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Bezirksregierung Düsseldorf Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie

Sprechzeiten zur persönlichen Vorsprache im Sachgebiet „Anerkennung“ dienstags und donnerstags von 8.30 - 11.30 Uhr und 13.00 - 14.30 Uhr Telefon: Buchstabe A - Z 0211/475 – 5167 / 5169 Telefonzeiten

montags, mittwochs und freitags

08.30 – 11.30 Uhr

dienstags und donnerstags

13.00 – 14.30 Uhr

Postanschrift Bezirksregierung Düsseldorf Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie Postfach 300865

40408 Düsseldorf

Dienstgebäude

Am Bonneshof 35

40474 Düsseldorf

M e r k b l a t t

Anerkennung von Studienleistungen und Anrechnung von Studienzeiten gemäß § 12 der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (ÄAppO 2002) in der Fassung des Gesetzes zur Änderung der Bundesärzteordnung und anderer Ge- setze vom 21. Juli 2004 -ÄAppO-.

1.

Der Antrag auf Anerkennung von Studienleistungen und die Anrechnung von Studi- enzeiten ist an das zuständige Landesprüfungsamt für Medizin zu richten. Die Zu- ständigkeiten sind in § 12 Abs. 4 ÄAppO 2002 geregelt.

Das Landesprüfungsamt für Medi- zin, Psychotherapie und Phar- mazie in NRW ist zuständig, wenn:

a.) die / der Studierende in Nordrhein- Westfalen in Humanmedizin einge- schrieben oder zugelassen ist, *)

oder

b.) die / der Antragsteller in Nordrhein- Westfalen, Brandenburg, Bremen oder außerhalb der Bundesrepublik Deutschland geboren wurde. *)

zu a*) Ist eine Einschreibung oder Zulassung in einem anderen Bundesland bereits erfolgt, ist das Landesprüfungsamt des Bundeslandes zuständig, in dem die Einschreibung oder Zulassung erfolgt ist. zu b*) Ergibt sich hiernach keine Zuständigkeit ist das Landesprüfungsamt zustän- dig, in dessen Bundesland der Antragsteller geboren wurde.

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Zur Feststellung der Zuständigkeit sind daher stets folgende Angaben zu machen:

a) Name der Universität, an der der Antragsteller in "Humanmedizin" einge- schrieben ist.

b) Geburtsort.

2.

Antragsunterlagen

2.1

Inland

 

Für die Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfang Studienleis- tungen aus einem verwandten Stu- dium im Inland auf das Medizinstu- dium anerkannt und Studienzeiten angerechnet werden können, ist es

- Antrag (möglichst unter Verwendung des Antragsvordruckes),

- Nachweis über die Hochschulzugangs- berechtigung (Abiturzeugnis),

- Leistungsscheine *)

siehe unten- (Wichtiger Hinweis),

erforderlich, dass folgende Studien- unterlagen im Original vorgelegt wer- den:

- Gleichwertigkeitsbescheinigungen der zu ständigen Hochschullehrer der Human- medizin, wenn es sich bei den Leistungs- scheinen nicht um "Medizinerscheine / Humanmedizin" handelt. Die Gleichwer- tigkeitsbescheinigungen sind grundsätz- lich von der Universität ausstellen zu las- sen, an der die Leistungsscheine erwor- ben wurden,

- Immatrikulationsbescheinigungen für die Semester, in denen die Leistungsschei- ne erworben wurden (ggf. auch Nachweis der Zweithörerschaft)

- Immatrikulationsbescheinigung für das laufende Semester.

*) Wichtiger Hinweis Auf den Leistungsscheinen muss u.a. die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Übungen/Kursen bestätigt sein. Die Leistungsscheine müssen mit dem Siegel der Universität (kein Faksimile-Stempel) versehen sein. Es reicht nicht aus, wenn die Leistungsscheine den Stempel des Instituts tragen. Außerdem müssen die Leistungsscheine durch den zuständigen Hochschullehrer der Humanmedizin unterschrieben sein (keine Faksimile-Unterschrift).

2.2

Ausland

 

Auch bei der Entscheidung über die Anerkennung von Studienleistungen und Anrechnung von Studienzeiten aus einem verwandten Studium oder einem Studium der Human- medizin im Ausland sind nachfol- gende originalsprachigen Unterlagen im Original vorzulegen:

-Nachweis über die Hochschulzugangsbe- rechtigung (Abiturzeugnis) -Bescheinigung über die Einschreibung -Fächer - und Notenübersichten oder Transcript of Records oder Akademische Bescheinigung – ersatzweise das Stu- dienbuch Sofern das Studium im Ausland bereits abgeschlossen wurde:

-Diplom -Anlage zum Diplom

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Den originalsprachigen Unterlagen sind Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen, die von einem vereidigten Dolmetscher beglaubigt sein müssen.

Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass eine Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen gemäß § 12 Abs. 2 Satz 2 ÄAppO 2002 ausgeschlos- sen ist, die das Studium abschließen oder die bereits Gegenstand einer inlän- dischen Prüfung waren und endgültig nicht bestanden wurden.

3. Anerkennung von Studienleistungen/Anrechnung von Studienzeiten:

3.1 Anerkennung von Studienleistungen und Anrechnung von Studienzeiten der vorklinischen Ausbildung

Für die Anerkennung von Studienleistungen und Anrechnung von Studienzeiten der vorklinischen Ausbildung dienen die in der Anlage 1 ÄAppO aufgeführten und für die Zulassung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nachzuweisenden prakti- schen Übungen/Kurse und Seminare und die in § 2 Abs. 2 Satz 5 ÄAppO vorge- schriebenen Seminare als Maßstab.

Diese sind:

 

1.1

Praktikum der Physik für Mediziner

(1.1 = große Scheine)

Praktikum der Chemie für Mediziner Praktikum der Biologie für Mediziner Praktikum der Physiologie Praktikum der Biochemie/Molekularbiologie Kursus der makroskopischen Anatomie Kursus der mikroskopischen Anatomie Kursus der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie

1.2

Seminar Physiologie

(1.2 – 4 = kleine Scheine)

Seminar Biochemie/Molekularbiologie Seminar Anatomie Seminar der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie jeweils mit klinischen Bezügen

2.

Praktikum zur Einführung in die Klinische Medizin (mit Patientenvorstellung) Praktikum der Berufsfelderkundung Praktikum der Medizinischen Terminologie

3.

4.

Seminare als integrierte Veranstaltungen, in die geeignete klinische Fächer einbezogen werden, von 98 Stunden Seminare mit klinischem Bezug im Umfang von mindestens 56 Stunden

gemäß § 2 Abs. 8 ÄAppO ein Wahlfach, das aus den hierfür angebotenen Wahlfächern der Universität frei gewählt werden kann (die Leistungen im Wahlfach werden benotet).

Hinweis

Die Anerkennung einer nachgewiesenen Studienleistung als Wahlfach kommt erst nach erfolgter Immatrikulation im Studiengang Humanmedizin in Betracht. Wenn wäh- rend des Humanmedizinstudiums ein Studienortwechsel erfolgt und das Wahlfach nicht im Angebotskatalog der aufnehmenden Universität vorhanden ist, müssen Sie damit rechnen, dass eine erneute Anerkennung ggf. inhaltlich nicht mehr in Betracht kommt.

Für die hierzu erforderliche erneute Überprüfung durch das Landesprüfungsamt muss eine durch den Studiendekan verifizierte Äquivalenzbescheinigung eines Hochschul- schullehrers der aufnehmenden Universität vorgelegt werden.

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Bei Nachweis von zwei - unter Nummer 1.1 (= große Scheine) aufgeführten - prakti- schen Übungen/Kursen und zwei - unter Nummer 1.2, 2, 3 und 4 (= kleine Scheine) aufgeführten - Seminaren und Praktika ist im Hinblick auf die viersemestrige Min-

Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung je-

weils die Anrechnung eines Semesters gerechtfertigt, so dass bei Nachweis von zwei plus zwei Leistungsscheinen ein Semester und - bei entsprechendem Studienzeit- nachweis - bei vier plus vier Leistungsscheinen zwei Semester, bei sechs plus sechs Leistungsscheinen drei Semester und bei acht plus acht Leistungsscheinen vier Se- mester angerechnet werden können.

deststudienzeit bis zur Ablegung des

Hiervon abweichend ist auch bei Vorlage von drei – unter Nummer 1.1 aufgeführten – praktischen Übungen / Kursen die Anerkennung von einem vorklinischen Semester möglich.

Für die Zulassung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung sind folgende zusätz- liche Nachweise zu erbringen, die bei der Semesteranrechnung unberücksichtigt bleiben:

- eine Ausbildung in erster Hilfe (§ 5 ÄAppO) und

- ein dreimonatiger Krankenpflegedienst (§ 6 ÄAppO).

3.2 Anerkennung von Studienleistungen und Anrechnung von Studienzeiten der klinischen Ausbildung

Für die Anrechnung eines klinischen Semesters auf die sechssemestrige Mindeststu- dienzeit nach dem Bestehen des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung ist es er- forderlich, dass von den in § 27 ÄAppO genannten Fächern, Querschnittsbereichen und Blockpraktika, die an der Universität geprüft werden, mindestens sechs - höchs- tens sieben - der in § 27 ÄAppO genannten Fächer, Querschnittsbereiche und Block- praktika erbracht wurden.

