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.

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,

D.jLuft) T. 4005/3

, • Dezember 1943
,
Dezember 1943

Geräte-Handbuch .

FI.-Bordfunk:gerät FuG 16

D. (Luft) T.4005/3

D. (Luft) T.4005/3 FI.-Bordfunkgerät FuG 16 Geräte-Handbuch Dezember 1943
D. (Luft) T.4005/3 FI.-Bordfunkgerät FuG 16 Geräte-Handbuch Dezember 1943

FI.-Bordfunkgerät FuG 16

Geräte-Handbuch

Dezember 1943

Der Reichsminister der luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe

Technisches Amt

GUC

IE

4/1

FI

Berlin, den 16. Dezember 1943

'~

Diese Druckschrift: ,,0. (luft) T. 4005/3, FI.-Bardfunkgerät FuG 16, Geräte ·

Handbuch, Dezember 1943" ist geprüft und gilt als Dienstanweisung.

Sie tritt mit dem Tage der Herausgabe in Kraft.

Mit ihrem Erscheinen tritt die ,,0 . (Luft)

T.

4005 / 3 -

N.

funkgerät. Teil 3, Besch re ibung

1941", außer Kraft.

und

Betriebsvorschrift für

f.

D.

-

FI. -Bord-

FuG 16, Janua r

Sie ist gemäß Vorbemerkungen zur l. Dv. 1/1

zu vernichten.

I. A.

Vorwald

J

I n hai t

$011&

I. Beschre ibun g . 7 A. Ve rwen d ung szweck . 7 B.
I.
Beschre ibun g
.
7
A.
Ve rwen d ung szweck
.
7
B.
Aufbaupläne
.
.
7
C.
Technische Me rkmal e und Arb eitsweise de s G esamtge rä te s
8
D.
Aufbau, Schaltung und Wirkungs w eis e d e r Gerät e und Einba uteil e
13
1.
Geräteblock FuG
16
13
c l Empfänger E 16
15
bl
Sender S 16
22
cl
Bedien-Gerät BG 16
:
28
2. Fern- Bedien-Geröt FBG 16 und Fern -Antrieb FA 16
31
3. Antennen -Anpossungs-Geräte
a l A nlennen-Anpassungs-Gerä t AAG 16 und AAG 16-1
33
.
33
bl
Antennen-Anpassungs-Gerät AAG 16 H
35
4. A nschluß d osen
35
01
A nsch l ußdose AD 18
. •
.
36
bl
Anschlußdose
ADb 1I 1l6
36
5. Umforme r U 17
•••
.
.
.•.
37
E.
Maße, Gewichte und Anford e rz e ichen
.
41
11.
Betriebsvorschriften
45
A.
Betriebsvorschrift für Bordfunkanlage mit FuG 16
45
1.
Einhängen des Gerätes
45
2. der Fliegerkopfhaube
Anschließen
45
3. Einscha lten
• .• •
46
4. Abstimmen des Empfängers E 16
46
5. des Senders 5 16
Abstimmen
46
6. Ausscha lten
47
7. Betrieb während des Fluges
47
al
Vorbereitungen vor dem Start
Funkverkehr
.
.
.
.
47
bl
47
cl
Ver kehrsordnung
.
.
.
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. •
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.
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48

Seite

B. Betrieb svo rschrift für Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10 48 1. Einhänge
B. Betrieb svo rschrift für Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10
48
1.
Einhänge n des Gerates
48
2. Anschließen der Fliegerkopfhauben
49
3. Einschalten
49
49
4. Abstimmen des Empfängers E 16
5. Abstimmen des Senders S 16
50
6. Ausschalten
51
7. Betrieb während des Fiuges
51
01 Vorbereitungen vor dem Start.
b l Funkv erkehr
51
.
.
.
.
51
cl
Verkehrsordnung
52
111.
Betriebshin we ise, Wartung und Einbau
53
A. Betriebshinweise
53
1.
Loge der Sicherungen
.
.
.
.
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.
.
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.
.
.
.
.
.
.
.
53
2. Handhabung der Verriegelungen
54
3. Handhabung
der
Rasten
54
4. Röhrenwechsel. Ekhprüfung und Nocheichung
55
01
Empfänger E 16
55
1. Auswechseln der Röhren
55

2. Eichprüfung und i'lacheichung

5:)

bl Sender S 16

51

 

1.

Auswechseln der Röhren

57

2.

Eimprüfung und Nocheichung

57

cl

Auswechse ln

der Röhren des Bedien-G erä t es BG 16

58

dl

Auswechseln des Eisenwosserstoff-Widerstandes in der Umfarmer-Fußplatte

58

5. Obersicht über An tennen, HF-leilungen und deren Einbau

59

01

Drahtantenne

59

bl Eigenerregte Leitwerke als Antenne

c l Bode n- Antenne BA 16

tf)

61

dl Obersicht über HF -Kabel und deren Anschluß

.

61

e l Ausw echseln der Antenne und der HF-Kabel

61

6. Ubersicht über Antennen-Anpassungs-Geräte

62

7. Abstimmung der Antennen-Anpassungs-GerÖle

63

0 1 Abslimmung des Antennen-Anpossungs-Gerätes AAG 16

64

bl

Abstimmung des

Anlennen-An possungs-Geröles AAG 16 H

65

cl

Abstimmung der Antennen-Anpassungs-Geräle für 3-Bereich-Abslimmung

 

AAG 16-2 oder AAG 16-3

 

66

B. Prüfgeräte

 

66

C. Wartung

67

1. Anl ennen-Anpossu ngs-Geräl AAG 16

67

2. Ger6te und Einbausalz

.

'.'

67

3. Fern-Bed'en-GerÖI FBG 16 und Fern-Antr ieb FA 16

68

4. Umf o rmer U 17

68

S, '~II

D.

Hinweise über Ausbreitung der Ultra -K urzwellen

 

70

1. Begrenzung der Reichweiten durch die .,optische Sicht"

• .

.

.

.

70

2. Einfluß von Ruckstrohlern auf die Richtwirkung der

 

.

.

.

.

.

.

.

72

3. Störanfälligkeit

 

72

E.

Änderungsanweisung für Reparaturgeräte FuG 16

 

73

1.

Empfanger

E 16,

Sk553454, ohne Index

73

2. Empfänger

E 16,

Sk553454, mit Index n

74

3. Bedien-Gerät Sk 554 184

 

74

IV. Stücklisten

 

75

A. Stückliste zum ObcrsichtssdloltplCln für fu G 16 .

 

75

Stückl i ste

B. für Empfänger E 16

 

77

C.

Stückl iste

f ür Sender S 16

84

D.

Stückliste für Bedien-Gerät BG 16

••

86

E.

Stückliste

für Antenne n-Anpas sungs-Gerät

 

88

1.

AAG 16

88

2

89

a

AAGI6H

90

,

f.

Stücklis)e

für

Anschlußdose

AD 18

 

.

.

91

G.

Stückliste

für

Anschlußdose

ADb 11 /1 6

 

91

H.

Stückliste

für Umformer U 17

92

Stichwortverzeic:hnis

 

93

Anlogenverzeichnis

95

Abbildungen und Zeichnungen

Zeichng.

1,

Aufbauplan

für

Bordfunkanlage mi t FuG 16

7

Ze'chng.

2,

Aufbauplan

fü r

Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10

8

Zeichng.

3,

Einpoliger

Ubersichtsschaltplan für Bordfunkanlage mit FuG 16 .

11

Zeichng.

4,

Einpoliger Obersichtsschaltplan für Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10

12

Abb.

5,

Geräteblock FuG 16, Frontansicht

13

Abb.

6,

Geräteblock

FuG 16, Rückansicht

 

13

Abb.

7,

GerflIeblock

FuG

16, Frontansich t. Baute.le voneinander gelrennt

14

Abb.

8:

Aufhängerahmen AR 17

 

14

Abb.

9:

Empfönger

E 16,

Frontansicht

15

Abb.

10:

Empfänger

E 16,

Bouleile voneinander getrennt

15

Zeichng. 11:

Obersichtsschallplon für Empfänger

E 16

18

Zeichng.12:

Erweiterter Obe rsichtsschaltplan für

Empfcnger E 16 in Bordfunkanlage mit

FuG 16, Empfangsbetrieb und ,.Einpfeifen"

19

Zeichng. 13:

Erw~ilerter Obersich tsschallp lan für Empfänger E 16 in Bordfunkanlage mit

FuG 16 und FuG 10, Emplangsb~trieb lind "Einp f eifen"

21

Seile

Abb.14:

Sender S 16, Frontansicht

 

22

Zeicnng.15:

Obersichtsschaltplan

für

24

Zeic:hng.16:

Oberskhtsschaltplan

für

Sender S 16 Heizkreis

der Steuer - und Verdoppl erstufe

vo n

Sender S 16

25

Zeic:hng.17:

Erweiterte r Obersichtsschaltplan für

Sender S 16

in Bordfunkanlage mit

FuG 16, Betriebsort "Telefonie-Senden"

26

Zeichng.18:

Erweiterter Obersichlsschottplon

für Sender S 16

in

Bordfunkanlag e

mit

FuG 16 und FuG 10, Befriebsart "Telefonie-Senden"

 

'Zl

Zeichng.19:

Erweit erter Obersichtsschallplan für Sender S 16, Betriebsart "Einpfeifen" 'Zl

Abb.20:

Bedien-Gerat BG 16, Frontonsicht

 

28

Abb. 21:

Bedien-Gerät BG 16, Ansicht von der Seite des Empfängers

28

Zekhng.22:

Stromlaufplcn für Modelungs-Verstörker und Mithören in dar B'J rdfunk -

anlage mit FuG 16

'29

Zeichng.23:

Stromlaufplan fllr Modehmgs-Verstärker und Mithören in der Bordfun k-

anlage mit FuG 16

und FuG 10

 

30

Abb.24:

Fern-Bedien-Gerät FBG 16 und Fern-Antrieb FA 16

3\

Zeidmg.25: Obersid-,Isschaltplan für Fern-Bedlen-Geröt FBG 16 und Fern-Antrii3b FA 16 32

Abb.26:

Antennen-Anpassungs-Gerät

AAG

16, Innenansich t

34

Abb. 27:

Anlennen-Anpassungs-Geröt AAG 16, Ansicht von der Seite des Antennen-

Anschlusses

34

Abb.28,

Anlennen-Anpassungs-Gerät AAG 16 H, Inn enansicht

35

Abb.29,

Ansdllußdose

AD 18, Kappe abgenommen

36

Abb.3J,

Anschlußdose

ADb 11 / 16, Unteran sich t, Kappe abgenommen

37

Abb.31,

Umformer

U

17,

Außenansicht

38

Abb.32,

Umformer

U

17,

Innenansicht

38

Abb.33,

Umformer

U

17,

Unleransich t offen

38

Zeichng.34:

Obers idl tsschaltplan für Umformer U 17, Belastungsausgleich

 

40

Abb.35:

Geröteblock FuG 16, Rückansicht ohne Schutzkoppe

 

55

Abb.36,

Umformer-Fußplotle UF 17'

.

