddiagramm den Mittelwert der
Einnahmen darzustellen.
Um dieses Beispiel durchführen zu können, müssen Sie zunächst das Diagramm in "Beispiel: Ändern
der Hintergrundfarbe des Diagramms "Bestellungen - Trends"" (S. 113) erstellen.

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie das Diagramm Bestellungen - Trends.

2. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

3. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Diagrammtextelemente auf Grundlinien und


dann auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu .

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 115


Kapitel 3: Berichtstypen

5. Klicken Sie in der Liste auf den Typ Datenmittelwert, lassen Sie den Wert für Entfernung vom
Mittelwert auf null, und klicken Sie zweimal auf OK.

Im Feld Datenpunkte, Textelemente und Grundlinien wird ein Grundliniensymbol angezeigt.

6. Klicken Sie auf das Grundliniensymbol , um den Linienstil zu definieren.

7. Ändern Sie im Abschnitt Allgemein des Fensters Eigenschaften die Linienfarbe auf Rot.

8. Ändern Sie im Abschnitt Allgemein des Fensters Eigenschaften den Linienstil auf Gestrichelt.

9. Speichern Sie das Diagramm.

Anpassen der Linien von Diagrammen


Sie können Farbe, Stil und Stärke der Linien in einem Diagramm ändern. Diese Änderungen können
Sie auf die Linien der X-Achse und der Y-Achse anwenden sowie auf die über- und untergeordneten
Rasterlinien.
Sie können auch
● festlegen, ob die Skalierung der X-Achse linear oder logarithmisch sein soll

● ein Skalierintervall für die Y-Achse festlegen

● über- und untergeordnete Rasterlinien anzeigen oder verbergen

● Regressionslinien in Punktdiagrammen (S. 386) und Kreisflächendiagrammen anzeigen (S. 387)

Regressionslinien
Mit Regressionslinien werden Trends in Datenreihen graphisch dargestellt. Sie werden auch
Trendlinien genannt und hauptsächlich bei der Darstellung von Prognosen verwendet. Eine
Regressionslinie ist meist eine Linie oder Kurve, die zwei oder mehr Punkte einer Reihe verbindet
und dann in die Zukunkt weitergeführt wird.
Sie können die folgenden Arten von Regressionslinien angeben, um die Position und Neigung der
Linie zu bestimmen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das X-Achsen- oder das Y-Achsen-Symbol des Diagramms.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Allgemein auf Achsenlinie, Rasterlinien oder
Untergeordnete Rasterlinien und anschließend auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen
(...).

3. Klicken Sie auf die gewünschte Farbe, die Stärke und den Stil.

4. Klicken Sie auf OK.

116 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Tipps
● Um eine lineare oder logarithmische Skalierung der Y-Achse festzulegen, ändern Sie im Abschnitt
Allgemein des Fensters Eigenschaften die Eigenschaft von Skalierung.

● Um ein Skalierintervall für die Y-Achse festzulegen, ändern Sie im Abschnitt Allgemein des
Fensters Eigenschaften die Eigenschaft von Skalierintervall.

● Um untergeordnete Rasterlinien anzuzeigen, klicken Sie im Abschnitt Allgemein des Fensters


Eigenschaften auf Untergeordnete Rasterlinien, klicken Sie auf die Schaltfläche mit den
Auslassungszeichen (...), wählen Sie das Kontrollkästchen Untergeordnete Rasterlinien anzeigen,
und geben Sie unter Anzahl von untergeordneten Rasterlinien eine Zahl ein.

● Um Regressionslinien anzuzeigen, klicken Sie auf ein Punkt- oder Kreisdiagramm, und setzen
Sie im Abschnitt Diagrammtextelemente des Fensters Eigenschaften die Eigenschaft
Regressionslinie auf Anzeigen.
Wenn Regressionslinien angezeigt werden, müssen Sie deren Eigenschaften auswählen. Klicken
Sie auf das Regressionsliniensymbol im Berichtlayout. Ändern Sie im Fenster Eigenschaften
und dort im Abschnitt Allgemein die Eigenschaften Linienstile, Regressionstyp und Anzahl der
Regressionslinien.

Hinzufügen von Datenpunkten zu Diagrammen


Datenpunkte sind Anmerkungen auf der Achse eines Diagramms, die einen Punkt auf der Skala
definieren, der Ihnen helfen kann, die Daten besser zu verstehen oder zu interpretieren. Der
numerischen Position des Datenpunkts können folgende Elemente zugrunde liegen:
Sie können den Datenpunkt mit Hilfe der folgenden Optionen positionieren.

Numerischer Positionstyp Position

Numerischer Wert Verwendet einen statischen numerischen Wert.

Abfrageberechnung Verwendet eine Abfrageberechnung aus der gleichen Abfrage


oder einer anderen Abfrage. Weitere Informationen finden Sie
unter "Erstellen von Berechnungen" (S. 212).

Layout-Berechnung Verwendet eine Layout-Berechnung. Weitere Informationen


finden Sie unter "Erstellen von Berechnungen" (S. 212).

Statistischer Minimalwert Verwendet den kleinsten Wert der Achse.

Statistischer Maximalwert Verwendet den größten Wert der Achse.

Mittelwert Verwendet den statistischen Mittelwert, plus oder minus


Standardabweichungen, basierend auf allen erfassten
Datenwerten der angegebenen Achse.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 117


Kapitel 3: Berichtstypen

Numerischer Positionstyp Position

Perzentil Verwendet ein bestimmtes Perzentil.

Prozentsatz auf Achse Verwendet einen Prozentsatz des maximalen Achsenwerts.

Wenn Sie mehr als einen Datenpunkt anwenden, können Sie festlegen, in welcher Reihenfolge diese
eingefügt werden sollen, wenn der Bericht ausgeführt wird. Das Einfügen erfolgt von oben nach
unten. Falls zwei Ihrer Datenpunkte diesselben Koordinaten aufweisen, wird der erste auf der Liste
zuerst und der nächste darüber eingefügt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Diagrammtextelemente auf Datenpunkte


und dann auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu , und legen Sie die Eigenschaften Numerischer
Positionstyp, Datenpunktbeschriftung, Datenpunktform, Numerischer Wert und Farbe fest.

4. Falls Sie mehr als einen Datenpunkt hinzufügen, legen Sie deren Reihenfolge mithilfe der Pfeile
"Nach unten" und "Nach oben" fest.

5. Klicken Sie zweimal auf OK.

Im Feld Datenpunkte, Textelemente und Grundlinien wird der neue Datenpunkt angezeigt.

Tipp: Klicken Sie zum Löschen eines Datenpunkts auf das Datenpunktsymbol und den
Datenpunkttext und dann auf die Schaltfläche Löschen .

6. Erstellen Sie das Diagramm, um den Datenpunkt anzuzeigen.

Hinzufügen von Textelementen zu Diagrammen


Textelemente sind kurze Texte, die in Diagrammen angezeigt werden. Sie können einem Diagramm
Textelemente hinzufügen, um zusätzliche Details, z. B. erklärende Informationen, bereitzustellen
oder einen speziellen Wert hervorzuheben.
Als Quelle für Textelemente können Sie Text, eine Elementbeschriftung oder einen Elementwert
bzw. einen Berichtsausdruck verwenden.
Textelemente überschreiben die darunterliegenden Inhalte und müssen daher sorgfältig platziert
werden.
Wenn Sie mehr als ein Textelement anwenden, stellen Sie sicher, dass jedes Element eine andere
Position im Bericht hat, damit sie sich nicht gegenseitig überschreiben. Sie können auch die
Reihenfolge festlegen, in der sie eingefügt werden sollen, wenn der Bericht ausgeführt wird. Das

118 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Einfügen erfolgt von oben nach unten. Falls zwei Ihrer Textelemente diesselben Koordinaten
aufweisen, wird die erste auf der Liste zuerst und die nächste darüber eingefügt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Diagrammtextelemente auf Textelemente


und dann auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu und anschließend auf OK.

Im Feld Datenpunkte, Textelemente und Grundlinien wird ein Textelementsymbol angezeigt.

4. Klicken Sie auf das Symbol Textelement , um Größe, Position und Textelementrahmen im
Fenster Eigenschaften zu definieren.
Position und Größe werden auf Grundlage der Pixelanzahl statisch festgelegt.

5. Doppelklicken Sie auf das Symbol Textelementtext, um den Text festzulegen.

Tipp: Klicken Sie zum Löschen eines Textelements auf das zugehörige Textelementsymbol und
dann auf die Schaltfläche Löschen .

Beispiel: Hinzufügen eines Textelements zum Diagramm "Bestellungen - Trends"


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie haben ein Diagramm
erstellt, das den Anteil jeder Bestellmethode an den Einnahmen veranschaulicht.
Sie möchten jetzt ein Textelement hinzufügen, um die Aufmerksamkeit auf ein unerwartetes Ergebnis
zu lenken.
Um dieses Beispiel durchführen zu können, müssen Sie zunächst das Diagramm in "Beispiel:
Hinzufügen einer Grundlinie zum Diagramm "Bestellungen - Trends"" (S. 115) erstellen.

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie das Diagramm Bestellungen - Trends.

2. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

3. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Diagrammtextelemente auf Textelemente


und dann auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

Das Dialogfeld Textelemente wird geöffnet.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu und anschließend auf OK.

Im Abschnitt Datenpunkte, Textelemente und Grundlinien wird ein Textelementsymbol


angezeigt.

5. Klicken Sie auf das Symbol Textelement .

6. Ändern Sie im Feld Eigenschaften im Abschnitt Allgemein den Wert für Position unten auf 285
und für Position links auf 110.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 119


Kapitel 3: Berichtstypen

Position und Größe werden auf Grundlage der Pixelanzahl statisch festgelegt.

7. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Allgemein auf Textelementrahmen und dann
auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

8. Wählen Sie das Kontrollkästchen Textelementrahmen, klicken Sie auf eine Linienfarbe und
einen Linienstil, und klicken Sie anschließend auf OK.

9. Führen Sie den Bericht aus, um das Textelement anzuzeigen.


Ändern Sie ggf. die Position nochmals.

10. Doppelklicken Sie auf das Symbol Textelementtext, und geben Sie Folgendes ein:

Unerwartete Zunahme der Faxbestellungen.

11. Speichern Sie das Diagramm.

Beispiel - Formatieren der Achsenwerte im Diagramm "Bestellungen - Trends"


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie haben ein Diagramm
erstellt, das den Anteil jeder Bestellmethode an den Einnahmen veranschaulicht.
Sie möchten die Werte auf der Y-Achse formatieren, um ihre Lesbarkeit zu verbessern.
Um dieses Beispiel durchführen zu können, müssen Sie zunächst das Diagramm in "Beispiel:
Hinzufügen eines Textelements zum Diagramm "Bestellungen - Trends"" (S. 119) erstellen.

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie das Diagramm Bestellungen - Trends.

2. Wählen Sie das Y-Achsen-Symbol aus.

3. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Daten auf Datenformat und dann auf die
Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

4. Klicken Sie unter Formattyp auf Zahl.

5. Klicken Sie unter Eigenschaften auf Skalierung, klicken Sie dann in der Dropdown-Liste auf
-3, und klicken Sie anschließend auf OK.

6. Erweitern Sie Achsentitel.

7. Doppelklicken Sie auf das Symbol Y-Achsen-Titel, und geben Sie Folgendes ein:

Einnahmen (in Tausend)

8. Speichern Sie das Diagramm.

Beispiel: Erstellen eines Drillthrough-Diagramms


Erstellen Sie einen Drillthrough-Bericht, um zwei Berichte mit verwandten Informationen zu
verknüpfen. Sie können dann verwandte oder detailliertere Informationen in einem Bericht aufrufen,
indem Sie einen Wert in einem Diagramm auswählen.

120 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie sollen ein Diagramm erstellen, das die Einnahmen für jede Produktreihe anzeigt und
das dem Leser ermöglicht, vom Einnahmendiagramm aus einen Drillthrough zu den Produktdetails
für jeden gewünschten Artikel durchzuführen. Sie erstellen zwei Berichte: einen Ziellistenbericht,
der die Artikeldetails enthält, und ein Quelldiagramm, das die Einnahmen aus der Produktreihe
anzeigt.
Weitere Informationen zur Erstellung von Drillthrough-Berichten in Report Studio finden Sie unter
"Einrichten des Drillthrough-Zugriffs in einem Bericht" (S. 309).

Schritte zum Erstellen des Zielberichts


1. Wechseln Sie in Cognos Connection zum Package AUF Data Warehouse (Abfrage).

2. Klicken Sie rechts oben auf der Seite auf die Verknüpfung Starten, und klicken Sie dann auf
Report Studio.
Report Studio wird gestartet.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Liste und anschließend auf OK.

5. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage) und anschließend Absatz (Abfrage).

6. Fügen Sie die folgenden Datenelemente durch Doppelklicken zur Liste hinzu:

● Produktreihe

● Produkttyp

● Produktname

● Einführungsdatum

● Produktabbildung

Tipp: Diese Datenelemente befinden sich im Ordner Produkt.


Erstellen Sie nun einen Filter zur Verwendung als Drillthrough-Parameter. Ein
Drillthrough-Parameter beginnt und endet mit einem Fragezeichen (?).

7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Filter.

8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, und geben Sie Folgendes im Fenster
Ausdrucksdefinition ein:

[Absatz (Abfrage)].[Produkt].[Produktreihe]=?p_PL?

9. Klicken Sie auf OK.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 121


Kapitel 3: Berichtstypen

10. Speichern Sie den Bericht als Produktreihendetails.

Schritte zum Erstellen des Quellendiagrammes


1. Erstellen Sie einen neuen Bericht.

2. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Diagramm und anschließend auf OK.

3. Klicken Sie im Fenster Diagrammgruppe auf Säulendiagramm.

4. Klicken Sie im Fenster Diagrammtyp auf Säule.

5. Klicken Sie auf OK.

6. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage) und anschließend Absatz (Abfrage).

7. Erweitern Sie Vertriebsdaten und ziehen Sie Einnahmen in den Ablagebereich Kennzahl (Y-Achse)
.

8. Erweitern und ziehen Sie Bestellmethodein den Ablagebereich Serie.

9. Erweitern Sie Produkt, und ziehen Sie Produktreihe in den Ablagebereich Kategorien (X-Achse)
.

10. Klicken Sie im Menü Daten auf Drillverhalten.

11. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Standard unter Berechtigungen für Berichtsdrillfunktion
das Kontrollkästchen Package-basierten Drillthrough zulassen.

12. Klicken Sie auf OK.

13. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Diagrammobjekt, und klicken Sie anschließend auf
Drillthrough-Definitionen.

14. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Drillthrough-Zugriff.

15. Klicken Sie unter Bericht auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

16. Wählen Sie den zuvor erstellten Bericht Produktreihendetails aus, und klicken Sie auf Öffnen.

17. Wählen Sie Bericht ausführen unter Aktion.

18. Wählen Sie HTML unter Format.

19. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten.


Alle vorhandenen Drillthrough-Parameter werden angezeigt. Sie sehen den Parameter, den Sie
für Produktreihendetails erstellt haben.

20. Für den Artikel p_PL klicken Sie unter Methode auf Datenelementwert weitergeben, und klicken
Sie unter Wert auf Produktreihe.

21. Klicken Sie zweimal auf OK.

22. Speichern Sie das Diagramm als Produkteinnahmen.

122 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

23. Klicken Sie auf Ausführen.

Wenn der Bericht ausgeführt wird, erscheinen die Produktreihen im Diagramm als Verknüpfungen,
auf die Sie klicken können. Wenn auf eine Produktreihe geklickt wird, wird für diese Produktreihe
ein zweiter Bericht ausgeführt.

Angeben der angezeigten Texte von Diagrammbeschriftungen und Werten


Sie können angeben, welche Beschriftungen und Werte beim Erstellen der im Diagramm angezeigten
Texte verwendet werden sollen.
Bei einigen Diagrammtypen (z. B. Punkt-, Kreis- und Polardiagramme) hat das Anzeigen aller
Beschriftungen und Werte eventuell zur Folge, dass der Text zu lang ausfällt. Ein Kreisdiagramm
schaut z. B. eventuell die Werte und Beschriftungen für die Serie, die Kategorien, die X- und
Y-Kennzahlen sowie die Kreisflächengröße an.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Diagrammbeschriftungen auf Werte und


dann auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

3. Klicken Sie auf die anzuzeigenden Beschriftungen und Werte.

4. Klicken Sie auf OK.

Angeben von benutzerdefinierten Beschriftungstexten


Sie können die Standardbeschriftungseigenschaften überschreiben.
Standardmäßig verwenden Diagrammbeschriftungen den Namen des zugrunde liegenden
Dateneelements. Sie können den Beschriftungstext ändern, um ihn aussagekräftiger zu machen. So
können Sie z. B. ein Diagrammelement mit der Beschriftung ISO_CODE (3 BUCHSTABEN) auf
LAND abändern.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Diagrammknotenmitglied oder die Kennzahl.

2. Ändern Sie im Fenster Eigenschaften und dort im Abschnitt Diagrammbeschriftungen den Wert
für die Eigenschaft Benutzerdefinierte Beschriftung von Ausblenden auf Anzeigen ab.
Ein neues Diagrammbeschriftungselement wird angezeigt.

3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:


● ● Um den Text der Beschriftung zu ändern, doppelklicken Sie auf das
Diagrammtextelement, und geben Sie den gewünschten Text ein.

● Um die Quelle des Beschriftungstextes zu ändern, wählen Sie das neue


Beschriftungstextelement aus. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften und dort im

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 123


Kapitel 3: Berichtstypen

Abschnitt Textquelle auf die Quelle, die verwendet werden soll, in der Dropdown-Liste
Quelltyp aus.

Wenn im neuen Diagrammtextelement nichts festgelegt ist, bleibt die Beschriftung frei.

Tipp: Um eine benutzerdefinierte Beschriftung zu entfernen, ändern Sie die Eigenschaft


Benutzerdefinierte Beschriftung von Anzeigen auf Ausblenden ab.

Angeben der Eigenschaften von Tachometerdiagrammen


Im Standardtachometerdiagramm erscheint ein dreigeteilter Bereich, der von Grün bis Rot reicht.
Sie können die Eigenschaften ändern, um Ihre Daten besser zu präsentieren. Sie können beispielsweise
die Farben des Bereichs ändern oder eine Zahl anstelle eines Prozentsatzes als Grenzwert festlegen.

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie das gewünschte Tachometerdiagramm.

2. Klicken Sie auf das Diagrammobjekt.

3. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Farbe und Hintergrund auf die Schaltfläche
mit den Auslassungszeichen (...) der Eigenschaft Tachometerpalette.

4. Geben Sie die folgenden Eigenschaften an:

● Um die Farbe eines Paletteneintrags zu ändern, wählen Sie unter Palette die Farbe aus,
klicken Sie auf Farbe, und geben Sie die Farbeigenschaften an. Klicken Sie dann auf OK.

● Um den Grenzwert eines Paletteneintrags zu ändern, wählen Sie unter Palette den Grenzwert
aus, und geben Sie die Farbeigenschaften an. Klicken Sie dann auf OK.

● Um einen neuen Paletteneintrag zu definieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer
Paletteneintrag .

● Um einen Grenzwertstil auszuwählen, klicken Sie auf Palette und dann auf einen Stil in der
Dropdown-Liste.

5. Klicken Sie auf OK.

Tipps
● Sie können zwischen der Verwendung diskreter oder fortlaufender Farben wählen.

● Um eine Zahl anstelle eines Prozentwerts als Grenze zu verwenden, klicken Sie auf ein Ziffer
unter Paletter, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Prozent, und geben Sie anschließend eine
Ziffer im Feld Numerische Grenze ein.

● Um eine Palette zu kopieren und einzufügen, öffnen Sie das Dialogfeld Tachometerpalette, und
klicken Sie auf das Symbol Kopieren, um die Palette in die Zwischenablage zu kopieren. Schließen
Sie das Dialogfeld Palette. Wählen Sie ein anderes Diagramm aus, öffnen Sie das Dialogfeld
Palette, und klicken Sie auf das Symbol Einfügen, um die Palette aus der Zwischenablage
einzufügen.

124 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Erstellen eines Drillup- und Drilldown-Diagramms


Wenn Sie eine dimensional modellierte Datenquelle haben, können Sie ein Diagramm erstellen, das
Ihnen einen Drilldown zu einer niedrigeren oder einen Drillup zu einer höheren Datenebene
ermöglicht.
Die Funktionen Drillup und Drilldown ermöglichen Ihnen eine allgemeinere oder detailliertere
Ansicht Ihrer Daten im Rahmen einer vordefinierten Hierarchie.
Dies ist ein Beispiel für eine dimensionale Hierarchie:
Jahre: Jahr - Quartal - Monat
Vergewissern Sie sich, dass Sie eine dimensional erstellte Datenquelle verwenden, bevor Sie beginnen.
Weitere Informationen zur Verwendung von Drillup- und Drilldown-Berichtsfunktionen in Report
Studio finden Sie unter "Erstellen von Drillup/Drilldown-Berichten" (S. 315).

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie ein Diagramm, das eine dimensional modellierte Datenquelle verwendet.

2. Klicken Sie auf Drillverhalten im Menü Daten.

3. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Standard unter Berechtigungen für Berichtsdrillfunktion
das Kontrollkästchen Drillup und Drilldown zulassen.
Standardmäßig legt das System auf der Grundlage der Dimensionsstruktur fest, bei welchen
Elementen ein Drillvorgang durchgeführt werden kann.

Sie können auf der Registerkarte Standard Drillfunktionen für jedes Datenelement deaktivieren,
indem Sie den Parameter entweder im Feld Drillup deaktivieren für oder im Feld Drilldown
deaktivieren für auswählen.

Auf der Registerkarte Erweitert können Sie das Drillup- oder Drilldownverhalten für jedes
Datenelement ändern, indem Sie den Parameter auswählen und dann eines der folgenden
Verhalten wählen.

4. Klicken Sie auf OK.

Das Diagramm erstellt für jeden Artikel, für den die Drilldown-Funktion möglich ist, eine
Verknüpfung.
Sie können die Funktion Drillup oder Drilldown ausführen, indem Sie nach einem Klick mit der
rechten Maustaste die entsprechende Aktion aus dem Kontextmenü wählen. Die Menüpunkte sind
nicht verfügbar, wenn die Funktion Drillup oder Drilldown für einen Artikel nicht ausgeführt
werden kann.

Beispiel – Anzeigen von Werten in der Diagrammlegende


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie wurden gebeten, ein
Diagramm zu erstellen, in dem die Menge der verkauften Artikel für jede Produktreihe nach

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 125


Kapitel 3: Berichtstypen

Bestellmethode dargestellt ist. Um zu demonstrieren, wie sich die Menge auf die Einnahmen auswirkt,
möchten Sie in der Legende für jede Bestellmethode die Einnahmen anzeigen.

Vorgehensweise
1. Wechseln Sie in Cognos Connection zum Package AUF Data Warehouse (Abfrage).

2. Klicken Sie rechts oben auf der Seite auf die Verknüpfung Starten, und klicken Sie dann auf
Report Studio.
Report Studio wird gestartet.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Diagramm und anschließend auf OK.

5. Klicken Sie im Fenster Diagrammgruppe auf Säulendiagramm.

6. Klicken Sie im Fenster Diagrammtyp auf Säule.

7. Klicken Sie auf OK.

8. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage) und anschließend Absatz (Abfrage).

9. Erweitern Sie Vertriebsdaten und ziehen Sie Menge in den Ablagebereich Kennzahl (Y-Achse)
.

10. Erweitern und ziehen Sie Bestellmethodein den Ablagebereich Serie.

11. Erweitern Sie Produkt, und ziehen Sie Produktreihe in den Ablagebereich Kategorien (X-Achse)
.

12. Deaktivieren Sie im Menü Struktur die Option Seitenobjekte sperren .

Wenn Sie die Option Seitenobjekte sperren nicht deaktivieren, können Sie keine Textelemente
in die Legende einfügen.

13. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente ein Textelement
in die Legende neben Bestellmethode.

14. Geben Sie im Feld Text Folgendes ein:

- Einnahmen:
Nach dem Doppelpunkt müssen Sie ein Leerzeichen einfügen.

15. Ziehen Sie auf der Registerkarte Quelle im Fenster Einfügbare Objekte den Eintrag Einnahmen
rechts neben das Textelement.

126 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

16. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Ausführen, und zeigen Sie den Bericht an.

Die Einnahmen werden nun neben jedem Legendenelement aufgeführt.

Tipp: Um die Legende an eine andere Stelle im Diagramm zu setzen, klicken Sie auf das Symbol
Legende, ändern Sie die Eigenschaft Absolute Position in Ja, und legen Sie die Werte Linke Position
und Obere Position fest.

Definieren von Abfragekontext beim Anpassen von Legendeneinträgen,


Legendentiteln oder Achsenbeschriftungen
Sie möchten einen Einnahmenausdruck als Legendentitel für ein Diagramm verwenden. Wenn eine
Fehlermeldung angezeigt wird mit dem Hinweis, dass der Abfragekontext eines Layoutobjekts nicht
festgelegt werden kann, müssen Sie die Eigenschaftenliste für das Element definieren, auf das
verwiesen wird. Sie müssen der Abfrage erst das gewünschte Datenelement hinzufügen, dessen
Eigenschaftenliste Sie definieren möchten.
Weitere Informationen finden Sie unter "Angeben der Liste der Datenelemente für ein
Objekt" (S. 221).

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie das gewünschte Diagramm zum Anpassen.

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer .

3. Klicken Sie auf das Abfragesymbol.

4. Ziehen Sie das gewünschte Element im Fenster Einfügbare Objekte in das Fenster Datenelemente,
um es der Abfrage hinzuzufügen.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , um zum Diagramm zurückzukehren.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 127


Kapitel 3: Berichtstypen

6. Ziehen Sie das gewünschte Element im Fenster Einfügbare Objekte in das Layoutobjekt.

7. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften unter Daten auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen
(...), um das Dialogfeld Eigenschaften zu öffnen.

8. Wählen Sie das zu definierende Datenelement aus.

9. Klicken Sie auf OK.

Beispiel – Anpassen der Achsentitel


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie werden gebeten, ein
Diagramm zu erstellen, in dem der Gesamtumsatz für den Bericht im Titel der horizontalen Achse
angezeigt wird.
Diagramme enthalten mehrere Titel, u. a. Achsentitel, Berichtstitel und Untertitel sowie den
Legendentitel.
Die Achsentitel werden standardmäßig automatisch verwaltet. Zum Anpassen von Achsentiteln
ziehen Sie Text- oder Datenelemente in den Achsentitelbereich im Diagramm. Sie können in Titeln
Text, Datenelemente und Berichtsausdrücke kombinieren.

Vorgehensweise
1. Wechseln Sie in Cognos Connection zum Package AUF Data Warehouse (Abfrage).

2. Klicken Sie rechts oben auf der Seite auf die Verknüpfung Starten, und klicken Sie dann auf
Report Studio.
Report Studio wird gestartet.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Diagramm und anschließend auf OK.

4. Klicken Sie im Fenster Diagrammgruppe auf Säulendiagramm.

5. Klicken Sie im Fenster Diagrammtyp auf Säule.

6. Klicken Sie auf OK.

7. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage) und anschließend Absatz (Abfrage).

8. Erweitern Sie Vertriebsdaten und ziehen Sie Einnahmen in den Ablagebereich Kennzahl (Y-Achse)
.

9. Erweitern und ziehen Sie Bestellmethodein den Ablagebereich Serie.

10. Erweitern Sie Produkte, und ziehen Sie Produktreihe in den Ablagebereich Kategorien (X-Achse)
.

11. Erweitern Sie Achsentitel.

12. Klicken Sie auf das Symbol Titel der horizontalen Achse.

128 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Tipp: Mithilfe des Fensters Eigenschaften können Sie die Eigenschaften der Achsentitel ändern,
z. B. Schriftart und Text, Positionierung sowie Farbe und Hintergrund.

13. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente ein Textelement
in den Text der horizontalen Achse.

14. Geben Sie im Feld Text Folgendes ein:

Produktreihe - Gesamteinnahmen:
Nach dem Doppelpunkt müssen Sie ein Leerzeichen einfügen.

15. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente eine
Abfrageberechnung rechts neben den Text.

16. Geben Sie im Dialogfeld Berechnung erstellen Folgendes ein:

Gesamteinnahmen für Bericht

17. Klicken Sie auf OK.

18. Geben Sie im Feld Ausdrucksdefinition den folgenden Ausdruck ein:

Gesamtsumme ([Einnahmen] für Bericht)

19. Klicken Sie auf OK.

20. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Ausführen, und zeigen Sie den Bericht an.

Im Titel werden die berechneten Gesamteinnahmen für Produktreihe angezeigt.

Tipp: Sie können bedingte Formatierungen verwenden(S. 287), um den Titeln einen bedingten Stil
zuzuweisen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 129


Kapitel 3: Berichtstypen

Beispiel – Erstellen einer bedingten Palette


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie wurden gebeten, ein
Diagramm zu erstellen, in dem alle Bestellmethoden als Segmente eines Kreises dargestellt werden.
Außerdem möchten Sie das Segment für die Bestellmethode mit der größten Menge hervorheben.
Sie erstellen eine Bedingung, die anzeigt, mit welcher Bestellmethode weniger als 1.000.000 Stück
verkauft wurden.

Vorgehensweise
1. Wechseln Sie in Cognos Connection zum Package AUF Data Warehouse (Abfrage).

2. Klicken Sie rechts oben auf der Seite auf die Verknüpfung Starten, und klicken Sie dann auf
Report Studio.
Report Studio wird gestartet.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Diagramm und anschließend auf OK.

5. Klicken Sie im Fenster Diagrammgruppe auf Kreisflächendiagramm, Ringdiagramm.

6. Klicken Sie im Fenster Diagrammtyp auf Kreis.

7. Klicken Sie auf OK.

8. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage), Absatz (Abfrage) und Vertriebsdaten.

9. Ziehen Sie Menge in den Ablagebereich Standardkennzahl.

10. Erweitern und ziehen Sie Bestellmethodein den Ablagebereich Kreisdiagrammausschnitte.


Sie möchten eine Bedingung erstellen, die anzeigt, bei welcher Bestellmethode der Absatz unter
1.000.000 Stück lag.

11. Wählen Sie das Kreisdiagramm aus.

12. Öffnen Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Farbe und Hintergrund das
Eigenschaftendialogfeld Bedingte Palette.

13. Wählen Sie unter Variable die Option <Neue Boolesche Variable> aus.

14. Geben Sie im Dialogfeld Neue Variable Folgendes ein:

Niedrige Menge

15. Geben Sie im Feld Ausdrucksdefinition den folgenden Ausdruck ein:

[Abfrage1].[Menge] < 1000000

16. Klicken Sie auf OK, um den Ausdruckseditor zu schließen. Lassen Sie das Dialogfeld Bedingte
Palette geöffnet.

17. Klicken Sie unter Effekt auf Muster.

130 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

18. Klicken Sie unter Muster auf ein Muster.

19. Klicken Sie auf OK.

20. Ändern Sie im Abschnitt Box im Fenster Eigenschaften den Wert für die Eigenschaft Rahmen
von Ausblenden in Anzeigen.

21. Führen Sie den Bericht aus.

Landkarten
Report Studio bietet Ihnen einen Reihe von Karten, die Sie verwenden können, um Tabellendaten
in einem räumlichen Kontext anzuzeigen. So können beispielsweise auf einer Weltkarte Länder
eingefärbt werden, um die Höhe der Einnahmen darzustellen. Um Landkarten zu bearbeiten oder
weitere Karten zu erstellen, benutzen Sie Map Manager. Weitere Informationen finden Sie unter
"Edit a Map" (S. 143).
Landkarten werden meistens verwendet, um geographische Bereiche darzustellen, sie können jedoch
auch für die Abbildung anderer räumlicher Informationen wie den Grundriss eines Gebäudes, Sitze
in einem Flugzeug oder Teile des menschlichen Körpers genutzt werden.
In Cognos 8 besteht eine Karte aus mehreren zusammengehörigen Schichten. Jede Schicht enthält
unterschiedliche Informationen und verhält sich wie Transparentpapier, das auf eine Karte gelegt
wird. Jede Schicht fügt der Karte weitere Informationen hinzu. So kann beispielsweise eine Weltkarte
Länderinformationen auf einer und Städteinformationen auf einer anderen Schicht enthalten.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 131


Kapitel 3: Berichtstypen

Regionsschicht

Punktschicht

Anzeigeschicht

Karten von Report Studio bieten die drei folgenden Schichttypen:


● Regionsschicht
Gibt die Regionen auf einer Landkarte an, die nach Werten in der Datenquelle unterschieden
werden. Um z. B. auf einer Weltkarte das Einnahmenniveau für jedes Land darzustellen, müssten
Sie als Regionsschicht Land auswählen und dann festlegen, dass die Farbe jedes Landes auf
dem entsprechenden Einnahmenwert basiert. Regionen können für Drillthrough zu anderen
Berichten eingerichtet werden.

● Punktschicht
Gibt die Punkte an, die auf der Landkarte platziert werden sollen. Die Farbe und Größe der
Punkte basiert auf den von Ihnen ausgewählten Daten. So können Sie z. B. Städte als Punkte
auf einer Landkarte anzeigen und die Farbe jedes Punktes nach Einnahmen festlegen, während
seine Größe vom Gewinn abhängt. Regionen können für das Drillthrough zu anderen Berichten
eingerichtet werden.

● Anzeigeschicht
Elemente wie Rasterlinien oder Hauptstädte können Sie ein- oder ausblenden. Diese Schicht
wird in der Landkartendatei festgelegt und nicht in der Datenquelle.

Hinweis: Wenn Sie Ihre Landkarte im CSV- oder XML-Format ausgeben möchten, verwenden Sie
nur eine Punkt- oder eine Regionsschicht. CSV und XML unterstützen nicht die gleichzeitige
Verwendung beider Schichten innerhalb derselben Landkarte. In der Ausgabe wird nur eine Schicht
dargestellt.

Bestandteile eines Landkartenberichts


Im Folgenden werden die Bestandteile eines Landkartenberichts so gezeigt, wie sie auf der
Benutzeroberfläche von Report Studio dargestellt werden.

132 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Titel
Untertitel

Legendentitel

Symbol "Legende"

Landkartenobjekt
(an beliebiger Stelle
im Rahmen)

Fußzeile

Beispiel – Erstellen eines Landkartenberichts


Sie sind ein Berichtsautor beim Unternehmen Abenteuer und Freizeit. Sie wurden gebeten, zu zeigen,
wie die Einnahmen des Unternehmens in der Welt verteilt sind. Diese Informationen können mit
einem Listenberichts tabellarisch dargestellt werden, eine Landkarte ermöglicht jedoch eine
informativere Präsentation. Sie entscheiden sich, einen Bericht zu erstellen, der eine Weltkarte mit
der Verteilung der Einnahmen nach Ländern enthält.

Vorgehensweise
1. Wechseln Sie in Cognos Connection zum Package AUF Data Warehouse (Abfrage).

2. Klicken Sie rechts oben auf der Seite auf die Verknüpfung Starten, und klicken Sie dann auf
Report Studio.
Report Studio wird gestartet.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Landkarte und anschließend auf OK.

5. Erweitern Sie im Dialogfeld Landkarte auswählen im Fenster Landkarten den Ordner Welt,
und klicken Sie auf Welt.

6. Klicken Sie im Feld Regionsschichten auf Länder und Territorien.

7. Klicken Sie im Feld Punktschichten auf Ohne.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 133


Kapitel 3: Berichtstypen

8. Klicken Sie im Feld Anzeigeschichten auf Ozeane.

Tipp: Wenn Sie beim Klicken mit der rechten Maustaste die Strg-Taste gedrückt halten, können
Sie mehrere Anzeigeschichten auswählen oder die Auswahl einer Anzeigeschicht aufheben.

9. Klicken Sie auf OK.

Tipp: Sie können jederzeit zum Dialogfeld Landkarte auswählen zurückkehren, indem Sie auf
den Landkartenhintergrund klicken.

10. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Ausführen, und zeigen Sie die Landkarte
an.

Beispiel – Definieren von Datenwerten für die Regionsschicht


Die Landkarte, die Sie im vorhergehenden Abschnitt erstellt haben, ist noch nicht mit einer
Datenquelle verknüpft. Sie werden nun die Datenwerte aus Ihrer Datenquelle definieren, die die
Farbe der jeweiligen Region bestimmen.

Vorgehensweise
1. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte die Einträge Vertrieb und Marketing (Abfrage),
Absatz (Abfrage) und Vertriebsdaten.

2. Ziehen Sie Einnahmen in den Ablagebereich Farbe.

3. Erweitern Sie Mitarbeiter (nach Organisation).

4. Ziehen Sie Land in den Ablagebereich Position.

5. Wählen Sie durch Klicken auf den Landkartenhintergrund das Landkartenobjekt aus.

6. Führen Sie den Bericht aus.

134 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Ignorieren von Daten ohne Merkmale


Sie können festlegen, dass nicht für jedes Element in der Datenquelle eine Entsprechung existieren
muss. Der Bericht kann selbst dann erfolgreich ausgeführt werden, wenn die Landkartendatei nicht
für jedes Element in der Datenquelle für ein bestimmtes Objekt eine Übereinstimmung enthält.
Zum Beispiel erscheint eine Fehlermeldung, und der Bericht wird nicht ausgeführt, wenn Sie in der
Punktschicht Städte verwenden und eine in der Datenquelle vorhandene Stadt in der Landkartendatei
nicht denselben Namen hat. Wenn Sie Daten ohne Merkmale ignorieren, werden die Daten, die
eine Übereinstimmung in der Landkartendatei haben, eingezeichnet, und die Daten, die keine
Übereinstimmung haben, werden ausgelassen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf den Landkartenhintergrund.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Daten auf die Eigenschaft Daten ohne
Merkmale ignorieren.

3. Setzen Sie den Wert auf Ja.

Anpassen der Datenwerte an die Namen in der Landkartendatei


Wenn die Eigenschaft Daten ohne Merkmale ignorieren auf Nein gesetzt ist, muss jedes Objekt,
das aus der Datenquelle abgerufen wird, eine entsprechende Beschriftung auf der angegebenen
Schicht der Landkartendatei haben. Wenn Ihre Datenquelle beispielsweise ein Land mit dem Namen
Vereinigte Staaten enthält und die Schicht in der Landkartendatei dasselbe Land als USA bezeichnet,
ergibt sich eine fehlerhafte Zuordnung, die korrigiert werden muss. Report Studio macht Sie auf
eine fehlerhafte Zuordnung nur aufmerksam, wenn kein Objekt in Ihrer Datenquelle eine
entsprechende Beschriftung in der Landkartendatei hat. Wenn es in der Landkartendatei zusätzliche
Beschriftungen gibt, die keine Entsprechung in der Datenquelle haben, so wird der Bericht ohne
Fehlermeldung ausgeführt.
Eine fehlerhafte Zuordnung zwischen Ihren Daten und der Landkartendatei muss vom Berichtsautor
korrigiert werden. Von einem Benutzer des Landkartenberichts kann sie während der Laufzeit nicht
korrigiert werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, eine fehlerhafte Zuordnung zwischen Ihren Daten

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 135


Kapitel 3: Berichtstypen

und den Beschriftungen der Landkartendatei zu korrigieren. Sie können Map Manager verwenden,
um die Beschriftungen auf den Schichten der Landkartendatei zu bearbeiten, oder Sie können die
Eigenschaft Lexikon verwenden, um einen Alias für jedes nicht zugeordnete Objekt zu erstellen.
Wenn Sie die Eigenschaft Lexikon verwenden, wird die fehlende Zuordnung nur für einen einzelnen
Bericht aufgelöst. Von anderen Berichten wird die Korrektur nicht übernommen. Wenn Sie
beabsichtigen, eine Landkarte mit der derselben Datenquelle auch weiterhin zu verwenden, so ist
es empfehlenswert, die Karte in Map Manager so zu bearbeiten, dass die Beschriftungen mit den
Objekten in Ihrer Datenquelle übereinstimmen.
Informationen zum Verwenden von Map Manager finden Sie im Map Manager Installation and
User Guide.

Schritte zur Erstellung eines Alias


1. Wählen Sie ein Landkartenobjekt.

Die Titelleiste des Fensters Eigenschaften zeigt nun das Wort Landkarte.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften und dort im Abschnitt Allgemein auf Dictionary und
anschließend auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu .

4. Klicken Sie im Dialogfeld Lexikon-Einträge auf Suchen.

5. Geben Sie in das Feld Zeichenkette, nach der gesucht werden soll ein Wort oder den Teil eines
Wortes ein, nach dem Sie die Landkartendatei durchsuchen möchten.
Wen Sie zum Beispiel nach "Vereinigte Staaten" suchen, geben Sie den ganzen Namen oder
einen Teil des Namens ein.

6. Klicken Sie im Feld Landkartenschicht durchsuchen auf die Schicht, die Sie durchsuchen möchten,
und klicken Sie auf Suchen.

7. Klicken Sie im Feld Übereinstimmende Merkmale auf die Beschriftung, die Sie Ihrer Datenquelle
zuordnen möchten, und klicken Sie auf OK.

8. Geben Sie im Feld Alias den Namen so ein, wie er in der Datenquelle erscheint, und klicken Sie
auf OK.
Wenn beispielsweise das Land in Ihrer Datenquelle USA genannt wird, so geben Sie USA als
Alias ein.
Um den Namen für die Objekte in Ihrer Datenquelle herauszufinden, führen Sie einen
Listenbericht aus. Sie können beispielsweise einen Listenbericht ausführen, um die Namen aller
Länder in Ihrer Datenquelle anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter
"Listenberichte" (S. 87).

9. Klicken Sie auf OK.

136 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Beispiel – Definieren von Datenwerten für die Punktschicht


Die Punktschicht wird in Landkarten zur visuellen Darstellung von Daten für Punktstandorte wie
Städte oder Verkaufsstellen verwendet. Farbe und Größe der Punkte können auf den Daten aus
Ihrer Datenquelle basieren.

Schritte zum Festlegen von Farbe und Größe der Punkte


1. Öffnen Sie das Dialogfeld Landkarte auswählen:
● Wenn Sie einen neuen Landkartenbericht erstellen, wird dieses Dialogfeld automatisch
angezeigt.

● Wenn Sie sich bereits in einem Landkartenbericht befinden, doppelklicken Sie auf den
Hintergrund der Karte.

2. Wählen Sie im Feld Punktschichten die Schicht, die die Punkte enthält, die auf der Landkarte
angezeigt werden sollen.
Auf einer Weltkarte können Sie beispielsweise Städte anzeigen.

3. Klicken Sie auf OK.

4. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte ein Objekt in den Ablagebereich Farbe in der
Punktschicht.

Um z. B. die Farbe der Punkte auf den Einnahmen basieren zu lassen, ziehen Sie Einnahmen
aus dem Fenster Einfügbare Objekte in den Ablagebereich Farbe.

5. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte ein Objekt in den Ablagebereich Größe in der
Punktschicht.

Schritte zum Festlegen der Position von Punkten


1. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte ein Objekt in den Ablagebereich Position in der
Punktschicht.
Dieses Objekt muss in der Landkartendatei als Punktstandort unterstützt werden. So wird auf
der Beispielweltkarte Stadt als Punktstandort unterstützt, Land jedoch nicht.

2. Falls Sie den Standort genauer festlegen möchten, ziehen Sie ein Objekt in den Ablagebereich
Zoom-Position.
Verwenden Sie diesen Ablagebereich, wenn mehrere Standorte mit demselben Namen existieren.
Wenn Sie beispielsweise versuchen, einen Bericht mit Städten in der Punktschicht auszuführen
und es in Ihrer Datenquelle mehr als eine Stadt mit demselben Namen gibt, wird der Bericht
nicht ausgeführt. Eine Fehlermeldung zeigt an, dass es in Ihrer Datenquelle Städte mit doppelten
Namen gibt. Sie können diese Städte unterscheiden, indem Sie den Standort mit dem Datenobjekt
Region genauer festlegen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 137


Kapitel 3: Berichtstypen

Hinzufügen einer anderen Farbe zur Regions- oder Punktschicht


Sie können Farben für Regionen oder Punkte hinzufügen und Werte angeben, um zu bestimmen,
wann diese Farben angezeigt werden.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Bericht auf Regionsschicht oder Punktschicht.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften und dort im Abschnitt Farbe und Hintergrund auf Palette
und anschließend auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu und anschließend auf Farbe.

4. Eine neue Farbe wird der Farbliste hinzugefügt.

5. Markieren Sie die neue Farbe, klicken Sie im rechten Fenster des Dialogfelds auf Farbe, und
wählen Sie eine Farbe aus.

6. Ändern Sie die Prozentsatzgrenzwerte für die Farben.

Tipp: Um absolute statt prozentuale Werte festzulegen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen
Prozentsatz.

7. Klicken Sie auf OK.

Bestimmen der Punktgröße


Die in einer Landkarte zu verwendende Punktgröße wird im Fenster Eigenschaften festgelegt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie in der Punktschicht im Ablagebereich Größe auf Kennzahl.

Wenn die Kennzahl beispielsweise Einnahmen ist, klicken Sie darauf.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Allgemein auf Minimale Größe (pt), und
wählen Sie die Mindestpunktgröße für Punkte auf der Landkarte, oder geben Sie eine Zahl ein.

3. Klicken Sie auf Maximale Größe (pt), und wählen Sie die maximale Punktgröße für Punkte auf
der Landkarte, oder geben Sie eine Zahl ein.

Hinzufügen von Titeln, Untertiteln, Fußzeilen und Achsentiteln


Sie können Titel, Untertitel und Fußzeilen hinzufügen. Zusätzlich wird der Achsentitel unterhalb
der Landkarte angezeigt. Der Achsentitel zeigt standardmäßig den Namen der Landkarte an, wie
er in der Landkartendatei festgelegt wurde.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie ein Landkartenobjekt.

138 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Diagrammtitel auf die Eigenschaft Titel,
Untertitel, Fußzeile oder Achsentitel und dann auf Anzeigen.

3. Doppelklicken Sie in das Feld, das im Bericht angezeigt wird, und geben Sie den gewünschten
Text ein.
Der Achsentitel verwendet standardmäßig den Namen der Landkarte.

Hinzufügen von Legendentiteln


Es gibt Legendentitel für die gesamte Legende, für die Farben der Regionen, die Farbe der Punkte
und die Größe der Punkte.

Schritte zum Ändern des Legendentitels für die gesamte Landkarte

1. Wenn der Legendentitel nicht angezeigt wird, klicken Sie auf das Symbol Legende . Ändern
Sie im Abschnitt Allgemein des Fensters Eigenschaften den Legendentitel auf Anzeigen.

2. Doppelklicken Sie im Bericht auf den Legendentitel, und geben Sie den gewünschten Titel ein.

Schritte zum Ändern des Legendentitels nach Regionsfarbe, Punktfarbe oder Punktgröße
● Standardmäßig werden die Legendentitel aus dem Objekt übernommen, das Sie aus der
Datenquelle ausgewählt haben. Um einen Titel zu ändern, führen Sie einen der folgenden Schritte
aus:

● Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte ein Text- oder Berechnungsobjekt in den
Ablagebereich Farbenlegendentitel in der Regionsschicht oder der Punktschicht oder in den
Ablagebereich Größenlegendentitel in der Punktschicht.

