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Testmagazin

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3/2006 April/Mai

K10607

Lautsprecher-Selbstbau Lautsprecher-Selbstbau für für HiFi, HiFi, Heimkino Heimkino und und Beschallung Beschallung

3/2006 April/Mai

Cheap Trick 224

Mikro-Sub-Sat-System Mikro-Sub-Sat-System

• Für PC, Küche, Arbeitszimmer

Zubehör-Workshop

Eigenbau-

Lautsprecherkabel Lautsprecherkabel

Eigenbau-

• Kupfer-Flachband auf Abwegen

Problemlöser von Omnes Audio

„Newtronics „Newtronics

Gate Gate 5.1” 5.1”

Sub/Sat-Kombination zum Kampfpreis

digitale digitale

Subwooferweiche Subwooferweiche

• Mit und ohne Endstufe erhältlich

Internet-Fundgrube

Lautsprecher Lautsprecher im im WWW WWW

• Fakten, Theorie, Software

High End mit Scan Speak

„A.O.S. „A.O.S.

Studio Studio

12 12 XL” XL”

„A.O.S. „A.O.S. Studio Studio 12 12 XL” XL” Außerdem: 6 neue Einzelchassis – Die schönsten

Außerdem: 6 neue Einzelchassis – Die schönsten Lautsprecher unserer Leser

excel w 15ly001 seas ist der führende lautsprecherhersteller weltweit. seit 1950 setzt seas bezüglich innovation,
excel w 15ly001
seas ist der führende lautsprecherhersteller weltweit. seit 1950 setzt
seas bezüglich innovation, qualität und klangperfektion immer neue
maßstäbe. das beweisen die norweger erneut mit dem excel w15ly001.
> Reflexionsfreie NEXTEL ® -Beschichtung
> Großdimensionierter Antrieb
> CCAW-Schwingspule
> Extrem steifer Aluminium Druckguss-Korb mit strömungsgünstigen
abgerundeten Streben, ebenfalls NEXTEL ® beschichtet.
> Hinterlüftete Zentrierspinne für hohe Belastbarkeit und ungehinderte
Luftzirkulation im Schwingspulenbereich
„vorbildlich linear und
ausgewogen, ausgesprochen
geringe resonanzneigung
am oberen ende des über-
tragungsbereiches.”
dipl. ing. bernd timmermanns
hobby hifi heft 2/2006
onlineshop
Nähere Informationen zu diesem und unseren weiteren
Produkten erhalten Sie unter: www.intertechnik.de

Editorial

As time goes by

Haben Sie sich mal Ihre zwanzig Jahre alten Urlaubsfotos angesehen? Natürlich erkennen Sie sich wieder, und trotzdem bemerken Sie, dass Sie seinerzeit vollkommen anders ge- kleidet und frisiert waren. Damals kam ihnen das aber ganz normal vor. Der Grund für die unbewussten Änderungen liegt im stetigen Wandel der Zeit, dem nicht nur Sie, sondern auch alles um Sie herum unterliegt. Auch die KLANG+TON hat sich in ihrer beinahe zwanzigjährigen Geschichte stetig verändert. Oft nur im Kleinen, aber manchmal mit ei- nem großen Schritt. Und genau dort sind wir im Moment wieder angelangt.

Mit geänderter Mannschaft und neuen Ideen wird die KLANG+TON in Zukunft nicht nur inhaltlich vielseitiger werden, sondern auch purer, frischer und knackiger. „Zurück zum Selbstbau!” heißt die Devise. Es wird mehr Inhalte geben, die anschaulicher gestal- tet und thematisch weiter gespreizt sind. Die Messungen und deren Darstellung werden gründlich überarbeitet. Bewährte Konzepte, die im Laufe der Zeit verloren gegangen sind, werden wiederbelebt. Das Layout des Heftes wird komplett überarbeitet, um die enthaltene Information übersichtlicher darzustellen und leichter zugänglich zu machen. Der Aufbau des gesamten Inhalts wird standardisiert, um unnötige und verwirrende Schwankungen in der Gestaltung zu vermeiden. Von all diesen Dingen profitieren im Endeffekt Sie, denn Sie bekommen in der neuen KLANG+TON einfach mehr – mehr Information, mehr Unterhaltung, mehr Ideen.

mehr – mehr Information, mehr Unterhaltung, mehr Ideen. 3/06 Das so etwas nicht von heute auf

3/06

Das so etwas nicht von heute auf morgen durchführbar ist, liegt auf der Hand. Deshalb erwartet Sie die nächste Ausgabe erst einen Monat später als gewohnt, nämlich am 9. Juni 2006 am Kiosk, in Ihrem Briefkasten oder auf dem Computer. Nach diesem „Zeit- sprung“ werden wir natürlich zum zweimo- natlichen Rhythmus zurückkehren. Er ist nur einmalig notwendig, um die geplanten Ände- rungen in vollem Umfang in das Heft einflie- ßen lassen zu können.

In diesem Sinne, wir sehen uns in der „neuen“ KLANG+TON !

Christian Gather
Christian Gather
LAUTSPRECHER/ELEKTRONIK BESCHALLUNGSTECHNIK
LAUTSPRECHER/ELEKTRONIK
BESCHALLUNGSTECHNIK

Bausatztest

4

Bausatztest 4 Was bekommt man im Lautsprecherselbstbau für knapp 100 Euro? Einen guten 15-cm-Mitteltöner, vielleicht
Bausatztest 4 Was bekommt man im Lautsprecherselbstbau für knapp 100 Euro? Einen guten 15-cm-Mitteltöner, vielleicht

Was bekommt man im Lautsprecherselbstbau für knapp 100 Euro? Einen guten 15-cm-Mitteltöner, vielleicht zwei Preistipps. Oder einen ordentlichen Hochtöner. Ein kompletter Bausatz ist zu dem Kurs im Allgemeinen aber nicht drin – bis jetzt. Newtronics-Vordenker Harald Hecken hat erneut zugeschlagen und entwickelte eine komplett neue Gate 5.1 für unverschämt wenig Geld. Er- gänzt mit einem passenden Subwoofer trat dieser Preis- kracher nun zu einem Test bei uns an.

72 Kompaktlautsprecher gibt es wie Sand am Meer, in al- len vorstellbaren Größen, Farben und
72
Kompaktlautsprecher gibt es wie Sand am Meer, in al-
len vorstellbaren Größen, Farben und Formen. Wenn
ein solcher Lautsprecher aber mit einer Auswahl der
besten Chassis von einem der besten Chassishersteller
unseres Planeten bestückt ist, wird man schon hellhö-
rig. Dieses Privileg kann die Studio 12 XL von A.O.S
Audio Systeme für sich in Anspruch nehmen.
Bausatztest
66 Ein aktiver Subwoofer gehört zu den einfachsten Selbstbau- Projekten überhaupt. Sind die Parameter des
66
Ein aktiver Subwoofer gehört zu den einfachsten Selbstbau-
Projekten überhaupt. Sind die Parameter des gewünschten
Chassis bekannt, spuckt eine Gehäusesimulation innerhalb
von Minuten brauchbare Ergebnisse aus. Der berechnete
Raum muss dann nur noch umbaut und mit Chassis und Ak-
tivmodul versehen werden. Ein besonders vielseitiges Stück
in Sachen Verstärkerelektronik präsentiert Omnes Audio
mit dem DSA-400, der auch ohne Endstufe als DBC-12 er-
hältlich ist.
Elektronik

Inhalt

16

52 Wer noch einen altgedienten Verstärker im Keller hat, der auf einen sinnvollen Einsatz wartet,
52
Wer noch einen altgedienten Verstärker im Keller hat,
der auf einen sinnvollen Einsatz wartet, für den bietet es
sich an, mit einem Cheap Trick zu liebäugeln. Oft stellen
wir an dieser Stelle ausgewachsene Standboxen vor;
diesmal geht es mit CT 224 jedoch ums Gegenteil.
Cheap Trick 224

Im Überblick

Im Überblick

 

Editorial

3

Inhalt

4

Leserforum

8

Magazin Neues vom Bausatzmarkt

10

Hörsession Ein Bericht von der zweiten K+T Hörsession am 28.01.2006

14

Bausatz: „Newtronics Gate 5.1“ 16 Neuauflage des kompakten Klassikers inklusive Aktivsubwoofer

K+T-Projekt: Lautsprecherkabel Lautsprecherkabel selbst gemacht mit Kupferfolie von Mundorf

25

Internet-Fundgrube Spezial Boxenbau im Internet – Fakten, Theorie, Software

28

Die gute Adresse Bausatzmarkt und private Kleinanzeigen

34

Einzelchassistest 6 neue Chassis im K+T-Labor

39

Cheap Trick: „Monacor Challenge Mk III“ Mikro-Sub-Sat-System von Monacor

52

Fotostory Die schönsten Lautsprecher unserer Leser

60

Elektronik: digitale Subwooferweiche Vielseitige Aktiv-Frequenzweiche mit und ohne Endstufe von Omnes Audio

66

Bausatz: „A.O.S. Studio 12 XL“ High-End-Kompaktbox mit Scan-Speak-Bestückung

72

Nachbestellung älterer Hefte

79

Impressum / Inserentenverzeichnis / Vertriebsadressen

81

Vorschau

82

/ Inserentenverzeichnis / Vertriebsadressen 81 Vorschau 82 Die nächste Ausgabe erscheint am 09. Juni 2006

Die nächste Ausgabe erscheint am 09. Juni 2006

/ Inserentenverzeichnis / Vertriebsadressen 81 Vorschau 82 Die nächste Ausgabe erscheint am 09. Juni 2006
/ Inserentenverzeichnis / Vertriebsadressen 81 Vorschau 82 Die nächste Ausgabe erscheint am 09. Juni 2006

/ Inserentenverzeichnis / Vertriebsadressen 81 Vorschau 82 Die nächste Ausgabe erscheint am 09. Juni 2006

/ Inserentenverzeichnis / Vertriebsadressen 81 Vorschau 82 Die nächste Ausgabe erscheint am 09. Juni 2006

8

Leserforum

Leserbriefe q

Eckhorn vs. Eckeharrt

Unterschied Sperr-/Saugkreis

Sehr geehrtes K+T-Team, heute habe ich mir das neue Heft sofort „gesi- chert“, wie es im neuen Werbeidiom heißt! Und, was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Tolles Layout, klasse Bauvorschläge und interessante Anwendungen! Der Eck- Sub und die Röhrenvorstufe haben mir besonders gut gefallen. Dazu habe ich eine Frage: Vergleich ATS-Eckhorn mit Eckeharrt

Viele Grüße

Sehr geehrtes K+T-Team, erst einmal möchte ich Ihnen allen zu der seit Jahren guten Zeitschrift danken. Mit Freude entdecke ich immer wieder neue Blickwinkel und Ansichten durch ihre Zeitung zum Thema Akus-tik. Die Neuerungen, wie zum Beispiel „mehr Internetaktivität“ und „Besucher/Hörer- tage“, finde ich sehr gut. Nun zu meiner Frage:

(geniale Idee)!!! Was passt besser zur NoBox von Visaton und wer von den beiden ist aufstel- lungsunkritischer???

In ihrer letzten Ausgabe haben Sie sich in dem Artikel „Bügelmaschine“ mit den Grundlagen der Filtertechnik bei passiven Frequenzweichen beschäftigt. Nach meinem Verständnis reduziert sowohl der

Mit freundlichen Grüßen

Lucian Caliman

Sperrkreis wie auch der Saugkreis in einem

Sehr geehrter Herr Caliman,

definierten Frequenzbereich die Lautstärke der Lautsprecherbox. Wann und zu welchem Zweck

leider lässt sich die Frage nach der Wahl „Eck- horn oder Eckeharrt“ nicht mit absoluter Sicher- heit beantworten, die vorhandenen Räumlich- keiten und der Geschmack spielen dafür eine zu große Rolle. Aufstellungsunkritischer ist sicher- lich der Eckeharrt, da er auch außerhalb einer

Viele Grüße

verbaut man welche Schaltung, wenn beide die gleiche Funktion erfüllen? Leider wird diese Tatsache nicht erklärt.

Martin Petrick

Raumecke betrieben werden kann. Das Eckhorn funktioniert prinzipbedingt nur in der Ecke,

Hallo Herr Petrick,

beziehungsweise zwischen Boden und Wand. Die Form unseres Eckeharrt ist auch kein Zwang, er darf unter Beibehaltung des Innenvo- lumens auch quadratisch oder rechteckig ausfal- len. Damit ist er in der Aufstellung generell frei. Gut zur NoBox von Visaton passen prinzipiell beide, so dass es auch hier zu keiner finalen Entscheidung kommt. Der Eckeharrt ist preis- günstiger und einfacher zu bauen, dafür wirft das Eckhorn seine horntypische Dynamik und den höheren Maximalpegel in die Waagschale. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie sich beide Varianten unter bekannten Bedingun- gen anhören. Ansonsten müssen der Geldbeutel oder die vorhandene Freizeit als Entscheidungs- hilfe herhalten.

Wie Sie schon ganz richtig bemerkt haben, machen sowohl der Sperr- als auch der Saug- kreis prinzipiell dasselbe – sie senken den Pegel eines Lautsprecherchassis an gewünschter Stelle ab. Dennoch sind die Einsatzgebiete die- ser zwei Schaltungen unterschiedlich. Der Sperrkreis wird im Allgemeinen dann einge- setzt, wenn das zu korrigierende Chassis keine weitere Filterung in Form eines Hoch- oder Tiefpasses besitzt, also zum Beispiel bei einem Breitbänder. Der Saugkreis kommt zur Frequenzgangkorrek- tur nur in Verbindung mit Hoch- und/oder Tief- pass vor. Ohne diese zusätzlichen Bauteile würde er nämlich nicht funktionieren. Voraus- gesetzt der Verstärker ist spannungsstabil genug, liefert er für jeden entnommenen Strom die selbe Spannung an die Ausgangsklemmen.

das Redaktionsteam

Hängen dort ein Lautsprecherchassis und ein parallel angeschlossener Saugkreis, so fließt durch den Saugkreis zwar ein zusätzlicher

Strom, der Strom durch das Chassis ist für alle Frequenzen aber derselbe. Der Frequenzgang ändert sich also nicht, dem Verstärker wird einfach nur mehr Strom entnommen. Erst in Verbindung mit einem zusätzlichen, in Reihe liegenden Bauteil wie einer Tiefpass- Spule wird der Saugkreis wirksam. In seinem Wirkungsbereich verschiebt er die Widerstands- verhältnisse in der Schaltung und sorgt dafür, dass die Spannung am Chassis reduziert wird. Er wird im Allgemeinen dann genutzt, wenn ein bereits gefiltertes Chassis einen Resonanz- buckel besitzt, der aus dem Frequenzgang verschwinden soll. Prinzipiell ist das Resultat bei beiden Schaltun- gen also gleich, sie lassen sich aber nicht belie- big gegeneinander austauschen, da sie gegebe- nenfalls erst in Verbindung mit zusätzlichen Bauteilen funktionieren.