.

.

59

Zeidmg. 37:

AusfUhrungsbeispiele für Sd1leifenantenne

 

60

Zeich ng.38:

Skizze für Aufbau eines DurchfUhrungsisolators

6\

Zeichng.39:

Skizze für Anbau eine r Trimmführung am AAG 16

 

••

63

Abb.4O:

Anfennen·Anpassungs-Geröt

AAG 16, Außenansicht

.

65

Abb. 41;

Anfennen·Anpassungs-Geröt

AAG 16 H, Außenansicht

•.

.

.

.

65

Zeichng.42:

Beispiel für erforderlichen Kohlebürstenwechsel

 

69

Zeictmg.43:

Kurvenblalt tür Richtwerte für die Reichweite

7\

I. Beschreibung

A. Verwendungszweck

1.

Das

UKW 4 Bordfunkgeröt FuG 16 wird

ols selbständiges

BzB-Sprerngeröt

oder

in

Zusammenschaltung mit anderen Bordfunkgeräten verwendet.

2. Das FuG 16 wird auch auf Seefahrzeugen der luftwaffe für den Nacnrichfenaustausch

auf Ultra-Kurzwellen mit Bord-, Boden- und Schiffs-Funkstellen in Telefonie IA 3) eingesetzt.

B. Aufbaupläne

r-'-- r:: --r --l

I

I

Empfänger

E 15

I

Bedien-,

I Gerät

,

8G 16

I

I

Sender

516

i-- - - ~

--.1_ -

jr----l l

Verteiler-Kasten VK 17

-

I

I

I

- 1.

! -

.r -~J~

~~~

I

~~~

I

Fern-Antrieb

-

,!.,.;'

Mikrofon-u

Höransch!uß

l

L

Anschlußdose

1

t

IAnt~nne{)-l

;Anpassungs- ,

I Gerät AAG1~

_----'- ,

-

Fern-Bedien -

Gerät

,um~~~m"J 'ADI~'l

'-

-I-

IVIDA

L ~

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6A I

~~

~~

~~
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
Bordnefz

Bordnefz

~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz
~~ Bordnefz

Sprechknopl

SpKI

Mikmton-"

'

::

:)Horanschluß

Zeichnun g 1:

Aufba upi on f ür Bord f un ka nl age mit FuG 16

3. Der obige Aufbaup!an vermittelt einen Oberb!ick über Geräte und Einbauteile des FuG 16. Angaben über einzelne Teile sowie die zu verwendenden leitungen sind aus dem 015 Anlage 1 beigefügten Obersichtsschaltplan mit Stückliste zu entnehmen. Genaue An- gaben über die Verkabelung sind aus Anlage 2 zu ersehen.

I""--T--~----'

Empfänger

I

I

~

E 16

I

'

I

'

l

Bedien- I

Gerät

'

BG 16

I

1

,

Sender

I

S 16

-

I

--t

fAl~l

.AnpassungJ'

IGer~tAAG ~6J

I S 16 - • I --t fAl~l .AnpassungJ' I Ger~t AAG ~6J Fern -Antrieb Verteiler-Kasten
I S 16 - • I --t fAl~l .AnpassungJ' I Ger~t AAG ~6J Fern -Antrieb Verteiler-Kasten

Fern -Antrieb

Verteiler-Kasten VK 17

~I-

,0

:y

Mikrofon -

u Höranschluß

Verteiler-Kasten VK 17 ~I- ,0 :y Mikrofon - u Höranschluß Anschlußdosen r: - :l Fern -Bedien-

Anschlußdosen

r: -:l

Fern -Bedien-

Gerät

' -u:. -f'

_

Umformerl

t

I

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l';,/!:t-0~~

6A il

,

-.J

 

r

1GA

\~.JSprechknopf

I

I.

SpK 1

L ~

(:;.

Mikrofon-u.

Hdranschluß

~

~ Bordnetz

Bordnetz

Bordnetz
~ Bordnetz
~ Bordnetz
~ Bordnetz
~ Bordnetz

zum Schaltkasten SchK 13 (Fu GX)

Zeichnung 2:

Aufbauplan für Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10

grundsätzliche Art der Zusammenschaltung

vo n Geräten und Einbaut eile n des FuG 16 mit FuG 10. Der als Anlage 3 beigefügte Kabel- pion gibt genaue Unterlagen für die Zusammenschaltung .

5. Be i Verwendung des FuG 16 a uf Seefahrzeugen der Luftwaffe entspr icht der Umfa ng

von Ge räten und Einbauteil en grundsätzlich Zeichnung 1, wie aus dem Vergleich von An-

4. Del- A0fbauplan,

Zeichnung

2, zeigt

die

lage 4, Kabelplan für Bordfunkanlage FuG 16 See, mit Anlage 2 hervorgeht .

C. Technische Merkmale und Arbeitsweise des Gesamtgerätes

6. Die mechanische Ausführung der zum

Bordfunkgerät FuG

16 gehörenden Teilge räie

und Einbauteile ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

0) Baustoffe für die Geräte und Einbauteile:

Entsprechend den Bauvorschriften für Funkgeräte in Luftfahrzeugen.

b) Aufhängung der auswechselbaren Geräte und Einbauteile:

Zwecks Austausches mit wenigen Handgriffen durch Verriegelung auf dafür vorg e- sehenen Aufhängerahmen bzw. Fußplatten, und zwar

federnd für den Geräteblock FuG 16

nicht federnd für alle Einbauteile.

c ) Betriebssicherheit bei Höhenflügen:

Für Funkverkehr größte Betriebshöhe etwa 12000 m.

7. Frequenzbereich

Für Sender und Empfänger 38,5

8. Betriebsarten

42,3 MHz.

Für Sender und Empfänger Telefonie (A 3).

9.

0)

Mithören In der Funkanlage mit FuG 16:

Direkt vom Ausgang des Modelungs-Verstärkers.

b) In der Funkanlage mit FuG 16 und FuG 10:

Ober den

Ausgang

des

EiV-Verstärkers

(im

RG

100 des

FuG

10),

durch alle

Be-

satzungsmitglieder

(durch

Fu

jedoch

nur

in

Stellung

"FT + EiV"

des

Schalters

am

SchK 13).

1'0. Reichweite

0)

BzB-(Bord zu Bord) Verkehr:

Die sichere Reichweite im BzB-Verkehr beträgt bei geringen Flughöhen (bis etwa 300 m) etwa 30 km. Hierbei treten keinerlei Lautstärkeschwankungen auf. Die Reichweit e steigt mit der Fiughöhe einer oder beider Maschinen und beträgt bei großen Flug- höhen einige hundert Kilometer (beachte auch Ziffer 132 und folgende) .

b) EzB- und BzE- (Bord zu Erde) Verkehr:

Die Reichweite im EzB-Verkehr ist im wesentlichen durch die Leistung der Bodenfunk- steile, deren Aufstellungsort und deren Antennenhöhe bestimmt. Die Bodenfunkstelle soll in größerem Abstand von reflektierenden Gegenständen (Häuser, Masten, Wald) möglichst auf einer Anhöhe aufgestellt, die Antenne möglichst ho ch gesetzt sein.

Hierbei steigt die Reichweite um etwa die Zunahme der optischen Sichtentfernung d e r Bodensteile (nähere Erläuterungen siehe Abschnitt 111, Ziffer 133 bis 136). Fü rein e

e

BA 16 ergibt sich bei einer Flughöhe von 1000 m eine Reichweite von etwa 100 km, b ei

4000

sich - störungsfreier Empfan g

vorausgeset~t - etwa die gleichen Reichweiten.

Prüf tafel PT 16 bzw. PT 16/ 17 (mit Geräteblock FuG 16) mit einer Boden-Antenn

m etwa 200

bis 250 km .

Bei BzB-Verkehr ergeben

11. Antennen

verschiedener Länge. Längen -

angaben können aus den für jede-s Flugzeugbaumuster herausgegebenen Anweisungen entnommen oder von C. Lorenz A. G. angefordert werden (beachte auch Abschnitt 111, Ziffer 102).

Eindraht- oder T-Antenne mit ie nach Flugzeugbaumuster

12.

Röhren

.

11

2

Für das Gerät FuG 16 werden benötigt:

Stück RV 12 P 2000

U h =

J h

,

12,6 V

0,07 A

davon:

9

2

Stück

Stück für

Stück für Modelungs-Verstärker im BG 16.

E 16

RL

12 P 35

U h = 12,6 V

J h

, 0,65 A

für den Sender Stück Eisenwasserstoff-Widerstand

8 24 V bei 0,7 A.

Stück Stabilisator StV 70/6 für E 16.

