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Baustein-Merkheft Arbeitssic herheit und Gesundheitsschutz am Bau BGI 5081
Baustein-Merkheft Arbeitssic herheit und Gesundheitsschutz am Bau BGI 5081
Baustein-Merkheft Arbeitssic herheit und Gesundheitsschutz am Bau BGI 5081

Baustein-Merkheft

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Bau

Baustein-Merkheft Arbeitssic herheit und Gesundheitsschutz am Bau BGI 5081
Baustein-Merkheft Arbeitssic herheit und Gesundheitsschutz am Bau BGI 5081

BGI 5081

Impressum:

Herausgeber:

Berufsgenossenschaft

der Bauwirtschaft

Hildegardstraße 29 /30

10715 Berlin

www.bgbau.de

Konzeption und Gestaltung:

COMMON WORKS

Gesellschaft für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mbH,

60486 Frankfurt

www.common.de

info@common.de

Druck:

© Berufsgenossenschaft

der Bauwirtschaft

überarbeitete Auflage

07/2012

Abruf-Nr. BGI 5081

Arbeitssicherheit und Gesundheits- schutz am Bau

Sicher arbeiten – gesund bleiben

Auflage 07/2012 Abruf-Nr. BGI 5081 Arbeitssicherheit und Gesundheits- schutz am Bau Sicher arbeiten – gesund bleiben
Auflage 07/2012 Abruf-Nr. BGI 5081 Arbeitssicherheit und Gesundheits- schutz am Bau Sicher arbeiten – gesund bleiben

Vorschriften- und Regelwerk

Berufsgenossenschaftliche Vorschrift (BGV) (auch: Unfallverhütungsvorschrift) Berufsgenossenschaftliche Vorschriften legen Schutzziele fest und formulieren Forderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.Sie sind rechtsverbindlich.

Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheits- schutz bei der Arbeit (BGR) Bei den berufsgenossenschaftlichen Regeln handelt es sich um allgemein anerkannte Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz.Sie beschreiben jeweils den aktuellen Stand des Arbeitsschutzes und dienen der praktischen Umsetzung von Forderungen aus den Vorschriften.

Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI) In den berufsgenossenschaftlichen Informationen werden spezielle Hinweise und Empfehlungen für bestimmte Branchen, Tätigkeiten, Arbeitsmittel oder Zielgruppen zusammengefasst.

Staatliche Gesetze und Verordnungen Arbeitschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung, Gefahrstoffverordnung u.a.

Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit geben dem Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene entsprechende Regeln und sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse für die Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln sowie für den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen wieder.

Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaft- liche Erkenntnisse für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, einschließlich deren Ein- stufung und Kennzeichnung, wieder.

Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) Die Technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe geben den Stand der sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen, hygienischen sowie arbeitswis- senschaftlichen Anforderungen zu Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen wieder.

Gleichwertigkeitsklausel Die in diesen Bausteinen enthaltenen technischen Lösungen und Beispiele schließen andere, mindestens ebenso sichere Lösungen nicht aus, die auch in technischen Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschafts- raum ihren Niederschlag gefunden haben können.

Wirtschafts- raum ihren Niederschlag gefunden haben können. 07/2012 Inhalt Grundlegende Informationen für alle Gewerke

07/2012

Inhalt

ihren Niederschlag gefunden haben können. 07/2012 Inhalt Grundlegende Informationen für alle Gewerke Baustein-Nr.

Grundlegende Informationen für alle Gewerke

Baustein-Nr.

Baustein-Titel

Seite

Gefährdungsbeurteilungenfür alle Gewerke Baustein-Nr. Baustein-Titel Seite A 209 7 A 1 9 A 2 11 A

A 209

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NEU

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Kennzeichnung/Beschäftigungsbeschränkung

Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes29 A 7 31 Kennzeichnung/Beschäftigungsbeschränkung Organisation der Ersten Hilfe Koordination von beauftragten

Organisation der Ersten HilfeOrganisation des betrieblichen Arbeitsschutzes Koordination von beauftragten Fremdunternehmen und bei

Koordination von beauftragten Fremdunternehmen und bei Zusammenarbeit verschiedener Unternehmenbetrieblichen Arbeitsschutzes Organisation der Ersten Hilfe Prüfungen von Arbeitsmitteln

Prüfungen von Arbeitsmittelnund bei Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen Rettungsgeräte/Rettungstransportmittel Brandschutz

Rettungsgeräte/Rettungstransportmittelverschiedener Unternehmen Prüfungen von Arbeitsmitteln Brandschutz Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren Lärm

Brandschutzvon Arbeitsmitteln Rettungsgeräte/Rettungstransportmittel Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren Lärm

Arbeitsbedingte GesundheitsgefahrenRettungsgeräte/Rettungstransportmittel Brandschutz Lärm Schwingungseinwirkungen auf das Hand-Arm-System

LärmBrandschutz Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren Schwingungseinwirkungen auf das Hand-Arm-System Ergonomie

Schwingungseinwirkungen auf das Hand-Arm-SystemBrandschutz Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren Lärm Ergonomie Heben/Tragen/Zwangshaltungen Gefahrstoffe

ErgonomieGesundheitsgefahren Lärm Schwingungseinwirkungen auf das Hand-Arm-System Heben/Tragen/Zwangshaltungen Gefahrstoffe

Heben/Tragen/ZwangshaltungenArbeitsbedingte Gesundheitsgefahren Lärm Schwingungseinwirkungen auf das Hand-Arm-System Ergonomie Gefahrstoffe

GefahrstoffeGesundheitsgefahren Lärm Schwingungseinwirkungen auf das Hand-Arm-System Ergonomie Heben/Tragen/Zwangshaltungen

Baustein-Nr.

Baustein-Titel

Seite

Grundanforderungen/MaßnahmenBaustein-Nr. Baustein-Titel Seite A 181 Gefahrstoffe 33 A 210 35 A 190 37 A 178 39

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Gefahrstoffe

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Kopfschutz

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Industrieschutzhelme

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Gehörschutz

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Atemschutz

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Schutzhandschuhe

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C

Knieschutz

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Biologische Arbeitsstoffe65 C Schutzhandschuhe 67 C Knieschutz 69 Bildschirmarbeitsplätze Arbeitsmedizinische

Bildschirmarbeitsplätze67 C Knieschutz 69 Biologische Arbeitsstoffe Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen Arbeitsräume

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen69 Biologische Arbeitsstoffe Bildschirmarbeitsplätze Arbeitsräume Künstliche Beleuchtung auf Baustellen

ArbeitsräumeArbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen Künstliche Beleuchtung auf Baustellen Unterkünfte und

Künstliche Beleuchtung auf BaustellenArbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen Arbeitsräume Unterkünfte und Sozialräume auf Baustellen Lagerräume

Unterkünfte und Sozialräume auf BaustellenArbeitsräume Künstliche Beleuchtung auf Baustellen Lagerräume für brennbare Flüssigkeiten Verkehrswege auf

Lagerräume für brennbare Flüssigkeitenauf Baustellen Unterkünfte und Sozialräume auf Baustellen Verkehrswege auf Baustellen Kraftfahrzeugbetrieb Sicherung

Verkehrswege auf Baustellenauf Baustellen Lagerräume für brennbare Flüssigkeiten Kraftfahrzeugbetrieb Sicherung von Arbeitsstellen an

Kraftfahrzeugbetriebfür brennbare Flüssigkeiten Verkehrswege auf Baustellen Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen Handwerkzeuge

Sicherung von Arbeitsstellen an StraßenVerkehrswege auf Baustellen Kraftfahrzeugbetrieb Handwerkzeuge Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz

HandwerkzeugeSicherung von Arbeitsstellen an Straßen Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz 49 Augen- und

Persönliche Schutzausrüstungen gegen AbsturzSicherung von Arbeitsstellen an Straßen Handwerkzeuge 49 Augen- und Gesichtsschutz 160 107 108 202 Baustein-Nr.

49Handwerkzeuge Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz Augen- und Gesichtsschutz 160 107 108 202 Baustein-Nr.

Augen- und GesichtsschutzPersönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz 49 160 107 108 202 Baustein-Nr. Baustein-Titel Seite 6 C

160gegen Absturz 49 Augen- und Gesichtsschutz 107 108 202 Baustein-Nr. Baustein-Titel Seite 6 C

107gegen Absturz 49 Augen- und Gesichtsschutz 160 108 202 Baustein-Nr. Baustein-Titel Seite 6 C Fußschutz

108gegen Absturz 49 Augen- und Gesichtsschutz 160 107 202 Baustein-Nr. Baustein-Titel Seite 6 C Fußschutz

202gegen Absturz 49 Augen- und Gesichtsschutz 160 107 108 Baustein-Nr. Baustein-Titel Seite 6 C Fußschutz 71

Baustein-Nr.