Mit freundlichen Grüßen das Redaktionsteam

Material für Versteifungen

Hallo, ist es sinnvoll, für die inneren Versteifungslei- sten von Lautsprechergehäusen und Subwoofer Hartholz zu nehmen, oder können dann gegen- über anderem weicheren Material wie OSB oder MDF andere Probleme auftreten? Wie machen sich denn in Streifen geschnittene Fliesen, ist ja noch steifer. Welchen Kleber empfehlen Sie, um Fliesen auf die inneren OSB-Wände zu kleben?

Mit freundlichen Grüßen Maik Göldner

Lieber Herr Göldner,

Sie können zur Versteifung von Lautsprecher- gehäusen, gleich ob Vollbereichsbox oder Sub- woofer, fast jedes harte Material verwenden. Ob es sich dabei um Hartholz, OSB oder MDF handelt, ist zweitrangig. Ein Materialmix kann sogar von Vorteil sein, da materialabhängige Resonanzen durch die Mischung gestreut wer-

Ein Materialmix kann sogar von Vorteil sein, da materialabhängige Resonanzen durch die Mischung gestreut wer- 3/06

den und weniger Auswirkungen auf das Gesam- tergebnis haben. Auch Fliesen sind prinzipiell dafür geeignet, große Flächen zu stabilisieren. Zu deren Befestigung eignet sich Montagekleber am besten. Er ist einfach zu verarbeiten und verbin- det beide Materialien sicher und dauerhaft. Als sehr praktikable Möglichkeit zur Verstei- fung haben sich die Reste des Gehäusebaus wie abgeschnittene Plattenreste oder die inneren Teile der Chassisausschnitte bewährt. Im End- effekt geht es hauptsächlich darum, kritische Gehäuseflächen überhaupt zu versteifen. Ob es sich um Holz, Fliesen, oder sonstige geeignete Materialien handelt, ist eher zweitrangig.

Mit freundlichen Grüßen das Redaktionsteam

Bausätze für Aktivlautsprecher

Guten Tag, können Sie mir bitte mitteilen, ob es auch Bau- pläne oder Bausätze für Aktivlautsprecher gibt? Habe zumindest bei Inosic auch etwas von Modulen gehört, die anscheinend nicht für Sub- woofer gebaut werden. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Viele Grüße

Wolfgang Kleber

Lieber Herr Kleber,

es gibt einige Bausatzanbieter, wie zum Beispiel A.O.S. Audio Systeme, die einige ihrer Bausätze sowohl passiv als auch aktiv anbieten. Prinzipiell lassen sich alle passiven Lautspre- cher durch entsprechende Endstufenmodule aktivieren. Beispielsweise gibt es bei Intertech- nik einige Mehrweg-Verstärkermodule von Hypex, die sich mit steckbaren Frequenzwei- chen-Chips flexibel an die gewünschten Ver- hältnisse anpassen lassen. Eine Mehrwege-Ak- tivbox wie die Duetta aktiv aus Heft 5/2002 gab es in der KLANG+TON schon seit längerer Zeit nicht mehr. Aus diesem Grund planen wir be- reits einen weiteren Bausatz dieser Machart. Momentan stehen verschiedene Verstärkerkon- zepte zur Debatte, mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Dass es eine weitere Aktivbox in ei- ner der nächsten Ausgaben der KLANG+TON geben wird, steht aber bereits fest.

Viele Grüße

das Redaktionsteam

Passive MP3-Player-Boxen

Guten Tag Liebe K+T-Experten, erst mal vielen Dank für die Entwicklung eurer genialen Lautsprecher. Ich habe mir den ct 206 gebaut und bin hellauf begeistert – wobei ich mit Ihren Preisangaben nicht ganz zur Überein- stimmung kam: statt ca. 300 über 500? Was als Schüler mit gerade 16 Jahren ganz schön viel Geld ist. Egal, es hat sich gelohnt. Nun auch noch eine Frage: Kein Zweifel, MP3 schadet der Klangkultur und sollte kein Maßstab sein – allerdings ist das mit MP3 und den MP3- Playern auch ziemlich praktisch. Deswegen, könnten Sie nicht vielleicht ein paar Passiv- boxen für MP3-Player entwickeln, die ein bisschen besser sind als die Plastikteile, die man so im Supermarkt findet? Oder wenn aktiv, mit Batteriebetrieb? Ich glaube, alleine aus meinem 8000-Seelen-Wohnort würden sich schon 500 sowas bauen.

Mit freundlichen Grüßen Dennis Kunde

Lieber Dennis,

Wir haben in der Vergangenheit schon einige Lautsprecher entworfen, die sich auch passiv an einem einigermaßen kräftigen MP3-Player ma- chen würden. Zu empfehlen ist dieser Betrieb allerdings nicht, da die Verstärker der Player auf Kopfhörer ausgelegt sind und beim Betrieb mit einem Lautsprecher zerstört werden könnten. Wer in der Beziehung keine Angst hat, sollte mal die kleinen Würfel von Cheap Trick 209 ausprobieren. Die Chassis aus den Satelliten des Cheap Trick 222 machen sich im selben Gehäuse ebenfalls gut. Dann muss allerdings auch die Frequenzweiche des CT 222 verwen- det werden. Der passive Betrieb sollte aber eine Notlösung bleiben, eleganter ist der Einsatz eines kleinen Verstärkers. Davon gibt es bei den einschlägi- gen Elektronikversendern einige brauchbare Exemplare, die schon mit wenigen Volt aus- kommen und mit Leistungen von einem bis fünf Watt genug Leistung für etwas Musik mitbrin- gen.

Mit freundlichen Grüßen das Redaktionsteam

Lesertelefon

o

Das KLANG+TON-Team beantwortet gerne Fragen rund um das Thema Lautsprecher und hilft, wenn Probleme beim Nachbau von in K+T veröffentlichten Lautsprecher-Bauvor- schlägen auftreten. Wenn Sie wichtige Fragen haben, die schnellstens geklärt werden müs- sen, stehen wir Ihnen

Mittwochs zwischen 14 und 16 Uhr

zur Verfügung. Wir sind unter der Telefonnummer

02 03/42 92-275

zu erreichen.

Falls Sie Ihre Fragen, Anregungen oder Wünsche lieber schriftlich loswerden möchten, richten Sie Ihren Brief oder auch gerne Ihre E-Mail an:

KLANG+TON

Leserbrief

Gartroper Straße 42

47138 Duisburg

Fax: 02 03/42 92-248 klangundton@brieden.de

w

Diese Adresse gilt für Leserbriefe, nicht jedoch für alle Dinge, die den Verlag betreffen, also insbesondere Anzeigenaufträge sowie Heft-, Abo- und CD-Bestellungen. Diese richten Sie bitte an:

Michael E. Brieden Verlag GmbH Gartroper Straße 42

47138 Duisburg

Fax: 02 03/42 92-149

Leserbriefe haben eine umso größere Chance veröffentlicht zu werden, je knapper und kürzer sie gehalten sind. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht jedoch nicht. Die Redaktion bemüht sich, aus allen Zuschriften die interes- santesten Fragestellungen aufzugreifen und zu diskutieren. Leider ist es aber nicht möglich, alle eingehenden Leser- briefe auf dieser Seite zu veröffentlichen. Wer daher unbe- rücksichtigt bleibt, möge nicht ärgerlich sein und, sofern er ein Anliegen hat, das einer Antwort der Redaktion bedarf, zum Telefon greifen. Leider ist es unmöglich, alle einge- henden Zuschriften zu beantworten. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften sachgemäß zu kürzen. Unverlangt ein- gesandte Unterlagen können nicht zurückgeschickt werden.

9

Magazin

NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ N

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Workshop für Selbstbauer in Leverkusen

+++ NEWS +++ N 10 Workshop für Selbstbauer in Leverkusen Am 25. und 26.03.06 findet in

Am 25. und 26.03.06 findet in Leverkusen ein Workshop für Selbstbauer statt. Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, unterschiedlichste Konzepte direkt zu vergleichen. Präsentiert werden Y-Dipol-Subwoofer von Audio Circle, ein 2-Weg-Bändchen-Lautsprecher von RMS/Audio Circle, ein aktives Breitbänder- system von HiFi-Music-World, der Elektrostaten-Bausatz „Calipro“ sowie ein neues elektrostatisches Sat-Sub-System von Capaciti. Ergänzt werden die Ketten durch Vor- und Endverstärker sowie Phonostufe von RMS und den neuartigen Class-D-Komponenten von HiFi Akademie. Für alle Interessenten im süddeutschen Raum wird am 27. und 28.5.06 ein weite- rer Workshop im Gebäude der Firma Capaciti stattfinden. Hier werden die oben beschriebenen Produkte von Audio Circle, RMS, HiFi Akademie und Capaciti präsentiert. Nähere Infos und die Ausstellerkontakte finden Sie unter der Internetadresse www.hifiakademie.de/news. Aufgrund der begrenzten Plätze wird um eine recht- zeitige Anmeldung gebeten. Es war uns im Vorfeld schon möglich, die Kombination aus Elektrostaten von Ca- paciti, Dipol-Subwoofern von Audio Circle und der digitalen Vor-Endstufen- kombi von HiFi Akademie anzuhören (siehe Bild). Da sich im Hörtest das enorme Potenzial der Komponenten gezeigt hat, haben wir uns diese Zusammenstellung direkt für einen Test in der kommenden K+T gesichert.

Gläserklirren ade mit Schwingtech Audio-Schwingtech aus dem schönen Schwabenland hat ein System entwickelt, mit dem
Gläserklirren ade mit Schwingtech
Audio-Schwingtech aus dem schönen Schwabenland hat ein System entwickelt, mit dem sich
Lautsprecher praktisch vibrationsfrei in Schrankwände integrieren lassen. Das Gehäuse des
Lautsprechers wird rundum mit Schwingungsdämpfern versehen und in ein zweites, größeres
Gehäuse eingebaut. So ist der Lautsprecher schwebend gelagert, alle Vibrationen werden von
den Dämpfern absorbiert.
Auf dieser Basis hat der Hersteller ganze Serien aus Stereomodellen, Centerspeakern und Sub-
woofern entwickelt. In einer Schrankwand lassen sich so ohne Reue alle Frontlautsprecher
rund um den Fernseher unterbringen.
Die Bilder zeigen einen Umbau der „The Wall“ aus K+T 2/05 zum schwingungsfreien Wand-
lautsprecher. Das schraubenlos befestigte Chassis wird von einem neu entwickelten Spann-
system gegen die Frontplatte gedrückt. Die Vorteile der aufwendigen Technik liegen in der
vollständigen Abkopplung vom Innengehäuse und der ansprechenden Optik.

Audio-Schwingtech e.K., Messelhof 1, 73072 Donzdorf Telefon: 0 71 62/94 69 20, Fax : 0 71 62/94 69 21 E-Mail: info@audio-schwingtech.de, Internet: www.audio-schwingtech.de

0 71 62/94 69 20, Fax : 0 71 62/94 69 21 E-Mail: info@audio-schwingtech.de, Internet: www.audio-schwingtech.de

EWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ 3

Lautsprecherständer bei Liedtke Metalldesign Die Firma Liedtke Metalldesign bietet eine Reihe an soliden Laut-
Lautsprecherständer
bei Liedtke Metalldesign
Die Firma Liedtke Metalldesign bietet eine Reihe an soliden Laut-
sprecherständern zu überschaubaren Preisen an. Alle Ständer zeich-
nen sich durch zeitlose Eleganz ohne Spielereien und hochwertige
Verarbeitung aus. Je nach Ausführung sind die Innenräume mit Sand
befüllbar oder offerieren eine unsichtbare Kabelführung. Die schwe-
ren Versionen werden mit eigens angefertigten Edelstahlspikes in-
klusive Bodenschutz geliefert.
Alle Modelle sind in Eigenregie oder in Zusammenarbeit mit Kun-
den entstanden und in unterschiedlichen Höhen und Materialien im
Onlineshop von Liedtke per Direktvertrieb erhältlich. Selbst eine
Sonderanfertigung nach Kundenvorgabe ist möglich.
Das Modell „Sound“ (links, 109 Euro) ist ca. 90 cm hoch und bietet
5 verschiedene Aufnahmemöglichkeiten zur Auswahl. „Obsession“
(2. v. l., 209 Euro) wird in sechs verschiedenen Höhen von 40 bis 90
cm angeboten. Die Stellplatte misst 20 x 20 cm. Das Modell „Trea-
sure“ (Mitte, 209 Euro) ist in 8 Höhen von 40 bis 110 cm lieferbar,

seine Stellplatte misst ebenfalls 20 x 20 cm. „Quattro“ (2. v. r., 169 Euro) ist in sechs Ausführungen von 40 bis 90 cm Höhe lieferbar und bietet fünf verschiedene Topplatten zur Auswahl. Ganz rechts ist das Modell „Revolution“ zu sehen, das ca. 90 cm hoch ist und fünf ver- schiedene Aufnahmemöglichkeiten zur Auswahl hat.

Die Größe der Stellplatten kann nach Absprache ebenfalls angepasst

werden.

Liedtke Metalldesign, An der Mühlenau 10c, 25421 Pinneberg Telefon: 0 41 22/40 54 70, Fax: 0 41 22/40 54 71 E-Mail: mailto: liedtke-metalldesign@web.de, Internet: www.edles-in-edelstahl.de

Internet: www.edles-in-edelstahl.de Ersatz für den Focal T120 von Volkslautsprecher
Internet: www.edles-in-edelstahl.de Ersatz für den Focal T120 von Volkslautsprecher

Ersatz für den Focal T120 von Volkslautsprecher

Volkslautsprecher bietet ab sofort Ersatz für die nicht mehr erhältliche Focal T120 Inverska- lotte an. Der Hochtöner trägt die Bezeichung MH1 und bietet viele innovative Konstruk- tionsmerkmale. Die frei zugängliche Polkernbohrung ermöglicht durch ein rückwärtiges Vo- lumen die Beeinflussung der Resonanzfrequenz, die zwischen 650 und 1200 Hz gelegt wer- den kann. Die beschichtete Kalotte wird von einem neuartigen Schwingspulenträger in Sand- wichbauweise getragen, der das Klirrspektrum minimieren und Wirbelstromverzerrungen mindern soll. Die Zentriereinheit ist eine komplette Neukonstruktion und ermöglicht niedrige Serientoleranzen der Membranaufhängung. Die MH1 ist paarweise handselektiert lieferbar. Ob beim Austausch gegen eines der Focal- Modelle eine Anpassung der Frequenzweiche notwenig ist, kann beim Vertrieb erfragt wer- den. Der Preis der Kalotte liegt bei 89 Euro.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon und Fax 02 34 / 3 38 28 03 oder www.volkslautsprecher.com

11

Magazin

NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ N

+++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ N LC Audio

LC Audio bei Intertechnik

+++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ N LC Audio bei Intertechnik Der vielseitige Elektronikhersteller LC

Der vielseitige Elektronikhersteller LC Audio aus Dänemark wird in Deutschland ab sofort von Intertechnik vertreten. Neben selbst entwickelten, fertigen Geräten bietet LC Audio eine Reihe von analogen und digitalen Modulen für HiFi-Interes- sierte an. Für verschiedene Abspielgeräte von Silberscheiben, seien es CD-, DVD- oder andere Player, bieten die Dänen hochwertige Ausgangsstufen und D/A-Wand- ler (oberes Bild) an. Ein weiteres Highlight des Lieferprogramms sind die digitalen PWM-Verstärkermodule (mittleres Bild), die mit niedrigsten Verzerrungen bei höchstem Wirkungsgrad glänzen. Auch die Freunde der schwarzen Scheiben kom- men nicht zu kurz, eine Phono-Vorstufe für MM- oder MM/MC-Tonabnehmer ist ebenfalls lieferbar. Ergänzt wird die Produktpalette durch eine flexible Aktivweiche (unteres Bild), die im Verbund mit den Verstärkern den Aufbau von vollaktiven Lautsprechersystemen ermöglicht.

