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Ich Spreche Euch an

... durch Bertha Dudde - 26.3.1939

0830 Zeit der Dürre .... Felsen .... Brünnlein .... Wort von oben ....

Vernehmen sollst du die Stimme von oben, die dich warnet, ein Beispiel zu sein
derer, die den Herrn verraten. Siehe, es kostet unendliche Mühe, vom Jenseits eine
Verbindung herzustellen zu den Menschen auf Erden, und es ist eine solche Brücke
unsagbar segensreich, auf daß die Kluft überschritten werden kann.

So Sich nun der Herr Selbst herabläßt, euch Erdenkindern den Weg zu weisen, so
bedarf es nichts weiter als des starken Willens des Menschen, sich dieser Gnade
würdig zu zeigen, und er vernimmt die Worte des Herrn zu jeder Zeit. Läßt sich nun
der Widerstand der Menschen nicht brechen und sie trotz aller Not der Seele in der
Abwehr verharren, so ist dies jedoch kein Grund, Stellung zu nehmen zu allem, was
der Verstand nicht fassen kann, und so muß ein jeder ringen um die Erkenntnis der
Wahrheit; er muß versuchen, sich in völliger Blindheit zu wähnen und sich nun
vertrauensvoll führen zu lassen vom göttlichen Herrn und Meister.

Die größte Gefahr ist, alles nach einem Schema beurteilen zu wollen .... Welcher
Geist kann den Menschen wohl in die Wahrheit leiten? Doch nur der Geist aus Gott
.... Und es wird der in der Wahrheit stehen, der bewußt sich der ewigen Gottheit
hingibt .... der seinen Willen dem göttlichen Willen unterstellt und der tief
demütig um Gottes Gnade fleht.

Wer nun empfängt das Wort, dessen Sinn ist wahrlich nicht gerichtet nach Glanz und
Pracht der Welt .... er strebt auch nicht nach geistiger Anerkennung .... er will
nur dienen, Gott und den Menschen, indem er diesen die von Gott empfangenen
Wahrheiten vermittelt. Geht nicht daraus schon hervor, wie unsäglich irrend der
Mensch ist, der dieses Wortes Ausgang anzweifelt?

Es legt sich wie ein Stein vor die Herzenstür die strikte Zurückweisung des
göttlichen Wortes .... denn die Menschen schaffen sich selbst ein Hindernis, indem
sie den klaren Quell des Wissens verstopfen und der kraftspendenden Labung nicht
achten. Es wird die Zeit kommen, wo große Dürre sein wird auf Erden, wo nur hie
und da ein Quell sickert und die Menschheit dem Verdursten nahe sein wird. Und
wenn der Herr des namenlosen Elends dieser Zeit steuern will, indem Er den Felsen
frischen Trank entströmen läßt und Brünnlein öffnet, die Seine Kinder mit
lebendigem Wasser erquicken sollen, so versandet diese Quellen nicht, sondern
danket dem Herrn, Der euch vor Not und Elend bewahren will.

Die Sendungen von oben sind reinste, lauterste Wahrheit, erkennbar dem innig Gott
um Erleuchtung bittenden und vertrauend Ihm die Antwort überlassenden Erdenkind.
So die Antwort schon selbst sich gegeben wird, ist jeglichem Irrtum Vorschub
geleistet, und es leiten sich die Menschen dann selbst auf falschen Pfad. Doch es
schützet der Herr, die Seinen Willen erfüllen und in der Liebe zu Ihm verharren,
denn der Arbeiter in Seinem Weinberg werden viele gebraucht ....

Amen

— Herausgegeben von Freunden der Neuoffenbarung —


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