Baustein-Titel

Seite

6160 107 108 202 Baustein-Nr. Baustein-Titel Seite C Fußschutz 71 C Hautschutz 73 C

C

Fußschutz

71

C

Hautschutz

73

C

Schutzkleidung

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D

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179101 E 1 103 E 2 105 E 3 107 193 Transport von Gefahrgütern in kleinen

193E 1 103 E 2 105 E 3 107 179 Transport von Gefahrgütern in kleinen Mengen

Transport von Gefahrgütern in kleinen MengenE 1 103 E 2 105 E 3 107 179 193 Ladungssicherung Gefährdung durch Lärm und

Ladungssicherung107 179 193 Transport von Gefahrgütern in kleinen Mengen Gefährdung durch Lärm und Vibration Gefährdung durch

Gefährdung durch Lärm und Vibrationvon Gefahrgütern in kleinen Mengen Ladungssicherung Gefährdung durch Staub Gefährdung durch biologische

Gefährdung durch StaubLadungssicherung Gefährdung durch Lärm und Vibration Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe Gefährdung

Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffedurch Lärm und Vibration Gefährdung durch Staub Gefährdung durch chemische Stoffe Gefährdung durch Hitze

Gefährdung durch chemische Stoffedurch Staub Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe Gefährdung durch Hitze und Kälte Gefährdung durch schwere

Gefährdung durch Hitze und Kältebiologische Arbeitsstoffe Gefährdung durch chemische Stoffe Gefährdung durch schwere körperliche Belastungen

Gefährdung durch schwere körperliche Belastungendurch chemische Stoffe Gefährdung durch Hitze und Kälte Gefährdung durch körperliche Leistungsminderung

Gefährdung durch körperliche LeistungsminderungKälte Gefährdung durch schwere körperliche Belastungen Gefährdung durch Stress Gefährdung durch Fehlernährung

Gefährdung durch StressGefährdung durch körperliche Leistungsminderung Gefährdung durch Fehlernährung Gefährdung durch

Gefährdung durch Fehlernährungkörperliche Leistungsminderung Gefährdung durch Stress Gefährdung durch Suchtmittel Betriebliche

Gefährdung durch SuchtmittelGefährdung durch Stress Gefährdung durch Fehlernährung Betriebliche Gesundheitsförderung Die gesetzliche

Betriebliche Gesundheitsförderungdurch Fehlernährung Gefährdung durch Suchtmittel Die gesetzliche Unfallversicherung Selbstverwaltung und

Die gesetzliche Unfallversicherungdurch Suchtmittel Betriebliche Gesundheitsförderung Selbstverwaltung und Organisation der Berufsgenossenschaft

Selbstverwaltung und Organisation der Berufsgenossenschaft der BauwirtschaftGefährdung durch Suchtmittel Betriebliche Gesundheitsförderung Die gesetzliche Unfallversicherung Versicherungsschutz

VersicherungsschutzDie gesetzliche Unfallversicherung Selbstverwaltung und Organisation der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

Baustein-Nr.

Baustein-Titel

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Mitgliedschaft und FinanzierungBaustein-Nr. Baustein-Titel Seite E 4 109 E 5 111 E 6 113 E 7 115 E

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Rehabilitation Rehabilitationsmaßnahmen und finanzielle Absicherung115 E 8 117 E 9 119 E 10 121 Renten, Pflegegeld, Beihilfen, Abfindungen Arbeitssicherheit

Renten, Pflegegeld, Beihilfen, AbfindungenRehabilitationsmaßnahmen und finanzielle Absicherung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Die Prävention ASD

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Die PräventionAbsicherung Renten, Pflegegeld, Beihilfen, Abfindungen ASD der BG BAU Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischer

ASD der BG BAU Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischer Dienst der Berufsgenossenschaft der BauwirtschaftArbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Die Prävention Verantwortung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Verantwortung für Arbeitssicherheit und GesundheitsschutzBG BAU Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischer Dienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Sicherheitsbeauftragte

SicherheitsbeauftragteDienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Verantwortung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Gefährdungsbeurteilungen

Gefährdungsbeurteilungen A 209

A 209

Gefährdungsbeurteilung – Vorgehensweise (Handlungsschritte)

1
1
Festlegen und Abgrenzen der Arbeitsbereiche und Tätigkeiten Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen überprüfen, ggf.
Festlegen und Abgrenzen
der Arbeitsbereiche und
Tätigkeiten
Wirksamkeit der
Schutzmaßnahmen
überprüfen, ggf. anpassen
Gefährdungen
ermitteln
Ziel:
Festgelegte
Schutzmaßnahmen durch-
und umsetzen
Sicheres und
gesundheitsgerechtes
Arbeiten
Gefährdungen
beurteilen, Risiken
bewerten
Geeignete
Schutzmaßnahmen
auswählen und festsetzen

Die Beurteilung von Gefährdungen ist die Voraussetzung von wirk- samen und betriebsbezogenen Arbeitschutzmaßnahmen. Sie ist Pflicht für jeden Unternehmer.

Vorgehensweise

Festlegen/Abgrenzen der zu

untersuchenden Arbeitsbereiche, z.B. Betriebsorganisation, Objekt, Baustelle, Werkstatt, und der dort auszuführenden Tätigkeiten. Ermitteln von Gefährdungen

– objekt-/baustellenunabhängig, z.B. Einsatz nicht regelmäßig geprüfter elektrischer Betriebs- mittel, unzureichende Unter- weisung der Beschäftigten.

– objekt-/baustellenspezifisch (systematisch) nach Gewerken und Tätigkeit, z.B. Mauer- arbeiten, Erdbauarbeiten, Reinigungsarbeiten.

z.B. Mauer- arbeiten, Erdbauarbeiten, Reinigungsarbeiten. 07/2010 Beurteilen der Gefährdungen, z.B. Risiko eines

07/2010

Beurteilen der Gefährdungen, z.B. Risiko eines Absturzes, Risiko verschüttet zu werden Abschätzen und bewerten des Risikos anhand vorgegebener Schutzziele, z.B. in Vorschriften und Regeln, bzw. nach Ermittlung mit geeigneten Methoden. Geeignete Schutzmaßnahmen auswählen und festlegen, wo erforderlich/notwendig, z.B. Seitenschutz, Verbau, PSA. Festgelegte Schutzmaßnahmen durch- und umsetzen, z.B. Anbrin- gen des Seitenschutzes, Einbau

von Grabenverbauelementen, Bestimmen des Verantwortlichen, Benutzen der persönlichen Schutzausrüstungen. Wirksamkeit der Schutz-

maßnahmen überprüfen und ggf. anpassen.

Durchführung

Bei gleichartigen Tätigkeiten oder Arbeitsplätzen (z.B. in Werk- statt, Büro) nur eine Tätigkeit bzw. Arbeitsplatz musterhaft beurteilen. Bei wechselnden Arbeitsbe- dingungen und Arbeitsabläufen (z.B. auf einer Baustelle) die musterhafte Anwendung prüfen und ggf. Gefährdungen für die jeweilige Baustelle ermitteln und beurteilen.

Wiederholung

bei Änderungen im Betriebs- ablauf, bei neuen Arbeitsverfahren, nach Unfällen und Beinahe- unfällen.

7

 

Mögliche Gefährdungen

 
2
2

Mechanische

Elektrische

 

Schall

Schwingungen

 

Gefahrstoffe

Brand/

Gefährdungen

Gefährdungen

 

Explosion

 

 

 

- Gasen

- Dämpfen

- Stäuben

Biologische

Körperliche

 

Klima

Strahlung

 

Psychosoziale

Organisation

Arbeitsstoffe

Überlastungen

 

Belastungen

 

 

 

schläge)

Sonneneinstrah-

 

beim Schweißen z.B. bei der

Sonstige

 

Gefährdungen

 

Arbeiten in

druck, in feuchtem Milieu, mit heißen

 

Medien/Ober-

flächen u.a.

Dokumentation

Unterstützung

 

Ergebnis der Gefährdungs- beurteilung, festgelegte Schutz- schriftlich dokumentieren.

8

Sicherheitsfachkraft, Sicher- heitsbeauftragten, Betriebsarzt und/oder Betriebsrat bei der Durchführung der Gefährdungs- beurteilung hinzuziehen. Gefährdungsbeurteilung.