Die zu erbringenden Leistungsnachweise umfassen folgende Fächer:

 

1. Allgemeinmedizin

 

2. Anästhesiologie

3. Arbeitsmedizin, Sozialmedizin

4. Augenheilkunde

5. Chirurgie

6. Dermatologie, Venerologie

7 Frauenheilkunde, Geburtshilfe

8.

Hals- Nasen-Ohrenheilkunde

9.

Humangenetik

10.

Hygiene, Mikrobiologie, Virologie

11.

Innere Medizin

12.

Kinderheilkunde

13.

Klinische Chemie, Laboratoriumsdiagnostik

14.

Neurologie

15.

Orthopädie

16.

Pathologie

17.

Pharmakologie, Toxikologie

18.

Psychiatrie und Psychotherapie

19.

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

20.

Rechtsmedizin

21.

Urologie

22.

Wahlfach (gemäß Anlage 3 zu § 2 Abs. 8 Satz 2)

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In den folgenden Querschnittsbereichen sind ebenfalls Leistungsnachweise zu er- bringen:

1.

Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik

2.

Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin

3.

Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem, Öffentliche Gesundheitspflege

4.

Infektiologie, Immunologie

5.

Klinisch-pathologische Konferenz

6.

Klinische Umweltmedizin

7.

Medizin des Alterns und des alten Menschen

8.

Notfallmedizin

9.

Klinische Pharmakologie/Pharmakotherapie

10.

Prävention, Gesundheitsförderung

11.

Bildgebende Verfahren, Strahlenbehandlung, Strahlenschutz

12.

Rehabilitation, Physikalische Medizin, Naturheilverfahren.

Die Universitäten legen in ihren Studienordnungen das Nähere über die Vermittlung der Querschnittsbereiche fest. Die Vermittlung soll themenbezogen, am Gegenstand ausgerichtet und fächerverbindend erfolgen. Die Gesamtstundenzahl für die Fächer und Querschnittsbereiche beträgt mindestens 868 Stunden.

Gemäß § 27 Abs. 3 ÄAppO sollen die Universitäten ihre Leistungsnachweise nach Absatz 1 Satz 4 soweit möglich und zweckmäßig fächerübergreifend ausrichten. Mindestens drei Leistungsnachweise sind fächerübergreifend in der Weise auszu- gestalten, dass mindestens jeweils drei der Fächer nach Absatz 1 Satz 4 einen fä- cherübergreifenden Leistungsnachweis bilden. Dabei hat die Universität auf dem fächerübergreifenden Leistungsnachweis kenntlich zu machen, welche Fächer nach Absatz 1 Satz 4 in den fächerübergreifenden Leistungsnachweisen enthalten sind. Die im fächerübergreifenden Leistungsnachweis erfolgreich nachgewiesenen Kenntnisse in den Fächern nach Absatz 1 Satz 4 gelten damit als nachgewiesen.

Zusätzlich zu den Leistungsnachweisen nach den Absätzen 1 bis 3 ist die regelmä- ßige Teilnahme an folgenden fünf Blockpraktika nachzuweisen:

1. Innere Medizin

2. Chirurgie

3. Kinderheilkunde

4. Frauenheilkunde

5. Allgemeinmedizin.

Studienleistungen der klinischen Ausbildung können erst nach Bestehen / An- erkennung des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung anerkannt werden.

3.3 Anerkennung ausländischer Prüfungen:

Der Erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung kann anerkannt werden, wenn nachgewiesen wird, dass der gesamte Prüfungsstoff der Anlage 10 zu § 23 Abs. 2 Satz 2 ÄAppO geprüft worden ist.

Außerdem muss für die Anerkennung des Ersten Abschnittes der Ärztlichen Prüfung der dreimonatige Krankenpflegedienst nachgewiesen werden.

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Prüfungsstoff für den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (Anlage 10 / ÄAppO)

Prüfungsaufgaben zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung betreffen das medizinische Grundlagenwissen über die Körperfunktionen, insbesondere sind die naturwissenschaftlichen Fächer auf die medizinisch relevanten Inhalte aus- zurichten. Die Prüfungen schließen Aspekte ein, die die Verknüpfung dieses Grundlagenwissens mit klinischen Anteilen sichern, wie

- Methodik, Durchführung und Ergebnisse der körperlichen Untersuchung und weiterer diagnostischer Verfahren (z.B. diagnostische Eingriffe; laborgestütz- te, bildgebende, elektrophysiologische und andere apparative Diagnostik; grundlegende psychodiagnostische Ansätze)

- therapeutische einschließlich pharmakotherapeutische Interventionen

- das Verständnis von Krankheitsentstehung, -bewältigung und -prävention

- die Gestaltung der Arzt-Patienten-Beziehung.

