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MJB Mission News ISSN 1999-8414

1.183 Tage der Gefangenschaft:

Marathon-Lauf für die Freilassung von Gilad Shalit

Von Andreas Klamm

Berlin. 19. September 2009. Die Jüdische Zeitung in Berlin sucht noch mindestens
783 Läufer und Läuferinnen, die an einem Marathon-Lauf als symbolische
Unterstützung für den israelischen Soldaten Gilad Shalit teilnehmen wollen. Der
Marathon-Lauf findet am heutigen Sonnabend in Berlin statt.

Der junge Mann aus der Stadt Nahariya befindet sich seit mehr als drei Jahren in
der Gefangenschaft der palästinischen Hisbollah-Milizen im Gazen-Streifen, genauer
seit 1183 Tagen. Zur Zeit ist keinem Menschen in Israel bekannt, wie es dem jungen
Mann geht, der vor kurzem seinen 23. Geburtstag in der Gefangenschaft feierte.

Seine Eltern, seine Familie, seine Geschwister Yael und Hadas, seine Freunde und seine
Freundin wurde über den Gesundheitszustand des jungen Soldaten der israelischen
Armee bislang nicht informiert. Der Marathon-Lauf „Run 4 me“ findet unter der
Schirmherrschaft des Bezirks-Bürgermeisters von Berlin-Schöneberg-Tempelhof,
Eckkehard Band statt. Dessen Bezirk in der Hauptstadt Berlin ist mit der israelischen Stadt
Nahariyao aus der Gilad Shalit stammt, partnerschaftlich verbunden.

Mit 1183 Läufern und Läuferinnen soll ein Symbol für die Freilassung von Gilad Shalit
gesetzt werden, der sich seit 1183 Tagen sich in der Gefangenschaft der palästinischen
Hisbollah-Millizen befindet.

Zum Berlin-Marathon werden noch 783 Läufer und Läuferinnen gesucht, damit insgesamt
1183 Menschen an den Start gehen können für die Freilassung von Gilad Shalit. Die
Teilnehmer werden mit blauen Armbändern in einer Lauf-Gemeinschaft ausgestattet, auf
denen die Zahl 1.183 eingeprägt ist.

MJB Mission News, ISSN 1999-8414, managing editor – Redaktionsleitung: Andreas Klamm,
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Mit der Aktion soll sich das Schicksal des jungen Mannes in die Herzen und Köpfe der
Menschen einprägen, damit die Gefangenschaft von Gilad Shalit nicht vergessen wird.
Zum Berlin-Marathon-Lauf für die Freilassung von Gilad Shalit sind Menschen jüdischen,
christlichen, moslemischen Glaubens eingeladen und auch jene Menschen eingeladen,
die keiner Glaubens-Kongregation angehören, das meint auch Menschen ohne
Konfession. Ob jung oder alt, egal wie weit man auf der Strecke kommt, es geht um ein
Zeichen für die Freilassung Gilad Shalit und für den Frieden.

Am Tag des Marathon-Laufes, am Sonnabend, dem 20. September wird auch der
29jährige israelische Film-Regisseur Ron Segal teilnehmen. Der Marathon-Lauf für die
Freilassung von Gilad Shalit ist eine Initiative von Ron Segal aus Israel. Er wird die
Mannschaft mit blauen Silikon-Bändern anführen.

Bereits in der Zeit von 9.30 bis 12 Uhr wird ein Info-Stand der Botschaft des Staates Israel,
der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Jüdischen Gemeinde zu
Berlin am Innsbrucker Platz auf das Schicksal von Gilad Shalit aufmerksam machen, über
die aktuelle Lage in Israel und dem Nahen Osten informieren und weitere nützliche
Informationen über das Heilige Land bieten.

Bis zum Redaktionsschluss zum Shabbat der Jüdischen Zeitung in Berlin hatten sich erst
rund 400 Läufer und Läuferinnen gemeldet. Gesucht werden noch weitere 783 Läufer und
Läuferinnen.

„Das Leben von Gilad Shalit muss es wert sein, wenige Stunden unsere eigenen Lebens
für die Jahre der Gefangenschaft von Gilad Shalit, für seine unverzügliche Freilassung
und für den Frieden in der Region zu „opfern““, appellieren die Redakteuere und
Redakteurinnen der Jüdischen Zeitung in Berlin.

Weitere und ausführliche Informationen sowie eine Anmeldung zum Frieden-Marathon-


Lauf in Berlin sind zu finden bei www.run4me.com und bei der Jüdischen Zeitung bei
www.j-zeit.de .

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