IT. Electronic GmbH Europaring 28, 50170 Kerpen Tel: 0 22 73 / 90 84 0
IT. Electronic GmbH
Europaring 28, 50170 Kerpen
Tel: 0 22 73 / 90 84 0
Fax: 0 22 73 / 90 84 35
E-Mail: info@intertechnik.de
Internet: www.intertechnik.de

Korrekturen zu K+T 2/2006:

• Der IMG Stage Line SP-6/100PRO aus dem Einzelchassistest sieht im Frequenz- gangdiagramm gar nicht so laut aus, wie er eigentlich ist. Das liegt an einer um 10 dB nach oben verrutschten Skala. Das Chassis liegt im Mittel also knapp über 90, und nicht über 80 dB.

• Der Spannungsteiler vor dem Hochtöner des Cheap Trick 223 besteht aus R2 = 2,2 Ohm und R3 = 10 Ohm, und nicht wie fäl- schlicherweise angegeben R2 und R1.
12

• Die Technikseite des „Eckeharrt“ gibt lei- der keine Auskunft über Art und Länge der Bassreflexrohre. Es handelt sich um vier ungekürzte HP70 von Intertechnik.

• Die Weichenbestückung der Descartes II weicht von den in der Frequenzweichen- schaltung abgebildeten Werten ab. Die Li- ste entspricht der Descartes II mit High- End-Weiche, die bei Strassacker für 758 Euro pro Box erhältlich ist. Mit der Be- stückung aus dem Weichenplan liegt die Box wie angegeben bei 639 Euro. Hier ist die korrigierte Bestückung zu der abgebil- deten Weiche für eine Box:

- 1 x 5,6 mH Rollenkernspule (I-193)

- 1 x 0,82 mH Luftspule, 1,4 mm

- 1 x 0,15 mH Luftspule, 1 mm

- 1 x 0,27 mH Backlackspule, 0,9 mm

- 1 x 100 µF Elko glatt

- 2 x 82 µF Elko glatt

- 2 x Mundorf MKP-Kondensator 15 µF / 400 V

- 1 x Mundorf MKP-Kondensator 6,8 µF / 400 V

- 1 x Mundorf MKP-Kondensator 4,7 µF / 400 V

- 1 x MOX10 Widerstand 1 Ohm

x Mundorf MKP-Kondensator 6,8 µF / 400 V - 1 x Mundorf MKP-Kondensator 4,7 µF /

EWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ 3

Neue Produkte bei THEL

+++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ 3 Neue Produkte bei THEL Thomas Hartwig Elektronik bietet
+++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ 3 Neue Produkte bei THEL Thomas Hartwig Elektronik bietet

Thomas Hartwig Elektronik bietet die seit 1989 erhältliche und immer wieder verbesserte aktive Frequenzweiche SAW 30 ab sofort in einer neuen Version an. Die Betriebsspannung darf dank Gyrator nun bis +-75 V betragen. Die verwendeten Leitplastik-Potis CP601 können nun auch direkt auf der Platine montiert werden (oberes Bild). Außerdem ist in der neuen Ver- sion eine Bestückung mit Glimmerkondensatoren und/oder TKD-Widerständen möglich (unteres Bild). Das Filterdesign der als Mono- oder Stereoversion erhältlichen Weiche wurde nach psychoakustischen Erkenntnissen entwickelt und ist dank zahlreicher Einstellmöglich- keiten sehr variabel. Die Preise für die Weiche bewegen sich je nach Ausführung zwischen 88 und 158 Euro.

bewegen sich je nach Ausführung zwischen 88 und 158 Euro. Außerdem hat THEL eine Reihe neuer
bewegen sich je nach Ausführung zwischen 88 und 158 Euro. Außerdem hat THEL eine Reihe neuer

Außerdem hat THEL eine Reihe neuer Bau- teile in sein Programm aufgenommen. Die TKD Präzisionswiderstände bestehen aus einer Nickel-Chrom-Silizium-Verbindung und zeichnen sich durch höchste Beständig- keit, Stabilität und Zuverlässigkeit aus. Damit empfehlen sie sich für Audio-Schal- tungen mit höchsten Ansprüchen, wie zum Beispiel die Aktivweiche SAW 30. Die lie- ferbaren Werte gehen von 56 Ohm bis 1 Me- gaohm, pro Stück werden 2 Euro berechnet. Ab 10 Stück sinkt der Preis auf 1,85 Euro pro Exemplar.

Ab 10 Stück sinkt der Preis auf 1,85 Euro pro Exemplar. Weiterhin führt Thomas Hartwig neben
Ab 10 Stück sinkt der Preis auf 1,85 Euro pro Exemplar. Weiterhin führt Thomas Hartwig neben

Weiterhin führt Thomas Hartwig neben den schon angesprochenen Glimmerkondensatoren Su- per Film-Foil-Kondensatoren (KP). Durch die massive Metallfolie besitzen diese Typen eine höhere Leitfähigkeit, eine bessere Impulsfestigkeit und geringere Verzerrungen als vergleich- bare Folienkondensatoren. Erhältlich sind 0,1 bis 10 µF für 3,80 bis 39,50 Euro. Die bisher nur mit extrem kleinen Werten lieferbaren Glimmerkondensatoren sind nun auch mit bis zu 6,8 µF lieferbar. Dieser Kondensator bietet laut Hersteller für den Audiobereich traumhafte und bisher nicht erreichte Qualitäten, und ermöglicht ein durch das Bauteil praktisch nicht beeinträchtigtes Klangerlebnis. Lieferbar sind ab sofort oder in Kürze 47 nF bis 6,8 µF, zu Preisen von 55 bis 595 Euro. THEL empfiehlt im Übrigen, die Kondensato- ren nur mit Silberlot zu verarbeiten, um deren Vorteile vollständig zu erhalten.

zu verarbeiten, um deren Vorteile vollständig zu erhalten. Auch der parametrische Equalizer THEL-Controller wurde jetzt
zu verarbeiten, um deren Vorteile vollständig zu erhalten. Auch der parametrische Equalizer THEL-Controller wurde jetzt

Auch der parametrische Equalizer THEL-Controller wurde jetzt verbessert. Die Platinen- größe konnte verringert werden. Als Alternative zu den bisher eingesetzten Kohleschicht- Potis können nun die Leitplastik-Potis CP601 verwendet werden. Die Poti-Achsenab- stände wurden allerdings beibehalten, so dass das neue Modul ohne Änderung in Gehäuse eingesetzt werden kann, die vorher das alte Modul beherbergten. Die neue Version des Controllers kostet 125 Euro.

eingesetzt werden kann, die vorher das alte Modul beherbergten. Die neue Version des Controllers kostet 125

13

Fotostrecke

Bericht über die 2. K+T-Hörsession vom 28.01.2006

FullFull HouseHouse

Am 28.01.2006 veranstaltete die K+T-Redaktion in den Gebäuden des Brieden Verlags die zweite KLANG+TON-Hörsession. Wir luden über dreißig Leser ein, um die Projekte aus den Ausgaben 1 und 2/2006 nicht nur anzusehen, sondern endlich auch einmal anzuhören. Die Resonanz auf dieses Angebot war äußerst positiv.

Die Resonanz auf dieses Angebot war äußerst positiv. Hier die Kette im Detail. Links ist der

Hier die Kette im Detail. Links ist der Plattenspieler zu sehen, rechts daneben der CD-Player. Dann folgt unsere Röhrenvorstufe aus Heft 2/06, flankiert vom Dynavox-Röhrenverstärker aus der vorhergehenden Aus- gabe. Im unteren Abteil ist die zum Plattenspieler passende Röhren-Pho- novorstufe zu sehen

Im umfunktionierten Heimkino spielten die Lautsprecher an einer Kette aus Plattenspie- ler oder CD-Player, Röhren-Phonovorstufe, der Selbstbau-Röhren-Vorstufe aus K+T 2/06 und dem von uns modifizierten Dynavox aus Heft 1/06. Hier durften natürlich nur röhren- taugliche Lautsprecher ran, wie zum Beispiel die Cheap Tricks 222 und 223, die Modulo 5 Plus und die Pro 21.05 aus Heft 1/06, und die

die Modulo 5 Plus und die Pro 21.05 aus Heft 1/06, und die 14 Unser Aufbau

14 Unser Aufbau im umfunktionierten Heimkino, v. r. n. l.: Pro 21.05, Cheap Trick 223, Inside Out, Modulo 5 Plus und Cheap Trick 222. Letzterer war mit der dazugehörigen Mini-Endstufe verkabelt, im Endeffekt liefen aber „nur“ die Satelliten an der vor Röhren nur so strotzenden Kette

Obwohl der offizielle Beginn erst für 14 Uhr angesetzt war, trudelten die ersten Gäste bereits kurz nach 13 Uhr ein. Da viele Besucher eine lange Anreise hatten, war ein genaues Timing für die Ankunft schwierig. Auch diese Frühankömmlinge wurden natürlich sofort von uns aufgenom- men. Dank der Kuchen, die von einigen Be- suchern mitgebracht wurden (an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!) kam die Verkös- tigung nicht zu kurz – die perfekte Ergänzung zum Kaffee. Nach dem ersten Kennenlernen teilten sich unsere Gäste auf die beiden Hörräume auf, die wir für die Vorführung vorbereitet hatten.

teilten sich unsere Gäste auf die beiden Hörräume auf, die wir für die Vorführung vorbereitet hatten.

Im Redaktionshörraum standen die großen Kaliber, von außen nach innen : Visaton Quadro, Descartes II, Coax 18 Plus, Minuetta (auf speziellen Wunsch) und die Mivoc the Dome. Im Hintergrund ist unser Eckeharrt nicht zu überse- hen, der die Visaton tatkräftig zu unterstützen vermochte

hen, der die Visaton tatkräftig zu unterstützen vermochte Gespannt lauschten die Gäste im Heimkino nicht nur
Gespannt lauschten die Gäste im Heimkino nicht nur unserer Musikauswahl, sondern auch den mitgebrachten CDs.
Gespannt lauschten die Gäste im Heimkino nicht nur unserer
Musikauswahl, sondern auch den mitgebrachten CDs. Auf
unserem gemütlichen Heimkino-Sofa im Vordergrund saß es
sich offenbar so gut, dass diese beiden Plätze nur selten frei-
gegeben wurden
Die Lautsprecher wurden von uns nach „Kundenwunsch“ am
vorher empirisch ermittelten, optimalen Platz aufgestellt
und verkabelt. Nicht aktive Lautsprecher wanderten dabei
an die Seite, um die Vorführung nicht zu stören
dabei an die Seite, um die Vorführung nicht zu stören Auch im zweiten Hörraum wurde fleißig

Auch im zweiten Hörraum wurde fleißig gehört, verglichen, diskutiert und kommentiert. Begehrt waren natürlich die mittleren Plätze am „Sweet Spot“, aber auch die äußeren Ränge leerten sich selten. Die meisten wechselten allerdings regelmäßig die Räume, um alle Projekte mindestens einmal zu hören

Inside Out aus K+T 2/06. Im zweiten Hör- raum spielten an zwei SAC-Endstufen dann die großen Kaliber à la Visaton Quadro, Des- cartes II, Eckeharrt und die Coax 18 Plus aus dem letzten Heft. Aus Heft 1/06 kam hier nur die Mivoc the Dome zum Einsatz. Unsere Gäste hatten sich durch die Bank mit bekannten und geliebten CDs eingedeckt, die wir nach und nach mit den Wunschlautspre- chern vorführten. Um 16 Uhr stand dann das Mittagessen auf dem Plan, bei dem sich nicht nur alle sättigen konnten, sondern auch wei- tere Fragen beantwortet und Anregungen entgegengenommen wurden. Danach ging es gemütlich wieder zurück in die Hörräume. Leider mussten uns schon nach kurzer Zeit die ersten Gäste wieder verlassen, da sie eine mehrstündige Heimreise vor sich hatten. Sie ließen es sich jedoch nicht entgehen, dass Hol- ger Barske einige Platten auflegte und passend die dazugehörigen Hintergründe beleuchtete.

und passend die dazugehörigen Hintergründe beleuchtete. 3/06 Gegen Abend hatte sich die Besucherzahl dann auf einen

3/06

Gegen Abend hatte sich die Besucherzahl dann auf einen harten Kern verdichtet, mit dem wir anregende Gespräche führten und begannen, zwecks Quercheck einige Laut- sprecher zwischen den Räumen zu tauschen. Nicht nur die vorgeführten Projekte, sondern auch die nette Atmosphäre und die zahlrei- chen Gespräche haben den Gästen sichtlich genauso viel Spaß bereitet wie uns das Vor- führen. Wir freuen uns daher bereits auf die kommende Hörsession im April!

Christian Gather

Die nächste Hörsession findet

am 01.04.2006 um 14 Uhr statt.

Anmeldungen werden per E-Mail an klangundton@brieden.de oder telefonisch unter 02 03 / 42 92-177 entgegengenommen.

Iris Strassacker, HiFi-Lösungen

unser Ingenieurteam berät Sie gerne, Tel: 0721-9703724. Die Bausätze sind ohne Gehäuse.

Bausätze aus K+T (EUR pro Box):

Descartes 2

639,-

Coax 18

219,-

Eckeharrt

169,-

Inside Out

119,-

Quadro

805,-

Modulo 5

179,-

One Point Mon.748,- The Dome

458,-

Cyburgs-Needle

Mivoice 3

249,-

Talar

268,-

Das Viech

46,-

Mivoice 2

155,-

Sub 22-500

958,-

JetstreamTop. 153,-

Sub

191,-

Mivoice

104,-

Grünanlage

93,-

Classic 260

330,-

Lagrange 98

339,-

VOX80, Paar

143,-

Dirac XT

228,-

Ceram

559,-

ct 223

78,-

ct 222 sat

39,-

ct 222 sub

33,-

ct 221

197,-

ct 220

89,-

ct 219

76,-

ct 218

39,-

ct 217

98,-

ct 213

89,-

ct 212 Paar

109,-

ct 211

137,-

ct 209

36,40

ct 208 C

78,-

ct 207

198,-

ct 206

126,-

ct 204

119,-

ct 203

69,-

ct 198

174,-

ct 197

93,-

ct 193

39,-

CT188 neu

129,-

Bausätze aus Hobby HiFi (EUR pro Box):

FAST

56,-

COA 6/1

214,-

TwinBase 3000 99,-

PCL/S

21,-/43,-

Cento

699,-

BK108 FF

127,-

TB Horn

51,-

Capella Comp 112,-

Cumulus Horn 849,-

TL SB 25 JM

38,-

SubNoLimits 3199,-

Sima la Piccola 429,-

ADR Family TL 109,- Mezzoforte2

246,-

Capella

138,-

Excel Mon

269,-

Vifa Kolibri

174,-

Seventeen

217,-

TML W3Alu

25,-

Cumulus4+1

4425,-

Cumulus

1198,-

Sub AXX 12

199,-

PicoLino

77,-

Lancetta

30,90

Micro Cube

148,-

Sub 310

128,-

Pascal XT

267,-

Sub 12

549,-

High-End-Bausätze (EUR pro Paar):

Studio 12

900,-

Studio 24

1300,-

VOX 253

1289,-

VOX 253mti

1599,-

IT Seas-Bausätze (EUR pro Stück):

Thor

1494,-

Thor evo 04

1798,-

Alcone-Bausätze (EUR pro Stück):

Lagrange XT, 2-Wege, 50-30 kHz

160,-

Dirac XT, 2-Wege, 39-30 kHz

228,-

Pascal XT, 2-Wege, 37-30 kHz

267,-

Descartes 2, 3-Wege, 30-30kHz

639,-

tiefbass-stärkste Alcone/Deton. Subs:

Sub22, 94x39x40 cm, 500/1000 W

958,-

Sub12, 51x39x40 cm, 300/600 W

549,-

Sub10s, 41x32x37 cm, 150/300 W

367,-

Sub28, 64x26x38 cm, 150/300 W

559,-

Sub8s, 34x26x38 cm, 80/150 W

189,-

Wir sind Spezialist für alle Lösungen mit Alco

Eton, Excel,

Vifa, Visaton!

