Sie sind auf Seite 1von 10
baut arn Motor • Horex-Regina I *-·r-·-=t . I . SJ;-1. ~ $ ~ I

baut arn Motor •

Horex-Regina

baut arn Motor • Horex-Regina I *-·r-·-=t . I . SJ;-1. ~ $ ~ I .

I

*-·r-·-=t

.

I

.

SJ;-1.

~$~

I

.

I

.

1·.

'

.

Bevor wir on die Bastelei herongehen

wir uns folgendes Werkzeug: Gobelscnlüssel mit

der

Schlüsselweite: 19/22, 14/ 1'7 (zweimal). 10/ 11,

besorgen

1

9/ 11,

9/lO.

Steckschlüssel

SW

27/32

und

17/21

sind

im

Bordwerkzeug

vorhanden,

SW

19,

22

und 24 müssen noch besorgt werden. Dazu brau- chen wir einen längeren Hebel, der Dorn im Bordwerkzeug ist nämlich wesentlich zu kurz. Co. 4~50 cm sind richtig. Das wichtigste für die Regino sind zwei ausgezeichnete Schrauben- zieher, Klingenbreite 9 und 5 mm, wenn ihr die neu kauft, dann nehmt sie bitte mit Sechskont und durchgehendem Schaft, damit man auch mal mit dem Hammer drauftchlagen kann. Eine gute Hexenzonge, einen 400 g-Hommer, einen Gummi- hammer und eine Schieblehre mit Tiefenmaß müssen wir auch noch hoben. Nun das Spezial- werkzeug: wir hoben es insofern gut, ols wir

das Spezial- werkzeug: wir hoben es insofern gut, ols wir fast olles se lbst machen können,

fast olles se lbst machen können, Bild 1 zeigt die

einzelnen Teile: 1 =

Holtevorrichtung

(zwei olle Kupplungslamellen zusammenge- schraubt), 3 = Sperrplotte für die Primärketten- räder 5 X 25 X 83 mm, 4 ~ Druckpilz für den Kurbelwellenzapfen (kurze 6 mm ·Messing- schraube), 5 ~ Klemmstück für das Abtriebs- ritze l (Maße siehe Zeichnung 1), 6 - Sperrbolzen für den Nockentrieb {10 mm-Schroube), 7 ~ Aus· drückvo rrichtung -für Kurbelwelle auf Steuerseite (Maße siehe Zeichnung 2). 8 ~ vier verschie - dene Hülsen und eine Scheibe zum Einziehen der Kurbelwelle in das rechte Lager (Maße siehe Zeichnung 3). Notwendig sind dann noch ein Klauenabzieher und ein Spezialabzieher für das Nockenwellenantriebsritzel, die wir uns wohl oder übel kaufen müssen. Den Spezialabzieher hat Matra hergestellt, im Horex-Werkzeug hat

Druckbol zen 6

den

X

65,2

-

für

Kupplungsinnenkörper

hat Druckbol zen 6 den X 65,2 - für Kupplungsinnenkörper 0 152 I I. J.th rgan

0

e r n euerer Typen ist da der Abz ieher Nr. W H 63 nötig).

e r

n euerer Typen ist da der Abz ieher Nr. W H 63

nötig). Bild 2 und 3.

1. Hand g riff

Zuerst hoben wir an der linken Maschinenseite zu tun. Benzinhöhne schließen, Benzinleitung ob- schrauben (17er SW), Tank abnehmen, Auspuff-

•ohre

denn, wie wir die Vergaserüberwurfmutter lösen,

der Gosschieber wird herausgezogen, gleich in

einen sauberen Lappen ·gewickelt und auf dem

Sattel festgebunden. Klemmschraube des Filters

lösen und Filter abnehmen, dann erst Veroaser

abnehmen (ist auch mit Klemmschraube befestigt). Dann montieren wir den Bowdenzug für den

Dekompressionshebel

mehr

dran, unnötiges Gebommel.) Nun klemmen wir noch das Kobel für die Leerloufonzei9e ob und wenden uns dem nächsten Bild zu (B•Id 5), das die günstigste Stellung zum Herausnehmen der

(Er

abschrauben (zwei 11 er SW), Bild 4 zeigt

die

Nummer

WH 12

(für

Zahnrodölpumpe

ob

Regino

hängen

und

sowieso

ihn

nicht

weg.

ist

bei

meiner

weghängen. Als nöchstes nehmen wir die Fu ß. roste ob (SW 19) und den BremshebeL Aufpos· sen, der Bremshebel ist auf einer 10 mm·Sch roube gelagert, und diese Schraube ist nicht nur mit einer flachen Mutter geholten, sondern auch in der Führungsgabel ist Gewinde {Bild n. Jetzt nehmen wir hier nur noch den Kickstarter ob, und dann sind wir auf dieser Seite fertig:

19 SW Mutter lösen, und dann entweder mit dem Klauenabzieher hinter den Kickstarter fassen und ihn abnehmen, oder die etwas brutalere Me· thode: den großen Schraubenzieher hinter den Kickstarter klemmen und dann einen kurzen

Schlag

ist

dirbt man evtl. den Sitz der Dichtung im Ge·

höuse (Bild 8).

2. Handgriff

Rechte Moschinense ite, Kettenschutz abmontie- ren und Kette abnehmen {das .wie" steht in der Betriebsonleitung), 01 ablassen, dann die 01-

leitungen

Seite

dann den Schalthebel, nochdem wir das Getriebe auf den 3. Gong geschaltet hoben. Nun nur noch den Kupplungszug aushängen, und dann können wir mit der eigentlichen Bastelei beginnen.

3. Handg riff

F.ongen wir beim Zylinder on. Der Kipphebeldeckel ist mit drei Schlitzschrauben befestigt, hier lernen wir als erstes den schönen großen Schrauben· zieher schätzen (Bild 9) . Den Deckel heben wir noch rechts cb (Bild 10), so geht's ohne anzu. edcen. Vor uns liegt nun offen der Ventilopporot, do ron können wir noch nichts machen, erst muß de r Kopf herunter. Das ist kein Problem, Bild 11 zeigt die Zylinderkopfmuttern, die wir mit dem 14er Gabelschlüssel bequem e~reichen. Die Mut· lern dürfen wir nicht mit den ondern M 8ern ver- wechseln, sie sind nämlich wesentlich dicker. Legen wir sie deshalb in ein Speziolköstchen, da kommt nochher noch mehr rein. Den Kopf neh- men wir dann herunter, und zwar indem wir ihn anheben und rechtsherum um d ie Stößel- stongen (Bild 13) drehen. Die Stößel Iossen wir ruhig noch drin, sie sitzen nämlich oft recht fest in den Schlepphebelpfonnen, so daß es unnötige Fummelei geben würde, außerdem stören sie uns nicht. Noch einen Tip: Sollte sich der Kopf nicht so einfach mit der Hand abnehmen lassen, dann klemmen wir einen Schl üssel als Hebel zwischen

und den Zylinder (Bild 12). der Gummiham-

mer würde uns dort nämlich nicht viel nützen. Der Hebel muß auf beiden Seiten abwechselnd angesetzt ·werden, sonst verkanten wir die Zv· linderkopfstehbolzen und evtl. verdirbt das Ge- winde.

4. Handg riff Gehen wir als nächstes an den Zylinder; wieder

sind dort vier Fuß-Muttern loszuschrauben (14er SW - Bild 141. Die Federringe darunter werfen

.Eintagsflie·

gen•, noch einmaligem Gebrauch sind sie nicht mehr sicher. Mit dem Zylinderabnehmen g ibt es

Ich

stelle vorher immer aen Kolben auf 0 T, dann

auf den Schraubenzieher.

Die

letzte Art

nur in Notfällen zu roten, denn mit ihr ver·

abnehmen

wir

die

(SW 19). Auch

ob

auf

und

dieser

lösen

nehmen

Fußroste

ihn

wir gleich weg, diese Dinger sind

keine Schwierigkeiten 1 Platz

ist

genug

da.

kann

er

nirgendwo

gegenklappern

und

evtl.

noch

beschädigt

werden.