Weitere Informationen:

BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ BGR A1 „Grundsätze der Prävention“ BGI/GUV-I 5080 Arbeitsschutzgesetz Betriebssicherheitsverordnung TRBS 1111 „Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung“ Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (GefStoffV)

Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes

Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes A 1

A 1

 

Unternehmer sind zuständig insbesondere für die Organisation der Arbeitssicherheit und der Ersten Hilfe:

Durchführung der Gefährdungs- beurteilung, Beschaffung der Sicherheits- einrichtungen, Auswahl der Mitarbeiter, Abgrenzung der Verantwortungs- bereiche, Übertragung von Unternehmer- pflichten, Bestellung von Fachkräften für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbe- auftragten und Ersthelfern, Bildung eines Arbeitsschutz- ausschusses, Unterweisung der Versicherten, Überwachung aller sicherheits- technischen und arbeitsmedizini- schen Maßnahmen, Koordinierung von Arbeiten. Berücksichtigung SIGE-Plan und Hinweise des Koordinators nach Baustellenverordnung

 

Stabs-

   

Stabs-

verantwortung

verantwortung

Betriebsarzt 1) beraten den Unternehmer hin- sichtlich der arbeitsmedizinischen Aspekte von Anlagen und Einrich- tungen, Arbeitsmitteln, -stoffen, -verfahren, Körperschutzmitteln, Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen, Arbeitsplatzwechsel und Beschäf- tigung Behinderter sowie Fragen der Psychologie, Physiologie, Ergo- nomie, Hygiene, Arbeitsrhythmus, Arbeitszeit, Organisation der Ersten Hilfe und bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung, untersuchen, beurteilen und beraten die Arbeitnehmer, erfassen und werten die Unter- suchungsergebnisse aus, achten bei Arbeitsstättenbegehun- gen auf die Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit 2) beraten den Unternehmer u.a.

in

sicherheitstechnischen Fragen

zu Anlagen und Einrichtungen, Arbeitsmitteln, -stoffen und -verfah- ren, Körperschutzmitteln, Arbeits- plätzen und Arbeitsabläufen und bei der Durchführung der Gefähr- dungsbeurteilung, überprüfen Anlagen und Arbeits- mittel, beobachten die Durchführung des Arbeitsschutzes und der Unfall- verhütung, teilen Maßnahmen zur Beseitigung von Mängeln mit und untersuchen Ursachen von Unfällen,

   

Aufsichtführende

 

sind in den Bereichen zuständig für Einsatz der Mitarbeiter, Durchführung von

Einzelmaßnahmen zur Sicherheit,

informieren die Beschäftigten über

Aufsicht und Kontrollen, Motivation zur Sicherheit, Gefahrenabwehr im Einzelfall.

Unfall- und Gesundheitsgefahren und wirken auf sicheres Verhalten aller im Betrieb Beschäftigten hin.

 

verantwortung

Linien-

 

Mitarbeiter

 

Sicherheitsbeauftragte 3)

haben

unterstützen

 

Betriebsratsmitglieder achten auf Einhaltung der zum Schutz der Mitarbeiter erlassenen Arbeitsschutzbestimmungen und UVVen, beteiligen sich an Betriebs- besichtigungen und Unfallunter- suchungen, nehmen an Sitzungen des Arbeits- schutzausschusses teil.

Vorschriften und Anweisungen zu beachten, persönliche Schutzausrüstungen zu benutzen, Mängel zu beseitigen, sofern dieses nicht möglich ist, diese zu melden.

die unmittelbaren Vorgesetzten und die Mitarbeiter in allen Fragen des Arbeitsschutzes, sie kontrollieren regelmäßig den Arbeitsbereich und motivieren die Arbeitskollegen.

den Arbeitsbereich und motivieren die Arbeitskollegen. 07/2012 Zusammensetzung des Abeitsschutzausschusses (für

07/2012

Zusammensetzung des Abeitsschutzausschusses (für Betriebe mit >20 Beschäftigten)

Betriebsarzt / Arbeitsmediziner Sicherheitsbeauftragte
Betriebsarzt /
Arbeitsmediziner
Sicherheitsbeauftragte

AMS BAU

Arbeitgeber oder sein Beauftragter
Arbeitgeber oder
sein Beauftragter
Fachkraft für Arbeitssicherheit
Fachkraft für
Arbeitssicherheit
2 Betriebsratmitglieder
2 Betriebsratmitglieder
ASA Arbeitsschutzausschuss nach § 11 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)
ASA
Arbeitsschutzausschuss
nach § 11 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)
eventuell weitere Fachleute
eventuell weitere
Fachleute

1) Betriebsärztliche Betreuung in allen Unternehmen ab 1 Beschäftigten Wahlmöglichkeit:

a) Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischer Dienst (ASD) der BG BAU

b) im Betrieb angestellter Betriebsarzt

c) extern beauftragter Betriebsarzt

2) Sicherheitstechnische Betreuung in allen Unternehmen ab 1 Beschäftigten Wahlmöglichkeit:

a) Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischer Dienst (ASD) der BG BAU

b) im Betrieb bestelle Fachkraft für Arbeitssicherheit

c) extern beauftragte Fachkraft für Arbeitssicherheit

Bei weniger als 11 Beschäftigten bzw. weniger als 51 Beschäftigten sind abweichende Regelungen möglich, z.B. Betreuung durch Kompetenzzentrum bzw. Teilnahme an alter- nativer Betreuungsform.

3) Sicherheitsbeauftragte erforderlich entsprechend der Anzahl der Versicherten

bei

21– 100 Versicherten

= 1

101– 200 Versicherten

= 2

201– 350 Versicherten

= 3

351– 500 Versicherten

= 4

501– 750 Versicherten

= 5

751–1000 Versicherten

= 6

>1000 Versicherten

= 7

Weitere Informationen:

BGV A 1 „Grundsätze der Prävention“ DGUV V 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) BGI/GUV-I 5080 www.bgbau.de/d/ams_bau „Chefsache“ Abr.Nr. 610 „Der Sicherheitsbeauftragte“ Abr.Nr. 619

Mit AMS BAU wird Betrieben der systematische Aufbau einer betrieblichen Arbeitsschutzorga- nisation ermöglicht. Das branchenspezifische Kon- zept basiert auf dem Nationalen Leitfaden für Arbeitsschutz- managementsysteme (NLF). AMS BAU umfasst einen Fra- gebogen zur Bestandsaufnahme, eine Handlungsanleitung mit 11 Arbeitsschritten sowie Hand- lungshilfen (Dokumente) zur Umsetzung. Auf Wunsch des Unternehmers bietet die BG BAU kostenfreie Unterstützung an in Form von

– Beratung bei der Einführung,

– Begutachtung des Systems.

9

10

Organisation der Ersten Hilfe

Organisation der Ersten Hilfe A 2

A 2

Organisation der Ersten Hilfe A 2 Zur Organisation der Ersten Hilfe gehören sachliche, personelle und informative

Zur Organisation der Ersten Hilfe gehören sachliche, personelle und informative Voraussetzungen. Beratung durch den Betriebsarzt (ASD) empfohlen.

Erste-Hilfe-Einrichtungen

Vorhanden sein müssen unter Berücksichtigung der nachfolgen- den Tabellen

– Meldeeinrichtungen, über die Hilfe herbeigerufen werden kann (Telefon, Funk u.a.),

– Erste-Hilfe-Material (Verband- kästen u.a.),

– Sanitätsräume, in denen Erste Hilfe geleistet oder die ärztliche Erstversorgung durchgeführt wird,

– Rettungsgeräte (Löschdecken, Atemgeräte u.a.),

– Rettungstransportmittel (Krankentrage u.a.),

u.a.), – Rettungstransportmittel (Krankentrage u.a.), 07/2012 – Ersthelfer mit der Grundausbil- dung von

07/2012

– Ersthelfer mit der Grundausbil- dung von mindestens 8 Doppel- stunden. Fortbildung innerhalb von 2 Jahren mit mindestens 4 Doppelstunden,

– Betriebssanitäter, die an der Grundausbildung und dem Aufbaulehrgang für den betrieb- lichen Sanitätsdienst teilge- nommen haben.

Vorhanden bzw. bekannt sein

müssen allen Beschäftigten:

– der Alarmplan (u.U. nur Fern- sprechanschluss mit Notruf-

nummer)

– Flucht- und Rettungswege

– Namen und Aufenthaltsort bzw. Funktelefonnummer der Erst- helfer bzw. Betriebssanitäter

– Standort der Verbandkästen,

Krankentragen und des Sani- tätsraumes

– Aushang „Anleitung zur Ersten Hilfe“ mit Rufnummer 112.

Notruf

Angegeben werden müssen bei einem Notruf (Tel. 112):

– Wo ist der Unfallort? (Ort, Straße, Hausnummer)

– Was ist geschehen? (Brand- unglück, Elektrounfall u.a.)

– Wie viele Verletzte?

– Welche Verletzungen? (Atemstillstand, starke Blutung u.a.)

– Warten auf Rückfragen! (Notruf nicht von sich aus beenden, sondern warten, bis das Gespräch von der Rettungs- leitstelle beendet wurde.)

Hinweise für Dienstleistungsarbeiten

Prüfen, ob beim Auftraggeber

vorhandene Erste-Hilfe-Einrich- tungen benutzt werden können.