Iris Strassacker, indiv. HiFi-Lösungen, Albert-Schweitzer 34, D-76139 Karlsruhe, Tel: 0049-(0)721-97037-24, Fax -25, Email: hifi@lautsprechershop.de Internet: www.lautsprechershop.de

Versandkosten EUR 4,90 (A,CH,NL:

EUR 17,-) zzgl. NN (in D: EUR 2,-) Für die Schweiz ist 16 % MWSt abzuziehen.

Bausatztest

Newtronics Gate 5.1 mit Subwoofer im Test

16 PreisboxenPreisboxen

Was bekommt man im Lautsprecherselbstbau für 100 Euro? Einen guten 15-cm-Mitteltöner, vielleicht zwei Preistipps. Oder einen ordentlichen Hochtöner. Ein kompletter Bausatz ist zu dem Kurs im Allgemeinen aber nicht drin – bis jetzt. Newtronics-Vordenker Harald Hecken hat erneut zu- geschlagen und entwickelte eine komplett neue Gate 5.1 für unverschämt wenig Geld. Ergänzt mit einem passenden Subwoofer trat dieser Preis- kracher nun zu einem Test bei uns an.

Newtronics hat sich bereits in der Vergangen- heit der KLANG+TON mit besonders preis- würdigen Produkten einen Namen gemacht. Neben dem hervorragenden Preis-Leistungs- verhältnis zeichneten sich die Projekte immer durch spezielle Detaillösungen, maximalen Wirkungsgrad und eine sparsame Weichen- bestückung aus. Die schon legendäre Tempe- rance aus Heft 2/2000 zum Beispiel, versehen mit drei (!!!) 17-cm-Tieftönern im Transmis- sionline-Gehäuse, einem 17-cm Mitteltöner, einer Hochtonkalotte, nur zwei Weichenbau- teilen und 95 dB Wirkungsgrad. Nicht gerade das, was man als durchschnittliche Standbox bezeichnen würde. Ende 2002 wurde in der K+T dann die Gate vorgestellt, eine kleine Transmissionline mit zwei 15-cm-Tiefmitteltönern, einer Hochton- kalotte und einer Minimalweiche. Und nun die neue Gate 5.1, immer noch laut, immer

noch unschlagbar günstig, immer noch mit Minimalweiche.

Bestückung

Ähnlich wie der Vorgänger arbeitet die Neue mit zwei 15-cm-Tiefmitteltönern, die paral- lel geschaltet sind, um maximalen Wir- kungsgrad zu sichern. Ausgestattet sind die Chassis mit einem großen Magnetsystem, das mit seiner Abschirmung gerade noch durch den Ausschnitt passt, einer hinterlüfte- ten Zentrierung und einem gelochten Schwingspulenträger. Trotz fehlender Pol- kernbohrung ist für ausreichende Entlüftung der kritischen Stellen also gesorgt. Die Mem- bran ist aus Polypropylen, versehen mit einer inversen Dustcap. Der Korb ist nicht etwa aus Blech oder Kunststoff, sondern besteht aus Aluminiumdruckguss. Gespart wurde hier also an keiner Stelle.

Was bedeuten K2, K3 und K5 im Klirrdiagramm?

Wir propagieren im Bezug auf Klirrdiagram- me immer wieder, dass der Klirranteil K2 klanglich unschädlich sei, während K3 und K5 ihr Schindluder treiben würden. Aber wo- her kommt das? K2, K3 und K5 sind so genannte Harmoni- sche, was schlicht und einfach bedeutet, dass es sich um Vielfache einer Grundfrequenz handelt. Die Kennzahlen 2, 3 und 5 stehen für den Wert, mit dem man diese Grundfrequenz multiplizieren muss, um zu der Frequenz der Harmonischen zu kommen. Betrachtet man zum Beispiel den Klirr eines von einem Laut- sprecherchassis wiedergegebenen Sinustons von 1 kHz, so liegt K2 bei 2 kHz, K3 bei 3 kHz und K5 bei 5 kHz. Aber warum sind in diesem Fall 2 kHz gut, 3 und 5 kHz aber schlecht? Eine Verdopplung der Frequenz entspricht in der Musik genau dem Sprung einer Oktave. Wenn 1 kHz der Grundton ist, liegen 2 kHz also genau eine Oktave höher. Dieser Um- stand wird vom Gehör als harmonisch empfunden – die Töne passen zueinander und er- geben eine Einheit. Aus diesem Grund fällt der Klirranteil K2, obwohl er in den meisten Fällen den größten Anteil am Gesamtklirr eines Chassis hat, klanglich kaum negativ auf. Um noch eine Oktave höher zu gelangen, müsste man die 2 kHz wieder verdoppeln und käme auf 4 kHz. Auf 1 kHz bezogen stehen K3 und K5 musikalisch also in keinem glat- ten Verhältnis zum Grundton und werden deshalb als störend und unharmonisch emp- funden. Ein hoher Anteil an K2 stellt deshalb kaum ein Problem dar. K3 und K5 machen sich aber schnell negativ bemerkbar, wenn ihr Anteil am abgestrahlten Schall zu groß wird.

wenn ihr Anteil am abgestrahlten Schall zu groß wird. 3/06 Iris Strassacker, HiFi-Lösungen unser Ingenieurteam
wenn ihr Anteil am abgestrahlten Schall zu groß wird. 3/06 Iris Strassacker, HiFi-Lösungen unser Ingenieurteam

3/06

Iris Strassacker, HiFi-Lösungen

unser Ingenieurteam berät Sie gerne, Tel: 0721-9703724. Die Bausätze sind ohne Gehäuse.

Alcone Lautsprecher (EUR pro Stück):

AC 1HAT Keramik-Hochtöner, 92 dB

59,-

AC 15 Textil-Hochtöner, 95 dB

78,-

AC 5.25HES, Alu-Membran, 85 dB

59,-

AC 6.5HE, Alu-Membran, 90 dB

75,-

AC 8HE, Alu-Membran, 90 dB

89,-

AC 10HE, Alu-Membran, 90 dB

129,-

Alcone Subwofer (EUR pro Stück):

AC8 SW-4 oder -8, 89 dB

109,-

AC10 SW-4 oder -8, 89 dB

169,-

AC12 SW-4 oder -8, 90 dB

219,-

Audaphon Seidenkalotte (pro Stück):

TWS 25/6 ab 3 kHz

39,-

Audaphon Bändchen (EUR pro Stück):

JP 3.0 93 dB, ab 2,5 kHz/18 dB

110,-

JP 2.0 93 dB, ab 2,0 kHz/18 dB

175,-

Neo CD 3.0 93 dB, ab 2,5 kHz

110,-

Neo CD 2.0 93 dB, ab 2,0 kHz

175,-

Neo Pro 5i 98 dB, ab 1,5 kHz

375,-

die ideale Punktschallquelle: Thiel Koinzidenzwandler (EUR pro Stück):

Koaxialchassis SC 3

690,-

Koaxialchassis SCS3 geschirmt

690,-

Subwoofer-Module (EUR pro Stück):

DT 50, 60 / 120 W (4 + 8 Ohm)

76,-

Detonation DT 105, 105 / 210 W

119,-

Deton.DT 110 MK II, 150 / 300 W

269,-

Detonation DT 80, 80 / 160 W

149,-

Detonation DT 150, 150 / 300 W

198,-

Detonation DT 300, 300 / 600 W

319,-

Detonation DT 500, 550 / 1100 W

498,-

Hypex DS 2.0, 175 / 330 W

339,-

Hypex DS 4.0, 400 / 700 W

399,-

Inosic RAS 100, 100 / 200 W

169,-

Inosic RAS 200, 165 / 320 W

289,-

Inosic RAS 300, 300 / 500 W

509,-

Mivoc AM 80, 80 160 W

78,-

Mivoc AM 120, 120 / 240 W

127,-

weitere Subwooferverstärker auf Anfrage

Clio Messsysteme:

mit PC-Karte, Messbox, Software, Kabel

Clio V7

599,-

Clio Std V7

999,-

Kimber-Lautsprecherkabel (pro Meter):

4PR, 0-100 kHz, +/-0,5dB

6,90

4TC, 0-500 kHz, +/-0,5dB

32,-

Iris Strassacker, indiv. HiFi-Lösungen, Albert-Schweitzer 34, D-76139 Karlsruhe, Tel: 0049-(0)721-97037-24, Fax -25, Email: hifi@lautsprechershop.de Internet: www.lautsprechershop.de

Versandkosten EUR 4,90 (A,CH,NL,F:

EUR 17,-) zzgl NN (in D: EUR 2,-) Für die Schweiz ist 16% MWSt abzuziehen

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Bausatztest

Newtronics HT 25

Der Hochtöner mit 25-mm-Gewe- bekalotte ist im Gegensatz zu früheren Modellen mit Neodyman- trieb bestückt,
Der Hochtöner mit 25-mm-Gewe-
bekalotte ist im Gegensatz zu
früheren Modellen mit Neodyman-
trieb bestückt, was eine deutlich
kompaktere Bauform nach sich
zieht. Seine Kunststoff-Frontplatte ist
nicht rund, sondern nahezu rechteckig.
Das rückt die Schraubenlöcher angenehm
weit vom Magnetsystem weg, so dass beim
Einbau keine Probleme auftreten sollten.
Auch für Dichtigkeit ist gesorgt, die Rück-
seite der Front ist mit einem abdichtenden
Vlies versehen. Hier fällt auch sofort der
sternförmige Kühlkörper ins Auge, der auf
den Neodymmagneten geschraubt ist. Er gibt
die Wärme, die das Chassis bei hoher Belas-
tung wegen des kleinen Magneten nicht ab-
führen kann, effektiv an die umgebende Luft
ab. Das erhöht die elektische Belastbarkeit,
hält die Parameter konstant und kann, wenn
es hart auf hart kommt, sogar den Hitzetod
verhindern.
Der Subwoofer zur Gate 5.1 darf, um mit
ihrem hohen Wirkungsgrad und dem quirli-
gen Wesen mithalten zu können, auch kein
Kind von Traurigkeit sein. Harald Hecken
konzipierte ein geschlossenes System mit
leistungsstarkem Aktivmodul und einem
hochbelastbaren 38-cm-Chassis, das nicht
nur im Stereobetrieb, sondern auch im Heim-
kino mit fünf oder mehr Gates zu überzeugen
vermag. Das Chassis geizt nicht mit Material
und bleibt auch bei genauerem Hinsehen
durchdacht aufgebaut und gut verarbeitet.
Solider Aludruckgusskorb, mehrlagig ge-
wickelte und entlüftete Riesenschwingspule,
verchromte Polplatten, große Polkernboh-
rung und Fahrradschlauch-Sicke – nein, die-
Technische Daten
Chassishersteller:
Newtronics
Vertrieb:
Strassacker, Karlsruhe
Preis:
lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor
Chassisparameter K+T-Messung
Z:
4 Ohm
Fs:
1475 Hz
Re:
3,02 Ohm
Qms:
3,55
Qes:
1,99
Qts:
1,28
Le:
0,31 mH
Sd:
7 cm 2
Zmin:
3,44 Ohm
Ausstattung
Membran:
Gewebe
Sicke:
Gewebe
Frontplatte:
Kunststoff
magnetische Schirmung:
ja
Schwingspule:
25 mm / - mm lang
Befestigungsbohrungen:
4
Außendurchmesser:
70 x 54 mm
Einbauöffnung:
45 mm
Frästiefe:
4 mm
Einbautiefe:
23 mm
Magnetdurchmesser:
32 mm

Frequenzgang für (0/15/30/60 Grad)

32 mm Frequenzgang für ( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und elektrische

Impedanz und elektrische Phase

( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und elektrische Phase Klirrfaktor K2 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 85 dB/1m

elektrische Phase Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 95 dB/1m

/ K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall)

Zerfallspektrum (Wasserfall)

85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische

Frequenzgang und akustische Phase

85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische
85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische

Newtronics BM 13/6

ser Subwoofer sieht nicht gerade nach Kom- promissen aus. Auch das antreibende Aktivmodul macht ei-
ser Subwoofer sieht nicht gerade nach Kom-
promissen aus.
Auch das antreibende Aktivmodul macht ei-
nen hervorragenden Eindruck. Das SW-
300C verfügt über satt laufende Drehregler
für Lautstärke und Trennfrequenz und solide
Kippschalter für Tiefbassanhebung, Phase
und Subsonic-Filter. Eingespeist werden darf
über XLR-, Cinch- und Lautsprecherklem-
men. Und mit dem dicken Ringkerntrafo, den
riesigen Elkos und dem massiven Kühlkör-
per macht es auch keinen Hehl aus seinem
Leistungsvermögen.
Technische Daten
Chassishersteller:
Newtronics
Vertrieb:
Strassacker, Karlsruhe
Preis:
lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor
Chassisparameter K+T-Messung
Z:
8 Ohm
Fs:
63,98 Hz
Re:
5,37 Ohm
Rms:
1,16 kg/s
Qms:
3,04
Qes:
0,48
Qts:
0,41
Cms:
0,71 mm/N
Mms:
8,77 g
BxL:
6,30 Tm
Gehäuse
Vas:
7,97 l
Le:
0,43 mH
Setzte das alte Modell noch auf die klassi-
sche Chassis-Anordnung – Hochtöner oben,
Tiefmitteltöner darunter – so kommt die neue
Gate im D’Appolito-Layout daher. Die alte
Bauform war in ihrem Fall auch nicht un-
praktisch, denn die Lauflänge der TML gibt
einfach eine gewisse Gehäusegröße vor. Die
neue Anordnung lag bei der aktuellen Gate
nahe, denn der Hochtöner baut genau wie die
Mitteltöner so kompakt, dass man sie sehr
nahe zusammenrücken kann. In der Box sit-
zen sie tatsächlich auch Korb an Korb, um
keinen unnötigen Platz zu verschenken. Das
bringt Vorteile bei der Raumabbildung, weil
die schallabstrahlende Fläche kompakter ist
als bei weiter auseinanderliegenden Chassis.
Da es sich bei der neuen Gate um einen Bass-
reflexlautsprecher handelt, durften die Chas-
sis nah zusammenrücken, ohne dafür Nach-
teile in Kauf nehmen zu müssen.
Sd:
90 cm 2
no:
0,42 %
Zmin:
6,09 Ohm
Ausstattung
Membran:
Polypropylen
Sicke:
Polypropylen
Frontplatte:
Gummi
Korb:
Aludruckguss
Polkernbohrung:
nein
Zentrierung:
Topfspinne
magnetische Schirmung:
ja
Schwingspule:
- mm / - mm lang
Polplattendicke:
- mm
Linearer Gesamthub:
- mm
Befestigungsbohrungen:
4
Außendurchmesser:
152 x 136 mm
Einbauöffnung:
120 mm
Frästiefe:
2 mm
Einbautiefe (nicht eingefräst):
78 mm
Magnetdurchmesser:
107 mm
(nicht eingefräst): 78 mm Magnetdurchmesser: 107 mm Frequenzgang für ( 0 / 15 / 30 /