Die

Sicherungen

des

Kolbenbolzens

können

mit

einer

Hexenzange

recht gut gefoßt werden (Bild 15), legen wir sie

gleich

auch die Zylinderfußmuttern (auch sie sind dicker) hineinkommen. Daß wir beim Herausnehmen der Bolzensicherungen das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Lappen zudecken, das muß wohl nicht mehr betont werden, wir wollen io schließlich außer der Kurbelwelle nochher nichts anderes da drinnen finden.

S.

Speziolitätenkästchen, wo

in

das

kleine

Handg riff

Kolbenbolzen herausnehmen. Das kann oft zum Problem werden, besonders, wenn der Bolzen in den heißen Kalben eingepoßt ist. Do heißt es

dann

auch zur Demontage den

Kolben anwär-

men,

Lötlampe

ist

gut, es gibt

auch

noch

eine

Tochowelle

aus

dem

Hinterrod

zeigt.

W ir

brutalere Methode, die sich höchstens für Stro· .

einem

Stückehen Hortholz zwischen Pleuel und

Gegend

herumhängen, sondern binden sie om Lenker fest, wobei darauf zu achten ist, doß wir sie nicht kn icken . Nun wird die Batterie abge kl emmt (b r in- gen wir sie gleich zum locien), dann können wir uns on die Lichtmaschine heranmachen. Deckel abnehmen, da sehen wir die drei Kobel, die wir

Iossen

auch

sie

nicht

einfach

in. der

ßenrondbouerei eignet: benzingetränkten lap· pen auf den Kolben legen und anzünden. Dabei muß man ober aufpassen, daß man die licht· kobel nicht verschmort, die om Rahmenrohr ver· legt sind. Jedenfalls wird der Kolben gut .spuck- heiß" gemocht, das Pleuel wird festgestellt mit

lösen müssen, 15, 30 und 61. Merken wir uns die

Zylinderfu6schrouben, <Gnd

dann wird gan:z: sa nft

Klemmen, an denen sie waren (Bild 6). Das grüne Kobel kommt in die oberste, das blaue in die mill·

mit

17

einem Hammer und einem Hortholzdorn (ca.

mm <1>) der Bolzen herausgesch lagen. Mög-

lere und das schwarze in die unterste Klemme. Wenn wir dann den Halter für die Kobel om Motor gelöst hoben. können wie sie herausziehen und

lichst noCh mit den Knien auf der anderen Seite den Kolben abstützen, dann kann eigentlich nichts mehr passieren. (Wird fortgesetzt)

MIOftiW

II. J,,hrq.tny. Heft 6 / 1!159

dann kann eigentlich nichts mehr passieren. (Wird fortgesetzt) MIOftiW II. J,,hrq.tny. He ft 6 / 1!159

153

baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 6/59 Sednter Handgriff Nochdem wir die Kolbensorge losgeworden
baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 6/59 Sednter Handgriff Nochdem wir die Kolbensorge losgeworden
baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 6/59 Sednter Handgriff Nochdem wir die Kolbensorge losgeworden
baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 6/59 Sednter Handgriff Nochdem wir die Kolbensorge losgeworden
baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 6/59 Sednter Handgriff Nochdem wir die Kolbensorge losgeworden
baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 6/59 Sednter Handgriff Nochdem wir die Kolbensorge losgeworden

baut am Motor

baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 6/59 Sednter Handgriff Nochdem wir die Kolbensorge losgeworden sind,

Horex-Regina

Fortsetzung aus Heft 6/59

Sednter Handgriff Nochdem wir die Kolbensorge losgeworden sind, nehmen wir die Lichtmaschine ob. Dazu schrauben wir zuerst den Fliehkroflregler los (SW 11), und merken dabei, daß zwei Ge- windeteile überwunden werden müssen. Eines sitzt im Kurbelwellenzopfen, das andere im

Anker selbst. Das wird nochher wichtig. Nun neh· men wir die Lichtmaschine ob, dazu lösen wir die zwei Schlitzschrauben rechts und links in der

Grundplatte.

fest, daß

Abgleiten verlcilen wollen, und dabei wird donn oft irgendein Drähtchen abgequetscht. Also, kräftig gegen den Schraubenzieher drük· kenl Bei meiner Regino sind die Schlitzschrauben längst durch lnnensechskontschrouben ersetzt, das erfordert zwar einen Schlüssel mehr, ober .sofely first• (Bild 16). Bild 17 ze igt dann noch eine kleine Hilfe zum Zusammenbau nochher:

ich habe mir eine Markierung gemocht, wie die Grundplotte stehen muß, wenn die Zündung wenigstens e inigermaßen stimmen soll.

Siebenter Handgriff Der Anker liegt nun frei vor uns, und wir e r- innern uns an die zwei G ewinde. Jetzt ist das Gewinde dran, oos im Anker selbst eingeschnit- ten ist. Zum Abz iehen kommt das erste Stüdc

Spezialhilfsmittel dran, der Druckbolzen Nr. 1. Den schieben wir in den Anker und drehen dann

die Holtesch raube noch (Bild 18). Meist

chen wir gar keine Gewalt anzuwenden, wenn

der Anker ober nicht gleich herunter will, dann

hilft wieder nur ein

schlag

dann kommt der Anker, meist mit einem kleinen Knall. Aufpassen, daß er nicht auf die Erde fällt, er ist teuer. Deshalb wickeln wir ihn auch gleich

in einen

weg.

Achter Handgriff

Schraubenzieher zur Hand und einen Schlüssel an den Sechskont, und mit starkem Gegen-

'drücken

schrauben (Bild 19). Bevor wir sie ganz heraus· ziehen, stellen wir eine Schüssel unter den Mo- tor, denn im Primärkeifengehäuse ist immer etwas 01. Den Deckel Öekommen wir nicht im· mer leicht herunter, deshalb muß hier entweder der Gummihammer in Aktion treten, oder wir setzen ganz vorsichtig zwei Schraubenzieher zum Abdrücken an. ln diesem Falle müssen die Ansatzstellen später sorgfältig nochgearbeitet werden, sonst bekommen wir nie mehr dos Ge· höuse dicht. Bild 20 zeigt die günstigsten Ansatz· punkte für Schraubenzieher. An den Stellen ist die Dichtfläche om größten. Achten wir dann noch darauf, daß der Kurbelwellenzapfen so

Gemeinerweise

den

besten

sitzen

die

oft

so

sie

Schraubenzieher zum

brau·

fest

kurzer, trockener Hammer- gegengespannte Schraube;

Lappen

und

legen

ihn

sicher

auf die

weichen

lösen wir nun die · ersten Gehäuse·

steht, daß der kleine Paßstift für den licht· moschinenonker noch oben zeigt (Bild 21), auf den Stift müssen wir nämlich aufpassen, er darf

uns den Simmerring in der Bohrung · für die Kurbel-

welle beschädigen. Die kleine Gummidichtung an der Kickstarterwelle können wir gleich weg- werfen, da muß sowieso eine neue hin.

Neunter Handgriff Nochdem wir nun bis zum Primärtrieb vorge- drungen sind, nehmen wir gleich die Kupplung auseinander. Dazu schrauben wir die fOnf Druck·

schrauben los und merken uns, wie tief sie fest-

sezogen

dann

und

herausziehen

Stahllamelle ist etwas dik- das behalten wir gleich für

ke r als die anderen,

den Zusammenbau im Kopf. Nehme n w ir auch gle ich den Kupplungsdruckpilz mit heraus (Bild

Spe·

ziolwerk:zeug, nämlich die beiden zusammen·

beim

Abnehmen

des

Gehäusedeckels

nicht

wa ren.

Den

Deckel

Lamellen

abnehmen

die

einteinen

Die

letzte

(Bild 22).