(EW)

für

Umformer-Fußplatte

Regelbereich

13. Stromquellen und Energiebedarf

a) Stromquellen:

24 Volt-Bord batterie (als Pufferbatterie zum Flugzeuggenerator geschaltet) für Speisung der Heizkreise sämtlicher Röhren.

und übrige

Umformer U 17 (aus der Bordbatterie gespeist) Hilfsspannungen.

für Anodenspannungen

b)

Energiebedarf:

Nachstehende Angaben gelten für eine Bordbatteriespannung von 29 Volt. Das Gerät ist jedoch bei Spannungen der Bordbatterie zwischen 22 und 29 Volt betriebsfähig.

Die Leistung geht mit sinkender Betriebsspannung zurück.

 

Betriebsart

Volt

Ampere etwa

Watt etwa

 

Telefonie-Senden

   

12,5

 

360

Empfang

29

9,0

260

Zielflug

9,0

260

14. Arbeitsweise

 

Entsprechend den zwei verschiedenen Ausführungen von

Bordfunkanlagen

mit FuG

16

wird die Arbeitsweise unter deli· nachfolgenden Abschnitten a) und b) kurz umrissen:

a) Arbeitsweise der Bordfunkanlage mit FuG 16:

Die Abwicklung des Telefonie-Sendebetriebes während des Fluges erfolgt durch den Flugzeugführer (FzF), an dessen Platz die hierzu erforderlichen Einbauteile ange- ordnet sind.

Die wesentlichen Merkmale der durch Zeichnung 3 erläuterten Arbeitsweise der Ge- samtanlage sind kurz folgende:

1.

Einschalten bzw. Ausschalten:

Durch

schwarze bzw.

verteiler.

rote

Druckknöpfe an

Selbstschaltern

auf dem

Bordstrom-

2.

Empfang:

Etwa eine Minute nach Einschalten.

3. Umschalten von Empfang auf Senden:

Durch Betätigen des Sprechknopfes.

4. Senden:

Durch Besprechen des Mikrofones und Drücken des Sprechknopfes.

5. Frequenzeinstellung :

Vor dem Fluge am Boden. Der Betriebserleichterung dienen am Sender und Empfänger je vier Rasten, mit denen vier Betriebsfrequenzen gerastet werden können. Bei unzugänglichem Einbau des Geräteblockes wird vor dem Fluge eine der vier gerasteten Frequenzen für den Betrieb gewählt.

Der Empfänger kann während des Fluges um etwa ± 30 kHz nachgestimmt wer-

den.

Die Nachstimmung des Empfängers kann je nach Flugzeugbaumuster durch den

l

r'--'M;d~~------------------~

Modelungs -

,

Verstärker'

r'-'-"

r---i-<>~~ _Te_lI'I

"

i

Empfänger i

• E16

J

L:e~ (SPKI +88-
L:e~
(SPKI
+88-

Zeichnung 3:

riMOd'!

i

L

Sender

S 16

!

I

i

Einpoliger Obersichtsschaltplan für Bordfunkanlage mit FuG 16

Beo bzw. wahlweise durch den Beo oder FzF vorgenommen werden. Bei den Ein- bauten, bei denen das Gerät während des Fluges nicht zugänglich ist, kann - je nach Flugzeugbaumuster - der Beo bzw. wahlweise der Beo oder FzF den Empfänger während des Fluges fernbedient um etwa ± 30 kHz nachstimmen.

b) Arbeitsweise der Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10:

Die Abwicklung des Telefonie-Sendebetriebes während des Fluges erfolgt durch den

Flugzeugführer (FzFI, an dessen Platz die hierzu erforderlichen Einbauteile ange- ordnet sind . Der FzF muß für Te'lefonie-Sendebetrieb an der Anschlußdose ADb 11

des

Die wesen"tlichen Merkmale der durch Zeichnung 4 erläuterten Arbeitsweise der Ge- samtanlage sind kurz folgende:

FuG 10 auf IIEiV + BzB" scha'lten.

1,

Einschalten bzw. Ausschalten:

Durch schwarze bzw. rote Druckknöpfe an Selbstschaltern auf dem Bordstromver- teiler.

2.

Empfang:

Etwa 1 Minute noch Einschalten.

3. Umschalten von Empfang auf Senden:

Durch ßetätigen des Sprechknopfes.

4. Senden:

Nur durch den FzF in Stellung "EiV + ßzß" der ADb 11 des FuG 10 . In anderen Schaitstellungen der ADb 11 ist Sendebetrieb verboten. Der FzF hätte

auch kein Mithören, wen'l der

Funker am SchK 13 nicht auf "FT + EiV" qeschaliet hot.

5. Verkehrsartenwahl (EiV+Bzß, Aus, NFF).

Durch der: FzF on der :'\nschlußdose ADb 11 des FuG 10. Für NFF-Betrieb ist dei· FzF jedoch vom runker abhöngig, der am Schaltkasten SchK 13 des FuG 10 die Kopfhauben der Besatzungsmitglieder an die verschiedenen Empfänger schaltet.

Der

der

EiV-Verkehr zwischen

den

einzelnen

Besatzungsmitgliedern

wird

noch

Verkehrsordnung

des FuG 10 abgewickelt.

6. Frequenzeinstellung :

Vor dem Fluge am Boden .

Der Betriebserleichterung dienen am Sender und Empfänger je vier Rasten , mit

des

denen vier Betriebsfrequenzen

gerastet werden

können. Vor oder während

)~ :i:~~~ i l !'---7l-M"'-"""9---r--'-~;d~-!

r--~l=--~--=:~-!

L_-,"'

J

I

Anschlußdose·

ADb 11/16

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BW

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I 1 BW i·1 FzF Fu 0 00 , I , I I I i Rul
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I
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I n • Ew
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Rvf-RI'IOJS

L _j

i

~

1

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'I ~-

K,,,

.J

Rvf-RI'IOJS L _ j i ~ 1 :::: :'~ 'I ~- K,,, .J Funker I .

Funker

I

.J

Zeichnung 4:

Einpoliger Obersichtsschaltplan für Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10

Fluges kann

die Abstimmung nach Skala durcngeführt werden.

Der Empfänger kann während des Fluges um etwa ± 30 kHz nachgestimmt werdei'.

eine der vier gerosteten

Frequenzen für d en Betrieb gewählt od er

D. Aufbau, Schaltung und Wirkungsweise der 'Geräte und Einbauteile

1. Geräteblock FuG 16

15.

Zum

FI.-Bordfunkgerät

FuG 16 gehören -

in

einem Geräteblock

zusammengefaßt-

ein

sC~I'aubung miteinander verbunden

Empfänger, ein

ßediE?n-Gerät

und

und

ein Sender.

ein

Diese drei Teilgeräte sind

durch Ver·

in

gemeinsames Gehäuse eingeschoben.

16. Eine

Frontansicht des Geräteblockes zeigt Abb.5,

auf

der

die

drei

ßo"ugruppel1

beso nders gekennzeichnet sind. Der ßestimmungszweck der Einstellteile ist in den nach - folgenden Abschnitten 0) bis c) erläutert.

Empfänger E 16

Sender S 16

0) bis c) erläutert. Empfänger E 16 Sender S 16 10463 Abb.5: Geräteblock FuG 16 Frontonsicht

10463

Abb.5:

Geräteblock FuG 16 Frontonsicht

Führungen für
Führungen für

Verrie g el

Führungen tü r

Messerkontakte

Zopfen des

für Aufhängung

Zopfen des

für Anschluß

Aufhöngerahmens

9428

Aufhängerohmens

Abb.6:

Geräteblock FuG 16 Rückansicht

17. Die Rückansicht des Geräteblockes ergibt Abb.6, auf der alles Wesentliche durch Hinweise hervorgehoben ist. In die vier Führungen greifen Zapfen des zugehörigen Auf- hängerahmens ein. Dadurch wird erreicht, daß die Messerkontakte am Geräteblock stets in richtiger Weise in die K0l11aktaufnahmen des Aufhängerahmens eingreifen. Nach Lösen der sechs in Abb. 6 sich1baren - am Geräteblock mit einem roten Ring gekennzeichneten

- Schrauben kann die Kappe vom Geräteblock, der hierzu am bester. mit der Frontplatte auf einen Tisch gelegt wird, abgezogen werden.

Eine Rückansicht des Geräteblockes ohne Kappe mit Angaben der Anordnung aller Röhren ist als Abb . 35 im Abschnitt III unter Röhrenwechsel (Ziffer 951 gegeben. Ein Ob er-

Bed ien-Gerät BG 16

Sender S 16

10181

Abb.7:

Geräteblock FuG 16 Frontansicht Bauteile voneinander getrennt

blick über den Aufbau der drei Teilgeräte des Geräteblockes vermittelt Abb . 7. Empfänger,

Bedien-Gerät und

Empfänger und Sender werden mit dem Bedien-Gerät durch je drei rot gekennzeichnete

kann . Auf der Empfänger-

Her-

nebeneinander gestellt.

Sender

sind

hier

voneinander

gelöst

und

Bolzen verschraubt, deren

seile sind die Bolzen nach Abnehmen der Abdeckbleche, auf der Senderseite nach ausnehmen der Röhren zugänglich.

Loge aus Abb.7 ersehen werden

'

HF-Kobel mil Siecker für Verbindung des Empfänger.

Antennen-Anschlu sse s mit

VK 17

HF-Kabel mil Siecker für

Verbindung de ~ Sender -

Antennen-Anschlusses mit

17

ken

Bandkabel mil SI

9150

Federleisten für Messerkontokte

im Geräteblock

Abb.8:

Aufhöngerahmen AR 17

18.

Die Aufhängung des Geräteblockes erfolgt auf dem Aufhängerahmen AR 17, zu

\ .

dem der Verteilerkasten VK 17 gehört. Seide Teile sind in Abb. 8 dargestellt. Alle für den Einbau bzw. Wartung interessierenden Einzelheiten sind durch Hinweise erläutert. Nach erfolgtem Einhängen des Geräteblockes wird dieser mit Hilfe der beiden in den unteren Frontplattenecken angeordneten Verriegelungen auf dem AR 17 verriegelt.