● Doppelklicken Sie auf den Ablagebereich Farbenlegendentitel oder Größenlegendentitel,


um den Standard-Legendentitel zu ändern, und doppelklicken Sie dann nochmals auf den
Ablagebereich. Geben Sie im Dialogfeld Text den Text für den Legendentitel ein.

Hinzufügen eines Textelements zu einer Landkarte


Sie können ein oder mehrere Textelemente hinzufügen, deren Position im Landkartenbericht festlegen
und Rahmen um Textelemente definieren.

Schritte zum Hinzufügen eines Textelements


1. Wählen Sie ein Landkartenobjekt.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Diagrammtextelemente auf Textelemente


und dann auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu und anschließend auf OK.

Ein Textelementsymbol mit der Aufschrift Neues Textelement wird im Bericht angezeigt.

4. Klicken Sie neben dem Symbol Textelement auf Neues Textelement.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 139


Kapitel 3: Berichtstypen

5. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Textquelle auf die Eigenschaft Text und
dann auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

6. Geben Sie den Text ein, der im Textelement angezeigt werden soll, und klicken Sie auf OK.

Schritte zum Positionieren eines Textelements und zum Hinzufügen eines Rahmens
1. Klicken Sie in dem Bericht auf das Symbol Textelement .

2. Geben Sie im Abschnitt Positionierung des Fensters Eigenschaften Werte für Position unten,
Linke Position, Höhe und Breite des Textelements ein.
Die Position des Textelements wird durch die Anzahl der Pixel festgelegt.

3. Verwenden Sie die Eigenschaft Textelementrahmen, um einen Rahmen um das Textelement


festzulegen.

4. Führen Sie den Bericht aus, um das Textelement anzuzeigen.


Ändern Sie ggf. die Position nochmals.

Anpassen einer Landkarte


Wenn Sie ein Element in einer Landkarte auswählen, werden dessen Eigenschaften im Fenster
Eigenschaften angezeigt. Einige Eigenschaften sind davon abhängig, dass bestimmte andere
Eigenschaften existieren.
Wenn Sie mit der Verwendung bedingter Variablen vertraut sind, können Sie das Erscheinungsbild
der Karte anpassen oder Informationen zu Ausdrücken oder Bedingungen bereitstellen.
Wenn Sie die Eigenschaft einer Landkarte ändern, sehen Sie die Änderung normalerweise erst, wenn
Sie den Bericht ausführen. Änderungen an Beschriftungs- und Titeleigenschaften werden jedoch
sofort übernommen.
Dies sind einige der Eigenschaften, die Sie in Landkarten ändern können. Diese Eigenschaften stehen
zur Verfügung, wenn Sie das Landkartenobjekt auswählen, es sei denn, es gibt andere Angaben in
der Spalte "Im Fenster 'Eigenschaften' auszuführende Aktion".

Ziel Im Fenster "Eigenschaften" auszuführende Aktion

Titel, Untertitel, Fußzeile oder Ändern Sie unter Diagrammtitel die Eigenschaft Titel,
Achsentitel ein- oder ausblenden Untertitel, Fußzeile oder Achsentitel.

Legende ein- oder ausblenden Ändern Sie unter Diagrammtextelemente die Eigenschaft
Legende.

Landkartenbeschriftungen ein- oder Wählen Sie die Regions- oder Punktschicht aus. Ändern Sie
ausblenden die Eigenschaft Beschriftungen unter
Diagrammbeschriftungen.

140 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Ziel Im Fenster "Eigenschaften" auszuführende Aktion

Werte auf der Landkarte ein- oder Wählen Sie die Regions- oder Punktschicht aus. Ändern Sie
ausblenden die Eigenschaft Werte unter Diagrammbeschriftungen.

Rahmen um die Legende ein- oder Wählen Sie das Legendensymbol aus. Ändern Sie unter Box
ausblenden die Eigenschaft Rahmen.

Rahmen um das Landkartenobjekt Ändern Sie unter Box die Eigenschaft Rahmen.
ändern

Tooltipps ein- oder ausblenden Ändern Sie unter Diagrammbeschriftungen die Eigenschaft
Hinweis: Einige Versionen von Tooltipps.
Acrobat Reader unterstützen keine
Tooltipps.

Menge des Leerraums um eine Ändern Sie unter Box die Eigenschaft Innenabstand oder
Landkarte ändern Außenabstand.

Die voreingestellten Farben für alle Ändern Sie unter Farbe und Hintergrund die Eigenschaft
Landkartenelemente ändern Hintergrundfarbe, Vordergrundfarbe oder Fülleffekte.

Schriftart und Ausrichtung des Textes Ändern Sie unter Schriftart und Text die Eigenschaft
ändern Schriftart oder Relative Ausrichtung.

Größe der Landkarte ändern Ändern Sie unter Positionierung die Eigenschaft Größe und
Überlauf.

Schriftart für die Legende ändern Wählen Sie das Legendensymbol aus. Ändern Sie unter
Schriftart und Text die Eigenschaft Schriftart.

Formats für Werte in der Legende Wählen Sie den Wert in der Regions- oder Punktschicht
ändern aus. Ändern Sie unter Daten die Eigenschaft Datenformat.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie das Landkartenobjekt oder das Landkartenelement, das Sie ändern möchten.
● Um allgemeine Eigenschaften wie Größe und Farbe zu ändern, klicken Sie auf das
Landkartenobjekt.

● Um bestimmte Landkartenelemente wie eine Schicht oder einen Titel zu ändern, klicken
Sie auf das Element selbst.

Tipp: Um eine Auswahl rückgängig zu machen, drücken Sie die Esc-Taste.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 141


Kapitel 3: Berichtstypen

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die gewünschte Eigenschaft, und nehmen Sie die
gewünschten Änderungen vor.
Ein Schaltfläche mit Auslassungszeichen (...) zeigt an, dass in einem Dialogfeld weitere Optionen
zur Verfügung stehen.
Möglicherweise müssen Sie den Bildlauf verwenden, um alle Eigenschaften anzuzeigen.

Drillthrough zu einem anderen Bericht von einer Landkarte aus


Sie können Regionen oder Punkte auf einer Landkarte mit einem anderen Bericht verknüpfen. So
können Sie beispielsweise festlegen, dass sich eine Landkarte von China öffnet, wenn Sie auf einer
Weltkarte auf China klicken.

Schritte zum Einrichten eines Filters im Zielbericht


1. Öffnen Sie den Zielbericht.

2. Klicken Sie im Menü Daten auf Filter.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte Detailfilter auf die Schaltfläche Hinzufügen .

4. Klicken Sie im Feld Verfügbare Komponenten auf die Registerkarte Quelle oder die Registerkarte
Datenelemente, um das Datenelement auszuwählen, das Sie verwenden möchten.
Wenn Sie beispielsweise möchten, dass ein Zielbericht geöffnet wird, wenn im Quellbericht auf
Kanada geklickt wird, erweitern Sie Länder, und doppelklicken Sie auf Land.

5. Geben Sie hinter dem Datenelement im Feld Ausdrucksdefinition einen Operator ein, oder
wählen Sie einen Operator auf der Registerkarte Funktionen aus, und geben Sie einen Wert ein.
Wenn Sie z. B. möchten, dass sich der Bericht öffnet, wenn im Quellbericht auf "Kanada"
geklickt wird, würde der Ausdruck folgendermaßen lauten:
[Land]='Kanada', wobei [Land] für den Namen des Datenelements im Package steht.

6. Speichern Sie den Zielbericht.

Schritte zum Einrichten einer Drillthrough-Verknüpfung im Quellbericht


1. Öffnen Sie den Quellbericht.

2. Wählen Sie die Regions- oder Punktschicht aus.

3. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften im Abschnitt Daten auf Landkarten-Drillpfade und dann
auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

4. Klicken Sie im Dialogfeld Landkarten-Drillpfade auf die Schaltfläche Neu.

5. Geben Sie im Feld Zeichenkette, nach der gesucht werden soll den Namen der Funktion ein,
nach der Sie für die Drillthrough-Verknüpfung suchen möchten, wählen Sie diese aus dem Feld
Übereinstimmende Merkmale aus, und klicken Sie auf OK.

142 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Wenn Sie beispielsweise möchten, dass ein Bericht geöffnet wird, wenn Sie auf Kanada klicken,
dann suchen Sie das Wort oder einen Teil des Wortes Kanada, und wählen Sie Kanada aus.

6. Klicken Sie im Dialogfeld Drillthrough-Definitionen auf die Schaltfläche Neu .

7. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit den Auslassungspunkten (...) neben dem Feld Bericht, und
wählen Sie den Zielbericht.

8. Klicken Sie auf OK.

9. Führen Sie den Bericht aus.

Beim Klicken auf die ausgewählte Funktion im Quellbericht wird der Zielbericht geöffnet.

Edit a Map
Von Administratoren und Modellierern wird ein Windows-Programm (Map Manager) verwendet,
um Landkarten zu importieren und um in Report Studio die Beschriftungen von Landkarten zu
aktualisieren. Für Landkarteneinträge wie Länder- und Städtenamen können Administratoren und
Modellierer alternative Namen definieren, um auf der Landkarte angezeigten Text in mehreren
Sprachen zur Verfügung zu stellen.
With Map Manager you can edit the labels in maps to be consistent with the object names in your
data base.
For instructions, see the Map Manager Installation and User Guide.

Zusätzliche Landkarten
Zusätzliche Landkarten sind auf der Cognos Global Customer Services-Website verfügbar. Ein
Großteil der Landkartendaten auf der Website stammt von MapInfo Corporation, dem von Cognos
bevorzugten Anbieter für Location Intelligence-Lösungen. MapInfo enthält eine Vielzahl globaler
Daten. Dazu gehören:
● detaillierte und genaue Straßen

● politische, Adress- und demografische Grenzen

● branchenspezifische Daten wie z. B. Funktionsbereiche von Kommunikationssystemen sowie


Daten in Bezug auf Versicherungsrisiken und Unternehmensprognosen

Auf der Cognos Global Customer Services-Website finden Sie eine Liste der Datenanbieter und
entsprechende Beschreibungen der in Cognos 8 enthaltenen Landkartendaten.

Location Intelligence
Die als "Location Intelligence" bezeichnete, leistungsstarke Landkartenfunktionalität kann für eine
Vielzahl von Unternehmensanwendungen verwendet werden, für die die
Standard-Landkartenfunktionen von Cognos 8 nicht ausreichen. MapInfo bietet Lösungen, die
direkt in Cognos 8 integriert werden können. Mit diesen Lösungen können Sie u. a. eine dynamische
Erstellung von geografischen Filtern und benutzerdefinierten Bereichen zum Aggregieren von Daten

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 143


Kapitel 3: Berichtstypen

für Ad-hoc-Analysen vornehmen. Die folgende Tabelle enthält Beispiele für


Unternehmensanwendungen mit Location Intelligence.

Unternehmensanwendung Vorteile

Zielgruppenorientiertes Marketing Orientieren Sie sich bei Ihrer Kundenaquise


an Ihren besten Kunden.

Netzwerkoptimierung und Standortanalyse Eröffnen Sie Geschäfte in der Nähe Ihrer


Kunden, und füllen Sie Lücken in der
geografischen Abdeckung.

Optimierung der Streckenwahl und des Reduzieren Sie die Anzahl der benötigten
Arbeitskrafteinsatzes LKWs, und steigern Sie die Produktivität Ihrer
Fahrer.

E-Government Schaffen Sie Bürgern die Möglichkeit, ihre


Anliegen selbst zu erledigen.

Erzeugen von Absatzgebieten Erzeugen Sie ausgeglichene Absatzgebiete.

Wirtschaftsentwicklung Planen Sie die Entwicklung Ihrer Gemeinde.

Planung des Kommunikationsnetzwerks Vermeiden Sie unnötige Kosten, indem Sie


Sendetürme an den richtigen Standorten
errichten. Ermitteln Sie die Kundenstandorte
in Ihrem Service-Gebiet.

Weitere Informationen über Daten- und Location Intelligence-Lösungen finden Sie auf der Website
von MapInfo unter: www.mapinfo.com.

Wiederholfunktionen
Verwenden Sie die Wiederholfunktion, um Elemente zu wiederholen, wenn Sie den Bericht ausführen.
Beispielsweise können Sie mithilfe der Wiederholfunktion Adressetiketten, einschließlich
Kundennamen und -adressen, erstellen.

Um eine Wiederholfunktion zu erstellen, ziehen Sie das Objekt Wiederholfunktion oder das Objekt
Wiederholelementtabelle aus der Registerkarte Berichtselemente in den Arbeitsbereich. Mit der
Wiederholfunktion können Sie Elemente in einer einzelnen Zeile wiederholen, ohne eine festgelegte
Struktur zu verwenden. Beispiel: Sie möchten eine Liste erstellen, die Jahr und Produktreihe enthält.
Sie möchten, das für jedes Jahr alle Produktreihen in einer Zeile angezeigt werden. Zu diesem Zweck
erstellen Sie eine Liste mit Jahr als Spalte und einer Wiederholfunktion als zweiter Spalte. Fügen
Sie dann Produktreihe in die Wiederholfunktion ein. Mit Wiederholelementtabellen können Sie
Elemente in einer Tabellenstruktur wiederholen. Legen Sie die gewünschten Elemente in der
Wiederholfunktion ab, und ändern Sie die Eigenschaften der Wiederholfunktion, um die gewünschten

144 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

Ergebnisse zu erzielen. Sie können zum Beispiel festlegen, wie viele Rahmen pro Seite in einer
Wiederholelementtabelle angezeigt werden, indem Sie Werte für die Eigenschaften Horizontal und
Vertikal eingeben.

Umwandeln einer Liste in eine Wiederholfunktion


Sie können eine Liste in eine Wiederholelementtabelle umwandeln, um eine vorhandene Liste zu
nutzen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf einen beliebigen Teil der Liste.

2. Klicken Sie im Menü Struktur auf Liste in Wiederholelement konvertieren.

Beispiel – Erstellen von Adressetiketten


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Erstellen Sie die Adressetiketten für sämtliche Einzelhändler des Unternehmens.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Wiederholelementtabelle und anschließend auf OK.

5. Klicken Sie auf die Wiederholfunktion, wählen Sie in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften
die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen aus, und klicken Sie auf
Wiederholelementtabelle.

6. Geben Sie im Fenster Eigenschaften die Eigenschaften für die Wiederholfunktion an:

● Geben Sie 2 für die Eigenschaft Horizontal ein.

● Geben Sie 5 für die Eigenschaft Vertikal ein.

● Doppelklicken Sie auf die Eigenschaft Tabelleneigenschaften, aktivieren Sie das


Kontrollkästchen Feste Größe, und klicken Sie auf OK.

7. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Tabelle auf die Wiederholfunktion.

Das Dialogfeld Tabelle einfügen wird geöffnet.

8. Geben Sie 1 im Feld Anzahl der Spalten ein, und klicken Sie auf OK.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 145


Kapitel 3: Berichtstypen

9. Klicken Sie auf die Tabelle, stellen Sie sicher, dass Tabellenzelle in der Titelleiste des Fensters
Eigenschaften angezeigt wird, und ändern Sie die folgenden Eigenschaften:

● Doppelklicken Sie auf Hintergrundbild, klicken Sie auf Durchsuchen, dann auf logo.jpg
und anschließend auf OK.

● Klicken Sie im Feld Position auf die Schaltfläche Oben rechts ausrichten.

● Klicken Sie im Feld Wiederholen auf Nicht wiederholen. Klicken Sie auf OK.

● Doppelklicken Sie auf Größe und Überlauf, geben Sie 175 im Feld Höhe ein, und klicken
Sie auf OK.

10. Klicken Sie auf die Tabelle. Klicken Sie danach in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf
die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen und auf Tabelle.

11. Geben Sie im Fenster Eigenschaften die Eigenschaften für die Tabelle an:

● Doppelklicken Sie auf Rahmen.

● Klicken Sie im Feld Farbe auf Schwarz.

● Klicken Sie im Feld Stil auf Durchgehende Linie.

● Klicken Sie im Feld Breite auf 1 pt.

● Klicken Sie unter Vorschau auf die Schaltfläche Alle Rahmen, und klicken Sie auf OK.

● Doppelklicken Sie auf Schriftart, klicken Sie unter dem Feld Größe auf 8pt. Klicken Sie
anschließend auf OK.

12. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Block achtmal auf die Wiederholfunktion, um acht Blöcke zu erstellen.

13. Ziehen Sie das Objekt Textelement in den ersten Block:

● Geben Sie im Dialogfeld Text den Text An: ein, und klicken Sie auf OK.

● Klicken Sie auf das Textelement.

● Klicken Sie auf die Schaltfläche Schriftart und auf Fett, und klicken Sie dann auf OK.

14. Klicken Sie auf den ersten Block, und geben Sie im Fenster Eigenschaften die Eigenschaften für
den ersten Block ein.

● Doppelklicken Sie auf Innenabstand, geben Sie 35 im rechten Feld ein, klicken Sie auf mm,
um die Einheit anzugeben, und klicken Sie auf OK.

● Klicken Sie auf Horizontale Ausrichtung und anschließend auf Zentriert.

15. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die Einträge
Vertrieb und Marketing (Abfrage), Absatz (Abfrage) und Einzelhandelsfiliale, und ziehen Sie
die sieben Datenelemente in die restlichen sieben Blöcke.

146 Report Studio


Kapitel 3: Berichtstypen

16. Klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste auf die sieben Blöcke, um sie zu markieren, und geben
Sie im Fenster Eigenschaften die Eigenschaften für die sieben Blöcke an.

● Doppelklicken Sie auf Innenabstand, geben Sie 25 im linken Feld ein, klicken Sie auf mm,
um die Einheit anzugeben, und klicken Sie auf OK.

● Klicken Sie auf Horizontale Ausrichtung, und klicken Sie auf Links.

Wenn Sie den Bericht ausführen, enthält jede Seite 10 Adressetiketten in zwei Spalten.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 147


Kapitel 3: Berichtstypen

148 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Formatieren Sie Ihre Berichte, um sie besser lesbar zu gestalten und den Konventionen Ihres
Unternehmens anzupassen. Wenn Sie einen Bericht in Report Studio formatieren, wird die
Formatierung in einem Layout gespeichert.
Sie können einen Bericht auch basierend auf Bedingungen formatieren (S. 287).
Für die Formatierung von Berichten stehen folgende Optionen zur Verfügung:
● Hinzufügen von Kopf- oder Fußzeilen

● Hinzufügen von Rahmen

● Hinzufügen von Text

● Angeben der Schriftart

● Hinzufügen von Farbe

● Wiederverwenden von Stilen

● Einfügen von Bildern

● Erstellen von Inhaltsverzeichnissen

● Hinzufügen von Lesezeichen

● Einfügen anderer Objekte

● Ausrichten von Objekten

● Steuern der Position von Objekten mithilfe von Tabellen

● Anwenden von Innenabstand

● Einstellen des Außenabstands

● Wiederverwenden von Layoutobjekten

● Hinzufügen von Seiten

● Neusortieren von Spalten

● Umbenennen von Zeilen oder Spalten

● Tauschen von Spalten und Zeilen

● Einfügen von Seitenzahlen

● Festlegen von Objekteigenschaften

● Festlegen von Berichtseigenschaften

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 149


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

● Erstellen und Ändern von Formatklassen

Empfehlung - Layout von Berichten


Beim Erstellen eines Berichts ist ein gutes Layout die Voraussetzung für die klare und effektive
Darstellung der Informationen im Bericht.
Die Herausforderung beim Erstellen eines Layouts für Berichte besteht im Umsetzen des gewünschten
Layouts mit den in Report Studio verfügbaren Layout-Objekten. Gehen Sie folgendermaßen vor,
um diese Umsetzung zu bewerkstelligen:
❑ Definieren der Seitenstruktur
Bestimmen Sie, was in die Kopf- und Fußzeile bzw. den Hauptteil gehört. Die Kopfzeile enthält
Informationen, die im oberen Bereich jeder Seite angezeigt werden. Der Seitenhauptteil enthält
Informationen, die auf der ersten Instanz der Seite beginnen. Sind so viele Daten vorhanden,
dass sie nicht auf eine Seite passen, setzen sie sich über weitere Instanzen der Seite fort. Die
Fußzeile ist vergleichbar mit der Kopfzeile, nur dass die Informationen im unteren Bereich jeder
Seite angezeigt werden.

❑ Ermitteln von horizontalen Bereichen mit Informationen


Suchen Sie nach vorhandenen Bereichen mit Informationen, die quer über die Seite verlaufen.
Diese Bereiche werden in der Regel in einem Block umgesetzt (S. 160).

❑ Ermitteln von vertikalen Bereichen mit Informationen


Suchen Sie in jedem horizontalen Bereich mit Informationen nach vertikalen Bereichen, die auf
der Seite von oben nach unten verlaufen. Diese Bereiche werden in der Regel in Tabellenzellen
umgesetzt (S. 165).

❑ Entscheiden, welche Datenbausteine für das Daten-Layout verwendet werden


Wählen Sie Listen, Kreuztabellen, Diagramme, Wiederholelemente oder Text aus.

Richtlinien für das Layout von Berichten


Um effizient mit Report Studio zu arbeiten, sollten Sie beim Formatieren von Berichten folgende
Richtlinien befolgen:
● Legen Sie die Eigenschaften auf der höchstmöglichen Elementebene fest.
Wenn Sie die Eigenschaften auf höchster Ebene festlegen, müssen Sie sie nur einmal und nicht
für jedes untergeordnete Objekt angeben. Wenn beispielsweise alle Textelemente in einem
Bericht in einer bestimmten Schriftart angezeigt werden sollen, legen Sie diese Schriftart für die
Seite fest.

Tipp: Klicken Sie beim Einrichten der Eigenschaften für ein Objekt in der Titelleiste des Fensters
Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen , um die verfügbaren
Ebenen anzuzeigen.

● Verwenden Sie Innenabstände und Ränder zum Erstellen von Leerraum.

150 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Verwenden Sie feste Objektgrößen nur, wenn es absolut notwendig ist. Wenn Sie angeben, dass
ein Objekt eine feste Größe hat, wird die Flexibilität Ihres Layouts eingeschränkt.

Seitenstrukturansicht
Wenn Sie einem Bericht Objekte hinzufügen, arbeiten Sie normalerweise im Layout. Klicken Sie im
Menü Ansicht auf Seitenstruktur, um den Bericht in einer anderen Darstellung anzuzeigen. Verwenden
Sie die Seitenstrukturansicht für Folgendes:
● Anzeigen des gesamten Inhalts einer Berichtsseite in einer Baumstruktur
Eine Baumstruktur ist sinnvoll, um Objekte auf einer Seite besser zu finden und Probleme mit
verschachtelten Objekten zu beheben.

● Schnelles Verschieben von Objekten zwischen verschiedenen Bereichen einer Seite


Bei einem komplexen Layout kann das Auswählen, Ausschneiden und Einfügen von Objekten
in der Layoutansicht Probleme bereiten. In der Seitenstrukturansicht sind Objekte leichter zu
finden.

● Ändern von Objekteigenschaften


Objekteigenschaften können in der Layout- oder in der Seitenstrukturansicht geändert werden.

Tipp: Um zum Berichtslayout zurückzuwechseln, klicken Sie im Menü Ansicht auf die Option
Seitendesign.

Hinzufügen von Kopf- oder Fußzeilen


Fügen Sie eine Kopf- oder Fußzeile hinzu, damit der Bericht einfacher zu lesen ist. Kopf- und
Fußzeilen sind Container, in denen Sie Objekte wie Text, Bilder und Berichtsausdrücke hinzufügen
können, zum Beispiel das aktuelle Datum und Seitenzahlen. Kopf- und Fußzeilen können Seiten
und Listen hinzugefügt werden.

Seiten
Fügen Sie eine Seitenkopfzeile oder Seitenfußzeile hinzu, wenn die Daten auf jeder Seite im Bericht
angezeigt werden sollen, zum Beispiel der Titel oder die Seitenzahlen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 151


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Listen
Sie können Seiten die folgenden Kopf- und Fußzeilen hinzufügen, um Daten in logische Abschnitte
zu ordnen und jede Änderung eines Spaltenwertes aufzuzeigen.

Typ Beschreibung

Seitenkopfzeile Fügt eine Kopfzeile hinzu, die oben in der Liste auf jeder Seite angezeigt
wird, die Listendaten enthält.

Gesamtkopfzeile Fügt eine Kopfzeile hinzu, die einmal oben auf der Liste angezeigt wird.

Gruppen- oder Fügt eine Kopfzeile hinzu, die für jede Gruppe einer gruppierten Spalte
Abschnittskopfzeile (S. 88) oder für jeden Abschnitt (S. 202) angezeigt wird.

Gruppen- oder Fügt eine Fußzeile hinzu, die für jede Gruppe einer gruppierten Spalte
Abschnittsfußzeile (S. 88) oder für jeden Abschnitt (S. 202) angezeigt wird.

Gesamtfußzeile Fügt eine Fußzeile hinzu, die einmal unten auf der Liste angezeigt wird.

Seitenfußzeile Fügt eine Fußzeile hinzu, die unten in der Liste auf jeder Seite angezeigt
wird, die Listendaten enthält.

Außerdem können Sie Listenkopf- und Listenfußzeilen ändern. Sie haben folgende Möglichkeiten:
● Aufteilen einer Kopf- oder Fußzeile in mehrere Zellen, die die ganze Liste umfassen (Menü
Struktur, Kopf- und Fußzeilen, Listenzeilenzellen aufteilen)

● Zusammenführen mehrerer Zellen in einer Kopf- oder Fußzeile (Menü Struktur, Kopf- und
Fußzeilen, Listenzeilenzellen vereinigen)

● Hinzufügen von Zeilen zu einer Kopf- oder Fußzeile (Menü Struktur, Kopf- und Fußzeilen,
Listenzeilenzellen oben einfügen und Listenzeilenzellen unten einfügen)

Sie können auch Abschnittskopf- und Abschnittsfußzeilen (S. 202) hinzufügen. Darüber hinaus
können Sie Fußzeilen hinzufügen, indem Sie eine Auswertung hinzufügen (S. 204).
Damit die Kopf- und Fußzeilen angezeigt werden, müssen die visuellen Hilfen entsprechend aktiviert
sein (S. 57).

Vorgehensweise
1. Wenn Sie eine Seitenkopf- oder Seitenfußzeile hinzufügen möchten, klicken Sie im Menü Struktur
auf Kopf- und Fußzeilen und Kopf- und Fußzeile der Seite, aktivieren Sie die entsprechenden
Kontrollkästchen, und klicken Sie dann auf OK.

Tipp: Sie können auch in der Symbolleiste auf die Schaltfläche für die Kopf- und Fußzeile der
Seite klicken.

152 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

2. Wenn Sie eine Listenkopf- oder Listenfußzeile hinzufügen möchten, klicken Sie im Menü Struktur
auf Kopf- und Fußzeilen und Kopf- und Fußzeilen der Liste, aktivieren Sie die entsprechenden
Kontrollkästchen, und klicken Sie dann auf OK.

Tipp: Sie können auch in der Symbolleiste auf die Schaltfläche für die Kopf- und Fußzeile der
Liste klicken.

3. Wenn Sie einer Kopf- oder Fußzeile Objekte hinzufügen möchten, ziehen Sie das gewünschte
Objekt aus dem Fenster Einfügbare Objekte an die entsprechende Position.
Bevor Sie einer Listenkopf- oder Listenfußzeile Objekte hinzufügen können, müssen Sie den
Bericht erst entsperren. Klicken Sie im Menü Struktur auf Seitenobjekte sperren .

Tipp: Wenn Sie der Seitenkopf- oder Seitenfußzeile Datenelemente hinzufügen möchten, müssen
Sie der Seite eine Abfrage zuordnen (S. 169).

Hinzufügen von Rahmen


Rahmen können einzelnen Objekten eines Berichts, wie zum Beispiel einer Spalte, einer Kopf- oder
Fußzeile, oder aber dem gesamten Bericht, hinzugefügt werden.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Objekt, dem Sie einen Rahmen hinzufügen möchten.

Tipp: Wenn Sie schnell das übergeordnete Element eines Objekts auswählen möchten, klicken
Sie auf das Objekt und dann in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche
Übergeordnetes Element auswählen .

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Rahmen.

3. Wählen Sie die gewünschten Werte aus den Feldern Farbe, Stil und Breite aus.

Hinweis: Das Angeben der Breite mit % als Maßeinheit wird für das Erstellen von Berichten
in PDF nicht unterstützt.

4. Wenden Sie die ausgewählten Werte auf die obere, untere, linke, rechte Seite oder alle Seiten
des Objekts an, indem Sie auf die jeweilige Schaltfläche im Abschnitt Vorschau klicken.

Tipp: Klicken Sie zum Löschen des angewendeten Rahmens auf die Schaltfläche zum Löschen

von Rändern .

5. Klicken Sie auf OK.

Tipp: Sie können Rahmen auch mithilfe der Symbolleiste in Report Studio hinzufügen.

Hinzufügen von Text


Sie können einem Bericht Text hinzufügen. Sie können Text in andere Objekte, wie zum Beispiel
einen Block oder eine Tabellenzelle, oder aber direkt in die Berichtsseite einfügen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 153


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Berichten kann auch mehrsprachiger Text hinzugefügt werden (S. 299).

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Berichtselemente.

2. Ziehen Sie das Objekt Textelement in den Bericht.

Das Dialogfeld Text wird geöffnet.

3. Geben Sie den gewünschten Text ein.

Tipp: Sie haben auch die Möglichkeit, Text aus einem anderen Teil des Berichts zu kopieren
und einzufügen.

4. Klicken Sie auf OK.

Wenn Sie keinen Text eingeben und auf OK klicken, fügt Report Studio die Zeichenkette Zum
Bearbeiten des Textes doppelklicken ein.

Sie können den Text nun durch Ändern von Schriftart, Farbe, Größe usw. formatieren. Markieren
Sie den Text, und nehmen Sie die entsprechenden Änderungen im Fenster Eigenschaften vor.

Angeben der Schriftart


Geben Sie die Schriftart an, in der Text in Berichten angezeigt werden soll.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Objekt, für das Sie die Schriftart angeben möchten.

Tipp: Um die Standardschriftart für den Bericht anzugeben, klicken Sie auf die Seite.

2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:


● Legen Sie über die Symbolleiste die gewünschten Schriftarteneigenschaften fest.

● Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Schriftart, geben Sie die
gewünschten Schriftarteigenschaften ein, und klicken Sie abschließend auf OK.

Tipp: Geben Sie eine Liste von Schriftarten im Feld Familie ein, wenn Sie nicht sicher sind,
ob eine bestimmte Schriftart auf dem Computer des Benutzers installiert ist. Wenn Sie zum
Beispiel "Times New Roman", Arial, monospace eingeben, überprüft Report Studio, ob
Times New Roman installiert ist. Wenn nicht, sucht Report Studio nach Arial. Wenn Arial
nicht installiert ist, wird die vom Computer verwendete Festbreitenschriftart verwendet.

Wenn Sie für eine oder mehrere der Schriftarteneigenschaften auf (Standard) geklickt haben, wird
der Standardwert für die jeweilige Eigenschaft verwendet. Standardwerte werden in einem Stylesheet
gespeichert, das von allen Cognos 8-Tools verwendet wird. Sie können die Standardwerte durch
Ändern der Formatklassen ändern (S. 184).

154 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Hinzufügen von Farbe


Sie können den Objekten im Bericht Hinter- und Vordergrundfarbe hinzufügen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Objekt, dem Farbe hinzugefügt werden soll.

Tipp: Wenn Sie schnell das übergeordnete Element eines Objekts auswählen möchten, klicken
Sie auf das Objekt und dann in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche
Übergeordnetes Element auswählen .

2. Wählen Sie im Fenster Eigenschaften die Option Hintergrundfarbe oder Vordergrundfarbe,


und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...).

3. Wenn Sie eine vorhandene Farbe anwenden möchten, klicken Sie auf die Registerkarte Benannte
Farben bzw. Websichere Farben, und Sie wählen eine der verfügbaren Farben aus.
Verwenden Sie benannte Farben, um eine bestimmte Farbe aus einer kleinen Anzahl von Farben
auszuwählen. Verwenden Sie Websichere Farben, um unter 216 verfügbaren Farben wählen
zu können.

4. Klicken Sie zum Anwenden einer benutzerdefinierten Farbe auf die Registerkarte
Benutzerdefinierte Farbe, und geben Sie Werte in die Felder Rot, Grün und Blau ein.
Die Werte müssen im Hexadezimalformat eingegeben werden.

5. Klicken Sie auf OK.

Kopieren und Wiederverwenden von Formatierungen


Sie können die Formatierung von Elementen in Ihrem Bericht, wie z. B. Schriftarten, Farben, Rahmen
und Zahlenformate, kopieren und die Formatierung auf andere Elemente übertragen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf ein Element mit der Formatierung, die Sie kopieren möchten.

2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:


● Um die gesamte Formatierung des Elements zu kopieren, klicken Sie zuerst auf die
Schaltfläche Stil auswählen , dann auf das zu formatierende Element und abschließend
auf die Schaltfläche Stil anwenden.

● Um nur einen bestimmten Formatierungsstil zu kopieren, klicken Sie rechts neben der
Schaltfläche zum Kopieren des Stils auf den Pfeil nach unten, und klicken Sie dann auf den
Stil, den Sie kopieren möchten. Klicken Sie auf das zu formatierende Element und dann
auf die Schaltfläche zum Anwenden des Stils.

3. Wenn Sie den kopierten Stil ändern möchten, klicken Sie rechts neben der Schaltfläche zum
Kopieren des Stils auf den Pfeil nach unten und dann auf die Option Pipettenstil bearbeiten.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 155


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Geben Sie im Dialogfeld Stil die grundlegenden und die erweiterten Stileigenschaften an, und
klicken Sie dann auf OK.

Einfügen von Bildern


Sie können ein Bild in einen Bericht einfügen. Sie können Bilder in andere Objekte, wie zum Beispiel
einen Block oder eine Tabellenzelle, direkt in die Berichtsseite oder als Hintergrundbild eines anderen
Objekts einfügen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Berichtselemente.

2. Ziehen Sie das Objekt Bild in den Bericht, und doppelklicken Sie darauf.

3. Geben Sie im Dialogfeld Bild-URL die URL-Adresse des Bilds ein, das Sie einfügen möchten,
oder klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, um den Speicherort des Bilds auszuwählen.
Zum Durchsuchen von Bildern auf einem Webserver muss WebDAV (Web Distributed Authoring
and Versioning) auf Ihrem Webserver aktiviert sein. Weitere Informationen finden Sie unter
"Fehlerbehebung" (S. 357).

4. Klicken Sie auf OK.

Einfügen von Hintergrundbildern


Sie können ein Hintergrundbild für Objekte in einem Bericht einfügen. Verwenden Sie beispielsweise
ein Hintergrundbild, um ein Wasserzeichen für eine Seite hinzuzufügen.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie das Objekt aus, dem Sie ein Hintergrundbild hinzufügen möchten.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Hintergrundbild.

3. Geben Sie im Dialogfeld Bild-URL die URL-Adresse des Bilds ein, das Sie einfügen möchten,
oder klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, um den Speicherort des Bilds auszuwählen.

Das Bild wird im Feld Vorschau angezeigt.

4. Wählen Sie im Feld Position aus, wie das Bild im Objekt ausgerichtet werden soll.

5. Klicken Sie im Feld Wiederholen auf die gewünschte Option.

6. Klicken Sie auf OK.

Erstellen von Inhaltsverzeichnissen


Sie können ein Inhaltsverzeichnis erstellen, das in der Ausgabe Ihres Berichts angezeigt wird. Ein
Inhaltsverzeichnis ist für Berichte sinnvoll, die aufgeteilte Elemente, gruppierte Elemente oder

156 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

mehrere Seiten im Layout enthält. Die Berichtsausgabe zeigt die Seitenzahlen an und ermöglicht
eine einfache Navigation.
Sie können in Ihren Bericht mehrere Inhaltsverzeichnisse einfügen. Dies ist sinnvoll, wenn Ihr Bericht
gruppierte Listen enthält. Außerdem können Sie vor den Einträgen in den Inhaltsverzeichnissen
Abschnittsnummern hinzufügen, indem Sie die Überschriftsebene anpassen.
Einträge von Inhaltsverzeichnissen sind logische Datenpunkte, die sich an einer beliebigen Stelle im
Bericht befinden können. Beispielsweise können Sie Einträge am Anfang einer Seite oder in einer
Listengruppen-Kopfzeile positionieren, um die einzelnen gruppierten Datenwerte zu markieren.
Inhaltsverzeichniseinträge sind zwar in Report Studio sichtbar, werden aber bei Ausführung eines
Berichts nicht angezeigt.
Inhaltsverzeichnisse eignen sich nur für Berichte, die im PDF-Format oder im nicht interaktiven
HTML-Format erstellt wurden. Im HTML-Format eignen sie sich am besten für das Anzeigen von
gespeicherten Berichtsausgaben, da der gesamte Bericht auf einer einzigen HTML-Seite angezeigt
wird. Wenn Berichte interaktiv ausgeführt werden, kann mehr als eine HTML-Seite erstellt werden,
und ein Inhaltsverzeichnis ist nur geeignet, wenn das Ziel in der gerade angezeigten Seite vorhanden
ist.
Wenn Sie schnell von einem Teil eines Berichts zu einem anderen Teil wechseln möchten, ohne
Seitenzahlen zu verwenden, können Sie Lesezeichen verwenden (S. 158).
Sie müssen ein Inhaltsverzeichnis erstellen, bevor Sie dem Bericht Einträge hinzufügen können. Alle
Einträge müssen nach dem Inhaltsverzeichnis in das Berichtslayout eingefügt werden.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Berichtselemente.

2. Ziehen Sie das Objekt Inhaltsverzeichnis an eine beliebige Stelle im Bericht.


Ein Platzhalter für ein Inhaltsverzeichnis wird angezeigt.

3. Ziehen Sie das Objekt Eintrag zum Inhaltsverzeichnis an die Stelle, an der sich der erste
Inhaltsverzeichnis-Datenpunkt befinden soll.

Tipp: Sie können auch auf Struktur und dann auf Eintrag in Inhaltsverzeichnis einfügen klicken.
Der neue Eintrag wird im Inhaltsverzeichnis angezeigt.

4. Doppelklicken Sie auf das Feld Zum Bearbeiten des Textes doppelklicken des neuen
Datenpunkts.

5. Geben Sie im Feld Text den Text ein, der im Inhaltsverzeichnis angezeigt werden soll, und
klicken Sie auf OK.

6. Um die Überschriftsebene eines Inhaltsverzeichniseintrags zu bearbeiten, klicken Sie auf den


Eintrag, un Properties pane, click the Heading Level property and select the level.
Anhand der Überschriftsebene können mithilfe von Layout-Berechnungen Abschnittsnummern
vor den Einträgen im Inhaltsverzeichnis eingefügt werden.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 157


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Klicken Sie nach dem Erstellen des Inhaltsverzeichnisses auf die Schaltfläche Bericht ausführen .
Durch Klicken auf den Pfeil rechts neben der Schaltfläche Bericht ausführen können Sie festlegen,
ob der Bericht als HTML- oder PDF-Bericht ausgeführt wird.

Hinzufügen von Lesezeichen


Mithilfe von Lesezeichen können Benutzer schnell von einem Teil des Berichts zu einem anderen
wechseln. Beispiel: Ein Listenbericht enthält viele Datenzeilen. Sie können Lesezeichen hinzufügen,
damit Benutzer direkt zu bestimmten Zeilen wechseln können.
Sie können auch einen Drillthrough zu einem anderen Bericht durchführen (S. 309).
Wenn Sie mithilfe von Seitenzahlen von einem Teil des Berichts zu einem anderen wechseln möchten,
empfiehlt sich die Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses (S. 156).
Lesezeichen sind für Berichte geeignet, die im HTML- oder PDF-Format erstellt werden. Im
HTML-Format eignen sie sich am besten für das Anzeigen von gespeicherten Berichtsausgaben, da
der gesamte Bericht auf einer einzigen HTML-Seite angezeigt wird. Wenn Berichte interaktiv
ausgeführt werden, kann mehr als eine HTML-Seite erstellt werden, und ein Lesezeichen ist nur
geeignet, wenn das Ziel in der gerade angezeigten Seite vorhanden ist.

Tipp: Sie können die Anzahl der HTML-Seiten, die beim Ausführen eines Berichts generiert werden,
interaktiv reduzieren, indem Sie einen Wert für die Eigenschaft Zeilen pro Seite für einen
Datencontainer im Bericht angeben.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Berichtselemente.

2. Ziehen Sie das Objekt Lesezeichen an eine beliebige Stelle im Bericht.

3. Klicken Sie auf das Lesezeichen, wählen Sie im Fenster Eigenschaften die Eigenschaft Quelltyp,
und klicken Sie auf einen Quelltyp.

Quelltyp Beschreibung

Text Erstellt mithilfe eines Textwertes ein statisches Lesezeichen.


Beispiel: Sie haben eine Liste mit Abschnitten erstellt, und Sie
möchten, dass Benutzer von jedem Abschnitt zum Anfang des
Berichts springen können.

Berichtsausdruck Erstellt ein dynamisches Lesezeichen, dessen Werte von einem


von Ihnen definierten Ausdruck abgeleitet werden.

158 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Quelltyp Beschreibung

Datenelementwert Erstellt ein dynamisches Lesezeichen, das als mögliche Werte


Daten besitzt. Dies ist zur Erstellung eines kontextabhängigen
Lesezeichens nützlich.
Beispiel: Sie haben eine Liste mit Abschnitten erstellt, und Sie
möchten, dass Benutzer vom Anfang des Berichts zu einem
bestimmten Abschnitt springen können.

Hinweis: Dieser Quelltyp wird nur dann angezeigt, wenn das


Lesezeichen neben einem Datenelement eingefügt wird.

Datenelementbeschriftung Erstellt ein Lesezeichen, das die Beschriftung eines Datenelements


als Wert besitzt. Verwenden Sie diesen Quelltyp, um zum ersten
Auftreten einer Datenelementbeschriftung zu springen.
Beispiel: Eine Liste ist nach Produktreihen in Abschnitte
aufgeteilt. Sie möchten, dass die Benutzer zum Abschnitt für die
erste Produktreihe springen, der in der Liste aufgeführt ist, und
nicht zu einem bestimmten Abschnitt wie Campingausrüstung.

Hinweis: Dieser Quelltyp wird nur dann angezeigt, wenn das


Lesezeichen neben einem Datenelement eingefügt wird.

Mitgliedstitelzeile Erstellt in Kreuztabellen ein dynamisches Lesezeichen, dass


Mitgliedstitelzeilen als mögliche Werte verwendet.

Zellenwert Erstellt in Kreuztabellen ein dynamisches Lesezeichen, dass


Zellenwerte als mögliche Werte verwendet.

4. Klicken Sie auf die Eigenschaft, die unter dem von Ihnen ausgewählten Quelltyp angezeigt wird,
und geben Sie den Lesezeichenwert an.

Ist der Quelltyp beispielsweise Datenelementwert, klicken Sie auf die Eigenschaft
Datenelementwert, und klicken Sie dann auf das Datenelement, das Sie verwenden möchten.

5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, das Sie verwenden möchten, um zum
Lesezeichen zu springen, und klicken Sie auf Drillthrough-Definitionen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste beispielsweise auf ein Datenelement, ein Bild, ein
Diagramm oder ein Textelement.

Tipp: Das Objekt kann sich auch in einem anderen Bericht befinden, sodass Sie von einem
Bericht zu einem anderen springen können.

6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Drillthrough .

7. Klicken Sie auf die Registerkarte Lesezeichen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 159


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

8. Klicken Sie auf Quelltyp, und klicken Sie dann auf einen der in Schritt 4 beschriebenen
Quelltypen.
Klicken Sie auf den Quelltyp, der den Wert produzieren soll, mit dessen Hilfe das Lesezeichen
angesprungen werden kann. Klicken Sie beispielsweise auf Datenelementwerte, wenn Sie einen
Wert aus einem Datenelement wie Produktreihe verwenden möchten.

9. Wenn Sie auf einen der folgenden Quelltypen geklickt haben, geben Sie den Wert an, der beim
Springen zum Lesezeichen verwendet werden soll.

● Bei Text klicken Sie auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...) neben Text und
geben einen Textwert ein.

● Bei Datenelementwert oder Datenelementbeschriftung klicken Sie auf die Liste Datenelement
und wählen ein Datenelement aus.

● Bei Berichtsausdruck klicken Sie auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...) neben
Berichtsausdruck und definieren den Ausdruck.

10. Klicken Sie auf OK.

Einfügen anderer Objekte


Neben Text und Bildern enthält die Registerkarte Berichtselemente im Fenster Einfügbare Objekte
weitere Objekte, die dem Berichtslayout hinzugefügt werden können.

Objekt Beschreibung

Block Mit dieser Option wird ein leerer Block für andere Objekte
hinzugefügt. Hiermit lässt sich leichter steuern, wo sich die
Objekte befinden.

Tipp: Sie können Blöcke verwenden, um Leerraum zwischen


Objekten hinzuzufügen. Leere Blöcke werden allerdings nicht
ausgegeben. Sie müssen ein Objekt einfügen oder die Höhe und
Breite festlegen.

Tabelle Fügt eine Tabelle als Container für andere Objekte hinzu. Hiermit
lässt sich leichter steuern, wo sich die Objekte befinden.

Feld Fügt einen leeren Block mit einer Titelzeile hinzu. Dies entspricht
einem Blockobjekt, jedoch mit Titelzeile.

Berechnetes Mitglied Fügt ein berechnetes Mitglied hinzu (S. 213).

Schnittmenge (Tuple) Fügt eine Schnittmenge (Tuple) hinzu (S. 214)

Abfrageberechnung Fügt eine berechnete Spalte hinzu (S. 212).

160 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Objekt Beschreibung

Layout-Berechnung Fügt im Layout eine Berechnung hinzu, die Laufzeitinformationen


enthält (z. B. aktuelles Datum, aktuelle Uhrzeit und
Benutzername).

Kreuztabellenzwischenraum Fügt in einem Zeilen-/Spaltenelement einer Kreuztabelle eine leere


Zelle ein. Erlaubt das Einfügen von Zellen an einem Zeilen-/
Spaltenelement, die keine Datenzellen sind. Beim Ausführen des
Berichts werden für den Rand leere Zellen angezeigt.
Fügen Sie diese Objekt ein, wenn der Rand einer Kreuztabelle
keine verwendbaren Daten produziert und statt ihrer leere Zellen
angezeigt werden sollen.

Kreuztabellenzwischenraum Fügt in einem Zeilen-/Spaltenelement einer Kreuztabelle eine leere


(mit Faktenzellen) Zelle ein. Erlaubt das Einfügen von Zellen an einem Zeilen-/
Spaltenelement, die keine Datenzellen sind. Der Inhalt der
Faktenzellen für den Rand werden ausgegeben, sobald eine
Kennzahl hinzugefügt oder eine Standardkennzahl (S. 222)
festgelegt wird.
● Wenn der Kreuztabellenzwischenraum verschachtelt ist,
entspricht der Bereich der Faktenzellen demjenigen des
Elements, das sich auf der Ebene vor dem Zwischenraum
befindet.

● Wenn der Kreuztabellenzwischenraum nicht verschachtelt


ist und auch keine Elemente darunter verschachtelt sind,
entspricht der Bereich der Faktenzellen der Standardkennzahl.

Singleton Fügt ein einzelnes Datenelement ein (S. 220)

Bedingte Blöcke Mit dieser Option wird ein leerer Block hinzugefügt, der für die
bedingte Formatierung verwendet werden kann (S. 287).