I. Physik für Mediziner und Physiologie

Zell- und Gewebsphysiologie, Funktionsweisen des Herz-Kreislauf-Systems, Atmungssystems, Verdauungssystems, Ausscheidungssystems, endokrinen Sys- tems, Fortpflanzungssystems, zentralen und peripheren Nervensystems (einschließ- lich der Sinne), Muskel-Skelett-Systems, Blut-Lymph-Systems und des Abwehrsys- tems des Menschen. Zusammenwirken der Systeme. Adaptive Mechanismen. Le- bensalterabhängige Besonderheiten. Angewandte Physiologie einschließlich Ernäh- rungs-, Sport-, Arbeits- und Umweltphysiologie.

Grundzüge der mathematischen Beschreibung physikalischer Vorgänge, Kenntnis- se über medizinisch wichtige Sachverhalte in der Mechanik, Akustik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Optik und der Physik ionisierender Strahlung. Grundlagen der Meß- und Medizintechnik. Physik für Mediziner und Physiologie.

II. Chemie für Mediziner und Biochemie/Molekularbiologie

Physikalisch-chemische Grundlagen des Stoffwechsels, Enzymwirkungen und deren Kinetik. Biochemie der Aminosäuren und Proteine, der Kohlenhydrate, der Lipide und der Nucleinsäuren. Hormonwirkungen. Grundlagen der Molekularbiologie. Bio- chemische Grundlagen der Immunologie. Biochemische Aspekte der Zell- und Or- ganphysiologie. Grundlagen der Ernährungslehre. Kenntnisse über medizinisch wichtige Elemente und deren Verbindungen, Grund- züge der Thermodynamik und Kinetik chemischer Reaktionen.

III. Biologie für Mediziner und Anatomie

Histologie einschließlich Ultrastruktur von Zellen und Geweben. Histochemie. Makro- skopische und Mikroskopische Anatomie der Kreislauforgane, der Eingeweide, des Nervensystems und der Sinnesorgane, des Bewegungsapparates, der Haut, des en- dokrinen Systems und des Immunsystems. Zusammenwirken der Systeme.

Altersabhängige Besonderheiten. Topographische Anatomie. Grundzüge der Früh- entwicklung des Menschen und der Organentwicklung. Allgemeine Zytologie. Grundlagen der Humangenetik. Genetik. Grundlagen der Mikrobiologie. Grundzüge der Ökologie.

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IV. Grundlagen der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie

Psychobiologische Grundlagen des Verhaltens und Erlebens. Wahrnehmung, Ler- nen, Emotionen, Motivation, Psychomotorik, Persönlichkeit, Entwicklung, Sozialisa- tion, Soziales Verhalten, Einstellungen, Interaktion und Kommunikation, Rollenbe- ziehungen, Soziale Schichtung, Bevölkerungsstruktur, Morbiditätsstruktur, Struktu- ren des Gesundheitswesens. Grundlagen psychologischer und soziologischer Me- thodik.

3.4

Eine Befreiung von einzelnen Prüfungsfächern oder Stoffgebieten lässt das bundeseinheitlich vorgeschriebene schriftliche Verfahren für den Ersten Ab- schnitt der Ärztlichen Prüfung nicht zu.

3.5

Prüfungen, die das Studium abschließen (Zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prü- fung), können gemäß § 12 Abs. 2 Satz 2 ÄAppO nicht anerkannt werden.

4.

Für die Erteilung der Approbation/Berufserlaubnis ist das Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie nicht zuständig. Hierüber entschei- det die jeweils zuständige Landesbehörde. Im Land Nordrhein-Westfalen ist dies das Dezernat 24 der jeweiligen Bezirksregierung, in deren Bereich der ärztliche Beruf ausgeübt werden soll.

5.

Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass aus einer Anerkennung von Stu- dienleistungen und Anrechnung von Studienzeiten ein Anspruch auf Zulassung zum Studium der Humanmedizin nicht hergeleitet werden kann. Der Anrech- nungsbescheid gibt lediglich die Möglichkeit, sich unmittelbar an den Hochschu- len um einen Studienplatz zu bewerben.

6.

Gebühren Für die Erteilung des Bescheides über die Anerkennung von Studienleis- tungen wird Gebührengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen eine Ge- bühr erhoben. Der Gebührenfestsetzungsbescheid wird Ihnen nach Ab- schluss der Überprüfung Ihres Antrages unaufgefordert zugestellt.

7.

Weitere Informationen

können Sie über unsere Homepage unter www.lpa-duesseldorf.nrw.de abrufen. Hier besteht u.a. auch die Möglichkeit sich die in Frage kom- menden Antragsvordrucke herunterzuladen.