11

Erste-Hilfe-Einrichtungen auf Baustellen

Erforderl. Personal und Material:

bei einer Anzahl der Beschäftigten:

 

bis 10

bis 20

21

30

40

51

101

251

301

601

Melde-Einrichtung (Telefon, Funk)

Aushang „Erste Hilfe“

Krankentrage

   

Sanitätsraum

         

Verbandkasten C*(klein) – DIN 13157

1

                 

Verbandkasten E*(groß) 1) DIN 13169

 

1

1

1

1

2

3

6

7

13

Ersthelfer

1**

1

2

3

4

5

10

25

30

60

Betriebssanitäter 2)

           

Verbandbuch/Meldeblock

Rettungsgeräte und -transportmittel

bei schwer zugänglichen Arbeitsplätzen (z.B. im Tunnelbau, bei Druckluft-Arbeiten, in tiefen Baugruben u.a.)

 

*Nach Benutzung wieder auffüllen (routinemäßig vorsehen!)

**bei 2 – 10 Beschäftigten

 

1 ) Zwei kleine Verbandkästen ersetzen einen großen Verbandkasten 2 ) Von der Bestellung kann unter bestimmten Voraussetzungen im Einvernehmen mit der Berufs- genossenschaft abgesehen werden.

Erste-Hilfe-Einrichtungen in Verarbeitungs-, Verwaltungs- und Handelsbetrieben Zahlen in Klammern gelten für Verwaltungs- und Handelsbetriebe

 

Erforderl. Personal und Material:

bei einer Anzahl der Beschäftigten:

 

bis 10

bis 20

21

30

40

51

101

251

301

601

Melde-Einrichtung (Telefon, Funk)

Aushang „Erste Hilfe“

Krankentrage

Je nach Art des Betriebes

 

Sanitätsraum**

           

Verbandkasten C* (klein) – DIN 13157

1

(1)

1

(1)

(1)

(1)

(1)

         

Verbandkasten E* (groß) 1) DIN 13169

   

1

1

1

1

(1)

2 (1)

3 (1)

4 (2)

7 (3)

Ersthelfer

1

(1)

1

(1)

2 (1)

3 (2)

4 (2)

5

(3)

10 (5)

25(13)

30(15)

60(30)

Betriebssanitäter** 2)

             

Verbandbuch/Meldeblock

*Nach Benutzung wieder auffüllen (routinemäßig vorsehen!) **Wenn Art, Schwere und Zahl der Unfälle es erfordern 1 ) Zwei kleine Verbandkästen ersetzen einen großen Verbandkasten 2 ) Von der Bestellung kann im Einvernehmen mit der Berufsgenossenschaft abgesehen werden ( ) Zahlen in Klammern gelten für Verwaltungs- und Handelsbetriebe

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Weitere Informationen:

BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ BGI/GUV-I 5080 Arbeitsstättenverordnung

ASR A 4.3 „

BGI 509 „Erste Hilfe im Betrieb“

Erste Hilfe“

Koordination

von beauftragten Fremdunternehmen und bei Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen

Koordination von beauftragten Fremdunternehmen und bei Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen A 167

A 167

Werden Arbeiten auf Baustellen oder in Betrieben an Fremdun- ternehmen vergeben, kann es zu neuen oder veränderten Gefähr- dungen kommen.

Fremdunternehmen sind tätig bei Bau-, Instandhaltungs- oder Reinigungsarbeiten in

− Produktionsanlagen,

− Krankenhäusern oder Labo- ratorien. Fremdunternehmer können auch Subunternehmer sein.

Verkehrsbetrieben,

Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung

Bei der Erteilung von Aufträgen an ein Fremdunternehmen dieses bei der Gefährdungsbeurteilung bezüglich der betriebsspezi-

fischen Gefahren unterstützen. Betriebsspezifische Gefahren können z.B. sein:

− Absturzgefahren

− Gefahren aus Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und/oder bio- logischen Stoffen

− Brand- und Explosionsgefahren

− Infektionsgefahr bei Reini-

gungs-, Kanalarbeiten

− Gefahren auf Grund herab- fallender Lasten bei Kran- betrieb (z.B. Baustelle, Werft)

− Gefahren durch innerbetrieb- lichen Verkehr (z.B. Tunnelbau, Chemiewerk)

Tätigkeiten mit besonderen Gefahren

Bei Fremdunternehmen dafür sorgen, dass Tätigkeiten mit

besonderen Gefahren durch Auf-

sichtführende überwacht werden. Dies können z.B. sein:

− Schweißarbeiten in brand-

gefährdeten Bereichen, z.B. Arbeiten an Gasleitungen

− Arbeiten in umschlossenen

Räumen von abwassertech-

nischen Anlagen (Absturz- gefahr, Gefahren durch Stoffe

oder Sauerstoffmangel)

− Abbrucharbeiten

− Aufgrabungen im Bereich von

bestehenden Leitungen

− Befahren von Silos oder Behäl- tern (gesundheitsschädliche Gase, Sauerstoffmangel)

− Arbeiten in Strahlenbereichen, Laboratorien, elektrischen Schalträumen

− Arbeiten gemäß Biostoff- Verordnung

Einsatz eines Fremdunternehmens

Aufgaben und Maßnahmen des auftraggebenden Unternehmens

Sicherheitstechnischen Standard des Fremd- unternehmens bewerten bzw. besprechen und Informationen zum Objekt/zur Baustelle weiter- geben

Aufgaben und Maßnahmen des auftragnehmenden Unternehmens

Allgemeine Informationen zum Objekt/zur Bau- stelle beim Auftraggeber einholen (z.B. Ansprech- partner, Festlegungen aus Baustellen-Ordnung, SiGe-Plan, Nutzung Erster-Hilfe-Einrichtungen usw.)

Gemeinsame Orts-/Objektbegehung durchführen

Mitarbeiter des Fremdunternehmens zu spezi- fischen Gefahren der Baustelle/des Betriebes sicherheitstechnisch einweisen

Gegenseitige Gefährdungen ermitteln

Fremdunternehmen bei deren Gefährdungs- beurteilung unterstützen

Bei gegenseitigen Gefährdungen Schutz- maßnahmen auswählen und festlegen

Die jeweiligen Verantwortungsbereiche festlegen

Gefährdungsbeurteilung durchführen, dabei auch gegenseitige Gefährdungen ermitteln

Eigene Schutzmaßnahmen auswählen und festlegen

Bei gegenseitigen Gefährdungen: Person zur Abstimmung beauftragen und bekannt geben

Bei besonderen Gefahren: Aufsichtführenden benennen und bekannt geben

Eigene Mitarbeiter unterweisen

Maßnahmen kontrollieren

Eigene Mitarbeiter unterweisen Maßnahmen kontrollieren 10/2009 1 3 Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen bei

10/2009

13

Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen

bei räumlicher und zeitlicher Nähe

Zusammenarbeit und gegenseitige Abstimmung bei räumlicher und zeitlicher Nähe der Schutzmaßnahmen

der Schutzmaßnahmen

bei gegenseitiger Gefährdung

Bestimmung einer Person, die die Arbeiten aufeinander abstimmtbei gegenseitiger Gefährdung

bei besonderen Gefahren

Ausstattung der Person mit Weisungsbefungnisbei besonderen Gefahren

Aufsichtführender

Aufsichtführenden bestellen. Dieser benötigt Kenntnisse und Erfahrungen

− über die technische Durchfüh-

rung der erforderlichen Arbeiten,

− über den Umgang mit den

verwendeten Gefahr- oder Bio-

stoffen.

Der Aufsichtführende muss Kenntnisse haben

− über die betriebsinterne Orga-

nisation,

− über die Arbeitsmethoden,

mögliche Gefahren, anzuwen-

dende Schutzmaßnahmen sowie einschlägige Vorschrif- ten und technische Regeln.

Unterweisung

Sich vergewissern, dass Beschäftigte des Fremdunterneh- mens angemessene Unterwei- sung erhalten haben.

Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen

Werden verschiedene Unterneh- men (auch ohne gegenseitiges Vertragsverhältnis) gleichzeitig an einem Arbeitsplatz tätig, kann es zu gegenseitigen Gefährdungen kommen . Hinsichtlich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zusam- menarbeiten. Gegenseitig über Schnitt- stellen informieren. Abstimmen der Schutzmaß- nahmen für die eigenen Beschäf- tigten.

14

Person, die die Arbeiten aufeinander abstimmt

Abstimmen, ob gegenseitige Gefährdungen entstehen und eine

Person bestimmen, die die Arbei- ten koordiniert.

Bei besonderen Gefahren die Person mit Weisungsbefugnis ausstatten.

Besondere Gefahren können z.B.

entstehen

− für nachfolgende Gewerke, weil

bei Montagearbeiten ursprüng- lich vorhandene Abdeckungen und Absturzsicherungen ent- fernt wurden,

− durch herabfallende Gegen- stände, wenn Arbeiten über- einander durchgeführt werden und kein Schutzdach vorhan- den ist,

− bei Schweißarbeiten im Bereich von Isolierarbeiten,

− durch Schweißarbeiten be- nachbart zu Arbeiten mit Löse- mitteln,

− bei Reinigungs- und Repara- turarbeiten an Maschinen bei gleichzeitiger Produktion,

− bei Erdarbeiten in der Nähe von Gerüsten durch Unterhöh- len der Gerüstaufstellung,

− durch Aufenthalt von Personen im Fahrweg des LKW-Verkehrs bei beengten Verhältnissen im Tunnelbau,

− für benachbarte Gewerke, weil beim Lastentransport kraft- schlüssige Lastaufnahmemittel verwendet werden.