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 161


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Objekt Beschreibung

HTML-Element Fügt einen Container hinzu, in dem Sie HTML-Code einfügen


können. Bei HTML-Elementen handelt es sich um alle Elemente,
die über einen Browser ausgeführt werden können, einschließlich
Verknüpfungen, Bilder, Multimedia, Tooltipps oder JavaScript.
HTML-Elemente werden nur angezeigt, wenn Sie den Bericht im
HTML-Format ausführen.

Hinweis:
Hinweis: Sie können in HTML-Elementen keine <form>-Tags
einfügen.
Wenn Sie auf die nächste Version von Cognos 8 aktualisieren,
werden nicht dokumentierte oder nicht unterstützte Mechanismen
oder Funktionen – wie auf HTML-Objekte von Cognos
verweisendes JavaScript – bei der Berichtaktualisierung nicht
berücksichtigt.

Rich Text-Element Fügt ein zur HTML-Ausgabe im Layout verwendetes Objekt ein.
Rich Text-Elemente ähneln HTML-Elementen, werden jedoch
auch in PDF-Ausgaben ausgegeben. Rich Text-Elemente sind
hilfreich, wenn in der Datenquelle definierte Textelemente dem
Bericht hinzugefügt werden sollen.

Hinweis: Rich Text-Elemente unterstützen nur einen begrenzten


Satz wohlgeformter XHTML.

Hyperlink Mit dieser Option wird ein Hyperlink eingefügt, sodass Benutzer
zu einer anderen Stelle springen können, beispielsweise zu einer
Website.

Hyperlink-Schaltfläche Mit dieser Option wird ein Hyperlink in Form einer Schaltfläche
hinzugefügt.

Ausdruck "Zum Zeitpunkt" Fügt einen "Zum Zeitpunkt"-Ausdruck ein, damit Daten für
einen bestimmten Zeitraum angezeigt werden können (S. 221).

Seitenzahl Fügt Seitenzahlen ein, die Sie anpassen können (S. 176)

Zeilennummer Nummeriert jede Datenzeile, die bei Ausführung des Berichts


zurückgegeben wird.

Hinweis: Sie können Zeilennummern nur zu Listen und


Wiederholfunktionen hinzufügen.

162 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Objekt Beschreibung

Referenz zu Mit dieser Option wird ein Verweis auf ein anderes Objekt
Layoutkomponenten hinzugefügt. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie ein Objekt
mehrmals verwenden möchten.

Metric Studio-Diagramm Fügt ein Metric Studio-Verlaufsdiagramm als Bild hinzu.


Weitere Informationen zum Hinzufügen von Metric
Studio-Diagrammen zu Berichten finden Sie im Metric Studio –
Benutzerhandbuch.

Inhaltsverzeichnis Erstellt ein Inhaltsverzeichnis, dass bei der Berichtsausgabe


ausgegeben wird (S. 156).

Eintrag zum Inhaltsverzeichnis Fügt einen Inhaltsverzeichnis-Datenpunkt ein (S. 156).

Lesezeichen Fügt ein Lesezeichen ein, damit Benutzer von einem Teil des
Berichts zum anderen gehen können (S. 158).

Informationen zu den verschiedenen Berichtstypen finden Sie unter "Berichtstypen" (S. 87). Weitere
Informationen zu den einzelnen Eingabeaufforderungen und Eingabeaufforderungs-Schaltflächen
finden Sie unter "Hinzufügen von Eingabeaufforderungen" (S. 223). Wenn Sie in anderen Bereichen
arbeiten, z. B. im Abfragen-Explorer (S. 240) oder im Bedingungs-Explorer (S. 292), enthält die
Registerkarte Berichtselemente unterschiedliche Objekte. Sie können der Registerkarte
Berichtselemente auch eigene Objekte hinzufügen, z. B. ein häufig verwendetes Unternehmenslogo.
Weitere Informationen finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.
Um einen Hyperlink, ein HTML-Element oder eine Hyperlink-Schaltfläche hinzufügen zu können,
müssen Sie über die Berechtigung HTML-Elemente im Bericht verfügen. Weitere Informationen
finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.

Vorgehensweise
● Um ein Objekt hinzuzufügen, doppelklicken Sie darauf, oder ziehen Sie es aus der Registerkarte
Berichtselemente an die gewünschte Stelle.

Von Rich Text-Elementen unterstützte Elemente


Rich Text-Elemente unterstützen alle XHTML-Zeichenentitäten, wie z. B. das geschützte Leerzeichen
"&nbsp" und die folgenden Elemente:
● div

● span

● ul

● ol

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 163


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

● li

Jedes Element unterstützt das style-Attribut nur, wenn es einen gültigen CSS-Style enthält. Darüber
hinaus unterstützen ul- und ol-Elemente list-style-Attribute. ol unterstützt decimal, ul unterstützt
circle, disc, square und list-style-image.
Beispielsweise erzeugt der folgende Code eine ungeordnete Liste mit dem Titel "List: with three
items". Jedes Listenelement hat eine andere Farbe, uas als list-style-Attribut wird circle verwendet.
<div style="font-size:14pt; text-decoration:underline">List:</div> <ul style="list-style-type:circle">
<li style="color:green">Item <span style="font-weight:bold">A</span></li> <li style="color:
red">Item B</li> <li style="color:blue">Item C</li> </ul>

Beispiel: Hinzufügen von Multimediadateien zu einem Bericht


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie möchten die Windows Media-Audio-/Videodatei GO.wmv in eine Vorlage einfügen,
die als Deckblatt für alle Berichte verwendet werden soll.
Der Windows Media Player muss auf dem Computer installiert sein.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf die Option Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen
und im Dialogfeld Neu auf Leer.

4. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte und dort auf der Registerkarte Berichtselemente das
Objekt HTML-Element in den Bericht.

5. Wählen Sie im Bericht das soeben hinzugefügte HTML-Element aus.

6. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft HTML.

7. Geben Sie im Dialogfeld HTML Folgendes ein:


<OBJECT classid="CLSID:6BF52A52-394A-11D3-B153-00C04F79FAA6">
<PARAM NAME="URL" VALUE="/c8/webcontent/samples/images/GO.wmv"/>
</OBJECT>

8. Klicken Sie auf OK.

Wenn Sie den Bericht ausführen, wird die Multimediadatei in Windows Media Player wiedergegeben.

Ausrichten von Objekten


Mit der horizontalen und vertikalen Ausrichtung für ein Objekt können Sie bestimmen, wie ein
Objekt in einem Bericht angezeigt wird.

164 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Die Position von Objekten in einem Bericht kann auch mithilfe von Tabellen festgelegt werden.

Hinweis: Die horizontale Ausrichtung Blocksatz funktioniert für die HTML-Ausgabe, findet bei
der PDF-Ausgabe jedoch keine Anwendung.

Vorgehensweise
1. Markieren Sie das auszurichtende Objekt.

2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf eine der verfügbaren Schaltflächen für die horizontale bzw.
vertikale Ausrichtung.

Steuern der Position von Objekten mithilfe von Tabellen


Sie können zur Positionierung von Objekten in Ihrem Bericht auch Tabellen verwenden. Tabellen
können an beliebiger Stelle im Bericht eingefügt werden, wie zum Beispiel in der Kopf- oder Fußzeile
oder im Seitenhauptteil. Nachdem Sie die Tabelle erstellt haben, fügen Sie die gewünschten Objekte
in die Zellen ein.
Sie können außerdem vordefinierte Tabellenstile auf Tabellen anwenden.
Ferner können Sie die Position von Objekten in einem Bericht mithilfe der Ausrichtungsschaltflächen
festlegen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Berichtselemente.

2. Ziehen Sie das Objekt Tabelle in den Bericht.

Das Dialogfeld Tabelle einfügen wird geöffnet.

3. Geben Sie in den Feldern Anzahl der Spalten und Anzahl der Zeilen die gewünschte Spalten-
und Zeilenanzahl ein.

4. Wenn die Tabelle die ganze Breite der Berichtsseite einnehmen soll, aktivieren Sie das
Kontrollkästchen Maximale Breite.

5. Um der Tabelle Rahmen hinzuzufügen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Rahmen anzeigen.

6. Klicken Sie auf OK.

Anwenden von Tabellenstilen


Wenden Sie einen Tabellenstil an, um Tabellen schnell zu formatieren. Sie können Tabellenstile
auch auf Listen, Kreuztabellen und Wiederholelementtabellen anwenden.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Tabelle, Liste oder Kreuztabelle, auf die Sie einen Tabellenstil anwenden
möchten.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 165


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

2. Klicken Sie im Menü Tabelle auf Tabellenstil anwenden.

3. Klicken Sie im Feld Tabellenstile auf den gewünschten Tabellenstil.

Tipp: Manche Stile können nur auf Tabellen, auf Listen, oder nur auf Kreuztabellen angewendet
werden.

4. Wenn Sie einen Tabellenstil auf eine Tabelle oder eine Liste anwenden, aktivieren oder
deaktivieren Sie im Abschnitt Besondere Stile anwenden auf die Kontrollkästchen für die
betreffenden Spalten und Zeilen, je nachdem, wie die ersten und die letzten Spalten und Zeilen
behandelt werden sollen.
Einige Kontrollkästchen sind evtl. für bestimmte Tabellenstile, Spalten oder Zeilen nicht
verfügbar.

5. Wenn Sie einen Tabellenstil auf eine Liste oder eine Kreuztabelle anwenden, aktivieren Sie das
Kontrollkästchen Diesen Stil als Standard für diesen Bericht festlegen, um den Stil als Standard
für alle Listen und Kreuztabellen festzulegen.
Bei Listen müssen Sie, bevor dieses Kontrollkästchen aktiviert werden kann, evtl. die
Kontrollkästchen Erste Spalte und Letzte Spalte im Abschnitt Besondere Stile anwenden auf
deaktivieren. Außerdem können einige Tabellenstile nicht als Standard eingestellt werden.

6. Klicken Sie auf OK.

Anwenden des Innenabstands


Innenabstand bedeutet das Einfügen von Leerraum zwischen dem Objekt und dem Objektrand
bzw. dem Objekt und dem Objektrahmen (falls vorhanden).

Vorgehensweise
1. Wählen Sie das Objekt aus, für das ein Innenabstand festgelegt werden soll.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Innenabstand.

3. Geben Sie Werte in die Felder für den oberen, unteren, linken und rechten Innenabstand ein,
und wählen Sie die gewünschte Maßeinheit aus.

Hinweis: Das Angeben der Innenabstände mit % als Maßeinheit wird für das Erstellen von
Berichten in PDF nicht unterstützt.

4. Klicken Sie auf OK.

Tipp: Innenabstände lassen sich rechts oder links rasch einfügen, indem Sie entweder die
Tabulatortaste und Umschalttaste+Tabulator drücken oder indem Sie auf die Schaltflächen Einzug
vergrößern bzw. Einzug verkleinern klicken. Wenn Sie die Symbolleistenschaltflächen verwenden,
können Sie ein Objekt maximal um die neunfache Einzugslänge einrücken. Die zu verwendende
Einzugslänge können Sie festlegen, indem Sie auf den Pfeil neben einer der Schaltflächen und
anschließend auf Standardlänge des Einzugs einstellen klicken.

166 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Einstellen des Außenabstands


Legen Sie die Außenabstände für Objekte in einem Bericht fest, damit diese von einem Leerraum
umgeben sind.

Für Objekte der Typen Datum, Uhrzeit, Zeilennummer und Seitenzahl können Sie nur linken und
rechten Außenabstand festlegen. Um für diese Objekte den oberen bzw. unteren Außenabstand
festzulegen, müssen Sie sie in eine Tabelle oder einen Block einfügen. Legen Sie dann den Außen-
bzw. Innenabstand des entsprechenden Tabellen- oder Blockobjekts fest.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Objekt, für das Außenabstände festgelegt werden sollen.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Außenabstand.

3. Geben Sie Werte in die Felder für den oberen, unteren, linken und rechten Außenabstand ein,
und wählen Sie die gewünschte Maßeinheit aus.

Hinweis: Das Angeben der Ränder mit % als Maßeinheit wird für das Erstellen von Berichten
in PDF nicht unterstützt.

4. Klicken Sie auf OK.

Wiederverwenden von Layoutobjekten


Sie können Zeit sparen, indem Sie die einem Bericht hinzugefügten Layoutobjekte wiederverwenden,
anstatt sie immer wieder neu zu erstellen. Sie arbeiten z. B. an einem mehrseitigen Bericht und
möchten, dass auf der Seitenkopfzeile jeder Seite das Unternehmenslogo abgebildet wird. Sie fügen
das Logo einmal ein und verwenden es auf allen übrigen Seiten wieder.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das erneut zu verwendende Objekt.

Tipp: Wenn Sie schnell das übergeordnete Element eines Objekts auswählen möchten, klicken
Sie auf das Objekt und dann in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche
Übergeordnetes Element auswählen .

2. Geben Sie im Fenster Eigenschaften für die Eigenschaft Name einen mit einem Buchstaben
beginnenden Wert ein, um das Objekt eindeutig zu identifizieren, und drücken Sie die
Eingabetaste.
Möglicherweise wurde bereits ein Name für das Objekt von Report Studio festgelegt.

3. Um das Objekt in einem anderen Bericht wiederzuverwenden, öffnen Sie den Bericht.

4. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Referenz zu Layoutkomponenten an die Stelle, an der das Objekt wiederverwendet werden soll.

5. Führen sie im Feld Verzeichnis für Komponente folgende Schritte aus:

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 167


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

● Klicken Sie auf Dieser Bericht, um eine Objektreferenz im aktuellen Bericht zu erstellen.

● Klicken Sie auf Ein anderer Bericht, um in einem anderen Bericht eine Objektreferenz zu
erstellen. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...), und öffnen Sie
den gewünschten Bericht.

6. Klicken Sie im Feld Verfügbare Komponenten, die referenziert werden sollen auf das gewünschte
Objekt und dann auf OK.

7. Wenn sich das referenzierte Objekt in einem anderen Bericht befindet, klicken Sie auf das Objekt
Referenz zu Layoutkomponenten und im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Einbetten.
Geben Sie an, wie das referenzierte Objekt im Bericht gespeichert werden soll:

● Klicken Sie auf Kopieren, um eine Kopie des Objekts zu speichern.


Die Kopie wird nicht automatisch aktualisiert, wenn das Quellobjekt geändert wird.

● Klicken Sie auf Verweis, um einen Verweis auf das Objekt zu speichern.
Der Verweis auf das Objekt wird automatisch geändert, falls das Quellobjekt geändert
wird. Wenn Sie beispielsweise den Bericht öffnen oder ausführen, sehen Sie das geänderte
Objekt.

Ein Verweis oder eine Kopie des Objekts wird an der Stelle abgelegt, an der Sie das Objekt Referenz
zu Layoutkomponenten eingefügt haben. Wird das Quellobjekt geändert, können Sie die
wiederverwendeten Objekte aktualisieren.

Tipp: Sie können auch einen neuen Bericht oder eine neue Vorlage erstellen und alle Objekte
hinzufügen, die Sie gemeinsam verwenden möchten. Alle Ihre gemeinsam verwendeten Objekte
befinden sich dann am selben Ort, wie bei einer Bibliothek.

Ändern eines wiederverwendeten Objekts


Wenn Sie ein Objekt, das andere Objekte enthält, erneut verwenden, können Sie die untergeordneten
Objekte ändern. Angenommen, Sie haben ein Block-Objekt mit einem Textelement in der
Seitenkopfzeile und möchten diesen Block in der Seitenfußzeile wiederverwenden. Das Textelement
in der Seitenfußzeile soll jedoch anderen Text als in der Kopfzeile enthalten.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im übergeordneten Objekt, das Sie verwenden möchten, auf das zu ändernde
untergeordnete Objekt.

2. Geben Sie im Fenster Eigenschaften für die Eigenschaft Name einen mit einem Buchstaben
beginnenden Wert ein, um das Objekt eindeutig zu identifizieren.
Möglicherweise wurde bereits ein Name für das Objekt von Report Studio festgelegt.

3. Wählen Sie die Kopie des übergeordneten Objekts aus, das Sie mit dem Objekt Referenz zu
Layoutkomponenten erstellt haben.

4. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Komponenten überschreiben.

168 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

5. Klicken Sie im Dialogfeld Komponenten überschreiben auf das zu ändernde untergeordnete


Objekt, und klicken Sie auf OK.
Das untergeordnete Objekt in der Kopie des übergeordneten Objekts wird durch den folgenden
Text ersetzt:

Das Objekt ziehen und ablegen, um die untergeordnete Komponente zu überschreiben.

6. Ziehen Sie das Objekt, das das untergeordnete Objekt ersetzen soll.
Sie können das untergeordnete Objekt durch ein beliebiges anderes Objekt ersetzen. Es muss
sich nicht um ein Objekt desselben Typs handeln. Wenn es sich beim dem untergeordneten
Objekt um ein Textelement handelt, kann es beispielsweise durch ein Bild ersetzt werden.

Aktualisieren von wiederverwendeten Objekten


Enthält ein Bericht Objekte, die in einem anderen Bericht referenziert sind, können Sie, wenn die
Quellobjekte geändert wurden, die referenzierten Objekte schnell aktualisieren. Gemeinsam
verwendete Objekte werden im Layoutkomponenten-Zwischenspeicher gespeichert.

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie den zu aktualisierenden Bericht.

2. Klicken Sie im Menü Extras auf Layoutkomponenten-Zwischenspeicher.

Das Dialogfeld Layoutkomponenten-Zwischenspeicher wird angezeigt, mit allen Berichten, die


referenzierte Objekte enthalten, und den Quellberichten, in denen sich die Objekte befinden.

3. Um zu sehen, welche Komponenten wiederverwendet wurden, klicken Sie auf einen Quellbericht.

Die wiederverwendeten Komponenten werden im Fenster Verwendete Komponenten angezeigt.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Komponenten erneut laden, um alle referenzierten Objekte zu
aktualisieren.
Zwar werden referenzierte Objekte automatisch beim Öffnen oder Ausführen von Berichten
aktualisiert, doch mit einem Klick auf diese Schaltfläche werden auch die Komponenten
aktualisiert, die geändert wurden, während der Bericht geöffnet war.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle Komponentenkopien aktualisieren, um alle kopierten
Objekte zu aktualisieren.

6. Klicken Sie auf Schließen.

Hinzufügen von Seiten


Berichte können Seiten mit unterschiedlichstem Inhalt enthalten. Sie können Seiten zu einem Bericht
hinzufügen und auf diese Weise einen mehrseitigen Bericht erstellen. Hierfür kann es verschiedene
Gründe geben. Beispiel: Sie erstellen einen Umsatzbericht und möchten zusätzlich allgemeine
Informationen zum Unternehmen aufnehmen. Sie beschließen, für diese Informationen eine gesonderte

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 169


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Einführungsseite zu erstellen. Wenn Sie den Bericht ausführen, bildet diese Einführungsseite die
erste Seite des Berichts. Die folgenden Seiten enthalten Daten.
Sie können auch Seitensätze erstellen, um die Seitenausgabe in Berichten zu steuern.

Vorgehensweise

1. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Berichtsseiten.

Tipp: Klicken Sie auf Eingabeaufforderungsseiten, um eine Eingabeaufforderungsseite


hinzuzufügen (S. 223).

2. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Seite in den Arbeitsbereich.

3. Wenn Sie die Reihenfolge der Seiten ändern möchten, klicken Sie auf eine Seite, und ziehen Sie
sie über oder unter eine der anderen vorhandenen Seiten.

4. Wenn Sie der Seite eine Abfrage zuordnen möchten, klicken Sie erst im Fenster Eigenschaften
auf die Eigenschaft Abfrage und dann auf die gewünschte Abfrage.
Verknüpfen Sie die Seite mit einer Abfrage, um datenbezogene Objekte direkt zur Seitenkopfzeile,
zum Seitenhauptteil oder zur Fußzeile hinzuzufügen, wie z. B. Datenelemente und Filter.

5. Doppelklicken Sie auf die Seite, um sie in der Seitendesignansicht zu öffnen (S. 151).

6. Fügen Sie die gewünschten Objekte hinzu.

Erstellen von Seitensätzen


Erstellen Sie Seitensätze zum Verbinden von Seiten mit einer Abfragestruktur sowie zum Erzwingen
von Seitenumbrüchen. Beispiel: Eine Abfrage enthält das gruppierte Datenelement Produktreihe.
Beim Erstellen von Seiten, die mit dieser Abfrage verbunden sind, werden für jede Produktreihe
Seitenumbrüche eingefügt.

Beim Arbeiten mit dimensionalen Daten können Sie über den Bereich Seitenschichten die Werte für
die einzelnen Mitglieder jeweils auf einer separaten Seite anzeigen (S. 203).

Vorgehensweise

1. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Berichtsseiten.

2. Erstellen Sie die Seiten, die in diesem Bericht angezeigt werden sollen.

3. Ziehen Sie das Objekt Seitensatz aus dem Fenster Einfügbare Objekte in das Fenster
Berichtsseiten.

4. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Abfrage und dann auf die Abfrage,
die Sie mit dem Seitensatz verbinden möchten.

170 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

5. Organisieren Sie die Seiten im Bericht, indem Sie die Berichtsseiten in den gewünschten Seitensatz
ziehen.

6. Tipp: Fügen Sie die Seite mit den Details in den Ordner Detailseiten ein.
Detailseiten sind die Seiten, die sich auf Grundlage der im folgenden Schritt gruppierten Elemente
wiederholen.

Tipp: Sie können mehrere Detailseiten in einen Seitensatz einfügen und sie mithilfe einer Master/
Detail-Beziehung verbinden (S. 319).

7. Definieren Sie die Gruppierungsstruktur für den Seitensatz:


● Klicken Sie auf den Seitensatz.

● Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Gruppieren und Sortieren.

● Ziehen Sie das zu gruppierende Datenelement aus dem Fenster Datenelemente in den Ordner
Gruppen im Fenster Gruppen.

● Wenn Sie die Daten innerhalb jeder Gruppe sortieren möchten (S. 198), ziehen Sie im Fenster
Datenelemente das Datenelement, nach dem die Sortierung erfolgen soll, in den Ordner

Detail-Sortierliste. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Sortierfolge , um die Sortierfolge
anzugeben.

● Klicken Sie auf OK.

8. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 6, um weitere Seitensätze zu erstellen.

Tipp: Sie können Seitensätze auch verschachteln und sie verbinden, indem Sie eine Master/
Detail-Beziehung definieren. Erstellen Sie verschachtelte Seitensätze, sodass Seiten in anderen
Seiten angezeigt werden. Beispiel: Sie möchten, dass bestimmte Seiten mit Informationen zu
Produkttypen innerhalb von Seiten angezeigt werden, die Informationen zu Produktreihen
enthalten.

Hinweis: Das Gruppieren eines Elements für einen Seitensatz ist nicht das Gleiche wie das Gruppieren
einer Spalte im Layout (S. 88). Das Gruppieren einer Spalte im Layout führt zu einer
Gruppeneinteilung im Bericht. Das Gruppieren eines Elements für einen Seitensatz führt zu einer
Gruppierung des Elements in der Abfrage. Wenn Sie ein Element verwenden möchten, das bereits
im Layout gruppiert ist, müssen Sie trotzdem Schritt 7 ausführen.

Verbinden verschachtelter Seitensätze


Wenn in Ihrem Bericht verschachtelte Seitensätze vorhanden sind, definieren Sie eine Master/
Detail-Beziehung zwischen ihnen, um die Daten im verschachtelten Seitensatz anzuzeigen, die mit
den Daten im übergeordneten Seitensatz verbunden sind. Beispiel: Sie haben einen Seitensatz, der
Seiten mit Informationen zu Produktreihen anzeigt. Der Seitensatz enthält auch einen verschachtelten
Seitensatz, der Seiten mit Informationen zu Produkttypen anzeigt. Sie möchten für jede
Produktreihenseite auch die entsprechenden Produkttypseiten anzeigen, wie unten aufgeführt:
Produktreihe_1
● Produkttyp_1

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 171


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

● Produkttyp_2

● Produkttyp_3

Produktreihe_2
● Produkttyp_4

● Produkttyp_5

● Produkttyp_6

Vorgehensweise

1. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Berichtsseiten.

2. Klicken Sie im Fenster Berichtsseiten auf den verschachtelten Seitensatz.

3. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Master/Detail-Beziehungen.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Verknüpfung.

5. Klicken Sie im Feld Master-Abfrage auf das Datenelement, das die primären Informationen
bereitstellt.

6. Verknüpfen Sie das Master-Datenelement mit den Details, indem Sie eine der folgenden
Möglichkeiten wählen:
● Um eine Verknüpfung mit einem anderen Datenelement in der Detailabfrage zu erstellen,
klicken Sie im Feld Detailabfrage auf das Datenelement, das die detaillierten Informationen
bereitstellt.

● Um eine Verknüpfung mit einem Parameter zu erstellen, klicken Sie im Feld Parameter auf
den Parameter, der die detaillierten Informationen bereitstellt.

7. Wiederholen Sie die Schritte 5 bis 7, um weitere Verknüpfungen zu erstellen.

Tipp: Zum Löschen einer Verknüpfung klicken Sie darauf und drücken die Entf-Taste.

8. Klicken Sie auf OK.

Weitere Informationen zu Master/Detail-Beziehungen finden Sie unter "Erstellen von Master/


Detail-Beziehungen" (S. 319).

Beispiel: Vorbereiten eines Produktlistenberichts


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie sollen einen mehrseitigen Bericht erstellen, der alle vom Unternehmen verkauften
Produkte enthält. Ihre Aufgabe ist es, Titel- und Schlussseiten zu erstellen und jede Produktreihe

172 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

auf einer neuen Seite aufzulisten, der eine Kopfzeilenseite vorausgeht und auf die eine Fußzeilenseite
folgt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Liste und anschließend auf OK.

5. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Quelle , und fügen Sie der
Liste folgende Datenelemente per Doppelklick hinzu:

● Produktreihe

● Produkttyp

● Produktname

Tipp: Sie können nach diesen Datenelemente suchen, indem Sie Vertrieb und Marketing (Abfrage)
und Absatz (Abfrage) erweitern. Die Elemente befinden sich im Ordner Produkt.

6. Erweitern Sie Vertriebsdaten, und fügen Sie Produktionskosten durch Doppelklicken hinzu.

7. Gruppieren Sie die Spalten Produktreihe und Produkttyp.

8. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Berichtsseiten.

9. Ziehen Sie das Objekt Seitensatz aus dem Fenster Einfügbare Objekte in den Arbeitsbereich,
und ordnen Sie es der Abfrage Abfrage1 zu.

10. Ziehen Sie das Objekt Seite aus dem Fenster Einfügbare Objekte viermal in den Arbeitsbereich.

11. Klicken Sie auf jede Seite, doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Name,
und weisen Sie den jeweiligen Seiten folgende Namen zu:

● Titelseite

● Schlussseite

● Produktreihen-Kopfzeile

● Produktreihen-Fußzeile

12. Fügen Sie zu jeder der gerade erstellten Seiten die gewünschten Objekte hinzu.
Fügen Sie z. B. auf jeder Seite ein Textelement hinzu, um sie eindeutig zu kennzeichnen.

13. Benennen Sie die Seite mit der Liste, d. h. Seite1, in Liste um:

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 173


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

14. Klicken Sie auf den Seitensatz, und doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft
Gruppieren und Sortieren.

15. Ziehen Sie die Objekte Produktreihe und Produkttyp im Feld Datenelemente in den Ordner
Gruppen im Feld Gruppen, und klicken Sie auf OK.

16. Organisieren Sie die Seiten im Bericht entsprechend der folgenden Hierarchie, indem Sie sie an
die entsprechende Position ziehen.

Beim Ausführen des Berichts werden folgende Seiten angezeigt.


● Titelseite

● Produktreihen-Kopfzeilenseite

● Eine Seite für Produktreihe_1

● Produktreihen-Fußzeilenseite

● Produktreihen-Kopfzeile

● Eine Seite für Produktreihe_2

● Produktreihen-Fußzeile

● ...

● Schlussseite

Ändern der Reihenfolge von Zeilen und Spalten


Ändern Sie die Reihenfolge von Zeilen und Spalten in einem Bericht, um Informationen auf andere
Weise darzustellen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Spalte, die im Bericht neu sortiert werden soll.
Sie können auf die Spaltenüberschrift oder die Spalte selbst klicken.

2. Ziehen Sie die Spalte an eine neue Position.


Ein schwarzer Balken zeigt an, wo die Spalte abgelegt werden kann.

174 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Umbenennen von Zeilen oder Spalten


Ändern Sie den Spaltentitel, um ihm einen aussagekräftigeren Namen zuzuweisen. Beim Ausführen
von Berichten wird der Spaltentitel standardmäßig aus folgenden Objekten übernommen:

● aus der Eigenschaft Beschriftung des Datenelements, sofern definiert

● aus der Beschriftung des Datenelements im Modell, sofern definiert

● aus der Eigenschaft Name des Datenelements

Daher ist der Spaltentitel, der im Layout angezeigt wird, möglicherweise nicht mit dem beim
Ausführen des Berichts angezeigten Spaltentitel identisch. Wenn Sie beispielsweise die Eigenschaft
Name des Datenelements ändern, wird der Spaltentitel im Layout auf den neuen Namen geändert.
Ist allerdings die Beschriftung des Datenelements im Bericht oder im Modell definiert, so wird der
beim Ausführen des Berichts angezeigte Spaltentitel aus dieser Beschriftung übernommen. Nur wenn
keine dieser Beschriftungen definiert ist, wird der geänderte Name als Spaltentitel verwendet.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die zu ändernde Spaltenüberschrift.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Quelltyp, und klicken Sie dann auf
den Quelltyp, den Sie für den Spaltentitel verwenden möchten.

● Wenn Sie ein statisches Textelement verwenden möchten, klicken Sie auf Text, und geben
Sie den gewünschten Namen in der angezeigten Eigenschaft Text ein.

● Wenn Sie einen Datenelementwert verwenden möchten, klicken Sie auf Datenelementwert,
und klicken Sie dann in der angezeigten Eigenschaft Datenelementwert auf den gewünschten
Datenelementwert.
Einen Datenelementwert zu verwenden ist dann sinnvoll, wenn eine Master/Detail-Beziehung
vorliegt. Angenommen z. B. Sie möchten mithilfe einer Master/Detail-Beziehung (S. 202)
eine Liste mit Abschnitten erstellen, wobei der Abschnittsname als Spaltentitel für eine der
Spalten dient. Fügen Sie das als Abschnittsüberschrift verwendete Datenelement in den
Spaltentitel ein, und legen Sie den Quelltyp auf Datenelementwert fest. Beim Ausführen
des Berichts enthält dann der Spaltentitel für jeden Abschnitt die Abschnittsüberschrift
kombiniert mit der Datenelementbeschriftung bzw. dem Namen.

● Wenn Sie eine Beschriftung verwenden möchten, die sich von der Beschriftung im Modell
unterscheidet, klicken Sie auf Datenelementbeschriftung, klicken Sie auf das Datenelement,
das Sie in der angezeigten Eigenschaft Datenelementbeschriftung verwenden möchten, und
geben Sie den gewünschten Namen in der Eigenschaft Beschriftung ein.

Tipp: Die Eigenschaft Beschriftung finden Sie in der Gruppe Datenelement.

● Wenn Sie einen Berichtsausdruck verwenden möchten, klicken Sie auf Berichtsausdruck,
doppelklicken Sie auf die angezeigte Eigenschaft Berichtsausdruck, geben Sie den
gewünschten Ausdruck ein, und klicken Sie auf OK.

3. Drücken Sie die Eingabetaste.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 175


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Tauschen von Spalten und Zeilen


Durch das Tauschen von Spalten und Zeilen können Sie Informationen aus einem anderen
Blickwinkel betrachten. Dadurch können besonders hohe oder niedrige Werte in den Daten, die Sie
vorher u. U. nicht bemerkt haben, besser erkannt werden.
Das Tauschen von Spalten und Zeilen ist nur in Kreuztabellen und Diagrammen möglich.

Vorgehensweise

● Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Zeilen und Spalten tauschen .

Im Bericht werden die Zeilen als Spalten und die Spalten als Zeilen angezeigt.

Einfügen von Seitenzahlen


Sie können Seitenzahlen in einen Bericht einzügen und den zu verwendenden Zahlenstil festlegen.
Dazu können Sie entweder ein vordefiniertes Seitenzählungsschema verwenden oder ein eigenes
anlegen. Durch Verwendung des Objekts Seitenzahl können Sie auf einfache Weise Seitenzahlen
einfügen.
Sie können zudem manuell einen Ausdruck zum Einfügen von Seitenzahlen erstellen, indem Sie eine
Layoutberechnung einfügen und im Ausdruckseditor die unterschiedlichen Berichtsfunktionen für
Seiten verwenden (S. 212).

Vorgehensweise

1. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente die Option
Seitenzahl an die Stelle, wo die Seitenzahl eingefügt werden soll.

Tipp: Wenn Sie einen neuen Bericht mithilfe einer vorhandenen Berichtsvorlage erstellen, ist
Seitenzahl bereits in die Fußzeile der Seite eingefügt.

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Seitenzahlsymbol, und klicken Sie anschließend
auf Zahlenstil bearbeiten.

3. Wählen Sie den Stil aus, der verwendet werden soll.


Die ersten drei Optionen gelten nur für vertikale Seitenzahlen. Mit den restlichen Optionen
wird festgelegt, wie die vertikalen und horizontalen Seitenwerte angezeigt werden.

4. Wenn Sie die im letzten Schritt vorgenommen Auswahl anpassen möchten, klicken Sie auf die
Schaltfläche Bearbeiten , nehmen die gewünschten Änderungen vor und klicken abschließend
auf OK.
Es wird ein benutzerdefinierter Zahlenstil erstellt. Wenn Sie sich später für einen anderen
Zahlenstil entscheiden, wird der benutzerdefinierte Stil aus der Liste entfernt.

Tipp: Wenn Sie im Dialogfeld Benutzerdefinierter Zahlenstil den Mauszeiger auf ein Feld setzen,
wird in einem entsprechenden Tooltipp erläutert, wie sich dieses Feld auf Seitenzahlen auswirkt.

176 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Das Feld Trennzeichentext enthält beispielsweise den Text, z. B. einen Bindestrich, mit dem
Seitenwerte bei vertikalen und horizontalen Seiten getrennt werden.

Festlegen von Objekteigenschaften


Für jedes in einen Bericht eingefügte Objekt können Sie Eigenschaften definieren, indem Sie im
Fenster Eigenschaften Werte eingeben. Einige Eigenschaften, wie beispielsweise Rahmen, Farbe und
Innenabstand, werden an anderer Stelle erläutert. Des Weiteren können folgende Eigenschaften
definiert werden:
● Seitenumbruch

● Abstände und Textumbruch

● Textfluss und Blocksatz

● Größe und Überlauf

● Objekte umfließen

● Tabelleneigenschaften

Einige Eigenschaften gelten nur für bestimmte Objekte. Weitere Informationen zu Objekten und
Eigenschaften finden Sie unter "Referenz zu Objekten und Eigenschaften in Report Studio" (S. 577).
Bei vielen Objekteigenschaften handelt es sich um CSS (Cascading Style Sheets)-Attribute.
Informationen zu einzelnen Eigenschaften, die CSS-Attribute sind, finden Sie in der
CSS-Dokumentation auf der Website des W3C (World Wide Web Consortium) unter http://www.
w3.org.

Hinweis: Einige Eigenschaften sind nicht für alle Typen der Berichtsausgabe gültig. Beispielsweise
funktioniert die Textflusseigenschaft Richtung in der HTML-Ausgabe aber nicht in der PDF-Ausgabe.

Steuern von Seitenumbrüchen und Seitenzahlen


Sie können Seitenumbrüche und Seitenzahlen in Listen, Kreuztabellen, Tabellen und Berichtsseiten
steuern, indem Sie eine oder mehrere der folgenden Optionen wählen.

Option Beschreibung

Zusammen mit Kopfzeile Alle Kopfzeilen bleiben auf derselben Seite, zusammen mit der
Anzahl der angegebenen Detailzeilen.

Zusammen mit Fußzeile Alle Fußzeilen bleiben auf derselben Seite, zusammen mit der Anzahl
der angegebenen Detailzeilen.

Seitenanzahl zurücksetzen Nach einem Seitenumbruch wird die Seitenzählung auf den
angegebenen Wert zurückgesetzt.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 177


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Option Beschreibung

Seitenzahl zurücksetzen Nach einem Seitenumbruch wird die Seitenzahl auf den angegebenen
Wert zurückgesetzt.

Jede Seite wiederholen Wenn mehrere Seiten durch den Bericht ausgegeben werden, wird
dieses Objekt auf jeder Seite wiederholt.

Umbruch von Inhalt über Lässt den Seitenumbruch innerhalb des Inhalts zu.
Seiten hinweg zulassen

Horizontalen Seitenumbruch Lässt bei der PDF-Ausgabe Seitenumbrüche innerhalb der Spalten
zulassen einer Liste oder Kreuztabelle zu, wenn diese nicht auf eine einzelne
Seite passt.

Tipp: In Listen können Sie die Option Jede Seite wiederholen für
Listenspalten auswählen, die auf allen horizontalen Seiten angezeigt
werden sollen.

Wenn Horizontalen Seitenumbruch zulassen nicht aktiviert ist, wird


die Liste oder Kreuztabelle so verkleinert, dass sie auf eine einzelne
Seite passt.
Wenn Ihr Bericht verschachtelte Datenbausteine wie z. B. eine Liste
innerhalb einer Liste enthält, wird der horizontale Seitenumbruch
nur für den übergeordneten oder den untergeordneten Datenbaustein
unterstützt, nicht aber für beide. Wenn der horizontale
Seitenumbruch sowohl für den übergeordneten als auch den
untergeordneten Datenbaustein aktiviert ist, wird diese Einstellung
bei Ausführung des Berichts für den untergeordneten Datenbaustein
ignoriert. Wir empfehlen, den horizontalen Seitenumbruch nur
entweder für den übergeordneten oder den untergeordneten
Datenbaustein zu aktivieren.
Sie können zudem Optionen für Seitenzahlen angeben, bei denen
zusammengesetzte Nummerierungsschemas verwendet werden. Sie
können beispielsweise das Nummerierungsschema 1-1, 1-2, 2-1,
2-2 verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter "Einfügen
von Seitenzahlen" (S. 176).

178 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Option Beschreibung

Horizontale Führt die Seitenzählung für horizontale Seiten getrennt von der
Seitennummerierung Seitenzählung der Hauptseiten fort, wenn Sie einen Seitenzählungsstil
aktivieren (S. 176) auswählen, der auch horizontale Seiten umfasst. Wenn z. B.
eine Seite in horizontaler Richtung über drei Seitenumbrüche verfügt
und Sie den Seitenzahlstil "1a" gewählt haben, erhalten die
horizontalen Seiten die Bezeichnungen 1a, 1b und 1c. Wenn Sie
einen Seitenzählungsstil ohne horizontale Seiten gewählt haben,
werden alle horizontalen Seiten mit 1 für die erste vertikale Seite,
2 für die nächste vertikale Seite usw. nummeriert.
Wenn diese Option nicht ausgewählt ist und doch horizontale Seiten
vorkommen, werden die Seiten der Reihe nach nummeriert. Wenn
z. B. ein Bericht aus zwei vertikalen und drei horizontalen Seite
besteht, werden die PDF-Seiten von 1 bis 6 durchnummeriert. Die
Seiten 1 bis 3 stellen die drei horizontalen Seiten für die erste
vertikale Seite dar, während Seiten 4 bis 6 die drei horizontalen
Seiten für die zweite vertikale Seite darstellen.

Tabellenzeilen bei Wenn in einer Tabelle Zeilen über die Seite hinausgehen, werden
Seitenumbruch wiederholen Zeilen wiederholt, die zuvor nur auf der jeweiligen Seite angezeigt
wurden. Tabellenzeilen werden standardmäßig wiederholt.

Hinweis: Diese Option gilt nur für gespeicherte Berichte. In


interaktiven HTML-Berichten werden Tabellenzeilen stets
wiederholt, auch wenn diese Option nicht aktiviert ist.

Sie können auch den Stil festlegen, der für Seitenzahlen verwendet werden soll (S. 176).

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das gewünschte Objekt.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Seitenumbruch.

3. Geben Sie an, wie Seiten umbrochen und nummeriert werden sollen, indem Sie die gewünschten
Optionen festlegen.

Festlegen von Texteigenschaften


Sie können Texteigenschaften festlegen, indem Sie eine oder mehrere der folgenden Optionen wählen.

Option Beschreibung

Zeilenhöhe Mit dieser Option wird der Abstand der Textzeilen in einem
Objekt festgelegt.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 179


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Option Beschreibung

Buchstabenabstand Mit dieser Option wird der zusätzliche Abstand zwischen


einzelnen Buchstaben in einem Objekt festgelegt.

Texteinzug Mit dieser Option wird der Einzug der ersten Textzeile in
einem Objekt festgelegt.

Hinweis: Diese Eigenschaft funktioniert für die


HTML-Ausgabe, findet bei der PDF-Ausgabe jedoch keine
Anwendung.

Wörter umbrechen Mit dieser Option wird festgelegt, wie bei der Silbentrennung
verfahren wird.

Wörter wenn erforderlich Wörter werden umgebrochen, wenn sie über die Grenzen eines
umbrechen Objekts hinausgehen.

Strengere Wortumbruchregeln für Mit dieser Option werden Seitenumbruchregeln für


japanischen Text durchsetzen japanischen Text festgelegt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das gewünschte Objekt.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Abstände & Textumbruch.

3. Legen Sie die gewünschten Texteigenschaften fest.

Festlegen des Textflusses


Sie können Textflusseigenschaften festlegen, indem Sie eine oder mehrere der folgenden Optionen
wählen.

Option Beschreibung

Richtung Mit dieser Option wird die Leserichtung eines Objekts festgelegt,
beispielsweise von rechts nach links.

Schreibmodus Mit dieser Option wird die Richtung und der Fluss des Inhalts
eines Objekts festgelegt.

Bidirektional Mit dieser Option wird die Einbettungsstufe eines Objekts


festgelegt.

180 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Option Beschreibung

Typ Mit dieser Option wird die Art der Textausrichtung in einem
Objekt festgelegt.

Kashida-Zwischenraum Mit dieser Option wird das Verhältnis der Kashida-Ausdehnung


zur Ausdehnung des Leerraums beim Ausrichten von Textzeilen
im Objekt festgelegt. Diese Eigenschaft wird bei arabischen
Schriften verwendet.

Hinweis: Alle Textflusseigenschaften funktionieren für die HTML-Ausgabe, finden bei der
PDF-Ausgabe jedoch keine Anwendung.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das gewünschte Objekt.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Textfluss & Blocksatz.

3. Wählen Sie, wie der Textfluss gehandhabt werden soll, indem Sie die gewünschten Optionen
festlegen.

Festlegen von Höhe und Breite


Sie können die Höhe und Breite von Objekten festlegen. Dazu stehen Ihnen verschiedene
Maßeinheiten zur Verfügung. Außerdem können Sie für Objekte der Typen Feldsatz,
Textfeld-Eingabeaufforderung, Eingabeaufforderungs-Schaltfläche, Hyperlink-Schaltfläche, Block
und Bedingter Block das Verhalten bei einem Inhaltsüberlauf festlegen. Legen Sie Höhe und Breite
fest, indem Sie eine oder mehrere der folgenden Optionen wählen.

Option Beschreibung

Höhe Mit dieser Option wird die Höhe des Objekts festgelegt.

Breite Mit dieser Option wird die Breite des Objekts festgelegt.

Inhalt ist nicht abgeschnitten Wenn der Inhalt des Blocks die Höhe und Breite des Blocks
überschreitet, wird die Blockgröße automatisch an den Inhalt
angepasst.

Inhalt ist abgeschnitten Inhalt, der über die Höhe und Breite des Blocks hinausgeht,
wird abgeschnitten.

Hinweis: Der abgeschnittene Inhalt wird nicht gelöscht. Er


kann lediglich im Block nicht mehr gesehen werden.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 181


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Option Beschreibung

Bildlaufleisten bei Bedarf Wenn der Inhalt über die Höhe und Breite des Blocks
verwenden hinausgeht, werden Bildlaufleisten angezeigt.

Bildlaufleisten immer verwenden Die Bildlaufleisten werden permanent angezeigt.

Verwenden Sie keine Prozentsätze zum Ändern der Größe von Diagrammen und Landkarten mit
interaktiven Elementen, die aktiviert werden, wenn Sie mit dem Mauszeiger darauf zeigen. Zu diesen
interaktiven Elementen zählen beispielsweise Tooltipps oder Drillthrough-Verknüpfungen. Der
Grund dafür liegt darin, dass der Browser hartcodierte Hotspots nicht neu ausrichten kann, nachdem
die Größe eines Bildes verändert wurde.
Bei Verwendung von Prozentangaben für die Größe eines Objekts ist der Prozentwert relativ zum
übergeordneten Objekt. In einigen Fällen müssen Sie bei Verwendung von Prozentwerten für die
Größe eines Objekts auch die Größe des übergeordneten Containers angeben, um die gewünschten
Ergebnisse zu erzielen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das gewünschte Objekt.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Größe und Überlauf.

3. Legen Sie die gewünschte Option fest.

Steuern des Umfließens von Objekten


Sie können steuern, wie Objekte andere Objekte umfließen, indem Sie eine oder mehrere der folgenden
Optionen wählen.

Option Beschreibung

Textumfluss Mit dieser Option wird festgelegt, wie andere Objekte


das Objekt umfließen.

Umfließen auf beiden Seiten zulassen Diese Option ermöglicht das beidseitige Umfließen bei
Objekten. Die Eigenschaft Textumfluss muss angegeben
sein.

Unter umflossenem Objekt am linken Wenn sich links neben dem Objekt noch andere
Rand fortsetzen Objekte befinden, wird das Objekt unter diese Objekte
verschoben. Die Eigenschaft Textumfluss muss
angegeben sein.

182 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

Option Beschreibung

Unter umflossenem Objekt am rechten Wenn sich rechts neben dem Objekt noch andere
Rand fortsetzen Objekte befinden, wird das Objekt unter diese Objekte
verschoben. Die Eigenschaft Textumfluss muss
angegeben sein.

Unter umflossenem Objekt fortsetzen Das Objekt wird unter die anderen Objekte verschoben,
für die die Eigenschaft Textumfluss festgelegt wurde.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das gewünschte Objekt.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Objekte umfließen.

3. Legen Sie fest, wie andere Objekte das Objekt umfließen sollen, indem Sie die gewünschten
Optionen angeben.

Festlegen von Rahmen und Zellengrößen in Tabellen


Sie können Rahmen und Zellengrößen in Listen, Kreuztabellen und Tabellen festlegen, indem Sie
eine oder mehrere der folgenden Optionen wählen.

Option Beschreibung

Zellengrenzen ausblenden Aneinander grenzende Zellenrahmen werden zu einem


Rahmen zusammengefasst.

Zellenabstand Mit dieser Option wird der Abstand zwischen den


Tabellenzellen angegeben, falls die Zellgrenzen nicht
ausgeblendet wurden.

Leere Zellengrenzen anzeigen Der Rahmen leerer Zellen wird angezeigt, insofern
Zellgrenzen nicht zusammengefasst werden.

Hinweis: Diese Eigenschaft funktioniert für die


HTML-Ausgabe, findet bei der PDF-Ausgabe jedoch keine
Anwendung.