19.

Aufbau

a) Empfänger E 16

Der Empfänger ist in ein Leichtmetallgußgestell mit Frontplatte eingebaut, deren Ansicht Abb.9 zeigt. Neben einzelnen Hinweisen in Klammern gesetzte Bezeichnungen weisen auf die entsprechenden Schaltleile des Obersichtsschaltplanes, Zeichnullg 11, hin.

10182

Abb.9:

Empfänger E 16 Frontansicht

I

ern -Antrieb

FA 16

Das Gußgestell ist in drei Bauteile (oberes = ZF-Teil, mittleres = HF-Teil, unteres = NF- Teil) gegliedert, die durch Steckerleisten schaltungsgemäß verbunden sind. Das ZF-Teii und NF-Teil sind durch je drei rot gekennzeichnete Bolzen am mittleren Bauteil befestigt.

10471

ZU$cmmenschcltung

mit NF·Teil

Abb. 10:

Empfänger E 16 Bauteile voneinander getrennt.

NCich Lösen dieser rot gekennzeichneten

bezeichnet ist, und Trennung der drei Bauteile und Abnehmen der Abdeckbleche sind aile

Scnaltteile leicht zugänglich. Bein: Trennen der drei ßauteile- bleibt der in einem getrennten Gußstück aufgebaute Antrieb mit den Abstimmgriffen und der Rasteinrichtung mit der

Frontseite des mittleren Bauteiles verbunden . Der restliche Teil dei'

regler, Anschluß für Prüfgerät und Verriegelung für Aufhängung ist mit dem unteren BCiu-

teil zu einer Einheit verschraubt.

in Abb. 10 besonders

Bolzen, deren Anordnung

Frontplatte mit Pegei·

20. Betätigungsgriffe und Anschlüsse 0) Frequenzwahl:

Für Abstimmung des Empfängers nach der in Lupe abgelesen wird.

Für Zwecke der Eichkontrolle ist auf der Skala der Wert 39,2 MHz rot gekennzeichnet.

kHz geeichten Skala!), die durch ein e

b)

Vier Rasten:

Für Festlegung von vier Empfangsfrequenzen.

Rastschroube und Schauzeichen

Abstimmung auf eine gerostete Frequenz mit Frequenzwahl

Betätigung der Rasten, bestehend aus

gemäß Handhabungs-Vorschrift, Ziffer 90 bis 93 .

nach

Schouzeichen.

Für den

gerosteten Frequenzen gewählt.

Betrieb während

des

Fluges wird

vor dem

Fluge om

Boden eine der vier

c)

dl

Frequenzangleich:

Für Nachstimmung von zu stellen.

Bei unzugänglich eingebautem Gerät fernbediente Betätigung mit Htlfedes Fern- Bedien-Gerätes FBG 16 und Fern-Antriebes FA 16, Bei aufgesetztem Fern-Antrieb FA 16 Betätigung von Hand nur möglich no<;h Herausziehen des Knopfes "Frequenz- angleich", der nach beendeter Feinabstimmung wieder einzudrücken ist,

gerosteten

Frequenzen. Vor

jeder Rasteneinstellung

auf ,,0"

Pegelregler:

.J

Für Einstellung der Empfindlichkeit des Empfängers vor dem Fluge.

Bei guter Entstörung des Flugzeuges darf der Pegelregler zwecks Erreichung höchster Empfindlichkeit ganz (bis zum Voranschlag = weißer Strich am Pegelregler auf weißem Punkt! aufgedreht werden.

Auf Stellung

des Senders

auf den vorher geprüften Empfänger nach Lölien der Feststellschraube umzuschalten.

"Einpfeifen"

(am

rechten

Anschlag)

ist

nur für

Einpfeifen

~I Anschluß für Prüfgerät:

Für

PV 10 (Ziffer 118 cl

Anschaltung

des

Prüf-Quarz-Kontrollers

PQK 16

(Ziffer 96),

des

oder eines Tonsummers

(siehe auch Ziffer 1141 .

Prüf-Voltmetel')

fI

g)

Verriegelung für Aufhängung:

Betätigung mit Einstellschlüssel. Verriegelung erst eindrücken den Pfeilhinweisen drehen.

Eichkorrektur:

Für Nacheichung nach erfolgtem Wechsel 'Ion (Rö 8) durch Einstellen eines Trimme rs . Der Trimmer ist in Stellung ,,0" des Knopfes Jrequenzangleich" unterhalb der Au s- nehmung dieses Knopfes zugänglich.

und dann entsprechend

1) Der Abstand z wi sche n z w e i Skalenstrichen b eträgt 2 5 kHz.

Bei Geräten mit Fern-Antrieb FA 16 für Feinabstimmung ist der Einstelltrimmer in gleicher Weise zugänglich, wenn der Drehverschluß unterhalb des Knopfes "Frequenz- angleich" am FA 16 geöffnet ist.

21. Empfindlichkeit

Bei A 3-Empfang ergeben etwa 4 Mikrovolt am Empfängereingang -

50 prozentig mit

1000 Hz gemodelt - etwa 10 Volt Ausgangsspannung an 8000 Ohm (entsprecher,ld zwei

parallelgeschalteten Fernhörern), gemessen mit PUM 2.

22. Trennschärfe

-Bei einer Verstimmung

von

10 kHz bzw. 50 kHz

ist

eine

zwei- bzw. tausendfache Ein·

gangsspannung erforderlich, um die gleiche Ausgangsspannung zu

erzielen .

23. Zwischenfrequenz

3,1 MHz.

24. Röhren

9 Stück RV 12 P2000,

1 Stück

Stabilisator StV 70/6.

25. Stromquellen und Energiebedarf

Stromquellen:

Röhrenheizung aus 24-Volt-Bordbatterie,

Anoden- und Hilfsspannungen aus Umformer U 17.

Energiebedarf:

 

I für Röhrenheizung

Für Anoden- und

Hilfskreise

Volt

29

210

Ampere

I 0,375

0,035

26. Schaltung

Der

Empfänger

aufbaues:

E 16

ist

ein

9-Röhren-Oberlagerungs-Empfänger folgenden

Schaltungs·

1

Hochfrequenzverstärkerstufe

mit Vorkreis

für

Aussiebung

'ion

Spiegelfrequenzen,

1

Mischstufe,

3

ZWischenfrequenz-Verstärkerstufen,

 

1

Gleichrichterstufe (Diodenschaltung),

1

Niederfrequenz-Verstärkerstufei

dazu:

Schwingstufe, wirkt auf die Mischstufe zwecks Bildung der Zwischenfrequenz,

Regelstufe (Diodenschaltungl zwecks selbsttätiger Verstärkungsregelung der Hoch- frequenz- und drei ZWischerfrequenz-Verstärkerstufen durch Regelung der Gittervor- spannung in Abhängigkeit von der Eingangsspannung.

durch Verstärkungsänderung der

Zusätzlich wirkt ein

Pegelregler (Empfindlichkeitsreglerl

Hochfrequenz- und ersten Zwischenfrequenz-Verstärkerstufe.

2

-

4005/ 3

17

 
Misch-Stufe 1 Röhre RV 12 P 2000 L- -;-
Misch-Stufe
1 Röhre
RV 12 P 2000
L-
-;-
3 Röhren RV 12 P 2000
3 Röhren
RV 12 P 2000

I-

Gleichrichter-

HF-Stufe

1 Röhre

1

Stufe

Rö hr e 12 P 2000

RV

12 P 2000

RV

   
Schwing-Stufe 1 Röhre RV 12 P 2000
Schwing-Stufe
1 Röhre
RV 12 P 2000
 

Rege l- Stufe

1

Röhre

RV 12 P 2000

  Rege l- Stufe 1 Röhre RV 12 P 2000 ,- NF- St ufe 1 Röhre
  Rege l- Stufe 1 Röhre RV 12 P 2000 ,- NF- St ufe 1 Röhre

,-

NF- St ufe 1 Röhre RV 12 P 2000
NF- St ufe
1 Röhre
RV
12 P 2000

Der Empfänger E 16 wird an einer Fest-Antenn e betrieben, die je nach Flu gzeugbaumusler eine genau vorgeschriebene Länge haben muß_ Durch ein zw ischengeschaltetes Antennen - Anpassungs-Gerät erfolgt eine Anpassung der Antenn e an den Empfänger-

Die grundsätzliche Arbeitsweise des Empfängers, dessen Obersichtsschaltplan Zeichnung 11 und dessen Stromlaufplan Anlage 5 zeigt, ist folge nde :

a) Die Abstimmung wird durch Jrequenzwahl" mit den im Gleichlauf betätigten Konden-

satoren (C 28) bis (C 31) durchgeführt. Der an (L 9) angekoppelte Schwingkreis (L 8, C 28) wird zwangsläufig auf die Spiegelfrequenz (Empfangsfrequenz + doppelte Zwischenfrequenz) abgestimmt. Es wird dadurch verhindert, daß ein Störer auf der Spiegelfrequenz, die ja in der Mischröhre die gleiche ZWischenfrequenz ergeben würd e wie die Empfangsfrequenz, in den Empfäng e r gelangt.

Durch Frequenzangleich mit (C 49)

Einstellen einer durch

Rastung festgelegt en Frequen z in geringen Grenzen verändert we rden . Durch Eich-

kann die Abstimmung

nach

korrektur mit (C 50) ist nach Wechsel von

(Rö 8)

eine Nachstimmung möglich .