23). Als nächstes brauchen wir w ieder e in

wa ren. Den Deckel Lamellen abnehmen die einteinen Die letzte (Bild 22). 23). Als nächstes brauchen
wa ren. Den Deckel Lamellen abnehmen die einteinen Die letzte (Bild 22). 23). Als nächstes brauchen

(

(

wa ren. Den Deckel Lamellen abnehmen die einteinen Die letzte (Bild 22). 23). Als nächstes brauchen
wa ren. Den Deckel Lamellen abnehmen die einteinen Die letzte (Bild 22). 23). Als nächstes brauchen
wa ren. Den Deckel Lamellen abnehmen die einteinen Die letzte (Bild 22). 23). Als nächstes brauchen
wa ren. Den Deckel Lamellen abnehmen die einteinen Die letzte (Bild 22). 23). Als nächstes brauchen
geschraubten o lle n Lamellen, die wir in die Kupplung stecken und so die beiden
geschraubten o lle n Lamellen, die wir in die Kupplung stecken und so die beiden
geschraubten o lle n Lamellen, die wir in die Kupplung stecken und so die beiden
geschraubten o lle n Lamellen, die wir in die Kupplung stecken und so die beiden
geschraubten o lle n Lamellen, die wir in die Kupplung stecken und so die beiden

geschraubten o lle n Lamellen, die wir in die Kupplung stecken und so die beiden Körper mit- einonder verbinden. Bild 24 zeigt dann wie die Sperrplatte für die Primärkellenräder eingesetzt wird und dann können wir schon mit dem 22er Steckschlüssel und dem Iongen Hebel die Mut-

ter im Kupplungsinnenkörper lösen (Bild 25). Oie Spezialwerkzeuge bleiben gleich dran, und wir nehmen nun den 77er Gabelschlüssel und schrau-

ben die Mutter om

welle ob (Bild 26). Die Sperrplotte und die bei-

den Lamellen können wir abnehmen; denn zum Abziehen des Kellenritzels brauchen wir nur

den Klouenobzieher. Den setzen wir so an, daß

(Bild 27) beide Klauen

vergessen dabei ober nicht, vorher den Druck- pilz Nr. 3 auf die Kurbelwelle zu stecken. Das

Ritzel sitzt nicht besonders fest, es kommt mit dem Abzieher ohne Kunstgriffe. Wir können jetzt den gesamten Primärtrieb herausnehmen. Auf der Getriebehauptwelle stecken dann noch

eine

ben

Lossen wir sie nicht verlorengehen, und legen wir die gleich in die Schachtel für Spezialitäten. Nun ist nur noch der Kickstarter abzunehmen. Das machen wir, indem wir die Achse nur so weit herausziehen, daß das Segment gerade om Anschlag vorbeigeht. Dabei müssen wir ziem- lich festhollen, denn die Feder ist stark gespannt. Langsam Iossen wir die Feder sich entsponnen und merken uns dabei, wie oft die Kickstorter- ochse sich bis zur Entspannung dreht. Bild 29 zeigt den Kickstarter, der Finger zeigt auf das Federwiderloger.

Kettenrod

auf der

Kurbel-

unter die Kette greifen,

Büchse

und

(Bild 28),

ein

oder zwei Ausgleichschei-

die

die Kettenflucht bestimmen.

Zehnter Ha ndgriff Olkonlrollstob herausnehmen! Dann erst schrau- ben wir die Schlitzschrauben des Zwischen- deckels los. Da wir hier nun drei verschiedene Längen vor uns hoben, lohnt es sich, mit einem Körner Markierungen neben jede Schraube ein- zuschlagen, etwo zwei Punkte neben die läng-

sten, einen Punkt neben die mittleren und die kurzen Iossen wir ohne Zeichen. Es versteht sich wohl von selbst, daß die Schrauben nicht zu denen der anderen Gehäusedeckel gelegt wer- den . Leichte Schläge mit dem Handbollen hin-

ter den

angesetzter Schraubenzieher helfen, das Ge- lriebegehöuse zu öffnen (Bild 30).

Elfter Handgrill Das Getriebe liegt nun frei vor uns (Bild 31), die Ionge Hauptwelle wird als erste herausgezogen. Dann kommen die dazugehörenden Zahnräder heraus und dann die Nebenwelle mit Zahn- rädern und den Sdloltklauen (Bild 32). Drin sind jetzt nur noch die Schaltwolze, die Gangroste, das Schollsegment und die Achse der Scholl- klauen mit einer Feder und dem Federtellerchen. Schwierig ist bis jetzt eigentlich nichts gewesen. Schollklauenochse mit Feder und Stützscheib- chen herausziehen, dann die Gongroste, die auch federbelastet ist. Mit dem Ganghebel legen wir nun vorsichtig den ersten Gang ein, und das letzte Stückehen drücken wir das Schollsegment mit dem Schraubenzieher aus der Walzenver- zahnung (Bild 33). Dann können wir die Scholl- walze auch noch herausnehmen.

noch

Deckel, ev11.

ein

von

innen vorn

Zwölfter Handgrill

Auf der linken Maschinenseite sind wir nun fer-

Motor herausnehmen,

tig,

bevor wir ober den

. können wir rechts noch den Schaltkosten und das Nockenwellengehöuse ausräumen. Zunächst den Schaltkasten: Schollhebel abnehmen, die zwei Schlitzschrouben om Deckelehen aufschrau- ben, Detkel abnehmen (Bild 34). Wos nun ent- gegenkommt, ist der Klinkenhebel mit den zwei fed erbelasteten Scholtklinken. Aufpassen, daß dos Federehen zwischen den beiden Klinken nicht dovonspringl! Die Rostenscheibe mit der Kon- taktfeder fOr die leerlaufanzeige bekommen wir erst los, wenn wir den Seegerring abnehmen, der auf der Welle des Schollsegments sitzt (Bild 35). Dann ziehen wir die Rostenscheibe ob und schieben die Welle mit dem Schaltsegment noch der anderen Seite heraus.

(Fortsetzung im nächsten Heft)

~ II. J.thrgang, Hell 7/ 195!1

dem Schaltsegment noch der anderen Seite heraus. (Fortsetzung im nächsten Heft) ~ II. J.thrgang, Hell 7/
dem Schaltsegment noch der anderen Seite heraus. (Fortsetzung im nächsten Heft) ~ II. J.thrgang, Hell 7/
dem Schaltsegment noch der anderen Seite heraus. (Fortsetzung im nächsten Heft) ~ II. J.thrgang, Hell 7/
dem Schaltsegment noch der anderen Seite heraus. (Fortsetzung im nächsten Heft) ~ II. J.thrgang, Hell 7/
dem Schaltsegment noch der anderen Seite heraus. (Fortsetzung im nächsten Heft) ~ II. J.thrgang, Hell 7/

189

(

) 224 baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 7/59 13. Handgriff: Der nochsie Decke!
) 224 baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 7/59 13. Handgriff: Der nochsie Decke!

)

) 224 baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 7/59 13. Handgriff: Der nochsie Decke! verschließt
) 224 baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 7/59 13. Handgriff: Der nochsie Decke! verschließt
) 224 baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 7/59 13. Handgriff: Der nochsie Decke! verschließt