Feste Größe Mit dieser Option wird für alle Zellen dieselbe feste Größe
festgelegt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das gewünschte Objekt.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 183


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Tabelleneigenschaften.

3. Geben Sie die Rahmen und Zellengröße an, indem Sie die gewünschten Optionen festlegen.

Festlegen von Berichtseigenschaften


Sie können die Standardeinstellungen für Berichtseigenschaften ändern.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Datei auf Berichtseigenschaften.

2. Um die Klassen festzulegen, die Report Studio zum Formatieren von Objekten verwendet,
klicken Sie auf Berichtsstile, und wählen Sie eine der verfügbaren Optionen.
Weitere Informationen finden Sie unter "Erstellen und Ändern von Formatklassen" (S. 184).

3. Um in Berichten mit mehreren Datencontainern die Standardzeilennummern der einzelnen


Datencontainer für jede HTML-Seite auszugeben, müssen Sie die Option Seitenumbruch durch
Datencontainer für interaktives HTML auf Ja setzen. Der Standardwert ist Nein.
Weitere Informationen finden Sie unter "Steuern der Zeilen pro Seite für mehrere Container
im HTML- und PDF-Format" (S. 77).

4. Um jedes Mal, wenn ein Datenelement eingefügt wird, automatisch erweiterte Datenelemente
zu erstellen, klicken Sie auf Immer erweiterte Datenelemente erstellen.
Wird diese Eigenschaft nicht ausgewählt, dann erstellt Report Studio ausdrucksbasierte
Datenelemente. Bei ausdrucksbasierten Datenelementen kann der Ausdruck angezeigt oder
bearbeitet werden, indem Sie die Eigenschaft Ausdruck für das Element doppelklicken.

Erstellen und Ändern von Formatklassen


Erstellen Sie in einem Bericht eigene Formatklassen, oder verändern Sie vorhandene, um Objekte
in einem Bericht entsprechend Ihren speziellen Anforderungen zu formatieren. In Report Studio
wird den Objekten in Berichten eine CSS-Klasse (Cascading Style Sheet, kaskadierendes Stylesheet)
zugewiesen, die einen Standardstil für das Objekt enthält. Wenn Sie z. B. einen neuen Bericht
erstellen, hat der Berichtstitel die Formatklasseneigenschaft Berichtstiteltext. Außerdem übernehmen
Objekte die Formatklassen ihrer übergeordneten Objekte.
Sie können Formatklassen verwenden, um Daten durch bedingte Stile hervorzuheben (S. 287).
Von Ihnen erstellte oder geänderte Formatklassen können nur auf den aktuellen Bericht angewendet
werden. Wenn Sie Formatklassen für alle Berichte erstellen oder ändern möchten, müssen Sie ein
Stylesheet für das Layout ändern. Außerdem können manche Formatklassen zum Formatieren von
Query Studio-Berichten verwendet werden.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Datei auf Berichtseigenschaften.

184 Report Studio


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

2. Klicken Sie auf Berichtsstile, und wählen Sie eine der folgenden Optionen aus.
● Wenn Sie mit den Formatklassen im Standard-Stylesheet arbeiten möchten, klicken Sie auf
Standardstile.

● Wenn Sie mit Formatklassen arbeiten möchten, die in Cognos ReportNet verwendet wurden,
klicken Sie auf 1.x Berichtsstile verwenden.
Verwenden Sie-1.x Berichtsstile, wenn Sie mit in ReportNet erstellten Berichten arbeiten
und ihre ursprüngliche Darstellung nicht verändern möchten.

● Wenn Sie mit Formatklassen arbeiten möchten, die nur über minimale Stildefinitionen
verfügen, klicken Sie auf Vereinfachte Stile.
Diese Option ist besonders für die Erstellung von Finanzberichten geeignet.

3. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Formatklassen.

4. Wenn Sie eine neue Formatklasse erstellen möchten, ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte
das Objekt Formatklasse in das Fenster Lokale Formatklassen.

5. Wenn Sie eine bestehende Formatklasse ändern möchten, klicken Sie im Fenster Lokale
Formatklassen bzw. Globale Formatklassenerweiterung auf die gewünschte Formatklasse.
Ändern Sie eine globale Formatklasse, um alle Objekte zu ändern, die diese Formatklasse
verwenden. Wenn Sie beispielsweise den Stil Listenspalten-Titelzelle geändert haben, werden
alle Spaltentitel in Listen entsprechend Ihren Änderungen angepasst.

Tipp: Halten Sie die Strg-Taste gedrückt, und klicken Sie auf weitere Formatklassen, wenn Sie
dieselben Änderungen an mehreren Formatklassen vornehmen möchten.

6. Ändern Sie im Fenster Eigenschaften die entsprechenden Eigenschaften, um die gewünschte


Formatierung anzugeben.

Tipp: Zeigen Sie im Fenster Vorschau eine Vorschau Ihrer Änderungen für die verschiedenen
Berichtsobjekte an, z B. Blöcke, Tabellenzellen und Textelemente.
Wenn Sie eine globale Formatklasse bearbeiten, erscheint neben dem Symbol dieser globalen
Formatklasse ein Stiftsymbol, um anzuzeigen, dass die Formatklasse bearbeitet wurde.

7. Wenden Sie die Formatklasse auf die gewünschten Objekte an:

● Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer, und klicken Sie auf
eine Berichtsseite.

● Klicken Sie auf ein Objekt, auf das Sie eine Formatklasse anwenden möchten.

● Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Formatklasse.

● Klicken Sie in den Fenstern Lokale Formatklassen und Globale Formatklassen auf die
Formatklassen, die Sie anwenden möchten, und klicken Sie dann auf Schaltfläche mit dem
Pfeil nach rechts .

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 185


Kapitel 4: Formatieren von Berichten

● Bei Auswahl mehrerer Formatklassen müssen Sie im Fenster Ausgewählte Klassen die
Reihenfolge festlegen, in der die Formatklassen angewendet werden sollen. Klicken Sie
dazu auf eine Formatklasse und dann auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach oben oder
unten.

Die Formatklassen im Fenster Ausgewählte Klassen werden von oben nach unten
angewendet. Die Stileigenschaften der Formatklassen werden bei der Anwendung dieser
Formatklassen zusammengeführt. Wenn bestimmte Eigenschaften in mehreren Formatklassen
definiert sind, überschreiben die Eigenschaften der zuletzt angewendeten Formatklasse
diejenigen aus den zuvor angewendeten Formatklassen.

● Klicken Sie auf OK.

Ändern von Formatklassen zum Formatieren von Query Studio-Berichten


Einige globale Formatklassen existieren nur in Query Studio bzw. können nur auf Query
Studio-Berichte angewendet werden. Die folgenden Formatklassen können zum Formatieren von
Query Studio-Berichten geändert werden:

Klasse Beschreibung

Listenspalten-Hauptteilzelle Dieser Stil wird zum Formatieren von Listendaten


verwendet.

Listenspalten-Titelzelle Dieser Stil wird zum Formatieren von Spaltenüberschriften


verwendet.

Vorgehensweise
1. Erstellen Sie eine Query Studio-Vorlage (S. 81).

2. Ändern Sie die gewünschten globalen Formatklassen.

3. Speichern Sie die Vorlage.

Damit ein Query Studio-Bericht mit den geänderten Formatklassen formatiert werden kann, muss
die Vorlage auf den Bericht angewendet werden. Weitere Informationen zum Anwenden von
Vorlagen auf Query Studio-Berichte finden Sie im Query Studio – Benutzerhandbuch.

Ändern des Standard-Stylesheets für das Layout


Zusätzlich zum Erstellen und Ändern von Formatklassen in einem speziellen Bericht können Sie
auch Formatklassen erstellen und ändern, die auf alle Berichte angewendet werden. Die Standardstile
sind im Stylesheet GlobalReportStyles.css gespeichert. Informationen zum Ändern des Stylesheets
finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.

186 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Damit ein Bericht leichter zu lesen und zu verstehen ist, können Sie angeben, welche Daten im
Bericht angezeigt und wie sie dargestellt werden sollen. Report Studio unterstützt die folgenden
Funktionen:
● Arbeiten mit dimensionalen Daten

● Filtern von Daten

● Sortieren von Daten

● Erstellen von Abschnitten

● Auswerten von Daten

● Erstellen von Berechnungen

● Formatieren von Daten

● Einfügen eines einzelnen Datenelements

● Angeben der Liste von Eigenschaften für ein Layoutobjekt

● Anzeigen von Daten für einen bestimmten Zeitraum

● Angeben der Standardkennzahl

● Festlegen, was für einen Datencontainer angezeigt wird, wenn keine Daten verfügbar sind

● Erstellen von Eingabeaufforderungen

● Arbeiten mit Abfragen

Arbeiten mit Dimensionsdaten


Bei der Arbeit mit einer dimensionalen Datenquelle werden die Datenelemente hierarchisch
organisiert. Zu den dimensionalen Datenquellen zählen OLAP-Datenquellen und dimensional
modellierte relationale Datenquellen (DMR). Die Registerkarte Quelle im Fenster Einfügbare
Objekte zeigt eine metadatenbasierte Ansicht der Daten an.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 187


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

(1)
(2)

(3) (4)

(5)

(6)

Hinweis: Die Namen von Ebenen und Mitgliedern in einer Dimension stammen aus dem Modell.
Der Modellierer ist dafür verantwortlich, sinnvolle Namen zu verwenden.
1. Package
Packages sind Untermengen von Modellen und enthalten Elemente, die in Berichten eingefügt werden können.

2. Dimension
Dimensionen sind allgemeine Gruppierungen beschreibender Daten zu wichtigen Unternehmensaspekten, z. B.
Produkte, Daten oder Märkte.

3. Ebenenhierarchie
Ebenenhierarchien sind spezifischere Gruppierungen innerhalb einer Dimension. Die Daten in der Dimension Jahre
können beispielsweise in kleinere Gruppen gegliedert werden, z. B. Jahre, Aktueller Monat und Letzter Monat.

4. Mitgliederordner
Mitgliederordner enthalten die verfügbaren Mitglieder einer Hierarchie oder Ebene. Der Ordner Mitglieder der
Ebenenhierarchie Jahre enthält beispielsweise alle Elemente der Ebenen Jahr, Quartal und Monat.
Hinweis: Damit Mitgliederordner angezeigt werden können, müssen Sie das Kontrollkästchen Mitgliederordner
anzeigen im Menü Extras aktivieren (S. 62).

5. Ebene
Ebenen sind Positionen innerhalb der Dimensionshierarchie, die Informationen mit derselben Detailreihenfolge sowie
gemeinsame Attribute besitzen. Innerhalb einer Ebenenhierarchie können mehrere Ebenen vorhanden sein, beginnend
mit einer Root-Ebene. Die Ebenenhierarchie Jahre besitzt beispielsweise die folgenden zugehörigen Ebenen.

Ebene Ebenenname Beschreibung

Root Jahre Die Root-Ebene.

Erste Jahr Jahre in der Root-Ebene Jahre. Beispiel: 2004, 2003 und 2002.

Zweite Quartal Quartale jedes Jahres in der Ebene Jahr. Beispiel: 2004 Q1, 2004 Q2 und
2004 Q3.

Dritte Monat Monate jedes Quartals in der Ebene Quartal. Beispiel: Jan, Feb und
Mrz.

Tipp: Die Dimension Kennzahlen enthält die in der Datenquelle verfügbaren Kennzahlen.

188 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

6. Mitgliedseigenschaft
Mitgliedseigenschaften sind Attribute, über die alle Mitglieder verfügen. Beispielsweise ist Geschlecht eine
Mitgliedseigenschaft für alle Mitarbeiter. Weitere Informationen zu Mitgliedseigenschaften finden Sie unter "Einfügen
von Mitgliedseigenschaften" (S. 190).

Einfügen von Mitgliedern aus der Verzeichnisstruktur


Wenn Sie Mitglieder aus der Quellverzeichnisstruktur in Ihren Bericht einfügen, werden die Mitglieder
standardmäßig ohne Details und ohne untergeordnete Element eingefügt. Sie können ändern, wie
Mitglieder eingefügt werden. Sie können z. B. festlegen, dass ein Mitglied mit allen untergeordneten
Elementen eingefügt wird oder dass nur die untergeordneten Elemente eingefügt werden.
Wenn Sie auf ein Mitglied doppelklicken, das Sie bereits in den Bericht eingefügt haben, werden
standardmäßig die untergeordneten Elemente nach dem übergeordneten Element eingefügt. Wählen
Sie im Menü Extras den Befehl Optionen und dann die Registerkarte Bearbeiten, um festzulegen,
ob die untergeordneten Elemente vor oder nach dem übergeordneten Element oder verschachtelt
oder gar nicht eingefügt werden sollen.
Nach dem Einfügen von Mitgliedern haben Sie die Möglichkeit, zur besseren Lesbarkeit des Berichts
Einzüge festzulegen.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Einzelnes Mitglied eingeben , und wählen
Sie aus, wie Mitglieder eingefügt werden sollen.

2. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die gewünschten
Mitglieder in den Arbeitsbereich.
● Wenn Sie ein Mitglied über oder unter einem anderen Mitglied einfügen möchten, bewegen
Sie den Cursor über bzw. unter einen Aufruf, bis ein blinkender schwarzer Balken angezeigt
wird.

● Zum Löschen eines Mitglieds bewegen Sie den Cursor über eine Zelle im Bericht, bis ein
blinkendes schwarzes Feld angezeigt wird.

Erstellen von Mitgliedssätzen


Sätze dienen dazu, Mitglieder nach logischen Gesichtspunkten zu gruppieren, z. B. um sie zu
formatieren, zu verschachteln oder zu sortieren. Das Erstellen von Sätzen ist auch sinnvoll, wenn
die Mitglieder sich über die Zeit dynamisch verhalten, wie z. B. die untergeordneten Konten eines
Gesamtvermögenskontos, die sich von Jahr zu Jahr ändern können. Durch Erstellen eines Satzes
müssen Sie den Bericht nicht jedes Mal ändern, wenn Konten hinzugefügt oder entfernt werden.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 189


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Beim Erstellen eines Mitgliedssatzes können Sie andere Mitglieder vor oder nach dem Satz einfügen,
nicht jedoch mitten im Satz.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Auswahlschaltfläche, um zwischen dem Hinzufügen
einzelner Mitglieder und dem Erstellen eines Satzes für Mitglieder zu wechseln .

2. Wählen Sie die Elemente, die Sie in den Satz einfügen möchten, im Fenster Einfügbare Objekte
aus, und ziehen Sie sie in den Arbeitsbereich.

Einfügen von Hierarchien


Mit einem einzigen Mausklick können Sie gesamte Hierarchien schnell in einen Bericht einfügen.

Vorgehensweise

1. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die einzufügenden
Hierarchien in den Bericht.

2. Wählen Sie im Dialogfeld Hierarchie einfügen die einzufügenden Mitglieder aus:

● Um nur die Root-Mitglieder der Hierarchie einzufügen, klicken Sie auf Root-Mitglieder.

● Um sämtliche Mitglieder der Hierarchie einzufügen, klicken Sie auf Alle Mitglieder.

Tipp: Wenn Sie alle Mitglieder einer Hierarchies in eine Kreuztabelle einfügen, wird die
Eigenschaft Ebeneneinzug so gesetzt, dass bei Ausführung des Berichts die hierarchische
Struktur angezeigt wird.

Einfügen von Mitgliedseigenschaften


Sie können Mitgliedseigenschaften in einen Bericht einfügen. Eine Mitarbeiterebene kann
beispielsweise die Eigenschaft Geschlecht aufweisen.

Vorgehensweise

1. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die gewünschte
Mitgliedseigenschaft in den Bericht.

2. Wenn das Dialogfeld Mitgliedseigenschaft einfügen angezeigt wird, legen Sie fest, ob die
Eigenschaft wiederholt oder gruppiert werden soll:

● Klicken Sie auf Nur Eigenschaft einfügen, um die Eigenschaft in den Spalten oder Zeilen
der Kreuztabelle zu wiederholen.

● Wenn Sie die Eigenschaft einfügen und gruppieren möchten, klicken Sie auf Eigenschaft
einfügen und gruppieren.
Die Eigenschaft erscheint einmalig in den Spalten oder Zeilen der Kreuztabelle.

190 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Verschachteln von Mitgliedern


Wenn Sie Mitglieder in Ihren Bericht einfügen, können Sie sie in einer anderen Zeile oder Spalte
verschachteln, um die Benutzerfreundlichkeit des Berichts zu erhöhen. Sie können Mitglieder aus
unterschiedlichen Dimensionen verschachteln.
Beispiel: Im folgenden Bericht wurden die Quartale (Q1 bis Q4) aus der Dimension "Zeit" ausgewählt
und nur für das Mitglied "AUF! Nord- und Südamerika" verschachtelt, das aus einer anderen
Dimension stammt.

Sie können auch auf verschachtelte Mitglieder doppelklicken, um ihnen untergeordnete Elemente
hinzuzufügen oder um sie zu erweitern (S. 189).

Vorgehensweise

● Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die gewünschten
Mitglieder in den Arbeitsbereich.
Ein blinkender schwarzer Balken zeigt an, wo das Element abgelegt werden kann.

Suchen nach Mitgliedern


Sie können eine Mitgliedssuche durchführen, um schnell die gewünschten Daten zu finden.
Sie können die Anzahl der in einer Suche zurückgegebenen Mitglieder steuern, indem Sie einen Wert
für die Option Maximal angezeigte Mitglieder (im Quellverzeichnis) festlegen (S. 62).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle mit der rechten
Maustaste auf eine Dimension, Hierarchie oder Stufe und anschließend auf Suchen.

2. Geben Sie im Feld Wörter die Wörter oder die Zeichenkette ein, nach der gesucht werden soll.

3. Klicken Sie auf den Parameter, den Sie verwenden möchten.

4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Alle untergeordneten Elemente anzeigen, um nicht nur die
unmittelbaren, sondern alle untergeordneten Elemente zu durchsuchen.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren und zum Beispiel eine Suche in einer Hierarchie
durchführen, werden gefundene Mitglieder aus allen Ebenen der Hierarchie als Suchergebnis
zurückgegeben.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 191


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

5. Klicken Sie auf Suchen.

Report Studio sucht nach allen Mitgliedern für das in Schritt 1 ausgewählte Objekt. Die Ergebnisse
werden in einer hierarchischen Struktur auf der Registerkarte Suchen im Fenster Einfügbare
Objekte angezeigt. Sie können die Hierarchie durchsuchen, um Mitglieder auf niedrigeren Ebenen
zu erkunden.

Tipp: Sie können Mitglieder direkt in Berichte einfügen. Dadurch sparen Sie evtl. Zeit, da Sie so
keinen Filter definieren müssen. So können Sie beispielsweise, anstatt Produktreihe aus der
Registerkarte Quelle einzufügen und einen Filter für Campingausrüstung hinzuzufügen,
Campingausrüstung direkt aus der Registerkarte Suchen einfügen.

Filtern von Daten


Fügen Sie einen Filterausdruck hinzu, um dem Bericht einen Schwerpunkt zu geben und die
Verarbeitungszeit durch Ausschließen nicht benötigter Daten zu minimieren. Sie können beispielsweise
die Daten so filtern, dass nur die Kunden aufgeführt werden, die im letzten Jahr Aufträge im Wert
von über eintausend Dollar erteilt haben. Wenn Sie den Bericht ausführen, sehen Sie nur die gefilterten
Daten.
Wenn ein Ausdruck in mehreren Berichten oder von verschiedenen Berichtsautoren verwendet wird,
bitten Sie den Modellersteller, den Ausdruck als eigenständiges Objekt im Modell zu erstellen und
ihn zum entsprechenden Package hinzuzufügen.
Informationen zum Erstellen von Filtern im Package finden Sie im Framework Manager User Guide.
Wenn Sie mit einer dimensionalen Datenquelle arbeiten, können Sie außerdem Segmentierer definieren
(S. 194). Beim Filtern von nicht-numerischen Daten müssen Sie Mitglieder aus der Datenstruktur
auswählen, anstatt die Namen der Mitglieder einzugeben (S. 403). Wenn Sie eine Abfrage mehrerer
Fakten filtern, sollten Sie wissen, worin der Unterschied zwischen dem Verwenden eines Detailfilters
und eines Auswertungsfilters (S. 242) besteht.

Vorgehensweise
1. Wenn Sie einen Filter hinzufügen möchten, der im Package erstellt wurde, ziehen Sie ihn aus
der Registerkarte Quelle des Fensters Einfügbare Objekte in den Bericht.
Sie müssen den Filter auf ein Objekt ziehen, das mit einer Abfrage verknüpft ist. Wenn im
Bericht mehr als eine Abfrage definiert ist, ziehen Sie den Filter auf ein Objekt, das mit der von
Ihnen gewünschten Abfrage verknüpft ist.

2. Klicken Sie im Menü Daten auf Filter .


Wenn Sie im Bericht mehr als eine Abfrage definiert haben, müssen Sie zuerst auf ein mit einer
Abfrage verknüpftes Objekt klicken. Wenn im Bericht mehr als eine Abfrage definiert ist, klicken
Sie auf ein Objekt, das mit der von Ihnen gewünschten Abfrage verknüpft ist.

Tipp: Sie können auch in Query Explorer (S. 240) Filter definieren.

3. Geben Sie im Dialogfeld Filter an, welchen Filtertyp Sie erstellen möchten:

192 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

● Um einen Filter hinzuzufügen, der auf Detailwerte angewendet wird, klicken Sie auf die
Registerkarte Detailfilter.

● Um einen Filter hinzuzufügen, der auf Auswertungswerte angewendet wird, klicken Sie auf
die Registerkarte Auswertungsfilter.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen .

5. Definieren Sie unter Verfügbare Komponenten den Filterausdruck:


● Um Datenelemente einzuschließen, die nicht im Bericht angezeigt werden, doppelklicken
Sie auf der Registerkarte Quelle auf diese Datenelemente.

● Um Datenelemente einzuschließen, die im Bericht, aber nicht unbedingt im Modell enthalten


sind (z. B. Berechnungen), doppelklicken Sie auf der Registerkarte Datenelemente auf
diese Datenelemente.

● Um Datenelemente aus einer bestimmten Abfrage (S. 240) im Bericht einzuschließen,


doppelklicken Sie auf der Registerkarte Abfragen auf diese Datenelemente.

● Um Funktionen, Auswertungen und Operatoren in den Filterausdruck aufzunehmen,


doppelklicken Sie auf der Registerkarte Funktionen auf die gewünschten Elemente.

Hinweis: Sie können nur Funktionen einfügen, die einen booleschen Wert zurückgeben.
Die Funktion topCount können Sie beispielsweise nicht einfügen, da diese einen Datensatz
zurückgibt. Filterausdrücke müssen in einen booleschen Wert aufgelöst werden, um gültig
zu sein.

● Um einen Wert einzuschließen, der von einem Parameter abgeleitet ist, doppelklicken Sie
in der Registerkarte Parameter auf einen Parameter.
Parameter werden zur Definition von Eingabeaufforderungen (S. 223), Drillthrough-Berichten
(S. 309) und Master/Detail-Beziehungen (S. 319) verwendet.

Tipp: Sie können den Filterausdruck auch direkt in das Feld Ausdrucksdefinition eingeben. Die
Datumswerte müssen das Format JJJJ-MM-TT aufweisen.
Weitere Informationen zum Erstellen von Ausdrücken finden Sie unter "Verwenden des
Ausdruckseditors" (S. 401).

6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Überprüfen, und klicken Sie auf OK.

7. Geben Sie im Feld Verwendung an, ob der Filter erforderlich oder optional ist bzw. ob er nicht
verwendet werden soll.

8. Wenn Sie einen Detailfilter erstellt haben, klicken Sie im Feld Anwendung auf eine der folgenden
Optionen:

● Um den Filter auf einzelne Datensätze in der Datenquelle anzuwenden, klicken Sie auf Vor
der automatischen Aggregation.
Beispiel: Sie möchten für einen bestimmten Produkttyp innerhalb einer Produktreihe einzelne
Bestellungen herausfiltern, mit denen Einnahmen in Höhe von weniger als eintausend Dollar
erzielt wurden.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 193


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

● Um den Filter auf Daten anzuwenden, nachdem diese in der Abfrage auf der niedrigsten
Detailebene gruppiert und ausgewertet wurden, klicken Sie auf Nach der automatischen
Aggregation.
Beispiel: Sie möchten Produkttypen innerhalb einer Produktreihe herausfiltern, mit denen
Einnahmen in Höhe von weniger als zehntausend Dollar erzielt wurden.

Zum Beispiel verfügen Sie über eine Liste mit den Datenelementen Produktreihe, Produkttyp
und Einnahmen. Die angezeigten Einnahmenwerte werden auf der Ebene Produkttyp aggregiert.
Wenn Sie Detailfilter für Einnahmen erstellen und festlegen, dass die Werte vor der automatischen
Aggregation gefiltert werden sollen, werden die nicht aggregierten Einnahmenwerte gefiltert.
Wenn Sie festlegen, dass die Werte nach der automatischen Aggregation gefiltert werden sollen,
werden die auf der Ebene Produkttyp aggregierten Einnahmenwerte gefiltert.

Tipp: Wenn Sie eine dimensionale Datenquelle verwenden, wird die Aggregation immer
durchgeführt, da dimensionale Daten laut Definition aggregiert werden.

9. Wenn Sie eine Auswertung filtern, klicken Sie auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen
(...) unter Bereich, und wählen Sie die Gruppierungsebene aus, für die der Filter angewendet
werden soll.
Ein Bericht ist zum Beispiel nach Produktreihe und Produkttyp gruppiert. Sie können die
Gesamteinnahmen in diesem Fall entweder auf Ebene der Produktreihe oder auf Ebene des
Produkttyps filtern.
Wenn die Abfrage, in der Sie den Auswertungsfilter erstellen, mit mehr als einem Datencontainer
verknüpft ist, muss das als Gruppierungsebene ausgewählte Datenelement in allen mit der
Abfrage verknüpften Datencontainern gruppiert werden. Andernfalls wird der Bericht nicht
erfolgreich ausgeführt.

Tipp: Klicken Sie nicht auf eine Ebene, wenn Sie auf der Gesamtebene filtern möchten. Wenn
ein Bericht beispielsweise eine Gesamtfußzeile mit den Gesamteinnahmen für alle Produkte
aufweist, wird der Filter auf die Fußzeile angewendet, wenn Sie keine Ebene auswählen. Zudem
werden beim Arbeiten mit einer dimensionalen Datenquelle durch Ausschluss einer
übergeordneten Ebene die zugehörigen untergeordneten Ebenen ausgeschlossen. Wenn Sie alle
untergeordneten Ebenen ausschließen, wird die übergeordnete Ebene ausgeschlossen.

10. Klicken Sie auf OK.

Filtern von Werten nach dem Kontext


Beim Arbeiten mit dimensionalen Daten können Sie mithilfe von Kontextfiltern (auch
Segmentiererfilter genannt) Ihren Bericht rasch auf eine bestimmte Datenansicht einstellen.
Sie erstellen beispielsweise eine Kreuztabelle mit Konten in den Zeilen, Jahren in den Spalten und
Ausgaben als Kennzahl. Wenn Sie den Kontext zu Asien ändern möchten, ziehen Sie Asien aus der
Quellverzeichnisstruktur in den Abschnitt Kontextfilter des Übersichtsbereichs. Daraufhin beinhaltet
die Kreuztabelle nur noch die Werte für Asien. Wenn Sie den Kontext ändern, ändern Sie auch die
angezeigten Werte. Die Elemente in den Zeilen oder Spalten werden jedoch weder begrenzt noch
geändert.

194 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Die als Kontextfilter verwendeten Datenelemente werden in der Kopfzeile des Berichts angezeigt,
wenn der Bericht ausgeführt wird.
Sie können mehrere Kontextfilter oder Segmentierer erstellen, wenn Sie über mehrere Dimensionen
hinweg filtern möchten. Es ist nicht möglich, mehrere Kontextfilter für eine Dimension zu erstellen.
Wenn Sie eine Berechnung oder einen Ausdruck verwenden möchten, um einen Segmentierer zu
definieren, verwenden Sie den Abfragen-Explorer, um einen Segmentierer-Mitgliedssatz zu erstellen.
Ein Segmentierer-Mitgliedssatz ist ein Ausdruck, der einen Satz von Mitgliedern aus derselben
Dimension zurückgibt. Sie können z. B. einen Segmentierer-Mitgliedssatz definieren, der die fünf
Produkte mit den höchsten Einnahmen herausfiltert.
Segmentierer-Filter unterscheiden sich von anderen Filtern. Beim Filtern von Daten werden Mitglieder,
die den Filterkriterien nicht entsprechen, aus dem Bericht entfernt. Ein Segmentierer entfernt keine
Mitglieder aus einem Bericht. Stattdessen werden die entsprechenden Werte entfernt und leere Zellen
angezeigt. Beispiel: In einer Kreuztabelle mit Jahren und Quartalen als Zeilen sowie Einnahmen als
Spalten definieren Sie einen Segmentierer-Mitgliedssatz, der die ersten beiden Quartale des Jahres
2006 umfasst, und erhalten folgendes Ergebnis:

Zusätzlich werden alle Auswertungswerte im Bericht neu berechnet, um die vom Segmentierer
zurückgegebenen Ergebnisse widerzuspiegeln.
Sie können Kontextfilter auch als Eingabeaufforderungen verwenden, wenn der Bericht ausgeführt
wird (S. 224).

Schritte zum Erstellen eines einfachen Kontextfilters

1. Wählen Sie im Fenster Einfügbare Objekte und dort in der Registerkarte Quelle mindestens
ein Element aus, das gefiltert werden soll.

2. Ziehen Sie das Element, nach dem gefiltert werden soll, in den Abschnitt Kontextfilter des
Übersichtsbereichs.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 195


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

3. Um den Kontext zu wechseln, wählen Sie in der Dropdown-Liste unter Kontextfilter ein neues
Element aus.

Schritte zum Erstellen eines erweiterten Segmentierer-Filters

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
die Abfrage, der Sie einen Segmentierer hinzufügen möchten.

2. Ziehen Sie auf der Registerkarte Berichtselemente den Segmentierer-Mitgliedssatz in das


Fenster Segmentierer.

3. Ziehen Sie die gewünschten Mitglieder in das Feld Ausdrucksdefinition.


Sie müssen die Mitglieder im Ausdruck mithilfe der Funktion set verbinden. Der folgende
Ausdruck enthält zum Beispiel die Mitglieder "Fax" und "Telefon" aus der Dimension
"Bestellmethode":
set([Fax],[Telefon])

4. Wenn Sie Mitglieder aus einer anderen Dimension hinzufügen möchten, wiederholen Sie Schritt
2, um einen separaten Segmentierer-Mitgliedssatz zu erstellen.

Filtern von Daten aus einer SAP BW-Datenquelle


Wenn Sie SAP BW-Datenquellen verwenden, müssen Sie beim Anwenden von Filtern zusätzlich
einige Dinge beachten.
Wenn Sie einen Filter und eine Sortierung auf ein Element anwenden, das der Endebene einer
rekursiven Hierarchie entspricht, treten im Bericht u. U. Geschwisterwerte auf, obwohl die
Aggregatwerte korrekt sind. Geschwisterwerte sind charakteristische Werte mit demselben
Stammfilter wie das gefilterte Mitglied.
Jede Ebene in einer SAP BW-Hierarchie verfügt über ein Element mit demselben Namen wie die
Ebene sowie über die Rolle _businessKey. Derartige Elemente werden als Ebenenidentifizierungen
bezeichnet. Die Ebenenidentifizierung muss ein exakter Wert sein, damit die Operatoren =, < und
> funktionieren. Beispiel: Damit der Filter [Office] > 'Chicago' funktioniert, muss der Wert 'Chicago'
in der Datenquelle vorhanden sein. Wenn Ihnen die exakten Werte nicht bekannt sind, können Sie
den Filter auf eines der Attribut-Elemente anwenden, die mit der Ebene verknüpft sind, zum Beispiel
[OfficeLongName] > 'C'. Filter für Nicht-Identifizierungen sind möglich, aber langsamer, weil SAP
BW für Abfragen optimiert wurde, die auf Ebenenidentifizierungen basieren.
Beim Filtern von Zeitdaten sollten nur die Elemente zur Ebenenidentifizierung der
Zeitdateneigenschaften in SAP BW verwendet werden, zum Beispiel 0CALDAY und 0CALMONTH,
um etwas anderes als Gleichheitsfilter auszuführen. Alle anderen (Attribut-)Elemente in diesen
Hierarchien sind formatierte Zeichenkettenausdrücke der Merkmalwerte, mit denen sie verbunden
sind. Diese formatierten Werte werden in alphabetischer, und nicht in chronologischer Reihenfolge
sortiert.

196 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Ignorieren der Zeitkomponente in Datumsspalten


Datenbanksysteme verwenden Datum, Zeit und Zeitstempel zum Darstellen von Datums- und
Uhrzeitwerten. Wenn ein Zeitstempel eine Datums- und eine Uhrzeitkomponente enthält, kann eine
Anwendung dem RDBMS eventuell erlauben, für die Uhrzeitkomponente einen Standardwert
anzuzeigen. Wenn Zeilen eingefügt, aktualisiert oder abgefragt werden, kann die Anwendung u. U.
nur einen bestimmten Datumswert angeben und es dem RDBMS überlassen, diesen Wert auf eine
Standard-Uhrzeitangabe (normalerweise 00:00:00.000) zu erweitern.
Das Problem tritt bei Zeitstempeln auf, wenn die Anwendung nicht unmittelbar an der
Uhrzeitkomponente interessiert ist. So nimmt zum Beispiel die Geschäftsfrage "Wie viele Bestellungen
wurden heute erhalten?" an, dass alle Bestellungen dieses Tages ungeachtet der Uhrzeit gemeint
sind. Wenn die Anwendung beim Speichern der Zeilen die Zeitkomponente als Standardwert
eingestellt hat, gibt die Abfrage zum Beantworten dieser Frage die Anzahl der heute gebuchten
Bestellungen zurück. Wenn die Anwendung die aktuelle Zeitkomponente gespeichert hat, wird die
Abfrage sehr wahrscheinlich keine Daten zurückgeben, da die Anzahl der Bestellungen, die um
Mitternacht eingingen, wahrscheinlich null ist.
Wenn man sich darauf verlässt, dass für die Uhrzeit Standardwerte angenommen werden, kann dies
zum Verhängnis werden, wenn die Anwendung geändert wird und beginnt, tatsächliche Uhrzeitwerte
aufzunehmen. Um dieses Problem zu vermeiden, gehen Sie folgendermaßen vor:
● Schneiden Sie die Uhrzeitangabe ab, indem Sie eine abgeleitete Spalte erstellen.

● Konvertieren Sie den Zeitstempel in ein Datum.

● Erstellen Sie einen Filter mit oberen und unteren Grenzwerten.

Abschneiden der Uhrzeitangabe durch Erstellen einer abgeleiteten Spalte


Erstellen Sie im Framework Manager-Modell mithilfe eines berechneten Ausdrucks eine abgeleitete
Spalte, welche die Uhrzeitangabe in einem Zeitstempel abschneidet und einen Zeitstempel mit dem
ursprünglichen Datum und der Standarduhrzeit zurückgibt. Wenn Sie zum Beispiel eine
Oracle-Datenquelle verwenden, wird durch folgenden Ausdruck die abgeleitete Spalte NURDATUM
aus COL1 erstellt, wobei COL 1 die tatsächlichen Werte enthält, die in der Anwendung gespeichert
sind, während NURDATUM die Datumswerte mit der Standarduhrzeit 12:00:00 AM enthält.
Select COL1,trunc(COL1) as DATEONLY from [SCOTT_TIGER].DATES

Tipp: Sie können das Datenformat der Spalte so ändern, dass nur der Datumswert angezeigt wird,
indem Sie für die Eigenschaft Datumsangabenformat den Wert Kurz festlegen.
Anschließend können Sie auf die Spalte NURDATUM Filter anwenden, die die richtigen Ergebnisse
zurückgibt. Wenn Sie in Report Studio einen Parameter erstellen, der diese Spalte filtert, gibt die
Standardeingabeaufforderung ein Datum-Uhrzeit-Steuerelement zurück, da der Datentyp ein
Zeitstempel ist.

Konvertieren des Zeitstempels in ein Datum


Definieren Sie im Framework Manager-Modell eine Berechnung, welche die CAST-Funktion zum
Konvertieren des Zeitstempels in ein Datum verwendet. Zum Beispiel konvertiert der folgende
Ausdruck den Datentyp der Spalte COL1 in ein Datum:

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 197


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

cast ([SCOTT_TIGER].[DATES].[COL1],DATE)

Wenn Sie in Report Studio einen Parameter erstellen, der diese Berechnung filtert, gibt die
Standardeingabeaufforderung ein Datums-Steuerelement zurück.

Ignorieren der Zeit durch Erstellen eines Filters mit oberen und unteren Grenzwerten
Sie können einen Filter erstellen, um die Zeit zu ignorieren. Erstellen Sie im Framework
Manager-Modell einen Filter mit dem Format "Datumsspalte zwischen Datum-Untergrenze und
Datum-Obergrenze". Zum Beispiel gibt der folgende Ausdruck alle Werte zwischen 00:00:00:000
und 23:59:59:000 für einen bestimmten Tag zurück.
[SCOTT_TIGER].[DATES].[COL1] between
?p1? and cast(substring(?p1?,1,10),’23:59.59.000’,timestamp)

Sortieren von Daten


Standardmäßig ruft Report Studio die Elemente in der Reihenfolge ab, in der sie in der Datenquelle
definiert sind. Sie können Elemente sortieren, um die wichtigsten Daten übersichtlicher anzuzeigen.
Je nachdem, ob Sie relationale oder dimensionale Daten verwenden und welchen Datenelementtyp
Sie auswählen, bietet Report Studio verschiedene Sortieroptionen.

Layout-Sortierung
Wenn Sie relationale Daten verwenden, können Sie Elemente in einer Liste basierend auf einem
Wert oder einer Titelzeile (wie Einnahmen oder Mitarbeitername) in auf- oder absteigender
Reihenfolge sortieren. Sie können zudem erweiterte Sortierfunktionen anwenden (S. 200), um Spalten
innerhalb von Gruppen oder eine Zeile oder Spalte unter Verwendung eines anderen Datenelements
zu sortieren.
Diese Art der Sortierung wird im Berichtslayout (nicht in der Abfrage) durchgeführt. Die
Layout-Sortierung ist dann nützlich, wenn Sie mit Listen arbeiten, Ihr Bericht relationale Daten
enthält und Sie ausdrucksbasierte Datenelemente verwenden.

Satzsortierung
Wenn Sie dimensionale Daten verwenden, können Sie einen Satz von Mitgliedern anhand der
Titelzeile (Überschrift) sortieren. Sie können zudem erweiterte Sortierfunktionen anwenden (S. 200),
um Sätze unter Verwendung eines Schnittpunkts (Tupel) oder einer Mitgliedseigenschaft zu sortieren.
Standardmäßig werden Sätze bei Auswahl der Option Satz sortieren - aufsteigend oder Satz sortieren
- absteigend anhand von Titelzeilen sortiert.
Beispiel: Ein Satz enthält Regionen, und Sie sortieren die Regionen innerhalb des Satzes in
alphabetisch absteigender Reihenfolge. Die Satzsortierung wird nur von Datenelementen unterstützt,
die Sätze darstellen.
Diese Art der Sortierung wird in der Abfrage durchgeführt.
Bevor Sie eine Satzsortierung ausführen können, müssen Sie Datensätze für die Mitglieder in Ihrem
Bericht erstellen (S. 189).

198 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Datenelemente aus unterschiedlichen gemischten Dimensionen können nicht sortiert werden. Sie
können beispielsweise nicht nach Datenelement1_Dimension1, Datenelement1_Dimension2,
Datenelement2_Dimension1 sortieren.
Sie können Satzsortierung und Layout-Sortierung nicht gleichzeitig anwenden. Eine auf ein Element
angewendete Sortierung überschreibt alle bisherigen Sortierungen.

Sortieren nach Wert


Wenn Sie mit dimensionalen Daten arbeiten, können Sie Mitglieder in den Sätzen auf der
entgegengesetzten Achse anhand des Wertes eines ausgewählten Mitglieds oder einer ausgewählten
Kennzahl sortieren.
Beispiel: Eine Kreuztabelle enthält als einzelne Mitglieder in den Spalten eingefügte Jahre, als
Mitgliedssatz in den Zeilen eingefügte Produktereihen und Einnahmen als Kennzahl. Sie wählen
"2004" aus, klicken auf die Schaltfläche Nach Wert sortieren und sortieren die Daten in absteigender
Reihenfolge. Die Werte in der Spalte "2004" werden sortiert.

Diese Art der Sortierung wird in der Abfrage durchgeführt.


Bevor Sie diese Art der Sortierung durchführen können, müssen Sie Datensätze für die Mitglieder
in Ihrem Bericht erstellen (S. 189).
In verschachtelten Kreuztabellen werden Elemente auf der Grundlage der innersten verschachtelten
Zeile der entgegengesetzten Achse sortiert. Angenommen, eine Kreuztabelle enthält in den Spalten
die Werte für "Jahre" und in den Zeilen die Werte für "Einzelhändler", die innerhalb von
"Produktreihe" verschachtelt sind. Wenn Sie "2004" auswählen und in absteigender Reihenfolge
sortieren, werden die Einzelhändler für jede Produktreihe vom größten Wert bis zum kleinsten Wert
aufgelistet.

Überlegungen zum Sortieren von SAP BW-Daten


Wenn Sie eine SAP BW-Datenquelle verwenden, verfügt jede Ebene in einer Hierarchie über ein
Element mit demselben Namen wie die Ebene sowie über die Rolle _businessKey. Derartige Elemente
werden als Ebenenidentifizierungen bezeichnet. Zum Sortieren sollten nur die Ebenenidentifizierungen
aller Zeitdateneigenschaften verwendet werden, zum Beispiel 0CALDAY und 0CALMONTH. Alle
anderen (Attribut-)Elemente in diesen Hierarchien sind formatierte Zeichenkettenausdrücke der
Merkmalwerte, mit denen sie verbunden sind. Diese formatierten Werte werden in alphabetischer,
und nicht in chronologischer Reihenfolge sortiert.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 199


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Tipp: Mit Ebenenidentifizierung wird hier ein Abfrageelement bezeichnet, das über denselben
Namen wie die Ebene sowie über die Rolle _businessKey verfügt. In einer SAP BW-Hierarchie
verfügt jede Ebene über eine Ebenenidentifizierung.

Vorgehensweise zum Sortieren im Layout


1. Klicken Sie auf das Datenelement, das Sie sortieren möchten.

2. Klicken Sie im Menü Daten auf Aufsteigend sortieren oder Absteigend sortieren.

Tipp: Wenn Sie ein erweitertes Datenelement sortieren, klicken Sie zuerst auf Layout.
Neben dem Datenelement wird ein Nach-oben- oder Nach-unten-Pfeil angezeigt, der andeutet,
dass eine Sortierreihenfolge festgelegt wurde.
Wenn Sie für mehr als eine Spalte eine Sortierreihenfolge festlegen, werden die Spalten in der
Reihenfolge sortiert, in der sie in den Bericht eingefügt wurden. Sie fügen beispielsweise die
Spalten A, B und C in einen Bericht ein, und legen für jede Spalte eine Sortierreihenfolge fest.
Wenn Sie den Bericht ausführen, wird zuerst Spalte A, dann Spalte B und schließlich Spalte C
sortiert. Sie können die Reihenfolge ändern, in der die Spalten sortiert werden.

Tipp: Um eine Sortierfolge zu entfernen, klicken Sie auf Nicht sortieren.

Vorgehensweise zum Sortieren von Sätzen nach Titelzeile


1. Wählen Sie in einer Kreuztabelle einen Satz zum Sortieren aus.

2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Sortierschaltfläche , und klicken Sie auf Satz sortieren
- aufsteigend oder Satz sortieren - absteigend.

Tipp: Um eine Sortierfolge zu entfernen, klicken Sie auf Nicht sortieren.

Vorgehensweise zum Sortieren von Sätzen auf der entgegengesetzten Achse nach Wert
1. Wählen Sie in einer Kreuztabelle ein Mitglied oder eine Kennzahl zum Sortieren aus.
Beispiel: Um einen Satz auf der Zeilenachse zu sortieren, wählen Sie ein Mitglied oder eine
Kennzahl auf der Spaltenachse aus.

2. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Sätze der entgegengesetzten Achse nach

Wert ordnen .

Tipp: Um eine Sortierfolge zu entfernen, klicken Sie auf Nicht sortieren.

Durchführen erweiterter Sortiervorgänge


Sie haben die Möglichkeit, in einem Bericht erweiterte Sortiervorgänge durchzuführen. Wenn Sie
relationale Daten verwenden, können Sie in einer Liste Spalten innerhalb von Gruppen sortieren
und die Sortierreihenfolge von Spalten ändern. In Kreuztabellen können Sie Spalten oder Zeilen
nach einem anderen Element sortieren, wie z. B. Bestelljahr nach Einnahmen.

200 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Wenn Sie dimensionale Daten verwenden, können Sie die Eigenschaft eines Mitglieds zum Sortieren
verwenden. Beispiel: Ihr Bericht enthält Mitarbeiternamen, und Sie möchten die Mitarbeiter anhand
der Eigenschaft "Geschlecht" sortieren. Sie können auch anhand einer Schnittmenge von Mitgliedern
(auch Tuple genannt) sortieren. Ein Beispiel dafür wäre, wenn Sie die Mitarbeiter anhand des Wertes
für die im Jahr 2006 genommenen Krankheitstage sortieren (S. 214).

Vorgehensweise zum Sortieren im Layout


1. Klicken Sie auf eine Spalte.
In einer Kreuztabelle klicken Sie auf die Zeile oder Spalte, für die Sie einen erweiterten
Sortiervorgang durchführen möchten.

2. Klicken Sie im Menü Daten unter Sortieren auf Erweiterte Sortierfunktionen.

3. Wenn Sie beim Sortieren einer Liste eine Spalte in einer Gruppe sortieren möchten, gehen Sie
folgendermaßen vor:

● Erweitern Sie im Fenster Gruppen im Ordner Gruppen den Ordner für die gewünschte
gruppierte Spalte (S. 88).

● Ziehen Sie im Fenster Datenelemente die zu sortierenden Datenelemente in den Ordner


Sortierliste.

Tipp: Sie können auch Datenelemente aus dem Ordner Detail-Sortierliste ziehen.

● Klicken Sie auf die Schaltfläche Sortierfolge , um aufsteigend oder absteigend zu


sortieren.

4. Wenn Sie eine Liste sortieren und die Sortierfolge der Spalten im Fenster Gruppen ändern
möchten, ändern Sie die Sortierfolge der Spalten im Ordner Sortierliste oder im Ordner
Detail-Sortierliste einer Gruppe.

Tipp: Fügen Sie dem Ordner Detail-Sortierliste Elemente hinzu, wenn Sie Elemente sortieren
möchten, die keine Gruppen sind.

5. Bei Sortieren von Kreuztabellen gehen Sie folgendermaßen vor:

● Ziehen Sie die zu sortierenden Elemente aus dem Fenster Datenelemente in das Fenster
Sortierliste.

Beispiel: Sie haben eine Kreuztabelle mit Produktreihe als Zeilen und Bestelljahr als Spalten
und Einnahmen als Kennzahl. Um nun Bestelljahr nach Einnahmen zu sortieren, ziehen Sie
Einnahmen in das Fenster Sortierliste.