Zusätzliche Hinweise zur Koordination nach Baustellenverordnung

Unabhängig von der Bestellung einer Person, die die Arbeiten aufeinander abstimmt, trägt auch der Bauherr Verantwortung für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf seiner Baustelle. Sind mehrere Unternehmen gleichzeitig oder nacheinander auf seiner Baustelle tätig, hat der Bauherr deshalb

einen Koordinator nach Baustel- lenverordnung zu bestellen.

Damit entfällt aber nicht grund- sätzlich die Verpflichtung für die

beteiligten Unternehmen, eine Person aus ihrem Kreis, welche die Arbeiten untereinander abstimmt, zu bestellen. Seitens der zusammenarbei-

tenden Unternehmen prüfen, ob über den Koordinator nach Bau-

stellenverordnung hinaus noch eine Person bestimmt werden muss, die die Arbeiten aufein-

ander abstimmt.

Weitere Informationen:

BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ BGR A1 „Grundsätze der Prävention“ BGV C 22 „Bauarbeiten“ Arbeitsschutzgesetz Baustellenverordnung

Prüfungen von Arbeitsmitteln

Prüfungen von Arbeitsmitteln A 82

A 82

Prüfungen von Arbeitsmitteln A 82 Prüfung BETRIEBSSTUNDEN – von Baumaschinen des Tiefbaus – Letzte Prüfung:
Prüfung BETRIEBSSTUNDEN – von Baumaschinen des Tiefbaus – Letzte Prüfung: Datum: Geräteart: Typ: Baujahr:
Prüfung
BETRIEBSSTUNDEN
– von Baumaschinen des Tiefbaus –
Letzte Prüfung:
Datum:
Geräteart:
Typ:
Baujahr:
Hersteller:
Jetzige Prüfung:
Prüfung
BETRIEBSSTUNDEN
Fabrik-Nr.:
Inventar-Nr.:
Datum:
– von Baumaschinen
des Tiefbaus –
Nach § 3 Abs. 3 BetrSichV hat der Arbeitgeber Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen
der Arbeitsmittel zu ermitteln.
Letzte Prüfung:
Es wird empfohlen, die genannten Bauteile mindestens einmal jährlich auf Vollständigkeit, Zustand
und ordnungsgemäße Funktion
Datum:
zu überprüfen
Geräteart:
Typ:
Baujahr:
Jetzige Prüfung:
Hersteller:
Mangel
Mangel
In Ordnung
behoben
In Ordnung
behoben
BETRIE BSSTUNDEN
Fabrik-Nr.:
Inventar-Nr.:
Datum:
Bauteil:
Ja
Nein
(Datum)
Bauteil:
Prüfung
Ja
Nein
(Datum)
Nach § 3 Abs. 3 BetrSichV hat
der Arbeitgeber Art,
Fristen erforderlicher Prüfungen
Umfang und
von Baumaschinen
des Tiefbaus
der Arbeitsmittel zu ermitteln.
1.
Grundgerät:
4.
Sichere Zugänge:
Letzte Prüfung:
Es wird empfohlen,
die genannten
Bauteile mindestens einmal
jährlich
auf Vollständigkeit, Zustand und
ordnungsgemäße Funktion
Rahmen
Haltegriffe/Stangen
zu überprüfen
Datum:
Lagerungen
Auftritte
Geräteart:
Typ:
Baujahr:
Gegengewichte
Mangel
Trittflächen („trittsicher“)
Jetzige Prüfung:
Mangel
Hersteller:
Anhängervorrichtung
In Ordnung
behoben
In Ordnung
behoben
Fahrwerk
Bauteil:
Fabrik-Nr.:
Ja
Nein
(Datum)
Inventar-Nr.:
Bauteil:
Ja
Nein
Datum:
(Datum)
5.
Fahrerkabine:
Nach § 3 Abs. 3 BetrSichV hat der
Bereifung/Ketten
Sichere Zugänge:
und Fristen erforderlicher Prüfungen der Arbeitsmittel zu
1.
Grundgerät:
Tür, Fensterverriegelung
4.
einmal jährlich auf Vollständigkeit, Zustand und ordnungsgemäße Funktion
Arbeitgeber Art, Umfang
ermitteln.
Transportösen
Es wird empfohlen, die genannten
Bauteile mindestens
Rahmen
Scheibenwischer
Haltegriffe/Stangen
Lagerungen
zu überprüfen
Spiegel (außen, innen)
Auftritte
2.
Antrieb:
Gegengewichte
Sitz, Sicherheitsgurte
Trittflächen
(„trittsicher“)
Dichtheit
Mangel
Mangel
Anhängervorrichtung
Heizung, Lüftung
Abgase
In Ordnung
behoben
In Ordnung
behoben
Fahrwerk
Schalldämmung
Schalldämmung
Bauteil:
Ja
Nein
5.
(Datum)
Fahrerkabine:
Bauteil:
Ja
Nein
(Datum)
Bereifung/Ketten
Tür,
Fensterverriegelung
Transportösen
1.
Grundgerät:
4.
Sichere
Zugänge:
Scheibenwischer
3.
Arbeitseinrichtungen:
Rahmen
Haltegriffe/Stangen
Spiegel
(außen,
innen)
Schaufel, Schild
2.
Antrieb:
Lagerungen
6. Bedienungs-
Auftritte
Sitz,
Sicherheitsgurte
Anbaugeräte
Dichtheit
Gegengewichte
einrichtungen:
Trittflächen
(„trittsicher“)
Heizung,
Lüftung
Lasthaken
Abgase
Anhängervorrichtung
Gas, Kupplung, Schaltung
Schalldämmung
Greifer
Schalldämmung
Fahrwerk
Hebelarretierung
5.
Fahrerkabine:
(gesicherte Anschlüsse
Bereifung/Ketten
Pedale (Griffigkeit)
Tür,
Fensterverriegelung
und Verbindungen)
Transportösen
3.
Arbeitseinrichtungen:
Scheibenwischer
Schaufel,
Schild
6.
Bedienungs-
Spiegel
(außen,
innen)
2.
Antrieb:
Anbaugeräte
einrichtungen:
Sitz,
Sicherheitsgurte
Dichtheit
Lasthaken
Gas,
Kupplung, Schaltung
Heizung,
Lüftung
Abgase
G eifer
Hebelarretierung
Schalldämmung
Schalldämmung
Pedale
(Griffigkeit)
beitseinrichtungen:
6.
Bedienungs-
einrichtungen:
Gas, Kupplung, keit)
Schaltung
Hebelarretierung

Allgemeines

Arbeitsmittel durch den Benut- zer und/oder die befähigte Per- son und/oder einen Sachverstän- digen regelmäßig prüfen lassen. Ergebnisse der Prüfungen durch die befähigte Person und Sachverständigen dokumentieren. Dokumentation der Prüfergeb- nisse bis zum nächsten Prüfter- min aufbewahren.

Nächste

Prüfung

2 1 3 2 1 2012 4 1 1 0 5 1 6 9 7
2
1
3
2
1
2012
4
1
1
0
5
1
6
9
7
8

Bei Bedarf früher

Anforderungen

Befähigte Person Vom Unternehmer für den Prüfzweck zu bestellen / zu benennen. Fachliche Ausbildung und ausreichende Berufserfahrung nachweisen.

Sachverständige

Ingenieure mit besonderer Ermächtigung, z. B. durch die Berufsgenossenschaft. Voraussetzung für die Tätigkeit:

− mindestens 5 Jahre fach- spezifische Berufserfahrung,

− Kenntnisse des Vorschriften-

Fachausbildung,

und Regelwerks, der Normen

und Verordnungen.

Fachausbildung, und Regelwerks, der Normen und Verordnungen. 10/2011 Prüfumfang Benutzer Arbeitsmittel vor dem

10/2011

Prüfumfang

Benutzer Arbeitsmittel vor dem

Einsatz z. B. auf

– augenscheinliche Mängel,

– auf Funktion der Sicherheits- einrichtungen prüfen.

Befähigte Person

Sicht- und Funktionsprüfung,

bei Bedarf mit begrenzter Demontage der Arbeitsmittel durchführen.

Sachverständiger

Detaillierte Überprüfung, z. B. die Überlastabschalteinrichtung beim Kran, durchführen.

Prüffristen

Art, Umfang und Fristen erfor- derlicher Prüfungen durch den Unternehmer festlegen (Gefähr- dungsbeurteilung). Prüfhinweise in Betriebsanlei- tungen der Hersteller beachten. Ggf. gesetzlich vorgegebene Prüffristen beachten (z. B. für Fahrzeuge). Prüffristen an die Beanspru- chung der Arbeitsmittel anpas- sen, z. B. Prüfungen nach Bedarf, mind. 1 x jährlich durch eine

befähigte Person.