224

baut am Motor Horex-Regina Fortsetzung aus Heft 7/59 13. Handgriff: Der nochsie Decke! verschließt uns
baut am Motor
Horex-Regina
Fortsetzung aus Heft 7/59
13. Handgriff:
Der nochsie Decke! verschließt uns den Weg zum
Abtriebsritzel. Hier sind nur zwei Schrauben zu
lösen, dann läßt er sich ohne weiteres abneh-
men. Diese Mutter ist mit einem Blechring
gesichert, der an einer Mutterkante umge-
faltet ist. Mit dem kleinen Schraubenzieher biegen
wir die Sicherung zurück und setzen dann das
Sperrstück Nr. 5 an das Ritzel (Bild 36). Der
Steckschlüssel SW 32 paßt auf die Mutter, und der
Ionge Hebel kommt uns wahrscheinlich hier sehr
zustatten, denn gemeinhin sitzt diese Mutter sehr
fest. Das Ritzel können wir dann ohne weiteres
abneh171en, und auch das Schaftrod läßt sich nun
mit dem Daumen in das Getriebegehäuse drücken.
Obrig bleibt nur eine Leichtmetalldichtung und
das Lager des Schoftrodes. Das Kugellager läßt
sich auch
mit leichtem Druck noch innen in das
Gehäuse drücken, dann wird der Sicherungsring
zwischen Lager und Dichtung herausgenommen
und
die
Dichtung
mit
einem
Holzdorn
heraus-
geschlagen.
14. Handgriff:
Wenden wir uns nun dem Steuergehäuse zu.
Erst einmal die sieben Schlitzschrauben lösen.
Der Deckel wird diesmal nur mit dem Gummi-
hammer vom Gehäuse getrennt, die Schrauben-
ziehermethode ist unbedingt verboten! Hier ist
nämlich keine Papierdichtung vorgesehen, so daß
sich die kleinste Delle in der Dichtfläche bemerk-
bar macht. Der Nockentrieb macht uns ein paar
Schwierigkeiten,
die
ober
noch
dem Vorherge-
gongenen
auch wohl
bewältigt werden. Zuerst
nehmen wir äie Stößel heraus, dann die Schlepp-
hebel. Achtung, auf der Schlepphebelochse sind
ein;ge Distonzscheibchen, die nicht verlorengehen
dürfen und deshalb gleich in die Spezialsehoch-
tel kommen! Nun schrauben wir die Spannfeder
für die Steuerkette ob, und dann brauchen wir
wieder Speziolwerkzeug. Die beiden Kettenräder
werden mit dem Sperrbolzen Nr. 6 blockiert
(Bild 37). Die Mutter auf der Kurbelwelle wird
mit dem 19er, Schlüssel abgeschraubt und auch
in die Spezialschachtel gelegt. Sperrbolzen bleibt
drin, zusötzlich wird noch der Druckpilz Nr. 3 in
die Kurbelwelle gesteckt, und dann wird der Ab-
zieher Motro WH 12 auf das untere Zahnrod
aufgeschraubt. Die Druckschraube des Abziehers
anziehen, wenn sich das Schneckenrod nicht
gleich löst, tlonn nicht mit einem Iongen Hebel
den Druckbolzen ~törker anziehen, sondern einen
leichten Hammerschlag draufgeben, das wirkt
Wunder. Hoben wir erst einmal das Schnecken-
rad lose, dann sind wir schon fast fertig. Hinter
dem Schneckenrod steckt auf der Kurbelwelle
noch ein Doppelfederring und eine Zwischen-
scheibe.
15.
Handgriff :
Motor aus dem Rahmen herausnehmen, dazu sind
die beiden Schrauben om vorderen Rahmenteil
zu entfernen (SW 17), hinten om Rahmen ist eine
8
mm-Schroube herauszunehmen und dann etwas
versteckt unterm Motor noch einmal eine Ionge
8
mm-Schroube (Bild 38, 39 und 40) . Den Motor
nehmen wir noch vorne rechts heraus und legen
ihn mit der linken Seite noch oben auf den Ar-
beitstisch. Alle Gehäuseschlitzschrauben lösen,
und dann mit zwei Schraubenziehern die beiden
Kurbelgehäusehälften voneinander trennen. Die
Schraubenzieher setzen wir an den in Bild 41 ge-
zeigten Stellen an, da ist das meiste Material,
so daß wir nachher zwei Kerben einarbeiten
können, um uns die nächste Demontage zu er-
leichtern.· Bei
den
Motoren
der
Regina 3 sind
diese Einkerbungen schon werksseifig vorge-
sehen. Die Kurbelwelle sitzt jetzt nur noch auf
der Steuerseite im Lager fest, und hier brauchen
wir das letzte Spezialwerkzeug zur Demontage,
nämlich die Ausdrückvorrichtung Nr. 7 in Ver-
bindung mit dem Druckpilz Nr. 3. ·Mit vier der
Deckelschrauben befestigen wir die Plotte auf
dem Gehäuse und stecken durch die 9 mm-Boh-
rung eine etwa 80 mm lange 8 mm-Schroube.
Von innen wird eine Mutter gegengezogen und
mit einem 14er Schlüssel festgeholten. Dann zie-
hen wir die Druckschraube an, und langsam, ober
sicher wird die Kurbelwelle aus dem Lager ge-
drückt. Hier werden keine Hammerschläge enge·
wandt, damit würden wir höchstens die Siche-
rungsringe des Lagers aus ihren Nuten reißen
und
evtl.
das ganze
Gehäuse
verderben,
also
nicht
verzweifeln, wenn
die
Drückerei
bis
:zum
letzten Moment schwer gehl, das ist höchstens
ein
gutes Zeichen. Zu d iesem Arbeitsgang gehö-
ren die
Bilder 42 und 43.

~ 11. JillH\f<l llg. He !t l:!/ 1959

16. Handgriff: Kurbelwellenhauptlager auswechseln. Rechtes Kurbelwellengenöuse : Die Sicherungsringe vom
16. Handgriff: Kurbelwellenhauptlager auswechseln. Rechtes Kurbelwellengenöuse : Die Sicherungsringe vom
16. Handgriff: Kurbelwellenhauptlager auswechseln. Rechtes Kurbelwellengenöuse : Die Sicherungsringe vom
16. Handgriff: Kurbelwellenhauptlager auswechseln. Rechtes Kurbelwellengenöuse : Die Sicherungsringe vom

16. Handgriff:

Kurbelwellenhauptlager auswechseln. Rechtes Kurbelwellengenöuse : Die Sicherungsringe vom Kurbelwellenlager entfernen, dann das Gehäuse schön spuckheiß anwärmen. Mit einem Hartholz· dorn von etwa 50 mm länge und 48 mm (/) und unserer Kurbelwellenausdrückvorrichtung Nr. 7 pressen wir dos Lager aus dem Gehäuse.

17. Handgriff:

linkes Kurbelgehöuse : Die

schalen bieten ein ernstes Problem. Bevor wir uns doron trauen, nehmen wir die Sicherungen, die Stahlscheiben und die Rollen heraus (jedes LoQer hat 2 Sicherungen, 2 Scheiben und 17 Rol- len). Nun kommt das Schwierigste, die loger- scholen herausziehen. Es gibt dafür schöne Ab- zieher, d ie ober rech t teuer sind . Bild 44 zeigt, wie ein solches Ding angesetzt wird. Wenn wir das Geld dafür sparen müssen und nicht allzu

ungeschidct und grob vorgehen, dann kommen wir aber auch mit dem gewöhnlichen Montier- hebel ous, den wir im Bordwerkzeug hoben. Also versuchen wir's damit. Gehäuse wieder schön on- wärmen, dann setzen wir den Montierhebel so ein, doß seine scharfe Kante nach außen zeigt, und stemmen diese Kante hinter die Lagerschale. Bild 45 zeigt die Haltung des Montiereisens und die Loge des Kurbelgehäuses zum Austreiben des inneren Logerringes. Bild 46 zeigt die Loge des Kurbelgehäuses z um Austreiben des äußeren Logerringes. Hierbei ist besonders dorouf zu achten, doß die Holzunterlogen so dicht wie möglich on der Nabe des Lagers liegen, desto

leichter und sicherer läßt sich der Ring heraus- schlagen. Daß wir dabei nicht immer auf die- selbe Stelle schlagen, sondern schön rundherum auf den ganzen Ring, das versteht sich doch wohl von selbst. Dies ist die Arbeit, die dos meiste Fingerspitzengefühl erfordert, ober on

beiden Rollenlager·

sich, wenn sie mit der

folt getan wird, immer klappt.

nötigen liebe und Sorg-·

18.

Handgriff:

.

Dos

nächste Kugellager, dos auszubauen

nötig

sein könnte, ist das Getriebehouptwellenloger im

ZwischendedceL Hierbei ist es selten nötig, den Dedcel anzuwärmen, wichtiger ist eine gute Un- terlage und dazu ein gut possender Hartholz- dorn. Wenn wir den Seegerring entfernt hoben, geht das Lager noch wenigen Schlägen ous sei- nem Sitz.