● Klicken Sie auf die Schaltfläche Sortierfolge, um aufsteigend oder absteigend zu sortieren.

Vorgehensweise zum Sortieren von Sätzen


1. Wählen Sie einen Datensatz, ein Mitglied oder eine Kennzahl zum Sortieren aus.

2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Sortierschaltfläche , und klicken Sie auf Erweiterte
Satzsortierung oder Layout, Erweiterte Sortierfunktionen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 201


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

3. Legen Sie die gewünschten Sortieroptionen fest.

4. Wenn Sie Mitglieder aus verschiedenen Ebenen sortieren und die Hierarchie beibehalten möchten,
aktivieren Sie das Kontrollkästchen Hierarchische Sortierung.

5. Wenn Sie Elemente nach einer Mitgliedseigenschaft sortieren möchten, wählen Sie unter Sortieren
nach die Option Eigenschaft, und klicken Sie auf die Schaltfläche mit den Auslassungspunkten
(...). Navigieren Sie zur Verzeichnisstruktur, und wählen Sie die zu verwendende
Mitgliedseigenschaft aus.

6. Wenn Sie Elemente nach einer Schnittmenge von Mitgliedern oder einem Tuple sortieren
möchten, wählen Sie unter Sortieren nach die Option Schnittmenge (Tuple) aus, und klicken
Sie auf die Schaltfläche mit den Auslassungspunkten (...). Wählen Sie dann unter Verfügbare
Mitglieder und Kennzahlen die gewünschten Elemente aus, und klicken Sie auf den nach rechts
zeigenden Pfeil, um sie in die Liste Schnittstellenmitglieder und -kennzahlen zu verschieben.

Erstellen von Abschnitten


Erstellen Sie in einem Bericht Abschnitte, um ein Datenelement als Überschrift eines Abschnitts
anzuzeigen. Wenn Sie den Bericht ausführen, werden für jeden Wert separate Abschnitte angezeigt.
Die Erstellung von Abschnitten ähnelt dem Erstellen von Kopfzeilen durch das Gruppieren nach
Datenelementen (S. 88). Der Unterschied besteht darin, dass die Abschnittskopfzeilen außerhalb
der Liste, der Kreuztabelle, des Diagramms bzw. des Wiederholungselements angezeigt werden.
Außerdem können Sie Datenelemente nur in Listen gruppieren.
Beim Arbeiten mit dimensionalen Daten können Sie auch Seitenschichten erstellen, um Werte auf
jeweils einer eigenen Seite für jedes Mitglied anzeigen zu lassen (S. 203).

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Spalte, die Sie als Abschnittsüberschrift anzeigen möchten.

2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

● Klicken Sie im Menü Struktur auf Abschnitt .


Befindet sich diese Spalte in einer Liste oder in einer Wiederholfunktion, erstellt diese
Menüoption Abschnitte, ohne gleichzeitig eine Master/Detail-Beziehung zu erstellen. Dadurch
kann bei der Ausführung des Berichts die Leistung verbessert werden.
Befindet sich diese Spalte in einer Kreuztabelle oder in einem Diagramm, erstellt diese
Menüoption Abschnitte mithilfe einer Master/Detail-Beziehung.

● Klicken Sie im Menü Struktur auf Aufteilen mit Master/Detail.


Diese Menüoption erstellt Abschnitte mithilfe einer Master/Detail-Beziehung.

Es werden Abschnitte erstellt, und eine Abschnittskopfzeile wird angezeigt. Der Datencontainer,
der die Spalte enthält, die zum Erstellen von Abschnitten verwendet wurde, ist in einer Liste
eingebettet.

202 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

3. Wenn Sie Abschnittskopf- und -fußzeilen hinzufügen oder entfernen möchten, klicken Sie im
Menü Struktur auf Kopf- und Fußzeilen der Liste, aktivieren oder deaktivieren Sie die
entsprechenden Kontrollkästchen, und klicken Sie auf OK.

Die Kontrollkästchen für Abschnittskopf- und Abschnittsfußzeilen werden unter Gesamtkopfzeile


angezeigt.

Entfernen von Abschnitten


Wenn Sie Abschnitte entfernen und das Datenelement, das zum Erstellen der Abschnitte erneut in
den Datencontainer einfügen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Ansicht auf Seitenstruktur.

2. Erweitern Sie die Seite, die den Datencontainer mit dem Abschnitt enthält.

3. Erweitern Sie den Ordner Seitenhauptteil, bis der Datencontainer angezeigt wird, in dem Sie
den Abschnitt hinzugefügt haben.

Der Datencontainer befindet sich im Objekt Listenspalten-Hauptteil des Objekts Liste, das
beim Hinzufügen eines Abschnitts erstellt wird.

4. Ziehen Sie den Datencontainer in den Ordner Seitenhauptteil.

Der Datencontainer wird als Knoten des Ordners Seitenhauptteil angezeigt.

5. Löschen Sie das Objekt Liste.

6. Klicken Sie im Menü Ansicht auf Seitendesign.

7. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Datenelemente .

8. Ziehen Sie das als Abschnittskopfzeile verwendete Datenelement zurück in den Datencontainer.

9. Wenn Sie Abschnitte in einer Liste erstellt haben, ohne eine Master/Detail-Beziehung zu erstellen,
klicken Sie auf das Datenelement, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Gruppieren/
Gruppierung aufheben , um die Gruppierung des Elements aufzuheben.

Informationen zur Seitenstrukturansicht finden Sie unter "Seitenstrukturansicht" (S. 151).

Seitenschichten erstellen
Beim Arbeiten mit dimensionalen Daten können Sie Seitenschichten in einem Bericht erstellen, um
die Werte für jedes Mitglied auf jeweils einer eigenen Seite anzeigen zu lassen. Beispiel: Ihr Bericht
enthält Lohn- und Gehaltsdaten für das gesamte Unternehmen. Sie möchten den Bericht so filtern,
dass die Werte für die einzelnen Abteilungen jeweils auf separaten Seiten angezeigt werden.
Nachdem Sie Seitenschichten erstellt haben, wird in der Kopfzeile eine Titelzeile angezeigt, die den
Inhalt der einzelnen Seiten angibt. Mithilfe der unter dem Bericht angezeigten Verknüpfungen
können Sie zwischen den einzelnen Seiten navigieren.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 203


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Das Erstellen von Seitenschichten ist ähnlich dem Filtern nach Kontext (S. 194). Mit Kontextfiltern
werden Werte jedoch entsprechend dem Mitglied gefiltert, das Sie im Bereich Kontextfilter
hinzufügen. Mit Seitenumbrüchen hingegen wird der Bericht in separate Seiten für jedes
untergeordnete Element des Mitglieds geteilt, das Sie im Bereich Seitenumbrüche hinzufügen.
Wenn Sie komplexere Seitenschichten in Berichten erstellen möchten, z. B. ein Berichtsbuch mit
Titel- und Schlussseiten, erstellen Sie Seitensätze (S. 170).

Vorgehensweise
1. Durchsuchen Sie die Quellverzeichnisstruktur nach einem oder mehreren Elementen, die als
Filterkriterium in Frage kommen.

2. Ziehen Sie das Element, nach dem gefiltert werden soll, in den Abschnitt Seitenschichten des
Übersichtsbereichs.
In der Kreuztabelle werden die Ergebnisse der untergeordneten Elemente des ausgewählten
Elements auf separaten Seiten angezeigt, und unter Seitenschichten erscheint eine
Dropdown-Liste.

Tipp: Zum Navigieren zwischen den Seiten klicken Sie unter dem Bericht auf die Verknüpfungen
Nach unten und Nach oben.

3. Wenn Sie die Seitenumbrüche durch Elemente aus derselben Dimension ersetzen möchten,
wählen Sie ein Element aus der Dropdown-Liste aus. Wenn Sie Seitenumbrüche löschen möchten,
klicken Sie in der Dropdown-Liste auf Löschen. Wenn Sie alle Seitenumbrüche löschen möchten,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Seitenschichten, und klicken Sie auf Alles löschen.

Auswertung von Daten


Für jeden Bericht kann die Aggregation auf Detail- oder Auswertungsebene gewählt werden. Durch
die Aggregation auf Detailebene wird angegeben, wie ein Datenelement auf der untersten Ebene
eines Berichts summiert wird. In Listen wird durch die Aggregation auf Detailebene festgelegt, wie
die in den Zeilen angezeigten Werte summiert werden. In Kreuztabellen ergibt sich aus der
Aggregation auf Detailebene die Art der Summierung der Zellenwerte. So könnte die Aggregation
auf Detailebene für eine Kennzahl wie "Einnahmen" sowohl in Listen auch als in Kreuztabellen
jeweils "Summe" lauten. Für den nachstehenden Listenbericht bedeutet dies, dass die in der Spalte
"Einnahmen" angezeigten Werte die jeweiligen Gesamteinnahmen für den entsprechenden Produkttyp
repräsentieren.

204 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Durch die Aggregation auf Auswertungsebene wird angegeben, wie Datenelemente in der Kopf-
und Fußzeile einer Liste sowie in den Summenzeilen und -spalten einer Kreuztabelle summiert
werden.

Die Aggregation auf Detail- und Auswertungsebene kann auf unterschiedliche Art und Weise mit
Hilfe der folgenden Elemente angegeben werden:
● Aggregationseigenschaften, die im Modell (S. 206) angegeben wurden.

● Eigenschaft Automatisch gruppieren und auswerten(S. 206).

● Schaltfläche Aggregat(S. 207) in der Symbolleiste.

● Aggregationseigenschaften für ein Datenelement (S. 208).

● Aggregatfunktionen in Datenelementausdrücken (S. 208).

● Aggregationsmodus (S. 209).

● Auflösungsreihenfolge (S. 215).

In der Zusammenfassung eines Berichts, der BLOB (Binary Large Object)-Daten wie z. B. Bilder
oder Multimediaobjekte enthält, ist keine zusätzliche Gruppierung oder Sortierung möglich.

OLAP-Datenquellen
Die verfügbaren Auswertungsoptionen richten sich nach dem verwendeten Datenquellentyp. Wenn
Sie eine OLAP-Datenquelle abfragen, werden alle in Berichten angezeigten Kennzahlwerte vorab
ausgewertet, da die Datenquelle aufsummierte Werte enthält. Der verwendete Aggregattyp ist in
der Datenquelle selbst festgelegt. Dadurch ist es nicht möglich, in einem Bericht eine abweichende
Aggregation auf Detailebene anzugeben. Der Bericht gibt immer den in der Datenquelle angegebenen
Aggregattyp wieder.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 205


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Datentyp
Wie Daten aggregiert werden, hängt auch davon ab, welcher Typ Daten aggregiert wird.
Aggregationsregeln werden auf Fakten, Bezeichner und Attribute unterschiedlich angewendet. Wenn
Sie beispielsweise ein Datenelement aggregieren, das Teilenummern darstellt, sind die einzigen
angewendeten Aggregationsregeln Anzahl, Anzahl eindeutiger Elemente, Anzahl ungleich null,
Maximum und Minimum. Weitere Informationen zum Bestimmen des Typs der Daten, die ein
Datenelement darstellt, finden Sie unter "Hinzufügen von Daten zu Berichten" (S. 69).

Verwenden des Aggregationseigenschaftensatzes im Modell zum Angeben der


Aggregation auf Detail- und Auswertungsebene
Bei der Arbeit mit relationalen oder dimensional modellierten relationalen (DMR) Datenquellen
können Sie die für das Abfrageelement im Framework Manager-Modell angegebenen
Aggregationseigenschaften verwenden, anstatt im Bericht die Aggregation auf Detail- oder
Auswertungsebene festzulegen. Im Modell sind die Standardauswertungsfunktionen für jedes
Abfrageelement festgelegt.
Aggregatfunktionen werden zwischen Datenquellen, Framework Manager und Report Studio (S. 399)
zugeordnet.

Festlegen der Eigenschaft "Automatisch gruppieren und auswerten"


Legen Sie die Abfrageeigenschaft Automatisch gruppieren und auswerten fest, um anzugeben, ob
Report Studio Nicht-Aggregat-Faktendatenelemente (Bezeichner und Attribute) gruppieren und
Aggregatfunktionen anwenden soll, um Faktdatenelemente in Listen zu aggregieren.
Bei OLAP-Datenquellen werden die Daten unabhängig vom Wert der Eigenschaft grundsätzlich
immer ausgewertet.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
die gewünschte Abfrage.

2. Geben Sie im Bereich Eigenschaften für die Eigenschaft Automatisch gruppieren und auswerten
den gewünschten Wert an:
● Wenn Nicht-Aggregat-Faktdatenelemente gruppiert und Aggregatfunktionen angewendet
werden sollen, um Faktdatenelemente in Listen zu aggregieren, setzen Sie diese Eigenschaft
auf Ja.

● Wenn Detailzeilen ausgegeben werden sollen, setzen Sie diese Eigenschaft auf Nein.

206 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Verwenden der Schaltfläche "Aggregat" zum Hinzufügen von einfachen


Auswertungen
Mithilfe der Schaltfläche Aggregat in der Symbolleiste können Sie den Gruppen in einem Bericht
einfache Auswertungen hinzufügen. Über diese Schaltfläche besteht Zugriff auf einen Teil der in
Report Studio verfügbaren Aggregatfunktionen. Darüber hinaus wird die Option Benutzerdefiniert
angeboten, über die Sie dem Ausdruck des Datenelements (S. 208) eine eigene Aggregatfunktion
hinzufügen können.

Mit der Schaltfläche Aggregat wird the Aufsummierungs-Aggregateigenschaft (S. 208) für das
Datenelement auf das ausgewählte Auswertungsaggregat gesetzt. Außerdem wird das Datenelement
in einer geeigneten Fußzeile abgelegt. Sofern die entsprechenden Fußzeilen noch nicht vorhanden
sind, wird neben einer Gesamtfußzeile für jede Gruppe eine Fußzeile erstellt.

Vorgehensweise
1. Öffnen Sie den gewünschten Bericht.

2. Klicken Sie auf die Spalte, der Sie eine Auswertung hinzufügen möchten.

3. Klicken Sie im Menü Daten auf die gewünschte Art der Auswertung (S. 395).

4. Wenn Sie die Beschriftung der Auswertung ändern möchten, gehen Sie wie folgt vor:
● Klicken Sie auf die Beschriftung.

● Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Quelltyp, und klicken Sie dann
auf den Quelltyp, den Sie zum Festlegen der Beschriftung verwenden möchten.

Klicken Sie beispielsweise auf Datenelementwert, um für die Auswertung eine dynamische
Beschriftung zu erstellen, die auf Datenelementwerten basiert.

● Klicken Sie auf die Eigenschaft unter Quelltyp, je nach im vorherigen Schritt ausgewählten
Quelltyp, und geben Sie die Beschriftung an.

Ist dieser Quelltyp beispielsweise Datenelementwert, klicken Sie auf die Eigenschaft
Datenelementwert, und klicken Sie dann auf das Datenelement, das Sie zum Festlegen der
Beschriftung verwenden möchten.

In Listen wird die Auswertung als Fußzeile angezeigt (S. 151). Wenn Sie einer gruppierten Spalte
eine Auswertung hinzufügen, werden Gruppen- und Gesamt-Auswertungen angezeigt. In
Kreuztabellen und Diagrammen wird die Auswertung als Knoten angezeigt (S. 95).

Tipps
● Wenn Sie eine Auswertung ändern möchten, klicken Sie darauf, klicken Sie dann im Fenster
Eigenschaften unter Datenelement auf Aufsummierungs-Aggregatfunktion (S. 208), und wählen
Sie eine andere Funktion aus.

● In Kreuztabellen können Sie mehrere Auswertung auf derselben Ebene hinzufügen. Beispiel:
Sie haben eine Kreuztabelle mit Produktreihe als Zeilen und Bestelljahr als Spalten und
Einnahmen als Kennzahl. Für Produktreihe können Sie die Auswertung Summe als Kopfzeile

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 207


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

hinzufügen, in der dann für jedes Bestelljahr alle Einnahmen aufsummiert werden. Dann können
Sie die Auswertung Durchschnitt als Fußzeile hinzufügen, in der die durchschnittlichen
Einnahmen aller Produktreihen für jedes Bestelljahr ausgeführt werden.

Angeben von Aggregationseigenschaften für ein Datenelement


Für jedes Datenelement in einem Bericht können Sie Eigenschaften für die Aggregation auf Detail-
und Auswertungsebene angeben, so dass Sie Auswertungen leicht verwalten können, ohne komplexe
Datenelementausdrücke (S. 208) erstellen zu müssen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Datenelement, für das Sie die Aggregation auf Detail- oder Auswertungsebene
festlegen möchten.

2. Geben Sie im Bereich Eigenschaften für die Eigenschaft Aggregatfunktion oder


Aufsummierungs-Aggregatfunktion die gewünschte Funktion an (S. 395).

Verwenden von Aggregatfunktionen in Datenelementausdrücken


Sie können Aggregatfunktionen in Datenelementausdrücken verwenden. Aggregatfunktionen, die
im Ausdruckseditor (S. 401) oder über die Eigenschaften Aggregatfunktion oder
Aufsummierungs-Aggregatfunktion(S. 208) verfügbar sind, sind auch funktionell identisch. Wenn
Sie beispielsweise den Wert der Eigenschaft Aufsummierungs-Aggregatfunktion auf Summe setzen,
hat dies die gleiche Wirkung wie eine Änderung des Datenelementausdrucks in
Summe([Einnahmen])

Die Berichtspflege gestaltet sich mit den Eigenschaften Aggregatfunktion und


Aufsummierungs-Aggregatfunktion in der Regel einfacher, als wenn Sie Datenelemenausdrücken
die entsprechenden Aggregatfunktionen hinzufügen. Verwenden Sie Auswertungsfunktionen in
Ausdrücken, wenn die erforderliche Auswertung als Aggregat- oder
Aufsummierungs-Aggregateigenschaft nicht unterstützt wird oder wenn die Komplexität des
Ausdrucks mit den Datenelementeigenschaften nicht verwaltet werden kann. Fügen Sie einem
Datenelementausdruck eine Aggregatfunktion hinzu, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt
ist:
● Die zugrunde liegende Datenquelle ist relational und Sie möchten Datenbankanbieter-spezifische
Aggregatfunktionen verwenden.

● Sie möchten Aggregatfunktionen verwenden, die mehr als einen Parameter (z. B. Perzentil)
erfordern.

● Sie benötigen Aggregatausdrücke, die in den Aggregationseigenschaften nicht verfügbar sind


(z. B. eine for-Klausel).

Angenommen, Sie verfügen über einen Bericht mit Angaben zu Produktreihe, Produkttyp und
Menge. Sie möchten für jeden Produkttyp den prozentualen Anteil an der übergeordneten Menge
berechnen. Daher müssen Sie die Gesamtmenge für jeden einzelnen Produkttyp mit der Gesamtmenge
für die übergeordnete Produktreihe vergleichen. Anders ausgedrückt erfordert der Ausdruck Aggregate

208 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

auf verschiedenen Gruppenebenen. Zum Festlegen der Gruppenebene verwenden Sie im


Datenelementausdruck Aggregatfunktionen mit einer for-Klausel:

Summe([Menge] für [Produkttyp]) / Summe([Menge] für [Produktreihe])

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das gewünschte Datenelement.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Ausdruck.

3. Fügen Sie dem Ausdruck für das Datenelement die gewünschten Aggregatfunktionen hinzu.

Festlegen des Aggregationsmodus


Wenn Sie mit einer dimensionalen oder dimensional modellierten relationalen (DMR) Datenquelle
arbeiten, müssen Sie angeben, in welchem Aggregationsmodus Report Studio Daten in Kreuztabellen
und Diagrammen (S. 209) aggregieren soll. Durch den Aggregationsmodus wird die im
Datenelementausdruck zu verwendende Aggregationsklausel festgelegt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen.

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Bearbeiten.

3. Klicken Sie auf Aggregationsmodus, und wählen Sie den gewünschten Aggregationsmodus
(S. 62).

4. Klicken Sie auf OK.

Aggregieren von Werten in Kreuztabellen und Diagrammen


Zur Berechnung aggregierter Werte in Kreuztabellen und Diagrammen wird einer der folgenden
aggregate-Ausdrücke verwendet:

● aggregate(measure within set set expression)

Aggregiert die Werte für die Mitglieder aus der Datenquelle innerhalb des aktuellen Inhalts.

● aggregate(measure within detail data item)

Aggregiert die niedrigste Detailebene des Berichts.

● aggregate(measure within aggregate data item)

Aggregiert alle Detailebenen des Berichts.

Durch Angeben des Aggregationsmodus (S. 209) legen Sie fest, welcher aggregate-Ausdruck
verwendet wird.

Wenn Sie z. B. in der folgenden Kreuztabelle Summe als Auswertung angegeben haben, werden für
jeden Aggregationsmodus folgende Aggregatausdrücke erzeugt:

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 209


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

● Summe([Einnahmen] innerhalb Satz [Quartal])

Dieser Ausdruck summiert die in der Datenquelle vorhandenen Werte für Quartal am
Schnittpunkt mit der jeweiligen Produktreihe. In der unteren rechten Ecke wird die Summe des
Aggregats über alle Produktreihen für die einzelnen Quartale angezeigt.

● Summe([Einnahmen] innerhalb Detail [Quartal])


Dieser Ausdruck summiert die im Bericht am Schnittpunkt mit der jeweiligen Produktreihe
sichtbaren Werte für Monat. In der unteren rechten Ecke wird die Gesamtsumme aller im
Bericht an den Schnittpunkten von Monat und Produktreihe sichtbaren Werte angezeigt.

● Summe([Einnahmen] innerhalb Aggregat [Quartal])


Dieser Ausdruck summiert die im Bericht am Schnittpunkt mit der jeweiligen Produktreihe
sichtbaren Werte für Monat in Quartalen. In der unteren rechten Ecke wird zusätzlich zu diesen
Summen zunächst das Aggregat über alle Produktreihen für die einzelnen Monate angezeigt.

In einfachen Fällen sind die im Bericht sichtbaren Mitglieder und Werte und die Aggregatregeln für
den Bericht mit denen in der Datenquelle identisch, und sämtliche dieser Ausdrücke erzeugen
dieselben Ergebnisse.
Wenn Sie z. B. im Fall der Werte für Quartal und Monat die Werte für alle Monate innerhalb aller
Quartale summieren, können Sie entweder die sichtbaren Werte, die Werte im Cube oder die Monats-
und Quartalswerte verwenden. Sie erhalten jeweils dasselbe Ergebnis.

Unterschiedliche Ergebnisse erhalten Sie erst dann, wenn Sie Filter anwenden, Aggregationstypen
ändern und Satzausdrücke oder Satzvereinigungen verwenden.
Die nachfolgenden Kreuztabellen zeigen z. B. die Absatzmengen für alle Produkttypen der einzelnen
Produktreihen an. Am Fußende der Kreuztabelle finden sich drei Auswertungswerte, die den
durchschnittlichen Absatz nach Produktreihe wiedergeben.

210 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Jeder Auswertungswert verwendet einen unterschiedlichen Aggregationsmodus, der sich im


Auswertungsnamen andeutet.

● Durchschnitt (Produktreihen) - in Detail


Diese Auswertung gibt den Durchschnitt der Detailwerte in einer Kreuztabelle wieder.

● Durchschnitt (Produktreihen) - in Aggregat


Der durchschnittliche Detailwert wird für jede Produktreihe berechnet. Dies entspricht der
Anwendung der Aggregationsfunktion average auf die Spalte "Produkttyp". Diese Auswertung
gibt den Durchschnitt der Produkttypen-Durchschnittswerte wieder.

● Durchschnitt (Produktreihen) - in Satz


Diese Auswertung gibt den Durchschnitt der Produkttypenwerte wieder, und zwar aufsummiert
zu Datensätzen auf der Produktreihenebene. Die Werte werden aus der Datenquelle abgerufen.
Liegen Filter oder Segmentierer vor, werden die Werte mithilfe der Aggregationsregeln, die in
der Datenquelle definiert sind, neu berechnet.

In den meisten Fällen sollten Sie den Aggregationsmodus within detail verwenden, da dieser die
am leichtesten nachvollziehbaren Ergebnisse liefert, die mit den Ergebnissen der Fußzeilen in einem
gruppierten Listenbericht identisch sind. In komplexeren Fällen können Sie die Verwendung des
Aggregationsmodus within aggregate in Betracht ziehen. Der Aggregationsmodus within set
sollte nur im Fall von Berichten mit rein dimensionalem Fokus verwendet werden, z. B. für Berichte,
in denen keine Detail- oder Auswertungsfilter definiert sind.

Aggregieren von Mitgliedssätzen


Wenn Sie beim Arbeiten mit dimensionalen Datenquellen zum Aggregieren von Mitgliedssätzen
eine explizite Auswertungsfunktion (z. B. Summe) verwenden, wird das Ergebnis doppelt gezählt,

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 211


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

wenn Duplikate im Satz enthalten sind. Wenn Sie eine OLAP-Datenquelle verwenden, hängt das
Ergebnis der Auswertungsfunktion Automatisch von der Datenquelle ab.
Beispiel: Die Zeilen der Produktreihe unten wurden mithilfe des Ausdrucks definiert
union([Produktreihe], [Campingausrüstung], ALL)

wobei [Produktreihe] für die Ebene steht.

Die Auswertung Aggregat(Produktreihen) ist die Summe der Produktreihen unter Ausschluss von
Duplikaten. Weitere Informationen zum Verarbeiten der Aggregatfunktion finden Sie unter
"Auswertungsfunktionen" (S. 395).

Erstellen von Berechnungen


Wenn Sie eine berechnete Spalte erstellen, gewinnt der Bericht an Aussagekraft, indem zusätzliche
Informationen aus der Datenquelle abgerufen werden. Angenommen, Sie erstellen eine Rechnung,
und Sie möchten den Gesamtverkaufsbetrag für jedes bestellte Produkt anzeigen. Erstellen Sie eine
berechnete Spalte, die den Produktpreis mit der bestellten Menge multipliziert.
Wenn ein Ausdruck in mehreren Berichten oder von verschiedenen Berichtsautoren verwendet wird,
bitten Sie den Modellersteller, den Ausdruck als eigenständiges Objekt im Modell zu erstellen und
ihn zum entsprechenden Package hinzuzufügen.
Wenn Sie eine komplexere Berechnung mit Ausdrücken und Funktionen ausführen möchten, fügen
Sie ein berechnetes Mitglied ein (S. 213).
Sie können Listen, Kreuztabellen und allen anderen Datencontainern Berechnungen hinzufügen.
Außerdem können Sie Berechnungen direkt einer Seitenkopfzeile, einem Seitenhauptteil oder einer
Fußzeile hinzufügen. Sie müssen der Seite jedoch zuerst eine Abfrage zuordnen. Weitere Informationen
finden Sie unter "Hinzufügen von Seiten" (S. 169).
Cognos unterstützt im Moment keine Abfragen, in denen sowohl dimensionale Funktionen als auch
laufende Summen enthalten sind. Laufende Summen werden nur für die Gesamtebene einer Dimension
unterstützt.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Berichtselemente .

212 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

2. Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Berechnung zu erstellen, die auf Daten angewendet
wird:

● Ziehen Sie das Objekt Abfrageberechnung in den Bericht.

Das Dialogfeld Berechnung erstellen wird geöffnet.

● Geben Sie in das Feld Name einen Namen für die Berechnung ein, und klicken Sie auf OK.

3. Um eine Berechnung im Layout zu erstellen, die Laufzeitinformationen enthält (z. B. aktuelles


Datum, aktuelle Uhrzeit und Benutzername), ziehen Sie das Objekt Layout-Berechnung in den
Bericht.

4. Definieren Sie im Feld Verfügbare Komponenten die Berechnung:


● Um Datenelemente einzuschließen, die nicht im Bericht angezeigt werden, doppelklicken
Sie auf der Registerkarte Quelle auf diese Datenelemente.

● Um Datenelemente einzuschließen, die im Bericht, aber nicht unbedingt im Modell enthalten


sind (z. B. Berechnungen), doppelklicken Sie auf der Registerkarte Datenelemente auf
diese Datenelemente.

● Um Datenelemente aus einer bestimmten Abfrage (S. 240) im Bericht einzuschließen,


doppelklicken Sie auf der Registerkarte Abfragen auf diese Datenelemente.

● Um Funktionen, Auswertungen und Operatoren in den Filterausdruck aufzunehmen,


doppelklicken Sie auf der Registerkarte Funktionen auf die gewünschten Elemente.

● Um einen Wert einzuschließen, der von einem Parameter abgeleitet ist, doppelklicken Sie
auf der Registerkarte Parameter auf einen Parameter.
Parameter werden zur Definition von Eingabeaufforderungen (S. 223), Drillthrough-Berichten
(S. 309) und Master/Detail-Beziehungen (S. 319) verwendet.

Tipp: Sie können den Ausdruck auch direkt in das Feld Ausdrucksdefinition eingeben.
Weitere Informationen zum Erstellen von Ausdrücken finden Sie unter "Verwenden des
Ausdruckseditors" (S. 401).

● Um Datenelemente einzuschließen, die nicht im Bericht angezeigt werden, doppelklicken


Sie auf der Registerkarte Quelle auf diese Datenelemente.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Überprüfen und anschließend auf OK.

Einfügen von berechneten Mitgliedern oder Kennzahlen


Fügen Sie beim Arbeiten mit dimensionalen Daten ein berechnetes Mitglied oder eine Kennzahl in
den Bericht ein, um eine neue Zeile oder Spalte auf Grundlage der Berechnung hinzuzufügen.
Um die Berechnung zu definieren, verwenden Sie den Ausdruckseditor.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 213


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Sie können auch eine Berechnung erstellen, die eine zuvor definierte Schnittmenge (Tuple) verwendet
(S. 214).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Berichtselemente .

2. Ziehen Sie Berechnetes Mitglied oder Berechnete Kennzahl in den Bericht.

3. Geben Sie in das Feld Name einen Namen für die Berechnung ein.

4. Wählen Sie im Feld Berechnungshierarchie die Hierarchie aus, in der dieses berechnete Mitglied
bzw. diese berechnete Kennzahl erstellt werden soll, und klicken Sie auf OK.

Das Dialogfeld Datenelementausdruck wird geöffnet.

5. Definieren Sie im Feld Verfügbare Komponenten die Berechnung:


● Um Datenelemente einzuschließen, die nicht im Bericht angezeigt werden, doppelklicken
Sie in der Registerkarte Quelle auf die betreffenden Datenelemente.

● Wenn Sie Datenelemente einschließen möchten, die im Bericht, aber nicht unbedingt im
Modell enthalten sind (z. B. Berechnungen), doppelklicken Sie auf der Registerkarte
Datenelemente auf diese Datenelemente.

● Um Funktionen, Auswertungen und Operatoren in den Filterausdruck aufzunehmen,


doppelklicken Sie auf der Registerkarte Funktionen auf die gewünschten Elemente.

6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Überprüfen , und klicken Sie auf OK.

Erstellen von Schnittmengen (Tuple)


Beim Arbeiten mit dimensionalen Daten können Schnittmengen, auch Tuples genannt, zum Abrufen
eines Wertes aus der Kombination von mindestens zwei angegebenen Mitgliedern hilfreich sein.
Jedes Mitglied muss aus einer anderen Dimension stammen.
Sie können eine Schnittmenge hinzufügen, um eine komplexe Berechnung zu erstellen, ohne auf
Ausdrücke zurückgreifen zu müssen. Sie können die Schnittmenge von dimensionalen Auswahlen
auf eine einzelne Zeile oder Spalte isolieren und die Schnittmenge dann in anderen Berechnungen
verwenden (S. 213).
Eine Schnittmenge erscheint als einzelnes, vereinheitlichtes Mitglied anstelle seiner
Komponentenmitglieder. Durch das Kombinieren von Mitgliedern mit Kennzahlen oder mit
zeitbezogenen Mitgliedern können Sie eine Schnittmenge erstellen, die wichtige Informationen über
Ihr Unternehmen anzeigt.
Sie können mithilfe von Schnittmengen auch Berichte sortieren.

214 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Wenn Sie Ihrem Bericht eine Schnittmenge hinzufügen, steht die Bezeichnung standardmäßig für
eine Sammlung ihrer Mitglieder, z. B. "2004", "Web" und "Kochzubehör". Sie können die
Bezeichnung ändern.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf die Registerkarte Berichtselemente .

2. Ziehen Sie das Objekt Schnittmenge (Tuple) in den Bericht.

3. Wählen Sie unter Verfügbare Mitglieder und Kennzahlen die gewünschten Elemente aus, und
klicken Sie auf den nach rechts zeigenden Pfeil, um sie in die Liste Schnittstellenmitglieder und
-kennzahlen zu verschieben.

Mehrere Berechnungen in Kreuztabellen und Diagrammen


Ein Schnittpunkt in einer Kreuztabelle oder in einem Diagramm kann einen Wert enthalten, der
aus mehreren Berechnungen abgeleitet wurde.
Wenn die Abfrageausdrücke für die Zeile und die Spalte, die sich in einer Kreuztabelle überschneiden,
jeweils eigene Berechnungen enthalten, stellt der Wert in der Schnittpunktzelle das Ergebnis beider
Berechnungen dar. Die jeweils zweite Berechnung wird dabei auf der Grundlage des Ergebnisses
der ersten Berechnung ausgeführt. Wenn Sie die Reihenfolge der Ausführung der Berechnungen
ändern, ändert sich auch der Ergebniswert am Schnittpunkt.
Die Auflösungsreihenfolge ist ein positiver numerischer Wert, der den jeweiligen Datenelementen
zugeordnet wird. Negative Werte werden nicht unterstützt. Dabei werden die Datenelemente in der
Reihenfolge der Werte (beginnend mit dem kleinsten) berechnet. Das Datenelement mit dem höchsten
Auflösungsreihenfolgewert wird zuletzt berechnet. Wenn Sie keine Auflösungsreihenfolge angeben,
wird der Standardwert 0 verwendet. Wenn mehreren Datenelementen in einer Kreuztabelle derselbe
Auflösungsreihenfolgewert zugeordnet ist, werden die Spaltenelemente vor den Zeilenelementen
berechnet.
Eine Kreuztabelle enthält beispielsweise neben Spalten für die Ist-Einnahmen und die Umsatzziele
auch eine dritte Spalte, in der angegeben ist, um welchen Wert (in Prozent) die Ist-Einnahmen die
Umsatzziele übertreffen. Darüber hinaus enthält die Kreuztabelle für jedes Jahr eine Zeile mit den
Umsätzen sowie eine Auswertungszeile, die die Gesamtwerte für die drei Spalten berechnet. Die
Zelle, in der sich die Prozentberechnung und die Gesamtsummenberechnung überschneiden, enthält
nur einen Wert. Standardmäßig berechnet Cognos 8 den Spaltenwert (Prozent) zuerst und die
Auswertungszeile zuletzt. Der Wert im Schnittpunkt ist eine Summe der Prozentwerte, was kein
sinnvolles Ergebnis darstellt. Es wäre angemessener, einen Gesamtprozentwert nach dem Summieren
der Ist- und Zieleinnahmen zu berechnen. Wenn Sie für die Prozentberechnung eine höhere
Auflösungsreihenfolge als für die Gesamtsummenberechnung angeben, erhalten Sie folgendes
Ergebnis:

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 215


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Für die Gesamtsummenberechnung muss nicht unbedingt ein Wert für die Auflösungsreihenfolge
angegeben werden. Da der Standardwert für die Auflösungsreihenfolge 0 ist, reicht es aus, der
Prozentberechnung einen beliebigen Wert größer 0 zuzuordnen.

Verschachtelte Berechnungen in Kreuztabellen


Wenn eine Kreuztabelle verschachtelte Berechnungen enthält, werden die Berechnungen
standardmäßig in der folgenden Reihenfolge ausgeführt:
● am weitesten außen befindliche Berechnung in den Spalten

● am weitesten innen befindliche Berechnung in den Spalten

● am weitesten außen befindliche Berechnung in den Zeilen

● am weitesten innen befindliche Berechnung in den Zeilen

Bei identischen Auflösungsreihenfolgewerten werden Spaltenelemente vor Zeilenelementen und


äußere verschachtelte Elemente vor inneren verschachtelten Elementen berechnet.

Auflösen mehrere Berechnungen für Kreuztabellen und Diagramme


Wenn ein Schnittpunkt in einer Kreuztabelle oder in einem Diagramm einen Wert enthält, der aus
mehreren Berechnungen (S. 215) abgeleitet wurde, können Sie angeben, in welcher Reihenfolge die
Berechnungen ausgeführt werden. Die Auflösungsreihenfolge muss ein positiver numerischer Wert
sein. Die Berechnungen werden beginnend beim niedrigsten Wert der Auflösungsreihenfolge
ausgeführt.

Wenn Sie die Eigenschaft Aufsummierungs-Aggregatfunktion für ein Datenelement auf


Berechnet(S. 395) setzen, wird dem Element eine höhere Auflösungsreihenfolge als allen anderen
Datenelementen in der Abfrage zugeordnet, sofern keine andere Auflösungsreihenfolge explizit
festgelegt wurde. In Fällen, in denen die Eigenschaft Aufsummierungs-Aggregatfunktion für mehrere
Datenelemente auf Berechnet gesetzt ist, greifen die normalen Prioritätsregeln für die
Auflösungsreihenfolge.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Datenelement, für das Sie die Auflösungsreihenfolge festlegen möchten.
Einem Datenelement kann nur ein Auflösungsreihenfolgewert zugeordnet werden. Das bedeutet,
wenn ein Datenelement in einer Abfrage enthalten ist, die in mehreren Datencontainern
verwendet wird, und Sie möchten, dass das Datenelement in jedem Container eine andere
Auflösungsreihenfolge hat, müssen Sie ein separates Datenelement verwenden.

Tipp: Wenn Sie in Kreuztabellen die Auflösungsreihenfolge für die Standardkennzahl (S. 222)
festlegen möchten, klicken Sie auf die Kreuztabelle, wählen Sie im Fenster Eigenschaften die
Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen aus, und klicken Sie dann auf Kreuztabelle.

2. Geben Sie im Fenster Eigenschaften für die Eigenschaft Auflösungsreihenfolge einen ganzzahligen
Wert ein.
Um die Auflösungsreihenfolge für die Standardkennzahl festzulegen, klicken Sie auf
Auflösungsreihenfolge für Standardkennzahl.

216 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Auflösen mehrerer Berechnungen beim Abfragen dimensionaler Datenquellen


Dimensionale Datenquellen enthalten unter Umständen Datenquellenberechnungen. Da Cognos 8
das Vorhandensein solcher Berechnungen nicht im Voraus bestimmen kann, wird die
Auflösungsreihenfolge durch Festlegen der Eigenschaft Auflösungsreihenfolge möglicherweise nicht
richtig aufgelöst. Aus diesem Grund ist es möglich, potenziell unsinnige Ergebnisse beim Abfragen
dimensionaler Datenquellen mit Datenquellenberechnungen zu unterdrücken.
Wenn sich ein abfragedefiniertes berechnetes Mitglied und ein Datenquellen-berechnetes Mitglied
überschneiden, ist der Wert das Ergebnis beider Berechnungen. Die jeweils zweite Berechnung wird
dabei auf der Grundlage des Ergebnisses der ersten Berechnung ausgeführt. Ob das Endergebnis
sinnvoll ist, hängt von der Reihenfolge ab, in der die Berechnungen ausgeführt wurden. Da Cognos 8
das Vorhandensein von Datenquellen-berechneten Mitgliedern nicht im Voraus bestimmen kann,
kann die richtige Auflösungsreihenfolge nicht automatisch bestimmt werden.

Hinweis: Dimensional modellierte relationale (DMR) Datenquellen fragen eine oder mehrere
zugrunde liegende relationale Datenbanken ab und enthalten daher auf keinen Fall
Datenquellenberechnungen. Sie gelten im Rahmen des vorliegenden Themas daher nicht als
dimensionale Datenquellen.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
die Abfrage mit dem Datenelement, dessen Werte unterdrückt werden sollen.

2. Klicken Sie im Fenster Datenelemente auf das gewünschte Datenelement.

3. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften für die Eigenschaft Berechnungsschnittmenge auf


"Nicht zutreffend" anzeigen.

Wenn sich ein abfragedefiniertes berechnetes Mitglied und ein Datenquellen-berechnetes Mitglied
überschneiden, wird der Ergebniswert unterdrückt. Wenn die sich überschneidenden Mitglieder
jedoch keine Datenquellenberechnungen enthalten, wird der Wert nicht unterdrückt.

Formatieren von Daten


Formatieren Sie die Daten in einem Bericht, damit sich dieser besser lesen lässt. Sie können
beispielsweise alle Datumswerte in der Reihenfolge Jahr, Monat und Datum aufführen. Wenn Sie
an dieser Stelle keine Eigenschaften festlegen, werden die Daten gemäß den Eigenschaften des
Modells formatiert. Sind im Modell keine Eigenschaften festgelegt, werden die Daten gemäß dem
ICU-Format (International Components for Unicode) formatiert.
Sie können Daten auch auf der Grundlage einer Bedingung formatieren (S. 287) oder das Format
für ein bestimmtes Objekt angeben (S. 218).
Wenn Sie Cognos-Cube als Datenquelle verwenden, wird für gemischte Währungswerte ein Sternchen
(*) als Maßeinheit verwendet. Gemischte Währungswerte treten auf, wenn Sie Werte mit
unterschiedlichen Währungen berechnen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 217


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Bei SAP BW-Datenquellen ist das Verhalten identisch.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Daten auf Standarddatenformate.

2. Klicken Sie im Feld Formattyp auf einen Formattyp.


Die Eigenschaften, die Sie für das ausgewählte Format einstellen können, werden im Feld
Eigenschaften angezeigt.

3. Wenn Sie den Formattyp Währung gewählt haben und unterschiedliche Währungen im Bericht
benötigen, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen . Wählen Sie im Dialogfeld Währungen
die gewünschten Währungen aus, und klicken Sie auf OK.
Es kann beispielsweise vorkommen, dass die Werte in einer Spalte in Euro und in einer anderen
Spalte in US-Dollar angegeben werden.

4. Legen Sie die gewünschten Eigenschaften fest.


Wenn Sie in Schritt 4 Währungen hinzugefügt haben, klicken Sie auf jede dieser Währungen
und stellen Sie die gewünschten Eigenschaften ein. Wenn Sie keine Währungen hinzugefügt
haben, werden alle Eigenschaften, die Sie einstellen, auf sämtliche Währungen angewendet.
Wenn Sie bei Eigenschaften Metazeichen für bestimmte Datentypen eingeben müssen,
beispielsweise JJJJ-MM-TT für Datumsangaben, müssen die Metazeichen der für die
Berichterstellung festgelegten Sprache entsprechen. Weitere Informationen finden Sie unter
"Verwenden von Mustern zum Formatieren von Daten" (S. 703).

Wenn Sie einen Wert für die Eigenschaft Muster angeben, werden alle anderen
Formatierungseigenschaften ignoriert, mit folgenden Ausnahmen:

● Fehlende Wertzeichen

● Nullwertzeichen

● Negatives Anzeigemuster

Einige Eigenschaften sind sprachabhängig und sollten nur mit Vorsicht geändert werden.

5. Klicken Sie auf OK.

Die von Ihnen festgelegten Datenformatierungseigenschaften werden nur auf Objekte im aktuellen
Layout angewendet. Wenn ein Datenelement Werte in mehreren Währungen enthält, jedoch nur
eine Untermenge dieser Währungen über definierte Formate verfügt, wird das Standardformat für
das verwendete Gebietsschema auf Werte angewendet, für die kein Format festgelegt ist.

Angeben des Formats für ein Objekt


Geben Sie das Format für ein bestimmtes Objekt an, wenn Sie nicht die gewünschten Ergebnisse
erzielen. Sie fügen beispielsweise einem Bericht eine Kennzahl hinzu, und Sie möchten zwei
Dezimalzahlen anzeigen, wenn Sie den Bericht ausführen. Sie setzen die Anzahl der Dezimalzahlen
für den Formattyp Zahl für das aktuelle Layout auf Zwei. Wenn Sie jedoch den Bericht ausführen,

218 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

werden mehr als zwei Dezimalzahlen für die Kennzahl angezeigt. Um die gewünschten Ergebnisse
zu erzielen, müssen Sie die Kennzahl dem Formattyp Zahl zuordnen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das Objekt.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Datenformat.

3. Klicken Sie unter Formattyp auf den Formattyp, den Sie auf das Objekt anwenden möchten.

4. Wenn Sie eine beliebige Eigenschaft des Formattyps, die für das aktuelle Layout definiert wurde,
überschreiben möchten, klicken Sie im Feld Eigenschaften auf die Eigenschaft, und geben Sie
den entsprechenden Wert an.

5. Klicken Sie auf OK.

Angeben der Anzahl der Dezimalstellen


Beim Angeben der Anzahl der Dezimalstellen verwendet Cognos 8 den Standardrundungsmodus
IEEE 754. Dabei werden Zahlen zum nächsten abgeschnittenen Wert gerundet, es sei denn, beide
abgeschnittenen Werte sind äquidistant. In diesem Fall wird der Wert verwendet, der mit einer
geraden Ziffer endet. Die Vorgehensweise ist also folgende:
● Ist die Stelle direkt nach der Genauigkeitsgrenze größer als 5, wird die Zahl aufgerundet.

● Ist die Stelle direkt nach der Genauigkeitsgrenze kleiner als 5, wird die Zahl abgerundet.

● Ist die Stelle direkt nach der Genauigkeitsgrenze genau 5, wird die Zahl abgerundet, wenn die
vorhergehende Stelle gerade ist, bzw. aufgerundet, wenn die vorhergehende Stelle ungerade ist.

Wenn Sie z. B. festlegen, dass keine Dezimalstellen verwendet werden, wird die Zahl 78,5 auf 78
abgerundet, während die Zahl 73,5 auf 74 aufgerundet wird.
Außerdem wird, wenn die Höchstzahl an Dezimalstellen niedriger als die tatsächliche Anzahl der
Dezimalstellen in einer Zahl ist, die betreffende Zahl auf die Höchstzahl an Dezimalstellen
abgerundet.

Vom Gebietsschema abhängige Eigenschaften


Report Studio enthält eine umfassende Bibliothek angepasster Eigenschaften für Benutzer aus
unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Sprachen. Wenn ein Ersteller von
Datenmodellen beispielsweise angibt, dass es sich bei einem Datenelement um eine Währung handelt,
muss nur das richtige Währungssymbol angegeben werden. Beim Erstellen von Berichten passt
Report Studio das Währungsformat automatisch an die einzelnen Benutzer an. Hierbei wird gemäß
der in Cognos Connection festgelegten Inhaltssprache vorgegangen.
Wenn Ersteller von Datenmodellen bzw. Berichtsautoren Eigenschaften festlegen, überschreiben
diese Eigenschaften die Benutzereinstellungen. Dies hat bei Benutzern aus anderen Ländern bzw.
mit anderen Sprachen unter Umständen uneinheitliche Formatierungen zur Folge. In der Regel ist
es einfacher und sicherer, die Formatierung durch Report Studio erledigen zu lassen. Datumsangaben

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 219


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

werden beispielsweise von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt, beispielsweise in Bezug auf
Trennzeichen. Wenn Sie ein Zeichen vorgeben, kann dies für Benutzer in einigen Ländern verwirrend
sein.
Die folgenden Datenformatierungseigenschaften sind abhängig vom Gebietsschema.