Frequenzgang für (0/15/30/60 Grad)

107 mm Frequenzgang für ( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und elektrische

Impedanz und elektrische Phase

( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und elektrische Phase Klirrfaktor K2 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 85 dB/1m

elektrische Phase Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 95 dB/1m

/ K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall)

Zerfallspektrum (Wasserfall)

85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische

Frequenzgang und akustische Phase

85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische

19

Bausatztest

Newtronics Gate 5.1

Bausatztest Newtronics Gate 5.1 Frequenzweiche Die Weiche besteht aus nur vier Bautei- len. Ein 12-dB-Tiefpass für

Frequenzweiche

Die Weiche besteht aus nur vier Bautei- len. Ein 12-dB-Tiefpass für die beiden Tiefmitteltöner und ein 12-dB-Hochpass für den Hochtöner sorgen für geordnete Verhältnisse. Weitere Anpassungen wa- ren nicht nötig, selbst der obligatorische Spannungsteiler für die Kalotte konnte dank passendem Wirkungsgrad entfal- len. Durch die recht pflegeleichten Chas- sis waren auch keine weiteren Korrektu- ren durch Saug- oder Sperrkreise vonnö- ten. Das wäre auch gegen die Firmenphi- losophie, denn Spielfreude und Leben stehen viel weiter oben auf dem Zettel als linealglatte Frequenzgänge. Ein Hochpassfilter für den Betrieb mit dem Subwoofer gibt es für die Gate nicht. Wenn gewünscht, muss aktiv im Verstärker der Satelliten gefiltert werden – eine Funktion, die zum Beispiel alle gängigen Heimkino-Receiver besitzen.

Messwerte

Die Tiefmitteltöner messen sich bis auf einen Schlenker bei 1,2 kHz, der sich aber sowohl im Frequenzgang als auch im Wasserfall nicht zu sehr niederschlägt, sehr ordentlich. Die Spitze bei 5,5 kHz schwingt nicht nach, und auch die sehr schmalbandige Senke knapp über 3 kHz äußert sich nicht über Ge- bühr. Die Verzerrungen sind bei 85 dB im gesamten Übertragungsbereich angenehm niedrig, bei 95 dB steigt hauptsächlich der klanglich unschädliche K2 an. Auch der Hochtöner bleibt in dieser Disziplin sauber und klirrt im Einsatzbereich nicht nennens- wert. Seine Impedanz liegt mit unter vier

Technische Daten

Chassishersteller:

Newtronics

Vertrieb:

Strassacker, Karlsruhe

Konstruktion:

Newtronics

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip:

3-Wege, Bassreflex

Bestückung:

Newtronics BM 13/6

 

Newtronics HT 25

Nennimpedanz:

4 Ohm

Kennschalldruckpegel 2,83 V/1 m:

siehe Frequenzgang (kalibriert gemessen)

Abmessungen (BxHxT):

19,0x37,0x23,0 cm

Das von Newtronics angelieferte Gehäuse besitzt eine komplizierte Kombination aus Schrägen, die es optisch attraktiv machen und unerwünschte Reflexionen von den Schallwandkanten verhindern. Allerdings er- schwert es eine Eigenanfertigung ungemein, weshalb wir für diesen Fall zu dem etwas vereinfachten Gehäuse raten, das dem Bau- plan am Ende dieses Artikels entspricht. Wenn die Box ausschließlich als Satellit be- trieben werden soll, kann sie direkt geschlos- sen aufgebaut werden. Der Subwoofer sitzt in einem einfachen, gut versteiften geschlossenen Gehäuse. Er baut für die Chassisgröße mit gut 60 Litern eher klein. Eine Bassreflexkonstruktion wäre ebenfalls möglich gewesen, hätte aber ein deutlich größeres Volumen nach sich gezo- gen. Um das kompakte Format der Gate 5.1 sinnvoll weiterzuführen, wurde auf diese Maßnahme verzichtet. Der Langhuber macht aber auch so genug „Wind“, die Sorge um eingeschränkte Pegelreserven ist absolut un- 20 berechtigt.

Kosten pro Box:

lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor

Frequenzgang für (0/15/30/60 Grad)

noch nicht vor Frequenzgang für ( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und

Impedanz und elektrische Phase

( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und elektrische Phase Klirrfaktor K2 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 85 dB/1m

elektrische Phase Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 95 dB/1m

/ K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall)

Zerfallspektrum (Wasserfall)

85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische

Frequenzgang und akustische Phase

85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische
85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische

Newtronics B 15

Ohm recht niedrig, was für den Wirkungs- grad von deutlich über 90 dB mitverantwort- lich
Ohm recht niedrig, was für den Wirkungs-
grad von deutlich über 90 dB mitverantwort-
lich ist. Der Frequenzgang verläuft abgese-
hen von einer Senke bei 3 kHz, die sich im
Wasserfall aber als harmlos erweist, sehr li-
near. Seine leicht fallende Tendenz lässt sich
mit einem etwas zu kleinen Hochpasskon-
densator leicht kompensieren. Gleichzeitig
erhöht dieser die Belastbarkeit des Hochtö-
ners, da die Energiezufuhr im unteren Be-
reich verringert wird.
Die Messungen eines reinen Subwoofer-
Chassis geben sich immer recht problema-
tisch, weil auf Frequenzganglinearität und
Ähnliches keinerlei Wert gelegt wird. Im Be-
reich unter 100 Hz herrschen einfach andere
Prioritäten, klassische Maßstäbe versagen
hier völlig. Es zählt im Endeffekt, was das
Chassis im dazugehörigen Gehäuse und mit
passender Elektronik zu leisten vermag. Die
Thiele-Small-Parameter geben darüber, zu-
mindest was an Basstiefe kontra Gehäusevo-
lumen zu erwarten ist, Auskunft. Da schlägt
sich der Newtronics nicht schlecht. Mit recht
hoher Güte bei mittlerer Resonanzfrequenz
und kleinem Äquivalenzvolumen ist er aus-
gelegt auf vergleichsweise kleine Gehäuse
mit ordentlichem Tiefgang. Klein ist bei ei-
nem 38-cm-Subwoofer aber ein sehr relativer
Begriff, so dass hier erst die geschlossene
Variante den Volumenbedarf ausreichend
nach unten drückte.
Die Gate 5.1 als fertige Box gibt sich etwas
wellig, im Mittel aber ausgewogen, mit leicht
ansteigendem Frequenzverlauf. Durch die
Technische Daten
Chassishersteller:
Newtronics
Vertrieb:
Strassacker, Karlsruhe
Preis:
lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor
Chassisparameter K+T-Messung
Z:
4 Ohm
Fs:
36,51 Hz
Re:
3,22 Ohm
Rms:
7,62 kg/s
Qms:
7,09
Qes:
0,50
Qts:
0,47
Cms:
0,08 mm/N
Mms:
235,52 g
BxL:
18,63 Tm
Vas:
78,48 l
Le:
2,81 mH
Sd:
835 cm 2
no:
0,75 %
Zmin:
4,13 Ohm
Ausstattung
Membran:
beschichtetes Papier
Sicke:
beschichtetes Papier
Frontplatte:
Schaumstoff
Korb:
Aludruckguss
Polkernbohrung:
30 mm
Zentrierung:
Topfspinne
magnetische Schirmung:
nein
Schwingspule:
- mm / - mm lang
Polplattendicke:
- mm
Linearer Gesamthub:
- mm
Befestigungsbohrungen:
8
Außendurchmesser:
392 mm
Einbauöffnung:
350 mm
Frästiefe:
17 mm
Einbautiefe (nicht eingefräst):
181 mm
Magnetdurchmesser:
180 mm
(nicht eingefräst): 181 mm Magnetdurchmesser: 180 mm Frequenzgang für ( 0 / 15 / 30 /

Frequenzgang für (0/15/30/60 Grad)

180 mm Frequenzgang für ( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und elektrische

Impedanz und elektrische Phase

( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und elektrische Phase Klirrfaktor K2 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 85 dB/1m

elektrische Phase Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 95 dB/1m

/ K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall)

Zerfallspektrum (Wasserfall)

85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische

Frequenzgang und akustische Phase

85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Zerfallspektrum (Wasserfall) Frequenzgang und akustische

21

22

Bausatztest

Newtronics Sub 5.1

22 Bausatztest Newtronics Sub 5.1 recht kleinen Chassis kommt das Rundstrahl- verhalten nicht zu kurz. Bei

recht kleinen Chassis kommt das Rundstrahl- verhalten nicht zu kurz. Bei 60° wird zwar gebündelt, auch hier ist der Verlauf insge- samt aber ausgewogen. Die kleinen Nach- schwinger der Chassis kann auch die Box nicht ganz verbergen, allerdings sind die Auswirkungen immer noch sehr moderat. Die Klirrschriebe präsentieren sich positiver als die der einzelnen Chassis, selbst bei 95 dB bewegt sich die Box deutlich unter einem Prozent. Das liegt daran, dass ein einzelner Tiefmitteltöner zum Gesamtpegel der Box nur einen Teil beisteuert und damit effektiv leiser ist als in der Einzelmessung. Der Subwoofer spielt durch das geschlossene Gehäuse nicht ultratief, beherrscht dafür aber eine saubere Gangart. Außerdem lässt er sich durch den zuschaltbaren Equalizer am Aktiv- modul leicht zu etwas mehr Arbeit im Fre- quenzkeller überreden. Die möglichen Trennfrequenzen sind praxisgerecht und er- lauben eine passende Verschmelzung mit praktisch jedem kleineren Lautsprecher. Da das Chassis generell auch zu extremer Tief- bassarbeit bereit ist, muss sich der Liebhaber mit viel Platz im Wohnzimmer anhand der Thiele-Small-Parameter einfach nur ein pas- sendes Reflexgehäuse berechnen.

Klang

Wegen der gezielten Ausrichtung der Gate 5.1 setzten wir uns mit einer gewissen Er- wartungshaltung in den Hörraum, die, wie sich schnell herausstellte, auch nicht ent- täuscht wurde. Die Gate 5.1 spielte, zunächst ohne Subwoofer betrieben, sehr unmittelbar, offen und klar. Da wurde nichts verschleiert oder schöngefärbt, sondern jedes Detail mit viel Spaß an der Sache herausgearbeitet. Auch wenn die Box sehr laut werden konnte, sorgte ihre Abstimmung bei den leiseren Tö- nen dafür, dass man nichts verpasste. Und sie blieb stets angenehm – kein zischelnder Hochtöner, kein Mulmen im Bass. Letzterer war immer trocken und knackig, wenn auch leicht zurückhaltend. Eine Wand im Rücken kann aber Wunder wirken. Dann kann der Bass auch ohne Subwoofer, je nach Musik- geschmack und Präferenz, schon ausrei- chend sein. Nach ein paar Stücken nahmen wir ihn den- noch dazu. Seine enormen Reserven wurden durch den nur minimal aufgedrehten Laut- stärkeregler des Aktivmoduls offensichtlich. Ganz im Gegensatz zum erwarteten „Krach- Bumm“ gab er sich aber sehr filigran und leichtfüßig. Auf Anhieb bildete er mit der Gate eine harmonische Einheit. Er ordnete sich dem Klangbild unerwartet gut unter und erzeugte Bässe aller Art, gleich ob kurz, lang, laut oder leise, mit einer sehr musikalischen Ader. Nur die allerunterste Oktave wollte sich bitten lassen. Sie kann durch den Bau der Reflexvariante aktiviert werden, die im Heimkino mit einer Gruppe von Gates auf- trumpfen kann. Nicht nur für den erhobenen Preis, sondern auch gemessen an absoluten Maßstäben ist die Gate ein sehr guter Kleinlautsprecher, der sich gleichermaßen für die leisen und lauten Töne eignet und sich durch seine offene Art schnell in die Herzen der Liebhaber von fri- schen und lebendigen Klangbildern spielt. Der schon fast unverschämt niedrige Preis ist ein weiterer Grund dafür, einmal ernsthaft darüber nachzudenken, sich einfach ein Paar davon anzuschaffen.

Christian Gather

Frequenzgang für (0/15/30/60 Grad)

Christian Gather Frequenzgang für ( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und elektrische

Impedanz und elektrische Phase

( 0 / 15 / 30 / 60 Grad) Impedanz und elektrische Phase Klirrfaktor K2 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 85 dB/1m

elektrische Phase Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 /

Klirrfaktor K2/K3/K5 für 95 dB/1m

/ K5 für 85 dB/1m Klirrfaktor K2 / K3 / K5 für 95 dB/1m Technische Daten

Technische Daten

Chassishersteller:

Newtronics

Vertrieb:

Strassacker, Karlsruhe

Konstruktion:

Newtronics

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip:

1-Weg, geschlossen

Bestückung:

Newtronics B 15

Nennimpedanz:

entfällt, da aktiv

Kennschalldruckpegel 2,83 V/1 m:

siehe Frequenzgang (kalibriert gemessen)

Abmessungen (BxHxT):

43,8x55,0x34,7 cm

Kosten pro Box:

lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor

(kalibriert gemessen) Abmessungen (BxHxT): 43,8x55,0x34,7 cm Kosten pro Box: lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor 3/06

Technikseite Newtronics Gate 5.1:

Bausatz:

Chassishersteller: Newtronics Vertrieb: Strassacker, Karlsruhe Konstruktion: Newtronics

Chassis:

2 x Newtronics BM 13/6

1 x Newtronics HT 25

Funktionsprinzip:

2-Weg Bassreflex

Nennimpedanz:

4 Ohm

Kosten pro Box:

lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor

Weichenbestückung:

L1:

Luftspule 1,0 mH

L2:

Luftspule 0,33 mH

C1:

Kondensator 22 µF

C2:

Kondensator 6,8 µF

Holzliste

in 19-mm-MDF

33,2 x 19,2 cm (2x) Seite 37,0 x 19,0 cm (1x) Front 37,0 x 19,0 cm (1x) Rückwand 15,2 x 19,2 cm (1x) Deckel 15,2 x 19,2 cm (1x) Boden

15,2 x 19,2 cm (1x) Deckel 15,2 x 19,2 cm (1x) Boden Aufbau: Der eigentliche Zusammenbau

Aufbau:

Der eigentliche Zusammenbau des Gehäu-

ses ist unkompliziert. Auf die Front werden

eine

Seitenwand, der Deckel, der Boden

und

die zweite Seitenwand aufgeklebt.