19. Handgriff:

Olpumpe auswechseln. Sie ist mit drei Schlitz- schrauben om Sleuergehäusedeckel befestigt. Beim Abnehmen sehen wir die vier Gummidicht-

ringe

neu

sind etwas größer ols die Dichtringe on der Dichtung des Kurbelwellengehäuses. Bild 47 zeigt Verlauf der Olbohrungen im Steuerdeckel, die wir gut säubern müssen. Ich mache dos im- mer so, doß ich eine Plastikspritzkanne (irgend- ein Woschm itlelflöschchen aus der Küche mit einer spitzen Tülle) mit Benzin fülle und dann mit Drude die Bohrungen ausspritze. Bild 48 zeigt die Benzinfontöne ous der einen Bohrung.

20. Handgriff:

Dasselbe ReinigunQsmanöver ist auch am Kurbel- well en gehäuse rechts nötig . Bild 49 zeigt hier

den Verlauf der Olbohrungen.

21. Handgriff:

Jetzt nehmen wir uns den Zylinderkopf noch ein- ma l vor. Die Kippnebel sind hier besonders zu erwähnen. Sie sind in Bronzebuchsen gelagert, Nadeln oder Kugeln können uns do nicht ver- lorengehen, also ons Werk: Mit dem Dorn ous dem Bordwerkzeug können wir die Kipphebel- achsen von rechts noch links (in Fahrtrichtung ge- sehen) herausschlagen. Einlaß- und Ausloßkipp- hebel sind ein wenig verschieden, beim Heraus- nehmen binden wir sie also mit ihren Einzel- teilen zusammen und hängen ein Zellelehen dran mit der Bezeichnung. Zu den Einzelteil en gehö- ren: Kipphebel, Kipphebelochse und ein Dopp~l­ federring (Pfeil), der links zwischen Kipphebel

und Lagerbock sitzt. Bild 50 zeigt die Einzelteile wegen des Paßstiftes ouf der Kipphebelochse (Pfeil), der beim Zusammenbau wieder in seine Aussparung im Lagerbock kommen mu ß. So, da-

auseinander,

wos für uns möglich ist. Wenn wir dann olle Teile

mir

Stahl-

teile mit Petroleum, und olles so sauber abge-

wischt hoben, daß Mutti uns damit in die .Gute Stube" Iossen würde, dann sind wir mit der De- montage e ndl ich fertig.

für die

Olbohrungen

,;c

im

GehäusedeckeL

werden:

sit:

Aufpassen, wenn

gekauft

mit

hötten

wir wohl

restlos olles

hoben,

sorgföltig

Benzin,

gewaschen

ebenso

die

leichtmetolle

Kupplu ngslo rnellen,

(Fortsetzung im nächsten H~ft)

,

lftliAII

t

t. """"!Jdn <J , Hell Bi t 9S!I

ngslo rnellen, (Fortsetzung im nächsten H~ft) , lftliAII t t. """"!Jdn <J , Hell Bi t
ngslo rnellen, (Fortsetzung im nächsten H~ft) , lftliAII t t. """"!Jdn <J , Hell Bi t
ngslo rnellen, (Fortsetzung im nächsten H~ft) , lftliAII t t. """"!Jdn <J , Hell Bi t

225

baut am Motor . Jetzt, wo olles so schön auseinandergenommen ist, müssen :zwangsläufig einige Tips

baut am Motor .

Jetzt, wo olles so schön auseinandergenommen ist, müssen :zwangsläufig einige Tips kommen, wie die einzelnen Teile noch aussehen dürfen und was wegschmeißreif ist. Eine ganze Menge solcher Tips finden wir ja schon in den MOTOR- RAD-Bondwürmern über Kolben, Ventile usw. Deshalb kann ich mich auf _ganz wenige Spezia- litäten beschränken. Bild 51 zeigt :z. B. einen

Fliehkroftregler. Die Riefen in der Lauffläche des Nockens machen das Ding z u Schrott. Er hol bestimmt nicht mehr richtig abgehoben, was sich in starkem Unterbrecher- und Kondensatorver- 6) brauch bemerkbar macht, ganz zu schweigen von

Horex-Regina

Fortsetzung aus Heft 811959

in den falschen Hals bekommen und lustig drauf- los gefeilt. Kurz, er hat das gemocht, was wir überhaupt nicht gerne sehen, nämlich gedanken- los gemur kst . Jedenfa lls ist es bei der Regino so ziemlich unmöglich, einen derartigen Verschleiß auf normalem Wege zu bekommen. Bild 54 ze ig t uns zwei Schaltwolzen, davon eine voller Rost! Das ist immer ein Zeichen von zu lahmer Fahr- weise (der Motor ist nie richtig warm geworden) oder auch von zu spätem Ol~echs e l. Solang e noch nicht die Zahnflanken im Getriebe Ros t- onfressungen :zeigen, ist zwar noch nicht olles verloren, andernfalls muß man sich selbst bei dem unverwüstlichen Reginagetriebe irgend- wann mal auf Salat gelaßt machen I

Bild 50 zeig t übrigens noch eine Kleinigkeit: Eine Hülse der Kupplungsdruckfedern ist om Boden ausgerissen, Ursache Rostl! Soweit kann es also kommen!! Zum Schluß noch eine Selbstverständ-

lichkeit: Das Ritzel in Bild 55 ist auch nur noch Schrott, Schuld daran war eine zu olle Kette! Es ist klar, daß ich hier nicht olle Versch le ißmög - lichkeiten aufzählen kann, ober mir kam es in der Hauptsache mal darauf an, den Blick zu schärfen für die vielen Kleinigkeiten, die sich heimlich irgendwo einschleichen und dann eines Tages auf der Autobahn zv .rätselhaften· Feh-

lern

führen I

(Um

etwaigen Gerüchten vorzubeugen ; d ie Ph o -

tos zu diesem

stammen nicht aus meiner Regino, sondern aus

Rost- und Verschleißintermezzo

l!l!l!lfll~ ~- 1
l!l!l!lfll~ ~- 1

~~-,~~~~~~~l'!~d~~~1

·.

l!l!l!lfll~ ~- 1 ~~-,~~~~~~~l'!~d~~~1 ·. der der Rastonsalz kann gleiten, stotternden Zündung.

der

der Rastonsalz

kann

gleiten,

stotternden Zündung. Ebenso schädlich ist

Hier

überhaupt

wieder Zündschwierig·

und

nicht

dem Anker

auf

(Bild 52).

der

Unterbrechernocken

das

gibt

Abhilfe:

feines

richtig

keilen.

nochher polieren!

Schmirgelleinen,

Das nächste Bild 53 zeigt wieder mal Schrott:

Ein Schlepphebel, der auf der Nockenwelle läuft. Mir ist es ein Rätsel, :wie das passieren konnte,

denn der

fen. Eine Erklärung kann vielleicht der Zustand

des Motors geben: Ventilfedern mit 3 mm dicken Scheiben unterlegt, Verdichtung durch Kopf· abdrehen erhöht und noch einige Mä tzchen, die nur mit viel Sorgfalt und Oberlegung ongewen· det werden dürften. Wahrscheinlich hat der Mann irgendwo etwas davon gehört, daß ein Abschleifen on diesen Stellen der Schlepphebel eine weichere Ventilenhebung ergibt, hat das

Motor holte erst co. 30 000 ·km gelau-

ergibt, hat das Motor holte erst co. 30 000 ·km gelau- ~.· verschiedenen Zei t unter

~.·

verschiedenen

Zei t unter die Finger geroton $ind l)

Motoren, die

mir

im

Laufe

der

21. Handg ri ff:

Fongen wir obe r endl ich mit dern Zusammenbau

an

gesetzt, wos eigentlich ke in Problem sein dürfte .