● Position des Währungssymbols

● Datumstrennzeichen

● Datumssortierung

● Kalendertyp

● Uhrzeittrennzeichen

● AM/PM-Symbole anzeigen

● Uhr

● Dezimaltrennzeichen

● Position des Minuszeichens

● Tausendertrennzeichen

● Gruppengröße (Stellen)

● Sekundäre Gruppengröße (Stellen)

● Fehlende Wertzeichen

● Nullwertzeichen

● Muster

● Negatives Anzeigemuster

Einfügen eines einzelnen Datenelements


Mithilfe eines Singleton-Objekts können Sie ein einzelnes Datenelement an einer beliebigen Stelle
Ihres Berichts einfügen. Das Singleton-Objekt ruft nur den ersten Zeilenwert für diese Abfrage ab.
Das Einfügen eines einzelnen Datenelements ist sinnvoll, wenn Sie einen Wert anzeigen möchten,
der unabhängig vom Rest der Werte im Bericht ist, oder wenn Sie einen Textbaustein wie z. B.
Firmenname und Adresse einfügen möchten. Beispielsweise können Sie den Wert für die
Gesamteinnahmen in die Kopfzeile aller Seiten in einem Bericht einfügen.
Sie können mehrere Singleton-Objekte zu einer einzelnen Abfrage (S. 240) verknüpfen, um die
Leistung zu optimieren. Dies ist z. B. möglich, wenn alle Datenelemente im Singleton aus derselben
Datenbanktabelle stammen. Darüber hinaus können zwei oder mehrere Singleton-Objekte auf
Datenelemente in ein und derselben Abfrage verweisen. Dies ist nützlich, wenn sich ein Satz einzelner
Werte mit nur einer Abfrage effizienter anzeigen lässt als mit mehreren Abfragen.

220 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Zudem können Sie das Datenelement im Singleton-Objekt filtern. Sie können z. B. die
Gesamteinnahmen nur für das Jahr 2007 anzeigen.
Abfragen, die mit einem Singleton-Objekt verknüpft sind, werden bei der Ausgabe von Berichten
im CSV-Format (Text mit Trennzeichen) nicht unterstützt.

Vorgehensweise

1. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente ein
Singleton-Objekt in den Bericht.
Ein leerer Datencontainer wird erstellt.

2. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle ein Datenelement in
den Singleton-Container.

Tipp: Sie können ein Singleton auch erstellen, indem Sie ein Datenelement direkt an eine beliebige
Stelle in Ihrem Berichtslayout ziehen.

3. Wenn Sie die Abfrage ändern möchten, die mit dem Singleton-Objekt verknüpft ist, doppelklicken
Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Abfrage.

Bei Ausführung des Berichts wird der erste Zeilenwert für dieses Element abgerufen.

Angeben der Liste der Datenelemente für ein Objekt


Geben Sie die Liste der Datenelemente für ein Objekt an, wenn Sie auf ein Datenelement verweisen
müssen, das in einer Abfrage vorhanden ist, jedoch nicht im Layout. Ein solcher Fall wäre gegeben,
wenn Sie z. B. eine Layout-Berechnung zu einer Liste hinzufügen möchten, in der ein Datenelement
verwendet wird, das in der Abfrage als Definition vorkommt. Wenn das Datenelement nicht in der
Liste angezeigt wird, müssen Sie darauf verweisen, wenn die Layout-Berechnung funktionieren soll.
Sie müssen auch die Liste der Eigenschaften angeben, wenn Sie bedingte Formatierungen (S. 287)
anwenden, die ein Datenelement verwenden, die nicht in der Abfrage enthalten sind.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf das gewünschte Layoutobjekt.

Tipp: Eine Liste der Layoutobjekte, für die Sie eine Liste von Eigenschaften angeben können,
finden Sie im Abschnitt zur Eigenschaft Eigenschaften in "Referenz zu Objekten und
Eigenschaften in Report Studio" (S. 577).

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Eigenschaften.

3. Wählen Sie die gewünschten Datenelemente, und klicken Sie auf OK.

Anzeigen von Daten für einen bestimmten Zeitraum


Daten können für einen bestimmten Zeitraum angezeigt werden, so dass ein Bericht mit der
Geschäftszeit anstelle der Ausführungszeit übereinstimmt. Zum Beispiel führen Sie eventuell zu

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 221


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Monatsbeginn einen monatlichen Bericht aus, und Sie möchten, dass der letzte Werktag des
Vormonats angezeigt wird, und nicht der Tag, an dem Sie den Bericht ausführen.

Wenn einem Bericht die Berichtsfunktionen AsOfDate() und AsOfTime() hinzugefügt werden, geben
diese einen Wert auf der Grundlage der Ergebnisse des Objekts Ausdruck 'Zum Zeitpunkt' zurück.
Wird das Objekt Ausdruck 'Zum Zeitpunkt' dem Bericht nicht hinzugefügt, geben diese beiden
Funktionen das Datum und die Uhrzeit der Berichtsausführung zurück.

Wird das Objekt Ausdruck 'Zum Zeitpunkt' dem Bericht mehr als einmal hinzugefügt, wird die
erste Instanz des Objekts im Layout verwendet, die einen gültigen Wert zurückgibt.

Vorgehensweise

1. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Ausdruck 'Zum Zeitpunkt' in den Bericht.

2. Doppelklicken Sie auf Ausdruck 'Zum Zeitpunkt'.

3. Geben Sie im Dialogfeld Ausdrucksdefinition den gewünschten Ausdruck ein, und klicken Sie
auf OK.
Der Ausdruck muss einen Datum-Zeit-Wert zurückgeben.

Tipp: Sie können eine Funktion, die eine Konstante zurückgibt, vom Ordner Konstanten auf
die Registerkarte Funktionen ziehen. Anschließend können Sie die Konstante in den gewünschten
Wert ändern.
Wenn Sie keine Uhrzeit angeben, wird die Standarduhrzeit 12:00:00.000 AM verwendet.

Angeben der Standardkennzahl


Sie können die Standardkennzahl für Kreuztabellen und bestimmte Diagrammtypen angeben. Geben
Sie die Standardkennzahl an, die verwendet werden soll, wenn keine Kennzahl bestimmt werden
kann. Beispiel: Sie erstellen eine Kreuztabelle mit Bestellmethode als Zeilen und Produktreihe als
Spalten. Sie fügen Menge und Einnahmen als verschachtelte Zeilen hinzu und legen Bestellmethode
als ihnen übergeordnet fest. Dann fügen Sie Land unter Bestellmethode hinzu. Da für Land keine
Kennzahl angegeben ist, geben Sie die Standardkennzahl an, sodass für jedes Land Daten
zurückgegeben werden.
In Kreuztabelle legt Report Studio automatisch die Standardkennzahl fest, wenn Sie eine Kennzahl
in die Kreuztabellenzellen einfügen.

Vorgehensweise
1. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Standardkennzahl für eine Kreuztabelle festzulegen:
● Klicken Sie auf einen beliebigen Teil der Kreuztabelle und anschließend in der Titelleiste
des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen .

● Klicken Sie auf Kreuztabelle oder auf den Diagrammtyp.

222 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

● Klicken Sie auf die Eigenschaft Standardkennzahl, und klicken Sie auf die Kennzahl, die
als Standardkennzahl verwendet werden soll.

2. Um die Standardkennzahl für ein Diagramm anzugeben, ziehen Sie die gewünschte Kennzahl
in das Feld für die Standardkennzahl des Diagramms.

Festlegen, was für einen Datencontainer angezeigt wird, der


keine Daten enthält
Sie können festlegen, was für einen Datencontainer angezeigt wird, wenn keine Daten verfügbar
sind. Sie können z. B. die Mitteilung anzeigen lassen, dass für ein Listenobjekt in einem Bericht
keine Daten verfügbar sind. Diese Möglichkeit besteht bei Listen, Kreuztabellen, Diagrammen,
Landkarten, Wiederholelementen, Wiederholelementtabellen und Tabellen von Inhaltsobjekten.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf einen Datencontainer.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen
, und klicken Sie dann auf den Datencontainertyp.

Wenn es sich bei dem Datencontainer z. B. um eine Liste handelt, klicken Sie auf Liste.

3. Setzen Sie die Eigenschaft Kein Dateninhalt auf Ja.


Am oberen Rand des Datencontainers werden zwei Registerkarten angezeigt.

4. Klicken Sie auf die Registerkarte Kein Dateninhalt .

5. Fügen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente die Objekte
ein, die angezeigt werden sollen, wenn keine Daten verfügbar sind.

Hinzufügen von Eingabeaufforderungen


Sie können einem Bericht Eingabeaufforderungen hinzufügen, um Interaktivität für die Benutzer
bereitzustellen. Eingabeaufforderungen sind im Prinzip Fragen, mit denen die Benutzer die
Informationen in einem Bericht an die eigenen Bedürfnisse anpassen können. Erstellen Sie z. B. eine
Eingabeaufforderung, um den Benutzern die Auswahl eines Produkttyps zu ermöglichen. Dann
werden nur Produkte des ausgewählten Produkttyps abgerufen und im Bericht angezeigt.
Eingabeaufforderungen setzen sich aus drei Komponenten zusammen. Parameter, die auf Filtern
mit Parametern basieren, bilden die Fragen, die Sie den Benutzern stellen möchten.
Eingabeaufforderungen stellen die Schnittstelle zum Benutzer dar, über die die Fragen gestellt werden.
Die Parameterwerte bilden schließlich die Antwort auf die Fragen.
Report Studio bietet mehrere Möglichkeiten, Eingabeaufforderungen zu erstellen. Sie haben folgende
Möglichkeiten:
● Definieren von Eingabeaufforderungen mithilfe von Kontextfiltern

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 223


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

● Verwenden des Tools Eingabeaufforderungsseite erstellen

● Erstellen eigener Eingabeaufforderungen und Eingabeaufforderungsseiten

● Erstellen eines Parameters zum Erzeugen einer Eingabeaufforderung

● Einfügen von Eingabeaufforderungen direkt in die Berichtsseite

Wenn Sie Berichte aus verschiedenen Packages in ein interaktives Dashboard aufnehmen, das globale
Filter verwendet, müssen Sie sicherstellen, dass in allen Berichten derselbe Parametername für die
Eingabeaufforderung verwendet wird. Weitere Informationen zum Erstellen von interaktiven
Dashboards finden Sie im Administration und Zugriffsschutz - Handbuch.
Sie können auch Eingabeaufforderungen im Package erstellen. Weitere Informationen finden Sie
im Framework Manager Benutzerhandbuch.

Definieren von Eingabeaufforderungen mithilfe von Kontextfiltern


Wenn Kontextfilter (oder Segmentierer) definiert wurden, können Sie mithilfe dieser Filter
Eingabeaufforderungen im Bericht erstellen. Mithilfe von Eingabeaufforderungen können Benutzer
die Informationen in einem Bericht an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Sie können z. B. eine
Eingabeaufforderung erstellen, um den Benutzern die Auswahl einer Region zu ermöglichen. Im
Bericht werden dann nur die Daten für die angegebene Region abgerufen und angezeigt.
Vor dem Definieren einer Eingabeaufforderung müssen Sie Kontextfilter erstellen (S. 194).

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Bereich Kontextfilter des Übersichtsbereichs auf den Nach-unten-Pfeil neben
dem Filter, den Sie als Eingabeaufforderung verwenden möchten.

2. Klicken Sie auf Eingabeaufforderung.

3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

● Wenn Sie die Eingabeaufforderung entfernen möchten, klicken Sie auf Keine
Eingabeaufforderung.

● Um Benutzern, die den Bericht ausführen, die Möglichkeit zu geben, ein beliebiges Mitglied
aus einer Verzeichnisstruktur der Hierarchie auszuwählen, klicken Sie auf
Eingabeaufforderung bei Hierarchie.

● Um Benutzern, die den Bericht ausführen, die Möglichkeit zu geben, eine Auswahl aus einer
Mitgliederliste aus der aktuellen Ebene vorzunehmen, klicken Sie auf Eingabeaufforderung
bei Ebene.

224 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Verwenden des Tools "Eingabeaufforderungsseite erstellen"


Verwenden Sie das Tool Eingabeaufforderungsseite erstellen, um einem Bericht schnell und einfach
Eingabeaufforderungen hinzuzufügen. Report Studio erstellt die Eingabeaufforderungen in einer
Standard-Eingabeaufforderungsseite.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Spalte, für die Benutzer eine Eingabeaufforderung erhalten sollen.
Wenn Sie mehrere Eingabeaufforderungen oder eine kaskadierende Eingabeaufforderung
erstellen möchten, klicken Sie auf mehrere Spalten.

2. Klicken Sie im Menü Extras auf Eingabeaufforderungsseite erstellen.


Es wird eine Eingabeaufforderungsseite erstellt, die über folgende Elemente verfügt:
● eine Seitenkopfzeile

● eine Eingabeaufforderung für jede ausgewählte Spalte

● eine Seitenfußzeile mit den Eingabeaufforderungs-Schaltflächen Abbrechen, Zurück, Weiter


und Fertig stellen

Sie können weitere Objekte hinzufügen oder vorhandene Elemente ändern. So können Sie
beispielsweise die von Report Studio ausgewählte Eingabeaufforderung ändern.

Erstellen eigener Eingabeaufforderungen und Eingabeaufforderungsseiten


Wenn Sie eigene Eingabeaufforderungen und Eingabeaufforderungsseiten erstellen, können Sie
deren Erscheinungsbild im Bericht steuern.

Vorgehensweise

1. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Eingabeaufforderungsseiten.

2. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Seite in das Feld Eingabeaufforderungsseiten.

3. Doppelklicken Sie auf die gerade erstellte Seite.

4. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente eine der
folgenden Eingabeaufforderungen auf die Eingabeaufforderungsseite.

Eingabeaufforderung Beschreibung

Textfeld-Eingabeaufforderung Ruft Daten abhängig von dem Wert ab, den Sie eingeben.
Verwenden Sie dieses Steuerelement, wenn die Benutzer genau wissen,
welchen Wert sie eingeben möchten, wie einen Namen oder eine
Kontonummer.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 225


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Eingabeaufforderung Beschreibung

Wert-Eingabeaufforderung Ruft Daten abhängig von Werten ab, die Sie in einer Liste auswählen.
Mit diesem Steuerelement kann die Liste möglicher Werte angezeigt
werden, aus denen Benutzer auswählen können.

Hinweis: Die Anzahl der maximal in einer Liste anzeigbaren Einträge


beträgt 5000.

Auswahl- und Ruft Werte abhängig von Suchkriterien ab, die die Benutzer angeben.
Such-Eingabeaufforderung Die Daten werden dann auf der Grundlage der Werte abgerufen, die
die Benutzer in den Suchergebnissen auswählen.
Verwenden Sie dieses Steuerelement anstelle einer
Wert-Eingabeaufforderung, wenn die Liste der Werte sehr lang ist,
wodurch die Leistung beeinträchtigt werden kann.

Tipp: Benutzer können die Suche mit oder ohne Beachtung der Groß-
und Kleinschreibung durchführen. Die Suche mit Beachtung der
Groß- und Kleinschreibung ist schneller, da die Suche ohne Beachtung
der Groß- und Kleinschreibung normalerweise mehr Ergebnisse
liefert.
Bei der Verwendung von SAP BW-Datenquellen steht dieses
Steuerelement nicht zur Verfügung.

Datums-Eingabeaufforderung Ruft Daten abhängig von einem Datum ab, das Sie auswählen.
Verwenden Sie dieses Steuerelement beim Filtern von Datumsspalten.
Mit diesem Steuerelement können Benutzer Daten für einen
bestimmten Tag, eine Reihe von bestimmten Tagen oder einen
Zeitraum in Tagen abrufen.

Uhrzeit-Eingabeaufforderung Ruft Daten abhängig von einer Uhrzeit ab, die Sie auswählen.
Verwenden Sie dieses Steuerelement, um einen Bericht auf eine
bestimmte Uhrzeit oder einen Zeitraum zu beschränken.
Beispielsweise können Sie mit diesem Steuerelement anzeigen, wie
viele Bestellungen nach Geschäftsschluss eingegangen sind. Mit diesen
Informationen können Sie dann bestimmen, wieviel Personal nach
Geschäftsschluss benötigt wird.

226 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Eingabeaufforderung Beschreibung

Datum- und Ruft Daten abhängig von einem Datum und einer Uhrzeit ab, die Sie
Uhrzeit-Eingabeaufforderung auswählen.
Verwenden Sie dieses Steuerelement beim Filtern von Datum-Uhrzeit-
oder Zeitstempelspalten. Mit diesem Steuerelement können sehr gut
Bereiche angegeben werden. Beispielsweise können Sie alle
Bestellungen abrufen, die zwischen 12:00 Uhr am Montag und 17:
00 Uhr am Freitag eingegangen sind.

Intervall-Eingabeaufforderung Ruft Daten abhängig von einem Zeitintervall ab, das Sie angeben.
Verwenden Sie dieses Steuerelement zum Abrufen von Daten, die
sich auf den Zeitverlauf beziehen. Beispielsweise können Sie mit
diesem Steuerelement eine Liste von Produkten abrufen, die spätestens
30 Tage nach dem Kauftag zurückgegeben wurden.

Baumstruktur-Eingabeaufforderung Ruft Daten abhängig von Werten ab, die Sie in einer Liste auswählen.
Die Werte sind hierarchisch strukturiert.
Dieses Steuerelement ist zweckmäßig, wenn Sie mit dimensionalen
Datenquellen arbeiten. Die Daten werden von oben in einer
Dimensionshierarchie bis zum detailliertesten Mitglied angezeigt,
und die Benutzer können die Detailgenauigkeit, die im Bericht anzeigt
werden soll, selbst wählen. Weitere Informationen zu
Baumstruktur-Eingabeaufforderungen finden Sie unter "Datenanzeige
in einer Baumstruktur-Eingabeaufforderung" (S. 239).

Erzeugte Wählt eine Eingabeaufforderung abhängig vom Datentyp des


Eingabeaufforderung Datenelements aus.
Dieses Steuerelement verhält sich wie ein Platzhalter. Wenn Sie den
Bericht ausführen, wird das Steuerelement durch die entsprechende
Eingabeaufforderung ersetzt. Wenn Sie z. B. eine Eingabeaufforderung
für Datumswerte verwenden, wird das Steuerelement durch eine
Datum- und Uhrzeit-Eingabeaufforderung ersetzt.

Das Dialogfeld Eingabeaufforderungs-Assistent wird geöffnet.

5. Bei Erstellung eines Textfelds bzw. einer Eingabeaufforderung für Datum und/oder Uhrzeit
bzw. Intervall oder einer erzeugten Eingabeaufforderung gehen Sie wie folgt vor:
● Erstellen Sie einen neuen Parameter für die Eingabeaufforderung, oder verwenden Sie einen
vorhandenen Parameter.

● Klicken Sie auf Weiter.

● Wenn Sie einen neuen Parameter erstellen, definieren Sie den Ausdruck, indem Sie ein
Datenelement aus dem Package und den gewünschten Operator auswählen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 227


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Tipp: Definieren Sie die Eingabeaufforderung als optional, indem Sie das Kontrollkästchen
Filter optional machen aktivieren. Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, müssen die
Benutzer bei der Ausführung des Berichts keinen Wert auswählen.

● Fahren Sie mit Schritt 8 fort.

6. Bei Erstellung einer Wert-, Auswahl- und Such- oder Baumstruktur-Eingabeaufforderung gehen
Sie wie folgt vor:
● Erstellen Sie einen neuen Parameter für die Eingabeaufforderung, oder verwenden Sie einen
vorhandenen Parameter.

● Klicken Sie auf Weiter.

● Wenn Sie einen neuen Parameter erstellen und den Parameter zum Filtern von Daten
verwenden möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Filter mit Parametern erstellen,
und definieren Sie den Ausdruck, indem Sie ein Datenelement aus dem Package und den
gewünschten Operator auswählen.

Wenn Sie eine Baumstruktur-Eingabeaufforderung erstellen, müssen Sie im Feld Operator


den Wert in wählen.
Parameter können außer zum Filtern von Daten auch für andere Zwecke verwendet werden.
Beispielsweise können Sie mit einem Parameter einen Wert für eine Layout-Berechnung,
wie das Anzeigen eines Benutzernamens in einem Bericht, angeben. Wenn der Bericht
ausgeführt wird, kann der Benutzer unter Verwendung eines Parameters aufgefordert
werden, seinen Namen einzugeben, der dann im Bericht angezeigt wird.

Tipp: Definieren Sie die Eingabeaufforderung als optional, indem Sie das Kontrollkästchen
Filter optional machen aktivieren. Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, müssen die
Benutzer bei der Ausführung des Berichts keinen Wert auswählen.

● Klicken Sie auf Weiter.

● Wenn Sie einen Filter mit Parameter erstellt und im Bericht mehr als eine Abfrage definiert
haben, wählen Sie die zu filternde Abfrage aus, und klicken Sie auf Weiter.

● Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Neue Abfrage erstellen, um die Abfrage zu erstellen,
mit der die Liste der Datenwerte aufgebaut wird, die bei Ausführung des Berichts angezeigt
wird.

Tipp: Erstellen Sie keine neue Abfrage, wenn Sie die Eingabeaufforderung mit einer
vorhandenen Abfrage verknüpfen möchten, oder wenn die Abfrage später erstellt werden
soll.

● Klicken Sie auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...) neben Zu verwendende
Werte, und klicken Sie auf das Datenelement, für das eine Eingabeaufforderung erstellt
werden soll.

Tipp: Das von Ihnen ausgewählte Datenelement muss nicht notwendigerweise identisch
sein mit dem, das den Benutzern während der Eingabeaufforderung angezeigt wird (siehe
folgenden Schritt). Sie möchten beispielsweise eine Eingabeaufforderung zur Produktreihe
erstellen. Im Package sind die Datenelemente "Produktreihe" und "Produktreihencode"

228 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

enthalten. Sie können den Produktreihencode als den zu verwendenden Wert auswählen,
um den Datenabruf zu beschleunigen.

● Klicken Sie auf die Schaltfläche mit den Auslassungszeichen (...) neben Anzuzeigende Werte,
und klicken Sie auf das Datenelement, das den Benutzern als Eingabeaufforderung angezeigt
werden soll.

● Um eine kaskadierende Eingabeaufforderung zu erstellen, klicken Sie auf das Feld


Kaskadierende Quelle und wählen den Parameter der kaskadierenden Quelle aus.

7. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Die Eingabeaufforderung wird der Eingabeaufforderungsseite hinzugefügt. Eine


Eingabeaufforderungsseite gleicht einer Berichtsseite, d. h. Sie können Grafiken, Text usw. einfügen
und beliebige Formatierungen anwenden.
Darüber hinaus können Sie die Eigenschaften der Eingabeaufforderung ändern, indem Sie darauf
klicken und im Fenster Eigenschaften die gewünschten Änderungen vornehmen.

Beispiel - Erstellen eines Berichts zum Anzeigen der innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls gelieferten
Produkte
Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie werden aufgefordert, einen Bericht zu erstellen, in dem die Zeitintervalle zwischen
Abwicklungs- und Lieferdatum aufgeführt sind.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Liste und anschließend auf OK.

5. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage) und anschließend Absatz (Abfrage).

6. Erweitern Sie Auftragsbestellung, und fügen Sie Bestellnummer durch Doppelklicken zur Liste
hinzu.

7. Erweitern Sie Produkt, und fügen Sie Produktname durch Doppelklicken zur Liste hinzu.

8. Erweitern Sie Vertriebsdaten. Fügen Sie Menge durch Doppelklicken zur Liste hinzu.

9. Ziehen Sie Abfrageberechnung aus dem Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte
Berichtselemente rechts neben das Objekt Retourmenge in der Liste.

10. Geben Sie im Feld Name den folgenden Text ein, und klicken Sie auf OK:

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 229


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Zeitintervall

11. Geben Sie im Feld Ausdrucksdefinition Folgendes ein, und klicken Sie auf OK:

[Absatz (Abfrage)].[Zeitdimension (Abwicklungstag)].[Datum (Abwicklungstag)]-[Absatz


(Abfrage)].[Uhrzeit (Lieferdatum)].[Datum (Lieferdatum)]

12. Klicken Sie im Menü Daten auf Filter .

13. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.

14. Geben Sie im Feld Ausdrucksdefinition Folgendes ein:

[Absatz (Abfrage)].[Zeitdimension (Abwicklungstag)].[Datum (Abwicklungstag)]-[Absatz


(Abfrage)].[Uhrzeit (Lieferdatum)].[Datum (Lieferdatum)] > ?p1?

15. Klicken Sie zweimal auf OK.


Es wird ein Parameterfilter erstellt, der Daten zurückgibt, wenn die Differenz zwischen
Retourdatum und Bestelldatum größer als der vom Benutzer angegebene Wert ist.

16. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Eingabeaufforderungsseiten.

17. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte das Objekt Seite in das Fenster
Eingabeaufforderungsseiten, und doppelklicken Sie dann darauf.

18. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Intervall-Eingabeaufforderung in den Arbeitsbereich.

Das Dialogfeld Eingabeaufforderungs-Assistent wird geöffnet.

19. Klicken Sie auf Vorhandenen Parameter verwenden, und klicken Sie dann auf p1.

20. Klicken Sie auf Fertig stellen.

21. Führen Sie den Bericht aus.


Es wird eine Intervall-Eingabeaufforderung angezeigt.

22. Geben Sie im Feld Tage einen Wert ein, und klicken Sie auf Fertig stellen.

Tipp: Sie können in den Feldern Std und Min Werte angeben.

Es wird ein Listenbericht angezeigt, in dem alle Produkte aufgeführt sind, die innerhalb des von
Ihnen angegebenen Zeitintervalls ausgeliefert wurden. Wenn Sie z. B. 5 Tage eingeben, zeigt die
Liste alle Produkte an, die mehr als 5 Tage nach dem Bestelldatum ausgeliefert wurden.

230 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Erstellen eines Parameters zum Erzeugen einer Eingabeaufforderung


Report Studio kann Berichte mit Eingabeaufforderungen automatisch auf der Grundlage der von
Ihnen erstellten Parameter generieren. Wenn Sie den Bericht ausführen, kann Report Studio je nach
Einstellung der entsprechenden Ausführungsoption (S. 72) eine Eingabeaufforderungsseite für jeden
Parameter erstellen, der nicht einer vorhandenen Eingabeaufforderungsseite zugeordnet ist.
Sie definieren auch Parameter, wenn Sie einen Drillthrough-Bericht erstellen möchten (S. 309), und
Sie können mithilfe von Parametern Master/Detail-Beziehungen definieren (S. 319).

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Menü Daten auf Filter .

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Detailfilter auf die Schaltfläche Hinzufügen.

Das Dialogfeld Detailfilter wird geöffnet.

3. Klicken Sie im Feld Verfügbare Komponenten auf die Registerkarte Quelle oder die Registerkarte
Datenelemente, um das Datenelement auszuwählen, das Sie für die Eingabeaufforderung
verwenden möchten:
● Um die Daten abhängig von Datenelementen zu filtern, die nicht im Bericht angezeigt
werden, doppelklicken Sie auf der Registerkarte Quelle auf ein Datenelement.

● Um Daten zu filtern, die im Bericht, aber nicht unbedingt im Modell angezeigt werden, z.
B. Berechnungen, doppelklicken Sie auf der Registerkarte Datenelemente auf ein
Datenelement.

Das Datenelement wird im Feld Ausdrucksdefinition angezeigt.

4. Geben Sie im Feld Ausdrucksdefinition nach dem Datenelement einen Operator ein, oder wählen
Sie auf der Registerkarte Funktionen einen Operator aus.
Der Operator legt einige der Standardeigenschaften der Eingabeaufforderung fest. Wenn der
Operator z. B. "ist gleich" (=) lautet, können Benutzer nur einen einzigen

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 231


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Eingabeaufforderungswert auswählen, und die Eingabeaufforderungseigenschaft


Mehrfachauswahl wird auf Nein gesetzt.
Weitere Informationen zum Erstellen von Ausdrücken finden Sie unter "Verwenden des
Ausdruckseditors" (S. 401).

5. Geben Sie nach dem Operator einen Namen für den Parameter der Eingabeaufforderung an.
Vor und hinter dem Namen muss ein Fragezeichen stehen.

6. Klicken Sie auf OK.

7. Klicken Sie im Fenster Verwendung auf eine der folgenden Optionen:

● Klicken Sie auf Erforderlich, um eine erforderliche Eingabeaufforderung zu erstellen.

● Klicken Sie auf Optional, um eine optionale Eingabeaufforderung zu erstellen.

● Klicken Sie auf Deaktiviert, um die Verwendung der Eingabeaufforderung zu unterbinden.

8. Klicken Sie auf OK.

Erstellen von Eingabeaufforderungen direkt in einer Berichtsseite


Sie können Eingabeaufforderungen auch direkt in eine Berichtsseite einfügen, anstatt eine
Eingabeaufforderungsseite zu erstellen.
Eingabeaufforderungssteuerungen, die zu Berichtsseiten hinzugefügt werden, erscheinen in folgenden
Dokumenten nicht:
● gespeicherte Berichte

● PDF-Berichte

● Berichte, die per E-Mail an Benutzer gesendet werden

● geplante Berichte

Eingabeaufforderungssteuerungen sind von ihrer Definition her interaktiv. Sie dienen zum Ausfüllen
von Parameterwerten, bevor ein Bericht ausgeführt wird. Daher werden zu einer Berichtsseite
hinzugefügte Eingabeaufforderungssteuerungen nur dann angezeigt, wenn Sie den Bericht im
HTML-Format ausführen. Wenn der Bericht im HTML-Format ausgeführt wird, wählen Benutzer
die anzuzeigenden Werte aus. Anschließend wird der Bericht aktualisiert und somit ein neuer Bericht
erzeugt.
Für die oben genannten, nicht-interaktiven Berichtsformate müssen durch Eingabeaufforderungen
gelieferte Parameterwerte vor dem Ausführen des Berichts abgerufen und ausgefüllt werden. Sie
liefern gewünschte Parameterwerte mithilfe der Registerkarte Ausführungsoptionen in Cognos
Connection. Wenn Sie nicht alle erforderlichen Werte liefern, kann der Bericht nicht ausgeführt
werden. Sie können auf die Registerkarte Ausführungsoptionen zugreifen, indem Sie auf die
Schaltfläche Eigenschaften festlegen für den Bericht klicken.
Wenn Sie die Beispielberichte verwenden, die mit Report Studio geliefert werden, enthalten die
Berichte "Verbrauchertrends", "AUF!-Multimedien-Bericht", "Produktreihe je

232 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Jahr-Eingabeaufforderung" und "Kontaktliste der Vertriebsbeauftragten" Eingabeaufforderungen


in den Berichtsseiten.

Vorgehensweise

1. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente eine
Eingabeaufforderung an die Stelle, an der sie eingefügt werden soll.

Das Dialogfeld Eingabeaufforderungs-Assistent wird geöffnet.

2. Geben Sie die Informationen an, die zur Erstellung der Eingabeaufforderung erforderlich sind.

Tipp: Definieren Sie die Eingabeaufforderung als optional, indem Sie das Kontrollkästchen
Filter optional machen aktivieren. Andernfalls wird die Eingabeaufforderung beim erstmaligen
Ausführen des Berichts auf einer generierten Eingabeaufforderungsseite statt auf der Berichtsseite
angezeigt. Alternativ können Sie eine Standardauswahl für die Eingabeaufforderung angeben
(S. 236).

3. Klicken Sie im Arbeitsbereich auf die Eingabeaufforderung.

4. Setzen Sie im Fenster Eigenschaften die Eigenschaft Automatisch senden auf Ja.

Wird die Eigenschaft Automatisch senden nicht auf Ja gesetzt, wird der Bericht nicht aktualisiert,
wenn Benutzer einen anderen Eingabeaufforderungswert auswählen.

Tipp: Statt für die Eingabeaufforderung die Option Automatisch senden zu aktivieren, können
Sie von der Registerkarte Berichtselemente eine Eingabeaufforderungs-Schaltfläche hinzufügen
und deren Eigenschaft Eingeben auf Fertig stellen festlegen.

Die Eingabeaufforderung wird der Berichtsseite hinzugefügt. Sie können ihre Eigenschaften ändern,
indem Sie darauf klicken und im Fenster Eigenschaften die gewünschten Änderungen vornehmen.

Ändern von Eingabeaufforderungen


Für jede erstellte Eingabeaufforderung können Sie Eigenschaften definieren, indem Sie im Fenster
Eigenschaften Werte eingeben. Sie haben beispielsweise folgende Möglichkeiten:
● Ändern der Eingabeaufforderungs-Schnittstelle

● Festlegen der Notwendigkeit einer Benutzereingabe für eine Eingabeaufforderung

● Ermöglichung der Auswahl mehrerer Werte

● Anzeigen oder Ausblenden von Status für Eingabeaufforderungen

● Angeben von Standardauswahlmöglichkeiten

● Angeben von Eingabeaufforderungswerten

● Hinzufügen einer Eingabeaufforderungs-Schaltfläche

● Erstellen kaskadierender Eingabeaufforderungen

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 233


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Einige Eigenschaften für eine Eingabeaufforderung können unter bestimmten Umständen


überschrieben werden. So überschreiben einige Eigenschaften für den mit einer Eingabeaufforderung
verknüpften Filter unter Umständen die entsprechende Eigenschaft der Eingabeaufforderung.

Ändern der Eingabeaufforderungs-Schnittstelle


Wenn Sie eine Eingabeaufforderung erstellen, wählt Report Studio die Schnittstelle für die
Eingabeaufforderung aus. Sie können je nach erstellter Eingabeaufforderung andere Schnittstellen
auswählen. Für eine Wert-Eingabeaufforderung können Sie beispielsweise eine Dropdown-Liste,
ein Listenfeld oder Optionsschaltflächen auswählen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Eingabeaufforderung, die geändert werden soll.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Benutzeroberfläche wählen, und wählen
Sie die gewünschte Schnittstelle aus.

Festlegen der Notwendigkeit einer Benutzereingabe für eine Eingabeaufforderung


Sie können festlegen, dass für die Ausführung eines Berichts eine Benutzereingabe erforderlich ist.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Eingabeaufforderung, die geändert werden soll.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Erforderlich, und wählen Sie Ja.

3. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer, um zu einer Berichtsseite
zu wechseln.

4. Klicken Sie im Menü Daten auf Filter .

5. Klicken Sie auf den mit der Eingabeaufforderung verknüpften Filter.

6. Klicken Sie im Feld Verwendung auf Erforderlich und anschließend auf OK.

Wenn Sie den Bericht ausführen, wird ein Sternchen neben der Eingabeaufforderung angezeigt. Dies
weist darauf hin, dass die Benutzer einen Wert eingeben oder auswählen müssen.
Wenn eine kaskadierende Eingabeaufforderung vorliegt und die übergeordnete Eingabeaufforderung
erforderlich ist, wird die untergeordnete Eingabeaufforderung deaktiviert. Dadurch wird sichergestellt,
dass Benutzer mindestens einen Wert in der übergeordneten Eingabeaufforderung wählen, bevor
sie einen Wert in der untergeordneten Eingabeaufforderung wählen können. Wenn umgekehrt die
übergeordnete Eingabeaufforderung optional ist, ist die untergeordnete Eingabeaufforderung gefüllt.
Dadurch können Benutzer Werte in der untergeordneten Eingabeaufforderung wählen, ohne einen
Wert in der übergeordneten Eingabeaufforderung wählen zu müssen.

Ermöglichen der Auswahl mehrerer Werte in einer Eingabeaufforderung


Sie können den Benutzern für eine Eingabeaufforderung mehrere Werte bzw. einen Wertebereich
zur Auswahl stellen. Angenommen, Sie haben eine Eingabeaufforderung, bei der die Benutzer eine

234 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Produktreihe auswählen müssen. Sie können die Eingabeaufforderung so abändern, dass die Benutzer
mehrere Produktreihen auswählen können.

Wenn Sie die Auswahl mehrerer Elemente zulassen, ist die Eigenschaft Automatisch senden immer
auf Nein eingestellt.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Eingabeaufforderung, die geändert werden soll.

2. Wählen Sie im Fenster Eigenschaften, ob Benutzer mehrere Werte oder einen Wertebereich
angeben können.

● Um mehrere Werte angeben zu lassen, setzen Sie die Eigenschaft Mehrfachauswahl auf Ja.

● Um einen Wertebereich angeben zu lassen, setzen Sie die Eigenschaft Intervall auf Ja.

3. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer, um zu einer Berichtsseite
zu wechseln.

4. Klicken Sie im Menü Daten auf Filter .


Wenn Sie im Bericht mehr als eine Abfrage definiert haben, müssen Sie zuerst auf ein mit einer
Abfrage verknüpftes Objekt klicken. Wenn im Bericht mehr als eine Abfrage definiert ist, klicken
Sie auf ein Objekt, das mit der von Ihnen gewünschten Abfrage verknüpft ist.

5. Doppelklicken Sie auf den mit der Eingabeaufforderung verknüpften Filter.

6. Legen Sie einen der folgenden Operatoren fest:


● Wenn Sie eine Eingabeaufforderung mit Mehrfachauswahl erstellen, ändern Sie den Operator
in in.

So erlaubt z. B. der Ausdruck "[Produktreihe] in ?Produktreihe?" (wobei "[Produktreihe]


" für den Namen des Datenelements steht) Benutzern die Auswahl mehrerer Produktreihen.

● Wenn Sie eine Eingabeaufforderung mit Intervall erstellen, ändern Sie den Operator in
in_range.

So erlaubt z. B. der Ausdruck "[Gewinnspanne] in_range ?Gewinnspanne?" (wobei "


[Gewinnspanne]" für den Namen des Datenelements steht) Benutzern, eine Gewinnspanne
anzugeben.

7. Klicken Sie zweimal auf OK.

Anzeigen oder Verbergen des Status von Eingabeaufforderungen


Mit den Eingabeaufforderungen eines Berichts erhalten Sie eine dynamische Überprüfung bei der
Berichtsausführung. Hiermit wird sichergestellt, dass die Daten korrekt sind und dass die
erforderlichen Werte angegeben wurden. So wird beispielsweise ein Stern neben den erforderlichen
Eingabeaufforderungen angezeigt. Wenn Sie einen Wert auswählen oder eingeben müssen, wird
neben der Eingabeaufforderung ein Pfeil angezeigt. Wenn Sie einen falschen Wert eingeben, wird

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 235


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

eine gepunktete Linie angezeigt. Sie können für jede Eingabeaufforderung festlegen, ob das Sternchen
und der Pfeil angezeigt werden sollen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Eingabeaufforderung, die geändert werden soll.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Symbole ausblenden, und klicken Sie
auf Ja, um die Zeichen auszublenden, oder auf Nein, um sie einzublenden.

Angeben der Standardauswahl für Eingabeaufforderungen


Sie können einen Standardwert für eine Eingabeaufforderung angeben, damit die Benutzer bei der
Ausführung des Berichts nicht zwingend einen Wert auswählen oder angeben müssen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Eingabeaufforderung, die geändert werden soll.

2. Um einen Wertbereich festzulegen, setzen Sie im Fenster Eigenschaften die Eigenschaft Intervall
auf Ja.

3. Um mehr als eine Standardauswahl anzugeben, setzen Sie die Eigenschaft Mehrfachauswahl
auf Ja.

4. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Standardauswahlwerte.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen , und wählen Sie eine der folgenden Optionen
aus.
● Wenn Sie einen einzelnen Wert definieren möchten, geben Sie den gewünschten Wert als
Standardauswahlwert ein.

● Um einen Wertebereich zu definieren, geben Sie die Minimum- und Maximumwerte des
Bereichs in den Feldern Minimaler Wert bzw. Maximaler Wert ein.

6. Klicken Sie auf OK.

7. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 5, um weitere Standardauswahlwerte festzulegen.

8. Klicken Sie auf OK.

Angeben von Eingabeaufforderungswerten


Aus den folgenden Gründen können Sie in einer Eingabeaufforderung eigene Werte bereitstellen:
● Wenn ein anderer Wert als der aus der Datenbank angezeigt werden soll

● Wenn durch eine Vermeidung des Zugriffs auf die Datenbank die Leistung erhöht werden soll

● Wenn Text für optionale Eingabeaufforderungen, beispielsweise zur Werteauswahl, bereitgestellt


werden muss

● Wenn die Anzahl der verfügbaren Werte beschränkt werden soll

236 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Angenommen, Sie haben eine Eingabeaufforderung, bei der die Benutzer ein Land auswählen müssen.
Für den Datenbankwert Vereinigte Staaten soll in der Eingabeaufforderung USA angezeigt werden.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf die Eingabeaufforderung, die geändert werden soll.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Statische Angaben.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen .

4. Geben Sie den hinzuzufügenden Eingabeaufforderungswert in das Feld Verwenden ein.

5. Geben Sie in das Feld Anzeigen den Wert ein, der in der Eingabeaufforderung angezeigt werden
soll.

6. Klicken Sie auf OK.

7. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 7, um weitere Eingabeaufforderungswerte hinzuzufügen.

8. Gehen Sie zum Verknüpfen eines Eingabeaufforderungswertes mit einer Bedingung (S. 287)
folgendermaßen vor:

● Klicken Sie auf die Dropdown-Liste Variable, und wählen Sie die gewünschte Variable aus,
oder erstellen Sie eine eigene.
Informationen zum Erstellen von Variablen finden Sie unter "Hinzufügen von
Variablen" (S. 292).

● Klicken Sie auf die Dropdown-Liste Wert, und wählen Sie einen der möglichen Werte für
die Variable aus.

● Klicken Sie auf den statischen Wert, den Sie mit der Variable verknüpfen möchten, und
anschließend auf die Schaltfläche Bearbeiten .

● Geben Sie in das Feld Anzeigen den Wert ein, der in der Eingabeaufforderung für diesen
bestimmten Variablenwert angezeigt werden soll.

● Wiederholen Sie den Vorgang für alle weiteren Werte.

9. Klicken Sie auf OK.

Hinzufügen einer Eingabeaufforderungs-Schaltfläche


Eingabeaufforderungs-Schaltflächen werden hinzugefügt, damit Benutzer ausgewählte Elemente
senden, einen Bericht abbrechen oder zwischen Seiten navigieren können.
Beim Erstellen von Eingabeaufforderungen und Eingabeaufforderungsseiten (S. 225) müssen Sie u.
U. eine Eingabeaufforderungs-Schaltfläche hinzufügen, um eine Auswahl zu senden. Für einige
Eingabeaufforderungs-Steuerelemente, z. B. die Wert-Eingabeaufforderung, kann das Senden der

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 237


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Auswahl automatisch erfolgen. Für andere Eingabeaufforderungs-Steuerelemente, z. B. die


Datums-Eingabeaufforderung, wird eine Eingabeaufforderungs-Schaltfläche benötigt.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
die Berichts- oder Eingabeaufforderungsseite, die das Eingabeaufforderungs-Steuerelement
enthält, für das eine Eingabeaufforderungs-Schaltfläche hinzugefügt werden soll.

2. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Eingabeaufforderungs-Schaltfläche in den Arbeitsbereich.

3. Klicken Sie auf die Eingabeaufforderungs-Schaltfläche und anschließend im Fenster Eigenschaften


auf die Eigenschaft Typ. Wählen Sie eine der folgenden Aktionen:

Ziel Vorgehensweise

Bericht abbrechen Abbrechen

Zur vorherigen Eingabeaufforderungsseite wechseln Zurück

Zur nächsten Eingabeaufforderungsseite wechseln Weiter

Bericht ausführen Fertig stellen

Benutzer erneut auffordern Erneut auffordern


Tipp: Das erneute Auffordern von Benutzern ist sinnvoll, wenn
es sich um kaskadierende Eingabeaufforderungen handelt.

Erstellen kaskadierender Eingabeaufforderungen


Erstellen Sie eine kaskadierende Eingabeaufforderung, um Werte aus einer Eingabeaufforderung
zur Filterung von Werten in einer anderen Eingabeaufforderung zu verwenden. Angenommen, Sie
haben einen Bericht mit den Spalten PRODUKTREIHE und PRODUKTTYP. Sie erstellen
Eingabeaufforderungen für diese Spalten und geben an, dass es sich bei der Eingabeaufforderung
für den Produkttyp um eine kaskadierende Eingabeaufforderung handelt, bei der die Produktreihe
der Ausgangspunkt für die Kaskadierung ist. Wenn Benutzer eine Produktreihe auswählen, werden
nur die Produkttypen aus dieser Produktreihe angezeigt.

Vorgehensweise
1. Wenn Sie die kaskadierende Quelle zu einer erforderlichen Eingabeaufforderung machen
möchten, klicken Sie darauf, und setzen Sie im Fenster Eigenschaften die Eigenschaft Erforderlich
auf Ja.

2. Klicken Sie auf die Eingabeaufforderung, die als kaskadierende Eingabeaufforderung verwendet
werden soll.

238 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

3. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Kaskadierende Quelle.

4. Klicken Sie auf den Parameter, der den Ausgangspunkt der Kaskadierung darstellt, und klicken
Sie auf OK.

5. Wenn für die Eingabeaufforderung mehrere Werte zulässig sind, fügen Sie der kaskadierenden
Quelle eine Eingabeaufforderungs-Schaltfläche hinzu, damit bei der kaskadierenden
Eingabeaufforderung alle entsprechenden Werte angezeigt werden.

● Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Eingabeaufforderungs-Schaltfläche in den Bericht.

● Klicken Sie auf die Eingabeaufforderungs-Schaltfläche und anschließend im Fenster


Eigenschaften auf die Eigenschaft Typ, und klicken Sie auf Erneut auffordern.

● Wenn Sie den Text der Eingabeaufforderungs-Schaltfläche ändern möchten, ziehen Sie im
Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt Textelement
auf die Schaltfläche, und geben Sie den gewünschten Text ein.

Weitere Informationen zum Erstellen kaskadierender Eingabeaufforderungen erhalten Sie in der


Report Studio – Einführungstour.

Datenanzeige in einer Baumstruktur-Eingabeaufforderung


Sie können steuern, welche Daten in einer Baumstruktur-Eingabeaufforderung angezeigt werden
und wie die Daten strukturiert werden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Dazu fügen Sie
dem Filterausdruck verschiedene Funktionen hinzu.

Darüber hinaus steuert der im Dialogfeld Eingabeaufforderungs-Assistent(S. 225) ausgewählte


Operator, welche Daten neben den einzelnen Werten der Eingabeaufforderung angezeigt werden.
Wenn der Operator "in" oder "nicht in" lautet, werden neben jedem Wert der Eingabeaufforderung
Kontrollkästchen angezeigt. Lautet der Operator "ist gleich" (=), werden keine Kontrollkästchen
angezeigt.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
die mit der Eingabeaufforderung verknüpfte Abfrage.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Datenelemente auf das Datenelement für die Eingabeaufforderung.

3. Geben Sie im Feld Ausdrucksdefinition eine der folgenden Funktionen ein, und klicken Sie auf
OK.

Ziel Funktion

Anzeigen der hierarchischen Struktur aller Mitglieder in der rootmembers(Datenelement)


Hierarchie. Wenn diese Funktion nicht verwendet wird,
werden alle Mitglieder in einer einfachen Liste angezeigt.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 239


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Ziel Funktion

Anzeigen der untergeordneten Elemente des Datenelements descendants(rootmembers


in einer hierarchischen Struktur, wobei x die Ebene darstellt. (Datenelement, x)
Falls Sie beispielsweise eine Eingabeaufforderung zur
Jahreshierarchie erstellen und x=1 ist, wird in der
Baumstruktur 2004, 2005 und 2006 angezeigt. Wenn x=2
ist, wird 2004 Q1, 2004 Q2 usw. angezeigt.