Anschließend folgt die Rückwand. Die Komplexität liegt in der Gestaltung der

Schallwand. Diese wird mit Löchern und Fräsungen für die drei Chassis und die Re- flexrohre zu versehen. Die Rohre sind von hinten auf die Schallwand gesetzte Kunst- stoffrohre mit einem Innendurchmesser

von 25 mm und einer Länge von 90 mm.

Die Öffnung besitzt eine Rundung mit 10

mm Radius, so dass sich ein Lochdurch-

messer von 45 mm ergibt. Dieser sollte ge-

nau

platziert werden, damit er zwischen

den

Hochtöner und die 10-mm-Fase an der

Gehäusekante, die in diesem Bereich zur

Not weggelassen werden kann, passt.

Wem dieser Aufbau zu kompliziert ist, der kann die Reflexrohre als „normale“ Kunst-

stoffrohe mit möglichst schmalem Kragen

oder als Rohr(e) auf der Rückseite vorse- hen. Wenn die Gate als reiner Satellit be- trieben wird, kann sie mit denselben Gehäusemaßen auch geschlossen aufge-

baut werden.

Nachdem das Gehäuse fertig ist, wird die Weiche auf dem Boden oder unter dem Deckel eingeklebt. Die Bedämpfung erfolgt in Form zweiter Dämmmatten, von denen eine an die Seitenwände und die Rück- wand gelegt wird, während die zweite ein- gerollt in die Mitte des Gehäuses kommt. Nach dem Anlöten der Chassis ist die Box fertig.

während die zweite ein- gerollt in die Mitte des Gehäuses kommt. Nach dem Anlöten der Chassis
während die zweite ein- gerollt in die Mitte des Gehäuses kommt. Nach dem Anlöten der Chassis

Bausatztest

Technikseite Newtronics Sub 5.1:

Holzliste

Chassis:

Newtronics B 15 Preis:

lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor

Parameter:

Z:

4 Ohm

Fs:

36,51 Hz

Re:

3,22 Ohm

Rms:

7,62 kg/s

Qms:

7,09

Qes:

0,50

Qts:

0,47

Cms:

0,08 mm/N

Mms:

235,52 g

BxL:

18,63 Tm

Vas:

78,48 l

Le:

2,81 mH

Sd:

835 cm 2

no:

0,73 %

Zmin:

4,13 Ohm

Bausatz:

in 19 mm MDF

Chassishersteller: Newtronics Vertrieb: Strassacker, Karlsruhe Konstruktion: Newtronics

55,0 x 34,8 cm (2x) Seite 40,0 x 55,0 cm (1x) Front 40,0 x 55,0 cm (1x) Rückwand

Chassis:

40,0 x 31,0 cm (1x) Deckel 40,0 x 31,0 cm (1x) Boden

1 x Newtronics B 15

40,0 x 10,0 cm (3x) Versteifung

Funktionsprinzip:

1-Weg geschlossen

Aufbau:

Nennimpedanz:

entfällt, da aktiv

Der Subwoofer ist sehr einfach aufzubau-

Kosten pro Box:

lag zu Redaktionsschluss

en. Auf einer der Seitenwände werden Front, Deckel, die Rückwand und der Bo-

Lieferant:

noch nicht vor Strassacker, Karlsruhe

den aufgeklebt. Die drei Versteifungen werden anschließend hinzugefügt. Zum

Daten Aktivmodul SW-300C:

Schluss wird die zweite Seite aufgeklebt. Die Löcher für das Chassis und das Aktiv-

Ausgangsleistung:

300W an 4 Ohm

modul werden anschließend gesägt. Ein

minimale Impedanz:

4 Ohm

Einfräsen des Chassis ist nicht notwendig,

schaltbare Bassanhebung:

kann auf Wunsch aber trotzdem durchge-

schaltbarer Hochpass:

7 dB bei 51 Hz 40 Hz

führt werden. Dann sollte die Front aber

Eingänge:

Hochpegel

aufgedoppelt werden oder direkt aus

Niederpegel Cinch / XLR

dickerem MDF sein. Nach dem Einbau des

Einschaltautomatik

Moduls wird das Chassis angeschlossen

Phasenschalter:

0°, 180°

und eingeschraubt. Eine Bedämpfung des

Abmessungen:

30,0 x 26,5 x 18,0 cm

Gehäuses ist entbehrlich.

Gewicht:

7,6kg

Eine Bedämpfung des Abmessungen: 30,0 x 26,5 x 18,0 cm Gehäuses ist entbehrlich. Gewicht: 7,6kg 24

24

Eine Bedämpfung des Abmessungen: 30,0 x 26,5 x 18,0 cm Gehäuses ist entbehrlich. Gewicht: 7,6kg 24

K+T-Projekt

Lautsprecherkabel aus Kupfer-Flachband

Flachmann

Keine Sorge – das hier wird keine Abhandlung über Alkoholismus. Vielmehr die Vorstellung eines interessanten Laustprecherkabelkonzeptes, das mit er- freulich wenig Aufwand an Zeit und Geld realisierbar ist und höchst highendige Ergebnisse zeitigt.

Wir wollen an dieser Stelle gar nicht in die immer wieder aufflammende Diskussion ein- steigen, ob man Kabeleinflüsse bei der HiFi- Anlage denn nun hören kann oder nicht. Das hier ist für Leute, die eine „positive Grund- haltung“ zum Thema haben und sich nicht zu schade sind, ihre 2 x 4mm 2 -Baumarkt-Steg- leitung gegen ein „richtiges Lautsprecherka- bel“ auszutauschen, und das ohne dafür den Gegenwert eines Lautsprecherpärchens beim einschlägigen Strippen-Dealer zu berappen. Was sollte ein Kabel – in diesem Falle ein Lautsprecherkabel – in rein physikalischer Hinsicht tun? Sehr einfach: möglichst wenig. Es sollte einen geringen ohmschen Wider- stand bieten und sich in Sachen Kapazität und Induktivität fein zurückhalten. Die erste For- derung lässt sich über einen entsprechenden Querschnitt erreichen, die beiden anderen über einen entsprechenden geometrischen Aufbau der Leitung. Die Initialzündung für dieses Projekt war die

der Leitung. Die Initialzündung für dieses Projekt war die Tatsache, dass der Kölner Bauteilespezialist Mundorf das

Tatsache, dass der Kölner Bauteilespezialist Mundorf das Material, aus dem er seine Kup- ferflachbandspulen wickelt, auch als Meter- ware anbietet. Mit dieser Folie – wir wählten die Variante mit 44 mm Breite und 70 µm Dicke – lässt sich eine sehr gute Lautspre- cherleitung ohne große Probleme realisieren, der Meterpreis von 1,42 Euro reißt zudem keine allzu tiefen Löcher in die Kasse. Die Dimensionen des Leiters bedingen einen Querschnitt von rund drei mm 2 – das reicht in jedem Falle. Durch eine Anordnung von zwei dieser Folien nebeneinander lässt sich ein ex- trem kapazitätsarmes Kabel realisieren, auch die Induktivität hält sich in erfreulich niedri- gen Grenzen. Jetzt könnte man noch anfan- gen, den „Skin-Effekt“ ins Spiel zu bringen. Dieses physikalische Phänomen beschreibt die frequenzabhängige „Eindringtiefe“ des

Die Bananenstecker sind direkt auf die Kupferfolie gelötet. Andere Befestigungsmethoden stehen dem Selbstbauer natürlich auch offen, aber wir befanden diese als die praktischste

Stroms in den Leiter: Je höher die Frequenz, desto eher findet der Leitungsmechanismus an der Kabeloberfläche statt, außerdem geht's hier schneller zur Sache als im Inneren des Kabels, also bei niedrigen Frequenzen. Durch den extrem dünnen Leiter gibt's bei unserem Kabel keine große Eindringtiefe und damit auch keine zeitlichen „Schmiereffekte“ durch unterschiedliche Signallaufzeiten. Gewiss – das ist ein bewusst vereinfachter Abriss eines nicht unkomplizierten Themas, soll aber an dieser Stelle reichen, wir wollen ja nur ein

25

K+T-Projekt

K+T-Projekt Das ist das Rohmaterial – Kupferfolie mit 44 mm Breite und 0,07 mm Dicke. Achtung:

Das ist das Rohmaterial – Kupferfolie mit 44 mm Breite und 0,07 mm Dicke. Achtung: Das Material ist durch seine geringe Dicke recht filigran und außerdem höllisch scharf an den Rändern

filigran und außerdem höllisch scharf an den Rändern Das hier ist der „harte Stoff“ in Sachen

Das hier ist der „harte Stoff“ in Sachen Bananenstecker. Die Rohrkon- taktstecker von MultiContact sind preiswert, folgen dem aktuellen Trend zu massearmen Verbindern und sind gut zu verarbeiten

Trend zu massearmen Verbindern und sind gut zu verarbeiten Jetzt schlägt die Stunde des Klebebandes: Mit

Jetzt schlägt die Stunde des Klebebandes: Mit bühnenerprobtem Gaffa-Gewebeband werden die Folienleiter „eingepackt“. Zuerst in der Mitte von beiden Seiten, dann außen herum. Erfahrungsgemäß braucht man etwa 4 – 5 Lagen des 50 mm breiten Klebebandes

26

man etwa 4 – 5 Lagen des 50 mm breiten Klebebandes 26 Die vier auf möglichst

Die vier auf möglichst exakt gleiche Länge geschnittenen Streifen wer- den mit einem Polyurethan-Isolierlack gegen Oxydation geschützt. Es empfiehlt sich, die Kupferfolie vor dem Lackieren mit einem weichen Lappen und etwas Essig gründlich zu reinigen. Der Lackauftrag sollte gleichmäßig und möglichst dünn erfolgen

sollte gleichmäßig und möglichst dünn erfolgen Die Bananenstecker werden ganz einfach auf eine Seite der

Die Bananenstecker werden ganz einfach auf eine Seite der Folienleiter gelötet. Das geht mit einem normalen 50 W-Lötkolben völlig ohne Probleme und ist hinreichend stabil

völlig ohne Probleme und ist hinreichend stabil Die abgeschrägten Enden des Kabels werden ebenfalls mit dem

Die abgeschrägten Enden des Kabels werden ebenfalls mit dem Tape bewickelt, so dass nur die Stecker herausstehen. Jetzt fehlt nur noch eine Polaritätsmarkiereung

Jetzt fehlt nur noch eine Polaritätsmarkiereung Nach dem Trocken des (beidseitigen!) Lackauftrags machen wir

Nach dem Trocken des (beidseitigen!) Lackauftrags machen wir die Enden der Folie etwas „handhabbarer“, sprich: Sie werden schräg beige- schnitten. Die Schräge bestimmt den Abstand der Anschlussstecker zuein- ander, man sollte sich also vorher ansehen, wie weit die entsprechenden Buchsen verstärker- und boxenseitig auseinander liegen.

Buchsen verstärker- und boxenseitig auseinander liegen. Für den Zusammenbau der Leitungen brauchen Sie in erster

Für den Zusammenbau der Leitungen brauchen Sie in erster Linie Platz und etwas, um die Leiter provisorisch auf konstantem Abstand zu halten. Wir haben einen „Steg“ von rund 5 mm zwischen den Folien gewählt

einen „Steg“ von rund 5 mm zwischen den Folien gewählt So sieht das fertige Produkt aus.

So sieht das fertige Produkt aus. Mit etwas Sorgfalt und Ruhe bei der Arbeit ist das Ergebnis sowohl mechanisch als auch klanglich überzeugend

aus. Mit etwas Sorgfalt und Ruhe bei der Arbeit ist das Ergebnis sowohl mechanisch als auch
Wir wählten für den Abstand der Stecker den durch- schnittlichen Buchsenabstand einiger testweise ausge- messenen

Wir wählten für den Abstand der Stecker den durch- schnittlichen Buchsenabstand einiger testweise ausge- messenen Kabel-Terminals. Bei der Eigenanfertigung kann der Abstand natürlich passend zu Verstärker und Lautsprecherklemmen gewählt werden. Das schont die Mechanik des Kabels, da es zum Einstecken nicht gebogen werden muss.

gutes Lautsprecherkabel bauen, oder? Das geht so: Man besorge sich eine entspre- chende Menge Kupferfolie, für unser 2,5-m- Musterkabel braucht's 10 Meter, was auch die Mindestbestellmenge ist. Dann brauchen Sie nur noch Klebeband, Isolierlack und ein paar gute Bananenstecker.

Die „Klebebandverpackung“ verleiht dem Kabel ein gewisses Maß an zusätzlicher Sta-

bilität, aber trotzdem bleibt die Konstruktion recht sensibel, passen Sie beim Handling des Kabels, gerade beim An- und Abstöpseln also ein wenig auf. Ganz „militante“ Kabelbastler können das Spiel noch ein bisschen weiter treiben und sich die Klebeband-Isolation spa- ren. In Segeltuch eingenäht, wäre die Leiter- anordnung noch etwas näher am Optimum

„Luft“ als Dielektrikum

Baumwolle (Se-

geltuch ist nichts anderes) als Isolator ist in der Kabelszene derzeit jedenfalls schwer an-

gesagt. Wir haben uns derlei Experimente bei unse- rem Musterkabel gespart, waren von den

klanglichen Meriten der Leitung aber auch so mehr als überrascht. Die zum Vergleich her- angezogene, absolut seriöse geflochtene Konstruktion eines ziemlich bekannten Ka- belherstellers hatte gegen unseren „Flach- mann“ wenig Chancen: Die Folienkonstruk- tion glänzte durch merklich mehr Attacke im Bass und spielte insgesamt einfach detaillier- ter. Der Eindruck, dass es etwas leiser zu Werke geht, bestätigte sich letztlich nicht – hier fehlen einfach Aufdickungseffekte. Das obere Ende des Spektrums hat spürbar mehr Luft und Natürlichkeit – wir werten das ins- gesamt als absoluten Volltreffer und halten den Materialaufwand von rund 30 Euro für mehr als angemessen.

Holger Barske

Stückliste für 2 x 2,5 Meter

Alter Hut klingt gut.

• 10 m Kupferfolie 44 x 0,07 mm, ca. 15 Euro (Mundorf)

• 1 Dose (200 ml) Urethan 71 (Kontakt Chemie), ca. 6 Euro (Reichelt)

• 4 Bananenstecker MultiContact LS 4, ca. 3 Euro (Bürklin)

• 1 Rolle (25 m) Gewebeklebeband 50 mm breit, ca. 8 Euro (handelsüblich)

Bezugsquellen:

- Mundorf GmbH, Köln www.mundorf.com Tel.: 0221/9777050

- Reichelt Elektronik

www.reichelt.de

Tel.: 04422/955333

- Bürklin Elektronik

www.buerklin.com

Tel.: 089/558750

- Bürklin Elektronik www.buerklin.com Tel.: 089/558750 Bitte beachten: Bürklin liefert nur an gewerbliche Kunden!