Misch-Stufe

1 ZF-$tufe

} ZF-Slufe

3 ZF-$fute

Gleichrichter-Stufe

NF-$tufe

u f e } ZF-Slufe 3 ZF-$fute Gleichrichter-Stufe NF-$tufe W,. , , W20 I , ,
W,. , , W20 I , , l RaS /' LI< W39 Pegelreg/er ~ W_35
W,.
,
,
W20
I
,
,
l
RaS
/'
LI<
W39
Pegelreg/er
~
W_35

(~-- ~~:,r'C~531ff:-c::::l-----:!:=;.,'---'--+A

~

"--rp/ -t,

+A ~ "-- rp/ -t, Frequenz.Angleich I Schwing -Slufe Regel-Stufe (Einstellung

Frequenz.Angleich I

Schwing -Slufe

Regel-Stufe

(Einstellung von Hand odrf l~rnbPd;ff1r)

Zeichnung 11:

Obersichtsschaltplan für Empfänger E 16

b) Für Empfindlichkeitsregelung am Pegelregler mit (W 36) wird die Schirmgitterspannung

Zum Ausg leich von

Lautstärkeschwankungen ist zusätzlich eine selbsttätige Lautstä rkeregelung vorgesehen.

zweier Röhren -

(Rö 6 )

und

(Rö 1)

-

entsprechend eingestellt.

c ) Fü r die selbsttätige Verstärkungsregelung des Empfängers E 16 erhalten die Röhren der

Hochfrequenz- und drei Zwischenfreque nz-V erstärkerstufen ei ne von der Zwischen -

freq uen zspannung - und dam it auch von der Eingangsspannung - abhängige Regel-

gittervorspa nnung.

Die Regelspannung wird in der Di ode (Rö 5 ) erz eugt, die ei nen Teil der Zwischen- f requenzspannung gleichrichtet. Dami t die Regelung erst dann e in setz t, wenn nicht mehr die volle Ver stärkung des Empfäng e rs benötigt w ir d, erhäl t die Diode (Rö 5 ) e in e negative Vorspannung durch Anschluß ihrer Kathode an (W21, W22).

Dadurch se tzt die Gleichrichtung in (Rö 5) e rst ein, wenn die Zwischenfrequenz-

spa nnung die Höhe dieser negativen Vorsp a nnung überschreitet. Ist dies der Fall ,

dann

Sp annungsabfall läng s (W 8, W 14,

W 20), der an (W 8) für Rö 1, Rö 2, Rö 3 ) an (W 8, W 14) für (Rö 6 ) abgegriffen und als zusätzliche - von der Zwische nfrequenzspannung und damit auch von de r Einga ngsspannu ng abhängige - Rege lgittervorspa nnung zugefüh rt wird.

Alle geregelten Röhren erhalten eine Grundgittervo rspannung durch Anschluß ihrei' Kathode an einen Spannungsteiler aus mehreren über die Anodenspannung geschal- '

e rze ugt der

Richtst rom

von

(Rö 5)

einen

teten Widersfänden.

27.

Wirkungsweise bei Empfang und Einpfeifen in der Bordfunkanlage mit FuG 16

0) Bei losgelassenem Sprechknopf oder "Telefonie"-Knopf am Bedien-Gerät BG 16 ist die Antenne an den Empfänger geschaltet und die Gegenfunkstelle am Ausgang des Empfängers abhörbar.

u, Ic------, W'l p,j)f-8r~cIl­ Kv Ufl9 =:::y -A +AE ·········0 W, - 88 + RlfS/fi)
u, Ic------,
W'l
p,j)f-8r~cIl­
Kv
Ufl9
=:::y
-A
+AE
·········0
W,
-
88
+
RlfS/fi)

Zeichnung

12:

Erweiterter Obersichtsschaltplan für Empfänger E 16

in Bordfunkanlage mit FuG 16

2*

Empfangsbetrieb und "EinpfeifenIl

19

L

Bei losgelassenem Sprechknopf ist die Antenne über die Ruhekontakte (d, e) des Relais (R 1) im S 16 mit dem Eingang des Empfängers E 16 verbunden.

an die Brechkupplung der mit einem dreistuflgen Lautstärk e-

regier ausgerüsteten AD 18 angeschlossen.

Die Fliegerkopfhaube ist

bl

Bei Ubergang von Empfangs- auf Sendebetrieb wird der Zwischenfrequenzteil des Empfängers - und damit der ganze Empfänger - außer Betrieb gesetzt. Gleichzeitig wird die Fliegerkopfhaube vom Empfängerausgang abgeschaltet.

Bei gedrücktem Sprechknopf "FzF" erhält (Rö 7) der Mischstufe eine hohe negative Sperrspannung durch Anschluß ihrer Kathode an (W 29, W 47) i diese sind durch Schließen des Arbeitskontaktes von (R 1) über Kontakt (c) von (U 1) über die Anoden- . spannung geschaltet. Dadurch ist die Mischstufe außer Betrieb gesetzt, so daß keine ZWischenfrequenz entstehen kann und alle weiteren Empfängerstufen unwirksam sind.

Trotzdem der gesamte Empfänger außer Betrieb gesetzt ist, wird aus Sicherheits-

gründen

durch Offnen eines Kontaktes von (R 11 im S 16 die Verbindung zwischen

[U 1) im E 16 und dem Höranschluß an der AD 18 einpolig aufgetrennt. Hierdurch können im Empfänger erzeugte Störspannungen das Mithören der BzB-Sendung nicht beei nträchtigen.

cl

Die Betriebsart "Einpfeifen" wird nur gewählt, wenn die Eichung des Senders mit Hilfe des Prüf-Quarz-Kontrollers PQK 16 geprüft werden soll.

Die

Durchführung

des

Ziffer 98) zu ersehen.

Prüfvorganges

ist

aus

den

Betriebshinweisen

(Abschnitt

111,

d) Für die Betriebsart "Einpfeifen" ist der Sprechknopf "FzF" oder der "Telefonie"-Knopf am BG 16 nicht zu drücken.

Da Kontakt (c) von (U 1) im E 16 offen, ist der Arbeitskontakt von (R 1) im BG 16

im S 16 keine Erregerspannung erhalten kann, bleibt

die Antenne auch bei gedrücktem Sprechknopf oder "Telefonie"-Knopf am BG 16 stets an den Empfänger geschaltet. Da ferner Kontakt (f, g) von (R 1) im S 16 trotz Drücken

wirkungslos. Da nunmehr (R 1)

des Sprechknopfes den Anschluß für Fliegerkopfhaube nicht von [U 1) im E 16 abtrennen ka nn, wird bei "EinpfeifenIl der Empfänger abgehört.

e)

wesentlich

herabgesetzt.

In Stellung "Einpfeifen" des Pegel reglers (W 36) wird durch ' Kontakt (a) des (U 11 im Empfänger (W 30) kurzgeschlossen, so daß (Rö 7) der Mischstufe keine Schirmgitter- spannung mehr erhält. Durch den jetzt mit wesentlich verringertem Wirkungsgrad erfolgenden Mischvorgang ist die entstehende Zwischenfrequenz-Amplitude erheblich kleiner als bei Empfangsbetrieb, so daß auch die über den Empfängerausgang abzuhörende Tonfrequenz eine geringe Amplitude aufweist.

Für

die . Betriebsart "Einpfeifen"

wird

die

Verstärkung

des

Empfängers

Gleichzeitig wird durch Kontakt (b) von (U 1) parallel zu (W 36) der - im Verhältnis

zu

(Rö 6) eine geringe Schirmgitterspannung und verstärken nur wenig. (U 1) wird in der rechten AnschlagsteIlung des Pegelreglers (W 36) betätigt, wie in Zeichnung 12 gezeigt.

kleine - (W 46) geschaltet. Infolgedessen erhalten (Rö 1) und

(W 36)

im Wert

28.

Wirkungsweise bei Empfang und Einpfeifen in der Bordfunkanlage mit FuG 16 und

FuG 10

0)

Bei losgelassenem Sprechknopf oder "Telefonie"-Knopf am die Antenne an den Empfänger geschaltet.

Bedien-Gerät BG 16 ist

Bei losgelassenem Sprechknopf ist die Antenne über die Ruhekontakte Id, e} des IR 1) im S 16 mit dem Eingang des Empfängers verbunden.

b)

Den

Verstärkers im RG 10a des FuG 10 mit.

Vom Ausgangs-Obertrager 10 l} des Empfängers E 16 wird

zur ADb 11 /16 geleitet und über den dort eingebauten (IJ 1) auf den 10 3) des EiV- Verstärkers gegeben. Der zwischen 10 11 in der ADb 11/16 und 1(3) im EiV-Verstärker

geschaltete IW 2) dient der Herabsetzung der Empfänger-Ausgangsspannung auf den am Eingang des EiV-Verstärkers zulässigen Wert.

Empfangsbetrieb

hören

alle Besatzungsmitglieder über den Ausgang

des EiV-

die Ausgangsspannung

W; C;8 Ul (ADbfl//S)! I I ~ W'6
W;
C;8
Ul
(ADbfl//S)!
I I
~
W'6

I

-ft'RI -(~~,~----~;(

bzw.

Sprechknopl

+ AS

W9

-

B8 +

RI (516 )

-(~~,~----~;( bzw. Sprechknopl + AS W9 - B8 + RI (516 ) " ""'" 0 ~

"

""'"

0

~

0

Pf.>gelrrgler

-A

+AE

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(RGtOaIFuGXJ

.

10.,oIZ"09

FzF

'---I----r1
'---I----r1

(ADo/IJ

Zeichnung 13:

Erweiterter Obersichtsscha1tplan für Empfänger E 16 in Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10 Empfangsbetrieb und IIEinpfeifenll

cl Bei Obergang von Empfang's- auf Sendebetrieb wird der Zwischenfrequenzteil des Empfängers - und damit der ganze Empfänger - außer Betrieb gesetzt. Gleichzeitig wird der Empfängerausgang vom Eingang des EiV-Verstärkers im RG 10a de,s FuG 10 abgeschaltet.

Bei gedrücktem Sprechknopf JzF", also geschlossenem Kontakt (al b) des {R 1} im BG 16, erhält die Mischstufe mit (Rö 7) eine hohe negative Gittervorspannung (Sperr- spannung) durch Anschluß der Kathode von (Rö 7) an das über die Anodenspannung (+ AS) geschaltete Potentiometer aus (W 29, W 47). Dadurch ist die Mischstufe außer Betrieb gesetzt. Es kann keine ZWischenfrequenz entstehen, und damit sind alle weiteren Empfängerstufen unwirksam.