Anzeigen der untergeordneten Elemente eines Mitglieds. Für children(Mitglied)


das Mitglied 2004 wird beispielsweise 2004 Q1, 2004 Q2,
2004 Q3 und 2004 Q4 angezeigt.

Arbeiten mit Abfragen


Mit Abfragen wird festgelegt, welche Daten im Bericht angezeigt werden. In Report Studio erstellen
und ändern Sie Abfragen mit Query Explorer. Der Abfragen-Explorer bietet eine zusätzliche
Möglichkeit, bestehende Berichte zu bearbeiten und neue Berichte zu erstellen. Mit dem
Abfragen-Explorer können Sie komplexe Aufgaben sowie andere Aufgaben ausführen, die im
Berichtslayout schwieriger durchzuführen sind. Mit dem Abfragen-Explorer können Sie folgende
Aufgaben ausführen:
● Verbessern der Leistung durch Ändern der Abfragereihenfolge der Elemente aus der Datenbank
bzw. durch Ändern der Abfrageeigenschaften, damit der Berichtsserver, dort wo es möglich ist,
Abfragen gleichzeitig ausführen kann

Hinweis: Abfragen werden standardmäßig sequenziell ausgeführt. Ihr Administrator muss die
gleichzeitige Abfrageausführung aktivieren. Weitere Informationen finden Sie im Administration
und Zugriffsschutz - Handbuch.

● Anzeigen oder Hinzufügen von Filtern und Parametern und Ändern der zugehörigen
Eigenschaften

● Anzeigen oder Hinzufügen von Dimensionen, Ebenen und Fakten

● Integrieren von SQL-Anweisungen aus anderen Berichten oder aus von Ihnen selbst erstellten
Berichten

● Erstellen von komplexen Abfragen mithilfe von Satzoperationen und Verbindungen

Verknüpfen von Abfragen mit Layouts


Abfragen und Layouts hängen miteinander zusammen. Nachdem Sie sich für den gewünschten
Datentyp entschieden haben, müssen Sie ein Layout erstellen, in dem die Ergebnisse angezeigt
werden. Jede Spalte mit Daten muss sowohl für die Abfrage ausgewählt als auch in einem Layout
dargestellt werden, sofern es keine Spalten gibt, die nicht angezeigt werden sollen. Die Abfrage-

240 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

und Layout-Abschnitte eines Berichts müssen miteinander verknüpft sein, damit ein gültiger Bericht
erstellt werden kann.
In Report Studio werden Abfragen und Layouts automatisch verknüpft. Wenn Sie beispielsweise
Report Studio und die Listenberichtsvorlage verwenden, werden Abfrage und Layout automatisch
verknüpft. Zusätzlich können Sie eine Abfrage erstellen und diese manuell mit einem Datencontainer
verknüpfen. Wenn Sie im Layout einen Datencontainer in den Arbeitsbereich ziehen, können Sie
angeben, welche Abfrage verwenden werden soll, indem Sie im Fenster Eigenschaften auf die
Eigenschaft Abfrage klicken. Anschließend können Sie die Elemente in der Abfrage, die Sie im
Layout anzeigen möchten, hinzufügen, indem Sie diese von der Registerkarte Datenelemente des
Fensters Einfügbare Objekte ziehen.

Arbeiten mit Dimensionsdatenquellen


Wenn Sie mit BW-Datenquellen arbeiten, können Sie nur eine einzelne Hierarchie in einer Abfrage
verwenden.
Das Erstellen von Abfragen mit einer Mischung von OLAP und relationalen Daten wird nicht
unterstützt. Wenn Sie Abfragen mit einer Datenbank erstellen, deren Typ Sie nicht kennen, wenden
Sie sich an Ihren Datenbank-Administrator oder -Modellersteller.
Wenn Sie Abfragen mit mehreren Cubes unter Verwendung von dimensionalen Datenquellen
verwenden, treffen die folgenden Einschränkungen zu:
● Für Cube-übergreifende Berechnungen sind nur einfache Rechenoperatoren (+, *, /,-) verfügbar.

● Geschlossene Verbindungen werden nicht unterstützt.

● Alle Verbindungen für Abfragen mit mehreren Cubes sind offene Verbindungen.

● Sie können eine angepasste Dimension (Abfragesubjekt) nicht sortieren oder filtern.

● Angepasste Dimensionen werden in Framework Manager erstellt.

● Wenn Sie die Abfrageanzeige Generiertes SQL/MDX zum Anzeigen von MDX verwenden,
wird möglicherweise nicht das tatsächlich ausgeführte MDX angezeigt. Der Grund dafür ist,
dass beim Ausführen einer Abfrage mit mehreren Cubes eigentlich mehrere Abfragen ausgeführt
werden.

Verbinden von Abfragen zwischen verschiedenen Datenquellen


Cognos 8 unterstützt Folgendes:
● RDBMS-zu-RDBMS-Verbindungen

● Satzoperationen für beliebige zwei Abfragen

● Master/Detail-Beziehungen zwischen zwei beliebigen Abfragen

● Drillvorgang von einer beliebigen Abfrage zu einer anderen beliebigen Abfrage

Folgende Verbindungstypen können Sie nicht erstellen:


● Cube-zu-Cube (homogen)

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 241


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

● Cube-zu-Cube (heterogen)

● Cube-zu-RDBMS

● Cube-zu-SAP BW

● SAP-BW-zu-RDBMS

Abfragen mehrerer Fakten


Sie müssen das Ergebnis einer Abfrage mehrerer Faktentabellen verstehen, um die gewünschten
Ergebnisse zu erzielen. Das Ergebnis einer Abfrage mehrerer Fakten hängt davon ab, ob Sie mit
angepassten oder nicht angepassten Dimensionen arbeiten, von der Granularitätsebene und davon,
ob die Daten additiv sind.
Die folgende Datenquelle hat Eigenschaften, die sich auf die Ergebnisse auswirken, wenn Sie eine
Abfrage mehrerer Fakten für "Inventarebenen" und "Umsatz" verwenden. Granularität für Zeit
unterscheidet sich in sofern, dass die Inventarebenen monatlich und der Umsatz täglich aufgezeichnet
wird. Außerdem enthält "Umsatz" eine nicht angepasste Dimension, "Bestellmethode".

Anhand der folgenden Beispiele wird dargestellt, wie die Ergebnisse einer Abfrage mehrerer Fakten
interpretiert werden und mit welchen Optionen eine Abfrage geändert werden kann, um die
gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Angepasste Dimensionen
Mit Einzelabfragen von "Inventarebenen" und "Umsatz" nach "Quartal" und "Produkt" erhalten
Sie folgende Ergebnisse

Eine Abfrage mehrerer Fakten und angepasster Dimensionen berücksichtigt die Kardinalität zwischen
jeder Faktentabelle und ihren Dimensionen und gibt alle Zeilen der jeweiligen Faktentabelle zurück.
Die Faktentabellen werden anhand der gemeinsamen Schlüssel, "Zeit" und "Produkt", abgeglichen.

242 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Sowohl "Produkt" als auch "Zeit" sind für "Inventarebenen" und "Umsatz" gültig. Dennoch
werden die Inventarebenen monatlich und der Umsatz täglich aufgezeichnet. In diesem Beispiel
werden die Ergebnisse automatisch auf die niedrigste gemeinsame Granularitätsebene aggregiert.
"Menge", die aus "Umsatz" stammt, wird zu Monaten aufaddiert.
Für diese Abfrage werden oft Nullen zurückgegeben, da eine Kombination von dimensionalen
Elementen möglicherweise zwar in einer Faktentabelle existiert, in einer anderen jedoch nicht. Wenn
z. B. "Husky Seil 50" im Inventar in 200501 verfügbar war, in demselben Zeitraum dieses Produkt
jedoch nicht verkauft wurde, müsste für "Menge" in der Zeile "Husky Seil 50" der Wert 0 angezeigt
werden.

Nicht angepasste Dimensionen


Wenn der Abfrage eine nicht angepasste Dimension hinzugefügt wird, verändert das die Eigenschaft
der Ergebnisse, die von der Abfrage ausgegeben werden.

"Bestellmethode" ist nur in "Umsatz" vorhanden. Daher ist es nicht mehr möglich, Datensätze auf
eine niedrigste gemeinsame Granularitätsebene zu aggregieren, da eine Seite der Abfrage eine
Dimensionalität hat, die sie nicht mit der anderen Seite gemeinsam hat. Ergebnisse von
"Eröffnungsbestand" und "Endbestand" werden wiederholt, weil es nicht mehr möglich ist,
festzustellen, in welcher Beziehung ein einzelner Wert aus diesen Spalten zu einem Wert aus "Menge"
steht.
Wenn das Gruppieren anhand des Schlüssels "Quartal" erfolgt, ist zu sehen, dass das Ergebnis in
diesem Beispiel auf demselben Datensatz beruht, wie die Abfrage von angepassten Dimensionen.
Die Auswertungswerte sind dieselben. Beispielsweise ist die Gesamtmenge für 200501 in beiden
Beispielen 2.766.

Filter nach nicht angepassten Dimensionen


Standardmäßig werden Filter zum Verbessern der Leistung auf Datenbankebene angewendet. Das
Standardverhalten kann zu dem unerwarteten Ergebnis führen, dass Nullen ausgegeben werden,
wenn einer Abfrage mehrerer Fakten ein Filter hinzugefügt wird. Wenn Sie einen Filter nach der

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 243


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Dimension "Bestellmethode" erstellen, um nur die Bestellmethode "Fax" abzurufen, und den Filter
auf die Datenquelle anwenden, enthält der Bericht Nullen.

Der Filter wird nur auf einen Subjektbereich angewendet, "Umsatz". Da "Bestellmethode" in
"Inventarebenen" nicht enthalten ist, werden alle Produkte im Bericht angezeigt. Beispielsweise war
"Course Pro Umbrella" in 200602 im Inventar enthalten. Da für dieses Produkt in 200602 kein
Verkauf über die Bestellmethode "Fax" erfolgt ist, sind "Bestellmethode" und "Menge" gleich null.
Die Nullen können entfernt werden, indem der Filter so geändert wird, dass er auf den Ergebnissatz
und nicht auf die Datenquelle angewendet wird. Indem der Filter auf den Ergebnissatz angewendet
wird, werden dieselben Ergebnisse wie bei der Verwendung von angepassten Dimensionen
ausgegeben. Nur die Produkte, die über die Bestellmethode "Fax" bestellt wurden, werden in dem
Bericht aufgeführt.

Die Auswertung der Menge lautet 986 bei beiden Filtermethoden, d. h. die Ergebnisse beruhen auf
demselben Datensatz.
In Report Studio gibt es zwei Filtertypen. Detailfilter werden auf die Datenquelle angewendet.
Auswertungsfilter werden auf den Ergebnissatz angewendet. Weitere Informationen zum Anwenden
von Detail- und Auswertungsfiltern finden Sie unter "Filtern von Daten" (S. 192).

244 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Hinzufügen von Abfragen zu einem Bericht


Sie können im Abfragen-Explorer mehrere Abfragen für spezielle Einsatzbereiche erstellen. So
können Sie z. B. für jeden Datencontainer im Bericht eine separate Abfrage erstellen, um verschiedene
Daten anzuzeigen.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
Abfragen.

2. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte eines der folgenden Objekte in den Arbeitsbereich.

Objekt Beschreibung

Abfrage Fügt eine Abfrage hinzu.

Verbinden Fügt eine Verbindungsbeziehung hinzu.

Vereinigung Fügt einen Vereinigungsoperator hinzu.

Schnittmenge Fügt einen Schnittmengenoperator hinzu.

Ausschließlich Fügt einen Ausschließlich-(Minus-)Operator hinzu.

SQL Fügt SQL hinzu.

MDX Fügt MDX hinzu.

3. Geben Sie im Fenster Eigenschaften die gewünschte Eigenschaft an.


Wenn Sie beispielsweise ein Objekt Verbinden hinzugefügt haben, doppelklicken Sie auf die
Eigenschaft Verbindungsbeziehungen, um die Verbindung zu definieren.

4. Doppelklicken Sie auf eine Abfrage.

5. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die Datenelemente,
die Sie der Abfrage hinzufügen möchten, in das Fenster Datenelemente.

Tipp: Sie können Datenelemente zur Abfrage hinzufügen, die nicht im Layout angezeigt werden
sollen. Wenn Sie beispielsweise als Filterkriterium Produktreihencode verwenden möchten, den
Benutzern im Layout aber Produktreihe angezeigt werden soll, müssen Sie beide Datenelemente
zur Abfrage hinzufügen.

6. Wenn Sie ein neues Datenelement in der Abfrage erstellen möchten, ziehen Sie im Fenster
Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt Datenelement in
das Fenster Datenelement.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 245


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

7. Wenn Sie einen Filter hinzufügen möchten, ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der
Registerkarte Berichtselemente das Objekt Filter in das Fenster Detailfilter oder in das Fenster
Auswertungsfilter, und definieren Sie den Filterausdruck (S. 192).

Tipp: Um einen Filter zu erstellen, können Sie auch ein Datenelement von der Registerkarte
Quelle in eines der Filterfenster ziehen und anschließend den Filterausdruck definieren. Wenn
Sie mit einer dimensionalen Datenquelle arbeiten, können Sie Daten schnell filtern, indem Sie
anstelle der Ebene, zu der ein Mitglied gehört, das Mitglied selbst in das Filterfenster ziehen.
Wenn Sie z. B. das Mitglied 2006 aus der Ebene Jahre in das Fenster ziehen, werden die Daten
für das Jahr 2006 gefiltert. Diese Vorgehensweise ist weniger zeitaufwändig, als wenn Sie
zunächst die Ebene Jahre in das Fenster ziehen und anschließend den Filterausdruck definieren,
um anzugeben, dass nur Daten für das Jahr 2006 angezeigt werden sollen.

Beim Hinzufügen von Abfragen zum Bericht

● Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Arbeitsbereich und dann auf Package-Quellen
anzeigen, um die Abfragen anzuzeigen, die Datenelemente aus einem Package verwenden.

● Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Arbeitsbereich, und klicken dann auf Verweise
erweitern, um die Beziehungen zwischen den Abfragen im Bericht anzuzeigen. Diese Funktion
ist beim Erstellen komplexer Abfragen hilfreich.

Erstellen einer Vereinigungsabfrage


Erstellen Sie eine Vereinigungsabfrage, um zwei oder mehr Abfragen in einem Ergebnissatz zu
kombinieren.
Sie können Abfragen kombinieren, die verschiedene Datenquellen verwenden. So ist es z. B. möglich,
eine Abfrage, die Daten aus einer dimensionalen Datenquelle zurückgibt, mit einer Abfrage zu
kombinieren, die Daten aus einer relationalen Datenquelle zurückgibt.
Damit zwei Abfragen kombiniert werden können, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:
● Die beiden Abfragen müssen die gleiche Anzahl an Datenelementen besitzen.

● Die Datentypen der Datenelemente müssen kompatibel sein, und die Datenelemente müssen in
derselben Reihenfolge angezeigt werden.
Bei numerischen Datentypen sind Ganz-, Gleitkomma-, Dual- oder Dezimalzahlen miteinander
kompatibel.
Bei Zeichenkettendatentypen sind Char, VarChar und LongVarChar miteinander kompatibel.
Bei binären Datentypen sind Binary und VarBinary miteinander kompatibel.
Die Datentypen müssen exakt übereinstimmen.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
Abfragen.

2. Führen Sie im Fenster Einfügbare Objekte die folgenden Vorgänge aus:

246 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

● Ziehen Sie Abfrage in den Arbeitsbereich.

● Ziehen Sie Vereinigung, Schnittmenge oder Außer auf die rechte Seite der Abfrage.
Rechts vom Operator werden zwei Ablagebereiche angezeigt.

● Ziehen Sie ein Objekt Abfrage in jeden Ablagebereich.

Im Arbeitsbereich werden zwei Abfragen erstellt, und in den Ablagebereichen wird eine
Verknüpfung zu jeder Abfrage angezeigt.

3. Doppelklicken Sie auf jede Abfrage, die Teil der Vereinigungsabfrage ist, und fügen Sie die
gewünschten Datenelemente hinzu.

4. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Zurück, um zum Arbeitsbereich für die
Abfragen zurückzukehren.

5. Klicken Sie auf den in Schritt 3 hinzugefügten Satzoperator.

6. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Duplikate, und wählen Sie aus, ob
doppelte Zeilen entfernt oder beibehalten werden sollen.

7. Doppelklicken Sie auf die Eigenschaft Projektionsliste.


Die Projektionsliste zeigt die Liste projektierter Datenelemente für die Satzoperation an.

8. Wenn Sie möchten, dass Report Studio die Liste projektierter Datenelemente automatisch
erstellt, klicken Sie auf Automatisch erstellt.
Report Studio verwendet beim Erstellen der Projektionsliste nur eine der beiden zu vereinigenden
Abfragen.

9. Wenn Sie Datenelemente in der Projektionsliste hinzufügen, löschen, verschieben oder


umbenennen möchten, klicken Sie auf Manuell, und nehmen Sie die gewünschten Änderungen
vor.

10. Klicken Sie auf OK.

11. Doppelklicken Sie auf die Vereinigungsabfrage.

12. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die Datenelemente,
die Sie der Abfrage hinzufügen möchten, in das Fenster Datenelemente.

Die Vereinigungsabfrage ist vollständig. Sie können sie nun mit einem Datencontainer im Layout
verknüpfen.

Beispiel - Erstellen eines Listenberichts mit zwei Spalten für drei Datenelemente
Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie wurden gebeten, einen Listenbericht zu erstellen, der die Einnahmen für alle
Produktreihen und Bestellmethoden anzeigt. Allerdings möchten Sie, dass die Produktreihen und

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 247


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Bestellmethoden in derselben Spalte angezeigt werden. Um diesen Bericht zu erstellen, verwenden


Sie eine Vereinigungsabfrage zum Verbinden der Datenelemente Produktreihe und Bestellmethode.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Leer und anschließend auf OK.

5. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
Abfragen.

6. Führen Sie im Fenster Einfügbare Objekte die folgenden Vorgänge aus:

● Ziehen Sie Abfrage in den Arbeitsbereich.

● Ziehen Sie Vereinigung auf die rechte Seite der Abfrage.


Rechts vom Operator werden zwei Ablagebereiche angezeigt.

● Ziehen Sie ein Objekt Abfrage in jeden Ablagebereich.

Im Arbeitsbereich werden Abfrage2 und Abfrage3 erstellt, und in den Ablagebereichen


wird eine Verknüpfung zu jeder Abfrage angezeigt.

7. Doppelklicken Sie auf Abfrage2.

8. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle folgende
Datenelemente in das Fenster Datenelemente:

● Produktreihe aus dem Ordner Produkt

● Einnahmen aus dem Ordner Vertriebsdaten

9. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Datenelement in das Fenster Datenelemente.
Das Datenelement wird verwendet, um Produktreihen und Bestellmethoden im Bericht zu
sortieren.

10. Geben Sie im Feld Ausdrucksdefinition den Wert 'A' ein, und klicken Sie auf OK:

11. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Name, löschen Sie den Standardnamen,
und geben Sie Folgendes ein:

Sortierschlüssel

12. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Zurück , um zum Arbeitsbereich
Abfragen zurückzukehren.

248 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

13. Doppelklicken Sie auf Abfrage3.

14. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle folgende Datenelemente
in das Fenster Datenelemente:

● Bestellmethode

● Einnahmen

Tipp: Diese Datenelemente befinden sich in den Ordnern Bestellmethode und Vertriebsdaten.

15. Wiederholen Sie die Schritte 9 bis 11, um in Abfrage 3 ein Sortierschlüssel-Datenelement mit
der Definition 'B' zu erstellen.

16. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Zurück, um zum Arbeitsbereich für die
Abfragen zurückzukehren.

17. Klicken Sie auf den Operator Vereinigung.

18. Doppelklicken Sie auf die Eigenschaft Projektionsliste.

Das Element Produktreihe in der Projektionsliste enthält sowohl Produktreihen als auch
Bestellmethoden.

19. Klicken Sie auf Manuell.

20. Klicken Sie auf Produktreihe und anschließend auf die Schaltfläche Bearbeiten .

21. Geben Sie im Feld Bearbeiten nach Produktreihe Folgendes ein:

& Bestellmethode

22. Klicken Sie zweimal auf OK.

23. Doppelklicken Sie auf Abfrage1.

24. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle folgende Datenelemente
in das Fenster Datenelemente:

● Produktreihe und Bestellmethode

● Einnahmen

● Sortierschlüssel

25. Während Sortierschlüssel ausgewählt ist, klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft
Vorsortieren. Klicken Sie dann auf Aufsteigend sortieren.
Wenn Sie den Bericht ausführen, werden erst alle Produktreihen angezeigt und danach alle
Bestellmethoden.

26. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Seite1.

27. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Liste in den Arbeitsbereich.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 249


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

28. Klicken Sie auf die Liste.

29. Klicken Sie in der Titelleiste des Fensters Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes
Element auswählen , und klicken Sie dann auf Liste.

30. Klicken Sie auf die Eigenschaft Abfrage und dann auf Abfrage1.
Die Liste ist nun mit der Vereinigungsabfrage verknüpft.

31. Doppelklicken Sie auf die Eigenschaft Eigenschaften.

32. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Sortierschlüssel, und klicken Sie auf OK.
Da das Sortierschlüssel-Datenelement nicht in der Liste angezeigt wird, müssen Sie es in die
Eigenschaften der Liste aufnehmen, um damit Produktreihen und Bestellmethoden sortieren zu
können.

33. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Datenelemente folgende
Elemente aus dem Fenster Abfrage1 in die Liste:

● Produktreihe und Bestellmethode

● Einnahmen

34. Führen Sie den Bericht aus.

Eine Liste mit zwei Spalten wird erstellt. Alle Produktreihen und Bestellmethoden werden in der
ersten Spalte angezeigt.

Erstellen einer Verbindungsbeziehung


Sie können eine Verbindungsbeziehung erstellen, um zwei Abfragen zu verbinden.
Im Allgemeinen sollten Verbindungsbeziehungen im Framework Manager-Modell erstellt werden.
Wenn der gewünschte Vorgang nicht in Framework Manager durchgeführt werden kann, erstellen
Sie eine Verbindungsbeziehung in Report Studio.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
Abfragen.

2. Führen Sie im Fenster Einfügbare Objekte die folgenden Vorgänge aus:

250 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

● Ziehen Sie Abfrage in den Arbeitsbereich.

● Ziehen Sie Verbindung auf die rechte Seite der Abfrage.


Rechts vom Operator werden zwei Ablagebereiche angezeigt.

● Ziehen Sie ein Objekt Abfrage in jeden Ablagebereich.


Im Arbeitsbereich werden zwei Abfragen erstellt, und in den Ablagebereichen wird eine
Verknüpfung zu jeder Abfrage angezeigt.

3. Doppelklicken Sie auf jede Abfrage, die Teil der Verbindungsabfrage ist, und fügen Sie die
gewünschten Datenelemente hinzu.

4. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Zurück , um zum Arbeitsbereich
Abfragen zurückzukehren.

5. Klicken Sie auf Verbindung.

6. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf Beziehungen für Verbindungen.

7. Klicken Sie auf Neue Verknüpfung.

8. Klicken Sie erst auf ein Datenelement in der linken Abfrage und dann auf ein Datenelement in
der rechten Abfrage, um eine Verknüpfung zu erstellen.

9. Klicken Sie für jede Abfrage auf Kardinalität und anschließend auf die gewünschte Kardinalität.

10. Klicken Sie auf Operator und anschließend auf den gewünschten Operator.

11. Um die Verbindungsbeziehung in einen Ausdruck zu konvertieren, klicken Sie auf die Schaltfläche
Konvertieren in Ausdruck.
Konvertieren Sie die Verbindungsbeziehung in einen Ausdruck, um Änderungen an der
Verbindungsdefinition vorzunehmen.

Hinweis: Nach dem Konvertieren der Beziehung in einen Ausdruck kann dieser nicht wieder
zu einer Beziehung geändert werden.

12. Klicken Sie auf OK.

13. Doppelklicken Sie auf die Verbindungsabfrage.

14. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die Datenelemente,
die Sie hinzufügen möchten, in das Fenster Datenelemente.

Die Verbindungsabfrage ist vollständig. Sie können sie nun mit einem Datencontainer im Layout
verknüpfen.

Hinzufügen von Dimensionsinformationen zu einer Abfrage


Fügen Sie einer Abfrage Dimensionsinformationen hinzu, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten.
Dimensionsinformationen werden hinzugefügt, wenn einer der folgenden Fälle vorliegt:
● In der Datenquelle sind keine Dimensionsinformationen verfügbar.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 251


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Beispiel: Die Datenquelle enthält flache Daten, die Sie dimensional modellieren möchten.

● Sie möchten die Dimensionsinformationen in der Datenquelle überschreiben.

● Sie möchten die Dimensionsinformationen in der Datenquelle erweitern oder begrenzen.

Wenn einer Datenquelle, die Dimensionen enthält, keine Dimensionsinformationen hinzugefügt


werden, wird die Dimensionsstruktur der Datenquelle verwendet. Wenn die Datenquelle keine
Dimensionen enthält, erstellt Cognos 8 eine Standard-Dimensionsstruktur.
Dimensionsinformationen dienen nicht dazu, die Darstellung von Informationen festzulegen. Sie
stellen vielmehr eine Hilfe bei der Planung von Abfragen dar. Sie können als eine Art Hinweis für
die Abfrageerstellung betrachtet werden. Darüber hinaus sind die Benutzer nicht in der Lage, einen
Drilldown (S. 315) auf Dimensionen auszuführen, die Sie dem Bericht hinzufügen.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
die gewünschte Abfrage.

2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Dimensionsinformationen überschreiben,


und wählen Sie Ja.

Im Arbeitsbereich wird die Registerkarte Dimensionsinformationen angezeigt.

3. Klicken Sie auf die Registerkarte Dimensionsinformationen.

4. Wenn Sie eine Dimension aus einem vorhandenen Datenelement erstellen möchten, ziehen Sie
im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle dieses Datenelement in das
Fenster Dimensionen.
Report Studio erstellt automatisch die gesamte Dimension.

5. Wenn Sie eine neue Dimension erstellen möchten, ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte
auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt Dimension in das Fenster Dimensionen,
und erstellen Sie die Dimension, indem Sie die gewünschten Objekte hinzufügen:

● Zum Erstellen einer Ebene fügen Sie Ebene hinzu.

● Zum Erstellen einer Ebenenhierarchie fügen Sie Ebenenhierarchie hinzu.

● Zum Erstellen einer Mitgliedshierarchie fügen Sie Mitgliedshierarchie hinzu.

Informationen zu diesen Objekten finden Sie unter "Arbeiten mit Dimensionsdaten" (S. 187).

6. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die gewünschten
Datenelemente zu den Objekten, die Sie im vorherigen Schritt hinzugefügt haben.
Wenn Sie beispielsweise eine Ebene erstellt haben, definieren Sie einen Schlüssel, indem Sie ein
Abfrageelement in den Ordner Schlüssel ziehen.

7. Um einen Fakt zu erstellen, ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte
Quelle das gewünschte Datenelement in das Fenster Fakten.

252 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Beispiel - Erstellen eines Kreuztabellenberichts mit leeren Zeilen


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie wurden gebeten, einen Kreuztabellenbericht zu erstellen, der die Gesamteinnahmen
pro Jahr für jede Produktreihe nach Bestellmethoden anzeigt. Wenn für eine bestimmte Produktreihe
in einem bestimmten Jahr keine Einnahmen verzeichnet werden konnten, wird standardmäßig keine
Zeile in der Kreuztabelle angezeigt. Sie überschreiben nun die Dimensionsinformationen, sodass
leere Zeilen im Bericht angezeigt werden.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Kreuztabelle und anschließend auf OK.

5. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle die folgenden
Datenelemente in die Kreuztabelle:

● Produktreihe als Zeilen

● Monat als verschachtelte Zeilen

● Bestellmethode als Spalten

● Einnahmen als Kennzahl

Tipp: Diese Elemente befinden sich in den Ordnern Produkt, Zeitdimension, Bestellmethode
und Vertriebsdaten.

6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Kreuztabelle, und wählen Sie Gehe zur Abfrage.

7. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Dimensionsinformationen überschreiben,


und wählen Sie Ja.

Im Arbeitsbereich wird die Registerkarte Dimensionsinformationen angezeigt.

8. Klicken Sie auf die Registerkarte Dimensionsinformationen.

9. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle folgende Datenelemente
in das Fenster Dimensionen:

● Produktreihe

● Datum

Produktreihe und Datum werden zu separaten Dimensionen in der Abfrage.

10. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
Seite1.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 253


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

11. Klicken Sie auf Monat.

12. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Sortieren.

13. Ziehen Sie im Feld Datenelemente das Element Datum in das Feld Sortierliste, und klicken Sie
auf OK.

14. Führen Sie den Bericht aus.

Alle Bestelljahre werden für alle Produktreihen angezeigt, selbst wenn keine Einnahmen verzeichnet
wurden.

Verweisen auf Package-Elemente in untergeordneten Abfragen


Wenn Sie beim Erstellen einer untergeordneten Abfrage in Report Studio auf ein Element verweisen
möchten, ist dies jeweils nur von der dieser Abfrage übergeordneten Abfrage oder von anderen
Abfragen aus möglich. Beispiel: Wenn Sie einer untergeordneten Abfrage einen Filter hinzufügen,
können Sie in den Ausdruck nur solche Elemente einfügen, die bereits in anderen im Bericht
definierten Abfragen enthalten sind. Um ein Element aus dem Package hinzuzufügen, müssen Sie
die Verknüpfung der untergeordneten mit der übergeordneten Abfrage aufheben.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
Abfragen.

2. Heben Sie die Verknüpfung der untergeordneten mit der übergeordneten Abfrage auf, indem
Sie die Verknüpfung mit der übergeordneten Abfrage rechts neben der untergeordneten Abfrage
auswählen und auf die Schaltfläche Löschen klicken.

3. Doppelklicken Sie auf die untergeordnete Abfrage.

Auf der Registerkarte Quelle im Fenster Einfügbare Objekte sind nun Package-Elemente
verfügbar.

254 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

4. Fügen Sie die gewünschten Package-Elemente hinzu.


Beispiel: Wenn Sie einen Detailfilter erstellen möchten, der auf ein Package-Element verweist,
ziehen Sie das Filterobjekt von der Registerkarte Berichtselemente in das Fenster Detailfilter,
und fügen Sie dann im Feld Ausdrucksdefinition die gewünschten Elemente hinzu.

5. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf den nach oben weisenden Pfeil, um zum Arbeitsbereich
Abfragen zurückzukehren.

6. Stellen Sie die Verknüpfung zwischen der unter- und der übergeordneten Abfrage erneut her,
indem Sie die übergeordnete Abfrage rechts neben die untergeordnete Abfrage ziehen.

7. Doppelklicken Sie ggf. auf die untergeordnete Abfrage, um diese zu vervollständigen.


Wenn Sie z. B. einen Filter erstellt haben, müssen Sie möglicherweise noch den Filterausdruck
definieren.

Arbeiten mit SQL oder MDX


Sie können für jede Abfrage in einem Bericht mit dem SQL- oder MDX-Code arbeiten, der beim
Ausführen des Berichts ausgeführt wird. Sie haben folgende Möglichkeiten:
● SQL oder MDX anzeigen

● SQL oder MDX bearbeiten

● einen Berichts mit eigenem SQL oder MDX erstellen

● Auswählen der Datenquelle

Beim Arbeiten mit relationalen Datenquellen hängt das von Report Studio erstellte SQL von den
ausgewählten Berichtsausgaben ab.

Anzeigen von SQL oder MDX


Zeigen Sie das SQL oder MDX an, um zu sehen, was beim Ausführen eines Berichts an die Datenbank
übergeben wird.

Vorgehensweise
1. Wenn Sie das SQL oder MDX für den gesamten Bericht anzeigen möchten, klicken Sie im Menü
Extras auf Generiertes SQL/MDX anzeigen.
Durch diese Option wird das SQL oder MDX angezeigt, das in der Datenquelle ausgeführt
wird. Das SQL bzw. MDX ist nach Abfragen und Abfrageergebnissen organisiert. Wenn eine
Abfrage in mehreren Datencontainern verwendet wird, wird für jeden Datencontainer in
separates Abfrageergebnis erzeugt.

2. Zum Anzeigen des SQL oder MDX für eine bestimmte Abfrage gehen Sie wie folgt vor:

● Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken
Sie auf die gewünschte Abfrage.

● Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Generiertes SQL/MDX.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 255


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Durch die Eigenschaft Generiertes SQL/MDX wird das SQL oder MDX angezeigt, das beim
Anzeigen der tabellarischen Daten (Menü Ausführen, Option Tabellarische Daten anzeigen
ausgeführt wird. Die Abfrageergebnisse werden in diesem Fall in Listenform angezeigt. Diese
Eigenschaft ist nützlich beim Erstellen erweiterter Abfragen.

Das SQL oder MDX für die Abfrage wird im Dialogfeld Generiertes SQL/MDX angezeigt. Für
SQL können Sie entweder das native SQL (das SQL, das bei der Ausführung der Abfrage an die
Datenbank übergeben wird) oder das Cognos-SQL (eine generische Form von SQL, das von
ReportNet verwendet wird) anzeigen. Das Cognos-SQL wird schließlich in natives SQL umgewandelt,
bevor die Abfrage ausgeführt wird.

Bearbeiten von SQL oder MDX


Sie können das SQL oder MDX für eine Abfrage nach Ihren individuellen Anforderungen bearbeiten.
Beispiel: Sie möchten das SQL oder MDX bearbeiten, um die Leistung zu verbessern oder Probleme
zu beheben.
Wenn Sie die Abfrage ursprünglich nicht mithilfe von SQL oder MDX erstellt haben, müssen Sie
die Abfrage in SQL oder MDX umwandeln, bevor Sie Änderungen vornehmen können. Das
Umwandeln der Abfrage in SQL oder MDX ist ein nicht umkehrbarer Vorgang.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
die gewünschte Abfrage.

2. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Generiertes SQL/MDX.

3. Klicken Sie auf Umwandeln.

4. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.


Wenn Sie mit MDX arbeiten, sollten Sie mit der von Report Studio unterstützten MDX-Syntax
vertraut sein.

5. Klicken Sie auf Überprüfen, um nach Fehlern zu suchen.

6. Klicken Sie auf OK.

Erstellen eines Berichts mit eigenem SQL oder MDX


Sie können einen Bericht erstellen, indem Sie SQL- oder MDX-Code aus einer externen Quelle
hinzufügen, z. B. aus einem anderen Bericht.
Wenn Sie mit MDX arbeiten, sollten Sie mit der von Report Studio unterstützten MDX-Syntax
vertraut sein.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Datei auf Neu.

2. Klicken Sie auf Leer und dann auf OK.

256 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

3. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
Abfragen.

4. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte das Objekt Abfrage in den Arbeitsbereich.

5. Führen Sie im Fenster Einfügbare Objekte einen der folgenden Vorgänge aus:

● Wenn Sie eine SQL-Abfrage erstellen möchten, ziehen Sie SQL rechts neben die Abfrage.

● Wenn Sie eine MDX-Abfrage erstellen möchten, ziehen Sie MDX rechts neben die Abfrage.

Tipp: Wenn Sie SQL oder MDX in den Arbeitsbereich ziehen, erstellt Report Studio automatisch
eine Abfrage.

6. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Datenquelle, um die Datenquelle
auszuwählen.

7. Wählen Sie die gewünschte Datenquelle, und klicken Sie auf OK.

8. Geben Sie ggf. in der Eigenschaft Katalog den Namen des Katalogs ein, der verwendet werden
soll.

9. Doppelklicken Sie auf die Eigenschaft SQL oder auf die Eigenschaft MDX.

10. Geben Sie den SQL- oder MDX-Code ein, den Sie verwenden möchten.

11. Klicken Sie auf Überprüfen, um nach Fehlern zu suchen.

12. Klicken Sie auf OK.

13. Doppelklicken Sie auf die Abfrage.


Wenn das SQL oder MDX gültig ist, werden die im SQL oder MDX definierten Datenelemente
im Fenster Datenelemente angezeigt.

14. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Seiten-Explorer , und klicken Sie auf
eine Berichtsseite.

15. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente den Berichtstyp
(S. 87), den Sie erstellen möchten, in den Arbeitsbereich.
Ziehen Sie z. B. eine Liste, eine Kreuztabelle, ein Diagramm oder eine Wiederholfunktion.

16. Klicken Sie auf den Datencontainer.

17. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Schaltfläche Übergeordnetes Element auswählen
und dann auf den gerade erstellten Container.

Wenn Sie beispielsweise eine Liste erstellt haben, klicken Sie auf Liste.

18. Klicken Sie auf die Eigenschaft Abfrage, und klicken Sie auf die Abfrage, die Sie für den
Berichtstyp verwenden möchten.

19. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Datenelement die
gewünschten Elemente aus der im vorherigen Schritt ausgewählten Abfrage auf den
Datencontainer.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 257


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Auswählen der Datenquelle


Wenn Sie eine Abfrage in SQL oder MDX umgewandelt oder durch Hinzufügen von eigenem SQL
oder MDX erstellt haben, wählen Sie die Datenquelle aus, mit der Sie die Abfrage ausführen möchten.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
Abfragen.

2. Klicken Sie für die Abfrage, für die Sie die Datenquelle auswählen möchten, auf das Objekt
Datenquelle.

3. Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Datenquelle.

4. Wählen Sie die gewünschte Datenquelle, und klicken Sie auf OK.

Erstzeilenoptimierung
Der von Report Studio erstellte SQL-Code hängt vom ausgewählten Berichtsformat ab. Wenn Sie
zum Beispiel HTML-Format angeben, ist Erstzeilenoptimierung erforderlich. Alle Zeilen ist
erforderlich, wenn Sie PDF angeben.
Datenbankadministratoren und Programmierer müssen beachten, dass Report Studio nicht immer
die Erstzeilenoptimierung verwendet. Wenn Sie davon ausgehen, dass Sie zur Ausführung der
Erstzeilenoptimierung aufgefordert werden, wird die Abfrage bei der RDBMS-Optimierung
möglicherweise anders verarbeitet als erwartet.

Unterstützte MDX-Syntax
Wenn Sie mit MDX arbeiten, sollten Sie mit der von Report Studio unterstützten Syntax vertraut
sein. Report Studio unterstützt die in Microsoft Data Access SDK in der Version 2.8 angegebene
MDX-Grammatik mit folgenden Ausnahmen.
Report Studio unterstützt die folgenden MDX-Funktionen nicht. Diese partielle Liste kann nur
beim Arbeiten mit folgenden Datenquellen angezeigt werden:
● Cubes

● DB2 OLAP

● Cognos Consolidation

● Cognos Contributor

Bei diesen Datenquellen verwendet Cognos 8 eine Variation der Syntax von MS Analysis Services.

AllMembers Ignore SetToArray

Ascendants Is SetToStr

CalculationCurrentPass IsAncestor StddevP

258 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

CalculationPassValue IsGeneration StdevP

Call IsLeaf StripCalculatedMembers

Correlation IsSibling StrToMember

Covariance LinkMember StrToSet

CovarianceN LinRegIntercept StrToTuple

Current LinRegPoint StrToValue

DataMember LinRegR2 ToggleDrillState

DrillDownLevel LinRegSlope TupleToStr

DrillDownLevelBottom LinRegVariance UniqueName

DrillDownLevelTop LookupCube UserName

DrillDownMember MemberToStr ValidMeasure

DrillDownMemberBottom Name VarianceP

DrillDownMemberTop NameToSet VarP

DrillupLevel NonEmptyCrossjoin VisualTotals

DrillupMember Predict

Hinzufügen eines Abfragemakros


Fügen Sie einen Abfragemakro hinzu, damit zur Laufzeit Änderungen an SQL-Abfragen
vorgenommen werden können. Ein Makro ist ein Code-Fragment, das in die SELECT-Anweisung
einer Abfrage oder in einen Ausdruck eingefügt werden kann. Fügen Sie zum Beispiel ein Makro
hinzu, um ein neues Datenelement mit dem Benutzernamen einzufügen.
Sie können dem Framework Manager-Modell auch Abfragemakros hinzufügen. Weitere
Informationen, einschließlich Beispiele, finden Sie im Framework Manager User Guide.
Die Unterstützung für Abfragemakros in Report Studio umfasst dieselben Funktionen wie die in
Framework Manager verwendeten Makros. Unter anderem werden die im Framework
Manager-Modell definierten Parameterzuordnungen unterstützt. Die Abfragemakros von Report
Studio können Auswirkungen auf das Layout haben. Wenn Sie anhand von Makros Änderungen
an einer Abfrage vornehmen, müssen Sie die jeweiligen Auswirkungen auf das Layout berücksichtigen.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 259


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Wenn ein Makro zum Beispiel eine Spalte aus einer Abfrage löscht, auf die sich das Layout bezieht,
tritt ein Laufzeitfehler auf.

Vorgehensweise

1. Gehen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie auf
Abfragen.

2. Wenn die Abfrage, der Sie ein Makro hinzufügen möchten, mit Ihrem eigenen SQL erstellt
wurde, gehen Sie wie folgt vor:

● Klicken Sie auf das Objekt SQL, das mit der Abfrage verknüpft ist.

● Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft SQL.

● Geben Sie im Dialogfeld SQL das Makro ein:

● Klicken Sie auf OK.

3. Wenn die Abfrage, der Sie ein Makro hinzufügen möchten, nicht mit Ihrem eigenen SQL erstellt
wurde, führen Sie folgende Vorgänge aus:
● Klicken Sie auf die Abfrage.

● Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Generiertes SQL/MDX.

● Klicken Sie im Dialogfeld Generiertes SQL/MDX auf Umwandeln.

● Geben Sie im Dialogfeld SQL das Makro ein:

● Klicken Sie auf OK.

Tipp: Eine Liste unterstützter Makrofunktionen finden Sie unter "Verwenden des
Ausdruckseditors" (S. 401).

Erstellen von Eingabeaufforderungen mit Abfragemakros


Sie können Abfragemakros verwenden, um obligatorische und optionale Eingabeaufforderungen
in Berichten zu erstellen. Verwenden Sie die Makrofunktionen prompt und promptmany, um
Eingabeaufforderungen für einen einzelnen oder mehrere Werte zu erstellen. Sie können diese
Makrofunktionen beim Arbeiten mit einer relationalen Datenquelle oder einer dimensional
modellierten relationalen Datenquelle (DMR) verwenden.
Die prompt- und promptmany-Funktionen weisen die folgenden obligatorischen und optionalen
Parameter auf. Alle Argumente müssen als Zeichenketten angegeben werden.

260 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Parameter Beschreibung

Name Der Name der Eingabeaufforderung. Kann sich auch auf den Namen
eines Parameters auf einer vom Benutzer erstellten
(obligatorisch)
Eingabeaufforderungsseite beziehen. In diesem Fall wird bei
Ausführung des Berichts diese vom Benutzer erstellte
Eingabeaufforderungsseite anstelle der
Standardeingabeaufforderungsseite angezeigt, die das Makro
generieren würde.

Datatype Der Datentyp des Eingabeaufforderungswerts. Der Standardwert


(optional) ist string. Eingabeaufforderungswerte werden überprüft. Bei
Zeichenketten wird der angegebene Wert in Hochkommata gesetzt
und Hochkommata innerhalb des Wertes werden verdoppelt.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 261


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Parameter Beschreibung

Folgende Werte sind möglich: ● real


● boolean ● short
● date ● string
● datetime ● time
● decimal ● timeinterval
● double ● timestamp
● float ● token -- token ist kein
Datentyp im eigentlichen
● int
Sinne. Er stellt eine
● integer Möglichkeit zur
Übertragung von SQL dar.
● interval
Ein Token überträgt keine
● long Werte.

● memberuniquename -- ● xsddate
Memberuniquename ist kein
● xsddatetime
Datentyp im eigentlichen
Sinne. MUN wird verwendet, ● xsddecimal
wenn es sich beim Datentyp
● xsddouble
des Parameters um einen
eindeutigen Mitgliedsnamen ● xsdduration
handelt. Beispiel: Verwenden
Sie die Syntax #prompt ● xsdfloat
('Parameter', ● xsdint
'memberuniquename')#.
● xsdlong
● numeric
● xsdshort

● xsdstring

● xsdtime

262 Report Studio


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Parameter Beschreibung

DefaultText Standardmäßig zu verwendender Text. Wenn ein Wert angegeben


wird, ist die Eingabeaufforderung optional.
(optional)
Wenn Sie ein Leerzeichen eingeben und im Dialogfeld
Eingabeaufforderungswerte keine Werte angegeben werden, wird
in der Regel keine Where-Klausel erzeugt.

Wenn Sie Text eingeben und im Dialogfeld


Eingabeaufforderungswerte keine Werte angegeben werden, wird
in der Regel eine Where-Klausel mit dem Standardwert erstellt.

Stellen Sie sicher, dass mit dem eingegebenen Text eine gültige
SQL-Anweisung erstellt werden kann.

Text Text, der den vom Benutzer eingegebenen Werten vorangestellt


wird, z. B. ’and column1 = ’.
(optional)

QueryItem Die Eingabeaufforderungs-Engine kann auf die Prompt


(optional) Info-Eigenschaften des Abfrageelements zugreifen. Beschreibende
Informationen können angezeigt werden, obwohl der
Eingabeaufforderungswert ein Code ist.

TextFollowing Die schließende Klammer, die vor allem für die


promptmany-Funktion verwendet wird. Außerdem hilfreich bei
(optional)
optionalen Eingabeaufforderungen, auf die hartcodierte Filter in
der SQL-Anweisung folgen.

Beispiel: Auswählen einer Eingabeaufforderung für ein Land


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie sollen einen Bericht erstellen, in dem Benutzer zur Auswahl des Landes aufgefordert
werden, für das Daten angezeigt werden sollen.
Der folgende Code zeigt, wie Sie Makros zum Erstellen von Eingabeaufforderungen verwenden
können:
select
COUNTRY_MULTILINGUAL.COUNTRY_CODE
as COUNTRY_CODE,
COUNTRY_MULTILINGUAL.COUNTRY as COUNTRY,
COUNTRY_MULTILINGUAL."LANGUAGE" as LANGUAGE1,
COUNTRY_MULTILINGUAL.CURRENCY_NAME
as CURRENCY_NAME
from
gosales.gosales.dbo.COUNTRY_MULTILINGUAL COUNTRY_MULTILINGUAL
where COUNTRY_MULTILINGUAL.COUNTRY = #prompt('CountryName')#

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 263


Kapitel 5: Arbeiten mit Daten

Hinweise
● Da das Argument <Datatype> nicht angegeben ist, müssen gültige Eingabeaufforderungswerte
Zeichenketten sein, was in diesem Fall richtig ist.

● Da das Argument <DefaultText> nicht angegeben ist, handelt es sich bei der
Eingabeaufforderung CountryName um eine erforderliche Eingabeaufforderung.