Weitere Informationen:

BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ Betriebssicherheitsverordnung TRBS 1201 „Prüfung von Arbeitsmitteln“ TRBS 1203 „Befähigte Person“ BGR 500 „Betreiben von Arbeitsmitteln“ BGI/GUV-I 5190 „Wiederkehrende Prüfung ortsveränderlicher Arbeitsmittel – Organisation durch den Unternehmer“

15

16

Rettungsgeräte

Rettungstransportmittel

Rettungsgeräte Rettungstransportmittel A 57

A 57

1
1
Rettungsgeräte Rettungstransportmittel A 57 1 10/2006 2 Der Unternehmer hat je nach Art des Bauvorhabens oder

10/2006

2
2

Der Unternehmer hat je nach Art des Bauvorhabens oder der aus- zuführenden Arbeit Rettungsge- räte und -einrichtungen bereitzu- stellen. Die Beschäftigten sind in der Benutzung zu unterweisen. Die zur Verfügung gestellten Geräte und Einrichtungen sind regelmäßig auf ihre Funktions- fähigkeit zu überprüfen. Im Ein- zelnen sind erforderlich:

Rettungskörbe, Trage- wannen, Marinetragen

bei schwer zugänglichen Arbeitsplätzen, z.B. bei Türmen, Schornsteinen oder Schächten. Die Türen von Rettungskörben müssen gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert sein.

Atemschutz

z.B. Fluchtmasken zur Selbst- rettung, wenn bei der Durchfüh- rung von Arbeiten mit dem Auf- treten gefährlicher Stoffe in der Atmosphäre gerechnet werden

17

muss, beispielsweise in oder an chemischen Anlagen und Appa- raturen. Auswahl der Filter je nach Gefahrstoff vornehmen.

Abseilgeräte, Rettungshubgeräte

in Verbindung mit Auffang- oder Rettungsgurten zur Rettung aus Gefahr bei turmartigen Bauwerken (Türmen, Schornsteinen usw.) und bei Arbeiten in Behältern und engen Räumen (Silos, Schächten usw.). Befestigung nur an trag- fähigen Bauteilen oder Anschlag- punkten vornehmen.

Rettungsboote und

Rettungsringe

bei Arbeiten am, auf oder über dem Wasser, z.B. Flüsse und Seen. Bei stark strömenden Gewässern (v > 3,0 m/sec.) müssen Rettungsboote mit Motorantrieb ausgerüstet sein. Rettungsringe deutlich sichtbar und leicht zugänglich in Arbeits- platznähe bereithalten.

4
4
3
3

18

Rettungswesten

Müssen über eine Einrichtung verfügen, die im Bedarfsfall die Weste mit einem Gas automa- tisch aufbläst. Feststoffwesten dürfen nicht eingesetzt werden. An der Verwendungsstelle von Rettungswesten sind Reserve- sets (z.B. CO 2 -Flasche, Papier- sicherung, Tablette) bereit zu halten. Die Benutzer von Rettungs-

westen sind über Tragepflicht, Funktion und Gebrauch der Rettungswesten zu unterweisen.

5
5

Weitere Informationen:

BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ BGR A1 „Grundsätze der Prävention“ BGV C22 „Bauarbeiten“ BGR 201 „Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Ertrinken“ BGR 190 „Benutzung von Atemschutz- geräten“ BGR 199 „Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen“ BGR 159 „Hochziehbare Personen- aufnahmemittel“

Brandschutz

Brandschutz A 5

A 5

Vorbeugender Brandschutz

An oder in der Nähe von Arbeitsplätzen leicht entzündliche, brandfördernde oder selbstent- zündliche Stoffe nur in einer Men- ge lagern, die für den Fortgang der Arbeiten erforderlich ist. Feuerlöscheinrichtungen bereithalten. Feuerlöscher mindestens alle zwei Jahre prüfen lassen. Hinweisschilder für Feuer- löscheinrichtungen anbringen und beachten. Feuer- und explo- sionsgefährdete Bereiche durch Aufstellen von Hinweisschildern kennzeichnen. Alle Mitarbeiter in der Bedie- nung der Feuerlöscher unter- weisen. Diese Unterweisung regelmäßig wiederholen.

Für den Brandfall Alarmplan aufstellen und beachten. Fluchtwege kennzeichnen und freihalten. Zufahrten für die Feuerwehr freihalten.

Im Falle eines Brandes

Brand mit genauen Angaben über die Brandstelle der Feuer- wehr melden. Sofern Menschen in Gefahr sind, diesen helfen oder Hilfe herbeiholen. Menschen mit brennenden Kleidern dürfen nicht laufen. Flammen durch Decken oder Ähnliches ersticken. Brand sofort mit Feuerlösch- einrichtungen bekämpfen.

Türen bzw. Fenster schließen, um Zugluft zu vermeiden. Rückweg sichern. Beim Einsatz von Feuer- löschern Sicherheitsabstände zu elektrischen Anlagen bis 1000 Volt einhalten:

– Wasserlöscher (Vollstrahl)

3,0 m

– Schaumlöscher

3,0 m

– Wasserlöscher

(Sprühstrahl)

1,0 m

– Pulverlöscher

1,0 m

– Kohlendioxidlöscher

1,0 m

Bauarten und Eignung

Brandklassen DIN-EN 2

 

Zugelassene tragbare Feuerlöscher

AB

 

C

D

F

zu löschende Stoffe

 

Arten von Feuerlöschern

Feste

Flüssige

Gas-

Brennbare

Speise-

Glut

oder

förmige

Metalle

öle/

bildende

flüssig wer-

Stoffe,

(Einsatz nur

Speise-

Stoffe

dende

auch unter

mit Pulver-

fette

Stoffe

Druck

brause)

Pulverlöscher mit ABC-Löschpulver

Pulverlöscher mit BC-Löschpulver

Pulverlöscher mit Metallbrand-Löschpulver

Kohlendioxidlöscher*

Wasserlöscher (auch mit Zusätzen)

Schaumlöscher

Fettbrandlöscher

geeignet nicht geeignet 07/2008
geeignet
nicht geeignet
07/2008

*) Auf Wasserfahrzeugen und schwimmenden Geräten nicht zulässig

19

Übersicht über die Anzahl von Feuerlöschern mit ABC-Löschpulver nach DIN-EN 3

 

Brandklassen A, B und C nach DIN-EN 2

 
   

Brandgefährdung

 
 

gering

 

mittel

 

groß

Ziegelei, Betonwerk, Lager mit nicht brenn- baren Stoffen und geringem Verpackungs- material

Baustellen ohne Feuerarbeiten, Lager mit brennbarem Material, Holzlager im Freien, Schlossereien, Verwaltung

Baustellen mit Feuerarbeiten, Tischlereien, Kfz-Werkstatt, Verarbeitung von brennbaren Lacken und Klebern, Lager mit leicht entzündlichen bzw. leicht entflammbaren Stoffen, Lacken und Lösemitteln, Küchen- einrichtungen und -geräte

Löschmittel-

Anzahl Feuerlö- scher mit ABC- Löschpulver DIN-EN 3 Löschvermögen

21A 113 B

Anzahl Feuerlö- scher mit ABC- Löschpulver DIN-EN 3 Löschvermögen

43A 183 B

Löschmittel-

Anzahl Feuerlö- scher mit ABC- Löschpulver DIN-EN 3 Löschvermögen 21A 113 B

Anzahl Feuerlö- scher mit ABC- Löschpulver DIN-EN 3 Löschvermögen 43A 183 B

Löschmittel-

Anzahl Feuerlö- scher mit ABC- Löschpulver DIN-EN 3 Löschvermögen 21A 113 B

Anzahl Feuerlö- scher mit ABC- Löschpulver DIN-EN 3 Löschvermögen 43A 183 B

einheiten/LE

einheiten/LE

einheiten/LE

Grund-

fläche m 2

           

50

6

1

1

12

2

1

18

3

2

100

9

2

1

18

3

2

27

5

3

200

12

2

1

24

4

2

36

6

3

300

15

3

2

30

5

3

45

8

4

400

18

3

2

36

6

3

54

9

5

500

21

4

2

42

7

4

63

11

6

600

24

4

2

48

8

4

72

12

6

700

27

5

3

54

9

5

81

14

7

800

30

5

3

60

10

5

90

15

8

900

33

6

3

66

11

6

99

17

9

1000

36

6

3

72

12

6

108

18

9

je weitere

250

6

1

1

12

2

1

18

3

2

Hinweis: Feuerlöschern mit ABC-Löschpulver, die bis zum Erscheinen der DIN-EN 3 nach DIN 14406 Teil 1 zugelassen worden sind, wird je

Kilogramm Löschmittelmenge eine Löschmitteleinheit zugeordnet.