Natürlich

dann nur mit einem guten Dorn, von dem nichts

absplittern

ringe. Worauf wir besonders achten müsse n, das ist das rechte Kurbelwellenhauptlager (6304). Hier kann es manchmal vorkommen, daß die Nabe durch das vorige Lager etwas ausgeweitet

zu leicht in

seinen Sitz rutscht, dann müssen wir uns eines mit Obergröße besorgen. Beim rechten Loger der Getriebehauptwelle und des Abtriebsritzels müs- sen wir noch ochtgeben, daß zwischen dem Lager und der Leichtmetalldichtung ein Siche- rungsring sitzt. Oberhaupt dürfen wir ouf keinen Fall einen Sicherungsring vergessen, ich hoffe ober, doß dos kein besonderes geistiges Pro- blem ist, denn jeder Seegerring hol jo seine Be· rechtigung, und mit etwas offenen Augen finden wir io sowieso die dazugehörige Nute in der jeweiligen lagernobe. Dazu sehen wir uns dann noch die Zeichnung Nr. 5 an, da ist schematisch gezeigt, was und in welcher Reihenfolge olles in die Nabe im linken Kurbelwellengehäuse ·

wu rde . Wenn dos neue Lager also

nur

Zunächst werden erst einmal olle Lager ein-

schlagen wir, wenn

kann

und

auf

überhaupt

nötig,

die Logeraußen-

gehört.

22. Ha ndgriff:

Nun nehmen w ir uns nochmal Heft 6/ 59 vor und sehen uns die Zeichnung Nr. 4 an. Sie zeigt uns nämlich, wie wir die Kurbelwelle in das rechte

zeigt uns nämlich, wie wir die Kurbelwelle in das rechte l eger einziehen. Dobei wird nicht
zeigt uns nämlich, wie wir die Kurbelwelle in das rechte l eger einziehen. Dobei wird nicht

l eger einziehen. Dobei wird nicht mit Iongen Verlängerungen auf dem Schlüssel lierumgewürgt, sondern ganz vorsichtig die Mutter angezogen.

(Es gibt dofür

Nr. WH 49, ober ich habe bisher immer mit den billigeren selbstgemochten Hülsen gearbeitet, vermurkst wurde dobei nie etwas!) Zum Fest- holten der Kurbelwelle beim Einziehen ins loger schrauben wir auf der linken Seite die Mutter für dos Primärritzel leer auf und können dann dort einen Schlüssel o nsetzen (Bild 56).

ovch ein Spezialwerkzeug , Motro

23. Handgriff: Dichtflächen der Gehäusehälften mit Dichtungs· messe bestreichen, Dichtung auflegen, und dann die

23. Handgriff:

Dichtflächen der Gehäusehälften mit Dichtungs· messe bestreichen, Dichtung auflegen, und dann die beiden Gehäuseteile zusammenstecken und verschrauben. falls doch einem die Gehäuse- schrauben durcheinandergekommen sein sollten, eingesteckt müssen sie etwa 11 -13 ' mm über· stehen.

2A. Handgriff :

Jetzt kommt das, was den meisten schon vor der

Bastelei den Mut nimmt, nämlich das Getriebe. Aber auch über diese Hürde werden wir elegant hinwegsetzen. -- ·

Sehen wir uns erst e inmal das Bild

sind sämtliche Getriebeteile in einer Art Ex- plosionszeichnung aufgenommen. Kurze Erläute- rungen: o = Scholtrod, b - Getriebehauptwelle mit den Zahnrodern 1 und 2, c = Getriebeneben· welle mit den Zahnrädern 1, 2 und 3, d = Sd!olt- welle mit Schollsegment, e = Scholtwolze, wir erkennen die Führungsnuten, links die Verzoh-

58 an. Hier

nung für das Schaltsegment und die Rasten der einzelnen Gönge, f = Schahgabelachse mit den beiden Schallgabeln, g = Gongraste mit der Druckfeder 4; Nr. 5 ist die Federstützscheibe und Nr. 6 die dazugehörige Feder. Bei g = Gang -

roste zeigt der Pfeil von der Nase des Hebels zu den Rosten in der Schallwalze, dort muß er nach- her eingreifen. ln die rechte Gehäusehälfte hoben wir die Leichtmetalldichtung schon ein· gesetzt und können nun das Rod o in das Kugel - lager drücken. Außen wird dann das Abtriebs· ritzet aufgesteckt, die Blechsicherung biegen wir

vor

dem Aufsetzen

etwas

auf, dann

schrauben

wir

die Mutter

fest. Hier

leistet

uns

die Sperr-

klinke Nr. 5 aus dem Spezialwerkzeug wiede r gute Dienste (Bild 57). Wenn die Mutter richtig ongeknollt ist, drücken wir die Sicherung fest

gegen eine Mutternkante, so wie wir sie bei der Dernonloge vorgefunden hoben. Ins Gehäuse setzen wi r nun das Schaltsegment d ein, und dann die Gongraste g. (Das Federehen Nr. 4 Iossen wir vorläufig noch draußen). Auch die

Schallwalze kommt

zeigt uns, zu welchen Gängen die Rasten auf der

Scha ltwalze gehören. Um dos Schahsegment in

den

stellen wir die Walze so, daß der Abstand zwi·

schen der Na se im Rosthebel g und der Raste für

den

Dann drehen wir das Segment herunter (siehe Pfeil) und führen es in die Walzenverzahnung ein. Jetzt können wir durch Drehen der Walze vorsichtig die Stellungen. der einzelnen Gänge durchprobieren, und dann die Walze im dritten Gong stehen lassen. Nun stecken wir die Achse f in ihre Lagerung (in Bild 59 mit B bezeichnet), setzen Scheibe 5, Feder 6 und die beiden Schalt- gabeln auf. Ihre Führungsstifte laufen in den

jetzt in ihre Buchse. Bild 59

auf der Walze

einzufädeln,

etwa

eine Zahnbreite beträgt.

richtigen Zahn

ersten Gang

etwa eine Zahnbreite beträgt. richtigen Zahn ersten Gang Nuten auf der Schaltwolze. Die Nebenwelle wird jetzt
etwa eine Zahnbreite beträgt. richtigen Zahn ersten Gang Nuten auf der Schaltwolze. Die Nebenwelle wird jetzt

Nuten auf der Schaltwolze. Die Nebenwelle wird

jetzt mit den Zahnrädern 1 und 2 bestückt wie im

Bild 60 zu sehen ist.

räder 1 sind nur eine Kleinigkeit verschieden: Die

Klauen (Pfeil auf Bild 58) sind bei dem für die Hauptwelle bestimmten Rod leicht ongeschrägt, also bitte nicht verwechseln! Die komplette Nebenwelle schieben wir von unten unter d ie Schaltgobeln, so daß die Gabeln in den Füh- rungsrillen der Zahnräder laufen (Bild 61). Jetzt setzen wir die Zahnräder der Hauptwelle von oben auf die Schaltgabeln (wieder die Führungs· rillen beachten) und stecken die Hauptwelle b mit leichtem Hin- und Herdrehen in die Zahnräder, bis sie in ihrer Buchse im Schaftrod o läuft. Als letztes wird das Zahnrod 3 auf die Nebenwelle gesteckt, und dann können wir den Gehäuse- deckel aufsetzen. Auch hier wird wieder etwas Dichtungsmasse verwendet und unbedingt eine neue Dichtung genommen. Bevor wir dann das Getriebe ein paarmal durchschalten, setzen wir noch das Druckfederehen Nr. 4 ein, und zwar zeigt Bild 62 die Schlitzschroube, hinter die d ie Feder gehört. Das nächste Mol bauen wir den Schallkosten an, so do6 wir das Getriebe durch· probieren können.

an, so do6 wir das Getriebe durch· probieren können. Aufpassen ; Oie zwei Zahn · Letzte

Aufpassen ; Oie zwei Zahn ·

Letzte Meldung!

Der 26jährige oontralisd\e Motortod-hnnfahrer Ho rry Hinton

isi - noch vorübe rgehender Besserung seines Belinde ns

- verlelzungen erlegen, die er sidl außer beideneiligen

Armbrudlen

Rennen in lmolo 1ugezogen hoite. Sein londsmonn Ken Kovonagh hielt sidl wahrend seines 1Stc5gigen Kranken· Iagers fast ständig bei ihm ouf, do Hintons Brude r

beim

nun

dod> om

om

27.

12.