264 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Nachdem Sie einen Bericht erstellt haben, können Sie diesen ändern oder erweitern, indem Sie ihn
z. B. für die Zielgruppenverteilung einrichten.
Bevor Sie einen vorhandenen Bericht ändern, müssen Sie sich vergewissern, dass Sie über die
entsprechenden Zugriffsberechtigungen verfügen. Weitere Informationen finden Sie im Administration
und Zugriffsschutz - Handbuch.
Sie haben folgende Möglichkeiten:
● Öffnen und Speichern von Berichten auf dem lokalen Computer

● Öffnen von Berichten aus der Zwischenablage

● Öffnen von Dateien aus anderen Studios

● Verwalten von Änderungen im Package

● Hinzufügen von mehreren Artikeln zu einer einzelnen Spalte

● Verteilen von Berichten an Zielgruppen

● Anpassen von Berichten mit Bedingungen

● Einrichten von Drillthrough-Zugriff

● Drillup/Drilldown im selben Bericht

● Erstellen von Master/Detail-Beziehungen

Öffnen und Speichern von Berichten auf dem lokalen Computer


Die von Ihnen erstellten Berichte werden standardmäßig auf dem Cognos 8-Server gespeichert. Sie
können Berichte jedoch auch lokal auf Ihrem Computer öffnen und speichern. Dies ist zweckmäßig,
wenn Sie einen Bericht an einem Berichtsautor senden möchten, der in einer anderen Umgebung
arbeitet, oder wenn Sie den Bericht in einem quellcodegesteuerten Verzeichnis in einem lokalen
Netzwerk oder auf einem lokalen Laufwerk speichern möchten.

Vorgehensweise
1. Besorgen Sie sich die Datei LFA.dll bei Ihrem Cognos 8-Administrator.
Die DLL-Datei befindet sich in dem \bin-Verzeichnis, in dem Cognos 8 installiert ist.

2. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster.

3. Registrieren Sie die Datei LFA.dll, indem Sie Folgendes eingeben:

regsvr32 LFA.dll

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 265


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

4. Richten Sie Ihren Computer und den Cognos 8-Server in Internet Explorer als vertrauenswürdige
Sites ein:

● Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.

● Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Vertrauenswürdige Sites.

● Klicken Sie auf die Schaltfläche Sites.

● Geben Sie im Feld Diese Website zur Zone hinzufügen die Zeichenfolge http://localhost
ein, und klicken Sie auf Hinzufügen.

Tipp: Wenn der Cognos 8-Server sich nicht auf demselben Computer wie der Browser
befindet, geben Sie stattdessen http://<Computername> ein.

● Wiederholen Sie den zuvor beschriebenen Schritt für http://<Cognos 8-Servername>.

● Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für die Sites in dieser Zone ist eine Serverüberprüfung
(https:) erforderlich.

● Klicken Sie zweimal auf OK.

5. Klicken Sie in Report Studio im Menü Extras auf Optionen.

6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Lokalen Dateizugriff erlauben, und klicken Sie auf OK.

Die Menüoptionen (Lokal) Öffnen und (Lokal) Speichern unter werden im Menü Datei angezeigt.

7. Schließen Sie Report Studio, und starten Sie es neu.

Jetzt können Sie Berichte lokal auf Ihrem Computer öffnen und speichern. Wenn Sie zum ersten
Mal versuchen, einen Bericht lokal zu öffnen oder zu speichern, werden Sie von Internet Explorer
aufgefordert anzugeben, ob Wechselwirkungen zwischen einem ActiveX-Steuerelement und anderen
Elementen der Seite zugelassen werden sollen. Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren.

Öffnen von Berichten aus der Zwischenablage


Sie können eine Berichtsspezifikation öffnen (S. 85), die zuvor in die Zwischenablage kopiert wurde
(Menü Extras: In die Zwischenablage kopieren). Dies ist hilfreich, wenn Sie
XML-Berichtsspezifikationen von außerhalb der Cognos 8-Umgebung importieren.
Report Studio versucht zwar, die Berichtsspezifikation zu überprüfen, doch Sie sind dafür
verantwortlich, dass sie richtig ist. Weitere Informationen finden Sie im Cognos 8 SDK Developer
Guide.

Vorgehensweise
● Klicken Sie im Menü Extras auf Bericht aus der Zwischenablage öffnen.

266 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Öffnen von Dateien aus anderen Studios


Sie können in Query Studio oder Analysis Studio erstellte Berichte, Vorlagen oder Analysen in
Report Studio öffnen. Dabei stehen Ihnen alle Funktionen von Report Studio zu Verfügung, um
Formatierung, Layout, Berechnungen und Abfragen zu ändern.

Mit der Aktion Mit Report Studio öffnen können Sie auch einen Bericht, eine Vorlage oder eine
Analyse aus Cognos Connection in Report Studio öffnen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Datei auf Öffnen.

2. Klicken Sie auf den gewünschten Bericht bzw. auf die gewünschte Vorlage oder Analyse.

3. Klicken Sie auf Öffnen.

Hinweis: Wenn Sie einen Query Studio-Bericht oder eine Analysis Studio-Analyse in Report Studio
ändern und speichern, kann der Bericht bzw. die Analyse nicht mehr in Query Studio bzw. Analysis
Studio geöffnet werden.

Analysis Studio-Abfragespezifikationen
Analysis Studio definiert jede Gruppe von Zeilen und Spalten als Satz. Wird eine Analyse nach
Report Studio importiert, besitzt der Bericht eine Abfrage, die alle Sätze in der Kreuztabelle
verarbeitet. Jeder Satz wird durch 18 Datenelemente definiert, die die Definition des Basissatzes
segmentieren und auswerten. Um aus Analysis Studio konvertierte Berichte verwalten zu können,
müssen Sie verstehen, wofür diese Elemente stehen und welche Beziehungen sie untereinander haben.
Die Datenelemente eines Satzes geben Folgendes an:
● Satzdefinition

● Satzsegmente, einschließlich der Angabe, welche Elemente einzeln ausgeschlossen und


ausgeblendet wurden

● Filterregeln zum Definieren, welche Mitglieder abgerufen werden sollen

● Berechnungen für Zwischensumme (n Elemente), Weitere und ausgeblendete Elemente,


Zwischensumme (eingeschlossen), Zwischensumme (ausgeschlossen) und Gesamtsumme
Weitere Informationen finden Sie im Analysis Studio – Benutzerhandbuch.

● welche Zwischensummen angezeigt werden sollen

● alle benutzerdefinierten Berechnungen

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 267


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Filterregeln, Obere/untere Werte filtern

Standardkennzahl

Zwischensummenanzeige Satz-
definition
Anzeige weiterer und
ausgeblendeter Werte
Anzeige eingeschlossener
Zwischensumme
Anzeige ausgeschlossener
Zwischensumme
Summe
Liste ausgeschlossener Elemente Liste ausgeblendeter Elemente

Die Standardkennzahl legt fest, welche Kennzahl für die Kreuztabelle bzw. das Diagramm als
Standard verwendet wird. Wenn keine Standardkennzahl angegeben wurde, ist das Feld
möglicherweise leer.

Satzdefinitionen

Datenelement Definition Abhängigkeiten

<Satzname> (Basis) Definiert den Satz von Keine


Mitgliedern, die für Sortier-,
Filter- und
Auswertungsvorgänge
verwendet werden. Dieses
Datenelement stellt einen
Verweis für alle anderen
Datenelemente dar und kann
auf eine der anderen
Satzdefinitionen verweisen.

<Satzname> (Ebene) Identifiziert die Ebene für Keine


einen ebenenbasierten Satz.

<Satzname> (Liste) Definiert die Liste der Keine


Mitglieder in einem
auswahlbasierten Satz.

<Satzname> (Tiefe N) Definiert den Satz von Keine


Mitgliedern bei N, Anzahl
der Ebenen nach unten.

268 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Datenelement Definition Abhängigkeiten

<Satzname> (benannter Satz) Verweist auf einen Keine


vordefinierten Satz.

Satzsegmentdefinitionen

Datenelement Definition Abhängigkeiten

<Satzdefinition> (Liste der Listet die mit Ausblenden in <Satzdefinition>


Ausblendungen) Analysis Studio manuell
ausgeblendeten Mitglieder
auf. Dieser Satz wird
angezeigt, wenn der Benutzer
versucht, ein Mitglied
einzublenden.

<Satzdefinition> (Satz Listet den Satz von <Satzdefinition> (Liste der


eingeschlossener Elemente) Mitgliedern auf, nachdem Ausblendungen)
Filter angewendet und
ausgeblendete Elemente
ausgeschlossen wurden,
jedoch vor Anwendung der
Begrenzung Weitere.
Eventuelle Sortier- oder
Reihenfolgevorgänge sind in
diesem Datenelement
definiert.

<Satzdefinition> (Satz Begrenzt die Anzahl der <Satzdefinition> (Satz


sichtbarer Elemente) angezeigten Mitglieder nach eingeschlossener Elemente)
der Begrenzung Weitere
innerhalb eines geringen
Toleranzbereichs. Diese
Toleranz lässt die Anzeige
der letzten zwei Mitglieder
zu, sofern nur diese beiden
Mitglieder im Abschnitt
Weitere des Satzes vorhanden
sind.
Die Auswahl der sichtbaren
Mitglieder kann auf einer
Sortierreihenfolge basieren.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 269


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Datenelement Definition Abhängigkeiten

<Satzdefinition> (Liste Identifiziert die Mitglieder, <Satzdefinition>


ausgeschlossener Elemente) die manuell aus der Analyse
ausgeschlossen wurden.
Wurden keine Mitglieder
ausgeschlossen, definiert der
Ausdruck ein emptySet().
Dieser Satz wird angezeigt,
wenn der Benutzer versucht,
ein Mitglied aus der Liste
Ausgeschlossene Elemente im
Fenster Eigenschaften zu
entfernen.

Filter

Datenelement Definition Abhängigkeiten

<Satzdefinition> Gibt die benutzerdefinierten <Satzdefinition>


(Filterregeln) Filterregeln zum Reduzieren
der Satzdefinition mithilfe
von Operatoren wie "größer
als" und "kleiner als" an,
basierend auf Kennzahlen,
Berechnungen oder
Attributen.

<Satzdefinition> (Filter für Entfernt die Mitglieder, die <Satzdefinition> (Liste


ausgeschlossene Elemente) manuell aus den Ergebnissen ausgeschlossener Elemente),
ausgeschlossen wurden, <Satzdefinition>
nachdem die (Filterregeln)
benutzerdefinierten Regeln
angewendet wurden.

270 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Datenelement Definition Abhängigkeiten

<Satzdefinition> (Obere/ Fokussieren auf Mitglieder <Satzdefinition> (Filter für


untere Elemente filtern) auf der Basis der obersten / ausgeschlossene Elemente)
untersten / ersten n weiter und Gesamtsummen für
reduziert, wobei n eine Sätze auf der
Anzahl oder ein Perzentil sein gegenüberliegenden Achse
kann. Weitere Informationen
über die Filter für obere und
untere Werte finden Sie im
Analysis Studio –
Benutzerhandbuch.

<Satzdefinition> Gibt die benutzerdefinierten <Satzdefinition>


(Filterregeln) Filterregeln zum Reduzieren
der Satzdefinition mithilfe
von Operatoren wie "größer
als" und "kleiner als" an,
basierend auf Kennzahlen,
Berechnungen oder
Attributen.

Zwischensummen und verwandte Bedingungen

Datenelement Definition Abhängigkeiten

<Satzdefinition> Aggregiert die sichtbaren <Satzdefinition> (Satz


(Zwischensumme) Elemente, die für den Satz sichtbarer Elemente)
angezeigt werden.

<Satzdefinition> Zeigt die Zwischensumme <Satzdefinition> (Satz


(Zwischensumme anzeigen) an, wenn die Anzahl der sichtbarer Elemente),
eingeschlossenen Elemente <Satzdefinition> (Satz
größer ist als die Anzahl der eingeschlossener Elemente),
sichtbaren Elemente. <Satzdefinition>
(Zwischensumme)

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 271


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Datenelement Definition Abhängigkeiten

<Satzdefinition> Berechnet die <Satzdefinition> (Satz


(Zwischensumme für weitere Zwischensumme Weitere und eingeschlossener Elemente),
und ausgeblendete Elemente) ausgeblendete Elemente <Satzdefinition> (Satz
durch Subtrahieren der sichtbarer Elemente),
Aggregation der <Satzdefinition>
eingeschlossenen Mitglieder
von der Aggregation der
Mitglieder, die manuell oder
wegen Überschreitens des
maximalen Anzeigelimits
ausgeblendet wurden. Nicht
verfügbar für
auswahlbasierte Sätze.

<Satzdefinition> Konvertiert die Mitglieder <Satzdefinition>


(Zwischensumme für weitere der Zwischensumme Weitere (Zwischensumme für weitere
und ausgeblendete Elemente und ausgeblendete Elemente und ausgeblendete Elemente)
als Satz) in einen Satz zur
Verwendung in
Satzoperationen.

<Satzdefinition> Verweist allgemein auf die <Satzdefinition>


(Zwischensumme für weitere Zwischensumme Weitere und (Zwischensumme für weitere
und ausgeblendete Elemente ausgeblendete Elemente. und ausgeblendete Elemente)
als Mitglied)

<Satzdefinition> Zeigt die Zwischensumme <Satzdefinition>


(Zwischensumme für weitere Weitere und ausgeblendete (Zwischensumme für weitere
und ausgeblendete Elemente Elemente an, wenn die und ausgeblendete Elemente)
anzeigen) Anzahl der ausgeblendeten
oder abgeschnittenen
Elemente größer als null ist.

<Satzdefinition> Berechnet den Wert für <Satzdefinition> (Satz


(Eingeschlossene Zwischensumme eingeschlossener Elemente)
Zwischensumme) (eingeschlossen). Bei
auswahlbasierten Sätzen
verweist dieses Datenelement
auf das
Auswertungsdatenelement
für den Satz.

272 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Datenelement Definition Abhängigkeiten

<Satzdefinition> Zeigt Zwischensumme <Satzdefinition> (Satz


(Eingeschlossene (eingeschlossen) an, wenn es eingeschlossener Elemente)
Zwischensumme anzeigen) Mitglieder gibt, die die
Filterkriterien erfüllen.

<Satzdefinition> Berechnet den Wert für <Satzdefinition>


(Zwischensumme Zwischensumme (Gesamtsumme),
ausschließen) (ausgeschlossen). Dieses <Satzdefinition>
Datenelement ist für (eingeschlossene
auswahlbasierte Sätze nicht Zwischensumme),
verfügbar. <Satzdefinition>

<Satzdefinition> Zeigt Zwischensumme <Satzdefinition>


(ausgeschlossene (ausgeschlossen) an, wenn (Zwischensumme
Zwischensumme anzeigen) die Anzahl der Mitglieder im ausschließen),
gefilterten Satz geringer ist <Satzdefinition>
als im Basissatz. Durch die
Filterregel werden Mitglieder
herausfiltert.

<Satzdefinition> Identifiziert die Summe für <Satzdefinition>


(Gesamtsumme) den Satz und wird direkt aus
dem Datenspeicher
berechnet.
Welcher Ausdruck zur
Berechnung der Auswertung
verwendet wird, hängt vom
Satztyp ab.
Detailbasierter Satz: Das
ausgewählte Mitglied.
Ebenenbasierte und
tiefenbasierte Sätze: Das
Root-Mitglied der
Hierarchie.
Auswahlbasierter Satz: Die
Aggregation, in der Regel die
Summe der ausgewählten
Mitglieder.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 273


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Verwalten von Änderungen im Package


Wenn Änderungen an einem Package vorgenommen wurden, das zur Erstellung eines Berichts
verwendet wurde, muss der Bericht aktualisiert werden. Wenn Sie einen Bericht öffnen, prüft Report
Studio automatisch, ob das Package geändert wurde. Ist dies der Fall, wird eine Meldung mit dem
Hinweis ausgegeben, dass der Bericht auf die neueste Version des Package aktualisiert wird. In
folgenden Fällen müssen Sie jedoch unter Umständen zusätzliche Änderungen am Bericht vornehmen:
● Der Namespace-Name oder die Namen von Abfragesubjekten und Datenelementen im Package
wurden geändert.

● Der Name des Package wurde geändert.

Aktualisieren von Verweisen auf Namen


Wenn der Namespace-Name oder die Namen von Abfragesubjekten oder Datenelementen im
Package geändert wurden, müssen Sie die Berichte, die mit dem Package erstellt wurden, entsprechend
aktualisieren.
Die Namen von Datenelementen in einem Bericht bestehen aus einer Verkettung des
Namespace-Namens, des Abfragesubjektnamens und des Datenelementnamens. Wenn Sie z. B.
"Order number" aus dem Beispielpackage "AUF Data Warehouse" (Abfrage) zu einem Filterausdruck
hinzufügen, wird im Ausdruck die Verkettung [Absatz (Abfrage)].[Auftragsbestellung].
[Bestellnummer] angezeigt. Analog bestehen auch Package-Filternamen aus einer Verkettung des
Namespace-Namens und des Filternamens.

Vorgehensweise
1. So aktualisieren Sie Verweise auf einen Datenelementnamen:
● Klicken Sie auf das Datenelement.

● Doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Ausdruck.

● Aktualisieren Sie im Feld Ausdrucksdefinition den Verweis auf den Datenelementnamen,


und klicken Sie auf OK.

2. So aktualisieren Sie Verweise auf einen Package-Filternamen:

● Klicken Sie im Menü Daten auf Filter .

● Doppelklicken Sie auf den Package-Filter.

● Aktualisieren Sie im Feld Ausdrucksdefinition den Namespace-Namen, und klicken Sie auf
OK.

Ändern des Packages


Wenn sich der Name des Package geändert hat, mit dem ein Bericht erstellt wurde, ändern Sie die
Package-Verbindung, um den Bericht zu aktualisieren.

274 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Gleichzeitig können Sie auch die Sprache für die Erstellung des Berichts ändern.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Datei auf Berichts-Package.

2. Klicken Sie auf das Optionsfeld Weitere Package, und wählen Sie das gewünschte Package aus.

3. Um die für die Berichterstellung festgelegte Sprache zu ändern, klicken Sie auf die Schaltfläche
mit dem Auslassungszeichen (...) neben dem Feld Sprache, wählen eine andere Berichtssprache
aus und klicken anschließend auf OK.
Unter Umständen müssen Sie den Bericht entsprechend ändern. So müssen zum Beispiel alle
Filterausdrücke im Bericht den Syntaxregeln der neuen Sprache entsprechend geändert werden.

4. Klicken Sie auf OK.


Das neue Package wird geladen und der Bericht überprüft. Falls Fehler auftreten, wird das
Dialogfeld Überprüfungsfehler angezeigt, in dem die Elemente aufgelistet sind, die aufgrund
des Package-Wechsels aktualisiert werden müssen.

5. Klicken Sie auf Schließen.

6. Nehmen Sie im Bericht alle Änderungen vor, die zur Unterstützung des neuen Package
erforderlich sind.
So müssen Sie zum Beispiel möglicherweise die Datenelemente im Bericht mit dem neuen Package
verknüpfen.

Tipp: Sämtliche Änderungen können mit dem Abfragen-Explorer (S. 240) vorgenommen werden.

Hinzufügen von mehreren Artikeln zu einer einzelnen Spalte


Sie können einer einzelnen Spalte mehrere Artikel hinzufügen, um einen Bericht zu verdichten. Einer
Ihrer Listenberichte enthält zum Beispiel viele Spalten. Sie können die Anzahl der Spalten in der
Liste reduzieren, indem Sie verwandte Informationen in einer einzelnen Spalte ablegen.

Vorgehensweise

1. Klicken Sie im Menü Struktur auf Seitenobjekte sperren , um den Bericht zu entsperren.

2. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte die gewünschten Elemente auf die Spalte.

Sie können zum Beispiel Datenelemente aus der Registerkarte Quelle oder Textelemente aus
der Registerkarte Berichtselemente hinzufügen.

Beispiel – Erstellen eines Berichts mit mehreren Artikeln in einer Spalte


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie sollen einen Listenbericht erstellen, der Name, Position, E-Mail-Adresse, Telefonnumer,
Durchwahl und Faxnummer für jeden Vertriebsbeauftragten an jedem Ort sortiert nach Land

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 275


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

enthält. Um die Anzahl der Spalten in der Liste zu reduzieren, zeigen Sie E-Mail-Adressen,
Telefonnummern, Durchwahl- und Faxnummern in einer Spalte an.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Liste und anschließend auf OK.

5. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Personal (Abfrage), Mitarbeiterzusammenfassung (Abfrage) und anschließend Mitarbeiter (nach
Region). Fügen Sie die folgenden Datenelemente durch Doppelklicken zur Liste hinzu:

● Land

● Stadt

● Name des Mitarbeiters

● Positionsname

● E-Mail

● Telefon geschäftlich

● Durchwahl

● Fax

6. Klicken Sie auf die Spalte Land, und klicken Sie im Menü Struktur auf Abschnitt .

7. Klicken Sie im Menü Struktur auf Seitenobjekte sperren.


Der Bericht ist entsperrt.

8. Klicken Sie auf Land, und doppelklicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft
Schriftart.

9. Ändern Sie die Schriftart in Arial Black, 11 pt und Fett. Klicken Sie dann auf OK.

10. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente den Eintrag
Tabelle rechts neben das Textelement Telefon geschäftlich in der Spalte Telefon geschäftlich
(nicht den Spaltentitel), und erstellen Sie eine Tabelle mit einer Spalte und drei Zeilen.

11. Ziehen Sie die folgenden Datenelemente in die Tabelle:

● E-Mail in die erste Zeile in der Tabelle

● Telefon geschäftlich in die zweite Zeile in der Tabelle

276 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

● Fax in die dritte Zeile in der Tabelle

12. Ziehen Sie Durchwahl rechts neben Telefon geschäftlich.

13. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Textelement links neben jedes Element in der Tabelle. Geben Sie für jedes Element den folgenden
Text ein, und fügen Sie dabei jeweils ein Leerzeichen vor und nach dem Text ein:

● E-Mail:

● Telefon geschäftlich:

● Durchwahl:

● Fax:

14. Halten Sie die Strg-Taste gedrückt, während Sie zum Auswählen auf die Spaltentitel Durchwahl,
E-Mail und Fax klicken, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Löschen .

15. Klicken Sie auf den Spaltentitel Telefon geschäftlich.

16. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Quelltyp, und klicken Sie dann auf
Text.

17. Doppelklicken Sie auf die Eigenschaft Text.

18. Geben Sie Folgendes ein, und klicken Sie auf OK.

Kontaktinformationen

19. Doppelklicken Sie auf das Textelement in der Seitenkopfzeile, geben Sie Folgendes ein, und
klicken Sie auf OK.

Kontaktliste der Vertriebsbeauftragten

20. Klicken Sie im Menü Struktur auf Seitenobjekte sperren.


Der Bericht ist gesperrt.

21. Speichern Sie den Bericht.

Wenn Sie den Bericht ausführen, werden die Kontaktinformationen für jeden Vertriebsbeauftragten
in einer Spalte angezeigt.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 277


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Berichte mit Zielgruppenverteilung


Verteilen Sie einen Bericht an Zielgruppen, um seinen Inhalt an unterschiedliche Empfänger zu
verteilen. Als Zielgruppenverteilung wird ein Prozess bezeichnet, in dessen Rahmen ein Bericht
einmal ausgeführt wird und die Ergebnisse anschließend an Empfänger verteilt werden, wobei die
einzelnen Empfänger jeweils nur eine bestimmte Teilmenge der Daten einsehen. Wenn beispielsweise
die Vertriebsmitarbeiter in unterschiedlichen Regionen einen Bericht mit den Umsatzzielen der
einzelnen Länder benötigen, können Sie Berichte mit Zielgruppenverteilung verwenden, um den
einzelnen Vertriebsmitarbeitern die relevanten Informationen zuzusenden. Berichte mit
Zielgruppenverteilung können per E-Mail verteilt oder für die Anzeige in Cognos Connection in
einem Verzeichnis gespeichert werden.
Informationen zur Zielgruppenverteilung von Berichten für eine dimensionale Datenquelle finden
Sie unter "Erstellen von Berichten mit Zielgruppenverteilung mithilfe einer dimensionalen
Datenquelle" (S. 284).
Kreuztabellenberichte können nicht an Zielgruppen verteilt werden.
Das Erstellen von Berichten mit Zielgruppenverteilung beinhaltet folgende Schritte:
❑ Definieren der Zielgruppenempfänger

❑ Festlegen der Zielgruppen

❑ Festlegen der Zielgruppenverteilungsoptionen

❑ Aktivieren der Zielgruppenverteilung

Definieren der Zielgruppenempfänger


Definieren Sie die Empfänger, an die die Daten bei Ausführung des Berichts versendet werden. Sie
können Berichte mit Zielgruppenverteilung an einzelne Benutzer, Gruppen, Rollen, Verteilerlisten
oder Kontakte verteilen. Um die Empfänger zu definieren, haben Sie zwei Möglichkeiten:
● Erstellen eines berechneten Feldes im Bericht

● Erstellen einer Zielgruppenverteilungstabelle in der Datenquelle

278 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Erstellen eines berechneten Feldes


Mithilfe von berechneten Feldern können die Zielgruppenempfänger dynamisch erstellt werden.

Vorgehensweise

1. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie
auf die Abfrage, mit der die zu verteilenden Daten erstellt werden.

2. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das Objekt
Datenelement in das Fenster Datenelemente.

3. Geben Sie im Dialogfeld Ausdrucksdefinition den Ausdruck ein, mit dem die Empfängerliste
erzeugt wird, und klicken Sie auf OK.
Mit dem folgenden Ausdruck wird z. B. die Liste der Vertriebsbeauftragten für die Firma
"Abenteuer und Freizeit" erstellt. In dem Ausdruck wird der erste Buchstabe des Vornamens
eines Mitarbeiters mit seinem Nachnamen verkettet.
lower(substring([Employee summary (query)].[Employee by organization].[First
name],1,1) + [Employee summary (query)].[Employee by organization].[Last
name])

4. Wenn Sie dem Datenelement einen aussagefähigeren Namen geben möchten, doppelklicken Sie
im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Name, geben Sie den gewünschten Namen ein,
und drücken Sie die Eingabetaste.

Erstellen einer Zielgruppenverteilungstabelle


Mithilfe einer Zielgruppenverteilungstabelle können Sie die Liste der Empfänger festlegen.
Sie können natürlich auch eine bereits vorhandene Tabelle als Zielgruppenverteilungstabelle
verwenden.
Die Erstellung einer Zielgruppenverteilungstabelle umfasst die folgenden Schritte:
❑ Erstellen der Tabelle in der Quelldatenbank

❑ Importieren der Tabelle in ein Package

Erstellen der Zielgruppenverteilungstabelle in der Quelldatenbank


Erstellen Sie in der Quelldatenbank eine Tabelle mit einer Liste der Empfänger. Welche Schritte
dazu erforderlich sind, hängt vom verwendeten Datenbanksystem ab. Die
Zielgruppenverteilungstabelle muss folgende Spalten enthalten:
● Eine eindeutige Identifizierung.

Tipp: Bei einigen Datenbanksystemen ist nicht für jede Tabelle eine eindeutige Identifizierung
erforderlich.

● Eine Empfängerspalte.

● Die Datenelemente, an die die Verteilung erfolgt.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 279


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Darüber hinaus können Sie weitere Spalten mit zusätzlichen Informationen definieren. Wenn Sie
beispielsweise beabsichtigen, Berichte per E-Mail an Zielgruppen zu verteilen, können Sie eine Spalte
mit der E-Mail-Adresse der einzelnen Empfänger anfügen.
Nachdem Sie die Tabelle erstellt haben, fügen Sie ihr die Empfänger hinzu, die die Berichte erhalten
sollen. Sie können eine gemischte Empfängerliste mit einzelnen Benutzern, Gruppen, Rollen,
Kontakten, Verteilerlisten und E-Mail-Adressen erstellen. Eine Zielgruppenverteilungstabelle könnte
beispielsweise die folgenden Empfänger enthalten:

Empfängerbeispiel Empfängertyp

CAMID(":Canada") Gruppe

CAMID(":")/contact[@name='Silvano Allessori'] Kontakt

CAMID(":")/distributionList[@name='Europäische Verteilerliste
Partner']

CAMID("LDAP_Local_ID:u: Vom Authentifizierungs-Provider


uid=gbelding,ou=Personen") bereitgestellte(r) Benutzer oder -Gruppe.
LDAP_Local_ID bezeichnet eine
LDAP-Namespace-Kennung und Personen
eine Organisationseinheit.

c8@cognos99.com E-Mail-Adresse

CAMID bezeichnet die Cognos Access Manager-Kennung und steht für einen internen Suchpfad
zu den Empfängern. Wenn Berichte mit Zielgruppenverteilung in einem Verzeichnis gespeichert
werden sollen, müssen Sie Suchpfade angeben. Der Pfad kann in Cognos Connection abgerufen
werden. Öffnen Sie die Seite Eigenschaften festlegen für die einzelnen Empfänger, und klicken Sie
auf die Verknüpfung Den Suchpfad anzeigen. Achten Sie darauf, dass Sie beim Hinzufügen von
Empfängern zur Zielgruppenverteilungstabelle die richtige Syntax verwenden.
Bei NTLM-Namespaces werden für Benutzerkennungen im Suchpfad alphanumerische oder
numerische Zeichen verwendet, sodass die Kennungen kaum lesbar sind. Als Alternative können
Sie die folgende Suchpfadsyntax verwenden:
directory/namespace[@name="Local NT"]//account[@userName="gbelding"]

Local NT bezeichnet hier den Namen eines Namespace und gbelding den Namen eines Benutzers.
Der doppelte Schrägstrich vor dem Kontoelement gibt an, dass Sie alle Konten im angegebenen
Namespace durchsuchen.

Hinweis: Wenn Sie eine gemischte Empfängerliste verwenden, dürfen Empfänger mit E-Mail-Adressen
nicht mit Empfängern mit alternativer Pfadangabe vermischt werden. Da die Syntax für den
alternativen Pfad das @-Zeichen enthält, können diese Angaben irrtümlicherweise als E-Mail-Adressen
gelesen werden.
Weitere Informationen zu Benutzern, Gruppen, Rollen, Kontakten und Verteilerlisten finden Sie
im Administration und Zugriffsschutz – Handbuch.

280 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Importieren der Tabelle


Nachdem Sie die Zielgruppenverteilungstabelle in der Quelldatenbank erstellt haben, müssen Sie
sie dem Package hinzufügen, das Sie zur Erstellung des Berichts verwenden.
Gehen Sie in Framework Manager folgendermaßen vor:
❑ Öffnen Sie das gewünschte Package.

❑ Importieren Sie die Tabelle.

❑ Definieren Sie die Beziehung zwischen der Zielgruppenverteilungstabelle und der Tabelle mit
dem Datenelement, für das die Verteilung erfolgen soll.
Wenn Sie beispielsweise die Zielgruppenverteilung für einen Ländercode ausführen, definieren
Sie eine Beziehung zwischen dem Länderschlüssel in der Zielgruppenverteilungstabelle und dem
Ländercode in der Tabelle mit den Ländern.

❑ Speichern und publizieren Sie das Package.

Weitere Informationen zum Importieren von Tabellen und zum Erstellen von Beziehungen finden
Sie im Framework Manager User Guide.

Angeben der Zielgruppen


Geben Sie Zielgruppen an, um festzulegen, wie der Bericht verteilt werden soll. Die Zielgruppen
werden durch ein Datenelement definiert, das im Bericht erstellt oder aus der
Zielgruppenverteilungstabelle hinzugefügt wird.

Vorgehensweise

1. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie
auf die Abfrage, mit der die zu verteilenden Daten erstellt werden.

2. Beim Erstellen eines Datenelements gehen Sie folgendermaßen vor:

● Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Berichtselemente das
Objekt Datenelement in das Fenster Datenelemente.

● Geben Sie im Dialogfeld Ausdrucksdefinition den Ausdruck ein, der den


Zielgruppenverteilungsschlüssel definiert, und klicken Sie auf OK.
Mit dem folgenden Ausdruck wird beispielsweise für jeden Vertriebsbeauftragten der Firma
Abenteuer und Freizeit eine E-Mail-Adresse erzeugt. Der Ausdruck beinhaltet das zuvor
erstellte berechnete Feld, das im Folgenden die Bezeichnung userID trägt, und den
Domänennamen cognos99.com.
[userID]+’@cognos99.com’

Tipp: Wenn Sie dem Datenelement einen aussagekräftigeren Namen geben möchten, klicken
Sie im Fenster Eigenschaften auf die Eigenschaft Name, geben Sie den gewünschten Namen
ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 281


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

3. Wenn Sie als Datenelement die Spalte einer Zielgruppenverteilungstabelle angeben möchten,
gehen Sie folgendermaßen vor:

● Erweitern Sie die Zielgruppenverteilungstabelle im Fenster Einfügbare Objekte auf der


Registerkarte Quelle .

● Ziehen Sie das Datenelement, das verwendet werden soll, in das Fenster Datenelemente.
Wenn Sie beispielsweise Berichte per E-Mail an Zielgruppen verteilen möchten, verschieben
Sie das Datenelement mit den E-Mail-Adressen.

Festlegen der Zielgruppenverteilungsoptionen


Legen Sie die Zielgruppenverteilungsoptionen fest, um anzugeben, welches Datenelement für die
Zielgruppenverteilung verwendet werden soll und wer die Empfänger sind.
Vor dem Festlegen der Zielgruppenverteilungsoptionen müssen Sie sich vergewissern, dass das
Datenelement für die Zielgruppenverteilung im Bericht enthalten und gruppiert ist. Die gruppierte
Spalte erstellt anschließend die entsprechenden Datenuntermengen. Außerdem müssen Sie den
Zielgruppenverteilungsschlüssel dieser Gruppierungsebene zuordnen.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie im Menü Datei auf Zielgruppenverteilungsoptionen.

2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bericht zur Verteilung an Zielgruppen verfügbar machen.

3. Klicken Sie unter Zielgruppen im Feld Abfrage auf die Abfrage, die das Datenelement für die
Zielgruppenverteilung enthält.

Tipp: Sie können eine Abfrage auswählen, die nicht im Layout angezeigt wird. Dies ist vor
allem dann hilfreich, wenn Sie denselben Bericht an alle Zielgruppenempfänger verteilen möchten.

4. Klicken Sie im Feld Beschriftung auf das Datenelement, das als Beschriftung der einzelnen
Zielgruppenberichte verwendet werden soll.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten .

6. Ziehen Sie im Feld Datenelemente das Datenelement für die Zielgruppenverteilung in den
Ordner Gruppen, und klicken Sie auf OK.

Tipp: Sie können die Sortierfolge der Daten in den einzelnen Gruppen festlegen, indem Sie die
Datenelemente in den Ordner Sortierliste ziehen und anschließend auf die Schaltfläche

Sortierfolge klicken.

7. Klicken Sie unter Zielgruppenempfänger im Feld Abfrage auf die Abfrage, die das als
Verteilerliste zu verwendende Datenelement enthält.

8. Klicken Sie im Feld Datenelement auf das Datenelement, das die Empfänger enthält.

9. Wählen Sie im Feld Typ die Methode aus, mit der der Bericht an Zielgruppen verteilt werden
soll.

282 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

● Klicken Sie auf E-Mail-Adressen, um die Berichte per E-Mail zu verteilen.

● Klicken Sie auf Verzeichniseinträge, um die Berichte an ein Verzeichnis zu verteilen, auf
das die Empfänger in Cognos Connection zugreifen können.
Wenn sich ein Empfänger bei Cognos 8 anmeldet, wird ihm nur der für ihn bestimmte
Bericht angezeigt.

● Klicken Sie auf Automatisch, damit Cognos 8 mithilfe des Datenelements feststellen kann,
ob die Berichte per E-Mail oder an ein Verzeichnis verteilt werden sollen.

10. Wenn der Bericht zwei verschachtelte Datencontainer enthält, beispielsweise eine Liste und ein
Diagramm, klicken Sie neben Master/Detail-Beziehungen auf die Schaltfläche mit den
Auslassungszeichen (...), und definieren Sie die Beziehung zwischen den Containern.
Informationen zu Master/Detail-Beziehungen finden Sie unter "Erstellen von Master/
Detail-Beziehungen" (S. 319).

11. Klicken Sie auf OK.

Aktivieren der Zielgruppenverteilung


Wenn der Bericht für die Zielgruppenverteilung bereit ist, müssen Sie die Verteilung des Berichts
in Cognos Connection aktivieren.

Vorgehensweise
1. Suchen Sie in Cognos Connection nach dem Bericht.

2. Klicken Sie unter Aktionen auf Mit Optionen ausführen.

3. Klicken Sie auf die Verknüpfung Erweiterte Optionen.

4. Wählen Sie unter Zeit und Modus die Option Im Hintergrund ausführen aus.

5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bericht an Zielgruppen verteilen.

6. Wenn Sie die Berichte per E-Mail verteilen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Den Bericht
per E-Mail senden.

Tipp: Wenn der Bericht über ein Verzeichnis an die Zielgruppe verteilt wird und dieses
Kontrollkästchen aktiviert ist, können Sie den Bericht außerdem per E-Mail senden. Berichte
werden per E-Mail übermittelt, wenn die E-Mail-Adresse des Empfängers in der verwendeten
Authentifizierungsquelle gespeichert ist oder in Cognos Connection unter den persönlichen
Daten des Empfängers eingegeben wurde.

7. Wenn der Bericht mit Zielgruppenverteilung eine Drillthrough-Verknüpfung (S. 309) zu einem
anderen Bericht enthält und Sie den Bericht per E-Mail verteilen, gehen Sie folgendermaßen
vor:

● Klicken Sie auf die Verknüpfung Die E-Mail-Optionen bearbeiten.

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 283


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

● Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Eine Verknüpfung zum Bericht einfügen, und klicken
Sie auf OK.

Wenn Sie das Kontrollkästchen nicht aktivieren, funktionieren die Drillthrough-Verknüpfungen


in dem Bericht mit Zielgruppenverteilung nicht.

8. Klicken Sie auf Ausführen, um den Bericht auszuführen.

Das Ausführen des Berichts dauert eine kurze Zeit. Wenn Sie Administrator sind, können Sie alle
Ausgaben für den Bericht anzeigen. Klicken Sie unter Aktionen auf Die Ausgabeversionen dieses
Berichts anzeigen. Wenn sich die Zielgruppenempfänger bei Cognos Connection anmelden oder
ihre E-Mail-Konten öffnen, werden ihnen nur die für sie bestimmten Daten angezeigt.

Erstellen von Berichten mit Zielgruppenverteilung mithilfe einer dimensionalen


Datenquelle
Sie können einen Bericht mithilfe einer dimensionalen Datenquelle an Zielgruppen verteilen, indem
Sie in der Datenquelle gespeicherte Zielgruppeninformationen verwenden. Es wird davon
ausgegangen, dass Sie den vorhandenen dimensionalen Datenquellen keine Zielgruppeninformationen
hinzufügen möchten. Die Lösung besteht darin, eine relationale Datenquelle zu erstellen, die diese
Zielgruppeninformationen enthält.
Die Zielgruppenverteilung von Berichten ist eingeschränkt, wenn die zugrunde liegende Datenquelle
ein Cube ist (MOLAP-Datenquelle wie Cognos PowerCube, Microsoft Analysis Services, Hyperion
Essbase oder IBM DB2/OLAP). Der Zielgruppenverteilungsbericht muss ein gruppierter Bericht
sein, und die Zielgruppenverteilung muss auf die äußerste Gruppe im Bericht beschränkt sein. Wenn
Sie zum Beispiel einen Bericht nach "Land" oder "Bundesland" gruppiert haben, kann der Bericht
nur für "Land" an Zielgruppen verteilt werden.
Folgen Sie diesen Schritten, um einen Bericht mithilfe einer dimensionalen Datenquelle an Zielgruppen
zu verteilen:
❑ Schließen Sie in Framework Manager sowohl die dimensionale Datenquelle, die die Grundlage
für die Berichterstellung bildet, als auch die relationale Zielgruppenverteilungstabelle in das
Modell ein.
Weitere Informationen über Modelle finden Sie im Framework Manager User Guide.

❑ Erstellen Sie in Report Studio einen Master-/Detailbericht, in dem die Master-Abfrage den
gewünschten Bericht steuert und die Detailabfrage die Zielgruppeninformationen enthält.
Die Master-Abfrage muss nach einem Datenelement gruppiert sein, mit dem die
Zielgruppenverteilung erfolgt und das in der relationalen Zielgruppenverteilungstabelle ein
entsprechendes Datenelement besitzt.
Verfassen Sie die Detailabfrage mit der relationalen Zielgruppenverteilungstabelle. Die
Zielgruppenverteilungstabelle muss zwei Spalten enthalten: das Datenelement, das zu dem
Datenelement gehört, das im Master-Bericht für die Zielgruppenverteilung verwendet wird,
und das Datenelement, das die Empfängerinformationen enthält. Der Empfänger kann eine
E-Mail-Adresse oder ein Ausdruck sein, der einen Suchpfad zu einem Objekt in Content Manager
ergibt (wie zum Beispiel ein Konto, eine Gruppe, Rolle, ein Kontakt oder eine Verteilerliste).

284 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Weitere Informationen zu Master-/Detail-Abfragen finden Sie unter "Erstellen von Master/


Detail-Beziehungen" (S. 319).

❑ Stellen Sie sicher, dass die Detailabfrage (die von Cognos 8 beim Ausführen des Berichts
ausgewertet wird) nicht sichtbar ist:
● Fügen Sie eine auf der Detailabfrage basierende Liste in einen bedingten Block ein, dessen
Eigenschaft Typ der Box auf Ohne festgelegt ist.

● Verknüpfen Sie die Master- und Detailabfragen mit dem folgenden Ausdruck:
[Master Burst Key] = [Detail Burst Key]

Wenn Sie die Zielgruppenverteilungsoptionen für den Bericht festlegen, liefert die Master-Abfrage
die Datenelemente für den Zielgruppenverteilungsschlüssel, und der Detailbericht liefert die
Datenelemente für die Zielgruppenempfänger.

Beispiel – Verteilen eines Berichts an eine Zielgruppe


Sie sind ein Berichtsautor bei dem Unternehmen Abenteuer und Freizeit, das vorwiegend Sportartikel
verkauft. Sie müssen einen Bericht erstellen, der den Produktumsatz für jeden Vertriebsbeauftragten
auflistet. Der Bericht soll per E-Mail an die Vertriebsbeauftragten übermittelt werden, aber ihnen
sollen nur die eigenen Daten und nicht diejenigen für ihre Kollegen angezeigt werden. Sie erstellen
einen Listenbericht, der an alle Vertriebsbeauftragen verteilt wird.

Vorgehensweise
1. Klicken Sie auf der Seite Willkommen von Cognos Connection auf die Verknüpfung Öffentliche
Ordner.

2. Klicken Sie auf die Verknüpfung AUF Data Warehouse (Abfrage). Klicken Sie oben rechts in
der Seite auf die Verknüpfung Starten und anschließend auf Report Studio.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Willkommen auf Neuen Bericht oder neue Vorlage erstellen.

4. Klicken Sie im Dialogfeld Neu auf Liste und anschließend auf OK.

5. Erweitern Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle den Eintrag
Vertrieb und Marketing (Abfrage) und anschließend Absatz (Abfrage). Doppelklicken Sie auf
folgende Daten, um diese hinzufügen:

● Name des Mitarbeiters

● Produktreihe

● Produkttyp

● Produktname

● Menge

● Einnahmen

Professionelle Berichtserstellung - Benutzerhandbuch 285


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

Tipp: Diese Datenelemente befinden sich in den Ordnern Mitarbeiter (nach Organisation),
Produkte und Vertriebsdaten.

6. Gruppieren Sie die Spalten Mitarbeitername, Produktreihe und Produkttyp.

7. Klicken Sie auf die Spalte Mitarbeitername und anschließend auf die Schaltfläche Kopfzeile
erstellen.

Mitarbeitername wird in der Liste als Kopfzeile angezeigt. Sie brauchen das Datenelement nicht
länger als Listenspalte beizubehalten.

8. Klicken Sie in der Liste auf Mitarbeitername und anschließend auf die Schaltfläche Löschen
.

9. Klicken Sie auf Einnahmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Aggregat und dann auf Summe.

10. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche Abfragen-Explorer , und klicken Sie
auf Abfrage1.

11. Ziehen Sie im Fenster Einfügbare Objekte auf der Registerkarte Quelle das Objekt E-Mail aus
dem Ordner Mitarbeiter (nach Organisation) in das Fenster Datenelemente.

12. Klicken Sie im Menü Datei auf Zielgruppenverteilungsoptionen.

13. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bericht zur Verteilung an Zielgruppen verfügbar machen.

14. Klicken Sie unter Zielgruppen im Feld Abfrage auf Abfrage1.

15. Klicken Sie im Feld Beschriftung auf Mitarbeitername.

16. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten .

17. Ziehen Sie im Feld Datenelemente das Element Mitarbeitername in den Ordner Gruppen, und
klicken Sie auf OK.

18. Klicken Sie unter Zielgruppenempfänger im Feld Abfrage auf Abfrage1.

19. Klicken Sie im Feld Datenelement auf E-Mail.

20. Klicken Sie im Feld Typ auf E-Mail-Adressen.

21. Klicken Sie auf OK.

22. Speichern Sie den Bericht.

23. Suchen Sie in Cognos Connection nach dem Bericht.

24. Klicken Sie unter Aktionen auf Mit Optionen ausführen .

25. Klicken Sie auf die Verknüpfung Erweiterte Optionen.

26. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bericht an Zielgruppen verteilen.

27. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Den Bericht per E-Mail senden.

286 Report Studio


Kapitel 6: Arbeiten mit vorhandenen Berichten

28. Klicken Sie auf Ausführen und anschließend auf OK.

Wenn die Vertriebsbeauftragten ihr E-Mail-Konto öffnen, wird ihnen ein Bericht mit den
ausschließlich für sie bestimmten Daten angezeigt.

Anpassen von Berichten mit Bedingungen


Sie können Bedingungen definieren, mit denen gesteuert wird, was den Benutzern beim Ausführen
des Berichts angezeigt wird. Bedingungen können für bestimmte Elemente eines Berichts gültig sein.
Sie können beispielsweise einen bedingten Stil definieren, um außergewöhnliche Daten, wie
Produkteinnahmen, die die Prognosen übertreffen, besonders hervorzuheben.
Bedingungen können auch auf Berichtslayoutebene gültig sein. Bedingte Layouts eignen sich für
Berichte, die an eine mehrsprachige Zielgruppe ausgegeben werden sollen. In diesem Fall können
Sie Textelemente wie Titel und Deckblatt so definieren, dass sie in der Sprache der Berichtsdaten
angezeigt werden.
Mit Bedingungen haben Sie folgende Möglichkeiten:
● Hervorheben von Daten mit bedingten Stilen

● Hervorheben von Daten mit Stilvariablen

● Festlegen, welche Objekte beim Ausführen eines Berichts ausgegeben werden

Hervorheben von Daten mit bedingten Stilen


Sie können Ihrem Bericht bedingte Stile hinzufügen, um außergewöhnliche oder unerwartete
Ergebnisse auf einen Blick zu erkennen. Ein bedingter Stil ist ein Format, z. B. eine Zellenschattierung
oder Schriftfarbe, das beim Eintreten einer festgelegten Bedingung auf Objekte angewendet wird.
Beispiel: Sie möchten automatisch die Abteilungen in Ihrem Unternehmen, die ihre Budgetquoten
einhalten, in grün hervorheben, und diejenigen, die ihr Budget überschreiten, in rot. Durch die
Erstellung bedingter Stile werden Informationen in Ihren Berichten schnell und einfach farbkodiert,
sodass Sie Bereiche suchen