Richtig löschen

eine Löschmitteleinheit zugeordnet. Richtig löschen Feuer in Windrichtung angreifen Genügend Löscher auf

Feuer in Windrichtung angreifen

zugeordnet. Richtig löschen Feuer in Windrichtung angreifen Genügend Löscher auf einmal einset- zen – nicht

Genügend Löscher auf einmal einset- zen – nicht nacheinander

Löscher auf einmal einset- zen – nicht nacheinander Flächenbrände vorn beginnend ab- löschen Vorsicht vor

Flächenbrände vorn beginnend ab- löschen

nacheinander Flächenbrände vorn beginnend ab- löschen Vorsicht vor Wiederentzündung Aber: Tropf- und

Vorsicht vor Wiederentzündung

vorn beginnend ab- löschen Vorsicht vor Wiederentzündung Aber: Tropf- und Fließbrände von oben nach unten löschen

Aber: Tropf- und Fließbrände von oben nach unten löschen

Aber: Tropf- und Fließbrände von oben nach unten löschen Eingesetzte Feuerlöscher nicht mehr aufhängen.

Eingesetzte Feuerlöscher nicht mehr aufhängen. Feuerlöscher neu füllen lassen

Weitere Informationen:

BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ BGR A1 „Grundsätze der Prävention“

Betriebssicherheitsverordnung BGR 133 „Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern“

20

Arbeitsbedingte

Gesundheitsgefahren

Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren A 175

A 175

Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren A 175 Arbeitsbedingte Gesundheits- gefahren können zu arbeits- bedingten

Arbeitsbedingte Gesundheits- gefahren können zu arbeits- bedingten Erkrankungen und damit zu erhöhten Ausfallzeiten führen. Sie mindern die Produk- tivität eines Unternehmens.

Sie mindern die Produk- tivität eines Unternehmens. 07/2010 Typische arbeitsbedingte Gesund- heitsgefahren
Sie mindern die Produk- tivität eines Unternehmens. 07/2010 Typische arbeitsbedingte Gesund- heitsgefahren

07/2010

Typische arbeitsbedingte Gesund- heitsgefahren können entstehen durch:

körperliche Belastungen psychische Fehlbelastungen Belastungen aus der Arbeits- umwelt wie Lärm, Klima, Vibra- tion, Gefahrstoffe, Strahlung

Hauptbelastungsart im Bauge- werbe ist die körperliche Belas- tung mit den Schwerpunkten:

Heben und Tragen schwerer Lasten Häufiges und schnell aufeinan- derfolgendes Aufnehmen und Umsetzen von leichten Lasten Arbeiten in Zwangshaltungen z.B. im Knien, Hocken, über Schulterhöhe und in verdrehter Körperhaltung

Beurteilung der arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren mit Hilfe von:

Gefährdungsbeurteilung Beratung durch den Betriebsarzt Krankenstandsanalysen im Unternehmen

Hinweise und Anregungen zur Prävention

Bereits bei der Arbeitsvorberei- tung sollte die Auswahl weniger belastender Arbeitsverfahren angestrebt werden (z.B. Mauer- arbeiten mit Maurermaschine statt manueller Maurerarbeiten).

21

Technische Maßnahmen

Einsatz von Transportmitteln wie Krane, Hebebühnen, Bauaufzüge, Radlader u.a. Höhenverstellbare Arbeits- gerüste/Arbeitsbühnen. Transportmittel wie Schub-/ Sackkarren, Transportzangen u.a. Auswahl von Arbeitsmitteln unter ergonomischen Gesichts- punkten (Griffgestaltung, vibra- tionsarm, lärmgemindert). Einsatz staubarmer Trenn- und Abbruchverfahren. Ersatzstoffprüfung von Gefahr- stoffen (Substitution), z.B. löse- mittelfreie Produkte, chromat- reduzierte Zemente.

22

Organisatorische Maßnahmen

Reduzierung von Lastgewichten durch kleinere Gebindegrößen. Besondere Maßnahmen bei Winterbau (z.B. Beheizung, Beleuchtung, Möglichkeiten zum Aufwärmen, Trocknen). Baustelleneinrichtung unter ergonomischen Gesichtspunkten wie:

– Reduzierung von Transport- wegen durch Lagerung von Materialien am Einbauort

– Lagerung von Materialien in optimaler Höhe

– Ordnung und Sauberkeit auf der Baustelle Unterweisung der Beschäf- tigten zum manuellen Handhaben von Lasten. Gestaltung von Arbeitsabläufen z.B. einseitige Bewegungsabläufe bzw. Zwangshaltungen durch andere Tätigkeiten unterbrechen. Abgrenzung von Lärm- bereichen. Arbeitsmedizinische Vorsorge- untersuchung und Beratung durch den Betriebsarzt. Mitarbeiter beteiligen und Betriebsklima fördern.

Persönliche Maßnahmen

An Arbeitsbedingungen und Witterungslage angepasste Klei- dung. Geeignete Persönliche Schutz- ausrüstung benutzen, z.B. Knie- schutzhosen, Schutzhandschuhe, Atemschutz. Rückengerechte Hebe- und Tragetechniken anwenden.

Hautschutz gemäß Haut- schutzplan.

Weitere Informationen:

BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ BGR A1 „Grundsätze der Prävention“ Arbeitsschutzgesetz Lastenhandhabungsverordnung Arbeitsstättenverordnung Arbeitssicherheitsgesetz www.bgbau.de/d/ergonomie

Lärm

Lärm A 56

A 56

2
2
1
1

07/2012Lärm A 56 2 1 Feststellung der Lärmbelas- tung und Festlegung der erforder- lichen Maßnahmen durch

Feststellung der Lärmbelas-

tung und Festlegung der erforder- lichen Maßnahmen durch Gefähr- dungsbeurteilung. Der Tages-Lärmexpositions-

pegel L EX,8h ist die durchschnitt-

liche Lärmbelastung für eine

8-Stunden-Schicht.

Der Spitzenschalldruckpegel

L pC,peak

ist der Höchstwert des

momentanen Schalldruckpegels. Der maximal zulässige Expo- sitionswert darf unter Berücksich- tigung der dämmenden Wirkung des Gehörschutzes nicht über-

schritten werden. Gehörgefährdungen durch Lärmeinwirkung bestehen bereits bei einem Tageslärmexpositions- pegel ab 80 dB (A). Eine Erhö-

hung des Schallpegels um 3 dB bedeutet bereits eine Verdoppe- lung der Schallenergie. Technische Lärmminderung hat Vorrang vor organisatorischen und persönlichen Lärmschutz- maßnahmen.

Auslösewerte

Untere Auslösewerte:

Tages-Lärmexpositionspegel

= 80 dB (A)

Spitzenschalldruckpegel

L EX,8h

L pC,peak

= 135 dB (C)

Obere Auslösewerte:

L EX,8h

L pC,peak

= 137 dB (C)

Maximal zulässige Expositions- werte:

– L EX,8h = 85 dB (A) bzw.

L pC,peak = 137 dB (C)

Maßnahmen

Überschreiten der unteren Auslösewerte:

– Beschäftigte unterweisen

– Beschäftigte arbeitsmedi- zinisch beraten

– Gehörschutz zur Verfügung

stellen

Überschreiten der oberen Auslösewerte:

Lärmminderungsprogramm

mit technischen oder organi- satorischen Maßnahmen

aufstellen

Lärmbereiche, z.B. in Werk- stätten oder Bedienstände von Baumaschinen und Bauge- räten, kennzeichnen und falls möglich abtrennen

23

Beispielhafte Aufzählung von Arbeitsverfahren, bei denen erfahrungsgemäß der Tageslärm- expositionspegel überschritten wird und Gehörschutzmittel zu benutzen sind:

Abbrucharbeiten mit Abbruch- und Bohrhämmern

Holzbearbeitung, z.B. mit Kreissägen, Fräsen, Hobelmaschinen, Kettensägen

Metallbearbeitung, z. B. Richten, Schleifen

Flammstrahlarbeiten

Freistrahlarbeiten

Schalungsarbeiten und Schalungsreinigung

Befestigungsarbeiten mit Schlagbohrmaschinen oder Naglern

Betonspritzarbeiten

Rammarbeiten

Arbeiten mit Bodenverdichtungsgeräten

Gleisbauarbeiten

– Dafür sorgen, dass der Gehör- schutz von den Beschäftigten

getragen wird

– Gesundheitsakte führen

Organisatorische

Änderung bzw. Verlagerung

der Maschineneinsatzzeiten.

Besondere Arbeitszeitrege- lungen für die Beschäftigten.

Technische

Lärmschutzmaßnahmen

Einsatz lärmarmer Arbeits- verfahren, z. B. Abbruch von Bau- werken mittels hydraulischer Zangen. Verwendung lärmgeminderter Baumaschinen und -geräte, z.B. lärmarmer Bagger, Radlader bzw. Druckluftnagler, Sägeblätter. Kapselung der Lärmquelle, z.B. Kompressor .