Trotzdem der gesamte Empfänger außer Betrieb gesetzt ist, wird aus Sicherheits- gründen durch Offnen von Kontakt If, g} (R 1) im S 16 die Verbindung zwischen (01)

im E 16 und (01) in ADb 11/16 aufgetrennt. Hierdurch könn en im Empfäng er erzeugte Störspannungen nicht in den nachfolgenden EiV-Verstärker des FuG 10 gelangen und auch nicht das Mithören der BzB-Sendung stören.

d) Für die übrigen bei Einpfeifen erfolgenden Schaltmaßnahmen sind die Ausführungen unter vorstehender Ziffer 27 c bis e verbindlich.

29. Aufbau

b) Sender S 16

Der Sender ist in ein Leichtmetall-Gußgestell eingebaut, an dessen Frontseite der in einem getrennten Gußstück aufgebaute Antrieb mit dem Abstimmgriff und der Rasteinrichtung befestigt ist. Die Einstellteile usw. sind in Abb. 14 durch Hinweise hervorgehoben. Neben den H inweisen in Klammern gesetzte Bezeichnungen weisen auf die entsprechenden Schalt - teile des Obersichtsschaltplanes, Zeichnung 15, hin.

Das Gußgestell ist in drei Kammern unterteilt, von denen zwei je eine Röhre mit einigen dazugehörigen Schaltteilen enthalten. In die dritte Kammer sind die Abstimmittel sowie alle restlichen Schaltteile eingebaut.

Einstellöffnung (C5) (Cl. C2) Verriegelung für Aufhängung
Einstellöffnung
(C5)
(Cl. C2)
Verriegelung für
Aufhängung

10475

Abb. 14: Sender S 16 frontansicht

30. Betätigungsgriffe und Anschlüsse

cl frequenzwahl :

Für die Abstimmung des Senders nach der in kHz geeichten Skala 2 ), die durch eine Lupe abgelesen wird. Für Zwecke der Eichkontrolle ist auf der Skala der Wert 39,2 MHz rot gekennzeichnet.

bl Vier Rasten:

Für Festlegung von vier Sendefrequenzen.

schraube und Schauzeichen gemäß Handhabungsvorschrift, Ziffer 90 bis 93.

Abstimmung auf eine gerastete Frequenz mit Frequenzwahl nach Schauzeichen.

Betätigung der Rasten, bestehend aus Rast-

Für den

Betrieb während

Freq uenzen

des Fluges wird

gerosteten

gewä hit.

vor dem

2) D e r Abstand zwischen z w ei Skalenstrichen beträgt 25 kHz.

Fluge am

Boden eine der vier

c)

Anschluß für Prüfgerät:

d)

Für Anschaltung des Funk-Prüfgerätesatzes FuP 16 oder des Prüf-Vdtmeters PV 10 (siehe auch Ziffer 118).

Eichkorrektur:

Für Nacheichung nach erfolgtem Wechsel von (Rö 1) durch Einstellung eines Trimmers . Der Trimmer ist links oberhalb der Skalenlupe mit Schraubenzieher einstellbar. Die Einstellung dieses Trimmers ist stets in der Betriebsart "Einpfeifen" nach den An- weisungen unter Ziffer 98 vorzunehmen.

e) Verriegelung für Aufhängung:

Betätigung mit Einstellschlüssel. den Pfeilhinweisen drehen.

Verriegelung erst eindrücken und dann entsprechend

31. Antennenkreisleistung

Etwa 10 Watt (überstrich).

32. Frequenzkonstanz

Bei Temperaturschwankungen zwischen - und +50 0 C und Spannungsschwankungen der Bordbatterie zwischen 22 und 29 Volt ändert sich die Frequenz gegenüber der bei 15° C vorgenommenen Eichung um weniger als ± 2 Tausendstel des eingestellten Wertes .

33. Röhren

:2 Stück

RL 12

P 35.

34. Stromquellen und Energiebedarf

Stromquellen:

Röhrenheizung aus 24-Volt··Bordbatterie.

Anoden- und Hilfsspannungen aus Umformer U i7.

Energiebedarf:

 

Für Röhrenheizung

Für- Anoden· u. Hilfskreise

Für Gittervorspannung

Volt

29

450

165

.

     

Ampere

1,35

0,165

0,005

35. Scha'ltung

Der Sender S 16 ist ein zweistufIger, eigenerregter Sender folgenden Schaltungsaufbaues :

Steuer- und Verdoppler- Stufe 1 Röhre RL 12 P 35

Hochfrequenz-

Verstärker-Stufe

1 Röhre

RL12P35

Modelungs -Verstärker

Sprechknopf

"Fz F"

eigenerregte elektronengekoppelte Steuerstufe, zugleich als Verdopplerstufe arbeitend, kapazitiv angekoppelte Hochfrequenz-Verstärkerstufe_

Modelung:

Gitterspannungsmodelung in der Hochfrequenz-Verstärkerstufe über zweistufIgen Mode- lungsverstärker durch Bespredlen des Mikrofones bei gedrücktem Sprechknopf.

Die grundsätzliche Arbeitsweise des Senders, dessen Ubersichtsschaltplan Zeichnung und dessen Stromlaufplan~Anlage 5 zeigt, ist folgende :

15

516

AAG16

Steuer- u , Verdoppler -Stufe HF-Verstärker -Stufe -A +GV -GV Frequenzwahl 8G16
Steuer- u , Verdoppler -Stufe
HF-Verstärker -Stufe
-A
+GV
-GV
Frequenzwahl
8G16

Zeichnung 15:

Ubersichtsschaltplan für Sender S 16

al Die erste Stufe des Senders dient einer zweifachen Aufgabe: der Schwingungs- erzeugung und zugleich der Verdopplung der erzeugten Frequenz. Diese doppelte Aufgabe von (Rö 1) ist in Zeichnung 15 - im Gegensatz zu Anlage 5 - durch Auf- teilung des Pentodensystems in zwei Trioden mit gemeinsamer Kathode und gemein- samem Gitter herausgestellt. Die hochfrequenten Schwingungen entstehen in kapa- zitiver Spannungsteilerschaltung (Dreipunktschaltungl in dem Röhrensystem aus Kathode, Gitter und zusammengeschaltetem Schirm- sowie Fanggitter (als Anode). Im Gegensatz zur normalen Dreipunktschaltung ist hier die Anode an Erde gelegt. Die Kathode führt durch Einschalten der (D 1) Hochfrequenz . In dem Röhrensystem aus Kathode, Gitter und Anode von (Rö 1) werden die erzeugten Schwingungen verzerrt, so daß stark ausgeprägte Oberwellen entstehen. Die erste Oberwelle wird durch den Schwingkreis (L 2, C 2/C 1) herausgesiebt.

Die Abstimmung des Senders wird durch "Frequenzwcihl" mit den im Gleichlauf betätigten Kondensatoren (C 1) bis (C 3) durchgeführt.

b)

Die Modelung des Senders wird vom FzF bzw. der Besatzung mitgehört. Gleichzeitig erfolgt eine Anzeige des Antennenstromes am Schwingungsanzeiger des BG 16. Die für Mithören der Modelung angewendete Schaltung sowie deren Wirkungsweise ist aus Ziffer 43 bzw. 44 zu ersehen.

Für die Anzeige des Antennenstromes durch den Schwingungsanzeiger am BG 16 wird ein Teil der Antennenenergie über den Meßübertrager (Mü) dem Antennenkreis entnommen und durch einen Gleichrichter im Meßübertrager (Mü) gleichgerichtet. Der Richtstrom dieses Gleichrichters betreibt den Schwingungsanzeiger am BG 16. Die im Anzeigestromkreis liegende (D 1) verhindept, daß die Sendeenergie unter Um -

gehung

(D 71

Masse sperrt.

des

Bandfilters

(L 2/L 11

in

den

Antennenkreis

über

den

ein

Abfließen

hochfrequenter Energie

gelangen

kann,

während

nach

Schwingungsanzeiger

cl Zwecks Erzielung einer guten Frequenzkonstanz des Senders wird der Heizkreis von (Rö 11 bei Sendebetrieb umgeschaltet.

Nach dem Einschalten schließt

(R 1)

in der UF 17 den der Herabminderung des

Ein-

schaltstromes dienenden

(W 11

kurz.

Der Strom im Heizkreis von (Rö 11 wird durch

W4

W2

RT

(BG 16)

(BG~l)}
(BG~l)}

5pn<",J;;;""j

b

a

-BB

+BB

-AS

-B8+ +AS

Zeichnung 16:

Obersichtsschaltp'!an für Heizkreis der Steuer- und Verdopplerstufe von Sender S 16

(EW) auf gleichem Wert gehalten und verzweig,t sich auf die Parallelschaltung von Heizfaden und (W 7). Bei Sendebetrieb schließt Kontakt (k, II von (R 1I im S 16 einen

kurz. Die nunmehr geringere Kathodenerwärmung von (Rö 1) wird

jedoch infolge der zusätzlichen Erwärmung durch den bei Sendebetrieb fließenden Anodenstrom ausgeglichen.

Teil von

(W71

In den Sendepausen wird durch Abfall von (R 1I im S 16 die Kathodenerwärmung von (Rö 1) - entsprechend der fehlenden Erwärmung durch den Anodenstrom - e r höht.

36. Wirkungsweise bei Telefonie-Senden in der Bordfunkanlage mit FuG 16

al

Die

Betriebsantenne wird bei Sendebetrieb an den Sender S 16 umgeschaltet.