April

April

seinen

durdl

sdlwer~n Brustkorb·

seinen

Sturz

Eri' dieses Jahr nidlt nodl Europo gekommen ist.

baut am Motor Horex-Regina (Schluß) 25. Handgriff Das Wichtigste hoben wir jetzt überstanden, not- wendig

baut am Motor

baut am Motor Horex-Regina (Schluß) 25. Handgriff Das Wichtigste hoben wir jetzt überstanden, not- wendig sind

Horex-Regina

(Schluß)

baut am Motor Horex-Regina (Schluß) 25. Handgriff Das Wichtigste hoben wir jetzt überstanden, not- wendig sind

25. Handgriff

Das Wichtigste hoben wir jetzt überstanden, not- wendig sind nur noch einige wenige Hinweise zur Arbeitserleichterung. Wir hoben es bequemer, wenn wir den Motor Letzt schon in den Rahmen einhängen, erst olle 4 Befestigungsschrauben ein- setzen und dann festziehen. Nun bouen wir on der rechten Seite weiter: Auf die Welle des Schollsegmentes kommt eine Gummidichtung (Bild 63), bevor der nächste Gehäusedeckel auf- gesetzt und angeschraubt wird. Dann stecken wir ouf die Schollsegmentwelle die Rostenscheibe mit dem Kontaktlederehen für clie Leerlauf-

kontrolle.

Scheibe und Welle übereinstimmen. Den Seeger-

Aufpassen, doB die Markierungen auf

ring nicht vergessen, der die Rostenscheibe sichert. Klinkenhebel aufstecken. Das Federehen

zwischen den beiden Kl inken wird

gesetzt. Der Klinkenhebel muß so weit auf die Welle geschoben werden, daß er mit ihrem Ende bündig schließt (Bild 64). Falls das Schalldeckel·

chen ganz auseinandergenommen wor, dann müs- sen wir beim Zusammenbau darauf achten, doß

die in Bild 65 angegebenen Maße genou stimmen (6,8-7 mm), sonst gibt es Schallschwierigkeiten. Außerdem muß die Schollwippe noch vorn und hinten genou den gleichen Weg hoben. Sollte das mol nicht stimmen, dann wird an dem Vier- kant V nachgestellt, nochdem die Kontermutter

mit Fett ein·

(SW

14) gelöst

wurde.

Wenn

wir

olles

schön

eingefettet

hoben,

setzen

wir

das

Deckelchen

auf und schrauben es fest. Ruhig Dichtungsmasse verwenden, dann kann weniger Wasser in den Schaltopparat gelangen. Mit dem Schollhebel dos Getriebe durchschollen und dann in Leerlauf· stellung stehen lassen.

26. Handgriff

Bevor wir nun an dos SteuerQehöuse herangehen,

setzen wir erst Kolben und Zylinder auf. (Mahle- Autothermitkolben vertrogen noch meinen per· sönlichen Erfahrungen ruhig eine enge Bolzen-

es

Bolzensitz

dingt

unbe-

passung, dagegen

eine enge Bolzen- es Bolzensitz dingt unbe- passung, dagegen ist den bei KS-Kolben wichtig, auf .saugenden·

ist

den

bei

KS-Kolben

wichtig,

auf

.saugenden·

zu achten.) Neue Zylinderfußdichtung nehmen, Zylinderfußmuttern (es sind die etwas dickeren!) schön üb erkreuz gleichmäßig fest anziehen. Dann den Kolben so genou als möglich auf O T stellen @ und ouf der linken Seite die Mutter SW 27 ouf den Kurbelwellenzapfen leer aufschrauben.

I

Slli~

27. Handgriff

Auf den rechten Kurbelwellenzapfen kommen zu - erst der ~roße Doppelfederring und die Distanz- scheibe (Bild 66). Die Steuerkelte wird ouf die

beiden Zahnräder so aufgelegt, daß die

morkierungen

stehen. Dann werden beide Räder zugleich ein-

Schneckenrod

legen und dann

müssen wir den Sperrbolzen zwischen die beiden Zahnräder stecken, so daß die markierten Zähne links vom Bolzen stehen. Die Kurbelwelle auf der linken SEile in OT-Stellung festholten und so können wir d ie Mutter SW 19 schön fest anziehen. Wir merken sehr deutlich, wann der Konus des Schneckenrades gelaßt hol, in dem Moment

gesetzt.

d ie Mutter SW 19 ansetzen . Jetzt

Null-.

der

Räder

genou

das

übereinander·

Unterlogscheibe auf

Kurbelwelle nicht mehr festzu -

holten, dann tritt der Sperrbolzen in Aktion. Do w ir nichts on dem Nockenwellentrieb ver6ndert

brauchen wir die

hallen,

müßte

die

Kettenflucht

eigentlich

noch

stimmen. Sicherheitshalber machen wir e ine

Kon·

trolle.

angelegtes Lineal gemessen (Bild 67). Sollte sich

wider Erwarten doch eine Unstimmigkeit ergeben, donn muß das Nockenwellenzahnrod auf der

Nockenwelle venehoben werden (Bild 68). Di~ Kettenspannfeder bauen wir so ein, do6 sie sich !rotz festgezogener Schraube noch frei bewegen läßt! Bei den Schlepphebeln hotten wir uns ge- merkt, wie die Distanzscheiben soßen, trotzdem prüfen wir noch einmal mit der quer an~elegten

Mit dem liefenmaß wird über ein quer

Schieblehre

noch, ob

sich die

Schlepphebel

in

montiertem

Zustand

auch

frei

bewegen lassen.

'

/ •o mm

Spiel

isl

hier

vom

Werk

angegeben!

(Bild 69). Jetzt stecken wir die Stößel ein, Auslaß

ist der vordere Nocken (er ist auch mit .A• bezeichnet), Einlaß der innere Nocken. (Bei Stirn- rodcntrieb ist es genou umgekehrt!) Als letztes versehen wir den Steuergehäusedeckel mit den

3 Gummi dichtringen, bestreichen ihn mit Dich-

tungsmesse und schrauben ihn auf. Hier muß ich

bestreichen ihn mit Dich- tungsmesse und schrauben ihn auf. Hier muß ich 336 .atlftCIW II .•l
bestreichen ihn mit Dich- tungsmesse und schrauben ihn auf. Hier muß ich 336 .atlftCIW II .•l
bestreichen ihn mit Dich- tungsmesse und schrauben ihn auf. Hier muß ich 336 .atlftCIW II .•l
bestreichen ihn mit Dich- tungsmesse und schrauben ihn auf. Hier muß ich 336 .atlftCIW II .•l

336

.atlftCIW

II .•l nhrnao(l. Heft I l t 1959

eine kleine Berichtigung einfügen: Die drei grö- ßeren Dichtringe gehören auf den Gehause- deckel und

eine kleine Berichtigung einfügen: Die drei grö- ßeren Dichtringe gehören auf den Gehause- deckel und die 4 kleineren unter die Olpumpe.

Bitte, den geistigen zu entschuldigen.

28. Handgriff.

Nun

Primärkettentrieb zuwenden.

hier, daß die Kette genou fluchtet, und das prüfen wir, indem wir ein Lineal (oder Rechen· schieber) on die beiden ohne Kette montierten Zahnrod'er anlegen. Ausgeglichen wird auf der ~etriebehouptwelle. wenn überhaupt nOtig. Ist d1e Kettenflucht genou, dann nehmen wir die Zahnräder wieder ob und montieren erst den Kickstarter. Wir hoben bei der Demontage auf- gepoßt, wo das Federwiderlager ist und wie oft der K1ckstorter entgegen der Federspannung gedreht werden muß. Mit zwei Umdrehungen ist die Feder gerade soweit gespannt, daß sie bei voll heruntergetretenem Kickstarter nodl nicht !=janz zusammengezogen istl Dann auf beide Zahnräder die Kette auflegen und die·Räder zu· gleich ouhtecken. Kupplungskettenrad und Innen- körper wieder blockieren wie bei der Demontage und die Muttern SW 22 (Kupplung) und SW Tl (Kurbelwelle) schön fest anz1ehen. Die Mutter in der Kupplung muß mit einem Federring gesichert werden! Kupplungslamellen einsetzen, die dicke Stahllamelle zuerst, dann abwedlselnd weiter. Oie letzte Scheibe mit den Druckfedern en t auf- setzen, nochdem der KupplunQsdruckpilz und die lange Druckston~e in die Getnebehouptwelle ein- gesetzt sind. D1e Druckfederschrauben werden so eingeschraubt, daß sie mit dem Deckel bün- dig abschließen, weniger und auch mehr ist schädlich!I Empfehlenswert sind an Stelle der früher verwendeten Korklamellen die sogenann- ten .Juridlomellen·. Werksversuche hoben unter

Kun:schlu6 vom

Ietztenmol

können wir

uns der

linken Seite mit dem

Das Wichtigste ist

schwierigsten Bedingungen die besten Ergebnisse mit den geklebten Belögen gezeitigt. Wenn wir dann die Kettenspannfeder eingesetzt hoben, können wir den letzten Gehäusedeckel mit seiner Dichtung aufsetzen. Aufpassen, daß uns der Stift auf der Kurbelwelle nicht den Simmerring ver- letzt!