Geräuschart Schalldruckpegel in dB (A) HÖRSCHWELLE 10 Blätterrauschen 20 Flüstern 30 40 Leise Radiomusik
Geräuschart
Schalldruckpegel
in dB (A)
HÖRSCHWELLE
10
Blätterrauschen
20
Flüstern
30
40
Leise Radiomusik
Normales Gespräch
50
60
Personenwagen
70
Starker Straßenverkehr
80
Schweres Fahrzeug
90
Kompressor
Elektr. Schlagbohrmaschine
100
Kreissäge
110
120
Propellerflugzeug
SCHMERZSCHWELLE
Düsenflugzeug
130
24

Abschirmung der Lärmquelle durch Lärmschutzwände.

Vorsorgeuntersuchungen

Arbeitsmedizinische Vorsorge- untersuchungen nach Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung ver- anlassen (Pflichtuntersuchungen) oder anbieten (Angebotsunter- suchungen). Hierzu Beratung durch den Betriebsarzt.

Weitere Informationen:

Lärm- und Vibrationsarbeitsschutz- verordnung Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge BGR/GUV-R 194 „Benutzung von Gehör- schutz“ BGI 5024 „Gehörschutzinformationen“

Tages-Lärmexpositionspegel Lärmschutzmaßnahmen

= 85 dB (A)

Spitzenschalldruckpegel

Schwingungseinwirkungen auf das Hand-Arm-System

Schwingungseinwirkungen auf das Hand-Arm-System A 197

A 197

Schwingungseinwirkungen auf das Hand-Arm-System A 197 Arbeiten mit handgehaltenen und/oder handgeführten Arbeits-

Arbeiten mit handgehaltenen und/oder handgeführten Arbeits- maschinen können wegen der Belastung durch Vibrationen Knochen- und Gelenkschäden des Hand-Arm-Systems bzw. Durch- blutungs- und Nervenschäden der Finger und Hände (z.B. Weiß- fingerkrankheit) zur Folge haben.

und Hände (z.B. Weiß- fingerkrankheit) zur Folge haben. 07/2012 Hand-Arm-Vibrationen entstehen beim Arbeiten mit

07/2012

Hand-Arm-Vibrationen entstehen beim Arbeiten mit Handmaschinen wie z.B. Abbruchhämmer, Bohr- hämmer, Bohrmaschinen, Winkel-

schleifer, Kettensägen, Handkreis- sägen. Sie können übertragen werden durch:

– Griffe

– Gehäuse

– Werkzeuge

Werkstücke

Die Vibrationsbelastung hängt im Wesentlichen ab von:

– Frequenz

– Amplitude

– Greif- und Andruckkräften

– Dauer der Einwirkung

Der Tages-Vibrationsexpositi- onswert A(8) ist der gemittelte Vibrationsexpositionswert bezo- gen auf eine Achtstundenschicht.

Vibrationsgrenzwerte

Expositionsgrenzwerte (8h Schicht) für Hand-Arm-Vibrationen:

Auslösewert: A(8) = 2,5 m/s 2 Expositionsgrenzwert:

A(8) = 5,0 m/s 2

Gefährdungsbeurteilung

Ermitteln der Tagesexposition aus Einwirkungsdauer und Vibra- tionswerten. Ableitung der erforderlichen Maßnahmen bei Erreichen bzw. Überscheiten der Auslöse- und Expositionsgrenzwerte (Beispiele für Vibrationsbelastungen in Tabelle 1).

Maßnahmen bei Erreichen und Überschreiten des Aus- lösewertes

Unterweisung der Beschäftigten. Durchführung einer allgemeinen arbeitsmedizinischen Beratung. Arbeitsmedizinische Vorsorge- untersuchungen anbieten (Ange- botsuntersuchungen).

Aufstellen eines Vibrations-

minderungsprogramms mit tech-

nischen und organisatorischen

Maßnahmen.

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Tabelle 1: Beispiele für Belastungen durch Hand-Arm-Vibrationen und zulässige Einsatzzeiten

Gerät/Maschine

Beschleunigung* a hv (m/s 2 )

Zeit bis zum Erreichen des Auslösewertes von 2,5 m/s 2 (min.)

Zeit bis zum Erreichen des Expositionsgrenzwertes von 5,0 m/s 2 (min.)

Abbruchhammer

18,3

9

36

Bohrhammer

20

8

30

Kettensäge mit AVS 1

7

61

245

Meißelhammer

15

13

53

Schlagbohrmaschine

16

12

47

Vibrationsstampfer

10

30

120

Winkelschleifer

7,2

58

131

* 75 Perzentil der Beschleunigungswerte aus EU-Handbuch Hand-Arm-Vibration 2006. Diese Werte dienen nur der Veranschaulichung und können im Einzelfall höher sein 1 AVS = Antivibrationssystem

Maßnahmen bei Über- schreitung des Expositions- grenzwertes

Einleitung von Sofortmaß- nahmen zur Verminderung der Vibrationsbelastung unter den Expositionsgrenzwert. Arbeitsmedizinische Vorsor- geuntersuchungen veranlassen (Pflichtuntersuchungen).

Technische und organisato- rische Maßnahmen

Alternative Arbeitsverfahren prüfen. Bei Neuanschaffungen vibrati- onsarme Maschinen bevorzugen. Als Vergleichskriterium kann der in der Betriebsanleitung genannte Vibrationswert heran- gezogen werden.

genannte Vibrationswert heran- gezogen werden. 2 6 Mindern der Vibrationsbelas- tung durch Verringerung

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Mindern der Vibrationsbelas- tung durch Verringerung der Ein- wirkzeiten und durch wechselnde Tätigkeiten. Regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Handmaschi- nen und Werkzeuge. Warmhalten der Hände (z.B. kälteisolierende Griffe, Hand- schuhe).

Weitere Informationen:

Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzver- ordnung TRLV „Vibrationen“ Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge VDI 2057 „Einwirkung mechanischer Schwingungen auf den Menschen“, Blatt 2: Hand-Arm-Schwingungen (2002) Handbuch Hand-Arm-Vibration, BMAS Juli 2007

Ergonomie

Ergonomie A 200

A 200

 

Ergonomie bedeutet

 

Humanität

Wirtschaftlichkeit

Sicherheit

und Arbeitsplätze nach den Eigenschaften der Menschen. körperlicher und geistiger Eignung.

lösungen sollten einen Beitrag zur verbesserten Arbeitssicher- heit leisten.

Arbeitsmittel

 

Ergonomie wird bestimmt durch

 

Körperliche Belastungen

Physikalische Belastungen

Psychische Belastungen

Bewegungsabläufe

Ergonomie für menschengerechte Gestaltung der Arbeit

Gesundheit fördern

+
+

Krankheit verhindern

=
=

Effizienter Arbeiten

Fehlbelastungen (Unter- und Überforderung) Hilfsmitteln training

ihren Beruf länger ausüben und stehen mit ihrem Fachwissen zur Verfügung

Umsetzung in die Praxis

Ergonomische Gestaltung bezieht sich sowohl auf Maschi- nen und Geräte als auch auf Arbeitsabläufe und das Arbeits- umfeld. Sie ist abgestimmt auf Kör- perkräfte und Körpermaße des Menschen und umfasst einfache Lösungen (z.B. Griffgestaltung von Werkzeugen komplexe Veränderungen (z.B. gute Erkenn- barkeit von Anzeigeelementen, gute Bedienbarkeit von Stelltei- len, rückenfreundliche Sitzgestal- tung in Baumaschinen . Sie bezieht sich auf Bedingungen in

in Baumaschinen . Sie bezieht sich auf Bedingungen in 07/2010 der Arbeitsumwelt wie – Beleuchtung, –

07/2010

der Arbeitsumwelt wie

– Beleuchtung,

– Klima,

– Lärm,

– Vibration,

– psychosoziale Belastungen.

Sie soll eine Verminderung

körperlicher Schwerarbeit bewir- ken z.B. durch

– Versetzhilfen bei Maurer- arbeiten,

– Hebehilfen,

– Arbeitstische ,

– Treppensteiger- und Transport- karren.

Weitere Informationen:

BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ BGR A1 „Grundsätze der Prävention“ www.bgbau.de/d/ergonomie

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Heben

Tragen

Zwangshaltungen

Heben Tragen Zwangshaltungen A 201

A 201

Heben Tragen Zwangshaltungen A 201 Körperliche Belastungen, wie Heben und Tragen schwerer Lasten und Arbeiten in

Körperliche Belastungen, wie Heben und Tragen schwerer Lasten und Arbeiten in Zwangs-

haltungen, können zu gesundheits- schädlichen Belastungsgrenzen der Wirbelsäule, der Gelenke und der Muskulatur führen. Belastungsgrenzen für das Heben und Tragen von schweren Lasten sind abhängig von

– Leistungsvoraussetzungen des Einzelnen,

– der Hebe- und Tragetechnik,