Bitte beachten: Bürklin liefert nur an gewerbliche Kunden!

Bitte beachten: Bürklin liefert nur an gewerbliche Kunden! Jetzt klingt sie sauber: die Papiermembran. Entstaubt und

Jetzt klingt sie sauber: die Papiermembran. Entstaubt und weiterentwickelt spielt sie ihre Vorzüge mit Leichtigkeit aus. Und eignet sich somit für die Anwendung nach dem Prinzip der Acoustic Guidance: Ein sauberes Signal dient dem Ohr als Orientierung und verhilft somit zur Klangwiedergabe faszinierend nahe am Original.

Konus Lautsprecher L8 | Breitband mit Papiermembran und Holzkonus, im Stil der 50er Jahre. Linear und auch 96 dB im Grundtonbereich. Für High SPL HiFi mit hohem Anspruch. Und für Elvis. Daten: Fo: 95 Hz, Qts: 0,9, SPL: 96 dB, 8 Ohm.

UVP: 75 Euro (inkl. MwSt.)

Konus Lautsprecher BB 3.01 | Breitband mit Papiermembran und Alukonus nicht im Stil der 50er Jahre und mit extrem geringem Klirr. Für Nahfeld-Monitore, FAST Systeme und Auto (erreicht auch bei 30°C. absolut mühelos die 20 kHz Marke). Daten: Fo: 97 Hz, Qts: 0,46, SPL: 87 dB, 4 Ohm.

UVP: 29 Euro (inkl. MwSt.)

DEDICATED TO THE ORIGINAL
DEDICATED TO THE ORIGINAL

Vertrieb: blue planet acoustic. Tel.: +49(0)69/743 08-975/-845 Die Produkte von blue planet acoustic erhalten Sie im Fachhandel oder direkt bei blue planet acoustic. www.omnesaudio.de | www.blueplanetacoustic.de

Internetfundgrube

Boxenbau Boxenbau

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Etwas Durchhaltevermögen und Geduld vorausgesetzt bietet das Internet so gut wie alle wichtigen Informationen zum schönen Hobby Boxenbau. Seien es nun technische Grundlagen, mühsam erarbeitetes Detail- wissen oder sinnvolle Software zum Simulieren und Messen von Lautsprechern. Auch die Mitarbeiter von Klang+Ton durch- forsten sehr häufig das World Wide Web nach solchen Informationen und teilen ihre Funde gern mit Ihnen.

http://links.epanorama.net/links/audiospeakers.html

E inen Technik-Rundumschlag versucht die Site epanorama.net:

Hauptsächlich sind Themen zu Unterhaltungselektronik, Compu-

ter und Telekommunikation zu finden, aber auch vieles andere, unter anderem ein umfangreicher Bereich über Lautsprecher. Den findet man nicht auf Anhieb, weil von der Homepage kein direkter Link hin- führt. Sucht man aber nach „speakers“ oder gibt den oben angegebe- nen Link ein, erscheint eine Seite mit einer ganzen Fülle an Informa- tionen. Zum schnell mal eben Drüberschauen ist das allerdings nichts. Diese Seite muss man wirklich durcharbeiten, denn sie besteht ausschließ- lich aus sehr langen, gehaltvollen (englischen) Texten, die sowohl für Einsteiger als auch für Profis einiges hergeben. Zur besseren Naviga- tion haben die Macher der Site im obersten Abschnitt eine ganze Reihe von Links untergebracht, die auf die verschiedenen Kapitel ver- weisen, als da zum Beispiel wären „Speaker Design Basics“, „Speaker Measurement“ oder „Speaker Repairing“. Zu jedem Kapitel gibt´s einen – manchmal ganz kurzen, manchmal überaus langen – Artikel und zudem etliche weiterführende Links auf andere Internet-Seiten, auf der das gleiche oder ähnliche Themen ab- gehandelt werden. Gleich beim ersten Kapitel, „General Information“ sind einige sehr interessante Websites zu finden, die hauptsächlich Lautsprecher-Grundlagen abhandeln. Besonders interessant fanden wir einen Link über die so genannten Doppler-Verzerrungen, der end- lich einmal Aufklärung über dieses fast schon mystische Thema ver- 28 spricht – und auch einhält, aber dazu später mehr. Leider wird beim „Spazieren“ über die Epanorama-Site schnell klar, dass sie nicht sonderlich gut gepflegt wird: Nicht wenige der angege-

nicht sonderlich gut gepflegt wird: Nicht wenige der angege- Technisch Interessierte finden bei epanorama eine Fülle

Technisch Interessierte finden bei epanorama eine Fülle von Infor- mationen

Nahezu alle denkbaren Themenfelder zum Lautsprecher-Selbstbau sind hier zu finden

Themenfelder zum Lautsprecher-Selbstbau sind hier zu finden benen Links führen in die Irre oder komplett ins

benen Links führen in die Irre oder komplett ins Nirwana – die ange- gebenen Seiten existieren nicht mehr. Das ist aber in Anbetracht der trotzdem noch immensen Informationsfülle verzeihlich. Eines sollte man ebenfalls nicht aus den Augen verlieren: Die Seite selbst und auch die verlinkten stellen häufig keine gesicherten Erkenntnisse zur Verfügung, sondern bilden nur die Meinung des jeweiligen Autors ab.

Deshalb sollte man nicht alles, was hier zur Verfügung steht, für bare Münze nehmen, sondern

Deshalb sollte man nicht alles, was hier zur Verfügung steht, für bare Münze nehmen, sondern mit einem gesunden Maß an Misstrauen le- sen. Nicht selten sitzen die Autoren den eigenen Vorurteilen auf oder vertreten gar kaum beweisbare Glaubenssätze. Aber das dürfte dem Lautsprecherfan ja auch aus der nichtvirtuellen Welt zur Genüge be- kannt sein. Drei Lesetipps unter den angegebenen Links wollen wir Ihnen trotzdem nicht vorenthalten:

www.trueaudio.com/st_steth.htm

trotzdem nicht vorenthalten: www.trueaudio.com/st_steth.htm Ein Stethoskop kann, wie Autor John L. Murphy herausgefunden

Ein Stethoskop kann, wie Autor John L. Murphy herausgefunden hat, nicht nur medizinisch einge- setzt werden, sondern auch zur Beurteilung von Boxen dienen

S ollten Sie Zugriff auf ein Stethoskop haben, können Sie zumin- dest nach Meinung von John L. Murphy ein sehr mächtiges Werk-

zeug nutzen, um die Qualität von Lautsprechern zu beurteilen und Fehler zu entdecken. Ein Stethoskop soll sich zum Beispiel hervorra-

gend dafür eignen, Gehäuseresonanzen zu entdecken und die Stellen zu finden, an denen eine Wandversteifung richtig platziert ist. Auch soll man damit Undichtigkeiten ganz einfach orten können, weil man die sonst fast unhörbaren Luftgeräusche, die ein Mikro-Leck verur- sacht, plötzlich problemlos wahrnehmen kann. Aber auch einzelne Chassis soll man mit dem medizinischen Werkzeug auf Herz und Nieren prüfen können. Ausprobiert hat die Redaktion das bislang noch nicht, aber das wird keinesfalls so bleiben, denn die Idee hört sich absolut einleuchtend an.

http://sound.westhost.com/doppler.htm

einleuchtend an. http://sound.westhost.com/doppler.htm Endlich gibt es einen messtechnisch sauberen Nachweis der

Endlich gibt es einen messtechnisch sauberen Nachweis der schon seit Jahren in der Szenen herumgeisternden Dopplerverzerrungen, die ent- stehen, wenn eine Membran gleichzeitig große Hübe ausführt und hohe Frequenzen wiedergeben muss

große Hübe ausführt und hohe Frequenzen wiedergeben muss E inem Mythos auf der Spur ist Rod

E inem Mythos auf der Spur ist Rod Elliot mit seiner Doppler-Website. Schon der gute alte Klinger, die „Selbstbau-Bibel“ für die langjährigen Fans (zu denen sich auch der Autor

zählt), berichtet von Lautsprecher-Verzerrungen, die entstehen, wenn ein Chassis tiefe und hohe Frequenzen gemeinsam übertragen muss. Um Bässe wiedergeben zu können, muss es große Hübe ausführen. Diese Hübe, so die Theorie, verzerren gleichzeitig wiedergegebene hohe Töne, indem sie mit ihnen eine Modulation erzeugen. Die soll auf dem so genannten Doppler-Effekt basieren, den jeder schon einmal ganz praktisch wahrgenommen hat: Nämlich zum Beispiel bei einem Polizeiauto, das mit aktivierter Sirene auf einen zu- und dann vor- beifährt. Der Ton der Sirene wird beim Vorbeifahren deutlich hörbar tiefer, sinkt also in der Frequenz. Das liegt daran, dass die Schallgeschwindigkeit sich auch für eine bewegte Schall- quelle nicht ändert. Gleichgültig, wie sehr der Polizist am Steuer auf die Tube drückt, die Si- renentöne kommen immer mit 340 Metern pro Sekunde beim „Hörer“ an. Trotzdem bleibt der Schall nicht unbeeinträchtigt: Was sich sehr wohl ändert, ist die wahrgenommene (und auch messbare) Frequenz: Kommt das Auto auf einen zu, wird sie höher, entfernt es sich, wird sie niedriger, und zwar um so mehr, je schneller das Auto sich bewegt.

Internetfundgrube

Dieser Effekt müsste, so sagten sich die Akustiker schon sehr früh, auch bei einem Lautsprecher-Chassis auftreten: Gibt dieses einen tie- fen Ton, zum Beispiel 20 Hertz, mit hohem Hub wieder und gleich- zeitig einen hohen Ton, zum Beispiel 20 Kilohertz, wäre eine so ge- nannte Frequenzmodulation die Folge: Der hohe Ton müsste seine Frequenz vergrößern und verkleinern, je nachdem, ob die Membran sich gerade auf den Hörer zu oder von ihm weg bewegt, und zwar mit einer Rate von 20 Hertz. Bislang haben etliche Forscher versucht, diesen Effekt messtechnisch nachzuweisen, konnten das aber nicht eindeutig. Dabei spielt auch eine Rolle, dass die zu erwartenden Effekte nicht sonderlich groß und dementsprechend messtechnisch schwierig zu erfassen sind. Außer- dem produziert ein derart mit zwei Tönen angetriebener Lautsprecher auch noch andere Verzerrungsarten, zum Beispiel Intermodulationen, die zudem deutlich größer ausfallen. Der wichtigste Grund, warum bislang noch niemand den Dopplerverzerrungen so richtig auf die Spur kam, liegt woanders: In einem grundsätzlichen Missverständnis gegenüber dem zugrunde liegenden Effekt. Bislang nahm man näm- lich an, die Verzerrungen wären dann am größten, wenn die Mem- brangeschwindigkeit ihr Maximum erreicht, getreu der Analogie mit dem Polizeiauto. Also genau dann, wenn die Membran sich durch ihren Nullpunkt, den Ort ihrer Ruhelage, bewegt. Darauf haben sich die For- scher mit ihren Messungen konzentriert. Rod Elliot hat einerseits nachgewiesen und auf obiger Internetseite do- kumentiert, dass Dopplerverzerrungen existieren und sogar von jedem bekannten Lautsprechertyp immer produziert werden. Allerdings zeigte er auch, dass die Analogie mit dem Auto auf einen Lautsprecher nur bedingt anwendbar ist und eher in die Irre führt. Das Auto bewegt sich geradlinig fort, während eine Membran in jeder Phase ihres Be- wegungsablaufs beschleunigt wird. Sie ändert dabei nicht nur den Be- trag ihrer Geschwindigkeit, sondern zwei mal in der Bewegung auch die Richtung. Daraus entsteht die zunächst paradox erscheinende Si- tuation, dass zwar die schnellste Frequenzänderung sehr wohl bei der Maximalgeschwindigkeit der Membran im Nullpunkt auftritt, dort aber die Frequenz ganz genau mit der eingegebenen übereinstimmt, also keine Verzerrungen auftreten. Der Doppler-Effekt ist nämlich ein Lauf- zeit- und Phasen-Phänomen: Befindet sich die Membran zur Zeit T0 näher beim Hörer als bei T1, ist die Schall-Laufzeit der hohen Frequenz (im Beispiel 20 KHz) bei T0 geringer, damit verschiebt sich auch die Phase. Daraus folgen zwei Dinge: Zum einen handelt es sich bei den Doppler-Verzerrungen nicht um eine Frequenz-, sondern eine Phasen- modulation. Und zweitens ist ihr Effekt am größten, wenn die Mem- bran an den Endpunkten ihrer Bewegung angekommen ist, also bei den Punkten der größten Auslenkung, in denen zwar die Geschwindigkeit für einen unendlich kurzen Moment gleich null, der Entfernungsunter- schied aber maximal ist. Die Folgen für die hohe Frequenz sind übri- gens die gleichen wie bei einer Frequenzmodulation, sie ändert ihren Wert im Takt der niedrigen Frequenz. Diese Feststellung löst auch das Paradoxon von vorhin: Der Umfang der Frequenzverschiebung ist in den Endstellungen der Membran am größten. Die Rate, mit der sich die 30 Frequenz ändert, erreicht ihr Maximum jedoch im Nullpunkt. Da sich genau hier aber die Richtung der Frequenzverschiebung umkehrt, muss sie hier eine Nullstelle durchlaufen.