29. Handgriff

Lichtmaschinenanker aufsetzen. lichtmoschinen-

grundplolte aufschrauben

achten!!).

kommt uns die Markierung auf Grundplotte und Gehäuse gut zustatten. Kobel anschließen, Bat- terie onktemmen, Zündung kontrollieren. Das Werk schreibt bei normal geschlossenem Flieh- kroftre~ler einen Zündzeitpunkt von 0,02~,5 mm vor OT vor, das heißt für Arbeiten ohne Grad· scheibe ziemlidl genou auf OTI Für ganz ge- wissenhafte Leute steht im Regino-Testheft genou drin, wie man mit der Gradscheibe arbeitet, Zün- dung in Grad : 3-5° vor OT. Obrig bleibt uns nun nur noch der Zylinqerkopf.

(ouf die Schleifkohlen aufschrauben. Jetzt

Fliehkraftregler

30. Handgriff

Neue Kopfdidltung und Kopselrohrdio:htung

(Gummiring !) sind unumgänglich nötig. Da s

heruntergeschraubt, die dicken

on ihre Plötze zwischen die

Kühlrippen gelegt und dann der Kopf aufgesetzt. Gleich die Stößel mit einstecken. festgeschraubt wird der Kopf genou wie der Zylinder schön überkreuz. Dann wird das Ventilspiel eingestellt. Bild 70 zeigt, wo das Ventilspiel gemessen wird. Auslaß 0,1 mm, Einlaß 0,05 mm. Fühllehre zu

kaufen ist b illiger als ein durchgebranntes Ventil.

Grundsätzlich

lieber

Kapselrohr wird

Zylinderkopfmuttern

slellen wir das Ventilspiel

etwas weiler ein ols zu eng, das Ventiltickern ist an sich ungeföhrlichll Achtung : nodl co. 50 km Fahrt werden die Zylinderkopfmuttern unbedingt noch einmal nodlgezogen. das bedingt notürlidl ein nochmaliges Einstellen der Ventile! Ventile

werden

hochge-

dreht, so daß der Dichtgummi leicht gequetscht wird, dann die untere Mutter gegen das Ge· höuse kontern. Nun noch einige wichtige Kleinigkeiten : Hoben wir die Venlile ·ausgewechselt dann aufpassen:

Motor eingestellt! Dos

Stößelkapselrohr

nw

bei kaltem

wird

nun

von

Hand

d ie früheren Ventile hatten im Teller einen Schlitz zum Einschleifen mit Schraubenzieher, die neuen Ventiltellßr sind völlig glatt! WOhrend die Ven·

tile

mit

Schlitz ein

Käppchen

auf

dem

Schaft

brauchten. sind die

neuen Ventile

co.

1,5 mm

Käppo:hen

eingebaut

die. Hebelgeometrie durcheinander, was sich in hohem Versdlleiß der Ventilfühnmgen bemerk-

bar macht.

nur

länger

und

müssen

werden,

unbedingt

die

ohne

Käppchen

brächten

31. Handgriff ·

Der

neue 01chtung, wenn nämlich hier irgendwo Luft

hineinkommt, dann werden wir immer eine un·

schöne loche om Getriebeölkontrollstob haben.

Ventilführungen

Olleitungen.

ist

(Genauso

schlecht

Anschließen

Die

Bliebe

Kipphebeldeckel

dann,

sind I)

noch

das

obere

bekommt unbedingt eine

die

im

der

Motorgehäuse

wenn

Ansdllußstelle

für die Saugleitung I Die untere für die Rüd:führ-

leitung. Im Oltonk ist der vordere Anschluß Saug-

leitung. Im Oltonk ist der vordere Anschluß Saug- Siebschraube hinein. Ooß wir jeder Hohlschraube zwei neue

Siebschraube hinein. Ooß wir jeder Hohlschraube zwei neue Dichtungen spendieren, ist unumgön9· 1ich, das gilt auch für die Olsumpfschroube (d1e einzige an der Reg ino mit SW 24), die gleich unter den beiden Leitungsanschlüssen om Motor sitzt.

32. Handgriff Alle Kleinigkeilen, Bowdenzüge, Fußrasten, Kick- starter, Bremshebel, Vergaser und Tank wieder befestigen, Kette zum Hinterrod auflegen, Ketten- spannung und Kettenspur (111) kontrollieren, da· zu brauchen wir wohl keine Anleitung mehr,

kleinen

auf der Kidtstorterwelle (g leiche

Größe wie auf der Scholtsegmentwelle) dürfen wir nicht vergessen, dam it uns hier kein 01 her- ouskleckertl

Tricks sind

nicht mehr dabei!

Nur den

Gummidichtring

Tja, und

den dritten Tritt wieder kerngesund losbrummon.

nun

müßte die

Regino

spätestens auf

Im vorliegenden Bondwurm sind sämtliche An· weisungen obgeslellt auf die normale Reg ino, wie sie bis Ende 52 gebaut wurde . Im großen und ganzen sind die Hond~riffe bei den neueren Reginos die gleichen geblieben, ja mehr noch, fast olle Verbesserungen können nochträglidl ohne große Schwierigkeiten in die alten Modelle eingebaut werden !II Zu erwähnen wäre da z. B. der Nockenwellenontrieb über Stirnräder, neue Zahnrodölpumpe statt der Kolbenölpumpe Duplex-Primärkelte statt der Simplexkette und noch einiges mehr.

leitung,

der

hintere

Anschluß

Rückführung.

ln

Bis bald also wünscht eudl viel Freude mit eurer

den

vorderen

Anschluß

im

Oltonk

kommt

die

Regino

euer Hons-Joochim Mai.

(2. W " 337
(2.
W
"
337

Ein Dutzend für die Camper

(Fortsetzung von Seite 335)

Schön und still in da.s Bergland an der zolltechnisch immer nodl bestehen- den Grenze zwisdten Bundesrepublik und Saarland (nur einige militari· sierte Flecken sind böse verhunzt). Der Schwarzwälder Hochwald, saar- ländischer Bestandteil des Hunsrück, ist eine wellige Hochflädle m it viel Wald und wenig Ortschaften, eine hübsche Gegend für stille Ferien. Der Zeltplat7. liegt bei Nonnweiler am Ufer des Flüßchens Prims, das sidl in

Tal durdl das Bergland sdllängelt. Man kann baden,

angeln, spazierengehen, man kann an die Mosel

fahren oder zur großen

einem freundlidlen

~--

Sa;uschleife, oder auch nach Saarbrücken. Aber dot unten sieht es dann wirk · lieh so aus wie man sidt im allgemeinen das Surgebiet vorstellt - nadt - ~ Kohle und Eisen. Ein nahes Ausflugsziel ist der Hunnenring, de r allerdin~s r:-.~ nichts mit den Hunnen zu tun hat, sondern vermutlich der Rest einer gcr· manischen Fliehburg ist.

Der Plat7. ist ordentlich eingerichtet. (7) (Fortst'tZIIng folgt) ~ ~ t'P? t

r

<:.

K