Bei

Drücken des Sprechknopfes oder des "Telefonie/l-Knopfes (T 11 am BG 16 schaltet

IR 1) im BG 16 mit seinem Kontakt (a, b) über (W9) die Anodenspannung an (R 1) im S 16. Dieses verbindet mit seinem Umschaltkontakt [c r d) die Antenne mit dem

Sender. Der Kontakt [a, b) schließt einen Teil der Wicklung vom (R 11 im S 16 kurz, so daß dieses Relais nach Loslassen des Sprechknopfes oder des "Telefonie"-Knopfes

(T

1) am BG 16 verzögert abfällt.

bl

Die Sprechwechselspannungen des FzF-Mikrofones werden bei Sendebetrieb im zwei-

stufigen Modelungs-Verstärker des

den Sender im Gitterkreis der Hochfrequenz-Verstärkerstufe.

Bei Drücken des Sprechknopfes oder des "Telefonie"-Knopfes (T 1) am BG 16 schaltet

BG 16 mit (Rö 1) und (Rö 2) verstärkt und modeln

[R

11

im

BG

16 über Kontakt

(a,

bl

die Anodenspannung

(+ ASI

an den Sender.

S~nd~r 5 16

Modelu ngs -Ver stä rker r8G r6 ; W9 WII WIO WS W6 W9 +AE
Modelu ngs -Ver stä rker
r8G
r6 ;
W9
WII
WIO
WS
W6
W9
+AE
W!4
WIJ
-
GV
+ Gv
[D;R'--- :
-
WS W6 W9 +AE W!4 WIJ - GV + Gv [D;R'--- : - -BB +BB I

-BB

+BB

I I I I
I
I
I
I

Cl I

z um E 16

j

Rl ( S/6 J

: - -BB +BB I I I I Cl I z um E 16 j Rl

-

BB

+

Zeichnung 17:

Erweiterter Ubersichtsschaltp'11an für Sender S 16 In

Bordfunkanlage mit FuG 16

Betriebsart "Telefonie-Senden ll

Das Mikrofon des FzF ist ständig an den Eingangs-übertrager (ü 3) des Modelungs-

FzF-Mikrofones ist im

Herstellerwerk an (W 15) eingestellt. Die zu (W 15) in Serie geschaltete (D 2) dient

zur Fernhaltung von Netzstörungen, die durch das Laufen des Umformers entstehen.

Die vom FzF-Mikrofon gelieferte Sprechwechselspannung wird über (W3) dem Niederfrequenz-Verstärker mit (Rö 1) und (Rö 2) zugeleitet, verstärkt und über (ü 4) im Gitterkreis der Senderverstärkerstufe mit (Rö 2) ·für Gitterspannungsmodelung des Senders wirksam.

Verstärkers geschaltet. Die Speisespannung (etwa 3 Volt) des

37. Wirkungsweise bei Te1efonie-Senden in der Bordfunkanlage mit FuG 16 und fuG 10

a) Die Wirkungsweise entspricht den Ausführungen unter Ziffer 36. Statt Ziffer 36 b i'st jedoch nachfolgender Abschnitt b) zu lesen:

b) Die Sprechwechselspannungen des fzF-Mikrofones werden bei Sendebetrieb in zwei- stufigen Modelungs-Verstärker des BG 16 mit (Rö 1) und (Rö 2) verstärkt und modeln den Sender im Gitterkreis der Hochfrequenz-Verstärkerstufe.

Bei Drücken des Sprechknopfes oder des "Telefonie"-Knopfes (T 1) am BG 16 schaltet (R 1) in der ADb 11/16 das Mikrofon des FzF an den Eingangs-übertrager (ü 3) des Modelungsverstärkers. Die Speisespannung (etwa 3 Volt) des FzF-Mikrofones ist im Herstellerwerk an (W 15) eingestellt. Die zu (W 15) in Serie geschaltete (D 2) dient zur Fernhaltung von Netz- störungen, die durch das Laufen des Umformers entstehen.

Die über (03) dem zweistufIgen Verstärker zugeführten und verstärkten Sprech- wechselspannungen werden über (04) im GiHerkreis der Sender-Verstärkerstufe mit (Rö 2) für Gitterspannungsmodelung des Senders wirksam .

Sender S 16

Mod e/ungs - Ver stä rker fB ( 16) C21 / zum E 16 W9
Mod e/ungs - Ver stä rker
fB ( 16)
C21
/
zum E 16
W9
cJ.
W6
W7
~
Rf( Sf6 J a
d
WII
WIO+ AE
WS
W6
W9
+AE
EiV
( FuG X )
W14
WI3'-
-GV
+GV
1
-88
+88
P;·RI----~
r- ~-=-'-'----~
i
!
a
-
!
-AS+i
I
TI
I
I
L-~-------------- ~-- -;-L-
I
BGI6J
-
88
+

Zeichnung 18:

Erweiterter Obersichtsschaltplan für Sender S 16 in Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10 Betriebart "Telefonie-Senden"

38. VYirkungsweise bei "Ein pfeifen" in der Bordfunkanlage mit FuG 16 sowie mit FuG 16

und FuG 10

al

Die Betriebsart "Ein pfeifen" wird nur gewählt, wenn die Eichung des Senders S 16 mit Hilfe des Prüf-Quarz-Kontrollers PQK 16 geprüft werden soll.

Die

Durchführung

des

Ziffer 98, zu ersehen.

Prüfvorganges

ist

aus

den

Betriebshinweisen,

Abschni1t 11\,

Sender 5'6

(HF-Verst.-SlufeJ

'" - GV + GV,- A R /(BG,I)
'"
- GV
+ GV,- A
R /(BG,I)

,,----!n -j---------J~

( 8G'I)

SpmMMp'

-

8B+

-t-AS

Zeichnung 19:

Erweiterter Obersichtsschaltplan für Sender S 16 Betriebsart "Einpfeifen"

b)

Für die Betriebsart "Einpfeifen" arbeitet der Sender bei losgelassenem Sprechknopf "FzF" oder losgelassenem IITe'lefonie"-Knopf am BG 16 mit voller leistung.

Während bei Telefonie-Senden die Anodenspannung [+ AS) des Senders durch den Kontakt des IR 1) im BG 16 eingeschaltet wird; ist für "Einpfeifen" die Anodenspan- nung über Kontakt [d) des [U 1) im E 16 zugeführt. [U 1) ist auf der Achse des Pegel-

reglers im E 16 angeordnet. In Stellung "Einpfeifen" des Pegel reglers schwingt als o der Sender unabhängig vom Drücken des "T elefonie"-Knopfes [T 1) am ßG 16 bzw.

des Sprechknopfes, da der Kontakt [a, b)

des

[R 1)

im

BG 16 unwirksam ist.

cl Für die Betriebsart "Einpfeifen" bleibt die Antenne an den Empfänger geschaltet.

Da

der Taste spannungslos bleibt, ist unmöglich gemacht.

[R

1)

im S 16 durch Offnen von

Kontakt

eine Umschaitung der Antenne

[cl

des

[U

1)

im

E 16 auch

an

bei Schließe n

Sender

den

c) Bedien-Gerät BG 16

39. Aufbau

Bei

Bedarf kann auf der dafür vorgesehenen abschraubbaren Platte Ln 27167 der Fern-Anfrie b

Das Bedien-Gerät ist auf einem

Leichtmetall-Gußgestell

mit Frontplatte aufgebaut.

Schwingun gs· An zeiger ( J 1

10473

Abb.20:

Bedien-Gerät BG 16 Frontan,sicht

Stecker für Zusammenschaltung mit Empfänger E 16

Führungen für Verschraubun g mit Empfänger E 16

10467 Abb. 21:

Bedien-Gerät SG 16 Ansicht von der Seite des Empfängers

für den Empfänger-Frequenzangleich befestigt werden [vgl. Abb.9 unter Ziffer 191.

In Abb.20 sind alle für Betrieb und Wartung interessierenden Einzelheiten gekenn zei chnet .

Das Bedien-Gerät ist auf beiden Seiten mit Platten aus Isolierstoff abgedeckt, nach deren Abnahme alle SchalMeile zugänglich sind.

der Seite des Empfängers ohne .';bdeckplatte zeigt Abb. 21, die hin-

sichtlich der Hinweise Abb. 20 ergänzt.

Eine Ansicht von

40.

Betätigungsgriff

a)

Druckknopf "Telefonie":

Hilfsabstimmtaste für Abstimm- und Prüfzwecke.

41.

Röhren

2 Stück RV 12 P 2000.

42. Schaltung

Im Bedien-Gerät BG 16 ist ein

zweistufiger Verstärker für Modelung des Senders S 16

sowie für Mithören der Modelung angeordnet.

43. Wirkungsweise in der Bordfunkanlage mit FuG '16

al Modelungs-Verstärker:

Der Modelungs-Verstärker ist zweistufig ausgeführt. Er dient für Modelung des

Senders S 16 bei Telefonie-Sendebetrieb. Seine Wirkungsweise erläutert.

ist unter Ziffer 36 b

b) Mithören:

Die Modelung des Senders S 16 wird mitgehört. Zu diesem Zweck ist auf dem Ober-

direk,t mit dem

trager

(041

eine besondere Wicklung aufgebracht, die über

(W 1)

Modelungs -Verstärker (BG 16)

Ü1(E'6) ~-=--+-----
Ü1(E'6)
~-=--+-----
W6 W7 W8 02 W/5 +AE w/o +AE
W6 W7
W8
02
W/5
+AE
w/o +AE

+88

-88

+AS

Zeichnung 22:

Stromlaufplan für Modelungs-Verstärker und Mithören in der Bordfunkanlage

mit FuG 16

Anschluß für .Fliegerkopfhaube verbunden ist. Dadurch ist auch bei gedrückter Taste

- wenn also der Empfänger durch Offnen von Kontakt (f, gl des (R 11 im S 16 vorn

Höranschluß abgetrennt ist -

ein Mithören der Modelung möglich.