Über eines hat der Autor auf dieser überaus interessanten Internet- Seite leider keine Aussagen gemacht: Wie stark hörbar werden Dopp- ler-Verzerrungen eigentlich? Aber darüber (und über geeignete Ex- perimente, um das herauszufinden) kann sich ja der Leser ebenfalls Gedanken machen. Eines ist jedenfalls klar: Doppler-Verzerrungen werden um so größer, je größer der Hub ist, den eine Membran aus- führen muss, und je größer die Bandbreite ist, die sie übertragen muss.

http://www.audioheritage.org/intro.htm

sie übertragen muss. http://www.audioheritage.org/intro.htm Hier wird die Geschichte einer der ältesten und

Hier wird die Geschichte einer der ältesten und renommiertesten Lautsprecherfirmen, nämlich JBL, vorgestellt. Hier lernt man zum Beispiel, dass Flachdraht-Schwingspulen und Titanmembranen keine neuen Erfindungen sind

U m einen gänzlich anderen Mythos geht es auf der nächsten Site:

Um den Lautsprecherpioneer James Burrough Lansing nämlich,

dessen Produkte – allerdings erst nach seinem Tod – unter dem Fir- mennamen JBL weltberühmt wurden. Interessant ist die Seite nicht nur deshalb, weil man hier einen Blick auf die Persönlichkeit eines begnadeten Entwicklers und Ingenieurs werfen kann, der schon etwas Geniales hatte, sondern auch, weil man erstaunliche Einblicke in die Entwicklung der Lautsprechertechnik bekommt. Vieles, was heute als das Nonplusultra und Modernste an Technologie verkauft wird, stammt eigentlich aus den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Oder wussten Sie, dass die mit Flachdraht gewickelte Schwingspule, die thermisch große Vorteile gegenüber Spulen mit rundem Draht aufweist, nicht von Magnat – in den 90er-Jahren groß beworben – er- funden wurde, sondern aus dieser Zeit stammt? Oder dass Alnico- Magnete ebenfalls erstmals in diesen Jahren, und zwar von Lansing, eingesetzt wurden? Das und noch viel mehr kann man auf dieser In- ternet-Seite lernen. Man muss nur etwas Zeit mitbringen, das Ange- bot an Material ist sehr üppig.

http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/index.htm

E s ist schon gute Tradition, dass Klang+Ton immer wieder auch Lautsprecher-Messsoftware vorstellt, die der Redaktion im Inter-

net aufgefallen ist. Diesmal ist Kollege Udo Wohlgemuth fündig ge- worden, und zwar mit einem Programmpaket, das auf den Namen Arta hört. Es stammt aus Split in Kroatien und wird vom Autor Ivo Mateljan bemerkenswerterweise als Freeware angeboten, kostet also nichts. Umso umfangreicher sind dafür seine Fähigkeiten, obwohl es noch als Pre-Release deklariert wird: Allein das Modul zur Messung der Impulsantwort (heißt ebenfalls Arta) ist schon mit mehreren Mess- signalen (unter anderem MLS) und diversen Auswertemöglichkeiten gut ausgestattet. Ihm zur Seite stehen aber noch zwei weitere Module:

„Limp“ ist für die Messung von Impedanzverläufen und Thiele- Small-Parametern zuständig, während „Steps“ per Sinussweep Fre- quenzgänge erstellt. Letzteres macht mit einer besonderen Eigenschaft auf sich aufmerk- sam: Es arbeitet mit einer so genannten Heterodyne-Technik, was zunächst einmal nichts anderes besagt, als dass zum gerade gemesse- nen Sinuston ein weiteres Signal hinzugemischt wird. Das hat aber ganz spezielle Eigenschaften. Wird das so entstandene Signal über ei- nen bestimmten Zeitraum mathematisch integriert – was mit heutigen Computern und Programmen überhaupt kein Problem darstellt, wer- den Störungen weitestgehend ausgefiltert und es bleibt nur das ei- gentlich zu messende Signal übrig. Das wäre für den reinen Fre- quenzgang noch nichts Besonderes, denn hier ist der Messpegel in al- ler Regel so groß, dass Störungen kaum ins Gewicht fallen. Es sei denn natürlich, man muss in einer Umgebung messen, die von lauten Störgeräuschen verseucht ist. Noch viel effektiver arbeitet die He- terodyne-Methode aber fürs Messen von Verzerrungen, denn sie lässt sich nicht nur für die Grundschwingung, sondern auch für ihre har- monischen, also Verzerrungen 2., 3. und höherer Ordnung nutzen. Und die sind gerade in lauten Umgebungen mit üblichen Methoden wie einer Spektralanalyse per FFT doch sehr fehlerbehaftet. Als wei- teren nützlichen Nebeneffekt wirft „Steps“ neben den Frequenz- und Klirrverläufen auch noch den Phasengang ab, was für übliche Sweep- Messsysteme bisher ein Ding der Unmöglichkeit darstellte. Zwar können einige per Hilbert-Transformation einen Phasengang berech- nen, das aber ist gerade bei Mehrweg-Boxen eine nicht sonderlich verlässliche Angelegenheit. Wer sich für die genaue Funktionsweise der Heterodyne-Methode interessiert, kann diese inklusive einiger mathematischer Formeln in der Hilfe-Datei von „Steps“ nachlesen. Dabei könnte er noch ein wenig ausführlicher sein, damit das Arbeit- sprinzip der Software auch jedermann verständlich wird. Insbeson- dere der Einstellung dreier Zeit-Parameter, die für sinnvolle Messun- gen nötig ist, sollte Mateljan noch einige Zeilen widmen. Für ein Pre-Release ist die Software schon sehr weit gediehen. Sie lässt sich sogar – vorausgesetzt ein verlässliches Wechselspannungs- Multimeter ist verfügbar – kalibrieren, so dass Spannungen korrekt angezeigt werden. Wer ein bezüglich der Empfindlichkeit kalibriertes Mikrofon sein Eigen nennt, kann dem Programm auch die korrekte

Das übersichtliche Programmfenster von Arta lässt sich in puncto Farben weitgehend an Geschmack und Be-
Das übersichtliche Programmfenster
von Arta lässt sich in puncto Farben
weitgehend an Geschmack und Be-
dürfnisse des Anwenders anpassen.
Alle Frequenzgänge wurden an ei-
nem Basshorn ermittelt, das im Mo-
ment in der Entwicklung bei K+T ist
ermittelt, das im Mo- ment in der Entwicklung bei K+T ist Der Wasserfall lässt sich bei

Der Wasserfall lässt sich bei Arta sehr übersichtlich darstellen und erinnert etwas an MLSSA

sehr übersichtlich darstellen und erinnert etwas an MLSSA Problemlos errechnet Arta aus der gemes- senen Impuls-

Problemlos errechnet Arta aus der gemes- senen Impuls- auch die Sprungantwort

Auch die ETC und das für Raumakustik- Messungen wichtige Energy Decay lässt sich mit Hilfe
Auch die ETC und das für Raumakustik-
Messungen wichtige Energy Decay lässt
sich mit Hilfe von Arta messen und an-
zeigen

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Internetfundgrube

Internetfundgrube Sehr gut reproduzierbar sind die MLS-Messungen von Arta. Die Abweichungen im Bass rühren von

Sehr gut reproduzierbar sind die MLS-Messungen von Arta. Die Abweichungen im Bass rühren von Störgeräuschen her und treten bei allen derartigen Mess- systemen auf. Da hilft nur, den Messpegel zu erhöhen

Mess- systemen auf. Da hilft nur, den Messpegel zu erhöhen Das Programm lässt sich nicht nur

Das Programm lässt sich nicht nur auf die Eigenschaften der Soundkarte einkalibrieren, sondern bietet auch die Möglichkeit, mithilfe eines Mikrofon-Kalibrators den gemessenen Schalldruckpegel genau zu justieren

den gemessenen Schalldruckpegel genau zu justieren Wahlweise erlaubt Steps die Dar- stellung des Frequenzgangs

Wahlweise erlaubt Steps die Dar- stellung des Frequenzgangs mit und ohne Klirrfaktor

die Dar- stellung des Frequenzgangs mit und ohne Klirrfaktor 32 Anzeige von Schallpegeln anerziehen. Ist ein

32

Anzeige von Schallpegeln anerziehen. Ist ein Mikrofonkalibrator vor- handen, kann „Steps“ sogar die Empfindlichkeit des Schallaufneh- mers selbst ermitteln. Was nicht geht, ist die Kompensation des Mikrofon-Frequenzgangs. Das ist schade, denn selbst teure Kondensator-Messmikrofone, zum Beispiel von Brüel&Kjaer oder Microtech Gefell, weisen im Hoch- tonbereich Abweichungen von bis zu zwei dB auf. Diese Fehler schlagen ohne Kompensationsmöglichkeit voll auf die Messungen durch. In der finalen Version, die im März dieses Jahres fertig werden soll, will der Autor aber einen solchen Fehlerausgleich einbauen. Wenn die Kalibrierung – sei es nun Spannung oder Mikrofonemp- findlichkeit – einmal entweder im „Steps“ oder bei „Arta“ durchge- führt wurde, übernimmt das jeweils andere Programm die ermittelten Werte. Beim Impedanz-Messprogramm „Limp“ ist keine Kalibrie- rung nötig. Für preiswerte Soundkarten empfiehlt es sich aber, die Empfindlichkeiten von linkem und rechtem Eingang aufeinander ab- zugleichen. Das erledigt die Software auf Wunsch automatisch. Sehr gut gefiel dem Tester, wie einfach und unkompliziert sich das Pro- gramm in Betrieb nehmen und verwenden lässt. Schneller als mit je- der anderen dem Autor bekannten Mess-Software kommt man mit „Limp“ zu brauchbaren Impedanz-Messungen. Auch die Anleitung ist dabei hilfreich. Sie fiel zwar wie für die anderen beiden Pro- grammteile eher knapp aus, enthält aber letztlich alles, was man fürs Benutzen wissen muss. Auch die Messungen selbst gehen sehr flott, denn „Limp“ nutzt kei- nen Sinus-Sweep, wie die meisten anderen Programme, sondern ein spezielles Rauschen, das sich periodisch wiederholt. Daraus wird per Diskreter Fourier-Transformation (DFT) der Impedanzverlauf er- rechnet. Der komplette Ablauf dauert nur etwa zwei Sekunden. Wer will, kann auch mehrere Messungen mitteln. Das kann vor allem in Umgebungen mit hohem Störgeräuschpegel hilfreich sein, denn Laut- sprecher wirken ebenfalls als Mikrofone und verwandeln den Stör- schall in Spannung, die das Messergebnis verfälscht. Beim Aufmit- teln mehrerer Messungen rechnen sich die Störungen aber nach und nach wieder heraus, vorausgesetzt, es handelt sich nicht um kontinu- ierliche Geräusche, die sich über die Zeit nicht ändern. Der bei weitem umfangreichste Teil des Programmpakets ist „Arta“. Es enthält zunächst einen Spektrum-Analysator, der beim Lautspre- cher-Messen zum Beispiel für das Betrachten einzelner Frequenzen und deren Verzerrungen sinnvoll und praktisch ist. Der lässt sich auch zu einem Terz- oder Oktavband-Analyser umschalten und kann da- durch zum Beispiel zur Justage eines Equalizers sehr gut genutzt wer- den. Als Messsignal lassen sich außer Sinus noch diverse andere Sig- nale, zum Beispiel die oben schon erwähnten periodischen Rausch- signale nutzen. Die haben hier den Vorteil, dass sie ohne Mittelung ein völlig glattes Spektrum bieten, anders als normales Rauschen, das zufällig verteilt ist und immer einer längeren Mittelung (oft über Mi- nuten) bedarf, um ein einigermaßen glattes Spektrum zu produzieren. Mit den periodischen Signalen lässt sich also erheblich Zeit sparen, ebenfalls verbessern sie die Messgenauigkeit. Autor Mateljan hat dem Programm auch noch einige Signale zur Messung der Sprach- verständlichkeit hinzugefügt und widmet zudem der Signalübertra-

gung via Telefon einige Aufmerksamkeit. Das lässt sich fürs Boxen- bauen natürlich nicht verwenden, ein Blick über den Tellerrand scha- det aber sicher niemandem. Richtig interessant für den Boxen-Hobbyisten wird die Impulsant- wort-Abteilung von „Arta“. Denn hier kann er über ein sinnvoll ge- setztes Fenster Raumreflexionen ausblenden und nur das Verhalten des Lautsprechers betrachten. Als Messsignal bietet die Software zum einen MLS an, wie es die meisten anderen derartigen Programme ebenfalls nutzen. Sonderlich viel hält der Autor aber von MLS nicht, seiner Meinung nach sind übliche Soundkarten nicht in der Lage, es ordentlich wiederzugeben. Auch könne es Probleme bereiten, wenn es bei der Messung nichtlinearer Systeme – wie ja zu unser aller Leid- wesen auch Lautsprecher es sind – eingesetzt wird und soll dann un- vorhersehbare Fehler produzieren. Viel besser zur Messung geeignet sind nach Mateljan die schon mehrfach erwähnten periodischen Rauschsignale. Vor allem dann, wenn sie im Zweikanal-Modus ein- gesetzt werden – den es übrigens für alle drei Programmteile aber eben nicht für MLS gibt – soll die Messgenauigkeit besser sein. Einen weiteren Vorteil hat eines der beiden Rauschsignale, das Rosa Rau- schen, gegenüber MLS noch darüber hinaus: Da es im Bassbereich deutlich mehr Energie enthält, regt es das Testobjekt dort auch stärker an und bietet eine weit größere Unempfindlichkeit gegenüber Störungen. Ein dritter Messsignaltyp, ein Sinus-Sweep, ist eher für Telefonübertragungen mit ihren Filtern, Rauschunterdrückungen und weiteren Eigenheiten gedacht. Fürs Boxenmessen ist es weniger geeignet. In der Praxis konnte der Autor kaum Unterschiede zwischen Mes- sungen mit MLS und periodischen Rauschsignalen erkennen. Beide sind sicher gut geeignet, um den Frequenz- und Phasengang einer Box zu bestimmen. Im Tieftonbereich war das Rauschen aber un- komplizierter einzusetzen und brachte reproduzierbarere Ergebnisse. Neben vielen Möglichkeiten der Nachbearbeitung – zum Beispiel er- rechnet „Arta“ auf Wunsch auch Sprungantwort und Zerfallspektrum – bietet das Programm auch noch die Möglichkeit, die Akustik eines Raumes zu vermessen. Neben der allseits bekannten Nachhallzeit (T60) bestimmt es auch viele weitere Akustik-Parameter wie zum Beispiel das Klarheitsmaß (C50) und die Deutlichkeit (D50). Auch einen Wert für die Sprachverständlichkeit (STI, RASTI) kann das Programm bestimmen. Alle Achtung, mit dem Arta-Programmtrio hat der Autor Ivo Matel- jan ganze Arbeit geleistet. Es bietet nahezu alles, was ein Lautspre- cher-Selbstbauer in der Praxis benötigt und lässt sich durchaus ein- fach bedienen, wenn man mit dem PC nicht gerade völlig auf Kriegs- fuß steht. Da es für den privaten Gebrauch nichts kostet, lässt sich ver- schmerzen, dass es keine Möglichkeit zur Mikrofonkompensation bietet und nicht immer hundertprozentig absturzfrei läuft. Man darf auf die endgültige Version gespannt sein – und darauf, was der Autor dann für Preisvorstellungen für dieses sehr umfangreiche und brauch- bare Programm entwickelt.

Michael Nothnagel

und brauch- bare Programm entwickelt. Michael Nothnagel Wer tiefer in die Funktionsweise von Steps einsteigen will,

Wer tiefer in die Funktionsweise von Steps einsteigen will, dem bietet das als Hilfe-Datei und PDF vorliegende Manual eine Menge Hintergrund-In- formationen

vorliegende Manual eine Menge Hintergrund-In- formationen Limp misst nicht nur den Impedanzverlauf in Betrag und
vorliegende Manual eine Menge Hintergrund-In- formationen Limp misst nicht nur den Impedanzverlauf in Betrag und

Limp misst nicht nur den Impedanzverlauf in Betrag und Phase, sondern analysiert bei jeder gewünschten Frequenz auch, ob das Verhalten des Lautsprechers hier induktiv oder kapazitiv ist. Ebenfalls zeigt es dann den Betrag der Kapazität oder Induktivität an

es dann den Betrag der Kapazität oder Induktivität an Im Manual von Limp beschreibt der Autor

Im Manual von Limp beschreibt der Autor ausführlich, wie man den Lautsprecher anschließen muss, dessen Impedanzver- lauf gemessen werden soll

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Ermittlung des Frequenzgangs per MLS bei 15°, 30° und 60°

Umrechnungsfaktor Chassis zu Klirr:

Messung des Klirrs bei 85 und 95 dB

-

10 dB = 30 %

mittlerem Pegel (PA: 95 und 105 dB)

-

20 dB = 10 %

Ausbauen des Chassis

-

30 dB = 3 %

Gleitsinusmessung der Impedanz und

-