44. Wirkungsweise in der Bordfunkanlage mit FuG 16 und FuG 10

al Modelungs-Verstärker:

Der Modelungs-Verstärker ist zweistufig ausgeführt. Seine Wirkungsweise für Mode-

lung des Sendeis S 16 bei Telefonie-Sendebetrieb ist unter

Ziffer 37 erläutert.

bl Mithören:

der gesamten Besatzung über den EiV-Ver-

stärker des FuG 10 mitgehört werden. Hierfür ist die Ausgangsseite des Obertragers

eine Wicklung wird die

Die Modelung des Senders kann von

(041

im BG 16 mit zwei Wicklungen ausgeführt .

Ober

die

Modelung auf den Sender gegeben. Die andere Wicklung ist über (W 1) mit (01) in der ADb 11 / 16 zusammengeschaltet. Die Zweitwicklun9- des (01) in der ADb 11 / 16 ist über (W 2), der die Tonfrequenzspannung auf den am Eingang des EiV-Ver- stärkers zulässigen Wert herabsetzt, mit (03) des EiV-Verstärkers im RG 10 ades

FuG 10 verbunden.

Ober den Ausgangs-Obertrager (04) des EiV-Verstärkers kann

Mod. - Verstarker (8G /6)

VI -88 +8B I ;n ADbl1 I (FuG 10) I Fu • I Besatzung Sprechknopt
VI
-88
+8B
I ;n ADbl1
I
(FuG 10)
I Fu
I
Besatzung
Sprechknopt
• ~I~----------+-~--------4r--------------~

+

88

-

Fzf

• ~I~----------+-~--------4r--------------~ + 88 - Fzf Zeichnung 23: Stromlaufpl,an für Modelungs-Verstärker und
• ~I~----------+-~--------4r--------------~ + 88 - Fzf Zeichnung 23: Stromlaufpl,an für Modelungs-Verstärker und

Zeichnung 23:

Stromlaufpl,an für Modelungs-Verstärker und Mithören In der Bordfunkanlage

mit FuG 16 und

FuG 10

dann die Modelung von allen Besatzungsmitgliedern abgehört werden. Zu beachten ist. daß der Funker nur in Stellung "FT + EiV" des (U 6) im SchK 13 des FuG 10 die Mode- lung mithört, in Stellung "FT + NFF" des (U 6) jedoch vom Mithören freigeschaltet ist , Der FzF muß während des Telefonie-Verkehrs den (U 1) an der ADb 11 des FuG 10 stets auf "EiV + BzB" schalten.

Das Mithören des Empfangsbetriebes is.t kurz unter Ziffer 28 umrissen. Der dort gezeigte Obersichtsschaltplan (Zeichnung 13) ist hinsichtlich der ' Ausgangsschaltung

- Schaltmöglichkeiten der einzelnen Besatzungsmitglieder - durch Zeichnung 23 ergänzt.

c)

EiV-Verkehr:

Während

des

Sende-

und

Empfangsbeltriebes

stehen

alle

Besatzungsmitglieder

-

unabhängig vom Mithören

des

durch

den

FzF abgewickelten

BzB-Verkehrs -

mit-

einander

in

EiV-Verkehr.

Der

Funker

nimmt

am

EiV-Verkehr

der

Besatzung

nur

in

Stellung "FT + EiV" des

Wie aus Zeichnung 23 ersichtlich, sind die Mikrofone der Besatzungsmitglieder so

geschaltet, daß eine

Modelung des ,Senders S 16 durch den EiV-Verkehr der Besatzung

ausgeschlossen ist. Der FzF schaltet bei Telefonie-Senden - also gedrücktem Sprech-

(U 6)

am SchK 13 des

FuG 10 teil.

knopf - durch die Kontakte des (R 1) in der ADb 11 / 16 sein Mikrofon doppelpolig

der BzB-

jedoch selbst erst nach Loslassen

des Sprechknopfes daran teilnehmen.

Die Speisespannung des FzF-Mikrofones wird für Sendebetrieb am Spannungsteiler (W 15) abgegriffen . Für EiV-Verkehr erhält das FzF-Mikrofon - wie die Mikrofone aller übrigen Besatzungsmilglieder - Speisespannung von dem im RG 10 0 des FuG 10 angeordneten Spannungsteiler (W 12).

auf den

Sendung den EiV-Verkehr der Besatzung mit, kann

Eingang des Modelungs-Verstärkers

um.

Er

hört zwar während

2. Fern-Bedien-Gerät FBG 16 und Fern-Antrieb FA 16

45. Aufbau

Eine

Außenansicht des

Fern-Antriebes sowie

des

zugehörigen

Fern-Bedien-Gerätes

zeigt Abb. 24.

Alle Einzelheiten sind hier durch Hinweise besonders gekennzeichnet.

Kobeleinführvng

Achsstumpf für Knopf

des Frequenzongleiches

Drehverschluß für Eichkorrektur (C 50)

(C 49)

Schrauben für Befestigung am BG 16

W66

Fern-Antrieb

FA16

Abb 24:

Fern-Bedien-Gerät FBG 16 und Fern-Antrieb FA 16

hinter zwei Hinweisen des Fern-Antriebes beziehen

sich

Am Fern-Bedien-Gerat FBG 16 betätigt der Knopf (für Fernbedienung des Frequenz- Angleiches am Empfänger E 16) einen Schalter (U 1), mit dem - je nach Wahl der rechten oder linken Anschlagsteilung - der Motor im FA 16 für Rechts- oder Links- lauf eingeschaltet wird. Nach Loslassen des Knopfes springt dieser selbsttätig auf Mittelsteilung zurück.

Die Bezeichnungen

(C49, C50)

auf die entsprechenden Schaltteile

des Empfängers E 16.

46. Betätigungsgriffe, Anschlüsse und Sicherungen

a)

Frequenzangleich:

Für fernbediente Betätigung des Empfänger-Frequenzangleiches durch Rechts- oder Linksdrehen bis zum Anschlag und Loslassen nach Erreichen der besten Abstimmung.

I

I

f

J

Fern-

Bedien-

Gerät

FBG 16

b) Frequenzangleich :

Für direkte ßetätigung des Empfänger-Frequenzangleiches. Der Knopf ist vor jeder Betätigung herauszuziehen und nach der Einstellung wieder einzudrücken.

c)

Anschluß für Stromversorgung:

Für Anschluß einer am Verteilerkasten VK 17 angeschlossenen Brechkupp- lung, um die Bordbatteriespannung - unter Zwischenschaltung des Fern- Bedien-Gerätes FBG 16 - ' an den Motor zu legen.

d) Eichkorrektur:

Drehverschluß, nach dessen Offnung der Trimrr.er (C 50) für Eichkorrektur des Empfängers E 16 zugänglich ist.

e) Befestigungsschrauben :

Für Befestigung des FA 16 an der dafür am BG 16 vorgesehenen Platte Ln 27187.

f) Sicherung 1 Amp.:

Für Absich_erung des Motorstromkreises.

47. Schaltung und Wirkungsweise

Die Schaltung und die Verbindung ersehen.

mit

den

übrigen

Einbauteilen

ist aus

Die Wirkungsweise ist im einzelnen folgende:

Fern-

Antrieb

FA 16

Anlage 2 zu

Nach Rechts- oder linksdrehen des Knopfes am Fern-Bedien-Gerät FBG 16 wird der "Frequenzangleich ll am Empfänger so lange hin- und hergedreht, bis der Knopf am FBG 16 losgelassen wird.

Bei Rechts- oder linksdrehen des Knopfes am FBG 16 wird durch den einen Kontakt des Schalters (U 1) der Motor des Fern-Antriebes eingeschaltet und dadurch (C 49) des Emp - fängers gedreht. Die Drehung von (C 49) wird über ein zwischengeschaltetes Umsteuer-

[!(n;'pIU'~aCh l I rechts gedreht
!

I

I,

i

~'

t--+-----:-! ---,

I

I

+---+--+-i---l

:
:

+88 -

Fem-Bedien-Gerä/

FBG/6

;- --

I

I

I

I

L

M%r

- -

- -

- -

-'I

I

-I

_

C'9

I 1=

I

'

I

I

.

!

I

' 1

_'_!

'

l

I

.

Ums/euer - Ge/riebe

0

---

I!

j L_J

Fern-An/rieb

FA 16

Empfilnger

EI6

Zeichnung 25:

Obersichtsschaltp'lan für Fern-Bedien-Gerät FBG 16 und Fern-Antrieb FA 16

getriebe in der Weise bewirkt, daß trotz gleichbleibender Drehrichtung des Motors der Kondensator (C 49) so lange zwischen den beiden AnschlagsteIlungen hin- und hergedreht wird, bis der Motor' stillgesetzt wird. Hierfür werden nach Loslassen des Knopfes mit Schalter (U 1) beide Pole an - BB angeschlossen. Der Motor ist in diesem Falle kurz- geschlossen, und damit eine augenblickliche Bremsung erreicht.

3. Antennen.Anpassungs-Geräte

48. Je

nach

Einbau in

die verschiedenen

Anten nen-An passu ngs-Geräte

erforderlich.

Flugzeug-Baumuster

sind

49. Eine

Obersicht

über die an

den

Antennen-Anpassungs-Geräten

auch

verschiedene

vorhandenen

Ein-

ste!lteiie und Anschlüsse gibt nachstehende Tabelle.

Achtung!

In

der dem

jeweiligen

Antennen-Anpassungs-Gerä,t

zugeordneten

Spalte

ist

auf die

vorhandenen Einstellteile bzw. Anchlüsse durch ein x hingewiesen.

Einstellteile und Anschlüsse

AAG16

AAG 16-1 (Darf nicht mehr verwendet werden)

AAG16H

1. Einstelltrimmer "K"

 

x

X

-

2. Einstelltrimmer "A"

x

x

-

3. Abstimmknopf Für Abstimmung von Frequenzwechsel

Hand nach jedem

-

-

X

4. Anschluß für Fu G 16-Antenne (Rundantenne)

X

X

X

5. Antennenkabel-Anschluß für Fu G 16

X

X